29.06.2018 Aufrufe

HANSEstyle 2 | 2018

In der neuen Ausgabe finden Sie spannende Artikel und Interviews mit Wotan Wilke Möhring, HSV-Legende 'Uns Uwe' Seeler, Designdschungel-Bloggerin Laura Noltemeyer, einem großen Sylt-Spezial und vielem mehr! Viel Spaß beim Lesen!

In der neuen Ausgabe finden Sie spannende Artikel und Interviews mit Wotan Wilke Möhring, HSV-Legende 'Uns Uwe' Seeler, Designdschungel-Bloggerin Laura Noltemeyer, einem großen Sylt-Spezial und vielem mehr! Viel Spaß beim Lesen!

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Nr. 2 | 2018

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Lieblingsrezept aus

dem Ristorante Palazzo

JUNGUNTERNEHMERIN

Die Erfolgsgeschichte

von Lara Daniel

SPORTSTADT HAMBURG

Die Vision von Staatsrat

Christoph Holstein

MODE

Saison-Highlights von

Hamburger Profis

UWE SEELER

geradeheraus!

WHAT A MAN!

EXKLUSIV: WOTAN WILKE MÖHRING

Auf

Sylt

SPEZIAL: GASTGEBER DER INSEL

wie zu Hause

fühlen

4

1 9 2 3 4 5 6 0 4 9 0 9


STYLE

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EDITORIAL

DER NEUE VOLLELEKTRISCHE JAGUAR

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Liebe Leserin, lieber Leser,

es wird sich bald wieder ändern – davon bin ich

überzeugt: Doch derzeit spielt keine Hamburger

Mannschaft aus den Sportarten Handball, Fußball,

Eishockey oder Basketball in einer Ersten

Bundesliga. Das war Polit-Kolumnist Klaus May

und mir Anlass genug, um mit Staatsrat Christoph

Holstein – er ist zuständig für den Bereich

Sport in der Behörde für Inneres und Sport –

über seine Vision für die Sportstadt Hamburg zu

sprechen.

Doch auch wenn wir in manchen Sportarten

momentan nicht ganz oben mitspielen,

werden zum Beispiel im Rudern, Beach-

Volleyball und Hockey regelmäßig große Erfolge gefeiert (noch einmal

herzlichen Glückwunsch an die starken Damen vom „Der

Club an der Alster“ zur Deutschen Feldhockey Meisterschaft 2018).

Auch im Golfsport gibt es im Norden herausragende Spielerinnen

und Spieler: Mit der 17-jährigen Christin Eisenbeiß vom Hamburger Golf-

Club Falkenstein stellen wir Ihnen eines der größten Talente vor.

Für die Serie „Hamburger Ikonen“ trafen Jenny Falckenberg und ich Uwe

Seeler. Im traditionsreichen Café Funk-Eck an der Rothenbaumchaussee

erzählte die Hamburger Sport-Legende Spannendes aus seinem Leben.

Und natürlich sprachen wir ausgiebig

über den HSV. Freuen Sie sich auf „Uns

Uwe“: geradlinig, herzlich, humorvoll.

Sie werden noch viele andere interessante

Beiträge in dieser Ausgabe finden.

Wie das 360-Grad-Treffen mit Wotan

Wilke Möhring. Er gehört zu den erfolgreichsten

Schauspielern des Landes.

Als Tatort-Kommissar sorgt er für

herausragende Quoten, und als Coverheld

von HANSEstyle wird er Sie in dem

einen Moment zum Nachdenken und im

anderen zum Schmunzeln bringen.

Ich wünsche Ihnen eine spannende

Lektüre.

Ihr

Christian Bauer

Foto: Marius Engels

7. Juli 2018

offizieller Launchtermin im Hugo Pfohe

Jaguar Land Rover Store in Hamburg-Fuhlsbüttel

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Sonderausstattung und einem anspruchsvolleren Fahrprofil unter schwierigeren Testbedingungen geprüft.

** Die Spannbreite der angegebenen Werte ergibt sich aus den vier Phasen des WLTP-Zyklus. Der bessere Wert stellt die Fahrsituation mit der für den Verbrauch

bzw. die Reichweite günstigsten Ausstattungsvariante dar. Der schlechtere Wert stellt die Fahrsituation mit der für den Verbrauch bzw. die Reichweite ungünstigsten

Ausstattungsvariante dar.


INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS HANSEstyle #2 SOMMER 2018

86

Uwe

Seeler 52

62

Heimisch fühlen im Rungholt

Mit den Erdmanns in Kampen

Christin

Eisenbeiß

66

68

Ein Besuch im Severins

Mit Christian Siegling in Keitum

Im Gogärtchen mit Vanessa

Hrstic

Eine Österreicherin in Kampen

48

Lara

Daniel

70

72

74

Franzi bei Holger Bodendorf

Tellerglück in Tinnum

Ein Besuch im Budersand

Die Gastfreundschaft des Rolf E. Brönnimann

Save These Dates

Das geht ab auf Sylt

WINE & DINE

76

Il „Palazzo“ di Hamburgo

Italienische Momente am Rothenbaum

80

Rezept aus der Palazzo-Küche

Zuppa di Pesce alla Napoli

Erfinden Sie sich jeden Tag neu –

mit Voyage BY KIM

8

FASHION

Fashion, Reise & Design

Tipps von Bloggerin Laura Noltemeyer

30

GESUNDHEIT, HAMBURG!

Herzensangelegenheiten

Mit Prof. Dr. Karsten Sydow

82

KUNST & UNTERHALTUNG

The Young ClassX

Eine Chance auf Musik

12

14

It-Pieces der Saison

Modeprofis und ihre Lieblingsteile

Baden gehen!

Die Swimwear-Trends

WIRTSCHAFT & POLITIK

34

36

BEAUTY

Sonnengeküsst

Schutzpatrone für die Haut

Beach Hair

Essentials fürs Sommerhaar

86

92

SPORT

Golf-Athletin aus Hamburg

Nachwuchshoffnung Christin Eisenbeiß

Ralf Moeller: ganz schön stark

Der Hollywood-Mann fühlt sich auch in

Hamburg wohl

16

Sportstadt Hamburg?!

Die Vision von Staatsrat Christoph Holstein

FACES

EVENTS

22

Das Innenstadtgespräch

Brigitte Engler trifft Albert Wiederspiel

38

Wotan Wilke Möhring

What Man – und das auch noch 360 Grad

94

Gala mit Herz

Feiern für den guten Zweck

26

28

29

6

HAMBURG HILFT

Coach@School

Kerstin Wiskemann fördert Bücherwürmer

25 Jahre Dunkelziffer e.V.

Kampf gegen Kindesmissbrauch

Das macht Mut

Mit Christa Kubsch und Tim Mälzer

48

52

58

Unternehmerin auf Erfolgskurs

Lara Daniel und die Influencer

Uwe Seeler

„Uns Uwe“: eine Hamburger Ikone

SYLT SPEZIAL

Willkommen bei Onkel Johnny's

Die neue Strandwirtschaft von Wenningstedt

96

4

6

96

98

Studio Hamburg Nachwuchspreis

Verleihung im Thalia Theater

STANDARDS

Editorial

Inhalt

Impressum

Ausblick: „Moin Hamburg!“, …

… sagt Gizem Emre

Fotos: Marius Engels (2), Bob Leinders (1)

Hamburg: Jungfernstieg 8, T 040.33 44 88 24 · Mönckebergstraße 19, T 040.33 44 88 22

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#DESIGNVERLIEBT

Mehr als 170.000 Follower nimmt Bloggerin Laura Noltemeyer täglich

mit durch ihren Alltag zwischen Modekampagnen, Travel Diaries und

Interior-Trends. In HANSEstyle verrät die 29-Jährige ihre aktuellen

Lieblingstrends und besten Reisetipps.

Sommer in Hamburg City:

Laura Noltemeyer

setzt ihr Design Know-how

auch in ihren Outfits um

8


FASHION

Laura Noltemeyer erzählt …

Designdschungel – aus Liebe zur Mode

„Ich liebe die Mode seitdem ich denken

kann. Schon als Kind habe ich mir Outfits

überlegt und sie mit meinen Freundinnen

fotografiert. Während meines

Architektur-Studiums dachte ich mir:

Wieso nutze ich die Leidenschaft für

Mode und Architektur nicht in gleichen

Teilen aus und mache sie zu meinem Vorteil?

Daraufhin gründete ich meinen Blog

Designdschungel. Nach dem Master-

Abschluss bekam ich ein Angebot von

einem renommierten Architekten aus

New York. Gleichzeitig entwickelte sich

mein Blog sehr gut. Also entschied ich

mich für das Risiko und dafür, mit dem

Blog meine eigene Idee zu verfolgen.“

Architektur & Mode

„Ich finde, dass Architektur und Mode

sich sehr ähneln, aber gleichzeitig

unterschiedlicher nicht sein können.

Die Architektur ist beständig. Sie lebt

durch große Gesten und kleine Details.

Im Gegensatz dazu steht die Mode. Sie

ist schnelllebig und wird von Trends geleitet.

Doch sowohl die Architektur als

auch die Mode leben von Materialkombinationen,

Formen und Stilbrüchen.“

Mit Persönlichkeit punkten

„Ich bediene keine klare Nische, sondern

versuche, immer authentisch zu

sein und das zu machen, wofür ich

brenne und was den Lesern einen

Mehrwert bietet. Ich bin nicht der Typ,

der in den Raum kommt und „Hier bin

ich“ schreit. Ich möchte meinen Followern

meine Welt zeigen, ihnen Tipps

geben, sie motivieren und vor allem

Frauen ermutigen, das zu machen, was

ihnen Spaß macht, auch wenn ihr Umfeld

und die Gesellschaft etwas anderes

von ihnen erwarten.“

Szene-Metropole Hamburg:

die Blogger-Hotspots

„Einige Spots in Hamburg, an denen

man immer stylische Leute sieht, sind

das Restaurant Urban Foodie, die Nord

Coast Coffee Roastery und Mad About

Juice. Ich persönlich gehe wahnsinnig

gerne Fisch essen im Restaurant

Liman am Mühlenkamp oder Sushi bei

Für das HANSEstyle-Shooting macht die Bloggerin

die Collonaden in der Hamburger City zum Laufsteg

Über Laura Noltemeyer

2014 machte sich die gebürtige Hannoveranerin Laura Noltemeyer mit ihrem

Blog www.designdschungel.com, auf dem sie unter anderem über Mode,

Beauty sowie Reise- und Design-Themen schreibt, selbstständig. Zu ihren

Kooperationspartnern gehören Marken wie Dior, L'Oreal Paris oder die

Firma A.S. Création mit der sie unter der Marke ‚Designdschungel‘ ihre eigenen

Tapetenkollektionen entwirft. Ihre Reichweite nutzt sie außerdem, um den

2015 mit ihrem Lebens- und Geschäftspartner gegründeten gemeinnützigen

Verein Juamii zu unterstützen (mehr unter www.juamii.org). Seit 2018

ist Laura Noltemeyer außerdem Co-Founderin von ‚Influencing101‘, einer

Marketing- & Beratungsagentur für Influencer Kampagnen.

Henssler & Henssler. Im Restaurant Patio in Winterhude

liebe ich den Einrichtungsstil und im Neni in der Hafen-

City das orientalische Flair.“

Hanseatisches Understatement

„In meinen Augen kleiden die Hamburgerinnen und

Hamburger sich etwas schlichter, zurückhaltender und

praktischer als die Menschen in anderen Metropolen

wie Mailand oder New York. Ich würde den hanseatischen

Stil mit dem skandinavischen vergleichen

oder mit einem Mix aus München und Berlin.“

Die Sommer-Trends 2018

„Mega-Trends sind in diesem Jahr für mich Streifen,

Gelbtöne und cropped Tops in allen Ausführungen.

Außerdem sind Leinenstoffe im Kommen, was mir

persönlich sehr gefällt.“

Lauras Lieblings-Look

„Mein momentaner Lieblingslook ist ein mittellanges

Kleid mit hohen Schuhen und Trenchcoat. Auf Reisen

trage ich am liebsten eine schwarze Skinny Jeans mit

lässigem Shirt, Jacke und Plateau Boots.“

Mode & Interior in Hamburg

„Modisch gesehen ist Anita Hass in Eppendorf einer

meiner Lieblingsläden. Wenn ich nach tollem Interior

Design suche, werde ich in Winterhude bei Cosman-

Interior oder bei Schön & Ehrlich fündig.“

Reisefieber

„Ich werde dieses Jahr nach Mallorca, Wien und in

die Toskana reisen. Auch eine Reise nach Nairobi/

Kenia ist geplant, da mein Freund und ich dort mit

unserem eigenen gemeinnützigem Verein Juamii e.V.

nicht staatlich geförderte Schulen in den Slum

Areas unterstützen.“

Lauras Reise-Tipps

„Jemandem, der eine längere Reise plant, lege ich Kapstadt

und Umgebung ans Herz. Für einen Kurzurlaub

empfehle ich Valencia. Ich nenne die Stadt die „kleine

Schwester“ von Barcelona, weil sie ähnlich, aber weniger

überfüllt ist.“

Fotos: Marius Engels / HANSEstyle

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Sommers. Als Hemdblusenkleid im

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zum Allrounder der Saison. Mein

Tipp: mit braunen Accessoires,

zum Beispiel einem breiten Gürtel

und flachen Sandalen stylen.“

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ist verrückt

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Nina-Suzanne Abel

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„Als Hamburgerin verlasse ich das Haus auch im

Sommer nie ohne (Strick-)Jacke. Mein Favorit ist

dieses Jahr unser Grobstrick Cardigan. Durch die

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Jeans und T-Shirt als auch zum zarten Blumenkleid.“

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Charlotte Kraska

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12

Dachar, genannt „Jip“,

weiß was Frauen diesen

Sommer tragen

Dachar Sontoung

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„Ich habe diesen Sommer gleich zwei Musthaves:

Die weiße Bluse mit Blumen-Print

und kleinen, schlauen Details besteht aus

Stretch-Seide, ein tolles Material für heiße

Tage. Passend dazu finde ich die ,Big Sun‘

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WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

Hamburg

Eine Stadt des Sports?!

Was bedeutet der Abstieg des HSV? Ist Hamburg ohne eine Profimannschaft

in den ersten Bundesligen von Fußball, Handball, Basketball

und Eishockey überhaupt noch eine echte Sportstadt? HANSEstyle

traf Staatsrat Christoph Holstein (54), zuständig für den Bereich Sport

in der Behörde für Inneres und Sport, und sprach mit ihm über seine

sportliche Vision für Hamburg.

Beim HANSEstyle-Shooting:

Eigentlich Rechtsfuß, aber

Staatsrat Christoph Holstein

trifft das Tor auch mit links

16 17


WIRTSCHAFT & POLITIK

HANSEstyle: Der HSV ist abgestiegen.

Wie beurteilen Sie den Abstieg und

seine Bedeutung für Hamburg?

Christoph Holstein: In Bezug auf das

Stadt-Image ist das schwer zu sagen.

Der Imagegewinn, den Hamburg durch

die Elbphilharmonie hat, könnte auch

durch drei Bundesliga-Abstiege nicht

gemindert werden. Für den HSV hoffe

ich, dass man jetzt in der Normalität angekommen

ist. Der Gegner heißt vorerst

nicht mehr Bayern München, sondern

Sandhausen und Aue. Das ist jetzt so.

Wie wichtig sind aus Ihrer Sicht berufssportliche

Vereine überhaupt für das

Image der Stadt?

Sie sind wichtig. Auch, weil der Sport

als Faktor für das Stadtmarketing wichtiger

geworden ist. Die Tourismuszahlen

brechen bei fehlendem sportlichen Erfolg

zwar nicht gleich ein, aber natürlich

kommen viele Menschen auch wegen

sportlicher Ereignisse wie der Bundesliga,

Triathlon oder Tennis in die Stadt.

Es ist das Selbstverständnis Hamburgs,

als zweitgrößte Millionen-Stadt

Hamburg – eine Sportstadt! Die Vision ,Active City’

Deutschlands, auch auf nationaler und

internationaler Sportebene oben mitzuspielen.

Dementsprechend war der

Abstieg des HSV ein historisches Erlebnis.

Das Wichtige war für uns aber der

Spirit danach, ganz nach dem Motto

,Am ersten Tag nach Ende der Saison

beginnt das Projekt Wiederaufstieg‘. Für

den HSV ist klar, dass es darum geht,

so schnell wie möglich

wieder nach oben zu

kommen. Für uns galt

nach dem gescheiterten

Referendum zu Olympia

genau das Gleiche.

Liegt Ihr Fokus hauptsächlich

auf dem Breitensport

oder auf dem

Profisport?

Eigentlich gehört beides

zusammen. Es gibt leider den Trend,

die einzelnen Bereiche gegeneinander

zu stellen: Spitzen- gegen Breitensport

sowie Vereinssport gegen kommerziellen

Sport, zum Beispiel Fitnessstudios.

Wir glauben, dass das eine das ande-

Der Masterplan ,Active City’ beinhaltet 32 Projekte zur Sportförderung

in Hamburg, die bis 2024 umgesetzt werden sollen. Rund 60 Prozent

der vorgesehenen Maßnahmen richten sich an den Breiten- und Freizeitsport,

rund 40 Prozent an den Leistungs- und Spitzensport. In der

,Active City’-Strategie geht es auch um die Themen Stadtentwicklung

und die Ausrichtung von Sportgroßveranstaltungen. Dabei soll die

Idee der aktiven Stadt in die gesamtstädtische Entwicklungskonzeption

integriert werden.

Der Philosophie von ,Active City’ entspricht zum Beispiel der neue

Stadtteil Oberbillwerder. Dieser soll ab 2023 auf freiem Ackerland

nördlich von Allermöhe entstehen. Das neue Quartier hat eine Besonderheit:

Wer hier in eine der geplanten 7.000 Wohnungen einzieht,

legt Wert auf Gesundheit, Bewegung und Sport. Oberbillwerder soll

selbst zur ,Active City’ werden. Damit das gelingt, sieht das Baukonzept

für den Stadtteil vor, dass die Bewohner alle Wege zu Fuß oder

mit dem Fahrrad zurücklegen können. Autos wird es auf den Straßen

des Viertels nur wenige geben. Sie können in sogenannten Quartiersgaragen

abgestellt werden. Für die körperliche Aktivität ist auf dem

Areal außerdem unter anderem ein großzügiger Aktivitätspark als zentrale

öffentliche Sportanlage geplant.

re bedingt. Wir brauchen den Breitensport,

damit sich Spitzenathleten entwickeln

können. Profiteams sind meist

Unternehmen der freien Wirtschaft.

Da sind die Einflussmöglichkeiten des

Staates gering. Wenn der HSV zum Beispiel

seine Lizenz für die zweite Bundesliga

nicht bekommen hätte, hätten

wir ihm keine 30 Millionen Euro geben

„Andere Sportarten und

Vereine haben jetzt die Chance, sich

zu profilieren und aus dem Schatten

des Fußballs herauszutreten.“

Christoph Holstein

können. Aus diesem Grund konnten wir

auch den Untergang der Hamburg Freezers

vor zwei Jahren nicht verhindern.

Neben dem Eishockey gibt es auch im

Handball, Fußball und zum Beispiel

Basketball derzeit keine Mannschaft

in einer ersten Bundesliga. Dagegen

werden von den Hockeyvereinen oder

im Golf regelmäßig große Erfolge erzielt.

Könnten diese Sportarten auch

für Hamburg als Aushängeschilder

jetzt noch wichtiger werden?

Ja. Viele haben die Dominanz des

Fußballs – insbesondere des Profi-

Fußballs – in der Vergangenheit beklagt.

Andere Sportarten und Vereine haben

jetzt die Chance, sich zu profilieren und

aus dem Schatten des Fußballs herauszutreten.

Fußball wird jedoch immer

ein Nationalsport bleiben und weiter

dominieren.

Längst finden in der Stadt regelmäßige

große sportliche Ereignisse statt. Das

löst bei der Bevölkerung – und dem

Einzelhandel – nicht immer nur Begeisterung

aus. Wie sieht die Zukunft aus?

Eine kleine Vorbemerkung: Ich habe

den Vorteil, dass Sportsenator Grote

zuvor Bezirksbürgermeister in Hamburg

Mitte war und er sich mit dem

Thema Belastung der Innenstadt durch

Großveranstaltungen auskennt. Nicht

ohne Grund sagte er im letzten Sommer,

dass unser Bedarf an großen

Privat wie beruflich: Sport

spielt für den Staatsrat eine

wesentliche Rolle. Zum Beispiel

kickt er besonders gerne

18

19


WIRTSCHAFT & POLITIK

Ausdauersportveranstaltungen in der

City gedeckt sei, auch um dem Einzelhandel

zu signalisieren, dass wir seine

Belastungen kennen. Es gibt jedoch

positive und negative Erscheinungen

einer solchen Belastung, und es ist

schwer einzuschätzen, inwieweit der

Einzelhandel und die Einwohner der Innenstadt

wirklich leiden oder vielmehr

auch profitieren.

Wie beurteilen Sie Hamburgs Status

als Sportstadt?

Das ist eine Definitionsfrage. Definieren

Sie ,Sportstadt‘ als eine Stadt mit

mindestens zehn Bundesliga-Mannschaften

in den populärsten Sportarten,

dann würde es schwierig. Definieren

Sie den Begriff als eine Stadt, in

der Sport eine große Rolle spielt, in der

sportliche Aktivitäten und hohe Vereinsbindung

praktiziert werden, dann

sind wir eine extreme Sportstadt. Wir

haben jetzt nach der Olympiabewerbung

die Chance, durch das neue Leitbild

,Active City' den Sport zu einem

prägenden Faktor der gesamten Stadtentwicklung

zu machen.

Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik und mit

Integration zu tun. Dieser Lernprozess

wurde durch die ,Active City'-Strategie

beschleunigt. Die Idee ist, Sport überall,

an jeder Stelle, zu jeder Zeit möglich

zu machen. Dabei geht es nicht nur um

den Vereinssport. Jeder, der sich bewegen

möchte, egal wie alt oder fit, soll

die Möglichkeit dazu bekommen. Aufgrund

der demografischen Entwicklung

werden in 20 Jahren 65 Prozent der Bevölkerung

über 60 Jahre alt sein. Daher

müssen wir versuchen, die körperliche

Mobilität zu erhalten. Außerdem ist es

wichtig, etwas für die Kinder zu tun. Vor

allem Sozialkompetenz bekommen sie

oft auf dem Sportplatz. Junge Flüchtlinge

zum Beispiel haben in meinem Verein

gelernt, dass Mädchen und Jungen

auch gemeinsam trainieren. Eine Active

City braucht auch Active Citizens (Anm.

aktive Bürgerinnen und Bürger).

Bald steht das Fußball-Derby HSV gegen

St. Pauli an. Freuen Sie sich darauf?

Ja. Dennoch wird es eine Herausforderung,

das Derby gut über die Bühne zu

bringen, da die Vereine schon in einem

„ewigen“ Konkurrenzverhältnis zueinander

stehen. Das Thema kritische

Fußballspiele kennen wir. Ganz ohne

Reibereien wird es nicht gehen.

,Active City' – die neue Vision für die

Sportstadt Hamburg?

Auf jeden Fall. Nach der abgelehnten

Bewerbung Hamburgs für Olympia

war es meine Aufgabe, auf die Sportfunktionäre

zuzugehen und sie wieder

aufzubauen. Ich habe ihnen gesagt:

,Ihr seid die Kapitäne und Spielführer

und nach einer Niederlage ist es euer

Job, den Laden wieder aufzurichten.'

Daraufhin haben wir überlegt, was wir

aus den für Olympia getätigten Planungen

machen können. Daraus entstand

dann der Masterplan ,Active City', der

in erster Linie ein Maßnahmenplan ist.

Es geht um über 30 Projekte, die die

Sportinfrastruktur ausbauen. Im Planungsprozess

haben wir gemerkt, dass

durch das Thema Integration, durch die

große Rolle des Sports in der Stadtentwicklung

und durch das Interesse der

Behörden die Bedeutung des Sports

insgesamt gestiegen ist. Das Thema

Sport ist mittlerweile auch ganz oben

in der Politik angekommen. Und nicht

nur beim Sportsenator, sondern auch

in den anderen Behörden, denn Sport

hat viel mit Stadtentwicklungspolitik,

Staatsrat Christoph Holstein mit Polit-Kolumnist Klaus May (r.)

und Verleger Christian Bauer (l.) nach dem Gespräch. Fotos: Marius Engels

Über Staatsrat Christoph Holstein

In Essen geboren, arbeitete Christoph Holstein nach dem Studium der Germanistik,

Politikwissenschaft und Geschichte als Journalist und Chef vom Dienst

unter anderem beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, danach in der

SPD-Bürgerschaftsfraktion als Pressesprecher. Bis 2015 hatte er die Leitung

der Pressestelle des Senats und die Position des Senatssprechers inne. Seit

April 2015 ist er Staatsrat (SPD) in der Behörde für Inneres und Sport für den

Bereich Sport. Christoph Holstein ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist

Mitglied im TSV08 Eppendorf-Groß-Borstel, wo auch unsere Fotos entstanden.

20


SERIE

WIRTSCHAFT & POLITIK

Das Innenstadtgespräch

Für jede HANSEstyle trifft Hamburgs City Managerin, Brigitte Engler, Menschen, die die Innenstadt

bewegen. Diesmal: Albert Wiederspiel, den Leiter des Festivals FILMFEST HAMBURG.

Was fasziniert Sie am Film?

Schon als Kind habe ich das Kino sehr lieb gewonnen.

Mir gefiel die Tatsache, dass man zusammen mit anderen,

fremden Menschen ganze Welten entdecken

kann. Es kam mir immer wie verreisen vor und diese

Faszination ist mir erhalten geblieben.

Was sind Ihre Aufgaben

als Leiter von FILMFST

HAMBURG und welche Bedeutung

hat das Festival für

die Stadt und die Branche?

Ich bin sowohl für das Programm

als auch für die Organisation

und die Finanzen

inklusive Sponsoren-Akquise

zuständig. Das alles mache

ich zusammen mit einem

kleinen festen Team, das jedes

Jahr im Sommer fast verzehnfacht

wird. Zehn Tage

lang rücken wir das Kino und

den Film in den Mittelpunkt

des öffentlichen Interesses. Das Publikum kann über

130 Qualitätsfilme aus aller Welt erleben und das Kino

als Erlebnisstätte (wieder-)entdecken. Für die Hamburger

Filmschaffenden ist es eine gute Gelegenheit,

sich Publikum und Geschäftspartnern vorzustellen,

zum Beispiel in der Sektion „Hamburger Filmschau“.

Termine 2018

FILMFEST HAMBURG

27. September bis 6. Oktober 2018

BINNENALSTER FILMFEST

6. bis 9. September 2018

Schwerpunkt: Musik und Tanz

6. 9.: Dirty Dancing | 7. 9.: Flashdance

8. 9.: Spielzeiteröffnung Staatsoper

Hamburg „Cosi fan tutte“

9. 9.: Rocky Horror Picture Show

Gemeinsam mit dem City Management und dem

Verein Lebendiger Jungfernstieg organisieren Sie

außerdem das Binnenalster Filmfest. Woher stammt

die Idee und was zeichnet die Veranstaltung aus?

Das Binnenalster Filmfest hat sich in den letzten fünf

Jahren zu einer schönen Tradition entwickelt. Der

Jungfernstieg bildet eine traumhafte, einzigartige

Kulisse. Wo sonst steht die Leinwand auf einem Ponton

mitten im Wasser? Bei gutem Wetter sitzen jeden

Abend über 2.000 Leute auf den Stufen und mit der

Übertragung der Spielzeiteröffnung der Hamburger

Oper sprechen wir auch noch

einmal ein anderes Publikum an.

Ein traditionsreiches Kino in

der Hamburger Innenstadt

ist das Passage Kino. Was

macht einen Besuch dort besonders?

Das Passage Kino ist eines der

schönsten Kinos in der Bundesrepublik.

Es wurde vor rund

neun Jahren aufwendig restauriert.

Im Vergleich zu den Multiplex-Kinos

ist das Passage-Kino

wie eine Boutique versus einem

Kaufhaus. Es sind zwei unterschiedliche

Arten des Kinobesuchs mit unterschiedlichen

Zielgruppen. Eine Metropole wie Hamburg muss

beides anbieten können, ein Filmfest übrigens auch.

Welcher ist Ihr Lieblingsplatz in Hamburgs Innenstadt

und wo gehen Sie am liebsten einkaufen?

Ich habe das Glück, mein Büro in der Mönckebergstraße

zu haben, daher ist die Hamburger Innenstadt

mein Wohnzimmer. Ich mag das Levantehaus sehr,

eine etwas andere Einkaufspassage mit tollen, untypischen

Läden und Restaurants.

City Managerin Brigitte Engler traf

Albert Wiederspiel im schönen

„Passage“, dem ältesten Kino

Hamburgs an der Mönckebergstraße

Foto: Marius Engels

Über Brigitte Engler

Brigitte Engler ist seit dem Jahr 2006 Geschäftsführerin des City Management Hamburg. Ihre umfangreichen beruflichen

Erfahrungen erwarb die studierte Betriebswirtin zuvor in verschiedenen Tätigkeitsfeldern bei der Peek & Cloppenburg KG

in Hamburg. Parallel engagiert sich die gebürtige Münsteranerin in den Aufsichtsräten der Hamburg Tourismus GmbH

und der Hamburg Messe und Congress GmbH. Seit 2013 ist sie zudem als Vorstandsmitglied im Tourismusverband

Hamburg tätig. Das City Management wurde vor 19 Jahren gegründet und ist der Zusammenschluss der Anlieger in

der Hamburger Innenstadt und der HafenCity. Über 850 Partner engagieren sich in diesem Netzwerk, um Hamburgs

Innenstadt im (inter-)nationalen Wettbewerb zu stärken.

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HAMBURG HILFT

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LESEN VERBINDET!

Coach@School schafft kleine Bücherwürmer

Jeder fünfte Viertklässler in Deutschland kann nicht richtig lesen. Das ist

das Ergebnis der IGLU (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) 2016.

Ein Status quo, dem die Hamburgerin Kerstin Wiskemann (52) mit ihrem

Verein Coach@School und dem Hamburger Bücherkoffer entgegenwirken will.

HANSEstyle traf Kerstin Wiskemann

in den Vereinsräumlichkeiten

in der HafenCity. Gerade kam

eine Lieferung mit vielen neuen

Bücherkoffern an

Er ist leuchtend blau und enthält jede

Menge Lesestoff – der Hamburger Bücherkoffer.

Das Besondere: Die Inhalte

der zwölf von Experten ausgewählten

Kinderbücher mit Titeln wie „Ritter

Winzig“ oder „Otto – die kleine Spinne“

sind mehrsprachig und interkulturell.

Oft geht es um die Themen Gemeinschaft

und Miteinander. Das Ziel des

Bücherkoffers ist es, die Lesekompetenz

von Kindern zu fördern.

„Lesen ist die Basis für lebenslanges

Lernen“, davon ist Coach@School-

Gründerin, Kerstin Wiskemann, überzeugt.

Umso mehr erschütterte sie das

Ergebnis der IGLU-2016-Studie. Gründe

sieht sie unter anderem in der Chancenungleichheit

in Deutschland: „Die Bildungschancen

hier hängen immer noch

vom Einkommen einer Familie ab.“

Daher sei es oftmals gerade für Kinder

von Einwandererfamilien schwierig,

eine Lesekompetenz zu entwickeln. Im

Fokus der Arbeit von Coach@School

steht daher die Mehrsprachigkeit.

Neben Deutsch sind die Bücher des Bücherkoffers

zum Beispiel auf arabisch,

türkisch oder rumänisch übersetzt.

Über Kerstin Wiskemann und Coach@School

Doch wie funktioniert das Konzept?

Nimmt eine Schule an dem Projekt

teil, erhält jede Klasse zwei Bücherkoffer,

die jeweils eine Woche in einer

Familie bleiben, bevor sie an die nächste

Familie weitergegeben werden. Das Projekt

wird zudem von der Hamburger Schulbehörde

gefördert. Mit einem Begleitprogramm werden

auch Eltern und Lehrer in die Verantwortung genommen.

Zum Beispiel durch Fortbildungen und

Vorlesetrainings, begleitet durch mehrsprachiges

Informationsmaterial. „So werden Ängste und Barrieren

bei den Eltern abgebaut, die oft selber die

deutsche Sprache nicht so gut beherrschen“, erklärt

die Initiatorin. Einmalig sei aber vor allem der

ganzheitliche Ansatz: Die Hamburger Schulbehörde

entwickelte speziell für das Projekt passende

Unterrichtsmaterialien, die es ermöglichen, die

Bücher in der Schule mit den Kindern auf Deutsch

zu behandeln und zu Hause in ihrer Muttersprache

weiter zu bearbeiten. „So leisten wir einen Beitrag

zur Integration und geben den Familien ein Gefühl

von Zuhause“, betont Wiskemann.

Von Hamburg ins Kanzleramt

Mittlerweile ist der Bücherkoffer sogar über Hamburgs

Grenzen hinaus bekannt und rollte im

Rahmen von ‚startsocial‘, einem bundesweiten

Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen

sozialen Engagements, bereits ins Kanzleramt zur

Schirmherrin des Wettbewerbs, Angela Merkel.

Entsprechend dem Feedback der Jury von ‚startsocial‘,

die die weiteren Planungen für die Verbreitung

des Bücherkoffers als „sehr gut durchdacht“

bezeichnet, stehen die Chancen gut, dass auch

dank des Einsatzes von Kerstin Wiskemann und

ihrem Team die Leseprüfung in Hamburger Schulen

schon bald von Erfolg gekrönt sein wird.

Foto: Marius Engels/HANSEstyle

Bevor Kerstin Wiskemann 2016 den Coach@School e.V. gründete, beriet die Mutter von drei

Söhnen Immobilienfonds im Bereich Branding. Seit mehr als fünf Jahren engagiert sich Kerstin

Wiskemann im Hamburger Bildungssystem und berät und betreut Schulen mit benachteiligten

Familien. Coach@School wird von Unternehmen wie Gebrüder Heinemann, KPMG und

der Commerzbank sowie Privatleuten durch finanzielle Mittel sowie Zeit- und Sachspenden

unterstützt. An dem Projekt „Hamburger Bücherkoffer“ nehmen aktuell zwei Hamburger

Grundschulen mit 14 Bücherkoffern teil. Noch 2018 sollen acht weitere Schulen hinzukommen.

Luxus für Seele & Body

Entspannen, wohlfühlen und

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Im Nordosten Mallorcas, nahe des romantischen

Städtchens Artà, liegt auf einem der sanften Hügel

der Levanten der herrschaftliche Landsitz „Carrossa“

– mit Traumblick in die umliegenden Buchten von

Alcúdia bis Cala Millor. Rund um das sorgfältig

restaurierte Herrenhaus ist ein einzigartiges

5-Sterne-Domizil entstanden, das allerhöchsten

Ansprüchen an Ausstattung, Servicequalität, Gastronomie

und Ambiente gerecht wird.

Mit den hochwertig eingerichteten 75 Zimmern &

Suiten, der weitläufigen, gepflegten Gartenanlage

mit großzügigen Liegeflächen und zahlreichen

verwunschenen Rückzugsorten, mit dem „Carrossa

SPA“ auf über 1.500 m 2 und dem großen, beheizten

Panorama-Pool (20 x 6 m) ist hier eine wahre Oase

im ursprünglichen Teil Mallorcas entstanden.

www.carrossa.com


25 Jahre

HAMBURG HILFT

Kampf gegen Kindesmissbrauch

200.000 – so lautet die von Experten geschätzte Dunkelziffer sexuell missbrauchter

Kinder pro Jahr in Deutschland. Die Zahl der angezeigten Fälle liegt bei circa 15.000.

In HANSEstyle erzählt Vera Falck – sie ist geschäftsführender Vorstand des Dunkelziffer

e.V. – wie die Täter vorgehen und wie der Verein helfen kann.

Mithilfe der Instrumente erlernen

die Kinder ein neues Körpergefühl.

Auf dem Foto: Vera Falck in einem

Musiktherapie-Zimmer.

HAMBURG HILFT

Vera Falck kämpft seit 20 Jahren gegen Kindesmissbrauch.

Etwa 1.000 Hilferufe treffen jährlich

bei ihr und ihrem Team von Dunkelziffer

e.V. ein. Der Verein bietet Kindern und Jugendlichen,

die sexuelle Gewalt erfahren haben und

ihren Angehörigen einen Zufluchtsort, an dem

sie im Rahmen von kostenlosen Therapien

neuen Lebensmut fassen können.

Derzeit betreut der Verein insgesamt 22 Mädchen

und Jungen zwischen vier und 17 Jahren.

Durchschnittlich bleiben die Kinder zwei Jahre

in Behandlung. Vera Falck möchte helfen,

doch nicht immer gelingt das. „Gerade die

Jugendlichen brechen die Therapie schneller

ab“, berichtet sie. Mehr als einmal begleitete

der Dunkelziffer e.V. Kinder aufgrund der

Folgen der Misshandlung bis hin zum Tod.

Präventionsprojekte für Schulen

Sexuelle Gewalt geht in 75 Prozent der Fälle

vom sozialen Umfeld der Opfer aus. Durch Geschenke

und gemeinsame Zeit wird bei den Kindern

zunächst Vertrauen geschaffen. „Diese Situation

nutzen die Täter gegen die Schwächsten

der Gesellschaft, unsere Kinder, aus“, so Falck.

Die Folge: der Verlust der Kindheit durch Gewalterfahrungen

und schweres körperliches Leid.

Laut Dunkelziffer muss sich ein Kind bis zu

sieben Mal an einen Erwachsenen wenden,

bevor es Beistand bekommt. Um öffentliche

Aufmerksamkeit für die Folgen sexueller

Gewalt an Kindern zu schaffen, arbeitet

Dunkelziffer präventiv: von Schulungen

für Pädagogen über interaktive Theaterstücke

an Grundschulen bis hin zu Internetseminaren

für Kriminalbeamte, Staatsanwälte

und Richter. Für Jugendliche gibt

es außerdem Aufklärungsangebote zum

Thema ‚digitale Medien‘. Denn in Zeiten

sozialer Netzwerke stellen die unkontrollierte

Verbreitung von Fotos und sexuellen

Übergriffen im Netz eine Gefahr dar. Vera

Falck fordert: „Mediennutzung sollte ein

Pflichtfach in der Schule sein“.

Jubiläumstraum: ein Dunkelziffer Haus

Seit 25 Jahren kämpft Dunkelziffer e.V.

nunmehr gegen Kindesmissbrauch. Und

auch Vera Falck begeht ein Jubiläum:

20 Jahre ist sie Teil des Vereins. Und sie

Über Dunkelziffer e.V.

und Vera Falck

1993 gründete der Journalist

Klaus Meyer-Andersen

Dunkelziffer. Die Arbeit

des Vereins wurde unter

anderem mit dem Hamburger

Bürgerpreis und

dem Deutschen Engagementpreis

ausgezeichnet.

Vera Falck wurde 2017 für

den Kampf gegen sexuelle

Gewalt mit dem Bundesverdienstkreuz

am Bande

geehrt. Die studierte Betriebswirtin

hat drei Kinder

und lebt in Buchholz.

Weitere Informationen:

www.dunkelziffer.de

hat einen ganz speziellen Wunsch – ein Dunkelziffer Haus: „Das wäre ein

wunderbares Standbein und würde uns viel Sicherheit geben.“ Und auch

wenn in 25 Jahren bereits hunderten Kindern geholfen wurde, ist der Verein,

der ausschließlich von Spenden und gelegentlichen Bußgeldzuweisungen

lebt, weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Nicht nur, damit

der Traum eines Dunkelziffer Hauses in Erfüllung gehen kann, sondern vor

allem, um die laufenden Projekte fortführen zu können und das Bewusstsein

der Gesellschaft für das Thema der sexuellen Gewalt an Kindern

zu intensivieren. Denn jeder sollte die schwächsten Mitglieder

unserer Gesellschaft hören, wenn sie Hilfe benötigen.

Fotos von Vera Falck, Christa Kubsch und Tim Mälzer: Marius Engels / HANSEstyle

Fotos: PR (1)

Christa Kubsch und der prominente

Mutling-Botschafter, Tim Mälzer

Funkelnder Mutmacher

Seit 2009 unterstützt das Traditionsunternehmen Wempe

mit der Niederlassung am Jungfernstieg den Dunkelziffer e.V.

und das Hamburg Leuchtfeuer Hospiz mit besonderen Charity-

Schmuckstücken. 2018 geht die Benefizaktion mit dem

„Mutling“ – einem kleinen silbernen Bären – in die

nächste Runde. „Bären erwecken Kindheitserinnerungen.

Sie sind etwas sehr Liebevolles und Emotionales.

Wir alle haben einen Bezug zu den flauschigen Kuscheltieren“,

schwärmt Christa Kubsch, Wempe-Geschäftsführerin

und Tutgutling-Initiatorin. Die Patenschaft für den

Mutling übernimmt Fernsehkoch, Unternehmer und Autor

Tim Mälzer. In den vergangenen Jahren wurden über

870.000 Euro Spenden generiert. Das große Ziel von

Christa Kubsch: die Million knacken, bevor sie in diesem

Jahr nach 48 Jahren bei Wempe in den Ruhestand

geht. Weitere Informationen: www.wempe.com

Silberner Teddy Anhänger

aus 925-Sterlingsilber – an einer Öse oder an

einem Karabiner – ab sofort für 50 Euro | Spendenanteil davon 20 Euro

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GESUNDHEIT, HAMBURG!

GESUNDHEIT, HAMBURG!

AUS DEM TAKT

Es kann brechen, bis zum Hals schlagen oder vor Schreck stehen bleiben – viele Redensarten ranken

sich um unser Herz. Prof. Dr. Karsten Sydow (44) kennt die gesundheitlichen Gefahren, denen unser

Herz ausgesetzt ist. In HANSEstyle erklärt der Chefarzt der Kardiologie im Herz- und Gefäßzentrum

des Albertinen-Krankenhauses Hamburg, was es mit der koronaren Herzerkrankung auf sich hat,

wer Risikopatient ist und wieso das Handgelenk für unser Herz von Bedeutung sein kann.

„Sport ist die beste

Tablette, die man sowohl

Patienten als auch sich

selbst verschreiben kann.“

Prof. Dr. Karsten Sydow

Serie: Gesundheit, Hamburg!

Im Gespräch mit den Top-Medizinern aus Hamburg

und der Metropolregion. Noch mehr finden Sie

unter www.healthcare-life.de, dem Onlineportal

für Gesundheit im Norden

HANSEstyle: Was ist unter dem medizinischen Begriff

„koronare Herzerkrankung“ zu verstehen?

Prof. Sydow: Die koronare Herzerkrankung tritt als Folge

der Arteriosklerose auf, bei der Ablagerungen von Fett,

Thromben und Bindegewebe in den Blutgefäßen entstehen.

Erstreckt sich diese Arterienverkalkung auf die Herzkranzgefäße,

die Adern, die den Herzmuskel mit Blut versorgen,

kann es dort zu Engstellen oder Verschlüssen kommen. Das

kann zur koronaren Herzerkrankung mit Symptomen wie

Brustenge oder Kurzatmigkeit führen.

Welche Risikofaktoren können sich negativ auf die Herzgesundheit

auswirken?

Es gibt zum einen kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck,

Rauchen, Diabetes oder Hypercholesterinämie,

zum anderen entstehen Risiken als Resultat unserer zivilisierten

Welt, zum Beispiel Stress oder Übergewicht.

Außerdem unterliegen Personen mit einer positiven Familienanamnese

– das heißt Mutter oder Vater hatten bereits

einen Herzinfarkt oder Schlaganfall – einem erhöhten Risiko

und sollten präventiv einen Arzt aufsuchen.

Wie kann einer koronaren Herzerkrankung vorgebeugt werden?

Ich rate zur Vorstellung beim Hausarzt, Internisten oder

Kardiologen. Dort können erste Symptome mithilfe einfacher

Mittel wie einer Blutuntersuchung oder Ruhe-EKG abgeklärt

werden. Weitere Risiken können

durch apparative Untersuchungen

mit einem Herzultraschall oder Belastungs-EKG

bestimmt werden. Bei

uns gibt es zusätzlich weiterführende,

nichtinvasive Untersuchungsmethoden,

zum Beispiel die Stress-Echokardiografie,

bei der Ultraschall und

Fahrradfahren kombiniert werden

oder auch die Herz-MRT-Untersuchung.

Inwiefern können minimalinvasiv

durchgeführte Herzkatheteruntersuchungen

und/oder ein Herzultraschall

der Vorsorge dienen?

Der Herzultraschall und insbesondere

die Herz-MRT sind elegante und

ÜBER PROF. DR. KARSTEN SYDOW

Prof. Dr. Karsten Sydow studierte an

der Medizinischen Hochschule Hannover

und arbeitete unter anderem

an der Standford University in den

USA. Später war er als stellvertretender

Klinikdirektor und Leitender

Oberarzt in der Klinik für Allgemeine

und Interventionelle Kardiologie

am Universitären Herzzentrum

des UKE tätig. Dem folgte 2017 der

Wechsel als Chefarzt zur Klinik für

Kardiologie im Albertinen Herz- und

Gefäßzentrum. Prof. Dr. Sydow ist

verheiratet und hat drei Kinder.

gute Möglichkeiten, viele Aussagen über das Herz zu treffen.

Mithilfe von 3D-Darstellung und Kontrastmitteln können

zusätzliche Informationen gewonnen werden. Erhärtet sich

nach den Voruntersuchungen der Verdacht auf eine Erkrankung,

kann eine minimalinvasive Herzkatheteruntersuchung

erfolgen. Oft wird diese über die Leistengefäße durchgeführt.

Es gibt auch die schonendere Möglichkeit, den Zugang über

das Handgelenk zu legen. Im Albertinen-Krankenhaus werden

über 90 Prozent dieser Untersuchungen über das Handgelenk

durchgeführt.

Eine Besonderheit des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums

sind Herzklappen-Operationen mittels Katheter. Wie wird ein

solcher Eingriff durchgeführt? Wie lange dauert er?

Eingriffe an den Herzklappen werden in der Regel gemeinsam

von Herzchirurgen und Kardiologen in einer Hybrid-Operation

– einer Art sterilem Herzkatheterlabor – durchgeführt. Zur

bestmöglichen Patientensicherheit stehen eine Herz-Lungen-

Maschine und ein Kardiotechniker bereit. Ein solcher Eingriff

dauert bei reibungslosem Ablauf etwa 45 bis 60 Minuten.

Ihr Haus verfügt über eine Chest Pain Unit. Was bedeutet das?

Eine Chest Pain Unit (CPU) ist eine in die Notaufnahme integrierte

Spezialeinheit, deren Fokus auf Patienten mit

Brustschmerz liegt. Diese Patienten sollen aus der Vielzahl

der Patienten in der Notaufnahme möglichst schnell identifiziert

werden. In der CPU arbeiten

speziell kardiologisch ausgebildete

Kolleginnen und Kollegen. Nach

dem Erstkontakt folgen ein EKG und

eine weiterführende Diagnostik nach

standardisierten Vorgaben.

Was tun Sie persönlich, um sich fit

zu halten?

Sport ist die beste Tablette, die man

sowohl Patienten als auch sich selbst

verschreiben kann. Ich gehe oft mit

meinem ältesten Sohn an der Alster

kicken oder laufen. Zu Hause habe

ich außerdem ein Rennrad.

Im Gespräch mit: Florian Schmidt

Foto: Tim Wendrich / HANSEstyle

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Public-Viewing zu allen WM Spielen Open-Air-Partys FIFA- & Kicker-Turniere

Open-Air-Kino Beachvolleyball-Meisterschaften Langnese-Summer-Party

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FUSSBALLSOMMERPARTYSTRAND-

FREUNDE!

Es ist nach vier Jahren endlich wieder soweit: Die besten Fußball-Mannschaften

der Welt zeigen ihr Können bei der Fußball-WM 2018! Aus diesem Anlass holen wir

die WM nach Grömitz auf unsere große LED-Videowand und zeigen alle Spiele live

am Strand. So muss niemand auf den schönen Strand verzichten und kann unsere

Nationalelf auf dem Weg zum fünften Stern entspannt im Liegestuhl anfeuern.

Der Party-Spaß darf dabei natürlich nicht fehlen, also haben wir Top-DJs engagiert,

die Euch am Strand so richtig einheizen. Wer nicht nur Tanzen, sondern sich auch

sportlich betätigen will, kann selbst an Beachvolleyball- oder Fußball-Turnieren

teilnehmen. In der spielfreien Zeit warten Live-Musik, Open-Air-Kino und entspannte

Sommer-Partys auf Euch! Wir freuen uns auf einen Monat voller Erlebnisse und

natürlich auf Euch in unserer Sommer Arena.

Also: auf eine herrlich sommerliche Partyzeit am Strand mit viel Jubel und hoffentlich

ein paar herzhaften „Tooooooor“s!

AUF ZUM FÜNFTEN STERN

Mi 4.7. 13:00 - 14:00 Uhr

FIFA-Turnier

Qualifikationsturnier

für das FIFA-Finalturnier

im Strandhaus

Mi 4.7. 16:00

Open-Air-Kino

Paddington 2

20:00 Uhr

Dirty Dancing

Do 5.7.

Kicker-Turnier für

Kinder- und Jugendliche

8 - 13 Jahre

12:00 - 14:00 Uhr

ab 14 Jahre

14:30 - 16:30 Uhr

Fr 6.7. ab 17:45 Uhr LIVE

Joe Green

Mo 9.7. 16:00 Uhr

Open-Air-Kino

Die Pfefferkörner

und der Fluch des

schwarzen Königs

20:00 Uhr

La La Land

Di 10.7. ab 18:30 Uhr

Sommer-Party

zum Halbfinale 1

mit Stephan Nanz

Mi 11.7. ab 17:00 Uhr

Kindershow

mit DJ Crazy Ardo

Mi 11.7. ab 18:30 Uhr

Warm-Up-Party

zum Halbfinale 2 mit

DJ Crazy Ardo

Do 12.7. ab 18:30 Uhr

Langnese Summer-Party

mit Stephan Nanz

Sa 14.7. ab 17:45 Uhr

Aftershow-Beach-Disco

mit DJ Guido

So 15.7. ab 16:00 Uhr

Große Final-Party

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Beitrag Beate Reichmann, Aufmacherbild: Lancaster, PR (7)

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BEAUTY

HAARTASTISCHER SOMMER

Auch Haare und Kopfhaut wollen zur Vorbereitung auf die Sonne und nach dem Bad

im kühlen Salzwasser gut gepflegt sein. Diese Produkte sorgen für den

optimalen Schutz und für den perfekten Beach Look – den ganzen Sommer lang.

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Für jeden Haartyp eignet sich das

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Paris; ca. 19 € | AEZ Apotheke

Beitrag: Beate Reichmann / Fotos: PR (5), privat (1)

11-20 Uhr

DREAM

28.Juli

2018

HAAR-WEISHEITEN

DAS FESTIVAL

Schönes, gesundes Haar lässt Sie im Sommer mit der Sonne um die Wette strahlen.

Dafür gilt es ein paar Regeln zu beachten und sich täglich ein wenig Zeit für Pflege und

Regeneration zu nehmen. Mit diesen Tipps kommt Ihr Haar glänzend durch den Sommer:

1. Sommerliche Wirkstoff-Kombis exakt auf den Haarzustand abstimmen.

2. Haarschonende Bürsten und Kämme benutzen.

3. Einmal wöchentlich eine Kopfhautmassage mit dem Lieblingsshampoo durchführen.

4. Kuren mit Farbschutz oder -versiegelung anwenden.

5. Haare lufttrocknen lassen (nicht in der prallen Sonne!).

6. Für den Wet-Hair-Look am Beach eine Feuchtigkeitsmaske statt Haargel benutzen.

7. Vor dem Schwimmen als Schutz einen Hauch Öl in die Haarspitzen kneten.

Beate

Reichmann

leitet das

HANSEstyle

Beautyund

Wellness-

Ressort

im Hamburger Hafen

Altonaer Fischauktionshalle

www.eisdream-festival.de


FRANZISKA

WEISZ

JOHN

NEUMEIER

SYLVIE

MEIS

ARMIN

ROHDE

LISA

TOMASCHEWSKY

LESLIE

CLIO

ALEXANDER

BOMMES

STEPHAN

LUCA

KAI

WIESINGER

ESTHER

SCHWEINS

KOSTJA

ULLMANN

TIL

SCHWEIGER

MORITZ

FÜRSTE

LINDA

ZERVAKIS

ANNA

BEDERKE

STEVEN

GÄTJEN

JASMIN

GERAT

SIBEL

KEKILLI

TILL

BRÖNNER

SUSANNE

BÖHM

Die 360-Grad-Beiträge finden Sie online unter

www.hansestyle.hamburg

WHAT A MAN

Früher Berufssoldat, Student, Hausbesetzer, Türsteher, Musiker und Model. Heute ist Wotan

Wilke Möhring (51) einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Schauspieler des Landes.

Langeweile? Fehlanzeige. Immer wieder sucht der TV-Star nach seiner nächsten Herausforderung.

Familie, Karriere, Körperpflege: Lernen Sie den Tatort-Kommissar jetzt exklusiv und rundum kennen.

Normalerweise wirft eine

Generation die Traditionen der

vorangegangenen Generation

über Bord. Das ist beim Tatort

nicht so.

Fotos: Tim Wendrich (14), Ulrich Lindenthal-Lazhar (2), Michael de Boer (6)

Es ist ein Privileg, Teil eines so

traditionsreichen TV-Formats

zu sein. Ich würde nicht auf

die Idee kommen, verbindende

Glieder dieser Tradition, zum

Beispiel die Musik, ändern zu

wollen.

Meine Eltern sind aus Bremen.

Hamburg ist die Stadt, in der

ich auch schon vor dem Tatort

am meisten gedreht habe.

Am HANSEstyle-Set ging es rund: Tanzeinlage von Wotan Wilke Möhring

39


„Ehrlichkeit ist mir besonders wichtig.

Das heißt nicht, dass man jedem alles

erzählen muss. Die wichtigste

Ehrlichkeit ist die Ehrlichkeit sich

selbst gegenüber.“

Wotan Wilke Möhring

Ich hatte auch ein Angebot

von einem anderen Tatort – in

einer anderen Stadt. Aber ich

mag den Schnack im Norden,

ich mag die Leute, ich mag

den Blick zur See, ich mag den

Wind. Ich fühle mich hier einfach

am wohlsten.

Meine Eltern hatten nicht

viel Geld.

Um Urlaub zu machen, sind wir

früher entweder mit dem Auto

nach Österreich gefahren oder

an die See: an die Nordsee.

Mit Wattenmeer und

Krabbenbrötchen bin ich

groß geworden.

Wir haben bereits einen Tatort

auf Langeoog gedreht. Es ist

ein weiterer Insel-Tatort in

Planung.

Nach dem Abitur habe ich mich

bei der Bundeswehr verpflichtet,

anschließend dann Kommunikation

studiert und während

dieser Zeit auch in einer Band

gespielt und nebenbei für eine

Agentur als Model gearbeitet.

Das waren wilde Zeiten.

Während meiner Zeit als

Student habe ich mit dem Fotografen

Ali Kepenek in einem

besetzten Haus gewohnt.

Gerade liest der Schauspieler eine

HANSEstyle-Ausgabe, in der seine Tatort-Kollegin

Franziska Weisz für die Serie 360 Grad zu Gast war.

Die beiden verstehen sich richtig gut!

Über die Jobs als Model kam

ich zum bewegten Bild: zu

Werbespots. Und irgendwann

kam die erste kleine Filmrolle

in „Die Bubi-Scholz-Story“.

Es braucht immer Menschen,

die so mutig sind, tragende

40 41


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Rollen mit noch unbekannten

Schauspielerinnen und Schauspielern

zu besetzen. Den Mut

hatten damals Kai Wessel

bei „Hat er Arbeit?“ und Oliver

Hirschbiegel bei „Das Experiment“.

Beide Filme haben mir

zu meinem öffentlich Durchbruch

verholfen.

Was mich als Schauspieler

antreibt? Ich suche die Herausforderung

und will immer

etwas Neues ausprobieren.

Mit jeder Rolle kannst du

jemand anderes sein – eine

neue Figur, mit der du dich in

eine neue Welt begibst und in

Gegenden drehst, in denen

du noch nie warst.

Eine Rolle, die für mich keine

Herausforderung ist, sage ich

ab. Ich sage eine Rolle zum

Beispiel auch dann ab, wenn

ich nach dem Lesen der dritten

Drehbuchseite weiß, wie die

Geschichte ausgeht.

Du kannst als Darsteller nur

sehr gut sein, wenn auch das

Drehbuch gut ist.

Ich habe keine Angst vor Flops.

Aber es ist natürlich schade,

wenn die ganze Mühe, die sich

das Team gemacht hat, nicht

wahrgenommen und gewürdigt

wird.

„Wenn der Tatort nicht gut ist,

ist automatisch Wotan Wilke Möhring

nicht gut. Dafür muss man

die Eier und die Nerven haben.“

Wotan Wilke Möhring

Ein junger Schauspieler sollte eine Vision

haben. Er sollte Geschichten erzählen

wollen. Und einen Beitrag leisten

wollen, den vielleicht vor ihm noch keiner

geleistet hat. Er sollte Spielfreude

haben, die ganz unabhängig von materiellen

Werten oder einer Quote ist.

Ich finde einen Film, hinter dem ich

stehe, nicht plötzlich schlechter, nur

weil die Kritiken nicht gut sind.

Ich will zu mir selbst sagen können:

Das hast du gut gemacht.

Ich bin Sternzeichen Zwillinge – das

gehört zum Element Luft. Vielleicht

habe ich deswegen diese Leichtigkeit,

wenn ich auf Menschen zugehe.

Es ist für jeden Schauspieler wichtig,

nicht alles von sich preiszugeben.

Jeder sollte ein Geheimnis haben.

Ich habe einen großen Familiensinn.

Ich habe ihn selber erfahren

und möchte ihn weitergeben.

Verantwortung zu übernehmen ist

mir wichtig.

Ich tue ja nur meine Pflicht – das sagen

Menschen oft, weil sie Angst haben,

selbst Verantwortung zu übernehmen.

Bei der Kindererziehung geht es mir

gar nicht so sehr um das Beibringen,

sondern viel mehr um das Vorleben.

Du selbst musst vorleben, was du

verlangst.

05.07.18 – Molotow

PARQUET

COURTS

12.07.18 – Hebebühne

KIDDO KAT

›Piece of Cake‹ Tour

18.07.18 – Fabrik

SOUTHSIDE

JOHNNY & THE

ASBURY JUKES

23.07.18 –

Große Freiheit 36

LITTLE STEVEN

& THE DISCIPLES

OF SOUL

›The Soulfire Teachrock

Tour‹

15.08.18 – Gruenspan

GLASSJAW

Germany 2018

24.08.18 – Stage Club

SONS OF BILL

03.09.18 –

Elbphilharmonie

AVISHAI

COHEN TRIO

09.09.18 –

Uebel & Gefährlich

GRYFFIN

13.09.18 – Laeiszhalle

NICK MASON'S

SAUCERFUL OF

SECRETS

25.09.18 –

Große Freiheit 36

SAXON

›Thunderbolt‹ Tour

supports: Y&T | Raven

27.09.18 –

Uebel & Gefährlich

DESIIGNER

27.09.18 – Mojo Club

JAZZANOVA

presents ›The Pool‹

29.09.18 –

Barclaycard Arena

REA GARVEY

›Neon‹ Tour 2018

29.09.18 –

Uebel & Gefährlich

DONAVON

FRANKENREITER

support: EMMI KING

29.09.18 – Laeiszhalle

STEPHAN EICHER

& MARTIN SUTER

02.10.18 – Sporthalle

MALUMA

›F.A.M.E.‹ World Tour 2018

06.10.18 –

Elbphilharmonie

›TEARS FOR

ESBJÖRN‹

Allstar-Tribute für

den verstorbenen

Jazzpianisten Esbjörn

Svensson

07.10.18 –

Uebel & Gefährlich

AGAINST THE

CURRENT

08.10.18 – Laeiszhalle

JOSÉ GONZÁLEZ

& THE STRING

THEORY

09.10.18 –

Barclaycard Arena

JASON DERULO

›2 Sides World Tour‹

11.10.18 – Markthalle

HALESTORM

11.10.18 – Laeiszhalle

PER GESSLE'S

ROXETTE

13.10.18 – Docks

THREE DAYS

GRACE

17.10.18 –

Mehr! Theater

SASHA

20.10.18 –

Mehr! Theater

JOHN

BUTLER

TRIO

25.10.18 – Docks

LEON

BRIDGES

25.10.18 – Mojo Club

NILS

WÜLKER

›Decade Live‹ Tour

27.10.18 – Laeiszhalle

ANGELO

BRANDUARDI

in concerto 2018

27.10.18 –

Elbphilharmonie

AZIZA

01.11.18 – Mojo Club

MACY GRAY

06.11.18 – Laeiszhalle

AN EVENING WITH

PETER

CETERA

07.11.18 – Laeiszhalle

ECM JAZZNIGHTS

VIJAY IYER /

NIK BÄRTSCH

11.11.18 – Laeiszhalle

KLAUS

HOFFMANN

& BAND

24.11.18 –

Mehr! Theater

LIAM

GALLAGHER

16.02.19 – Sporthalle

GOOD

CHARLOTTE

›Generation RX‹

2019 European Tour

07.04.19 –

Mehr! Theater

MAX RAABE

& PALAST

ORCHESTER

›Der perfekte Moment...

wird heut' verpennt‹

Das Schlimmste was passieren

kann, ist, wenn Leute auf dich

zukommen und fragen, wann

denn der Film laufen wird. Und

wenn du antworten musst: Der

lief schon.

42

Kinder sind clever. Sie hören zwar,

was du sagst, aber sie gucken vor allem

auf das, was du machst.

Ich will Mut weitergeben.

Mut für Neues.

27.08.18 – Mari Boine, Fabrik // 11.09.18 – Jonathan Wilson, Mojo Club

16.09.18 – High South, Nochtwache // 30.09.18 – Songs From Above, Gruenspan

04.10.18 – Bright Light Bright Light, Nochtwache

09.10.18 – Conner Youngblood, Molotow // 12.10.18 – Me + Marie, Nochtwache

12.10.18 – Yellow Days, Uebel & Gefährlich // 17.10.18 – Kovacs, Gruenspan

19.10.18 – Palace Winter, Molotow SkyBar // 20.10.18 – Jesper Munk, Gruenspan

26.10.18 – The Kilkennys, Fabrik // 28.10.18 – Sharon Shannon + Band, Knust

18.11.18 – Lisa Bassenge Trio, Elbphilharmonie, kleiner Saal

TICKETS: → (0 40) 4 13 22 60 → KJ.DE


„Sich zu trennen – das ist eine

schwierige Entscheidung.

Und wenn man Kinder hat, ist

sie noch viel schwieriger.“

Wotan Wilke Möhring

Ich möchte, dass meine Kinder lernen, die eigene Freiheit

zu schätzen – und die von anderen zu respektieren.

Außer der Liebe zwischen zwei Menschen sollte es

keinen Grund geben, zusammen zu bleiben.

Kinder spüren, ob die Liebe zwischen ihren Eltern echt

ist oder ob nicht. Da muss man vorsichtig sein, denn

aus dem, was den Kindern vorgelebt wird, entwickeln

sie später ihre eigenen Beziehungsmuster.

Ich habe mittlerweile gelernt, dass man eine Zweierbeziehung

exklusiv und unabhängig vom Familienleben

pflegen muss.

Wenn ich nicht drehe und zu Hause bin, bin ich richtig

zu Hause. Dann mache ich nichts anderes. Das liebe ich.

Älterwerden ist für mich kein Thema. Ich habe sehr

junge Kinder. Das hält auch mich jung.

44

Alter ist für mich nur eine Zahl

auf dem Papier. Bei mir gibt es

keine Zipperlein. Auch am Set

merke ich immer wieder, wie viel

Energie ich nach wie vor habe.

Ich habe kaum Zeit für Sport.

Doch ich habe Glück: Ich verbrenne

von Natur aus ziemlich

gut. Und durch die Zeit mit

meinen Kindern auch.

Es ist doch lustig: Wir Männer

gucken auf unsere Ernährung,

wir halten uns fit, aber wir machen

so gut wie nichts für unser

größtes Organ – unsere Haut.

Ich bin Markenbotschafter von

L`Oréal. Sie wollten mich nicht

Erleben Sie Meisterwerke der Perfektion.

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„Ich bin 51 Jahre alt. Ich weiß

zwar nicht, ob ich in diesem

Leben noch einen Flick-Flack

lernen werde, doch ich

glaube fest daran, dass noch

immer alles möglich ist.“

Wotan Wilke Möhring

verändern, sie wollten mich nicht zum Schönling

machen, sondern sie fanden mich als Typen gut.

Ich schwöre dir: Du cremst dich ein und fühlst

dich wohler.

„Weibisch“: Das ist ein Begriff, mit dem ich nichts anfangen

kann. Es gibt für mich keine männlichen oder

weiblichen Eigenschaften. Wir sind, wie wir sind.

Ich bin nicht eitel. Am Set werde ich zwar andauernd

geschminkt. Doch ich bin froh, wenn ich mal gar nichts

machen muss.

Mich fertigzumachen dauert bei mir morgens höchstens

zehn Minuten. Ich bin kein großer Spiegelgucker.

Komparsen sind zu Beginn oft sehr euphorisch.

Aber nach sieben Stunden, in denen man am Set steht,

geht die Euphorie schnell verloren.

Man sieht meist nicht, wie viel Arbeit hinter einem

Film steckt. Gestern haben wir zum Beispiel die ganze

Nacht gedreht.

Backstage am HANSEstyle-Set:

Wotan Wilke Möhring mit Christian Bauer

Fotograf: Michael de Boer

Fotoassistenz: Felicia Malecha

Hair- und Make-up: Leonie Schneider

Wotan Wilke Möhring: What´s Coming Next?

Tatort „Treibjagd“

In seinem neuesten Fall muss Kommissar

Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring)

an der Seite seiner Kollegin Julia Grosz

(Franziska Weisz) eine mysteriöse Einbruchserie

im Hamburger Stadtteil Neugraben

aufdecken. Die Ausstrahlung ist für Herbst

2018 geplant.

„West of Liberty“

Ein Spionage-Sechsteiler nach dem gleichnamigen

Roman von Thomas Engström.

Wotan Wilke Möhring spielt den Doppelagenten

Ludwig Licht. Für die internationale

ZDF-Koproduktion wurde in Berlin,

Köln, Marokko und Schweden gedreht.

Ausstrahlungstermine noch nicht bekannt.

„Parfum“

Die Crime-Serie basiert auf einer Idee von

Oliver Berben nach Motiven von Patrick

Süskinds Roman „Das Parfum. Die Geschichte

eines Mörders“. Wotan Wilke Möhring wird

in der Rolle des Staatsanwalts Grünberg zu

sehen sein. Die Erstausstrahlung der Serie ist

für Herbst 2018 in ZDFneo geplant.

Über Wotan Wilke Möhring

Wotan Wilke Möhring in

einem Outfit der Marke

Engbers, für die der

Schauspieler Markenbotschafter

ist.

Wotan Wilke Möhring wurde 1967 in Detmold geboren. Nach dem Abitur verpflichtete er sich bei der Bundeswehr. Später studierte der

gelernte Elektriker Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste in Berlin und arbeitete als Türsteher und Model. 1997 feierte

Möhring sein Filmdebüt in der „Bubi-Scholz-Story“ an der Seite von Benno Fürmann und Götz George. Später folgten verschiedene

Rollen, unter anderem in „Soulkitchen“, „Männerherzen“ und in den Kinofilmen „Who Am I?“ und „Steig. Nicht. Aus!“. 2012 wurde er für

seine Rolle in „Der letzte schöne Tag“ mit dem Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Im selben Jahr startete

Wotan Wilke Möhring seine Karriere als Tatort-Kommissar für Norddeutschland.

46

47


FACES

Lara Daniel weiß, wie

man Marken zu

Begehrlichkeiten macht

INFLUENCE ME

Mit Lara Daniel von Hamburg in die Welt

Sie ist jung, erfolgreich und extra für die Unternehmensgründung nach

Hamburg gezogen. Lara Daniels (29) Business läuft so gut, dass sie in

diesem Jahr auf der Liste der ,30 under 30‘ vom Forbes Magazine

geführt wird. Damit zählt sie für das Wirtschaftsmagazin zu den 30

interessantesten Jungunternehmern Europas. Vor vier Jahren gründete

sie mit ihrem Partner Christoph Kastenholz (27) die Influencer Agentur

Pulse Advertising. Mittlerweile arbeitet sie Hand in Hand mit über

20.000 Influencern (Meinungsmachern) und hilft Marken dabei, zu

weltweiten Trendsettern zu werden.

Alles begann mit der Abschlussarbeit ihres Marketing-Studiums,

das Lara Daniel in Barcelona

absolvierte. Das Unternehmergen im Blut, schrieb

sie einen Businessplan für ein Modelabel. Schon

damals waren sie und Christoph Kastenholz privat

ein Paar und nach dem Studium bereit, auch

im Beruf als Team Fuß zu fassen. Für beide stand

fest: ,Wir wollen selbständig arbeiten‘.

Also setzten sie den Businessplan in die Tat um

und gründeten aus dem elterlichen Wohnzimmer

in Bonn heraus ein Modelabel für Swim- und Beachwear.

„Da nicht viel Geld da war, wohnten wir

erst einmal wieder zu Hause“, erzählt die junge

Gründerin. Doch der Wunsch war groß in eine moderne

und weltoffene Stadt zu ziehen. Zur Wahl

standen Hamburg und Berlin. Das Rennen machte

die Hansestadt. „In Berlin gab es bereits eine

etablierte Start-up-Szene, in die wir ganz bewusst

nicht einsteigen wollten“, so Lara Daniel. In der,

zu Anfang etwas unterkühlten, Hansestadt schätze

sie vor allem die Nähe zu den Medienhäusern,

das hanseatische Unternehmertum und die Macher-Mentalität.

„Mittlerweile sind wir angekommen.

Ich mag die ehrliche, aufrichtige und loyale

Art der Hamburger.“

48 49


FACES

FACES

Während die beiden also an ihrem Modelabel

arbeiteten, schafften sie – ganz

unbewusst – die Grundlage für ihren

heutigen Erfolg. Sie knüpften die ersten

Kontakte zu den Menschen, die mit ihrer

Reichweite Trends setzen, den sogenannten

Influencern. 2014 folgte dann

der entscheidende Schritt: der Tausch

des Modelabels gegen eine Agentur.

Genau zur richtigen Zeit – denn die

Blogger- und Influencer-Branche, die

heute ein anerkanntes Berufsbild umfasst,

befand sich damals noch in den

Kinderschuhen.

Zum perfekten Match mit Pulse

Doch was genau passiert bei Pulse

Advertising? In zwei Unternehmensbereiche

geteilt, gibt es zum einen Pulse

Advertising und zum anderen Pulse

Management. Mit Pulse Advertising finden

Lara Daniel und ihr Team für Kunden

wie Audi, Unilever oder Nikon die

passenden Influencer auf der ganzen

Welt, kreieren Kampagnen und begleiten

Markteinführungen. Dafür schöpfen

sie aus einem Pool von circa 20.000 Online-

Persönlichkeiten mit kleinen und großen

Follower-Zahlen. Unter dem Dach von Pulse

Management werden zusätzlich 22 Influencer

exklusiv betreut und strategisch aufgebaut.

Apropos: Was ist gerade Trend in Sachen Influencer-Marketing?

Für die

Expertin eine klare Sache:

Bewegtbild! Vor allem aufwendig

produzierte Imagefilme

kämen laut Daniel gut

bei der Zielgruppe an.

Und obwohl sie sich wohl

besser als die meisten mit

der perfekten Bildsprache,

den richtigen Hashtags

und Reichweitenanalysen

auskennt, bekennt Lara Daniel sich als eher

passive Social-Media-Nutzerin oder wie sie

selbst von sich sagt: „Social-Media-Stalker.“

Sie nutze Plattformen wie Instagram regelmäßig,

um sich – vor allem in Modefragen

– inspirieren zu lassen, poste aber selbst

eher weniger. Das ist auch gar nicht nötig,

denn offensichtlich liegt ihr die Arbeit hinter

„Man darf sich als

Gründer nie mit

dem Status quo

zufrieden geben.“

Lara Daniel

den Kulissen ganz wunderbar. Eine der wohl

wichtigsten Bestätigungen dafür erhielten

sie und ihr Partner Anfang 2018, als beide

in die Liste der ,30 Under 30‘ im Bereich

Media & Marketing des Forbes Wirtschaftsmagazins

aufgenommen wurden. „Eine der

begehrtesten Branchen-

Auszeichnungen“, so Lara

Daniel. „Doch vor allem ist

es eine Anerkennung für

unser Team, auf das wir

wahnsinnig stolz sind.“

Nach einem solchen Erfolg

liegt die Frage nah: Welchen

Rat hat die Geschäftsfrau

für junge Gründer?

„Man darf sich als Gründer

nie mit dem Status quo zufrieden

geben!“ Große Visionen sind zwar ein

Muss, doch nur wer bodenständig bleibt und

stetig an sich selbst arbeite, habe am Ende

auch Erfolg. Ein Konzept, das aufzugehen

scheint.

Fotos von Lara Daniel:

Marius Engels / HANSEstyle

Über Lara Daniel

Lara Daniel wurde 1988 in

Bonn geboren. Sie absolvierte

2013 ihren Master in Marketing

Management an der ESADE

Business School in Barcelona.

Während dieser Zeit wurden

sie und Christoph Kastenholz

ein Paar. Mit Pulse

Advertising & Management

beschäftigen die beiden 75

Angestellte und haben Büros

in Hamburg, Mailand, New York

und London. Neben der Aufnahme

in die ‚30 Under 30‘

erhielten Lara Daniel und

Christoph Kastenholz 2018 den

,HAMMA‘-Award in der Kategorie

,Bestes Hamburger Start-up

Marketing‘.

#pulsepower: Passend zur CI der

Agentur leuchtet an der Wand ein

neongelber Schriftzug

Zwei der Talente, die von Pulse exklusiv vertreten werden: Aggie (l.) ist Reisebloggerin,

lebt in Australien und teilt auf Instagram (@travel_inhershoes) ihre Reise-Abenteuer mit

über 650.000 Followern; Lando (r.) schwimmt gegen den Strom. Der Künstler schuf seinen

Instagram-Account (@thesuitedracer) als gesellschaftliches Experiment. Mittlerweile

folgen mehr als 120.000 Menschen dem Mann „ohne Gesicht“.

Fotos: @travel_inhershoes, @thesuitedracer

50 51


Uwe Seeler: im Funk-Eck

für HANSEstyle fotografiert

von Bob Leinders

FACES

In dieser Ausgabe lesen Sie den zweiten Teil der Serie Hamburger

Ikonen. Den Anfang machte Prof. Dr. Michael Otto

PROF. DR. MICHAEL OTTO

SERIE: HAMBURGER IKONEN

Von Fehlern und

Hoffnungen

„Uns Uwe“ im Exklusivinterview

Fußball-Legende Uwe Seeler feierte mit dem HSV viele Siege. Seine phänomenale

Trefferquote handelte ihm den Ruf als bester Mittelstürmer Deutschlands

ein – über 400 Tore schoss er während seiner HSV-Karriere für den Verein.

In der HANSEstyle-Serie „Hamburger Ikonen“ spricht der 81-Jährige über den

Abstieg und die Fehler seines Vereins, über sein gesellschaftliches Engagement

und darüber, was er an den Hanseaten so sehr schätzt.

Fotos: Bob Leinders (1), Ulrich Lindenthal-Lazhar (1)

HANSEstyle: Es ist passiert – der HSV

ist abgestiegen. Wie schmerzhaft ist

das für Sie?

Uwe Seeler: Ich bin ein bisschen traurig.

Das ist aber auch in der Sache begründet,

dass der HSV den Abstieg selbst zu

verschulden hat. Der Verein hatte die

letzten vier Jahre Zeit, um eine neue,

stärkere Mannschaft aufzubauen. Die

letzten beiden Jahre hatte der Verein

Glück und konnte den Abstieg gerade

noch abwenden. Aber Glück kann man

eben nicht kaufen.

Wo lag der Fehler?

Beim HSV sind viele Fehler gemacht

worden. Es ist im Grunde nicht verwunderlich,

dass wir abgestiegen

sind. Immer neue Trainer einzustellen

ist keine Lösung. Außerdem waren es

meiner Ansicht nach auch immer die

falschen Trainer. Jeder macht Fehler

und es kann vorkommen, dass ein

Spieler nicht so einschlägt, wie geplant.

Was aber auffällt ist, dass in den

letzten Jahren viele Spieler gekauft wurden,

die in anderen Vereinen gut waren

und beim HSV abgebaut haben.

Woran kann das liegen?

Fußball ist ein Mannschaftssport. Die

Spieler müssen integriert und eingespielt

werden. Der HSV allerdings war

53


FACES

Geradlinig, herzlich,

verlässlich: Uwe Seeler

„Es ist doch ganz klar, dass ein Geldgeber

dieser Größenordnung wissen möchte, was mit

seiner Investition geschieht.“

Uwe Seeler

keine Mannschaft mehr. Auch dafür

ist ein Trainer in hohem Maße verantwortlich.

Er muss aus den einzelnen

Spielern eine Mannschaft formen.

Christian Titz hat das erkannt und setzt

nun genau dort an.

Trauen Sie Christian Titz zu, den HSV

wieder aufzubauen?

Er macht auf mich einen positiven

Eindruck.

Halten Sie einen direkten Wiederaufstieg

für realistisch – auch vor dem

Hintergrund der finanziellen Situation?

Natürlich wünsche ich mir, dass der HSV

im ersten Jahr wieder aufsteigt. Doch

wenn der Verein es nicht schafft, eine

schlagkräftige Mannschaft aufzustellen,

wird er Schwierigkeiten bekommen.

Weit über eine Million D-Mark bot Ihnen

1961 der Spitzenverein Inter Mailand,

um Sie nach Italien zu holen. Obwohl

es eine der höchsten bis dahin

jemals gebotenen Transfersummen

war, entschieden Sie sich, in Hamburg

zu bleiben. Warum?

Ich war damals selbstständig und für

Adidas tätig. Mein Beruf hat mir viele

Freiheiten gegeben und ich habe gutes

Geld verdient. Da habe ich mir gesagt:

Ich gehe den schwereren Weg und bleibe

in Hamburg. Damals herrschte noch

eine tolle Atmosphäre im Verein. Diese

Entscheidung war definitiv richtig.

Heute werden zum Teil sehr hohe Ablösesummen

und Gehälter gezahlt.

Versaut das Geld den Fußball?

An einigen Stellen bestimmt. Doch

von mir aus können Spieler sehr

viel Geld verdienen: wenn das Preis-

Leistungs-Verhältnis stimmt. Wie bei

den Bayern.

Und beim HSV?

Unsere Mannschaft ist viel zu teuer

für das, was sie leistet. Das muss man

ganz klar sagen. Aber wenn andauernd

Trainer rausgeschmissen und ausgezahlt

werden, muss man sich auch nicht

wundern, dass es finanziell irgendwann

eng wird.

Wie beurteilen Sie die Rolle von HSV-

Investor Klaus-Michael Kühne?

Auch andere Vereine haben große Investoren.

Es ist doch ganz klar,

dass ein Geldgeber dieser Größenordnung

wissen möchte, was mit seiner

Über Uwe Seeler

Uwe Seeler ist einer der populärsten deutschen Fußballer aller Zeiten. Geboren 1936 in Hamburg, spielte er

zunächst in der HSV Jugendmannschaft, stieg als starker Mittelstürmer aber schnell in die Ligamannschaft auf.

Mit Seeler stand der HSV dreimal im Finale der Deutschen Meisterschaft und holte 1960 den Titel. Mit der Nationalmannschaft

wurde Seeler 1966 in England Vize-Weltmeister. Dass „Uns Uwe“ ein Millionen-Angebot von Inter

Mailand ausschlug und beim HSV blieb, rechnen ihm viele Fans

hoch an. Für seinen Verein schoss Seeler in seiner Karriere über

400 Tore. Nebenbei baute er sich mit seiner Vertretung für Norddeutschland

des Sportartikelherstellers Adidas ein zweites

Standbein auf. Privat ist der bodenständige Hamburger seit bald

60 Jahren mit seiner Frau Ilka verheiratet und hat drei erwachsene

Töchter. Seit 2003 ist Seeler Ehrenbürger der Stadt Hamburg.

„Uns Uwe“ während des HANSEstyle-Treffens im Funk-Eck

mit unserer Gastgeberin, Funk-Eck-Inhaberin Alexa Grau.

54


FACES

Investition geschieht. Als Verein muss

ich Herrn Kühne doch ordentlich betreuen

und informieren. Warum denn nicht?!

Auch hier muss man sagen, dass die Zuständigen

im Verein in der Vergangenheit

viele Fehler gemacht haben; auch

wenn es ums Geld ging.

Wie hat sich der Fußball seit den sechziger

Jahren verändert?

Der Fußball ist schneller geworden. Ob

er besser geworden ist, ist eine andere

Frage. Es nützt nichts, wenn ich schneller

spiele, aber der Ball nie dort ankommt,

wo er ankommen soll. Fußball

heute ist professioneller – zu meiner

Zeit waren die Bundesligaspieler nebenbei

noch halbtags berufstätig.

Neben Ihrer aktiven Karriere als Fußballer

waren Sie für Adidas sehr erfolgreich

tätig. Wie haben Sie es geschafft,

Leistungssport und Berufsleben zu

verbinden?

Wenn ich für Adidas unterwegs war und

anschließend zum Training gefahren

bin, dann war das schon sehr anstrengend.

Man muss seine Lebensweise

dementsprechend anpassen. Aber das

fiel mir nicht schwer. Ich konnte immer

gut schlafen, das war mein Vorteil.

Sie sind Ehrenbürger der Stadt Hamburg.

Was macht für Sie einen Hanseaten

aus?

Im Großen und Ganzen verlangt man

von einem vernünftigen Hanseaten

Fleiß, Bescheidenheit und Ehrlichkeit.

„Ich habe immer

geholfen, auch schon

als junger Spieler.“

Uwe Seeler

Mit der Uwe Seeler-Stiftung helfen Sie

Menschen in Not. Was ist der Grund für

Ihr gesellschaftliches Engagement?

Ich habe immer geholfen, auch schon als

junger Spieler. Irgendwann sagte meine

Frau: Mach' doch selbst eine Stiftung,

dann weißt du, wo das Geld hinfließt. So

habe ich es dann auch gemacht.

Wem helfen Sie mit der Stiftung?

Wir helfen seelisch, geistig und körperlich

behinderten Personen und unverschuldet

in Not geratenen Menschen.

Wie empfinden Sie es, wenn Sie „Uns

Uwe“ genannt werden?

Diesen Namen gibt es schon seit so

vielen Jahren, dass ich mich daran gewöhnt

habe. „Herr Seeler“ hat mich hingegen

nie jemand genannt. Das kenne

ich gar nicht.

Sie leben schon lange in Hamburg.

Was gefällt Ihnen so gut an der Stadt?

Ich liebe die Stadt, den Hafen, die Alster.

Außerdem mag ich an Hamburg, dass

es hier ruhig und vernünftig zugeht. An

den Hanseaten schätze ich ihr Understatement.

Es gibt viele Menschen in

Hamburg, die viel geleistet haben und

trotzdem bodenständig sind.

Die Fußballweltmeisterschaft ist in vollem

Gange. Wo verfolgen Sie die Spiele?

Ich schaue die WM zu Hause auf dem

Fernseher. Ich bin zwar nach Russland

eingeladen, aber habe mich entschieden,

zu Hause zu bleiben, da ich mich

nicht fit genug fühle, um zu verreisen.

Außerdem bin ich genug gereist – und

die Spiele im TV zu sehen macht mir

auch Spaß.

Das Gespräch führten: Jenny Falckenberg

und Christian Bauer | Fotos: Bob Leinders

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Sie sich an Ihren Club vor Ort. Limitiert verfügbar.

Über die Serie

„Hamburger Ikonen“

Diese Serie ist in Zusammenarbeit

mit der Galeristin Jenny

Falckenberg – sie wirkt als

Co-Autorin mit – entstanden.

Gemeinsam stellen wir Ihnen

Menschen vor, die Hamburg

in besonderem Maße bewegen:

unsere Hamburger

Ikonen. Treffpunkt für jedes

Gespräch ist das traditionsreiche

Café und Restaurant

„Funk-Eck“ an der Rothenbaumchaussee.

Hinter den Kulissen im Funk-Eck: „Uns Uwe“ mit Jenny Falckenberg und Christian Bauer

56

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SYLT SPEZIAL

SYLT

Mit Herz und Seele

Dass die Norddeutschen Sylt lieben, liegt natürlich auch an

der einmaligen Natur und zum Beispiel den leckeren Fischbrötchen.

Vor allem aber liegt das an den Gastgeberinnen und Gastgebern,

die den Inselbesuch so unvergesslich machen. Einige davon hat das

HANSEstyle-Team für diese Ausgabe besucht. Zum Beispiel Andreas

Behrens (44), der mit seinem Bruder Oliver (45) die „Onkel Johnny's

Strandwirtschaft“ in Wenningstedt betreibt.

Das Sylt Spezial. Mit Bildern von Marius Engels für HANSEstyle.

Andreas Behrens ist nicht nur

etablierter Sylter Gastronom,

sondern auch mit Herz und Seele

Gastgeber, hier im neuen Onkel

Johnny's in Wenningstedt

58 59


SYLT SPEZIAL

Küstenjungs:

Andreas (l.) und Oliver

Behrens am Strand

von Wenningstedt

Andreas Behrens über ...

… die Idee eines Strandbistros

„Unsere Familie ist friesisch durch und

durch und seit vielen Generationen

auf Sylt verwurzelt. Mit unseren Eltern

haben wir jede freie Minute am Strand verbracht und als

Jugendliche bei unseren Onkeln an der Buhne 16 erste

gastronomische Erfahrungen gesammelt. Seitdem war es

unser Traum, irgendwann selbst Wirte am Strand zu sein.

Als der Tourismus-Service das ehemalige „Wonnemeyer“

ausschrieb, haben wir natürlich nicht lange Däumchen

gedreht.“

… Onkel Johnny

„Der echte Onkel Johnny hieß Jon Andresen, war Kapitän,

Weltmann, Küstenschützer und unser geliebter Großonkel.

Er verkörperte den Sylter Leitspruch „Rüm Hart – Klaar

Kiming“, also „Weites Herz – klarer Horizont“ mit jeder

Faser seines Seins und mit einer herrlichen Brise trockenstem

Humor. Er diente uns als Inspiration für unser Konzept,

denn Onkel Johnny hatte die Welt gesehen, liebte die Menschen,

war gastfreundlich und brachte aus aller Herren

Länder Ideen für köstlichen Strandproviant mit.“

… das Konzept von Onkel Johnny's Strandwirtschaft

„Onkel Johnny’s Strandwirtschaft geht ‚back to the roots‘.

Wir wollten uns dessen besinnen, was Sylter Gastfreundschaft

ausmacht: die Begegnung aller Generationen,

Fröhlichkeit, Humor sowie leckeres Essen und Getränke. Der

Blick auf Meer und Strand von unserer kleinen Terrasse aus

in Kombination mit einem guten Glas von Onkel Johnny’s

Grauburgunder, einer deftigen Friesenstulle und tollen

Gesprächen – das ist eine Form von Glück.“

… seine Rolle als Gastgeber

„Ein gutes Konzept und gastronomische Qualität sind das

eine, wir als Menschen machen den Unterschied. Zu erleben,

wenn Gäste strahlen, genießen und glücklich sind, ist das

andere – das ist der eigentliche Impuls und das Größte, was

man in unserem Beruf schaffen kann. Wenn es auch noch als

Broterwerb dient, ist das doch super. Außerdem lernt man in

unserem Job so viele spannende Persönlichkeiten kennen.

Das erweitert den eigenen Horizont.“

… Gastgeber-Qualitäten

„Ein guter Gastgeber sollte die Menschen wie Freunde empfangen.

‚Mi casa es tu casa – Mein Haus ist dein Haus‘ heißt

es im Spanischen. Wer das als Gastgeber lebt, ist ein Held.“

… die Sylter Gastronomie-Szene

„Mit rund 300 gastronomischen Betrieben auf knapp 100

Quadratkilometern ist die Vielfalt auf Sylt kaum zu toppen.

Am besten funktionieren Konzepte mit einer besonderen

menschlichen Note. Für die Sylter Gastronomen ist es jedoch

nicht einfacher geworden. Die Pachten sind enorm, die

Arbeitszeiten noch härter als ohnehin in der Gastronomie

und es ist schwer, Mitarbeiter zu finden, die die Philosophie

des Ladens mittragen.“

… die Verbindung von Sylt und Hamburg

„Zwischen den Hamburgern und den Syltern gibt es ein

Band, das sich nicht nur mit der geographischen Nähe erklären

lässt. Es gibt viele Übereinstimmungen in der Lebensart

und in der Weltsicht. ,Die Hamburger und die Sylter sind sich

eben grün‘, würde Onkel Johnny sagen.“

… seine Sylt-Insider-Tipps

„Im Sommer heißt unser Geheim-Tipp: Verhaltet euch antizyklisch,

wenn ihr das Besondere sucht. Geht morgens früh

vor dem Frühstück im Meer baden oder abends spät, da kann

man vielleicht sogar das legendäre Meeresleuchten sehen.

Als Kulturlocation empfehlen wir den „Kursaal³“ in Wenningstedt

als echte Perle.“

Foto: Maike Hüls-Graening

Über Andreas und Oliver Behrens

Andreas und Oliver Behrens wuchsen auf Sylt auf. Nach einer Ausbildung zum Flugzeugmechaniker und einem BWL-

Studium eröffneten die beiden Brüder Ende der neunziger Jahre ihre erste eigene Kneipe, die Cohibar in Westerland.

Später folgte das Restaurant Isola. Heute betreiben die Vollblut-Gastronomen neben Onkel Johnny's Strandwirtschaft das

italienische Restaurant Amici und das Steakhaus Butcherei in Keitum. Andreas und Oliver Behrens haben vieles ausprobiert

und sich in der Sylter Gastro-Szene einen Namen gemacht. Veränderungen und neue Herausforderungen scheuen sie

nicht – und so haben sie auch für ihre Strandwirtschaft, deren Betrieb vorerst nur für diese Saion geplant ist, eine Vision:

„Wir sind gekommen, um zu bleiben.“ Onkel Johnny's Strandwirtschaft | Osetal 3, Wenningstedt-Braderup

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SYLT SPEZIAL

WIE ZU HAUSE

Eingespieltes Team:

Sabine und Dirk Erdmann; im

Hintergrund die Sturmhaube

Sabine und Dirk Erdmann führen das traditionsreiche Hotel Rungholt in

dritter Generation. Mit Persönlichkeit, Erfahrung und Leidenschaft schaffen

sie für ihre Gäste ein Zuhause mitten in Kampen.

HANSEstyle: Welche Qualitäten sind Ihnen als Inhaber eines familiengeführten

Hotels besonders wichtig?

Sabine und Dirk Erdmann: Besonders wichtig ist uns ein respektvolles

Miteinander, mit unseren Gästen wie mit unserem Team, mit der Insel wie

mit allen Syltern. Das geht nur mit viel persönlichem Einsatz.

Was macht ein Hotel für den Gast zu einem Zuhause?

Das Team macht den Unterschied. Persönliche Betreuung, individuelle

Lösungen, Freundlichkeit und Authentizität sind uns wichtig.

News LANS goes Sylt

Ab Herbst 2020 erwartet Sie in List medizinische Innovation

kombiniert mit natürlichen Heilverfahren und luxuriösem Design.

Lanserhof CEO und Miteigentümer Dr.Christian Harisch

zum aktuellen Stand des exklusiven Bauprojekts.

HANSEstyle: Warum haben Sie sich beim neuen Lanserhof für die Destination

Sylt entschieden?

Dr. Harisch: Nach zwei Lanserhof Resort Standorten in den Bergen wollten

wir einen Standort in Norddeutschland, am Meer. Sylt ist dafür prädestiniert.

Die Insel ist wunderschön und das Klima hat eine heilende Wirkung.

Was ist im neuen Gesundheitsresort geplant?

Der Lanserhof Sylt wird wie alle Lanserhof Resorts ganzheitliche Medizin

anbieten. Aufgrund der fachärztlichen Kompetenz unseres designierten

ärztlichen Leiters, Dr. Jan Stritzke, wird ein Schwerpunkt auf der Kardiologie

liegen. Mit einem eigenen MRT und einem CT-Gerät werden wir auch

apparativ alle diagnostischen Möglichkeiten des Fachbereichs anbieten.

Wie ist der Status quo des Projekts?

Aktuell ist die Baugrube für den Lanserhof annähernd komplett ausgehoben.

Wir nutzen den Sommer für das Ausschreibungsverfahren, um nicht

zu sehr mit der wichtigsten touristischen Hauptsaison der Insel zu kollidieren.

Der Beginn für den Hochbau ist für Herbst 2018 geplant.

Weitere Informationen: www.lanserhof.com

Foto: Lanserhof

Was macht einen Aufenthalt im Rungholt

so besonders?

Unsere Lage. Dieser Blick auf beide Meere,

die Nordsee und das Wattenmeer und

dann auch noch auf beide Kampener

Leuchttürme – in aller Bescheidenheit,

das ist einzigartig und immer wieder

atemberaubend schön.

Wie wichtig sind die Hamburger Gäste

für Sie?

Der Hamburger ist durch die Nähe zu Sylt ein

wichtiger und auch unglaublich treuer Gast.

Was lieben Sie an der Insel und dem

Standort Kampen?

Das ganz eigene Licht der Insel, die beeindruckende

Kraft der Elemente, der Duft

der morgenfeuchten Heide, die Charakterköpfe

des Dorfes, der endlose Strand, großartige

Gastgeber, erstklassige Küchen:

Das Gesamtpaket machts, im nicht immer

ganz einfachen Spagat von natürlicher

Ursprünglichkeit und lässigem Luxus.

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung

von Kampen?

Kampen ist derzeit im Umbruch – die Gastronomie

und der Einzelhandel verändern

sich. Darin liegt die große Chance, jetzt

die richtigen Weichen für die Zukunft zu

stellen. Uns gefällt sehr, was sich hier tut:

Kampen gibt gerade richtig Gas, im genau

richtigen Maß. Das unterstützen wir natürlich

gern, wo immer wir können.

Wie sieht für Sie der perfekte Tag auf

Sylt aus?

Ganz einfach: Nach dem Frühstück an die

Buhne 16, ausgiebig stranden, abends

eine gegrillte Makrele – direkt aus der

Nordsee – ein Gläschen Wein dazu und

dann den Sonnenuntergang genießen.

Foto: Marius Engels / PR (1)

Über das Hotel Rungholt

Die Geschichte beginnt im Jahr 1894 als Peter Friedrich Nann, der Großonkel des heutigen Hotelchefs das Fährhaus

Munkmarsch erwarb und sechs Jahre später das Hotel zum Kronprinzen in Wenningstedt. Zudem pachtete er das

damalige Kurhaus Kampen am Roten Kliff. So wurde die Familie zum größten Gastgeber Schleswig-Holsteins. 1933

wurde das Rungholt I erbaut und so der Grundstein für das heutige Hotel Rungholt gelegt.

Das traditionsreiche Haus hat 65 individuell gestaltete Zimmer. Die einladende Lobby bildet den Mittelpunkt des Hauses.

Im Außenbereich warten Strandkörbe und eine Sonnenterrasse auf die Gäste, im großzügigen Wellness- und Spa-Bereich

gibt es Entspannung pur und die Reiterbar ist ein „place-to-be“ – und das nicht nur unter Reitern und Pferdeliebhabern.

Hotel Rungholt | Kurhausstraße 35, 25999 Kampen | Weitere Informationen: www.hotel-rungholt.de

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Das Lanserhof Resort Sylt wird in bester Lage

am Wattenmeer entstehen


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HIGHLIGHTS

2018

KARTEN IM VORVERKAUF FÜR ALLE EVENTS

WWW.VIBUS.DE // WWW.KAMPEN.DE

ODER TELEFON 04651 / 46980

Eine Übersicht aller Veranstaltungen

und weitere Informationen finden Sie

unter www.kampen.de

Coole Extratipps unserer Strandkorbwärter

Moritz Berlin & Tom Surtmann

Illustration: iStockphoto/discan; kotoffei; linearcurves; pixelliebe; kycstudio

19.

Juli 2018

5.

Juli 2018

Lesung

Elli H. Radinger

»Die Weisheit der Wölfe«

© Gaby Gerster

5.

September 2018

15.

September 2018

Gespräch

Gregor Gysi

»Ein Leben ist zu wenig«

17.

Juli 2018

White Dinner am Strand

Open Air-Veranstaltung. Eintritt frei!

HIGHLIGHT

© Maike Hüls-Graening

Mittsommernachtsfeuer

mit Livemusik

Buhne 16, 21. Juni 2018

Strandolympiade

am Kampener Strand, 27. Juli 2018

Ausstellung

Peace Love Sylt III«

Sonni Hönscheid,

SUP-Weltmeisterin

18. August bis 6. Oktober 2018

Longboard-Festival

Buhne 16, 3. bis 8. September 2018

© Frank Grimm

Lesung

Ildikó von Kürthy

»Hilde «

30.

August 2018

Gespräch

Hans-Werner Sinn

»Auf der Suche nach

der Wahrheit«

10.

August 2018

Lesung

Guido Knopp

»Meine Geschichte«

Lesung

Susanne Fröhlich

»Verzogen«

13. & 14.

Juli 2018

Kampen Jazz by Till Brönner

Bei der dritten Auflage werden neben dem Star-Trompeter erneut

hochkarätige Musiker zu hören und zu sehen sein.

Zwei Bands pro Abend sind vorgesehen.

Open Air-Veranstaltung. Eintritt frei!

HIGHLIGHT

7. bis 9.

Dezember 2018

Kampener

Weihnachtsmarkt

im Kaamp-Hüs

29.

Dezember 2018

Weihnachtskonzert mit

Amadeus Wiesensee

Weihnachten

in Kampen

2.

Dezember 2018

Kampener Erleuchtung.

Ab heute erstrahlt unser Dorf

im Lichterglanz der

Adventszeit. Weihnachten

kann kommen!

© Sammi Hart

Kampener Musiksommer

Junge Musiker mit gewaltiger Expertise –

Klassikabende, im Kaamp-Hüs,

in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Musikleben

23. Juli 2018

Elisabeth Brauss (Klavier) &

Christoph Heesch (Violoncello)

6. August 2018

Anne Luisa Kramb (Violine) &

Julius Asal (Klavier)

13. August 2018

Amadeus Wiesensee (Klavier)

27. August 2018

Robin Giesebrecht (Klavier)

3. September 2018

Tobias Haunhorst (Klavier)

TOURISMUS-SERVICE KAMPEN · HAUPTSTR. 12 · 25999 KAMPEN · TEL: 04651-4698-0 · INFO@KAMPEN.DE


SYLT SPEZIAL

Sylter Charme in Keitum

Christian Siegling zeigt sein Severins

Christian Siegling vom Severins Resort & Spa auf Sylt liebt seine Rolle als

Gastgeber. Was Sie in seinem Fünf-Sterne-Haus erwartet und wie er einen

Aufenthalt im Severins zu einem Besuch bei Freunden macht, verriet der

General Manager im Gespräch mit HANSEstyle.

Seit 2015 lebt Christian Siegling mit seiner Familie

auf Sylt. Bevor der Würzburger auf die Insel kam, arbeitete

er zehn Jahre lang in leitenden Positionen für

die Althoff Gruppe, unter anderem im Althoff Schlosshotel

Lerbach, sowie im St. James Hotel in London

und im Nira Caledonia in Edinburgh. Im 2014 eröffneten

Severins Resort & Spa sah der erfahrene Hotelier

eine neue Herausforderung – „den Reiz hat für mich

die Möglichkeit ausgemacht, das Haus gemeinsam

mit dem Team von Beginn an zu entwickeln.“

Das ist ihm gelungen. Sylter Charme, bodenständiger

Luxus und eine unaufdringliche Gastfreundlichkeit

machen einen Aufenthalt

im Severins besonders.

Der weiße reetgedeckte Gebäudekomplex

– mit 5.000

Quadratmetern übrigens das

längste zusammenhängende

Reetdach Europas – fügt sich

in das Bild des Kapitänsdorfs

Keitum ein und begrüßt seine

Gäste innen hell und luftig.

Kinder toben in der Lobby,

draußen im Apfelgarten wird

die Sonne genossen. Wer es

privater mag, kann eine der fünf Villen beziehen.

„Sylt ist eine Ferienhausdestination par excellence“,

so Siegling. „Das haben wir hier aufgegriffen.“

Gerade für Familien und vierbeinige Begleiter eine

tolle Möglichkeit, um Platz und Privatsphäre zu genießen

und gleichzeitig von den Annehmlichkeiten

des Hotels, wie Roomservice, dem bei den kleinen

„Hört man seinen

Gästen zu, versteht

man ihre Wünsche

sehr schnell.“

Christian Siegling

Gästen sehr begehrten KidsClub oder dem Spa-

Bereich zu profitieren.

Doch egal ob Hotelzimmer oder Privatvilla – für

Christian Siegling steht in einem „People-Business“

wie dem seinen eines an oberster Stelle: der Service

durch das Team. „Unsere Gäste sollen sich bei uns

wie bei Freunden fühlen“, betont der Hoteldirektor.

Damit das gelingt, sucht Christian Siegling selbst den

Austausch. Wer möchte für sich sein? Wer möchte

den persönlichen Kontakt? Und welche Wünsche

gibt es? All das versucht der Hotelchef zwischen

den Zeilen herauszulesen. Floskeln wie „Wünschen

Sie noch etwas“ gibt es bei

ihm nicht, denn er ist sich

sicher: „Hört man seinen

Gästen zu, versteht man ihre

Wünsche sehr schnell.“ Die

Gelegenheit dafür gibt es unter

anderem bei kleineren Events,

so zum Beispiel bei einem lockeren

Zusammenkommen in

der Villa Severins, einem der

Apartmenthäuser. Bei einem

Glas Champagner, kleinen

Köstlichkeiten und anregenden

Gesprächen lernen sich Gastgeber und Gäste

besser kennen, so dass der Aufenthalt im Severins

wie zu einem Besuch bei Freunden werden kann.

(r.) Christian Siegling zeigte

HANSEstyle die schönsten Plätze

des Severins

Foto: Marius Engels

Über das Severins Resort & Spa

Das Severins Resort & Spa Sylt

bietet auf 30.000 Quadratmetern

neben einer Hotelanlage und fünf

Apartmenthäusern einen Wellnessund

Spa-Bereich mit verschiedenen

Angeboten wie Themen-Saunen und

einem orientalischen Hamam. Auch

hier wird das Thema Privatsphäre

groß geschrieben. In der Private

Spa-Suite können Gäste ganz ungestört

entspannen. Das Areal wird

ergänzt durch die beiden Restaurants

Tipken's und Hoog. Alle Angebote

des Severins können auch von

Nicht-Hotelgästen genutzt werden.

Severins Resort & Spa

Am Tipkenhoog 18, 25980 Keitum

Weitere Informationen:

www.severins-sylt.de

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SYLT SPEZIAL

Wenn Österreich auf Kampen trifft

Vanessa Hrstic ist die Frau hinter der Gogärtchen-Bar

Österreichischer Charme, handwerkliches Können und Gastfreundschaft als Lebenseinstellung:

die perfekte Mischung für den perfekten Drink. Wo Sie die bekommen?

Bei Vanessa Hrstic (28) – an der legendären Bar im Kampener Gogärtchen.

HANSEstyle: Sie sind gebürtige Österreicherin.

Wie kamen Sie nach Sylt und zum Gogärtchen?

Vanessa Hrstic: Nach einer Wintersaison im ehemaligen

Arlberg Hospiz Hotel – heute ‚Arlberg1800

Resort‘ – suchte ich eine neue Herausforderung.

Von Sylt hatte ich durch Arbeitskollegen viel gehört.

Im Internet fand ich die Stellenausschreibung

vom Gogärtchen. Ich bewarb mich und kam

im Mai 2016 auf die Insel.

Was lieben Sie an der Arbeit als Barkeeperin?

Als Barkeeperin lerne ich immer wieder interessante

Menschen kennen – Gäste wie Arbeitskollegen.

Kommen Gäste wieder, weiß ich, dass sie

zufrieden waren und ich einen Teil dazu beigetragen

habe. Ein tolles Gefühl!

Was bedeutet Gastfreundschaft für Sie?

Gastfreundschaft kann man nur bedingt lernen.

Man muss sie leben, sonst ist man im falschen

Beruf. Nach dem Motto „Der Kunde ist König“ ist Gastfreundschaft das

oberste Prinzip. Das beinhaltet zum Beispiel einen zuvorkommenden

Service und die Fähigkeit zuzuhören.

Welchen Drink sollten Gäste bei Ihnen unbedingt probieren?

Den ‚Prince of Wales‘, ein Gogärtchen-Klassiker.

Welcher ist Ihr persönlicher Lieblingsdrink für den Sommer?

Mein Favorit ist der ‚Gin Basil Smash‘. Das Zusammenspiel aus Gin,

Basilikum, Zucker und Limette ist unglaublich lecker und erfrischend.

Wie gut kennen Sie Hamburg und was gefällt Ihnen an der Stadt?

Ich war leider bisher nur selten dort. Bisher empfinde ich Hamburg als

eine sehr lebensfrohe Stadt mit toller Gastronomie und möchte unbedingt

noch mehr kennenlernen, zum Beispiel den berühmten Fischmarkt.

Was lieben Sie am Leben auf Sylt und was vermissen Sie an Österreich?

An Sylt liebe ich die gute Luft, die Natur und meinen Arbeitsplatz sowie

meine tollen Kollegen. An meiner Heimat vermisse ich das warme Klima,

die gute Hausmannsküche und natürlich meine Familie.

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Vanessa Hrstic beherrscht die Kunst des perfekten Drinks; hier beim

Mixen eines ‚Fraisini’ aus Champagner und Erdbeerpüree

Über Vanessa Hrstic

Vanessa Hrstic stammt aus Klagenfurt am Wörthersee in Österreich. Als Absolventin

der Kärntner Tourismusschule zeichnet sie sich als Profi auf dem Gebiet des Gastgebertums

aus. Sie arbeitete im Sommer- und im Wintertourismus, zum Beispiel auch im

Kempinski Hotel in Kitzbühel. Seit 2016 gehört sie zum Gogärtchen-Team.

Gogärtchen | Strönwai 12, Kampen | Weitere Informationen: www.gogaertchen.com

Foto: Marius Engels

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SYLT SPEZIAL

Kolumne: Franzis kulinarische Seiten

Tellerglück im Bodendorf’s

HANSEstyle-Autorin Franziska Heineman-Schulte verbrachte zwei

traumhafte Wochen auf Sylt. Ihr Highlight: ein Dinner Date mit sich

selbst in einem der drei sterneprämierten Restaurants der Insel.

Ein kleiner Raum, sechs Tische und große Post-Pop-

Art an den Wänden: Im schönen Landhaus Stricker

in Tinnum befindet sich das mit einem Michelin-

Stern ausgezeichnete Restaurant Bodendorf's –

direkt neben dem zweiten Hotelrestaurant namens

SIEBZEHN84. Beim Betreten des Bodendorf's erwartet

mich eine in sich geschlossene, mich zur Ruh'

bringende Welt, in die ich gerne eintrete ...

Ich fühle mich sofort gut aufgehoben

und freue mich auf das was kommt,

als die beeindruckend aussehenden

Amuse-Bouches serviert werden.

Auf einem – passend zur Insel –

mit Steinen und kleinen Muscheln

gefüllten Tablett, einem großen

Holzstück und einer Blume, sind

die sechs Köstlichkeiten drapiert: Ein Hummerchip

mit Husumer Krabben, Kimchi Salat, Kalbspaté, ein

pochiertes Ei mit Spinat und Carbonara-Espuma,

Gänseleberterrine mit Rehschinken und gebackene

Focaccia mit Lado leiten einen

außergewöhnlichen Abend ein.

Aus zweierlei Menüs entscheide

ich mich für fünf Gänge, reizend

begleitet durch den Sommelier.

Die vielfältigsten Komponenten,

die ein Menü enthalten kann und

eine künstlerische Präsentation

finden sich auf jedem Teller

wieder. Schon die Beschreibung

der Zutaten und Formen weckt

große Vorfreude, angefangen

mit dem bretonischen Steinbutt,

gegrillter süßer Schwarzwurzel,

Safranfond, weichen Buchenpilzen

und krossem Hummertoast.

… zarte Kalbsbäckchen,

geflämmtes

Kalbsfilet, marinierte

Champignons,

cremiger Spargel …

ÜBER DIE AUTORIN

Regelmäßig schreibt die Hamburger

Food-Bloggerin und

leidenschaftliche Restauranttesterin

Franziska Heinemann-

Schulte über Gastronomien,

in denen sie sich besonders

wohl fühlt.

Mehr von ihr finden Sie unter

www.tastehamburg.com und

auf Instagram: @tastehamburg

Dem hervorragenden Yellowfin-Tuna mit geschmorter

Pimento, brauner Butter, Kartoffelschaum und Brasato

folgen eine gebratene Miéral-Wachtelbrust,

geschmorter Löwenzahn und karamellisierter Kürbissaft.

Zugleich süß, sauer und salzig vereinen

sich hier erneut viele Geschmäcker zu einem harmonischen

Ganzen. Weiterhin serviert werden

zarte Kalbsbäckchen, geflämmtes Kalbsfilet,

marinierte Champignons, cremiger Spargel, dicke Bohnen

und Schalottenjus. Apropos Jus:

Im Bodendorf’s gibt es lediglich zwei

Gänge, die ohne die flüssige Beilage

gereicht werden.

Ich als großer Saucen-Liebhaber

bin im Glück, dass meine Gänge

allesamt mit einer großartigen Jus

gereicht werden.

Vor dem Dessert werde ich von der Patisserie gegrüßt.

Rhabarberragout, Mandel-Espuma, Cheesecake-Eis

und Ingwer-Crumble, frisch und süß, lassen Köstliches

im letzten Gang erahnen. Zu

Recht! Valrhona Araguani Kuvertüre,

Olivenöl, roter Shiso und

Thai Mango – ausgezeichnet

und passend zu meiner großartigen

Lesebegleitung von Saša

Stanišić, dem Buch „Wie der Soldat

das Grammofon repariert“.

Ebenso köstlich wie ich zu

Beginn begrüßt wurde, werde

ich nun in süßer Form mit

selbstgemachten Kleinigkeiten

verabschiedet – auch wenn

ich am liebsten ganz in das

traumhafte Fünf-Sterne-Hotel

eingecheckt hätte. Zartbitterschokolade

mit Kirsche gefüllt,

Zum HANSEstyle-Shooting traf sich die Autorin

mit Holger Bodendorf in der zum

Landhaus Stricker gehörenden Miles Bar

Himbeerkakao mit Eierlikör, Salzkaramell, Marshmallow

sowie Holger Bodendorf persönlich sagen

mir auf Wiedersehen.

Entspannt wie die Insel gibt sich auch Holger

Bodendorf. Das Menü wird flexibel, saisonal gewechselt

und im Team mit seinem Küchenchef

Philip Rümmele erarbeitet. Und dass sich das

Lieblingsessen seiner zweieinhalbjährigen Tochter

mit dem meiner Kinder deckt – Nudeln mit Butter –

gibt mir die beruhigende Gewissheit, dass es nicht

an meinen Kochkünsten liegt.

Was für eine herrliche Auszeit von meiner Auszeit,

wohl behütet, zum Aufatmen und so erfüllend,

so dass ich einen Besuch im Bodendorf's für jeden

Sylturlaub einplanen werde. Es würde mich

nicht wundern, wenn es bis dahin einen weiteren

Michelin-Stern hätte.

Text: Franziska Heinemann-Schulte | Foto: Marius Engels

Über Holger Bodendorf

Geboren 1967 und aufgewachsen an der

Ostsee, heuerte Holger Bodendorf erstmals

nach seiner Kochlehre im Landhaus

Stricker auf Sylt an. Danach folgten unter

anderem Stationen in den Hamburger

Sterne-Häusern Landhaus Scherrer und

Hotel Atlantic sowie im Schweizer Restaurant

Petermann's Kunststuben. 1992

kehrte Holger Bodendorf zurück nach

Sylt. Seit 2011 leitet der 51-Jährige das

Fünf-Sterne-Hotel Landhaus Stricker sowie

die beiden Restaurants Bodendorf's

und SIEBZEHN84. Seit 2003 durchgehend

mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet,

darf sich das Bodendorf's weitere Auszeichnungen

wie 18 Gault Millau-Punkte

und den „Best Award of Excellence“ des

Wine Spectators auf die Fahne schreiben.

Holger Bodendorf wurde zudem jüngst als

„Koch des Jahres 2018“ prämiert. Seine

Kochkünste beweist er regelmäßig in TV-

Shows wie Kitchen Impossible und teilt

sie in seinem Kochbuch „Eine Prise Sylt“ mit.

Weitere Informationen:

www.landhaus-stricker.com

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SYLT SYLT SPEZIAL SPEZIAL

„Dann werde ich

Rolf E. Brönnimann an einem seiner Lieblingsplätze

im Hotel Budersand, der Bibliothek, die von der

Schriftstellerin Elke Heidenreich mit 1.200

handverlesenen Büchern ausgestattet wurde

die Insel vermissen“

Aufgewachsen als Sohn einer Hoteliersfamilie liegt Rolf E.

Brönnimann die Gastgeber-Rolle im Blut. Seit sechs Jahren

ist der mehrfach ausgezeichnete Hotelier das Gesicht des

Fünf-Sterne-Superior-Hotels Budersand in Hörnum.

Moderne Architektur, klare Formen und

viel Zedernholz – auf den ersten Blick

scheint das Hotel Budersand an der Südspitze

von Sylt fast ein wenig kühl. Doch

betritt man das

Gebäude, wird

man empfangen

von einer

weitläufigen

Lobby, natürlichen

Materialien

und warmen

Farben.

Und von Rolf E.

Brönnimann,

dem Direktor des Hotels. Spätestens bei

der Begrüßung durch den charmanten

Schweizer mit unüberhörbarem Dialekt

fühlt man sich angekommen.

Seit 2012 lebt der 62-Jährige auf Sylt und

ist seitdem Gastgeber im Budersand. Gewohnt

hat der Hotel-Experte schon an

vielen Orten dieser Welt: unter anderem

in London, Amerika und Südfrankreich.

33 Mal ist er in seinem Leben umgezogen

– nun hält es ihn auf der Nordsee-Insel.

„Die Lebensqualität ist sensationell“, so

der Hotelchef.

Rolf E. Brönnimann ist nicht nur Hotelier.

Er ist auch Unternehmer. Mit seiner Firma

Swiss Hospitality Group AG, die Hotel

Neu- und Umbauten umsetzt, verwirklichte

er weltweit verschiedene Hotel-Projekte.

So auch das Budersand Hotel. Bevor

er seinen Posten als Hoteldirektor antrat,

betreute er die Bauplanungen und die

Eröffnung. Doch als Gastgeber aus vollem Herzen

entschied Brönnimann, sich aus dem operativen

Geschäft seines Unternehmens zurückzuziehen und

sich als Hoteldirektor im Budersand ganz seiner Leidenschaft

zu widmen.

„Ein Gastgeber muss sich

Für seine Hingabe und

unvergleichlichen Mühen

wurde der Absolvent

der renommierten

Hotelfachschule Lausanne

2014 und 2015

Rolf E. Brönnimann

vom „Rolling Pin“, dem

internationalen Fachmagazin

für die gehobene

Gastronomie und Hotellerie, als Hotelier des Jahres

ausgezeichnet. Sein Geheimnis: Alles geben für den

Gast. „Ein Gastgeber muss sich krümmen – auch über

die Grenzen des Hotels hinaus.“ Das Besorgen von

krümmen – auch über die

Grenzen des Hotels hinaus.“

Das Budersand Hotel - Golf & Spa - Sylt besticht durch

seine einzigartige Lage direkt am Hörnumer Wattenmeer

Foto: Marius Engels (1), Hotel BUDERSAND (1)

Medikamenten für einen kranken Gast zum

Beispiel oder die Organisation eines Transports

sind für den Direktor Ehrensache.

„Große Hotelketten haben mittlerweile

Guest Relation Manager“, so Brönnimann.

„Ich finde die Präsenz des Gastgebers aber

unumgänglich. Wird das Gastgebertum

nicht gelebt, verliert das Hotel.“

Über das Budersand Hotel - Golf & Spa - Sylt

Rolf E. Brönnimann schafft im Budersand für unzählige Gäste

eine Heimat weit weg von zu Hause. Doch was bedeutet eigentlich

„Heimat“ für einen Vagabunden wie ihn? Heimat sei

für ihn dort, wo seine Familie ist, seine Frau und die Kinder.

Schon heute ist für den außergewöhnlichen Hotelier klar, dass

er irgendwann weiterziehen und sich einer neuen Herausforderung

stellen wird. „Dann“, ist er sich sicher „werde ich die

Insel vermissen!“

Auf dem ehemaligen Kasernengelände in Hörnum besticht das Luxushotel Budersand mit erlesener Ausstattung und

einem einmaligen Blick auf das zwei Meter entfernte Wattenmeer. Neben den Restaurants Kai3 und Strönholt lässt es

sich im großzügigen Spa des Hotels entspannen. Außerdem bietet das Areal mit dem an das Hotel angrenzenden Golf

Club Budersand, einem typischen 18-Loch Links Course, ein Paradies für Golfbegeisterte. Der Golf Club wurde 2018

vom Golf Digest Magazin zum besten Golfplatz Deutschlands gewählt. Im Budersand finden zudem regelmäßig Kunstund

Literaturveranstaltungen statt.

Budersand Hotel - Golf & Spa - Sylt | Am Kai 3, Hörnum | Weitere Informationen: www.budersand.de

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Save These Dates

Musikbegeisterte, Wassersportler und

Golffreunde erwarten 2018 musikalischer

Hochgenuss und sportliche Insel-Tage.

SYLT SPEZIAL

Keiner leiht Ihnen Geld?

... wir schon!

Kampen Jazz by Till Brönner | 13. & 14. Juli 2018

Es geht in die dritte Auflage des Open-Air-Highlights auf Sylt. Und das

mit internationaler Top-Besetzung: Till Brönner begrüßt neben Dave

Sanborn auch Wolfgang Haffner und Mario Biondi auf der Bühne.

Im Strönwai auf dem großen Parkplatz, Kampen

Beats von Grandmaster PK | 20. & 27. Juli sowie 10. & 17. August

Die Betreiber der Buhne 16 und Peter Kliem vom Club Rotes Kliff sorgen

schon am Tag für Club Feeling. Grandmaster PK (Peter Kliem) legt

in diesem Sommer viermal ab 17 Uhr in direkter Strandlage auf.

Buhne 16 | Listlandstraße 133b, Kampen

Das groovt: Till Brönner lädt in diesem Jahr

erneut zum Kampen Jazz ein

www.pfandhaus.de

Multivan Surf Cup Sylt | 24. bis 29. Juli 2018

Erleben Sie die Deutschen Meisterschaften im Windsurfen in den

Disziplinen Racing, Slalom, Wave und Freestyle sowie die Deutschen

SUP Meisterschaften in den Disziplinen Long Distance, Technical Race

und Waveriding.

Westerländer Promenade/Brandenburger Strand

Die Buhne 16 wird mit Peter Kliem

zur Club-Location

Sylt Sailing Week | 4. bis 13. August 2018

Hier kommen nicht nur Segler und Wassersportbegeisterte auf ihre

Kosten. Für Besucher, Urlauber und Strandliebhaber gibt es ein umfangreiches

kulinarisches und musikalisches Angebot.

Strand und Promenade am Brandenburger Platz

Sylt Pro-Am (für Profis und Amateure) | 21. bis 23. September 2018

Der Golfclub Budersand Sylt, der Golfclub Sylt e.V. und der Marine

Golf Club Sylt veranstalten zum dritten Mal eines der größten Pro-Am

Turniere Deutschlands. Bekommen Sie von erfahrenen Turnierspielern

Tipps für Ihr eigenes Spiel, gehen Seite an Seite mit ihnen auf

Birdiejagd und kämpfen Sie um tolle Preise.

Weitere Informationen unter Tel. 04651 - 449 27 10

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Bunte Segel am Strand von Westerland

während der Sylt Sailing Week

Weitere Informationen & Veranstaltungen: www.sylt.de

Fotos: Jens Hannemann/Prosail (1), Marco Michalke (1), Buhne 16 (1)

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Fuhlsbüttler Str. 124

Wandsbeker Chaussee 6


WINE & DINE

WINE & DINE

IL „PALAZZO“

DI HAMBURGO

Überwältigt vom Anblick des

wunderschönen Hauses an der

Rothenbaumchaussee rief Nevio

Fontaniello (67) vor über 20 Jahren:

„Que bello palazzo!“ (italienisch:

„Welch schöner Palast!“).

Er schuf damit den Namen

seines italienischen, weit über

die Grenzen der Hansestadt bekannten,

Restaurants Palazzo.

Nevio Fontaniello (r.) – der

neapolitanische König des Palazzo – mit

seinem langjährigen Geschäftsführer

Stefano Fiorentino

76 77


WINE & DINE

nnen gemütlich und lauschig eingerichtet mit Wänden

in warmem Rot, sitzt es sich in lauen Sommernächten

besonders gut auf der geräumigen Terrasse. Gebratene

Calamari, Nudeln mit Trüffeln, Rinderfilet in Barolosauce

oder Fischsuppe – bei den Gästen beliebte kulinarische

Highlights – und dazu guter Wein. Die fünf Kellner, allesamt

in ihrer aufmerksamen Art vom italienischen Charme

beseelt, machen den Besuch zu einem lebhaften und unvergesslichen

Erlebnis.

Früher Disco – heute „Il Ristorante come a Napoli“

Kaum zu glauben, dass sich in dem Lokal noch bis Anfang

der NeunzigerJahre mit dem Live Club eine stadtbekannte

Diskothek befand. Zwei Jahre stand der Laden leer, bis

Nevio ihn mietete und seinen italienischen Traum verwirklichte.

„Ein riesiger Vorteil bis heute ist für mich, dass die

Wände schallgedämmt sind. So können wir unsere temperamentvollen

Gefühle einfach leben.“ Da kann es gut sein,

dass so manch italienischer Song mit Inbrunst mitgesungen

wird, die Gäste zu tanzen beginnen

und das Abendessen plötzlich zu einem

rauschenden Fest wird. Nevio, der

aus Neapel stammt, absolvierte dort

eine Hotelfachschule und kellnerte

danach auf Ischia, Capri und in Positano.

Mit seinem Freund Toni Cotugno

(heute Chef des Hamburger Ristorante

L’Europeo) ging er später nach Riccione,

wo die beiden 1969 Cousin Mimbo

trafen, der vom aufregenden St. Pauli

in Hamburg erzählte. Die beiden jungen

Männer fanden das Erzählte so

spannend, dass sie ihre Siebensachen

packten und nach Hamburg reisten.

Eine Anstellung im Hotel Atlantic war

Nevio nach zwei Tagen Aufenthalt in

Hamburg sicher, danach kellnerte er

zehn Jahre bei Feinkost Michelsen in

den Großen Bleichen, betrieb dann das

Picobello in Winterhude und bis Ende

1980 das Pompei in Papenhude. Nach

einem dreijährigen Ausflug ins Viva Lei

in Blankenese wollte er wieder in die

Innenstadt zurück und entdeckte 1994

endlich seinen persönlichen Palazzo.

Nächstes Jahr feiert er 25-jähriges Jubiläum

– verändert hat er seitdem nur

wenig: Vor drei Jahren gab es neue

Stühle und Polster. Die Wände bekamen

einen frischen Anstrich, wieder

im traditionellen tiefen Rot – die Bilder

sind die gleichen geblieben. „Veränderung

ist nicht gut, alles bleibt so

wie es ist“, meint der Gastronom. So

hat er seit 17 Jahren Stefano Fiorentino

Immer ein Grund zum Feiern

Nevio Fontaniello und Stefano

Fiorentino laden montags bis

samstags ein zu einem Erlebnis

der besonders italienischen Art.

Tipp: Wer das Wochenende mit

einem bunten, lebensfrohen

Abend einläuten möchte, dem

sei vor allem der Donnerstag

ans Herz gelegt.

Ristorante Palazzo Hamburg

Rothenbaumchaussee 185

www.ristorante-palazzo.com

„Mio Bambino

ist das Palazzo.“

Nevio Fontaniello

(54) als Geschäftsführer an seiner Seite und somit neben

dem Restaurant genug Zeit, um Freunde zu treffen oder sich

als stolzer, dreifacher Opa seinen Enkelkindern zu widmen.

Sein einziger Sohn Daniele (43) betreibt die E-Commerce-

Plattform brandnooz. In die Fußstapfen seines Vaters wollte

er nie treten.

Wenn Nevio also mit leuchtenden Augen über sein „anderes

Kind“ redet, ist damit das Ristorante gemeint: „Mio

Bambino ist das Palazzo ( Ital.: Mein Kind ist das Palazzo).“

Berühmte Gäste, die hat er zuhauf gehabt. In den Hochzeiten

Hamburgs als Medienstadt und mit seinem Standort

nahe des NDR, zog das Palazzo besonders die Stars an: Boxer

Mohammed Ali, Moderator Thomas

Gottschalk, die Sänger Udo Jürgens

und Heino, Magier Hans Klok und viele

andere verbrachten so einige Zeit dort.

Doch auch dieser Tage kommen prominente

Gäste zu Nevio. Der Musiker H.P.

Baxxter mag das neapolitanische Restaurant,

ein lieber Gast ist auch Moderatorin

und Unternehmerin Sylvie Meis.

Starkoch Tim Mälzer „muss“ das Palazzo

gar wegen seines Sohnes regelmäßig

besuchen: „Der Kleine isst seine

Spaghetti nämlich nur hier“, erzählt

Nevio. Aber auch sonst ist der italienische

Gastronom sehr zufrieden mit der

Mischung seiner Gäste: „Alle vertragen

sich, es sind ganz liebe junge Leute,

die sich prima mit der älteren Generation

verstehen. Alle haben Spaß – mein

Laden ist eben ein bisschen neapolitanisch

chaotisch, aber mit viel Amore!“

Bleibt die Frage, ob er den Namen nicht

rechtlich geschützt hat, taucht doch

jedes Jahr zur Weihnachtszeit ein Teil

des Namens seines Ristorante bei dem

Event einer berühmten Köchin auf: „Sie

hat ein Zusatzwort im Namen, deshalb

darf sie das“, schmunzelt er. „Außerdem

bringt es uns nur noch mehr

Gäste. Sehr gerne würde ich die Dame

einmal hier begrüßen, aber sie ist noch

nicht bei uns gewesen“, sagt Nevio,

fast etwas enttäuscht. Aber, das kann

ja noch kommen ...

Beitrag: Nathalie E. Reinschmidt

Fotos: Marius Engels

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Logenplatz aus eine Auszeit im ungezwungenen

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persönliche Servicequalität garantiert. Ruhe, Privatsphäre und Geborgenheit

bei legerem Luxus sind die Werte der Gastlichkeit und machen das

Castel einzigartig. Die ausgezeichnete Küche prägt das Hotel ebenso wie der

Charme und die ehrliche Herzlichkeit der Gastgeber-Familie.

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Abrechnung erfolgt in Jahresrhythmen. In

den 20 Euro ist das Porto bereits enthalten.

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Das und noch vieles mehr finden Sie online unter:

Für 2 Personen:

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Wolfsbarsch 400 g

Dorade 400 g

Kabeljau 300 g

Pulpo (Kraken) 150 g

Sepia (Tintenfisch) 150 g

Calamari 150 g

Miesmuscheln 400 g

Venusmuscheln 400 g

1 große Gamba

1 Peperoncino (Chilischote)

2 große Zwiebeln

3 Knoblauchzehen (gebraten)

1 Karotte (gebraten)

½ kleine Dose geschälte Tomaten

1 gefrorenes Stück Butter (nussgroß)

3 bis 4 Lorbeerblätter

Blattpetersilie

250 ml Weißwein

Vorab wird eine Brühe gekocht. Hierfür die Fische

filettieren. Alle Reste (Fischgräten und Kopf) in 3

Liter Wasser gemeinsam mit der Zwiebel und der

gebratenen Karotte kochen und mit starker Hitze auf

1 ½ Liter reduzieren. Die Brühe warmhalten.

In einen separaten Topf die andere Zwiebel, die

gebratenen Knoblauchzehen und die gehackte Peperoncino

geben. Die Calamari, den Pulpo, die Sepia

und die Dosentomaten hinzufügen. Anschließend den

Weißwein sowie die Filets von Wolfsbarsch, Dorade,

Knurrhahn und die Gamba dazugeben.

Nun das Ganze mit der warmen Brühe auffüllen und die

Miesmuscheln und Venusmuscheln, den Kabeljau, die

Lorbeerblätter und die gefrorene Butter hinzugeben.

Alles vier Minuten kochen und zum Schluss mit

Blattpetersilie krönen.

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das Marius Engels im Anschluss fotografisch festgehalten hat.

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KUNST & UNTERHALTUNG

Prof. Dr. Tobias Wollermann

mit HANSEstyle in

der Elbphilharmonie

The Young

ClassX

Eine Chance auf Musik

Jedes Kind sollte das Musizieren lernen

können – das ist die Überzeugung der

Initiatoren des gemeinnützigen Vereins

The Young ClassX. Die Otto Group sowie

das Ensemble Salut Salon setzten diese

Vision mit der Gründung des Vereins

2008 in die Tat um. Prof. Dr. Tobias

Wollermann (43), Geschäftsführer von

The Young ClassX, erzählt im Gespräch

mit HANSEstyle von dem Konzept,

den Erfolgen und wie der Verein zur

Integration beiträgt.

82


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KUNST & UNTERHALTUNG

ndré Chmielewski (20) ist ein Paradebeispiel

für die erfolgreiche Arbeit des

Vereins The Young ClassX. Er kommt aus

Steilshoop, einem offiziell als Problemviertel Hamburgs

deklarierten Stadtteil. Und er ist Teil des Felix

Mendelssohn Jugendorchesters (MJO). Vor neun

Jahren begann er Bratsche zu lernen. Kennengelernt

hatte er das Instrument bei einer Vorstellung von

The Young ClassX in seiner damaligen Schulklasse.

Dank des Vereins konnte André kostenlosen Musikunterricht

nehmen und sein musikalisches Talent

ausbauen. Heute ist die Bratsche sein täglicher

Begleiter und seine Zukunft.

Ziel von Professor Wollermann und seinem Team ist

es, auch Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur

Musik zu verschaffen, deren finanzielle oder gesellschaftliche

Umstände es nicht erlauben. Neben einem

Instrumentalmodul, in dem die Jugendlichen kostenlos

ein Instrument erlernen können, bietet der Verein

ein Orchestermodul sowie ein Chormodul in Zusammenarbeit

mit der Hamburger Schulbehörde an. Ein

weiteres Angebot ist das Musikmobil, das ganze

Schulklassen unentgeltlich zu verschiedenen Hamburger

Musikangeboten wie einer Orchesterprobe,

einer Werksbegehung bei Steinway oder einem

Besuch im Ballettzentrum von John Neumeier bringt.

Musik verbindet

Die Vereinsarbeit von The Young ClassX beginnt

bereits in den fünften Klassen ausgewählter Stadtteilschulen

und Gymnasien. Instrumente werden

vorgestellt, das Interesse an der Musik geweckt und

manchmal sogar junge Talente erkannt. „Ich bin der

Meinung: je früher desto besser“, sagt Tobias Wollermann.

Zwar sei The Young ClassX ein Musikprojekt,

doch ebenso gebe der Verein den Kindern soziale

Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Pünktlichkeit

mit auf den Weg. Auch eine Schule für Kinder mit

Sehbehinderung sowie eine Schule für Kinder mit

geistiger und/oder körperlicher Behinderung sind

Teil des Projekts. Dass alle Kinder – egal mit welcher

Vorgeschichte – bei gemeinsamen Auftritten, die

übrigens fester Bestandteil von The Young ClassX

sind, zu einer Gemeinschaft werden, macht den Vereinschef

besonders stolz: „Alle freuen sich, einander

wiederzusehen. So funktioniert Integration.“

The Young ClassX in Aktion

Über The Young ClassX

Besonders motivierte und begabte Kinder haben bei

The Young ClassX sogar die Chance auf ein dreijähriges

Stipendium. Wer die Förderung erhält, darf bereits

nach nur wenigen Wochen Musikunterricht in einem

Vor-Orchester und später im Junior-Orchester mitspielen.

André Chmielewski war einer der ersten Stipendiaten

von The Young ClassX. Mittlerweile spielt er

regelmäßig in großen Musikhäusern wie der Elbphilharmonie

und unterrichtet selbst andere Stipendiaten.

„Unser Ziel ist es nicht, große Stars herauszubringen,

doch wenn ein Schüler trotzdem solchen Erfolg

hat, freut uns das riesig“, so Wollermann.

Musikmobil Hamburg

The Young ClassX ist ein Projekt, das einmal mehr

die Relevanz der Stadt Hamburg als Musik- und Kulturstandort

aufzeigt. „Durch die Elbphilharmonie

ist Hamburg in den Fokus der internationalen Kulturszene

gerückt“, so der Professor. Das Niveau der

Orchester, die nun in Hamburg auftreten, sei durch

Hamburgs neues Konzerthaus nochmal gestiegen.

Doch auch außerhalb der Elbphilharmonie ist das

Angebot der Hamburger Kultur- und Musikszene

groß. „Von Anfang an war es unser Ziel, bestehende

Projekte miteinander zu vernetzen, zum Beispiel mit

dem Musikmobil.“ Und so wird Kindern und Jugendlichen

in Zukunft nicht nur in Hamburg, sondern auch

in weiteren deutschen Städten dank The Young ClassX

ein Zugang zur bunten Vielfalt der Musik ermöglicht.

Das Felix Mendelssohn Jugendorchester und

das The Young ClassX Solistenensemble beim

Funkelkonzert XXL in der Elbphilharmonie

Die Idee zu The Young ClassX entstand 2007 zwischen Alexander Birken, heute CEO der Otto

Group und Angelika Bachmann vom Ensemble Salut Salon als Weiterführung der Spendenzusage

von Prof. Dr. Michael Otto als Mäzen der Elbphilharmonie. The Young ClassX umfasst

mittlerweile zwei Orchester, fast 40 Chöre und betreut 50 Stipendiaten. Mit dem Musikmobil

bringt der Verein Schulklassen zu verschiedenen musikalischen Angeboten der Stadt. Neben

Hamburg gibt es zwei weitere Musikmobile in Karlsruhe und neuerdings auch in Dresden.

Prof. Dr. Michael Otto und Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher agieren als

Schirmherren für den Verein.

Text: Louisa Wölke, Fotos: Marius Engels (1), Marcus Krüger (2)

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Urlaub kann so vieles sein. Doch nur

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am Tiroler Achensee. Wo Gipfel und

See wie Herz und Seele zueinander

finden: Beim stillen Segeln. Beim

Stand-Up-Paddling. Beim Yoga mit

Seeblick. Beim geführten Forest-

Bathing. Beim Wandern. Und in dem

Moment, wenn wir am Gipfel stehen

und hoch über den Dingen erkennen,

wie alles zusammenfindet – und

zusammengehört. Zu einem Urlaub

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HAMBURGER

GOLF-ATHLETIN

Christin Eisenbeiß vom Hamburger

Golf-Club Falkenstein ist gerade 17

Jahre alt geworden und gehört bereits

jetzt zu den großen Hoffnungsträgern

im Golfsport – über die deutschen

Grenzen hinaus. Wie ihr der perfekte

Putt gelingt, warum für sie das Handicap

nicht im Fokus steht und welcher

Moment auf dem Platz ihr Freudenschreie

entlockt, erzählt sie im

HANSEstyle-Interview.

Der perfekte Putt:

Christin Eisenbeiß weiß,

wie er funktioniert

86 87


SPORT

ANSEstyle: Wie kamen Sie zum Golfen?

Christin Eisenbeiß: Meine gesamte Familie

spielt Golf und hat mich schon früh mit auf

den Platz genommen. Mein Großvater war Präsident

in meinem alten Golfclub, dem Golfclub Escheburg.

Was fasziniert Sie an dem Sport?

Ich liebe die Challenge, mich selbst zu übertrumpfen.

Am meisten gefällt mir, dass man beim Golf für alles

selbst verantwortlich ist.

Sie spielen für den Golf-Club Falkenstein. Was gefällt

Ihnen an dem Club, was macht ihn für Sie besonders?

Der Golf-Club Falkenstein zeichnet sich sehr stark

durch Gemeinschaft und Teamfähigkeit aus. Wir

werden sehr stark durch den Club und die Mitglieder

gefördert, was uns diesen intensiven Leistungssport

überhaupt erst ermöglicht.

Welche Golfschläger haben Sie im Bag?

Seit diesem Frühjahr spiele ich die AP3 Eisen und die

Vokey Wedges SM7.

Welcher ist Ihr Lieblingsspieler?

Ich war schon immer ein Fan von Tiger Woods. Er

ist ein außergewöhnlicher Golfspieler mit unglaublicher

Willensstärke. Mich erstaunt immer wieder,

welche Kontrolle er über Schläger und Ball hat und

wie extrem er die Massen anzieht.

Ihren Abschlag perfektioniert

Christin Eißenbeiß stetig

Wie war Ihre Handicap (HCP)-Entwicklung?

Stetig. Ich denke aber, dass die spielerische Entwicklung

wichtiger ist und langfristig, also über

Jahre, geplant werden sollte. Dafür muss eventuell

der Anspruch auf die Jahresleistung zurückgestellt

werden, um sich auf Trainings- und Entwicklungsschwerpunkte

zu fokussieren.

Welche sind Ihre Lieblingsschläge?

Außergewöhnliche Schläge in Richtung Troubleshots

(Schlag aus schwieriger Lage). Hier muss man

besonders kreativ und spielfähig sein.

Welchen Tipp haben Sie zum Putten?

Egal welchen Putt man hat, ob bergauf, bergab oder

rechts-/links-Break – es ist wichtig, immer geradeaus

zu putten. Das Grüngefälle lässt den Ball Richtung

Loch laufen. Ein guter Putt setzt sich aus Richtung

und Geschwindigkeit zusammen. Ist der Putter

genau ausgerichtet, ist es wichtig, selbstbewusst

und mutig zu putten.

Welcher war bisher Ihr emotionalster Moment auf

dem Platz?

Wenn man den Ball beim Hole-in-One ins Loch fallen

sieht, kann man seine Emotionen kaum steuern und

es kommen Freudenschreie zum Vorschein, die man

sonst gar nicht von sich kennt.

88 89


SPORT

Mentale Stärke ist ein wichtiges Thema im

Golfsport. Inwiefern trainieren Sie schon in Ihren

jungen Jahren gezielt den Umgang mit Drucksituationen?

Mentale Stärke ist extrem wichtig für das Golfen,

denn gerade bei Turnieren mit hohem Niveau wird

der mental Stärkste gewinnen. Deshalb trainieren

wir mit unserem Mentaltrainer und erlernen Selbstkontrolle

und den Umgang mit Druck- und Stresssituationen.

Golf ist ein sehr zeitintensiver Sport. Wie schaffen

sie den Spagat zwischen Training und Turnieren

sowie Schule und Privatleben?

Die Vorbereitung und Turniere gehen oft über mehrere

Tage. Am Jahresanfang habe ich den Jahresturnierplan

mit meiner Co-Nationaltrainerin und der

Schulleitung besprochen. Ich werde für Turniere von

der Schule befreit, muss aber selbstverständlich

den Unterrichtsstoff und Klausuren nachholen.

Fotos: Marius Engels für HANSEstyle

Die junge Golferin

setzt bei ihren

Schlägern auf die

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Über Christin Eisenbeiß

Christin Eisenbeiß wurde 2001 in Reinbek geboren und lebt mit ihrer Familie in Geesthacht. Das Golfen erlernte sie

im Golf-Club Escheburg. Mittlerweile spielt sie für den Hamburger Golf-Club Falkenstein in der 1. Bundesliga Nord. Ihr

HCP liegt bei +1,1 (Anmerkung: Ist das HCP besser als Null wird dies mit + angegeben. Das erste HCP, das Anfänger

erreichen, ist -54.). Bisher wurde sie zweimal Norddeutsche Meisterin und erzielte mehrfache Top-10-Platzierungen

bei nationalen oder internationalen Turnieren nebst zwei Holes-in-One. Im European Golf Ranking U18 befindet sich

Christin Eisenbeiß auf Platz 123. Den Schulabschluss mit dem Abitur plant sie 2020.

Neuheit in der Golf Lounge

Mit ,TrackMan Range‘ wird Hamburgs innerstädtische Driving Range noch moderner. Die kostenlose

App vereint Training, Gaming und Entertainment.

Ursprünglich als radargestütztes Messgerät von Golf-Profis und Trainern zur Schwunganalyse

genutzt, wurde ,TrackMan‘ nun zu einer Battle-App weiterentwickelt. In der

Golf Lounge können bis zu sechs Personen auf jeder der 36 Abschlagmatten bei verschiedenen

innovativen Spielformen gegeneinander antreten. Die Ergebnisse und

Messwerte werden in Echtzeitanalyse auf die Smartphones der Spieler geschickt.

,Bullseye‘, ,Hit it!‘ und ,Capture the flag‘ sind die ersten drei Spiele, die jede Menge

Spaß versprechen. So wird Golf zum Gruppenerlebnis!

Golf Lounge | Billwerder Neuer Deich 40, 20539 Hamburg

Mehr Informationen unter: www.golflounge.de

Auch Profigolferin Florentyna Parker hat die neue Battle-App

in der Golf Lounge getestet und ist überzeugt

90

... OK DAS VIELLEICHT NICHT.


SPORT

Ziemlich stark.

Tipps und Tricks von Hollywood-Star Ralf Moeller

59 Jahre alt und noch immer pure Muskelkraft auf 1,96 Meter Körpergröße: Wo Ralf

Moeller, einstiger Mr. Universe und bekannt aus Blockbustern wie ,Gladiator‘ und

,The Scorpion King‘, auftaucht, fällt er mit seiner imposanten Statur auf. Im Gespräch

mit HANSEstyle verrät der Schauspieler einige seiner Fitness-Geheimnisse …

Ralf Moeller (l.) besucht regelmäßig

Elbgym-Gründer Wilhelm Schröter (r.) in

einem seiner Gyms. Die beiden sind nicht

nur sportlich auf einer Wellenlänge

Gespräch: HANSEstyle | Foto: Giovanni Castell

HANSEstyle: Mitte der achtziger Jahre wurden Sie Weltmeister

im Bodybuilding. 1989 beendeten Sie diese sportliche

Karriere. Wie halten Sie sich heute fit?

Ralf Moeller: Mir ist damals wie heute die Kombination aus

Kraft- und Cardio-Training wichtig. Ich wärme mich zunächst

etwa 20 Minuten auf dem Stepper auf oder fahre mit dem

Fatbike ins Gym. Das ist ein Fahrrad mit sehr dicken Rädern,

das viel Anstrengung erfordert. Anschließend trainiere ich

immer Brust, Rücken, Schultern, Arme und Beine. Ich mache

ein Zirkeltraining, bei dem drei bis vier Muskelgruppen in einer

Stunde trainiert werden, oder ich setze zusätzlich zum

Basistraining drei- bis viermal pro Woche Schwerpunkte auf

zwei Muskelgruppen – zum Beispiel Bauch und Waden.

Fünf Kilo in vier Wochen – welche Tipps haben Sie, um

dieses Ziel zu erreichen?

Das geht zu 70 Prozent über die Ernährung. Grundsätzlich

gilt: viele Proteine und wenig Kohlenhydrate. Das heißt Fisch,

Salat, ein wenig Fleisch und viel Gemüse. Zum Frühstück

empfehle ich Mehrkornbrot mit Quark, Rührei oder Müsli mit

Früchten. Oft essen wir nur aus Gewohnheit. Man sollte mehr

darauf achten, ob man tatsächlich hungrig ist. Manchmal

reicht dann auch ein zuckerarmer Riegel. Mein Tipp: vegane

Gerichte. Es gibt fantastische Lebensmittel aus pflanzlichen

Zutaten, die weniger Zucker haben und gesünder sind.

Wenn Sie in Hamburg sind, trainieren Sie in einem der

Elbgym-Studios. Was gefällt Ihnen dort so gut?

Ich bin begeistert von der tollen Atmosphäre. Jedes der drei

Gyms ist individuell und hochwertig gestaltet. Auch die Qualität

des Equipments überzeugt mich. Da macht das Training

noch mehr Spaß.

Sie leben seit vielen Jahren in Los Angeles. Vermissen Sie

Deutschland manchmal?

Ich bin oft für meine geschäftlichen Tätigkeiten in Deutschland.

Außerdem besuche ich meine Eltern regelmäßig in

Recklinghausen. Daher vermisse ich Deutschland selten,

wenn ich in Amerika bin.

Was mögen Sie an Hamburg?

Hamburg habe ich bereits als Kind kennengelernt. Schon damals

hat mich der Hafen besonders fasziniert. Ich liebe all die

verschiedenen Ecken in der Stadt und die Nähe zur Ostsee.

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Über Ralf Moeller

Ralf Moeller liebt den Sport schon seit Kindertagen. Mit sieben Jahren tritt er dem Schwimmverein bei, im

Alter von 15 Jahren beginnt er mit dem Boxen, mit 17 startet er seine Bodybuilding-Karriere, die er 1989 nach

dem Titel des Deutschen Meisters und Mr. Universe beendet. Ab 1989 startet die Schauspielerkarriere des

Hollywood-Stars. Unter anderem wird er im Herbst 2018 in „Klassentreffen 1.0“, dem neuen Film von Til

Schweiger, in der Rolle des Maxi zu sehen sein. Auch als Testimonial ist der in Recklinghausen geborene

Schauspieler gefragt: Aktiv ist er für Marken wie Mercedes oder IWC.

Auszeit für Genießer – Day SPA im Vitalhotel Alter Meierhof

Zeit, sich mit Blick auf die Förde rundum verwöhnen zu lassen? Das 5-Sterne-Vitalhotel Alter

Meierhof lockt mit einem besonderen Day SPA Angebot: Im stilvollen Ambiente der Hof-

Therme können Gäste traditionelle Reinigungsrituale im orientalischen Hamam genießen, die

Revitalisierung von Haut und Organismus im Rasul Dampfbad spüren oder Entspannung in

der Saunalandschaft finden. Eine Rückenmassage entspannt die Muskulatur und hochwertige

Beauty-Anwendungen sorgen für einen strahlenden Teint.

Die Hof-Therme steht Hotelgästen wie Tagesbesuchern von

Mo. bis Fr. von 9 bis 21:30 Uhr sowie Sa. und So. von 10 bis

21:30 Uhr offen. Der Preis beträgt 47 Euro pro Person und umfasst

den unbegrenzten Besuch der SPA-Landschaft (Hamam,

Rasul, Anwendungen sowie Speisen und Getränke gegen Aufpreis).

Reservierung unter: Tel. +49 4631-6199-0 | www.alter-meierhof.de


EVENTS

Der Jazz-Musiker Tom Gaebel sorgte für

musikalische Unterhaltung

(v. l.) Unternehmer Merrill Fernando mit Gastgeberin Barbara Karan

und Senator a.D. Ian K. Karan sowie Christa Wünsche

Cornelia Poletto mit Ehemann Dr. Rüdiger Grube

Herz im Zentrum

Erneut luden Barbara Karan, Vorsitzende des Fördervereins

Universitäres Herzzentrum Hamburg e.V., sowie das Kuratorium

des Fördervereins zu der Benefiz-Gala „Das Herz im

Zentrum“ in die Handelskammer Hamburg ein. Die rund 280

Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Unter anderem sorgten der Chor „Hamburg singt“, das Hamburg

Ballett und der Jazz-Musiker Tom Gaebel für einen

unterhaltsamen Abend.

(v. l.) Albert Darboven mit Hamburgs Zweiter

Bürgermeisterin, Katharina Fegebank, und

Prof. Dr. Hermann Reichenspurner, Direktor

des UKE-Herzzentrums

Dagmar Berghoff

kam zur Gala in der

Handelskammer

94

Zählten zu Gästen: Moderator

Steffen Hallaschka und seine

Frau Anne-Katrin

Das Team vom LANS Medicum (v. l.):

Nils Behrens, Dr. Florentine Markworth,

Dr. Philip Catalá-Lehnen

Dorit und Alexander Otto, der

auch zu den Unterstützern von

,Herz im Zentrum‘ zählt

Fotos: Silvano Ballone

Travemünde


EVENTS

Studio Hamburg

Nachwuchspreis

Vor rund tausend Gästen wurde im Thalia Theater

Hamburg der 21. Studio Hamburg Nachwuchspreis

verliehen. Neben dem Schauspieler-Fernsehpreis

und dem Hamburger Krimipreis, überreicht von

Kultursenator Dr. Carsten Brosda, wurde erstmals

auch der ARD Degeto Impuls Preis vergeben. Dieser

ging an die Autorin Helena Hofmann für ihr

Exposé „Worauf es ankommt“. Durch den Abend

führte die charmante Moderatorin Linda Zervakis.

Schauspieler in Party Laune (v. l.): Sebastian Bezzel, Kostja Ullmann,

Johanna Christine Gehlen und Oliver Mommsen

Gastgeber Michael Lehmann, Vors. der

GF Studio Hamburg Produktion Gruppe,

mit Schauspielerin Caroline Peters

IMPRESSUM

VERLEGER Christian Bauer (V.i.S.d.P. / cb@ckb.hamburg)

VERLAGSBEIRAT Marie Brömmel, Heinz H. Behrens, Hans-Ulrich

Jörges, Klaus Liedtke, Stephan Luca, Klaus May, Michael Waack,

Prof. Dr. Michael Zerres

ART DIREKTORIN Annette Reineke

REDAKTION / FREIE MITARBEITER Michael de Boer, Marius

Engels, Brigitte Engler, Jenny Falckenberg, Natalja Fischer,

Franziska Heinemann-Schulte, Bob Leinders, Felicia Malecha,

Tatjana Munneke, Mortimer Newell, Beate Reichmann, Nathalie

E. Reinschmidt, Florian Schmidt, Leonie Schneider, Tim Wendrich,

Louisa Wölke

POLITIK: Klaus May

STADTGESCHICHTE(N): Heinz H. Behrens

COVER FOTOGRAFIE Michael de Boer für HANSEstyle

MARKETING, EVENTS & ONLINE

Nicole Kortwinkel (Ltg.), Mortimer Newell

VERMARKTUNG Yvonne Popall, Aline Sodjinou, Lutz Egloff,

Christian Bauer (verantwortl. für den Inhalt der Anzeigen),

Tel.: 040 - 4153-7680, Mail: anzeigen@ckb.hamburg

VERTRIEB / MAGAZIN-DISTRIBUTION Christian Ackermann

DRUCK: Möller Druck und Verlag GmbH,

Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde OT Blumberg

VERTRIEB: Direktvertrieb. Kontrollierte Verbreitung

über festgelegte Vertriebspartner. Für Direktbezug und

Die Preisträger des Schauspieler-Fernsehpreises

Johanna Ingelfinger (m. r.) und Nino Böhlau (m.l.) mit

ihren Paten Lisa Martinek und Ludwig Trepte

Abonnement wenden Sie sich bitte an den Verlag.

Teilauflage über Pressevertrieb Nord KG, Schnackenburgallee 11,

22525 Hamburg. Teilauflage über Valora Retail Services GmbH,

Danziger Straße 35a, 20099 Hamburg

ABONNEMENT:

HANSEstyle erscheint derzeit viermal im Jahr. Abo-Jahrespreis:

20 € (entspricht 5 € pro Ausgabe / Porto hier bereits enthalten).

Jederzeit kündbar. Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Adresse und

Namen an: abo.hansestyle@ckb.hamburg

VERLAGSINFORMATION:

HANSEstyle ist eine Publikation der CKB mediahouse GmbH und

darf nur mit Verlagsgenehmigung in Lesezirkeln geführt werden.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste

und Internet sowie Vervielfältigung auf Datenträgern dürfen nur

nach Zustimmung des Verlages erfolgen. Der Verlag haftet nicht

für unverlangte Zusendung von Fotos, Manuskripten etc.

VERLAG: CKB mediahouse GmbH,

Alsterterrasse 7, 20354 Hamburg

Tel: 040 - 4153-7680 | Geschäftsführer: Christian Bauer

www.hansestyle.hamburg

www.healthcare-life.de

www.metropole-kreativ.hamburg

www.hanseat-des-jahres.de

Aybi Era und Marc Barthel sind

die beiden Neuen im Team der

ZDF-Serie Notruf Hafenkante

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Fotos: Studio Hamburg Nachwuchspreis/Poling (4)

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ÜBER 450 BÖDEN + TÜREN AM LAGER

OUTRO

„Moin Hamburg!“,

sagt …

Gizem Emre

Wie sind Sie zur Schauspielerei gekommen?

Mit Spaß am Theater und Faszination zum Film! Ich

wollte auch so sprechen und handeln wie die Figuren

in den tollen Filmen. Somit habe ich mich unbefangen

bei einer Agentur vorgestellt und alles hat ab da seinen

Lauf genommen.

In „Fack ju Göhte“ spielten Sie die Rolle der Zeynep.

An welchen Moment am Set erinnern Sie sich

besonders gerne – was werden Sie vermissen?

Für mich war das Projekt etwas ganz Besonderes. Es

war eine wilde Zeit mit Höhen und Tiefen. Die Drehbücher

waren unglaublich mitreißend. Szenen, die

ich mir nicht mal ausmalen konnte, haben wir verrückterweise

umgesetzt.

Welche Projekte stehen aktuell bei Ihnen an?

Zurzeit mache ich Schauspielkurse und Coachings

und taste mich an das Spektrum des Synchronsprechers

heran. Ungewohnt, aber sehr spannend.

Ihr Fashion-Piece für den Sommer?

Beige Leinenlooks.

Wie gut kennen Sie Hamburg und was gefällt Ihnen

an der Stadt?

Ich hatte mal ein lustiges Shooting in Hamburg, bei

dem ich im Anzug auf einem Stand Up Paddle auf der

Alster stand. Es machte nicht viel Sinn, aber wir haben

viel gelacht.

In Hamburg sagt man Tschüss. Was sagen Sie?

Tschüss Tschüss Tschüss Tschüss

Über Gizem Emre

Gizem Emre wurde 1995 geboren und wuchs in Berlin-

Kreuzberg auf. Im Alter von 17 Jahren bewarb sie sich

bei einer Schauspielagentur – mit Erfolg. Eines ihrer

ersten großen Projekte war der Kinodreiteiler ,Fuck ju

Göhte‘ (FJG), in dem sie an der Seite von Elyas M'Barek

und Karoline Herfurth die Rolle der Schülerin Zeynep

übernahm. Der zweite Teil des Kinohits bescherte ihr

und dem FJG-Ensemble den Bayerischen Filmpreis.

Außerdem spielte sie 2014 neben Moritz Bleibtreu

in der Romanverfilmung ,Nicht mein Tag‘ und ist seit

vier Jahren fester Bestandteil der RTL-Serie ,Alarm für

Cobra 11 – Die Autobahnpolizei‘. Auch international

kann die junge Schauspielerin mit türkischen Wurzeln

bereits erste Erfolge verzeichnen: Unter anderem wirkte

sie 2015 in der US-Serie ,Homeland’ und 2016 in der

türkischen Serie ,Muhteşem Yüzyil: Kösem’ mit.

Die nächste HANSEstyle erscheint im September 2018.

AUSBLICK

Seien Sie wieder gespannt auf Hamburger Persönlichkeiten,

Unternehmen und Trends. HANSEstyle. Journalistisch unabhängig

und immer mit Blick auf das, was für Hamburg und den

Norden von Bedeutung ist.

Fotos: Robin Kater (1), TSNT (1)

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