Folder MTB Bergwelt Tirol

larslotze

Mountainbiken in Tirol ist sehr umfangreich über das Tiroler MTB Modell 2.0 geregelt. Der Folder erklärt kurz und knapp die Bestandteile des Modells und die rechtlichen Vorraussetzungen zum Thema Mountainbiken.

Foto: © Ötztal Tourismus / Markus Greber

Faszination

Mountainbiken


Die Tiroler Landesregierung

hat am 6. Mai 2014 das Programm

„BERGWELT TIROL

– MITEINANDER ERLEBEN“

gestartet.

Motivation

Bewegung in der Natur liegt im

Trend. Viele neue Sportarten machen

die Natur für immer mehr Menschen

erlebbar. Das macht Tirol als Lebensraum

für viele Menschen attraktiv

und auch unser Tourismus profitiert

von dieser Qualität.

Foto: © Ötztal Tourismus / Manfred Stromberg

Die immer stärker werdende Beanspruchung

der Natur führt aber auch

zu Konflikten: Mountainbiker auf

Wanderwegen. Freerider, die unabsichtlich

Wildtiere aus ihren Ruhegebieten

herausjagen. Sportkletterer,

die bewirtschaftete Wiesen niedertrampeln.

Meist sind es nur Einzelne,

die ein konfliktfreies Miteinander

in der Natur schwierig machen. Wir

wollen Wege für eine vielfältige und

konfliktfreie Nutzung der Bergwelt

aufzeigen.


In Kombination mit Bergrettungsdienst Österreich

martina.frisch@utanet.at

Ziel des Programms

Foto: © Land Tirol

ist es, die weitgehend freie Betretbarkeit

der Tiroler Bergregionen dauerhaft abzusichern.

Wir wollen keine Sperrgebiete

und Tabuzonen. Konflikte zwischen den

Sportarten oder unter den verschiedenen

Naturnutzern sollen erst gar nicht

entstehen. Deshalb setzen wir auf den

Dialog aller Beteiligten und schaffen gezielte

Angebote für Sportbegeisterte und

Erholungssuchende.

LHStv. ÖR Josef Geisler

Partner des Projekts

Bergrettung Tirol - Logoanwendung

Impressum: Innsbruck, Februar 2016

Amt der Tiroler Landesregierung, Gruppe Forst - Bürgerstraße 36 - 6020 Innsbruck - info@bergwelt-miteinander.at

Für den Inhalt verantwortlich: Dieter Stöhr ADTLR, Abt. Forstorganisation


Mountainbiken

begeistert Jung und Alt!

Foto: © Ötztal Tourismus / Brey-Photography


Mountainbiken verboten?

Was im Winter die Ski sind, ist im Sommer das Mountainbike. Doch kaum jemandem

ist bewusst, dass Radfahren auf Forst-, Almwegen und Steigen in Österreich verboten

ist. Grund dieses Verbots ist der Umstand, dass diese Wege in erster Linie für die

Bewirtschaftung der Landschaft angelegt wurden und immer noch für diesen Zweck

intensiv genutzt werden. RadfahrerInnen schränken diese Bewirtschaftungsmöglichkeiten

ein, Sicherheits- und Haftungsrisiken entstehen und führen zu erhöhten Kosten

der Bewirtschaftung.

MountainbikerInnen willkommen!

Um die Bergwelt Tirols auch für Radbegeisterte erlebbar zu machen, fördert das Land

Tirol gemeinsam mit Tourismusverbänden und Gemeinden die Freigabe von Wald- und

Almwegen für das Radfahren. Basis dafür sind freiwillige Nutzungsübereinkommen mit

den jeweiligen WegerhalterInnen und Wegerhaltern. Gekennzeichnet sind diese Wege

mit der offiziellen Beschilderung des MTB Modells. Seit dem Jahr 2014 wird auch ein

Schwerpunkt auf Singletrails gesetzt. Der Neubau von Trails kann mit Förderungen des

Landes unterstützt werden.


Tiroler

Mountainbikemodell

Foto: © Nauders Tourismus / Christoph Bayer


Eckpunkte des Tiroler MTB Modells

Das Konzept des MTB Modells ist im Dialog mit allen Interessensgruppen entstanden.

So konnte jeder seine Wünsche und Bedenken einbringen.

Tirolweit einheitliche Beschilderung

Neben der Beschilderung im Gelände wird in Zukunft auch die digitale

Navigation per Smartphone ausgebaut.

Vertragliche Freigabe durch die WegerhalterIn/ GrundeigentümerIn

Alle freigegebenen Routen sind durch einheitliche Verträge mit den Wegerhalterinnen

und Wegeraltern abgesichert.

Landesförderung

Das Land unterstützt die Freigabe der Wege durch den/die WegerhalterIn/GrundeigentümerIn

und den Bau von Singletrails mit Förderungen.

Haftpflichtversicherung

Der Tourismusförderungsfonds des Landes bietet einen umfassenden Versicherungsschutz

für WegerhalterInnen und BewirtschafterInnen.

Freihaltung unberührter Naturräume

Bisher unberührte Naturräume bleiben geschützt.

Es gibt dort keine Freigabe offizieller MTB Strecken.

Tirolweit einheitliches Sicherheitskonzept

Durch verortete Rettungsschilder kann die Rettungsmannschaft

den Unfallort exakt bestimmen und rascher helfen.

weitere Infos


Verständnis

zeigen.

Miteinander

Natur erleben.

Foto: © Land Tirol / Roland Noichl


Foto: © Land Tirol

Foto: © Land Tirol

Regeln können Verständnis für Jemanden oder eine Sache

niemals vollständig ersetzen. Zeige vor allem Respekt und

Verständnis für die Menschen, bei denen Wald und Almen

zum täglichen Arbeitsplatz gehören. Versetze dich in ihre

Lage! Schließe die Weidegatter damit das Vieh des Bauers

nicht entläuft. Respektiere forstliche Sperrgebiete, damit

die Waldbewirtschaftung ohne Unfälle durchgeführt werden

kann. Diese dienen vor allem auch deiner Sicherheit.

zum Video


Rücksichtsvoll begegnen.

Miteinander Natur erleben.

Foto: © Land Tirol / Roland Noichl


Foto: © Land Tirol

Wanderer und Biker sind gleichermaßen auf der Suche

nach Erholung in den Bergen und teilen die Liebe

zur Natur. Zu respektvollen Begegnungen gehört

Rücksichtnahme aber auch gegenseitiges Verständnis

und Toleranz. Sei als Biker rücksichtsvoll und gewähre

Wanderern den Vortritt. Überhole im Schritttempo und

schone was du selber genießt: Intakte Natur, Tiere,

Pflanzen und dein gutes Image.

Wenn sich alle an diesen einfachen Grundsatz halten,

dann sind wir“ Z`ammen auf an guat`n Weg“!

zum Video


Einzigartig vielseitig in Tirol!

Foto: © Land Tirol / Roland Noichl


MTB Routen

Inzwischen gibt es in Tirol ein einzigartiges

Angebot an offiziell freigegebenen

Mountainbike Routen mit einer Gesamtlänge

von knapp 6.000 Kilometern. Von

gemütlichen Radwandertouren im Talboden

bis hin zu MTB Routen in unterschiedlichen

Schwierigkeitsklassen auf urige

Almen - in Tirol herrschen ideale Bedingungen

um in die Pedale zu treten!

Schwierigkeitsklassen

Leicht Mittelschwierig Schwierig weitere Infos


Schmal und herausfordernd!

Foto: © Ötztal Tourismus / Markus Greber


Singletrails

Schmale Wege mit herausfordernden

Passagen gehören mittlerweile zum

festen Bestandteil vieler Mountainbike

Touren. Dabei kann es zu Konflikten

mit Wanderern kommen. Die

offiziellen Singletrail Kilometer sollen

deshalb im Rahmen des Tiroler MTB

Modells deutlich ausgebaut werden.

Damit ist garantiert, dass auf diesen

Wegen BikerInnen ausdrücklich willkommen

sind.

Schwierigkeitsklassen

leicht mittelschwierig schwierig sehr leicht

weitere Infos


Tirolweit

einheitliches Sicherheitskonzept

Foto: ©


Bei einem Unfall:

Alarmierung der Rettungskräfte mit Notfall-APP der Bergrettung Tirol

oder Alarmierung über die Rettungspunkte am Trail

Position:

XXX.XXX

SOS

140

112

1. Alpinnotruf 140 wählen,

nur wenn kein Empfang

Euronotruf 112

wenn sich Leitstelle meldet

2. Positionsnummer angeben

Die Koordinate der Positionsnummer

ist bei der Leitstelle Tirol hinterlegt,

damit kann die Rettungsmannschaft

den Unfallort exakt

bestimmen und rascher helfen.


Am besten Weg zum Ziel!


www.radrouting.tirol

• alle beschilderten und offiziell freigegebenen Routen

5.600 km MTB-Routen, 1.000 km Radwanderwege, 230 km Singletrails

• AB Routing für unterschiedliche Radfahrertypen

MTB, Alltagsradler, Radwanderer, Rennradler

• Volle Integration des öffentlichen Verkehrs (VVT-Fahrplan)

• Interaktive Streckeninformationen

Höhenprofil, Belag, Schwierigkeitsgrad, gpx-Export, Routenkarten

• APP ab Frühjahr 2019 verfügbar


#bergweltmiteinander

BERGWELT TIROL - MITEINANDER ERLEBEN

Bürgerstraße 36 • 6020 Innsbruck • Österreich

Tel. +43 512 508 4602 • info@bergwelt-miteinander.at

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