31. August 2012

meinepfarre.at

31. August 2012

9. Jahrgang, Nr. 3 • Oktober 2012

PFARRVERBAND ASSACH • HAUS • SCHLADMING

KULM/RAMSAU • PICHL

KATHOLISCHES PFARRBLATT

DIE TÜR DES

GLAUBENS

STEHT UNS

IMMER OFFEN


2

WORTE DER SEELSORGER

Das Jahr des Glaubens

2012/2013

Lange Zeit war es gute Tradition,

bei der Datumsangabe die zwei

Buchstaben A und D anzufügen.

Diese Buchstaben stehen für die

lateinischen Wörter „anno domini“ und

bedeuten in unsere Sprache übersetzt

„im Jahr des Herrn“. Damit wird zum

einen ausgedrückt, dass Gott uns durch

das Jahr begleitet, ihm die Zeit gehört

und wir von der Menschwerdung Gottes

beginnend die Jahre zählen.

� Nun hat am 16. Oktober 2011 AD

Papst Benedikt XVI. den Zeitraum vom

11. Oktober 2012 AD bis zum 24. November

2013 AD als „Jahr des Glaubens“

ausgerufen. Der 11. Oktober 2012 AD ist

Gedanken zum Wort

Liebe Christen im Pfarrverband,

heute wende ich mich an Euch als

Verantwortlicher der Wortgottesdienste.

Seit 2002 werden in unserem Pfarrverband

Wortgottesfeiern auch an

Wochenenden und Feiertagen von engagierten

Laien gefeiert.

Jede Sonntagsmesse besteht aus zwei

Teilen: das sind der Wortgottesdienst

und die Eucharistiefeier. Jesus Christus

begegnet uns im Wort und im Sakrament

in realer und ungeteilter Form.

Wenn auch die Eucharistiefeier als

„Quelle und Höhepunkt“ verstanden

wird, so ist die Verkündigung des Wortes

und die damit verbundene Gegenwart

Gottes nicht geringer zu bewerten. Der

Wortgottesdienst am Sonntag ist für sich

eine vollständige Form der kirchlichen

Versammlung. Der emeritierte Bischof

von Münster Franz Kamphaus spricht

Oktober 2012

der 50. Jahrestag der Eröffnung des II.

Vatikanischen Konzils, sowie der 20.

Jahrestag der Erscheinung des „Weltkatechismus“.

Auf beide soll während

des „Jahres des Glaubens“ Bezug genommen

werden. So soll in dieser

Zeit intensiver „über den Glauben

nachgedacht werden, um allen, die

an Christus glauben, zu helfen, ihre

Zustimmung zum Evangelium bewusster

und stärker werden zu lassen,

vor allem in einem Moment tiefgreifender

Veränderungen, wie ihn die Menschheit

gerade erlebt.“

� Papst Benedikt XVI. nennt als Ziele

für das Jahr des Glaubens 2012/2013,

„die Feier des Glaubens in der Liturgie

zu verstärken, besonders in der Eucharistie,

die Inhalte des Glaubens, der

bekannt, gefeiert, gelebt und im Gebet

ausgedrückt wird, wiederzuentdecken

und über den Glaubensakt selbst nachzudenken.

Zugleich gehe es darum, dass

das Zeugnis des Lebens der Gläubigen

an Glaubwürdigkeit zunimmt“ (Benedikt

XVI., Porta Fidei).

� Den Schlusspunkt des „Jahres des

Glaubens“ bildet der Christkönigsonn-

über den Wortgottesdienst von einer

„Handlung aus der Not heraus“. Damit

ist nicht gemeint, dass es sich bei dieser

Form von Sonntagsgottesdienst um eine

minderwertige Gottesdienstform handelt.

Vielmehr wird damit gesagt, dass

es eine gute Form des miteinander Feiern

von Gemeinden sein kann, die nicht

mehr jeden Sonntag einen Priester als

Vorsteher haben. Immer wieder gibt es

unterschiedliche Meinungen zu diesem

Thema, daher werde ich hier gerne einige

Fragen dazu beantworten.

Wer kann WortgottesdienstleiterIn

werden?

Jeder getaufte Christ und jede getaufte

Christin, die sich für Liturgie interessiert,

kann diesen Glaubensweg einschlagen.

Die Diözese bietet jedes Jahr

zumindest einen Kurs dazu an. An zwei

Tagen werden die Grundlagen für die

Feier eines Wortgottesdienstes bespro-

tag 2013 (=24. November 2013 AD).

Der Christkönigsonntag ist ja Abschluss

eines jeden Kirchenjahres und ist als

eine Aufforderung zu einer echten und

erneuerten Umkehr zum Herrn, dem

einzigen Retter der Welt, gedacht.

� In unserem Pfarrverband werden

wir der Zielsetzung des „Jahres des

Glaubens“ natürlich auch gerecht werden.

In Verbindung mit dem „Katholischen

Bildungswerk“ werden Referate

und Vorträge zum Inhalt unseres Glaubensbekenntnisses

angeboten, zu denen

alle recht herzlich eingeladen sind.

Des Weiteren werden wir uns um ein

besseres und intensiveres Verständnis

unserer Gottesdienstfeiern bemühen.

Damit soll eine aktivere(!) Mitfeier unserer

Gottesdienste, allen voran der heiligen

Messe, auch in Zukunft gegeben

sein. Das Leben in und mit der Kirche

ist vielseitig und bunt. Lassen wir uns

stets aufs Neue für unseren Glauben an

den auferstandenen Herrn Jesus Christus

begeistern, der auch Herr über die

Zeit ist.

Eure Pfarrer Bernhard Preiß

und Andreas Lechner

chen und geübt. Der Kurs eröffnet die

Möglichkeit sich auf diese Form der Gemeindemitarbeit

einzulassen.

Braucht es eine Beauftragung

zum Wortgottesdienstleiter

bzw. für Segnungsfeiern?

Ja, jeder und jede, die offiziell an

Sonntagen bzw. Feiertagen im Namen

der Kirche feiert, benötigt eine Beauftragung

durch den Bischof. Diese Beauftragung

wird vom Pfarrer und vom

Pfarrgemeinderat angefordert. WortgottesdienstleiterInnen

bekommen ein Dekret,

durch das sie zur Ausübung ihres

Dienstes bevollmächtigt werden.

Warum tragen WortgottesdienstleiterInnen

bei uns ein

liturgisches Gewand?

Von Seiten der Diözese gibt es dazu

keine Vorschriften. In unserem Pfarrverband

tragen die Wortgottesdienstleiter

ein weißes Kleid (Kukulle). Das

weiße Kleid ist Zeichen der Taufe, jeder


getaufte Christ darf dieses Kleid tragen.

Es soll der Gemeinde zeigen, dass der

Vorsteher des Gottesdienstes wie Paulus

schreibt „Christus angezogen hat“.

Was wird von einem Wortgottesdienstleiter,

einer Wortgottesdienstleiterin

erwartet?

Die Ausbildung zum Wortgottesdienstleiter

ist ein erster Schritt. Weitere

intensive Auseinandersetzung mit dem

Wort Gottes ist eine Grundvoraussetzung

für jeden Christen, besonders gilt

das für die Leiter, Vorsteher von Gottesdiensten.

Dazu besuchen unsere Wortgottesdienstleiter

einmal pro Jahr einen

Einkehrtag im Pfarrverband. Es gibt

auch eine Reihe von Schriften (Wochenschriften

etc.) und auch Dokumente aus

Der Pfarrverband auf einen Blick

www.meinepfarre.at

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß

T 0676/87426394

Sprechstunde des Pfarrers nach

persönlicher Vereinbarung

Pfarrer Mag. Andreas Lechner

T 0676/87426015

Sprechstunde des Pfarrers nach

persönlicher Vereinbarung

r.k. Pfarramt Schladming

Siedergasse 620, 8970 Schladming

T 03687/22359, Mobil: 0676/87426186

E-mail: schladming@graz-seckau.at

Kanzleistunden für Schladming,

Pichl, Assach und Kulm im

Pfarrbüro Schladming

Di – Fr 7.30 – 12.00, Di 13.00 – 16.30

r.k. Pfarramt Haus

8967 Haus i. E. Nr. 1

T 03686/2316

E-mail: haus@graz-seckau.at

Kanzleistunden im Pfarrhof Haus

Mi 13.00 – 17.00 Pfarrsekretärin

Fr 9.30 – 10.30 Pfarrer

Kanzleistunden im Pfarrhof Assach

Fr 9.30 – 10.30 Pfarrer

jeden 1. Freitag im Monat,

17.00 – 18.00 Pfarrer oder Diakon

dem Internet (z.B. www.predigtforum.

at) die dazu dienen, sich auf den Wortgottesdienst

vorzubereiten. Eine persönliche

Auseinandersetzung mit dem Wort

Gottes und das Üben von lit. Feiern ist

und bleibt ein Dauerauftrag für alle, die

sich mit Liturgie befassen. Sollten Sie Interesse

bekommen haben, diesen Dienst

auszuführen, bin ich gerne zu einem Gespräch

bereit.

Wer feiert in unserem Pfarrverband

Wortgottesdienste?

Im Pfarrverband sind derzeit drei

Frauen und sechs Männer als Wortgottesdienstleiter

tätig. Seit 2006 wurden

rund 250 Wortgottesdienste gefeiert.

INFO

� Üblicherweise werden Wortgottesdienste

im Pfarrverband

nach dieser Regel eingeteilt:

Pfarre Assach:

1. Wochenende im Monat

Pfarre Haus:

2. Wochenende im Monat

Pfarre Schladming:

3. Wochenende im Monat

Pfarre Pichl:

4. Wochenende im Monat

Pfarre Ramsau:

5. Wochenende im Monat

Von der Regel kann abgewichen

werden, wenn es die Personalplanung

bzw. Festplanung

notwendig macht.

„Gedanken zum Wort“

Wir möchten Ihnen in den nächsten

Ausgaben unserer Pfarrzeitung

unsere WortgottesdienstleiterInnen

vorstellen. Dazu werden wir

keine Lebensläufe oder Karrierebeschreibungen

liefern, sondern sie werden eine

Kolumne im Pfarrbrief vorfinden, mit

dem Titel: „Gedanken zum Wort“. Der

Text wird von einem Wortgottesdienstleiter verfasst sein. Im

Auslegen der Heiligen Schrift werden Sie eingeladen, hinter

die Biographie der Menschen zu blicken und dabei selbst

hoffentlich Begegnung und Berührung von Gottes Wort erfahren.

Wir starten ab der nächsten Ausgabe mit dieser nunmehr

fixen Einrichtung im CREDO.

Meine Zeilen enden mit einem persönlichen Wunsch: Bitte

nehmen Sie unsere WortgottesdienstleiterInnnen freundlich

auf. Legen wir gemeinsam Glaubenszeugnisse ab, indem wir

miteinander Gott loben und preisen. Diakon Hannes

GEDANKEN ZUM WORT

Unsere WortgottesdienstleiterInnen:

Sr. Eva Maria

Lechner

Pfarre Haus

Kurt

Gregurka

Pfarre Schladming

Eva

Klein

Pfarre Schladming

Johann

Strahlhofer

Pfarre Schladming

Rosmarie

Mitterwallner

Pfarre Haus

Hannes

Gruber

Pfarre Schladming

Diakon Hannes

Stickler

Pfarre Schladming

Peter

Perner

Pfarre Ramsau

Wolfgang

Suntinger

Pfarre Ramsau

Oktober 2012

3


Teilrenovierung der

Stadtpfarrkirche Schladming

Notwendige Instandsetzungsmaßnahmen

wurden vom Wirtschaftsrat

Schladming in einem Gesamtkostenrahmen

von € 75.000,verabschiedet.

Die Wirtschaftsräte von Schladming

hatten nicht viel Zeit, sich

auf das Amt einzulassen. Gleich nach der

Angelobung galt es den Nordzugang zum

Friedhof zu sanieren. Bei den desolaten

Stufen war Gefahr im Verzug, sodass

wir für einige Tage den Zugang sperren

mussten. Wir bitten um Verständnis für

diese Maßnahme und hoffen, dass die

Neugestaltung gut angenommen wird.

(Kostenrahmen € 10.000,- Fa. Bliem,

Schladming, Fa. Reiter, Haus)

Bei Erscheinen dieser CREDO Ausgabe

wird der Kirchturm voraussichtlich

bereits eingerüstet sein. In den näch-

4

AUS DEM PFARRVERBAND

Unser Pfarrverband

Liebe Mitchristen! Mit 1. September

ist Altdechant und Pfarrer Erich

Kobilka in Pension gegangen.

Dankenswerterweise bleibt er weiterhin

im Pfarrhof Kulm wohnhaft

und wird nach eigenem Ermessen

und wie es seine Kräfte zulassen, für

priesterliche Dienste bereit stehen. Mit

diesem Datum ist somit der Pfarrverband

im Oberen Ennstal, die Region

West mit Assach – Haus – Schladming

– Pichl – Kulm komplett! Im Sinn der

Olympischen Spiele haben wir jetzt 5

Ringe: Mehr geht nicht! Das war ja eine

diözesane Vorgabe, ein Strecken nach

der Decke. Unabhängig von meiner

wiederholt geäußerten Ansicht, dass sich

insgesamt für die nähere Zukunft unserer

Kirche etwas tun muss, weil schon

rein mathematisch die Entwicklung der

Priesterzahlen einen alarmierenden Abwärtstrend

aufweist, haben wir vor Ort

versucht, das Beste daraus zu machen:

Gemeinsame, pfarrübergreifende

Agenden und Aktivitäten sind:

Oktober 2012

� Das Pfarrblatt „CREDO“

� Homepage: www.meinepfarre.at

� Die in 5 Farben erscheinende

Gottesdienstordnung

� Treffen der Obleute der Pfarrgemeinderäte

(„Arbeitsfrühstück“)

� PGR Klausuren

� Wortgottesdienstleiter, die auch

anderswo aushelfen

� Zentrale Pfarrfeste, wo andere

Pfarren auf „ihren Gottesdienst“

verzichten

� Wallfahrten und Ausflüge

� Gegebenenfalls gegenseitige

Unterstützung: finanziell, personell

(z.B. Ministranten)

� Wechselseitige Feiern

(z.B. Ehejubiläen)

Man sieht, dass einiges geht. Nicht jede

Pfarre muss alles können und haben.

Aus dem Mangel (Zahl der Priester)kann

auch ein neues Miteinander entstehen.

Damit will ich nicht den Mangel zur

Tugend hochstilisieren, wie es manchmal

von Angestellten in der Zentrale

zu hören ist. Aber das eine ist die Sorge,

sten Wochen werden die schadhaften

Kirchenturmfenster erneuert und die

Fassade gestrichen und div. Mauerschäden

instand gesetzt. (Kostenrahmen

€ 65.000,- Fa. Bliem, Fa. Weitgasser, Fa.

Schauer & Sachs und Fa. Thor KEG)

Die geplanten Maßnahmen werden

aus Mitteln der Pfarre, aus Gemeindeförderung

und hoffentlich auch aus Spenden

finanziert. Ich möchte heute keinen

klassischen Spendenaufruf verfassen,

sondern eine Geschichte erzählen:

Der Schladminger Kirchturm

Bei einer Kirchturmführung im Rahmen

der Langen Nacht der Kirchen habe

ich Einblick in das Innere unseres

Kirchturmes erhalten. Wenn man die

schmalen Stufen zum Glockenstuhl emporsteigt,

kommt man bei einer Etage

vorbei, von der erzählt wird, dass sie der

W

M

N

O

negativ das Jammern, das andere ist die

Beschwichtigung und der fehlende Mut,

Dinge beim Namen zu nennen. Das gibt

es in der Politik auch unter dem Begriff:

„appeasement“.

Für uns Christen gilt: ER, der Herr

geht voran, manchmal außer Sichtweite.

Wir sollen nachgehen, nachfolgen auf

nicht immer ausgetretenen und breiten

Pfaden! Das Jahr des Glaubens möge

uns auf dem Weg des Gottvertrauens

stärken! Pfarrer Bernhard Preiß


eigentliche Platz für die Glocken gewesen

wäre. Beim Bau der Kirche stellte

sich heraus, dass die Bürger von Radstadt

einen höheren Turm als Schladming

bauen möchten, daher entschloss

man sich einfach eine Etage dazu zu

bauen. Mit diesem Ehrgeiz wollte man

der Nachbarstadt zeigen, dass man auch

in der Lage ist einen hohen Turm zu

bauen. Die damaligen Schladminger waren

stolz auf ihre Kirche und vielleicht

hat sie der Vergleich mit Radstadt auch

angespornt. Wie auch immer, wir haben

es diesem Umstand zu verdanken, dass

unser Kirchturm jetzt 55,5 Meter hoch

ist. Das sind 920 m 2 , die zu bemalen

sind. Ich würde mir wünschen, dass wir

die rund 200 m 2 – das ist ungefähr die

Fläche, die sich die Schladminger Bürger

dazugebaut haben, um die Radstädter zu

überflügeln, aus Spendengeldern finanzieren

könnten. Wenn ich € 70,- pro m 2

an Renovierungskosten annehme, wäre

es gut wenn ca. € 14.000,- von Schladminger

Bürgerinnen und Bürgern übernommen

werden könnten.

Bitte unterstützen Sie meine historische

Kirchenturmgeschichte mit Ihrer

Spende.

Ihr Diakon Hannes Stickler

(Geschäftsführender Vorsitzender

des WR Schladming)

AUS DEM PFARRVERBAND

INFO

� Überweisungen erbeten

auf folgendes Konto:

Kto. Nr.: 3715

BLZ: 38481

Raiffeisen Bank Schladming

Verwendungszweck:

„Kirchturmsanierung“

IBAN: AT083848100000003715

BIC: RZSTAT2G481

Mit Pfarrer Lechner auf dem Dachstein

Eindrücke einer besonderen Bergpartie

von Anton Lettner

Was versteht man unter einem

Klettersteig? Eine Kombination

aus Baugerüst und Blitzableiter.

Mit dieser Information, ein paar

Müsliriegeln als Wegzehrung,

einer Flasche Wasser und etwas Zirbenschnaps

bepackt, löste ich am Dienstag,

den 11. September, den Gutschein ein,

den ich beim Pfarrfest in Pichl gewonnen

hatte.

Treffpunkt war 6 Uhr beim Pfarrhof

in Schladming, eine äußerst unchristliche

Zeit für einen Studenten wie mich.

Nichts desto trotz begrüßten wir uns

herzlich, verstauten unsere Sachen im

schnittigen Subaru und brausten in die

Nacht hinaus. Eine halbe Stunde später,

mein Getränkeproviant hatte sich bereits

großflächig im Kofferaum verteilt, erreichten

wir die Talstation Hunerkogel.

Der Weg führte uns über die Südwandhütte

zum Einstieg des Anna-Klettersteigs,

wo wir auf einige Bergkameraden

trafen, welche sich ebenfalls Anna

und Johann zum Tagesziel gemacht hat-

MEHR INFOS AUS DEN PFARREN UNTER

www.meinepfarre.at

ten. Die ersten zaghaften Schritte in

dem mir neuen Terrain des Klettersteigs

verliefen ohne Probleme und am Einstieg

des Johann hatten wir schon ein

gutes Tempo erreicht. Die „berüchtigte“

Einstiegstelle des Johann erwies sich als

Kinderspiel und danach gab es nur noch

eine Richtung: gipfelwärts.

Zirka 4 Stunden nach Verlassen des

Parkplatzes standen wir oben auf dem

Plateau der Dachsteinwarte, wobei wir,

vermutlich aufgrund unseres äußerst

flotten Auftretens, von diversen Touristen

und deren Kameras eingefangen

wurden. Nach diesen ersten Strapazen

gönnten wir uns eine kleine Stärkung in

Suppenform, um im Anschluss den Gip- felsturm gestärkt antreten zu können.

Kurz vor 12 Uhr und ca. 1200 Höhenmeter

später standen wir dann trotz einiger

“Geisterfahrer” am Weg zum Gipfel

oben und beglückwünschten uns zu

unserer Tour. Gipfelfoto, Gipfelschnaps

und Gipfeltratsch hinter uns gebracht,

ging es wieder bergab Richtung Bergstation

Hunerkogel. Schnell noch ein kühles

Bier und ab ins Tal. Wir verstauten

unsere Ausrüstung wieder im Auto und

holten uns noch ein deftiges Mahl mit

Kaspressknödel und Steirerkasnocken.

Es war ein außerordentlich schöner

Tag, der mir viel Spaß bereitet hat und

ich bedanke mich nochmals bei Andreas

für die Führung und die Gesellschaft.

PS.: Die nächste Tour wurde schon

fixiert! :)

Oktober 2012

5


6

AUS DEM PFARRVERBAND

Veränderungen im Religionsunterricht

Zeit des Abschieds – Zeit zu danken

Jahre lang durfte ich an den

35 verschiedenen Schladminger

Schulen Kinder und Jugendliche auf

ihrem Lebens- und Glaubensweg begleiten.

Es war eine erfüllte und von unzähligen

Erfahrungen und Begegnungen

geprägte Zeit, auf die ich voll Dankbarkeit

zurückblicke.

Ich danke allen Direktoren/innen,

Kollegen/innen und allen Eltern für die

große Wertschätzung, die sie mir und

damit auch meinem Unterricht entgegengebracht

haben. Ich danke für alle

Freundschaften, die im Laufe der Jahre

gewachsen sind und ich danke allen, die

mich in meiner langen Berufszeit unterstützt

und ermutigt haben. Ganz beson-

Am 9. Juni 2012 wurde in Assach das Fest der Heiligen Firmung gefeiert. Dieses

Sakrament empfingen beim feierlichen Gottesdienst durch Prior P. Gerhard

Hafner Alexandra Luidold (Pfarre Donnersbachwald), Jasmin Stückelschweiger (Pfarre

Kulm), Elena Pitzer (Pfarre Haus) und Nadine Neuner (Pfarre Assach). Auf dem wunderbar

gestalteten Programmheft war folgender Text zu finden: „Du Liebeshauch

Gottes- du Heiliger Geist - umschließe mich von allen Seiten wunderbar“. Dies

wünschen allen Gefirmten von ganzem Herzen die Pfarrbewohner von Assach.

Oktober 2012

ders danke ich allen, die meine Schüler

und Schülerinnen waren für unser Miteinander,

unser gemeinsames Feiern von

kirchlichen Festen, für euer Vertrauen,

für eure Offenheit und Ehrlichkeit und

für euer Lachen! Da ich weiterhin in der

Pfarre Schladming mitarbeiten werde,

freue ich mich darauf, euch noch oft zu

begegnen!

Im Schuljahr 2012/2013 unterrichten:

Barbara Riemelmoser: 1.-3. Klassen

VS Schladming, VS Pichl, VS Ramsau

Gabi Parthl: HS 1 Schladming,

4. Klassen VS Schladming,

4b Erzherzog Johann HS Schladming,

1. Klasse SchiHS

Neu im Pfarrkindergarten Schladming

Seit September 2012 ist in unserem

Kindergarten eine alterserweiterte

Gruppe integriert. Das heißt, dass wir

nun auch unter dreijährige Kinder mit

betreuen dürfen. Wir freuen uns über

diese neue Herausforderung. Mit Gottes

Segen möge es uns gelingen, auch dieses

Jahr für euch liebe Eltern und für eure

Kinder wieder gute Arbeit zu tun.

Melitta Knauß: 1.-3. Klassen,

4a Erzherzog Johann HS,

VS Assach und VS Haus

Alois Unger: 2.-4 Klasse SchiHS

Maria Thier: HS Haus,

4a VS Haus

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß:

VS Untertal

Für das neue Schuljahr wünsche ich

allen Schülern/innen, Eltern und Kollegen/innen

viele schöne Tage und Gottes

reichen Segen! ROL Mag. Eva Klein

GEBEN FAIRSÜSST

DAS LEBEN!

Mit der Jugendaktion 2012

für den fairen Handel und für ein weltweit

gerechteres Leben der Jugendlichen.

Anlässlich des Weltmissionssonntags

werden am 20.10. in Haus, am 21.10. in

Schladming und am 28.10 in Assach im

Anschluss an die Feier der Hl. Messe

Schokopralinen und Gummibären im

Rahmen der Jugendaktion 2012 „GEBEN

FAIRSÜSST DAS LEBEN“ gegen eine

Mindestspende angeboten. Der Reinerlös

kommt Jugendprojekten in Tansania,

dem Missio-Beispielland 2012, zugute!

www.jugendaktion.at


GOTTESDIENSTE

Bitte beachten Sie auch die

Hinweise auf Seite 8

SA 6.10.

Haus: 19.00 Vorabendmesse

Schladming:

19.00 Vorabendmesse

SO 7.10.

Assach: 10.15 Wortgottesfeier

Haus: 8.45 Hl. Messe –

Erntedank

Schladming: 10.00 Hl. Messe

19.00 Taizégebet in der

Annakapelle

Ramsau-Kulm:

10.00 Hl. Messe – Erntedank

Pichl: 8.30 Hl. Messe

SA 13.10.

Haus: 19.00 Vorabendmesse

Schladming:

19.00 Wortgottesfeier

SO 14.10.

Assach: 10.15 Hl. Messe –

Erntedank

Haus: 8.45 Hl. Messe (ÖKB)

Schladming: 10.00 Hl. Messe –

Erntedank

Ramsau-Kulm: 10.00 Hl. Messe

Pichl: 8.30 Hl. Messe

SA 20.10.

Haus: 19.00 Wortgottesfeier

Familiengottesdienst zum

Sonntag der Weltkirche –

anschl. „Jugendaktion“ –

siehe Seite 6

Schladming:

19.00 Vorabendmesse

SO 21.10. –

Sonntag der Weltkirche

Assach: 10.15 Hl. Messe –

Erntedank

Haus: 8.45 Hl. Messe

Schladming: 10.00 Hl. Messe

Familiengottesdienst zum

Sonntag der Weltkirche –

anschl. Pfarrkaffee und

„Jugendaktion“ –

siehe Seite 6

Ramsau-Kulm:

10.00 Wortgottesfeier

Pichl: 8.30 Hl. Messe

FR 26.10.

Assach: 9.00 Hl. Messe

Haus: 9.00 Hl. Messe

Schladming: 8.00 Hl. Messe

Ramsau-Kulm: 19.00 Dankund

Bittgottesdienst zum

Nationalfeiertag

Pichl: 19.00 Hl. Messe in

Mandling

SA 27.10.

Haus: 19.00 Vorabendmesse

Schladming:

19.00 Vorabendmesse

SO 28.10. –

Beginn der Winterzeit

Assach: 10.15 Hl. Messe

Familiengottesdienst zum

Sonntag der Weltkirche –

anschl. Pfarrkaffee und

„Jugendaktion“ – siehe Seite 6

Haus: 8.45 Hl. Messe

Schladming: Anbetungstag:

9.30 Rosenkranz – 10.00 Hl.

Messe, anschl. Anbetung

Ramsau-Kulm: 10.00 Hl. Messe

Pichl: 8.30 Feier der

Ehejubilare (Kirchenchor) –

siehe Seite 9

DO 1.11. – Allerheiligen

Assach: 10.15 Hl. Messe mit

anschl. Totengedenken und

Gräbersegnung

Haus: 10.00 Hl. Messe mit

anschl. Totengedenken und

Gräbersegnung

Schladming: 14.00 Hl. Messe

mit anschl. Totengedenken

und Gräbersegnung

(15.30 Gräbersegnung am

Kommunalfriedhof)

Ramsau-Kulm: 10.00 Hl. Messe

mit anschl. Totengedenken und

Gräbersegnung

Pichl: 8.30 Hl. Messe (Kirchenchor)

mit anschl. Totengedenken

und Gräbersegnung

FR 2.11. – Allerseelen

Kommuniongänge und Krankenbesuche

im Pfarrverband

Assach: 9.00 Hl. Messe

Haus: 8.45 Hl. Messe mit

Friedhofsgang

Schladming: 19.00 Hl. Messe

im Karner, anschl. Friedhofsgang

Ramsau-Kulm: 18.00 Hl. Messe

für die Verstorbenen der Pfarre

Pichl: 18.00 Hl. Messe für die

Verstorbenen der Pfarre

SA 3.11.

Haus: 18.00 Vorabendmesse

Schladming:

19.00 Vorabendmesse

SO 4.11.

Assach: 10.15 Wortgottesfeier

Haus: 8.45 Hl. Messe

Schladming: 10.00 Hl. Messe

19.00 Taizégebet in der

Annakapelle

Ramsau-Kulm: 10.00 Hl. Messe

Pichl: 8.30 Hl. Messe

DO 8.11.

Haus: 17.00 Martinsfeier der

Kinderkrippe

FR 9.11.

Schladming: 16.30 Martinsfeier

des Pfarrkindergartens

SA 10.11.

Haus: 18.00 Vorabendmesse

Schladming: 17.00 Wortgottesfeier

für Familien zum

Martinsfest, anschl. Umzug

Keine Vorabendmesse!

SO 11.11.

Assach: 10.15 Hl. Messe

Haus: 8.45 Hl. Messe

Schladming: 10.00 Hl. Messe

Ramsau-Kulm: 10.00 Hl. Messe

Martinsfeier: siehe Schaukasten

Pichl: 8.30 Hl. Messe

MO 12.11.

Haus: 17.00 Martinsfeier des

Pfarrkindergartens

SA 17.11.

Haus: 18.00 Wortgottesfeier

Schladming:

19.00 Vorabendmesse

SO 18.11.

Assach: 10.15 Hl. Messe –

Elisabethfeier

Haus: 14.00 Hl. Messe –

Elisabethfeier

Schladming: 10.00 Hl. Messe –

Elisabethfeier

Ramsau-Kulm: 10.00 Hl. Messe

Pichl: 8.30 Hl. Messe –

Elisabethfeier

FR 23.11.

Schladming: 15.00 Krabbelund

Kleinkindergottesdienst

in der Annakapelle

Pichl: 19.00 Hl. Messe in

Mandling

SA 24.11.

Haus: 18.00 Hl. Messe –

Familiengottesdienst

TERMINE IN DEN PFARREN

Schladming:

Keine Vorabendmesse!

(wegen des Krampusumzuges)

SO 25.11. – Christkönig

Assach: 10.15 Hl. Messe –

Familiengottesdienst

Haus: 8.45 Hl. Messe – Vorstellung

der Firmkandidaten

Schladming: 10.00 Hl. Messe –

Vorstellung der

Firmkandidaten

Ramsau-Kulm: 10.00 Hl. Messe

Pichl: 8.30 Wortgottesfeier

SA 1.12.

Haus: 18.00 Vorabendmesse

mit Adventkranzsegnung

Schladming: 15.30 Adventkranzsegnung

im Altenheim –

mitgestaltet vom Kindergarten,

19.00 Vorabendmesse mit

Adventkranzsegnung

Ramsau-Kulm: 18.00 Vorabendmesse

zum 1. Adventsonntag

SO 2.12. –

1. Adventsonntag

Assach: 10.15 Hl. Messe mit

Adventkranzsegnung

Haus: 8.45 Hl. Messe

Schladming: 10.00 Hl. Messe

mit Adventkranzsegnung –

mitgestaltet von Schülern –

anschl. Pfarrkaffee und

Adventmarkt – siehe Seite 9

Ramsau-Kulm: 9.30 Ökumen.

Gottesdienst zum Adventbeginn

in der evang. Kirche

Pichl: 8.30 Hl. Messe mit

Adventkranzsegnung

DI 4.12.

Haus: 6.00 Rorate

MI 5.12.

Ramsau-Kulm: 17.00

Nikolausfeier im Pfarrsaal

FR 7.12.

Kommuniongänge und Krankenbesuche

im Pfarrverband

Schladming: 6.00 Rorate

Ramsau-Kulm: 6.00 Rorate

SA 8.12. –

Mariä Empfängnis

Assach: 6.00 Rorate,

anschl. Frühstück

Haus: 8.45 Hl. Messe –

Ministrantenaufnahme

Schladming: 10.00 Hl. Messe –

Cäcilienfeier

Oktober 2012

7


8

TERMINE IN DEN PFARREN

Ramsau-Kulm: 10.00 Hl. Messe

Pichl: 8.30 Hl. Messe –

14.00 Glaubensgespräch

im Warterhof

SO 9.12. –

2. Adventsonntag

Pfarre Assach: Wenn nicht anders angegeben, beginnt die

Messfeier an Sonn- und Feiertagen um 10.15

� jeden Donnerstag 7.30 Hl. Messe in der Kapelle in Aich

� jeden Freitag 9.00 Hl. Messe in der Pfarrkirche

Pfarre Haus: Wenn nicht anders angegeben, beginnt die

Messfeier an Sonn- und Feiertagen um 8.45

� jeden Dienstag 19.00 (Winterzeit 18.00) Hl. Messe in der

Franziskuskapelle � jeden Mittwoch 8.00 Hl. Messe im

Altenheim � jeden Donnerstag 19.00 (Winterzeit 16.00)

Hl. Messe in Weißenbach � jeden Freitag 9.00 Hl. Messe in der

Kirche (Winterzeit in der Franziskuskapelle)

Rosenkranzgebet: � jeden Samstag und Sonntag eine halbe

Stunde vor Messbeginn, im Oktober zusätzlich jeden Dienstag

vor der Abendmesse

Wiederkehrende Fixtermine: � Pfarrkaff eetermine

entnehmen Sie bitte aus dem Schaukasten

Oktober 2012

Assach: 10.15 Hl. Messe (Pichler

Kirchenchor), anschl. Pfarrfest

Haus: 8.45 Hl. Messe

Schladming: 10.00 Hl. Messe

Ramsau-Kulm: 10.00 Hl. Messe

Pichl: 8.30 Hl. Messe

Einladung zum Abend

„BILDER EINER

WALLFAHRT“

DI, 16. OKTOBER 2012

19 UHR | PFARRHOF HAUS

An diesem Abend wollen wir uns

mit Bildern und im Gespräch an

unsere Fußwallfahrt vom 27.8. –

31.8.2012 zu den Pfarrkirchen

unseres Pfarrverbandes erinnern

und auch Wallfahrtspläne für das

Jahr 2013 schmieden.

Wir beginnen diesen Abend mit

der Feier der hl. Messe um 19 Uhr

in der Franziskuskapelle im Pfarrhof

Haus. Zu diesem Abend sind

alle Wallfahrer und Interessierte

eingeladen.

Pfarre Schladming: Wenn nicht anders angegeben, beginnt

die Messfeier an Sonn- und Feiertagen um 10.00

� dienstags (14tägig) 16.00 Hl. Messe im Altenheim � jeden

Mittwoch 19.00 Hl. Messe in der Pfarrkirche � jeden Donnerstag

19.00 Hl. Messe im Krankenhaus � jeden Freitag 8.00 Hl. Messe

in der Pfarrkirche (entfällt im Advent – 6.00 Rorate)

Rosenkranzgebet: � jeden Samstag um 18.30 (jeden 3. Samstag

im Monat für verfolgte Christen), im Oktober zusätzlich

Montag - Samstag um 18.30

Wiederkehrende Fixtermine: � jeden Montag im Monat 9.00 -

10.30 „Spielgruppe“ im Pfarrzentrum � jeden 1. Donnerstag

im Monat 19.30 - 21.30 „Handarbeitsgruppe“ im Pfarrzentrum

� Pfarrkaff ee – siehe Einladung im Schaukasten

Pfarre Ramsau-Kulm: Wenn nicht anders angegeben, beginnt

die Messfeier an Sonn- und Feiertagen um 10.00

� Jeden Montag, Mittwoch und Freitag Hl. Messe: bis November

um 19.00, November - März 18.00

Pfarre Pichl: Wenn nicht anders angegeben, beginnt die Messfeier

an Sonn- und Feiertagen um 8.30

Für alle Pfarren im Pfarrverband:

� Tauftermine: In Absprache mit dem Pfarramt!

Da sich kurzfristige Änderungen ergeben können,

entnehmen Sie bitte die genaue Gottesdienstordnung

(auch für die Wochentagsmessen) dem

Gottesdienstkalender im Schaukasten oder unter

www.meinepfarre.at

Herzliche Einladung

zum

Freitag, 23. November 2012

15 Uhr in der Annakapelle

Auf euer Kommen freut sich das

Team der Kinderliturgie


VORANKÜNDIGUNG:

4. Hauser

FETZEN-

MARKT

Nikolausaktion

im Frühjahr 2013

im Pfarrhof Haus

Wir sammeln wieder Damen-, Herren- und Kinderbekleidung

für jede Jahreszeit und in jeder Größe, Geschirr,

Werkzeug, Haushaltsgeräte, Gebrauchsgegenstände,

Bücher, Spielzeug, Bilder, ... Der genaue Termin wird

im nächsten CREDO bekanntgegeben!

Das Team des Hauser Pfarrgemeinderates

Spielegruppe

2012/2013

in Schladming

Am 17. September 2012 startet um

9 Uhr wieder die Spielegruppe im Pfarrzentrum.

Eingeladen sind alle 1- bis 3jährigen Kinder mit

ihren Müttern oder Vätern. Es gibt ein gemeinsames

Frühstück und eine Bastelarbeit,

verschiedene Lieder, Spiele und Gedichte.

Wenn du Interesse hast, melde dich bei Barbara

Fischbacher und Ulrike Planitzer (0664/4443410).

Auch heuer bieten wir in Schladming wieder einen Hausbesuch

mit dem Nikolaus an. Es sollte eine Familienfeier

werden, bei der Sie sich ganz bewusst Zeit für Ihre Kinder

nehmen. Das Gespräch mit dem Nikolaus soll

uns auf die Weihnachtszeit einstimmen und

deshalb ohne Stress und Angst ablaufen. Darum

kommt bei uns der Krampus nicht mit!

Anmeldungen im kath. und städtischen

Kindergarten sowie im kath. Pfarramt

werden bis Montag, den 3. Dezember

um 12 Uhr entgegengenommen. Der

Nikolaus kann dann am Mittwoch,

den 5. Dezember ab 16 Uhr zu Ihnen

kommen. Ute Herzmayer

Pfarrkaffee

mit

WIR LADEN EIN

Adventmarkt

am 1. ADVENTSONNTAG

2. Dezember 2012

ab 11 Uhr

in der Annakapelle in

Schladming

Um 15 Uhr besinnlicher Ausklang

mit Texten und Musik

AN ALLE EHEJUBILARE

IM PFARRVERBAND

Am Sonntag, 28. Oktober 2012

findet um 8.30 Uhr in der Pfarre Pichl

ein Dankgottesdienst zur Feier der

25., 50. und 60. Ehejubiläen statt.

Jubelpaare melden sich dazu bitte persönlich im

Pfarramt Schladming oder telefonisch unter

03687/22359 an.

Oktober 2012

9


10

BILDUNGSWERK

Kirche im Aufbruch

Mit dem Projekt „Diözesaner Weg

2012 – 2018“ will die Diözese die

steirische Kirche im Geiste des

Konzils in die Zukunft führen.

Als Papst Johannes XXIII. kurz

nach seinem Amtsantritt zu

einem Konzil aufrief, hatte er die Vision

eines „neuen Pfingsten der Kirche“ vor

Augen, eine grundlegende Erneuerung

der Kirche. Das Konzil sollte die Kirche

der Gegenwart anpassen.

Heute, 50 Jahre danach, stehen wir

vor ähnlichen Problemen: Laien und

Kleriker klagen über die Kluft zwischen

Kirche und unserer aktuellen Lebenssituation.

Während sich unser Leben

beständig weiterentwickelt, scheint die

Kirche stehen zu bleiben, in alten Traditionen

verhaftet. Längst fällige Reformen

scheitern an der Starrheit und Unbeweglichkeit

der Institution. Unzufriedenheit

mischen sich mit Sorge um die Zukunft

der Kirche. Priestermangel, Kirchenaustritte,

Desinteresse bei den kommenden

Generationen sind nur einige der brennenden

Themen.

Viele glauben nicht mehr an eine Veränderung

„von oben“, wollen nicht mehr

warten, sondern endlich handeln. Zusammenschlüsse

wie die Pfarrer-Initiative

oder die Plattform „Wir sind Kirche“

sind Zeichen dieses Engagements.

Ist es angesichts dieser ernüchternden

Bilanz angebracht, zurückzuschauen

und eine Art Jubiläum zu feiern? Sollte

man sich nicht viel mehr mit den drän-

GESTERN | HEUTE | MORGEN

BEWEGUNG BEWEGUNG AUS AUS DEM DEM

II. II. VATIKANISCHEN VATIKANISCHEN KONZIL KONZIL

Oktober 2012

genden Problemen der Gegenwart beschäftigen?

Das II. VK war ein Meilenstein in der

Geschichte der katholischen Kirche, denn

es hat wesentlich zu Öffnung und Erneuerung

der Kirche beigetragen. Vieles, was

uns heute selbstverständlich erscheint,

haben wir dem Konzil zu verdanken.

Die damalige Aufbruchstimmung hat

viele Hoffnungen freigesetzt, aber auch

Enttäuschungen hinterlassen, weil nicht

alles in Erfüllung gegangen ist.

Bis heute ist noch nicht das ganze

Potential ausgeschöpft. Darin liegt eine

Aufgabe und eine Chance unserer Zeit.

Das Konzil ist nicht nur Vergangenheit,

sondern auch Gegenwart und Zukunft.

Im Vertiefen begonnener Neuerungen,

der Umsetzung noch offener Möglichkeiten

aus den Konzilstexten können

wir noch heute Impulse aus dem Konzil

schöpfen und das Bild der Kirche für die

Zukunft positiv beeinflussen.

Die Diözese hat sich mit dem Projekt

„Diözesaner Weg“ für die kommenden

sechs Jahre vorgenommen, den Weg des

Konzils weiterzugehen. Am Ende dieses

Wegabschnitt, der in der 800-Jahr-Feier

FREITAG

16. NOV. 2012

ANNAKAPELLE

SCHLADMING

19.30 UHR

Vortrag von: Prälat

DDr. PHILIPP HARNONCOURT

Die Liturgiereform des II. Vatikanischen

Konzils – Die Absichten

und was daraus geworden ist.

Vortrag/Zeitzeugenbericht.

INFO

� Die Konzil und Liturgiereform:

Dauer: 1962-1965

Einberufen von Papst Johannes XXIII

Umsetzung und Durchführung unter

Papst Paul VI

Ziel: Erneuerung der Kirche, ihre

Anpassung an die Gegenwart bei

gleichzeitiger Treue zur Tradition

Teilnehmer: über 3000, aus fast

allen christlichen Kirchen

Dokumente: 16 Dokumente

Die Neuerungen:

� Öffnung der Kirche zur Welt

� Relativierung ihres Absolutheits-

anspruch und ihres Selbstverständnisses

� Verhältnis zu nichtchristlichen

Religionen und Atheisten

� Anerkennung der Religionsfreiheit

� Liturgiereform

� Liturgiereform:

� Die Liturgiekonstitution „Sacro-

sanctum Concilium“ veränderte

Kirchenräume und Gottesdienst:

� Zulassung der Muttersprachen

� Aktive Teilnahme aller Gläubigen

� Neue liturgische Dienste und

Feierformen

� Aufwertung des Wort Gottes

� Altarraumgestaltung

der Diözese mündet, soll eine einladende

und zukunftsfähige Kirche stehen.

In zahlreichen Veranstaltungen der

diesjährigen Schwerpunktreihe des Bildungswerkes

im November wird die Zukunftsdimension

des II. VK beleuchtet

und reflektiert, um sie als Botschaft und

Auftrag weiterzugeben.

Wir alle sind dazu eingeladen, die Geschichte

des Konzils fortzuschreiben.

Diana Stickler

ÜBER DIE PERSON

Prälat DDr. Philipp Harnoncourt

hat als Sekretär von Bischof Josef

Schoiswohl an den Vorbereitungen

des Konzils teilgenommen und nach

dem Konzil als Mitglied verschiedener

Kommissionen auf diözesaner Ebene

wie auch für das gesamte deutsche

Sprachgebiet an konkreten Reformmaßnahmen

und Bildungsprogrammen

verantwortlich mitgearbeitet.


Foto: Lamm

Die Toleranzwoche 2012 hat sowohl

bei Gästen als auch bei

Einheimischen großen Anklang gefunden.

Die Teilnahme an ökumenischen

Gottesdiensten, Vorträgen, Diskussi-

In angemessener, feierlicher Form

wurde am 2. 9. in Ramsau Kulm der

Abschieds- und Dankesgottesdienst für

Monsignore Altdechant Erich Kobilka,

der hier mehr als 50 Jahre als Pfarrer tätig

war, gefeiert. Musikalisch umrahmt

wurde die Messe von einem Bläserquartett

(Huber Richard und Siegi mit 2 Musikerfreunden

aus Salzburg) und den

Hochalm Sängern aus Gröbming. Unsere

treue Organistin Gaby Rust hat wie

immer den Volksgesang begleitet. Die

Kirche war voll besetzt mit Gästen und

Einheimischen. In sehr wertschätzender

Form hat unser Bürgermeister Rainer

Angerer und in sehr freundschaftlicher,

ökumenischer Weise der

Stellvertreter unseres evangelischen

Pfarrers, Diakon Paul Eibl persönliche

Worte an ihn gerichtet. Durch

ein Dekret des Bischofs wurde Erich

Kobilka zum „Aushilfsseelsorger“

unseres Dekanates ernannt. Somit

wird er uns weiterhin, wenn auch

nur „aushilfsweise“ zur Verfügung

stehen, was uns natürlich sehr freut.

Seine jahrzehntelange Haushaltshelferin

Creszentia Fussi, allen bekannt

als „Zenzi“, die sich nebenbei

um die Reinigung von Pfarrhof und

Kirche gekümmert und den Blu-

AUS DEN PFARREN

Ereignisreiche Monate in der Pfarre Kulm in der Ramsau

Toleranzwoche und Pfarrfest

… und Kommen

Am Sonntag, dem 23. September

wurde in Kulm nicht nur das Fest des

Pfarrpatrons, des hl. Rupert, gefeiert.

Im Rahmen des Festgottesdienstes

wurden die zwei Pfarrer unseres Pfarrverbandes

Mag. Bernhard Preiß und

Mag. Andreas Lechner von Dechant

Msgr. Dr. Peter Schleicher feierlich

installiert. Als Willkommensgeschenk

erhielten die beiden Seelsorger einen

Brotlaib in Baumform – Symbol für

eine lebendige Zusammenarbeit mit

den Ramsauern.

onen, Workshops, Wanderungen hat viel

persönliche Begegnungen ermöglicht.

Durch das miteinander-ins-Gespräch-

Kommen konnte man die Glaubenswelt

seines Gegenübers kennenlernen und so

Ein Gehen …

Foto: Lamm

seinen Horizont erweitern. Wir hoffen

auf eine rege Teilnahme im Jahr 2013.

Es soll nicht mehr „nur“ die Ramsau

im Blickpunkt stehen. Daher lautet das

Motto für die Toleranz:Woche von 29.

Juni bis 6. Juli 2013: „Grenzen kennen –

Grenzen überschreiten“. Das Programm

wird in der Frühlingsausgabe bekanntgegeben.

Zu vermieten

Der Pfarrverband bietet im Kulmpfarrhof

die Miete einer Wohnung im

Parterre an: 54 m 2 , teilmöbliert, € 270,-

inkl. BK. Anfragen im Pfarramt (Tel.

03687/22359) oder bei Herrn Perner

(Tel. 03687/81050).

menschmuck bereitgestellt hat, wurde

ebenfalls im 75. Lebensjahr in den Ruhestand

verabschiedet.

Wir wünschen den beiden auf diesem

Wege noch viele gesunde Jahre in

der Ramsau und danken für den unbeschreiblich

wertvollen Dienst!

Oktober 2012

11


12

WALLFAHRTEN IM RÜCKBLICK

27. - 31. August 2012 – über Berg und Tal

Fußwallfahrt um den

Pfarrverband

Das Thema: „An den Grenzen

wachsen“ konnten wir wirklich

verspüren, aber wir sind dankbar,

alles gut geschafft zu haben.

Am Montag, 27. August haben

sich 19 Personen unter der fachkundigen

Führung von Pfarrer Andreas

Lechner zu dieser Pfarrverband-Umrundung,

von der Pfarrkirche Pichl ausgehend,

auf den Weg gemacht.

Nicht immer konnten alle 19 Pilger

dabei sein, zwar mussten einige wegbleiben,

doch andere kamen dazu.

Nach einer Andacht mit tiefen Gedanken

für den Weg beim Pfarrpatron und

Pilgerheiligen, dem hl. Jakobus, in Pichl,

ging es hinauf auf die Hochwurzen, dem

ersten geografischen Höhepunkt unserer

Wallfahrt, aber dann auch wieder hinab

ins Tal nach Schladming.

Doch jeder Tag brachte besondere Höhepunkte:

so war es am Dienstag, 28.

August, die hl. Messe, die wir gleich unter

dem Gipfel der Planai gefeiert haben.

Daraus schöpften wir Kraft für den steilen

Abstieg ins Tal und den neuerlichen

Aufstieg zur Kaibling-Alm, wo uns die

Wirtsleute herzlich empfangen, köstlich

bewirtet und uns ein kostenloses Nachtquartier

gegeben haben. Vergelt's Gott

sagen wir und der Segen Gottes möge

ihnen geschenkt sein!

Den Mittwoch, 29. August (Fest der

Enthauptung des hl. Johannes) begannen

ereits zum 7. mal startete am

Radwallfahrt 2012 BFreitag, dem 6.7.2012 die Radlergruppe

mit Pfarrer Bernhard Preiß zur

traditionellen Wallfahrt. Ziel war heuer

die Wallfahrtsbasilika Maria Plain

in Salzburg. Am ersten Tag ging die

Reise der 12 Personen starken Gruppe

durch das Lammertal und über den Paß

Gschütt nach Halstatt. Nach einer kräftigen

Stärkung, der Besichtigung der

Pfarrkirche Hallstatt und des Beinhauses

wurde genächtigt. Am Samstag ging es

weiter über Bad Ischl, den Wolfgangsee

Oktober 2012

wir bei wunderschönem

Wetter mit dem

morgendlichen Aufstieg

zur Bärfallspitze,

wo wir auch am

Gipfel die hl. Messe

feierten. Das Psalm-

wort „Ich hebe meine

Augen auf zu den

Bergen, von welchen

uns Hilfe kommt“ (Ps. 121) begleitete

uns talabwärts zum Kaibling, wo uns Sr.

Aurelia erwartete und mit uns auch ein

Stück wanderte. Beim Dirtlerhof wurden

wir freudig erwartet. Fam. Promok hat

gute Stärkung für uns bereitet – Danke!

Nun war der Weg zum Pfarrpatron,

dem hl. Johannes, in der Pfarrkirche

Haus, leicht zu bewältigen. Nach einer

„geistreichen“ Stärkung im Pfarrhof ging

der Weg weiter bergauf über Niederberg

und die Au nach Assach, zum hl. Nikolaus,

als Pfarrpatron.

Am Donnerstag, 30. August, 4. Tag,

ging es steil bergauf, aber wunderschön -

viel am Waldrand entlang mit herrlicher

Aussicht auf die südlich gelegenen Berge.

Am Ahornsee angekommen war eine

Pause angesagt.

Die Stille der Bergwelt tat so gut. Bei

der hl. Messe, die wir am Ufer des Sees

feierten, konnten wir die Nähe Gottes

– wie damals die Jünger mit Jesus am

See Genezareth – fast körperlich spüren.

Danke, Pfarrer Andreas, für dieses

Geschenk der Nähe Gottes! Nach einer

leiblichen Stärkung führte uns der Weg

weiter über die Grafenbergalm, Luserpfanne

zur Feistererscharte (2.200m).

Eine kurze Besinnungsstation und dann

war noch ein kleiner Abstieg zum Guttenberghaus

(2164m) zu bewältigen.

Kaum waren wir in der Hütte, ging auch

schon ein starkes Gewitter nieder. Ein

gutes Nachtquartier gab uns die nötige

Energie für die letzte Etappe.

Freitag, 31. August, der letzte Tag

– immer Regen, Regen! Vielleicht wollte

Gott uns prüfen, ob wir wirklich wetterfeste

Pilger sind?! Und das sind wir!

Vom Guttenberghaus zur Pfarrkirche

Kulm mit dem Pfarrpatron, dem hl. Rupert,

dem ersten Glaubenszeugen hier

in unserer Heimat. Und weiter über

Vorberg/Ramsau zur Pfarrkirche Pichl,

unserem Ausgangspunkt. In Pichl haben

uns die Menschen mit Glockengeläute

empfangen und nach der hl. Messe, die

viele Bewohner/innen mit uns feierten,

gab es noch eine herrliche Stärkung im

Pfarrhof Pichl. Vergelt's Gott sagen wir

allen, die uns begleitet und geführt haben.

Wir freuen uns aufs nächste Mal

– im nächsten Jahr! Sr. Eva Maria

und den Fuschlsee in die Stadt Salzburg.

Nach einem kurzen Anstieg war das Ziel

„Maria Plain“ erreicht.

Zum Abschluss der heurigen Radwallfahrt

zelebrierte am Sonntag unser Pfarrer

Bernhard Preiß den Festgottesdienst

in der Basilika. Die letzte Einkehr war

bei Stefan und Monika Schaumberger

am Mittergruberhof in Pichl, wo wir das

erlebnisreiche Wochenende bei einer

guten Jause und vielen schönen Erinnerungen

ausklingen ließen.

Hans Spielbichler


Jubiläum ökumenischer Chor Pichl

Jahre ist es her, dass in Adel-

30 heid Bogensperger – damals

Volksschuldirektorin in Mandling – die

Idee geboren wurde, einen Kirchenchor

zu gründen, um den Gottesdiensten in

Pichl eine festliche musikalische Umrahmung

zu geben. Durch Ihre Initiative

konnte sie folgende Gründungsmitglieder

dafür gewinnen: Baminger

Hedwig, Buchsteiner Gerhard, Huber

Helga, Lauda August, Liftenegger

Eva, Marktler Johann, Obojes Alfred,

Pürstl Aloisia, Schaumberger Johanna,

Schwaiger Martha, Spielbichler Melitta,

Warter Eva, Warter Elisabeth und

Warter Hermine.

Der Chor zählt mittlerweile 21 Mitglieder,

die Leitung hat seit nunmehr

12 Jahren in dankenswerter Weise Kurt

Richtigstellung

Brigitte Walcher ist die stellvertretende

Vorsitzende im Pfarrgemeinderat

Pichl, nicht wie irrtümlich berichtet

Renate Trinker.

Gregurka übernommen,

nachdem Adi Bogensperger

beinahe 20

Jahre den Dirigentenstab

geführt hatte. Der

Pichler Kirchenchor hat

sich in diesen Jahren ein

beachtliches Repertoire

angeeignet, das nicht nur

Kirchenlieder, sondern

auch Volkslieder umfasst

und bei verschiedensten

Anlässen zum Besten gegeben

wird. Aus Anlass dieses 30 jährigen

Jubiläums wurde der Chor beim Pfarrfest

des hl. Jakobus in Pichl sowohl von

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß, als auch

vom Pfarrgemeinderat geehrt. Bischof

Dr. Egon Kapellari übermittelte seine

Ausflug des Pichler Kirchenchores

Am 2. Wochenende im September

startete der Chor zum Leidwesen

unseres Pfarrers Mag. Bernhard

Preiß bereits um 6 Uhr morgens zum

2-tägigen Ausflug in die Oststeiermark.

Das Reiseprogramm wurde von Melitta

Spielbichler und Helga Huber bestens

organisiert. Am Vormittag war die Schokoladenfabrik

Zotter mit dem „Essbaren

Tierpark“ das Ziel; nach dem Mittagessen

am Fuße der Riegersburg wurde

die Fa. Gölles besucht,

die Essig aus Manufaktur

erzeugt und eine

Schnapsbrennerei

betreibt.

Übernachtet wurde

in Großwilfersdorf,

dem Ort der zum

zweiten Mal beim Landesblumenschmuckwettbewerb

in der

Kategorie „Schönstes

Dorf “ als Landessieger

ausgezeichnet wurde.

In einer besonders schönen Buschenschank

wurden die Köstlichkeiten der

Oststeiermark in geselliger Runde ausgiebig

verkostet. Am darauffolgenden

Nach Kulm, Haus und Schladming

feierte die Pfarre Pichl am 29. Juli ihr

heuriges Pfarrfest, das wieder Alt und

Jung aus dem Pfarrverband sowie zahlreiche

Gäste in gemütlicher, gastfreundlicher

Atmosphäre zusammenführte.

Bei dieser Gelegenheit sei den vielen,

vielen hilfsbereiten Menschen, den Organisatoren,

Grillmeistern, Kellnerinnen,

Musikanten und Mehlspeisköchinnen

herzlich gedankt, die alljährlich zum

Gelingen der verschiedenen Pfarrfeste

wesentlich beitragen!

AUS DEN PFARREN

Glückwünsche in Form einer Urkunde.

Ein abschließender Höhepunkt des Jubiläumsjahres

wird die Mitwirkung des

Chores beim Herbstkonzert der Trachtenmusikkapelle

Pichl am 20. Oktober

sein, die an diesem Abend ihr 60-jähriges

Bestandsjubiläum feiert.

Sonntag zelebrierte Pfarrer Bernhard

Preiß den Gottesdienst in der Pfarrkirche

Großwilfersdorf und der Pichler

Chor gestaltete die musikalische Umrahmung.

Nach dem Gottesdienst feierte

die Dorfgemeinde am Kirchplatz die

Auszeichnung des Ortes mit Blasmusikkapelle

und Agape, bei der der Chor natürlich

nicht fehlen durfte. Leider musste

schon bald die Heimreise angetreten

werden, mit einem Zwischenstopp für

das Mittagessen am idyllischen Großharter

Teich. Die Kaffeejause in Trieben

bei der Cafe-Konditorei Lösch rundete

das Sonntagsprogramm gebührend ab.

Wie immer war der Ausflug ein gelungenes

Wochenende, aus dem man mit

vielen Eindrücken heimkehrte und alle

Chormitglieder eine lustige Zeit der Gemeinschaft

miteinander verbrachten.

Oktober 2012

13


14

AUS DEN PFARREN

Abschied von Sr. Fidelia

Nach über 30 Jahren in der Pfarre

Haus kehrte Sr. Fidelia im August

in das Mutterhaus der Schulschwestern

in Graz zurück.

Ihre Tätigkeit in Haus begann im

Kloster, das im Vorjahr abgerissen

wurde und nun dem größten Wohnhaus

im Markt gewichen ist.

Sr. Fidelia war die gute Seele des Kindergartens

zusammen mit Sr. Roswitha.

Fast alle Kinder der Pfarre Haus hatten

irgendwann ihre Bekanntschaft gemacht

und erinnern sich gerne an die schönen

und lehrreichen Stunden mit ihr. Der

Garten und die Küche waren ihr Lieblingsarbeitsplatz.

Nach der Übersiedlung

der Schwestern in den Pfarrhof

war sie auch hier für den Haushalt und

Garten zuständig. Wer etwas brauchte,

suchte oder einfach mit jemand plaudern

wollte, der fand in ihr die richtige

Ansprechpartnerin. Das Orgelspiel in

der Kirche, die Hauskommunion, der

Besuchsdienst im Krankenhaus, die

Mitbetreuung der Ministranten – es gab

nichts, wo sich nicht helfend zugriff.

Ein besonderes Anliegen war ihr die

jährliche Caritashaussammlung. Viele

Wochen und Kilometer würde sie zusammenbringen,

wenn sie die Zeiten ih-

Oktober 2012

rer Sammeltätigkeit protokolliert

hätte.

Bei einem Abschiedsgottesdienst

am 15. Juli 2012,

zelebriert von den Pfarrern

Mag. Bernhard Preiß

und Mag. Andreas Lechner

sowie einer großen

Schar Ministranten wurde

ihr für ihre Tätigkeit gedankt.

Für die Pfarre Haus

bedankte sich Mag. Bernhard

Preiß, für die Caritas

Regina Höfer, sowie

alle 4 Kindergärtnerinnen

mit einigen Kindergartenkindern

und der gesamte

Pfarrgemeinderat. Im Anschluss daran

fand, da auch der Himmel über diesen

Abschied weinte, eine Agape im Pfarrhof

statt.

Sr. Fidelia wurde am Freitag, den 20.

Juli 2012 vom Pfarrgemeinderat zu einer

Abschiedswallfahrt nach Salzburg eingeladen.

Ein Besuch des Mirabellgartens

durfte für unsere Blumenfreundin natürlich

nicht fehlen. Beeindruckt von der

Eleganz der Anlage, der Weitläufigkeit

und der imposanten Festung im Hintergrund

ging es dann weiter zur Wallfahrtskirche

in Maria Plain, die über der

Trotz anfangs nicht so günstig

scheinender Witterungsbedingungen

feierten kürzlich rund

80 Bergsteiger mit Pfarrer Mag.

Andreas Lechner die 42. Bergmesse

auf dem Gipfel des 2049 m

hohen Kufsteins. Walter Bastl erinnerte

in seiner Begrüßung daran,

dass die Berggottesdienste

stets zum Dank für viele unfallfreie

Bergfahrten und Veranstaltungen

des Alpenvereins in einem zu Ende

gehenden Bergjahr gefeiert wurde

und wird. Mit eingeschlossen

wurde auch das Wirken aller, die

in Wäldern, auf Almen oder in

den Bergen ihre Arbeit verrichten.

Pfarrer Andreas Lechner stellte

in seiner Predigt die Bedeutung

Festspielstadt Salzburg thront. Eine Marienandacht,

geleitet von Sr. Eva Maria

unter Beteiligung aller „Buswallfahrer“

war der Höhepunkt dieses Tages.

Gestärkt durch das Gebet und auch

kulinarisch im Planierhof bestens versorgt

ging es in den frühen Abendstunden

wieder zurück ins Ennstal.

Die Mitglieder der Pfarre Haus bedanken

sich nochmals von ganzem Herzen

bei Sr. Fidelia für ihre Tätigkeit und

wünschen ihr für den weiteren Weg alles

Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

Regina Höfer

42. Kufstein-Bergmesse

des Kreuzes für alle Christen in

den Mittelpunkt und verwies auf

ein friedliches und tolerantes Zusammenleben

von Gläubigen aller

Religionen. Der Gottesdienst, festlich

von einem Bläserquartett der

Marktmusikkapelle Haus begleitet,

wurde auch im Gedenken an den

unvergessenen „Bergpfarrer“ Josef

Ladenhaufen gefeiert.

Nach einem sonnigen Abstieg

vom Gipfel klang der Tag auf der

darunter liegenden Starnalm mit

Weisen der Bläser gemütlich aus.

Gedankt wurde auch der Waldgenossenschaft

Weißenbach und der

Almgemeinschaft Starnalm für die

Möglichkeit, die Forststraße kostenlos

zu benützen.


Was uns nicht gefällt:

…dass bisher Unbekannte auf dem

Schladminger Friedhof

seit längerer Zeit mutwillig

und gezielt flüssiges

Kerzenwachs auf fremde

Gräber schütten.

Freud & Leid

PFARRE ASSACH

TAUFEN

Leonard Battista – Sohn von Marie-

Kristin und Reinhard Wolfgang Otto

GEBURTSTAGE

(Oktober bis Dezember)

70. GEBURTSTAG

Ebenschweiger Christine

80. GEBURTSTAGE

Berger Hermine, Seebacher Franz,

Stiegler Stefanie

87. GEBURTSTAG

Daniv Alexander

90. GEBURTSTAG

Kapeindl Josefus

91. GEBURTSTAG

Eigemann Hildegard

92. GEBURTSTAG

Roth Hedwig

TAUFEN

PFARRE HAUS

Anna – Tochter von Mag. Alexandra

Reiner und Mag. Paul Becker, Maya –

Tochter von Silke und Martin Danklmaier,

Elena – Tochter von Sonja und Reinhard

Schwarzkogler, Tim – Sohn von Michaela

und Andreas Hartweger

HOCHZEITEN

Irlinger Gerhard und Bryjak Jenny,

Haas Martin und Kristina

TODESFÄLLE

Kapeundl Christina, Maier Maria,

Tritscher Katharina, Stocker Simon

GEBURTSTAGE

(Oktober bis Dezember)

70. GEBURTSTAGE

Kollmann Ernst, Danklmayer Johann,

Hüttinger Heinz, Fuchs Margareta,

Aigner Hubert, Buchegger Cäcilia,

Brandner Ilse, Thöringer Matthias,

Pitzer Melanie, Thöringer Johanna

Aus Datenschutzgründen werden bei den

Geburtstagen keine Adressen angegeben.

Sprechtag Kirchenbeitrag

Nächster Sprechtag der Kirchenbeitragsorganisation

für die Pfarren

Assach, Haus, Schladming, Pichl

und Kulm-Ramsau:

75. GEBURTSTAG

Resch Anna

80. GEBURTSTAGE

Nebl Maria, Thöringer Hilda,

Leitner Anna, Perner Genoveva,

Stangl Engelbert, Sampl Max

85. GEBURTSTAGE

Danklmaier Hubert, Hoala Josef

87. GEBURTSTAG

Schupfer Theresia

88. GEBURTSTAG

Scharofsky Hermine

90. GEBURTSTAG

Leicher August

PFARRE SCHLADMING

TAUFEN

Nico – Sohn von Martina und Walter

Kiendler, Elena Johanna – Tochter von

Tanja und Mag. Andreas Mössner,

Ashley und Grace – Töchter von Anne-

Marie Schubert und Heinz Schweiger,

Victoria Alexandra – Tochter von

Alexandra Reiman und Alexander

Strümpl, Lena – Tochter von Daniela und

Marcus Heinrich Peter Rojer

Martens Jan und Thaler Laura,

Osmond Samuel Peter und McDonald

Josefine Stephanie

TODESFÄLLE

Kobald Anna-Maria, Paljuch Ruth,

Kaufmann Rudolf, Brugger Anna,

Walcher Irimberta

GEBURTSTAGE

(Oktober bis Dezember)

70. GEBURTSTAGE

Trinker Herma, Steiner Maria

75. GEBURTSTAGE

Anderwald Gertrude, Erlbacher

Petronella, Sampl Helmut, Pickl Alois,

Schmidt Augustine

80. GEBURTSTAGE

Wedl Johann, Wiesinger Maria,

Meißnitzer Benedikt, Strauß Rudolfine

85. GEBURTSTAGE

Schmidbauer Johann, Muik Johann

86. GEBURTSTAG

Wanke Mathilde

FREUD UND LEID

DO 11.10.2012, 14:00 - 16:00 Uhr

Kath. Pfarrzentrum Schladming

Ich trag was bei

KIRCHEN BEITRAG

87. GEBURTSTAGE

Knauß Hedwig, Honl Friederike,

Müller Theresia

88. GEBURTSTAGE

Dr. Angerer Leopold, Meixner Emilie

89. GEBURTSTAGE

Brandstätter Hilde, Rappold Zäzilia

90. GEBURTSTAG

Dr. Paljuch Markus

91. GEBURTSTAG

Seggl Irmgard

93. GEBURTSTAG

Schaber Maria

94. GEBURTSTAGE

Prüggler Stephanie,

Siebenhandl Josefa

PFARRE PICHL

TAUFEN

Matthias – Sohn von Sabrina Zechner

und Martin Kieler

GEBURTSTAGE

(Oktober bis Dezember)

75. GEBURTSTAG

Mitterwallner Matthias

HOCHZEITEN PFARRE KULM-RAMSAU

TAUFEN

Sebastian – Sohn von Kristina und

Daniel Fischbacher, Tim – Sohn von

Mag. Brigitte Grobbauer und Jürgen

Scheucher, Mika Aran – Sohn von

Mag. Verena und Matthew Harney,

Valentina – Tochter von Adelheid

Tiefenbacher und Dr. Stefan Tritthart,

Josef – Sohn von Claudia Hirschegger

und Siegfried Huber

HOCHZEITEN

Elbracht Thomas und Zingsheim

Jasmin Lena, München

Hecher Rene Günther und Fischinger

Dagmar Christine, Graz

Gschweitl Michael und Hubner

Michaela, Irdning-Gröbming

GEBURTSTAGE

(Oktober bis Dezember)

92. GEBURTSTAG

Demet Laure

Oktober 2012

15


16

KINDERSEITE

Viel Spaß beim

Ausmalen!

IMPRESSUM

Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz:

Das Pfarrblatt CREDO ist das Kommunikationsorgan

des Pfarrverbandes Haus, Schladming und Pichl

Inhaber und Herausgeber:

Römisch-katholischer Pfarrverband

Satz und Layout: Harald Krauße

Für den Inhalt verantwortlich:

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß, Siedergasse 620,

8970 Schladming, T 03687/22359

E-mail: schladming@graz-seckau.at

Urheberhinweise bei den jeweiligen Fotos,

ansonsten keine Urheberhinweise bzw. privat.

Die veröffentlichten Beiträge spiegeln die Meinung

der jeweiligen Autoren wider. Die Meinung

der örtlichen Kirchenleitung muss nicht mit der

Meinung der Autoren übereinstimmen.

Oktober 2012

Hallöchen!

Ich wünsch euch allen alles

Gute fürs neue Schul- und

Kindergartenjahr! Ach ja, habt

ihr schon begonnen Blätter und

Kastanien zu sammeln? Damit

ihr beim Erntedankfest eure

Körbe füllen und die

Traktoren schmücken

könnt! Freu mich, euch

beim Erntedankfest

zu treffen! Euer

Blääki Blääki

Wetterzapfenstation

Binde einen Zwirnsfaden an einen schönen

großen Fichtenzapfen und hänge ihn auf

dem Balkon, der Terrasse oder

vor deinem Fenster auf. Bei

schönem, trockenem Wetter

öffnen sich die Schuppen

des Zapfens, bei feuchtem

und regnerischem Wetter

bleiben sie verschlossen!

Guter Gott,

ich danke dir

Guter Gott,

ich danke dir für diesen Tag,

für die Farben, die ich mag,

für Kastanien, Nüsse, Wind,

die Vorboten des Herbstes sind,

für buntes Laub zum Spielen und Toben,

und Vogelschwärme am Himmel oben,

für das Drachenfl iegen, Lachen –

und noch viele schöne Sachen.

Bildquellen: www.kidsweb.de, Biblische Geschichten - Christliche Feste / Weltbild Verlag Blääki-Team

An einen Haushalt

Erscheinungsort Schladming

Postentgelt bar bezahlt

02Z033751

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine