Saison 2009/2010 - Ausgabe 18: FC Aarau - Grasshoppers

fcaarau.ch

Saison 2009/2010 - Ausgabe 18: FC Aarau - Grasshoppers

Ausgabe Nr.18

Saison 2009/10

Hauptsponsor

Co-Hauptsponsor

Premiumsponsoren

Emil Frey AG

Autocenter Safenwil

HEIMSPIEL

Ausrüster

FC Aarau

Grasshoppers

Donnerstag, 13. Mai 2010, 20.15 Uhr


Obere Vorstadt 40 • 5000 Aarau

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Aarau Hägglingen Luzern Schöftland Starrkirch Wohlen Zürich

Emil Frey AG

Autocenter Safenwil

EDITORIAL 3

Ein JA für die Zukunft der Stadt und des FCA

Liebe Matchbesucherinnen und Matchbesucher

Am 13. Juni 2010 stimmt Aarau über die zukunfts -

gerichtete Stadtentwicklung im Torfeld Süd ab.

Ein JA zur Änderung der Bau- und Nutzungsordnung

(BNO) ermöglicht auf der Industriebrache eine Nutzung

für Wohnen, Arbeiten, Sport und Kultur.

Ein JA ermöglicht dem FCA auch das längst nötige

Fussballstadion für 10 000 Zuschauer/innen. Ohne

dieses neue Stadion hat der FCA keine Zukunft!

Ein JA ermöglicht Aarau aber auch eine nachhaltige

Stadtentwicklung – es entsteht wertvoller Raum für

300 Wohnungen. Dies gibt Steuereinnahmen, welche

der gesamten Bevölkerung zugute

kommen. Aarau gewinnt an

Attraktivität und Lebensqualität.

Ein JA ermöglicht aber auch

die Schaffung einiger hundert

Arbeitsplätze. Im neuen Stadtquartier

entstehen zudem Grünflächen

– mindestens 4500 m 2

Grün- und Freiraum-Flächen sind

vorgesehen. Der Breitensport erhält

im Stadionmantel Raum für

vielfältige Sportmöglichkeiten

und Freizeitaktivitäten.

Liebe Sportfreunde, unterstützen

Sie mit Ihrer Stimme die Zukunft

der Stadt und unseres

FC Aarau! Ein Nein würde das

Ende unserer Super-League-Träume

be deuten – bei einem Abstieg

könnten wir nie mehr aufsteigen!

Überzeugen Sie auch Ihre Freunde

und Bekannten. Das Torfeld

Süd braucht JEDE EINZELNE

STIMME!

Vielen Dank!

René Herzog

Verwaltungsrat FC Aarau AG


4

FOTOS: GERRY FREI

Telegramm

Mittwoch, 5. Mai 2010:

DAS LETZTE HEIMSPIEL

FC AarauFC Basel 0:3 (0:1)

6900 Zuschauer.

Tore: 16. Chipperfield 0:1. 58. Stocker

0:2. 90. Zoua 0:3.

Aarau: Ivan Benito; Lampi (46. Pej cic),

Aquaro ( 71.), Stoll, Rapisarda; Lang,

Burki, Polverino, Marazzi; Sinanovic (65.

M’Futi); Mustafi (82. Bengondo).

Am 2. Mai hatte Ivan Benito auswärts gegen Luzern sein 300. Pflichtspiel für die

1. Mannschaft des FC Aarau bestritten. Dafür wurde er vor dem letzten Heimspiel

von Präsident Alfred Schmid, Esther Bleuel (FCA-Geschäftsstelle) und Sportkoordinator

Urs Bachmann geehrt. Besten Dank an dieser Stelle an das Blumenhaus

Stöckli, Gränichen, für den gesponserten Strauss. Benito war auch im Spiel gegen

den FC Basel ein starker Rückhalt im FCA-Tor, musste sich aber dennoch dreimal

bezwingen lassen. Im Bild unten trifft Scott Chipperfield zum 0:1.

GERRY FREI

GRASSHOPPERS 5

Sforzas Geduld mit Europacup belohnt

«Wir müssen Geduld haben», diktierte GC-

Trainer Ciriaco Sforza – zwischen 1989 und

1990 als Spieler selbst auf dem Brügglifeld

aktiv – in die Notizblöcke der Journalisten,

nachdem seine Equipe am ersten

Spieltag der Saison 2009/10 in Aarau mit

0:1 unterlegen war. Er wiederholte diese

Aussage beharrlich bei jeder Niederlage,

die der stolze Grasshopper Club in der

Folge einstecken musste – stets mit der

Ergänzung, dass seine junge Mannschaft

auf dem richtigen Weg sei.

Daran glaubten nach dem fünften Spieltag,

als die Zürcher mit der roten Laterne «beschenkt»

wurden, wohl nur noch eingefleischte

Anhänger des einstigen Nobelclubs.

Bis zur Winterpause vermochte sich

GC immerhin im breiten Mittelfeld der

Axpo Super League zu etablieren, um in

der Rückrunde schliesslich vollends durchzustarten:

Im ungeliebten Stadion Letzigrund

wussten die Hoppers ihre acht Heimspiele

im Jahr 2010 ausnahmslos siegreich

zu gestalten; vor Wochenfrist wurde der

Stadtrivale FC Zürich mit 4:0 vom Platz

gefegt. In der Fremde gewann GC immerhin

vier von acht Begegnungen. Insgesamt

36 Punkte sicherten sich die Schützlinge

von Ciriaco Sforza in der laufenden Rückrunde

– nur der FC Basel (40) war im selben

Zeitraum noch erfolgreicher gewesen.

Sforza sollte recht behalten, als er anfänglich

Geduld einforderte. Er fand an seiner

zweiten Trainerstation – zwischen 2006 und

2008 war der gebürtige Wohler beim

FC Luzern für die erste Mannschaft ver -

antwortlich – trotz beschränkten finanziellen

Mitteln eine optimale Mischung zwischen

Erfahrung und Jugendlichkeit. Unter

Sforzas Leitung fanden die Routiniers

Ricardo Cabanas (9 Tore) und Boris Smiljanic

(7) zu alter Stärke zurück. Zudem

setzte Sforza konsequent auf den eigenen

Nachwuchs, was die regelmässigen Einsätze

von Rolf Feltscher, Toko (Jahrgang

1990), Gianluca D’Angelo, Steven Zuber

(1991) und Nassim Ben Khalifa (1992)

beweisen.

Der Höhenflug der Grasshoppers, die den

dritten Rang in der Axpo Super League

bereits auf sicher haben, gipfelte in der

vorzeitigen Qualifikation für die Europa

League. Die starken Leistungen weckten

allerdings auch Begehrlichkeiten von anderen

Vereinen: Die beiden U-17-Weltmeister

Ben Khalifa (Wolfsburg) und Seferovic

(Fiorentina) werden in der kommenden

Saison ebenso im Ausland spielen wie

Verteidiger Rolf Feltscher (Parma). Auch für

Lulic, Vallori und Topskorer Zarate (13 Treffer)

soll es Interessenten geben, sodass die

weitere Entwicklung der jugendlichen Hop -

pers angesichts der anstehenden Kadermutationen

mit grossem Interesse verfolgt

werden darf.

Patrick Haller


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AKTUELL 7

Der FCA zählt auf eure Unterstützung!

In den beiden verbleibenden Runden der Axpo Super

League ist der FC Aarau mehr denn je auf die

lautstarkte Unterstützung seiner Fans angewiesen.

Ob Zuschauer auf der Stehrampe oder auf der Tri -

büne, ob Rentner oder Junior: Schreit den FCA heute

zum Sieg, damit wir am kommenden Sonntag mit

viel Selbstvertrauen und Zuversicht ins Tessin fahren

können.

Es wird eine Carreise nach Bellinzona angeboten.

Die Organisatoren hoffen auf viele Fans, die den

FCA vor Ort unterstützen werden. Abfahrt der Cars

Axpo Super League, Restprogramm Saison 2009/10

35. Runde (13. Mai)

Aarau – GC 20:15

Basel – Xamax 20:15

Luzern – Young Boys 20:15

St. Gallen – Bellinzona 20:15

Zürich – Sion 20:15

36. Runde (16. Mai)

Bellinzona – Aarau 16:00

GC – Luzern 16:00

Xamax – Zürich 16:00

Sion – St. Gallen 16:00

Young Boys – Basel 16:15

ist um 11.00 Uhr ab Parkplatz Brügglifeld/KEBA. Der

Preis für die Fahrt nach Bel linzona, inklusive Ticket

im Gäste sektor, beträgt für Erwachsene Fr. 50.–, Lehr -

linge und Studenten bezahlen gar nur Fr. 45.–.

Die Tickets für diese Reise müssen im Vorverkauf

erworben werden und sind erhältlich:

• am heutigen Match gegen GC hinter der Haupttribüne,

und zwar in der Pause und nach dem Spiel

• bei der Getränkeland AG, Industriestrasse 17

in Oberentfelden

• beim Penny Farthing, Bahnhofstrasse 57 in Aarau

Die Barrage-Spiele (Neuntklassierter

Super League gegen Zweitklassierten

Challenge League) finden am Freitag,

21. Mai, 20.15 Uhr, und am Pfingstmontag,

24. Mai, 16.00 Uhr, statt, wo -

bei der Oberklassige zuerst Heimrecht

besitzt.

GERRY FREI


8

INTERVIEW

«Ich hoffe stark, dass der Mythos ‹unabsteigbar› gewahrt wird»

Ottmar Hitzfeld, herzlichen Dank, dass Sie

sich für ein Interview mit uns zur Verfügung

stellen. Sie haben ja Ihre ersten grossen

Erfolge als Trainer beim FCA feiern können.

Was ist Ihnen aus Ihrer «Aarauer Zeit»

ausser dem legendären Cupsieg 1985 noch

in Erinnerung geblieben?

Ottmar Hitzfeld: Als Nationalcoach muss

ich natürlich neutral sein, aber ich gebe

gern zu, dass ich zum FC Aarau nach wie

vor eine besondere Beziehung habe – wie

zu allen Vereinen, bei denen ich als Spieler

oder Trainer unter Vertrag war. Aarau

war meine erste Station als Trainer in der

höchsten Liga eines Landes. Der damalige

Clubpräsident, Dr. Peter Treyer, hatte mich

schon früh kontaktiert, als ich als Neuling

mit dem SC Zug in der Nationalliga B erste

Erfahrungen im Trainerberuf sammelte.

Die ses Vertrauen ehrte mich, darum sagte

ich auch relativ früh zu. Und ich bin dankbar,

dass ich etwas zurückgeben konnte.

Ein Titel gleich im ersten Jahr – das war

und ist fantastisch. Das lancierte meine

Laufbahn als Trainer so richtig.

Was waren die grössten Hin -

dernisse, die Sie hier zu überwinden

hatten?

Hitzfeld: Ich war mir bewusst,

dass Aarau im Vergleich mit

der Konkurrenz re lativ bescheidene

finanzielle Mittel

zur Verfügung haben würde.

Während andere auf dem

Transfermarkt aktiv waren,

feilten wir an unserer frechen

Spielweise, arbeiteten

an unserer fast extremen

Abseitsfalle und wurden so zu einem

Favoritenschreck. Das machte anderswo

durchaus Eindruck, es gab gar einen

Verein, der mich während der Saison

verpflichten wollte. Aber ich stand beim

FCA unter Vertrag, und Verträge halte ich

grundsätzlich ein.

Auch in Ihrer Zeit als Dortmund- und

Bayern-Trainer hat man Sie ab und zu

auf dem Brügglifeld antreffen können.

Und obwohl der FC Aarau aktuell keinen

Nationalspieler in seinen Reihen hat, besuchen

Sie unsere Spiele. Welche Beziehung

haben Sie zum FC Aarau?

Hitzfeld: Der Verein und seine Entwicklung

sind mir nicht gleichgültig, denn ich

weiss um die Bedeutung des FC Aarau

für eine grosse Region. Darum hoffe ich

stark, dass der Mythos «unabsteigbar»

weiter gewahrt wird. Es wäre schade für

die Axpo Super League, wenn Aarau nicht

mehr dabei wäre.

Sie hatten beim FC Aarau nicht nur erfolgreiche

Zeiten. Als die Liga

von 16 auf 12 Teams verkleinert

wurde, mussten Sie gar

ernsthaft um den Ligaerhalt

kämpfen. Welche Erinnerungen

haben Sie an diese Saison

1986/87?

Hitzfeld: Das war aus rein

sportlichen Überlegungen

langfristig eine vernünftige

Entscheidung von Verband

und Liga, aber für uns damals

natürlich eine ganz

besondere Herausforderung.

Wichtig war, dass wir diese Entscheidung

sofort hinnahmen und keine unnötige

Energie mit Hadern oder Ärgern verschwendeten,

sondern uns sofort auf das

Wesentliche konzentrierten: Den Fussball

und unseren Weg, auf dem wir den Liga -

erhalt sportlich wahren wollten.

In Ihrem allerletzten Spiel mit dem FC

Aarau (am 1. Juni 1988) hatten Sie die

Gelegenheit, den Meistertitel zu erringen –

und dies ausgerechnet im Hardturm, dem

Stadion Ihrer zukünftigen Mannschaft. Wie

war das für Sie?

Hitzfeld: Die Situation mag für Aussen -

stehende oder Medien eine besondere

gewesen sein, für mich gab es, als Angestellter

des FC Aarau, nur ein Ziel: Den

Sieg, den Erfolg für den FCA. Grasshopper

Club Zürich – das folgte danach, und

sobald mein Vertrag mit GC zu laufen

begann, setzte ich mich zu 100 Prozent

für meinen neuen Arbeitgeber ein, dann

selbstverständlich auch in Spielen gegen

meinen alten Verein.

Zurück aus der Vergangenheit in die Gegenwart.

Das Brügglifeld gehört ja schon

fast zu den Kultstadien in der Schweiz.

Aber es soll in naher Zukunft durch

einen modernen Neubau in der Nähe des

Bahnhofes ersetzt werden. Dies ist wirtschaftlich

für den FC Aarau überlebenswichtig.

Wie sehen Sie die Entwicklung,

weg von den alten Stadien, hin zu den mo -

dernen Arenen?

Hitzfeld: Das ist der Weg in die Zukunft.

Auch in der Schweiz. Der FC Basel oder

die Berner Young Boys belegen, wie wich-

tig für die Wirtschaftlichkeit der Vereine

diese modernen Stadien sind, in denen

auch den Sponsoren eine angemessene

und für sie in vielerlei Hinsicht attraktive

Umgebung geboten werden kann. Zudem

ist auch die Sicherheit einfacher zu gewährleisten,

wenn die Stadien von A bis Z

nach zeitgemässen Kriterien geplant und

errichtet worden sind. Aber man darf nicht

dem Glauben verfallen, dass neue Stadien

auch neue Erfolge bringen würden.

Im Zusammenhang mit dem Neubau von

Stadien wird immer wieder die Diskussion

lanciert, ob man auf Natur- oder Kunst -

rasen spielen soll. Sind Sie nicht auch der

Meinung, dass sich der Kunstrasen bald

GERRY FREI

9


10

INTERVIEW

Gespräch mit Ottmar Hitzfeld,

Fortsetzung von Seite 9

durchsetzen wird, da er wetterbeständiger

ist und die technisch guten Spieler ihre

Fähigkeiten besser zeigen können?

Hitzfeld: Ich bin ein Verfechter des Naturrasens,

aber ich sehe natürlich ein, dass

etwa in skandinavischen Ländern mit ihren

im Vergleich zu Deutschland oder der

Schweiz klimatisch härteren Bedingungen

Stadien mit Kunstrasen den Meisterschafts -

betrieb vereinfachen. FIFA und UEFA haben

die Türen geöffnet. Das ist gut so, aber sie

haben ihren Landesverbänden und damit

den Klubs ihre diesbezügliche Autonomie

gelassen. Der FC Luzern hat sich ja unlängst

für einen Kunstrasen der neusten

Generation entschieden in seinem neuen

Stadion, unter anderem auch, weil er die

Installations- und Unterhaltskosten gegenüber

Naturrasen abgewogen hat – vor dem

Hintergrund, dass in der neuen Luzerner

Arena nicht bloss Fussballspiele, sondern

auch Konzerte oder Ausstellungen stattfinden

sollen. Ich verfolge diese Entwicklung

mit Interesse.

Bald steht ja die WM-Endrunde in Süd -

afrika auf dem Spiel. Sie haben nun die

Aufgabe, die Schweizer Nationalmannschaft

darauf vorzubereiten. Die letzte Vorbereitungs-Phase

beginnt schon kurz nach

Abschluss der Meisterschaft. Was können

Sie dazu beitragen, dass die Spieler zum

richtigen Zeitpunkt ihre beste Leistung abrufen

können?

Hitzfeld: Es ist richtig: Die Meisterschaften

müssen alle am 16. Mai zu Ende gehen,

und am 23. Mai beginnt unsere Vorbereitung.

Diese gilt es akribisch zu planen,

ohne dass man die Flexibilität verliert, auf

besondere Umstände mit besonderen Massnahmen

zu reagieren. Ein wesentlicher

Aspekt der Vorbereitung sind die Höhen -

unterschiede, die wir in Südafrika zu bewältigen

haben. Wir spielen zuerst zweimal

auf Meeresniveau, dann auf 1400 Metern

Höhe und im Achtelfinale möglicherweise

gar auf 1700 Metern. Darum bin ich sehr

froh, dass ich leistungsphysiologisch sehr

kompetente Leute wie Dr. Markus Tschopp

im Staff habe und daneben auch viele

turniererfahrene SFV-Protagonisten wie Präsident

Peter Gilliéron oder Team-Manager

Philipp Ebneter.

Die Gruppe mit Spanien, Chile und Honduras

wird von vielen Fans als «leichte

Gruppe» eingestuft. Sind die Erwartungen

in der Schweiz zu hoch?

Hitzfeld: Leichte Gruppe? Wer sagt das?

Spanien ist zurzeit die beste Nationalmannschaft

der Welt, Chile hat sich in

der WM-Qualifikation in einer Gruppe mit

so grossen Teams wie Brasilien und Argentinien

souverän behauptet, und Honduras

spielt ebenfalls einen technisch starken,

schnellen Fussball. Davon haben wir im

Testspiel von Anfang März gegen Uruguay

eine ordentliche Portion mitgekriegt. Wir

wissen, was uns in Südafrika erwartet.

FOTOS: GERRY FREI

Und wir sind uns bewusst, dass wir an unsere

Leistungsgrenze gehen müssen, wenn

wir in die Achtelfinals vorstossen wollen.

Das ist unser Ziel, und es ist kein unrealistisches.

Aber es ist beileibe kein Selbstläufer.

Wer das meint, verkennt die Realität.

Das muss ich klar sagen, bei aller

Freude darüber, dass uns die Anhänger

offenbar einiges zutrauen in Südafrika.

Die Junioren-Auswahlen feiern immer wieder

grosse Erfolge. Kürzlich wurde die

U-17-Nationalmannschaft gar Weltmeister.

Wann kann die A-Nationalmannschaft den

WM-Pokal in die Höhe stemmen?

Hitzfeld: Die U-17-Auswahl hat eine fantastische

WM gespielt in Nigeria und den

ersten WM-Titel in der über 100-jährigen

Geschichte des Schweizerischen Fussballverbands

gewonnen. Dieser Sieg ist sicher

kein Zufallsprodukt, sondern eine Folge

der vorzüglichen Nachwuchsarbeit im SFV.

Dennoch gilt nach wie vor: Titelgewinne

lassen sich im Fussball nicht planen.

Darum sind diese grossen Erfolge dann

umso schöner, wenn sie Tatsache geworden

sind.

Interview: Daniel Angelini

WM 2010 in Südafrika

11.06. Eröffnungsspiel Südafrika–Mexiko

16.06. Spanien–Schweiz

21.06. Chile–Schweiz

25.06. Schweiz–Honduras

11.07. Final

Anhaltende Freundschaft aus gemeinsamen Aarauer Zeiten: Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld und das ehemalige

FCA-Vorstandsmitglied René Ritter

11


Emil Frey AG

Autocenter Safenwil

AUFSTELLUNGEN 13

FC Aarau Grasshoppers

1 Ivan Benito (TH)

3 Giuseppe Aquaro

4 Baykal Kulaksizoglu

5 Frédéric Schaub

6 Sandro Burki

7 David Marazzi

8 Toni Lehtinen

9 Patrick Bengondo

10 Steven Lang

11 Ivan Pejcic

12 M’Futi

13 Sergio Bastida

14 Tobias Müller

15 Jonas Elmer

16 Martin Stoll

17 Aco Stojkov

18 Joël Mall (TH)

20 Veli Lampi

21 Giuseppe Rapisarda

22 Orhan Mustafi

23 Artur Ionita

27 Michele Polverino

30 Sascha Studer (TH)

31 Emir Sinanovic

32 Loris Benito

Trainer Fredy Strasser

Matchballspender

1 Yann Sommer (TH)

2 Kay Voser

3 Paulo Menezes

4 Guillermo Vallori

5 Josip Colina

6 Boris Smiljanic

7 Alain Schultz

8 Senad Lulic

9 Gonzalo Zarate

10 Davide Callà

11 Vincenzo Rennella

13 Nassim Ben Khalifa

14 Izet Hajrovic

15 Ricardo Cabanas

16 Rogerio

17 Enzo Ruiz

18 Lorenzo Bucchi (TH)

19 Vullnet Basha

21 Samel Sabanovic

23 Jeff Strasser

24 Martin Steuble

28 Toko

29 Rolf Feltscher

30 Guilherme Afonso

31 Steven Zuber

32 Gianluca D’Angelo

35 Vero Salatic

Trainer Ciriaco Sforza

BENTO IMMOBILIEN AG, Stützpunkt Mutschellen, Remetschwil

Feldschlösschen Getränke AG, Rheinfelden

Thomas Linder, Zürich

FC Tägerig

Matchballspenden: Telefon 062 832 14 14 – Mail: geschaeftsstelle@fcaarauag.ch


14

MARCEL PETERMANN

GIUSEPPE RAPISARDA

Der Defensiv-Allrounder des FC Aarau

Er spielte diese Saison als Innenverteidiger

oder auf der rechten Abwehrseite. Zuletzt

gegen den FC Basel musste Giuseppe Rapisarda

als Linksverteidiger einspringen;

und im zentralen Mittelfeld gelangte der

Defensiv-Allrounder in den vergangenen

beiden Saisons ebenfalls vereinzelt zum

Einsatz. «Für mich ist es schon ein Vorteil,

dass mich der Trainer auf verschiedenen

Positionen bringen kann. Andererseits muss

man sich halt auch immer wieder auf eine

neue Aufgabe einstellen, was nicht ganz

leicht ist. Am wohlsten fühle ich mich

aber ganz klar in der Rolle als Innenverteidiger»,

erklärt Rapisarda. Dort dürfte er aufgrund

der Spielsperre von Giuseppe Aquaro

heute auch zum Einsatz gelangen.

Der 24-jährige italienisch-schweizerische

Doppelbürger bestätigt, dass nach dem

zweiten Trainerwechsel dieser Saison ein

Ruck durchs Team gegangen sei. «Der

Mannschaft gegenüber wurde damit ein

klares Zeichen gesetzt. Dies erhöhte auch

den Druck auf uns, eine Reaktion auf dem

Platz zu zeigen. Daher war der darauf -

folgende Sieg gegen Xamax sehr wichtig

und wegweisend.» Rapisarda, dessen Zwillingsbruder

beim FC Baden in der 1. Liga

spielt, hofft beim heutigen Heimspiel ganz

besonders auf die Unterstützung des Aarauer

Publikums: «Wir zählen fest auf den

lautstarken Support unserer Fans. Es ist

uns bewusst, dass es auch für sie eine

sehr schwierige Saison war. Umso mehr

freut es uns, dass die Fans immer hinter

uns gestanden sind.»

Am Freitag nach dem Basel-Match erhielten

die Aarauer Spieler trainingsfrei. Eine

letzte Gelegenheit, noch einmal zu rege -

nerieren und Kraft für den Endspurt im

Rennen um den Barrage-Platz zu sammeln.

Rapisarda zu den Vorteilen, die der FCA

gegenüber der AC Bellinzona besitzt: «Für

uns spricht, dass wir nochmals zurück -

gefunden haben, nachdem uns viele schon

abgeschrieben hatten. Mit den drei Siegen

konnten wir viel Selbstvertrauen gewinnen.

Wir glauben wieder an uns. Nun ist ein

positives Ergebnis aus dem Spiel gegen

GC sehr wichtig, damit wir weiter gestärkt

ins Tessin fahren können. Dort erwartet

uns am Sonntag ein Kampfspiel, in dem

alles offen sein wird.» Aber Rapisardas

Zuversicht und Optimismus nährt die Hoffnung,

dass diese «Finalissima» um den

Barrage-Platz zugunsten des FC Aarau

ausgehen wird.

Marcel Petermann

Emil Frey AG

Autocenter Safenwil


16

1 Ivan Benito

Dani Gerber, Aarau

Benjamin Kyburz, Lenzburg

Robert Rey, Auenstein

Chris Fuchs, Gränichen

M.+ M. Spielmann, Suhr

Peter Rey, Aarau

Nicolas Alonso, Lupfig

7 David Marazzi

Giovanni Fedrigoli, Aarau

Raffael Angelo Pitis, Brugg

Thomas Greber, Pfäffikon ZH

David Wey, Muri

8 Toni Lehtinen

Patrick Hochstrasser, Suhr

Christian Müller, Luzern

14 Tobias Müller

Yann Lucek, Kienberg SO

Ueli Furter, Staufen

PATRONAT 1. MANNSCHAFT

5 Frédéric Schaub

Matthias Zwyssig, Oberhelfenschwil SG

H.K. Zulauf, Aarau

Bünz-Apotheke, Wohlen

Sascha Schärer, Rupperswil

Raphael Wullschleger, Wohlen

Ruedi Jost, Villmergen

Dr. Werner Bühlmann, Gurzelen BE

13 Sergio Bastida

Thai Restaurant Joy GmbH, Rickenbach SO

H.K. Zulauf, Aarau

Nick Mack, Aarau

9 Patrick Bengondo

Gian Reto Bleuel, Suhr

Claudio Chironi, Spreitenbach

17 Aco Stojkov

Patrick Haller, Aarau

Martial Moor, Vordemwald

6 Sandro Burki

Dominique de Maddalena, Buchs

Maurer Treuhand AG, Rohr

Hans Peyer, Oftringen

Familie Schenker, Safenwil

16 Martin Stoll

Annett Schulz, Wettingen

Andreas Hiller, Aarau

Marco Zimmerli, Brittnau

10 Steven Lang

Ruedi Bauer, Suhr

Patricia Bleuel, Suhr

3 Giuseppe Aquaro

Hanspeter Wenger, Aarau

4 Baykal Kulaksizoglu

Mike Petermann, Zollikofen BE

18 Joël Mall

Daniela Rüegger, Rothrist

23 Artur Ionita

Stephan Frei, Oberentfelden

31 Emir Sinanovic

Fabian Riedener, Gansingen

11 Ivan Pejcic

Matthias Howald, Buchs

21 Giuseppe Rapisarda

Karin Grossenbacher, Zollikofen BE

27 Michele Polverino

Martin Wiedenmann, Leissigen BE

12 M’Futi

Hier könnte Ihr Name stehen ...

ÜBERNEHMEN

SIE EIN PATRONAT

FÜR IHREN

LIEBLINGS-SPIELER

Infos und Anmeldetalon:

www.fcaarau.ch/cont/

aktuelles/spielerpatronat.php

15 Jonas Elmer

Gottfried Bellmont, Zürich

22 Orhan Mustafi

Robin und Melvin Hänggi, Muttenz BL

30 Sascha Studer

Adrian Kyburz, Aarau

20 Veli Lampi

Hier könnte Ihr Name stehen ...

NACHWUCHSSPIELER

MIT EINSÄTZEN IN

DER 1. MANNSCHAFT

32 Loris Benito

Fabian Huwyler, Kirchleerau

Nicolas Alonso, Lupfig


AK-ERHÖHUNG 19

FCA-Kapitalerhöhung – der Countdown läuft!

Die Swiss Football League verlangt den Abschluss der Kapitalerhöhung

bis zum 22. Mai. Deshalb wurde die Zeichnungsfrist bis zum 20. Mai

verlängert. Die Verantwortlichen des FCA rufen deshalb alle Matchbesucher

dazu auf, Aktien zu zeichnen. Die Mittel werden benötigt, um

weiterhin Spitzenfussball im zentralen Mittelland bieten zu können

und die Nachwuchsförderung im bisherigen Umfang fortzusetzen.

ZEICHNUNGSSCHEIN

Der/die Unterzeichnete übernimmt hiermit unter Bezugnahme auf Art. 3a der Statuten aus der durch die

Generalversammlung der FC Aarau AG vom 5. Mai 2008 beschlossenen, genehmigten Kapitalerhöhung

unwiderruflich wie folgt Inhaberaktien:

Anzahl Aktien zum Nennwert von 50 CHF und Ausgabebetrag von 100 CHF je Aktie

Inhaberaktien Totalbetrag in CHF

Der/die Unterzeichnete verpflichtet sich bedingungslos, eine dem Ausgabebetrag entsprechende Einlage bei

der Neuen Aargauer Bank in bar bis spätestens Valuta 20. Mai 2010 auf folgendes Aktienkapitaleinzahlungskonto

(Sperrkonto) zu leisten:

IBAN-Nummer: CH20 0588 1066 5244 5100 5, bei der Neuen Aargauer Bank, Aarau

Firma Strasse

Name Ort

Vorname Telefon

E-Mail

Gewünschte Stückelung der Aktien:

� Ein Zertifikat für alle Aktien � Pro Aktie ein Zertifikat � Andere Stückelung:

Zertifikat(e) à Aktien

Zertifikat(e) à Aktien

Zertifikat(e) à Aktien

Auslieferung der Aktien physisch ab ca. Anfang Juni an:

� Angegebene Adresse � Mein Depot

Depotnummer Name/Adresse der Bank

Ort/Datum Unterschrift

Aktueller Stand: (10.05.2010)

CHF

325 500.–

Ziel: CHF 980 000.–

Den ausgefüllten Zeichnungsschein und, sofern Sie bereits Aktionär sind, Ihre Dividendencoupons Nr. 7 1

senden Sie bitte umgehend an: FC Aarau AG, Postfach 2738, 5001 Aarau

1 Das Bezugsrecht ist nicht eingeschränkt. Nicht ausgeübte Bezugsrechte werden zuerst den übrigen Aktionären zugewiesen.

Im Übrigen liegt die Zuweisung nicht ausgeübter Bezugsrechte in der Kompetenz des Verwaltungsrates.


20

GERRY FREI

TOTOMAT

1 FC Aarau – Grasshopper Club Zürich Do, 13.05. 20:15

2 FC Basel – Neuchâtel Xamax Do, 13.05. 20:15

3 FC Luzern – BSC Young Boys Do, 13.05. 20:15

4 FC St. Gallen – AC Bellinzona Do, 13.05. 20:15

Emil Frey AG

Autocenter Safenwil

5 FC Zürich – FC Sion Do, 13.05. 20:15

FCA Catering sucht Verstärkung

Das FCA Catering Team sucht auf die nächste Saison 2010/11 Verstärkung an der Verkaufsfront

im Stadion Brügglifeld. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, melden Sie sich bitte per Mail:

admin@kulinario.ch, oder unter der Telefonnummer 062 888 88 96. – Wir freuen uns auf Ihre

Kontaktaufnahme.

KULINARIO AG, Dany Bürge und Cornelia Werder, Leitung FCA Catering

Impressum

Diadora-Material zu Schnäppchenpreisen

Auch beim heutigen Heimspiel verkauft der FC Aarau

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ginaltrikots so wie weiteres Trai ningsmaterial werden mit

rund 50 % Rabatt angeboten. Der Verkaufs stand befindet

sich neben der Haupttri büne vis-à-vis des VIP-Zeltes.

Diese Aktion wird jedoch nur bei trockener Witterung

durchgeführt.

FC Aarau AG

Stadion Brügglifeld, Postfach 2738, 5001 Aarau

Telefon 062 832 14 14, Mail: info@fcaarauag.ch oder geschaeftsstelle@fcaarauag.ch

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle: Montag – Freitag, 09.00–12.00 und 13.30–17.00 Uhr

Matchzeitung HEIMSPIEL

Redaktion: Daniel Angelini, Esther Bleuel, Bianca Braun, Patrick Haller, Roman Michel,

Marcel Petermann. – Mail: matchzeitung@fcaarauag.ch

Fotograf: Gerry Frei (www.fotowerbung.ch)

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REGIONAL 23

Auch Tägerig kämpft um den Ligaerhalt

Erst 20 Punkte in 20 Partien, und der Vorsprung

auf einen Abstiegsplatz beträgt nur

einen Zähler: So hat man sich in beim

Drittligisten FC Tägerig die Saison 2009/

2010 nicht vorgestellt. «Plötzlich befanden

wir uns in dieser Negativspirale», versucht

Präsident André Zehnder Gründe für die

verkorkste Saison zu finden, «es ist einfach

der Wurm drin.» Trotzdem ist Zehnder fest

davon überzeugt, dass sein FCT den Klassenerhalt

schafft: «Wir sind ein Kampfteam,

das nie aufgibt!» Auch das Rest -

programm stimmt Zehnder zuversichtlich:

Zwar spielt die Equipe von Trainer Eros

Barp noch zweimal gegen besser klassierte

Teams, doch sowohl der FC Othmarsingen

als auch der FC Hägglingen stehen in der

Rangliste im gesicherten Mittelfeld, sodass

es für diese beiden Clubs nicht mehr

um allzu viel geht.

Einiges mehr Freude bereitet Zehnder die

Juniorenabteilung: «Unsere Trainer machen

einen sehr guten Job, und die Kinder geben

immer Vollgas.» Damit verweist er vor allem

auf die C-Junioren, welche letztes Jahr den

Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse

schafften und dort an der Spitze mit -

spielen. Trotz dem starken Nachwuchs sind

ehemalige Spieler des FCT in den höheren

Ligen der Schweiz sehr selten vertreten.

Eine Ausnahme macht Jörg Wietlisbach,

der vor rund 10 Jahren für den FC Wohlen

spielte.

Die E- und F-Junioren des FCT werden

heute mit den Profis aus der Axpo Super

League im Brügglifeld einlaufen. Roland

Fritschi, Juniorenobmann der Frei ämter,

bezeichnet diesen Trip nach Aarau als eine

Belohnung für den grossen Einsatz, welche

seine Junioren leisten. Fritschi hofft,

dass nebst dem FC Tägerig auch der FC

Aarau den Ligaerhalt schafft, damit sich

das sport liche Aushängeschild des Kantons

weiterhin mit den besten Clubs des

Landes messen kann. «Mit unserer Aktion

wollen wir unseren Beitrag zum Klassen -

erhalt beitragen.»

Roman Michel

FC Tägerig

Gegründet: 1969

Spielort: Kleinzelg

Anzahl Teams: 10

Präsident: André Zehnder

Trainer 1. Mannschaft:

Eros Barp

Ligazugehörigkeit:

FCT I: 3. Liga, Gruppe 2

FCT II: 4. Liga, Gruppe 4

Homepage:

www.fctaegerig.ch

Die Junioren des FC Tägerig sind beim heutigen Spiel FC Aarau–GC unsere Line-up-Kids.


24

STATISTIK

Tabelle Axpo Super League

Rang Spiele Siege Remis N’lagen Tore Punkte

1 Young Boys * 34 25 2 7 77:40 77

2 Basel * 34 23 5 6 85:46 74

3 GC ** 34 20 2 12 61:41 62

4 Luzern 34 15 7 12 60:54 52

5 Sion 34 13 9 12 58:54 48

6 St. Gallen 34 13 7 14 51:49 46

7 Zürich 34 11 8 15 50:55 41

8 Neuchâtel Xamax 34 11 7 16 52:51 40

9 Bellinzona 34 6 4 24 39:89 22

10 Aarau 34 5 5 24 29:83 20

* Teilnehmer Qualifikationsspiele zur Champions League ** Teilnehmer Qualifikationsspiele zur Europa League

Partien des FC Aarau

Vorrunde

Aarau – GC 1:0 (1:0)

Basel – Aarau 2:1 (1:1)

Aarau – Young Boys 0:3 (0:2)

Bellinzona – Aarau 4:1 (0:0)

Sion – Aarau 1:1 (0:0)

Aarau – Xamax 0:4 (0:0)

St. Gallen – Aarau 1:0 (0:0)

Aarau – Zürich 1:1 (1:0)

Aarau – Luzern 2:4 (1:2)

GC – Aarau 4:0 (1:0)

Aarau – Basel 0:2 (0:2)

Young Boys – Aarau 4:0 (2:0)

Aarau – Bellinzona 1:2 (1:0)

Aarau – Sion 0:0)

Xamax – Aarau 3:3 (2:1)

Aarau – St. Gallen 0:2 (0:0)

Zürich – Aarau 2:0 (1:0)

Luzern – Aarau 6:0 (2:0)

Rückrunde

Aarau – Bellinzona 6:3 (4:2)

Basel – Aarau 2:1 (0:1)

Aarau – Luzern 1:2 (0:2)

St. Gallen – Aarau 2:2 (0:0)

GC – Aarau 2:0 (0:0)

Aarau – Zürich 1:3 (1:1)

Xamax – Aarau 2:1 (1:0)

Aarau – Sion 0:3 (0:1)

Young Boys – Aarau 3:1 (1:0)

Aarau – Young Boys 1:5 (0:2)

Sion – Aarau 4:0 (3:0)

Aarau – Xamax 1:0 (1:0)

Zürich – Aarau 0:1 (0:0)

Aarau – St. Gallen 2:0 (1:0)

Luzern – Aarau 4:0 (0:0)

Aarau – Basel 0:3 (0:1)

Aarau – GC 13.05.

Bellinzona – Aarau 16.05.

Tore/Zuschauer

Torschützen

8 Tore Aco Stojkov

4 Tore Sandro Burki

Steven Lang

3 Tore Patrick Bengondo

Orhan Mustafi

2 Tore Martin Stoll

1 Tor Giuseppe Aquaro

Sergio Bastida

David Marazzi

Giuseppe Rapisarda

Emir Sinanovic

Passgeber

5 Assists Steven Lang

4 Assists David Marazzi

Zuschauer

Aco Stojkov

Total (17 Spiele) 97 250

Durchschnitt 5 721

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FC Aarau 1902 und des Team Aargau. Dazu zählen zum Beispiel das

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Mitgliederbeiträgen, Überwachen der Zahlungseingänge und Teilnahme an

Sitzungen. Zusätzlich erledigen Sie verschiedene Arbeiten für die Geschäftsstelle.

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GENERALVERSAMMLUNG 27

Einladung zur 7. ordentlichen Generalversammlung

der FC Aarau AG

Montag, 17. Mai 2010, 19.00 Uhr

(Türöffnung 18.30 Uhr)

im Gasthaus zum Schützen, Aarau

TRAKTANDEN

1. Jahresbericht 2009

Antrag des Verwaltungsrates: Genehmigung.

2. Bericht der Revisionsstelle

und Jahresrechnung 2009

Antrag des Verwaltungsrates: Kenntnisnahme vom Bericht

der Revisionsstelle und Genehmigung der

Jahresrechnung.

3. Verwendung des Bilanzverlustes

Antrag des Verwaltungsrates: Der Bilanzverlust 2009

von 592110.63 CHF sei wie folgt zu verwenden:

– Auflösung Agioreserven 325 000.00 CHF

– Vortrag auf neue Rechnung 267 110.63 CHF

4. Entlastung der Mitglieder

des Verwaltungsrates

Antrag des Verwaltungsrates: Allen Mitgliedern des Ver -

waltungsrates sei Entlastung zu erteilen.

5. Wahl der Revisionsstelle

Antrag des Verwaltungsrates: Wahl der thv AG, Aarau,

für eine weitere Amtsdauer von einem Jahr.

6. Verschiedenes

Aarau, 16. April 2010 Für den Verwaltungsrat:

Alfred Schmid, Präsident

Hopp Aarau!

Der Geschäftsbericht 2009 mit Jahresrechnung

und Antrag zur Verwendung des Bilanzverlustes

kann über die Internet-Adresse www.fcaarau.ch

abgerufen oder beim Sekretariat FC Aarau AG,

Stadion Brügglifeld, Postfach, 5001 Aarau, bestellt

oder eingesehen werden. Stimmberechtigt

sind alle Inhaberaktionäre. Die Aktionäre haben

sich mit der Eintrittsmarke für die General -

versammlung Nr. 7 auszuweisen. Aktionäre ohne

gültige Eintrittsmarke haben keinen Zutritt zur

Generalversammlung. Der Verwaltungsrat hat Ru -

dolf Vogt, Saxerstrasse 19, 5000 Aarau, als Organvertreter

bestimmt. Als unabhängiger Stimm -

rechtsvertreter amtet Gustav Lienhard, Notar,

Laurenzenvorstadt 19, 5001 Aarau.

GERRY FREI


Veli Lampi: Fair Play aus Finnland

Veli Lampi ist Abwehrspieler

und stammt aus

einem Land, dass punkto

Fussball eher für das

gröbere Handwerk be -

kannt ist. Umso erstaunlicher,

dass der

sympathische Finne

der fairste Spieler in

den Reihen des FC

Aarau ist. Warum

das so ist, verrät

er im Interview.

Veli Lampi, Sie

haben bisher 108

Zweikämpfe für den

FCA bestritten und

da bei nur 13 Fouls

begangen. Keiner Ih -

rer Mitspieler hat eine

niedrigere Foul/Zweikampf-Quote.

Wie erklären

Sie sich das?

Veli Lampi: Grund -

sätzlich zähle ich

meine Fouls so -

wie die Gelben

und Roten Karten

nicht. Ich bin in meiner Karriere als Profispieler

jetzt das erste Mal gesperrt. Wichtig

für mich ist nicht, wie viele Karten

ich bekomme, sondern dass ich die Zweikämpfe

gewinne!

Sie sprechen es an: Sie haben bisher erst

vier Gelbe Karten gesehen. Auch wenn Sie

damit gegen GC fehlen – vier Verwarnungen

sind relativ wenig für einen Verteidiger,

finden Sie nicht?

Lampi: Ich bin grundsätzlich ein fairer

Kämpfer. Es stimmt, dass ich wenig Gelbe

Karten bekomme. Dies war auch schon zu

meiner Zeit beim FC Zürich so. Da wurde

ich in den drei Jahren nur drei oder vier

Mal verwarnt, und jetzt in Aarau in der

Rückrunde also schon vier Mal. Da bin ich

doch am aufholen (lacht).

Bellinzona ist mit Abstand Letzter im offiziellen

Fair Play Ranking der Axpo Super

League. Aarau hingegen liegt in der Axpo

Fair Play Trophy auf Rang 4. Ist der FCA

zu «brav» für den Abstiegskampf?

Lampi: Nein, überhaupt nicht! Es kommt

eher auf die Art und Weise an, wie wir

kämpfen. Auf jeden Fall ist bei uns der

Kampfgeist vorhanden bis zur letzten

Minute. Und: Wir wollen uns nicht mit

Bellinzona vergleichen!

Finnische Fussballer gelten allgemein als

hart, aber fair. Wie würden Sie Ihren Spielstil

selbst beschreiben?

Lampi: Hart, aber fair – diese Aussage

passt zu mir! Mein Stil ist finnisch!

Wie interpretieren Sie den Begriff Fair Play

auf, vor allem aber auch neben dem Platz?

Lampi: Fair Play ist sehr wichtig! Ich denke,

dass jeder Spieler die Verantwortung wahrnehmen

sollte, ein Vorbild für den Nachwuchs

zu sein. Die Kids, welche den Traum

haben, selber Profifussballer zu werden,

machen uns alles nach. Sie sehen uns an

den Spielen live oder im Fernsehen. Doch

leider gibt es da oft genug schlechte Vorbilder.

Jeder darf sich dessen noch mehr

bewusst sein und sich dementsprechend

verhalten.

Weitere Informationen zur Axpo Fair Play Trophy: www.axposuperleague.ch


30

WEISCH NO ...?

Den Leader mustergültig ausgekontert

Mittwoch, 21. September 1994:

FC AarauGrasshoppers 5:1 (0:0)

Als stolzer Leader waren die Grasshoppers

ins Brügglifeld gekommen, hatten in zehn

Partien noch nie verloren und ganze vier

Gegentore hinnehmen müssen, kurz: GC

war im Herbst 1994 klar die stärkste Fussballmannschaft

der Schweiz. Und in der

ersten Halbzeit hatten sie das Geschehen

jederzeit im Griff, waren fast eine Stunde

lang die bessere Mannschaft, wie Trainer

Christian Gross nach dem Schlusspfiff

feststellte.

Ein einziges Tor lenkte das Spiel jedoch

in völlig andere Bahnen. Der Linksfüsser

Daniel Wyss hatte aus grosser Entfernung

mit rechts abgezogen, und der Ball drehte

sich unhaltbar für Pascal Zuberbühler in

die hohe Torecke zum Aarauer Führungstreffer.

Das Aargauer Tagblatt verglich den

Treffer gar mit Walter Iselins Tor, das dem

FC Aarau den Cupsieg gebracht hatte, und

lag damit bestimmt nicht falsch. Durch

den Rückstand waren die Hoppers nun

gezwungen, grössere Risiken einzugehen.

Sie suchten vehement den Ausgleich,

stürmten aber eher kopflos nach vorne und

luden die Aarauer geradezu zum Kontern

ein. Dies tat das Fringer-Team denn auch

beinahe in Perfektion und erhöhte innerhalb

von zehn Minuten durch Ratinho und

Dariusz Skrzypczak auf 3:0.

Zwar gelang den Gästen kurz nach dem

dritten Aarauer Treffer das Ehrentor, doch

Seit 1981 spielt der FC Aarau ununterbrochen

in der obersten Schweizer Fussball-Liga. In die -

ser Rubrik blicken wir jeweils auf besondere

Spiele gegen unseren aktuellen Gast zurück.

weil es das Heimteam

schaffte, das

Spiel zu beruhigen,

kamen die Gäste

nicht näher heran.

Es war im Gegenteil

der FC Aarau, der

mit zwei weiteren

Treffern von Cesary

Kucharski und Pat -

Daniel Wyss traf zum 1:0

rick Bühlmann in der

Schlussphase dem

ohnehin schon begeisterten Publikum noch

eine Zugabe bot. Obwohl die Niederlage

klar zu hoch ausgefallen war, wollte GC-

Trainer Gross nach dem Spiel nichts beschönigen:

«Wir wollten den Ausgleich zu

euphorisch suchen und sind dem Gegner

ins offene Messer gelaufen.»

Die anwesenden Beobachter von Aaraus

UEFA-Cup-Gegner Marítimo Funchal waren

tief beeindruckt von der Vorstellung des

Siegerteams. Trotzdem hatten sie aus der

Partie wohl die richtigen Schlüsse gezogen,

denn eine Woche später qualifizierten

sich die Portugiesen dank einem 1:0 für

die nächste Runde.

Daniel Angelini

Telegramm

Brügglifeld. – 5100 Zuschauer. – SR: Muhmenthaler.

Tore: 57. Daniel Wyss 1:0. 64. Ratinho 2:0. 68.

Skrzypczak 3:0. 69. Lombardo 3:1. 82. Kucharski 4:1.

89. Bühlmann 5:1.

FC Aarau: Müller; Bader, Pavlicevic, Studer, Christ;

Brugnoli (85. Markovic), Heldmann, Skrzypczak, Daniel

Wyss (71. Bühlmann); Ratinho, Kucharski.

GC: Zuberbühler; Gämperle, Vega, Gren, Thüler (79.

Sermeter); Lombardo, Koller, Bickel, Murat Yakin;

Subiat (70. Joël Magnin), Willems.

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