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MQ Sommer 2018 int

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02

Juni | Juli | August | Sept 2018

Das Artland-Magazin.

Schwein

www.artland-magazin.tv

Schweingehabt!

Themen:

ROCK

FÜR TIBET

Musik geniessen und

100 % spenden

LANDES-

GARTENSCHAU

Der neue Zauber

in Bad Iburg

UNSERE

HEIMAT

Jeder sieht etwas

anderes darin

...ENDLICH SOMMER!

DER FEUER-

SALAMANDER

Mini-Drache aus

der Urzeit

FUSSBALL-WM

2018

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Das ist ja interessant...

EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

It’s summertime ...alles grünt, blüht und feiert!

Alle 14 Tage neu!

©Fotolia/aletia2011

Und das in voller Pracht und Herrlichkeit,

denn seit April begeistert die

Landesgartenschau in Bad Iburg mit

Waldkurpark, Kneipp-Erlebnispark

und Baumwipfelpfad. Wir waren für

Sie da und haben schon mal ausgekundschaftet....gehen

Sie mit uns auf

Iburger Entdeckungsreise.

Summertime ist Festivaltime. Reggae-

Klänge von Deutschlands bestem

Reggae-Festival in Bersenbrück gehören

ebenso zum Artländer Sommer

wie laute Rock- und Metal-Klänge vom

Talge Open-Air. Und wer noch mehr

Musikrausch möchte, genießt im

August das Charity-Festival „Rock für

Tibet“ am Bahnhof Quakenbrück.

Zeit, dass sich was dreht - juhu...

Fußballweltmeisterschaft. Und an

vielen Public-Viewing-Plätzen sind die

Fans live dabei. In Quakenbrück z.B.

bei der Richie‘s Bistro & Sportsbar!

Übertragen wird draußen auf eine

Großbildleinwand und auf alle Flatscreens

innerhalb der Bar. Jede Menge

Aktionen und kulinarische Leckereien

begleiten das Fußballspektakel.

Was gibt‘s noch? Wir werfen einen

Blick auf einen echten Mini-Drachen

aus der Urzeit - den Feuersalamander,

beleuchten das Angebot des neuen

RegionalRegals in Badbergen und berichten

über nahe gelegene Ausflugsziele

- Wasserfreuden an Dümmer,

Thülsfelder Talsperre und Alfsee. Nicht

zu vergessen – wie immer – interessante

Buch- und Kinotipps für Freizeit

und Urlaub.

Wir wünschen Ihnen einen tollen

Sommer und viel Spaß beim Lesen!

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Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

Kreuzstr. 1 · 49610 Quakenbrück · Tel. (05431) 90 48 51

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IN DIESEM MAGAZIN

5 Rock für Tibet

6-7 Aus der Geschäftswelt

8-9 Mein Freund Dietmar

10-11 Hof Maßmann

12-15 Schloss Senden

16-21 Landesgartenschau 2018

22-27 Heimatgedanken

28/29 Reggae-Jam 2018

31 Von Handwerkern u. Beamten

34 Kräutergarten in Gehrde

36-37 Der Feuersalamander

38/39 Kombikraftwerke

41 Regionalregal Badbergen

43 Sommerflimmern 2018

44/45 Buchtipps/Rätselseite

46/47 Kinotipps

48/49 Veranstaltungskalender

50 Impressum


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24.

August

Bahnhof Quakenbrück

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100 % für das Projekt! Rock für Tibet - 24.08.2018

Am 24. August heißt es endlich wieder: „Rock für Tibet“! Neben attraktiver Livemusik treffen alle Besucher auch auf viele ehrenamtliche Helfer, die sich mit

kühlen Getränken und warmen, leckeren Speisen um das Wohl eines jeden Einzelnen kümmern. Beginn ist um 19 Uhr hinter dem Bahnhof in Quakenbrück.

Komm‘ vorbei & sei Teil von etwas Großartigem. Und vergiss‘ nicht – der gesamte Erlös kommt dem Projekt in Tibet zugute. Zu 100 Prozent!

Mit dem Erlös der bisherigen Konzerte konnten inzwischen die ersten Projekte abgeschlossen werden. Mit den Spenden wurde, nach direkten Gesprächen vor Ort in Tibet mit

den chinesischen Behörden, die Genehmigung zum Bau einer Photovoltaikanlage für eine Nomadenklinik in Rima/Nordtibet erteilt. Derartig tolle Nachrichten erfreuen jeden

Besucher & Helfer. Jedoch bedarf es bis zur Fertigstellung des Folgeprojekts noch einige Schritte. Die Veranstalter sehen sich deshalb nicht nur in den letzten, sondern auch

für das Jahr 2018 in der Pflicht, das schon fast traditionelle Benefizkonzert „Rock für Tibet“ zu organisieren und die Quakenbrücker und Artländer für einen großartigen Zweck

wieder zu vereinen.

Die Bands

CHORFORUM

Genau! Hauptsache, wir singen gern und

haben Spaß an der Musik! Was man sich vielleicht

alleine nicht zutraut, geht hier gemeinsam.

Und wenn wir dann beim Auftritt unser

Publikum begeistern und ihm eine Gänsehaut

auf die Arme zaubern – was für ein Gefühl!

… und dann heißt es bei jedem Lied: Das ist

ja wohl ein starkes Stück!!!

www.chorforum-quakenbrueck.de

SOPHIA

Sophia ist seit über sieben Jahren Singer-

Songwriterin und stolz auf ihr Debütalbum.

Ihre Songs kommen aus der Tiefe ihres Herzens

und treffen den Zuhörer genau dort.

Sowohl live als auch beim Hören der CD. Sie

blickt auf viele Erfahrungen des Musikmachens

zurück. Schon mit 14 war sie das erste

mal zum Aufnehmen eines eigenen Songs im

Studio, sang zu dem Zeitpunkt bereits in der

Big Band ihrer Schule und spielte ein paar

Jahre Geige und Klavier. Seit sie 13 ist, hat sie

Popgesangsunterricht.

www.sophiamusic.de

WIPPSTEERT

Mucke up platt (Folk-Rock aus Thiene)

Fünf „Stoah-in-Wechs“ aus dem Osnabrücker

Land starten die Platt-Revolution mit Folk-

Rock auf plattdeutsch und derbem norddeutschen

Charme. Lieder zwischen atmosphärischem

Alternativerock und bollerndem

Folk-Gewand erzählen Geschichten, die so

ehrlich und bodenständig sind, wie die Menschen

der niedersächsischen Tiefebene.

Plattdeutsch lebt – und es ist laut, ergreifend,

zum Tanzen und zum Mitsingen.

FOLKPLATTCORE und Thiener Poesie.

Für die Ohren und fürs Herz.

www.wippsteert-band.de

JAIL JOB EVE

„Jail Job Eve“ - bluesgetränkter Rock mit

kompromisslosen Riffs und dynamischer Performance.

Wer „Jail Job Eve“ live erlebt, sieht und hört

eine Naturgewalt, stürmisch und leidenschaftlich,

mit einem Sound, der mächtig vor

die Pappe tritt. Die fünf Osnabrücker Musiker

spielen rockige Powernummern und malerische

Bluesstücke voller spannender Klänge

und Geschichten. In ihrer zweistündigen

Show zünden Victoria Semel (Gesang), Benedikt

Schlereth (Gitarre), Jens Niemann (Keyboard),

Laurenz Gust (Bass) und Josef Röhner

(Schlagzeug) ein wahres Feuerwerk.

www. jailjobeve.de

Foto: Martin Huch Foto: Marcel Brockschmidt

Foto: Julian Hoffstädt

Foto: Maik Reishaus

Ausgabe Sommer 2018 mq | 5


Das Artland-Magazin.

6 | mq Ausgabe Sommer 2018


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Ausgabe Sommer 2018 mq | 7


Das Artland-Magazin.

MEIN FREUND DIETMAR

von Detlef Bülow

Wenn ich über meinen Schulfreund

Dietmar erzähle, bleibt meistens

kein Auge trocken. Er ist eine ganz

besondere Art Mensch, und ich glaube,

er hat irgendwann beschlossen,

nie erwachsen zu werden. Ich bin

sehr froh, ihn zu meinen Freunden

zählen zu dürfen. Er ist mein Kumpel,

Schulkollege und noch heute ein

gern gesehener Mensch in meiner

Familie. Hatte Dietmar sich etwas

in den Kopf gesetzt, dann wurde

es auf Biegen und Brechen umgesetzt.

Seine Spontanität kenn keine

Grenzen. Er ist noch heute für alles

schnell zu begeistern. Wir hätten

Brüder sein können. Aber genug der

Einführung.

8 | mq Ausgabe Sommer 2018

Hier eine kleine

Geschichte:

Es war an einem Freitagmorgen

im Frühjahr. Dietmar und ich

waren mit unseren Fahrrädern

auf dem Weg zur Schule.

Freitags ist Markttag, und der

Wochenmarkt lag auf unserem Schulweg.

Damals stand noch das alte Feuerwehrhaus

auf dem Neuen Markt, und wir

ließen es uns natürlich nicht nehmen,

mit unseren Rädern einen Abstecher

über jeden Wochenmarkt zu machen.

Da war noch was los. Bauern hatten ihre

Verkaufsstände aufgebaut, vor dem die

Hausfrauen mit ihren vollen Einkaufstaschen

standen und den einen oder anderen

Tratsch hielten. Andere hatten es eilig

und waren hektisch unterwegs. Für uns

war das klasse, Deutsch, Mathe, ja Schule

war weit weg, und der morgendliche

„Hindernisparcours“ war für uns immer

ein Riesenspaß. Die mit Einkaufstaschen

bewaffneten Hausfrauen versuchten

schon mal uns diese um die Ohren zu

hauen, und es kam durchaus auch vor,

dass wir mit Kartoffeln beworfen wurden.

Von hier und da hörten wir: „Müsst

ihr ollen Lausbuben hier unbedingt mit

den Fahrrädern fahren“ oder „Müsst ihr

Rotzlöffel nicht zur Schule?“ Dietmar

fuhr immer schneller, er glitt flink wie

ein Wiesel an den mit Einkaufstaschen

bepackten Frauen vorbei. Ja, er jonglierte

quasi sein Fahrrad durch das Gedränge

der Menschen, so dass ich nicht mehr

folgen konnte. Ich hörte ihn rufen: „Hoffentlich

ist er heute wieder da? Wenn er

ihn heute wieder mit hat, dann kaufe ich

ihn mir.“

Mir war sofort klar, worum es ging. Dietmar

hatte letzte Woche bei dem Stand

eines Bauern einen weißen Hahn gesehen.

Dieser Wochenmarktstand war sein Ziel.

Als ich bei ihm ankam, stand er schon vor

dem kleinen Käfig und bewunderte den

stolzen Vogel. Sein Fahrrad lag auf dem

Boden inmitten des Ganges, und der Bauer

mokierte sich schon darüber. Ich stellte

es zur Seite und ging zu meinem Freund.

Dietmar war schon in einer anderen Welt.

„Detz, das ist Hektor“, sagte er zu mir.

Den kaufe ich mir, und ich mache aus

ihm einen ausgezeichneten Kampfhahn.

Ich holte Luft und bevor ich etwas sagen

konnte, stand Dietmar beim Bauern und

führte Verkaufsverhandlungen.

„Dietmar, wir müssen zur Schule“, sagte

ich zu ihm, als er wieder auf mich zukam.

„Rede nicht. Was hast du noch an Geld dabei?“

erwiderte er. Ich muss heute Hektor

kaufen. Ich kramte meine letzten Kröten

raus und überließ sie meinem Freund, der

gleich wieder bei dem Bauern stand.

Dietmar hatte Hektor gekauft.

Während der Bauer den Hahn aus dem

Käfig nahm und in einen Karton verfrachtete,

schwärmte mein Freund von seiner

neuesten Errungenschaft.

Fotos: privat, Bersenbrücker Kreisblatt und


WOCHENMARKT IN QUAKENBRÜCK

„Detz, hast du die gewaltigen Sporne

gesehen? Das wird ein ganz großer

Kampfhahn.“

Sporne? Kampfhahn, was redest du

denn da? Wir müssen zur Schule. Du

kannst doch den Hahn nicht mit zur

Schule nehmen! Kannst du ihn denn

nicht nach der Schule abholen?

„Ach, rede nicht“, sagte er wieder und

packte den Karton auf sein Fahrrad.

„Die Sache duldet keinen Aufschub.“

Und da war es wieder, dieser Blick und

dieses Grinsen, mir war klar, der Zug ist

abgefahren.

„Ja toll, und was soll ich in der Schule

sagen, wo du bist? Ich kann doch nicht

erzählen, dass du dir einen Hahn auf

dem Wochenmarkt gekauft hast und ihn

jetzt zum Kampfhahn ausbilden musst!“

„Warum denn nicht“, sagte er, setzte

sich auf sein Fahrrad, dann drehte er sich

um und meinte, ich solle Frau Riechers

(so hieß unsere Lehrerin) erzählen, er

hätte einen Bandwurm, den er gerade

auskacken würde (O-Ton Dietmar). Ich

rief ihm hinterher, dass das doch kein

Grund sei und dass das doch nicht so

lange dauern würde. Von weitem hörte

ich ihn zurückrufen: „Detz, du hast ja

keine Ahnung. So ein Ding kann bis zu

sieben Meter lang werden!“ Dann war er

auch schon mit seinem „Hektor“ in der

Menge verschwunden.

Dietmars Eltern waren damals beide

berufstätig. Zu Hause wurde er „nur“

von seiner Großmutter empfangen, und

seine Oma hatte er gut im Griff.

Oma war eine betagte Frau mit einer

ausgeprägten Sehschwäche. Sie trug

eine Brille mit „Glasbausteinen“,

hatte aber das Herz am rechten Fleck.

Eine Unterkunft für Hektor war auch

vorhanden, denn Vater Rolf hatte schon

vor geraumer Zeit einen Schuppen im

Garten gebaut.

Ein Nachbar der Familie meines Freundes

hatte in dem angrenzenden Garten

einen großen Stall mit Hühnern. Ein

stattlicher rotschwarzer Hahn war Herr

des Harems, und immer wenn ich Dietmar

in den nächsten Tagen besuchte,

saß er mit Hektor vor dem drahtverhangenen

Stall und reizte den anderen

Hahn. Der hüpfte auf der anderen Seite

des Zaunes aufgeregt in die Höhe und

sprang mit seinen Krallen immer wieder

gegen den Zaun. „Detz, morgen ist es soweit.

Die fahren am Samstagmorgen immer

zum Einkaufen. Du bist doch dabei,

wenn ich Hektor in den Stall lasse? Hektor

ist so weit, der will wohl, der ist schon

ganz nervös, der kann es kaum erwarten,

und wenn er den anderen Hahn besiegt

hat, dann kann Hektor seinen Spaß mit

den Hennen haben.“ Dann lachte er und

sagte „Belohnung muss sein.“

Ich weiß ja nicht, wer von beiden nervöser

war, aber Dietmars Gesichtsausdruck

sprach Bände.

Am Samstagmorgen stand ich natürlich

bei meinem Freund vor der

Tür. Oma öffnete mir die Tür,

ich fragte, ob Dietmar da ist,

und sie sah mich durch ihre

verschmierte Brille an und

fragte wie jedes Mal: „Wer

bist du denn?“

Nachdem ich mich zum

gefühlten 1.000. Mal vorgestellt

hatte, wurde mir der

Durchgang in den Garten

gestattet.

Im Garten wurde ich mit

den Worten: „Wo bleibst

du denn?“ empfangen und

„Hast du Geld dabei?“

„Wieso Geld?“ „Ja, bei einem

richtigen Hahnenkampf wird

gewettet. Das ist doch wohl

klar, und ich muss ja meinen

Einsatz wieder rauskriegen“,

belehrte mich mein Freund.

„Okay“, sagte ich, „meinen

Einsatz habe ich dir schon gegeben, als

du den Vogel gekauft hast, und ich setze

alles auf den anderen Hahn.“

Ich sah es an seinem Blick, dass das schon

mal nicht so lief, wie er es sich vorgestellt

hatte. Er klemmte sich Hektor unter

seinen Arm, und ab ging es in Richtung

Hühnerstall. Hektor wurde kurzer Hand

in die Voliere gesetzt, bekam noch ein

paar gut gemeinte Ratschläge, und dann

ging es auch schon los. Die beiden Hähne

bauten sich gegenüber auf, die Hühner

räumten die Arena, und dann flogen

auch schon die ersten Federn. Hektor

war oben, und Dietmar feuerte ihn so

laut an, dass selbst Oma nachfragte, was

wir denn da wieder anstellen würden.

Sie wurde aber ignoriert, denn jetzt saß

der andere Hahn oben und hackte auf

Hektor ein. Nach weiteren Anfeuerungsrufen

meines Freundes wendete sich das

Blatt erneut. Hektor war wieder oben.

Oma kam in unsere Richtung und rief:

„Dietmar, was machst du denn da schon

wieder, das erzähle ich alles Rolf“. Aber

egal - sie war noch so weit entfernt, dass

wir uns sicher waren, dass sie nichts sah

und bis sie bei uns ist, ist der Kampf längst

beendet und Hektor würde mehrfacher

Vater von kleinen Küken werden. Aber

nun war Hektor am Boden, er lag auf dem

Rücken, und der rote Hahn des Nachbarn

trat und hackte auf ihn ein. Federn flogen,

Oma war schon ziemlich nah, und Dietmar

warf das Handtuch. Er betrat den Stall

und beendete den Kampf, indem er Hektor

mit schnellen Griffen unter seinen Arm

klemmte. Nachdem die beiden den Stall

verlassen hatten, schüttelte sich der Sieger

und krähte kräftig.

Wir gingen an Oma vorbei, Dietmar hielt

ihr den Hahn unter die Nase und sagte:

„Der ist ausgebüchst und war beim Nachbarn.

Gut, dass wir da waren, denn der hat

sich schon mit dem Hahn vom Nachbarn

angelegt. Detz und ich haben Schlimmeres

verhindert.“

Dietmar warf mir einen zwinkernden Blick

über seine Schulter zu und grinste. Er setzte

seinen Hahn in den Stall und meinte:

„Das hast du gut gemacht.“

Dietmars Vater Rolf kaufte einige Hühner,

und Hektor ging in Rente. Er brauchte auch

nicht mehr gegen andere Hähne anzutreten.

Dietmar hingegen hatte bereits eine neue

Idee. „Detz, ich glaube, ich werde Falkner!“

Ausgabe Sommer 2018 mq | 9


Das Artland-Magazin.

Diese kleine Ferkeldame hatte tierisches

Glück, denn ihre Zukunft wäre ohne

Laura Trutes Einsatz weniger rosig ausgegangen.

Laura und ich sind gute Bekannte. Sie lebt

mit ihrem Lebensgefährten Nils und seinem

Vater, Landwirt Hermann Maßmann,

auf dessen Biohof in Bottorf. Hermann

hat neben seiner Landwirtschaft noch

einen kleinen Hofladen, in dem er

saisonale Produkte, wie Obst, Gemüse,

Kartoffeln, aber auch Brotaufstriche,

Teigwaren, Fleisch und Milchprodukte

anbietet. Ein richtiger Bio-Hofladen halt.

Aber mit einer Besonderheit: Hermann

betreibt „Solidarische Landwirtschaft“

auch „Community-Supported Agricul-

SCHWEIN

GEHABT!

von Detlef Bülow

Ich war heute mit einem Schwein spazieren.

Kein Witz. Ein gut gelauntes Ferkel

namens Luisa.

ture“, kurz CSA genannt. Es ist eine Form

der Vertragslandwirtschaft, bei der eine

Gruppe von Verbrauchern auf lokaler

Ebene mit einem Landwirt kooperiert.

CSA ist ein Konzept, das in Deutschland

zunehmend auf Interesse stößt. Es

handelt sich um einen Zusammenschluss

von einem landwirtschaftlichen Betrieb

mit einer Gruppe privater Haushalte.

Diese hat sich den Namen „Bottorfer

Gemüse Gemeinschaft“ gegeben. Auf

Grundlage der geschätzten Jahreskosten

der landwirtschaftlichen Produktion

verpflichtet sich die Gruppe von Verbrauchern

dazu, regelmäßig im Voraus

einen festgesetzten Betrag an den Hof zu

zahlen, der mit dem Geld seinen Möglichkeiten

entsprechend wirtschaftet.

Die Abnehmer erhalten im Gegenzug

einen Teil der Ernte sowie gegebenenfalls

weiterverarbeitete Erzeugnisse.

Aber zurück zum Schwein.

Laura bekam ihr „Ziehkind“ Ferkeldame

Luisa zu einem etwas ungünstigen

Zeitpunkt, denn sie und Nils bauen sich

gerade einen Teil des Bauernhofes zu einer

schmucken Wohnung um. Dennoch ist das

kleine Schwein derzeit der ganz große Star.

„Luisa darf ihr Leben bei uns in vollen

Zügen genießen. Sie wurde mit der Flasche

groß gezogen, und am Anfang waren die

Nächte schon ziemlich heftig. Alle drei

Stunden hoch, nach unten in den Stall,

um Luisa die Flasche zu geben. Gott sei

Dank wurden wir dabei auch von Hermann

unterstützt. Jetzt ist das zum Glück vorbei,

und wenn sie nicht gerade Hunger hat

oder zickig ist, dann will sie am liebsten

kuscheln, “ erzählt mir Laura.

Das kleine Ferkel hat Landwirt Hermann

von seinem Hausschwein „Aphrodite“.

Er hatte vorher schon etliche Schweine.

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Fotos: privat, Bersenbrücker Kreisblatt und


SOLIDARISCHE LANDWIRTSCHAFT

Sie trugen Namen wie: Emma, Friederike,

Mathilde, Manfred, Zeus und Herkules.

Aphrodite aber war das Muttertier von

Luisa. Das Schweinchen wurde mit

weiteren Geschwistern am Karfreitag

geboren. Ihre Mutter und auch die

Geschwister von Luisa haben die Geburt

nicht überlebt. Ein angeborener Herzfehler

der Sau hat, so der Tierarzt, zum

Kreislaufzusammenbruch bei der Geburt

geführt. „Die Kleine wäre auch gestorben,

wenn wir sie nicht mit der Flasche

großgezogen hätten. Luisa soll ein festes

Mitglied unserer Tierfamilie werden. Sie

soll später auf Kommandos wie „Sitz”

oder „Platz” hören. Langsam muss ich

über ihre Erziehung nachdenken”, sagt

Laura, lacht, und ihre großen braunen

Augen fangen dabei an zu leuchten.

Lauras Hundedame Pia hat Luisa sofort

in ihr Herz geschlossen.

„Sie hat das kleine Ferkel sehr liebevoll

aufgenommen. Mittlerweile hat sich das

ein wenig geändert, Pia ist anscheinend

etwas eifersüchtig, da Luisa gern im

Mittelpunkt steht. Sie nascht auch mal

am Hundefutter, aber zum Glück hat sie

noch nicht damit begonnen, den Garten

auf der Suche nach Essbarem umzugraben,“

erzählt Laura lachend weiter.

Bei meinem Besuch hat Luisa auch sehr

schnell mein Herz erobert: Sie ist von

Allem begeistert und findet Menschen

und alles, was es so zu Fressen gibt, toll.

Auf der Wiese vor dem Hof fühlt sie sich

pudelwohl. Sie rennt gutgelaunt durch

die Gegend und quietscht, wenn sie

gekrault wird.

Es ist schön, ein so glückliches Schwein

zu sehen. Ich überlege allen Ernstes,

ob ich mir lieber einen Hund oder ein

Schwein zulegen würde. Nach allem,

was man so hört, sind Schweine ausgesprochen

sauber, schlau sind sie sowieso,

und wahrscheinlich ist das Zusammenleben

mit ihnen auch leicht, weil einem

beim Spazierengehen nicht auf Schritt

und Tritt von schlechtgelaunten Leuten

„Hier herrscht Leinenzwang!“ entgegengeknurrt

wird.

Aber was würde meine Frau wohl dazu

sagen, wenn ich mit einem Schwein auf

dem Arm bei uns zu Hause auftauchen

würde…

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Ausgabe Sommer 2018 mq | 11


Das Artland-Magazin.

Ein Schloss

im Dornröschenschlaf

Es Wartet darauf, gerettet zu werden...!

12 | mq Ausgabe Sommer 2018


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Ausgabe Sommer 2018 mq | 13


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14 | mq Ausgabe Sommer 2018


VERLASSENE ORTE

Verlassene Schlösser, die noch im

Verfall von der einstigen Pracht

ihrer lange verflossenen fürstlichen

Bewohner künden, erwartet man

eigentlich eher auf dem Gebiet der

ehemaligen DDR. Doch leider gibt es ein

solches Gemäuer auch im Münsterland, und

wer schon immer von einem Märchenschloss

geträumt hat, der könnte, wenn er das nötige

„Kleingeld“ hat, seinen Wunsch erfüllen:

Schloss Senden im Kreis Coesfeld, eines der

vielen Wasserschlösser der Gegend. Es liegt

nur ein paar Kilometer vom Touristenmagneten

Burg Hülshoff entfernt auf einer großen

Insel, umgeben von einer breiten Gräfte und

dem baumbestandenen ehemaligen Ringwall.

Die U-förmige Anlage liegt, umgeben

von Wassergräben, die der nahe Fluss Stever

speist, in einem großzügigen Park.

Das ehrwürdige Wasserschloss blickt mittlerweile

auf über tausend Jahre Geschichte

zurück und wurde seinerzeit ursprünglich als

Lehen des Bischofssitzes Münster errichtet.

Im Laufe der Jahrhunderte waren sowohl der

Ort als auch die Burg selbst häufig Schauplatz

verschiedenster Fehden und kriegerischer

Auseinandersetzungen. Belagerung,

Plünderung und Wiederaufbau tauchen in

der langen Geschichte des Schlosses immer

wieder auf.

Zuletzt wurde das Schloss circa 15 Jahre lang

als Hotel mit Restaurant und Spielcasino

genutzt. Dann ist das damalige Besitzerehepaar

gestorben.

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Das Anwesen gehört jetzt einer Erbengemeinschaft,

die bislang ergebnislos nach

Investoren sucht. Seit Ende der 1990er Jahre

wird das Wasserschloss nur sporadisch

gepflegt. Einer der Miteigentümer des

Schlosses sieht sogar den Abriss des stark

sanierungsbedürftigen Gebäudes als einzige

verbleibende Alternative. Da das Schloss

Senden teilweise leer steht und verfällt, hat

sich 2007 die Initiative „Schloss Senden“

gegründet und hilft so gut es geht, aber die

Suche nach einem Nutzer für das Schloss

dauert an. So liegt das barocke Schloss weiter

in seinem Dornröschenschlaf.

Der Park rund um das Schloss ist öffentlich

zugänglich. Doch auch im denkmalgeschützten

Park sind dringend Pflege- und Instandsetzungsmaßnahmen

notwendig, um das

gartenkulturelle Erbe langfristig zu erhalten.

Auf den Schlosshof kommt man allerdings

nicht, bzw. nur zu besonderen Gelegenheiten,

wie dem Schlösser- und Burgentag. Einige

Räumlichkeiten stehen sogar für Tagungen,

Workshops oder Feste wie Hochzeiten, Jubiläen

und Betriebsfeiern zur Verfügung.

Mehr Info unter:

www.muensterland-tourismus.de/sendenschloessertag-schloss-senden.

Fahrt doch mal hin und schaut es euch an.

Solange es noch geht!

Text/Fotos: Detlef Bülow

Ausgabe Sommer 2018 mq | 15


Das Artland-Magazin.

Landesgartenschau

in Bad Iburg

noch bis zum 14. Okt. 2018

LaGA Bad Iburg

von Alexandra Lüders

DER NEUE ZAUBER...

Bunte Blumenbeete, verzauberter Wald, Baumwipfelpfad, Jazz auf der Bühne, Sonne pur und sogar Glücksspaziergänge.

Natürlich wird erst zum Schluss abgerechnet, aber die herrliche Lage der sechsten niedersächsischen Landesgartenschau im

Schatten des Bad Iburger Schlosses und vor allem der gelungene Übergang aus dem Garten heraus, hinein in die Waldnatur machen

den ganz besonderen Reiz dieser Landesgartenschau aus. Hier sind dem Veranstalter und den Akteuren etwas richtig Gutes

und sehr Sehenswertes gelungen.

Elf Gärten sind rund um den Europaplatz und –garten oberhalb der Blütenterrassen angeordnet. Die Fachverbände Garten-,

Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen und Nordrhein-Westfalen stellen hier das Können der Mitgliedsbetriebe

eindrucksvoll zur Schau.

Die Betriebe zeigen trendige und inspirierende Gartenideen. Die Gestaltung ist bei sieben der elf Gärten überwiegend formal

strukturiert. Das gilt auch für den Rosengarten vor dem Jagdschloss. Dieser zeige eine formale, an barocke Gestaltungsformen

erinnernde Struktur, die modern übersetzt ist. Trends und Ideen, die die Besucher mit nach Hause nehmen können.

Bei organisierten Gästeführungen berichten zertifizierte Gästeführer den Besucherinnen und Besuchern Wissenswertes über die

Verwandlung der neu geschaffenen Parkanlagen. Die Gäste „tauchen ein“ in die Geschichte und Gegenwart Bad Iburgs und hören

Interessantes über neue Themen wie „Kneipp cool“ – das ist modernes und selbstbestimmtes Gesundheitsmanagement - und das

Trendthema „Waldbaden“. Bei einem kurzweiligen Spaziergang zeigen sie den Besucherinnen und Besuchern den „neuen Zauber“

der kleinen Stadt am Teutoburger Wald.

Im neu inszenierten rund 17 Hektar großen Waldkurpark überraschen vierzehn wie verzaubert wirkende Lichtungen und weitere

Plätze die Besucher mit ebenso humorvollen wie entspannenden oder künstlerischen Installationen. So begegnet man beispielsweise

einem geschmückten Weihnachtsbaum, blauen Schafen, einem Klavier, einer Meditationsjurte und Spielpilzen. Der barrierefreie

Bad Iburger Baumwipfelpfad ist eines der Highlights dieser Gartenschau und zeigt in den Stationen auf seinen 440 Metern

Brückenlänge vielfältige Informationen über Natur, Geologie, Geschichte und Waldpersönlichkeit.

Eine fast 1000-jährige Geschichte, vielfältige Kultur und viel Charme - der Kneipp-Kurort nimmt Gesundheit und seelisches wie

körperliches Wohlbefinden seiner Bewohner und Besucher neu in den Blick. Das Thema „Wasser“ ist allgegenwärtig, auch im

Motto „Tauch ein!“ Doch nicht nur in die Kneippschen Wassertretbecken können die Besucher in diesem Sommer (ihre Füße) tauchen…

Sie tauchen ein in eine andere, blumenreiche Welt. Die Verbindung zur charmanten Innenstadt bildet der Charlottenseepark

mit der GiroLive Bühne und attraktiven Veranstaltungsangeboten. Das „Blaulicht-Wochenende“ (9. und 10. Juni) beispielsweise

beeindruckt Alt und Jung mit dem Können der Blaulicht-Helfer, von Feuerwehr, Polizei und Maltesern bis zu Technischem

Hilfswerk (THW).

Ein Kinderwochenende zielt vor allem auf die jüngeren Besucher – der

UNO-Weltkindertag ist zwar am 20. November 2018, doch der Deutsche

Weltkindertag findet am Donnerstag, den 20. September 2018 statt, und

am Wochenende darauf gehört die Landesgartenschau frei nach Herbert

Grönemeyer „ganz in Kinderhände“ mit Spielaktionen und Kinderkonzerten

(22. und 23. September). Auch eine zünftige Sommerferien-Party (14.

und 15. Juli) verspricht großes Kindervergnügen.

Über eine Spange mit den Blütenterrassen sind die Flächen „Am Kurgarten“

mit Blumenhalle, Themengärten, dem Beitrag der Friedhofsgärtner „Friedhof

und Denkmal“ oder dem Kirchenbeitrag fußläufig an die Parks und die

Innenstadt angebunden. Kompakt und gut erreichbar!

Die Landesgartenschau macht Bad Iburg erneut zu einem attraktiven

touristischen Ziel, das bislang schon mit Aktivitäten wie Wandern und

sportlichem Radfahren punktet. Kulturelle Veranstaltungen und allein drei

Museen sowie die Nähe zu den Friedensstädten Münster und Osnabrück

flankieren dieses Angebot. Eine vielseitige Gastronomie, inhabergeführte

Geschäfte und ein historischer Ortskern mit Flair locken die Gäste.

Bislang ist der Landesgartenschau auch der Wettergott gewogen, so hat

diese etwas andere Landesgartenschau das Zeug dazu, ein Sommermärchen

zu werden.

16 | mq Ausgabe Sommer 2018

INFOBOX

LaGa Bad Iburg 2018

Landesgartenschau

vom 18. April bis 14. Oktober 2018

täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr

Infos zu Eintrittspreisen und Führungen:

www.laga2018-badiburg.de

info@laga2018-badiburg.de

Facebook @laga2018

Familienfreundliche Eintrittspreise:

Erwachsene Tageskarte Dauerkarte

18,50 € 120,00 €

einschl. eigene Kinder oder Enkel bis 17 Jahre

Gruppen ab 20 Pers.

pro Pers 15,50 €

Foto: Landesgartenschau Bad Iburg

Unter dem Motto – „Der neue

Zauber“ richtet Bad Iburg bis zum 14.

Oktober auf einem 25 Hektar großen

Gelände die sechste niedersächsische

Landesgartenschau aus. Die Schau

fasziniert mit 3000 Quadratmeter

Wechselbepflanzung, elf Themengärten,

Blütenterrassen, einem 17 Hektar

großen Waldkurpark und einem

Baumwipfelpfad, der für fünf Millionen

Euro barrierefrei errichtet wurde

und dem Kurbad auch zukünftig

erhalten bleiben soll. „Wir erwarten

500 000 Besucher, die aus Nordrheinwestfalen

und Niedersachsen in


Iburg

So sehen glückliche Gewinner aus:

Janika Hölscher aus Bippen

Foto: Landesgartenschau Bad Iburg

LAGA BAD IBURG

Scharen hier anreisen. Schon am ersten

Wochenende (18. April) waren 18 000

Gäste hier. Auffällig ist, dass auch viele

junge Leute hierherkommen“, berichtet

die Pressesprecherin der LaGa, Imma

Schmidt. Zahlreiche Besucher bummeln

super entspannt den ganzen Tag über

die Schau, relaxen auf Ruhebänken und

aufgestellten Sitzkissen im Charlottenseepark

(Innogy-Beach) vis à vis des

Schlosses. Auch der Waldkurpark bietet

nicht nur bei heißen Temperaturen eine

hohe Aufenthaltsqualität. An 180 Tagen

finden 1500 Veranstaltungen wie ein

Kneipp-, ein Wald- (11.-12. August) und ein

Kinderwochenende sowie das Landtrachtenfest

auch mit regionalen Akteuren

aus dem Nordkreis statt. So traten unter

anderen der Artländer Trachtenbund

sowie die Schockländer Volkstanzgruppe

aus Bippen im regionalen Pavillon auf

und die Bippenerin Janika Hölscher aus

Geeste-Dalum gewann im niedersächsischen

Floristenwettbwerb die „Silberne

Rose“. Ihre höchste Punktzahl erzielte die

25-jährige mit einem Tischschmuck zum

Thema „Kräuter“. Sie darf am 18. und 19.

Ausgabe Sommer 2018 mq | 17


Diakonische Stiftung

st.Sylvesterstift

Ev. Alten- und Pflegeheim gGmbH

st.Sylvester

Wohnen in der Pflege-Senioren-WG

Grüne Straße

Grüne Straße

18 | mq Ausgabe Sommer 2018

Tagespflege

· Alten- und Pflegeheim

· Kurzzeitpflege

· Verhinderungspflege

· Betreutes Wohnen

· Seniorenmittagstisch

Ansprechpartner:

Joachim Minneker (Geschäftsführer)

Dirk Tschritter (Pflegedienstleiter)

St. Sylvester gGmbH

Grüne Straße 24

49610 Quakenbrück

Tel.: 05431 – 900 0

info@sylvesterstift.de

www.sylvesterstift.de


Ausgabe Sommer 2018 mq | 19


August an der Deutschen Meisterschaft

der Floristen in Berlin teilnehmen.

Mit WaldKunst der besonderen

Art verblüffte die Gehrderin Barbara

Jamin-Sassmannshausen in einem Landartprojekt,

in dem sie gemeinsam mit

Schülern des Kunstleistungskurses des

Iburger Gymnasiums aus Ästen, Zweigen

und Moos die Linie eines Hanges

aufgenommen und nachgezeichnet

hatte. Das eindrucksvolle Ergebnis soll

sich während der Gartenschau unter

dem Einfluss der Witterung verändern

– als Symbol der Vergänglichkeit. Die

Niedersächsischen Landesforsten sind

in Iburg nicht nur mit dem Waldkurpark

und vielen Installationen auf den Waldlichtungen

vertreten. Sie haben auf

einer Lichtung ein „Grünes Klassenzimmer“

aus naturbelassenem Robinienholz

eingerichtet. Hier agiert u. a. eine

Waldpädagogin zwei Mal pro Woche,

um Grundschulklassen sowie den Jahrgängen

4 bis 6 den Lebensraum Wald

mit Tieren und Pflanzen nahezubringen.

Eine Attraktion für Alt und Jung ist der

fast 600 Meter lange und zehn bis 28

Meter hohe Baumwipfelpfad, der über

eine Treppe oder per Aufzug zu erreichen

ist. Die holzverkleidete Stahlkonstruktion

erlaubt einen atemberaubenden

Ausblick auf das gesamte Ausstellungsgelände,

das Schloss, 15 Erlebnisstationen

und auch 630 kartierte Bäume. Einige

von ihnen sind rund 250 Jahre alt und

haben einen Durchmesser von mehr

als einem Meter. Viele Fledermausarten

sind hier zu Hause. Eine super Resonanz

erfahren auch die sechs Themenführungen

(darunter eine Barfußführung)

und die Entdeckungstour für Kinder mit

Infos zu Flora und Fauna. Wer sich für

die Grabpflege der Zukunft interessiert,

wird im Bereich „Friedhof und Denkmal“

von den Mustergräbern begeistert sein.

Sie sind ein Ausdruck der modernen, sich

wandelnden Trauerkultur. Denn Grab

und Grabstein sind perfekt aufeinander

abgestimmt und spiegeln Aspekte der

Persönlichkeit des Verstorbenen. Auf

der Schau haben 30 Friedhofsgärtner 30

Grabstellen gestaltet, während die Landesinnung

der Steinmetze die Grabmale

zur Verfügung gestellt hat.

Im Memoriam-Garten und in der Bestattungsform

„NaturRuh“ sind die Areale

farbenfroh und insektenfreundlich. Auf

der eintrittsfreien Tegelwiese fordern

ein Feuchtbiotop, eine Wildblumenwiese,

ein Insektenhotel, ein Wassererlebnisbereich,

eine Kneippbewegungsanlage

und eine Kolbachrevitalisierung zum

Ausprobieren und Handeln heraus.

Die Kassen der Landesgartenschau

haben von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der

Aufenthalt ist bis zum Einbruch der Dunkelheit

gestattet. Eine Tageskarte kostet

18,50 Euro für Erwachsene und fünf Euro

für Kinder/Jugendliche ab sechs Jahren.

Über familienfreundliche Sonderpreise

informiert das Internet unter

www.laga2018-badiburg.de

20 | mq Ausgabe Sommer 2018


kaufe ich am besten

PFLANZEN

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Fotos: Alexandra Lüders

Ausgabe Sommer 2018 mq | 21


Heimat

Das Artland-Magazin.

Jeder versteht unter Heimat etwas anderes.

„Heimat“, dieses urdeutsche Wort, das

in andere Sprachen schwer zu übersetzen

ist und politisch oft missbraucht

wird.

Wenn ich unter Freunden frage, was

versteht ihr unter Heimat, dann dauert

es nie lange, bis sie zu erzählen beginnen.

Heimat ist der Ort, an den sie gern

zurückkehren, von wo auch immer sie

gerade kommen. Der Ort, an dem sie

sich geborgen fühlen, an den sie denken

und von dem sie träumen, wenn sie

nicht dort sein können.

Für mich sind es meine Kindheitserinnerungen,

der Ort, an dem ich

aufgewachsen bin, die ersten Schritte

machte, sprechen lernte, und dann war

da noch der erste Kuss. Es sind die ersten

Erfahrungen, der vertraute Raum;

das sind die Nachbarn und Freunde, das

leckere Essen, die gewohnten Feste, die

Sicherheit des Daseins in der Elternwelt,

das Paradies der Erinnerung, aus

dem man angeblich nicht vertrieben

werden kann.

An Heimat zu denken lässt in mir ein

warmes Gefühl aufsteigen. Es sind die

Menschen, die ich kenne und die, die

mich kennen. Der Bäcker um die Ecke,

dessen frische Brötchen ich in jedem

Urlaub vermisse. Es sind aber auch die

Gebäude, das Land, die Wiesen, die

Flüsse und die Seen in der näheren

Umgebung.

Am stärksten spüre ich das Gefühl,

wenn ich für ein paar Tage nicht zu

Hause war. Egal wie schön es an einem

Urlaubsort war, egal wie viel besser

das Leben dort scheinbar ist und wie

schlecht mir dann die Umstände hier

erscheinen. Sobald ich aber mein gewohntes

Umfeld erblicke, überkommt

mich sofort ein Gefühl der Glückseligkeit.

Hier fühle ich mich wohl, hier will

ich sein.

Wenn ich entspannen will, dann kann

ich das hier, denn unsere Region ist seit

jeher für ihre schöne Natur bekannt.

Das Artland und die nähere Umgebung

haben alles, was man braucht. Gut, das

Wetter ist manchmal etwas wechselhaft,

und die Sonne spielt gern auch

mal Verstecken. Aber die verschiedenen

Jahreszeiten und die nahegelegenen

Ausflugsziele haben alle ihren Reiz.

Manchmal bin ich schon vor dem Sonnenaufgang

unterwegs zum Dümmer,

der auf amtlichen Wegweisern auch als

Dümmer See bezeichnet wird. Der See

ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher.

Nach der Eindeichung des Sees

zwischen 1939 und 1953 verschlammte

das Gewässer zusehends, das Wasser

trübte sich stark ein, Unterwasserpflanzen

starben ab - eine Folge der

intensivierten Landwirtschaft und des

Torfabbaus im Umland des Dümmers.

Ein Sanierungskonzept, das in Kürze

umgesetzt sein wird, wird dem Dümmer

wieder saubereres Wasser verschaffen.

Aber auch heute schon ist das Wasser

viel klarer geworden - eine Folge des

verringerten Fischbestandes.

Der Deich, der rund um den See läuft, ermöglicht

ein ausgiebiges Erleben der Natur

am Gewässer und in seinem Umland.

Um den Besuchern reizvolle Einblicke in

die Seelandschaft zu ermöglichen, wurden

Lehrpfade und Aussichtsplattformen

eingerichtet. Schon vor der Eindeichung

des Dümmers 1953 zog der See Badegäste

und Segler an. Heute werden weite

Bereiche des Ostufers von Hafenanlagen

und von Badestränden eingenommen.

Der Dümmer lässt sich auf vielfältige

Weise erleben: Auf einer Wanderung, einer

Kanutour, einem Segelboot, auf einer

Radtour, oder Sie schließen sich einfach

einer der geführten Wanderungen an.

Das Naturerlebnismanagement des Naturparks

Dümmer und die naturkundlichen

Einrichtungen in der Region bieten

regelmäßig spannende Exkursionen mit

ganz unterschiedlichen Themenschwerpunkten

an.

Wir fertigten Türen und Fenster

auch für denkmalgeschützte Gebäude!

22 | mq Ausgabe Sommer 2018

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HÜHNER PAULA

Der Ort Lembruch mit seiner schönen

Deichpromenade und seinem maritimen

Flair ist ein Ausflugsort mit vielfältigen

Freizeit- und Gastronomieangeboten,

Dümmer-Museum, Bootsvermietungen,

Stränden u. v. m. Auch der malerische

Urlaubsort Hüde mit seinen alten reetgedeckten

Niedersachsenhäusern und brütenden

Storchenpaaren ist ein hübscher

und charmanter Ort mit Angeboten für

Jedermann. Die Naturschutzstation zeigt

eine sehenswerte Dauerausstellung und

ist ein idealer Ausgangspunkt zum 4,5

km langen Naturerlebnispfad und nicht

zu vergessen, der Olgahafen. Er ist der

einzige Rastpunkt am Dümmer-Westufer

und mit seiner Gastronomie, der Bootsvermietung,

der Aalräucherei und dem

Kinderspielplatz ein Magnet für jeden

Touristen. Ausgabe Sommer 2018 mq | 23


Das Artland-Magazin.

24 | mq Ausgabe Sommer 2018


NATUR & FREIZEIT

ist, vieles möglich zu machen

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Frank Höfener-Esch-Str. Kottmann 6, 49626 Berge

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Tel. 05435 431 6, 49626 Berge

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Etwas näher liegt der Alfsee-

Ferienpark, und der hat so

einiges zu bieten. Auch hierher

fahre ich sehr gerne zum

Fotografieren. Der Ferienund

Erholungspark ist aber auch ein

Paradies für Familien. Das beliebte

Ferien- und Ausflugsziel wurde vor

einigen Jahren zum Naturschutzgebiet

erklärt, doch Sport & Spaß

gibt’s trotzdem, und das Freizeit- und

Erlebnisangebot ist vielseitig und

interessant: Sandstrand, Wasserski,

Indoor Fun Center, Kartbahn, Kinderautoland,

Erlebnis-Land Irrgarten,

Streichelzoo, E-Bike- und Fahrrad-

Verleih und Spielplätze; außerdem

bietet das Alfen-Saunaland eine sagenhafte

Wellness-Welt, in der man

sich verwöhnen lassen kann. Gäste

aller Altersstufen kommen am Alfsee

auf ihre Kosten. Ob Wandern oder

Radfahren, ausgezeichnete Strecken

sowie mobile Navigationsgeräte führen

Sie zu den beliebten Sehenswürdigkeiten

im Osnabrücker Land.

Wie zum Beispiel nach Kalkriese.

Denn in unmittelbarer Nähe des Alfsees

schlugen die Germanen im Jahre

9 n. Chr. in der berühmten Varusschlacht

das römische Heer. Museum

und Park Kalkriese zeichnen dieses

Ereignis nach. Cafés und Restaurants

mit regionaler Küche laden auf der

Route zum Rasten und Verweilen ein.

Ausgabe Sommer 2018 mq | 25


Das Artland-Magazin.

Nun ja, es zieht mich immer

wieder zum Wasser, und

so fahre ich auch schon

mal in die entgegengesetzte

Richtung zur

Thülsfelder Talsperre. Sie ist ein Stausee

zwischen Cloppenburg und Friesoythe

im Oldenburger Münsterland und

grenzt an die Gemeinden Friesoythe,

Garrel und Molbergen. Der Stausee

wurde zwischen 1924 und 1927 errichtet,

um die Uferregionen der Soeste vor

Überschwemmungen zu schützen. Das

Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre

weist ein hervorragend ausgebautes

Radwegenetz auf. Egal, ob Sie zu einer

Tagestour aufbrechen möchten, eine

mehrtägige Rundtour planen oder mit

einer Gästeführerin die historischen und

sagenumwobenen Plätze aufsuchen, in

der idyllischen Region kommt jeder auf

seine Kosten und wird begeistert sein.

Durchatmen und sich entspannen, aber

auch aktiv sein und etwas erleben – das

sind die Erwartungen an einen gelungenen

Ausflug. Das Erholungsgebiet

Thülsfelder Talsperre kann sie spielend

erfüllen. Denn die schärenartige Seenlandschaft

der einzigen norddeutschen

Talsperre gehört mit ihrer ungeahnten

Natürlichkeit zu den schönsten Ferienregionen

im Nordwesten Deutschlands.

Ob bewegungshungrig, kulturinteressiert

oder erholungssuchend, ob ausgedehnter

Urlaub oder Kurztrip, ob als Paar

oder mit Kindern, die Talsperre macht

jede Form der Reisegestaltung möglich.

Zahlreiche Rad- und Wanderwege,

idyllische Angelreviere, Kletterwald und

Golfpark ermöglichen Bewegung im

Einklang mit der Natur. Action finden

Besucher im Tier- und Freizeitpark Thüle,

vergangene Lebenswelten wiederum im

Museumsdorf Cloppenburg. Ausgiebig

toben können Kinder im Spielpark Molli

Bär. Die Gastronomie rund um die Talsperre

sorgt für das leibliche Wohl.

26 | mq Ausgabe Sommer 2018


NATUR & FREIZEIT

Fotos: Detlef Bülow

Natürlich sind die Orte, die ich hier aufgelistet habe, nur ein kleiner Teil „meiner Heimat“. Aber

der Fantasie bei der Freizeitgestaltung in unserer schönen Region sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn ich mir meine Fotos ansehe, ist Heimat für mich ein ganzes Bündel an Erinnerungen. Heimat

ist ein wesentlicher Teil von mir. Hier bin ich geboren, hier habe ich das Gefühl der Zugehörigkeit,

hier gehöre ich hin, egal, wie ich bin, egal, ob ich auch mal etwas falsch mache, ich gehöre

trotzdem dazu. Heimat ist für mich aber auch mein Zuhause, meine Familie und vor allem meine

Frau, ohne die ich nur ein halber Mensch wäre.

So wie mir geht es auch vielen anderen Menschen. Heimat ist der Ort, an dem sie schon immer

gelebt haben! Oder der Ort ihrer Herkunft, an dem sie sich für ihr Dasein nicht rechtfertigen

müssen! Heimat kann aber auch ein Ort des Ankommens sein! Oder ist Heimat überhaupt nur

eine Sehnsucht?

Heimatgefühle wecken kann vieles.

Wie klein dieses Wort und wie groß doch seine Bedeutung ist!

Detlef Bülow

Ausgabe Sommer 2018 mq | 27


BY THE

Einmal im Jahr ist die

niedersächsische Provinz

der Nabel der Reggaewelt.

28 | mq Ausgabe Sommer 2018


RIVERS OF

BERSENBRÜCK!

Neueröffnung

in der Koppelstraße!

Koppelstraße 1 | Quakenbrück | 05431_900603

REGGAE JAM 2018

Wann? 03.-05. August 2018

Wo? Klosterpark Bersenbrück

Preis? WEEKEND-TICKET 75€

für 3 Tage incl. Camping

www. reggaejam.de

Meist werden die Bürgersteige in Bersenbrück

gar nicht erst runtergeklappt,

aber am ersten Wochenende

im August flirrt die Luft vor karibischer

Lebensfreude. Auf der Kuhweide hinterm

Ort ist eine riesige bunte Zeltstadt entstanden

und hat die Einwohnerzahl zu doppelter Größe

hochschnellen lassen.

Im malerischen Klostergarten zwischen altehrwürdigen

Fachwerk-Fassaden und dem beschaulich

dahin plätscherndem Flüsschen Hase, geben

sich die Stars der internationalen Szene, Veterans

und Newcomer auf zwei großen und mehreren

kleineren Bühnen und Soundstations die Ehre

und begeistern Besucher aus ganz Europa.

Doch nicht nur die musikalische Qualität und die

exotischen Gäste machen das Reggae Jam so

besonders: Auch das kleine Städtchen selbst hat

einen großen Anteil daran, dass die Atmosphäre

hier so reggaemagic ist: Ganz Bersenbrück ist

im Reggae Jam-Fieber und begrüßt die illustren

Besucher mit einer absolut umwerfenden Gastfreundschaft,

die in der Festival-Szene ihresgleichen

sucht.

Als Initiator Bernd Lagemann aka Sheriff vor nem Vierteljahrhundert für das erste Reggae Jam

eiwarb,

stieß er bei den Stadtvätern noch auf Skepsis.

Inzwischen ist das Festival zu einem wichtigen

Wirtschaftsfaktor geworden und die ganze

Stadt macht mit. Kein Festival ist beliebter bei

den Reggaeheads, keines charmanter. Und auch

im 25. Jahr heißt es wieder: „Bersenbrück, are you

ready?“ Und Bersenbrück breitet die Arme aus

und heißt den Vibe willkommen.

Annette Riestenpatt

Foto: Veranstalter |

Hintergrundfoto: Kosta Giddens

Ausgabe Sommer 2018 mq | 29


Das Artland-Magazin.

GÖTTER

GLAUBE UND

GERMANEN

28.4. – 28.10.2018

Venner Straße 69 | 49565 Bramsche | www.kalkriese-varusschlacht.de

Neue Sonderausstellung

in Museum und Park Kalkriese

Anz_Germanen_Artland Magazin_190x130.indd 1 06.06.18 11:52

In der Sonderausstellung

GÖTTER, GLAUBE UND

GERMANEN ermöglichen

einzigartige Exponate aus dem

Nationalmuseum in Kopenhagen

und weiteren Häusern aus Europa

einen umfassenden Überblick

über die Erkenntnisse zum

Glauben und der religiösen Praxis

der Germanen in Norddeutschland

und Dänemark im 1. Jahrtausend

nach Christus.

30 | mq Ausgabe Sommer 2018

Ausgangspunkt der Ausstellung

sind die Forschungsgrabungen der

letzten Jahre an den dänischen

Fundplätzen Hoby, Gudme und

Tissø. Die Ergebnisse zeigen auf

beeindruckende Weise die enge

Verflechtung von politischer

Herrschaft und Religion. Unter römischem

Einfluss etablierte sich in

Nordeuropa eine gesellschaftliche

Führungsschicht, deren Vertreter

in so genannten Herrenhöfen mit

angeschlossener Kulthalle lebten.

Die Architektur dieser Ensembles

ist erstaunlich gleichförmig und

weicht von den bisher bekannten

Hausformen ab. Bisher wussten

wir kaum etwas über die religiöse

Praxis, über Sakralbauten und

-plätze sowie über die soziale

Funktion und Organisation der

Religion. Unsere Kenntnis von

der vorchristlichen Religion war

bislang weitgehend geprägt von

hoch mittelalterlichen Überlieferungen

hristlicher Autoren, die

von blutrünstigen Opfern und

diabolischen Göttern berichteten.

Umfangreiche Ausgrabungen

der letzten Jahre in Skandinavien

revidieren dieses Bild und liefern

neue Erkenntnisse.

Die Sonderausstellung

„GÖTTER, GLAUBE

UND GERMANEN“ ist in

Kooperation mit dem Archäologischen

Museum in Frankfurt

und Dänischen Nationalmuseum

in Kopenhagen entstanden. Ein

Programm aus Vorträgen, Führungen

und Angeboten für Familien

und Ferienkinder begleiten die

Ausstellung.

Die Silberbecher von Hoby im Blick: (v.l.) Vanessa Charlotte Heitland M.A., Museumsleiterin Museum Bad Pyrmont, Dr. Joseph Rottmann,

Geschäftsführer VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land und Dr. Heidrun Derks, Museumsleiterin VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land.

Die neue Sonderausstellung „Götter, Glaube und Germanen“ in Museum

und Park Kalkriese. © Varusschlacht im Osnabrücker Land, Foto: Hermann Pentermann

Götter aus Kalkriese –

ein Tag in der Schnitzwerkstatt

Vom 30. Juli bis 10. August ist im

Museumspark Kalkriese Kreativität

gefragt! Mit dem Osnabrücker

Holzbildhauer Franz Greife entstehen

hölzerne Götterbilder nach

dem Vorbild germanischer Götterfiguren,

sogenannter Idole. Welches

»Idol« ein jeder sich schnitzt

– ob Odin oder den Gott der Hausaufgaben

– bleibt ganz der schöpferischen

Freiheit überlassen. Kinder

und Jugendliche ab 10 Jahren,

Familien und andere Kleingruppen

haben ab sofort die Möglichkeit,

sich für diese Ferienaktion anzumelden.

Die Ergebnisse der kreativen

Arbeit werden während der

Veranstaltung »Forum Kalkriese«

am 29. und 30. September 2018

präsentiert.

30. Juli bis 3. August und 6. bis 10. August, jeweils 10:00 bis 16:00 Uhr

Das Angebot ist unentgeltlich. Teilnehmer zahlen nur den Eintritt.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Tel. 05468 9204-200 oder

E-Mail an: fuehrungen@kalkriese-varusschlacht.de.


DÖNKES AUS QUAKENBRÜCK

Von Handwerkern und Beamten

von Wolfgang Bergfeld

In den Köpfen vieler Bürger hat sich

unauslöschlich die Ansicht festgesetzt,

dass in deutschen Dienststellen Beamte

und Angestellte nur daran interessiert

sind, genüsslich ihren Kaffee zu schlürfen,

dabei ihre Stullen zu mümmeln und

die Tageszeitung zu lesen. Und das ungestört.

Sollte doch einmal jemand diese

wichtigen Tätigkeiten zu unterbrechen

wagen, wird ihm schnell deutlich gemacht,

das nicht der Bedienstete für den

Bürger da ist, sondern umgekehrt. Mit

Humor sein Ziel zu erreichen ist völlig

zwecklos, auf Ämtern sitzen nur muffelige

Menschen bar jeglichen Humors.

Ich kann das nicht bestätigen. Als Handwerksmeister

hatte ich sehr viel mit

Behörden zu tun und die Behandlung die

ich erfahren habe, war stets freundlich,

korrekt und zuvorkommend. Genau wie

man selbst einer ist, sitzt einem dort ein

Mensch gegenüber, mit allen Vorteilen

und Schwächen, die man nur zu gut von

sich selber kennt. Nicht immer ist man

sorgenfrei und gut gelaunt und gelegentlich

drückt einen „dat arme Deer“,

wie der Westfale zu sagen pflegt. Dann

ein gut gelauntes Gesicht zu zeigen ist

fast unmöglich. Und wenn einem dann

„einer komisch kommt“, ist ein jeder

Mensch schnell konfliktbereit. So sind

wir nun mal.

Eine überaus lustige Geschichte mit der

Deutschen Bundesbahn erlebte mein

ehemaliger Lehrmeister Wilhelm Schagemann.

Irgendwann in den 70er Jahren

blätterte er im alten Hauptbuch seines

Vaters, des Firmengründers der Tischlerei

Schagemann, später Wolsterman, heute

Bergfeld, Inh. Ristok. In diesem Buch fand

er ein zusammengefaltetes Schriftstück,

das seine Aufmerksamkeit erregte. Es

handelte sich um eine Rechnung an die

Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn

Direktion, die nie abgeschickt

wurde – schlichtweg vergessen und

somit nie beglichen. Erstaunlich, denn

ein Betrag von 76,67 Mark war damals

kein Pappenstiel.

Immer für einen Scherz aufgelegt

schrieb mein Lehrmeister

an die Deutsche Bundesbahn

als Rechtsnachfolger

der oben genannten Old.

Eisenbahn. In humorvoller

Weise teilte er ihnen mit,

dass eine Rechnung aus

dem Jahre 1904 noch nicht

bezahlt worden wäre.

Da sein Vater aber selbst die

Schuld trüge, da er die Rech-

nung nicht abgeschickt hätte,

und in Anbetracht der langen

Lieber Herr Schagemann

Zeit, die zwischenzeitlich vergangen

wäre, könne er sicherlich keine Ansprüche

mehr geltend machen, sie wären verjährt.

Er schriebe diese Zeilen auch nur,

um die Angelegenheit zum Abschluss zu

bringen und der Deutschen Bundesbahn

Entlastung zu erteilen.

Mit der Antwort, die er einige Wochen

später erhielt, hätte er sicherlich im

Traum nicht gerechnet. Ein persönliches

Schreiben in Reimen, fein recherchiert

und mit einem gehörigen Tatsch Herzblut

geschrieben. Da das Schriftstück

schon sehr verblasst ist, gebe ich den

Text hier noch einmal wieder:

Aus Ihrem Brief haben wir ersehen,

daß wie bei Ihnen noch in der Kreide stehen.

Nun sind wir aber nicht sehr schuldbewusst,

weil der Brief nicht ging ab zur Post.

Ob es wohl mag daran liegen,

daß die Rechnung am „Sedan-Tag“ ward geschrieben.

Da wir unseren Kunden ein guter Partner stets sind,

sollen Sie die Rechnung nicht schreiben in den Wind.

Wir haben uns gedacht für entgangenen Lohn

Ihres Herrn Vaters Schwiegertochter und Sohn

anzubieten eine Fahrt mit der Bundesbahn

zum Harz, zum Rhein oder gar zur Lahn.

Die Bahn kassierte 1904 sieben Pfennig für den km

und nimmt ihnen heute nur das Dreifache ab.

Dagegen sollten wir den Lohn eines Tischlergesellen

je Stunde damals von etwa 25 Pfennig stellen.

Dieser hat sich gar verhundertfacht in 74 Jahren,

da sehen Sie, wie günstig wir heute noch fahren.

Den Rechnungsbetrag von ca. 77 Mark teilen wir durch 7,

schon sind 1100 km abgeschrieben.

Doch da Sie sicherlich auch wollen zurück

in Ihr schönes Städtchen Quakenbrück

teilen wir das Ganze noch einmal durch vier:

275 km in der 1. Klasse für beide präsentieren wir.

Darüber liegt ein Gutschein an.

Gute Fahrt! Ihre Deutsche Bundesbahn.

Ausgabe Sommer 2018 mq | 31


Das Artland-Magazin.

NEUE

SERIE!

Wer kennt noch

dieses gebäude?

Viele Gebäude sind endgültig aus dem

Stadtbild verschwunden.

In dieser Serie wollen wir sie wieder

ins Gedächnis bringen.

Die „Burg“ (Burgmannshof Nr. 6) stand über 400 Jahre im Herzen

von Quakenbrück. 1971 wurde sie abgerissen und auf dem Gelände

das jetzige Altenheim errichtet.

1540 bewohnte Hugo von Dincklage mit Ehefrau G. v. Horne das Gebäude.

Es blieb über 100 Jahre im Besitz der Familie von Dincklage.

1649 hieß der neue Besitzer Franz von Frydag. Von 1682 bis ins 17.

Jahrhundert gehörte Haus, Hof und Ländereien den Freiherrn von

Hammerstein. 1840 übernahm der Bürgermeister Anton Schröder

das Anwesen bis es dann 1912 an die katholische Kirchengemeinde

fiel.

Der Garten

der Burg mit

Blick auf St.

Marien und

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32 | mq Ausgabe Sommer 2018


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Ausgabe Sommer 2018 mq | 33


Das Artland-Magazin.

Ein Garten

ohne Kräuter

ist wie eine

Suppe ohne Salz

Groneicks Küchenkräutergarten

lockt Touristen

von Alexandra Lüders

Als Erika und Bernd Groneick auf ihrem idyllischen Ferienhof in Gehrde am Schnücksort 2 in 2017 einen Kräutergarten

anlegten, wussten sie noch nicht, wie das Thema sie ein Jahr später faszinieren würde. „Ich habe heute Spaß daran, mit

Leuten im Garten zu fachsimpeln. Das ist immer eine Bereicherung“, schwärmt der Zahnarzt von diesem neuen Erlebnisbaustein

auf der historischen Artländer Hofanlage aus dem Jahre 1824. Damals wurde hier noch Landwirtschaft betrieben

und es ist wahrscheinlich, dass die Landwirtin ihre Mahlzeiten mit Kräutern aus dem eigenen Garten abschmeckte. Als

Hauswirtschaftsmeisterin ist auch Erika Groneick sehr daran interessiert, die Kräuter nicht nur in ihre Kochkunst zu integrieren.

Sie hat aus dem duftenden Refugium im Westen des Haupthauses ein neues touristisches Angebot gestrickt und in

ihre kulinarischen Highlights eingefügt. Auch die essbaren Wildpflanzen rund um den Gartenteich werden in Führungen

durch den Küchenkräutergarten einbezogen. Von Allium bis Ziegenkraut sind in dem 200 Quadratmeter großen, von einer

Buchenhecke umsäumten Gartenstück rund 70 Kräuter zu Hause. Die Gartenherrin hat sie alle systematisch beschriftet

und katalogisiert, so dass sie über alle Pflanzen etwas berichten kann. Erika hat sich in Kräuterseminaren und durch Literatur

kundig gemacht: Über Anbau und Pflege der Kräuter sowie ihre Verwendung als Würzmittel und Heilpflanze. Zu gern

schnuppern rund zehn Teilnehmer (Mindestzahl) an Schokominze, Olivenkraut, Lavendel und Lakritztagetes während eines

Rundganges, den sie mit einer 1,5 stündigen „Kräutergarten-Schlendertour“ gebucht haben. Viele andere Kräuter kosten sie

hinterher im Quarkdipp und in der Kräuterbutter, welche Erika Groneick zu frischem Brot anbietet. Eine kürzere Führung

beinhaltet die „Grüne Teezeremonie“. Während des einstündigen Angebotes werden zehn verschiedene Teesorten probiert

. Regelmäßig sind auch Hasetaler Gruppen der Pauschale „Radeln auf Rezept“ bei Groneicks zu Gast. Beim Kochkurs

mit der Ökotrophplogin dürfen sie Kräuter aus dem Garten verwenden. „Manche der Kräuter sind zufällig hier ansässig –

sie sind ein Geschenk der Natur und vermutlich durch Vogeleintrag hier her gekommen“, verrät die Kräuterexpertin.

Auch wenn Groneicks „störende Pflanzen“ von Zeit zu Zeit entfernen, lassen sie manches Kräutlein

wachsen, das sich gut in das Gesamtensemble einfügt. „Im Nachhinein war der Kräutergarten

eine tolle Idee. Man kommt so toll miteinander ins Gespräch. Ich lerne selbst viel dabei und

der Humor kommt auch nicht zu kurz“, erfreut sich Erika Groneick an ihrer innovativen Idee.

Zum Abschluss jeder Führung empfiehlt sie diverse Kräuterfibeln und ihr Lieblingsbuch

„Essbare Wildpflanzen“ (AT Verlag). Für sie wäre ein Garten ohne Kräuter wie eine

Suppe ohne Salz … nicht schmackhaft genug.

Weitere Infos unter www.groneick.de

Anmeldungen unter Telefon 05439/ 1342 oder per E-Mail unter bgroneick@t-online.de

34 | mq Ausgabe Sommer 2018


SENIOREN

Gemeinschafts-

Wohnprojekt

für 5 Personen mit jeweils eigenem Bad und

Küchenzeile sowie „Grüner Mitte“ als Verbindung

zu den Wohnungen auf ca. 450 m 2

Autoservice

vom Profi:

- Inspektion nach

Herstellervorgabe

- Achsvermessung

- Bremsen-Service

- Öl-Service

- Hauptuntersuchung*

- Unfallinstandsetzung

- Glasreparatur

- Einlagerung

- und vieles mehr

* Auch Sondereintragungen nach § 19 Abs. 3 StVZ.

Prüfung durch externe Prüfingenieure der amtlich

anerkannten Überwachungsorganisationen.

„Ich geh´nicht ins Altenheim!“ Dieser Satz wird oft geäußert.

Eine Alternative dazu könnte die Initiative „Gemeinschaftliches

Wohnen in Quakenbrück“ werden. Sie fordert den Mut, sich auf

andere einzulassen. Der Mensch ist ja nicht nur Individuum, er ist

auch gleichzeitig ein soziales Wesen. Um dem gerecht zu werden,

müssen bauliche Voraussetzungen geschaffen werden, sich frei entscheiden

zu können für die eigenen vier Wände oder den Kontakt zu

den Mitbewohnern. Zur Zeit leben 30% aller über 65-jährigen allein

in einem großen Haus. Der Entschluss, sich davon zu lösen und neu

einzulassen, ist oft schwer. Gleichzeitig brauchen junge Familien

Wohnraum. Mit einem „Ministerium für Einsamkeit“ wollen Regierungen

dieses verbreitete Problem angehen. Die Verantwortung

weder staatlichen noch kirchlichen Einrichtungen und auch nicht

den eigenen Kindern zu überlassen ist ein Entschluss, der frühzeitig

gefasst werden will. Haben Eltern dafür gesorgt, dass die Kinder ihr

eigenes Leben leben, können sie sich wieder ihren eigenen Bedürfnissen

zuwenden. Die Einsicht, nichts mit „in die Kiste“ nehmen zu

können, hilft, seine „Sieben Sachen“ zu Lebzeiten zu reduzieren auf

das, was man braucht. Wie auch immer die Finanzierung so einer

Immobilie aussehen würde, es ist eine nachhaltige Investition.

Ein Neubau käme ökologischen Zielen voraussichtlich näher. Die

obige Zeichnung ist erst mal eine Idee. Die Argumente für so ein

Gemeinschafts-Wohnprojekt sind aber vor allem im Miteinander

zu suchen: Gemeinschaft ist die Vorrausetzung, um zu lernen. Die

Versorgung zusammen planen, sich gegenseitig stärken, beistehen,

teilen, austauschen, geben und annehmen lernen wie auch lachen,

spielen, feiern sind Aspekte von Lebensqualität.

Interessenten können sich melden unter Tel.: (05431) 9569452.

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Ausgabe Sommer 2018 mq | 35


Das Artland-Magazin.

Der Feuer-

Salamander

Mini-Drache aus der Urzeit

von Alexandra Lüders

Er wurde berühmt als Firmensymbol „Lurchi“ der Salamander

Schuh GmbH und steht seit 2009 auf der Vorwarnliste

der vom Aussterben bedrohten europäischen

Amphibienart. Die Art des Feuersalamanders ist zwar

besonders geschützt, gilt aber noch nicht als gefährdet.

Sein Verbreitungsschwerpunkt liegt im südniedersächsischen

Berg- und Hügelland. Dazu gehört auch das

Osnabrücker Hügelland – der sogenannte Gehn – ein

kleiner Höhenzug zwischen Bramsche und Ueffeln. In

dieser Region hat auch der Quakenbrücker Naturfotograf

Friedel Zöpfgen die wunderbaren Aufnahmen der

Salamander für uns gemacht. Denn im vergangenen

Jahrzehnt konnte er im Artland keine Salamander mehr

entdecken. Noch 1978 gelangen einzelne Nachweise im

Bereich des Quellsumpfes Börstel und 1985 in Druchhorn.

Bei näherer Betrachtung präsentiert sich der 16 bis 19

Zentimeter lange und bis zu 50 Gramm schwere Lurch

als äußerst interessantes Amphibium. Man unterscheidet

die gefleckte und gebänderte Unterart. Manchmal

gelingt die Zuordnung nur schwer, da es auch gemischte

Populationen gibt und die Rückenzeichnung der Tiere

sehr variiert (siehe Fotos).

Die Quakenbrückerin Pia Oswald

promoviert an der Uni Bielefeld

über Feuersalamander.

Foto: Alexandra Lüders

Pia Oswald entnimmt Larven des

Feuersalamanders aus einem

Gewässer im Kottenforst, um ihr

Leben zu erforschen.

Foto: Pia Oswald

36 | mq Ausgabe Sommer 2018

Die Fotos von Friedel Zöpfgen zeigen

die gebänderten u. gefleckten

Unterarten des Feuersalamanders.

Fotos: Friedel Zöpfgen


NATUR & UMWELT

Am liebsten leben die Feuersalamander in Waldrandlagen von

strukturierten Laub- und Mischwäldern. Hier finden sie ausreichend

Nahrung, Kühle und Bodenfeuchtigkeit. Auch wenn sie in

Nadelwäldern nicht zu finden sind, brauchen die Lurche trockene

Versteckmöglichkeiten wie Totholz, Höhlen, flache Steine,

stillgelegte Bergwerkstollen sowie Nischen zwischen Felsblöcken

und unter Baumwurzeln. Da sie vor allem bei Tag gut versteckt

sind, kann man sie kaum entdecken. Sie können bis zu 100 Meter

am Stück schwimmen, um zum Beispiel überschwemmten

Lebensbereichen zu entfliehen. Die nachtaktiven Tiere sehen in

der Dunkelheit sehr gut, wenn sie Beutetiere, ein Winterquartier

oder Laichplätze suchen, zu denen sie immer gern wieder zurückkehren.

Zu ihren bevorzugten Lebensorten zählen schattenreiche

Friedhöfe, wo efeubewachsene, alte Bäume, bewässerte und

bepflanzte Gräber, Grabsteine, Hecken und Gebüsche ein ideales

Zu Hause für Salamander bilden. Sie werden mit zwei bis vier

Jahren geschlechtsreif und können in Gefangenschaft mehr als

50 Jahre alt werden. Sie paaren sich von April bis September an

Land, am liebsten jedoch im Monat Juli. Das größere Weibchen

kann das Samenpaket des Männchens über Jahre im Körper

speichern und unabhängig vom Sexualpartner weitere Jahre für

Nachwuchs sorgen. Sie ist acht bis neun Monate „schwanger“,

bevor sie bei idealem Salamanderwetter (10 Grad Celsius) 20 bis

40 (25 bis 36 Millimeter) Larven (in Eihülle) in ein Laichgewässer

absetzt. Die Neugeborenen brauchen kühles, nährstoffarmes und

sauerstoffreiches Wasser in schattiger, windstiller Umgebung, um

in drei bis sechs Monaten ihre Metamorphose (Verwandlung) zu

durchlaufen. Salamander verlassen ihre Verstecke bei Regenwetter

auch über Tag und bei leichtem Frost ( minus 5 Grad C). Experten

haben übrigens anatomische Gemeinsamkeiten von heutigen

Schwanzlurchen mit bis zu 80 Zentimeter großen Urformen vor 23

Millionen (Miozän) Jahren gefunden. Diese Art scheint einerseits

sehr anpassungsfähig zu sein, hat aber auch kaum Fressfeinde

dank ihrer „Warntracht“ und giftigen Hautdrüsensekrete aus den

Ohrdrüsen und Rückenporen. Gefahrenquellen liegen für Salamander

eher im Straßenverkehr, in zu hohen Bordsteinkanten und im

Rückgang geeigneter Biotope durch Entwässerungen. Das Fehlen

spezieller Hohlräume und Beutetiere wie Asseln, Würmer, Nacktschnecken

und Insektenlarven bedrohen den Fortbestand dieser

Überlebenskünstler. Aus verschiedenen Gründen sind Feuersalamander

ein interessantes Forschungsobjekt. Deshalb wird die Quakenbrücker

Biologin Pia Oswald in den kommenden drei Jahren

über die Besonderheiten von Feuersalamandern an der Universtität

Bielefeld promovieren. „Wir vermuten, dass es Unterscheide

in Bezug auf Größe, Gewicht und Verhalten der Feuersalamander

gibt. Die Larven werden beispielsweise in Tümpeln schneller erwachsen,

um der sauerstoffarmen Umwelt früher zu entkommen“,

erklärt Oswald. Im Mischwald Kottenforst bei Bonn entnimmt sie

rund 100 Larven aus speziellen Gewässern, um sie in Terrarien der

Universität zu beobachten (siehe Foto). Schon vor 130 Jahren verdeutlichte

der Kieler Forscher Walther Flemming die Kernteilung in

einer Körperzelle (Mitose) an Geweben des Feuersalamanders.

Ausgabe Sommer 2018 mq | 37


Das Artland-Magazin.

Die vielfältige Nutzung erneuerbarer

Energien, z.B. durch

Windenergieanlagen, Photovoltaikanlagen,

thermische Solarkraftwerke,

Wasserkraftanlagen

oder Biomasseanlagen ermöglicht

uns heute bereits eine schadstofffreie

Stromerzeugung ohne fossile oder

atomare Energieträger. Um jedoch

fluktuierende Stromerzeuger der Windenergie-

bzw. der Sonnenenergienutzung

auszugleichen bedarf es innovativer

Überlegungen. Ein Lösungsansatz

sind sog. Kombikraftwerke, die solche

Stromerzeugungsschwankungen

minimieren und die Grundlastfähigkeit

erhöhen. Im Unterschied zu herkömmlichen

Windparks und Solarfarmen bestehen

sie aus einem breiten Spektrum

von Anlagen der Nutzung erneuerbarer

Energien in aufeinander abgestimmter

Größenordnung und strukturierter

Vernetzung an einem Standort. Somit

können sie den individuellen Strombedarfsanforderungen

gerecht werden

und auf Netzschwankungen entspre-

chend reagieren. Wenn zudem noch an

verschiedenen Standorten in Deutschland

derartige Kombikraftwerke durch

ein Stromlastmanagement miteinander

vernetzt werden, können regional

auftretende Windflauten oder fehlende

Sonnenstrahlung weitestgehend

kompensiert werden. Außerdem führt

diese vernetzte Struktur von vielen Einzelanlagen

zu einer bedarfsorientierten

Stromversorgung und Verringerung des

Stromspeicherbedarfes. Gleichwohl sind

Energiespeicher für eine 100 %ige und

Nachhaltige Stromversorgung

mit Kombikraftwerken

aus erneuerbaren Energien

Vernetzte Kombination von Windenergieanlagen,

Photovoltaikanlagen, Wasserkraftanlagen oder

Biomasse-Anlagen sowie Energiespeicher

38 | mq Ausgabe Sommer 2018


ERNEUERBARE ENERGIEN

konstante Stromversorgung aus erneuerbaren

Energien erforderlich. Sie können nicht nur

bei maximalen Sonnen- und Winddargeboten

ungenutzte Stromüberkapazitäten aufnehmen

und dadurch das Abregeln von Windenergie-

und Photovoltaikanlagen verhindern,

sondern im Bedarfsfall natürlich Strom wieder

zur Verfügung stellen. Kurzfristig abrufbare

modular aufgebaute Speicher in unterschiedlichen

Kapazitätsgrößen und Technologien

z.B. auch mit Wasserstoff als Speichermedium

ermöglichen Kombikraftwerken eine kontinuierliche

Energieversorgung. Dadurch werden

weitere Übertragungsnetze in Form von 380

kV-Leitungen wie sie in jüngster Zeit geplant

werden, überflüssig. Neben dem verstärkten

Ausbau erneuerbarer Energien mit dezentraler

Stromerzeugung, dezentraler Stromspeicherung

und dezentralem Stromverbrauch sind

selbstverständlich auch Energieeinspar- und

Energieeffizienzmaßnahmen von großer Bedeutung

für die Energiewende. Sie dient nicht

nur dem dringend erforderlichen Klimaschutz,

sondern verschafft uns mehr Versorgungssicherheit

und Energieunabhängigkeit. Bedauerlicherweise

haben der Ausstieg der Bundesregierung

aus dem Klimaschutzprogramm

und eine Verschärfung der Einspeisvergütung

aus dem Erneuerbaren Energien Gesetz durch

Ausschreibungsmodelle den Zubau erneuerbarer

Energien an Land, der zum großen Teil

von privaten Investoren bzw. Gesellschaften

betrieben wird, deutlich abgebremst. Diese

fatale Entwicklung muss so schnell wie

möglich rückgängig gemacht werden, denn es

wäre unverantwortlich als eine der stärksten

Wirtschaftsnationen mit dem erforderlichen

Technologiepotential so wenig für den Klimaschutz

zu tun.

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INTERESSENGEMEINSCHAFT FRACKING-FREIES ARTLAND

Im Herbst 2016 ließ die Gasindustrie

im Rahmen der Kampagne „Klima

2020“ eine schmelzende Eisskulptur

des Bundestages durch das

Berliner Regierungsviertel fahren.

Mit solchen Aktionen versucht sich die

Gasindustrie immer wieder als Klimaretter

in Szene zu setzen. Von vielen Seiten

wird Erdgas als klimafreundlicher und

grüner fossiler Energieträger oder als

Brücke zu den erneuerbaren Energien bezeichnet,

immer auch mit dem Hinweis,

dass Erdgas bei der Verbrennung 60 %

weniger CO2 ausstoße als Kohle. Hierbei

wird aber völlig ausgeblendet, dass der

Verbrennung zwangsläufig die Gewinnung

vorauszugehen hat – mit ihren

verheerenden klimaschädlichen Wirkungen.

Tatsächlich dient der Energieträger

Gas nicht dem Klimaschutz, sondern

beschleunigt die globale Erwärmung

signifikant.

Erdgas besteht hauptsächlich aus Methan

und bereits geringe Methanemissionen

verleihen Erdgas einen enormen

Treibhausgas-Fußabdruck. Wenn neben

den beim Verbrennen entstehenden

CO2-Emissionen auch die bei Förderung

und Transport anfallenden Methanleckagen

berücksichtigt werden, fällt die

Klimabilanz von Erdgas – wie mehrere

aktuelle Messergebnisse in den USA

bestätigen – deutlich schlechter aus als

zunächst angenommen. Bereits beim

sog. konventionellen d.h. ohne Fracking

gewonnenen Erdgas entweichen

rund 4 % der gesamten Produktion in

die Atmosphäre. Dies geschieht durch

Leckagen und Druckentlastung an der

Förderstelle, während der Lagerung und

beim Transport durch Abnehmer (dies

betrifft auch das Flüssigerdgas, das sog.

LNG). Bei gefracktem Gas (insbesondere

Schiefergas) sind die Methanemissionen

vermutlich drei bis viermal so hoch, das

heißt sie können bis zu 12 % der Gesamtleistung

einer Bohrstelle betragen

(Howarth 2016 „Methan Emissionen - der

Treibhausgas-Fußabdruck von Erdgas“).

Für die Berechnung der CO2-Äquivalente

von Methan wird leider häufig noch der

veraltete Faktor 25 aus dem Bericht von

2007 des Intergovernmental Panel on

Cimate Change (IPCC, Zwischenstaatlicher

Ausschuss für Klimaänderungen)

verwendet. Gemäß den aktuellen Zahlen

des IPCC ist der Treibhauseffekt von Methanemissionen

allerdings in den ersten

20 Jahren 84-87 mal stärker und in den

ersten 100 Jahren 34-36 mal stärker als

der von CO2 (IPCC 2013, Chapter 8, Antropogenic

and natural Radiative Forcing).

Deutschland ist nicht nur der größte

Gasverbraucher, sondern auch eine

Hauptdrehscheibe des Gashandels in

Europa. Die Gasimportkapazitäten (54

Mrd. m³ aus Norwegen, 208 Mrd. m³ aus

Russland und rund 25 Mrd. m³ aus den

Niederlanden) sowie die Gasspeicherkapazitäten

in Höhe von 24,6 Mrd. m³ übersteigen

Deutschlands Verbrauch um mehr als

das 3-fache. Zudem verfügt Deutschland

lt. Bundeswirtschaftsministerium über die

größten Erdgasspeicherkapazitäten Europas

und die viertgrößten weltweit (BMWI

2016: Versorgungssicherheit bei Erdgas

- Monitoring-Bericht nach § 51 EnWG).

Dennoch werden auf EU-Ebene und auch

in Deutschland die Importkapazitäten für

Erdgas derzeit massiv ausgebaut (North-

Stream-Gaspipeline, Bau von Terminals für

den Import von Flüssiggas). Damit besteht

die Gefahr von Lock-in-Effekten bei der

Nutzung fossiler Energieträger und von

Fehlinvestitionen. Zur Finanzierung werden

häufig öffentliche Mittel verwendet.

Lt. Bericht des Forums Ökologisch-Soziale

Marktwirtschaft e.V. - in Auftrag gegeben

von Greenpeace - belaufen sich die quantifizierbaren

Subventionen in Deutschland

für fossile Energieträger auf mehr als 46,2

Mrd. Euro pro Jahr. Die Energiewende und

damit auch Energieunabhängigkeit kann

so nicht gelingen. Statt auf die Erschließung

weiterer fossiler Energieträger mit

all den Risiken, Gefahrenpotentialen und

Folgeschäden zu setzen, sollten die erneuerbaren

Energien und Speichertechnik

gefördert werden.

Einige Passagen dieses Artikels wurden dem gleichnamigen

Positionspapier von Food & Water Europe

(Verf. Andy Gheorghiu) entnommen.

ERDGAS DIENT NICHT

DEM KLIMASCHUTZ

40 | mq Ausgabe Sommer 2018

Dr. med. Maria Entrup-Henemann, Quakenbrück


BADBERGER GESCHÄFTE

Regional, saisonal, lecker

Das Regionalregal Badbergen - von hier für dich!

von Alexandra Lüders

ÖFFNUNGSZEITEN

REGIONALREGAL BADBERGEN

Mo. bis Fr. 6,30 Uhr - 12 Uhr

14,30 Uhr - 17,30 Uhr

Samstag 6,30 Uhr - 12 Uhr.

WEITERE INFOS UNTER

www.regionalregal-badbergen.de

Kontakt per E-Mail :

info@regionalregal-badbergen.de

Per Telefon: 05433/ 418

Nach nicht einmal einjähriger Planung

entstand in der Bäckerei Herkenhoff das

Regionalregal Badbergen. Passend zur

Eröffnung der neu gestalteten Hauptstraße

bieten dort seit April dieses Jahres

rund 20 Partner ihre qualitativ hochwertigen

und vor allem regionalen Produkte

an. Dazu gehören frisches Obst, Gemüse,

Spargel, Säfte, Backwaren, Honigprodukte,

Fruchtaufstriche, Wurst- und

Fleischspezialitäten, Bier, Schafkäse, Eier,

Olivenöl etc. Mit im Boot sind aktuell die

Artland Mosterei, die Artland Brauerei,

der Artländer Wachtelhof, der Dahlhorster

Hof, die Bioland-Imkerei Honigsüß,

Galloways von der Hugenheide, Hof

Maßmann, die Heilpägogische Hilfe, die

Imkerei Dühnen, Soestmann Fleischwaren,

HeimArt Chips, der Spargelhof

Jürgens, Reinhard Frye, Hof Ströer, Casa

d’Oliveira, Johanning Snack GmbH &

Co.KG, Ulrike Fortmann und die Bäckerei

Herkenhoff. „Unsere heimischen Erzeuger

stehen alle mit dem Herzen hinter

ihren Produkten, die alle zusammen

einen Synergieeffekt und eine Alternative

zu Verbrauchermärkten bilden“,

informierten Sabine Diekmann und

Hermann Schröder-Herkenhoff. Schon

nach vier Wochen verzeichneten sie viele

neue Kunden aus dem Artland, aber auch

aus der Samtgemeinde Bersenbrück und

dem Oldenburger Münsterland.

Das einzigartige, stetig wachsende

Sortiment wechsle je nach Saison. Die

Erzeuger seien vielen von Wochenmärkten

oder dem eigenen Hofladen bekannt.

Mit all den schmackhaften Produkten

veranstaltete Christoph Freese mit dem

„Bratberger Pfannenfest“ bereits ein ers-

tes Event, wo die Partner und Badberger

Einzelhändler sich und ihre Produkte

präsentieren konnten. So gibt es immer

wieder neue Impulse, um die Erzeugnisse

und die Philosophie des Regionalregals

zu verbreiten.

„Sehr gut angenommen wird auch unser,

von Jan-Christoph Söhnel und Oliver

Epping konzipierter Markenauftritt. Wir

haben viel Glück gehabt, denn es ist alles

aus einem Guss und scheint Jung und Alt

gleichermaßen anzusprechen“, freuten

sich Herkenhoffs über die positive

Resonanz. Vor allem sei es gelungen,

die einzigartige Beziehung zwischen

Produkt und Produzent gekonnt in den

Fokus zu rücken und über verschiedene

Medien weiter zu transportieren. Sogar

eine „Kochschule“ mit tollen regionalen

Rezeptvorschlägen wurde in den Internetauftritt

integriert. Die Initiatoren des

Regionalregals waren übrigens Henning

Oldenhage, Annette Wilbers und Hermann

Schröder-Herkenhoff.

Sabine Diekmann und Hermann Schröder-Herkenhoff begeistern Kunden im Umkreis von

20 Kilometern mit den hochwertigen Produkten des Regionalregals.

Ausgabe Sommer 2018 mq | 41


Das Artland-Magazin.

KOMBITICKET

für Freitag, 13.07.2018

+ Samstag, 14.07.2018

20,00 EUR zzgl. Gebühren

www.kartenwerk.net.

TAGESTICKET FREITAG

15,00 EUR zzgl. Gebühren

www.kartenwerk.net.

BANDS

TAGESTICKET SAMSTAG

15,00 EUR zzgl. Gebühren

www.kartenwerk.net.

ADAM ANGST (D)

FJØRT (D)

MILLIARDEN (D)

LOVE A (D)

KANN KARATE (D)

FROM WILLOWS (D)

TONI TRASH (D)

Ich sag dir, wer er ist. ADAM

ANGST ist ein arroganter

Drecksack!

Er ist scheinheilig, er ist

überheblich und tut auch

noch so als wäre er dein

bester Freund! Such dir was

aus: Er ist deine Ex-Freundin,

der Call Center-Agent, der dir

das Abo berechnet, obwohl

du nie zugestimmt hast, er

ist der Rentner, der die Bullen

ruft, wenn die Musik zu laut

ist. Eigentlich ist er ne richtig

arme Sau. Auf der Suche nach

Aufmerksamkeit und auf

der Suche nach sich selbst.

Eigentlich … ist er genau

so wie wir. Felix (Ex-Frau

Potz) ist die Kunstfigur ADAM

ANGST, die unsere zwei Seiten

verkörpert. Mitglieder der

Bands BLACKMAIL, FJØRT und

MONOPEOPLE schlossen sich

Felix an und die Band ADAM

ANGST war komplett.

Keine zwei Jahre ist es her,

dass FJØRT mit ihrem zweiten

Album KONTAKT die Grenzen

ihres Genres transzendierten

und unzählige Hörer fanden,

die sonst bei ›solcher Musik‹

eigentlich sofort weghören

würden. Jetzt kündigt die

Band ihr drittes Album an:

COULEUR ist das nächste

große Ausrufezeichen in

einer Bandgeschichte, die

man nur als außerordentlich

bezeichnen kann. COULEUR

rauscht und kratzt, kommt

ungebändigter daher als

der Vorgänger. Geblieben ist

die Unberechenbarkeit der

Kompositionen, die jederzeit

zwischen brutalen, von YAGE

oder EAVES inspirierten,

Hardcore-Momenten und

majestäsisch weiten Post-

Rock-Parts, wie bei ENVY oder

auch MOGWAI, pendelt.

Mit dem Berliner Rock-Duo

MILLIARDEN meldet sich nun

eine Newcomerformation zu

Wort, die die deutschsprachige

Musiklandschaft so richtig

aufmischen wird. Garantiert.

MILLIARDEN, das sind im

Grunde nur zwei Menschen

und bestehen aus Frontmann

Ben Hartmann sowie Johannes

Aue. MILLIARDEN – mehr

als ein Name. Ein Begriff,

der starke Assoziationen

weckt. Ein Schlagwort, das

in riesigen Lettern über

diesen turbulenten Zeiten zu

schweben scheint. Irgendwo

zwischen Börsencrash und

Megagehältern, zwischen Insolvenz

und neuen Chancen,

zwischen Kommerz, Kultur

und Kunst. Eine irgendwie absurde

Zahl, deren Bedeutung

ambivalent und kaum fassbar

ist. Ebenso, wie auch der

Sound der Berliner.

LOVE A ist wie diese Szene

in einem Film Noir, bei der

plötzlich aus dem Nichts

jemand losschreit, an einer

Stelle, an der du eigentlich

erwartet hast, dass er am Boden

liegenbleibt und weiter

raucht. Schweiß, Tränen und

empor gereckte Fäuste. Das

willst du doch? Datt is Punk,

verstehste? Aber so richtig:

Mit allen Emotionen, die du

auch von zuhause kennst.

Aber es geht um weit mehr,

es geht um Gefühle. Um

alle. Von ganz oben, nach

ganz unten. Mäandernde

Melancholie und präziser Pop.

Du willst dich bewegen und

gleichzeitig aggressiv auf der

Stelle treten, bis vielleicht ein

Loch entsteht, in das du dann

verschwinden kannst, weil all

das auch dich betrifft: Jedes

Wort, jeder Ton. Kopf aus,

Musik an. Das ist Love A.

Berlin. 2015. Daniel. Christopher.

Eric. Im Proberaum

riecht es nach kaltem Rauch,

trotz Rauchverbot. Die Kreativität

liegt zwischen Alltag

und Schienenersatzverkehr.

Nichts passiert. Verkopft. »Es

reicht!« schallt es aus einer

Ecke. »Ich hab Bock zu singen.

Ich sing deutsch. Lass Basti

anrufen, der kann Schlagzeug

spielen.« Zuwachs.

2016. Ein Jahr vergangen.

Genug Songs, um

entscheiden zu müssen,

welche fünf man aufnimmt.

Im Proberaum. Einfach und

dreckig – Henri weiß schon

was er da tut. Soll doch nur

ne Demo sein. Inoffiziell wird

schon live gespielt. Die Musik

gelebt. Die Leute haben Spaß.

Singen. Tanzen. Wird Zeit dass

man sich wirklich zeigt. Alles.

Die Demo bekommt einen

Namen. Ecke Revaler.

Sie bringen knorriges Liedgut

und verwachsene Geschichten,

wie das Geäst der

namensgebenden Weide. Die

Strukturen sind kantig und

verschachtelt, die Grundstimmung

irgendwo zwischen

Melancholie und Prügel. Der

Klang ist roh und füllig, und

doch sind es nur zwei, die

Fantasie und Emotion in ihm

kanalisieren. Dynamische

Berg- und Talfahrten

bestimmen die akustische

Dramaturgie. Johannes Horas

Möllers (Vokales/Gitarre) und

Richard Meier (Schlagzeug)

gründen FROM WILLOWS

im Frühjahr 2013 um Musik

der Gegensätze zu schaffen

– auf intuitive Weise und

ohne jeglichen Anspruch der

Radiotauglichkeit. Resultat ist

eine mal wütende, mal zärtliche

Vermengung von Sludge

Metal und Post-Rock.

Wie ist das Möglich?

für MC Donalds-Müll Autos und im Zweiräder Badberger Mersch! bis Bj. 86

Auf dem Weg durch den Badberger Mersch bietet sich folgendes

Bild: Zwei McDonalds-Tüten samt sämtlicher Einzelverpackungen

liegen am Wegesrand der Esslinger Heide und das

fast 20

Am

km vom

5.

nächsten

August

McDonalds

2018

entfernt. Wie ist das

möglich? Schützenhof

Das Zeug ist doch längst kalt bis man diesen Ort

überhaupt erreichen kann!

Anscheinend Artland e.V. gibt es Quakenbrücker

Fastfood-Touristen, die dann mal

eben die Reste in der heimischen

Botanik entsorgen. Da kommt zur

schlechten Umweltbilanz auch gleich

noch die Spritverschwendung für den

Transport dazu. Was soll das denn?

Die Band aus Osnabrück,

bestehend aus Fabian Striethorst

(Vocals, Gitarre), David

Striethorst (Gitarre, Vocals),

Hendrik Jürgens (Bass) und

Jannis Konersmann (Drums)

bewegt sich mit brachialen

Arrangements und sensiblen

deutschsprachigen Texten

stetig vorwärts. Impulsiv,

herausfordernd und mit der

richtigen Prise Schnickschnack,

um ihre unbändige

Energie zu betonen, überzeugen

sie am liebsten mit ihrer

starken Live-Performance.

Nach dem ersten Live-Video

zum Song »Maskenfall«

folgte bereits nach kurzer Zeit

ein weiteres Musik-Video zu

»Stelzen«, einem Song, der

unmissverständlich klarstellt,

in welchen musikalischen

Sphären sich TONI TRASH in

Zukunft sehen. Zurzeit arbeiten

sie an ihrem 1. Album.

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42 | mq Ausgabe Sommer 2018


MUSIK & THEATER

Sommerflimmern –

Kino auf dem Lande 2018

Tipps und Hinweise

Nachstehend einige wichtige Informationen

für ungetrübte Sommerflimmern-Freuden:

Captain Fantastic –

Einmal Wildnis und zurück

n Eintritt je 5 Euro (ermäßigt 4 Euro).

Das Leuchten der Erinnerung

n Eintritt für Inhaber der KUKUK 1 Euro (bitte unter T 05403.72455-0 anmelden).

Regie: Matt Ross, USA 2016

Laufzeit 118 Minuten, frei ab 12

Ben Cash ist hochbegabt und hat nur einen

Wunsch: Er möchte seine sechs Kinder fernab der

Zivilisation erziehen. Er lebt mit ihnen in den Wäldern Nordamerikas in einem selbst

gebauten Haus, wo er sie unterrichtet und ihnen das Überleben in der Wildnis beibringt.

Dann erkrankt seine von ihm getrennt lebende Frau und stirbt weit entfernt

in einem Krankenhaus. Gemeinsam macht sich die Einsiedlerfamilie quer durchs Land

auf den Weg zur Beerdigung. Doch vor Ort muss sie sich den weltlichen Konventionen

stellen, vor denen Ben seine Kinder eigentlich bewahren wollte. Er hofft, dass die

7-köpfige Familie nicht an diesem Erlebnis zerbricht.

Fr. 20.07.2018

19.00 Uhr Hofführungen zu biologischer Tierhaltung

n Filmbeginn ca. 21.45 Uhr

Bioland Hof Brummer-Bange, Loxtener Str. 5, 49577 Ankum

In Kooperation mit dem Bioland Hof Brummer-Bange.

Bei schlechtem Wetter zeigen wir den Film in der Scheune (200 Sitzplätze).

n Kartenvorverkauf (empfohlen) ab 1. Juni 2018 unter T 05403.72455-0 (bis jeweils

eine Woche vor der Veranstaltung möglich), Kartenversand gegen 1 Euro

Gebühr pro Bestellung. Alternativ ist eine Abholung in der Geschäftsstelle des

Landschaftsverbandes Osnabrücker Land, Schloss Iburg – Hofapotheke, 49186

Bad Iburg, möglich. Weitere Vorverkaufsstellen (für einzelne Filme) auf Anfrage.

Der Vorverkauf bezieht sich jeweils auf die vorhandene Platzzahl der

Schlechtwetter-Alternative (s. Filmseiten). Bei gutem Wetter sind immer noch

Karten an der Abendkasse erhältlich. Kartenreservierungen sind leider nicht

möglich.

Regie: Paolo Virzì, Italien/USA 2017

Laufzeit 113 Minuten, frei ab 12

Mit einem alten Wohnmobil brechen Ella und John zu einem Trip nach Florida auf.

Es könnte ihre letzte gemeinsame Reise sein, denn John leidet an Demenz, und Ella

hat Krebs. Anstatt aber die letzten Tage ihres Lebens beim Arzt zu verbringen, beschließen

die beiden 60-jährigen sich in ihrem geliebten Winnebago, einem Oldtimer-Wohnwagen,

noch einmal auf die Straße zu wagen. Ziel ist Key West, genauer:

das Haus von Ernest Hemingway. Unterwegs kommt es zu heiteren sowie tragischen

Zwischenfällen, und auch die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt.

n Beginn von Vorprogramm und Film variieren, siehe Übersicht in der Heftmitte.

n Bei witterungsbedingtem Abbruch der Veranstaltung besteht kein Anspruch

n Teilnahme auf eigene Gefahr.

n Warme Kleidung und ggf. eine Decke werden empfohlen.

n Hofläden sind geöffnet, Speise- und Getränkeangebot ist an allen Standorten

auf Rückzahlung des Eintrittsgeldes.

gegeben.

Mit Einschränkungen beim Vorprogramm für Rollstuhlfahrer geeignet.

Sa. 21.07.2018

19.30 Uhr Hofführungen über den Gemüseacker und

durchs Gewächshaus (mit Verkostung).

n Filmbeginn ca. 21.45 Uhr

n Weitere Infos: www.sommerflimmern.de und T 05403.72455-0

Hof Hauswörmann, Hauswörmannsweg 165 (Zufahrt üb

Sutthauser Straße), 49082 Osnabrück

In Kooperation mit dem Hof Hauswörmann.

Bei schlechtem Wetter zeigen wir den Film in der

Maschinenhalle (250 Sitzplätze).

Lion – Der lange Weg nach Hause

Magic Lemon in the Tree Moonlight

Regie: Garth Davis, Australien/GB/USA 2016

Laufzeit 120 Minuten, frei ab 12

Saroo, ein fünfjähriger indischer Junge, lebt mit

seiner Familie in Zentralindien. Als er in einem Zug

einschläft, wacht er am nächsten Morgen in der Metropole Kalkutta auf. Dort muss er

sich allein auf der Straße durchschlagen, landet im Heim und wird von einem australischen

Paar adoptiert, das ihn liebevoll aufzieht. Längst erwachsen, tauchen bei Saroo

Fragen nach seiner Vergangenheit, seiner richtigen Familie auf. Er beginnt, via Google

Earth im Internet alle indischen Zugstrecken abzufahren und nach einem Dorf an einer

Bahnstrecke zu suchen, das sich mit seinen vagen Kindheitserinnerungen deckt.

Mit Einschränkungen beim Vorprogramm für Rollstuhlfahrer geeignet.

Fr. 10.08.2018

19.30 Uhr Offenes Singen/Kirchenbesichtigung

n Filmbeginn ca. 21.00 Uhr

Kirchpark an der katholischen Kirche St. Johannis, Hauptstraße 9, 49594 Alfhausen

In Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde St. Johannis Alfhausen,

den Chören Cäcilia und Con Brio und dem Jugendclub Alfhausen.

Bei ungünstiger Witterung zeigen wir den Film im Pfarrheim gegenüber der Kirche,

Hauptstraße 9 (80 Sitzplätze).

Regie: Regie: Woody Eran Allen, Riklis, USA Israel/Deutschland/Frankreich 2014

2008

Laufzeit Laufzeit 98 Minuten, 106 Minuten, frei ab 0 frei ab 6

Stanley In Crawford einem Zitronenhain, lässt als Magier den in ihr den Vater 1920er vor 50 Jahren direkt an der Grenze zu Israel

Jahren pflanzte, sogar lebendige lebt die Elefanten palästinensische verschwinden. Witwe Salma. Mit dem Einzug des israelischen

Der hochnäsige Verteidigungsministers und selbstverliebte in das Illusionist Haus direkt ist hinter ein Meister dem Hain der Täuschung, werden die alles alten Bäume

Übernatürliche plötzlich zum hält Sicherheitsrisiko aber für Betrug. – sie Von sollen seinem abgeholzt langjährigen werden. Freund Um ihre Howard Bäume lässt zu

er sich retten, zu einer zieht Reise Salma an die bis Côte vor den d’Azur Obersten überreden, Gerichtshof wo die Israels. attraktive Das Sophie weckt nicht Baker nur die

als spirituelles Aufmerksamkeit Medium für der Aufsehen Medien, sondern sorgt und auch den Sympathie Schönen und bei der Reichen Gattin das des Geld Ministers. aus

der Tasche Salmas zieht. Odyssee Stanley führt soll mitten die junge hinein Frau in als das Schwindlerin komplexe, aber entlarven, auch absurd-komische

doch schon

bald gerät Chaos, er das selbst den in Alltag den Bann der ihres Menschen Charmes im Nahen und ihrer Osten scheinbar bestimmt. übersinnlichen

Fähigkeiten.

Sa. 11.08.2018

19.00 Uhr Führungen über den Hof und zu den Hühnern

Fr. 24.08.2018

Verkostung rund um die Zitrone

19:00 Uhr Führung durch den Kräutergarten, n Filmbeginn kleiner ca. 21.00 Filmflohmarkt Uhr

n Filmbeginn ca. 20.30 Uhr Meyerhof Belm, Belmer Straße 11, 49191 Belm

Ferienhof Groneick, Schnücks Ort 2, In 49596 Kooperation Gehrde mit dem Meyerhof Belm.

In Kooperation mit dem Ferienhof Bei Groneick. schlechtem Wetter zeigen wir den Film auf der Diele

Bei schlechtem Wetter findet die Filmvorführung (150 Sitzplätze). unter Dach statt (60 Sitzplätze).

Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2018

www.sommerflimmern.de

Filmtitel Datum Vorprogramm ab Filmbeginn Spielstätte Ort

Nur Fliegen ist schöner 07.07. 20.00 Uhr 22.15 Uhr Museum für historische Landtechnik n Glandorf

Der wunderbare Garten der Bella Brown 13.07. 20.00 Uhr 22.00 Uhr Biolandhof Hellbaum Ostercappeln-Schwagstorf

Unterwegs mit Jaqueline 14.07. 19.30 Uhr 22.00 Uhr Demeterhof Bünte Ostercappeln-Venne

Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück 20.07. 19.00 Uhr 21.45 Uhr Bioland Hof Brummer-Bange Ankum

Das Leuchten der Erinnerung 21.07. 19.30 Uhr 21.45 Uhr Hof Hauswörmann n Osnabrück

Lucky Loser – Ein Sommer in der Bredouille 27.07. 20.00 Uhr 21.30 Uhr Kirchplatz Ostercappeln

Der Wein und der Wind 28.07. 19.30 Uhr 21.30 Uhr Hof Obermeyer n Bad Iburg-Sentrup

Loving Vincent 03.08. 19.30 Uhr 21.15 Uhr Hof Seidel-Lott Melle-Neuenkirchen (OT Suttorf)

Sommerhäuser 04.08. 19.30 Uhr 21.15 Uhr Biolandhof Kruse Bramsche-Pente

Lion – Der lange Weg nach Hause 10.08. 19.30 Uhr 21.00 Uhr Kirchpark n Alfhausen

Lemon Tree 11.08. 19.00 Uhr 21.00 Uhr Meyerhof Belm

Die Gärtnerin von Versailles 17.08. 19.00 Uhr 20.45 Uhr Fachwerk 1775 n Melle-Wellingholzhausen

Ich bin dann mal weg 18.08. 19.00 Uhr 20.45 Uhr Kirchplatz l Bad Essen

Magic in the Moonlight 24.08. 19.00 Uhr 20.30 Uhr Ferienhof Groneick Gehrde

n = barrierefrei l = Apps: GRETA und STARKS

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Stand: Mai 2018. Gestaltung: Medienhochburg GmbH & Co. KG I Berit Varnhorn. Filmstills: © bei den Verleihern

Ausgabe Sommer 2018 mq | 43


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Zum 70sten

Geburtstag!

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Darauf haben Generationen von Fans gerade

noch gewartet: Otto erzählt aus den

ersten 70 Jahren seines Lebens - einem

märchenhaften Aufstieg vom Deichkind

zum Alleinunterhalter der Nation. Seine

Sketche und Figuren haben unser kollektives

Gedächtnis und unseren Witzwortschatz

bereichert. Aber, wer waren

eigentlich Ottos Vorbilder? Was treibt ihn

an? Wie entsteht seine eigene Art von Komik?

Und wozu überhaupt?

Jetzt erzählt Otto freiwillig von Höheund

Tiefpunkten, von den glücklichsten

und den glanzvollsten Momenten, ohne

die peinlichsten und traurigsten auszulassen.

Nicht zu vergessen einige noch

unveröffentlichte Fotos und selbstgemalte

Bilder.

Als der Milliardär und Zukunftsforscher

Edmond Kirsch drei der bedeutendsten

Religionsvertreter der Welt um ein

Treffen bittet, sind die Kirchenmänner

zunächst skeptisch. Was will ihnen der

bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt

sich hinter seiner „bahnbrechenden

Entdeckung“, das Relevanz für Millionen

Gläubige auf diesem Planeten haben

könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs

Präsentation gesehen haben, verwandelt

sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.

Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist

begründet. Und sie ruft Gegner auf den

Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre

Bekanntmachung zu verhindern. Doch

es gibt jemanden, der unter Einsatz des

eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis

zu lüften und der Welt die Augen zu

öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher

aus Harvard und Lehrer Edmond Kirschs.

Kinder wollen lernen! In diesem attraktiven

Geschenk-Set finden sie alles, was sie

für einen erfolgreichen Schulstart brauchen:

einen Mal- und Aufgabenblock mit

Lösungskontrolle, ein Geschichtenbuch für

Leseeinsteiger - und für die Entspannung

in der Pause ein kleines Mandala-Malbuch.

Außerdem dabei: Abc-Poster, Stickerbogen

und Stundenplan mit dem Bücherbär!

Achtung! Nicht geeignet für Kinder unter 3

Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile.

Nun erzählt Ildefonso Falcones in seinem

neuen aufregenden Sittengemälde wieder

von Loyalität und von Rache, aber

auch von der Liebe und den Träumen der

Menschen.

Wir schreiben das Jahr 1387. In Barcelona

begegnen wir dem zwölfjährigen Hugo

Llor, dem Sohn eines verstorbenen Seemanns.

Aber wir begegnen auch Arnau

Estanyol wieder, dem Werftbesitzer, der

sich um den Jungen kümmert. Hugos

Jugendträume werden mit der unbarmherzigen

Realität konfrontiert. Und er

wird sich in den Weinbergen neue Arbeit

suchen - und so die schöne Nichte des jüdischen

Weinbergsbesitzers kennen und

lieben lernen. Doch er muss miterleben,

wie unerbittlich der Hass auf Volksgruppen

sein kann.

Ein großes historisches Panorama und

auch eine Liebeserklärung an Barcelona.

LEE CHILD

Im Visier

Ein Jack-Reacher-Roman

1,4 Mio. können

nicht irren!

Verlag: Blanvalet (2018), 416 Seiten

ISBN-: 978-3-7645-0636-0 20,00 EUR

John Kott ist einer der besten Scharfschützen,

die die U.S. Army jemals

hervorgebracht hat. Doch er ist auch

ein skrupelloser Mörder, der den französischen

Präsidenten erschießen wollte.

Das Attentat schlug fehl, aber in Kürze

wird er eine neue Gelegenheit haben:

der G8-Gipfel in London. Es gibt nur einen

Mann, der ihn aufhalten kann. Nur einen,

der Kott ebenbürtig ist. Jener Mann, der

Kott schon einmal ins Gefängnis brachte:

Jack Reacher!

Lee Child wurde in den englischen

Midlands geboren, studierte Jura und

arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim

Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt

und England den Rücken, zog in die USA

und landete bereits mit seinem ersten

Jack-Reacher-Thriller einen internationalen

Bestseller. Er wurde mit zahlreichen

Preisen ausgezeichnet.

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44 | mq Ausgabe Sommer 2018


Ausgabe Sommer 2018 mq | 45


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS

Seit Donnerstag, 14. Juni

PAPST FRANZISKUS - EIN MANN

SEINES WORTES

Der neue Dokumentarfilm des preisgekrönten

Regisseurs Wim Wenders ist eine

persönliche Reise mit Papst Franziskus

und nicht so sehr ein Film über ihn. Im

Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken

des Papstes, alle ihm wichtigen

Themen, aktuelle Fragen zu globalen

Herausforderungen und sein Reformbestreben

innerhalb der Kirche.

Das visuelle Konzept des Filmes lässt den

Zuschauer mit dem Papst von Angesicht

zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen

ihm und - im wahrsten Sinne - der Welt

entsteht. Papst Franziskus teilt seine

Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge

um die Armen geprägt ist, spricht über

Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit

und sein Engagement für Frieden an den

Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen

den Weltreligionen.

Der Film bringt einen Mann nahe, der

lebt, was er predigt, und dem die Menschen

aller Glaubensrichtungen, aus aller

Welt und aus unterschiedlichsten Kulturen

ihr Vertrauen schenken..

Ab Mittwoch, 20. Juni

OCEAN‘S 8

Sandra Bullock, Cate Blanchett, Anne

Hathaway, Mindy Kaling, Sarah Paulson,

Awkwafina, Rihanna und Helena Bonham

Carter bilden eine Gruppe von Meisterdiebinnen,

die einen spektakulären

Raubzug in New York durchziehen.

Danny Ocean (George Clooney) hat

die Messlatte für spektakuläre Brüche

ziemlich hoch gelegt: Fünf Jahre, acht

Monate und zwölf Tage ist es her, seit

seine Schwester, die sagenhafte, gerade

aus der Haft entlassene, Debbie Ocean

(Sandra Bullock) mit der Planung ihres

größten Coups begonnen hat. Dazu

braucht sie das bestmögliche Team: allen

voran ihre ehemalige Komplizin Lou

(Cate Blanchett). Das Ziel: Die Met Gala

in New York, bei der Stars aus aller Welt

zusammenkommen und exquisite Kleider

tragen, sündhaft teuren Schmuck inklusive.

Ihre begehrlichen Augen richten sich

auf Diamanten im Wert von 150 Millionen

Dollar. Diese Diamanten sollen den

Hals der weltberühmten Schauspielerin

Daphne Kluger (Anne Hathaway) zieren.

Ab Donnerstag, 12. Juli

SKYSCRAPER

Eine neue berufliche Herausforderung

in China wird zum Albtraum für den

Kriegsveteranen und ehemaligen FBI-

Einsatzchef Will Sawyer (Dwayne Johnson),

der im The Pearl, dem mit 240

Stockwerken höchsten Wolkenkratzer der

Welt, für Sicherheit sorgen soll. Kaum hat

Will sein Amt angetreten, kommt es zur

Katastrophe: Die 96. Etage steht plötzlich

in Flammen. In den Stockwerken darüber

ist neben Hunderten anderen Menschen

auch seine Familie eingeschlossen, ohne

eine realistische Chance auf Rettung.

Zu seinem Entsetzen wird er auch noch

beschuldigt, die Feuersbrunst selbst entfacht

zu haben!

Verzweifelt versucht Sawyer, die Brandstifter

zu finden, seine Familie aus dem

flammenden Inferno zu retten und seine

Unschuld zu beweisen. Als mutiger Familienvater

zeigt Dwayne Johnson einmal

mehr, warum er der bedeutendste

Action-Held unserer Zeit ist. Die Frau an

seiner Seite verkörpert Neve Campbell

(Scream).

Ab Montag, 16. Juli

HOTEL TRANSSILVANIEN 3

- EIN MONSTER URLAUB

Im dritten Teil der Animationsfilmreihe

„Hotel Transsilvanien“ unternimmt die

sympathische Monster-Familie rund um

Papa Dracula eine langersehnte Kreuzfahrt.

Im Hotel Transsilvanien brummt der

Betrieb. Vater Dracula ist ganz schön

geschafft und es wird Zeit, endlich einmal

selbst in den Urlaub zu gehen. Da

überrascht Tochter Mavis die ganze Familie

und bucht eine entspannte Luxus-

Kreuzfahrt. Doch trotz Pool, leckerem

Buffet und Spa will bei Vater Dracula

einfach keine Freude aufkommen. Denn

dummerweise ist auch Großvater Vlad

mit von der Partie. Während Dracula

grummelt, genießen Mavis und Ehemann

Johnny gemeinsam mit Sohn Dennis den

Urlaub. Natürlich darf auch der Rest der

Monster-Familie nicht fehlen: Frankensteins,

die Mumie, Wayne der Werwolf

und der unsichtbare Mann erleben an

Bord allerlei Abenteuer. Und langsam

taut auch Dracula auf, als er Kapitänin

Ericka kennenlernt...

Ab Mittwoch, 18. Juli

MAMMA MIA! - HERE WE GO AGAIN

Die Sonne geht auf über Kalokairi, der

zauberhaftesten aller griechischen Inseln.

Seit den Ereignissen von Mamma

Mia! sind einige Jahre vergangen, als

Sophie (Amanda Seyfried) feststellt, dass

sie ein Baby erwartet. Sie vertraut sich

den besten Freundinnen ihrer Mutter,

Rosie (Julie Walters) und Tanya (Christine

Baranski), an und gibt zu, dass sie sich der

Verantwortung vielleicht nicht gewachsen

fühlt. Die beiden erzählen Sophie,

wie ihre Mutter Donna damals Sam, Harry

und Bill unter der Sonne Griechenlands

kennen und lieben lernte – und wie sie,

schwanger und auf sich allein gestellt, ihr

Leben selbst in die Hand nahm.

MAMMA MIA! HERE WE GO AGAIN ist

wieder voller unwiderstehlicher Songs

von ABBA. Neben Oscar®-Gewinnerin

Meryl Streep als Donna kehren auch

Pierce Brosnan, Stellan Skarsgard und

Oscar®-Gewinner Colin Firth als die drei

möglichen Väter von Sophie zurück. Lily

James begeistert als junge Donna in den

Rückblenden.

Die beste Zeit

für bestes Sehen

Entspannt sehen, erleben und genießen.

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sowie:

• Kranken- und Behindertenfahrten auch für rollstuhlgebundene

Menschen mit Begleitung bis hinter die Haustüre

• Begleitservice bei Arztbesuchen

• Flughafentransfer und Kurierdienste

Abrechnung

über die

Krankenkassen!

46 | mq Ausgabe Sommer 2018


Ab Donnestag, 26. Juli

Marvels ANT-MAN AND THE WASP

Fortsetzung zu Marvels „Ant-Man“

(2015), in dem Paul Rudds Scott Lang

vom geläuterten Dieb zum Helden wird.

Als Ant-Man kann er sich schrumpfen

oder gigantisch groß werden und kann

mit Ameisen kommunizieren. Im Sequel

versucht er nun unmittelbar nach den

Ereignissen von „The First Avenger: Civil

War“ wieder zurück zu einem einigermaßen

normalen Leben zu finden und

seinen Alltag als Superheld und Familienvater

unter einen Hut zu bekommen.

Doch bekommt er von seinem Mentor Dr.

Hank Pym (Michael Douglas) und dessen

Tochter Hope van Dyne (Evangeline Lilly)

einen neuen Auftrag: Er soll sich auf die

Suche nach Hopes Mutter machen, die

vor langer Zeit bei einer gefährlichen Mission

verschwunden ist. Dabei begleitet

ihn Hope, die als Superheldin The Wasp

über ganz ähnliche Fähigkeiten und Kräfte

wie Scott verfügt...

Mitte/Ende Juli

DIE FARBE DES HORIZONTS

Die lebenslustige Tami (Shailene Woodley)

möchte am liebsten die ganze Welt

erkunden. Kaum hat die junge Kalifornierin

ihren Abschluss in der Tasche, lässt

sie sich frei von allen Regeln von einem

Traumziel zum nächsten treiben. Als sie

ihr Weg schließlich nach Tahiti führt, lernt

sie den erfahrenen Segler Richard (Sam

Claflin) kennen. Bis über beide Ohren verliebt

entschließen sich Tami und Richard

gemeinsam in See zu stechen und sich in

das Abenteuer ihres Lebens zu stürzen.

Doch mitten auf dem Pazifik, 2000 Seemeilen

vom nächsten Festland entfernt,

geraten sie plötzlich in einen gewaltigen

Hurrikan. Als Tami aus ihrer Ohnmacht

erwacht, ist ihr Boot nur noch ein Wrack

und Richard schwer verletzt. Ohne eine

Möglichkeit, mit der Außenwelt Kontakt

aufzunehmen, beginnt für Tami ein Wettlauf

gegen die Zeit: Kann sie sich und ihre

große Liebe retten?

KINOWELT

Kartenvorbestellung:

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Li.F.T.

05462-72080

(Buchhandl. Möllmann Ankum)

05435-3369274

(Dütt & Datt, Bippen)

05435-2240

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SAAL DER COMPAGNIA BUFFO · 49626 RESTRUP

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KALENDER

Do. 6. Serientäter-KINOABEND: 20 00

SEP „HEAT“ BERGE

Sa. 22. MusicLand 21 00

SEP 1968er Special Einlass

Do. 4. Serientäter-KINOABEND: 20 00

OKT „Der Mann, der Liberty Valance...“ BERGE

Fr. 12. Nagelritz 20 00

OKT „Modernes Seemannsgarn“ - Musikcomedy

Sa. 27. CBATFOW 20 00

OKT Live in Concert Einlass

Do. 1. Serientäter-KINOABEND: 20 00

NOV „Die drei Musketiere“ BERGE

Sa. 10. 8. Poetry-Slam 20 00

NOV mit Andreas Weber

Fr. 16. Wippsteert 20 00

NOV Plattdeutscher Rock aus Thiene

Sa. 24. Die Goldfarb-Zwillinge 20 00

NOV „klein & gemein“

Do. 6. Serientäter-KINOABEND: 20 00

DEZ „Ganz oder gar nicht“ BERGE

So. 16. Kindertheater 15 00

DEZ „Alle Jahre wieder ...“

VORSCHAU 2019

So. 10. Kindertheater 15 00

FEB „Rumpelstilzchen“

Do. 28. Inka Meyer 20 00

FEB

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„Der Teufel trägt Parka“ - Kabarett + 1. März


THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Allgemeines

BERGE


COMPAGNIA

BUFFO







BERSENBRÜCK ➔

QUAKEN-

BRÜCK➔

NORTRUP➔

KETTENKAMP➔

RESTRUP

...Spendenkonto: Kreissparkasse BSB

(BLZ 265 515 40)

Ausgabe BIPPEN Sommer 2018 mq | 47

Kto.-Nr. 121 212 716

KREISEL


Artländer Pferderennen

Foto: Alexandra Lüders

06 JUNI

22.06.2018, 20:00 Uhr

Session des Musikerforums

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

22.06.2018

Stutenschau Badbergen

Ort: Schützenhalle Badbergen, An der

Schulenburg 116, 49635 Badbergen

23.06.2018 - 25.06.2018

Schützenfest - Schützenverein

Quakenbrück von 1589 e. V.

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

von 1589, Danziger Str. 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhof Quakenbrück,

Schützenhof 1, 49610 Quakenbrück

23.06.2018, 10:00 Uhr

49. Artland-Schwimmfest

Veranstalter: Quakenbrücker Turn- und

Sportverein e.V. - Schwimmabteilung,

Postfach 1302, 49610 Quakenbrück

Ort: Freibad Quakenbrück, Jahnstraße,

49610 Quakenbrück

23.06.2018 - 24.06.2018,

11:00 - 18:00 Uhr

XXL- Gartentraumwochenende

im Osnabrücker Land

Garten Bocklage, Hahlener Str. 12,

Menslage; Garten Everdings Mühle,

Mimmelager Straße 63a; Garten

Gottwald, Rüsforter Str. 42; Garten Hilfer,

Auf dem Hagen 36a; Garten Pethig, Auf

der Wehriede 19a, Badbergen

Veranstalter: Everdings Mühle

29.06.2018 - 01.07.2018

Fahne hissen / Schützenfest /

Kinderschützenfest

Veranstalter: Schützenbund Badbergen

Ort: Schützenhalle Badbergen, An der

Schulenburg 116, 49635 Badbergen

VERANSTALTUNGEN IM ARTLAND

30.06.2018, 17:00 Uhr

Konzert mit Alexandre Zindel

„La Coeur fait Boum!“

Ort: Arche im Christlichen Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße

07 JULI

03.07.2018, 09:00 Uhr

St. Marien Badbergen - Hl. Messe

Veranstalter: St. Marien Badbergen

Ort: St. Marienkirche Badbergen, Bahnhofstraße,

49635 Badbergen

04.07.2018, 08:00 Uhr

Kneippverein - Tagesfahrt „Ostfriesisches

und Meer“

Eine Entdeckungsfahrt entlang der

Nordseeküste, angefangen in Wilhelmshaven

mit Besichtigung des berühmten

Tiefwasserhafens Jade-Weser-Port, durch

das malerische Wangerland mit seinen

hübschen Orten u. kleinen Kirchen.

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück,

Theisstraße, 49610 Quakenbrück

13.07.2018, 19:00 Uhr

QSC-Stadionparty mit DJ Young

Veranstalter: Quakenbrücker Sportclub

von 1999 e.V., 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Stadion, 49610 Quakenbrück

13.07.2018

Schützenbund Talge-Langen

Mitgliederversammlung

Veranstalter: Schützenbund Talge-

Langen, Zum Langener Bahnhof,

49593 Bersenbrück

Ort: Schützenhalle Talge-Langen,

Settruper Str., 49593 Bersenbrück

14.07.2018, 11:00 Uhr

Öffentliche Stadtführung

Quakenbrück auf ganz neue Art und Weise

zu entdecken, dieses Erlebnis machen

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Unfallinstandsetzung

KFZ-Meisterbetrieb der Innung

während des Sommers die öffentlichen

geführten Stadtrundgänge möglich. Auf

dem Programm stehen unter anderem

der Marktplatz, die St. Sylvesterkirche,

die Hohe Pforte sowie markante Fachwerkhäuser.

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Markt 4, 49610 Quakenbrück

Ort: Rathaustreppe, Markt 1,

49610 Quakenbrück

14.07.2018

Schützenbund Wehdel-Grönloh -

Sommerfest

Veranstalter: Schützenbund Wehdel-

Grönloh, Stienerstraße 30,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Wehdel-Grönloh,

Pickerdamm 1, 49635 Badbergen

14.07.2018 - 16.07.2018

Schützenverein Old Quokenbrügge

e.V. - Schützenfest

Veranstalter: Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

Plückmannstraße 27,

49610 Quakenbrück

14.07.2018 - 16.07.2018

Schützenbund Groß Mimmelage -

Schützenfest

Veranstalter: Schützenverein Groß

Mimmelage, Mohnstraße 1,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Groß Mimmelage,

Mimmelager Straße 58,

49635 Badbergen

27.07.2018

Schützenbund Lechterke-Grothe -

Abrechnungsversammlung

Veranstalter: Schützenbund Lechterke-

Grothe, 49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Lechterke-Grothe,

An der B 68 Nr. 67, 49635 Badbergen

08 AUGUST

01.08.2018, 13:00 Uhr

Kneippverein - Ein ganzes Dorf - das

Freilichtmuseum Cloppenburg

500 Jahre Landleben im Wandel der Zeit.

Veranstalter: Kneippverein

Quakenbrück e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück,

Theisstraße, 49610 Quakenbrück

04.08.2018 - 05.08.2018

Tennisverein Badbergen - Vereinsmeisterschaften

Veranstalter: Tennisverein Badbergen

e.V., 49635 Badbergen

Ort: Tennisplatz Badbergen,

Auf der Lage, 49635 Badbergen

04.08.2018

Turnverein Gross-Mimmelage -

Sportwochenende

Veranstalter: Turnverein

Groß-Mimmelage, Frehorster Straße 1a,

49635 Badbergen

Ort: Sportplatz Groß Mimmelage,

Frehorster Straße, 49635 Badbergen

05.08.2018

Oldtimer Treffen Badbergen

Ort: Schützenplatz Badbergen, An der

Schulenburg 116, 49635 Badbergen

10.08.2018, 17:00 Uhr

Stadtführung „op Platt“ mit

Annerose und Claus Peter Poppe

Rathaus am Marktplatz in Quakenbrück

Wie wäre es einmal mit einer Stadtführung

„op Platt“?

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Markt 4, 49610 Quakenbrück

Ort: Rathaustreppe, Markt 1,

49610 Quakenbrück

11.08.2018, 09:00 Uhr

2. Hengelager Flohmarkt

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

12.08.2018

Schützenbund Lechterke-Grothe -

Fahrradtour

Veranstalter: Schützenbund Lechterke-

Grothe, 49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Lechterke-Grothe,

An der B 68 Nr. 67, 49635 Badbergen

17.08.2018

Turn- und Sportverein Badbergen -

Abendsportfest

Veranstalter: Turn- und Sportverein

Badbergen von 1902 e.V.,

Matschstraße 8, 49635 Badbergen

Ort: Sportplatz Badbergen, Jahnstraße 9,

49635 Badbergen

24.08.2018, 17:00 Uhr

Turn- und Sportverein Badbergen -

Mannschaftstriathlon

Veranstalter: Turn- und Sportverein

Badbergen von 1902 e.V., Matschstraße

8, 49635 Badbergen

Ort: Hof Devermann-Lechterke,

Wohldstraße 16, 49635 Badbergen

Quelle: www.artland.de

26.08.2018

Dorffest in Badbergen

Veranstalter: Gemeinde Badbergen

Ort: Martkplatz Badbergen, Am Markt,

49635 Badbergen

26.08.2018, 10:00 Uhr

Goldene Konfirmation

Veranstalter: Kirchengemeinde

St. Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St.-Sylvester-Kirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

09 SEPTEMBER

01.09.2018, 10:00 - 16:00 Uhr

Schützenverein Old Quokenbrügge

e.V. - Vereinsmeisterschaft

Veranstalter: Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

Plückmannstraße 27,

49610 Quakenbrück

01.09.2018, 14:00 Uhr

Vereinsmeisterschaften mit Grillen

- Schützenverein Quakenbrück von

1589 e. V.

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

von 1589, Danziger Str. 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Schießstand Schützenhof,

Schützenhof 1, 49610 Quakenbrück

01.09.2018, 14:00 Uhr

Kalbschießen - Schützenverin Old

Quokenbrügge e. V.

Veranstalter: Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

Plückmannstraße 27,

49610 Quakenbrück

01.09.2018

Badberger Schützenbund -

Kalbschießen

Veranstalter: Schützenbund Badbergen

Ort: Schützenplatz Badbergen, An der

Schulenburg 116, 49635 Badbergen

02.09.2018, 13:00 Uhr

Artländer Pferderenntag

Veranstalter: Artländer Rennverein e. V.

v. 1902, Postfach 1431,

49610 Quakenbrück

Ort: Rennplatz Hasepark, Dinklager

Straße 20, 49610 Quakenbrück

48 | mq Ausgabe Sommer 2018


02.09.2018

Schützenbund Vehs - Kaiserschießen

Veranstalter: Schützenbund Vehs,

Bornhagenweg 2, 49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Vehs, Bekefords

Damm 8, 49635 Badbergen

05.09.2018, 12:00 Uhr

Kneippverein - Landesgartenschau

„Dreiklang“

Für Blumen und Pflanzenfreunde Bad

Iburg Landesgartenschau „Dreiklang“ u.a.

mit einem KNEIPP- Erlebnis Park

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück,

Theisstraße, 49610 Quakenbrück

06.09.2018

DRK Badbergen - Blutspende

Veranstalter: Deutsches Rotes Kreuz

- Ortsverein Badbergen, Regenbill 3,

49635 Badbergen

Ort: Grundschule Badbergen, Jahnstr. 1,

49635 Badbergen

07.09.2018, 15:00 Uhr

Kita-Sommerfest

Veranstalter: Kirchengemeinde St.

Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvester Kindergarten, Pfaffenstraße

7, 49610 Quakenbrück

07.09.2018

Poetry Slam

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

08.09.2018, 14:00 Uhr

Kalb- und Poggenschießen

Veranstalter: Schützenverein

Hengelage-Brokstreek e.V.,

Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

08.09.2018, 18:30 Uhr

Konzert mit dem Kammerchor

Diepholz

Veranstalter: Kirchengemeinde

St. Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

08.09.2018

Jubiläumsfest 30 Jahre Theaterwerkstatt

Quakenbrück e. V.

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

08.09.2018

Schützenbund Talge-Langen -

Kalbschießen

Veranstalter:

Schützenbund Talge-Langen,

Zum Langener Bahnhof,

49593 Bersenbrück

Ort: Schützenhalle Talge-Langen,

Settruper Str., 49593 Bersenbrück

08.09.2018

Schützenbund

Lechterke-Grothe - Kalbschießen

Veranstalter: Schützenbund Lechterke-

Grothe, An der B68 Nr. 67,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Lechterke-Grothe,

An der B 68 Nr. 67, 49635 Badbergen

08.09.2018

Schützenbund Wehdel-Grönloh -

Kalbschießen

Veranstalter:

Schützenbund Wehdel-Grönloh,

Stienerstraße 30, 49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Wehdel-Grönloh,

Pickerdamm 1, 49635 Badbergen

08.09.2018 - 09.09.2018

Kulturschatz Artland live

und Tag des offenen Denkmals

Mehrere Veranstaltungsorte

im ganzen Artland

09.09.2018, 14:30 Uhr

Turmbesteigung St. Sylvester

zum Tag des offenen Denkmals

Veranstalter: Kirchengemeinde

St. Sylvester, 49610 Quakenbrück

Ort: St.-Sylvester-Kirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

14.09.2018 - 16.09.2018

Burgmannsfest

Veranstalter: Initiative Quakenbrück e.V.,

Lange Straße 67, 49610 Quakenbrück

Ort: Innenstadt Quakenbrück

15.09.2018 - 16.09.2018

Büchermarkt des Stadtmuseums

Veranstalter: Stadtmuseum Quakenbrück

e. V., Markt 7, 49610 Quakenbrück

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück, Markt

7, 49610 Quakenbrück

21.09.2018, 19:00 Uhr

Hubert-Greten-Pokal

Ort: Schützenhalle Hengelage, Rosenstraße

2, 49610 Quakenbrück

21.09.2018, 20:00 Uhr

Hildegard-Knef-Abend mit Angelika

Jansen

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35, 49610

Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

22.09.2018, 13:00 Uhr

Drachenfest

Ort: Segelflugplatz,

Danziger Straße 21,

49610 Quakenbrück

22.09.2018, 17:00 Uhr

Konzert mit dem Karlsruher

Konzert-Duo

Veranstalter: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

Ort: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

30.09.2018, 15:00 Uhr

Schützenverein von 1589 e. V. -

Kalb- und Schlussschießen

Veranstalter:

Schützenverein Quakenbrück von 1589,

Danziger Str. 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhof, Schützenhofallee,

49610 Quakenbrück

30.09.2018

Tennisverein Badbergen - Saisonabschlussfeier

Veranstalter:

Tennisverein Badbergen e.V.,

49635 Badbergen

Ort: Vereinsheim TuS Badbergen,

Matschenstraße, 49635 Badbergen

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Tierschau und Bauernmarkt

in Osnabrück-Hellern Zahlreiche Aussteller

und Tiere am 9. September auf dem Hof Meyer zu Strohen erwartet

Die Vorbereitungen für die diesjährige Kreistierschau

Osnabrück am 09. September 2018

laufen. Organisiert von der OHG (Osnabrücker

Herdbuch ) in Melle zählt die Veranstaltung

jährlich zu den Höhepunkten im Eventkalender

des Landkreises Osnabrück. In diesem Jahr ist

Osnabrück-Hellern Schauplatz des Spektakels.

Das Hofgelände der Familie Meyer zu Strohen

bietet perfekte Voraussetzungen für die

Interessierte Aussteller werden gebeten,

sich bei Ferdinand Hartmann zu melden.

Email: fhartmann@ohg-genetic.de, Tel.: 05422/987-225

Tierschau mit Bauernmarkt, Maschinen- und

Gewerbeschau. Eröffnet werden die Feierlichkeiten

am Vormittag mit einem ökumenischen

Gottesdienst. Auf dem Bauernmarkt und

der Maschinen- und Gewerbeschau stellen

regionale Unternehmen ihre Produkte vor.

Zahlreiche Stände laden zum Genießen, Entdecken

und Verweilen ein. Als Höhepunkte gelten

die Wettbewerbe der verschiedenen Tierarten.

Neben fast 200 Kühen, die von Experten

beurteilt und rangiert werden, stellen auch

einige Schafzüchter und die Rassegeflügel- und

Kaninchenzüchter ihre Tiere aus. Es gibt einen

Jungzüchtervorführwettbewerb für Kinder und

Jugendliche verschiedener Altersklassen und

ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm,

an dem weitere verschiedene Tierarten

beteiligt sind.

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IMPRESSUM

HERAUSGEBER

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstr. 48 | 49610 Quakenbrück

GESAMTHERSTELLUNG

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

REDAKTION

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders, Florian

Risch, Detlef Bülow, Heiko Bockstiegel,

Katharina Preuth, Bernd Middendorf,

sowie Vereine, Firmen, Personen,

Gruppen und Institutionen, die uns

freundlicherweise Texte und Fotos zur

Verfügung stellen. Verantwortlich für

den Inhalt der redaktionellen Texte

sind die jeweiligen Vereine, Firmen,

Personen, Gruppen und Institutionen.

ANZEIGEN- U. REDAKTION

Oelkers, Druckhaus im Artland

Hindenburgstraße 48

49610 Quakenbrück

fon 0 54 31 - 94 10 01

fax 0 54 31 - 94 10 50

hawe.oelkers@gmail.com

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Das MQ+ erscheint in einer Auflage von

15.000 Stück im Artland und punktuell in den

angrenzenden Ortschaften.

Es gelten die Anzeigenpreise gem. Mediadaten

MQ+, Stand Mai 2013.

50 | mq Ausgabe Sommer 2018

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