Stadtmagazin CLP Ausgabe 20

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4. Jahrgang Ausgabe 20 | Juni 2017 | kostenlos

für CLOPPENBURG & umzu

Prof. Dr. Meiners

Fishermen´s Petri Heil

Jugendstil

Agentur für Arbeit

Senioren on KulTour

... und viele andere spannende Geschichten mehr


Erfolgreich Tagen

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Editorial

Inhaltsverzeichnis

Blickpunkt 3

Portrait: Prof. Dr. Meiners 4

Sommergärten 6

Fishermen´s Petri Heil 10

Meyborg: Kühl. Kantig. Klar. 13

Stadtgeschichte:

C.A. Thole – Hochzeitshaus Niedersachsen 18

Der Hochzeitsbaum 20

Architektur: Jugendstil 22

Agentur für Arbeit 26

Geschichte: Südbeck 30

Blickpunkt Auge 33

Portrait: Elisabeth Bendleb 36

Entertainment früher und heute 38

Veranstaltungskalender 40

Reise: Mein großer Traum Brasilien 45

Fahrsicherheit 48

Anti-Burnout-Effekt 49

Reise durch die Jahrhunderte im Stift Börstel 50

Zähne zeigen – Gutes Aussehen ist kein Zufall 52

Das Stadtmagazin kocht – 1001 Nacht 54

Senioren on KulTour 59

Cura Vitalis 64

Sicherheit auf Reisen 66

Mit dem Hund sicher durch den Sommer 68

Blog: How to train a Dragon 69

Powergirl 70

Zukunftstag 71

Bundesfreiwilligendienst 72

Liebe Leserinnen

und liebe Leser,

während sich bei uns in den kommenden Wochen alles um einen

„schönen Sommer“ dreht, geht es andernorts auf dieser

Erde für die Menschen um eine Mahlzeit, um ein Stück Brot

und um ihre Existenzen. Um das Überleben bei der Flucht ins

Irgendwohin, obwohl sie alles dafür gegeben hätten, in ihren

Heimaten bleiben zu können.

Wir haben dies schon einmal an dieser Stelle zum Thema gemacht,

doch nutzt das bloße Benennen solcher Zustände niemanden

– egal, welche Gründe dafür zu nennen sind. Eine ist

mit absoluter Sicherheit die an etlichen Stellen der Welt noch

fehlende Bildung. Wir wissen darum und auch, dass sie der

Schlüssel für Wohlstand ist. In jedem möglichen Rahmen, jedoch

ausschließlich unter der Voraussetzung eine solide (Aus-)

bildung in Sachen „Wissen“ erhalten zu haben – in die Schule

gegangen zu sein!

Jedoch ist gerade das in vielen Teilen der Welt nicht oder nur

unter bestimmten Voraussetzungen (beispielsweise ein Junge

zu sein) möglich. Wir wissen aber auch, dass von der Weltgemeinschaft

so einiges schon in diese Richtung der Aufklärung

getan wird. Doch so sehr die nationalen und internationalen

Bemühungen präsent sind, so umfangreicher und vor allen Dingen

direkter sind die Hilfestellungen privater Zusammenschlüsse

und Vereine. Die vor Ort den Menschen mit der notwendigen

Hilfe zur Seite stehen und die auch Schulen bauen, die

Lehrer bezahlen und Schulgelder und selbstverständlich auch

Studiengebühren.

Alles, was dazu gehört, Kinder und Jugendliche aus ihren armseligen

Situationen heraus zu holen und ihnen jene Bildung zukommen

zu lassen, die es ihnen ermöglicht, nach Beendigung

einer anschließenden Lehre (meist in angeschlossenen und

gleichfalls finanzierten Werkstätten) oder des Studiums selber

lehren zu können.

Einige solcher privaten Hilfsorganisationen haben sich auch in

Cloppenburg & umzu zusammengefunden. Einer davon ist der

Freundeskreis Wakkerstroom e.V. Wer dazu gehört und sich somit

zu einem phantastischen Hilfsprojekt in Südafrika bekennt

– sich dahingehend zu outen, das ist den Mitgliedern nicht

wichtig. Im Gegenteil möchten sie das eigentlich gar nicht bekannt

machen, dafür umso mehr das Engagement beschreiben,

das schon etlichen Kindern am „Kap der Guten Hoffnung“ konkrete

Hoffnung auf eine gesicherte Zukunft ermöglicht hat.

Wir nehmen diese und das Wissen um andere, ähnliche Hilfsorganisationen

in unserer Region zum Anlass, sie ab der nächsten

Ausgabe vorzustellen. Mit dem „Freundeskreis Wakkerstroom

e.V.“ als Aufmacher.

Das finden wir gut, aber auch, dass wir Ihnen „schöne Sommerferien“

wünschen können,

Ihre Stadtmagazin´ler

Das Stadtmagazin | Editorial

3


Porträt

Prof. Dr. Meiners

Blicke zurück und in die Zukunft

Prof. Dr. Meiners verlässt 2018 das Museumsdorf in Cloppenburg

Das Cloppenburger Museumsdorf

ist eines der ältesten deutschen

Freilichtmuseen und

besteht bereits seit 83 Jahren. Das Erstaunliche

in der heutigen, schnelllebigen

Zeit: Im kommenden Jahr scheidet

erst der dritte Museumsleiter Prof. Dr.

Uwe Meiners aus seinem Amt aus. Viele

Cloppenburger werden sich sicherlich

noch gut dran erinnern, als im Jahr

1996 Prof. Dr. Uwe Meiners die Leitung

des Cloppenburger Museumsdorfes

von Prof. Dr. Helmut Ottenjann übernahm.

Im kommenden Frühjahr (2018)

wird er nun selbst in Pension gehen

und die Schlüssel zum Museum wiederum

an seine(n) Nachfolgerin oder

Nachfolger übergeben.

Dabei stand Museumsarbeit zunächst

gar nicht auf dem Plan des

begeisterten Basketballers aus Westerstede,

der anfangs davon träumte,

nach seiner aktiven Zeit Basketballtrainer

zu werden. Aber schlussendlich

begann er ein Lehramtsstudium der

Fächer Germanistik, Geografie und

Volkskunde. Nach dem ersten Staatsexamen

promovierte er in Germanistik

und Volkskunde und strebte nun eine

universitäre Laufbahn an. Schon während

seines Studiums an der Universität

Münster lernte er im Rahmen eines

Projekts über die ländliche Schreibund

Lesekultur den damaligen Cloppenburger

Museumsdirektor Dr. Helmut

Ottenjann kennen.

Dieser ermunterte den jungen

Wissenschaftler, sich um die vakante

Stelle des Museumsleiters in Jever zu

bewerben. „Und zu meiner großen

Überraschung wollten sie mich auch“,

erinnert sich Prof. Dr. Meiners mit einem

Schmunzeln an die Anfangszeit

in „meinem rosa Himbeerschloss“ in

Friesland. Im Jahr 1996 übernahm er

dann die Leitung des Cloppenburger

Museumsdorfes. Zuvor war das Museumsdorf

vom inzwischen verstorbenen,

langjährigen Direktor Dr. Helmut

Ottenjann geführt worden, der die

Leitung im Jahr 1961 wiederum von

seinem Vater und Museumsgründer

Dr. Heinrich Ottenjann übernommen

hatte.

Aber die große Aufbauphase der

Freilichtmuseen ging allmählich vorbei

und neue Wege der Vermittlung und

der Präsentation mussten gefunden

werden, um die Besucher ins Museum

zu locken. „Historische Objekte in schöne

Vitrinen zu stellen und schlaue Texte

zu schreiben, das reicht heute nicht

mehr aus. Es müssen neue Wege der

Vermittlung gefunden werden“, so der

Museumsexperte.

Das Museum wagte den Spagat

zwischen publikumswirksamen Aktionen

auf der einen und dem Forschungs-

und Sammlungsauftrag eines

Museums auf der anderen Seite.

Und dieser Schritt mit vielbeachteten

Sonderausstellungen und vor allem

den Publikumsmagneten wie der Gartenpartie

und dem Nikolausmarkt war

4

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt


Alt-Ammerländer Pferdekarussell

Gartenpartie

Kokerwindmühle

sehr erfolgreich. Und auf der beliebten

historischen Dorfkirmes ziehen die

Besucher auf den museumseigenen

Fahrgeschäften wie der Raupenbahn

und dem Alt-Ammerländer Pferdekarussell

jedes Jahr begeistert ihre Kreise.

So wird ein Teil der ländlichen Sozialgeschichte

lebendig erhalten und verstaubt

nicht im Depot des Museums.

Aber der eingeschlagene Weg muss

weiterentwickelt werden. „Heute hat

selbst die Großeltern-Generation keine

persönliche Erinnerung oder emotionale

Bindung mehr zu den alten

Bauernhäusern mit ihren Alkoven und

offenen Feuerstellen. Diese Generation

existiert nicht mehr“, so Meiners.

Dieser Entwicklung möchte das Museumsdorf

mit einer Ausweitung seiner

Ausstellungsfläche Rechnung tragen.

So zieht die ehemalige Harpstedter

Landdiskothek „Sonnenstein“ bald ins

Museumsdorf ein.

Jedoch nicht in die direkte Nachbarschaft

zu den historischen Bauernhäusern,

sondern auf ein neues Areal im

Bereich des Haupteinganges. Die Reaktionen

der Bevölkerung seien bereits

jetzt überaus positiv, betonte Meiners.

Auf dem Gelände an der Bether Straße

wird sich, wenn sich die Planungen

und Wünsche des Museumsleiters verwirklichen

lassen, in den kommenden

Jahren noch viel verändern. Aber das

ist noch Zukunftsmusik und liegt dann

in den Händen des Nachfolgers oder

der Nachfolgerin.

„Mir ist das Museumsdorf in diesen

Jahren unglaublich ans Herz gewachsen

– es fällt mir nicht leicht zu gehen,

aber es ist an der Zeit, einem jüngeren

Kollegen Platz zu machen und den

Weg für neue, frische Ideen zu ebnen“,

so Meiners. In bundesweit geschalteten

Anzeigen wurde bereits ein geeigneter

Nachfolger beziehungsweise

eine Nachfolgerin gesucht. „Wir haben

einige sehr interessante Bewerbungen

erhalten und werden den Namen

sicher bald bekanntgeben“, macht er

neugierig – verrät aber noch nichts.

Der Nachfolger wird in große Fußstapfen

treten müssen, denn heute

ist das Museumsdorf eines der besucherstärksten

Museen Niedersachsens

und erwirtschaftet jährlich, neben der

öffentlichen Förderung, mehr als 1

Millionen Euro selbst, betont Meiners.

Besonders stolz ist der Volkskundler

aber darauf, dass sich viele Menschen

in Cloppenburg und der Region mit

dem Museumsdorf identifizieren und

es als „ihr“ Museum betrachten. „Dieses

Wir-Gefühl und diese Identifikation mit

dem Haus ist das größte Kompliment

für unser wirklich tolles Team“, freut

sich Meiners, und es wird deutlich,

dass ihm wohl vor allem die Trennung

von den langjährigen Weggefährten

schwerfallen wird.

„Ich werde bestimmt nicht in ein

Loch fallen“, versichert der vielseitig

interessierte Vater zweier Töchter, der

seine alten Träume noch nicht ganz

begraben hat. So ist Basketball noch

immer seine große Leidenschaft, und

dann ist auch wieder mehr Zeit für

gemeinsame Unternehmungen mit

seiner Frau. Nur eines werde er ganz

sicher nicht tun – seinem Nachfolger

kluge Ratschläge geben und sich in die

weitere Entwicklung des Museumsdorfes

einmischen.

Text: Sigrid Lünnemann

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt

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Fotos: D. Paetow

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Sommergärten


Sommergärten

Wo Blumen blühen, lächelt die Welt,

so sprach einst der US-amerikanische Philosoph Ralph

Waldo Emerson. Dieser einfache Satz lässt sich auch auf

die Cloppenburger Innenstadt übertragen: Seit vielen

Jahren tragen die Sommergärten zur Steigerung der Aufenthaltsqualität

in der Innenstadt bei und erfreuen die Besucher

mit ihren Blüten und ihrer kunstvollen Umsetzung.

Da die Sommergärten in den vergangenen Jahren immer

eine sehr hohe Begeisterung erfuhren, sorgen die CM Cloppenburg

Marketing GmbH und die Stadt Cloppenburg auch

in diesem Jahr wieder für sommerliches Grün in der Stadt:

Flower Power in Cloppenburg – und das mittlerweile zum

fünften Mal!

Vom 20.05.2017 bis 22.09.2017 sind alle Cloppenburger und

Gäste der Stadt eingeladen, sich am blumigen Duft und den

prächtigen Farben der Sommergärten zu erfreuen.

Acht Garten- und Landschaftsbauer aus Cloppenburg und

der näheren Umgebung schaffen in diesem Jahr wieder tolle

Kunstwerke in der Bahnhof-, Mühlen- und Lange Straße.

„Voller Kreativität und mit viel Liebe zum Detail werden über

fast vier Monate wieder kreative Gartenideen in der City präsentiert,

laden zum Verweilen und Genießen ein und inspirieren

zu den neuesten Gartentrends“ sagt Johannes Knuck,

City- und Eventmanager der CM Cloppenburg Marketing

GmbH.

Folgende Garten- und Landschaftsbauer beteiligen sich an

dieser Aktion:

Gärtnermeister Stefan Meyer

Eberborgbrunnen; Bewässerung durch Juwelier Gerst

Baumschule Aumann

Kerckhoff / Thalia; Bewässerung durch Kerckhoff

Lüske Gemüse- und Pflanzenhof, Höltinghausen

Soestenbrücke; Bewässerung durch Bernay's

Winfried Peek Pflanzenverkauf – Gartenbau

Horstmann-Reher; Bewässerung Juwelier Horstmann-Reher

Schouten Garten/Landschaft & Blumen/Pflanzen

LzO Vorplatz; Bewässerung durch Alt Kloppenburg

Lüske Frischehof und Gärtnerei, Stapelfeld

LzO Vorplatz; Bewässerung durch Alt Kloppenburg

Bioland Baumschule Aloys Pöhler

Königs-Apotheke; Bewässerung Königs-Apotheke und OLB

aumann:grün AG

3 Gärten in der Bahnhofstraße; Bewässerung durch Kaffee

Klatsch, Stadtbäckerei Frerker und Stadt Cloppenburg

Am Eberborgbrunnen können die Besucher exklusive Formgehölze

bestaunen, die durch Gärtnermeister Stefan Meyer

realisiert wurden. Der Sommergarten der Baumschule Aumann

befindet sich in diesem Jahr vor Kerckhoff und Thalia

in der Lange Straße. Bei diesem Wassergarten können die

Besucher ein Wasserspiel bestaunen, das für ein tolles Feeling

in der Stadt sorgt. Auf der Soestenbrücke in der Mühlenstraße

hat der Gemüse- und Pflanzenhof Lüske aus Höltinghausen

einen asiatischen Garten umgesetzt. Dieser Garten

strahlt die besondere Ruhe Buddhas aus und lädt zum Verweilen

ein. Beim Gang durch die Mühlenstraße in Richtung

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Sommergärten

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Stadtmitte finden die Besucher vor dem Juwelier Horstmann-Reher

den kleinen Steingarten der Firma Winfried

Peek Pflanzenverkauf und Gartenbau. In diesem Garten werden

pflegeleichte und besonders attraktive Möglichkeiten

gezeigt, einen Bachlauf zu verschönern.

Wie auch in den Vorjahren wurde auf dem LzO-Platz der große

Spieleburg-Garten durch die Firmen Schouten Garten &

Landschaft und Schouten Blumen & Pflanzen errichtet. Ein

großer Dank gilt der LzO Cloppenburg für das zur Verfügung

stellen des Platzes.

Ebenfalls in der Stadtmitte erwartet die Besucher eine wahre

Blütenpracht im Sommergarten, die durch die Firma Lüske

Frischehof und Gärtnerei aus Stapelfeld umgesetzt wurde

und bunte Farbtupfer in die Innenstadt bringt.

In der Beckermann-Kurve gibt es was zum Naschen: Die

Schlaraffenland-Hecken der Bioland Baumschule Aloys Pöhler

laden zum Probieren ein! Entlang der Bahnhofstraße hat

die aumann:grün AG drei Gärten aufgebaut. Diese Gärten

sind besonders pflegeleicht und runden den Bummel in der

Bahnhofstraße ab.

Die Cloppenburger Sommergärten bieten wieder ein tolles

und farbenfrohes Programm für Jung und Alt und laden

alle Besucher und Cloppenburger herzlich zum entspannten

Shoppingtag inmitten eines abwechslungsreichen Blumenmeeres

ein!

Kommen Sie vorbei, finden Sie Ihren Lieblingsplatz und genießen

Sie die tolle Atmosphäre unserer Stadt, die durch die

Sommergärten noch einmal besonders hervorgehoben wird!

Die CM Cloppenburg Marketing GmbH und die Stadt Cloppenburg

laden Sie herzlich zum entspannten Shopping ein

– oder schlürfen Sie doch einen fruchtigen Cocktail bei uns

und genießen Sie das einzigartige Flair unserer blühenden

Stadt!

Wir bedanken uns bei den Gartenbaufirmen und auch bei

den Gartenpaten, die sich um die Bewässerung und Pflege

der Gärten kümmern.

Wir wünschen eine schöne Zeit mit den Cloppenburger

Sommergärten 2017.

Weitere Informationen unter:

www.cloppenburg-marketing.de/sommergaerten/

Foto: D. Beeken

Mühlenstrasse 6

49661 Cloppenburg

Tel.: 4944718828420

HochzeitshausNiedersachen

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Sommergärten


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Attraktive Tarife in den

Sommerferien

Unter freiem Himmel und viel Sonnenschein genießen

unsere Badegäste im Freibad ihren Badeausflug.

Das Kinderparadies ist mit Planschbecken

großem Spiel- und Matschbereich ausgestattet.

Doch nicht nur die Kleinen haben Grund zur Freude,

auch für die größeren Badegäste haben wir was

zu bieten. Vorhanden sind Aktionsbecken mit z.B.

Sprudelliegen sowie ist eine große Liegewiese mit

Beach-Volleyballfeld. Für sportbegeisterte Bahnenschwimmer

lädt das große Sportbecken mit sechs

25 Meter-Bahnen ein.

Im Freibad bieten wir ein Springerbecken an. Man

kann entscheiden ob man aus 1-m, oder 3-m oder

sogar 5-m ins kühle Nass springen möchte. Des weiteren

bieten wir Ihnen draußen noch eine Breitwasserrutsche

an.

Da nach dem großen Badespaß bekanntlich auch

der große Hunger nicht auf sich warten lässt, besitzt

das Soestebad einen gut sortierten Freibadkiosk.

Auf der großen Sonnenwiese können Sie sich einen

schattigen Platz suchen und das Geschehen am Becken

und im Kinderparadies aus bequemer Position

beobachten.

Und falls das Wetter doch einmal nicht mitspielt,

ist jederzeit der Besuch des Hallenbades möglich, da

dieses während der gesamten Freibadsaison zusätzlich

geöffnet hat.

Außerdem bieten wir Ihnen während der Ferien

(Schulferien Niedersachsen) attraktive Tarife an. Die

4 Stunden Karte wird dann zur Tageskarte für einen

schönen langen Tag im Soestebad.

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eportage

Fishermen mit Petri Heil (v.li.) Andreas Retetzki, Michael Deeken, Michael Nienaber und Dieter kleine Stüve

„Es war der 23. Mai 2013, abends gegen acht“ –

eben noch hatte Andreas Retetzki (heute 28) ziemlich

unbeschäftigt in seinem Boot, mitten in den schwedischen

Schärengärten gesessen. Seine Kunstköderrute zwar bereit

im Wasser und für große Fische mit einem 15-Zentimeter-“Jerk“

auch bestens ausgerüstet,

doch waren die Chancen auf einen Fang

nicht wirklich aussichtsreich. Immerhin

waren seine Freude Michael Deeken

(29) und Michael Nienaber (32) noch

kurze Zeit zuvor an derselben Stelle unterwegs

gewesen. Mit derselben Intention

wie Retetzki, jedoch so erfolglos,

dass nicht mal ein einziger Fisch angebissen

hatte. Bei zwei Männern, mit jeweils

drei Angeln! Das ist ungewöhnlich,

in der Tat.

Getreu den Erfahrungen, was die

Wahrscheinlichkeit solcher Angelergebnisse

angeht, hätte auch Retetzki es sich

eigentlich mit einem Bier am Fjordufer

gemütlich machen können – dennoch

zog es ihn noch mal hinaus und zwar

genau dahin, wo die beiden anderen

Hobbyfischer zuvor gewesen waren und wo´s nunmehr,

zehn Minuten vor acht plötzlich los ging. Unter Wasser, auf

dem Wasser, großes Getöse von großem Fisch an der Angel,

von sehr großem Fisch an der Angel! Nun war der folgende

Kampf zwischen Fisch und Mann zwar nicht so dramatisch

wie dergleichen einst bei Hemingway geschildert worden

war, obwohl das Ergebnis dieselbe Klasse hatte: Hecht von

einem Meter zehn Länge und zehn Kilogramm

Gewicht von Andreas Retetzki

geangelt und an Land gebracht!

„Solche Momente vergisst man nicht“,

versichert der junge Mann aus Garrel

und wer seinen Geschichten und denen

seiner Freunde rund um´s Fischen und

Angeln zuhört, der versteht mit einem

Mal den Begriff „Hobby“ in seiner originären

Bedeutung, als „freiwillige und

regelmäßige Freizeitbeschäftigung,

ausschließlich zum eigenen Vergnügen

und/oder der Entspannung.“ Aus purer

Leidenschaft! Was das im Bezug auf Fischerei-

und Angelerlebnisse bedeuten

kann, davon hatten wir im Vorfeld dieses

Treffens schon etliches von Dieter

kleine Stüve (Ü50) vermittelt bekommen.

Festgemacht an seinen Fischereiund

Angelaktivitäten auf allen möglichen Meeren, Seen und

Flüssen, waren wir in der Summe schon immer fasziniert von

seinen Erlebnissen auf diesen Trips.

10 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Also sollte diese Geschichte eine sein, die uns Laien über

Wobbler aufklärt, über Gummifische und warum es sie in

klein, mittel, groß und allen möglichen Farben gibt; über

Blinker, Seeriegelwürmer und Futterfische im allgemeinen;

über Teichkugeln oder Lockbleche und auch darüber wie

man am besten Lachse fängt oder wo und wann man einen

Schwarm Heringe dezimiert oder erfolgreich „auf Dorsche

geht“ – doch dann saßen wir zusammen, ich lauschte dem,

was Michael, Andreas, der andere Michael und Dieter über

ihr gemeinsames Hobby erzählten und konnte nur eins erkennen:

Ihre grenzenlose Affinität zu diesem Sport, ihre Empathie

zur Natur und ihre Leidenschaft bei den Beschreibungen

all dessen.

Nachhaltig beeindruckend ist dabei die Begeisterung für

das Große und Ganze – das Draußensein, auch bei heftigem

Wetter, das Verständnis füreinander und beim Teamwork; die

maritimen Landschaften, das Wissen um das Verhalten der

Fische in den jeweiligen Regionen, zu den jeweiligen Jahreszeiten,

in den jeweiligen Tiefen und ihre Standorte vor Ort,

sowie der Respekt der Männer vor dem Lebewesen, dessen

Fang Nahrung ist – da mag das Format dessen noch so sehr

als Trophäe dienen können.

Denn den geköderten Fisch auf jeden Fall zu töten, das

ist nicht im Sinne von Nienaber, Deeken, kleine Stüve und

Retetzki. Da mag die alte Generation noch so verblüfft die

Köpfe schütteln, weil bei ihnen jeder gefangene Fisch getötet

wurde. Da ist der neumodische Kram von „catch and

release“ eher unverständlich. Und – kaum fassbar – ist es in

deutschen Gewässern auch nicht erlaubt, einen geangelten

Fisch über 45 Zentimeter nicht zu töten, während in fast allen

anderen Staaten dieser Welt die naturschützende Regel

schon längst zur Selbstverständlichkeit geworden ist.

Michael Deeken

Doch ist diese Auffassung des Angel- und Fischereisports

nur eine der wenigen, die von alt und jung nicht geteilt werden,

denn jeder der vier Männer ist entweder über den Vater

oder den Großvater ans Angeln herangeführt worden. So

kennt Michael Nienaber seine Kindheit nicht anders, als die

vielen Angelausflüge mit Opa, seit er fünf Jahre alt war. Zwar

gab es zwischendurch mal ein Leben ohne Angeln, „vor vier

und nach 15 bis etwa 20, 24 Jahre, weil man da was anderes

zu tun hatte,“ doch was dieser Sport an Entspannung und

Abschalten vom Alltag in sich birgt, das nehmen er und seine

Freunde regelmäßig wahr. Und sie betonen, dass ihre Freundinnen

und Frauen diese „andere Liebe“ nicht nur verstehen,

sondern sie an jeder Stelle unterstützen.

Der Tag geht ...

„Das und das große Ganze dieses Sports“, sagen alle vier,

„das ist Freiheit, also reine Lebensqualität!“ Da gehört es

auch dazu, dass einer der Petrijünger (deren Gruppe übrigens

aus zehn miteinander bekannten Fans besteht), dass

einer von ihnen jetzt nicht darum herum kommt, endlich einen

großen Schrank für seine Sammlung von Kunstködern

zu bauen. Nach Maß natürlich, weil die Kollektion sortiert gelagert

werden muss. Das leuchtet ein, und zum Schluss der

Erklärungen betreffs Köder im Allgemeinen und Kunstköder

im Besonderen, versteht man auch die Tatsache, dass die jeweiligen

Sammlungen aus nur einer Farbe bestehen dürfen.

Jupp, echte Golfspieler schlagen auch nur Bälle mit „ihrer

Farbe“, und hat man je einen Polospieler in anderen als den

eigenen Farben des Vereins spielen sehen? Na also!

Im Übrigen, erklären die vier um den Tisch versammelten

Männer, im Übrigen muss man ein abgeklärtes Verhältnis zu

all dem haben. „Wie bitte?“ Nun ja, schließlich kann man noch

so perfekt ausgerüstet am Wasser sitzen oder vom Boot aus

unterwegs sein – wenn Fisch nicht beißen will, beißt er nicht.

„Darum,“ sagt Andreas, „heißt das ja auch Angeln und nicht

fangen!“ Da hat er was gesagt, denn sofort entbrennt eine

heiße Diskussion um zusätzliche Faktoren wie Wind, Wasserströmung,

-temperatur und -tiefe, ob in Teich, Bach, Fluss,

See oder dem Ozean. Wobei auch deren Habitate natürlich

so unterschiedlich sind wie vor Ort herrschende Außentemperaturen,

tagsüber und des Nachts oder die Dicke der Riffplatten

und die Dichte des Schilfgürtels am Ufer... Ob fischen,

pardon das Angeln eine Wissenschaft ist? Unbedingt, nur,

dass nicht Studiengänge an Universitäten und Hochschulen

das ganze komplexe Thema lehren, sondern die Leidenschaft

zu der Materie.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

11


Dieter kl. Stüve

Die, man kommt ja nicht drum herum

es noch mal zu betonen, deutlich

inniger gelebt wird als beim, bleiben

wir ruhig bei den Beispielen, Golfen

oder Polospielen. Oh doch, das ist so!

Denn die Frage nach den Ködern ist

scheinbar eine immer wieder kehrende

und eine unendliche ohnehin

– im Sinne der möglichen Antworten.

Da stellt sich heraus, dass Michael N.

gut 1500 kleine Gummifische hortet

(die Betonung liegt auf „klein“, denn

selbstverständlich gibt’s die Jungs in

allen Größen), und da sprechen wir

noch nicht von den zahlreichen Wobblern,

Blinkers, Spinnfischen und

Pilken, Rappers und Lipluren, Fly Forellen

und Rapalas, Spinner, Jigs und

Popper, Twister und Trockenfliegen,

Nymphen, Streamer und Nassfliegen,

die tierischen Köder noch nicht einmal

erwähnt, auf dieser ohnehin nur kurzen

Liste.

Einigkeit herrscht jedoch in der

Beurteilung, dass man große Fische

nur mit großen Ködern fangen kann.

Es folgt ein Austausch von Erlebnissen,

bei denen kapitale Hechte mit

Tandemspinnern oder mit „großen

Gummifischen ab 17 Zentimeter“ gefangen

wurden, doch geht bei diesen

Knaben auch Jerkbait oder das Vorfüttern

mit Fischstücken. Das erinnert

an die Geschichten von Hechten hier

und da, die ganze Dackel gefressen,

die Schwänepopulation ganzer Flüsse

vernichtet oder dem Pastor beim

Schwimmen ins Bein gebissen haben.

Große Köder – große Fische!

Das wäre die logische Erkenntnis

des Abends gewesen, hätte Dieter uns

nicht (noch einmal) die Geschichte erzählt,

als er vor ein paar Jahren in Tanzania

war und mit einheimischen Fischern

zum Fischen auf den Indischen

Ozean hinaus fuhr. Drei Mann hintereinander

in einem schmalen Einbaum,

ausgerüstet mit ein paar Flaschen

Wasser, Dieters Angel, Angelschnur, Fischfetzen

und einem Set bester Rapalas.

Zurück waren sie gekommen, nach

sechs Stunden, mit zwei prächtigen

Yellow Fin Tunas (Gelbflossenthunfisch)

an Bord, gefangen mit den Rapalas

ebenso wie mit den Fischfetzen,

„mit denen noch besser!“ Das war auch

am nächsten Tag so, denn dass Dieter

die erneute Einladung zum „Hochseefischen

by Einbaum“ ausgeschlagen

hätte, kam gar nicht in Frage. Obwohl

kleine Stüve kein Kisuaheli spricht und

keiner der einheimischen Männer die

Sprache des Weißen, hatten sie sich

angeregt unterhalten und perfekt

verständigt. Unabhängig voneinander

wissend, was zu tun gewesen war.

Voller Vertrauen und Verlass auf den

jeweils anderen, im Zusammenspiel

mit der Natur. Die an den Gestaden

des Indischen Ozeans deutlich anders

einzustufen ist, als zum Beispiel an der

Thülsfelder Talsperre.

Michael Nienaber

Dass die Männer aus dem Dorf an

der tanzanischen Küste nicht eine einzige

Angelrute besitzen, sondern den

Fang mit der blanken Leine über die

Finger reinholen, das ist bis heute der

Grund dafür, dass wir alle den größten

Respekt vor der Leistung dieser

„fishermen“ haben. Wobei ich mich

korrigieren muss, denn kleine Stüve

hat seinen tanzanischen Petri-Buddies

natürlich die komplette Ausrüstung da

gelassen. Ob sie sie jemals genutzt haben

– wer weiß?

Sicher ist, dass dieses Erlebnis unvergessen

bleibt, wie so viele andere, die

(auch) an diesem Abend erzählt wurden.

Und von denen nicht eine auch

nur ansatzweise was mit Fischerlatein

zu tun hatte. Was sowieso Blödsinn ist,

Punkt. Dafür aber gibt es jede Menge

Abenteuer und Besinnlichkeit, Adrenalinstöße

ohne Ende und Abspannen,

Teamgeist und alleine, alleine sein,

wilde Kämpfe mit der Natur oder

chillen auf´m Campingstuhl am sanft

plätschernden Bächlein und so weiter

– vom Fliegenfischen haben wir hier

nämlich noch gar nicht gesprochen.

Andreas Retetzki und der Hecht

Tun wir auch heute nicht, jedoch

zu anderer Gelegenheit. Im Moment

können Sie einfach mal raten, wo beispielsweise

Dieter kleine Stüve sich

derzeit aufhält. Kreuzt der etwa gerade

im Boot den Kavango River entlang

der namibisch-angolanischen Grenze

im Süden Afrikas? Ja! Und warum? Na,

um Tiger zu fangen! „Tiger fishes“ (=

Riesen-Tigersalmler), zu Wasser ebenso

wild und eigentlich unbezähmbar

wie ihre vierbeinigen, asiatischen Namensvettern

im gestreiften Fell. Und?

Hatte der Mann aus Garrel Petri Heil?

Wir lassen es Sie im August wissen.

Und wo sind Andreas Retetzki, Michael

Deeken und Michael Nienaber?

Auch das sagen wir Ihnen im August.

Mit Maßen und Gewichten, selbstverständlich!

Ulla Schmitz

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Porträt

Kühl. Kantig. Klar.

Selbstbewusst in Sachen Meyborg Korn: Simon Meyborg

„Mein Name ist Simon Meyborg und ich möchte Korn wieder salonfähig machen“,

damit begann ich im letzten Sommer

stets meinen Podcast (einer Mischung

aus Hörbuch, Radiosendung

und TV Serie) zur Entstehung des MEY-

BORG Korns. Ich hatte mir zur Aufgabe

gemacht einen Korn unter dem Namen

MEYBORG herauszubringen und schilderte

meinen Hörern wöchentlich anekdotenreich

Gedanken zum Produkt

und den aktuellen Entwicklung- stand.

Wieso das alles, wer ich bin, was ich

davor so getrieben habe – das erzähle

ich darin ebenso. Kann also von jedem

Leser nachgehört werden.

Die Zuhörerschaft wuchs von Woche

zu Woche – irgendwann knackte der

Podcast die Top 50 in Deutschland. Ich

hatte es anscheinend geschafft, Leute

für dieses in der Stadt vergessene Kulturgut

namens „Korn“ zu begeistern.

Die Stadt – genauer gesagt Hamburg

– war meine Heimat geworden, die

Verbindung zum Oldenburger Münsterland

allein durch meine fünf Brüder

aber niemals abgerissen.

Der MEYBORG sollte es als moderner

Korn wieder hinter die Bars der Stadt

schaffen. Das war mein Anliegen. Es

wurde eine spannende Reise von italienischen

Flaschen über Hamburger

Bars zu Haselünner Brennereien. Dabei

konnte ich die wohl allseits bekannte

Edelkorn-Brennerei Jos. Rosche für

eine wunderbare und fruchtbare Zusammenarbeit

beim Korn gewinnen.

Am Abend des 7. Dezember pünktlich

zum Weihnachtsgeschäft eröffnete ich

dann endlich meinen Online Shop und

konnte bereits nach zweieinhalb Stunden

„ausverkauft“ vermelden.

Das erste Kapitel des MEYBORG Korn

war damit geschrieben, ebenso die

erste Staffel des Podcasts. Ich bekam

darauf viele Zuschriften, dass ich doch

bitte weitermachen sollte. Nur - was

sollte ich erzählen? Das alltägliche Pakete

packen oder die Fortschritte beim

Vertrieb boten nicht das Material, aus

dem sich große Geschichten entspinnen

lassen. So grübelte ich einige Zeit

bis mir eine neue Idee kam. Hatte ich

mich in der ersten Staffel stark der eigenen

Nabelschau hingegeben, wollte

ich nun die Perspektive wechseln.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt

13


Eine Korn Bestandsaufnahme

der Bundesrepublik ...

das wäre doch was ... Also mit dem

Auto durch Deutschland auf Vertriebstour

fahren und dabei Land und Leute

kennen lernen. Für meinen Podcast

würden da sicherlich einige feine Tonaufnahmen

mit ordentlich Lokalkolorit

abfallen. Darüber hinaus könnte

ich einige Freunde besuchen und mich

von Hörern der ersten Staffel einladen

lassen. Ich plante grob eine Route bei

der ich ostwärts also auf einer Karte

rechtsrum gegen den Uhrzeigersinn

durchs Land fuhr. Einziger Haken. Ich

hatte gar kein Auto. In Hamburg geht

eigentlich alles zu Fuß, mit dem Fahrrad,

der Bahn oder zur Not mit einem

der vielen Teilautos.

Wenn schon, denn schon, dachte ich

mir. Dann kauf ich mir halt ´n schönes

MEYBORG Mobil. Die Gedanken waren

schon längst an einen kleinen VW

Caddy verloren, auf den ich noch etwas

Werbematerial aufbringen konnte.

Nicht lange gefackelt und zwei Wochen

später war ich bereits im Besitz

eben jenes Gefährts. Nägel mit Köpfen.

Der zweiwöchige Urlaub vor Ostern

war bereits eingereicht, so konnte es

losgehen.

Nach einigen autolosen Jahren war

es ein grandioses Gefühl, mit dem

eigenen Schnaps im Kofferraum in

die weite Welt aufzubrechen. Feste

Termine hatte ich keine. Lediglich einige

grobe Wegmarken. Der Caddy

schnurrte ohne zu mucken. Das Wetter

spielte ebenso mit. So verließ ich am 1.

April bei schönstem Sonnenschein die

Hansestadt und brach auf in Richtung

Berlin, wo mein erster Halt sein sollte.

Neben einigen kuriosen Zeitgenossen,

die mich auch schon mal in ein

längeres Gespräch über das Für und

Wider des modernen Wrestlings verwickelten,

traf ich viele Freunde, die ich

teilweise eine ganze Zeit nicht mehr

gesehen hatte. So richtig Rückenwind

bekam ich vom ersten Stopp in Berlin

nicht gerade. Viel Zeit für den Besuch

von Bars oder kleinen Spirituosenhandlungen

hatte ich mir nicht genommen.

Die Freunde hatten mich zu

sehr in Beschlag genommen.

Das sollte sich beim nächsten Stopp

in Leipzig ändern. Dort kannte ich niemanden.

Auch war es Montag, was soll

da schon passieren. Zwei Hörer – Markus

und Axel – waren meinem Aufruf

gefolgt und hatten mich zu einer Bartour

durch die Stadt eingeladen. Sogar

einen ersten Termin hatte sie in der

‚Liqwe‘, einer modernen Bar mit Hipsterpublikum,

organisiert.

Ich war gespannt, wie die so drauf

waren. Die paar Nachrichten auf Facebook

gaben nicht viel her. Man weiß ja

nie. Jeder bekommt das Publikum, das

er verdient. So war ich gespannt, wie

der gemeine MEYBORG Hörer denn so

im Alltag Auftritt, welche Ansichten er

hat und ob man mit ihm auch mal einen

Heben kann.

Alle Bedenken, die ich dazu hatte,

lösten sich aber recht zügig in Luft auf,

als Markus mich von seinem Fahrrad

begrüßte. Er war damals über Axel, der

ja gleich auch noch kommen sollte auf

den Podcast und dann schließlich auf

den Korn gestoßen. Sie hatten wohl

beide im besagten ‚Liqwe‘ darüber

philosophiert, dass er sich doch gut in

deren Programm machen würde. Als

ich dann mit dem Aufruf nach Einladungen

um Ecke kam, mussten sie zuschlagen.

Es folgte ein toller Abend durch Leipziger

Kneipen mit ersten Verkäufen an

die ‚Liqwe‘ und das ‚B10‘, dem High Society

Laden Leipzigs, wie man mir versicherte.

Garniert wurde das Ganze mit

allerhand Erzählungen zur neuesten

Geschichte Leipzigs und Hinweisen,

welche Zwischenhändler und Spirituosengeschäfte

ich am nächsten Tag aufsuchen

sollte. Ich musste nicht einmal

für die Nacht in meinen VW-Caddy steigen.

Axel quartierte mich in seine freie,

kleine Einliegerwohnung um die Ecke

ein. Am nächsten Tag nahm ich mir die

Tipps zu Herzen und stattete den vorgeschlagenen

Läden einen Besuch ab.

Auch diese verliefen sehr erfolgreich.

Nach Leipziger Blaupause verliefen

die weiteren Städte auf der Reise. Mal

mit etwas höherem Freundesanteil

mal mit etwas weniger. Abends in die

Bars der Stadt und Tags drauf zu den

Zwischenhändlern beziehungsweise

zu den Spirituosenfachgeschäften. Dazwischen

„Living on the Highway“ im

Caddy. Entgegen meiner Erwartungen

waren die Reaktionen auf einen norddeutschen

Korn immer positiver je weiter

man sich nach Süden bewegte. In

München und Zürich – ja ich weiß, das

ist die Schweiz – lief es besonders gut.

Die langen Strecken auf der Autobahn

hatten jedoch ihren eigenen Effekt.

Neben dem Klein, Klein, wo man

dann nun erst mal hinfährt und ob die

Flaschen, die man dabei hat überhaupt

ausreichen, stellen sich nach und nach

die größeren Fragen nach Richtung

und Plan im eigenen Leben. Ich bin

heute 35 Jahre, kinderlos und in einer

recht sicheren Anstellung bei einem

großen Konzern. Nebenbei mache ich

jetzt den MEYBORG Korn. Vielleicht,

so klopfte der kleine Mann in meinem

14

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt


Hinterkopf an, wäre es an der Zeit,

noch mal etwas zu wagen. Das Nebenbei

etwas weniger nebenbei. Und dazu

etwas eigenes Neues mit mehr Risiko.

Was kann schon schief gehen?

Nun sitze ich in Hamburg und grüble

darüber nach, wie ich den ganzen

Kram der Deutschlandtour und den

inneren Einsichten in eine kohärente

Erzählung für die zweite Podcaststaffel

gießen kann. Diese erscheint hoffentlich

ab dem 8. Juni. Ich bin selbst

gespannt.

Wer nun bis hier hin gelesen hat, für

den hab’ ich noch ein kleines Gewinnspiel:

Unter allen die bis zum

15.07.2017 eine E-Mail mit dem Betreff:

„Ich brauch ne Flasche“ an moin@

meyborg.co schreiben, verlose ich

drei Flaschen MEYBORG Korn.

Simon Meyborg

Podcasts und alles, was Meyborg

sonst noch so mitzuteilen hat auf

www.meyborg.co

Respekt, Simon Meyborg!

Eine solche großartige Unternehmungslust

ist für viele Menschen in Deutschland

faszinierend und überhaupt nicht selbstverständlich;

bei Südoldenburgern dagegen

würde ich damit aber jederzeit rechnen.

Wer sich für einen uralten und anerkannten

Korn aus der Heimat einsetzt wie andere

für Tee als "Welt-Kultur-Erbe",

der verfügt über Kraft und Mut, Klugheit,

einen guten Geschmack und viel Augenmaß.

Und das überzeugt eben andere.

Wer mit so großer Begeisterung und digitaler

Fähigkeit _ jung und alt in den

Großstädten nah und fern _ erreicht, dem

fliegen die Herzen und Aufträge zu, weil

Menschen spüren, da will uns einer vernetzen,

erden, und wieder auf das Wesentliche

des Lebens zurückführen: die

Gemeinschaft mit anderen _ mittels eines

Korns, der gut duftet und schmeckt,

und der schon vielen Generationen vorher _

im rechten Maß genossen _ gut bekommen

ist, pur oder jetzt neu als Longdrink.

Für diese Leistung aus Leidenschaft _

neben seinem Job und sogar im Urlaub _

können alle, die MEYBORG für sich

entdecken, Simon dankbar sein. Toll, wenn

immer mehr Genießer in Großstadt-Bars

oder entfernten Regionen erstmals an diesem

"Schatz" teilhaben und begeistert sind.

J osef Rosche

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt

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Bei Tinnitus helfen natürliche Klänge

Es klingelt, pfeift, ziept oder rauscht im Ohr, obwohl es keine externe Geräuschquelle

dafür gibt. Ca. 10-15 % aller Erwachsenen haben Ohrgeräusche.

Für viele Betroffene werden Ohrgeräusche

chronisch und können unerträglich

werden — man fühlt sich auf

Schritt und Tritt verfolgt. Und gerade

wenn man sich nach Stille sehnt, werden

die Geräusche am lautesten wahrgenommen.

Dieser sogenannte subjektive

Tinnitus (lat. tinnire = klingeln)

entsteht im Kopf. D. h. er wird nur von

den Betroffenen selbst wahrgenommen.

Zu den häufigsten Symptomen

gehören Schwierigkeiten beim Hören,

Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen.

Wer sich Hilfe bei Experten holt, lebt

entspannter

Oft haben Menschen, die unter Ohrgeräuschen

leiden, schon einige Versuche

der Tinnitus-Bewältigung unternommen,

ehe sie ihr Weg zu einem

Hörakustiker führt. Dabei tragen Hörgeräte

entscheidend dazu bei, die Ohrgeräusche

in ihre Schranken zu weisen.

Viele Betroffene sind sich gar nicht bewusst,

dass ihr Ohrgeräusch mit einer

leichten Höreinschränkung bzw. dass

eine Hörminderung häufig mit Ohrgeräuschen

zusammenhängt. Klarheit

gewinnt, wer mit einem Hörtest beim

Hörakustiker den ersten Schritt macht.

Moderne Hörgeräte vom dänischen

Hörgerätehersteller Oticon bieten in

Bezug auf Tinnitus zwei positive Effekte:

Zum einen helfen sie, die Umwelt

wieder besser wahrzunehmen. Und

darüber hinaus erzeugen sie beruhigende

Geräusche, die vom Tinnitus ablenken.

Hört man schlecht, wird der Tinnitus

als relativ dominant und störend erlebt.

Die Wahrnehmung konzentriert

sich auf das Ohrgeräusch. Hört man

wieder besser und dadurch mehr, tritt

der Tinnitus in der Wahrnehmung in

den Hintergrund. Für viele Menschen

mit Tinnitus ist dies bereits die Lösung.

Andere profitieren mehr vom zweiten

Effekt: Ein sogenannter Klang-Generator

erzeugt verschiedene Klänge,

die für Entspannung, Beruhigung und

Ablenkung vom Tinnitus sorgen. Besonders

beliebt ist hier das natürliche

Meeresrauschen.

Besonders beliebt: Natürliches Meeresrauschen

Nutzer dieser sogenannten Tinnitus-Kombi-Hörgeräte

von Oticon können

diese Klänge gemeinsam mit dem

Hörakustiker selbst auswählen und

einsetzen. Sie gewinnen so die Kontrolle

über ihre Wahrnehmung zurück.

Sie fühlen sich den Ohrgeräuschen

nicht mehr hilflos ausgeliefert, was die

Lebensqualität steigert.

Beim Hörakustiker werden die Geräte

individuell auf die Vorlieben und Bedürfnisse

ihres Trägers eingestellt und

sind sehr einfach in der Handhabung

im Alltag.

Abb.:

Tinnitus-Kombi-Hörsystem

von Oticon

16

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


Grillen

Er will doch nur spielen

(djd). Fleisch, Feuer, Glut und Hitze! Allein

das weckt schon archaische Instinkte

bei den Herren der Schöpfung

und erklärt vielleicht ein Stück weit die

männliche Begeisterung fürs Grillen.

Aber ein weiterer Punkt ist ebenfalls

nicht zu unterschätzen: der Spieltrieb.

Schließlich steckt sprichwörtlich in jedem

Kerl ein kleiner Junge. Und die haben

großen Spaß an aufwändiger Ausrüstung

und Spielereien – auch beim

Grillvergnügen.

Das ultimative Highlight für Brutzel-

Fans ist der südafrikanische Braai:

Feuerstelle, Grill und Kamin zugleich.

Durch das Abbrennen von Holzscheiten

in der Feuerbox lässt sich live frische

Holzkohle erzeugen. Diese wird

vom glühenden Holz abgeklopft und

nach Belieben positioniert. So ist nahezu

jede Grill-Methode möglich: Direktes

und indirektes Grillen, Räuchern,

Backen & Garen in allen Temperaturzonen.

Mehr Männerträume gibt´s nicht.

www.rosche.de

Ausgezeichnet!

Nach der Feier des 225-jährigen Bestehens und der Auszeichnung als

„World-Class-Distillery 2017“ folgt schon der nächste Grund zum

Feiern: beim Wettbewerb „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen“

wurde das „Flaggschiff‘“ unserer Städte-Edition „Haselünner Gold“ mit

38 %vol als Preisträger prämiert.

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Grillen

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Stadtgeschichte

Ein Traditionshaus im Herzen der Stadt

Braut- und Festmoden Geschäftshaus C. A. Thole im Wandel der Zeit –

zum Hochzeitshaus Niedersachsen

Jahrzehntelang war die Firma C. A. Thole in der Cloppenburger

Stadtmitte die erste Adresse in Sachen

Brautmoden. „C.A. Thole“ – der Name war weit über

die norddeutsche Region hinaus für seine hochwertigen

und internationalen Kollektionen führender Brautmoden-Marken

bekannt. Ein Unternehmen, das seit seiner

Gründung die wirtschaftliche Entwicklung und das Bild der

Stadt mitgeprägt hat. Und so lohnt sich ein Blick in die Annalen,

unter Berücksichtigung einer Veröffentlichung in der

Münsterländischen Tageszeitung vom 27.08.1986.

Demnach gründeten die Kaufleute Thole und Thien im

Herbst 1911 ein Textilgeschäft in der Langen Straße und

brachten damit ein völlig neues Geschäftsprinzip in die

Stadt. Sie verkauften nur gegen bar, gaben keine Rabatte

und konnten auf diese Weise äußerst günstige Preise bieten.

Der Kunde registrierte bald die Vorteile einer solchen

Konzeption und das junge Unternehmen florierte. Kurz

nach dem Ausscheiden von Kompagnon Thien aus der Firma

führte Clemens-August Thole das Geschäft unter dem

Namen „C. A. Thole“ weiter. Er kaufte das in der Stadtmitte

befindliche Haus an der Mühlenstraße, welches vom Kaufmann

Uptmoor errichtet wurde und inzwischen in den Besitz

dessen Schwiegersohns und Gastwirt Anton Paul übergegangen

war. Clemens-August vergrößerte das Haus durch

einen Anbau und dehnte seine geschäftliche Tätigkeit auch

auf andere Städte aus. So gründete er Filialen in Melle, Wesel

und Quakenbrück.

Doch Clemens-August Thole starb schon 1935 im Alter

von nur 51 Jahren. Nach seinem Tode führte seine Witwe,

Frau Maria Thole, das Stammhaus in Cloppenburg weiter.

Als souveräne Geschäftsfrau brachte sie die Firma durch die

Krieg- und Nachkriegszeit mit ihren Plünderung, der Besatzung

und der Währungsreform. Während der Zeit des Nationalsozialismus

sollte ihr sogar das Geschäft geschlossen

werden. Nur ihr entschiedenes persönliches Auftreten konnte

den Bestand des Unternehmens sichern.

1952 verlor sie den ältesten Sohn Hermann im Alter von

nur 30 Jahren, nachdem er ihr für kurze Zeit eine Stütze im

Betrieb gewesen war. Die Tochter Maria gab daraufhin ihre

akademische Laufbahn auf, um für einige Jahre der Mutter

zu helfen. Und auch der zweite Sohn, Helmut Thole änderte

seine bis dato eingeschlagene Laubahn, brach sein Studium

ab und wurde Kaufmann. 1953 trat er als Gesellschafter in

die Firma ein und wurde 1962 alleiniger Inhaber. Frau Maria

Thole, die der Firma durch ihre Persönlichkeit in entscheidendem

Maße Profil gegeben hat, blieb bis zu ihrem Tode

im Alter von 80 Jahren im Geschäft tätig. Viele ihrer Kunden

und Mitarbeiter werden sich noch erinnern an die bis ins

hohe Alter elegante und beeindruckende Erscheinung.

18

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte


Helmut Thole und seine Ehefrau Carola haben das äußere

Bild und die innere Struktur des Hauses C. A. Thole in 30-jähriger

Tätigkeit grundlegend verändert. Zunächst wurde der

rückwärtige Anbau aufgestockt. Die Firma C. A. Thole war das

erste Einzelhandelsunternehmen in Südoldenburg, das über

zwei Etagen verkaufte. Die geschäftliche Entwicklung war so

erfolgreich, dass Helmut Thole 1959 das zweistöckige Fachwerkhaus

abbrechen ließ und trotz vielerlei Widerstände von

außen das erste vierstöckige Geschäftshaus in Cloppenburg

in dem Stil erbaute, wie wir es heute kennen und wie es die

Stadtmitte zusammen mit den umliegenden Gebäuden prägt.

In den 1960er Jahren dann erweiterte das Haus C. A. Thole

die Abteilung „Festmoden“ um die der Brautkleider, und

war damit das erste Geschäft in Südoldenburg, das Brautausstattungen

führte. Diese Abteilung nahm einen derartig

rasanten Aufschwung, dass bald die gesamte erste Etage

für Braut- und Festmoden benötigt wurde. So reichte denn

der inländische Markt schon bald für den Bedarf des Hauses

nicht mehr aus - also wurden Geschäftsbeziehungen zu allen

Modemetropolen Europas aufgenommen.

Über mehr als ein Jahrhundert hinweg hat der Zusammenhalt

einer Familie dieses für unsere Großregion so bedeutende

Unternehmen aufgebaut und gesichert. Im September

1984 trat mit Hermann Thole die dritte Generation in die Unternehmensleitung

ein. 2017 allerdings und nach 105 Jahren

insgesamt ging die Ära des Traditionsunternehmens C. A.

Thole in der Kreisstadt Cloppenburg zu Ende, da die Familie

Thole die Weiterführung des Geschäftes nicht mehr gewährleisten

konnte.

Unter neuer Leitung etabliert sich nun das Brautmoden-Fachgeschäft

als „Hochzeitshaus Niedersachsen“ – in

bester Tradition und dem heutigen modernen Zeitgeist

entsprechend. Mit allen nur denkbaren Facetten, aller nur

denkbaren Stile und „Must haves“ aus der Welt der Hochzeitsmode.

Vom Schuh bis zum passenden Kopfschmuck

und dem traditionellen Schleier, aber selbstverständlich

auch mit allem, was „Er“ benötigt, als Bräutigam oder Gast.

Wie schon immer an dieser Stelle sind auch Abendmoden

Teil des Repertoires im Hochzeitshaus Niedersachsen, in bester

Liaison mit textilen Schönheiten zum Abschlussball und

zahlreichen anderen, festlichen Gelegenheiten mehr. All dies

firmiert nunmehr unter der Ägide des Berliner Unternehmers

Christoph Manhardt mit der Geschäftsführerin Doreen Richter

in Cloppenburg vor Ort.

Wir wünschen Glück – was im Rahmen eines solchen Geschäfts

vielerlei Bedeutung hat, und so ist es auch gemeint.

Text: Klaus Deux

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte

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Heiraten

Ja, ich will!

die neue HocHzeits-Mode

von scHWARte für den

Bräutigam und seine Gäste!

Der Hochzeitsbaum

Weil wir seit Wochen schon hautnah an den Hochzeitsvorbereitungen

unseres Kollegen teilnehmen und

dabei mithören, was jetzt noch angeschafft werden

muss oder was schon da ist oder was nun doch nicht

gekauft wird oder was noch immer nicht vorbereitet

ist, haben wir uns gedacht, dass es doch sicher was

gibt, was bei der ganzen Chose noch nicht berücksichtigt

wurde. Und zack, da ist das Manko: Sie haben nämlich

keinen Hochzeitsbaum! Heißt, unser Kollege war

bisher gar nicht auf die Idee gekommen, einen Hochzeitsbaum

zu pflanzen!

Nun denn, in diese Sache mischen wir uns nicht

ein, auf gar keinen Fall, wollen Ihnen dennoch die

Geschichte des Hochzeitsbaumes nicht vorenthalten.

Schließlich kann man einen solchen wunderbar verschenken,

muss bei der Pflanzaktion aber dabei sein,

weil das Pflänzlein ja adäquat begossen werden muss!

Den nachfolgenden Text haben wir auf der Website

von hochzeitsbaeume.de gefunden*:

Der Brauch, zur Hochzeit einen Baum zu verschenken,

hat eine lange Tradition. Ursprünglich geht er aus der Redensart

hervor, dass Männer in ihrem Leben drei große

Aufgaben haben: Sie sollen ein Haus bauen, ein Kind zeugen

und zu guter Letzt einen Baum pflanzen. Der Hochzeitstag

wird oft dafür genutzt, einen Baum zu schenken

und den Setzling dann auch zur Feier des Tages zu pflanzen.

Dabei gilt der Baum als Symbol für die ewig währende

Verbundenheit der Brautleute. Er soll in den Jahren der

Ehe immer weiter gedeihen. Ebenso soll auch die Ehe mit

den Jahren wachsen und stärker werden.

Schon der Lebensbaum im Paradies hat die Verwurzelung

des Menschen mit Natur und Erde symbolisiert –

und auch in anderen Kulturen ist er ein uraltes Sinnbild,

20

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Heiraten


das den Lauf des Lebens, das gemeinsame Wachsen der

Menschheit und unsere Zugehörigkeit zur natürlichen

Welt verdeutlicht. Ebenso wie der Mensch wächst eine Ehe

als Partnerschaft, in der beide gemeinsam vorankommen,

sich stützen und gedeihen. Der Baum erinnert das

Paar in schwierigen Zeiten an die Verantwortung, ihre Beziehung

beizeiten „gießen“ zu müssen, und wird ihm ein

treuer Begleiter durch die Jahre sein.

Seit langer Zeit ist es in vielen Gegenden beliebt, den

Brautleuten zu ihrer Hochzeit einen Baum zu schenken,

welchen sie in Zukunft gemeinsam versorgen müssen.

Dies unterstützt nicht nur die Bedeutung der Ehe, welche

dafür steht, Verantwortung zu übernehmen und sich zu

binden. Auch die den Bäumen gegebene Bedeutung kann

eine Rolle spielen und passend zum Brautpaar gewählt

werden. So stehen Bäume beispielsweise für Weisheit, für

ewiges Leben oder für Fruchtbarkeit.

Ein echter Hochzeitsbaum wächst mit der Zeit immer

weiter und wird zu einem Teil des Lebens der Eheleute.

Anders als bei vielen gängigen Hochzeitsgeschenken werden

die Eheleute an dem Baum viele Jahre Freude haben

können. Er wird zu einem Begleiter, der für lange Zeit an

ihrer Seite stehen kann. Zudem wird er sie immer wieder

an den Tag ihrer Hochzeit und die Personen, von denen sie

den Baum geschenkt bekommen haben, erinnern.

Hochzeitsbäume können sehr unterschiedlich aussehen.

Es gibt nicht den einen Hochzeitsbaum, sondern viele

verschiedene Arten. Jeder Baum ist ein Unikat. Wichtig

ist vor allem die Platzierung des Baumes, wobei die Art

nur eine kleine Rolle spielt. Traditionelle Arten, aber auch

modernere Bäume, wie beispielsweise asiatische Arten,

sind meist robuster. Sie können zum Beispiel im Außenbereich

gepflanzt werden, aber auch als Zimmerpflanzen

fungieren. Nicht nur Brautleute mit Garten können sich

über einen Hochzeitsbaum als Geschenk freuen. Man

kann sie für drinnen und draußen bekommen.[...] Bäume

leben, sie wachsen, und sie sind ein eher ungewöhnliches

Hochzeitsgeschenk.

So ungewöhnlich im Sinne von einzigartig, wie das

Paar, das sich vermählt. Demnach sollte man den Baum

aussuchen – er ist in jedem Fall ein Geschenk, das bleibt.

Wie die Erinnerung an diesen einmaligen Tag und an die

Menschen, die mit dem Baum als Geschenk kamen und

damit beweisen, dass ihnen die Verbindung zum Brautpaar

mehr bedeutet als eine pure Symbolik.

Träume

...Sie werden begeiStert sein!

Perfekt gekleidet für jeden

Anlass, das ist unsere grosse

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Ob zur Hochzeit, als bräutigam,

oder als gast, zum Abschluss-ball,

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team im Modehaus schwarte

beraten. wir freuen uns auf sie!

ihre Madeleine, Peter und

rainer Hencke

und das ganze Mode-team

Allen, die im Turnus dieses Stadtmagazins heiraten,

wünschen wir Glück, im Sinne des Begriffs zum miteinander

Glücklichwerden!

*Übernahme und Abdruck mit freundlicher Genehmigung

von hochzeitsbaeume.de

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Heiraten

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Architektur

Art Nouveau, der „junge Stil“ –

d e r J u g e n d s t i l

Der Jugendstil mit seiner floralen Ornamentik, seiner Verspieltheit

und seinem Hang zur romantischen Verklärung

ist als eine künstlerische Gegenbewegung zur beginnenden

Industrialisierung und zum überladenen Stil des Historismus

zu verstehen. Ausgehend von der englischen „Arts and

craft“-Bewegung erlebte der Jugendstil seine Blütezeit in den

Das „Haus der Secession“ in Wien wurde 1898 von Joseph Maria Olbrich erbaut

Jahren 1890 bis 1919 – eine sehr kurze, aber intensive Zeit,

die die nachfolgenden Epochen künstlerisch stark beeinflusste.

In der damaligen Epoche, die zum einen gekennzeichnet

war vom Aufbruch in die Moderne und zum anderen von der

Rückbesinnung auf traditionelle Werte, entstanden namhafte

Kunstwerke und architektonische Meilensteine.

22

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Der Franzose Hector Guimard entwarf unter anderem die geschwungenen,

aus grün gestrichenem Gusseisen gefertigten Eingänge

zu den Pariser Metrostationen

Die Jahrhundertwende war in ganz Europa geprägt durch

die zunehmende Industrialisierung und den Ausbau der

Massenproduktion und ging einher mit dem drohenden

Verlust der traditionellen Handwerkskunst. Die Künstler des

Jugendstils wollten der Industrialisierung eine neue Ästhetik

entgegensetzen. Durch eine gleichberechtigte Verbindung

zwischen Handwerk und Kunst sollte die Ästhetik in den

Alltag integriert und damit zugleich die traditionelle Handwerkskunst

am Leben erhalten werden. Die Verfechter des

Jugendstils wollten eine perfekte Verbindung von Kunst,

Kunsthandwerk und Architektur zu einem Gesamtkunstwerk.

Als Wegbereiter gilt der englische Kunsthandwerker

William Morris (1834-1896), der verschiedene Werkstätten für

Möbel, Tapeten, Kacheln, etcetera gründete und damit eine

Einheit von Wohnen und Kunst herstellen wollte.

In Deutschland war die Münchner Kunstzeitschrift “Die

Jugend“ namensgebend, während sich im englischsprachigen

Raum der Name „Modern Style“ und in Frankreich

die Bezeichnung „Art Nouveau“ für diesen neuen, „jungen“

Kunststil durchsetzte. Doch blieb der Jugendstil nicht auf die

William Morris dargestellt bei der Arbeit, Bristol UK

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Architektur

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Barcelona – Der Ausblick auf den Park Güell, die unvollendete Kathedrale Sagrada Família von Anotonio Gaudi und die Casa Batlló (unten)

Ateliers der Künstler und die Welt der Galeristen beschränkt,

sondern übte einen maßgeblichen Einfluss auf zahlreiche

Handwerker, Kunsthandwerker und Manufakturen aus. So

entstanden nicht nur berühmte Werke der Malerei und der

Bildhauerei, sondern auch kunsthandwerkliche Meisterstücke

im Möbeldesign, in der Architektur und in der Gestaltung

von Produkten des täglichen Bedarfs – als Kunst im

Alltag der Menschen, die Funktionalität der Gegenstände

immer im Fokus der Designer.

Der Jugendstil zeichnete sich bei allen unterschiedlichen

Ausprägungen der jeweiligen Künstler vor allem durch dekorative,

fließende Linien, florale Ornamentik und die Verwendung

von mystischen und symbolträchtigen Gestalten

aus. Die Natur und ihre Formenvielfalt galten den Künstlern

als Vorbild zur künstlerischen Umsetzung. Besonders beeinflusste

die so genannte “ unter der Führung des Malers

Gustav Klimt und des Architekten Joseph Maria Olbrich die

Entwicklung. Sie waren stark beeinflusst von der „Secession“

in München und Berlin, die sich – wie der Name schon verrät

– als eine Abspaltung vom noch vorherrschenden Historismus

verstand. Das „Haus der Secession“ in Wien wurde 1898

von Joseph Maria Olbrich gebaut, und beeindruckt heute

vor allem mit seiner goldenen Kuppeln, die sich aus floralen

Elementen zusammensetzt.

Ein weiterer wichtiger Vertreter dieser damals neuen Bewegung

in der Architektur war der Franzose Hector Guimard

(1867-1942), der unter anderem um 1900 die geschwungenen,

aus grün gestrichenem Gusseisen gefertigten Eingänge

zu den Pariser Metrostationen entwarf. Sie sind noch heute

ein beliebtes Fotomotiv für jeden Paris-Touristen und eines

der Wahrzeichen der Stadt an der Seine.

Berühmt bis ins Jetzt ist der Katalane Antonio Gaudi (1852-

1926), der mit seiner geschwungenen und verspielten Architektur

voller Ornamentik einige der bekanntesten Bauwerke

Barcelonas schuf. Dazu zählen die Casa Batlló, die Casa Vicens,

die Casa Calvet und natürlich die noch immer unvollendete

Kathedrale Sagrada Família an der seit 1882 gebaut wird.

24

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Ein weiteres Zentrum des Jugendstils war und ist

Darmstadt, die damalige Hauptstadt des Großherzogtums

Hessen. In vier großen Ausstellungen präsentierten die hier

tätigen Künstler in den Jahren 1901, 1904, 1908 und 1914

ihre Vorstellungen davon, wie Kunst, Wohnen und Arbeit in

Einklang gebracht werden können. Zu ihnen gehörte auch

der Wiener Architekt Joseph Maria Olbrich, der das gemeinsame

Atelier- und Festgebäude der Künstlerkolonie und einige

Künstlerhäuser entwarf. Heute ist dort das „Museum

Künstlerkolonie Darmstadt“ beheimatet.

Als Mäzen rief Großherzog Ernst Ludwig die Künstlerkolonie

ins Leben, die sich mit modernen und zukunftsweisenden

Bau- und Wohnideen auseinandersetzen sollte. Die

Künstler errichteten zum Teil ihre Wohnhäuser auf dem Areal.

Noch heute sind die Mathildenhöhe mit dem Hochzeitsturm,

dem Ausstellungsgebäude, den Jugendstilhäusern,

in denen die Künstler lebten und arbeiteten, und dem Park

Rosenhöhe ein bewundernswertes Gesamtkunstwerk. Wie

auch Häuser, Straßenzüge und ganze Stadtviertel weltweit,

inmitten anderer Stilarten, die Freiheit einer dominanten,

selbstbewussten Kunst auslebend. Wie sagte Gustav Klimt:

„Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit.“ Wohl an – herausragendes

Sinnbild dafür ist der Jugendstil!

Text: Sigrid Lünnemann

Mathildenhöhe in Darmstadt

Ellers Inneneinrichtungen – Ihre neue Küche – macht Küchenträume wahr

Die Küche ist heute der Mittelpunkt jeder Wohnung und jedes Hauses. Hier trifft sich die Familie, denn

die Küche ist das Zentrum der Kommunikation und der Begegnung.

„Ellers Inneneinrichtungen – Ihre neue Küche“ in Emstekerfeld

bietet qualitativ hochwertige Küchen namhafter Markenhersteller

in den verschiedensten Preissegmenten. Auch

bei der Wahl der Elektrogeräte kann der Kunde völlig unabhängig

und individuell wählen. Dabei zeigt sich – Qualität

muss nicht teuer sein.

Der neue lichtdurchflutete und großzügige Erweiterungsbau

bietet nun noch mehr Auswahl an modern ausgestatteten

Küchen. „Wir freuen uns, dass wir den Kunden in unserem

erweiterten Fachgeschäft nun eine noch größere Auswahl

an Küchenmöbeln und Elektrogeräten bieten können. Beratung

und Planung durch den Inhaber Josef Ellers wird großgeschrieben.

Hier findet jeder die richtige Einrichtungsidee

für seine Küche“, betonen Josef und Andrea Ellers, die gemeinsam

das Küchenstudio betreiben. Küchenprofi Josef

Ellers kann auf 30 Jahre Erfahrung in der Küchen- und Einrichtungsbranche

zurückblicken. Ein Knowhow, von dem die

Kunden profitieren. Auch Sohn Dennis, verfügt bereits über

eine mehrjährige Berufserfahrung in der Küchen- und Möbelbranche

und ist als gelernter Möbeltischler ebenfalls in den

Betrieb eingestiegen. Individuelle Änderungen oder Sonderanfertigungen

werden von den beiden Küchen- und Einrichtungsprofis

ganz nach den Kundenwünschen umgesetzt.

„Wir legen bei der Planung der Küchen großen Wert auf eine

enge Zusammenarbeit mit den Kunden. Nur so können wir

den individuellen Anforderungen und Wünschen an die

neue Kücheneinrichtung gerecht werden“, betont Josef Ellers,

der den Kunden auch die Möglichkeit einer 3-D-Planung

bietet. So können die Kunden schon im Planungsstadium

ihre Küche „virtuell betreten“.

Vereinbaren Sie einen Termin. Josef Ellers kommt gerne zu

Ihnen nach Hause und plant ganz in Ruhe mit Ihnen ihre

neue Küche. „Ellers Inneneinrichtungen – Ihre neue Küche“

bietet Planung, Lieferung und Aufbau aus einer Hand – Kompetenz,

die überzeugt. Und vor allem: „Wir halten uns an unser

Wort!“

Ihre neue Küche

Lise-Meitner-Str. 5 · 49661 Cloppenburg · Tel. 04471/3147 · www.kuechen-cloppenburg.de

Josef

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Architektur

25


Agentur für Arbeit

Arbeitsamt war gestern –

die Gegenwart heißt „Agentur für Arbeit“.

Strukturelle Veränderungen und viel Engagement haben aus der ehemaligen teilweise

bürokratischen Behörde eine effizientere und kundenorientierte Arbeitsverwaltung gemacht.

Dass diese nicht mehr Arbeitsamt, sondern „Agentur für Arbeit“

heißt, dürfte dem Großteil der Bevölkerung mittlerweile

bekannt sein. Der neue Name erklärt jedoch nicht, was sich

geändert hat. Was genau macht eine Arbeitsagentur? Um

diese Frage zu klären, besorgen auch wir uns einen Termin

bei der Agentur für Arbeit und treffen in der Geschäftsstelle

Cloppenburg mit Tina Heliosch (41), Vorsitzende der Geschäftsführung,

Georg Vaske (60), Teamleiter Cloppenburg,

Claudia Engelmann (43), Arbeitsvermittlerin in Cloppenburg

und Frank Halbsguth (44) Pressesprecher zusammen.

Schon beim Betreten des Gebäudes am Pingel Anton

wird klar: Hier ist so einiges passiert. Verschwunden sind die

vollgestopften dunklen Gänge im Eingangsbereich. Keine

resignierten Menschenmassen mit Nummern in der Hand

die endlos lange darauf warten sich arbeitslos zu melden.

Stattdessen präsentiert sich die Agentur in neuem Design.

Die internen Umbauarbeiten sind fast abgeschlossen, eine

farbliche Strukturierung der Räumlichkeiten erleichtert es

dem Besucher sich zu orientieren. Der grüne Bereich ist dem

Jobcenter vorbehalten, hier werden Anliegen der Kunden in

der Grundsicherung geklärt.

Im roten Bereich befindet sich die Arbeitsagentur. Diese

versteht sich heute als kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen,

in dem viel erreicht wurde in den letzten Jahren

und hart gearbeitet um das Image zu verbessern. Alles

ist transparenter und effektiver geworden. Nicht nur die

Raumgestaltung ist moderner, auch das Team der Arbeitsvermittler

macht einen guten und zeitgemäßen Job. Die engagierten

Mitarbeiter der Agentur lassen nichts unversucht

ihre Kunden zufriedenzustellen.

Durch regelmäßigen Vergleich mit anderen Arbeitsagenturen

wird der Service stetig verbessert und an den Bedürfnissen

der Bürgerinnen und Bürger angepasst. Auch Social

Media und Handy sind in das innovative System integriert.

Bundesweit war die Agentur für Arbeit eine der ersten Behörden,

die von der Papierakte auf elektronische Aktenhaltung

umgestellt haben.

26

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Agentur für Arbeit


Positiver Trend am Cloppenburger

Arbeitsmarkt hält an:

Arbeitslosenzahl: 2.698

Veränderung gegenüber Vormonat: -248 bzw. -8,4%

Veränderung gegenüber Vorjahresmonat: -60 bzw. -2,2%

Arbeitslosenquote (Vorjahreswert): 4,4% (4,5%)

1

„Die Arbeitslosigkeit ist im April im Bereich der Agentur für Arbeit

Cloppenburg weiter deutlich gesunken und liegt jetzt sogar

unter Vorjahresniveau. Besonders erfreulich ist, dass auch

ältere Arbeitnehmer und Langzeitarbeitslose von der guten Arbeitsmarktentwicklung

profitieren“, erklärt Georg Vase, Leiter

der Agentur für Arbeit Cloppenburg.

Arbeitskräftenachfrage

Im April wurden dem Arbeitgeberservice in Cloppenburg 266

neue Stellen zur Besetzung gemeldet. Das waren 61 bzw.

29,8% mehr als im Vorjahr. Insgesamt waren durchschnittlich

965 freie Stellen gemeldet. Im Vergleich zum April 2016 ist das

ein Plus von 188 Stellen bzw. 24,2%.

2

1 Wartebereich in der Agentur für Arbeit

2 Beratungsgespräch

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Agentur für Arbeit

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eportage

Arbeitsagentur verstärkt

Online-Angebot

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat unter www.arbeitsagentur.de

ein umfassendes Online-Serviceangebot zusammengestellt,

das rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Die sogenannten eServices werden stetig ausgebaut und

weiterentwickelt. Immer mehr Dienste der Agentur für Arbeit

Vechta sind so unabhängig von Service- oder Öffnungszeiten

verfügbar. Damit wird der Kontakt zur Arbeitsagentur

digitaler und in vielen Bereichen bequemer.

3

Fragen, können über die kostenfreie Hotline 0800-45555 03

geklärt werden.

Für Kunden, die keinen eigenen Rechner oder Internetanschluss

besitzen, stehen in den Arbeitsagenturen moderne

Computerarbeitsplätze zur Verfügung, um die eService-Angebote

der BA zu nutzen.

www.arbeitsagentur.de

Kostenfreie Hotline 0800-45555 03

4

3 BIZ – Berufsinformation Zentrum

4 Georg Vaske, Teamleiter Cloppenburg, Tina Heliosch, Vorsitzende der Geschäftsführung,Claudia Engelmann, Arbeitsvermittlerin in Cloppenburg,

Frank Halbsguth, Pressesprecher (v. li.)

Im Eingangsbereich der Geschäftsstelle Cloppenburg

befindet sich eine IT-Landschaft. Hier können Besucher,

die zu Hause keinen Zugang zu einem PC haben, Anträge

ausfüllen oder sich über das bundesweite Jobangebot informieren.

Eine persönliche Beratung bildet jedoch die Grundlage

für alle weiteren Schritte auf dem Weg zurück in die Arbeitswelt.

Individuell gehen die Mitarbeiter auf die unterschiedlichen

Bedürfnisse ein, egal ob es nun um Berufseinstieg,

Wiedereinstieg oder Weiterbildung geht. Dabei

steht Wertschätzung der Kunden im Fokus eines jeden Gesprächs,

und bildet die Basis für eine erfolgreiche Beratung

und Vermittlungsarbeit.

Um einen Termin für ein Gespräch zu erhalten, bietet die

Arbeitsagentur unterschiedliche Möglichkeiten an. Je nach

eigenen Vorlieben kann man einen Termin telefonisch, online

oder persönlich vereinbaren. Ist der erste Schritt getan,

ist das Treffen meist nicht so schlimm, wie es manch einem

erscheinen mag. Die gut geschulten Mitarbeiter sind in der

Lage den Wust an Informationen zu entwirren und für die

gegebene Situation den passenden Weg zu suchen. Egal

ob Existenzgründung oder Qualifizierung im vorhanden

Job – sie bieten Hilfestellung, die zu einer dauerhaften, zufriedenstellenden

Beschäftigung führen soll.

Wichtig für alle Besucher der Agentur für Arbeit ist es,

dass den ersten Schritt jeder selbst machen muss. Sie müssen

Hilfe zulassen und mitarbeiten. „Nur so“, erklärt Georg

Vaske, „sind unsere Bemühungen von Erfolg gekrönt.“ Und:

„Wir geben so schnell nicht auf, sondern haken immer wieder

nach.“

Die Agentur für Arbeit kann weder Arbeitsplätze schaffen,

noch kann sie die Ängste und Sorgen, die mit einer

Erwerbslosigkeit einhergehen, gänzlich nehmen. Die Mitarbeiter

werden jedoch alles versuchen, um den Vermittlungsprozess

zu fördern und zu verkürzen. Einen Traumjob

können Sie nicht aus dem Hut zaubern, aber aus den Träumen

der Arbeitssuchenden den passenden Job herausfiltern

– wenn jene es zulassen!

Text: Karin Niemöller

28 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Agentur für Arbeit


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Thomsen + Kühne erhält BAUM-Zertifikat

Seit Tagen sind die Medien wieder

intensiv mit dem Thema Klimawandel

und den tiefgreifenden Auswirkungen

auf unseren Planeten beschäftigt.

Der Grund dafür sind Berichte aus

den USA, über einen angeblichen Ausstieg

der Amerikaner aus dem Pariser

Klimaabkommen. Umso wichtiger ist

es, dass in der Bundesrepublik sehr viel

zur Verringerung der CO2-Emission getan

wird. Hierzu trägt auch die Renecost

Technik, die über den Energieverband

Nordwest Deutschlandweit vertrieben

wird, im erheblichen Maße bei.

Diese Technik wird erfolgreich zur

Senkung der Energiekosten eingesetzt

und kann in allen Branchen ab einem

Verbrauch von 60.000 KWh ihren Einsatz

finden, betont Guido Wittke von

der Firma Schuntermann, die Renecost

Anlagen in Deutschland produziert.

Olaf Riedel vom Energieverband Nordwest

macht deutlich, dass pro eingesparter

Kilowattstunde Strom bis zu

550 g weniger CO2 freigesetzt wird.

Darüber hinaus spart die Renecost

Technik bis zu 15% an Energiekosten

ein, erhöht die Lebensdauer aller elektrischen

Verbrauchsgeräte und schützt

diese zusätzlich. Dies sind gute Gründe,

sich für eine solche Renecost Anlage zu

entscheiden und dies wurde in den letzten

zwei Jahren von 130 Unternehmen

allein im Bereich Cloppenburg mit dem

Kauf einer Renecost Anlage eindrücklich

unter Beweis gestellt. Zu ihnen

gehört auch das Logistikunternehmen

Thomsen und Kühne mit Ihrem Standort

in Cloppenburg. Geschäftsführer

Andreas Kühne entschied sich im Februar

des vergangenen Jahres für eine

effiziente Renecost Anlage.

Der Energieverband Nordwest hat

nach dem ersten Gespräch bei Thomsen

und Kühne eine komplette technische

Analyse durchgeführt und anschließend

eine Wirtschaftlichkeitsberechnung

bzw. Prognose der Energieeinsparung

erstellt. Nach der Auswertung der

Ergebnisse aus den Vorabmessungen

durch das technische Team wurde eine

Einsparprognose von 7,83% prognostiziert.

Dies bedeutet für Thomsen und

Kühne eine Amortisationszeit von nur

3,2 Jahren und eine Kapitalrendite von

über 30%. Da gab es dann für den Geschäftsführer

Andreas Kühne keine lange

Überlegung und er hat sich für eine

Renecost Anlage entschieden!

Die Anlage wurde dann im Juni 2016

erfolgreich in Betrieb genommen.

Nach dem Einbau der Anlage wurde

eine mehrtägige Abschlussmessung

durchgeführt, um die tatsächlichen

Energiekosteneinsparung festzustellen.

Die Messung und das anschließend

ausgestellte BAUM Zertifikat bestätigt:

Die reale Einsparung beläuft sich auf

Referenzkunden: Autohaus Teich, Cloppenburg; AUST Mode Cloppenburg; Ahlers Biogas;

Cassens Baustoffe; Terra de Vino, Cloppenburg; Easy Fitness Cloppenburg und Leer; Frerichs

Biogas; Hüsing Mastbetrieb; Molli-Bär Freizeitpark, Molbergen; Thomsen & Kühne Logistics

GmbH, Cloppenburg; König Biogas; KFZ Meister GmbH Daniel Sprock, Bösel; Koi Freak; Küstenwerbeagentur

– Nicolei Heise, Südbrookmerland; Meyer & Preuth GbR, Cloppenburg; Käte

Fraas – die kleine Schmuckwerkstatt, Cloppenburg; Schmiemann Biogas; Thölking Erdbeeren;

Polsterei Münch, Cloppenburg; Versicherungsagentur Paul Dellwisch, Bösel; Rheinischer Hof;

Rolfes Biogas; Opel Oldenburg; Wilhelm Fliesenverlag, Cloppenburg sowie weitere 5500 Zähler,

auch im privatem Umfeld

Guido Wittke, Projektmanager

von Schuntermann Transformatoren,

überreicht das Zertifikat an

Geschäftsführer Andreas Kühne

10,1 %! Die Klimabilanz weist nun eine

Reduzierung des CO2 Ausstoßes um 44

Tonnen aus – eine enorme Leistung!

Energiekosten sparen und die Umwelt

schonen – dies ist unser gemeinsames

Ziel auch unseren Kindern zuliebe.

Damit konnte das begehrte

BAUM-Zertifikat an Andreas Kühne

überreicht werden, der durch die Energieeinsparung

die Kosten für sein Unternehmen

erheblich senken konnte.

Das Fazit ist, dass die Renecost Technik

jetzt und in Zukunft ihren Beitrag

zum Klimawandel leisten wird.

Das können Sie auch!

Der Energieverband Nordwest bietet

Interessenten eine kostenfreie Datenaufnahme

an, bei der individuell geprüft

wird, ob sich eine solche Anlage

rentiert.

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GEschichte

Fotos: Archiv Werner Raker

Das Südbeck-Team in den 50er Jahren vor dem „Werk II“ am Hofkamp. (ganz links Werner Südbeck als Kind neben seinem Vater Bernard und

Werkstattleiter Willi Tholen.

Südbeck – Tradition, die verpflichtet

Das Autohaus Südbeck in Cloppenburg feiert in diesen Tagen den 90. Geburtstag und

ist seit jeher Partner für die Volkswagen Konzernmarken im Oldenburger Münsterland.

Zeit, um auf die bewegte Geschichte zurückzublicken.

Bernard Südbeck (Gründer)

Cloppenburg (us). Bernard Südbeck wurde am 11. Mai 1900

in Hopen bei Lohne im Landkreis Vechta geboren. Nach seiner

Schulzeit und einer Anstellung beim Postamt arbeitete

er für die Firma Hinners & Tapken aus Lohne. Für diese Firma

zog er 1919 nach Cloppenburg, wo er Geschäftsführer der

dortigen Filiale wurde.

Die Anfangsjahre (vor dem 2. Weltkrieg)

Am 1. Juni 1927 machte er sich an der Mühlenstraße selbstständig

mit dem Verkauf und der Reparatur von Fahrrädern

(Göricke, Wanderer, NSU, etc.), Nähmaschinen (Pfaff) und

Motorrädern - die Geburtsstunde des Unternehmens. Das

Gebäude ist noch heute in der Stadtmitte neben dem Hochzeitshaus

(ehemals C.A. Thole) in Cloppenburg zu finden.

Wanderer und NSU wurden 1932 zusammen mit den Marken

DKW und Audi zur Auto-Union. Daraufhin entstand das Signet

der berühmten „vier Ringe“, das noch heute den Markenkern

der Audi AG bildet. Die Audi AG wiederum ist seit 1965

fester Bestandteil des Volkswagen Konzerns.

Einstieg in die Autobranche (ab 1938)

Bald plante Südbeck auch die Gründung einer Autowerkstatt

(Werk II), was 1938 in die Tat umgesetzt wurde. Am Hofkamp

entstand eine Autowerkstatt mit zwei Werkswohnungen

und zehn Garagen. Geleitet wurde die Werkstatt später

von Willi Tholen, der 1947 in Oldenburg seine Meisterprüfung

absolvierte. Der Betrieb behauptete sich in den Nachkriegsjahren

und entwickelte sich zur führenden Adresse für

Fahrzeuge der damaligen Auto Union. Vor allem die Marke

DKW entpuppte sich als Verkaufsschlager.

Aufstieg und Wachstum (50er bis 70er Jahre)

In den 30er Jahren begann der Siegeszug des Volkswagens,

der nach dem Kriegsende bekanntlich weltweite Erfolge feierte.

So stand auch die Firma Südbeck vor der Entscheidung

zwischen DKW und VW, die zugunsten des Wolfsburger Autobauers

ausfiel. Ab 1949 bildete der Volkswagen dann das

Kernsortiment. Das Wirtschaftswunder machte auch nicht

vor Cloppenburg Halt und so stieg die Zahl der verkauften

30

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Das Südbeck-Team in den 60er Jahren vor dem „Werk II“ am Hofkamp.

(2. v.l. Werner Südbeck, 3. v.l. Bernard Südbeck) Auch der damalige

Azubi Werner Raker (Bildmitte) ist auf dem Foto zu sehen.

Autos von 12 im Jahr 1949 auf etwa 100 Stück fünf 1954. Kontinuierlich

wuchs ebenso die Zahl der Mitarbeiter, sodass die

Räumlichkeiten nicht mehr ausreichten und 1953/54 eine

Halle angebaut sowie die technische Ausstattung verbessert

wurde. Schließlich zog der ganze Betrieb im Rahmen

einer weiteren Expansion 1960 an den Pingel Anton (heute

EDEKA Husmann). Im gleichen Jahr verkaufte Südbeck seinen

1000. Volkswagen.

Die Südbeck-Betriebsstätte am Pingel-Anton von 1960 bis 1984.

Am 14.07.1965 verstarb Bernard Südbeck und die Söhne Helmuth

und Werner übernahmen den Betrieb. In den 70er Jahren

wurde das Sortiment wieder erweitert. Volkswagen,

Audi und auch Porsche gehörten fortan zu den Vertragsmarken

bei Südbeck.

Stürmische Zeiten (80er Jahre)

Die 80er Jahre waren für das Autohaus Südbeck eine Zeit

voller Veränderungen. Im Mai 1984 wurde die Betriebsstätte

am Pingel Anton aufgegeben, um vorübergehend in ein

Provisorium an der Emsteker Straße zu ziehen. Zuvor hatten

Yvonne von Wegener-Anders und dessen Ehemann Theodor

Anders bereits von der Familie Südbeck übernommen.

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Foto: Autohaus Südbeck/Udo Schene

Die heutigen Südbeck-

Inhaber Alfons Schrandt (l.)

und Andreas Raker.

Nur ein Jahr später, am 20. April 1985, bezog das Team die

Räumlichkeiten an der Daimlerstraße in Cloppenburg, ehemals

Krapp-Eisenwaren, wo der Betrieb bis heute ansässig

ist. Jedoch verschlechterte sich die finanzielle Lage des Betriebs

in den folgenden Jahren zusehends. Dies führte dazu,

dass im August 1988 der langjährige Mitarbeiter und Prokurist

Werner Raker und dessen Schwager Alfons Schrandt das

Unternehmen als Geschäftsführer und Inhaber übernahmen.

... der Weg in das neue Jahrtausend (90er

Jahre bis heute)

Nach einer Zeit der wirtschaftlichen Konsolidierung gründeten

die neuen Geschäftsführer 1991 Rasch Automobile,

ein Tochterunternehmen, das SEAT Neu- und Gebrauchtwagen

anbietet und auch über eine eigene Werkstatt verfügt.

1993 wuchs die Südbeck Gruppe ein weiteres Mal: Das Autohaus

am Stadion eröffnete als Skoda-Vertretung und verfügt

heute über ein breites Gebrauchtwagen-Angebot vieler verschiedener

Marken.

Mitte der 90er Jahre wuchs der Verkauf von Fahrzeugen und

die Werkstattauslastung weiter. Dieser Entwicklung trug

der Betrieb Rechnung, indem 1998 eine neue Werkstatt gebaut

wurde. Weiterhin entstand auf dem Gelände ein neuer

Schauraum für die Volkswagen Konzernmarken.

2004 folgte dann der Generationenwechsel: Andreas Raker

stieg in die Geschäftsführung ein und unterstützte zunächst

seinen Vater Werner und seinen Onkel Alfons. 2005 wurde

das Gelände abermals vergrößert. Auf dem benachbarten

Grundstück (ehemals Blumen Schröder), das 2002 erworben

wurde, entstand der Audi Hangar. Dort fand die Marke Audi

eine neue, eigene Heimat. Südbeck ist seither Stützpunkt

der Volkswagen Konzernmarken im Oldenburger Münsterland

und heimste vielfach Preise innerhalb des Konzerns ein.

Heute ist die Südbeck-Gruppe mit seinen Marken, Dienstleistungen

und rund 90 Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

in der Region Cloppenburg und im Oldenburger

Münsterland. Weiterhin ist die Südbeck-Gruppe

vielfältiger Kooperationspartner für örtliche Institutionen,

Vereine und Einrichtungen.

Werner Raker (Senior-Chef)

Werner Raker trat 1. April 1964 in den Betrieb ein und arbeitete

sich über die Jahre bis in die Geschäftsleitung vor, ehe

er 1988 mit seinem Schwager und Kollegen Alfons Schrandt

den Betrieb als Inhaber übernahm. Nach der Konsolidierung

und anschließenden mehrfachen Erweiterung trat Werner

Raker 2007 nach über 40 Jahren Betriebszugehörigkeit in

den verdienten Ruhestand ein und übergab damit seinem

Sohn Andreas den Staffelstab in der Geschäftsleitung. Dennoch

bleibt er auch weiterhin dem Autohaus Südbeck treu

und steht bis heute stets mit Rat und Tat zur Seite.

Ein besonderes Zeitdokument: der Lehrvertrag

von Alfons Barhorst aus 1941

Als besonderes Zeitdokument wurde dem Autohaus Südbeck

der erste Lehrvertrag aus dem Jahre 1941 von der Familie

Südbeck zugespielt. Alfons Barhorst startete am 1.

März 1941 seine Ausbildung unter seinem Lehrherrn Bernard

Südbeck. Interessant zu wissen, dass die Ausbildungsvergütung

1941 im ersten Lehrjahr monatlich 3,- Reichsmark

betrug. über 4,- Reichsmark im zweiten, 6,- Reichsmark im

dritten gelangte der Auszubildende seiner Zeit zu 8,- Reichsmark

im vierten Lehrjahr. Falls der Auszubildende seine Tätigkeit

abbrechen wollte, hatte die Familie des Lehrlings bis

zu 200,- Reichsmark an den Lehrherrn zu entrichten. Harte

Sitten seiner Zeit.

Südbeck ist „Tradition, die verpflichtet“

32

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Geschichte


Probleme mit dem Sehen

WENN DIE BRILLE NICHT MEHR AUSREICHT –

GEMEINSAM WEITERSEHEN

Blickpunkt Auge – Rat und Hilfe bei Sehverlust

Von Gerd Steting,

selbst sehbehindert, doch seit Oktober 2016 ausgebildeter,

qualifizierter Berater im Team des Blinden- und Sehbehindertenverband

Deutschland( DBSV) und auch tätig für

den „Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen

e.V. Regionalverein Landesteil Oldenburg – Kreisgruppe

Oldenburger Münsterland“.

Aufgeben gibt’s nicht, das sagte sich Gerd Steting, als der

Augenarzt bei ihm eine schwere Erkrankung der Augen diagnostizierte.

Die vielen, daraus resultierenden Fragen wuchsen

an zu einem unbezwingbaren Berg, denn stellt der Augenarzt

eine ernsthafte Erkrankung fest und erklärt, was das

bedeutet, ist fast jeder schockiert. Kaum jemand versteht,

was der Arzt gerade gesagt hat. Konkrete Fragen kommen

in diesem Moment selten auf, da man sich erst einmal fassen

muss. Später fangen die Gedanken an zu rotieren. Was habe

ich jetzt genau? Kann man da noch etwas machen? Sollte ich

noch eine zweite Meinung einholen?

Blickpunkt auge

Mit der Zeit werden auch andere Fragen drängender: Wie

soll es weiter gehen? Werde ich auf Hilfe angewiesen sein

und verliere die Selbständigkeit? Was wird aus meiner Partnerschaft,

meiner Familie, meinem Freundeskreis? Wie geht

das mit dem Beruf? Finde ich mich in meinem Zuhause noch

zurecht? Kann ich geliebte Hobbys weiterhin ausüben?

Manche Menschen reden darüber, suchen nach Verständnis

und Unterstützung bei Partnern, Verwandten und Freunden.

Andere müssen erst einmal für sich selbst mit der Situation

klarkommen. Viele informieren sich im Internet über die

Krankheit, ihre Auswirkungen und unterstützende Angebote.

Häufig aber sind die Informationen zu kompliziert, veraltet

oder widersprüchlich. Und wer kann schon immer alles

richtig beurteilen, was dort geschrieben steht.

Gerd Steting, qualifizierter Berater im „Team des Blinden- und Sehbehindertenverband

Deutschland (DBSV).

Ich bin Gerd Steting, selbst sehbehindert. Ich erinnere mich

noch genau: Es war Anfang Januar 2012. Ich war verzweifelt.

Der Besuch beim Augenarzt hat eine Altersbedingte Makula-Degeneration.

AMD nennt man diese häufigste Ursache

für eine Sehbehinderung in Deutschland (Makula = gelber

Fleck und die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut).

Die Betroffenen verlieren ihre Sehkraft im Zentrum des Gesichtsfelds.

Im schlimmsten Fall droht die Erblindung.

Glaukom (Grüner Star)

Als Weit- oder Offenwinkelglaukom

bezeichnet man die chronische

Form des Glaukoms, einer Gruppe

von Augenkrankheiten, die zur

Erblindung führen, wenn sie nicht

rechtzeitig erkannt und behandelt

werden.

In Deutschland sind etwa 950.000

der über vierzig Jahre alten Menschen

am Glaukom erkrankt; mindestens

zwei Millionen haben bereits

eine Vorstufe dieser tückischen

Krankheit, aber sie wissen es nicht.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blickpunkt Auge

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Altersabhängige

Makuladegeneration

Die AMD ist die häufigste Ursache

für Sehbehinderungen im Alter. Dabei

entwickelt sich eine krankhafte

Veränderung der Netzhaut an

der Stelle des schärfsten Sehens,

der Makula. Diese Degeneration bewirkt

einen fortschreitenden Sehverlust

der Gesichtsfeldmitte, d. h.,

die Betroffenen können ausgerechnet

das nicht mehr sehen, was sie direkt

anschauen (fixieren).

So weit so furchterregend und niederschmetternd, doch

bin ich keiner, der aufgibt. Also habe ich den Umgang mit

dieser Krankheit auf meine Art definiert und bin somit seit

Oktober 2016 mit dem entsprechendem Zertifikat in der

Tasche für den „Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen

e.V. Regionalverein Landesteil Oldenburg –

Kreisgruppe Oldenburger Münsterland“ tätig und zudem

qualifizierter Berater im „Team des Blinden – und Sehbehindertenverband

Deutschland( DBSV)“.

Bei mir rufen Ratsuchende an, die meisten von ihnen sind

angesichts der Diagnose bald sehbehindert oder sogar blind

zu sein, völlig fertig. Was ich aus eigener Erfahrung bestens

verstehen und demzufolge auch Rat geben kann. Dabei ist

der, dass es immer eine Perspektive gibt, der beste, denn er

kommt von mir, von jemandem also, der selbst sehbehindert

ist und dennoch so einiges leistet.

So bin ich auch nach den Vorgaben des bundesweiten

Beratungsmodells mit dem Titel „Blickpunkt Auge – Rat und

Hilfe bei Sehverlust“ geschult. Dabei liegt der Fokus vor allem

auf einer qualifizierten Beratung bei den häufigen Diagnosen:

„Retinitis Pigmentosa“ (RP), „Glaukom“ (Grüner Star),

„Katarakt“ (Grauer Star), „Makula Degeneration“ (AMD) und

„Diabetische Retinoparthie“.

Darüber hinaus informiere ich über:

• Wichtiges zu rechtlichen Fragen und zu

finanziellen Ansprüchen,

• gebe Tipps für den Alltag, die Freizeit und

eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr,

• informiere zu den wichtigsten Sehhilfen und

anderen Hilfsmitteln und gebe Empfehlungen für

die berufliche Tätigkeit.

• Dazu vermittle ich Tipps, Tricks und Ratschläge

(Schulung) zur Anwendung in Kranken- und Altenpflegeschulen,

Berufs- und Realschulen sowie

Seniorenheimen und Selbsthilfegruppen

Ein weiteres, sehr wichtiges Thema meiner Beratungen

sind die für Angehörige - und Begleitpersonen, denn die Erkrankung

eines Familienmitglieds bringt auch für Angehörige

und Begleitpersonen zahlreiche Probleme mit sich. Sie

fragen sich, wie Sie die neue Situation bewältigen können,

wie Sie unterstützen sollen oder wer Ihnen zur Seite steht?

Rufen Sie mich an, denn ich berate umfassend, unabhängig

und kostenlos, da ich ausschließlich ehrenamtlich tätig

bin. Auf Wunsch vermittle ich Sie unkompliziert an Fachleute.

Seien Sie gewiss, dass jeder bei mir willkommen ist, unabhängig

von der Diagnose der Augenerkrankung, dem

aktuellen Sehvermögen und den daraus entstandenen Unsicherheiten

und Verzweiflungen.

Allein dieser Bericht kann Ihnen Mut machen und Ihnen

zeigen, dass Sie Ihr Leben weiterhin so gestalten können,

dass die Lebensfreude erhalten bleibt – schließlich bin auch

ich sehbehindert, bin dennoch in der Lage zu schreiben. Am

Computer und ohne fremde Hilfe. Das und Vieles andere

geht auch nach den krankheitsbedingten Einschränkungen,

man muss sich nur auf die neuen Horizonte einlassen.

Sie zu erkennen, dabei helfe ich Ihnen als Berater gerne: Gerd Steting, Tel: 04471 709520,

E-Mail: g.steting@blickpunkt-auge.de vom „Blinden- und Sehbehindertenverband

Niedersachsen e.V., Regionalverein Landesteil Oldenburg, Kreisgruppe Cloppenburg“

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Spezialsehhilfen bei Optik Bergner

Wenn durch Augenerkrankungen wie Makuladegeneration oder Glaukom das Sehen stark eingeschränkt

ist, erreicht der Betroffene mit einer Brille häufig nicht mehr die erforderliche Sehleistung.

Selbst das Lesen von Zeitungen oder Büchern fällt sehr schwer oder ist gar nicht mehr möglich.

Auf diese Fälle hat sich die Firma Optik Bergner spezialisiert.

Mithilfe von Lupen, Spezialbrillen oder anderen

Hilfsmitteln kann das Lesen wieder möglich

gemacht werden. So stehen in dem Fachgeschäft diverse

unterschiedliche elektronisch vergrößernde Sehhilfen zum

Test zur Verfügung.

Was sind elektronisch vergrößernde Sehhilfen?

Elektronisch vergrößernde Sehhilfen helfen Menschen mit

einer Sehbehinderung. Diese Sehhilfen können durch die

eingebaute Kamera Lesevorlagen stark vergrößern, so dass

ein Lesen von Texten oder das Anschauen von Fotos wieder

möglich ist. Auch die einstellbaren Lesefarben, z. B. gelber

Text auf schwarzem Hintergrund, können das Lesen wesentlich

erleichtern.

Hier gibt es sehr unterschiedliche Ausführungen:

Das Bildschirmlesegerät

Das Bildschirmlesegerät ist eine stationäre Lesehilfe und

wird überwiegend an einem festen Standort genutzt. Diese

Geräte verfügen über einen integrierten, beweglichen

Lesetisch, der unterhalb der Kamera angebracht ist. So können

Sie Ihre gewünschten Texte positionieren um einfacher

die Zeitung zu lesen, einen Brief zu schreiben oder Ihren

Hobbys nachzugehen. Sie können z.B. die Größe des Bildschirms,

die Kamera-Auflösung (z.B. HD- oder Full-HD-Auflösung)

oder erweiterte Funktionen wählen, ganz nach Ihren

Bedürfnissen.

Die elektronische Handlupe (Leselupe)

Die elektronische Handlupe ist eine kleine und handliche

Lesehilfe. Wegen den kleinen Abmessungen und dem geringen

Gewicht kann sie einfach schnell eingesteckt und überall

eingesetzt werden. Sie können mit der elektronischen

Handlupe Objekte vergrößern und auch Lesefarben einstellen.

Vergrößern Sie einfach ein Preisschild, den Busfahrplan

oder eine Speisekarte.

Augenoptikermeister Dirk Bergner pflegt einen sehr guten

Kontakt mit Gerd Steting, der als Berater des Blinden- und

Sehbehindertenvervandes Niedersachsen e.V. tätig ist.

„Durch die Zusammenarbeit mit dem Berater erhalten wir

immer wieder sehr gute Tipps und Hinweise, wie wir unsere

Arbeit noch verbessern können und wie die Wünsche der

Kunden sind. Wir bieten die Möglichkeit die Geräte bei uns

in ausreichender Dauer zu testen und soweit möglich auch

zur Erprobung mit nach Hause zu nehmen“

Für eine ausführliche Beratung sollte ein Termin vereinbart

werden. So kann sich Dirk Bergner die Zeit nehmen, auf die

Wünsche genau einzugehen.

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35


Porträt

Elisabeth Bendleb

40 Jahre Engagement für

das Bildungswerk

Seit 40 Jahren ist Elisabeth Bendleb aufs engste mit dem

Cloppenburger Bildungswerk verbunden und hat die Entwicklung

von den kleinsten Anfängen bis zur heutigen bedeutenden

Bildungseinrichtung miterlebt und mitgestaltet.

„Die Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk hat mir immer

großen Spaß gemacht. Das ist ein tolles Team und ich freue

mich, dass ich so lange dazu gehört habe“, erklärt Elisabeth

Bendleb, die nach 40 Jahren ihr Ehrenamt als Außenstellenleiterin

abgibt.

Nach ihrer Wahl in den Gemeinderat im Jahr 1977 verschrieb

sich die gebürtige Varrelbuscherin dem Ausbau der

Erwachsenenbildung in der kleinen ländlichen Gemeinde –

selbstverständlich ehrenamtlich. „Damals waren die Leute

noch nicht so mobil. Sie konnten nicht einfach in die nächste

Stadt fahren und dort Kurse besuchen. Außerdem steckte

die Erwachsenenbildung in der Region noch in den Kinderschuhen“,

erinnert sich die heute 69-Jährige an die Anfänge.

Elisabeth Bendleb engagierte sich in den folgenden Jahrzehnten

mit viel Herzblut und in enger Zusammenarbeit

mit der Kirchengemeinde für die Erwachsenenbildung. So

organisierte sie neben Computerkursen, die in Cloppenburg

stattfanden, auch verschiedene Kreativ-Kurse rund um Haus

und Garten, Erste-Hilfe-Kurse und vieles mehr. Im Laufe der

Jahrzehnte summierte sich die Zahl der Kurse, die die verheiratete

Mutter von zwei heute erwachsenen Kindern auf

die Beine gestellt hat, erheblich. “Ich habe die Leute direkt

angesprochen und in enger Abstimmung mit ihnen das

Kursangebot zusammengestellt. Im Laufe der Jahre weiß

man auch, was bei den Leuten ankommt und was nicht“,

betont die erfahrene Außenstellenleiterin, die neben der Organisation

der Kurse auch die Suche nach geeigneten Kursleitern

und den passenden Räumlichkeiten übernahm. Auch

die Abrechnung der Kursgebühren für das Bildungswerk lag

vertrauensvoll in ihren Händen.

Im Jahr 1985 absolvierte Elisabeth Bendleb zusätzlich eine

Ausbildung zur Fastengruppenleiterin. In den folgenden

Jahrzehnten leitete sie jedes Jahr vier bis fünf Kurse nicht nur

in Varrelbusch, sondern auch in Cloppenburg und anderen

Außenstellen. „Fasten ist keine Anleitung für eine Diät, sondern

der ein Einstieg, sein Leben und seine Lebenseinstellung

zu hinterfragen. Das Bewusstsein für sich und den eigenen

Körper verändert sich und führt oft zu einer positiven

Lebensumstellung“, betont die Fasten-Expertin, die in ihren

Kursen jedes Jahr gut 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

begleitet hat.

Nach vier Jahrzehnten soll nun Schluss sein. Die agile

69-Jährige möchte sich in Zukunft verstärkt ihrem ehrenamtlichen

Engagement im Hospizdienst widmen. Dort

engagiert sie sich vor allem in dem Projekt „Hospiz macht

Schule“, bei dem Grundschülern die Themen Tod und Trauer

auf kindgerechte Art und Weise nähergebracht werden.

Eine Aufgabe die Elisabeth Bendleb begeistert und der sie

sich in den kommenden Jahren widmen möchte – selbstverständlich

wieder ehrenamtlich.

36

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt


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nach der Anwendung Wachstumsfaktoren frei, welche die Produktion

von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure stimulieren. Auch

die Mikrozirkulation wird erheblich gesteigert, was zu einer erhöhten

Aufnahmefähigkeit von aufgetragenen Wirkstoffen und somit

zu einem deutlich verbesserten Hautergebnis führt.

Die nicht-ablative Hautverjüngungs-Technik ermöglicht es, die

Haut an Gesicht, Augen, Lippen, Hals, Dekolleté, Körper und Händen

zu verbessern und zu festigen.

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werden.

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37


GEschichte

Entertainment früher und heute –

wobei Entertainment ja früher „Unterhaltung“ hieß.

Heute ist bei vielen Menschen

der Fernseherheute den ganzen

Tag über an; mal im Programmteil,

oder auf YouTube oder Pay-

TV. Und wenn all das und mehr nicht

über den Fernseher konsumiert wird,

dann per Laptop oder Tablet, vorm

Rechner oder am Handy. Nach ein Medium

vergessen? Ach ja, die Screens

im Auto, an der Rückseite der Vordersitze

eingelassen, damit die lieben, andernfalls

gelangweilten Kleinen und

Großen auf der Hinterbank sich ruhig

verhalten. Zugedröhnt von „visual effects“

– egal wie stumpfsinnig.

So weit, so das Heute, aber auch in

meiner Jugend waren wir nicht unbedingt

medienfrei – auch, wenn die

ewig Altvorderen das gerne behaupten.

Dennoch sah die Medienlandschaft

etwas anders aus. Morgens, beziehungsweise

den Tag über war der

Fernseher nie an. Es lief ja sowieso nix.

Fernsehzeit war erst gegen Abend, zur

Stunde der Vorabendserien „Raumschiff

Enterprise“ oder „Western von

Gestern“ aber auch „Rauchende Colts“,

„Das Haus am Eaton Place“ und später

„Alf“ . Wer sich mit mir daran erinnert,

hat mindestens eine „Vier“ am Anfang

seiner Lebenszahl.

Alf der Außerirdische

Wir schauten oft Slapsticksendungen,

beispielsweise mit „Dick und

Doof“ und spielten das dann später

nach. Heute können die wenigsten

noch „Kniechen-Näschen-Öhrchen“

perfekt durchführen. Erinnert Ihr Euch:

Dabei schlägt man mit beiden Händen

auf die Knie, dann fasst die rechte

Hand das linke Ohr und die linke Hand

die Nase, dann wieder auf die Knie

schlagen und die linke Hand das rechte

Ohr und die rechte Hand die Nase –

immer im Wechsel und immer schneller.

Perfekt von Stan Laurel als Doof in

Dick und Doof vorgemacht.

Wenn meine Kinder heute „ihre“

Kindersendungen sehen, bin ich oft

genervt. Respektlose Gören, die mit

allem durchkommen, sind da oft die

Hauptfiguren. Da möchte man sich

sehnsüchtig der alten Kindersendungen

wie zum Beispiel „Heidi“ oder

„Neues aus Uhlenbusch“ erinnern.

Doch halt: „Neues aus Uhlenbusch“

habe ich vor einiger Zeit mit meinen

Kindern noch mal gemeinsam ge-

38

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Geschichte


guckt, mit dem Fazit, dass ich tüchtig erschrocken war.

Denn diese Serie würde heute gar nicht mehr gezeigt werden.

Im ersten Teil geht es darum, dass ein kleines Mädchen

immer für seinen Papa Bier holt vom Tante Emma Laden.

Bis die Ladeninhaberin mal ein ernstes Wort mit Papa

redet. In einer anderen Folge läuft ein Junge weg, weil er

eine Ohrfeige kassiert hat. Da schlägt ein Erwachsener ein

Kind, doch seien wir mal bei allem Entsetzen ehrlich: Damals

wie heute wird in den Serien in vieler Hinsicht die Realität

widergespiegelt. Aber ich denke, in Uhlenbusch war

die Welt nicht viel schlechter als heute.

Postbote Onkel Heini aus Uhlenbusch

Ungerechtigkeiten wurden geklärt, dafür sorgte oft der

schrullige Postbote Onkel Heini. Darüber kann man lächeln,

doch heute ist nicht alles viel besser. Es ist anders,

doch dass die Kinder, wie früher, auch heute viel mehr

draußen spielen sollten, statt sich in irgendwelchen „Kisten“

einzuloggen und stundenlang vor sich hin zu miefen,

das bedarf wohl keiner ausdrücklichen Erwähnung mehr.

Und mal wieder mit der ganzen Familie zusammen zu sein

und zu schnacken oder draußen rum zu toben oder sonst

was miteinander zu unternehmen – das wäre doch (mal

wieder) obercool.

Dennoch: Heute ist nicht alles schlecht, aber weniger gut

als früher, was das Zusammen angeht. Früher hingegen

war auch nicht alles gut, aber längst nicht alles schlecht.

Vielleicht sollte mehr Retro-TV gezeigt werden. Dick und

Doof & Co sind noch immer einsame Spitze.

Text: Michaela Mense/Ulla Schmitz

Stan Laurel und Oliver Hardy auch bekannt als Dick & Doof

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39


Veranstaltungskalender

JUNI

26. Juni 2017

Ferienpass-Aktion „Pimp my bike

–Tolle Deko für dein Fahrrad“

15:00–17:00 Uhr

Rote Schule, Eschstraße 33

27. Juni 2017

Ferienpass-Aktion „Fahrradrallye“

rund um Cloppenburg

mit Preisverleihung

15:00–17:00 Uhr

Rote Schule, Eschstraße 33

28. Juni 2017

Lesezeichen basteln.

Bastelnachmittag für alle Kinder

15:00 Uhr, Haus Edith Stein

29. Juni 2017

Herzog-Erich-Reutheweg oder

Ossentrede, eine Autobahn per

Pedes schon im Mittelalter. Radtour

mit Informationen, Besichtigung,

Kaffee und Kuchen.

Lunchpaket mitnehmen!

(Dauer: 7 Stunden, 42 km)

10:00 Uhr

St. Johannes Kirche, Hellerweg, Bühren

29. Juni 2017

Uitgestorven – Malerei von Mark

Haagmans. Fotografischer Malstil,

der Aufmerksamkeit erregt

18:00–20:00 Uhr

02. Juli 2017 (Letzter Tag der Ausstellung!)

15:00–18:00 Uhr

Wo: KunstHalle, Bahnhofstraße 82

JULI

02. Juli 2017

Eisenstadt Friesoythe - Rundgang

durch die Stadt auf den

Spuren ihrer wechselvollen

700-jährigen Geschichte der Eisengewinnung

und des Schmiedehandwerks

(Dauer: 1,5 Stunden)

14:30 Uhr

Parkplatz hinter dem neuen Rathaus

am Stadtpark, Tecklenburger Straße

Orgelvesper mit Christian Kienel.

Msgr. Dr. Dirk Költgen, Liturgie

17:00 Uhr

Basilika in Bethen, An der

Wallfahrtskirche

05. Juli 2017

Wenn der Kessel raus

muss – Fördermittel,

Technik, Anforderungen.

Energieberatung

mit Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks, Pingel Anton 10

Spielenachmittag – Neue Spiele der

Bücherei ausprobieren!

4 bis 99 Jahre!

15:00 Uhr

Haus Edith Stein

„Fit durch den Sommer“ mit

Aqua-Fitness, ein spezielles Bewegungstraining

im Wasser, das

den Körper in Schwung bringt.

Weitere Termine im Juli:

Jeweils Mittwochs um

die gleiche Zeit

17:30–18:30 Uhr

Soestebad Cloppenburg

06. Juli 2017

Morgenstund hat Gold im Mund III.

Heimatliche Radtour rund um Cappeln

mit Besichtigung und Frühstück

(Dauer: 4 Stunden, 20 km)

09:00 Uhr

St. Peter u.Paul Kirche, Cappeln

07. Juli 2017

Mit Duftrosen den Speiseplan veredeln,

Kräuterseminar für Feinschmecker

und Ernährungsbewusste

mit der Referntin Eva Kongsbak

17:00–21:00 Uhr

Umweltzentrum Oldenburger

Münsterland

08. Juli 2017

Hobbymarkt. Großer Flohund

Trödelmarkt

08:00–14:00 Uhr

Münsterlandhalle / Marktplatz

7. Historische Dorfkirmes

08. + 09. und 15. + 16. Juli 2017

09:00–18:00 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

Nostalgisches Eisenbahn

- Erlebnis

07. und 15.Juli 2017

Im Rahmen der Sonderaussstellung

„Höchste Eisenbahn" – 150 Jahre

Zugverkehr in Oldenburg"

bietet das Museumsdorf jeweils

eine nostalgisches Eisenbahn-Erlebnis

besonderen Art an. Fahren

Sie mit der Ocholter Museumseisenbahn

von Oldenburg oder

Sandkrug nach Cloppenburg

Ticketverkauf, Informationen:

verwaltung@museumsdorf.de

oder www.museumsdorf.de

Satirisch- musikalische

Führung mit Pago Balke

07. Juli 2017

19:00–21:00 Uhr

04. August 2017

19:00–21:00 Uhr

20. August 2017

11:00–13:00 Uhr

Anmeldung unter

04471 9484-11

oder sekretariat@museumsdorf.de

40

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen


eportage

Die Stapelfelder Gärten – Sonntags-

Matinee im Garten mit

dem Referenten

Antonius Bösterling

11:00–12:30 Uhr

Umweltzentrum Oldenburger

Münsterland

Stadtführung durch Cloppenburg

für Kinder und Eltern. Auf dem

Weg von Krapendorf nach Cloppenburg

gibt es Informationen zur

Geschichte und Sehenswürdigkeiten.

Kinder können sich als Detektive

betätigen (Dauer: 2 Stunden)

14:30 Uhr

Tourist-Information am Marktplatz

11. Juli 2017

Buchschatztruhen basteln.

Bastelnachmittag für alle!

15:00 Uhr

Haus Edith Stein

12. Juli 2017

Totenkopfschwimmen im Rahmen

der Ferienpassaktion

15:00–17:00 Uhr

Soestebad Cloppenburg

13. Juli 2017

Circus Voyage

vom 13. - 16. Juli 2017

Uhrzeiten siehe Regionalpresse

Marktplatz

14. Juli 2017

P. Lueck, Live Musik

21:00 Uhr

Gaststätte Bernay´s

15. Juli 2017

Kultursommer 2017 – Inga

Rumpf & Friends.

Blues-Rockkonzert – Back to the roots

21:00 Uhr

Kulturbahnhof Cloppenburg

16. Juli 2017

Frühstück an der Talsperre. Familienführung

durch das Naturschutzgebiet

an der Thülsfelder

Talsperre mit anschließendem

Frühstück (Dauer: 2,5 Stunden)

08:00 Uhr

Aktionsplatz Thülsfelder Talsperre,

Zum Strand 7, Garrel–Petersfeld,

B 72, Abfahrt TT - Süd

19. Juli 2017

Heizkostenabrechnung verstehen

und prüfen. Energieberatung mit

Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks

21. Juli 2017

Solid Tuesday EP-Release Party.

Alternativ-Rock Konzert feat.

Suns Fury & Toni Trash

20:00 Uhr, Kulturbahnhof

23. Juli 2017

Stadtführung durch Cloppenburg für

Kinder u. Eltern. Auf dem Weg von Krapendorf

nach Cloppenburg gibt es Informationen

zur Geschichte und Sehenswürdigkeiten.

Kinder können sich

als Detektive betätigen

14:30 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)

Tourist-Information am Marktplatz

Kultursommer 2017.

Klezmer Tales – Konzert mit

YXALAG.Original Klezmer „at its

best“, Leitung: Dr. Ulrike Kehrer

Um: 15:30–20:00 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

26. Juli 2017

Baywatch mit der DLRG für Kinder

ab 8 Jahren. Schwimmen in Kleidern,

jemanden im Wasser abschleppen,

schwimmen mit der

„Baywatchboje“

10:00–12:00 Uhr

Soestebad Cloppenburg,

27. Juli 2017

Basteln von Kalendern mit /

ohne Stundenplan aus alten Ordnern.

Bastelnachmittag für alle!

15:00 Uhr

Haus Edith Stein

Eine Reise in den Nachbarkreis.

Radtour mit Besuch eines Landwirtes

der neue Wege geht, Gartenbesuch

u. Kaffeetafel. Lunchpaket mitnehmen!

10:00 Uhr (Dauer: 8 Stunden, 40 km)

St. Josef Kirche, Garrel - Beverbruch

28. Juli 2017

Kammerorchester MUSICI MEDICI

18:00 Uhr

Museumsdorf, Münchhausenscheune

29. Juli 2017

Kultursommer 2017.

Max Giesinger – Der Junge, der

rennt.

Open Air, Sommertour 2017

20:00 Uhr

Stadtpark, Innenstadt Cloppenburg

AUGUST

01. August 2017

Sommer im Freibad 2017 - Mitternachtsschwimmen.

Schwimmen

unter dem Sternenhimmel

mit Fackeln am Beckenrand, Beleuchtung

in den umliegenden

Bäumen und leiser Musik

21:00–00:00 Uhr

Soestebad Cloppenburg

02. August 2017

Fenstererneuerung – worauf muss

geachtet werden. Energieberatung

mit Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks, Pingel Anton 10

03. August 2017

Fahrt ins Hasetal – Radtour. Einblicke

in die Abläufe eines weltweit

agierenden Unternehmens,

Kaffeetafel. Lunchpaket mitnehmen!

(Dauer: 8 Stunden, 40 km)

09:00 Uhr

Ermke, Matrumer Weg, Sportplatz

05. August 2017

Cloppenburger Hafenfest

17:00 Uhr

Bernay Platz

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

41


05. August 2017

Poetische Abendwanderung. Geführte

Wanderung durch das Hochmoor

„Molberger Dose" mit Geschichten

und Gedichten über das Moor

(Dauer: 2,5 Std.)

19:00 Uhr

Wanderparkplatz Moorlehrpfad.

9. August 2017

Kultursommer 2017. Der Froschkönig,

Theater Laboratorium – Figurentheater

mit Pavel Möller-Lück.

2. Termin: 20:00 Uhr

17:00 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg, Innenhof

der Wehlburg oder im Quatmannshof

Jugendparlament – Sitzung im

historischen Ratssaal

18:00 Uhr

Rathaus, Sevelter Straße 8

10. August 2017

Morgenstund hat Gold im Mund IV.

Heimatliche Radtour rund um Emstek

mit Besichtigung und Frühstück

(Dauer: 4 Stunden, 20 km)

09:00 Uhr

Kirche St. Margaretha Emstek

Warkstäe för Andachten un Dankgottesdeenste

up Platt (Mariä

Himmelfohrt, Arntedank, ...)

–Platt in de Karken dör Johr un

Dag, Leitung: Heinrich Siefer

14:30–17:30 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

11. August 2017

Kultursommer 2017. Filmnacht

im Museumsdorf „Captain Fantastic

– Einmal Wildnis und zurück“

(USA 2016, 120 min)

21:00 Uhr

Museumsdorf, Quatmannshof

12. August 2017

Repair-Café Cloppenburg „Selbsthilfewerkstatt“

zur Reparatur defekter

Gebrauchsgegenstände

14:00– 17:00 Uhr

Ort: Schwedenheim an

der Friesoyther Str. 9

Hobbymarkt.

Großer Floh- und Trödelmarkt

08:00 – 14:00 Uhr

Münsterlandhalle / Marktplatz,

Eschstraße

13. August 2017

Feders fabelhafte Pflanzenwelt

– Exkursion mit Lesung.

Referent: Jürgen Feder

09:30– 12:30 Uhr

Umweltzentrum Oldenburger

Münsterland,

Stapelfelder Kirchstraße

„Holzbläser Open-Air“ Abschlusskonzert

des Holzbläser-Treffens

2017

11:00 Uhr

Schwedenheim Cloppenburg

Großes gemeinsames Pfarrfest der

katholischen Stadtgemeinden

Marienschule, Mensa u. Außengelände

Stadtführung durch Cloppenburg mit

Informationen zur Geschichte, den

Kirchen und Sehenswürdigkeiten

(ca. 1,5 Stunden)

14:30 Uhr

Tourist-Information am Marktplatz

16. August 2017

Zuhause zu heiß? – Wie geht

sommerlicher Wärmeschutz?

Energieberatung mit

Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks, Pingel Anton 10

( Anmeldung: 0160-93052118)

„Auf Herz und Nieren“ Menschsein

zwischen Anfang und Ende mit Pfarrer

Hans-Karl Seeger und Pfarrer

Dr. Marc Röbel

19:30–21:45 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

17. August 2017

Zu Gast in Dinklage. Fahradtour

in die Burgstadt Dinklage mit Betriebsbesichtigung

eines expandierenden

Betriebes für Landwirtschaft

& Industrie, Kaffeetafel.

Lunchpaket mitbringen!

(ca. 8 Stunden, 40 km)

09:00 Uhr

St. Franziskus-Kirche, Cappeln- Elsten

18. August 2017

Kultursommer 2017 „Singromantik“

Konzert mit 250 Grundschülern

17:00 Uhr, Stadthalle Cloppenburg

Haus Edith Stein,

Löninger Straße 12

Hier kommt Mamma Muh! –

Lesezeit für Lesezwerge,

für Mütter/Väter mit

Kleinkindern ab 1 J.

03. Juli 2017

10:00 Uhr

06. Juli 2017

16:00 Uhr

Abenteuer am Meer – Sieben

kleine Mäuse gehen baden.

Vorlesezeit ab 4 J.

07. Juli 2017

16:00

Egon Schwein spielt ganz allein!

Bilderbuchkino für Kindergartenkinder

19. Juli 2017

16:00 Uhr

Die Geschichte vom Löwen,

der nicht schreiben konnte!

Bilderbuchkino für Schulanfänger

02. August 2017

16:00 Uhr

Der kleine Fuchs hört einen

Mucks – Lesezeit für

Lesezwerge, für Mütter/

Väter mit Kleinkindern ab 1 J.

07. August 2017

Um: 10:00 Uhr

10. August 2017

16:00 Uhr

Nele kommt in den Kindergarten.

Vorlesezeit / Bilderbuchkino,

ab 3 J.

11. August 2017

16:00 Uhr

Das ist kein Krimskrams!

Bilderbuchkino für

Kindergartenkinder

16. August 2017

16:00 Uhr

Wir bitten um telefonische

Anmeldung, da jeweils nur max.

10 Kinder teilnehmen können!

42

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen


19. August 2017

Aquaball-Day. Über das Wasser

laufen ohne nass zu werden

15:00–18:00 Uhr

Soestebad Cloppenburg

Jubiläumsball –

20 Jahre St. Andreas

Gospelchor

19:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

22. August 2017

Überraschungsfahrt in den ecopark.

Besuch eines dort ansässigen Betriebes,

der „eine neue Idee von Arbeitsleben"

vermittelt.

Kaffeetafel. Lunchpaket mitbringen!

(Dauer: 6 Stunden, 36 km)

12:00 Uhr

Parkplatz Museumsdorf

(Informationszentrum)

25. August 2017

Themrock, Live Musik

21:00 Uhr

Gaststätte Bernay´s

26. August 2017

Plattdüütsch Warkstäe – Ein Dag för

Schrievers. Wenn ik dat wüßt har ...,

Leitung: Heinrich Siefer

09:30 –17:00 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

Oldtimer - Rundkurs durch die

Innenstadt mit Startrampe und

Fahrzeugvorstellung in der Stadtmitte

26. August 2017

18:30 Uhr

Innenstadt Cloppenburg bei der LzO

11. Oldtimertreffen Cloppenburg

mit Teilemarkt

27. August 2017

11:00–17:00 Uhr

Münsterlandhalle

Bürgerschützenfest

in Cloppenburg.

Abmarsch zum Festumzug

ab Stadtpark,

Eintreffen der Schützen auf dem

Festplatz, Proklamation des neuen

Königs, Festball

14:45 Uhr

Festplatz / Festzelt im Stadtpark

Klavierabend mit

Ludwig Kleinalstede

17:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

29. August 2017

Till Türmer und die Angst vor dem

Tod. Lesung und Gespräch mit

dem Journalisten Andreas Kläne,

Leitung: Heinrich Siefer

14:30–17:00 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

31. August 2017

Kultursommer 2017 „Feuer fangen" –

Jugendtheater von Luc Tartar,

Landesbühne Niedersachsen Nord /

„Junge Landesbühne"

Wilhelmshaven

20:15 Uhr

Kulturbahnhof Cloppenburg

Ein Tag fürs Schwimmabzeichen.

An diesem Tag haben Jung und Alt

die Gelegenheit, Prüfungen für

Schwimmabzeichen abzulegen

10:00 Uhr

Soestebad Cloppenburg

Bürgerschützenfest in Cloppenburg.

Königsempfang im Festzelt und

Kinderadlerschießen im Stadtpark,

anschl. Adlerschießen der Erwachsenen

und Proklamation Kinderadlerkönig,

Festball

11:30 Uhr

Festplatz / Festzelt im Stadtpark

Cloppenburg Classic – Oldtimer-

Ausfahrt um die Stadt Cloppenburg

Rund um die Stadt Cloppenburg

Handgemacht! Töpfermarkt und

historisches Handwerk

im Museumsdorf

09:00–18:00 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

Sommerfest der Kreismusikschule.

Ein Nachmittag zum Mitmachen,

Ausprobieren, Informieren und mit

vielen Konzerten

14:00 Uhr

Kreismusikschule, Bült 6

27. August 2017

Das Lutherjahr – Gemeindefest

(Reformationserinnerungsfest)

Schwedenheim, Friesoyther Straße 9

Weideflechten mit Günter Ballmann

(während des Töpfer-

und Handwerkermarktes)

10:00–17:00 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg,

Haus Arens (Stellmacherei)

Handgemacht! Töpfermarkt und

historisches Handwerk

im Museumsdorf

09:00–18:00 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

Wir übernehmen keine Verantwortung für die

Korrektheit der angegebenen Termine. Diese

stammen aus folgenden Quellen:

www.cloppenburg.de

www.kulturbahnhof-cloppenburg.de

www.bernays.de

www.museumsdorf.de

www.buecherei-cloppenburg.de

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43


Veranstaltung

78 Twins – Das Benefizkonzert des Lions Club

Die coolsten Rockzwillinge Deutschlands zu Gast in der Wehlburg des Museumsdorfs

Cloppenburg zum Lions-Konzert am 29. Juli 2017

Eintrittspreis: Erwachsene 15,- Schüler, Jugendliche 8,-

78 Twins

Die coolsten Rockzwillinge

Deutschlands

Samstag, 29. Juli 2017

21.00 Uhr

Einlass: ab 20.00 Uhr

Konzert in der Wehlburg

des Museumsdorfes Cloppenburg

„Die zur Zeit wohl coolsten Rockzwillinge

Deutschlands," ...

... so bezeichnete kürzlich der WDR die

78Twins. Eintrittspreis: Diesen guten Erwachsene Ruf haben 15,- sich Schüler, Jugendliche 8,-

Benny und Bastian Korn hart erarbeitet.

78 Twins

Die 1978 geborenen Zwillinge stehen

seit fast 25 Jahren gemeinsam auf der

Bühne. Über 1000 Auftritte ganz

Deutschland, England, Österreich,

Die coolsten Rockzwillinge

Spanien, Belgien und Holland haben

sie zu außergewöhnlichen Deutschlands Entertainern

gemacht. Zuschauer aus der

ganzen Samstag, Welt haben 29. sie Juli schon 2017 mit ihrer

"explosiven" 21.00 UhrLive-Show begeistert.

Nicht

Einlass:

zuletzt

ab

wegen

20.00

ihres

Uhr

abwechslungsreichen

Programms gelten die

Konzert in der Wehlburg

78Twins in Fachkreisen als eine der

des Museumsdorfes Cloppenburg

besten Live-Bands Deutschlands. Unterstrichen

wird dies durch zahlreiche

Auszeichnungen in den letzten Jahren:

Auftritte im europäischen Ausland

machten die 78Twins, auch über die

Grenzen Eintrittspreis: Deutschlands Erwachsene hinaus, 15,- zu einer

gefragten Band (z.B. bei der Expo

Schüler, Jugendliche 8,-

2011 in Brüssel) 2011 erschien ihre letzte

CD-Produktion „Works“.

Twins

Die „78Twins“ sind:

Benny Korn: Schlagzeug, Gesang

Bastian

Die

Korn

coolsten

Piano, Gesang

Rockzwillinge

Martin Ettrich: Deutschlands

Gitarre

Sven Hiller: Bass

44

Samstag, 29. Juli 2017

21.00 Uhr

Einlass: ab 20.00 Uhr

www.78twins.com

Konzert in der Wehlburg

des Museumsdorfes Cloppenburg

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Reisen

Salvador de Bahia

Mein großer Traum Brasilien

Mitte 2017 und ich frage mich

wirklich, wann unser Wetter

mal für längere Zeit und kontinuierlich

mit warmen Temperaturen

aufwarten kann. Mit solchen Gedanken

geht mein Blick wie von selbst

zum Geschenk meiner Freundin aus

Brasilien. Ein buntes Solitäre Spiel, mit

Gauchos und Pferden – und meine Gedanken

schweifen weiter ab.

Wenn meine Freundin in den

1990ern nicht für ein Jahr in Brasilien

studiert hätte, wäre ich nie auf die Idee

gekommen, jemals so weit zu reisen.

Durch sie habe ich die ersten Erfahrungen

mit der brasilianischen Kultur

und Lebensart gemacht. Dem Rhythmus

der Musik, den bunten Farben des

Landes, den exotischen Gerüchen, den

Caipirinhas … einfach diesem ganz anderen

Gefühl von Leben.

Salvador de Bahia

2010 war es dann endlich so weit.

Der große Traum sollte starten. Pläne

wurden gemacht. Wie, wo, was. Da

Brasilien riesig ist, entschlossen wir,

meine Freundin und ich uns, die Strecken

mit dem Flugzeug zurückzulegen,

mehr oder weniger alle vier Tage

weiter. Unsere Pläne sahen dann wie

folgt aus: Foz do Iguarcu, Pantanal, Rio

de Janeiro, Manaus und Salvador de

Bahia. Ansonsten hätten wir gar nicht

so viel auf einmal erleben können.

Zuerst waren wir bei den großen

Wasserfällen im Süden von Brasilien,

Foz do Iguarcu. Wir haben natürlich

einen Abstecher nach Argentinien gemacht,

um die Wasserfälle auch von

der Seite zu sehen. Ein gigantisches

Naturspektakel. Man glaubt nicht, dass

das Rauschen des Wassers so laut ist,

dass man sein eigenes Wort kaum versteht.

Wir waren so nah an den Wasserfällen,

dass wir sogar nass geworden

sind. Hey, egal, durch die Sonne wurde

man eh schnell wieder trocken.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reisen

45


Wasserschweine in Capivara

Foz do Iguarcu

Amazonas – Tarantel

Dann weiter ins Pantanal, wo die Natur

fast unberührt ist. Es gibt viele Tierarten,

die ich vorher nicht einmal aus

dem Zoo kannte. Ameisenbären, Tukane,

Papagei, Krokodile und Piranhas.

Gauchos mit ihren Pferden treiben

die Viehherden zusammen und man

glaubt, die Zeit sei stehen geblieben.

Hier habe ich dann auch zum ersten

und bis heute zum letzten Mal geangelt

und gleich einen großen Piranha

am Haken gehabt.

In die Hauptstadt Rio de Janeiro mit

dem Zuckerhut und Christo, sowie der

Copacabana haben wir einen Abstecher

gemacht. Leider reichen vier Tage nicht

wirklich aus um die ganze Stadt zu erkunden.

Die Auffahrt in der Gondel auf

den Zuckerhut war schon ein kleiner

Nervenkitzel bei meiner Höhenangst.

Aber der tolle Ausblick hat dann für alles

entschädigt. Und der Sand des wohl

bekanntesten Strandes der Welt, der

Copacabana, ist wirklich einzigartig.

In Manaus angekommen haben

wir uns eine Reise in den Amazonas

ausgesucht und gebucht. Wir

sind mit einem kleinen Boot in den

Regenwald gebracht worden und

haben unsere Unterkunft bezogen.

Die tropische Luft machte das Atmen

schwer und die ungewohnten

Geräusche der Tiere machte die Situation

für mich unrealistisch. Die Tour

durch den Regenwald – natürlich mit

Führer – hat uns die verschiedenen

Gauchos mit Herde im Pantanal

Rio de Janeiro Blick vom Zuckerhut

46

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reisen


Rio de Janeiro

Manaus – Markplatz

Krokodil im Pantanal

Rio de Janeiro

Rio de Janeiro (Leben auf der Straße)

Pflanzen und Tiere näher gebracht.

Selbst der Anblick von Taranteln und

das Festhalten von kleinen Krokodilen

– diese Tour in den Amazonas

war das Aufregendste, was ich bis

jetzt erlebt habe. Zurück in Manaus

haben wir uns das bekannte Opernhaus

angeschaut und wieder die Zivilisation

genossen.

Die letzten Tage haben wir dann

in Salvador de Bahia verbracht. Auch

eine tolle Stadt. Die alten bunten

Häuser, die schrägen Straßen. Leider

gibt es auch hier, wie natürlich

in Rio de Janeiro Ecken und Straßen,

die man als Tourist nicht gerne sieht.

Auch wenn man nur kurz im Land ist,

kann man die große Schneise zwischen

Arm und Reich gut erkennen.

Trotz allem haben wir in Salvador

die letzten Tage mit Musik, Shoppingtouren

und viel Zeit am Strand

verbracht. Ein gelungener Abschluss

von einer mehr als sehr schönen und

für mich abenteuerliche Reise.

Auch heute denke ich manchmal

noch, ich hätte das Ganze nur geträumt!

Birgit Lampe

Rio de Janeiro Zuckerhut

Rio de Janeiro

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reisen

47


Service

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Kombination, die gravierende Folgen wie Kopfschmerzen,

Herzkreislaufprobleme und sogar Depressionen beziehungsweise

einen Burnout haben kann. Einen echten

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Blutimes. Das nahezu schwerelose Liegen ähnelt dem sogenannten

Floating, bei dem man in einem Tank mit körperwarmem,

konzentriertem Salzwasser treibt. Dieser

Entspannungsmethode wird auch eine positive Wirkung

bei Burnout zugeschrieben.

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49


eportage

Eine über Jahrhunderte geprägte Idylle

Reise durch die Jahrhunderte im Stift Börstel

Im Dreieck der Landkreise Cloppenburg, Osnabrück und Emsland

verbirgt sich eine historische Stätte, die nur jemand findet, der nach Ihr sucht.

Wenn man die B213 von Löningen in

Richtung Haselünne fährt, kann man

auf halber Strecke vielleicht den kleinen

Hinweis auf einem Schild bemerken.

Folgt man dem Wegweiser wird

man weiter in Richtung Berge geführt

und kommt im kleinen Ort Börstel

an. Das Auto lässt man auf dem

Parkplatz und steht am Anfang einer

idyllischen Allee. Lang ist sie, führt

über ein wildes Bächlein und ist allein

schon eine Augenweide für sich.

Da merkt man noch nicht welches

Kleinod sich am Ende der Allee befindet.

Zuerst sieht man Fachwerkhäuser,

die erahnen lassen, dass sich hier

eine historische Stätte befindet. Den

Häusern gegenüber versteckt sich,

fast schüchtern, hinter zwei großen

imposanten alten Linden eine Stiftskirche

aus dem 13. Jahrhundert. Dort

kann ein Zeitreisender von Graf Johann

von Oldenburg, einem der Stiftsgründer, empfangen

werden. Dargestellt wird der Graf von Udo Mense aus Lindern.

Gemeinsam mit Johanna Pointke, einer amtierenden

Kapitularin des Stiftes, führt er Gäste durch das kleine Kirchenportal

in das Kircheninnere. Dort werden Sie bereits

Graf Johann von Oldenburg und Äbtissin Lucretia

Margareta von Baer

Von Rosen wild umrankt

von Äbtissin Lucretia Margareta von

Baer, dargestellt von Michaela Mense,

erwartet. So treffen Jahrhunderte

und Konfessionen aufeinander.

Der Graf, Mitbegründer des Stiftes,

lebte im 13. Jahrhundert und hat

von der Kirchenspaltung nichts mitbekommen.

Die Äbtissin lebte im 17.

Jahrhunderte und stand dem evangelischen,

freiweltlichen und hochadligen

Damenstift zu Börstel vor.

Die Kapitularin Frau Pointke vertritt

die Gegenwart. Sie ist eine der wenigen

katholischen Stiftsdamen im

heute evangelischen Damenstift. Allein

diese Konstellation von Zeitzeugen

aus den Epochen der Geschichte

dieses Ortes ist faszinierend. Und

mehr noch, denn die drei schaffen es

verstaubte historische Fakten mit Leben

zu erfüllen.

Hier werden nämlich nicht nur Zahlen und Namen herunter

gebetet, sondern die Geschichte der Menschen, die an diesem

Ort lebten, erzählt. Dabei sind sich die Protagonisten

nicht immer ganz einig. Vor allem was Nutzen und Sinn von

Erneuerungen und Fortschritt anbelangt. So sorgen nicht

50 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Der Graf erzählt

Die historische Kanzel

nur der Zeitunterschied und die verschiedenen Konfessionen, sondern auch

noch die Geschlechterrollen für ordentlichen Zündstoff in der Diskussion,

die sich fortan zwischen den Darstellern entwickelt.

Jeder kann aus seiner Zeit erzählen, was war und warum es so war. Doch

muss auch damit gerechnet werden, dass einer der anderen Person dazu erklärende

Fragen stellt, die dem Gefragten nicht immer ganz recht sind. Besonders

die historischen Darsteller bringen immer wieder Fragen ins Spiel.

Ein Zuschauer bemerkte mal: „Die hören sich ja an wie ein altes Ehepaar!“

Das mag wohl daran liegen, dass Udo und Michaela Mense im „wirklichen“

Leben verheiratet sind. Beide waren schon als historische Darsteller auf vielen

Mittelaltermärkten unterwegs. Seit 2005 sind sie im Stift Börstel ehrenamtliche

Kirchenführer. Im Jahre 2006 kam dann die Idee zu einer historischen

Führung dazu.

Führung durch den historischen Gewölbegang

von Schloss Börstel

Bei der Führung werden nicht nur die Kirche und das Interieur den Gästen

im Streitgespräch nahe gebracht, denn auch das Stiftsgelände mit den anliegenden

Gebäuden wird von den Darstellern und Gästen genau erkundet

und erklärt. Alles unterhaltsam für die Zuschauer im Zwiegespräch erläutert.

Auch Zufallsbegegnungen werden rollentechnisch gerne von dem Ehepaar

spontan aufgegriffen. Ob es die seltsame Bekleidung der Gäste, Flugzeuge

am Himmel oder die Antenne auf dem Dach betrifft.

Eine unterhaltsame Veranstaltung, die gerne Geschichte und Geschichten

unterhaltsam vermitteln möchte. Die historische Führung, oder auch andere

Führungen können von Montag bis Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr im Büro

des Stiftes unter 05435/9542-0 gebucht werden.

Text: Jasmin von Lindenhain

Wenn Gemäuer sprechen könnten ...

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

51


Service

ZÄHNE zeigen

Gutes Aussehen ist kein Zufall

Geht es ihnen gut, beißen sie fest

zu, strahlen weiß und ebenmäßig

und reflektieren mit jedem

Lächeln pure Lebensfreude. Sind

sie krank, produzieren sie entsetzliche

Qualen, bröckeln vor sich in, riechen

äußerst unangenehm und sehen

irgendwie fahl und grau aus. Unsere

Zähne! Sichtbarer Ausdruck einer persönlichen

Auffassung von Pflege, von

Lotterleben mit Nikotin und dunklem

Alkohol, von zu viel Kaffee- und Teegenuss

und nicht zuletzt von Selbstachtung

und Konsequenz – denn seine

Zähne gesund und für ein langes

Leben zu erhalten, ist aufwändiger, als

den äußeren Anzeichen des körperlichen

Verfalls an anderen Stellen Paroli

zu bieten.

So kann man Muskeln stärken, Gelenke

beweglich halten, die Augen

schonen und auch die Haut geschmeidig

und jung aussehend erhalten –

doch wie trainiert man Zähnen ihren

festen und gesunden Halt im Zahnfleisch

an? Die Antwort ist eindeutig

und auch schnell gegeben, denn heutzutage

weiß jeder, dass man seine Zähne

pflegen muss, um sie gesund und

lange erhalten zu können. Zum Pflegeprogramm

gehört selbstverständlich

auch die Fürsorge dem Zahnfleisch gegenüber,

und natürlich der gesamten

Mundhöhle.

Generell aber ist diese Aussage nicht

komplett, denn dort, wo man auch im

Alter noch kraftvoll zubeißen will, spiegeln

sich die individuellen Lebensumstände:

Raucher und Liebhaber von

Rotwein beispielsweise müssen sich in

anderer Form um die weiße Strahlkraft

ihrer Zähne kümmern, als Mitmenschen,

die komplett suchtfrei durchs

Leben gehen – zählen wir Kaffee, Rotwein,

Zucker & Co auch zur Rubrik

Suchtmittel.

Doch ist es damit nicht getan, die

Zähne mit einer dieser modernen

Schmirgelzahnpasten fortan in wilder

Manier zu putzen („Anti-Raucher weiß“

oder „Strahlkraft für verfärbte Zähne“

und so weiter) und zu denken, dass das

reicht – nein, die richtige und damit effiziente

Zahnpflege beginnt damit, die

Auswirkungen unseres Lebensstils im

Bezug auf die Empfindlichkeit unserer

Beiß- und Lachwerkzeuge zu verstehen.

Und, in aller Konsequenz „pro

Zahn“ umzusetzen.

Zweiunddreißig davon haben wir als

Erwachsene, inklusive der vier Weisheitszähne

– von denen die Suaheli in

Ostafrika übrigens behaupten, dass sie

degenerierte Stoßzähne seien, weil der

Mensch ursprünglich wie der Elefant

ein Pflanzenfresser gewesen sei, mit

vier hervorragenden Hauern überm

Kinn. Nun gut, diese Fabel ist zu lang,

um sie hier zu erzählen und vermag

möglicherweise auch in die Irre führen,

darum kehren wir in unsere Geschichte

zurück, die bei der besonderen

Ausstattung junger Erdenbürger

mit zwanzig Milchzähnen beginnt. Das

haben die menschlichen Nachkommen

übrigens mit denen in der Säugetierwelt

gemein, denn hier wie dort

wächst den Kleinen zunächst eine Art

Behelfsgebiss – da am Anfang des Lebens

Mundhöhle und Kiefer noch zu

klein sind, um dort sofort die komplette

Anzahl bleibender Zähne aufnehmen

zu können, mitsamt Wurzeln auch

noch.

52

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Ab dem dritten Lebensjahr fallen

die ersten Zähne dann aus und jene

für die menschliche Ewigkeit wachsen

nach. So weit, so allgemeinwissenschaftlich,

denn oft differiert der

gesamte komplexe Vorgang. Und

weil das schon Ausdruck von falscher,

eventuell auch mangelnder Pflege

und/oder Lebensumstände ist, kann

keine Aussage wertvoller sein als die,

dass man sich bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen

zu dem Gesamtkomplex

Zähne – Gesundheit – Leben von den

Profis in der Praxis aufklären und beraten

lässt. Das wird nie zu einer ewig

langen Sitzung ausarten, denn die

Zahnärzte beraten von jedem Punkt

der Entwicklung aus, sei sie positiv

oder gegenteilig. Auf sie zu hören, ihren

Ratschläge zur Pflege der Zähne,

zu Essensgewohnheiten und einer

möglichen Änderung der Lebensumstände,

ausgehend von ihren individuellen

Prägungen, einzugehen – allein

schon das kann schmerzhaften, endlos

nervenden, auch ängstigenden

und teuren Prozeduren in der Zukunft

vorbeugen.

Ausreden, um dem Zahnarztbesuch

aus dem Weg zu gehen, gibt es in

der heutigen Zeit nicht mehr. Die Behandlungsmethoden

sind so sanft wie

möglich, die Praxen sind auf Patienten

jeden Alters eingerichtet und das gesamte

Personal weiß um die Wichtigkeit

eines jeden Besuchs, und, selbstverständlich,

um die Ratschläge, die

sich der Laie erhofft. Hinzu kommt,

dass die meisten Krankenkassen einen

Bonus für jede Vorsorgebehandlung

bereit halten.

Es gibt also keinen vernünftigen

Grund, die Zähne zu vernachlässigen,

auch, wenn sie schon zum dritten

Mal ersetzt wurden. Diesmal natürlich

nicht von Mutter Natur, sondern mithilfe

moderner (Implantat-) methoden.

Es wäre ja auch weder gesund

noch schön, mit einem lückenhaften

Gebiss unterwegs sein zu müssen.

Umso wichtiger sind die Pflege und

die fürsorgliche Behandlung der „Echten“

– wir behandeln unsere Autos ja

auch laut Empfehlung oder gar nach

Vorschrift. Ist es nicht absurd, vor dem

Hintergrund, dass man sich beim Thema

„Gesundheit“ oft sogar die einfachsten

Ratschläge verbittet, während

um das absehbare Dasein einer

fahrbaren Blechkiste die vorschriftsmäßigen

Bemühungen geradezu sklavisch

beachtet werden.

Weil die Reparaturen an dem Ding

sonst zu teuer werden? Da schmunzeln

wir und verweisen auf „siehe

oben“! Ulla Schmitz

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Damit garantieren wir die Unbedenklichkeit der schmerzfreien

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PEARLSMILE®-Gel und kaltem LED-Licht vorgenommen wird und

somit auch eine Reizung des Zahnfleischs ausschließt. Die Behandlung

mit PEARLSMILE® konzentriert sich ausschließlich auf

das Neutralisieren der Pigmentierungen, die verantwortlich sind

für eine Verfärbung der Zähne. Dieses Aufhellen kann bis zu neun

Farbtöne umfassen – die Mindestaufhellzeit beträgt 21 Minuten,

weniger also als eine halbe Stunde. Dass Sie diese Zeit in der relaxten

Atmosphäre unserer bautymaxx-Lounge genießen werden,

ist ein weiterer Pluspunkt auf dem Weg zu strahlend-weißen

Zähnen á la PEARLSMILE® und im Stil von beautymaxx.

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53


Kochen

DAS

STADTMAGAZIN

KOCHT

9

1001 Nacht – ein Trip für alle Sinne !

Mit Ria Aylin Koyun durch die orientalische Küche.

Ein exotischer Duft nach frischen

Kräutern und feinen, unbekannten

Gewürzen weht durch die Flure des Bildungswerks

Cloppenburg, direkt aus

der Küche. Hier geht es heute um Bulgur

und Köfte, um Baklava, Zigarre Börek

und mehr solcher Rezepte aus dem

Orient. Einige mit türkischem Einfluss,

original oder von der leidenschaftlichen,

jungen Köchin Ria Aylin Koyun

verändert – lecker sind sie in jedem

Fall und unkompliziert. So kommen

sowohl schon etablierte Freunde der

orientalisch-türkischen Küche auf ihre

Kosten wie auch Neueinsteiger.

Allein das Auspacken der frischen

Zutaten regt die Geschmackssinne der

„Kochlehrlinge“. Mit frischen Limetten,

glatter Petersilie, Ingwer, Dill, Erdbeeren,

Honig, Zimtstangen, Knoblauch

oder Fetakäse – die Liste der Ingredienzien

ist lang.

Während sich die kochwilligen Damen

und der Herr nun in Gruppen an

die Arbeit machen, erklärt Ria, was sich

hinter solch klangvollen Namen wie

Yufka, Bulgur oder Baklava verbirgt.

Auch erfahren die fleißigen Köche, was

Filoteig ist und wo man beispielsweise

Pul Biber kaufen kann. Und ganz

nebenbei zeigt Ria einige Tricks, die

selbst für Profis der türkischen Küche

neu sind.

Da wird ausprobiert, in Töpfen gerührt,

gehackt, gerührt, gebraten und

abgeschmeckt. Da wird sich ausgetauscht,

es wird viel gelacht und viel

geredet – bis nach einer Weile das Essen

dann komplett fertig ist. Ansehnlich

und in den kräftigen Farben des

Orients angerichtet steht es zum Verzehr

bereit.

Der gehört zu einem solchen Abend

dazu, in gemütlicher, familiärer Atmosphäre

und ganz fasziniert. Denn so

exquisit hat man lange nicht mehr gegessen.

Also werden auch gleich Überlegungen

angestellt, wie man das neu

erworbene Wissen in der heimischen

Küche anwenden wird.

Die Rezepte sehen Sie auf den nächsten

Seiten, einfach und übersichtlich

zum Nachkochen. Zuvor jedoch könnte

man sich eine kleine Reise in den

Orient gönnen – in der neuen, großzügigen

Küche des Bildungswerks Cloppenburg,

mit Ria Aylin Koyun als der

perfekten „Reise“ führerin. usch

54

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Vorspeisen

Fetacreme

Zutaten für 1 Portion

1 Pck. Frischkäse- Kräuter

1 Pck. Feta-Käse

1-2 Knoblauchzehen

2 EL Basilikum ( frisch gehackte)

2EL Olivenöl

½ geschälte Paprikaschote

Salz und Pfeffer

Zubereitung

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und

mit einem Stabmixer zu einer homogenen

Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen

und bei Bedarf etwas Milch dazu geben,

um die gewünschte streichfähige Konsistenz

zu erreichen.

Ideal dazu ist Pita Brot

Türkischer Tomatensalat

Zutaten für 4 Portionen

2 rote Zwiebeln

½ TL Salz

500g Tomaten

1 ½ Gurken

1 kl. Peperoni

½ Bund glatte Petersilie

Für das Dressing:

25 ml Zitronensaft, frisch gepresst

25 ml Öl

Salz

Zubereitung

Die Zwiebel schälen, halbieren und in sehr feine Scheiben schneiden. Mit

dem Salz betreuen und ein paar Minuten ruhen lassen, die Zwiebeln kurz

abspülen und gut ausdrücken.

Die Tomaten entkernen und in

kleine Würfel schneiden, die Gurke

schälen, halbieren, mit einem

Teelöffel die Kerne entfernen und

ebenfalls in kleine Würfeln schneiden.

Die Kerne von der Peperoni

entfernen und das Fruchtfleisch sehr

fein würfeln. Die Petersilie von den

Stängel zupfen und hacken.

Zitronensaft, Öl und Salz verquirlen

und über den Salat gießen.

Zigarre Börek

Zutaten für 20 Portionen

10 Yufka-Teigblätter (Filoteig )

250 g Feta-Käse

1 Bund Petersilie

Öl für die Pfanne

Zubereitung

Die Petersilie waschen, trocken schütteln, klein hacken und mit dem

Schafskäse gut verkneten. Danach nimmt man ein Teigblatt und befeuchtet

es mit Wasser (so hält der Teig besser zusammen).

Mit einem Löffel die Feta-Füllung portionieren und damit den Teig an der

breitesten Stelle waagerecht befüllen. Die Spitze mit feuchten Fingern

nochmal gut andrücken und das Teigblatt von der breitesten Stelle her bis

an die Spitze aufrollen.

Alle „Zigarren“ in einer Pfanne mit reichlich Öl ungefähr 7-8 Minuten

goldbraun frittieren, dabei mehrfach wenden.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kochen

55


Hauptspeisen

Köfte

Zutaten für 4 Portionen

500 g Rindergehacktes

3 EL Petersilie, gehackt

1½ TL Salz

1 EL Knoblauchpulver

2 mittelgroße Zwiebeln

Öl zum Braten und zum Ölen der Hände

Zubereitung

Die geschälten Zwiebeln klein hacken. Alle Zutaten zusammen vermischen

und kräftig kneten. Eine halbe Stunde ruhen lassen, damit sich die

Aromen in dem Hack entfalten können. Nun werden aus der Masse kleine

Eier geformt und ein wenig flach gedrückt. Im heißen Öl von beiden Seiten

jeweils 2 Min. durchbraten.

Tipp: Das Hackfleisch klebt beim Formen nicht an den Händen, wenn man

sie vorher mit Öl einreibt.

Bulgur – Gemüse – Pfanne

Zutaten für 4 Portionen

300 g Bulgur

600 ml Gemüsebrühe

2 mittelgroße Zwiebeln, gewürfelt

2 Paprikaschoten ( rote )

1 Aubergine

1 Zucchini

2 Tomaten

200 g Schafskäse, gewürfelt

1 EL Tomatenmark

80 g Butter

Gewürze: 1 Knoblauchzehe, Salz,

Pul Biber, Gemüsebrühe

Zubereitung

Den Bulgur circa 10 Min. lang in der Gemüsebrühe köcheln lassen, danach

den Herd ausschalten und den Bulgur mit der Restwärme nachgaren/aufquellen

lassen.

Derweil das Gemüse putzen und zusammen mit dem Schafskäse mundgerecht

würfeln.

Dann die Zwiebeln in Öl anbraten, das gewürfelte Gemüse dazugeben

und 5-10 Minuten anbraten.

Nach 5 Min. die Tomaten und das

Tomatenmark dazugeben,

durchrühren,

würzen

und die Butter dazugeben.

Der Schafskäse

kommt kurz vor dem

Servieren dazu, damit

er nicht schon geschmolzen

ist.

56

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Vorspeisen

Baklava

Zutaten für 1 Portion - Backform

150 g Haselnuss und/oder Walnüsse, gehackt

100 g Mandeln, gemahlen

75 g Pistazien, gehackt

300 g Zucker

¼ TL Zimt

250 g Butter

450 g Teigblätter (Filoteig)

3 EL Honig

300 ml Wasser

½ Zitrone

Öl

Zubereitung

Mandeln, Walnüsse,Haselnüsse und 50 g Pistazien mit 4 EL Zucker und

dem Zimt mischen. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Eine Ofenfeste

Backform mit Butter einfetten und den Backofen auf 200° C (Umluft

180°) vorheizen.

Zwei Teigblätter aufeinander legen mit Butter einpinseln und die Nussmischung

(1/6 davon) darauf verteilen. Um es zu vereinfachen benötigt

man einen dünnen Stab, den legt man waagerecht auf den Teig und rollt

diesen so langsam ein. Danach schieben wir den Teig ineinander, so dass

eine gewellte Form entsteht. Den Vorgang wiederholen, bis die Teigblätter

alle verbraucht sind. Hintereinander in die Backform legen.

Mit der restlichen Butter bestreichen ein wenig Öl darüber träufeln. Mit

einem scharfen Messer in 5 cm lange Stücke schneiden und ca. 30 Min.

goldbraun backen. Aufpassen, dass die Oberfläche nicht zu dunkel wird.

Während der Backzeit 30 ml Wasser mit dem Honig und dem restlichen

Zucker ca. 15-20 Minuten zu einem Sirup kochen. Danach einen Spritzer

Zitronensaft einrühren und abkühlen lassen.

Das Baklava aus den Ofen nehmen, 5 Min. stehen lassen und mit dem Sirup

übergießen. Die restlichen Pistazien darüber streuen und weiter abkühlen

lassen.

Orientalischer Tee

Zutaten für 8 Personen

1 Zimtstange

20 g frische Ingwerwurzel

2 Bund Minze

4-6 EL Zucker

3-4 EL schwarzer Tee

2 Limetten in Spalten geschnitten

1 ½ l Wasser

Zubereitung

Zimt grob zerstoßen, Ingwer in Scheiben schneiden. Minze (einige Zweige

beiseite legen) und Zucker in einen Topf geben. Mit dem Wasser auffüllen

und aufkochen. Den Tee dazugeben, vom Herd nehmen und 4-5

Min. ziehen lassen.

Tee durch ein Sieb gießen. Mit Minze und Limettenspalten verzieren.

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Wilde Sechzehn

Der Sommer ist da, es ist wieder warm und wir sind am

liebsten draußen. Zu diesem Barfuß-, Grill- und easy-going-feeling

passt ein Rotwein nicht unbedingt, also haben

wir uns schon vor ein paar Wochen nach dem diesjährigen

„Summer Wine“ umgeguckt. Schließlich kann man nicht jedes

Jahr denselben Wein trinken – was auch angesichts der

immer umfangreicheren Auswahl ziemlich unkreativ wäre.

Und langweilig obendrein.

Wohingegen die Ansprüche an den Vino 2017 sich nicht

von denen der Vorjahre unterscheiden, denn ein Lieblingssommerwein

ist ein Lieblingssommerwein: Weiß, fruchtig,

spritzig, verführerisch, vollmundig, leicht und gerne auch

exotisch.

Bei diesen Attributen als Vorsatz kommt man so ganz

unbedarft nicht unbedingt auf einen Rheinhessen. Kenner

jedoch lassen sich darauf ein und so landeten wir mit dem

„Wilde Sechzehn“, einem Sauvignon Blanc von Chateau

Schembs bei unserem Summer Wine 2017. Bestehend aus

den weltberühmten französischen Prestige-Rebsorten und

auf dem kleinen, sehr feinen Chateau Schembs angebaut

und gekeltert – mit Liebe zu Tradition und ehrlichen, unverfälschten

Weinen, eine Leidenschaft, die sich in den „Wilden

Weinen“ spiegeln.

Die es pro Jahr übrigens nur so lange gibt, wie der Vorrat

reicht. Und der richtet sich nach dem Ertrag der Lese. Punkt.

Wir haben unseren Vorrat für dieses Sommerjahr – was

übrig geblieben ist hat das WeinKontor Pollmann in Oldenburg

auf Lager. Und etliche andere gute Tropfen mehr!

WeinKontor Pollmann, Hundsmühler Straße 167, 26131

Oldenburg, Tel. 0441 955 920, E-Mail info@weinkontor-pollmann.de

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58

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Kultour

Rheinfall Schaffhausen

Senioren on KulTour

– dieses Mal am Bodensee

Unsere Fahrt ging im Bus nach Friedrichshafen an den

Bodensee. Pünktlich, wie wir Senioren sind, ging es

um 5.00 Uhr frühmorgens los beim ZOB in Cloppenburg.

Um 16.00 Uhr in Friedrichshafen angekommen regnete

es noch immer in Strömen. Das tat unserer guten Laune

aber keinen Abbruch. Wir freuten uns auf den nächsten Tag.

Mit Herrn Geiser, einem Gästeführer aus Lindau starteten

wir zum ehemaligen Zisterzienserkloster Schloss Salem. Früher

lebten hier über 300 Mönche. Es war seinerzeit mit 1000

ha Rebfläche die größte Zisterzienseranlage. Die Äbte waren

die Landesherren. 1802 wurde die Anlage aufgelöst und an

den Markgrafen von Baden verkauft. Der wiederum verkaufte

sie 2009 an das Land Baden Württemberg. Heute leben

hier 600 Schüler aus 40 Nationen. Die 140 Lehrer unterrichten

überwiegend in Englisch. Ein Internatsplatz kostet pro

Monat 3.500 Euro – nun ja!

Beeindruckt und voller Staunen betraten wir die

Mönchskirche in Salem. Alle Reliefs und Skulpturen waren

aus Alabaster gemeißelt, nicht coloriert, naturfarbig belassen.

Ungewöhnlich für uns war auch die Uhr am Hochaltar.

Sie symbolisierte die Zeit. Anschließend ging die Reise

weiter zur Klosterkirche Birnau. Eine wunderschön am Bodensee

gelegene Wallfahrtskirche. In drei Jahren und drei

Monaten wurde die 47 Meter lange und 18 Meter hohe einschiffige

Saalkirche im Barockzeitalter erbaut. Etwas Wein

Rathaus in Lindau

und etwas Geld, sowie Kost und Logis bekamen die Maler

für das prunkvolle Ausmalen der Kirche.

Ganz in der Nähe, direkt am See, liegt das Pfahlbauten-Museum

in Uhldingen. Auf Stegen wanderten wir über

den Bodensee zu den Häusern aus der Stein- und Bronzezeit.

Vorbei an Obst- und Weinanbaugebieten wunderschön am

Bodensee gelegen, fuhren wir am Abend zurück zu unserem

Quartier in Friedrichshafen.

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Die Mönchskirche in Salem

Pfahlbauten-Museum in Uhldingen

Am nächsten Tag mussten wir unzählige Straßenbaustellen

mit dem Bus passieren um nach Meersburg zu kommen.

Hier legte unser Schiff ab und brachte uns auf die Insel Mainau.

Sie ist 1,1 Kilometer lang und 610 Meter breit. Mit 45

Hektar ist sie die drittgrößte Insel im Bodensee und wird

jährlich von 1,6 Millionen Menschen besucht. Zu jeder Jahreszeit

ist dieses gepflegte Fleckchen Erde ein Besuch wert.

Es ist der private Besitz der Familie Bernadotte. Für jeden

gibt es was zu sehen und zu entdecken: Schön angelegte

Blumenbeete, Wasserläufe und uralte Bäume. 1853 wurde

hier, auf dem Molassekalkfelsen ein fabelhaftes Aboretum

(eine Baumsammlung) – ein Paradies für alle Fotografen.

Mich haben am meisten die großen prächtigen Mammutbäume

in der Mitte der Insel beeindruckt. Sie können bis

90 Meter hoch werden und einen Stammdurchmesser bis

12 Meter erreichen. Ihre Rinde ist mittel- bis dunkelbraun,

dick, weich und harzfrei. Schnell verging die Zeit an diesem

wunderschönen, sonnigen Tag. Am Nachmittag ging dann

unsere Fähre zurück nach Meersburg und ein Tag mit vielen

neuen Eindrücken ging zu Ende.

Am Vormittag des 11. Mai war das Zeppelinmuseum in

Friedrichshafen angesagt. Unser Gästeführer Hans Schulz

war vom Fach, da er selber Pilot und Testpilot gewesen war.

Sein Wissen war immens. Wohl das berühmteste Luftschiff

war die Hindenburg LZ129. Der Erfinder des Luftschiffes

war Ferdinand Graf von Zeppelin. Zwischen 1900 und 1940

wurden „die Zigarenn“ militärisch und zur Personenbeförderung

eingesetzt. Seit 1999 wurden wieder fünf Zeppeline

gebaut. Sie sind 75 Meter lang und mit Helium gefüllt.

Unter dem Luftschiff ist eine Gondel für 14 Personen, den

Piloten und einer weiteren Kraft angebracht. Der heutige

Zeppelin fliegt bis zu 300 Meter hoch und kann in der Luft

stehen bleiben. Er wird zur Luftbeobachtung, für Reklame,

Verkehrsbeobachtung und zu wissenschaftlichen Zwecken

eingesetzt. Die Herstellung einer „Zigarre" kostet heute 17

Millionen Euro.

Mit der legendären „Hindenburg“ wurde 1937 sogar ein

Auto nach Amerika geflogen. Es war das erste Auto, welches

per Luft transportiert wurde. Die Überfahrt in die USA

dauerte zwischen zweieinhalb und sechs Tagen, je nach

Thermik. Die Geschwindigkeit betrug zwischen 90 und 120

Kilometer pro Stunde. Siebzig Passagiere konnten mitge-

60

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | KulTour


Insel Mainau

Seebühne in Bregenz

nommen werden. Der Preis für einen Flug betrug umgerechnet

6.000 Euro. Das damalige Luftschiff war 245 Meter

lang, hatte einen Durchmesser von 41 Meter und für die

Herstellung benötigte man 7.000 000 Nieten. Für die Hülle

brauchte man die Gedärme von 650 000 Kühen, die hierfür

zusammengesetzt wurden. Gefüllt war die Hindenburg mit

Wasserstoff.

Moderner Zeppelin

Nach diesem informativen und interessanten Besuch

fuhren wir weiter in Richtung Österreich zur Pfänderbahn.

Der Pfänder ist ein Berg am Bodensee mit 1064 Metern

Höhe. Zwei Großraumgondeln beförderten uns auf den

Berg, wobei 600 Höhenmeter überwunden wurden. Oben

bot sich ein einzigartiger Blick über den Bodensee und die

Alpenregion. Hier konnte auch wieder der über den Bodensee

fliegende Zeppelin beobachtet werden.

Das nächste Highlight war die weltweit größte Seebühne

in Bregenz, der Landeshauptstadt des Bundeslandes Vorarlberg.

Knapp 7.000 Besucher finden hier auf der Tribüne

Platz. 1946 fing alles an und zwar mit der ersten Aufführung

„Bastien und Bastienne“ von W.A. Mozart. Auf zwei Kähnen

war die Bühne mit der natürlichen Kulisse des Bodensees

aufgebaut. Auf einem das Orchester und auf dem anderen

Kahn die Bühnenaufbauten. Bis in die heutige Zeit werden

die Inszenierungen jeweils zwei Jahre lang gespielt.

2017/18 wird „Carmen“ von Georges Bizet präsentiert.

Das Bühnenbild zeigt zwei riesengroße Hände als Kulisse.

Lindau die Inselstadt im Bodensee, mit der berühmten

Hafeneinfahrt, war danach unser Ziel. Sie sticht mit der Löwenstatue

und dem einzigen Leuchtturm in Bayern, sofort

ins Auge. Nach einem Gang über die Flaniermeile an der

Promenade und durch die Fußgängerzone, vorbei an dem

farbenprächtigen Rathaus, neigte sich dieser kurzweilige

Tag wieder dem Ende zu.

Wenn man den Bodensee besucht, darf natürlich der

Rheinfall bei Schaffhausen nicht fehlen. Er gehört zu den

drei größten Wasserfällen in Europa. Also starteten wir

nach einem guten Frühstück in die Schweiz.

Angekommen konnten wir bei einem Rundgang die tosenden

Wassermassen sehen. Ausflugsboote fuhren zur

mittleren Felseninsel, dort hatte man einen atemberaubenden

Blick auf den Wasserfall. Dieser hat eine Höhe von

23 und eine Breite von 150 Metern. Bei so viel Kultur durfte

ein Einkaufsbummel natürlich nicht fehlen. Andreas unser

Busfahrer chauffierte uns dazu in die Altstadt von Überlingen.

Am Abend folgte dann der Abschluss mit einem guten

Essen im „Gasthaus Lukullum“ in der Innenstadt von Friedrichshafen.

Eine interessante und erlebnisreiche Woche, wieder mal

perfekt organisiert von Elfriede Lange, ging zu Ende.

Text: Agnes Möller-Rolfes

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61


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Das Team der Barmer Clopppenburg: Achim Goldenstein und Elvira Döring (vorne), Christin Ubben, Martina Wernke, Anna Lübbe, Julie Arling

(2.R.v.l.) Andrea Heil, Matthias Büers und Ludger Engelmann (3.R.v.l.)

BARMER Cloppenburg baut Kundenservice aus

Ab 03.07.2017 in neuen Geschäftsräumen

In Cloppenburg gibt es die BARMER seit 66 Jahren. Das erste

Büro wurde 1951 in der Osterstraße eröffnet. Seither hat

sich die BARMER zu einem der Marktführer im Gesundheitswesen

entwickelt und etabliert. Nach gut 10 Jahren verlässt

die BARMER ihren Standort an der Löninger Straße und

zieht zum 03.07.2017 in größere Räumlichkeiten in die Bahnhofstraße

3.

Achim Goldenstein neuer Geschäftsführer

Das Team der BARMER Cloppenburg setzt sich aus 10 ebenso

geselligen wie freundlichen Kolleginnen und Kollegen

zusammen. Die Verantwortung trägt Regionalgeschäftsführer

Achim Goldenstein. Service und Kundenbetreuung organisiert

Elvira Döring. Das Ensemble der Cloppenburger

BARMER kümmert sich um die Anliegen der mehr als 20.000

Kunden. Insgesamt leben im geografischen Zuständigkeitsbereich

147.000 Menschen in 9 Gemeinden und den 4 Städten

Cloppenburg, Friesoythe, Löningen und Werlte.

Darüber hinaus sind die Berater für Firmengesundheit und

das Vertriebsteam für gut 5.000 Firmen der unterschiedlichsten

Branchen kompetente Ansprechpartner in allen

Fragen rund um die Themen Sozialversicherung und betriebliche

Gesundheitsförderung.

Kundenfreundliche Öffnungszeiten täglich bis 18:30 Uhr

„75% unserer Kunden haben eine klare Vorstellung davon,

was eine bessere Betreuung in den Geschäftsstellen ausmacht“,

sagt Achim Goldenstein und ergänzt: „Gefragt sind

mehr Berater – um die Wartezeit vor Ort zu verkürzen – in

einem angenehm-freundlichen Umfeld für intensivere und

komplexere Beratungsgespräche.“ Um diesen Ansprüchen

gerecht zu werden, hat die BARMER in die Kundenberatung

investiert und nicht nur die Anzahl der Berater erhöht, sondern

auch die Öffnungszeiten deutlich ausgeweitet. Die

BARMER ist ab sofort täglich von 9:00 bis 18:30 Uhr (freitags

bis 16:00 Uhr) persönlich für die Kunden da.

Neues Beratungskonzept und hochmoderne

Geschäftsräume

„Um eine privatere und ruhigere Gesprächsatmosphäre zu

schaffen, wurde ein Umzug in größere Geschäftsräume nötig“,

erklärt Goldenstein. Der Domizilwechsel erfolgt zum

03.07.2017 in die nagelneue und hochmoderne Geschäftsstelle

in der Bahnhofstraße 3 der Cloppenburger City. Auf

gut 300 Quadratmetern stehen dort im ersten Obergeschoss

großzügig bemessene und lichtdurchflutete Räumlichkeiten

zur Verfügung.

62

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Erweiterter Online-Service und

innovative App

Darüber hinaus hat die BARMER kräftig in

den Online-Service und eine innovative

Service-App investiert sowie die telefonische

Beratung erheblich ausgebaut. Ohne

automatische Warteschleife ist die BARMER

über eine zentrale Servicenummer (0800 333

10 10) rund um die Uhr, jeden Tag erreichbar

und bearbeitet Anfragen schnell und individuell.

„Innerhalb unserer Organisation

verbessern wir die Abläufe und senken damit

nachhaltig die Verwaltungskosten. Das

macht unseren Service schneller und für den

Kunden individuell besser“, erklärt die erste

Kundenberaterin Elvira Döring. Die erwirtschafteten

Reserven investiert die BARMER in

Services und Leistungen und stärkt damit die

Wettbewerbssituation.

Ich pflege – auch mich

Ein Ausgleich zum Pflegealltag

Wer eine nahestehende Person pflegt, meistert jeden Tag neue

Heraus forderungen. Wir bieten Ihnen zur Unterstützung 4 Tage lang

Austausch, Workshops, Informationen und Entspannung für Ihren

Umgang mit den pflegerischen Anforderungen.*

Wann und wo?

19. – 22.10.2017

Bad Sassendorf, NRW

Anmeldung

Telefon 0800 332060 99-2991**

E-Mail pause@barmer.de

Mehr Infos unter www.barmer.de/s050126

* Eine Teilnahme ist unabhängig von der Kassenzugehörigkeit möglich.

** Anrufe aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz sind für Sie kostenfrei.

– Pflegekasse –

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63


eportage

Große Erweiterung im Cura Vitalis

Das in Cloppenburg seit 1999 fest verankerte Pflegezentrum

Cura Vitalis, welches durch seine jahrelange Erfahrung

in der Altenpflege besticht und sich durch viel Wohnraum

für wenig Geld in einer familiären Atmosphäre auszeichnet

erfreut sich auch weiterhin des regen Zuspruchs. Dem überzeugenden

Konzept und konstanten Dienstleistungsgedanken

hat das Cura Vitalis seinen guten Ruf zu verdanken.

Hervorragende pflegerische Leistungen und ein umfassendes

Betreuungsangebot zeichnen das Pflegezentrum

aus. Ein weiteres wichtiges Kriterium, für die Entscheidung

im Cura Vitalis, sind die hellen und geräumigen Bewohnerzimmer,

sowie die Badezimmer. Auf mehr als 25 Quadratmetern

bietet sich den Bewohnern viel Raum für Individualität.

Bewohner können Ihre Lieblingsstücke von zu Hause mitbringen

und die Individualität beschränkt sich nicht auf ein

Familienfoto, denn Platz ist reichlich vorhanden. Verschiedene

Freizeitangebote in den freundlich und offen gestalteten

Gemeinschaftsräumen bis hin zu Besuchen kultureller Veranstaltungen

oder gemeinsamen Ausflügen, im Cura Vitalis

bietet sich ein breit gefächertes Angebot.

Hier ein Überblick der verschiedenen Leistungsangebote:

• Kurzzeitpflege

• Langzeitpflege

• Dementenbetreuung

• Verhinderungspflege

• Pflege aller Pflegegrade

• „Essen auf Rädern“

Entwurf Neubau Cura Vitalis

64 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Ein Zuhause schaffen ist laut des folgenden Zitates, wenn:

„Menschen beginnen dann in einem Heim zu wohnen, wenn

es gelingt, dass sie eine Empfindung von „sich zu Hause fühlen“

entwickeln.“ (Pennartz 1986)

...und genau das schaffen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

des Cura Vitalis stets zu erfüllen.

Die Erweiterung im Cura Vitalis schreitet voran. Der Neubau

erstreckt sich über vier Etagen, die insgesamt bis zu 34

Einzelzimmer bieten, mit einer Größe von 24-

26 Quadratmetern und großzügigen Badezimmern.

Hier setzt Cura Vitalis seine erfolgreiche

Arbeit fort.

Edle Räumlichkeiten, die dazu noch mit Balkonen

ausgestattet sind und barrierefrei begehbar

sind.

Im lichtdurfluteten Wintergarten des Erdgeschosses

entsteht die neu konzipierte Tagespflege

mit 15 Plätzen, die Öffnungszeiten

werden sich hier individuell an den Wünschen

und Bedürfnissen der zukünftigen Kunden orientieren.

Es ist in Planung auch Nachtpflege anzubieten,

sowie eine qualitative Versorgung und Betreuung

über das Wochenende, was bei anderen Anbietern nicht im

Leistungskatalog enthalten ist.

Im Erdgeschoss entsteht weiterhin die nach neuesten Erkenntnissen

geplante Großküche mit einer Kapazität von bis

zu 200 Essen pro Tag. Hier wird nach bewährten Cura Vitalis

Rezepten gekocht und gebacken. Geplant ist weiterhin

ein offener Mittagstisch. „Cura Vitalis Essen“ – dieser Begriff

steht seit längerer Zeit schon für Ausgewogenheit und Frische

und das über die Grenzen von Cloppenburg hinaus.

Hier ist für jeden Geschmack ist etwas dabei.

„Den Tag

nicht

alltäglich

werden

lassen“.

Für den Preis von 5,50 Euro bekommen man das Essen

auch gern nach Hause geliefert. Für einen kleinen Aufpreis

auch an Sonn- und Feiertagen. Die Speisepläne werden regelmäßig

auf der Internetseite veröffentlicht, so dass jeder

Kunde ohne vertragliche Bindung für eine Woche die Bestellung

aufgeben kann. Wenn gewünscht können die Fahrer

auch nur wunschweise liefern.

Auf den weiteren Etagen des Neubaus befinden

sich die geräumigen Gemeinschaftsräume

und Einzelzimmer die durch ihre warmen und

freundlichen Farben bestechen.

Die Cura Vitalis Farben spiegeln sich im Neubau

innen sowie außen wider.

Um sich den Marktgegebenheiten noch besser

anzupassen und ein breites Spektrum dem

Endkunden anbieten zu können, wird Cura Mobil

mit dem Cura Vitalis Pflegezentrum fusionieren.

Frau Christa Jüchter kommt wieder zurück

nach Hause! Es sind alle erfreut darüber, dass

beiderlei zukünftig aus einer Hand angeboten

wird. Somit bedienen wir den stationären und ambulanten

Seniorenbereich.

Wenn man in naher Zukunft aus Richtung Stadt kommt,

wird man am „Alten Emsteker Weg“, eine gemütlich angelegte

Grünanlage entdecken, die zum Spazieren und Verweilen

einlädt.

Im nächsten Jahr wird dann der Startschuss für einen weiteren

Bauabschnitt gegeben, denn Cura Vitalis will „Den Tag

nicht alltäglich werden lassen“.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

65


Sicherheit

Mit (Klein-) Kindern in Sicherheit reisen

Was ist in mit Airbags ausgerüsteten Fahrzeugen zu beachten?

Grundsätzlich dürfen in Fahrzeugen

mit aktivem Beifahrer-Airbag (Frontairbag)

keine rückwärts gerichteten Kindersitze

auf dem Beifahrersitz installiert

werden. Ein auslösender Airbag

könnte sonst die Kindersitzschale anschießen

und somit das Kind erheblich

belasten oder sogar töten. Nach

vorne gerichtete Kindersitze dürfen in

den meisten Fällen auch auf dem Beifahrersitz

montiert werden, er muss jedoch

hierbei in die hinterste Position

geschoben sein.

Es gibt jedoch Fahrzeughersteller, die

den Beifahrersitz wegen möglicher Gefahren

durch eine Airbag-Auslösung

generell für die Kindersicherung nicht

empfehlen. Der Gesetzgeber sieht

aber für vorwärtsgerichtete Kindersitze

auf dem Beifahrersitz keine Einschränkungen

vor. Dennoch sollten

die Warnhinweise am Kindersitz und

in der Fahrzeug-Bedienungsanleitung

beachtet werden.

In neueren Fahrzeugen werden serienmäßig

oder gegen Aufpreis so genannte

Airbag-Schlüsselschalter angeboten,

mit denen der Autofahrer

selbst den Beifahrerairbag deaktivieren

kann. Teilweise können diese Airbag-Schlüsselschalter

in neueren Modellen

auch nachgerüstet werden. Es

gibt aber auch Systeme, bei denen der

Airbag durch eine spezielle Transponder-Erkennung

im Kindersitz automatisch

deaktiviert wird. Dies funktioniert

aber nur herstellerspezifisch, d.h. es

müssen Kindersitze vom Fahrzeughersteller

verwendet werden.

Der ADAC empfiehlt aber ohnehin, für

die Kindersicherung die hinteren Plätze

zu verwenden. Nur im Ausnahmefall

sollte der Beifahrersitz für die Kinder in

Betracht kommen (z. B. wegen Beobachtung

von Babys, wenn kein weiterer

Mitfahrer im Fahrzeug ist). Es muss

jedoch in diesem Fall unbedingt der

Beifahrer-Airbag deaktiviert werden.

Wenn das Fahrzeug mit Seitenairbags

ausgerüstet ist, sollte man grundsätzlich

darauf achten, dass beim Schlafen

das Kind nicht mit dem Kopf seitlich

in den Airbag-Wirkbereich fällt. Zu

bevorzugen sind, Kindersitze mit guter

Schlafposition oder Zubehör-Schlafkissen.

Quelle: ADAC

66

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Sicherheit


Wie müssen Kinder im Wohnmobil gesichert werden?

Grundsätzlich gilt, dass Kinder in Fahrzeugen mit Sicherheitsgurten

mit geeigneten Kindersitzen gesichert werden

müssen. D.h. es müssen die Kinder auf die Sitzplätze, bei

denen der jeweilige Gurt (3-Punkt- oder 2-Punktgurt) für die

Montage des Kindersitzes zugelassen ist. I.d.R. sind das nur

vorwärtsgerichtete Fahrzeugsitze. Unter Umständen muss

deshalb ein Erwachsener auf einen rückwärtsgerichteten

oder seitlichen Sitz. Nach §21 der Straßenverkehrsordnung

(StVO) dürfen nicht mehr Personen befördert werden als

Sicherheitsgurte vorhanden sind. In Wohnmobilen sind entsprechende

Sitzplätze für die Fahrt ausgewiesen. Sind alle

vorwärtsgerichteten Sitze belegt und müssen noch weitere

Kinder gesichert werden, so

müssen auch auf rückwärtsgerichteten

oder im Notfall

auch seitlichen Sitzen Kindersitze

verwendet werden.

Nur wenn kein geeigneter

Kindersitz für eine ordnungsgemäße

Befestigung

mit 3- oder 2-Punktgurt

mehr zur Verfügung steht,

dürfen Kinder ab 3 Jahren

dort nur mit dem Sicherheitsgurt

gesichert werden.

Auf keinen Fall dürfen Kinder

während der Fahrt im

Schlafbereich von Wohnmobilen

liegen.

Quelle: ADAC

Mit Sicherheit

eine

gute

Fahrt

Bley +

Otten

KRAFTFAHRZEUGE GmbH

Nikolausdorfer Straße 2a · 49681 Garrel

Tel. 0 44 74 / 75 09 und 0 44 74 / 88 38

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67


Service

Mit dem Hund sicher durch den Sommer

Der Sommer steht vor der Tür. Mensch und Tier genießen diese Zeit des Jahres besonders.

Da jedoch der Grat zwischen Wohlfühltemperatur und Hitze bekanntermaßen

recht schmal ist, gilt es für Hundehalter in der heißen Jahreszeit einiges zu beachten.

Sommerzeit ist Reisezeit. Für viele Hundehalter ist es

selbstverständlich, dass ihr Vierbeiner sie auch im Urlaub

begleitet. Mit einer Registrierung bei TASSO ist das

Tier auch im Ausland sicher: Sollte es entlaufen und gefunden

werden, lässt sich der Transponder, den das Tier unter

der Haut trägt, weltweit auslesen. Ein Anruf bei TASSO und

schnell steht fest, zu wem der Vierbeiner gehört. Gerade vor

der Reise sollten Hundehalter also sicherstellen, dass ihr tierischer

Freund bei TASSO registriert ist und die Kontaktdaten

aktuell sind. Auch wenn das Tier nicht mitreist, sondern in einer

Pension oder bei Bekannten untergebracht wird, ist das

für den Notfall wichtig.

Ein weiteres wichtiges Thema in dieser Jahreszeit ist die

Hitze. Da Hunde nicht so schwitzen wie Menschen, ist es

wichtig, dafür zu sorgen, dass sie nicht überhitzen. Das beginnt

damit, dass die Tiere keinesfalls im Auto zurückbleiben

dürfen, denn dort droht schnell ein Hitzschlag.

Aber auch außerhalb des Autos ist im Sommer Vorsicht

geboten. Beim Laufen auf zu heißem Asphalt können sich

die Tiere schnell ihre empfindlichen Ballen verbrennen. Der

Selbsttest mit der Hand zeigt, wann es gefährlich wird. Ist

es für uns Menschen an der Handfläche kaum auszuhalten,

wenn diese auf den Boden gedrückt wird, ist der Untergrund

für die Pfoten unserer Vierbeiner bereits zu heiß. Ebenfalls

häufig unterschätzt wird die Anstrengung der Tiere, wenn

sie ihre Menschen am Fahrrad begleiten. Jeden Meter, den

der Mensch entspannt radelt, läuft das Tier aus eigener

Kraft, in einem viel höheren Tempo als üblich. Besonders

an heißen Tagen kann das schnell zu viel werden. Dann ist

manchmal schon ein normaler Spaziergang eine große Anstrengung.

Ausgiebige Runden können gut in die kühleren

Morgen- und Abendstunden verlegt werden.

Vorsicht ist auch beim Schwimmen geboten. Für viele

Vierbeiner ist es das größte Vergnügen, sich in die kalten

Fluten zu stürzen. Sie denken dabei nicht darüber nach, ob

alles sicher ist. Hundehalter sollten darauf achten, dass ihr

Tier sich am Ufer nicht verletzen kann und nicht zu weit hinaus

schwimmt. Zu bedenken sind auch Strömungen, die

im Meer, aber auch an Flüssen und sogar in manchen Seen

herrschen. Daher sollte ein Hund beim Baden nicht aus den

Augen gelassen werden.

Trotz all dieser Hinweise: Der Sommer ist natürlich eine

Zeit, die Menschen in vollen Zügen mit ihrem tierischen

Liebling genießen sollten. Ausgiebige Spaziergänge an lauen

Sommerabenden, gemeinsam im Garten entspannen

und aufregende gemeinsame Ausflüge und Urlaube: Mit ein

bisschen Achtsamkeit steht einem tollen Sommer nichts im

Wege. Quelle: TASSO

68

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Service


Blog

„How to train a Dragon“

Viele von euch kennen diesen

wunderschönen Disney Film

„How to train a Dragon", in dem

ein kleiner Junge auf einen Drachen

trifft und ihn zu zähmen beginnt. Der

Junge zähmt den Drachen mit viel Gefühl,

Leidenschaft, Ruhe und Zeit. Attribute,

die man auch bei der Ausbildung

eines Pferdes beachten muss,

um einen loyalen und zufriedenen

Partner zu bekommen. Was viele vergessen

ist, dass das Pferd ein Herdenund

Fluchttier ist. Schlussfolgern lässt

sich aus ihrer Natur, dass sie einen starken,

fairen Führer brauchen, der ihnen

die Angst vor dem Ungewissen nimmt.

Jeder, der sich schon mit der Ausbildung

junger Pferde befasst hat, weiß

wie erfreulich, aber auch niederschlagend,

es sein kann. Es ist mit viel Arbeit

verbunden.

Regel Nummer EINS: Ein Schritt vor,

zwei Schritte zurück und immer die

Ruhe bewahren.

Sobald das Pferd das Putzen, Gebiss,

Trense und Führen akzeptiert, ist das

erste Hindernis geschafft. Ab hier trennen

sich die Wege der Ausbildung. Jeder

Ausbilder hat andere Prinzipien

und Herangehensweisen, eine vorgeschriebene

DIN, gibt es aber nicht!

Regel Nummer ZWEI: Vertraut auf

euer Gefühl und nicht auf schlaues Reden

anderer.

Meine weitere Herangehensweise beschränkt

sich auf: An der Longe Schritt

gehen, traben und galoppieren. Der

Longengurt wird nach einigen Tagen

auch integriert. Mit meiner dreijährige

Stute „Cohiba Girl“, arbeite ich jetzt

schon mit zwei Longen. Damit simuliere

ich eine Art verlängerten Zügel. Der

Vorteil davon ist, dass, bevor ich das

erste Mal aufsteige, das Pferd schon

weiß, was Gas – Bremse und links –

rechts bedeutet. Schlussendlich wird

der Longengurt durch den Sattel ersetzt

und es kann aufgestiegen werden.

Die meisten Pferde erschrecken

sich beim Bein-überlegen, deshalb ist

es am besten, die ersten Male sich nur

darüber zu lehnen, bis man in Ruhe

das Bein überlegen kann.

Regel Nummer DREI: Ab jetzt, wiederholen,

wiederholen, wiederholen!

Denkt immer daran, ein Champion

wird gemacht und nicht geboren!

In meinem Blog unter www.ctequisports.de,

oder auf Facebook und Instagram

unter „Christina Thomas Equisports",

könnt ihr mich und mein Team

verfolgen. Ich stehe euch auch für Fragen

zur Verfügung und freue mich von

euch zu hören. Eure Christina

www.ctequisports.de

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blog

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Powergirl

Speedway-Powergirl Michelle Koehler

Ich bin Michelle Koehler und 15 Jahre

alt. Ich bin eines von eher wenigen

Mädchen die Bahnsport betreiben,

und das seit drei Jahren.

Bevor ich mit Speedway anfing, bin

ich Motocross gefahren, bis zu dem

Tag, wo ich bei einem Jugendschnuppertraining

des MSC Cloppenburgs

mitgemacht habe. Eigentlich, um ein

paar Runden mit meiner Cross zu drehen,

doch ging das Ganze für mich

komplett anders aus als geplant – ich

durfte nämlich eine Speedwaymaschine

testen und ja, von diesem Tag an

hat mich da auch keiner wieder runter

bekommen. Natürlich hab ich daraufhin

den Motorradsport gewechselt.

Mich haben die Zusammenarbeit

untereinander und der Zusammenhalt

eines Teams sofort gepackt – neben

dem Adrenalinkick den man auf der

Bahn pausenlos erfährt. Am Startband

zu stehen und für 1 1/2 Minuten alles

andere zu vergessen, ist einfach ein

unbeschreibliches Gefühl. Am liebsten

fahre ich in Lelystad in den Niederlanden,

diese Bahn gefällt mir wegen ihrer

Kurvenform sehr gut und es macht

dort sehr viel Spaß zu fahren.

In Cloppenburg zu fahren ist bei mir

immer eine Sache für sich, denn mal

klappt es, mal nicht. Die Bahn an sich

ist toll und macht immer Spaß zu fahren.

Außerdem motivieren diese weniger

erfolglosen Fahrten nur, es das

nächste Mal besser zu machen – und

das gelingt dann meistens auch.

Meine Freundinnen finden es ein

wenig schade, dass ich fast jedes Wochenende

auf Rennen bin und sagen

mir immer wieder, dass sie Angst um

mich haben und ich aufpassen soll. Jedoch

sind sie, wenn ich mit einer guten

Leistung wieder komme, immer stolz

und wenn es möglich ist, kommen sie

auch zu Rennen.

Ohne Unterstützung meiner Sponsoren

ist dieser Sport nicht möglich

und deshalb bin ich dankbar für jeden

einzelnen! Speedway fahren zu können

ist für mich Teil meines Lebens geworden

und ich danke allen vom MSC

Cloppenburg dafür, dass sie mich zu

diesem tollen Sport gebracht haben.

Mehr darüber und was ich alles dabei

erlebe könnt ihr in meinem persönlichen

und immer aktuellen Blog

nachlesen auf www.mks-racing.de.

Die Termine der weiteren Rennen sind

da auch aufgelistet. Guckt ruhig mal

bei einem der Events vorbei – dann

werdet ihr hautnah erleben, was mich

an diesem Sport so fasziniert!

Geburtstag: 10.08.2001

Beruf: Schülerin

Hobbys: Fußball, Motocross, Tanzen

Sportliches Vorbild: Tai Woffinden

Verein: MSC Cloppenburg

Erfolge:

8. Platz ADAC Weser Ems Cup 2016

2. Platz Talents Team Trophy 2016 mit

den MSC Cloppenburg „Young Fighters“

www.mks-racing.de

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Zukunft

Ludger, Viyan, Hanna,Ralf, Mariela (v.l)

Mein Zukunftstag als Reporter

Hallo ich bin Viyan Mutlu. Ich bin elf

Jahre alt und besuche die 5. Klasse

des Clemens-August-Gymnasiums in

Cloppenburg. Einmal im Jahr findet

für die Schüler der 5. - 9. Klasse der

Zukunftstag statt. Meinen ersten Zukunftstag

verbrachte ich als Reporter

des Stadtmagazins für Cloppenburg &

umzu mit Karin Niemöller.

drehte sich alles um den Zukunftstag,

denn Hanna (12) und Mariella (10) waren

heute mit dabei.

Ich durfte alle und alles fotografieren,

das war richtig toll. Die Arbeit der Gartenlandschaftsbauer

ist sehr abwechslungsreich,

ich überlege, ob ich nächstes

Jahr meinen Zukunftstag auch

dort mache.

Mein Arbeitstag begann um 09:00 Uhr

morgens bei Karin in Cappeln. Für das

anstehende Interview mussten wir uns

erstmal Notizen machen. Welche Fragen

stellt man am besten? „Wie heißt

ihr?“ „Was macht ihr hier?“ „Warum

macht ihr das?“ „Macht es Spaß?“ „Wie

alt seid ihr und wie lange arbeitet ihr

in dem Beruf?“ „Macht ihr die Arbeit

auch zu Hause?“

Mit den vielen Fragen im Gepäck fuhren

Karin und ich nach Goldenstedt

zur Baustelle der IBB (Integration Bildung

Beschäftigung). Die IBB erledigt

sämtliche Arbeiten im Garten wie zum

Beispiel Pflasterarbeiten, Bepflanzungen,

Zäune errichten und erhalten und

so weiter. In Goldenstedt und auf der

Baustelle angekommen haben wir Ralf

und Ludger getroffen. Auch bei ihnen

Viyan macht sich Notizen und bereitet seinen

Bericht vor

Erst habe ich kaum ein Wort rausbekommen,

die Mädchen und ich haben

die ganze Zeit nur gekichert. Aber

dann wurde das immer besser und ich

habe einiges erfahren. Im Gegensatz

zu mir sind die Mädchen schon seit

05:40 Uhr wach gewesen und haben

schon viel geschafft. Einen riesigen

Stein haben die aus der Erde geholt

und Nägel in Bäume gehämmert, Hasen

verscheucht und Stämme gezählt.

Ludger und Ralf arbeiten schon jahrelang

bei der IBB und es macht ihnen

immer noch Spaß, zu Hause im Garten

machen sie auch alles.

Interview mit Ludger

Als Reporter unterwegs zu sein ist

wirklich sehr aufregend, ich fand den

Tag richtig klasse und freue mich jetzt

schon auf den nächsten Zukunftstag.

An dem ich ja gerne wieder als Reporter

unterwegs sein würde, müsste man

in dem Beruf nicht alles aufschreiben!

Schreiben nervt... Ich denke, ich werde

mal die Siri-Funktion im Handy aktivieren

;-)

Vielen Dank an Karin, dass ich sie begleiten

durfte.

Viyan Mutlu

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BFD

Mein Name ist Laura Zielke,

ich bin 19 Jahre jung

und eine BFD’lerin – besser

bekannt als „Bufdi“.

Bevor die ersten Fragezeichen

über euren Köpfen auftauchen,

zu dem was ein BFD ist und was man da so macht,

dazu komme ich gleich.

Ich habe 2014 meinen Abschluss an der Realschule Friesoythe

absolviert und danach die Fachhochschulreife an der

BBS Technik in Cloppenburg erworben. Seit dem 01.08.2016

mache ich nun meinen BFD in der Kinderkrippe Weidenkörbchen

in Friesoythe und werde hinterher ein Studium im

Bereich Soziale Arbeit machen beginnen.

Meine Hobbys sind zeichnen, schreiben und mit Freunden

etwas zu unternehmen. Aber jetzt kommen wir zu dem eigentlichen

Thema, denn:

Was ist der BFD eigentlich?

„BFD, hä was ist das?“ Eine Frage, die nicht selten gestellt

wird. Die Abkürzung „BFD“ steht für den Bundesfreiwilligendienst.

Das ist ein Angebot für Männer und Frauen, egal welchen

Alters, sich für das Allgemeinwohl in sozialen, ökologischen

und kulturellen Bereichen oder denen des Sports, der

Integration, sowie im Zivil- und Katastrophenschutz engagieren

zu können.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren steht allen

offen, die ihre Vollzeitschulpflicht bereits erfüllt haben. Die

Mindestaltersgrenze liegt in der Entscheidung des BFD-Trägers

in Absprache mit der Einsatzstelle, eine Altersgrenze

nach oben gibt es jedoch nicht.

Wo kann man einen BFD absolvieren?

Die Einsatzbereiche sind vielfältig: Soziales (Kinder- und Jugendhilfe,

Jugendarbeit, Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege,

Behindertenhilfe), Umwelt- und Naturschutz,

Sport, Integration, Kultur- und Denkmalpflege, Bildung, Zivil-

und Katastrophenschutz. Am besten man informiert sich

vorab im Internet und schaut, was für Einsatzbereiche es in

der Umgebung gibt oder auch weiter entfernt, falls man einen

Umzug in Betracht zieht oder die Einsatzstelle gar eine

Unterkunft anbietet.

Wie viele Stunden arbeitet man in der Woche?

Der BFD für Freiwillige unter 27 Jahren ist eine ganztätige

Hilfstätigkeit. Die Arbeitszeiten orientieren sich an denen

der Einsatzstellen und betragen in der Regel 38,5-40 Stunden.

Seminartage gelten als Arbeitstage und Überstunden

werden mit Freistunden ausgeglichen.

Wird die Arbeitszeit vergütet?

Man bekommt jeden Monat ein Taschengeld gezahlt, welches

angemessen sein soll. Im Gesetz ist dafür lediglich eine

Höchstgrenze festgelegt, sie beträgt 372€.

Wie kommt man eigentlich darauf und warum

entscheidet man sich für einen BFD?

In der Schule, beim Berufsberater, im Internet, durch Bekannte

und so weiter, überall kann man vom BFD erfahren,

denn in den letzten Jahren wissen immer mehr Leute dar-

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | BFD


über Bescheid. Wenn auch noch immer nicht genug, wie

oben schon gesagt. Doch deshalb schreibe ich diesen Beitrag

ja.

Ich selber habe davon letztes Jahr in der Schule erfahren,

danach wurde auch gleich mein Interesse geweckt und ich

habe begonnen mich darüber zu informieren.

Und warum man sich für einen BFD entscheidet? Da gibt

es viele Möglichkeiten, aber wahrscheinlich entscheiden

sich die meisten dafür um ein Jahr zu überbrücken. Um ein

Jahr in einer Einrichtung zu arbeiten, in diesen Tätigkeitsbereich

hinein zu schnuppern und herauszufinden, ob das etwas

für einen wäre oder um sich danach weiter orientieren

zu können. Viele wissen eben nach der Schule noch nicht,

was sie lernen wollen oder ob dies tatsächlich etwas für sie

wäre. Und so ähnlich ging es mir auch. Ich habe mich für das

BFD entschieden um zum einen herauszufinden, ob die Arbeit

mit Kindern tatsächlich etwas für mich ist und zum anderen

um ein Jahr zwischen Schule und Studium schieben

zu können.

Wie wird diese Zeit begleitet?

Während des BFD arbeitet man natürlich nicht nur, sondern

besucht auch Seminare. Bei mir sind es vier an der

Zahl: Das Einführungs- und das Vertiefungsseminar, sowie

das Abschluss- und das Politische Seminar. Diese intensiven

Informations- und Fortbildungsveranstaltungen dauern

zwischen 5-7 Tage. Währenddessen lernt man auch andere

Bfd’ler kennen, die auch im selben Bereich tätig sind. Mit

ihnen kann man sich gut über die Arbeit austauschen und

vielleicht auch Dinge erfahren, die man vorher noch nicht

wusste.

Das Ganze wird von einem Träger begleitet, in meinem Fall

ist es die AWO. Die Einrichtung in der man tätig ist, hält mit

dem Träger Kontakt und berichtet, wie sich der Freiwillige

so macht. Auch Probleme, die nicht anders gelöst werden

konnten, werden mit dem Träger abgesprochen. Genauso

kann sich der Freiwillige an die AWO wenden bei Problemen,

Unklarheiten oder anderen Schwierigkeiten.

Wissenswertes über die AWO:

Die Abkürzung AWO steht für Arbeiterwohlfahrt. Sie wurde am 13. Dezember 1919 von der Frauenrechtlerin, Sozialreformerin

und –demokratin Marie Juchacz gegründet. Die AWO ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, mit Sitz

in Berlin.

Mein Alltag in der Kinderkrippe Weidenkörbchen Friesoythe

Mein Tag in der Kinderkrippe beginnt um 7:30 Uhr, ich bereite

den jeweiligen Gruppenraum für 8 Uhr vor, wenn alle Kinder

kommen. Heißt, ich stelle die Tische und Stühle auf ihren

Platz, lüfte den Raum und so weiter. Danach gehe ich runter

in den anderen Gruppenbereich, wo meist schon einige Kinder

sind, die zwischen 7 und 8 Uhr gebracht wurden. Dort

wird gespielt bis um kurz vor 8 Uhr, dann geht’s mit den Kindern

aus meiner Gruppe nach oben. Dort sind auch schon

meine Kolleginnen angekommen, und hier werden die anderen

Kinder in Empfang genommen. Bis um 8:30 Uhr ist so

genanntes „Freispiel“ angesagt, dann allerdings wird aufgeräumt

und unser Singkreis beginnt. Eine Viertelstunde lang

wird gemeinsam gesungen und getanzt. Hinterher frühstücken

wir gemeinsam, anschließend werden die Kinder gewaschen

und die Kleinen gewickelt. Bis um 11 Uhr wird dann

gespielt, in der Turnhalle getobt, gebastelt und gemalt oder

wir gehen nach draußen, wenn es das Wetter zulässt. Um 11

Uhr gibt es dann schon das Mittagsessen und danach werden

die, die den Mittagsschlaf brauchen, ins Bett gebracht,

während wir mit den anderen Kindern spielen und herumtoben.

Bis um 13 Uhr werden dann alle Kinder abgeholt, es

sei denn, für sie wurde der so genannte „Mittagsdienst“ gebucht.

Spätestens um 14 Uhr aber sind alle Kinder abgeholt,

ich habe schon meine Pause gemacht und widme mich

jetzt bis noch zwei Stunden den anfallenden Bastelarbeiten,

kümmere mich um die Portfoliomappen der Kinder oder

helfe in der anderen Gruppe aus, falls einmal jemand fehlen

sollte.

Das war ein Blick auf mein momentanes Dasein als eine BF-

D´lerin beziehungsweise eine BufDi – wenn Ihr Fragen dazu

habt, kommt ruhig damit auf mich zu. Ihr trefft mich in der

Kinderkrippe Weidenkörbchen in Friesoythe.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | BFD

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