Stadtmagazin CLP Ausgabe 23

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5. Jahrgang Ausgabe 23 | Februar 2018 | kostenlos

für CLOPPENBURG & umzu

echt Cloppenburg

Ostern in aller Welt

Stadtgeschichte

„Mit Pils und Pinsel“

Prominentes

Auf dem Kamel durch die Wüste Gobi

... und viele andere, spannende Geschichten mehr


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Inhaltsverzeichnis

Blickpunkt 3

echt Cloppenburg 4

Stadtgeschichte –

Bürgerschützenverein Cloppenburg e.V. 8

Die Welt feiert Ostern 12

Eine kleine Geschichte der Erstkommunion 16

Erkundungstour in der heimischen Kirche 17

Bücher zur Erstkommunion 18

„Mit Pils und Pinsel“ 20

Kranz binden – eine gute Sitte 22

Schöner denn je – das „Ja“ 25

Training beim Meister des Reitsports 30

Die Herren der Steppe 32

Entschlacken mit Wildkräutern 41

Kixi 44

Berufsberatung 46

KulTouren Termine 47

Senioren on KulTour 48

Individuell fürs Alter bauen 51

Jubiläum – Framme Fuß + Sport Orthopädie 52

Blick über den Tellerrand - Kunst 54

Wohnen 57

Wie schön – bald ist Frühling 60

Frühlingserwachen im Wintergarten 62

Glückliche Kinder im eigenen Garten 63

Gärtnern für ein langes Leben 64

Ein ältestes natürliches Heilmittel 64

Schönheit für die Haut 65

Osterrätsel 66

Komm mal runter 66

Keine Chance für Hate Speech 68

Rechtstipp 70

Zeit für Frühjahrsputz und Reifenwechsel 71

Veranstaltungskalender Kulturbahnhof 72

Veranstaltungen 74

Stadt, Watt, Strand 78

Ein Hundeleben lang gesund 79

Boom – Orientierungsjahr in Oldenburg 80

Familienpaten 80

Impressum/Wichtige Telefonnummern 82

Editorial

Liebe Leserinnen

und Leser,

2018, ein neues Jahr und fast schon Frühling – die Zeit ist

tüchtig in Bewegung. Dabei wendet sie sich im Idealfall ab von

altvorderen Ansichten, von verschwiemelten Konventionen

und von Dingen, die in unserer aufgeklärten Zeit schon längst

überholt sein sollten. Ganz bestimmt, wenn sie die den Respekt

vor anderen Menschen vermissen lassen, wenn sie Abhängigkeiten

ausnutzen und die fundamentalen Rechte anderer nicht

beachten. Sie stattdessen mit Füßen treten beziehungsweise

mit Gewalt durchsetzen – auch mit sexueller. Dass diese Art von

Gewalttätigkeiten zu den perfidesten zählt ist auf die Scham zurückzuführen,

die jeder Mensch bei derartigen Übergriffen verspürt.

Egal, wie intim sie sind, denn auch eine flüchtige Berührung

kann vom Gegenüber nicht gewollt sein. Und nur das zählt.

Die Diskussion über die Bekenntnisse von immer mehr Opfern

solcher Gewaltexzesse ist der Anstoß für die hoffentlich stattfindende

Bewältigung dieses Problems. Von dem nicht ein noch

so winziges Detail übrig bleiben darf, denn dass Menschen erniedrigt

werden, das hat in unserer Kultur keinen Platz. Und wer

denkt, seine Macht über sexuelle Übergriffe ausleben zu müssen,

der gehört nicht in unsere Mitte.

#metoo oder #timesup – egal, unter welchen Voraussetzungen

die Bekenntnisse erfolgen, dass sie ausgesprochen werden,

das ist der Fortschritt. Dass sie ausgesprochen werden können,

denn vor einigen Jahren noch hätte die Gesellschaft eine derartige

Publizität nicht zugelassen. Eben deshalb mussten die Betroffenen

schweigen und sich damit möglicherweise weiterhin den

Fortsetzungen der Qualen aussetzen. Geschweige denn, dass sie

ihre Erfahrungen psycho-therapeutisch aufarbeiten konnten.

Was das für diese Menschen bedeutet, erfuhren wir erst vor

kurzem. Als eine Bekannte allen Mut zusammen nahm und erzählte,

dass auch sie sexuell missbraucht würde. Von ihrem

Vorgesetzten, seit etlichen Monaten schon, stets unter erpresserischen

Voraussetzungen. Sie hat unendliche Qualen gelitten,

unter denen sich auch eine chronische Krankheit entwickelte;

sie wurde depressiv, rauchte und trank zuviel. Ausgelöst durch

die Debatte um #metoo und #timesup hatte sie den Mut für

ihr Bekenntnis gezogen. Jetzt befindet sie sich in Therapie, ihre

Krankheit wird medikamentös behandelt und entgiftet sie auch

schon. Auch psychisch, denn ihr ehemaliger Chef ist seinen Posten

los und erwartet eine Anklage.

Das ist das Gute an dieser Zeit, bezogen auf ihre Schnelllebigkeit.

Hat sie uns doch in die Position gebracht, Dinge öffentlich

sagen zu können, die man bisher verschweigen musste. Weil es

sich nicht gehörte, an der Makulatur der Mächtigen zu kratzen

und ihnen symbolisch gar den ausgestreckten Mittelfinger zu

zeigen. Abgesehen von den negativen Folgen für sich selbst.

Die sind heute auf Seiten derer, die glaubten, ihre Macht durch

sexuelle Aggressionen behaupten zu müssen. Und das ist gut so.

Wir wünschen Ihnen und uns, dass es ganz bald Frühling wird,

denn die grauen Zeiten waren dunkel und lang genug,

Ihre Stadtmagazin´ler

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Editorial

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Echt Cloppenburg

©Stadt Cloppenburg/ Dennis Beeken

©Dirk Nienaber

Eröffnung Mehrgenerationenpark

Cityfest

echt Cloppenburg – echt familiengerecht

„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine

Bildung.“ Als John F. Kennedy, der 35. Präsident der USA,

diesen berühmten Satz prägte, geschah dies mit Blick auf

eine globale Entwicklung. Wenn Dr. Wiese aber im Zusammenhang

mit den Tätigkeiten der Stadt Cloppenburg sich

auf das Zitat beruft, dann kann das einerseits als Zusammenfassung

der bisherigen Aktivitäten in Sachen Bildung

verstanden werden, wie auch für das, was auf diesem Gebiet

für 2018 vorgesehen ist. Als Cloppenburg 2014 als erste

niedersächsische Stadt als „Familienfreundliche und familiengerechte

Kommune“ zertifiziert wurde, war dies keine

Auszeichnung, die man ad hoc verliehen bekommt, sondern

geschah als Resultat ausführlicher Bewertungen. Jahr für

Jahr muss man sich denen erneut stellen, um das Prädikat

erhalten zu können.

Den Maximen dafür ist Cloppenburg weit voraus, denn

mit einer Zahl von mehr als 36.000 Einwohnern, wovon gut

14 Prozent Ausländer sind – aus 92 Nationen übrigens – wird

die Soestestadt ständig bunter und wächst weiter. Auch,

was die Zahl der jüngsten „Cloppenbürger“ angeht: 2017 erblickten

383 Babys das Licht der Cloppenburger Welt, was

eine gesteigerte Geburtenrate von 1,9 auf 2,01 Prozent darstellt

und damit bundesweit an der Spitze steht!

Dass die Stadtverwaltung sich jedoch noch nie in solch

positiven Zuständen ausschließlich gesonnt hat, das weiß

man als Bürger Cloppenburgs. Denn Stillstand bedeutet in

der hiesigen Diktion Rückschritt und zwar mehr als andernorts.

Also sind die Antworten auch auf diese Expansionen

aus dem Rathaus eindeutig, erst recht, was die Familienfreundlichkeit

der Stadt angeht – im deutlichen Zusammenhang

mit Bildung.

Die Großen von der Kita „Du und ich“

So können wir gerne noch einen Blick zurück in 2017 werfen,

wo im August die Kita „Du und Ich“ um zwei Kindergartengruppen

und eine Krippengruppe erweitert wurde,

während 2018 in der ehemaligen Grundschule St. Andreas

ein attraktives und für Familien gut erreichbares Zentrum

mit umfassenden und interessanten Betreuungsangeboten

entsteht. So wird die Kita „Du und Ich“ neben dem Hort

©Stadt Cloppenburg/ Bockhorst

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Echt Cloppenburg


Das Piepergelände 2017 von der Fritz-Reuter-Brücke

um weitere fünf Gruppen erweitert werden – schließlich

will man allen Anfragen gerecht werden können. Ob dieses

Konzept auch in der Wallschule umsetzbar ist, wird sich nach

diesbezüglichen Prüfungen ergeben, so dass dort eventuell

ebenfalls ein Zentrum für Familienbetreuung eingerichtet

werden kann.

In diesem Jahr wird auch die Johann-Comenius Oberschule

um vier Klassenräume erweitert und die Mensa der

Paul-Gerhard-Schule auf 160 Plätze aufgestockt werden. Sie

soll in Zukunft gleichzeitig als Aula dienen, während die jetzige

Aula zu dringend benötigten Schulräumen umgebaut

wird.

Diese und etliche andere „Baustellen“ sind für 2018 und

darüber hinaus in den städtischen Bildungs- und Betreuungsbereichen

geplant, denn der Anspruch hier up-to-date

zu sein erschöpft sich nicht von alleine. Zumal sich auch die

Wirtschaft Cloppenburgs weiterhin positiv entwickelt und

somit zahlreiche, neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Was wiederum bedeutet, dass Cloppenburgs Einwohnerzahl

weiterwachsen wird und im Rahmen dieser Zuzüge

etliche junge Familien hier ansässig werden wollen. Diese

Ansprüche werden mit den Erschließungen weiterer Baugebiete

bedient werden, inklusive den Angeboten von günstigem

Bauland. Auch dazu noch ein Blick zurück, auf den

Mietwohnungsbau in 2017. In dem so viele neue Wohnungen

entstanden sind wie selten zuvor. An die städtische Szenerie,

aus der 40 Baukräne hervorragten, erinnert man sich

vermutlich noch. Dazu passen die Termine zu den Bauherrenseminaren

auch im März 2018, die unten aufgeführt sind.

Selbstverständlich werden bei all dem auch 2018 die

Freizeitangebote und Kulturveranstaltungen in gewohnter

Weise durchgeführt werden und expandieren. Der zweite

Bauabschnitt der Skater- und Parkouranlage mit dem Streetbasketballfeld

im Mehrgenerationenpark ist nur eine der

anstehenden Maßnahmen auf dem Gebiet. Was auch den

Start des offenen Jugendtreffs im Mehrgenerationenpark im

Sommer 2018 beinhaltet.

Stadtradeln

Apropos „Mehrgenerationen“, denn auch an den älteren

Cloppenbürgern blickt man in der Stadtverwaltung nicht

vorbei. Im Gegenteil, da das Motto „Altersgerecht wohnen.

Selbstbestimmt leben“ in neuen attraktiven Wohnanlagen

umgesetzt wird. An verschiedenen Stellen inmitten der

©Stadt Cloppenburg/ Dennis Beeken

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Echt Cloppenburg

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Echt Cloppenburg

Stadt, damit speziell für Senior*innen oft beschwerliche

Wege kurz und gerne „begehbar“ werden. Schön Wohnen,

umgeben von attraktiven Serviceangeboten und eingebunden

in sämtliche Pflegemaßnahmen, wenn sie notwendig

sind – so lässt sich das Kapitel „alt werden“ zu einer angenehmen

Erfahrung umgestalten.

„Umgestalten“, noch ein Stichwort, denn in diesem Jahr

wird die Kirchhofstraße zur ersten Fahrradstraße der Stadt

umgebaut werden, denn auf dem Weg zur Fahrradstadt ist

Cloppenburg ja auch!

Vor diesem Hintergrund lässt sich der Titel „Echt Cloppenburg

– echt familiengerecht“ perfekt erweitern in „Echt

Cloppenburg – echt vielfältig – echt aktiv – echt menschlich

– echt liebenswert!“

ulla schmitz

Für die

ganze Familie!

Aktuelle

Bauherrenseminare

7. März 2018 in Emstek, Rathaus, Am Markt 1

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„Barrierefrei (um) bauen“

Wohnen ohne Hindernisse – sich in jeder Lebenslage

in seinen vier Wänden wohlfühlen: Das ist nicht

vom Alter abhängig! Auch Familien mit kleinen

Kindern wissen Barrierefreiheit durchaus zu schätzen!

Baugruppen und generationenübergreifende

Wohngemeinschaften bieten viele neue Möglichkeiten.

Doch wie plant man das? Lassen sich bestehende

Häuser oder Wohnungen dahingehend

umbauen? Und wie sorgt man am besten bei einem

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Rathaus, Sevelter Straße 8

DAS PARADIES UMS HAUS „Gartenplanung“

Wie schafft man einen Garten, der zu den eigenen

Bedürfnissen passt? Wie gestaltet man kleine Gärten

großzügig, und wie bekomme ich einen Garten,

der ganzjährig blüht? Der freischaffende Landschaftsarchitekt

Stefan Sander gibt einen Überblick,

wie facettenreich ein Garten sein kann: Erholungsraum,

Spielplatz, Gemüsegarten oder Blumenwiese.

Gute, langfristige Planung und eine kluge Pflanzenauswahl

sind dabei die wichtigsten Grundlagen.

Was bei der Gartenplanung wichtig ist und welche

Möglichkeiten es gibt, bestehende Gärten an neue

Bedürfnisse anzupassen, erklärt der erfahrene Landschaftsarchitekt

an konkreten Beispielen.

Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person und Abend.

Um verbindliche Anmeldung per E-Mail wird gebeten:

boeckmann@cloppenburg.de

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Echt Cloppenburg


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Stadtgeschichte – Bürgerschützenverein Cloppenburg e.V.

Schützenthron 1928: Im Wagen König Fritz Deeken, Königin

Gertrud Eckmeyer, Präsident und Bürgermeister Dr. Heukamp

Schützenthron 1928, König Fritz Deeken,

Königin Gertrud Meyer geb. Eckmeyer

Mit Eisenhut, Harnisch und Armbrust...

..so bewaffnet, fanden die Schützen von Cloppenburg um 1448 zum ersten Mal

Erwähnung. Als „Cloppenburg-Krapendorfer Schützen“ als sie in der „Soester Fehde“

unter Heinrich von Mörs an der Belagerung der Stadt Soest teilnahmen.

Unter demselben Fürstbischof halfen Cloppenburger

Schützen 1450 bei der Unterdrückung der Humlinger,

der Hümmlinger Bauern. Und noch einmal sind Cloppenburger

Schützen in dem Reichskriege gegen den Herzog

Karl den Kühnen von Burgund bei der Belagerung der kurkölnischen

Feste Neuß im Jahre 1475 erwähnt, wie Bernhard

Riesenbeck in der Festschrift „400 Jahre Stadt Cloppenburg“

über die alte Cloppenburger Schützengılde zitiert wird: „Mit

ihren Schützen und Wagen waren sie dem gnädigen Herrn

zu Münster (Fürstbischof Heinrich, Graf von Schwarzburg) zu

Diensten.“

Die braven Bürger ausreichend schützen zu können, das

mussten die Gildenmitglieder regelmäßig üben, denn selbst

den Schützen war der Waffengebrauch nichts Selbstverständliches.

Dazu traf man sich auf dem Schützenfeld am

Bether Weg, bis etliche Jahre später erst ein repräsentabler

Schützenplatz errichtet wurde (s. Kasten). Die sogenannte

„Papageien Höhe“ oder auch „Vogelstange“ genannt, lag zwischen

Middel Esch, dem heutigen, katholischen Friedhof und

dem Südesch, heute Löninger/Vahrener Straße.

Als Erläuterung fügt er hinzu, dass „Wenn somit schon im

15. Jahrhundert von Cloppenburger Schützen die Rede ist,

so darf das nicht zu der Ansicht verleiten, als ob unter ihnen

Mitglieder einer Schützengesellschaft oder Schützengilde

zu verstehen seien. Sehr wahrscheinlich handelt es sich

bei diesen Schützen um gedungene Fußknechte, die vom

Landesherrn von Ämtern und Städten für kriegerische Unternehmungen

angefordert wurden.“ Wer auch immer sie

waren, sie kamen aus Cloppenburg, wie man ihren Namen

auf einigen aufgefundenen Musterungszetteln unschwer

entnehmen kann: Hans Cloppenborgh, Hans Cloppenborgh,

der Jüngere, Harmann Cloppenborgh, Jacob Cloppenborgh,

Karsten Cloppenborgh, Dierk Cloppenborgh und Aleff Cloppenborgh.

Die Männer verstanden ihr Handwerk und waren

keinesfalls zum Spaß mit ihren Gerätschaften unterwegs.

Erst im Jahre 1585 wurde die Schützengilde gegründet,

wie aus einem damaligen Schützen-Artikelbrief hervorgeht.

Bewaffnet mit Feuerrohr und Seitengewehr hatten die

Schützen die Aufgabe, über die Stadt zu wachen und ihre

Einwohner zu beschützen. Vagabunden und anderes Gesindel

wurde kurzerhand aus der Stadt bugsiert und wer nicht

spurte oder etwa brave Bürger angriff, der konnte sogar erschossen

werden. Da traute man sich als zwielichtige Gestalt

sicher nicht ein weiteres Mal in diese stark bewehrte Stadt!

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte


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Stadtgeschichte – Bürgerschützenverein Cloppenburg e.V.

Um jene Zeit fand dann erstmals auch ein Schützenfest

statt, was jedoch weder in seiner Ausrichtung noch von der

Intention her, Ähnlichkeiten mit heutigen Schützenfesten

und den dazu gehörigen Feierlichkeiten aufwies. Damals

nämlich stand es im Vordergrund, die Waffen zu prüfen und

die Fertigkeiten der einzelnen Schützen an ihnen zu trainieren.

Die Waffen mussten „in Schuss“ gehalten werden,

schließlich galt es, Leben zu verteidigen. Das erklärt auch

die Strenge, mit der Vergehen geahndet wurden. Wer seine

Waffe nicht voll funktionsfähig vorweisen konnte oder gar

auf die Idee kam eine andere als seine auszugeben, musste

mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Schlimmer jedoch

als alle Geldstrafen, mag es für die „ganzen Kerle“ gewesen

sein, den Spott der anderen ertragen zu müssen, wenn eine

Feuerwaffe mal nicht funktionierte.

1783 dann war das Jahr des ersten Schützenkönigs, der

neben der Ehre, der Beste der Gilde zu sein, auch eine neue

Büchse verliehen bekam. Aus Schießübungen wurden

Schießwettbewerbe, mit kleinen Festumzügen inklusive. Im

Laufe dieses Frohsinns ging es mit manch einem Mitglied

durch, so dass bereits auf den künstlichen Adler geschossen,

sobald der nur in Sichtweite war. Das muss nicht ungefährlich

für die anwesenden Zuschauer gewesen sein. Um

diesem Schlendrian Einhalt zu gebieten, erfanden findige

Köpfe 1830 erstmals das Preisschießen auf Scheiben. So waren

strenge Aufsicht und Vorschriften überflüssig geworden

und fortan führten so genannte „Direktoren“ die Schießaufsicht.

Übrigens waren Jugendliche unter 18 Jahren von den

Schießübungen ausgeschlossen. Man wusste sicher warum.

langt wurde. Obwohl in die Vereinsfahne von 1845 bereits

„Schützenverein Cloppenburg – Krapendorf“ eingestickt

war, feierten beide Stadtteile ihre eigenen Feste, getrennt.

Dies änderte sich erst ein Jahr vor der Zusammenlegung der

beiden Stadtteile zu Cloppenburg als gesamte Stadt.

Mit dem Königsschießen auf den Vogel waren nun auch

Festumzüge und festliche Bälle verbunden. Die Oberaufsicht

hatten die Magistrate der Stadt. Sie sorgten für Ordnung

sowie die rechtzeitige Beendigung der Veranstaltung und

natürlich beaufsichtigten sie auch den Ausschank der alkoholischen

Getränke.

Doch die Zeiten wurden härter. Politische Okkupationen

und Kriege überschatteten jedes Geschehen, so dass es

auch nicht mehr möglich war, jedes Jahr ein Schützenfest

zu feiern. Um Schulden zu begleichen, lagerten Königsketten

und Büchsen bei unterschiedlichen Pfandleihern, ohne

die Chance sie wieder auslösen zu können. Im Jahre 1864

jedoch stiftete der Hotelier Brüning vom Hotel „Deutsches

Haus“ in Cloppenburg eine Königskette. Hieran hefteten

zukünftige Schützenkönige ihre erworbenen Ehrenplaketten

– die Pracht dieses Juwels ist bis heute beeindruckend.

Gleichzeitig und unter Einfluss des Deutsch-Dänischen Krieges

reichte der damalige Postverwalter Lay als Vorsitzender

des Schützenvereins neue Statuten ein (s. Kasten). War es

vormals allein die Aufgabe des Schützenvereins sich um das

An einem solchen Schützenfest teilnehmen zu dürfen, war

ausschließlich das Recht der erwachsenen, männlichen und

einheimischen Stadtbewohner. Fremde nämlich durften auf

keinen Fall Schützenkönig werden und auch für die Ehre an

diesem Fest teilhaben zu dürfen, mussten die Männer von

umzu doppelt so tief in die Tasche greifen, wie das von den

Einwohnern Cloppenburgs und denen aus Krapendorf ver-

Schützenfestumzug vermutlich 1928

10

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte


Fest zu kümmern, durften nun Männer aus allen Ständen

dem Verein beitreten. Somit wuchs die Zahl der Mitglieder

und die Aufgaben innerhalb des Vereins konnten besser verteilt

werden.

Noch immer kam die Welt nicht zur Ruhe und die Menschen

litten auch in Cloppenburg und umzu an jener Not, die Kriege

für die Bevölkerung mit sich bringen. So musste erst das

Ende des Deutsch-Französischen Krieges abgewartet werden,

bis dass erneut ein Vogelschießen stattfinden konnte:

Auf dem neuen Wewerschen Schützenhof an der Emsteker

Straße. Am Jahrestag der Schlacht von Sedan, dem 2. September

1870 feierte man in Cloppenburg Schützenfest, mit

einem Galadinner, Ball und Feuerwerk.

Im Jahre 1905 wurde eine neue Fahne angeschafft, an deren

Entwurf etliche Personen beteiligt waren. Schlussendlich

aber war es Emma Eckmeyer, die das prunkvolle Stück mit

der ihr eigenen Kunstfertigkeit herstellte. Ein Jahr später galt

es den Amtsschimmel aus versicherungstechnischen Gründen

zu bemühen. So wurde der Verein 1906 aufgelöst, um

am 9. August desselben Jahres neugegründet zu werden. Zu

dem anschließenden Schützenfest waren erstmalig auch die

Vereine aus den umliegenden Dörfern geladen. Und weil´s

im großen Reigen so schön war, dauerte das Fest schon 1907

bereits zwei Tage an – einem historischen Festumzug in den

Uniformen aus dem 16. Jahrhundert inklusive. Der Verein

war weiterhin im Aufschwung, man hatte Geld und so konnte

der Schießstand renoviert werden.

Doch währte auch diese „Hoch-Zeit“ nur bis zum Ausbruch

des 1. Weltkrieges, gefolgt von der anschließenden Inflation,

die jegliche Ausgaben komplett ausbremste. So fanden bis

1924 keine Schützenfeste statt. Doch kaum, dass die Zeiten

sich stabilisierten, entsann man sich wieder dem Schützenverein,

mit der Gründung eines neuen Vorstandes zunächst.

In die Satzungen wurden weitere Regelungen und Statuten

aufgenommen. Jungschützen und Kinder (wir werden in einer

anderen Ausgabe des Stadtmagazins darüber berichten)

übten von nun an in getrennten Abteilungen, mit kleineren

Kalibern und strengeren Vorschriften.

Es kam die Nazizeit und 1934 wurde der Bürgerschützenverein

Cloppenburg e.V. dem „Deutschen Schützenverband

e.B. im NS Reichsbund für Leibesübungen“ eingegliedert.

Hieß es zu der Zeit noch, dass der Zweck des Vereins es sei,

sich im Büchsenschießen zu üben und das Interesse für das

Schützenwesen zu belegen, stand nun die Erziehung im Geiste

des nationalsozialistischen Volksstaates im Vordergrund.

Die sich jetzt entwickelnde Politik wurde immer hässlicher.

Diesem Umstand und dem des 2. Weltkrieges, sowie der damit

einhergehenden Not, der Nahrungsmittelknappheit und

den Flüchtlingsströmen geschuldet, fielen die Schützenfeste

bis 1950 aus. Da ist es eine Randbemerkung, dass Heinrich

Marks der am längsten regierende Schützenkönig der Geschichte

des Vereines werden sollte. Mit seiner Regentschaft

von 1939 bis 1950!

So weit der kleine Zug durch die frühe Geschichte des Bürgerschützenvereins

Cloppenburg e.V.

Wie es nach dem 2. Weltkrieg weiterging und was es mit

der fünf Kilogramm schweren Last auf sich hat, die einem

jeden Cloppenburger Schützenkönig dieses Vereins aufgebürdet

wird, das erfahren Sie in den nächsten Ausgaben des

Stadtmagazins.

SCHMITZ/NIEMÖLLER

Emma Meyer geb. Eckmeyer, Kloster Vinnenberg, Benediktinerin

im Kreise von vier ihrer sechs Geschwister

Die hier aufgeführten Zitate und

Textauszüge stammen aus dem Buch

„400 Jahre Cloppenburger Schützengilde

1585-1985. Jubiläums-Festschrift

von Hans Hochgartz und

Heinz Strickmann. Heft 3, 1985

Herausgegeben im Auftrage der Heimatkundlichen

Arbeitsgemeinschaft

des Heimatvereins Cloppenburg und

des Bürgerschützenvereins e.V. Cloppenburg.

Dieses Buch, sowie andere Unterlagen und die historischen

Fotos, wurden uns von Dr. Herbet Eckmeyer

überlassen. Ihm, seinen Recherchen und seiner Mitarbeit

verdanken wir die Erstellung dieses Beitrages.

Kinderschützenfest vermutlich 1928

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte

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Ostern

Die Welt feiert Ostern

Ebenso bunt wie die Ostereier sind die Traditionen rund um das Fest.

Das Osterfest fällt in eine Zeit

des Erwachens der Natur, des

Neuanfangs. Auch symbolisch,

denn die Christen feiern die Auferstehung

Jesu. Wie unterschiedlich jedoch

die Bräuche rund um dieses Fest sind,

wird erst klar, wenn man sich die Feierlichkeiten

dazu in der ganzen Welt

anschaut. Das beginnt bei unserem

Langohr, denn der ist nicht international

in Sachen Ostereier verstecken

unterwegs.

In vielen Ländern kennt man diesen

fleißigen Gesellen gar nicht. Wie beispielsweise

in Frankreich. Diese Rolle

übernehmen hier die Kirchenglocken.

Am Tag vor Karfreitag ist überall das

Gloria-Läuten der Kirchenglocken zu

hören. Am Karfreitag verstummen alle

Glocken, um an die Kreuzigung Jesu zu

erinnern. So entstand der Mythos der

fliegenden Glocken, die sich auf den

Weg nach Rom machen, um dort die

Trauer über den Tod Jesu beim Papst

abzugeben und von ihm neu gesegnet

zu werden. Natürlich bringen sie

auch Süßigkeiten mit die sie bei ihrem

Rückflug kreuz und quer über das

Land verstreuen. Für die Kinder, zum

Suchen an Ostersonntag.

„Down under“, in Australien ist der

Osterhase ein Kaninchennasenbeutler,

kurz Bilby genannt. Mittlerweile gibt

es diesen Oster-Bilby auch als Schokobeutler

zu kaufen und der wird Ostern

von den Kids gesucht.

In Amerika ist es dann wieder unser

guter alter Osterhase. Und weil es

im Land der Superlative immer etwas

größer als anderswo sein muss, wird

natürlich auch das Osterfest richtig

groß gefeiert.

Zum traditionellen „Egg Roll“ beim

Weißen Haus werden circa 30.000

Menschen alljährlich zu einer großen

bunten Gartenparty von POTUS und

FLOTUS (President of the United States

und seine Gemahlin, die First Lady of

the United States) erwartet.

Auch der „Pancake day" wird vieler

Orts in Amerika gefeiert, kommt jedoch

ursprünglich aus England. Besonders

berühmt ist der „Crazy Pancake

Day" in dem kleinen Örtchen Olney,

Buckinghamshire. Da verkleiden sich

die Frauen mit einer typischen Hausfrauenschürze,

bewaffnen sind mit

einer Pfanne, in der ein Pfannkuchen

liegt. Am Start des „verrückten Pfannekuchenrennens“

müssen sie das

Corpus delicti in der Luft wenden und

anschließend zur Kirche laufen, wo er

noch mal in die Luft gewirbelt wird.

Sollten Männer sich berufen fühlen,

ebenfalls bei diesem Wettstreit anzutreten,

gilt für sie die gleiche Kleiderordnung.

Der Ursprung dieses ungewöhnlichen

Events liegt in einer Legende,

die besagt, dass um 1445 eine Hausfrau

gerade dabei war, Pfannkuchen

zu backen, als die Kirchenglocken

zum Gebet riefen. Um nicht zu spät zu

kommen, lief sie mitsamt Pfanne und

Schürze in die Kirche. So entstehen

Brauchtümer.

Einer für uns eher befremdlichen

Sitte folgen alljährlich die Iren am Ostersonntag,

wenn unter großer Anteilnahme

die traditionellen Heringsbegräbnisse

stattfinden. Endet doch in

diesen Tagen doch die strenge Fastenzeit,

in der Hering als Hauptmahlzeit

deutlich überstrapaziert wurde. Doch

Oster-Bilby aus Australien

Die Prozession zur „Semana Sant“ – der „Heiligen Woche“ in Spanien

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Ostern


eportage

Tsoureki – griechisches Osterbrot

diese fischige Eintönigkeit ist Ostern

vorbei. Also wird auf den Straßen

ausgelassen gefeiert. Es werden Tanzwettbewerbe

ausgetragen und der

Sieger wird mit Kuchen belohnt.

Ein Gegenstück zu dieser bunten

Osterparty ist die „Semana Santa“, die

„Heilige Woche“ in Spanien. Hier feiern

die Menschen von Palmsonntag bis

Ostersonntag. In dieser Woche werden

die letzten Etappen im Leben Jesu

dargestellt, mit prunkvollen Umzügen,

Theater und Musik. Die Feierlichkeiten

gehen unter die Haut, da die Bevölkerung

sehr intensiv und mit großer

Anteilnahme den Tod und die Auferstehung

Jesu zelebriert. Ihren Höhepunkt

der Feierlichkeiten bildet die

„Hermandades“. Diese Prozession wird

von verschiedenen Bruderschaften

der Kirchengemeinden begangen. Zu

Hunderten gehen die „Büßer“ barfuß,

bekleidet mit langen Kutten schweigend

ihren Weg. Um die Anonymität

während des Bußaktes zu wahren, tragen

sie traditionelle Spitzhauben, die

das Gesicht bedecken. Dennoch sind

die Zuschauer an den Straßenrändern

zahlreich, meist still in sich gekehrt.

In Griechenland hingegen lässt man

es schon mal krachen. Für die überwiegend

orthodoxe Gemeinde ist das

Osterfest, auch „Pás-cha“ (Übergang)

genannt, das wichtigste Fest im Jahr.

Am Karfreitag läuten in Griechenland

alle fünf Minuten die Kirchenglocken,

um der Trauer über den Tod Jesu Ausdruck

zu verleihen. Am Ostersamstag,

nach der Auferstehung ist die lange

Fastenzeit beendet. Das Festessen

beginnt mit traditionellen Suppe Majiritsa,

dazu isst man Osterbrot und

das griechische Ostergebäck. Am Ostersonntag

wird dann fast überall ein

Lamm gegrillt und bei den dazugehörigen,

ausgelassenen Feierlichkeiten

gibt es vielerorts sogar Feuerwerk.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

13


Ostern

Am Ostermontag kann es in Polen

nass werden, doch das hat nichts mit

dem Wetter zu tun. „Smigus-dyngus"

nennt sich die große Wasserschlacht

die vielerorts statt findet. Der „nasse

Montag“ soll an die Taufe des Prinzen

Mieszko I. im Jahre 966 erinnern, da er

dem polnischen Volk auf diese Weise

das Christentum bescherte. Der Ursprung

dieser Wasserspaßes könnte

allerdings auch auf die vorchristliche

symbolische Reinigung zu Frühlingsanfang

zurückzuführen sein.

Die finnischen Osterbräuche sind

eine Verschmelzung von heidnischen

Überlieferungen und religiösen Traditionen,

die sich auf die Ankunft des

Frühlings beziehen. Seit einigen Jahren

ist auch der Osterhase in Finnland

eingewandert. Die Hauptfiguren am

Ostersonntag hat er jedoch nicht verdrängt,

denn verkleidete Kinder gehen

nach wie vor als „kleine Hexen“

von Haus zu Haus. Sie vertreiben die

Påskkärring in Finnland

bösen Geister und tauschen bunt geschmückte

Weidenkätzchen gegen

Süßigkeiten.

Der traditionelle Reim, den sie aufsagen

lautet: „Virvon, varvon, tuoreeks

terveeks, tulevaks vuodeks; vitsa sulle,

palkka mulle!“ Das heißt: „Ich winke

mit dem Zweig für ein frisches, gesundes

kommendes Jahr; ein Zweig für

dich, ein Entgelt für mich!“

Ein wenig ruppiger geht es da bei

den Erwachsenen zu. Traditionell erhalten

Freunde und Bekannte (leichte!)

Schläge mit Birkenruten auf den

Rücken. Diese Ruten symbolisieren die

Palmwedel, mit denen Jesus bei seinem

Einzug nach Jerusalem begrüßt

wurde. Natürlich soll diese Geste dem

Geschlagenen Glück bringen.

Egal, wie und wo wir Ostern feiern,

wir alle hoffen auf schönes Wetter,

denn dieses Fest findet nun mal in der

freien Natur statt und das in diesem

Jahr auch noch besonders früh. Unsere

Osterweltreise endet hier. Wir wünschen

unseren Lesern ein fröhliches

Osterfest mit viel Sonne.

Karin Niemöller

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Ostern


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Eine Ostereiersuche für Kinder

Die Ostereiersuche ist zu Ostern bei Kindern der absolute

Hit! Der Osterhase versteckt die Eier und die Kinder müssen

sie finden - was kann es besseres geben?! Wohl fast nichts.

Und das Ganze findet bei uns im Soestebad

am 31. März 2018 zwischen 15:00 – 17:00 Uhr statt.

Die Eiersuche zu Ostern hat schon seit Langem Tradition.

Eier sind zu einem Grundnahrungsmittel, dass man früher

dank vieler Bauernhöfe oft billig und lokal erwerben konnten,

wenn man eine/r der wenigen ohne eigene Hühner war.

Zum anderen fasten die Christen ganze 40 Tage vor Ostern,

wobei selbst Eier in dieser Zeit nicht gegessen werden konnten.

Das Verstecken entstand durch einen anderen heidnischen

Brauch, wonach man sich Eier schenkt. Angeblich

verbot diesen Brauch die Kirche, sodass man eben die Eier

versteckte.

Bei uns im Bad verstecken wir keine Lebensmitteleier sondern

Plastikeier. Wer diese dann gegen tolle Preise tauschen

möchte, ist herzlich Willkommen bei uns im Soestebad.

An diesem Nachmittag laden wir alle kleinen und großen

Gäste dazu ein, im und ums Wasser Ostereier zu suchen,

Fenster mit Fingerfarbe österlich zu bemalen oder einfach

nur gemeinsam zu Spielen und zu Toben.

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Kommunion

Eine kleine Geschichte der Erstkommunion

Ob das katholische Sakrament der Eucharistie nun

„Erstkommunion“, „Kinderkommunion“ oder „Erste

heilige Kommunion“ genannt wird, eindeutig ist,

dass an diesem Tag katholische Kinder öffentlich bestätigen,

dass sie an Gott und die katholische Kirche glauben.

Dies geschieht in festlich geschmückter Form traditionell

am „Weißen Sonntag“, dem Sonntag nach Ostern. Mit einem

feierlichen Gottesdienst, dem Hochamt, in den katholischen

Kirchen, die meist aufwändig geschmückt sind zur Ehre der

jungen Menschen, die sich zu den Statuten der katholischen

Religionslehre bekenne.

Ganz bewusst, denn dem Festtag geht eine intensive, über

mehrere Monate dauernde Vorbereitung voraus. In kleinen

Gruppen, geleitet von ehrenamtlichen Kirchenmitgliedern,

auch „Kommunionmütter/Kommunionväter“ genannt. Gespräche,

Spiele, Erklärungen und das „Einüben“ des großen

Tages sind die Basis dieser wöchentlichen Treffen. Bei denen

es inhaltlich darum geht, dass die Kinder ihren Glauben entdecken

können, auf spielerische Art, ganz ungezwungen

und mit viel Raum, die eigenen Fragen und Vorstellungen

artikulieren zu können – sie aber beantwortet zu bekommen.

(Die kleine Reportage im Kasten verdeutlicht dies auf

lebendige Weise.)

Diese persönliche Reife, Dinge erkennen, Fragen stellen

und die Antworten darauf verantwortungsvoll einordnen

zu können, das ist eine der Voraussetzungen für den Erhalt

der des Sakraments der Eucharistie, der Ersten heiligen

Kommunion. Mit der symbolischen Verabreichung von

Brot und Wein durch Hostien. Früher fand dieses Ritual bei

Kleinkindern während der Taufe statt – so wie es heute noch

in den orthodoxen und orientalisch-orthodoxen Kirchen,

aber auch in den katholischen Ostkirchen üblich ist. Da die

moderne katholische Kirche jedoch „die Vernunft der Erstkommunianten“

voraus setzt, sprich, dass sie verstehen, was

dieses Sakrament bedeutet, darum wurde das Alter zur Erstkommunion

auf zwischen sieben und neun Jahren, etwa im

dritten Schuljahr festgelegt.

Zumal dieser Feier eine erste Beichte jedes einzelnen

Kindes vorausgegangen sein muss. Auch das als Bekenntnis,

aber auch als Ausdruck des Verständnisses für das Sakrament

zu werten. Der dritte symbolische Pfeiler, auf dem

die Erstkommunion beruht ist die katholische Taufe. Erlangt

man als gläubiger Christ erst dadurch die Aufnahme in die

katholische Kirche und bekennt sich am „Weißen Sonntag“

erneut dazu, nun aber wissend, worum es beim „Glauben“

geht und auch und den Verantwortungen daraus.

Übrigens heißt der Sonntag „Weißer Sonntag“, weil die

Täuflinge traditionell in weiß gekleidet sind. Als Zeichen

der Unschuld in unserer Kultur und so auch Ausdruck für die

Reinheit des Glaubens der „Kommunionkinder“. Was der Tag

darüber hinaus bringt – auch das wurde akribisch geplant.

Im Rahmen der Familie, so klein oder groß sie auch sein mag

und so bescheiden oder aufwändig man den Rahmen auch

gestalten will. Der junge Mensch, der sich am Morgen feierlich

zu seinem katholischen Glauben bekannt hat, wird natürlich

der Mittelpunkt von allem sein, was zu seinen Ehren

veranstaltet wird! Und das ist der Sinn des Festes.

ulla schmitz

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kommunion


Kommunion

Erkundungstour in der heimischen

Kirche als Vorbereitung

auf die Erstkommunion

Wer ist wohl der Mann auf dem Sockel?

An einem noch recht kalten Vorfrühlingstag

starteten die Kommunionsmütter

(Katecheten)

und die Papstoralhelferin eine spielerische

Exkursion in der heimischen

Kirche. Die Kinder der Erstkommunion

sollen bei dieser Gelegenheit das Gebäude

einmal gründlich unter die Lupe

nehmen dürfen. „Still sitzen“ und „Leise

sein“ war streng verboten.

Erklärung der Osterkerze

Es dauerte nicht lange bis man etwa

20 Kids euphorisch von einer Ecke in

die andere flitzen sah, jedes mit einer

„Laufkarte“ in der Hand, auf der alle

vorhandenen Orte und Gegenstände

aufgeführt waren. Da blieben selbst

noch so versteckte Nischen nicht unerforscht!

Kreuz und quer verteilt lagen

die Fundorte in den heiligen Hallen,

schneller als gedacht waren diese gefunden

und die fleißigen Kirchenforscher

wollten nun wissen, um was es

sich bei dem jeweiligen Fund handelte.

Gut gelaunt erklärte die Papstoralhelferin

den wissbegierigen Kindern,

was es zu sehen gab. Jede noch so

kniffelige Frage konnte sie beantworten,

auch wenn einige von ihnen doch

recht außergewöhnlich waren. Denn

die Kinder von heute wollten wissen,

wozu W-LAN in der Kirche nötig ist.

Hätten sie doch gedacht, dass es sich

um den „direkten Draht nach oben

handelt“ und waren nun enttäuscht,

dass die Internetverbindung „nur“

den Senioren des Wohnheimes dient,

die dank dieser technischen Neuerung

dem Sonntagsgottesdienst per

Live-Übertragung folgen können.

Weniger technisch aber genauso

wichtig war die Frage nach dem Inhalt

des Taufbeckens.

Zum Entzücken aller wurde der

Deckel des Taufbeckens gelüftet und

anschließend auch der Vorhang des

Beichtstuhls, in dem aber niemand

anzutreffen war. Langweilig! Da hätte

man doch gerne mal zugehört! Deswegen

ging es weiter auf die Kanzel,

von wo jeder einen Blick auf die Köpfe

der Anwesenden werfen konnte sowie

in den Altarraum und die Sakristei. Die

ohnehin zum Highlight der Tour avancierte,

wartete doch hier die nächste

Sensation. Dort nämlich gibt es einen

Safe, den sogenannten Tabernakel.

Für wen dessen reich verzierte Tür nun

noch nicht der Burner war, der staunt

nicht schlecht als die Papstoralhelferin

die Kirchenschätze und die Garderobe

des Priesters vorführte. Echte Schätze!

Unfassbar!

So nah ist man der Monstranz normalerweise

nicht

Während die Blicke auf der funkelnden

Monstranz hafteten, hörte man Gemurmel

wie: „Echtes Gold!“ Oder aber:

„Ne, nur angemalt!“ Als sich dann aber

herausstellt, dass nicht nur das Gold,

sondern auch die Edelsteine echt und

nicht wie angenommen aus Glas sind,

breitete sich zum ersten Mal ehrfürchtiges

Schweigen aus. So endete dann

auch diese Kirchenführung der etwas

anderen, aber sehr kindgerechten Art.

Gemeinsam verließen die Kinder die

Sakristei, im Altarraum verabschiedeten

sich mit einem Knicks, wie sie es

heute gelernt hatten und nahmen viel

Neues mit nach Hause. Und auf ihre

bevorstehende Kommunion freuten

sich nun alle. Macht es doch viel mehr

Spaß Gott in seinem Haus zu besuchen,

nach dem man dieses Haus nun

auch ausführlich kennengelernt hatte.

Die Gruppe bestaunt die Buntglasfenster im Altarraum

Karin Niemöller

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kommunion

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Geschenkideen zur Erstkommunion

Mein Rätsel-Fisch zur Bibel

Verlag: Buton Bercker

978-3-7666-2444-4

Preis: 8,95

Die Bibel erzählt für Kinder

Die Prachtausgabe der Kinderbibel von Erich Jooß: Das

ideale Geschenk zur Taufe, zur Einschulung, zur Erstkommunion

oder zum Weihnachtsfest. 125 Geschichten nah

an der Einheitsübersetzung kindgerecht nacherzählt, mit

Erläuterungen und detailreicher Illustration von Ute Thönissen.

Erich Jooß/ Ute Thönissen

Verlag: Herder

978-3-451-714610

Preis: 28,00

Mein Bibel-Memo von Jesus

Verlag: Butzon Bercker

Preis: 9,95

Matteo, das Leben und der liebe Gott

Nach dem Tod seines Großvaters zieht Matteos Familie

um. Aufs Land! Seine Begeisterung hält sich

in Grenzen. Doch bald lernt er einen etwas seltsam

wirkenden Mann kennen, den alle nur „den Schäfer“

nennen. Von ihm erfährt Matteo spannende

Dinge über die Natur und die Jahreszeiten, über

die Tiere und die Schöpfung. Und vor allem: Mit

ihm kann er die Zeit vergessen. Fast wie früher mit

Opa!

Frank Hartmann

Verlag: Herder

978-3-451-71418-4

Preis: 12,00

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Meine kunterbunten Gebete

Verlag: Butzon Bercker

978-37666-2445-1

Preis: 9,95

Philosophie für Kinder

Die großen Fragen des Lebens

Was ist der Mensch, und wer bin

ich? Wie lange dauert die Ewigkeit?

Was bedeutet Glück? Und

gibt es Gott?

Kinder sind geborene Philosophen,

denn ihre Neugier ist grenzenlos.

Und was gibt es Spannenderes,

als seinen Gedanken

Flügel wachsen zu lassen und

einmal quer, nach links, nach rechts, oben, unten und im Kreis zu

denken? Julia Knop greift die großen Fragen des Lebens auf. Sie

lädt Kinder zum Mit- und Weiterdenken ein und motiviert sie, sich

ein eigenes Urteil zu bilden.

Julia Knop

978-3-451-71437-5

Preis: 15,00

Rund um den Glauben

99 Fragen und Antworten

Ist Jesus Christus ein Doppelname? Wer hat die Bibel geschrieben?

Wie wird man Papst? Diesen und vielen anderen Fragen

geht Julia Knop auf den Grund. In fünf Kapiteln erfahren die jungen

Leser alles rund um die Bibel, den Glauben, die Kirche, den

Gottesdienst und das Kirchenjahr.

Julia Knop

Verlag: Herder

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eportage

Stolz präsentieren (v.l.) Eva, Julia, Jenne, Gisela, Stefanie und Christine ihre Kunstwerke

Gisela ist von Anfang an dabei

Das Atelier in die Kneipe verlegen, mit „Pils und Pinsel“

Pils und Pinsel“ so heißt ein etwas

anderer Malkurs und dass er im

„Jenne´s“ am Capitol stattfindet,

erklärt diesen auch etwas anderen Titel:

„Pils und Pinsel“, denn unter der Leitung

von Stefanie Taubenheim wird Jenne´s

Kneipe an jedem Malkursabend zum

Atelier für Hobbymaler und solche, die

es werden wollen. Einfach den kreativen

Horizont erweitern – bei einem

lecker Kellerbier auf Kosten des Hauses

geht das noch mal so gut.

Doch kleckert dabei weder Bier auf

die Leinwände, noch rockt eine wilde

Party die Bude, denn im Vordergrund

steht die Kunst, Punktum. Ohnehin

bleibt keinem der „Pils und Pinsel“-Teilnehmer

viel Zeit zum Trinken, denn

da stehen die Leinwände und die gilt

es mit „Leben“ zu füllen. Bereits am

Vortag haben Steffi, Jenne und Zivko

die Staffeln einladend vor dem Tresen

aufgebaut. Farben, Spachteln, Pinsel,

Sand und viele andere Materialien,

die das Künstlerherz höherschlagen

lassen, warten exakt aufgereiht auf Tischen

und Tresen. Das ist jedes Mal viel

Arbeit und so freuen Steffi und Jenne

sich, dass Zivko Greoreski als regelmäßiger

Kursteilnehmer, immer gerne

beim Auf- und Abbau der „Malerkneipe“

hilft.

Es dauert nicht lange, da treffen die

Kursteilnehmer ein und genauso bunt

wie eine Farbpalette ist die Mischung

dieser Gruppe. Neugierig schauen sie

sich um und suchen sich ihren Platz

an einer Staffel. Jenne fragt nach den

Getränkewünschen, während Steffi

alle begrüßt und anschließend kurz

den Ablauf erklärt. Dann geht es auch

schon los: Farben werden gemischt,

Vorlagen besprochen, Erfahrungen

und Techniken ausgetauscht, in nur

wenigen Minuten sind alle im Thema.

Prompt sind nach nur einer halben

Stunde bereits die ersten Leinwände

grundiert und mit dieser Entwicklung

steigt auch die gute Laune im

„Jenne´s“.

Aus den unterschiedlichsten Charakteren

wird eine harmonische Gemeinschaft,

mit der gemeinsamen Affinität

zur Kunst, zur Kreativität, zur individuellen

Auffassung und Gestaltung. Es

herrscht eine lockere, tolle Atmosphäre.

Es wird gelacht, sich umgeschaut;

es werden Witze erzählt und fast wie

nebenbei gemalt. So, als hätten sie alle

nie etwas anderes gemacht.

Und Steffi erzählt: „Egal, wer sich hier

trifft, mit jeder Gruppe ist es anders,

Jenne Kleibömer – Inhaber der Gaststätte

„Jenne´s“ ist immer dabei.

„Ich habe aus der Not ein Hobby gemacht.

Meine Wände waren kahl, da

habe ich mir einfach Bilder gemalt.

Das Malen in der Gruppe gefällt mir

gut wegen der Inspiration, die man

durch die anderen erhält.“

Julia: „Kneipe und Malen ist schon eine coole Kombi“

20 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Pils und Pinsel


Pils und Pinsel

Von der Idee zu

„Pils und Pinsel“

Eva: „Malen bedeutet für mich abschalten. Ich versinke in eine andere Welt und kann

den Alltagsstress ausblenden.“

aber jedes Mal toll.“ Talent spielt hier

keine Rolle: „Niemand muss malen

können, um hier mitzumachen“ erklärt

sie gut gelaunt. Jeder malt, was ihm

am meisten behagt, auch unabhängig

von der Farbgebung in der eigenen

Wohnung. Hier kann man einfach die

Farben wählen, die einem gerade jetzt

guttun. Das können knallige oder Erdtöne

sein, unter der fachlichen Anleitung

von Steffi entstehen nicht selten

überraschende Bilder – auch für die

Künstler, die oftmals nicht mit diesen

Szenerien, diese Aussagen gerechnet

haben.

Ebenso wichtig wie das Ergebnis

aber, ist sein Schaffensprozess. So

nimmt jeder, der sich auf den Kurs einlässt,

nicht nur ein tolles Bild mit nach

Hause, sondern einen reichen Schatz

an neu gewonnenen Erfahrungen und

jeder Menge Wissen zu Maltechniken

aller Art. Nicht zu vergessen aber die

zwischenmenschlichen Aspekte, denn

hier entstehen Freundschaften unter

Gleichgesinnten.

Am Ende des zweiten Abends können

alle Teilnehmer stolz ihre Kunstwerke

präsentieren, manche sogar eine ganze

Serie. „Farbe macht glücklich“, sagt

Steffi. Die Gesichter der Künstler sprechen

dieselbe Sprache.

Also dachte ich mir, dass etwas mehr

Farbe auch in meinem Leben grundsätzlich

eine feine Sache wäre und

weil man wirklich gute Erkenntnisse

am besten gleich umsetzt, liegt meine

Anmeldung für den nächsten „Pils und

Pinsel“-Event im „Jenne´s“ schon bei

Stefanie Taubenheim.

Karin niemöller

Die vage Idee zu einem Gruppenmalkurs

hatte Stefanie Taubenheim,

Inhaberin von „Steffi´s Malwerkstatt“,

schon seit einiger Zeit. Wie der jedoch gestaltet

werden sollte, das war ihr lange nicht

klar. Zumal sie in ihrer räumlich begrenzten

Malwerkstatt keine größere Gruppe unterbringen

konnte. Also besprach sie das ganze

„Problem“ mit ihrer besten Freundin und

schon war der Ausweg gefunden: “Wieso

nicht Jenne fragen?“

Jenne Kleibömers „Jenne´s“ am Capitol hat

an drei Tagen in der Woche geschlossen. Die

Idee der Freundin, die Räumlichkeiten in dieser

Zeit zu nutzen, fand auch Stefanie super.

Spontan wurde ein Treffen organisiert bei

dem sich schnell herausstellte, das Jenne genau

der richtige Ansprechpartner für sie sein

sollte. Nicht nur, dass sich beide von früher

kannten – zu Jenne Kleibömers Hobbys zählt

wunderbarerweise auch das Malen. Und so

dauerte es nicht lange, bis das Konzept zu

„Pils und Pinsel“ entwickelt und dessen Umsetzung

von Anfang ein voller Erfolg war. Ein

voller Erfolg ist, denn diese Art der ganz persönlichen

Umsetzung von Kunst ist Freiheit

und dies tut gut!

Anmeldungen per E-Mail:

stefanie.taubenheim@ewetel.net

oder telefonisch: 0176-20995234

Die nächsten Termine:

17./18. April und 12./13. Juni 2018

Tolle Atmosphäre und eine super Gruppendynamik

Christine und ihre „Metallic-Serie“

Jenne und Zivko beim Abbau am nächsten Tag

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Pils und Pinsel

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Kranz binden

Kranz binden – eine gute Sitte,

nicht nur zum Advent.

Das Kranzbinden hat eine lange

Tradition und ist bei Hochzeiten

den Nachbarn oft wichtiger

als das Hochzeitsfest selber. Das Tannengrün

wird aus den anliegenden

Wäldern geholt. Das ist nicht in allen

Gegenden immer gleich einfach. Denn

wo keine Tannen sind, da ist auch kein

Grün. So hat man schon von alternativen

Kränzen gehört, zum Beispiel aus

Buchsbaum oder Lebensbaum. Aber

die Tanne ist immer noch die erste

Wahl.

Vorab wird das Brautpaar gefragt, ob

es denn einen Kranz wünscht und in

welcher Form. Meist wird einer für die

Haustür und einer für den Saal benötigt,

wo die Feier stattfindet. Es wird

besprochen welche Art von Blumen

den Kranz zieren soll, ob die Autos

auch Blumen bekommen und so weiter.

Somit ist das „Kranz fragen“ an sich

schon ein Event.

Also trifft man sich früh genug und

fängt an die Blumen zu basteln und

den Kranz zu binden. Wobei man genau

darauf achten wie man ihn bindet.

Denn es gibt den Unterschied

zwischen stehenden und hängenden

Kränzen. Doch der Kranz für eine Hochzeit

ist immer ein stehender Kranz und

wird von der Mitte aus so gebunden,

dass die Zweige nach oben zeigen. Vor

Kirchen, Denkmälern oder ähnlichem

wird ein hängender Kranz gebunden

– auch von der Mitte aus, aber so, dass

die Zweige nach unten zeigen.

Die Blumen werden mit dem Brautpaar

vorher besprochen. Traditionell

werden bei einer grünen Hochzeit weiße

und rote Blumen, bei der Silbernen

natürlich silberne und bei der goldenen

Hochzeit goldene Blumen gebastelt.

Den Variationen sind, was die

Phantasie angeht, keine Grenzen gesetzt.

Es gibt auch die exotischen Kränze,

wozu man gar kein Grün braucht. So

beispielsweise den Holzkranz zum 10.

Hochzeitstag, der sogenannten hölzernen

Hochzeit. Dabei wird ein Kranz

aus Holz mit vielen Holzlocken hergestellt.

Und beim 20. Hochzeitstag, der

Porzellanhochzeit wird ein Kranz aus

verschiedenen Porzellanteilen um die

Haustür angebracht.

Doch auch Menschen, die nicht heiraten

bekommen einen Kranz. Wer als

Frau mit 25 Jahren nicht verheiratet ist

Das „Kränzchen“ bei den Nachbarn

bekommt einen Schachtelkranz, weil

„die alte Schachtel noch niemanden

abbekommen hat“. Die Männer in dem

Alter bekommen einen Flaschenkranz

aus vielen kleinen Kümmerlingflaschen.

Welche Bedeutung dies hat,

kann sich jetzt jeder selber denken.

Wer als Mann mit 30 immer noch nicht

unter der Haube ist muss die Rathaustreppe

fegen. Die Frauen müssen Klinken

putzen. Allerdings ist bei einem

Schaltjahr alles umgedreht.

Doch zurück zu den Kränzen, denn

bei diesen einfachen Objekten bleibt

es natürlich nicht. So ist es gute Sitte,

dass die Kränze für die Haustüren

der Brautpaare, von den Brautleuten

vorher selbst abgeschritten werden

müssen. Um „Falschmessungen“ zu

vermeiden, wird bei jedem Schritt Ziel-

Eine schöne Überraschung zum runden Geburtstag –

Ein kreatives Schild von Freunden oder Nachbarn

Einen Schachtelkranz für

eine "alte Schachtel"

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kranz binden


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Zum zehnjährigen Hochzeitstag bekommt man vieler Orts einen Holzkranz

wasser getrunken. An manchen Orten

werden auch Scheinkränze aus allem

möglichen Zeug gebastelt und als Probekranz

vorgestellt, bevor der richtige

Kranz gebracht wird. Während es an

anderen Orten üblich ist den Kranz zu

klauen.

So hat jede Region, jedes Dorf und

jede Nachbarschaft ihre eigenen Sitten

und Gebräuche. Doch eines ist allen

klar, das Kranz binden gehört zu einer

Hochzeit wie das Blumenmädchen.

Man kann auch ohne, aber das ist natürlich

nicht so schön. MICHAELA MENSE

EXKLUSIV BEI UNS

Die Blumen aus Krepp werden von

den Nachbarn gebastelt

Nicht nur die Haustür auch der

Garten wird geschmückt

Filzmanschetten

in allen Farben und

Klebemanschetten

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Am Tag vor der Hochzeit wird der Kranz von den Nachbarn aufgehangen

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kranz binden

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Hochzeit

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Schöner denn je – das „Ja“ in

bezaubernde Facetten kleiden.

Traumhochzeit

Zwar hat der Winter uns noch im Griff, doch sind der Wonnemonat Mai mit

dem darauf folgenden Sommer nicht weit. Das begeistert uns alle, doch

Paare, die sich für 2018 das „Ja-Sagen“ vorgenommen haben, die neigen

jetzt schon zu Panikausbrüche, wenn die Planung des Fests der Feste noch nicht

über den Reißbrettstatus hinaus gediehen ist. Wir können da auch nicht helfen,

haben jedoch einen kleinen Spaziergang durch die Welt der Hochzeitsmoden

gemacht, mit den folgenden, natürlich sehr unvollständigen Betrachtungen.

Blumenschmuck nach Maß

...wir verwirklichen eure Träume

durch moderne Handwerkskunst

Hochzeits-Fullservice

...Brautstrauß, Haarkränze

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©Wilvorst

Jede große Modenschau endet mit der Darbietung des Brautkleides aus der

aktuellen Kollektion des jeweiligen Designers. Und immer ist es eine Ehre für

das Model, die hochzeitliche Kreation vorführen zu dürfen. Das ist so, seit es

Designer und ihre Präsentationen gibt. Da mag die Welt sich noch so sehr in

Tumulten verstricken, in der Hochzeitsmode verändern sich „lediglich“ die Designs,

die Stoffe, die Details, die Farben... Ja, auch die, obwohl weiß noch immer

dominiert, gefolgt von creme und erst dann von kräftigeren Farben, jedoch

unbedingt pudrig unterlegt. Bei den Brautkleidern, versteht sich. Mann, beziehungsweise

Bräutigam bekennt sich heute zwar mehr zur Farbe denn je, doch

sind schwarz oder dunkelgrau und blau hier die Klassiker. Was gut und gewollt

ist, schließlich soll nichts von der Schönheit der Braut ablenken.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit

25

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Cloppenburg • Friesoythe

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Hochzeit

Aus softem Tüll und feiner Spitze, für echte Romantikerinnen.

Dieses edle Hochzeitskleid von Lilly, das mit Transparenzen an

Schultern und Rücken spielt, entzückt zu dem mit einem tiefem

V-Ausschnitt. Der ausgestellte Tüll-Rock mit Schleppe setzt einen

schönen Kontrast zum eng anliegenden und taillierten

Spitzen-Oberteil mit Rückenschnürung.

Fotos: © Lilly

Darauf geht die heutige Brautmode mehr denn je ein,

schließlich ist Schönheit immer individuell und sollte gerade

am „schönsten Tag des Lebens“ auf das Beste dargestellt

sein. In verspielten Silhouetten, mit Stoffen zart wie Frühlingsträume

oder in einem Brautkleid in schlichter Schnittführung,

mit aufwändigen Schmuckstein- und Paillettenapplikationen

verziert. Spitzen in den Oberteilen oder in den

Rockfalten wirken romantisch verspielt, wie auch der Bohooder

Vintagestil die Moderne der Brautmodenwelt um zahllose,

bezaubernde Aspekte bereichert.

Die mit Extravaganzen, wie Rocklängen auch in Midi und

Mini, wie dem Meerjungfrauenstil oder feschen U-Boot-Ausschnitten

weitere Akzente setzen – man sieht, auch als

nicht direkt beteiligter Mensch, dass die Facetten allein der

Brautkleidmoden zahllos sind. Die sich natürlich nicht allein

auf das Kleid beziehen, da Schleier, Haarkränze, Schuhe, Taschen

und auch der besondere Schmuck erst das Gesamtbild

vervollständigen: Zarte Ketten im Rückenausschnitt,

feine (abwaschbare) Tatoos, Gürtel und Bänder – auch hier

scheint die Auswahl unbegrenzt.

Braut Gürtel (nude)

26

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit


Nun könnte man annehmen, von den Sitten einer

noch gar nicht so lange zurückliegenden Vergangenheit

geprägt, dass Mann der Weg zum schicken Bräutigam

einfacher gemacht ist. Anzug, Hemd, Krawatte

oder Fliege oder beides nicht; Schuhe, die passenden

Socken, Kappe, Hut oder Zylinder oder gar keine Kopfbedeckung,

und ein Sträußchen am Einstecktuch – fertig!

Stimmt, als Basisvorstellung, denn die Auswahl auch

dieser Arrangements ist fast so breit gefächert wie die

in der Brautkleiderabteilung.

Ja, ich will!

die neue HocHzeits-Mode

von scHWARte für den

Bräutigam und seine Gäste!

Da geht man nicht einfach hin und kauft sich alles auf

einen Rutsch! Sondern macht es am besten so wie die

Frau an seiner Seite: Nach Terminabsprache im Geschäft

des diesbezüglichen Vertrauens ankommen, viel Zeit

und noch mehr Beratungsbereitschaft mitgebracht. So

nämlich ist garantiert, dass das Ergebnis in jedem Fall

passend ist zu der hinreißenden Erscheinung der zukünftigen

Ehefrau am Hochzeitstag.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit

27


Hochzeit

Womit wir bei der Brautfrisur angelangt sind, denn auch

die wird am Hochzeitstag anders sein als üblich, da sie sich

am Stil des Brautkleides orientiert. Der sich in einem Schleier,

in Blumen- oder Schmuckarrangements im Haar fortsetzt

und somit der Frisur gewisse Vorgaben gesetzt sind. Auch

hier ist der Rat der Lieblingsfriseurin in jedem Fall der Beste

und wenn jene auch für das Make-up und die kosmetischen

Feinheiten zuständig ist, kann die zukünftige Braut sich in

den besten Händen wissen. Mann aber auch, denn die Herrenfriseure

von Heute haben so manche Raffinesse in petto.

Haarwuchsentfernung an Stellen wo kein Haar sein sollte

und den richtigen Bart-cut inbegriffen.

28

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Natürlich führt unser Streifzug auch in die Blumenläden,

denn den Brautstrauß mitsamt den Brautjungfernsträußen,

den Blumenkörbchen für die Blumenkinder,

die Blumenarrangements in Standesamt,

Kirche und dort, wo gefeiert wird und so weiter, und

so weiter, die suchen sich ja nicht im Eiltempo aus

und binden sich auch nicht in 10 Minuten. Schon gar

nicht von alleine, so dass man sich auch hierbei auf

jene Menschen verlassen sollte, die wissen wie man

Blumen in Zauber verwandelt.

Machen Sie ihre

Träume

wahr!

...Sie werden begeiStert sein!

Moderner Brautstrauß mit Eukalyptus

Apropos „Zauber“ – mit ihrer runden Form, die keinen

Anfang und kein Ende kennt, sind die Eheringe

das Versprechen der ewigen Liebe. Die sich wandelt

im Laufe der Zeit, das weiß man, die sich jedoch erhalten

sollte. Mit allen Möglichkeiten eben jener Verbundenheit,

die jede Liebe einzigartig macht. Allein

deshalb ist es nun wirklich an der Zeit, liebe Brautleute

in spe, dass Sie sich auf den Weg machen, diese

besonderen Juwelen für sich zu entdecken.

Perfekt gekleidet für jeden

Anlass, das ist unsere grosse

LeiDeNSCHAFt im Modehaus

Schwarte in Cloppenburg!

Ob zur Hochzeit, als bräutigam,

oder als gast, zum Abschluss-ball,

oder für ihren beruf – der MANN

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perfekt zu ihnen passen.

Für mutige, freche Männer darf

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beraten. wir freuen uns auf sie!

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ist schlank geschnitten !

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italienische blau... dominieren

in der jetzigen Anzug-Mode!

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und das ganze Mode-team

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Wir sind sicher, dass der Zauber Ihrer „Hoch-Zeit“ Sie

dabei begleiten wird.

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29


Blog

Training beim Meister des Reitsports

Thomas Stiller, Christina Thomas und Ludger Berbaum (v.l.)

Was für ein Start in die Saison 2018! Mein Jahr fing gleich

mit einem Highlight an, denn seit ein paar Wochen bin ich

mit meinen Pferden zu Gast bei „Ludger Beerbaum Stables“

Ludger Beerbaum – wer aus der Reitsportszene kennt ihn

nicht? – Ludger Beerbaum ist Reiter mit einer Vita die sich

jeder Leistungssportler wünscht: Er gewann Europameisterschaften,

Weltreiter- sowie die Olympischen Spiele. Dementsprechend

aufgeregt war ich an meinen ersten Tagen.

Alles wurde auf Hochglanz poliert, um ja einen guten Eindruck

zu machen. Nach ein paar Tagen wurde mir aber bewusst,

dass ich mir viel zu viel Stress gemacht hatte. Denn

das Interesse lag nicht an den geputzten Sachen und der

graden Haltung, sondern an der Leistungsbereitschaft meiner

Pferde und an meinem Ehrgeiz zu arbeiten.

Gleich beim ersten gemeinsamen internationalen Turnier

in Peelbergen/NL, haben Ludger Beerbaum und seine rechte

Hand Thomas Stiller, meine Stärken und Schwächen erkannt.

Es gab direkt konstruktive Kritik und schmunzelndes „Daran

müssen wir arbeiten“.

Thomas Stiller ist quasi rund um die Uhr in der Reithalle

anzutreffen und verrät Tipps und Tricks zur richtigen Arbeit

mit dem Pferd. Anstatt an einem Tag die Welt zu verändern,

arbeiten wir langfristig Stück für Stück auf ein Ziel hin.

Lektion Nummer 1: „Jedes Pferd ist anders und braucht

die für ihn entsprechende Arbeit. Individuell muss auf jedes

Pferd eingegangen werden und immer die Ruhe bewahren,

es gibt für alles eine Lösung.“ (Ludger Beerbaum)

Lektion Nummer 2: „Dressurarbeit ist das A und O, auch

für die Springreiter! Ist dein Pferd nicht zwischen Hand

und Bein wird das Reiten von Parcours und engen Distanzen

schwierig. Dein Pferd muss nach der Arbeit in der Lage

sein, eine A-Dressur Lektion korrekt durchzulaufen.“ (Thomas

Stiller)

Lektion Nummer 3: „Weniger ist mehr! Durch diszipliniertes

und langsames Aufbauen eines Pferdes, können

wir langfristig und für die nächsten Jahre mehr erreichen.“

(Thomas Stiller)

Lektion Nummer 4: „Deine eigene Motivation überträgt

sich auf das Pferd. Man muss das Pferd reiten und nicht

Passagier sein. Gerade zum Ende eines Parcours muss die

Frequenz im Galopp gehalten werden und das Pferd muss

absolut fokussiert sein um Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden.“

(Ludger Beerbaum)

Ganz unter meinem Motto „boost your ride, reach your

goals“ werde ich weiterhin an mir und mit meinen Pferden

arbeiten und freue mich auf die Saison 2018.

Folgt mir und meinem Team auf Instagram „christina_thomas_equisports“ oder auf Facebook „Christina Thomas Equisports“

30

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Das Kosmetik-Institut U. Heidemann in der

Emsteker Straße in Cloppenburg

Ursula Heidemann in ihrem gleichnamigen Kosmetik-Institut in Cloppenburg

Ursula Heidemann erhält zum 23. mal die Auszeichnug als

„Gold-Partner“ von Clarins

Es ist edle Tradition beim französischen Kosmetikhersteller

CLARINS, alljährlich unter seinen deutschen Partnern die

besten als „Gold Partner“ auszuzeichnen. Seit 1995 besteht

dieser viel beachtete Event und so ist es als exklusives Prädikat

anzusehen, dass auch in diesem Jahr erneut das Kosmetik-Institut

Ursula Heidemann in Cloppenburg zum „Kreis der Besten“

zählt.

In der Kosmetikbranche ist es unbestritten ein Privileg, „Clarins

Gold Partner“ zu sein, denn die französische Edelmarke verleiht

diese exklusive Auszeichnung ausschließlich einem ausgewählten

Kreis hervorragender Kosmetikinstitute. Voraussetzungen

sind die Erfüllung höchster Qualitätsansprüche und ihrer Standards,

im Rahmen eines perfekten Service. Dass dazu auch aktive

Weiterentwicklungen im Rahmen regelmäßiger Fortbildungen

gehören, ist für „Clarins Gold Partner“ so selbstverständlich

wie ein einladendes Wohlfühlambiente in den Räumen des Instituts

und allen Aspekten einer professionellen Behandlung.

Schließlich geht es um die Schönheit, von Frauen ebenso wie

von Männern. Clarins weiß, wer diese Verantwortung bis ins Detail

erfüllt und benennt diese als „Gold Partner“ – wie das Kosmetik-Institut

Ursula Heidemann in Cloppenburg, als eines der

nur 130 Besten in ganz Deutschland!

Genießen Sie individuell abgestimmte

Behandlungen nach der exklusiven

La Méthode Clarins.

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KOSMETIK-INSTITUT U. HEIDEMANN

EMSTEKER STR. 33 · 49661 CLOPPENBURG · 04471/82311

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REise

Zu Stein gewordene Stille – die Wüste Gobi und wir mittendrin

Die Herren der Steppe

Noch hat uns das, was wir hier „Winter“ nennen im Griff. Glitschig und grau, zum Davonlaufen. Also

träumen uns weg, ganz weit weg: In die zu Stein gewordene Stille – in eine Kamelkarawane durch die

Wüste Gobi.

Bayagthor singt. Bequem an die Höcker seines Kamels

gelehnt und im Rhythmus der Karawane: schleppend,

gemächlich, ein wenig schwankend. Es stimmt wohl,

dass Mongolen wenig sprechen, aber viel singen. Denn Bayagthor

hat schon sein wildes, weites Land besungen, Oden

an die Salzwüsten, die schneebedeckten Berge und uralten

Wälder verfasst. Und an die Taiga, die mit ihrem versteppten

Grasland, den Birkenhainen und Lärchenwäldern, mit Bächen

und kleinen Seen über die Hälfte des zentralasiatischen Landes

bedeckt, das viereinhalbmal so groß wie Deutschland ist.

Schließlich kommt er zur majestätischen Wüste Gobi!

In ihr ist unsere Karawane unterwegs, und da Kamele sich

nie schneller als fünf Kilometer pro Stunde bewegen, existiert

Zeit nicht mehr. Schon lange hat sich der europäische

Alltag in der zu Stein gewordenen Stille verflüchtigt. Zeit,

einmal wieder die Sinne zu spüren: Den prickelnden Geschmack

des Kumys auf der Zunge – die vergorene Stutenmilch

ist das traditionelle Getränk der Mongolen und wird

von den Nomaden in Lederschläuchen am Sattel mitgeführt.

Über uns ist der Schrei eines Adlers zu hören und der strenge

Geruch der Kamele vermischt sich mit dem Staub der weiten

Ebenen. Und – mit dem unserer russischen Zigaretten, die

so stark sind wie sie stinken. Doch macht das noch was aus,

nach nunmehr fünf Tagen schon im Sattel, ohne Dusche und

den Nächten im Zelt um das Feuer herum?

Wie egal solche Umstände doch sind, angesichts des unfassbar

intensiven Abenteuers auf das ich mich eingelassen

hatte. Dem schon lange gehegten Wunsch folgend, in einer

Karawane auf einem Kamel durch die Wüste zu reiten. Andere

Wüsten sind warm, lebendig. Die Gobi dagegen gibt

sich abweisend und hochmütig. Hält Lebewesen mit eisigen

Temperaturen oder glühender Hitze, mit Stürmen und meterhohem

Schnee auf Distanz. Bietet nur den stärksten Kreaturen

Raum, Wölfen und Bären. Und den Nomaden, in deren

lederhäutige Gesichter sie sich mit tiefen Furchen eingräbt.

,,Wir sehen aus wie unser Land“, lacht Bayagthor, gerade 28,

mit der wettergegerbten Haut eines Fünfzigjährigen, und

setzt sein Lied fort. Mit Hymnen an „Mutter Erde“ und „Mutter

Sonne“, an den Mond und die Geister der Wüste und des

Karakorum Gebirges, dessen Umrisse wir erst gegen Ende

des Trecks am Horizont erahnen können. Bis dahin nimmt

die gleißende Helligkeit der Tage der Landschaft alle Kontu-

32

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reise


Ruhige Zeiten im Rhythmus der Kamelkarawane

Stutenmilch zum Vergären gebracht ist Kymuss – eine traditionelle Leibspeise

ren, während sie schon gegen fünf am Abend in eine tiefe

Schwärze versinken.

Auch darüber weiß Bayagthor natürlich ein Lied zu singen.

Er tut es mit einem ehrfürchtigen Timbre in der Stimme. Er

und seine Frau Munkthuya arbeiten sonst in der Hauptstadt

Ulan Bator, ihre Kinder sehen sie nur, wenn sie Munkthuyas

Eltern besuchen, denn die Kleinen wachsen bei den Großeltern

auf. Und die ziehen, wie mehr als die Hälfte der 2,4 Millionen

Mongolen, als Nomaden über Land. Meist kommt das

Ehepaar zum Wechsel der Jahreszeiten ins Nomadenlager,

um zu helfen, wenn Munthuyas Familie wieder einmal mit

allem Hab und Gut, mit Pferden, Kamelen, tausend Schafen

und Hunderten von Kaschmirziegen zu neuen Weidegründen

aufbricht. Schon Anfang August, wenn der erste Frost

droht, wechseln viele ins Wintercamp. Die kalten Monate mit

Temperaturen unter 50° Grad minus verbringt man am besten

im Schutz einer Senke oder Schlucht.

Für Munkthuya und ihren Mann sind die Karawanentouren

eine willkommene Abwechslung vom Alltag und eine Art

Heimkehr: „Wir machen unser Geld in der Stadt, doch unsere

Herzen sind noch immer auf Wanderschaft.“ Wobei man sich

Ulan-Bator trotz der rund 800 000 Einwohner nicht als Großstadt

vorstellen sollte. Zwar gibt es in den schmalen Straßen

gelegentlich Staus, weil der wirtschaftliche Aufschwung des

Landes in Form neuer Autos Früchte trägt. Von geschäftigem

Treiben zu sprechen wäre dennoch übertrieben. Manchmal

hängt eine gelb graue Wolke über der Stadt: Ausstoß des

Kohlekraftwerks, das Ulan-Bator mit Wärme versorgt. Das

passt so recht zum etwas trostlosen Stadtbild mit seiner fast

einförmigen Plattenbauarchitektur. Wo auch kein Platz für

Gärten oder Parks, für Blumen oder Bäume zu sein scheint.

Dschingis Khans Rückkehr

Die roten Sterne an Regierungsgebäuden, am Nationalmuseum

und anderen öffentlichen Gebäuden verraten einen

Grund der Tristesse: Bis 1990 war die Mongolei russischer Satellitenstaat.

Bayagthor kennt die Zeit, in der den Mongolen

mit kommunistischer Gleichheitsideologie jegliche Identität

genommen werden sollte, aus den Erzählungen seiner Großeltern.

Die lebten in der Nähe von Karakorum“, erzählt er. „Die

russischen Soldaten kamen mit Bulldozern und machten

die Hauptstadt des alten Mongolenreiches dem Erdboden

gleich, ebenso alle Tempel und Paläste.“ Er berichtet von absichtlich

gelegten Feuersbrünsten, denen Schriftrollen und

Bücher, sakrale und Kunstgegenstände zum Opfer fehlen,

während die antiken Reichtümer klammheimlich nach Moskau

geschafft wurden. „Es war uns verboten, die angestammten

Namen zu tragen, unsere Sprache zu sprechen, den Göttern

zu huldigen und nach unseren Traditionen zu leben.“

Lange Zeit spricht niemand mehr in der Karawane. Dann

beginnt Bayagthor wieder zu singen. Sein Lied, das von

der Revolution erzählt und wie die Russen aus dem Land

gejagt wurden. „Doch wir müssen auch erwähnen, was wir

dem Kommunismus verdanken“, wirft Munkthuya ein. „Unser

Gesundheitssystem zum Beispiel, das in jedem Winkel

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reise

33


eportage

Dschingis Khan, hoch verehrt als Vater der Nation

des Landes funktioniert. Oder die Schulen, die es in jedem

Bezirk gibt.“ Dennoch: Nach den vielen Jahren der Unterdrückung

spricht man wieder die alte Sprache, hat Tempel

und Klöster neu aufgebaut. Der Glaube an die Geister wird

wieder gepflegt, der buddhistische Lamaismus erlebt eine

Renaissance. Und Dschingis Khan, bei den Russen als imperialistischer

Kriegsherr verpönt, steht als Symbolfigur einer

freien Mongolei wieder hoch im Kurs. Der mächtigste Mann

der damaligen Welt vereinte die verfeindeten Stämme der

Burjaten, Tartaren, Kasaken und Kirgisen unter seiner Kuratel

und schuf das größte zusammenhängende Reich der Erde.

Als der „Herr des Himmels“ vermutlich 1227 starb, erstreckte

sich die Mongolei von China bis Polen.

Wie zu Zeiten des Steppenfürsten scheinen alle Mongolen

wieder Deels zu tragen, die langen Mäntel aus Baumwolle

oder Seide. Auch die Teilnehmer unserer Karawane sind darin

eingehüllt, in baumwollene versteht sich, gefüttert und

gesteppt. Darunter lugen dicke Hosen aus Kaschmir hervor

– warm und kuschelig und völlig unprätentiös in die Stiefel

gesteckt.

Wir sind auf einer Anhöhe angelangt. Unten dehnt sich

eine schier endlose Ebene aus: Bughiin Tsav. wo grüne Flächen

Weidelandes die gelbbraune Landschaft unterbrechen.

Hier stehen die weißen runden Stoffjurten von Munkthuyas

Familie. Dicker Rauch dringt aus einem der Zelte – wir kommen

gerade recht zum Essen. Munkthuya springt vom Kamel

und eilt ihren Kindern entgegen. Vier Monate hat sie sie diesmal

nicht gesehen. Ihre Mutter tritt vor die Jurte, ein Tablett

mit getrocknetem Joghurt und Hartkäse in der einen, eine

Kanne Kumys in der anderen Hand – der traditionelle Willkommensgruß.

Ein paar Tropfen des Getränks werden nach

alter Sitte über die Schulter geschnippt als Opfergabe für die

Geister.

Pures Fett als Leckerbissen

Dann bittet der Hausherr auf den bequemen Kissen am

Zeltboden Platz zu nehmen. Das Feuer ist ja schon angezündet,

im Nu brutzelt Schmalz in der hohen Pfanne, schwimmen

Gebäckstücke darin. Der Dunst vernebelt die Fotos

der Familienmitglieder, die mit Stecknadeln an die runden

Stoffwände gepinnt sind. Der Fernseher bleibt heute aus, da

könnte Ruski TV sogar eine dieser beliebten Sit-Coms senden,

wofür die Nomaden sogar ihre Jurten mit Antennen

bestücken! Stattdessen untermalt Stimmengewirr die gemütliche

Atmosphäre, die Fragen scheinen zahllos. Nur, dass

hier nicht die Gäste aus der Stadt nach den Begebenheiten

dort befragt werden. Viel wichtiger ist es für die Städter, zu

erfahren, wie die Weidegründe im Winterlager sind, was chinesische

Schwarzhändler an der Grenze derzeit für das Kilo

Kaschmirwolle zahlen, ob der Kamelbiss in Omours Hand geheilt

ist und so weiter.

Später kommt Wodka auf den Tisch. Irgendwann gegen

Abend schlachtet jemand ein Schaf, und wenn das Fleisch in

einer großen Eisenkanne fertig geschmort ist, wird man dem

Gast aus Europa das beste Stück des Schwanzes anbieten –

pures Fett, dick wie ein Daumen und groß wie ein Handteller.

Der Gast wird dankend ablehnen, wohl wissend, dass die älteste

Frau der Familie es stattdessen essen wird. Nicht allein

aus Rücksichtnahme, nein, schließlich hatte ich vor einiger

Zeit an einem anderen Ort nicht diese Chance, weiß aber

heute noch genau, wie Fettschwanz schmeckt.

34 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reise


Ulaan Batar: Auch so können Hauptstädte aussehen

Also werde ich mich mit einem Stück Rippe begnügen

und, damit die Familie unter sich ist, etwas abseits hinsetzen.

Dorthin, wo das Gespräch zum Gemurmel wird, wo man

durch die geöffnete Tür das Geheul der Wölfe hören und

den tiefschwarzen Himmel sehen kann, auf dem die Sterne

doppelt so groß wie anderswo erscheinen. Wo sich der kalte

Geruch des Wüstenstaubs mit dem von Dung und warmen

Tierleibern vermischt. Und wo sich aus diesen Wahrnehmungen

eine Atmosphäre bildet, die so unverfälscht und nah der

Urschöpfung ist, dass der Gedanke an unsere oberflächliche,

zerrissene Welt geradezu unerträglich ist. Sicher weiß Bayagthor

ein Lied dazu – ich werde ihn bitten, es zu singen.

ulla schmitz

Wohnhäuser zum Zusammenklappen - die Jurten der nomadischen Mongolen sind ihre Heimat

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Cura Vitalis läutet den Frühling ein

Endlich werden die Tage wieder länger, die Sonne spendet

uns ihre Kraft und der Frühling wirft seine Schatten

voraus. Im Cura Vitalis Pflegezentrum, wo bekanntlich

der Mensch im Mittelpunkt steht, hat die Ergotherapeutin

des Hauses auf Wunsch der Bewohner einen „Baum des

Lebens“ an die Wand gemalt. An diesem werden die unterschiedlichsten

Veranstaltungen, Bewohner und herausragenden

Ereignisse „gepostet“ in Form eines Bilderahmens,

so dass diese dann auch für Angehörige und Besucher des

Pflegezentrums erfahrbar sind.

Am „Baum des Lebens“ soll jeder teilhaben, um zu sehen,

was die Senioren in ihrem Leben in und um Cura Vitalis so

alles noch erfahren. Die Biografie der Bewohner ins tägliche

Leben einzubeziehen ist eine Stärke der Mitarbeiter des

Pflegezentrums. So ergab es sich, dass unter der Regie eines

ehemaligen Gärtners im Cura Vitalis ein Hochbeet mit Kräutern

entsteht. Der Gärtner gestaltet hier mit Unterstützung

seiner „Nachbarn“ und der Ergotherapeutin ein Hochbeet

mit den unterschiedlichsten Kräutern, die wiederum dann

das Essen durch Zugabe dieser Kräuter eine persönliche

Note verleihen.

Der Baum des Lebens

Das neue Hochbeet im Cura Vitalis

Viel wohnraum für wenig geld

Da die Nachfrage an Angeboten im Cura Vitalis Pflegezentrum

weiterhin ungebrochen ist, werden wie bekannt

die Pflegeplätze aufgestockt. Nach dem Motto viel Wohnraum

für wenig Geld in einer familiären Atmosphäre geht

es mit dem Pflegezentrum steil bergauf. Dem überzeugenden

Konzept und konstanten Dienstleistungsgedanken

hat das Cura Vitalis seinen guten Ruf zu verdanken.

Die hervorragenden pflegerischen Leistungen und das

umfassende Betreuungsangebot zeichnen das Pflegezentrum

aus. Das meint auch der medizinische Dienst der

Krankenkassen (MDK) und zeichnet das Cura Vitalis mit

der Bestnote 1,0 aus.

Ein weiteres wichtiges Kriterium, für die Entscheidung im

Cura Vitalis, sind die hellen und geräumigen Bewohnerzimmer,

sowie die Badezimmer. Auf mehr als 25 Quadratmetern

bietet sich den Bewohnern viel Raum für Individualität. Bewohner

können Ihre Lieblingsstücke von zu Hause mitbringen

und die Individualität beschränkt sich nicht auf nur auf

ein Familienfoto, denn Platz ist reichlich vorhanden.

Verschiedene Freizeitangebote in den freundlich und offen

gestalteten Gemeinschaftsräumen bis hin zu Besuchen

kultureller Veranstaltungen, wie erst kürzlich das Theaterstück

in Emstekerfeld, oder gemeinsamen Ausflügen, im

Cura Vitalis bietet sich ein breit gefächertes Angebot.

36

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C

Dachgarten Tagespflege

E - GO

Hier ein Überblick der verschiedenen

Leistungsangebote:

• Kurzzeitpflege

• Verhinderungspflege

• Langzeitpflege

• Pflege aller Pflegegrade

• „Essen auf Rädern“

110 Wohn/Schlaf

E - BW

26.46 m²

Die Erweiterung im Cura Vitalis schreitet voran, wie es

unschwer auf den Bildern erkennbar wird. Der Neubau erstreckt

sich über 4 Etagen die insgesamt bis zu 36 Zimmer

bieten, mit einer Größe von 24- 26 Quadratmetern, mit einem

großzügigen Badezimmer. Hier setzt Cura Vitalis seine

erfolgreiche Arbeit fort. Die Cura Vitalis Farben rot und

orange spiegeln sich im Neubau innen sowie außen wieder.

H - WC

E - GO

3.63 m²

Durchgang nur für Personal!!!

D - WC

E - GO

3.45 m²

110 Balkon

E - BW

15.31 m²

7.25 m²

110 Bad

E - BW

5.51 m²

Nebenraum

E - GS

11.05 m²

Balkon

E - GO

8.39 m²

4.01 m²

109 Balkon

E - BW

14.08 m²

Inventarraum

6.79 m²

(Doc-Point)

E - GS

5.04 m²

109 Wohn/Schlaf

Pfl.Arb.Koda

E - BW

E - GS

26.43 m²

4.43 m²

109 Bad

E - BW

5.35 m²

Flur I

E - GO

51.14 m²

111 Bad

108 Wohn/Schlaf

(Alternative: Speiseraum-Erweiterung)

E - BW

26.43 m²

108 Bad

E - BW

5.34 m²

E - BW

112 Bad

5.40 m²

E - BW

111 Wohn/Schlaf

5.37 m²

E - BW

29.61 m²

112 Wohn/Schlaf

E - BW

111 Balkon

26.82 m² Fahrstuhl

E - BW

E - GO

14.57 m²

5.87 m²

6.89 m² 112 Balkon

E - BW

13.49 m²

6.36 m²

Treppenhaus

E - GO

7.96 m²

142.44 m²

68.96 m²

108 Balkon

E - BW

13.55 m²

6.53 m²

Balkon

E - GO

8.20 m²

C

16 Stg.

18.1/29

101 Balkon

E - BW

18.86 m²

3.85 m²

Sitzecke

E - GO

25.80 m²

Flur II

E - GO

78.96 m²

107 Balkon

E - BW

11.35 m²

5.32 m²

107 Wohn/Schlaf

E - BW

26.33 m²

107 Bad

E - BW

5.21 m²

G - WC 102 Bad

E - GO E - BW

4.24 m² 5.68 m²

101 Bad

E - BW

5.18 m²

101 Wohn/Schlaf

E - BW

102 Wohn/Schlaf

24.56 m²

E - BW

27.24 m²

102 Balkon

E - BW

9.83 m²

106 Balkon

E - BW

19.10 m²

9.28 m²

106 Wohn/Schlaf

E - BW

26.41 m²

106 Bad

E - BW

5.39 m²

103 Bad

E - BW

5.39 m²

103 Wohn/Schlaf

E - BW

26.38 m²

103 Balkon

E - BW

28.83 m²

14.08 m²

105 Balkon

E - BW

19.11 m²

9.28 m²

105 Wohn/Schlaf

E - BW

26.41 m²

105 Bad

E - BW

5.39 m²

104 Bad

E - BW

5.36 m²

104 Wohn/Schlaf

E - BW

26.35 m²

104 Balkon

E - BW

36.94 m²

17.96 m²

Fahrstuhl

E-TB

5.03 m²

Technik

E-TB

12.80 m²

Flur

RB-IP

31.44 m²

Um sich den Marktgegebenheiten noch besser anzupassen

und ein breites Spektrum dem Endkunden anbieten zu

können, wird Cura Mobil mit dem Cura Vitalis Pflegezentrum

fusionieren. Frau Christa Jüchter kommt wieder zurück nach

Hause! Es sind alle erfreut darüber, dass beiderlei zukünftig

aus einer Hand angeboten wird. Somit bedienen wir den

stationären und ambulanten Seniorenbereich. Um das Konzept

abzurunden wird dann auch eine Tagespflege eröffnet,

die die zukünftigen Kunden zum Verweilen einlädt. Mittlerweile

wurde auch mit der Modernisierung des Stammhauses

begonnen.

Wenn man in naher Zukunft aus Richtung Stadt kommt, wird

man am „Alten Emsteker Weg“, eine gemütlich angelegte

Grünanlage entdecken, die zum Spazieren und Verweilen

einlädt.

Im Nächsten Jahr wird dann der Startschuss für einen weiteren

Bauabschnitt gegeben, denn Cura Vitalis will „Den Tag

nicht alltäglich werden lassen“.

Hier entsteht der

Volksbank Emstek eG

Senioren-Wohnpark Cloppenburg

Neu- und Erweiterungsbau eines

viergeschossigen Seniorenwohnheims mit

anspruchsvollen Pflegeappartements.

Die Investition in eine Pflegeimmobilie gibt Ihnen »heute« die

Sicherheit, »morgen« im Pflegefall versorgt zu sein.

Investieren Sie zukunftsorientiert – sichern auch Sie sich die

Möglichkeit, bereits heute am langfristigen Erfolg des Wachstumsmarktes

Pflegeimmobilien teil zu haben.

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im Mittelpunkt.

Seien Sie neugierig!

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BETREIBER

VERTRIEBSKOORDINATOR

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49661 Cloppenburg

Tel.: +49 (0) 4471 947540

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Cura Vitalis GmbH

Pflegezentrum

Alter Emsteker Weg 38

49661 Cloppenburg

Tel.: +49 (0) 4471 929000

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„IT Projekt“ – individuelle Lösungen

und Smarte Pflege

IT-Experte Ingo Janssen

Steigende Anforderungen führen zu einer steigenden

Belastung der Pflegekräfte in der stationären Pflege.

Viele Pflegekräfte wünschen sich mehr Zeit für Gespräche

und für die individuelle Betreuung der Bewohner. Damit

dies möglich wird, brauchen sie mehr Zeit für die persönliche

Betreuung und weniger Aufwand für bürokratische Abläufe.

Hier bietet die Systembetreuung „IT Projekt GmbH“ mit

dem innovativen Software-Programm „Ratio“, das IT-Experte

Ingo Janssen (CIO/CTO) entwickelt hat, die passenden

Lösungsstrategien für die stationäre Pflege. Mit einem gut

ausgebauten Netzwerk an Programmierern, Werbefachleuten,

Telekommunikationsassen und weiteren Partnerfirmen

ist das Unternehmen breit aufgestellt und bietet flexible und

kostengünstige Lösung – alles aus einer Hand!

Software-Probleme behindern

oft reibungslosen Ablauf

Wie sehr die Bürokratie die tägliche Arbeit in einem Pflegeheim

beeinflusst, erlebte das Cloppenburger Pflegezentrum

Cura Vitalis, Alter Emsteker Weg 38, hautnah. Eine

veraltete und nicht optimal angepasste Systembetreuung

sorgte für erhebliche Probleme. Die Bitte an den bisherigen

Systembetreuer das Problem zu beheben, führte nicht zum

gewünschten Erfolg. „Hilfe wir können nicht mehr abrechnen!“,

mit diesem Hilferuf wandte sich im Oktober 2016 die

Geschäftsführerin Agnieschka Otremba an den IT-Experten

Ingo Janssen.

„Unser bisheriger Systembetreuer konnte mir kein konkretes

Angebot vorlegen, das auf unsere Bedürfnisse optimal

angepasst war. Wir suchten daher einen Dienstleister,

der uns an die Hand nimmt und die täglichen Abläufe und

Probleme einer stationären Einrichtung kennt. Wir brauchten

jemanden, der unsere Prozesse analysiert und zugleich

unser Look&Feel übernimmt“, erklärte Agnieschka Otremba

die Beweggründe für einen grundlegenden Wechsel. Wichtig

war ihr, dass die tägliche Arbeit reibungslos weiterlaufen

konnte und sie vorab ein Angebot erhielt, das in verständlicher

Form sämtliche Investitionen offenlegte und somit

auch mit anderen Anbietern vergleichbar war.

Kunden sind begeistert

Diese Kriterien konnte die Firma IT Projekt bestens erfüllen.

Ihr spezielles Software-Programm „Ratio“ wurde eigens

für die stationäre Pflegedokumentation und -abrechnung

entwickelt und sorgt in der Finanzbuchhaltung für einen

reibungslosen Ablauf bei den anfallenden Abrechnungen.

„Ich war - trotz anfänglicher Skepsis - von Anfang an positiv

überrascht. In einem persönlichen Gespräch wurden unsere

Wünsche und der Bedarf erfragt. Danach lief alles reibungslos

ab. So hatte ich mir das schon immer gewünscht“, freut

sich die Geschäftsführerin, die nun bereits seit einem Jahr

38

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mit dem neuen System „Ratio“ arbeitet und restlos zufrieden

ist. Auch die Mitarbeiter des Hauses sind von der Einfachheit

und der Effizienz des neuen Programms begeistert. Ihre Arbeitsabläufe

wurden erleichtert und effizienter gestaltet, so

dass sie mehr Zeit für die Betreuung der Bewohner haben.

Wertstromanalyse aller

Workflows steht am Anfang

Die „IT Projekt GmbH“ erstellt in den von ihm betreuten

Pflegeeinrichtungen zunächst eine Wertstromanalyse aller

Workflows. Dabei analysiert sie detailliert sämtliche Arbeitsabläufe,

denn nur so kann ein individuelles System erarbeitet

werden, das auf die tatsächlichen Bedürfnisse und

realen Arbeitsabläufe seiner jeweiligen Kunden abgestimmt

ist. „Das kann man nicht per Fernanalyse am PC. Damit wir

unseren Kunden ein individuelles, passgenaues Programm

entwickeln können, müssen wir uns die Abläufe vor Ort

genau anschauen und detailliert analysieren. Jedes Haus

arbeitet anders, setzt andere Schwerpunkte und hat seine

eigene Struktur. Wir sind beim Kunden vor Ort und können

individuell gestalten“, macht Ratio-Entwickler Ingo Janssen

die Vielschichtigkeit des Systems deutlich.

Individuelle Soft- und

Hardwarelösungen

Die leistungsstarke, nach den persönlichen Wünschen

und Bedürfnissen des Kunden erstellte Software hat viele

Vorteile: Neben den individuellen Lösungsstrategien beeindruckt

sie durch einfach Bedienbarkeit und ihre modulare

Erweiterbarkeit. Dabei arbeitet sie auf Basis von Apple und

Filemaker und garantiert damit Stabilität und Sicherheit. Zusätzlich

werden Pflegebetten und elektrische Geräte nach

VDE geprüft.

Darüber hinaus unterstützt IT Projekt die Pflegekräfte mit

leistungsstarken und einfach zu bedienenden zusätzlichen

Assistenzsystemen und Digitalisierungen für eine intelligente

Unterstützung in den Pflegeprozessen. Das wichtige

Übergabeprotokoll wird nun am Tablet mit einer übersichtlichen

Software vorgenommen. Alle Bewohner sind dort

aufgelistet und anhand einfacher Symbole sowie auffälliger

Farbmarkierungen ist für die Pflegekräfte sofort ersichtlich,

bei welchem Bewohner gesundheitliche Probleme aufgetreten

sind und welche weiteren Betreuungsmaßnahem

notwendig sind. Rote Markierungen zeigen auf dem ersten

Blick, dass ein Bewohner einen speziellen Betreuungsbedarf

hat. Direkt daneben werden die eventuell notwendigen Medikamente

oder weitere Maßnahmen angezeigt. Bei grün

gibt es keinen erhöhten Betreuungsbedarf. Dies spart Zeit

und führt zu mehr Sicherheit für den Bewohner, denn so

geht keine Information verloren!

IT-Experte Ingo Janssen erläutert Pflegedienstleiter

(PDL) Dennis Klammt und Pflegefachkraft

Diana Seifert das Programm „Ratio“

Ingo Janssen (CIO/CTO)

IT Projekt GmbH

Gewerbeallee 5

19357 Karstädt

Tel.: 038797 / 73 10 00

Fax: 038797 / 73 10 01

E-Mail: i.janssen@curavitalis-it.de

IT-Projekt

Lassen Sie sich informieren – direkt bei Ihnen vor Ort:

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39


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Implantologie – Feste Zähne an einem Tag

Fehlende Zähne beeinträchtigen nicht

nur die Lebensqualität, sondern können

auch zu Knochenverlust, Zahnund

Kieferfehlstellungen führen. Für

Ihren Zahnersatz bieten wir Ihnen die

für Sie bestmögliche Lösung. Neben

hochwertigen Zahnimplantaten können

wir Zahnlücken auch mit dem

Implantatkonzept „Sky fast & fixed“

versorgen. Mit dieser Sofort-Lösung erhalten

Sie festsitzenden Zahnersatz an

einem Tag. Ein Knochenaufbau ist somit

häufig nicht nötig und Sie können

Ihre Sky-Implantate sofort belasten.

Auf diesem Gebiet sind wir Spezialist.

Als DGI-zertifizierter Implantologe und

IFZI-Trainer verfügt Dr. Nicolai Böhme

über langjährige Erfahrungen. Am Anfang

jeder Implantatversorgung stehen

eine eingehende Untersuchung,

die individuelle Beratung und ein

auf jeden Patienten individuell abgestimmter

Behandlungsplan.

Zahnverlust kann Menschen jeden Alters

treffen und unterschiedliche Ursachen

haben. Haben Sie jedoch bereits

viele Zähne verloren oder droht totale

Zahnlosigkeit, ändert sich das Leben

schlagartig. Für viele ist eine großflächige

Prothese oft die erste Möglichkeit,

das Gebiss wieder herzustellen.

Der herausnehmbare Zahnersatz hat

jedoch Nachteile. Wenn die Prothese

nicht richtig sitzt, kann es zu Rötungen

und Entzündungen kommen. Nicht

nur das. Durch die Gaumenplatte im

Oberkiefer schmeckt vieles nicht mehr

wie vorher und das Sprechen wird erschwert.

Dabei wissen viele Betroffene

nicht, dass die moderne Zahnmedizin

heutzutage großartige Möglichkeiten

für den dauerhaften Zahnersatz bietet.

Mit Feste Zähne an einem Tag stellen

wir Ihre Lebensqualität wieder her,

und zwar mit nur 4-6 Implantaten pro

Kiefer und möglichst ohne Knochenaufbau.

Sie kommen morgens in unsere

Praxis und verlassen sie abends mit

einer festen implantatgetragenen provisorischen

Brücke, die Sie sofort belasten

können.

Feste Zähne an einem Tag geben Ihnen

in jeder Situation Sicherheit. Sie

können unbeschwert essen, sprechen

und lachen. Und wieder aktiv am Leben

teilnehmen.

Feste Zähne an einem

Tag – so funktioniert es

Herkömmliche Implantationen sind

zeitintensiv und erfordern mehrere

chirurgische Eingriffe. In unserer Praxis

können wir kranke Zähne entfernen,

Implantate setzen und feste Zähne auf

die neuen Implantate schrauben. Alles

an einem Tag und ohne Knochenaufbau.

Wie ist das möglich? Anders

als bei konventionellen Methoden setzen

wir die hinteren Implantate schräg

in den Kieferknochen ein, sodass eine

feste Brücke auf den Implantaten verankert

werden kann. Durch die Schrägstellung

stützen und stabilisieren sich

die Implantate gegenseitig und sorgen

somit mit nur wenigen Implantaten für

genügend Stabilität. Geeignet ist die

Behandlungsmethode für Menschen

jeden Alters und kann auch für Patienten

in Frage kommen, die unter Diabetes,

Osteoporose und weiteren Vorerkrankungen

leiden. Ob die Methode

auch für Sie geeignet ist, klären wir in

jedem Fall mit Ihnen im Vorfeld ab.

Perfekt betreut für

einen optimalen Ablauf

Dr. Nicolai Böhme ist DGI-zertifizierter

Implantologe und verfügt über langjährige

Erfahrungen als Trainer in der

Denteum Akademie und im Internationalen

Fortbildungszentrum für zahnärztliche

Implantologie (IFZI). Seit

mehr als fünf Jahren behandeln wir

unsere Patienten erfolgreich nach diesem

Konzept. Wer Interesse hat, kann

sich auf Kongressen und Workshops

regelmäßig von Dr. Böhme informieren

lassen. Im Denteum arbeiten Implantologe,

Zahntechnikermeister und

OP-Assistentinnen Hand in Hand unter

einem Dach. Wir betreuen Sie persönlich

von morgens bis abends und sorgen

dafür, dass Sie sich vor, während

und nach der Behandlung in unserer

Praxis wohlfühlen.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

• Festsitzender Zahnersatz

• Kurze Behandlungsdauer und

Einheilungszeit

• Verschiedene Narkosemöglichkeiten

• Sofortbelastung möglich

• Optimale biomechanische

Belastung

• Gaumenfreie Lösung durch

individuell angefertigte Brücke

• Kein zweiter Operationstermin

erforderlich

Denteum ∙ An der Brake 2 ∙ 49685 Emstek ∙ Telefon: 0 44 73 - 94 31 45 ∙ info@denteum.de ∙ www.denteum.de

40


Nein, nein! Dazu brauchen Sie keine Eiweiß-Shakes zu

trinken, die dienen ohnehin nur den Portemonnaies

der Hersteller und enthalten zudem leider viel zu viel

Zucker! Dabei wissen wir im Grunde alles, was unserem Körper

gut tut: Mehr Sport/Bewegung, weniger essen, bewusst

essen, gut kauen, mehr Obst und Gemüse zu uns nehmen

und viel trinken… Aber!

Da gibt es so ein sehr großes, sehr kuscheliges Tier, das direkt

vor unserer Tür sitzt und uns immer wieder Gründe zuflüstert,

doch erst MORGEN mit all dem Guten für unseren

Körper anzufangen: Das Gewohnheitstier, dieses verführerische

und doch so lästige Ding! Doch heißt es auch: „Morgen,

morgen nur nicht heute sagen alle faulen Leute“– auf die lahmen

Ausreden für einen SOFORT beginnenden Bewegungsdrang

bezogen, trifft diese Weisheit ja auch zu! Nun ja, etwas

an unserem täglichen Leben zu verändern und als neue

Gewohnheit einzuarbeiten dazu benötigt man 100 Tage. Und

ja, es stimmt, dass bis etwas zur Routine wird, müssen/dürfen

wir diese Handlung 100 Tage oder 30.000 Mal ausüben. Doch

eslohnt sich auch, das wissen wir alle! Darüber hinaus gibt es

verschiedene Möglichkeiten den Körper bei seinen täglichen

Funktionen zu unterstützen und diese Heilkräuter als Kur anzuwenden,

sechs Wochen.

Bevor Sie jedoch damit beginnen, nehmen Sie bitte Rücksprache

mit Ihrem Arzt und erfragen, ob Sie fasten dürfen

oder ob eine Stoffwechselstörung vorliegt und Sie dann nur

bestimmte Organe unterstützen sollten. Wie zum Beispiel bei

eingeschränkter Nierentätigkeit, akuter Krankheit, einem angegriffenen

Immunsystem und so weiter.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes und glückliches Leben!

Ihre Kirsten Nipper

Und hier die Zutaten und Rezepte für natürliche Gesundheit im Alltag:

Wie auch das Gänseblümchen steht uns die Vogelmiere fast das ganze Jahr zur Verfügung. Ihr Vitamin C-Gehalt ist sechs

Mal höher als der von Kopfsalat und die enthaltenen Saponine (Seifenstoffe) wirken zudem schleimlösend. So lassen Husten

und andere unangenehme Überbleibsel aus dem langen Winter sich mit der Vogelmiere effektiv vertreiben. Ihr Geschmack

erinnert an junge Maiskölbchen und schmeckt besonders Kindern sehr gut. Wer also den Winter endgültig aus seinen Gliedern

vertreiben und vital und fit in den Frühling starten möchte, braucht nur aus der unerschöpflichen Vielfalt heimischer

Wildpflanzen zu schöpfen.

Eine Handvoll Wildkräuter

wie Giersch, Löwenzahn,

Brennnessel, Vogelmiere,

Gänseblümchen

1 Banane

1 Apfel

¼ – ½ Liter

naturtrüber Apfelsaft

Die Kräuter waschen und im Mixer mit den anderen zerkleinerten

Zutaten pürieren. Um den Stoffwechsel anzuregen

kann dieses Getränk 30 Min. vor dem Essen getrunken werden,

wer abnehmen möchte ersetzt hiermit eine Mahlzeit.

Möglichst frisch trinken, da sich beim längeren Stehen der

Saft absetzt.

Löwenzahn enthält vor allem Bitterstoffe, die den Stoffwechsel und die Verdauung ankurbeln und positiv auf die Psyche wirken.

Zudem enthält er außerordentlich viel Vitamine und Mineralstoffe. Er regt den Gallenfluss an und stärkt die Leber und

den Stoffwechsel im Allgemeinen. Eine Löwenzahn-Kur (täglich eine Handvoll Löwenzahn-Blätter zum Mittagessen über vier

Wochen) bringt den gesamten Organismus in Schwung, wirkt belebend auf alle Körperfunktionen und ist die Verjüngungskur

schlechthin für Bindegewebe, Leber, Galle und Niere.

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41


eportage

Die „Heilpflanze 2017“ – Im Frühjahr ist die Wirkung des Gänseblümchens am wertvollsten gegen die lästige Frühjahrsmüdigkeit.

Die Blätter sind blutreinigend, blutbildend, schleimlösend und wassertreibend. Sie enthalten zudem wertvolle ätherische

Öle, Flavonoide und Gerbstoffe. Diese Pflanze kann als Tee, Tinktur oder Frischpflanze angewandt werden. Sie bringt

den Stoffwechsel in Schwung und peppt auch optisch jede Speise auf, im Kräuterquark oder über die Süßspeise gestreut.

2 Handvoll Gänseblümchen

1 Liter Apfelsaft

1 kg Gelierzucker (1:1)

1 Vanillestange

2 Scheiben einer

Bio Zitrone

Die Gänseblümchen zusammen mit den Zitronenscheiben

und der längs aufgeschnittenen Vanillestange in einen Topf

geben. Apfelsaft darüber gießen und an einem kühlen Ort 24

Stunden ziehen lassen. Anschließend mit einem Sieb alle festen

Bestandteile herausfiltern. Den Sud in einen Topf geben

und mit dem Gelierzucker nach Anleitung aufkochen. In Gläser

füllen und gut verschließen – das garantiert guten Appetit!

Das Gänseblümchen als Wetterbote: Sind die Blütenblätter geöffnet,

wird in den nächsten vier Stunden die Sonne scheinen!

Er wächst überall und ist kaum zu bändigen, der Giersch. Er ist mild-würzig und sein möhrenähnliches Aroma macht ihn roh

wie gedünstet zum Top-Favoriten der Kräuterküche. Früher diente er als Petersilienersatz. Giersch enthält große Mengen an

Vitamin C, Mineralstoffe und Spurenelemente – darunter Eisen, Kupfer und Mangan. Mit seiner blutreinigenden und harnsäuretreibenden

Wirkung ist Giersch ein hervorragendes Kraut gegen Gicht. Und auch bei Rheuma, Ischias und Hämorrhoiden

bringt er heilsame Linderung.

100 g Giersch

30 g frische Hefe

50 ml natives Olivenöl

1 TL Rohzucker

50 g schwarze

Oliven (entkernt)

50 g Sonnenblumenkerne

150 g Roggenmehl

450 g Dinkelmehl

1 TL Salz ggf. ein

verquirltes Ei zum Bestreichen

und evtl. mehr Mehl

Giersch waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern.

Fein hacken und die harten Stiele entfernen. Hefe in

500 ml lauwarmem Wasser auflösen, Öl, Zucker, gehackte Oliven,

Giersch und Sonnenblumenkerne hinzufügen. Dann das

Roggenmehl, danach das Weizenmehl dazu geben und gut

verrühren. Den Teig gut abgedeckt an einem warmen Ort gehen

lassen, bis er etwa die doppelte Größe erreicht hat. Nun

das Ganze in Brötchengröße teilen und noch einmal eine

halbe Stunde gehen lassen. Anschließend mit Ei bestreichen

und im vorgeheiztem Backofen auf 200° C ca. 40– 45 Min. backen,

bis die Brötchen goldbraun und durchgebacken sind.

Abkühlen lassen.

42 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Entschlacken


eportage

Bärlauch ist ein Wildkraut voller Vitalstoffe mit antibakterieller Wirkung. Bärlauch ist der wilde Knoblauch, er enthält viel Vitamin C,

Kalium, Mangan, Magnesium und Eisen. Seine schwefeligen Öle, die als echte Blockadebrecher gelten, bringen alles wieder zum

Fließen und sind somit auch wirksam gegen Arteriosklerose. Aufgrund der reinigenden Wirkung des Blutes, beugt Bärlauch Herzinfarkten

und Schlaganfällen vor. Zudem senkt er Blutdruck und Cholesterinspiegel. Man kann ihn gut auch frisch genießen, zumal

er dann besonders wirksam ist!

150 g frischen Bärlauch

15 g Salz

4 EL Olivenöl

100 g Pinienkerne oder

Sonnenblumenkerne/

Walnusskerne.

Die Nüsse in einer trockenen Pfanne vorsichtig anrösten. Mit

dem grob zerkleinerten Bärlauch mittels eines Mixstabs pürrieren

und dabei so viel Öl zulaufen lassen, das eine cremige

Paste entsteht. Evtl. salzen. Nach Belieben kann das Pesto

noch mit Tomatenmark (Bio) und geriebenem Parmesankäse

verfeinert werden. Dann ist die Lagerung im Kühlschrank für

einige Wochen vorgesehen. Bei länger Lagerung darauf achten,

dass das Pesto gut mit Öl (Ölsafe) bedeckt ist.

Die große Brennnessel ist das Entsäuerungsmittel Nummer Eins unter den einheimischen Kräutern. Und hilft außerdem, Schwermetalle

und Umwelttoxine aus dem Körper aus zu schwemmen. In unseren Breiten ist die Große Brennnessel weit verbreitet. Sie

ist ein wahres Kraftpaket mit ungewöhnlich viel Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem Eisen. Brennnesselblätter wirken

außerdem entgiftend, harntreibend, appetitanregend, blutreinigend sowie entzündungshemmend und kurbeln den Stoffwechsel

an. Sehr lecker sind Brennnesselsuppe oder Brennnesselchips – diese werden sogar von Jugendlichen gegessen. Dazu werden

die Brennnesselblätter in Vitamalz-Bier-Teig eingetunkt und dann in Kokosfett ausgebacken.

8 TL frische oder

getrocknete Blätter

1Liter Wasser

Blätter mit 1l kochendem Wasser übergießen und zugedeckt

10 Minuten ziehen lassen. Davon tgl. 2-3 Tassen über einenZeitraum

von 6 Wochen trinken. Zusätzlich sollte reichlich Wasser

dazu getrunken werden. Bei Herz- oder Nierenschwäche unbedingt

vorher Rücksprache mit dem Arzt halten.

3 EL unbehandeltes

Meersalz/ Steinsalz/

Himalayasalz

Kräuter (Brennnessel, Zinnkraut, Kamille)

3 EL Natriumhydrogencarbonat Natron)

Die Kräuter mit dem Meersalz zermörsern. Nur so viel Kraut

nehmen, dass das Salz nicht zu nass wird. Dann gibt man

das Natron hinzu, vermischt alles – fertig. Dosierung: 1 Tasse

für ein Vollbad, 3 EL für ein Fußbad. Dauer: 30-60 Min.

und länger.

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43


Kixi

Hallo, liebe Kinder und große Menschen, die gern ein bisschen Kind geblieben sind.

Nun ist es bald soweit und wir können bunte Osternester suchen, die der Osterhase

versteckt hat. Habt ihr vielleicht selbst auch ein Osterei ausgepustet und bunt bemalt?

Aber was war eigentlich los an Ostern, dass wir es als ein großes Fest feiern?

Das ist eine lange Geschichte. Habt ihr einen Moment Zeit? Gut, dann erzähle ich

es euch.

V

or 1985 Jahren, da war Jesus

Christus 31 Jahre alt, kam er auf

einem Esel zum jüdischen Pascha-Fest

nach Jerusalem geritten. Die

Juden begrüßten Jesus freudig und

hofften, dass er sie von den Römern

befreien würde, die an der Macht waren

und das Volk unterdrückten.

Am Gründonnerstag trank Jesus mit

seinen zwölf Jüngern Wein, brach

Brot und teilte es mit seinen Gefährten.

Er wusste jedoch schon an diesem

Abend, dass ihn einer seiner Apostel

an die Römer verraten würde. Nachts

ging er zum Ölberg, betete auch für

den Verräter, weil er ihn dennoch sehr

liebte und bei diesem Gebet kamen

die römischen Soldaten und verhafteten

ihn.

Judas hatte ihn tatsächlich verraten

und Jesus wurde vom Statthalter Pilatus

zum Tode verurteilt, weil er sagte,

dass er der König der Juden sei. Die Römer

lachten über Jesus’ Worte, setzten

ihm eine Krone aus Dornenzweigen

auf und kreuzigten ihn auf dem Berg

Golgatha, wohin er sein Kreuz sogar

noch selbst tragen musste.

Die Römer hatten nämlich große Angst

davor, dass Jesus ihnen ihre Macht

wegnehmen könnte und deshalb wollten

sie, dass Jesus am Kreuz starb.

Als er dann tot war, holten seine Mutter

und seine Freunde ihn herunter, wickelten

ihn in Tücher und legten ihn

in eine Höhle. Vor den Eingang legten

sie einen großen, schweren Felsen, um

das Grab zu verschließen. Das alles geschah

am Karfreitag und alle waren

sehr traurig darüber, wie böse die Römer

waren.

Am Ostersonntag wollten einige Menschen

nach dem Grab sehen und da

war der große, schwere Fels beiseite

gerollt worden und das Grab war leer.

Das konnten sie gar nicht verstehen

und waren sehr verwirrt, denn kein

Mensch konnte so stark sein, diesen

Stein zu bewegen. Auf einmal erschien

ein Engel und sagte den Menschen,

dass sie keine Angst haben sollen, Jesus

sei von den Toten auferstanden

und von seinem Vater in den Himmel

geholt wurden.

Die Auferstehung von Jesus feiern die

Christen am Ostersonntag und am Ostermontag.

W

ieso Ostereier und Osterhasen?

Und warum es die Ostereier

und den Osterhasen

gibt, wolltet ihr noch fragen?

Eine interessante Frage, liebe Kinder.

Eier sind ein Symbol für den Neubeginn

des Lebens und symbolisch stehen

sie für das neue Leben von Jesus

nach dem Tod.

Im Laufe der Zeit wurden die Ostereier

dann verziert, bemalt und an Frühlingszweige

gehängt oder als Dekoration

in Nester gelegt. Der Osterhase

ist ein Symbol für die Fruchtbarkeit, da

Hasen besonders viele Hasenkinder

bekommen.

Insgesamt soll das Osterfest daran erinnern,

dass alles ein Kreislauf ist, geboren

werden, sterben, sähen, blühen,

verwelken und irgendwann geht alles

wieder von vorn los. © Magdemedien GmbH

Die Auflösung findet ihr im Veranstaltungskalender

44

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Energiekosten senken

Energiekosten senken ist ein beliebtes

Thema und so tummeln sich auf dem

Markt der diesbezüglichen Anbieter

unterschiedlichste Unternehmen, die

mit verlockenden Angeboten um jeden

Kunden werben.

So auch auf diversen Internetportalen,

wo um die Kunden mit Lockangeboten

geworben wird. Doch sollte man

als Verbraucher in jedem Fall achtsam

und kritisch sein, denn nicht jeder Anbieter

hält was er verspricht. Oft erkennt

der Kunde dann erst am Ende

des Tarifjahres, dass zusätzliche, verdeckte

Kosten fällig werden oder versteckte

Preisanpassungen den abgeschlossenen

Tarif dann doch nicht so

günstig darstellen wie gedacht. So hat

der Kunde das Nachsehen! Nicht jedoch

beim Energieverband Nordwest

aus Cloppenburg, der seit 2006 erfolgreich

auf dem Energieanbietermarkt

unterwegs ist. „Unsere Kundenklientel“,

so Olaf Riedel, „bestand von 2006

bis August 2014 ausschließlich aus Gewerbekunden,

die wir mit attraktiven

Angeboten an uns binden konnten.“

Im September 2014 kamen dann

Referenzkunden:

Autohaus Teich GmbH, Cloppenburg

AUST Mode, Cloppenburg

Terra di Vino, Cloppenburg

Easy Fitness, Cloppenburg und Leer

Molli-Bär Freizeitpark, Molbergen

Thomsen & Kühne Logistics GmbH,

Cloppenburg

KFZ Meister GmbH Daniel Sprock, Bösel

Küstenwerbeagentur – Nicolei Heise,

Südbrookmerland

Meyer & Preuth GbR, Cloppenburg

Käte Fraas – die kleine Schmuckwerkstatt,

Cloppenburg

Polsterei Münch, Cloppenburg

Versicherungsagentur

Paul Dellwisch, Bösel

Wilhelm Fliesenverlag, Cloppenburg

sowie weitere 5500 Zähler,

auch in privatem Umfeld

Wir unterstützen die Handballer

des TVC sowie die Fußballer vom

SCSternbusch und TV Thüle.

auch Privathaushalte dazu, „weil“, wie

Riedel ausführt, „wir immer wieder

von unseren Kunden gebeten wurden,

doch auch deren Privathaushalte

mit günstigen Tarifen zu versorgen.“

Nachfrage erzeugt Angebot – eine

Herausforderung, die der Energieverband

Nordwest mit preislich attraktiven

Offerten beantwortet. Die zustande

kommen, indem er die einzelnen

Verbrauchsaufkommen zu einem für

die Energieversorger sehr interessanten

Gesamtverbrauch bündelt. Auf

diesem Sektor arbeitet der Energieverband

mit bekannt seriösen und auf

dem Markt schon seit Langem etablierten

Energieversorgern zusammen.

In der Form, dass diese dem Energieverband

eigens zugeschnittene Rahmenverträge

anbieten und damit eine

Synergie schaffen, die sich letzten Endes

extrem positiv auf die Tarife der

einzelnen Kunden auswirkt.

Voraussetzung für diese gute Zusammenarbeit

mit den Energieversorgern

ist, so Olaf Riedel, der seit Jahren persönliche

und intensive Kontakt zu den

Verantwortlichen der Energieversorger.

Denn Sicherheit und Vertrauen

ist für den Energieverband Nordwest

das wesentliche Kriterium für eine direkte

Kundenbetreuung, einschließlich

einer individuellen Beratung bis in

jedes Detail des Vertrages. Dafür sorgen

hoch motivierte und professionelle

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

sowohl im Innen- als auch im Außendienst

des Unternehmens.

„Jeder einzelne Kunde, ob aus dem

gewerblichen oder privaten Bereich,

erfährt bei uns eine persönliche Betreuung“,

führt Lina Miller vom Energieverband

Nordwest aus und fügt vor

dem Hintergrund zahlreicher Erfahrungen

hinzu, dass dies „von den Kunden

sehr geschätzt wird.“ Dazu gehören

auch die oftmals lästigen und für

den Laien nicht selten komplizierten

Das Team vom Energieverband Nordwest in Cloppenburg

Anmeldungen oder das Regeln bürokratischer

Hindernisse. So ist es für

das Team des Energieverbandes auch

selbstverständlich, dass Änderungswünsche

oder Probleme der Kunden

schnell und direkt erledigt werden. Im

Rahmen des Vertrags-Überwachungssystems

des Energieverbands Nordwest

bedeutet das für den Kunden,

dass Vertrags- und/oder Tarifänderungen,

sowie auslaufende Verträge termingerecht

überwacht werden und

der Kunde dadurch in jedem Fall abgesichert

ist.

„Der Vorteil liegt auf der Hand“, erklärt

Olaf Riedel, „denn der Kunde muss

sich um nichts kümmern und hat immer

die bestmöglichen Energiepreise,

ganz gleich ob für Strom oder Gas!“

Hinzu kommt, dass für die gewerblichen

Kunden Tarife sogar mit dem

Energieversorger direkt besprochen

und verhandelt werden können, so

dass auch hier stets optimale Konditionen

und Laufzeiten für die Energieversorgung

Gewerbetreibender durch

den Energieverband Nordwest gewährleistet

sind.

Senken Sie

jetzt Ihre

Energiekosten

dauerhaft!

Sevelterstr. 1

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45


Berufsberatung

Hilfe von der

Berufsorientierung

bis zum Berufsabschluss

Jeder steht irgendwann vor dem Schulabschluss und vor

der Frage „Was will ich werden?“ Keine Panik, angehende

Berufs- und Studieneinsteiger sind bei der Antwortsuche

nicht allein. Ansprechpartner/innen vor Ort und Informationen

im Internet helfen bei der Suche nach dem richtigen individuellen

Karriereweg.

Die erste Anlaufstelle in Sachen Berufsorientierung ist die

Berufsberatung der Agenturen für Arbeit. Die Berufsberater/

innen vermitteln offene Ausbildungsstellen, beraten individuell

und ausführlich über Berufe und Studiengänge sowie

schulische Ausbildungswege. Wichtig dabei ist, herauszufinden,

welche Talente, Interessen und Stärken man hat und wie

diese im Berufsleben optimal eingesetzt werden können. Unter

der kostenlosen Telefonnummer 0800 4 5555 00 kann ein

Gesprächstermin mit der Berufsberatung vereinbart werden.

Freie Ausbildungsstellen (regional und bundesweit) sind zusätzlich

in der JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit unter

www.arbeitsagentur.de zu finden. In der JOBBÖRSE besteht

auch die Möglichkeit, sein eigenes Bewerberprofil anzulegen

und ein eigenes Ausbildungsstellengesuch zu erstellen.

Topaktuelle Informationen zur Berufswahl findet man auch

auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit unter

www.planet-beruf.de und www.abi.de. Neben vielen nützlichen

Informationen gibt es dort auch interaktive Hilfe.

Die Internetplattform planet-beruf.de richtet sich an Schülerinnen

und Schüler, die die Haupt- oder Realschule besuchen.

Zum Beispiel kann man sich im Berufe-Universum testen und

so Vorschläge für Ausbildungsberufe bekommen, die zu einem

passen könnten. planet-beruf.de navigiert Schritt für

Schritt durch den gesamten Bewerbungsprozess – vom Bewerbungsschreiben,

Lebenslauf und Auswahltest bis hin zum

Vorstellungsgespräch.

Unter www.abi.de erhält man Informationen rund um Studium

und Beruf. Wer den kostenlosen Studienwahltest absol-

Karl-Heinz Warnking, Studien- und Berufsberater, Julia Rummler,

Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit Cloppenburg

viert, kann Vorschläge für mögliche Studiengänge erhalten.

Außerdem gibt es spezielle Informationen unter anderem zu

Studiengängen, Hochschulpanoramen und Studienfinanzierung.

Das Thema Ausbildung wird auf der Internetseite natürlich

auch behandelt. So können beispielsweise Informationen

zu speziellen Ausbildungen für Abiturienten abgerufen werden.

Übrigens findet man auf www.planet-beruf.de und www.

abi.de auch Angebote für Eltern und Lehrer.

Direkt vor Ort, beispielsweise im Berufsinformationszentrum

(BiZ) der Agentur für Arbeit Vechta in der Rombergstraße 51,

sind Informationen über viele Ausbildungsberufe zu finden.

Hier kann ohne Anmeldung und Zeitbegrenzung in Sachen

Beruf gestöbert werden. Neben berufskundlichen Mappen,

Zeitschriften und Regionalinformationen stehen auch 31 Internetplätze

und drei Bewerbungscomputer zur Verfügung.

Zudem finden im BiZ regelmäßig interessante Veranstaltungen

zu beruflichen Themen statt. Eine gute Übersicht über

diese Veranstaltungen bietet der BiZ-Kalender, der im BiZ erhältlich

oder auch im Internet unter www.arbeitsagentur.de

zu finden ist.

An vielen Schulen gibt es Patinnen und Paten - manchmal

werden sie auch Mentorinnen und Mentoren genannt -, die

bei der Berufsorientierung helfen. Diese Personen kennen oft

Unternehmen in der Region und können zum Beispiel sagen,

ob eine Firma noch freie Ausbildungsstellen hat. Auch Lehrkräfte,

Verwandte und Freunde verfügen über Netzwerke und

können Kontakte vermitteln. Je mehr Leute wissen, dass man

auf Ausbildungsplatzsuche ist, desto besser, je größer das

Netzwerk wird, desto mehr steigen die Chancen, einen Ausbildungsplatz

zu finden.

46

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eportage

Fragen und Antworten zur Berufswahl

„Online-Medien zur Berufsorientierung – Berufenet“ – Infoveranstaltung

an der Marienschule in Cloppenburg

Sollte es während der Ausbildung zu Problemen kommen,

steht die Berufsberatung auch weiterhin an der Seite des

Berufsstarters. Gerade wenn die Praxis besser klappt als die

Theorie und damit vielleicht sogar der Abschluss gefährdet

ist, können Instrumente wie ausbildungsbegleitenden Hilfen

(abH) oder assistierte Ausbildung (AsA) in Anspruch genommen

werden. Dahinter verbergen sich Unterstützungsmöglichkeiten

durch von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter

beauftragte Bildungsträger. Beide Instrumente sind für den

Betrieb und für den Auszubildenden kostenlos. Sie können

eingesetzt werden, wenn die Ausbildung aufgrund von schulischen

oder sprachlichen Defiziten oder auch Problemen im

sozialen Umfeld gefährdet ist.

Die Jugendlichen werden dabei beispielsweise sozialpädagogisch

begleitet, Bildungsdefizite werden abgebaut und

Lernpraktiken eingeübt. Der Stützunterricht kann in jedem

Schulfach erfolgen, auch beim Anfertigen der Hausaufgaben,

Prüfungsvorbereitungen und dem Führen der Berichthefte

wird geholfen. Sowohl Arbeitgeber als auch Azubis können

bei Interesse an abH die Berufsberatung kontaktieren.

Wie finde ich heraus, welcher Beruf zu mir passt?

Grundsätzlich sollten sich Jugendliche folgende Fragen stellen: Was

will ich? Was kann ich? Was mag ich? Dabei können ihnen Eltern,

Freunde und Lehrer(innen) helfen sich selbst besser einzuschätzen.

Auch die Berufsberater und Berufsberaterinnen unterstützen

bei der Berufswahl. Eine gute Hilfe bietet www.planet-beruf.de mit

dem „BERUFE-Universum“, einem Selbsterkundungsprogramm für

Jugendliche. Dort können die Jugendlichen durch kurze Tests ihre

Interessen herausfinden und ihre Fähigkeiten überprüfen. Wer sich

seiner Interessen und Fähigkeiten bewusst ist, kann im nächsten

Schritt Informationen zu passenden Berufen sammeln.

Wo finde ich Informationen zu einem bestimmten Berufsbild?

Zur ersten Information über Berufe bietet sich das „BERUFENET“ an.

Es enthält umfassende Informationen zu Ausbildungs- und Studienberufen.

Hilfreich ist auch das „BERUFE.TV“ mit Kurzfilmen zu Berufsbildern

und das „Beruf Aktuell“, ein Lexikon der Ausbildungsberufe.

Wann soll ich mich für eine Ausbildung bewerben?

Als Faustregel gilt: ein Jahr vorher. Einige Unternehmen wie Großbetriebe,

Banken und öffentliche Verwaltungen starten jedoch bereits

eineinhalb Jahre vor Ausbildungsbeginn mit der Auswahl Ihrer

Auszubildenden. Manche Branchen beginnen erst später mit den

Bewerbungsverfahren und besetzen auch noch kurz vor Ausbildungsbeginn

ihre Stellen.

Wie sollte meine Bewerbung idealerweise aussehen?

Die Bewerbung vermittelt den ersten Eindruck, den der Arbeitgeber

von den Jugendlichen bekommt. Die Unterlagen müssen fehlerfrei,

sauber, ansprechend und vollständig sein. Wichtig ist insbesondere,

dass die Motivation für den Ausbildungsberuf deutlich wird. Eine

Bewerbung sollte selbst formuliert und nicht von Vorlagen abgeschrieben

werden. Wie erhöhe ich meine Chancen auf einen Ausbildungsplatz?

Jugendliche sollten sich frühzeitig und umfangreich bewerben und

sich bereits über Alternativen zum Wunschberuf Gedanken machen.

Gute Zeugnisse sind natürlich von Vorteil. Schüler(innen) mit

schwächeren Noten können ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz

durch freiwillige Praktika deutlich verbessern. Wichtig sind

den Arbeitgebern auch die sogenannten „Soft-Skills“ wie z.B. Team-,

Kommunikations- und Kritikfähigkeit.

„Online-Medien zur Berufsorientierung – Berufenet“ – Infoveranstaltung

an der Marienschule in Cloppenburg

Termine KulTour – Senioren Cloppenburg

Am 17. Januar 2018 haben wir in gemütlicher Kaffeerunde die Ziele der Tagesfahrten in diesem Jahr festgelegt.

Hier die Ergebnisse:

08. April 2018, Sonntag, Oberhausen:

„Tarzan“

24. April 2018 Dienstag, Ibbenbüren:

Halbtagesfahrt, Dorenthe Natura Gart Deutschland

03. Juni 2018, Sonntag, Weyhe:

Theaterbesuch Weyhe, „Schwere Jungs“, Spargelessen

18. Juli 2018, Mittwoch, Verden Aller:

Stadtbesichtigung, Schifffahrt auf Aller und

Weser, Wolfcenter

09. August 2018, Mittwoch,Walsrode:

Vogelpark

11. Oktober 2018, Donnerstag, Gifhorn:

Mühlenmuseum, Russisch-orthodoxe Holzkirche,

Glockenpalast

November, Theaterfahrt.

Das Programm erscheint erst nach den Sommerferien.

13. Dezember 2018, Donnerstag, Adventfahrt:

Eco-Park, Essen im “Maria Rast“ in Bethen

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Wir freuen uns auf Sie! Ansprechpartner: Elfriede Lange, Tel.: 04471 931000

oder Ilse Weier, Tel.: 0177 219 68 99. Wenn Sie Interesse haben, lassen Sie sich auch in den E-Mail-Verteiler aufnehmen.

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47


KulTour

Schöne Erinnerungen an die letzten Fahrten in 2017

Ziele der November-Fahrt waren das Kloster Gravenhorst und der Weihnachtsmarkt

Landgut Krumme in Velen.

Wir begannen im Kloster Gravenhorst, das im Jahre 1256

von Ritter Konrad von Brochterbeck für Nonnen des Zisterzienserordens

gegründet worden war. Im Laufe seines Bestehens

als Kloster wurden die Gebäude mehrfach zerstört

und wieder aufgebaut. Heute ist der bauliche Zustand fast

der gleiche wie zur Auflösung des Konvents im Jahre 1808.

Mit den beiden Gästeführerinnen, „Schwester Elseke“

und „Dienstmagd Miktrinken“, beide in der Bekleidung des

15. Jahrhunderts, unternahmen wir eine Erkundungstour

durch das ehemalige Kloster. Auf dem amüsanten Rundgang

berichtete Schwester Elseke über ihr Leben als Nonne

in der damaligen Zeit und Dienstmagd Miktrinken über ihre

schwere Arbeit im Kloster. Es war eine Freude den beiden

zuzuhören und durch ihre Erzählungen fühlte man sich in

diese Zeit versetzt.

Die Gruppe im Kloster Gravenhorst

Ab 1822 war das Anwesen in wechselndem Privatbesitz,

doch mittlerweile befindet sich die gesamte Anlage

in staatlicher Hand. Im Jahre 2004 wurde das Kloster seiner

neuen Bestimmung übergeben und als „DA Kunsthaus

Kloster Gravenhorst“ neu eröffnet. Künstler aus der Region

wie aus aller Welt begegnen hier Kunstlaien, um gemeinsam

in Workshops und Seminaren Kunst zu produzieren.

Dazu sollte erwähnt werden, dass der Begriff „DA“ für

„Denkmal-Atelier“ steht und dass damit auf die historische

und architektonische Bedeutung des Klosterensembles

und auf die Produktion und Auseinandersetzung mit Kunst

hingewiesen wird.

Schwester Elseke und Dienstmagd Miktrinken

Nachmittags ging es dann zum Wald-Weihnachtsmarkt

der Familie Krumme in Velen. Etwa 1.000 Weihnachtsbäume

säumten den Weg entlang der 150 Verkaufsstände, nahezu

eine Million Lichter zauberten eine weihnachtliche Kulisse

der besonderen Art. So aufwändig stellt die Familie Krumme

ihren Weihnachtsmarkt dar und auch wir ließen uns von

dem Zauber einfangen. Da gab es sehr unterschiedliche, an-

48

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | KulTour


spruchsvolle Angebote. Mir aber hat besonders die Produktion

der Kartoffelpuffer gefallen. Da waren die „Döskerkerls“-

zuständig für das Schälen und Reiben der Kartoffeln und die

„Döskerfraulüe“ für das Braten. Und siehe da: Die Kartoffelpuffer

schmeckten dann auch wie bei „Muttern“.

Mit diesen interessanten und bezaubernden Eindrücken

ging die Fahrt zu Ende, die übrigens der großen Nachfrage

wegen noch ein weiteres Mal angeboten werden musste und

mit ebenso viel Erfolg wie zu Anfang durchgeführt wurde.

Frühstück am Bus (Gravenhorst)

Waldweihnachtsmarkt Landgut Krumme

Senioren on KulTour

Jahresabschlussfahrt

Wussten Sie, dass es in Vechta Katakomben gibt?

Die heutige Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta hat

eine lange Geschichte und viele bauliche Besonderheiten.

Der Kern der Anlage war einmal ein Franziskanerkloster. Im

Jahre 1806 wurde das Kloster von Peter Friedrich Ludwig

von Oldenburg zum Zuchthaus umgebaut, und die darunter

gelegenen Gewölbe bergen bis zum heutigen Tag einige

Geheimnisse.

Die Kirchenführerin Elisabeth Thöle empfing uns am Eingang

der Klosterkirche. Sie berichtete über die wechselvolle

Geschichte des als Silmultankirche genutzten Gotteshauses

und der angrenzenden Gebäude. Die Kirche, die in den Gebäudekomplex

integriert ist, muss einst mit wunderbaren

Schätzen ausgestattet gewesen sein.

Noch heute besitzt die Kirche einen eigenen Zugang zum

Gefängnis. Diesen durften wir nutzen um in die Kellergewölbe

(die Katakomben) zu gelangen. In einem Seitenflügel des

Gewölbes, legten die Mönche einen Begräbniskeller an. Die

verstorbenen Mönche wurden nach der Trauerfeier wie auf

einem Backbrett in eine Nische geschoben und luftdicht

eingemauert. Man spricht hier von „Backofengräbern.“ Eine

dieser Nischen konnten wir sogar anschauen.

Altar in der Klosterkirche in Vechta

Ebenfalls ist im Kellergewölbe ein kleines Museum zu besichtigen.

Hier wurden Gegenstände aus dem Vollzug früherer

Zeiten zusammengetragen. Die Führung endete im

einstigen Refektorium der Franziskaner, dem heutigen Konferenzzimmer

der Justizvollzugsanstalt für Frauen. Es gab

natürlich auch viele Fragen zum Gefängnis. Kernpunkt im

Vollzug ist, die Frauen stark zu machen, da viele von ihnen

hatten vorher ein schlechtes Umfeld.

Zum Tagesabschluss gab es im Restaurant Janssen in

Vechta ein leckeres 3-Gänge-Menü. Jeder Teilnehmer bekam

eine, von Elke Denis liebevoll gefertigte, Weihnachtskarte

und ein kleines Präsent.

Und nun noch ein Frage, zum Abschluss, denn wussten

Sie, dass nur fünf Prozent aller Gefängnisinsassen in

Deutschland Frauen sind? Das ist verblüffend, nicht wahr?

Elfriede Lange

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49


eportage

Revolution am Hörgerätemarkt

Zurück im aktiven Leben:

Oticon Opn ermöglicht 360°-Hören

Im Restaurant, bei Familienfeiern oder einfach im allgemeinen Alltagstrubel – in Situationen,

in denen viele Personen und Nebengeräusche aufeinander treffen, fällt

es Menschen mit Hörminderung besonders schwer, mehreren Sprechern gleichzeitig

zu folgen und selbst aktiv am Gespräch teilzunehmen.

Natürliches Hören — auch in komplexen Situationen

Mit dem Oticon Opn bietet der dänische Hörgerätehersteller Oticon ab sofort ein

Hörgerät, das 360°-Hören ermöglicht — eine revolutionäre Weltneuheit. Menschen

mit intaktem Gehör können sich in der 360°-Umgebung mühelos orientieren, einzelne

Klänge und Stimmen erkennen und sich auf das konzentrieren, was sie hören

wollen. Zudem sind sie jederzeit in der Lage, ihre Aufmerksamkeit auf etwas

Anderes zu richten. Das ergeht schwerhörigen Menschen anders – bis jetzt: Mit

Hilfe des Oticon Opn erhalten auch Personen mit Hörminderung diese natürliche

Fähigkeit des selektiven Hörens zurück.

Nutzen Sie moderne Medien —

ganz entspannt mit Oticon Opn

Willkommen in der Wireless Welt!

• Sie können Oticon Opn kabellos mit Ihrem

iPhone® verbinden. So hören Sie Ihren Gesprächspartner

direkt in den Hörsystemen,

da diese in Kombination mit dem iPhone

zum Headset werden. Oticon Opn ist Made

for iPhone®.

• Mithilfe des TV Adapters 3.0 genießen Sie

den Fernsehton in Stereo direkt in Ihren Hörsystemen.

Sie sehen in Ihrer Lieblingslautstärke

fern und werden nicht durch Umgebungsgeräusche

gestört.

Das Gehirn hat es leichter

Herkömmliche Hörgeräte konzentrieren sich immer nur auf einen Sprecher und

senken für ein besseres Verstehen die Lautstärke der Umgebungsgeräusche ab.

Für das Gehirn bedeutet dieses Vorgehen jedoch eine erhöhte Anstrengung, da

es nur Bruchstücke der eigentlich dynamischen Gesprächssituation empfängt und

die fehlenden Teile ersetzen muss. Für den Träger geht dies daher oft mit Erschöpfung

einher. Oticon Opn ahmt wie kein anderes Hörgerät nach, wie das Gehirn in

Situationen mit vielen Sprechern in einer lauten Umgebung umgeht.

Wissenschaftliche Studien*

belegen

Weniger Höranstrengung bis zu

20%

Mehr Merkfähigkeit bis zu

20%

* Le Goff et al., Klinische Studien, White Paper, Oticon, 2016.

Elegant und unauffällig: Oticon Opn gibt es in 8 attraktiven Farben.

Oticon Opn Hörgeräte jetzt kostenlos Probe tragen.

• Über die Oticon ON App, die für iPhone® und

Android Smartphones zur Verfügung steht,

können Sie Lautstärke oder Hörprogramme

bequem mit einem Fingerwisch steuern.

Die Gratis-App bietet auch eine Hörsysteme-Suchfunktion

und warnt Sie, wenn die

Batterien der Hörsysteme nachlassen.

• Verbinden Sie Geräte des Alltagslebens über

das Internet mit Oticon Opn Hörgeräten und

erleben Sie ein neues Komfort- und Sicherheitsgefühl.

Z. B. können Sie ein Signal in Ihren

Hörgeräten erhalten, wenn es an der Tür

klingelt oder es Zeit ist, Ihre Medizin einzunehmen.

Bleiben Sie sozial aktiv –

Hörgeräte helfen Ihnen dabei

Studien belegen: Die aktive Nutzung von Hörgeräten

erleichtert hörgeschädigten Menschen die

Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Soziale

Aktivitäten stimulieren das Gehirn und verringern

dadurch das Risiko eines beschleunigten Abbaus

von Gedächtnisleistung und Denkvermögen.**

49661 Cloppenburg • Bahnhofstr. 4 • Tel. 04471/3788

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Oticon Opn. Das erste Hörgerät, das es

dem Gehirn nachweislich leichter macht.

Leichter verstehen, sich mehr merken

und weniger anstrengen.

** Hélène Amieva, „Self-Reported Hearing Loss: Hearing Aids and Cognitive

Decline in Elderly Adults: A 25-year Study,” Journal of the American Geriatrics

Society.


Wohnen

Individuell fürs Alter bauen

Wer später nach seinen Vorstellungen leben will, sollte frühzeitig planen

Selbstbestimmt im Alter leben und

möglichst lange in der gewohnten

Umgebung bleiben: Das ist

der Wunsch vieler Menschen. Doch

wer später nach seinen Vorstellungen

leben will, sollte frühzeitig anfangen

zu planen. Die eigene Wohnung oder

das Haus altersgerecht umbauen, eine

neue Immobilie den individuellen Bedürfnissen

entsprechend gestalten, in

ein Mehrgenerationenhaus oder eine

Alters-WG ziehen: Es gibt viele Möglichkeiten.

Barrierefrei bauen: Breite Türen ohne

Schwellen bergen keine Stolperfallen

Foto: djd/WeberHaus.de

Barrierefrei bauen

Das Domizil fürs Alter sollte vor allem

immer barrierefrei sein: Breite Türen

ohne Schwellen, die bei Bedarf auch

im Rollstuhl oder mit Rollator bequem

passierbar sind, eine Duschkabine mit

einem ebenerdigen Einstieg oder eine

Walk-In-Dusche mit viel Bewegungsfreiheit

im Badezimmer. „Sinnvoll ist

auch das Einplanen eines Extrazimmers

mit separatem Badezimmer für

Besuch oder, bei Bedarf, für eine Betreuungsperson“,

erklärt Klaus-Dieter

Schwendemann vom badischen

Fertighausanbieter WeberHaus, einem

Unternehmen, das schon viele

barrierefreie Bungalows und Einfamilienhäuser

gebaut hat. Ausführliche

Informationen gibt es unter www.weberhaus.de.

Auch Ulrike Droll, Sibylle Höf und

Kirsten Levene, die sich für eine besondere

Form des altersgerechten

Wohnens entschieden, vertrauten auf

die Erfahrung des Fertigbauspezialisten.

2010 gründeten sie die „Wigwam

Gemeinschaftswohnen GmbH“. Zusammen

wohnen, leben, essen, sich

umeinander kümmern und dennoch

eigenständig zu bleiben - das war das

Ansinnen der drei Gesellschafterinnen,

die in Reutlingen ihre über Jahre

gereifte Vision vom gemeinsamen

Wohnen mit einem 511 Quadratmeter

großen Mehrgenerationenhaus in

Holzständerbauweise verwirklichen

konnten.

Innovatives Baukonzept

Eine termingerechte Lieferung und

Kostentransparenz waren den Frauen

dabei ebenso wichtig wie energieffizientes

Bauen mit nachhaltigen Materialien.

„Wir wollten natürlich nicht

die Katze im Sack kaufen, wir haben

uns vorher genau im Internet über

die Holzständerbauweise informiert“,

sagt Berta Wolf. Im Herbst 2015 konnten

die Bewohnerinnen in ihr neues

Domizil einziehen. Inzwischen wohnt

dort auch ein junger Mann, der im

Rollstuhl sitzt und die Barrierefreiheit

des Hauses zu schätzen weiß. Das

zweistöckige Gebäude umfasst sieben

Singlewohnungen, große Gemeinschaftsräume

sowie eine großzügige

Wohnung, in der eine WG mit drei Parteien

wohnt. Durch wenige bauliche

Veränderungen kann diese Wohnung

bei Bedarf in drei einzelne Einheiten

geteilt werden. Die Grundrisse des

Neubaus sind exakt auf die Wünsche

der Bewohner zugeschnitten − inklusive

der kommunikativen Laubengänge

in den Eingangsbereichen. „Bei

einem bestehenden Haus hätte das

niemals so genau gepasst“, sind die

Wigwam-Damen überzeugt.

djd

Die Grundrisse des in Fertigbauweise errichteten

Neubaus sind exakt auf die Wünsche der Bewohner

zugeschnitten. Foto: djd/WeberHaus.de

Ob in den Laubengängen oder auf den Terrassen: In dem Mehrfamilienhaus

kommen die Bewohner immer wieder zum Plaudern zusammen.

Foto: djd/WeberHaus.de

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51


Jubiläum

Letizia, Kajus, Tabitha und Birgit Framme (vorne) sowie Gerhard Fühner, Josef Preut, Linus und Josef Framme freuen sich auf das Jubiläum

zum 20-Jährigen Bestehen von Framme Fuss + Sport Orthopädie.

20 Jahre „Framme Fuss + Sport Orthopädie“

Von langer familiäre Tradition bis hin zur Digitalisierung

Als vor knapp 90 Jahren im Hause Framme die Gesellen

noch durch das Licht der Schusterkugel arbeiteten,

war der Beruf des Orthopädie Schuhmachers nicht

offiziell. Orthopädische Versorgungen waren aufgrund der

Weltkriege allerdings an der Tagesordnung.

UrgroSSvater und Vater

ein groSSes Vorbild

Bereits im Jahr 1930 gründete Großvater „Jupp“ Josef

Framme in Löningen sein erstes Schuhhaus mit Werkstatt.

Framme sen. machte sich schnell einen hervorragenden

Namen in seinem Handwerk und legte 1934 die Meisterprüfung

vor der Handwerkskammer in Oldenburg ab. Der

Firmengründer legte von Anfang an großen Wert auf die

Weitergabe seiner Handwerkskunst und bildete zahlreiche

Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher aus. Auch sein

Sohn Josef „Seppl“ Framme lernte das Handwerk von der

Pike auf. Im Jahr 1961 bestand er seine Meisterprüfung im

Orthopädie Schuhmacher Handwerk erfolgreich mit einer

Goldmedaille. Seine Söhne Josef und Ansgar Framme erlernten

im elterlichen Betrieb ebenfalls das Handwerk des

Orthopädie Schuhmachers.

Werkstatt 1932, Urgroßvater Jupp oben links

Der heutiger Inhaber von Framme Orthopädie in 3. Generation

bestand 1987 seine Gesellenprüfung mit Auszeichnung.

Als Kammersieger und 2. Landessieger, führten ihn seine weiteren

Wege von Osnabrück und Mainz wieder zurück nach

Löningen. Im Jahr 1994 wurde ihm dann die Urkunde zum

Orthopädieschuhmachermeister in Frankfurt überreicht und

anschließend leitete er die Orthopädischen Werkstätten der

Firma Schütte in Oldenburg.

52

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Framme arbeitet eng mit vielen regionalen Physiotherapeuten

sowie den Haus- und Fachärzten zusammen. Aber

auch Sportgeschäfte und Fitness Studios schätzen seinen

Rat.

Langjähriger Mitarbeiter Orthopädie Schuhmacher Josef Preut

Als Mitglied der IETEC, die über ein eigenes hochmodern

ausgestattetes Forschungs- und Entwicklungslabor verfügen,

ist das Fachgeschäft stets mit den aktuellsten Entwicklungen

und Forschungsergebnissen in der Orthopädietechnik

vertraut. Aufgrund seiner hohen Fachkenntnis stattet

Josef Framme auch die Tennisspieler des OTV Oldenburg in

der 2. Bundesliga mit maßgefertigten Einlagen aus. Auch der

Regionskader des Tennisnachwuchses verlässt sich auf das

Fachwissen und die Unterstützung des Fachbetriebes, um

Fehlstellungen im Bewegungsapparat frühzeitig entgegenzuwirken.

„Das Wohl unserer Kunden liegt uns am Herzen und ihre

Füße sind bei uns in den besten Händen“, betont Josef Framme,

der sich natürlich bei seinen langjährigen Mitarbeitern

und seiner ganzen Familie bedanken möchte. „Ohne so ein

großartiges Team wäre das nicht möglich“, so Framme.

Die vierte Generation sitzt bereits in den Startlöchern. Der

älteste Sohn Linus Framme möchte die Familientradition

fortsetzen und absolviert ab Herbst die Ausbildung zum Orthopädie

Schuhmacher.

Die 4. Generation: Linus Framme in der Werkstatt

Am 2. April 1998 eröffnete Josef Framme mit seiner Frau

Birgit das Fachgeschäft „Framme Fuss + Sport Orthopädie“,

am Pingel-Anton-Platz 11 in Cloppenburg. Zum 20-jährigen

Betriebsbestehen möchten sie sich vom 3. bis zum 13. April

mit einem 20-prozentigen Rabatt auf das gesamte Schuhsortiment

bei den Kunden für ihre langjährige Treue bedanken.

Von Beginn an legte die Firma Framme in Cloppenburg

großen Wert auf hohe Qualität der Materialien und hervorragenden

Service. Mit Hilfe modernster Technik wie elektronischer

Fußdruckmessung, Laufbandanalyse oder 3-D-Scanner

werden die Füße exakt vermessen und die Daten digital

verarbeitet. So werden in der betriebseigenen Werkstatt

passgenaue orthopädieschuhtechnische Hilfsmittel wie

Einlagen, Schuhänderungen oder Schuhe für Kinder und

Erwachsene gefertigt. Vor allem bei Diabetes und rheumatischen

Erkrankungen ist ein perfekt sitzender Schuh von

größter Bedeutung.

Auch viele Sportler haben Gelenkprobleme und möchten

Gelenkschäden durch Fehlbelastungen vorbeugen. Hier

kann Josef Framme mit einer kabellosen Innenschuhmessung

während des Gehens genau analysieren. Die Sporteinlagen

werden dann genau an den persönlichen Laufstil

angepasst – damit die physiologische Beweglichkeit lange

erhalten bleibt bzw. wiederhergestellt wird.

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53


Blick über den Tellerrand – In eine auSSergewöhnliche Welt der Kunst

o.T. (ST 17)

Fotos von Lars-Ole Bastar und Roman Häbler

„It will also change“ – eine Geschichte

des ständigen Wandels

Es gehört zur Faszination des Lebens,

dass man Menschen begegnen

kann, deren Fähigkeiten sich

außerhalb üblicher Normen darstellen.

Der Maler David Borgmann (35) ist einer,

der diese Gunst veranschaulicht –

im Sinne des Begriffs, denn Borgmann

setzt seine Kunst dafür ein, Emotionen

und Betrachtungen statt in Worten in

Bildern zu schildern. Da entstehen ganze

Geschichten, dominiert von lebhaften,

nicht selten auch dramatischen Darstellungen

der Natur, in denen manchmal

nur kleine Details wie ein Löwenzahn

oder menschliche Silhouetten das Ganze

zu einer Szenerie von sinnlicher Komplexität

steigern.

Es sind diese Blickwinkel, die faszinieren

und viel über David Borgmann

aussagen, denn wie es das Urbedürfnis

echter Künstler ist, definiert auch er sich über seine Bilder.

Als Motive für sein Sehen, seine Wahrnehmungen und – für

die Geheimnisse dieses Erkennens. Jene Facetten unserer

Umgebung, die sich nur erschließen, wenn man genau hinsieht.

Möglichst unter die Oberflächen, auch symbolisch.

„Ich habe den Anspruch, mich von den Bildern und Themen

überraschen zu lassen“, sagt Borgmann und ergänzt, dass

mit dieser Umsetzung seiner Kunst ein Finden über die Arbeit

stattfindet, ein Finden des Themas und seines Inhaltes.

„Ein Mehr der Wirklichkeit.“

Foto: Sebastian Linder

In großzügiger und dennoch akribischer

Manier umgesetzt in der Darstellung

von Landschaftsstrukturen,

die natürlich vorhandene Elemente

darstellen, aber Flächen lassen für

Assoziationen. Nämlich die des Betrachters,

der schnell überrascht wird

von der Intensität und Schärfe der

Sujets, von der Eindrücklichkeit der

Szenen in die man sich hineinversetzt

fühlt. Übernommen von der Dramatik

dunkler Wolkenformationen über

endlosen Wellenbewegungen oder,

wie vor einem anderen Werk sich

sanft an die Hand genommen fühlt

auf dem Weg in eine Welt zauberhafter

Kristallformationen, in Gesteinen

und aus Eis. Erneut mit Freiräumen,

die Ruhe gewähren vor der Eindrücklichkeit

der Formen.

Denen man sich jedoch liebend gerne hingibt, denn so

außergewöhnlich die Werke von David Borgmann sich auch

darstellen, so vertraut ist der fließende Rhythmus der Interpretationen.

In der die Strukturen ständig in Bewegung

sind, symbolisiert durch das Wasser. „Wasser“, so sagt David

Borgmann, „steht für Veränderung und hat zugleich eine

beruhigende Wirkung.“ Und ist somit in Borgmanns Werken

bestens geeignet zum Synonym für die Wirklichkeit, ihren

Strukturen, ihren Bewegungen. „Wasser steht für diese universelle

Wahrheit.“

54

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blick über den Tellerrand


„Universelle Wahrheit“, eine Aussage, die auf die Kunst bezogen,

alle nur denkbaren Finessen beinhaltet. Daraus aber

Stränge zu entwickeln, die für die individuelle, künstlerische

Entwicklung unabdingbar sind, das stellt sich ernsthaften

Künstlern als ein Tableau dar, das angefüllt ist mit Suchen,

mit Zweifeln, mit niederschmetternden Erkenntnissen und

dem erneuten Suchen nach der eigenen Wirklichkeit. Ihres

Erkennens und der weiteren Suche, nun nach der Umsetzbarkeit.

Was final jedoch keineswegs als Schlusspunkt in der

Verwirklichung gesehen werden kann, denn so, wie die Realitäten

sich permanent ändern, unterliegt auch die Sichtweise

des anspruchsvollen Künstlers auf seine Werke der immer

neuen Wahrnehmung.

Dieser Herausforderung stellt David Borgmann sich heute

geradezu lustvoll. Denn die Bestandteile seiner Werke als

wechselhafte Elemente zu sehen, ist der Raum, den er seinen

Arrangements bewusst gewährt. Wie auch den Kontrast

von Dramatik, Einsamkeit und Melancholie zur Klarheit, zu

Lichtspielereien und zur (eisigen) Stille seiner Bilder.

o.T. (ST 40)

o.T. (ST 24)

Der Weg hin zu diesen „Bildräumen“ wie David Borgmann

seine Werke nennt, war für den jungen Künstler nicht einfach.

In Wilhelmshaven geboren hat er in Bremen, München

und Leipzig studiert und hier auch sein Diplom und die Auszeichnung

zum Meisterschüler an der Hochschule für Grafik

und Buchkunst absolviert. Hier lebt und arbeitet David Borgmann

derzeit auch und nennt den damaligen Schritt, nach

Leipzig zu gehen, als einen sehr wichtigen in seiner Karriere.

Hier hatte er mehr Platz für seine Experimente. Für das Ausprobieren

seines Verhältnisses zu seiner sehr persönlichen

Auffassung von Kunst. Für die Materialschlachten in der Umsetzung

dieser Ansprüche. Für das Suchen und – das Finden.

Auch über Umwege.

„Ich war zwischenzeitlich mit der Malerei nicht so richtig

weitergekommen“, erzählt David Borgmann, von der Kunsthistorikerin

und Kritikerin Sarah Alberti in einem Gespräch

auf deutliche Erneuerungen in seiner jetzigen Schaffensphase

angesprochen. „Ich wollte mich befreien, impulsiver und

experimenteller arbeiten.“ Und er führt weiter aus, dass es in

der Malerei viele Variablen gibt, „das Kolorit, die Oberfläche,

die Komposition, viele Elemente, die miteinander in Einklang

sein müssen.“ Er schildert, dass der ihm zuvor nie adäquat erschienene

Umweg über die Zeichnung eine große Hilfe war,

„weil er eine gewisse Reduktion dieser Variablen dargestellt

hat. Und es war natürlich viel günstiger. Ich habe in den zwei

Jahren eigentlich nur für die Mülltonne gemalt. Viele hundert

Leinwände, die einfach nur ein Ausdruck davon waren,

dass ich nicht wusste, wie ich weitermachen sollte. Die Erfahrungen

und Souveränität, die ich durch die Zeichnung

gewonnen habe, habe ich dann aber wieder in die Malerei

bringen können. Das war ein absolut notwendiger Schritt,

auch wenn ich zu der Zeit in Bezug auf die Malerei doch sehr

darunter gelitten habe.“

Womit auch Alltagsprobleme und -ängste gemeint sind,

denn „gerade nach dem Kunststudium, am Anfang so einer

Berufssituation, kann man die Welt ja noch nicht komplett

nach der eigenen Laune tanzen lassen, sondern muss sich

auch mal der einen oder anderen profanen Alltagswirklichkeit

stellen.“ Das aber bedeutet nicht, dass David Borgmann

seine Kunst zugunsten eines gängigen, dem angepassten

Zeitgeist dienlichen Stils unterwerfen würde. Im Gegenteil,

Moden interessieren ihn nur insofern, als dass er durch sie

Einblicke in das „Mehr der Wirklichkeit“ erfahren könnte. Alles

andere ist für ihn Makulatur und nicht wert wahrgenommen

zu werden.

Die Ergebnisse dieser „Reisen“ sind „typische Borgmanns“,

in ihrer Komplexität geschaffen vom Maler, um sie zunächst

für sich zu erfahren. „Ich genieße es, in ihnen zu wandeln, die

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blick über den Tellerrand

55


P.S. Obwohl David Borgmann noch zu „den jungen Künstlern“

zählt und in sich in seiner neuen Schaffensphase erst

seit einiger Zeit zurechtgefunden hat, finden seine Werke

bereits als begehrte Objekte Beachtung in der Kunstsammlerszene.

„Das ist natürlich wunderbar“, sagt er, fügt jedoch

sofort hinzu, dass es „noch schöner ist, die Käufer meiner

Bilder kennenzulernen. Um zu sehen, wie das was ich beim

Malen empfunden habe, mit den Inspirationen der neuen

Besitzer in ihrer Umgebung weiterleben wird. Natürlich anders,

denn „It will also change!“

o.T. (ST 25)

Bildräume zu erfahren und in ihnen auch Ruhe zu finden.“

David Borgmann sieht sich immer als den ersten Betrachter

seiner Bilder, jedoch unter direkter Einbeziehung des Publikums,

das sich für seine Werke interessiert. Das die Darstellungen

von Borgmanns Sichtweisen aufgrund ihrer Eindeutigkeit

klar übernimmt, sich mit den eigenen Assoziationen

jedoch andere Räume und Rhythmen erschließt – und damit

die Bildräume endgültig aufbricht. In alle Richtungen und

so, wie Wirklichkeit funktioniert: Im ständigen Wandel.

Die Werke von David Borgmann* sind derzeit und noch

bis zum 11. März 2018 in der Kunsthalle Wilhelmshaven unter

dem Titel „It will also change“ zu erleben (http://www.

kunsthalle-wilhelmshaven.de/inhalt/vorschau.php).

„Erleben“, denn David Borgmanns Malerei sieht man sich

nicht nur an. Man lässt sich darauf ein, interpretiert sie für

die eigene Welt, die eigene Wahrnehmung und wird damit

zu einem weiteren Teil des „Mehr an Wirklichkeit“!

*David Borgmann ist Träger des

Preises der NORDWEST KUNST 2017

www.davidborgmann.de

ulla schmitz

o.T. (ST 29)

56

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Wohnen

Klappstuhl & Stuhl: D7 und D7K

Entwurf: Klemens Grund, geb. 1982, Designer und Tischlermeister.

Ein Stuhl ist für einen Designer ein beliebtes, aber herausforderndes

Objekt. Er hat eine Proportion, die dem

Menschen ähnlich ist. „Er ist figürlich und fordert immer

die gleichen Bedingungen. Das Skulpturale und Plastische

reizt mich“, sagt Klemens Grund.

Die Idee zu dem Klappstuhl D7K hatte Grund, als er im Büro

des Architekten Peter Zumthor arbeitete. So entstand der

Entwurf zu einem Klappstuhl, der Armlehnen hat und dabei

gelenkig ist. Ein Möbel, das man wegstellen kann und Gästen

anbietet, ohne es als Provisorium zu verstehen.

Die Realisation des D7 wurde eine starke Allianz: In Martin

Bereuter von der Tischlerei Bereuter im Bregenzer Wald fand

der Designer einen starken Partner zur Umsetzung. Ganz in

der Tradition der Neuen Vorarlberger Bauschule lässt auch

Tecta das filigrane Möbel bei Tischlermeister Bereuter heute

ausarbeiten. Schon längst ist das Handwerk aus dem Bregenzer

Wald über Vorarlberg hinaus bekannt. Die Region steht

für ehrliche Materialien, für die Verbindung aus Vergange

heit und Zukunft, für Formensprache und Konstruktion.

Damit passt der neue Stuhl D7 von Klemens Grund in das

Denken und die Konstruktionsweise von Tecta. Er ist kinetisch

klappbar, veränderbar, zugleich gibt es ihn als feste Variante.

Den Klappmechanismus aus Messing versteckte Klemens

Grund nahezu unsichtbar im Hinterbein, eher schönes

Detail als technische Notwendigkeit „Die meisten sind durch

das Klappbare überrascht, fast wie bei einem Zaubertrick“,

beschreibt der Designer. Dazu besitzt der D7 noch eine Besonderheit,

die die Geistesverwandtschaft zu Tecta zeigt:

Ähnlich dem Klappsessel D4 von Marcel Breuer (von 1927)

erhält der Stuhl D7 zusammengeklappt und an der Wand

lehnend eine fast skulpturale Qualität.

„Ich wünsche, dass mein Stuhl im

Sinne der Handwerklichkeit

etwas repräsentiert und dabei in

sich ruht.“ Klemens Grund

Information

Maße: Breite 65 cm x Tiefe 50 cm x

Höhe Rückenlehne 80 cm

Gewicht: 4 kg

Materialien: Messingbeschläge

Gestelle: Eiche geölt, Esche schwarz,

Esche natur, Nussbaum geölt

Preise: Armlehnstuhl D7 Eiche geölt,1078 Euro

Klappstuhl D7K Eiche geölt, 1390 Euro

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57


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Gehlenborg-Modell Living nach Kundenwunsch

Gehlenborg – Die Sitzwerke

Polstermöbel aus dem Oldenburger Münsterland

Polstermöbel waren Konsumgüter, die vor Jahren nur über

den Preis vermarktet wurden. Die Rohstoffe kamen aus Asien,

das Zubehör aus Osteuropa und die Montage erfolgte irgendwo

in Südeuropa. So oder ähnlich entstanden Sitzmöbel, die

modisch und zweckmäßig waren- mehr aber auch nicht. Man

konnte sie schwer reinigen, kaum reparieren und die Lebensdauer

war eher gering.

Kann man bessere Sitzmöbel bauen, ohne deutlich teurer

zu werden? Kann man zeitlose schöne Bänke und Sofas herstellen,

die sich reinigen, reparieren und ergänzen lassen?

Diese und ähnliche Gedanken trieben Raphael und Ute Gehlenborg

lange um, bis sie schließlich ihre Ideen in der eigenen

Manufaktur in Lindern umsetzten.

Gehlenborg- Modell Perfect- der Relaxsessel für Sie!

Ihre Produkte nennen sie Sitzwerke: Hochwertige Polstermöbel,

Relaxsessel, Stühle und Bänke, die entweder nach eigenen

Standards oder nach Kundenwunsch auf Maß gefertigt

werden. Kollektionen führender Hersteller wie Brühl, COR

und ipdesign ergänzen das Sortiment des sehenswerten Einrichtungshauses.

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Herkunft. Alle Materialien- vom Gestell über Schäume bis zu

den Bezugsstoffen- sind ökologisch einwandfrei und sogar

die Leder führen zum größten Teil das Gütezeichen „Blauer

Engel“.

Neben den qualitativ hochwertigen Produkten steht Gehlenborg

für individuell zugeschnittene Farbkonzepte kombiniert

mit den passenden Möbeln nach Kundenwunsch,

durch eine persönliche und intensive Beratung. Die Unternehmensphilosophie

ist, dass jeder Kunde das Haus glücklich

und zufrieden verlassen kann.

Die Gehlenborgs: Raphael, Ute und Niclas

Mit ihrem Angebot trafen die Gehlenborgs auf Kunden,

die sich ebenfalls Gedanken über Nachhaltigkeit von Produkten

machten, über das Preis-/Leistungsverhältnis und

handwerkliche Produkte mit regionalen Zutaten und lokaler

Das neue Jahr wurde fleißig genutzt, der Showroom wurde

prägend umgebaut. Neue frische Frühlingsfarben dominieren

die große Auswahl an aktuellen Polstermöbeln,

Tischen und Teppichen.

Bei Gehlenborgs steht die Tür immer offen, ein Besuch

lohnt sich alle male.

Gehlenborg-Modell Italia Lounge der Verwandlungskünstler

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Knallige Farben machen schweres Holz modern und verspielt. Foto: Dekoria

Mut zu Farbe zahlt sich im Garten aus. Foto: Dekoria

Wie schön – in nur noch wenigen Tagen beginnt der Frühling!

Petersilie, Basilikum und Co. gedeihen nicht nur im Garten. Mit kleinen Tricks wird aus Balkonien ein echtes Paradies.

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen sich ihren

Weg durch den wolkenverhangenen Himmel bahnen,

werden die Liegestühle ausgeklappt, der Sonnenschirm

platziert und die Pflanzen nach draußen gestellt

– der Frühling kündigt sich an. Wer in einer Mietwohnung

lebt und keinen Garten besitzt, für den ist der Balkon eine

kleine aber feine Alternative, um die Sonne zu genießen.

Interior-Expertin Katarzyna Kolenda, Geschäftsführerin der

Traditionsmarke Dekoria, zeigt fünf kreative Ideen, um das

Beste aus einem kleinen Balkon rauszuholen und ihn in eine

Wohlfühloase zu verwandeln.

Bitte Platz nehmen

Mit einfachen Mitteln zur gemütlichen Sitzecke. Ein behaglicher

Bereich auf dem Balkon kann mit einer stylischen

Sitzecke geschaffen und beispielsweise aus Paletten ganz

schnell selbst gebaut werden. Für viel Stauraum sorgen

auch Sitztruhen, die es unter anderem im Baumarkt zu kaufen

gibt. Eine dünne Matratze und schöne Dekokissen darauf,

schon ist ein gemütlicher Platz für den Balkon oder die

Terrasse geschaffen.

Mehr als nur Grünzeug

Kräuter sind nicht nur auf dem Teller dekorativ Kräuterbeete

sind nicht nur schön anzusehen, sondern vor allem

nützlich zum Kochen. Petersilie, Basilikum und Co. gedeihen

nicht nur im Garten. Auf dem Balkon lassen sich diese Anfang

Frühling ganz leicht selber anpflanzen. Mit Hilfe einer

Leiter und einigen Hängetöpfen, die an die Sprossen gehängt

werden, kann sich jeder seinen eigenen Kräuterhimmel

zaubern. Sie wachsen auch wunderbar im Kübel oder

Balkonkasten und lassen sich mit vielen Stauden kombinieren.

Lights on

Einweckgläser werden zu stimmungsvollen Kerzenhaltern.

Vor allem in den Abendstunden kann es auf dem Balkon

richtig gemütlich werden. Alte Einweckgläser eignen sich

besonders gut als stimmungsvolle Kerzenhalter für romantische

Abende zu zweit. Zu finden sind sie auf Omas altem

Speicher oder für Schnäppchenjäger auf dem Flohmarkt. An

einem Draht befestigt, können sie sich in eine tolle Lichterkette

verwandeln.

Klein aber oho

Winzige Tricks sparen großen Platz. Wer sagt, dass ein

kleiner Balkon nicht gemütlich sein kann? Auch für diejenigen,

die nur wenig Quadratmeter an Balkon oder Terrasse

zur Verfügung haben, gibt es tolle Dekoideen. Platz sparen

heißt die Devise und funktioniert mit Klappmöbeln genauso

gut wie mit Pflanzen. Diese können in speziellen Hängetöpfen

und Blumenampeln an der Decke oder der Balkonwand

angebracht werden. Das sieht nicht nur schön aus, sondern

schafft auch viel Freiraum.

Eine sanfte Brise: Mit hellen Bezügen erstrahlt jeder Balkon. Foto: Dekoria

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Das trägt die Terrasse 2018

Die neuen Sonnenschutz-Trends und -Kollektionen

Die warmen Tage nahen und die Terrassen

Deutschlands machen sich fein: Alte Holz-Gartenmöbel

bekommen mit pflegenden Ölen

neuen Glanz, frisch gewaschene Polster und Kissen

passen perfekt zum frischen Grün im Garten, und nach

einer Intensivbehandlung zeigen sich auch Steinoder

Holz-Terrassenböden wieder blitzsauber. Beim

Sonnenschutz über der Terrasse herrscht modische

Vielfalt. Im Trend liegen unifarbene Markisentücher

und breite, geometrisch klare Blockstreifen, doch auch

klassische schmalere Streifenmuster verbreiten mediterranes

Flair. Die Farbwelten der aktuellen Markisenkollektionen

reichen bei Herstellern wie Weinor von

erdigen Naturtönen über kräftige klare Farben bis zu

urbanen Trendtönen wie steingrau.

Lassen Sie sich in unseren neuen

Räumen fachmännisch beraten

RAUMAUSSTATTUNG

Das bieten wir Ihnen:

Gardinen • Polsterei • Sonnenschutz

Insektenschutz • Rundum-Service

Foto: djd/weinor.de

Immer noch sehr beliebt: warme Sonnentöne.

Acryl und Polyester

Neben Farbe und Muster spielt auch die Qualität

des Markisentuchs eine wichtige Rolle. Früher setzte

man häufig Baumwollstoffe ein. Der Nachteil: die

Tücher liefen ein und verloren stark an Farbe. Vor allem

aus diesen Gründen setzt sich bei hochwertigen

Markisen Acryl- und später Polyestermaterial durch.

Bei beiden Materialien ist die Farbgebung über die sogenannte

Spinndüsenfärbung zu bevorzugen. Bei diesem

Verfahren wird der Faden bereits während seiner

Herstellung voll durchgefärbt und nicht erst, nachdem

das Tuch bereits fertiggestellt ist. Konkret wirkt sich

das auf die UV-Beständigkeit des Stoffs und auf die

Lichtechtheit der Farben aus – sie bleiben also länger

kräftig und schön.

Termine nach Absprache

Stoffe mit Memory-Effekt

Polyesterstoffe sind hochelastisch, sodass sich z. B.

ein ausgefahrenes Tuch unter dem Einfluss von Sonnenwärme

besser in seinen ursprünglichen Zustand

zurückbewegt. Durch diese Eigenschaft kommt es zu

weniger Wickelfalten, und auch Dehnungen an den

Außenkanten werden deutlich reduziert. Große Markisen

mit weiter Ausladung belasten das Tuch durch

eine starke Spannung der Arme stärker, gleichzeitig

kann der Wind an den Kanten stärker ansetzen und

zu Längungen führen. Durch ihre Elastizität können

Polyestertücher diese Effekte teilweise konterkarieren.

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Wohnen

In einem Wintergarten fühlt man sich bei jedem Wetter wie mitten in der Natur.

Foto: djd/Solarlux

Frühlingserwachen im Wintergarten

Wärmende Sonnenstrahlen im wetterfesten Raum genießen

Die Tage werden wieder länger und die ersten Knospen

sprießen. Allein ein Frühlingssturm lässt einen noch

glauben, dass der Winter nie enden will. Umso schöner,

wenn man das Erwachen der Natur hautnah miterleben

kann, ohne zu frieren: Ein eigener Wintergarten schützt

vor Wind und Wetter und lässt gleichzeitig die ersten Sonnenstrahlen

rein. Die Abende draußen geben schon einen

Vorgeschmack auf die Garten- und Grillsaison - und an den

ersten warmen Tagen öffnet sich der Wintergarten im Handumdrehen

zur eigenen Terrasse.

Innen und AuSSen gehen

ineinander über

In einem Wintergarten lassen sich das ganze Jahr über Sonne

und Helligkeit genießen. Obwohl der Anbau aus Glas ist,

stellt er durch seine Konstruktion eine vollwertige Erweiterung

des eigenen Wohnraums dar - und hebt dabei die

Grenzen zwischen Innen und Außen scheinbar auf. So sind

die witterungsbeständigen Aluminiumprofile etwa bei den

Wintergärten von Solarlux wärmegedämmt und halten somit

die Kälte wirksam draußen. Neben den Eisheiligen bleiben

aber auch ungebetene Gäste draußen: Die senkrechte

Verglasung in Form von Glas-Faltwänden warten mit einer

hohen Widerstandsfähigkeit gegen Einbrecher auf und vermitteln

somit ein sicheres Zuhausegefühl. Ebenso ist für

eine individuelle Optik gesorgt: Unterschiedliche Ausführungen

und Varianten bei Farbe, Material (Aluminium oder

Holz/Aluminium) sowie Dachformen, die an die hauseigene

Architektur angepasst werden, lassen den gläsernen Anbau

mit Gebäude, Terrasse und Grundstück verschmelzen.

Offen für alles

Praktisch sind Wintergärten, die sich bei

schönem Wetter komplett öffnen lassen.

Foto: djd/Solarlux

Das Beste am Frühling ist, dass man sich auf den Sommer

freuen kann. Umso mehr, wenn man weiß, dass der Wintergarten

bald zur überdachten Sommerterrasse wird. Die

Glas-Faltwände zeigen dann erst so richtig, was sie drauf haben:

Durch sie lässt sich der ganze Raum zur Natur hin öffnen.

Die Glaswand wird zu einem schmalen Paket zusammengefaltet

und seitlich verstaut. Unter www.solarlux.de

gibt es mehr Informationen dazu. Individuelle Extras machen

den Wintergarten übrigens noch wohnlicher: Die passende

Beschattung und Belüftung ist ideal, sollte sich der

Sommer schon früh mit hohen Temperaturen einstellen.

Eine Heizung ermöglicht ein Frühstück im Grünen, auch

wenn noch Frost auf den Blättern liegt. Die länger werdenden

Tage können wiederum durch eine integrierte Beleuchtung

unterstützt werden, für eine stets behagliche Stimmung

im Wintergarten. djd

Wintergärten mit schmalen Aluminiumsparren bieten einen

uneingeschränkten Blick nach draußen. Foto: djd/Solarlux

Mit einem Wintergarten gewinnt der Hausbesitzer zusätzlich

wertvolle Wohnfläche. Foto: djd/Solarlux

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Garten

In der Erde graben, Blumen bestaunen und Unkraut zupfen - der eigenen Garten ist auch für Kinder ein Paradies.

Glückliche Kinder im eigenen Garten

So ist der Nachwuchs gern draußen unterwegs

Zum Toben und Spielen gibt es für Kinder kaum einen

besseren Ort als den heimischen Garten. Vor allem

Grasflächen sind toll, weil man darauf sitzen, Fußball

spielen und barfuß laufen kann. Wichtig ist allerdings,

dass sich in den grünen Flächen kein Klee ansiedelt. Denn

darin krabbeln häufig Insekten wie Hummeln oder Bienen,

die dem Nachwuchs mit ihren Stacheln zusetzen können.

Je nach Alter der Kleinen bringt eine Sandkiste viel Freude.

Unter einem schattigen Baum oder einem Sonnensegel verbringen

Kinder dort Stunden mit Buddeln, Sand sieben oder

Burgen bauen. Das Hantieren mit Schaufel, Eimer und Förmchen

fördert die Kreativität der Kinder und verbessert ihre

motorischen Fähigkeiten.

Gemüse anpflanzen und vernaschen

Auch das Graben im Gemüse- oder Blumenbeet begeistert

Kinder jeden Alters. Mit der eigenen Gießkanne, etwa von

der Marke "kinder" können sie Mama und Papa beim Bewässern

der Pflanzen helfen. Die kleine Kanne, in der ein leckerer

Schokohase sitzt, ist in fünf Farben erhältlich. Das Gärtnern

mit dem Nachwuchs macht nicht nur Spaß, sondern

hat oft einen weiteren tollen Nebeneffekt: Obst wird zwar

gerne genascht, aber Gemüse ist bei Kindern nicht gerade

der Renner. Doch was eigenhändig angebaut wurde, wird

zumindest mal probiert. Gut dafür geeignet sind Kräuter,

Kapuzinerkresse, Erdbeeren, Tomaten oder Pflücksalat - so

macht auch das Ernten Freude.

Planschbecken oder Baumhaus?

Mit einer kleinen Gießkanne lässt sich Selbstgepflanztes gut

wässern. Foto: djd/Ferrero

Kleine Wasserratten vergnügen sich am liebsten mit

Schwimmtieren und Gießkanne im Planschbecken. Witzige

Spielidee: Große und kleine mit Wasser gefüllte Ballons ins

leere Becken geben. Die Kinder müssen diese mit den Füßen

zertreten, so dass es sich füllt. Oft sind selbst ein einfacher

Gartenschlauch oder mit Wasser gefüllte Eimer ausreichend

für eine lustige Wasserschlacht mit der ganzen Familie.

Wachsen Bäume im Garten ist auch der Wunsch nach einem

Baumhaus nicht weit. Gut eignen sich dafür Laubbäume wie

Eichen, Linden oder Buchen, doch auch auf ausgewachsenen

Apfel- oder Birnenbäumen lässt sich ein kleines Spielhaus

für Kinder errichten. Dieser Rückzugsort kann als Spielstätte,

Hauptquartier und in lauen Sommernächten sogar

als Schlafplatz genutzt werden. Verschiedene Anleitungen

für den Bau eines solchen Refugiums in den Wipfeln finden

sich beispielsweise im Internet. djd

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Gesundheit

Gärtnern für ein langes Leben

Eine Anleitung für Weisheit, Gelassenheit und Glück

Der Garten von Ella und Wolfi Bernhart

– beide über 90 Jahre alt – in

Südtirol ist alles andere als schick.

Doch der Kenner sieht auf den ersten

Blick: Das ist ein Garten, der wirklich funktioniert

und in dem reich geerntet werden

kann.

Diesem gärtnerischen Lebenswerk seiner

Eltern hat der vielfach ausgezeichnete

Fotograf Udo Bernhart nun zusammen

mit seiner Frau, der Journalistin Karin

Bernhart, ein besonderes Denkmal gesetzt:

Das Buch „Gärtnern für ein langes

Leben“ will etwas von dem Wissen, das

die Senioren bei jahrzehntelanger Gartenarbeit

gesammelt haben, festhalten.

Es zeigt ein Gartenjahr in schönen Bildern

und gibt authentisch und sehr persönlich

Einblick ins Familienleben. Darüber hinaus

findet der Leser die ein oder andere

Lebensweisheit und auch Rezepte, die

zeigen, was man mit Selbstgeerntetem

alles machen kann.

„Vieles hat sich in den letzten Jahrzehnten

verändert. Wie tröstlich, dass im Garten

meiner Schwiegereltern die Zeit ein

wenig stehen geblieben zu sein scheint“,

so beschreibt Karin Bernhart das Idyll.

„Die rostige Schubkarre quietscht noch

genauso wie vor dreißig Jahren. Der Eisenrechen

sieht aus, als stamme er noch

aus Kaisers Zeiten. Nur der Brunnen aus

einem Holzstamm war irgendwann einmal

und wurde durch das gleiche Modell

neuerer Machart ersetzt.“ Die Schwiegereltern

sind auch jetzt noch im hohen Alter

bei jedem Wetter draußen – in großer

Liebe miteinander und mit dem Garten

verbunden.

Dass dieses Stück Land vielleicht ihr

wertvollstes Erbe ist, wissen Karin und

Karin

Bernhart

(Autorin)

und

Udo

Bernhart

(Fotograf)

Udo Bernhart seit langem. Denn es erdet,

steht für Durchhaltevermögen und

bildet eine wichtige Konstante im Alltag.

„Jetzt, wo meine Schwiegereltern im

Winter ihres Lebens angekommen sind,

kommt dem Garten eine ganz neue, fast

unerwartete Bedeutung zu“, berichtet die

Autorin. „Neben einer lieben Gewohnheit,

die man ein ganzes, langes Leben lang

gepflegt und kultiviert hat, sowie einer

Quelle für gute und gesunde Lebensmittel

für die ganze Großfamilie, ist der

Garten schließlich auch zu einer Art Jungbrunngen

geworden.“

GPP

Eines der ältesten natürlichen Heilmittel

Die Myrrhe gehört zu den ältesten natürlichen Heilmitteln der Menschheit, deren Einsatz

sich besonders bei Darmerkrankungen bis heute ins moderne Zeitalter bewährt hat.

Seit dem 5. Jahrhundert vor Christus

bekannt, wird vielen Menschen

auch die frühere Bedeutung

der Myrrhe wieder bewusst. Schon die

Weisen aus dem Morgenland beschenkten

das neugeborene Jesuskind neben

Gold und Weihrauch mit Myrrhe, eines

der wertvollsten Güter der damaligen

Zeit. „Die Pflanze war seinerzeit nicht

nur Opfergabe für Götter und Könige

und ein Zeichen der Heiligung, sondern

auch eine begehrte Arzneipflanze“, erläutert

Dr. Johannes G. Mayer, Medizinhistoriker,

Universität Würzburg. Heute

wird die Heilpflanze mit „biblischer Tradition“

bei verschiedenen Darmerkrankungen

wie Durchfall, Reizdarm oder

chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

eingesetzt.

„In den letzten Jahren haben zahlreiche

Studien an deutschen Kliniken und

Universitäten sowohl die entkrampfende

als auch antientzündliche Wirkung

der Myrrhe allein und in Kombination

mit Kamille und Kaffeekohle bestätigt.

Weitere Untersuchungen konnten

zeigen, dass die Arzneipflanzen die

Darm-barriere stärken und eine gesunde

Darmflora unterstützen“, erläutert Dr.

med. Rainer Stange, Studienleiter, Charité

– Universitätsmedizin Berlin. In einer

von ihm geleiteten Beobachtungsstudie

mit mehr als 1.000 Patienten in 131

deutschen Arztpraxen stellte sich nach

Einnahme eines pflanzlichen Kombnationsarzneimittels

mit Myrrhe nach Arztund

Patientenurteil eine deutliche Besserung

der Durchfallsymptomatik und

des Gesamtbeschwerdebilds bei Reizdarm,

chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

und akuten Durchfällen ein.

Als Arzneipflanze wurde die Myrrhe

schon früh verwendet. „Seit dem 5.

Jahrhundert vor Christus wurde sie von

den Griechen zur Wundbehandlung, bei

chronischem Husten, Asthma und Entzündungen

der Mundhöhle eingesetzt.

Arabische Ärzte legten dann um 1000

nach Christus den Schwerpunkt der Anwendungen

auf den Magen-Darm-Bereich,

was auch von europäischen Ärzten

des Mittelalters übernommen wurde“,

ergänzt Mayer. In den letzten Jahren

wurden die aus der Erfahrungsmedizin

schon lange bekannten Wirkungen der

biblischen Arzneipflanze in verschiedenen

Studien näher untersucht. akz-o

Schon die „alten“ Griechen verwendeten Myrrhe

zu medizinischen Zwecken. Foto: akz-o

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eportage

Schönheitswochen für die Haut

Mit Pflege von innen und außen den Teint frühlingsfit machen

Nach Monaten der Kälte und der trockenen Heizungsluft

blickt uns aus dem Spiegel oft ein fahles Gesicht entgegen.

Der Teint wirkt matt, blass und müde. Höchste

Zeit für ein paar Schönheitswochen, um der Haut den frühlingsfrischen

Glow zu geben. Im ersten Schritt gilt es, den

Grauschleier loszuwerden. Die beste äußere Maßnahme dafür

ist ein Peeling, das man bequem zuhause machen kann. Dabei

sind Enzympeelings meist sanfter als Rubbelpeelings, die kleine

Schleifkörper enthalten. Noch effektiver sind professionelle

Behandlungen wie beispielsweise die Mikrodermabrasion, bei

der mit präzisen Diamantschleifköpfen die oberste Hautschicht

von Verhornungen und abgestorbenen Schüppchen befreit

wird.

Von Detox bis Kollagen

Im zweiten Schritt sollte unsere Körperhülle auch von innen

vom Ballast der letzten Zeit befreit werden, denn eine schlechte

Ernährung und ein ungesunder Lebensstil spiegeln sich auch

im Hautbild wider. Eine Entschlackungskur mit grünen Smoothies,

viel Salat und Gemüse, aber wenig fettem Fleisch, Wurst,

Chips und Süßigkeiten ist jetzt das Richtige. Detox-Tees können

den entgiftenden Effekt unterstützen und für ein strahlendes

Aussehen sorgen. Nun gilt es noch, die strapazierte Haut von

innen mit Wirkstoffen zu versorgen, die ihren Feuchtigkeitsgehalt

und ihre Elastizität verbessern. Eine wichtige Rolle spielt

dabei Kollagen wie etwa in den „Elasten Trinkampullen“ enthal-

Viel Gemüse, Salat und Obst spenden Körper und Haut notwendige

Vitamine und Mineralstoffe. Foto: djd/Elasten-Forschung/Fotolia-Julián

Rovagnati

ten. Dabei kommt es vor allem auf die Qualität an. „Der enthaltene

[HC]-Kollagen-Komplex weist eine besonders hohe Übereinstimmung

mit dem natürlichen Kollagen des Menschen auf“,

erklärt die Mikrobiologin Dr. Dorit Lubitz. Dadurch ist es besonders

effektiv und sehr gut verträglich. „Die Kollagen-Peptide

wirken von innen und stimulieren nachhaltig die Hautzellen (Fibroblasten)

in den tiefen Hautschichten, wieder mehr körpereigenes

Kollagen und Hyaluron zu produzieren“, so die Expertin

weiter. Studien zeigen, dass die regelmäßige Einnahme schon

nach vier Wochen die Hautfeuchtigkeit und Spannkraft deutlich

erhöht und Falten reduziert. Unter www.elasten.de gibt es weitere

Informationen.

Fitter ist schöner

Einen wichtigen Beitrag zur Schönheit leisten schließlich

noch Fitness und Vitalität. Und der Frühling ist die beste Zeit, in

Bewegung zu kommen: Joggen, Walken, Ausflüge per Fahrrad

oder Inline-Skates an der frischen Luft bringen den Körper in

Form, steigern die Durchblutung und schenken ganz nebenbei

einen rosigen Teint.

djd

Sportarten wie Joggen bringen nicht nur den Körper in Form,

sondern verbessern auch die Durchblutung der Haut. Foto: djd/

Elasten-Forschung /Fotolia-CandyBox Images

Jetzt gezielt auf eine gesunde Ernährung, entschlackende Smoothies

und viel Bewegung setzen - das macht schön und fit für die

warme Jahreszeit. Foto: djd/Elasten-Forschung/Alliance - fotolia

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Rätsel

Die Auflösung finden Sie im Veranstaltungskalender

66 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Rätsel


Schlafkomfort – Nacht für Nacht

Exklusive Boxspringbetten bei Betten Schlömer

Boxspringbetten sind exklusiv

und komfortabel zugleich. Ob

für Matratze und Box eine Bonell-

oder Taschenfederung in Frage

kommt, wie viele Federn verbaut

sein sollen, welchen Härtegrad die

Matratzen haben und aus welchen

Materialien der Topper gearbeitet

sein soll, entscheidet sich letztendlich

erst im Fachgeschäft. Vermeiden

Sie also besser „Blindkäufe“ aus dem

Internet und nehmen Sie sich beim

Fachhändler genügend Zeit zum

„Probeliegen“, bevor Sie sich für ein

Boxspringbett entscheiden. Schauen

Sie bei einem Boxspring-Spezialisten

vorbei, wie z. B. bei Betten

Schlömer in Lastrup. Die Schlafexperten

nehmen sich für eine Fachberatung

außergewöhnlich viel Zeit

und achten nicht nur auf körperliche

Faktoren, sondern auch auf gesundheitliche

Probleme (Schulter-, Rücken-,

und Nackenschmerzen).

Familie Schlömer freut sich auf Ihren

Besuch!

Komm mal runter

Kontrast zum Arbeitsalltag

Um nach Feierabend richtig abzuschalten,

sollte die freie Zeit in Kontrast zum

Arbeitsalltag stehen. Wer also den ganzen

Tag mit schwerer körperlicher Arbeit verbracht

hat, tut gut daran zu relaxen und sich

auszuruhen. Umgekehrt sollte man sich nach

einem langen Tag am Schreibtisch zunächst

etwas körperlich betätigen, bevor man es sich

gemütlich macht. Arbeit mit nach Hause zu

nehmen, ist aber in jedem Fall kontraproduktiv,

denn wenn die Gedanken noch um laufende

Projekte kreisen, hat es der Körper umso

schwerer, vom Arbeitsmodus auf Entspannung

umzuschalten. djd

Der Lieblingssessel sollte den gesamte Hals- und Rückenwirbelbereich optimal

abstützen. Foto: djd/Stressless

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Keine Chance für Hate Speech

Verantwortung im Netz übernehmen

Via Social Media angefeindet zu werden

ist für ein Kind nur schwer zu verkraften.

Foto: djd/Initiative Teachtoday/www.

teachtoday.de

Bei Facebook, WhatsApp und Co.

weht bisweilen ein rauer Wind: Im

vermeintlichen Schutz der Anonymität

missbrauchen User soziale Netzwerke

als Ventil für ihren Hass. Neben

der Veröffentlichung peinlicher Informationen,

Bilder und Videos werden

Kinder und Jugendliche Opfer der sogenannten

Hate Speech. Es geht dabei

um Beschimpfung, Beleidigung,

Verleumdung, Drohungen oder auch

Volksverhetzung. Die Hassreden können

sich gegen einzelne Menschen

oder ganze Gruppen richten und sind

weit verbreitet: Jeder Dritte der Zwölfbis

19-Jährigen kennt laut der aktuellen

JIM-Studie jemanden, der im Internet

oder per Handy attackiert wurde.

Ein weiteres Problem ist durch das sogenannte

Cybermobbing entstanden.

Im Vergleich zum analogen Mobbing

auf dem Schulhof kann Cybermobbing

weitaus folgenschwerer sein. So verbreiten

sich Inhalte rasant, erreichen

eine große Öffentlichkeit, können quasi

jederzeit und überall gespeichert,

verändert und weitergeleitet, aber nur

schwer wieder gelöscht werden.


Respekt statt Mobbing

Gemobbte Kinder und Jugendliche

sind oft zutiefst verunsichert und häufig

traumatisiert. Wichtig ist hier der

Rückhalt der Familie. Erfahren Eltern

oder Geschwister von Mobbing beziehungsweise

Hassbotschaften, sollten

sie sich diese zeigen lassen und sich

umgehend an die Schule oder eine

Beratungsstelle wenden, etwa unter

www.juuuport.de und www.nummergegenkummer.de.

Damit Kinder

und Jugendliche nicht selbst zu Tätern

oder Mitläufern werden, benötigen sie

einen positiven sozialen Maßstab und

Vorbilder, an denen sie ihr Verhalten

messen können. Unter www.teachtoday.de

findet sich unter anderem ein

Onlinetraining zum Thema Verantwortung

im Netz. Erwachsene finden

dort zahlreiche Anregungen, wie sie

Heranwachsende für einen toleranten

und respektvollen Umgang miteinander

sensibilisieren – online wie offline.

Kinder und die

Kommunikation im Netz

Junge Mediennutzer sind sich der

Konsequenzen ihres Tuns manchmal

nicht ausreichend bewusst. Sie

unterschätzen die Bedeutung und

Reichweite ihrer Handlungen in den

sozialen Netzwerken und können

noch nicht souverän mit ihren persönlichen

Daten umgehen. Die Initiative

Teachtoday will Eltern, Großeltern und

Pädagogen dabei unterstützen, sich

gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen

über die sichere und kompetente

Nutzung von digitalen Medien auszutauschen.

Neben Cybermobbing sind

Datenschutz, Meinungsbildung oder

Konsum im Netz weitere wichtige Themen

der Initiative.

Voller Kostenschutz

durch

AllnetFlat &

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Für nur

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


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Lifestyle trifft moderne Augenoptik –

OPTIK BERGNER erweitert sein

Sortiment auf der Münchner Messe

Von der Münchner Fachmesse im Januar haben Simone und Dirk Bergner neue

Brillenkollektionen nach Cloppenburg gebracht – um das ohnehin schon attraktive

Angebot von OPTIK BERGNER zu erweitern und damit abzurunden.

Wie die Eyewear von BETTY BARCLAY, die ebenso stilsicher

und niveauvoll ist wie die Mode dieser national und international

etablierten Marke für Damenoberbekleidung. BETTY

BARCLAY steht für modische Kompetenz, stilsichere Souveränität

und herausragendes Niveau – das attraktive Lifestyleportfolio

beweist eine bemerkenswert hohe Identifikation

der femininen Zielgruppe mit dem Markenkern und spiegelt

die modischen Ansprüche des heutigen Lifestyles auch in der

Brillenmode mit Lebensfreude und Modekompetenz wider.

Einzigartig, selbstbewusst und voller Energie sind die Brillenfassungen

von TOM TAYLOR. 2018 heißt dieses Bekenntnis

zur Mode „Urban Fashion Gear by Tom Tailor“ in klassisch

amerikanischem Style, mit der Player’s Attitude versteht sich.

Für die Unerschrockenen unter uns, die auf der Suche sind

nach Abwechslung, Spaß und Abenteuer. Denen das Leben

in der City ein Spiel ist – bei dem alles möglich ist. Wer die Regeln

kennt, weiß um dieses toughe Match, wer sie erlernen

will ist mit der Eyewear von TOM TAYLOR den anderen um

Meilen voraus.

Ebenso unverwechselbar ist die Marke DAVIDOFF mit ihrer

markanten Ausdrucksstärke von Leidenschaft, Genuss und

Freude am Leben. So zeichnen sich auch die DAVIDOFF Brillenfassungen

durch elegantes Understatement, ikonisches

Design und erstklassige Verarbeitung von exquisiten Materialien

aus. Hervorragende Qualität und Inspirationen aus der

ganzen Welt verbinden sich zu eleganten Meisterstücken im

Stile DAVIDOFF.

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REchtstipp

Rechtstipp von Rechtsanwalt Holger Moye

Die Dashcam - was ist verboten, was ist erlaubt?

Dashcams, d.h. im Auto installierte Kameras, mit denen

das Verkehrsgeschehen aufgenommen und die Bilder gespeichert

werden können, sind vor allem aus Russland bekannt,

werden aber auch hier zu Lande immer beliebter. Allerdings

ist die Nutzung von Dashcams und die Verwertung

der hiermit gefertigten Aufnahmen in Deutschland rechtlich

höchst umstritten. Insbesondere gibt es noch keine gefestigte

Rechtsprechung zu diesem Thema.

Klar ist lediglich, dass der Dashcam-Einsatz in sehr engen

Grenzen erlaubt ist, nämlich dann, wenn die Kamera nur in

der konkreten relevanten Situation eingeschaltet wird, es

sich somit lediglich um eine kurze, anlassbezogene Aufnahme

handelt (AG Nienburg, Urteil vom 20.01.2015, Az: 155/14).

Verfolgung schwerwiegender

Verkehrsordnungswidrigkeiten

(Rotlichtverstoß an einer mindestens

seit 6 Sekunden rot

zeigenden Ampel) oder dann,

wenn eine Interessenabwägung

der Rechte des Nutzers

einer Dashcam und betroffener

Personen zugunsten des Dashcam-Nutzers

ausfällt und die

Kamera zudem nur in der konkreten

Situation (Verkehrsverstoß

/ Unfall) eingeschaltet war

und aufgezeichnet hat.

Rechtsanwalt Holger Moye

Sonst ist die Rechtsprechung zum Einsatz der Kameras in

Autos unterschiedlich, teils sogar widersprüchlich:

Einige Gerichte sehen die Aufnahmen als unzulässigen

Eingriff in die Privatsphäre, vor allem dann, wenn die

Aufnahmen aus einem geparkten Auto heraus entstehen

(AG München, Urteil vom 09.08.2017, Az: 1 112 OWi 300

Js 121012/17), andere lassen derartige Videobeweise bei

Verkehrsdelikten zu (OLG Nürnberg, Az: 13 U 851/17). Als

Begründung gab das Gericht an, dass "das Interesse des Beweisführers

an einem effektiven Rechtsschutz und seinem

Anspruch auf rechtliches Gehör" höher zu bewerten sei als

das Interesse des Unfallgegners an dessen Persönlichkeitsrecht.

Während das Landgericht Landshut den Beweis durch

Dashcam-Aufnahmen im Verkehrsrecht für generell zulässig

hält (Hinweisbeschluss vom 01.12.2015, Az: 12 S 2603/15),

hält das Landgericht Memmingen (Urteil vom 14 01.2016,

Az: 22 O 1983/13) solche Aufnahmen als Beweismittel für

grundsätzlich unzulässig. Das Amtsgericht Nienburg (Urteil

vom 20.01.2015, Az: 155/14) sowie das Oberlandesgericht

Stuttgart (Az: 4 Ss 543/15) halten Dashcam-Aufzeichnungen

im Bußgeldverfahren zwar als Beweismittel für zulässig, dies

aber nur in sehr engen Grenzen, nämlich entweder bei der

Auf jeden Fall ist die dauerhafte Speicherung einer permanent

eingeschalteten Dashcam nach der herrschenden

Rechtsprechung wohl unzulässig. Der Datenschutz verbietet

dies insbesondere, sofern die Aufnahme veröffentlicht oder

allgemein für private Anzeigen von Ordnungswidrigkeiten

oder Straftaten anderer Verkehrsteilnehmer verwendet werden

soll.

Ebenfalls verboten ist der Dashcam-Einsatz von Privatleuten

zwecks Jagd auf Verkehrssünder, wie das Verwaltungsgericht

Göttingen mit Urteil vom 31.05.2017 (Az: 1 A 170/16)

entschieden hat. Mit seinem Urteil setzte das Verwaltungsgericht

den Anzeige- und Filmaktivitäten mittels Dashcam

eines als „Knöllchen-Horst" bekannt gewordenen Rentners

eine datenschutzrechtliche Grenze.

Der Nutzer einer Dashcam setzt sich somit nicht unerheblichen

(rechtlichen) Gefahren aus, insbesondere auch deshalb,

weil die Rechtslage – wie oben beschrieben – so unklar, aber

auch die Nutzung im Hinblick auf das Bundesdatenschutzgesetz

(mit Ausnahme des zitierten Urteils des Landgerichtes

Memmingen) rechtlich noch völlig offen ist.

Hesselnfeld-Jost, Duhme & Moye ∙ Lange Str. 12 ∙ 49685 Emstek ∙ Telefon: 04473-9701-0 ∙ www.akanzlei.de

70

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Rechtstipp


Zeit für Frühjahrsputz

und Reifenwechsel

Reinigung ist das A und O

Gründliche Reinigung ist das A und O, um langfristige Lackschäden

zu vermeiden.

Mit den frühlingshaften Temperaturen

steigt die Lust, das

Auto endlich wieder auf Vordermann

zu bringen. Nach der Winterzeit

ist das auch ratsam, um langfristige

Schäden zu vermeiden.

Winterdreck, Streusplit und Feuchtigkeit

schädigen das Fahrzeug auf

Dauer. Deshalb beginnt die Frühjahrskur

am besten mit einer Fahrt

durch die Waschanlage. Das Waschen

mit Reinigungsmitteln an der Straße

ist übrigens verboten. Zur dauerhaften

Lackpflege kann eine Behandlung

mit Konservierungswachs erfolgen.

Ist älterer Lack matt und Wasser perlt

nicht mehr ab, dann eignet sich eine

Wagenwäsche mit Hartwachs. Neuer,

bis zu einem Jahr alter Lack sollte

möglichst nur mit klarem Wasser

gewaschen werden – auf keinen Fall

Lackreiniger oder Polierwachs verwenden.

Ein Blick unter die Motorhaube ist

ebenfalls ratsam. Sind im Motorraum

weiße Salzschleier zu sehen,

empfiehlt der ADAC

eine Dampfstrahlwäsche,

wie sie von vielen Werkstätten

und Waschanlagen

angeboten wird.

Auch der Innenraum

freut sich über einen

Frischekick. Bei lästiger

Feuchtigkeit wirken Saugen

und Lüften wahre

Wunder. Beim Putzen

nicht die Frontscheibe

vergessen, hier bildet

sich über den Winter ein

schmieriger Schmutzfilm,

der für schlechte Sicht

sorgt.

Unterbodenschutz versehen sind,

können hoch geschleuderte Steine

bis zum Blech vordringen und dort

schnell zu Rost führen. Diese Stellen

müssen ausgebessert werden.

Die Pneus vom Vorjahr oder ein Satz

neue Reifen? Ein wichtiger Indikator ist

die Profiltiefe.

Die Formel „von O bis O“, also von

Oktober bis Ostern, ist grundsätzlich

eine gute Faustregel zur Nutzung von

Winterreifen. Sich allein auf diese Regel

zu verlassen, ist jedoch nicht ratsam.

Am Ende bestimmt das Wetter

den richtigen Zeitpunkt für den Reifenwechsel.

Wenn die Temperaturen

anhaltend über der Marke von 7 Grad

Celsius liegen, empfiehlt es sich, auf

Sommerreifen zu wechseln.

Bei unsicherer Wetterlage noch bis

Anfang Mai mit dem Reifenwechsel zu

warten, ist kein Problem. Aber länger

sollte der Winterreifen nicht gefahren

werden, da sich die weichere Gummimischung

schneller abnutzt.

Die Pneus vom Vorjahr oder ein Satz

neue Reifen? Ein wichtiger Indikator

ist die Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben

sind 1,6 mm, doch der ADAC

empfiehlt mindestens 3 mm. Mit einer

1-Euro-Münze kann jeder schnell und

unkompliziert die Profiltiefe seiner

Reifen selbst überprüfen. Verschwindet

der 3 Millimeter breite Goldrand

der Münze im Profil, ist alles in Ordnung.

Ragt der goldene Rand jedoch

aus dem Profil heraus, sollte auf neue

Reifen gewechselt werden. Grundsätzlich

sollten Sommerreifen nicht

älter als 8 Jahre sein. Das Produktionsdatum

kann an der Flanke abgelesen

werden. Quelle: ADAC

Der prüfende Blick sollte

ebenso unters Auto

gehen. Obwohl viele Pkw

serienmäßig mit einem

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Automobil

71


KULTURBAHNHOF

Veranstaltungen

Der März im Kulturbahnhof

Am Sonntag, 4. März um 15.30 Uhr und um 17.00 Uhr präsentieren

die beiden Künstlerinnen Ina Schoof und Ana Baumgart

zum Abschluss der Ausstellung und Video-Installationen

„no identities“ ihr filmisches Projekt „I love Greece und Greece

loves me“ aus dem Jahr 2016. Das Video dauert ca. 10 Minuten

und wird im Theatersaal des Kulturbahnhofs aufgeführt. Die

Ausstellung war vom 28. Januar bis zum 4. März im Rahmendes

Jahresthemas „Meisterschüler/innen“ in der KunstHalle im

Kulturbahnhof zu sehen.(Veranstalter: Kunstkreis, Stadt Cloppenburg,

Kath. Akademie Stapelfeld)

Am Freitag 02. März 2018 um 19:30 Uhr, bringt die Studio

Bühne Cloppenburg nach der Premiere am 23. Februar und der

zweiten Aufführung am 27. Februar zum dritten und letzten

Mal das Theaterstück „Nichts - Was im Leben wichtig ist“ von

Janne Teller und in der Bühnenfassung von Hubert Gelhaus auf

die Bühne. Die literarische Grundlage bildet der preisgekrönte,

aber auch umstrittene Jugendroman der dänischen Schriftstellerin

Janne Teller, der sich mit nichts Geringerem auseinandersetzt

als mit der Frage nach dem Sinn des ebens.(Veranstalter:

Studio Bühne Cloppenburg)

Am Samstag, 03. März 2018 um 21:00 Uhr in der Kulturkneipe

Bahnhof, präsentieren Thorbjørn Risager & The Black Tornado

nach ihrem preisgekrönten Album „Too Many Roads“ nun

ihr neues Album „Change My Game“ vor, mit dem die dänische

Band neue musikalische Richtungen ausprobiert: Kühne

Songs, die zugleich eingängig und voll tieferer Bedeutung sind.

(Veranstalter: Jazz und Bluesfreunde)

Am Donnerstag, 8. März 2018 um 20:15 Uhr, laden Stefan

Sing & Cristiana Casadio zu einem Varieté-Abend mit Artistik,

Jonglage und Musik ein. „Das Paar, sie grazile Tänzerin, er begnadeter

Jongleur, spielt mit solcher Intensität und dabei nutzt

jeder sein Handwerk mit solcher Leichtigkeit und großem Können,

dass es einem den Atem verschlägt“, verspricht der Veranstalter.

Das Paar wurden bereits mit dem Mervyn Stutter‘s Spirit

Award beim Edinburgh Fringe Festival 2013 ausgezeichnet. Im

Vorprogramm können sich die Zuschauer durch die Magie von

Marco Plambeck sowie den Chansons von Marie Köhntopp

verzaubern lassen. (Veranstalter: Theaterforum Cloppenburg)

Am Sonntag, 11. März 2018 um 16:00 Uhr, sind alle Cloppenburgerinnen

und darüber hinaus zum „Internationalen Frauentag“

mit Frauenkontakten und Kulinarischem eingeladen.

Höhepunkt ist der Auftritt der Satirikerin und alleinerziehenden

Ehefrau Tina Teubner, die ihr Programm „Männer brauchen

Grenzen – ein Erziehungsratgeber“ präsentiert. Gereift durch

zahllose Ehejahre weiß sie, dass nur eine entschiedene Hand

zum Glück führt: Warum soll das, was für die Kinder gut ist, nicht

auch für den Mann gut sein? (Veranstalter: VHS-Frauenrunde /

Gleichstellungsbeauftragte Landkreis und Stadt Cloppenburg)

Am Donnerstag 15. März 2018 um 18:30 Uhr geben Kommunikationsprofessor

Dr. Martin-Niels Däfler und Bestseller-Autor

Ralph Dannhäuser bei der Veranstaltung „Der Karriereführerschein

- Was man an Schule und Uni nicht lernt“ praxistaugliche

Karrieretipps für alle Schüler, Azubis, Studenten und Berufseinsteiger!

(Veranstalter: LzO - meine Sparkasse)

Am Sonntag, 18. März 2018 um 17:00 Uhr präsentieren Katharina

Köhntopp und Stefan Christ: Undine - eine szenisch ge-

72

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kulturbahnhof


KULTURBAHNHOF

spielte und mit modernen Songs begleitete Lesung nach der

Erzählung von Friedrich de la Motte Fouque. Das wohl schönste

Kunstmärchen der Romantik ist ein Stück Weltliteratur, in

dem Liebe, Vertrauen und Toleranz thematisiert wird.

(Veranstalter: Die kleine Theaterwerkstatt Katharina Köhntopp)

Am Donnerstag, 29. März 2018 um 21:00 Uhr

in der Kulturkneipe Bahnhof, zeigt die Band „Black/Rosie, the

Female AC/DC Tribute“ mit Frontfrau Karo Blasek, dass harte

Rockmusik keine reine Männerdomäne ist. Mit einem Feuer aus

Leidenschaft und Liebe zu den Songs verneigen sich die fünf

Profimusikerinnen vor ihren Idolen: AC/DC – einer der wohl

größten und erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten!

(Veranstalter: Peter Blase)

Der April im Kulturbahnhof

Am Freitag, 06. April 2018 um 20:15 Uhr, präsentiert Bigband

DiJaCo unter der Leitung von Thomas Stanko und mit ihrem

Special-Guest, Bonita Niessen breiten Bigband-Sound kombiniert

mit einer ungewöhnlichen Stimme. Die Gäste können

sich auf „Funky Fever“ mit musikalischen Klassikern von „Earth,

Wind and Fire“ und Stücken der legendären Funk-/Soulformation

„Tower of Power“ aus Kalifornien freuen.

(Veranstalter: Konzertfreunde Cloppenburg)

Am Donnerstag, 12. April 2018 um 20:15 Uhr, setzt Kabarettist

Maxi Schafroth in seinem neuen Bühnenprogramm „Faszination

Bayern“ seine bizarre Beobachtungsreise fort und begibt

sich aus dem strukturschwachen Allgäuer Raum in die gelobte

Universitätsstadt München. Dort begegnet er Starnberger

Zahnarztkindern in Geländewagen, Münchner Bildungsbürgern

in senfgelben Cordhosen und hippen Szene-Pärchen mit

Holz-Look-Brillen. (Veranstalter: Theaterforum Cloppenburg)

Am Donnerstag, 19. April 2018 um 19:30 Uhr, findet die 8.

„Komische Nacht“ in sieben Cloppenburger Gaststätten in

Cloppenburg statt. Veranstaltungsorte sind Bernay´s, Dorfkrug

Museumsdorf, Fleming´s, Grand Verace, Hotel Schlömer, Hotel

Taphorn und der Kulturbahnhof

(Veranstalter: MITUNSKANNMAN.REDEN GmbH & Co.KG

Am Samstag, 21. April 2018 um 15:00 Uhr, präsentiert das

Osnabrücker Musiktheater Lupe auf der Bühne des Kulturbahnhofs

das Stück „Wolle und Gack“ für Kinder ab 4 Jahren.

Auf humorvolle Weise wird den jungen Zuschauer das Thema

“Fremde Religionen und Kulturen” nähergebracht. Wolle, das

Schaf, bekommt einen neuen Nachbarn - ein Huhn, das Würmer

isst, laute Musik hört und zu allem Überfluss auch noch ein

Ei anbetet. „Wolle und Gack“ ist eine witzige und hintergründige

Geschichte mit viel Musik gegen Vorurteile und Ängste und

für mehr Toleranz und Empathie. 2. Vorstellung um 17:00 Uhr

(geplant)

(Veranstalter: theaterforum im Kulturforum Cloppenburg e.V)

Am Sonntag, 22. April 2018 um 17:00 Uhr, bringt die Band

CARROUSEL rund um die Französin Sophie Burande und den

Schweizer Léonard Gogniat frischen French-Pop mit einer Mischung

aus Folk, Rock und Chansons auf die Bühne. Das mittlerweile

vierte Album «Filigrane» besticht durch Originalität

und Vielfältigkeit sowie französischem Charme und wundervollen

Melodien.

(Veranstalter: Partnerschaftskomitee Cloppenburg-Bernay e.V.)

Am Freitag, 27. April 2018 um 15:30 Uhr, präsentieren

Katharina Köhntopp und Stefan Christ: Undine. Szenische

Lesung mit Musik nach einer Erzählung von Friedrich de la

Motte. (Veranstalter: Die kleine Theaterwerkstatt Katharina

Köhntopp)

Einladung zur

2. Hasetaler Branchen Nacht

Wir wollen wieder netzwerken!

Sie können sich auf informative Vorträge

zum Thema „Zusammenarbeit im

Hasetal“ sowie auf viele nette Kontakte

bei kleinen Köstlichkeiten und Getränken

freuen.

15. März 2018

Romantik Hotel Aselager Mühle, Herzlake

Jetzt anmelden:

marketing@abiant.de oder persönlich

bei Christina Kathmann unter:

0173-65 81 88 6

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kulturbahnhof

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Veranstaltungen

März

02. März 2018

Cloppenburger Frühling

Blumen-und Gartenschau

mit Verbrauchermesse

03. März

14:00−20:00 Uhr

04. März 2018

10:00−18:00 Uhr

Münsterlandhalle

90er-Jahre-Party

21:00 Uhr

Stadthalle

Lu Jong − tibetisches Heilyoga

nach Tulku Lobsang

10:00–14:00 Uhr

Haus der Erwachsenenbildung

Verkaufsoffener Sonntag,

zum Cloppenburger Frühling.

13:00–18:00 Uhr

Innenstadt Cloppenburg

04. März 2018

Schweinemast und Föskede. Ungewöhnliche

Ställe und ihre Geschichte.

Vortrag und Führung

mit Dipl.-Ing. Winfried Prieß

14:30 Uhr

Museumsdorf

05. März 2018

Montagswanderung für Jedermann

(ca. 10 km, Dauer: 2 Stunden)

09:00 Uhr

Parkplatz Zweirad Willenborg

07. März 2018

Frühjahrskur mit Heilpflanzen −

Wir unterstützen die

Verdauungsorgane

19:00−22:00 Uhr

Bildungswerk

Feuchtigkeit und Schimmel in

Wohnhäusern. Energieberatung

mit Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15−17:45 Uhr

Haus des Handwerks

09. März 2018

Paula kl. Kalvelage - Aquarelle,

Zeichnungen Grafik 1929 − 2000

Eröffnung der Kunstausstellung

(in Planung)

16:00 Uhr

Rathaus Foyer

Stimmbildungsseminar für Gesangsbegeisterte

ab 50 Jahren

Sa. 15:00 Uhr – So. 15:00 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

10. März 2018

Repair-Café Cloppenburg

«Selbsthilfewerkstatt» zur

Reparatur defekter

Gebrauchsgegenstände

14:00–17:00 Uhr

Schwedenheim

Hobbymarkt

08:00−14:00 Uhr

Münsterlandhalle

Ehevorbereitung. Ja mit Gottes

Segen! Leitung: Heinrich Siefer

09:30−17:30 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

11. März 2018

Die Kappenwindmühle von 1764:

Ein Erkundungsgang über die Getreideböden

bis in die Kappe. Vorführung

mit Hans Jacobs, Windmüller

10:30−15:00 Uhr

Museumsdorf

Musical Highlights Vol. 11 −

Die schönsten Songs in einer Show.

Top-Interpreten der deutschen

Musical-Szene präsentieren das

neue Programm 2018

18:00 Uhr

Stadthalle

12. März 2018

Ökologie und Philosophie −

Befreiung vom Überfluss?

Mit Prof. Dr. Niko Paech

19:30−21:30 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

Gartenplanung. Bauherrenseminar

18:00 Uhr

Rathaus Cloppenburg

13. März 2018

Konfliktmanagement: Konflikte u.

Kommunikation im Arbeitsalltag

08:30−16:30 Uhr

Bildungswerk

14. März 2018

Gartentrends 2018 „New German

Garden Style“ VHS-GartenForum

mit Antonius Bösterling

17:00 Uhr

Volkshochschule

Philosophische Temperamente −

Der Optimist: Leibniz

Mit Pfarrer Dr. Marc Röbel

19:30−21:45 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

15. März 2018

22. Fachtagung für Mitarbeiterinnen

in Krippe und Kindergarten „Das

haben wir doch schon immer so gemacht“.

Neue pädagogische Ansätze

für Krippe und Kita, Hauptreferrent:

Prof. Dr. Malte Mienert

08:30 Uhr

Volkshochschule

Nadelklappern für einen guten

Zweck

15:00−17:00 Uhr

Bildungswerk Cloppenburg e.V.

16. und 17. März 2018

Cloppenburger Kaufrausch

08:00−19:00 Uhr

Münsterlandhalle

Plattdeutscher Kaminabend im

Dorfkrug des Museumsdorfes

19:30 Uhr

Museumsdorf

17. März 2018

Nouruzfest − Völkerverbindendes

frühlings- u.Neujahrsfest. Mit Musik,

Tanz und Gesang, u.a. eine Aufführung

klassischer persischer

Musik des Ensembles Saba

10:00−16:00 Uhr

Stadthalle

Genealogie zwischen Ems und Weser.

Kommen Sie mit auf eine Reise zu

Ihren Vorfahren! Literatur, Software,

Online Datenbanken, Vereine u. kommerzielle

Anbieter erwarten Sie

14:00−18:00 Uhr

Kreishaus Cloppenburg

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen


Veranstaltungen

Lesezeit für Lesezwerge, für Mütter

u. Väter mit Kleinkindern ab 1 Jahr.

Immer um 16 : 00 Uhr

Gute Nacht, Gorilla.

08. und 09. März 2018

Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren

Immer um 16:00 Uhr

Klara Gluck.

03. März 2018

Gewonnen!

05. und 06. April 2018

Die Sache mit den Tigerstreifen.

16. April 2018

Bilderbuchkino für Kindergartenkinder.

Immer um 16:00 Uhr

Die Geschichte vom kleinen

Siebenschläfer, der nicht

aufwachen wollte.

14. März 2018

Frohe Ostern, Pauli!

28. März 2018

Charlie & Lola - Das ist

aber total mein Buch

25. April 2018

Wir bitten um telefonische

Anmeldung, da jeweils nur max.

10 Kinder teilnehmen können!

Plattdüütsch Warkstäe − Ein Dag

för Schrievers. Mit Heinrich Siefer

09:30−17:00 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

18. März 2018

Edles Stück und alter Kasten −

Möbel aus der Sammlung des

Museumsdorfs. Führung mit

Dr. Eike Lossin

14:30 Uhr

Museumsdorf

23. März 2018

Musik kennt keine Grenzen mit

De Randfichten, Christian Lais,

Sonja Christin, Tony Marshall,

Die Evergreens, Captain Freddy,

Bettina & Paricia

19:30 Uhr

Stadthalle

„Wem die Stunde schlägt“

Geschichten vom Nachtwächter

Mit Laternen„bewaffnet“ geht

es durch die nächtlichen Straßen

und Plätze und in die Unterwelt“

der Stadt

Anmeldung: 04471 152 56

20:00 Uhr

Soestebrücke, Mühlenstraße

24. und 25. März 2018

Familie Fun Days −

Kinder- und Familienfest

11:00−18:00 Uhr

Münsterlandhalle

25. März 2018

Antikmarkt

11:00−18:00 Uhr

Stadthalle

Wehlburgs Giebelgestaltung und

Quatmanns Baustopp − Über die

Zusammenarbeit von Bauherr und

Zimmermann. Vortrag und Führung

mit Dipl.-Ing. Winfried Prieß

14:30 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

PLATT ART. Ik sitt in´t deepe Lock -

Plattdeutsche Texte und Orgelimprovisationen

mit Heinrich

Siefer und Karsten Klinker

15:00−17:00 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

26.März 2018

Wandern Sie mit durch die erwachende

Natur und um die Thülsfelder

Talspere. Eine Kaffepause ist eingeplant.

Anmeldung: 04471 152 56

13:00 Uhr

Am Fuß des Auslaufbauwerk der

Talsperre, Am Stau, Friesoythe-

Thülsfeld, B 72, Abfahrt T- Nord

27. März 2018

Simon & Garfunkel Revival Band

20:00 Uhr

Stadthalle

31. März 2018

Osterparty

22:00 Uhr

Münsterlandhalle

April

01. April 2018

Der besondere Tag: „Häschen

hüpf!“ Der Osterhase kommt

ins Museumsdorf: Spiel und

Spaß für Groß und Klein

10:00–17:00 Uhr

Museumsdorf

Traditionelles Osterfeuer in Vahren

19:30 Uhr

Vahren, Neuendamm

04. April 2018

Auktion / Zuchtviehversteigerung

10:00 Uhr

Münsterlandhalle

Technik, Wirtschaftlichkeit und

Förderung moderner Heizsysteme

− Energieberatung mit Dipl.-Phys.

Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Münsterlandhalle

05. April 2018

Einzigartige Luftballon Show für

die ganze Familie in russischer

Sprache

18:00 Uhr

Stadthalle

Jugendparlament − Sitzung

im historischen Ratssaal

18:00 Uhr

Rathaus

07. April 2018

Spezial-Rassehunde-Ausstellung

des Golden Retriever Club e.V.

08:00–16:00 Uhr

Münsterlandhalle

08. April 2018

Spinnkurs mit Meike Timmer in

der Spinnstube des Quatmannshofs

13:00 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

Mäusejagd im Schloss −

Puppenbühne Heyderhoffmann

14:00 Uhr

Museumsdorf, Herrenhaus

Arkenstede

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

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Veranstaltungen

Handwerk Erleben

04. März 2018

Die Töpferei: 14:00−16:00 Uhr

25.März 2018

Spinnstube: 12:00 −16:00 Uhr

01. April 2018

Eine Mühle: ab 10:30 Uhr

Schmiede: ab 12:00 Uhr

Töpferei: ab 14:00 Uhr

08. April 2018

Bäckerei: ab 10:00 Uhr

Schmiede: ab 12:00 Uhr

Töpferei: ab 14:00 Uhr

15. April 2018

Bäckerei: ab 10:00 Uhr

Töpferei ab 14:00 Uhr

22. April 2018

Bäckerei: ab 10:00 Uhr

Spinnstube: 12:00 Uhr

Töpferei: ab 14:00 Uhr

29. April 2018

Bäckerei: ab 10:00 Uhr

Eine Mühle: ab 10:30 Uhr

Schmiede ab 12:00 Uhr

Töpferei ab 14:00 Uhr

Mitmach-Angebot für Kinder

Eine kleine Reise in die

Vergangenheit

04. und 18. März 2018

und 22. April 2018

14:00–15:00 Uhr

Mit Gänsekiel und Tintenfass

11. März 2018

14:00–15:30 Uhr

Essen wie damals

25. März 2018

14:00–16:00 Uhr

Brotbacken im Backhaus

Wehlburg

08./15./22./29. April 2018

14:00 Uhr

Zinngießen in der museumspädagogischen

Werkstatt am

Quatmannshof

29. April 2018

14:00–16:00 Uhr

Spinnen- u. Insektenausstellung

10:00–18:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg,

Bauernhaus digital − 3D -Modelle

zur Vermittlung von Baugeschichte(n).

Vortrag: Dr. Christoph Otte

14:30 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

09. April 2018

Montagswanderung für Jedermann

(ca. 10 km, Dauer: 2 Stunden)

09:00 Uhr

Parkplatz Zweirad Willenborg

12. April 2018

Rettet das Dorf! Was jetzt zu tun ist

Lesung: Gerhard Henkel

19:00 Uhr

Volkshochschule

13. April 2018

Götz Alsmann & Band ... in Rom

20:00 Uhr

Stadthalle

Philosophische Lese-Lust

Mit Pfarrer Dr. Marc Röbel

19:30−21:45 Uhr

Stadthalle

14. April 2018

Hobbymarkt

08:00–14:00 Uhr

Münsterlandhalle

Cloppenburger Kneipennacht −

Alt Cloppenburg, Bernay´s,

Briefkasten, Grand Verace

und Kulturkneipe Bahnhof

20:00 Uhr

Kräuterwanderung für Groß

und Klein (ab 3 Jahre)

09:00–11:00 Uhr

Bildungswerk

15. April 2018

4 Wände − Von Familien, ihren

Häusern und den Dingen drumherum.

Führung durch die Ausstellung

mit Cai-Olaf Wilgeroth, M.A.

14:30 Uhr

Museumsdorf

Maybebop − Die a capella-Kulturformation

„Sistemfeler“

18:00 Uhr

Stadthalle

16. April 2018

Systemische/r Familienberater/in

Infotermin mit Ulla Meyer-Burke

17:30 Uhr

Volkshochschule

17. April 2018

Erste Hilfe bei Kindernotfällen

17:30 Uhr

Bildungswerk

18. April 2018

Solare Heizung und Warmwasserbereitung.

Energieberatung mit

Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15−17:45 Uhr

Haus des Handwerks

Brennpunkt Regionalentwicklung

Lebensmittel als Ware − Wer bezahlt

unser tägliches Brot?

Mit Bernd Kleyboldt

18:00–21:30 Uhr

Kath. Akademie Stapelfeld

19. April 2018

Nadelklappern für einen guten

Zweck

15:00−17:00 Uhr

Bildungswerk Cloppenburg e.V.

Islam in der Krise − Vortrag mit

dem Religionswisseschaftler

Michael Blume

19:00–21:15 Uhr

Haus der Erwachsenenbildung

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen


Veranstaltungen

Die „Komische Nacht“ − Comedy

im Bernay´s, Dorfkrug Museums

dorf, Fleming´s, Grand Verace,

Hotel Schlömer, Hotel Taphorn

und im Kulturbahnhof

19:30 Uhr

Gaststätten in Cloppenburg

20. April 2018

An Evening with Anúna −

Klassisches Chorkonzert

20:00 Uhr

Stadthalle

22. April 2018

Schall und Brauch − Die Schallplatte

als Museumsobjekt

Vortrag mit Tim Schauer, M.A.

14:30 Uhr

Stadthalle

Klangfeuer − Konzert der

Feuerwehrkapelle Cloppenburg

18:00 Uhr

Stadthalle

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Wir übernehmen keine Verantwortung für die Korrektheit

der angegebenen Termine. Diese stammen aus folgenden

Quellen: www.cloppenburg.de • www.kulturbahnhof-cloppenburg.de

• www.bernays.de • www.museumsdorf.de

www.buecherei-cloppenburg.de • Bildungswerk CLP

www.thuelsfelder-talsperre.de

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HIRNKLOPFEN

Kopfnusslieder und

Herzensangelegenheiten

Jetzt mal Hand auf‘s Hirn. Oder

raucht Ihnen schon das Herz?

Felix Oliver Schepp kennt beides

und macht sich mit seinen skurrilpoetischen

Liedern,seinen „scheppsons“

auf die Suche nach dem richtigen

Maß. Er singt von Kindern,die

bis zur Kritikunfähigkeit hochgelobt

werden und bittet den Heiligen

Perfektus um Ablass. Er treibt die

Geltungssucht der Generation Individuell

so weit, dass das narzisstische

Mauerblümchen seinen Ausweg

im Pflanzendünger sucht. Er

spannt den Bogen − und trifft ins

Schwarze. In seinem zweiten Soloprogramm

singt Felix Oliver Schepp

um unser aller Leben. Von ganzem

Herzen. Musik&Texte: Felix Oliver Schepp

17. April 2018

Frühlingsduft und Gartenlust.

Eine Fahrradtour im Frühling gibt

Schwung und Freude, besonders

wenn die ersten Frühlingsboten

zu sehen sind und uns die Vögel

ein lustiges Lied zwitschern.

Anmeldung erforderlich

10:30 Uhr

Parkplatz Museumsdorf

am Verwaltungsgebäude,

Bether St. 6, Cloppenburg

20.April 2018

Familienführung − Erleben Sie das

Moor auf einer Wanderung mit

der ganzen Familie.

Anmeldung nicht erforderlich

15:00 Uhr

Wanderparkplatz Moorlehrpfad (an

der Straße zwischen Molbergen

und Peheim bei km 10,8)

02. April 2018

„Tag der Gästeführung im Oldenburger

Land 2018“, in Cloppenburg.

Die Existenz eines jüdischen Friedhofs

in Cloppenburg ist kaum bekannt.

Sie erfahren etwas über die

ehemalige jüdische Gemeinde und

ihre beiden Begräbnisplätze.

Anmeldung nicht erforderlich

16:00 Uhr

Evangelische Kirche, Cloppenburg

„Tag der Gästeführung im Oldenburger

Land 2018“, in Friesoythe.

Goethe und Schiller haben nicht in

Friesoythe gelebt. Aber auch hier

gab es Menschen mit besonderer

Bedeutung für die Stadt und

darüber hinaus.

Anmeldung nicht erforderlich

14:00 und 16:00 Uhr

St. Marien Kirche, Friesoythe

26.April 2018

„Spargelzeit“ − Sportlich/kulinarisch

unterwegs. Mit dem Rad geht es zum

Gemüsebauern.

Anmeldung erforderlich

15:30 Uhr

Bildungswerk Cloppenburg

Weitere Informatione erhalten Sie unter:

www.thuelsfelder-talsperre.de

oder Telefon: 04471 152 56

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Ausflugstipp

Stadt, Watt, Strand

Nordseeurlaub: Esens-Bensersiel bietet viel Natur und viel Kultur

Weißer Sand, bunte Strandkörbe - und ganz hinten wartet das Meer. Fotos : djd/Tourismusbetrieb Esens-Bensersiel

Das beliebteste Reiseland der Deutschen ist nach wie

vor Deutschland. Etwa jeder Dritte verbringt seinen

Urlaub in der Heimat. Und unter den innerdeutschen

Reisezielen gehört die Nordsee zu den beliebtesten. Kein

Wunder, locken hier doch eine einzigartige Naturlandschaft,

Strand, Watt, Wellen und schöne alte Orte wie die „Bärenstadt“

Esens, die zusammen mit dem direkt am Meer gelegenen

Bensersiel einen beliebten Urlaubsort bildet.

Strand und Natur in Bensersiel

In Bensersiel, dessen Wahrzeichen die geschwungenen

weißen Deichbrücken sind, verlockt der feine, sanft abfallende

Sandstrand zum Relaxen und Baden. Während Erwachsene

es sich gerne in einem der vielen gemütlichen

Strandkörbe bequem machen, buddeln die Kinder im Sand,

erkunden den großen Strandspielplatz mit Seilbahn und

Minigolfanlage oder toben in „Bennis Abenteuerland“.Bei

Ebbe kann man das Planschen im großen Meerwasser-Freibad

fortsetzen. Ist der Nordseewind zu kühl für ein Bad im

Freien oder Entspannung und Wellness gewünscht, wartet

die Nordseetherme mit Riesen-Wasserrutsche, Piratenschiff,

Massagen, Sauna und Relaxbecken.

Und noch eine andere Attraktion lockt bei Ebbe: Das Unesco-Weltnaturerbe

Wattenmeer. Muscheln, Krabben, Wattwürmer

und zahlreiche Vogelarten bevölkern diesen ganz

besonderen Naturraum, den man bei einer professionellen

Führung besser zu verstehen lernt. Noch mehr darüber ist

auch im Wattenhuus und im Museum „Leben am Meer“ in

der historischen Peldemühle in Esens zu erfahren. Und bei

einem Schiffsausflug zu den Seehundbänken kann man die

wohl niedlichsten Bewohner des Wattenmeeres beobachten.

Kultur und Shopping in Esens

Als „Ausgleich“ für so viel Natur gibt es in der alten Häuptlingsstadt

Esens gleich nebenan Kulturgenuss und Shoppingmöglichkeiten.

In der „Einkaufszentrale“ des Harlingerlandes

lässt es sich zwischen schönen Geschäften und kleinen

Lädchen gut bummeln. Lohnend ist auch ein Besuch in der

größten Kirche Ostfrieslands, der St. Magnus-Kirche mit dem

Turmmuseum. Von der Aussichtsebene hat man einen tollen

Vor allem außerhalb der Ferienzeiten genießen Paare die Entspannung im

Reizklima der Nordsee. Fotos : djd/Tourismusbetrieb Esens-Bensersiel

Der feinsandige, sanft abfallende Strand von Bensersiel lädt zum Relaxen

und Buddeln ein. Fotos : djd/Tourismusbetrieb Esens-Bensersiel

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Bis zum Horizont ... und scheinbar noch viel weiter reicht der Blick an der

Nordseeküste. Fotos : djd/Tourismusbetrieb Esens-Bensersiel

Ausblick über Esens bis hin zur Küste und den vorgelagerten

Inseln. Weitere Highlights sind die Bernsteinschleiferei, das

jüdische Museum, verschiedene Galerien und der Ahnensaal

im Rathaus. Zum Abschluss des Stadtbummels ist dann die

gemütliche Einkehr in eines der zahlreichen Cafés und Restaurants

angesagt.

djd

Ein Hundeleben lang gesund

Impfungen schützen Hunde vor tödlichen Krankheiten

Der Welpe tollt fröhlich durch den Garten, verschlingt

sein Futter und schlummert dann friedlich im Körbchen:

So sieht ein rundum zufriedener und kerngesunder

kleiner Hund aus. Eine der wichtigsten Voraussetzungen,

damit das so bleibt, ist der richtige Impfschutz. Dieser

gehört schon im Welpenalter zu den ersten Routinebehandlungen

bei einem Tierarztbesuch. Dokumentiert werden die

Impfungen im EU-Heimtierpass, ähnlich dem Impfpass bei

Menschen. „Obwohl der Impfschutz für Hunde in Deutschland

nicht gesetzlich verpflichtend ist, sollte kein verantwortungsvoller

Hundehalter auf diese Grundimmunisierung

verzichten“, rät Franziska Obert, Expertin der Agila-Haustierversicherung.

Nur so ist der Hund gegen viele hochansteckende,

oft tödlich verlaufende Krankheiten ausreichend

geschützt.

Regelmäßige Impfungen können die treuen Vierbeiner vor schlimmen

Krankheiten schützen. Foto: djd/Agila/effkaz - stock.adobe.com

Grundimmunisierung im Welpenalter

Tollwut, Staupe, Hepatitis, Zwingerhusten - die Liste der

gefährlichen Krankheiten ist lang. Vor vielen dieser Erkrankungen

kann den Welpen eine frühzeitige Grundimmunisierung

schützen. Ist das Immunsystem des Hundes ausreichend

ausgebildet, kann der Tierarzt mit der Vorsorge

beginnen. Dies gilt für die meisten Welpen ab der achten

Lebenswoche. Jedoch sind nicht alle möglichen Impfungen

auch absolut notwendig. Denn auch die Impfungen selbst

können ein gesundheitliches Risiko für das Tier darstellen

– bei zu vielen Eingriffen warnen manche Tierärzte vor Immunschwäche

oder Diabetes.

So oft wie nötig, so wenig wie möglich

Daher hat die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin

inzwischen den Leitsatz ausgegeben: „So oft wie nötig, so

wenig wie möglich“. Und sie hat die vorhandenen Impfstoffe

in Pflicht- und Wahlimpfstoffe unterschieden. Pflichtimpfungen

immunisieren den Hund gegen hochansteckende

und tödliche Krankheiten wie Staupe, Hepatitis oder Tollwut.

Wahlimpfstoffe dagegen sollen gegen Erkrankungen

schützen, die zwar schwerwiegend, aber heilbar sind. Dazu

zählen Zwingerhusten oder Borreliose. Hier entscheidet der

Tierarzt in Abhängigkeit von der Konstitution des Tieres und

seinen individuellen Lebensumständen, ob eine Impfung

erforderlich ist.

Erst Wiederholungsimpfungen

garantieren lebenslangen Schutz

Damit der Schutz auch über das Welpenalter hinaus langfristig

erhalten bleibt, sind Wiederholungsimpfungen in Absprache

mit dem Tierarzt notwendig. Dennoch kann selbst

ein regelmäßig geimpfter Hund im Laufe seines Lebens

krank werden oder Verletzungen erleiden. Um sich auch für

diesen Fall medizinisch sowie finanziell abzusichern, empfiehlt

sich ein Tierkrankenschutz, den Spezialversicherer wie

Agila anbieten.

djd

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Ausflugstipp 79


SOZIALE PROJEKTE

Boom! – Orientierungsjahr in Oldenburg

Als christliche Weggemeinschaft gemeinsam durch das Jahr

„Viele junge Leute wissen nach der

Schule und manchmal auch nach ihrem

Studium oder ihrer Ausbildung

noch nicht, wie es für sie weitergehen

soll“, sagt Benedikt Feldhaus, Referent

für junge Erwachsene im Bischöflich

Münsterschen Offizialat. „Kein Wunder

in einer Welt voller Möglichkeiten und

Optionen und gleichzeitig dem Druck,

auf eigene Verantwortung den persönlichen

Plan fürs Leben zu finden.“

Foto: Stefan Riedmann

Benedikt Feldhaus betreut die Jugendlichen,

die an dem Orientierungsjahr

„Boom!“ teilnehmen.

Seit dem letzten Jahr bietet das Offizialat

aus diesem Grund das sogenannte

Oldenburger Orientierungsjahr

an. Feldhaus leitet das Projekt

und ist das ganze Jahr über Ansprechpartner

für die Teilnehmenden. Am 1.

August 2018 startet in Oldenburg der

zweite Durchgang, für den sich Interessierte

ab sofort bewerben können.

Der Durchgang endet am 31.07.2019.

„Für boom! suchen wir vier motivierte

junge Leute im Alter von 18-27

Jahren, die für ein Jahr ihren Freiwilligendienst

in einer kirchlich-sozialen

Einrichtung absolvieren und sich mit

dem christlichen Glauben auseinandersetzen

möchten“, erklärt Feldhaus.

Das kann eine Pflege- oder Bildungseinrichtung,

ein Krankenhaus, eine

Sozialstation, eine Caritasstelle oder

eine Kirchengemeinde sein. Die vier

Teilnehmenden werden in diesem Jahr

durch regelmäßige Treffen begleitet

und bei beruflichen und persönlichen

Entscheidungen unterstützt. Höhepunkt

werden zwei Fahrten innerhalb

des Jahres sein, deren Reiseziele noch

nicht verraten werden. Kosten entstehen

dafür voraussichtlich nicht. „Die

Teilnehmenden werden eine enge

Weggemeinschaft bilden, indem sie

gemeinsam wohnen, leben, beten und

arbeiten“, sagt Feldhaus. „Sie werden

in dieser Zeit neue Talente und die Bedeutung

des christlichen Glaubens für

ihr Leben entdecken.“

Während des Orientierungsjahres

bekommen die Teilnehmer/innen

eine Verpflegungspausschale und ein

Taschengeld von monatlich 370 Euro.

Sie sind in der Zeit sozialversichert

und haben Anspruch auf Urlaub. Der

Mietanteil in der Boom-WG inmitten

von Oldenburg beträgt pro Person

ungefähr 90 Euro. Die Einsatzstellen

werden von den „Katholischen Freiwilligendiensten

im Oldenburger Land

gGmbH“ angeboten.

Bewerbungen bis zum 16.3.2018 unter benedikt.feldhaus@

bmo-vechta.de, Tel. 04441 872 244, Ludger Heuer

FAMILIENPATEN

Zeit Schenken und Lebenserfahrung teilen

Die Familienpaten des Sozialdienstes

kath. Frauen e.V. Cloppenburg

unterstützen Familien

in ihrem Alltag. Sie sind Ansprechpartner,

Helfer und Vertrauensperson – immer

auf Augenhöhe mit der Familie.

Für die Erziehung eines Kindes

braucht es ein ganzes Dorf! So lautet

eine afrikanische Weisheit. Aber was

tun, wenn dieses Dorf nicht zur Verfügung

steht? Vielen Familien fehlt

heute das soziale Netz aus Großeltern,

Freunden und Nachbarn. Menschen,

mit denen man sich austauschen kann

und die man um Rat fragen kann oder

sich für ein paar Stunden um die Kinder

kümmern, damit man selbst ein

bisschen Zeit zum Luft holen hat. Familienpaten

hören zu, haben Zeit und

machen Mut.

Die Familienpatenschaft ist ein Ehrenamt.

Die Paten bestimmen selbst,

wie viel Zeit in der Woche oder im

Monat mit der Familie verbracht werden

möchte. Familienpaten werden

auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe

durch Fachkräfte des Sozialdienstes

katholischer Frauen vorbereitet und

während ihrer ehrenamtlichen Arbeit

begleitet. Gemeinsam mit der Fachkraft

und der Familie werden die Unterstützungsmöglichkeiten

der Paten

besprochen. Momentan engagieren

sich 23 Familienpaten im Landkreis

Cloppenburg und treffen sich zum regelmäßigen

Austausch in Friesoythe,

Cloppenburg und Lindern. Die Aufgabenstellung

ist je nach Familiensituation

sehr unterschiedlich. So kann

die Patin oder der Pate z.B. auf das

Baby oder Kleinkind aufpassen und

mit ihm spielen oder spazieren gehen,

Begleitung im Umgang mit Behörden

oder sozialen Diensten anbieten oder

Anregungen in lebenspraktischen

Dingen geben, z.B. kochen, Hausaufgabenhilfe,

Erziehung der Kinder. Familienpatenschaft

ist eine Begleitung

auf Zeit, solange es von beiden Seiten

gewünscht wird.

Familienpaten sind engagierte, lebenserfahrene

Menschen, die einen

Teil ihrer Zeit für Familien zur Entlastung

und Unterstützung zur Verfügung

stellen.

Foto: Flyer SFK Cloppenburg

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | SOZIALE PROJEKTE


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Foto: djd/Söchting Biotechnik

Folgende Regeln sollten Sie beachten, bevor für Sie und Ihre Teichfische die

neue Gartenteichsaison losgeht:

1. Wasserqualität

Testen Sie selbst oder lassen Sie rechtzeitig die Qualität Ihres Teichwassers

testen. Durch Regen und Schnee ist in der Regel der Härtegrad des Wassers

so niedrig, dass ein stabiler pH-Wert nicht mehr gewährleistet ist. Durch

langsames Anheben der Karbonat- und Gesamthärte stabilisieren Sie den

pH-Wert und schaffen für alle Teichbewohner und auch für die Filterbakterien

im Teichfilter ein gesundes Umfeld. Um unerwünschtem Algenwachstum

vorzubeugen, testen Sie auch unbedingt den Phosphatgehalt und verwenden

gegebenenfalls Phosphatabsorber.

2. Füttern der Fische im Frühjahr

Wenn Ihre Teichfische aus der Winterruhe langsam den Stoffwechsel wieder

hochfahren, brauchen sie ein leichtverdauliches Futter um nach der mehrmonatigen

Fastenkur wieder zu Kräften zu kommen. Füttern Sie das Frühjahrs-

und Herbstfutter in kleinen Mengen ab circa 8° C Wassertemperatur.

„Normales“ Sommerfutter schadet Ihren Fischen um die jetzige Jahreszeit!

Für ein gesundes Immunsystem geben Sie jetzt zwei- bis dreimal in der Woche

Vitamine zu.

3. Teichfilter

Je nach Witterung und Wassertemperatur nehmen Sie Ihren Teichfilter ab

Mitte bis Ende März in Betrieb. Zum Start verwenden sie am besten flüssige

Starterbakterien, da diese sofort die Oberfläche im Filtermaterial besiedeln

und den Platz für sich beanspruchen. Damit ist Ihr Teichfilter sofort biologisch

aktiv. Wichtig: um eine ausreichende Besiedlung des Filters zu gewährleisten,

sollten Sie einen vorhandenen UVC Wasserklärer erst nach circa zwei

Wochen in Betrieb nehmen!

4. Sonstiges

Kontrollieren Sie Ihre Teichfische auf ihren Gesundheitszustand. Gerade

im Frühjahr sind die Fische gestresst und dadurch anfällig für Krankheiten.

Rote, blutunterlaufene Stellen oder weiße Beläge auf der Fischhaut sind

ebenso ein Anzeichen dafür wie ständiges Scheuern an Steinen oder anderen

Gegenständen. Mit einem passenden Medikament können Sie Ihren Fischen

helfen, wieder gesund zu werden. Vorbeugend beachten sie bitte die

Punkte eins und zwei.

Wenn Sie diese Regeln beachten steht einer erfolgreichen Gartenteichsaison

so gut wie nichts mehr im Wege.

Viel Erfolg!

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