_flip_joker_2018-07

ArtMediaVerlag2013

Juli 2018

29. Jahrgang

Der frühe Vogel des Rock

Im Gespräch: Ian Anderson zur Jubiläumstour von Jethro Tull

INHALT

THEATER ____________________ 3

Rückblick Freiburg Festival

KUNST ____________________ 12

Werke von Gilliam und Gates in Basel

KULTOUR __________________ 16

Bezirkskantor Johannes Götz

FREIZEIT ___________________ 21

12. Schauinsland Klassik

VISION 2025 _______________ 22

Kunstvereine im Gespräch: Merdingen

FESTIVAL ___________________ 23

Das 36. ZMF – kunterbunte Vielfalt

NACHHALTIG _______________ 30

Das Phantom der Atomkopplung

GESUNDHEIT _______________ 32

Region der Lebensretter

MUSIK _____________________ 34

Tamburi Mundi Rahmentrommelfestival

VERANSTALTUNGEN ________ 40

Ian Anderson brachte der

Rockmusik die Querflötentöne

bei. Der kauzige Schotte,

der beim Flötenspiel meist

nur auf einem Bein steht,

verbindet mit seiner Band

Jethro Tull (Hit: „Locomotive

Breath“) seit 50 Jahren

Rock-, Blues-, Jazz-, Folkund

Klassikelemente zu

einem sehr britischen Sound.

Das aktuelle Triple-Album

„50 For 50“ gewährt einen

Einblick in den vielfältigen

musikalischen Kosmos von

Jethro Tull. Im Interview

mit Olaf Neumann spricht

der 70-jährige Grammy-

Preisträger Anderson über

Krankheit, Spionage und die

Jubiläumstournee seiner legendären

Gruppe.

Kultur Joker: Ist eine Tournee

für Sie heute noch genau spannend

wie in den 70er, 80er und

90er Jahren?

Madrugá flamenca in Freiburg Ian Anderson Foto: Warner Music

spielen, würden sie sich wahrscheinlich

ein bisschen unwohl

fühlen. Ich glaube, das würde

nicht funktionieren. Und logistisch

schon gar nicht. Aber wir

haben ein paar virtuelle Gäste

dabei.

Kultur Joker: Sie haben ein

karriereumspannendes Triple-

Album zusammengestellt. Titel:

„50 For 50“. Schauen Sie

gerne zurück auf Ihre Karriere

und die vielen unglaublichen

Dinge, die Sie in Ihrem Leben

getan haben?

Anderson: Das professionelle

Zurückblicken ist Teil meines

Jobs. Ich muss ja ständig Set-

Listen aufstellen, ältere Alben

remixen bzw remastern oder

Sampler zusammenstellen. Ich

hatte ursprünglich eine Liste

mit 60 Songs, die ich dann auf

50 zusammengestrichen habe.

Auf dem Album sollte kein

Song dem anderen gleichen.

FONDATION BEYELER

29. 4. – 2. 9. 2018

RIEHEN / BASEL

Alberto Giacometti, Homme qui marche II, 1960, Gips, 188,5 × 29,1 × 111,2 cm, Fondation Giacometti, Paris, © Succession Alberto Giacometti / 2018, ProLitteris, Zurich

Ian Anderson: Wäre ich ein

britischer Jumbo-Jet-Pilot, hätte

ich bereits vor fünf Jahren in

Rente gehen müssen. Ab 65

darf man bei uns kein Flugzeug

mehr steuern. Glücklicherweise

habe ich einen Job, bei

dem mir niemand vorschreiben

kann, wann ich aufhöre.

Wäre ich ein 747-Pilot, würde

ich heute wahrscheinlich Golf

spielen oder angeln. Ich kann

mir nichts Langweiligeres vorstellen!

Was für ein Glück, dass

ich mit 70 noch immer meinen

Teenagertraum leben darf! Als

16-Jähriger stand ich auf die

Musik älterer Männer: Blues,

Jazz und Folk. Ich bin mit der

Vorstellung groß geworden,

dass gute Musik ausschließlich

von älteren Erwachsenen

gemacht wird. Mit jungen

Popstars konnte ich nie etwas

anfangen. Ein amerikanischer

Astronaut schickte mir einmal

eine Email von der ISS: „Ich

lebe meinen Traum!“ Ich weiß,

was er damit meinte.

Kultur Joker: Wie feiern Sie

das 50. Jubiläum Ihrer Band

auf der Bühne?

Anderson: Wir konzentrieren

uns auf die ersten zehn

Jahre von Jethro Tull. Denn

die späten 60er und die 70er

Jahren waren der Zeitraum,

in dem uns die meisten unserer

Fans kennenlernten. Ich

performe aber nicht nur das

Repertoire von Jethro Tull,

das ich vor 50 oder 40 Jahren

geschrieben habe; ich huldige

mit dieser Tour auch den insgesamt

36 Musikern, die im

Lauf der Zeit in dieser Band

spielten. Hätten Sie mir diese

Frage vor einem Jahr gestellt,

hätte ich geantwortet, dass ich

gar nichts feiern werde, weil

dieses Jubiläum mir Angst

macht. Zu viel Nostalgie! Aber

letzten Sommer habe ich mir

überlegt, dass ich es doch gern

feiern möchte - und zwar nicht

für mich, sondern für die Fans.

Und auch für alle Musiker, die

je bei uns mitgewirkt haben.

Viele von ihnen machen heute

keine Musik mehr. Manche

sind sogar schon tot.

Kultur Joker: Erwarten Sie auf

dieser Tour Besuch von ehemaligen

Jethro-Tull-Mitgliedern?

Anderson: Das wäre sehr

schwierig und sehr teuer!

Würden Sie Ihre Exfreundin

zu Ihrer Hochzeit einladen?

Die Musiker, mit denen ich gegenwärtig

zusammenarbeite,

haben ein sehr gutes Gefühl, in

dieser Band zu sein. Wenn jetzt

Leute von früher ankämen, um

ein paar Songs mit ihnen zu

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Kultur Joker: Planen Sie eigentlich

Remaster-Ausgaben

von allen bislang erschienen

Jethro-Tull-Studioalben?

Anderson: Steven Wilson, der

die zehn bisher erschienenen,

neu abgemischten Versionen

Fortsetzung des

Interviews auf

Seite 47

Kultur Joker

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13.

F E S T I V A L

JULI

FREIBURG

Theater Freiburg, Großes Haus +49.(0)761.2012853

„Coraline“ / Oper: 6./13. - 19.30 Uhr, 15. - 15 Uhr, 21./23. - 18 Uhr.

„Petruschka/Le Sacre du Printemps“ / Tanz: 7. - 19.30 Uhr PREMIERE!

8./16. - 18 Uhr, 18. - 19.30 Uhr, 22. - 15 Uhr.

„La Bohème“ / Musiktheater: 12./20. - 19.30 Uhr.

„The Black Forest Chainsaw Opera“ / Musiktheater: 14. - 19.30 Uhr.

„Drei Winter“ / Schauspiel: 17. - 19.30 Uhr.

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FREIBURG

Infos: Tel. 0177.4606545

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Theater Freiburg, Kleines Haus +49.(0)761.2012853

„Mayday“ / Schauspiel: 5. - 19 Uhr, 7./13. - 20 Uhr.

„Krieg“ / Schauspiel: 8. - 19 Uhr.

Theater der Immoralisten

„Unterm Birnbaum“ / Schauspiel: 12. - 20 Uhr PREMIERE!

14./19./20./21./26./27./28. - 20 Uhr.

40 Tage Kundalini Yoga

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6:30 – 7:30 Uhr und

18:00 – 19:00 Uhr

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Tibet Kailash Hauses

Wallstraße 8, Freiburg

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Cala Theater

„Der perfekte Mann“ / Schauspiel: 6./7./27./28. - 20 Uhr

„Die Wunderübung“ / Komödie: 13. - 20 Uhr.

„Vier linke Hände“ / Komödie: 20./21. - 20 Uhr.

MULHOUSE

La Filature, +33.(0)389.362828

„Eugen Onegin“ / Oper: 4./6. - 20 Uhr.

FREILICHTTHEATER

Festspiele Breisach +49.(0)1805-700733 (Reservix)

„Dracula“ / Schauspiel: 1./7./8./14./15./21./22. - 20 Uhr.

„Aladin und die Wunderlampe“ / Kinderstück: 1./8./15./22. - 15 Uhr.

Theater im Steinbruch Emmendingen +49.(0)651-9790777

„Die drei Musketiere“/ Schauspiel: 7./14./15./20./21./27./28. - 19.30

Uhr.

„Timm Thaler“/ Kinderstück: 1./8./20./22./27. - 16 Uhr, 6./13./25. -

19.30 Uhr, 15./29. - 11 Uhr.


THEATER KULTUR JOKER 3

Randexistenzen

Es heißt nun Freiburg Festival und stellt hybride Formen in den Mittelpunkt

Künstlerlabel Berlin mit „Zvizdal“

Foto: Frederik Buyckx

Headbanging war nicht unbedingt

das, was von diesen eher

zierlichen Asiatinnen erwartet

werden konnte. Doch nun stehen

sie inmitten der Zuschauerreihen,

und werfen ihre langen schwarzen

Haare. Und das ausgerechnet

zu Rammstein. Auf der Projektionsfläche

im Großen Saal des

Freiburger E-Werks ist hinter

den fünf aufgestellten Mikros

eine Projektion zu sehen, die im

Comicstil die ethnische Vielfalt

Chinas symbolisiert. Ganz vorne

ist Mao zu erkennen, als leiteten

sich die verschiedenen Völker

unmittelbar von ihm ab. „How

was our Opening? Was it cool?“,

fragen die jungen Tänzerinnen,

warten nicht lange die Antwort

PREMIERE: 9. Juni 2018

ab, sondern entern die Bühne, auf

der hinten eine Reihe von folkloristischen

Kostümen auf Puppen

stehen.

„How close is far“, die Frage

nach dem Fremden und dem Vertrauten,

das Motto des diesjährigen

Festivals, das neu „Festival

Freiburg“ heißt, stellte sich bei

Yang Zhens Performance „Minorities“

mehr als einmal. Minorities

meint die 55 ethnischen

Minderheiten Chinas, von denen

fünf durch Lou Hio Mei, Ma

Xiao Lin, Zhuo Lin sowie Gan

Luyangzi und Aliya Kerimujiang

repräsentiert werden. Yang

Zhens Performance ist eine Art

Nummernrevue, in der jede der

Frauen einmal zu Wort kommt

FESTSPIELE BREISACH

Kartenvorverkauf

01806 700733 (0,20 €/min aus dem

Festnetz der Deutschen Telekom, bei Anrufen

aus dem Mobilfunknetz 0,60 €/min)

Breisach-Touristik Mo – Fr

Festspiele Breisach an Spieltagen

Badische Zeitung oder

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PREMIERE: 17. Juni 2018

Aladin

und die Wunderlampe

Spielzeit: 9. Juni bis

9. September 2018

und ihre eigene Geschichte erzählt.

Die Erfahrungen gleichen

sich, eingeblendete Videos geben

einen Eindruck von den offiziellen

Bemühungen das Kulturgut

der verschiedenen Volkstänze,

zu bewahren und zu vermitteln.

Nur eine der Tänzerin weigert

sich, das traditionelle Gewand

überzustreifen, sie wird mit roten

Kreuzen aus Klebeband über dem

Busen über die Bühne rasen, nur

mühevoll von den anderen gebändigt

und diszipliniert. Es fällt

schwer, zu beurteilen, was an

diesem Abend subversiv ist, was

illustrativ, was offizielle Sichtweisen

transportiert. Die Ferne

bleibt bei „Minorities“ wirklich

fern und eine Verunsicherung

und Ratlosigkeit ereilt einen,

was die eigene Wahrnehmung

angeht. Man muss sich das nicht

als produktives Missverständnis

vorstellen. Beim anschließenden

Publikumsgespräch erzählte der

Choreograf, dass seine Performance

nicht in China aufgeführt

werden könne. Warum? Wegen

der nackten Brüste.

Als vor nun mehr 32 Jahren in

Tschernobyl der SuperGAU passierte,

wurden die umliegenden

Dörfer umgesiedelt. Nadia und

Pétro Opanassovitch Lubenoc

weigern sich, sie blieben, mit

Hund und Katze, Kuh und Pferd

und nährten sich redlich von seiner

Hände Arbeit. „Hauptsache

man ist gesund“, werden sie später

ihre Situation kommentierten.

Mittlerweile sind die beiden alt

geworden, das Laufen fällt ihnen

sichtlich schwer und auch die

Isolation. Er würde gerne in die

Neubausiedlung ziehen, doch seine

Frau wehrt sich. Das belgische

Künstlerlabel „Berlin“ zeigt mit

„Zvizdal“ eine Annäherung an

das Leben der beiden gut Achtzigjährigen,

die in einer ukrainischen

Behörde beginnt. Am Anfang

hört man nur die Stimmen, es

klingt wie ein Kafkaesker Behördengang.

Niemand mag eine

Passiererlaubnis für die Sperrzone

ausstellen, hier zu leben ist

nicht erlaubt. Dann kommen die

ersten Bilder, schwarzweiß, später

werden sie farbig. Über fünf Jahre

werden Bart Baele, Yves Degryse

und Cathy Blisson die beiden immer

wieder besuchen.

Die Zuschauer sitzen in zwei

gegenüberliegenden Blöcken,

die Projektionsfläche zwischen

ihnen. Die Bilder zeigen die zugewachsene

Straße nach Zvizdal,

die zu einem Hohlweg zu

werden scheint, das verfallende

Dorf und eine geradezu existentielle

Armut, die einer Zeitreise

in die Vergangenheit gleicht. Mit

dem Sterben des Viehs, besser:

dem Verhungern beginnt das der

beiden Alten. Berlin projiziert in

die Filmsequenzen Modelle des

Hofs zu unterschiedlichen Jahreszeiten,

mal verschachteln sie

diese ineinander. Das ist nicht

eigentlich nötig und unterbricht

den langsamen Gang des Dokumentarfilms,

der durch die wiederholten

Besuche bei Nadia und

Pétro in Zvizdal strukturiert ist.

Es ist mitunter schwer zu ertragen,

mit welcher Hartnäckigkeit

sie an ihrem vertrauten Leben

festhalten, das als einziges Ziel

das Warten auf den Tod zu kennen

scheint. Einmal im Jahr, am

Tag des Sieges, kehren die ehemaligen

Bewohner zurück, um

die Toten zu ehren. Ein Auto

reiht sich dann an das andere, es

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ist eine merkwürdige Prozession,

die auf beiden Seiten von Scham

geprägt ist. Doch die Ungeduld,

die man mit dem Paar hat, sucht

sich das falsche Ziel. Denn müsste

man sich nicht eher an jenen reiben,

deren Selbstüberschätzung

die Katastrophe verursacht hat,

dessen Opfer die Verbleibenden

und das ganze Dorf Zvizdal geworden

ist? Und so ist „Zvizdal“

eine traurige Studie über den Verlust

von Wurzeln.

Annette Hoffmann


4 KULTUR JOKER THEATER

Beeindruckende Jugendstücke beim Freiburg Festival

„Karandash“ und „Zucken“ auf der Bühne des Theaters im Marienbad

Ungewöhnliche Bildsprachen,

spartenübergreifende

Erzählmittel, vor allem aber

ein rasantes Tempo – mit

„Karandash“und „Zucken“

waren beim internationalen

Freiburg Festival zwei

nachhaltig beeindruckende

Jugendstücke im Theater im

Marienbad zu Gast.

Auf der dunklen Bühne präsentieren

Thomas Devos (E-

Gitarre), Joeri Cnapelinckx

(Schlagzeug, Synthesizer)

und Alina Romankhova

(Bassgitarre) vom belgischen

Kreativhaus Kopergietery

als coole Punkrock-Band ihren

russischen Song mit viel

Groove und Theaternebel.

Auf der Leinwand hinter ihnen

ist ein Bahnhof im Nirgendwo

bei Tag und Nacht

zu sehen: Pervomaisk, Juni

2017 steht da. Was es mit dieser

Stadt auf sich hat, erzählen

die drei in der folgenden

Stunde mit einem atmosphärisch

dichten Geschichtenteppich

aus Musik, Poesie,

Performance und Film, der

Jugendliche ab 14 Jahren

schnurstracks in den wilden

Osten entführt.

„Da war diese Faszination,

diese Sehnsucht, diese Mischung

aus Traurigkeit und

Glück – als ob in mir ein Russe

lebt“, so umschreibt Devos

seine Motivation für das

Performance-Projekt „Karandash“.

All das bekommt Futter,

als er erfährt, dass sein

Großvater im zweiten Weltkrieg

von einer geheimnisvollen

Sonya gerettet wurde

und dann noch lange in jenem

Pervomaisk lebte. Zack,

noch einen wilden Song gegrölt,

Wodka gekippt und

Fellmütze auf, schon geht es

auf Spurensuche. Doch bevor

der Musiker und Komponist

wirklich mit einem Bündel

alter Schwarzweißfotografien

in die Ukraine reist, gibt es

bunte Russland-Schnipsel:

So erzählt Romankhova zu

Google Street-Aufnahmen

über ihr Zuhause und die einsame

Kindheit. Es folgt ein

Crash-Sprachkurs, lustige

Russland-Infos oder Chats

über Eisfischen, bis die drei

ein schmachtvolles Armeelied

schmettern, während der

Originalchor aus dem Off von

knisternder Schellackplatte

tönt. Dann erst sieht man Devos

Fahrkarten kaufen, eine

wackelige Handkamera begleitet

ihn durch Zugabteile

und Speiseraum auf der Strecke

Moskau-Odessa, bis er

schließlich an jenem Bahnhof

in Pervomaisk landet.

Die eigentliche Recherche

auf den Spuren des Großvaters

nimmt erstaunlich wenig

Raum ein und endet bald auf

einem riesigen Acker: Bei diesem

Theaterkonzert geht es

um Erfahrungen, Eindrücke

und viel Gefühl.

Junges Theater Basel & Maxim Gorki Theater Berlin mit „Zucken“ Foto: Uwe Heinrich

Zweisprachig erzählen sie ein

Märchen vom immer hungrigen

Bären, Romankhova filmt live

auf dem Bühnenboden produzierte

Kohlebilder, die sich

auf die Leinwand gebeamt in

eindrucksvolle Schneelandschaften

und einsame Straßen

verwandeln. Bis Devos schließlich

mit der Tätowierung des

Großvaters auf dem Rücken

halsbrecherisch-ekstatisch

in einer riesigen Matroschka

über die Bühne wirbelt. Eine

Liebeserklärung an Russland

samt leidenschaftlicher Aufforderung,

der eigenen Sehnsucht

zu folgen.

Wild und mitreißend ist

auch die 2017 uraufgeführte

Koproduktion „Zucken“ vom

Jungen Theater Basel und dem

Maxim Gorki Theater Berlin

unter der Regie von Sebastian

Nübling. Basierend auf der

Textgrundlage der jungen Autorin

Sasha Maria Salzmann

zeigen hier sieben junge Spieler

mit schillernder Präsenz

und explosiver Energie eine

Art Kampf-Tanz-Theater, das

sich um die Radikalisierung

von Jugendlichen dreht. Erst

hängen sie nur gelangweilt

mit ihren Smartphones auf

schwarzen Ledersofas, bald

werden sie zu stampfendem

Beat wie wilde Tiere im Käfig

über die Bühne toben oder im

Chor das Publikum beschimpfen.

Schnell geschnitten wie

in einer nächtlichen Zapp-

Session vor dem Bildschirm

werden so ganz unterschiedliche

Geschichten erzählt,

alle drehen sich um Wut und

Frust, um Perspektivlosigkeit,

Sehnsucht und Sinnsuche. Es

sind mächtige, verstörende

und aufrüttelnde Bilder, die

sich da so bedrohlich wie

Splitter eines berstenden Kaleidoskops

unter die Haut

bohren, umso berührender

die wenigen leisen Momente.

Fragen gibt es hier viele, Antworten

keine.

Marion Klötzer

Was tun mit Miesepetern und Mobbern?

Das Freiburger Theater Budenzauber zeigt das Kinderstück „Die Kuh Rosmarie“

Mann, ist das eine Meckerziege!

Den ganzen lieben langen

Tag schimpft sie auf dem

Bauernhof herum und verdirbt

allen den Spaß! Dabei ist Rosmarie

doch eine Kuh, doch

von dickfelliger Gemütlichkeit

keine Spur. Bei der Premiere

des neuen Kinderstücks vom

Freiburger Theater Budenzauber

fegt sie mit Kittelschürze

und Trillerpfeife über die Vorderhaus-Bühne:

Alles weiß sie

besser, zu allem hat sie was zu

sagen, an allem was zu kritteln.

So soll das Schwein nicht

im Matsch planschen, der

Hund frisst ihr zu gierig und

der Bauer putzt sich schlampig

die Zähne. Ob Rosmarie zu

viel Sauerampfer gefressen hat

oder mit dem falschen Huf aufgestanden

ist? Nein, sie ist einfach

eine obernervige Gouvernante

mit Hausmeisterallüren!

1990 erschien das Bilderbuch

„Die Kuh Rosmarie“

von Frauke Nahrgang und Iris

Hardt, rund zehn Jahre später

adaptierte der junge Schweizer

Dramatiker Andri Beyeler den

Stoff für die Bühne. Seitdem

gehört „Die Kuh Rosmarie“

zu den meistgespielten Kinderstücken

im deutschsprachigen

Raum. Der Grund: Lustige

Tiercharaktere, schnelle Rollenwechsel,

vor allem aber ein

brennendes Thema aus dem

Kinderalltag: Was tun mit

Miesepetern und Mobbern?

Ihnen die Meinung geigen,

sie irgendwie ertragen oder

gleich in die Wüste schicken?

Letzteres passiert in „Die Kuh

Rosmarie“: da wird die Nörgeltante

irgendwann ins Flugzeug

und ohne Rückfahrschein nach

Afrika verfrachtet. Das Besondere

daran: Trotzdem gibt

es ein Happy End samt glücklicher

Heimkehr.

Regisseurin Steffi Bürger inszeniert

ihr mittlerweile zwölftes

Kinderstück in erprobter

Budenzauber-Qualität: Nur

eine Wäscheleine mit Hüten,

Bärten oder Perücken steht

vor dem kartoffelsack-braunen

Paravent, drum herum wird

sehr dynamisch und mit viel

Körpereinsatz entlang pfiffiger

Regieideen gespielt. Zum

Quieken, wie Nada Degrell

ihr suhlendes Schwein im

rosa Tütü, den Taucherbrillen-

Goldfisch oder das Diva-Huhn

gibt, das so furchtbar stolz auf

seine Eier ist. Nils Hüttenrauch

ist ein sehr netter und lustiger

Bauer, ob im gestreiften Pyjama

oder in Latzhose samt

Gummistiefeln. Schön resolut,

aber ein bisschen zu giftig

spielt Juliane Flurer ihre Kuh

Rosmarie bei der Premiere, da

nimmt man ihr die Verwandlung

zur abenteuerlustigen

Geschichtenerzählerin beim

etwas hektischen Ende nicht

wirklich ab.

Mit ausdrucksstarker Körpersprache

geben die drei

jungen Schauspieler bei blitzschnellen

Rollenwechseln ihre

Tiere, erzählen abwechselnd

oder im Chor, zeigen Rosmaries

Reise mit Pappfiguren und

singen immer wieder ein Lied

(Musik: Jens Hüttenrauch).

Dabei wird einfachste Requisite

fantasievoll eingesetzt:

Der Löwe trägt eine blonde

Perücke, ein riesiges Tuch wird

zum Elefanten, die Badenudel

zur Giraffe. Warum all diese

Tiere Asyl auf dem Bauernhof

suchen? Na, weil Rosmarie in

Afrika herumstänkert und dem

Löwen ein Schleifchen und

dem Krokodil Schwimmflügel

verpasst hat.

Am 19. Juli um 14.30 Uhr

beim ZMF. Ab 5 Jahren.

Kontakt für Buchungen :

0761/8978838. www.theaterbudenzauber.de

Marion Klötzer


THEATER KULTUR JOKER 5

Von Liebespaaren und Tanzsäcken

Die Absolventen von bewegungs-art zeigen im E-Werk den Performanceabend „Crashtest Paradise“

Geht das eigentlich noch,

„Romeo und Julia“ bei einer

Schulaufführung? Man möchte

sich gar nicht vorstellen, wie

oft auf der Bühne von jungen

Absolventen einer Tanzklasse

bereits von der Liebe und

dem Sterben dieses Paares

der Weltliteratur erzählt wurde.

Aber ja es geht, wenn man

schnell zum Wesentlichen

kommt und es nicht ganz so

ernst meint. Beim Duo von

Kai Brügge und Myriam Enters

stammt die Musik von Igor

Stravinskys „Feuervogel“ und

auch ein bisschen von Charlie

Chaplin (Choreografie: Daniel

Rakovsky).

In bester Kintopp-Manier

wird auf der Projektionsfläche

im Großen Saal des Freiburger

E-Werks „A tragedy by Shakespeare.

Romeo and Juliet“ eingeblendet.

Das nächste Mal

kann man dort schon die Frage,

wer wohl diese Frau sei, lesen.

Julia, nämlich. Die Arme

stehen weit offen, schnell ist

das Hemd ausgezogen und das

Paar wälzt sich am Boden, mal

ist sie oben, dann er. So geht es

eine ganze Weile, so dass für

das tragische Ende dann kaum

mehr Zeit bleibt. Da wird ins

Leere gelaufen, gebarmt und

jede Sekunde wird der eingeblendete

Text länger und die

Schrift kleiner. Schließlich ist

die Geschichte hinlänglich bekannt.

Eine schöne ironische Volte

– zumal „Crashtest Paradise“,

die Tanzperformance von Tip

– Schule für Tanz, Improvisation

und Performance von bewegungs-art

– bis dahin doch

ziemlich belanglos war und

Längen hatte. 15 Absolventinnen

und Absolventen sind

an der diesjährigen Ausgabe

beteiligt, die von Lilo Stahl,

Bernd Ka und Oliver Lange

begleitet wurde.

Sie proben nichts Geringeres

als das Paradies, der Crash,

das Scheitern ist durchaus legitim,

stehen die jungen Tänzerinnen

und Tänzer doch erst

am Anfang. Zehn Choreografien

zwischen Solo, Duo, sowie

Trio und Ensemblestück

Tanzperformance „Crashtest Paradise“ im E-Werk

sind entstanden, zwei basieren

auf der Improvisation.

Die Performanceabende von

Tip zeichnen sich eher selten

durch stilistische Präzision

aus, mehr durch Charakter

und Witz. Anik Katharina

Auer und Clara Dapolonia von

Arx zeigen mit „Undercover“

ein derart originelles Duo.

Die beiden haben sich in einen

dieser derzeit so beliebten

Tanzsäcke gezwängt und liegen

erst einmal als verdrehtes,

orangefarbenes Knäuel am

Boden. Zu Christian Zehnders

archaisch-komischem Gesang

schaffen sie lebende Statuen,

beleben die Geometrie, dann

wiederum muss man an zwei

Rochen, dann an ein

Paar denken, bei dem

der eine den anderen

überragt. Nicht weniger

mitreißend ist das Trio

von Myriam Enters,

Clara Dapolonia von

Arx und Kristina Wirth

„run.“. Rennen werden

die drei Frauen wirklich,

allerdings auf der

Stelle und umringt von

einer offenen Säule aus

Kunststoff, aus der sie

immer wieder ausbrechen,

indem sie sich auf

den Boden werfen. Vor

allem jedoch peitschen

sie ihre langen Haare

an die Säule. Immer

wieder werfen sie ihre

Mähne nach vorne über den

Rand, schauen ein bisschen

ratlos durch den Haarvorhang

und ziehen diesen mit einer

Kopfbewegung wieder nach

innen. Das bricht so lustvoll

mit Klischees, dass schwächere

Arbeiten in den Hintergrund

treten.

Annette Hoffmann

„Die lange Nacht der kurzen

Stücke“ ist erwachsen geworden.

Es sind nur noch drei,

jurierte Choreografien und

sie dauern jeweils eine knappe

halbe Stunde. Und doch

wirken sie mittlerweile wie

ein Fremdkörper in einem Festival,

bei dem man Tanzproduktionen

suchen muss. Als

am 11. Juni unter der Marke

„Tanzwerk‘18“ die drei Stücke

aus der freien Tanzszene Freiburg

„Kin“, „T“ und „Knockout“

zu sehen waren, stellte

dies auch einen neuen Anfang

dar, insofern es die erste von

Tanzpakt Stadt-Land-Bund

geförderte Produktion war.

Warum dieser Anlass nicht

einen vom Festival unabhängigen

Termin wert sein sollte,

erschließt sich nicht. Denn

im Festivalprogramm hat der

Tanz, zumal der einer regionalen

Szene, keine konzeptuelle

Verankerung mehr.

Was die drei Choreografen,

beziehungsweise die Compagnien

dann zeigten, war so

unterschiedlich vom Ansatz

und Stil, dass dies optimistisch

stimmt. Doch auf dem

gleichen künstlerischen Niveau

waren an diesem Abend

nicht alle. Dagny Borsdorfs

Choreografie „Kin“, mit der

Die kurzen Stücke sind erwachsen geworden

Auch die freie Tanzszene hatte im Rahmen des Freiburg Festivals ihren Auftritt

das Tanzwerk startete, beruht

zwar auf der charmanten

Idee, dass die Tanzenden und

Performer ihren Rhythmus

selbst schaffen, hält jedoch

nicht den Spannungsbogen.

Konrad Wiemann bespielt auf

der Bühne des Großen Saals

im E-Werk sämtliche Klangkörper,

vom Donnerblech bis

hin zu Saiten und Kästen. Die

drei Tänzer, Zack Bernstein,

Katarzyna Brzezinska und Rebecca

Narum, hingegen haben

sich Fingerhüte angesteckt,

mit denen sie alles berühren

und einen Grundrhythmus

schaffen. Als Idee jedoch trägt

dies nicht die Dauer des Tanzstückes,

schnell stellt sich der

Eindruck von Beliebigkeit ein.

Interessanter ist da schon „T“

www.bildhauerei-storr.de

von Marta Capaccioli, Karolin

Stächele und Ioannis Karalis.

Die Bühneninstallation von

Jürgen Oschwald gliedert die

Bühne in verschiedene Ebenen.

Langsam schälen die

Performer einander nach und

nach aus der Kleidung. Schlafen

sie, sind sie noch nicht

geboren? Jedenfalls sind sie

bereits Objekt einer Kamera,

die Jürgen Oschwald auf die

Körper hält.

Es braucht nur wenige Handgriffe

und die Steine, die die

an Stangen verspannten Gurte

im Vordergrund beschwerten,

sind weg. Wie Boxer im Ringe

werden sich die drei Tänzer in

diese Seile fallen lassen, sich

drehen und neu positionieren.

Mit der Zeit werden diese lockerer

und das Ganze erinnert

an einen überdimensionalen

Gummitwist.

Kaum zu glauben, dass

„Knock-out“ auf der gleichen

Bühne stattfindet wie

die beiden vorherigen Stücke.

Während der gesamten Performance

werden Julie Jaffrennou,

Tjadke Biallowons, Alice

Gartenschläger und Olivia

Maridjan-Koop sich auf das

Ablaufen imaginärer Bahnen

beschränken. Der Boden ist

mit einer Folie ausgelegt, auf

der brauner Staub liegt. Der

Schritt der Frauen ist zügig,

die schwarzen Schuhe solide,

die Oberkörper sehen nach

aufgepimpten Muskelbergen

aus. Doch mit jedem Griff in

die Seiten schwindet die Muskulatur

und ein Klumpen Ton

kommt zum Vorschein. Als

würden sie Kettensätze bilden

formieren die vier Frauen Reihen

aus Gesten. Da werden die

Tonklumpen an die Stirn geschlagen,

später strecken sie

die Zunge heraus und führen

die Hände zu den Ohren. Bei

jedem Gang folgt eine weitere

Geste, die angestaute Wut hingegen

läuft mehr und mehr ins

Leere so wie die hautfarbenen

Oberteile an Volumen verlieren.

Das hat Witz, ist stringent

umgesetzt und konsequent

was die künstlerischen Mittel

angeht. So könnte es weitergehen

Wiederaufnahme: 26. und

27. Oktober im E-Werk.

Annette Hoffmann


6 KULTUR JOKER THEATER

Charmanter Trash, Klischees, große Stars

„Il Viaggio a Reims“, „Die Nase“ und „Macbeth“ in Berlin – ein Premierenrundgang

In Berlin hatten an einem

einzigen Wochenende alle drei

großen Opernhäuser Premieren.

Giuseppe Verdis „Macbeth“ mit

Anna Netrebko und Placido Domingo

wurde von der Staatsoper

Unter den Linden sogar im Public

Viewing auf dem Bebelplatz vor

rund 20.000 Zuschauern übertragen

– gute Gelegenheit für eine

Bestandsaufnahme. „Wir möchten

Macbeth sehen und nicht

so einen Scheiß. Und das in der

Staatsoper“, schreit ein (vermeintlicher)

Zuschauer in den Saal.

„Aber das ist hier die Komische

Oper“, antwortet der Sänger auf

der Bühne. Und meint damit den

Ort des Geschehens in der Berliner

Behrenstraße. „Die Nase“

von Dimitri Schostakowitsch

nach einer Novelle von Gogol

ist aber auch eine sehr komische,

groteske Oper. Beim Barbier

kommt die Nase von Platon Kusmitsch

Kowaljow abhanden und

landet in einem Brotteig. Diese

„Entnasifizierung“ (deutsche

Textfassung: Ulrich W. Lenz) löst

eine Jagd nach dem verlorenen

Riechorgan aus, das sich selbstständig

macht und das zaristische

Russland aufmischt. Hinter der

schrillen Fassade steckt viel

Gesellschaftskritik. Intendant

Barrie Kosky legt aber in seiner

bunten Inszenierung, die bereits

in London und Sydney zu sehen

war, den Fokus auf die durchgeknallten

Momente. Wie auch in

seinen gefeierten Operetten- und

Musical-Inszenierungen setzt der

Australier auf hohes Tempo und

trashige Revue. „Es gibt nichts

Lustigeres, als eine Nase mit

nackten, behaarten Beinen quer

über die Bühne rennen zu sehen“,

meint Kosky im Programmheft.

Das Nasen-Männerballett um den

zehnjährigen Tänzer Lion Sturm

legt aber auch eine charmante

Stepnummer hin, die technische

Perfektion mit völliger Absurdität

verbindet. Die knalligen Kostüme

von Buki Shiff, die Perücken mit

Bärten und Strapsen kombinieren

und aus heimeliger Folklore

ein grelles

Panoptikum

machen, zeigt

die Groteske,

die auch im

Orchestergraben

zu spüren

ist. Der

desig n ier te

lettische Generalmusikdirektor

Ainars

Rubikis lässt

der rhythm

i s c h e n ,

Haken schlagenden

Musik

ihre Anarchie.

Das Orchester

der Komischen

Oper

spielt präzise,

unerbittlich

Anna Netrebko in „Macbeth“, Staatsoper

Unter den Linden

Foto: Bernd Uhlig

u n d a u c h

charmant, wenn einmal ein Walzer

den musikalischen Überdruck

für einen Moment herausnimmt.

Günter Papendell singt und spielt

Kowaljow mit extremer Präsenz.

Jens Larsens mächtiger Bass

überzeugt in gleich drei Rollen.

Auch die vielen kleinen Partien

sind bis zum neunten Polizisten

passend besetzt.

Eine hohe musikalische Qualität

ist bei diesem besonderen

Berliner Wochenende mit Premieren

an allen drei Opernhäusern

auch in der Deutschen Oper mit

Gioacchino Rossinis „Il viaggio

a Reims“ zu erleben. Das Orchester

zeigt sich unter der Leitung

von Giacomo Sagripanti extrem

beweglich und ausbalanciert.

In den insgesamt sechzehn anspruchsvollen

Solopartien setzen

Elena Tsallagova als koloraturengespickte

Corinna, Siobhan

Stagg als kristalline Contessa

di Folleville und Mikheil Kiria

als gewichtiger Lord Sidney die

stärksten Akzente. Musikalisch

ist dieses Aufeinandertreffen

der heterogenen Reisegruppe,

die auf dem Weg zur Königskrönung

in einem Kurhotel strandet,

ein echtes Feuerwerk. Szenisch

bleibt die Inszenierung von Jan

Bosse trotz ihrer ansprechenden

Optik (Bühne: Stéphane Laimé,

Kostüme: Kathrin Plath) in dem

verspiegelten Schlafsaal zu unscharf.

Die Figuren entwickeln

kaum Konturen und bleiben

austauschbar. Und sind mit der

sexy Krankenschwester (Hulkar

Sabirova als Madama Cortese)

und dem Biedermann im Tiger-

Morgenmantel (David Portillo

als Il Conte di Libenskof) auch

zu klischeebeladen.

Die großen Stars der Opernszene

gibt es in Giuseppe Verdis

„Macbeth“ an der Staatsoper

Unter den Linden zu erleben.

Man kommt nur mit Mühe durch

die Absperrungen und wird

von einem Sicherheitsbeamten

zum Pressestand begleitet.

Beim großen Public Viewing auf

dem benachbarten Bebelplatz

schaut man nicht das WM-Spiel

Deutschland gegen Mexiko,

sondern wartet auf die Live-

Übertragung im Rahmen von

„Staatsoper für alle“. Generalmusikdirektor

Daniel Barenboim,

der der Staatskapelle Berlin in

diesem blutigen Drama dunkle

Farben, aber auch ganz weichgezeichnete,

schwebende Klänge

entlockt, hat wieder einmal

Anna Netrebko ans Haus geholt.

Mit ihrem dunkel timbrierten,

golden schimmernden, über eine

fantastische Legatokultur verfügenden

Sopran zeigt sich die Russin

im Zenit ihrer Karriere. Auch

darstellerisch verleiht sie dieser

Lady Macbeth enorme Präsenz –

die Szene als Schlafwandlerin im

zweiten Bild des vierten Aktes,

wenn die Last ihrer Schuld zum

Alptraum wird, bleibt nicht nur

wegen ihrer kunstvoll verschatteten,

wie von weit erklingenden

Stimme im Gedächtnis. Mit Placido

Domingo (77) als Macbeth

steht ihr ein Partner zur Verfügung,

dem stimmlich ein wenig

die Schwärze des Charakters

fehlt, der aber nach wie vor mit

vollendeter Linienführung und

melodischer Intensität berührt

und viel Lyrisches gestaltet. Harry

Kupfers düstere Inszenierung

(Bühne: Hans Schavernoch,

Kostüme: Yan Tax) schafft ein

paar starke Bilder, illustriert aber

meistens nur das Geschehen. Am

Ende gibt es stehende Ovationen

für einen durchaus packenden

Opernabend. Auch auf dem Bebelplatz

wird trotz der Niederlage

Deutschlands gejubelt, als die zuvor

auf der Leinwand verfolgten

Akteure in echt auftauchen und

den Fans zuwinken. Die große

Oper zeigt sich volksnah.

Georg Rudiger


THEATER KULTUR JOKER 7

Ein Plädoyer für die Intensität kleiner Augenblicke

Die studentische Theatergruppe Spieltrieb zeigt „Unsere kleine Stadt“ im ehemaligen Rektorats-Kinosaal

Ein großer Baum füllt die Bühne

des Studentischen Theaters im

ehemaligen Rektorats-Kinosaal

– recht und links wird er von

zwei Küchentischen flankiert,

wie gespiegelt stehen auf beiden

Seiten auch Podeste, Leinwände

und Gartenzäune (Bühne: Jessica

Laidebeur). Hier wohnen die

Familien Gibbs und Webb Seit

an Seit. Das Publikum wird sie

in Thornton Wilders 1938 uraufgeführtem

und mit dem Pulitzerpreis

ausgezeichnetem Stück

„Unsere kleine Stadt“ über mehrere

Jahre begleiten.

Besonders interessant oder

gar aufregend sind hier weder

die Protagonisten noch deren

Schicksale. Im Gegenteil, es geht

um Alltag, um stinknormales

Leben mit all seinen Sorgen und

Freuden. Der Titel ist dabei Programm:

Präsentiert werden mit

den Mitteln des epischen Theaters

die braven Bewohner eines

amerikanischen Provinznestes

um die Jahrhundertwende, deren

Tage sich in beschaulicher Behäbigkeit

um Jahreszeiten, das

Wetter und ein bisschen Liebe

drehen, ansonsten wird gegessen,

gearbeitet und geschlafen.

Und zack, viel zu schnell ist das

schöne Leben schon wieder vorbei!

Irgendwo gibt es Paris, da

geht es 1901 sicher spannender

zu, aber leider kommt Mrs. Julia

Gibbs nie hin.

„Unsere kleine Stadt“ ist die

sechste Inszenierung der studentischen

Theatergruppe Spieltrieb,

die seit 2012 unter der Regie

von Katja Jelina und Céline

Ortmann ambitioniertes Theater

mit viel Liebe zum Detail zeigt.

Auch dieses Mal sind alle Spieler

mit großer Präsenz dabei, es

gibt pfiffige Regieideen und leise

Ironie. So stellt Jonas Sahner als

Spielleiter die Figuren mit pastoraler

Sanftmut vor, inklusive deren

Todeszeitpunkt und Ursache.

Unermüdlich rühren dazu die

beiden beschürzten Mütter parallel

in ihren Kochtöpfen („Ich will

unbedingt vierzig Gläser Bohnen

e i n m a c h e n

– und wenn

i c h d a b e i

drauf gehe!“),

schenken ihren

hart arbeitenden

Männern

Kaffee

ein und

scheuchen die

Kinder zur

Schule. Immer

wieder

werden dazu

die Leinwände

für launige

Schattenspiele

in

nostalgischer

Scherenschnitt-Manier

eingesetzt.

Es sind liebevolle Familien,

die hier mit großer Ernsthaftigkeit

ihr Bestes geben. Der größte

Skandal in diesem heilen Mikrokosmos

ist der allzeit besoffene

Chorleiter, nur bei Vollmond

Die große

Reise

Eine Reise um die Welt

von Judith Nab für Kinder ab 4 +

Die Theaterinstallation steht

noch vom 1. bis 15. Juli bei uns.

Mehr unter: www.marienbad.org

Kartentelefon: 0761 31470

brechen auch mal gewagtere Gefühle

hervor. Der Stadthistoriker

erörtert die demografischen

Fakten, Zeitungsverleger Webb

erzählt von den Vorkommnissen.

Alles ganz normal. So ist

das Publikum im 2. und 3. Akt

live dabei, wenn sich Emily

(Céline Ortmann) und George

(Julian Schäfer) verlieben und

heiraten, wenn Emily viel zu

früh im Kindbett stirbt und auf

dem Friedhof landet. Erst dann

kommt surrealistische Dramatik

auf, mit viel grauem Tüll in

Szene gesetzt. Einen Tag lang

darf sie in ihr altes Leben zurückkehren

– und macht eine erschreckende

Entdeckung. „Verstehen

die Menschen jemals das

Leben, während sie es leben –

jeden, jeden Augenblick?“, lässt

Thornton Wilder seine Weltenwandlerin

fragen. Nein, das tun

sie nicht – es fehlt an Bewusstsein

für die eigene Endlichkeit

und damit an Intensität auch in

den kleinen Augenblicken– so

die Botschaft dieses ziemlich

moralingetränkten Stücks, das

hier mit großer Spiellust und

Konzentration auf die Bühne

kommt. Marion Klötzer

„Come again, sweet Simon“

Der Abschied Simon Rattles von den Berliner Philharmonikern mit Sekt und Standing Ovations

Erst wenige Minuten vor Beginn

vor dem „Late Night“-

Konzert wird das Publikum in

die Philharmonie gelassen, Solokontrabassist

Janne Saksala

stimmt seinen E-Bass, die Berliner

Philharmoniker sitzen hinter

der Bühne wie die Hühner auf der

Stange. Vieles ist anders als sonst

bei diesem Abend zum Abschied

von Simon Rattle. Das Konzertformat

hat der scheidende

Chefdirigent im Jahr 2011 selbst

eingeführt, um selten gespielte

Werke zu präsentieren und ein

jüngeres Publikum anzulocken.

Nun sitzt er in der ausverkauften

Berliner Philharmonie in der

neunten Reihe neben seiner Gattin

Magdalena Kozená, die plötzlich

aufsteht und ihn anbrüllt „All

men are bastards“. Der vermeintliche

Ehestreit dauert aber nur Sekunden

und erweist sich als Teil

von Brett Deans Komposition

„Equality“, die die tschechische

Mezzosopranistin (Klavier: Ohad

Ben-Ari) austicken lässt. Es gibt

aber auch viele ruhige, nachdenkliche

Töne in ihren Janácek-Interpretationen.

Barbara Hannigan

bringt mit Auszügen aus George

Gershwins Musical „Girl Crazy“,

gleichzeitig singend und dirigierend,

den Saal zum Kochen. Die

von Daniel Harding dirigierten

Milchmann Howie Newsome und Polizist Bill Warren

Berliner Philharmoniker spielen

ein Medley mit Simon Rattles

Highlights von Bach bis zu den

Beatles und lassen Haydns „Sinfonie

mit dem Paukenschlag“ direkt

in Mahlers 6. Sinfonie münden.

Zum Finale formieren sie

sich sich zu einem Chor, um dem

scheidenden Chef mit einem umgetexteten

John-Dowland-Song

(„Come again, sweet Simon“)

ein Abschiedsständchen zu singen.

Am Ende steht Sir Simon

ganz alleine mit einem Glas Sekt

auf der Bühne und ist sichtlich

gerührt angesichts der Standing

Ovations.

Dass seine Zeit als Chefdirigent

der Berliner Philharmoniker für

ihn nicht einfach war, ist schon

in der Moderation der Hornistin

Sarah Willis zu spüren („Vielen

Dank, dass Du es sechzehn Jahre

mit uns ausgehalten hast“).

Auch im ganz aktuellen Film von

Eric Schulz „Echos einer Ära“

(ARTE) hallen Spannungen nach,

wenn Simon Rattle davon spricht,

dass er als Chefdirigent aufhöre,

weil er mit seinen Kräften haushalten

und sich schützen wollte -

und das Orchester und er erst am

Ende eine gute Kommunikation

gefunden hätten. Flötist Michael

Hasel, der noch unter Herbert von

Karajan gespielt hat, sagt: „Simon

Rattle verlässt uns im Zenit

seiner Schaffenskraft. Ich finde

es bedauerlich, dass er geht. Ich

habe sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet.“

Dass es Kommunikationsprobleme

gab, verhehlt

Medienvorstand Stanley Dodds

(Violine 2) nicht: „Simon Rattle

ist ein Kosmopolit und dennoch

ein typischer Engländer. Negative

Botschaften spricht er nicht offen

an, sondern tut das indirekt oder

mit Ironie. Als Australier ist mir

das sehr vertraut. Aber im Orchester

hat das gelegentlich zu Missverständnissen

geführt“. Unmut

gab es im Orchester wohl über

Simon Rattles kantigen Dirigierstil.

Auch die Vernachlässigung

des Kernrepertoires, sein Neue-

Musik-Schwerpunkt und seine

ungewöhnlichen Educationprojekte

seien immer wieder Gegenstand

von Diskussionen gewesen.

Michael Hasel dagegen schätzt

die große stilistische Bandbreite

Rattles: „Neue Musik tut dem

Orchester gut und wirkt sich

auch auf das Standardrepertoire

positiv aus. Ähnlich ist es mit der

historischen Aufführungspraxis,

die er uns auch näher brachte.

Das Orchester ist durch ihn offener

und informierter geworden

und verfügt über eine enorme stilistische

Flexibilität.“

Rattles große musikalische Bandbreite

lässt sich auch im vorletzten

Konzertprogramm in der ausverkauften

Philharmonie erleben.

Nach Bernsteins 2. Symphonie mit

dem Pianisten Krystian Zimerman

und drei bemerkenswerten Uraufführungen

kurzer Orchesterstücke

von Magnus Lindberg, Andrew

Norman und Brett Dean widmen

sich die Berliner Philharmoniker

mit der gleichen Leidenschaft und

Perfektion Scott Bradleys Filmmusik

zu „Tom and Jerry“. Bratschist

Joquín Riquelme García darf sich

auf der Bühne prügeln und gemeinsam

mit den Schlagzeugern

Geschirr zerdeppern, ehe Erich

Wolfgang Korngolds Filmmusik

zu „The Adventures of Robin

Hood“ lustvoll die Kitschgrenze

schrammt. Georg Rudiger


KUNST KULTUR JOKER 9

Zwischen verrückter Liebe und Erfindungsreichtum

„Couples Modernes / Moderne Paare 1900 – 1950“ – Ausstellung im Centre Pompidou Metz

Centre Pompidou Metz

Dorothea Tanning + Max Ernst:

„Capricorn“, 1947

FRIEDEMANN HAHN

bis 15. Juli 2018

In Zusammenarbeit mit Galerie

Albert Baumgarten, Freiburg.

Öffnungszeiten:

montags bis freitags

10.°° - 16.°° Uhr.

Beschläge Koch GmbH

Hanferstraße 26 - 79108 Freiburg

Sie haben die Kunst und Ästhetik

des 20. Jahrhunderts entscheidend

geprägt, die kreativen

Prozesse zwischen Künstlern,

die als Liebespaar, Wegbegleiter

oder auf andere Weise liiert

waren, und häufig von ganz unterschiedlichen

Vorstellungen

ausgingen. Der Thematik widmet

sich derzeit eine interdisziplinäre

Ausstellung im Centre

Pompidou Metz; mit Bildern,

Skulpturen, Texten und Filmmaterial

erhellt diese den Zeitraum

von 1900 bis 1950, in dem

nicht nur die Kunst neu definiert

wurde, sondern auch Geschlechterbeziehungen

und Lebensstile.

Die Schau ist auf Künstlerinnen

und Künstler fokussiert,

die nicht etwa dem Maler-Muse-

Modell entsprechen, sondern jeweils

ein eigenständiges Werk

und freies Selbstbewusstsein

aufweisen, in denen aber eine

kooperative Energie erscheint,

die sich Liebe und Erotik sowie

spielerischen Begegnungen zwischen

Geschlechtern und Identitäten

verdanken. Rund achtzig

AkteurInnen stehen im Fokus

der Ausstellung; der Parcours

beginnt mit Paaren der Jahrhundertwende,

darunter Emilie Flöge

und Gustav Klimt, führt sodann

über Allianzen wie denen

von Gabriele Münter und Kandinsky,

Marianne von Werefkin

und Jawlensky, Sophie Taeuber

und Hans Arp hin zu Robert und

Sonia Delaunay; letztere z.B.

erforschten gemeinsam simultane

Farbkontraste. Es folgen,

um weitere bekannte Namen zu

nennen, Georgia O’Keefe und

Alfred Stieglitz, Lee Miller und

Man Ray, Aleksandr Rodtschenko

und Warwara Stepanowa - all

diese Künstlerinnen und Künstler

führten einen intensiven Dialog,

miteinander und mit ihrem

Umfeld. Sie kamen zusammen,

um Utopien und Hoffnungen

zu teilen, zogen sich oft in Naturregionen

zurück, um Kriegen

und anderem gesellschaftlichen

Druck zu entkommen,

z.B. Emmy Hennings und Hugo

Ball, die neue Sprachgebilde

erfanden, Hannah Höch und

Raoul Haussmann oder Lucia

und Laszlo Moholy-Nagy, die

mit Bildformen und Wahrnehmungen

experimentierten. Des

Weiteren dürfen Frida Kahlo

und Diego Rivera nicht fehlen

sowie Leonora Carrington und

Max Ernst, die an einem mythologischen

Universum laborierten.

Die Ausstellung „Couples

modernes“, die nach Metz

im europäischen Kunstzentrum

Barbican Centre in London gezeigt

wird, macht den Besucher

zudem mit englischen Künstlerpaaren

bekannt, mit Barbara

Hepworth und Ben Nicholson,

Romaine Brooks und Natalie

Clifford Barney, Claude Cahun

und Marcel Moore, aber auch

mit Akteuren der Bloomsbury

Group, die gleichzeitig Kunst,

Liebe und Freundschaft befreien

und erobern wollten. Die kleinste

gesellschaftliche Einheit ist

offensichtlich nicht ein Mensch,

sondern mindestens zwei.

Sie waren offizielle oder heimliche

Paare, wie z.B. Marcel

Duchamp und Maria Martins,

entweder exklusiv zu zweit verbunden

oder auf libertäre Weise

und mitunter im Dreiecksverhältnis.

In jedem Fall erweisen

sich ihre Beziehungen als sinnliche

und intellektuelle Passion

sowie offener Raum, in dem

künstlerische Prozesse intensiviert

und Grenzen zwischen den

Disziplinen sowie hin zu Traum

und Unbewusstem überschritten

wurden. Ob sie Maler, Bildhauer,

Fotografen, Architekten, Designer,

Poeten und Schriftsteller

waren, auch Musiker, Tänzer

und Mäzene, sie schufen Terrains,

um sich auszutauschen

und Lebensstile zu gestalten,

was sich an flexiblen Wohnhäusern,

Ateliers und Ladenlokalen

zeigt, an Möbeln und Alltagsgegenständen

– diesbezüglich

widmet die Ausstellung Ray &

Charles Eames eine raumgreifende

Sektion.

Klar ist, dass die Bedingungen,

unter denen Kunst

produziert wurde und wird, für

Männer und Frauen jeweils unterschiedliche

waren und sind;

und möge das Wort Künstlerpaare

mitunter das Bild eines

glücklichen Duos hervorrufen,

das sich nach lustvollen Nächten

gegenseitig inspiriert - die

Wirklichkeit sah bekanntlich

anders aus. Eben dazu bietet

die Ausstellung „Couples modernes“

anschauliches Material,

indem sie vom Konzept her

das künstlerische Miteinander

unter verschiedensten Aspekten

betrachtet: Wie waren die Beteiligten

aufeinander bezogen,

fand eher Austausch, Beeinflussung

oder Rivalität statt? Welche

Verhaltensmuster waren

für die Verbindung von Leben

und Werk ausschlaggebend? So

zeugen etwa die gemeinsam von

Sophie und Hans Arp gefertigten

Bilder, Teppiche und Räume

von gegenseitig harmonischem

Einfluss; Beispiel für ein ausgeglichenes

Künstlerpaar scheinen

auch Anni und Josef Albers

zu sein - dennoch stehen sie im

historischen Kontext der Geschlechterstereotype.

Neben den

vierzig Paaren, die aus führlich

untersucht werden, streift die

Ausstellung bislang wenig beachtete

MitarbeiterInnen bekannter

Künstler, z.B. Gabrielle

Buffet, Frau von Francis Picabia.

Der Katalog zur Ausstellung, in

dem ausgezeichnete Texte verschiedene

Facetten der Thematik

analysieren, berücksichtigt

über zweihundert Namen (Autour

de couples modernes. Sous

la direction d’Emma Lavigne.

432 Seiten) und stellt insofern

ein neues Lexikon dar.

Wer den Ausflug nach Metz

unternimmt, der kann sich

hier ergänzend die Schau „Das

Abenteuer Farbe“ zu Gemüte

führen; denn die Auseinandersetzung

mit der Wirkung von

Material und Farbe gehört zu

den Sujets, die Künstler-Paare

intensiv entwickelt haben, wobei

sich virtuose Handwerksfähigkeiten

und die Suche nach

modernen künstlerischen Formen

auf jeweils singuläre Weise

verbinden.

Couples Modernes / Moderne

Paare 1900 – 1950. Centre

Pompidou-Metz. 1, parvis des

Droits-de-l’Homme. Di geschl.,

Mo-So 10-18 Uhr. Bis 20. August

2018

Cornelia Frenkel


10 KULTUR JOKER KUNST

Das Bild als Dichtung

Freiburger Museum für Neue Kunst zeigt „Julius Bissier und Ostasien“

Es muss ein großes Faszinosum

gewesen sein, dieses

Stück Welt auf der anderen

Seite des Globus. Dabei war

Julius Bissier (1893-1965) nie

in Ostasien gewesen. Und doch

schien seine Kunst in dieser

Kultur zu wurzeln. Wie dieser

enge Bezug zustande kam,

zeigen derzeit die beiden Kuratorinnen

Isabel Herda und

Anne Hagdorn in der Ausstellung

„Im Raum meiner Imagination.

Julius Bissier und

Ostasien“ auf. Dass die vermeintliche

Verwandtschaft zur

ostasiatischen Kultur zu relativieren

ist, auch. Diese differenzierte

Herangehensweise an

ein Phänomen, das sich zudem

vor dem Hintergrund zunehmender

Kunstverleugnung –

speziell der Abstraktion – im

Nationalsozialismus abspielte,

macht diese Ausstellung indes

so reizvoll, auch wenn sie einen

bestimmten Aspekt von Julius

Bissiers Werk in den Fokus

rückt.

„Ich komme immer mehr

dazu, jenes Goethewort zu beherzigen,

dass es nicht so wichtig

sei, neue Formen zu finden,

als in alte Formen neue Inhalte

zu gießen. Dies scheint mir

heute das letzte Geheimnis der

Kunst“, schrieb Bissier im November

1942 an seinen Freund

Oskar Schlemmer. Ob aufgrund

mangelnder Beachtung

seiner abstrakten Bildwerke,

bleibt unklar. Jedenfalls setzte

er unbeirrt seine durch die

ostasiatische Kunst inspirierten

Tusche-Bildzeichen fort, bis er

Ende der 1950er Jahre, da die in

Julius Bissier: „Aufprallende Woge“, 1939

der NS-Zeit diffamierte Moderne

rehabilitiert wurde, schließlich

doch zu späten Ehren kam.

Bissiers Verständnis der

ostasiatischen Kultur, die er

bei dem Freiburger Kunstwissenschaftler

und Asienkenner

Ernst Grosse kennenlernte, war

also mittelbar. Zum Teil basierte

es auf literarischen Zeugnissen,

zum Teil auf

Objekten des alten

Japan. Vermutlich

waren Bissiers

fr ühe Werke, in

denen Grosse eine

angestammte Verwandtschaft

zur

asiatischen Bildlichkeit

zu erkennen

glaubte, eher Projektionsfläche

für

das, was er und seine

japanische Frau

darin sehen wollten.

Grosse wurde so

zum wichtigen Impulsgeber

für Bissiers

künstlerischen

Weg. Dessen Arbeitsweise

änderte

sich dadurch radikal:

An die Stelle von Öl und

Leinwand traten nun Tusche,

Papier und das kleine Format.

Fortan – das war zu Beginn der

1930er Jahre – arbeitete er fast

ausschließlich abstrakt.

Foto: Achim Kukulies

Seine Tuschen muten kalligraphisch

an, etwa die „Aufprallende

Woge 39“. Das imaginierte

Bild wurde zum Zeichen,

zur Schrift abstrahiert.

Räumlichkeit entstand durch

die spezielle Ausbreitung der

flüssigen Tusche mittels Pinsel

und der Beschaffenheit des Papiers.

Kaum Konturen prägen

diese Bilddichtungen, die sich,

mehr aus dem unregelmäßigen

Duktus der künstlerischen Intuition

als aus einem rationell

induzierten Kunstverständnis

herausgebildet, aus Klecksen

und Flecken unterschiedlicher

Tonwerte formieren. Bissiers

Bildzeichen sind keine wirklichen

kalligraphischen Zeichen,

enthalten wohl aber jenen

Duktus, aus dem Subtexte hervorgehen,

die dem Geschriebenen

eine bestimmte Richtung

und Lesart verleihen: Tuschen

als dichterischer Vorgang, das

Bild als Dichtung.

Ausstellungshalle des Augustinermuseums,

Freiburg. Di-

So, 10-17 Uhr. Bis 23. September

2018.

Friederike Zimmermann

Junge Positionen der Bildhauerei

Relação – Abschlussausstellung der Edith Maryon Kunstschule im E-Werk in Freiburg

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Sieben Absolventinnen beenden

im Sommer den Diplom-

Studiengang Bildhauerei an

der Edith Maryon Kunstschule

in Munzingen.

Seit vier Jahren haben sie

sich mit den verschiedenen

Techniken der klassischen

Bildhauerei befasst, sich aber

auch mit aktuelleren Ausdrucksmitteln

wie Installation

und Performance auseinandergesetzt.

Ihre Abschlussausstellung

Relação wird vom 29.

Juni bis 8. Juli im E-Werk zu

sehen sein.

Das Werk der Deutsch-Brasilianerin

Terezinha Malaquias

ist ein umfassendes, intermediales

Selbstporträt. Viele Jahre

war sie als

Kunstmodell

und Performerin

tätig und

ihre Reflexion

zur eigenen

Identität dok

u m e n t i e r t

der Film „In

der Pose“. Zur

Vernissage am

29. Juli, 18.30

U h r, macht

sie eine Performance

zum

Thema Trauer.

Mit dem Thema

der ureigensten Heimat,

Haut und Hülle befasst sich

Sabrina Braun.

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Arbeit von Wiebke Cohrs

Unter anderem aus Gips,

Fett und Sand hat sie Abgüsse

von Unterarmen gefertigt

und wie auf einem Verkaufstisch

arrangiert. Dazu ertönen

in Endlosschleife suggestive

Werbetexte. In ihrer

„Trophäen“-Serie blicken bizarre

Tierköpfe aus Pfannen

auf die Betrachter.

Monika Hagen hat alte Kleidungsstücke

in Gips abgegossen.

Wie zwei aufgesprungene

Schalen liegen die Negativ-

Abdrücke ihrer Hose nebeneinander.

Archäologischen

Scherben gleich sind die

Fragmente des zerbrochenen

Abgusses eines Kleides angeordnet.

Von Materialien

und

Objekten lässt

sich Stephanie

Legat inspirieren

und

definiert die

künstlerische

Gestaltung als

spielerischen

Prozess. Für

ihre Abschlussarbeit

hat sie

mit Schafwolle,

verfilzter,

alter Baumwolle,

mit Haar

und auch geschreddertem Papier

experimentiert. Verzwirbelte

Wollfäden halten an Decke

und Wänden durchziehen

den Raum und verweben sich

mit dem Betrachter.

„Der bewegte Raum“ ist das

Thema von Felicitas Adobatti.

Sie hat ein Wochenende lang

mit einer Tänzerin zusammengearbeitet

und aus ihren

Tanzimprovisationen einen

Videofilm komponiert. Einen

weiteren Film hat sie Briefen

aus dem Nachlass ihrer Familie

aus dem 2. Weltkrieg gewidmet.

Claudia Borowsky hat eine

Welt organischer Stoffe geschaffen,

die wie Lebewesen

massig und träge von der

Decke herabhängen, auf dem

Boden lagern oder über diesen

zu kriechen scheinen. Mit einfachsten

Mitteln, mit Beton

und Nylonstrümpfen.

Obstholz regionaler Streuobstwiesen

ist das Arbeitsmaterial

der Künstlerin Wiebke

Cohrs. Sie hat Bäume fotografiert

und ihrer Serie von

glatten, geölten Skulpturen

die Form von Samen und Kapseln

gegeben, die mit ihren

Rundungen eine zarte Balance

halten.

Die Ausstellung im E-Werk,

Eschholzstraße 77, Freiburg

ist Di-Fr von 17-20 Uhr, Sa

14-20 Uhr, So 14-18 Uhr geöffnet.

Eintritt frei. Bis 8. Juli

2018.


KUNST KULTUR JOKER 11

Intimität des Augenblicks

Elisabeth-Schneider-Stiftung zeigt Fotografien von El Dib

Hoch ragen die Grashalme bis

zur Bildmitte auf, ein Trampelpfad

führt aus der Schattenzone

heraus ins Licht. Wohin das

Auge auch blickt: Wiese, mit gelben

Einsprengseln von Blumen

malerisch durchsetzt. Es ist ein

stimmungsvoller Mikrokosmos,

der sich da auftut, und für einen

Moment glaubt man sich mit der

Natur eins. Susanne Meier-Faust,

die längst zur Fachfrau für Fotokunst

avancierte, kuratierte diese

Schau in der Elisabeth-Schneider-Stiftung.

Mithin die erste

Ausstellung des in der Schweiz

lebenden Künstlers Amin El Dib

in Freiburg mit Farbfotografien

aus seiner großen Serie „Under

Skies of Blue and Grey“ (2007-

2014), allesamt aufgenommen

in der Umgegend seiner Heimat

Basel.

Was hier zu sehen ist, sind

Landschaftsausschnitte, die sich

zuweilen auf nur wenigen Metern

vor der Kameralinse ausbreiten.

Der in der Nahsicht festgehaltene

Bildsektor – sei es auf einen

Baumwurzel-Wall oder auf einen

gerölligen Gelände-Abrutsch –

birgt zwangsläufig eine gewisse

Intimität; der scheinbar unscheinbare,

visuelle Moment wird zum

privaten Erlebnis. Nahezu überall

finden sich Zeichen der Zivilisation:

Ob ein Absperrband, eine

blaue Schnur, ein Zaun, ein Gerüst

oder die Mauer einer Hütte

am Bildrand. Ja, auch die (vermeintliche)

Natur, wie wir sie vor

uns sehen, ist Kultur und von der

Zivilisation gestaltet. Die unberührte

Natur ist hier jedenfalls

nicht das Thema. „Landschaft

entsteht durch den betrachtenden

und dabei deutenden Blick,

der Landschaft nur als kulturell

definiert wahrnehmen kann“, erläuterte

die Kuratorin bei ihrer

Einführung treffend.

Manchmal hat auch Naturgewalt

das Bild dramatisch inszeniert.

Etwa indem sie zersplitterte

Bäume eindrucksvoll in Szene

setzte. Oder wo sich dunkles

Laub mit hellen Lichteinsprengseln

über zwei überkreuzten Wiesenpfaden

förmlich zu ergießen

scheint. Horizontale Licht- und

Schattenfelder verleihen den

Aufnahmen abstrakte Elemente

und spielen damit stark ins Malerische.

Dies ist großenteils der

Piezo-Pigmentdruck-

Technik geschuldet,

einer Digitaldrucktechnik,

die randscharfe

Linien und

Kanten generiert,

zugleich aber auch

zarte Hell-Dunkel-

Übergänge ermöglicht.

Dabei mag es

beim Betrachten der

Details dieser tiefenscharfen

Bilder fast

scheinen, als trage

man eine Brille auf

der Nase, die sich

nicht mehr absetzen

lässt. Ein flirrendes

Augenmanöver zwischen

Nähe und Distanz

mit zum Teil irritierender

Wirkung.

Sämtliche Bilder erscheinen

wie Zufallsinszenierungen,

manchmal zeigt sich die Landschaft

auch wie auf einer erleuchteten

Bühne; das hat fast

schon mystischen Charakter.

Überaus eindrücklich prägte sich

ein Bild ein, auf dem ein zerstückelter

Baumstamm seine blutroten

Anschnitte gen Betrachter

Amin El Dib: Fotografie aus der Serie „Under Skies of Blue

And Grey“

richtet. Inmitten mehrerer Kreise

aus Schneespuren, die der Traktor

in die Erde gezeichnet hat,

liegt er da wie hingestreckt. Hier

erscheint der Verweis auf das

‚Opferritual’ fast evident, keine

zufällige Assoziation. Vielleicht.

Vielleicht aber auch nicht. Gerade

hierin liegt der besondere Reiz

dieser Bilder: Man weiß es nicht.

Noch bis 21. September, Elisabeth-Schneider-Stiftung,

Wilhelmstraße

17 A, Freiburg, geöffnet

Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 11-16

Uhr. Vortrag: 5. Juni, 19.30 Uhr

PD Dr. Andrea Gnam, Wien/

Karlsruhe, „Fotografie und

Landschaftswandel“; 12. Juli,

18.30 Uhr Künstlergespräch.

Friederike Zimmermann

9. Juni — 28. Oktober 2018

THE SUBSTANCE OF LIGHT

JAMES TURRELL

James Turrell, Ganzfeld APANI (Venice Biennial 2011), 2011. Installation, LED, 16 × 12 × 6 m © James Turrell; Foto: Florian Holzherr


12 KULTUR JOKER KUNST

Eine Frage des Swings

Sam Gilliam und Theaster Gates in den beiden Basler Kunstmuseen

Es ist wohl ein Zufall, dass

zeitgleich im Kunstmuseum

Basel und dem Kunstmuseum

Basel Gegenwart Ausstellungen

afroamerikanischer

Künstler zu sehen sind. Man

mag, was die zeitgenössische

Kunst angeht, dieser Tatsache

allein keine große Aufmerksamkeit

widmen. Zu selbstverständlich

sollte es sein, dass

Hautfarbe und Ethnie unerheblich

sind. Doch die größten Erfolge

von Sam Gilliam, er wurde

1933 in Tupelo, Mississippi

geboren, liegen in den späten

1960er und frühen 70er Jahren.

1971 war im MoMA eine

Ausstellung von ihm zu sehen

und ein Jahr später vertrat er

die USA auf der Biennale von

Venedig, Dass seine Arbeiten

unpolitisch waren und dass er

auf dem Gebiet der Farbfeldmalerei

reüssierte, das als das

weißer Männer wahrgenommen

wurde, nahmen ihm Teile

der schwarzen Community

übel. Theaster Gates‘ Ausstellung

wiederum, die gleichermaßen

im Kunstmuseum und

seinem Pendant am Rhein zu

sehen ist, gibt Einblicke in die

Mentalität jener Jahre, in denen

Sam Gilliam aufgewachsen

ist. Mehr noch: „Ich bringe

Amerikas Rassenpolitik ins

Kunstmuseum Basel“, sagt der

1973 geborene Gates in einem

Interview mit dem Kurator

Søren Grammel. Nicht ohne

anzufügen, um die schwarze

Genialität, Mode, die Komplexität

von Genderentwürfen

und den schwarzen Alltag zu

feiern.

Sam Gilliam erweiterte die

Farbfeldmalerei um einen

entscheidenden Schritt. Über

Aquarelle, die er faltete und

zerknitterte, gelangte er zu

frei schwebenden Leinwänden.

Der Farbauftrag war dabei

so fließend und dünn, dass

er schnell arbeiten musste. Ein

bisschen sehen diese Leinwände

aus, als hätte er sie direkt in

einem Farbbad getränkt. Auch

bei früheren Arbeiten hatte ihn

bereits deren Raumwirkung

interessiert. Ein Jahr bevor er

seine Bilder nicht mehr aufspannt,

arbeitete er mit abgeschrägten

Rändern, die nach

innen oder nach außen gehen

konnten. Der Effekt, der sich

dabei einstellt, ist jeweils ein

ähnlicher, die Flachheit des

Bildes wird aufgehoben. Dann

1968 beginnt er seine Bilder

frei zu hängen, mal an Ösen,

mal an Zipfeln, um die er Lederbänder

wickelt. Bei den

ersten Arbeiten erinnert dies

noch an die Faltenwürfe von

Vorhängen, die als Motiv aus

dem Bild treten und autonom

werden. Unweigerlich gewinnen

diese Faltenwürfe etwas

Körperliches. Bei einem der

eindrucksvollsten Arbeiten

„Carousell II“ aus dem Jahr

1969 hat er insgesamt sechs

Aufhänger angebracht, so

dass das Bild nicht nur in Falten

an der Wand drapiert wird,

sondern auch in den Raum hinein

ragt. Oft haben Gilliams

Arbeiten Titel, die eine dynamische

Bewegung beschreiben

wie „Swing“ oder „Rondo“.

Dass die Bezeichnungen aus

Sam Gilliam: „Light Depth“, 1969

der Musik kommen oder Tänze

bezeichnen, hat seinen Grund

in Sam Gilliams Begeisterung

für den Jazz. „Before Painting

there was Jazz“, ist im Kunstmuseum

Basel nachzulesen.

Und was ihm an John Coltrane

besonders beeindruckte, dass

es ihm gelang die Linearität

aufzubrechen und das gesamte

Blatt gleichzeitig zu spielen,

diese Form der Simultaneität

sollte er selbst noch radikalisieren.

Theaster Gates‘ Ausstellung

„Black Madonna“ lässt eine

unpolitische Rezeption nicht

zu. Einzelne Arbeiten gehen

auf seine große Einzelausstellung

im Kunsthaus Bregenz

vor zwei Jahren zurück, doch

Gates Auseinandersetzung mit

dem Bildarchiv des Herausgebers

John H. Johnson, der

unter anderem das Monatsmagazin

„Ebony“ begründete,

verbinden sich mit der Institution

des Basler Kupferstichkabinetts.

So kann man aus

dem kreuzförmigen offenen

Magazin großformatig, aufgezogene

Schwarzweißfotos

herausgreifen und sie auslegen

und so ein bisschen an der

Sichtbarkeit schwarzen Lebens

mitarbeiten. Es sind Modefotos,

mal führen Models Frisuren

vor, manchmal erkennt

man Personen des öffentlichen

Lebens, doch vor allem präsentieren

sie einen Livestyle

der gehobenen Mittelschicht.

Madonnen, wie Gates sagen

würde. Sie sind entstanden zu

einer Zeit als die schwarze Bevölkerung

am Wohlstand der

Theaster Gates: „Black Madonna“ (v.),

„Walking Prayer“ (h.)

Foto: David Kordansky Gallery, L.A.

USA partizipierte und erstmals

als Kaufkraft wahrgenommen

wurde. Was daran frappiert,

und beim Video „To sell the negro“

verfängt man sich schnell

in Widersprüchen, ist die ausschließliche

Wahrnehmung als

Konsumenten. Auch das Video,

das im Kunstmuseum Basel/

Gegenwart zu sehen ist, stammt

von Johnson. Es sollte das (weiße)

Verkaufspersonal schulen,

sich mit der schwarzen, aufstrebenden

Bevölkerung eine

neue Klientel heranzuziehen.

Foto: Gina Folly

Während es 1954 als Statement

der Anerkennung gedacht war,

fällt heute auf, wie sehr die

neue Käuferschicht beschrieben

wird, als ginge es um ein

eben mündig gewordenes Kind.

„Black Madonna“ feiert das

eigene Selbstverständnis und

zeigt doch unverhohlenen

Rassismus. In der Videoarbeit

„Black Temple. Shirley Temple

goes black“ hat Theaster Gates

Sequenzen aus dem Film „The

Littlest Rebel“ aus dem Jahr

1935 herausgeschnitten, der

von der heldenhaften Unterstützung

eines kleinen Mädchens

für ihren Vater während

des Bürgerkriegs handelt, der

Film spielt in den Südstaaten.

Um sich unsichtbar zu machen,

wird Shirley Temple sich

schwarz anmalen und eine

Sklavenbrigade anführen. Der

Diener, er wird von Bill Robinson,

genannt Bojangles, gespielt,

wird dem Mädchen den

Stepptanz beibringen. Nur ein

Jahr später wird Fred Astaire

im Musicalfilm „Swing“ sich

das Gesicht für seine Rolle des

„Bojangles“ schwärzen. Es soll

sogar als Hommage an Robinson

gedacht gewesen sein.

Sam Gilliam, The Music of

Color. Kunstmuseum Basel, St.

Alban-Graben 16. Di-Mi, Fr-

So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr.

Bis 30.9.

Theaster Gates, Black Madonna.

Kunstmuseum Basel/

Gegenwart, St. Alban-Rheinweg

60. Di-So 11 bis 18 Uhr.

Bis 21. Oktober.

Annette Hoffmann


KUNST KULTUR JOKER 13

Zwei Große

im Zwiegespräch

Die Fondation Beyeler zwingt „Bacon

Giacometti“ in eine gemeinsame Ausstellung

Francis Bacon und Alberto

Giacometti im Gespräch. Graham

Keen nahm die beiden

Künstler 1965 in der Londoner

Tate Gallery auf, die Schwarzweißfotos

wirken wie ein Anstoß

zur Ausstellung, die derzeit

in der Fondation Beyeler zu

sehen ist. „Bacon Giacometti“

stammen aus einer Generation,

der eine 1909 geboren, der andere

1901, und sie gehören zu

den bedeutendsten Künstlern

des 20. Jahrhundert, die sich

mit der menschlichen Figur

befasst haben. Auf ganz unterschiedliche

Weise, Giacometti

reduziert, in einer zurückgenommenen

Farbpalette, Bacon

auf die bekannte ekstatische

und bunte Weise.

Derartige Künstlerkonstellationen

sind in der Schweiz derzeit

en vogue. Auch im Kunstmuseum

Winterthur wartet

man mit dem Duo Alberto Giacometti

und Ferdinand Hodler

auf. Ein bisschen wirkt es, als

bräuchte es den Dialog, um aus

einem weidlichen bekannten

Oeuvre noch etwas Neues zu

ziehen. Wenig überraschend,

dass es sich jeweils um weiße

Männer handelt. Es scheint, als

sollten Bacon und Giacometti

also ihren Wert wechselseitig

steigern. Worin beruhen jetzt

also die Gemeinsamkeiten, die

die Ausstellung untersucht?

Abgesehen, von den wenigen

verbrieften Treffen und der

gegenseitigen Wertschätzung,

kommt eine Bekanntschaft

mit der 1912 geborenen Malerin

Isabel Rawsthorne hinzu,

die beiden Porträt sitzen wird.

Tatsächlich sind ihre Gesichtszüge

so unverwechselbar, dass

man sie sogleich erkennt. 1967

entsteht so Bacons „Porträt

von Isabel Rawsthorne, auf

einer Straße in Soho stehend“

nach der Vorlage eines Fotos

von John Deakins. Bacon hat

Rawsthorne in einem schwarzen

Kleid dargestellt, sie steht

auf einer abgerundeten ockerfarbenen

Fläche, aus der Linien

nach oben laufen, die eine

komplexe geometrische Form

ergeben. Und natürlich ist da

die Figur, der sich die beiden

Künstler in einer Art extensiven

Existentialismus verschrieben

haben und eine besondere

Formlösung. Sowohl

bei Bacon als auch bei Giacometti

gibt es oft Einrahmungen

der Figur. Giacometti stellt

seine überlangen Figurinen in

einen offenen Kubus, Bacon

schafft Innenräume für seine

Porträts, die mitunter wie Käfige

wirken.

Francis Bacon: „Portrait of Isabel

Rawsthorne standing in a street in

Soho“, 1967

Foto: bpk / Staatliche Museen zu Berlin / Jörg P. Anders

Die Ausstellung „Bacon Giacometti“

braucht nicht ohne

Grund einen langen, doppelten

biografischen Vorlauf. Bezieht

sie ihre eigentliche Legitimation

doch weniger aus formalen

Ähnlichkeiten, die viel mit der

Nachkriegszeit und den Schrecken

des Krieges zu tun haben

könnten, als vor allem aus den

Künstlermythen, die durch

Abbildungen und Projektionen

der Ateliers der beiden noch

verstärkt werden. Paradoxerweise

sind es singuläre Künstlergestalten,

die hier in ein

Zwiegespräch geführt werden.

Alberto Giacometti: „Tall-Thin-Head“,

1954

Foto: Alberto Giacometti estate/

ProLitteris in Switzerland, 2018

Und wirklich sieht es ja nicht

schlecht aus. Insbesondere der

große Saal, in dem auf zwei

weißen Flächen die Plastiken

Alberto Giacomettis, die Großen

Frauen, die schreitenden

Männer und die Frau für Venedig

von Bacons Bildern eingerahmt

sind, ist schön inszeniert.

Beiden gelingt es, Bewegung

und Dynamik anzudeuten und

von Bacon bekommt der Raum

zudem eine ordentliche Portion

Farbe. Der Wechsel von Malerei

und Skulptur bietet dem

Auge Abwechslung, doch ein

bisschen mehr Kontextualisierung

könnte da schon sein.

So wird man das Gefühl nicht

los, das Konzept beruhe auf

einem gewissen Maß an Beliebigkeit.

Hätte es einen Beweis

gebraucht, dass sich zwei bedeutende

Künstler nicht potenzieren,

wenn man sie zusammen

spannt, so liefert ihn diese

Ausstellung.

Bacon Giacometti. Fondation

Beyeler, Baselstr. 101, Riehen/

Basel. Öffnungszeiten: Montag

bis Sonntag 10 bis 18 Uhr,

Mittwoch 10 bis 20 Uhr. Bis 2.

September.

Annette Hoffmann

Kunstreport und Lebenskunst

Schüler stellen im Kunstverein Freiburg aus und laden zum Kunstbrunch am 13. Juli

Schularbeit aus einem Projekt mit der Albert-Schweizer-Grundschule

Zweit- und Drittklässler setzen

sich mit dem Spannungsfeld

von Natur und Zivilisation

auseinander. Das Projekt

„Lebenskunst“ läuft seit einem

Jahr. Es gehört zum Programm

„Kulturagenten für kreative

Schulen in Baden-Württemberg“.

In Kooperation mit der

Jugendkunstschule (im JBW

e.V.) stellt der Kunstverein

Freiburg ein zweiteiliges Projekt

mit der Albert-Schweitzer-

Grundschule aus.

Zwei Klassen des 2. Jahrgangs

spazierten im Wald und

schufen Waldwesen aus Holz,

Tannenzapfen und anderem

Material. Sie und zwei Klassen

des 3. Jahrgangs besuchten,

eingebunden in die Kunstprojektwochen,

die Ausstellung

„Fateful“ im Kunstverein. Diese

greift das Thema des Drucks

in der Leistungsgesellschaft auf

und wie er sich emotional auswirkt.

Die Kinder gestalteten

dazu bildnerische Objekte.

Diesen „Kunstreport 2“ leiten

die Künstlerinnen der Jugendkunstschule

Katharina Gehrmann,

Brigitte Liebel und Katja

Wüstehube an.

Wie gehen die Schüler mit

Kunstbetrachtung um? Was

machen sie künstlerisch daraus?

Ihre Werke, die im Kunstverein

zu sehen sind, kombinieren

ihre Erfahrungen beim

„Waldspaziergang“ mit Eindrücken

aus „Fateful“. Entstanden

ist eine Ausstellung zum Staunen

und Mitmachen. Zur Eröffnung

am 13. Juli, 9.30 Uhr, sind

alle herzlich zum Kunstbrunch

eingeladen. Eintritt frei.

30.06.-4.11.2018

Das Lied der Dinge

Stillleben im Wandel

der Kunst

Die Ausstellung ist vom 13.-

15. Juli, 12-16 Uhr zu sehen.

Infos: www.kunstvereinfreiburg.de/


14 KULTUR JOKER KUNST

Eroberung des Raumes

Die Ausstellung „Der Raum zwischen den Dingen“ in Stuttgart

Peter Frömmig: Collagen

Auf den ersten Blick wirkt die

Losung für die Ausstellung mit

Werken von Kursleiterinnen und

Kursleitern des Fachbereichs

Künstlerisches Gestalten an

der vhs Stuttgart im Treffpunkt

Rotebühlplatz, Stuttgart, recht

profan: Es gibt immer Raum

zwischen den Dingen.

Und die textliche Beschreibung

von Kurt Grunow, dem Kurator

der Kunstgalerie der vhs,

wonach der frei bleibende Raum

ein entscheidendes Gestaltungelement

ist, leuchtet sicher jedem

beim Rundgang durch die Ausstellung

irgendwann ein. Aber,

es lohnt sich, diesen Gedanken

einmal ganz bewusst zu denken.

Der Raum zwischen den Dingen

ist der Raum, in dem zum Beispiel

ein Kunstobjekt fokussiert

wird. Dieser Raum wird nun ins

Bewusstsein der Betrachtung

geführt. Ohne den Raum dazwischen

könnten Dinge kaum

wirken. Die Arbeiten der sechzehn

Künsterinnen und Künstler

thematisieren diesen Raum

mehr oder weniger direkt.

Foto: Oliver Heise

Der Raum zwischen den Dingen,

Personen, ob zwei- oder

dreidimensional sagt viel über

deren Beziehung zueinander

aus.

Dafür ist das meterlange Papiervlies

mit Kalligraphie von

Kanoko Hashimoto, das vom

Treppengeländer herunter hängt

bestes Beispiel. Die lange Bahn

ist in feinen geschwungenen

japanischen Schriftzeichen mit

den Namen aller Kursteilnehmer,

die die Künstlerin zwischen

2008 bis 2018 an der vhs

Stuttgart hatte, beschrieben. Die

Papierbahn selbst ist raumgreifend,

indem sie senkrecht von

oben in den Raum hängt. Dabei

präsentiert sie auf ihrer Oberfläche

so eng nebeneinander

geschrieben die Namen der Teilnehmer,

dass sich dem Betrachter

eine große Nähe und Stolz

der Kursleiterin zu ihrer Arbeit

und den Lernenden vermittelt.

Die fotorealistischen Bilder

gegenüber, in Eitempera auf

Leinwand von Beate Blankenhorn,

die auf einem Simsvorsprung

über dem Ausstellungsraum

thronen und Motive wie

Liegestühle im Garten zeigen,

spielen mit der Lust, sich zu setzen,

auszuruhen und den Blick

über die Dinge im Raum gleiten

zu lassen.

Die Collagen und Assemblagen

von Peter Frömmig begrüßen

einen nach einem kleinen

Hindernislauf vorbei an hängenden

Leinwänden mit dem

Titel wie „Der Lettner der Combattanten“

von Mark-Steffen

Bremer/S.A.C. Modellers Club,

die wie Absperrschranken wirken.

Raum, den man sich als

Ausstellungsbesucher also erobern

muss. Doch dann gelangt

man zu den Werken von Frömmig,

die er Quodlibet I bis IV

nennt, was so viel bedeute wie

„wie es beliebt“, ursprünglich

ein muskikalischer Begriff.

Die wohlüberlegte Beliebigkeit

der frei schwebenden Dinge im

Bild lässt dem Betracher Raum

für seine eigene Phantasie. Auffallend

sind seine Bilder mit den

ausgestreckten Händen, die quasi

nach den Gegenständen im

Bild greifen und eine Sehnsucht

ausdrücken.

In Quodlibet I greift die Hand

nach der Schere, daneben der

wirre Faden, der zerschnitten

werden könnte. Papierfetzen wie

Tickets konkurrieren mit gemalten

Simulationen von Gegenständen.

Die Hand in Quodlibet

II greift nach einem Kamm. Das

alles auf farbig pointilistisch gesprühtem

Untergrund.

Wer Frömmig kennt, ahnt,

dass der Kamm nicht zum Kämmen

begehrt wird, sondern um

darauf ein Liedlein zu blasen.

Daneben wie lose hingeworfen

die Maultrommel. Schon hört

man Klänge um sich. Wer schon

mal bei einer Lesung von Peter

Frömmig war, der auch ein

feinsinniger Schriftsteller ist,

kam vielleicht schon einmal in

diesen Hörgenuss. Als ausgebildeter

Feinmechaniker gelingt

ihm das feine Zusammenstellen

im Raum, ob von Gegenständen

oder von Worten trefflich.

In der Assemblage „Strandgut

der Erinnerung“ (Quodlibet IV)

werden Dinge, Fetzen, Bruchstücke,

Zivilisationsmüll über

einem plastischen, bemalten

Untergrund in einer losen Anordnung

versammelt. Sie erscheinen

wie über einem Sandstrand

verstreut. Das Bild ist als

Diptychon zweigeteilt und erhält

so eine Brechung im Raum.

Die Worte von Claude Levi-

Strauss „Wir müssen entdecken,

dass wir in der Hauptsache

damit beschäftigt sind, unsere

Spur zwischen den Dingen aufzufinden,

sie festzuhalten.“ trifft

für mich den Kern der Ausstellung

und dies vor allem in den

Werken von Peter Frömmig.

Die Ausstellung „Der Raum

zwischen den Dingen“ im Treffpunkt

Rotebühlplatz in Stuttgart

ist noch bis zum 22. Juli 2018 zu

sehen. Öffnungszeiten: Mo-Sa

8-23, So und feiertags 9-18 Uhr.

Sabine Willmann

MUSEEN / AUSSTELLUNGEN

FREIBURG 0761/

AMTSGERICHT FREIBURG

- „Anne Hooss und Christine

Huss - 2” -27.07.

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

COLOMBISCHLÖSSLE

- „Eisen, Macht, Reichtum - Kelten

am südl. Oberrhein” b.a.w.

- „Kultur - Umwelt - Wandel:

Steinzeit und Bronzezeit am südl.

Oberrhein”

b.a.w.

ARTKELCH

- „Palaneri - Aboriginal Art der

Tiwi” -04.07.

AUGUSTINERMUSEUM

- „Japanische Holzschnitte aus der

Sammlung Ernst Grosse” (Haus der

Graphischen Sammlung)

-23.09.

CARL SCHURZ HAUS

- „John F. Kennedy - Ikone und

Mythos” -27.07.

CENTRE CULTUREL FRANÇAIS

- „Attractions#2018 - Biennale de

la Photographie Mulhouse”

-30.08.

DEPOT.K

- „Debut.K - Junge Kunst und

Musik im Depot.K” 07.07-29.07.

DEUTSCHER ALPENVEREIN

- „Korsika - Gebirge im Meer”

-08.09.

ELISABETH-SCHNEIDER-STIF-

TUNG

- „Amin El Dib: Under Skies of

Blue and Grey” -22.9.

GALERIE ALBERT BAUMGARTEN

- „Laszlo Lakner - Bilder aus 30

Jahren” -28.07.

- „Steffen Diemer - Die Poesie der

Photographie” -28.07.

- „Thomas Kitzinger: Gleichmäßige

Temperatur” -09.07.

GALERIE CLAEYS

- „Gisel Reich & Ulrike Gerst -

Sommerzeit” -14.09.

GALERIE MAREK KRALEWSKI

- „Jürgen Trautwein - .gif_me_a_

break” -15.07.

KATHOLISCHE AKADEMIE

- „Betty Beier: Ausverkauft - Erdschollen:

Spurensicherung einer

Zerstörung im Amazonasgebiet“

-06.07.

KOMMUNALES KINO

- „Rosemarie Hübner & Angela

Fidilio - Die Erde ist immer noch

ein Paradies“ -08.07.

KUNSTHAUS L6

- „Monitoy, Almut Quaas und

Klaudia Schrenk“ -14.07.

KUNSTRAUM ALEXANDER

BÜRKLE

- „Auf der ganzen Linie! Zur

Expansion der Zeichnung - Werke

von Maria Hafif, Rudolf de Crignnis

u.a.“ 15.07.-16.09.

KUNSTVEREIN FREIBURG

- „Kunstreport 2 - Jugendkunstschule

und Albert Schweitzer

Grundschule“ 13.15.07.

LANDRATSAMT BREISGAU-

HOCHSCHWARZWALD

- „Esther Glück - Papier: Schnittr”

-31.07.

MECKELHALLE, SPARKASSE FR

- „Gardens around the World

- Ausstellung der Deutsch-

Afghanischen Initiative Freiburg

und Textile Ressource Frankreich

-06.07.

MODO VERLAG

- „Kammerer-Luka: modul //

linie - Künstlerbücher und neue

Arbeiten auf Papier” -26.07.

- „Keummi Paik-Bauermeister -

Neue Arbeiten” -26.07.

MORAT INSTITUT

- „Arman Vahanyan - Visuelle

Formationen” -15.09.

MUSEUM FÜR NEUE KUNST

- „Im Raum meiner Imagination

- Julius Bissier und Ostasien”

-23.09.

- „Your North Is My South - In

Kooperation mit La Kunsthalle

Mulhouse” -07.10.

MUSEUM F. STADTGESCHICHTE

- „#freiburgsammelt - Erinnerungen

für morgen” -16.09.

MUSEUM NATUR UND MENSCH

- „Mensch Biene! - Mitmach-Ausstellung”

-10.02.19

UNIVERSITÄTSKINDERKLINIK

- „Birgit Staub: Schicht um

Schicht - Malerische Abstraktionen”

-22.09.

VHS-GALERIE (Rotteckring 12)

- „Debut 2018 - Fotografie,

Malerei, Performance, Mixed

Media und Schmuckdesign”

09.07-28.07.

WALDHAUS

- „Wild und Jagd - Grenzgänge

zwischen Kultur und Natur” -22.09.

BASEL 0041 61/

ANTIKENMUSEUM

- „Die Griechen und ihre Welt -

Identität und Ideal” (Dauer)

FONDATION BEYELER

- „Bacon - Giacometti” -02.09.

- „Sammlung der Klassischen

Moderne”

(Dauer)

HAUS DER ELEKTRONISCHEN

KÜNSTE

- „Lynn Hershman Leeson - Anti-

Bodies” -05.08.

KUNSTHALLE BASEL

- „Luke Willis Thompson”

-19.08.

- „Raphaela Vogel” -12.08.

KUNSTHAUS BASELLAND

- „Naama Tsabar” -16.07.

- „Rochelle Feinstein” -16.07.

- „Rossella Biscotti” -16.07.

- „Vittorio Brodmann - Jahresaussenprojekt

2018” -31.12.

KUNSTMUSEUM BASEL

- „Kunst.Geld.Museum - 50 Jahre

Picasso-Story” -12.08.

- „Maria Lassing - Zwiegespräche

-26.08.

- „Martha Rosler, Hito Steyerl -

War Games -02.12.

- „Sam Gilliam - The Music of

Color -30.09.

- „Thaster Gates - The Black

Madonna” -21.10.

MUSEUM TINGUELY

- „Gauri Gill - Traces” -01.11.

- „Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger

- Too Early To Panic“ -23.09.

SCHAULAGER

- „Bruce Nauman - Retrospektive”

-26.08.

SPIELZEUG MUSEUM WELTEN

- „Exquisite Kostüme venezianischer

Karnevalsbälle” -07.10.

ANDERE ORTE

AACHEN

Ludwig Forum f. Internationale Kunst

- „Flashes of the Future - Die

Kunst der 89er oder Die Macht der

Ohnmächtigen” -19.08.

ALBSTADT

Kunstmuseum

- „Im Felsenmeer der Schwäbischen

Alb” -16.09.

- „Katharina Krenkel - Faden,

Stein, Papier” -16.09.

AMSTERDAM

Foam Fotografiemuseum

- „Samuel Gratacap - Les Invisbles”

-09.09.

- „Thomas Albdorf - Recommended:

Olympus Fellowship” -09.09.

Kahmann Gallery

- „Renato D’Agostin - Metropolis”

-15.09.

Moco Museum

- „Iranian Street Artists Icy

and Sot - A Moment Of Clarity”

-15.01.19

ANTWERPEN

MAS - Museum aan de Stroom

- „Michaelina - Eine außergewöhnliche

Künstlerin” -02.09.

AUGSBURG

Galerie Noah

- „A. R. Penck” -09.09.

- „SEO - Der Endlose Horizont”

-15.07.


KUNST KULTUR JOKER 15

BADEN-BADEN

Museum LA8

- „James Turrell - The Substance

of Light“ -28.10.

Staatliche Kunsthalle

- „Alina Szapocznikow - Menschliche

Landschaften“ 21.07.-07.10.

BADENWEILER

Kurhaus

- „Stanislawski-Projekt - Ein

neues Theater braucht das Land”

21.07.-02.09.

BARCELONA

Museu Nacional d‘Art de Catalunya

- „Gala Salvador Dalí” 05.07.-14.10.

BERLIN

FinArts

- „7:1 Begenung Brasilien

Deutschland” -12.09.

Galerie Brockstedt

- „Paul Joostens: Absurde Realität

- Damals wie heute” -28.07.

Gropius Bau

- „Aba Mendieta - Covered in Time

and History“ -22.07.

- „Philippe Parreno” -05.08.

- „Welt ohne Außen - Immersive

Räume seit den 60er Jahren”

-05.08.

Museum für Kommunikation

- „Oh Yeah! - Popmusik in Deutschland“

-16.09.

Schwules Museum

- „Lesbisches Sehen - Lesbian

Visions“ -20.08.

- „Queer Classics - Moica Treuts

Blick auf die sexuelle Avantgarde”

-12.07.

BERN

Alpines Museum der Schweiz

- „Baustelle Fortschritt - Emil

Zbinden und der Staumauerbau

Grimsel-Oberaar” -19.08.

- „Schöne Berge - Eine Ansichtssache”

-06.01.19

Kunstmuseum

- „Bestandsaufnahme Gurlitt Teil

2 - Der NS-Kunstraub und die

Folgen” -15.07.

- „Martha Stettler - Eine Impressionistin

zwischen Bern und

Paris” -29.07.

- „Etel Adnan” -07.10.

BERNAU

Hans-Thoma-Kunstmuseum

- „Babberger und die Höll“ -29.07.

BIETIGHEIM-BISSINGEN

Städtische Galerie

- „Im Bann der Nordsee - Die Norddeutsche

Landschaft seit 1900”

-08.07.

BONN

LVR-LandesMuseum Bonn

- „Masoud Sadedin - Preisträger

Rheinischer Kunstpreis des

Rhein-Sieg-Kreises” -30.09.

BREGENZ

Kunsthaus

- „Alicia Frankovich” -15.07.

- „David Clearbout” 14.07.-07.10.

Kornmarktplatz

- „Die Welt steht Kopf - Camera

Obscura am Kornmarkt”

-08.10.

Voralbergmuseum

- „Wacker im Krieg - Erfahrungen

eines Künstlers” -17.01.19

BREISACH

Kunstraum Radbrunnen

- „Joseph Kieffer - Objekte und

Projekte” -22.07.

Museum für Stadtgeschichte

- „Ausstellung zur Geschichte der

Stadt Breisach am Rhein” b.a.w.

BRUCHSAL

Schloss Bruchsal

- „Angerichtet & aufgebrezelt

- Für Sie ein optisches Menü“

-29.07.

- „Photo.Raum.Kunst - Vier

Elemente: Archäologie der Zukunft”

-02.09.

BRÜSSEL

Atomium

- „Magritte - Retrospektive” -30.09.

BOTTROP

Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

- „Bernd und Hilla Becher - Bergwerke“

-16.09.

COLMAR

Musée Unterlinden

- „Corpus Baselitz“ -29.10.

DENZLINGEN

Galerie im Rathaus

- „Johanna Helbig-Felix - Airscape,

Landscape“ -08.07.

DONAUESCHINGEN

Museum Art.Plus

- „Dorothy Fratt: Colorful - Farbenfroh“

-20.01.19

- „Ulrich Möckel“ -14.10.

DRESDEN

Deutsches Hygienemuseum

- „Rassismus - Die Erfindung von

Menschenrassen” -06.01.19

DÜREN

Leopold Hoesch Museum & Papiermuseum

- „Manuel Graf - Mixed Use“ -09.09.

DÜSSELDORF

Museum Kunstpalast

- „Bilder ohne Schatten - Werke

aus der Sammlung Kemp” -15.07.

- „Black & White - Von Dürer bis

Eliasson” -15.07.

- „Giovanni Battista Beinaschi”

-07.10.

- „Spot On: 1937 - Die Aktion

‘Entartete Kunst’ in Düsseldorf”

-Sommer 2018

DUDELANGE (LU)

CNA Centre national de l‘audioviduel

- „Michel Medinger’s photographic

universes” -16.12.

DURBACH

77770 Sammlung Hurrle/ Museum

für Aktuelle Kunst

- „Giodo Kucznierz - Voré”

19.07.-25.11.

- „Profile in der Kunst am Oberrhein

- Jürgen Brodwolf” -08.07.

- „Das Lied der Dinge - Stillleben

im Wandel der Kunst” -04.10.

EBRINGEN

Rathaus

- „Jörg Hilfinger - Wasser, Nebel,

Licht“ -27.07.

Winzerhof

- „Fabian Forban” -18.07.

EMMENDINGEN

Galerie im Tor

- „Robert Schad: Linear -

Handzeichnungen” -05.08.

ENGSTINGEN-HAID

Militärhistorisches Museum

- „Der erste Weltkrieg - Abschiede

und Grenzerfahrungen” -30.10.

FRANKFURT AM MAIN

Caricatura Museum

- „Otto - Die Ausstellung” -02.09.

DZ Bank Kunstsammlung

- „Die Zahl als Chiffre in der

Kunst“ -20.10.

Museum für Moderne Kunst

„Deutsche Börse Photography

Foundation Prize 2018” (MMK 3)

-09.09

- „Image Profile - Aspekte des

Dokumentarischen in der fotografischen

Sammlung des MMK”

(MMK 2) -15.07.

- „Primary Structures - Meisterwerke

der Minimal Art” (MMK 2)

-13.08.

- „RAY 2018: Extreme, Nomads

- Cao Fei, Richard Mosse, Paulo

Nazareth” -09.09.

- „Soziale Fassaden - Dialog der

Sammlungen des MMK und der

Deka Bank” (MMK 1) -09.09.

GENGENBACH

Museum Haus Löwenberg

- „Infantes - Iwajla Klinke” -04.11.

HAMBURG

Deichtorhallen

- „Astrid Klein” (Sammlung Falckenberg)

-02.09.

Haus der Photographie

- „7. Triennale der Photographie” -07.10.

Museum für Kunst und Gewerbe

- „7. Triennale der Photographie -

Delete” -07.10.

HANNOVER

Sprengel Museum

- „Kleine Geschichte(n) der Fotografie

#1” -02.09.

HARTHEIM

Galerie für handwerkliche Kunst

- „Hartheimer Kunstausstellung -

Leben in der Stadt” -01.10.

HEIDELBERG

Sammlung Prinzhorn

- „Unruhe und Architektur” -26.08.

HÜFINGEN

Stadtmuseum Hüfingen

- „Alexandra Centmayer & Rolf

Behringer - sunWorks” -19.08.

- „Florian Schwarz - Deep Dark,

Pale Blue” -19.08.

INNSBRUCK

Schloss Ambras

- „Kunst & Macht - Drei Frauen aus

dem Hause Habsburg” -07.10.

KANDERN

Galerie Robert Keller

- „Max Laeuger - Frauen und

Landschaften” -09.09.

KARLSRUHE

Bad. Landesmuseum/ Schloss

- „Island Hopping” -30.12.

- „Revolution! - Für Anfänger*innen”

-11.11.

- „Zweck fremd?! - Den Dingen

auf der Spur” -05.08.

Museum beim Markt

- „Südwestdeutscher Keramikpreis”

-06.01.19

Naturkundemuseum Karlsruhe

- „Flusspferde am Oberrhein - Wie

war die Eiszeit wirklich?” -27.01.19

Staatliche Kunsthalle

- „Anatomie- und Antikenstudium

- Philipp Jakob Becker als

Zeichner -05.08.

- „Farbe querfeldein (Junge Kunsthalle)

-21.10.

- „Sean Scully - Vita Doplex -26.08.

Städtische Galerie

- „Hanna-Nagel-Preis 2018: Nina

Laaf - Tiptoe” -08.07.

- „Umgehängt 2018 - Facetten der

Malerei 1960-2010” - Frühjahr 2019

ZKM

- „Dia-Logos - Ramon Llull und

die Kunst des Kombinierens” -05.08.

- „Dieter Hacker: Alle Macht den

Amateuren - 1971-1984” -16.09.

- „Open Codes - Leben in digitalen

Welten” -05.08.

KASSEL

Caricatura Galerie für Komische Kunst

- „Die 68er in Cartoons” -12.08.

KIEL

Kunsthalle zu Kiel

- „Alicja Kwade - Ambo” -16.09.

- „Globalocal - Sammlungspräsentation

mit Gästen” -13.01.19

KIRCHZARTEN

Kunstverein

- „Werner Berges - In Memoriam”

08.07.-05.08.

LAHR

Innenstadt

- „Jörg Bach - Neuland” -16.09.

LÖRRACH

Dreiländermuseum

- „Schweizerreise - Johann Peter

Hebel unterwegs als Aufklärer”

-02.09.

- „Zeitenwende 1918/19”

-03.02.19

LONDON

Tate Gallery of Modern Art

- „All Too Human - Bacon, Freud

and a Century of Painting Life“

-27.08.

- „Joan Jonas“ -05.08.

- „The EY Exhibition: Picasso 1932

- Love, Fame, Tragedy“ -09.09.

LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

Wilhelm-Hack-Museum

- „Ingo Mittelstaedt - Courtesy” -22.07.

- „Kabinettstücke - Nachtschwärmer”

-08.07.

- „Thomas Scheibitz - Masterplan\

Kino” -12.08.

- „Zoom #6:

Max Ernst - Vegetationen” -08.07.

MANNHEIM

Kunsthalle Mannheim

- „Jeff Wall - Appearance” -09.09.

Reiss-Engelhorn-Museen

- „Ägypten - Land der Unsterblichkeit”

(Museum Weltkulturen, D5)

Dauer, geschlossen bis 31.08.

- „Einfach tierisch! - Spaß mit

Dino, Panda & Co.” (Museum Weltkulturen,

D5) -10.03.19

- „Haubitz + Zoche: Postkoloniale

Erleuchtung - Kirchen u. Kinos in

Süditalien” (Zephyr) -26.08.

- „Vom Pulverdampf und Schlachtidyll

- Weißes Gold aus der Frankethaler

Manufaktur” (Museum

Zeughaus C5) geschlossen bis 31.08.

-02.12.

MARBACH

Deutsches Literaturarchiv

- „German Fever - Beckett in

Deutschland” -29.07.

MARKDORF

Stadtgalerie

- „Herbert Maier - Komplementär” -31.08.

MERZHAUSEN

Forum, Schaufenstergalerie

- „Carola Faller-Barris - Anatomie

des Unbewussten” -31.08.

METZ (F)

Centre Pompidou Metz

- „Couples Modernes” -20.08.

- „Das Abenteuer Farbe” -22.07.

- „Moderne Paare” -20.08.

MISTELBACH

Nitsch Museum

- „Hermann Nitsch - Leben und

Werk” -05.05.19

MÜNCHEN

Haus der Kunst

- „Blind Faith - Zeitgenössische

Kunst zwischen Intuition und

Reflexion” -19.08.

- „Sarah Sze - Centrifuge” -12.08.

- „Vivian Sundaram - Dijunctures”

-07.10.

Museum Brandhorst

- „Cy Wombly - In the Studio“ -26.08.

Museum Villa Stuck

- „José Antonio Suárez Londono” -16.09.

NEUENBÜRG

Schloss Neuenbürg

- „Faszination Drachen”

-11.11.

OFFENBURG

Städtische Galerie

- „Carolin Jörg - Zeichnung”

-07.10.

OOSTENDE (B)

Mu.zee

- „Flouquet, L. Kassák und J. Léonard

- Die Architektur der Bilder

während der Zwischenkriegszeit”

-04.11.

PARIS

Fondation Cartier pour l’Art contemporain

- „Junya Ishigami - Freeing Architecture”

-09.09.

Halle Saint Pierre

- „Jean-Pierre Jeunet & Marc

Caro” -31.07.

Mémorial de la Shoa

- „August Sander - Verfolgt /

Verfolger: Menschen des 20. Jahrhunderts”

-15.11.

Musée d’art moderne de la Ville de

Paris

- „Zao Wou-Ki - L’espace est

silence” -06.01.19

Musée national Picasso

- „Guernica” -29.07.

Templon

- „Jan Fabre” -21.07.

RHEINFELDEN

Haus Salmegg

- „Fritz und Arnold Schneider -

Wie die Kunst nach Rheinfelden

kam” -26.08.

SPEYER

Historisches Museum der Pfalz

- „Das Sams und die Helden der

Kinderbücher” -06.01.19

ST. GALLEN

Kunstmuseum

- „Caro Niederer - Good Life Ceramics”

-26.08.

- „Maria Lassnig - Be-Ziehungen”

-26.08.

- „Olaf Nicolai” 07.07.-11.11.

- „Roman Signer - Spuren” -12.08.

ST. PETER-ORDING

Strandkorbhalle

- „Life Is A Beach - Künstlerische

Vielfalt an der Nordseeküste”

-09.09.

STAUFEN

Haus der Modernen Kunst

- „Expressiv - Figurativ” -08.07.

Keramikmuseum

- „Magische Kristalle” -30.11.

- „Mathies Schwarze - Ästhetik in

der Gefäßkeramik” 13.07.-19.08.

STUTTGART

Galerie Schlichtenmaier

- „Winfred Gaul zum 90. Geburtstag”

-14.07.

Galerie Merkle

- „Karin Brosa - Good Luck” -21.07.

Kunstmuseum

- „Frischzelle_24: Ann-Kathrin

Müller” -07.10.

- „Mixed Realities - Virtuelle und

reale Welten in der Kunst” -26.08.

- „Tino Sehgal” -29.07.

Kunststiftung Baden-Württemberg

- „Wenzel Stählin - Plus Ultra” -15.09.

Museum der Alltagskultur

- „Mein Name ist Hase - Redewendungen

auf der Spur” -09.09.

Schacher

- „Jürgen Palmer - Spiegelbilder”

-21.07.

TRIER

Stadtmuseum & Rheinisches Landesmuseum

Trier

- „Karl Marx 1918-1883 - Leben.

Werk. Zeit“ -21.10.

Tuchfabrik

- „Geldrausch - Das Kapital ruft

zum MoneyFest“ -05.08.

TÜBINGEN

Kunsthalle Tübingen

- „Almost Alive - Hyperrealistische

Skulptur in der Kunst” 21.07.-21.10.

WALDKIRCH

GeorgScholzHaus

- „Cath Brophy - Reconfigured”

-15.07.

WEIL AM RHEIN

Städtisches Museum am Lindenplatz

- „Haholtingas‘ Erben - 1250 Jahre

Haltingen” -22.07.

Vitra Design Museum

- „Bas Princen - Image and Architecture”

-05.08.

Vitra Design Museum

- „Night Fever - Design und Clubkultur

1960-heute” -09.09.

- „Ron Arad - Yes to the Uncommon”

-14.10.

ULM

Galerie am Saumarkt

- „Erich Hauser & Jürgen Knubben”

-04.08.

Kunsthalle Weishaupt

- „Warum Kunst?” -12.08.

VADUZ (LI)

Liechtensteinisches Landesmuseum

- „Eleganz und Genießen - Alltagsleben,

Weisheiten und Kunst

in der chinesischen Kultur” -21.10.

WIEN

21er Haus

- „Günter Brus - Ich bewege mich”

-12.08.

Belvedere

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” -12.08.

- „Klimt ist nicht das Ende - Aufbruch

in Mitteleuropa” -26.08.

Crone

- „From The Outside to the Inside”

-16.09.

Jüdisches Museum

- „Arnstein, Todesco, Zuckerkandl

- Gastgeberinnen und ihre Salons

zwischen Kunst und Politik” -30.09.

Kunsthaus Wien

- „Visions of Nature” -13.01.19.

Kunsthistorisches Museum Wien

- „Stairway to Klimt” -02.09.

Leopold Museum

- „Egon Schiele - Die Jubiläumsshow”

-04.11.

- „Machen Sie mich schön, Madame

d‘Ora - Die Fotografin d‘Ora 1907-

1957” 13.07.-29.10.

WOLFSBURG

Kunstmuseum Wolfsburg

- „Facing India” -07.10.

ZELL AM HARMERSBACH

Arthus Galerie

- „Raphael Rack - Malerische

Farblandschaften“ -20.09.

Museum Villa Haiss

- „Zhang Jie & He Jinwei - The

Sublimity of Wild Grass” -20.09.

ZÜRICH

Hauptbahnhof

- „Ernesto Neto - GaiaMotherTree”

-29.07.

Kunsthaus

- „Fashion Drive - Extreme Mode

in der Kunst” -15.07.

- „Magritte, Dietrich, Vallotton -

Visionäre Sachlichkeit” -08.07.

Migros Museum für Gegenwartskunst

- „Imi Knobel & Till Velten”

-02.09.

- „Teresa Burga - Aleatory Structures”

-12.08.

Museum Haus Konstruktiv

- „Till Velten - Wenn die kognitive

Ordnung zerbricht” -02.09.


16 KULTUR JOKER KULTOUR

Musikalische Kostbarkeiten auf

des Schwarzwalds Höhen

Bezirkskantor Johannes Götz verantwortet anspruchsvolles Musikprogramm in St. Peter

Wenn in der prunkvollen Barockkirche

in St. Peter einfach

mal Tango angesagt ist, weil

die „Misa Buenos Aires“ des

argentinischen Komponisten

Martin Palmeri mit Bandoneonklängen

die ehrwürdigen

Gewölbe erfüllt, wenn

internationale Jazz-Größen

wie Markus Stockhausen und

Jasper van`t Hof meditativ

improvisieren oder die der

Welt bekannteste Cellistin Sol

Gabetta die Kirche auf dem

Wald mit den von ihr sonst

gewohnten Konzerttempeln

vertauscht, dann hat mit Sicherheit

Johannes Götz seine

Hand mit im Spiel.

Seit 1992 bestallt ihn die

katholische Kirche mit dem

Amt eines Bezirkskantors für

die Dekanate Neustadt und

Waldshut und seither sorgt der

rührige Vollblutkünstler alljährlich

für ein musikalisches

Jahresprogramm in der kleinen

Schwarzwaldgemeinde,

das bundesweit keinerlei Konkurrenz

zu fürchten braucht.

Seine musikalische Ausbildung

als Organist absolvierte

er seinerzeit an der Musikhochschule

Freiburg und am

königlichen Konservatorium

in Brüssel. Eigene Konzertreisen

als Orgelsolist führten

ihn neben vielen Auftritten in

Deutschland nach Spanien,

Frankreich, Italien England,

Rumänien, Tschechien, Russland

und die Schweiz mit

Schwerpunktprogrammen

zum Orgelwerk Johann Sebastian

Bachs, zur Musik der

Deutschen Romantik, aber

auch mit eigenen Improvisationen.

Seiner Funktion als

inhaltlich verantwortlicher

Veranstalter, Organisator und

in vielfacher Weise künstlerischer

Mitwirkender beim

umfangreichen Jahresprogramm

in St. Peter ist geschuldet,

dass diese Konzertreisen

im Laufe der Jahre etwas weniger

geworden sind.

Zum Programm selbst: Da

ist zunächst die seit Jahrzehnten

etablierte Reihe „Internationale

Orgelkonzerte“.

Die renommiertesten Organisten

der großen Kathedralen

oder der bedeutendsten Orgelfestivals

aus aller Welt geben

sich in St. Peter gerne für

ein Gastspiel die Klinke in

die Hand und dies mit guten

Gründen. Die im Jahr 2014

grundrenovierte Hauptorgel

der Firma Klais und die 2015

neu installierte Chororgel der Firma Rieger, vereint mit der

glasklaren, überwältigenden

Akustik der Barockkirche,

bieten den hochkarätigen

Virtuosen ideale Voraussetzungen,

ihr Können adäquat

zu präsentieren und beides

veranlasst die auftretenden

Künstler immer wieder zu enthusiasmierten

Lobeshymnen.

In diesem Jahr ist im Juli der

weltweit gefeierte Organist

Raúl Prieto Ramírez aus Barcelona

und im August zum

wiederholten Male der mit

Preisen überschüttete Organist

Stephen Tharp aus Amerika

zu Gast. Johannes Götz selbst

lässt ebenfalls im Juli, vereint

mit dem Trio Urban Nomades,

die Kirchenorgeln mit jazzigen

afrikanischen Rhythmen und

Grooves zusammentreffen,

gespielt auf traditionellen

Johannes Götz beim konzentrierten Üben am Flügel im Fürstensaal des

Geistlichen Zentrums in St. Peter

afrikanischen Naturinstrumenten,

wobei eine völlig neue

Klangwelt entstehen soll, denn

das Zusammenspiel bezieht

Werke von Bach, Mahler und

Phillipp Glass mit ein.

„Mit Bach durch die Regio“

Ebenfalls seit mehr als zwanzig

Jahren hat sich die Reihe

„mit Bach durch die Regio“ einen

festen Platz im regionalen

Musikleben des Kreises Breisgau

Hochschwarzwald erobert.

Als ökumenisches Projekt

konzipiert Johannes Götz

zusammen mit seiner Kollegin

Karin Karle aus dem Dekanat

Münstertal und Bezirkskantorin

Hae-Kyung Jung von der

evangelischen Christuskirche

in Freiburg Programme. die

das Werk des großen Komponisten

an verschiedenen

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Orten der Region mit einer

Auswahl von auf die jeweils

vorhandenen Orgeln zugeschnittenen

Titeln vorstellen.

Jüngst beschäftigte sich dieses

Kirchenmusik-Trio selbst

in St. Peter bravourös mit

Bachs noch heute voller Rätsel

steckenden „Kunst der Fuge“.

Da Bach offengelassen hat, für

welche Instrumente sein Werk

voll mathematischer Musikalität

komponiert ist, wählten die

drei neben den beiden Orgeln

der Kirche auch zwei eigens

im Chorraum aufgestellte

Flügel für ihre Auseinandersetzung

mit diesem hochkomplexen

Stück Musikgeschichte.

Damit nicht genug, denn

die Lust am Experimentieren

erstreckt sich noch auf weitere

Einzelkonzerte. So bot

Johannes Götz an der Orgel

zusammen mit Teodoro Anzelotti,

dem laut Süddutscher

Zeitung „momentan wohl bedeutendsten

Interpreten moderner

Akkordeonmusik“, ein

beeindruckendes Duo-Konzert

an Ostern unter anderem mit

einer grandiosen Interpretation

einer Komposition von

György Ligeti. Das diesjährige

Neujahrskonzert plant der

Bezirkskantor wieder mit dem

Solo-Trompeter des SWR- Sinfonieorchesters

Johannes Sondermann

und neben barocken

Orgel- und Trompetenklängen

warten die „due Giovanni“ sicherlich

mit manch spektakulärer

Überraschung auf.

Die Kreuzwege der Gegenwart

Götz scheut sich auch keineswegs

vor der Auseinandersetzung

mit elementaren

Gegenwartsfragen wie der

nach Krieg und Frieden. Kurz

vor der diesjährigen Karwoche

führte er in der Barockkirche

die Kreuzweg-Komposition

„Via Crucis“ von Franz Liszt

in einer Verbindung mit den er


KULTOUR KULTUR JOKER 17

schütternden Bildern des

Leipziger Kriegsfotografen

Sylvio Hoffmann über das

Leiden der Zivilbevölkerung

in den Kriegsgebieten in Syrien

auf. Die Bilder wurden

im Chorraum der Kirche auf

eine große Leinwand projiziert.

Er konfrontierte so alle

traditionellen liturgischen

Kreuzwegstationen der katholischen

Kirche mit heutigen,

die Zivilbevölkerung

treffenden Kriegsgräueln und

lenkte unmissverständlich den

Fokus auf die Kreuzwege der

Gegenwart.

Außerhalb der großen Barockkirche

nutzt der umtriebige

Veranstalter auch weitere

Räume des Geistlichen

Zentrums in St. Märgen in

den ehemaligen Klosteranlagen.

Im dortigen Fürstensaal

sind in unregelmäßiger Folge

in der Reihe „Concert Spirituel“

ausgewählte Ensembles zu

Gast, die in kammerkonzertantem

Rahmen extraordinäre

Werke zu Gehör bringen. So

etwa Beethovens „Kreutzersonate“,

gespielt von Anikó

Katharina Szatmáry (Violine)

und Ulrike Höfer (Klavier).

Die „Memorials“

Rezitation verbunden mit

überwiegend improvisatorischer

Musik werden in den

„Memorials“ im Ambiente der

prächtigen Rokoko-Bibliothek

mit einem zwinkernden Auge

schillernden Persönlichkeiten

gewidmet. War es im letzten

Jahr Johann Peter Hebel, wurde

jetzt im Juni der Pfarrer,

Volksschriftsteller und Absolvent

des Priesterseminars St.

Peter Heinrich Hansjakob in

seiner ganzen Widersprüchlichkeit

vorgestellt.

Zu den bezirkskantoralen

Wirkungsstätten zählt auch

die Wallfahrtskirche auf dem

Lindenberg im Außenbereich

von St. Peter mit ihrem atemberaubenden

Blick ins Dreisamtal.

Auch dort wird unter

Götzens Ägide konzertiert, in

diesem Jahr mit der Gestaltung

einer Salzburger Weihnacht

am 30. Dezember mit

gehobener Volksmusik mit

Sopran-Solo-Gesang zu Harfe

und Orgel aus dem alpenländischen

Kulturkreis.

Die Doppeltürme der Barockkirche in St. Peter wachen auch über das künstlerische Schaffen des Bezirkskantors

Kirchlicher Alltag

Ebenso ernst wie seine

künstlerischen und inszenatorischen

Aktivitäten nimmt Johannes

Götz seine kirchlichen

Alltagsaufgaben. Zu seinen

permanenten Amtspflichten

zählen die kirchmusikalische

Ausbildung (C-Kurs für nebenberufliche

Kirchenmusiker)

in den beiden Dekanatsbereichen

Neustadt und

Waldshut, Orgelunterricht,

die Leitung von Kirchen- und

anderen Chören sowie die Zusammenstellung

und Leitung

von speziellen Ensembles für

Einzelaufführungen oder festliche

Messen und nicht zuletzt

die Orgelbegleitung von Gottesdiensten

in verschiedenen

Gemeinden. Diese Aufgaben

erfüllt er mit lebendigem Glauben

und kreativer Erregtheit:

„Kirche braucht neue Impulse.

Ich verstehe mich als Kulturarbeiter,

der verschiedenste

musikalische Einflüsse ohne

Berührungsängste aufgreifen

und kreativ zusammenbringen

möchte“, meint er im Gespräch

relativ bescheiden. Bohrt man

etwas weiter, stößt man bei ihm

allerdings auf weit tiefere Beweggründe.

„Musik ist die universalste

Sprache. Sie übermittelt

eine Botschaft, die Worte

übersteigt. Musik spricht zum

Herzen. Sie bildet die Vielstimmigkeit

des Lebens ab. Sie baut

geistige Räume auf, ist spirituell“

so sein Credo. Diese Spiritualität

ziele auf einen Geist,

der unser kleines Ego in etwas

Größeres, Umfassenderes führen

wolle. Deshalb sei auch

das Experiment geboten. Dies

gelte nicht nur für den Musiker

selbst, auch der Rezipient sollte

sich nicht mit seichter Dauerberieselung

zufrieden geben.

In einem festgefahrenen Hör-

Horizont gefangen zu bleiben,

zeuge von Selbst-Befangenheit,

nicht von geistiger Offenheit.

Bei all dem ist für ihn ein

stets hoher Qualitätsanspruch

konstituierend. „Vom Gipfel

des Mont Blanc aus sieht man

das Leben mit anderen Augen“

scherzt er und deshalb bemühe

er sich nach Kräften um Außergewöhnliches,

um sich selbst

und andere immer wieder über

die schleichende Alltagsroutine

zu erheben. Diese Haltung,

vernimmt man sie, weckt Assoziationen

zu Begriffen wie

Gärhefe oder Sauerteig und

kaum gedacht, bestätigt Götz

diese Gedankenkette mit einem

seiner Lieblingszitate von Tankred

Dorst: „Wir sind nicht die

Ärzte, wir sind der Schmerz“.

Obwohl die Veranstaltungen

rund um die Barockkirche in

St. Peter in der Regel gut besucht

bis ausverkauft sind,

scheint der Kleinod-Charakter

dieser vielfältigen Programmatik

jenseits von jeglichen

kulturkommerziellen Ambitionen

in seiner Bedeutung noch

zu wenig ins Bewusstsein der

Öffentlichkeit gelangt zu sein.

Ein Blick in das nicht nur etwas

andere Jahresprogramm

des Bezirkskantorats lohnt sich

folglich allemal.

Weitere Infos: www.barockkirche-st-peter.de/kantorat.

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18 KULTUR JOKER THEATER

900-jährige Dorfgeschichte leibhaftig auf der Bühne

Theaterspektakel mit über 100 Mitwirkenden, Pferden und Kutschen in St. Märgen

Im Jahre 1118 gründete der

Geistliche Dompropst zu Straßburg

Bruno von Haigerloch-

Wiesneck das Kloster der Augustiner-Chorherren

aus Toul an

der Mosel mit Namen Maria-Zell

(latinisiert „Cella Sanctae Mariae)

auf den Höhen des Silva Nigra.

Damit begann die Geschichte

des heutigen Sankt Märgen.

Ihren 900-sten Geburtstag feiern

die St. Märgener das ganze Jahr

über mit einer Fülle von unterschiedlichsten

Veranstaltungen

und Festen. Das Programm umfasst

Vorträge über historische

Themen weltlicher und geistlicher

Art, kulturelle Events, einen

neuangelegten historischen

Skulpturenweg vom Dorfkern

zum Thurner, eine aufwendige

Sonderausstellung im Klostermuseum

und kulminiert im

großen Theater-Festspiel in der

Multi-Funktions-Weißtannenhalle

beim Sportgelände. In zwei

Aufführungen am 27. und 28.

Juli präsentieren über 100 Laiendarsteller

aus dem Dorf in neun

Bildern streiflichtartig alles, was

ihre Heimatgeschichte an bedeutungsvollen,

glorreichen aber

auch tragischen Momenten zu

bieten hat.

Schon bei der Gründung der

Cella Sanctae Mariae gab es

Ärger mit dem einst von dem

Zähringer Adelsgeschlecht eingesetzten

Hauskloster St. Peter

und dessen Abt Eppo. Bischof

Ulrich von Konstanz musste anreisen

und neben der Überbringung

der päpstlichen Gründungsbulle

auch den Grenzstreit der

beiden Ansiedlungen schlichten.

Stilecht ziehen die Darsteller der

Obrigkeiten mit Pferd und historischen

Wagen und Kutschen in

die mit einem Sandboden ausgestattete

Weißtannenhalle ein. Für

die St. Märgerner ein Leichtes,

denn hier ist die offizielle Zuchtstation

der Rasse der Schwarzwälder

Füchse stationiert und

der rührige Reit- und Fahrverein

verfügt über die nötige Expertise.

Im weiteren Verlauf der Klostergeschichte

intrigieren die Grafen

und Ritter von Wiesneck mit

kriminellen Methoden das Kloster.

Es kommt zu Mord und Totschlag

und 1462 ziehen sich die

Chorherren nach Freiburg zurück

und das Kloster wird an Freiburg

verkauft. Parallel dazu wütet in

ganz Europa die Pest und fordert

Hunderttausende Opfer. Sie gilt,

heftig propagiert von der Kirche,

als Strafe Gottes für sündiges Leben.

Die Folge: Hexenprozesse,

Folter und Qualen. Auch in St.

Märgen. Die Bauern ächzen unter

Fron und Zehntabgaben, verstärkt

durch Missernten durch

Lieber gleich zum FACHMANN

…denn beim Fachmann wird‘s auf

Dauer günstiger!

Naturkatastrophen und daraus

resultierenden Hungersnöten.

Diese düstere Zeit gewinnt Gestalt

in Form eines Totentanzes

als Schattenspiel. Es sollte im

Nachgang zum großen Bauernkrieg

1525 noch bis zu Anfang

des 17. Jahrhunderts dauern, bis

sich auch in St. Märgen der Widerstand

gegen Adel und Kirche

regte. Erfolgreich? Die Antwort

wird anhand überlieferter Szenen

auf der Bühne gegeben.

Im 18. Jahrhundert feiert man

in St. Märgen den Wiedereinzug

der Mönche und mit ihnen die

Rückkehr des Marien-Gnadenbildes,

das als einziges Interieur

die stattgefundenen Klosterbrände

überdauert hat und noch

heute in der Pfarrkirche steht.

Die überlieferte Festpredigt hält

-in diesem Fall als Schauspieler

- Pfarrer Klemens Armbruster.

Das nächste Bild beleuchtet

eine Blüteperiode des Schwarzwalddorfes.

Der Glasträgerjakob,

die Brüder Kreuz und der

Hackbrettlerlenz läuteten vor

350 Jahren die Geburtsstunde der

Uhrenmacherei ein. Der Handel

mit den gefertigten Uhren weitete

sich aus, immer mehr Träger

schulterten die „Krätze“ genannte

Rückentrage und die Schwarzwalduhren

fanden so ihren Weg

in viele Länder bis an den Bosporus

und nach Übersee.

Im Jahr 1848 drangen die demokratisch-

revolutionären Ideen

von Friedrich Hecker und Gustav

Struve auch nach St. Märgen

und einige Bauern und Knechte

reihten sich bei den Aufständen

in Baden ein. In der Familie des

Glasträgerhofbauern und Bürgermeisters

Pillipp Staiert kam

es zwischen Vater und Sohn Augustin

zu dramatischen Szenen,

da sie den unterschiedlichen Lagern

angehörten.

Endgültig sinnfällig wird es in

der Halle, wenn zur Dokumentation

des technischen Fortschritts

die ersten Fahrräder, Bulldogs

und Oldtimer leibhaftig unter

Knattern und Spotzen die Halle

entern und ins 20. Jahrhundert

führen.

All dies war von Josef Saier,

dem Spiritus Rector und unermüdlichem

Organisator dieses

Erste Stellproben in der

Weißtannenhalle (oben).

Solche Gefährte werden

von Pferden durch die

Halle gezogen (Mitte).

Josef Saier zieht den

Wagen mit Chorherren

(unten)

Spektakels zu erfahren. „Alle

Beteiligten sind mit Feuereifer

bei der Sache, die Proben

sind angelaufen, Kostüme und

Requisiten werden zusammen

getragen und die aufwendigen

technischen Voraussetzungen geschaffen“,

freut er sich. Gemeint

sind damit die örtlichen Vereine,

die Trachtenkapelle, die Trachtentanzgruppe,

Kirchenchor und

Männergesangverein, der Reitund

Fahrverein und viele weitere

Helferinnen und Helfer, alle in

ehrenamtlichem Engagement. So

entsteht das Jubiläumsfestspiel

als großes Gemeinschaftswerk

der Menschen in St. Märgen.

Aufführungen: Fr 27. und Sa 28.

Juli, 20 Uhr/ Einlass 19 Uhr.

Eintritt: VVK 17 €-, AK 18

€, Jugendliche bis 16 Jahre

VVK+AK 8 €.

Behinderte mit einer Begleitperson:

VVK 8,50 €, AK 9 €.

Barrierefreier Zugang.

VVK Reservix oder Touristinfos

im Hochschwarzwald.


Das besondere Bier

aus dem Schwarzwald.

Blick vom Belchen in Richtung Neuenweg

RZ_Anz_Kulturjoker_Image_1_230x320.indd 1 08.06.18 14:15


20 KULTUR JOKER FREIZEIT

Kulturwochenende der Kulturstadt

Das „Planète Brisach“ bietet Musik aller Coleur vor historischer Kulisse

Neuf-Brisach ist Weltkulturerbe

und bekommt sein eigenes

Kulturfestival, das „Planète

Brisach“. Für die „neue“ Kulturstadt

am Oberrhein bedeutet das

ein pralles Programm, bei dem

Kulturinteressierte voll auf ihre

Kosten kommen können. Vom

13. bis 15. Juli findet auf den von

Vauban gebauten, verwinkelten

Befestigungsanlagen Außergewöhnliches

statt. Kein typisches

Festivalgedränge nämlich, sondern

entspanntes Wandeln und

Entdecken für alle, die Interesse

an lebendiger Kunst und Kultur

haben. Ganz unverhofft erwarten

ZuschauerInnen hinter jeder

Ecke neue Musikgruppen und

viele Entdeckungen.

Über 20 Musikgruppen aus

Exil 46 spielen auf dem Kulturfestival

Foto: Martin Ziaja

Frankreich, der Schweiz

und Deutschland sind

bereits dabei. Darunter

die Nutty Boys, Exil 46,

Tube7, Carole Boyer, The

Oriental Vodoo Experience,

Blues Rain und

Nu Stream Jazz. Am 13.

Juli wird die französische

Band Hopla Guys auftreten

und die Unabhängigkeitsfeier

mit ihren ganz

eigenen Klängen bereichern.

Als Hauptact folgen

am 14. Juli abends Zweierpasch

und Dream Control.

Wer generell nur abends

Zeit hat, den erwarten

die Videoinstallationen

oberrheinischer KünstlerInnen.

Und wer auch

nur am Rande des Festivals unterwegs

ist, entdeckt im Stadtkern

von Neuf-Brisach sowie

in Breisach Ausstellungen und

Workshops von Künstlern und

Musikern, parallel zum Festival,

aber ebenso aufregend gestaltet.

Ein Besuch lohnt sich

also definitiv und hält Vielfältiges

zur Entdeckung bereit.

Veranstalter und Partner des

Festivals sind die Association

Culture au Rhin, die Association

9BrisArt, das Artforum3,

Ville Neuf Brisach, Multicore

Freiburg, die Jazz & Rock

Schulen Freiburg sowie die

Stadt Breisach.

Weitere Infos:

www.planete9brisach.eu

Freiburger Museumsnacht

Dream Control macht den Raum im Kunstverein spürbar

Zeus B. Held, Steve Schroyder

Eine Sommernacht, zahlreiche

Stationen, über 100

Programmpunkte: Die Städtischen

Museen Freiburg laden

am 21. Juli von 18 bis 1

Uhr zur Museumsnacht 2018

ein. Bei Konzerten, Performances,

Aktionen und Themenführungen

gibt es wieder

viel Neues zu entdecken. Kulinarische

Leckereien von indonesisch

bis badisch sorgen

für die Stärkung zwischen

den Kulturgenüssen. Neben

den fünf Städtischen Museen

bieten viele Partner aus der

Stadt spannende Einblicke.

So lassen sich zum Beispiel

die Steinmetze in der Münsterbauhütte

über die Schulter

schauen. Auch im Kunsthaus

Foto: Dream Control

L6, dieses Jahr neu mit dabei,

laden Künstlerinnen zum

Blick hinter die Kulissen ein.

Außerdem mit dabei: das Uniseum,

das Fasnet-Museum, die

Archäologische Sammlung

der Universität Freiburg, das

Planetarium, der Kunstverein

und das Kino im Alten Wiehrebahnhof.

Weitere Infos: freiburg.de/museumsnacht

Klang Licht Kaleidoskop

Dream Control ist ein Projekt

der Musiker Steve Schroyder

(Gründungsmitglied Tangerine

Dream/ Sound-Designer),

Zeus B. Held (Birth Control/

Keyboarder/ Musikproduzent)

und des Obertonsängers Felix

Mönnich (Alien Voices). Zusammen

mit dem Filmemacher

Christoph Böll agieren sie

zwischen Sound und Medienkunst.

Ihre neues Projekt Vertontes

Kapital, das am 21./22.

Juli im Rahmen der Museumsnacht

Freiburg im Kunstverein

zu sehen ist, bringt Konzert

und multimediale Installation

zusammen.

Die Gruppe spielt hier über

fünf Stunden live auf analogen

und digitalen Instrumenten.

Der Projekttitel bezieht sich

dabei auf die permanenten

Datenströme der Kryptowährung

Etherium, deren Transaktionsdaten

den Musikern

in Echtzeit Input in Form von

Rhythmus und Patterns liefert.

Den wissenschaftlichen Background

für dieses multimediale

Konzept leistet Dr. Volker-

H. Winterer, Head of Technology

& Development des Rechenzentrums

der Universität

Freiburg. Für die Performance

sind eigens Algorithmen entwickelt

worden, die die Daten

vor Ort in eine musikalische

Partitur verwandeln.

Für das Konzert wird der

Raum des Kunstvereins mit

vier synchronisierten Beamern

und speziell bearbeiteten

Videos des Regisseurs Christoph

Böll erhellt. Vertontes

Kapital ist nicht bloß ein Konzert

und nicht bloß eine Installation.

Das Konzept versucht,

den Raum spürbar zu machen,

Songs zu illustrieren und auf

verschiedenen Sinnesebenen

zu öffnen. Ein großes Klang-

Licht-Kaleidoskop, das sich

rhythmisch über den Wänden

und dem Publikum ergießt.

Bummeln unter Plantanen

24. Kunsthandwerkermarkt Staufen

Der besondere Kunsthandwerkermarkt

auf dem Schladererplatz

in Staufen ist bekannt für

sein vielfältiges Angebot an

hochwertigen, ausschließlich

handwerklich gefertigten Produkten.

Der Staufener Kunsthandwerkermarkt

präsentiert sich dieses

Jahr zum 24. Mal, am Wochenende

des 14./15. Juli. Samstag von

9-18 Uhr, Sonntag von 11-18 Uhr

bieten insgesamt 68 Stände ihre

kunsthandwerklichen Produkte

auf dem Schladererplatz an.

Von edlem Schmuck und modischen

Accessoires über hochwertige

Objekte aus Holz, Glas

und Metall, ebenso wie handgedrehte

Keramikgeschirre sowie

trendige Textil- und Lederwaren

finden Interessierte wieder ein

breit gefächertes Angebot.

Das gemütliche Ambiente des

Staufener Schladererplatzes mit

seinen schattenspendenden Platanen

lädt zudem zum genüsslichen

Bummeln zwischen den

zahlreichen Verkaufsständen

ein.

Auch in diesem Jahr hat das

Keramikmuseum wieder an

beiden Tagen geöffnet und bietet

Schautöpfern und Kurzführungen

an.

Für das leibliche Wohl gibt

es neben den beliebten Flammkuchen

aus dem Lehmofen von

Erich Briel wieder leckere Bratwürste

vom Biohof Zimmermann

aus Freiamt. Für Kaffee und Kuchen

sorgen die Jugendgruppen

und der Kindergarten der evangelischen

Kirchengemeinde.


FREIZEIT KULTUR JOKER 21

Die Oldtimer-Szene boomt

12. Schauinsland Klassik am 3. und 4. August

Oldtimertreffen auf dem Münsterplatz

Auf die Teilnehmer der Schauinsland

Klassik, die am 3./4. August

bereits zu ihrer 12. Auflage

startet, wartet wieder eine handverlesene

Traumroute durch den

Südschwarzwald. Traditionell

wird am Freitag nach dem Start

am Freiburger Konzerthaus die

frühere Bergrennstrecke am

Schauinsland unter die Räder

genommen. Oben angekommen

geht es steil hinab ins Münstertal,

wieder bergauf nach Neuenweg

und von dort hinab ins große

Wiesental. Auf kleinen Nebenstraßen

geht es dann weiter bis

Zell. Dann ostwärts rund um die

Hohe Möhr, mit fast 1000 Metern

eine der markantesten Erhebungen

der Gegend, bis nach

Hausen.

Vom großen Wiesental fährt

der Rallye Tross über Gresgen

hinab ins kleine Wiestental,

erst nordwärts und dann wieder

Richtung Süden bis Sallneck.

Über Kirchhausen und Steinen

dann die L135 hinab bis Kandern.

Nach einer weiteren großen

Schleife rund um den 1165 Meter

hohen Blauen geht‘s weiter nach

Müllheim. Über Badenweiler

und Sulzburg wird schließlich

wieder das Münstertal erreicht.

Noch einmal wartet der Schauinsland

auf die Teilnehmer, bevor

dann auf dem Freiburger Münsterplatz

der Abend beim Oldtimerhock

gemütlich ausklingt.

Auch am Samstag darf die

historische Schauinsland Rennstrecke

als Auftakt nicht fehlen.

Die neuen Natur Radler aus Waldhaus

Braumeister aus Waldhaus entwickeln eine völlig neue Biermischspezialität

Foto: Tom Bush

Auch das obere Münstertal wird

wieder befahren, bevor es über

das Wiedener Eck hinein in

die Belchen-Region geht. Nach

einem kurzen Abstecher ins

Wiesental bei Schönau führt die

Route ostwärts über Häg-Ehrsberg

hinauf bis Todtmoos und

tief hinein in den Hotzenwald.

Über Ibach und Dachsberg

wird dann das von rötlichen

Grantitfelsen geprägte Albtal

erreicht und von dort geht es ostwärts

bis zur Brauerei Waldhaus

an der B500. Die Strecke führt

weiter Richtung Nöggenschwiel

und von dort nordwärts bis zur

Schwarza-Talsperre. Weiter nach

Norden führt die Navigation über

Grafenhausen nach Rothaus.

Der nächste Streckenabschnitt

führt durch das Steinatal nach

Bonndorf und hinab in die wildromantische

Wutachschlucht.

Weiter über Löffingen nach Titisee-Neustadt

und von dort über

verträumte Sträßchen bis zum

Thurnerpass. Durch den Spirzen

und das Dreisamtal führt die

Route schließlich zurück nach

Freiburg, wo am Karlsplatz die

Ziel flagge geschw u ngen wi rd.

Infos: www.schauinslandklassik.de

K.M.

Dieter Schmid mit Vertriebsleiter und Braumeistern

Die Privatbrauerei Waldhaus

bringt zu Saisonbeginn

gleich zwei neue Radler

auf den Markt, die sich vor

allem durch den kompletten

Verzicht auf künstliche Süßungsmittel

auszeichnen –

das Natur Radler Süss und

das Natur Radler Sauer.

Beide Produkte bestehen

aus einem Bier, das

mit seiner fruchtig-leichten

Malzsüße die perfekte

Grundlage für ein Radler

darstellt. Beim Natur Radler

Süss sorgt eine Zitruslimonade,

beim Natur Radler

Sauer reines Quellwasser

mit einem Schuss fein abgemischter

Zitrussäfte für

den charakteristischen Geschmack

und die naturtrübe

Färbung der neuen Waldhaus-Spezialitäten.

Mit einem Alkoholgehalt

von 2,3 Prozent ist das Natur

Radler Süss ein Biermischgetränk

mit einem 60-prozentigen

Anteil an Zitruslimonade.

Diese besteht aus

Zitronen- und Orangensaft

und wird ausschließlich mit

Zucker gesüßt. Dadurch

erlangt dieses Radler seinen

fruchtig-lieblichen Geschmack.

Eine Bierkreation, die es

so noch nicht gab, ist das

völlig ungesü

ßt e Nat u r

Radler Sauer

mit einem

Alkoholgehalt

von 3,1

Prozent. Die

Besonderheit

ist, dass bei

diesem Radler

nicht einfach

nur Bier mit

Mineralwasser

gemischt

wurde, wie es

der Name vermuten

lässt.

Das neuartige

Radler besteht

aus 60 Prozent

lieblichem Bier

und 40 Prozent

Quellwasser

mit einem Schuss

Zitronen-, Orangen- und

Limettensaft. Diese feine

Abstimmung sorgt für einen

herausragend herben, aber

dennoch zitronig-frischen

Geschmack.

Die Schwarzwälder Brauer

werden mit dieser Produktneueinführung

wieder

einmal ihrem bereits überregionalen

Ruf, eigene, ungewöhnliche

und vor allem neuartige

Wege zu beschreiten,

gerecht.

„Ich bin sehr gespannt, wie

die beiden Waldhaus Natur

Radler bei unseren Kunden ankommen

werden“, äußert sich

Dieter Schmid, Brauerei-Chef

in Waldhaus, voller Vorfreude.

„Ganz besonders stolz bin ich

natürlich darauf, dass wir mit

dem Natur Radler Sauer etwas

völlig Neues kreiert haben.

Damit können wir unseren

Kunden wieder einmal beweisen,

dass wir in Waldhaus seit

FREIBURG

SCHAUINSLAND KLASSIK

3. - 4.8.2018

Freitag 3.8.2018

13.01 Uhr Start am

Konzerthaus in Freiburg

ab 19.30 Uhr Zielankunft auf dem

Freiburger Münsterplatz vor dem

Historischen Kaufhaus

„Oechsle & PS”

vielen Jahren erfolgreich auf

Innovation, Qualität und Natürlichkeit

setzen!“

Beide Natur Radler sind ab

sofort im Handel erhältlich

und sorgen dann bei jedem

Bierliebhaber für ein natürliches

und erfrischendes Geschmackserlebnis!

Samstag 4.8.2018

8.31 Uhr Start am Konzerthaus

in Freiburg

ab 16.00 Uhr Zielankunft

auf dem Karlsplatz in Freiburg

Info-Line 0761 36 88-241 · www.schauinsland-klassik.de · Info-Line 0761 36 88-241


22 KULTUR JOKER VISION 2025

Kunstvereine im Gespräch (5):

Das Merdinger Kunstforum

Kunstvereine spielen eine

wichtige Rolle im Kulturleben

von Städten und Gemeinden

– gerade auch in unserer Region.

Aber wie sieht das im

Einzelnen aus? Zeigen und

fördern die Vereine eher kommunale

und regionale Künstler,

oder sehen sie sich als

Galerie vor Ort? Verfolgen sie

einen bestimmten Bildungsauftrag?

Wie steht es um ihre

Geschichte, ihre personellen,

finanziellen und räumlichen

Ressourcen? Fragen, denen in

einer Serie über die Kunstvereine

Südbadens nachgegangen

wird. Der fünfte Teil handelt

über Merdingen am Tuniberg.

„Uns geht es darum, zeitgenössisches

Kunstschaffen in

seiner Vielfalt der Öffentlichkeit

in einer möglichst

eindringlichen Form sichtbar

zu machen“, sagt Reinhard

Klessinger, selbst bildender

Künstler und lange Zeit im

Nachbarort Ihringen ansässig.

Vor 28 Jahren wurde das

Merdinger Kunstforum gegründet,

den Anlass gab seinerzeit

die Restaurierung der

denkmalgeschützten barocken

Zentscheuer im historischen

Ortskern. Seitdem konnte der

geschichtsträchtige, etwas

dunkle Innenraum für Aktivitäten

des Vereins genutzt

werden.

Einen völlig verschiedenen

Charakter, aber gleichfalls architektonisch

attraktiv, trägt

der zweite Standort: das ehemalige

Feuerwehrhaus der

Gemeinde am Stockbrunnen.

Es kam 2010 hinzu. Ein Bürgerhaus

gibt es sowieso. Die

Gemeinde ist schuldenfrei.

Davon profitiert auch die Kultur.

Das Kunstforum bespielt

ganzjährig das Stockbrunnenhaus.

Der Innenraum ist,

wegen der einstigen Spritzenwagen-Tore,

von viel Sonne

durchflutet – ganz anders das

Enterieur der Scheuer: wenig

Licht fällt durch die kleinen

Sprossenfenster, dafür gibt

das mächtige innen offene

Dachgestühl zusätzliches Volumen.

Das reizt also allemal,

die so verschiedenen Orte je

neu mit Kunst zu beleben.

Die Seiten „Kulturhauptstadt“

werden unterstützt von:

Reinhard Klessinger kam vor

acht Jahren ins Team, er leitet

die Kunstgruppe. Damals

„haben wir eingeführt, für das

Jahresprogramm ein übergreifendes

Thema, oder eine Technik,

oder eine Haltung als Titel

zu formulieren.“ Eine gute

Idee, so entsteht ein Rahmen,

ein konzeptioneller Halt. Einige

Beispiele für dies ambitionierte

Vorgehen mit den Jahresthemen:

„Gegen-Setzung“

(2013), „Barock heute“ (2015),

„Parallel zur Natur“ (2015).

Im laufenden Jahr lautet das

Motto „Digital“. Wir suchen

dabei eine „intelligente Auseinandersetzung

zwischen

Digitalem und handwerklich

Produziertem“ in der Kunst,

so Klessinger. Und das – noch

nicht publizierte – Thema für

2019 wird auch schon verraten:

„360 Grad“.

Im Programm kommen überwiegend

KünstlerInnen aus

der weit gefassten Region (Ortenau

bis Basel) zum Zuge,

doch – mit Bedacht – schaut

man immer wieder auch über

diesen Tellerrand hinaus. Vier

Ausstellungen gibt es pro Jahr

am Stockbrunnen.

Besonders aktiv ist der Verein

auch in anderen künstlerischen

Genres. Andreas Kirchgässner,

der Dreh- und Jugendbuchautor,

betreut die Literaturgruppe.

Mike Schaefer, Musiker

und „Textarbeiter“, zeichnet

gemeinsam mit Fritz Mühlhölzer,

lange Zeit Dozent an der

Musikhochschule Freiburg (Instrument

Laute), für die Musikgruppe

verantwortlich. Die alte

Zehntscheuer ist der Ort der

jährlichen „Kulturtage“, dann

besonders mit Musik- und Literaturangebot.

Und wer das

Programm studiert oder das

Veranstaltungsarchiv auf der

Homepage, erkennt leicht: da

sind arrivierte KünstlerInnen

der genannten Genres durchaus

in erstaunlichem Umfang

vertreten.

Finanziell steht das Kunstforum

auf soliden Füßen, ohne

schwelgen zu können freilich.

Beide Räumlichkeiten sind

praktisch mietfrei von der Gemeinde

überlassen, weil ein

Etatansatz zur Deckung der

Kosten im Haushalt verankert

ist. Das Land (Regierungspräsidium)

bezuschusst komplementär,

wie bei manch anderen

Kunstvereinen der Region.

Und beim in jedem zweiten

Jahr veranstalteten „Weingassenfest“

sorgt das Kunstforum

für Essen- und Getränkeverkauf

und generiert so wichtige

Einnahmen.

Offenbar ist man vor Ort gut

vernetzt: mit den Landfrauen,

dem Musikverein, ist bei

Grundverschiedene Innenräume für die Kunst:

Zehntscheuer (oben)

Haus am Stockbrunnen (unten)

Festen stets dabei. Die Mitgliederzahl

des Vereins steigt

derzeit wieder, sogar aus Freiburg

stoßen Interessierte jetzt

hinzu. Und es ist gelungen,

seit einigen Jahren die junge

Künstlerin Elisabeth Zeller,

engagiert auch im Künstlerischen

Beirat des Freiburger

Kunstvereins, als Mitarbeiterin

zu gewinnen. Dennoch

wünscht man sich eine weitere

Verjüngung der aktiven

Mitglieder.

Info: www.merdinger-kunstforum.de.

Haus am Stockbrunnen,

Stockbrunnengasse 2a,

79291 Merdingen, Tel.: 07668

/ 951203. Öffnungszeiten: Sa,

16-18 Uhr, So, 12-18 Uhr.

Kontakt Verein: vorstand@

merdinger-kunstforum.de

Kunstgruppe: eadesklessinger

@t-online.de. Mitglieder: ca.

70; Tendenz steigend.

Nächste Ausstellung: Piotr

Iwicki, 16. Sept.-14. Okt. 2018.

Martin Flashar

Kunstauktion der Kulturliste

… Diesmal im Jazzhaus

Die Kulturliste Freiburg

(kult) veranstaltet in diesem

Jahr zum vierten Mal

(nach 2009, 2012 und 2015)

eine öffentliche Kunst-

Auktion.

Die Kulturliste ist eine lokale

Bürgerliste und seit

2004 kontinuierlich mit

zwei Mitgliedern im städtischen

Gemeinderat vertreten.

Sie setzt sich aktiv

für künstlerische/kulturelle

Belange in der Stadt

ein.

Die Auktion hat zwei wesentliche

Ziele: sie ermöglicht

den Künstlern/innen

eine öffentliche Plattform

und sie dient zur Finanzierung

der Arbeit der Kulturliste

Freiburg.

Aus dem Auktionserlös

fließen jeweils anteilig 60

Prozent an die Künstler/

innen und 40 Prozent an

die Kulturliste. Die Auktion

findet am Mittwoch,

den 25. Juli, 20 Uhr im

Jazzhaus Freiburg statt.

Interessierte sind herzlich

eingeladen.

Auktion:

Mi, 25. Juli, 20 Uhr.

Vorbesichtigung:

Di, 24. Juli, 19-22 Uhr,

Mi, 25. Juli, ab 17 Uhr.

Ort: Jazzhaus Freiburg

(Schnewlinstr. 1, Freiburg).

mf


XXXXXXXX KULTUR JOKER 55 73

ZELT-MUSIK-FESTIVAL FREIBURG

Tickets www.zmf.de

Aufregend, musikalisch und kunterbunt

Zirkuszelt Das 36. Zelt-Musik-Festival präsentiert Spiegelzelt kulturelle Vielfalt auf allen Ebenen

MI 18.7. 20.00 Uhr Steven Wilson 21.00 Uhr Shout Out Louds

DO 19.7. 20.00 Uhr Olli Schulz „Scheiß Leben, gut erzählt.“

Support: Kat Frankie

FR 20.7.

SA 21.7.

SO 22.7.

MO 23.7.

20.00 Uhr ALLIGATOAH und Sebel

machen Akkordarbeit „Überstunden“ 2018

20.00 Uhr Jamie Cullum

Live 2018

19.00 Uhr Philharmonische ZMF-Gala „A life on stage”

Philharmonisches Orchester Freiburg, Ltg. Enrique Ugarte; Mitwirkende: Konstantin

Wecker (ZMF-Ehren preis 2018); Jo Barnikel ; Johannes Maikranz (ZMF-Preis 2018);

Christopher Park; Katharine Mehrling; Heim und Flucht Orchester, Ltg. Ro Kuijpers;

The Achee Brothers: Lyndon, David & Gerry; Perry Robinson, Christophe Assier,

Werner Englert, Sebastian Heidepriem; Ingo Hipp, Lou Lecaude, Emanuel Teschke,

Frederik Heisler; Sprecher: Clemens Salm

Special Guests: Kwamé Ryan (Dirigent), Cécile Verny

19.30 Uhr Wincent Weiss Sommer Tour 2018

Das Zelt-Musik-Festival

Give the music back – Tour ZMF 2018 die Integration der Vielfalt

in den letzten Jahrzehnten

ist fast schon traditionell

die FR Eröffnung 27.7. 20.00

des

Uhr

Hochsommers

in Freiburg. Wo spiel dafür, dass Kultur, Mu-

Kontra K

gelungen ist; ein Paradebei-

Gute Nacht Tour

sonst SA tauchen 28.7. 20.00 strahlender Uhr LP sik und Kunst keine nationalen

Sonnenschein, Singer-/Songwriter südliche (USA) Grenzen kennen.

Temperaturen und ein kunterbunter

Mix aus Musik onal ist Kennern und Liebha-

National und vor allem regi-

und SO Unterhaltung 29.7. 20.00 Uhr In Extremo

über 2 bern der klassischen Musik der

„Quid Pro Quo“

1/2 Wochen eine ganze Stadt Name Johannes Maikranz

in

MO

Festivalstimmung?

30.7. 19.30 Uhr Johannes Das ein Oerding Begriff. Der 1988 in Emmendingen

geborene Musiker

ZMF ist einzigartig KREISE Tour und gehört

nun schon seit 36 Jahren

DI in 31.7. 19.30 Uhr Jan Garbarek Group

hat früh seine Liebe zur Musik

entdeckt, Wo er anfangs

seiner vollen Pracht

Featuring Trilok Gurtu

zu Freiburg. In jedem Jahr noch für Jazzbands spielte,

finden Besucher aller Generationen

aus Freiburg und endlich zurück zu den klas-

hat ihn sein Werdegang letzt-

der Regio auf dem Gelände sischen Klängen gebracht.

des

DO

Mundenhofs

2.8. 19.30 Uhr Freundeskreis

Special zusammen

Guest: Joy Denalane, Heute Afrob, Megaloh spielt der diesjährige

und genießen gemeinsam das ZMF-Preisträger ausnahmslos

kulinarische FR 3.8. und 20.00 kulturelle Uhr Dieter Thomas die Gitarre Kuhn & in Band verschiedenen

Angebot dieses Für einmaligen

Immer Und Dich – Sommertour Zusammenkünften, 2018 beispielsweise

bei Zeitbloom oder dem

Festivals. Nicht umsonst besitzt

SA

das

4.8. 20.00 Uhr Dieter Thomas Kuhn & Band

Zelt-Musik-Festival

Für Immer Und Dich – Sommertour Johannes 2018 Maikranz Sextett,

einen solchen Kultstatus in das bereits überregionale Erfolge

erzielen konnte. Das Pu-

Freiburg.

Wer es schafft, alteingesessene

SO Protestsänger 5.8. 20.00 wie Uhr Kon-

Atze Schröder

Philharmonischen ZMFblikum

darf ihn im Rahmen

Turbo

stantin Wecker auf das eben Gala hören und sehen.

gleiche Festival wie Rapper Bereits im letzten Jahr begeisterte

Konstantin Wecker

Kontra K zu bringen, hat begriffen,

wie das Zusammenspiel

aus alt, jung, national neuen und alten Liedern, die

das Publikum des ZMFs mit

und international funktioniert. trotz ihrer Jahre (leider) nicht

Man könnte sagen, dass dem an Aktualität verloren haben.

14.30 Uhr Theater Budenzauber Die Kuh Rosmarie

20.30 Uhr Action-Double-Feature: Malaka Hostel und The Trouble Notes

20.30 Uhr Roy Hargrove Quintet

anschl. Clubnight: Lang & Saftig – Eintritt frei

14.30 Uhr Freiburger Puppenbühne Kasper und die gestohlene Kuckucksuhr

20.00 Uhr The Teddyshakers

anschl. Clubnight: BASSBLÜTENTHERAPIE mit Don Kanalie & Martin van Morgen – Eintritt frei

11.00 Uhr Uhr Klassik-Matinee „Around the World“

Christophe Assier, Enrique Ugarte, Christopher Park, Ro Kuijpers, Katharine Mehrling,

The Achee Brothers Lyndon, David & Gerry mit Perry Robinson

20.30 Uhr Jess Jochimsen

Heute wegen Gestern geschlossen – Kabarett. Songs. Dias.

20.30 Uhr Hans Söllner & Bayaman’Sissdem

DI 24.7. 20.00 Uhr A-cappella-Nacht mit Naturally 7 und medlz 20.00 Uhr Carminho

anschl. Session mit The Achee Brothers (Trinidad) + Friends – Eintritt frei

MI 25.7.

20.00 Uhr Julia Engelmann

JETZT, BABY – Poesie und Musik

DO 26.7. 20.00 Uhr The Hooters

21.00 Uhr Chico Trujillo

Foto: Klaus Polkowski

MI 1.8. 20.00 Uhr Tom Jones „Live“ 21.00 Uhr Lola Marsh

Ausverkauft

Ausverkauft

Ausverkauft

Foto: Jens Oellermann

14.30 Uhr Klassik für Kinder „Timmy entdeckt die Oper“ von und mit Andreas Haas

Wecker, ist 21.00 für sein Uhr politisches Selah Sue

Engagement, seine Protestlieder

und 20.30 friedliebenden

Uhr Schnipo Schranke

anschl. Clubnight: Subculture Bonustracks, Random Analog Club Essentials, Thorsten Leucht & Freunde

Ideologien bekannt, die den

ausgebildeten 14.30 Musiker Uhr Theater prägen Lanzelot Mitmachkonzert

und ihn in 20.00 den Uhr letzten Von Wegen Jahrzehnten

zu anschl. einem Clubnight: der Knigge bedeu-

(crane a.k.,force

Lisbeth

Bambinilauf

inc., berlin) – Eintritt frei

tendsten und erfolgreichsten

12.00 Uhr Christopher Park Schumann Klavier-Recital, Gast: Samantha Gaul (Sopran)

Liedermachern Deutschlands

20.30 Uhr Daara J Hip-Hop/Reggae aus dem Senegal

formten. In diesem Jahr soll

2018

dieses Engagement 20.30 Uhr Gismo mit dem Graf Trio feat. Diknu und Joschi Schneeberger

ZMF-Ehrenpreis „Gypsy Guitar 2018 Summit“ gewürdigt

und gefeiert werden.

21.00 Uhr Morcheeba

Eröffnet wird das Zekt-Musik-Festival

am 18. Juli um

20 Uhr von Steven Wilson

im Zirkuszelt. Der vielseitig

talentierte 14.30 Musiker Uhr Alex schafft und es Joschi „Scherz mit Herz“, Clownduo

auf seinem 20.30 Soloalbum Uhr Bausa „To The

Bone“ progressiven Rock mit

entspanntem 20.30 Indie-Pop Uhr Double zu Feature: vereinen

und bietet anschl. Clubnight: so den IRRLICHT idealen KONZEPTE mit Tscherno & Dimitri Dilano – Eintritt frei wieder soweit …

Isolation Berlin + Gurr

Bald ist es

Auftakt für 14.30 ein Uhr Festival Äl Jawala der

Kinder- und Jugendkonzert

am 20. Juli 2018

Emotionen.

20.00 Uhr Äl Jawala Lovers Tour 2018

Laufen im Grünen –

Mit Indie-Pop

anschl. Root wird Down auch Special: Rainer Trüby (compost records) &

Laufen mit Musik

das Spiegelzelt Roland Appel in (BLITZ diesem Club München & Trüby Trio)

Jahr eingeweiht. Hier darf

35. Bambinilauf

auf dem

man ab 2111.00 Uhr Uhr Shout Die klassische Out Band Spark On The Dancefloor – Klassik?Klassik!

ZMF / Mundenhofgelände!

Louds bewundern, 20.30 Uhr Wallis die Bird bereits

2006 mit „Please Please

Anmeldung und Info unter:

www.bambinilauf.de

Please“ ihren Durchbruch

feierten und heute wie damals

ihren Wurzeln treu

bleiben: warmer, sanfter und

sparkasse-freiburg.de

melancholischer Indie-Pop.

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24 KULTUR JOKER FESTIVAL

ZELT-MUSIK-FESTIVAL FREIBURG

Tickets www.zmf.de

Zirkuszelt

Spiegelzelt

MI 18.7. 20.00 Uhr Steven Wilson 21.00 Uhr Shout Out Louds

DO 19.7. 20.00 Uhr Olli Schulz „Scheiß Leben, gut erzählt.“

Support: Kat Frankie

FR 20.7.

SA 21.7.

SO 22.7.

MO 23.7.

20.00 Uhr ALLIGATOAH und Sebel

machen Akkordarbeit „Überstunden“ 2018

20.00 Uhr Jamie Cullum

Live 2018

19.00 Uhr Philharmonische ZMF-Gala „A life on stage”

Philharmonisches Orchester Freiburg, Ltg. Enrique Ugarte; Mitwirkende: Konstantin

Wecker (ZMF-Ehren preis 2018); Jo Barnikel ; Johannes Maikranz (ZMF-Preis 2018);

Christopher Park; Katharine Mehrling; Heim und Flucht Orchester, Ltg. Ro Kuijpers;

The Achee Brothers: Lyndon, David & Gerry; Perry Robinson, Christophe Assier,

Werner Englert, Sebastian Heidepriem; Ingo Hipp, Lou Lecaude, Emanuel Teschke,

Frederik Heisler; Sprecher: Clemens Salm

Special Guests: Kwamé Ryan (Dirigent), Cécile Verny

19.30 Uhr Wincent Weiss Sommer Tour 2018

14.30 Uhr Theater Budenzauber Die Kuh Rosmarie

20.30 Uhr Action-Double-Feature: Malaka Hostel und The Trouble Notes

20.30 Uhr Roy Hargrove Quintet

anschl. Clubnight: Lang & Saftig – Eintritt frei

14.30 Uhr Freiburger Puppenbühne Kasper und die gestohlene Kuckucksuhr

20.00 Uhr The Teddyshakers

anschl. Clubnight: BASSBLÜTENTHERAPIE mit Don Kanalie & Martin van Morgen – Eintritt frei

11.00 Uhr Uhr Klassik-Matinee „Around the World“

Christophe Assier, Enrique Ugarte, Christopher Park, Ro Kuijpers, Katharine Mehrling,

The Achee Brothers Lyndon, David & Gerry mit Perry Robinson

20.30 Uhr Jess Jochimsen

Heute wegen Gestern geschlossen – Kabarett. Songs. Dias.

20.30 Uhr Hans Söllner & Bayaman’Sissdem

DI 24.7. 20.00 Uhr A-cappella-Nacht mit Naturally 7 und medlz 20.00 Uhr Carminho

anschl. Session mit The Achee Brothers (Trinidad) + Friends – Eintritt frei

MI 25.7.

20.00 Uhr Julia Engelmann

JETZT, BABY – Poesie und Musik

DO 26.7. 20.00 Uhr The Hooters

Give the music back – Tour 2018

FR 27.7.

SA 28.7.

SO 29.7.

MO 30.7.

DI 31.7.

20.00 Uhr Kontra K

Gute Nacht Tour

20.00 Uhr LP

Singer-/Songwriter (USA)

20.00 Uhr In Extremo

„Quid Pro Quo“

19.30 Uhr Johannes Oerding

KREISE Tour

19.30 Uhr Jan Garbarek Group

Featuring Trilok Gurtu

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21.00 Uhr Chico Trujillo

14.30 Uhr Klassik für Kinder „Timmy entdeckt die Oper“ von und mit Andreas Haas

21.00 Uhr Selah Sue

20.30 Uhr Schnipo Schranke

anschl. Clubnight: Subculture Bonustracks, Random Analog Club Essentials, Thorsten Leucht & Freunde

14.30 Uhr Theater Lanzelot Mitmachkonzert

20.00 Uhr Von Wegen Lisbeth

anschl. Clubnight: Knigge (crane a.k.,force inc., berlin) – Eintritt frei

12.00 Uhr Christopher Park Schumann Klavier-Recital, Gast: Samantha Gaul (Sopran)

20.30 Uhr Daara J Hip-Hop/Reggae aus dem Senegal

20.30 Uhr Gismo Graf Trio feat. Diknu und Joschi Schneeberger

„Gypsy Guitar Summit“

21.00 Uhr Morcheeba

MI 1.8. 20.00 Uhr Tom Jones „Live“ 21.00 Uhr Lola Marsh

DO 2.8.

FR 3.8.

SA 4.8.

SO 5.8.

19.30 Uhr Freundeskreis

Special Guest: Joy Denalane, Afrob, Megaloh

20.00 Uhr Dieter Thomas Kuhn & Band

Für Immer Und Dich – Sommertour 2018

20.00 Uhr Dieter Thomas Kuhn & Band

Für Immer Und Dich – Sommertour 2018

20.00 Uhr Atze Schröder

Turbo

Ausverkauft

Ausverkauft

14.30 Uhr Alex und Joschi „Scherz mit Herz“, Clownduo

20.30 Uhr Bausa

Ausverkauft

20.30 Uhr Double Feature: Isolation Berlin + Gurr

anschl. Clubnight: IRRLICHT KONZEPTE mit Tscherno & Dimitri Dilano – Eintritt frei

14.30 Uhr Äl Jawala Kinder- und Jugendkonzert

20.00 Uhr Äl Jawala Lovers Tour 2018

anschl. Root Down Special: Rainer Trüby (compost records) &

Roland Appel (BLITZ Club München & Trüby Trio)

11.00 Uhr Die klassische Band Spark On The Dancefloor – Klassik?Klassik!

20.30 Uhr Wallis Bird

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FESTIVAL KULTUR JOKER 25

Malaka Hostel

Scheiß Leben, gut erzählt. Das

ist eine Ansage. Olli Schulz ist

für seinen Humor und sein Bühnentalent

bekannt. Der Singer-

Songwriter präsentiert auf seiner

neuen Platte „Scheiß Leben,

gut erzählt“ einen bunten Mix

und sorgt damit am 19. Juli ab

20 Uhr für reichlich Abwechslung

im Zirkuszelt.

Um 20.30 Uhr betreten Malaka

Hostel und The Trouble

Notes im Spiegelzelt die Bühne.

Zwei Bands, die auf den ersten

Blick unterschiedlicher nicht

sein könnten, aber einen Musikmix

an diesem Abend zaubern

werden, der garantiert unvergesslich

bleibt. So ist Malaka

Hostel für ihre heißen Cumbia-

Rhythmen auf extravagante

Rock‘n‘Roll Riffs bekannt. Eine

Mischung aus Indie und spannendne

Erzählungen bietet The

Trouble Notes. Gemeinsam

kreieren sie einen Abend, der

frei von jeglichen Genre-Klischees

agiert.

Am Nachmittag sorgt das

Kinderstück „Die Kuh Rosmarie“

vom Theater Budenzauber

bei Kindern und Familien

im Spiegelzelt ab 14.30 Uhr für

Begeisterung.

Alligatoah und Sebel; beide

namenhaft in der Hip-Hop-

Szene und in diesem Jahr am

Scherben auf

dem Radweg?

Rufen Sie uns

an: 76707-710

20. Juli bereit, das Zirkuszelt

ab 20 Uhr zum Wackeln zu bringen.

Wer Alligatoah kennt, der

weiß, mit was er rechnen muss:

manchmal derb, meistens voller

Sarkasmus und eigenem Witz

präsentiert sich der Sprechgesangskünstler

auf seinen Alben.

Mit dem Programm „Akkordarbeit“

liefern die beiden Rapper

ein Werk ab, bei dem leichte

Melodien, Klavier, Gitarre und

Marimbafon auf schwere Themen

und brutale Sprachbilder

treffen.

Er gehört mittlerweile selbst

zu den Jazzlegenden und sorgt

mit dem Roy Hargrove Quintet

dafür, dass die Hard-Bop-Tradition

mit modernen Elementen

gemischt wird. Ab 20.30 Uhr

kann man das Roy Hargrove

Quintet im Spiegelzelt bewundern

und sich auf einen gediegenen

und klassisch stilvollen

Abend freuen. Im Anschluss

findet im Spiegelzelt die „Lang

& Saftig“ Clubnight statt (Eintritt

frei).

Den 21. Juli beginnt im Zirkuszelt

Jamie Cullum ab 20

Uhr mit einer beeindruckenden

Mischung aus Jazz, Rock, Pop

und Soul. Dabei ist der britische

Jazzpianist seinen Wurzeln stets

treu und ist der Meinung, dass

sich eben auch Pophymnen wie

Aktion

sauberes

Freiburg

ABFALLWIRTSCHAFT UND STADTREINIGUNG FREIBURG GMBH

„Don‘t Stop The Music“ von

Rihanna verjazzen lassen.

Hunde wollt ihr ewig rocken?

Diese Frage kann man The Teddyshakers

durchaus stellen.

Die ZMF Rock‘n‘Roll Legende

findet sich natürlich auch in

diesem Jahr auf der Bühne des

Spiegelzeltes ab 20 Uhr zusammen

und wird wie jedes Jahr das

Publikum zum Toben bringen.

Im Anschluss beginnt die Clubnight

„Bassblüthentherapie

Don Kanalie & Martin van

Morgen“.

Am Nachmittag führt die

Freiburger Puppenbühne um

14.30 Uhr im Spiegelzelt „Kasper

und die gestohlene Kuckucksuhr“

auf.

Wie bereits in den letzten

Jahren ist die Philharmonische

ZMF-Gala ab 19 Uhr

im Zirkuszelt ein besonderer

Abend. Hier bietet das ZMF

am 22. Juli, ab 19 Uhr Künstlern

aus verschiedenen Genres

eine Bühne, vereint Jung und

Alt, Klassik mit Pop und ist

somit grenzübergreifend. Bei

der philharmonischen ZMF-

Gala werden Künstler wie das

Philharmonisches Orchester

Freiburg, Ltg. Enrique Ugarte,

Konstantin Wecker (ZMF-

Ehrenpreis 2018), Johannes

Maikranz (Git. & Komp., ZMF-

Preis 2018), Christopher Park

(Piano), Katharine Mehrling

(Gesang), Jo Barnikel (Piano),

Ro Kuijpers Heim und Flucht

Orchester und The Achee Brothers:

Lyndon (Steelpan), David

(Voc. & Git.) & Gerry (Dr.); Perry

Robinson, Christophe Assier

(Git.), Werner Englert (Sax.),

Sebastian Heidepriem (Piano),

Ingo Hipp (Sax.), Lou Lecaude

(Posaune), Emanuel Teschke

(Bass), Frederik Heisler (Dr.),

Kwamé Ryan und Cécile Verny

auftreten und gemeinsam den

Abend begleiten und gestalten.

Der Wahlfreiburger und talentierte

Kabarettist Jess Jochimsen

leitet den Abend im Spiegelzelt

ab 20.30 Uhr ein. Für das

ZMF bringt er seine kaberettistischen

Songs mit und unterhält

das Publikum mit Themen rund

um Gesellschaft und Politik.

Am Nachmittag findet die

jährliche Klassikmatinee

„Around The World“ statt, bei

der unter anderem der Gitarrenvirtuose

Christopher Assier

Auch in diesem Jahr lädt

die Sparkasse zum überregional

bekannten Bambinilauf.

Der 35. Bambinilauf

wird in diesem Jahr

am 20. Juli stattfinden und

lädt Kinder bis 10 Jahren

dazu ein, ihre Sportbegeisterung

bei einem Lauf über

das ZMF-Gelände und den

Mundenhof auszuleben.

Die Teilnahme an diesem

und der geschätzte Nachwuchspianist

Christopher Park den

Nachmittag begleiten. Das Trio

Archee-Brothers aus Trinidad

wird karibische Akzente nach

Freiburg bringen und frischen

Schwung in die Klassikmatinee.

Den Abend des 23. Juli eröffnet

ein junger, aber bereits erfolgreicher

Künstler im Zirkuszelt.

Ab 19.30 Uhr wird Vincent

Weiss, 25 Jahre jung, Wahlberliner

und Popenthusiast die Bühne

und die Herzen der Zuschauer

im Sturm erobern. Seine Musik

wirkt mühelos und reflektiert

alltägliche Momente und kann

so leicht zum Soundtrack des

eigenen Lebens werden; dabei

geht es um Liebe, Freundschaft

und eben all das, was uns alle

tief bewegt.

Um 20.30 Uhr betritt der

Liedermacher Hans Söller

Bayaman‘Sissdem die Bühne

des Spiegelzeltes. Der Liedermacher,

der übrigens den Spitznamen

„Die Sau von Berchtesgaden“

trägt, spielt bayrischen

Reggae. Wie das funktioniert?

Man darf gespannt sein.

Auch beim 36. Zelt-Musik-

Festival darf die beliebte A-cappella-Nacht

nicht fehlen. Am

24. Juli wird diese ab 20 Uhr

im Zirkuszelt eingeläutet und

verspricht mit den beiden Gruppen

Naturally 7 und medlz eine

Konstantin Wecker Jess Jochimsen Hans Söllner

interessante Miscung aus Soul,

R‘n‘B, Rap und Pop zu werden.

Als Tochter einer Fadista

wurde Carminho bereits früh

auf den musikalischen Weg des

Fado vorbereitet. Dies beweist

sie um 20 Uhr im Spiegelzelt,

wo sie dem Land Portugal eine

einmalige Stimme verleiht.

Im Anschluss findet eine Session

mit The Archee Brothers

& Friends statt.

Lauf ist kostenlos; für jedes

angemeldete Kind spendet

die Sparkasse 1 Euro zu

Gunsten einer gemeinnützigen

Einrichtung. Als Trophäe

erhält jedes Kind ein

Bambinilauf-T-Shirt. Wer

interessiert ist oder sich direkt

für den Lauf anmelden

möchte, kann dies unter:

www.bambinilauf.de bis

zum 17. Juli 2018 machen.


26 KULTUR JOKER FESTIVAL

co Trujillo aus Chile gehört

mittlerweile zu den bekanntesten

Bands des Landes. Der

Cumbia Rock, den sie an diesem

Abend im Spiegelzelt ab

21 Uhr zum Besten geben lädt

zum Tanzen, Feiern und Genießen

ein.

Das Wochenende wird am 27.

Mit seinem 6. Soloalbum „Gute

Nacht“ hat er sich entblößt; im

positiven Sinne.

Melodiös ruhiger aber sprachlich

durchaus wild geht es an

diesem Abend ab 20.30 Uhr

im Spiegelzelt zu. Schnipo

Schranke, die für Indie-Pop

stehen, sind sich nicht zu schade

In Extremo Foto: Robert Eikelpoth Diether Thomas Kuhn Foto: Kilian Kreb

Poesie und Musik verbindet

Julia Engelmann am 25. Juli ab

20 Uhr im Zirkuszelt. Sie ist die

momentan erfolgsreichste Poetry

Slammerin Deutschlands und

kreiert in ihrem neuen Programm

„Jetzt Baby – Poesie und Musik“

ihren ganz eigenen Poetry-Pop.

Das Neunergespann Chi-

Juli von einem der erfolgreichsten

deutschen Rapper um 20

Uhr im Zirkuszelt eingeläutet.

Kontra K, der in seinen Songs

zwar über sich und sein Leben

spricht, dabei aber nie prollig

oder außerordentlich vulgär

wird, ist Hoffnungsträger einer

neuen Hip-Hop-Generation.

VERANSTALTUNGSPROGAMM Juli 2018

6.-8.7.: Das A & O des Buchbindens (Kreativkurs mit Susanne Natterer)

7.7.: Joseph Haydn – der bekannte Unbekannte (Musicosophia-Seminar mit Carola Zenetti)

7./8.7.: Stadt und Kanton Luzern (Vortrag und Exkursion mit Dr. Hans Stadler-Planzer)

9.-12.7.: Struktur mit Acrylmalerei (Malkurs mit Monika Staiger)

20.-21.7.: Auf den Spuren de l’Ami Fritz von Phalsbourg über Dabo nach Marlenheim

(mit Renate Liessem)

21./22.7: Meditation in Bewegung: Die Möwe Jonathan (Tanzwochenende mit F. Dantona)

24.7.: Emily Brontë zum 200. (Literarisches Café mit Dr. Karl Kunibert Schäfer)

Vorschau auf August:

2. und 3.8.: Chorkonzerte in der ev. bzw. kath Kirche Kirchzarten

(Chordirigentenkurs Volker Hempfling)

Im Waldhof 16

79117 Freiburg-Littenweiler

Info und Anmeldung:

www.waldhof-freiburg.de

Tom Jones

für vulgäre Ausdrücke; das beweisen

die beiden Wahl-Hamburgerinnen

nur zu gerne.

Der 28. Juli steht unter dem

Indie-Stern. Angefangen um 20

Uhr im Zirkuszelt. Hier wird

die US-amerikanische Sängerin

Laura Pergolizzi, kurz LP, den

Abend mit Einflüsen des Indie-

Rock, Country und Folk ihr Publikum

bestreiten.

Von Wegen Lisbeth klingt

schon interessant, dass ihr Name

Programm ist, beweist die deutsche

Indie-Pop Band aus Berlin

ab 20 Uhr im Spiegelzelt. In ihren

Liedtexen entlarven sie Alltagssituationen,

finden Witz und Humor

im Leben und sorgen damit

für einen melodiös schönen und

stimmungsreichen Abend. Im

Anschluss geht es mit der Clubnight

„Knigge“ weiter.

Am Nachmittag findet das Mitmachkonzert

„Freunde, Tiere

und nichts wie raus“ des Theaters

Lanzelot ab 14.30 Uhr im

Spiegelzelt statt.

In Extremo sind auf ihre Weise

Rocklegenden. Mit ihrem Sound

werden sie am 29. Juli, ab 20

Uhr das Zirkuszelt ordentlich

zum Beben bringen. Seit über

23 Jahren steht die Rockband für

Mittelalter-Rock, der ordentlich

Stimmung macht.

Ordentlich Stimmung kommt

an diesem Abend auch im Zirkuszelt

auf. Dort werden ab 20 Uhr

Daara J aus dem Senegal für einen

grandiosen Abend sorgen.

Eine Mischung aus Reggae und

Hip-Hop beschreibt die Musik

der beiden wohl am besten und

hat dafür gesorgt, dass sie auch

über die Grenzen Senegals Musikgeschichte

schreiben konnten.

Am Nachmittag lädt das ZMF

zu einer Klavier-Matinee mit

dem jungen Künstler Christopher

Park ab 12 Uhr ins Spiegelzelt

ein.

In diesem Jahr zum ersten Mal

auf dem ZMF: Johannes Oerding

spielt am 30. Juli um 19.30

Uhr im Zirkuszelt. Er ist der

Mann für die richtigen Worte,

der es mit Geschick versteht,

Emotionen über Melodien zu

transportieren.

Ein Gypsy Guitar Summit bestehend

aus Gismo Graf Trio

feat. Diknu und Joschi Schneeberger

lädt ab 20.30 Uhr ins

Spiegelzelt ein. Man darf sich

auf einen energiegeladenen

Abend mit überraschenden Improvisationen

und guter Laune

freuen.

Foto: Erick Bustamente Belair

Am 31. Juli um 19.30 Uhr begrüßt

die Jan Garbarek Group

gemeinsam mit Trilok Gurtu

das Publikum zu einem einmaligen

Jazzabend im Zirkuszelt.

Der weltweit bekannte Saxofonist

und Jazzliebhaber Jan

Garbarek wird gemeinsam mit

seinen Zuhörern die Welt umsegeln,

das sei versprochen.

Um 21 Uhr verschlingen poppige

und sphärische Klänge das

Spiegelzelt. Wenn Morcheeba

auf die Bühne kommen, läutet

dies stets einen besonderen

Abend ein; man darf sich auf

neue Soundwelten und Musikerlebnisse

freuen.

Eine Legende findet seinen

Weg am 1. August um 20 Uhr

ins Zirkuszelt. Tom Jones ist

eine wahre Legende seines

Genres, Millionen kennen seine


FESTIVAL KULTUR JOKER 27

Wallis Bird

Foto: Jens Oellermann

mittag ab 14.30 Uhr die Show

„Scherz mit Herz“ von Alex &

Joschi im Spiegelzelt.

Eine echte Legende des Zelt-

Musik-Festivals. Diether Thomas

Kuhn & Band dürfen natürlich

nicht fehlen und sorgen

für eine ordentliche Party am 3.

August, ab 20 Uhr im Zirkuszelt.

Die schrillen Schlagervögel

haben Kultstatus und locken seit

Jahren tausende Fans zum ZMF.

Um 20.30 Uhr darf man gleich

zwei Bands im Spiegelzelt begrüßen.

Zum einen die vierköpfige

Band Isolation Berlin, die

sich nicht in eine Ecke drängen

lassen möchte und deswegen

den Begriff „Indierock“ entschieden

ablehnt. Irgendwas

zwichen Pop, Psychodelic, Post-

Punk und Rock beschreibt ihre

Musik wohl am besten. Gurr,

der zweite Act des Abends, beweisen

auf ihrem Album „Mobby

Dick“, das 2016 erschien,

dass sie auch poppige Melodien

draufhaben.

Im Anschluss folgt die Clubnight

„Irrlicht Konzepte“.

Eine zweite Runde gefällig?

Dazu lädt Diether Thomas

Kuhn & Band am 4. August um

20 Uhr ins Zirkuszelt ein. „Für

Immer Und Dich – Teil 2“ ist für

Vollblutfans ein absolutes muss.

Äl Jawala begrüßen um 20

Uhr das Publikum des Spiegelzeltes,

Balkan Big Beats nennt

sich dieser Abend und verspricht

heiße Beats, orientalische Vibes

und Tanzstimmung pur. Im Anschluss

folgt das jährliche „Root

Down Special“.

Am Nachmittag lädt Äl Jawala

um 14.30 Uhr Kids und Jugendliche

bis 13 Jahre außerdem ins

Spiegelzelt ein, wo sie gemeinsam

musizieren, die Instrumente

kennen- und die Liebe zur Musik

verstehen lernen.

Der letzte Abend des 36. Zelt-

Musik-Festivals endet spektakulär.

Um 20 Uhr sorgt der Comedian

Atze Schröder noch einmal

Alex und Joschi

für ordentlich Stimmung im Zirkuszelt.

Schröder unterhält seit

den 90er Jahren sein Publikum

mit derben Witzen und prolligen

Sprüchen.

Ganz anders, viel ruhiger

und vollkommen sanft, verabschiedet

sich das ZMF im

Spiegelzelt mit der Singer-

Songwriterin Wallis Bird ab

20.30 Uhr. Die irische Sängerin

beeindruckt live durch ihre

Performance und das handgemachte

Gitarrenspiel. Auf ihrem

neuen Album beschreibt

sie, was für sie „Home“ bedeutet

und lässt ihr Publikum den

Abend über sinnieren, träumen

und mitmachen.

Um 11 Uhr findet die letzte

Klassikmatinee im Spiegelzelt

statt, zu der die Klassische

Band Sparks einlädt und das

Publikum mit ihrem neuen Programm

„On The Dancefloor“

auf ein Experiment mit der

Musikgeschichte einlädt. Von

Rokoko über Klassik bis hin

zu Romantik oder den wilden

1920er Jahren.

Das 36. Zelt-Musik-Festival

ist kunterbunt, abwechslungsreich

und lädt zum Genießen,

Feiern und Wohlfühlen ein.

Wir freuen uns auf fantastische

Musik und einzigartige

kulinarische Erlebnisse und

wünschen Ihnen ein Zelt-Musik-Festival

der grenzenlosen

kulturellen Vielfalt.

Atze Schröder

Foto: Stephan Pick

Songs, Jung und Alt können mitsingen.

Tatsächlich hat der Ausnahmekünstler

die ersten Jahre

auf dem Bau und als Staubsaugerverkäufer

gearbeitet, bevor

man sein Gespür für Musik entdeckte.

Der heute 80-Jährige hat

inzwischen sein 28. Album veröffentlicht

und denkt noch lange

nicht ans aufhören.

Lola Marsh, eine israelische

Band mit Folk-Pop Klängen,

begrüßt das Publikum um 21

Uhr im Spiegelzelt. Die jungen

Künstler behandeln auf ihrem

Album „Remember Roses“ Themen

rund um Ängste, die junge

Erwachsene hegen, Freundschaft

und Liebe.

Der 2. August gehört dem

deutschen Hip-Hop. Eingeläutet

wird dieser Abend von altbekannten

Gesichtern. Um 19.30

Uhr wird Freundeskreis im

Zirkuszelt seine Fans begrüßen.

Sie gehören zu den Urgesteinen

des Hip-Hop und haben ihm

Ende der 90er Jahre die gewisse

Coolness eingehaucht, die ihm

zuvor gefehlt hat. Heute sind sie

nicht mehr wegzudenken und laden

an diesem Abend noch weitere

Gäste ein: Joy Denalane,

Afrob und Megaloh, ebenfalls

Riesen der deutschen Hip-Hop-

Szene, werden für ordentlich

Stimmung sorgen.

Er ist das Ausnahmetalent der

letzten Jahre. Kaum einer hat

seinen Erfolg vorhergesehen.

Heute gehört Bausa zu den angesagtesten

Gesichtern des jungen

deutschen Rap und konnte

mit seinem Song „Was du Liebe

nennst“ sogar die deutschen

Radiosender stürmen. Ab 20.30

Uhr im Spiegelzelt kann man

den Rapper mit der prägnanten

Ausnahmestimme bewundern.

Für Kids gibt es am Nach-

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28 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Mehrgenerationen-Wohnen

Der Verein LebensWeGe – wohnen und mehr mietet Haus bei der Siedlungswerk GmbH

Innovative Wohnformen

bekommen in unserer Gesellschaft

eine immer größere

Bedeutung.

Immer mehr Menschen

möchten nicht nur schön

und bezahlbar wohnen,

sondern suchen eine neue

Qualität von Nachbarschaft

und gegenseitiger Unterstützung:

Weg von der anonymen

Unverbindlichkeit,

hin zu einem verlässlichen,

kommunikativen und solidarischen

Miteinander. Gemeinschaftliche

Wohnprojekte

wollen Verantwortung

übernehmen und sich an

der Planung des künftigen

Wohnraums und Zusammenlebens

mit ihren Ideen und

Vorstellungen beteiligen.

Auch in der Freiburger

Region gründen sich immer

mehr Initiativen mit dem

Ziel, generationenübergreifende

Wohnformen zu entwickeln.

Eine dieser Projektinitiativen

ist der Verein

LebensWeGe – wohnen und

mehr, der im Neubaugebiet

Der Rohbau steht

Kurgarten II in Bad Krozingen

ein Haus für preiswertes,

gemeinschaftliches

Wohnen bei der Siedlungswerk

GmbH anmieten wird.

Bis zum Einzug im Frühjahr

2019 soll die Gruppe

noch weiter anwachsen,

vorrangig gesucht werden

Menschen unterschiedlicher

Alters- und Lebensphasen,

die bereits in Bad Krozingen

wohnen oder arbeiten.

Zwölf Wohnungen, vom

Appartement bis zur 3-Zimmerwohnung,

incl. einer

WG-Wohnung und einem

Gemeinschaftsraum stehen

den künftigen Bewohnern

zur Verwirklichung ihrer

Projektideen zur Verfügung.

Willkommen sind Menschen

mit Aufbruchsgeist, die sich

für ein Leben in einer offenen,

lebendigen und toleranten

Gemeinschaft begeistern

und sich in sie einbringen

wollen.

Informationen zum Wohnprojekt

gibt es bei den nächsten

Infoveranstaltungen am

6. Juli und 20. Juli, jeweils

um 18.30 Uhr in der Mediathek

Bad Krozingen, Bahnhofstraße

3b.

Alternativ per E-Mail unter

wgkurgartenbk@freenet.

de und postalisch unter: LebensWeGe,

Hauptstr. 131b,

79379 Müllheim.

Mit dem Bau wurde begonnen!

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Geschäftsstelle Freiburg

Rieselfeldallee 1

79111 Freiburg

bgsfr@siedlungswerk.de

Telefon 0761 156985-0

www.wohnen-im-kurgarten.de

Die Hausnotruf-Dienst

GmbH hält auch in diesem Jahr

wieder ein beruhigendes Ferienangebot

bereit.

Sommer, Sonne, Urlaub – für

die einen die schönste Zeit des

Jahres, für andere eine Zeit der

Einsamkeit und Unsicherheit.

Wenn die Familie in Urlaub

fährt, fühlen sich daheim gebliebene

ältere Menschen oft

beunruhigt und hilflos.

Wer kommt in einer Notsituation

bei Abwesenheit der Familie

zur Hilfe?

Die Hausnotruf-Dienst

GmbH kennt die Situation nur

zu gut und hat auch in diesem

Jahr für beide Seiten eine perfekte

Lösung parat: Die Bereitstellung

eines Hausnotruf-

Gerätes für vier Wochen kostenlos.

Mit der Bereitstellung des

Gerätes kann von jedem beliebigen

Standort in der Wohnung

aus Hilfe geholt werden. Der

medaillongroße Handsender

wird dabei permanent entweder

als Kette oder als Armband am

Körper getragen. Durch Knopfdruck

auf diesen kleinen wasserdichten

„Schutzengel“ stellt

der Hilferufende einen direkten

Sprechkontakt mit der Notrufzentrale

her. Die Disponenten

in der Zentrale vermitteln rund

Ein Hausnotrufgerät

bietet Sicherheit in den

eigenen vier Wänden

um die Uhr schnell und zuverlässig

die nötige Hilfe.

Der Aktionszeitraum kann

auf die jeweiligen Bedürfnisse

abgestimmt werden und wird

für die Zeit vom 16. Juli bis 16.

September angeboten.

Das Paket beinhaltet das

einmalige Anschlussentgelt,

die persönliche Beratung und

Bereitstellung des Gerätes vor

Ort, die Notrufbearbeitung

rund um die Uhr, eine Schlüsselhinterlegung

in der Notrufzentrale

und selbstverständlich

eine 24-Stunden einsatzbereite

Rufbereitschaft. Weitere Infos:

0761 29622-39 oder -32. Susanne

Eule und Barbara Schiwietz

freuen sich auf Ihren Anruf

und beraten Sie gerne.


NACHHALTIG KULTUR JOKER 29

Heldinnen und Helden der Energiewende geehrt

Georg Salvamoser Preis 2018: Preisverleihung am 21. Juni auf der Intersolar

Der von der Georg-Salvamoser-Stiftung

und der Stadt

Freiburg ausgelobte Georg

Salvamoser Preis ist einer der

höchstdotierten Umweltpreise

in Deutschland. Namensgeber

ist der Freiburger Solarpionier,

Gründer der Solar-Fabrik und

visionäre Unternehmer Georg

Salvamoser (1950-2009). Der

Preis unterstützt Menschen und

Institutionen, die sich auf ihrem

Weg nicht aufhalten lassen, mit

ihren Projekten eine regenerative

Vollversorgung voranbringen

und dabei Vorbild für andere

sind. Im Jahr 2018 wurde

der mit insgesamt 25.000 Euro

dotierte Preis bereits zum fünften

Mal verliehen.

Zwei mit jeweils 10.000 Euro

dotierte Hauptpreise gingen an

die Arbeitsgruppe „PVplug“

der Deutschen Gesellschaft für

Sonnenenergie (DGS) sowie

an die Simmler GmbH & Co.

KG im badischen Lauchringen.

Den Sonderpreis Junge Energie

in Höhe von 5.000 Euro erhielt

der Verein Green City e.V. für

sein Angebot „Energieschule

München“.

Hartnäckiges Engagement

für Strom vom Balkon

Die Arbeitsgruppe PVplug

der DGS vernetzt seit 2016

BefürworterInnen von Balkonmodulen.

Um solche Stecker-

Solar-Geräte einfach anwendbar

zu machen, kämpfte sich

die Gruppe in die Gremien vor,

die über entsprechende Normen

entscheiden. Mit hartnäckiger

Öffentlichkeitsarbeit machten

sie auf die dortigen Hürden

aufmerksam und erreichten

schließlich eine Umformulierung

der DIN-Norm, die nun

auch offiziell den Anschluss

von „Mini-Modulen“ an Steckdosenstromkreise

zulässt. Die

Jury des Georg Salvamoser

Preises war sich einig: „Die

Gruppe PVplug hat mit viel

Engagement die trockene Thematik

der DIN-Normung in die

Öffentlichkeit gebracht und auf

die politischen Implikationen

hingewiesen, um somit längst

überholte und nicht mehr zeitgemäße

Bestimmungen zu

hinterfragen und erfolgreich

zu ändern.“

Konfitüre rundum nachhaltig

Fruchtige Brotaufstriche sind

Naturprodukte. Diese besonders

nachhaltig herzustellen,

hat sich das badische Familienunternehmen

Simmler auf die

Fahnen geschrieben. Dabei hat

Simmler zunächst konsequent

die vorhandenen Effizienzpotentiale

erschlossen und bis

ins Detail den Produktionsprozess

optimiert. Auf dieser

Basis konnte die Firma ihre

Energieversorgung komplett

auf erneuerbare Energien umstellen.

Die Hälfte des Strombedarfs

deckt heute Solarstrom

vom eigenen Dach, der Rest ist

zertifizierter Ökostrom. Bei

der Wärmeerzeugung setzt das

Die Preisträger 2018

Unternehmen zu 100 Prozent

auf Holzpellets. Simmler nutzt

zudem Früchte aus regionalem

Anbau, engagiert sich für alte,

geschmacksintensive Obstsorten

und gestaltet Firmengelände

sowie Obstplantagen

besonders bienenfreundlich.

„Dieser ganzheitliche Ansatz

rundet das Bild des mit 100

Prozent erneuerbarer Energie

arbeitenden Unternehmens ab

und macht das Engagement

besonders preiswürdig“, urteilt

die Jury.

Foto: Patricia Lucas für triolog

Klimaschutz für Schulen

In der Sonderkategorie Junge

Energie überzeugte Green

City e.V. die Jury mit seinem

Projekt „Energieschule München“.

Dieses hat zum Ziel,

Kinder und Jugendliche für

die Themen Klimaschutz und

Nachhaltigkeit zu begeistern.

In interaktiven Workshops

und spannenden Exkursionen

vermittelt das Team der Energieschule

Wissen um die Zusammenhänge

von Energieverbrauch

und Klimawandel. Unmittelbares

sinnliches Erleben

ohne pädagogischen Zeigefinger

steht dabei im Vordergrund.

Das Urteil der Jury: „Die junge

Generation wird diejenige

sein, die der Klimawandel am

meisten betrifft. Deshalb ist es

wichtig, sie schon früh für die

Themen Erneuerbare Energien

und Klimaschutz zu sensibilisieren.

Hier leistet das Projekt

Energieschule München hervorragende

Arbeit.“

Weitere Informationen unter

www.georg-salvamoser-preis.de

Blumenduft und Kräuterlust

„Tag des offenen Bauerngartens“ am 15. Juli

Bauerngarten der Familie Rauber in Oberwolfach

Bereits zum neunten Mal

findet am 15. Juli der „Tag des

offenen Bauerngartens“ statt.

In Bauerngärten wachsen Gemüse,

Kräuter, Beerenobst,

Sommerblumen, Stauden und

Zwiebelblumen. Jeder Garten

hat entsprechend seiner

Höhenlage und Region sein

eigenes Gesicht und trägt die

Handschrift seiner

Bewirtschafter.

Der Garten

bedeutet für die

Bauernfamilien

mehr als

nur Nahrungsgrundlage.

Ernten,

die Kraft

der Natur jedes

Jahr aufs Neue

zu bewundern

und den Duft

von Blumen und

Kräutern zu genießen,

macht

zufrieden und

stolz.

In 17 Gärten

werden in

Südbaden Führungen

angeboten.

Auf den allermeisten

Höfen rundet ein Bewirtungsangebot

den Tag ab. Veranstalter

sind die Badische

Bauern Zeitung BBZ und das

Netzwerk „Bauerngarten- und

Wildkräuterland Baden e.V.“.

Unterstützt wird der Tag von

der ZG Raiffeisen.

Die landwirtschaftliche

Wochenzeitung BBZ feiert in

diesem Jahr ihr 70-jähriges

Bestehen. Ein zweites Jubiläum

ist aus Bauerngartensicht

ebenso interessant: Vor 20

Jahren, 1998, schrieb die BBZ

einen Bauerngartenwettbewerb

aus und kürte aus über

60 Bewerbungen die schönsten

AboOnline:

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RegioKarte

Jederzeit bequem Zugriff aufs Abo unter

vag-freiburg.de/aboonline

Bauerngärten. Das war noch

lange vor dem Megatrend zur

„Landlust“. Einige der preisgekrönten

Gärten machen seither

beim „Tag des offenen Bauerngartens“

mit. Dieses Jahr sind

auch wieder viele Mitglieder

der „Bauerngarten-Route“

dabei, die 2015 mit Unterstützung

der beiden Naturparke

ins Leben gerufen wurde.

Weitere Infos: www.badische-bauern-zeitung.de

oder

www.kraeuter-regio.de.


30 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Das Phantom der Atomkopplung

Es ist ein propagandistisches Meisterstück: dem französischen Atomkonzern EDF ist es gelungen, groben Unfug als „gesetzlich

vorgegeben“ zu deklarieren. Erschreckend daran ist, wie wenig reflektiert Presse und Politik diesseits und jenseits

des Rheins den von EDF kreierten Mythos von der „unauflösbaren Atomkopplung“ Fessenheim-Flamanville weiterverbreiten

und somit am Leben halten. Derweil entgeht der Öffentlichkeit eine real existierende Atomkopplung mit echter

Sprengkraft: die Zukunft des Euro-Reaktors EPR in Hinkley Point hängt am

seidenen Faden des Zeitplans des baugleichen EPR in Flamanville

Zunächst zum groben Unfug:

Ist es vorstellbar, dass mit gesundem

Menschenverstand ein Gesetz

formuliert wird, welches es

verbietet, ein uraltes, womöglich

unrentables, nicht mehr nachzurüstendes

und mit schwersten

Sicherheitsmängeln behaftetes

Atomkraftwerk stillzulegen, ohne

dass irgendwo im Land ein neuer

Reaktorblock ans Netz geht? Natürlich

nicht.

Um es zu verdeutlichen: Nehmen

wir an, Ihr altes Fahrrad büßt

über die Jahre seine Verkehrs-

Tauglichkeit ein, der Lenker versprödet,

droht bei voller Fahrt zu

brechen, Bremsen und Reifenprofil

sind hinüber, ohne dass es

Ersatz für Ihr Modell gäbe. Ihr

Fahrradhändler erzählt Ihnen

seit Jahren, Sie sollten das uralte

Rad noch so lange fahren, bis der

Fahrradkonstrukteur endlich sein

neues Modell auf den Markt gebracht

hat. Sie würden lieber den

Bus nehmen oder alternativ zu

Fuß zur Arbeit gehen, als mit dem

lebensgefährlichen Uralt-Rad zu

fahren. Aber ein Gesetz verbietet

Ihnen, das alte Rad zu verschrotten,

bevor Sie sich ein Neues zulegen.

Um im Bild zu bleiben: Auch

wenn es kein neues Fahrrad gibt.

Welchen Sinn würde ein solches

Gesetz ergeben? Es würde Heerscharen

von RadfahrerInnen in

Lebensgefahr bringen, während

der Konstrukteur Zeit gewinnt,

um sein neues Modell an den

Markt zu bringen. Und es würde

verhindern, dass Sie andere Alternativen

nutzen, die schneller und

kostengünstiger zu bekommen

sind, als das seit Jahren angepriesene,

aber nie funktionierende

neue Modell – nennen wir es

„European Performance Radel“,

„EPR“. Mit einem solch absurden

Gesetz hätte der teure aber

erfolglose Produzent die Garantie,

dass sich für sein Produkt die

Lücke am Markt auch dann nicht

schließt, wenn die alten Räder am

Ende ihrer Laufzeit aus Sicherheitsgründen

aus dem Verkehr

gezogen werden müssten.

Das Phantom der Atomkopplung

Zurück in die atomare Realität:

Wann immer über Unregelmäßigkeiten

oder Störfälle aus Fessenheim

in Radio, TV oder Zeitungen

berichtet wird, drängt sich der

Eindruck auf, als dürfe zum ungeklärten

Abschaltdatum von Fessenheim

der Verweis auf den EPR-

Neubau in Flamanville nicht fehlen.

Mal nebulös angedeutet, mal

„Fessenheim, Flamanville – beim Barricade-Spiel sollen

die grünen Energien nicht voran kommen“?

ausformuliert als glatte Falschinformation:

„…Fessenheim kann

laut Gesetz nur vom Netz gehen,

wenn ein anderer Meiler dafür

den Betrieb aufnimmt.“

Das Gesetz, welches von diversen

Presseagenturen, nachgeordneten

Zeitungen aber auch von

PolitikerInnen als „Begründung“

für den Atomtausch – alt gegen

neu – immer wieder zitiert wird,

ist das französische Energiewendegesetz

vom 17. August 2015. Es

zielt darauf ab, die Erneuerbaren

zu stärken und den Atomanteil zu

reduzieren. Letztgenanntes war

eines der großen Gesetzesziele,

die in der begleitenden Pressemitteilung

des Umweltministeriums

(Aug. 2015) herausgestellt wurden:

„den Anteil der Atomenergie

an der Stromerzeugung (75 Prozent)

bis 2025 auf 50 Prozent zu

reduzieren“. Zum Mitrechnen:

ein Drittel der 58 Reaktoren (also

21 GW von derzeit 63,2 GW)

müssten demnach innerhalb der

nächsten 7 Jahre zwingend vom

Netz. Ein Verstoß gegen diese

zentrale Vorschrift wird übrigens

weder mit Geldstrafen noch

durch Inhaftierung geahndet –

die Regierung hat im Sinne des

Staatskonzerns das Ziel nach nur

2 Jahren, im November 2017, um

eine ganze Dekade, auf 2035 verschoben.

Doch die Deckelung bei 63,2

GW ist real und gültig. Die Widersinnigkeit

der EDF-Auslegung

des Gesetzes liegt auf der Hand:

Reduzieren, aber trotzdem für jeden

stillgelegten Altmeiler neue

Atomkapazitäten ans Netz bringen

– das schließt sich gegenseitig

aus.

EDF zeichnet Trugbild

Am 26.4.2016 sagte EDF-Chef

Jean-Bernard Levy vor dem

Wirtschaftsausschuss, die Nationalversammlung

habe das Energiewende-Gesetz

verabschiedet

und EDF als Staatsunternehmen

wende die Gesetze der Republik

an. „Das Gesetz sieht die Schließung

von Fessenheim vor, wenn

Flamanville am Netz ist.“ Diese

Aussage ist nachweislich falsch.

Umgekehrt ergäbe es Sinn: der

Neue darf erst ans Netz, wenn

der Alte stillgelegt wird, um die

gedeckelte Kapazität von 63,2

GW nicht zu überschreiten. Aber

ein solches Szenario ist mit der

bauzeitplanerischen EPR-Fiasko-

Baustelle in Flamanville weitab

aller Realitäten.

Beinahe ebenso wichtig wie

Levys wenig überzeugend vorgetragene

Falschaussage, ist das

konspirative Lächeln des Herrn

an seiner rechten Seite. Es handelt

sich um einen ehemaligen

Exekutivdirektor von EDF, der

für die Lobbyarbeit bei Parlamentariern

zuständig war, der

durch die Drehtür als konservativer

Abgeordneter ins Parlament

wechselte, der regelmäßig „parlamentarische

Treffen für die

Kernenergie“ arrangierte, der als

Abgeordneter kein Problem darin

sah, ein von EDF finanziertes

Auto zu fahren und der sich 2010

selbst zum Mangel an demokratischen

Entscheidungen zu Energiefragen

im Parlament mit den

Worten gratulierte: „Der Erfolg

der Umsetzung der französischen

Kernenergie ist meines Erachtens

darauf zurückzuführen, dass wir

im Parlament entsprechend wenig

darüber gesprochen haben“.

In jener Schlüsselszene vom 26.

April 2016 also, am 30. Tschernobyl-Jahrestag,

hatte er den Vorsitz

des Wirtschaftsausschusses inne:

Jean-Claude Lenoir. Von seinen

Parlaments-Kollegen bekam er

den Spitznamen „der EDF-Abgeordnete“.

Sein Sohn, Antoine Lenoir,

ist Kommunikationsdirektor

des internationalen Energiekonzerns

Engie, dessen 100prozentige

Tochter, die belgische Electrabel,

hierzulande einen zweifelhaften

Ruf genießt, wegen der altersschwachen,

stilllegungsresistenten

Bröckelreaktoren in Doel und

Tihange.

Atomexperte entsetzt

Entsetzt über die Tiefenwirkung

des Flamanville-Fessenheim-Phantoms

bis in höchste

Regierungskreise hinein, zeigt

sich u.a. der Atomexperte Yves

Marignac: „Beunruhigend, den

Umweltminister Nicolas Hulot

vor dem Untersuchungsausschuss

für Atomsicherheit der Nationalversammlung

sagen zu hören,

es sei notwendig zu warten, bis

Flamanville in Betrieb ist, um

Fessenheim stillzulegen weil das

Gesetz es so vorschreibe. Dies ist

die Lesart des Gesetzes, die EDF

versucht zu erzwingen.“ Auch

die Deutsche Umweltministerin

Svenja Schulze ging EDF auf den

Leim und schrieb am 27.4.2018

an einen Fessenheim-kritischen

Genossen aus der Grenzregion:

„Auf der Grundlage des französischen

Energiewendegesetzes

von 2015“ sei die Stilllegung des

AKW Fessenheim an die Inbetriebnahme

von Flamanville3

geknüpft. In südbadischen Antiatom-Kreisen

aber hat man die

perfide Verquickung der nordfranzösischen

Neubauruine mit

den elsässischen Altmeilern längst

durchschaut.

Blind und taub für die real

existierende, britisch-französische

Atomkopplung

Während sich Multiplikatoren

in ganz Europa verleiten lassen,

ohne jeden Faktencheck das

Atomtausch-Trugbild immer wieder

nachzuzeichnen, sind sie blind

und taub für die echte Atomkopplung,

die als laut tickender Sprengsatz

zwischen Flamanville und

Hinkley Point liegt. Auf EDF rollt

nämlich eine Kostenlawine zu,

wenn in Flamanville die zeitliche

Zielmarke des 31.12.2020 gerissen

wird.

Immer neue Verzögerungen,

u.a. wegen mangelhafter sicherheitsrelevanter

Komponenten

könnten das britische EPR-Projekt

gefährden, „da die Kreditgarantie

der britischen Regierung für die

Finanzierung von Hinkley Point

C unter der Bedingung steht,

dass Flamanville bis Dezember

2020 fertiggestellt und vollständig

in Betrieb genommen ist und

über eine Probezeit hinaus auslegungsgemäß

Strom erzeugt.

Wenn diese Basisbedingung in

Flamanville nicht erfüllt werden

kann, wird bei wegfallender britischer

Kreditgarantie die Kredit-

Inanspruchnahme vollständig auf

EDF und seine Co – Investoren

entfallen“. Dies führt Nuklear-

Gutachter John Large mit Verweis

auf die Basisbedingungen aus, die

im Beschluss der EU-Kommission

vom 8. Oktober 2014 über

die von Großbritannien geplante

Atom-Staatsbeihilfe zugunsten

des AKW Hinkley Point C festgeschrieben

sind.

Die real existierende, aber weithin

unbemerkte Atomverknüpfung

wurde unter der Überschrift

„Probleme mit französischem

AKW (Flamanville) können das

Ende für Hinkley Point bedeuten“

am 20.4.2018 auch von Dr. David

Toke von der Universität Aberdeen

besprochen. Toke verweist

auf die Vorarbeiten, die bereits auf

der südenglischen Baustelle im

Gange sind - ohne Kreditgarantie

und trotz heftiger Proteste und anschließendem

Rücktritt des EDF-Finanzvorstandes

Thomas Piquemal.

„Aber EDF wird nicht beginnen, die

Hauptteile des Kraftwerks zu bauen,

bis die notwendige Finanzierung

steht.“ so der Energiepolitik-Dozent

Toke. „Und wenn das Finanzministerium

keine Kredit-Genehmigung

gibt“ folgert er mit Blick auf die

Vertragsbedingungen „dann wird

das Projekt (Hinkley Point) nicht

gebaut“. Selbst das Hintertürchen

„Es sei denn, das Ganze wird natürlich

neu ausgehandelt“ hält er

für wenig wahrscheinlich. Gegen

diese Einschätzung wird niemand

protestieren, der um den pronuklearen

Gegenwind gegen den Hinkley

Point EPR-Doppelblock weiß.

In Großbritannien setzt man große

Hoffnungen auf die neuen Reaktoren

der vierten Generation, auf

kleine modulare Reaktoren SMR,

die vom Konstrukteur nuklearer

Atom-U-Boot-Antriebe, Rolls Royce

und anderen Rüstungskonzernen

promotet werden.

Die Briten sind den Deutschen

insofern „ein Stück voraus“ als dass

der Hype um Atomreaktoren der

neuen, der vierten Generation schon

gut sichtbar um sich greift. Es ist nur

eine Frage der Zeit, bis die nächste

Atomrenaissance für ganz Europa

ausgerufen wird. Doch damit es

dereinst für die neuen, märchenhaft

fehlerfreien Reaktoren überhaupt

noch Platz im Markt geben kann,

muss – wie bei den o.g. neuen Fahrradmodellen

– die Marktbesetzung

durch kostengünstige, schnell verfügbare

Alternativen verhindert

werden.

Eva Stegen

Unter dem Titel „Fessenheim-

Flamanville: Das Phantom der

Atomkopplung“ findet am 19. Juli

in Müllheim eine Vortragsveranstaltung

statt.


GESUNDHEIT KULTUR JOKER 31

Auszeichnungen für

Chefärzte des RKK

Klinikums

Aktuelle FOCUS Ärzteliste mit Professor

Breul und Professor Sorichter

Großes Kinderfest im

St. Josefskrankenhaus

100. Geburtstag des St. Hedwigshauses am 14. Juli 2018

Professor Dr. Stephan

Sorichter

Foto: RKK Klinikum

In der FOCUS Ärzteliste

2018 wurden Professor

Dr. Jürgen Breul, Chefarzt

der Klinik für Urologie und

urologische Onkologie im

Loretto-Krankenhaus, und

Professor Dr. Stephan Sorichter,

Chefarzt der Klinik

für Pneumologie und Beatmungsmedizin

im

St. Josefskrankenhaus,

erneut

als Spezialisten

ihrer Fachgebiete

ausgezeichnet.

Bundesweit werden

laut Focus

alljährlich Mediziner

gebeten, die

besten und empfehlenswertesten

Mediziner aus ihrem

Fachbereich

zu benennen.

Neben der Reputation

im Kollegenkreis

werden

zusätzlich

Einschätzungen

von Selbsthilfegruppen

eingeholt

sowie die wichtigsten

Foren und

Arztbewertungsportale ausgewertet.

Nur Ärzte mit besonders

vielen Empfehlungen

sind aufgeführt. Ergänzend

dazu ermittelt der Focus in

Medizindatenbanken und

Fachzeitschriften, wie viele

wissenschaftliche Beiträge

ein Arzt in den vergangen

fünf Jahren veröffentlicht hat.

„Die erneute Aufnahme in

die FOCUS-Ärzteliste als

TOP-Mediziner Deutschlands

ehrt uns und zeigt insbesondere

die Leistungsfähigkeit

der Abteilung auf“,

betont Professor Dr. Jürgen

Breul, der bereits seit Herbst

2007 in der FOCUS-Ärzteliste

geführt und der in zwei

Kategorien, sowohl

für urologische Tumore

als auch für

Prostataerkrankungen,

gelistet

wird. Unter seiner

Führung als Ärztlicher

Direktor hat

sich das Loretto-

Krankenhaus zu

einem überregional

anerkannten

Zentrum für die

Behandlung von

Erkrankungen der

harnbereitenden

und harnableitenden

Organe, der männlichen

Geschlechtsorgane

sowie der

weiblichen Harninkontinenz

etabliert.

Professor Dr. Stephan

Sorichter,

Professor Dr. Jürgen Breul

Foto: RKK Klinikum

nach 2017 erneut ausgezeichnet

in der Kategorie COPD

und Lungenemphysem, sieht

diese als Bestätigung des

Aufbaus der 2013 gegründeten

Abteilung für Lungenund

Atemwegserkrankungen,

mit dem Ziel höchstes medizinisches

Niveau und Fürsorge

innerhalb des RKK Klinikums

zu erreichen.

Kinderklinik St. Hedwig

Anlässlich des 100. Geburtstages

des St. Hedwigshauses

lädt die Klinik für Kinder- und

Jugendmedizin St. Hedwig des

RKK Klinikums alle Kinder

mit ihren Angehörigen herzlich

ein zum Kinderfest am 14. Juli

2018, 14 - 18 Uhr im Garten

des St. Josefskrankenhauses

in Freiburg (Adresse: Sautierstraße

1 mit direktem Zugang

zum Park über die Hermann-

Herder-Straße).

Auf die kleinen Gäste wartet

ein bunter Nachmittag mit

betreutem Kinderprogramm,

Hüpfburg, Gaukler und vielen

Spielaktionen wie dem

vom Aktionskomitee „Kind

im Krankenhaus“ begleiteten

Frosch-Parcour. Im Teddybär-

Krankenhaus können die Kinder

ihre „kranken“ Kuscheltiere

behandeln lassen und so einmal

einen Arztbesuch erleben, ohne

selbst die Betroffenen zu sein.

Darüber hinaus bietet sich

Gelegenheit zu einem Besuch

der Kinderklinik in einer unbeschwerten

Atmosphäre. 100

Jahre Geschichte werden in einer

„historischen Modeschau“

begreifbar gemacht und für

das erworbene Wissen werden

in einem großen Jubiläumsquiz

Preise ausgelobt. Für eine

umfangreiche Bewirtung ist

ebenfalls gesorgt. Die Erlöse

der Veranstaltung gehen an

den Förderverein für chronisch

kranke Kinder „Hand in Hand“

und den Verein „Initiative für

unsere Kinder- und Jugendklinik

Freiburg.

Vom Caritasverband der Erzdiözese

Freiburg im Jahr 1918

zunächst als Säuglingsheim

Die Tagesstätte

im Kaiserstuhl

Lebensqualität für Senioren

Dem Tag mehr Leben geben!

Wichtig!

einge richtet, wurde die Kinderklinik

St. Hedwig im Jahr

1931 Kinderkrankenhaus mit

Ausbildungsstätte für Kinderkrankenschwestern.

Nach

Zerstörung im 2. Weltkrieg

wurde es 1951 neu aufgebaut.

1980 übernahm der Orden der

Barmherzigen Schwestern vom

hl. Vinzenz von Paul die Trägerschaft

von den Schwestern

der Kongregation der Benediktinerinnen

von der hl. Lioba in

Günterstal und realisierte Ende

1988 die räumliche Anbindung

an das vom Orden bereits 1886

gegründete St. Josefskrankenhaus.

In Vorbereitung der

großen Freiburger Kinderklinik

auf dem Gelände des Universitätsklinikums

Freiburg

hat die universitäre Klinik

für Allgemeine Kinder- und

Jugendmedizin bereits zum 1.

Januar 2016 die medizinische

Verantwortung für die pädiatrische

Versorgung in der Kinderklinik

St. Hedwig im RKK

Klinikum - St. Josefskrankenhaus

übernommen. Die Freiburger

Kinderkliniken wachsen

seither sehr erfolgreich

zusammen. Der Zusammenschluss

der Kinderkliniken ist

die richtige Antwort auf die

stei genden Anforderungen an

Qualität und Wirtschaftlichkeit

im Krankenhaus der Zukunft.

- Immer wieder Neues lernen, aktiv mitdenken

- anregende Gespräche in netter Gesellschaft

Bewegung macht Spaß und hält jung.

Ab Einstufung in Pflegegrad 2 wird 1 Tag pro

Woche durch die Pflegekasse finanziert!

Mo bis Fr von 8:30 Uhr - 16:30 Uhr.

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Einfach anrufen: Tel. 07662- 93 69 927

Foto: RKK Klinikum


32 KULTUR JOKER GESUNDHEIT

Ehrung für Chefarzt Professor Dr. Jürgen Breul

Gustav Simon-Medaille an Freiburger Urologen verliehen

Die Südwestdeutsche Gesellschaft

für Urologie e.V. hat

Professor Dr. Jürgen Breul,

Ärztlicher Direktor des Loretto-Krankenhauses

und Chefarzt

der Klinik für Urologie

und urologische Onkologie,

die renommierte Gustav Simon-Medaille

verliehen. Mit

der höchsten Auszeichnung,

die die Gesellschaft zu vergeben

hat werden herausragende

Persönlichkeiten geehrt, die

die Urologie in Deutschland

maßgeblich beeinflusst und

vorangebracht haben. Die Ehrung

wurde Professor Breul

im Rahmen der unter dem

Motto „Urologie im Südwesten:

Innovation aus Tradition“

abgehaltenen 56. Jahrestagung

der Südwestdeutschen

Gesellschaft für Urologie e.V.

in Offenburg zuteil.

2008 wurde Herr Professor

Breul im Rahmen des Kongresses

der Südwestdeutschen

Gesellschaft für Urologie

(SWDGU) in Heilbronn zum

Präsidenten der Gesellschaft

gewählt und hatte diese Position

bis zum Jahr 2009 inne.

Höhepunkt seiner Präsidentschaft

war der 50. Kongress

der Gesellschaft im Mai 2009

im Konzerthaus in Freiburg.

Nach Professor Thelen im

Jahre 1969 ist mit Professor

Dr. Breul bereits zum wiederholten

Mal ein Chefarzt

des heute zum RKK Klinikum

gehörenden Loretto-

Krankenhauses in diese verantwortliche

Position gewählt

worden. Präsidentschaft und

Auszeichnung mit der Gustav

Simon-Medaille würdigen die

herausragende urologische

Kompetenz des Loretto-Krankenhauses,

in dem jährlich

über 3.500 urologische Operationen

durchgeführt werden.

Unter der Führung von Professor

Breul hat sich das Loretto-Krankenhaus

zu einem

überregional anerkannten

Zentrum für die Behandlung

von Erkrankungen der harnbereitenden

und harnableitenden

Organe, der männlichen

Geschlechtsorgane sowie der

weiblichen Harninkontinenz

entwickelt.

Die Auszeichnung ist benannt

nach dem anerkannten

Chirurgen und Autor medizinischer

Fachliteratur Gustav

Simon (1824 – 1876).

Als Ordinarius für Chirurgie

in Heidelberg war er Gründungsmitglied

der Deutschen

Gesellschaft für Chirurgie.

Gustav Simon förderte insbesondere

die Sektion Urologie

und nahm 1869 die erste erfolgreiche

komplette Entfernung

einer betroffenen Niere

(Nephrektomie) in Deutschland

vor. Die SWDGU ist

die größte und älteste Einzelgesellschaft

für Urologie

Professor Dr. Jürgen Breul

Foto: RKK Klinikum

in Deutschland. In ihr leisten

Urologen der Bundesländer

Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz,

Saarland und Hessen

einen wichtigen Beitrag

zur Förderung der medizinischen

Forschung, aber auch

für die internationale Verbindung

von Wissenschaft und

Praxis. Darüber hinaus fördert

die bereits 1960 gegründete

Gesellschaft den urologischen

Nachwuchs und unterstützt

die Arbeit junger Kollegen

und Kolleginnen durch spezielle

Förderprogramme.

Startschuss für die Region der Lebensretter

Mit dem Pilotprojekt sollen jährlich bis zu 45 Menschen gerettet werden

Meilenstein im Kampf gegen

den plötzlichen Herztod:

Der Verein „Region der

Lebensretter“ etabliert im

Juni 2018 ein App-basiertes

System zur organisierten Ersten

Hilfe. Ab sofort werden

professionelle Ersthelfer in

Freiburg im Breisgau aktiv,

um Patienten mit Kreislaufstillstand

in den entscheidenden

ersten Minuten bis

zum Eintreffen des Rettungsdienstes

durch die lebensrettende

Herzdruckmassage am

Leben zu halten. Damit soll

die Überlebenschance nach

einem Herz-Kreislaufstillstand

verdoppelt bis vervierfacht

werden, erklärt Prof. Dr.

Michael Müller, Chefarzt der

Klinik für Anästhesiologie,

Hausnotruf – Sommerangebot

Testen Sie unser Ferien-Sicherheitspaket! *

Kostenlos – vier Wochen lang.

Tel.: 0761 29622-0

www.hausnotrufdienst.de

Das Paket beinhaltet das einmalige Anschlussentgelt,

die Gerätebereitstellung, die Notrufbearbeitung rund um

die Uhr, eine Schlüsselhinterlegung in der Notrufzentrale

und selbstverständlich eine 24-Stunden einsatzbereite

Rufbereitschaft. Dieses Angebot ist bis

16.09.2018 gültig.

Eisenbahnstr. 52 • 79098 Freiburg

Intensiv- und Notfallmedizin

im St. Josefskrankenhaus und

Vorstandsmitglied im Deutschen

Rat für Wiederbelebung

– German Resuscitation

Council (GRC). Deshalb hat

er vor einem Jahr die Gründung

des Vereins „Region

der Lebensretter – Freiburg/

Breisgau – Hochschwarzwald

e.V.“ initiiert, der ein bundesweit

neues System der organisierten

Ersten Hilfe startet

(www.regionderlebensretter.

de)

Ein Herz-Kreislaufstillstand

ist einer der dringlichsten

Notfälle im Rettungsdienst,

jede Minute zählt. Innerhalb

von weniger als fünf

Minuten muss mit der lebensrettenden

Herzdruckmassage

vom 16.07.

bis

16.09.2018

begonnen werden, damit das

Gehirn keine irreversiblen

Schäden erleidet.

Das Problem: Selbst in

Großstädten wie Freiburg

trifft der hervorragend organisierte

Rettungsdienst meist

erst nach sieben Minuten

beim Patienten ein. Um optimale

Überlebensraten zu

erreichen, müssen die ersten

Minuten bis zum Eintreffen

von Rettungswagen und Notarzt

professionell organisiert

werden. Hier unterstützt ab

Sommer 2018 das Ersthelferalarmierungs-System

First

AED, das der Verein Region

der Lebensretter etabliert hat.

„Das App-basierte System

unterstützt dabei, in den

Maßnahmen der Wiederbelebung

ausgebildete Menschen,

die sich zufällig in der Nähe

des Einsatzortes befinden,

zu aktivieren damit sie Patienten

am Leben erhalten bis

die professionellen Rettungskräfte

eintreffen“, so Professor

Dr. Hans-Jörg Busch,

stellvertretender Vorsitzender

im Lebensretter-Verein

und Leiter des Universitäts-

Notfall-Zentrums (UNZ) der

Universitätsklinik Freiburg.

Registrierte Helfer, die auf

ihrem Smartphone die App

FirstAED installiert haben,

können im Ernstfall innerhalb

von wenigen Sekunden

geortet und alarmiert werden.

Professor Dr. Michael Müller

Die beiden nächststehenden

Helfer werden direkt zum Patienten

geschickt und beginnen

mit Herzdruckmassage

und Beatmung, ein weiterer

Helfer holt den nächstgelegenen

Automatisierten Externen

Defibrillator (AED), mit

dem bei Vorliegen eines so

genannten Herzkammerflimmern

mittels Stromstoß die

Foto: RKK Klinikum

lebensgefährliche Herzrhythmusstörung

beendet werden

kann. Ein vierter Helfer wird

mittels App zum Notfallort

geleitet, um dort die professionellen

Helfer einzuweisen.

In mehreren Regionen in Dänemark

wurde das System

mit großem Erfolg etabliert

und ist bereits seit sechs Jahren

im Einsatz.


KULTUR KULTUR JOKER 33

Vanessa Mai & Reiner Kirsten

Foto: Sandra Ludewig

Yvonne Catterfeld & Band

Foto: Christoph Koêstlin

Spider Murphy Gang

Foto: Hello Concerts - Dieter Bichl

ein abwechslungsreiches Musik- und Unterhaltungsprogramm bietet die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

Von 14. Juli bis 3. August verwandelt

sich der idyllische Kurpark

für das Open Air im Park

in eine Freilichtbühne. Mitten im

Grünen bietet der Veranstalter,

die Kur und Bäder GmbH Bad

Krozingen, ein abwechslungsreiches

Musik- und Unterhaltungsprogramm.

Auftakt-Veranstaltung zum

Open Air im Park ist das traditionelle

Lichterfest, das jedes Jahr

tausende von Besuchern anlockt.

Am 14. Juli verwandelt sich der

Kurpark mit über 15.000 Kerzen

und 1.000 japanischen Bambuslaternen

in ein funkelndes

Lichtermeer. Es folgt ein musikalischer

Sonntag, am 15. Juli,

mit buntem Unterhaltungs- und

Familienprogramm: Kindereisenbahn,

Trampolin, Karussell

und historische Traktoren im

Kurpark sowie die BZ-Kinderparty

mit den Akrobatik-Clowns

Alex und Joschi im und ein großer

Flohmarkt am Kurhaus. Ein

großes Feuerwerk gegen 23 Uhr

rundet das Lichterfest ab.

Die Fans der Schlager- und

Volksmusikszene dürfen sich auf

eine Schlager-Gala am 19. Juli ab

20 Uhr mit Vanessa Mai, Reiner

Kirsten und den Wieberbuabe

freuen. Vanessa Mai gehört zu

den Sternen am Schlagerhimmel.

Im Sommer 2017 präsentierte sie

ihr neues Album „Regenbogen“.

Seit über zehn Jahren hat Reiner

Kirsten seinen eigenen festen

Großes Lichterfest im Park

Justus Frantz

Platz in der Szene des volkstümlichen

Schlagers. Mit seiner ausdrucksstarken

Stimme, seinem

umwerfenden Charme und melodiösen

Titeln wie „Träumer wie

Du“ begeistert er sein Publikum.

Am 20. Juli, ab 20 Uhr kommt

Yvonne Catterfeld & Band

zum Open Air im Park. Die ausgebildete

Musikerin ist schon

seit 2003 fester Bestandteil der

deutschen Musiklandschaft. Ihre

Veröffentlichungen finden sich

regelmäßig ganz oben in den

Charts und wurden, genau wie

ihre Film- und TV-Rollen, mit

diversen Preisen ausgezeichnet.

Dieser bemerkenswerte Facettenreichtum,

gepaart mit ihrer

offenen und charmanten Persönlichkeit,

fasziniert ihre Fans

immer wieder aufs Neue. 2017

erschien ihr siebtes Album „Guten

Morgen Freiheit”. Die eingängigen

und zugleich tiefgründigen

Songs überzeugen durch

einen neuen, urbanen Sound.

Die Spider Murphy Gang tritt

am 27. Juli ab 20 Uhr im Kurpark

auf. 2017 feierte die bayerische

Band, die den Rock’n’Roll im

Blut hat, ihr 40-jähriges Jubiläum

und tourt noch immer mit Leidenschaft

und

Energie durch

die Lande. Die

Gründungsmitglieder

Günther

Sigl und Barny

Murphy gehören

bis heute

zur Spider

Murphy Gang.

Benannt hat

sich die Band

nach der Textpassage

„Spider

Mur phy

played the tenor

saxophone“ aus Elvis Presleys

Song „Jailhouse Rock“. 1977

begann die Gruppe zunächst mit

englischen Texten. Später stieg

sie auf bayerischen Dialekt um

und startete damit in eine eigene

Stilrichtung. Mit ihren Hits

wie „Skandal im Sperrbezirk“,

„Schickeria“ und „Wo bist du?“

wird die Spider Murphy Gang

für Stimmung im Kurpark sorgen.

Mit Justus Frantz und der

Philharmonie der Nationen gibt

es „Klassik pur“ unter dem Sternenhimmel

am 2. August, ab 20

Uhr im Kurpark. Das Orchester

gilt als Klangkörper mit Weltniveau.

Es eröffnet talentierten

Musikern aus aller Welt eine hervorragende

Chance, jenseits von

kulturellen und internationalen

Grenzen, auf den großen Bühnen

weltweit zu konzertieren.

Seit mehr als dreißig Jahren ist

Professor Justus Frantz ein international

erfolgreicher Pianist und

Dirigent. Er gastiert zum 16. Mal

beim Open Air im Park.

Klaus Doldinger’s Passport

feat. Jocelyn B. Smith garantieren

am 3. August ab 20 Uhr

zum Abschluss des Open Air im

Park Musik vom Feinsten. Seit

über 60 Jahren steht der weltberühmte

Saxophonist Klaus Doldinger

auf der Bühne. Er ist einer

der erfolgreichsten Komponisten

von Filmmusik und TV-Titelmelodien

und hat die Titelmusik

Klaus Doldinger feat.

Jocelyn B. Smith

zur TV-Serie „Tatort“ geschrieben

und eingespielt sowie die

Soundtracks zu den Kinofilmen

„Das Boot“ und „Die unendliche

Geschichte“. Beim Open Air im

Park wird er mit seiner Band

Passport und der Opern-, Jazzund

Soul-Sängerin Jocelyn B.

Smith auf der Bühne stehen und

für ein unvergessliches Konzert

sorgen. Jocelyn B. Smith hat die

Original-Titelmusik „Der ewige

Kreis“ von Disneys „Der König

der Löwen“ gesungen.

Infos/Karten:

Tourist-Information

Bad Krozingen,

Tel. 07633 4008-164,

www.open-air-im-park.de


34 KULTUR JOKER MUSIK

Native Rhythms and Songs

Das Buschorchester im Stadtgarten

Das Kulturamt Freiburg veranstaltet

während der Schönwettermonate

regelmäßig sonntägliche

„Konzerte im Freien“. Am 15. Juli,

11 Uhr gastiert Das Buschorchester

im Musikpavillon des Stadtgartens.

Dargeboten werden Melodien

aus den Traditionen der Völker und

eigene Kompositionen, entstanden

aus der Verbindung afrikanischer

und europäischer Elemente. Dabei

kommt eine Vielzahl von teilweise

selbstgebauten Instrumenten wie

„Leben im All“

Rockige Reise durch die Galaxie

Am 20. Juli, 15. Uhr und 21. Juli,

17 Uhr, führt die Franz-Xaver-

Klingler-Schule in Kooperation

mit der Jugendmusikschule Südlicher

Breisgau im Gallushaus

Wittnau das Musical „Leben im

All“ auf. Im All herrscht Alarm.

Gefürchtet ist vor allem das

Schwarze Loch, denn es legt sich

geschickt auf die Lauer, um nach

den kleinen vorlauten Schnuppen

zu schnappen. Und als auch

noch die Kristallkugel von Opa

Galaxos dran glauben muss,

Jubiläumskonzert

Kammerorchester Landwasser

Marimba, Steeldrum und Hirtenflöten

zum Einsatz und natürlich

alle möglichen Arten von Trommeln.

Mal wild, mal sanft, zum

Lauschen, Mitsingen, Tanzen oder

einfach dabei sein.

wird’s zappenduster. Ein Plan

muss her…Tolle Kostüme, humorvolle

Spielszenen, gespickt

mit pfiffigen und mitreißenden

Songs bei Groß und Klein sorgen

für beste Unterhaltung.

Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens

gibt das Kammerorchester

Landwasser unter der Leitung von

Kieran Staub ein Jubiläumskonzert.

Zur Aufführung am 20. Juli,

19.30 Uhr im Münster St. Stefan in

Breisach und am 22. Juli, 19 Uhr im

Gemeindesaal der Zachäusgemeinde

in Freiburg-Landwasser, kommen

die Ouverture zur Oper „Die Italienerin

in Algier“ von Gioacchino

Rossini, die Rokkoko-Variationen

von Peter Tschaikowsky mit der Violoncello-Solistin

Marie Viard sowie

Beethovens Sinfonie No.1 in C-Dur.

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Klassik und feine Kost

Drei Virtuosen und tiefe Einblicke

Denis Zhdanov ist Solocellist

des Philharmonischen Orchesters

Freiburg. Am 6. Juli, 19.30 Uhr

entführt er die HörerInnen in seinen

musikalischen Werdegang.

Vor jedem der Werke Ravels,

Chopins und Dvořáks an diesem

Abend spricht Zhdanov über die

Bedeutung, die diese Werke für

ihn haben. Dann ertönt die Musik,

bei der Zhdanov von den Virtuosen

Uliana Zhdanov (Violine)

und Dmitri Demiashkin (Klavier)

begleitet wird. Dazu gibt es Wein

vom Weingut Bärmann und kalte

Delikatessen. Ein Rundumvergnügen

für Klassikliebhaber also.

Das Konzert findet im Haus des

erzbischöflichen Collegium Borromaeum

statt.

Zwischen Weltmusik und Klassik

Das Freiburger Rahmentrommelfestival Tamburi Mundi

Zwischen dem 27. Juli und

dem 5. August präsentiert das

Freiburger Rahmentrommelfestival

Tamburi Mundi zum

13. Mal ein hochkarätiges Programm

zwischen Weltmusik,

Klassik und Alter Musik. Zur

Festivaleröffnung am 27. Juli,

20 Uhr im E-Werk, verbinden

Festivalleiter Murat Coşkun

und die Multiperkussionistin

Francesca Santangelo durchkomponierte

Schlagwerkkunst

mit feinfühliger Improvisation.

Die Musiker des diesjährigen

Festival-Projekts nehmen das

Publikum im E-Werk am 28.

Juli, 20 Uhr, mit klassischeuropäischen

und arabischen

Klangfarben mit auf eine „Reise

nach Groovistan“. Das imaginäre

Land liefert 2018 das

Festivalmotto, es definiert sich

nicht durch Grenzen oder Nationalitäten,

sondern verbindet

durch Rhythmus und Klang.

Höhepunkt des Festivals ist das

Sehr diesseitig und alltagsbezogen

ist das Programm

des 6. Saisonkonzerts 2017/18

des Ensemble Aventure am 6.

Juli, 20 Uhr in der Elisabeth

Schneider Stiftung in Freiburg.

So spielt ein Ball die

zentrale Rolle in Alexandre

Esperets und Matthieu Benignos

Musiktheater-Miniatur

Ceci n’est pas une balle

(2012) für Bodypercussion

und Zuspielband das einen

tanzenden, springenden und

durchaus sportlichen Weg

beschreibt, bis zum verblüffenden

Schluss. Annesley

Black ließ sich vom Heulen

Artist in Residence:

Andrey Tanzu

Foto: Ellen Schmauss

Tamburi-Special: Alle Festival-

Musiker versammeln sich am

3. August, 20 Uhr, zum fulminanten

Trommelabend im E-

Werk. Seinen Abschluss findet

das Programm gleichenorts am

„Es geht besser besser“

6. Saisonkonzert des Ensemble Aventure

„Freiheit-Freedom“

African Music Festival in Emmendingen

Endlich volljährig!

Gemeinsam mit seinem

Publikum möchte das

African Music Festival in

Emmendingen seinen 18.

Geburtstag mit Live-Acts,

Straßenparade und Gottesdienst

vom 3. bis 5. August

feiern. „African Music“

startete vor 18 Jahren als

kleines Musikfest, dass

die afrikanischen Rhythmen

feiern wollte. Daraus

hat sich ein regional und

international bekanntes

Musikfestival entwickelt,

für das inzwischen mehr

als 100 Solisten, Bands,

Chöre und Tänzer aus aller

Welt angereist sind. Das

Festival ist somit nicht nur

5. August, 20 Uhr, bei „Tamburi

Mundi meets Classic“, wo

die Pianistin Marina Baranova,

der Perkussionist Andrey Tanzu

und Murat Coşkun auf Mitglieder

der Camerata Academica

treffen.

Aufgepasst: Der Kultur

Joker verlost 2x2 Karten

für „Reise nach Groovistan“

am 28. Juli, 20 Uhr,

im E-Werk. Um teilzunehmen,

senden Sie eine Mail

mit Ihrem Namen und dem

Betreff „Groovistan“ bis 23.

Juli an redaktion@kulturjoker.de.

Die Gewinner werden

per Mail benachrichtigt.

Datenschutz-Hinweis: Ihre Daten

werden lediglich zur Abwicklung der

Verlosung erhoben. Ihr Name wird

an den Veranstalter weitergegeben,

damit die Karten an der Abendkasse

hinterlegt werden können. Nach Abschluss

der Verlosung werden Ihre

Daten gelöscht. Durch Ihre Teilnahme

erklären Sie sich damit einverstanden.

Joey’s, eines Hundes, eindringlich,

verblüffend, inspirieren

zu stiff upper lip

für Bassklarinette (2014).

Elementare Gesten und Texturen

interpretieren und improvisieren

vier Spieler in

Jan Esra Kuhls Fächer (2015)

– ein lieblicher Flor (Goethe)

– für vier variabel zu besetzende

Melodieinstrumente.

Hingegen geht Mark Bardens

viscera (2010) für Trio basso

ins komplexe Innenleben des

menschlichen Körpers, dessen

Schrei nach Ausdruck

allzu oft stimmlos verhallt,

so die Idee des Stückes. Einen

Hit der 50er Jahre greift

Hannes Seidl in Es geht besser

besser auf (2011, Uraufführung

der Freiburger Fassung)

– eine Dekonstruktion

der abgründigen Seichtheit

von Schlagern, die den Exzess

schon in sich tragen.

Ein Konzertereignis der Gesten,

Mienen, Bewegungen

und Begegnungen mit dem

Anderen in uns, aufgeführt

von Andrea Nagy, Nicholas

Reed, Sylvie Altenburger,

Beverly Ellis und Johannes

Nied sowie bereichert durch

ein Konzertgespräch mit

Hannes Seidl.

der Musik sondern auch den Menschen

gewidmet; es geht um Begegnungen,

gegenseitiges Verstehen und

das Entwickeln von Verständnis für

andere Lebensweisen. Ein Hauptanliegen

des Festivals ist es vor allem

Gemeinsamkeiten der Völker und

Kulturen zu zeigen. Unter dem Zeichen

von „Freiheit – Freedom“ wird

die Festivalzeit in Emmendingen

eingeläutet. Top-Act in diesem Jahr

ist Andrew Tosh, der durch seinen

Vater Peter Tosh bereits in jungen

Jahren eine ganz besondere Verbindung

zum Reggae aufbauen konnte

und der in diesem Jahr das perfekte

Feeling für den Reggae-Abend

am 4. August, 21.15 Uhr, auf dem

Emmendinger Schlossplatz sorgen

wird. Weitere Infos: www.festival.

afrikaba.com


KULTUR KULTUR JOKER 35

25. Stimmen-Festival - Herausragende Künstler,

Bands, Newcomer und Stars on stage in Lörrach

Im August 1994 verwandeln

erstmals zwölf Stimmen-Konzerte

die Stadt Lörrach in eine

einzigartige Open-Air-Konzertbühne.

Mittlerweile ist Stimmen

zu einem der bedeutendsten Musikfestivals

Deutschlands, der

Nordwestschweiz und des Elsass

geworden. Im Sommer 2018

wird die 25. Ausgabe von Stimmen

gefeiert. Mit Konzerten in

allen Teilen des Dreiländerecks

versteht sich das Festival als ein

gewachsenes internationales

Kulturereignis. Das große stilistische

Spektrum umfasst Rock,

Pop, Indie, Jazz, Soul und Folk,

zeitgenössische klassische und

Alte Musik. Stimmen ist mit seinen

außergewöhnlichen Spielorten

– dem Rosenfels- park, dem

Marktplatz und der Stadtkirche

in Lörrach, der pittoresken Kirche

St. Ottilien auf der Tüllinger

Höhe (alle D), der historischen

Reithalle im Wenkenpark Riehen

(CH) und dem Arlesheimer Domplatz

(CH) sowie dem Théâtre La

Coupole im französischen Saint-

Louis – vor allem ein integratives

Festival. 2018 wird Stimmen am

17. Juli im Burghof Lörrach mit

einem Konzert von Jeff Cascaro

eröffnet, der wie kein Zweiter den

Soul-Jazz in Deutschland populär

gemacht hat. Die anschließenden

Rosenfelspark-Konzerte finden

vom 18. bis 22. Juli mit Hildegard

Lernt Fliegen, Marlon

Sarah McKenzie

Foto: Philippe Levy-Stab

Robert Plant and TSSS

Williams, Alice Phoebe Lou,

Songhoy Blues und Rufus Wainwright

statt. Letztgenannter ist

der vielleicht genialste Songwriter

seiner Generation und es

wird ein großes Glück ihn im

„Festival-Wohnzimmer“ in musikalischer

und poetischer Intimität

zu erleben. Einige Tage zuvor, am

8. Juli, begeben wir uns für einen

Stimmen-Prolog mit der sinnlichen

australischen Jazzsängerin

Sarah McKenzie ins Théâtre

La Coupole nach Saint-Louis

(F). Die Lörracher Marktplatz-

Konzerte werden vom 25. bis 29.

Juli stattfinden, im Line Up dabei

sind Liam Gallagher, Dendemann,

Editors, Dweezil Zappa

und der legendäre Frontmann von

Led Zeppelin, Robert Plant mit

seiner aktuellen Band The Sensational

Space Shifters. Unmittelbar

vor den großen Marktplatz-

Konzerten werden am 23. Juli in

der Kirche St. Ottilien der renommierte

Countertenor Franz

Vitzthum und die Zithervirtuosin

Gertrud Wittkowsky mit

„Elégie“ und am 24. Juli in der

Stadtkirche Lörrach das experimentierfreudige

Vocal-Quartett

New York Polyphony mit „Conversations“

zu erleben sein. Auch

im schweizerischen Arlesheim

werden wieder zwei Stimmen-

Konzerte (3./4. August) auf dem

Domplatz veranstaltet – zuerst

die Live-Sensation aus Neuseeland,

das siebenköpfige „Soul-

Monster“ Fat Freddy’s Drop

und tags drauf die zweifellos

bekannteste Backing Band der

Welt: Prince` The New Power

Generation. Am 2. August wird

die aus New York stammende

Indra Rios-Moore mit einer Mischung

aus gefühlsbetontem Gospel,

erdigem Blues und Popmusik

das Publikum in der Reithalle im

Wenkenpark Riehen (CH) begeistern.

Umrahmt wird ihr Auftritt

von drei außergewöhnlichen

Burghof-Konzerten: am 31. Juli

mit Käptn Peng & Die Tentakel

von Delphi, am 1. August

mit dem deutschen Rhythm-and-

Blues-Sänger San2 und seiner

Band Soul Patrol sowie zum

Abschluss des 25. Stimmen-Festivals

am 5. August mit dem britischen

DJ, Elektro-Musiker und

Singer-Songwriter Fink.

Auch im fünften Jahr geht die

Stimmen-Tournee (8.-16. Juli)

durch unsere Region weiter. Mit

den wunderbaren Künstlern Becca

Stevens und King Creosote

begeben sich die musikalischen

Stimmen on Tour einmal mehr

auf die Reise ins Rathaus Binzen,

nach Liestal ins Kulturhotel Guggenheim,

nach Lörrach-Brombach

in den Werkraum Schöpflin,

nach Murg-Oberhof ins Café

Verkehrt, ins französische Saint-

Louis in die Fondation Fernet-

Branca und in die Gaststätte

Babeuf im Freiburger Stadtteil

Stühlinger.

Jedes Jahr im Sommer verwandeln

unzählige Stimmen

und vielfältige Chöre mit einem

abwechslungsreichen Programm

Lörrach in eine singende Stadt.

Neben vielen bekannten Gesichtern

treten auch wieder neue Formationen

bei „Lörrach singt!“

auf. Regionale Chöre vom Oberrhein

bis zum Markgräflerland,

Chöre, Ensembles und Solisten

aus der Schweiz, Frankreich, aus

dem Ortenaukreis, Karlsruhe

oder aus der Neckar-Alb-Region

werden sich auf den Weg nach

Lörrach machen.

Wie schon seit 2012 ist bei

Foto: Dan Massie

Dweezil Zappa Foto: Jeff Dean

Stimmen jede im Vorverkauf erworbene

Eintrittskarte für Stimmen

zugleich ein Fahrschein für

den Öffentlichen Nahverkehr des

RVL.

Stimmen 2018: 8. Juli bis 5. August;

Stimmen on Tour: 8. Juli bis

16. Juli; „Lörrach singt!“ 2018:

14. Juli. Weitere Infos/Tickets:

www.stimmen.com. Ticket-Hotline:

Tel +49 (0)7621 / 94 0 89

-11/-12

Concerto a-moll nach Vivaldi

vier Leipziger Choralbearbeitungen

Einzelstehende Choralbearbeitungen

Fantasia C-Dur

Fuge C-Dur

Praeludium und Fuge G-Dur

(BWV 541)

An der Metzler

- Orgel und am Beckerath -

Orgelpositiv:

Andresa Arand, Bonn

Eintritt: 9 €

Rentner: 7 €

Schüler & Studenten. 4 €

Eine bunte Spielwiese für Jung

und Alt, so präsentiert sich die 71.

Foire aux Vins d’Alsace vom 27.

Juli bis 5. August in Colmar. Die

Messe bietet alles, was es zum

gepflegten Flanieren benötigt:

Stände mit Waren, Haushaltshilfen

und Lebensmitteln aller Art,

kulinarische Highlights wie der

elsässiche Flammkuchen, leckere

Weine sowie ein kunterbuntes

Showprogramm.

Auch das Musik-Festivalprogramm

in diesem Jahr kann sich

sehen lassen. Neben der „Nuit

Blanche“, der Elektro Nacht am

4. August, bei der die erfolgreichsten

französischen Künstler

ihres Genres auftreten und eine

Santana, Kravitz, Scorpions u. a.

71. Foire aux Vins in Colmar

legendäre Partynacht veranstalten

werden, verleihen dem Programm

internationale Künstler

die ganz besondere Würze und

Mischung. Besonderer Showact

ist in diesem Jahr Lenny Kravitz,

der am 30. Juli um 20 Uhr auftreten

wird. Der US-Amerikaner

ist ein Allroundtalent, das mit

seinem musikalischen Mix aus

Soul, Rock und Funk fast zeitlos

daherkommt.Woodstock 1969

war der musikalische Durchbruch,

der den Gitarristen Santana

in den Olymp der Musiker

bringen sollte. Fast 50 Jahre später

ist der Kalifornier mit mexikanischen

Wurzeln noch immer

eine ganz eigene Hausnummer.

Lenny Kravitz

Dies stellt der Ausnahmegitarrist

am 3. August unter Beweis. Weiter

werden die Scorpions, Beth

Ditto, Rag’n‘Bone Man, Nekfeu

und Louane auftreten und die

Tribüne des

Festivals zum

Tanzen, Rocken

und Jubeln

bringen.

Einen besonderen

Abend

v e r s p r i c h t

auch die beliebte

Hard

Rock Session

z u werden.

Hier treffen

sich Fans des

Hard Rock um gemeinsam mit

Ghost, Powerwolf, Doro und

H.E.A.T. ordentlich zu rocken

und zu headbangen.

Infos/Karten: www.foire-colmar.com


36 KULTUR JOKER MUSIK

Perspektivwechsel

Trio SurPlus im E-Werk

Das Trio SurPlus lädt am 3. Juli,

20 Uhr im E-Werk Freiburg ein

zu Erkundungen in einem erweiterten

musikalischen Erlebnisraum

zwischen Klang und

Bild, Kunst und Alltag, Instrumentalem

und Elektronischem,

Komposition und Improvisation.

Im Zentrum steht eine neue Komposition

des Brasilianers Vinicius

Giusti, die in Zusammenarbeit mit

dem Ensemble entstand. Im ersten

Teil des Abends sind neben einem

Werk Walter Feldmann Solowerke

für Vibraphon und Klavier des

Komponisten José Manuel López

Punk, Folk und mehr

20 Jahre Raumstation Sternen

In der Raumstation Sternen

in Auggen wird am 7. Juli, ab

16 Uhr das 20-jährige Bestehen

gefeiert. Gleichzeitig feiert das

Gasthaus Sternen sein 155-jähriges.

Das Haus in dem auch u.a.

schon ein Metzgerei und Brauerei

war, ist mittlerweile schon über

300 Jahre alt. Zu Beginn wird

das WM Viertelfinale auf Großbild

in der Gartenwirtschaft gezeigt,

bevor sich dann die Gutter

Herausgeber:

Helmut Schlieper (V.i.S.d.P.)

Verlag:

Art Media Verlagsgesellschaft mbH

Auerstr. 2 • 79108 Freiburg

Redaktionsleitung:

Christel Jockers

Redaktion:

Cornelia Frenkel

Peter Frömmig

Annette Hoffmann

Marion Klötzer

Manuel Kreitmeier

Nike Luber

Fabian Lutz

Georg Rudiger

Claus Weissbarth

Friederike Zimmermann

Terminredaktion:

Valentin Heneka

Trio SurPlus Foto: Peter Edwards

López zu hören, welche sich mit

Videoarbeiten Pascal Augers zu

einem originellen audiovisuellen

Kontrapunkt verbinden.

Das Programm wartet mit überraschenden

Perspektivwechseln auf.

Ein Tag. Ein Festival

„Ruhr-in-Love“ in Oberhausen

Über 400 DJs und LiveActs stehen

am 7. Juli bei Ruhr-in-Love

an den Mischpulten. Bei der 16.

Ausgabe wird im OlgaPark in

Oberhausen auf 40 liebevoll gestalteten

Floors von 12-22 Uhr

unter freiem Himmel gefeiert. Mit

dabei sind u.a. DJ-Größen wie

„Ostblockschlampen“, „Moonbootica“,

„Lexy & K-Paul“, „Party

Favor“ und „Klaudia Gawlas“.

Newcomer und lokale DJs vervollständigen

das LineUp. In ganz

NRW wird im Anschluss bei über

20 „AfterParties“ weitergefeiert.

Ganz nach dem Motto „less show

– more party“ wird der OlgaPark

in Oberhausen erneut zum Treffpunkt

der elektronischen Musikfamilie.

Bei Ruhr-in-Love geht es

nicht um die Größe der Bühnen

oder die Menge an Konfetti. Es

geht um die Musik, um Leidenschaft,

Feiern und Gemeinschaft.

Sämtliche Stilrichtungen der elektronischen

Musik sind zu hören:

Techno, Trance, Electro, House,

Hardcore, EDM, Drum’n’Bass,

etc. Karten/Infos: www.ruhr-inlove.de

Queens (Glam-Punk/Hard-Rock)

und Die, die die Enten suchen

(Indie/Folk-Punk), gemeinsam

die Bühne teilen. Fast seit 20 Jahren

spielen beide Bands jährlich

in der Raumstation und dennoch

sind sie nie aufeinander getroffen.

Das wird sich an diesem

denkwürdigen Abend ändern

und verspricht legendär zu werden.

Zum Abschluss wird DJ Otti

zum Tanzen auflegen.

Layout :

Christian Oehms

Telefon: 0761 / 72072

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e-mail: grafik@kulturjoker.de

redaktion@kulturjoker.de

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Das Copyright für vom Verlag gestaltete

Anzeigen und Artikel liegt beim Verlag.

Nachdruck, auch nur auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos, Vorlagen und für Programmhinweise

kann keine Garantie übernommen werden,

sie sind aber herzlich willkommen.

Von 14. Juli bis 3. August verwandelt

sich der Kurpark in Bad Krozingen

für das Open Air im Park in

eine Freilichtbühne. Auftakt-Veranstaltung

ist das Lichterfest bei dem

sich am 14. Juli der Kurpark in ein

funkelndes Lichtermeer verwandelt.

Ein großes Feuerwerk gegen

23 Uhr rundet das Lichterfest ab. Es

folgt ein musikalischer Sonntag, am

15. Juli, mit buntem Unterhaltungsund

Familienprogramm. Die Fans

der Schlager- und Volksmusikszene

dürfen sich auf eine Schlager-Gala

am 19. Juli ab 20 Uhr mit Vanessa

Mai, Reiner Kirsten und den Wieberbuabe

freuen. Am 20. Juli, ab

20 Uhr kommt Yvonne Catterfeld

& Band zum Open Air im Park.

Ihre eingängigen und zugleich tiefgründigen

Songs überzeugen durch

Die Rhythm & Blues Veranstaltungsreihe

im Kurhaus Baden-Baden

ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern

in über dreizehn Jahren zu einer

festen Institution im Programm der

Baden-Baden Events geworden. Ihr

Das international konzertierende

und mit Preisen überhäufte Violinduo

The Twiolins wird am 15.

Juli, 11 Uhr, im Kurhaus Badenweiler

sein Publikum mit Spielfreude

und Virtuosität verzaubern.

Die Musik von Vivaldi und

Open Air im Park

Weltstars in Bad Krozingen

Vanessa Mai

einen neuen, urbanen Sound. Die

Spider Murphy Gang tritt am 27.

Juli ab 20 Uhr im Kurpark auf. Benannt

hat sich die Band nach der

Textpassage „Spider Murphy played

the tenor saxophone“ aus Elvis

Presleys Song „Jailhouse Rock“.

Mit Hits wie „Skandal im Sperrbezirk“

oder „Schickeria“ wird die

Spider Murphy Gang für Stimmung

sorgen. Mit Justus Frantz und der

Rhythm & Blues

William Russ Jr. in Baden-Baden

künstlerischer Leiter und Schlagzeuger

der Band The Voyagers, Ralf Heinrich,

lädt zu jedem Konzert Solisten

ein. Jeder Abend der Bluesreihe wird

so zu einem musikalischen Unikat.

Am 2. August, 20 Uhr wird William

„8 Seasons“

The Twiolins im Kurhaus Badenweiler

Philharmonie der Nationen gibt

es am 2. August, 20 Uhr „Klassik

pur“ unter‘m Sternenhimmel. Professor

Justus Frantz hat sich unzählige

Male um die Klassische Musik

verdient gemacht. Immer wieder

entdeckt und fördert er junge Musiktalente.

Justus Franz gastiert

zum 16. Mal beim Open Air im

Park. Klaus Doldinger’s Passport

feat. Jocelyn B. Smith garantieren

am 3. August, 20 Uhr zum Abschluss

des Open Air im Park Musik

vom Feinsten. Seit über 60 Jahren

steht der weltberühmte Saxophonist

Doldinger auf der Bühne. Mit seiner

Band Passport und der Opern-,

Jazz- und Soul-Sängerin Jocelyn B.

Smith wird er für ein unvergessliches

Konzert sorgen. Infos/Karten:

www.bad-krozingen.info.

Russ Jr. zu Gast sein. Seine kraftvolle,

samtig-entspannte Stimme wirkt wie

eine liebevolle Umarmung und lässt

das Publikum begeisternd von Song

zu Song gleiten – oder tanzen. Tickets:

www.badenbadenevents.de

Piazzolla nimmt das Publikum

mit auf eine musikalische Reise

durch zwei Jahrhunderte und

Hemisphären. Als Geschwister

aufgewachsen in der Tradition

der Klassik, waren Marie-Luise

und Christoph Dingler schon immer

musikalische Grenzgänger.

So bringt die Performance des

Duos neues Leben in die Werke

Vivaldis, ohne seine Essenz zu

kompromittieren und verbindet

leichtfüßig Piazzollas Tangos mit

der Kunst des Barock.

Sehnsucht, nostalghia, nostalgija

90 Jahre Freiburger Akkordeon Orchester

Das aus dem Italienischen stammende

„nostalghia“ bedeutet wie

das russische „nostalgija“ Sehnsucht.

Sehnsucht nach der Aufhebung

der Grenzen zwischen Vorher

und Nachher, zwischen Innen und

Außen, zwischen Wirklichkeit und

Traum. Nach dem großen Erfolg

von „Dream-Play-Smile“ mit Michel

Godard (Tuba und Serpent)

Von Wasser und Wind...

Bläsersextett der Holst-Sinfonietta

Das Bläsersextett der Holst-Sinfonietta

und Klaus Simon an der

Celesta werden am 14. Juli, 20

Uhr in der Stiftung für Konkrete

Kunst in Freiburg-Zähringen für

ein besonderes Konzerterlebnis

sorgen. Musik für Bläserquintett

bzw. sextett und Celesta von

György Ligeti, Moritz Eggert,

Leoš Janáček und Olivier Messiaen

stehen auf dem Konzertprogramm.Der

englische Fachbegriff

für Bläser lautet Winds,

phonetisch mit dem deutschen

Wort Wind verwandt. Ein Bläser

muss Luft oder eben Wind erzeugen,

damit das Instrument Klänge

hervorbringt. Gleichzeitig

entsteht beim Spielen als physikalisches

Nebenprodukt Wasser.

und Murat Coşkun (Rahmentrommeln)

macht sich das Freiburger

Akkordeon Orchester gemeinsam

mit diesen beiden außergewöhnlichen

Musikern daran diese Grenzen

aufzuheben. Unter der Gesamtleitung

von Volker Rausenberger

erklingt in der ersten Konzertreihe

zum 90-jährigen Jubiläum des Freiburger

Akkordeon Orchesters ein

Die mottobildenden Worte sind

in diesem Konzert auch atmosphärisch

und bildhaft zu verstehen.

Im Hauptwerk des Abends,

Messiaens Fête des belles Eaux,

das in einem Arrangement für

Bläsersextett und Celesta seine

Uraufführung erleben wird, wird

Wasser und Wind eine große Rolle

spielen.

musikalischer Spannungsbogen

mit Musik von Michel Godard,

Murat Coşkun, John Dowland bis

zu Musik von Sting. Sehnsucht

nach Freude, nach Tiefe und Frieden,

nach Glück. Die Konzerte finden

statt am 5. Juli, 20 Uhr, Rainhofscheune,

Kirchzarten; 6. Juli, 20

Uhr, E-Werk, Freiburg; 7. Juli, 20

Uhr, Martinskirche Müllheim.


KULTUR KULTUR JOKER 37

Am 8. Juli, 17 Uhr lädt die

Hermann und Ingrid Frommhold

wStiftung für Alte Musik

in den Festsaal des Schlosses

Bad Krozingen zu einer Benifizveranstaltung

ein. Unter dem

Titel „Engel und Teufel – Vom

Vater zum Sohn“ werden Werke

Die sechs Suiten für Violoncello

solo von J. S. Bach, entstanden

um 1720 in Köthen,

gehören zum Heiligtum der

Literatur für Violoncello. Die

Einzigartigkeit und Schönheit

dieser Musik erschließt sich

vielleicht am besten beim Hören

des ganzen Zyklus. Der

Cellist Juris Teichmanis geht

dieser Musik seit über 30 Jahren

auf den Grund, und nach

Die Gareth Reaks Combo unter

Leitung des englischen Sängers

und Vibraphonisten Gareth Reaks

bringt die Klassiker des Great

American Songbook, die einst

Frank Sinatra, Nat King Cole oder

Ella Fitzgerald berühmt machten,

in neuem Glanz in der Friedenskirche

in Freiburg, am 8. Juli, 19

Internationale Domkonzerte St. Blasien

Konzerte mit renommierten Chören im Juli

Die Internationalen Domkonzerte

St. Blasien 2018 finden

vom 3. Juli bis 7. August und

vom 11. bis 18. September statt.

Eiko Maria Yoshimura, Domorganistin

von St. Blasien,

wird beim 1. Konzert am 3.

Juli Werke von Couperin, J. S.

Bach, Franck, Widor, Reger und

von Messiaen zu Gehör bringen.

Im Chorkonzert am 7. Juli

gastieren die Aurelius – Sängerknaben

Calw unter Leitung von

Bernhard Kugler in St. Blasien.

Beim 3. Konzert am 10. Juli,

spielt Titularorganist Bernhard

Marx Werke von Jean-François

Dandrieu, J. S. Bach, W. A. Mozart

(Fantasie f-moll, K.V. 594)

Musikalischer Wettstreit

Schlosskonzerte Bad Krozingen

von Marin Marais und Antoine

Forqueray aufgeführt. Das Konzert

ist als musikalischer Wettstreit

der beiden Komponisten

konzipiert.Während das Spiel

von Marais von Zeitgenossen

als engelhaft bezeichnet wurde,

gilt Forqueray – als Teufel, der

Gambe und Cembalo

Konzert in Niederrotweil

Violoncello solo

Juris Teichmanis spielt Bach

seinen eigenen Angaben hört

die Suche nach der Wahrheit

dieser Musik - wenn es sie

denn gibt - nie auf. So wird

jede Aufführung dieses Oeuvre

für Hörer und Interpret

immer wieder neu erfahrbar.

Am 4. Juli, 20 Uhr spielt Juris

Teichmanis die Suiten G-

Dur, d-moll und C-Dur in der

Evangelischen Stadtkirche in

Emmendingen.

Classic Jazz Songs

Konzert mit der Gareth Reaks Combo

Uhr zu Gehör. Vor allem der perlende

Klang des Vibraphons trägt

zu dem besonderen Sound der

und die erste Orgelsymphonie

von Louis Vierne. Im 4. Konzert,

am 14. Juli, gastiert einer

der besten Chöre Deutschlands

in St. Blasien: Die Camerata Vocale

Freiburg präsentiert Vertonungen

des Hoheliedes. Weitere

Komponisten des Abends sind

Melchior Franck, Ola Gjeilo

sowie Hieronymus Praetorius

und andere. Beim 5. Konzert

interpretiert am 17. Juli Stefan

Kofler Werke von Buxtehude, J.

S. Bach, Vivaldi, Mendelssohn

Bartholdy, Messiaen und Reger.

Auf seiner Deutschland-Tournee

macht am 21. Juli auch The

Choir of Trinity College Cambridge

Halt in St. Blasien. Von

wahrlich Harmonien aus der Unterwelt

erklingen lässt. Passend

dazu erklingt eine englische

Suite von J.S. Bach – als Übervater

und Streitschlichter. Die

Interpreten sind Yukie Yamazakie

(Cembalo) und Christoph

Urbanetz (Viola da Gamba).

Am 1. Juli, 19 Uhr, findet in

der St. Michaelskirche in Niederrotweil

ein Konzert mit

Musik für Gambe und Cembalo

statt. Auf dem Programm

stehen Werke von J.S. Bach,

C.P.E. Bach und anderen Komponisten

aus dem Umkreis der

norddeutschen Gambenmusik

des ausgehenden 17. und des 18.

Jahrhunderts. Das Programm

zeigt den Stilwechsel vom konzertierenden

zum affektbetonten

empfindsamen Stil auf. Der weiche

Klang der Bassgambe und

der silbrige Klang des Cembalos

vermischen sich zu einem

besonders beseelten Klangerlebnis.

Ausführende sind Birgund

Meyer-Oehme (Bassgambe) und

Enno Kastens (Cembalo).

J.Teichmanis

Foto: Wouter Jansen

Combo bei. Die samtige, warme

Stimme des Bandleaders und die

stilsichere, swingende Begleitung

durch Olga Krasotova am Klavier,

Andres Buchholz am Kontrabass

und Eric Karle am Schlagzeug machen

die fantastische Atmosphäre

eines Jazzclubs im Amerika der

1940er und 1950er Jahre perfekt.

der Wohlklang verströmenden

englischen Renaissance reicht

das Panorama bis zur Romantik

und zur zeitgenössischen

nordischen Chormusik. Ein

Gedächtniskonzert für Luigi

Ferdinando Tagliavini ist

das 7. Konzert am 24. Juli mit

Prof. Dr. Bruno Oberhammer.

Beim 8. Konzert (28. Juli), interpretieren

Elisabeth Birgmeier

(Sopran) und Bernhard Marx

(Orgel) u.a. Kompositionen aus

Renaissance, Barock, Klassik

und Romantik.

Die Konzerte beginnen jeweils

um 20.15 Uhr. Weitere Infos:

www.dom-st-blasien.de/intdomkonzerte

Gedächtniskonzert

268. Todestages J. S. Bach

Am 28. Juli findet in der Johanneskirche

Freiburg um 20.15

Uhr wieder das traditionelle

Johann Sebastian Bach – Gedächtniskonzert

statt anlässlich

seines 268. Todestages. Andreas

Arand (Bonn), Dozent an der

Musikhochschule Saarbrücken

und Vorstandsmitglied der Gesellschaft

der Orgelfreunde,

wird am Beckerath – Orgelpositiv

und an der großen Metzler

– Orgel das Konzert a-moll nach

Antonio Vivaldi, die Fantasia

C-Dur, zwei einzelstehende und

vier Leipziger Choralbearbeitungen

spielen sowie die Fuge

c-moll (BWV 575) und das

Leipziger Praeludium und Fuge

G-Dur.

Virtuose Orgelkultur

Internationale Orgelkonzerte in St. Peter

Bereits seit Jahrzehnten findet

in St. Peter im Sommer eine Reihe

mit hochkarätigen

Orgelkonzerten

statt. Interpreten

aus verschiedensten

Ländern präsentieren

ihre Orgelkultur.

Die Barockkirche

St. Peter

besticht durch die

perfekte Akustik,

bei der jeder Ton

der beiden Orgeln

klar zu hören ist.

Das Eröffnungskonzert

am 20. Juli, 17

Uhr wird von Raúl

Prieto Ramírez aus

Barcelona gestaltet.

Barockkirche

St. Peter

Foto: L. Rombach

Der weltweit gefeierte Organist ist

ein Virtuose. Er wird Werke von

Sweelinck, Bach, Beethoven,

Schubert und

Liszt spielen.

Weitere Termine: 5.8.

Anna Ivanova, Orgel

und Alexey Ivanov,

Trompete, St. Petersburg;

12.8. Johannes

Götz, Orgel und Urban

Nomades (Weltmusik);

19.8. Jean-Baptiste Robin,

Paris; 26.8. Stephen

Tharp, New York;

2.9. Wladimir Matesic,

Orgel und Serena Arnò,

Gesang, Bologna.

Infos: www.barockkirche-st-peter.de

Pianokonzert

Dominikanerkloster St. Albert

Am 1. Juli, um 15 Uhr wird

der in Südamerika lebende

Pianist Martin Münch im Dominikanerkloster

St. Albert

(Ludwigstr. 35) in Freiburg

auf dem Blüthner-Flügel von

1905 ein Konzert mit eigenen

Werken sowie mit Musik von

Die CanTanten

Sommerkonzert in St. Trudpert

Frauenkammerchor CanTanten

Claude Debussy und Maurice

Ravel spielen. Als Komponist

vertritt Münch eine gemäßigte

Moderne, mit welcher er

„eine stabile Brücke zwischen

zeitgenössischen Komponisten

und Hörern“ schlagen

möchte.

Der Staufener Frauenkammerchor

CanTanten konzertiert

am 15. Juli, 19 Uhr a cappella

und mit Orgelbegleitung in St.

Trudpert im Münstertal. Unter

der Leitung von Karin Karle

singen die zwölf Frauen den

modernen und sehr eindrucksvollen

Liederzyklus „Lobpreis

der Liebe“ von Knut Nystedt

sowie Werke von Joseph Gabriel

Rheinberger, Felix Mendelssohn

Bartholdy u.a. An der

Orgel begleitet Gerhard Gnann,

Professor für künstlerisches

Orgelspiel an der Universität

in Mainz, an der Oboe Stephan

Wiese, Mitglied im Orchester

Concerto Armonico. Die Chorwerke

erklingen an verschiedenen

Orten der Kirche, von

der Empore bis zum Hochaltar.


38 KULTUR JOKER MUSIK

Große Chorerlebnisse

UST Singers in St. Blasien und Freiburg

2015 waren

die renommierten

UST

Singers aus

den Philippinen

schon

einmal in St.

Blasien. Am

31. Juli, 20.15

Uhr kehren sie in den Dom

der Schwarzwaldstadt zurück.

Ferner ist der begnadete Chor

der Päpstlichen Universität

in Manila am 1. August, 20

Uhr in der Kirche Herz-Jesu

in Freiburg zu erleben. So

renommiert und begehrt der

Chor auch ist,

so offen und

spielfreudig

gibt er sich

zugleich. Zu

hören ist internationale

C h o r mu si k

der Klassik

und Moderne. Auch tritt der

Chor in Freiburg zusammen

mit dem Freiburger Chor Soulfamily

auf, der ohne Scheuklappen

Soul, Pop, Bossa Nova

und Gospel vereinigt. Eine

Feier des Lebens in all seinen

Facetten.

Soziale Klassik

Das Trio Ostertag in Sulzburg-Laufen

Das Trio Ostertag

ist eine

echte Hausnummer

für

anspruchsvolle

Klassik. Kartin

Melcher

(Violine, Viola),

Professor Christian Ostertag

(Violine) und Professor Martin

Ostertag (Violoncello) konzertieren

mit großen Orchestern

und erhielten wichtige Auszeichnungen.

Am 8. Juli, 11 Uhr

spielen die erfahrenen Interpreten

auf dem

Rumohr‘schen

Meierhof in

Sulzburg-Laufen

(Schlossgasse

3). Vertont

werden

frühe Werke

von Beethoven und Schubert.

Die Künstler verzichten auf

eine Gage, alle Eintrittsgelder

gehen an den gemeinnützigen

Verein Nothilfe e.V., der in Not

geratenen Menschen durch Sozialhilfe

unterstützt.

Groove und Experiment

Tube7 und Momo und die grauen Herren

Die Freiburger Blues Association

bringt am 9. Juli, 20

Uhr ein lebhaftes Konzert

ins Gasthaus Schiff in der

Schwarzwaldstraße 82 in Freiburg.

Zwischen Eingängkeit

und Experiment rocken sich

Tube7 schon

seit einiger

Zeit du rch

die Regio und

mache n so

immer wieder

auf sich

aufmerksam.

Ohne feste

Genrebindung

spielen sie irgendwo zwischen

Alternative- und Art-Rock,

vor allem eigenständige Musik.

Ebenfalls dabei sind die

spielfreudigen Momo und die

grauen Herren. In einer lässig-groovigen

Mischung aus

Funk, Soul

und Hip-Hop

s o r g t d i e

Gruppe für

beste Liveaction

mit neun

M u s i k e r n .

Laut und spaßig

wird es in

jedem Fall.

„Mariuzz“

Westernhagen-Tribute-Show im Schloss Reinach

Das wird eine glanzvolle Premiere

im stimmungsvollen historischen

Innenhof im Hotel

Schloss Reinach in Freiburg-

Munzingen: Am 20. Juli, 20 Uhr,

gastiert die Westernhagen Tribute-Show

„Mariuzz“ zum ersten

Mal auf der Open Air Bühne des

Hotels. Hotelier René Gessler ist

mit dem Engagement von „Mariuzz“

ein ganz besonderer Coup

gelungen: „Näher am Original

Die festlichen Sommerkonzerte

mit dem bekannten Klassiktrompeter

Bernhard Kratzer

und seinem Orgelpartner

Paul Theis in der katholischen

Pfarrkirche St. Gallus locken

alljährlich zahlreiche Musikfreunde

nach Kirchzarten. Zu

erleben sind am 28. Juli, 19

Uhr glanzvolle Trompetenkonzerte,

meditative Musik für

Corno da caccia von Telemann,

Internationales Musikfestival Colmar

Kissin, Argerich, Sokolow und andere Stars

Sein dreißigjähriges Jubiläum

feiert das Internationale

Musikfestival Colmar dieses

Jahr mit einem attraktiven

Programm, das mit Klassikgrößen

nur so gespickt ist. Mit

Jewgeni Kissin steht ein Ausnahmepianist

im Mittelpunkt

des Programms. Der Russe

eröffnet das Festival mit einem

Rezital am 4. Juli in der Kirche

Saint Matthieu (Chopin, Schumann,

Debussy, Skrjabin), ist

als Kammermusiker und Komponist

zu erleben (9.7., Saint-Pierre-Kapelle)

und interpretiert

gemeinsam mit der Russischen

Nationalphilharmonie unter der

Leitung von Vladimir Spivakov

das zweite Klavierkonzert von

Sergej Rachmaninow (13.7.).

Ein weiterer Klavierabend mit

einem Haydn-Schubert -Programm

(12.7.) und eine Lesung

mit jiddischen Gedichten

(11.7.) zeigen weitere Facetten

geht es nicht mehr“, so Gessler.

„Denn hier steht mit dem stimmlichen

und optischen Westernhagen-Double

Peter Zahn nicht

nur ein hervorragender Sänger

auf der Bühne, sondern es kommen

auch Musiker zum Zuge, die

einst mit Marius Müller-Westernhagen

gespielt haben.“ Die Show

von „Mariuzz“ bedeutet Authentizität

pur. Infos/Karten: www.

schlossreinach.de

Die Hundertjährigen

SWR LinieZwei Konzert im E-Werk

Der gemeinsame 100. Geburtstag

von Leonard Bernstein

und Bernd Alois Zimmermann

ist das dramaturgische Fundament

des Programms des LinieZwei-Konzerts

am 18. Juli,

21 Uhr im E-Werk in Freiburg.

Das Programm erkundet das

erstaunliche Bündel an Gemeinsamkeiten

zwischen Zimmermann

und Bernstein. Es

macht zwei Melancholiker unterschiedlichen

Charakters erlebbar,

die durch die Bindung zu

ihrer jeweiligen Religion stark

geprägt wurden und für die beide

der Jazz zu einem wichtigen

Element ihrer Musik wurde. War

Festliche Trompetengala

Konzert in der Pfarrkirche St. Gallus

Purcell und Mozart.

Einen weiteren Höhepunkt

bilden Orgelwerke

von J. S.

Bach und Puccini,

von Paul Theis virtuos

an der großen

Metzler-Orgel gespielt

und gleichermaßen

interessant

wie unterhaltsam

erläutert.

des scheuen Künstlers. Mit

dem Cellisten Mischa Maisky

und der Pianistin Martha Argerich

(5. und 7.7.) sowie den

russischen Pianisten Grigory

Sokolow (12.7.) und Denis

Matsuev (10.7.) sind noch weitere

Hochkaräter zu erleben.

Andere Festivals erfinden

sich jedes Jahr neu. Das Musikfestival

Colmar dagegen

bietet ein eher altmodisches

Festivalkonzept, in dem es nur

um die Musik geht. Gespielt

werden bis auf wenige Ausnahmen

die Meilensteine der Literatur.

Neben den Stars gibt es

in den Orchesterkonzerten mit

der Russischen Nationalphilharmonie

auch Nachwuchskünstler

zu entdecken wie den

Pianisten Seong-Jin Cho (8.7.),

die amerikanische Pianistin

Georges Li (14.7.) oder den

erst 17-jährigen Geiger Daniel

Lozakovich (9.7.). Gespannt

Bernstein sozusagen ein „native

speaker“ dieser Neuen Musik

Amerikas, so sah Zimmermann

im Jazz eine emanzipatorische

Kraft und ein Freiheitsversprechen,

das in den europäischen

Avantgarden der Zeit so nicht

vorkam und nutzte ihn als Teil

seiner pluralistischen Ästhetik.

sein darf man auch auf den jungen

französischen Überflieger

Edgar Moreau (Violoncello),

der gemeinsam mit dem Pianisten

David Kadouch Sonaten

von Mendelssohn, Poulenc und

Strohl spielt (5.7., Koifhuis). In

der Kammermusik finden sich

am ehesten selten zu hörende

Werke wie das zweite Trio

von Cécile Chaminade (Trio

Chausson, 7.7., Koif hus) oder

das zweite Klavierquintett von

Ernst. Ein echter Tipp: Das

junge deutsche Vision String

Quartet, das sich am 11. Juli

im Koifhus neben Beethovens

spätem Quartett op. 132 in a-

Moll auch das erste Streichquartett

von György Ligeti

„Métamorphoses“ vorgenommen

hat.

Internationales Musikfestival

Colmar, 4.-14. Juli 2018, Infos:

www.festival-colmar.com

Georg Rudiger


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 39

Tanz.Kultur.Dialog

Internationales Tanzfestival vom 18. – 22. Juli auf dem Rosenhof in Schwand

Zum 15. Mal öffnet der Kulturraum

Rosenhof in Schwand

vom 18. – 22. Juli seine Tore

für ein Internationales Tanzfestival.

In diesem Jahr präsentieren

zwei Tanzkompanien

sowie Duos und Solisten

aus Deutschland, Italien, Spanien

und Syrien ihre Stücke

auf der Open-Air-Bühne des

Rosenhofs.

Die Tanztheatergruppe ‚In-

Zeit-Sprung 8‘ eröffnet das

Festival am 18. Juli, 20 Uhr

mit der Premiere von „Capas“.

In dem Tanztheaterprojekt für

Menschen über 40 der katalanischen

Choreografin Pilar

Buira Ferre geht es um verschiedene

Schichten, spanisch

‚capas‘, die sich jedem Menschen

im Laufe seines Lebens

zeigen. In Form von Schicksal,

Illusionen, Möglichkeiten und

Verbindungen. Eine Schicht

Open-Air-Bühne des Rosenhofs

und noch eine und noch eine.

Viele wünschen sich, diese

Schichten zu verstehen, daraus

zu lernen und bleiben dennoch

in ihren Gewohnheiten stecken.

Aus Angst und Scheu, die Welt

zu betrachten, wie sie ist. Das

ist die Normalität. Das was war,

Foto: Juri Junkov

ist gewesen und nur der Blick

auf die Gegenwart weckt in uns

den Sinn für die Magie und die

Schönheit des Moments.

Nur in der Gegenwart sein,

kein Netz, kein Festhalten,

kein Filz zum Verweben...

Das Leben will vorwärts gelebt

werden, befreit von Überbleibseln.

So kommen wir nach Hause,

wo es Vertrauen gibt und Nähe,

wo wir keine Schichten mehr

brauchen.

Das Tanzfestival Tanz.Kultur.

Dialog auf dem Gelände des

Rosenhofs zeigt die Produktionen

„Capas“ von In-Zeit-

Sprung 8, „Tropfenfänger“

mit dem Ensemble vis à vie,

„Filare“ des Duos Ri & Phi aus

Italien, „Abraҫa‘M“ mit Neus

& Albert aus Katalonien sowie

„Heimat“ des Syrers Ali Mehamad.

Die Veranstaltungen

beginnen jeweils um 20 Uhr,

Sonntag um 11.30 Uhr.

Karten/Infos: www.kulturraumrosenhof.de

Kilometerlange Entdeckerfreude

Der Habsburger Straßenflohmarkt bietet am 14. Juli große

Ausbeuten, Musik und Spaß in Freiburg

Längst gehört

der größte Stadtteilflohmarkt

Freiburgs,

der Habsburger

Flohmarkt,

zum jährlichen

Pf lichtprogramm

der Flohmarktfans.

Auch dieses Jahr,

am 14. Juli verspricht

der Markt,

der vom Siegesdenkmal

bis zur

Nordstraße reicht,

von 10 bis 17 Uhr

ein vielseitiges, lebendiges

Flohmarkterlebnis. Fündig

Immer ein Erlebnis: Der Habs-Flohmarkt Foto: Stefan Lamb

wird jeder, der nur schauen

mag. Auf den 1,4 Kilometern

entlang der Straßenbahntrasse

wartet alter Kram, aber auch

neueres Gebrauchtes auf Neugierige

und Sammler. Dazu

gibt es Speise und Trank,

Musik, auch gerne spontan,

denn die Showbühne lädt alle

ein, sich einmal musikalisch

tänzerisch oder anderweitig

einzubringen. Aktionen der

Gewerbetreibenden runden

ein breites Angebot ab und

garantieren ein pralles Programm.

Der Flohmarkt wird von

einem ehrenamtlichen Team,

der Interessengemeinschaft

Habsburgerstraße, organisiert,

meist selbst Gewerbetreibende.

Ursprünglich war

die Idee, den Flohmarkt als

angenehmes Element nach

Abschluss der sperrigen und

umfangreichen Sanierungsmaßnahmen

an der Habsburgerstraße

anzubieten.

Zuvor

waren Läden

und Anwohner

durch die Baustellen

eingeschränkt

gewesen.

So konnte

die neuerstandene

Meile mit

einem großen

Event gebührend

gefeiert

werden. Der

Erfolg motivierte

die Organisatoren

schließlich, den Flohmarkt

auch über dieses Ereignis hinaus

anzubieten. Mittlerweile

sind Stellplätze so begehrt,

dass eine frühe Anmeldung

empfohlen wird.

Die Beliebtheit des Flohmarkts

geht aber auch mit

Herausforderungen einher.

Die ehrenamtliche Arbeit an

einem so großen Projekt erfordert

Engagement. Anders

sind die umfangreichen Vorarbeiten

kaum zu stemmen.

Gerade die hohen Kosten

für Genehmigungen und Infrastruktur

und die umfangreiche

Korrespondenz mit den

Behörden erfordern nicht nur

Kraft; auch die Unterstützung

durch Sponsoren ist erforderlich.

Aber die gibt es ja bei

diesem erfolgreichen Event,

das wieder viel verspricht und

nie enttäuscht. Es gilt nur, auf

gutes Wetter zu hoffen.

Kundendienstbüro

Horst-Dieter Glauer

Tel. 0761 554229

horst.glauer@HUKvm.de

Habsburgerstr. 78, 79104 Freiburg

Foto: Stefan Lamb

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40 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Desinformation

In ihrem Film „Desinformation

– Ein Lehrstück über die

erwünschte Geschichte“ meint

Filmemacherin Dr. Gaby Weber

die Wahrheit über das Ende

Adolf Eichmanns, einem zentralen

Verantwortlichen für die

Ermordung der europäischen

Jüdinnen und Juden, herausgefunden

zu haben. Laut Weber

Unterm Birnbaum

Gast w i r t

Abel Hradschek

ist hoch

verschuldet.

Als ein

Handlungsreisender

sein

Dorf besucht,

sieht er seine

Chance, an Geld zu kommen:

Er bringt den Fremden um und

vertuscht den Mord. Den Dorfbewohnern

erzählt er von einer

Circus Harlekin

Die neue Show des Circus Harlekin

„Auf Deck und weg!“ entführt

die Zuschauer in die Welt der PiratInnen.

Voller Abenteuerlust, humorvoll

und zuweilen schräg zeigt

die Crew das Leben auf Deck.

Planken putzen, Anker lichten, Segel

hissen, Schatztruhen füllen. Bis

das Schiff auf seiner Fahrt über die

Madrugá flamenca

Künstlertage

Bei den Riegeler Künstlertagen

öffnen die in Riegel lebenden und

arbeitenden Künstler am 7./8. Juli

ihre heiligen Hallen für kunstinteressierte

Zeitgenossen. Im

Rahmen der Sonderausstellung

„mein Riegel – ganz persönlich“

zeigt im Bürgerhaus Alte Schule

jeder der teilnehmenden Künstler

sein eigenes, ganz spezielles

Freiburg

wurde der Deutsche nicht wegen

seiner Verbrechen entführt,

sondern aus dem Weg geschafft,

da er zu viel über ein Atomprogramm

wusste. Der Film wird

am 2. Juli, 20 Uhr, im Hörsaal

1098 im KG I der Universität

Freiburg aufgeführt, die Autorin

ist für ein Filmgespräch anwesend.

Freiburg

plötzlichen Erbschaft. Es beginnt

ein Krimi mit Heimatfilmcharakter:

Abel manipuliert die Meinung

des Dorfes, doch mit seinem

Aberglauben und dem Spuk,

der bald ausbricht, hat er nicht

gerechnet. Das Theater der Immoralisten

bringt Theodor Fontanes

Novelle auf seine Open-Air

Bühne, Premiere ist am 12. Juli,

20.30 Uhr. Weitere Vorstellungen

im Juli: 14./19./20./21./26./27./28.,

jeweils 20.30 Uhr.

Freiburg

wilden Meere in einen Sturm gerät...

Die Aufführungen des Circus Harlekin

vom 12. bis 18. Juli auf dem

Münsterplatz bieten mit zirzensischen

Darbietungen, Slapstickeinlagen

und Livemusik für jeden

etwas.

12./13./14./18.7. jew. 20 Uhr;

14.7. auch 16 Uhr und 15.7. 17 Uhr

Freiburg

Im Rahmen der Rathaushofspiele

zelebriert am 27./28./29.

Juli, jew. 20.30 Uhr, das Ensemble

madrugá flamenca „Flamenco

unter Sternen“. Virtuos und perfekt

aufeinander eingespielt zeigt

das preisgekrönte Ensemble madrugá

flamenca um die Tänzerin

Sybille Märklin und den Sänger/

Gitarristen Jörg Hofmann atemberaubenden

Flamenco.

Im innigen Dialog verschmelzen

Gesang, Gitarre und Tanz zu einer

faszinierenden Melange.

Bereits am 22. Juli, 19.30 Uhr findet

die „Noche flamenca“ im Theatersaal

der Waldorfschule FR St.

Georgen statt. TänzerInnen und

MusikerInnen des Zentrums für

Flamencokunst zeigen temperamentvollen

Flamenco, ob traditionell

oder avantgardistisch.

Im Flamencotanz zeigt sich die

Seele jedes Einzelnen.

Weitere Infos: www.la-solea.de.

Riegel

„Riegel-Werk“. Eine fortlaufende

Diaschau stellt die Künstler vor,

eine Videoschau gewährt Einblicke

in ihre Arbeitsweise.

Auch kulinarisch haben die

Riegeler Künstler sich etwas

einfallen lassen. Die Ateliers,

in denen es wieder viel zu entdecken

gibt, haben jeweils von

11-19 Uhr geöffnet.

So 1. Juli

FREIBURG

Musik

11 h: Konzerte im Freien – Musikverein Zähringen

SymBadisch. Musikpavillon im Stadtgarten

11 h: Konzerte im Freien – Polizeimusik Freiburg.

Waldsee Gaststätte

11 h: Matinée – Vom Schneehasen zum

Grünschiefer: Rohstoffen auf der Spur.

Archäologisches Museum Colombischlössle

15 h: Konzerte im Freien – Polizeimusik Freiburg.

Seebühne im Seepark

15 h: Martin Münch (Piano) – Impressionismus /

Neoimpressionismus. Werke von Debussy, Ravel

und Münch. Dominikanerkloster St. Albert

16:30 h: Chapelle de la Vigne – Bachkantaten.

Martinskirche Freiburg

19 h: Bigband und Combos des Wentzinger

Gymnasiums – Pop, Jazz. Jazzhaus Freiburg

20 h: Pariser Flair: Eine musikalische Stadtführung

– Chansons. Ebneter Kultursommer. Kulturscheune

Schloss Ebnet

Feste & Hocks

12 h: Oberlindenhock 2018 – In Freiburgs Oberer

Altstadt. Freiburg (verschiedene Orte)

Messen & Märkte

11 h: 20. Studiflohmarkt – Schnäppchen, Trödel, Bücher,

CDs, Klamotten. Mensa Rempartstraße, Mensagarten

ANDERE ORTE

Baden-Baden

11 h: Quatuor Van Kuijk – Matinee mit den Echo-

Rising Stars. Werke von Ravel, Beethoven und de

Chizy. Festspielhaus Baden-Baden

12 h: Baden-Badener Sommernächte – Sommer-

Party. Eintritt frei. Kurhaus Baden-Baden, Kurgarten

Badenweiler

20:15 h: Bäume sind Gedichte, die die Erde in

den Himmel schreibt – Lyrischer Baum-Weg aus

Gedichten und Texten. Das LiteraTheater. Kurhaus

Badenweiler

Breisach

20 h: Dracula – Schauspiel nach Bram Stoker.

Festspiele Breisach

Kandern

11 h: Cherry Pickers Dixieland Band – Jazz.

ChaBah

Staufen

18 h: Kilian Herold, Mikael Samsonov und Nicholas

Rimmer – Werke von Zemlinsky, Mendelssohn und

Brahms. Stubenhaus Staufen

20 h: Leonce und Lena – Lustspiel von Georg

Büchner. Auerbachs Kellertheater

Weil am Rhein

11 h: Mittelalterlich Phantasie Spectaculum – Mit

Saltatio Mortis, Fiddlers Green und vielen mehr.

Dreiländergarten

Mo 2. Juli

FREIBURG

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Feste & Hocks

20:15 h: Sommerfest – Mit Dalai Lama-

Geburtstagfeier. Tibet Kailash Haus

Di 3. Juli

FREIBURG

Allgemein

18:30 h: Veggie-Treffen – Vegetarierbund

Deutschland. Restaurant Adelhaus

Musik

19 h: Junge Komponisten – Ensemblekonzert.

Hochschule für Musik Freiburg, Kammermusiksaal

20 h: Ensemble Surplus – Instrumental, Elektronik,

Improvisation. Werke von López López. E-Werk

Freiburg, Saal

20 h: Los Magnetos – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

20:15 h: Internationale Orgelkonzerte – Mit David Franke.

Werke Bach, Reger, Franke u.a. Freiburger Münster

Theater & Tanz

18 h: William Shakespeare: Julius Caesar –

Freilichtinszenierung. Ebneter Kultursommer.

Schloss Ebnet, Open-Air Schloss Ebnet

Film

19 h: Tanzkino – Filmreihe über zeitgenössischen

Tanz. Theater Freiburg, Kammerbühne

Vorträge & Gespräche

19 h: Suche nach Identität – Die Naga im

Nordosten Indiens. Museum Natur und Mensch

19:30 h: Zum 150. Geburtstag von Maxim Gorki

– Prof. Dr. Elisabeth Cheauré. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

ANDERE ORTE

St. Blasien

20:15 h: Internationale Domkonzerte St. Blasien –

Eiko Maria Yoshimura. Werke von Couperin, Bach,

Franck u.a. Dom St. Blasien

Straßburg

21:30 h: Lee Fields & The Expressions + Mister

P – R‘n‘B, Soul. La Laiterie

Mi 4. Juli

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Natascha Wodin: Sie kam aus Mariupol

– Kolloquium. Peterhof, HS 1

Musik

20 h: Entrecantos – Chormusik A Cappella

aus Lateinamerika. Ebneter Kultursommer.

Kulturscheune Schloss Ebnet

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

19 h: Stories From The Heartland –

Podiumsdiskussion. Carl-Schurz-Haus,

Konferenzraum

19 h: Theatertreff – Monatlicher Stammtisch der

TheaterFreunde. Theater Freiburg, Winterer-Foyer

20:15 h: Die Weltgesellschaft und ihre nichtsozialen

Umwelten – Was können wir über die Zukunft

wissen? Mit Prof. Dr. Rudolf Stichweh. Reihe

Konturen der nächsten Gesellschaft. Katholische

Akademie

ANDERE ORTE

Colmar

21 h: Festival Colmar: Evgeny Kissin –

Klavierabend. Werke von Chopin, Schumann,

Debussy u.a. Église Saint Matthieu

Emmendingen

20 h: Juris Teichmanis (Violoncello) – Werke von

Bach. Ev. Stadtkirche Emmendingen

Mulhouse

20 h: Eugen Onegin – Oper von Piotr Ilitch

Tchaïkovski. La Filature

Pratteln

20:30 h: Z7 Summer Nights Open Air: Steve Wilson

– Prog-Rock. Konzertfabrik Z7

Straßburg

21:30 h: Megadeth + Dead Man Square – Thrash

Metal. La Laiterie

Do 5. Juli

FREIBURG

Allgemein

17 h: Picknicktreff – Mit Grüne Weinbox.

Staatsweingut Freiburg

Literatur

20:15 h: Wider den Zynismus des Untergangs

– Thomas Manns Auseinandersetzung mit der

Konservativen Revolution. Von Prof. Dr. Irmela von

der Lühe. Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015

Musik

17:30 + 18 h: Volksoper – Sterbearien zum

Abschied. Theater Freiburg, Opernanbau vor

dem Theater

Theater & Tanz

17:30 +18 h: Volksoper: Schnitzler‘s Dreams –

Genia. Theater Freiburg, Opernanbau vor dem

Theater

19 h: MayDay – Schauspiel von Dorothée Zumstein.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: PREMIERE: Hanns Kayser auf der Flucht:

Eine wahre Lügengeschichte – Produktion des

Theaterkollektiv RaumZeit. Peterhof

Partys

20:15 h: Volksoper – Ancient Hits and Modern

Classics. Theater Freiburg, Passage 46

22 h: Recht auf Rausch – Make Love Not Law.

Waldsee Gaststätte

Feste & Hocks

17 h: Freiburger Weinfest 2018 – Rund ums

Münster. Münsterplatz

Vorträge & Gespräche

17:30 + 18 h: Volksoper – Women in Music and

performing Arts. Theater Freiburg, Opernanbau

vor dem Theater

20 h: Kafkas Behemoth – Oder: Josef K. in

antisemitischer Gesellschaft. Vortrag von David

Hellbrück. Laterna Magika

20:15 h: Ungleichbehandlung von Frauen und

Männern im Islam – Vortrag von Seyran Ates.

Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1010

ANDERE ORTE

Colmar

12:30 h: Festival Colmar: Kammermusikkonzert

– Werke von Mendelssohn, Poulenc und Strohl.

Koïfhus, Salle Roesselmann

18:15 h: Festival Colmar: Kammermusikkonzert

– Werke von Arenski und Rachmaninow.

Chapelle Saint Pierre

21 h: Festival Colmar: Russische

Nationalphilharmonie – Werke von

Tschaikowsky und Schostakowitsch. Église

Saint Matthieu

Kirchzarten

20 h: Nostalghia – 90. Jubiläum des Freiburger

Akkordeon Orchester. Rainhof Scheune

Hausacher Leselenz

Sprachränder/ Rändersprachen

27. Juni – 6. Juli 2018

www.leselenz.eu

Fr 6. Juli

FREIBURG

Kunst

15 h: Olena Lytvynenko: Box of Poetry –

Performance. Augustinermuseum

Literatur

19 h: Tania Witte: Der Schein – Lesung für

Mädchen ab 12 Jahren und Frauen. Eintritt

frei. Tritta e.V.

Musik

16 + 17:30 h: Volksoper – Sterbearien zum

Abschied. Theater Freiburg, Opernanbau vor

dem Theater

19 h: Klanginstallationen – Vernissage. Depot.K

19:30 h: 4. Kammerkonzert – Werke von Ravel,

Chopin und Dvorak. Collegium Borromaeum

20 h: Nostalghia – 90. Jubiläum des Freiburger

Akkordeon Orchester. E-Werk Freiburg,

Grosser Saal

Theater & Tanz

16 + 17:30 h: Volksoper: Schnitzler‘s Dreams

– Genia. Theater Freiburg, Opernanbau vor

dem Theater

20 h: Der perfekte Mann – Schauspiel von

Morten Feldmann. Cala Theater

20 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

William Shakespeare. Theater Hans Dürr

20 h: Hanns Kayser auf der Flucht: Eine

wahre Lügengeschichte – Produktion des

Theaterkollektiv RaumZeit. Peterhof

Partys

20:15 h: Volksoper – Bingo Baroque, Bingo und

Oper. Theater Freiburg, Passage 46

23 h: We Love Hip Hop – Hip-Hop, Trap.

Jazzhaus Freiburg

Feste & Hocks

15 h: Rathausplatzhock – Der Breisgauer

Narrenzunft. Rathausplatz

17 h: Freiburger Weinfest 2018 – Rund ums

Münster. Münsterplatz

Vorträge & Gespräche

16 h: Volksoper – Women in Music and

performing Arts. Theater Freiburg, Opernanbau

vor dem Theater

19:15 h: Volksoper – Oper über den Köpfen.

Theater Freiburg, Großes Haus, Unterbühne


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 41

ANDERE ORTE

Badenweiler

20:15 h: Kleine Eheverbrechen – Komödie von Eric

Emmanuel Schmitt. Das LiteraTheater. Kurhaus

Badenweiler, Naturbühne Burg Badenweiler

Colmar

12:30 h: Festival Colmar: Trio Zadig –

Kammermusikkonzert: Werke von Beethoven und

Tschaikowsky. Koïfhus, Salle Roesselmann

18:15 h: Festival Colmar: Quartet 212 –

Kammermusikkonzert: Werke von von Weber und

Mozart. Chapelle Saint Pierre, Salle Roesselmann

21 h: Festival Colmar: Russische

Nationalphilharmonie – Grieg-/Prokofiev-Abend.

Église Saint Matthieu

Mulhouse

20 h: Eugen Onegin – Oper von Piotr Ilitch

Tchaïkovski. La Filature

Pratteln

19:30 h: Z7 Summer Nights Open Air: Crazy

Diamond – Pink Floyd Tribute. Konzertfabrik Z7

Sa 7. Juli

FREIBURG

Musik

10:30 h: Tag der Musik – Blasmusik- und

Akkordeonvereine auf verschiedenen Plätzen.

Freiburg (verschiedene Orte)

12 h: Orgel-Musik – Studierende der MH Freiburg.

Augustinermuseum

18 h: Volksoper – Sterbearien zum Abschied.

Theater Freiburg, Opernanbau vor dem Theater

Theater & Tanz

18 h: Volksoper: Schnitzler‘s Dreams – Genia.

Theater Freiburg, Opernanbau vor dem Theater

19:30 h: PREMIERE: Petruschka / Le sacre du

printemps – School of Life and Dance, Musik von

Strawinsky. Junges Theater. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Der perfekte Mann – Schauspiel von Morten

Feldmann. Cala Theater

20 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

William Shakespeare. Theater Hans Dürr

20 h: Hanns Kayser auf der Flucht: Eine wahre

Lügengeschichte – Produktion des Theaterkollektiv

RaumZeit. Peterhof

20 h: MayDay – Schauspiel von Dorothée Zumstein.

Theater Freiburg, Kleines Haus

Partys

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

23 h: Volksoper – Club Serenade, Opern-Club-

Nacht. Theater Freiburg, Passage 46

Feste & Hocks

15 h: Rathausplatzhock – Der Breisgauer

Narrenzunft. Rathausplatz

17 h: Freiburger Weinfest 2018 – Rund ums

Münster. Münsterplatz

Vorträge & Gespräche

11:15 h: Kriegs- und Friedensmusik – Vortrag von

Prof. Dr. Irmgard Scheitler. Universität Freiburg,

KG II, Hörsaal 2004

ANDERE ORTE

Baden-Baden

19 h: Sommerfestspiele 2018: Happy Birthday

Lenny! – Leonard Bernstein zum 100. Geburtstag.

Festspielhaus Baden-Baden

Breisach

20 h: Dracula – Schauspiel nach Bram Stoker.

Festspiele Breisach

Colmar

12:30 h: Festival Colmar: Trio Chausson – Werke

von Haydn, Chaminade und Wagner. Koïfhus,

Salle Roesselmann

18:15 h: Festival Colmar: Kammermusikkonzert –

Werke von Beethoven, Poulenc und Rachmaninow.

Chapelle Saint Pierre

21 h: Festival Colmar: Kammermusikkonzert –

Werke von Prokofjew, Franck, Beethoven u.a.

Église Saint Matthieu

Emmendingen

19:30 h: Die drei Musketiere – Abenteuerstück nach

Alexandre Dumas père. Theater im Steinbruch

Müllheim

20 h: Nostalghia – 90. Jubiläum des Freiburger

Akkordeon Orchester. Martinskirche Müllheim

Merdingen

20 h: Fedorov-Trio – Musette, Gipsy-Jazz, Folklore.

Merdinger Kulturtage. Zehntscheuer Merdingen

St. Blasien

20 h: Internationale Domkonzerte St. Blasien –

Musikverein Albtal und Sängerknaben Calw. Werke

von Vlak, Kraas, Williams u.a. Dom St. Blasien

So 8. Juli

FREIBURG

Musik

11 h: Die Großen von Morgen – Konzert der Studierenden

der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung.

Augustinum Seniorenresidenz Freiburg

11 h: Konzerte im Freien – Musikverein Freiburg-

Kappel. Musikpavillon im Stadtgarten

11 h: Konzerte im Freien – Musikverein Freiburg-

Littenweiler. Waldsee Gaststätte

19 h: Anne Sofie von Otter – Gala-Konzert mit

dem Philharmonischen Orchester. Oper, Pop,

Jazz, Chansons. Konzerthaus Freiburg

19 h: Gareth Reaks Combo – Classic Jazz Songs

aus dem Great American Songbook. Eintritt frei,

Spenden erbeten. Friedenskirche Freiburg

19 h: Glenelg High School Bigband und Freiburger Schüler

Jazzorchester – Jazz, Funk, Latin. Jazzhaus Freiburg

19:30 h: Volksoper – Sterbearien zum Abschied.

Theater Freiburg, Opernanbau vor dem Theater

Theater & Tanz

18 h: Petruschka / Le sacre du printemps – School

of Life and Dance, Musik von Strawinsky. Junges

Theater. Theater Freiburg, Großes Haus

19 h: Krieg – Schauspiel von Rainald Goetz.

Theater Freiburg, Kleines Haus

19:30 h: Volksoper: Schnitzler‘s Dreams – Genia.

Theater Freiburg, Opernanbau vor dem Theater

Partys

12 h: Independence Day Party – 4th of July Party.

Eintritt frei. Brauerei Ganter, Hausbiergarten

Feste & Hocks

15 h: Rathausplatzhock – Der Breisgauer

Narrenzunft. Rathausplatz

17 h: Freiburger Weinfest 2018 – Rund ums

Münster. Münsterplatz

Jugendkunst auf allen Wegen

Finale Grande des JugendKunstParkour vom 12. bis 14. Juli

Teilnehmerinnen des KunstCamp

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

17 h: Schlosskonzerte – Engel und Teufel: Vom Vater

zum Sohn. Schloss Bad Krozingen

Baden-Baden

17 h: Sommerfestspiele 2018 – Mozart: Die

Zauberflöte. Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

16 h: Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt

bitten – Historisch-schauspielerische Führung.

Kurhaus Badenweiler

Breisach

20 h: Dracula – Schauspiel nach Bram Stoker.

Festspiele Breisach

Colmar

21 h: Festival Colmar: Russische

Nationalphilharmonie – Werke von Kantcheli, Mozart,

Tschaikowsky u.a. Église Saint Matthieu

Lahr

10 h: Tag der Gospelchöre – 400 Gospelsänger aus

ganz Baden. Landesgartenschaugelände

Offenburg

19 h: Offenburger Kreuzgangkonzert: Stuttgarter

Kammersolisten – Mozarts Reise nach Paris.

Kapuzinerkloster Offenburg

Pratteln

19 h: Z7 Summer Nights Open Air: Hammerfall +

Shakra – Metal. Konzertfabrik Z7

Saint-Louis

19 h: Stimmen 2018: Sarah McKenzie & Ses

Musiciens – Jazz. Théâtre La Coupole

Sulzburg

11 h: Trio Ostertag – Benefizkonzert für Nothilfe

e.V. Werke von Beethoven und Schubert. Meierhof

Laufen

Mo 9. Juli

FREIBURG

Musik

19:30 h: Dichterliebe and Poet‘s Darlings –

Liederabend mit Joshua Kohl. Lieder von Schumann,

Britten, Sondheim. Theater Freiburg, Winterer-Foyer

Foto: Stefan Mensing

Seit April schon sorgt die

sechste Auflage des Jugend-

KunstParkour unter professioneller

Anleitung in den

Sparten Theater, Tanz und

Bildende Kunst für entfesselte

Kreativität. Am 3. bis 12. Juli

kommt noch ein Special hinzu.

Im neuen E-Werk-Kunstraum

Kabuff darf in alle Richtungen

experimentiert werden.

Vom 12. bis 14. Juli werden

dann die Ergebnisse des JugendKunstParkour

unter dem

Motto „BE pART“ präsentiert.

Begonnen wird mit der Performance

Kijong-Dong am 12.

Juli, 20 Uhr im Südufer (auch

am 22. Juli, 20 Uhr). Dabei

begibt sich das Tanz-Atelier

des JugendKunstParkour in

diffuse Scheinwelten. Am 13.

Juli, 18.30 Uhr folgt die traditionelle

große Vernissage

„Junge Kunst“ im E-Werk.

Die Austellung bietet bis zum

22. Juli Raum für junge Kunst

aus Freiburg und Umgebung.

Um 20.30 Uhr präsentiert das

Theater-Atelier das groteske

Alltagsspiel Nebel im Kammertheater

des E-Werks.

20 h: Stimmen on Tour – Becca Stevens + King Creosote.

Jazz, Pop, Singer/Songwriter, Rock, Folk. Babeuf

20 h: Studenten der Musikhochschule Freiburg –

Sneak Preview 1. Jazz. Jazzhaus Freiburg

20:30 h: Suzette Lawrence & Elk and Bearhead –

Honkeytonk, Americana. Walfisch

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Feste & Hocks

15 h: Rathausplatzhock – Der Breisgauer

Narrenzunft. Rathausplatz

17 h: Freiburger Weinfest 2018 – Rund ums

Münster. Münsterplatz

ANDERE ORTE

Colmar

12:30 h: Festival Colmar: Kammermusikkonzert –

Werke von Brahms und Beethoven. Koïfhus, Salle

Roesselmann

18:15 h: Festival Colmar: Kammermusikkonzert –

Werke von Kissin undm Schostakowitsch. Chapelle

Saint Pierre, Salle Roesselmann

21 h: Festival Colmar: Russische

Nationalphilharmonie – Werke von Tschaikowsky

und Brahms. Église Saint Matthieu, Salle

Roesselmann

Di 10. Juli

FREIBURG

Musik

20 h: Windisch – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

20:15 h: Internationale Orgelkonzerte

– Mit Johannes Matthias Michel. Werke

von Buchner, Bach, Rinck u.a. Freiburger

Münster

Feste & Hocks

17 h: Freiburger Weinfest 2018 – Rund ums

Münster. Münsterplatz

Der 14. Juli beginnt mit einer

feierlichen Begrüßung um

17.30 Uhr im Hof des Kulturparks

(Haslacher Str. 43).

Ab 18 Uhr spielt dort ein interdisziplinäres

Ensemble die

musikalisch-theatrale Open-

Air-Straßenperformance „Projekt

CrossOver – Es lebe das

WIR!“. Um 19 Uhr folgt die

zweite Vorstellung der Theaterproduktion

Nebel im Kammertheater

des E-Werks.

Um 19.30 Uhr tönt das

große Abschlusskonzert der

von Multicore betreuten Musiker

im großen Saal. „Sounddown“

heißt das. Zeitgleich

ab 20 Uhr präsentiert das

defakto-Ensemble Freiburg

im Südufer Ausschnitte aus

seiner aktuellen Produktion

Wüstentänzer. Zum Abschluss

sorgt eine Lesebühne mit Poetry

Slammer und Moderator

Sergio Schmidt ab 21 Uhr für

Wortakrobatik bester Art.

Bei dem Event in der Projektwerkstatt

Kubus³ geben auch

LokaldichterInnen feinsinnige

bis explosive Wortkunst

zum Besten.

Weitere Infos:www.jugendkunstparkour-freiburg.de

ANDERE ORTE

Colmar

18:15 h: Festival Colmar: Kammermusikkonzert –

Werke von Dohnanyi und Brahms. Chapelle Saint

Pierre, Salle Roesselmann

21 h: Festival Colmar: Russische

Nationalphilharmonie – Werke von Beethoven

und Gershwin. Église Saint Matthieu, Salle

Roesselmann

St. Blasien

20:15 h: Internationale Domkonzerte St. Blasien

– Bernhard Marx. Werke von Vierne, Mozart und

Dandrieu. Dom St. Blasien

Mi 11. Juli

FREIBURG

Theater & Tanz

17 h: Die Möwe oder Dieses Heim ist kein Zuhause

– Nach Anton Tschechow. Gymnasium Ettenheim.

Schultheatertage 2018. Theater Freiburg, Kleines

Haus

19:30 h: Bodo Wartke – Antigone. Theater Freiburg,

Großes Haus

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

ANDERE ORTE

Baden-Baden

19 h: Sommerfestspiele 2018 – Mozart: Die

Zauberflöte. Festspielhaus Baden-Baden

Colmar

12:30 h: Festival Colmar: Vision String Quartet –

Werke von Beethoven und Ligeti. Koïfhus, Salle

Roesselmann

18:15 h: Festival Colmar: Evgeny Kissin – Gedichte

auf Jiddish. Koïfhus, Salle de la Décapole

21 h: Festival Colmar: Russische

Nationalphilharmonie – Werke von Tschaikowsky.

Église Saint Matthieu, Salle de la Décapole

Do 12. Juli

FREIBURG

Musik

20 h: Undergang + Gorephilia – Death Metal. Slow Club

Theater & Tanz

18 h: Cassandra. Die Zeit läuft... – St. Ursula

Gymnasium Freiburg. Schultheatertage 2018.

Theater Freiburg, Kleines Haus

19:30 h: La Bohème – Oper von Giacomo Puccini.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: JKP Finale Grande, Tanz-Atelier – Kijong-

Dong. Eintritt frei. Südufer

20 h: PREMIERE: Unterm Birnbaum – Schauspiel

von Theodor Fontane. Open-Air. Theater der

Immoralisten

Partys

22 h: Down by the Lake – DJs: Eli Verveine,

Julius Steinhoff. Deep House, Techno. Waldsee

Gaststätte

Vorträge & Gespräche

20 h: Kritik der Intersektionalitäts-Theorie –

Vortrag von Elvira Sanolas. Laterna Magika

BASEL

18:30 h: Bruce Nauman: Spatial Encounters

– Vortrag von Constance Lewallen und Dore

Bowenwriter. Schaulager

ANDERE ORTE

Badenweiler

20:15 h: Hermann Hesse: Bäume –

Betrachtungen, und Gedichte. Das

LiteraTheater. Lustschlösschen Belvedere

Colmar

21 h: Festival Colmar: Grigory Sokolov –

Werke von Haydn und Schubert. Église Saint

Matthieu

Weil am Rhein

18:30 h: Urban Catalysts – Talk mit Daniel

Deparis und Dimitri Hegemann. Eintritt frei. Vitra

Campus, Vitra Schaudepot


42 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Fr 13. Juli

FREIBURG

Literatur

20 h: Felix Schiller – Zwischen/Miete: Junge Literatur

in WGs. Ort: facebook.com/zwischenmiete. Freiburg

(verschiedene Orte)

Musik

19 h: Psychopomp + There Will Be Lions + Vontrapp

– Psychedelic Rock, Prog-Rock. Waldsee Gaststätte

19:30 h: Johannes Schöllhorn – Antrittskonzert.

Hochschule für Musik Freiburg, W.-Hoffmann-Saal

20 h: Akademisches Orchesters Freiburg e.V. –

Werke von Bartok, Nielsen, Sibelius. Konzerthaus

Freiburg

Theater & Tanz

20 h: Die Wunderübung – Komödie von Daniel

Glattauer. Cala Theater

20 h: JKP Finale Grande: Tanz-Atelier – Kijong-Dong.

Eintritt frei. Südufer

20 h: MayDay – Schauspiel von Dorothée Zumstein.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20:30 h: JKP Finale Grande: Theater-Atelier – Nebel.

Eintritt frei. E-Werk Freiburg

21 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

William Shakespeare. Theater Hans Dürr. Open

air. Bei Regen: Lörracherstr. 45. Jesuitenschloss

Partys

23 h: I Love 80s – New Wave, Disco, Rock. Jazzhaus

Freiburg

Vorträge & Gespräche

19 h: Verunsichert durch Muslime!? Verunsicherte

Muslime!? – Diskussionsabend. Katholische

Akademie

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19 h: Der Charmeur von Bad Krozingen –

Erlebnistour. Anm.: T.07633 4008163. Vita Classica

Baden-Baden

20 h: Wollny & Rantala & Mozdzer – Ein Gipfeltreffen

der Jazzpianisten. Festspielhaus Baden-Baden

Colmar

12:30 h: Festival Colmar: Kammermusikkonzert

– Werke von Beethoven, Gaubert und Martinu.

Koïfhus, Salle Roesselmann

21 h: Festival Colmar: Russische

Nationalphilharmonie – Werke von Rachmaninov.

Église Saint Matthieu

Merzhausen

19 h: Traditioneller Dorfhock – Mit Musik, Tanz,

WM-Spielen und mehr. Merzhausen (verschiedene

Orte), Marktplatz

Neuf-Brisach

15 h: Planète9Brisach – Kulturfestival. Neuf-Brisach

(verschiedene Orte)

Sa 14. Juli

FREIBURG

Kunst

19 h: Box – Installative Performance. Depot.K

Literatur

21 h: JKP Finale Grande: Wortraum – Lesebühne.

Eintritt frei. Kubus 3

Musik

12 h: Orgel-Musik – Studierende der MH

Freiburg. Augustinermuseum

16 h: Rasthaus Hoffest – Mit Bands und DJs.

Grethergelände

19 h: Klanginstallationen – Midissage. Depot.K

19:30 h: JKP Finale Grande: Sounddown

Abschlusskonzert – Bandpaten(t). Eintritt frei.

E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Blackforest-Tigers – Big Band, Swing,

Jazz. Nicht bei schlechtem Wetter. Eintritt frei,

Spenden erbeten. Lorettobad

20 h: Evangelische Studentenkantorei – Konzert.

Christuskirche Freiburg

20 h: Holst Sinfonietta – Von Wasser und

Wind... Stiftung für Konkrete Kunst Roland

Phleps

20 h: SWR Symphonieorchester –

Orchesterkonzert mit Gil Shaham (Violine).

Werkre von Tschaikowsky und Bruckner.

Konzerthaus Freiburg

Theater & Tanz

18 h: JKP Finale Grande: Projekt Crossover – Es

lebe das wir. Open-Air-Straßenperformance.

Kulturpark, Hof

19 h: Family Affairs – Tanzstück über Aufbruch

und Loslassen. Junges Theater. Theater Freiburg,

Werkraum

19 h: JKP Finale Grande: Theater-Atelier – Nebel.

Eintritt frei. E-Werk Freiburg, Kammertheater

19:30 h: The Black Forest Chainsaw Opera – Von

Stef Lernous. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: JKP Finale Grande: Defakto Ensemble –

Wüstentänzer. Performance. Eintritt frei. Südufer

20 h: Unterm Birnbaum – Schauspiel von Theodor

Fontane. Open-Air. Theater der Immoralisten

21 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

William Shakespeare. Theater Hans Dürr. Open

air. Bei Regen: Lörracherstr. 45. Jesuitenschloss

Führungen

10:30 h: Theaterführung – Blick hinter die Kulissen.

Theater Freiburg, Treffpunkt Bühneneingang

Partys

12 h: Sea You 2018 – Jeff Mills + Nina Kravitz

+ Richie Hawtin + Kink + Worakls u.a. Tunisee

22 h: SchwuLesDance – Gay-Lesbian Party der

Rosa Hilfe Freiburg. Waldsee Gaststätte

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

BASEL

17 h: Sun.Set – Dubfire. Tech-House. Fondation

Beyeler

ANDERE ORTE

Alpirsbach

20:30 h: Giora Feidman und Gershwin-Quartett –

Kreuzgangkonzert. Werke von Aldema, Idelsohn,

Bat Heim u.a. Klosterkirche Alpirsbach

Bad Krozingen

15 h: Open Air im Park 2018 – Lichterfest. Kurpark

Bad Krozingen

Baden-Baden

19 h: Sommerfestspiele 2018 – Mozart: Die

Zauberflöte. Festspielhaus Baden-Baden

Breisach

20 h: Dracula – Schauspiel nach Bram Stoker.

Festspiele Breisach

Colmar

17 h: Festival Colmar: Russische

Nationalphilharmonie – Werke von Rachmaninov

und Tschaikowsky. Église Saint Matthieu

Emmendingen

19:30 h: Die drei Musketiere – Abenteuerstück nach

Alexandre Dumas père. Theater im Steinbruch

Lörrach

10 h: Stimmen 2018 – Lörrach singt! Lörrach

(verschiedene Orte)

Merzhausen

18 h: Traditioneller Dorfhock – Mit Musik, Tanz,

WM-Spielen und mehr. Merzhausen (verschiedene

Orte), Marktplatz

Neuf-Brisach

14 h: Planète9Brisach – Kulturfestival mit

Dream Control, Zweierpasch u.a. Neuf-Brisach

(verschiedene Orte)

Offenburg

19 h: Offenburger Kreuzgangkonzert: Cuadro Sur

Trio – Bilder des Südens. Kapuzinerkloster Offenburg

St. Blasien

20:15 h: Internationale Domkonzerte St. Blasien –

Camerata Vocale Freiburg: Quam pulchra es. Werke

von Praetorius, Franck, Gjeilo u.a. Dom St. Blasien

So 15. Juli

FREIBURG

Musik

11 h: 8. Kammerkonzert – MusikerInnen des

Philharmonischen Orchesters. Werke von Koetsier,

Saint-Saëns, Tschaikowsky. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

11 h: Konzerte im Freien – Buschorchester.

Musikpavillon im Stadtgarten

11 h: Konzerte im Freien – Musikverein Freiburger

Verkehrs AG e.V. Waldsee Gaststätte

15 h: Konzerte im Freien – Orchestergemeinschaft.

Seebühne im Seepark

Partys

12 h: Sea You 2018 – Jeff Mills + Nina Kravitz +

Richie Hawtin + Kink + Worakls u.a. Tunisee

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

15 h: Open Air im Park 2018 – Lichterfest. Kurpark

Bad Krozingen

Breisach

20 h: Dracula – Schauspiel nach Bram Stoker.

Festspiele Breisach

Emmendingen

19:30 h: Die drei Musketiere – Abenteuerstück nach

Alexandre Dumas père. Theater im Steinbruch

Kandern

11 h: Crowson & Cramer – Blues. ChaBah

Münstertal

19 h: Frauenkammerchor CanTanten –

Sommerkonzert. Werke von Nystedt, Rheinberger,

Mendelssohn u.a. Kirche St. Trudpert

Merzhausen

10 h: Traditioneller Dorfhock – Mit Musik, Tanz,

WM-Spielen und mehr. Merzhausen (verschiedene

Orte), Marktplatz

Neuf-Brisach

12 h: Planète9Brisach – Kulturfestival. Neuf-Brisach

(verschiedene Orte)

Mo 16. Juli

FREIBURG

Musik

20 h: Camerata Vocale Freiburg – Quam pulchra

es. Werke von Frank, Gjeilo, Bruckner u.a.

Christuskirche Freiburg


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 43

Theater & Tanz

18 h: Petruschka / Le sacre du printemps

– School of Life and Dance, Musik von

Strawinsky. Junges Theater. Theater Freiburg,

Großes Haus

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

19 h: Mondfinsternis und Marsopposition am

27. Juli – Vortrag mit Ulrich Schüly. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg

20:15 h: Das Geheimnis des wahren Tantras

– Vortrag mit Dr. Spiegel. Tibet Kailash Haus

Di 17. Juli

FREIBURG

Literatur

12:30 h: Lange Tafel – Bei Suppe und Brot mit

Autoren, Übersetzern und Bücherfreunden.

Literaturhaus Freiburg

Musik

20 h: Alexander Wyssmann‘s Twilight-Trio

– Jazz ohne Stress. Eintritt frei. Waldsee

Gaststätte

20 h: Philharmonisches Orchester Freiburg – 8.

Sinfoniekonzert. Werke von Weber, Korngold,

Bloch u.a. Konzerthaus Freiburg

20:15 h: Internationale Orgelkonzerte – Mit

Henry Fairs. Werke von Bach, Schumann, Elgar

u.a. Freiburger Münster

Theater & Tanz

19:30 h: Drei Winter – Schauspiel von Tena

Stivicic. Theater Freiburg, Großes Haus

Film

19 h: Tanzkino – Filmreihe über

zeitgenössischen Tanz. Theater Freiburg,

Kammerbühne

Open Air ImproTheater Festival

Zehn ImproTheater-Gruppen an sechs Tagen im Stadtgarten

Gute Stimmung mit der Freistil Theatergruppe

ANDERE ORTE

Lörrach

20:30 h: Stimmen 2018 Festivaleröffnung: Jeff

Cascaro – Jazz. Burghof Lörrach

St. Blasien

20:15 h: Internationale Domkonzerte St. Blasien

– Stefan Kofler. Werke von Vivaldi, Mendelssohn,

Messiaen u.a. Dom St. Blasien

Mi 18. Juli

FREIBURG

Literatur

21 h: König der Hobos: Unterwegs mit den

Vagabunden Amerikas – Lesung und Bildvortrag

mit Fredy Gareis. Grethergelände, Kleiner

Innenhof

Musik

20 h: ZMF 2018: Steven Wilson – Progressive

Rock. ZMF Freiburg, Zirkuszelt

21 h: SWR LinieZwei: Die Hundertjährigen –

Werke von Bernstein und Zimmermann. E-Werk

Freiburg

21 h: ZMF 2018: Shout Out Louds – Indie-Pop.

ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Theater & Tanz

19:30 h: Petruschka / Le sacre du printemps –

School of Life and Dance, Musik von Strawinsky.

Junges Theater. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Die Spontanellen improvisieren –

Improtheater. Großer Meyerhof

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

20 h: Das Kommunistische Manifest: Zwischen

Politischer Agitation und philosophischer Theorie –

Von Prof. Dr. Michael Quant. Universität Freiburg,

KG I, Hörsaal 1098

Das 21. Freiburger Open

Air ImproTheater Festival

findet vom 8. – 13. Juli im

Stadtgarten (Musikpavillon)

in Freiburg statt.

Im Jahr 2018 stehen zwölf

Veranstaltungen von zehn

ImproTheater-Gruppen an

sechs Tagen auf dem Programm.

Von Anfängern über

Fortgeschrittene bis zu Profis

sind beim Festival alle Levels

vertreten. Zwei Gruppen

werden zum ersten Mal

beim Festival mitwirken:

Improtastisch eine Nachwuchsgruppe

und One Play

Wonder, eine Abspaltung der

ImproSchnittchen.

Beim ImproTheater Festival

kann man sich einen guten

Überblick über die Freiburger

Improszene verschaffen

und in einer Woche zehn verschiedene

Gruppen erleben,

die die Bühne des Musikpavillons

in ein Theaterstadion

verwandeln.

Beim Theatersport treten

zwei Teams von Spielern in

einem Match gegeneinander an

und kämpfen um die Gunst des

ANDERE ORTE

Emmendingen

19:30 h: Die drei Musketiere – Abenteuerstück

nach Alexandre Dumas père. Theater im

Steinbruch

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Hildegard Lernt Fliegen

+ Tokunbo – Jazz, Rock, Swing, Blues, Oper.

Rosenfelspark Lörrach

Do 19. Juli

FREIBURG

Allgemein

17 h: Picknicktreff – Mit Grüne Weinbox.

Staatsweingut Freiburg

Literatur

09 h: StadtLesen – Lesewohnzimmer im Freien.

Kartoffelmarkt

19 h: Klaus Modick: Keyserlings Geheimnis –

Lesung. Kartoffelmarkt

19:30 h: Herdermer Sommer-Lesung – Hans

Hoischen: Langer Tag mit grüner Hose.

Herdermer Kirchplatz

Musik

19:30 h: Annemieke Schwarzenegger und

Bernhard Bücker – Cellicatessen: Klangzauber.

Augustinum Seniorenresidenz Freiburg

20 h: The Durgas – Rock, Reggae. Swamp

20 h: ZMF 2018: Olli Schulz – Satire, Stand-Up

Comedy und Musik. ZMF Freiburg, Zirkuszelt

20:30 h: ZMF 2018: Malaka Hostel + The Trouble

Notes – Cumbia, Rock, Indie. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Theater & Tanz

20 h: Unterm Birnbaum – Schauspiel von Theodor

Fontane. Open-Air. Theater der Immoralisten

20:30 h: N.N.5 – Impro-Performance von Silke

Pfaff. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Publikums, das auch die Themen

und Titel der Szenen vorgeben

darf, jede Szene bewertet

und die Mannschaften mit

Sprechchören anfeuern kann.

Allerdings bieten viele Gruppen

inzwischen eine Impro-Show,

d. h. ein Auftritt mit nur einem

Team ohne Wettkampf.

Das Festival wird seit 1997

vom Schauspieler, Regisseur

und Theaterpädagogen Christian

M. Schulz (Freistil) organisiert.

Bei Regen wird das Publikum

unter das Dach des Pavillons

geholt, das dann für eine

kuschelige Atmosphäre sorgt.

Infos: www.theatersportfreiburg.de/festival.htm

Festival-Programm 2018:

8.7., 18 Uhr: One Play Wonder: Impro-Show

8.7., 20 Uhr: Die Feuerzeugen: Impro-Show

9.7., 18 Uhr: Die ImproSchnittchen: Impro-Show

9.7., 20 Uhr: Improtastisch: Theatersport

10.7., 18 Uhr: Impropeller - Gr. A: Theatersport

10.7., 20 Uhr: Impropeller - Gr. B: Theatersport

11.7., 18 Uhr: Verspielt: Impro-Show

11.7., 20 Uhr: ImproGramm: Impro-Show

12.7., 18 Uhr: Die Spontanellen: Impro-Show

12.7., 20 Uhr: Freistil: Theatersport

13.7., 17 Uhr: Apropos Impropos: Impro-Show

13.7., 19:30 Uhr: Champignon

(10-14 SpielerInnen aus allen Festival-Gruppen)

Vorträge & Gespräche

20 h: Entwerfen heißt Möglichkeiten schaffen –

Werkbericht mit Dipl. Ing. Nanni Grau und Dipl.

Ing. Frank Schönert. Architekturforum Freiburg

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

20 h: Open Air im Park 2018: Schlagergala – Mit

Vanessa Mai und Reiner Kirsten. Kurpark Bad

Krozingen

Bollschweil

20:30 h: The Q – Jazz, Rock, Blues. Bolando

Dorfgasthaus

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Marlon Williams + Charles

Watson – Singer/Songwriter. Rosenfelspark

Lörrach

Fr 20. Juli

FREIBURG

Allgemein

19 h: Tanz Masala – Indischer Tanz für Kinder

und Erwachsene. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Musikpavillon im Stadtgarten

Literatur

09 h: StadtLesen – Lesewohnzimmer im Freien.

Kartoffelmarkt

Musik

20 h: Freiburger Studierendenorchester –

Semesterkonzert. Werke von Schostakowitsch,

Elgar und Beethoven. Konzerthaus Freiburg

20 h: Mariuzz – Marius Müller-Westernhagen

Tribute. Hotel Schloss Reinach

20 h: ZMF 2018: Alligatoah & Sebel – HipHop,

Rap. ZMF Freiburg, Zirkuszelt

20:30 h: ZMF 2018: Roy Hargrove Quintet – Jazz.

ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Theater & Tanz

19:30 h: La Bohème – Oper von Giacomo

Puccini. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Unterm Birnbaum – Schauspiel von

Theodor Fontane. Open-Air. Theater der

Immoralisten

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

21 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

William Shakespeare. Theater Hans Dürr. Open

air. Bei Regen: Lörracherstr. 45. Jesuitenschloss

Führungen

15 h: Freiburg im Nationalsozialismus –

Stadtrundgang. Treffpunkt: Basler Hof, Kaiser-

Joseph Straße

Partys

23 h: Panda Party – DJs: Freez, Deejay Namean.

HipHop, Trap, Dancehall, Funk, Reggae.

Jazzhaus Freiburg

23:30 h: ZMF 2018: Clubnight – Lang & Saftig.

Tech-House, Downtempo. ZMF Freiburg,

Spiegelzelt

Feste & Hocks

18 h: Freiburger Seefest – Bands, Essen und

Party. Eintritt frei. Seebühne im Seepark

BASEL

Musik

21:30 h: Basel Tattoo – Militärmusik und Show.

Messe Basel

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

20 h: Open Air im Park 2018: Yvonne Catterfeld

& Band – Pop. Kurpark Bad Krozingen

Baden-Baden

19 h: Cilea: Adriana Lecouvreur –

Deutschlandpremiere. Festspielhaus Baden-

Baden

Emmendingen

19:30 h: Die drei Musketiere – Abenteuerstück

nach Alexandre Dumas père. Theater im

Steinbruch

Eschbach

20 h: Christine Schmid & Gaetano Siino –

Chanson goes Gypsy. Weinstetter Hof

Karlsruhe

17:30 h: Das Fest 2018 – Familien- und

Musikfestival. Günther-Klotz-Anlage

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Alice Phoebe Lou + Tom

Hickox – Singer/Songwriter. Rosenfelspark Lörrach

St. Peter

17 h: Internationale Orgelkonzerte St. Peter – Mit

Raúl Prieto Ramírez. Werke von Sweelinck, Bach,

Beethoven u.a. Barockkirche St. Peter

Sa 21. Juli

FREIBURG

Kunst

18 h: Freiburger Museumsnacht – In den städtischen

Museen Freiburg. Freiburg (verschiedene Orte)

Literatur

09 h: StadtLesen – Lesewohnzimmer im Freien.

Kartoffelmarkt

18 h: Anne Grießer: Von Risiken und

Nebenwirkungen – Lesung. Kartoffelmarkt

Musik

h: Dream Control: Vertontes Kapital – Konzert und

multimediale Installation. Kunstverein Freiburg

14:30 h: ZMF 2018 – Stadtaktion. Start:

Theatervorplatz

18 h: 15. Haslacher Hofmusik – In 5 Haslacher

Höfen und Gärten. Infos: www.haslacherwundertuete.de

20 h: Oliver Scheidies und Band – Singer/

Songwriter. Nicht bei schlechtem Wetter. Eintritt

frei, Spenden erbeten. Lorettobad

20 h: ZMF 2018: Jamie Cullum – Jazz, Rock, Pop,

Soul. ZMF Freiburg, Zirkuszelt

20 h: ZMF 2018: The Teddyshakers – Rock‘n‘Roll.

ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Theater & Tanz

19:30 h: Soundcrowd – Werkschau einer

Gehörgang. Junges Theater. Theater Freiburg,

Werkraum

20 h: Unterm Birnbaum – Schauspiel von Theodor

Fontane. Open-Air. Theater der Immoralisten

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:30 h: N.N.5 – Impro-Performance von Silke Pfaff.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

20:30 h: Sicher in Finistan – Satirische Komödie.

Wallgraben Theater

Kabarett & Comedy

19 h: Sei kein Zwerg! – Infotainment mit Cornelia

Grix. Theater Hans Dürr

Partys

22 h: Elektroscope Sommersause – DJs: Avem,

Funkenschleuder. Downtempo, Techno, House.

Slow Club

23 h: IG subKULTUR meets TheRealTunnelrave

– Techno, Electro. Theater Freiburg, Passage 46

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. HipHop, Trap, Dancehall, Funk,

Reggae. Jazzhaus Freiburg

23:30 h: ZMF 2018: Clubnight – Bassblütentherapie.

Tech-House, Techno. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Feste & Hocks

14 h: Stadtteilfest im Rieselfeld – Mit Flohmarkt und

Kinderprogramm. Für Kids ab 4 Jahren. Kinder- und

Jugendmediothek Rieselfeld

18 h: Freiburger Seefest – Bands, Essen und Party.

Eintritt frei. Seebühne im Seepark

BASEL

Musik

14 h: Basel Tattoo – Parade. Basel

17:30 + 21:30 h: Basel Tattoo – Militärmusik und

Show. Messe Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Valery Gergiev: Rachmaninow – Klavierkonzerte

mit Daniil Trifonov. Festspielhaus Baden-Baden

Breisach

20 h: Dracula – Schauspiel nach Bram Stoker.

Festspiele Breisach

Emmendingen

19:30 h: Die drei Musketiere – Abenteuerstück nach

Alexandre Dumas père. Theater im Steinbruch

Eschbach

20 h: Die Neue Wunderbare Band – Akustik-Rock.

Weinstetter Hof

Hartheim

20 h: Anne Folger – Selbstläufer. Klavierkabarett.

Salmen Hartheim, Theatersaal

Karlsruhe

11 h: Das Fest 2018 – Familien- und Musikfestival.

Günther-Klotz-Anlage


44 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Mut-Tour

Bei der Mut-Tour bewegen

sich die Teilnehmer auf Tandems,

in Kajaks und beim Wandern

durch ganz Deutschland,

um für die Entstigmatisierung

der Depression als Erkrankung

einzutreten. Am 26. Juli werden

die Radler ab 14 Uhr beim

Verein Schwere(s)Los! e.V. im

Kleineschholzweg 5 in Freiburg

ankommen, gleichzeitig

3. Sommer-Lesung Freiburg-Herdern

Der bekannte Herdermer Autor

Hans Hoischen ist seit der Gründung

Mitglied des Literatur Forum

Südwest, Trägerverein des

Literaturhauses Freiburg. Seine

Bücher erschienen im Freiburger

Derk Janßen Verlag.

Marktplatzfest

Nach der erfolgreichen Premiere

2017 geht das Marktplatzfest

mit Weindorf vom 20. bis 22.

Juli in seine zweite Runde, veranstaltet

von der Baden-Baden

Events GmbH (BBE). Für das

leibliche Wohl und das Bühnenprogramm

mit Live-Musik sorgen

erneut Vereine und Bands. Lokale

Winzer gestalten rund um das

Dampfbad ein atmosphärisches

Weindorf mit regionalen Weinen.

Masala im Stadtgarten

Bunt, faszinierend und humorvoll

ist die Mischung der

indischen Tanzstile Bharata Natyam

und Ottan Thullal, den die

Dorfhock

Vom 13. bis 15. Juli lädt die Festgemeinschaft

Merzhausen zum

traditionellen Dorfhock auf dem

Marktplatz beim FORUM ein. Mit

einem bunt gemischten Programm

und vielfältigem kulinarischen

Angebot erwarten die örtlichen

Vereine ihre Gäste. Die Veranstaltung

beginnt am Freitag mit dem

Fassanstich um 19 Uhr, begleitet

vom Musikverein Merzhausen.

Freiburg

wird ein Kulturprogramm geboten.

Aufgeführt wird unter

anderem die Rollstuhl-Tanzperformance

des inklusiven

Theaters „ROFL*Rolling on

Floor Laughing“, der Chor

der LebensKünstler gibt spritzige

Coversongs zum Besten,

und wer selbst aktiv werden

möchte, kann sich beim Actionpainting

verausgaben.

Im Rahmen der Herdermer Sommer-Lesungen

am 19. Juli, 19.30

Uhr liest der Autor aus seinem

Roman „Langer Tag mit grüner

Hose“ – Akribisch beobachtete

Szenen des Lebens, komisch,

absurd und ab und zu abgründig.

Baden-Baden

Ein großes Rahmenprogramm für

Kinder mit vielfältigen Attraktionen

macht das Marktplatzfest

zu einem stimmungsvollen Treffpunkt

für Familien, Bürger und

Besucher der Stadt. Eintritt frei.

Freiburg

beiden Künstler Liga Saukante

und Hartmut Schmidt am 20.

Juli, 19 Uhr im Musikpavillon

im Stadtgarten präsentieren. Im

ersten Teil (Thullal) sind Kinder

eingeladen aktiv mitzuwirken

bei einem Stück über Hanuman

und den Helden Bhima,

Die Veranstaltung wird von der

Deutsch-Indischen-Gesellschaft

Freiburg mitorganisiert. Eintritt

frei, Spenden erbeten. Weitere

Infos: www.liga.id.lv www.

thullal.com

Merzhausen

Für frischen Wind sorgen am

Samstagabend Auftritte des Studio

Pro Arte mit Hip-Hop und

Modern Dance. Der Sonntag beginnt

mit einem ökumenischen

Gottesdienst um 10 Uhr auf dem

Festgelände. Am Nachmittag

gibt es Unterhaltung für Groß

und Klein und um 17 Uhr wird

das Fußball-WM-Finalspiel im

Forum gezeigt.

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Songhoy Blues + Témé

Tan – Desert Blues, Hip-Hop, Soul, R‘n‘B.

Rosenfelspark Lörrach

St. Blasien

20:15 h: Internationale Domkonzerte St.

Blasien – The Choir of Trinity College

Cambridge. Werke von Byrd, Tallis, Pärt u.a.

Dom St. Blasien

Weil am Rhein

11:15 h: Baden in Blut – Iced Earth + Die

apokalyptischen Reiter + Tankard u.a. Metal-

Festival. Dreiländergarten

20:15 h: Ehekracher – Komödie. TAM Theater

am Mühlenrain

So 22. Juli

FREIBURG

Literatur

09 h: StadtLesen – Lesewohnzimmer im

Freien. Kartoffelmarkt

Musik

h: Dream Control: Vertontes Kapital – Konzert

und multimediale Installation. Kunstverein

Freiburg

11 h: Konzerte im Freien – BigZband des

Musikvereins Freiburg-Zähringen. Waldsee

Gaststätte

11 h: Konzerte im Freien – Jugendorchester

des Musikvereins Freiburg-Hochdorf.

Musikpavillon im Stadtgarten

19 h: A-ha – Pop. Messe Freiburg,

Fürstenberg Freilichtbühne

19 h: ZMF 2018: Philharmonische ZMF-Gala

– Philharmonisches Orchester Freiburg und

Gäste. ZMF Freiburg, Zirkuszelt

20:30 h: ZMF 2018: Jess Jochimsen – Heute

wegen gestern geschlossen: Kabarett,

Songs, Dias. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Theater & Tanz

15 h: Petruschka / Le sacre du printemps

– School of Life and Dance, Musik von

Strawinsky. Junges Theater. Theater

Freiburg, Großes Haus

Feste & Hocks

18 h: Freiburger Seefest – Bands, Essen

und Party. Eintritt frei. Seebühne im Seepark

BASEL

Musik

21 h: Basel Tattoo – Militärmusik und Show.

Messe Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

17 h: Gergiev & Trifonov – Werke von

Mussorgski und Skrjabin. Festspielhaus

Baden-Baden

Breisach

18 h: Frl. Mayers Hinterhausjazzer –

Jazz. Open Air. Kleinkunstbühne Schloss

Rimsingen

20 h: Dracula – Schauspiel nach Bram Stoker.

Festspiele Breisach

Karlsruhe

11 h: Das Fest 2018 – Familien- und

Musikfestival. Günther-Klotz-Anlage

Kirchzarten

11 h: Frauen Vokalensemble Colla Voce – It

Had Better Be Tonight. Rainhof Scheune

18 h: Bernd Lafrenz: Ein Sommernachtstraum

– Solotheater nach Shakespeare. Rainhof

Scheune

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Rufus Wainwright –

Singer/Songwriter. Rosenfelspark Lörrach

Offenburg

19 h: Offenburger Kreuzgangkonzert: Dalia

Quartet – Cantos del Sol: Sonnengesänge.

Kapuzinerkloster Offenburg

St. Peter

17 h: SWR Vokalensemble – Brahms-

Phantasie. Barockkirche St. Peter

Sulzburg

17 h: Weltklassik am Klavier: Stars der

Musikepochen – Mit Meryem Natalie

Akdenzili. Gutshof Güntert

Vogtsburg

19 h: Ensemble Urban Baroque – Händelmania.

Werke von Händel. Eintritt frei, Spenden

erbeten. Kirche St. Michael Niederrotweil

Mo 23. Juli

FREIBURG

Musik

19:30 h: James Blunt – Pop. Messe Freiburg,

Fürstenberg Freilichtbühne

19:30 h: ZMF 2018: Wincent Weiss – Pop. ZMF

Freiburg, Zirkuszelt

20 h: Sly & Robbie meet Nils Petter Molvaer – Jazz,

Dub, Reggae. Jazzhaus Freiburg

20:30 h: ZMF 2018: Hans Söllner & Bayaman‘Sissdem

– Liedermacher. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

BASEL

Musik

20:30 h: Imfluss Festival: 2Raumwohnung – Elektro-

Pop. Oberer Rheinweg

21 h: Basel Tattoo – Militärmusik und Show.

Messe Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

19 h: Cilea: Adriana Lecouvreur –

Deutschlandpremiere der Neuinszenierung.

Festspielhaus Baden-Baden

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Franz Vitzthum & Gertrud

Wittkowsky – Zither und Stimme. Kirche St. Ottilien

Tüllingen

Sommernachts-Kino

Im Schwarzen Kloster Freiburg

27. Juli – 2. September 2018

www.sommernachts-kino.de

Di 24. Juli

FREIBURG

Musik

20 h: Fabian Schöne Quartett – Jazz ohne Stress.

Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

20 h: ZMF 2018: A-cappella-Nacht – Naturally 7 +

Medlz. ZMF Freiburg, Zirkuszelt

20 h: ZMF 2018: Carminho – Fado. ZMF Freiburg,

Spiegelzelt

20:15 h: Internationale Orgelkonzerte – Mit Rie Hiroe.

Werke von Bach, Franck, Widor u.a. Freiburger

Münster

Vorträge & Gespräche

15 h: Emily Bronte (1818 - 1848) – Vortrag von

Dr. Karl Kunibert Schäfer. Waldhof Akademie für

Weiterbildung

BASEL

Musik

21 h: Basel Tattoo – Militärmusik und Show.

Messe Basel

21 h: Imfluss Festival: Pink Pedrazzi & The Big Easy

– Pop, Folk, Blues. Oberer Rheinweg

ANDERE ORTE

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: New York Polyphony – Alte

Musik. Stadtkirche Lörrach

St. Blasien

20:15 h: Internationale Domkonzerte St. Blasien

– Mit Prof. Dr. Bruno Oberhammer. Werke von

Frescobaldi, Froberger, Buxtehude u.a. Dom St.

Blasien

St. Peter

06 h: Patrozinium St. Peter – Mit Dorffest. St. Peter

(verschiedene Orte)

Mi 25. Juli

FREIBURG

Musik

20 h: ZMF 2018: Julia Engelmann – Pop. ZMF

Freiburg, Zirkuszelt

21 h: ZMF 2018: Chico Trujillo – Rock, Punk, Ska,

Latin. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

BASEL

Musik

21 h: Basel Tattoo – Militärmusik und Show.

Messe Basel

21 h: Imfluss Festival: Crimer – New Wave, Pop.

Oberer Rheinweg

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19 h: Kultur. Festival in Bad Krozingen – Mit Matthias

Deutschmann, Diego’s Canela, Anne Folger u.a.

Musik und Kabarett. Eintritt frei. Innenstadt

Emmendingen

20 h: Urlaubsreif – Orgel, Violine und Texte zum

Ferienbeginn. Ev. Stadtkirche Emmendingen

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Liam Gallagher – Singer/

Songwriter, Rock, Pop. Marktplatz Lörrach

Do 26. Juli

FREIBURG

Allgemein

14 h: Mut-Tour – Aktionstag zur Entstigmatisierung

der Depression. Schwere(s)Los! e.V.

Literatur

20:30 h: Grether Nach(t)lese – Mit Dietmar Dath.

Grethergelände

Musik

20 h: Burning Hell – Indie-Rock, Indie-Pop. Swamp

20 h: ZMF 2018: The Hooters – Rock. ZMF

Freiburg, Zirkuszelt

21 h: ZMF 2018: Selah Sue – Soul, Funk, Reggae,

HipHop, Pop. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Theater & Tanz

20 h: Unterm Birnbaum – Schauspiel von Theodor

Fontane. Open-Air. Theater der Immoralisten

Vorträge & Gespräche

20 h: Einfühlung in die Kanone: Zur Kritik der

deutschen Waffenexportkritik – Vortrag von Daniel

Poensgen. Laterna Magika

BASEL

Musik

21 h: Basel Tattoo – Militärmusik und Show.

Messe Basel

21 h: Imfluss Festival: Delgres – Blues, Weltmusik.

Oberer Rheinweg

ANDERE ORTE

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Dendemann + Peter Reimtgut

– HipHop, Rap. Marktplatz Lörrach

Weil am Rhein

18:30 h: Musik und die digitale Revolution – Talk mit

Max Dax. Eintritt frei. Vitra Campus, Vitra Schaudepot

Fr 27. Juli

FREIBURG

Musik

19 h: 34. Schlossbergfest – Mit Livemusik, DJs,

Foodtrucks und mehr. Schlossberg

20 h: Tamburi Mundi: Eröffnungskonzert – Frame

Drums & Modern Drumming. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: ZMF 2018: Kontra K – Hip-Hop, Rap. ZMF

Freiburg, Zirkuszelt

20:30 h: ZMF 2018: Schnipo Schranke – Indie-Pop.

ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Theater & Tanz

20 h: Der perfekte Mann – Schauspiel von Morten

Feldmann. Cala Theater

20 h: Unterm Birnbaum – Schauspiel von Theodor

Fontane. Open-Air. Theater der Immoralisten

20:30 h: Flamenco unter Sternen – Ensemble

Madrugá Flamenca. Wallgraben Theater


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 45

Partys

23:30 h: ZMF 2018: Clubnight – Subculture

Bonustracks. Disco, Rap, House. ZMF Freiburg,

Spiegelzelt

BASEL

Musik

20:30 h: Imfluss Festival: Fisher-Z – New Wave.

Oberer Rheinweg

21:30 h: Basel Tattoo – Militärmusik und Show.

Messe Basel

ANDERE ORTE

Basd Krozingen

20 h: Open Air im Park 2018: Spider Murphy Gang

– Rock‘n‘Roll, Mundart. Kurpark Bad Krozingen

Colmar

20 h: Foire aux Vins: Indochine – Indie-Rock.

Parc des Expositions

Emmendingen

19:30 h: Die drei Musketiere – Abenteuerstück

nach Alexandre Dumas père. Theater im

Steinbruch

Eschbach

20 h: Also Güüt – Skiffle. Weinstetter Hof

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Editors – Indie-Rock.

Marktplatz Lörrach

Lenzkirch

19 h: Lenzkircher Lichterfest – Mit Lichtern,

Kinderanimation und Musik. Kurpark Lenzkirch

St. Märgen

20 h: Festspiel: Gloria & Gnade – 900-Jahrfeier

St. Märgen. Weißtannenhalle St. Märgen

Sa 28. Juli

FREIBURG

Musik

12 h: Orgel-Musik – Studierende der MH Freiburg.

Augustinermuseum

14:30 h: ZMF 2018 – Stadtaktion. Freiburg

(verschiedene Orte), Start: Theatervorplatz

15 h: Tamburi Mundi – Trommelzug. Treffpunkt:

Stühlinger Kirchplatz

18 h: Tamburi Mundi – AufTakt. E-Werk Freiburg

19 h: 34. Schlossbergfest – Mit Livemusik, DJs,

Foodtrucks und mehr. Schlossberg

20 h: Sebastian Wohlfahrt – Klassische

Kammermusik. Nicht bei schlechtem Wetter.

Eintritt frei, Spenden erbeten. Lorettobad

20 h: Tamburi Mundi: Festival Projekt –

Groovistan. Weltmusik, Klassik. E-Werk Freiburg,

Saal

20 h: ZMF 2018: LP – Indie-Rock, Pop, Singer/

Songwriter. ZMF Freiburg, Zirkuszelt

20 h: ZMF 2018: Von Wegen Lisbeth – Indie-Pop.

ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Theater & Tanz

20 h: Der perfekte Mann – Schauspiel von Morten

Feldmann. Cala Theater

20 h: Unterm Birnbaum – Schauspiel von Theodor

Fontane. Open-Air. Theater der Immoralisten

20:30 h: Flamenco unter Sternen – Ensemble

Madrugá Flamenca. Wallgraben Theater

Partys

22:30 h: ZMF 2018: Clubnight – Knigge. Techno,

House. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. HipHop, Trap, Dancehall, Funk,

Reggae. Jazzhaus Freiburg

BASEL

Musik

17:30 + 21:30 h: Basel Tattoo – Militärmusik und

Show. Messe Basel

21 h: Imfluss Festival: Anna Aaron – Singer/

Songwriter. Oberer Rheinweg

ANDERE ORTE

Alpirsbach

20:30 h: Ensemble Rubin – Kreuzgangkonzert.

Werke von Vivaldi und Piazolla. Klosterkirche

Alpirsbach

Badenweiler

20:15 h: Heiteres von Eugen Roth – Dargestellt

vom Martin Lunz. Lustschlösschen Belvedere

Colmar

17 h: Foire aux Vins: Louane – Pop. Parc des

Expositions

21:30 h: Foire aux Vins: Jamel Debbouze –

Comedy. Parc des Expositions

Emmendingen

19:30 h: Die drei Musketiere – Abenteuerstück nach

Alexandre Dumas père. Theater im Steinbruch

Kirchzarten

19 h: Festliche Trompetengala – Im Glanz von

Trompete und Orgel. Werke von Purcell, Telemann,

Mozart u.a. Kirche St. Gallus Kirchzarten

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Dweezil Zappa – Frank Zappa-

Cover, Rock. Marktplatz Lörrach

St. Märgen

20 h: Festspiel: Gloria & Gnade – 900-Jahrfeier St.

Märgen. Weißtannenhalle St. Märgen

Waldkirch

14 h: Historisches Marktplatzfest Waldkirch –

Größtes Mittelalterfest in Südbaden. Waldkirch

(verschiedene Orte)

So 29. Juli

FREIBURG

Musik

11 h: Konzerte im Freien – Akkordeon-Gilde

Freiburg. Musikpavillon im Stadtgarten

12 h: ZMF 2018: Christopher Park – Klassik. ZMF

Freiburg, Spiegelzelt

18 h: Tamburi Mundi: Sa´id – Arabische Lieder und

Rahmentrommeln. Christuskirche Freiburg

19 h: 34. Schlossbergfest – Mit Livemusik, DJs,

Foodtrucks und mehr. Schlossberg

20 h: Tamburi Mundi: Oriental Touch – Early Music

meets Oriental Jazz. Christuskirche Freiburg

20 h: ZMF 2018: In Extremo – Mittelalter-Rock, Folk.

ZMF Freiburg, Zirkuszelt

20:15 h: Andreas Arand – Johann Sebastian Bach:

Gedächtniskonzert zu seinem 268. Todestag.

Johanneskirche

20:30 h: ZMF 2018: Daara J – Reggae, HipHop,

Rock. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Theater & Tanz

20:30 h: Flamenco unter Sternen – Ensemble

Madrugá Flamenca. Wallgraben Theater

ANDERE ORTE

Colmar

19:30 h: Foire aux Vins: Nekfeu + Iam – HipHop,

Rap. Parc des Expositions

Kandern

11 h: TTR – Rock‘n‘Roll. ChaBah

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Robert Plant & The

Sensational Space Shifters + Josienne Clarke &

Ben Walker – Rock, Folk. Marktplatz Lörrach

Offenburg

19 h: Offenburger Kreuzgangkonzert:

Abschlusskonzert – Aus Neuen und Alten Welten.

Kapuzinerkloster Offenburg

Waldkirch

11 h: Historisches Marktplatzfest Waldkirch –

Größtes Mittelalterfest in Südbaden. Waldkirch

Mo 30. Juli

FREIBURG

Musik

19 h: 34. Schlossbergfest – Mit Livemusik, DJs,

Foodtrucks und mehr. Schlossberg

19 h: Tamburi Mundi – Perkussionisten im Spotlight.

E-Werk Freiburg, Saal

19:30 h: ZMF 2018: Johannes Oerding – Pop,

Singer/Songwriter. ZMF Freiburg, Zirkuszelt

20:30 h: ZMF 2018: Gismo Graf Trio feat. Diknu

und Joschi Schneeberger – Gypsy-Jazz. ZMF

Freiburg, Spiegelzelt

21 h: Tamburi Mundi – Tamburi Monday. Eintritt

frei. E-Werk Freiburg, Foyer, Kammertheater, Saal

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Film

19 h: Cinema Augustinum – Spielfilm: Lou Andreas-

Salomé. Augustinum Seniorenresidenz Freiburg

BASEL

Musik

21 h: Imfluss Festival: Emanuel Reiter – Pop.

Oberer Rheinweg

ANDERE ORTE

Colmar

20 h: Foire aux Vins: Lenny Kravitz – Rock, Soul.

Parc des Expositions

Historix Tours Freiburg

Historische Stadtführungen

365 Tage im Jahr, bei jedem Wetter

www.historix-tours.de

Di 31. Juli

FREIBURG

Musik

19 h: 34. Schlossbergfest – Mit Livemusik, DJs,

Foodtrucks und mehr. Schlossberg

19:30 h: ZMF 2018: Jan Garbarek Group – Jazz.

ZMF Freiburg, Zirkuszelt

20 h: Chris Há Trio – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

20 h: Tamburi Mundi: Medieval Grooves – Les

Haulz et les Bas. E-Werk Freiburg, Saal

20:15 h: Internationale Orgelkonzerte – Mit

Benjamin Guelat. Werke von Buxtehude, Mozart,

Karg-Elert u.a. Freiburger Münster

21 h: ZMF 2018: Morcheeba – Trip-Hop. ZMF

Freiburg, Spiegelzelt

Partys

21:30 h: Tamburi Mundi – Italian Drum and Dance

Night. Eintritt Frei. E-Werk Freiburg, Foyer

23 h: ZMF 2018: Clubnight – Root Down Special:

Rainer Trüby und Roland Appel. Boogie, Jazz,

Funk, Latin, House. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

BASEL

Musik

21 h: Imfluss Festival: Halunke – Mundart. Oberer

Rheinweg

ANDERE ORTE

Colmar

20 h: Foire aux Vins: Francis Cabrel + Julien Clerc

– Chansons. Parc des Expositions

Lörrach

20 h: Stimmen 2018: Käptn Peng & Die Tentakel

von Delphi – Hip-Hop. Burghof Lörrach

St. Blasien

20:15 h: Internationale Domkonzerte St. Blasien –

Philippinischer Universitäts-Chor. Dom St. Blasien

20:15 h: UST Singers + Soulfamily – Vokalmusik.

Dom St. Blasien

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender des

Kultur Joker:

www.kulturjoker.de

Theaterkollektiv Raumzeit

Das neue Stück des Theaterkollektiv

Raumzeit „Hanns

Kayser auf der Flucht

– Eine wahre Lügengeschichte“

beruht

auf Freiburger

Gerichtsakten aus

dem 16. Jahrhundert.

Agatha Dietzschin

entscheidet sich, als Mann zu

leben. Unter dem Namen Hanns

Kayser heiratet sie eine Frau, lebt

Emily Brontë

Als 1847 Emily Brontës Buch

Wuthering Heights (dt. „Sturmhöhe“)

erschien, brach ein Sturm

der Entrüstung los: es entsprach

nicht den moralischen und literarischen

Konventionen der Zeit.

Somerset Maugham nannte den

Roman „zugleich sehr gut und

sehr schlecht. Er ist hässlich.

Revolutions-Erinnerung

„Debut.K...“

„Box“ ist eine installative Performance

von Telemach Wiesinger

und Alexander Grebtschenko,

deren Grundlage eine

automatisierte und computergesteuerte

E-Gitarre bildet sowie

vorgefertigtes und in Echtzeit

generiertes akustisches und visuelles

Material. Der komplexe

Aufbau von 16mm Filmprojektoren

und Leinwand erlaubt eine

Tilman Moser wird 80 - Vortrag und Diskussion

Der Psychoanalytiker und Literaturwissenschaftler

Tilmann

Moser (*1938) ist Autor zahlreicher

Bücher, aber nicht nur

zum Thema Psychotherapie; er

setzt sich auch mit Kunst und Literatur

auseinander und findet hier

aufschlussreiches Material für

seine Menschenkenntnis. Ganz

besonders beschäftigen Moser

die seelischen Auswirkungen von

Krieg, NS-Zeit und Diktaturen

sowie die unverstanden gebliebenen

Gefühle, die daraus mitunter

in Form von Aggressivität oder

Depression hervorgehen. In „Klinisches

Notizbuch“ (2014) berichtet

er von den Erfahrungen, die

seine Arbeitsweise geprägt haben,

und gibt mit den Fallgeschichten

„Großmütter, Mütter und Töchter“

(2015) einen konkreten Einblick

in sein therapeutisches Wirken.

Zudem setzt er sich in dem Buch

„Kleine politische Texte“ mit dem

Funktionieren von Terror, Wut und

fanatischem Morden auseinander.

Anlässlich seines 80. Geburtstags

hält Tilman Moser einen Vortrag,

mit dem er aufzeigen wird,

dass die Psychoanalyse zwar im

Wesentlichen eine Sprachkur ist,

die durch und über Worte verfährt

und zu heilen sucht, dass es aber

Freiburg

aber immer in Gefahr, entdeckt

zu werden. Das Stück wird am

5 Juli, 20 Uhr, im

Peterhofkeller uraufgeführt,

weitere

Vorstellungen finden

am 7. und 8. Juli zur

gleichen Zeit statt.

Text: Jenny Warnecke,

Regie: Nic Reitzenstein, es

spielen Schauspiel: Nic Reitzenstein

und Lena Drieschner.

Freiburg

Er besitzt Schönheit. Es ist ein

furchtbares, ein kraftvolles und

ein leidenschaftliches Buch.“

Dr. Karl K. Schäfer, Freiburger

Anglist, wird beim Literarischen

Café im Freiburger Waldhof am

24. Juli, 15 Uhr, ergründen, worin

die Kraft und das Ungewöhnliche

dieses Buches liegen.

Freiburg

Zur Erinnerung an Maximilian

Dortu, Friedrich Neff und Gebhard

Kromer, die während der

Badischen Revolution von preußischen

Militärs hingerichtet wurden,

findet am 31. Juli, 18.30 Uhr,

auf dem Spielplatz Ecke Dreikönig-/Erwinstraße

in der Wiehre

eine Gedenkfeier statt. In einer

szenischen Aufführung schlüpfen

Wigand Alpers, Peter Haug-

Lamersdorf und Burghard Wein

in die Rollen der Aufständischen.

Der Eintritt ist frei, Veranstalter

ist die „Initiative zur Erinnerung

an die Badische Revolution“.

Freiburg

Vielzahl von überraschenden Situationen

und Erlebnissen.

Gezeigt wird „Box“ im Rahmen

der Midissage zur der Sommeraktion

„debut.K – Junge

Kunst und Musik im depot.K“

am 14. Juli, 19 Uhr, (Lehener

Straße 30). Die Ausstellung ist

vom 7. bis 29. Juli zu sehen. Di/

Do 17-19 Uhr, Sa/So 14-17 Uhr.

Eintritt frei.

traumatische Störungen gibt, die

vor der Grenze des sprachlich

Vermittelbaren liegen, d.h. emotionale

Blockaden darstellen, die sich

nur auf der Körperebene auflösen

lassen und averbale Einfühlung

in das Konfliktthema verlangen.

Was dies in der Praxis bedeutet,

wird Tilman Moser – beruhend

auf einem Fallbeispiel – in seinem

Vortrag darlegen.

27. Juli, 19 Uhr c.t., Hörsaal

2005, Universität Freiburg, Festvortrag:

„Neurose und Trauma.

Neue Perspektiven: Psychoanalyse

und Körperpsychotherapie“.

Cornelia Frenkel


46 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

So 1. Juli

Freiburg

12 h: Klong – Kindermusikfest. Theater Freiburg

14 + 15 + 17 h: Die große Reise – Eine Fahrt um

die Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von

4 - 7 Jahren. Theater im Marienbad

16 h: Die Geschichte vom Onkelchen – Poetisches

Theater. Für Kids ab 5 Jahren. Theater im

Marienbad

Baden-Baden

14 h: Zauberharfe – Musizieren mit der ganzen

Familie. Toccarion Kinder-Musik-Welt

Breisach

15 h: Aladin und die Wunderlampe – Junges

Theater Breisach. Festspiele Breisach

Emmendingen

16 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Weil am Rhein

16 h: Die Bremer Stadtmusikanten – Mitspiel-

Theater. TAM Theater am Mühlenrain

Kleinkindbereich

Heimschule St. Landolin

Mo 2. Juli

Freiburg

10 h: Junges Theater: Prinzessin auf der Erbse –

Cala Theater. Cala Theater

15:30 h: Bo zieht aus – Bilderbuchkino. Für Kids ab

4 Jahren. Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld

Di 3. Juli

Freiburg

09 + 10 + 11 h: Die große Reise – Eine Fahrt um

die Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von

4 - 7 Jahren. Theater im Marienbad

11 h: Die Geschichte vom Onkelchen – Poetisches

Theater. Für Kids ab 5 Jahren. Theater im

Marienbad

Mi 4. Juli

Freiburg

10 + 11 + 14 h: Die große Reise – Eine Fahrt um

die Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von

4 - 7 Jahren. Theater im Marienbad

Do 5. Juli

Freiburg

09 + 10 h: Die große Reise – Eine Fahrt um die

Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von 4 - 7

Jahren. Theater im Marienbad

11 h: Die Geschichte vom Onkelchen – Poetisches

Theater. Für Kids ab 5 Jahren. Theater im

Marienbad

Fr 6. Juli

Freiburg

10 + 11 + 14 h: Die große Reise – Eine Fahrt um

die Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von

4 - 7 Jahren. Theater im Marienbad

13 h: Die erstaunliche Konferenz – Mit Pippi, Harry

und Maulina. Für Jugendbuch-Expert*innen ab 12

Jahren. Literaturhaus Freiburg

18 h: Kooperation ASS II – Heleen Verburgs

Aschenputtel. Anm.: janna.mohr@marienbad.org.

Theater im Marienbad

19:30 h: Coraline – Fantasy-Oper von Mark-

Anthony Turnage. Für Kids ab 12 Jahren. Theater

Freiburg, Großes Haus

Emmendingen

19:30 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Heimschule St. Landolin

Internat für Mädchen und Jungen

Gymnasium

Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium

Sozialwissenschaftliches Gymnasium

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Alle Schularten

sind staatlich anerkannt

Soziales Lernen mit intensiver Hausaufgabenbetreuung –

gepaart mit einem zeitgemäßen Freizeitangebot und

religiöser Jugendarbeit – so präsentiert sich unser

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Sa 7. Juli

Freiburg

14 + 15 h: Die große Reise – Eine Fahrt um die

Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von 4 - 7

Jahren. Theater im Marienbad

14 h: Kooperation ASS II – Heleen Verburgs

Aschenputtel. Anm.: janna.mohr@marienbad.org.

Theater im Marienbad

19 h: Die Geschichte vom Onkelchen – Poetisches

Theater. Für Kids ab 5 Jahren. Theater im

Marienbad

So 8. Juli

Freiburg

14 + 15 + 17 h: Die große Reise – Eine Fahrt um

die Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von

4 - 7 Jahren. Theater im Marienbad

14 h: Geisterjagd durchs Theater – Die

vollkommen verspukte Theaterführung. Für

Kids ab 7 Jahren. Theater Freiburg, Start: Foyer

Großes Haus

Baden-Baden

11 h: Jazz4Kids – Groove für den Nachwuchs. Für

Kids ab 6 Jahren und deren Eltern. Festspielhaus

Baden-Baden

Breisach

15 h: Aladin und die Wunderlampe – Junges

Theater Breisach. Festspiele Breisach

Emmendingen

16 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Weil am Rhein

16 h: Schneewittchen – Mitspiel-Theater. Für Kids

ab 4 Jahren. TAM Theater am Mühlenrain

Do 12. Juli

Freiburg

09 + 10 + 11 h: Die große Reise – Eine Fahrt um

die Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von

4 - 7 Jahren. Theater im Marienbad

20 h: Circus Harlekin – Auf Deck und weg! Eintritt

frei, Spenden erbeten. Münsterplatz

Fr 13. Juli

Freiburg

10 + 11 + 14 h: Die große Reise – Eine Fahrt um

die Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von

4 - 7 Jahren. Theater im Marienbad

19:30 h: Coraline – Fantasy-Oper von Mark-

Anthony Turnage. Für Kids ab 12 Jahren. Theater

Freiburg, Großes Haus

20 h: Circus Harlekin – Auf Deck und weg! Eintritt

frei, Spenden erbeten. Münsterplatz

Emmendingen

19:30 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Sa 14. Juli

Freiburg

14+ 15 + 17 h: Die große Reise – Eine Fahrt um

die Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von

4 - 7 Jahren. Theater im Marienbad

16 + 20 h: Circus Harlekin – Auf Deck

und weg! Eintritt frei, Spenden erbeten.

Münsterplatz

So 15. Juli

Freiburg

14 + 15 + 17 h: Die große Reise – Eine Fahrt um

die Welt im Inneren eines Busses. Für Kids von

4 - 7 Jahren. Theater im Marienbad

15 h: Coraline – Fantasy-Oper von Mark-Anthony

Turnage. Für Kids ab 12 Jahren. Theater Freiburg,

Großes Haus

17 h: Circus Harlekin – Auf Deck und weg! Eintritt

frei, Spenden erbeten. Münsterplatz

Breisach

15 h: Aladin und die Wunderlampe – Junges

Theater Breisach. Festspiele Breisach

Emmendingen

11 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Jugendbuchkonferenz

Das Junge Literaturhaus Freiburg

richtet am 6. und 7. Juli, jeweils 13 Uhr,

„Die erstaunliche Konferenz“ aus. Jugendliche

zwischen zwölf und 18 Jahren

diskutieren mit Studierenden und

renommierten Profis im Literaturhaus

Freiburg über Jugendbücher. Gibt es

typische Jungs- und Mädchenbücher?

War das schon immer so? Und wie

geht das anders? Mit dabei sind etwa

Ella Blix, Finn-Ole Heinrich, Annette

Pehnt, das Performance Kollektiv

Lunatiks sowie die Schreibcouch, der

Die große Reise

Eine Busreise um die Welt in nur 40

Minuten? Die große Reise für Kids

zwischen 4 und 7 Jahren am Theater

im Marienbad macht es möglich.

Durch wundersame Landschaften, in

die Tiefen des Ozeans und hinauf zu

den Sternen führt die Fahrt des blauen

Busses Oscar. An den Fenstern ziehen

Familienkonzert mit Tak

Die Traumausstatter erzählen ein

weiteres Abenteuer des kleinen Tak,

das auf Reisen geht, um Klänge zu

sammeln. Dieses Mal begegnet es

zwei Perkussionisten, die auf allem

trommeln, was ihnen zwischen die

Finger kommt. Das Publikum begleitet

das Tak auf seiner musikalischen

Mi 18. Juli

Freiburg

20 h: Circus Harlekin – Auf Deck und weg! Eintritt

frei, Spenden erbeten. Münsterplatz

Do 19. Juli

Freiburg

14:30 h: ZMF 2018: Theater Budenzauber – Für

Kids ab 4 Jahren. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

Fr 20. Juli

Emmendingen

16 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Sa 21. Juli

Freiburg

14:30 h: ZMF 2018: Freiburger Puppenbühne –

Für Kids ab 4 Jahren. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

18 h: Coraline – Fantasy-Oper von Mark-Anthony

Turnage. Für Kids ab 12 Jahren. Theater Freiburg,

Großes Haus

So 22. Juli

Breisach

15 h: Aladin und die Wunderlampe – Junges

Theater Breisach. Festspiele Breisach

Emmendingen

16 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Mi 25. Juli

Emmendingen

19:30 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Freiburg

Textwerkstatt für Jugendliche. Die

Ergebnisse der Konferenz werden in

Diskussionen, Performances und der

größten Lego-Installation Freiburgs

präsentiert. Eintritt und Teilnahme

sind an beiden Tagen frei, Zaungäste

sind ausdrücklich erwünscht. Die

VKonferenz ist eine Kooperation mit

dem Deutschen Seminar der Uni Freiburg

und dem Theater im Marienbad

und findet im Rahmen des Kinderund

Jugendsommers 2018 der Baden-

Württemberg-Stiftung statt.

Freiburg

Fotos und Zeichnungen vorbei, begleitet

wird die Fahrt von Musik und

Klängen aus verschiedenen Winkeln

der Erde. Der blaue Bus, der bereits

zum zweiten Mal in Freiburg Halt

macht, bietet Platz für 25 kleine Reisende.

Erschaffen wurde er von der

holländischen Künstlerin Judith Nab.

Freiburg

Reise durch lebhaftes Mitwirken,

Mitklopfen und Mitklatschen. So

wird das Familienkonzert im Rahmen

des Tamburi Mundi Festivals am

29. Juli, 11 Uhr im E-Werk, zu einem

musikalischen Lehrspiel zum Hören

der Klangfarben und zum Erleben

des eigenen Rhythmusgefühls.

Do 26. Juli

Freiburg

14:30 h: ZMF 2018: Klassik für Kinder – Für Kids

ab 4 Jahren. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

15:30 h: Die Geschichtenmaschine –

Erzähltheater Kamishibai. Für Kids ab 4 Jahren.

Stadtteilbibliothek Mooswald

Fr 27. Juli

Emmendingen

16 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Sa 28. Juli

Freiburg

14:30 h: ZMF 2018: Theater Lanzelot – Für Kids

ab 4 Jahren. ZMF Freiburg, Spiegelzelt

So 29. Juli

Freiburg

11 h: Tamburi Mundi: Die Traumausstatter – Das

Tak und die fliegende Trommel. Familienkonzert.

E-Werk Freiburg, Saal

Emmendingen

11 h: Timm Thaler – Kindertheaterstück nach

James Krüss. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Steinbruch

Di 31. Juli

Freiburg

9:30 h: Tamburi Mundi: Die Traumausstatter

– Das Tak und die fliegende Trommel.

Kindergartenvorstellung. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender des

Kultur Joker:

www.kulturjoker.de


INTERVIEW KULTUR JOKER 47

Fortsetzung des Interviews:

zu verantworten hat, versprach

mir noch ein paar weitere Remasters.

Da er aber auch sehr mit seiner

eigenen Karriere beschäftigt

ist, könnte ich verstehen, wenn er

eines Tages keine Zeit mehr für

Jethro Trull haben sollte. Kürzlich

besuchte ich Steven in seinem

Studio und hörte mir dort seinen

5.1.-Surround-Sound-Mix von

„This Was“ an. Echt verrückt, was

heute technisch möglich ist, denn

das Album haben wir vor 50 Jahren

auf nur vier Spuren aufgenommen.

Kultur Joker: Warum haben Sie

Steven Wilson eigentlich mit ins

Boot geholt?

Anderson: Weil ich die ganze Zeit

auf Tour bin. Ich habe gar keine

Muße, mich um die Remaster-Reihe

zu kümmern, zudem kenne ich

mich mit der entsprechenden Technologie

nicht aus. Steven verbringt

sehr viel Zeit im Studio und arbeitet

ziemlich schnell, weil er so gut

organisiert ist. Ich habe in meinem

Leben nur ein einziges Mal einen

5.1.-Surround-Mix gemacht. Ich

bin inzwischen 70 Jahre alt und

meine Ohren sind zusammen 140.

Ich kann mich nicht mehr auf sie

verlassen. Deshalb machte es Sinn,

diese Aufgabe an eine jüngere

Person zu übertragen. Nachdem

ich Stevens Remix vom ersten,

sehr bedeutenden King-Crimson-

Album gehört hatte, wusste ich,

dass er genau der richtige für Jethro

Tull ist. Vor 20 Jahren hatten Plattenfirmen

noch kein Interesse am

Backkatalog ihrer Künstler. Heute

hingegen stürzen sie sich auf alles,

womit sie ein paar Euro verdienen

können und nehmen ihren Katalog

sehr ernst. Remasters sind gut für

die Fans und gut für die Industrie.

Kultur Joker: Wie geht Steven

Wilson beim Remixen historischer

Aufnahmen vor?

Anderson: Zuerst einmal dekonstruiert

er die Aufnahmen nicht.

Was er bei seinen 5.1.-Abmischungen

immer versucht, ist, den Spirit

und die Energie des Originalmixes

wiederherzustellen, denn wir haben

uns dabei ja etwas gedacht. In den

60er und 70er Jahren hatten wir jedoch

sehr beschränkte technische

Möglichkeiten. Heute hingegen

kann man viel raffinierter arbeiten.

Steven Wilson hört sich zuerst die

Bänder an und dann fertig er ein

Layout meines Originalmixes an.

Anschließend stellt er einen transparenten

Stereo- bzw. Surroundmix

her, indem er sämtliches Zischen,

Brummen und Summen in der

Musik löscht. Dann platziert er alle

Instrumente dort, wo sie eigentlich

hingehören. Er spricht übrigens alles,

was er tut, mit mir persönlich

ab und schickt mir immer die neueste

Version eines Mixes. Manchmal

ändert er etwas daran. Aber

Steven kennt unsere Musik und

mich so gut, dass ich meist keine

Einwände habe.

Kultur Joker: Vergleichen Sie Ihre

alten Platten manchmal mit den

Sachen, die Sie heute machen?

Anderson: Ja, das tue ich tatsächlich.