Flottenmanagement & Nutzfahrzeuge

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FLOTTENMANAGEMENT UND NUTZFAHRZEUGE 3

Besser als erwartet

Nutzfahrzeug-Markt wächst 2017 um3,3 Prozent

Der Nutzfahrzeugmarkt

in Deutschland entwickelte

sich 2017 besser

als erwartet.

■ Mit 369000 Einheiten

und einem Zuwachs von 3,3

Prozent konnte das Rekordniveau

des Jahres 2016 übertroffen

werden.

Wachstumstreiber blieben

auch im vergangenen Jahr

die leichten Nutzfahrzeuge.

Ihre Zahl legte um4,6 Prozent

zu, während die mittelschweren

Fahrzeugeumdrei

Prozent zurückgingen.

Schwere Nutzfahrzeuge inklusive

der Busse schließen

leicht über dem Vorjahresvolumen.

Die beachtlichen Steigerungsraten

der Benzin- und

alternativen Antriebe ändern

kaum die aktuelle Dominanz

des Dieselantriebs

bei Nutzfahrzeugen. Die Industrie

baut das Angebot an

Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb

stetig aus. Gasbetriebene

Nutzfahrzeuge werden

im kommenden Jahr verstärkt

verfügbar sein. Und

auch bei den schweren Nutzfahrzeugen

sind alternative

Antriebstechnologien bereits

bestellbar, dazu gehörenLkw

mit CNG- oder LNG-

Antrieb, Hybrid-Lkw und

-Busse sowie Elektrobusse.

Reinhard Zirpel, Präsident

des Verbands der Internationalen

Kraftfahrzeughersteller

(VDIK): „Im Nutzfahrzeug-Markt

sehen wir für

2018 eine weiterhin stabile

Nachfrage.Auchwenn in der

Vergangenheit bei den Nutz-

Das Angebot an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben –wie etwa dieser elektrisch

betriebene Bus –wird stetig größer.

Foto: Stadtwerke Münster

fahrzeug-Zulassungen starke

Schwankungen zu beobachten

waren, rechnet der

VDIK mittel- und langfristig

damit, dass das aktuell sehr,

hohe Neuzulassungsniveau

aufgrund der großen und

weiter steigenden Transportmengen

beibehalten wird.“

vdik

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Es ist schnell passiert. Ein kleines Steinchen,

ein kurzer Knall und die Windschutzscheibe

hat eine winzige Beschädigung.

Gerade wenn sich diese nicht im

direkten Sichtbereich befindet, wird oft

darüber hinweg gesehen und eine Reparatur

aufgeschoben. Doch kanndies wirklich

zu Problemen führen?

Ja. Ein nicht reparierter Steinschlag kann

sich u.a. durch Umwelteinflüsse zu einem

Riss entwickeln, der die Stabilität der

Scheibe beeinträchtigt und einen Scheibenaustausch

unumgänglichmacht.

Wasviele nicht wissen: sehr viele Steinschläge

sind reparabel, und das in den

meisten Fällen sogar kostenlos für den

Fahrzeughalter!

Damit aus einem Steinschlag nicht ein

kostenintensiver Austausch werden muss,

ist eswichtig, dass Fahrzeughalter schnell

reagieren und die Schadenstelle direkt vor

Schmutz und Wasser schützen. Einige Autoglasfachhändler

halten kostenlos Steinschlagpflaster

für Ihre Kunden bereit, die

für den Fall eines Steinschlages griffbereit

im Auto aufbewahrt werden sollten.

Ein Steinschlag sollte möglichst sofortbehandelt werden, da er sich durch thermische

und statische Belastungen der Scheibe unerwartet zu einem Riss entwickeln kann –und dann bleibt

nur noch der Scheibenaustausch. Doch auch in diesem Fall haben wir die Lösung: unser umfassendes

Großhandelslager bevorratet eine Vielzahl an Scheiben in Erstausrüsterqualität.

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4 FLOTTENMANAGEMENT UND NUTZFAHRZEUGE

Die Zukunft der Mobilität

IAA Nutzfahrzeuge steht im September zeigt die Innovationsbandbreite der Branche

„Der Claim ‚Driving tomorrow‘

steht für Anspruch

und Versprechen

zugleich: Als weltweit

führende Mobilitätsplattform

ist die IAANutzfahrzeuge

imSeptember Treiber

des Dialogs und der

Innovation zu den globalen

Zukunftsfragen der

Nutzfahrzeugindustrie.“

■ Das unterstrich Bernhard

Mattes, Präsident des Verbandes

der Automobilindustrie

(VDA), anlässlich

der Vorstellung des neuen

IAA Key Visuals und Claims.

Der Transporterbereich profitiert

vomdynamisch wachsenden

Online-Handel. Das

sind gute Voraussetzungen

für eine erfolgreiche IAA“,

betonte Mattes.

Der Straßengüterverkehr

werde weltweit auch in den

kommenden Jahren steigen.

Zudem rückedie zunehmende

Urbanisierung das Nutzfahrzeuginden

Fokus gesellschaftlicher

und politischer

Diskussion. „Mit ‚Driving tomorrow‘

unterstreichen wir

die zentrale Rolle, die das

Nutzfahrzeug für die Zukunft

der Mobilität, der Logistik

und des Transports

einnimmt. Diese Industrie

wird den Innovationsprozess

aktiv mitgestalten“, sagte

Mattes.

Das neue Key Visual führt die

Zukunftsthemen der Nutzfahrzeugindustrie

zusammen:

Es schafft die dynamische

Verbindung zwischen

dem Produkt Nutzfahrzeug,

der rasant voranschreitenden

Digitalisierung und den

Herausforderungen an

Transport und Lieferverkehr

im urbanen Raum.

Neben der Digitalisierung

werden vor allem die Neuheiten

auf der Antriebsseite

im Mittelpunkt der IAA stehen.

Beim Bus und Transporter

geht der Trend klar in

Richtung Elektroantrieb,

fl

ankiert durch Erdgas- und

Hybridmotoren. Das moderne,

effiziente undschadstoffarme

Dieselaggregat hat

ebenfalls Zukunft, insbesondereauf

der Langstreckeund

bei schweren Lkw.

Darüber hinaus sorgen bessere

Aerodynamik, rollwiderstandsoptimierte

Reifen

und modernsteAssistenzsysteme

für eine weitere Senkung

des Verbrauchs. „Die

IAA zeigt damit die gesamte

Innovationsbandbreite der

Nutzfahrzeugbranche“,

unterstrich der VDA-Präsident.

Die IAA bildet die gesamte

Wertschöpfungskette der

Nutzfahrzeugindustrie ab,

von den Fahrzeugen bis zu

Transport und Logistikdienstleistern;

von den Herstellern

von Trucks und

Transportern, von Bussen

und Trailern bis hin zu den

vielen mittelständischen Zulieferern.

Die Messe öffnet

sich auch neuen Gruppen

wie etwa Startups. So wird

die New Mobility World erneut

ein zentraler Bestandteil

der IAA Nutzfahrzeuge

sein. Dort werden inHannover

die Zukunftsthemen

auch branchenübergreifend

erlebbar gemacht und im

Rahmen des Konferenzprogramms

Forum auf zwei

Bühnen diskutiert. vda

„Den Anschluss nicht verpassen!“

Fort- und Weiterbildungen ab Herbst 2018

•Betriebswirt/in VWA –Logistik (Ausbildung und Studium

mit Bachelor-Abschluss)

•Gepr. Betriebswirt/in

•Gepr. Fachkauffrau/-mann für Außenwirtschaft

•Gepr. Handelsfachwirt/in

•Gepr. Personalkauffrau/-mann

•Gepr. Techn. Betriebswirt/in

•Gepr. Fachwirt für Güterverkehr und Logistik

•Gepr. Fachkauffrau/-mann für Logistiksysteme

•Gepr. Wirtschaftsfachwirt/in (berufsbegleitende Lehrgänge)

•Gepr. Kraftverkehrsmeister/in (berufsbegleitend und Vollzeit)

•Gepr. Logistikmeister/in (berufsbegleitend und Vollzeit)

Weiterbildungen:

•Ausbildung der Ausbilder (AdA)

•Gabelstapler-, Gefahrgut- und Ladungssicherungsschulungen

•Prüfungsvorbereitungen für Auszubildende in Spedition und

Lagerlogistik

•Kraftfahrerqualifikationen

•Sach- und Fachkundelehrgänge für Güter- und Personenverkehr

•Seminare für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen

Weitergehende Informationen können Sie unter der folgenden

Adresse erhalten:

Bildungswerk

Verkehr Wirtschaft Logistik

Nordrhein-Westfalen e.V.

Telefon (02 51) 6061-468

E-Mail: kleine-bussmann@bvwl.de

Homepage: www.bvwl.de

Driving

tomorrow

Driving tomorrow ist das Motto der 67. IAA Nutzfahrzeuge im

September.

Foto: IAA

INFOS

Die 67. IAA Nutzfahrzeuge ist der weltweit

wichtigste Branchentreff für die

Präsentation und Diskussion von Zukunftslösungen

für Transport, Logistik

und urbane Mobilität. Sie findet vom

20. bis 27. September 2018 auf dem

Messegelände Hannover statt und wird

vom VDA veranstaltet.

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gewerbliche Einzelabnehmer.Das zu verschrottende Altfahrzeug muss zum Zeitpunkt der Neufahrzeugbestellung

mindestens 6Monate auf Sie zugelassen sein und bis spätestens einen KalendermonatnachZulassung des Neufahrzeugs

durch einen zertifizierten Verwerter verschrottet werden. 2 Inzahlungnahmeprämie für Ihr altes Fahrzeug

bei Erwerb (Kauf,Leasing,Finanzierung) eines neuen Crafter.Die Aktion gilt für folgende Gebrauchtwagen: alle

Volkswagen Nutzfahrzeuge, Volkswagen Pkw,alleFremdfabrikatemit Lkw-oder Pkw-Zulassung; ausgenommen

sind die weiteren Konzernmarken der Volkswagen AG.Bei Fragen melden Sie sich direkt bei uns.

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6 FLOTTENMANAGEMENT

Ohne Abstand

Lkw-Platooning im Praxistest

Lkw-Platooning wird aktuell

inder Praxis getestet,

im Rahmen einer Kooperation

zwischen Herstellern

und der Hochschule

Fresenius im realen

Straßenverkehr auf

der A9.

■Nach Abschluss einer

Schulungsphase erfolgen

wöchentliche und anschließend

tägliche Testfahrten.

Diese werden im Laufe des

Jahres zu Linienfahrten mit

realen Ladungen ausgebaut.

Beim Platooning fahren mindestens

zwei Lkw mit Hilfe

von technischen Fahrassistenz-

und Steuersystemen in

geringem Abstand hintereinander.

Alle im Konvoi fahrenden

Fahrzeuge sind

durch eine so genannte

elektronische Deichsel mittels

einer Car-to-Car-Kommunikation

miteinander

verbunden. Das führende

Fahrzeug gibt die Geschwindigkeit

und die Richtung vor.

Ein wesentliches Ziel ist es,

durch Windschattenfahren

Kraftstoff einzusparen. jri

Mit geringem Abstand fahren Lkw in einem elektronisch verbundenen

Platoon.

Foto: Auto-Medienportal.Net/MAN

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

„FLOTTENMANAGEMENT

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Verlag &Herausgeber:

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Telefon: 0251 690-0,

Fax: 0251 690-80 48 01

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Herbert Eick (Anschrift wie oben)

Vermarktung:

Frank Micheel, Lars Normann

Verantwortliche Redakteurin:

Claudia Bakker (Anschrift wie oben)

Redaktion: Peter Imkamp

Gestaltung/Titelseite: Lisa Stetzkamp

Druck: Aschendorff Druckzentrum GmbH

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An der Hansalinie 1,48163 Münster,

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UND NUTZFAHRZEUGE

7

eugflotten werden grüner

erviceangebote inunterschiedlichen Bereichen

rzeugfl

otten der

en Unterneherden

grüner. Imhr

Unternehmen

auf umweltlichere

Flotten,

llen aus ökologind

betriebswirtschaftlichen

Gründen

den Kraftstoffverbrauch

ihrer Fahrzeuge senken

und auch ihre Mitarbeiter

dazu motivieren.

■ In Sachen grüner Flotte

sind die Leasing-Gesellschaften

gut gerüstet. Sie

bieten ihren Kunden Fahrzeugkonfigurationen

an, die

nachhaltige Fahrzeugkonzepte

fördern, in Bonus-Malus-Systemen

Spritschlucker

abschrecken sowie Anreize

für CO -ärmere Modelle ge-

²

ben. Der Trend zum Downsizing

–kleinereund sparsamere

Fahrzeuge –ist bereits

seit einiger Zeit erkennbar.

Dagegen ist der Anteil an alternativen

Antrieben in den

Fahrzeugfl

otten noch relativ

gering, wächst aber aufniedriger

Basis an (vor allem bei

Hybrid-Antrieben).

Darüber hinaus bieten die

Leasing-Gesellschaften den

Kunden umfangreiche Reporting-

und Analysetools

an,die während der Leasing-

Laufzeit Auskünfte über den

CO -Ausstoß geben.

²

Zwar spielen Fahrzeug und

Motorisierung in punkto

Verbrauch eine Hauptrolle.

Doch auch das Verhaltendes

Fahrers darf dabei keineswegs

unterschätzt werden.

Denn ein entsprechender

Fahrstil kann zehn bis 20

Prozent der Kosten ausmachen.

Daher bieten die Leasing-Unternehmen

auch

Fahrtrainings an. Dieses

Training widerlegt zugleich

die Bedenken vieler Autofahrer,

dass zügig und Sprit

sparend zu fahren Gegensätze

sind.

Doch nicht nur bei Fahrzeug

und Fahrer lässt sich Umwelt-

und Kostenbewusstsein

zeigen. Viele Leasinggesellschaften

bieten aktuell

sogar spezielle Umweltprogramme

an, mit denen die

Kunden ihre CO -Verbräuche

etwa durch die Unter-

²

stützung der Aufforstung

von Wäldern ausgleichen

können.

bdl

Alternative Antriebe wie Elektro- und Hybridwagen

gewinnen auch in Fahrzeugflotten langsam

an Bedeutung.

Foto: Hyundai


ichtigberaten–freundlichbedient

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FLOTTENMANAGEMENT UND NUTZFAHRZEUGE 9

Verschenktes Potenzial

Viele Möglichkeiten der Telematik werden nur zögerlich genutzt

Bereits heute ähneln Fahrzeuge

wandelnden Computern, ausgerüstet

mit digitalenSteuergeräten,

die ständig Daten erfassen.Die Herausforderung

ist, die Datenmengen

sinnstiftend auszulesen und

auszuwerten –mit Telematik.

■ Die Erwartungen andas Potenzial

sind groß: Höhere Wirtschaftlichkeit

beispielsweise durch Analyse des Reifendrucks

oder des Kraftstoffvf erbrauchs,

effizientere Tourenplanung,

elektronisches Fahrtenbuch, neue Fahrer-

und Fuhrparkservices oder verbesserte

Sicherheit beim Fahren.

In Deutschland ist die Nachfrage dennoch

verhalten. Dataforce hat in seiner

jüngsten Analyse „Telematik 2018“den

aktuellen Stand in Fuhrparks analysiert.

Erstes Ergebnis: 19Prozent der

befragten Fuhrparks setzen Fuhrparkmanagementsoftware

ein. Dabei sind

es mit 60 Prozent vorallem die Lkw-dominierten

Flotten, für die diese Technik

selbstverständlich geworden ist. Wer

überwiegend Pkw im Fuhrpark einsetzt,

nutzt nur zu zehn Prozent entsprechende

Software.

Angst vor „gläsernen Fahrern“

Der zögerliche Einsatz ist sicherlich

auch der FrageumDatensicherheit und

Datenschutz geschuldet. So haben

auch Fahrer wie Betriebsrat bei privat

genutzten Dienstwagen Vorbehalte bezüglich

der Datenspeicherung – die

neue DSGVO soll für Transparenz sorgen–der

Umgang damit muss noch gelernt

werden.

Je größer die Flotte, umso selbstverständlicher

der Telematik-Einsatz

Dataforce hat 23857 Flotten mit insgesamt

489 458 Fahrzeugen ausgewertet.

Deutlich wird, dass der Einsatz von

Fuhrparkmanagementsoftware mit

steigender Flottengröße zunimmt. Zu

den Top5der Anwendungen gehören

für Telematiknutzerdigitale Tachographen

(69 Prozent) sowie GPS-Ortung

(63 Prozent). Mit Abstand folgen Lösungen

zum Kraftstoff- und CO ²

-Verbrauch

(40 Prozent), zur Routenoptimierung

(36 Prozent) und zu Fahrstildaten

(35 Prozent).

Die Möglichkeiten der Telematik werden oft nicht im

vollen Umfang genutzt. Foto: Auto-Medienportal.Net/ZF


10 FLOTTENMANAGEMENT UND NUTZFAHRZEUGE

Dienstleistungen

im Paket oft günstiger

Auch Selbstständige und Handwerker setzen auf Full-Service-Leasing

Regelmäßige Checks der Fahrzeuge sind in den Full-Service-Angeboten zumeist enthalten.

Foto: ProMotor

Eine wachsende Zahl von mittelständischen

Unternehmen fragt

Service-Komponenten beim Leasing

ihrer Fahrzeuge mit an.

■ Entsprechende Pakete umfassen etwa

Wartung und Verschleißreparaturen,

Reifenwechsel, Pannenhilfe mit

Abschlepp- und Mietwagenservice,

Schadens- und Versicherungsmanagement.

Auch Freiberufl

er, Handwerker

und kleine Gewerbetreibende wünschen

sich fest kalkulierbare, überschaubareund

nicht zu hohe Kosten für

das geleaste Fahrzeug. Im Paket gebucht

sind die Dienstleistungen häufig

günstiger als die Einzelleistungen. Zudem

reduziert sich der Verwaltungsaufw

and für das Fahrzeug oder den

kleinen Fuhrpark deutlich. Die eingesparte

Zeit lässt sich besser in das

eigentliche Kerngeschäft investieren.

Zeit ist Geld –und Planbarkeit das A

und OimGeschäftsleben. Was viele

Unternehmen mit einem großen Fuhrpark

schon seit Langem betreiben, gewinnt

nun auch für kleinereFlotten an

Attraktivität. Aufgrund des vermehrten

Zeitaufw

andes bei der Verwaltung der

Fahrzeuge nutzen auch immer mehr

mittelständische Unternehmen Service-Pakete.

Ab einer bestimmten Flottengröße

wird sogar das komplette

Fuhrparkmanagement ausgelagert und

ein externer Flottenmanager beauftragt.

Neben den Einspareffekten profitieren

die Unternehmen auch von der Transparenz

der monatlichen Gesamtkosten

und erhalten damit eine höhere Planungssicherheit.

Häufig berechnen Firmenchefs nur den

Zeitaufw

and der Fuhrpark-Verantwortlichen.

Doch auch im Rechnungswesen

oder beim Fahrzeugmanagement

werden Mitarbeiter mit Verwaltungsaufgaben

eingespannt. Gerade

beim Thema Rechnungsprüfungist die

Zusammenarbeit mit externen Expertenratsam.

Sie können Rechnungsposten,

unnötige Reparaturen, Kulanzansprüche,

zu teure Ersatzteile oder Öl

etc. besser einschätzen als Mitarbeiter,

die dies nur „nebenher mitmachen“.

Individuell wählbar

Die Dienstleistungspaletteder Leasing-

Gesellschaften ist vielfältig und reicht

vonWartung und ReparaturüberSchadensmanagement,

Mobilitätsgarantie

bis zum Online-Service mit aktuellem

Reporting. Alle diese Module können

einzeln gewählt werden, sodass sich jeder

Kunde seine Bausteine individuell

zusammensetzen kann.

Auch beim Leasing vonSpezialfahrzeugen,

wie Verkaufs- und Kühlwagen

oder Fahrschulautos, die voller wartungsintensiver

Technik stecken, nehmen

Service-Nachfragen zu. Die Leasing-Gesellschaft

übernimmt dann beispielsweise

Reparaturen, die Wartung

der Bordtechnik und entlastet damit

den Leasing-Nehmer, der etwa als

Fischhändler, Bäcker oder Metzger tätig

ist. Bei Fahrschulwagen, von denen

über die Hälfte geleast ist, liefert die

Leasing-Gesellschaft sogar die Fahrschulübungsblätter

auf Wunsch mit.

Trends beim Leasing

Kunden achten intensiv auf Kostenoptimierung

und fordern für ihreFlottedie

Reduzierung des Kraftstoffvf erbrauchs

und CO -Ausstoßes. Gewerbliche Kunden

fragen verstärkt ergänzende Ser-

²

vicepakete zum Leasing mit Wartung,

Reifendienst, Reparaturservice, Versicherungen,

Schadensmanagement und

Ähnlichem nach. Auch Mobilitätsgarantien

und Online-Services bis hin

zum aktuellen Reporting sind mögliche

Bausteine, die den Leasing-Nehmer

zeitlich entlasten können. BDL

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