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kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Juli/Aug 2018

Ausgabe für Juli + August 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Bremen/Oldenburg + Hannover.

. bremen Maryam

. bremen Maryam Motallebzadeh Maryam Motallebzadeh Die Nähe des Verlorenen – Malerei, Zeichnung und Installation 04. August (Eröffnung: 18 Uhr) bis 30. September 2018 Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Künstlerin Atelier Brandt Credo | www.atelier-brandt-credo.de Es ist wohl selten, dass so viel Gefühl, Emotionen und Gedanken in eine Ausstellung einfließen. Für Maryam Motallebzadeh war die Zeit nach dem Tod ihres Vaters im Januar 2018 eine schwere Zeit. Umso wichtiger ist nach Monaten der Trauer die Aufarbeitung der Vergangenheit in der aktuellen Ausstellung, die sich in zwei wesentliche Bereiche gliedert: zum einen die Rauminstallation mit Gedichten an den Vater, zum anderen die Lockenbilder aus der Reihe ‚Notwendige Briefe‘. „In meinem Leben war mein Vater sehr nah und wichtig. Mein Vater war ein Poet für mich“, erinnert sich die Künstlerin. Durch einen transparenten Vorhang ist die für ‚Die Nähe des Verlorenen‘ konzipierte Rauminstallation zu betrachten: auf den im Raum hängenden Papierbahnen in Tusche geschriebene Gedichte und die Linien der Locken. Maryam Motallebzadeh wurde im Iran geboren und kam 1999 nach Deutschland. 2007 machte sie ihr Diplom Bildende Kunst an der Hochschule für Künste Bremen. Seit 2002 gab es international Präsentationen und Auftritte mit Installationen, Performances, Filmen und Medienmix. Eine Auswahl der Ausstellungen seit 2000: in vielen deutschen Städten und international u.a. in Teheran, Bangkok, Barcelona, Wien, Stockholm, Toulouse, Luzern, Toronto, Chengdu-Sichuan. Die aktuelle Ausstellung wäre nicht vollständig ohne die Lockenbilder aus der Reihe ‚Notwendige Briefe‘. Vor einigen Jahren begonnen, wurde diese Reihe auch in 2018 mit Malerei und Zeichnungen weitergeführt. „Ich muss weiterschreiben, es ist notwendig für mich. Viele Gedanken kann ich nicht selbst schreiben, meine Locken schreiben …“, äußert die Künstlerin sehr emotional. Auf die Betrachter der Werke wirken die kräftigen Pinselspuren dynamisch und spontan, bleiben oft rätselhaft. Die Linien und Punkte werden zu lebendigen und offenen Spuren kultureller Identität und werden interkulturell lesbar. So bereichert Maryam Motallebzadeh das Kunstgeschehen unserer Zeit, begreift die Künstlertätigkeit als eine Form der Berufung, als Lebenswerk. Öffnungszeiten: sonntags von 16–18 Uhr, u.n.v. unter Tel. 0421 558455 Atelier Brandt Credo Meyerstraße 145, 28201 Bremen 12 kunst:stück

. bremen Ausstellungssituation querbeet 7 querbeet 7 kunstmix & friends 03. Juni bis 27. Juli 2018 Kunstmix – Produzentengalerie im Schnoor | www.kunstmixbremen.de Die sechs Betreiber*innen der Produzentengalerie kunstmix, Dirk Lohmann, Martin Koroscha, Fita Chagas, Laila Seidel, Ulrike Brockmann und Udo Reutter, haben 40 Künstler*innen aus dem In- und Ausland eingeladen mit ihnen gemeinsam an der Gruppenausstellung „querbeet 7“ teilzunehmen. Die fast 90 zusammen gekommenden Arbeiten aus Malerei, Druckgrafik, Bildhauerei, Fotografie und Zeichnung werden nun in einer Petersburger Hängung präsentiert. Die Ausstellungseröffnung war bereits am 03. Juni 2018, die Ausstellenden sind: Carola Schapals, Nanja Heid, Milena Tsochkova, Bernd Müller-Pflug, Barbara Deutschmann, Christian Plep, Akkela Dienstbier, Anika Patzelt, Silke Mohrhoff, Claudia A.Cruz, Joa Tejeiro, Rainer Kosubek, Maggie Rapuano, Franziska von den Driesch, Cristina Kuhlmann, Ute Seifert und Annemarie Strümpfler aus Bremen, Svenja Wetzenstein, Elke Paul, Denitsa Hristova aus dem Umland. Rike Goll kommt aus Bielefeld und Helmut Feldmann aus Oldenburg. Susanne Helmert, Rebecca Blöcher und Susanne Mewing sind aus Hamburg, Andrea Imwiehe, Beate Köhne und Anna Fiegen aus Berlin, Conny Luley aus Stuttgart, Hinrich van Hülsen und Mechthild Wendt aus Osnabrück und aus Braunschweig kommen Ute Ewe, Franziska Rutz und Martina Reichelt. Bori Mester, Erzsébet Szekeresné Jánosi, Tibor Fazakas Koszta und Enikő Szentiványi-Székely sind aus Ungarn und Valeria Faundez ist aus Chile. Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten bei freiem Eintritt besucht werden. Sie endet am Freitag, den 27. Juli 2018 um 17 Uhr mit einer Finissage und einer kleinen Jubiläumsfeier zum neunjährigen Bestehen der Produzentengalerie. Es spielt: Joaquín Enrique Buitrago Ramírez, Gitarre – – – Öffnungszeiten: Do + Fr 11–13 Uhr + 16–18 Uhr Sa 11–16 Uhr Kunstmix Produzentengalerie im Schnoor Kolpingstraße 18, 28195 Bremen kunst:stück 13

kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, issue 33
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wasistlos Bad Füssing Magazin Juli 2018
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