Stadtmagazin CLP Ausgabe 19

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4. Jahrgang Ausgabe 19 | Mai 2017 | kostenlos

Das Stadtmagazin

für CLOPPENBURG & umzu

Helden hinterlassen Spuren – überall

Historische Textilien

Schule des Lebens – St. Vincenzhaus

Bauhaus

Von der neuen Entdeckung der Langsamkeit

Senioren on KulTour

Gesundheitstipps

… und viele andere Themen mehr


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Impressum/Blickpunkt

3

Das Stadtmagazin

für CLOPPENBURG & umzu

IMPRESSUM

Herausgeber:

SEC GmbH

Mühlenstraße 10

49661 Cloppenburg

Tel. 04471 88 24 44 &

04471 900 51 60

Fax 04471 850 54 91

Redaktion/Gestaltung/Realisierung:

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu

Redaktion: Ulla Schmitz (v.i.S.d.P.)

Tel: 04471 900 51 60

E-Mail: media@das-stadtmagazin.com

www.das-stadtmagazin.com

Anzeigen:

Jürgen Heins

0176 61 43 79 32

media@das-stadtmagazin.com

www.das-stadtmagazin.com

Druck:

Druckerei Silber Druck oHG

Am Waldstrauch 1

34266 Niestetal

Fotonachweise:

(wenn nicht anders ausgezeichnet): Karin Niemöller, Sigrid Lünnemann, Archiv

Ehrenamtsagentur Cloppenburg, djd, Foto Kowalski, Cappeln; Archiv „Der

Planwagen“, Peggy Guszahn; Archiv Musuemsdorf, Christina Thomas, Mirco

Stratmann, Archiv Thorsten Willenborg, Archiv Lüske, Kärtner Werbung, Lukas

Kirchgasser, Elfriede Lange, Archiv Michaela Mense, Fotolia: S. 68 Allergie; Fotolia:

Sandor Jackal; Seite 34 Doc Pole – Foto: RioPatuca Images/Fotolia; Seite

30 Fotolia: Antje; Cover: mirpic

Urheber- und Verlagsrecht

Das Magazin und alle in ihm enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind

urheberrechtlich geschützt. Mit Annahme des Manuskripts gehen das

Recht zur Veröffentlichung sowie die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe

von Nachdruckrechten, zur elektronischen Speicherung in Datenbanken,

zur Herstellung von Sonderdrucken, Fotokopien und Mikrokopien an

den Verlag über. Jede Verwertung außerhalb der durch das Urheberrechtsgesetz

festgelegten Grenzen ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig.

In der unaufgeforderten Zusendung von Beiträgen und Informationen an

den Verlag liegt das jederzeit widerrufliche Einverständnis, die zugesandten

Beiträge bzw. Informationen in Datenbanken einzustellen, die vom Verlag,

von kooperierenden Verlagen und kooperierenden Dritten geführt

werden.

Liebe Leserinnen

liebe Leser,

angesichts des Frühlings, der sich mit seinen

schönen und angenehmen Details

trotz aller Wetterkapriolen durchsetzen

wird, sollte sich eigentlich Vorfreude auf

die weitere Zeit dieses Jahres einstellen.

Doch ist es weder uns, noch wird es Ihnen

möglich sein, unbelastet in die nächste

Zukunft zu schauen – sind die Blicke doch

verstellt von den Bildern der geschundenen

Kinder in den Krisengebieten der

Welt. Wo Terror herrscht und Hungersnöte,

wo Fluchten nicht möglich sind und

wenn doch, sie nicht selten im Tod oder

im sozialen Nichts enden.

Wir möchten darum nicht mehr sagen,

als dass wir an alle Kinder der Welt denken,

an alle. Auch an die, die das Glück

haben, auf der Sonnenseite des Lebens

groß zu werden. Das sollen sie genießen

und dabei die „anderen“ in ihr Leben lassen.

Denn sie alle stehen vor der Aufgabe,

diese Welt wieder in Ordnung zu bringen.

Liebe Kinder und Jugendliche,

wir wünschen Euch Verständnis und Mitleid,

Mut und Kraft und das Selbstbewusstsein

all dies in Verantwortung umsetzen

zu können. Verantwortung für

Euch selbst und für jene, die sich (noch)

nicht behaupten können. Das aber mit

Eurer Unterstützung erlernen werden.

Da ist es egal, auf welche Weise Ihr sie

vermitteln könnt – Ihr kriegt das hin.

Wir vertrauen darauf!

Ihre und Eure Stadtmagazin´ler


Stadtradeln in Cloppenburg – Mit gutem Beispiel voran

und in allen Ehren sowieso, wie 2016 vorgemacht!

Vom 18. Mai bis 07. Juni 2017 ist in Cloppenburg wieder Stadtradeln angesagt.

Alle Fotos von Derk van Groningen


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5

225 Jahre Edelkorn-Brennerei Jos. Rosche

4x Gold und 1 x Double-Gold = World Class Distillery (WSA)

Haselünnes älteste Kornbrennerei

Jos. Rosche öffnete aus Anlass des

225-jährigen Bestehens am Sonntag,

dem 2. April seine Tore. Gäste aus nah und

fern konnten so in die Welt der Rosche-Produkte

eintauchen. Natürlich konnte auch

probiert werden.

Das Familienunternehmen Jos. Rosche produziert

seine Korn-Spezialitäten aus Weizen

von eigenen Feldern. Jeder Tropfen des milden

kornig-malzigen Destillates wird in der

eigenen kupfernen Brennanlage gewonnen.

Industriell hergestellter Alkohol von Dritten

wird hier seit 1792 nicht verwendet.

Wenige Tage vorher errang das Unternehmen

beim „World Spirit Award“ in einem

hochklassigen Feld internationaler

Spirituosen für seinen „Haselünner Korn“,

„Rosche-Uralter®“, „Haselünner Gold 38 %

vol“ und „Susanna´s First“ die Auszeichnung

„Gold“; für den im Woodford-Whiskey-Fass

gereiften Edelkorn sogar „Double-Gold“. Daher

darf sich die Edelkorn-Brennerei mit der

Bezeichnung „World Class Distillery 2017“

schmücken.

Das Besucher-Zentrum empfängt in jedem

Jahr einige tausend Gäste. Seit 20 Jahren

können hier Gruppen ab 15 Personen

werktags von 10–17 Uhr und samstags von

10–14 Uhr unter dem Motto „Ur-Haselünner

Korn-Academie“ mehr über die klaren, aber

auch über die feinen Unterschiede verschiedener

Spirituosen-Arten und deren Herstellung

erfahren.

Bei der offiziellen Jubiläumsfeier wurde

die „Vorreiter“-Position der Edelkorn-Brennerei

Jos. Rosche in Bezug auf Korn aus

traditionell arbeitenden Kornbrennereien

durch den Staatssekretär im Bundesministerium

für Ernährung und Landwirtschaft, Dr.

Hermann Onko Aeikens, vor Vertretern aus

dem Lebensmittel- und Getränkefachhandel

sowie aus der Gastronomie herausragend

gewürdigt. Beim abendlichen zweiten Teil

der Veranstaltung stellte das Impro-Theater

„Placebo“ aus Münster in begeisternder

Weise Szenen aus der Stadt- und Firmengeschichte

vielfältig, musikalisch, humoristisch

und teils mit Gebärdensprache feurig dar –

gemäß dem Leitspruch des Unternehmens:

„Wir brennen für Sie“. Im dritten Teil der Veranstaltung

hörten wiederum 200 geladene

Gäste den Vortrag und die Diskussion zum

Thema „Erfolgreich sein in der Gastronomie

der Zukunft“ von Prof. Dr. Martin Schweer.

Der Sport-Psychologe und Dozent leitet das

Zentrum für Vertrauensforschung der Universität

Vechta.

Wer den Tag der offenen Tür am Sonntag

verpasst hat, kann im Internet unter www.

rosche.de viele Eindrücke von Haselünnes

ältester und zugleich kleinster Brennerei

gewinnen. Am 28. Juli 2017 lädt das Unternehmen

zudem zur 19. Rosche-Korn-Erlebnistour

mit dem Rad über ca. 45 km von

Lingen über Gersten nach Haselünne ein.

Landschaftliche und landwirtschaftliche

Reize der Region werden dabei „erfahren“.

Ab 19 Uhr erfolgt der gemütliche Abschluss

unter der großen Erntekrone auf dem Hof

der Edelkorn-Brennerei im Herzen der Kornund

Hansestadt Haselünne.

AUSGEZEICHNET!

World-Spirits Award 2017

4 x Gold

1 x Double-Gold

Spirit of the Year 2017

World-Class Distillery


6

Heldensamstag 2017 Cloppenburg

Helden hinterlassen Spuren – überall!

Lust auf Marmelade

Wie so oft, wenn Gutes entsteht, geschieht

das durch den Austausch

von Ideen, im Rahmen von Netzwerken,

bei den Begegnungen von Gleichgesinnten.

So geschehen auch im Vorfeld des

„Heldensamstag“-Projekts vor zwei Jahren.

Als die Mitarbeiter der Cloppenburger Ehrenamtsagentur

sich mit anderen Freiwilligenagenturen

Niedersachsen trafen und dabei

die Heldensamstage in Osnabrück oder

Hildesdesheim zur Sprache kamen. Was andernorts

ein Erfolg ist, das kann sich in Cloppenburg

sicherlich auch etablieren, dachte

man und konnte sich der Akzeptanz der

„Cloppenbürger“ sicher sein. Immerhin sind

in unserer doch recht überschaubaren Stadt

gut und gerne 200 Organisationen, Vereine

und Einrichtungen tätig, und nicht wenige

davon werden ausschließlich ehrenamtlich

betrieben. Mit Erfolg, wie man weiß, denn

kaum eine andere Stadt in unserer Region ist

um ihre gesellschaftlichen Belange so aktiv

bemüht.

Nun liegt es allerdings aus verschiedenen

Gründen in der Natur des Ehrenamtes, dass

sich für die Übernahme eines solchen nicht jeder

angesprochen fühlt, angesprochen fühlen

kann. Einer der Hauptgründe dafür ist die freie

Verfügung über jene Zeit, die in ein Amt (gal.-

lat. ambathi/ambactus = Dienst/Dienstmann)

investiert werden muss – und zwar regelmäßig.

Ein Fakt, der mit den meisten Arbeitszeiten

nicht vereinbar ist.

Dennoch oder gerade dieses Manko war

Anstoß für die Idee der Mitarbeiter der

Cloppenburger Ehrenamtsagentur, einen Tag

zu organisieren, der es allen Bürgern ermöglichte,

Gutes zu tun. Einerseits, um die Hintergründe

einer ehrenamtlichen Tätigkeit verständlich

zu machen, gleichzeitig aber auch

Projekte in Angriff zu nehmen, die einzelnen

Menschen und der ganzen Gesellschaft zu

Gute kommen würden: In einem Freiwilligentag,

dem 1. Cloppenburger HELDENSAMS-

TAG. Schnell war der Vorstand der Bürgerstiftung

von der Begeisterung angesteckt und

so begann die gemeinsame Planung für den

Heldensamstag.

Als Termin wurde der 30. Mai 2015 festgelegt,

Organisationen angesprochen und deren

Projektangebote gesichtet, für gut befunden

oder abgeändert, es wurde diskutiert,

gehandelt, organisiert, koordiniert und mit

dem, was in „starken Projekten“ umsetzbar

erschien,an die Öffentlichkeit gegangen. Was

dann geschah, war selbst für Cloppenburger

Verhältnisse ungewöhnlich, denn innerhalb

Ein Herz für Kinder

Diana Ildefonso


Heldensamstag 2017 Cloppenburg 7

Die Schirmherrin

Lena Gercke

Mirco Stratmann und Lena Gercke

kurzer Zeit hatten sich 280 Freiwillige für ihren

Einsatz am 1. Heldensamstag registrieren

lassen und dabei die Wünsche für ihren Einsatz

nach ihrem Können benannt. Sei es, dass

sie handwerklich tätig sein wollten, wie beim

Pflastern der Fahrradrennbahn in der Kita St.

Vincenz, beim Ausbau einer Mountainbike-

Crossbahn im Wald, beim Malern in einer

Caritas-betreuten-Singlewohnung und, und,

und. Andere fanden sich zum Binden und

anschließenden Verschenken von Blumensträußen

zusammen, zum Vorlesen und

Basteln mit Kindern der Sprachlernklasse der

Grundschule St. Andreas, zum Putzen von

Fahrrädern gegen eine Spende für die Aktion

Wakkerstroom, zu einem Einkaufsbummel

mit Senioren oder zur „Hilfe im Netz“ bei der

Gestaltung einer Internetseite – um nur einige

der umgesetzten Projekte zu nennen.

Andere Unternehmungen im Rahmen des

1. Heldensamstags 2015 stellen die ausführenden

Helden selbst vor, wobei betont werden

muss, dass keiner sein Engagement als

besonders erwähnenswert empfand und

schon gar nicht, dass jemand sich als Vorbild,

als Heldin, beziehungsweise Held in den Vordergrund

stellen will. Denn das, sagten alle

Befragten unisono, das liegt ihnen fern. Wohl

aber wollen sie anderen Mut machen, sich

beim 2. HELDENSAMSTAG am 20. Mai dieses

Jahres auch in die Verantwortung für ein Projekt

zu begeben. „Einfach, weil´s eine große

Befriedigung bringt!“

Und dass das Ganze auch noch Spaß macht,

das ist der gemeinsame Nenner aus allen Interviews,

die wir geführt haben. So viel Spaß,

dass alle auch 2017 dabei sein werden, in anderen

Projekten oder im schon bekannten.

Wie Mirco Stratmann (18/Schüler), der, weil

er gerne fotografiert, im Projekt „Momentaufnahmen“

aktiv war. Dass es den Heldensamstag

geben würde, davon hatte ihm ein

Klassenkamerad erzählt, während er die anderen

Informationen dann über die Website

erfuhr. „Die Projekte überzeugten mich von

Anfang an“, berichtet der junge Mann und da

er Neuem gegenüber stets aufgeschlossen

ist, stand seine Teilnahme am Heldensamstag

sofort fest. „Zumal dort anderen Menschen

geholfen wird und auch das ist wichtig für

mich.“ Ideal war dann für ihn die Tatsache,

dass er sein Hobby, das Fotografieren, wie

die anderen aus der Gruppe auch, zur Dokumentation

all der Aktionen einsetzen und als

Sahnehäubchen sozusagen noch ein Foto mit

der Schirmherrin Lena Gercke machen konnte.

Der Schirmherr

Dr. Wolfgang Wiese

Ausführliche Informationen sowie das

Anmeldeformular findest du auf

unserer Website:

www.ehrenamtsagentur.de

Werde Fan unserer Facebook-Seite

und verfolge alle Neuigkeiten rund um

den „Heldensamstag“:

www.facebook.com/heldensamstag

Geschäftsstelle der Bürgerstiftung

Cloppenburg und der

Ehrenamtsagentur Cloppenburg

Sevelter Straße 6

49661 Cloppenburg

Telefon 04471 8504532

Telefax 04471 8504533

Öffnungszeiten:

Dienstags 15:00−18:00 Uhr

Mittwochs 10:00−12:00 Uhr

Donnestags 09:00−12:00 Uhr

info@ehrenamtsagentur.de

Die Heldenparty

Am Ende des Tages sind alle aktiv Beteiligten

ab 18 Uhr zu einer großen Dankeschön-Party

bei freier Verpflegung mit Essen, Trinken und Musik

in Onkel Tom’s Hütte, Emstekerfeld, eingeladen.


8

Heldensamstag 2017 Cloppenburg

Wer will fleißige Handwerker sehen

Betrachtet man all die Aktionen, die Menschen

darin und ihre Ziele, dann mutet die

Fülle der zu beachtenden Details selbst im

Nachhinein noch wie eine Sisyphusarbeit an–

und zwar eine, die nur mit vereinten Kräften

aus der Bürgerstiftung und der Ehrenamtsgentur

zu bewältigen war. „Das Teamwork

bei der Erstellung der kompletten Abläufe war

bis ins Detail perfekt“, erinnert Rita Moormann

sich, und als Resultat hatte die Freiwilligen

ein perfekt strukturierter Ablaufplan erwartet.

Wie bei den Momentaufnahmen. „Es gab im

Vorfeld ein Treffen, wo festgelegt wurde, wer

mit wem zu welchem Projekt fährt,“ berichtet

Wer will fleißige Handwerker sehen

Mirco Stratmann, „schließlich sollte alles im

Bild festgehalten werden.“

So auch das Projekt „Ein Herz für Kinder“

Wer will fleißige Handwerker sehen

im Gebäude des Ambulanten Hospizdienstes

in der Kirchhofstraße, wo unter anderem

auch Carla Pinhal (42/Erzieherin) und Diana

Ildefonso (50/Hausfrau) sich einer Arbeit widmeten,

die einen eher traurigen Hintergrund

hat: „Wir haben für Sternenkinder (stillgeborene

Kinder) und Fehlgeburten kleine Sargdecken

und Einschlagtücher genäht,“ erzählt

Diana Ildefonso und fügt hinzu, dass darüber

hinaus für die Eltern dieser Kinder aus dem

gleichen Stoff kleine Anhänger-Herzen zur

Erinnerung genäht wurden.

„Ich will etwas für andere tun!“ Diana Ildefonso,

so wie Carla Pinhal sind beide ohnehin

im „Creativ-Café“ engagiert, wo alle zwei Wochen

sich Frauen aus unterschiedlichen Ländern

treffen, miteinander basteln, kochen,

nähen und „natürlich miteinander reden.“

„Da war schnell klar, dass wir beim Heldensamstag

mitmachen und auch, was wir dort

tun werden. Nämlich jene Decken, Tücher

und Kissen für den ganz bestimmten, wenn

auch traurigen Zweck nähen.“

Immerhin, fügt Carla Pinhal hinzu, „konnten

wir durch dieses Projekt immerhin ein

bisschen vom Leid der Betroffenen lindern.“

Die Verantwortlichen vom Creativ-Café hatten

zusammen mit dem Kinderhospiz und

der Caritas alle Materialien besorgt, „und wir

haben nur das getan, was wir gut können!“

Genauso war es ihrem Mann, Paolo Pinhal

(45/arbeitet in einer Möbelfirma) ergangen.

Hier ein Auszug aus dem Interview:

- Was haben Sie am Heldensamstag gemacht?

Paolo: Am Heldensamstag habe ich beim

Projekt „Wer will fleiβige Handwerker sehen“.

Gemeinsam haben wir die Wohnung einer

behinderten jungen Frau gestrichen.

- Warum ausgerechnet das?

Paolo: Ich wollte mich für irgendein Projekt engagieren,

da ich einfach gerne helfen wollte. Es

gab wenige Teilnehmer in dem Projekt, deswegen

habe ich gemerkt, dass ich da gebraucht

wurde.

- Haben die Themen der Projekte Sie überzeugt,

an einem teilzunehmen oder hatten

Sie Ihre eigene Idee?

Paolo: Für das Projekt wurden 3 Leute ge-

Wer will fleißige Handwerker sehen

Carla und Paolo Pinhal

Fortsetzung auf Seite 10


Hörgeräten erhält geistige Fitness

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Erstmals belegt nun eine aktuell veröffentlichte Langzeitstudie, dass das Tragen von Hörgeräten den

Erhalt von geistigen Fähigkeiten im Alter unterstützt.

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aus geselligen

Aktivitäten zurück. Die Studie bestägen

dafür, dass der Klangeindruck mit

aktiv bei seiner Versteh-Arbeit und sor-

chronische Krankheit. Laut der Welt-

Zum

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von

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Hörgeräten

wir zwei

erhält

Ohren und

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ein Gehirn.

Fitness.

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positiv auf das Sozialleben auswirkt. ist. Das Verstehen wird wieder leichter

Hörgeräten detailreich und sehr natürlich

360 Millionen Menschen unter einem

Und

Erstmals

das

belegt

aus

nun

gutem aktuell

Grund!

veröffentlichte Langzeitstudie, dass das Tragen von

Hörverlust, der ihr Leben beeinträchtigt. Dadurch wird das Risiko eines schnelleren und weniger anstrengend. Das Gehirn

Circa Hörgeräten 15 Millionen von den ihnen Erhalt leben von in geistigen Nachlassens Fähigkeiten der geistigen Fähigkeiten im Alter unterstützt.

braucht weniger Energie zum Verstehen,

Deutschland. Allerdings sucht nur ein vermindert.

die für andere geistige Aufgaben, z. B. sich

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Wussten

von ihnen

Sie, dass

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das

auf,

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das

das

dem nun eine Flüssigkeit zu vibrieren seinen

etwas zu

Hörverlust

merken,

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kann.

Unter Problem empfindlichste zu älteren lösen. Menschen Sinnesorgan Hinzu ist kommt, Schwerhörigkeit

von diesen ist? am 25 Je weitesten Prozent besser viele wir verbreitete hören, Hörge-

Nervenreize erzeugt. Diese Reize werden tioniert. können Hörgeräten aktiver Das detailreich Gehirn am Leben verlernt, und teilnehmen sehr Geräusche

natürlich und ist.

dass des beginnt, dabei feine Haare berührt und mit Das und der Ergebnis: sorgen Zeit, dafür, wie Menschen Hören dass der überhaupt Klangeindruck mit Hörgeräten funk-

mit

selbst Menschen

schädigte umso chronische leichter rund sieben Krankheit. nehmen bis wir Laut zehn am der Jahre Leben Welt- zu ans Gehirn weitergeleitet, wo schließlich zu das Das erkennen Nachlassen Verstehen und wird geistiger richtig wieder zu leichter Fähigkeiten deuten. und Experten

hinauszögern

weniger

anstrengend. raten daher, oder

so

gesundheitsorganisation lange teil warten, finden bis sie uns sich in leiden Hilfe unserer suchen. weltweit Welt der Höreindruck entsteht.

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braucht möglich ganz

weniger

Energie für die zum Erhaltung Verstehen, des die Gehörs für andere zu

360 Dabei zurecht. Millionen können Menschen Hörgeräte unter helfen, einem die Hörverlusthirnfitness“,

„Ge-

etwas verhindern.

Unser der Hörsinn ihr also Leben die

arbeitet beeinträchtigt. geistige Leistungsfähigkeit

dabei rund Circa um die 15

unternehmen. Für geistige ein aktives Aufgaben, und Moderne z. B. erfülltes sich etwas Hörsysteme

Leben zu merken, lohnt

Millionen Uhr. Ein Leben von

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ihnen

bewahren,

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wie

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eine Langzeitstudie

der Universität Bordeaux unter

reagieren und sich auf die Suche nach

sind

können es sich

genutzt hier also,

werden Abhilfe bei Hörverlust

kann. schaffen. schnell zu

Das Ergebnis: Menschen

mit Hörgeräten können aktiver am Le-

Allerdings elementar: sucht Er hilft nur ein uns, Viertel Sprache von zu ihnen hören, Experten

Leitung der Professorin Hélène Amieva

Gewissheit passenden über Hörgeräten das eigene zu machen, Hörvermögen

die individuellen bringt ein Hörvorlieben kostenloser und unver-

den

die

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auf, um das

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zu lösen.

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schneller Die auf Spezialisten den Hörverlust von Hörakus-

reagiert

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sogar ganz verhindern.

Loss, Hearing Aids, and Cognitive Decline

zu lange warten, bis sie sich Hilfe suchen. Hörverlustes aus geselligen Aktivitäten zurück.

Die Studie bestätigt nun, dass sich das es sich also, bei Hörverlust schnell zu reagie-

Für ein aktives und erfülltes lohnt

Kinderlachen, Elderly Adults: Musik A lösen 25-year Emotionen Study” Denn mit Hörgeräten können schwer- tik wird, Mustermann umso eher wird haben Lebensqualität für jede Ihrer genahmen

Dabei können

aus. Fremde über

Hörgeräte

oder einen wichtige Zeitraum

helfen, die

Geräusche von

„Gehirnfitness“,

Jahren Tragen von Hörgeräten positiv auf das Sozialren

und sich auf die Suche nach passenden

25 hörige Menschen wieder besser kommunizieren.

Sie gehen mehr unter Leute Gehör noch in Ordnung ist, kann bei

wonnen. Wer wissen möchte, ob sein

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Ohr.

lassen uns 3.670 also die

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erkennen. ab Leistungsfähigkeit

teil. zu bewahren, wie eine Langzeitstudie leben auswirkt. Dadurch wird das Risiko eines Hörgeräten zu machen, die die individuellen

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Spezialist Sie vergleicht, in Sachen welchen Sprache Verlauf nimmt der und sind wieder mittendrin. Das ist anregend

schnelleren und Nachlassens führt dazu, der geistigen dass geistige Fähig-

Hörtest Hörvorlieben durchführen und den eigenen lassen. Dort Lebensstil werden be-

einem Hörakustiker einen kostenlosen

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der Hörsinn sie in all ihren vielfältigen

Abb.: Das menschliche Ohr im Querschnitt

Professorin älteren hörgeschädigten Hélène Amieva zeigt. Menschen mit Fertigkeiten vermindert. nicht Denn so mit schnell Hörgeräten verloren können

schwerhörige

Sie rücksichtigen. fachkundig Je schneller bei Fragen auf den rund Hörverlust

um das

Facetten und in jeder Situation wahr. Ob

oder An der ohne Studie Hörgeräte „Self-Reported nimmt. Hearing Das Ergebnis

ist Aids, eindeutig: and Cognitive Teilnehmer, Decline die in Elderly trotz kommunizieren. Und wie gut hören Sie gehen Sie? mehr unter Leute tät gewonnen. Wer wissen möchte, ob sein

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wieder

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wird,

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im Restaurant oder am Telefon — der Hörsinn

blendet Unwichtiges aus und hebt

Hearing

Adults: Schwerhörigkeit A 25-year Study” keine nahmen Hörgeräte über trugen, einen und Weil sind unser wieder Hörsinn mittendrin. so einzigartig Das ist anregend und Gehör noch in Ordnung ist, kann bei einem

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Person unterschieden

der

konzentrieren. sich

geistigen Leistungen

Dass überhaupt unsere

bei Hörgeräte schädigen. wie Wenn das Oticon das Gehör Opn nachlässt, unterstützen ist kundig bei Fragen rund um das Thema Hören

nicht

älteren

Ohren von

hörgeschädigten

360° denen hören der und Gleichaltrigen

Menschen

vorne und

mit

hinten, mit

oder das

• Eine

es wichtig, Gehirn

individuelle

frühzeitig aktiv bei

Hörberatung

darauf seiner Versteh-Arbeit

zu reagieren. beraten

gesundem

oben und

Gehör.

unten unterscheiden können,

Abb.: Das Premium-Hörsystem Oticon Alta –

ohne Hörgeräte nimmt. Das Ergebnis ist eindeutig:

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Heldensamstag 2017 Cloppenburg

Nicole Sander

Lust auf Marmelade

war man Teil eines wunderbar agierenden

Teams. Das und die Herzlichkeit, mit der sie

darin aufgenommen, die netten Gespräche,

die sie geführt haben und die ehrliche Akzeptanz

ihres Engagements prägen die Einstellung

von gemeinschaftlichem Füreinanderdasein

die beiden jungen Frauen bis heute

so sehr, dass sie selbstverständlich beim anstehenden

Heldensamstag wieder helfend

dabei sein werden. Denn: „Der Heldensamstag

ist eine tolle Möglichkeit, um sich ehrenbraucht,

und gab es wenig Teilnehmer. Frau

Schulte-Wülwer (Leiterin des Créativ-Cafés)

hat meine Frau gefragt ob ich eventuell Lust

und Zeit hätte. Ich habe sofort zugesagt!

- Haben Sie sich alleine Gedanken darüber gemacht

oder in Familie/mit Freunden/Kollegen?

Paolo: Ich, meine Frau und meine Tochter haben

uns sofort entschieden anderen Leute zu

helfen. Wir sind seit 4 Jahren in Deutschland

und wissen genau wie wichtig es ist, andere

Menschen zu haben, die einem helfen.

- Was war Ihr Grund, am Heldensamstag mitzumachen?

Paolo: Der Grund wieso ich am Heldensamstag

mitgemacht habe, war dass ich sehr gerne

etwas für den Anderen tun wollte.

Dieser hohe und offenbar für etliche Menschen

selbstverständliche Grad an sozialer Verantwortung

spiegelt sich in der Erwartung all

derer wider, die auch am diesjährigen HEL-

DENSAMSTAG teilnehmen werden – wie übrigens

alle, mit denen wir über den 2015er gesprochen

haben. Aussagen wie „Der soziale

Aspekt hatte für uns die höchste Priorität“

sind in ihrer Klarheit über alle Maßen beeindruckend,

zumal gerade diese von zwei noch

sehr jungen Frauen stammt. Von Nicole Sander

(22) und Christine Tholen (24), die heute

Bankkauffrauen in der Volksbank in Cloppenburg

sind, 2015 aber dort noch Auszubildende

waren. Sie waren von Barbara Freye,

ihrer Ausbildungsverantwortlichen auf den

Heldensamstag 2015 aufmerksam gemacht

worden. Innerhalb des Kollegenkreises in der

Bank war dann auch überlegt worden, welches

Projekt denn zu dem Engagement passen

würde. Denn dass Christine Tholen und

Nicole Sander am Heldensamstag teilnehmen

würden, das stand für beide sofort fest. Und

auch, dass sie sich für den Verein „Landlust e.V.“

engagieren würden, „als unterstützende Kräfte“

am Tag selbst beim Erdbeer-Rhabarber-Marmelade

kochen. Viel vorzubereiten gab es für die

jungen Frauen nicht, das hatte sich der Verein

zur Ehrensache gemacht. Nachdem man

sich eine Woche zuvor noch mit den Verantwortlichen

des Projekts getroffen hatten,

um den Ablauf des Heldensamstags zu besprechen,

hatten Nicole Sander und Christine

Tholen sich dann am Morgen des 30. Mai

2015 dort und an ihrem Stand Stadt eingefunden,

ausgestattet von ihren Großmüttern

mit dem Wissen darum, wie man eine gute

Marmelade kocht. Da mussten Gläser ausgekocht

und Rhabarber geschält werden, da

Lust auf Marmelade

Christine Thole

Ein Herz für Kinder

Fortsetzung auf Seite 12


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11

Bestform mit

Summer

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Panta Rhei –

alles fließt

Natürlich haben wir

überlegt, ob wir Ihnen

von dieser Urne

erzählen sollen, in der quasi

aus der Asche der oder des

lieben Verstorbenen eine

Pflanze wächst. Doch dann

war Frühling und die Gedanken

nicht mehr so morbide

wie im Winter, es stand das

Fest der Auferstehung an

und dann kam uns noch Heraklit

in den Sinn mit seiner

Philosophie, nach der wir

nicht vergehen, sondern uns lediglich „wandeln“. Also, statt zukünftig

die Gräber der geliebten Dahingegangenen mit Gewächsen und

Blumen zu bepflanzen, können wir eine solche Pracht aus der Urne

mit der Asche derselben erwachsen lassen und die Erinnerungen lebendig

sehen, richtig lebendig, das ist doch eine hinreißende Idee.

Dass sie in Wien entstanden ist und dort auch umgesetzt wird –

wen mag es angesichts des besonders innigen Verhältnisses der Stadt

mit dem Tod – „der Tod, das muss ein Wiener sein“ – verwundern?

Seit gut fünf Jahren gibt es diese „Grabpflege für zu Hause“ nun

und seither verkauft die patentierte, bepflanzbare Urne sich weltweit,

als „Kreislauf des Lebens im eigenen Zuhause.“ Der erwächst aus der

handgefertigten Urnenvase der traditionsreichen, über 300 Jahre alten

„Augarten Porzellanmanufaktur“ in Wien, dort realisiert von dem

jungen Designer Martin Steiner, der diesen Kreislauf des Lebens so beschreibt:

„Die nach einer Feuerbestattung verbleibende „Asche“ ist ein

grobkörniges, farb- und geruchloses Granulat mit einem hohen Anteil

an wertvollen Mineralstoffen. PANTA RHEI verschließt bis zu drei Kilogramm

dieser „Asche“ sicher und pietätvoll in einer abgeschlossenen

Kammer am Boden des Gefäßes, das danach wie ein gewöhnlicher Blumentopf

bepflanzt werden kann. Wird die Pflanze gegossen, sammelt

sich Wasser in der unteren Aschenkammer, wo es sich mit unsichtbaren

Mineralstoffen anreichert. Ein spezieller „Siegelstein“ transportiert dieses

Wasser zu den Wurzeln der Pflanze, ohne dass diese mit der Asche

in Kontakt kommen“ und die Asche auch nicht nass wird. Bei aller anfänglichen

Skepsis gegenüber dieser Innovation – wir haben uns an

den Gedanken gewöhnt, dass diese Art der Grabpflege eine wunderschöne

ist – im doppelten Sinne vor dem Hintergrund des Wunders

der lebendigen Erinnerung, in seiner schönsten, weil natürlichen Form.

Und das ist gerade für gläubige Menschen doch ein wahrer Trost.

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12

Heldensamstag 2017 Cloppenburg

Thorsten Willenborg

Hollywood in Cloppenburg

Hollywood in Cloppenburg

Hollywood in Cloppenburg

„Den perfekten Tag“ zu erleben, wie Thorsten

Willenborg (40/Caterer) das Fazit seiner

Arbeit in der Kontaktstelle im „Haus Bethanien“

beschreibt. Dort hatte die Gruppe „Hollywood

in Cloppenburg“ kurzerhand den Bau

einer Hollywoodschaukel zur Benutzung der

teilnehmer an der Tagesstätte auf feste Beine

gestellt. Im schicken Design und so massiv,

dass sich noch heute darin fein und gemütlich

ausruhen lässt. „Natürlich“, sagt Thorsten

Willenborg dazu, „schließlich wurden da

keine halben Sachen gemacht!“ So selbstverständlich

wie für ihn seine aktive Beteiligung

am 1. Heldensamstag gewesen war, so

fraglos wird er sich auch in diesem Jahr dabei

einbringen. Und das mit aller Kraft, denn

Willenborg weiß von zahlreichen ehrenamtlichen

Einsätzen, wie umfangreich, aber wichtig

diese sind. „Im Sinne der Allgemeinheit,

ohne Vorurteile oder Einwände.“ Die Art, wie

er dies mit Nachdruck betont, lässt keinen

Zweifel an der Ernsthaftigkeit seiner selbst

gestellten Verpflichtung zu, die er zuvor auch

in anderen ehrenamtlichen Betätigungen bewies.

Ausdruck dafür ist einerseits der Besitz

seiner Ehrenamtskarte und darüber hinaus

die Freude, die er am 1. Heldensamstag 2015

erlebt hat.

So, wie alle anderen auch, mit denen wir

gesprochen haben. „Was sagen Sie denen,

die sich am 2. Heldensamstag zum ersten

Mal dabei engagieren wollen?“ haben wir

gefragt, und die Antworten waren in ihrem

Enthusiasmus und ihrer Ehrlichkeit unwiderstehlich:

„Das, was sie am Heldensamstag

tun werden, wird eine so erfüllende Erfahrung

sein, die sie niemals vergessen können!“

„Als wir am Nachmittag gesehen haben, was

wir alles geschaffen haben, war das ein sehr

schönes Gefühl. Das wird jedem so ergehen!”

„Das, was mich am meisten berührt hat war

die Tatsache, dass viele Menschen verschiedener

Herkünfte und aller Altersgruppen

bei denselben Themen und Projekte mitgemacht

haben.“

„Macht mit und probiert es aus!“

Ulla Schmitz


Stadtgeschichte

13

Ein Schatz für alle Geschichtsinteressierten:

Das Archiv Stadtgeschichte in Cloppenburg

Das heutige Archiv der Stadt Cloppenburg

verdankt große Teile seines Bestandes

dem Cloppenburger Hans

Hochgartz. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht

hatte, die Geschichte seiner Heimat zu

erforschen und für die Nachwelt zu erhalten.

„Die Akten Hochgartz bilden der Grundstock

unseres Archivs und wurden von der

Familie der Stadt zur Verfügung gestellt“,

freut sich Hermann Warnking, der sich ehrenamtlich

im Stadtarchiv engagiert. Denn

auf diese Weise blieben wertvolle historische

Unterlagen für die nachfolgenden Generationen

erhalten. Die Sammlung des Heimatforschers,

die zahlreiche Regale füllt, enthält

neben Literatur auch Kopien wichtiger Aktenbestände

aus dem damaligen Staatsarchiv

Oldenburg, alte Briefe und vieles mehr.

Aber wer war dieser Sammler und

unermüdlicher Bewahrer historischer

Quellen?

Das Interesse für die Stadtgeschichte wurde

Hans Hochgartz quasi in die Wiege gelegt.

Sein Vater war der letzte Stadtschreiber

der Gemeinde Krapendorf. Die Landgemeinde

und der Flecken Krapendorf wurden 1933

bei der großen Gebietsreform mit der Stadt

Cloppenburg zusammengelegt. Der spätere

Pädagoge wurde 1923 in Cloppenburg

geboren und machte hier auch im Jahr 1940

Abitur. Im zweiten Weltkrieg wurde er zur

Wehrmacht eingezogen und kehrte 1945

aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Nach

seiner Rückkehr gehörte er zum ersten Jahrgang,

der nach dem Krieg seinen Abschluss

an der Hochschule Vechta machte und widmete

sich dann seiner pädagogischen Arbeit

an der Vahrener Schule. Bereits kurze Zeit

später wandte er sich intensiv der Heimatforschung

zu und legte den Grundstock für seine

umfangreiche Sammlung. 1995 verstarb

Hans Hochgartz und der Stadt Cloppenburg

gelang die Übernahme der Sammlung.

Das war ein Glücksfall, denn allzu oft werden

private Archive und schriftliche Hinterlassenschaften

von den Erben vernichtet,

ohne dass sie wissen, welche „Schätze“ sich

darin verbergen. Und damit geht jedes Mal

auch ein Stück des historischen Gedächtnisses

der Region unwiederbringlich verloren.

„Wer nicht weiß, was er mit den alten Unterlagen

und der Literatursammlung seiner Eltern

oder Großeltern machen soll, kann sich gerne

an die Archivgruppe des Heimatvereins wenden.

Wir sichten die Unterlagen und sorgen

dafür, dass keine vertraulichen Dinge an die

Öffentlichkeit geraten“, versichert Warnking.

Die Sammlung Hochgartz ist eine wahre

Schatztruhe für die heutigen Heimatforscher

vor Ort, denn 1964 wurde der Hauptteil des

Stadtarchivs Cloppenburg mit Archivalien

aus fünf Jahrhunderten Cloppenburger

Stadtgeschichte in das Niedersächsische Landesarchiv

in Oldenburg überführt. Durch die

Sammlung Hochgartz steht aber nun ein beachtlicher

Teil dieser Akten wieder als Kopien

im Archiv Stadtgeschichte in Cloppenburg

zur Verfügung und wird nicht nur von der

Archivgruppe, sondern auch von vielen historisch

Interessierten intensiv genutzt. Diese

Sammlung ist heute ein schier unerschöpflicher

Fundus für Heimatforscher, Geschichtsinteressierte

und auch Schulklassen und die

Sitzend: Hannelore Kohl und Hermann Warnking stehend v.l.: Klaus Steinkamp, Irmgard Kohl, Karl Taubke-Westerhaus, Ruth Decker.

Es fehlen auf demBild: Alfons Geising und Monika von Hammel

Fortsetzung auf nächster Seite


14 Stadtgeschichte

lokalen Zeitungen fragen regelmäßig nach

historischen Aufnahmen und Berichtenswertes

aus dem Archiv.

„Nach der Übergabe der Sammlung Hochgartz

sortierte eine ABM-Kraft im Auftrag der

Stadt die Unterlagen, dann passierte aber

lange Zeit nichts mehr“, so Warnking – bis der

Heimatverein ins Spiel kam. Eine engagierte

Gruppe von Mitgliedern nahm sich dieser

Aufgabe an. Bei der Mitgliederversammlung

des Heimatvereins im Dezember 2007 wurde

der „Arbeitskreis Archiv“ ins Leben gerufen.

Neben Hermann Warnking meldeten sich

auch Alfons Geising und Ruth Decker direkt

an diesem Abend.

Wenig später traf sich zunächst ein größerer

Kreis an Interessierten. Sie begannen

ab dem Frühjahr 2008 damit, die ungeheure

Menge an Unterlagen zu sichten, zu inventarisieren

und völlig neu zu strukturieren. Am

Ende kristallisierte sich ein „harter Kern“ an

ehrenamtlich engagierten Mitarbeitern heraus,

die sich der Aufgabe stellten. Die Aufarbeitung

der Sammlung Hochgartz entpuppte

sich nämlich als eine riesige und zeitraubende

Aufgabe, die von den ehrenamtlichen Helfern

in ihrer Freizeit und auch in Heimarbeit

am häuslichen Schreibtisch erledigt wurde.

In unzähligen Stunden wurden circa 150 Aktenordner,

mehr als 50 Archivkartons und

annähernd 8.000 Dias und Fotos archivalisch

aufbereitet und zur Benutzung bereitgestellt.

Die meisten, aus Archiven kopierten Unterlagen,

stammen aus der Zeit nach dem Dreißigjährigen

Krieg. Es sind aber auch ältere Akten

zu finden. Ein wahrer Schatz sind die gut

8.000 Dias, die zur Sammlung gehören und

einen längst vergessenen Blick auf das ganz

alltägliche Leben der damals hier lebenden

Menschen sowie auf die Geschichte und die

Entwicklung der Stadt Cloppenburg ermöglichen.

Die Bilder hatte sich Hans Hochgartz

von Cloppenburger Familien geliehen und in

einem Fotostudio als Dia kopieren lassen. In

mühevoller Kleinarbeit wurden die Dias von

den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Archivs

mit der technischen Unterstützung der Stadt

digitalisiert. Leider aber fehlen bei vielen Bildern

die Angaben zum Ort und zu den abgebildeten

Personen. So dass auch hier wieder

eine wahre Sisyphusarbeit auf die Archivmitarbeiter

wartet.

Doch jedes Bild, das einer Familie oder einem

Ort zugeordnet werden kann, ist ein

Erfolgserlebnis und motiviert aufs Neue. Erschlossen

wurden bereits die Bestände historischer

Stadt- und Landkarten, die Brandkassenregister

und verschiedene Jahrgänge

alter Zeitungen. Daneben steht die gängige

Heimatliteratur bereit und es kann auf eine

riesige Sammlung von Totenbildchen und

Cloppenburger Ansichtskarten zugegriffen

werden.

Das Archiv-Team besteht heute aus Ruth

Decker, Alfons Geising, Monika von Hammel,

Irmgard Kohl, Klaus Steinkamp, Karl Taubke-Westerhaus,

Hannelore Warmhold und

Hermann Warnking. Jeden Montag von 14 :00

bis 17:00 Uhr sind die Archivräume, die sich

im Dachgeschoss des historischen Rathauses

befinden und über einen Fahrstuhl erreicht

werden können, für Benutzer geöffnet.

Neben der weiteren Aufarbeitung des

Archivs unterstützen sie auch Besucher, die

mit unterschiedlichsten Anfragen sei es die

Suche nach einem historischem Bild oder

nach Informationen über die eigene Familiengeschichte

sind. Wer ein Anliegen hat, oder

in den Akten des Archivs die eigene Familiengeschichte

recherchieren möchte, kann sich

vorab telefonisch unter Tel. 04471 185526

informieren und wird bestens beraten und

unterstützt.

Sigrid Lünnemann

Tag der offenen

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15

Frischehof Lüske eröffnet Sommerblumen-Saison

Eine riesige Auswahl an Sommerblumen sowie Tomaten- und Gemüsesorten präsentiert Joachim Lüske auf seinem Frischehof in Stapelfeld.

Mit dem „Tag der offenen Gärtnerei“

startet am Samstag und Sonntag, 29.

und 30. April, beim Frischehof Lüske

in Stapelfeld, Osnabrücker Straße 49, die

Sommerblumen-Saison.

Üppig blühende Sommerblumen sowie

gesunde und robuste Gemüsepflanzen in

riesiger Auswahl warten auf die Blumen- und

Gartenliebhaber.

Pflanzenexperte Joachim Lüske legt großen

Wert darauf, dass das große Angebot

an Sommer- und Gemüsepflanzen in den

eigenen Gewächshäusern kultiviert wird. So

kann er sicher sein, dass er seinen Kunden

hochwertige Qualitätsware anbietet, an denen

sie noch lange Freude haben. „Wir verkaufen

Pflanzen, die auch noch beim Kunden

lange schön sind. Viele Blumen, die in den

Discountern angeboten werden, sind so gezüchtet,

dass sie ihre ganze Blütenpracht zum

Verkaufszeitpunkt zeigen. Zuhause wachsen

diese Pflanzen meist nur noch kümmerlich“,

betont Joachim Lüske.

Gartenliebhaber haben beim Frischehof

Lüske die Qual der Wahl, denn neben den

unzähligen Sommerblumen stehen hier auch

mehr als 200 Gemüse- und Tomatensorten

sowie über 80 Küchen- und Gartenkräuter

zur Auswahl. Darunter sind viele neue Farbvarianten

und attraktive Neuzüchtungen. Dazu

gehört auch die „Pflanze des Jahres im Norden“:

die Nellieke. Die pinkfarbene Kreuzung

aus Prachtnelke und Chinesischer Nelke, die

den ganzen Sommer über den Garten mit

ihrer Blütenpracht bereichert, zählt zu den

schönsten Neuzüchtungen der letzten Jahre.

Die Blütezeit der Nellieke beginnt bereits im

April/Mai und endet erst weit im September.

Damit gehört sie zu den blühstärksten und

ausdauerndsten Nelkensorten.

Ausgebildete und erfahrene Gärtner/innen

sowie Florist/innen stehen den Kunden gerne

mit Rat und Tat zur Seite und geben wichtige

Tipps zur Gestaltung und Pflege der Pflanzen

im heimischen Garten.


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Auch der 13-jährige Sohn Achim Lüske hilft in

seiner Freizeit gerne in der Gärtnerei mit.


16 Kleiderdepot

Die Festtags-Hauben wurden mit viel Liebe zum Detail bestickt.

Aufwändig bestickte Caraco-Jacke

Kristin Otto holt historische Textilien wieder ans Licht

Von Sigrid Lünnemann

Alte, historische Kleidungsstücke reihen

sich fein säuberlich katalogisiert

im neuen Schaudepot des Cloppenburger

Museumsdorfes aneinander und in

den Schubladen sind geschichtsträchtige

Kostbarkeiten wie reich verzierte Hauben

und Beutel für Frauen und Kinder verborgen.

Leise raschelt das Papier, als Kristin Otto

vorsichtig noch weitere der textilen Schätze

des Museumsdorfes präsentiert. Zarte Taufkleider

und historische Hauben lagern hier

gut geschützt zwischen Papierbögen und

warten darauf den Besuchern ihre Geschichte

zu „erzählen“.

Im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme

MUSEALOG hat Kristin Otto, die in Leipzig

Geschichte, Journalismus und Archäologie

studierte und nach dem Abschluss der

Qualifizierungsmaßnahme in Cloppenburg

ins heimische Leipzig zurückgekehrt ist, die

reichhaltige Textilien-Sammlung des Freilichtmuseums

in monatelanger Detailarbeit

gemeinsam mit Depot-Leiter Markus Brinkmann

zu einem Schaudepot aufgebaut. So

dass das, was bisher in Kartons gelagert werden

musste, nunmehr in Zukunft auch den

Besuchern im Rahmen unseres bekannten

Freilichtmuseums von Führungen zugänglich

gemacht werden kann.

In mobilen Regalen und Schubladen werden

gut 3.155 Textilien aus den Zeiten vom

frühen 19. Jahrhundert bis in die Moderne

für die Nachwelt aufbewahrt. Die große

Trachtensammlung gibt einen Einblick in

die traditionelle Lebensweise der damaligen

Landbevölkerung. Aber auch reichverzierte

Paramente – Textilien, die im Kirchenraum

und in der Liturgie verwendeten wurden –

sind hier zu finden, nicht zuletzt als Zeugnisse

der tiefen Religiosität der hier lebenden

Bevölkerung.

„Leider gibt es Ungleichgewicht bei der

Verteilung, denn ein Großteil der Sammlung

besteht aus Frauenkleidung und nur das

kleinere Kontignent zeigt Männer- beziehungsweise

Kinderkleidung“, erklärt Kirsten

Otto. Im Ganzen aber reicht die Bandbreite

vom schrill-bunten Frottee-Kleid aus den

1970iger Jahren bis hin zur bäuerlichen

Trachtentradition aus dem 19. Jahrhundert.

Zu den Ausstellungsstücken gehören neben

alltäglich genutzten Röcken, Kleidern,

Blusen, Schultertüchern und Schürzen auch

reich verzierte Caraco-Jacken aus bestickter

Kinderjacke Fortsetzung auf Seite 18


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17

Schaufensterpuppen in Sannicolau Mare, Rumänien. Foto: Lion Hirth (Prissantenbär)

Die Jeans –

das perfekte Outfit für jeden Anlass.

Jede(r) kennt die Jeans und jeder, egal ob Sie, Er oder Es hat mindestens

eine im Kleiderschrank. Als Hose unbedingt, aber auch als

Jacke, Kleid, Rock, Overall, Mantel, Latzhose und natürlich auch in

Hut- und Schuhform. Noch eine Jeans-Art vergessen? Macht nichts, es

gibt sie bestimmt!

Seit mehr als 160 Jahren regiert diese unverwüstliche Hose die

Modewelt, wobei die Jeans zunächst als Arbeitskleidung Furore

machte. Es war der deutschstämmige Levi Strauss, der aus dem

Indigo-blau gefärbten „Serge de Nîmes“ (Stoff aus der französischen

Stadt Nîmes) robuste Arbeitskleidung für die Goldgräber

schneiderte. Aus „Serge de Nîmes“ wurde „Denim“, jener Stoff aus

dem noch heute alle echten Jeans stammen und der ursprünglich

aus jener französischen Baumwolle gewebt wurde, die dann

über den Hafen von Genua in die USA kam. Aus „Genua“ wurde

die italienische Bezeichnung „Gênes“ und daraus, jawohl: Jeans!

Anfänglich noch mühsam, aber dann voller Schwung und nachhaltig,

kamen die Jeans in der 1950ern in der Modewelt an. Als „Nietenhosen“

von der älteren Generation noch verunglimpft, von der Jugend

jedoch sofort adaptiert, knalleng am liebsten, im Röhren-Look, dann

mit Schlag und nur wenig Bund, wenig später im Karottenschnitt und

schon als bodenlanger Mantel im Hippiestyle und so weiter und so

weiter – nicht eine Modelinie kam ohne mindestens eine Jeans-taugliche

Variante aus. Seit langem auch schon im legeren Business-Look. Als

möglichst dunkle Version, mit High-Heels, dunklerem Jackett (gerne

auch in feinem Leder) und heller Bluse, das geht bei den Damen immer

und die Herren brauchen lediglich auf die High-Heels zu verzichten.

In diesem Sommer ist der Klassiker besonders angesagt, am besten

in hellblau, wobei auch die anderen Jeansfarben nie falsch

sind. Neben langen sind die 7/8-Jeans en vogue, ebenso wie Karotten-

und Röhrenhosen. Geschichte wiederholt sich auch hier eben

immer wieder. Lediglich die Aufmachung ist an den ausgefransten

Säumen oder in den künstlichen Rissen und Löchern um einiges

lässiger als seinerzeit. Ohnehin ist Flickwerk gerade bei Jeans DER

Trend, nicht zuletzt auch derart, dass (auch recycelte) Jeans auseinander

geschnitten und so wieder zusammengesetzt sind, dass das

Patchwork deutlich ist. Wie auch die Flicken oder Laser-Patches als

individuelle Muster im Denim, gerne mit haarfeinen Rissen verziert.

Nun kommt es jedoch bei aller Kreativität auf die-, beziehungsweise

denjenigen an, der die Denim-Kreation trägt. Denn da gibt es

kein Pardon, nicht allein im Berufsleben, und so ist die Faustregel die,

dass die Jeans nicht zu eng sitzen darf. Punkt. Auch, wenn der heute

übliche Anteil an eingewebtem Elastan zwar der Bequemlichkeit

dient, die Ausmaße der Träger aber nicht selten allzu deutlich konturiert.

Das sieht nicht immer schick aus, das ist nun man leider so.

Dabei ist es einfach, die perfekte Jeans zu jedem Anlass zu finden –

Auswahl gibt es nun wirklich genug!

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18 Kleiderdepot

Atlasseide und Brautkleider aus unterschiedlichen

Epochen. So sind neben dem heute

üblichen weißen Brautkleid auch historische

Brautkleider aus dem 19. Jahrhundert zu sehen,

die im klassischen Schwarz gehalten

sind. Diese Kleider wurden von ihren Besitzerinnen

auch später noch zu festlichen

Anlässen getragen. Und in der Herren-Abteilung

begegnen wir neben Frack und Zylinder

auch Militär-Uniformen aus dem späten

19. und dem frühen 20. Jahrhundert zu sehen.

Bei der Kinderbekleidung fällt auf, dass

ihre Schnitte, Stoffe und Macharten sich in

früheren Epochen stark an der jeweils aktuellen

Erwachsenenmode orientierten.

Und auch Matrosenanzüge, die bei Kindern

in Deutschland vor allem am Ende des 19.

Jahrhunderts beliebt waren, gehören zum

Ausstellungsrepertoire. Da sind zauberhafte

Taufkleidern anzuschauen, reich verzierte

Jacken, Kappen und ein Paar winzige, abgelaufene

Leder-Schnürstiefel sind auch erhalten.

All das vermag den Besuchern ein wenig

von der Kindheit in vergangenen Jahrhunderten

zu erzählen.

Im Depot haben jetzt auch mehr als 500

Hauben von schlicht weiß bis aufwändig bestickt

ihren Platz an der neu geschaffenen

Öffentlichkeit, als Objekte für die staunenden

Blicke der Besucher. Auch werden aktuell

noch weitere, passende Regalsysteme

aufgebaut, so dass auch Muffs, Strümpfe,

Hemden und die Unterwäsche präsentiert

werden können. „Herren-Unterwäsche kam

erst sehr spät in Mode und daher haben wir

nur wenige Stücke“, so die Expertin und präsentiert

mit einem Lächeln eine lange Unterhose,

die offenbar intensiv und oft getragen

wurde. „Unterhemden für Männer gab es

bereits seit dem Mittelalter, nur die Unterhosen

für Männer und Frauen kamen erst im

19. Jahrhundert in Mode. Bei den Männern

etwa ab 1860, als Unterwäsche aus Trikotstoff

für Soldaten eingeführt wurde und sich

somit diese neue Mode in der Bevölkerung

verbreitete“, so Kristin Otto.

Besonders interessant sind auch die reichverzierten

Beutel für die Damen und vor allem

eine auf dem ersten Blick unscheinbare

„Geldkatze“. Es ist ein einfacher gestrickter

Schlauch mit einem kleinen länglichen

Schlitz in der Mitte. Dort hinein konnte

der Besitzer seine Münzen stecken und die

Öffnung mit zwei Metallringen wieder verschließen.

Im Regal nebenan lagert ein Konvolut

an Kleidungsstücken, Tischdecken und

Stoffen vor allem aus den 1970iger Jahren.

Sie stammen aus einem Textilgeschäft aus

Colnrade, dessen Lagerbestände dem Museumsdorf

überlassen wurden und die nun

den Bogen aus der Vergangenheit in die

Trachtenkleid

Ein Hochzeitskleid aus dem Ende des 19. Jahrhunderts

Ein kostbarer Mantel, den Reichen vorbehalten.

Auch Stücke aus der Moderne, wie dieses Kleid aus den

grell bunten 1970iger Jahren, sind im Depot zu finden.

Die Abteilung der Herren wird von Uniformen geprägt


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machen. Alternativ gibt es Polyesterfüllungen

– sie machen das Kissen weicher,

aber auch etwas schwerer. Der Vorteil

beider Füllungen ist, dass sie eine gute

Luftzirkulation haben und für Allergiker

unbedenklich sind. Getreidefüllungen

hingegen sind für Allergiker ungeeignet,

sie müssen regelmäßig gelüftet und

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20 Schule des Lebens

Acht Uhr morgens – der Unterricht beginnt.

Sicherlich wie in vielen tausend

anderen Schulen auch, aber wir sind

heute zu Besuch in der Klasse AB3 in der St.

Vincenzschule in Cloppenburg. Philipp hat

uns in seine Klasse eingeladen. Er ist in der

Abschlussklasse mit fünf weiteren Jugendlichen.

Das Klassenteam, welches die Jugendlichen

in ihren Lernerfahrungen begleitet,

sind Elisabeth Lüdeke (Klassenlehrerin) und

Schwester Anne (Heilpädagogin). Eine kleine

Klasse, die sehr viel leistet.

Im Vincenzhaus gehen 175 Kinder und Jugendliche

von 6–18 Jahren zur Schule, wobei

etwa 90 von ihnen in den angegliederten

Wohngruppen leben. Die anderen kommen

aus dem Umkreis mit Taxen oder Bussen zur

Schule. Einige sind schon seit ihrer Einschulung

hier, viele aber waren zuvor in anderen

Schulen. Hier aber fühlen sie sich nun richtig

aufgehoben.

Das ist großartig und ganz im Sinne dieser jungen

Menschen. Doch was unterscheidet diese

Schule von anderen? Die Antwort ist, dass

die Schule St. Vincenzhaus für Schüler mit besonderem

Unterstützungsbedarf konzipiert ist,

als eine „Staatlich anerkannte Ersatzschule mit

den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung

und Lernen“. Was so theoretisch, bedeutet

hier jedoch viel Praktisches, vor allem in

der dreijährigen Abschlussstufe, die als Ersatz

für die Berufsschulpflicht konzipiert ist. Hier

werden die theoretischen Inhalte konkret mit

praktischen Unterrichtsprojekten verknüpft

und in Praxistagen erprobt – und die Jugendlichen

in der Klasse erzählen begeistert von

diesen Praxistagen.

Im Schülercafè werden Lehrer, Schüler, Mitarbeiter,

aber auch eingeladene Gruppen wie

beispielsweise die Landfrauen mit Kaffee, Kuchen

und Brötchen versorgt. Dafür ermitteln

Die Jugendlichen in der Klasse erzählen begeistert von diesen Praxistagen.

Schule des Lebens – St. Vincenzhaus Cloppenburg

die Schüler vorher per Abfrage den Bedarf,

kaufen ein, bereiten die Brötchen zu, decken

die Tische und so weiter, alles unter Anleitung

einer Lehrkraft. So wird gleichzeitig Rechnen

und Kalkulieren geübt und der sorgfältige

Umgang mit Lebensmittel ebenso.

Auch im Projekt „Geld und Rechnen“ werden

diese Aspekte des Alltags intensiviert. Anhand

von Prospekten werden Angebote herausgesucht

und ermittelt welcher Einkauf mit

welchem Budget wo am besten bewältigt

werden kann. Und auch die Schülergruppe,

die den Kiosk betreibt, muss mit ihrem Budget

haushalten. Lukas berichtet wie sie gemeinsam

einkaufen gehen und zusammen

beschließen, welches Sortiment im Kiosk verkauft

wird.

Zum Beispiel die Kekse aus der Gruppe „Kekse

backen“, wie Philipp hinzufügt und erklärt,

wie anhand von einfachen Bildrezepten die

Schüler Kekse herstellen. Diese werden anschließen

im Kiosk oder mit dem Bauchladen

verkauft. Ähnlich geht es in der Gruppe „ Backen“

zu. Die Jugendlichen backen Brot und

Apfelkuchen zum Beispiel in der VHS Cloppenburg.

Die Produkte sind sehr gefragt.

Man kann sich auf eine Liste eintragen und

die Schüler backen dann nach Bestellung. Darüber

hinaus werden die Produkte auch im

Schülercafè verkauft.

Nach Anmeldung geht es auch in der Gruppe

„Kochen“ zu. Der Speiseplan wird gemeinsam

erstellt. Lehrer und Mitarbeiter können sich

eintragen, ob sie mittags mitessen möchten.

„Natürlich müssen die dann auch dafür bezahlen“,

wirft Julian noch ein. Nach diesen

Plänen kaufen die Schüler ein und bereiten

die Mahlzeit für sich und die, die sich angemeldet

haben vor. So wird hier auch wieder

kalkuliert und zusätzlich wichtige Details

über Ernährung und der Zubereitung von

verschiedenen Speisen erlernt.

Der Wäschedienst ist da schon etwas langweiliger,

wie Marie findet. Wäsche waschen,

Die Klasse AB3: Elisabeth Lüdeke (Klassenlehrerin), Philipp, Doris Hertel (Praktikantin), Marie, Julian, Lukas,

Johannes Meyer (Schulleitung), Kathrin, Annabell, Schwester Anne (Heilpädagogin)

Phillip hat uns eingeladen seine Klasse zu besuchen


Schule des Lebens

21

bügeln, falten und verteilen ist vielleicht

nicht so anspruchsvoll, dafür aber wichtig um

später seinen eigenen Alltag zu bewältigen.

Marie kann aber auch stolz berichten, dass

sie ganz genau weiß, wo welche Wäsche hinkommt.

Doch auch außerhalb der Schule finden einige

Praxisangebote statt. So weiß Annabell

genau, was man im Altenheim mit den alten

Leuten so machen muss. Im Piusstift hat

sie sich mit Demenzkranken beschäftigt. Mit

ihnen gekocht, Musik gemacht und ist mit

ihnen spazieren gegangen. Dies hat der jungen

Frau sehr viel Spaß gemacht.

Kathrin drängt darauf, dass sie aber „richtige

Arbeit“ mache. Dies hätte die Lehrerin auch

gesagt. Sie macht ihre Praxistage in einem

Biohof. „Das ist richtig anstrengend“, erzählt

sie ausdrücklich. Doch um herauszufinden,

was jedem wirklich liegt, dürfen die Schüler

erst nach einem halben Jahr ihre Praxisstelle

wechseln. Denn auch Durchhaltevermögen

muss geübt sein!

Philipp geht auch noch einmal die Woche

in die Reithalle und hin und wieder kann er

da auch reiten. Aber zuerst müssen auch dort

die Pflichten erfüllt werden, wie beispielsweise

den Hof fegen und die Pferde putzen. Philipp

möchte später vielleicht auch Tierpfleger

werden, da ihm die Arbeit mit den Tieren

sehr viel Spaß macht.

Kathrin und Julian spielen in der Schulband

Für Annabell ist die Fußball-AG der sportliche

Ausgleich, da ist sie Feuer und Flamme. Sie erzählt

von den Erfolgen der Mannschaften des

St. Vincenzhauses, die Vincenzhaie 1 und Vincenzhaie

2. Beim letzten Turnier haben sie einen

Pokal gewonnen und die zweite Mannschaft

hat auch noch den 4. Platz gemacht.

Zusätzlich ist sie Mitglied in der Streitschlichter-AG.

Dort üben sie mit Meinungsverschiedenheiten

umzugehen und helfen anderen,

die Ärger untereinander haben.

Kathrin macht gerade in der Schule ihren Mofaführerschein,

denn auch das wahrnehmen

aktiver Mobilität ist im St. Vincenzhaus Bestandteil

einer zukünftigen Selbstständigkeit

der Jugendlichen. Da ist es umso bedeutender,

selbst mobil zu sein – gerade in den ländlichen

Gebieten.

Wie wichtig Musik ist, wissen wir alle. Doch

gerade für diese jungen Menschen ist sie

Ausdruck der eigenen Befindlichkeiten.

Kathrin spielt in der Schülerband, und wenn

bei gemeinsamen Auftritten eigene Lieder

wie „Bist du real“ und „Ist schon ok“ das

Repertoire so richtig aufpeppen, dann dies

ein weiterer Schritt zum Aufbau des Selbstbewusstseins.

Außerdem zeigt es den Menschen

außerhalb der Schule, was die Schüler

des St. Vincenzhauses alles erreichen. Dies

kann man auch auf der Homepage der Schule

sehen, die von den Schülern mitgestaltet und

auf den aktuellsten Stand gehalten wird.

Alle 14 Tage haben die Jugendlichen die

Möglichkeit im „Fitnesscenter Cloppenburg“

sich sportlich zu betätigen. Dies ist eine gute

Ergänzung zu den sportlichen Aktivitäten der

Jugendlichen, die auch schon an den Special

Olympics teilgenommen haben.

So abwechslungsreich ist der Schulalltag der

Kinder und Jugendlichen in der St. Vincenzschule,

dass der kurze Einblick kaum reicht, um

das alles an einem Tag zu erfassen. Es bleibt jedoch

die Erfahrung, dass die diese besonderen

Kinder und Jugendlichen ausgesprochen vielfältig

und praxisorientiert unterrichtet werden.

Da wird jeder Einzelne in seinen Stärken gefördert,

anstatt an seinen Schwächen gemessen

zu werden – wie das in der Gesellschaft leider

allzu oft der Fall ist. Dem entgegen machen die

Klassenteams, die Lehrer, Therapeuten und Erzieher

einen hervorragenden Job und ermöglichen

damit den St. Vincenz-Schülern und

Absolventen einen optimalen Start ins selbst

bestimmte Leben.

Da wünscht man sich, dass das auch Ziel an

anderen Schulen wäre, getreu dem Leitsatz

der Schule St. Vincenzhaus in Cloppenburg

„… jedem Geborgenheit und Wertschätzung

entgegen zu bringen und respektvoll miteinander

umzugehen. Bei all unserem Handeln

stehen unsere Schüler im Vordergrund.“

Michaela Mense

Annabell berichtet von der Fußball-AG

Lucas erzählt von seiner Arbeit im Kiosk


22 Architektur – Bauhaus

Bauhaus – for ever young!

Das Farnsworth-Haus entworfen und erbaut von Ludwig Mies van der Rohe (1950/51),

Foto: www.flickr.com/photos/marco2001.

Ein Mythos wird in Kürze 100 Jahre alt. Text: Sigrid Lünnemann

Walter Gropius (1883-1969), Hannes

Meyer (1889-1954) und Ludwig Mies

van der Rohe (1886-1969), die drei

damaligen Direktoren des Gründungs-Bauhauses

sind noch heute die Vorbilder zahlreicher

Architekten, Designer und Künstler, da

sie die Entwicklung der modernen Architektur

mit ihren revolutionären Ideen maßgeblich

beeinflusst und mitgestaltet haben.

So inspirierte Walter Gropius Idee der „neuen

Sachlichkeit“ mit seiner stark reduzierten

Formgebung weltweit Generationen von

Künstlern in Architektur und Design. Viele

seiner Bauten überraschen mit ihrer Modernität

und Klarheit und gelten auch nach 100

Jahren noch als architektonische Meisterwerke.

Das Gründungsjubiläum 2019 wird daher

mit zahlreichen Ausstellungen und neuen

musealen Präsentationen an den drei Bauhaus-Standorten

Weimar, Dessau, und Berlin

gefeiert werden.

Bereits 1911 schuf Walter Gropius mit seinem

ersten großen Bauauftrag einen Meilenstein

der modernen Architektur. Die Fagus-Werke

im südniedersächsischen Alfeld,

die heute als Ursprungsbau der modernen

Architektur gelten, beeindrucken mit ihrer

ungewöhnlichen und richtungsweisenden

Stahl- und Glaskonstruktion. Es war Gropius

Wille und Ziel, zu Beginn des 20. Jahrhunderts

eine neue, moderne Baukunst zu schaffen

und so gründete er 1919 in Weimar die

Bauhaus-Schule, die sich schnell zur modernsten

Schule für Architektur, Kunst und

Design in Deutschland entwickelte – als „Aufbruch

in die Moderne“. Womit der Weg für

Bauhaus-Interpreten sich klar abzeichnete,

schließlich wurden nicht nur Gebäude, sondern

auch Möbel, Keramik und Skulpturen in

jenem Stil verwirklicht. In Weimar entstanden

somit bald und entsprechend der Bauhaus

Devise Funktionalität und Ästhetik miteinander

zu verbinden, auch die ersten Möbel

aus dem damals neuartigen Möbelmaterial

Stahlrohr, das eine preisgünstige industrielle

Massenproduktion ermöglichte. So sind zum

Beispiel die berühmten Freischwinger von

Marcel Breuer und der Barcelona-Sessel von

Edith Farnsworth lies 1945 als Wochenendhaus entwerfen.

Foto: www.flickr.com/photos/marco2001.

Das 1911–1914 durch die Architekten Walter Gropius und Adolf Meyer

erbaute Fagus-Werk in Alfeld an der Leine, Foto: Edmund Lill.


Architektur – Bauhaus

23

Das Bauhaus in Dessau von Walter Gropius, erbaut 1925-1926, Foto: Robin The Nagel

Ludwig Mies van der Rohe vielfach kopierte

und nachgebaute Design-Klassiker.

Aufgrund des zunehmenden politischen

Drucks erfolgte 1926 der Umzug nach Dessau,

wo nach den Entwürfen von Gropius eine

weitere, neue Bauhaus-Schule gründete wurde,

die nicht nur aufgrund seines inhaltlichen

Konzepts, sondern auch architektonisch für

Aufsehen sorgte. So war die „offene“ völlig

verglaste Wand des Werkstätten-Traktes für

die damalige Zeit sensationell. Dort verfolgte

Walter Gropius seinen Traum, eine völlig neue

„Baukunst“ zu schaffen. Dabei handelte es

sich weniger um einen spezifischen Baustil,

als vielmehr um eine gleichberechtigte Form

der Zusammenarbeit zwischen Künstlern verschiedener

Stile und Handwerkern. Bauen

sollte nach Gropius auch künftig wieder ein

„Gesamtkunstwerk“ sein. In der neuen Bauhaus-Schule

gab es keine Professoren oder

Studenten, sondern in Anlehnung mittelalterlicher

Dombauhütten Meister und Jungmeister

sowie Gesellen und Lehrlinge. In der

Nähe des Bauhauses baute die Stadt Dessau

nach den Entwürfen von Walter Gropius die

sogenannten Meisterhäuser, in denen die

Meister des Bauhauses wohnten und die zugleich

Musterhäuser für modernes Wohnen

waren.

1928 trat Walter Gropius von der Leitung

dieser weithin beachteten Institution zurück.

Ihm folgte der aus der Schweiz stammende

Architekt Hannes Meyer, der aber aus politischen

Gründen 1930 entlassen wurde. Dessen

Nachfolger wurde Ludwig Mies van der

Rohe. 1931 wurde die NSDAP in Dessauer Gemeinderat

stärkste Fraktion und forderte die

sofortige Streichung sämtlicher Ausgaben für

das Bauhaus und die Entlassung aller ausländischen

Lehrkräfte. Ein Abriss des Gebäudes,

auf den die die NSDAP drängte, geschah allerdings

nicht, dem himmlischen Kunstverständnis

sei Dank!

Aufgrund des immer stärker werdenden

Drucks wurde das Bauhaus 1932 als private

Einrichtung nach Berlin verlegt. Doch bereits

1933 erzwangen die Nationalsozialisten die

Selbstauflösung des Instituts. Viele Bauhausmitglieder

verließen das Deutsche Reich.

Auch Walter Gropius ging 1934 zunächst

nach England und emigrierte 1937 in die USA,

wo er als Professor an die Harvard University

Interieur Farnsworth-House.

Foto Victor Grigas:

Bauhaus Signet, entworfen von

Oskar Schlemmer 1922

Eigenwerbung des Bauhauses in der

Zeitschrift „Die Weltbühne” vom 28.4.1925

Das Fagus-Werk heute. Foto: Carsten Janssen.


24 Architektur – Bauhaus

Das Scharoun Haus in der Weissenhofsiedlung in Stuttgart von 1927.

Foto: Pjt56.

Die Weißenhofsiedlung in Stuttgart, auch Werkbundsiedlung, wurde

1927 vom Deutschen Werkbund unter der Leitung von Ludwig Mies van

der Rohe von führenden Vertretern des Neuen Bauens errichtet, teilweise

unter Verwendung experimenteller Materialien.

Foto: privat.

Das 1928 nach einem Entwurf von Walter Gropius entstandene Konsumgebäude wurde durch

seine Lage, seine Höhe, aber auch durch seine Funktion zu einem Zentrum der Törtener Siedlung.

Konsumgebäude von Walter Gropius (1928). Foto: M_H.DE.

Die zwei lizensierten Reedition-Varianten der sog „Wagenfeld-Leuchte”. Bauhaus-Leuchte,

Design von Carl Jakob Jucker und Wilhelm Wagenfeld 1923/24. Foto: Christos Vittoratos.

berufen wurde und 1944 die amerikanische

Staatsbürgerschaft annahm. Er starb 1969 in

Boston und hinterließ zahlreiche Bauten, die

noch heute einzigartig sind und die Architektur

der kommenden Jahrzehnte prägten.

Im gleichen Zeitverlauf nahm Hannes

Meyer 1930 eine Stellung als Hochschullehrer

in Moskau an. Aufgrund zunehmender

Repressalien gegen ihn und die in Moskau

lebenden Ausländer kehrt er jedoch 1936 in

seine Heimat zurück und – begab sich weiter

auf die Flucht vor der Verfolgung durch die

Nazis. Nach Stationen in Spanien und Mexiko

starb Hannes Meyer 1954 in der Schweiz.

Ludwig Mies van der Rohe wanderte 1938

in die USA aus und führte dort seine akademische

Lehrtätigkeit fort, arbeitete weiterhin als

Architekt und schrieb unter anderem mit den

Entwürfen der Crown Hall, dem Farnsworth

House und verschiedenen Hochhäusern moderne

Architekturgeschichte. Er starb 1969 in

Chicago.

Die umfangreichste Sammlung zum Thema

Bauhaus befindet sich jedoch im Bauhaus-Archiv/Museum

für Gestaltung in Berlin.

Dort laufen aktuell die Planungen für einen

umfangreichen Erweiterungsbau. Einerseits,

weil der Sammlungs-Bestandes nicht mehr

adäquat präsentiert werden kann, darüber

hinaus auch das Publikumsinteresse stetig

steigt und anlässlich des 100. Gründungsjubiläums

des Bauhauses im Jahr 2019 umfangreiche

Sanierungsmaßnahmen und die Planungen

für einen Erweiterungs-Neubau im

Gange sind. Die Fertigstellung des Neubaus

ist für das Jahr 2021 geplant.

Und auch die Städte Weimar und Dessau

erinnern an ihre Bauhaus-Tradition. Erst im

Jahr 1995 wurde in der ehemaligen Kunsthalle

am Theaterplatz in Weimar ein provisorisches

Bauhaus-Museum eingerichtet, das

einen kleinen Ausschnitt der umfangreichen

Weimarer Bauhaus-Sammlung präsentiert.


Architektur – Bauhaus

25

Haus Lange, Ansicht Nordosten, Ludwig Mies van der Rohe und Lilly

Reich / Foto: Wilhelm Niemann, 1930 / © Berliner Bild-Bericht.

Ludwig Mies van der Rohe entwarf den Barcelona Sessel 1929 für den

Deutschen Pavillon zur Weltausstellung in Barcelona. Der Barcelona

Chair gilt als Meilenstein in der Geschichte des modernen Designs.

Foto: privat.

Die Chaiselongue LC4 wurde von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und

Charlotte Perriand designt und durch Cassina weltberühmt. Foto: privat.

Pünktlich zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum im Jahr 2019 soll das

„Bauhaus Museum Weimar“ eröffnet werden und auf knapp 2000

Quadratmetern die Sammlung der „Klassik Stiftung Weimar“ präsentieren.

Auch die so genannten „Meisterhäuser“ in Dessau locken

zahlreiche Besucher an. Sie wurden während des zweiten Weltkrieges

zwar zum Teil zerstört und danach baulich verändert wieder aufgebaut,

die Gebäude aber wurden weitestgehend restauriert und nach

den Gesichtspunkten der Denkmalpflege instand gesetzt.

Beim Bauhaus Dessau hingegen hielt man sich bei Instandsetzung

und Restaurierung an die Original-Pläne, während die im Krieg

zerstörten Meisterhäuser Gropius und Moholy-Nagy als abstrakte

Neuinterpretationen der ursprünglichen Architektur wieder neu aufgebaut.

Seit 1996 gehören die Bauhausstätten in Dessau und Weimar

zum UNESCO-Weltkulturerbe. Neben den Bauhausstätten und den

Siedlungen der Berliner Moderne zählen in Deutschland unter anderem

das Fagus-Werk von Walter Gropius in Alfeld, die Zeche Zollverein

in Essen und die zwei Häuser von Le Corbusier in der Stuttgarter Weißenhof-Siedlung

zu den UNESCO-Welterbe-Stätten der Moderne. ■

Eschstraße 6 ∙ 49661 Cloppenburg

Tel. 04471 2680 ∙ www.elektro-huemmling.de


26 Handwerk

Flechthandwerk

zum UNESCO-Weltkulturerbe benannt

Flechten ist das älteste Handwerk der

Menschheit, doch gibt es in Deutschland

nur noch zwei Orte, an denen es original

praktiziert wird. So, wie in Dahlhausen an der

Weser im südlichen Niedersachsen. Hier lebt

Hansgert Butterwerk, einer der letzten deutschen

Korbflechter und derjenige, der seit Beginn

der 1980er Jahre die Reedition des Miesvan-der-Rohe-Stuhl

mit dem linsenförmigen

Naturgeflecht ausstattet. Wir repetieren: Mies

van der Rohe steht für einen der Originalstile

von Bauhaus.

Dahlhausen war früher eine der Hochburgen

der Flechtkunst, doch nahm die Bedeutung

dieser zeitintensiven und akkuraten

Handwerkskunst im Laufe „Plastik- und

Wegwerf-Moderne“ sukzessive ab. Aus dem

Korbmacherhandwerk entwickelte sich eine

Kleinmöbelindustrie. Naturmaterialien wurden

durch „moderne“ Werkstoffe ersetzt.

Immer mehr Handwerksbetriebe gaben auf

oder sattelten um.

Nicht aber Hansgert Butterweck. Er fertigt

noch immer per Hand die Sitze der Bauhausmöbel

an – im Auftrag des Unternehmens

TECTA im benachbarten Lauenförde. Hier

hat man sich vor 40 Jahren einer Tradition

verschrieben, der heute fast 30 Bauhaus-Reeditionen

zugrunde liegen. So etabliert steht

Tecta heute als Synonym für Bauhaus – jedoch

neu gedacht. „Wir unterstützen das

Handwerk, um das exakte Geflecht von Lilly

Reich (einst für Mies van der Rohe) nacharbeiten

zu können,“ erklärt einer der beiden

Tecta-Geschäftsführer, Christian Drescher

und fügt hinzu, dass Tecta dafür steht, diese

wichtige und schöne wichtige Kunst vor dem

Aussterben zu bewahren. Ein Ziel, dem die

jüngst manifestierte Benennung des Flechthandwerks

zum UNESCO-Weltkulturerbe

wunderbarerweise entgegen kommt.

Seit über 40 Jahren geht bei Tecta die

Avantgarde der Gestaltung ein und aus: Ob

das britische Architektenpaar Smithson, der

Architekt von Mies van der Rohe, Sergius

Ruegenberg, Jean Prouvé, der Gestalter Stefan

Wewerkaoder oder Ati Gropius, die Tochter

des Bauhaus-Gründers. Tecta wird heute

von Axel Bruchhäuser und seinem Neffen

Christian Drescher geleitet. Sie sehen es als

ihre Aufgabe und Verantwortung, einerseits

die besten Entwürfe der Moderne aus ihren

Entstehungsorten am Bauhaus in Weimar

oder Dessau zu erhalten, aber auch, sie weiterzudenken,

zu verbessern und anzupassen.

Denn: Wenn man ein Problem erkannt und

verstanden hat, kann man es lösen und weiterentwickeln

– das ist Evolution.

Weiterentwickeln und lösen, getreu der

Kunst des traditionell Hergebrachten – das ist

so ganz im Stil der Flechtsommer von Ursula

und Hansgert Butterweck. Alljährlich veranstalten

sie in Kooperation mit der dortigen

Volkshochschule und weiteren Institutionen

aus Dahlhausen und Umgebung einen solchen

Event in ihrer „Werkstatt für Korbmöbel

und Geflecht“. Dann ist der eigentliche Arbeitsplatz

der beiden Korbmachermeister Ursula

und Hansgert Butterweck kreativer Treffpunkt

von Frauen und Männern, deren Sinn

danach steht, entweder das Flechthandwerk

zu erlernen oder die eigene, meist hier in den

Jahren zuvor erlernte Technik zu verbessern.

Angeleitet von Butterwecks fachlicher Ägide

sowie von Dozenten aus ganz Europa.

Wie intensiv, lebendig und kompetent es dabei

zugeht und wie attraktiv, beziehungsweise

schön im besten Sinne die Ergebnisse sind,

das vermitteln in Ansätzen die Beiträge auf

www.flechtsommer.de

In Ansätzen, denn das, was Teilnehmer von

ihren Erlebnissen dort berichten, ist um ein

Vielfaches spannender!

usch


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27

Energiekosten senken –

transparent und ohne versteckte Kosten!

Energiekosten senken ist ein beliebtes Thema

und so tummeln sich auf dem Markt

der diesbezüglichen Anbieter unterschiedlichste

Unternehmen, die mit verlockenden

Angeboten um jeden Kunden werben.

So auch auf diversen Internetportalen, wo

um die Kunden mit Lockangeboten geworben

wird. Doch sollte man als Verbraucher

in jedem Fall achtsam und kritisch sein, denn

nicht jeder Anbieter hält was er verspricht.

Oft erkennt der Kunde dann erst am Ende des

Tarifjahres, dass zusätzliche, verdeckte Kosten

fällig werden oder versteckte Preisanpassungen

den abgeschlossenen Tarif dann

doch nicht so günstig darstellen wie gedacht.

So hat der Kunde das Nachsehen!

Nicht jedoch beim Energieverband Nordwest

aus Cloppenburg, der seit 2006 erfolgreich

auf dem Energieanbietermarkt unterwegs

ist. „Unsere Kundenklientel“, so Olaf

Riedel, „bestand von 2006 bis August 2014

ausschließlich aus Gewerbekunden, die wir

mit attraktiven Angeboten an uns binden

konnten.“ Im September 2014 kamen dann

auch Privathaushalte dazu, „weil“, wie Riedel

Referenzkunden:

Autohaus Teich GmbH, Cloppenburg

AUST Mode, Cloppenburg

Terra di Vino, Cloppenburg

Easy Fitness, Cloppenburg und Leer

Molli-Bär Freizeitpark, Molbergen

Thomsen & Kühne Logistics GmbH,

Cloppenburg

KFZ Meister GmbH Daniel Sprock, Bösel

Küstenwerbeagentur – Nicolei Heise,

Südbrookmerland

Meyer & Preuth GbR, Cloppenburg

Käte Fraas – die kleine Schmuckwerkstatt,

Cloppenburg

Polsterei Münch, Cloppenburg

Versicherungsagentur

Paul Dellwisch, Bösel

Wilhelm Fliesenverlag, Cloppenburg

sowie weitere 5500 Zähler,

auch in privatem Umfeld

ausführt, „wir immer wieder von unseren Kunden

gebeten wurden, doch auch deren Privathaushalte

mit günstigen Tarifen zu versorgen.“

Nachfrage erzeugt Angebot – eine Herausforderung,

die der Energieverband Nordwest

mit preislich attraktiven Offerten beantwortet.

Die zustande kommen, indem er die einzelnen

Verbrauchsaufkommen zu einem für

die Energieversorger sehr interessanten Gesamtverbrauch

bündelt.

Auf diesem Sektor arbeitet der Energieverband

mit bekannt seriösen und auf dem

Markt schon seit Langem etablierten Energieversorgern

zusammen. In der Form, dass

diese dem Energieverband eigens zugeschnittene

Rahmenverträge anbieten und

damit eine Synergie schaffen, die sich letzten

Endes extrem positiv auf die Tarife der einzelnen

Kunden auswirkt.

Voraussetzung für diese gute Zusammenarbeit

mit den Energieversorgern ist, so Olaf

Riedel, der seit Jahren persönliche und intensive

Kontakt zu den Verantwortlichen der

Energieversorger. Denn Sicherheit und Vertrauen

ist für den Energieverband Nordwest

das wesentliche Kriterium für eine direkte

Kundenbetreuung, einschließlich einer individuellen

Beratung bis in jedes Detail des

Vertrages. Dafür sorgen hoch motivierte und

professionelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

sowohl im Innen- als auch im Außendienst

des Unternehmens.

„Jeder einzelne Kunde, ob aus dem gewerblichen

oder privaten Bereich, erfährt bei uns

eine persönliche Betreuung“, führt Lina Miller

vom Energieverband Nordwest aus und fügt

vor dem Hintergrund zahlreicher Erfahrungen

hinzu, dass dies „von den Kunden sehr

geschätzt wird.“

Dazu gehören auch die oftmals lästigen und

für den Laien nicht selten komplizierten An-

Das Team vom Energieverband Nordwest in Cloppenburg

meldungen oder das Regeln bürokratischer

Hindernisse. So ist es für das Team des Energieverbandes

auch selbstverständlich, dass

Änderungswünsche oder Probleme der Kunden

schnell und direkt erledigt werden. Im

Rahmen des Vertrags-Überwachungssystems

des Energieverbands Nordwest bedeutet

das für den Kunden, dass Vertrags- und/

oder Tarifänderungen, sowie auslaufende

Verträge termingerecht überwacht werden

und der Kunde dadurch in jedem Fall abgesichert

ist.

„Der Vorteil liegt auf der Hand“, erklärt Olaf Riedel,

„denn der Kunde muss sich um nichts kümmern

und hat immer die bestmöglichen Energiepreise,

ganz gleich ob für Strom oder Gas!“

Hinzu kommt, dass für die gewerblichen Kunden

Tarife sogar mit dem Energieversorger

direkt besprochen und verhandelt werden

können, so dass auch hier stets optimale Konditionen

und Laufzeiten für die Energieversorgung

Gewerbetreibender durch den Energieverband

Nordwest gewährleistet sind.

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28 Blick über den Tellerrand

Spargelfestspiele und Schweinereien am Golfplatz:

Villach und der KÜCHENKULT

Inspirierende Landschaften, kulinarische Tradition und kreative Inszenierungen: Eine köstliche Kombination, die in dieser Form

nur in einem so außergewöhnlich begünstigten Lebensraum wie der Region Villach – Faaker See – Ossiacher See zu finden ist.

Beim KÜCHENKULT vom 4. bis 14. Mai 2017 trifft die Produktvielfalt der drei Länder Österreich, Italien und Slowenien auf die

lebenslustige Gastlichkeit und das Grenzen überschreitende Talent aller beteiligten Genusskünstler. Feinschmeckern aus Nah und

Fern werden nicht nur die „Alpe Adria Spargelfestspiele“ beim Der Tschebull am Faaker See, die „Schweinereien am Golfplatz“ vom

Schloss Finkenstein oder der „Brunch-Markt“ in der Stiftsschmiede in Ossiach wahre Genussfreuden bereiten.

Das Villacher Genussfestival KÜCHEN-

KULT zelebriert auch 2017 vom 4. bis

14. Mai wieder die kreativsten Köche

und Produzenten der Region. Feinschmecker

erleben die unterschiedlichen kulinarischen

Ideen auf Genussbühnen: Vom Faaker See,

über die Villacher Altstadt, über den Ossiacher

See bis hin zum Mittelpunkt Kärntens

in Arriach wird in verschiedenen Restaurants

aufgetischt, eingeschenkt und rundum verwöhnt.

Gleich zu Beginn laden am 4. Mai um 18:30

Uhr alle Köche zum Rendezvous in „Das Kleine

Restaurant“ im Warmbaderhof ein. An

diesem Abend werden alle Genusskünstler

gemeinsam ihr Können zeigen und im Teamwork

mit einem Menü der Extraklasse überzeugen.

Die anschließenden beiden Wochenenden

stehen dann ganz im Zeichen der einzelnen

Betriebe und ermöglichen den Gästen ein abwechslungsreiches

kulinarisches Programm

von bodenständiger Wirtshausküche bis

zum feinen Gourmetdinner. Die besten heimischen

Grundprodukte, wie zum Beispiel

junges Frühlingsgemüse und frische Kräuter,

Spargel oder Kärntner Laxn stehen dabei im

Mittelpunkt und bilden die köstliche Grundlage

für die Menükreationen. Am 5. Mai steht

bei Küchenchef Stephan Gerstner vom Wirt

in Judendorf ab 19:00 Uhr passend zur Jahreszeit

ein Menü unter dem Motto „Der Lenz

und seine Geschmacksknospen“ auf der Speisekarte.

Das Restaurant Lagana in der Villacher

Altstadt widmet sich am 6. Mai ab 19:00

Uhr dem Nudelthema. Einen Tag später lädt

Küchenchef Gerhard Satran in der Stiftsschmiede

am Ossiacher See zum Gipfeltreffen

der Produzenten und stellt für die Besucher

die Zutaten und Produkte seiner feinen

Küche in den Mittelpunkt. Start ist um 12:00

Uhr.

Das zweite KÜCHENKULT Wochenende startet

am 11. Mai mit den schon legendären „Alpe-Adria

Spargelfestspielen“ um 18:30 Uhr

im Der Tschebull am Faaker See, die im Rahmen

des Festivals bereits eine treue Fangemeinde

haben. Tags darauf serviert in Villach

im Restaurant Kaufmann & Kaufmann

Brigitte Kaufmann mit „Kresse, Kitz & Co.“

die – aus ihrer Sicht – wahren kulinarischen

Schätze des Frühlings. Fleischfans dürften

ebenfalls am 12. Mai beim diesjährigen Neuling

Mario Mauthner im Restaurant des Golfclub

Schloss Finkenstein auf ihre Kosten kommen:

„Schweinerei auf dem Golfplatz“ heißt

sein Menü. Beide Veranstaltungen starten

jeweils um 19:00 Uhr. Passend zu den vielen

Seen und Flüssen in Kärnten, widmet die Alte

Point in Arriach ihre Speisekarte am 13. Mai

ab 12:00 Uhr den essbaren Wasserbewohnern.

Etwas bewegter geht es an diesem Tag

auch bei Frierss Feines Haus zu.


Blick über den Tellerrand

29

Sonnenuntergang in Kärnten

Hier flanieren die Gäste ab 18:30 Uhr beim Food Market zwischen

Marktständen, an denen die Köstlichkeiten vor ihren Augen frisch zubereitet

werden.

Den vorläufigen Abschluss des KÜCHENKULT 2017 bildet am Muttertag

(14. Mai, 12:00 Uhr) ein Brunch im Hotel Karnerhof am Faaker See,

in dem nicht nur Mütter kulinarisch verwöhnt werden, sondern auch

noch der zauberhafte Ausblick über einen der schönsten Seen Kärntens

genossen werden kann. Vorläufig deshalb, weil im Juli quasi als

Verlängerung des Gourmetfestivals auf der Draubrücke in Villach die

„Lange Tafel“ zelebriert wird. An einer rund 55 Meter langen, festlich

eingedeckten Tafel servieren alle KÜCHENKULT Köche nochmals ihre

sommerlich-leichten Kreationen, während im Hintergrund der Sonnenuntergang

Villach in ein magisches Licht taucht. Ein Platz an der

Langen Tafel ist ab 119,00 Euro inklusive Getränken und Weinbegleitung

buchbar.

Das genaue Programm, alle teilnehmenden Köche, Preise und Links zu

den jeweiligen Restaurants sind unter www.kuechenkult.at zu finden,

ebenso die Möglichkeit für direkte Buchungen.

Es ist soweit

Spargelzeit!

49696 Molbergen, Peheimer Str. 39, Tel. 04475/385

Verkauf: Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr

Sa. 9 - 12 Uhr und 16 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage 9 - 12 Uhr.

Cloppenburg: Lange Straße (DM Markt) ab 9 Uhr,

bei Konofol, Vahrener Straße und bei

Nah und Gut Kühling, Sevelter Straße.

Lastrup: in der Bäckerei Kramer


30 Rezeptideen

Fit Food – Geflügelgenuss mit Obst

Rezepttipp: Hähnchengeschnetzeltes mit Erdbeeren und Spargel

Erdbeeren und Himbeeren versüßen den

frühsommerlichen Genuss von Geflügelfleisch

in knackigen Salaten, schnellen

Pfannengerichten und fruchtig-scharfen

Chutneys. Das schmeckt nicht nur lecker,

sondern macht auch fit. Wenn Vitamin-C-reiche

Lebensmittel mit eisenreichem Geflügelfleisch

verzehrt werden, fördert das die

Aufnahme des Spurenelements Eisen - perfekt,

um auch die letzten Auswirkungen der

Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben.

Doch es gibt noch mehr Gründe, Geflügel

zusammen mit den kleinen roten Früchten

zu genießen: Erdbeeren etwa sind die Spitzenreiter

im Vitamin-C-Vergleich. Mit fast

60 Milligramm pro 100 Gramm bringen sie

Schwung auf den Teller. Zu Hähnchen und Co.

machen sie zudem eine gute Figur, denn pro

100 Gramm haben die roten Lieblinge nur 32

kcal. Das macht sie zum perfekten Begleiter

in leichten Geflügelgerichten - denn auch das

helle Fleisch punktet mit nur durchschnittlich

105 kcal pro 100 Gramm.

Hähnchen mit Erdbeeren

und Spargel

Zutaten (für 4 Personen):

600 g Hähnchenbrust

250 g Spargel

150 g braune Champignons

1 Zwiebel

2 EL Rapsöl

Salz, Pfeffer

250 g Tagliatelle

1 EL Mehl

50 g Tiefkühl-Erbsen

250 ml Sahne

125 ml Geflügelbrühe

250 g Erdbeeren

1-2 TL Zitronensaft.

Fotolia: Antje

Auch Geflügelfleisch und Himbeeren passen

gut zusammen: Flavonoide, die für die

appetitanregende Farbe der Früchte verantwortlich

sind, schützen die Körperzellen vor

Stress, während gute Fette, wie sie in Hähnchen,

Pute und Co. enthalten sind, dazu

beitragen, dass die durch den Obstverzehr

entspannten Zellen mit den richtigen Nährstoffen

versorgt werden. Vor dem Genuss

steht der Einkauf: Bei Geflügel sollte man

zu Hähnchen-, Puten- und Entenfleisch aus

Deutschland greifen, schnell und einfach zu

erkennen am "D" auf der Verpackung. Das

steht für eine streng kontrollierte heimische

Erzeugung nach hohen Standards für den

Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz.

(djd)

Zubereitung:

Spargel schälen und dritteln. Champignons

in Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln.

Erdbeeren vierteln. Tagliatelle nach Packungsangabe

zubereiten. Hähnchenbrust

in Streifen schneiden und etwa zwei Minuten

anbraten, salzen und pfeffern. Herausnehmen

und warm stellen. Champignons,

Spargel und Zwiebel im Bratfett anbraten,

Mehl, Sahne und Brühe dazu geben und

acht bis zehn Minuten köcheln lassen. Erbsen

und Hähnchenfleisch unterrühren, mit

Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Erdbeeren unterrühren und Hähnchengeschnetzeltes

mit Tagliatelle genießen.

Nährwerte: Pro Portion circa 610 kcal,

35 g Fett, 28 g Kohlenhydrate,

46 g Eiweiß. Zubereitungszeit: 35 Minuten.


„In der Liebe nützlich“

oder einfach nur lecker?

Dem Asparagus officinalis wird so allerhand

nachgesagt, doch freuen

wir uns jetzt und bis Johanni am 24.

Juni, dass er wieder da ist, der Spargel.

5000 Jahre schon soll das „königliche

Gemüse“ zu den Feinschmeckereien zählen.

Im alten Ägypten zeugen Grabfresken

mit gebündelten Spargelstangen von dieser

Annahme, denn da der Spargel dort

nicht heimisch ist, kann die Darstellung

auch anderes zeigen. Dennoch: Dass das

weiße Gemüse in der Liebe nützlich sei,

diese Theorie ist ebenso alt, und hat sich

sogar bis ins 16. Jahrhundert erhalten, als

eine Volksweisheit verkündete: „Spargel in

der Speiss genossen, bringt lustige Begierde

den Männern.” Nun denn, auch den alten

Griechen war Spargel bekannt, als Arzneimittel,

seiner harntreibenden Wirkung

wegen. Noch heute werden in Griechenland

die Sprossen von Aspáragus acutifólius

(Dornenspargel) gesammelt, aus eben

jenem Grund als Hausmittel verwendbar.

Ursprünglich angebaut wurde die Spargelkultur

auf dem Peloponnes aber auch

nicht – es waren einmal mehr die Römer,

die verantwortlich waren für eine Kultur,

die bis heute unsere kulinarischen Leidenschaften

prägt, denn: „Bis Johanni nicht

vergessen: sieben Wochen Spargel essen!“

Spargel immer neu entdecken

Die edlen Stangen kreativ und

raffiniert zubereiten

Die wohl beliebteste Art, das schmackhafte

Gemüse zu genießen, ist die

Kombination von zarten Stangen

und köstlich duftender Sauce Hollandaise.

Mit Dill, Kerbel, Schnittlauch und Petersilie

sorgt etwa die „Knorr Feinschmecker Sauce

Hollandaise mit Frühlingskräutern” für aromatische

Abwechslung. Die Saucen gibt es

tafelfertig im Tetrapack oder im Beutel zum

einfachen Selbstanrühren. Kleiner Tipp: Die

Hollandaise-Saucen sind die ideale Grundlage

für außergewöhnliche Rezeptideen.

Frischer Ingwer oder würziges Pesto zaubern

im Handumdrehen einen kulinarischen

Kick.

Grüner Spargel mit

Halloumi-Käse und Couscous

Zutaten (für 4 Personen):

500 g grüner Spargel

ein halbes Bund glatte Petersilie

2 Frühlingszwiebeln

250 g Cherrytomaten,

250 g Halloumi (Grillkäse)

1 Zitrone,

200 g Couscous,

1 Packung Knorr Sauce Hollandaise,

3 EL Oliven- oder Pflanzenöl

Pfeffer, Jodsalz

Zubereitung:

1. Spargelstangen schälen und die Enden

abschneiden. Petersilie hacken. Frühlingszwiebeln

in Ringe schneiden. Tomaten

vierteln. Halloumi-Käse in vier Stücke

schneiden. Zitrone auspressen.

2. Couscous nach Packungsangabe zubereiten.

Abkühlen lassen und zwei Esslöffel

Öl untermischen.

3. Spargelstangen mit Öl bestreichen.

Den Grill aufheizen oder eine Bratpfanne

verwenden. Spargel fünf Minuten grillen

oder braten, Halloumi dazu geben, unter

Wenden den Käse und den Spargel goldbraun

grillen. Mit Pfeffer würzen.

4. Inzwischen die Sauce Hollandaise erwärmen.

Einen Teelöffel Zitronensaft unterrühren.

Petersilie, Frühlingszwiebeln

und den restlichen Zitronensaft zum

Couscous geben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Tomaten unterheben. Gegrillten

Halloumi mit Spargel, Sauce Hollandaise

und Couscous-Salat servieren.


32

Portrait

STARKE FRAUEN im BILDUNGSWERK

Miriam Brinkmann...

Gut angekommen ist Miriam Brinkmann

mit ihrer kleinen Familie in Cappeln.

Als mit der Bewerbung ihres Mannes

Marcus Brinkmann um das Amt des Bürgermeisters

vor vier Jahren die Entscheidung

getroffen werden musste, das heimische

Osnabrück zu verlassen und ins beschauliche

Oldenburger Münsterland zu ziehen, waren

sich beide sofort einig.

„Mein Mann und ich hatten unabhängig voneinander

schon eine Verbindung zu Cappeln.

Ich habe aus beruflichen Gründen einige Jahre

in Cappeln/Nutteln gelebt und mein Mann hat

als Kind häufig seine Oma in Bokel besucht. Daher

fiel uns beiden die Entscheidung für Cappeln

sehr leicht“, erklärt die Mutter einer vierjährigen

Tochter mit einem Lachen.

Man merkt ihr an, dass sie sich in Cappeln

und in dem liebevoll renovierten Siedlungshaus

wohlfühlt. „Wir wurden von den Nachbarn

und Dorfbewohnern super aufgenommen.

Alle haben uns unterstützt und gerade

mit unserer Tochter Tilda genießen wir die

kurzen Wege zum Kindergarten und später

zur Schule sowie auch die familiäre Atmosphäre

in der Gemeinde. Cappeln ist ganz

schnell unsere neue Heimat geworden“, so

Miriam Brinkmann, die neben ihrer Arbeit für

eine Modekette in Cloppenburg auch ehrenamtlich

als örtliche Außenstellenleiterin für

das Cloppenburger Bildungswerk arbeitet.

Gerade die ehrenamtliche Tätigkeit beim Bildungswerk

sorgt dafür, dass Miriam Brinkmann

viele Kontakte in ihrer neuen Heimatgemeinde

aufbauen konnte. „Die Zusammen

arbeit mit dem Bildungswerk macht viel

Spaß. Ich komme mit den Menschen vor Ort

ins Gespräch und habe noch viele Idee, die

ich gerne umsetzen möchte“, freut sich die 37-

jährige gelernte Gestalterin für visuelles Marketing.

„Ich bin aber auch für alle Ideen offen,

die von außen an mich herangetragen

werden und versuche, verschiedenste Kurse

in Cappeln möglich zu machen“, so Miriam

Brinkmann.

Das Angebot des Bildungswerkes ist in Cappeln

bereits vielfältig. So gibt es das Bodyworkout

unter der Leitung von Martina Ewen, die

Yoga-Kurse von Heidrun Bittner, die (bald) drei

Kinder-Tanzkurse (von 4−12 Jahre) von Mariola

Zelmanski und der beliebte Fastenkurs

mit Elisabeth Bentleb wurde pünktlich zu Ostern

beendet. Ein Problem gibt es allerdings

in vielen Orten, in denen ein reges Vereinsleben

herrscht, denn freier Raum ist Mangelware.

Außerdem muss eine passende Kursleitung

gefunden werden und mindestens sieben Teilnehmer

müssen sich anmelden.

Aber auch persönlich hat sich die junge Mutter

beim Bildungswerk neue Perspektiven

aufgebaut. Neben der Aufgabe als stellvertretende

Vorsitzende im Vorstand, hat sie

sich mit viel Engagement und Begeisterungsfähigkeit

dort zur PARENS-Referentin weiterbilden

lassen. Nun leitet sie selbst PARENS-Kurse,

bei denen Eltern mit ihren Kindern im

ersten Lebensjahr unter pädagogischer Anleitung

optimal begleitet und vielseitige Anregungen

vermittelt werden.

Ein Kurs liegt ihr aktuell besonders am Herzen.

Am 20. April hat der Plattdeutsch-Kurs

„So drocke lern ick Platt!“ bei Frau Hildegard

Tölke begonnen, der anlässlich des plattdeutschen

Jahres in Zusammenarbeit mit der Gemeinde

Cappeln organisiert wurde. Weitere

Kurs-Abende finden am 11. Mai und am 18.

Mai statt. Die Kosten belaufen sich auf 2,50

Euro pro Abend und pro Person. Anmeldungen

nimmt Miriam Brinkmann unter Tel. 0172-

4560194 entgegen.

In diesem Zusammenhang bedankt sich die

engagierte Außenstellenleiterin bei allen Unterstützern

und vor allem bei der Kirchengemeinde

St. Peter und Paul für die Erlaubnis

zur Nutzung des Pfarrheims.

Sigrid Lünnemann


Rezept-Tipps

33

Ganz einfach kochen nach der

„Päckchen-Methode”

Foto: djd/Knorr

Damit die gesunden Stangen aromatisch und

knackfrisch gelingen, können Freizeitköche

der Päckchen-Methode folgen: Dazu die weißen

Spargelstangen schälen, die Spitzen dabei

auslassen und holzige Enden abschneiden.

Mit Küchengarn mehrere Stangen zu

Bündeln binden. Kochendes Wasser mit Butter

und jeweils einer Prise Salz und Zucker abschmecken,

anschließend die Spargelpäckchen

in das Wasser geben – schon 15 bis 20

Foto: djd/Knorr

Minuten später ist der Genuss perfekt. Neben

diesem Klassiker kommt Spargel in der modernen

Küche immer häufiger auch in kreativen

Varianten auf den Tisch. Ob Suppen,

Salate, Aufläufe oder Pasta, das Frühlingsgemüse

lässt sich ganz wunderbar kombinieren.

Unter www.knorr.de/spargel gibt es viele

Zubereitungs- und Rezepttipps.

Frisch zubereitet, ist Spargel auch mit

verschiedenen Dipps ein gesunder und

raffinierter Genuss. Foto: djd/Knorr

Frisch vom Blech

Eine genussreiche Abwechslung zu den gängigen

Spargelrezepten ist eine Pizza mit den

weißen Stangen. Dazu den Spargel in drei

Zentimeter lange Stücke schneiden. Pizzateig,

zum Beispiel fertig aus dem Kühlregal,

mit Knorr Sauce Hollandaise (tafelfertig) bestreichen,

mit dem Spargel sowie Zwiebelund

Schinkenstreifen belegen. Mit weißem

Pfeffer bestreuen. Die Spargelpizza im vorgeheizten

Backofen bei 200 Grad Celsius (Umluft:

175 Grad) etwa 20 Minuten backen. Sofort

servieren. Das komplette Rezept und

mehr Zubereitungstipps gibt es unter www.

knorr.de.

(djd)

25. Mai

Vatertag –

ab 11.00 Uhr –

50 Liter Freibier

1. Mai Grillen & Chillen –

Großes BBQ zur Terrasseneröffnung –

14. Mai Muttertag – Gourmetfrühstück, 9–12 Uhr

Mittags & Abends a´la carte. Auch bei uns:

Leckerer Spargel

aus der Region

25. Mai Vatertag –

ab 11.00 Uhr – 50 Liter Freibier

VORSCHAU:

22. Juli: »Johnny Cash Experience«

live in unsererm Roadhouse Town

29. Juli: US-Car & Harley-Treffen mit Livemusik

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34

Gesundheitstipp

Dem Hautkrebs keine Chance (mehr)!

Foto: RioPatuca Images/Fotolia

Sommerzeit bedeutet Sonne, Wärme,

Hitze, viel nackte Haut zeigen, dabei

Sonnenbrände riskieren und damit leider

auch Hautkrebs. Diese Aussage ist keine

Schwarzmalerei, die enormen Zunahmen von

Erkrankungen an weißem Hautkrebs, der

auch als Basaliom oder Spinaliom bezeichnet

wird, an schwarzem Hautkrebs (malignes

Melanom) oder an aktinischer Keratose (die

Vorstufe zum Spinaliom) sprechen eine Sprache,

die selbst von Make-up nicht zu überdecken

ist – die von bösartigen Tumoren der

Haut.

Man weiß davon, beobachtet Hautveränderungen

auch argwöhnisch, steht ihren

Auffälligkeiten jedoch längst nicht jene Wertigkeit

zu, wie einem Knoten in der Brust beispielsweise

oder einer vergrößerten Prostata.

Dabei ist Hautkrebs in jedem Fall hässlich und

daran sterben kann man auch. Gleichwohl

stehen die Chancen für eine Heilung dessen

höher als bei anderen Krebsarten. Wenn man

ihn früh genug erkennt! Was kein Problem

sein sollte, da wir uns häufiger und lieber angucken

als das unseren Vorfahren in den Sinn

kam und unsere Pflegeprodukte wurden in

ihrer Qualität und der Quantität von Tiegeln

und Fläschchen höchstens zu Zeiten von Cleopatra

übertroffen. Der Haut bei Sonneneinstrahlung

jedoch Schutz durch eine Creme

mit hohem Lichtschutzfaktor zu geben..?

Ich gebe zu, dass auch mir der Griff nach

dem Sonnenhut erst in den Sinn kommt,

wenn die Haut schon bitzelt, und nach dem

Winterblues nicht mehr mehlig weiß durch

die Gegend zu laufen, ist zweifelsohne attraktiv.

Doch, denken wir mal darüber nach: Hätte

die Natur gewollt, dass wir wie fertige Toastbrotscheiben

oder gekochte Hummer aussehen,

hätte sie uns eine Teighülle oder einen

Chitinpanzer verpasst und nicht diesen fragilen,

pflegebedürftigen „Mantel Haut.“ Der es

auf die Dauer nicht aushält, mit künstlichen

Seifen, Lotions oder auch einem radikal gehandhabten

Frotteetuch traktiert zu werden.

Der auf Verletzungen und Überdehnungen

mit Narben reagiert, der sanft behandelt und

stets mit Feuchtigkeit versorgt werden muss

und den man, das sollte verständlich sein,

also auch nicht anbrennen sollte.

Eben das aber geschieht durch übermäßig

hohe UV-Strahlung, sei es beim exzessiven

Sonnenbaden oder auf der Sonnenbank.

Das ist die Causa, denn das Problem

mit den immens steigenden Zahlen von

Hautkrebserkrankungen wäre keines, wäre

es nicht Mode, die eigene Gesundheit nach

außen hin auch über eine gebräunte Haut

darzustellen. Dies aber, das Bräunen unserer

natürlichen, hellen Hautfarbe durch zusätzliche

UV-Dosen machen die Haut krank,

verbrennen sie regelrecht. Es ist übrigens

ein Trugschluss zu glauben, dass von Natur

aus dunkelhäutige Menschen keinen Sonnenbrand

oder/und Hautkrebs bekommen

können, denn jede Haut enthält nun einmal

lediglich jenes Quantum an Pigmentierung,

die vererbt wurde. Alles andere ist künstlich

und müsste allein deshalb keinen Platz mehr

in unserer Welt haben, dennoch können wir


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35

uns nicht an ein Schönheitsideal gewöhnen,

wie es vor knapp 100 Jahren noch en vogue

war. Als es schlicht unschicklich war, auch nur

leicht angebräunte Haut zu zeigen, hieß das

doch „auszusehen wie eine Feldmagd oder

ein Knecht!“ Feldmägde und Knechte gibt es

im originären Sinne nicht mehr und ohnehin

tummelt unsere Gesellschaft sich heutzutage

lieber draußen – was fraglos gesund ist,

Punkt! Es geht jedoch um Vorbeugung, der

man mit einem Schutzschild gerecht wird. Einer

widerstandsfähigen Hülle für das dünne,

zarte Gewebe Haut.

Das muss bereits im frühesten Alter geschehen,

zumal Kinderhaut noch verletzlicher

ist, als die schon etwas ledrig gewordene

Variante älterer Menschen. Und dass

Sonnenbrände, die Kinder aushalten müssen,

im fortschreitenden Alter beste Voraussetzungen

für die Bildung von Hautkrebs sind

ist belegbare Tatsache. Auch spielen Vererbungen

eine Rolle, was umso mehr Umsicht

erfordert.

In diesen Fällen UND wenn die Haut gesund

ist: lange und intensive Sonnenbestrahlungen

auf die nackte Haut sind das Gift, aus

dem ein bösartiger schwarzer Hauttumor,

meist aus Melanozyten, den pigmentbildenden

Hautzellen entsteht. Diese Zellen des

Melanoms können sich über das Blut- oder

Lymphsystem im Körper ausbreiten und Metastasen

bilden.

Weißer oder heller Hautkrebs hingegen

ist in der Regel unpigmentiert. Das Basaliom

(Basalzellkarzinom) entwickelt fast nie Metastasen,

greift jedoch das umliegende Gewebe,

sowie Knochen und Knorpel an. Die ist die

am häufigsten auftretende Form des Hautkrebses,

er bildet sich auf der Basalzellschicht

(die Regenerationsschicht) der Haut heran,

während das Spinaliom sich als bösartiger

Hauttumor aus der Stachelzellschicht in der

Oberhaut entwickelt. Sein „Vorreiter“ ist die

aktinische Keratose, bei der die Hornzellen der

obersten Hautschicht sich unkontrolliert vermehren.

Diese Erscheinungsformen müssen selbstverständlich

dem Facharzt vorgeführt werden,

bis dahin gilt zur Früherkennung die

sogenannte ABCDE-Regel: Asymmetrie,

Begrenzung, Colorit, Durchmesser und Erhabenheit

der typischen Hautmerkmale beobachten

und bei Auffälligkeiten außerhalb des

ABCDE-Musters den Arzt aufsuchen.

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36 Stencil-Art

Vorsichtig hebt Mika Springwald die Schablone vom Untergrund.

Jesus Art – ein Kreuzweg der Moderne.

Der Wind treibt feine bunte Schwaden vor sich her. Junge Menschen mit Gummihandschuhen

und Mundschutz knien oder stehen vor weißen Holzplatten und schütteln mit lautem Klackern

ihre Spraydosen. Leises Gemurmel, vermischt mit dem zischenden Geräusch versprühten Lacks

dringt aus der hinteren Ecke des Schulhofes der Oberschule Cappeln. Doch was klingt wie Graffiti

Vandalismus handelt sich um den bundesweiten „Ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2017“!

Mit Motiven aus der „Stencil-Art“-Technik des Künstlers Mika Springwald (45) aus Osnabrück, in

einem Workshop mit Jugendlichen aus Geldern erarbeitet.

Mit großem Einfühlungsvermögen,

Witz und künstlerischen Know-how

führt Mika Springwald an diesem

Nachmittag die jungen Leute an die Kunst

der Stencil-Art heran. Die mit Schablonen

(engl. = Stencil) realisiert wird, im Gegensatz

zum freihändig gestalteten Graffiti. Wie

gebannt schauen 34 Augenpaare zu, als er

einen dicken roten Klecks auf die vormals

weiße Holzplatte sprüht. „Es gibt kein richtig

oder falsch“, beruhigt er seine Zuschauer, und

hatte sich bisher noch niemand getraut den

Sprühknopf zu betätigen, ist nun der Bann

gebrochen. Alle erdenklichen Farbschattierungen

zieren bald die Hintergründe für die

Eine Schülerin darf das Motiv alleine sprühen

Hier sprüht Mika Springwald selber.


Stencil-Art

37

Großes Gruppenbild aller Teilnehmer

vier Stationen des Kreuzwegs. Die Faszination

liegt in der Vielfältigkeit und Individualität.

Obwohl die Motive bereits vorgeben sind, ist

jedes Bild neu, einzigartig und auch für den

Künstler spannend zu sehen, wie diese individuellen

Hintergründe mit seinen Schablonen

wirken.

Während die Platten trockenen sind schon

alle sehr gespannt, wie nun die Motive gesprayt

werden. Mika nutzt diese kreative

Verschnaufpause und mahnt zum sorgsamen

Umgang mit seinen Stencil Schablonen. Kein

Wunder angesichts der filigranen Cutterarbeit,

die hier geleistet wurde. So viel Akribie

ist für Mika die reine Erholung, erzählt er seinen

faszinierten Zuhörern, denn für ihn gibt

es kaum etwas Schöneres, als selbst bei einer

Fußballübertragung eine Schablone auszuschneiden.

Ungläubiges Gucken hier und

da, aber dann geht’s weiter beim Erschaffen

dieses ganz anderen Kreuzweges: Gruppenweise

werden die feinen Schablonen vorsichtig

auf die bunten Bretter gelegt und endlich

kommen die Spraydosen wieder zum Einsatz.

Jetzt wird auch klar, wieso der Künstler sich

beim Ausschneiden der Schablonen so viel

Mühe gibt, denn nur mit perfekt gearbeiteten

Schablonen kann die Ausdrucksstärke

und phänomenale Wirkung der Kunstwerke

erzielt werden. Da wächst der Respekt für die

künstlerischen Fähigkeiten Mika Springwalds

im Eiltempo. Doch auch die selbst erstellten,

also eigenen „Stencil-Arts“ werden voller Bewunderung

betrachtet. So spannend hatten

die Kids und Youngsters sich „Kunst-machen“

nicht vorgestellt. Und überhaupt: Einen Kreuzweg

zu gestalten – da hatte man bisher nur

die tradierten Vorbilder im Kopf.

Mittlerweile ist es dunkel geworden und

die letzte Spraydose wieder verstaut. Stolz

Gestaltung der Hintergründe auf dem Schulhof.

Das Sprühen der Motive erfordert viel

Geschicklichkeit, nicht alle trauen sich

Gruppenfoto mit dem Motiv

„Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern“


38 Stencil-Art

und von dem Erlebten noch ganz eingenommen,

präsentieren die einzelnen Gruppen

ihre Werke, die schon am nächsten Tag von

Pastoralassistent Robert Luttikhuis an ihre

vorgesehenen Plätzen im Ort positioniert

werden. Denn genau hier hat ökumenische

Kreuzweg der Jugend in Stencil-Art seinen

Platz, im öffentlichen Raum und somit für jeden

zugänglich.

Mit dieser Entwicklung von „Jesus Art“ ist

es gelungen, den herkömmlichen Kreuzweg

in die heutige Welt der Jugend zu transportieren.

Die anders ist als zu jener Zeit, als übliche

Kreuzwege mit den üblichen Darstellungen

geschaffen wurden. Heutige Thematiken

sind anders, oft dramatisch anders und so

sind die Stationen von Mika Springwald und

unseren Kids und Youngsters brandaktuell

und in ihren drastischen Darstellungen erschütternd

sozialkritisch.

Ausdruck solcher Aspekte ist jungen Menschen

als Identifikation eher verständlich und

somit willkommen, und so ist es dieser „Art“

(engl. Kunst) zu verdanken, dass über die starke

Bindung zu den von ihnen geschaffenen

Werken hinaus sich ihnen neue, moderne

und zeitgemäße Blickwinkel bieten. Was als

Elixier für „Kirche heute“ (über)lebenswichtig

ist.

Bei den Street-Artists von Cappeln haben

das starke Teamwork der bunt gemischten

Truppe sowie die vielen erlernten Spraytechniken

einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Bleibend wie ihre Kunst. Zwar werden die

vier Stationen dieses Kreuzwegs bis kurz nach

Ostern im Ort zu sehen sein. Doch da gerade

diese Form des Leidensweges (basierend

Jesus wird ans Kreuz geschlagen

auf dem von Christus) nicht nur zur Osterzeit

aktuell ist, werden die Stencil-Art-Stationen

einen dauerhaften Platz in der Gemeinde finden.

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42 Reisen

Von der neuen Entdeckung der Langsamkeit – mit 1 PS

Text: Ulla Schmitz

Unsere Region, das Oldenburger Münsterland

und weit umzu ist Pferdeland,

Punkt. Da ist wohl kaum ein Mensch

unterwegs, der nicht mindestens einmal auf

einem jener Rücken gesessen hat, die das

Glück der Welt bedeuten (sollen). Denn nicht

jeden hat es darauf gehalten, beziehungsweise

ist nicht Jedermann von dieser Art der

Zweisamkeit so restlos begeistert.

Einige davon gehören auch zur Redaktion

des Stadtmagazins, doch als sich die

folgende Geschichte auftat, wären auch sie

am liebsten sofort losgefahren, um dann im

Planwagen mit 1 PS Geschwindigkeit durch

die Elbauen-Landschaft in Sachsen-Anhalt

gezuckelt zu werden.

Doch fangen wir am Anfang an, mit einem

Schlenker in die Weltgeschichte. In die religiöse,

um genau zu sein, denn ein bedeutender

Teil davon wurde vor genau 500 Jahren in

Wittenberg geschrieben, als dato am 31. Oktober

der dann berühmteste Sohn der Stadt,

Martin Luther, seine 95 Thesen zur Reformation

der Kirche an das Portal der Schlosskirche

von Wittenberg anschlug. Was daraus

wurde, ist als evangelisch-lutherische (oder

protestantische) Religion bekannt und wird

als Teil unseres christlichen Weltbildes von

geschätzten 800 Millionen Menschen weltweit

(circa 22,5 Mio in Deutschland) praktiziert.

So weit, so historisch und wissenswert,

doch blickt man über den geografischen Rahmen

des Wittenberg´schen Gedenkjahres hinaus,

dann sind es vom städtischen Geschehen

aus nur knappe zehn Kilometer bis nach

Seegrehna, an der Elbe gelegen.

Und hier kommt man auf dem Hof von

Peggy und Andreas Guszahn an, mit dem

Vorhaben, die großartigen Landschaften der

WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg

von Sachsen-Anhalt zu entdecken und mit

ihnen ein Gefühl, das verloren schien: Das

des intensiven Erlebens im Rhythmus der

Langsamkeit. „Entschleunigung“ nennt man

dies im heutigen Sprachgebrauch und kaum,

dass man bei Guszahns eingetroffen ist, ahnt

man zumindest, worum es bei der neuerlichen

Entdeckung der Langsamkeit geht. Hier

Die erneute Entdeckung der Langsamkeit

Wie gerne säße man in einem der Planwagen


Reisen

43

gibt es keine Hektik, hier sind die Pferde die

Chefs – wenn man von Peggy Guszahn einmal

absieht. Sie heißen Bodo, Eklar, Teddy,

Veith, Otto und Carlo und ihre Charaktere

sind auf der Website von „Der Planwagen“ in

der Rubrik „Team“ so liebevoll beschrieben,

dass ihr Stellenwert in der „Familie Guszahn“

unmissverständlich ist. Die Pferde gehören

zum Team genauso wie Peggy Guszahn (Ü

50), auf deren Kommando auf dem Hof alles

hört (oder auch nicht), sowie ihr Mann

Andreas (54), der als rechte und herzliche

Hand von Peggy auch seine Pepper und die

Pferde liebt. „Pepper“, eigentlich eine Berner

Sennhündin ist darüber hinaus der wohl

„plüschigste Wachhund“ ganz Seegrehnas

und Umgebung. Bleibt, um das Bild des Unternehmens

abzurunden noch „Mieze“, das

Auto von Andreas, mit dem er sofort zur Stelle

ist, wenn es bei den Gästen im Planwagen

on Tour auch nur das kleinste Problem gibt.

Beziehungsweise geben könnte, denn

Peggy und Andreas Guszahn überlassen ihre

Gäste keinem Risiko. Dafür sorgt neben dem

perfekten, professionellen Ausbau der drei

verfügbaren Planwagen, an erster Stelle die

Planwagenburg

Peggy und Andreas Guszahn

Zuverlässigkeit der fünf Pferde. Jedes von

ihnen hat seinen ganz besonderen, liebenswerten

Charakter, ihre Gemeinsamkeiten

sind ihre unbedingte Sicherheit, ihre Ruhe

und Verlässlichkeit. Sie haben ausreichend

Erfahrung mit Menschen, kennen Traktoren,

Lkw, fremde Hunde, Motorräder oder Mähdrescher

und lassen sich auch vom üblichen

Straßenverkehr nicht beeindrucken.

Diese Verlässlichkeit bemerken die Gäste

gleich bei ihrer Ankunft auf dem Guszahn-Hof,

selbst, wenn sie keine Erfahrung

mit Pferden haben. „Pferdekenntnisse sind

hilfreich,“ sagen Guszahns, „aber nicht erforderlich.“

Dafür sind Respekt und Tierliebe

dem vierbeinigen Teammitglied gegenüber

ein Muss – was bei jedem Naturfreund ohnehin

zur emotionalen Ausrüstung gehört.

Das als Basis und die gründliche Einweisung

durch Guszahns in das Planwagenvergnügen

am ersten Tag, und schon kann wirklich jeder

sich auf einen unvergesslichen Urlaub freuen.

Von 1 PS gezogen, gemütlich sitzend in

der Planwagen-Suite. Die Seele baumelt vergnüglich

vor sich hin, während man dem gemächlichen

Vorbeiziehen der Landschaften

Idylle mit allen Zutaten

zuschaut und so den landschaftlichen Zauber

der Region auf sich wirken lässt.

Das ergeht natürlich auch denen so, die

sich auf Spaziergänge neben dem Gespann

oder einfach mal querfeldein (ohne den Kutscher

allerdings, der hat natürlich auf dem

Bock zu bleiben!) einlassen, denn „wir haben

eine solch schöne Gegend hier“, fasst Peggy

Guszahn zusammen, indem sie die schier

endlosen Wälder, die Elbauen und weiten

Felder, sowie die kulturellen Höhepunkte

entlang der Strecke beschreibt. Das schon benannte

Biosphärenreservat Mittelelbe, das

Dessau-Wörlitzer Gartenreich, die Luther-Gedenkstätten

und natürlich die regionalen

Begebenheiten wie der Falkner, der Fleischer

und Bäcker oder auch die kleine Milchtankstelle.

„Nicht zu vergessen die gute Chance,

Biber und andere Wildtiere und -vögel beobachten

zu können!“

Wer mit dem Planwagen unterwegs ist,

lässt sich auf ein Vorwärtskommen von drei

bis fünf Kilometern pro Stunde ein – vorgegeben

von Veith, Bodo, Eklar und Teddy. Dazu

gehört natürlich auch Otto, als der Youngster

des Teams vom Guszahn-Hof. Er wird derzeit

noch spielend auf seinen zukünftigen Job vor

dem Planwagen ausgebildet. Da kann er sich

von Bodo so einiges abgucken, denn „Bodo

ist zwanzig Jahre alt,“ sagt Peggy Guszahn.

„Er hat das Geschäft mit aufgebaut und war

schon immer am liebsten der Schmusebär.“

Dass „der niemals auf´s Abstellgleis kommt“,

diesen Zusatz hätte die sympathische Frau

gar nicht anmerken müssen. Denn ihre Einstellung

zur Natur und ihren unermesslichen

Werten, zur Natürlichkeit eines respektablen,

guten Lebens, ihre Liebe zu Tieren und insbesondere

zu ihren Pferden wird mit jeder

Minute, die man mit ihr zusammen ist, deutlicher.

Im nächsten Jahr kann Peggy Guszahn

das zehnjährige Bestehen ihres kleinen Tou-


44 Reisen

Planwagen-Treck im Heute

Das Team mit Peggy – Otto war zu dem Zeitpunkt noch nicht dabei

ristikunternehmens feiern. Die Idee hatten

dazu sie und ihr Mann nach einem Urlaub

im Planwagen in der Uckermark entwickelt.

„Allerdings nicht direkt“, erzählt Peggy Guszahn

und erinnert sich lachend daran, dass

Pepper – die kuscheligste Berner Sennhündin

ganz Seegrehnas und Umgebung

Andreas irgendwann gesagt hatte, er kaufe

sich ein Motorrad. Woraufhin sie entgegnete,

dass „ich mir eher ein Pferd kaufe!“ Wobei

man wissen muss, dass Peggy Guszahn zwar

Landwirtschaft studiert, aber bis dato mit

Pferden nichts zu tun gehabt hatte.

Prompt stand natürlich ein Pferd auf dem

Hof und die Idee mit den Planwagentouren

war nicht mehr wegzudenken. Dennoch: Auf

dem Weg dahin mussten Guszahns viel investieren.

Bei der Suche nach Wegen, die ihre

Gäste auch als Laien befahren können und

dürfen und in die anschließenden Gespräche

mit Waldbesitzern und Landwirten, durch deren

Gebiet die Routen führen. Bei den Banken

brauchten sie nach den ersten abschlägigen

Bescheiden gar nicht mehr um Kredite nachzufragen

– viel zu ungewiss erschien den Damen

und Herren im strengen Business-Outfit

der Ausgang des geplanten Unterfangens.

Also finanzierten Guszahns alles selbst, wobei

ein Planwagen ohne Innenausstattung schon

so viel kostet wie ein neuer Kleinwagen. Doch

bereits 2009 waren die ersten Gäste mit dem

Planwagen unterwegs!

Bereut haben Peggy und Andreas Guszahn

ihr Engagement nicht eine Minute, auch

wenn die Tiere sie an jedem Tag des Jahres in

Anspruch nehmen, also auch außerhalb der

Saison. „Schließlich gibt’s an den Pferden keine

Kennzeichen zum Abschrauben, so dass

wir sie dann zum Überwintern in die Garage

stellen könnten!“ Doch selbst das ficht Peggy

und Andreas Guszahn nicht an, denn sie

wissen um die eindeutigen Qualitäten ihrer

Planwagen-Touren.

Deren Ruf verbreitet sich derweil in einer

solchen Geschwindigkeit, dass man mit den

Buchungen ein Jahr im Voraus gut beraten

ist. Nicht zuletzt der Wiederholer wegen,

die auf das Erlebnis im Planwagen, in diesen

Landschaften nicht mehr verzichten wollen.

Wie prägend solche Erfahrungen sind, erfährt

Peggy Guszahn von ihren Gästen bei

Otto, der Youngster auf dem Guszahn-Hof

der Rückkehr. Wenn sie wie ausgewechselt

sind und von einer derartigen Ruhe beseelt,

die „mit Geld nicht zu bezahlen ist“, wie ein

zuvor deutlich gestresster Manager nach der

Tour resümiert hatte. Unter denen, die im

Planwagen Ruhe suchen, sind neben solchen

Chefs auch Lehrer und Computerfachleute,

Familien mit und ohne Hund oder Gruppen

von Kollegen, selten aus der Nähe, oft

auch aus dem Ausland. „Da haben wir schon

Schweizer, Österreicher, Spanier und Italiener

hier gehabt“, erzählt Peggy Guszahn und fügt

hinzu, dass alle, die auf ihren Hof für die Planwagen-Tour

kommen, anfänglich noch ein

bisschen unorganisiert sind. „Doch wenn sie

wiederkommen, haben sie sich völlig neu gefunden,

sind zum Team geworden – zusammengewachsen,

haben die Herausforderung

gemeistert und sind stolz darauf.“

Dass das nicht immer einfach und konfliktfrei

abgeht, darüber könnten die Guszahn-Pferde

„so viele Bücher schreiben, dass

die Leipziger Buchmesse damit komplett

ausgestattet wäre“, lacht Peggy Guszahn und

ist mit ihrer Leidenschaft die beste Werbung

für ihre Planwagen-Touren. „Zusammen mit

Andreas, den Pferden und Pepper!“ Na klar,

und auch den Sohn nicht vergessend, der in

Leipzig studiert, aber für die Website verantwortlich

ist.

Idylle kann so umfassend sein, dass alle,

die sie betreten Teil davon werden und sogar

noch ein Stück davon mit nach Hause

nehmen können. Hier die Koordinaten dafür:

Seegrehna – der Guszahn-Hof – 1 PS vor´m

Planwagen.


Informationen und Buchungen:

Der Planwagen / Peggy Guszahn

Mühlstraße 2a

06888 Luth. Wittenberg (OT Seegrehna)

Tel. 034928 609950 / Fax: 034928 60029

E-Mail: der-planwagen@web.de

www.der-planwagen.de


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45

Unfallursache ungeklärt

Auf gerader Strecke kommt ein Pkw von der

Fahrbahn ab oder gerät in den Gegenverkehr.

Ratlosigkeit! – Wie konnte das passieren?

Vielfach unterschätzte Gefahren im

Straßenverkehr sind Unaufmerksamkeit

und Ablenkung. Es gibt

nur wenige Erhebungen, die sich mit

diesem Thema beschäftigen. In der Verkehrsunfallstatistik

sind diese Ursachen

nicht aufgeführt. Und trotzdem ist davon

auszugehen, dass viele Verkehrsunfälle

allein oder in Kombination mit weiteren

Ursachen auf Unaufmerksamkeit und

Ablenkung zurückzuführen sind.

Ein Fahrzeugführer ist während der

Fahrt in seine Gedanken vertieft (Familie,

Urlaub, Problem bei der Arbeit oder

starke Gefühle wie Ärger oder Freude).

Er nimmt den Straßenverkehr nur noch

am Rande wahr. Häufige Ablenkungen

sind Gespräche, Streit, Kinderbetreuung,

Transport von Tieren. Besonders das

Bedienen des Radios, des CD- und auch

mp3-Players nimmt einen großen Teil der

Aufmerksamkeit. Auch das Rauchen, Essen

und Trinken während der Fahrt lenkt

erheblich ab.

Gefährlich wird es, wenn während der

Fahrt telefoniert wird, Eingaben am Navi

vorgenommen, SMS gelesen oder gar

geschrieben werden. Selbst das Lesen

und schreiben von Emails während der

Fahrt sind keine Seltenheit mehr. Die

neue Generation von Handys, die sogenannten

Smartphones, können noch viel

mehr und ziehen dadurch noch mehr

Aufmerksamkeit auf sich. Die Polizei hat

gar nicht die Absicht, diese Geräte zu verteufeln.

Es sind die Nutzer, die sich ihrer

Verantwortung bewusst sein sollten.

Nach einer Studie der Allianz Versicherung

telefonieren etwa ein Drittel

aller Verkehrsteilnehmer verbotswidrig

während der Fahrt mit dem Handy. Das

Unfallrisiko ist dabei um das Zwei- bis

Fünffache erhöht. 30 % aller Fahrer lesen

und sogar 20 % schreiben während der

Fahrt SMS oder Emails. Bei den jungen

Fahrern (18- bis 24-Jährige) sollen es 40

% sein, die während der Fahrt SMS oder

Emails lesen und sogar 25 %, die diese

schreiben. Dabei widmen diese Fahrer

durchschnittlich mehrfach hintereinander

bis zu vier Sekunden am Stück den

Texten ihre volle Aufmerksamkeit.

Das bedeutet, dass der Kraftfahrzeugführer

über weite Strecken seiner Fahrt

im „Blindflug“ unterwegs ist. Nimmt

man die Faustformel zur Umrechnung

von Kilometer pro Stunde zu Meter pro

Sekunde (gefahrene Geschwindigkeit

geteilt durch 10 und dieses Ergebnis mit

3 multiplizieren), ergibt das für eine Geschwindigkeit

von 50 km/h bei vier Sekunden

Ablenkung 60 Meter „Blindflug“,

bei 100 km/h wären das 120 Meter. Was

wäre, wenn auf dieser Strecke ein Kind

auf die Fahrbahn läuft, oder man einfach

seine Fahrspur nach links (in den Gegenverkehr)

oder rechts (gegen einen Baum)

verlässt?

Indem ein Fahrer schon vor dem Starten

des Fahrzeugs einige organisatorische

Grundregeln beachtet, kann er dazu

beitragen, einen Großteil möglicher Ablenkungen

auszuschließen. Essen, Trinken,

Rauchen und Telefonieren lassen

sich vor dem Fahrtantritt erledigen. Wer

ein Telefonat führt oder Kinder beruhigen

möchte, muss, sofern möglich, an

den Straßenrand fahren, um nicht das

Risiko einzugehen, einen Unfall zu verursachen.

Achim Wach

Bei Fragen zur Verkehrssicherheit setzen

Sie sich bitte mit ihrer Polizei in Cloppenburg

und Vechta in Verbindung. Polizeioberkommissar

Achim Wach (Tel. 04471-

1860-109) berät Sie gerne.

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Golf – Ein Sport für Jedermann ? !

Ein Interview mit dem Jugendwart und Clubmanager des Golfparks Thülsfelder Talsperre

Jürgen Heins: Herr Dr. Chilla, Sie sind seit einigen

Jahren als Jugendwart und Clubmanager

im Golfpark Thülsfelder Talsperre tätig.

Wie sind Sie eigentlich zum Golf gekommen?

Marc Chilla: Eigentlich über ein Geburtstagsgeschenk

meiner Frau. Vor 14 Jahren hatte

ich gerade mein Haus renoviert und meine

Frau meinte, es wäre Zeit etwas für mich zu

tun und hat mir zum Geburtstag einen Gutschein

für einen Schnupperkurs mit Platzreifeprüfung

geschenkt. Nach den ersten Unterrichtstunden

stand für mich fest, das ist mein

Sport.

Jürgen Heins: Golf hat ja immer noch den Ruf

ein elitärer Sport für die „oberen 10.000“ zu

sein. Ist Golf Ihrer Meinung nach auch für den

Normalbürger bezahlbar?

Marc Chilla: Golf ist ein bezahlbares Freizeit-

und Sportvergnügen. Der Deutsche

Golfverband (DGV) hat mittlerweile über

670.000 Mitglieder und ist damit an Rang 8

der deutschen Sportverbände noch vor dem

Deutschen Schwimmverband oder dem

Deutschen Skiverband. Eine elitäre Randsportart

ist Golf damit ganz sicher nicht. In

den allermeisten Clubs in Deutschland wird

mittlerweile keine, oder lediglich eine geringe

Aufnahmegebühr erhoben und die

Mitgliedsbeiträge beginnen bei 90,– € pro

Monat. Das ist ein Betrag, den auch gute Fitnessclubs

nehmen.

Jürgen Heins: Aber es kommt doch sicher

noch ein hoher Betrag für die Ausrüstung

dazu?

Marc Chilla: Das kann man so nicht sagen.

Für die ersten Schwünge kann man sich auf

fast jeder Anlage ein paar Schläger für wenig

Geld leihen. Bei uns im Golfpark Thülsfelder

Talsperre zum Beispiel kosten Leihschläger

für einen Tag lediglich 5,– €. Falls man häufiger

spielen möchte, kann man heutzutage

über das Internet sind günstige gebrauchte

Schlägersätze bereits ab ca. 100,– € zu erwerben.

Jedes vernünftige Fahrrad ist teurer.

Jürgen Heins: Muss man denn gleich Mitglied

in einem Golfclub werden um Golf zu

spielen?

Marc Chilla: In Deutschland gibt es weit über

100 sogenannte Öffentlichkeitsanlagen. Dort

kann jeder Spielen, ganz ohne Mitgliedschaft

und ohne Vorkenntnisse. Voraussetzung ist

lediglich wetterfeste Schuhe und eine dem

Wetter angepasste Bekleidung. Man geht

einfach ins Sekretariat, bezahlt die Benutzungsgebühr,

bei uns im Golfjargon heißt das

„Greenfee“ und kann raus auf die Anlage.

Jürgen Heins: Wie teuer ist denn dieses

„Greenfee“?

Marc Chilla: Im Golfpark Thülsfelder Talsperre

kostet das Greenfee für die Öffentlichkeitsanlage

in der Woche 16,– € und am Wochenende

22,– €. Natürlich bekommen Schüler

und Studenten einen Rabatt. Das Greenfee

gilt für einen ganzen Tag, so dass Sie solange

spielen können wie Sie möchten.

Jürgen Heins: Wenn es Spaß gemacht hat

und man öfter spielen möchte?

Marc Chilla: Dann empfehle ich das

Schnupperangebot. Für 199,– € bieten wir

eine Mitgliedschaft auf der Öffentlichkeitsanlage

für 12 Monate an. Weitere Kosten

fallen nicht an. Dabei sind sogar 15 Übungseinheiten

in der Gruppe in der Golfschule

Michael Behrens enthalten. Sie lernen dann

Golf gleich von Anfang an richtig.

Jürgen Heins: Das klingt ja wirklich nicht elitär

und teuer. Herr Chilla, ich bedanke mich

für das Gespräch.


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47

Saubere Luft dank des Raumluftreinigers

MEDISANA AIR:

Eine Wohltat nicht nur für Allergiker und

Heuschnupfen-Geplagte

Während sich die meisten Menschen

auf den Frühling freuen,

sieht eine immer größer werdende

Zahl der Bevölkerung dem Beginn

der wärmeren Temperaturen mit

gemischten Gefühlen entgegen – denn

sie leidet unter Heuschnupfen. Symptome

wie tränende Augen, verstopfte

Nase oder Husten beeinträchtigen den

Alltag zum Teil massiv. Viele Pollenallergiker

können in dieser Zeit nicht mehr

richtig schlafen, arbeiten oder ihre

Freizeit genießen. Einige einfache Maßnahmen

können jedoch betroffenen

Allergikern während der Heuschnupfenzeit

etwas Linderung

verschaffen. Abgesehen

von den Klassikern, wie

etwa das Beachten der

Pollenflugvorhersage

oder Vermeiden von

körperlicher Anstrengung

im Freien, lässt

sich zum Beispiel zu

Hause oder am Arbeitsplatz

auch mit

dem zielgerichteten

Einsatz des Raumluftreinigers

ME-

DISANA AIR viel

erreichen. Denn

belastete, staubige

und schmutzige Raumluft beeinträchtigt

Wohlbefinden, Gesundheit

und Leistungsfähigkeit. Das merken

auch Menschen ohne Allergien. Auch sie

wollen sich in den eigenen vier Wänden

häufig nicht den Umwelteinflüssen von

draußen aussetzen.

Der MEDISANA AIR befreit die

Raumluft mit einem antibakteriellen

Feinstaubfilter der Firma 3M® (F9 >

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effektiv und gleichzeitig leise von

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Bakterien. Er ist in der Lage, die Luft von

Wohnräumen bis zu 60 Quadratmetern

– ob Wohnzimmer, Schlafzimmer oder

Büro – durch das Konvektionsprinzip zu

reinigen: einen 20-Quadratmeter-Raum

einmal in acht, einen 60-Quadratmeter-Raum

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lässt sich der Raumluftreiniger MEDISA-

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48 Reiter-Blog

Ein Pferdezirkus auf Reisen.

Christina Thomas teilt diese Erfahrungen

auf einem Blog mit.

An der Ostküste Spaniens trifft sich

jedes Jahr im Frühjahr, eine Gemeinschaft

von hunderten Reitern und

kämpfen um Platzierungen und Preisgelder.

Im Vordergrund steht nicht nur der Sport,

sondern auch die gemeinsame Zeit außerhalb

der Arena.

Die „Mediterrean Equestrian Tour, Oliva

Nova”, geht über fast vier Monaten und bietet

damit den optimalen Ort um Kontakte zu

knüpfen, Informationen auszutauschen und

einen guten Start in die kommende Saison zu

haben. Unser Team hat sechs Wochen an der

„MET Oliva Nova” teilgenommen.

Gestartet sind wir am 08.02.2017 im Oldenburger

Münsterland, mit „Haus und Hof”

verstaut im LKW. Das Ganze erinnert an einen

Zirkus auf Reisen. Mit einem Zwischenstopp

in Lyon, wo die Pferde über Nacht eingestallt

werden, erreicht man nach circa 2000 Kilometern

das Gelände der MET Oliva Nova. Hochmotiviert

wird der LKW entladen und beeindruckend

große Zelte mit Aufstellboxen

werden das Zuhause der nächsten Wochen.

Die Freunde ist groß, wenn man am nächsten

Tag direkt mit Sonne in den Tag starten

kann und auch die Pferde sich auf den ersten

Ritt am Strand freuen. Es ist ein sehr angenehmes

Arbeitsumfeld für Pferd und Reiter,

zwischen Strand und Sport. Nicht nur für die

Leistungssportler ist Platz auf der MET. Von

1,10 m–1,50 m Pferdestockmaß versuchen die

Veranstalter, alle Reiterherzen glücklich zu

machen. Unser Team hat die Zeit sehr genossen

und sehr gute Ergebnisse mit nach Hause

gebracht. Wir sind bereit für die Saison 2017.

Falls ihr mehr wissen wollt, oder fragen zu

einem Thema rund ums Pferd habt, meldet

euch gerne bei mir, über Facebook „Christina

Thomas Equisports”, oder auf meiner Seite

http://christinathomas.de/

Heizen in seiner schönsten Form


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49

Schluss mit digitalem Sehstress!

So verändern mobile digitale Endgeräte unser Sehen und fordern

unsere Augen heraus.

Müde und brennende Augen, Kopf- und Nackenschmerzen können die Folgen überanstrengter und gestresster Augen sein.

Bis zu einem bestimmten Alter arbeiten

unsere Augen mühelos und schnell und

passen sich von uns unbemerkt jeder

Sehentfernung sofort an. Ohne Probleme sehen

wir gestochen scharf vom Smartphone

beim Checken der Mails oder Auswählen der

Musik-Playlist schnell in die Ferne, um einen

entgegenkommenden Freund zu grüßen,

und wieder zurück. Wir merken gar nicht, wie

sich unsere Augenlinse und der Ringmuskel

im Auge anpassen.

Leider nimmt mit zunehmendem Alter die

sogenannte Akkommodation, die Anpassung

des Auges auf das Scharfsehen unterschiedlicher

Entfernungen, ab. Dies wird jedoch nicht

von Anfang an als unscharfes Sehen wahrgenommen,

sondern vielmehr über die Anzeichen

von digitalem Sehstress. Häufig fühlt

man zuerst, dass die Augen nach einem langen

Tag brennen oder müde sind. Manche klagen

sogar über Kopf- und Nackenschmerzen.

Lassen wir dann den Tag Revue passieren,

so fällt uns beispielsweise auf, dass wir sehr

viel mit dem Smartphone gearbeitet haben

oder eine lange Autofahrt mit viel Verkehr

und dem permanenten wechselnden Blick

zwischen Navigationsgerät und der Fahrbahn

hinter uns haben.

Erholung bringt uns und unseren Augen

ausreichend Schlaf. Manche greifen zu Hausmitteln,

wie etwa kühlenden Augenkompressen.

Gegen Kopf- und Nackenschmerz helfen

uns viel zu häufig Schmerzmittel. Doch haben

Sie einmal darüber nachgedacht, dass

Ihnen die richtigen Brillengläser weiterhelfen

können?

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50 Veranstaltungskalender

Veranstaltungen

April

Themensamstag:

Fitness- und Gesundheitstag − „Vitamin C“

Wann: 29. April 2017

Um: 12:00–18:00 Uhr

Wo: Cloppenburger Innenstadt

Schützenfest des Schützenvereins

„Gut Ziel“ Ambühren e.V.

Wann: 29. April 2017

Um: 15:00 Uhr

Adlerschießen der Schützenjugend

Um: 17:00 Uhr

Adlerschießen um die Königswürde

Um: 20:00 Uhr

Tanz mit der Band „Final Edition“

Wo: Schützenplatz Ambühren

Handball Oberliga Nordsee Herren:

TVC - TSG Hatten - Sandkrug

Wann: 29. April 2017

Um: 19:30 Uhr

Wo: TVC Halle, Schulstraße

Matze Knop - Diagnose dicke Hose

Wann: 29. April 2017

Um: 20:00 Uhr

Wo: Stadthalle Cloppenburg

Satirische Führung mit Pago Balke,

Schauspieler u. Kabarettist

Wann: 30. April 2017

Um: 11:00–13:00 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Preußischblau, Purpurrot und Kalkweiß.

Farben und ihre Geschichte. Vortrag und

Führung mit Dipl.-Ing. Winfried Prieß

Wann: 30. April 2017

Um: 14:30 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Schützenfest des Schützenvereins

„Gut Ziel“ Ambühren e.V.

Wann: 30. April 2017

Um: 15:00 Uhr Antreten der Schützen,

Festmarsch zum Festplatz

Um: 15:30 Uhr Kinderbelustigung / Kaffeetafel

Um: 18:00 Uhr Proklamation −Abholen der

Gastvereine, des neuen Königs

Um: 19:00 Uhr Festball

Wo: Dorfgemeinschaftshaus Ambühren,

Schützenplatz

Mai

Frauen / 2. Fußball Bundesliga:

BV Cloppenburg - DSC Arminia Bielefeld

Wann: 01. Mai 2017

Um: 14:00 Uhr

Wo: TimePartner Arena

Friesoyther Straße 8

MaiPark 2017. Konzert mit Wincent Weiss

„Musik sein“, ab 16:30 Uhr MaiPark-Sause

Wann: 01. Mai 2017

Um: 15:00 Uhr

Wo: Stadtpark Cloppenburg

Wärmedämmung von Außewänden. Energieberatung

mit Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

Wann: 03. Mai 2017

Um: 10:15–17:45Uhr

Wo: Haus des Handwerks, Pingel Anton 10

Frische Frühlingsideen für Ihre Küche −

Kochabend

Wann: 03. und 04. Mai 2017

Um: 18:30–20:30 Uhr

Wo: EWE Servicepunkt, Emsteker Straße 60

Morgenstund hat Gold im Mund −

Heimatliche Radtour rund um Cloppenburg

mit Besichtigung und Frühstück

(Dauer: 4 Stunden, 20 km)

Wann: 04. Mai, 01. Juni, 03.Juli 2017

Wann: 09:00 Uhr

Wo: Tourist-Information am Marktplatz

Selbsthilfegruppe für Menschen mit

einer psychischen Erkrankung

Wann: 04. Mai und 01. Juni 2017

Um: 17:30 Uhr

Wo: Haus Bethanien, Kirchhofstraße 14

Jugendparlament −

Sitzung im historischen Ratssaal

Wann: 04. Mai 2017

Um: 18:00 Uhr

Wo: Rathaus, Sevelter Straße 8

Tyranosaurus Klecks.

Vorleszeit für Kinder ab 4 Jahren

Wann: 05. Mai 2017

Um: 16:00 Uhr

Wo: Haus Edith Stein, Löninger Straße 12

Gegen jedes Leiden ist ein Kraut

gewachsen − Die Kräuterheilkunde

der Hildegard von Bingen.

Kräuterwanderung und Abendvortrag

Wann: 05. Mai 2017

Um: 17:00–21:00 Uhr

Wo: Kath. Akademie Stapelfeld,

Ein Wochenende wie in Taizé mit

Dr. Ulrike Kehrer

Wann: 05. Mai 2017

Um: 17:00 Uhr

Wo: Kath. Akademie Stapelfeld,

Kulturelle Unterschiede zwischen dem

arabischen Sprachraum und Deutschland.

Tagesseminar mit Gerd Hachmöller

(Rotenburg, Koordinator für Flüchtlingsfragen)

und Samer Tannous (Dozent an der

Uni Damaskus, 2015 geflohen)

Wann: 06. Mai 2017

Um: 10:00–17:00 Uhr

Wo: Volkshochschule Cloppenburg

Warm Up zur Formel C. Rasante

Einstimmung auf den Themensamstag

Wann: 06. Mai 2017

Um: 14:00–18:00 Uhr

Wo: Cloppenburger Innenstadt

Kasper und Seppel auf Schatzsuche.

Vorführung der Puppenbühne

Heyderhoffmann

Wann: 07. Mai 2017

Um: 14:00Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg,

Herrenhaus Arkenstede


Veranstaltungskalender

51

Veranstaltungen

Tag der offenen Tür im St. Pius-Stift

Wann: 07. Mai 2017

Um: 10:00–18:00 Uhr

Wo: St. Pius-Stift, Friesoyther Straße 7

2. Verkaufsoffener Sonntag: Fomel C.

Die große Autoschau in der Innenstadt

mit vielen Ausstellern rund um die

Themen Auto und Mobilität

Wann: 07. Mai 2017

Um: 13:00–18:00 Uhr

Wo: Cloppenburger Innenstadt,

Mühlen-, Bahnhof- und Lange Straße

Kartenspielrunde für alle Kartenspieler

Wann: 07. Mai 2017

Um: 14:00 Uhr

Wo: Haus Bethanien

Eisenstadt Friesoythe − Rundgang durch

die Stadt auf den Spuren ihrer wechselvollen

700-jährigen Geschichte der Eisengewinnung

und des Schmiedhandwerks

(Dauer: 1,5 Stunden)

Wann: 07. Mai 2017

Um: 14:30 Uhr

Wo: Parkplatz hinter dem neuen Rathaus am

Stadtpark, Tecklenburger Straße

Flowerpower, Eigenheim und Hollywoodschaukel.

Die Gartenpartie 2017 im Zeitgeist

der 1970er Jahre. Führung mit

Prof. Dr. Uwe Meiners

Wann: 07. Mai 2017

Um: 14:30 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Maria und Mozart. Konzert im Marienmonat

Mai mit dem Ensemble Klangkunst

und Sigrid Buschenlange (Sopran),

Jonas Finger (Tenor), Anna-Lena

Kaschubowski (Alt), Max Ehlert (Bass),

Ensemble Klangkunst, Kammerchor an

der Basilika, Leitung: Christian Kienel

Wann: 07. Mai 2017

Um: 17:00 Uhr

Wo: Basilika in Bethen

Mäusepost für Mimi − Lesezeit für Lesezwerge,

für Mütter/Väter mit Kleinkindern

ab 1 Jahr (Anmeldung erforderlich)

Wann: 08. Mai 2017

Um: 10:00 Uhr

Wann: 11. Mai 2017

Um: 16:00 Uhr

Wo: Haus Edith Stein

Montagswanderung für Jedermann

(ca. 10 km, Dauer: 2 Stunden)

Wann: 08. Mai,12. Juni, 03. Juli 2017

Um: 09:00 Uhr

Wo: Parkplatz Zweirad Willenborg

Bewegung macht gesund − das ist die

beste Medizin

Wann: 08. und 22. Mai 2017

Wann: 12. /26. Juni 2017

Um: 18:45 Uhr

Wo: Haus Bethanien

Auktion / Zuchtviehversteigerung

Wann: 09. Mai, 20. Juni 2017

Um: 10:00 Uhr

Wo: Münsterlandhalle, Eschstraße

Doppelkopf- und Skatrunde für alle

Wann: 09. und 23. Mai 2017

Wann: 06.und 20.Juni 2017

Um: 16:00 Uhr

Wo: Haus Bethanien

Auf den Spuren von Egbert Verbeek.

Radtour zu den ausdruckstarken religiösen

Arbeiten in Cloppenburg und Stapelfeld

(Dauer: 5 Stunden, 20 km)

Wann: 10. Mai 2017

Um: 10:00 Uhr

Wo: Tourist-Information am Marktplatz

Vegan: mehr als nur ein Trend. Vortrag

Wann: 11. Mai 2017

Um: 19:00–21:00 Uhr

Wo: EWE ServicePunkt, Emsteker Straße 60

Adams Family, Konzert

Wann: 12. Mai 2017

Um: 21:00 Uhr

Wo: Gaststätte Bernay´s

Hobbymarkt

Großer Floh − und Trödelmarkt

Wann: 13. Mai,10. Juni, 08. Juli 2017

Um: 08:00–14:00 Uhr

Wo: Münsterlandhalle Marktplatz, Eschstraße

1. Lauf zur Meisterschaft − Fan-Auto-Cross

des Motor-Action-Club Cloppenburg.

Wann: 13. und 14. Mai 2017

Um: 10:00 Uhr

Wo: Ziegelhofstraße 92, Cloppenburg

Themensamstag: Cloppenburg rettet Leben!

Wann: 13. Mai 2017

Um: 11:00–18:00 Uhr

Wo: Cloppenburger Innenstadt

Handwerk erleben

Die Mühle

Wann: 30. April 2017

Um: 10:30 Uhr

Die Bäckerei

Wann: 30. April 2017

Wann: 07./14./21. Mai 2017

Wann: 04./ 5./11./25. Juni 2017

Um: 10:00 Uhr

Die Töpferei

Wann: 30. April 2017

Wann: 07./14./21. Mai 2017

Wann: 04./5./11./18./25. Juni 2017

Um: 14:00 Uhr

Die Schmiede

Wann: 07. Mai 2017

Wann: 18. Juni 2017

Um: 12:00 Uhr

Die Spinnstube

Wann: 14. Mai 2017

Um: 14:00 Uhr

Bäckerei, Mühle, Schmiede und Töpferei

sind zu der Gartenpartie geöffnet

Wann: 28. Mai 2017

Um: 09:00–18:00 Uhr


52 Veranstaltungskalender

Veranstaltungen

Repair-Café Cloppenburg

Selbsthilfewerkstatt zur Reparatur

defekter Gebrauchsgegenstände

Wann: 13. Mai 2017/10. Juni 2017

Um: 14:00–17:00 Uhr

Wo: Schwedenheim an der Friesoyther Str. 9

Wollgrasblüte. Wanderung durch das

Moor zur reizvollsten Zeit des Jahres

(Dauer: 2,5 Stunden)

Wann: 13. Mai 2017

Um: 14:30 Uhr

Wo: Wanderparkplatz Moorlehrpfad, Straße

zwischen Molbergen und Peheim bei km 10,8,

Falkenfelder Straße

Aquaball-Day − Über das Wasser laufen,

ohne nass zu werden

Wann: 13. Mai 2017

Um: 15:00–18:00 Uhr

Wo: Soestebad Cloppenburg

Handball Oberliga Frauen: TVC − HSG Phoenix

Wann: 13. Mai 2017

Um: 17:30 Uhr

Wo: TVC Halle, Schulstraße

Satirische Führung mit Pago Balke,

Schauspieler und Kabarettist

Wann: 14. Mai 2017

Um: 11:00–13:00 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Frauen / 2. Fußball Bundesliga:

BV Cloppenburg − Bramfeld 1. Frauen

Wann: 14. Mai 2017

Um: 14:00 Uhr

Wo: TimePartner Arena

Stadtführung durch Cloppenburg mit Informationen

zur Geschichte, Kirchen und

Sehenswürdigkeiten (Dauer: 1,5 Stunden)

Wann: 14. Mai, 11. Juni 2017

Um: 14:30 Uhr

Wo: Tourist-Information am Marktplatz

Drinnen und draußen. Schließtechnik,

Türen,

Fenster. Führung mit Dr. Michael Schimek

Wann: 14. Mai 2017

Um: 14:30 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Herren / Fußball Oberliga Niedersachsen:

BV Cloppenburg − MTV Gifhorn

Wann: 14. Mai 2017

Um: 14:00 Uhr

Wo: TimePartner Arena

Ventapane Streichquartett „Ringparabel“

mit Werken von Erwin Schulhoff, Samir

Odeh-Tamini und Ludwig van Beethoven

Wann: 14. Mai 2017

Um: 17:00 Uhr

Wo: Kreishaus Cloppenburg, Eschstraße 29

Wo ist Papa? Kinderbücher zum Thema

Sterben, Tod und Trauer

Wann: 16. Mai 2017

Um: 14:30–17:00 Uhr

Wo: Kath. Akademie Stapelfeld

Lieder der Reformationszeit − zwischen

Mission und Propaganda. Mit Jürgen

Löbbecke und dem ev. Kirchenchor

Wann: 16. Mai 2017

Um: 19:30–21:00 Uhr

Wo: Evangelische Kirche, Ritterstraße

Kraftwerk im Keller − Erzeugung von

Strom und Wärme. Energieberatung

mit Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

Wann: 17. Mai 2017

Um: 10:15–17:45 Uhr

Wo: Haus des Handwerks

Drachenschnodder

Bilder-Buch-Kino für Kindergartenkinder

Wann: 17. Mai 2017

Um: 16:00 Uhr

Wo: Haus Edith Stein, Löninger Straße 12

6. Komische Nacht in Cloppenburg

Wann: 17. Mai 2017

Um: 19:30 Uhr

Wo: Bernay´s, Ca Lou Ba, Dorfkrug im

Museumsdorf, Fleming,, Hotel Schlömer,

Kulturbahnhof, Grand Verace

Fachforum Geflügel

Wann: 18. Mai 2017

Um: 13:30–21:00 Uhr

Wo: Münsterlandhalle

Nadelklappern für einen guten Zweck –

Stricken und Häkeln in geselliger Runde

Wann: 18. Mai, 15. Juni 2017

Um: 15:00–17:00 Uhr

Wo: Bildungswerk Cloppenburg e.V.

Stadtradeln 2017: vom 18. Mai bis 7. Juni.

Start der Auftaktfahrt (ca. 20 km)

Wann: 18. Mai 2017

Um: 18:00 Uhr

Mitmach Angebote

Dorfschulreife

Wann: 30. April 2017

Um: 14:00–15:00 Uhr

Brotbacken

Wann: 30. April 2017

Wann: 07./14./21. Mai 2017

Wann: 11./18. Juni 2017

Um: 14:00 Uhr

Wo: Backhaus Wehlburg

Essen wie damals

Wann: 13. Mai 2017

Um: 14:00–17:00 Uhr

Wo: Haakenhof

Zinngießen in der museumspädagogischen

Werkstatt am Quatmannshof.

Wann: 04. Juni 2017

Um: 14:00 –17:00 Uhr

Wir machen blau... in der museumspädagogischen

Werkstatt beim

Quatmannshof

Wann: 18. Juni 2017

Um: 14:00–17:00 Uhr

Führung für Kinder

Kinderalltag früher, ca. 1 Stunde

Wann: 21. Mai 2017

Um: 14:00 Uhr


Veranstaltungskalender 53

Veranstaltungen

Wo: Altes Rathaus, Sevelter Straße 8

Relaxoase – Das Soestebad wird zur persönlichen

Wellnessoase. Entspannungsübungen

für Körper, Geist und Seele

Wann: 19. Mai 2017

Um: 19:00–20:30 Uhr

Wo: Soestebad Cloppenburg

Ja − mit Gottes Segen!

Ehevorbereitung kompakt mit den

Referenten Annlen Hunfeld-Warnking

(Lohne) und Karsten Hilgen (Bakum)

Wann: 20. Mai 2017

Um: 09:30–17:30 Uhr

Wo: Kath. Akademie Stapelfeld

Heldensamstag − 2. Cloppenburger

Freiwilligentag. Ehrenamtlich helfen

Bürger sozialen Einrichtungen einen Tag

lang bei der Umsetzung von größeren

und kleineren Projekten

Wann: 20. Mai 2017

Um: 10:00–19:00 Uhr

Wo: Stadtgebiet Cloppenburg

Aktionstag: Bäume pflanzen für die

Umwelt im UWZ Stapelfeld

Wann: 20. Mai 2017

Um: 10:00–14:00 Uhr

Wo: Umweltzentrum Oldenbrger Münsterland

Eröffnung der Sommergärten in der

Innenstadt (bis zum 22.09.2017)

Wann: 20. Mai 2017

Um: 11:00 Uhr

Wo: Cloppenburger Innenstadt, Mühlen-,

Bahnhof- und Lange Straße

Themensamstag: Flower-Power in der

City. Die Cloppenburger Innenstadt wird

in ein Blütenkleid gehüllt mit einem

großen Blumenspielefest

Wann: 20. Mai 2017

Um: 14:00–18:00 Uhr

Wo: Cloppenburger Innenstadt

Die Region zukunftsfähig gestalten −

Eine Begegnung mit Bundesumweltministerin

Barbara Hendricks

Wann: 20. Mai 2017

Um: 16:30–18:00 Uhr

Wo: Umweltzentrum Oldenburger Münsterland,

Jürgen B. Hausmann „Wie jeht et?“ −

„Et jeht!“ Unverzichtbare Alltagsweisheiten

Wann: 20. Mai 2017

Um: 20:00 Uhr

Wo: Stadthalle Cloppenburg

Internationaler Museumstag − Motto:

Spurensuche − Mut zur Verantwortung

Wann: 21. Mai 2017

Um: 09:00–18:00 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter

im Landkreis Cloppenburg. Vortrag

von Dr. Karl-Heinz Ziessow

Wann: 21. Mai 2017

Um: 14:30 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Müller mahle mir mein Mehl. Geführte

Radtour mit Besichtigung, Kaffee und

Kuchen. Lunchpaket mitnehmen!

(Dauer: 8 Stunden, 48 km)

Wann: 23. Mai 2017

Um: 09:30 Uhr

Wo: Parkplatz Museumsdorf, Verwaltungsgebäude

Begegnungen in China − Fototausstellung

von Doris Waskönig.

Ausstellungseröffnung

Wann: 23. Mai 2017

Um: 19:30 Uhr

Wo: Kreishaus, Foyer

Gartenpartie: Hollywoodschaukel −

Gartenkultur und Zeitgeist der 1970er

Jahre. Ausstellung und Aktionen

rund um Garten- und Wohnkultur

Wann: 25.–28. Mai 2017

Um: 09:00–18:00 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Großer Junimarkt

Wann: 26. Mai 2017

Um: 15:00 Uhr

Wann: 27. Mai 2017

Um: 14:00 Uhr

Wann: 28. Mai 2017

Um: 13:00 Uhr

Wann: 29. Mai 2017

Um: 14:00 Uhr

Ort: Münsterlandhalle / Marktplatz

Spargelzeit. Radtour zu einem Gemüsebauer,

Information zum Anbau und

Vermarktung, gemeinsamer Einkauf,

Kochen im Bildungswerk und gemeinsamer

Verzehr (Dauer: 5 Stunden, 20 km)

Wann: 30. Mai, 16. Juni 2017

Um: 15:30 Uhr

Wo: Bildungswerk

Juni

Sternenschweif – Magische Vorlesegeschichten.

Vorlesezeit für Kinder

ab 4 Jahren

Wann: 02. Juni 2017

Um: 16:00 Uhr

Wo: Haus Edith Stein, Medienraum

Aufstellen des Pfingstbaumes mit Live-Musik

Wann: 02. Juni 2017

Um: 19:00 Uhr

Wo: Cloppenburg, Bernay-Platz

White Star Band − Konzert zum

Pfingstbaum-Aufstellen

Wann: 02. Juni 2017

Um:21:00 Uhr

Wo: Gaststätte Bernay´s

Kartenspielrunde für alle Kartenspieler

(weitere Termine jeden Sonntag

um 14:00 Uhr)

Wann: 04. Juni 2017

Um: 14:00 Uhr

Wo: Haus Bethanien

Hospizdienst für den Landkreis

Cloppenburg e.V. feiert in diesem

Jahr sein 20-jähriges Bestehen.

Aus diesem Anlass wird am

14.06. 2017

von 11.00–18.00 Uhr

zum

„Tag der offenen Tür“

eingeladen.


54 Veranstaltungskalender

Veranstaltungen

Deutscher Mühlentag

Die Mühlen des Museumsdorfs sind in

Betrieb. Vorführungen mit den Windmüllern

des Museumsdorfs

Wann: 04. und 05. Juni 2017

Um: 10:00–16:00 Uhr

Wo: Museumdorf Cloppenburg

Kanufahren im Soestebad für Kinder

ab 6 Jahren mit Bronzeabzeichen.

Wann: 06. Juni 2017

Wann: 14:30–16:30 Uhr

Wo: Soestebad Cloppenburg

Solarstromerzeugung mit oder ohne

Speicher. Energieberatung mit

Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

Wann: 07. Juni 2017

Um: 10:15–17:45 Uhr

Wo: Haus des Handwerks

Fahrt ins Blaue. Radtour in der frischen

Frühlingsluft mit Besichtigung und

Einkehr (Dauer: 6 Stunden, 35 km)

Wann: 08. Juni 2017

Um: 13:00 Uhr

Wo: Tourist-Information am Marktplatz

Pips spielt verstecken − Lesezeit für Lesezwerge,

für Mütter/Väter mit Kleinkindern

ab 1 Jahr (Anmeldung erforderlich)

Wann: 08. Juni 2017

Um: 16:00 Uhr

Wann: 12 Juni 2017

Um: 10:00 Uhr

Wo: Haus Edith Stein

Chris de Burgh & Band

„A Better World“ 2017

Termine:

03.05.17 Wuppertal, Historische Stadthalle

05.05.17 Osnabrück, OsnabrückHalle

06.05.17 Hannover, Kuppelsaal

08.05.17 Berlin, Friedrichstadt-Palast

09.05.17 Hamburg, Mehr! Theater

11.05.17 Braunschweig, Stadthalle

13.05.17 Oldenburg, Kongresssaal

14.05.17 Göttingen, Lokhalle

16.05.17 Wetzlar, Rittal-Arena

17.05.17 Leipzig, Haus Auensee

19.05.17 Halle/Saale, Händelhalle

22.05.17 Stuttgart, Liederhalle/Beethovensaal

23.05.17 Essenbach, Eskara

25.05.17 München, Philharmonie

26.05.17 Würzburg, s.Oliver-Arena

28.05.17 Essen, Philharmonie (E: 18 Uhr, B: 19 Uhr)

29.05.17 Frankfurt, Alte Oper

31.05.17 Baden-Baden, Festspielhaus

Zusatztermine wegen großer Nachfrage:

16.06.17 Elspe, Freilichtbühne

18.06.17 Heidenheim, Brenzpark

20.06.17 Heilbronn, Harmonie

21.06.17 Fulda, Esperantohalle

23.06.17 Ingelheim, Burgkirche

30.06.17 Dresden, Junge Garde

01.07.17 Görlitz, Landskronbrauerei

04.07.17 Köln, Tanzbrunnen (Open Air)

05.07.17 Saarbrücken, Saarlandhalle

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Eintrittskarten zu den energiegeladenen Live-

Auftritten des Sängers/Gitarristen/Pianisten

gibt es im Vorverkauf zu Preisen zwischen 30

und 95 Euro (zzgl. Gebühren). Abdruck honorarfrei!

www.myticket.de und unter der Hotline

01806 – 777 111 (0,20 €/Anruf aus dem dt.

Festnetz, max. 0,60 €/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz),

bei www.ticketmaster.de sowie

an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Tourneeveranstalter:

KBK – Konzert- und Künstleragentur GmbH,

Tel. 030.8107537-0

Links: www.cdeb.com, www.kb-k.com,

www.facebook.com/KBKGMBH

Öffentlichkeitsarbeit:

www.hammerl-kommunikation.de,

Tel.: 0821.58 97 93 8-8/9

Chris de Burgh präsentiert neue CD

„A Better World“ im Frühsommer 2017 live

(thk) Die Deutschlandtour im Frühjahr 2017 benennt Chris de Burgh wie sein 21. Studio-Album

−„A Better World“ (Starwatch Entertainment/ Sony). Der Titel dieser Veröffentlichung, deren

mit wenigen Strichen gemaltes Cover eine aus dem verdörrten Erdboden wachsende,

bunte Blume zeigt, ist Programm. „Bethlehem“, die überraschend rockige, erste Single

(im Geiste seinerfrüheren kantig-tempogeladenen Lieder wie beispielsweise „Don’t Pay

The Ferryman“ von (1982), setzt das Weltgeschehen in poetischen Bezug zu dem biblischen

Schlüsselort. Der Song „Homeland“ stellt sogar die Flüchtlingsthematik in den Mittelpunkt

und zeigt Chris de Burgh als lyrischen Gegenwartschronisten. 15 Lieder umfasst die inhaltlich

komplexe, musikalisch abwechslungsreiche, in sich stimmige Platte. Sie beinhaltet all

das, was die Fans an den Kompositionen des irischen Singer/Songwriters lieben: Balladen

und Episches plus Lieder, die irisch- folkloristisch getönt sind oder dezent, swingend daherkommen.

Die Shows von Chris de Burgh wären natürlich nicht rund, wenn er nicht auch seine

größten Hits wie „The Lady In Red“, „Missing You“ oder „Don’t Pay The Ferryman“ sowie

„High On Emotion“ spielen würde.


Gartensaison

Von A bis Z!

Bei uns gibt‘s

alles was Ihr

Garten braucht!

Stämmchen

Jasmin, Diplandenie

Solanum Rantonetti

uvm.

Das waren noch Zeiten:

1956 schaffte es die „Wunder-Erdbeere“

in den SPIEGEL

Was 1947 auf dem Äckerle der Großmutter

in Stuttgart Weilimdorf begann,

feiert jetzt sein 70jähriges

Jubiläum: Gärtnermeister Reinhold Hummel

und seine Hummi-Beeren sind heute

international bekannt für ihre geschmackvollen

Erdbeeren, die in private Hausgärten

gepflanzt werden.

Heutzutage kann man es sich nicht mehr

vorstellen, aber 1956 erschien tatsächlich

am 11. Januar im SPIEGEL ein Artikel, der

sich mit der Erdbeere auseinandersetzt,

die damals (Zitat) „die Vereinsblätter der

Kleingärtner und Schrebergärtnervereinigungen

spaltenlang füllte“ und die in Millionenauflage

mit Prospekten den „staunenden

Gartenfreunden die größte Sensation

im Beerenobstbau“ verhieß. Auch die Hamburger

WELT staunte damals spaltenlang

und philosophierte: „Auch in der stillen bescheidenen

Welt der Pflanzen gibt es noch

Sensationen, Neuschöpfungen der Natur,

die dem Begriff ‚Wunder‘ oft am nächsten

kommen, weil sie empfindsam ausgewogen

sein müssen zwischen dem Wollen

des menschlichen Verstandes und dem

Können der natürlichen Schöpfungskraft.“

Die überschwängliche Rede war in großen

meinungsbildenden Medien von der ersten

immer tragenden Spaliererdbeere, die

am Stock, am Gitter, am Maschendraht, in

Schalen, Töpfen, Kübel, Balkonkästen und

Terrassen und an Hauswänden kultiviert

Fortsetzung auf Seite 57

Abgestimmte

Erde zu jeder

Pflanze

Sommergarten

Das leckere Grün

(Bio-) Kräuter für Garten & Küche

Wir beraten Sie gerne!

Cloppenburg, Cappelner Str.

Friesoythe, famila Center

Quakenbrück, Hengelage

Löningen, famila Markt

www.blumen-schouten.de


56 Veranstaltungskalender

Veranstaltungen

Jugendparlament –

Sitzung im historischen Ratssaal

Wann: 08. Juni 2017

Um: 18:00 Uhr

Wo: Rathaus, Sevelter Straße 8

„Damit es ein Fest wird“ Ehevorbereitung

kreativ mit der Referentin Sabine Orth

Wann: 08. Juni 2017

Um: 19:30–22:00 Uhr

Wo: Kath. Akademie Stapelfeld

Jubiläumskonzert − 150-jähriges Bestehen

des St. Andreas Kirchenchores

Cloppenburg

Wann: 09. und 10.Juni 2017

Um: 19:30 Uhr

Wo: Stadthalle Cloppenburg

Max Frisch –

Die chinesische Mauer – eine Farce

Wann: 09./10./13. Juni 2017

Um: 19:30 Uhr

Wo: Kulturbahnhof Cloppenburg

Kultursommer 2017 − Musikalisch-satirische

Führung durch das Musemsdorf mit

Pago Balke,Schauspieler u. Kabarettist

Wann: 11. und 18. Juni 2017

Um: 11:00–13:00 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Der Chor „WIR“ der Musikschule Höhler-

Schuhmann präsentiert ein Juiläumskonzert

Wann: 11. Juni 2017

Um: 14:30 Uhr

Wo: Kulturbahnhof

Kultursommer 2017 − „Beethoven

Hoch Drei“ 5. Sinfonie c-moll mit dem

Ensemble Klangkunst, Solisten:

Arthur Mildner und Ludwig Kleinalstede

Wann: 11. Juni 2017

Um: 17:00 Uhr

Wo: Stadthalle Cloppenburg

Stapelfelder Gärten. Gartenführung

am Sonntagvormittag mit Antonius

Bösterling

Wann: 11. Juni 2017

Um: 11:00–12:30 Uhr

Wo: Umweltzentrum Oldenburger

Münsterland

Gleich nebenan. Das Einfamilienhaus als

Bau- u. Wohnform im 20. Jahrhundert.

Führung mit Cai-Olaf Wilgeroth

Wann: 11. Juni 2017

Um: 14:30 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Kasper wird verhext. Vorführung der

Puppenbühne Heyderhoffmann

Wann: 11. Juni 2017

Um: 14:00 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg,

Herrenhaus Arkenstede

Ab aufs Brett! Bilder-Buch-Kino für

Kindergartenkinder

Wann: 14. Juni 2017

Um: 16:00 Uhr

Wo: Haus Edith Stein

Kultursommer 2017 „Gnadenlose Heiterkeit“,

das Wilhelm Busch Programm.

Gedichte, Geschichten und Zeichnungen

von Musik beflügelt mit Pago Balke

(Rezitation) und Nicolai Thein (Piano)

Wann: 14. Juni 2017

Um: 20:00 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg,

Quatmannshof

Kultursommer 2017 – Jochen Till liest

„Luzifer Junior“ Autorenlesung für

geladene GrundschülerInnen.

Wann: 16. Juni 2017

Um: 09:30 Uhr

Um: 11:00 Uhr

Wo: Bildungswerk Cloppenburg

„Musik im St.Pius-Stift“ Vorspiel von

Schülern der Kreismusikschule

Wann: 16. Juni 2017

Um: 16:00 Uhr

Wo: St. Pius-Stift, Mehrzweckhalle,

Friesoyther Straße 7

Verkehrssicherheitstag zum

Schutzengel-Jubiläum

Wann: 17. Juni 2017

Um: 11:00–18:00 Uhr

Wo: Cloppenburger Innenstadt

Kindermusikfestival Open Air mit „Die

Blindfische“, Felix & die Rasselband,

Anni und Cloppenburger Chören

Wann: 17. Juni 2017

Um: 13:30–18:30 Uhr

Wo: Rote Schule

Kultursommer 2017 −1. Seifenblasen-

Kindermusikfestival Open Air mit „Die

Blindfische“, Felix & die Rasselband,

Anni und Cloppenburger Chören

Wann: 17. Juni 2017

Um: 13:30–18:30 Uhr

Wo: Rote Schule

Zeit für uns Zwei – Auszeit zu zweit.

Oasen-Tag für Paare mit der Referentin

Sabine Orth, BMO

Wann: 17. Juni 2017

Um: 14:00–18:30 Uhr

Wo: Kath. Akademie Stapelfeld, Stapelfelder

Kirchstraße 13

Das Lutherjahr „Vom Amtshaus zum

Schwedenheim“, geführte Stadttour

Wann: 17. Juni 2017

Um: 18:00–20:00 Uhr

Wo: Treffpunkt Cloppenburger Stadtpark

Höchste Eisenbahn. 150 Jahre Eisenbahn

in Oldenburg. Führung durch die Ausstellung;

Florian Reiß, M.A.

Wann: 18. Juni 201

Um: 14:30 Uhr

Wo: Museumsdorf Cloppenburg

Cloppenburger Reitertage

Wann: 21.–25. Juni 2017

Wo: Reitsport-Zentrum (Bührener Tannen)

Schools-out-Party mit A...bomben-

Wettbewerb

Wann: 21. Juni 2017

Um: 14:00 Uhr

Wo: Soestebad Cloppenburg


Gartengeschichten

57

werden konnte. Niemand sollte

sich für eine Erdbeere noch bücken

müssen, denn man konnte

die Ranken bis über zwei Meter an

Gittern und Stäben entlang führen und bis zum ersten Frost sollte sie

wunderbare, glänzend rote und vollaromatische Früchte garantieren.

Das Patent und den Warenzeichenschutz für die Wunderpflanze wurde

vom damaligen Großgärtner Horstmann angemeldet, der – wir

sprechen von den 1950er Jahren – wegen seiner großen Versand-Abteilung

mit 360 Angestellten, gern als der Neckermann unter den Gärtnern

bezeichnet wurde, für diejenigen, die sich in Zeiten von Amazon

noch an das legendäre Versandhaus erinnern können. Horstmann

war allerdings nur der Vermarkter, der Gärtner der aufsehenerregenden

Beere war ein ganz anderer: Reinhold Hummel in Weilimdorf. In

strenger Klausur, höchst geheim und für heutige Verhältnisse in erstaunlich

kurzer Zeit hatte der Gärtnermeister die „Wunderbeere“ geschaffen.

Aus einer seit 1940 bekannten, zweimal im Jahr tragenden

Erdbeersorte und anderen Erdbeersorten hatte er die rankende ‘Sonja

Horstmann‘ durch unermüdliche Kreuzung herangezogen. An dieser

Stelle überrascht im SPIEGEL eine Fußnote in der er erklärt, was

Kreuzung heißt: „Übertragung der Pollen einer Pflanze auf die Narbe

der Blüte einer Pflanze mit anderen Erbanlagen.“ Aber das Wochenmagazin

sparte auch nicht am köstlichen Detail: „Als Reinhold Hummel

zum ersten Mal eine Portion seiner Erdbeeren mit Schlagsahne

verzehrte, registrierten seine Geschmacksnerven noch einige Nuancen,

die seiner idealen Vorstellung von der Vollkommenheit seiner

Züchtung nicht ganz entsprachen. Er experimentierte jahrelang geduldig

weiter, bis er endlich mit dem Resultat zufrieden war und sagte:

‚Es ist eine dicke, saftige, vollaromatische Gartenfrucht geworden,

von einer gesunden Robustheit wie sie sich der Gärtner wünscht.‘“

Soweit der SPIEGEL von 1956, 61 Jahre ist das her.

In strenger Klausur, höchst geheim und für heutige Verhältnisse in erstaunlich …

Erdbeerzüchter damals.

Foto: Helix

In der Zwischenzeit hat sich in der Gärtnerei Hummel in Weilimdorf

viel getan und der Klettererdbeere sind viele andere schmackhafte

Erdbeerschätze gefolgt. Die wichtigste Frucht ist allerdings die

Klettererdbeere geblieben. Mit so bekannten Sorten wie: Hummi®

Grande, Hummi® Gento, Hummi® Stugarta macht die Gärtnerei den

Hobbygärtnern viel Freude: reichlich dunkelrote Früchte, toll im Geschmack.

Hohe Erträge und gesunde Jungpflanzen waren Reinhold

Hummel so wichtig, dass er bereits in den 1970ern– übrigens in seiner

Garage – zusammen mit seiner Tochter Sonja mit einem der ersten

Meristemlabore in vitro in Deutschland züchtete und forschte.

„Das Besondere daran, Hummel nutzte die Forschung von Anfang

an kommerziell für den Markt. Das gab es so damals nicht und hat

auch bis heute wenige Nachahmer. Der Sorte Sonja, folgte die Sonjana

und ihr der Klettertoni, an dem wir auch heute noch arbeiten,

um die „Wunderbeere“ von einst an die sich ständig verändernden

Klima- und Witterungsbedingungen anzupassen,“ erläutert der langjährige

Geschäftsführer Lothar Schatz.

Auch heute noch arbeitet das Labor in der Gärtnerei Hummel auf

die bewährte Art und Weise. Durch Züchtung und Auslese und viel

Handarbeit sind so herausragende Erdbeeren wie die Hummi® Praline,

Hummi® Waldfee oder die absolute Neuheit 2017 Hummi® Neue

Mieze entstanden. Das eigene Labor stellt Gesundheit und Ertrag der

Jungpflanzen weiterhin zuverlässig sicher.

Seit 2016 arbeitet die Gärtnerei Hummel in Partnerschaft mit Helix-Pflanzen.

Helix kultiviert die Jungpflanzen der Erdbeeren bis zur

Verkaufsreife und kümmert sich um den Vertrieb. So hat Hummel die

Hände frei für das, was man in Weilimdorf am besten kann: richtig

gute, geschmackvolle Erdbeeren züchten. Weitere Informationen unter

www.hummibeeren.de und www.helix-pflanzen.de Helix

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58 KulTour

Senioren on KulTour …

Radio Bremen 1, Becks und

Schwanensee in Stützstrümpfen

Am 7. April unternahmen 50 Cloppenburger

Senioren und Seniorinnen einen

Tagesausflug der besonderen Art.

Es gab Führungen in einer Brauerei und bei

Radio Bremen 1, beide interessant und lehrreich.

Nach so vielen Informationen konnte

man sich am Abend im „Packhaustheater im

Schnoor“ entspannen.

Seit dem 11. Jahrhundert wird in Bremen

Bier gebraut. Traditionsreiche Sorten wie Rotbier,

Porter und Ale wurden auch ins Ausland

exportiert. Ein Rundgang führte durch das

Museum, den Rohstoffraum und in das Sudhaus

sowie vorbei an Malzsilos und Gär- und

Lagertanks. Zum Ende des Rundganges fand

eine Bierverkostung statt. Es wurden sieben

verschiedene Biere in einer gemütlichen Runde

angeboten.

Als nächstes fand ein Informationsbesuch

bei Radio Bremen 1 statt. Der Sender Bremen

wurde 1924 gegründet. Der Mittelwellensender

mit einer sehr bescheidenen Leistung

von 250 Watt war zunächst im Postgebäude

untergebracht bis er über verschiedene Stationen

seine Selbständigkeit erhielt. 1952

wurde der Sendesaal aufgrund seiner besonderen

Bauweise und Akustik unter Denkmalschutz

gestellt. Die Programmgeschichte ist

sehr vielseitig; die Hansawelle, Radio Bremen

2 und 3, die ARD, das Gastarbeiterprogramm

und das Jugendprogramm sind einige Stationen.

Nach so viel Kulinarischem und Techniken

gab es als Entspannung eine Komödie mit

Ballett: „Schwanensee in Stützstrümpfen“.

Der Tante Emma Laden in Grootenbüll hat

Konkurs angemeldet. Die Verkäuferinnen

bangen um ihren Lohn, aber sie wissen Rat:

Ein Ballettabend wird auf die Beine gestellt,

selbst der Inhaber muss mittanzen. Jeder, der

das Ballett sehen will, muss vorher einkaufen.

Die Kassenbons dienen als Eintrittskarten. So

ist am Ende das Warenlager leer und im Auditorium

des Theaters ist vor Lachen kein Auge

mehr trocken.

Und so ist das Fazit auch dieser KulTour

eindeutig, denn interessanter und lustiger

kann ein Tagesausflug nicht sein. Daher und

aufgrund der großen Nachfrage bietet das

Team um Elfriede Lange die Tour am 19. Mai

ein zweites Mal an. Botho Tangermann


KulTour

59

Besuch bei der Nordwestzeitung in

Oldenburg

Am Dienstag, den 28.03. fuhren die Seniorinnen und Senioren

aus Cloppenburg in die Nachbarstadt Oldenburg. Eine Stadt mit

über 130.000 Einwohnern, guter Infrastruktur und seit Mitte des

11. Jahrhunderts Sitz der Grafen von Oldenburg. Wir waren unterwegs,

um „aller guten Dinge drei“ zu erleben: Das Horst Jannsen Museum, die

Redaktion der Nordwestzeitung und einer Großdruckerei; alles Häuser

mit vielfältigen und interessanten Sehenswürdigkeiten.

Das Horst Jannsen Museum zeigt zurzeit in einer Sonderausstellung

„Partituren zwischen Musik und bildender Kunst“. Als Einführung gab

es einen umfassenden Bericht über die einzelnen Schaffensabschnitte

des Künstlers. Auf zwei Ebenen konnte man dann verschiedene Positionen

von Künstlern und Künstlerinnen sehen, wie sich die Werke

zwischen Musik und bildender Kunst bewegen.

Nach dem Mittagessen im Restaurant des Pius-Krankenhauses ging

es zu Fuß weiter in die Redaktion der Nordwestzeitung. Ein einführender

Vortrag über die lange und erfolgreiche Tätigkeit bis zum 2.

Weltkrieg und der Nazizeit, verschaffte einen guten Überblick über

das Wirken der Zeitung. Bei einem Rundgang konnte man die verschiedenen

Arbeitsabschnitte kennen lernen.

Als dritten und letzten Punkt wurde die Druckerei besichtigt. Auch

hier gab es einen Vortrag, der die Einzelheiten der Arbeitsabläufe erklärte.

Die Vorstellung von einer Setzerei und Buchstaben-Typen, die

zusammengesetzt einen Text bilden, musste revidiert werden. Zum

Einsatz kamen moderne Maschinen, die im gut organisierten Ablauf

die Druckwerke erstellten. Die Menge der gelagerten Papierballen,

die zum Einsatz kamen, lösten reihum großes Erstaunen aus.

Um 20.00 Uhr endete ein Tag mit vielen neuen Erkenntnissen, die bleibende

Eindrücke hinterlassen. Wieder einmal eine perfekt geplante und

ebenso organisierte KulTour von Elfriede Lange. Botho Tangermann

König der Löwen

Am 19. März, es war ein total verregneter Sonntag, unternahmen

70 Senioren und Seniorinnen aus Cloppenburg mit einem

Doppeldeckerbus eine Fahrt nach Hamburg, um das Musical

„König der Löwen“ zu erleben und so aus dem Wetter-Tief ein Stimmungs-Hoch

zu machen. Bevor es ins Theater ging, gab es das geplante

Mittagessen, nicht am, sondern auf Grund des schlechten Wetters

im Bus. Viele fleißige Hände halfen hierbei. Das Bühnenkunstwerk von

Disney hat weltweit über 80 Millionen Zuschauer begeistert. Es wird

im Stage Theater im Hafen von Hamburg täglich aufgeführt und begeistert

nach wie vor die Zuschauer. Wenn bei einer Mischung aus Pop-

musik und original afrikanischen Rhythmen die Tiere auf die Bühne strömen,

wird dem Besucher die Faszination Afrikas spürbar gemacht.

Bei dem Musical dreht sich alles um den Löwen-König Mufasa. Themen

wie Angst, Mut, Glück und Pech werden behandelt bevor Scar, der Bruder

des Königs, Mufasa tötet. Unter der neuen Herrschaft leiden die Bewohner,

das Land verödet. Simba, der Sohn von Mufasa bekämpft den Tyrannen

Scar und besiegt ihn. Unter dem neuen König der Löwen geht es

der Bevölkerung wieder besser; so schließt sich der Kreislauf des Lebens.

Mit wunderbaren Bildern, betörender Musik und einer zauberhaften Geschichte,

so ein Kommentar des Hamburger Abendblattes, ging ein regenreicher

Tag im absoluten Stimmungs-Hoch zu Ende. B. Tangermann

Den aktuellen Busreisekatalog

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06.-09.07.17(Do.-So.)

Sa.10.06.,So.27.08.17

Ho land m itRad 299,-€ LandpartieSchloßBückeburg 39,-€

07.-09.07.17(Fr.-So.)

Sa.17.06.17inkl.Eintrit

Überraschungsreise 149,-€ KarlMayFestspiele 58,-€

26.-27.08.+11.-12.11.17(Sa.-So.)

Do.27.07.17inkl.Eintrit

ZauberhafteMosel 269,-€ StadtbummelinGroningen 25,-€

08.-10.09.17(Fr.-So.)

So.06.08.,So.22.10.17

Im stin Tirol(HotelHirschen) 579,-€ AltesLand m itRad 49,-€

09.-15.09.17(Sa.-Fr.)

LagoMaggiore 599,-€

So.13.08.17inkl.Verpfl.

InselNeuwerkmitWatwagen 59,-€

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SitzplatzPK 1 145,-€ Sa.16.09.17,inkl.Verpfl.


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Seniorenresidenz Leer

Pflegeappartements bieten Rendite und Sicherheit

Pflegeimmobilien stellen vor dem Hintergrund der aktuellen demografischen

Entwicklung eine renditestarke Kapitalanlage und eine sichere Altersvorsorge dar.

In Zukunft wird es immer mehr ältere Menschen

geben wird, die nicht alle im Alter von

ihrer Familie oder ambulanten Pflegediensten

versorgt werden können. Vor diesem

Hintergrund steigt seit Jahren die Nachfrage

nach Pflegeplätzen und altersgerechten

Alfons Bornemann

Wohnimmobilien, die den Bedürfnissen der

Senioren optimal angepasst sind.

Neueste Studien belegen, dass sich die Zahl

der Pflegebedürftigen von derzeit 2,6 Millionen

auf 3,5 Millionen im Jahr 2030 erhöhen

wird. Um diese wachsende Zahl an Senioren

mit Pflegebedarf auch versorgen zu können,

reicht die aktuelle Zahl an Pflegeplätzen bei

weitem nicht aus. Weit über 320.000 neue

Pflegeplätze werden nach Expertenansicht in

den nächsten Jahren zusätzlich benötigt. Der

gesamte deutsche Pflegemarkt ist daher ein

Wachstumsmarkt und die Kapitalanlage in

Pflegeimmobilien zeichnet durch sehr gute

Renditen und gesicherte Mieten aus. Eine einmalige

Chance, denn nicht nur Investmentfirmen,

sondern auch private Anleger können

von dieser Entwicklung profitieren. Wichtig

ist dabei eine individuelle, persönliche und

fachkundige Beratung.

Alfons Bornemann ist seit mehr als 35 Jahren

in Cloppenburg und überregional als

Immobilienmakler für Wohnimmobilien erfolgreich

tätig. Vor ca. 10 Jahren hat er sich

zusätzlich auf die Vermittlung von Pflegeimmobilien

als Kapitalanlage spezialisiert. Seinen

Kunden steht er mit seiner langjährigen

Erfahrung sowie seinem Fachwissen beratend

zur Seite.

Eine besondere Pflegeimmobilie ist das

„Seniorenzentrum Große Roßbergstraße“ in

Leer. Die idyllische ostfriesische Kreisstadt

Leer mit ihrem Seehafen, der historischen

Altstadt und einem regen kulturellen Leben

ist ein beliebter und lebendiger Wohnort für

alle Generationen. Kapitalanlegern bietet

Immobilien Bornemann die Möglichkeit, hier

Pflegeappartements in einer stadtnah gelegenen

Seniorenresidenz zu erwerben. Der

Neubau des modernen, dreigeschossigen

KfW-Energieeffizienzhaus 55 verfügt über

92 Pflegeeinheiten, die als komfortable und

barrierefreie Einbettzimmer mit eigenem

Bad gebaut werden. Sämtliche Einrichtungen

des täglichen Bedarfs wie Ärzte, Bäcker,

Apotheken, Banken, Einkaufsmöglichkeiten

sowie eine Klinik befinden sich in der Nähe

der neuen Wohnanlage, die einen Innenhof

mit viel Grün sowie zwei Aufenthaltsbereiche

zum geselligen Beisammensein bietet. Alle

Wohnungen werden über ein Notrufsystem

mit der zentralen Leitstelle verbunden, so

dass im Bedarfsfall ein Pflegedienst alarmiert

werden kann.

Der Investition steht eine jährliche Brutto-Kapitalrendite

von ca. 4,6 % gegenüber.

Durch einen 25-Jahres-Pachtvertrag mit Verlängerungsoption

sind die Mieteinnahmen

langfristig gesichert. „Da das Gebäude als

KfW-Effizienzhaus 55 errichtet wird, ist eine

KfW-Förderung bis 100.000 Euro je Appartement

möglich“, weist Alfons Bornemann


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61

Seniorenresidenz Delmenhorst

noch auf einen weiteren Vorteil der Immobilie

hin. Durchaus lohnenswert bei einem

Kaufpreis ab 125.000 Euro. Der Betreiber

übernimmt sämtliche Verwaltungs- und Instandhaltungsaufgaben.

So müssen sich die

Eigentümer nicht um Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen

oder sonstige Verwaltungsaufgaben

kümmern.

In unmittelbarer Nähe zur Seniorenresidenz

entstehen weitere Wohn- und Gewerbeimmobilien

aus dem Gesundheitsbereich, so

dass die zu errichtende Pflegeeinrichtung

weiter an Attraktivität gewinnt – eine Investition

in die Zukunft.

Pflegeappartements in

Delmenhorster Seniorenresidenz

Ein weiteres architektonisch reizvolles Objekt

entsteht in dem modernen Mittelzentrum

Delmenhorst. Die Stadt mit ihrer wechselvollen

Geschichte und zahlreichen kulturellen

Einrichtungen liegt verkehrsgünstig in der

wirtschaftlich florierenden Metropolregion

Bremen/Oldenburg in der Nähe der Autobahnen

A1 und A28. Die hellen, modern und

hochwertig eingerichteten Wohneinheiten

in der Seniorenresidenz, die ausschließlich

aus komfortablen und barrierefreien Einbettzimmern

mit eigenem Bad bestehen, bieten

77 Senioren ein neues Zuhause. Neben der

Seniorenresidenz entsteht noch ein zweites

Gebäude, das über 20 seniorengerechte

Wohnungen verfügt. Die 2- bis 3-Zimmer-

Appartements sind barrierearm gestaltet, gut

geschnitten und optimal für Senioren ausgestattet.

Im Erdgeschoss wird sich zudem ein

ambulanter Pflegedienst ansiedeln. Hier ein

moderner Wohnkomplex, der den Senioren

im Bedarfsfall die Möglichkeit bietet in eine

Pflegeeinrichtung zu wechseln, ohne ihre

vertraute Umgebung verlassen zu müssen.

Neben einem integrierten Notrufsystem

in jedem Zimmer stehen den Bewohnern

der Seniorenresidenz verschiedene Gemeinschaftsräume

für gesellige Aktivitäten und

zur Verfügung. Der Betreiber verfügt über

langjährige Erfahrung und legt großen Wert

darauf, dass die Bewohner ein möglichst

selbstbestimmtes Leben führen. Die Pflegeeinrichtung

bietet ein lebendiges Gemeinschaftsleben

und zahlreiche gemeinsame

Aktivitäten.

Die Vorteile liegen auch hier auf der Hand.

Ein 20-Jahresvertrag mit Verlängerungsoption

sichert langfristige, indexierte Mieteinnahmen

– auch bei einem eventuellen Leerstand.

Die Kapitalrendite beträgt hier ca.

4,7 % brutto. Der Kaufpreis für eine Eigentumswohnung

beginnt bei ca. 141.000 Euro.

Alfons Bornemann steht Interessierten

völlig unverbindlich für ein persönliches und

ausführliches Beratungsgespräch gerne zur

Verfügung und weist daraufhin, dass auch

bei beiden Projekten keine Käufer-Courtage

anfällt.

Die Fertigstellung beider Objekte ist für

Herbst 2018 vorgesehen.

Am Krankenhaus 19 | 49661 Cloppenburg | Telefon: 0 44 71 92 00 - 0 | Telefax: 0 44 71 92 00 - 33

info@bornemann-immo.de | Internet: www.bornemann-immo.de


62

Der Weg ist das Ziel!

Doch beim Bereisen dieser Wege hat

sich in den letzten Jahrhunderten

und auch Jahrzehnten einiges getan.

Sicherlich wurde sich am Längsten und Häufigsten

auf die eigenen Füße verlassen. Während

dies heute eher zum Vergnügen oder für

die Gesundheit genutzt wird, wurden früher

so gut wie alle Wege zu Fuß zurückgelegt. Je

nach Wetterlage schaffte man dann circa fünf

Kilometer in der Stunde, wenn man auf ausgetrampelten

Pfaden lief. Auf unwegsamem

Gelände und bei schlechtem Wetter dauerte

es auch schon mal doppelt so lange, oder die

Wege wurden unpassierbar. Daran sieht man

schon, dass das „Wandern“ früher nicht unbedingt

ein Vergnügen war. Doch weil es keine

Alternative gab, war man schon froh wenn

das Wetter mitspielte. Dementsprechend

waren Spontanausflüge zum Shoppen in die

nächste größere Stadt wohl eher selten. Das

nächst komfortabelste war dann schon eher

der Ochsenkarren. Ochsen waren kräftig und

gut für die Feldarbeit. Sie waren nicht so empfindlich

und teuer wie Pferde. Mit Ochsenkarren

wurden Waren transportiert und man

kam selber auch langsam aber sicher ans Ziel.

Pferde waren schneller und wurden genutzt,

wenn Strecken rasch zurückgelegt werden

mussten. Vor allem wichtige Nachrichten

wurden von einem Boten hauptsächlich mit

dem Pferd überbracht. Im frühen 19. Jahrhundert

kamen die ersten Laufräder auf, aus denen

später das Fahrrad entstand. Fast zeitgleich

wurde die erste dampfbetriebenen Bahn auf

Schienen in Wales in einem Bergwerk in Betrieb

genommen. In Deutschland schnaufte

am 7.12.1835 die Dampfbahn „Adler“ das erste

Mal von Nürnberg nach Fürth. Die

Dampfeisenbahn verbreitete sich

schnell über die ganze Welt, auf der

sich das Schienennetz immer weiter

ausbreitete. Auch die Lokomotiven

wurden immer besser. Während die

„Adler“ noch eine Spitzengeschwindigkeit

von 35 km/h aufwies, flitzt

heute ein ICE3 mit 300 km/h auf den

Schienen. Diese Entwicklung dauerte

gut 200 Jahre!

1886 tuckerte dann Carl Benz mit dem ersten

dreirädrigen Motorwagen in Mannheim.

Sein Sohn Eugen musste mit einer Benzinflasche

nebenher laufen um nachzutanken! Dies

würde ihm heute sicherlich schwer fallen bei

Autos der Gegenwart die an die 300 km/h

oder mehr fahren können.

Ob diese Geschwindigkeiten erstrebenswert

sind, sei dahingestellt. Wo das Autofahren

doch auch wesentlich komfortabler

geworden ist, kann man die Fahrt doch auch

ruhig mal genießen und den Fuß vom Gas

nehmen. Wir müssen uns einfach mal fragen,

was unsere Groß- oder Urgroßeltern sagen

würden, wenn sie Entwicklung heute sehen

könnten. So bin mir sicher, dass mein Großvater

(geb. 1887) uns für total bescheuert halten

würde, wenn ich ihm erzählen würde, dass

heute die Pferde mit Autos durch die Gegend

gefahren werden.

Von den Entfernungen, die wir mittlerweile

mit dem Flugzeug in kürzester Zeit zurücklegen

können, wagten unsere Ahnen nur zu

träumen. Doch auch sie waren zufrieden und

kannten häufig nur die Sehnsucht nach Zielen,

die in ihrer Reichweite waren.

Schon Dorothy im „Zauberer von Oz“ hatte

am Ende ihrer aufregenden Reise die Erkenntnis

„Es ist nirgendwo so schön wie daheim“.

Michaela Mense


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63

Goldschmiedeatelier Simone Lübbe

Das Goldschmiedehandwerk ist ein

Kunsthandwerk, das auf eine lange

Tradition zurückblicken kann und

auch heute noch die perfekte Vereinigung

von Kunst und handwerklichem Können ist.

Seit Oktober 2014 fertigt Goldschmiedemeisterin

Simone Lübbe in ihrem Atelier im idyllischen

Bethen einzigartige Schmuck-Unikate.

Simone Lübbe verwendet ausschließlich

hochwertig recyceltes Gold – sogenanntes

„Ökogold“ eines zertifizierten Fachbetriebs.

Damit möchte sie einen aktiven Beitrag zum

Umweltschutz leisten. „In den Minen wird

Gold oft mit Hilfe des hochtoxischen Quecksilbers

gewonnen bzw. durch eine Cyanidlauge

aus dem Erz gewaschen. Die dabei

entstehenden giftigen Schlämme werden in

einigen Ländern oft unkontrolliert in Flüsse

abgeleitet und belasten die Umwelt sowie

die dort oft unter menschenunwürdigen Bedingungen

arbeitenden Minenarbeiter stark“,

erklärt Simone Lübbe.

Die Goldschmiedin stellt edle und individuelle

Schmuck-Unikate her, die sich vor allem

durch handwerkliche Qualität und hohe Ästhetik

auszeichnen. „Besonders gerne fertige

ich Schmuckstücke, die sich variieren lassen.

Dabei spiele ich gerne mit Farben und Formen.

So mache ich Ohrstecker, bei denen die

Kundin den Stein auswechseln kann oder verschiedene

Schließen, damit die Perlenkette

immer wieder einen neuen Look bekommt“,

so die Goldschmiedin.

Großer Beliebtheit erfreuen sich die

Schmuck-Kurse, die Simone Lübbe regelmäßig

anbietet. Unter professioneller Beratung

und Hilfestellung können die Paare ihre ganz

persönlichen Verlobungs- oder Trauringe ge-

stalten und anfertigen. Ein selbstgefertigter

Trauring stellt ein ganz besonderes Erinnerungsstück

mit einem hohen emotionalen

Wert dar. „Es kommen aber auch Mütter mit

ihren Töchtern oder Freundinnen zu mir, die

gerne gemeinsam etwas Kreatives machen

möchten und gestalten einen Ring, einen Anhänger

oder ein Armband. Am Ende nehmen

sie eine schöne, bleibende Erinnerung mit

nach Hause“, betont Simone Lübbe.

Neben Reparaturen werden hier aber auch

alte Schmuckstücke oder liebgewonnene

Erbstücke, die zwar einen hohen emotionalen

Wert haben, aber nicht mehr dem Geschmack

des Besitzers entsprechen, zu neuen

Lieblingsstücken umgearbeitet. ■

Bether Dorfstraße 54

49661 Cloppenburg

Tel. 04471 7009328

info@simone-luebbe.de

www.simone-luebbe.de


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fühlen können, denn es sind besonders die

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65

Mit einem Wisch …

Wischen und Staubsaugen in nur einem Arbeitsschritt

Wir treten ihn mit Füßen, rücken

schwere Möbel auf ihm umher,

Haustiere strapazieren ihn mit ihren

Krallen: Ein Bodenbelag muss einiges aushalten.

Daher sollte er besonders sorgfältig

gereinigt und gepflegt werden, damit Laminat,

Parkett, Fliesen und Co. dauerhaft schön

bleiben. „So vielfältig die Auswahl an Bodenbelägen

ist, so unterschiedlich müssen sie

auch gereinigt werden. Eines jedoch haben

besonders empfindliche Böden wie Laminat,

Kork und Parkett gemeinsam: sie sollten niemals

zu nass, sondern immer nur leicht feucht

gewischt werden, sonst quellen sie auf“, weiß

die Hauswirtschaftsexpertin Urte Paaßen.

Dank rotierender Mikrofaserwalzen, die kontinuierlich

befeuchtet werden, gehört mühsames Schrubben der

Vergangenheit an.

Foto: djd/Kärcher

Zwei Helfer in einem

Leicht feucht zu wischen bedeutet, dass möglichst

wenig Flüssigkeit verwendet werden

darf. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann

dabei etwa zum neuen Hartbodenreiniger

"FC 5" von Kärcher greifen: Die wechselbaren

Mikrofaserwalzen des Geräts werden aus einem

Tank ständig mit einer Reinigungsmittellösung

befeuchtet – aber nur so leicht, dass

keine Gefahr für empfindliche Böden besteht.

Bis zu 60 Quadratmeter Fläche können mit einer

Tankfüllung von 400 Millilitern gereinigt

werden. Das Gerät spart aber nicht nur Wasser,

sondern auch Zeit, denn es wischt und

saugt in nur einem einzigen Arbeitsschritt.

Musste bisher zunächst mit dem Staubsauger

und danach noch mit Wischmopp und Eimer

gereinigt werden, verrichtet der Hartbodenreiniger

jetzt beide Aufgaben in einem

Schritt. Für das Gerät gibt es einen Universalreiniger

und passende Reinigungsmittel für

versiegelte oder gewachste Holzböden und

Steinböden.

Kein mühsames Schrubben mehr

Die rotierenden Walzen lösen angetrockneten

Schmutz und nehmen ihn zusammen mit

Staub, Partikeln oder kleinen Mengen Flüssigkeit

vom Boden auf. Der Schmutz wird anschließend

von der Oberseite der Walzen abgesaugt

und in einen separaten Tank geleitet.

Beim Hartbodenreiniger landet die abgesaugte, schmutzige

Flüssigkeit in einem separaten Tank, der nach der

Putzaktion einfach geleert wird. Foto: djd/Kärcher

Mühsames Schrubben gehört damit der Vergangenheit

an. Zudem bleiben die Walzen

dadurch immer sauber und reinigen stets mit

frischem Wasser. Der Boden ist nach weniger

als zwei Minuten getrocknet. Lange Wartezeiten

entfallen. Unter www.kaercher.de gibt

es mehr Informationen und Tipps. djd


66 Muttertag

Mama, ich find' Dich wunderbar!

Die beste Gelegenheit, einmal ausdrücklich Danke zu sagen

Es ist schon sehr sportlich, was heute alles

von Müttern verlangt wird. Noch immer

schmeißen sie den überwiegenden Teil

des Haushalts, sind ständig als Mama-Taxi für

ihre Kinder unterwegs, sind Ansprechpartner

für die kleinen und großen Sorgen der

Sprösslinge - und haben heute im Gegensatz

zu früheren Zeiten meistens noch einen anstrengenden

Job auszufüllen. Für die meisten

frischen Farben der neuen Saison wird der

Blumenstrauß auch gleich zum Trendsetter,

verbindet den Muttertag mit dem Frühling

und macht Vorfreude auf den kommenden

Sommer. Im Onlineshop unter www.blume2000.de

beispielsweise sind schöne Muttertagssträuße

für jeden Geschmack und in

jeder Preisklasse schnell gefunden. Wichtig

ist natürlich, dass das traumhafte Blumenpräsent

auch pünktlich zum Muttertag geliefert

wird. Bei einer Bestellung vor 18.30 Uhr an einem

Werktag kommt die Lieferung von Montag

bis Samstag mit dem Standardversand

bereits am nächsten Tag an. Noch schneller

geht es mit der Expresslieferung. Hier wird

bei Bestellung bis 19 Uhr eine Lieferung bis

12 Uhr des Folgetags garantiert. Die Sonnund

Feiertagszustellung sorgt zudem auch

nicht

einfach

Autor

von ‚Der

Name

der Rose‘

Christus-

Vorname

darstel-

lung gr. Buch-

Gabins †

(... Homo) stabe

italienischer

Artikel

früherer

Name

Tokios

Bild von

da Vinci

(‚Mona

...‘)

ugs.: verstehen

Autor v.

‚Solaris‘ †

griechische

Sagengestalt

Dechiffrierschlüssel

8

Vorname

d. Schauspielers

Brynner

10

Halbton

unter G

Kasinochip

span.: ich

biblischer

König

Dekor

grobes

Gewebe

Kinder ist deshalb klar: Mama ist die Beste.

Und einmal im Jahr, am Muttertag, sollten sie

es ihr auch von Herzen zeigen und liebevoll

Danke sagen.

Blumen – der wundervolle Klassiker

unter den Muttertagsgeschenken

Blumen sind und bleiben die erste Wahl,

wenn kleine und große Kinder ihrer Mutter

zeigen wollen, wie wunderbar sie ist - als

Mensch und als Familienmanagerin. In den

Frauenname

berühmtes

Musical

Backstein

12

botanisch:

Tanne

5

Narr im

spanischen

Theater

ein

Nordostspanier

Einheit

der

Strahlendosis

bestimmter

Artikel

während

franz.

Philosoph


Hafen

des

antiken

Roms

Südtiroler

TV-Moderator,

Markus ...

Zugmaschine

norweg.

Dichter †

Spitzname

Eisenhowers

holländischer

Sänger

(Bruce)

Verteidiger

beim

Judo

4

griech.

Göttin

der

Jugend

ein

Sakrament

Vorname

der Dagover

1980

Mensch

mit

gutem

Appetit

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

6

1

Blendwerk

Grundsatz

Hautausschläge

Mantel

d. Araber

Vorsilbe:

schnell

Fremdwortteil:

außen

englisch:

wir

kernig

3

Körperstellung

Kartoffelkuchen

kretischer

Sagenkönig

afrikanische

Rundsiedlung

griechischer

Weinbrand

US-

Autorin

† (Anais)

9

finn.

Romancier

westafrik.

Stamm

11

2

Ort

an der

franz.

Riviera

15

Vorname

Bergmans

Bratenbrühe

neuer

Stern

Betonung

im Vers

japanischer

Politiker

1909

spanischer

Männername

13

chem.

Zeichen

für

Nickel

14

7

Hausinnenhöfe

gewonnenes

Marschland

außerhalb der Werktage für ein strahlendes

Gesicht bei jeder Mama.

Kreativität ist gefragt: Spannende

Teilnahme an Handlettering-Workshop

zu gewinnen

Sogenanntes Handlettering steht für Kreativität

und Individualität und ist einer der derzeit

angesagtesten Trends. Im ganz eigenen

Stil werden kunstvolle Schriftarten, Muster

und Verzierungen entwickelt. Mut zum Ge-


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67

AOK schwimmt auf Welle des Erfolgs

Mehr als 8.000 Neukunden im Oldenburger

Münsterland

Wer die Teilnahme an einem Handlettering-Kreativ-Workshop

gewinnt, wird unter professioneller Anleitung mit den Geheimnissen

des Handletterings und des Blumenbindens vertraut gemacht.

Fotos: rgz/Blume 2000 new media ag

stalten ist hier gefragt – Handlettering Printables können ein

schönes, ganz persönliches Geschenk sein. Die meisten Letterings

sind kein Fließtext, sondern bestehen nur aus einigen

Worten oder einem kurzen Statement. Am 24. April 2017 startet

ein Gewinnspiel von Blume2000.de in Zusammenarbeit mit edding,

bei dem als Hauptgewinn die Teilnahme an einem Handlettering-Kreativ-Workshop

winkt.

Die AOK ist keine Behörde. Wir führen diese Krankenkasse wie ein

Wirtschaftsunternehmen“. Auf diese einfache Formel bringt Regionaldirektor

Bernhard Sandmann das Erfolgsrezept der AOK in

Niedersachsen. Die Kasse hat die Zusatzleistungen für ihre Mitglieder

verdoppelt und hält den Beitrag dennoch stabil. Auf das ver gangene

Jahr blickt Sandmann des halb mit einem Lächeln zurück, bescherte

es doch seiner AOK, die mit fünf Servicezentren in beiden Landkreisen

vertreten ist, rund 8.000 neue Kunden in den Landkreisen Vechta und

Cloppenburg. Davon waren allein über 1.000 Berufsanfänger. Unsere

Leistung kommt an, auch bei den jungen Leuten“, bestätigt Pressesprecher

Thomas Dernjac sei nen Chef. Neben attraktiver Werbung und guter

Öffentlichkeitsarbeit zah len sich für die AOK offenbar die inneren Strukturen

und der allgemei ne Führungsstil aus. Die Chefs seien keine Götter,

und die Mitarbeiter das größte Kapital – damit das so bleibt, pflegt

Sandmann einen kooperativen Führungsstil. Hier wird offen und direkt

miteinander umgegangen, jeder Mitarbeiter kann mich anspre chen.“

Damit die Kasse auf der Erfolgsspur bleibt, wird laut Sandmann ständig

in Hardware, Software und Fortbildung investiert. Das Ergebnis kann

sich sehen las sen: Der Beitragssatz der AOK Niedersachsen wird auch

in diesem Jahr mit 15,4 Prozent (inklusive 0,8 Prozent Zusatzbeitrag) das

dritte Jahr in Folge stabil bleiben – und liegt damit 0,3 Prozentpunkte

unter dem bundesweiten Durchschnitt.

KKH

1,5 %

AOK

0,8 %

Die Gewinner werden in zwei Gruppen unter professioneller

Anleitung mit den Geheimnissen des Handletterings und des

Blumenbindens

vertraut gemacht.

Unter www.blume

2000.de/handlettering

und auf Instagram

unter

#lettering4mom

gibt es alle Informationen

zum

Gewinnspiel.

(rgz/rae).

MAMA IST DIE BESTE

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jederdritte.aok.de

Zusatzbeitrag erhöht?

Dann Sonderkündigungsrecht

nutzen und wechseln.

Jetzt! Zur AOK Niedersachsen!

Bei den Mitbewerbern kann es unterschiedliche Leistungsangebote geben.

Ansprechpartner:

Ort:

Straße:

Telefon:

E-Mail:

Manuela Hußmann

49377 Vechta

Neuer Markt 18

04441 181-23586

manuela.hußmann@nds.aok.de

Anrufen,

wechseln,

sparen!


68 Gesundheit

Kleine Allergiekunde von Dr. Polle*

Fotolia: Sandor Jackal

Erwartungsgemäß befasst sich der Einstieg

in das Thema „Allergien“ mit den

scheinbar allgegenwärtigen Pollenunverträglichkeiten

und ihren Ausbrüchen von

Heuschnupfen, permanent tränenden und juckenden

Augen, Atemnöten, Konzentrationsstörungen,

Nesselfieber, Migräne ... als maladie

compléte. Übertragen und ausgelöst werden

die Desaster von all den Blütenstaubteilchen

(Pollen), die alljährlich zwischen Februar und

Anfang November durch die Luft transportiert

und von uns eingeatmet werden.

Wer Pech hat, und das ergeht vielen Pollenallergikern

so, muss sich damit abfinden oder

die Krisen nur mithilfe von Medikamente

überstehen. Ansonsten ist man den Nebenerscheinungen

eines Prozesses ausgeliefert,

dem das eigene Immunsystem sich schon

hingegeben hat. Indem es ihm nicht mehr

gelingt, die schädlichen Umwelteinflüsse zu

absorbieren und sich bombardieren lassen

muss von den schädlichen Reizen chemischer

Stoffe im Haushalt, von Luftverschmutzung,

Pilzbefall, „falschen“ Zutaten bei Lebensmitteln

und überintensiver Hygiene.

Unsere Immunsysteme müssen nichts

mehr immunisieren, müssen nicht mehr aktiv

sein. Und wenn Wissenschaftler sagen, dass

dies ein Markenzeichen unserer Zivilisation

ist, versteht man auch die Metapher von dem

„gelangweilten Immunsystem“, dem zuviel

Seife, zu viele Impfungen, zu viel Keimfreiheit,

zu viele „ausgeglichene Mahlzeiten“ die

Abwehrmechanismen lahm gelegt haben. Es

gibt Forscher, die sagen, dass es in der nächsten

Generation niemanden mehr ohne mindestens

eine Allergie geben wird.

Bei etwa 20.000 bekannten Allergie-Auslösern

verwundert weder diese Aussage,

noch die Tatsache, dass bereits jeder dritte

Deutsche Allergiker ist und zu den schon benannten

Leiden auch mit Neurodermitis, Bindehautentzündung,

allergischem Asthma, an

Ekzemen oder Magen-Darm-Beschwerden

und, und, und malträtiert wird.

Nicht selten sind persönlich unverträgliche

Lebensmittel – wir erinnern nur an Erdnüsse,

Gluten oder Laktose – Grund genug

für massives Unwohlsein bis hin zur Lebensbedrohung,

aber auch Katzen-, Haushasen-,

Hamster-, Pferde- oder Hundehaare treten als

Auslöser für die Fremdreaktion (= Allergie) in

Aktion. Oft mit der Konsequenz, dass das Tier

nicht mehr dazu gehören kann, während man

mit Hausstauballergien leben muss, wenn

schon alle Teppiche entfernt und sämtliche

Bettwaren oder Gardinen gegen Anti-Allergische

ausgetauscht wurden.

An dieser Stelle schnell ein Tipp, sollte man

bei der Suche nach Auslösern von Allergien

eine Überprüfung der Bekleidung doch nicht

außen vor lassen. Denn egal wie teuer oder

billig diese waren, die Einfärbungen der Stoffe

geschieht nicht immer hautfreundlich!

Unverträglichkeiten gegen bestimmte Metalle

machen da keine Ausnahme. Siehe Nickelallergie

vs Jeansknopf vs nackter Bauch!

Zudem rötet sich die Haut und juckt seitdem

das neue Waschmittel benutzt wird oder der

neue Weichspüler? Na! Und diese neue Bodylotion

und die tolle Gesichtscreme...

Bleiben zum Schluss eine gute und eine

schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst:

Man kann den Schadstoffen und Umweltgiften

nicht aus dem Weg gehen, kann sein Immunsystem

aber auch nicht holterdipolter

mit Dreckattacken zu mehr action umfunktionieren.

Und die Gifte sind überall – in der

Umwelt eben und damit auch in den Pollen,

die unter diesem Einfluss zu weiteren „Qualitäten“

stilisiert werden.

Die gute Nachricht aber ist, dass die Fachärzte

heute in der Lage sind, gängige Allergien

im Test zu verifizieren und somit auch die

richtigen Medizinen oder Immunisierungen

parat haben. Trotzdem beziehungsweise darum:

Einen schönen Sommer!

usch

* Name von der Redaktion vergeben


Anzeige

69

PROJEKT

SOMMER

FIGUR

Hartnäckigen Fettpölsterchen mit Kälte zu Leibe rücken.

Diese Voraussetzungen sind maßgeblich auch bei Skyline Beauty in

Cloppenburg, wo erfahrene Profis Garanten dafür sind, dass auch in

unserer Stadt nunmehr das neuartige Verfahren der Kryolipolyse-Technologie

zur nachhaltigen Reduktion von Fettpolstern erfolgreich angewandt

wird.

Lassen Sie sich beraten, denn Kryolipolyse wird auch Sie überzeugen!

Von Diäten bis hin zu operativen Eingriffen gibt es zahlreiche

Methoden um schlank zu werden – die meisten jedoch mit

weniger erfolgreichen Effekten.

Positiv anders hingegen verhält es sich mit der Kryolipolyse-Technologie,

ein neuartiges Verfahren, das nun erstmalig und einzigartig

in Cloppenburg bei Skyline Beauty angewandt wird. Dabei

handelt es sich um die Reduktion von Fettpolstern durch gezielt

angewandte Kälte-Applikatoren.

Das Verfahren macht sich zunutze, dass Fettzellen von Natur aus

hochgradig empfindlich auf Kälte reagieren. So lokalisiert, können

sie zerstört werden, ohne dabei die Haut oder umliegendes Gewebe

zu verletzen. Die Zerstörung geschieht durch den natürlichen

Prozess der Fettzellen. Das dadurch freiwerdende Fett kann dann

über Stoffwechselprozesse aus dem Körper abtransportiert werden.

Abhängig vom Stoffwechsel und der körperlichen Verfassung

der jeweiligen Person ist mit Ergebnissen nach vier bis zu 12 Wochen

zu rechnen.

Diese positive Erfahrung machen immer mehr Menschen, da die

Kryolipolyse-Technologie sich weltweit zu einer sicheren Form des

nachhaltigen Abbaus von Körperfett etabliert. Ausgeführt von speziell

geschulten Experten, mittels eigens dafür entwickelter Geräte.


70 Tipps

Ein Hingucker mitten im Garten

Moderne Gewächshäuser haben mit ihren Vorläufern

nichts mehr gemein

Noch bis vor einigen Jahren wurden Gewächshäuser

in die hinterste Ecke des

Gartens verbannt, weil sie optisch als

hässlich empfunden wurden. Moderne, hochwertige

Gewächshäuser dagegen werden

heute mitten im Garten platziert - schließlich

haben sie mit den früheren Modellen wenig

gemein, sondern sind vom Design her wahre

Hingucker. Das gilt ganz besonders für Gewächshäuser

ganz aus Glas im rustikal-viktorianischen

Stil: Sie führen die große Tradition

der britischen Gartenkultur des 19. Jahrhunderts

fort und sind zugleich multifunktional.

Maßgeschneiderte Gewächshäuser

Die Hartley Botanic Gewächshäuser beispielsweise

halten sich in ihrem Design an

strenge Vorgaben: Die Struktur ist klar, geordnet,

praktisch

und vor allem von langer Lebensdauer, Wind

und Wetter können den Häusern über Jahrzehnte

nichts anhaben. Schlanke Aluminiumprofile,

schmale Rasterfelder und die kittlose

Verglasung geben den Gewächshäusern ihr

unverwechselbares Aussehen. Die Scheiben

werden im Dichtungsrahmen mit rostfreien

Schrauben befestigt, somit gibt es keine Korrosion

und kein Rosten. Jedes Gewächshaus

dieses Anbieters wird individuell auf Bestellung

gefertigt und ist somit quasi ein Unikat.

Die Häuser stehen auf einem aus Ziegelsteinen

gemauerten, etwa 75 cm hohen Sockel

und sind in speziellen Komponenten vorgefertigt.

Der Grundriss ist meist rechteckig,

das Satteldach hoch und spitz. Moderne Gewächshäuser

sind somit keine Fremdkörper

mehr im Garten, sondern leichte, filigrane

Schmuckstücke. In der Mitte der Häuser

befindet sich oft ein Erker mit dem Eingang.

Alle weiteren Informationen und das gesamte

Angebot findet man unter www.britishstyle.info.

Entscheidend ist das Innenleben

Gewächshäuser können also optisch zum

echten Hingucker im Garten werden - entscheidend

ist und bleibt allerdings das Innenleben

im Zusammenspiel von Klima und

Raum. Schließlich wird hier der Leidenschaft

für Lilien oder Rosen gefrönt, es sollen tropische

Farne, Palmen, Kiwis oder eine Fülle an

ungewöhnlichen Früchten und Gemüsesorten

gezüchtet werden. Große Firsthöhen sind

etwa für exotische Palmen ebenso wichtig

wie steile Dachneigungen, um optimal den

Wetterverhältnissen zu begegnen und das

Wachstum nicht zu beeinträchtigen. Generell

sind für die Pflanzen eine ausreichende

Luftzirkulation und im Sommer ein Sonnenschutz

von großer Bedeutung. Das Modell

„Victorian Grand Manor“ beispielsweise kann

sogar in unterschiedlich warme Zonen aufgeteilt

werden.

(djd).

Gewächshäuser ganz aus Glas im rustikal-viktorianischen Stil: Sie führen die große Tradition der britischen

Gartenkultur des 19. Jahrhunderts fort und sind zugleich multifunktional.

Foto: djd/Andrew Burford Hartley Botanic

Das Gewächshaus kann nicht nur für die Pflanzen

zum behaglichen Raum werden.

Foto: djd/Andrew Burford Hartley Botanic Foto: djd/Andrew Burford Hartley Botanic

Das Innenleben eines Gewächshauses muss heute

vielen Ansprüchen gerecht werden.


Tipps

71

Stil schlägt Style

Umfrage: Beim Sommerflirt sind klassische Sonnenbrillen

Nichts geht im Sommer ohne Sonnenbrille - sie ist vor allem auch ein wichtiger Flirtfaktor.

Foto: djd/Apollo/Alex Schier/grasundsterne

beide feierten in den letzten Jahren erfolgreiche

Comebacks. Die Pilotenform ist besonders

bei den 18- bis 34-Jährigen beliebt.

„Auch bei den Gläsern gilt das Motto ‚weniger

ist mehr‘“, so Anita Vogt, Augenoptikermeisterin

bei Apollo. „Der Style-Effekt von

verspiegelten Gläsern ist unbestritten, sie

sind beim Flirten aber eher hinderlich.“ So

wirken sie nur auf 27 Prozent der Befragten

attraktiver, 59 Prozent bevorzugen normal

getönte Gläser. Beim Date selbst sollte dann

aber meist jede noch so schöne Sonnenbrille

abgesetzt werden. Exakt ein Drittel der Befragten

legt Wert auf direkten Augenkontakt,

vor allem Frauen ist diese Form von Stil und

Höflichkeit wichtiger als der Style-Aspekt.

Ob beim sonnigen Open-Air-Lunch

in der Stadt oder im Beachclub am

Strand, nichts geht im Sommer ohne

Sonnenbrille. Wenn mit den Temperaturen

auch der Flirtfaktor steigt, spielt der erste

Eindruck die entscheidende Rolle – und damit

nicht zuletzt die Sonnenbrille. Eine aktuelle

YouGov-Umfrage im Auftrag von Apollo

zeigt einen ganz klaren Trend: Wenn es um

das Flirtpotential geht, bevorzugen 38 Prozent

der Deutschen konventionelle Sonnenbrillenmodelle.

Wayfarer- oder Pilotenbrillen am attraktivsten

In der Umfrage waren sich Männer und Frauen

einig: Extravagante Fassungen sind zwar

individuelle Accessoires, die den persönlichen

Style betonen. Wer aber jemanden für sich

gewinnen möchte, hat mit klassischen Modellen

bessere Chancen. 38 Prozent der Befragten

finden deshalb Sonnenbrillen im zeitlosen

Wayfarer- oder Piloten-Stil am attraktivsten -

Sonnenbrille muss zur Persönlichkeit

passen

„Die Ergebnisse der Studie zeigen klar, wie

stark Sonnenbrillen das Flirtpotential beeinflussen

können“, erklärt Anita Vogt. Unabhängig

davon komme es gerade bei diesem

so auffälligen Accessoire ungemein darauf

an, dass das Modell zur Persönlichkeit passt:

Wenn die Kombination stimmt, kommt die

richtige Ausstrahlung von ganz allein. (djd).

Körper, Charakter, Stil - jede Frau ist einzigartig.

Doch in einem sind sich fast alle

Frauen einig: Ein gutes Körper- und Lebensgefühl

hängt ganz entscheidend davon

ab, einen gut sitzenden BH zu tragen, der die

persönlichen Vorzüge unterstreicht und dazu

noch schick ist. Leider wissen die meisten

Frauen auch, wie schwierig es bislang war,

solch perfekte Wäsche zu finden. Der gut

sortierte Handel hat maximal 35 Größen im

Angebot. Bedenkt man nur, wie unterschiedlich

geformt die weibliche Brust sein kann, ist

leicht vorstellbar, warum 80 Prozent der Frauen

einen BH tragen, der ihnen nicht richtig

passt.

Cups in den Größen A bis M

Die Individualität der Frauen verlangt auch in

Sachen Wäsche nach neuen Konzepten, die

auf ihre speziellen Bedürfnisse eingehen. Das

Angebot des MBR Direktvertriebs, der schicke

BHs in 144 Größen sowie Cups in den Größen

A bis M und in den Umfängen 60 bis 100

Zentimeter bietet, ist einzigartig. Damit jede

Frau bei dieser enormen Auswahl den richtigen

Büstenhalter ohne den üblichen Einkaufsstress

findet, kommen die geschulten

Lingerie Fachpartnerinnen des Anbieters sogar

kostenlos zum Wunschtermin ins Haus.

Frauen können sich die Kollektion von ih-

Foto: djd/MBR Direktvertrieb

Der Liebling jeder Frau

BHs in 144 Größen sorgen für persönliches Wohlbefinden

Traumhafte Farben und hochwertige Stoffe tragen zum persönlichen Wohlbefinden bei.

nen gemeinsam mit ihren Freundinnen präsentieren

lassen – oder sogar in einer Einzelberatung,

die man ohne Extrakosten buchen

kann.

Beratung von Frau zu Frau

Über www.mbr-direktvertrieb.de kann man

seine Lingerie Fachpartnerin in der Nähe finden.

Die versierten Fachfrauen nehmen bei

jeder Frau die exakten Maße. Trotz der großen

Bandbreite der 144 Größen sind die

Preise der BHs immer gleich. Anschließend

wird das passende Exemplar bestellt. Es

formt, stützt und entlastet genau so, wie

es die Frauen erwarten. Und ist obendrein

noch richtig schick. Passende Slips, aber

auch Bademode und Wäsche für Herren und

Kinder sind übrigens auch im Angebot enthalten.

(djd).


72 Tipps

Im Gleichgewicht bleiben

Wie sich Schwindel, Gangunsicherheit und

Sturzangst bei Senioren lindern lassen

Fitness ist in

Nicht nur der Sport, sondern auch die Ernährung

beeinflusst das Wohlbefinden

Foto: djd/GUAMPA ENERGY

Fitness ist in: Die Zahl der Studios in Deutschland hat sich in den letzten fünf Jahren um 15 Prozent auf etwa 8.700 erhöht.

Der Fitness- und Gesundheitsmarkt in

Deutschland boomt: Die Anzahl der

Mitglieder in Fitnessstudios liegt erstmals

über zehn Millionen, das sind 27 Prozent

mehr als noch vor fünf Jahren. Die Zahl

der Studios hierzulande hat sich im gleichen

Zeitraum um 15 Prozent auf etwa 8.700 erhöht.

Das ergab die aktuellen „Eckdaten der

Deutschen Fitness-Wirtschaft 2017“, die jährlich

vom Arbeitgeberverband deutscher Fitness-

und Gesundheits-Anlagen (DSSV), der

Deutschen Hochschule für Prävention und

Gesundheitsmanagement DHfPG und dem

Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte

veröffentlicht werden. Die wachsende

Zahl der fitnessbewussten Bundesbürger

weiß allerdings auch, dass nicht nur der Sport

selbst, sondern vor allem auch die Ernährung

das Aussehen und das Wohlbefinden beeinflussen

kann.

zuckerhaltiger Lebensmittel aktiv reduzieren

oder sogar ganz vermeiden. Mehr Informationen

gibt es unter www.guampa-energy.de

und auch auf www.youtube.de.

Stevia-Süßstoffe verändern den Markt

Mit zuckerfreien Erfrischungsgetränken dürften

in Zukunft vermehrt die Fitnessfortschritte

aktiver Menschen begleitet und unterstützt

werden. Denn die Einführung für

Stevia-Süßstoffe in der EU vor sechs Jahren

hat quasi eine Revolution in der Süßungsmittelnutzung

in Europa verursacht. Zucker

gerät in die Defensive: Nach Finnland, Norwegen,

Ungarn und Frankreich ist Großbritannien

jetzt das nächste europäische Land,

das 2018 eine Zuckersteuer einführen will.

(djd).

Die Menschen in Deutschland werden

so alt wie nie zuvor: Immerhin 78 beziehungsweise

82 Jahre beträgt die

durchschnittliche Lebenserwartung von

Männern und Frauen. Doch im höheren Alter

wird die Lebensfreude oft getrübt - vor

allem eingeschränkte Mobilität, Schwäche

und die Angst vor Stürzen sind erhebliche

Beeinträchtigungen. Der häufigste Grund für

Gangunsicherheit ist Schwindel. Aktuellen

Erhebungen zufolge sucht jeder Fünfte der

über 60-Jährigen deswegen einen Arzt auf.

Bei den über 70-Jährigen ist es bereits jeder

Dritte und bei den über 80-Jährigen sogar jeder

Zweite.

Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelanfällen

senken

Der Arztbesuch ist wichtig, denn mit einer

geeigneten Therapie kann das Gleichgewicht

häufig wiederhergestellt werden. Dazu

muss zunächst eine genaue Diagnose gestellt

werden, da Schwindel viele Ursachen

haben kann. So gibt es etwa den gutartigen

Lagerungsschwindel, der durch losgelöste

Ohrkristalle verursacht wird, den sogenannten

orthostatischen Schwindel, bei dem es

nach dem Aufstehen zu einem Blutdruckabfall

kommt, sowie die Innenohrerkran-

Sport und spezielle Schwindelübungen können dazu

beitragen, das Gleichgewicht wieder zu verbessern.

Flüssigkeitshaushalt mit kalorienarmen

Getränken ausgleichen

Wer im Fitnessstudio schwitzt, muss gerade

in der warmen Jahreszeit auch sehr viel trinken,

um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.

Koffeinhaltige Erfrischungsgetränke

sind dazu nur bedingt geeignet, es gibt heute

gesündere und kalorienarme Alternativen.

Das neue Guampa Energy beispielsweise ist

frei von Zucker und Süßstoffen chemischen

Ursprungs und wurde speziell für die Bedürfnisse

ernährungsbewusster und aktiver

Konsumenten entwickelt: Es enthält lediglich

neun Kilokalorien (kcal) in 100 Millilitern.

Der Geschmack kombiniert saure Grapefruit

mit der Süße aus paraguayischen Stevia-Blättern.

Der Energiedrink trifft einen Trend, der

sich weiter verstärken dürfte: Denn eine aktuelle

Umfrage ergab, dass bereits 54 Prozent

der deutschen Konsumenten den Konsum

Fitnessbewusste Verbraucher reduzieren den Konsum

zuckerhaltiger Lebensmittel oder vermeiden ihn ganz.

Foto: djd/GUAMPA ENERGY


Tipps

73

kung Morbus Menière. Schwindel kann außerdem

durch einen Funktionsverlust der

Gleichgewichtsorgane oder Probleme im

Gehirn – dem zentralen Schwindel – ausgelöst

werden. Die Behandlung muss entsprechend

angepasst werden. Während

sich etwa der Lagerungsschwindel mit sogenannten

Befreiungsmanövern behandeln

lässt, kommen bei anderen Formen Medikamente

zum Einsatz, die jedoch oft Müdigkeit

und Benommenheit als Nebenwirkung haben.

Viele Ärzte empfehlen deshalb das natürliche

Arzneimittel Vertigoheel, das auch in

die hausärztliche Leitlinie zur Therapie von

Schwindel der Deutschen Gesellschaft für

Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DE-

GAM) aufgenommen wurde. Es senkt Studien

zufolge die Anzahl, Dauer und Stärke von

Schwindelanfällen, macht dabei aber nicht

benommen.

Das Gleichgewicht trainieren

Bei einem Funktionsverlust der Gleichgewichtsorgane,

zentralem Schwindel oder

unklaren Ursachen kann durch regelmäßiges

Gleichgewichtstraining die körpereigene

Kompensation der Patienten verbessert werden.

Passende Übungen zeigt zum Beispiel

der neue Webcast „Gleichgewichtsübungen

bei Schwindel“, der unter www.schluss-mitschwindel.de

in einzelnen Sequenzen kostenlos

angesehen und heruntergeladen werden

kann. So können Betroffene selbst für

ihre Sicherheit aktiv werden. (djd).

Feriencamp für künftige Computer-Spezialisten

Computer-Kids können ihrer Leidenschaft bei Ferienfreizeiten frönen

Foto: djd/ComputerCamp

Egal ob Einsteiger oder Technik-Genie: Im Computer-Camp findet jeder das passende Ferienlager für das

eigene Interessensgebiet.

Am Umgang mit dem Computer haben

Kinder und Jugendliche meist nur in

ihrer Freizeit Spaß – den Informatikunterricht

in der Schule finden sie eher langweilig.

In speziellen Ferienlagern aber können sie

zusammen mit anderen IT-affinen Kids ihre

Leidenschaft ausleben: Unter der fachkundigen

Anleitung ausgebildeter Informatiker

und Pädagogen dürfen sie in kleinen Gruppen

Spiele und Apps selbst programmieren.

Neuer Standort im Harz

ComputerCamp ist das führende Tech-Ferienlager

im deutschsprachigen Raum. Die

Kurse sind auf technikaffine Jugendliche von

zehn bis 17 Jahren ausgelegt und umfassen

eine Vielzahl an Themen wie Programmierung,

App- und Spiele-Entwicklung sowie

Webdesign oder YouTube. Das Camp beinhaltet

Unterbringung, individuelle IT-Trainings

und viele Freizeit-Aktivitäten. Ein Betreuer

kümmert sich jeweils um acht Teilnehmer.

Computer-Kurse und Freizeitprogramm

Das Landheim in Hohegeiß im Harz (www.

hausberlin-harz.de) besitzt weitläufige Außenanlagen

mit einem Fußballrasen, einer

Grillhütte, einer Sporthalle, einem Tischtennisraum

und einem eigenen Schwimmbad.

„In unseren Camps wollen wir nicht nur spannende

Computer-Kurse zur Verfügung stellen,

sondern auch ein spaßiges Rahmenprogramm

an sportlichen Aktivitäten anbieten“,

so leitender Geschäftsführer Christian Gerstgrasser.

Wer mit dem Zug anreist, wird im Übrigen

vom Bahnhof in Walkenried abgeholt

und wieder hingebracht. Die beiden anderen

Standorte befinden sich in Föckinghausen im

Sauerland sowie in Wald am Arlberg in Österreich.

(djd)

Foto: djd/Vertigoheel/Getty

Mit dem Haus Berlin in Hohegeiß im Harz hat

der Anbieter nun einen neuen, verkehrstechnisch

gut erreichbaren Standort im Südosten

von Niedersachen eröffnet. Er kommt insbesondere

den Ferienzeiten der Bundesländer

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen,

Rheinland-Pfalz, Saarland, Bremen und Niedersachsen

entgegen und ist aus diesen Bundesländern

gut erreichbar. Die Kurse 2017 im

Harz werden vom 2. Juli bis zum 15. Juli angeboten.

Alle Informationen zu den Terminen

und weiteren Standorten gibt es unter www.

computercamp.de.

Faszination Computer: IT-Fans tauschen sich mit ihresgleichen

aus und realisieren zusammen spannende Projekte.

Foto: djd/ComputerCamp


74 Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Impressum / Blickpunkt .............................. 3

Stadtradeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Heldensamstag 2017 ................................. 6

Panta Rhei .......................................... 11

Das Archiv Stadtgeschichte in Cloppenburg .......... 13

Historische Textilien im Museumsdorf ............... 16

Die Jeans ........................................... 17

Stillkissen ........................................... 19

Schule des Lebens: St. Vincenzhaus Cloppenburg .... 20

Bauhaus – for ever young! ........................... 22

Flechthandwerk ..................................... 26

Spargelfestspiele ... .................................. 28

Fit Food ............................................ 30

„in der Liebe nützlich?“ - Spargel ..................... 31

Portrait – Miriam Brinkmann ......................... 32

Dem Hautkrebs keine Chance (mehr) ................ 34

Jesus Art ............................................ 36

Von der neuen Entdeckung

der Langsamkeit – mit 1 PS .......................... 42

Unfallursache ungeklärt ............................. 45

Saubere Luft – nicht nur für Allergiker ................ 47

Ein Pferdezirkus auf Reisen .......................... 48

Veranstaltungen .................................... 50

Die Wundererdbeere von 1956 ...................... 55

Senioren on KulTour ................................. 58

Retro for ever ....................................... 62

Muttertag/Kreuzworträtsel .......................... 66

Kleine Allergiekunde von Dr. Polle* .................. 68

Jede Menge Tipps ................................... 70

Wichtige Telefonnummern .......................... 74

WICHTIGE TELEFONNUMMERN

NOTRUFE BUNDESWEIT

Polizei 110

Rettungsdienst/Notarzt 112

Apothekennotdienst

(aus dem Festnetz kostenlos) 0800 002 28 33

Dienstbereitschaftspläne der Apotheken finden Sie

– in Tageszeitungen, meist zum Wochenende

– als Aushang an jeder Apotheke

– über die Auskunft 11880

– oder über google.de > Apothekennotdienst > Wohnort

Giftnotruf in NI, HH, HB, SH 0551 192 40

Opfernotruf (Weißer Ring e. V.) 01803 34 34 34

Telefonseelsorge der Kirchen

– evangelisch 0800 1110111

– katholisch 0800 1110222

Elterntelefon 0800 1110550

Kinder- und Jugendtelefon 0800 1110333

NOTRUFNUMMERN REGIONAL

Ärztlicher Notdienst

in Cloppenburg 04471 52 72

AIDS Hilfe in Cloppenburg 04471 152 37

E-Mail: essing@lkclp.de

Anonyme Alkoholiker, Franz: 04471 35 32

Hermann: 04491 33 54

Alois: 05434 25 86

Peter: 05432 15 81

Albert: 04471 827 34

Ingrid und Siegfried: 04435 23 42

Drogenberatung

Drobs Cloppenburg 04471 46 86

Stiftung Edith Stein –

Fachstelle für Sucht und

Suchtprävention 04471 816 73

Frauen-Notruf 04471 93 08 30

Frauenhaus –

Autonomes Frauenhaus

Oldenburg 04 41 479 81

Jugendhilfezentrum

Leinerstift 04471 850 61 28

Johanniter-Unfall-Hilfe 04471 70 24 10

Kinderschutzbund Cloppenburg 04471 872 52

Kreuzbund (Beratungsstelle für

Suchtabhängige), Walter Drees: 04475 748

Heinz Nording: 04478 13 91

Axel Thomsen: 04471 93 30 33

Malteser Hilfsdienst 04471 828 68


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