Ausgabe 45 - Alsdorfer Stadtmagazin

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Ausgabe 45 - Alsdorfer Stadtmagazin

undsonst?!

Ausgabe 45 | 3/2011

ALSDORFER STADTMAGAZIN

Diese Ausgabe wird flächen deckend

verteilt in Alsdorf-Mitte!

THEMEN DIESER AUSGABE: BAZAR DER KULTUREN - INTEGRATIONSTAG AM 16. JULI · PEDELECS & CO. · WINDSURFEN

AM GREVELINGER MEER · VON KULT UND LEIDENSCHAFT: BLITZESAMMLER RICHARD RIEDIGER · ALFRED REIMUND

SAMMELT DEUTSCHLAND · GOAL-AUFFÜHRUNG IN DER STADTHALLE · RADELN AN DER WURM · OPEN-AIR IM OUT-

BAIX IN ÜBACH · VERANSTALTUNGEN IN ALSDORF · VERANSTALTUNGSKALENDER, PAPERDOLL GABRIEL DIAZ ...


Stadthalle Alsdorf

7. REGIOSTROM GALA SONDERGASTSPIELE

EWV Energie- und

Wasser-Versorgung GmbH

GROSSE SILVESTERGALA

THEATER-ABO SPIELPLAN 2011/12

Mo./Di. 19./20.09.2011,

Genug ist nicht genug

Komödie von

Nick Walsh

Mo./Di. 17./18.10.2011

Litera-Tour –

Von Säge bis Brecht

Musikalischer Abend

mit Marianne

Sägebrecht

Mo./Di. 7./8.11.2011

Tod eines

Handlungsreisenden

Schauspiel von

Arthur Miller

Alle ABO-Veranstaltungen

beginnen um 20.00 Uhr

23.9.2011 · 20 UHR

STADTHALLE ALSDORF

Moderation Christian Mourad

(Wider den tierischen Ernst)

Robert Griess Wirtschaftskabarett

Andrea Beck Trapezdarbietung

Luke Wilson Zauberer

Noah Chorny Vertikaltheater

Michael Steinke Stand Up Tragedy

Bidla Buh Musik-Comedy

Finale mit allen Künstlern

Musik Bidla Buh

Großes

Silvesterbuffet

Begrüßungscocktail

Gemischte

Käseplatte

Effektfeuerwerk

Livemusik

... und ein

musikalischer

Überraschungsgast

Karten sind nur im

Restaurant Amadeus

erhältlich · Tel.

02404/919203

Dienstags und Sonntags

ab 18.00 Uhr

Mo./Di. 12./13.12.2011

Alle sieben Wellen

Schauspiel von Daniel

Glattauer

Mo./Di. 23./24.01.2012

Der Mann von

La Mancha

Musical

Mo./Di. 12./13.03.2012

Das Verhör

Krimi von John

Wainwright

unterstützen:

Tickethotline

02405 / 94102

Präsentator:

Fr./Sa. 11./12.05.2012

Aachener

Heimattheater

Komödie in

Oecher Platt

Mo./Di. 21./22.05.2012

Ein fliehendes Pferd

Schauspiel von

Martin Walser

Mo./Di. 18./19.06.2012

Mörderische

Phantasien

Krimi von

Bernard Slade

WEIHNACHTS-

MÄRCHEN

3. Advent:

Sonntag, 11. Dez. 2011 · 15 Uhr

Ein Spaß für junge und jung

gebliebene Zuschauer

IVUSHKA

Sonntag, 18. Dez. 2011 · 19 Uhr

Ivushka - Russische Weihnachten in

über 300 Trachten

Erleben Sie märchenhafte Weihnachten

im alten russischen Stil, akrobatische

Tänzer/innen, einen ausdrucksstarken

Chor, das traditionelle Orchester und

tollkühne Artisten in ihren wundervollen

Kostümen.

JAZZ IM GARTEN

12.06.11 11-14 Uhr

Inde River Jazzband

26.06.11 11-14 Uhr

Papa Joe’s Jazzmen

10.07.11 11-14 Uhr

Big Bandits,

Big-Band der Stadt Alsdorf

24.07.11 11-14 Uhr

Milchkännchen

28.08.11 11-14 Uhr

RWE Power Stompers

11.09.11 11-14 Uhr

Boischer Brass Band

Im großen Saal der Stadthalle

mit festen Platzkarten!

SANTA MARIA

Freitag, 24. Feb. 2012 · 20 Uhr

Produktion der Arena Show Entertainment

GmbH mit den Hits von Roland Kaiser. Beispielgebend

für diese Inszenierung rund um

Hits und Schlager von Roland Kaiser sind Sensationerfolge

wie »Mama Mia« mit Abba-

Hits oder »Ich war noch niemals in New York«

mit den alten Songs von Udo Jürgens.

JAZZ & CAFÉKONZERTE IM GARTEN

Eintritt frei!

CAFÉKONZERTE

So 26.06.11, 15 Uhr

Männerquartett Alsdorf-Schaufenberg 1925

Kirchenchor Herz-Jesu Kellersberg

MGV Alsdorf 1858

So 10.07.11, 15 Uhr

Musikschule Listemann

Diethild und Klaus

KG Stadtgarde Alsdorf

So 28.08.11, 15 Uhr

Frauensingkreis Alsdorf-Schaufenberg

Mariadorfer Frauensingkreis 1988

Chöre der afrikanischen Gemeinde in der

evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf

So 11.09.11, 14 Uhr

Blasorchester St. Jakobus Alsdorf-Warden

Kinderchor St. Castor, Junger Chor Alsdorf

Fanfarenzug Schaufenberg 1962 e. V.

Zu allen Veranstaltungen bewirtet Sie unsere Haus -

gastronomie mit »Leckereien aus der Amadeus-Küche«

JETZT DAS NEUE

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Das neue Promistück 2011:

Von Säge bis Brecht, ein

musikalischer Abend mit

Marianne Sägebrecht!

GESCHENK-ABO

DER KULTURGEMEINDE

Verschenken Sie spannende und

entspannende Stunden mit dem

Geschenk-Abo der Kulturgemeinde

Alsdorf für die neue Spielzeit.

Erhältlich ist der Abo-Gutschein im

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außerhalb der Sprechzeiten

Ihres Hausarztes

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der KV-Nordrhein am

Medizinischen Zentrum

Betriebsteil Bardenberg

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in der Ambulanz Bardenberg:

Mo, Di, Do: 18.00 - 7.30 Uhr

Mi + Fr: 13.00 - 7.30 Uhr

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Tel: 02405/499099

für Gehörlose:

Fax: 0 24 05 / 49 90 96

Alsdorf bald Kulliwood? – Für d’r Laach!

Natürlich freue ich mich, dass der WDR sich entschlossen hat, in der Stdthalle

ein „best of“ (dat is Neudeutsch für Ausschnitte) aufzunehmen und im Spätherbst

oder Frühwinter zu senden. So häufig kommt es ja nicht vor, dass unsere

Region in der Fernseh kommt, wenn man von Alemannia, d’r Karlspreis und d’r

tierische Ernst mal absieht.

De Pferde sind bei et Reitturnier inzwischen schon aus d’r Fernseh erausjesprungen. Schade!

Umso mehr werden wir versuchen, unsere Sprache mit »frecken« und »d’r Auto« in die entlegendsten

Winkel unserer Republik zu senden, damit bald auch in Bayern ruft: »Holladihi, wa!« Harald Claßen

und ich bedanken uns auf jeden Fall, die uns in all den Jahren die Treue gehalten und dies möglich

gemacht haben, von d’r ALDI über de Kommelion bis zu Hecktor. Und wir senden für ein Ziel: »Für d’r

Laach!«, wie man bei uns sagt.

Aber Alsdorf wäre viel häufiger wert, als Schauplatz für Übertragungen zu dienen, das gilt z.B. für viele

Sitzungen des Alsdorfer Karnevals, die manche närrische Hochburg in den Schatten stellen würde.

Vielleicht ist das Ganze ja ein Auftakt für Alsdorf als Medienstadt überhaupt. Ich sehe schon wie der neu

erstrahlte Alsdorfer Tierpark demnächst bei den zahlreichen Tiersendungen mitläuft als »Bettsäckschnauzen

– Kalli, Kauen und Kaninchen!«

Vielleicht werden auch einmal Bond – Filme in Alsdorf gedreht wie »00Zentis – eine Puffel ist nicht

genug« oder es gibt im Miederwarengeschäft ein Rockkonzert der »Söhne Mannheims«.

Man könnte sich aber auch vorstellen, wie die großen Volksmusiksendungen nach Alsdorf kommen und

man trifft dann im Kaufland Florian Silbereisen oder im Amadeus Andy Borg.

Oder man nimmt Alsdorf für das Eröffnungscasting für DSDL (Abkürzung für »Die sind doch lala«).

Ich seh schon, wie d’r Bohlen in de Paus bei Steins mit en Frikadell erauskommt. Und wat Düsseldorf

kann, kann Alsdorf schon lange: D’r nächste GROPRI sollte in Alsdorf stattfinden, vielleicht als

Open Air – Veranstaltung auf der Weiher. Dann kann Lena vielleicht noch einmal d’r Titel holen, abber

nit mit „Sätteleid“, sondern mit ihrem neuen Hit „Jandeleit!“, einfach so „für d’r Laach!

Ihr

Jürgen Beckers alias B. Hausmann

Zum Titelbild:

Frauen des Alsdorfer Kunstvereins (Sabine Busch, Heike Fischer-Wilhelm,

Ute Schmidt, Gülderen Nisli und Renate Rinkens) »schlüpften für »undsonst?!«

in die traditionellen Frauenkleider verschiedener Kulturen - sozusagen

in die »Haut des Anderen«.

IMPRESSUM

Herausgeber: Alspresso Verlag · Marina Brants (V.i.S.d.P.) · Dornbuschweg 2

52477 Alsdorf · Tel: 0 24 04 / 84 76 · Email: info@brants-design.de

Redaktion: Marina Brants, Rolf Beckers, Franz-Josef Kochs, Birgit Becker-Mannheims, Roland

Dammers, Beatrix Schongen, Wilfried Schüller, Annegret Trier (Veranstaltungskalender), Presseamt

der Stadt Alsdorf

Fotos/Bildmaterial: Marina Brants, Rolf Beckers, Birgit Becker-Mannheims, Franz-Josef Kochs,

Wilfried Schüller, Presseamt der Stadt Alsdorf, fotolia,

Gestaltung: Brants-Design, Alsdorf

Anzeigen: Alspresso Verlag · Tel.: 02404/8476

Druck: Weiss-Druck, Monschau · Auflage: 8.000

Namentlich genannte Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Nachdruck von Beiträgen

und Fotos aus dem Inhalt, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung. Für unverlangt eingesandte Texte

und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt. Die Weitergabe

an Dritte ist nur mit vorheriger Genehmigung des Gestalters erlaubt.

VORWORT INHALT

Juli/August 2011 3

Themen der Stadtverwaltung:

Bücherei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4

Partnerschaftskomitee . . . . . . . . . . . . . . . . .5

Luisenbad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13

Seniorenwegweiser . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Samstagsöffnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Das Ordnungsamt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Von Kult & Leidenschaft

Der Blitzesammeler Richard Riediger . . . . 26

Alfred Reimund sammelt Deutschland . . . 29

Kunst & Kultur

Sommersingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6

Traumwelten im Burgpark . . . . . . . . . . . . . 6

Männergesangverein 1858 e.V. . . . . . . . . . . 7

String Theory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Frauen einer Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8

Integrationsfest: Bazar der Kulturen . . . . . . 9

Ausstellung Dimitri Soulas . . . . . . . . . . . .22

»Goal« Das Märchenmusical . . . . . . . . . . 42

Graffitimann Andreas Klose . . . . . . . . . . . 44

Jugend

Aktivitäten des Jugendamtes . . . . . . . . . .10

Mit der Kirche in die Ferienfreizeit . . . . . .19

13. Alsdorfer Diabetikertag

Gelenke / Ernährung . . . . . . . . . . . . . . . . .40

Auf einmal fehlen dir die Worte

Ein Schlafanfall kann jeden treffen

Berichte aus Sicht des Arztes, des

Betroffenen und des Logopäden . . . . . . . .51

Freizeit & Veranstaltungen

Flammenzauber in Jülich . . . . . . . . . . . . . 17

Natur pur und Geschichte zum Anfassen . 32

Die Schlösser an der Wurm - Teil 2 . . . . . . 34

Einladung zur Sommerradtour:

am 10. Juli 2011 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Schützenfest in Hoengen . . . . . . . . . . . . . 57

Die Ausschneidebögen zum Sammeln

Alsdorfer Persönlichkeiten

Gabriel Diaz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

Neues von Alsdorfer Firmen:

Augenoptik Thomas umgezogen . . . . . . . 16

Fahrrad Fischer: Mit E-bikes an die Wurm 36

Sonnenenergie by Steffen . . . . . . . . . . . . . 37

Tag der offenen Tür: Badtag bei Steffen . .38

enwor-pedelecs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39

Sturztherapie im Seniorenzentrum . . . . . .50

Integrierte Tagespflege . . . . . . . . . . . . . . .55

Firma Mennicken: Alles über

Blockheizkraftwerke . . . . . . . . . . . . . . . . .56

Porträt

Glückauf Apotheke . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Getränke Peters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Gabriel Diaz - Inhaber des Ritmo . . . . . . .23

Berichte

Um 1900 Kolonialwaren in der Rathausstr. 31

Ehrenmal Hoengen wird sauber . . . . . . . . 16

Taschengeldjobs bei der Schülerjobbörse . 36

Feiern in Alt-Ofden . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

75 Jahre Siedlung Zopp . . . . . . . . . . . . . . 58

Sport

Eintracht Warden - Mädchenmannschaft . 18

GPS-Wandern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Chantale Pöttgens - Windsurfing . . . . . . . .24

Elektrobikes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Reisen

Die Isle of man . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Toskana . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Kommentare

Krieg oder Frieden - Airsoftspiele . . . . . . . 45

Solaranlagen, eine lohnende Investition? . 47

Handwerk - Die blaue Seite

Innungsfachbetriebe im Überblick . . . . . . 60

Stein um Stein - Ausbildung im

Straßenbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .60

Musik

Das Outbaix in Übach-Palenberg . . . . . . . .63

Termine

Veranstaltungskalender im Sommer . . . . . 64

Regelmäßige Termine / Kirchentermine . . 66

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


VERWALTUNG

NACH RIESEN-RESONANZ:

Fünfte Staffel der Ferien-

SchmökerBande in der

Alsdorfer Stadtbücherei

Bis zu den Sommerferien vergeht

zwar noch etwas Zeit, aber die lesehungrigen

Mädchen und Jungen in

Alsdorf können sich jetzt schon auf

die Ferienleseaktion „FerienSchmöker-

Bande” freuen. Schülerinnen und

Schüler im Grundschulalter werden

wie in den vergangenen vier Jahren

zur „FerienSchmökerBande“ 2011"

willkommen geheißen.

Auch 2011 heißt es wieder: Leselust -

statt Ferienfrust. Die FerienSchmöker-

Bande ist ein Ferienangebot für alle

Kinder im Grundschulalter. Die Aktion

wird zum fünften Mal in der Stadtbücherei

Alsdorf angeboten.

Wer in den Ferien mindestens drei der

von der Bücherei vorgegebenen

Bücher liest, hat dabei nicht nur den

Schmökerspaß.

Alle Teilnehmer mit mindestens drei

gelesenen Büchern nehmen an einer

Verlosung teil. Einen Imbiss und ein

Getränk auf der Preisverleihungsparty

gibt’s gratis.

Vorlesen für Kinder

Vorlesen für Kinder ab vier Jahren ist

auch in den Sommermonaten wieder

die Devise. Entsprechend dazu wird in

der Stadtbücherei Alsdorf ein Bilderbuch

als Dia-Kino präsentiert. Kinder

von vier bis acht Jahren sind eingeladen,

wenn die Bücherei verdunkelt

wird und die bunten Sommerbilder auf

der Leinwand erscheinen.

4

INTERN

Die „FerienSchmökerBande” hat sich

in Alsdorf zu einer beliebten Attraktion

entwickelt. Dies beweist die Resonanz

der vergangenen Jahre. 165 Kinder

haben im letzten Jahr an der Ferienaktion,

die während der gesamten

Sommerferien stattgefunden hat, teilgenommen.

Es wurden exakt 1.635

Bücher entliehen und 133 Kinder

haben mindestens drei Bücher gelesen

und kamen so in die Lostrommel

zur Preisverleihung. Die Spitzenreiter

haben in den sechs Ferienwochen 90

bzw. 63 Bücher gelesen, das sind 15

bzw. zehn Bücher in der Woche. Wie

viele Anmeldungen es in diesem Jahr

werden? Das Team der Stadtbücherei

ist gespannt! Wer mitmachen will,

kann sich ab Dienstag, 21. Juli in der

Stadtbücherei anmelden. Die Schmökerausweise

können bis Samstag, 10.

September, in der Bibliothek abgegeben

werden. Natürlich gibt es auch

wieder ein Abschlussfest. Dieses findet

am Samstag, 17. September, ab

„Wir bauen eine Haus-Turm-Brücke”

heißt es am Freitag, 24.Juni, um 16.30

Uhr, wenn die jüngsten Leseratten zu

einer Bilderbuchdiashow eingeladen

sind. Die Geschichte von Lukas, dessen

Haus sich nach einem Sturm in eine

Brücke verwandelt, wird auf Dias

gezeigt, in gemütlicher Runde vorgelesen

und erzählt.

Im Anschluss an die Buchbetrachtung

können die Kinder mit Stift und Farbe

ihre schönste Brückenkonstruktionen

gestalten. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen

ist frei. Eine Voranmeldung

ist nicht notwendig. Alle Kinder ab vier

Jahren sind herzlich eingeladen.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

eine Initiative von

Schöne Schilder für die Euregio!

www.aktion-schoene-euregio.de

15 Uhr, in der Stadtbücherei am

Denkmalplatz statt. Wer in der Aktionszeit

nur ein oder zwei Bücher

gelesen hat, erhält eine Urkunde der

Stadtbücherei. Wer drei Bücher und

mehr gelesen hat, wird mit einem

besonderen Zertifikat belohnt, das

auf dem nächsten Zeugnis als außerschulische

Leistung vermerkt werden

kann und nimmt an der Verlosung

teil. Ein Höhepunkt der Party wird die

Preisverleihung sein, bei der die Kinder

Sachpreise und Gutscheine,

gestiftet von Firmen und Einzelhändlern

aus Alsdorf und der Region,

gewinnen können. Für weitere Spenden

seien es Sach- oder Geldpreise

sind die lesehungrigen Alsdorfer Kinder

dankbar.

Informationen unter der Telefon-

Nummer 02404/93950 oder

stadtbuecherei-alsdorf.de

Buchtipp!

Vermalle, Caroline:

Denn das Glück ist eine Reise

Lübbe Verlag, 10,00 Euro

Georges muss erst 83 werden, bis das

Leben ihm die Chance schenkt, noch einmal

auszubrechen. Endlich kann er seinen

langgehegten Traum wahrmachen: Mit seinem

Nachbarn Charles will er in aller Heimlichkeit

die Tour de France mit dem Auto

nachfahren.Dummerweise bekommt

Georges Enkelin Adèle kurz vor der Abfahrt

Wind vom Vorhaben der Ausreißer. Sie verspricht

das Geheimnis zu bewahren. Dafür

muss ihr Großvater Adèle aber jeden Tag

Hauptstelle der

Stadtbücherei in

den Sommerferien

geöffnet -

Zweigstelle

während

Sommerferien

geschlossen

Die Zweigstelle der Alsdorfer Stadtbücherei

in Hoengen bleibt während der

Sommerferien von Dienstag, 26. Juli,

bis einschließlich Donnerstag, 1. September,

geschlossen.

Die Hauptstelle der Stadtbücherei in

der Stadthalle Alsdorf bleibt während

der Sommerferien zu den gewohnten

Öffnungszeiten, dienstags und freitags

von 10 bis 12 und von 15 bis

18 Uhr, mittwochs von 13 bis 18 Uhr,

donnerstags von 13 bis 19 Uhr und

sams-tags von 10 bis 13 Uhr zugänglich.

Ab Dienstag, 6. September, ist die

Außenstelle in der Aachener Straße

jeweils dienstags, mittwochs und

donnerstags von 15 bis 18 Uhr wieder

geöffnet.

eine SMS schicken und

ihr schreiben, wie es

ihm geht. Handys sind

Georges eigentlich

zuwider, doch mit der

Zeit lernt er sogar die

typische SMS-Sprache

und genießt es, sich

mit Adèle auszutauschen.

Er schreibt ihr

vom Picknick mit Cidre, vom Besuch am

Meer, von ausgelassenen Abenden in der

Crêperie. Georges nimmt sie mit auf seine

Tour und Adèle beginnt ihren Großvater mit

völlig anderen Augen zu sehen.

Bei Rückfragen sind wir natürlich gerne für

Sie da.

Liebe Grüße N. Thater

Sommerfrisch durch den Tag!

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Europafestpartnerland 2011

ist die Republik Polen

„SERDECZNIE WITAMY W ALS-

DORFIE” - Herzlich willkommen in

Alsdorf - heißt es vom 9. bis 13.

September 2011, wenn die Alsdorfer

zum diesjährigen Europafest

ihre Gäste aus Polen begrüßen.

Denn in diesem Jahr wurde die Republik

Polen als diesjähriges Partnerland

für das Traditions-Stadtfest ausgewählt.

So freut sich auch der Vorsitzende

des Partnerschaftskomitees

und stellv. Bürgermeister Heinrich

Plum gemeinsam mit Bürgermeister

Alfred Sonders schon heute auf ein

erlebnisreiches und anspruchsvolles

Fest. Ein vielfältiges Programm,

welches derzeit von den Verantwortlichen

auf die Beine gestellt wird,

verspricht jetzt schon jede Menge

Abwechslung: Polnische Gruppen aus

dem Partnerkreis der Städteregion

der sich am Europafestsonntagwieder

durch die

Alsdorfer

Innenstadt

schlängeln und viele Besucher

anziehen wird. Der verkaufsoffene

Sonntag der Aktionsgemeinschaft

bietet Gelegenheit

zum Bummel durch die Alsdorfer

Geschäfte, die sich wie immer von

ihrer besten Seite präsentieren werden.

Weiter locken viele Stände in der

City, die für vielfältige Attraktionen

und für das leibliche Wohl sorgen.

Ein Besuchermagnet ist auch die Kirmes

auf dem Anna-Platz im Schatten

des Förderturms. Ein echter Publikumsrenner

ist das große Abschlußfeuerwerk

am Europafest-Dienstag gegen

22 Uhr.

Partnerschaftskomitee der

Stadt Alsdorf bietet wieder Fahrt in

die Partnerstadt Hennigsdorf an

Wieder einmal soll den Wünschen

nach einer Fahrt nach Hennigsdorf

Rechnung getragen werden. Daher

bietet das Partnerschaftskomitee der

Stadt Alsdorf in der Zeit von Sonntag,

18. September, bis Sonntag, 25. September,

eine Busreise in die brandenburgische

Partnerstadt an.

Hennigsdorf ist mit seiner attraktiven

Lage am Wasser und der guten Verkehrsanbindung

ein interessantes

Ausflugsziel für alle Besucher. Es liegt

nordwestlich von Berlin im Bundesland

Brandenburg und grenzt direkt

an die Berliner Stadtbezirke Spandau

und Reinickendorf.

Wir wünschen

Ihnen eine schöne

Sommerzeit

Aachen Jelenia Gora werden Folklore

aus ihrer Heimat mitbringen. Es gibt

Musik und ein buntes Programm von

der Bahnhofstraße über die Rathausstraße

bis hin zum Saint-Brieuc-Platz.

Traditionell beginnt der Veranstaltungsreigen

mit der Briefmarkenausstellung.

Eine Wiederholung findet

der im vergangenen Jahr erstmals mit

großem Erfolg offerierte Seniorennachmittag

in der Stadthalle.

Anschließen wird sich eine Vernissage

mit dem Krakauer Künstler Kacper

Bozek in der Stadtbücherei, nachdem

Bürgermeister Alfred Sonders bereits

vorher mit dem traditionellen

Fassbier anstich das Europafest auf

dem Annaplatz offiziell eröffnen wird.

Daneben finden Vorträge und ein Kinderflohmarkt

statt. Langeweile wird

nicht aufkommen. Absoluter Höhepunkt

ist natürlich der bunte Festzug,

Natürlich wird auch diese Fahrt

interessante Programmpunkte beinhalten.

So ist beispielsweise der

Besuch des Schiffshebewerkes Niederfinow,

eine Schiffsfahrt auf der

Möritz, der Besuch der Bundeshauptstadt

Berlin und eine Fahrt in den

Spreewald geplant. Wer sich für diese

Busreise interessiert, sollte sich baldmöglichst

an den stellvertretenden

Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees

der Stadt Alsdorf, Hubert Hennes,

unter 02404-63923 oder an den

Sekretär des Partnerschaftskomitees,

Klaus Mingers, unter 02404-50-241

wenden.

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Juli/August 2011 5

Schon heute darf man sich wieder

auf dieses Europafest freuen.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


VERWALTUNG

Wenn am Sonntag, 17. Juli, 16 Uhr,

mit dem traditionellen Sommersingen

die Alsdorfer Konzertsaison zu Ende

geht, wird das Foyer der Stadthalle

wohl zu klein sein, um die vielen

Angehörigen der Mitwirkenden, aber

auch die Freunde heiterer Volksmusik

aufzunehmen: Aus den beiden Singschulklassen

der Stadt wirken etwa

30 Kinder im Alter von vier bis sieben

Jahren mit, aus dem Städtischen Kin-

Viele Alsdorferinnen und Alsdorfer

haben es noch in allerbester Erinnerung.

Zum Kulturfestival 2010 wurde

die Alsdorfer Burg in romantisches

Licht getaucht. Im Burgpark erstanden

Figuren aus einer fernen Traumwelt

auf und das ganze Gelände wurde

von so vielen begeisterten Besuchern

bevölkert wie selten. Nun ist es wieder

soweit: Rund um die Alsdorfer

Burg breitet sich am Freitag, 1. Juli,

und Samstag, 2. Juli, ein geheimnisvoller

Jahrmarkt aus. Zelte mit Schaubudenfassaden,

fantasievolle Installa-

derchor etwa 20 und aus dem Städtischen

Jugendchor knapp 40 Sängerinnen

und Sänger.

Das Programm enthält klassische

deutsche Frühlings- und Sommerlieder,

aber auch neue Familienlieder

und moderne Pop- und Rocksongs;

manche sind sogar von Chordirektor

Günther Kerkhoffs danach ausgesucht

worden, dass die Zuhörer zumindest

den Refrain mitsingen können.

Geheimnisvoller Jahrmarkt rund

um die Alsdorfer Burg

TRAUMWELTEN IM BURGPARK AM FREITAG,

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6

INTERN

tionen aus unzähligen Lampenschirmen

und Lichterketten bilden die Kulisse

für ein ungewöhnliches Theaterereignis.

Das Berliner Theater Anu lädt ein:

„Come to MoraLand“. MoraLand ist

ein Kosmos aus Geschichten, fantastischen

Figuren und Verwirrspiel für die

Sinne. Auf poetische und sinnliche

Weise nimmt es die Besucher, denn

Zuschauen wäre zu passiv, mit in eine

Welt, deren Bewohner sich entschieden

haben, wieder im Einklang mit

der Natur zu leben. Über Nacht ist ein

riesiger roter Knosp auf dem Platz

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

Vom Volkslied bis zum

Kinderrock - Getanzte

„Jahreszeiten”

SOMMERSINGEN DES

STÄDTISCHEN KINDER- UND

JUGEND-CHORES AM SONNTAG,

17. JULI - AUCH DIE BEIDEN

SINGSCHULKLASSEN WIRKEN MIT

Der Eintritt zum Sommersingen ist frei.

Eine Überraschung wird es geben,

wenn der Jugendchor, geleitet von

Vera Kerkhoffs, mit ausgewählten

Stücken aus dem Musical „Paradise

of Pain” das neue Musical des

Jugendchores für die Jahre 2012 und

2013, aufwartet. Danach geht’s in die

wohlverdienten Ferien, aber auch

diese bleiben nicht völlig probenfrei,

denn schon im November wird das

gewachsen, um den herum die

Moraner ihre Zelte aufgebaut haben.

In jedem davon gibt es Erstaunliches

zu entdecken, ein riesiges Kaleidoskop,

sich magisch verwandelnde Bilder, ein

kurioser Schwingungsapparat, erzählen

von der wundersamen Kultur der

Moraner. Sie sind gekommen, um ihre

neue Königin zu krönen, die nach

altem Brauch eine Nacht in der roten

Riesenknospe schlafen muss.

Eine Inszenierung, die mehr ist als

bloßes Theater und den Alltag für

einen Abend entrücken lässt, für

Wir sind gerne Metzger, das schmeckt man!

Allergenfreie Wurstsorten aus eigener Herstellung

Verwöhnen Sie in der Sommerzeit

Ihren Gaumen mit

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Oratorium „Die Jahreszeiten” von

Joseph Haydn in einer vom Ballettensemble

der Tanz- und Ballettschule

„Harlekin” getanzten Aufführung die

Besucher in die Stadthalle locken.

Getanzte Aufführungen gibt es in Alsdorf

seit der Eröffnung der Stadthalle.

Getanzt wurden bisher Carl Orffs

„Carmina Burana”, Glucks „Orpheus”,

Mozarts “Requiem” und Haydns

„Schöpfung”.

jeden, der sich mit offenen Augen,

Ohren und Herzen auf Wunder einlässt.

MoraLand öffnet an beiden

Abenden ab 18 Uhr seine Tore und

taucht die Alsdorfer Burg und den

Burgpark. Veranstalter ist die Stabsstelle

für Kultur, Empirische Forschung

und Gleichstellung der Städteregion

Aachen in Kooperation mit dem

Presse- und Kulturamt der Stadt

Alsdorf. Informationen Dr. Nina Mika-

Helfmeier, Tel: 0241/51982664, oder

Klaus Mingers, Tel. 02404/50-241.

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DEM DENKMALPLATZ.

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Ein Strauß bunter Melodien -

Chorkonzert des Alsdorfer

Männergesangvereins 1858 e.V.

AM SONNTAG, 10. JULI 2011 UM 17 00 UHR IM

FÖRDERMASCHINENHAUS DES ENERGETICONS

In diesem Jahr veranstaltet der

Alsdorfer MGV 1858 ein Sommerkonzert

mit geistlichen und weltlichen

Chorwerken, Balladen und

Volksliedern. In dem von Chordirektor

ADC Heinz Dickmeis

gestalteten und geleitetem Programm

werden u.a. zu hören sein:

»Die Allmacht« von Franz Schubert;

»Hostias« von Hector Berlioz;

»John Peel« eine Ballade aus

Schottland; »Hans Beutler« eine

deutsche Ballade aus dem 16.Jh.

»Kleine Barke im Wind« eine Volksweise

aus Dalmatien; »Marina«

drei kroatische Volkslieder; deutsche

Volkslieder wie »Einkehr« -

»Heimatglocken« – »Im Weinparadies«

und der von Wolfgang Tropf

für Männerchor gesetzte und im

Original von Amanda Mc Broom

gesungene Hit »die Rose«.

Von Göteborg nach Alsdorf

MUSIK-CROSSOVER-PROJEKT „STRING-THEORY“ MIT KÜNSTLERN

AUS DER REGION AM SAMSTAG, 16. JULI

Im Sommer kommt das internationale

Musik-Crossover-Projekt „String

Theory“ in die StädteRegion. Künstler

verschiedener regionaler Szenen

bekommen die Möglichkeit, über alle

Genregrenzen von Pop, Elektro, Punk,

HipHop und Rock hinweg, Stücke aus

ihrem Repertoire mit einem hochklassigen

Orchester neu zu arrangieren,

aufzuführen und eine entsprechende

CD einzuspielen. Das Orchester setzt

sich dabei jeweils aus den Teilnehmern

bisheriger String Theories und

lokalen Musikern zusammen. Bislang

gibt es „The Göteborg String Theory“

(2008) und „The Berlin String Theory“

(2009). Neben den Musikern wirken

30 Jahre

Pizzeria Pinocchio in Alsdorf

Wir: Mitarbeiter, meine Familie,

ich sagen Euch, Sie, Ihnen

Danke, Grazie!

Donato Caporale

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auch Filmregisseure, Musikproduzenten,

Visual Artists, Maler und Designer

an dem Projekt mit, darunter Künstler

und Bands wie: José González, Tocotronic,

Wildbirds & Peacedrums, Olli

Schulz, El Perro Del Mar, Kante, The

Soundtrack Of Our Lives, Pacific und

viele mehr. In einem Workshop vom

11. bis 16. Juli entsteht im Alsdorfer

Energeticon „The StädteRegion

Aachen String Theory“. Die Ergebnisse

werden bei einem Konzert am Samstag,

16. Juli, 20 Uhr, im Energeticon

präsentiert. Die Veranstaltung ist ein

Projekt der Stabsstelle für Kultur,

Empirische Forschung und Gleichstellung

der Städteregion Aachen in

Kooperation mit

der Stadt Alsdorf,

Stabsstelle für Presse-,

Öffentlichkeitsarbeit und

Kultur. Der Eintritt ist frei.

Kartenausgabe:

Rathaus in Alsdorf

Zimmer 509 oder 510

Montags - Freitags:

9.00 - 12.00h

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Juli/August 2011 7

Bei dem Konzert wirken außerdem

die Solistinnen und

Solisten mit:

Heidi Gottschalk Sopran

Nicole Gregoire Alt

Helmut Peters Tenor

Stephan Dickmeis Trompete

Nach dem Konzert sind alle eingeladen

noch etwas zu verweilen

und bei einem Glas Wein oder

Bier und einem kleinen Imbiss

zusammen mit der Sängerfamilie

das Konzert Revue passieren zu

lassen.

Es sei noch darauf verwiesen,

dass der MGV 1858 bereits am

Sonntag, dem 26. Juni um 15.00

Uhr bei dem CaféKonzert im Garten

der Stadthalle (bei schlechtem

Wetter im Foyer) mitwirkt.

StädteRegion Aachen,

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


Frauen einer Welt von

Sie heißen Asli oder Hatice, Aoda

(was soviel wie Glück bedeutet)

oder Samira und sie leben mit

ihren Familien mitten unter uns.

Ihre Mütter oder gar Großmütter

kamen mit ihren Männern oder

Vätern in unser Land und in unsere

Stadt, um sich hier niederzulassen

und heimisch zu werden. Die

Männer fanden in der Regel

Arbeit im Bergbau und durch den

täg lichen Kontakt mit den einheimischen

Berufskollegen schnellen

Zugang zum Leben und seinen

Bedingungen hierzulande. Die

Frauen blieben zumeist in ihren

Familien, kümmerten sich um alle

häuslichen Dinge und um die Er -

ziehung der Kinder. Sie blieben in

der Regel unter sich, hüteten die

Traditionen ihrer Kultur und

waren der Dreh – und Angelpunkt

des familiären und kulturellen

Lebens so fern von der Heimat.

69 Nationen leben derzeit immer

noch in Alsdorf und zur Blütezeit des

Bergbaus in unserer Stadt waren es

sogar über 80 und mehr. Mit ungefähr

2.900 Menschen sind dabei die

türkischstämmigen Mitbewohner die

größte Gruppe. Fast 1.400 türkische

Frauen leben hier mitten unter uns,

ein Vielfaches der Anzahl anderer

Frauen aus übrigen Nationen.

Die zweitstärkste Gruppe sind die

Marokkanerinnen mit gerade einmal

114 Frauen. Aber auch Spanierinnen,

Russinnen, Polinnen, Nigerianerinnen,

Kubanerinnen, Indonesierinnen, Italienerinnen,

Inderinnen, Bosnierinnen

und viele mehr sind hier beheimatet,

zumindest, was ihren Lebensalltag

und ihren meist langjährigen Wohnsitz

hier angeht. Sie werden hier ge -

8

boren, sie gehen hier zur Schule, sie

heiraten und gebären wiederum ihre

Kinder, sie lieben, leben und sterben

hier mitten unter uns und sind uns

allen ganz nah und doch noch leider

so weit entfernt.

Zum Straßenbild gehören die Frauen

mittlerweile dazu, oftmals zu erkennen

durch die eigene, häufig ihren Traditi -

onen und Religionen entsprechende

Art und Weise sich zu kleiden und an

ihrem fremdländischen Zungenschlag

und ihrem Festhalten an der eigenen

Muttersprache.

Aber wo sind sie im öffentlichen Leben

ansonsten zu finden? In den Vereinen

und Institutionen, in den Arbeits feldern

mit häufigem Publikumsverkehr oder

ganz einfach mal nachmittags im

Straßencafe oder der Eisdiele? Oder

gar in der Politik in unserer Stadt?

Und sind sie tatsächlich hier Zuhause,

in Alsdorf angekommen, in einer

Stadt, die so ganz anders ist, als die

alte Heimat? Was tun sie, um sich

hier besser einzufinden und was tun

wir, damit sie sich hier bei uns nach

all den Jahren endlich wie Zuhause

fühlen können?

Ein weites Feld an Fragen tut sich auf,

über das vortrefflich zu streiten, zu

fachsimpeln und zu reflektieren ist.

So manch vermeintlich kluger Kopf

hat sich den selbigen schon darüber

zerbrochen und so einigen Neunmalklügeren

hat ein vorschnelles Urteil

und Handeln den selbigen schon

gekostet. Reden und Denken kann

man so manches, aber hat schon mal

einer probiert, wie es sich so anfühlen

könnte, wenn man versucht, in die

Haut des anderen zu schlüpfen?

Wie mag es wohl sein, wenn man in

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

die Fremde geht, vielleicht vertrieben

von Zuhause oder auf der verzweifelten

Suche nach einer neuen Existenzgrundlage?

Vom sonnigen Süden in

den kalten Norden? Von der weichen,

gutturalen Melodie der Muttersprache

hin zum harten Klang und der komplizierten

Grammatik der fremden

Sprache? Wie mag es sich etwa an -

fühlen, wenn man eine dunkle Hautfarbe

hat und im Übergangswohnheim

lebt und alle anderen in der

Klasse sind hellhäutig und wohnen in

einem schönen Reihenhaus mit Vorgarten

und Zweitwagen?

Da kann man schon

ganz leicht ins Grübeln

kommen und wer sich

einmal – wie die

Frauen des Kunstvereins

Alsdorf

es getan

haben,

Beatrix

Schongen

indem sie die traditionellen Frauenkleider

verschiedener Kulturen getragen

haben – auf das einlässt, was man

als »in die Haut des anderen schlüpfen«

bezeichnet, der wird bald um

eine wichtige Er kenntnis reicher sein.

Denn wer nicht nur denkt und redet

über den anderen, sondern sich in ihn

auch hinein versetzen kann, der wird

ihn viel besser verstehen. Und er wird

bald erkennen, ob Türkin oder Indonesierin,

ob Polin oder Nigerianerin,

dass wir alle

nur dort

Zuhause sein

können, wo

wir sein dürfen,

wie wir

sind.


Eine Reise durch

alle Kontinente –

zum Integrationsfest

wird es bunt

in Alsdorf.

Der Integrationsrat und die Stadt

Alsdorf laden gemeinsam mit vielen

Vereinen und Institutionen am

Samstag, 16. Juli, zum »Bazar der

Kulturen« auf den Denkmalplatz

ein. Mitten in der City können

Jung und Alt von 14 bis 18 Uhr

kulturelle Vielfalt aus Alsdorf und

der Region erleben.

Viele Menschen aus verschiedenen

Kulturkreisen treffen sich und feiern

gemeinsam, gleichzeitig gibt es Gelegenheiten,

Neues zu erfahren, sich für

andere Kulturen zu interessieren.

»Das wird spannend, ich freue mich

schon sehr auf unser gemeinsames

Fest«, erklärt Bürgermeister Alfred

Sonders.

Die Integrationsarbeit der Vorjahre

und der Wunsch, die kulturelle Vielfalt

unserer Bevölkerung in den Fokus zu

rücken, haben dazu geführt , einen

Tag der Integration mit einem

abwechslungsreichen Kulturmix zu

veranstalten. Egal ob Kultur, Sport

oder Tradition – das Programm ist

bunt gemischt. Es gibt Tanz und

INTERN VERWALTUNG

Bazar der Kulturen

TAG DER INTEGRATION: SAMSTAG, 16. JULI, AB

14 UHR AUF DEM ALSDORFER DENKMALPLATZ

Musik aus anderen Kulturen, Informationsstände,

sportliche Aufführungen

und Mitmachangebote. Nicht fehlen

dürfen natürlich abwechslungsreiche

kulinarische Leckereien.

Aus Westafrika kommt eine Trommelgruppe;

außerdem unterhält eine

Sketchgruppe die Zuschauer mit

einem amüsanten Beitrag über afrikanische

Kinder in deutschen Bildungseinrichtungen.

Die Stadtbücherei

zieht mit einem Bücher- und Lesebazar

in ein Zelt auf dem Denkmalplatz.

Inmitten gemütlicher Kissen ziehen

unter anderem die deutsch-türkischen

Lesepaten viele Kinder in ihren Bann.

Auch das Jugendamt der Stadt steuert

einen Programmpunkt für Kinder

und Jugendliche bei.

Und der Pontische Verein erfreut beispielsweise

mit einer griechischen

Tanzgruppe und die Gruppe „Herencia

Latina“ mit Latein-Amerikanischer

Folklore. Die Gesamtschule der Stadt

Alsdorf präsentiert ihr Comeniusprojekt

– die Schule unterhält eine Partnerschaft

mit einer türkischen Schule

- auf dem Denkmalplatz und steuert

dazu Programmpunkte bei.

Die Landsmannschaft der Deutschen

aus Rußland werden mit Chor- und

Tanzgruppen ein wunderbares Bühnenbild

hervorzaubern. Im sportlichen

Bereich werden unterschiedliche

Kampfsportarten ihre Kunst in kleinen

Sequenzen präsentieren.

Traditionsgemäß darf ein Beitrag aus

dem hiesigen Alsdorfer Karneval

natürlich nicht fehlen: Die KTC – Alsdorfer

Tänzer 2007 e.V., Vanessa

Gaedke und Niklas Milewicz, setzen

schwungvolle Akzente. Und auch die

niederländische Partnerstadt Brunssum

ist mit kulturellen Beiträgen mit

von der Partie. Der Tag der Integration

soll Zeichen einer vielfältigen, lebendigen,

toleranten und weltoffenen

Stadt Alsdorf sein, so Stadt und Integrationsrat

übereinstimmend.

»Es sollte unser aller Ziel sein, dass

Vielfalt und Integration als Gewinn

nicht nur an diesem Tag wahrgenommen

werden«, erklärt Mevlüt Zorlu,

Vorsitzender des Integrationsrates der

Stadt.

»Alsdorf ist durch Migration geprägt.

Unsere neuen Mitbürger verleihen

unserem Gemeinwesen ein anderes,

neues Gesicht. Für eine Stadt ist der

Zusammenhalt der Kulturen und Religionen

unverzichtbar«, unterstreicht

Bürgermeister Alfred Sonders und ruft

gemeinsam mit dem Integrationsrat

zur Teilnahme auf.

Wer mitmachen möchte, wendet sich

bitte an den Integrationsbeauftragten

der Stadt Alsdorf, Jürgen Kohlhöfer,

der für den Tag der Integration alle

Fäden in der Hand hält. Telefon:

02404 / 50-298,

Mailkontakt:

juergen.kohlhoefer@alsdorf.de

FREITAGS:

Broicher Straße 179

52477 Alsdorf

Tel. 02404/21538

Blechkuchentag!

Theodor-Seipp-Straße 46

52477 Alsdorf

Tel. 02404/82614

Juli/August 2011 9

Rathausplatz 3

52072 Richterich

Tel. 0241/172168

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


JUGEND

„… und wir fliegen durch das All!“

Raketen, Planeten, Milchstraße, Astronauten

aber auch Ufos und Außerirdische

– alles ist möglich bei den Sommerferienspielen

in der „Alten Dorfschule“

in Alsdorf Ofden. Für die teilnehmenden

Kinder sollen es spannende

und erlebnisreiche Wochen

werden. Drei Wochen, in denen sie

viel Wissenswertes über das Weltall,

die Planeten, aber auch unsere Erde

Raketen, Planeten und eine

Reise nach Kanada:

JEDE MENGE LOS IN ALSDORF-SOMMERFERIEN-

SPIELE MIT VIELFÄLTIGEN ANGEBOTEN IN DEN

SOMMERFERIEN

erfahren können. Spielerisch soll es

zugehen, aber auch künstlerisch und

kreativ. Die Betreuer werden sich

intensiv auf das Thema vorbereiten,

damit die Kinder eine schöne Zeit verbringen

können.

Das Programm startet wie immer am

ersten Ferientag, in diesem Jahr am

Montag, 25. Juli, mit einer Rallye.

Hierbei lernen die Kinder ihre Gruppen

und die Betreuer kennen und freuen

sich auf einen schöne Zeit. Enden

wird dieses Angebot am Freitag, 12.

August. An einem der letzten Tage

können dann die Eltern bei einer

Abschlussfeier sehen, was ihre Kinder

in den drei Wochen erlebt und gebastelt

haben.

Eine Besonderheit dieser Ferienspiele

besteht auch darin, dass es sich um

eine integrative Maßnahme handelt.

Fünf Kinder mit Behinderung können

teilnehmen, da für sie eine besondere

Betreuung angeboten wird. Diese

Kinder sollten jedoch über ein gewisses

Maß an Selbständigkeit verfügen.

Für Kinder mit einem Rollstuhl ist die

Teilnahme leider nicht möglich, da

das Gebäude und das Gelände der

„Alten Dorfschule“ nicht barrierefrei

sind.

Am Montag, 15. August, startet das

„6. Sommerlager“ in der „Alten Dorfschule“.

Bei diesem Angebot geht es

vor allem um das Naturerleben der

Kinder. Die verschiedenen Werkstätten

finden fast ausschließlich im Freien

statt. Es werden viele Ausflüge

zum Tierpark oder zum Broicher Weiher

gemacht. Mannschaftsspiele wie

„Mädchen unter sich“

MÄDCHENTAG IN ALSDORF AM SAMSTAG, 2. JULI

„Mädchen unter sich“ ist wieder das

Moto des jährlichen Mädchentages in

Alsdorf. Traditionell findet dieses Angebot

wieder an einem Samstag in und

um den Städtischen Kinder- und

Jugendtreff „Alte Dorfschule“ an der

Dorfstraße 77 statt. Ein Programm nur

für Mädchen aber mit nicht immer nur

mädchentypischen Angeboten, haben

die Mitarbeiterinnen der Planungsgruppe

Mädchen bereits in den vergangenen

Jahren für Mädchen ab

neun Jahren zusammengestellt. Die

verschiedenen Workshops richten sich

10

immer nach den Interessen von Mädchen.

Es wird jedoch auch immer wieder

versucht, neue und interessante

Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeiten

aufzuzeigen. Die beteiligten

Mitarbeiterinnen arbeiten zum Teil

schon viele Jahre mit Mädchen und

bieten in ihren Einrichtungen regelmäßige

Mädchentreffs an. So findet zum

Beispiel jeden Dienstagnachmittag

ab 15 Uhr ein Treff für Mädchen ab

sechs Jahren im Städtischen Kinderund

Jugendtreff Alte Dorfschule

(Tel.: 25402, Katharina Jaspers),

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

52477 Alsdorf

Rathausstraße 49

Tel. 02404/ 2 32 67

52499 Baesweiler

Kirchstraße 40c

Tel. 02401/ 27 57

Dorfstraße 77, statt. Im Jugendtreff

„Altes Rathaus“(Tel.: 65125, Susanne

Herzog), Aachener Straße 1, richtet

sich der Mädchentreff freitags ab 17

Uhr an ältere Mädchen.

Der diesjährige Mädchentag findet am

Samstag, 2. Juli, in der Zeit von 15 bis

19 Uhr statt. Eine Teilnahme ist nur

nach vorheriger Anmeldung möglich.

Informieren und anmelden kann man

sich beim Jugendamt der Stadt, Agnes

Migenda unter der Telefon-Nummer

02404-50406.

52062 Aachen

Heinrichsallee 21

Tel. 0241/ 3 98 12

52511 Geilenkirchen

Konrad-Adenauer-Straße 142

Tel. 02451/ 4 09 10 07

z.B. Völkerball oder Fußball werden

täglich durchgeführt. Während der

Zeit des Sommerlagers wird nicht so

sehr themenbezogen gearbeitet, vielmehr

wird spontan auf die Ideen und

Wünsche der teilnehmenden Kinder

eingegangen. Bei gutem Wetter stehen

natürlich auch wieder Spiel und Spaß

rund um den großen Pool im Vordergrund.

Enden wird das „6. Sommerlager“

am Freitag, 2. September, mit

einem Abschlussfest.

Beide Maßnahmen der „Alten Dorfschule“

finden täglich von 10 bis 16

Uhr statt. In Notfällen ist eine Betreuung

ab 8 Uhr möglich. Die Anmeldung

ist möglich am Mittwoch, 15. Juni, ab

17 Uhr, im Städtischen Jugendtreff

„Alte Dorfschule“, Dorfstraße 77,

Alsdorf-Ofden.

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„Hüttenhausen“ und

Trekkingtour durch die Eifel

Ein Renner ist jedes Jahr wieder

Hüttenhausen. Ab Montag, 25. Juli,

geht auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes

„Hüttenhausen“ an der

Rosenstraße in Alsdorf- Mariadorf die

„Reise um die Welt“ weiter. In diesem

Jahr steht „Ein Besuch in Kanada“

auf dem Programm. Land und Leute

des nordamerikanischen Landes lernen

die Kinder kennen. Moderne

Großstädte, tolle Landschaften und

eine abwechslungsreiche Bevölkerung

lassen diese Reise für die Kinder zu

einem Erlebnis werden.

„Hüttenhausen“ heißt spielen und

werken nah an der Natur. Wichtig ist

hier immer das Bauen von Hütten

und landestypischen Wohnungen und

Häusern. Kinder, die an diesem Programm

teilnehmen, müssen immer

wetterangepasst angezogen sein.

Sonnenhut und Sonnenmilch gehören

zur Ausrüstung genauso wie Regenjacke

und Gummistiefel.

Enden wird die „Reise nach Kanada“

am Freitag, 12. August, mit einem

Abschlussfest an einem der letzten

Tage.

Das Programm und Thema für das

zweite Ferienprojekt auf dem Hüttenhausengelände,

das immer in Kooperation

von Jugendamt und Jugendhilfeverein

„VorOrt“ stattfindet, steht

bisher noch nicht fest. Diese Maßnahme

orientiert sich meist an den Interessen

der Kinder und die Angebote

werden von Tag zu Tag neu überlegt.

Das Bauen und Spielen auf dem tollen

und abwechslungsreichen Abenteuerspielplatz

stehen bei diesen Ferienspielen

im Vordergrund. Stattfinden

wird dieses Programm von Montag,

15. August, bis Freitag, 2. September.

Auch diese beiden Ferienspielangebote

finden täglich von 10 bis 16 Uhr

statt, wobei einer Frühbetreuung ab

8 Uhr in besonderen Fällen möglich ist.

15 Jahre Kita Moselstraße

Seit dem 1. Januar 1996 gibt es sie,

die integrative DRK Kita Moselstraße.

In diesen 15 Jahren wurden

rund 1500 Kinder betreut , 300 von

ihnen mit Behinderung. Während

der gesamten Zeit lag der Durchschnittswert

der Kinder mit Migrationshintergrund

bei ca. 46%.

Anfangs war die Einrichtung für zwei

integrative Gruppenkonzipiert, bis

heute hat sich die Zahl verdoppelt.

15 Jahre Arbeit mit behinderten und

nicht behinderten, mit deutschen und

nicht deutschen Kindern - Anliegen

und Ziel heißt immer Integration.

Die Kinder sollen im Miteinander und

Voneinander lernen. Dieses Konzept

Podologische Praxis

(med. Fußpflege)

Cornelia Frank

auch für Diabetiker

mit und

ohne Verordnung

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Deutsche Diabetiker Gesellschaft

hat sich während der 15 Jahre bestätigt

und wird durchgängig in der

Kindertagesstätte gelebt. Es gibt

Logopädinnen, Krankengymnastinnen

und Ergotherapeutinnen, die dieses

Konzept unterstützen und mittragen.

Im August 2010 ist das Angebot erweitert

worden. Es gibt jetzt 4 Plätze

für Kinder unter 3 Jahren, davon

2 Integrativplätze. Hierbei ist dem

Kita-Team wichtig, dass die Kinder

frühzeitig in die Kita kommen, um

zeitig gefördert zu werden und die

Familien zu entlasten.

Ab Sommer 2011 werden weitere 10

Kinder unter drei Jahren, davon zwei

Kinder mit Behinderung aufgenommen.

%

%

%

% %

Broicher Str. 98-105 · Tel. 02404/ 91 93 95

Die Anmeldung für

die Ferienspiele in

„Hüttenhausen“ ist

möglich am Dienstag,

7. Juni, ab 17 Uhr, im Städtischen

Jugendtreff „Altes Rathaus“,

Aachener Straße 1.

Und noch ein Höhepunkt für Alsdorfer

Kinder und Jugendliche: Eine Trekkingtour

durch die Eifel steht auf dem

Sommerferienspiel-Programm. Auch

in diesem Jahr bietet das Jugendamt

der Stadt Alsdorf in Kooperation mit

dem Jugendhilfeverein „VorOrt“ eine

Ferienfahrt für Jugendliche an. Von

Montag, 22. August, bis Donnerstag,

Zum 15 jährigen Bestehen wurde zu

einer Vernissage eingeladen. Zahlreiche

Fotografien zeigten anschaulich

den Werdegang und die Arbeit der

Kita durch die Jahre.

%

% %

Wir haben bereits

für Sie reduziert!

%

Juli/August 2011 11

JUGEND

1. September, geht es zu Fuß etappenweise

durch die Eifel. Übernachtet

wird in Zelten und nach dem Wandern

gibt es viele Gelegenheiten zum

Baden und zum Relaxen. Die letzten

vier Tage verbringen die Teilnehmer

dann am Pulvermaar in der Vulkaneifel

auf einem Campingplatz. Von dort

können dann noch verschiedene Ausflüge

unternommen werden.

Dieses Ferienangebot richtet sich an

Jugendliche von 13 bis 17 Jahren.

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich,

und zwar unter den Telefon-

Nummern 02404 – 81420, 65125,

50441.

DRK Integrative Kindertagesstätte

Leiterin: Christa Langen

Moselstraße, 52477 Alsdorf

Tel.: 02404 23 47 6

Fax.: 02404 95 62 84

eMail: kita.am@drk-kreis-aachen.de

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


VERWALTUNG

Die Nachfrage war immer groß, deshalb

legt die Stadt Alsdorf ihn nun

bereits zum dritten Mal auf: den

Seniorenwegweiser. Er bietet jede

Menge Tipps und Informationen rund

um Themen für Senioren und Seniorinnen.

Und: erstmalig enthält er auch

Zusatzinformationen für Menschen

mit Behinderung. Wo finden ältere

Menschen Hilfe bei Problemen, wo

werden seniorengerechte Freizeitangebote

offeriert? Wo gibt es in Alsdorf

Behindertentoiletten und wie finde

ich schnell Infos über Behindertenfahrdienste?

„Antworten auf diese Fragen und

noch einige mehr möchte die neue

Publikation geben”, erklärt Ralf Kahlen,

Erster Beigeordneter der Stadt

Alsdorf. Initiiert vom Seniorenbeirat

der Stadt mit dem Vorsitzenden Erich

Siemons an der Spitze möchte dieser

Wegweiser Angebote und Initiativen

in Alsdorf rund um die Seniorenarbeit

transparenter machen. Der Beirat für

Menschen mit Behinderung und sein

Vorsitzender Jürgen Müller haben

sich für den neuen Zusatzteil stark

gemacht, der zeigt, wo sich Menschen

barrierefrei und ohne fremde

Hilfe bewegen können. Die Idee für

einen Behindertenwegweiser entstand

aus der Zusammenarbeit zwischen

den Beiratsmitgliedern und dem

Behindertenstadtverband Alsdorf

2000 e. V.

Ob es um Versorgungsfragen oder

Wohnprobleme geht, um soziale Hilfen

oder um die Gestaltung der Freizeit -

der neue Senioren- und Behindertenwegweiser

ist eine Orientierungshilfe,

die einen Überblick über die zahlrei-

Alsdorfs Erster Beigeordneter

Ralf Kahlen präsentiert

gemeinsam mit Erich Siemons

(Vorsitzender des

Seniorenbeirates) und

Jürgen Müller (Vorsitzender

des Beirates für Menschen

mit Behinderung) sowie mit

dem Seniorenbeauftragten

Josef Jordans und Nicole

Koch vom Sozialamt den

neuen Wegweiser der Stadt

Alsdorf für Senioren und für

Menschen mit Behinderung.

Wegweiser für Senioren und Menschen mit

Behinderung der Stadt Alsdorf vorgestellt

12

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

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nach dem richtigen Ansprechpartner

erleichtern will. Er enthält deshalb

viele Adressen und Kontakthinweise.

Egal ob Wohnen, Behinderung oder

Pflege - ein Blick in den Wegweiser

lohnt sich, auch für die Bereiche Freizeit

- Bildung - Kultur oder Selbsthilfe

gibt es viele Tipps.

„Auch wenn nicht alle Fragen beantwortet

werden können, will der Wegweiser

möglichst zahlreiche Kontakte

vermitteln, damit Sie sich mit den entsprechenden

Stellen in Verbindung setzen

können, um weitergehende Hilfe

und Beratung zu erhalten”, unterstreicht

Kahlen. Die unterschiedlichen

Träger und Institutionen halten ein

breitgefächertes Angebot für ältere

und behinderte Menschen bereit und

sind bemüht, kompetent weiterzuhelfen.

Der Seniorenwegweiser ist erhältlich

an der Rathausinformation, Hubertusstraße

17, beim Seniorenbeauftragten

der Stadt Alsdorf, Josef Jordans,

Zimmer 208, Telefon: 02404/50333,

sowie bei Frank Vogel, Geschäftsführer

des Beirates der Stadt Alsdorf für Menschen

mit Behinderung, Zimmer 26,

Telefon: 02404/50253.

Zusätzliche Öffnungszeiten im

Luisenbad in den Sommerferien

Während der Sommerferien von Montag,

25.Juli, bis Dienstag, 6. September,

ist das Luisenbad wie folgt geöffnet:

Dien. - Frei. Familienbad 6.30 bis 8 Uhr

Montag, Familienbad 14 bis 21 Uhr

Dienstag Familienbad 14 bis 22 Uhr

Mittwoch Familienbad 14 bis 20 Uhr

Mittwoch Frauenschwimmen 20 bis 22 Uhr

Donnerstag Familienbad 14 bis 22 Uhr

Freitag Familienbad 14 bis 20 Uhr

Freitag Aqua-Fitness-Kurs 20 bis 21 Uhr

Samstag Familienbad 8 bis 14 Uhr

Samstag Aqua-Fitness-Kurs 14 bis 15 Uhr

Sonntag Familienbad 8 bis 14 Uhr

Die Saunazeiten sind in den Sommerferien

unverändert.

Anmeldungen werden im

Luisenbad beim Personal

oder beim Sportamt der

Stadt unter der

Telefonnummer

02404/9131023

entgegengenommen.

School-Finish-Schwimmparty zum

Einklang auf die Sommerferien

Mittwoch, 22. Juli, 14 bis 17 Uhr

Zum Einklang auf die Sommerferien

findet für alle Kinder im Alter von sieben

bis 15 Jahre eine School-Finish-

Schwimmparty im Luisenbad Alsdorf

statt. Zu dieser vom Jugendamt und

Sportamt der Stadt Alsdorf gemeinsamen

Veranstaltung können die Schüler

ihre eigenen Schwimmsachen wie

Taucherbrille, Schwimmflossen, Surfbretter

o.ä. mitbringen. Zu entsprechender

Discomusik können im

Hallenbad an diesem Nachmittag

reduzierte Getränke und Speisen

erworben werden.

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Luisenbad in Alsdorf

Anfänger-Schwimm-Kurse für

Kinder ab fünf Jahren

Mittwoch, 7. September, bis Mittwoch,

16. November, 14.30 bis 15.30 Uhr

Mittwoch, 7. September, bis Mittwoch,

16. November, 15.30 bis 16.30 Uhr

Donnerstag, 8. September, bis Donnerstag,

17. November, 14.30 bis 15.30 Uhr

Donnerstag, 8. September, bis Donnerstag,

17. November, 15.30 bis 16.30 Uhr

Montag, 12. September, bis Montag,

28. November, 14.30 bis 15.30 Uhr

Montag, 12. September, bis Montag,

28. November, 15.30 bis 16.30 Uhr

Im Luisenbad Alsdorf finden wieder

neue Schwimmkurse für Anfänger ab

fünf Jahren statt. Die Kursdauer beträgt

zehn Unterrichtsstunden. Über

die Wassergewöhnung erlernen die

Kinder in der Regel in dieser Zeit das

Schwimmen und schließen mit der Seepferdchenprüfung

ab. Die Kurse werden

ausschließlich durch die Schwimmeister

angeboten. Kursgebühr: 80 Euro.

Schwimmkurs für

„Fortgeschrittene”

Samstag, 18. Juni, bis Samstag,

1. Oktober, 14 bis 15 Uhr

Das Luisenbad Alsdorf bietet wieder

einen neuen Schwimmkurs für Fortgeschrittene

an. Die Kursdauer beträgt

zehn Unterrichtsstunden. Die Kurse

stehen unter Leitung der erfahrenen

Schwimmeister des Hallenbades. Der

Kurs richtet sich an Kinder, die ihre

Schwimmbefähigung (Seepferdchen)

noch vertiefen bzw. erweitern möchten.

Hierbei besteht auch die Möglichkeit,

das Deutsche Jugendschwimmabzeichen

in Bronze zu

erwerben. Kursgebühr: 50 Euro.

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Aqua-Fitness-Kurs

Freitag, 29. Juli, bis Freitag, 30. September,

20 bis 21 Uhr

Im Alsdorfer Hallenbad beginnt wieder

ein neuer Aqua-Fitness-Kurs. Die

Kursdauer liegt bei zehn Wochen. In

den Kursen wird eine Mischung aus

Aquajogging, Aquarobic, Aqua-Relaxing,

Hydro Power und Aquadrill mit

musikalischer Untermalung gezeigt.

Sie beinhalten Übungen zum Auflokkern,

funktionelle Wassergymnastik,

Formen des Gehens und Laufens im

Wasser mit und ohne Sportgeräte.

Jeder kann sich so beteiligen, wie es

seine Körperliche Fitness zulässt. Ziel

ist die Straffung und Kräftigung der

kleinen und großen Muskelpartien

des Körpers sowie Fatburning bei fast

vollstländiger Gelenkentlastung. Die

Kursleitung liegt in den Händen der

fachkundigen Schwimmeister des Luisenbades.

Kursgebühr: 50 Euro.

Schwimmkurs für

„Fortgeschrittene”

Samstag, 25. Juni, bis Samstag,

8. Oktober, 15 bis 16 Uhr

Das Luisenbad Alsdorf bietet wieder

einen Schwimmkurs für Fortgeschrittene

an, die das Deutsche

Jugendschwimmabzeichen in Silber

und Gold erwerben möchten. Die

Kursdauer beträgt zehn Unterrichtsstunden.

Der Kurs steht unter Leitung

der erfahrenen Schwimmeister des

Hallenbades. Er richtet sich an Kinder,

die bereits das Deutsche Jugendschwimmabzeichen

in Bronze erworben

haben.

Kursgebühr: 50 Euro.

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Aqua-Fitness-Kurs

Samstag, 16. Juli, bis Samstag,

17. September, 16 bis 17 Uhr

Im Alsdorfer Hallenbad beginnt wieder

ein neuer Aqua-Fitness-Kurs. Die Kursdauer

liegt bei zehn Wochen. In den

Sommerferien von Montag, 25. Juli,

bis Dienstag, 6. September, beginnt

der Kurs bereits um 14 Uhr und endet

um 15 Uhr. In dem Kurs wird eine

Mischung aus Aquajogging, Aquarobic,

Aqua-Relaxing, Hydro Power und

Aquadrill mit musikalischer Untermalung

gezeigt. Sie beinhalten Übungen

zum Auflockern, funktionelle Wassergymnastik,

Formen des Gehens und

Laufens im Wasser mit und ohne

Sportgeräte. Jeder kann sich so beteiligen,

wie es seine Körperliche Fitness

zulässt. Ziel ist die Straffung und Kräftigung

der kleinen und großen Muskelpartien

des Körpers sowie Fatburning

bei fast vollständiger Gelenkentlastung.Die

Kursleitung liegt in den Händen

der fachkundigen SchwimmeisterInnen

des Luisenbades.

Kursgebühr: 50 Euro.

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Juli/August 2011 13

Crash-Schwimmkurse für Kinder ab

fünf Jahren in den Sommerferien

Auch in den diesjährigen Sommerferien

sind wieder zwei Crash-Schwimmkurse

für Kinder ab fünf Jahren jeweils

in der ersten und zweiten Ferienhälfte

zu nachfolgenden Terminen vorgesehen:

Montag, 25. Juli, bis Montag,

8. August (1. Ferienhälfte)

Montag, 15. August, bis Montag,

29. August (2. Ferienhälfte)

Anmeldungen sind ab sofort beim

Sportamt der Stadt Alsdorf unter der

Rufnummer 02404/9131023 oder beim

Personal des Hallenbades möglich.

Spielenachmittag für Kinder

Jeweils am ersten Freitag des Monats

findet ein Spielenachmittag für Kinder

im Luisenbad Alsdorf statt, und zwar

in der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr. Die

nächsten Termine sind Freitag, 1. Juli,

Freitag, 5. August und Freitag, 2. September.

Zu den Attraktionen zählen an

diesem Nachmittag Spielgeräte wie

z.B. Laufband, Delphin, große

Schwimmreifen und diverse kleinere

Spielgeräte. Wer möchte, kann auch

seine Taucherbrille und Schwimmflossen

mitbringen.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


VERWALTUNG

MEHR BÜRGERSERVICE IN ALSDORF:

Samstags Reisepass abholen

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011

14

INTERN

Demnächst auch samstags für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz: Nikolaos Pavlidis, Maja Böhmker, Fachgebietsleiter

Hans-Josef Brenig, Michael Wiesner, Erster Beigeordneter Ralf Kahlen, Doris Lesmeister und Gabriele Vonderbank (von

links).

Mehr Bürgerservice in Alsdorf:

Einwohnermeldeamt öffnet samstags

seine Pforten – Neuer

Online-Service für PKW-Um- und

Anmeldungen spart Gang zum

Straßenverkehrsamt

Die Stadt Alsdorf erweitert ihr Serviceangebot

für die Bürgerinnen und

Bürger: Ab dem 14. Mai wird das

Einwohnermeldeamt der Stadtverwaltung

Alsdorf samstags in der Zeit von

8 bis 10 Uhr für den Publikumsverkehr

geöffnet. Neben den bisher

angebotenen schon sehr publikums-

Namensänderung:

Birgit Kordewiner

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freundlichen Öffnungszeiten (mo., di.

und donnerstags durchgehend von 8

bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 18

Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr)

sollen mit diesem besonderen Service

insbesondere Bürgerinnen und Bürger

angesprochen werden, die während

der Woche beispielsweise durch

Berufstätigkeit verhindert sind.

Folgende Angelegenheiten können

samstags wie auch wochentags

erledigt werden:

Meldeangelegenheiten

Abmelden des Wohnsitzes

Anmelden des Wohnsitzes

Ummelden des Wohnsitzes

Beantragen/abholen bzw. ausstellen/verlängern

lassen von:

Aufenthaltsbescheinigung

Aufenthaltserlaubnis

Niederlassungserlaubnis

Beglaubigung Führungszeugnis

Kinderreisepass

Lebensbescheinigung

Meldebescheinigung

Melderegister Pass

Passverlust melden

Personalausweis

Personalausweisverlust melden

Untersuchungsberechtigungsschein

Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister

Bearbeitung von Auskunftssperren

Fischereischeine Ausländerpass

Reisepass Personalausweis

Straßenverkehrsangelegenheiten

Antrag für EU-Führerschein

Antrag Führerschein mit 17 Jahren

Antrag auf Umtausch des alten

deutschen Führerscheins in einen

EU-Führerschein

Antrag auf Ausstellung eines

Ersatzführerscheines nach Verlust

oder Diebstahl des Originals

Nach sechs Monaten wird

bilanziert

Die zunächst für einen Zeitraum von

sechs Monaten vorgesehene Erprobungsphase

soll zeigen, ob das Angebot

vom Bürger angenommen wird

oder ob für die Öffnung des Einwohnermeldeamtes

an Samstagen kein

Bedarf besteht. Und: Während der

Erprobungsphase wird keine Reduzierung

der bisherigen Öffnungszeiten

erfolgen.

Folgende Mitarbeiter stehen für

den Samstagsdienst zur Verfügung:

Maja Böhmker, Doris Lesmeister,

Gabriele Vonderbank, Nikolaas Pavlidis,

Michael Wiesner, Esteban Moreno-Magarin.

Alsdorf ist Vorreiter in der Städteregion:

Online-Service spart für

die Alsdorfer und Alsdorferinnen

Gang zum Straßenverkehrsamt.

Und noch eine Neuerung: Als erste

Stadt in der Städteregion bietet die

Stadt Alsdorf außerdem in Kürze ein

weiteres zusätzliches Dienstleistungsangebot

vor Ort, erläutert Erster Beigeordneter

Ralf Kahlen, der die neuen

Angebote gemeinsam mit seinem

Team aus dem Bereich Bürgerdienste

vorstellte.

Als besonderen Service können bei

Ummeldungen innerhalb des Stadtgebietes

und bei Anmeldungen aus

anderen Städten auf Wunsch auch im

Kfz-Schein die Adressenänderungen

in Alsdorf vorgenommen werden.

Diese Änderung wird online dem

Straßenverkehrsamt zugeleitet, so

dass ein persönliches Erscheinen im

Straßenverkehrsamt entfällt. Hierfür

sind allerdings seitens des Straßenverkehrsamtes

noch die technischen

Möglichkeiten zu schaffen. Der neue

Service soll ab Mitte des Jahres zur

Verfügung stehen.

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Wir kennen ihn beinahe alle, den

alten Bergmannsgruß, der zu un se -

rer Region einfach dazu gehört wie

all die vertrauten Dinge, die heute

nun Relikte einer Zeit sind, die

uns allen durch den Steinkohlebergbau

vertraut geworden sind:

Glück auf!

So vertraut ist uns dann auch die Apo -

theke mit gleichem Namen mitten im

Zentrum der Alsdorfer Innenstadt ge -

nau gegenüber der damaligen Zechen -

anlage, wo sie seit eh und je zu stehen

scheint. Und Vertrauen ist nun eine

Grundbedingung, wenn es um die

eigene Gesundheit oder die der Angehörigen

geht! Die »Glückauf« Apotheke

bietet nun schon seit 75 Jahren ihren

Kunden genau die Kompetenz in Sachen

Ge sundheitssorge, die das Vertrauen

in eine fachliche und an den individuellen

Bedürfnissen der Patienten orientierte

Beratung und Versorgung mit

modernen pharmazeutischen Produkten

und mit medizinischen Hilfsmittel

jeder Art rechtfertigt. Und das trotz

aller gesund heitspolitisch begründeten

Einschränkungen, denn der Pati ent ist

hier eben keine Fallmittelnummer,

sondern der hilfesuchende Mensch,

der bedürfnisgerecht umsorgt werden

muss, nötigenfalls bis an das Kranken -

bett. Da ist dann – bei allem medizinischen

Fortschritt – die Zeit für den

heutigen In haber Georg Zentis in

Sachen Berufsethos einfach stehen

geblieben und die Patienten denken

darüber wohl: zum Glück!

Aber gehen wir ein wenig in die His to -

rie der Firmengeschichte zurück.

Es ist das Jahr 1936, genau gesagt der

20. Juli, als man die Eröffnung der Apo -

theke direkt am Annagelände feiert.

Die Schlote der damals größten Koke rei

Westeuropas rauchen, die Wirtschaft

des Bergbaustädtchens prosperiert

und die Namensgebung »Glückauf«

Apotheke ist naheliegend, zumal ein

großer Teil der Kundschaft aus der

Bergmannschaft und ihren Familien

besteht.

75 JAHRE GLÜCKAUF APOTHEKE PORTRÄT

GlückAuf! – ein Gruß und ein

Genesungswunsch von Beatrix Schongen

Sen. Dr. Josef Zentis mit Kindern Ingeborg Zentis-Tscharnke

(re.) und dem jetzigen Inhaber Georg Zentis mit Ehefrau Elfi,

sowie die Mitarbeiter vlnr: Gertrud Kohl, Janine Engstfeld,

Daniela Decker, Claudia Rohde und Marion Schindler

In diesen Zeiten ist der Apotheker noch

vorwiegend selber damit beschäftigt,

die Salben und Tinkturen, die Heilmittel

und die Tabletten zu mischen und her -

zustellen. Fertige, von der Pharmaindus -

trie erstellte Medikamente gibt es nur

wenige und der Begriff »Pillendreher«

findet seinen Ursprung in der respektablen

und oftmals lebensrettenden

handwerklichen Fertigkeit des Apothe -

kers, der in seinem eigenen Labor

genau die Medizin herstellt, die der

Patient so dringend benötigt. Die Fragen

nach preiswerten Generika oder

dem teueren Markenprodukt stellt sich

damals überhaupt nicht, denn bis auf

wenige Ausnahmen ist jedes Medikament,

das hier über die Ladentheke

geht, ein Original. Da kann man heute

als gebeutelter chronisch kranker

Kassenpatient nur sagen: Welch ein

Glück!

Der damalige Inhaber Adolf Schmitz

leitete dann auch in dieser Form die

»Glückauf« Apotheke bis zu seinem Tod.

Im Jahre 1955 ging die Verantwor tung

für die zahlreichen Stammkunden in

die Hände seines Schwiegersohnes

Dr. Josef Zentis über, der die Philoso-

phie des Gründers

fortführte. Seine Ehefrau

Marlis, ebenfalls Pharmazeutin, stand

ihm dabei engagiert zur Seite, sie

modernisierten und bauten die Räumlichkeiten

gemein sam um, erneuerten

ihre Verwaltung, wandten sich der

rasanten Entwicklung in der Gesundheitsversorgung

zu und blieben doch

ihrem Grundsatz nach bestmöglicher,

individueller Sorge um den Patienten

jahrzehntelang treu.

Der Wandel, den die moderne Computertechnik

im Apothekergeschäft in

den beiden letzten Jahrzehnten mit

sich brachte, aber auch die neuen

Maschinen und Gerätschaften, die bei

der Eigenherstellung von Arzneien

nun die Branche revolutionierte, riefen

dann den Sohn des Apothekerpaares,

Georg Zentis, auf den Plan.

Reibschale und Pistill wurden durch

elektronische Salbenmaschinen ersetzt

und die Beratungsfunktion des Pharmazeuten,

der die Patienten immer

häufiger durch die schier endlos unver -

ständlichen Beipackzettel der Fertigarzneien

navigieren musste, trat

immer mehr in den Vordergrund der

Juli/August 2011 15

Sen. Josef Zentis

und Ehefrau Marlis

haben sich den

Ruhestand verdient

Apothekertätigkeit.

3 Apotheker, 2 PTA’s

und 2 PKA’s, die speziell

ausgebildet und stetig fortgebildet,

ihre beratendende und unterstützende

Tätigkeit in der Apotheke

gegenüber dem ehemaligen Annagelände

ausüben, sind gemäß der

75jährigen Firmentradition, heute wie

gestern, stets um das Wohl ihrer

Patienten bemüht.

Und wenn auch die Schornsteine auf

dem alten Grubengelände längst schon

nicht mehr rauchen und die aktiven

Bergleute nicht mehr zum Kundenkreis

gehören, so hat doch das Engagement

des Georg Zentis und seiner

Mannschaft für die Kranken und Ratsuchenden

weiterhin den gleichen

Bestand wie in all den Jahren zuvor.

Und mit dem alten Bergmannsgruß,

der auch wie ein freundlicher Genesungswunsch

klingen mag, sagt dann

die Apotheke am Annagelände und

wir von der undsonst allen Kranken

dieser Stadt: Glück auf und werden

Sie schnellstmöglich wieder gesund!

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


Grundreinigung des Ehrenmals in Hoengen

»Liebt ihr Hoengen«, fragte am

Ende der Sonntagsmesse am 27.

März Pfarrer Rainer Mohren die

Besucher in der Kirche St. Cornelius

Hoengen. Ein vielfältiges »Ja,

Herr Pastor« war die Antwort.

»Dann lege ich Euch die Reinigung

des Ehrenmals und die Neugestaltung

der Bodenfläche vor dem

Ehrenmal an Herz. Freiwillige vor!«

Der Kegelclub »John Foster Dullus«

mit den Kegelbrüdern Peter Cardaun,

Ulli Deinert, Karl-Heinz Heinen, Hans

Körfer, Heinz Merkelbach, Josef Ophoven,

Heinz Sauer und Josef Schwinges

erklärte sich bereit, die notwendigen

Arbeiten zu erledigen. Nach drei

Wochenendschichten ist nun das

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Herzogenrath!

Allermeiste getan. Das Technische

Hilfswerk Alsdorf, THW, wurde dafür

gewonnen, das Ehrenmal mit starkem

Gerät einer Grundreinigung zu unterziehen.

Unter der Leitung von Alfred

Sensen, Chef des Alsdorfer THW, und

der Jugendgruppe, ging es am Samstag,

2. April, tatkräftig zur Sache.

Am darauffolgenden Samstag wurde

von den Mitgliedern des Kegelclubs

vom Denkmalvorplatz ca. zwei Kubikmeter

Erde auf einem von Landwirt

Hans Mertens bereitgestellen Treckeranhänger

geschaufelt. Dann wurde

über diese Fläche ein Bodenflies eingezogen

und drei Tonnen Granitsplit

hochgeschaufelt und verteilt.

Das Ehrenmal trägt auf großen Tafeln

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 16 Juli/August 2011

die Namen derjenigen, die nach den

Kriegen 1816 bis 1870/71, 1814 bis

1918 und im Weltkrieg 1939 bis 1945

ihr Leben lassen mussten. Auf dem

Denkmalkubus sind zwei Personen in

Stein geschlagen: Ein Soldat beugt

sich in tiefer Trauer über seinen

gefallenen Kameraden.

Diese Personengruppe konnte wegen

der Konsistenz des verwendeten Ma -

te rials nicht allzu intensiv mit den

Hochdruckgeräten bearbeitet wer -

den, weil die Gefahr der Abbröckelung

bestand. In Eigenregie setzte der

Kegelclub ein chemisches Mittel ein,

um diese Gruppe noch stärker,

aber doch schonend zu reinigen.

Schließlich wurde noch die

Rhododen dron-Gruppe beschnitten

Das seit 50 Jahren bestehende

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und Gartenmulch unter diese

Strauch gruppe verteilt. So präsentiert

sich nun die Denk malgruppe in einem

neuen, frischen Gewand.

Um die Toten unseres Heimatortes zu

ehren und den Gemeinsinn zu fördern

hat der Kegelclub »John Foster Dullus«

diese Arbeit gerne erledigt.

Augenoptik kombiniert mit Hörakustik

in neuen Räumen, jetzt

Aachener Straße 20, Mariadorf-

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15. UND 16. JULI 2011 IM BRÜCKENKOPFPARK IN JÜLICH

Feuerwerkspektakel »Flammenzauber«

In diesem Jahr feiert der Jülicher

Brückenkopf-Park ein kleines Jubiläum:

Fünf Jahre Flammenzauber. Am 15.

und 16. Juli 2011gastiert das Feuerwerksspektakel

zum fünften Mal auf

dem ehemaligen Gartenschaugelände

und wenn das Wetter mitspielt,

erwartet die Besucher wieder ein

zwei Tage währendes, ausgelassenes

Open Air-Festival. In den letzten Jahren

hat sich die Veranstaltung weit

über Jülich hinaus einen Namen

gemacht – obwohl es in der Region

zahlreiche hochklassige Feuerwerks-

Events gibt. Vielleicht ist es aber

gerade die Überschaubarkeit des

Parkgeländes mit seinen lauschigen

Ecken und die familiäre Atmosphäre

der Veranstaltung, die den ungebrochenen

Erfolg des Flammenzaubers

ausmachen.

Höhepunkt des fünften Jülicher Flammenzaubers

sind auch diesmal die

beiden opulenten Musikfeuerwerke,

die den Park nach Einbruch der Dun-

Reinartz

ERIKA

kelheit in ein funkelndes Farbenmeer

verwandeln. Die Choreographien zum

glitzernden Himmelszauber kommen

aus Mexiko und Griechenland – zwei

temperamentvolle Shows sind da vorprogrammiert.

Natürlich ist auch das

Rahmenprogramm, das an beiden

Festivaltagen um 18 Uhr beginnt, thematisch

wieder auf die beiden Feuerwerksnationen

abgestimmt. Am Freitag

entführt die Musikgruppe Alexis

Sorbas stilecht nach Griechenland,

am Samstag sorgen Los Mexicanos

für den passenden Mariachi-Sound.

Darüber hinaus gibt es Livemusik auf

der großen Bühne, Gaukler und Stelzentheater,

einen heißen Feuerspukker-Wettstreit

und jede Menge Programm

für Familien. Und nicht zuletzt

sorgt die Gastronomie in ihren weißen

Pagodenzelten nicht nur für sommerliches

Flair, sondern auch für das

leibliche Wohl der Besucher.

Weitere Informationen unter:

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Juli/August 2011 17

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


SPORT

»Es ist schon etwas Besonderes,

Fußballspielerinnen und nicht ihre

männliche Pendants zu coachen«,

erklärt Trainer Willy Jung mit

einem Lächeln auf den Lippen,

während er die jungen Damen bei

ihren Trainingsübungen beobachtet.

Der 28-jährige leitet nunmehr

seit Beginn des Jahres das Training

des 16 Spielerinnen umfassenden

Kaders der A-Juniorinnen

des VfL Eintracht Warden. Hinzu

kommen noch sieben jüngere

Spielerinnen, die in einer Trainingsgruppe

durch Gerd Schaff -

rath an die Grundlagen des Fußballspiels

herangeführt werden.

Inzwischen ist es bei der Eintracht

Normalität geworden, dass sich auch

Spieler des weiblichen Geschlechts

die Stollenschuhe schnüren. „Zu

Beginn hatten wir im Verein Probleme

die Idee einer Mädchenmannschaft

umzusetzen. Vor allem Vorbehalte

wegen der sanitären Einrichtungen

wurden damals immer wieder ange-

18

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Von der Mädchen-Trainingsgruppe zur

Damenmannschaft

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Do geschlossen

führt“, blickt Markus Altmann, seit

vier Jahren für die Organisation der

Mädchenmannschaft verantwortlich,

zurück. „Immerhin konnten wir zu

Beginn eine Trainingsgruppe gründen.“

Die Mädchenmannschaft

wurde fast zum Selbstläufer. Dass der

Wunsch von jungen Mädchen zum

Fußball spielen offenbar vorhanden

war, zeigte die Tatsache, dass zur

ersten Veranstaltung am 16. August

2007 gleich 22 interessierte Mädels

kamen. Zwischenzeitlich umfasste der

Kader der Eintracht 30 junge Damen,

die dem Leder hinterher liefen. So

konnte man auch schnell die Skeptiker

im Verein eines Besseren belehren

und nach nur einem halben Jahr als

Trainingsgruppe meldete die Eintracht

zwei Teams, eine C- und eine B-Juniorinnenmannschaft,

zum Spielbetrieb

im Fußballkreis Aachen. Der weibliche

Fußballbereich konnte sich in den

letzten vier Jahren zwar nicht mit

Titeln schmücken, doch immerhin

standen drei Vizemeisterschaften, ein

Einzug ins Halbfinale des Kreispokals

und zahlreiche Turniersiege auf der

Habenseite.

Einen Wehrmutstropfen gibt es dennoch:

„Leider haben wir es nicht

geschafft, alle Mädchen am Ball zu

behalten; aber im Alter und der

Pubertät kommen Freunde, eine

intensivere Beanspruchung durch die

Schule und Nebenjobs hinzu, so dass

einige leider aufgehört haben“,

erklärt Betreuer Michael Pelzer. „Wir

versuchen den Kickerinnen einiges zu

bieten und sie so zu halten; denn

Fußball ist bekanntlich nicht alles, ein

Teamgefühl kann aber viel bewirken.“

Immerhin acht Personen, im so

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

genannten Funktionsteam, kümmern

sich um den reibungslosen Ablauf des

Trainings, Spielbetriebs und sonstiger

Aktionen, die durchgeführt werden.

Beachsoccer, Teilnahmen an Mini-

WMs des Verbandes als sportliche

Highlights, aber auch Ausflüge zu

einem Länderspiel der Damen nach

Bochum, zum Aachener Weihnachtsmarkt,

shoppen in Köln, Bowling- und

Kinotage sind nur einige der bereits

durchgeführten Events.

„Inzwischen sind aus den Mädels

junge Damen geworden, so dass wir

uns entschieden haben, im nächsten

Jahr als Damenmannschaft für die

Eintracht an den Start zu gehen“,

erläutert Markus Altmann. „Wir spielen

aktuell mit sieben Spielerinnen.

Bei den Damen stehen aber elf Kickerinnen

auf dem Platz. So benötigen

wir weitere Spielerinnen, die mit uns

in die Damenmannschaft gehen wollen.“

Aufgrund dieser Tatsache sind

die Verantwortlichen bereits seit

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Januar auf der Suche nach Verstärkungen,

und es wurde mittlerweile

eine Schnuppertrainingseinheit für

interessierte Damen durchgeführt.

Auch eine große Plakataktion im Alsdorfer

Stadtgebiet wurde gestartet,

um weitere Damen für die Eintracht

zu gewinnen.

„Wir werden mit einer schlagkräftigen

Mannschaft in die neue Saison

gehen, die jedoch noch Erfahrung

sammeln muss. Die Spielerinnen sind

aber alle entwicklungsfähig, und sie

werden dann auch mehr Verantwortung

übernehmen müssen und daran

wachsen“, blickt Trainer Willy Jung

optimistisch in die nähere Zukunft.

Ansprechpartner:

VfL Eintracht Warden 1922 e. V.

Markus Altmann

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in einem netten Schwedenhaus und

in der zweiten Woche paddelt die

Gruppe über mehrere traumhafte

Seen. Spaß und Spiel stehen natürlich

auf dem Programm. Die Betreuer

sind für ihre Aufgabe bestens

geschult und haben die Tour vom

letzten Jahr schon gemacht. Wenige

Plätze sind noch zu vergeben.

Anmeldungen und weitere Informationen

gibt es im Gemeindebüro in

der Martin-Luther-Str. in Alsdorf

oder beim Leiter Manfred Näthke,

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


PORTRÄT

Vor beinahe 25 Jahren entschied

sich Kaspar Peters mit der Eröffnung

seines Abholmarktes zuerst

in Baes weiler, ab 1992 in der

Max-von-Laue-Straße in Alsdorf,

die Bevölkerung Alsdorfs und

Umgebung mit einer grundlegenden

Dienstleistung zu versorgen,

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An der Quelle saß der Knabe...

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im Abholmarkt:

Mo – Fr: 08:00 – 18:30 Uhr

Sa: 08:00 – 14:00 Uhr

die eigentlich jeder von uns benötigt:

einer schier nie enden wollen -

den Quelle von allem was trinkbar

und damit durstlöschend ist.

Und Durst haben hier in dieser Stadt

– mag es nun immer noch am Staub

des Steinkohlebaus, der auch heute

Ihr Partner rund um

ihre Veranstaltung

Verleih von:










● Lieferservice für Firmen- und Privatkunden

● Bewirtungspersonal für ihre Veranstaltung

Infohotline: 02404/7401

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

Zapfanlagen

Kühlwagen

Ausschankwagen

Tische

Bänke

Kühltruhen

Zapf- und

Anstelltheken

Stehtische

Gläser

die Kehlen der

Alsdorfer und

ihrer Nachbarn

so extrem trokken

macht, liegen

viele: Zahlreiche

Vereine

und Institutionen

jeglicher Art mit

ihren vielfältigsten

Veranstaltungen zählen ebenso seit

fast einem viertel Jahrhundert zu den

Geschäftskunden der Firma Getränke

Peters, wie auch die Privatkunden im

gesamten Stadtgebiet und darüber

hinaus.

Die legendären Oktoberfeste des Kaspar

Peters am Alsdorfer Weiher, der

alles was heute Rang und Namen hat

im Volksmusikgeschäft schon in den

90er Jahren des vorherigen Jahrtausends

zu uns holte, sind zwar leider

längst Geschichte und ebenso die

Kölschen Nächte der beiden Brüder

Hans und Guido, die nach dem Tod

des Vaters das Geschäft übernahmen

und seit 2005 zusammen fortführen.

Das ging aus Kostengründen nicht

mehr, aber der Spaß am Feiern und

der ewige Durst dabei wird wohl nie

enden.

Gott sei’s gedankt, kann man da

wohl eher für die jetzt zwei Knaben,

deren Getränkequelle in der Maxvon-Laue-Straße

so ziemlich alles heraus

sprudelt, was das Herz und das

aktuelle Angebot am Markt so hergibt.

Und dazu gibt es auch noch das

gesamte Equipment für ihre gelungene

Feier: die Zapfanlage z.B. oder das

Partyzelt, die Theke oder die Bierzeltgarnituren

usw. egal ob es die eher

kuschelige, kleine Familie - oder der

Freundesfeier ist oder die Großveranstaltung

zum 75 Vereinsjubiläum.

Und noch eins hat sich der Mundschenk

der Großen dieser Stadt und

darüber hinaus Getränke Peters auf

die Flaggen geschrieben: auch die

Kleinen, die nicht mehr so mithalten

können, werden unterstützt durch

z.B. einen Lieferservice nach Hause.

Denn Durst hat schließlich jeder und

die Quelle der Gebrüder Peters die

läuft und löscht nonstop – zum

Glück!

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Ab einem Einkauf von 30 € Warenwert

(kein Pfand) und Vorlage dieses Coupons

erhalten Sie einen Kasten Wasser (zzgl.

Pfand) gratis.

Belieferung der Privatkunden

und Geschäfskunden:

Privatkunden, die nicht die Zeitoder

Kraft haben, Getränke im

Abholmarkt zu kaufen, können

von unserem Getränkelieferservice

beliefert werden. Hier beliefert die

GFGH Kaspar Peters hauptsächlich

ältere Menschen, denen die

Getränkekästen einfach zu schwer

geworden sind. Büro- und

Geschäftshäuser werden ebenfalls

mit dem wöchentlichen Getränkebedarf

versorgt.

Belieferung von Vereinen und

Veranstaltungen:

Bei Vereinsfesten handelt es sich

um Trommler-, Schützen-, und

Brauchtumsvereine, die Ihre jährlichen

Veranstaltungen von der

GFGH Kaspar Peters beliefern lassen.

Hier stehen zehn Kühlwagen

und 8 Ausschankwagen, Kühltruhen-

bzw. Schränke, Garnituren

und Stehtische zur Verfügung.

Natürlich gibt es für kleinere Veranstaltungen

(Firmenpräsentation,

private Geburtstage und Hochzeiten)

auch kleine Zapfanlagen und

Theken, die leihweise zur Verfügung

gestellt werden.

Aber auch Stadtfeste und Firmenfeste

werden von Getränke Kaspar

Peters mit Inventar und Getränken

beliefert.


GPS Ideal zum Wandern oder Radfahren

Zeit-und anstrengende Irrfahrten

gehören ebenso der Vergangenheit

an, wie das umständliche

Hantieren mit komplizierten Landkarten.

Für alle Erlebnishungrigen

eine ideale Ergänzung zu mehr

Abenteuer und das Erleben in der

Natur abseits ausgetretener Pfade

Das Orientieren im Gelände ist interaktiv

und die neuen Gerät leicht

bedienbar, schlecht beschilderte Touren

bleiben nicht nur ortskundigen

Tourenguides vorbehalten und ein

abweichen von der Tour wird bereits

nach wenigen Metern angezeigt. Bei

einem Unfall könnten sogar die

genauen GPS-Koordinaten mittels

Handy, zum Beispiel der Bergrettung

übermittelt werden. Sogar in der

Nacht, bei Nebel und dichtestem

Schneetreiben ist GPS verfügbar. Der

Nutzer erhält Informationen über die

bereits zurückgelegte Distanz und die

aktuellen Höhenmeter. Speziell bei

längeren Touren ist das für die Krafteinteilung

wichtig und wer seine konditionellen

Fähigkeiten mal überschätzt

hat, braucht nicht zu verzweifeln

die TrackBack-Funktion führt

sicher zum Ausgangsort zurück.

Was ist GPS?

GPS ist ein satellitengestütztes Navigationssystem,

das vom US-Verteidigungsministerium

betrieben wird und

weltweit verfügbar ist. Es zeichnet

sich durch seine sehr hohe Genauigkeit

aus, ist gebührenfrei und von

einer unbegrenzten Anzahl von

Benutzern verwendbar.

Zweimal täglich umkreisen 24 Satelliten

die Erde und geben dabei permanent

Positionssignale ab. Über die

Laufzeitunterschiede zwischen den

einzelnen Satelliten berechnet der

GPS-Empfänger schließlich die eigene

Position - und so weiß man immer,

wo man sich gerade befindet - eine

Sache, die zu Zeiten der Kartennavigation

gar nicht so selbstverständlich

war. Um den eigenen Standort zu

bestimmen, benötigt man übrigens

eine Verbindung zu mindestens drei

Satelliten. Anhand der von den Satelliten

gelieferten Daten kann man nun

zum Beispiel sein Auto durch die Stadt

navigieren, ein Schiff an den gewün -

schten Hafen bringen oder eben eine

mit einen GPS-Gerät aufgezeichnete

Mountainbiketour nachfahren.

Um im freien Gelände navigieren zu

können, benötigt man einen GPS-

Empfänger. Hierzu wurden eigens

Geräte konzipiert, die sich durch folgende

Eigenschaften auszeichnen. Sie

sind stoß- und wasserfest, klein und

handlich und leicht bedienbar. Diese

GPS-Empfänger sind mittlerweile so

ausgereift und billig, dass sie praktisch

von jedermann benutzt werden

können. Auch bei GPS kann es zu

Störungen kommen, kein Empfang

z.B. beim Durchqueren eines Tunnels,

hier hilft der magnetische Kompass,

der in den meisten GPS-Empfängern

eingebaut ist. Es empfiehlt sich bei

der Geräteauswahl auf jeden Fall darauf

zu achten, ob das Gerät einen

barometrischen Höhenmesser und

einen magnetischen Kompass besitzt.

Vor Antritt einer Tour soll das Material

gecheckt werden (Ladestand der

Batterien). Andere Umstände (z.B.

Witterungseinflüsse) können in der

freien Natur im mer zu Grenzsituationen

führen. Deshalb gilt auch mit

GPS Eigenverantwortung

und

Achtsamkeit zu

wahren.

Kartenformate

Vektorkarten

sind beliebig

zoombar, damit

stets der Überblick gewahrt bleibt,

aber auch die kleinsten Details auf

der Karte sichtbar sind. Mit individuellen

Einstellungen sind Anpassungen

an Schriftgrößen, Objektdarstellungen,

plastischer Kartendarstellung

und vieles anderes möglich. Es gibt

zwei Kartenarten: Raster- und Vektorkarten.

Diese Programme haben

meist schon eine Software zur Tourenplanung

integriert. Auf Geräte, die

als externes Laufwerk am PC erkannt

werden, lassen sich die Rasterkarten

laden und darstellen.

Geocaching: ideale Beschäftigung

für die ganze Familie

Geocaching ist die moderne Form der

Juli/August 2011 21

Schnitzeljagd.

Jemand versteckt

einen „Schatz“, den

so genannten Geocache,

in einem

wetterfesten Behälter

und andere

suchen diesen dann

mit Hilfe von Koordinaten

und GPS-Geräten und mehr

oder weniger kompliziert bis rätselhaften

Hinweisen. Wird der Cache

gefunden, dokumentiert dies der Finder.

Bisweilen werden in der Box

auch kleine Tauschartikel deponiert.

So entstand in den vergangenen Jahren

eine große Community mit eigenen

Regeln, Gruppen, Foren und

Sprachregelungen.

Die Zielgruppe wird breiter. Durch die

allgemeine Verbreitung der Geräte

und die wachsende Usability können

immer mehr „Amateur“-Nutzer und

Familien angesprochen werden, die

bisher noch nichts mit dem Thema

Geocaching zu tun hatten.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 22 Juli/August 2011

DIMITRI SOULAS

Ein Fänger der Augenblicke

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten,

die Zeit zu betrachten und einzuordnen.

Eine Möglichkeit ist, sie als

Folge von Augenblicken zu erleben.

Ein Augenblick bezeichnet den

schnellen Blick der Augen, also die

kurze Zeitspanne, den Moment. Die

meisten Augenblicke unserer Lebenszeit

vergessen wir, oder wir nehmen

sie aus Gewohnheit kaum als etwas

Besonderes wahr. Andere Augenblicke,

besonders gute oder schlimme, prägen

sich in unsere Erinnerung ein und

führen dort oft ein Eigenleben, das

nur noch wenig mit dem zu tun hat,

wie es wirklich war.

Wer durch das Objektivauge einer

Kamera blickt und das Gespür hat, im

richtigen Augenblick auf den Auslöser

zu drücken, der kann Augenblicke im

Bild festhalten: banale, alltägliche

Momente und auch solche, die über

den auf dem Foto verewigten Augenblick

hinaus gültig sind.

Ein solcher »Fänger der Augenblicke«

ist Dimitri Soulas, 1938 in Griechenland

geboren und seit 1959 als Student

und später auch beruflich

zumeist in Deutschland lebend. Als es

im April 1967 in Griechenland zum

Militärputsch kam, gründete Soulas

mit anderen Griechen die »Panhellenistische

Antidiktatorische Union«,

was zur Folge hatte, dass sein damaliger

Arbeitgeber ihm auf Druck der

griechischen Diktatur 1968 kündigte.

Von der Abfindung kaufte Dimitri

Soulas sich eine gute Spiegelreflexkamera

und machte seine Passion, das

Fotografieren, in den folgenden Jahren

zum Beruf.

Schnell machte er sich als Fotojournalist

einen Namen, arbeitete für große

Illustrierte wie Quick oder Stern (Es

war die große Zeit des Boulevardjournalismus,

Live-Talkshows und TV-

Magazine, die dieses Genre übernahmen,

gab es noch nicht). Auch bei der

Fotoagentur Magnum wurden seine

Bilder veröffentlicht. Soulas hatte viel

Prominenz vor der Kamera, doch das

Besondere an seinen Bildern sind die

festgehaltenen Augenblicke des Alltagslebens

auf den Straßen in München,

seinem damaligen Domizil, und

auch in Tessaloniki, wohin er immer

wieder für einige Wochen zurückkehrte.

Es ist erstaunlich, dass dieses erfolgreiche

Talent 1974, als die Diktatur

endete, auch mit dem Fotografieren

aufhörte und sich beruflich neu orientierte.

Was bleibt, sind seine Fotos

vom Leben in München zwischen den

späten 60er Jahren und 1974.

Heute, nach 40 Jahren, sind Soulas’

Kunstverein Alsdorf begrüßt 200. Mitglied

Die Anmeldung des zwei -

hunderts ten Mitgliedes nahm

der Alsdorfer Kunstverein

vertreten durch Gülderen Nisli

und Frieder Wisten zum Anlass,

Frau Lucia Hinz einen Besuch

abzustatten.

Gülderen Nisli überreichte einen

Blumenstrauß. Das Angebot in den

hellen Atelierräumen noch etwas zu

verweilen nahm der Kunstverein

gerne an. Die regen Aktivitäten des

Kunstvereins sprechen sich rund:

Museums- und Atelierbesuche europaweit

und mehrere Ausstellungen

jedes Jahr werden von den Mitgliedern

und Gästen gerne begleitet.

Mittlerweile ist die Mitgliederzahl

Bilder einzigartige Dokumente des

gesellschaftlichen und alltäglichen

Lebens der damaligen Zeit. Gewiss,

das Design der Autos hat sich geändert,

genau wie die Mode, doch die

Faszination, die sich in den Blicken

der Schaufensterbetrachter spiegelt

und die Liebe zum »besten Freund

des Menschen« sind bis heute gleich

geblieben – ebenso wie Dünkel und

Herzlichkeit.

Der Kunstverein Alsdorf freut sich,

zusammen mit der Stadt und der

Stadthalle Alsdorf die Ausstellung

»Augenblicke/Fotografien« 1967-

1974 nach Stationen in Tessaloniki,

München, New York und Dresden nun

in der Galerie der Stadtbücherei Alsdorf

ausstellen zu können. Die Vernissage

ist am Freitag, den 8. Juli um

19.00 Uhr. Der Bürgermeister wird die

Ausstellung eröffnen. Der Künstler ist

an diesem Abend anwesend.

auf 206 Personen angestiegen.

Mehr Informationen zum

Kunstverein unter:

www.kunstverein-alsdorf.de


q

Juli/August 2011 23

PORTRÄT

Gabriel Diaz BERGMANN, MUSIKER UND GASTRONOM

von Birgit Becker-Mannheims

Im Herzen von Alsdorf liegt die

spanische Tapas-Bar Ritmo Original.

Wie der Name schon verrät,

Ritmo bedeutet Bewegung – Tanz

zu Latino Rhythmen, Flamenco,

spanische Musik und natürlich

Tapas, Gambas und Paella.

Besonders jetzt bei sommerlichen

Temperaturen fällt es Gabriel Dias

noch leichter, seinen Gästen spanisches

Lebensgefühl und Kultur näher zu

bringen und das schon seit 10 Jahren.

Bei einem spanischen Eis, serviert in

einer Babyananas plaudert Gabriel

Diaz über seine spanische Herkunft,

die Kindheit und seine Zeit als Bergmann

und Musiker.

Gabriel Diaz erblickte im April 1965

als jüngstes von acht Kindern das

Licht der Welt. Die Eltern kamen aus

Cordoba in Spanien. Wie bei vielen

spanischen Familien zog der Bergbau

die Eltern in den 60er Jahren nach

Hückelhoven. Der Vater arbeitete als

Bergmann auf der Zeche Sophia Jacoba.

Aufgewachsen und zur Schule

gegangen ist Gabriel Diaz im Herzen

von Hückelhoven.

»Sie können sich vorstellen, bei uns

war immer was los. Mein Vater war

ebenfalls Musiker, er spielte eine

Laute und singen konnten wir alle,

das hatte manchmal was von Kelly

Family, schmunzelt Diaz. Bei sieben

Geschwistern gab es keine Langeweile,

wir spielten

draußen, die

Großen passten

auf die Kleinen

auf und wenn

uns Freunde oder

Verwandte

besuchten, dann

wurde viel musiziert,

wir saßen

sky-Sportsbar

Alle Sportevents live im Ritmo!

Fußball · Formel 1 · Boxen ....

zusammen, es

wurde erzählt,

gekocht und natürlich

zusammen

gegessen.«

Durchgehend

von 9.00 - 24.00 Uhr

geöffnet!

Während der Schulzeit

spielte er Fußball

beim FC Espaniol

Borussia Hückelhoven

bis zur Kreisliga

B, einer spanischenFußballmannschaft.Aufgewachsen

mitten in einer

Bergbaustadt, lag es

nahe dass Gabriel

Diaz nach dem

Hauptschulabschluss

eine Ausbildung

zum Bergmaschinenfachmann

auf der Zeche Sophia

Jacoba erlernte. Nach

der Lehre ging es

dann »Unter Tage«.

10 Jahre arbeitete er in diesem Beruf,

sein ständiger Begleiter in dieser Zeit

war immer die Musik und besonders

seine Gitarre. Das Gitarrenspiel hat er

sich von anderen abgeschaut, meis -

tens aber nach Gefühl gespielt. Ob

deutsche Schlager, spanische Folklore,

ganz besonders die Musik der Gypsi

Kings hatten es ihm angetan. Musiziert

wurde überall, kleinere Auftritte

gab es in Restaurants bei Familienfeiern

und Festen und manchmal sogar

»Unter Tage«.

In der Zeit lernte er auch seine Frau

kennen und heiratete. Es folgte die

Geburt des ersten Sohnes Yeray und

zwei Jahre später kam Marvin zur

Welt. Die junge Familie lebte weiterhin

in Hückelhoven, bis die Zeche

Sophia Jacoba geschlossen wurde.

Gabriel Dias startete eine Umschulung

als Industriemechaniker in

Frühstück

täglich von 9.00 - 11.30 Uhr

vlnr: Familie Diaz in den 70ern: Vater Antonio Diaz mit seiner Frau Dolores, am Tisch sitzend die

Kinder Amparo, Gabriel, Anna, Josefina (Schwiegertochter) und Elfriede, stehend Constantino,

Isabel, Dolores, rechts neben seiner Frau Sohn Antonio

5,- Euro/p.P.

Rodenkirchen, aber er merkte, dass

das nicht sein Weg war. Die Wochenenden

waren bereits mit Musik ausgefüllt,

er war Mitglied der Band die

»Los Amigos«. Die Idee sich selbständig

zu machen, wurde immer größer.

Eine Tapas Bar, spanisches Essen mit

Musik und Events zu verbinden, das

war sein Ziel. Nur die geeigneten

Räumlichkeiten fehlten, in Hückelhoven

wollte er seine Zelte abbrechen

und suchte anfangs ein Lokal in

Aachen. Durch den Tipp eines Freundes

wurde Gabriel Diaz aufmerksam

auf das Lokal im Städtischen Hallenbad

Alsdorf und bereits 2001 wurde

das Ritmo eröffnet.

Mittlerweile ist Gabriel Diaz in Alsdorf

sesshaft geworden und wohnt

im Stadtteil Alsdorf-Busch. Im Ritmo

konnte er bisher all das verwirklichen,

was ihm wichtig war und ist. Musik

Jeden Freitag + Samstag

Tapas-Buffet für 10,- Euro/p.P.

Mittagsmenü

dienstags bis sonntags

12.00 bis 15.00 Uhr

unterschiedliche Menüs

6 bis 7,50 Euro/p.P.

verbunden mit spanischer Küche,

Lebensgefühl und Tradition. Kultur

erhalten und weitergeben, nebenbei

gibt es sogar eine Flamencotanzschule,

Musikworkshops und ein Künstlertreff.

Die Rechnung ist aufgegangen, auch

seine beiden Söhne treten ein wenig

in die Fußstapfen des Vaters. Musik

ist für beide wichtig, Marvin möchte

nach dem Abitur sogar Musik studieren

und spielt bereits in einer Band.

Beide unterstützen den Vater in allen

Bereichen.

Gabriel Diaz lebt gerne in Alsdorf, ist

aber auch mit Cordoba in Spanien

weiterhin eng verbunden. Die Eltern

sind im Rentenalter wieder zurück

nach Spanien gegangen. Sooft es

geht besucht er dort seine Mutter

und Verwandte. Spanien ist und bleibt

natürlich auch seine Heimat.

z

Jeden Sonntag

ab 20.00 Uhr

Künstlertreff!

Luisenstr. 12 · Alsdorf · Tel. 02404/677160 · Email: info@ritmooriginal.de

Di-Sa 9.00-14.00 Uhr und 18.00 - 24.00 Uhr · So 9.00 - 22.00 Uhr · Montags Ruhetag

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


JUGEND+SPORT

CHANTALE PÖTTGEN

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 24 Juli/August 2011

Chantale

Pöttgens

In unserer Serie über Sportbegeis -

terte Jugendliche aus Alsdorf darf

Chantale Pöttgens, 17 Jahre auf

keinen Fall fehlen. Sie ist begeis -

terte Windsurferin und das schon

seit vielen Jahren. Ebenfalls fasziniert

von der Sportart besuchte

ich Chantale und ihre Eltern in

den Ferien am Grevelinger Meer

zwischen den Inseln Schouwen-

Duiveland (Provinz Zeeland) und

Goeree-Overflakkee.

Von Renesse aus kommend fährt man

über den Brouwersdam Richtung Oud -

dorp, am schönsten direkt an der Nord -

seeseite vorbei. Kilometerlang reihen

sich Wohnwagen an Wohnmobile und

PKW’s, ausgestattet mit allem was

das Surferherz so braucht. Je nach

Windlage ist auch Chantale Pöttgens

mit ihren Eltern dort anzutreffen.

Familie Pöttgens wohnt eigentlich in

Alsdorf, aber für Chantale ist das Surfparadies

am Grevelinger Meer ein

zweites zu Hause. Zum Windsurfing

kam sie über ihren Vater Georg, selbst

begeisterter Windsurfer. Mit sieben

Jahren stand Chantale zum ersten

Mal auf dem Board, die Begeisterung

war noch sehr verhalten, denn das

Material von Board, Mast, Gabelbaum

und Segel waren einfach viel

zu schwer. Die ersten Versuche machte

sie im flachen Wasser - der Spaß

am Sport hielt sich da noch in Grenzen.

Wer schon einmal auf einem

Surfboard gestanden hat und zum

20sten Mal das Segel aus dem Wasser

ziehen musste oder immer wieder

aus dem Wasser aufs Brett geklettert

ist, weiß, wie anstrengend und kraft-

raubend diese Sportart sein kann. „Es

macht einfach keinen Spaß, wenn das

Material nicht stimmt; so bekam ich

mit 10 Jahren ein eigenes Brett mit

Segel. Es ist besonders wichtig, dass

das Material zur Person passt, vor

allem wenn es sich um Kinder handelt“,

erzählt Chantale.

Ausgestattet mit eigener Windsurfausrüstung

war die Leidenschaft

geweckt und es stellten sich schnell

Erfolge ein. Bis Windstärke 5 fuhr sie

bereits locker und wagte sich nach

zwei Jahren auch aufs offene Meer.

Einen Surfkurs hat sie in der Zeit

nicht gemacht, learning by doing ist

ihr Motto. Aber zum Windsurfen

braucht man nicht nur die Fähigkeit,

auf dem Board stehen zu können und

das Segel in den Wind zu halten, sondern

die Surferin muss sich besonders

mit der Natur auseinander setzen.

„Ganz wichtig ist es das Wetter zu

beobachten. »Sehen«, wann ein Tief

aufzieht oder ein Wetterwechsel

ansteht, Strömungen und Gezeiten

erkennen und natürlich die Windrichtungen

im Auge zu behalten, damit

du immer zum Ufer zurückkommst“,

berichtet Chantale. „Natürlich musst

du auch eine gute Schwimmerin sein,

das ist eine Voraussetzung!“

Angesteckt vom Windsurfvirus, dreht

sich bei Chantale und dem Rest der

Familie Pöttgens alles um diesen

Sport. Sie ver bringen nicht nur die

kompletten Ferien in dem wunderschönen

Surfgebiet, sondern auch

viele Wochenenden im Jahr. Gesurft

wird zu jeder Jahreszeit, sogar bei Eis


Freestylerin im Windsurfing

und Schnee - dank geeigneter Ausrüstung.

Mit ihrem Wohnmobil, das die

meiste Zeit in der Nähe von Ouddorp

steht, finden sie am Grevelinger Meer

ideale Bedingungen für den Wassersport.

Der Brouwersdam trennt das Grevelinger

Meer von der Nordseeseite.

Viele so ge nannte »Spots« bieten die

Möglichkeit, direkte ans Wasser zu

gelangen und auch dort zu parken.

So muss man die schwere Ausrüstung

nicht weit tragen. Entlang des Brouwersdams

auf der Nordseeseite und

an vielen Stellen am Grevelinger

Meer wie z. B. an der Kabbelaarsbank

oder de Punt kann gesurft werden.

„Am Morgen ist für uns die Wettervorhersage

das Wichtigste, damit wir

die Windstärke und die Windrichtung

kennen. Noch vor dem Frühstück entscheiden

wir dann, zu welchem Spot

wir fahren“, berichtet Chantale.

Seit 2007 hat Chantale zusätzlich ein

Freestyle Windsurfboard, das ist kleiner

und wendiger, aber auch schwieriger

zu lenken. Es ist ideal für jegliche

Form von fast artis tischen Sprün-

gen oder waghalsigen Drehungen.

Mittlerweile fährt sie bei Windgeschwindigkeiten

bis 8 Beaufort (Bft),

da rast sie schon mal locker mit bis

zu 50 Stundenkilometer übers Wasser.

Direkt am Grevelinger Meer liegt

auch das »zeil & surfcentrum Brouwersdam«,

Ausrichter von zahlreichen

und spektakulären Events im Bereich

Windsurfing in den Niederlanden.

Die regelmäßigen Teilnahmen an

Surfevents wie die »mission« oder

»starboard pro kids« bescherten

Chantal immer einen Platz unter den

ersten Vier. Beim größten Event der

Niederlande, der »mission« ist Chantal

sowohl beim Slalom als auch beim

Freestyle dabei. »Innerhalb eines

»Heats« (das sind ca. 4min.) muss

man zeigen, was man kann. Schade

ist, das das Teilnehmerfeld der Mädchen

bzw. der Frauen recht überschaubar

ist, was bei den Jungs ganz

anders aussieht. Daher versuche ich

auch immer, Freundinnen für diesen

Sport zu begeistern.«

Damit sie weiterhin »vorne« mitsurfen

kann, sprach Chantale 2008

Sponsoren an. Mittlerweile zählen

Spar- und Darlehnskasse Hoengen eG

Einmalig in der Region

auch samstags von 8.15 bis 12.00 Uhr

Kundennähe wird bei uns

»groß« geschrieben

Beratungen sind auch außerhalb unserer Geschäftszeiten

nach vorheriger Terminabsprache montags - freitags

bis 19.00 Uhr möglich.

www.spadaka-hoengen.de

HOTSAILS MAUI, Patrik Diethelm

International und CHOCO FINS zu

ihren Sponsoren.

Ihr Ziel in diesem Jahr ist die Teilnahme

am EFPKT Europameisterschaft im

Freestyle, Brouwersdam.

In den Ferien jobbt sie im Surfcentrum

Brouwerdsdam um ihren Surflehrerschein

zu finanzieren. Und dann ist

da auch noch der heißersehnte

18.Geburtstag. Ihr ganz großer

Wunsch: Surfen in Hawaii!

www.igbce.de

Bezirk Alsdorf

Otto-Brenner-Straße 4 · 52477 Alsdorf

Tel. 02404/90970

E-mail: bezirk.alsdorf@igbce.de

Ihr Vorteil als Mitglied:

- kostenloser Sozialrechtsschutz

- kostenloser Arbeitsrechtsschutz

- kostenlose Erstberatung bei Zivilstreitigkeiten

- Freizeitunfallversicherung

- und vieles mehr

Juli/August 2011 25

von Birgit Becker-Mannheims

Wenn Chantale mal nicht surft dann

ist sie hier vielleicht beim Ballett oder

zum »fit« halten im Alsdorfer sportforum

oder sie surft (windskatet) im

Anna Park!

Infos: windsurfteenie.de;

erniesurf; windsurfsprotte.de

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


KULT&LEIDENSCHAFT

RICHARD RIEDIGER

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 26 Juli/August 2011

WELTWEIT BEKANNT - ZUHAUSE UNTERSCHÄTZT

Der Sammler

Richard Riediger

Als Kind haben wir sie fast alle

gefürchtet und auch heute, als

Erwachsene blicken viele von uns

sorgenvoll nach oben, wenn sie

ihr Himmelschauspiel vollführen,

die Blitze. Ob als Blitze schleudernder

Wotan oder ob als mächtiger

Donnervogel der indianischen

Mythologie, der als

riesiger unsichtbarer Adler

aus seinen Augen Blitze

schleudert und mit seinen

mächtigen Schwingen

den Donner erzeugt, -

Blitze sind ein unbezähmbares,gewaltiges

Naturphänomen.

Selbst Flugzeuge sind

nicht wirklich sicher

vor ihrer Kraft und

weltweit fallen Menschen

und Tiere ihnen

zum Opfer.

Interessant ist die neuere

Beobachtung aus dem

Erdorbit, die zeigt wie

verschiedene Gewitter

in unterschiedlichen

Zonen der Erde über

Blitzfolgen miteinander

kommunizieren und auf

diese Art Lichterketten

über große Teile des

Globus huschen lassen.

Das sind die großen Verwandten

der Blitzfolgen

in unseren Hirnen, die

den »Funkverkehr« zwischen

den einzelnen Zellen

bewerkstelligen. Elektrizität

ist also ein universelles

Phänomen. Selbst

Fotos und Text von Wilfried Schüller

unsere Muskeln werden letztlich mit

dieser Energie gesteuert.

Dass ein Blitzschlag in dem Boden

Spuren hinterlassen kann, ist als

Erkenntnis nicht viel älter als ca. 200

Jahre. Erstaunlich ist allerdings die

Tatsache, dass es Menschen gibt, die

Blitze - oder besser deren Hinterlassenschaft

- regelrecht sammeln.

Richard Riediger aus Übach-Palenberg

ist ein solcher Blitzesammler und er

war so freundlich, mir seine interessante

Sammlung zu zeigen. Ich gestehe,

dass ich sehr neugierig war. Hatte

ich doch von Blitzsammlern zwar

gehört, aber nie zuvor eine solche

Sammlung gesehen.

Gläserne Verästelungen - bizarrem

Geäst nicht unähnlich - präsentieren

sich in Gebilden bis zu zwei Metern

Länge in den »Schauräumen« von

Richard Riediger.

Eine Schatzkammer des Wissens!

Eine seltene, ungewöhnlich vielseitige

Sammlung - denn archäologische

Funde von den Neandertalern über

die Mittelsteinzeit bis hin zu römischen

Artefakten und mittelalterlichen

Funden werden dem Interessierten in

Vitrinen und Schränken zugänglich

gemacht.

Ergänzt wird das Ganze durch Reihen

von Büchern und Ordnern zum Thema.

Alleine zu den Funden in der Teverner

Heide hat er 5.500 Seiten gesammelt.

Eine Schatzkammer des Wissens!

Man fragt sich unwillkürlich: Warum

gibt seine Heimatstadt ihm kein

Museum.

Wie er denn an das Blitzesammeln

geraten sei, wollte ich wissen. Ein


Zufallsfund in der Teverener Heide bei

archäologischen Ausgrabungen auf

einem steinzeitlichen Fundplatz, die

er schon seit früher Jugend betreibt,

war der Beginn der Sammlung. Einige

Zentimeter ragte der kristallisierte

Blitz aus dem Boden und wurde

natürlich gesammelt. Später erst

erkannte er, um was es sich handelte.

Nur Einschläge in Quarzsand kristallisieren.

Im Prinzip ist das eine Glasschmelze.

Diese »Röhren« sind hohl,

weil der Sand durch die Energie des

Einschlags (ca. 2.000 bis 3.000°C)

nach außen gedrückt wird und schlag -

artig erkaltet. Was dann entsteht, ist

ein Kanal aus Rohglas (sogenannte

»Fulgurite«). Sein größter Fund ist

stattliche zwei Meter lang und zählt

wohl zu den seltensten Funden weltweit.

Ein Eintrag in Guinessbuch der

Rekorde folgte, aber das ist nicht

ganz neu für ihn, denn bereits fünf

Mal wurde er dort erwähnt.

Die meis ten Blitzröhrenfunde sind

eher klein, denn die Einschläge gehen

in den Boden, bis sie auf feuchte

Schichten treffen um ihre Energie

dort zu verteilen und sich so aufzulösen.

Daraus folgt: Bei trockenem

Boden muss der Blitz tief hinein -

daraus entsteht dann die seltene

lange Röhre. Bei feuchten Böden

bleibt die Röhre kurz.

30 Funde hat Richard Riediger mittlerweile

in der Teverener Heide auf

einer Fläche von nurdrei mal drei

Kilometern sichern können. Dies hat

ihm unter anderem Auftritte in diversen

Fernsehproduktionen - z.B. mit

Ranga Yogeshwar und Frank Elstner

gebracht. Die größte je gefundene

Blitzröhre kann man übrigens im

Landesmuse um Detmold besichtigen.

Der 200 Jahre alte Fund ist sagenhafte

5,4 m lang.

Besondere Erlebnisse mit Gewittern

begleiten den »blitzgescheiten« 76jährigen

bis in die Gegenwart: Entging

er doch jüngst nur durch einen

glücklichen Zufall den Folgen eines

Einschlags in die prächtige 60jährige

Sequoya (Mammutbaum) in seinem

Garten. Den mächtigen Ast, der dabei

herunterfiel und ihn leicht hätte erwischen

können, hat er aufbewahrt.

Der sieht einem gewaltigen »Donnerkeil«

gar nicht mal unähnlich!

Blitze


KULT&LEIDENSCHAFT

RICHARD RIEDIGER

1934 wurde er in Bardenberg geboren,

hat aber praktisch immer in Übach-

Palenberg gewohnt. Neben beruflichen

Stationen beim Eisenbahnbau, beim

Flugplatzbau in Teveren, Thyssen Fern -

gas und anschließenden 23 Jahren in

der Stadtgärtnerei Übach, hat er im mer

auch den Blick über den Tellerrand

hinaus gepflegt. Reisen zum amerikanischen

Südwesten, nach Portugal,

Skandinavien, Südtirol, Frankreich,

Holland und Belgien gaben weitere

Anreize.

Die Sammelleidenschaft hat er von sei -

nem Vater Paul, der damals das Geilenkirchener

Heimatmuseum mit einrichtete,

das leider im Krieg zerstört wurde.

Vieles ging damals verloren, doch

dessen imposante Käfersammlung ist

immer noch in seinem Besitz.

Richard Riediger begann mit 11 Jahren

mit dem Sammeln von Fossilien und

sein Interesse hat sich seitdem auf

alles ausgedehnt, was mit der natürlichen

und kulturellen Vorgeschichte der

Heimat und speziell der Teverner Heide

(bis hin zur Geschichte der AWAC’S -

alleine dazu gibt es 12 volle Ordner

mit Details von der Planung bis heute)

zu tun hat. Sein guter Kontakt zum

Verein für »Denkmalpflege und Landschaftsschutz

des Kreises Heinsberg«,

sowie seine seit den 50er Jahren tradierte

Mitgliedschaft bei den »Merk-

Faszinierende Farbwelt

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 28 Juli/August 2011

seit 1897

Inh. Petra Grützmacher

Bahnhofstraße 48

52477 Alsdorf

Telefon 0 24 04 / 9 13 15-0

ATELIER DES GUTEN HÖRENS

Luisenstraße 6

52477 Alsdorf

Telefon 0 24 04 / 55 85 85

Wir beraten Sie gern!

steiner Naturfreunden« ermöglichen

ihm einen interessanten intellektuellen

Austausch. Seine Funde sind zum

großen Teil veröffentlicht und so gibt

es auch einen großen Pressespiegel

mit Artikeln in Stern, Quick, Neue

Revue, TV-Movie etc. bis zu Presse-

Berichten in Papua-NeuGuinea.

Im Heimatbuch in Übach findet er

trotz seiner Fülle an interessanten

Funden bisher keine Erwähnung -

weder zur Person noch zur sachlichen

Darstellung. Erstaunlich, denn sogar

im Europa-Reiseführer findet man

unter Übach-Palenberg einen Eintrag

zur Sammlung Richard Riedigers. So

ist es denn auch nicht wirklich verwunderlich,

dass die Fachwelt dieser

Koryphäe ihre Aufmerksamkeit nicht

vorenthält. Namhafte Archäologen -

u.a. der »Niederländischen Archäologischen

Vereinigung« - und Autoren

sind häufig zu Besuch im Hause Riediger.

Darunter Namen wie Prof.

Bosinski, Ralf W. Schmitz, Martin Heinen,

Dr. Martin Street, J.H.F. Bloemers,

Willy School, Dr. Wilhelm Piepers, Dr.

Otto Eugen Mayer (hat Rimburg 1926

ausgegraben), bis hin zum Forscher

Prof. Schwabdissen aus Südafrika und

so prominenten Schriftstellern wie

Rudolf Pörtner und dem berühmten

»Mr. Sir-Vival« Rüdiger Nehberg, mit

dem er gar eine erinnernswerte Nacht

in Hamburg verbrachte.

Markt 35

52134 H’rath-Kohlscheid

Telefon 02407/56340

In unserem Geschäft in der Bahnhofstraße

gegenüber vom

Annapark ist durchgehend geöffnet!

Wir von »undsonst?!« wünschen

Richard Riediger alles Gute für die

weitere Zukunft.

Alleine 19 Neandertaler-Fundplätze,

davon 13 in seinem Heimatort, verdanken

ihre Entdeckung Richard Riediger.

Ein Fundplatz in Übach brachte

den drittgrößten je gefundenen

Neandertaler-Faustkeit zutage.

Zusammen mit Artefakten aus weiteren

20 Fundplätzen (inkl. div. Feuerstellen)

aus der mittleren Steinzeit,

sowie div. Funden aus der Bronzezeit,

Eisenzeit, der römischen Periode,

dem frühen Mittelalter bis hin zu

Funden aus dem 15. Jahrhundert

wandern diese jetzt in das Rheinische

Landesmuseum Bonn, das sich

eine solch exquisite Ergänzung der

Sammlungen zur europäischen Frühzeit

nicht entgehen lässt.

Fotos von links oben:

1) Kopie eines Neandertaler-Schädeldachs

2) Relikte aus der Zeit des Neandertalers:

Vom Mammutzahn bis zum

Faustkeil 3) Feiern will gelernt sein:

Hinterlassenschaft eines römischen

Gelages 4) Keramik aus dem frühen

Mittelalter 5) Eine stattliche Sammlung

aus der mittleren Steinzeit beinhaltet

auch Flintzeuge 6) römischer Sarkopharg

7) Ältes ter erhaltener Fußabdruck

in Übach: Ab druck einer mit

Nägeln beschlagenen römischen

Schuhsohle auf einem Ziegel

Sehen in Farbe!


Die Wetterberichte des ARD-

Wetterteams mit Jörg Kachelmann

sind Schuld daran, dass Alfred

Reimund aus Alsdorf-Zopp von

der Sammelleidenschaft gepackt

wurde. Vor ungefähr vier Jahren

fiel ihm immer wieder auf, dass

Orts- oder Landschaftsnamen

genannt wurden, die er überhaupt

nicht in Deutschland kannte

oder zuordnen konnte. Seitdem

begibt sich der 61jährige Zopper

auf die Suche und sammelt.

Alfred Reimund,

sammelt Deutschland

Die Recherche begann zuerst mit

Hilfe von Landkarten, Büchern und

dann mehr und mehr im Internet.

Immer Heimatbezogen konzentrierte

er sich zuerst auf Landschaften, ihre

Orte und Städte wie das Wurmtal,

ganz besonders Alsdorf, Würselen

und Aachen, den Selfkant oder die

Eifel. Mit ausgetüftelten Exceltabellen

auf seinem PC hat er für sich ein

System entwickelt, ein Gesamtwissen

über Deutschland zu archivieren.

Ein Stichwort reicht aus und er findet

einen oder mehrere Treffer zu fast

jeder Stadt, kleinen Ortschaften, Flüsse,

Personen, Geschichte und Kultur,

Spezialitäten der Region, Dialekte

und vieles mehr. Seine Bibliothek

umfasst ein Wissen über Kunst,

Geschichte, Tourismus, Maschinen

oder Autos, um nur einige wenige zu

nennen. Besonders stolz ist er auf

sein kleines geschichtliches Wissen

für Insider.

Alles ist sorgsam sortiert und katalogisiert.

Eigentlich ein kleines privates

Museum. Wie gesagt, ein Stichwort

genügt, zum Beispiel Elbsandsteingebirge

oder Dresden und das passende

wird rausgesucht, ob als Buch, Prospekt,

Plakat, als Datei oder Link.

Dieses Archiv wird jeden Tag aktualisiert

und erweitert.

von Birgit Becker-Mannheims

Zu seiner Sammlung gehört auch das

Archivieren nicht nur der Tageszeitung

aus dem Kreis Aachen sondern

auch jede Stadtzeitung (natürlich

ganz besonders die »undsonst?!«)

oder Wochenzeitungen werden als

Ausgabe gesammelt und wenn vorhanden

im PDF-Format gespeichert.

Einzelne Zeitungsartikel hebt er auf,

werden zusätzlich eingescannt und

abgespeichert. Ein riesiges Archiv!

Mit den Jahren hat er somit bereits

eine Datenbank von ca. 30.000 Fotos

teilweise im Original, teilweise digital

angelegt.

Er brauchte Platz und es lag nahe,

die leerstehenden Kinderzimmer im

Haus in ein kleines Museum umzuwandeln.

Endlich Platz genug, um

zusätzlich Gegenstände, die mit

Deutschland oder besonders hier mit

der Region zu tun haben zu sammeln

und aufzustellen. Zuerst waren es ein

paar Erbstücken der Familie, dazu

gesellten sich mehr und mehr Werkzeuge

und Alltagsgegenstände mit

Vergangenheit. Die zahlreichen

Gegenstände, die im Moment zwei

Zimmer füllen. hat er nicht etwa auf

einem Flohmarkt oder im Internet

ersteigert. Fast alles bekam er von

Freunden und aus der Nachbarschaft.

Zu jedem Teil kann er eine

Geschichte erzählen, das ist ihm

ALFRED REIMUND KULT&LEIDENSCHAFT

wichtig. Ganz genau weiß er von

wem er etwas bekommen hat und

warum. Zu seiner Sammlung zählen

Transistorradios, Einkochtöpfe, alte

Registrierkassen, Tonbandgeräte,

Porzellan, Milchkannen, Fotos, alte

Bilder, Orden oder Erinnerungsstücke.

Sogar einen Schiffsanker von der

Maas hat er zu bieten. Da kann man

richtig in die Vergangenheit eintauchen.

Besonders interessant fand ich

eine alte Schreibmaschine von Mercedes

aus dem Jahre 1902.

Viele Sammlerstücke hat er auch von

seinen Reisen innerhalb Deutschlands

mitgebracht. Drei bis viermal im Jahr

ist er in Urlaub, dann begibt er sich

auf die Suche nach Burgen, Klöstern

und Kulturellem der jeweiligen Landschaft.

Sein letztes Mitbringsel war

ein Fischernetz von der Mecklenburgischen

Seenplatte.

Im Moment arbeitet er an seiner

Ahnentafel, da gibt es zu jeder Person

aus der Familie nicht nur Fotos, sondern

auch kleine Andenken.

So eine Sammlung wird natürlich nie

komplett, daher freut er sich immer,

wenn etwas »neues« Altes besonders

hier von Alsdorf dazu kommt.

Sie können gerne mit Alfred

Reimund Kontakt aufnehmen:

Tel: 02404 26305

Email: alfred.reimund@gmx.de

Juli/August 2011 29

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


VERWALTUNG

Viel mehr als nur »Knöllchenschreiben«:

DAS ORDNUNGSAMT HAT EINE VIELZAHL VON AUFGABEN –

ANSPRECHPARTNER FÜR BÜRGERINNEN UND BÜRGER

Unbarmherzige Politessen in Uniformen,

die nur selten ein Auge

zudrücken, wenn es um die häufig

verteilten und bei allen Falschparkern

ungeliebten Verwarnungsgelder

(Knöllchen) geht.

Das ist das typische Bild, das den meisten

bei dem Gedanken an das Ordnungsamt

spontan durch den Kopf

geht. Wirft man jedoch einmal einen

Blick hinter die Kulissen, wird man

feststellen, dass die Tätigkeitsbereiche

der Ordnungshüter um einiges vielseitiger

sind, als erwartet. In Alsdorf sind

fünfzehn Mitarbeiter zuständig für verschiedene

Bereiche. Hierzu zählen insbesondere

die Gefahrenabwehr,

Gewerbe- und Gaststättenangelegenheiten

und Verkehrsangelegenheiten.

Auch die Feuer- und Rettungswache,

sowie die freiwillige Feuerwehr sind

ein Teilbereich des Ordnungsamtes,

was den meisten Bürgern nicht

bewusst ist. Auch im Bereich der

Gefahrenabwehr sind die Mitarbeiter

St. Josefhaus

Alte Aachener Straße 18

52477 Alsdorf - Busch

Telefon 02404 / 67 40 0

www.st-josefhaus.de

30

des Fachgebietes Sicherheit und Ordnung

B so lautet die offizielle Bezeichnung

– u. a. für die Überwachung der

Vorgaben nach dem Landeshunde-

Gesetz zuständig, welches unter anderem

vorschreibt, welchen Hunden ein

Maulkorb angelegt werden muss.

Auch ein Nachbarschaftsstreit muss

nicht unbedingt vor Gericht enden.

Privatklagesachen können auch bei

Schiedsleuten entschieden werden, die

vom Rat der Stadt auf die Dauer von

fünf Jahren gewählt werden. Aufgabe

des Ordnungsamtes besteht darin, dafür

Sorge zu tragen, dass es in Alsdorf

Schiedsleute gibt und diese organisatorisch

zu betreuen.

Chemische, physikalische oder biologische

Maßnahmen zur Bekämpfung

von als Schädlingen angesehenen

Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen

(Schädlingsbekämpfung) und die

Regelung der Verhütung und Bekämpfung

von Infektionskrankheiten beim

Menschen hat ebenfalls das Ordnungsamt

zu ergreifen.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

Und auch für die Veranstalter von

Schützenfesten, Kirmessen oder Volksfesten

sind die Mitarbeiter des Ordnungsamtes

versierte Ansprechpartner.

Sie erteilen Genehmigungen u. a. für

den Ausschank von Getränken, für

Straßensperrungen und vieles mehr. Im

Sachgebiet „Ruhender Verkehr“

erfolgt die verwaltungstechnische

Abwicklung des ruhenden Verkehrs

(Anhörungsbögen, Bußgeldbescheide,

Einsprüche gegen Bußgeldbescheide,

Beantragung von Erzwingungshaft),

außerdem Verkehrslenkung,

Führerscheinangelegenheiten, Straßensperrungen,

Ausnahmegenehmigungen

nach der Straßenverkehrsordnung,

Parkerleichterungen für Schwerbehinderte,

Abschleppen von Pkws oder

Genehmigungen zum Aufstellen von

Gerüsten sowie die Anordnung von

Verkehrszeichen.

Der Bürger bekommt meistens jedoch

nur die Mitarbeiter des Präsenzdienstes

zu Gesicht, die im Außendienst

tätig sind, die „Knöllchenschreiber“.

Ein Teil ihrer täglichen Arbeit besteht

natürlich darin, ordnungswidrig abgestellte

Fahrzeuge in ein mobiles Datenerfassungsgerät

einzugeben. Kennzeichen,

Fahrzeugtyp, Standort und Art

der Ordnungswidrigkeit werden

gespeichert und später über ein spezielles

Computerprogramm ausgelesen.

Der Fahrzeughalter wird ermittelt

und bekommt einen Anhörbogen

zugesandt, mit welchem dem Betroffenen

ein Verwarnungsgeldangebot

übermittelt wird.

Allerdings ist das Schreiben von Strafzetteln

bei weitem nicht die einzige

Tätigkeit, die von ihnen ausgeübt

wird. Sie schauen auch in Sachen Sau-

In der grünen Oase in Alsdorf

bieten wir Ihnen:

Stationäre Pflege

Kurzzeitpflege

Verhinderungspflege

Beratung in Seniorenfragen

Mittagstisch für Senioren

Betriebsausflug der

Mitarbeiter der Stadtverwaltung

Alsdorf

Wegen des diesjährigen Betriebsausfluges

der Stadtverwaltung Alsdorf

am Freitag, 1. Juli, bleiben das Rathaus,

sowie alle Nebenstellen an diesem

Tag geschlossen, teilt das Presseamt

der Stadt Alsdorf mit. Für den

Bereich Sicherheit und Ordnung ist der

Bereitschaftsdienst über die Feuerwehr

zu erreichen, bei den Technischen

Diensten bleibt außerdem ein

Bereitschaftsdienst vor Ort.

Die Stadtverwaltung Alsdorf bittet

alle Bürgerinnen und Bürger um

freundliche Beachtung.

von Dorit Mingers

berkeit nach dem Rechten und

patroullieren auch in vielen Bereichen

der Stadt und sorgen so für mehr

Sicherheit. Gemeinsam mit der Polizei

hat die Stadt Alsdorf eine Ordnungspartnerschaft,

in dessen Rahmen

regelmäßig gemeinsame Streifengänge

durchgeführt werden.

Auch Jugendschutzkontrollen, oder die

Bearbeitung von Beschwerden über

Lärm- und Geruchsbelästigungen

unterliegen dem Tätigkeitsbereich der

Ordnungshüter.

Kinder oder Jugendliche beispielsweise,

die regelmäßig dem Unterricht

fernbleiben, so genannte „Schulschwänzer“,

werden von ihnen

zwangsweise der Schule zugeführt.

Die Aufgabenvielfalt im Bereich des

Fachgebietes Sicherheit und Ordnung

zeigt, dass eine Vielzahl an Gesetzesgrundlagen

und Fachwissen erforderlich

ist, um den Alltag als „Ordnungshüter“

bewältigen zu können.


FAMILIENUNTERNEHMEN ZENTIS GESCHICHTEN

Anfang des 20. Jahrhundert gab es in

diesem Gebäude in der Rathausstraße

ein Speckzimmer, ein Farbzimmer,

einen Weinkeller, eine Metzgerei und

eine Kaffeebrennerei - aber weder Eile

noch Ladenschluss.

1900: Kolonialwaren in der Rathausstraße

Die Firma Josef Zentis wurde 1856

von Josef Zentis (geb. 2.7.1828)

als Kolonialwarengeschäft gegrün -

det. Die Geschäftsgründung erfolg -

te in dem Haus der Spedition

Maaßen auf der Bierstraße, der

heu tigen Rathausstraße, schräg

gegenüber dem heutigen Ge bäu -

de. Unterstützt wurde der Firmengründer

von seiner Ehefrau Pauline

und den Söhnen. Der Älteste, Franz

Zentis, siedelte später nach Aachen

über, wo er die bekannte Marmeladenfabrik

Franz Zentis gründete.

Sohn Felix, also der Bruder von

Franz Zentis, wurde die Alsdorfer

Firma 1905 übertragen.

Fünf Jahre vorher aber war schon der

Neubau des Geschäftes in Angriff ge -

nommen worden und zwar die Hälfte

des heutigen Gesamtgebäudes. Mit

seiner Ehefrau Franziska wurden die

Konfektionsabteilungen ausgebaut.

Die Abteilungen Lebensmittel, Drogen

(Drogerieartikel), Farben, Spirituosen

und Fleischwaren wurden zunächst

beibehalten.

Implantologie nach der

MIMI®- Technologie

minimal-invasive Methode

Kurze Behandlungszeit

kostengünstig

Die älteren Alsdorfer wissen noch

von Erzählungen, wie die Eltern in

ihrer Jugend bei Zentis eingekauft

haben. Von Schaufenberg führte der

Weg durch eine Gasse, die recht

krumm irgendwo am Kreisbähnchen

mündete. Die Kunden kamen an den

Lohntagen aus der ganzen Umgebung

mit einrädrigen Karren die

Waren holen und zwar am 10., 20.

und 30. jeden Monats. Sie kauften

dann den ganzen Bedarf für 10 Tage,

was natürlich länger dauerte. Zwischendurch

wurde Kaffee getrunken.

Eine glückliche Zeit damals - Eile und

Hast waren unbekannt. Allerdings gab

es auch keinen Ladenschluss. Bedient

wurde bis 9 oder 10 Uhr abends so -

lange eben Kunden da waren. Auch

sonntags waren die Geschäfte geöffnet.

Im 1. Stock gab es damals bei Zentis

ein Speckzimmer, neben dem Geschäft

ein Farbzimmer, im Keller einen Weinkeller,

während im Hinterhaus sogar

eine komplette Metzgerei und eine

Kaffeebrennerei eingerichtet waren.

1912 wurde der 2. Teil des Geschäfts-

sanfte Zahnmedizin

Akupunktur

Homöopathie

Homotoxikologie

Ästhetik

hauses gebaut- wie es sich bis heute

präsentiert. Die Textilumsätze stiegen

immer mehr. Bis dann im ersten Weltkrieg

eine Umsatzstagnierung einsetz -

te, da nur sehr schwer Ware für den

Verkauf beschafft werden konnte. Der

Ruhraufstand folgte, der passive Wider -

stand, dann der Währungsverfall.

Ab 1932 spezialisierten sich die Inhaber

nach größerem Umbau auf Textilwaren.

1945 kehrten die Eigentümer

Frau Gerta Zentis aus der Evakuierung

aus Norddeutschland und ihr

Mann Karl Zentis aus kurzer Internierung

von den Engländern nach Alsdorf

zurück. Hier aber fanden sie ihr

Haus von den Amerikanern beschlagnahmt,

das Inventar war weitgehend

geplündert. Im Geschäft war eine

Kantine von den Amerikanern eingerichtet,

zu der sie mit Jeeps durch die

leeren Schaufensteröffnungen fuhren.

Allerdings man konnte sich trösten,

das Haus war durch Kriegseinwirkung

nur relativ wenig beschädigt.

Der heutige Inhaber des Hauses, Josef

Zentis, führte in der vierten Generati-

Faltenbehandlung

mit Hyaluronsäure

CMD-Behandlung

mit Vermessung

nach dem DIR®-

System

Juli/August 2011 31

on die Spezialisierung auf Damenund

Herrenmode bis 1995 fort.

Die durch die Spezialisierung freigewordenen

Flächen vermietete er an

das Schuhgeschäft Rosenbaum und

im hinteren Bereich an 3 Pagen, die

bald jedoch die gesamten Geschäftsräume

anmieteten.

Seit 15 Jahren wird hier ein preiswertes

Warensortiment angeboten.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


Natur pur und Geschichte zum Anfassen

DAS WURMTAL ZWISCHEN WÜRSELEN UND HERZOGENRATH

Text und Fotos von Rolf Beckers

Zwischen der so genannten Hollandautobahn

Würselen und Herzogenrath

befindet sich der

beeindruckendste, vielseitigste

und sicherlich interessanteste

Abschnitt des Wurmverlaufs.

Im dritten Teil unserer Serie

möchten wir diesen besonders

betrachten.

Wolfsfurth heißt ein Bereich nördlich

der Autobahn.

Ab hier lässt sich der Verlauf der

Wurm, nachdem sie die eingezäunte

Kläranlage passiert hat,

wieder verfolgen. Im tief eingeschnittenen

Tal nördlich der

Wolfsfurth schlängelt sich der

Fluss nun durch eine eindrucksvolle

Naturlandschaft. Die Talhänge

sind größtenteils bewaldet, mitunter

recht steil und abwechslungsreich.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 32

Wer genauer hinschaut, entdeckt in

diesem unter Naturschutz stehenden

Abschnitt des Wurmtals eine bemerkenswerte

Vielfalt an – teils seltenen

und besonders geschützten – Pflanzen-

und Tierarten. Geologische

Besonderheiten aus unterschiedlichen

Erdzeitaltern treten ans Tageslicht. Ein

300 Millionen Jahre alter versteinerter

Strand ist beispielsweise in der

Nähe der Gebäude an der Wolfsfurth

zu finden. An anderen Stellen, zum

Beispiel unterhalb der Ortschaft Pley,

bilden sich Kohleflöze im Gestein ab.

Wenige erhaltene Betriebsgebäude

der in früheren Jahrhunderten im

Wurmtal recht zahlreichen Steinkohlegruben,

ein Stollenmundloch und

ehemalige Wassermühlen zeugen von

der wirtschaftlichen Bedeutung der

Kraft des Wassers. Geschichte zum

Anfassen bis zurück ins Mittelalter

bieten die zwei bekannten Burgen

Wilhelmstein und Rode (Herzogenrath).

Den Schlössern und Burgen an

der Wurm ist eine besondere Artikelserie

gewidmet, deren zweiten Teil

Sie im Anschluss finden.

Ehemaliger Stollen der

Grube Gouley

Wandern im Wurmtal – Erholung

»vor der Haustüre«

Das Wurmtal bietet hervorragende und

abwechslungsreiche Möglichkeiten

zum Wandern und Spazierengehen. Je

nach Kondition und Muße lassen sich

unterschiedliche Routen zusammenstellen,

vom kurzen Spaziergang bis

zur Tageswandertour. Auf detaillierte

Routenbeschreibungen verzichten wir

jedoch an dieser Stelle. Beide Seiten

des Flusses lassen sich zwischen der

Wolfsfurth und Herzogenrath jeweils

durchgehend erwandern.

Wer im Wurmtal auch die Wege entlang

der Hänge oder oberhalb des

Tales einbezieht, wird zahlreiche Vari -

anten für abwechslungsreiche Wander -

touren finden. Darüber hinaus führt

der ausgeschilderte Europäische Fernwanderweg

E8 (Nordsee-Aachen-Bosporus)

bzw. der X1 (Aachen-Kleve)

entlang der Wurm. Eine Anfahrt zu den

verschiedenen Ausgangspunkten ist

mit Bus oder Bahn möglich. Ebenso

sind verschiedene Wanderparkplätze

und Einkehrmöglichkeiten vorhanden.

Empfehlenswert und sehr detailliert

ist die Wanderkarte Nr.1 des Eifelvereins

(Aachen, Eschweiler, Stolberg) im

Maßstab 1:25.000.


Radfahren im Wurmtal

Radrouten durch das Wurmtal sind

sowohl über das Knotenpunktsystem

als auch als „Grünroute“ ausgeschildert.

Eine gemütliche, durchgehende

Befahrbarkeit entlang des Flussverlaufes

ist im hier beschriebenen

Abschnitt des Wurmtales jedoch nicht

möglich. Denn wer sich diesen

Bereich des Wurmtal erradeln möchte,

sollte sich auf einige zum Teil kräftige

Steigungen einstellen. Radler, die

es eher steigungsarm mögen, sollten

zwischen Aachen und Herzogenrath

lieber auf Routen oberhalb des Tales

ausweichen. Gemütliches Radeln entlang

der Wurm, das ist erst nördlich

von Herzogenrath in Richtung Geilenkirchen

wieder angesagt.

Für Radler gibt es im Buchhandel in -

zwischen ein umfangreiches regionales

Angebot an Radwanderführern und

Fahrradkarten, z.B. die Radwegekarte

der Städteregion Aachen, u.a. mit Be -

schreibung des Knotenpunktsystems.

Mühlen im Wurmtal

In früheren Jahrhunderten säumten

zahlreiche Mühlen die Ufer der Wurm.

Die meisten sind inzwischen verschwunden.

Einige Standorte sind

jedoch noch sichtbar, die nachfolgend

kurz beschrieben werden: Die

Mühle an der Wolfsfurth wurde als

„Wolvesmolen“ bereits im Jahre

1200 urkundlich erwähnt. Zeitweilig

waren an der Wolfsfurth drei Mühlen

mit unterschiedlichen Funktionen vorhanden.

Zwischen 1813 und 1930

stand hier ebenfalls die wieder abgerissene

Tuchfabrik Kuetgens.

Die nach ihrem ehemaligen Besitzer

benannte Adamsmühle, urkundlich

bereits 1616 erwähnt, befindet sich

weiter nördlich. Die ehemals zwei

Wasserräder sind verschwunden, der

Mahlbetrieb eingestellt. Der Teuterhof,

wo sich heute ein Ausflugslokal

und ein Reiterhof befinden, war ebenfalls

Standort einer Kornmühle. Außer -

dem befand sich hier die Grube Teut,

bei der das Wasser der Wurm zum Be -

trieb eines Pumpwerkes genutzt wurde.

Zwei weitere Mühlenstandorte folgen

noch auf dem Weg in Richtung Herzogenrath:

die Pumpermühle und die

bereits 867 urkundlich erwähnte Bardenberger

Mühle. Beide Mühlen hatten

zeitweise jeweils drei Mühlräder.

Die Pumpermühle wurde im Laufe

ihrer Geschichte nicht nur als Kornoder

Ölmühle genutzt. Hier wurden

unter anderem Pantoffel, Fingerhüte

und Nadeln produziert. In der Bardenberger

Mühle befindet sich heute ein

Restaurant mit Hotel.

Bergbau im Wurmtal

In den Annalen des Klosters Rolduc

(bei Kerkrade) wurde bereits im Jahre

1113 das Vorhandensein von Kohlegruben

erstmalig schriftlich erwähnt.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden im

Wurmtal dutzende kleiner und kleinster

Steinkohlegruben betrieben. Oft wurde

hierbei die Wasserkraft der Wurm ge -

nutzt. Größere Betriebe waren u.a. die

Gruben Furth, Langenberg, Laurweg

und Gouley. Wie heute noch an einigen

Stellen zu erkennen ist, lagern die Koh -

le flöze an den Talhängen teilweise in

nur geringer Tiefe bzw. an der Erdoberfläche.

Wie oben bereits beschrieben,

sind bei einer Wurmtalwanderung

verschiedene Stellen und Gebäude zu

finden, die auf die Jahrhunderte lange

Geschichte des Steinkohlebergbaus in

diesem Tal hinweisen.

Darüber hinaus bietet unter anderem

die Volkshochschule Nordkreis in ih rem

Programm geführte Wanderungen auf

der so genannten »Karbonroute« an.

Ein 300 Millionen Jahre alter versteinerter Strand in der Nähe der Wolfsfurth

Juli/August 2011 33

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


Teil 2

Die Schösser

an der

Wurm

Burg Wilhelmstein, Gut Kuckum,

IN FRÜHEREN ZEITEN WAR DIE WURM EINE NATÜR-

LICHE GRENZE, EIN GRENZFLUSS, DER NUR AN

BESTIMMTEN STELLEN ÜBERQUERT WERDEN KONN-

TE. AB DEM MITTELALTER BIS IN DIE NEUZEIT WAR

DIE WURM BISTUMSGRENZE ZWISCHEN DEM

FÜRSTBISTUM LÜTTICH UND DEM ERZBISTUM KÖLN,

WELCHES EBENFALLS EIN FÜRSTBISTUM MIT WELT-

LICHER TERRITORIALER MACHT WAR. DAMALS GALT

ES, DEN GRENZFLUSS WURM ZU SICHERN. DESHALB

MARKIERT EINE REIHE VON BURGEN UND SPÄTEREN

SCHLÖSSERN DEN VERLAUF DER WURM.

Burg Wilhelmstein

Graf Wilhelm IV. von Jülich errichtete

zwischen 1265 und 1269 die nach

ihm benannte Burg vermutlich auf

den Resten der von den Herzögen

von Limburg zerstörten Festung

„Valentia“ des Erzbischofs Engelbert

I. zu Köln. Während Engelbert I.

bereits im Jahre 1225 bei Gevelsberg

in einen Hinterhalt gelockt und

ermordet wurde, ereilte Wilhelm IV.

das Schicksal eines gewaltsamen

Todes in der Gertrudisnacht des Jahres

1278 in Gestalt des wehrhaften

Schmiedes in Aachen.

Burg Wilhelmstein an der Wurm war

seinerzeit Vorposten der Jülicher Grafen

und späteren Herzöge. In unmittelbarer

Nähe grenzten das Aachener

Reich, das Herzogtum Limburg und

das „Land zur Heiden“. In ihrer

wechselvollen Geschichte war die

Burg Verwaltungssitz des „Amtes Wil-

helmstein“, wurde mehrfach eingenommen

und zerstört, zuletzt im Spanischen

Erbfolgekrieg Anfang des 18.

Jahrhunderts. Vorburg und Mauern

wurden zum Teil restauriert, der Bergfried

als Ruine gesichert. Bereits 1920

wurde hier auf einer Freilichtbühne

Theater gespielt, eine Tradition die

nun jeden Sommer zahlreiche Kulturbegeisterte

anlockt.

Gut Kuckum

Oberhalb des Wurmtals, im Norden

der Ortschaft Pley, befindet sich das

Gut Kuckum. Eine Zeichnung aus dem

18. Jahrhundert zeigt Kuckum noch

als rechteckige Wasserburg mit vier

Ecktürmen.

Der Besitzer des Gutes bekleidete früher

oftmals das Amt des „gestrengen

Amtmanns“ zu Wilhelmstein. Von der

ehemaligen Burg besteht heute noch

ein achtseitiger Ziegelturm mit kegel-

ZAHNARZTPRAXIS Dr. Heinz Pohlen

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der Mundhöhle

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Mo-Fr 8.00 -11.30

Mo, Di, Do 14.00 -17.30

sowie nach Vereinbarung


Burg Rode

förmigem Dach, der leider von hoch

gewachsenen Fichten verdeckt wird.

Das Gut wird heute als Reiterhof ge -

nutzt. Auf dem Vorplatz befindet sich

eine neugotische Kapelle, errichtet in der

zweiten Hälfte des 19. Jahhunderts.

Burg Rode

Zu einem anderen Herrschaftsbereich

gehörte die Burg Rode oberhalb des

Zentrums von Herzogenrath. 1104

wurde sie als Besitz der Grafen von

Saffenberg beurkundet, 1137 ging sie

durch Heirat an die Herzöge von Limburg,

erlebte Besitzerwechsel und die

Wechselspiele der Geschichte, war

zeitweise an die Jülicher Herzöge verpfändet

und gelangte am Ende des

Spanischen Erbfolgekrieges 1714 an

die österreichische Linie der Habsburger

(Österreichische Niederlande).

Nach der Eroberung der Rheinlande

durch Napoleon (1794) und seiner

Niederlage, wurden auf dem Wiener

Kongress (1815) die europäischen

Staatsgebilde neu geordnet. Herzogenrath

samt Burg geriet an Preußen.

Seit 1982 gehört die restaurierte Burg

dem Verein Burg Rode Herzogenrath

e.V. und dient als Kulturzentrum.

Geschichtsinteressierten werden

Burg-Führungen angeboten, auf

Wunsch mit „Gruselfaktor“, denn in

ihren Verließen wurden die be rüch -

tigten Bockreiter (18. Jh.) gefangen

ge nommen und zu Geständ nissen

gefoltert.

»undsonst?!«

lädt ein:

Nach den Wanderungen im Wurmtal

lädt die Redaktion nun zur

ersten geführten Fahrradtour ein.

Der Autor unserer Serie über die

Wurm, Rolf Beckers, hat für die

Leserinnen und Leser der »undsonst?!«

eine gemütliche Sommerradtour

ausgearbeitet, die zu

den »Schlössern an der Wurm«

führt.

Start ist am Euregiobahn-Haltepunkt

Alsdorf Annapark. Von dort geht es in

Richtung Herzogenrath an die Wurm.

Entlang der Wurm führt die Route in

nördlicher Richtung zu den Burgen

und Schlössern Rimburg, Zweibrüggen,

Geilenkirchen und Trips.

Größtenteils über Wirtschaftswege

verläuft der Rückweg über Waurichen

und Baesweiler zurück nach Alsdorf.

Gesamtstrecke:

etwa 35 km, überwiegend flach,

moderates Tempo, Pausen unterwegs.

Bitte Picknickverpflegung mitnehmen.

Dauer etwa 3-4 Std.

Auf Wunsch der Teilnehmer kann die

Strecke um ein bis zwei Burgen verlängert

werden (plus 5 km); aber nur,

wenn alle einverstanden sind.

Treffpunkt:

Sonntag, 10. Juli 2011, 10:30 Uhr

Alsdorf Annapark, Haltestelle der

Euregiobahn. Die Anfahrt mit der

Euregiobahn aus Richtung Aachen,

Herzogenrath, Alsdorf-Busch ist möglich.

Elektroräder können ausgeliehen

werden (s. S. 36). Wir bitten um telef.

Anmeldung: 02404/ 8476).

Wir warten, bis der Zug da ist (lt.

Fahrplan 10:28 Uhr).

Hinweis: Bei Dauerregen oder Gewitter

fällt die Tour aus und wird im September

neu angeboten.

Herzlichen

Glückwunsch!

Teil 3

Sommerradtour zu

den Schlössern an

der Wurm

Mit »undsonst?!« zu

geführten Wanderungen

und Radtouren entlang

der Wurm

SommerRadtour

»DIE SCHLÖSSER AN DER WURM«

SONNTAG, 10. JULI 2011

10 Jahre euregiobahn

Alle 30 bis 60 Minuten von Heerlen, Alsdorf, Herzogenrath,

Stolberg, Eschweiler, Langerwehe und Düren nach Aachen.

Juli/August 2011 35

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


RADELTOUR

Mit E-Bikes an die

Schlösser der Wurm

Die Fahrräder mit Elektromotor

wurden zuerst als Hilfe für nicht

ganz so fitte Fahrer angesehen -

doch das hat sich sehr geändert.

Heute sind E-Bikes in, die Modelle

werden zahlreicher, und umfassen

mittlerweile alle Gattungen vom

Mountainbike bis zum Tourer.

Das E-Bike ist zur Zeit der König unter

den Fahrrädern. In den letzten fünf

Jahre haben sich die Verkaufszahlen

verfünffacht. 2011 steht ganz im Zeichen

des Elektroantriebes, der jeden

Radler auf einen Schlag zum Bergkönig

macht und dem Gegenwind seinen

Schrecken nimmt. Der Energieverbrauch

der E-Bikes ist sehr gering: 50 km

elektrobiken verbraucht etwa soviel

Strom wie drei Minuten warm duschen.

Das Pedelec (Pedal Electric Cycle)

unterscheidet sich beim Antrieb von

den klassischen E-Bikes. Während bei

diesen die Beschleunigung wie bei

einem Mofa mit einem Gasgriff ge steu -

ert wird, funktioniert die neue Generation

der Elektroräder nach dem

Prinzip der Trittkraftverstärkung. Im

Grunde ist das wie bei der Servolenkung

im Auto: Man führt die normale

Bewegung durch, und ein unsichtbarer

Helfer erleichtert die Arbeit. Je nach

Modell und Modus unterstützt der

Motor beim Treten unterschiedlich

stark: Auf einmal geht es selbst an

steilen Bergen oder bei Gegenwind

unbeschwert vorwärts wie auf einer

leichten Gefällestrecke.

Angesichts steigender Benzinkosten

und knapper Parkplätze in den Citys

ist das E-Bike ein gutes Argument,

das Auto öfter mal stehen zu lassen.

Besonders Städter, die meis t Kurzstrecken

zwischen drei und acht Kilometern

zurücklegen, profitieren von

Pedelecs.

36

Außerdem kommt man nicht mehr

verschwitzt am Zielort an – also sind

auch längere Arbeitswege plötzlich

wieder mit dem Bike machbar. Nicht

zu unterschätzen ist der Fahrspaß, der

dabei hilft, den inneren Schweinehund

zu überwinden, und dazu motiviert,

das Rad häufiger zu nutzen. Ganz

ohne eigenen Antrieb

kommt man aber

auch nicht von

der Stelle – ein

gesundheitlicher

Benefit

ist also immer

noch gewähr -

leistet.

Für das Tanken

unterwegs bieten

inzwischen unterschiedliche

Unternehmen E-Bike-Tankstellen an.

Hauptsächliche Abnehmer der Tankstellen

sind im wesentlichen Hotels,

Cafés, Restaurants oder Biergärten.

Alsdorf bietet zwei kostenlose Ladestationen

an. Sie können Ihr E-Bike

beim Fischer-Wirt am Alsdorfer Weiher

und bei Zweiradhaus Fischer auf der

Broicherstr. 105 kostenlos aufladen.

Während nach einer langen Fahrt der

Akku im wahrsten Sinne des Wortes

wieder aufgeladen wird, können sich

die Fahrer mit einem erfrischenden

Getränk oder einem kleinen Snack die

Zeit vertreiben.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

Teil 3

Sommerradtour zu

den Schlössern an

der Wurm

Und: Elektroräder kostenlos

leihen bei Zweiradhaus

Fischer!

Das Alsdorfer Stadtmagazin und das

Zweiradhaus Fischer bieten am

10. Juli eine Fahrrad-Tour an. Hierbei

können verschiedene Elektrofahrräder,

die vom Zweiradhaus Fischer zur

Verfügung gestellt werden, kostenlos

getestet werden.

Anmeldung zur Tour beim

Zweiradhaus Fischer oder beim

Alsdorfer Stadtmagazin.

Sie haben bestimmt

schon einmal von der

Schüler-Jobbörse in Alsdorf

gehört?

Die Schüler-Jobbörse (SJB) ist im

Oktober 1998 gegründet worden.

Träger ist seit März 2004 der Verein

»fair handeln e.V.«. Die SJB vermittelt

Schüler und Schülerinnen aus dem

Stadtgebiet Alsdorf und Broichweiden

in Taschengeldjobs. Die Jugendlichen

sind mindestens 14 Jahre alt und verrichten

Arbeiten im privaten Bereich

(Gartenarbeit, Babysitten, Einkäufe,

etc.) sowie in Handel und Handwerk

(Lagerarbeiten, Aufräumarbeiten,

Botengänge, Flyeraktionen, etc.)

Darüberhinaus bietet sie den Schülern

und Schülerinnen Begleitung und

Unterstützung in allen Fragen rund

um ihre Tätigkeiten. Wichtig ist es

aber auch, dass ein Job neben dem

finanziellen Gewinn auch eine

gewinnbringende (Lern)-Erfahrung

sein kann.

Bei den einzelnen Taschengeldjobs

achtet die SJB auf die Einhaltung der

Bestimmungen des Jugendarbeitschutzgesetzes.

Die Schüler und

Schülerinnen sind während des Ein -

satzes Unfall- und Haftpflichtversichert.

Es ist selbstverständlich, dass schulische

Belange vorderste Priorität

haben.

Zur Zeit werden Schüler im Alter zwischen

14 und 17 gesucht, die ihr

Taschengeld aufbessern möchten und

Auftraggeber, die Hilfe oder Unterstützung

der Schüler in Anspruch

nehmen möchten.

Sprechzeiten:

Donnerstags von 9 bis 12 Uhr

und 15 bis 18 Uhr

Marienstraße 21

52477 Alsdorf-Mariadorf

E-Mail: sjb@fairhandeln-ev-org

Ihre Ansprechpartnerinnen,

wenn Sie Jobs für Schüler zu

vergeben haben oder wenn

ein Job gesucht wird:

Petra Wehren (links)

Jutta Alzer

Telefon: 02404 912129

Fax: 02404 912121

E-Mail: sjb@fairhandeln-ev-org

Taschengeld auf -

bessern mit der

Schülerjobbörse

Der Maßnahmenkatalog der Schüler-

Jobbörse ist umfangreich. Im Folgenden

einige Beispiele für Tätigkeiten,

die den Schülern angeboten werden

und die Sie bei uns anfragen können:

Hausarbeit

putzen, Fenster putzen, bügeln, Müll

raustragen, Mülleimer säubern,

Getränkekisten in den Keller tragen,

Hof oder Straße fegen, Treppen- und

Hausflurreinigung

Gartenarbeit

Rasen mähen, Umgraben, Unkraut

zupfen, Beete mulchen, kleine Hecken

/ Sträucher schneiden

Einkaufshilfe

Begleitung bei Arztbesuchen oder

diversen Veranstaltungen

Nachhilfe

Babysitting

Umzugshilfe

Hunde ausführen

Gartenmöbel streichen

Eine Schülerin bei einer Qualifizierungsmaßnahme

zum Babysittern.


Mit Sonnenenergie

die Umwelt schonen

UND DEN EIGENEN GELDBEUTEL FÜLLEN

Der ursprüngliche Gedanke, das

Ziel, der Nutzen der Solaranlage

wird leider oft verfehlt. Nicht

immer rentiert sich die Investition

in eine Solaranlage, nicht immer

wird die Umwelt dauerhaft ge -

schont und der eigene Geldbeutel

gefüllt. Nur wenn die Energiebilanz

wirklich positiv ist, helfen Photovoltaikanlagen

und thermische

Solaranlagen die Kohlendioxid

immission zu reduzieren. Viele

Anlagen schaffen das leider nicht.

Dabei wäre bei sach- und fachgerechter

Montage viel mehr möglich:

Ob für warmes Wasser, Heizung

oder für die Stromerzeugung –

das Angebot für die industrielle

Nutzung und auch für den privaten

Hausbesitzer ist inzwischen vielfältig.

Auf die Qualität kommt es an

Richtige Dimensionierung, hohe Produktqualität

sowie die fachgerechte

Montage sind die Voraussetzung für

einen hohen und konstanten Nutzen.

Denn was nutzt eine Photovoltaikanlage,

wenn sie schon nach zehn oder

15 Jahren nicht mehr die errechnete

Leistung bringt, zum Beispiel weil

Ersatzteile nicht mehr zu bekommen

sind? Ist ein Importeur insolvent,

gehen Garantien verloren; antwortet

der Hersteller aus Fernost nicht auf

Ihre Anfragen, sind Ihnen auch an

dieser Stelle die Hände gebunden.

Handwerksunternehmen mit geprüfter

und überwachter Qualität bieten hingegen

deutsche Markenprodukte und

eine fachgerechte Planung und Montage.

Team Steffen AG

Schaufenberger Straße 61

52477 Alsdorf

Tel.: 0 24 04 / 55 15-0

Solarstrom – ein Trend dem

Himmel entgegen

Die produzierte solare Strommenge

(kWh) hängt hauptsächlich vom

regionalen Standort in Deutschland,

von der Ausrichtung (Himmelsrichtung)

und vom Aufstellungs-Neigungswinkel

ab. Als

Faustformel rechnet der Profi:

Pro kW installierter Solarleistung

kann mit einer Stromerzeugung

zwischen 700 und 1.300 kWh

Solarstrom im Jahr gerechnet

werden. Bei einer 10-kW-PV-

Anlage (100 m2 Flächenbedarf)

schwankt die jährliche Solarstromernte

somit zwischen 7.000 und

13.000 kWh. Zum Vergleich: In einem

Vier-Personen-Haushalt beträgt der

jährliche Verbrauch etwa 4.000 kWh.

»Da der Solarstrom ins öffentliche

Stromnetz eingespeist wird, müssen

sich Investoren nicht an dem eigenen

Bedarf orientieren – die gesamte

Dachfläche kann ausgenutzt werden«,

so Robert Kittel, Energie-Experte der

Team Steffen AG in Alsdorf.

Gut informiert – gut installiert

Die acht Meister der Team Steffen AG

aus den Bereichen Elektro, Heizung

und Sanitär beraten Sie mit langjähriger

Erfahrung und fachlicher Qualifikation.

Über die Möglichkeiten der

Solarstromnutzung informieren Sie

die Energie-Experten jederzeit.

Besuchen Sie auch gerne unsere

Ausstellung: Montags bis freitags von

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Gerne beraten wir Sie auch bei

Ihnen vor Ort. Vereinbaren Sie

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Juli/August 2011 37

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


Tag der offenen Tür

der Team Steffen AG

FREITAG, 08. JULI 2011 – 8.00 BIS 18.00 UHR

SAMSTAG, 09. JULI 2011 – 10.00 BIS 16.00 UHR

Ihr Bad – Lebensqualität

für jeden Tag

Als Ort der Entspannung und des

Rückzugs erlebten schon die alten

Römer ihre Baderäume, in denen

sie sich zu regelmäßigen Ritualen

trafen. In mehreren unterschiedlich

temperierten Räumen kamen

sie in kleinen Gruppen zusammen,

unterhielten sich und diskutierten.

Nun ist es bei uns heutzutage unüblich

geworden, sich mit mehreren Menschen

im Bad zu treffen oder nur im

Handtuch bekleidet zu diskutieren.

Dennoch: Baden ist nicht nur die reine

Waschprozedur und das Badezimmer

nicht nur ein Raum, in dem wir unse-

ren Körper reinigen. Das Badezimmer

ist vielmehr Rückzugsort und Entspannungsoase,

es ist der Raum, wo

wir täglich neue Kraft für den Alltag

schöpfen.

Der Trend geht derzeit von der funktionalen

»Nasszelle« hin zum echten

»Wohnbereich«: Inspirationen aus

dem fernen Orient, aus Nordafrika

oder Mittelamerika, designorientiert,

modern, bequem oder natürlich, mit

Mosaiksteinen, Glasbausteinen oder

Holz – dem individuellen Geschmack

sind keine Grenzen gesetzt.

»Das moderne Bad bringt Komfort,

Design und Funktionalität in Ein-

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 38 Juli/August 2011

klang«, so die

erfahrene Bad-

Expertin Astrid

Latten von der

Team Steffen

AG. »Es ist

besonders

wichtig, dass

wir auf die individuellen Bedürfnisse

und Wünsche unserer Kunden eingehen,

dazu gehört auch die harmonische

Übereinstimmung von Licht und

Farbe.«

Komplett geplant, bis ins Detail koordiniert,

sauber und bedächtig ausgeführt:

So wird das neue Bad von Baubeginn

an das, was es sein sollte:

Lebensqualität vom ersten Tag an.

Neue Bad-Ausstellung bei der

Team Steffen AG in Alsdorf – Tag

der offenen Tür

Am 08. und 09. Juli 2011 stehen die

Türen der Team Steffen AG für alle

Interessierten offen. Besucher können

die neue Badezimmer-Ausstellung mit

Badezimmerserien von »Dansani«

bestaunen, ein Unternehmen, dessen

Bad-Produkte dänisches Design verkörpern.

Durch die Zusammenarbeit

mit den Designern Jeanette Vecht und

Rasmus Kjær werden hochwertige

Möbel entworfen, bei denen die

Funktionalität, die Strapazierfähigkeit

und die Ästhetik in natürlichem Einklang

zueinander stehen.

Am 08. Juli

von 8.00 bis

18.00 Uhr und

am 09. Juli

von 10.00 bis

16.00 Uhr

erwarten unsere Bad-Berater Astrid

Latten und Benjamin Quauke Sie mit

Freude.

Bis zur Fertigstellung unseres Neubaus

be suchen Sie unsere exklusive Dan sani-

Ausstellung in der Schaufenberger

Straße 61. Wir freuen uns auf Sie.

In unserer Ausstellung beraten Sie

unsere Experten zu Ihren Bad-Träumen.

Auch bei Fragen über Photovoltaik,

Wohnkomfort und Wärmetechnik

stehen wir Ihnen selbstverständlich

gerne zur Verfügung.

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ENWOR BIETET PEDELEC-FÖRDERPROGRAMM:

Mit Elektromobil in den Sommer

starten - 250 Euro sparen!

Das Thema Elektromobilität be -

herrscht zunehmend die öffentliche

Diskussion. Doch reine Elektroautos

kommen bislang nur sehr

teuer und in sehr kleinen Stückzahlen

auf den Markt, und Elektrotankstellen

fristen vielerorts noch

ein sehr einsames Dasein. Damit

sich die Elektromobilität im

Nahbereich durchsetzen kann,

muss noch viel getan werden.

Initiative

Kommunale Energieversorger wie

enwor sind aufgrund ihrer örtlichen

Verankerung so gut aufgestellt, dass

sie diesen Trend nun

großräumig auf die

Straßen bringen.

Daher hat die enwor

mit rund 30 andern

Unternehmen im

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Für den Verkauf hat enwor zwei Partner

gewinnen können: Zweirad Müller,

Aachener Straße 107 in Würselen und

Zweiradhaus Esser, Südstraße 140 in

Herzogenrath. Dort gibt es die Fahrräder

im Hinblick auf ihre wirklich gute

Markenqualität zum recht günstigen

Preis von 1.999,- Euro zu kaufen -

natürlich kann man sie zuvor auch

ausprobieren.

250 Euro Zuschuss

Neben dem sehr interessanten Preis

für das qualitativ hochwertige Pedelec

gibt es für enwor-Stromkunden –

Privat- wie auch Gewerbekunden –

eine zusätzliche Förderung in Höhe

von 250 Euro. Damit kostet das

enwor-Pedelec dann nur noch 1,749,-

Euro. Der Förderantrag liegt in den

genannten Fahrradgeschäften aus, ist

Juli/August 2011 39

unter 0800 50 80 900 anzufordern

oder unter www.enwor-vorort.de auch

herunterzuladen und auszudrucken.

Einladung zum Klima schützen

Mit ihrem Pedelec-Engagement zeigt

enwor, welche Einstiegsmöglichkeiten

heute schon praktikabel vorhanden

sind, um sofort klimaschonend mobil

zu sein. Denn Elektrofahrräder können

einen wichtigen Beitrag leisten, wenn

man für kurze Strecken vom Auto auf

das Pedelec umsteigt.

Bei enwor kann jeder Kunde sicher

sein, dass der Strom zunehmend

klimafreundlich produziert wird -

auch der für sein Pedelec.

Ihr Versorger in der

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


GESUNDHEIT

In zunehmendem Masse treten in

den Krankenhäusern, als auch in

den Praxen, bei Patienten Keime

auf, die nicht mehr mit Antibiotika

zu behandeln sind.

In den Niederlanden gilt ein deutscher

Patient als Hochrisikopatient und

wird in den Krankenhäusern zunächst

isoliert, bis feststeht, ob dieser Patient

Keimträger ist.

Hatten wir ursprünglich gedacht, dass

diese Keime eine reines Krankenhausproblem

sind, so stellen wir fest, dass

diese hochgefährlichen Keime auch

eine Problem der Arztpraxen und

Altenheime sind.

13. DIABETIKERTAG

MRSA/MRE Keime

Ist ein gesunder Mensch Keimträger,

so ist er erstmal nicht gefährdet.

Treten bei diesem jedoch schwere

Infektionskrankheiten oder schlecht

heilende Wunden auf, so ist sehr häufig

einer dieser Keime die Ursache.

Verursacht haben sowohl die Ärzte

als auch die Patienten dieses Problem.

Wurden in der Vergangenheit

zu schnell Antibiotika auch bei banalen

Infekten verordnet, so hat sich

jetzt auch bei den Patienten das Verlangen

nach einer sofortigen Antibiotika-Therapie

festgesetzt.

In anderen europäischen Nachbarstaaten

werden deutlich weniger

Antibiotika verschrieben.

Bei einfachen Infektionen können

auch nur lindernde Medikamente

oder Hausmittel verordnet und es

kann mehr auf die selbstheilenden

Effekte des Körpers vertraut werden.

Diabetes mellitus und seine Folgen

Alle Folgeerkrankungen des Diabetes

mellitus sind begründet in einer

Durchblutungsstörung der ernährenden

Gefäße.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 40 Juli/August 2011

Die wesentlichen Folgeerkrankungen

sind:

Schlaganfall

Herzinfarkt

Nierenversagen

Nervenschmerzen

Impotenz

Sehstörungen

Diabetische Füße

»Knöcherne Veränderungen an den

Füssen«

Die Blutzuckererhöhung führt zu

Gefäßveränderungen, die in der Folge

zu einer Schädigung der Organe mit

Todesfolge führen können. Der erhöhte

Blutzucker ist die Ursache für Arterienverkalkung

und Verschluss. Bei

zwei Dritteln der Patienten mit Herzinfarkt,

bei denen kein Diabetes mellitus

bekannt war, wird dieser als Ursache

erstmalig festgestellt. Diese Veränderungen

der Gefäße treten nie

isoliert, sondern immer an mehreren

Stellen des Körpers auf. Deshalb ist es

wichtig, dass ein Mann mit diabetischer

Impotenz auch sein Herz untersuchen

lässt. Die Impotenz ist ein

Hinweis, dass auch die Herzkranzgefäße

geschädigt sein können. Störungen

der Augen sind häufig auch mit

Gefäßschäden der Nieren verbunden.

Der Mensch ist immer als Ganzes

geschädigt. Deshalb ist die frühzeitige

Diagnose der Schädigung und

deren Behandlung extrem wichtig, ja

häufig lebensnotwendig. Wenig Be -

achtung hat man bislang dem Um -

stand gezollt, dass durch Schädigung

des Nerven- und Gefäßsystems auch

die Knochen und insbesondere die

Fußknochen in Mitleidenschaft gezogen

werden.

So treten bei langjährigen Diabetikern

spontan Brüche in den Fußknochen

auf.

Es ist lange bekannt, dass der Knochen

alles andere als ein passives

13. Alsdorfer Diabetikertag

Diabetes mellitus · Gelenke

Neue Bakterien bedrohen uns · Ernährung

Samstag, 16. Juli 2011

in der Stadthalle Alsdorf

von 10.00 - 13.00 Uhr

Programm:

Begrüßung

Bürgermeister Alfred Sonders

Städteregionsrat Helmut Etschenberg

MRSA – Bakterien bedrohen uns alle und insbesondere

den Diabetiker · OA Dr. med. Weishaupt – Houben

Hygiene Institut der RWTH Aachen

Vorträge von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr

Leitung: Dr. med. Lothar Nossek Diabetologe/DDG

Diabetes mellitus

Die Veranstaltung wird gefördert von: AOK · Abbot · Optik Alo Kramer

Alsdorf · Astra Zeneca · Aventis-Sanofi · Bayer · Becton Dickinson

Knöcherne Veränderungen der Gelenke bei Diabetes

mellitus · CA. Dr. med. Markus Graf – Chefarzt der Abtl.

Unfallchirurgie und Orthopädie, MZ Würselen

Wachsendes Risiko: MRSA-Bakterien

in der Petrischale. · Foto: rtr

Kochen und genießen trotz Diabetes mellitus

Ralf Meuser, Ernährungsberater und Koch bekannt

aus dem Kochduell und TV - Gusto

GmbH · Berlin Chemie · Braun · Bristol-Meyers-Squibb · Orthopädie

Drescher Alsdorf · Lilly · Lifescan · Medtronic · MSD · Novartis ·

NovoNordisk · Orthopädie Plum Alsdorf · Roche · Takeda · Terumo ·

Trommsdorff Alsdorf · UCB-Schwarz · Willms Podologie Alsdorf

der Alsdorfer Ärzte und Apotheker


Lebensmittelgruppe Resorptionsgeschwindigkeit

Zuckerhaltige Getränke,

»isolierter« Zucker, Süßigkeiten* schießen ins Blut

Weißmehlprodukte und Obst

Vollkorngetreideprodukte

strömen ins Blut

und Kartoffeln fließen ins Blut

Kohlenhydrate aus Milch

Kohlenhydrate aus Gemüse

tropfen ins Blut

und Hülsenfrüchten sickern ins Blut

*eine Ausnahme stellen fettreiche Süßigkeiten wie z.B. Schokolade dar, da die Resorption

des Zuckers durch den hohen Fettgehalt verlangsamt wird.

Stützgewebe ist. In seinem Mark werden

die Blutzellen gebildet und die

Knochenhartsubstanz selbst unterliegt

einem ständigen Ab- und Aufbau

durch Osteoklasten und Osteoblasten

(knochenaufbauende Zellen), der

Energie benötigt. Es wundert deshalb

nicht, dass die Osteoblasten eine gute

Blutzuckerregulierung benötigen.

Strenge Diabetes-Kost?

Eine ausgewogene Ernährung ist

neben der regelmäßigen Selbstkontrolle

der Blutzucker- und Harnzuckerwerte,

dem Führen eines Tagebuches,

sowie regelmäßiger körperlicher

Bewegung das A und O einer erfolgreichen

Diabetes-Behandlung.

Die moderne Diabetes-Ernährung

unterscheidet sich kaum von der

Ernährung eines Gesunden, d.h., dass

für den Diabetiker nicht extra gekocht

werden muss.

Hinsichtlich der Energiezufuhr gibt es

grundsätzlich keine unterschiedlichen

Empfehlungen für Diabetiker und

Nicht-Diabetiker. Sie sollte so hoch

sein, dass ein normales Körpergewicht

erreicht bzw. gehalten wird.

Dies ist vor allem für den Typ 2-Diabetiker

von entscheidender Bedeutung,

da die Wirkung des Insulins mit

steigendem Körpergewicht abnimmt.

Daher führt in den meisten Fällen

eine Gewichtsreduktion zu einer Verbesserung

oder sogar Normalisierung

der Blutzuckerwerte.

Nichts liegt für Ihre Gesundheit näher als Ihre

APOTHEKEN

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13. DIABETIKERTAG

Verteilung der Mahlzeiten

Beim Typ 2-Diabetiker ist in der Regel

noch eine geringe Insulinproduktion

vorhanden. Werden die Mahlzeiten

gleichmäßig über den Tag verteilt,

reicht dieses Restinsulin häufig aus,

um die Kohlenhydratmengen zu verstoffwechseln.

Keine Angst vor Kohlenhydraten

Kohlenhydrate sind die einzigen

Nährstoffe, die Einfluss auf den Blutzuckerspiegel

haben. Trotzdem sollten

sie nicht aus dem Speiseplan des Diabetikers

verschwinden. Ihr Anteil an

der Gesamtaufnahme sollte genauso

hoch wie beim Gesunden liegen. Es

kann aber beispielsweise sinnvoll

sein, die Kohlenhydrate auf mehrere

Mahlzeiten (bis zu 6) aufzuteilen, um

starke Blutzuckerschwankungen zu

vermeiden. Kohlenhydrate werden

vom Körper unterschiedlich schnell

aufgenommen und erhöhen deshalb

in ungleichem Maße die Blutzuckerwerte.

Diabetiker sollten auf kohlenhydrathaltige

Lebensmittel zurückgreifen,

die den Blutzuckerspiegel langsam

ansteigen lassen. Die Kohlenhydratzufuhr

sollte wie beim Nicht-Diabetiker

etwa 55% der Gesamtzufuhr betra-

Lothar Bernard

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Apotheker Stephan Jüsten

Juli/August 2011 41

GESUNDHEIT

gen. Besonders empfehlenswert sind

Vollkornprodukte, da sie stark sättigend

wirken, den Blutzucker relativ

langsam ansteigen lassen und reich

an Ballaststoffen, Vitaminen und

Mineralstoffen sind.

Ist Alkohol erlaubt?

Zu beachten ist jedoch, dass Alkohol

nur zusammen mit kohlenhydratreichen

Mahlzeiten aufgenommen werden

sollte, da Alkohol die Glucosefreisetzung

aus der Leber blockiert

(Gefahr eines Unterzuckers!).

Bei übergewichtigen Diabetikern ist

aber auch der hohe Energiegehalt zu

beachten. Weiterhin fördert Alkohol

die Entstehung von Bluthochdruck

und Fettstoffwechselstörungen, also

weiteren Risikofaktoren, die Erkrankungen

der Gefäße (Mikro- und

Makroangiopathien) begünstigen

können.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


KULTUR

GOAL!

Ein »Golden GoAl« für die Region

soll es werden, aber auch ein Volltreffer

für alle, die fest an den

eigenen Erfolg glauben: Das Musical

vom »Schwarzen Gold des

Berges« nach dem gleichnamigen

Märchen über die Geschichte des

Bergbaus der Alsdorferin Beatrix

Schongen.

Über 70 durch ein offenes Casting

gefundene junge und junggebliebene

Talente üben seit Wochen Tanz,

Gesang und Schauspiel in der Alsdorfer

Realschule, die durch freundliche

Unterstützung des Schulleiters Herrn

Lambertz und durch ebenso engagierte

und geduldige Bereitwilligkeit des

hiesigen Hausmeisters seit Anfang

März den eifrigen Jungstars immer

dienstags von 17.00 – 20.00 h zur

Verfügung steht.

MUSICAL

DAS SCHWARZE GOLD DES BERGES

INTEGRATIVES MÄRCHENMUSICAL

Da wird dann auch intoniert, rezitiert,

gerappt und gesteppt, ja sogar mit

doppeltem Überschlag und freihändigem

Salto gezaubert, was das Zeug

hält. Und mitten drin, da sind sie, fast

unbemerkt, wie selbstverständlich,

die jungen Menschen mit Behinderungen,

die von Anfang an mit zur

Truppe gehören.

»Als wir gemeinsam vor bald 20 Jahren

den Verein KIND e.V. gründeten,

da haben wir schon bei der Namensfindung

das »i« für integrativ ge -

wählt, weil es seit jeher zu unserem

Konzept gehört, ganz natürlich und

ohne Wenn und Aber, mit Menschen

mit Behinderungen arbeiten zu wollen,«

erzählt Roland Dammers,

Diplom Sozialarbeiter und Gründungs -

mitglied.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 42 Juli/August 2011

Heute, beim Musicalprojekt MuTiK

des anerkannten Trägers der freien

Jugendhilfe Alsdorfs, ist er deshalb

auch hauptverantwortlich für das

gemeinsame und rücksichtsvolle Miteinander

aller Beteiligten, egal ob sie

nun ein Handicap haben oder nicht,

zuständig.

»Natürlich bedarf es einiger äußerer

Rahmenbedingungen, wie z.B. die

Barrierefreiheit der Räumlichkeiten,

wenn man inklusiv/integrativ arbeiten

möchte«, ergänzt seine langjährige

Mitstreiterin Beatrix Schongen, die

neben der Regiearbeit auch noch die

gesamte Projektleitung übernommen

hat: »Aber im Grunde genommen

nehmen wir das alles ganz locker und

natürlich. Bei uns wird jeder so angenommen,

wie er oder sie ist. Das, was

zählt sind nicht die Äußerlichkeiten

oder ob der eine schneller und leichter

seinen Text lernen oder höher und

weiter springen kann, als seine Spielpartnerin,

die von Geburt an im Rollstuhl

sitzt. Was bei uns zählt, sind

die gegenseitige Rücksichtsnahme,

der uneingeschränkte Respekt voreinander

und der Spaß an der Freud!«

Wer nun aber meint, GoAL sei ein

nettes Laienstück, das mal kurz so

neben her zusammengespielt wird

und bei dem es nur auf die sozialen

Aspekte ankommt, der hat sich dann

aber wiederum getäuscht.

»Ich weiß zwar, dass das Auswendig-

AUFFÜHRUNG

FREITAG, 22.07.2011

20.00 UHR

STADTHALLE ALSDORF

BEATRIX SCHONGEN HILDE MARX ANNA & ANDREAS KLOSE HILDE SCHÜLLER RUDOLF CASPER FRANZ-JOSEF KOCHS

ALBERT POOS

lernen nicht gerade meine Stärke ist«,

sagt eine junge Mitwirkende da ganz

spontan, »aber dafür klappt es mit

dem Singen umso besser.« Und in der

Tat beginnt die Förderschülerin

sogleich in einer wunderbar klaren,

tonsicheren Sopranstimme zu singen,

dass sofort jeder Anwesende im Raum

verstummt. Ja, so ist es eben mit den

verborgenen Talenten bei allen von

uns: Man muss nur den richtigen Blick

und das richtige Ohr für sie haben

und man kann sie überall entdecken!

Damit das auch reibungslos funktioniert

sind dann bei GoAl die Profis

am Werk:

z.B. Albert Poos, der erfahrene Tänzer

und Tanzpädagoge, der schon selbst

auf so vielen Bühnen stand und schon

so erfolgreich Tanzgruppen und Einzeltänzer

trainiert und mit ihnen zig

Preise und Pokale gewonnen hat. Er

ist für die Choreographie zuständig

und bringt neben seinem vielfältigen

Repertoire die richtige Dosierung von

künstlerischer Einfühlsamkeit und

sportlicher Disziplin mit, die die Dramaturgie

des Stückes erst zu einem

ästhetischen Ganzen werden lässt.

Hinzukommt, dass Herr Poos noch

einen eigenen, von ihm geschulten

Trupp, junger Tanzakrobatinnen in das

Musicaltheater einbringt, der mit den

artistischen Leistungen bei den übrigen

Mitwirkenden, jetzt schon atem-


loses Staunen und immer wiederkehrende

Faszination auslöst,

Für den musikalischen Genuss sind

neben den Chören auch gleich eine

ganze Anzahl von wunderschönen

Solostimmen zuständig. Unter der

Leitung von Rudolf Casper und in der

Assistenz von Jochen Küppenbender

werden diese dann auch in vielen

Proben auf ihre Auftritte akribischst

vorbereitet. Beide sind Vollblutmusiker,

die jeden schiefen Halbton hören

und ihn gnadenlos verfolgen und bis

zur Premiere am 22. Juli alle ausgemerzt

haben wollen. Dabei stellen sie

aber beide immer wieder fest, dass

die jugendlichen Darsteller so leicht

lernen und so musikalisch sind, dass

das alles reibungslos vonstatten geht!

Wenn dann der bekannte Alsdorfer

Künstler und Märchenonkel Franz-

Josef Kochs seine ohnehin schon

unübertrefflichen Scherenschnitte, die

das gesamte Bühnenbild prägen, nur

noch durch stetig weiter angefertigte,

neue und aktuelle Szenen in schwarzer

oder bunter Tonpappe selbst übertreffen

kann und der Grafittikünstler

Andreas Joseph Klose die handgesprayten

Bühnenkleider hergestellt

hat, spätestens dann wird deutlich,

auf welchem hohen künstlerischen

Niveau sich »GoAL« einzuspielen

gedenkt.

»Neben

einer reizvollen

und

kurzweiligen

Handlung hat das Märchenmusical

ebenso den Anspruch, die Ge schichte

und die Tradition des Bergbaus unterhaltsam,

aber auch lehrreich besonders

der nachfolgenden Generation

nahe zu bringen. Damit dies auch

funktioniert, müssen die Details eben

stimmen und dafür arbeiten alle konzentriert

und professionell an der

Umsetzung«, weiß die Regisseurin

Beatrix Schongen dann auch.

Sie hat dann auch selber in mühevoller

Kleinarbeit die digitale Präsentation

der Szenen erarbeitet, Fotomaterial

gesichtet und künstlerisch in das

Bühnenbild eingefügt und selbst ein

kleiner Videoeinschub, der das Annagelände

im Herzen Alsdorfs noch in

seinem ursprünglichen Betrieb zeigt

und der mit freundlicher Genehmigung

durch den Bergbaumuseumsverein

eingespielt werden wird, computertechnisch

aufgearbeitet. Dazu kommt

noch die gesamte Projektleitung mit

der Suche nach sozialengagierten

Partner und der entsprechenden

Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Vorbebreitung

der anstehenden CD Produktion

mit freundlicher Hilfe der

Firma Cinram, die Teamleitung und

Elternarbeit bis hin zur Mitgestaltung

der Homepage

www.mutik,org

und des gesamten

Mitmachprojektes etc.pp.:

Eine wahre Mammutaufgabe.

»Als man mir vor einigen Jahren

sagte, dass ich unheilbar an Morbus

Parkinson erkrankt sei und mich darauf

einstellen müsse, dass ich nun

stetig und unaufhaltsam immer weniger

am sogenannten normalen Leben

mit einem anstrengenden Beruf als

Hauptschullehrerin, mit einer Familie

und einem großen Haushalt und

noch einem anstrengenden Stadtratmandat

teilhaben werden könne, da

war das schon zunächst ein schwerer

Schlag für mich,« erzählt Beatrix

Schongen. »Aber ich habe nicht resigniert,

mir ein Beispiel an so vielen

anderen Mitmenschen genommen,

die auch mit ihrer Behinderung klarkommen.

Ich habe von ihnen lernen

dürfen, wie kostbar unsere Lebenszeit

ist und wie gut es tun kann, wenn

jeder auf den anderen Rücksicht

nimmt und jeden so annimmt, wie er

nun einmal ist. Auch wenn mir die

Dinge heute auf Grund meiner Erkran -

kung schwerer fallen und die Arbeiten

langsamer von der Hand gehen als

früher, so darf ich hier in unserem

Projekt soviel Freude und Zufriedenheit

erleben wie selten zuvor und

gemeinsam mit so vielen tollen Leuten

Juli/August 2011 43

Kartenvorverkauf:

Im Kartenhaus im Internet bzw.

im Foyer der Stadthalle Alsdorfund

in allen üblichen Verkaufsstellen.

22.07.2011 um 20.00 Uhr

Karten 10, 12 und 14 Euro zzgl.

Gebühren

etwas wirklich Besonderes machen,

zu dem ich sie alle einladen möchte.

Dann, wenn GoAl nämlich auf die

»Bretter, die die Welt bedeuten können«

gehen wird, gehen mit ihm tausend

Wünsche, Träume, Fantasien und

Wahrheiten auf die Bühne, an denen

wir alle teilhaben dürfen, ganz einfach

und wie selbstverständlich, egal

ob wir mit oder ohne Behinderung

sind. Nur eins müssen wir dabei

berücksichtigen: Wir sollten nicht nur

über die Ding reden, sondern sie

anpacken und sie tun!«

Kompetenz am

Bau seit 1946

Bauunternehmen Cranen GmbH & Co. KG · Thomas-Edison-Straße 2 · 52499 Baesweiler · Tel. 0 24 01 / 91 70 - 0

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


JUGEND

Der Graffitimann

Andreas Klose

von Beatrix Schongen

Dass die tristen Baucontainer, die

seit einiger Zeit die Tierparkverwaltung

mitsamt ihrer technischen

Ausstattung des Alsdorfer Freizeit -

geländes beheimaten, einmal zu

einer regionalen Kunst attraktion

werden könnten, daran hat wohl

keiner geglaubt.

Aber da hatte man wohl noch nicht

den in Alsdorf ansässigen oberschlesischen

Maler und Graffitikünstler

Andreas Joseph Klose im Blick.

Erst als Andreas Kloses Ehefrau eine

Stelle als Haushaltshilfe bei mir

annahm und sie mir dann ganz stolz

von den künstlerischen Fähigkeiten

ihres Ehemannes erzählte, da kam

mir gleich die Idee, mir die Arbeiten

des jungen Oberschlesiers näher

anschauen zu wollen, um ihn möglicherweise

dann in die Kunstszene

hier bei uns einbinden zu können.

Und da Kunst für mich nun mal kein

reiner Selbstzweck ist, sondern in

einen sozialen Kontext gehört, damit

wir alle von ihr profitieren können

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Fotobuch gestalten

44

GRAFITIPROJEKT

und damit sie ihre so individuellen

Botschaften auch breitgefächert

transportieren kann, habe ich mich

dann auch auf den Weg gemacht, den

begabten Polen und seine bemerkenswerte

Zeichenkunst genauer kennen

zu lernen.

Was ich da sah, ließ mich nicht schlecht

staunen und wieder einmal erkennen,

welch verborgene Talente und Begabungen

doch im Stillen wachsen,

gedeihen und auch reifen können.

Das, was ich in den unzähligen Skizzen,

Grafit- und Kohlezeichnungen aber

auch in den colorierten Malereien des

Andreas Klose entdeckte, war so faszinierend,

so besonders und so perfekt,

dass mir sofort klar wurde, hier

einem wirklich guten Künstler unseres

Zeitgeschehens begegnet zu sein.

Aber leider läuft das Leben gerade für

so hochsensible, kunstbegabte Menschen

nicht immer so rund, wie es

ihren Talenten eigentlich entsprechen

sollte und Andreas Klose war damals

recht resignierend und lebte mit seiner

Frau und seinen drei Katzen ganz

FOTOBÜCHER

UND VEREINSDRUCKSACHEN

Bequem vom Bildschirm in Ihre Hände!

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

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REINSCHAUEN UND DIE GANZE WELT VON WEISS-DIGITAL.DE ENTDECKEN

Mitmachprojekt!

Wir suchen talentierte Spayer, die uns witzige

Tierfiguren beim Skaten, Biken etc. gestalten.

Teilnahmebedingungen: Du musst zwischen 14 und

18 Jahre sein und in der Städtergion Aachen wohnen.

Sende deine Enwürfe in Din A4 bis zum

30. Juni (Termin verlängert!) an:

Alsdorfer Freizeitobjekte GmbH · Annastraße 2-6 ·

52477 Alsdorf

oder per Mail im pdf-Format an: info@stadthallealsdorf.de

- Betreff: Graffiti

Ein Jury wählt die acht besten Entwürfe aus und in

den Sommerferien wird dann gemeinsam mit dem

Graffitikünstler Andreas Klose gesprayt.

Verantwortlich:

Alsdorfer Freizeitobjekte

GmbH

Ernst Erasmus

zurück gezogen hier in einer Alsdorfer

Mietwohnung. Als bürgerlichen Beruf

hatte er das Maler- und Lackiererhandwerk

erlernt, in seinem Heimatland

sogar im Bergbau gearbeitet und

war vor vielen Jahren hier nach Alsdorf

gekommen, um als ganz junger

Mensch hier zur Zeit der Zechenblüte,

ein einigermaßen erträgliches Auskommen

zu finden.

Was tatsächlich geschehen war, nachdem

die Zeche Anna schloss und alle

Versprechungen sich als bloße Windeier

herausstellten, können sie sich

sicherlich selber denken.

Das, was Andreas Klose blieb, war

seine außergewöhnliche Begabung

und von ihr hat er in all den frustrierenden

Jahren der unverschuldeten

Arbeitslosigkeit, der Gelegenheitsbeschäftigungen,

der stetig wechselnden

Achterbahn der aufkeimenden

Hoffnung und der anhängigen Enttäuschung,

durch deren tiefen Täler er

immer wieder musste, nie abgelassen.

Ja er hat sie nahezu perfektioniert,

unzählige Male trainiert, verworfen,

neu erfunden, erweitert und

ergänzt, verändert, variiert und doch

wieder ganz neu erschaffen. Und sie

ist und bleibt, seine wahre Fakultas,

die ihn immer stützen wird, wie hart

auch die Stolperschwellen in seinem

Leben auch sein mögen.

Und jetzt steht er hier bei uns, da wo

er nun endlich nach so vielen Jahren

mit sich selber und seiner Kunst

ankommen soll und wir freuen uns

auf ihn: im Musical GoAl als geduldiger

Kulissenbauer, Kostümbildner

oder als singender »Blauer Riese« auf

den gleichen Malerstelzen wie beim

Vorbereiten und Durchführen der

Sprayaktion mit Jugendlichen im Alsdorfer

Tierpark.

Also, an uns liegt es jetzt, ihn willkommen

zu heißen, den Graffitimann

aus Oberschlesien!


Die Airsoft-Truppe: Valentino Rosato, Stefano Tognaccini,

Giovanni Albanese, Filiberto Migliorini, Meola Deleo, Aleksandr

Novakov, Argit Bitici, Spartaco Magalnes, Nicola schmitz,

Giovanni Tangaro.

Krieg oder

Frieden?

von Marina Brants

Es ist Samstag Nachmittag in der Toscana.

Ich sitze mit einem Buch auf

der Terrasse, neben mir ein gutes

Gläschen Rosso di Montalcino. Plötzlich

wird meine Ruhe gestört.

Zehn Jungen zwischen 15 und 17

Jahren treffen sich mit Nico Schmitz,

dem Sohn meiner Vermieterin auf La

Casa, zum Airsoft-Spiel im heimischen

Wald. Es sind Freunde aus dem nahegelegenen

Dorf Buonconvento oder

Mitschüler aus dem ca. 30 km entfernten

Siena.

Sie sind in keinem Verein, sie treffen

sich aus Spaß - Spaß am Krieg spielen.

Welch ein Krach, als der erste seinen

Koffer mit der »Knarre« aufmacht und

sein Gewehr lädt. Das hört sich fast

an wie das Abfeuern eines Maschinen -

gewehres. Und dann erst die Klamotten.

Tarnanzüge, Brillen, Gesichtsmasken

- einfach schrecklich. Ich bin entsetzt.

Renne zu Mario und frage ihn,

warum er als Vater

das nicht verbietet.

»Ja, sagt er, ich finde

das auch ein »grande

desastro« -

warum spielen die

nur kein Fußball.«

SOFTAIR-GAMES IN DER TOSKANA JUGEND

Nico: »»Für mich ist

das Spiel Adrenalin

pur!«

Nicos Mutter Fried,

die vor mehr als 30 Jahren von Trier

nach Italien ausgewandert ist, sieht

das Ganze gelassener: »Ich finde das

ganz okay. Früher habe ich auch als

Kind zu Hause in Deutschland Spiele

wie »Deutschland erklärt den Krieg

gegen«... gespielt; dazu hatten wir

zwar keine spezielle Kleidung und

auch keine Waffen, aber wer weiß,

wie wir dieses Spiel heute spielen

würden. Damals gab es gar kein Geld

für zusätzlichen Schnickschnack, da

hat man mit allem gespielt, was nichts

gekostet hat. Heute ist das anders. Da

gibts spezielle Kleidung fürs Radfahren,

fürs Joggen, fürs Fußball spielen...

Ich bin froh, wenn Nico sich ab und

zu mit seinen Freunden trifft. Auch

wenn mir das Spiel mit dem ganzen

Drumherum nicht sonderlich gefällt,

spielen sie draußen und bewegen

sich dabei. Sonst sitzt Nico oft den

allein vor dem Pc und spielt ähnliche,

kriegerische Spiele im World Wide

Web. Hier rund ums Haus gibt es

weder Wanderer noch Touristen, die

man erschrecken kann. Hin und wieder

sehen sie Jäger, aber die kennen

Vale: »Ein Freund

hatte mir erzählt, das

Airsoft so richtig fun

macht und dann habe

ich es hier ausprobiert.«

die Jungs schon und wissen um das

»Airsoft-Spiel«.

Ich gehe zu Nico und frage ihn nach

dem Spielverlauf. »Wir spielen immer

so ca. drei Stunden. Ein altes Handtuch

an einem Stock ist unsere Fahne,

die muss erobert werden. Es werden

zwei Mannschaften ausgelost. Die

Mannschaft mit der Fahne hat zehn

Minuten Vorsprung, um sich im Wald

zu verstecken. Dann geht die andere

Mannschaft hinterher und muss die

Fahne erobern. Dazu haben wir Softair-Pistolen

oder Gewehre. Damit wir

uns nicht verletzen und im Dickicht

gut getarnt sind, haben wir alle Masken

auf und spezielle Kleidung an.

Manche von uns sind ganz professionell

ausgerüstet, weil deren Väter

Mitglied in einem Airsoftverein am

Monte Amiata sind, dem »Amiata

Marines.

Beim Spiel zählt Ehrlichkeit, denn

anders als beim Paintball sieht man ja

die Treffer nicht. Wir haben auf jeden

Fall alle unseren Spaß. Wir spielen mit

recycelbaren Erbsenkügelchen, damit

Juli/August 2011

Deleo: »Ich freue

mich immer, wenn ich

mit meinen Freunden

so richtig zocken

kann.«

in der Landschaft nichts zurück bleibt

und meine Mutter sonst ausras ten

würde.«

Na ja, gegen 18.00 Uhr sitzen alle

kaputt auf der Terasse, trinken Wasser

aus der Leitung und warten auf eine

leckere »matriciana«, einem Gericht

mit ausgelassenem Speck, Zwiebeln,

Tomaten und Nudeln. Um sieben Uhr

fährt Mario die Sienafraktion mit dem

Auto zum Bahnhof, die Jungs aus dem

Dorf dürfen bei Nico übernachten.

Ich bin immer noch davon überzeugt,

dass man friedfertigere Spiele spielen

kann, die Spaß machen und man dazu

nicht so marzialisch aussehen muss.

In der nächsten Ausgabe der »undsonst?!«

werden wir dieses Thema

wieder aufgreifen und mit »Fachleuten«

über diese realen und digitalen

Kriegs-Spiele im Netz sprechen.

Mehr Infos:

www.airsoft-magazin.de

de.wikipedia.org/wiki/Airsoft

45

JT: »Sonst muss ich

mit meinen Eltern zu

Hause nur dumm

rumhocken und hier

habe ich richtig

Spaß.«

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


Ausschneidebogen

Paper doll

zum Sammeln

Gabriel Diaz, Jahrgang 1965,

ehem. Bergmann, Musiker,

Inhaber des spanischen

Restaurants Ritmo

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 46 Juli/August 2011

d

Nach

hinten

falzen

Steg zum Stabilisieren der Figur von hinten anbringen

Nach

hinten

falzen


150 Jahre

Dorfpumpe

in Alt-Ofden

von Wilhelm Hendriks

Auszug aus der Chronik des

Dorfes Alt-Ofden aus der Festschrift

von 1976, erstellt von

Dr. Franz Schneider.

Wenn man heute von Kellersberg aus

über den Broichbach durch das alte

Ofden fährt, dann denkt kaum jemand

daran, dass der Broichbach und der

Ort, der diesem Bach den Namen gab,

eng mit der Geschichte des Dorfes ver -

bunden sind. Obwohl in dem eigent -

lichen Broich nur drei Häuser standen

- Kirche, Pfarrhaus und Küsterwohnung

mit Gastwirtschaft, war es einst

der Mittelpunkt eines großen Pfarrgebietes

.Typisch für alle orte dieses Kirchenspiels

ist es, dass sie ihre Namen

von Bäumen ableiteten. Zu diesem

Kirchenspiel gehörte auch der Ort

Ofden. Der heutige Ortsname Ofden

stammt von Effe = Ulme und hat

wohl früher Effden geheißen.

Wann unser Dorf entstanden ist, seit

wann hier Menschen leben, ist heute

nicht mehr genau zu bestimmen .

Aufgrund des Namens muss man

aber annehmen, dass die Geschichte

Ofdens eng mit der Geschichte des

Kirchenspiels Broich verbunden ist.

Zum 1.10.1932 wurde im Zuge einer

kummunalen Neuordnung die alte

Gemeinde Broich aufgelöst, eine neue

Gemeinde Broichweiden geschaffen,

Ofden und Kellersberg aus alten

historischen Bindungen gerissen und

der Gemeinde Alsdorf zugeteilt.

Außerhalb des Getriebes der Bergarbeitergemeinde

gelegen behält Ofden

sein Eigenleben als Dorfgemeinschaft.

Als im Jahre 1952 auf den Feldern

zwischen Ofden und Schleibach eine

große Bergarbeitersiedlung gebaut

wird, erhält diese denNamen des Dorfes

- Ofden. Im Zuge und in der Folge

dieser Baumaßnahme sind auch in

den Bereich des Dorfes Ofden viele

Bürger, besonders aus dem Stadtzentrum,

gezogen. So ist Ofden in den

letzten Jahren größer und schöner

geworden. !m Oktober 1976 traf sich

eine Gemeinschaft von Ofdener Bürgern

zu einer Bürgerversammlung.

Der Besuch war sehr gut, es gab nur

sehr wenige Ofdener Familien, die

nicht vertreten waren. Dieser Erfolg

bewog dann 12 Mitbürger dazu, am

29.11. 1976 den Bürgerverein Alsdorf/Ofden

e.V. 1976 zu gründen. Der

Bürgerverein verfolgt laut Satzung

den gemeinnützigen Zweck , in der

Dorfgemeinschaft Ofden die Interessen

und Be lange der Bürgerschaft

wahrzunehmen und zu fördern.

Als erstes großes Ereignis wurde

dann das alte Dorfkreuz, Mittelpunkt

des Dorfes neugestaltet und aufwendig

mit erheblicher Eigenleistung, sei

es durch finanzielle Mittel oder durch

Mithilfe an den anfallenden Arbeiten

durch die Mitglieder des Bürgervereins

errichtet.

Integriert in diese Anlage wurde auch

die alte Dorfpumpe die dieses Jahr

150 Jahre alt wird und dessen Jubiläum

wir gebührend feiern wollen.

150 Jahre Dorfpumpe

Samstag, 18.06.2011, 16 Uhr 30

Umzug durch das Dorf um bis zur

Kreuzanlage - Enthüllung einer Ge -

denktafel, Festrede Hilde Marx, kleines

Platzkonzert mit anschließendem

Umtrunk (Freibier)

18 Uhr 30

Zum Abschluss: Grillfest an der alten

Dorfschule

Dorfkirmes

02.09.bis 05.09.2011

Dorfkirmes mit Thekeneröffnung um

20 Uhr in der Gaststätte Schlenter.

03.09.2011 um 20 Uhr

Ehrenabend in der Festhalle Ofden

mit Programm

Sonntag, 04.09.2011

allgemeiner Frühschoppen auf dem

Schulhof, Dorfstraße 77, Nachmittags:

Festzug, beginnend an der

Alfred-Brehm-Str.

Montag, den 05.09.2011

Frühschoppen an der Alten Dorfschule

und als Abschluss Kaffee und

Kuchen am Nachmittag für die

Senioren

Solaranlagen, eine

lohnende Investition!?

von Hans-Willi Grümmer

SONNENSTROM?

J A B I T T E !

Solaranlagen lohnen sich immer,

seien es nun Sonnenwärmeanlagen

für Warmwasser oder Heizung

oder zur Stromerzeugung.

Das gilt in erster Linie für die Um -

welt. In kürzester Zeit – je nach Anlagentyp

1-3 Jahre – haben sie die

Energie erzeugt, die zu ihrer Herstellung,

Montage und sogar zur späteren

Entsorgung erforderlich ist. Danach

ersparen sie unserer Umwelt Jahr für

Jahr CO2 aus fossilen Kraftwerken.

Solaranlagen gehören zu den langlebigsten

Produkten, die man sich in

unserer industriellen Welt vorstellen

kann. Die Hauptnutzungsphase

beträgt 20 Jahre, aber auch danach

erzeugen sie noch lange Strom und

Wärme. Wartungsaufwand und Reparaturen

sind vergleichbar gering.

Die Herstellungskosten sind zwar

nicht gerade niedrig, aber die Anlagen

erwirtschaften in ihrer Nutzungszeit

soviel Ertrag oder sparen anderen

Aufwand für konventionelle Energie

ein, dass sie sich sogar bei einer vollen

Finanzierung bezahlt machen.

Für Sonnenwärmeanlagen bekommt

man unterstützende Zuschüsse, für

Sonnenstromanlagen eine erhöhte

Erzeugungsvergütung.

Juli/August 2011 47

Da stellt man sich die Frage, warum

ist nicht auf jedem Dach eine Solaranlage?

Eine gute Frage, auf die ich

ehrlicherweise auch keine erschöpfende

Antwort weiß. Ist es übertriebene

Vorsicht, ist es Angst vor Fehlentscheidungen,

ist es Geldmangel?

Letzteres wohl kaum, schaut man

sich die Autos vor der Tür an und

bedenkt man, dass es für die meisten

Anlagen geförderte Darlehen gibt.

Es muss wohl die Angst sein, eine

Fehlentscheidung zu treffen, wenn

man sich eine Solaranlage auf das

Dach setzen lässt.

Interessant wäre es dabei zu überprüfen,

ob die Menschen, die eine solche

Anlagen bereits seit Jahren betreiben,

etwas falsch gemacht haben. Das

wäre doch ein Maßstab, die vorhandene

Skepsis auszuräumen oder gar

zu stärken.

Klingeln Sie doch einfach mal bei den

Solaranlagenbetreibern in Ihrer Nähe.

Fragen Sie nach Zufriedenheit, Eintreffen

der Erwartungen, Wirtschaftlichkeit.

Freude an der Anlage. Ich bin

sicher, Sie werden keine unzufriedenen

Betreiber finden.

Jeder kann bei sich zu Hause an der

Energiezukunft mitwirken!

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


REISETIPPS

48

ISLE OF MAN

Isle of man - Eine Insel, die süchtig macht

von Marina Brants

Ob es wohl am Namen der Insel oder

an ihrer Lage mitten in der irischen

See liegt - die Isle of man hat ihre

eigenen Gesetze. Ihr Parlament, das

»Tynwald« ist das älteste der Welt. Es

regiert seit über 1.000 Jahren ununterbrochen.

Und, die »Insel des Mannes«

hat 1881 als erstes Land der

Welt das Frauenwahlrecht eingeführt.

Aber nicht nur das. Die Isle of man

hat ihr eigenes Geld, eigene Telefonkarten,

eigene Briefmarken, ja sogar

eine eigene Domain www.gov.im. Die

Steuern sind nur halb so hoch wie im

restlichen Großbritannien und zur

Europäischen Union gehört sie auch

nicht.

Reise

BÜRO

Jürgen & Bernd

Herpers

26.06. - 29.06.:

3 Tage Siena

für 2 Personen, Ü/Fr.,

Residence Toscana,

ab Düsseldorf.

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Broicher Straße 132 · 52477 Alsdorf

Telefon: 02404 / 1607 und 7273

Fax 02404 / 24683

Soviel Außergewöhnliches will

unbedingt erkundet werden.

Auf gerade mal 572 km2 leben ca.

73.000 Menschen, 25.000 davon

allein in ihrer Hauptstadt Douglas.

40% der Insel ist unbewohnt. Im

Süden ist es hügelig, im Norden flach.

An der Küste wechseln sich sandige

Buchten mit steile Klippen ab.

Dank des Golfstroms liegt die Temperatur

im Winter meist über fünf Grad,

aus diesem Grund kann man auch

vereinzelt Palmen auf der Insel finden.

Die wärmsten Monate sind Juli und

August, die trockensten Mai, Juni und

Juli.

Der höchste Berg der Insel, der Snaefall

(621m) liegt meist im Nebel. Bei

klarer Sicht kann man - wie ein alter

Spruch sagt - vier Königreiche sehen:

»England, Schottland, Ireland und das

Königreich Gottes.«

Tiefe Schluchten, imponierende Wasserfälle,

Schafe mit vier Hörnern, Katzen

ohne Schwänze, eine Straßenbahn,

die von einem PS bewegt wird,

das größte funktionsfähige Wasserrad

der Welt, nur einige Highlights, die

man unbedingt gesehen haben muss,

wenn man nicht gerade die »Tourist

Trophy« im Auge hat, die man als

Motorradfreak mitfahren will.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

Seit über 100 Jahren lockt dieses Peel

Straßen rennen alljährlich Tausende

von Bikern auf die Isle of man, das

in diesem Jahr vom 30. Mai bis

zum 10. Juni stattfand. Die

Rennstrecke, wie sollte es auf

der Insel auch anders sein, ist

die älteste Motorradrenn -

strecke der Welt. Einmal Colby

muss man es erlebt haben,

wie die Rennfahrer Port Erin

spektakulär um die Port St. Mary

rund 60 km lange

Rundstrecke heizen - über normale

Landstraßen, quer durch Ortschaften,

haarscharf an Hauseingängen vorbei.

»Quocunque jeceris stabit« -

»Wie du es auch wirfst - es

wird stehen« - die drei roten

Beine mit dem gälischen

Spruch sind das Wahrzeichen

der Insel und das Motiv

auf der Nationalflagge

der Insel.

Fasziniert von diesem

Rennen sind

auch Bettina und

Michael Wintgens, die

sich schon mehrmals

gemeinsam auf dem Motorrad

zur »Tourist Trophy« aufgemacht

haben. Und beide sind nicht nur

begeisterte Trophy-Fans, sondern finden

die gesamte Insel einfach toll!

Weitere Infos und Fährverbindungen

finden Sie unter:

www.britannien.de/

England/Counties/

Isleofman/

Isleofman.htm

Isle of man

TT Course

Irland

Norirland

Wales

Snaefall

Douglas

Schottland

Isle of man

Ramsey

Snaefall

England

Manx

Electric

Railway


Toskana Das »dolce far niente« in Italien

von Marina Brants

Mein Bauernhaus im

»dolce far niente«

Parken in

Montalcino Montalcino

Artischockenfest in Ciusure

Die »Millemiglia« führt

durch Buonconvento

Bis zum schönsten Platz der Welt,

zum Campo in Siena, sind es genau

1250 km. 500 km bis Basel, ca. 300

km durch die Schweiz bis zur Grenze

Como-Chiasso. Dann auf der Autobahn

weiter über Mailand, Parma,

Modena und Bologna nach Florenz.

Anschließend auf der quatro Corsi

noch ca. 30 km bis Siena, Ausfahrt

Porta San Marco.

Der Urlaub kann beginnen bei einem

ersten Espresso mitten auf dem

Campo sitzend, die Füße ausgestreckt

mit Blick auf den Torre del Mangia

des Palazzo Publico.

Wen zog es nicht schon alles hierhin,

um die deutsche Hektik zu vergessen

und in das »dolce far niente« einzutauchen.

Der Berliner Verleger Klaus

Wagenbach brachte seinen Freund

Otto Schily in die Toskana, den

»Anführer« der »Toskana-Fraktion«.

Mit Peter Glotz, Joschka Fischer, Gerhard

Schröder oder Wolfgang Clement

sagte man ihnen nach, lieber bei

einem Glas Chianti und einer Bistecca

Fiorentina zu sitzen, als über Akten zu

brüten.

Robert Gernhardt, selbst seit den 70er

Jahren überzeugter Toskanafan, schuf

Mitte der 80er Jahre seine Komö die

»Die Toskana-Therapie«, eine Gesellschaftssatire,

die obligatorisch in der

Toskana spielen musste.

Gianna Nannini, mit 54 Jahren zum

ersten Mal Mutter geworden, ist die

Tochter der bekannten Kafferöstereifamilie

Nannini in Siena. Auch sie lebt

hier neben bekannten Künstlern wie

Sting oder Konstantin Wecker, zwischen

eigenem Olivenhain und Weinberg.

Wieviele Bücher wurden nicht schon

über die Toskana geschrieben, wieviele

Bestseller haben wir nicht im Kino

gesehen, wer hatte nicht schon einmal

einen Fotokalender der Toskana

an der Wand oder von einem Seminar

in der Toskana geschwärmt.

Nach dem Espresso geht meine Fahrt

noch ein kleines Stück Richtung Montalcino

bis Buonconvento, wo ich

mich mitten in der Einsamkeit der

toskanischen Hügellandschaft in

einem alten Bauernhaus bei einer

Freundin aus Trier niederlasse; Fried

Schmitz ist auch eine von denen, die

in den 80er Jahren das toskanische

Leben dem deutschen vorzog. War es

früher die Weinernte und der Rebenbeschnitt,

mit dem sie sich ihr Geld

verdiente, so ist es heute die Vermietung

von Ferienwohnungen in ihrem

eigenen Bauernhaus oder in anderen

Agriturismen der Gegend.

Hier zählt nicht der Luxus pur, das

»All-inclusive« oder die Auswahl

beim Frühstücksbuffet. Hier zählen

vor allem die tiefen Nebel am Morgen,

das Licht, die Luft, der Geruch

und Geschmack des Tages oder der

utramarinblaue Himmel am Abend.

Selbst die Nachtigall hört man hier

noch singen.

Natürlich gehört auch das Essen mit

zu den Genüssen der Toskana - und

das ist meist so einfach wie möglich.

Frische Tomaten, Artischocken, Schinken,

Pecorino, Parmesan, Steinpilze

und natürlich das eigene Olivenöl,

eine einfache Pasta mit diesen Zutaten

braucht nur noch einen guten

Wein und jeder Abend ist ein Fest.

Juli/August 2011 49

DIe meistfotografierte Zypresse

der Toskana, in Ville di Corsano

mit Blick (links) auf Siena

Wem dies nicht reicht, der besucht

San Galgano, die Kirche ohne Dach,

die Gewürzstadt Pienza, den Mittwochsmarkt

in Siena oder die vielen

kleinen mittelalterlichen Städtchen

der Gegend oder macht es wie ich:

einfach »dolce far niente«..

la Casa

DI MOCCIO

Ferien in der Toskana,

in einem 600 Jahre alten,

mitten in der

klassischen Hügellandschaft

gelegenem Bauernhaus

Auf La Casa gibt es

zwei Apartments

1. Apartment:

Zimmer mit Doppelbett und Bad,

Zimmer mit Doppelbett und Galerie,

Badezimmer, Wohnküche

2. Apartment:

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Zimmer mit Doppelbett, Badezimmer,

große Wohnküche mit Galerie

(Aufstellung von Zusatzbetten auf der

Galerie möglich)

Beide Wohnküchen besitzen

einen offenen Kamin.

Erwachsene 25 Euro / Nacht

Kind 10 Euro / Nacht

Bettwäsche und Endreinigung sind im Preis enthalten.

Friede Schmitz

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


STURZPRÄVENTIONSKURSE IM SENIORENHEIM STELLA VITALIS

Es gibt innerhalb Deutschland zurzeit

etwa 10.000 Alten und Pflege -

einrichtungen in denen ca.

800.000 Bewohner untergebracht

sind. Heutzutage erleidet pro Jahr

statistisch gesehen mehr als

jeder 2. Bewohner einen Sturz,

manche sogar häufiger als dreimal

pro Jahr.

Nach einem Sturz treten vermehrt

Ängste besonders in Form von Bewegungsängsten

auf. Diese führen in der

Folgezeit zu Unsicherheit und damit

zur Bewegungseinschränkung. Die

Bewegungsangst führt letztendlich

zum persönlichen Rückzug und dem

daraus entstehenden Verlust von Kontakten.

Der Bewohner wird mehr und

mehr inmobil und verliert häufig den

Bezug zu seiner Umgebung. Jeder

Sturz verursacht einen höheren Pflegeaufwand,

durch die Bewegungseinschränkung

und das daraus resultierende

Sturzrisiko nimmt die Belastung

der Pflegekräfte zu.

Ein Beispiel: Der Mensch stürzt nicht,

weil die Teppichkante ihn aus dem

Stella Vitalis - Seniorenzentrum Alsdorf GmbH

Claudia Schmidt, Einrichtungsleiterin

Eschweiler Straße 2 · 52477 Alsdorf

Tel 02404 55130-0 · Fax 02404 55130-199

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50

Gleichgewicht gebracht hat, sondern

weil seine eingeschränkte Motorik

einen Sturz nicht verhindern kann. Zu

den Risikofaktoren gehören: Dunkelheit,

Dämmerlicht, Teppichkanten,

Kabel, Wasserlachen, Gegenstände,

ungeduldige Mitmenschen oder Partner,

Gehen mit Socken und vieles

mehr. Ein Bewohner, der mit kleinen

unregelmäßigen Schritten geht und

beim Herumdrehen schwankt, kann

zuverlässig vom Pflegepersonal als

sturzgefährdet eingeschätzt werden.

Sturzprophylaxe bedeutet:

Mitarbeiter beraten die Bewohner

und Angehörige und klären über Risikofaktoren

und Gegenmaßnahmen

auf. Im Stella Vitalis werden Bewohner

durch ein Sturzrisikoassessment

in unserem DAN-System monatlich

aufs Neue in Sachen Sturzrisiko eingeschätzt.

Eine Einschätzung des

Sturzrisikos wird vorgenommen. Sollte

ein Sturz in der Einrichtung erfolgen

wird laut Expertenstandard

„Sturzprophylaxe“ jeder Sturz dokumentiert,

auch wenn er zu keiner Ver-

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

Wir freuen

uns auf Sie!

letzung geführt hat. Die Dokumentation

ist eine notwendige Maßnahme

zur Qualitätssicherung. Allen Mitarbeitern

einer Pflegeinrichtung sollte

bewusst sein, das es wichtig ist, die

Mobilität älterer Menschen zu erhalten

und wiederherzustellen.

Sturzpräventionsmaßnahmen:

Der Einsatz von Sturzprotektoren, das

Abstimmen und Anpassen von Medikamenten

sowie das Anpassen von

geeigneten Sehhilfen, festem Schuhwerk

und das durchführen eines

regelmäßigen Kraft-Balancetraining

sind wesentliche Bestandteile der

Sturzprävention.

Kraft-Balancetraining im Stella Vitalis

Das Training als Maßnahme zur Sturzprävention

ist schon seit Anfang Juni

fester Bestandteil unserer Einrichtung.

Einmal pro Woche werden

unsere geschulten Mitarbeiterinnen

Andrea Roßbroich und Ursula Lap mit

einer Gruppe von max. 10 Personen,

für ca. 45-60 Minuten, ein Bewegungsprogramm

aus Muskelaufbauund

Balancetraining durchführen.

Hierbei soll nicht das Training im Vordergrund

stehen, sondern der Spaßfaktor.

Die Mobilität und das Aktivitätsniveau

der Bewohner soll gefördert

werden, es soll Sicherheit geben,

soziale Kontakte fördern und das

Selbstvertrauen gestärkt werden,

indem Erfolgserlebnisse sichtbar

gemacht werden. Unsere Bewohner

sollen Spaß und Freunde an diesem

Training haben.

Natürlich findet so ein Kraft- und

Balancetraining auch bei der täglichen

Pflege Anklang, Rollatortraining,

Balancetraining sowie mentale Übungen

fließen bei der täglichen Versorgung

unserer Bewohner mit ein. Das

Trainieren der Körperbalance wird mit

gezielten Übungen in die Pflege integriert.

Mentale Übungen werden

nicht nur in unseren hauseigenen

Gruppenangeboten und Einzeltherapien

durch den sozialen Dienst angeboten,

auch währen der sozialen

Betreuung durch unsere Pflege, werden

Sprichwörter und das Singen von

alten Volksliedern mit eingebunden.


Schlaganfall –

ein oft unterschätzter Notfall!

Neben Erkrankungen des Herzens

sowie Tumorerkrankungen sind Schlag -

anfälle insbesondere im fortgeschrittenen

Lebensalter eine der häufigsten

Todesursachen und vielfach Grund für

eine zum Teil erhebliche körperliche

und geistige Behinderung bis hin zur

lebenslangen Pflegebedürftigkeit.

Dabei können in vielen Fällen bei

rechtzeitiger und adäquater medizinischer

Behandlung das Ausmaß der

Beeinträchtigungen erheblich gemindert

und Dauerschäden vermieden

werden.

Fast jeder kennt in Familie oder Be -

kanntenkreis Menschen, die einen

Schlaganfall erlitten haben. Oft wird

dies als hinzunehmendes Schicksal

mit nur geringen Behandlungsmöglich -

keiten empfunden. Ziel des Artikels ist

es, Betroffene und Angehörige zu

motivieren, die Möglichkeiten einer

individuellen und gezielten Akut- und

Nachbehandlung zu nutzen. Beispiele

Betroffener sollen Mut machen, während

des Heilungsverlaufes auch in

Phasen mit nur geringem Fortschritt

nicht an der Möglichkeit einer weiteren

Besserung zu zweifeln.

Es sollen andererseits keine übertrie-

SPRACH-

LOS ?

LESEN ?

SCHREIBEN ?

benen Hoffnungen geweckt werden.

Jeder Erkrankungsfall muss als Einzelfall

betrachtet und bewertet werden.

Dazu bedarf es einer Betreuung durch

ein medizinisch spezialisiertes Team.

Am Besten von der ersten Minute an,

denn ein Schlaganfall ist ein medizinischer

Notfall. Bereits in den ersten

Minuten bis Stunden kann der Krankheitsverlauf

nach neurologischer

Untersuchung und bildgebender Diagnostik

mittels Computertomographie

und ergänzend der Kernspintomographie

durch gezielte Behandlungsmaßnahmen

günstig beeinflusst werden.

Hinter dem Begriff Schlaganfall verbirgt

sich eine Vielzahl von Krankheits -

bildern, denen eine akute Funktionsstörung

des zentralen Nervensystem,

also des Gehirn gemeinsam ist.

Ursache sind praktisch immer Durchblutungsstörungen.

Vereinfacht kann

man dabei grundsätzlich zwischen

einem Gefäßverschluß und einer Blutung

aus einer geplatzten Ader unterscheiden.

In beiden Fällen kommt es

durch den behinderten Blutfluß zu

einem Sauerstoffmangel, der zunächst

einen Funktionsausfall der betroffenen

Nervenzellen bzw. Hirn areale zu

SCHLAG-

ANFALL ?

STIMME

WEG ?

Ein Schlaganfall kann jeden treffen,

quer durch alle Altersgruppen.

Eine der häufigsten Folgen ist die

Aphasie – die Einschränkung der

Sprache.

Auf den nächten Seiten beleuchten

wir dieses Thema aus unterschiedlichen

Sichtweisen –

der Sicht des Arztes,

des Betroffenen

und des

Logo päden.

von Dr. med Heinz Ossen

Folge hat. Kommt der Blutfluss über

mehrere Minuten vollständig zum

Stillstand, führt der Sauerstoffmangel

zu einer nicht mehr zu behebenden

Schädigung und zum Absterben der

Nervenzellen.

Da die verschiedenen Hirnareale die

unterschiedlichsten Funktionen übernehmen,

können die Krankheitssymp -

tome im Einzelfall sehr variieren und

unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Entscheidend ist dabei, wie viele und

vor allem welche Areale betroffen

sind.

Die auffälligsten und häufigsten Symp -

tome sind beispielsweise plötzlich auf -

tretende Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen

auf einer Körperseite,

die nur das Gesicht, einen Arm oder

ein Bein oder die gesamte Körperhälfte

betreffen

können, Sehstörungen einer Gesichtshälfte

oder eines Auges, Doppelbilder

sowie Störung des Bewusstsein bis

hin zu komatösen Zuständen.

Neben dem typischerweise »schlagartigen«

Einsetzen der Beschwerden,

gibt es auch weniger eindrucksvolle

Krankheitverläufe, die aber nicht weni -

ger ernst genommen werden dürfen!

Manchmal sind flüchtige Symptome

Juli/August 2011 51

Juli/August 2011 51

erste Vorboten eines dauerhaften

Schlaganfalls.

Typisch dafür sind zum Beispiel kurzfristige

Sprachstörungen, die Kaffeetasse,

die aus der Hand fällt oder eine

Gesichtslähmung. Auch plötzlich einsetzende

Kopfschmerzen, „wie man

sie noch nie gehabt hat“ können

ernstzunehmende Warnsignale sein.

Da die Nervenzellen des Gehirns auf

eine Mangeldurchblutung sehr

empfindlich reagieren und bereits

nach kurzer Zeit ohne Sauerstoffversorgung

dauerhaft geschädigt

werden, ist insbesondere bei erheblichen

Symptomen eine schnelle Behandlung

notwendig, um eine dauerhafte

Beeinträchtigung verhindern zu

können.

Am sichersten erreichen Sie in einem

solchen Fall über die Notrufnummer

des Rettungsdienstes 112 schnelle

Hilfe. Erfahrene Rettungssanitäter

Praxis für Logopädie · therapieforum-alsdorf

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


Computertomograph Dr. med Heinz Ossen,

Radiologe

und Notärzte können dann vor Ort

entscheiden, wo die adäquate Erstbehandlung

erfolgen soll.

Anlaufstelle für Patienten mit Schlaganfällen

sind grundsätzlich die Notfallambulanzen

der Krankenhäuser,

da hier rund um die Uhr erste Untersuchungen

mit einem Computertomographen

durchgeführt werden können.

Von dort können die Betroffenen je

nach Krankheitsbild in eine spezialisierte

Klinik weiterverlegt werden.

Auf die Weiterbehandlung von Schlag -

anfällen spezialisiert ist in unserer

Region neben dem UK Aachen auch

die Neurologische Klinik des MZ

Medizinischen Zentrums StädteRegion

Aachen in Würselen unter der Leitung

von Prof. Dr. Kosinski, die selbstverständlich

auch notfallmäßige Aufnahmen

durchführen.

Die ersten Untersuchungen dienen

zur Unterscheidung der möglichen

Krankeitsursache, insbesondere dem

Ein paar Zahlen:

Wie entsteht ein

Schlaganfall?

Eine Mangeldurchblutung des Gehirns

ist mit 80 Prozent die bei weitem häufigste

Ursache eines Schlaganfalls.

Die Ursachen dafür sind vielfältig und

oft nur vom Spezialisten festzustellen.

Grundsätzlich stellt sich immer die

Frage, ob ein Blutgerinnsel das Gefäß

verschlossen hat und wo dieses

entstanden sein könnte. Verengte

Halsschlagadern durch Gefäßverkalkung

oder bestimmte Herzrhythmusstörungen

(Vorhofflimmern) können

die Bildung dieser Blutgerinnsel

begünstigen.

Etwa 20 Prozent der Schlaganfälle

werden durch eine Blutung in das

Gehirn verursacht. Dabei platzt oder

reißt ein Blutgefäß des Gehirns.

Ursachen sind hier extrem hohe Blutdruckwerte

oder Fehlbildungen der

Hirngefäße.

Nachweis bzw. Ausschluss einer Blutung

in das Hirngewebe oder seine

Umgebung. Ist eine Blutung ausgeschlossen,

kann ein Gefäßverschluss

angenommen werden. Oft werden

dann sofort Medikamente zur Auflösung

des vermuteten Gerinnsel

verabreicht.

Wird eine Blutung nachgewiesen, ist

manchmal auch ein neurochirurgisches

Eingreifen notwendig.

In Abhängigkeit vom Krankheitsbild

und den durch Spezialuntersuchungen

erhobenen Befunde ist immer ein

individuell auf den einzelnen Patienten

abgestimmtes Behandlungskonzept

zu erarbeiten. Dies differenzierter zu

erörtern, würde den Rahmen dieses

Artikels jedoch sprengen.

Leider ist in der ersten Erkrankungsphase

nur eine unsichere Beurteilung

der Prognose möglich. Mit entscheidend

ist, wie viele der betroffenen

Nervenzellen, ihre Funktion wieder

Woran erkennt man

einen Schlaganfall?

Der Schlaganfall kommt plötzlich und

sehr oft ohne Vorwarnung und trifft

daher fast immer einen völlig Unvorbereiteten.

Mögliche Symptome eines Schlaganfalls:

Plötzliches Auftreten von

Schmerzlose Arm- und/oder

Beinlähmung

Herabhängender Mundwinkel

Halbseitiges Taubheitsgefühl

Doppelbilder oder plötzliche

Erblindung eines Auges

Sprachstörung

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 52 Juli/August 2011

Prof. Dr. Christian Kosinski

Chefarzt Neurologie,

Medizinisches Zentrum Würselen

aufnehmen können. Hier spielt vor

allem der rasche Beginn der ersten

Behandlungsphase die entscheidende

Rolle, um die Größe der nicht zu rettenden

Hirn-areale so gering wie

möglich zu halten und in einzelnen

Fällen lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

In der sich anschließenden Heilungsphase,

genauer spricht man von

„Rehabilitationsphase“, die sich über

viele Monate bis Jahre ausdehnen

kann, nehmen die verbliebenen

Nervenzellen ihre Funktion teilweise

wieder auf. Vielfach müssen jedoch

auch neue Aufgaben übernommen

werden. In den letzten Jahren hat

sich gezeigt, das auch im höheren

Lebensalter unser Gehirn noch in der

Lage ist, neue „Verschaltungen“ zu

bilden, d.h. Nervenzellen sind in der

Lage, neue Aufgaben zu übernehmen

und geschädigte Funktionen wieder

zu regenerieren.

Was ist zu tun,

wenn ein Schlaganfall

auftritt?

Der Schlaganfall ist ein Notfall. Nur

innerhalb der ersten Stunden kann der

den Schlaganfall verursachende Blutpfropf

im Gefäß medikamentös wieder

aufgelöst werden. Die wichtigste Maßnahme

besteht daher darin den Notarzt

zügig zu verständigen.

Viele Schlaganfall-Opfer sind im

Moment des Geschehens völlig hilflos.

Es ist daher oft lebensrettend wenn

Familienmitglieder, Arbeitskollegen und

andere Personen den Ernst der Lage

erkennen und richtig handeln.

Bei einem Schlaganfall zählt jede

Minute.

Leider ist das Wissen um die Schlaganfall-Symptome

in der Öffentlichkeit oft

nur rudimentär und Kenntnisse um die

Behandlungsmöglichkeiten nahezu

nicht vorhanden.

Diese Vorgänge

laufen jedoch langsam ab und erfordern

eine gezielte Förderung durch

spezielle Behandlungsmaßnahmen.

Hier sind neben guten Therapeuten

(Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten,

Neuropsychologen.....)

vor allem die Patienten (und ihr engeres

Umfeld) gefordert. Die Erkrankung

fordert ihnen, vor allem bei größeren

Defiziten, Geduld und Durchhaltevermögen

ab.

Beispiele Betroffener können Mut

machen, einerseits Einschränkungen

zu akzeptieren, andererseits aber

auch selbst aktiv alle Möglichkeiten

einer Behandlung auszuschöpfen.

Die folgenden Informationen erhalten

wir von Prof. Dr. Christian Kosinski

Chefarzt Neurologie,

Medizinisches Zentrum Würselen.

Weitere Themen zum Schlaganfall ... >

In Deutschland erleiden jedes Jahr etwa 230.000 Menschen einen Schlaganfall, etwa 30.000 Menschen sterben jährlich an seinen Folgen. Der Schlaganfall ist

damit die dritthäufigste Todesursache in den westlichen Industrieländern. Für die Betroffenen und deren Angehörige kann der Schlaganfall zudem den Anfang

einer hochdramatischen individuellen Leidensgeschichte bedeuten, insbesondere durch den Verlust der Selbständigkeit und lebenslange Behinderung. So sind

etwa 25 Prozent der Betroffenen danach lebenslang pflegebedürftig und etwa 50 Prozent bleiben arbeitsunfähig. Allein in der Universitätsklinik Aachen und im

Medizinischen Zentrum Kreis Aachen werden auf den Schlaganfall-Spezialstationen pro Jahr zirka 2.000 Patienten mit dieser Erkrankung behandelt. Etwa 6 bis

10% aller Notarzteinsätze werden wegen des Verdachts auf einen Schlaganfall durchgeführt.

Erste Behandlungsschritte

in der Klinik:

Die meisten Schlaganfallpatienten in der

Region Aachen werden auf Schlaganfall-

Spezialstationen, sog. „Stroke Units“,

primär behandelt. Hier behandelt ein

spezialisiertes Team von Ärzten, Pflegern,

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und

Logopäden die Betroffenen gemeinsam.

Die Patienten werden engmaschig überwacht,

die unterschiedlichen Ursachen

des Schlaganfalls geklärt und eine

Behandlung eingeleitet. Dies dient in

erster Linie dazu, weitere Schlaganfälle

zu verhindern. Zu den wichtigsten Säulen

dieser Therapie zählen Medikamente, die

eine erneute Bildung von Blutgerinnseln

in den Gefäßen verhindern.

Parallel beginnen Therapeuten bereits

innerhalb der ersten 24 Stunden mit der

individuellen Rehabilitationsbehandlung.

Allein durch diese kombinierten Maßnahmen

kann die Sterblichkeitsrate nach

einem Schlaganfall um 10 Prozent

gesenkt werden.


Hallo,

mein Name ist

Ursula Bürsgens

Ich bin Grafik Designerin. Bis vor eineinhalb

Jahren habe ich begeistert für

die „undsonst?!“ gearbeitet. Frau

Brandts und ich haben viele Seiten

des Magazins gestaltet. In den letzten

Jahren hatte ich zu bestimmten Themen

auch einiges geschrieben, wie

z.B. über die mini Pferdchen in Warden,

zum Europafest ein Interview

mit dem Bürgermeister von Kerkrade,

oder über den Besuch kleiner Alsdorfer

Fußballer bei Alemannia Aachen

mit Interview von Willi Landgraf. Das

machte mir immer sehr viel Freude.

Seit 2008 wohne ich mit meinem

Lebensgefährten in Aachen Laurensberg,

direkt gegenüber meiner Mutter.

Ich wollte sie dort ein wenig unterstützen.

Aber ich bin trotzdem noch

ein Alsdorfer.

Am Freitag dem 13. November 2009

hatte ich eine Gehirnblutung. Genauer

gesagt, es war eine Sinusthrombose.

Ich spürte eine Erkältung, eher auf

meiner linken Kopfseite. Ich hatte

leichte Schmerzen im Stirn- und Nackenbereich

sowie auch Schnupfen.

Die Wärme mit einer Höhensonne

und Massage mit „Franzbrandwein“

sollte mir schnell helfen. Doch am

nächsten Morgen ging es mir noch

schlechter. Die Kopfschmerzen waren

extrem, sonst hatte ich fast nie damit

Probleme. Ich musste mich Erbrechen,

ich wollte nur im Bett bleiben und

meine Ruhe haben. Den restlichen

Tag und die folgende Nacht schien

ich wohl zu schlafen. Am Morgen

wurde ich nicht mehr wach. Ich war

nicht mehr ansprechbar. Krankenwagen,

Notarzt, Universitätsklinik

Aachen, MRT, Operation, Intensivstation.

Dann bin ich aufgewacht, nur

ein Traum, Augen zu. Wieder aufgewacht,

noch immer ein Traum, Augen

zu. Und dann, warum Träume ich

immer das gleiche, immer Krankenhaus!

Zuerst sehe ich Menschen in

grünen Kitteln und Mutter, Freund,

Bruder, Schwester. Die guckten mich

so traurig an. Seltsam, ich sah nur die

linke Hälfte ihrer Gesichter. Aber ich

kannte diese Leute, es war meine

Familie. Sie sprachen mich an, stellten

sich namentlich vor und fragten, ob

ich gerne etwas zu trinken möchte.

„Weiß“ und „Papa“, das war das einzige

was ich sagen konnte. Das erste

was ich trank, war Wasser in weißen

Bechern. „Papa“, mein Vater starb

leider schon 2001, war der Name für

alle Besucher. Später kam ein

„Mama“ dazu, meine Mutter war

wohl darüber sehr glücklich.

Das ich kaum sprechen konnte, war

mir nicht so aufgefallen. Warum ich

überhaupt dort war, das wunderte

mich. Lange und schwierige Erklärungen

der Ärzte oder Verwandten konnte

ich zwar hören, aber weniger verstehen.

„Schlimme Krankheit, aber

bald wieder gesund“ das glaubte ich

und das reichte mir erstmal als Erklärung.

Mein „Auferstehen“ ging im

Rollstuhl von der Intensivstation in

ein Zimmer auf der Neurochirurgie.

Eine Physiotherapeutin unterstütze

meine Beweglichkeit, besonders von

Arm und Beinen sowie Hand und

Füßen, meist nur auf der rechten

Seite. Dann konnte ich mit einem Rollator

schon die ersten Schritte gehen.

Nach zweieinhalb Wochen Uniklinik

brachte mich ein freundlicher Sanitäter

zur Reha „Klinik Burg Landshut“

in Bernkastel-Kues. Tag für Tag ging

es mir ein wenig besser und nach

zwei Wochen konnte ich schon alleine

den Gymnastikraum und den Zimmer

der Logopädin finden. Nach sechs

Wochen konnte ich „Guten Tag Frau

Sonnenschein“ zu meiner Logopädin

sagen, ohne den Namen nach einigen

Sekunden wieder zu vergessen.

Meine Zeit in der Reha dauerte nach

zwei Verlängerungen insgesamt neun

Wochen. Und dann ging es nach

Hause, das ich nur vorher durch Kurzbesuch

der Weihnachttage, lange

nicht mehr gesehen hatte. Die

schlimmste Erinnerung ist der Versuch

mit meinem Computer zu arbeiten.

Das Drücken des Schalters funktionierte,

alles andere hatte ich vergessen.

Ich konnte nichts mehr, ich habe

stundenlang verzweifelt geheult.

Ich wusste wer ich war. Meine Familie

und Freunde, mein Job, mein Zuhause,

fast alle Gedanken und Erinnerungen

waren da. Ich konnte aber nur

einfache Worte sprechen, weitere

Worte konnte ich nur gedanklich, teilweise

geschrieben vor mir sehen. Die

meisten Worte fehlten, das Sprechen

ging nur schrittweise voran. Lange

und komplexere Sätze konnte ich

nicht verstehen. Stück für Stück und

langsam verstand ich Informationen.

Am besten funktionierte es mir alles

dreimal zu sagen. Das Lesen lernen

hatte ich zuerst mal nach

hinten geschoben. Ich konnte

schlecht Sehen, rechts fehlten

immer die Bilder und Buchstaben.

Bei beiden Augen ist

rechtseitig die Sicht fast blind.

Das Schreiben funktionierte recht

gut, nur traurig, nach wenigen Minuten

konnte ich die Worte und Zeilen

nicht mehr sehen und verstehen.

Warum? Das wissen die Logopäden

und können das besser erklären. Seit

meiner Operation spürte ich eine

plötzliche Vergesslichkeit, nur wenig

konnte ich behalten. Die Logopäden

und Neurologen hatten mir erklärt,

dass ich vielleicht einiges wieder

sprechen, lernen und verstehen

werde kann, aber nicht in wenigen

Wochen. Es sind wohl die ersten 6

Monate, wo vieles durch intensives

Training wieder zurückkommt. Dass

dieses aber ein Jahr oder sogar mehrere

Jahre braucht, das wollte ich

nicht hören. Ich dachte nach einem

halben Jahr wieder „fit“ zu sein und

auch arbeiten zu können. Aber so war

es nicht!

Ich war aber glücklich nach einem

halben Jahr auf die Aphasiestation

der Uniklinik Aachen zu kommen.

Mein Lebensgefährte, mein Logopäde

Georg Hilfrich, meine Hausärztin Friederike

Stäbler, Professor Huber der

Aphasiestation, seine Mitarbeiterin

sowie meine Freunde setzten sich

sehr dafür ein, das ich dorthin kommen

konnte. Verzweifelt hoffte ich auf

meine komplette Genesung. Zumindest

hatte ich mir das heimlich

gewünscht. Wir waren dort vierzehn

Aphasiker, die täglich durch Logopäden,

Krankenschwestern, Physiotherapeuten

und Neurologen unterstützt

und gefördert wurden. Auch mit einer

Kunsttherapeutin zu Malen sowie mit

einem Musiklehrer gemeinsam zu

„singen“ brachte uns weiter. Seltsam,

aber es ist so, Menschen die nur drei

Worte sprechen, können aber singen.

In dieser Zeit lernte ich viele Worte,

konnte besser Sprechen und auch ein

wenig mehr lesen. Jeden Tag einige

Stunden zu üben, auch einzeln oder

in Gruppentherapie, das war sehr

wichtig. Dort lernte ich auch die

ersten Schritte mit dem Computer zu

arbeiten.

INTERN VERWALTUNG

Juli/August 2011 53

So hatte ich mir damals in der Reha

vorgestellt: Nach meiner Operation

konnte ich nur 1% sprechen und nach

meiner Genesung werde ich 100 %

sprechen können. Seit der Zeit der

Reha, der Aphasiestation Aachen und

der vielen Monate bei meinem Logopäden

sowie Logopädieschülerinnen

und meiner Logopädiestudentin, lerne

ich fast jeden Tag. Das Telefonieren

mit Freundinnen ist auch ein gutes

Training. „Memory“ oder „Stadt,

Land, Fluss“ mit meiner Mutter zu

spielen, unterstützt unser beides

Gedächtnis. Auch Fernzusehen und

anschließend mit meinem Lebensgefährten

zu Diskutieren hilft mir.

Woche für Woche und Monat für

Monat komme ich weiter, auch nach

eineinhalb Jahren. Es gibt allerdings

immer wieder Tage, da vergesse ich

mehrfach gelernte Worte wieder. Ich

kann dann nicht gut sprechen, bin

durcheinander und fast verzweifelt.

Aber es sind die guten Tage, wenn

man sich kräftig fühlt und konzentriert

ist, fleißig lernt und auch im

Garten arbeitet, da denke ich oft, es

ist alles wie früher, ich bin gesund.

Völlig Gesund sein, wird es wohl

nicht geben, aber glücklich sein, das

bin ich oft. Ob die Verkäuferinnen

oder der Nachbar über mein Sprechen

„grinsen“, wird mich nicht verunsichern

und beleidigen. Das ist dann

nicht mein, sondern ihr Problem!

Für das Schreiben brauchte ich viele

Tage, aber mit der Unterstützung von

Microsoft Word kann ich etwas besser

schreiben.

Liebe Grüße und bis irgendwann,

Eure Ursula Bürsgens

Ich danke meinem Harry, meiner Mutter,

Gina und Berni, der Familie, dem Notarzt,

den Chirurgen, meiner Hausärztin,den Neurologen,

den Schwestern, den Logopäden und

Physiotherapeuten, den Freundinnen und

Freunden, den Nachbarn, den Kollegen der

»undsonst?!«, meinen treuen Kunden und

natürlich vielen weiteren Menschen für ihre

Unterstützung, ihre Geduld und ihre Freundlichkeit.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


Wie kommt es zu einer Aphasie?

Aphasie tritt nach verschiedenen

Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Schädelhirntrauma,

Gehirnblutung...) nach

abgeschlossenem Spracherwerb auf.

Wie erleben Patienten die

Erkrankung?

Patienten erleben diese Erkrankung

oft als unerwartet und plötzlich. Sie

fühlen sich nicht wohl können jedoch

nicht genau sagen was es ist. Es können

Kopfschmerzen auftreten, eine

allgemeine Schwäche oder auch

leichte bis schwerere Taubheitsgefühle

im rechten Arm und rechten Bein

können beschrieben werden. Sie können

sich nicht mehr in vollständigen

Sätzen oder Worten mitteilen. Viele

betroffene Patienten können sich später

im Krankenhaus auch erst einmal

nicht erinnern.

Andere Patienten schlafen und wirken

auf ihren Lebenspartner sehr erschöpft

und müde. Eine 70 jährige Ehefrau

berichtet:

„Mein Mann hat 19 Stunden geschlafen

und das kam mir ganz komisch

vor und als ich ihn geweckt habe, hat

er ganz seltsame Dinge erzählt. Da

hab ich nur noch den Krankenwagen

gerufen und die meinten das war

genau richtig.“

Eine Patientin erzählt rückblickend,

wie der Schlaganfall vor ca. 5 Monaten

bei ihr begann und welche sprachlichen

Schwierigkeiten entstanden

sind:

„Ganz plötzlich. Wir waren gerade

von Urlaub zurück. Mein Mann ging

ins Bett und ich in die Küche, mir war

nicht wohl und ich wollte noch was

trinken da ist mir das Glas aus der

Aphasie –

Was ist Aphasie?

Aphasien sind durch Gehirnschädigung

erworbene Sprachstörungen.

Aufgrund einer Läsion

(Schädigung) in der

dominanten, meist

linken Hirnhälfte.

Simone Aretz,

Iris Lützeler-Dreßen

Hand weggerutscht und von da an

weiß ich nix mehr. Mein Mann hat

mich gehört, hat mir später erzählt

wie das war mit Krankenwagen und

so. An das Krankenhaus kann ich

mich nur später erinnern. Ich konnte

erst gar nichts mehr sprechen.“

Bei dieser Patientin hat sich die Sprachstörung

fast zurückgebildet. Es gibt

die unterschiedlichsten Verläufe, die

Sprachstörung kann monate- oder

jahrelang bestehen.

Der Aphasiker ist nicht geistig behindert,

er ist „sprachkrank“.

Es bestehen Beeinträchtigungen in

den einzelnen sprachlichen Modalitäten

(Sprechen,Verstehen, Schreiben

und Lesen), aber auch in nichtsprachlichen

Bereichen in unterschiedlichem

Schweregrad.

Wer behandelt die Aphasie?

Der behandelnde Arzt verordnet

Sprachtherapie, welche in der Regel

in Praxen durch Logopäden, Sprachtherapeuten,

klinische Sprechwissenschaftler

u.a. stattfindet. Es gibt zum

Teil auch die Möglichkeit, die Behandlung

in einem ambulanten Therapiezentrum

oder in einer Klinik mit

ambulanter Rehabilitation durchzuführen.

Es gibt Patienten die ihre frühere

Sprachfähigkeit zurückerlangen.

Bei vielen Aphasikern kann zwar eine

wesentliche Besserung der Sprache

erreicht werden, der ehemalige

Sprachstatus aber nicht wieder hergestellt

werden. Sehr schwer sprachbeeinträchtigte

Patienten müssen

lernen, Kommunikation durch andere

Möglichkeiten (Gestik, Mimik) zu

ersetzten. Es gibt keine Apparate, die

die Leistungen der gesunden Sprache

wieder herstellt.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 2/2011 54 April/Mai/Juni 2011

Was beinhaltet eine logopädische Behandlung?

Zu Beginn einer Behandlung wird eine umfangreichen Diagnostik mit standardisierten

Testverfahren durchgeführt. Anhand dieser Ergebnisse und dem Austausch

mit den behandelnden Ärzten wird ein individueller Therapieplan für den

Patienten festgelegt. In diesem Behandlungsplan werden Therapieziele

bestimmt.Das wichtigste und oberste Ziel für alle Aphasiker ist die Verbesserung

der sprachlichen Kommunikationsfähigkeit. Das heißt: Die Aphasiker sollen sich

in Gesprächen und anderen Alltagssituationen mit den wiedererlangten und z.

T. reduziert bleibenden Ausdrucksmöglichkeiten verständigen können.

Es gibt verschiedene Formen/Typen der Aphasie!

Globale Aphasie

Ist die schwerste Form der aphasischen

Störung. Alle sprachlichen Bereiche

(Sprechen, Verstehen, Lesen, Schreiben)

sind stark betroffen.

Amnestische Aphasie

Ist die leichteste Form der aphasischen

Störung, Leitsymptome bestehen in

inhaltsarmen Redefloskeln und Wortfindungsstörungen.

Broca Aphasie

Bei dieser Form der Aphasie sprechen

die betroffenen Patienten meist stock -

end, in unvollständigen Sätzen, mit

vielen Lautverwechslungen bei langsamer

und monotoner Artikulation.

Beispiel:

Untersucher: Wie hat das denn angefangen

mit Ihrer Krankheit?

Patient: ja,ja ... Hirnschlag ... eh ...

und ohnmächtig ... Krankenhaus ... ja

... Krankenhaus Andernach ... Rollstuhl

Untersucher: Zuerst waren Sie im

Rollstuhl?

Patient: ja ... eh ... ja ...Arm ... Bein ...

Gesicht ...schwer lähmen ...eh ... und

denn ... üben üben üben

Irrtümer und Vorurteile

Aphasische Patienten drücken sich

mit ihrer Sprache häufig falsch aus

oder nur bruchstückhaft. Da Denken

und Sprechen gleichgesetzt werden

entsteht hier das Vorurteil dass diese

Patienten verwirrt sind oder sie werden

als geistig behindert angesehen.

Tatsächlich ist es so, dass Aphasiker

soziale Situationen richtig erkennen,

dass sie wissen, wie man sich in einer

Situation verhält, dass sie innerlich

Wünsche formulieren können wie

sprachgesunde Menschen und das

sie folgerichtig denken.

Ihre Problematik liegt im sprachlichen

Formulieren. Mit sprachkranken Menschen

muss man nicht besonders laut

sprechen. Sie haben keine Hörstörung.

Dadurch das die Patienten häufig starke

sprachliche Schwankungen zeigen

wird geäußert: „Wenn er nur will, dann

geht das.“ Auch das ist ein Irrtum. Angehörige

müssen davon ausgehen, dass

er will, doch der Patient kann nicht

immer die gleiche Leistung bringen.

Wie können Angehörige helfen?

Wichtig ist das Familienleben, soweit

möglich wie bisher weiterzuführen.

Ein geregelter Tagesablauf sollte eingehalten

werden, es gibt dem Patienten

Sicherheit und es hilft ihm sich im

Wernicke Aphasie

Patienten mit dieser Form der Aphasie

sprechen flüssig und meist mit guter

Sprechmelodie und einer klaren Artikulation.

Ihre Rede ist inhaltsarm, es gelingt

ihnen nicht, den jeweiligen Gedanken

sprachlich eindeutig mitzuteilen.

Diese Patienten verwenden oft Wörter,

die den Sachverhalt nicht treffen. Sprachverständnisstörungen

gehören neben

Wort- und Lautverwechslungen und falschem

Satzbau zu den Leitsymptomen.

Es besteht ein erhöhter Rededrang.

Beispiel:

Untersucher: Wie hat Ihre Krankheit

angefangen?

Patient: Ja es ist auch vor allen Dingen

bei mir kann ich nicht alles sagen ...

dann kommt bei mir manches bei mir

über hier rauber durch mir... und sagte

dann auch jetzt müsste Du sch ... nachschauen

... wie’s geht ... und nur ich

bin leider im einzelnen nicht in der

Lage, das im einzelnen zu sagen ... ich

muss manches warten ... ich weiß,

wenn ich Ihnen sage, hier ist oder hier

ist das ... das kann ich aber ich kann es

nicht eh anders eh in zeig weitergeben

... da ist mir manches nicht in Ordnung

Alltag wieder leichter zurechtzufinden.

In Entscheidungen die die Familie trifft

sollte auch der Aphasiker mit einbezogen

werden - lassen sie ihn teilhaben.

Wichtig ist auch zu beachten das sie

ihn nicht mit banalen Problemen belasten.

Sprechen sie ruhig und deutlich,

in kurzen und einfachen Sätzen. Wiederholen

sie das Gesagte und unterstützen

sie es durch Mimik und Gestik.

Vermeiden sie Unruhe im Raum.

Ermutigen sie den Aphasiker durch

Zuspruch und Zuwendung zu Sprechversuchen,

auch wenn sie fehlerhaft

sind. Lassen sie ihm beim Sprechen

viel Zeit. Falls sich der Patient gar nicht

äußern kann, versuchen sie durch

Fragen herauszufinden, was er meint.

Unterstützen sie Leseversuche.

Für den betroffenen Patient ist es eine

schwere und bedrückende Erfahrung,

dass er nicht mehr alles sprechen und

verstehen kann. Für ihn bedeutet es

eine große Erleichterung, wenn er

merkt, dass sie seinen Zustand zu verstehen

versuchen und ihm bei sprachlichen

Problemen helfen können.

Angehörige von Aphasikern müssen

wissen, dass Fortschritte nur langsam

erreicht werden können und das die

Behandlung der „Sprachkranken“

langwierig ist.

Quellennachweis: Sprachstörungen Ursachen und Behandlung von Sprachstörungen (Aphasien) durch

Schädigung des zentralen Nervensystems von Prof. Dr. phil. Huber, Prof. Dr. med. Poeck, Luise Springer


»Ich fühle mich hier pudel Wohl«,

sagt Frau Sch. und lacht. Die 83

Jahre alte Dame besucht seit

einem ¾ Jahr die integrierte

Tagespflege im Seniorenzentrum

St. Anna. Anfangs sei es ihr schon

schwer gefallen, aber mittlerweile

freut sie sich auf die wöchentlichen

Besuche – besonders, seit sie

sich mit Frau P. angefreundet hat,

die schon seit Jahren in St. Anna

lebt.

Am 1.1. 2010 wurde die integrierte

Tagespflege im Seniorenzentrum St.

Anna eröffnet. Sie bietet Pflegebedürftigen,

aber auch dementiell

erkrankten Menschen, die zu Hause

versorgt werden, die Möglichkeit in

unserer Einrichtung betreut zu werden.

Der größte Teil der häuslichen Pflege

wird meist durch Angehörige sichergestellt.

Die Betreuung zu Hause ist

meistens durch aufopferungsvolle

Pflege gekennzeichnet, häufig über

die Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit

hinaus. Hier bietet die integrierte

Tagespflege sowohl eine wertvolle

Alternative zum Umzug in ein

Pflegeheim, als auch die notwendige

Ergänzung zur ambulanten Pflege.

Angehörige erfahren dadurch Entlastung

und Unterstützung.

Betreuungsschwerpunkte

Die soziale Betreuung der Tagespflegegäste

findet innerhalb der Wohnbereiche

statt. Ansprechend eingerichtete

Wohnzimmer mit komfortablen

Ruhesesseln sorgen für eine gemütliche

Atmosphäre. Die von unserem

geschulten Personal angebotene aktivierende

Betreuung, die Förderung

und der Erhalt der körperlichen und

geistigen Fähigkeiten richten sich

nach den Interessen und Fertigkeiten

unserer Gäste. Durch vielfältige soziale

Kontakte wird die Kommunikation

gefördert und die Freude an Geselligkeit

bleibt erhalten.

Im Einzelnen bieten wir folgende

Angebote an: Gesellschaftsspiele,

Gymnastik, Singen, basale Stimulation,

Kreatives Gestalten, jahreszeitliche

Feste und Feiern, Spaziergänge

und kleinere Ausflüge.

Öffnungszeiten

Unsere integrierte Tagespflegeeinrichtung

ist von Montag bis Freitag in der

Zeit von 8.00 Uhr bis 18.30 Uhr geöff-

net. Die Betreuungszeiten liegen zwischen

einem und fünf Tagen in der

Woche.

Mahlzeiten: Wir bieten fünf Mahlzeiten

an, die sich nach den Wünschen

und Bedürfnissen der Tagespflegegäste

richten – darüber hinaus sind kos -

tenlose Getränke jederzeit verfügbar.

Wir bieten

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� Betreutes Wohnen

� Essen auf Rädern

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INTERN SENIOREN

Integrierte Tagespflege in St. Anna

Seniorenzentrum

St. Anna

Juli/August 2011 55

Fahrdienst: Auf Wunsch organisieren

wir einen seniorengerechten Fahrdienst

für den Hin- und Rückweg.

Ansprechpartnerin: Seniorenzentrum

St. Anna, Anke Achilles, Bettendorfer

Str. 30, 52477 Alsdorf (Telefon:

02404-98 77 0, Email: a.achilles@szst-anna.de)

Wir beraten Sie gerne

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Bettendorfer Straße 30

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aSt. Anna

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


ENERGIE

Seien wir ehrlich! Wir alle regen

uns über die steigenden Energiepreise

fürchterlich auf. Am deutlichsten

werden uns die Preissteigerungen

jedes Mal, wenn wir zur

Zapfsäule müssen oder wenn die

56

BLOCKHEIZKRAFTWERK

Mein Nachbar der Energieerzeuger

ROLAND DAMMERS IM GESPRÄCH MIT EGIDIUS HUBERT (BERTL)

MENNICKEN ÜBER DIE ENERGIEVERSORGUNG DER ZUKUNFT

alljährliche Stromabrechnung

ins Haus flattert. Da gibt es für

so manche Familie scjhon mal

einen Riesenschreck. Nachzahlungen

von mehreren 100,- Euro

werden da schon mal von den

Energie unter nehmen gefordert.

Je nach Entwicklung der Ölpreise

(und die Experten sind sich einig,

dass es hier in Richtung teurer

gehen wird) können die Energiekosten

irgendwann dramatisch

hoch werden. Zumindest Eigenheimbesitzer

oder diejenigen

unter den Lesern, die es irgendwann

einmal werden wollen,

haben jedoch die Möglichkeit,

durch eine vorausschauende Wahl

ihrer Heizungsanlage diese Kosten

zumindest erträglich zu halten. Doch

auch hier haben die Interessierten

wieder einmal die Qual der Wahl.

Also fragen wir am Besten gleich den

Fachmann. Und dieser ist, wenn es

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 Juli/August 2011

um Heizungsanlagen und ums Energiesparen

im Besonderen geht Egidius

Hubert Mennicken, gelernter Starkstromelektriker

und Meister im Zentralheizung

-, Lüftung-, Sanitär-, Gasheizungsbauerhandwerk.

»undsonst?!«: »Herr Menniken, welche

Möglichkeiten gibt es denn nun,

um die Energiekosten jetzt und in

Zukunft erträglich zu halten?«

Bertl Menniken: »Die einfachsten

Möglichkeiten sind natürlich das

Energiesparen und die richtige Wärmedämmung

der Häuser. Aber hier

sind schnell die Grenzen des Möglichen

erreicht. Wirklich interessant

wird es heutzutage bei der richtige

Auswahl der Heizungsanlage. Die

klassischen Öl- und Gasheizungen

sollten langsam der Vergangenheit

angehören.

»undsonst?!«: »Wie das? Sind Öl

und Gas nicht immer noch die klassischen

Lösungen bei der Wärmeerzeugung

im Haus?«

Bertl Menniken: »Leider ja. Diese

Technik wird immer noch, vor allem

weil sie in der Anschaffung günstig

ist, von vielen Firmen beworben und

dann natürlich auch eingebaut. Langfristig

sind jedoch Hybidanlagen, also

Kombinationen von Solarenergie mit

Wärmepumpen-, Öl- oder Gasanlagen

wesentlich wirtschaftlicher!

Mein Favorit bei der Energieerzeugung

im Haus sind jedoch Blockheizkraftwerke

oder kurz BHKW.«

»undsonst?!«: »Ist das eine neue

Technik?«

Bertl Menniken: »Nein, überhaupt

nicht. Dieser Anlagentyp wurde

bereits vor mehr als 20 Jahren entwickelt,

ist dann aber leider ziemlich

in Vergessenheit geraten. In den letzten

10 Jahren hat sich aber die Zahl

der anlagen verdoppelt. Mittlerweile

gibt es vier Anbieter, die Anlagen für

1-3 Familienhäuser im Programm

haben.

Diese Anlagen bestehen aus einem

Verbrennungsmotor zur Stromerzeugung,

der mit einer Solar oder Gasheizung,

einer Wärmepumpe oder

einem Holzbrenner kombiniert wird.

Abgerundet wird die Anlage durch

einen Pufferspeicher, der die gewonnene

Wärme zwischenspeichert. Solche

Anlagen haben durch die Nutzung

der bei der Stromerzeugung

produzierten Abwärme eine Effizienz

von bis zu über 90%. Um es noch

deutlicher zu machen: Eine Energieersparnis

von 40% ist absolut im

Bereich des Möglichen!«

»undsonst?!«: »Es ist doch be -

stimmt nicht jedermanns Sache, sich

ein Kraftwerk in den Keller zu setzen,

vor allem, wenn man danach gar keinen

Platz mehr im Keller hat?«

Bertl Menniken: »Das ist ein weit

verbreiteter Irrtum. Moderne Anlagen

gibt es mit den Maßen 0,86 m x 1,33

m x 1,90 m. Dafür wird gerade mal

eine Grundfläche von etwa 4m2

benötigt. Soviel Platz hat wohl jeder

in seinem Keller übrig.«

»undsonst?!«: »Aber da bleiben

immer noch die höheren Kosten bei

der Anschaffung.«

Bertl Menniken: »Die Kosten für

eine Anlage liegen zurzeit je nach

Größe zwischen 16.000,- und

24.000,- Euro. Das ist natürlich viel

Geld. Aber die Kosten reduzieren sich.

Weil man nun ein Energieerzeuger ist,

bekommt man zuerst einmal die

Mehrwertsteuer zurückerstattet. Dazu

kommen die Einsparungen im Stromund

Heizbereich im eigenen Haushalt.

Und schließlich gibt es noch für jede

Kilowattstunde, die man nicht selbst

verbraucht und ins Stromnetz einspeist,

eine Vergütung. So machen

sich die Mehrausgaben zurzeit nach

8 – 15 Jahren bezahlt. Sollten die

Strompreise aber weiter steigen, geht

es natürlich entsprechend schneller.«

»undsonst?!«: »Meine letzte Frage:

Wie sieht es denn in Ihrem Keller

aus? Steht da schon ein Blockheizkraftwerk?«

Bertl Menniken: »Selbstverständlich,

das ist schon längst geschehen!

Eine Anlage steht im Keller meines

Wohnhauses und eine weitere versorgt

mein Firmengebäude! Ich habe

noch keine Sekunde lang diese Entscheidung

bereut. Die Technik ist ausgereift

und ökologisch gesehen das

Beste, was es auf dem Markt gibt.«


17.-20.6. 2011:

Op et Zelt und dörch de Strooß

HOENGENER SCHÜTZEN SIND AUSRICHTER DES

BEZIRKS-BUNDES-SCHÜTZENFESTES

Am 17.Juni 2011 geht es los: vier Tage hintereinander bis zum 20. Juni sind sie

dann überall auf den Hoengener Straßen unterwegs und natürlich auf dem

Festzelt eingecheckt. Aus dem gesamten Schützenbezirk Jülich treffen sich die

Schützenbruderschaften beim großen Volks – und Schützenfest und sogar die

Freunde aus den Niederlanden haben ihr Kommen angekündigt.

Das Festtagsprogramm bietet dann auch für Jung und Alt ein wahres Feuerwerk

an Attraktionen, bei dem die Aktiven und Inaktiven aus über 40 Vereinen

erwartet werden. Höhepunkt wird der große Festumzug durch die Altgemeinde

Hoengen am Sonntag sein, bei dem alleine zwölf Musikkapellen aufspielen

werden. Montags ab 18.00 Uhr wird dann auf dem Festzelt sogar ein buntes

Programm angeboten, bei dem der Eintritt völlig kostenfrei sein wird.

Die Vorfreude bei den Hoengener Gastgebern ist jetzt schon riesengroß und

natürlich fühlt man sich sehr geehrt, ein solch wichtiges Ereignis ähnlich wie

vor fünf Jahren erneut ausrichten zu dürfen. »Drum kommt und stellt euch an

de Strooß, in der Zuch und op et Zelt is bej oss da esch wat looß!« rufen da die

Majestäten der Schützenbruderschaft der

Bevölkerung frohgelaunt zu und zählen

voller froher Erwartung die Tage bis zum

Fest!

PROGRAMM

Freitag, 17.06.2011

20.00 Uhr Thekeneröffnung und Live Musik mit der Coverband

»Grey Hats« bei freiem Eintritt

Samstag, 18.06.2011

16.45 Uhr Sternmarsch

17.15 Uhr Abholen der Majestäten

17.45 Uhr Besuch des Seniorenzentrums St. Anna

19.00 Uhr Messe mit Einsegnung der neuen Majestäten 19.45 Uhr

Kranzniederlegung am Ehrenmal

20.00 Uhr Dorfabend

KKG Ulk präsentiert das Broadwaymusical

»Ich war noch niemals in New York«

KG Horbach Deutscher Meister im Showtanz

HP Johnen,Stimmungsschlager

Rote Funken Eschweiler

Schützen Hoengen

Duo Magic Musik

Conférencier Andreas Neumann,

Parodist & Stimmenimitator Eintritt 10,- €,

Sonntag, 19.06.2011

Feiern Sie

mit uns!

06.00 Uhr Wecken

10.30 Uhr Abholen der Majestäten

11.00 Uhr Frühschoppen mit Standartenübergabe des Bezirksverbandes

Jülich und musikalische Unterhaltung mit der Blaskapelle Oberländer

Buam

14.30 Uhr Abholen des Kaisers und Königs

15.30 Uhr Abmarsch der Majestäten und der Fahnenabordnungen ab

Festzelt

SCHÜTZENFEST VEREINE

16.00 Uhr Großer Festzug Aufstellung amPennymarkt mit Parade an der

Kirche (Festzugweg siehe Rückseite)

18.00 Uhr Majestätenball:

HP Johnen Stimmung Schlager

Schützen Hoengen Tanz mit dem Duo»Magic Musik«

bei freiem Eintritt

Montag, 20.06.2011

15.00 Uhr Kinderfest und Kaffeeklatsch mit Kaffee und Kuchen

16.00 Uhr Spiel ohne Grenzen im Festzelt Zauberer Josef Schafen

19.30 Uhr Abholen der Majestäten

20.00 Uhr Kirmesausklang mit Verlosung Die Kaafsäck Dürwiß Blaue

Funken usw.. Zum Tanz spielt das Duo Magic Musik bei freiem

Eintritt

Festzug:

Ab Pennymarkt, Jülicher Straße, Schillerstraße, Markstraße, Falterstraße,

Kreuzstraße, Kirchstraße, Parade an der Kirche, Marktstraße, Falterstraße,

Auflösung am Festzelt in der Falterstraße

Im Anschluss werden alle Majestäten der teilnehmenden Bruderschaften im

Festzelt erwartet und es werden noch einige Musikstücke der Kapellen, die

am Festzug beteiligt waren, im Festzelt gespielt.

Das Festzelt und die Kirmes werden auf dem Parkplatz Falterstraße aufgebaut.

Vogelschuss 2011: 27. und 28. August 2011

Juli/August 2011 57

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


STADTTEILE SIEDLUNG ZOPP

Siedlung Siedlung Zopp Zopp

Vom kleinen Weiler zur Siedlung mit Charme

Die Siedlergemeinschaft Alsdorf-

Zopp e.V. kann mit Stolz auf Ihr

75 Jahre zurück blicken. Mit der

Auszeichnung schönste Siedlung

landes- und bundesweit konnte

sich Zopp mehrmals schmücken.

Der Gemeinschaftssinn, die Liebe

zum eigenen Haus und Garten hat

diese Siedlung über viele Jahrzehnte

geprägt und jede Generation

hat der Siedlung ihren eigenen

Charakter gegeben.

Markenzeichen der Siedlung sind die

typischen Siedlerhäuser mit ihren großen

Gärten. Wurden die Gärten bis

Ende der Siebziger Jahre überwiegend

als Nutzgärten angelegt um den

Eigenbedarf an Obst und Gemüse zu

decken, findet man heute überwiegend

großzügig gestaltete Gartenanlagen.

Der Name „Zopp“ stammt wahrscheinlich

von dem mittelhochdeutschen

Wort „zoffen“, welches

„anbauen von Äckern” bedeutet.

1420 hat Zopp bereits zu Alsdorf

gehört, seine Existenz verdankt Zopp

einer Wegekreuzung von zwei

bekannten Handelswegen, der Weinstrasse

(jetzt Prämienstrasse), sie

führte von Köln nach Brügge und der

Ottenfelderstrasse in Verlängerung

der Alten Aachener Strasse, die eine

alte Römerstraße war und vom Niederrhein

nach Aachen führte. Hier

entstand ein kleiner Weiler mit Gasthäusern

und Bauernhöfen. 1420-1442

erhebt Burgherr Arnold von Hoemen

Eigenanspruch diesseits und jenseits

der „Vetterzoppen“ beim Weiler

Zopp, auch Tzoyppen geschrieben.

Bereits im Mittelalter war Zopp der

Freiherrlichkeit Alsdorf zugehörig und

ist damit der älteste außerhalb von

Alsdorf liegende Ortsteil. Die Einwohner

dieses Weilers mussten ihren

Steuern an die Pfarre Gertrudis in

Afden und seit 1443 an die Kirche

Maria-Himmelfahrt abgeben.

Der Bergbau brauchte in den Dreißiger

Jahren Arbeitskräfte und besonders

für Kinderreiche Familien wurde

neuer Wohnraum benötigt. Die

Bewerber konnten sich in der Gaststätte

Stollenwerk im „Loch“ (unterer

Teil der Herzogenrather Strasse) einschreiben

lassen. 1936 entstand die

Siedlung Zopp mit dem Bau von 100

Siedlerhäusern, Siedlungsträger war

die GEHAG-Gemeinützige Heimstätten

AG. Dieser Siedlungstyp war als

„Ley-Siedlung“ in ganz Deutschland

bekannt.

Ein Haus kostete damals 7.005

Reichsmark. Alle Arbeiten außer den

Bauarbeiten mussten von den Siedler-

Anwärtern, die bisher in Mietswohnungen

in Busch, Wilhelmschacht und

Kellersberg wohnten, geleistet werden.

Ein Wettbewerb begann denn

wer die meisten freiwilligen Stunden

geleistet hatte, konnte seine „Parzelle“

aussuchen. Die Grundstücke

waren zwischen 900 und 1500 qm

groß.

Für die Siedler begann eine schwere

Zeit, nach der Schicht auf der Grube

verloren sie keine Zeit und gingen

sofort zur Siedlerstelle. Die Frauen

brachten Ihnen das Essen dort hin.

Viele Stunden waren sie damit

beschäftigt die Keller mittels Hacke

und Schaufel auszuschachten und

anschließend den Kelleraushub mit

Loren auf Schienen auf die unterschiedlichen

Grundstücke zu befördern,

die eine starke Hanglage hatten

um diese auszugleichen. Eine Lore

musste von bis zu vier Männern

gedrückt werden. Diese schwere

Arbeit schweißte die Menschen

zusammen und festigte eine Kameradschaft

unter den Siedlern. Nach

Fertigstellung der Bauarbeiten wurden

die Grundstücke eingezäunt und

bepflanzt. Ein einheitliches Bild zur

Straßenseite entstand durch Buchenhecken.

Beim Straßenbau legten sie

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 58 Juli/August 2011

von Birgit Becker-Mannheims

ebenfalls mit Hand an.

Alle waren glücklich endlich einziehen

zu können. Die Gärten waren

überwiegend reine Nutzgärten und

viele Siedler hatten zusätzlich auch

Hühner, Schweine oder Ziegen für den

Eigenbedarf.

1943, während des Krieges, mussten

auch viele Zopper ihre Häuser verlassen

und flüchteten in die Evakuierung.

1945 kamen alle Siedlerfamilien,

bis auf eine zurück in die Heimat.

Viele Häuser waren stark beschädigt,

geplündert und die Gärten durch

zahlreiche Granateneinschläge verwüstet.

Mit der Zeit wurde ein Haus

nach dem anderen wieder in Ordnung

gebracht.

Es gab erneut Bedarf an Wohnraum

und die Altsiedlung Zopp sollte um

43 Häuser in Richtung Noppenberg

erweitertet werden. Dazu brauchte

man Land und das gab es durch die

belgische Familie von Borchgrave zu

Lexhi auf Schloss Ottenfeld. Gekauft

wurde das Land für 0,68 DM pro qm

und 1949 wurde mit dem Bau begonnen.

Auch dieser zweite Bauabschnitt

verlangte von den Siedlern viel Eigenleistung

wobei es hier schon eine

kleine Erleichterung für den Erdaus-

Zopp feiert 75jähriges

hub gab. Der EBV stellte ein Transportband

und eine Betonmischmaschine

zur Verfügung. Die Fertigstellung

und der Einzug erfolgt 1952. Für

jede Siedlerstelle gab es vom Deutschen

Siedlerbund eine Grundausstattung

für den Garten: Obstbäume,

Beerensträucher und Ziergehölze,

Heckenpflanzen, Maschendraht und

Torf.

1957 wurde den verstorbenen Siedlern

ein Ehrenmal errichtet

Die landschaftlich schöne Lage zum

Broichbachtal und die Nähe zu Anna I

und Anna II machte Alsdorf-Zopp als

Wohnsiedlung sehr angenehm und

attraktiv. Bereits Ende der Fünfziger

Jahre erfolgte die Überlegung Zopp

ein zweites Mal zu erweitern. Die

Gründe waren unterschiedlich, die

bereits berufstätigen Siedlerkinder

verspürten den Wunsch ebenfalls in

Zopp ein Haus zu erwerben und zahlreiche

Interessenten von außerhalb

kamen dazu. Die einzige Möglichkeit

Zopp zu erweitern bestand darin, hinter

den Siedlergärten „Auf dem

Ohligsberg“ nach Süden hin zu

bauen.

1962 begann die Planung für weitere

20 Häuser aber diesmal in einer

anderen Architektur. Baubeginn „Am

Ehrenmal“ war im Frühsommer 1964

und die ersten Doppelhäuser mit

Garagen wurden erstellt. Die Häuser

waren etwas moderner, nicht mehr im

Stil von Robert Ley. Die Grundstücke

mussten jedoch wegen der starken

Hanglage zum Broichbachtal auf

600qm verkleinert werden. Auch in

diesem Bauvorhaben haben sich die

Neusiedler verpflichtet Eigenleistung

durch Arbeit am Bau zu erbringen.

Die neuen Familien fanden schnell


Bestehen

Anschluss in der Siedlergemeinschaft.

Eine beachtliche Anzahl von Kindern

prägte in den folgenden Jahren das

Ortsbild, daher wurde die Siedlung

umgehend durch einen Kinderspielplatz

ergänzt. Ein Festplatz folgt!

1964 wurde Alsdorf-Zopp zum 1. Mal

Bundessieger, das hieß schönste

Kleinsiedlung im gesamten Bundesgebiet.

Eine erste große Anerkennung

für die vielen Mühen. In der Zeit folgte

der Ausbau der Prämienstrasse und

ein Sportplatz an der Ottenfeldstrasse

kam hinzu.

War bisher das Straßenbild innerhalb

der Siedlung von Hecken und abgeschlossenen

Vorgärten geprägt,

änderte sich das Ortsbild nach dem

Anschluss an das Kanalnetz. In

gemeinsamen Sitzungen wurde

beschlossen die Vorgärten offener zu

gestalten und dazu angeregt farbenfrohe

Blumenbeete anzulegen. Die

meisten Hecken wurden daraufhin

entfernt.

Selbst der Einzelhandel blühte zu der

Zeit in Zopp, es gab ein Lebensmittelgeschäft

der Familie Henning und

eine Post in der Glück-Auf-Straße, ein

Schuhgeschäft der Familie Rosenbaum

Am Ohligsberg, die Metzgerei

der Familie Bauer, ein Lebensmittelund

Milchgeschäft der Familie Breuer,

Obst und Gemüsehandel Beckers auf

der Prämienstraße. Die Siedler kauften

vor Ort ein denn nur wenige

Familien besaßen ein Auto und der

Bus fuhr selten nach Alsdorf.

1975 bis 1981 wurde die Siedlung

um 20 weitere Häuser in der jetzigen

Scheidemannstraße ergänzt 1980

startete das Projekt ein Siedlergemeinschaftshaus

zu bauen. Nach Aushub

des Kellers auf dem Grundstück

in der Nähe des Festplatzes »Am

Ehrenmahl« durch eine Fachfirma,

trafen sich anfangs sechs Siedler auf

der Baustelle. Die Zahl der „Bauwilli-

gen“ stieg an manchen Tagen bis zu

14 Personen. 1981 war Richtfest und

1982 konnte das Gemeinschaftshaus,

das die Siedler in Eigenarbeit erstellt

hatten, eingeweiht werden.

Leider weilte die Freude über die

erbrachte Leistung nicht lange. Nicht

nur Friede und Freude gab es in der

Siedlung, weil angeblich zu viel und

zu laut im Haus gefeiert wurde, durfte

das Gemeinschaftshaus laut einem

Gerichtsbeschluss aus Lärmschutzgründen

nicht mehr benutzt werden.

3.000 unentgeltlich gearbeitet Stunden

für die Gemeinschaft waren

dahin. Das war ein herber Rückschlag

für die Siedlergemeinschaft, jedoch

sie fanden schnell eine andere

Lösung. Ein neues Gemeinschaftshaus

in der Nähe zum Sportplatz an der

Ottenfelderstrasse wurde wieder in

Eigenleistung gebaut und 2001 eingeweiht.

Die Zopper verstehen es zu feiern und

das seit 1937. Aus dem Erntedankfest

hat sich nach dem Krieg mehr und

mehr das jährliche Siedlerfest entwi -

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Juli/August 2011 59

STADTTEILE

ckelt. Inzwischen ist die SGM Alsdorf-

Zopp der einzige Siedlerverein in Alsdorf,

der noch ein viertägiges Siedlerfest

auf die Beine stellt. Gemeinschaft,

das ist das Schlagwort, das Generationen

seit 75 Jahren miteinander

verbindet. Früher durch den Gartenbau

geprägt und in vielen Auszeichnungen

dokumentiert, verbringen

viele Zopper ihre Freizeit miteinander.

Zu den jährlichen Aktivitäten zählen:

Seniorennachmittage bei Kaffee und

Kuchen im Gemeinschaftshaus, Tanz

in den Mai mit Wahl des Zopper Maipaares,

Oster- und Adventsbasteln für

Kinder im Gemeinschaftshaus. Halloweenfeier

und St. Martinsumzug,

sowie Weihnachtsfeier mit Besuch

vom Nikolaus. Zur Siedlergemeinschaft

zählt auch die SSG Grün-Weiß

Zopp, Fußball- und Tennisabteilung

und ein Skatclub.

Freuen Sie sich auf

ein tolles Fest:

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ruht im Prinzip auf drei Säulen«,

erläutert Linda Reuber, vom Straßenund

Tiefbauunternehmen Gebrüder

Reuber in der Alsdorfer Ernst-Abbe-

Straße. »Die Lehrlinge sind zum einen

im Betrieb und damit auf den Baustellen

eingesetzt, sie nehmen am

Blockunterricht der Berufsschule in

Geilenkirchen teil und erhalten eine

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sogenannte überbetriebliche Ausbildung

im Bildungszentrum in Simmerath.«

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drei Internatsgebäude

zur Verfügung mit einer Mensa und

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Wochen überbetriebliche Unterrichtung

sowie die Möglichkeit, an fünf

Wochen zusätzlicher überbetrieblichen

Lehrlingsunterweisung teilzunehmen.

Im ersten Jahr der Lehrzeit, in der

sogenannten »Stufenausbildung

Bau«, sind die Lehrpläne für alle

gleich. Hier werden die gleichen

Grundlagen gelegt, quasi das kleine

Einmaleins des Bauhandwerks

erlernt.

Das sichere Einrichten einer Baustelle,

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Bauwerkes, ja selbst das klassische

Mauern, so Stein auf Stein, stehen

dann im ersten Lehrjahr auf dem

Stundenplan. Dazu gibt es neben der

praktischen Arbeit immer wieder die

theoretische, und die ist nicht eben

weniger herausfordernd und erfordert

höchste Konzentration.

»Der Lehrling wird in unserem

Betrieb von einem Ausbilder während

der gesamten Zeit begleitet. Dieser

unterstützt und fördert den Azubi

beim Erlernen der praktischen Fertigkeiten,

steht ihm aber auch bei Fra-

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


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Foto links: Tiefbauarbeiten und Parkplatzerneuerung in Kohlscheid · Foto rechts: Arbeiten an der Zufahrt des Seniorenheims in Alsdorf Mariadorf · Foto unten:

Tiefbauarbeiten mit Verbausystem

gen zu theoretischen Aufgaben der

Schule zur Seite. Vor Ort, auf den

Baustellen, lernt der Lehrling außerdem

viel von seinen Kollegen.“ so

Frau Reuber.

Schließlich habe man ja Interesse an

qualifiziertem Nachwuchs im Handwerk

und so werde dem Azubi ein

erfahrener Mentor in allen Belangen

zur Seite gestellt. Nach zwei Jahren

wird dann die erste Prüfung zum Tiefbaufacharbeiter

absolviert und nach

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62

einem dritten Ausbildungsjahr, in dem

sich die Ansprüche an die Fachlichkeit

des Lehrlings immer mehr gesteigert

haben, legt er dann seine Abschlussprüfung

zum Spezialtiefbaufacharbeiter

ab.

Was aber sind die Kernkompetenzen,

die von den potentiellen Lehrlingen

bei den Gebrüdern Reuber erwartet

werden?

Sieht man einmal von einer gewissen

Belastbarkeit und körperlichen Widerstandsfähigkeit

ab, die die schwere

Juli/August 2011

und häufig unter freiem Himmel

statt findende Handwerksarbeit erfordert,

sind es auch hier die Basiskriterien

wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit,

Teamfähigkeit und Fleiß etc.,

die auch in jedem anderen Ausbildungsberuf

die entscheidenden Rollen

spielen.

»Wir bilden junge Menschen aus, um

ihnen durch einen soliden Handwerks

beruf, eine Existenzgrundlage für ihre

Zukunft zu ermöglichen und sind

grundsätzlich geneigt, einen fertigen

Azubi bei entsprechender Leistung

und betrieblicher Wirtschaftslage in

ein Arbeitsverhältnis zu übernehmen.«

Was verdient ein Azubi im Tief- und

Straßenbaugewerbe?

Im 1. Lehrjahr: 614,00 Euro/Monat

Im 2. Lehrjahr: 943,00 Euro/Monat

Im 3. Lehrjahr : 1191,00 Euro/Monat

Nicht schlecht, oder?

Die Firma Gebrüder Reuber sucht für

das kommende Ausbildungsjahr noch

Interessenten.

Wer einen soliden Handwerksberuf

sucht, der schicke seine Bewerbungsunterlagen

an die Firma Gebrüder

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Viel Glück!

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Zum Beginn der Meisterprüfungen

müssen folgende Voraussetzungen

erfüllt sein:

bestandene Gesellenprüfung oder

Abschlussprüfung in einem anerkannten

Ausbildungsberuf (Facharbeiterabschluss),

in dem die

Meisterprüfung abgelegt werden

soll,

fachliche Eignung zum Ausbilden

von Auszubildenden, oder

bereits erfolgreich abgelegte Meisterprüfung

oder

wer eine andere bestandene

Gesellenprüfung oder eine andere

Ab schlussprüfung in einem anerkannten

Ausbildungsberuf vorweisen

kann, der nicht Gegenstand

der Meisterprüfung sein soll -

aber in dem Handwerk, in dem

die Meisterprüfung abgelegt werden

soll eine mehrjährige Berufstätigkeit

(verlangt werden dürfen

mindestens zwei, maximal drei

Jahre) ausgeübt wurde.

Eine mehrjährige berufliche Tätigkeit

nach der Gesellenprüfung ist

nach den neuen Vorschriften nicht

mehr erforderlich. Somit kann

bereits nach Bestehen der Gesellenprüfung

die Vorbereitung auf die

Meisterprüfung in Angriff genommen

werden. (Eine mehrjährige

Berufserfahrung ist allerdings für

die meisten Betriebe wichtig und

wünschenwert).

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Ray Wilson

Popa Chubby

Den »OUTBAIXlern« gelingt es

immer wieder, sehens- und hörens -

werte Besonderheiten anzubieten

- manchmal in einer Qualität, die

einen vergessen lässt, dass man

sich auf dem Land und nicht in

einer von kulturellen Angeboten

überhäuften Großstadt befindet.

So war denn zum wiederholten Male

»Popa Chubby« zu sehen - nicht nur

optisch ein Schwergewicht. Der Junge

kommt aus der Bronx und sein Durchsetzungsvermögen

sieht man ihm an.

Was dann überrascht, ist die unglaubliche

Qualität seiner Musik. Rock,

Blues und immer wieder mal Stücke

von Jimmy Hendrix sorgten für einen

abwechslungsreichen Abend.

OUTBAIX

OPENAIR

FREITG UND

SAMSTAG,

15./16.7. 2011

siehe rechts im

Terminkalender

Thorbjörn Risager

Text und Fotos: Wilfried Schüller

Ungewöhnlich und eigenwillig kommen

»The CyniKult« daher. Eine Dreierformation

mit dem aus L.A. stammenden

Sneaky Rockwell - eine

"Rampensau" im besten Sinne des

Wortes - dem Bassisten und Miteigner

des OUTBAIX Fritz Knizia und

einem (neuen) erst 18 Jahre alten

Drummer Christian Frohn.

The CyniKult spielen nie sehr lange im

OUTBAIX, meist als Vorgruppe, was

der guten Sache aber keinen Abbruch

tut. Viele kommen gerade wegen dieser

ungewöhnlichen Formation. Ein

immer unter die Haut gehender,

dunkler, lauter, energetischer Rock ist

ihr Markenzeichen. Wir wollen mehr

sehen!

Und dann kam ein »Großer«: Ray

Wilson, die Stimme von Genesis. Er

ist ein Meister der leisen Töne und er

verstand es das Publikum zu verzaubern.

Gerade von einem großen Konzert

aus Moskau kommend, stattete

er seiner Fangemeinde im OUTBAIX

den lange ersehnten erneuten Besuch

ab. Für viele war der Abend ein Fest

WWW.OUTBAIX.DE

Sneaky Rockwell -

CyniKult

und wir wünschen uns eine baldige

Wiederholung. Die Prägnanz seiner

Stimme ist unerreicht und wer es

etwas zarter und besinnlicher mag,

wurde bestens bedient.

»Thorbjörn Risager« - davon hatte

niemand je gehört und leider spiegelte

sich das auch in der Anzahl der Besucher

wieder. Doch welche Überraschung:

Eine Wahnsinnsband! Wer glaubt,

Blues und Rock mit den dazu gehörenden

»schwarzen« Stimmen seien

in den USA zuhause, der irrt. Die

schwärzeste Stimme, die je den Weg

in unsere Gehörgänge fand, kommt

aus Dänemark!!! Ein virtuoser Auftritt

mit wundervoller Musik und einer Band,

der die Spielfreude anzumerken war.

Die gute Nachricht: Sie kommen wieder!

- und jetzt alle aufpassen und

wiederholen, damit es niemand wieder

vergisst: THORBJÖRN RISAGER! -

und nicht wieder verpassen. Ein echtes

Sahnestück!

Jungs, wo zaubert ihr das immer

her???

Juli/August 2011 63

MUSIK

WWW.OUTBAIX.DE

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


TERMINE UND VERANSTALTUNGEN IM SOMMER

JUNI

12.06. 10.00 – 17.00 UHR

Flohmarkt

bei Nedim, Infos unter

01775420219, Alsdorf, Alter Güterbahnhof

12.06. 11.00 UHR

STADTHALLE

Jazz im Biergarten

mit der Inde River Jazzband

12./13.06.

7. Epochen- und Historienfest

Sondereintritt, Jülich, Brückenkopf-Park, Lindenrondell

13.06.

Corps de Juliers:

Napoleonisches Lager mit Vorführung der Kanone,

Jülich, Brückenkopf-Park, Hohltraverse IV

17.06. – 03.07.

Ausstellung „Berggeheimnisse“

Fotografien von Carl Alexander,

Fotograf Rolf Beckers,

Eröffnung 17.06 um 19.00 Uhr unter Mitwirkung

des MGV 1858 Alsdorf, Öffnungszeiten:

19.06.,26.06. und 03.07. jeweils 18.00 – 20.00

Uhr, Alsdorf-Ofden, Paul-Gerhardt-Kirche

17.06 – 20.06.

Schützenfest

Ausrichter: St. Sebastianus Schützenbruderschaft

Hoengen 1756

e.V., Programm im Innenteil

17.06. 16.00 – 20.00 UHR

DRK-Blutspendetermin

Alsdorf-Mariadorf, Pestalozzistraße

39, Hauptschule Blumenrath

18.06. 15.00 – 19.00 UHR

Mädchentag und Jungentag

Alsdorf-Ofden, Dorfstraße, Kinder- und Jugendtreff

„Alte Dorfschule“

18.06. 20.00 UHR STADTHALLE

Marc Metzger – Dä Blötschkopp:

"Aus dem Tagebuch eines Büttenredners“

19.06. 11.00 UHR

Trödelmarkt

auf dem Parkplatz Lindenrondell; 15.00 Uhr Konzert

mit dem 1. Aachener Akkordeon-Orchester

auf der Hauptbühne, Jülich, Brückenkopf-Park

19.06. 19.00 UHR STADTHALLE

Geschichte und

Musik bei Käse,

Brot und Wein

ALSDORFER AUTOR JOACHIM

PETERS UND HISTORIKER ARMIN

MEIßNER PLANEN PROJEKT

Musik und Lyrik als Spiegel innerer Seelenstimmungen: Um dieses Thema

drehten sich bisher die Lesungen und Konzertmoderationen des Alsdorfer

Autors Joachim Peters (Foto). Im nächsten Projekt stellt er die Frage: Wie

reagieren Komponisten in ihrer Musik auf die Politik ihrer Zeit, auf Ereignisse

der Geschichte? In Zusammenarbeit mit seinem Eschweiler Schulfreund,

dem Historiker Armin Meißner, vertieft sich der Autor dabei momentan in

die Zeit der Französischen Revolution.

Joachim Peters und Armin Meißner präsentieren die Ergebnisse ihres Projektes

»Freude, schöner Götterfunken« (nach dem Schlusschor aus Beethovens

9. Symphonie) am Donnerstag, 30. Juni, 19 Uhr, im Rahmen einer

»Langen Eschweiler VHS-Nacht« (wegen begrenzten Platzes ab jetzt Voranmeldung

unter 02403/70270). Meißner schildert die geschichtlichen Ereignisse

und Peters parallel dazu die Musikgeschichte (mit angespielten Werken).

In der Vortragspause werden Käse, Brot und Wein angeboten.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 64 Juli/August 2011

Info-Veranstaltung

zum Sommer-Ferienlager der Aachener Zeitung

20.06. – 03.07.

Sonderausstellung – EVOLUTIonTour

im Brückenkopf-Park, Gruppenanmeldungen und

Infos unter 02461 / 979519, Jülich, Brückenkopf-

Park

22.06. 19.30 UHR

„Sarius – Spiel das Spiel“

Jugendtheater-Vorstellung zum Thema Computerspiele

und Spielsucht, ab 11 Jahren, Theater

AG Marienschule Realschule, Alsdorf, Sporthalle

der RS Marienschule

22.06 20.00 UHR

The Brew (GB),

Bluesrock aus England, Übach-Palenberg, Stadionstraße

22, Music Club Outbaix

23.06.

Jülich fährt „SEGWAY“

Schnupper-Parcours, Jülich, Brückenkopf-Park

25.06. – 03.07.

Rheinlandschau

Jülich, Brückenkopf-Park

24.06. 17.00 UHR

Streetballturnier

im Annapark, Alsdorf

25.06. 20.00 UHR

Ü-30 Dance Party

Übach-Palenberg, Stadionstraße 22,

Music Club Outbaix

26.06. 11.00 UHR

STADTHALLE

Jazz im Biergarten

mit „Papa Joe’s Jazzmen“,

anschließend um 15.00 Uhr

Cafékonzert

26.06. 13.00 – 17.00 UHR

Trödelmarkt

des Städt. Familienzentrums Annapark, Alsdorf

26.06. 15.00 UHR

Tanz-Tee mit Jürgen Wirtz

28./29.06.20.00 UHR

STADTHALLE

Jürgen B. Hausmann

„Mensch Hausmann“, Fernsehaufzeichnung

des WDR

29.06. 18.00 UHR

„Dinner für alle“

Alsdorf, Aachener Straße 1, Städt. Kinder- und

Jugendtreff „Altes Rathaus“

JULI

01.07. 20.00 UHR

Open-Air-Theater

„Viel Lärm um nichts“, Einlass: 19.00 Uhr, Jülich,

Brückenkopf-Park

01./02.07.

Kulturfestival der Städteregion Aachen, Alsdorf,

Burg

02.07. 10.00 UHR AWO MITTENDRIN

Väter-Kind Vormittag

Alsdorf-Hoengen, Rosenstraße, Kindertageseinrichtung

und Familienzentrum „Mittendrin“

02.07. 19.30 UHR

„Sarius – Spiel das Spiel“

Jugendtheater-Vorstellung zum Thema Computerspiele

und Spielsucht, ab 11 Jahren, Theater

AG Marienschule Realschule, Alsdorf, Sporthalle

der RS Marienschule

04./05.07. 20.00 UHR STADTHALLE

Dinner für Spinner ABO-Veranstaltung

08.07. – 29.07.

Augenblicke

Fotografien 1967 – 1974, Ausstellung

von Dimitri Soulas, Eröffnung

am 08.07. um 19.00 Uhr, Alsdorf,

Stadthalle, Stadtbücherei

08.07. 21.00 UHR

Open-Air-Kino

„Die Päpstin“, Jülich, Brückenkopf-Park,

Hauptbühne

09.07.

Gesamtwehrübung

der Freiwilligen Feuerwehr

09.07. 15.00 UHR

Abschlussfahrt

der angehenden Schulkinder und anschließendes

Sommerfest – organisiert durch den Förderverein

Sterntaler, Alsdorf-Kellersberg, Kleingartenverein

09.07. 20.00 UHR

Konrad Beikircher

Live auf der Bühne, Jülich, Brückenkopf-Park

10.07. 10.00 – 17.00 UHR

Flohmarkt

bei Nedim, Infos unter 01775420219,

Alsdorf, Alter Güterbahnhof

10.07. 10.30 UHR

Die Schlösser an der Wurm

Sommer-Radtour mit dem Team der

„undsonst?!“, Treffpunkt ist die Haltestelle

der Euregiobahn, Annapark

10.07. 11.00 UHR STADTHALLE

Jazz im Biergarten

mit den „Big Bandits“, anschließend

um 15.00 Uhr Cafékonzert

10.07. 17.00 UHR

Ein Strauß bunter

Melodien

Konzert des MGV 1858 e.V., Alsdorf,

Konrad-Adenauer-Allee 7, Fördermaschinenhaus

12.07. 16.30 UHR AWO MITTENDRIN

Multikultureller Kochtreff

für Eltern mit Kinder, Rosenstraße, Alsdorf-Hoengen,

Kindertageseinrichtung und Familienzentrum

„Mittendrin“

13.07. 21.00 UHR

Open-Air-Kino „Vincent will Meer“, Jülich,

Brückenkopf-Park, Hauptbühne

15./16.07.

5. Flammenzauber Jülich, Brückenkopf-

Park, Stadtgarten

15./16.07.

Outbaix Open Air

Programm siehe Innenteil, Übach-Palenberg, Stadionstraße

22, Music Club Outbaix

15.07. 18.00 UHR

Abschlussfeier

der 10.Klässler der Marienschule Realschule, Alsdorf,

Marienstr. 23

16.07. 10.00 – 13.00 UHR STADTHALLE

Diabetiker-Tag

16.07. 12.00 UHR

Einbürgerungsfeier

der Stadt Alsdorf, Rathaus, 1.Etage

16.07. 13.00 UHR

Integrationsfest

Alsdorf, Denkmalplatz

17.07. 11.00 UHR

Trödelmarkt

Jülich, Brückenkopf-Park, Parkplatz am Lindenrondell

17.07. 15.00 UHR

Kinder-Kultur-Sommer

Jülich, Brückenkopf-Park, Hauptbühne

17.07. 16.00 UHR STADTHALLE

Offenes Singen zum Sommeranfang

20.08. – 03.09.

Sommerfreizeit in Mirow in Mecklenburg-

Vorpommern für Kinder von 8 bis 16 Jahren,

Infos bei Herrn Wolke unter 02404 / 81244 oder

0172 254 87 87

22.07. 20.00 UHR STADTHALLE

GOAL Das schwarze Gold des

Berges, Musical


22.07. 14.00 – 17.00 UHR

Schoolfinish im Luisenbad, Alsdorf

22.07 – 04.08.

Sommerfreizeit in Skane

in Schweden, Veranstalter: ev. Kirchengemeinde

Alsdorf, Infos bei Manfred Näthke unter 02404 /

62746

24.07 11.00 UHR STADTHALLE

Jazz im Biergarten

mit „Milchkännchen“

24.07. 15.00 UHR

Kinder-Kultur-Sommer

Jülich, Brückenkopf-Park, Hauptbühne

25.07. – 12.08. 10.00 – 16.00 UHR

„... und wir fliegen durch das All!“

Sommerferienspiele für Kinder von 6 bis 13 Jahren,

Alsdorf-Ofden, Dorfstraße 77, Kinder- und

Jugendtreff „Alte Dorfschule“

25.07. – 12.08. 10.00 – 16.00 UHR

»Reise um die Welt«

»Ein Besuch in Kanada«, Sommerferienspiele für

Kinder von 6 bis 13 Jahren, Alsdorf-Mariadorf,

Rosenstraße, Abenteuerspielplatz „Hüttenhausen“

27.07. 18.00 UHR

»Dinner für Alle«

Alsdorf, Aachener Straße 1, Kinder- und Jugendtreff

»Altes Rathaus«

29.07. 21.00 UHR

Open-Air-Kino »Black Swan«, Jülich, Brükkenkopf-Park,

Hauptbühne

31.07. 15.00 UHR HELENE-WEBER-HAUS

Blick hinter die Kulissen

des Alsdorfer Tierparks

Treffpunkt: Haupteingang, Infos und Anmeldung

unter 02402 / 95560 oder anmeldung@heleneweberhaus.de

31.07. 15.00 UHR

Kinder-Kultur-Sommer

Jülich, Brückenkopf-Park, Hauptbühne

AUGUST

03.08. 21.00 UHR

Open-Air-Kino „Eat-Pray-Love“, Jülich,

Brückenkopf-Park, Hauptbühne

06.08.

Tanz-Spezial mit den „Lucky Dukes“, Jülich,

Brückenkopf-Park, Hauptbühne

07.08. 15.00 UHR

Kinder-Kultur-Sommer Jülich, Brückenkopf-Park,

Hauptbühne

14.08. 10.00 – 17.00 UHR

Flohmarkt bei Nedim, Infos unter

01775420219, Alsdorf, Alter Güterbahnhof

14.08. 11.00 UHR

Märchenträume im Park & Zoo-Fest & Kinder-Kultur-Sommer,

Jülich, Brückenkopf-Park

15.08. – 02.09. 10.00 – 16.00 UHR

6. Sommerlager, Ferienspiele für Kinder von 6 bis

13 Jahren, Alsdorf-Ofden, Dorfstraße 77, Kinderund

Jugendtreff „Alte Dorfschule“

15.08. – 02.09. 10.00 – 16.00 UHR

Sommerferienspiele

für Kinder von 6 bis 13 Jahren, Alsdorf-Mariadorf,

Rosenstraße, Abenteuerspielplatz „Hüttenhausen“

21.08. – 03.09.

Ferienfahrt

für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren, Trekkingtour

durch die Eifel, Veranstalter: Stadt Alsdorf,

Jugend/Mobile Jugendarbeit/Streetworker und

Städt. Kinder- und Jugendtreff „Altes Rathaus“

21.08. 09.00 – 13.00 UHR

DRK-Blutspendetermin

Alsdorf-Mitte, Kurt-Koblitz-Ring,

Gesamtschule

26.08. 20.00 UHR

Four Imaginary Boys

Tribute to The Cure, Übach-Palenberg, Stadionstraße

22, Music Club Outbaix

28.08. 11.00 UHR STADTHALLE

Jazz im Biergarten

mit den „RWE Power Stompers“,

anschließend um 15.00 Uhr Cafékonzert

28.08. 14.00 UHR

Country & Linedance

Nachmittag von und mit „Black Eagles Düren“,

Live, Live-Musik mit „Jodie – real good Countrymusic“,

Jülich, Brückenkopf-Park, Hauptbühne

31.08. 18.00 UHR

„Dinner für Alle“

Alsdorf, Aachener Straße 1, Kinder- und Jugendtreff

„Altes Rathaus“

SEPTEMBER

03./04.09.

Zauber Asiens

Jülich, Brückenkopf-Park

09.09. – 13.09.

Europafest

04.09. 10.00 – 17.00 UHR

Flohmarkt

bei Nedim, Infos unter 01775420219,

Alsdorf, Alter Güterbahnhof

09.09. 16.00 – 20.00 UHR

DRK-Blutspendetermin

Alsdorf-Mariadorf, Pestalozzistraße

39, Hauptschule Blumenrath

10.09. 20.00 UHR

Cannon Ball

Tribute to Supertramp, Übach-Palenberg, Stadionstraße

22, Music Club Outbaix

11.09. 11.00 UHR STADTHALLE

Jazz im Biergarten

mit der „Boischer Brass Band“, anschließend um

14.00 Uhr Cafékonzert

11.09. 15.00 UHR

Konzert des 1. Stolberger Akkordeon-Orchesters,

Jülich, Brückenkopf-Park, Hauptbühne

DIE NÄCHSTE »UNDSONST?!« ERSCHEINT AM

3. SEPTEMBER 2011

Termine oder Redaktion für den

Veranstaltungskalender

möglichst per Email: info@brants-design.de

Telefon: 0 24 04 / 84 76 · Fax: 0 24 04 / 9 32 66

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe

ist der 8. August 2011.

Wir wünschen Ihnen alle

schöne Sommerferien!

Ihr »undsonst?!«-Team

BÜRGERSPRECHSTUNDE

mit Bürgermeister Alfred Sonders

Ein offenes Ohr für die Anliegen der Alsdorfer Bürgerinnen und Bürger

hat Bürgermeister Alfred Sonders. Deshalb lädt er regelmäßig zur Bürgersprechstunden

ein. Die nächsten Sprechstunden finden am Mittwoch,

27. Juli, sowie am Mittwoch, 7. September, im Rathaus, Hubertusstraße

17, statt. Zwischen 16 und 18 Uhr steht er in seinem Amtszimmer für Fragen, Anregungen

und Probleme als Gesprächspartner zur Verfügung. Auch telefonische Nachfragen

sind möglich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger müssen sich aber bitte vorher im

Vorzimmer des Bürgermeisters bei Marika Kickartz, Zimmer 124, 1. Etage, anmelden.

Bürgermeister Alfred Sonders und Marika Kickartz sind auch unter den Telefon-Nummern

02404/50-291 und 50-292 erreichbar.

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Juli/August 2011 65

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011


REGELMÄßIGE TERMINE, KIRCHENTERMINE, SITZUNGSKALENDER

Stadtbücherei + Altes Rathaus

Di, 15.00 Uhr Damen-Handarbeitsrunde,

Altentagesstätte Altes Rathaus

Mi, 14.30 Uhr Vorlesepaten für Grundschulen

(außerhalb der Ferien), Infos unter

02404 / 93950

letzt.Fr, 16.30 Uhr Vorlesepaten für Grundschulkinder,

Stadtbücherei

Radfahren

Bei Interesse bitte melden bei bestbike,

Infos: 02404 / 87272 oder www.bestbike.de

St. Josef Haus

Alsdorf-Busch · Alte Aachener Str. 18

Mo ab 10.30 Uhr Gesellige Runde, »Fit für

100«, gemeinsames Singen, Gesellschaftsspiele

Di ab 10.00 Uhr Denksport, Gruppenangebot,

Musizieren mit der »Hauskapelle«

Mi ab 10.00 Uhr Gruppenangebote, Klassische

Musik, leichte Gymnastik, Erzählcafe

Do ab 10.00 Uhr Denksport, Handarbeiten,

Kochen und Backen, kreatives Gestalten

Fr ab 10.00 Uhr Gesellige Runde,

»Fit für 100«, Vorlesen, Uno-Spielen, Bingo

Sa ab 15.30 Uhr Bingo, 14-tägig

Mo – Do »Aktuelles – Was geschieht in der

Welt«, Gesellige Runde

Welpenstunde Welpenspiele

Sa 14.15 Uhr MV Alsdorf-Wilhelmschacht-Busch

Ansprechpartner: 1. Vorsitzende Marianne Traut -

02404 / 25000, www.hundeverein-alsdorf-busch.de

Städt. Jugendtreff »Alte Dorfschule«

Alsdorf-Ofden, Dorfstraße 77, Infos und Anmeldung

unter 02404/25402

Mo 14.00 - 19.00 Uhr Gitarrenkurse

16.15 - 18.00 Uhr Generationentreff (1. HJ)

16.00 – 17.00 Uhr Offener Kindertreff (ab 6 J.)

17.00 - 19.00 Uhr Jugendtreff (ab 6.J.)

18.00 – 19.00 Uhr Hip Hop (9-13J./mit Anm)

19.00 – 20.00 Uhr Hip Hop (ab 14J./mit Anm)

Di 15.00 – 17.00 Uhr Werken auf dem Abenteuerspielplatz

Hüttenhausen

ab 29.02.

15.00 - 17.00 Uhr Mädchentreff (ab 6 J.)

17.00 – 19.00 Uhr Bandprojekt mit Café

(kann sich noch ändern)

Mi 14.00 – 19.00 Uhr Gitarrenkurse

(mit Anmeldung)

17.00 – 19.00 Uhr Modellbautreff ( ab 6 J.)

17.00 – 19.00 Uhr Bandprobe

Do 15.00 – 16.00 Uhr Theaterwerkstatt für

Kinder (ab 6 J.)

15.00 – 17.00 Uhr Kochkurs für Kinder

(mit Anmeldung / ab 6 J.)

17.00 – 19.00 Uhr Offener Kindertreff (ab 6J.

/ kann sich noch ändern)

Fr 16.00 – 19.00 Uhr Bandprobe

19.00 - 21.00 Uhr Disco (ab 13 J.)

Sa 11.00 – 15.00 Uhr Bandprobe

15.00 – 16.00 Uhr Hip Hop (ab 6 J./mit Anm.)

16.00 – 17.00 Uhr Hip Hop

(ab 9 J. / mit Anmeldung)

Kinder- & Jugendtreff »Altes Rathaus«

Alsdorf-Mariadorf, Aachener Straße 1,

Tel.: 65125

Mo 14.30 – 19.30 Uhr Offener Teenietreff

Mo 20.00 – 22.00 Uhr Sport in der Sporthalle

Pestalozzistraße

Di/Do17.00 – 20.00 Uhr Offener Jugendtreff

Mi 14.00 – 15.00 Uhr Offener Mittagstreff

Mi 15.00 – 16.30 Uhr Kindergruppe

Mi 17.00 – 19.00 Uhr Offene Werkstatt

Fr 14.30 – 16.30 Uhr Kinderwerkstatt

Fr 17.00 – 19.00 Uhr Interkultur. Mädchentreff

Ev. Kinder- & Jugendtreff

Albrecht-Dürer-Straße 7, Tel.: 81244,

ev.kot.alsdorf@plengeservice.de

Mo 15.00 – 17.00 Uhr Hausaufgabenhilfe

17.00 – 19.00 Uhr Offener Treff

18.00 – 19.30 Uhr Sprechstunde

Di 14.30 – 16.30 Uhr Hausaufgabenhilfe

15.00 – 17.15 Uhr Konfirmandenunterricht

Mi 11.00 – 12.30 Uhr Büro/Sprechstunde

15.00 – 17.00 Uhr Hausaufgabenhilfe

17.00 – 20.00 Uhr Offener Treff

Do 16.00 – 19.00 Uhr Offener Treff

AWO-Begegnungsstätte

in der Alsdorfer Burg

Ansprechpartner: Herr Gehrke 02404 / 1646

Mo geschlossen oder Sonderveranstaltungen

Di 14.00-19.00 Uhr reserviert für Kartenfreunde

Mi 14.00 – 21.00 Uhr AWO-Stammtisch (Mitglieder)

17.00 – 19.00 Uhr Sprechstunde in sozialen

Angelegenheiten mit F.-J.

Gehrke (Vorsitzender) nach

tel. Anmeldung unter

02404 / 1646

Do geschlossen oder Sonderveranstaltungen

Fr 14.00-20.00 Uhr Stammtisch (offen für alle)

Termine von Selbsthilfegruppen

in der AWO-Begegnungsstätte (monatlich)

2. Do 15.00 Uhr „Parkinson-Erkrankte“,

Ltg.: Dieter Franck

4. Mo 16.00 Uhr „Multiple Sklerose“, Ltg.:

Willy Klosky

AWO Familienzentrum »Mittendrin«

Rosenstraße - alle Kurse mit Anmeldung

Di., 10.30 – 12.00 Uhr, 14-tägig

»Minitreff« für Kinder von 2 bis ca. 3 Jahren mit

Begleitperson (Eltern, Großeltern, Tagesmutter, etc.),

Di., 14.30 – 16.00 Uhr

»Zwergentreff« für Kinder von 1 bis ca.2 Jahren mit

Begleitperson (s.o.), 14-tägig

Di., 16.30 – 17.15 Uhr

Musik. Früherziehung für Kinder ab 4 (kostenpfl.)

Mi., 13.00 – 15.30 Uhr

Sprechstunde: Vermittlung von Tagespflege, 14-tägig

1.Fr., 09.00 – 10.00 Uhr

Offener Kleiderschrank für gut erhaltene

Kinderkleidung

Do., 14.00 – 18.30 Uhr

Servicetag – Betreuung von Kindern bis 10 Jahre

1.Do., 15.00 – 16.00 Uhr

Sprechstunde der Caritas Beratungsstelle für Eltern,

Kinder und Jugendliche – andere Termine auf Anfrage

letzter Di. im Monat 09.00 – 10.00 Uhr

Sprechstunde der Beratungsstelle für Familienplanung,

Schwangerschaftskonflikte und Sexualpädagogik

der AWO, andere Terminabsprachen unter

02403 / 37212

REGELMÄSSIGE KIRCHENTERMINE

Pfarre St. Castor

St. Castor – Mitte, St. Barbara – Ofden, St. Josef – Ost, Christus König – Busch, Herz-Jesu – Kellersberg,

Mariä Heimsuchung – Schaufenberg

1. Mi 15.00 Uhr Seniorennachmittag, Ofden

1. Mo 15.00 Uhr Seniorenmesse mit Treff, Ost

4. Di 15.00 Uhr Seniorennachmittag von Christus König, Busch, St. Josefhaus

2. Fr 09.00 Uhr Messe mit anschl. Frühstück, Kellersberg

4. Fr 08.15 Uhr Messe mit anschl. Frühstück, Begau

Pfarre Johannes XXIII

St. Barbara – Broicher Siedlung, St. Cornelius – Hoengen, St. Mariae Empfängnis – Mariadorf,

St. Jakobus d. Ältere – Warden, St. Michael - Begau

1. Mo 10.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenheim Haus Stefanie, Alsdorf-Mariadorf

1. Mi 18.30 Uhr Vesper in der alten Kapelle, Alsdorf-Warden

2. Mi 15.00 Uhr Alle zwei Monate, Seniorengottesdienst, Alsdorf-Hoengen

2. Do 15.00 Uhr Seniorengottesdienst, Alsdorf-Warden

3. Mo 15.00 Uhr Seniorengottesdienst mit anschl. Geburtstagskaffee, Mariadorf

Mo 15.00 Uhr Seniorenstube, Alsdorf-Mariadorf

Mi 10.00 – 12.00 Uhr Mittwochsfrühstück, Alsdorf-Mariadorf

1./3. Sa 11.00 – 12.30 Uhr Öffnung der Kleiderstube, Alsdorf-Mariadorf

Evangelische Kirchengemeinde Alsdorf

Martin-Luther – Alsdorf-Mitte, Immanuel – Busch, Paul-Gerhardt – Ofden

Mo 16.00 Uhr Kirchenchor in Busch

19.00 Uhr Männertreff in Busch

Di 09.00 Uhr Fitnesskurs, Ofden

09.30 Uhr Krabbelgruppe, Ofden

15.30 Uhr Frauengesprächskreis in Mitte (14tägig)

Mi 10.00 Uhr Musikwerkstatt, Ofden

15.30 Uhr Frauenhilfe in Mitte, Ofden, Busch

Do 19.00 Uhr Workshop „Lebendige Gemeinde“ (14tägig), Busch

Fr 14.30 Uhr Flötenunterricht in Busch

Hospizdienst St.Anna, ev. und kath. Kirchengemeinden Alsdorf

2. Sa 15.00 – 17.00 Uhr Trauercafé „Zuversicht“

Alsdorf, Martin-Luther-Kirche, Luthersaal

ALSDORFER STADTMAGAZIN 3/2011 66

Juli/August 2011

Städt. Familienzentrum »Florianstraße«

Florianstraße 39, Tel.: 02404 / 21333

Di., 14.00 – 15.30 Uhr

Spielgruppe: Griffbereit, für türkische Kinder im Alter

von 1-3 Jahren mit ihren Müttern und Vätern

1./3. Mi, 09.00 – 12.00 Uhr

Beratung Tagesmütterpflege mit Frau Caspers/AWO

Mo/Do nachmittags

Schwangerschaftsberatung mit Frau Bock/SkF,

Terminabsprache unter 02402 / 951640

1.Do, 09.00 – 12.00 Uhr

Finanzberatung mit Frau Wegewitz

Behindertensportgemeinschaft

Alsdorf 1959 e.V., Infos: Heinz Mareck Tel:

02404 / 4402 oder heinz.mareck1@gmx.de

Di 18.30 Uhr Bosseln

20.00 Uhr Sitzball / Fußballtennis

20.00 Uhr Frauenturnen / Gymnastik

Do 20.00 Uhr Schwimmen und Wasser gymnastik

im Luisenbad Alsdorf

Sportabzeichen

auch für Menschen mit Behinderungen, Infos

bei Sportabzeichenobmann Hubert Bürschgens,

Tel.: 02406/62811 oder hubert.buerschgens@tonline.de

Mi 17.00 Uhr Alsdorf, Sportplatz der Gesamtschule

Am Klött

Sportforum Alsdorf

Eschweilerstraße

Fr 15.30 – 16.30 Uhr Badminton-Kindertraining,

15,- Euro/Mon.

Fr 16.45 – 17.45 Uhr Badminton-Jugendtraining,

15,- Euro/Mon.

Ev. Kirchengemeinde

Hoengen-Broichweiden, Alsdorf-Mariadorf,

Poststraße 2, Tel.: 02404 / 62398,

Fr 15.00 – 17.00 Uhr

Coole Spiele für coole Kids, 6-10 Jahre,

Gemeindezentrum Broichweiden, Jülicher Str. 109

Selbsthilfegruppe für Krebskranke

Ehrenamtl. Geschäftsführer: Heinz H.J. Karsznia,

Tel.: 02404 / 20981

Jeden 2. u. 4. Donnerstag, 15.30 Uhr

Treffen der Gruppe (außer in den Ferien und an Feiertagen),

Alsdorf-Mitte, Martin-Luther-Saal der ev.

Kirchengemeinde

Knappenchor St. Barbara

Leitung: Volkmar Michel

Kontakt: Josef Möres, Tel.: 02464 / 5208

Chorproben:

Do 19.30 Herzogenrather Straße,

Bergbaumuseum

Schüler-Jobbörse

Alsdorf, Marienstraße 21

Infos unter 02404 / 912120

Do 09.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr

Weltladen fair handeln

Alsdorf, Marienstraße 21

Di 15.00 – 18.00 Uhr

Do 09.00 – 12.00 Uhr

Sa 09.00 – 12.00 Uhr

Cinetower

Hubertusstraße

SALSAKURS & SALSAPARTY

ab 20.00 Uhr für Anfängerkurs

ab 21.00 Uhr für Fortgeschrittene

ab 22.00 Uhr Salsa-Party bis ca. 24 Uhr

SITZUNGSKALENDER JUNI/JULI 2011

TERMINKALENDER FÜR DIE SITZUNGEN DES RATES DER STADT

ALSDORF UND SEINER AUSSCHÜSSE

JUNI

Mittwoch 08.06.11 16.00 Uhr Seniorenbeirat

Donnerstag 09.06.11 Städteregionsausschuss

Donnerstag 16.06.11 18.00 Uhr Rat der Stadt

Dienstag 21.06.11 18.00 Uhr Ausschuss für Stadtentwicklung

Dienstag 28.06.11 18.00 Uhr Betriebsausschuss für den Eigenbetrieb

Technische Dienste

Donnerstag

JULI

30.06.11 Städteregionsausschuss

Dienstag 05.07.11 18.00 Uhr Ausschuss für Gebäudewirtschaft

Donnerstag 07.07.11 Städteregionsausschuss

*Donnerstag 07.07.11 18.00 Uhr Jugendhilfeausschuss

Dienstag 12.07.11 18.00 Uhr Ausschuss für Stadtentwicklung

Donnerstag 14.07.11 18.00 Uhr Hauptausschuss

Dienstag 19.07.11 18.00 Uhr Ausschuss für Schulen, Sport und Kultur

**Donnerstag 21.07.11 18.00 Uhr Rat der Stadt

SOMMERFERIEN: 25.07. - 06.09.11

*Die Sitzung des Jugendhilfeausschusses wird vom 30.06.2011 auf Donnerstag, den 07.07.2011 verlegt.

**Fur den 21.07.2011 wurde eine zusätzliche Sitzung des Rates der Stadt terminiert.

KIRCHENTERMINE

Pfarre St. Castor

St. Castor – Mitte, St. Barbara – Ofden, St. Josef – Ost, Christus König – Busch,

Herz-Jesu – Kellersberg, Mariä Heimsuchung - Schaufenberg

19.06. Gemeindefest in St. Barbara in Ofden ,

14.00 Uhr Aufführung des Musicals "Der Beginn"

23.06. 10.00 Uhr Fronleichnamsfeier in der Burg

2./3.07. Gemeindefest in Herz Jesu in Kellersberg

09./10.07 Gemeindefest in St. Mariä Heimsuchung in Schaufenberg

16./17.07. Gemeindefest in St. Castor

01.09. Buswallfahrt nach Kevelaer

25.09. Erntedankfest in Herz Jesu

Pfarre Johannes XXIII

St. Mariae Empfängnis – Mariadorf, St. Cornelius – Hoengen, St. Barbara –

Broicher Siedlung, St. Jakobus d. Ältere – Warden, St. Michael – Begau

12.06. 10.00 Uhr Hl. Messe für alle Gemeinden der Pfarre Johannes XXIII

anlässlich Patrozinum in Mariadorf.

23.06. Fronleichnams-Prozessionen aller Gemeinden der Pfarre Johannes XXIII

nach Mariadorf. Dort ist um 10.00 Uhr die Hl. Messe.

03.07. Gemeindefest in St. Mariä Empfängnis, Mariadorf

13. - 17.09. Wallfahrt nach Lourdes unter Begleitung von Pfr. Rainer Mohren


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