nachgefragt - Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband

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nachgefragt - Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband

Helena Fromm freut sich mit Trainer Carlos Estevez bei der Abschlussfeier über Bronze

folgt von den Sportwissenschaften (19,8%),

technischen Studiengängen (18,0%), Medizin

(15,7%) und den Kultur-, Geistes- und

Sozialwissenschaften (15,1%) am häufigsten

vertreten.

Studierende holen Hälfte aller

deutschen Goldmedaillen

Von den insgesamt 44 Medaillen des deutschen

Olympia-Teams wurden 18, also rund

41%, von Studierenden beziehungsweise

mit studentischer Beteiligung erzielt, darunter

gut die Hälfte, nämlich sechs, der elf

Goldmedaillen des deutschen Teams.

Historisches Gold gab es für die Beachvolleyballer

Julius Brink (IST Studieninstitut)

und Jonas Reckermann (Uni zu Köln), die

den ersten Olympiasieg für Deutschland seit

der Aufnahme der Sportart Beachvolleyball

in das Olympische Programm gewannen.

Ebenfalls für einen Rekord der besonderen

Art sorgte Robert Harting (UDK Berlin), der

mit seiner Goldmedaille im Diskuswurf ein

äußerst erfolgreiches Jahr krönte: Innerhalb

von 365 Tagen siegte er sowohl bei

den Olympischen Spielen als auch bei den

Welt- und Europameisterschaften. In den

Kajak-Wettbewerben landete Franziska Weber

(FH Potsdam) gleich zweimal auf dem

Treppchen: Gold über die 500m-Distanz

im Zweierkajak sowie Silber im Viererkajak

lautete ihre Erfolgsbilanz. Auch im Rudern

durften zahlreiche Studierende einen Olympiasieg

feiern: Im siegreichen Doppelvierer

der Herren saßen mit Phillipp Wende (TU

BA Freiberg), Lauritz Schoof (Uni Hamburg)

und Tim Grohmann (HS Ansbach) drei Studierende,

während an der Goldmedaille

des prestigeträchtigen Deutschlandachters

mit Filip Adamski (Uni Bochum), Andreas

Kuffner (Beuth HS Berlin), Lukas Müller (FH

Dortmund), Maximilian Reinelt (Uni Bochum),

Martin Sauer (Uni Bochum), Richard

Schmidt (TU Dortmund) und Kristof Wilke

(Uni Bochum) gleich sieben Studenten beteiligt

waren. Mit einem 2:1-Sieg gegen die

Niederlande sicherten sich die deutschen

Hockey-Herren ebenfalls die Goldmedaille

und verteidigten damit den bereits in Peking

2008 errungenen Titel des Olympiasiegers

erfolgreich. Mit Moritz Fürste (SRH HS Riedlingen),

Martin Häner (Charité Berlin), Tobias

Hauke (Uni Hamburg), Maximilian Müller

wettkampf

(Uni Bayreuth), Jan-Philipp Rabente (Uni

Bochum), Max Weinhold (DSHS Köln), Christopher

Wesley (Uni Erlangen-Nürnberg),

Benjamin Weß (Uni zu Köln), Christopher

Zeller (Uni zu Köln) und Philipp Zeller (Uni

zu Köln) waren zehn der 16 im Turnierverlauf

eingesetzten Spieler Studierende.

Sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen

für Studierende

Die deutschen Studierenden holten in London

aber nicht nur Gold, sondern konnten

sich auch über sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen

freuen.

Die Degenfechterin Britta Heidemann, Promotionsstudentin

an der Uni zu Köln, gewann

am dritten Tag der Olympischen Spiele

mit ihrer Silbermedaille im Einzelwettkampf

das erste Edelmetall der deutschen Olympiamannschaft.

Im Florettfechten durften

Peter Joppich (Euro FH Hamburg), Benjamin

Kleibrink (DSHS Köln) und André Weßels

(Euro FH Hamburg) die Bronzemedaille feiern.

Judoka Ole Bischof konnte seinen Titelgewinn

von Peking 2008 zwar nicht wiederholen,

der VWL-Student (Uni zu Köln) freute

sich aber auch über die Silbermedaille. Im

Speerwurf der Frauen landeten mit der Silbermedaillengewinnerin

Christina Obergföll

(Deutsche Hochschule für Prävention und

Gesundheitsmanagement) und der drittplatzierten

Linda Stahl (Uni zu Köln) gleich

zwei Studentinnen auf dem Treppchen. Weitere

erfolgreiche Leichtathleten waren Björn

Otto (Uni zu Köln), der im Stabhochsprung

Silber gewann, Lili Schwarzkopf (Uni Paderborn),

die Silbermedaillengewinnerin

im Siebenkampf, sowie Betty Heidler (Uni

Frankfurt), die sich im Hammerwurf die

Bronzemedaille sicherte. Im Dressurreiten

landete Kristina Sprehe (Uni Oldenburg) mit

der Mannschaft auf dem Silberrang, während

im silbernen Ruder-Doppelvierer der

Frauen mit Carina Bär (Uni Bochum) und

Julia Richter (FU Berlin) zwei Studentinnen

saßen. Kanute Max Hoff (AKAD Hochschu-

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