Martinsbote 4. 2007 - Katholische Kirche Steiermark

dekanat.at

Martinsbote 4. 2007 - Katholische Kirche Steiermark

serviert

von

Alfred

Stampler

Weihnachten und die Liebe

Alles in allem ist Weihnachten ein irrationales

Fest. Natürlich lassen sich die steigenden

Umsatzzahlen, die Zunahme der Spendengelder,

die häufigeren Termine und Terminkollisionen

messen. Natürlich können wir Glühwein,

Lebkuchen, Tannenreisig und Kerzenduft mit

unseren Sinnen wahrnehmen. Weihnachten ist

messbar, berechenbar, mit Zahlen, Preisen und

Werten erfassbar.

Und doch gehen die Uhren zu Weihnachten

anders. Hartgesottene werden rührselig, Streitende

vertragen sich wieder, die Spendenflut

bringt Licht ins Dunkel. Vieles lässt sich nicht

berechnen, bleibt unverständlich.

Wenn Sie versuchen, die Botschaft „Gott ist

Mensch geworden“ mit dem Verstand zu erfassen,

werden Sie scheitern. Gott ist mit unseren

Mitteln nicht messbar. Jeder Versuch eines

rationalen Gottesbeweises ist illusorisch.

Kann man die Liebe messen? Mit naturwissenschaftlichen

Methoden bestimmen und erklären?

Natürlich lässt sich der Hormonspiegel

bestimmen. Natürlich können wir die erhöhte

Durchblutung und den rascheren Pulsschlag

messen. Aber ist das die Liebe?

Auch die Liebe ist irrational, und doch gibt

es sie – fast jeder von uns hat sie erlebt und

erfahren.

Weihnachten und die Liebe haben das Irrationale

gemeinsam. Vielleicht ist deshalb Weihnachten

das Fest der Liebe, weil Gott die Liebe

ist, Gott Mensch geworden ist und uns über

unseren Verstand hinaus einen Zugang zu ihm

und zur Liebe unter uns Menschen gegeben

hat. Dass wir in diesem Sinn Weihnachten

nicht verstehen, sondern erleben mögen

wünscht herzlichst

Ihr Alfred Stampler

Vorschau 2008

Erstkommunion

27. 04. 07.45 Uhr Waldstein

27. 04. 10.00 Uhr Peggau

01. 05. 09.45 Uhr Deutschfeistritz

18. 05. 08.30 Uhr Übelbach

Firmung

13. 04. 08.30 Uhr Übelbach

08. 06. 09.00 Uhr Deutschfeistritz

WEIHNACHTEN FEIERN

22.12. 19.00 Uhr Adventkonzert des Musikvereines Deutschfeistritz-Peggau

in der Schlosskapelle Waldstein

23.12. 4. Adventsonntag

07.30 Uhr Rorate in Waldstein – Bläser des Musikvereines Deutsch-

feistritz-Peggau

09.45 Uhr Heilige Messe in der Pfarrkirche, gestaltet von Bläsern

des Musikvereines Deutschfeistritz-Peggau

24.12. Heiliger Abend

Ab 7.00 Uhr in der Früh können Sie das Friedenslicht aus Bethlehem

in der Kirche Peggau und in der Franziskuskapelle

Deutschfeistritz holen.

Krippenandachten:

16. 00 Uhr Pfarrkirche Übelbach

16.30 Uhr Kirchberg Deutschfeistritz

17.00 Uhr Kindermette im SOS-Kinderdorf

Christmetten:

16.00 Uhr Mette in Waldstein, gestaltet von der Familienmusik

Osenjak und Helm

20.00 Uhr Christmette in Peggau

22.00 Uhr Christmette in Übelbach

22.15 Uhr Turmblasen auf dem Kirchberg von Deutschfeistritz

22.45 Uhr Weihnachtssingen in der Pfarrkirche Deutschfeistritz

23.00 Uhr Christmette in der Pfarrkirche Deutschfeistritz; musikal.

Gestaltung: Gesangsverein Deutschfeistritz-Peggau

25.12. Christtag – Hochfest der Geburt Jesu Christi

08.30 Uhr Weihnachtshochamt in Übelbach

09.45 Uhr Heilige Messe in der Pfarrkirche Deutschfeistritz

Programm:

26.12. Stephanitag

Samstag, 8.30 Uhr 10. November Weihnachtlicher – Seniorennachmittag

Segensgottesdienst in der Kirche Peggau

Segnung des Stephaniwassers und des Johannesweines

14.30 Uhr 10.00 Uhr Heilige Stephanimesse Messe in der in Franziskuskapelle,

der Pfarrkirche Übelbach mit Pferde-

anschließend segnung und gemütliche Stephaniritt Kaffeejause im Pfarrsaal

29.12. 18.00 Uhr Heilige Messe in Peggau

Sonntag, 11. November – Pfarrfest

30.12. Fest der Heiligen Familie

9.00 Uhr 08.30 Uhr Festliches Heilige Hochamt Messe in in Übelbach der Pfarrkirche mit P. LJUBO

09.45 Uhr LEBO, Heilige gestaltet Messe vom in Gesangsverein der Pfarrkirche Deutschfeistritz

Deutschfeistritz-

31.12. Silvester Peggau, anschließend Pferdesegnung im Fuchsbich-

18.00 Uhr lerhof Jahresabschlussmesse und Fest im Pfarrsaal. in der Schlosskirche Waldstein für

den Pfarrverband Deutschfeistritz-Peggau – Übelbach

01.01.2008 Neujahr ERSTMALS – Hochfest GROSSER der Gottesmutter GLÜCKSHAFEN Maria MIT

09.45 Uhr WERTVOLLEN Heilige Messe PREISEN! in der Pfarrkirche Deutschfeistritz

17.00 Uhr Heilige Messe im SOS Kinderdorf

18.00 Uhr Für Speis Heilige und Messe Trank in ist Übelbach gesorgt.

Es spielen die Citoller Tanzgeiger.

Sternsingen vom 2. bis 4. Jänner (siehe Seite 7)

06.01. Der Reinerlös Fest der des Erscheinung Pfarrfestes wird des Herrn für die – Renovierung Dreikönigstag der – Orgel Sonntag in der

Pfarrkirche 8.30 verwendet. Uhr Sternsingergottesdienst in Übelbach

09.45 Uhr Sternsingergottesdienst in Deutschfeistritz

17.00 Uhr Israel-Informationsabend im Pfarrsaal Deutschfeistritz

Achtung! In der Weihnachtszeit (bis 15.1.) entfallen alle Wochentagsgottesdienste

Maria Lichtmess und Blasiussegen

02.02. 18.00 Uhr Kirche Peggau

03.02. 07.30 Uhr Schlosskirche Waldstein

08.30 Uhr Pfarrkirche Übelbach

09.45 Uhr Pfarrkirche Deutschfeistritz

Bei diesen Gottesdiensten werden die Erstkommunionkinder vorgestellt.

Pfarrblatt der Pfarrgemeinde Deutschfeistritz - Peggau 4. 2007

HERBERGSUCHE

"Maria sei gegrüßet,

du lichter Morgenstern,

der Glanz, der dich umfließet,

verkündet uns den Herrn."

Das Redaktionsteam des Martinsboten wünscht

allen Menschen unserer Pfarre

ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2008


2

Weihnacht

steht schon vor der Tür, dabei kommt

es uns so vor, als sei das 25. Pfarrfest

erst gestern über die Bühne gegangen.

Damit die Erinnerung nicht verblasst,

lassen wir diesen schönen Tag in vielen

Bildern Revue passieren.

Ohne Punsch

kam man am Stand der Pfarre beim

Weihnachtsmarkt in Deutschfeistritz

aus. Statt Hochprozentigem wurden

heiße Bratäpfel, köstlicher Kakao und

„Fair Trade Produkte“ angeboten, unter

dem Motto: Die Pfarre macht den Unterschied.

Bleibt sehr oft

die Tür verschlossen, werden die Sternsinger

im Laufe des Tages mutlos. Aber

jeder freundliche Empfang baut sie wieder

auf. Die Dreikönigsaktion ist nicht

nur ein schöner Brauch, sondern eine

große Solidaritätsaktion für die Ärmsten

auf unserem Planeten.

Ein frommer Wunsch

wäre am Ende dieses Jahres hier angebracht.

Wir aber verbinden ein herzliches

„Vergelt's Gott“ für ihre Spendenfreudigkeit

mit der Bitte, den Martinsboten

weiterhin zu unterstützen.

„DIE SCHÖNSTE UND WERT-

VOLLSTE KRIPPE, DIE ES GIBT,

IST EIN OFFENES HERZ,

DAS CHRISTUS AUFNIMMT.“

Pfarrer Horst Hüttl

Impressum:

Martinsbote ist das Kommunikationsorgan der Pfarre

Deutschfeistritz-Peggau. Erscheint 4 Mal im Jahr. Ergeht

an jeden Haushalt in Deutschfeistritz und Peggau.

Medieninh.: R.k. Pfarramt Deutschfeistritz, Grazerstr. 358,

8121 Deutschfeistritz, Tel.: 03127/41289, Fax: DW 4,

e-mail: deutschfeistritz@graz-seckau.at, homepage:

www.graz-seckau.at/dekanat/rein/deutschfeistritz.

Für den Inhalt verantwortlich: A. Gschier. Redaktion:

Arbeitskreis für Öffentlichkeitsarbeit. Leitung: M. Pötscher.

Druck: Styria Print Shop, Gratkorn.

Brief des Pfarrers

Liebe Pfarrbevölkerung!

Wir stehen mitten im Advent und

wenige Tage vor dem hohen Weihnachtsfest.

Mitten im Trubel des Alltags

lädt uns die Kirche mit ihren

Feiertagen und dem christlich geprägten

Brauchtum ein, innezuhalten, um

in unserem Leben neue Akzente und

Perspektiven zu setzen. Gerade in diesen

Tagen erleben wir uns häufig als

„Getriebene“ und haben manchmal

das Gefühl, nicht „Herr oder Frau“

unseres eigenen Lebens zu sein. Am

Ende eines Kalenderjahres halten wir

einerseits Rückschau auf das vergangene

Jahr und blicken hoffnungsvoll

auf ein gutes neues Jahr. Unterschiedlich

wird unser Resümee sein, sehr

verschieden unsere Erwartungen.

Weihnachten markiert einen Neubeginn.

Durch die Menschwerdung Gottes

in seinem Sohn Jesus im Stall zu

Bethlehem geschah etwas, was das

Leben der Menschen, ja der ganzen

Welt veränderte. Sogar unsere Zeitrechnung

wird in die Abschnitte vor

und nach Christus unterteilt. Gott

selbst wird ein Mensch, um uns seine

Botschaft in menschlich deutlicher

Sprache zu verkünden und durch

sein Lebensbeispiel uns allen eine

Richtschnur für unsere Lebensgestaltung

zu schenken. Die Heiligenfeste,

die wir in der Advents- und Weihnachtszeit

feiern, lassen aufleuchten,

wie es Menschen gelungen ist, diese

Botschaft in den Herausforderungen

des Alltags zu leben. Ihr Leben und

ihre Botschaft können uns eine Hilfe

sein, an der wir uns orientieren

und ausrichten können. Einem sicheren

Geländer gleich führen sie uns

zum hohen Weihnachtsfest. Es ist dies

wohl das größte Geburtstagsfest, das

auf der Erde gefeiert wird. Dennoch

heißt es Acht geben, dass das Kind

in der Krippe nicht unter einem Berg

von Geschenken verschwindet. Das

wertvollste Geschenk dieses Tages ist,

dass Gott sich uns in seinem Sohne

schenkt. Ähnlich können auch wir uns

an andere verschenken und werden

entdecken: „Ja, dann wird es wahrlich

Weihnacht.“ Wenn Eltern liebevoll auf

ihr Neugeborenes blicken, wenn Kindern

und Jugendlichen eine gute Wegbegleitung

und eine Atmosphäre der

Geborgenheit geschenkt wird, wenn

alte oder kranke Menschen behutsam

betreut werden, immer dann wird

Weihnachten. Die schönste und wertvollste

Krippe, die es gibt, ist ein offenes

Herz, das Christus aufnimmt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

allen ein gesegnetes Weihnachtsfest,

ein tiefes Erleben der Hl. Nacht und

Gottes Schutz und Segen für das neue

Kalenderjahr 2008.

Ihr Pfarrer Dr. Horst Hüttl

Musikverein Deutschfeistritz-Peggau

Adventkonzert

in der Schlosskirche Waldstein

Samstag, 22. Dezember 2007, 19.00 Uhr

Es spielen Holz- und Blechbläserensembles

HÜTE DAS

INNERE FEUER

Erfahrungen und

Zeugnisse christlichen

Lebens

Martin Luther King Fenster "Feuer" von F.

Panzer; Franziskuskapelle

„I have a dream – Ich habe einen Traum!“

„Heute sage ich euch, meine Freunde, habe ich einen Traum.

Ich habe einen Traum, dass eines Tages diese Nation sich

erheben wird und der wahren Bedeutung ihres Credos gemäß

leben wird:

„Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: dass alle

Menschen gleich erschaffen sind.“

Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten

Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne

früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit

sitzen können.

Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages selbst der

Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit

und Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase und

Gerechtigkeit verwandelt.

Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines

Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach

ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird.

Ich habe einen Traum heute ...

Ich habe einen Traum, dass eines Tages jedes Tal erhöht und

jeder Hügel und Berg erniedrigt wird. Die rauen Orte werden

geglättet und die unebenen Orte begradigt werden. Und die

Herrlichkeit des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch

wird es sehen.“

Der schwarze Baptistenpfarrer Dr. Martin Luther King hielt 1963 vor 250.000

Menschen beim friedlichen Marsch auf Washington diese Rede. Er war der

Anführer einer gewaltlosen Bürgerrechtsbewegung, die zuerst für die Rechte der

Schwarzen, später aber für die Rechte aller Unterdrückten in Amerika kämpfte.

Martin Luther King war einer der größten Prediger des 20. Jahrhunderts. Trotz

aller Schwierigkeiten hielt er an der unbedingten Gewaltlosigkeit der von ihm

angeführten Protestaktionen fest. Obwohl er unter seiner persönlichen Eitelkeit

litt – er liebte schöne und teure Kleidung – war Christus in ihm lebendig wie

selten in einem Menschen unserer Zeit. Am 4. April 1968 wurde er in Memphis

erschossen. Link: www.martin-luther-king-zentrum.de

Die Naturfreunde organisieren wieder einen Lichtergang

zur Christmette. Fackeln werden am Peter-Tunner-Platz ausgegeben.

Christines

Pinnwand

Ich wünsche Ihnen

eine gute und möglichst

stressfreie Adventzeit,

in der auch Zeit bleibt

für sich selbst und dabei

innere Ruhe zu finden.

Ihre Pfarrsekretärin

Fixtermine im Pfarrverband

Samstag

18:00 Vorabendmesse in Peggau

Sonntag

8:30 Hl. Messe in Übelbach

9:45 Hl. Messe in Deutschfeistritz

Mittwoch

16:30 – 17:30 Sprechstunde des

Pfarrers in Deutschfeistritz

18:00 Abendmesse in Peggau

Donnerstag

16:30 – 17:30 Sprechstunde des

Pfarrers in Übelbach

19:00 Abendmesse in Übelbach

Freitag

18:00 Abendmesse Deutschfeistritz

in der Franziskuskapelle

Kanzleistunden

3

Vormittag Nachmittag

Mo 8.30 - 12.00 13.30 - 16.00

Di 8.30 - 12.00 ---

Mi --- 13.30 - 17.30

Do 8.30 - 12.00 ---

Fr --- ---

Telefon: Deutschfeistritz: 03127 / 41 2 89

Übelbach: 03125 / 22 72

Fax: Deutschfeistritz: 03127 / 41 2 89-4

e-mail: deutschfeistritz@graz-seckau.at

www.graz-seckau.at/dekanat/rein/deutschfeistritz


4

Ich habe Menschen gesucht

und Menschen gefunden ...

Zum 25. Pfarrfest

Festgottesdienst, Festprediger – diesmal Pater Ljubo, Pferdesegnung, freudiges

Beisammensein im Pfarrsaal. Menschen begrüßen sich, freuen sich, tanzen,

unterhalten sich, essen und trinken miteinander. Viele, viele mehr oder weniger

vertraute Gesichter. Auch ein ganz fremdes Gesicht, das sich von dem allen

berühren lässt. Es stellt sich im Gespräch heraus, dass der Mann ein Kraftfahrer

aus Hamburg, immer zwischen Kroatien und Dänemark unterwegs ist. Diesmal

hat es sich so ergeben, dass er seinen Lastwagen in unserer Gegend für 2 Tage

stehen lassen musste. Er suchte nach eigenen Angaben Kommunikation und

Menschen. Da entdeckte er das Plakat „Pfarrfest in Deutschfeistritz“. Er machte

sich auf den Weg und fand, was er suchte. Es war sogar mehr als er erwartete.

Die Stimmung am Fest erfreute ihn und ließ ihn bis zum späten Abend nicht

mehr los. Anschließend erkundigte er sich, wann das Pfarrfest im nächsten Jahr

stattfindet. Er möchte unbedingt wieder dabei sein.

U. Stampler

"Juliläumstorte", gespendet vom Gasthof

Binder, Kleinstübing

Fotos: J. Pötscher

Pfr. Horst Hüttl und PGR-Vorsitzender Hans Palzer bedankten sich bei

Gertraud und Hellmut Premmer sowie Renate und Ferdinand Triebl für die

langjährige Organisation des Pfarrfestes.

5


6

Glückshafen für Orgelrenovierung

Die Hauptattraktion des Pfarrfestes war der von Fritz Oswald mit großem Engagement organisierte Glückshafen mit vielen

tollen Preisen, kein Loskäufer ging leer aus. Mit Spannung wurde die Verlosung der Hauptpreise am Nachmittag erwartet.

Ein herzliches Dankeschön den angeführten Sponsoren für die schönen Preise

LH Mag. Franz Voves, LHStv. Hermann Schützenhöfer, Bgm. Ing. Hubert Platzer, Bgm. Werner Rois, Bgm. Franz Stampler, Vbgm. Friedrich Hiebler, Vbgm.

Nationalrätin Sylvia Rinner, Nationalrätin Barbara Riener, Kapsch Business Com, Nextira One, Syscom Electronics, Tyco Electronics, Handyshop Kogler, PKE

Electronics, Telekom Austria, Firma Klimamacher, Lotto-Toto, Bäckerei Viertler, Bäckerei Strassegger, Tankstelle Steinkellner, T-Mobile Austria, Anhängerbau

Jogrei, Gas&Wasser Bodlos, Steirische Brau Union, Cafe Michi, Cafe Boxenstop, Cafe Venezia, Cafe Da Capo, Spar Peggau, Kaufhaus Nah & Frisch,

Gasthaus Gratzer, Gasthaus Hörmann, Gasthaus Jantscher, Gasthaus Salomon, Gasthaus Thomahan, Mostschenke, Frisiersalon Supper, Frisiersalon

Brigitte & Conny Deutschfeistritz, Frisiersalon Brigitte Peggau, Frisiersalon Uschi Peggau, Blumen Renat, Blumen Krammer, Baumschule Haselbacher,

Bauernmarkt Haidenbauer Peggau, Bauernmarkt Deutschfeistritz, Buschenschank Schögler, Reitclub Union DF, Fleischerei Steinhöfl er, Fleischerei Eibinger,

Papierfachgeschäft Fritz, Heiz-Öl-Blitz Stadler, Grazer Wechselseitige Versicherung Herr Windisch, Wiener Städtische Versicherung Herr Prettenthaler,

Wiener Allianz Versicherung Herr Beinhauer, Massagesalon Krainz, Kanal 3, Lagerhaus Deutschfeistritz, Futtermittel Lechthaler, Raika Gratkorn-Deutschfeistritz,

Pfarrer Dr. Horst Hüttl, Steiermärkische Sparkasse Peggau, Steirischer Zivilschutzverband, Schotter Sager, Sonnenstudio Happy Sun, Steirisches

Volksliedwerk, Trafi k Ebner, Trafi k Fuchs, Zechner Holz, Viertler Holz, W&P Zementwerke Peggau, Reifen Hierantner, Putzerei Fuchsbichler, Marktmühle

Fichtinger, Regnemer GmbH & Co KG, Tischlerei Loidl, Tischlerei Kompacher, Tischlerei Koller, Musikhaus Amadeus, Elektro Kristl&Seibt, Zuser Umweltservice

GmbH, Schotter Tieber GmbH, Harrer Steinbruch GmbH, Mag. Wiesenhofer, Fußpfl ege Glawogger, Citoller Tanzgeiger, Palzer Johann, Wiener

Allianz Versicherung Herr Stampler Josef, Tele2-UTA, Donatus Apotheke Gratkorn, Steinbau Wildbahner,

Wüstenrot, Keramik Fröhlich, AGA Werk Peggau, Steinmetz Hinterleitner, MV Deutschfeistritz-Peggau,

Marchler Artur, Steinmetz Pirstner Frohnleiten, Weinhandel Draxler, Marien Apotheke, Harrer Siebanlagen,

Stadler CNC Technik, Stahlbau Kaiser, Weinbauer Klinglhuber, Familie Premmer Hellmut, Agip

Tankstelle Schlauer Graz.

Ein herzliches Vergelt's Gott !

Das Festkomitee

Fotos: J. Pötscher

Foto: Ch. Glettler

Begegnung mit Brasilien

unter einem guten Stern

Eine Begegnung mit Brasilien fernab von gängigen Klischees wie Samba und

Karneval haben wir am 17. November erlebt:

Mario Nicacio gehört zu den Wapichanas, einem Volk aus dem Regenwald

Amazoniens. Er ist Mitglied des Indigenenrates und wurde von seinem Volk

ausgewählt, nach Österreich zu kommen, um von ihrem Kampf ums Überleben

zu berichten.

Der Regenwald Amazoniens ist die Heimat hunderter indigener Völker, die

dort nach ihren Traditionen teils noch unentdeckt leben. Die brasilianische

Regierung hat kein Interesse daran, diese Völker zu lokalisieren. Für die brasilianische

Regierung ist der Regenwald „unbewohnt“, untersteht daher keinen

Besitzrechten und kann Profit bringend genutzt werden. Holzkonzerne roden

den Regenwald, Staudämme zerstören den Lebensraum der Indios und riesige

Flächen werden dem Sojaanbau gewidmet.

Gunther Krömer begleitete Mario Nicacio bei seinem Besuch in Österreich.

Er stammt ursprünglich aus Deutschland, arbeitet seit 30 Jahren für CIMI, der

Organisation der Indianerpastoral. CIMI versucht mit Unterstützung der Dreikönigsaktion

der indigenen Bevölkerung Brasiliens zu ihren Rechten zu verhelfen.

Es geht darum,

• die Landrechte der Indios zu verteidigen,

• ihre wirtschaftliche Selbstversorgung abzusichern,

• traditionelle Heilformen und wertvolles Wissen zu erhalten.

In ihrem Vortrag erzählten Gunther und Mario von ihrem Kampf um Land und

um Gerechtigkeit. Sie berichteten aber auch von der Schönheit des Amazonas,

von den Traditionen der Indios und einer Lebensweise, die für uns nicht vorstellbar

ist. Aufgelockert wurde der Vormittag durch Musik, Tänze und Sagen

aus Marios Volk.

Diese persönliche Begegnung hat mich sehr bereichert. Sie hat mir einmal mehr

gezeigt, wie sinnvoll das Sternsingen ist. Denn mehr als wir geben, bekommen

wir von diesen Menschen zurück: Sie kümmern sich nicht nur um ihr eigenes

Überleben, sondern um das Überleben der ganzen Menschheit.

Christiana Glettler

7

Wann kommen die

Sternsinger zu Ihnen?

Bitte beachten Sie, dass wir

heuer erst NACH NEUJAHR

sternsingen gehen!

Peggau: 2. Jänner

Hinterberg: 2. Jänner

Friesach: 2. Jänner

Deutschfeistritz-Ort: 3. Jänner

Deutschf.-Feldboden: 3. Jänner

Prenning: 3. Jänner

Himberg: 3. Jänner

E-Werk-Straße: 4. Jänner

Königgraben: 4. Jänner

Waldstein: 4. Jänner

Arzwaldgraben: 4. Jänner

Eichberg: 4. Jänner

Zitoll: 4. Jänner

Stübinggraben: 4. Jänner

Kleinstübing: 4. Jänner

Sternsingermesse:

Am Dreikönigstag (6.1.) feiern

wir mit den Sternsingern den

Gottesdienst um 9.45 Uhr in der

Pfarrkirche Deutschfeistritz.


8

Drei Hauben für den Kindergarten Stübing

Zeitgleich mit dem Erntedankfest im

Oktober brachen wir im Zuge unseres

Langzeitprojektes mit unseren Kindern

zu einer „kulinarischen Reise durch

das Kindergartenjahr“ auf.

Beginnend mit regionalen Gerichten

bereiten wir jeden Mittwoch gemeinsam

eine besondere, meist auch sehr

gesunde Jause zu. Von der Kürbiscremesuppe

über die steirische Brettljause

mit Geselchtem und Verhackert

bis hin zum Sterz konnten wir bereits

eine Kostprobe genießen. Das Brot

backen wir natürlich selbst, Jausenbretterl

mit Messer wurden von zu

Hause „ausgeborgt“ und zum Sterzkochen

engagierten wir kurzerhand

die am längsten gediente Kindergartenoma

Stübings, Marianne Hofbauer.

Ein herzliches Danke an Frau Hofbauer,

der Sterz war ein Gedicht.

Der Palatschinkentag vor ein paar

Wochen war vielleicht nicht ganz so

gesund, allerdings äußerst delikat und

wunderbar süß!

Ein besonderer Höhepunkt des Herbstes

war der Besuch der Kürbiskernölpresse

Gruber in Neudorf bei Reiteregg,

den uns dankenswerterweise

die Kindergarteneltern Rene und

Maria Sieder aus dem Königgraben

vermittelten. Mit vielen interessanten

Informationen versehen, der Möglichkeit,

den Herstellungsprozess dieser

Köstlichkeit genau mitverfolgen

zu können, bis hin zur Verkostung

wurden wir von der Familie Gruber

bestens betreut. Maria Sieder sorgte

zudem noch für eine zünftige Jause

und unsere „Bustanten“ Brigitte und

Maria chauffierten uns sicher hin und

zurück.

Nach den Weihnachtsferien wollen wir

dann (zumindest kulinarisch) fremde

Länder besuchen und uns der internationalen

Küche zuwenden. Sicher

stehen dann Pizza, Pasta, Paella, Fisch

oder Fleischspießchen mit Tsatsiki auf

dem Speiseplan.

Die zuletzt gefeierten Laternenfeste

am 8.11. (Marienkäfergruppe) und am

9.11. (Gruppe Sonnenschein) waren,

so wie jedes Jahr, große Ereignisse in

unserem Kindergartenleben und wurden

besonders stimmungsvoll begangen.

Mit dem Gedanken „Freundschaft

teilen“ sangen wir unsere Lieder, zeigten

Laternentänze, führten ein Martinsspiel

auf und schenkten unseren

Gästen zum Schluss Sternen kerzen,

die ihnen den Heimweg erhellen sollten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen

unseren Eltern für ihre große Spendenbereitschaft.

Mit dem Reinerlös der

Feste kaufen wir neue Spielmaterialien

für die Kinder ein. Wir bedanken uns

aber auch für die gute Zusammenarbeit,

für Ihre Bereitschaft zu helfen,

wenn Not am Mann ist und wünschen

Ihnen allen eine ruhige Adventzeit

und ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest.

Hurra,

wir haben eine eigene Homepage!

Ein besonderes Danke möchten wir

unserem Kindergartenvater Ronald

Rathgeb sagen. Mit seinem großen

Engagement und seiner Kreativität ist

es unserem „kleinen“ Kindergarten

gelungen, eine eigene Homepage zu

installieren. Die Adresse lautet: http://

pfarrkindergartenstuebing.heim.at

Besuchen Sie uns auf unserer Homepage

und informieren Sie sich über unsere

Aktivitäten und Projekte. Wir würden

uns freuen.

Das Kindergartenteam Stübing

Fotos: Kindergarten Stübing

Highlights aus dem Kindergarten Deutschfeistritz

LATERNENFEST

Anlass für ein ganz besonderes Fest ist

alljährlich der Namenstag des Heiligen

Martin. Der Höhepunkt nach all der

Aufregung und den vielen Vorbereitungen

war unser Laternenfest am 9.11.

Stolz trugen unsere Kinder ihre selbst

gebastelten Laternen durch die Nacht.

Von den anschließenden Aufführungen

waren die zahlreichen Zuseher auch

dieses Jahr wieder begeistert.

GESUND UND FIT

Die Gesundheit der Kinder ist nicht nur

uns, sondern auch dem Obstbauverein

ein großes Anliegen. Aus diesem

Grund bekommt unser Kindergarten

wöchentlich eine Apfelspende. Vielen

Dank dafür.

ADVENT

Um den Weihnachtszauber in unsere

Gruppenräume zu bringen, halfen die

Kinder wieder eifrig beim Adventkranzbinden.

In gemütlicher Runde

hatten die Mütter am Abend die Möglichkeit,

selbst traditionelle Adventkränze

zu binden und zu gestalten. Ihre

Kunstwerke haben wieder viel Freude

in ihre Familien gebracht. Danke der

9

Familie Gfrerer, die uns mit Tannenreisig

unterstützt hat.

Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest

ist bei den Kindern schon sehr groß.

Lassen wir uns in dieser hektischen

Zeit von dieser kindlichen Freude

anstecken. In diesem Sinne wünschen

wir allen Freunden und Unterstützern

eine besinnliche Adventzeit und ein

gesegnetes Weihnachtsfest.

Das Kindergartenteam Deutschfeistritz

Wir freuen uns über die neuen Ministranten!

6 neuen Ministranten wurden am Christkönigssonntag bzw. am 1. Adventsonntag die Mini-Kreuze überreicht:

Ablasser Anna, Ablasser Stefan (Prenning); Grossauer Antonia (Friesach), Mühlbacher Michael (Himberg), Pößnicker

Sigrun (Zitoll), Reisner Sophie (Hinterberg).

Fotos: Kindergarten Deutschfeistritz

Fotos: J. Pötscher


Foto: G. Mühlbacher

10

Der Christbaum wird bei Familie Mühlbacher in der Stube "aufgehängt".

So So So So So So feiern feiern feiern feiern feiern feiern wir wir wir wir wir wir den den den den den den Heiligen Heiligen Heiligen Heiligen Heiligen Heiligen Abend Abend Abend Abend Abend Abend

Weihnachten bei uns auf dem

Himberg

„Für uns beginnt der Weihnachtstag

mit dem gemeinsamen Christbaumholen.

Papa schneidet auch für mich

und meinen Bruder einen kleinen

Baum um. Die Christbäume werden

bei uns in der Stube aufgehängt: der

große in der Ecke beim Herrgottswinkel

und die kleinen, wo wir wollen.

Dann dürfen wir sie schmücken.

Später holen wir die Krippe vom

Dachboden und schauen, ob etwas zu

reparieren ist. Frisches Stroh und Heu

kommen hinein und Tannenzweige

rundherum. Wir Kinder dürfen den

Platz für die Krippenfiguren aussuchen.

Wenn es Abend wird, gehen wir

gemeinsam in den Stall und versorgen

unsere Kühe, Katzen, Enten und

Meerschweinchen besonders gut,

weil sie in der Heiligen Nacht vielleicht

reden können. Aber man darf

dabei nicht zuhören.

Die Stube wird zugesperrt, die Fensterbalken

werden zugemacht. Wir

versuchen durch die Ritzen zu spionieren,

ob wir etwas vom Christkind

sehen.

Damit die Zeit schneller vergeht, bis

der Stall fertig ist, zünden wir unsere

Laternen an und spazieren ums Haus

herum.

Wenn wir schon fast grantig sind

vom langen Warten, läutet die kleine

Glocke und wir dürfen in die Stube.

Die Kerzen vom Adventkranz werden

angezündet und der Christbaum

leuchtet auch.

Wir packen die Geschenke aus, spielen

miteinander, bis wir müde sind.

Mama geht mitten in der Nacht zur

Christmette und Papa geht mit uns

schlafen.“

Michael Mühlbacher,

9 Jahre

Der Heilige Abend im Kinderdorf

In der Nacht zum 24.12., wenn alle

im Haus schlafen, schmücke ich den

Christbaum in meinem Zimmer. Dieser

Raum bleibt dann bis zum Heiligen

Abend verschlossen.

Alle wichtigen Vorbereitungen sind

erledigt, so habe ich Zeit, den Tag

mit meinen Kindern zu verbringen.

Manche von ihnen sind eine Zeit lang

traurig, wenn sie Anrufe von ihren

leiblichen Angehörigen bekommen.

Sie spüren gerade zu Weihnachten, in

welcher Situation sie leben.

Deshalb tue ich alles dafür, dass meine

Kinder am Heiligen Abend Geborgenheit

erleben, Staunen und Freude.

Am Nachmittag decken wir miteinander

den Festtagstisch und bereiten

das Essen zu. Die Kinder proben aufgeregt

die Lieder und Texte für die

Kindermette. Für einige Stunden werden

alle Telefone abgeschaltet, damit

unsere Feier nicht gestört wird.

Um 17.00 Uhr feiern wir in der

Schlosskapelle mit den anderen Kinderdorffamilien

die Kindermette. Meine

Kinder freuen sich immer darauf,

weil sie mitgestalten dürfen.

Wieder zurück im Haus, steigt die

Erwartung. Auch die Großen, die

noch keine eigene Familie haben, sind

gekommen und feiern den Heiligen

Abend mit uns.

Nach einem Glockenzeichen gehen

alle zum festlich erleuchteten Christbaum.

Wir nehmen uns Zeit zum Schauen

und Staunen. Wir reden über Weihnachten

und seine Bedeutung. Wir

singen Weihnachtslieder und die Kinder

tragen ihre Musikstücke und Texte

vor.

Die Geschenke werden noch nicht

angerührt, denn nun begeben sich alle

zum Festtagstisch, wo ein gutes Essen

serviert wird.

Die Kinder haben schon einen Hunger

und essen mit Appetit. Nach dem

Essen gehen wir noch einmal zum

Christbaum.

Jetzt werden die Geschenke verteilt.

Alle, die Großen und die Kleinen,

haben nun Zeit, sich ihren Geschenken

zu widmen. Mir ist wichtig, dass

meine Kinder nicht mit Geschenken

überhäuft werden. Das würde sie

überfordern und sie könnten sich über

nichts mehr richtig freuen.

Zu später Stunde sitzen meist alle

noch rund um den Tisch, trinken

Tee und plaudern angeregt miteinander,

bis den Jüngsten vor Müdigkeit

die Augen zufallen und sie zu Bett

gebracht werden.

Josephine Kirbisser, Kinderdorfmutter

Foto: SOS-Kinderdorf

Krippen-

Ausstellungen

11

Zeichnung: Heidrun Grabitzer

Stift Rein:

Papierkrippen einst und jetzt

Ob Papierkrippen aus der Kinderzeitschrift

„Die Wunderwelt“ oder von

der Expertin Liesl Sager: Papierkrippen

werden wieder modern.

Viele schöne Beispiele kann man im

Stift Rein bis zum 1. Jänner 2008

anschauen.

Link: www.stift-rein.at

Diözesanmuseum Graz:

Kripperlroas durch das

Salzkammergut

Diese Krippen bestehen oft aus vielen

Figuren und sind daher auch für Kinder

besonders interessant.

Die Ausstellung dauert bis zum

13. Jänner 2008

Link:

www.graz-seckau.at/diözesanmuseum


12

Der "Unschuldige-

Kinder-Tag"

Frisch und g'sund, frisch und g'sund!

's ganze Jahr pumperlgsund!

Gern geben, lang leben,

glückselig sterbn!

Christkindl vom Hochaltar,

wünscht viel Glück im neuen Jahr!

Mit diesem oder ähnlichen Sprüchen

begleiten am 28. Dezember die Kinder

das mehr oder weniger zarte Schlagen

der Erwachsenen mit einer Birkenrute.

Es ist dies ein Tag, an dem es Kindern

erlaubt ist, frühmorgens die Erwachsenen

zu schlagen. Doch nicht das

Schlagen oder Streichen steht im Mittelpunkt

dieses alten Brauches, sondern

der Segenswunsch für das herannahende

neue Kalenderjahr. Mit den

Glückwünschen verbunden erhoffen

sich die Kinder aber auch eine Gabe

der Erwachsenen.

Bei uns wird dieser Tag mit dem Kindermord

zu Bethlehem unter König

Herodes verbunden. Herodes, ein von

Angst um seinen Machtverlust geprägter

König, ließ nach der Überlieferung

im Matthäusevangelium (Mt 2,16-18)

alle Knaben Bethlehems bis zu einem

Stephanitag

in Übelbach

Der zweite Weihnachtstag ist in Übelbach

noch immer ein besonderer Feiertag,

wo man nicht in der warmen

Stube hocken bleibt.

Gemeinsamer Kirchgang, Ausritt mit

den Pferden und fröhliches Beisammensein

prägen diesen Tag.

10.00 Uhr Heilige Messe in der Pfarrkirche,

gestaltet vom Männergesangsverein

mit Frauenchor und Volksmusik,

mit Salz-, Wasser-, Wein und

Kindersegnung und anschließend

Pferdsegnung mit Stephaniritt.

Agape von der Übelbacher Bauern-

Foto: Fam. Härtel

Alter von zwei Jahren töten, da ihn

die Nachricht von den Weisen aus

dem Morgenland, den sog. Hl.-drei-

Königen, ereilte, dass in Bethlehem

ein neuer König geboren sei. Jesus

entging diesem Schicksal, da Joseph

auf den Wink eines Engels mit Maria

und dem Jesusknaben nach Ägypten

floh. Dieser überlieferte Kindermord

ist aber historisch nicht einwandfrei

nachzuweisen. In manchen Kirchen

wird in jüngster Zeit an diesem Tag der

abgetriebenen oder früh verstorbenen

oder verunglückten Kinder gedacht.

Ursprünglich dürfte dieser Brauch

ein „Zweigsegen“ gewesen sein. Der

Grundgedanke war die versuchte

Übertragung des in der Pflanze bereits

zu spürenden neuen Lebens auf den

berührten Menschen. Diese Wirkkräfte

empfindet man begreiflicherweise

Frisch und g'sund, frisch und g'sund,

lang leben und gsund bleibn,

und an großen Stück Kletztenbrot

abschneidn.

I wünsch a guates Neues Jahr!

Nix klunzen und nix klagen,

bis i wieder kimm schlagen!

Der Roggen soll Vierling geben

und da Woaz a,

der Habern soll zottert wern

und die Sau schwar!

(Spruch aus der Murauer Gegend)

dann am stärksten, wenn die Knospen

bereits die geballte Kraft des kommenden

Jahres in sich enthalten.

In manchen Gegenden wurde an diesem

Tag auch die „Weltordnung“

umgedreht und Kinder herrschten über

Erwachsene. In manchen kirchlichen

Internaten wurde ein „Knabenbischof“

gewählt, der an diesem Tag die obrigkeitliche

Gewalt innehatte.

Wie auch immer historisch gewachsen,

kann dieser Tag für uns heute eine

Einladung sein, über die Situation der

Kinder in unserer Gesellschaft nachzudenken.

So wie dieser Tag unterschiedlich gesehen

wird, so verschieden sind auch die

Segens- und Bittsprüche der Kinder.

Dr. Horst Hüttl

schaft. Foto: Pfarrblatt Übelbach

Fotos: J. Pötscher

Am 12. November wurde die

Deutschfeistritzer Orgel zwecks

Renovierung abgebaut. Zurück

blieb nur ein Teil des "Gehäuses".

Bis zur Fertigstellung steht ein

Leihinstrument zur Verfügung.

Franz Glößl –

Gratulation zum 70er!

13

Im November feierte der gebürtige Vorauer seinen runden

Geburtstag. Obwohl vor vielen Jahren in Deutschfeistritz

zugezogen, ist er ein „Urgestein“ unserer Pfarre. Viele

kennen ihn als stimmgewaltigen Bass des Gesangsvereines,

andere waren Stammgäste an seiner Bar beim Pfarrfest.

Durch sein theologisches Fachwissen und seine Kunst,

die richtigen Fragen zu stellen, ist er eine große Hilfe

für jeden Arbeitskreis in der Pfarre. Er war lange Zeit im

Pfarrgemeinderat und ist aktuell ein geschätzter Redakteur

des Martinsboten. Zusammen mit seiner Gattin Reingard

zeichnet er auch für den Blumenschmuck in der Pfarrkirche

verantwortlich.

Darüber hinaus sind es vor allem seine menschlichen Qualitäten,

die ihn so wertvoll machen: seine Hilfsbereitschaft

und sein feiner Humor werden von vielen wahr- und dankbar

angenommen.

Wir wünschen ihm Gottes Segen und noch viele Jahre bei

guter Gesundheit.

Weltgebetstag der Frauen

am 7. März 2008

Zum Gottesdienst um 18.00 Uhr in die Pfarrkirche St. Pankrazen am Freitag,

dem 7. März 2008 laden Sie sehr herzlich die Frauen des ökumenischen Vorbereitungskreises

ein. Die Liturgie haben Frauen aus der Republik Guyana, einem

der kleinsten Länder Südamerikas, zum Motto: „Gottes Weisheit schenkt neue

Einsicht“ erarbeitet.

Sie erinnern dazu an Gottes Wort: „Schaut hin: Die Ehrfurcht vor der Macht

über allem – das ist Weisheit, sich fernhalten vom Bösen – das ist Einsicht.“

(Hiob 28,28).

Mit Hilfe der göttlichen Weisheit sind uns neue Einsichten möglich und Ruach,

die weiblich assoziierte Gotteskraft, kann uns frischen Glaubensmut schenken.


Fotos: J. Pötscher

14

Bratäpfel, heißer Apfelsaft und Fair-Trade-Produkte

Ihr Kirchenbeitrag bewegt viel.

Mit Ihrem Beitrag wird sorgsam, sparsam und verantwortungsvoll gewirtschaftet,

damit das dichte Netz der Seelsorge weiterhin viel bewegen kann. Ein herzlicher

Dank an all jene Katholiken und Katholikinnen, die den Kirchenbeitrag

des heurigen Jahres schon bezahlt haben.

Vergessen Sie bitte nicht die steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages

durch das Finanzamt: Beiträge, die Sie im betreffenden Kalenderjahr geleistet

haben, können bis zu 100,-- Euro steuerlich geltend gemacht werden.

Ihr pünktlich bezahlter Beitrag ist ein Zeichen der Solidarität mit der steirischen

Kirche. 72 % des diözesanen Budgets werden aus den Mitteln des Kirchenbeitrages

bestritten.

Ihr regelmäßiger und verlässlicher Beitrag ist wichtig, damit die Grundkosten

der Seelsorge weiterhin gedeckt werden können.

Wir bitten Sie, Ihre steirische Kirche auch in Hinkunft wieder mit Ihren Beiträgen

zu unterstützen.

Danke für Ihren Kirchenbeitrag!

Gratis Serviceline: 0810 820 600

email: kirchenbeitrag@graz-seckau.at

Zum ersten Mal mit einem eigenen

Stand war die Pfarre beim Deutschfeistritzer

Weihnachtsmarkt vertreten.

Christiana Glettler konnte dabei

„Fair-Trade-Produkte“ präsentieren,

die es seit September auch in einem

kleinen, aber feinen Markt im alten

Pfarrhof auf dem Kirchberg zu kaufen

gibt.

Beim zweiten, von Marianne Pötscher

betreuten Stand, stieg ein köstlicher

Adventduft in die Nase. Er kam von

den heißen Bratäpfeln, die auf Waffelbechern

serviert wurden: eine originelle

Idee der Deutschfeistritzer

Pfarrgemeinderätin. Weil die Gäste

freundliches Interesse zeigten und

bei guter Stimmung viel Zeit für

interessante Gespräche blieb, ist an

eine Fortsetzung im nächsten Jahr

gedacht.

Liebe Katholikinnen und

Katholiken!

Minus 15 Euro auf Ihren Kirchenbeitrag!

Diese Aktion läuft noch bis

Ende des Jahres. Denn die Direktabbuchung

vom Bankkonto hat viele

Vorteile.

Sie helfen uns, Kosten bei der Erlagscheinaussendung

zu sparen. Dies

kommt direkt der Seelsorge in den

Pfarren zugute. Außerdem brauchen

Sie nie mehr an die pünktliche Überweisung

denken. Selbstverständlich

können Sie die Erlaubnis zum Bankeinzug

jederzeit widerrufen.

Machen Sie davon Gebrauch, die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Kirchenbeitragsstellen und des

DialogCenters sind Ihnen dabei

gerne behilflich.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes

Weihnachtsfest, viel Glück, Erfolg

und vor allem Gottes Segen im

kommenden Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Hertha Ferk

Leiterin der Kirchenbeitragsorganisation

KONTAKT

Näher kommen

Neue Gesichter im Dekanat

Krankenhausseelsorgerin Manuela Krtek

Die aus Eisenerz gebürtige Pastoralassistentin hat

ihre ersten Erfahrungen in der Krankenhausseelsorge

in Salzburg gemacht. Im September hat sie bei

uns die Nachfolge von Pater Laurentius Preidler

angetreten, der sich aus Alters- und gesundheitlichen

Gründen zurückgezogen hat.

Ihre erste Aufgabe sieht sie im persönlichen Kontakt

mit den Kranken:

„Es ist eine herausfordernde Aufgabe, Menschen in

ihren schwierigen Situationen begleiten zu dürfen.

Ich möchte einfach ein Stück ihres Weges mitgehen,

zuhören und mittragen helfen.“

Auch der Kontakt mit dem Krankenhauspersonal und den Priestern im Dekanat

ist ihr wichtig. Sie ist für die Krankenhäuser Hörgas und Enzenbach und für das

Rehabzentrum in Judendorf zuständig.

Neuer Jugendreferent für Rein

Walter Schreiber heißt der neue Jugendreferent der

Diözese, der auch für unsere Region zuständig ist. Er

kündigt als erstes eine Tour durch die Pfarren an, um

sich vor Ort über die Erfolge, aber auch Probleme der

kirchlichen Jugendarbeit zu informieren.

Der alte und neue Dechant heißt Pater Paulus Kamper

Der Pfarrer von St. Oswald und St. Bartholomä wurde im Herbst für 5 Jahre als

Dechant wiedergewählt. Diese Wiederwahl ist sicher auch eine Anerkennung

seiner guten Arbeit, die er in den letzten Jahren geleistet hat. Sein Stellvertreter

ist P. Philipp Helm.

Peggauer Fastenbasar

Am 1. März 2008 ist der Peggauer Fastenbasar wieder geöffnet.

Wertvolles Kunsthandwerk, Schmuck und Gebrauchsgegenstände

werden angeboten. Den ganzen Tag über kann man im Mesnerhaus

die köstlichen Fastensuppen genießen. Am Abend gibt es in der

Kirche die Bußandacht.

15

GETAUFT WURDEN

Vanessa REITER, Tochter von Reiter Sandra

u. Andreas, Deutschfeistritz

Sascha Valentin FARIC, Sohn von Faric

Katharina u. Christian, Kleinstübing

Stefan Rene MATTAUSCH, Sohn von

Mattausch Claudia u. Rene, Peggau

Sophia MORAVI, Tochter von Moravi Zuzana

u. Gerald, Graz-Münzgraben

Daniel Luca EBNER, Sohn von Ebner

Sandra u. Thomas, Semriach

Anna REITER, Tochter von Reiter Martina

u. Hiebler Martin, Deutschfeistritz

Valentin REINISCH, Sohn von Reinisch

Tamara u. Pumpernig Jürgen, Peggau

Simon Daniel de TRIBOLET-HARDY, Sohn

von Nicole de Tribolet-Hardy u. Günther

Kaindlbauer, Deutschfeistritz

Fabio Armin TRANACHER, Sohn von

Tranacher Maria u. Pusterhofer Richard,

Frohnleiten

GETRAUT WURDEN

Johannes WERLITSCH und Bettina

SCHMUCK, Deutschfeistritz

Alfred REICHER und Ulrike FLASCHBACHER,

Deutschfeistritz

Marko LANTOS und Petra ANNABITH,

Voitsberg

Josef PALME und Nicole JELENICS,

Graz-St. Andrä

Richard und Sabine JAUK, Deutschfeistritz

VERSTORBEN SIND

Stefan AMBROS (76 J.) Peggau

Dorothea ORTHABER (83 J.) Peggau

Josepha Helene WAGNER (85 J.) Peggau

Johanna SELJAK (89 J.) Kleinstübing

Josef EGGER (85 J.) Deutschfeistritz

Johann NEUBAUER (96 J.) Deutschfeistritz

Richard SALMUTTER (75 J.) Deutschfeistritz

Maria LACKNER (87 J.) Kleinstübing

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine