2018/27 - Das Diak Schwäbisch Hall

suedwest.presse

Magazin zum Neubau

Tag der

offenen Tür

am 15.09.18

IHRE GESUNDHEIT

BEWEGT UNS

Magazin zum Neubau


Modell des Pflegestützpunkts:

Hier laufen die Fäden für die

Versorgung der Pflegestationen

zusammen.


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

INHALT

Grußworte 4–5

Zukunft braucht Herkunft

Einem Menschen Nächster sein

Gut versorgt in neuen Räumen

Das neue Haus …

Das Diakonie-Klinikum

Ein Krankenhaus für die Zukunft

6–7

8–9

9

10

Impressionen 11

Medizinische Versorgung und Pflege

Übersicht

Kliniken, Institute, Praxen und Zentren am Diak

Zentren am Diak

12–23

12

13–21

22–23

Der Neubau auf einen Blick 24–25

Versorgung

Cafeteria und Küche

Bildung

Chancen wahrnehmen

Bildung im Diak hat viele Gesichter

Immer etwas mehr

Diakonischer Auftrag

Impulse setzen

26

27–28

27

28

28

29

Die Kapelle im Klinikum 30

Ausblick

Nach dem Bau ist vor dem Bau

Tag der offenen Tür am 15. September

31

Therapiezentrum 32

Impressum 33

Anzeigen 32–36

3


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Darauf haben wir lange gewartet

FÜR DAS DIAK UND DIE REGION – EIN GROSSER SCHRITT

2012 machte die Landesregierung den Weg frei für den Neubau in zwei Bauabschnitten

am Standort des Diaks in Schwäbisch Hall. Jetzt – fast sechs

Jahre später – freuen wir uns, das neue Haus des ersten Bauabschnittes in

Betrieb nehmen zu können.

Damit wird ein erstes und wichtiges Etappenziel realisiert. Wir können es

kaum erwarten, die Räumlichkeiten mit Leben zu füllen. Ein derartiges Projekt

umzusetzen, ist nur durch den unermüdlichen Einsatz von Architekten,

Fachplanern, Handwerkern, Projektsteuerern sowie unter Beteiligung vieler

Mitarbeitender unseres Hauses möglich. Mein Dank gilt dabei vor allem dem

Team, das die Zeit der Bautätigkeit täglich begleitet und unterstützt hat.

Auch den Patientinnen und Patienten gilt mein Dank, die mit so viel Verständnis

die Baumaßnahmen im laufenden Betrieb mitgegangen sind.

Nicht außer Acht zu lassen ist die Finanzierung einer Baumaßnahme dieser

Größenordnung. Hier gilt der Dank unserer Landesregierung, die das Bauvorhaben

mit erheblichen Fördermitteln aus dem Landeskrankenhausbauprogramm

unterstützt. Im Besonderen aber unseren Mitarbeitenden, die durch

ihre Leistung ein frei gemeinnütziges Unternehmen erst in die Lage versetzen,

den nicht förderfähigen Finanzierungsanteil zu erwirtschaften.

Unsere zentrale Aufgabe wird es immer sein, jedem Patienten die bestmögliche

Versorgung zukommen zu lassen. Deshalb ist es wichtig, Mitarbeitende

vor Ort in die Planung eines solchen Bauvorhabens einzubeziehen. Sie geben

entscheidende Hinweise, wie sich Abläufe optimieren lassen oder anders gedacht,

organisiert und angepasst werden können. Der Neubau ist notwendig

und sinnvoll, um bei steigenden Patientenzahlen mit gleichbleibend hoher

Qualität zu behandeln. Schon heute versorgen wir jährlich 77.000 stationäre

und ambulante Patienten. Gute Medizin und Pflege in modernen komfortablen

Räumen – die 132-jährige Diak-Geschichte zeitgemäß fortführend.

Der Bezug des ersten Bauabschnittes ist kein Abschluss, sondern Ausgangspunkt

für Weiterentwicklung. Die Planung und Umsetzung des zweiten Bauabschnittes

ist die notwendige Fortsetzung des bisher Erreichten. Unser

nächstes wichtiges Zwischenziel ist die Generalsanierung des Waldhauses.

Es grüßt Sie herzlich

Michael Kilb

Geschäftsführer Diakonie-Klinikum

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Ein guter Grund zum Feiern

GRUSSWORT DES MINISTERS

Das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall hat allen Grund zum Feiern: Der neue

Bettentrakt mit Funktionsdiagnostik wird eingeweiht. Den Verantwortlichen

sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gratuliere ich hierzu herzlich.

Das ist ein guter Tag für die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und

Bürger im Landkreis Schwäbisch Hall und darüber hinaus.

Durch die im Jahr 2013 begonnene bauliche Erneuerung, die in den nächsten

Jahren weitergehen wird, wird das Krankenhaus eine moderne und zeitgemäße

Struktur erhalten und für die Herausforderungen der Zukunft bestens

gerüstet sein, davon bin ich überzeugt. Für den 1. Bauabschnitt sind insgesamt

Investitionen in Höhe von rund 128 Millionen Euro erforderlich. Das

Land steht zu seiner Verantwortung für die Förderung der Krankenhausinvestitionen,

und ich freue mich ganz besonders, dass mein Ministerium

dem Diakonie-Klinikum dafür insgesamt 83,9 Millionen Euro bereitstellen

kann. Diese Investition in den Krankenhausbau im Landkreis Schwäbisch

Hall kommt allen Bürgerinnen und Bürgern zugute, die hier medizinische Hilfe

benötigen. Das Land trägt mit seiner Förderung dazu bei, dass jede und

jeder am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt die richtige Versorgung bekommt.

Der Belegschaft des Krankenhauses, die Tag und Nacht – trotz Belastung

durch die Baumaßnahmen – eine Vielzahl von Menschen betreut und behandelt,

danke ich herzlich und wünsche für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

Ihr

Manne Lucha MdL

Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg

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IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Zukunft braucht Herkunft

EINEM MENSCHEN NÄCHSTER SEIN

Pfarrer Hermann Faulhaber Oberin Sophie Pfizmajer Das Stammhaus 1886

EINEM

MENSCHEN

NÄCHSTER

SEIN.

OBERIN LUISE GEHRING

AM 1. FEBRUAR 1886 nahm das „Diakonissenhaus“ und

das darin untergebrachte Krankenhaus in Schwäbisch Hall

seine Arbeit auf. Die Intention des Gründers Pfarrer Hermann

Faulhaber war die Ausbildung junger Frauen in der Krankenpflege

und der Aufbau eines flächendeckenden Netzes von

Gemeindestationen im nördlichen Württemberg. Damit die

Schwestern auch die Kinderkrankenpflege erlernen konnten,

nahm 1890 das Johanniterkrankenhaus seinen Betrieb auf.

Pfarrer Faulhaber zur Seite stand die erste Oberin Sophie

Pfizmajer. Noch heute gehören Faulhabers Intensionen zu den

Geschäftsbereichen des Diaks.

BETREUUNG VON MENSCHEN

MIT BEHINDERUNG

Unter dem zweiten Leiter Pfarrer Gottlob Weißer wurden

die Arbeitsgebiete des Diaks erweitert: u. a. 1900

Beginn der Pflege und Betreuung von Menschen mit

geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen.

2012 wurde die Behindertenarbeit an den Sonnenhof

Schwäbisch Hall e. V. abgegeben.

Das Gottlob-Weißer-Haus 1912, erbaut als Behindertenheim

ALTENHILFE

Bereits 1904 begann das Diak mit der sogenannten

„Alten- und Siechenpflege“. Der Ausbau der Altenhilfe

begann, als das Gottlob-Weißer-Haus 1973 in ein Wohnund

Pflegestift umgewandelt wurde. Heute bietet das

Diak für über 300 Seniorinnen und Senioren an fünf

Standorten ein schönes und freundliches Zuhause.

Im Pflegeheim 1941

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PFLEGE UND MEDIZIN Seit 1900 wurden neben Diakonissen auch sogenannte „Hilfsschwestern“ in der Krankenpflege ausgebildet.

1908 erhielt die Ausbildung die staatliche Anerkennung. Rund 3.800 Schülerinnen und Schüler haben bis heute ihre Ausbildung an den

Pflegeschulen absolviert. Bis 1918 gab es zwei medizinische Abteilungen Chirurgie und Innere. Spezielle Kinderärzte für kleine Patienten

gab es damals noch nicht.

Pflegeexamen 1911 Die gesamte Ärzteschaft um 1910

HOCHHAUSBAU

DES KRANKENHAUSES

Lange plante das Diak den Bau eines neuen

Krankenhauses. Aufgrund der Topographie

musste es ein Hochhaus sein – das erste in

Schwäbisch Hall. Ab 1937 bezogen die ersten

Abteilungen das Gebäude; 1938 war es

komplett fertig.

Gemeindekrankenpflege 1955

GEMEINDEKRANKENPFLEGE – AMBULANTE DIENSTE

Im Ambulanten Dienst kümmern sich heute mehr als 300 Haller

Schwestern und Brüder in den Diakonie-Sozialstationen um Patienten.

Mit dem Ausbau der ambulanten Kinderkrankenpflege eröffnen sich für

Familien neue Perspektiven.

Das Diak war in seiner über 130-jährigen Geschichte immer im Wandel.

Ursprünglich von Diakonissen geprägt, führt die „Gemeinschaft der Haller Schwestern

und Brüder“ mit ihren knapp 1.000 Mitgliedern die inhaltliche Prägung des Hauses fort.

Mehr als 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich heute um kranke,

pflegebedürftige und hilfesuchende Menschen.

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IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

TOP

REGIONALES

KRANKENHAUS

2018

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

Seit 2013 wird rund um das Hochhaus

intensiv gebaut. Nach der

Zusage der Landesregierung konnte

zunächst die Energieversorgung

des Krankenhauses erneuert

und mit dem Bau der Klinik für

Kinder und Jugendliche begonnen

werden, die 2014 bezogen wurde.

Gut versorgt

in neuen Räumen

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Seit Juni 2015 rollten unermüdlich

die Betonmischer, um

den Rohbau für das Bettenhaus

herzustellen. Sobald ein Geschoss

fertiggestellt war, rückten die

Ausbaugewerke nach, um u. a. die

vielen Kilometer an Medienversorgung

zu montieren, die für den

Betrieb des Gebäudes notwendig

sind. Im neuen Haus entstand eine

Nutzfläche von 10.000 Quadratmetern.

Dafür wurden rund

90.000 Kubikmeter Erde bewegt.


Das neue Haus …

Dazu gehören vor allem moderne Pflegestationen in angenehmer

Atmosphäre und schlüssiger Architektur. Für

die medizinischen Funktions- und Diagnostikbereiche

sowie für das Labor und die Apotheke wurde hochentwickelte

Technik installiert. Auf vier Stockwerken stehen

nun moderne, gut ausgestattete Zimmer mit Badbereich

und umfassendem Verpflegungsangebot zur optimalen

Patientenversorgung zur Verfügung. Das neue Bettenhaus

hat Platz für 330 Betten. Das helle und funktionale Raumkonzept

schafft ein besonderes Wohlfühlklima. Moderne

Architektur, durchdachte Wege, mehr Raum, Komfort und

Transparenz prägen das Gesicht des neuen Klinikgebäudes.

D

ie Investition ist ein starkes

Signal für den Standort

Schwäbisch Hall und die Fortsetzung

des diakonischen

Engagements in der Region!

DOROTHEA LEHMANN

Leitende Pflegedienstleiterin

Nach dem Bezug des neuen Bettenhauses folgt umgehend

die Sanierung des Waldhauses und später die Umsetzung

des zweiten Bauabschnittes. So steht 2025 am Schwäbisch

Haller Diak ein völlig neues, modernes Klinikum.

Im großzügig gestalteten Eingangsbereich befindet sich

die Patientenaufnahme, die Kapelle als geistliches Herz

des Klinik-Neubaus und die Cafeteria mit Blick auf das

schöne Kochertal.

Darüber hinaus finden die medizinischen Bereiche Endoskopie,

kardiologische und neurologische Diagnostik, Onkologie

sowie die Chefärzte der Kardiologie und Neurologie

dort ihren Platz.

In den Untergeschossen befinden sich zukünftig das Institut

für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin

und die Blutspendezentrale, in den Untergeschossen

U2 bis U3 ziehen die Apotheke, Pathologie,

Küche und Materialwirtschaft ein.

Auf der ersten Ebene des Bettenhauses werden künftig

moderne Räume der Fachbereiche Kardiologie, Innere

Medizin, Gastroenterologie, Viszeralchirurgie und der Stomatherapie

zu finden sein. Neues Zuhause der Unfallchirurgie,

der Onkologie, der Palliativmedizin und der Gefäßchirurgie

wird das zweite Stockwerk des Bettenhauses.

Die Fachabteilungen Neurochirurgie, Orthopädie und Plastische

Chirurgie sowie die Neurologische Klinik mit Stroke

Unit befinden sich im dritten Stockwerk des Neubaus. Die

Zimmer der konservativen und operativen Wahlleistungsstation

sind zukünftig im vierten Stockwerk des Bettenhauses

mit Blick ins schöne Kochertal zu finden.

QUALITÄT UND ZERTIFIKATE

Am Anfang jeder Behandlung steht die Diagnose. Hier

kommen moderne Verfahren des Labors, der Mikrobiologie

und bildgebende Verfahren wie der Computertomographie,

Mammographie, des MRTs und des Ultraschalls

zum Einsatz. Egal ob ambulant oder stationär, im Diak wird

neues medizinisches und wissenschaftlich erprobtes Wissen

praktiziert. Ziel unseres Qualitätsmanagements ist es,

alle Abläufe im Klinikum an den Bedürfnissen und Anforderungen

der Menschen, die zu uns kommen, auszurichten,

zu hinterfragen und ständig zu verbessern. Im Rahmen

unseres internen Qualitätsmanagements nutzen wir die

Ergebnisse der Qualitätssicherung zur kontinuierlichen

Verbesserung unserer Behandlungsqualität.

9


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Das Diakonie-Klinikum

EIN KRANKENHAUS FÜR DIE ZUKUNFT

Das Klinikum der Zukunft ist vielschichtig und nahe an den Menschen, die es benötigen. Dies ist

Motivation für die stetige Anpassung, Erweiterung und Qualität des Leistungsspektrums. Rund

1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonie-Klinikums sind für Ihre Gesundheit rund um

die Uhr in Bewegung.

MIT HERZ

UND HAND

Aufnahmebereich der Klinik

für Kinder und Jugendliche

Rundum-Service für Sie

Im Klinikum begegnen sich jeden Tag

viele Menschen: Ärzte, Pflegefachkräfte,

Seelsorger, Therapeuten, Patienten und

Besucher.

VERTRAUEN, NÄHE

UND VERANTWORTUNG

Unser Anspruch ist es, Sorgen und Ängste

auch in Bezug auf die persönliche

Lebenssituation wahrzunehmen und in

der Behandlung zu berücksichtigen. Den

ganzen Menschen zu sehen ist für die

engagierten Ärzte und Pflegekräfte des

Diaks für eine kompetente individuelle

Therapie von großer Bedeutung. Von

der Geburtshilfe bis zum geriatrischen

Schwerpunkt wird in Schwäbisch Hall ein

weiter Bogen in der Versorgung gespannt.

Die Fachbereiche arbeiten interdisziplinär

eng zusammen, wie zum Beispiel in den

Onkologischen Zentren. Das Diakonie-

Klinikum übernimmt als konfessionelles

Haus regionale Verantwortung, es sorgt

durch sein Netzwerk dafür, dass sich die

flächendeckende Patientenversorgung in

der Region weiter verbessert.

Das Diakonie-Klinikum

ist ein Haus der Zentralversorgung

mit 492

Betten und Akademisches

Lehrkrankenhaus

der Universität Heidelberg.

Das Klinikum

arbeitet in einer engen

Kooperation mit dem

Landkreisklinikum

Crailsheim zusammen.

Jährlich werden mehr

als 27.000 Patienten

stationär und circa

50.000 ambulant

behandelt.

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IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Impressionen

BLICK AUF NEUE RÄUME

Jede Etage des Neubaus folgt einem eigenen Gestaltungskonzept.

Mit ansprechenden Farben, Materialien,

Informations- und Gestaltungselementen sind neue

Räumlichkeiten mit hohem Komfort und hoher Funktionalität

entstanden.

Der Pflegestützpunkt

ist das Herz jeder Station

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Medizinische Versorgung

Kliniken, Institute und Zentren

Anästhesie,

Schmerztherapie und Intensivmedizin

Apotheke

Augenklinik

Chirurgie I

Allgemein- und Viszeralchirurgie, Darmkrebszentrum,

Adipositaszentrum Sektion Minimalinvasive Chirurgie

Prof. Dr. med. T. Steinfeldt

M. Scheerer

Dr. med. S. Hornef

Prof. Dr. med. M. Golling

PD Dr. J. Jonas

Dr. med. C. Heß

Chirurgie II Unfallchirurgie, Alterstraumatologie Dr. med. D. Richter

Orthopädie Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung Dr. med. D. Steinhagen

Chirurgie III Plastische, Ästhetische und Handchirurgie Dr. med. F. Schober

Chirurgie IV Gefäßchirurgie, Gefäßzentrum PD Dr. med. C.-G. Schmedt

Frauenklinik

Hals-Nasen-Ohrenklinik

Innere Medizin I

Innere Medizin II

Brustzentrum, Gynäkologisches Krebszentrum Hohenlohe,

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Hohenlohe

Kardiologie, Angiologie, Elektrophysiologie,

Zentrum für Herzrhythmusstörungen

Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie,

Infektionskrankheiten, Darmkrebszentrum

Prof. Dr. med. A. Rempen

PD Dr. med. H. Lenders

PD Dr. med. L. Jahn

Prof. Dr. med. A. Bauer

Prof. Dr. med. M. Menges

Innere Medizin III Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin Dr. med. T. Geer

Geriatrischer Schwerpunkt

Dr. med. Dipl. Geront. N. Andrejew

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Neonatologie, Neuropädiatrie Prof. Dr. med. univ. A. Holzinger

Laboratoriumsmedizin,

Mikrobiologie und Transfusionsmedizin

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Neurochirurgie

Neurologie,

Gerontoneurologie und Schlaganfallmedizin

Nuklearmedizin

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Dr. med. J. Völker

Dr. med. Dipl. med. T. Pescheck,

Dr. med. univ. Dr. med. dent. P. Romsdorfer

Dr. med. M. Dette, Dr. med. T. Hopf,

Dr. med. T. Enk, G. Steffen

PD Dr. med. B. Herting

Dr. med. T. Calovini, Dr. med. A. Knierim

Dr. med. H. Harr

Diagnostische und interventionelle Radiologie Gefäßzentrum Prof. Dr. med. M. Libicher

Strahlentherapie

Urologie

Praxen

Kernspintomographie (MRT)

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Kinderzahnheilkunde

Komplementärmedizin

Laboratoriumsmedizin

Mammographie Screening, Röntgen

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Neurochirurgie

Regionales Schmerzzentrum

Sozialpädiatrisches Zentrum

Prostatakarzinomzentrum,

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Hohenlohe

Therapiezentrum am Diak Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie E. Lay

Dr. med. G. Witucki

PD Dr. med. B. Brehmer

Dr. med. B. Müssig

Dr. med. C. Waller

Dr. med. Dipl. med. B. Pescheck

Dr. med. A. Haman

Dr. med. J. Völker

H.-J. Fritz

Dr. med. Dipl. med. T. Pescheck,

Dr. med. univ. Dr. med. dent. P. Romsdorfer

Dr. med. M. Dette, Dr. med. T. Hopf,

Dr. med. T. Enk, G. Steffen

Dr. med. A. Walz, Dr. med. C. Tischler

Dr. med. J. Neef, D. Buchzik

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IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Kliniken, Institute, Praxen

und Zentren am Diak

DAS MEDIZINISCHE SPEKTRUM DES DIAKONIE-KLINIKUMS IST WEIT

GEFÄCHERT UND GLIEDERT SICH IN 24 KLINIKEN, INSTITUTE UND

WIRD DURCH VERSCHIEDENE PRAXEN ERGÄNZT.

Anästhesie, operative Intensivmedizin,

Schmerztherapie

U

nser Team sorgt und überwacht

den Schlaf während der

Operationen und zeigt damit dem

Schmerz die rote Karte.

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

die gesamte anästhesiologische Versorgung aller Fachbereiche des Diakonie-Klinikums.

Mit ca. 12.000 Narkosen pro Jahr ist das gesamte Spektrum anästhesiologisch-operativer Tätigkeit

vertreten. Zu unseren Aufgaben gehören das Management des Zentral-OPs, die Notfall- und Beratungstätigkeit

und die Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Intensivstation.

SCHWERPUNKTE

• Anästhesien

• Intensivmedizin

• Schmerztherapie

• Notfallmedizin

ZENTREN

Schmerzzentrum Schwäbisch Hall-Hohenlohe

PROF. DR. THORSTEN STEINFELDT

Chefarzt

Apotheke

Wir sichern die Versorgung des Klinikums mit Arzneimitteln, Ernährungslösungen und Medizinprodukten.

Dazu gehört auch die Information und Beratung von Ärzten und Pflegekräften in Fragen der

Arzneimitteltherapie. Zusammen mit dem Leiter des Zentrallabors findet in diesem Rahmen auch die

Überwachung und Steuerung der Antibiotikatherapie statt. Wir sind Ansprechpartner für alle Fragen

der Pharmakoökonomie und stellen eine Vielzahl von Arzneimitteln her, u. a. Ernährungslösungen und

individuell dosierte Zubereitungen für Kinder, Infusionslösungen zur Schmerztherapie und Zytostatika

für Krebspatienten. Zusammen mit der Arzneimittelkommission legen wir Therapiestandards fest und

sind Partner bei der klinischen Prüfung von Arzneimitteln.

ir freuen uns, dass unsere

W Ideen für die Konzeption der

Reinraumlabore der Apotheke so

umgesetzt werden konnten, dass

wir im Neubau unter optimalen

Bedingungen Chemotherapien und

andere individuelle Injektions- und

Infusionslösungen für unsere

Patienten herstellen können.

MARTIN SCHEERER

Chefapotheker

13


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

D

en Menschen mit meiner Arbeit

zu neuer Sehkraft zu verhelfen,

bedeutet mir viel.

Augenklinik

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

DR. MED. STEFAN HORNEF

Belegarzt

meist ambulante Eingriffe am Auge. Jährlich erfolgen in unserer Belegklinik nahezu 1.000 Augen-Operationen.

Schwerpunkte der Klinik bilden die Operationen des Grauen Stars in Kleinschnitt-Technik und

die operative Medikamenteneingabe in den Glaskörper (IVOM) bei Netzhauterkrankungen sowie die

Behandlung altersabhängiger Erkrankungen der Netzhaut (Makuladengeneration), Netzhautvenenverschlüssen

und der durch Diabetes mellitus hervorgerufenen Erkrankung der Netzhaut (Retinopathie).

Bei den Staropertionen kommen in steigender Zahl auch Premiumlinsen zum Einsatz, die eine

größere Unabhängigkeit zur Brille bieten.

D

urchs Schlüsselloch geschaut:

Neue hochauflösende, bildgebenden

Systeme im OP helfen

dabei, Tumore dreidimensional auf

dem Bildschirm darzustellen. Damit

können Eingriffsverfahren sicher

und effizient durchgeführt werden,

so dass Patienten entscheidend

davon profitieren.

Chirurgie I: Allgemeinund

Viszeralchirurgie

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

die patientengerechte Versorgung mit allen modernen Operationstechniken: Die Abdominal- und

Viszeralchirurgie umfasst endokrine Operationen (Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Nebennieren),

Operationen der Speiseröhre, des gesamten Magen-Darm-Trakts, der Leber und Bauchspeicheldrüse

sowie an der Gallenblase und im Enddarmbereich, aber auch bei Haut- und Weichteiltumoren. In der

Thoraxchirurgie werden kleinere und videoassistierte Eingriffe durchgeführt.

PROF. DR. MED. MARKUS GOLLING

Chefarzt

SCHWERPUNKTE

• Endokrine Chirurgie

• Hernienchirurgie

• Magen, -Dünndarm-,

Dickdarmchirurgie

• Chirurgie der Leber, Bauchspeicheldrüse,

Gallenwege

• Koloproktologische Chirurgie

• Adipositas- und stoffwechselbedingte

Chirurgie

• Schlüssellochlaparoskopische

Chirurgie

ZENTREN

Darmkrebszentrum Hohenlohe, Adipositaszentrum

I

m Hinblick auf das Alterstraumazentrum

freuen wir uns auf eine

moderne, besonders zur Behandlung

alter Patienten ausgestattete

unfallchirurgische Station im

Neubau.

Chirurgie II: Unfallchirurgie

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

die Versorgung von verletzten Patienten einschließlich Schwerstverletzter auf sehr hohem Niveau. Das

erfordert rund um die Uhr neben ärztlichen Spezialisten, einem eingespielten Team und den logistischen

Möglichkeiten eines großen Klinikums auch räumliche Voraussetzungen. In unserer Klinik werden

Unfälle, Verletzungen und Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparates, von der einfachen

Schnittwunde bis hin zum schwersten Verkehrsunfall rund um die Uhr behandelt. Dafür steht eine

großzügige Ambulanz zur Verfügung. Kleinere Eingriffe können hier direkt durchgeführt werden. Aber

auch die Stabilisierung und Erstbehandlung Schwerstverletzter findet hier ihren Raum.

DR. MED. DIETER RICHTER

Chefarzt

SCHWERPUNKTE

• Polytraumabehandlung

• Alterstraumatologie

• Wirbelsäulenchirurgie

• Schulter- und

Ellenbogenchirurgie

(traumatisch)

• Extremitätenverletzungen

• Handverletzungen

• Fußverletzungen

• Minimalinvasive

Frakturversorgung

ZENTREN

Regionales Traumazentrum, Alterstraumazentrum

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IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Klinik für Orthopädie

F

ür unser Team steht immer die

individuelle Lebensqualität der

Menschen im Vordergrund.

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

die operative Behandlung von Fehlstellungen und abnutzungsbedingter Erkrankungen. In unserem

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung widmen wir uns der stark steigenden Zahl von Wechseloperationen

von Gelenkprothesen. Der Patient kann ganzheitlich orthopädisch behandelt werden.

Die Breite der Behandlungsangebote ermöglicht es uns, auf die persönlichen Beschwerden und Bedürfnisse

der Patienten einzugehen.

SCHWERPUNKTE

• Endoprothetik

• Fußchirurgie

• Wechselendoprothetik

• Rheumaorthopädie

• Schulter- und Ellenbogenchirurgie

(degenerativ)

• Sport- und arthroskopische

Chirurgie

ZENTREN

Endoprothetikzentrum der

Maximalversorgung

DR. MED. DIRK STEINHAGEN

Chefarzt

Chirurgie III: Plastische,

Ästhetische und Handchirurgie

UNSERE KLINIK

deckt das komplette Spektrum der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie sowie der Handchirurgie ab.

Zur Rekonstruktiven Chirurgie zählen wiederherstellende Eingriffe nach Verletzungen oder Tumoroperationen

(z. B. nach Hautkrebs). Ein besonderes Augenmerk gilt hier der Rekonstruktion nach Entfernung von

Haut- und Weichgewebstumoren. Durch die enge Kooperation mit der Frauenklinik führen wir alle Arten

der Brustrekonstruktion oder formkorrigierenden Operationen der Brust durch. Zusammen mit dem Adipositaszentrum

führen wir Straffungsoperationen nach Gewichtsabnahme durch. Die Ästhetische Chirurgie

beinhaltet Eingriffe, die das äußere Erscheinungsbild positiv beeinflussen. Die Handchirurgie umfasst

das gesamte Spektrum von der akuten Notfallversorgung, Behandlung von Nervenengpasssyndromen,

Sehnenscheidenengen, bis zur Entfernung von Tumoren sowie Behandlung bei Arthrose und Rheuma.

D

er Patient steht bei uns im

Mittelpunkt. Durch eine sehr

gute medizinische Versorgung in

ansprechendem Ambiente gehen

wir einen guten Weg für die Menschen

in der Region.

DR. MED. FLORIAN SCHOBER

Chefarzt

SCHWERPUNKTE

• Plastische und

Rekonstruktive Chirurgie

• Brustrekonstruktion

• Behandlung von Druckund

Liegegeschwüren

• Straffungsoperationen

• Ästhetische Chirurgie

und Medizin

• Handchirurgie

ZENTREN

Adipositaszentrum,

Onkologische Zentren,

Brustzentrum

Klinik für Gefäßchirurgie

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

W

ir leben die enge fachübergreifende

Zusammenarbeit

für eine optimale Behandlung

unserer Patienten.

die möglichst schonende und ganzheitliche Behandlung gefäßmedizinischer Erkrankungen wie z. B.

Verengungen durch Arteriosklerose oder Erweiterungen (Aneurysmen) von Blutgefäßen. Besondere

Schwerpunkte liegen in der minimal-invasiven endovaskulären (PTA/Stent) und offen-chirurgischen

Behandlung der Becken- und Beinschlagadern, der Halsschlagader (Carotis) und der Bauchschlagader

(Aorta). Für die endovaskuläre Ausschaltung von Aortenaneurysmen mit Stentprothesen steht ein

hochmodernes Katheterlabor (Angiosuite) zur Verfügung.

SCHWERPUNKTE

• Arteriosklerose

• Schaufensterkrankheit

(periphere arterielle

Verschlusserkrankung)

• Ballonerweiterung

• Stentimplantation

• Bypassoperationen

• Halsschlagader-Operationen

(A. carotis)

• Aortenaneurysma

• Diabetischer Fuß

• Ulcus cruris

(„offenes Bein“)

• Problemwunden

• Thrombose

• Krampfadern

• Lasertherapie

• Radiofrequenztherapie

• Portkatheter

• Dialyseshunts

• Dialysekatheter

PRIV.-DOZ. DR. MED.

CLAUS-GEORG SCHMEDT

Chefarzt

ZENTREN

Gefäßzentrum, Venenkompetenzzentrum

15


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

E

rstklassige und menschlich zugewandte

Medizin für die Frauen,

die in unsere Klinik kommen, ist

Maßstab unseres Handelns.

Frauenklinik

Im Diakonie-Klinikum kommen jedes Jahr mehr als 1.200 Kinder zur Welt. Unsere Hebammen und Ärzte

tun alles, damit sich Mütter und Väter vor, während und nach der Geburt wohl und sicher fühlen. Auch

für den seltenen Fall einer Risikogeburt ist das Diak durch Ärzte mit der Zusatzqualifikation „Spezielle

Geburtshilfe“ und der Kinderintensivstation (Neonatologie) bestens vorbereitet. Frauen mit gynäkologischen

Erkrankungen, einschließlich der Harninkontinenz werden in der Klinik behandelt. Die Frauenklinik

trägt aktiv dazu bei, dass Frauen mit gynäkologischem oder Brustkrebs ganzheitlich betreut

werden und nicht nur der Tumor.

PROF. DR. MED.

ANDREAS REMPEN

Chefarzt

SCHWERPUNKTE

• Entbindung und

Pränataldiagnostik

• Brustzentrum

• Gynäkologisches

Krebszentrum

• Urogynäkologie

ZENTREN

Perinatalzentrum Level I,

Brustzentrum Hohenlohe,

Gynäkologisches Krebszentrum

Hohenlohe, Kontinenz- und

Beckenbodenzentrum Hohenlohe

H

als, Nase und Ohren sind empfindliche

Sinnesorgane. Mir

ist es wichtig, mit meiner Medizin

die Situation betroffener Kinder

und Erwachsener entscheidend zu

verbessern.

Hals-Nasen-Ohrenklinik

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

das Teilgebiet der Medizin, das sich mit Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Funktionsstörungen

der Ohren, der oberen Luftwege, der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes, der unteren

Luftwege und der Speiseröhre befasst. Das operative Spektrum reicht von Mandel- und Polypenoperationen,

Trommelfelleinpflanzungen, Tympanoplastiken, Steigbügeloperationen, die Freilegung

des Gesichtsnerven sowie die Neuanlage von Gehörgängen bei fehlgebildeten Ohren. Die plastischen

Operationen der Nase und die Nasennebenhöhlenchirurgie sind weitere Schwerpunkte der Klinik.

SCHWERPUNKTE

PRIV.-DOZ. DR. MED.

HEINRICH LENDERS

Belegarzt

• Ohrchirurgie

• Chirurgie der Nase

• Chirurgie der

Speicheldrüsen

• Chirurgie von Mundhöhle,

Zunge, Rachen und

Kehlkopf

• Klassische Therapie

akuter Hörstörungen

• Ohrmuschelkorrekturen

U

nser Herz schlägt für schnelle

kompetente Hilfe auf höchstem

Niveau. Für die Menschen, die

uns brauchen.

Klinik für Innere Medizin I

KARDIOLOGIE, HERZ- UND GEFÄSSERKRANKUNGEN,

ZENTRUM FÜR HERZRHYTHMUSSTÖRUNGEN

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

PRIV.-DOZ. DR. LOTHAR JAHN

Chefarzt

PROF. DR. ALEXANDER BAUER

Chefarzt

die Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des Herzens, des Herzrhythmus und der Gefäße. Für

herzkranke Menschen zählt jede Minute. Die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie am Diakonie-

Klinikum sind vielfältig und erfolgen auf Grundlage neuester medizinischer Erkenntnisse. Unser Handeln

gilt sowohl akut als auch chronisch erkrankten Patienten, die auf der kardiologischen Station behandelt

werden. Auf der interdisziplinären Intensivstation betreut die Fachklinik auch schwerkranke Patienten.

SCHWERPUNKTE

• Herzkatheter

• Herzschrittmacher

• Defibrillatoren, CRT

• Herzrhythmusstörungen

• Gefäßerkrankungen

• Herzklappenfehler

• Bluthochdruck

• Nierenerkrankungen, Dialyse

• Herzinsuffizienz

• Internistische

Intensivmedizin

• Ablationen

ZENTREN

Herz-Kreislaufzentrum Hohenlohe

16


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Klinik für Innere Medizin II

MAGEN-DARM-ERKRANKUNGEN,

STOFFWECHSELERKRANKUNGEN, INFEKTIONEN

I

n der neuen Endoskopie haben

wir nun einen zusätzlichen

Eingriffsraum und eine eigene

Röntgen-Durchleuchtungsanlage –

darauf freuen wir uns riesig!

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

die Untersuchung und Behandlung aller Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse

und des Gallengangsystems. Für eine genaue und schnelle Diagnose, steht eine modern

ausgestattete Endoskopie-Abteilung mit Video-Endoskopie-Plätzen, Standard- und Spezialendoskopen,

eine Durchleuchtungseinheit sowie eine Ultraschall-Abteilung mit zwei Ultraschallgeräten der Spitzenklasse

zur Verfügung. Chronische Entzündungen im Magen-Darmbereich begleiten Menschen oft ein Leben

lang. Umso wichtiger ist es, diesen Patienten eine optimale Behandlung zukommen zu lassen.

SCHWERPUNKTE

ZENTREN

PROF. DR. MED. MARKUS MENGES

Chefarzt

• Gastroenterologie

• Hepatologie

• Diabetologie Typ I und II

• Infektionskrankheiten

• Endoskopie und Sonographie

• HIV-Sprechstunde

• Morbus-Crohn-/Colitisulcerosa-Sprechstunde

Diabetes-Team,

Darmkrebszentrum Hohenlohe

Klinik für Innere Medizin III

TUMORERKRANKUNGEN, PALLIATIVMEDIZIN

Die Diagnose Krebs verändert das Leben von einem Moment auf den anderen. Mit verbesserter Früherkennung

und modernen Therapiemethoden können heute viele Tumorerkrankungen erfolgversprechend

behandelt werden. Im Diak werden alle hämatologischen und onkologischen Erkrankungen einschließlich

der Behandlung akuter Leukämien behandelt. Auf unserer Palliativstation werden Patienten

mit einer weit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung behandelt. Im Mittelpunkt steht die Begleitung

und Lebensqualität der Patienten und ihrer Familien.

W

ir freuen uns auf neue, Zimmer

mit speziellen Vorrichtungen

für die intensive Behandlung

schwerer Krebserkrankungen.

Mit kurzen Wegen zwischen ambulanten

und stationären Einheiten

sowie Palliativzimmern werden wir

den Bedürfnissen schwer erkrankter

Menschen gerecht.

SCHWERPUNKTE

ZENTREN

• Onkologisches Zentrum

Hohenlohe

• Onkologische Tagesklinik

• Hämatologie und

internistische Onkologie

• Ambulante Chemotherapien

• Nicht-onkologische

Hämatologie

• Palliativmedizin

Onkologisches Zentrum

Hohenlohe, Palliativmedizin

DR. MED. THOMAS GEER

Chefarzt

Geriatrischer Schwerpunkt

Der Geriatrische Schwerpunkt zollt der Geschichte eines Lebens Respekt und Anerkennung. Das Diak

verbindet Diagnostik, Beratung und Information in einer eigenständigen Abteilung in Schwäbisch Hall.

Mit der Inneren Klinik III/Zentrum für Altersheilkunde am Klinikum Crailsheim besteht eine enge standortübergreifende

Zusammenarbeit.

ZENTREN

Alterstraumazentrum

D

as Ziel der geriatrischen

Behandlung ist es, Autonomie

und Selbstbestimmung älterer Patienten

soweit möglich zu erhalten

oder wiederherzustellen. Unser

Anspruch ist es, den besonderen

Behandlungsbedarf geriatrischer

Patienten frühzeitig zu erkennen

und die Behandlung darauf auszurichten.

DR. MED. DIPL. GERONT.

NORBERT ANDREJEW

Chefarzt

17 3


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

D

ie Begegnungen mit Kindern –

ihr Vertrauen motivieren und

bereichern unseren Arbeitsalltag

sehr!

Klinik für Kinder und Jugendliche

In der Klinik wird ein breites Spektrum von Krankheiten, die Kinder und Jugendliche betreffen können,

behandelt. Unser Ziel ist es, Ihrem Kind in einer guten Atmosphäre ein Höchstmaß an medizinischer und

menschlicher Kompetenz zukommen zu lassen. In der Klinik werden Früh- und Neugeborene, Kinder und

Jugendliche von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr behandelt. Für die Behandlung von Frühgeborenen

führen wir gemeinsam mit der Geburtshilfe ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe.

SCHWERPUNKTE

PROF. DR. MED. UNIV.

ANDREAS HOLZINGER

Chefarzt

• Neonatologie (Früh- und

Neugeborenenmedizin)

und Intensivmedizin

• Kinderkardiologie

• Neuropädiatrie

• Kinderradiologie

• Infektiologie, Pneumologie,

Allergologie

• Endokrinologie

(Hormonstörungen)

• Gastroenterologie

• Kinder- und Jugendrheumatologie

• Kinder-Diabetologie

• Sozialpädiatrisches

Zentrum

ZENTREN

Sozialpädiatrisches Zentrum, Perinatalzentrum Level I

D

ie Einzigartigkeit eines Menschen

zeigt sich auch in seiner

Krankheit. Mit Hilfe der Kraft der

Natur möchten wir die uns anvertrauten

Patienten auf ihrem ganz

individuellen Weg der Krankheitsbewältigung

begleiten und ihnen

helfen, ihre Selbstheilungskräfte zu

aktivieren.

Komplementärmedizin

Die Natur kann helfen! 2017 entstand duch eine großzügige Spende am Diak eine Einrichtung für Komplementärmedizin,

die der Inneren Medizin zugeordnet ist. Mit diesem medizinischen Zukunftsprojekt

für die Menschen in und um Schwäbisch Hall können Naturheilverfahren bei sachkundiger Anwendung

wesentlich zur Verbesserung verschiedener Erkrankungszustände beitragen. Die Art und Weise dieses

Behandlungskonzepts konzentriert sich auf das individuelle Befinden der Patienten, insbesondere

unter belastenden Therapien. Komplementärbehandlungen mildern Nebenwirkungen und Schmerzzustände,

verbessern das individuelle Befinden und erhöhen die Lebensqualität der Patienten. Dabei

werden die komplementären Verfahren nicht als Alternative zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung

verstanden.

DR. MED. ANNETTE HAMAN

Fachärztin

U

nsere Arbeit beschränkt sich

nicht nur auf die korrekte

Durchführung von Analysen aus

menschlichem Untersuchungsmaterial,

sondern ist als ärztliche

Tätigkeit dem einzelnen Patienten

verpflichtet. Für uns steht der

Patient im Mittelpunkt.

DR. MED. JÜRGEN VÖLKER

Chefarzt

18

Institut für Laboratoriumsmedizin

MIKROBIOLOGIE UND TRANSFUSIONSMEDIZIN

UNSER INSTITUT STEHT FÜR

eine große Anzahl verschiedener labormedizinischer Untersuchungen aus Körperflüssigkeiten, Abstrichen

und Punktaten. Dies dient der Diagnostik, Verlaufsbeurteilung, Therapieüberwachung und

Prävention von Krankheiten. Die mikrobiologische Diagnostik bildet die Grundlage für eine gezielte

Antibiotikatherapie. In unserer eigenen Blutspendezentrale entnehmen wir Blut zur Herstellung lebenswichtiger

Blutprodukte, die bei der Therapie verschiedenster Erkrankungen zum Einsatz kommen.

Neben Blutentnahmen werden in unserer Ambulanz Bluttransfusionen durchgeführt, für die kein stationärer

Krankenhausaufenthalt nötig ist. Gemeinsam mit den Hygiene-Fachkräften verfolgt unsere Abteilung

Klinikhygiene das Ziel, Arbeitsabläufe hygienisch abzusichern, um im Krankenhaus erworbene,

sogenannte Nosokomiale Infektionen zu vermeiden.

SCHWERPUNKTE

• Gerinnungsdiagnostik

• Biochemische und

hämatologische Diagnostik

• Mikrobiologie und

Infektionsdiagnostik

• Antibiotikatherapieberatung

• Transfusionsmedizin

• Blutspende

• Klinikhygiene


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

M

it Wissen und Fingerspitzengefühl

praktizieren wir modernste

Medizin rund um den Kopf.

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

die Versorgung von Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen im Zahn-, Mund-, Kiefer- und

Gesichtsbereich. Circa 250 Patienten werden jährlich stationär behandelt. In der Mund-, Kiefer- und

Gesichtschirurgie wird mit hoher Expertise die Erkennung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation

von Erkrankungen, Verletzungen, Frakturen, Fehlbildungen und Formveränderungen der Zähne, der

Mundhöhle, des Kiefers und des Gesichtes durchgeführt.

SCHWERPUNKTE

• Traumatologie

• Laserbehandlungen

• Geschwulstbehandlungen

• Implantologie

• Schmerztherapie

• Plastische Chirurgie

• Ästhetische Medizin und

Chirurgie

• Behandlung von Erkrankungen

der Kieferknochen, der

Mundschleimhaut, der Gesichtshaut

und der Lippen,

der Speicheldrüsen sowie

Kiefergelenkserkrankungen

• Digitales Röntgen

• Fachzahnärztliche

Kinderzahnheilkunde

DR. MED. DIPL. MED.

T. PESCHECK

Belegarzt

DR. MED. UNIV. DR. MED. DENT.

P. ROMSDORFER

Belegarzt

Neurochirurgie

UNSERE KLINIK STEHT FÜR

… Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zentralen

sowie des peripheren und vegetativen Nervensystems,

der Wirbelsäule und des Gehirns, die durch die Neurochirurgische

Klinik schwerpunktmäßig mikrochirurgisch

und minimal-invasiv behandelt werden. Am häufigsten

werden chirurgische Eingriffe im Bereich der Wirbelsäule

und der Bandscheiben durchgeführt. Mit hoher Expertise

und in ruhiger vertraulicher Atmosphäre untersuchen, beraten

und behandeln wir unsere Patienten.

SCHWERPUNKTE

• Operationen der

Wirbelsäule

• Operationen von

Hirntumoren

• Schädel-Hirn-Verletzte

• Kinderneurochirurgie

• periphere Nerven- und

Schmerztherapie

DR. MED. MICHAEL DETTE

Belegarzt

DR. MED. THOMAS HOPF

Belegarzt

D

er modernen mikrochirurgischen

und minimalinvasiven

Neurochirurgie gehört unsere

Leidenschaft.

DR. MED. THORSTEN ENK

Belegarzt

GERD STEFFEN

Belegarzt

Neurologie und Gerontoneurologie

Die moderne neurowissenschaftliche Forschung hat dazu beigetragen, dass die klinische Neurologie

heute ein anspruchsvolles und leistungsfähiges Fachgebiet darstellt, in dem ein ständiger Zuwachs an

Behandlungsverfahren zu verzeichnen ist. Dazu zählt die Behandlung von akuten Schlaganfallpatienten.

Die Neurologische Klinik verfügt über eine hochmoderne Schlaganfall-Spezialstation: Stroke Unit.

Der Umzug in den Neubau bedeutet für die Neurologie erstmalig eine eigene Station in enger räumlicher

Nähe zur Schlaganfall-Spezialstation. Es werden neue Räumen für Menschen mit besonderen

Bedürfnissen eingerichtet: Ein Palliativzimmer, ein Zimmer für Menschen mit geistiger oder mehrfach

körperlicher Behinderung und mehrere Zimmer speziell für Menschen mit Demenzen oder Delir.

D

er Umzug in den Neubau bedeutet

für die Neurologie eine

eigene Station in enger räumlicher

Nähe zur regionalen Stroke Unit.

Besonders freue ich mich auf das

neue Angebot einer multimodalen

stationären Schmerztherapie

für Menschen mit chronischen

Schmerzen.

SCHWERPUNKTE

• Schlaganfall

• Geriatrische

Frührehabilitation

• Parkinson

ZENTREN

• Multiple Sklerose

• ALS- und FTLD-Register

Schwaben: Ein Register für

Amyotrophe Lateralsklerose

(ALS) und verwandte

Krankheitsbilder, wie z. B.

seltene Demenzformen.

PRIV.-DOZ. DR. MED. BIRGIT HERTING

Chefärztin

Multiple-Sklerose-Zentrum (MS), Parkinsonkompetenznetzwerk

19


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

D

ie Nuklearmedizin macht sich

radioaktive Substanz zum

Wohle der Patienten zu Nutze.

Nuklearmedizin

In der Nuklearmedizin werden radioaktive Substanzen zu Untersuchungen und Behandlungen eingesetzt.

Im Vordergrund steht die Behandlung der verschiedenen Formen der Schilddrüsenüberfunktion

mit radioaktivem Jod. Diese Behandlung muss in Deutschland stationär durchgeführt werden. Mit der

nuklearmedizinischen „in-vivo-Diagnostik“ (im lebenden Organismus) lassen sich mit Hilfe radioaktiv

markierter Verbindungen Funktionen eines Organs messen oder bildlich darstellen, z. B. auch bei Erkrankungen

des Herzens, des Gehirns, der Knochen oder Gelenke.

DR. MED. TANJA CALOVINI

Belegärztin

SCHWERPUNKTE

• Radiojodtherapie im

Diakonie-Klinikum

DR. MED. ANDREAS KNIERIM

Belegarzt

D

er menschlich wertschätzende

Umgang mit unseren Patienten

und das Ziel, für jeden die individuell

beste Therapie zu finden, das ist

unser Maßstab.

Psychosomatische Medizin

und Psychotherapie

DR. MED. HELMUT HARR

Chefarzt

Krankheiten, die durch seelische und soziale Belastungen beeinflusst oder sogar verursacht werden,

sind häufig. Der Körper spricht dann für die Seele. Schmerzsyndrome und funktionelle Störungen, für

die sich keine ausreichende organische Ursache finden lässt, Essstörungen, Angstzustände, Ohrgeräusche

Schwindel, Schwäche und Erschöpfungszustände sowie Probleme bei der Verarbeitung schwerer

körperlicher Erkrankungen können eine stationäre psychosomatische Behandlung notwendig machen.

Zur Anwendung kommen wissenschaftlich erprobte Behandlungskonzepte im Rahmen der sogenannten

evidenzbasierten Medizin. Die individuellen Behandlungsziele werden mit dem Patienten gemeinsam

festgelegt

SCHWERPUNKTE

• Essstörungen

• funktionelle Störungen im

Bereich der internistischen

Psychosomatik

ZENTREN

• Chronische Schmerzerkrankungen

• Angststörungen

• Depressive Störungen

• Dissoziative Störungen

• Psychisch mitbeeinflusste

körperliche Erkrankungen

Adipositaszentrum, Regionales Schmerzzentrum Hohenlohe

W

ir werfen den Blick dahinter

und sind das exakt sehende

Auge des Diakonie-Klinikums.

Institut für diagnostische und

interventionelle Radiologie

PROF. DR. MED. MARTIN LIBICHER

Chefarzt

Medizin ohne Bilder in höchster Qualität ist heute nicht mehr denkbar. Das Institut übernimmt damit

eine zentrale Rolle in der Betreuung von Patienten und tauscht sich intensiv mit anderen Klinikbereichen

aus. Das Institut ist mit modernsten Untersuchungsgeräten ausgestattet. Unter anderem steht eine

Angiosuite der neuesten Generation zur Verfügung: die Kombination eines OP-Saales mit einer modernen

Röntgeneinrichtung. Dort sind minimal-invasive Eingriffe mittels Katheter am Patienten möglich. Es

geht um komplexe Eingriffe in das Gefäßsystem, um Erkrankungen zu erkennen oder zu therapieren –

etwa, indem punktgenau Prothesen in einer Schlagader platziert werden oder ein Tumor behandelt wird.

SCHWERPUNKTE

ZENTREN

20

• Diagnostische Radiologie

- konventionelles Röntgen

- Mammographie

- Computertomographie

- Magnetresonanztomographie

(MRT)

- Angiographie

• Interventionelle Radiologie

= minimal-invasive Eingriffe

- Biopsie (Gewebeentnahme)

- Tumortherapie

- In der Angiosuite:

Gefäßrekanalisationen,

Aortenaneurysmen

Gefäßzentrum


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie ist eine wichtige Behandlungssäule bei Krebserkrankungen. Sie zeichnet sich durch

eine hohe Wirksamkeit und heutzutage auch durch moderate Nebenwirkungen aus. Moderne Strahlentherapie

ist in der Lage, hohe Strahlendosen gezielt zu platzieren und dabei umgebendes gesundes

Gewebe maximal zu schonen. Die alleinige Strahlentherapie ist lokal extrem wirksam. Sie eignet sich

aber auch außerordentlich gut für eine Kombination mit anderen Therapiemodellen.

S

orgfältige Planung und der

intensive Austausch mit

unseren Patienten macht die hohe

Qualität unserer Behandlung aus.

SCHWERPUNKTE

• Tumorerkrankungen

• Gutartige Erkrankungen

ZENTREN

Brustzentrum, Gynäkologisches Krebszentrum,

Darmkrebszentrum, Prostatakrebszentrum,

Onkologisches Krebszentrum

DR. MED. GERLO WITUCKI

Chefarzt

Therapiezentrum

GESUNDHEIT³ – DAFÜR SORGEN ERGOTHERAPIE,

LOGOPÄDIE UND PHYSIOTHERAPIE

Das Therapiezentrum am Diak unterstützt Patienten bei der Wiedererlangung, Aufrechterhaltung und

Förderung ihrer Gesundheit. Zielgerichtete Therapien, z.B. für Patienten mit Endoprothesen, Schlaganfällen

oder nach komplizierten Handoperationen sind Stärken des Zentrums. Im ambulanten Bereich

reicht das Behandlungsspektrum noch weiter: von A wie Alltagstraining über G wie Gesundheitscoaching,

P wie Prävention bis Z wie Behandlung zermürbender Schmerzen – mit einem großen freundlichen

Team und damit vielen Möglichkeiten und Ideen die Patienten zu unterstützen. Das Team des

Therapiezentrums am Diak behandelt im Klinikum, ambulant im Therapiezentrum im Erdgeschoss der

Kinderklinik oder bei Ihnen zuhause.

BESONDERHEITEN

• Kombitermine

Ergotherapie, Logopädie

und Physiotherapieie

• Gruppen für Kinder

• Elternberatung

• Zusammenarbeit mit allen

Zentren des Klinikums

inklusive dem SPZ

(Sozialpädiatrisches

Zentrum)

W

ir freuen uns, dass die Patienten

und Kollegen nun auch

in schönen neuen Räumen sein

können – wie wir vom Therapiezentrum

seit 4 Jahren im Erdgeschoss

der Kinderklinik.

ELISABETH LAY

Leitung

Urologie

U

nser Team bündelt globales

urologisches Know-How für

Patienten aus der Region.

UNSERE KLINIK IST

eine der ältesten selbstständigen Urologischen Kliniken in ganz Württemberg. Wir behandeln Patienten

mit Erkrankungen der Harnorgane und der männlichen Geschlechtsorgane. Es wird das gesamte

diagnostische und therapeutische Leistungsspektrum der modernen Urologie angeboten. Im Vordergrund

steht die individuelle und menschlich zugewandte Behandlung von sämtlichen urologischen

Krebserkrankungen sowie von Prostataerkrankungen, Steinleiden oder angeborenen Fehlbildungen.

SCHWERPUNKTE

• Gutartige

Prostatahyperplasie

• Kinderurologie

• Steinbehandlung

• Prostatakrebs

• Nierenkrebs

• Blasenkrebs

• Harnröhren- und

Schwellkörperchirurgie

• Hodenkrebs

• Blasenfunktionsstörung

(Diagnostik und Therapie)

• Medikamentöse

Tumortherapie

PRIV.-DOZ. DR. MED.

BERNHARD BREHMER

Chefarzt

ZENTREN

Prostatakarzinomzentrum, Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Hohenlohe

21


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Zentren am Diak

Manche Erkrankungen machen es erforderlich genau hinzuschauen,

mit einem Team unterschiedlicher Experten. Am Diakonie-Klinikum gibt es dieses

medizinische Wissen und es spiegelt sich in den interdisziplinären Zentren wieder.

Die Zentren werden meistens von anerkannten Fachgesellschaften zertifiziert

und unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle.

Das gibt Patienten große Sicherheit!

SCHMERZZENTRUM SCHWÄBISCH HALL-HOHENLOHE

Gemeinsam gegen den Schmerz: von akuten bis hin zu chronischen

Schmerzzuständen. Die Schmerztherapie nach einer Operation erfolgt

auf den operativen Stationen und im Aufwachraum. Die Stärke

der Schmerzen wird regelmäßig erfragt und die Schmerztherapie

entsprechend angepasst. Stationär wird die Schmerztherapie durch

den Akut-Schmerz-Dienst der Klinik fortgeführt.

DARMKREBSZENTRUM HOHENLOHE

Das Darmkrebszentrum Hohenlohe ist ein interdisziplinäres Netzwerk

zur optimalen Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge

von Darmkrebs in der Region. Das Diakonie-Klinikum bündelt das

vorhandene Expertenwissen auf den Gebieten der Chirurgie, Gastroenterologie,

Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie, Radiologie,

Nuklearmedizin und Psychoonkologie.

ADIPOSITASZENTRUM

Die Behandlung am Adipositaszentrum erfolgt fächerübergreifend

und durch enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Psychologen,

Ernährungsfachkräften, Ernährungsmedizinern und mit der Unterstützung

durch die Selbsthilfegruppe. Das Zentrum möchte dabei

helfen, Gewicht zu reduzieren, so dass ein gesundes Leben möglich

ist.

REGIONALES TRAUMAZENTRUM

Im regionalen Traumazentrum werden Verletzte aller Schweregrade

bis hin zu Schwerstverletzten einschließlich Becken- und Wirbelsäulenverletzungen

behandelt. Das Zentrum bietet die strukturellen,

personellen und logistischen Voraussetzungen einer Traumabehandlung

auf sehr hohem Niveau. Die hohe Versorgungsqualität

zeigte auch erneut das diesjährige Audit.

ALTERSTRAUMAZENTRUM

Mit steigendem Alter nimmt die Sturzhäufigkeit und damit das

Risiko für Knochenbrüche und Osteoporose deutlich zu, was oft

weitreichende Folgen hat. Um eine hohe Versorgungsqualität älterer

Menschen durch eine interdisziplinäre Behandlung sicherzustellen,

wurde das Zentrum für Alterstraumatologie in Kooperation mit dem

Land kreisklinikum Crailsheim gegründet.

ENDOPROTHETIKZENTRUM

der Maximalversorgung. Die Klinik für Orthopädie ist neben der

primären endoprothetischen Versorgung der großen und kleinen

Gelenke, der Fußchirurgie, Sportorthopädie und der orthopädischen

Rheumatologie auf komplexe Wechseloperationen in der Endoprothektik

spezialisiert. Vor jedem Eingriff werden Notwendigkeit und

alternative Behandlungsmöglichkeiten intensiv geprüft.

GEFÄSSZENTRUM

Das Gefäßzentrum Schwäbisch Hall ist ein fächerübergreifendes

Netzwerk zur optimalen Behandlung von Menschen mit Gefäßerkrankungen

und deren Begleiterkrankungen. Je nach Krankheitsbild

arbeiten die interventionellen Radiologen und die Gefäßchirurgen

eng mit anderen Behandlungspartnern zusammen. So werden

bestmögliche Therapien erarbeitet.

BRUSTZENTRUM HOHENLOHE

Im Brustzentrum Hohenlohe haben sich Spezialisten verschiedener

Fachbereiche zusammengeschlossen, um auf den Gebieten

der Diagnostik, Therapie und Psychoonkologie eine bestmögliche

und sehr sensible Behandlung bei Brustkrebs anzubieten. Darüber

hinaus finden psychoonkologisch geleitete Gruppengespräche zur

Krankheitsbewältigung statt.

GYNÄKOLOGISCHES KREBSZENTRUM

Im Gynäkologischen Krebszentrum werden Patientinnen mit Unterleibserkrankungen

nach neuesten Erkenntnissen umfassend behandelt.

Neben der Betreuung der Patientinnen und deren Angehörigen

ist das Gynäkologische Krebszentrum auch Ansprechpartner für

niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, mit denen eine enge

Kooperation besteht.

KONTINENZ- UND BECKENBODENZENTRUM

Harn- und Stuhlinkontinenz nehmen mit steigender Lebenserwartung

zu. Millionen von Menschen sind betroffen. Mit dem Zentrum

erfolgt auf regionaler Ebene eine patientenorientierte Versorgung

bei Beckenbodenschwäche, Blasenentleerungsstörungen, Harnund

Stuhlinkontinenz, Stuhlentleerungsstörungen, Obstipation,

Darm-, Anal- und Urogenitalfisteln.

22


HERZ-KREISLAUFZENTRUM HOHENLOHE

In der modernen Kardiologie werden die Therapiemöglichkeiten

immer vielfältiger und die Eingriffe schonender. Das Herz-Kreislaufzentrum

verfügt über zwei Herzkatheterlabore. Schwerpunkte

sind die Behandlung von akuten Herzinfarkten, koronaren Herzerkrankungen,

-schwäche, Bluthochdruck sowie die Diagnostik und

Therapie von Herzrhythmusstörungen.

DIABETES-TEAM

Dank einem spezialisierten Diabetes-Team können alle drei

Diabetes-Typen umfassend und kompetent betreut werden.

Diabetes-Schulungen gehören ebenso wie Ernährungsberatung und

Spritz-Anleitung zum Standard-Programm. Probleme im Rahmen

des diabetischen Fuß-Syndroms werden interdisziplinär mit der

Diak-Gefäßchirurgie behandelt.

STROKE UNIT

Zur Behandlung von akuten Schlaganfallpatienten verfügt die

Neurologische Klinik über eine hochmoderne Schlaganfall-Spezialstation

Stroke Unit mit sechs Betten. Auf der Stroke Unit kann in

der Akutphase des Schlaganfalls optimal behandelt werden. Dazu

ist eine 24-Stunden-Bereitschaft, Ultraschalldiagnostik und Computertomografie

erforderlich.

ONKOLOGISCHES ZENTRUM HOHENLOHE

Die Diagnose Krebs verändert das Leben. Das onkologische Zentrum

steht für eine ganzheitliche und interdisziplinäre onkologische

Behandlung. Das Zentrum wurde gegründet, um mit anderen

Einrichtungen mit Krebserkrankten zu kooperieren. So wird auf

höchstem Niveau die Diagnostik, Behandlung und Nachsorge für alle

Krebserkrankungen sichergestellt

PALLIATIVMEDIZIN

Im Mittelpunkt der Versorgung steht die Begleitung des kranken

Menschen und seiner Angehörigen. Neben der Linderung von

körperlichen Beschwerden wird auch auf die psychosozialen und

spirituellen Bedürfnisse der Patienten eingegangen. Eine weitere

ambulante palliativmedizinische Versorgung gewährleistet die

onkologische Tagesklinik am Diak.

PERINATALZENTRUM LEVEL 1

Ein erfahrenes Team von Ärzten, Hebammen und Pflegefachkräften

der Frauenklinik sowie der Klinik für Kinder- und

Jugendmedizin steht rund um die Uhr während Schwangerschaft,

Geburt und Wochenbett zur Verfügung. Die Geburtshilfeund

Frühgeborenen-Station sind zusammen als Perinatalzentrum

Level I anerkannt.

SOZIALPÄDIATRISCHES ZENTRUM

Das Sozialpädiatrische Zentrum ist zuständig für die Untersuchung

und Behandlung von Kindern und Jugendlichen einschließlich

der Beratung und Anleitung der Bezugspersonen. Zum Behandlungsspektrum

gehören Krankheiten, die Entwicklungsstörungen,

drohende und manifeste Behinderungen sowie Verhaltens- oder

seelische Störungen mit sich bringen können.

MULTIPLE-SKLEROSE-ZENTRUM (MS)

Die MS-Ambulanz wurde 2011 erstmals als Regionales MS-Zentrum

ausgezeichnet. Das Zentrum sichert eine qualitativ hochwertige

leitlinienorientierte Behandlung durch spezialisierte Neurologen

sowie speziell ausgebildetes Pflegepersonal, den sogenannten MS-

Nurses. Gemeinsam mit den Patienten üben sie die Medikamentierung

ein und stehen beratend zur Seite.

PARKINSONKOMPETENZNETZWERK

Die Parkinson-Erkrankung ist eine der häufigsten neurologischen

Erkrankungen. Im Diak werden Patienten mit Parkinson-Syndromen

stationär und ambulant versorgt. Schwerpunkte sind die Früh- und

Differenzialdiagnose. Im Kompetenznetz haben sich Forschungs-,

Rehabilitationseinrichtungen sowie (Fach-)Kliniken zusammengeschlossen.

PROSTATAKARZINOMZENTRUM

Das Prostatakarzinomzentrum Hohenlohe am Diak bietet optimale

Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Prostatakrebs

an. Die Bereiche Urologie, Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie,

Radiologie, Nuklearmedizin und Psychoonkologie arbeiten eng

zusammen, um bestmögliche individuelle Therapiekonzepte zu

entwickeln.

KOMPLEMENTÄRMEDIZIN

Seit 2017 gibt es durch eine großzügige Spende am Diak eine Einrichtung

für Komplementärmedizin, die der Inneren Medizin zugeordnet

ist. Mit diesem medizinischen Zukunftsprojekt für die Menschen

in und um Schwäbisch Hall können Naturheilverfahren bei sachkundiger

Anwendung wesentlich zur Verbesserung verschiedener

Erkrankungszustände als Ergänzung zur Schulmedizin beitragen.

THERAPIEZENTRUM

Das Therapiezentrum unterstützt Patienten bei der Wiedererlangung,

Aufrechterhaltung und Förderung ihrer Gesundheit. Zielgerichtete

Therapien, zum Beispiel für Patienten mit Endoprothesen

oder Schlaganfällen, sind Stärken des Zentrums. Angeboten werden

Ergo-, Physiotherapie und Logopädie unter einem Dach für ambulante

und stationäre Patienten.

23


Der Neubau auf einen Blick

ERDGESCHOSS

BÜRORÄUME

NEUROLOGISCHE

FUNKTIONSDIAGNOSTIK

ENDOSKOPIE

KAPELLE

INTERNISTISCHE UND

KARDIOPULMONALE

FUNKTIONSDIAGNOSTIK

HAUPTEINGANG

EMPFANG/INFO UND

PATIENTENAUFNAHME

MAGISTRALE

CAFETERIA

VERWALTUNG

1. OBERGESCHOSS

PATIENTENZIMMER

ADIPOSITAS

PATIENTENZIMMER

KARDIOLOGIE

PATIENTENZIMMER

VISZERALCHIRURGIE

PATIENTENZIMMER

GASTROENTEROLOGIE

PATIENTENZIMMER

INFEKTIÖSE PATIENTEN

BÜRORÄUME

STATIONSÄRZTE UND

STATIONSLEITUNG

24


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

4. OBERGESCHOSS

EINBETTZIMMER

WAHLLEISTUNG

ZWEIBETTZIMMER

WAHLLEISTUNG

BÜRORÄUME

STATIONSÄRZTE UND

STATIONSLEITUNG

3. OBERGESCHOSS

PATIENTENZIMMER

ORTHOPÄDIE,

NEUROCHIRURGIE,

PLASTISCHE CHIRURGIE

UND HANDCHIRURGIE

PATIENTENZIMMER

STROKE UNIT

PATIENTENZIMMER

NEUROLOGIE

PATIENTENZIMMER

INFEKTIÖSE PATIENTEN

BÜRORÄUME

STATIONSÄRZTE UND

STATIONSLEITUNG

2. OBERGESCHOSS

PATIENTENZIMMER

GEFÄSSCHIRURGIE

PATIENTENZIMMER

UNFALLCHIRURGIE

PATIENTENZIMMER

UNFALLCHIRURGIE

PATIENTENZIMMER

INFEKTIÖSE PATIENTEN

PATIENTENZIMMER

ONKOLOGIE

(IMMUNSUPPRIMIERTE

PATIENTEN)

BÜRORÄUME

STATIONSÄRZTE UND

STATIONSLEITUNG

PATIENTENZIMMER

PALLIATIVMEDIZIN

25


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Versorgung

CAFETERIA/NEUE KÜCHE

In der Cafeteria, zu der eine große Terrasse gehört,

geht der Blick ins Kochertal. Hier finden Sie ein reichhaltiges

Angebot an warmen und kalten Getränken,

Gebäck, Kuchen, Torten, Snacks und warme Speisen

für Frühstück, Mittagessen und den Nachmittagskaffee.

Der Kiosk bietet außerdem kleine Geschenke,

Bücher, Karten, Zeitschriften, Zeitungen, Blumen

und mehr zum Verkauf an.

Die Cafeteria im Erdgeschoss ist

von allen Patientenzimmern aus

bequem über Aufzüge erreichbar.

26


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Chancen wahrnehmen

BILDUNG IM DIAK IST VIELSEITIG UND DYNAMISCH

Die raschen Veränderungen und Entwicklungen im Gesundheitswesen

sind eine enorme Herausforderung. Zur Bewältigung aktueller und zukünftiger

Fragen sind umfassende Kompetenzen gefragt. Die Vermittlung

von fundiertem Wissen im professionellen Umgang mit kranken,

hilfebedürftigen und alten Menschen steht im Diak besonders im Blickpunkt.

Die diakeigene Schule für Pflegeberufe und das Bildungszentrum

bereiten auf die vielseitigen Aufgaben von Pflegefachkräften vor. Pflege

ist ein Beruf in dem der Mensch immer im Mittelpunkt steht. Deshalb

sind wir offen für moderne Therapien und Pflegekonzepte, die sich immer

an neuen, wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren.

PFLEGEN IST

EINE KUNST.

FLORENCE NIGHTINGALE

27


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Bildung im Diak

hat viele Gesichter

Derzeit gibt es im Evangelischen Diakoniewerk insgesamt

165 Auszubildende in den unterschiedlichsten Bereichen.

Im Diakonie-Klinikum werden sowohl pflegerische als auch

kaufmännische und sozialpädagogische Ausbildungen angeboten.

Das Diakonie-Klinikum ist Lehrkrankenhaus der Universität

Heidelberg und bietet zusätzlich in vielen Fachkliniken medizinische

Ausbildungen, Fachweiterbildungen und Hospitationen

an.

Immer etwas mehr

Mit regelmäßigen Vorträgen, Patientenseminaren und Symposien

ist es dem Diakonie-Klinikum ein großes Anliegen,

die Menschen in Schwäbisch Hall und dem Umland über

den aktuellen medizinischen Stand und neue Entwicklungen

zu informieren. Im Rahmen einer Kooperation mit der

Volkshochschule Schwäbisch Hall finden seit 2015 regelmäßig

Vorträge der DIAKademie statt. In Kooperation mit dem

Klinikum Crailsheim ebenso im Centrum Mensch in Gaildorf.

28


Diakonischer Auftrag

Seit über 130 Jahren ist das Diak Teil

des Gesundheitswesens nicht nur von

Schwäbisch Hall, sondern von der gesamten

Region Hohenlohe-Franken. In

diesen Jahren gab es Wandel und Weiterentwicklung,

doch das Wesentliche

bleibt bestehen, nämlich „der Auftrag

der Liebe, der Auftrag zu helfen, wo Not

ist, dass man einem Menschen Nächster

sein darf“ – wie es die frühere Oberin

Luise Gehring einmal formulierte. Dabei

spielen Religion, Herkunft, Alter oder Geschlecht

keine Rolle: Jeder Mensch ist ein

Ebenbild Gottes. Und in seinem Dienste

sehen wir unseren Auftrag im Diakonie-

Klinikum, in den Alten- und Pflegeheimen

und in den Ambulanten Diensten.

Es gibt Bereiche, in denen unsere christlich

diakonische Prägung besonders

wichtig ist: Immer dann, wenn man sich

den Grenzsituationen des Lebens stellt.

Zum Beispiel in der Palliativmedizin. Gelebte

diakonische Werte sind besonders

im Umgang mit unheilbar kranken Menschen

und ihren Angehörigen von besonderer

Bedeutung.

IM DIAK

LEBT

HOFFNUNG.

Impulse setzen

DER MEDIZINISCH-ETHISCHE ARBEITSKREIS

Die rasante Entwicklung in vielen Bereichen

der Medizin wirft zunehmend Fragen

zur Sinnhaftigkeit therapeutischen Handelns

auf. Viele Erkrankungen und Verletzungen

bringen Fragen mit sich: Was ist

für den jeweiligen Patienten das Beste?

Wie sieht die richtige Behandlung aus?

Der Medizinisch-Ethische Arbeitskreis

besteht aus Pflegekräften unterschiedlichster

Kliniken, Ärzten und Krankenhausseelsorgern.

„Wir finden es wichtig,

uns mit den ethischen Vorstellungen,

die hinter unserem Tun stehen, immer

wieder auseinanderzusetzen.“ Diese

Themen sind auch gesellschaftspolitisch

von großer Bedeutung. Damit gibt der Arbeitskreis

wichtige Impulse und regt zum

Nach- und Weiterdenken an.

29


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Die Kapelle im Klinikum:

Ein Platz für Menschen –

Raum für Gott

Das geistliche Herz der neuen Klinik ist die Kapelle im Erdgeschoss.

Ein Raum, der zur Besinnung und Andacht einlädt – offen, gastfreundlich

und ruhig. Patienten, Besucher und Mitarbeitende können hier zur Ruhe

kommen, nachdenken, beten, danken, klagen. Gottesdienste und

Andachten finden hier ihren Ort.

VON ALLEN SEITEN

Psalm 139.

UMGIBST DU MICH UND

HÄLTST DEINE HAND

SCHÜTZEND ÜBER MIR.

Der Beter des 139. Psalms bringt seine

Hoffnung zum Ausdruck, dass Gott ihm

nahe ist – besonders in Krisen des Lebens.

30


Nach dem Bau ist vor dem Bau

DER UM- UND NEUBAU GEHT DIREKT IN DIE NÄCHSTE RUNDE

RÜCKBLICK: Mit dem Bezug des Neubaus im Juli 2018 endet

eine fast sechsjährige Bauphase am Diakonie-Klinikum. Die

Vorbereitungen begannen im Jahr 2012. Als erstes konnten die

neue Klinik für Kinder und Jugendliche und das neue Therapiezentrum

im Mai 2014 bezogen werden. Dann folgte der Abriss

von Badhaus, Maschinenhaus und Friederike-Fliedner-Heim,

um Platz für den Neubau des Bettenhauses zu schaffen. Nach

der umfangreichen Sicherung des Hanges begannen Ende 2015

die Rohbauarbeiten für das neue Bettenhaus, das jetzt nach

einer Bauzeit von knapp drei Jahren fertig geworden ist.

AUSBLICK: Die Bauarbeiten am Diakonie-Klinikum gehen

weiter. Zunächst werden bis Ende des Jahres 2018 alle verbliebenen

Funktionen in den unteren fünf Etagen des Hochhauses

zusammengezogen und das Waldhaus vollständig geräumt.

Dazu gehören auch Pflegestationen der Urologie und der HNO,

die in die vierte Etage des Hochhauses ziehen.

Die urologische Ambulanz wird ebenfalls dort zu finden sein.

Das Ambulante Operationszentrum von W1 zieht in die dritte

Etage des Klinik-Hochhauses und die Gynäkologische Ambulanz

von Prof. Dr. Andreas Rempen in die erste Etage.

Ende 2018 ist das sogenannte Waldhaus bereit für eine Kernsanierung,

die für 2019 und 2020 geplant ist. Dort entstehen

Pflegestationen und Funktionsflächen, die benötigt werden,

um das Hochhaus Anfang der 2020er Jahre abreißen und

den eigentlichen zweiten Bauabschnitt der Erneuerung des

Diakonie-Klinikums in Angriff nehmen zu können. Dieser nimmt

wichtige Abteilungen auf, z. B. die neue Intensivstation, eine

neue Entbindungsabteilung mit modernen Kreißsälen und den

komfortablen Zimmern der Geburtshilfestation. Auch die erweiterte

und neu gestaltete Zentrale Aufnahme sowie die Notaufnahme

werden hier ihren Platz finden. So steht 2025 am

Schwäbisch Haller Diak ein völlig neues, modernes Klinikum.

Tag der offenen Tür am 15. September

Einen Blick hinter die Kulissen kann man am 15. September

2018 werfen. In der Zeit von 11 bis 18 Uhr sind Sie eingeladen,

sich ein Bild vom neuen Klinikgebäude zu machen. Untersuchungsräume,

Patientenzimmer und die neue Kapelle geben

Einblick in das richtungsweisende Raumkonzept. Das Klinikum

und Partner des Diaks informieren an diesem Tag an Ständen.

Mitmachaktionen, medizinische Vorträge und ein buntes

Rahmen programm garantieren einen unterhaltsamen und informativen

Besuch. Für Essen, Trinken und musikalische Unterhaltung

ist ebenfalls gesorgt.

31


therapiezentrum am diak

therapiezentrum am diak

Therapeutinnen und Therapeuten der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie behandeln Sie

- im Klinikum

- ambulant im Therapiezentrum im Erdgeschoss der Kinderklinik

- oder bei Ihnen zu Hause

Das Therapiezentrum am Diak unterstützt Patienten bei der Wiedererlangung, Aufrechterhaltung und

Förderung ihrer Gesundheit. Zielgerichtete Therapien, z.B. für Patienten mit Endoprothesen, Schlaganfällen

oder nach komplizierten Handoperationen sind Stärken des Zentrums.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 07:00 - 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

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Juni 2018

HERAUSGEBER (verantw.)

Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall gGmbH

Geschäftsführer Michael Kilb

Am Mutterhaus 1

74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791 753-2041

info@dasdiak-klinikum.de

www.dasdiak-klinikum.de

REDAKTION

Manuela Giesel, Öffentlichkeitsarbeit

Historische Beiträge: Dr. Heike Krause

VERLAG

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe GmbH & Co. KG

IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

Verlagsbetrieb Haller Tagblatt

Haalstraße 5 und 7, 74523 Schwäbisch Hall

ANZEIGEN

Jörg Heiland (verantw.)

GESTALTUNG

Jörk Meider, Otmar Höck, Peter Oberndörfer

FOTOS

Ufuk Arslan, Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall

gGmbH, Shutterstock.com, Reiner Pfisterer

DRUCK

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73730 Esslingen

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Weitreichende Entscheidungen

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Im neuen Bettenhaus

können die Patienten

des Diakonie-Klinikums

Schwäbisch Hall zeitgemäß

untergebracht werden.

Geplant ist ein weiterer

Bauabschnitt zur Unterbringung der

medizinischen Funktionsbereiche. Dann wird

das Krankenhaus der Zentralversorgung mit

einem Einzugsgebiet, das über den Landkreis

Schwäbisch Hall hinausreicht, rundum erneuert

sein.

Mit einem kompletten Neubau hat der Landkreis

im Klinikum Crailsheim schon zur Jahresmitte

2016 für moderne Räume und neueste

Medizintechnik gesorgt. Aufgrund der gestiegenen

Patientenzahlen soll im nächsten Jahr

mit einem Anbau begonnen werden.

Nach der Fertigstellung der letzten Baumaßnahmen

in Crailsheim und Schwäbisch Hall

wird in voraussichtlich drei Jahren das

Krankenhausbauprogramm im Landkreis

Schwäbisch Hall mit Investitionskosten von

zusammen rund 400 Millionen Euro abgeschlossen

werden können. Mit Unterstützung

des Landes Baden-Württemberg, das etwa die

Hälfte der Investitionen trägt, ist dann in beiden

Mittelzentren die bauliche Infrastruktur

für die stationäre Gesundheitsversorgung auf

dem neuesten Stand.

Moderne Räume und Medizintechnik sind aber

nur ein Teil des Ganzen. Das gesamte Personal

leistet, jeder an seiner Stelle, einen wichtigen

Beitrag zum Erfolg und guten Ruf des Diakonie-Klinikums

und des Landkreis-Klinikums.

Beide Krankenhäuser arbeiten in einer kooperativen

Partnerschaft zusammen und sorgen so

gemeinsam für die bestmögliche Versorgung

der Patienten.

Als Landrat bin ich stolz auf die Fortschritte,

die für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung

im Landkreis Schwäbisch Hall erreicht

wurden und in nächster Zeit noch erreicht werden.

Die Verantwortlichen des Evangelischen

Diakoniewerks Schwäbisch Hall als gemeinnützig-kirchlicher

Krankenhausträger und die

Kreisräte für den kommunalen Krankenhausträger

Landkreis Schwäbisch Hall haben mit

weitreichenden Entscheidungen für diese positive

Entwicklung gesorgt. Das macht mich

zuversichtlich, dass wir auch die in Zukunft

noch vor uns stehenden Aufgaben im Gesundheitsbereich

gemeinsam und tatkräftig angehen

und bewältigen werden!

Ihr

Gerhard Bauer

Landrat


IHRE GESUNDHEIT BEWEGT UNS

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