Georgien - Praxis Naturheilkunde Jörg Kelm, Heilpraktiker

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Georgien - Praxis Naturheilkunde Jörg Kelm, Heilpraktiker

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PRAXIS a Reiter-Reise

Auf dem Tushetien-Trail

Abenteuer I Spektakuläre Landschaft, trittsichere Pferde, Nomadenleben: Eigentlich

wollte BAYERNS PFERDE-Mitarbeiterin Ute Kelm den anspruchsvollen Trail im Kaukasus

ja reiten – doch fast die Hälfte der Zeit musste sie laufen. Oder besser: bergab klettern.

Ute Kelm und Gatte Jörg lassen‘s

hier noch ruhig angehen...


Das geht ja schon gut los. Als wir nach

dreieinhalb Stunden Nachtflug in

Tbilisi (Tiflis), der Hauptstadt von Georgien,

ankommen, holt uns niemand ab.

Nur Geduld, denken wir, man kann sich ja

mal verspäten. Unsere Handys funktionieren

nicht, daher können wir den Veranstalter

auch nicht anrufen. Also lassen wir ihn

ausrufen – ohne Erfolg. Schließlich klappt

es mit dem georgischen Handy am Info-

Schalter: Wir erreichen unseren Guide Gia.

Es gibt Probleme mit dem Auto,

heißt es. Doch mit anderthalb

Stunden Verspätung

fährt er uns schließlich

doch noch durch die

Provinz Kachetien

nach Laliskuri,

am Fuße des Kaukasus.

Tushetien ist

der Gebirgsteil

der Provinz Kachetien,

in der

das Hirtenvolk

der Tush als Halbnomaden

lebt. Nur

wenige Orte sind auch

im Winter bewohnt. Die

meisten Familien ziehen im

Herbst mit den Herden ins Tiefland

und wohnen hier, in Laliskuri.

Unterwegs besichtigen wir einige Kirchen,

ein Fürstenhaus und den Markt von Telavi.

In Laliskuri beziehen wir im Elternhaus von

Gia unsere Zimmer. Von unserer Terrasse mit

Weinlaube können wir das Dorfleben auf der

„Hauptstraße“ beobachten und bei einem

Bier aus der 2,5-l-Flasche unsere Mitreiter

kennenlernen. Wir sind fünf Teilnehmer

auf diesem Tushetien-Trail – mit mir reiten

Thomas und Yvonne aus der Schweiz, mein

Mann Jörg und Caro aus München.

Unsere Trinksprüche werden

immer tiefsinniger...

Am Abend werden wir in die georgischen

Tischsitten eingeführt und bekommen die

Aufgabe eines „Tamada“ erklärt: Er eröffnet mit

dem ersten Trinkspruch das Essen. In Georgien

darf man nur nach einem Trinkspruch einen

Schluck Wein trinken, jeder ist reihum dran.

Das Essen ist köstlich und unsere Trinksprüche

werden immer tiefsinniger.

Unsere Packsäcke für die nächsten Tage

sehen aus wie weiße Futtersäcke: ungefähr

1m lang und 50 cm im Durchmesser. Jeder

bekommt zwei Stück. Darin müssen wir nun

Schlafsack, Kleidung, Waschzeug, Isomatte

und was man sonst noch so bei dem Ritt

durch die Berge braucht, verstauen.

Die ca. 70 km lange Fahrt mit dem Allrad-

Bus über den Abano Pass mit 2926 Höhenme-

Gipfel-Pose: Diese Berge bilden

die Grenze zu Tschetschenien,

eine eher unsichere Gegend. Wir haben

deshalb vor allem den Ausblick genossen.

Wo liegt eigentlich Tushetien?

PRAXIS 85

Bergab wird immer geführt,

das ist hier Prinzip. Uns war

das auch sicherer, ehrlich

gesagt.

Georgien ist ein Staat in Vorderasien. Er liegt in Transkaukasien, östlich des Schwarzen

Meeres und südlich des Großen Kaukasus. Die Republik ist seit dem 9. April 1991

unabhängig und die Amtssprache ist Georgisch. Georgien ist mit knapp 70.000 km²

kaum größer als Bayern und besteht zu 87 % aus Gebirgen und Vorgebirgen.

Im Norden befindet sich der Große Kaukasus, der das Land auf 1100 km und einer

Breite von 180 km als natürliche Grenze gegen Russland und die völkerrechtlich umstrittenen

Staaten Abchasien und Südossetien sowie Tschetschenien und Dagestan abschirmt.

Im Süden bildet der Kleine Kaukasus die Grenze zu Armenien und Aserbaidschan. Am

Schwarzen Meer grenzt Georgien im Süden an die Türkei.

Die Hauptstadt ist Tbilisi oder Tbilissi, die von 1845 bis 1936 Tiflis hieß und unter

diesem Namen in Westdeutschland bekannt ist. 70 % der Bevölkerung sind Georgier,

unter 10 % Russen, etwa 7 % Armenier, 6 % Aseris (Aserbaidschaner) und 7 % andere

Nationalitäten.

Aktuell wird von Reisen in die georgischen Provinzen Abchasien und Süd-Ossetien

abgeraten, da es dort relativ unsicher ist. Sie sind de facto unabhängig und stehen zurzeit

nicht unter der Kontrolle der georgischen Regierung.

Tushetien (Tuschetien) ist eine historische Region in Ost-Georgien und gehört heute

verwaltungsmäßig zur georgischen Provinz Kachetien. Sie liegt im Großen Kaukasus und

grenzt nach Norden hin an Tschetschenien sowie im Osten an Dagestan und ist eines der

größten Naturschutzgebiete Georgiens. Der Nationalpark Tuscheti umfasst 83.007 ha.

Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Tuschen, einem halbnomadischen Hirtenvolk.

1801 lebten noch 1019 Familien in Tuschetien, heute überwintern nur noch

wenige Familien in den Orten Omalo oder Shenako. Die meisten Familien leben im

Winter in der Ebene des Alwani Tals. Dieses Land wurde den Tuschen von König Lewan

I von Kachetien im 16. Jahrhundert für ihre militärische Unterstützung im Kampf gegen

die Perser zur Verfügung gestellt.

Reiseveranstalter: Pferd & Reiter, www.pferdreiter.de UK

November 2012 I BAYERNS PFERDE


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PRAXIS a Reiter-Reise

Alle(s) im Fluss: Unsere kleine Reisegruppe

durchquert den Tushetie Alazani.

Die Pferde sind auch hier ausgesprochen

trittsicher.

tern dauert fünf Stunden und kostet Nerven: In

luftigen Höhen und bei schwindelerregenden

Blicken in tiefe Abgründe lernen wir den Kaukasus

auf eine sehr lebendige Art kennen.

In Omalo beziehen wir unsere Betten

und machen uns umgehend daran, die Örtlichkeiten

zu erkunden. Besonders die charakteristischen

Wehrtürme aus dem 12. und

13. Jahrhundert interessieren uns. Damals

wurden verschiedene Türme errichtet: Beobachtungstürme,

die bei Angriffen durch

Signalfeuer die Bevölkerung warnten, und

Wohntürme, in denen dann die Bevölkerung

Zuflucht suchte.

„Kein Tushete reitet bergab“

Unsere Pferde haben ein Stockmaß von etwa

1,55m, einen geraden Rücken und eine kräftig

bemuskelte Hinterhand. Jeder darf sich eines

aussuchen, mein Mann und ich entschieden

uns jeweils für eine Stute mit Fohlen.

Heute machen wir erstmal einen Proberitt

– noch ohne Packtaschen – und können uns

mit Pferden und Sätteln vertraut machen. Die

Sättel sehen zwar abenteuerlich aus, sind aber

bequem. Schon am ersten Tag merken wir,

dass bei diesem Trail viel zu Fuß gegangen

wird. „Kein Tushete reitet bergab“, sagt uns

Gia, und so wandern wir von Omalo zum

Fluss hinunter und die Pferde tragen uns

auf der anderen Seite wieder hoch zum Ort

Shenako. Weiter geht es dann Richtung Diklo,

wo wir einen Mittagsrastplatz mit herrlicher

Aussicht haben.

Gut gestärkt wagen wir uns an einen ersten

Galopp in sanft ansteigendem Gelände

– auch die Fohlen halten ganz gut mit. Danach

reiten wir an Schafherden vorbei, wo wir auf

aggressive Schäferhunde treffen, die hier jede

Herde zum Schutz vor Wölfen begleiten. Da

ist es gut, einen Stein zur Hand zu haben,

wenn man zu Fuß unterwegs ist.

Unvermittelt tauchen drei Milizionäre auf,

die unsere Pässe sehen wollen. Oh Schreck, die

liegen bei unserem Gepäck in Omalo – aber

wir haben zum Glück einen Personalausweis

dabei, der tut’s dann auch.

Wir reiten den gleichen Weg wieder zurück

nach Omalo, wobei wir die Strecke, die wir

geritten sind, jetzt laufen und wo wir gelaufen

sind, jetzt reiten.

Am Abend macht Yvonne unter Gias

Anleitung Chatschapuri, Teigfladen mit Käsefüllung.

Schmeckt super!

Wehrturm bei Omalo: Türme wie dieser

wurden im 12. und 13. Jahrhundert gebaut.

Durch Signalfeuer gab es damals ein einfaches

aber effektives Kommunikationssystem, zum

Beispiel bei Angriffen.

BAYERNS PFERDE I November 2012 www.bayernspferde.de


Zubereitung des Abendessens: Guide Gia

kochte einen schmackhaften Bohneneintopf,

der außer Bohnen auch noch eine Menge

anderer Zutaten enthielt. Welche – das

wollten wir gar nicht so genau wissen.

Freiluftklo mit super Aussicht

Nachdem wir unsere Ausrüstung auf die

Pferde geschnallt haben, versuchen wir, trotz

Gepäckberg in den Sattel zu kommen. Gio,

ein Tushete, dem die meisten unserer Pferde

gehören und der uns als zweiter Guide in die

Berge begleitet, hilft uns dabei. Endlich kann es

losgehen! Bis zur Mittagspause reiten wir noch

gemütlich eine Fahrstraße am Berg entlang,

aber dann steigen wir zu Fuß einen steilen

Pfad runter zum Fluss, an einem Wehrdorf

vorbei. Nach der Flussdurchquerung geht’s

auf der anderen Seite wieder hinauf. Kaum zu

Schwindelfrei?

Auf diesem Trail wird mindestens die

Hälfte der Zeit – meist bergab – gelaufen

und zwar durchaus 800 bis 1000

Höhenmeter am Stück im steilen Gelände!

Deshalb sollte man absolut schwindelfrei

sein, gute Bergschuhe besitzen und auch

auf steilen Bergpassagen trittsicher sein.

Außerdem sollte man von links und von

rechts im steilen Gelände aufs Pferd

steigen können.

Fotos: Kelm

PRAXIS 87

Auf dem Weg nach oben: Hier passieren wir eine kleine, namenlose Ortschaft. Die Häuser sind

zum größten Teil aus Schiefer gebaut, der in dieser Region überall vorkommt und deshalb

schon immer ein beliebtes Baumaterial war und ist.

Unser Lagerplatz im Nirgendwo - und weit und breit keine Menschenseele. Das Plateau bietet

eine regelrechte Kräuterwiese, fast wie bei uns zuhause in den Alpen.

www.bayernspferde.de November 2012 I BAYERNS PFERDE


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Wer Wasser will, muss über Wasser gehen: Diese

Brücke ist stabil, schwankt allerdings sehr. Hier

heißt es schwindelfrei sein – wie überhaupt für

den ganzen Trail.

glauben, was diese Pferde leisten – da wäre ich

zu Fuß kaum hochgekommen! Zwischendurch

müssen die Tiere zwar mehrmals verschnaufen,

aber schließlich schaffen sie den steilen Hang

und auch die Fohlen sowie unser Packpferd

kommen mit. Im kleinen Ort Gogrulta wartet

eine Berghütte auf uns – das Freiluftklo hat

eine unglaubliche Aussicht! Gia kocht für

uns Gemüse auf einem Holzfeuer in einer

Kochhütte und sammelt Wildkräuter für einen

würzigen, erfrischenden Tee. Wir nutzen das

Wasser an der Viehtränke zum Waschen.

An diesem Abend versuchen wir uns im

Gesang – die georgischen Lieder dafür kommen

vom Handy. Gia und Gio erzählen uns,

dass jede tushetische Frau Akkordeon spielen

kann. Und dass wir Frauen uns dem Schrein

des Ortes nicht nähern dürfen! Viele Kirchen

und heilige Plätze in Tushetien sind für Frauen

verboten – genauso, wie die Häuser, in denen

Bier gebraut wird. Denen dürfen sich Frauen

nur bis auf fünf Meter nähern, sonst verdirbt

das Bier!

Wie Gämsen durch die Felsen

Am nächsten Tag müssen wir kein Gepäck

mitnehmen, denn wir kommen am Abend

nach Gogrulta zurück. Zuerst reiten wir zu

einem Schäfer, der uns Quark, Käse und

Schöne Aussichten auf den großen Kaukasus:

Der Aufstieg hat sich für uns wieder mal

gelohnt.

Trockenfleisch probieren lässt und uns seine

Käseproduktion zeigt. Anschließend geht es

erst einmal wieder zu Fuß weiter, runter zu

einem Fluss und dann stetig auf dem Pferderücken

bergauf bis zu einem Pass mit etwa 2500

Höhenmetern. Bei der Mittagspause dort oben

genießen wir (im eisigem Wind) den weiten

Blick über ein endlos wirkendes Land.

Schneefelder, Rhododendron

und Greifvögel

Nach der Pause geht’s zu Fuß bergab, über

Wiesen, auf denen Jungpferde grasen. Sie hatten

eine Auseinandersetzung mit unseren kleinen

Fohlen, die mich fast umgaloppieren, als sie

Schutz bei ihren Müttern suchen. Dabei rutschte

ich unglücklich weg und stauche mir das rechte

Knie. Ich kann zwar weiterlaufen, habe bei

den Abstiegen aber immer wieder Schmerzen.

Jetzt fängt es noch an zu gewittern und ein

feiner Regen fällt, der die Wiese und die Felsen

rutschig macht. Aber irgendwann können wir

wieder in den Sattel steigen und unsere Pferde

springen mit uns wie Gämsen in den Felsen

herum – unglaublich beeindruckend!

Am nächsten Tag: Die Wolkennebel heben

sich langsam – es ist wieder trocken.

Als wir losreiten, scheint die Sonne und

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Eiskalt: Die BAYERNS PFERDE-Autorin und ihr

Mann Jörg auf knapp 3000m mit

Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

wir haben eine herrliche Sicht. Es geht an

einem Bergrücken entlang, langsam immer

höher hinauf, und der Blick weitet sich auf

Schneefelder. Bei unserer Mittagspause gibt

es frische Champignons, die überall wachsen

– dazu das traumhafte Panorama. Einfach

herrlich. Dann ein Abstieg durch Geröll und

Felsen bis zu unserem Zeltplatz auf einer

schönen Aussichtsterrasse. Hier blüht der

Kaukasus-Rhododendron cremefarben. Über

uns kreisen immer wieder große Greifvögel,

Adler oder Geier, genau erkennen kann ich

das nicht. Gia hat ein Zelt zu wenig eingepackt,

also muss Thomas bei den Guides im

Essenszelt schlafen.

Schon wieder das rechte Knie!

Nachts ist es hier empfindlich kalt gewesen

und wir sehnen die wärmende Morgensonne

herbei. Sie tut uns den Gefallen und wir

können im Sonnenschein frühstücken. Heute

laufen wir den ganzen Tag zu Fuß bergab, bis

zum nächsten Fluss in der Tiefe. Bei einem

Wasserfall rutsche ich auf den glitschigen

Steinen aus – schon wieder das rechte Knie!

Ich bin patschnass. Wie gut, dass die Sonne

scheint, die mich langsam wieder trocknet.

Unten am Fluss ist der nächste Übernachtungsplatz

und wir bauen unsere Zelte auf.

Diese Sättel sind ausgesprochen leicht und von der Bauweise recht einfach: Die Grundlage

bildet ein Holzsattelbaum, auf dem ein Drahtgestell befestig ist. Darüber kommt eine Art

Sitzkissen. Das ist bequemer als es auf den ersten Blick scheint.

Kaum stehen die Zelte, gibt es einen kleinen

Ritt mit ein paar flotten Galoppeinlagen.

Ich kann zwar nicht mit, da ich mein Knie

kühlen und ruhen lassen will, doch für die

anderen ist es sicher ein schöner Ausgleich

zur langen Wanderung.

Am nächsten Tag reiten wir über einen

Pass, der uns einen tollen Ausblick auf die

Schneeberge Tschetscheniens bietet. An der

höchsten Stelle machen wir Mittagspause mit

tollem Panorama und viel Sonnenschein. Von

hier oben können wir auch schon unseren

Zeltplatz für die Nacht tief unten am Fluss

erkennen – diesmal geht es durch Schotter

und Geröll in steilen Kehren etwa 1000 Höhenmeter

bergab. Wir lassen uns den Wein im

Esszelt schmecken und lauschen dem Regen,

der jetzt auf das Zeltdach prasselt.

Ein Unwetter

und ein Festessen

Zum Glück ist es am nächsten Morgen wieder

trocken. Noch durch einen Fluss, dann

kommen wir auf einen Fahrweg, der uns

zum Wehrdorf Dartlo führt, welches zum

Weltkulturerbe gehört. Kurz nach dem Ort

machen wir unsere Mittagspause und dann

geht es zurück nach Omalo. Wir sind alle

PRAXIS 89

etwas wehmütig, als wir uns von unseren

Pferden trennen müssen. Die sind allerdings

froh, das Gepäck los zu sein und auf die grüne

Wiese zu kommen.

Über dem Pass ist es plötzlich ganz schwarz

und Blitze zucken. Nach dem Abendessen

scheppert’s dann so richtig: Ein Unwetter, bei

dem der Donner das Haus erzittern lässt. Da

hatten wir es gerade noch rechtzeitig nach

Omalo geschafft!

Am nächsten Morgen ist die Straße total

aufgeweicht – nichts für schwache Nerven.

Am Pass muss unser Fahrer die Straße zum

Teil freischaufeln!

Nachdem das Auto stark ins Rutschen

gekommen ist, steigen wir an den nächsten

kritischen Passagen lieber aus. Es kommt

sogar die Idee auf, die letzten 39 km lieber

zu laufen… es bleibt bei der Idee. Wir sind

jedenfalls heilfroh, als wir bei Gias Familie

in Laliskuri ankommen.

Auf der Rückfahrt nach Tbilisi am nächsten

Morgen sehen wir die Schäden, die der

Sturm angerichtet hat: umgestürzte Bäume,

abgedeckte Dächer und weggerissene Straßen.

Am Abend versuchen wir Khinkhali (mit

Fleisch gefüllte Teigtaschen) zu falten und

lassen uns das Festmahl schmecken, das die

Familie zum Abschied für uns zubereitet hat.

W

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Fotos: Kelm

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