Selber Wiesenfest 2018

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Sondermagazin zum Selber Wiesenfest 2018 von www.selb-live.de

präsentiert:

Geschichten, Hintergründe, Programm

und vieles mehr rund um das schönste

Kinder- und Heimatfest der Region

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E s ist wieder Wiesenfestzeit. Ein besonderes Ereignis. DAS Ereignis in

Selb. „Man muss es fühlen, man muss es leben“, kommen waschechte

Selber ins Schwärmen, wenn es um die fünfte Jahreszeit in Selb geht.

Ein einzigartiges Flair

Die Stadt putzt sich heraus. Die Vorfreude ist groß. Ein breites fröhliches

Grinsen ist jedem anzumerken. Der Gute-Laune-Faktor nicht zu übertreffen.

Bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen. Der Magnet heißt

Goldberg. Dieser zieht magisch an. Füße werden automatisch schneller,

wenn es in Richtung Festgelände geht und ein großes Schild über dem

Eingang dann jeden „Herzlich Willkommen“ heißt. Schon riecht es nach

gebrannten Mandeln, das Gejohle aus den Fahrgeschäften ist zu hören,

man trifft gute Freunde und viele Bekannte. Es ist ein einzigartiges, nahezu

unbeschreibliches Flair mit all seinen gelebten Traditionen. Eine Atmosphäre,

die in der Region weit und breit seinesgleichen sucht.

Jeder feiert auf seine Art und Weise sein Wiesenfest. UNSER Wiesenfest!

Bis zum Gänsehautmoment am Montagabend, dem Aufsteigen unzähliger

Luftballons in der Innenstadt, ist dieses Heimatfest von starkem Zusammenhalt

geprägt. Selb ist stolz auf seine Stadt, die Stadt stolz auf seine

Selber. „Gutes machen wir Selber“, so das Motto!

Das Wiesenfest ist etwas Besonderes. Ein Ereignis, das auch in diesem

Jahr wieder eine Sonderveröffentlichung wie dieses Magazin zum Selber

Wiesenfest verdient.

Viele Themen, Informationen und Hintergrundgeschichten rund um das

Fest, die Musik, den Festzug und vieles vieles mehr stecken auch diesmal

wieder in diesem abwechslungsreichen und 100 Seiten starken Schmöker,

der nunmehr fünften Ausgabe dieser Art.

An dieser Stelle gilt natürlich der Dank an all die Anzeigenkunden, ohne

die dieses Heft gar nicht möglich wäre. Und natürlich auch an all diejenigen,

die uns mit Informationen und Geschichten „füttern“ und zum Gelingen

des Magazins beitragen.

Wir wünschen allen Lesern zum einen viel Spaß beim Lesen, zum anderen

allen Selberinnen und Selbern als auch den vielen Gästen ein schönes

Selber Heimat- und Wiesenfest 2018!

Michael Sporer - selb-live.de


Impressum: V.i.S.d.P.

Presse-/Werbebüro Michael Sporer

Friedrich-Ebert-Str 64, 95100 Selb

info@selb-live.de, 0173/9140384

Fotos/Texte/Mitarbeit: Michael Sporer, Katrin Sporer, Florian Ferner,

Pressemitteilungen, Infos Stadt Selb, Musik-Bands

Tipp- und Rechtschreibfehler, die sich in Wiesenfestlaune eingeschlichen haben, dürfen

gefunden, aber auch gerne behalten werden. Nachdruck strengstens untersagt!


L iebe Selberinnen und Selber, liebe Gäste aus nah und fern,

endlich ist es wieder soweit: vom 7. bis 10. Juli 2018 werden die Menschenmassen

auf unseren Goldberg strömen und unser traditionsreiches

Selber Heimat- und Wiesenfest feiern.

Grußwort

des Oberbürgermeisters

Es ist mir eine große Freude, zahlreiche Besucher zum schönsten Fest im

Jahr in Selb willkommen zu heißen.

Bestimmt lassen es sich viele ehemalige Selberinnen und Selber nicht

nehmen, das Wiesenfest wieder zum Anlass zu nehmen, ihre alte Heimat

zu besuchen. Gerade das Treffen von vielen Bekannten und Freunden

lässt das Fest trotz seiner Besuchermassen familiär erscheinen. Meistens

kommt man bei einem Bummel durch die abwechslungsreichen Fahrgeschäfte

und den Verkaufsbuden mit kulinarischen Köstlichkeiten nur ein

paar Meter weit, bevor man für einen kleinen Plausch stehen bleibt.

Zahlreiche Traditionen prägen unser Wiesenfest. Schon im Vorfeld freuen

sich viele auf die Präsentation des alljährlichen Wiesenfestabzeichens von

Reinhard Wiedenbeck. Bereits seit 1998 designt er die Porzellanabzeichen

und mit Spannung wird das jeweilige Motiv erwartet. Selbstverständlich

gehören auch der Wiesenfestzug, die Standkonzerte, die Spiele und Tänze

am Goldberg und am Montagabend der Einzug der Schulkinder zum

Marktplatz zu den liebgewonnen Traditionen

dazu. Unter dem altbekannten "Vit-vat

hoch, schäi wars doch, vit-vat nieder,

nächst Gaour komma wieder“ steigen tausende

von Luftballons in den Himmel. Nur

wer schon einmal dabei war, kann die besondere

Atmosphäre nachvollziehen.

Im Namen des Selber Stadtrats lade ich

herzlich ein, das Selber Heimat- und Wiesenfest

zu besuchen und mit uns zu feiern!

Herzlichst

Uli Pötzsch, Oberbürgermeister


V it, vat hoch, schäi wars doch, vit,

vat nieder, nächst gouar komma wieder…“

- Kaum haben Kinder und Erwachsene

ihren Schlachtruf am Montagabend

gerufen und die letzten

Geschichte des

Stunden auf dem Goldberg ausklingen

lassen, so beginnt schon alsbald vielmehr

wieder die Zeit vor dem nächsten

Wiesenfest und damit schon wieder

die Vorfreude. Von wegen vier

Jahreszeiten, Selb besitzt eine einfache,

ganz eigene Zeitrechnung: Eben

die Zeit „vor“ und die Zeit „nach“ dem

Wiesenfest. Das Selber Wiesenfest ist

für Jung und Alt aus nah und fern etwas

ganz Besonderes. Der Ursprung

dieses Mythos liegt bereits über 200

Selber Wiesenfestes

Jahre zurück, genauer gesagt im Jahr

1807. Ein Lehr-Obstgarten, den Diakon

Hagen anlegte, wurde damals

feierlich mit einem Kinder- und Heimatfest

eingeweiht. Die Feier wurde

mit Musik und unter Beteiligung weltlicher

und kirchlicher Honoratioren

vollzogen. Über tausend Personen,

darunter rund 200 Schulkinder, waren

ebenso dabei, wie bereits ein

kleiner Festzug von der Kirche zum

Obstgarten durchgeführt wurde.

Mit Beteiligung der Schüler wurde

diese Belobigungsfeier in den Folgejahren

wiederholt, aus der nach und

nach das heutige Fest hervorging.

Zunächst mehr als Kinderfest gedacht,

fanden die Feste dann auch

für Erwachsene statt. Unter dem

Namen „Wiesenfest“ wurde erstmals

1830 gefeiert. Fester Bestandteil

war ein Gottesdienst in der Kirche.

Im Anschluss folgte ein Festzug der

Kinder vom Schulhaus in der Pfaffenleithe

zum Lehrgarten


(Festplatz). Schon hier wurden die

Honoratioren beim Rathaus abgeholt.

Beim auf den Sonntagnachmittag beschränkten

Fest gab es Ansprachen

als auch Spiele für Kinder. Mit dem

Besuch zahlreicher Gäste und der Beteiligung

der Gesangvereine und einer

Kapelle wurde es zunehmend zum

Volksfest.

Aufgrund des Stadtbrands 1856 fiel

das Fest dann einige Jahre aus. In

unregelmäßigen Abständen wurde das

Fest ein- bzw. zweijährig an verschiedenen

Orten wieder gefeiert. Das

Wiesenfest in etwa seiner heutigen

Form gibt es auf dem Goldberg seit

1949. Den Freitagabend als zusätz-

lichen Volksfestabend gibt es seit

1965, also seit über 50 Jahren.

An den Ursprung des Wiesenfestes,

dem Lehr-Obstgarten, werden der

Tradition folgend zur Erinnerung jährlich

Bäumchen gepflanzt. Mittlerweile

ist da beispielsweise schon eine schöne

Streuobstwiese an der Lorenz-

Hutschenreuther-Straße entstanden.

Zuletzt waren hier Kinder des Dekan-

Schilder-Haus eifrig bei der Sache, als

sie die gestifteten und im Festzug von

Schülern mitgeführten Bäume einpflanzen

durften. In diesem Jahr findet

die Baumpflanzaktion mit den

Hortkindern des Luise-Scheppler-

Hauses statt.


1806: Belobigung des Schulreformers

Magister Johann Friedrich Hagen

durch König Friedrich Wilhelm III.

v. Preußen

10.5.1807: Eintägiges Fest zur Einweihung

von Hagens Schul-Obstgarten,

das erste Wiesenfest.

des Pfarrers.

1865: Eintägiges Fest im Garten des

Webermeisters Zapf, künftig in zweijährigem

Turnus.

1886: Zweitägig. Schüler werden erstmals

zu einem Festzug einheitlich gekleidet.

Wiesenfest Zeittafel

In den Folgejahren eine eintägige

Veranstaltung, als Schulveranstaltung,

jedes zweite Jahr auch für Erwachsene.

1830: Erstmals als Wiesenfest bezeichnet,

nicht mehr an den Schulgarten

gebunden.

1856-64: Nach dem Selber Stadtbrand

am 18.3.1856 entfällt das Fest

bis 1862. Spätere Wiederbelebungsversuche

scheitern am Widerstand

1887: Erstmals sind Schausteller zugelassen.

In den Folgejahren ebenso

erstmals ein Karussell auf dem aktuellen

Festgelände Goldberg.

1909: Wiesenfest wird elektrisch, Kegeln

für die Schüler wird 1912 eingeführt

Nach entfallenen Wiesenfesten aufgrund

des 1. Weltkriegs erstmals wieder

1921, auch mit Betrieb am Samstagabend.

Wirtschaftskrise, Inflation

schränken die Feste dann zunächst

ein.

1924: Erstes Bierzelt und

vergrößerter Vergnügungspark.

Auch der 2. Weltkrieg

und seine Folgen lässt

keine Wiesenfeste zu.

Erst ab 1949 wird wieder

gefeiert. Das jährlich am

zweiten Sonntag im Juli

inklusive Samstagabend

und Montag.


1965 werden am Freitagabend die

sog. „Hutschenreuther- Abende“ eingeführt.

Diese haben bis 1984 bestand.

Der Freitagabend bleibt als

„inoffizieller“ Wiesenfesttag bestehen.

Das Fest findet seit 1976 in der heutigen

Form statt.

2007: Selb feiert 200 Jahre Selber

Wiesenfest

Quelle Infos: selb.de

Weitere Infos: Ausführliche Zeittafel

der Selber Wiesenfestgeschichte im

Internet auf selb.de. Die ausführliche

Wiesenfestgeschichte mit vielen

Details bietet das Buch „Das schönste

Fest der Selber“ (Foto: Titelbild), erschienen

2007 im Verlag Gisela Arzberg.

Erhältlich u.a. an der

Wiesenfestpost“ auf dem Goldberg.


M ich hat das Wiesenfest-Virus

ganz einfach infiziert“, schwärmt

Wolfgang Müller. Den waschechten

Selber hat rund um das Heimatfest

das Sammelfieber gepackt. Wiesenfestabzeichen,

Veranstaltungsprospekte,

Zeitungsausschnitte, zahlreiche

Fotos. Stolz ist der Polizist dazu auf

eine fast einhundert Jahre alte Armbrust.

Diese hat er für seine Sammlung

geschenkt bekommen. „Als

Schulkind durfte ich auch beim Hahnenschlagen,

Kegeln und dem Armbrustschießen

mitmachen“, kommen

da Erinnerungen hoch. Fleißig für die

Spiele geübt wurde schon im Vorfeld,

auch das Marschieren wurde an der

Gepackt von der

Sammelleidenschaft

Schule geprobt. Fester Treffpunkt mit

den Schulfreunden war der Goldberg

schon in den Tagen vor dem Wiesenfest.

Damals Ende der 60er, Anfang

der 70er Jahre wohl nicht viel anders

als auch heute. „Es

war immer spannend,

welche Fahrgeschäfte

denn kommen

würden“, freute

sich Wolfgang Müller

dann besonders auf

die Berg- und Talbahn.

Taschengeld

gab er auch beim

Spielwarenstand aus.

Ebenso für Süßigkeiten.

„Da war es gut,

dass sich die Eltern

zum Wiesenfest

meist etwas spendabler

zeigten“,

schmunzelt er, „denn

als Kind hatte man ja

immer zu wenig Kohle!“

Ein paar Mark

Trinkgeld verdienen

konnte er sich, wie


wohl die meisten Schüler, beim Verkauf

von Wiesenfestabzeichen. Diese

galten als Eintrittskarte für den Goldberg.

Abgeschafft wurden diese Eintrittsgelder

1993. Dann gab es noch

vier Jahre lang wieder das traditionelle

hölzerne Abzeichen. Seit 1998 werden

die Abzeichen aus Porzellan als

Souvenir angeboten (siehe Extra-

Bericht).

Beliebt sind diese nach wie vor. Dem

Selber haben es die Abzeichen ganz

besonders angetan. 79 verschiedene

Abzeichen hat er in einem Album einsortiert.

Seit 1949 ist die Sammlung

lückenlos. Als Anstecknadel, dann als

Plättchen aus Metall und später aus

Holz oder Plastik waren die Abzei-


chen. Müller ist fasziniert von den

Emblemen. Zunächst noch mit dem

Stadtwappen gestaltet, so folgten

Jahr für Jahr Kinder in Aktion als Aufdruck.

1965 gab es sogar zwei Abzeichen:

eins in der Grundfarbe rot und

eins in der Farbe blau. Im Jahr 1993

gab es versuchsweise ein erstes Abzeichen

aus Porzellan in sehr kleiner

Auflage. Auch das ist in der Sammlung

zu finden. Ebenso Notabzeichen

aus Papier. Weiter steckt ein Abzeichen

aus dem Jahr 1939 im Album.

„Ich bin weiter auf der Suche nach

Abzeichen aus den Vorkriegsjahren“,

hat Müller noch einen Anstecker aus

dem Jahr 1926, den es zu 500-Jahr-

Feier der Stadt Selb gab und mit einem

feinen Streifen mit dem Wort

Wiesenfest“ überzogen wurde.

Irgendwann waren für den Sammler

die Wiesenfestabzeichen allein nicht

genug. Beginnend ab dem Jahr 1962

besitzt er mittlerweile auch alle Programmhefte.

„Dies vor allem wegen

den Plakatmotiven“, erklärt er. Mit

einem mehrseitigen Wiesenfestheft

aus dem Jahr 1949 steckt noch eine

weitere Besonderheit in seinen Ordnern.

In diesen abgeheftet ist noch

eine Kopie eines Heftes aus dem Jahr

1951. Etliche Zeitungsausschnitte dokumentieren

Wiesenfeste vergangener

Jahre. Hinzu kommen zahlreiche

schwarz-weiß Bilder aus früheren Zeiten.

„Oft bekomme ich diese geschenkt“,

freut er sich, dass bei Wohnungsauflösungen

solch Fundstücke

nicht einfach nur achtlos weggeworfen

werden. Mit alten Klassenfotos

und verschickten Wiesenfest-

Postkarten möchte Wolfgang Müller

seine Sammlung gerne noch erweitern.

Alte Freunde und gute Bekannte wieder

treffen, das ist für ihn immer wieder

schön beim Selber

Wiesenfest.

Auch bei der Auswahl

an guten

Speisen gibt es an

den vielen Verköstigungsständen

kein

Vorbeikommen.

Und dann ist da

noch der 4jährige

Enkelsohn, mit dem

es zu den Karussells

geht. „Auch

ihn wird das Wiesenfest-Virus

packen“,

ist sich der

leidenschaftliche

Sammler sicher.


E igentlich habt ihr alle den ersten

Preis verdient“, freute sich Oberbürgermeister

Uli Pötzsch zusammen mit

acht jungen Künstlerinnen und Künstlern.

Diese zeichnen sich für die Motive

der Wiesenfestplakate bis einschließlich

dem Jahr 2025 verantwortlich.

Im vergangenen Herbst wurden

die Schülerinnen und Schüler im Selber

Rathaussaal gekürt.

Es ist eine der vielen gelebten Traditionen,

dass wie beim Festzug und bei

den Spielen wie Hahnenschlagen, Kegeln,

Armbrustschießen und den Reigentänzen

auch beim Plakat die Kinder

im Mittelpunkt stehen. Ihre Bilder

werden zum offiziellen Plakatmotiv.

Klar lassen sich da die Kinder nicht

zweimal bitten. Gerne greifen sie zu

Stift und Pinsel, um ihr Kunstwerk

zum Thema Wiesenfest zu kreieren.

Nach zuletzt 2011 folgte 2017 ein

Kinder malen bunte Motive

für das Wiesenfestplakat

neuer Malwettbewerb. In zwei verschiedenen

Altersklassen durften sich

die Schülerinnen und Schüler wieder

ans Werk machen. Und klar ist es

dann eine tolle Sache, wird das eigene

gemalte Kunstwerk tatsächlich zum

offiziellen Plakat.

Schon bei der Vorauswahl hatte die

Jury aus einer Vielzahl von bunten

Arbeiten mit unterschiedlichsten


dargestellten Motiven auszuwählen.

Entscheidungskriterium war unter anderem,

dass die Bilder in einen Rahmen

mit den Stadtfarben passen müssen,

wie aktuell sämtliche städtische

Plakate, Broschüren etc. gestaltet

sind. Und schließlich hatte dann der

Ferienausschuss des Selber Stadtrats

fünf Bilder aus der Altersgruppe 6-10,

sowie drei Bilder aus der Altersgruppe

11-14 ausgewählt. Auch

wurde bereits festgelegt, in

welcher Reihenfolge die

Motive in den Jahren bis

2025 als Plakat verwendet

werden. Für ihre Malarbeiten

wurden die Kinder im

Rathaussaal geehrt und mit

Geldpreisen und Gutscheinen

bedacht. Seinen Dank

sprach Pötzsch zudem den

Schulleitern und Lehrern

aus, die den Malwettbewerb

betreut hatten.

Die Preisträger: Altersklasse

6 bis 10 - Frederik Sümmerer

(1. Platz; 2018), Marie

Lohmeyer (2.; 2020) Fee

Jahreiß (3.; 2022), Sophia

Gebert (4.; 2024) und Asli

Ziehler (5.; 2025); Altersklasse

11-14 - Yelyzaveta

Kucherenko (1.; 2019),

Dyana Ayash (2.; 2021) und

Karina Lustin (3.; 2023).

Besonders stolz ist da heuer

natürlich Frederik Sümmerer.

Sein Bild ziert das Plakat

2018. Aufgabe war es

das zu malen, was man mit

dem Wiesenfest gerne verbindet. Das

Steigenlassen der Luftballons nach

dem Einzug in die Stadt und die Spiele

der Kinder auf dem Festplatz, das

hat es dem jungen Künstler angetan.

Natürlich aber nicht nur das. „Ich

freue mich auch immer wieder auf die

Fahrgeschäfte“, fiebert Frederik (Foto)

dem Treiben auf dem Goldberg entgegen.


W elches Mädchen würde da

schon nein sagen, wenn es in einem

wunderschönen, weißen Prinzessinnenkleid

gemeinsam mit dem

Oberbürgermeister den Festzug unseres

Selber Wiesenfestes anführen

darf“, freut sich die 17jährige Franziska

Schmidt zusammen mit Johanna

Veit und Yannick Sonntag (beide 16

Jahre) auf ganz besondere Momente

in diesem Jahr. Im Festzug werden

die drei Gymnasiasten die traditionelle

Aufgabe der Fahnenjungfern und des

Eine ehrenvolle Aufgabe, für

die man dankbar sein muss!

Fahnenträgers ausüben. Von atemberaubenden

Momenten sprachen schon

deren Vorgänger. Vor allem vom Einzug

am Montagabend und

dem Blick vom Balkon auf

die vielen Menschen auf

dem Marktplatz sowie dem

Steigenlassen der bunten

Luftballons schwärmen

diese noch heute von einem

unvergesslichen Erlebnis.

Dieses will Yannick unbedingt

genießen. „Den Einzug

mal von oben beobachten

zu können, das

ist natürlich eine tolle Möglichkeit,

für die man wirklich

dankbar sein muss“, ist

die Vorfreude bei ihm

groß. Auch dem Festzug

fiebert er entgegen. Hier

wird er festlich gekleidet

vor den Ehrengästen die

Selber Stadtfahne tragen.

Neben ihm die beiden in

weißen Kleidern marschierenden

Fahnenjungfern.


„Ich liebe mein Kleid jetzt

schon und kann es kaum

erwarten, es zu tragen“,

wird das Wiesenfest für

Franziska ein ganz großes

persönliches Highlight

werden. Johanna stimmt

dem zu. „Ich habe mich

riesig gefreut als ich gefragt

wurde, ob ich dieser

ehrenvollen Aufgabe

nachkommen möchte“,

fand auch sie schnell ein

perfektes Kleid. Die Vorfreude,

die Bürgermeister

auf den Balkon begleiten

zu können, ist enorm.

Natürlich aber fiebern die drei Jugendlichen

dem Wiesenfest auch so

entgegen. „Am meisten freue ich mich

auf den Festzug und die Essensbuden,

obwohl das Festzelt auch einen

hohen Stellenwert hat. Die Fahrgeschäfte

noch dazu machen es perfekt“,

erklärt Yannick. Jede Menge

Erlebnisse bietet das Fest aus Sicht

von Franziska. „Schön ist es auch, alle

wieder zu sehen. Egal ob ehemalige

Lehrer, Kindergartenfreunde oder einfach

mal wieder den ganzen Freundeskreis

beisammen zu haben“, freut

sie sich zudem „auf den Geruch, wenn

man das erste Mal auf den Goldberg

kommt und alles nach gebrannten

Mandeln und Zuckerwatte riecht!“ Von

einem „Kultfest, auf dem eine ausgelassene

sowie freudige Stimmung zu

fühlen ist“, spricht Johanna. Gerne

hört sie auch dem Spielmannszug und

den Egertalern zu. Aber für alle wird

es am Ende der Gänsehautmoment

schlechthin werden: „Wenn das bunte

Meer aus Luftballons sich seinen Weg

in den Himmel bahnt, ist es immer

wieder ein wunderschönes Gefühl dabei

zu sein!“

Der Fahnenträger und

seine Jungfern

Sind es heute Schüler, die die

Stadtfahne im Festzug tragen, so

war es in den 1960er Jahren jeweils

ein Auszubildender der städtischen

Verwaltung. Die weißen

Kleider der Fahnenjungfern werden

von den Trägerinnen selbst

bezahlt. Die Kosten für die Blumensträuße

übernimmt die Stadt.

Gute Tradition ist es, die Blumen

nach der Balkonrede ins Volk zu

werfen.


D ie Kinder stehen im Mittelpunkt

des Geschehens beim Selber Wiesenfest.

Großen Anteil haben sie schon

am farbenprächtigen Festumzug. Ist

der Marsch durch die Straßen der

Stadt hinauf auf den Goldberg erst

einmal absolviert, so rücken die Schülerinnen

und Schüler nach einer kurzen

Verschnaufpause erneut als

Hauptakteure ins Geschehen. Es ist

eines der vielen gelebten Traditionen,

sich einem großen Publikum mit Vorführungen

zu präsentieren. Auch die

sportliche Seite kommt nicht zu kurz.

Der Spaß steht im Vordergrund, mit

viel Eifer sind die Kinder da bei der

Sache.

Spiele gibt es beim Wiesenfest schon

sehr lange. Das Schießen mit Armbrüsten

auf hölzerne Adler oder Sterne

gibt es so schon seit rund 150 Jahren.

Das Hahnenschlagen gibt es

ebenso schon in etwa aus diesem

Tanzen, Hahnenschlagen,

Kegeln, Schießen, Wetteifern

Zeitraum. Reigentänze standen schon

vor dem Selber Brand (1856) auf dem

Programm. Doch auch an einigen weiteren

Spielen hat man sich zu früheren

Zeiten erfreut. Am

„Tümmelbaum“ zum Beispiel. Hier

musste ein waagrechter und zugleich

drehbar gelagerter Baumstamm auf

dem Hosenboden rutschend überquert

werden. Der Gleichgewichtssinn

war hier gefordert. Beliebt war


außerdem das „Wurstschnappen“. Mit

viel Engagement und Begeisterung

haben sich in den vergangenen Jahren

die Schüler beim neu aufgelegten

„Spiel ohne Grenzen“ beteiligt. Eierlaufen,

Sackhüpfen und Co. standen

im Mittelpunkt dieser Spiele, die ebenso

schon vor langer Zeit die Schulkinder

ausgetragen hatten. Hierfür gab

es jede Menge positive Kommentare,

sowohl von Zuschauerseite als auch

von den teilnehmenden Kindern

selbst, zumal das Gemeinschaftserlebnis

hierdurch gefördert wird. In Pendelstaffeln

werden auch heuer wieder

von jeder Schule jeweils 15 Schüler/

innen der 6. Klassen bei den spannenden

Wettkämpfen teilnehmen. Bierkastenlauf,

Sackhüpfen, Hüpfball und


Blindenfußball werden durchgeführt

(Änderungen vorbehalten, genaue

Absprache der Schulen erfolgte nach

Redaktionsschluss). Das jeweils

schnellste Team erhält fünf Punkte.

Drei gibt es für den zweiten Platz,

zwei für den dritten Platz und noch

einen für die Mannschaft, die auf dem

vierten Rang landet. Spannung ist

garantiert.

Bevor diese Spiele ausgetragen werden,

gehört die Rasenfläche natürlich

zunächst den Mädchen. Aufgeregt

stehen sie schon in Zweierreihen parat,

wartend auf das Startsignal. 2013 zeichnet sich für die Durchführung

Daniela Setzer, Lehrerin an der

Kaum erklingen die ersten Takte der

Musik, geht es auch schon los. Strahlend,

winkend – so marschieren die Weiter wird die Tanzgruppe der Evan-

Bogner-Grundschule, verantwortlich.

Kinder ein und stellen sich wie eh und gelischen Stadtkirche das Wiesenfest

je in mehreren Kreisen auf. Zu flotter nutzen und sich hier mit kurzen Vorführungen

präsentieren.

kindgerechter Musik begeistert man

mit Tänzen, Drehungen und Sprüngen.

Mit dem Üben geht es für die auf dem Programm der Jungen sei-

Fußball steht außerdem am Sonntag

Schulmädchen in der Regel im April, tens des Gymnasiums, der Mittel- und

spätestens im Mai los. Seit dem Jahr der Realschule. Nicht mehr durchgeführt

werden die

Handballspiele.

Die Buben der 1. und

2. Klassen wetteifern

beim

„Hahnenschlagen“.

Die Anspannung und

Konzentration steigt,

wenn dem Schüler

zunächst die Augen

verbunden werden

und dieser sich ein

paar Mal um die eigene

Achse drehen

muss. Dann tastet er

sich mit einer Holz-


stange vorsichtig an den Tontopf heran

und versucht diesen schließlich zu

zerschlagen. Drei Versuche hat jeder.

Einen Punkt gibt es, ist der Topf gesprungen

bzw. angebrochen, zwei

Zähler, wenn der Topf zerschlagen

wurde. Die Tradition dieses Spiels

geht lange zurück. Damals befand

sich unter dem Topf auch noch ein

echter Hahn, der dem Sieger des

Wettbewerbs gehörte.

Das lebendige

Tier gibt es zwar

schon lange nicht

mehr, geblieben sind

aber der Name als

auch der Blumentopf

des Spiels.

Kegeln wurde im

Jahr 1912 eingeführt.

Die Knaben

der 3. und 4. Grundschulklassen

versuchen,

mit einer an

einem Galgen hängenden

Kugel so

viele Kegel wie möglich

umzuhauen.

Drei Versuche hat

dabei jeder Schüler.

Einst waren es hölzerne

Sterne und

Adler, auf die die

Schüler der Mittelschule

mit einer

Armbrust geschossen

haben. Aus Kostengründen

schießen

die 5.- und 6.-

Klässler die Bolzen

seit einigen Jahren

auf eine mehrfach nutzbare Schießscheibe.

Je kleiner die getroffene

Scheibe, desto höher die Punktzahl.

Zur Ausgestaltung des Festzuges werden

die früheren traditionellen Sterne

und Adler aber noch genutzt.

Der genaue Zeitplan der Schülervorführungen

ist in der Programmübersicht

im Mittelteil dieses Wiesenfestmagazins

abgedruckt.


P unkt 13 Uhr an der Dr. Franz-

Bogner-Schule. An vorderster Stelle

steht die Polizei abmarschbereit.

Gleich dahinter lauern die Musiker des

Selber Spielmanns- und Fanfarenzug.

Sie blicken voller Konzentration zu

ihrem Tambourmajor. Gibt er das

Startkommando,

so geht es mit

den Klängen der

Trommeln und

Piccoloflöten in

der Jahnstraße

los durch den

Spalier zahlreicher

Zuschauer in Richtung Innenstadt.

Der Marschmusik hinterher fol-

Farbenfroh und gut gelaunt:

Festzug begeistert Zuschauer

Über 1.500 Teilnehmer

2,6 Kilometer Strecke

9 verschiedene Kapellen

Abmarsch um 13 Uhr

gen Grundschule, Mittelschule, Realschule

und Gymnasium samt einiger

weiterer Spielmannszüge und Blaskapellen

- inklusive der Bläsergruppe

der Mittelschule sind es am Wiesenfestsonntag

neun an der Zahl, die für

die musikalische Begleitung sorgen.

Nach rund 600 Meter

reihen sich am

Rathaus die Bürgermeister,

Stadträte

und Ehrengäste

ein. Weiter geht es

über den Marktund

Martin-Luther-

Platz vorbei an der Stadtkirche in die

Pfarrstraße. Dort wird der Festzug mit

den Klassen der Luitpold-

Grundschule, der Siebensternschule

und der

Grundschule Erkersreuth/

Selb-Plößberg komplettiert.

Der farbenfrohe Festzug

führt nun über die Karl-

Marx-Straße, der Ludwigstraße,

Bahnhofstraße, Marienstraße

und über den

Wendepunkt Marienplatz.

Von hier aus setzt sich der

Festzug wieder zurück bis

zum Rathaus, um dann in

die Burgstraße einzubiegen.

Fortan geht es bergauf,


über die Wunsiedler

Straße zum Festplatz auf

den Goldberg. Rund 2,6

Kilometer haben die Musiker

und Schüler absolviert,

die an der Bognerschule

losmarschiert

sind. Samt den Kapellen,

den Ehrengästen, ehemaligen

Porzellanköniginnen

und einigen

früheren Abschlussklassen

werden es über 1.500 Teilnehmer

sein, die am Wiesenfestsonntag

voller Stolz die Strecke in Angriff

nehmen und sich präsentieren.

Ebenso mit dabei der Jugendbeirat

der Stadt Selb. Dieser wurde erst im

März 2018 gegründet. Auf 40jähriges

Bestehen blickt außerdem der Türkisch-Islamische

Verein Selb. Ein

Grund für die Mitglieder um ihren


Vorsitzenden Veysel Turan,

sich ebenso am Festzug zu

beteiligen.

Am Wiesenfestmontag wird

die Teilnehmerzahl etwas

geringer ausfallen Mit rund

315 Teilnehmern (Stand Mitte

Juni) stellt das Walter-

Gropius-Gymnasium die größte

Gruppe im Festzug. Das

tritt insbesondere auf den

Wiesenfestsonntag zu. Viele

ehemalige Schüler wollen es

sich schließlich nicht nehmen lassen,

im Rahmen von Jubiläums-

Abschlussklassen wieder einmal im

Festzug als Teilnehmer dabei zu sein.

Erinnerungen an die eigene Kindheit

dürften da wach werden. Auch die

Realschule meldet die Teilnahme

früherer Abschlussjahrgänge. Über

200 Personen wollen da im Festzug

mit dabei sein. Die Mittelschule meldet

über 180 Schüler, die Luitpold-

Grundschule 194, die Bogner-

Grundschule 177, die Siebensternschule

rund 100 und die Grundschule

Erkersreuth/ Selb-Plößberg 54 Schüler.

Schon Wochen und Monate vorher

feilen die Schulklassen an spannenden

Themen und Kostümen. Mal witzig,

mal kreativ oder beides. So lautet

diesmal beispielsweise beim Selber

Gymnasium das Motto „Mode

und Style“, das in seiner Vielfalt umgesetzt

werden wird. Nicht fehlen

dürfen natürlich bei den Grundschulen

die traditionellen Fahnenträger

und die Hahnenschlagstangen.

Die Mittelschüler

führen Armbrust,

Stern und Adler mit, ziehen

außerdem die im Anschluss

an das Wiesenfest

gepflanzten Bäume durch

die Straßen.

Mit viel Applaus von den

nicht weniger stolzen Eltern,

Verwandten und etlichen

Schaulustigen an

den Straßenrändern werden

die Kinder bedacht.


M änner, Frauen und Kinder nehmen

Stellung auf. Ein in den Selber

Stadtfarben geschmückter, silbern

glänzender Stab wird energisch nach

oben und unten geschwenkt. „Im

Gleichschritt, Marsch!“ Und schon

wird auf das Kommando des Tambourmajors

eifrig losmarschiert.

Spielmannszüge und

Auch aus der Ferne hört man dann

ihre schmetternden Klänge. Wenn die

Piccoloflöten, Lyren, Marschtrommeln

zusammen mit den Taktschlägen des

Basszuges erklingen, so weiß ein jeder

am Straßenrand: Position einnehmen,

der Festzug ist im Anmarsch.

Vorneweg läuft da natürlich der Selber

Spielmanns- und Fanfarenzug.

Dieser feierte im vergangenen Jahr

sein 60jähriges Bestehen. Auf vielen

Festen sind die Musiker jedes Jahr im

Einsatz. Erklingen bei der ein oder

anderen Veranstaltung die bekannten

Märsche, so denkt der Selber meist

Musikkapellen geben den Ton an

unweigerlich an das Wiesenfest. Die

Melodien des Selber Spielmanns- und

Fanfarenzug sind eng mit dem Heimatfest

verbunden. Marschieren die

in Lederhosen und blauen Westen

gekleideten Musiker bereits am frühen

Sonntagmorgen zum Weckruf durch


einige Straßen

der Stadt, so

führen sie wenige

Stunden

später natürlich

wie eh

und je den

langen Festzug

an.

Hinter dem

Selber Spielmanns-

und

Fanfarenzug

an der Spitze

werden auch viele weitere Musikkapellen

eingereiht zwischen den Schulklassen

das Marschtempo bestimmen

und für Unterhaltung sorgen. Seit einigen

Jahren mit viel Eifer dabei sind

darunter auch die jungen Schülerinnen

und Schüler der Bläserklasse der

Selber Mittelschule. Mit Stolz stellen


sie ihr erlerntes Können an den Instrumenten

unter Beweis und stoßen

auf große Begeisterung.

In gewohnter Weise werden außerdem

die Egertaler Blaskapelle, der

Musikverein Rehau und die Mehlmeisler

Dorfmusikanten dabei sein. Auch

der „1. Vogtländische Schalmeienzug

Auerbach“ (siehe Extra-Bericht) dürfte

mit seinem stimmungsfreudigen

Sound wieder viel Beifall von den Zuhörern

einheimsen. Schon vor dem

Marsch durch die Selber Straßen werden

die Vogtländer um 10:30 Uhr im

Rahmen eines Standkonzertes am

Paul-Gerhardt-Haus zu hören sein.

Längst zählen die „Markgräflichen Jäger“

aus Feuchtwangen zu einer Institution

beim Selber Wiesenfest, marschiert

der Musikzug schließlich schon

seit Ende der 1970er Jahre in der Porzellanstadt

mit, genauer gesagt heuer

zum 39. Mal. Und bereits vor dem

Festzug werden die Mittelfranken zunächst

um 9 Uhr am Seniorenheim

der AWO auf der Kappel und um 10

Uhr am Selber Rathaus ein Standkonzert

geben. Seit dem Jahr 2006 und

damit seit nunmehr zwölf Jahren dabei

ist der „Malteser Fanfarenzug“

Ravensburg (Foto). Dieser unterhält

bereits schon einen Tag zuvor (17

Uhr) zusammen mit der Egertaler

Blaskapelle beim Standkonzert auf

dem Martin-Luther-Platz.

Erstmals im Selber Wiesenfestumzug

ist der Musikverein Töpen mit der

„Original Töpener Blasmusik“ vertreten.

Auf viele Höhepunkte

kann die Kapelle in ihrer

Vereinsgeschichte zurückblicken.

Auftritte in den

USA und im Fernsehen

meisterten die Musiker mit

Bravour. Seit 2010 sind

die Töpener regelmäßige

Auftaktkapelle beim Hofer

Volksfest. Auf dem Goldberg

werden sie ebenso

am Sonntag als auch am

Montagnachmittag im

Festzelt musizieren.

Am Wiesenfestmontag fällt der Festzug

etwas kleiner aus. Hier werden

die auswärtigen Spielmannszüge wegfallen.

Musikalisch werden die Schulklassen

dennoch von einigen Musikgruppen

begleitet. Neben dem Selber

Spielmanns- und Fanfarenzug sowie

der Egertaler Blaskapelle sorgen weiter

die Mehlmeisler Dorfmusikanten,

die Musikvereine Rehau und Töpen

für die Marschklänge. Weiter ist die

Stadtkapelle Mitterteich mit dabei.

Natürlich wird auch die Bläsergruppe

der Mittelschule Selb wieder mitlaufen.


M itreißende Rhythmen regen zum

Tanzen und Schunkeln an, mit ihrer

Musik sorgen sie für ausgelassene

Stimmung und gute Laune: der 1.

Vogtländische Schalmeienzug Auerbach.

Seit einigen Jahren sind die Musiker

ein fester Bestandteil im Festzug.

„Uns gefällt es auch immer wieder,

in Selb dabei zu sein“, verrät

Nicole Barth. Das hat einen guten

Grund: „Das Publikum ist einfach der

Hammer“, lobt die Vorsitzende des

Vereins die Zuhörer. Diese gibt es

nicht nur entlang der zu absolvierenden

Marschstrecke. Am Wiesenfestsonntag

sind die Schalmeienklänge

auch ab 10:30 Uhr im Rahmen eines

kleinen Standkonzertes am Paul-

Gerhardt-Haus zu hören.

Auf eine lange Vereinsgeschichte

kann der Schalmeienzug aus dem

Vogtland bereits zurückblicken. 1924

ging es mit den ersten Schalmeienklängen

in Falkenstein los, als eine

der ersten Kapellen dieser Art in

Deutschland. Zuvor nämlich war die

Verbreitung des Instruments noch

stark eingeschränkt. Um das Jahr

1900 wurde die neuzeitliche Schalmei

Schwungvolle Rhythmen mit

dem Auerbacher Schalmeienzug

von Erfinder des „Martinshorn“, Max.

B. Martin, entwickelt. Aufgrund dessen

wird sie auch als

„Martinstrompete“ bezeichnet. Kaiser

Wilhelm II. erklärte diese allerdings

als kaiserliches Privileg. Sie durfte nur

von einem kaiserlichen Fanfarenspieler

zu besonderen Anlässen gespielt

werden. Erst in den zwanziger Jahren

waren sie schwerpunktmäßig bei

Turnvereinen, Radfahrerclubs und

kommunistischen Verbänden zu hören.

Letzteres führte dazu, dass sie ab


1933 von den Nationalsozialisten

verboten

wurden. So

auch in Falkenstein.

Nach dem 2. Weltkrieg

wurde die

Schalmei in der

früheren DDR bereits

in den 50er

Jahren „wieder entdeckt“.

Daher gibt

es in den neuen

Bundesländern eine

lange Tradition der Schalmeienmusik.

In Westdeutschland waren Schalmeienkapellen

lediglich im Bodenseeraum,

häufig als Faschingsmusik, zu

hören.

1953 folgte auch in Falkenstein der

Wiederaufbau der Schalmeienkapelle

als Betriebskapelle der Gardinenfabrik

Falkenstein. In den folgenden Jahren

nahm die Kapelle an Höhepunkten,

wie Turn- und Sportfesten in Leipzig,

den Weltfestspielen der Jugend in

Berlin, dem Deutschlandtreffen der

deutschen Jugend und

natürlich an den alljährlichen

stattfindenden

Bezirksmeisterschaften

der Spielleute

teil.

1990 brachte der Gegenbesuch

beim

1. Österreichischen

Schalmeienzug Lustenau

für den Verein die

musikalische Wende.

Um sich auf den neuen

Musikstil konzentrieren

zu können, erklärte man sich zum

Verein „1. Vogtländischer Schalmeienzug

Falkenstein e.V." 1994 spielten

die Musiker im Bundeskanzleramt in

Bonn. Dann ging lang gehegter

Wunsch in Erfüllung: Eine Reise nach

New York. Viele weitere Auslandsauftritte

folgten in den nächsten Jahren.

Zwischenzeitlich zog der Verein vom

Falkenstein nach Auerbach um, weshalb

der Verein fortan den Namen „1.

Vogtländische Schalmeienzug Auerbach“

trägt. 27 aktive Mitglieder zählt


dieser aktuell. „Nachwuchs können Veranstaltungstipp: Am 12. August

findet das 18. Vogtländische

wir aber immer noch brauchen“, würde

sich Nicole Barth freuen, weitere Schalmeien Spektakel im besonderen

Mitglieder begrüßen zu dürfen. Um Ambiente des NaturTheaters Bad Elster

statt. Ab 14 Uhr werden neben

die 30 verschiedene Titel hat der Musikzug

derzeit im Repertoire. Neue dem Schalmeienzug aus Auerbach

Stücke werden jedes Jahr versucht fünf weitere Schalmeienkapellen für

mit einzubauen.

ein stimmungsvolles musikalisches

Fest sorgen.

Die Schalmei

Bei der Schalmei erklingt

der Ton, weil der Luftstrom

durch ein Plättchen

„zerschnitten“ wird

(ähnlich Klarinette, Saxophon,

Blockflöte etc.).

Derartige Instrumente

werden deshalb als „Holzblasinstrumente“ bezeichnet, obwohl sie, wie z.B.

das Saxophon, aus Blech (Messing) gefertigt sind. Die neuzeitliche Schalmei

besteht in der Regel aus acht Röhren, die auf einer Seite als Schalltrichter

ausgeprägt und auf der anderen Seite über ein Ventilteil zusammengefügt

sind. Mit jedem Schalltrichter wird genau ein Ton erzeugt. Es stehen deshalb

acht Töne im Umfang einer Oktave zur Verfügung. Um größere Tonräume mit

einer Schalmeienkapelle abdecken zu können, werden unterschiedlich gestimmte

Instrumente angeboten. So nutzen die Auerbacher bei den kleinen

Instrumenten Sopran- und Alt-Schalmeien, bei den großen Bariton-

Schalmeien. Weiter werden für Begleitzwecke und zur „Füllung“ des Klangkörpers

mehrtönig klingende Instrumente, sogenannte Akkord-Schalmeien, verwendet.

Die Preislage liegt bei diesen Instrumenten zwischen 800 und 2.000

Euro.

Grundsätzlich können mit Schalmeien fast alle Arten von Musik gespielt werden.

Das Repertoire kann daher Musikstücke von der Volksmusik über Stimmungslieder

bis hin zu Rock und Pop umfassen. Neben den Blasinstrumenten

spielen außerdem das Schlagwerk (große Trommel, Snare, Marschtrommel,

Toms, diverse Becken) und Rhythmusinstrumente eine wichtige Rolle.


Wer läuft wo:

Marschplan Sonntag

(ab Komplettierung des Festzugs an der Ecke Pfarrstraße/Karl-Marx-Straße)

Spielmanns- & Fanfarenzug Selb

Ehrengäste

Jugendbeirat

Ehemalige Porzellanköniginnen

Bogner-Grundschule

Klasse 1/2a Frau Neidhart

Klasse 1/2b Frau Setzer

Klasse 1/2c Frau Pietschka-Bechert

Klasse 1/2d Frau Hüttel

Klasse 3a Frau Apitz

Klasse 3b

Klasse 4a

Klasse 4b

Egertaler Blaskapelle

Frau Heffner

Frau Grimm-Schricker

Herr Hentschel

Grundschule Erkersreuth

Klasse 1/2a Frau Stöhr

Klasse 1/2b Frau Frischer

Klasse 3/4K Frau Schrögel

Luitpold-Grundschule

Klasse 1e

Klasse 1f

Frau Kneissl

Frau Jahreis

Original Töpener Blasmusik

Klasse 1/2dG Frau Lacher

Klasse 2e Frau Keller

Klasse 2f Frau Söllner

Klasse 3e Frau Kruppa

Klasse 3f Frau Heinrich

Klasse 3/4dG Herr Ziegler

Klasse 4e Frau Marwitz

Klasse 4f Frau Geyer

Schalmeienzug Auerbach

Siebensternschule

Verschiedene Lehrkräfte

Bogner-Mittelschule

Klasse 5a Herr Neidhart

Klasse 5b/G Herr Krauß

Klasse 5c/G Frau Schoberth-Filchner

Klasse 5d Herr Marx

Bläsergruppe Mittelschule

Klasse 6a

Klasse 6bG

Klasse 6cG

Fußball

Adler-/Sterneträger

Absolventen 2018

Herr George

Herr Rott

Frau Kohlhofer


Walter-Gropius-Gymnasium

Klasse 5a

Herr Wagner

Malteser Fanfarenzug

Klasse 5b

Klasse 5c

Klasse 6a

Klasse 6b

Klasse 6c

SMV

Fußball

Herr König

Frau Saalfrank

Frau Ebert

Herr Birkelbach

Frau Spangler

Zahlreiche Fotos vom Wiesenfestzug

am Sonntag veröffentlicht das Internetportal

selb-live.de im Anschluss auf

seiner Facebook-

Seite. Reinschauen

lohnt sich! Am besten

gleich „liken“:

Sanitätsdienst

Mehlmeisler Dorfmusikanten

Abiturienten

Abi 2003

Abi 2008

Realschule

Klasse 5a

Klasse 5b

Herr Reul

Frau Bretan

Spielmannszug Feuchtwangen

Klasse 6a

Klasse 6b

Herr Deffner

Frau Hecht

Fußball

Absolventen

Abschlussklasse 2008

Musikverein Rehau


Wer läuft wo:

Marschplan Montag

(ab Komplettierung des Festzugs an der Ecke Pfarrstraße/Karl-Marx-Straße)

Spielmanns- & Fanfarenzug Selb

Ehrengäste

Jugendbeirat

Ehemalige Porzellanköniginnen

Bogner-Grundschule

Klasse 1/2a Frau Neidhart

Klasse 1/2b Frau Setzer

Klasse 1/2c Frau Pietschka-Bechert

Klasse 1/2d Frau Hüttel

Klasse 3a Frau Apitz

Klasse 3b

Klasse 4a

Klasse 4b

Egertaler Blaskapelle

Frau Heffner

Frau Grimm-Schricker

Herr Hentschel

Grundschule Erkersreuth

Klasse 1/2a Frau Stöhr

Klasse 1/2b Frau Frischer

Klasse 3/4K Frau Schrögel

Original Töpener Blasmusik

Luitpold-Grundschule

Klasse 1e Frau Kneissl

Klasse 1f Frau Strahl

Klasse 1/2dG Frau Lacher

Klasse 2e Frau Keller

Klasse 2f Frau Söllner

Klasse 3e Frau Kruppa

Klasse 3f Frau Heinrich

Stadtkapelle Mitterteich

Klasse 3/4dG Herr Ziegler

Klasse 4e Frau Marwitz

Klasse 4f Frau Geyer

Siebensternschule

Verschiedene Lehrkräfte

Mehlmeisler Dorfmusikanten

Bogner-Mittelschule

Klasse 5a Herr Neidhart

Klasse 5b/G Herr Krauß

Klasse 5c/G Frau Schoberth-Filchner

Klasse 5d Herr Marx

Klasse 6a Herr George

Klasse 6bG Herr Rott

Klasse 6cG Frau Kohlhofer

Adler-/Sterneträger


Bläsergruppe Mittelschule

Walter-Gropius-Gymnasium

Klasse 5a Herr Wagner

Klasse 5b Herr König

Klasse 5c Frau Saalfrank

Klasse 6a Frau Ebert

Klasse 6b Herr Birkelbach

Klasse 6c Frau Spangler

Musikverein Rehau

SMV

Zahlreiche Fotos vom Wiesenfestzug

am Sonntag veröffentlicht das Internetportal

selb-live.de im Anschluss auf

seiner Facebook-

Seite. Reinschauen

lohnt sich! Am besten

gleich „liken“:

Sanitätsdienst

Realschule

Klasse 5a

Klasse 5b

Klasse 6a

Klasse 6b

Herr Reul

Frau Bretan

Herr Deffner

Frau Hecht


D as größte Festzelt weit und

breit, ein großer Biergarten mit seinen

vielen schattenspendenden oder zur

Not auch regenabweisenden Sitzgelegenheiten

im Freien. In gemütlicher

Runde zum Selber Wiesenfest so

manch frische Maß Bier getrunken

und aus der Vielzahl an angebotenen

Kulinarischem so einiges verspeist.

Die Geselligkeit mit Freunden und der

Familie ist das eine, insbesondere

auch dann, wenn man sich längere

Zeit – oder eben seit dem letzten Wiesenfest

– nicht mehr gesehen hat und

es so viel zu erzählen gibt. Zur guten

Laune gehört zur Festveranstaltung

natürlich aber auch die Musik dazu.

Ob als Unterhaltung im Hintergrund

oder eben auch, um dabei ausgelassen

mitzusingen, zu schunkeln, mitzuklatschen

und zu tanzen. Für die Party

und Stimmung im Festzelt als auch

auf dem Außenpodium werden an den

Feiern, Tanzen, gute Laune -

Musik in seiner Vielfalt

vier Festtagen wiederum verschiedene

Musiker ihr Bestes geben. Die

Festwirtsfamilie Spannruft hat bei der

Auswahl erneut viel Wert auf möglichst

einheimische Bands und Kapellen

gelegt. Verpflichtet wurden dabei

alte Bekannte, die schon in den vergangenen

Jahren auf den Bühnen

standen.

Die „Egertaler Blaskapelle“ wird am

Heimatabend bis spät in die Nacht

hinein im Festzelt wieder für große

Stimmung sorgen. Der Schönwalder

Band „Geile Zeit“ gehört wiederum

das Finale am Montagabend – zum

mittlerweile neunten Mal in Folge.

Doch auch die weiteren Gruppen wie

„Farmers Five“, „Die Lederhosen“ und

„Gery & the Johnboys freuen sich auf

viele Zuhörer.

Musikalisch los geht das Wiesenfest in

bekannter Weise am Freitag. Hier will

ab 19 Uhr die Hofer Gruppe „Blind

Date“ auf der Außenbühne unterhalten.

Zeitgleich geben im Bierzelt die


„Partyteufel“ den Startschuss

für die Festtage,

wollen da wie immer

ihrem Namen alle

Ehre machen. Freie

Plätze dürften am

Samstagabend im Festzelt

eher Mangelware

sein. Ein echtes MUSS

ist schließlich für viele

Selber der Heimatabend.

Dieser steht

nach den offiziellen

Eröffnungsworten

durch den Oberbürgermeister unweigerlich

für eine große stimmungsvolle

Party mit der „Egertaler Blaskapelle“,

die seit 1973 (mit Ausnahme von

1982) beim Wiesenfest dabei ist. Kondition

ist da bei den Musikern und

dem Publikum bei der Nacht der

Nächte gefragt, oft endet dieser le-


gendäre Abend bekanntlich erst kurz

vor 2 Uhr mit einem gemeinsamen

„Sierra Madre“.

Über eine ebenso große Zuhörerschaft

dürften sich die „Los Krachos“

freuen, die am Samstagabend im

Freien unterhalten werden. Zuvor

steht hier am Nachmittag noch

„Schlagergold“ zusammen mit Birgit

auf der Bühne.

Blasmusik zu lauschen gibt es am

Sonntagnachmittag. Zum einen spielt

auf dem Außenpodium bis etwa 18

Uhr wiederum die „Egertaler Blaskapelle.

Im Festzelt ist gar bis Mitternacht

die „Original Töpener Blasmusik“

zu hören. Erstmals überhaupt

sind die Musiker auf dem Goldberg

dabei. Am Sonntagabend selbst ist

dazu am Abend ab 19 Uhr die Band

„Farmers Five“ zu hören.

Erneut die Band „Die Lederhosen“ um

den in Schönwald wohnenden Jürgen

Reul im Bierzelt, dazu Bernd Günther

mit Sabine im Freien, das ist das Musikprogramm

am Montag ab 9 Uhr

zum Frühschoppen. Am Nachmittag

heißt es wiederum „Original Töpener

Blasmusik“ und „Egertaler Blaskapelle“.

Zum Endspurt des Selber Wiesenfest

2018 spielt der aus Rehau stammende

Radiomoderator und Entertainer

Stephan „Gery“ Gerspitzer zusammen

mit seinen „Johnboys“ für das

Publikum unter freiem Himmel. Die

Abschlussparty im Zelt ist „Geile Zeit“

vorbehalten, die heuer 10jähriges

Band-Bestehen (siehe Extra-Bericht)

feiert. Für gute Unterhaltung dürfte

also an allen Festtagen gesorgt sein.

Nähere Kurzinformationen zu den Musikgruppen

gibt es auf den folgenden

Seiten…


Wiesenfest 2018

Diese Bands geben den Ton an

Partyteufel

Freitag, 19 Uhr

Ausgezeichnet mit dem Medienpreis

„Beste Partyband Deutschlands 2013“

haben sich die Partyteufel schon lange

zu einer festen Größe in der Partyszene

etabliert. Cannstatter Waasn,

Gäubodenvolksfest Straubing und natürlich

auch schon seit Jahren stets

zum Auftakt beim Selber Wiesenfest:

Patrick, Flo, Andrea, Gsus, Chris und

Schotti sorgen überall für jede Menge

Stimmung. Mit ausgefeilten Showelementen,

Dynamik, Feuer und der höllischen

Lust, jeden im Zelt anzubrennen,

soll der Funke gnadenlos aufs

Publikum überspringen. Ein teuflisch

geiler Start in die Festtage auf dem

Goldberg soll es wieder werden.

Band-Info: Partyteufel, Andreas Nickl,

95632 Wunsiedel –

Internet: die-partyteufel.de

Los Krachos

Samstag, 19 Uhr

Als Stimmungsgaranten haben sich

die „Los Krachos“ auf vielen Festen

etabliert. So auch bereits einige Male

auf dem Außenpodium beim Selber

Wiesenfest. Der Name ist Programm.

Neben den größten Partyhits und

Rockkrachern will man die besten

Songs aller Generationen zum Besten

geben.

Band-Info: Los Krachos,

Thomas Bauer,

95126 Schwarzenbach

a.d. Saale

Internet: loskrachostrio.de

Egertaler Blaskapelle

Samstag, 19 Uhr, Sonntag

und Montag jeweils

Nachmittag

Heimatabend ohne die

Egertaler? Eigentlich

unvorstellbar Das Bierzelt

dürfte abermals

brechend voll sein. Und

auch nicht lange dauert


es dann nach dem Warmspielen mit

böhmischer Blasmusik, bis nach

Schunkelrunden das Tanzbein auf den

Bierbänken geschwungen wird und

die Hände zum Himmel ragen. Selb

feiert seinen Heimatabend mit seinen

Egertalern – Party

und Stimmung die

wohl in der gesamten

Region seines

gleichen suchen

dürfte und andere

Blaskapellen neidisch

werden lässt. Das

ganze endet dann

natürlich schon

gleich gar nicht bereits

um 23 Uhr oder

24 Uhr. Gerne darf

es auch viel viel länger

sein, bis die Instrumente

verstummen.

Kurzweilig wird

es wie eh und je

werden, bei der auch die Bedienungen

zur Hochform auflaufen

müssen, um die frohgelaunten

Besucher mit reichlich Flüssigkeit

zu versorgen, bis es am Ende

wieder aus allen Kehlen mit

einem „Sierra Madre…“ gute

Nacht zu sagen heißt. Das Publikum,

das gerne auch mal Pausen

der Kapelle selbst mit eigenen

Gesängen überbrückt, ist

es, das die „Egertaler Blaskapelle“

kräftig hochpusht.

Band-Info: Egertaler

Blaskapelle, Gerhard Wolf,

09287/79446 – Internet: egertaler.de


Original Töpener Blasmusik

Sonntag ab 15 Uhr, Montag ab 14 Uhr

Erstmals beim Selber Wiesenfest vertreten

ist der Musikverein Töpen e.V.

mit der „Original Töpener Blasmusik.

Die Geburtsstunde der Kapelle war

das Sportfest des TuS Töpen im Jahr

1950. Der Turn- und Sportverein

suchte dringend eine Musikkapelle.

Die Bläser konnten überredet werden,

hier erstmals öffentlich aufzutreten.

Mit großem Erfolg, wie sich herausstellte.

Zahlreiche Highlights folgten in

all den Jahren. Musikalische Reisen

gab es u.a. in die USA und nach Südafrika.

Auch in TV-Sendungen wie bei

„Wetten, dass…“ und „Verstehen Sie

Spaß?“ war die Kapelle schon zu sehen.

Seit 2010 sind die Musiker regelmäßige

Auftaktkapelle beim Hofer

Volksfest. Nicht nur im Festzelt, sondern

auch in den Festzügen werden

die Töpener ihr Können beim Selber

Wiesenfest unter Beweis stellen

Band-Info:

Markus Schnabel

Jean-Paul-Straße 13

95183 Töpen,

Tel.: 0176/50910090

Mail: vorstand@blasmusik-toepen.de

Internet: original-töpener-blasmusik.de

Blind Date

Freitag, 19 Uhr

Rock- und Popklassiker handgemacht

und ehrlich: das Blind Date der musikalischen

Art! Die fünf Vollblutmusiker

aus Hof präsentieren einen Querschnitt

durch die wichtigsten Statio-


nen der Rockmusik. Originalgetreu

werden echte

Klassiker aus den frühen

60ern bis weit in die 90er

Jahre hinein präsentiert.

Band-Info:

Blind Date, Martin Müller,

95032 Hof

Internet:

blind-date-musik.de


Geile Zeit

Montag, 19 Uhr

Für wen ist das Selber Wiesenfest keine

geile Zeit? Zum Abschluss der Festtage

geht es mit der Band „Geile Zeit“

um Sänger Alexander Frenzl noch einmal

im Bierzelt hoch her. Dass da Party

und Stimmung pur geboten wird,

das bewiesen die Musiker mit Songs

aus geilen Zeiten schon mehrfach.

Bereits zum neunten

Mal in Folge verabschieden

sie die Festbesucher

musikalisch

das Selber Wiesenfest.

Musikalisch? Keineswegs

übertrieben, denn längst beschreibt

„Geile Zeit“ den Mythos dieses

einzigartigen Festes in einer eigens

kreierten „Goldberghymne“.

Heuer feiert die Band ihr Zehnjähriges

(siehe hierzu Extra-Bericht).

Band-Info: Geile Zeit, Alexander

Frenzl, Schönwald, Tel. 09287/891882

Internet: geilezeit-live.de

Die Lederhosen

Montag, 9 Uhr

Heavy, Boarisch & Rock'n Roll

– das ist das Genre, mit dem

„Die Lederhosen“ schon in

den vergangenen drei Jahren

beim Frühschoppen für Stimmung

gesorgt haben. Das

haben sie auch diesmal wieder

auf ihre Fahne geschrieben.

Von der aktuellen stimmungsvollen

volkstümlichen

Schlagerparty, mit Krachern

aus der Zeit von Disco und

der NDW, Rockklassikern bis

hin zu den aktuellen Charthits

haben die fünf Vollblutmusiker

alles in ihrem tollen

Showprogramm. Ein musikalisch

abwechslungsreiches,

dazu professionelles Auftreten

bildet die Garantie für


eine erfolgreiche Veranstaltung.

Die Vielfalt und Leidenschaft

jedes einzelnen

Musikers, darunter auch der

in Schönwald wohnende

Jürgen Reul, trägt zur Qualität

der „Lederhosen" bei.

Band-Info: Die Lederhosen,

Anemonenstr. 17, 91220

Schnaittach;

Mail: dielederhosen@web.de

Internet: dielederhosen.de

Farmers Five

Sonntag, 19 Uhr

Bereits einige Male standen

die „Farmers Five“ schon auf dem Außenpodium,

selbst zwei Auftritte bei

einem Wiesenfest waren da keine Seltenheit,

heizte man dem begeisterten

Publikum eben gleich

zum Beginn der Festtage

am Freitag und

schließlich zum Abschluss

am Montagabend

musikalisch

ein. Diesmal ist die im

Jahr 2002 gegründete

Gruppe mit seinem

Ursprung im Selber

Brauhaus am Samstag

im Freien vertreten.

Mit vielfältiger

Musik von Blues über

Pop bis Rock will man

die Zuhörer unterhalten.

Band-Info: Farmers Five

Mail: schnell.rahn@web.de

Tel.: 0174/2133366


Schlagergold

Samstag 14-18 Uhr

Alte Schlagerjuwelen spielen Toni und

Stefan Ertl, bekannt durch „Die Pilgramsreuther“,

auf. Das Vater-Sohn-

Duo stammt aus der Stadt Rehau und

wird auch heuer wieder am Samstagnachmittag

seine musikalische Visitenkarte

auf dem Goldberg abgeben. Verstärkt

werden die beiden durch Sängerin

Birgit.

Band-Info:

Toni Ertl, 95111 Rehau

Tel.: 09283/9297

Bernd Günther

Montag, 9-13 Uhr

Akkordeon-Keyboard-Gesang, das bietet

der Hofer Bernd Günther schon

seit Jahrzehnten. Als 1-Mann-Band

oder wie beim Früschoppen auf dem

Außenodoium mit Sängerin Sabine als

Duo

Band-Info:

Bernd Günther,

Martinsreuther-Straße 45,

95032 Hof

Tel: 09281/93838

Internet: bernd-guenthermusik.de

ist der Rehauer Radiomoderator

(„Extra Radio“) und Entertainer „Gery“

Gerspitzer mit seinen Johnboys wieder

auf dem Goldberg vertreten. Schon

seit über 20 Jahren präsentieren die

Musiker ehrlichen, fetzigen, einfühlsamen,

unwiderstehlichen, verdienten,

einwandfreien Rock’n Roll. Sobald sie

auf der Bühne auftauchen, zappelt

alles was sich bewegen kann zu den

Hits der 50er bis 70er Jahre. Angefangen

von „Shake, Rattle & Roll“ über

„Ich will keine Schokolade“ bis hin

zum guten alten „Ballroom Blitz“. In

der Dick Brave und Baseballs Manier

entsprechen sie außerdem dem Outfit

der Rockin Fifties. Natürlich werden

Elvis, Chuck Berry, Paul Anka und viele

andere Stars aus dieser Ära nicht zu

kurz kommen.

Band-Info:

Gery & the Johnboys

Unlitzstraße 4, 95111 Rehau

Internet: johnboys.de

Mail: gery@johnboys.de

Gery & the Johnboys

Montag, 19 Uhr

„Gery & the Johnboys“

waren schon länger nicht

mehr beim Selber Wiesenfest.

In diesem Jahr


Wiesenfest 2018

Programmübersicht

Freitag, 6.7.2018

Festbetrieb ab 19 Uhr

Musik im Festzelt: Die Partyteufel

Musik Außenpodium: Blind Date

Samstag, 7.7.2018

Festbetrieb ab 14 Uhr

Musik im Festzelt ab 19 Uhr:

Egertaler Blaskapelle

Musik Außenpodium ab 14 Uhr:

Schlagergold; ab 19 Uhr: Los Krachos

Sonstiges

17-18 Uhr: Standkonzert auf dem

Martin-Luther-Platz

Sonntag, 8.7.2018

Festbetrieb ab 14 Uhr

Musik im Festzelt ab 15 Uhr:

Original Töpener Blasmusik

Musik Außenpodium ab 15 Uhr:

Egertaler Blaskapelle;

ab 19 Uhr: Farmers Five

Sonstiges

ab 6 Uhr: Weckruf durch die Straßen

der Stadt (Spielmanns- und Fanfarenzug

Selb, Evang. Posaunenchor)

8 Uhr: Singen des Gesangvereins

Thalia auf dem Marktplatz

9 Uhr: Mitgestaltung des Gottesdienstes

in Oberweißenbach durch

den Malergesangverein

9 Uhr: Standkonzert „Markgräfliche

Jäger Feuchtwangen“ Seniorenheim

Kappel

10 Uhr: Standkonzert am Rathaus

„Markgräfliche Jäger Feuchtwangen“

10:30 Uhr: Standkonzert des Schalmeienzug

Auerbach vor dem Paul-

Gerhardt-Haus

13 Uhr: (ab Dr.-Franz-Bogner-Schule)

Festzug der Schulkinder durch die

Straßen der Stadt zum Goldberg

14:15 Uhr: Beginn der Spiele auf dem

Festplatz

22:30 Uhr: Feuerwerk

Montag, 9.7.2018

Festbetrieb ab 9 Uhr, Frühschoppen

Musik im Festzelt ab 9 Uhr: Die

Lederhosen; ab 14 Uhr:

Original Töpener Blasmusik;

ab 19 Uhr: Geile Zeit

Musik Außenpodium ab 9 Uhr: Bernd

Günther; ab 14 Uhr: Egertaler Blaskapelle;

ab 19 Uhr: Gery & the Johnboys

Sonstiges

13 Uhr: (ab Dr.-Franz-Bogner-Schule)

Festzug der Schulkinder durch die

Straßen der Stadt zum Goldberg

14:15 Uhr: Beginn der Spiele auf dem

Festplatz

18 Uhr: Einzug der Schulkinder vom

Goldberg zum Marktplatz

Ansprache des Oberbürgermeisters

Singen des Liedes „Kein schöner

Land“ und der Nationalhymne

Festbetrieb bis 24 Uhr


Zeittafel für die Schülervorführungen (Sonntag und Montag)

Reigen und Sport

14:15 – 14:30 Reigen 1. u. 2. Kl. Mädchen Grundschulen

14:30 – 14:45 Reigen 3. u. 4. Kl. Mädchen Grundschulen

14:45 – 15:05 „Spiel ohne Grenzen“; 5.-6. Klassen

15:10 – 16:10 Sonntag: Fußball Knaben GYM, RS, MS

16:15 Fußball Abi 2018 gegen Abi 2008

16:00 – 16:20 Sonntag: Tanzgruppe Ev. Stadtkirche

(Podium Bierausschank)

Hahnenschlagen

Kreis 1 Kreis 2 Kreis 3

14:15 – 14:45 Schüler der Kl. 1e u. 1f 1/2c u. 1/2d FöS

14:45 – 15:15 Schüler der Kl. 1/2dG 1/2a u. 1/2b

15:15 – 15:45 Schüler der Kl. 2e u. 2f 1/2a Erk.

15:45 – 16:15 Schüler der Kl. 1/2b Erk.

Kegeln

Kreis 4 Kreis 5

14:15 – 14:45 Schüler der Kl. FöS 4a u. 4b

14:45 – 15:15 Schüler der Kl. 3e u.3f 3a u. 3b

15:15 – 15:45 Schüler der Kl. 3/4dG, 4e u. 4f 3/4K Erk.

Armbrustschießen

14:15 – 14:45 Knaben der Kl. 5a, 5bG, 5cG, 5d

14:45 – 15:15 Knaben der Kl. 6a, 6bG, 6cG,


E ine Stadt, ein Berg, ein Mythos…“,

heißt es in einer Textpassage in der

von der Band „Geile Zeit“ eigens kreierten

„Goldberghymne“. Ein Song,

der beim Publikum ankommt. Ein

Lied, das das Zusammengehörigkeitsgefühl

beim Selber Wiesenfest treffend

beschreibt. Und wohl auch weil

es kein Volksfest wie jedes andere ist,

so freuen sich Musikbands hier dabei

zu sein, auftreten zu dürfen und für

Stimmung zu sorgen. „Seitdem wir

denken können, wollten wir immer in

Selb beim Wiesenfest spielen,“ freuten

sich die Musiker um Sänger

Von Skyline über United bis

hin zu 10 Jahre „Geile Zeit“

Alexander Frenzl aus Schönwald tierisch

auf ihren ersten Auftritt im Jahr

2010. Seither rockt die Band zum

Ausklang der Festtage am Montagabend

das Festzelt. Dieses Jahr zum

neunten Mal in Folge. Das in einem

für die Band besonderem Jahr: auf 10

Jahre Bestehen kann „Geile Zeit“ zurückblicken.

Eifrig wurde in den vergangenen

Wochen für die „EDITION

10“ geprobt. Mit dieser will die Gruppe

das Publikum in Selb und bei einigen

weiteren Auftritten mehr als begeistern.

Die Anfänge der heutigen Band liegen

aber schon weitaus länger zurück.

„Joe, Nelson und ich fingen als

Mitglieder der Schulband der Realschule

Rehau an, gemeinsam Musik

zu machen“, erinnert sich

Frenzl zurück. Auftritte waren da

naturgemäß rar und beschränkten

sich auf einige wenige Schulveranstaltungen.

„Wir hießen damals

MEETWURSCHT und haben uns

dem Schriftzug von METALLICA

bedient. Nachdem der Name uncool

wurde, haben wir uns kurz

noch DESTROYER nennen dürfen.

Die damals mit dem Namen verbundene

Stilrichtung lag uns aber

damals schon nicht besonders“,

haben sich die drei nach ihrem


Schulabschluss zunächst

bei anderen Bands umgeschaut

und mit diversen

Bands zum Teil einzeln

geprobt. „Wir haben

aber festgestellt,

dass es mehr Sinn

macht, zusammen eine

Band zu gründen, und

haben dann die Coverband

SKYLINE gegründet.

Dazu haben wir

einen Schlagzeuger gebraucht

und auch gefunden.

Das war 1996. Die Band war

erstmals nach der Schule komplett“,

konnte es mit den ersten größeren

Auftritten losgehen. Um allerdings

nicht mit einer gleichnamigen Band

aus Coburg verwechselt zu werden,

folgte eine Namensänderung zu UNI-

TED. „Das war dann der Anfang einer


ziemlich coolen Kapelle“, so Frenzl.

Viel Spaß hatten die Jungs auf der

Bühne. Gespielt wurde nicht nur in

der Region, sondern gar mehrfach auf

Pub-Festivals in der Schweiz. „Da haben

wir viel Aufwand reingesteckt und

uns auch einen eigenen LKW gekauft!“

Anfang der 2000er haben

Rockbands die Tanzsäle dann regelrecht

überschwemmt. UNITED änderte

folglich seinen Stil „Wir haben mehr

Rock gespielt und uns mit bekannten

Musikern zusammengetan, denen das

im Blut lag“, geht der Blick ins Jahr

2004. Aber: „Gegen 2006-2007 wurden

dann die Termine weniger und

wir stellten fest, dass die „großen"

Rockbands unschlagbar sind“, resignierten

die Musiker zwar ein wenig,

die jedoch immer häufiger für kleinere

Veranstaltungen angefragt wurden.

„Das war der Grund, warum wir dann

„United Trio“ ins Leben riefen und zu

dritt in kleiner Besetzung und kleiner

Technik angefangen haben“, erklärt

Frenzl. Gedanken über neue Konzepte

wurden dennoch gemacht. „Bierzelt

und Volksfeste, dazu war der Trachtenhype

inzwischen in vollem Gange.

Lederhosen wurden vermehrt wieder

mit Stolz ausgeführt, aber wir sind

noch nicht auf den Zug aufgesprungen“,

schwelgte man zunächst noch

in Erinnerungen an „die geile Zeit der

90er, die wir wieder haben wollten“.

Back to the roots hieß es folglich. Mit

Gerhard konnte ein weiterer Musiker

aus dieser Zeit gefunden werden. Ein

neues Konzept wurde auf die Beine

gestellt: „Tanzmusik, Charts, 90er und

vor allem alles was

GEIL war. Der Name

war Programm: GEI-

LE ZEIT!“ Kurz vor

dem Start der

„Geilen Zeit“ im Jahr

2008 musste Nelson

aus beruflichen

Gründen aufhören.

„Er war nicht kurzfristig

ersetzbar, so

starteten wir zu dritt:

Alex, Joe und

Gerhard!“ Nach ca.

einem Jahr kam dann

Judith als Sängerin

ins Boot. Der Terminkalender füllte

sich. 2009 war in Sachen Coverbands

allerdings keine leichte Zeit.

„Tanzcenter wie Bugatti waren nicht

mehr so toll besucht. In Förmitz war

nichts mehr los, Friedmannsdorf

machte nur unregelmäßig was. Also

war mit „Tanzmucke" nicht so lange

viel aufgesteckt“, stellte „Geile Zeit“

erneut um. Mit Flo kam ein Gitarrist


dazu. Fortan war man auf

„Bierzeltparty“ spezialisiert.

„Und da sind wir bis heute

sehr erfolgreich…!“ Auch

beim Selber Wiesenfest.

Diesmal mit der „Edition

10“: „Nelson wird bei einigen

ausgesuchten Gigs

gemeinsam mit uns auf

der Bühne stehen und wir

haben mit Yvonne eine

neue Sängerin an Bord“,

wollen mit den beiden

Alex, Joe, Gerhard und

Marc, der 2017 für Flo zur

Band stieß, aber noch

nicht zu viel verraten…


F ahrattraktionen sind vor allem bei

Kindern und Jugendlichen eine immer

wieder wichtige Frage. Die Aufregung

ist besonders groß, wenn es darum

geht, wo man am liebsten sein Wiesenfest-

und Taschengeld loswerden

kann.

Familienspaß und Action, das steht

auch diesmal wieder auf dem Festgelände

und da natürlich bei den verschiedenen

Fahrgeschäften auf dem

Programm. Von altbewährt bis hin zu

neu und modern, für Genießende und

Wagemutige und für Jung und Alt.

Abwechslungsreich gestaltet sich wieder

der Vergnügungspark. Nicht nur

die heimischen Fans des Nervenkitzels

freuen sich auf so manch Attraktion.

Längst tauschen sich deutschlandweit

Fans von Fahrgeschäften und Volksfesten

in diversen Internetforen aus,

fachsimpeln und gehen Woche für

Woche mit dem Besuch von Festplätzen

einer großen Leidenschaft nach.

Gerne wird da auch aus und über Selb

berichtet. Stets mit lobenden Worten,

Familienspaß, rasante Fahrten,

Nervenkitzel und hoch hinaus

genießen da schließlich auch diese

Gäste die einzigartige Atmosphäre.

„Jeder Kirmesfan in Bayern oder auch

außerhalb sollte das Selber Fest unbedingt

besuchen“, lautet da unter anderem

eine klare Empfehlung.

Vergnügen für die ganze Familie ist

auf dem Goldberg immer wieder aufs

Neue garantiert, wohl für jeden ist

etwas dabei. Kindgerechte Karussells

bis hin zu rasanten Fahrten, der Vergnügungspark

verspricht Action und

Spaß zugleich. Das

Schöne: natürlich trifft

man auch heuer oft

auf die gleichen

Schaustellerfirmen am

angestammten Platz.

Das Nostalgiekarussell

von Michael Korn aus

Bayreuth beispielsweise,

auf dem auch der

Selber Spielmannsund

Fanfarenzug zum

Abschluss am Wiesenfestmontag

gerne


einmal eine musikalische

Runde dreht. Oder das

Pinocchio-Werfen, das

auch schon seit über 40

Jahren und mittlerweile

gar nur noch in Selb vertreten

ist. Die Mischung

aus Altbewährtem und ein

klein wenig Abwechslung,

wohlwissend, auch jedes

Alter der Festbesucher mit

Interessantem abzudecken,

das macht das besondere

aus.

Die Stadt Selb vertraut bei der Aufstellung

der zugelassenen Fahrge-

aus Hersbruck, dem Vormann der

auf die Arbeit von Günther Wunderle

schäfte und Buden wiederum ganz Fahrgeschäfte auf vielen Volksfesten,


einst langjähriger Vorsitzender des

bayerischen Schaustellerverbandes.

Das hat natürlich einen Vorteil. Neben

den Begebenheiten auf dem Goldberg

und dem notwendigen Kontakt zum

Ordnungsamt Selb, genießt der Fachmann

zahlreiche Kontakte zu Schaustellern.

Sollte da beispielsweise ein

Schausteller für Selb kurzfristig absagen

müssen, so könnte man schnell

für Ersatz sorgen. Der mittlerweile

77jährige Chef der Hartmann-

Vergnügungsbetriebe mit Sitz in Hersbruck

spricht von bis zu 70 Bewerbungen,

die bei ihm für die Beschickung

seiner zu bestückenden Feste eingehen.

Aus diesem Kreis wählt er dann

unter Berücksichtigung von Begebenheiten

vor Ort und vielen

weiteren Gesichtspunkten

aus.

Auf dem Goldberg wird es

heuer neben dem Nostalgiekarussell

natürlich noch

ein modernes Kinderkarussell

geben. Dieses stellt

ebenso die Schaustellerfamilie

Korn auf. Aufregende

Runden im Feuerwehrauto,

Hubschrauber und Co.

dürften für die Kleinsten

somit garantiert sein. Weiter wird bei

den jungen Besuchern beim Babyflug

„Flying Twist“ (Rainer Müller) sowie

der Kindereisenbahn (Lothar Denk)

Langeweile wohl kaum aufkommen.

Mit der „Happy Family“, dem Laufgeschäft

von Karlheinz Heine aus Bremen,

dürfte die gesamte Familie auf

ihre Kosten kommen. Ebenso beim

Riesenrad der Familie Willenborg aus

München. Kribbeln im Bauch und frischen

Fahrtwind um die Nase verspricht

der 45 Meter

hohe Koloss. Eine fantastische

Aussicht über

den Festplatz, die Stadt

und die nähere Umgebung

gibt es hier aus

luftiger Höhe.

So wie das Riesenrad

im Wechsel mit einem

Actionfahrgeschäft auf

dem Festgelände zu

finden ist, so ist im regelmäßigen

Tausch mit


dem Kettenkarussell

diesmal wieder das

Familienfahrgeschäft

„Golden

Star“ (Holler) am

angestammten Platz

neben dem Autoscooter

zu finden.

Diesen gerade für

Jugendliche magischen

Anziehungsund

Treffpunkt zugleich

liefert wiederum

die Familie

Diebold aus Augsburg

(siehe Extra-Bericht).

Reichlich Action gibt es im Rundfahrgeschäft

„Octopussy“, mit dem Schausteller

Hubert Markmann aus Bonn

vor Ort sein wird (siehe nächste Seite).

Auftretende Kräfte ändern sich

hier bei einer Fahrt sekündlich, was

diese so spannend macht. Flotte actionreiche

Runden sind außerdem

vom Typ Berg- und Talbahn im „Musik

Express“ des Vergnügungsbetriebes

Scheele aus Beverungen zu erleben.

Schießbuden des Nürnberger Unternehmens

Rohr, der Familie Schottenloher

und der Familie Kreis-Hoffmann

aus Fürth, die zudem mit dem beliebten

Entenziehen wieder dabei ist, wie

auch Ballonspickern, angeboten von

Holler aus Würzburg, werden weiter

für jede Menge Unterhaltung und

Spannung sorgen. Und vielleicht

klappt es neben so manch kleinem

Trostpreis auch mit einem Hauptpreis.

So auch beim Skeeball-Rollen von J.

Heitmann.

(Stand: 20.6.2018)


O ctopussy heißt das Rundfahrgeschäft,

das in diesem Jahr die ganze

Familie ansprechen will und zugleich

dennoch für ordentlich Adrenalin und

Fahrspaß sorgen kann. Mit diesem

Klassiker kommt die Schaustellerfamilie

„Markmann & Söhne“ nach Selb:

Nicht zum ersten Mal sind die Bonner

auf dem Goldberg vertreten. Zuletzt

war das Unternehmen 2013 mit dem

„Hexentanz“ vor Ort – einem von aktuell

fünf Fahr- und Laufgeschäften,

mit dem der Betrieb durch ganz

Deutschland reist. Im Jahr werden so

rund 70 Volksfeste bespielt. Die Familie

Markmann gehört mit zu den ältesten

Schaustellerfamilien. Bereits der

Ur-Ur-Großvater von Chef Hubert

Markmann war einst mit einer Athleten-Schau

unterwegs. Eine Schaukel,

Baujahr 1910, befindet sich noch heute

im Besitz der Familie.

Adrenalin und Fahrspaß

mit dem Octopussy

Der „Octopussy“ wurde sich im Jahr

1985 für über eine Million Deutsche

Mark zugelegt. Der Karusselltyp Polyp

war da schon länger auf dem Markt.

Das erste Modell dieser Art wurde

1962 gebaut. Noch über deutlich weniger

Bewegungsvarianten als in den

weiter entwickelten Versionen verfügte

das Fahrgeschäft damals.

Durch die Kombination von drehbarem

Mittelteil, exzentrischem Stahlausleger,

drehbarer Gondelkreuze und

drehbarer Gondeln entsteht für den

Fahrgast als typisches Fahrelement

eine äußerst unsymmetrische Bewegung,

durch den Krafteinsatz gegen

die Fliehkräfte sorgt es für ein einzigartiges

Fahrgefühl. Auch die Geschwindigkeiten

unterliegen während

der Fahrt einem ständigen Wechsel.

Das verhindert einen stabilen Bewegungsablauf.

Folglich bleiben die Gondeln

in Rotation, die auftretenden

Kräfte ändern sich sekündlich

und die Fahrt wird so spannend

gehalten. Schaustellerfamilie

Markmann gelang es dazu,

gerade auch zu Zeitpunkten als

der Break Dance als Konkurrenz

mit seinem spektakulären Outfit

zwar zu schaffen machte, sich

immer wieder etwas einfallen

zu lassen und durch Änderungen

interessant zu bleiben.


G rößer, schneller, höher, weiter!

Die Konkurrenz ist groß, doch wegzudenken

ist er auf keinem größeren

Rummelplatz: der Autoscooter. Seit

über 90 Jahren gibt es dieses Fahrgeschäft

mittlerweile schon auf Deutschlands

Festen. Auch auf dem Selber

Goldberg hat der gerade für Jugendliche

beliebte Treffpunkt seinen angestammten

Platz. Eine Runde mit den

kleinen Flitzern drehen, mit anderen

Fahrzeugen zusammenstoßen, das

macht auch Familien großen Spaß.

„Während man sich bei anderen Fahrgeschäften

nur reinsetzt und die Fahrt

vorgegeben wird, so sind wir das einzige

Fahrgeschäft, bei dem jeder

selbst fahren kann“, sieht Edmund

Diebold jun. einen

Vorteil, weshalb

dieses seinen Reiz

auch nach Jahrzehnten

nach wie

vor nicht verloren

hat.

Mit wenigen Ausnahmen

ist der

56jährige Schausteller

mit Ehefrau

Monika und seinen

Mitarbeitern seit

1990 mit seinem

Autoscooter in Selb

vertreten. Ein Ort, wo die Familie sehr

gerne ist. „Es macht Spaß beim Selber

Wiesenfest“, lobt er das Publikum.

Das sei sehr freundlich. Die hier gelebte

Tradition könne man immer weniger

auf Veranstaltungen dieser Art

ausmachen. „Der Umzug und die

„Es ist deutlich zu spüren, wie

sich jeder auf dieses Fest freut!“

Spiele der Kinder und vieles mehr, es

ist deutlich zu spüren, wie sich jeder

auf dieses Fest freut“, erkennt Edmund

Diebold jun. große Begeisterung

rund um das Wiesenfest. „Es

gibt zudem kaum ein Fest, das so gut

organisiert wird. Das ist absolut vorbildlich“,

gilt sein Dank. Auf über 20

Festen ist er im Jahr unterwegs, kann

so gute Vergleiche ziehen. Und: „Es

gibt auch keinen schöneren Festplatz.


Anstatt auf einer großen

asphaltierten Fläche

zu stehen, sind

wir hier mitten in der

Natur. Das ist schon

fast wie Urlaub“, ist

die Freude auf Selb

entsprechend groß.

Ein klein wenig Abschalten,

das ist so

trotz des anstrengenden

Berufs möglich.

Ein Beruf, der für die

Familie Diebold aus

Augsburg Berufung

ist. Aufzeichnungen zeigen, dass die

Vorfahren 1865 mit dem Schaustellerleben

begannen. Mit einer Schiffschaukel.

1896 folgte ein Karussell.

Dieses musste noch mühsam angeschoben

werden. Auch die Reisen zu

Veranstaltungen waren beschwerlich

und erfolgten mit dem Zug. Eine dieser

Fahrten führte gar nach Asch, wie

aus alten Aufzeichnungen hervorgeht.

Den ersten Autoscooter hatte die Familie

Anfang der 1950er Jahre noch

selbst gebaut und nach und nach erweitert.

1960 wurde ein solches Fahrgeschäft

als gebraucht gekauft. 1980

wurde in die neue Anlage investiert,

die auch heute noch in Selb steht.

Insgesamt drei Autoscooter besitzt die

Schaustellerfamilie mittlerweile. Mit

einem ist der 33jährige Sohn auf Festen

unterwegs. Die nächste Generation

bleibt dem Leben als Schausteller

also treu, liegt dieses

einem quasi im Blut.

Ob auch der heute

zweieinhalbjährige

Enkel den Betrieb

irgendwann ebenso

fortführen wird, das

bleibt natürlich offen…

Zum Betrieb der Familie,

in der der mittlerweile

81jährige

Seniorchef immer

wieder selbst noch

nach dem Rechten


sieht, gehört neben den Fahrgeschäften

eine große Engelspyramide. Ein

echter Hingucker, aus der verschiedene

Glühweinspezialitäten auf dem

Augsburger Christkindlesmarkt verkauft

werden. Mit einer historischen

Konzertorgel, die 1902 erbaut wurde,

kann man eine weitere Attraktion sein

Eigen nennen. Selbige war einst in die

Rückwand eines Autoscooters montiert,

später wurde die Konzertorgel

originalgetreu restauriert,

dazu mit

einem neuen Glockenspielapparat

versehen und mit

einem dreifach

F lö te nr egister -

Panflöte-Okarina

erweitert. Zwischen

400 und

500 Pfeifen hat

die Orgel. Auch

als Wirtsleute waren

Edmund und

Monika tätig. In

der „Sterndl-Alm“

gab es auf dem

Augsburger Plärrer

gehobene

Gastronomie. Das

kleine aber feine

Zelt wurde nun

aber verkauft.

„Wir werden ja

auch allmählich

älter“, will Edmund

Diebold jun.

etwas kürzertreten.

Arbeit gibt es bekanntlich

aber ohnehin mehr als genug:

Reisen zu den Veranstaltungsorten,

Auf- und Abbau bis hin zum Betrieb

der Autoscooter, dazu jede Menge

Logistik im Hintergrund. Das fordert

in einem Geschäft, das nicht

leicht ist. „Vor allem die Kosten sind in

den vergangenen Jahren explodiert“,

erklärt der Schausteller. Er hofft, dass

Auflagen und Sicherheitsbestimmungen,

mit denen man zu kämpfen ha-


e, sich nicht noch mehr zum Negativen

verändern: „Diese müssen im

Rahmen bleiben, sonst wird es immer

schwieriger!“ Investiert werden muss

in die Fahrgeschäfte dazu auch immer

wieder. Aufgewertet wurden diese

längst unter anderem mit

LED-Technik, schließlich gilt

es auch zukünftig interessant

bleiben. Viel Geld wurde

erst kürzlich ausgegeben:

„Das Selber Publikum

darf sich heuer auf neue

Fahrzeuge freuen. Diese

sind erst zwei Monate alt“,

verrät Edmund Diebold jun.

Geschichte des Autoscooter

Die kleinen Elektroautos, die über Stromabnehmer versorgt werden, frei über eine Fläche

gesteuert werden und gegen Rempler mit einem breiten umlaufenden Gummiring

gesichert sind, wurden nach den ersten Entwicklungen erstmals 1926 auf einer Messe

auch in Deutschland präsentiert. Ein Jahr später schon stand auf der Moerser Kirmes

der erste Autoscooter.

In den Anfängen der reisenden Autoscooter bestanden die Scooterhallen aus Holz mit

wenigen Eisenteilen. Früher hatten die Zweisäuler nur das Dach auf dem Mittelbauwagen.

Der komplette Unterbau wurde in separaten Packwagen transportiert. Mit den

Händen mussten alle Einzelteile zusammengesetzt werden. Bei modernen Zwei-Säulern

-Scootern befindet sich bis auf die Fahrzeuge (Chaisen), Licht und Tontechnik alles auf

dem Mittelbauwagen. Das Fahrgeschäft benötigt eine Fläche von circa 15 m × 30 m

für die Fahrfläche. Diese besteht aus einer Stahlfläche, die Strom führen können muss.

In etwa drei Metern Höhe über der Fahrfläche befindet sich ein stromleitendes Gitternetz,

das als Oberleitung dient. Der Antrieb funktioniert damit vergleichbar dem einer

Straßenbahn beziehungsweise eines Oberleitungsbusses. Fahrfläche und Gitternetz

werden an einen Gleichstromkreis angeschlossen, die Erdung erfolgt über die Fahrfläche.

Die Spannung beträgt bis zu 110 Volt, die Stromstärke bis zu 1.000 Ampere. Die

Elektroautos schließen über zwei Schleifkontakte den Stromkreis zwischen Fahrfläche

und Gitter. Dazu dienen die Stromabnehmer-Stangen am Heck der Fahrzeuge.

Die meisten der heutigen Scooter sind Zweisäulen-Scooter. Das mobile Fahrgeschäft

kann mit zwei bis drei LKW transportiert werden. Alle wichtigen Teile sind auf einem so

genannten Mittelbauwagen untergebracht. Hydraulisch aufgeklappt wird er zur Scooterhalle.

Schließlich muss diese nur noch durch Licht- und Dekoelemente ausgeschmückt

werden. Diese Elemente werden, genau wie die Chaisen (Fahrzeuge), in extra

Packwagen transportiert. (Info: wikipedia)


D as „Herzlich Willkommen“-Schild

in Sichtweite und schon kommt einem

der ganz spezielle Duft von gebrannten

Mandeln entgegen. Gleich am

Haupteingang begrüßen in überwiegend

gelb und roten Farben gestaltete

Verkaufswagen die Festbesucher.

Am angestammtem Platz hat die

„Ströbels Eisbar“ ihr Domizil. Wohl nur

die Wenigsten können dem Angebot

widerstehen. Spätestens wenn es auf

den Nachhauseweg geht. Ob noch ein

Eis, ein Lebkuchenherz oder eben eine

kleine Tüte gefüllt mit Leckereien.

„Ja, dieser Platz ist in der Tat sehr

gut“, freuen sich die Inhaber Georg

und Tanja Bernhard immer wieder auf

das Selber Wiesenfest. Seit 2002 betreiben

die Mittelfranken das Geschäft,

haben vom Vorgänger nicht

nur den Namen, sondern auch die

festen Plätze bei verschiedensten Veranstaltungen

übernommen.

Kein Vorbeikommen an den

Leckereien der Ströbels Eisbar

Auf dem Goldberg selbst ist der

Schausteller aber schon viel länger

vertreten. „Seit 1994 bin ich mittlerweile

hier“, erklärt Georg. Lange Zeit

war er mit einer Berg- und Talbahn

Stammgast. Vor wenigen Jahren dann

auch mit einem Autoscooter, den er


sich zugelegt, nach

zwei Jahren dann

aber wieder verkauft

hatte. Das

Leben auf dem

Rummel kennt er

von klein auf. Großeltern

und Eltern

waren das ganze

Jahr über mit einer

Schiffschaukel und

einem Kinderkarussell

unterwegs.

Stets mit dabei

auch der Sohnemann. „Da besuchte

ich innerhalb eines Jahres schon mal

15 verschiedene Schulen“, war es für

ihn zwar keine leichte Zeit, doch das

Schaustellerleben hat er bis heute im

Blut: „Für mich war klar, dass auch

ich das beruflich machen werde“, erklärt

der 57-Jährige. Ehefrau Tanja


kennt es nicht anders,

war bereits früher im

Bereich des Süßwarenverkaufs

tätig. Als dann

das Unternehmen Ströbel

zu kaufen war,

schlugen die beiden zu.

Vom Frühjahr bis in den

Herbst auf etlichen

Volksfesten bis hin zum

Weihnachtsmarkt im

Winter, nahezu das

komplette Jahr über stehen

die Bernhards mit ihrem Mitarbeiterteam

in den beiden Verkaufswägen.

Diese haben mit den Baujahren

1968 und 1978 bereits ein stolzes Alter.

Natürlich aber wurden diese generalüberholt

und immer wieder modernisiert.

Das Angebot an süßen Waren ist vielfältig.

Mit Wörtern, Sprüchen und Liebeserklärungen

verzierte Lebkuchenherzen

in verschiedenen Größen sind

nebst Popcorn Klassiker. Erdnüsse

und Mandeln gibt es in rund 20 unterschiedlichen

Sorten. Kinder freuen

sich, Slush-Eis selbst in einen Becher

zapfen zu dürfen. Beliebt bei Klein

und Groß ist das Softeis. „Dieses stellen

wir übrigens selbst nach eigener

Rezeptur her. Das gilt auch für unser

Eis, das wir nach italienischer Art zubereiten“,

ist Georg Bernhard stolz.

Er und sein Team freuen sich auf

Selb. „Das ist da schon etwas ganz

Besonderes. Eine tolle, einzigartige

Atmosphäre. Jeder ist freundlich und

es geht sehr friedlich zu“, bezeichnet

er die Festtage da schon als ein

„entspanntes, gutes Arbeiten“, zumal

auch die Organisation

vor Ort als top bewertet

wird. Und für Georg

und Tanja Bernhard

hat der Stammplatz am

Haupteingang noch

einen weiteren Vorteil:

„Wir können von unserem

Stand aus den

Festzug sehen, können

so noch viel mehr vom

miterle-

Wiesenfest

ben!“


V on herzhaft und deftig bis zu süß

und salzig. Ob Bratwürste, Steaks,

Drehspieß, Pizza, Crêpes oder Fisch,

die Auswahl an den Verkaufsständen

ist Jahr für Jahr riesig. Für jeden dürfte

da an den Festtagen etwas

Schmackhaftes zu finden sein. Oder

wie wäre es mit einem „heißen scharfen

Italiener“? Oder einem

„Goldberger“? Diese gibt es am Verkaufswagen

von Susanne Geiger. Auf

„Südtiroler Spezialitäten“ hat sich die

Inhaberin des Lebensmittelgeschäft

Kaiser in Hohenberg a.d. Eger spezialisiert.

Seit einigen Jahren verwöhnt

sie mit ihrem Angebot auf zahlreichen

Veranstaltungen in der Region. Seit

2012 auch beim Selber Wiesenfest.

Speck, Bergkäse, Kaminwurz, Vinschgerl,

Salami, Speckknödel, Kasnocken

und Co., das erfreut mit Sicherheit

jeden Gaumen.

Auf dieses besondere Speisenangebot

kam Susanne Geiger allerdings nicht

etwa durch eine besondere Leidenschaft

zu Südtirol, „bis dahin war ich

Vom heißen scharfen Italiener

bis hin zum Goldberger

dort noch nicht einmal zum Urlaub

gewesen“, blickt sie auf das Jahr 2008

zurück. Ein Musikerkollege - sie selbst

spielte Tuba bei den Hofer Volksmusikanten

– wollte zur Rehauer Kirchweih

eine kleine Auswahl an Südtiroler

Speck und Käse anbieten. Durch

ihr Einzelhandelsgeschäft standen

entsprechende Profi-Gerätschaften

wie eine Aufschnittmaschine zur Verfügung.

Zusammen mit Ehemann Helmut,

selbst Musiker und

einst jahrelang als Trompetenspieler

bei der

„Egertaler Blaskapelle“

tätig, half sie nicht nur

beim Verkauf mit. Fortan

begann eine Leidenschaft

für Spezialitäten

aus dem Alpenraum. Das

Angebot wurde nach und

nach erweitert.

Vor allem auch warme

Speisen erfreuen sich

großer Beliebtheit. Eben


wie der „heiße scharfe Italiener“, bei

dem es sich um eine italienische Salami

mit Zwiebel, Chilibutter, Grillgemüse

mit Käse überbacken handelt. Kasnocken

mit Parmesanhobel und zerlassener

Butter kommt genau so gut

an wie Vinschgerl oder der frischgebackene

krosse Burger mit hausgemachtem

Hackfleisch und selbstgemachter

pikanter Joghurtsoße,

zusammen verpackt unter

dem Namen

„Goldberger“.

Bezug zum Wiesenfest muss

schließlich sein. Ebenso, wie

seit Jahren natürlich Reisen

nach Südtirol längst anstehen.

Um die Natur zu genießen,

aber auch, um sich mit

Spezialitäten des Landes

einzudecken. Da gehört

zweifelsohne der Speck dazu.

„Dieser reift dann im

eigenen Reifeschrank auch

mindestens zehn Monate“,

erklärt Susanne Geiger. Geschmacklich

kommt der

Speck zusammen mit Bergkäse

beim Kunden sehr gut

an. Die Spezialitätenteller

werden dabei selbstverständlich

frisch belegt. Natürlich gibt

es auch einen süffigen Edelvernatsch

oder auch einen Burggräfler Weißwein.

Viele verschiedene angebotene

Spirituosen kommen direkt von der

Privatbrennerei Unterthurner.

In Sachen alkoholfreien Getränken

gehört da zweifelsohne der Almdudler

dazu.

Anfänglich noch mit einer Holzbude

als Verkaufsstand auf verschiedenen

Märkten und Veranstaltungen unterwegs,

so investierte die Familie vor

wenigen Jahren in einen ordentlichen

Verkaufswagen. Das Wort Familie

nimmt Susanne Geiger ohnehin ganz

bewusst in den Mund. Denn hier wird

gemeinsam fleißig angepackt. Neben

Ehemann Helmut sind es auch die

Kinder Max, Johanna und Edda, die

allesamt mithelfen. Und selbst deren

Lebensgefährten Kathie, Max und Eric

will die Geschäftsfrau unbedingt lobend

hervorheben. Viel Arbeit erfordert

schließlich nicht nur der reine

Verkauf am Stand, jede Menge zu tun

gibt es auch im Hintergrund. So ins-


esondere rund um die vier Wiesenfesttage.

So gilt es, in der eigenen

großen Küche die Kasnocken, Soßen

und vieles mehr vorzubereiten. Viel

Arbeit, die aber auch Spaß macht.

Gerade, wenn die Geigers in Selb auf

dem Goldberg sind. „Ein Fest mit einer

ganz besonderen Atmosphäre“,

weiß man dies bekanntlich auch

längst durch die „Egertaler Blaskapelle“

zu schätzen. In dieser fungiert

Tochter Edda als Sängerin. Spielen die

Musiker auf dem Außenpodium, da

kann die Familie der Musik auch im

Verkaufswagen lauschen. Schwieriger

ist es zum Heimatabend. Doch

zu später Stunde, wenn der Geräuschpegel

der Fahrgeschäfte

sinkt, dann bekommt auch Susanne

Geiger mehr von der großen Party

im Festzelt mit. Sie verrät: „Sobald

ich mein Lieblingslied „The Rose“

höre, verabschiede ich mich auch

schnell aus unserem Wagen und

drängle mich durch die Menschenmassen

ins Zelt“, erklärt sie mit

Stolz…

Verkaufsstände beim Selber Wiesenfest 2018

Martin Fuhrmann (Süßwaren), Metzgerei Horst Schmidkunz (2x; Grillspezialitäten),

Piroschka Grötsch (Crêpes, Nachos,…), Matthias Röttger (Fischbraterei),

Petra Wunderlich (alkoholfreie Getränke), Andreas Beck (Schokofrüchte), Efrem

Bortolot (2x; Speiseeis), Metzgerei Hobelsberger (Grillspezialitäten), König

(Süßwaren, Luftballons), Metzgerei Sandner (Grillspezialitäten), Mustafa Tayran

(türkische Grillspezialitäten), Pizzeria Napoli (Pizza, Nudeln), Dieter Utner

(alkoholfreie Getränke), Nicolai Ordnung (Hamburger), Thi-Thu-Nga Luu (Asia

Snack), Riad El Dana (alkoholfreie Getränke), Memos Imbiss (türkische Grillspezialitäten),

Schiller Events (Räuberspieße…), Pizzeria Da Vito (Pizza, Nudeln), Michael

Meder (Zwiebelblumen im Bierteig…), Pizzeria Mama Leone (Pizza, Nudeln),

Susanne Geiger (Südtiroler Spezialitäten), Sonja Thuy (Grillspezialitäten), Hellberg

(Fischspezialitäten), Festwirt Spannruft (Grillspezialitäten, Fischsemmeln,…) Hertels

Hähnchen (u.a. Hähnchen), Ullrich (Crêpes, Baquettes), Mandelbrennerei

Fuchs (Süßwaren), van Dang Thuan (Asia Snack - NEU), Tadim (türkische Grillspezialitäten

- NEU), Chris Eichler (vegetarische Burger… - NEU)


D as Wiesenfestabzeichen ist ein

Objekt der Begierde. Seit inzwischen

20 Jahren gibt es dieses beliebte Souvenir

aus Porzellan aus den Händen

von Reinhard Wiedenbeck gefertigt.

Der Künstler lernte sein Handwerk an

der Porzellanfachschule Selb, wo er

zum Dekorentwerfer ausgebildet wurde.

Später war er bei der Porzellanfabrik

Schönwald beschäftigt. Die

Struktur des Porzellans und seine fast

unbegrenzten Verarbeitungsmöglichkeiten

gefielen ihm so sehr, dass er

schließlich als freischaffender Künstler

tätig wurde. Anspruchsvolle Sachen

zu machen, das war stets sein Gebiet.

Seine eigens entwickelte Technik die

Porzellanmasse bearbeiten zu können,

gab er beispielsweise bei Text- und

Das erste Selber Siegel

als Abzeichen

Notenblätter auf dünnem Porzellan

wieder. Die jährlich beim Neujahrsempfang

der Stadt Selb mit einer Verdienstmedaille

gewürdigten Bürger

erhalten dazu eine Urkunde, die ebenso

von Reinhard Wiedenbeck aus Porzellan

gefertigt wurde.

In seiner mittlerweile 21. Auflage hat

der Künstler das Wiesenfestabzeichen


kreiert. Das bei Sammlern gefragte

Souvenir, das früher noch ein kleines

Holz- oder Plastikblättchen war und

als „Eintrittskarte“ für den Goldberg

verkauft wurde, stellt er nun regelmäßig

seit 1998 aus feinem Bisquit

-Porzellan her. Als Motiv steht

diesmal das erste Siegel der Stadt

Selb aus dem Jahr 1426 im Vordergrund.

Dieses hat ihm beim

Blick auf das Porzellan-Wandbild,

das die Selber Stadtgeschichte

zeigt, so gut gefallen, dass er dieses

kurzerhand als diesjähriges

Motiv übernahm. Jede Menge

Handarbeit vom Entwurf bis hin

zur Ausarbeitung hat Wiedenbeck

auch diesmal wieder investiert.

Der Selber Oberbürgermeister lobt

die Arbeit des Künstlers immer

wieder. An einer alles andere als

aufgesetzten sondern gelebten

Tradition werde hier mit besonderer

Arbeitstechnik festgehalten.

Somit käme Pötzschs Dank von ganzem

Herzen, dürfe zudem nicht als

einfache Floskel verstanden werden.

Wiedenbeck verspricht, auch in Zukunft

noch weiter das Wiesenfestabzeichen

zu fertigen. Ihn erfülle es

schließlich mit Stolz, wenn er an den

Festtagen sein Abzeichen an vielen

Menschen erblicken kann.

Das Abzeichen erfreut sich Jahr für

Jahr großer Beliebtheit. Zum Kaufpreis

von 3 Euro ist dieses an der Information

im Rathaus und in der Touristinfo

in der Ludwigstraße erhältlich.

Solange der Vorrat reicht, wird es die

Wiesenfestabzeichen natürlich auch

beim Wiesenfest auf dem Goldberg in

der „Wiesenfestpost“ zu kaufen geben.


W iesenfestsonntag: Nur wenige

Stunden später, nachdem die Egertaler

Blaskapelle sich mitten in der

Nacht mit einen „Sierra Madre verabschiedet

hat und sich so mancher einer

noch einen Sekt zum Abschluss

des Heimatabends gönnt, erklingen

im Selber Stadtgebiet schon wieder

die ersten Pauken und Trompeten.

Punkt 6 Uhr nämlich legen die Musiker

des Selber Spielmanns- und Fanfarenzuges

mit den ersten Märschen

im Selber Vorwerk bereits wieder los.

Weitere Wohngebiete werden in den

Morgenstunden noch bespielt. Und

auch der Evangelische Posaunenchor

weckt liebend gern die Bevölkerung.

Das auch schon seit mittlerweile über

40 Jahren.

Um 8 Uhr tritt dazu der Gesangsver-

125 Jahre Thalia:

Männerchor feiert Jubiläum

ein „Thalia“ auf. „Zunächst auf dem

Marktplatz, dann am Paul-Gerhardt-

Haus“, freuen sich die Sänger um ihren

Vorsitzenden Reiner Thiem immer

wieder auf das Wiesenfest-Singen.

Standkonzerte Selber Gesangsvereine

sind seit jeher ein fester Bestandteil

des Wiesenfestes. Vor über 100 Jahren

waren es mehr als 20 Gesangsund

Geselligkeitsvereine, die das Fest

mitgestalteten. Darunter auch die

„Thalia“. Diese feiert in diesem Jahr

Jubiläum: Seit 125 Jahren besteht der

Verein.

Genauer gesagt am 19. Oktober 1893

war es, als dieser noch als Theaterverein

von 14 Selber Bürgern im

„Jägerschen Anwesen“ in der Wittelsbacher

Straße aus der Taufe gehoben

wurde. Nicht lange dauerte es, bis


neben Theaterabenden auch Gesangproben

eingeführt wurden. 1924

schloss sich der Verein der Kornberggruppe

des Deutschen Sängerbundes

an, der er bis zum Zweiten Weltkrieg

angehörte.

Als ein besonderer Markstein in der

Geschichte des Vereins wird der 26.

Oktober 1926 angesehen. An diesem

Tag übernahm Oberlehrer Fritz Haase

die Dirigentenschaft. Unter seiner Leitung

vollzog sich ein steter

Aufstieg des Chores. Die Zahl

der Aktiven wuchs bis zum

Jahre 1930 auf 57 Sänger.

Der Zweite Weltkrieg, in dem

auch viele Sänger ihr Leben

lassen mussten, brachte das

Vereinsleben zum Erliegen.

Erst Ende 1950 konnte aufgrund

der Lockerung der

Bestimmungen durch die

amerikanische Militärregierung

die Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit

erfolgen. Im Jahr 1973

konnte der Verein 186 Mitglieder zählen.

Eine stolze Zahl. In diesem Jahr

trat der Verein auch dem Sechsämter

Sängerbund bei. Vor zehn Jahren

wurde Ehrenchorleiter Gerhard Groh

für 50 Jahre Mitgliedschaft und jahrzehntelange

mühevolle Chorarbeit

besonders geehrt. Groh übergab im

Jahre 2010 schließlich den Dirigentenstab

in jüngere Hände. Christian Metz

übernahm und führt den Chor bis

heute. War von Ehrenchorleiter

Gerhard Groh der Grundstein für gesangliche

Qualität bereitet worden,

erlebte die Thalia jetzt noch mal

einen beachtlichen Aufschwung. Die

Sänger mit neuem Liedgut und moderner

Lernmethodik immer wieder zu

begeistern, stellen sein Gespür und

sein Können unter Beweis.

Seit 2010 fungiert Reiner Thiem als

Vorstand. Ihm zur Seite steht zwei

Jahren Michael Jakob. Der Chor zählt

aktuell über 130 Mitglieder. Über 20

Sänger proben in über 30 Singstunden

im Jahr. Auftritte zu verschiedensten

Anlässen umrahmt die

„Thalia“. Der Wunsch besteht freilich,

neue Sänger in den Reihen begrüßen

zu dürfen. Die Singstunden finden

jeweils am Donnerstag um 20 Uhr im

Hotel Schmidt statt.

Für den traditionsreichen Männerchor

laufen bereits die Vorbereitungen auf

das eigene große Jubiläumskonzert.

Dieses wird am 20. Oktober im Pfarrsaal

der katholischen Gemeinde Herz

Jesu stattfinden. Doch zunächst steht

natürlich erst einmal das Selber Wiesenfest

auf dem Programm. Am Sonntag

das traditionelle Singen, am Montag

ein gemütliches Beisammensein

beim Frühschoppen…


E s ist der Höhepunkt des Jahres in

Selb. Wer auch immer aus der Region

weggezogen ist, versucht, an diesen

vier Tagen mal wieder vorbeizuschauen

und seine alten Freunde zu treffen:

auf dem Wiesenfest. Hier hat

jedes Alter seinen Spaß – ob im Bierzelt,

an den zahllosen Imbissbuden

oder Fahrgeschäften. Damit während

des Wiesenfestes nicht nur das Bier in

Strömen fließt, sondern auch Strom

und Wasser für die vielen Fahrgeschäfte,

Schausteller und Verkostungsstände,

arbeiten die Mitarbeiter

der ESM schon Tage vorher an einer

reibungslosen Versorgung.

Denn die Strommenge, die in der Zeit

rund ums Wiesenfest auf dem Goldberg

benötigt wird, ist enorm: So wer

den in diesen Tagen rund 25.000 Kilowattstunden

Strom verbraucht, eine

Menge, mit der ein Einfamilienhaus

etwa sieben Jahre lang auskommen

könnte.

Viel Energie für das Wiesenfest:

1.000 Meter neue Stromkabel

Um dem enormen Bedarf sofort und

immer gerecht zu werden, braucht es

eine Leistung von rund 1.200 kW. Damit

können auf dem Wiesenfest zugleich

alle Fahrgeschäfte fahren, die

Fritteusen in den Ständen heizen und

die Band im Bierzelt spielen.

Gemeinsam mit der Stadt Selb hat die

ESM in diesem Jahr noch zusätzlich

1.000 Meter Stromkabel neu verlegt.

Nötig wurde diese Maßnahme durch

den steigenden Strombedarf im Ausschankbereich

und im Festzelt.

15 Kabelverteiler verbinden dann über

50 Stromanschlüsse

mit den einzelnen

Fahrgeschäften,

Schausteller-

Wohnwagen oder Toiletten.

Für diese Arbeit

sind die ESM-

Mitarbeiter der Stromabteilung

vor Beginn

des Wiesenfestes vier

Tage lang auf dem

Goldberg unterwegs.

Für die Trinkwasserversorgung

auf dem


25.000 kWh Stromverbrauch

Goldberg ist die ESM ebenfalls zuständig.

So setzen die Mitarbeiter auf dem

Festplatz neun Standrohre für 32 Entnahmestellen.

Aus diesem

Versorgungsnetz,

das vor

dem Fest mikrobiologisch

untersucht

wird, um einwandfreie

Trinkwasserqualität

zu garantieren, sprudeln auf

dem Festplatz rund 350.000 Liter

Wasser, was rund 2300 vollen Badewannen

entspricht. In der Festzeit

1.200 kW elektrische Leistung

18 Strom-Kabelverteiler

50 Stromanschlüsse

32 Wasserentnahmestellen

selbst sorgt ein Bereitschaftsdienst

dafür, dass keine Störung das Wiesenfest

lahmlegt, sondern schnell gehandelt

werden

kann. Alle anderen

ESM-

Mitarbeiter befinden

sich wahrscheinlich

ebenfalls

auf dem

Wiesenfest

wenn auch eher

privat, denn auch

sie kommen aus der Region und freuen

sich jedes Jahr aufs Neue darauf

mit der Familie oder Freunden über

den Goldberg zu gehen.

350.000 Liter Wasserverbrauch


Z um Selber Wiesenfest gefahren

werden und dann noch einen dicken

Packen Freimarken in die Hand bekommen

– ein Traum für alle Wiesenfestgänger.

Radio Euroherz macht´s

möglich mit dem „Wiesenfest-Fan-

Van“. Am Wiesenfest-Montag ist er

wieder unterwegs.

Der SEAT Alhambra vom Auto König

holt Dich und Deine Freunde oder Kollegen

zuhause ab. Von dort aus shuttlen

wir Dich zum Goldberg – und

wenn Du unterwegs noch ein paar

Fragen rund um Selb und das Wiesenfest

beantworten kannst (für geübte

Wiesenfest-Besucher kein Problem!),

dann kannst Du Bier- und Essensmarken

für den Tag gewinnen. Je mehr

Du weißt, umso mehr Marken gibt es.

Ist das was? Dann bewirb Dich. Melde

Dich auf www.euroherz.de an – und

mit ein

bisschen

Glück holt

Dich der

Wiesenfest

-Fan-Van

dann am

Montag

zuhause

ab. Fünf

Plätze pro

Fahrt sind

frei.

Radio Euroherz ist mittlerweile im

vierten Jahr in Folge das offizielle

Wiesenfestradio! Wir begleiten die

tollen Tage am Goldberg für Euch und

freuen uns jedes Jahr aufs Neue. Die

Partnerschaft mit der Stadt Selb, dem

Festwirt Hans-Rainer Spannruft und

natürlich mit Euch, den Wiesenfest-

Radio Euroherz 88,0: Gewinnen

mit dem Wiesenfestradio -Anzeige-

Fans, macht das Treiben am Goldberg

zu einem der schönsten Feste überhaupt

in der Euroherz-Region. Denn:

#hierschlägtunserherz sind bei uns

nicht nur Worte, sondern ein Gefühl.

Am Samstag gibt´s wieder unsere

Liveübertragung aus dem Festzelt –

und wir sind von 18 bis 20 Uhr auf

Sendung am Goldberg. So bringen wir

das Selber Wiesenfest auch zu denen,

die an diesem Abend nicht dabei sein

können.

Der Wiesenfest-Umzug wird auch

diesmal wieder live auf der Radio Euroherz-Facebook-Seite

gestreamt.

Und natürlich freuen wir uns auf ein

paar schöne Fahrten mit Euch im

Wiesenfest-Fan-Van“ am Montag.

Radio Euroherz: das ist Dein Sender

für die Region. 24 Stunden rund um

die Uhr auf UKW 88,0 MHz, sowie im

Web unter euroherz.de, digital über

DAB+ (Kanal 10B) und über die kostenlose

Euroherz-App.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Bierpreis steigt auf 8,30 Euro +++

Beim Selber Wiesenfest muss der Festbesucher beim Genuss einer Maß Bier

in diesem Jahr tiefer in die Taschen greifen und sich auf eine deutliche Preissteigerung

einstellen. Lag der Preis pro Liter in den beiden vergangenen Jahren

noch gleichbleibend bei 7,70 Euro, so werden heuer für die Maß Bier 8,30

Euro fällig, damit 60 Cent (+7,8 Prozent) mehr als zuletzt. Für den halben

Liter Weizenbier werden diesmal 4,20 Euro (+30 Cent) verlangt. Die für den

Festwirt notwendige Preisanhebung wird neben gestiegenen Kosten insbesondere

durch die drastische Preiserhöhung der Brauereien begründet.

Stetig bergauf mit dem Bierpreis ging es beim Selber Wiesenfest aber schon

immer, wie die Statistik der vergangenen Jahre zeigt: Mal mehr (14,5% von

1992 auf 1993), mal weniger stark bzw. mit wenigen Ausnahmen gleichbleibend.

Den einst befürchteten Sprung über die 10 DM-Marke (5,11 Euro) gab

es im Jahr 2005, als nach 4,90 Euro (2004) die Maß für 5,30 Euro zu haben

war. Vor acht Jahren wurde erstmals die 6 Euro-Marke geknackt, um 2013

auf über 7 Euro zu klettern. Jetzt wird die 8 Euro-Marle überschritten. Und

zum Vergleich in der Region: Blickt man beispielsweise nach Hof, so werden

auch hier heuer erstmals die 8 Euro überschritten. Beim Volksfest wird die

Maß Bier 8,20 Euro kosten.

Gerne wird bei sämtlichen Volksfesten so und so der Bierpreis als Indikator

schlechthin für die Teuerungsrate herangezogen. Aber: Weg vom Bierpreis

schleichen sich auch an den Verpflegungsständen und den Fahrgeschäften

stets Preisanhebungen durch, oftmals gar deutlich. In vielerlei Hinsicht gehört

das Selber Wiesenfest mit zu den teuersten Festen weit und breit. Bekanntlich

aber ist es ohne Zweifel auch das

schönste Heimatfest in der Region.

Entwicklung des Bierpreises

vor 5 Jahren: 7,30 Euro

vor 10 Jahren: 5,90 Euro

vor 15 Jahren: 4,70 Euro

vor 20 Jahren: 3,95 Euro*

vor 25 Jahren: 3,55 Euro*

*von DM auf Euro gerundet


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Kein Bieranstich +++

Es ist bei vielen Festen ein Brauch. Mandatsträger

zapfen ein Fass Bier an und

eröffnen das Fest im würdevollen Rahmen.

In Selb wurde dies aus einer Idee

heraus im Jahr 2013 erstmals durchgeführt.

Nach fünf Jahren ist mit diesem

kleinen Ritual aber wieder Schluss. Beim

Selber Wiesenfest sei der Bieranstich

schließlich noch nie eine richtige Tradition

gewesen, heißt es in einer Begründung.

Vielmehr pflege man seine vielen anderen

gelebten Traditionen rund um das Heimatfest.

Somit bleibt es zum Heimatabend

bei den Begrüßungsworten und

dem Dirigieren der „Egertaler Blaskapelle“

durch das Stadtoberhaupt. Bekanntlich aber fließt das Bier an die Festbesucher

ohnehin nicht aus kleinen Holzfässern. Am Zelt stehen Container, die mit

jeweils 50 Hektoliter gefüllt sind. Am Außenausschank steht ein Kammertank.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Spielmannszug-Melodien auf CD +++

Egal auf welcher kleinen bis größeren Veranstaltung, erklingen die Märsche

des Selber Spielmanns- und Fanfarenzug, so denkt der Selber meist unweigerlich

auch an das Heimat- und Wiesenfest. 19 verschiedene Titel haben die

Musiker im vergangenen Jahr anlässlich

ihres 60jährigen Bestehens auf

einer CD aufgenommen. Ob für Zuhause

oder als passendes Geschenk, ein

Kauf, der sich mit Sicherheit lohnt. Die

CD ist auf dem Goldberg an der Wiesenfestpost

erhältlich. Ebenso kann

diese jederzeit in der Touristinfo in der

Ludwigstraße käuflich erworben werden.

Interesse beim Selber Spielmanns- und

Fanfarenzug mitzuwirken: Die wöchentlichen

Übungsstunden finden

außerhalb der Schulferien jeweils

dienstags um 19 Uhr in der Musikschule Selb statt. Weitere Informationen

und Kontaktdaten gibt es im Internet unter spielmannszug-selb.de

+++ Feuerwerk am Sonntag +++

Am Sonntagabend um 22:30 Uhr findet das mittlerweile schon traditionelle

Feuerwerk statt. Für das den

Himmel verzaubernde Spektakel

zeichnet sich das Unternehmen

Ströbel aus Bad Windsheim

verantwortlich. Abgefeuert

werden zwei verschiedene

Bomben mit einer Steighöhe

zwischen 140 und 160 Meter.

Das Feuerwerk bezahlt der

Festwirt zusammen mit den

Schaustellern.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Fahnenträgerhüte und Bekleidung für

Fahnenträger gesucht +++

Jahr für Jahr werden Fahnenträgerhüte und Bekleidung

für Fahnenträger gesucht. Sollte jemand Kleidung zu

Hause haben, die nicht mehr gebraucht wird, wird gebeten,

sich bei der Stadt Selb im Amt für Schule und Sport,

Tel. 883-120, -128 bzw. -133 zu melden. Die Adressen

werden hier gesammelt und an die Schulen zur Weitervermittlung

gegeben.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Ein Klassiker fehlt +++

Er war ein Klassiker auf dem Selber Goldberg: der Softeisstand von Ute

Zupevc. Viele Jahre lang war der Familienbetrieb mit dem beliebten Softeis -

meist in den Sorten Vanille, Erdbeere, Banane und Schokolade – beim Wiesenfest

vertreten. Das Unternehmen verkaufte gar schon seit 1920 Eis. Vor

über 50 Jahren wurde sich dann auf Softeis spezialisiert. So wie es die einstige

Eisdiele in Arzberg nun aber schon länger nicht mehr gibt, war auch der

Verkauf von Softeis auf Volksfesten nach und nach nur noch zum kleinen Nebenerwerb

geworden. Zuletzt stand der etwas außergewöhnliche mit zwei

Softeismaschinen und Kühlgeräten bestens ausgestattete Verkaufswagen gar

nur noch in Selb. Der Tradition wegen und

weil man gerne hier zu Gast war. Aus Zeitund

Personalgründen musste bereits im vergangenen

Jahr kurzfristig abgesagt werden.

Auch wenn der Stand bei vielen Stammkunden

schmerzlich vermisst wurde, so wird

Ute Zupevc diesmal ebenso fehlen. Ob es

überhaupt noch einmal ein Wiedersehen

gibt, diese Frage lässt sie offen.

+++ Mehrere Selber haben offizielles Wiesenfestverbot +++

Bei eingefleischten Selbern ist das „Wiesenfestverbot“ die wohl schlimmste

Strafe überhaupt, „denn da trifft sich der gesamte Freundes- und Bekanntenkreis

und man muss ja irgendwie erklären, warum man nicht zum Fest kann“,

erklärt die zuständige Polizeiinspektion die 2008 eingeführte Maßnahme. Dass

diese durchaus auch mehr als so manch andere Strafe für Delikte fruchten

kann, davon ist man überzeugt. Eine Missachtung des Verbots kann mit einem

Zwangsgeld in Höhe von 1.000 Euro teuer werden.

Ging diese Maßnahme im vergangenen Jahr durch die Umstrukturierung der

Polizei zwar unter, so wurden diesmal wiederum Verbote für mehrere Personen

erlassen. Gegen diese wurden übers Jahr Anzeigen wegen verschiedenster

Delikte angezeigt. Hauptsächlich fielen diese durch Gewaltstraftaten im

Zusammenhang mit Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit auf. Auch Personen,

die bei vorangegangenen Veranstaltungen negativ in Erscheinung getreten

waren, können mit dem Wiesenfestverbot bestraft werden.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Birnbaum muss erhalten bleiben +++

Auf sehr große Resonanz stieß im Wiesenfestmagazin 2017 eine Sondergeschichte

über einen Birnbaum. Dieser steht hinter der ehemaligen Gartenschule

bzw. der heutigen Stadtbücherei in der

Friedrich-Ebert-Straße. Dessen Alter wird auf

rund 200 Jahre geschätzt. Quasi ein Zeitzeuge

aus den Anfängen des Selber Wiesenfestes,

das ursprünglich mit dem Anlegen eines Lehr-

Obstgartens seinen Ursprung hat. Noch heute

wird daran erinnert. Im Festzug werden durch

Schüler Obstbäume mitgezogen. Im direkten

Anschluss an das Fest werden diese Bäumchen

an verschiedenen Stellen eingepflanzt, heuer

wiederum auf der Streuobstwiese an der Lorenz-Hutschenreuther-Straße.

Eine schöne

Tradition. Nicht nur für Oberbürgermeister

Pötzsch hat der alte Birnbaum somit Symbolcharakter.

Ein Grund, diesen Baum auch

unbedingt erhalten zu wollen. Damit entgegnet

das Stadtoberhaupt Befürchtungen, dass

der Birnbaum zum Opfer fallen könnte, schließlich umfassen aktuelle Planungen

eines Investors auf dem Weg zu einem Outletcenter auch dieses Areal.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Vermittlung von Festzug-Utensilien +++

Die Ausstattung des Festzuges ist gar nicht mal so leicht. Akute

Probleme melden da die Grundschulen. Vor allem an Hahnenschlagstangen

mangelte es. Jahrelang wurden diese von der Selber

Familie Peters hergestellt und verkauft. Aus Altersgründen

wurde die Fertigung eingestellt und die Maschine zum Bemalen

der Stangen verkauft. Vorräte sind zwischenzeitlich nicht mehr

vorhanden. Auch die Vermittlung zur Weitergabe gebrauchter

Utensilien erweist sich oft als schwer. Mehrere Personen um Martin

Groeper, Vorstand des Fördervereins der Luitpold-

Grundschule, nahm sich der Sache an. Gespräche zwischen Elternvertretern,

Schulleitungen und der Stadt folgten. Zwischenzeitlich

konnte über die Stadt Selb ein Schreiner gefunden werden, der die

Hahnenschlagstangen für die Schulen und auf Wunsch auch für die Eltern

anfertigt. Martin Groeper erklärt sich zudem bereit, von privat Hahnenstangen,

Fahnenträgeroutfits, Fahnen, Fahnenstangen usw. bei sich zu sammeln

und bei Bedarf gegen Pfand zu verleihen. Kontakt: martin@groeper.net

+++ Mit dem Nightliner zum Fest und zurück

+++

Auch in diesem Jahr kommt der sogenannte

„Nightliner“ zum Einsatz. Sowohl am Freitag als

auch am Samstag wird dieser Bus mit mehreren Linien das Festgelände anfahren.

Vor allem aus Orten der Region wie Weißenstadt, Thierstein, Wunsiedel,

Rehau, Schönwald und Arzberg kann man bequem und kostengünstig (2

Euro pro Person/einfache Fahrt) sowohl nach Selb als auch vom Fest wieder

zurück fahren. Zum Redaktionsschluss dieses Sondermagazins lagen die genauen

Abfahrtsorte und -stellen als auch die Abfahrtszeiten noch nicht vor.

Diese werden jedoch rechtzeitig vor dem Wiesenfest im Internet bekanntgegeben.

Dies auf dem Internetportal selb-live.de und auf der Facebookseite

des Nightliners unter facebook.com/nightlinerwunsiedel

Kontaktdaten Selber Mietautounternehmen

Mietauto Müller - Tel.: 09287/5690558

Mietauto Klug - Tel.: 09287/9988850

Mietauto Licha - Tel.: 09287/500789

Mietauto Hirschmann - Tel.: 09287/8827512


Wiesenfest: Infos kompakt


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Jede Menge Souvenirs an der „Wiesenfestpost“ +++

Das Wiesenfestabzeichen als begehrtes Sammelobjekt ist zwar das wohl traditionellste

Souvenir des Selber Wiesenfestes, das gerne gekauft und aufbewahrt

wird. Doch auch einige weitere Erinnerungen gibt es Jahr für Jahr an

der „Wiesenfestpost“ auf dem Goldberg zu erstehen. Vom „Wiesnfestkalener“,

über Teller mit Wiesenfestmotiv bis hin zu Restexemplaren des 2007 herausgegebenen

Buches zur

(mittlerweile über)

200jährigen Geschichte

des Festes sind an der

Bude zahlreiche Andenken

erhältlich. Passende von

der Designmanufaktur

Voigt gestaltete Grußkarten

kann man dazu gleich

vom Goldberg aus an

Freunde in aller Welt verschicken.

Seit drei Jahren

betreibt Melanie Thoma

die „Wiesenfestpost“.

Nicht nur die typischen

Souvenirs an sich hat sie

im Portfolio. Trachtentaschen, Regenponchos und noch vieles mehr ist hier zu

haben. Das aktuelle Wiesenfestprogramm, das Wiesenfestmagazin und Stadtprospekte

liegen ebenso am Stand aus.

+++ Neue Lebkuchenherz-Kreationen +++

„Grüße vom Selber Wiesenfest“ und „Ich bin ein Selber

zierten schon in den vergangenen Jahren Lebkuchenherzen.

Nun hat die „Mandelbrennerei Fuchs“ mit

weiteren Varianten nachgelegt. „Ich liebe Selb“, „Der

Berg ruft“ bis zur weiblichen Version „Ich bin eine Selberin“

steht nun zusätzlich auf den neuen Kreationen

der Lebkuchenherzen. Ein Mitbringsel und eine Liebeserklärung

zugleich für Selb und das Wiesenfest...


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Trachtenbörse +++

Egal ob schwarz oder in knalligen Farben, ob lang, kurz oder im Landhausstil:

Dirndl bei den Mädels und Damen, wie auch Lederhosen und karierte Hemden

bei den Jungs und Herren sind

längst absolut IN auf dem Selber

Wiesenfest. Diese Kleidungsstücke

werden hier in einer Vielzahl und

Liebe getragen, wie kaum auf einem

anderen Fest in der Region.

Eine tolle Idee und damit den

richtigen Riecher bewiesen hatte

in diesem Zusammenhang das

Team des Familienzentrum FAM.

Drei Wochen vor dem Wiesenfest

wurde erstmalig eine Trachtenbörse

veranstaltet. 270 verschiedene gebrauchte Kleidungsstücke wurden im

Vorfeld zum Verkauf abgegeben. Jede Menge Dirndl in verschiedenen Ausführungen

und Farben, Lederhosen und Accessoires waren zu haben. Zum Verkauf

strömten zahlreiche Bürger ins FAM. Angucken, Anprobieren und Kaufen

war da angesagt. Die Veranstalter waren mehr als zufrieden über das große

Interesse. Mit Sicherheit dürfte dieses Angebot auch im Jahr 2019 wieder im

Veranstaltungskalender des FAM zu finden sein.

+++ Dirndl-Schleife +++

Apropos Dirndl: Mit welcher Frau im Dirndl

man flirten darf und bei welcher man lieber

die Finger lassen sollte, das verrät die

Dirndl-Schleife. Diese besagt einem ungeschriebenen

Gesetz nach den Beziehungsstatus

der Dirndlträgerin, die gerne aber

auch mal dieses Spiel für so manch Raffinesse

ausnutzen kann. Ist die Schleife auf der

linken Seite gebunden, ist die Dame noch zu

haben. Sitzt die Schleife dagegen rechts,

dann heißt es vorsichtshalber „Finger weg“, die Dame ist vergeben. Vorderseite

Mitte bedeutet „Jungfrau“, Rückseite Mitte „Witwe“.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Zeit für Klassentreffen +++

Wiesenfest ist die Zeit des Wiedersehens. Viele Klassentreffen finden statt,

Jubiläumsjahrgänge laufen gar im Festzug mit. Das Walter-Gropius-

Gymnasium Selb öffnet außerdem wieder seine Türen und lädt zu seinem traditionellen

„Ehemaligentag“. Dieser findet wieder am Wiesenfest-Samstag von

11-16 Uhr im Atrium der Schule statt. Alle ehemaligen Schüler und Lehrkräfte,

Freunde und Gäste

sind herzlich eingeladen,

sich hier während

dieser Zeit ganz

zwanglos zu treffen.

Im Vordergrund steht

die Begegnung mit

alten Freunden, Klassenkameraden

und

Lehrkräften, die man

vielleicht schon jahrelang

nicht mehr gesehen

hat. In den vergangenen

Jahren war

der „Ehemaligentag“

stets sehr gut besucht,

so dass auch heuer

wieder mit vielen

„Ehemaligen“ aus Selb

und von auswärts zu

rechnen ist. Die Abiturjahrgänge

2018 und

2008 nutzen das Wiesenfest

zudem, gegeneinander

im Fußball

anzutreten. Das am

Sonntag um 16:15 Uhr

auf dem Reigenplatz.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Wiesenfestkalender – Erlös geht an „Zukunft Kinder e.V.“ +++

Den „Söllwer Wiesnfestkalener“ gibt es heuer in seiner nunmehr schon zwölften

Auflage. Auch in der Ausgabe 2018/2019 wurde der beliebte Wiesenfestkalender

mit Bildern von vergangenen Wiesenfesten gedruckt. Weiterhin besonders:

der Kalender gibt genau an, wie viele Tage es noch bis zum nächsten

Wiesenfest sind. Initiiert

haben diesen wiederum Elisabeth

und Werner Gebhardt mit

Unterstützung von Wolfgang

Gottschling, Sabine Hornischer,

Herbert Achtziger und

dem Forum „Selb erleben“.

Zum Preis von 7 € ist der Wiesenfestkalender

in der

Wiesenfestpost“ und in den

folgenden Selber Geschäften

erhältlich: Buchhandlung

Nerb, Schillerstraße 1, Carmen

Küspert, Farben-Bodenbeläge-Tapeten, Badershof 5, Druck- und Werbezentrum

Selb, Hohenberger Straße 49, Geschäftsstelle FORUM „Selb erleben!“

e.V./Tourist Info Stadt Selb, Ludwigstraße 29. Der Erlös ist auch diesmal wieder

für die Aktion „Zukunft Kinder“ bestimmt.

Familie Gebhardt freut sich immer wieder über Einsendungen von (älteren)

Wiesenfestbildern, die für den Kalender kostenfrei genutzt werden dürfen.

Kontakt/Fotos bitte per Mail an: elisabethgebhardt@t-online.de

+++ Fundsachen / Ordnungsdienst +++

Fundsachen können an der Wiesenfestwache der Freiwilligen

Feuerwehr abgegeben als auch gegen Nachweis

abgeholt werden. Nach dem Wiesenfest werden

Fundsachen im Fundamt der Stadt Selb aufbewahrt.

Die Feuerwehr, und darüber auch das BRK und der

Ordnungsdienst auf dem Festplatz, kann telefonisch

unter folgender Nummer erreicht werden:

0171/1459151


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Häuserschmuck zum Wiesenfest +++

Fahnen an den Eingängen der Stadt und öffentlichen

Gebäuden, Girlanden in der Innenstadt,

geschmückte Häuser und Gärten sowie dekorierte

Schaufenster. Die Stadt bietet zum Wiesenfest

seinen Gästen ein festliches Bild verbunden mit

einer gewissen Portion Heimatstolz in den Farben

blau und rot. Auf der Suche nach in den Selber

Stadtfarben gehalten kleinen Fähnchen und weiterem

Dekomaterial wird man im Schreibwaren-

Fachgeschäft Popp in der Ludwigstraße fündig.

Stadtfahnen in der Abmessung 90x150cm sind -

solange der Vorrat reicht - in der Touristinfo erhältlich.


M ittlerweile schon fünf Sondermagazine zum Selber Wiesenfest konnte

das beliebte und stark frequentierte Internetportal selb-live.de herausbringen.

An vielen Auslagestellen restlos vergriffene Hefte, dazu Zugriffe im jeweils

fünfstelligen Bereich auf die Online-Version sprechen da klar für sich.

Zum einen gilt an dieser Stelle insbesondere der Dank an die Werbekunden.

Ohne diese wäre dieses Format in seiner ganzen Vielfalt schließlich nicht möglich.

Aber auch von den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im

Rathaus, über die Schausteller bis hin zu Privatpersonen heißt es für die gelieferten

Informationen wiederum Dankeschön zu sagen. Nach dem Wiesenfest

ist dann aber schon wieder

vor dem Wiesenfest. Auch

Zu guter Letzt…

2019 soll es selbstverständlich

wieder ein Sondermagazin

geben. Besondere Jubiläen, aus weiter Ferne anreisende Gäste, Hintergrundgeschichten,

Anekdoten oder auch Fotos aus vergangenen Zeiten, bestenfalls

gerne aus dem Jahr 1969, 1959 oder gar 1949, vom ersten Wiesenfest nach

den Kriegsjahren, können jederzeit herangetragen werden. Vorschläge für

bestimmte Themen werden gerne entgegen genommen. Dies einfach per

eMail: info@selb-live.de Anzeigenplätze können ebenso über diese Mailadresse

gebucht werden. Anzeigen- und Redaktionsschluss ist am 21. Juni 2019.

D as Selber Wiesenfest im Internet: Aktuelle

Nachrichten rund um das Selber Wiesenfest

gibt es natürlich immer wieder neu auf dem

kostenlosen Internetportal selb-live.de

Übrigens: nach den Wiesenfesttagen sind hier auch wieder

unzählige Fotos vom Wiesenfestzug (Sonntag) zu finden.

Reinklicken lohnt sich! Und wer sich als Wiesenfest-Fan outen

möchte, für den heißt es Daumen hoch und das Selber

Wiesenfest bei Facebook „liken“! - zu erreichen auch über

die einfach zu merkende Domain selber-wiesenfest.de

V it, vat hoch, schäi wars doch - vit, vat, nieder,

nächst gouar komma wieder…“ – das Selber Wiesenfest

2019 findet vom 13.-15. Juli statt, für die

Freitagsgänger bereits ab dem 12. Juli.

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