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Pferdewoche 24. Mai 2018 Phytotherapie

Phytotherapie in der Tiermedizin.

Pferdewoche 24. Mai 2018

26 | Medizin 24. Mai 2018 | PFERDEWOCHE Phytotherapie für das Pferd Von Arnika bis Weidenrinde Von der Schulmedizin wurde die Naturheilkunde lange Zeit belächelt, doch mittlerweile sieht man sich immer häufiger als Partner, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Die Gesundheit erhalten und fördern. Alexandra Koch Gerade bei kleineren Verletzungen oder Erkrankungen kann Naturheilkunde meist sehr viel leisten. Auch bietet sie unterstützend zur Schulmedizin häufig eine passende Ergänzung ohne Nebenwirkungen. Für diesen Artikel stand Michaela von Zerssen Rede und Antwort. Sie arbeitet seit 1998 im Bereich Diätetik für Pferde und Pflanzenheilkunde und verfügt daher über ein profundes Fachwissen in diesem Bereich, welches sie in Seminaren gerne weitergibt. Phytotherapie – was ist das? «Der Begriff Phytotherapie wurde vom französischen Arzt Henri Leclerc (1870 bis 1955) eingeführt und besitzt heute die im gesamten Bereich der EU gültige Definition ‘Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten bis hin zu Befindungsstörungen durch Arzneipflanzen, Pflanzenteile oder pflanzliche Bestandteile und deren Zubereitung’», erklärt Michaela von Zerssen. «In früheren Zeiten waren es häufig Tiere, die dem Menschen als Vorbild oder Warnung in Bezug auf die heilende oder giftige Wirkung von Pflanzen dienten. Beispielsweise Schafe, die sich in Schafgarbe wälzten und so auf die wundheilende Wirkung der Pflanze schliessen liessen, Feldhasen, die bestimmte Kräuter gegen Parasiten frassen oder Berggämsen, die sich die antibiotische Wirkung des Alpenwegerichs zu nutzen machten. Auf diese Art und Weise werden seit Jahrhun- derten Pflanzen auf der ganzen Welt zu therapeutischen Zwecken eingesetzt und ein umfangreiches sowie breitgefächertes Erfahrungswissen konnte über diese lange Zeit generiert werden. Historisch betrachtet gäbe es die heutige Schulmedizin nicht ohne die Phytotherapie. Schulmedizin und Phytotherapie «Die Kombination Schulmedizin mit Alternativmedizin, in unserem Fall Phytotherapie, kann wahre Wunder bewirken», bestätigt Michaela von Zerssen. «Besteht eine Erkrankung des Pferdes, muss die Diagnose immer von einem Tierarzt gestellt und die Therapie mit Kräutern von einer qualifizierten Fachperson begleitet werden. Nicht immer können Kräuter so eingesetzt werden, wie es in einfachen Literaturen empfohlen wird, da die Kontraindikationen oftmals nicht erläutert werden. Um Kräuter in der Therapie wirkungsvoll einsetzen zu können, muss man sich erst einmal über die pathobiochemischen Vorgänge der zu behandelnden Erkrankung informieren und 1 2 3 4

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