Digitalisierung in der Produktion

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Whitepaper

DIGITALISIERUNG IN

DER

PRODUKTION

Anwendungsbeispiele und Vorteile für

Industrieunternehmen


INHALT

VORWORT 5

EINLEITUNG 6

Die Digitalisierung der Produktion 6

Vorstellung der Umfrage 6

DIE ERGEBNISSE IM DETAIL 8

Aktuelle Aufgaben der Produktion 8

Painpoints und Ziele der Digitalisierung in der Produktion 9

Übersicht steht auf dem Digitalisierungs-Wunschzettel

an erster Stelle 11

Hemmschwellen bei der Digitalisierung der Produktion 12

Wer unterstützt bei der Digitalisierung? 12

LÖSUNGSANSÄTZE FÜR DIE PRODUKTION 14

Lösungsansatz 1 – Data Analytics:

So helfen Daten, Produktionszustände transparent zu machen 14

Lösungsansatz 2 – Fachkräftemangel:

Know-how in der Produktion mit Augmented Reality skalieren 20

SUMMARY 24

Impressum:

Whitepaper-Publikation Juli 2018

T-Systems Multimedia Solutions GmbH

Riesaer Straße 5, 01129 Dresden

Autoren:

Sabrina Quente

Florian Mayr

Organisation:

Projektleitung: André Weiss

Layout: Peter Brücker


VORWORT

Seit der Hannover Messe 2011 sind die Begriffe „Industrie“ und „4.0“ unzertrennlich. Kaum

ein Unternehmen kann sich der vierten industriellen Revolution verschließen. Von einem

Paradigmenwechsel wurde damals verheißungsvoll gesprochen und von neuen Geschäftsmodellen,

denen moderne Technologien den Weg ebnen werden. Viele Unternehmen

haben es seither geschafft, zumindest im Ansatz zu zeigen, was möglich ist, wenn beispielsweise

künstliche Intelligenz und Produktionsdaten aufeinandertreffen.

Vor allem produzierende Unternehmen können mit den neuen Technologien besser auf

Kundenwünsche eingehen und ihre Fertigung so effizient gestalten, dass Stillstände und

hohe Ausgaben für Wartung und Instandhaltung der Vergangenheit angehören. Deshalb ist

es wichtig, die Produktion jetzt zu digitalisieren, damit künftig alle Anlagen in einem Internet

der Dinge kommunizieren und ihre Daten an den Rand des Unternehmensnetzwerks

oder in die Cloud schicken können. Dort werden sie verarbeitet, um beispielsweise in Form

von Dashboards die Basis für Verbesserungen in der Produktion zu bilden.

Die Produktionsleiter stehen dabei vor großen Herausforderungen: Sie sind getrieben von

Kostendruck und sich ändernden Kundenbedürfnissen und müssen entscheiden und beurteilen,

welchen Nutzen die Digitalisierung dabei bringt. Gleichzeitig fehlen ihnen oft die

Fachkräfte, die aber dringend nötig sind, um die Produktion am Laufen zu halten. Oft kommen

zu diesen Herausforderungen auch Bedenken hinzu, die sich auf die Umsetzungsgeschwindigkeit

auswirken: Zieht die Unternehmensleitung mit? Was ist beim sensiblen

Thema Security zu beachten?

Im Idealfall steht den Unternehmen Hilfe von externen IT-Experten zur Seite. Doch auch

diese wollen erst einmal gefunden werden. Um herauszufinden, wie Unternehmen die

Digitalisierung ihrer Produktion angehen und was ihnen dabei auf der Seele brennt, haben

T-Systems Multimedia Solutions und der publish-industry Verlag 73 Produktionsverantwortliche

und -mitarbeiter unterschiedlicher Branchen in Deutschland gefragt, vor welchen Business-Herausforderungen

sie derzeit stehen. Für die drei wichtigsten Painpoints zeigt dieses

Whitepaper Lösungsansätze auf und unterstreicht die Rolle externer Digitalisierungspartner.

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EINLEITUNG

EINLEITUNG

DIE DIGITALISIERUNG DER PRODUKTION

Die Steuerung von Maschinen und Anlagen, die Vernetzung von Produktionsabschnitten

und das Sammeln von Daten in der Produktion ist bereits seit vielen Jahren gang und

gäbe. Eine tatsächliche Digitalisierung – also ein tiefgreifender Wandel von analogen zu

digitalen Strukturen und die Verknüpfung und Interpretation von Daten, um Prozesse

zu verbessern – steht jedoch erst seit einigen Jahren auf dem Strategiefahrplan von Industrieunternehmen.

Inzwischen ist der Trend zur Digitalisierung in den Unternehmen angekommen:

Laut dem Digitalisierungsindex Mittelstand der Deutschen Telekom ist die Digitalisierung

bei 43 Prozent der Unternehmen fester Bestandteil der Geschäftsstrategie.

30 %

20 %

10 %

0 %

< 10 11 bis 50 51 bis 100 101 bis 1.000 >1.000

Abbildung 1: Größe der befragten Unternehmen

Der Fokus liegt dabei auf den Produktionsverantwortlichen, die von der Digitalisierung

ganz besonders betroffen sind. Sie sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert,

den steigenden Kostendruck, das Streben nach mehr Nachhaltigkeit bis hin zu den sich

wandelnden Kundenanforderungen zu bewältigen. So konzentrieren sich viele produzierende

Unternehmen darauf, Daten so zu nutzen, dass sie ihre Produktion möglichst effizient

und kostensparend fahren können und dabei stets den Überblick über alle Abläufe und

Maschinenzustände haben. Anderen Unternehmen ist es wichtig, neue Geschäftsmodelle

zu entwickeln, mit denen sie unerschlossene Kundengruppen für sich gewinnen/von den

Vorteilen überzeugen können.

Das vorliegende Whitepaper beschäftigt sich mit den aktuellen Business-Herausforderungen

der Produktionsverantwortlichen und zeigt Möglichkeiten, diese mit Hilfe der Digitalisierung

zu bewältigen.

Maschinen- und Anlagenbau

Elektrotechnik, Elektronik

Kommunikationstechnilk

Energie, Wasserversorgung

Metallerzeugung, -bearbeitung

Chemie, Pharma, Kunststoff

Bio- und Umwelttechnik

System- und Softwarehäuser

Technische Beratung u. Planung

Organisationen, Verbände u. Behörden

Forschungseinrichtungen

Agenturen

Sonstige

27 %

15 %

1 %

11 %

7 %

5 %

1 %

5 %

10 %

1 %

7 %

3 %

7 %

0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 %

VORSTELLUNG DER UMFRAGE

73 Menschen aus der Industrie wurden im Rahmen einer Online-Umfrage zu den wichtigsten

Business-Herausforderungen befragt, die sie aktuell zu meistern haben. Zusätzlich

wurden im Anschluss an die Befragung zwei Interviews mit Experten von T-Systems

Multimedia Solutions durchgeführt. Diese stellen Lösungsansätze für die wichtigsten

Painpoints vor, die die Studie aufgezeigt hat. Die Umfrageteilnehmer sind hauptsächlich

in großen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern tätig. Ein Viertel der Unternehmen

ist im Maschinen- und Anlagenbau zu Hause, 16 Prozent stammen aus der Elektronikindustrie,

je zehn Prozent gehören der Energiebranche und dem Bereich Beratung

und Planung an.

Der Großteil der Befragten ist in einer leitenden Position angestellt – an der Spitze von

Abteilungen oder Projekten (29 Prozent) und in der Bereichs- oder Werksleitung (21 Prozent).

Daneben haben auch Fachkräfte (23 Prozent) und Mitglieder der Unternehmensleitung

(22 Prozent) an der Umfrage teilgenommen.

Abbildung 2: Positionen der Umfrageteilnehmer in ihrem Unternehmen

Fachkraft, Spezialist,

Projektmanagement

23%

Abteilungs-, Gruppen-,

Projektleitung

29%

Sonstige

5%

Vorstand, Geschäftsleitung,

Inhaber

22%

Bereichs-, Betriebs-,

Werksleitung

21%

Abbildung 3: Position der Umfrageteilnehmer im Unternehmen

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