der-Bergische -Unternehmer_0718

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

07

2018

Bergisches

Tourismusregion

Land

24 Wirtschaft

Startup: Faire Mode

aus Indien

32 Total digital

Der Chef liest mit:

Darf er das?

38 Im Fokus

Elementarversicherung:

Der Tag als der Regen kam


Die Wirtschaftskanzlei.

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und Konzerne. Unsere Schwerpunkte liegen

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EDITORIAL

DAMIT HÄTTE MAN NICHT GERECHNET. Mehrfach wurde unsere

Region Ende Mai von Gewittern, Starkregen und Unwettern heimgesucht,

die man vor einigen Jahren eher den Alpen als dem Bergischen Land

zugeordnet hätte. Sie erinnern sich: Besonders schlimm traf es am 29. Mai

die Stadt Wuppertal, wobei das Untergeschoss eines Einkaufscenters überflutet,

das Dach einer Tankstelle und eines der Universität einstürzten. In der

Stadt fiel an jenem Dienstag teils so viel Regen wie sonst in einem ganzen

Monat. Die Aufräumarbeiten nahmen Wochen ein, die Kosten zur Beseitigung

der vielen Schäden sind immens. Dabei traf es hier und auch anderswo

im Bergischen Land Gebäude, Unternehmen und Institutionen, die auf derlei

Wetterkapriolen überhaupt nicht vorbereitet, geschweige denn, gegen derlei

Schadenslagen versichert waren. Die Folgen des Klimawandels haben uns

aber offensichtlich erreicht. Es scheint also höchste Zeit, beim Thema Versicherung

umzudenken. Ob und welcher Versicherungsschutz in diesem Kontext

notwendig und empfehlenswert ist, beleuchtet diesmal unser Fokus.

An Urlaub denkt man natürlich viel lieber als an Katastrophen, so widmen

wir unsere Titelgeschichte in der Ferienzeit dem Tourismus, der in unseren

Breiten an Fahrt aufnimmt. Unter anderem haben wir uns umgehört, wie das

Potenzial für die Hotellerie und Anbieter von Ferienwohnungen in der Region

durch die Unterbringung von Feriengästen aussieht.

In unserem Startup-Porträt geht es diesmal um junge Gründer, die soziale

Aspekte und ökonomisches Handeln nicht im Gegensatz sehen.

Sie sehen also: Ein aktueller Mix an Themen erwartet Sie erneut in unserem

Bergischen Unternehmer.“

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der Bergische Unternehmer 07|18 1


INHALT

14 Titel

Wirtschaftsfaktor Tourismus

Wie die Region bei Feriengästen punktet

24

Startup setzt sich

für faire Produk-

tionsbedingungen

in Indien ein.

34

Kleiner Mann ganz

groß: Wie Pepper der

Wirtschaft nützlich

werden kann.

2 www.bvg-menzel.de


48

Viva Mexico Yucatán: einzigartige

Sehenswürdigkeiten und

atemberaubende Strände

Namen & Nachrichten

o4 Flussentwicklung an der Wupper

04 Ausgezeichnet familienfreundlich

05 Innovatives Konzept

06 Gemeinsam für die

kommunale Kultur

06 Digitalisierung am Arbeitsplatz

07 Überweisung in Echtzeit

08 Wohnen im gehobenen Segment

08 Wechselvolle Geschichte

09 Saubere Städte mit Lastenrad

10 Neue Filialleiter

10 Wenig Interesse an Ausbildung

im Handel

11 Eine Fabrik zieht um

12 Krank durch Dauerstress

12 Jobcenter verbessert Chancen

13 Digitale Modellkommunen

Titel

14 Schöner Urlauben im Bergischen Land

18 Interview: Blogger erzählen

von Wuppertal

Erfolgreich bergisch Startup

24 Startup: Faire Mode aus Indien

Aus der Region

26 Kommentar: Mit Konflikten

professionell umgehen

Aus der Praxis

28 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

32 Der Chef liest mit

Erfolgreich Bergisch Porträt

34 Kleiner Mann ganz groß

36 Vogel Strauß in Emminghausen

Im Fokus

38 Elementarversicherung:

Der Tag als der Regen kam

44 Unter uns Interview: Starkregen weckt

Interesse an mehr Versicherungsschutz

Bergisches Land geht aus

46 Restaurant Pfaffenberg in Solingen:

Wer braucht schon Kreta?

Für Sie entdeckt

48 Viva Mexico Yucatán

Rubriken

52 Handelsregister

56 Vorschau / Impressum

der Bergische Unternehmer 07|18 3


NAMEN & NACHRICHTEN

Flussentwicklung an der Wupper liegt

über dem Bundesschnitt

Ausgezeichnet

familienfreudlich

Foto: Wupperverband

Rund 160 Fachleute und Akteure aus der Wasserwirtschaft

kamen jetzt in Wuppertal zum 21. Symposium Flussgebietsmanagement

/ Gebietsforum Wupper des Wupperverbandes

und der Bezirksregierung Düsseldorf zusammen. „Für den

Lebensraum Fluss haben wir in unserem Gebiet schon viel

erreicht“, bilanzierte Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes.

„Schon 27 Prozent der Wupper bzw. ihrer Nebenbäche

sind in dem von der Richtlinie geforderten guten Zustand.

Das ist ein großer Schritt für den einst biologisch

toten Abwasserfluss und bedeutet mehr Natürlichkeit und

auch mehr Artenvielfalt.“ Die Bilanz von Jörg Matthes, Leiter

des Dezernates für Wasserwirtschaft bei der Bezirksregierung

Düsseldorf lautet: „Der Wupperverband hat früh die

Zeichen der Zeit erkannt und schon 2008 einen Verbandsbeschluss

zur Finanzierung der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

gefasst. Das Land NRW konnte deshalb eine

Vielzahl von Projekten mit Fördermitteln unterstützen. Die

Früchte dieser gemeinsamen Anstrengungen sehen wir

jetzt“. Eine positive Entwicklung im Flussgebiet Wupper ist

eine Gemeinschaftsaufgabe, in die sich viele Akteure einbinden.

Zusammenarbeit ist der zentrale Faktor für ein Flussgebietsmanagement

von der Quelle bis zur Mündung. Beispiele

für Kooperationen wurden am zweiten Tag der Veranstaltung

vorgestellt. Das Spektrum reicht hier von der Kooperation

von Landwirten und Wasserwirtschaft, über die Zusammenarbeit

des Wupperverbandes mit Biologischen Stationen,

Umweltbildung mit Schulen bis hin zu den Themen Zusammenarbeit

in der Abwasserentsorgung oder im Themenfeld

Gewässerentwicklung und Überflutungsvorsorge.

Idyllische Wupper

im Wuppertaler

Ortsteil Laaken

nahe Herbringhausen.

Kai Völker ist

Mitglied des Barmenia

Vorstands.

Die Barmenia hat zum fünften Mal das

Zertifikat zum audit „berufundfamilie“

erhalten. Damit wird das Versicherungsunternehmen

wiederholt für sein Engagement

bei der Vereinbarkeit von Beruf und

Privatleben der Mitarbeiter ausgezeichnet.

„Für uns ist eine Vertrauens- und

Verantwortungskultur wichtiger Bestandteil

einer erfolgreichen Unternehmensstrategie“,

sagt Kai Völker, Vorstand

der Barmenia Versicherungen, die

erstmals im Jahr 2005 mit dem Zertifikat

ausgezeichnet wurden. Die Barmenia

bietet ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten,

Teilzeitmodelle, umfangreiche

soziale Vergütungselemente, Ferienbetreuung

und eine eigene KiTa für

Kinder an. Seit 2012 unterstützt die Barmenia

ihre Mitarbeiter in schwierigen

Lebenslagen und bei Fragen zur Pflege

von Angehörigen durch den pme-Familienservice.

Zur flexiblen Vertrauensarbeitszeit

ist nun das Angebot mobil zu

arbeiten hinzugekommen. Gerade für

Mitarbeiter mit familiären Aufgaben sei

diese Flexibilität von Ort und Zeit bei der

Arbeitsgestaltung ein echter Mehrwert.

Angeboten wird das audit von der berufundfamilie

Service GmbH, die zur Qualitätssicherung

des Zertifikats in drei

Jahren ein weiteres Dialogverfahren ansetzen

wird.

Foto: Barmenia

4 www.bvg-menzel.de


Vorbildlich: Technische Betriebe Solingen

legen innovatives Konzept auf

Foto: Raum11/Zappner /

Umweltbundesamt

Bundesumweltministerin

Svenja Schulze

überreichte den „Blauen

Kompass“ an Manfred

Müller (r.), Teilbereichsleiter

der

Technischen Betriebe

Solingen, und den Vorsitzenden

des Zentralen

Betriebsausschusses

Falk Dornseifer.

Ein Projekt der Technischen Betriebe Solingen

(TBS) zur Stadtentwässerung wurde jetzt in Berlin

mit dem „Blauen Kompass“ ausgezeichnet. TBS-

Teilbereichsleiter Manfred Müller und Falk Dornseifer,

Vorsitzender des Zentralen Betriebsausschusses,

nahmen den Preis in Berlin von

Bundesumweltministerin Svenja Schulze entgegen.

Mit dem „Blauen Kompass“ prämiert das Bundesumweltamt

deutschlandweit die besten

Projekte zur Anpassung an die Folgen

des Klimawandels. Die Solinger gehörten

zu den vier Gewinnern und konnten

sich in der Kategorie „private oder kommunale

Unternehmen“ durchsetzen. Der

Klimawandel führt auch in Deutschland

zu einer Zunahme von Wetterextremen:

mehr Hitzeperioden, mehr Stürme und

vor allem intensiverer Starkregen. Dadurch

ist es auch in Solingen schon öfter

zu Überflutungen gekommen. Vor diesem

Hintergrund haben die Technischen

Betriebe Solingen ein innovatives Konzept

zur Stadtentwässerung entwickelt

und damit überzeugt. Das TBS-Konzept

sieht vor, dass Oberflächenwasser nicht

mehr allein über das Kanalnetz abfließt,

sondern beispielsweise über entsiegelte

Flächen oder begrünte Dächer Alternativen

geschaffen werden. So wird etwa bei

Straßensanierungen geprüft, ob Fließwege

so verändert werden können, dass

Regenmassen in Mulden oder Bachtäler

geleitet werden. Um Verbraucher besser

zu informieren, wird außerdem ein Konzept

für Beratung und Warnungen aufgebaut,

zum Beispiel mit einer App, die

vor Starkregen warnt.

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der Bergische Unternehmer 07|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Gütersloh und Wuppertal setzen sich

gemeinsam für die kommunale Kultur ein

Digitalisierung am

Arbeitsplatz

Kultursekretariat NRW Gütersloh

Die Kultursekretariate in Gütersloh und Wuppertal setzen

sich für Kreativität, Vielseitigkeit und künstlerische Qualität

in ganz Nordrhein-Westfalen ein. Gemeinsam mit ihren

Mitgliedsstädten organisieren sie kulturelle Projekte,

die sie mit Landesmitteln fördern. Wie die Arbeit künftig

aussehen soll, diskutierten mehr als 60 Teilnehmer mit

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft

des Landes Nordrhein-Westfalen, in einer gemeinsamen

Vollversammlung in Düsseldorf. Die Sekretariate

nehmen eine zentrale Scharnierfunktion zwischen

Städten aller Größenordnung, Land und Kulturakteuren

ein. Um dieser Aufgabe auch in Zukunft gewachsen zu

sein, gilt es, Schwerpunktthemen, Ziele und finanzielle

Rahmenbedingungen abzustecken. Dafür schlagen die Sekretariate

vor, eine dialogische Plattform für ein neues

Stadt-Land-Modell in der Kulturpolitik des Landes NRW

zu schaffen. Die Ministerin sagte Gespräche über die Erhöhung

der Fördermittel zu. Darüber hinaus haben die

Vertreter beider Sekretariate die verstärkte Zusammenarbeit

in verschiedenen Bereichen für die nahe Zukunft vereinbart.

Es war die erste gemeinsame Versammlung des

NRW KULTURsekretariats (Wuppertal) als Vertreter der

großen theatertragenden Städte und des Kultursekretariats

NRW Gütersloh, das sich in seiner Ausrichtung kleineren

Städten und dem ländlichen Raum widmet, in der Landeshauptstadt.

Diskutierten über die

Zusammenarbeit der

Kultursekretariate in

NRW: die Vorsitzende

des NRW-KULTURsekretariats

Dr. Christiane

Zangs, die Geschäftsführerin

des

Kultursekretariats NRW

Gütersloh Claudia

Schwidrik-Grebe, der

Direktor des NRW-KUL-

TURsekretariats Dr.

Christian Esch, NRW-

Kulturministerin Isabel

Pfeiffer-Poensgen, der

Beigeordnete für Kultur

in Düsseldorf, Hans-

Georg Lohe, der Vorsitzende

des Kultursekretariats

NRW Gütersloh

Andreas Kimpel und

sein Stellvertreter

Horst Müller-Baß

(von links).

Automatisierung und Digitalisierung führen

nicht dazu, dass Beschäftigte ausschließlich

kreative Aufgaben übernehmen,

während Maschinen die

Routinetätigkeiten abarbeiten. Eine Studie

des Instituts der deutschen Wirtschaft

(IW) zeigt: Auch der Arbeitsalltag von

Akademikern ist zunehmend durch Routine

geprägt. Im Hinblick auf befürchtete

negative Beschäftigungseffekte der Digitalisierung

könnte das eine gute Nachricht

sein. Als Gewinner des digitalen

Wandels gelten Programmierer, Datenwissenschaftler

und jene, die ihr Geld mit

Fähigkeiten verdienen, die eine Maschine

nicht so schnell ersetzen kann. Die Erwartung,

dass umgekehrt Routinetätigkeiten

aus dem Arbeitsalltag verschwinden,

bestätigt sich bislang jedoch nicht. Die

IW-Untersuchung auf Basis von sechs Erwerbstätigenbefragungen

des Bundesinstituts

für Berufsbildung zeigt, dass die

Jobs von Beschäftigten mit Hochschulabschluss

zunehmend durch Routine geprägt

sind: Im Jahr 1979 gaben nur 18

Prozent der befragten Akademiker an,

häufig Routinetätigkeiten auszuüben,

2012 – dem Jahr der aktuellsten Befragung

– waren es 23 Prozent. „Mit der zunehmenden

Automatisierung steigen die

Anforderungen zwar insgesamt, gleichzeitig

müssen Hochqualifizierte aber auch

immer mehr Routineaufgaben bewältigen“,

sagt IW-Experte Michael Zibrowius.

Dazu gehörten beispielsweise die regelmäßige

Pflege von Datenbanken. Auch

bei den Beschäftigten anderer Qualifikationsniveaus

ist der Routineanteil gestiegen.

Aus dieser Entwicklung lässt sich

laut IW allerdings nicht ableiten, dass die

Arbeit einfacher geworden ist – auch sehr

komplexe Tätigkeiten könnten routiniert

ablaufen, wenn sie immer wieder in ähnlicher

Form ausgeführt werden. Das gilt

zum Beispiel für den parallelen Umgang

mit mehreren Computerprogrammen.

6 www.bvg-menzel.de


Überweisung in Echtzeit:

Blitzschnell beim Empfänger

Foto: Shutterstock

Die Stadtsparkasse Remscheid hat das Online-Banking

in Echtzeit eingeführt. Diese Expresszahlungen

erreichen das Empfängerkonto in Sekundenschnelle

und können 365 Tage im Jahr rund um die Uhr im

Online-Banking oder über die Sparkassen-App getätigt

werden. „Die Kunden haben die Wahl, ob sie jeweils

die SEPA-Überweisung oder die Echtzeit-Überweisung

nutzen, zum Beispiel um eine vergessene

Rechnung sofort zu begleichen oder Zahlungsfristen

sicher einzuhalten. Dafür fallen keine zusätzlichen

Kosten an“, erklärt Unternehmenssprecher Markus

Kollodzey. Die Obergrenze für Überweisungen in

Echtzeit liegt bei 15.000 Euro. Die Sparkassen gehören

zu den ersten Kreditinstituten in Deutschland, die

diesen Service anbieten. Sollte die empfangende Bank

noch nicht an dem Verfahren teilnehmen, steht den

Kunden die normale SEPA-Überweisung zur Verfügung.

Innerhalb des Online-Bankings wird mit Eingabe

der IBAN erkannt, ob das jeweilige Kreditinstitut

die Echtzeit-Überweisung annehmen kann.

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der Bergische Unternehmer 07|18 7


NAMEN & NACHRICHTEN

„HeidterCarré“ bietet Wohnen im

mittleren und gehobenen Segment

Wechselvolle

Geschichte

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal

(GWG) will im nächsten Jahr rund elf Millionen Euro in

ein Neubauprojekt auf dem ehemaligen Bremme-Gelände

in Wuppertal-Barmen investieren. Auf dem Areal zwischen

Heidter Berg und der Unteren Lichtenplatzer Straße

sollen dann 28 Wohnungen im mittleren und gehobenen

Preissegment mit einer Gesamtwohnfläche von fast 2.500

Quadratmetern entstehen. Die projektierten Penthouseebenen

verleihen dem Gebäude zusätzliche Attraktivität und

sorgen dafür, dass sich der Neubau harmonisch in die bereits

bestehende Bebauung im Umfeld einfügt. Die künftigen

Mieter der zwischen knapp 50 und 120 Quadratmeter

großen Wohnungen erwarten ein gehobener Wohnstandard

und lichtdurchflutete Räume sowie Balkone mit

Blick über das Tal und eine barrierearme Gestaltung bis in

die Tiefgarage. Im Erdgeschoss des Gebäudes errichtet die

GWG auf 800 Quadratmetern eine Kindertagesstätte. Der

Neubau ist als sogenanntes „KfW-Effizienzhaus 40“ geplant.

Das bedeutet einen Energieverbrauch, der nur noch

40 Prozent eines herkömmlichen Gebäudes entspricht. Für

E-Bike-Fans soll es auf dem Grundstück Ladestationen

geben und die PKW-Stellplätze können, so angedacht bei

Bedarf für das Laden von Elektroautos, nachgerüstet werden.

Alles in allem sei das Projekt ein „gutes Zeichen für

den Wohnstandort Wuppertal“, sagt GWG-Geschäftsführer

Oliver Zier.

Penthouse-Ebenen

sollen dem Gebäude

zusätzliche Attraktivität

verleihen.

Foto: BVG

In diesem Jahr feiert der Remscheider

Werkzeughersteller HAZET sein 150-jähriges

Bestehen. Grund für das traditionsreiche

Unternehmen, der eigenen Geschichte

nachzuspüren und mit einer

Firmenchronik auf die wechselvolle Historie

zurückzublicken. Die Recherche

übernahmen die Remscheider Historiker

Claudia und Jörg Holtschneider sowie

HAZET-Gesellschafter und Firmen-Chroniker

Philipp Nusch. Auf knapp 250 Seiten

wird dargestellt, wie sich das heute in

fünfter Generation geführte Familienunternehmen

entwickelt hat. Das Spektrum

reicht von den Wurzeln, als Gründer Hermann

Zerver im Jahr 1868 als Kleinschmied

eine gutgehende Manufaktur

aufbaute, bis hin zum Ausbau eines breiten,

hochqualitativen Handwerkzeugprogramms.

Zurückgeblickt wird genauso auf

die Nachkriegszeit, das deutsche Wirtschaftswunder

sowie auf Zeiten von Konsolidierung

und Rezession in den 1960ern

und anschließende Phasen der Hochkonjunktur.

Insgesamt also ein faszinierendes

Stück deutscher Industriegeschichte, wie

die Herausgeber betonen. Heute bietet

HAZET sein Produktportfolio, abgerundet

mit darauf abgestimmten intelligenten

Logistik- und Servicelösungen, in über

100 Ländern der Welt an.

HAZET gibt zum 150-jährigen Bestehen

Firmenchronik heraus.

8 www.bvg-menzel.de


Saubere Städte mit dem Lastenrad:

Buchhandlung v. Mackensen testet

Foto: DLR

Die Buchhandlung Klaus v. Mackensen zeigt sich

umweltbewusst und testet im Rahmen des Projekts

„Ich entlaste Städte“ ein Lastenfahrrad. Deutschlandweit

sind rund 150 Fahrräder in den unterschiedlichsten

Branchen und Einsatzorten unterwegs,

um zu prüfen, ob so eine umweltgerechte

Belieferung möglich ist. „Wir werden sicher nicht

unsere Firmenkunden in Beyenburg und Cronenberg,

in Schwelm und Bochum mit dem Rad beliefern

können, aber auf der Talsohle, vom Robert-

Daum-Platz bis nach Oberbarmen, werden wir die

Belieferung ausprobieren und testen, ob das für

Mit einem solchen

Lastenrad beliefert

die Buchhandlung

Klaus v. Mackensen

derzeit testweise

ihre Kunden.

uns praktikabel ist, ob zum Beispiel die

Zufahrt überall möglich ist und ob es

ausreichend Halteplätze für Räder gibt“,

erklärt Michael Kozinowski, Inhaber

der Buchhandlung v. Mackensen in

Wuppertal-Elberfeld. Mit dem Projekt

„Ich entlaste Städte“ soll das Lastenrad

als clevere Transportalternative bekannt

gemacht werden. Dabei richtet sich das

Projekt des Deutschen Zentrums für

Luft- und Raumfahrt e. V. gezielt an

professionelle Nutzerinnen und Nutzer.

Mit 23 Lastenradmodellen in fünf Bauformen

und 150 Testrädern sollen im

Praxistest bei hunderten Unternehmen

und öffentlichen Einrichtungen konkrete

Anstöße für eine umweltgerechte Verlagerung

des Verkehrs geliefert werden.

Ganz nach individueller Transportanforderung

werden verschiedene Lastenradmodelle,

darunter auch besonders einsteigerfreundliche

Versionen, ohne hohe

Investitionskosten zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen eines Forschungsauftrags

wird das Projekt wissenschaftlich

begleitet. Auf diese Weise kann eine

fundierte Einschätzung abgeben werden,

wie das Lastenrad als gewerbliches

Fahrzeug von der Wirtschaft und öffentlichen

Einrichtungen angenommen

wird.

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der Bergische Unternehmer 07|18 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Neue Filialleiter für die Volksbank

in Solingen

Weniger Interesse an

Ausbildung im Handel

Foto: Volksbank / Jürgen Moll

In drei der vier Solinger Volksbank-Filialen haben die

Leiter gewechselt. Solingen-Mitte wird nun von Jörg

Guardiera geleitet. In Aufderhöhe heißt die neue Chefin

Viola Cionfoli und in Ohligs ist Stefan Röhrig verantwortlich.

Alle drei sind echte Eigengewächse der

Bank, arbeiten seit ihrer Ausbildung bei der damaligen

Volksbank Remscheid-Solingen für das Haus. Jörg Guardiera

(41) kehrt nach sieben Jahren als Leiter der Filiale

in Odenthal-Blecher in eine ihm vertraute Stadt

zurück: Bis 2011 leitete er die Volksbank-Filiale in Ohligs.

Viola Cionfoli (30) hat sich nach zwei Jahren in

der Kreditabteilung für die Rückkehr in die Filiale entschieden.

„Mir gefällt die abwechslungsreiche Arbeit,

der tägliche Kontakt mit Menschen und dass ich mit

Privatkunden und Gewerbekunden gleichermaßen Lösungen

für ihre finanziellen Themen finde.“ Auch für

Stefan Röhrig (40) ist die Leitung der Filiale Ohligs

die erste Führungsposition. Nach 15 Jahren in Solingen-Mitte

freut er sich sehr auf seinen neuen Stadtteil:

„Ohligs ist für mich die neue Mitte von Solingen, diese

Situation finde ich sehr spannend.“ Die Vorgänger der

drei neuen Filialleiter haben neue Aufgaben in der

Volksbank im Bergischen Land übernommen: Eric

Brühne (bisher Solingen-Mitte) ist als Marktbereichsleiter

nun für alle Filialen in Solingen, Burscheid und

Blecher zuständig, Marc Buschhausen und Rene Walder

sind als Filialleiter nach Hilden und Radevormwald

gewechselt.

Stefan Röhrig (l.), Jörg

Guardiera und Viola

Cionfoli (v.r.) sind die

neuen Volksbank-Filialleiter

in Ohligs, Mitte

und Aufderhöhe.

Eric Brühne (2.v.l.) ist

als Marktbereichsleiter

für das gesamte

Stadtgebiet Solingen

zuständig, Gudrun

Berger als langjährige

Filialleiterin in Wald

komplettiert die Riege

der Führungskräfte in

Solingen.

„Die Karrierechancen im Einzelhandel

sind groß, 80 Prozent der Führungskräfte

haben in der Branche als Lehrlinge begonnen“,

erklärt Dr. Peter Achten,

Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes

NRW. Allerdings werde es für die

Handelsunternehmen in den letzten Jahren

zunehmend schwerer, ihre Ausbildungsplätze

auch mit geeigneten Bewerbern

zu besetzen. Kurz vor Beginn des

Ausbildungsjahres sind viele der gemeldeten

Ausbildungsstellen im Handel

noch unbesetzt, wie die aktuellen Zahlen

der Bundesagentur für Arbeit zeigen.

Danach suchen die Händler in Nordrhein-Westfalen

derzeit noch rund 2.900

künftige Kauffrauen und Kaufmänner im

Einzelhandel sowie rund 2.800 Verkäuferinnen

und Verkäufer. Dem stehen bei

den Kaufleuten im Einzelhandel knapp

2.800 und bei den Verkäufern rund 2.700

unversorgte Bewerber für die Einzelhandelsberufe

gegenüber. Bundesweit gibt es

auch noch mehr als 450 offene Stellen für

den neu eingeführten Ausbildungsberuf

Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce,

der zum 1. August 2018 startet. Auch für

die sogenannten Abiturientenprogramme

des Handels, bei denen durch die Kombination

aus Aus- und Fortbildung innerhalb

von drei Jahren zur Führungskraft

qualifiziert wird, sind deutschlandweit

noch mehr als 7.000 Plätze frei. Insgesamt

stellt der Einzelhandel allein mit

seinen beiden Kernberufen „Kaufleute

im Einzelhandel“ und Verkäufer jährlich

zehn Prozent aller abgeschlossenen Ausbildungsverträge.

Darüber hinaus bildet

die Branche in mehr als 40 weiteren Berufen

aus. „Es gilt, die guten Entwicklungsperspektiven

im Handel in Zukunft

bei der Berufsorientierung deutlicher herauszustellen“,

fordert Verbandshauptgeschäftsführer

Achten. Auch müsse die

Passgenauigkeit zwischen angebotenen

Ausbildungsstellen und interessierten

Bewerbern verbessert werden.

10 www.bvg-menzel.de


Eine Fabrik zieht um:

Gira baut neues Industriegebäude

Foto: Gira

Nach erfolgreicher

Bauabnahme verlegt

Gira ab August alle

Arbeitsplätze und

Produktionsanlagen

in der Fertigung und

Logistik vom Stammsitz

an den neuen

Standort.

Die Bauarbeiten für das neue Produktions-, Logistikund

Entwicklungszentrum der Gira Giersiepen GmbH &

Co. KG im Osten Radevormwalds gehen auf die Zielgerade.

Das moderne, dreiteilige Industriegebäude mit seiner

prägnanten Fassade hat weithin sichtbar Kontur angenommen.

Auch der Innenausbau im Erd- und ersten

Obergeschoss geht derzeit in die Endphase der Fertigstellung.

Die aufwändige Installation der

komplexen technischen Gebäudeausstattung

und der computergesteuerten Hightech-Logistikanlagen

wurde Ende Mai

abgeschlossen. Die letzten Arbeitsplätze

in den Kommissionierungsbereichen des

Hochregallagers und des automatischen

Kleinteilelagers sind eingerichtet. Derzeit

laufen dort finale Tests, um das Zusammenspiel

von Software und Lagerlogistik

abschließend zu optimieren. Im

Produktionsbereich wird der Innenausbau

im Juli beendet sein. Alle Arbeitsplätze

und Produktionsanlagen in der

Fertigung und Logistik werden vom

Stammsitz in der Dahlienstraße an den

knapp einen Kilometer entfernten neuen

Standort wandern. „Im Prinzip verlegen

wir hier eine komplette Fabrik und das

Lager mit Wareneingang und Versand“,

erklärt Andreas Dürwald, Produktionsund

Logistikleiter. Die ersten Produkte

sollen das neue Werk bereits im Oktober

verlassen. Die Gira Giersiepen GmbH &

Co. KG mit Sitz in Radevormwald zählt

zu den führenden Komplettanbietern intelligenter

Systemlösungen für die elektrotechnische

und vernetzte digitale Gebäudesteuerung.

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der Bergische Unternehmer 07|18 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Hohe Arbeitsbelastung:

Dauerstress macht krank

Foto: KKH

Immer mehr Menschen fühlen sich völlig erschöpft und

ausgebrannt. Das hat jetzt eine Auswertung der KKH

Kaufmännische Krankenkasse zum Tag der Workaholics

am 5. Juli 2018 ergeben. Demnach diagnostizierten Ärzte

2016 bei rund 26.000 Versicherten ein Burnout-Syndrom –

ein drastischer Anstieg von rund 134 Prozent gegenüber

dem Jahr 2006. Besonders betroffen sind die 45- bis

59-Jährigen: In dieser Altersgruppe gab es nicht nur die

meisten Burnout-Fälle, sondern auch einen überdurchschnittlichen

Anstieg von 2006 auf 2016 von insgesamt

mehr als 150 Prozent, bei den Männern sogar um weit

mehr als das Dreifache. Die Gründe dafür sind vielfältig.

„Unter anderem können chronischer Stress sowie Überbelastung

in Beruf und Privatleben, aber auch Arbeitssucht

zu einem Burnout-Syndrom führen“, erläutert Melanie

Zabold vom KKH-Serviceteam in Wuppertal. Dieser Risikozustand

könne unter anderem Schlafstörungen und

Angstzustände verursachen und schließlich in eine Depression

münden. Ein schwieriger Schritt für die Betroffenen

sei zu erkennen, dass Dauerstress und Arbeitssucht krank

machen können. Alarmierendes Erkennungszeichen: völlige

Erschöpfung. Wer einen Hausarzt hat, dem er vertraut,

sollte das Thema so früh wie möglich ansprechen – am

besten schon, wenn die ersten Symptome wie Schlafstörungen

auftreten. In einfacheren Fällen könne bereits ein Seminar

oder ein Coach zum Thema Zeit- und Selbstmanagement

helfen“, rät Melanie Zabold.

Wer sich dauerhaft

am Arbeitsplatz einer

zu großen Belastung

gegenüber sieht, riskiert

seine Gesundheit.

Solinger Jobcenter

verbessert Chancen

Das kommunale Jobcenter Solingen hat

als eines der ersten in Nordrhein-Westfalen

eine Rahmenvereinbarung zwischen

dem Land, der Agentur für Arbeit und

dem Städte- und dem Landkreistag zur

Verbesserung der beruflichen Integration

gesundheitlich beeinträchtigter Menschen

unterschrieben. Arbeitsminister Karl-Josef

Laumann dankte der Stadt für den

schnellen Beitritt und das damit verbundene

Engagement. Gemeinsames Ziel der

Vereinbarung ist es, die Arbeitsmarktchancen

behinderter oder chronisch kranker

Menschen zu verbessern, die derzeit

staatliche Grundsicherung erhalten. Um

das leisten zu können, sollen die Rahmenbedingungen

in den Jobcenters optimiert

werden. So soll Inklusion in den Jobcentern

zur Führungsaufgabe werden, die Beratungskompetenz

der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sollen gestärkt, Arbeitgeber

rekrutiert, Netzwerke erweitert und

speziell junge Menschen, die gesundheitlich

beeinträchtigt sind, in den Blick genommen

werden. Das fängt beim barrierefreien

Zugang und der Erreichbarkeit

mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Jobcenter

und der Anbieter von Kursen,

Workshops und Weiterbildungen an und

reicht bis zum individuellen Eingehen auf

Problemlagen und schwierige Lebensumstände

von Betroffenen.

12 www.bvg-menzel.de


Digitale Modellkommunen sind

partnerschaftliche Innovationstreiber

Foto: © MWIDE NRW/E. Lichtenscheidt

Zu Beginn der Förderphase der Digitalen Modellkommunen

Nordrhein-Westfalen hat sich Wirtschafts- und Digitalminister

Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit den ausgewählten

Regionen zu einer Auftaktkonferenz getroffen.

Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der

Stadtspitzen, kommunalen Spitzenverbände, Bezirksregierungen

und aus Wirtschaft und Gewerkschaft tausch-

Wuppertals Oberbürgermeister

Andreas Mucke,

Wirtschafts- und Digitalminister

Prof. Dr. Andreas

Pinkwart, Birgitta Rademacher,

Regierungspräsidentin

Düsseldorf, und

Staatssekretär Christoph

Dammermann. (v.L.)

te sich der Minister über geplante Projekte

aus. „Es ist beeindruckend, wie weit

die Ideen in den Modellkommunen bereits

entwickelt sind. Ich freue mich sehr,

dass wir durch das Engagement aller Beteiligten

ohne Zeitverzug starten können.

Durch die intensive Zusammenarbeit bei

vielen tollen Vorhaben entsteht bereits in

dieser frühen Phase eine große Dynamik,

die auch über die Stadtgrenzen hinauswirkt“,

sagte der Minister. Die auf der

Konferenz vorgestellten Projektideen reichen

von Konzepten für digitale Bildungs-

und Lernräume und Vorhaben in

den Bereichen Mobilität, Handel, Sicherheit

sowie smarte Energie bis hin zu digitalen

Lösungen im Gesundheitswesen,

vor allem bei der Vernetzung leistungsstarker

Kliniken in den Modellregionen.

Das digitale Bürgeramt sei nicht mehr

weit, so Pinkwart: „Bereits bei der Ausarbeitung

der Konzepte legen wir Wert

darauf, dass die innovativen Projekte vor

Ort auf ganz Nordrhein-Westfalen übertragen

werden können. Die Modellkommunen

agieren als partnerschaftliche Innovationstreiber

und tauschen ihre

wertvollen Erfahrungen mit den Städten

und Gemeinden im Land aus.“

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

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der Bergische Unternehmer 07|18 13


TITEL WIRTSCHAFTSFAKTOR TOURISMUS

SCHÖNER

URLAUBEN IM

BERGISCHEN

LAND

14 www.bvg-menzel.de


Das Bergische Land wird für Touristen

zunehmend interessanter.

Der Tourismus als Wirtschaftsfaktor

gewinnt damit in unserer

Region an Bedeutung. Dies sieht

man unter anderem an der Infrastruktur.

Sowohl die Zahl an Hotelbetten

als die der Ferienwohnungen

wächst. Um das Potenzial

aber auszuschöpfen, sind Strukturen

unerlässlich. Hier stellen sich

die Städte auf unterschiedliche

Weise auf. Auch private Initiativen

wie die IG Stadtführungen Solingen

und die IG Remscheider

Stadtführer sind Pfunde, mit denen

man wuchern kann.

Im Bergischen Städtedreieck entwickeln

sich die Übernachtungszahlen konstant

positiv. Ein Rekordjahr gab es laut Landesamt

für Datenverarbeitung und Statistik

mit 857.000 Übernachtungen in 2016.

Seit 2009 werden die Zahlen durch den

Bergisches Land Tourismus Marketing“ e.V.

(BLTM), der das Bergische Städtedreieck unter

der Marke „Die Bergischen Drei“ touristisch bewirbt,

dokumentiert und ausgewertet. Bis heute

verzeichnet BLTM-Geschäftsführer Holger Piwowar

eine Steigerung von 30 Prozent.

der Bergische Unternehmer 07|18 15


TITEL WIRTSCHAFTSFAKTOR TOURISMUS

Gerne schlüpfen

die MItglieder der

IG Remscheider

Stadtführer in Rollen

aus vergangenen

Zeiten. Das

kommt an bei den

Leuten.

Sowohl inländische als auch internationale Gäste

wissen das Bergische zunehmend für Tagesausflüge,

Wochenendtripps oder auch mal für einen

längeren Zeitraum zu schätzen. Vornehmlich sind

dies Besucher aus den Niederlanden, den Benelux-

Staaten und Großbritannien. Aber auch Chinesen

verbinden ihren Deutschlandbesuch vermehrt mit

einem Aufenthalt im Bergischen Land.

Der Markt ist da

Dieses verstärkte Interesse macht Hotelbauten für

Investoren interessant. Alleine in Wuppertal entstehen

500 neue Hotelbetten. Zuwachs gibt es

auch bei den Ferienwohnungen, deren Zahl in

Remscheid, Solingen und Wuppertal seit 2009

von 130 auf über 200 gestiegen ist. „Der Markt

dafür scheint da zu sein. Wir nehmen außerdem

wahr, dass mehr und mehr qualitativ hochwertige

Wohnungen angeboten werden“, berichtet Holger

Das verstärkte Interesse an der Region macht Hotelbauten

für Investoren interessant. Alleine in Wuppertal entstehen

500 neue Hotelbetten. Zuwachs gibt es genauso bei der

Anzahl von Ferienwohnungen.

Piwowar. Natürlich sei die Anzahl der Geschäftskunden

in einer industriell geprägten Region wie

dem Bergischen Land immer noch maßgebend –

in der Hotellerie und auch bei den Ferienwohnungen.

„Aber auch der touristische Bereich gewinnt

zunehmend an Bedeutung.“ Neben den Privatleuten,

die Teile ihrer Räumlichkeiten zu Wohnungen

umbauen und sie durchaus professionell unter anderem

über die gängigen Buchungsportale im Internet

bewerben, sind es auch Unternehmen aus

der Gastronomie- und Hotelbranche, die ihr Angebot

diesbezüglich erweitern. So wie die Villa Paulus

in Remscheid, die neben dem Restaurantbetrieb

und sechs exklusiven Hotelzimmern nun

auch noch im Ortsteil Vieringhausen ein Gästehaus

betreibt. Zudem baut das Gastronomieunternehmen

sein Angebot in punkto Hotellerie gerade

aus.

Angenehmer Aufenthalt

Der Bedarf ist da, sagen die Geschäftsführer Joachim

Schreiber und Kai Robert Paulus. Der Hotelbetrieb

mit exklusiven, individuell eingerichteten

Zimmern ist gefragt. Um gerade den Langzeit-

Gästen – hier etwa Berater oder weitere Geschäftspartner

örtlicher Unternehmen – weitere

16 www.bvg-menzel.de


Möglichkeiten zu bieten, ersteigerten die Inhaber

der Villa Paulus im Remscheider Ortsteil

Vieringhausen ein denkmalgeschütztes Haus.

Das eigentlich abbruchreife Gebäude wurde

mehr als ein Jahr lang unter Beibehaltung des

charakteristischen bergischen Charmes und

nach modernen ökologischen Maßstäben

grundlegend saniert und liebevoll eingerichtet.

Drei Ferienwohnungen stehen seit Februar 2017

zur Vermietung bereit. In den Wohnungen

„Stachelhausen“, „Westhausen“ und „Ehringhausen“

finden Gäste alles, was zu einem ausgesprochen

angenehmen Aufenthalt gehört. Ein

schickes Ambiente, jeweils eine umfänglich

und attraktiv eingerichtete Küche, High-Speed

Internet und eine Dachterrasse zur allgemeinen

Nutzung sorgen dafür, dass man sich hier

Wenn das Bergische

noch besser

verkehrstechnisch

angebunden wäre,

würde die Region

für Ausflügler und

Touristen noch

interessanter.

schnell heimisch fühlen kann. Die generelle

Nachfrage nach gehobener Unterbringung hat

die Gastronomie- und Hotelbetreiber nun bewogen,

die Villa Paulus um weitere fünf Hotelzimmer

zu erweitern. Gleichwohl könne sich beim

Thema „Tourismus“ noch mehr bewegen, finden

beide. Als Hotelgäste werden derzeit vorwiegend

Geschäftsleute oder auch Restaurantgäste, die

zum Beispiel eines der besonderen kulinarischen

Events mit einer Übernachtung verbinden, begrüßt.

Attraktiv sind Standort und Angebot auch

bei Besuchern, die in einer der Rheinmetropolen

zu tun haben und in der Villa Paulus bzw. im

Gästehaus Vieringhausen eine Aufenthaltsqualität

finden, die man in Köln und Düsseldorf zum

vergleichbaren Preis wohl nicht bekommt. Wenn

denn endlich mit der Fertigstellung der Leverku-

der Bergische Unternehmer 07|18 17


TITEL WIRTSCHAFTSFAKTOR TOURISMUS

Blogger erzählen von Wuppertal

Zu den Aufgabenschwerpunkten der Wuppertal Marketing GmbH gehören die Bereiche Veranstaltungen,

Tourismus, City- und Zentrenmarketing, Wirtschaftskommunikation und nationale PR. Die Gesellschaft

bündelt bestehende Aktivitäten und steigert Bekanntheitsgrad und Image Wuppertals

durch neue, innovative Formate. In Sachen Tourismus laufen viele Fäden bei Danica Dannenberg zusammen.

Im Gespräch mit dem „Bergischen Unternehmer“ erzählt die Diplom-Ökonomin, wie erfolgreiches

Tourismusmarketing gelingen kann.

Frau Dannenberg, ist der Tourismus in Wuppertal

ein wachsendes Geschäft?

Absolut. Generell boomt der Städtetourismus -

aus unterschiedlichen Gründen. Deutschland ist

ein sicheres Reiseland, das spielt eine Rolle. Außerdem

verreisen viele Leute gerne über kürzere

Zeiträume, dafür aber öfter. Das merken auch wir

in Wuppertal, unter anderem an gestiegenen

Übernachtungszahlen. Nicht umsonst entstehen

gerade mehrere hundert Hotelbetten in der Stadt.

Außerdem verzeichnet die bei uns angeschlossene

Wuppertal Touristik deutlich wachsende Beratungszahlen.

Und es gibt eine gesteigerte Nachfrage

nach unseren Produkten, wie etwa den Souvenirs

und nach unseren Stadtführungen.

Wie vermarkten Sie Wuppertal und über welche

Kanäle geschieht das?

Auf unterschiedlichen Wegen. Wir arbeiten eng

zusammen mit Tourismus NRW, haben gute Kontakte

zu den „Bergischen Drei“. Dann sind wir

auf verschiedenen Messen aktiv, werben in Printprodukten

und natürlich verstärkt über Social

Media. Gerade darüber können wir schöne Bilder

und Emotionen vermitteln. Dann pflegen wir

enge Kontakte zu Busunternehmen. Vor kurzer

Zeit konnten wir zum Beispiel 700 Gäste aus

Neumünster begrüßen. Das Gute dabei: Die

durchschnittliche Übernachtungszahl in Wuppertal

liegt bei 2,3 Tagen. Viele Teilnehmer solcher

Busreisen kommen dann aber nochmal auf eigene

Faust wieder, weil sie in der kurzen Zeit nicht alles

geschafft haben, was sie eigentlich sehen wollten.

Letztendlich bringen all diese Aktivitäten

Geld in die Stadt. Der Tourismus ist also unbedingt

ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Ein Erfolgsmodell von Wuppertal Marketing

sind die Stadtführungen.

Ja, die sind wirklich super gefragt. Zum Vergleich:

Während es in 2005 knapp 20 Führungen

gab, liegen wir heute bei 113. Hinzu kommen die

kulinarischen Stadtführungen plus die gebuchten,

etwa von Firmen oder aus privaten Anlässen. Wir

haben so viele Stadtführer an der Hand, dass wir

für jeden das Passende anbieten können. Wer als

Stadtführer als ´Baronin von Wupp` durch die

Stadt läuft, zieht Aufmerksamkeit auf sich. Da ist

viel Unterhaltung dabei und das mögen die Leute.

Mit den Stadtführern arbeiten wir stets an neuen

Ideen und Konzepten. Das ist ein ganz kreativer

Prozess.

Sie haben die Social Media eben angesprochen.

Gibt es auch in dieser Hinsicht immer

neue Formen der Vermarktung?

Natürlich. Wir arbeiten beispielsweise verstärkt

mit Bloggern zusammen. Das ist eine neue, andere

Form der Vermarktung mit einer riesigen

Reichweite. Erst neulich war jemand aus Belgien

zu Gast, der durch die Welt reist und in den Städten

kleine Challenges bestreitet. Wir haben ihm

die Aufgaben gegeben, er hat sie gelöst und dabei

die Stadt wunderbar präsentiert.

Haben Sie nicht Sorge, dass beim Bloggen

auch einmal negative Botschaften verbreitet

werden? Etwa wenn auf die zunehmende Zahl

von Leerständen aufmerksam gemacht wird.

Nein, da ist uns auch noch nie etwas Schlechtes

passiert. Mit den Bloggern kommen Leute nach

Wuppertal, die die Stadt mit ganz anderen Augen

sehen als die Bürgerinnen und Bürger selbst. Und

18 www.bvg-menzel.de


Wuppertal Marketing GmbH

Friedrich-Engels-Allee 83

42285 Wuppertal

Fon 0202 5634097

Fax 0202-5638014

Mail info@wuppertal-marketing.de

Web www.wuppertal-marketing.de

Danica Dannenberg

hat Wirtschaftswissenschaften

an der

Bergischen Universität

Wuppertal studiert

und wirft bei

Wuppertal Marketing

ein geschultes Auge

auf das Thema Tourismus.

dabei fällt der Blick eben sehr positiv aus. Ihnen

fallen Dinge auf, denen wir vor Ort kaum noch

Bedeutung bemessen. Für uns ist die Schwebebahn

ein viel genutztes öffentliches Verkehrsmittel.

Für unsere Besucher ist sie eine Attraktion.

Wie muss aus Ihrer Sicht ein erfolgreiches

Tourismusmarketing gestaltet sein?

Kreativität ist immens wichtig, wir müssen mit

unserer schnelllebigen Zeit gehen. Man muss ein

Gespür für Trends entwickeln und sich in dieser

Hinsicht bewegen. Wir haben beispielsweise festgestellt,

dass manche unserer Gäste nicht auf die

Stadtführungen anspringen, weil ihnen der feste

Termin nicht so passt. Deshalb haben wir in Zusammenarbeit

der Taxizentrale die Taxi-Stadtrundfahrten

konzipiert, die Gäste werden nach

ihren eigenen Terminwünschen an ihrem Standort

abgeholt und wieder dorthin gebracht. In anderthalb

Stunden lernen sie Wuppertal und seine

bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie die Stadthalle

oder schöne Quartiere wie das Briller

Viertel kennen, dazu haben wir zehn Taxifahrer

intensiv geschult. Die Flyer liegen unter anderem

in etlichen Hotels aus. Damit haben wir eine

Wertschöpfung für die Taxiunternehmen generiert,

produzieren aber außer dem Werbematerial

keine Kosten. Mit überschaubarem Aufwand haben

wir hier etwas Innovatives entwickelt. Immer

innovativ sein – darum geht es.

Zu all dem bedarf es aber Manpower.

Ja, sicherlich. Ohne ein engagiertes, kreatives

Team würde das nicht funktionieren. Aber ganz

wichtig ist auch die Identifikation mit der Stadt.

Unsere Strukturen vor Ort sind gut, wir können

frei gestalten, schnell und flexibel reagieren. Das

bringt Erfolg und macht Spaß.

Wie kann die Region Bergisches Land noch

mehr touristische Bedeutung gewinnen? Mit

anderen Worten: Wie wichtig ist dabei eine

Zusammenarbeit über die Stadtgrenzen hinaus?

Ich finde, dass Kooperationen sehr wichtig sind.

Wir müssen als Region groß auftreten, damit man

uns wahrnimmt. Das tun wir ja auch, indem wir

uns zum Beispiel auf Messen gemeinsam präsentieren.

Trotzdem behält jede Stadt ihr eigenes Gesicht

und kann ihre Besonderheiten und ihre Attraktivität

gezielt herausstellen.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 07|18 19


TITEL WIRTSCHAFTSFAKTOR TOURISMUS

Joachim Schreiber

(l.) und Kai Robert

Paulus schaffen

neue Hotelzimmer in

Remscheid und bieten

überdies Ferienwohnungen

an.

sener Brücke und hoffentlich einer besseren

Bahnanbindung die Erreichbarkeit noch optimiert

werde, werde das der bergischen Region auf jeden

Fall gut tun, ist Kai Robert Paulus überzeugt.

Das Bergische Land müsse seine Vorzüge nur

noch mehr herausstellen, dann sei es auch für Feriengäste,

für einen Wochenendaufenthalt und

den Tagestourismus interessant, glauben beide.

„Wir haben vor einiger Zeit eine Familie beherbergt,

die hier sieben Tage verbracht und sich in

keinster Weise gelangweilt hat. Und die Gäste

waren schwer begeistert, was man hier alles erle-

ben und sich anschauen kann“, erzählt Joachim

Schreiber.

Attraktivität herausstellen und

Strukturen schaffen

Apropos Vorzüge: Der BLTM unterstützt die

Gastgeber unter anderem durch die Entwicklung

von Pauschalen, die Sightseeing, Radfahren, Wanderungen

oder Ausflüge rund um die Industriegeschichte

in Kooperation mit der hiesigen Hotellerie

mit Übernachtungen verbinden. Um die

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20 www.bvg-menzel.de


Auslastung besonders am Wochenende zu erhöhen,

entwickeln die Hotels daneben auch eigene

Ideen, um touristische Gäste für einen Aufenthalt

zu interessieren. Hier stehe besonders der Radtourismus

im Fokus, berichtet Holger Piwowar. Verschiedene

Hotels, wie etwa das in unmittelbarer

Nähe zum Panoramaradweg „Balkantrasse“ gelegene

Mercure-Hotel in Remscheid, schnüren interessante

Pakete für Radtouristen.

Keine Frage: Die Naturarena Bergisches Land

GmbH und „Die Bergischen Drei“ sind unverzichtbare

Pfeiler, damit der Tourismus in der Region

sich weiterhin positiv entfaltet. Die Gesellschaften

geben Impulse, vertreten das Bergische

auf Messen, beraten Gastgeber und entdecken immer

weitere Stärken der Region, aus denen sich

hinsichtlich der Tourismusförderung Kapital

schlagen lässt. Was die Städte angeht, hat sich

zum Beispiel Wuppertal mit Wuppertal Marketing

gut positioniert, um das touristische Potenzial

zu fördern.

In Velbert ist die Velbert Marketing GmbH (VMG) -

ein Zusammenschluss von öffentlicher Hand mit Privaten

- zuständig für Stadtmarketing und touristische

Fragen. Hier gibt es Infos zu Übernachtungen, Gastronomie,

Betriebsbesichtigungen und Stadtführungen

genauso wie Prospektmaterial. Nicht jede Kommune

im Bergischen widmet dem Thema indes so

viel Bedeutung und schafft Strukturen, um den Tourismus

anzukurbeln. Dafür gibt es private Initiativen,

die interessante Impulse setzen und im Laufe der Zeit

professionelle Konzepte für ihre Themen aufgelegt

haben.

Claudia Holtschneider

ist Vorsitzende

der IG Remscheider

Stadtführer. Die Historikerin

wünscht

sich für den Tourismus

mehr Vernetzung

und optimierte

Strukturen.

Erlebnis Stadtführung

Über 50 Führungen in und um Remscheid bietet

zum Beispiel die Interessengemeinschaft Remscheider

Stadtführer in diesem Jahr an. Hinzu

kommen die Touren, die die IG auf Vorbestellung

von Gruppen, Familien und Firmen verabredet.

Eine enorme Leistung für eine Initiative, die rein

auf ehrenamtlichem Engagement fußt. Seit zwölf

Jahren gibt es die IG, die nach dem Solinger Vorbild

im Rahmen der Regionale 2006-Aktivitäten

angeregt wurde. Bis heute koordiniert die Histori-

SEGWAY-Rheinland ist Ihr zuverlässiger Kompetenzpartner

für City-, Sightseeing-, VIP- oder tolle Event-Tou-


unvergesslichen Erlebnis! Auch bei Messe- und Promotion-Aktionen,

Firmen-Events, Junggesellen-Touren


Sie immer in guten Händen.

der Bergische Unternehmer 07|18 21


TITEL WIRTSCHAFTSFAKTOR TOURISMUS

Holger Piwowar ist

Geschäftsführer des

Vereins „Bergisches

Land Tourismus

Marketing“ und verweist

auf die Vorzüge

der Region als

touristisches Ziel.

Ein Publikumsmagnet

in Wuppertal ist

die historische

Stadthalle (Foto r.),

die auch bei einer

Fahrt mit dem Oldtimer-Bus

der Stadtwerke

bewundert

werden kann.

kerin Claudia Holtschneider die Gruppe. Wichtig

war den Initiatoren, dass die Stadtführerinnen

und -führer fachkundig in Theorie und Praxis ausgebildet

wurden. Die Ehrenamtler selbst indes

brachten viele und wertvolle Impulse mit, um bestehende

Konzepte zu ergänzen und zu erweitern.

„Der Trend allgemein ist, nicht mehr nur historische

Fakten zu bieten, sondern den Unterhaltungswert

zu steigern“, erklärt Claudia Holtschneider.

So sind etwa die kulinarischen Führungen, die es

in der Remscheider Innenstadt und im Stadtteil

Lennep gibt, ein Renner.

Besser vernetzen, mehr unterstützen

Genauso beliebt sind Touren in den Abendstunden

mit dem Nachtwächter und weitere Kostümführungen.

Selbstverständlich zeigt auch „Herr Röntgen“

als berühmtester Sohn Lenneps seine Stadt.

Zum zehnjährigen Jubiläum der IG schlüpften die

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Bergischen

Land und generiert im Städtedreieck einen Jahresumsatz

von über 490 Millionen Euro. Alleine in Remscheid,

Solingen und Wuppertal sind 8.000 Vollzeitstellen dem

Tourismus zuzuschreiben.

Stadtführer allesamt in historische Gewänder und

betteten ihre Führung als Gruppe in eine fiktive

Geschichte. „Das war ein Riesenerfolg“, erinnert

sich die Koordinatorin.

So weit, so gut. Claudia Holtschneider begleitet die

touristischen Ambitionen im Bergischen seit geraumer

Zeit. Sie sieht Fortschritte, aber bei der Vermarktung

auch noch Luft nach oben. „An Fahrradoder

Wandertourismus hat damals noch niemand

gedacht. Das hat sich entscheidend zum Positiven

verändert.“ Ohne Zweifel vermarkteten die „Bergischen

3“ die Region sehr gut. Grundsätzlich könne

man mit besserer Vernetzung und gegenseitiger

Unterstützung aber noch mehr bewegen. Hier sind

die Städte angesprochen. Wuppertal habe sehr professionelle

Strukturen aufgebaut und könne dementsprechend

viele Tourismus-Pakete anbieten. In

Remscheid hingegen fehlten die Mittel, insbesondere

für Werbung. Ohne ein fachkundig besetztes

Tourismusbüro sei es schwer, bei auswärtigen Gästen

auf den eigenen Standort aufmerksam zu machen.

„Es melden sich immer mal Interessierte bei

uns mit der Bitte, Infomaterial zu erhalten. Bei allem

Engagement können wir das als Ehrenamtler

aber nicht stemmen“, sagt Claudia Holtschneider.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass der Tourismus

als Wirtschaftsfaktor keinen untergeordneten

22 www.bvg-menzel.de


............

Stellenwert im Bergischen Land mehr einnimmt.

Alleine im Städtedreieck Remscheid, Solingen,

Wuppertal sind 8.000 Vollzeitstellen dem Tourismus

zugeordnet. Auch ein Jahresumsatz von 492

Millionen Euro spricht für sich. Was nur unbedingt

erforderlich ist, sind die passenden Strukturen, um

Gastronomie, Hotellerie und alle, die mit touristischen

Aktivitäten Geld verdienen, zu unterstützen.

Die überregionalen Maßnahmen wie die Bergischen

Drei und die Naturarena Bergisches Land

sind unverzichtbar, um das Geschäft mit Feriengästen

und Tagestouristen in Schwung zu halten

und weiterzuentwickeln. Doch auch die Städte

selbst sollten dem Wirtschaftsfaktor Tourismus

weit mehr Beachtung schenken.

Text: Stefanie Bona

Fotos: IG remscheider stadtführer, BVG

der Bergische Unternehmer 07|18 23


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Faire Mode aus Indien

Shukriya ist Hindi für „Danke“. Vermutlich ist es eher ungewöhnlich, seinen Unternehmensnamen

an dieses Wort anzulehnen, aber es passt zu dem jungen Startup

„Sukria“, das faire Mode aus Indien auf den deutschen Markt bringen möchte. Dahinter

steckt nicht nur ein ökologischer Nachhaltigkeitsgedanke. Es ist vor allem

der soziale Aspekt, der die drei Jungunternehmer bewegt.

Henrik Sadlowski (28), Marius Kurtz (27)

und Noa Elizabeth Goren (28) gründeten

2016 Sukria mit Sitz in Berlin, um den in

Armut lebenden Indern in der Stadt Varanasi

eine langfristige Perspektive bieten zu können.

„Varanasi war früher Zentrum für Weber, Schneider

und handgemachte Kleidung. Doch die Industrialisierung

hat für Armut gesorgt. Die Menschen haben

dort keinen Markt mehr, an dem sie ihre Sachen anbieten

können“, erklärt Kurtz die Hintergründe. Das

traditionelle Handwerk ist aber nach wie vor dort

verwurzelt. Deshalb entstand die Idee, dort eine eigene,

faire Näherei aufzubauen.

An dieser Grundidee arbeitet das Trio schon seit

2014, seit Henrik Sadlowskis erstem Besuch in Indien.

Im Rahmen seines Medizinstudiums an der Berliner

Charité absolvierte er dort in einem Krankenhaus

ein Praktikum, erlebte zum ersten Mal hautnah

die Lebensrealität der Inder.

Kastensystem bestimmt das Leben

Das Bewusstsein dafür gab es bei dem gebürtigen

Remscheider aber schon seit der Schulzeit. Im Rahmen

einer Projektwoche am Röntgen-Gymnasium

mit Helma Ritscher von der Remscheider Zweiggesellschaft

der Deutsch Indischen Gesellschaft

knüpften er und Marius Kurtz Brieffreundschaften

nach Indien, die bis zum Abitur 2010 hielten. „Das

war damals eine ganz weit entfernte Welt. Wir

kannten sie nur von Bildern und Erzählungen durch

Helma Ritscher“, erinnert sich Kurtz zurück, der in

Dortmund Wirtschaftswissenschaften mit den

Schwerpunkten Marketing und Unternehmensführung

studierte. Es sei aber kein „schillerndes Bollywood-Indien“

gewesen, das Ritscher den Jugendlichen

zeigte. Dennoch sei der erste Besuch ein

„wahnsinniger Kulturschock“ gewesen, erzählt der

Wahl-Dortmunder Kurtz. Er gelangte bei seiner ers-

Firmen-Mitbegründer

Marius Kurtz

(r.) hat das Leben

im indischen Varanasi

kennengelernt.

Dort sind vielerlei

Kontakte entstanden,

auch zur jungen

Bevölkerung

(l.).

24 www.bvg-menzel.de


Durch Näharbeiten,

die ihnen das junge

Remscheider

Startup „Sukria“

bieten will, haben

die Frauen bessere

Zukunftsperspektiven.

ten Reise 2016 sozusagen von der Straße direkt auf

Schotterpisten in die Armut und Menschenmassen.

1,2 Millionen Einwohner leben dort, viele in Hütten

mit Lehmwänden ohne Anschluss an ein öffentliches

Versorgungsnetz. Das indische Kastensystem

bestimme heute immer noch stark das

gesellschaftliche Leben.

Erste Kollektion geht an den Start

Deshalb wuchs in dem Trio der Wunsch, den Menschen

vor zu Ort helfen. Faire Bezahlung, faire Arbeitsbedingungen,

eine geregelte Struktur mit einer

Gesundheitsvorsorge sowie Transparenz bei der

Herstellung der Mode sind die Anker der Firmenpolitik.

„Wir kennen alle, die an der Herstellung beteiligt

sind, persönlich“, hebt Kurtz, der als Referent

der Geschäftsleitung in einer Remscheider

Firma arbeitet, hervor. Das fängt beim Biobaumwollfaserlieferanten

in Dehli an, geht über den Weber

in Varanasi und den Färber aus Jaipur, der auf

Naturbasis die Stoffe einfärbt, bis hin zum deutschen,

mit dem für kontrollierbaren sozialen und

ökologischen Standard zertifizierten Knopfhersteller.

In einer Familiennäherei in Dehli werden die

Stoffe zu Unisex-Hemden verarbeitet. Die kurz- und

langärmeligen Varianten hat Designerin Noa Elizabeth

Goren entworfen, die in Tel Aviv wohnt.

Kurtz Schrank ist voll mit den Prototypen. An

„Kinderkrankheiten“ müsse noch gearbeitet werden,

bevor die Hemden auf den Markt kommen kön-

nen. Ende des Jahres soll die erste Kollektion mit

zwölf Modellen über ein Crowdfunding verkauft

werden. Weil Lieferanten und Arbeiter aber bereits

jetzt schon fair bezahlt werden sollen, investiert das

Trio Privatvermögen.

Menschen begeistern

Der Traum bleibt die eigene Näherei in Varanasi.

Passende Räumlichkeiten wurden bereits gefunden,

mit Nähmaschinen, Tischen und Schränken ausgestattet.

„Eigentlich ist alles so weit, dass wir anfangen

können“, sagt Kurtz. Noch sei es aufgrund der

indischen Konventionen aber schwierig, Näherinnen

und Weber zu finden, die dort arbeiten. Durch

die Zusammenarbeit mit der indischen Menschenrechtsorganisation

PVCHR hoffen die Gründer

aber, die Behörden dafür begeistern zu können.

Text: Anna Mazzalupi

Foto: Privat

Infos auf der Homepage unter

www.sukria.org sowie auf der Facebookseite

und Instagram.

der Bergische Unternehmer 07|18 25


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Konflikte besser lösen

Konflikte gehören zur Natur des Menschen und es ist

ihnen durchaus Positives abzugewinnen. „Wer streiten

will, findet einen Knüppel in jeder Ecke!“ verheißt ein

englisches Sprichwort, aber: „Was sind Freunde, die

nicht auch streiten?“ Konflikte in Unternehmen entstehen,

wenn Mitarbeiter oder Führungskräfte sich darüber

bewusst werden, dass unterschiedliche Interessen,

Einstellungen oder Ziele nicht gleichzeitig für alle

in einem befriedigenden Maße realisiert werden können.

Die Ursachen hierfür können vielfältig sein: Umstrukturierungen,

neue Teams, mangelnde Kommunikationsleitlinien

oder Führungsschwächen. Die Folgen

sind fehlende Leistungsbereitschaft, unzureichende

Zusammenarbeit, unangepasstes Sozialverhalten sowie

höhere Fehlzeiten und Fluktuation. Hieraus entstehen

Produktivitäts- und Qualitätseinbußen, die sich gewinnmindernd

auswirken. Daher ist der professionelle

Umgang mit Konflikten in Unternehmen unabdingbar.

Hierzu müssen Konfliktursachen systematisch erfasst

und geeignete Maßnahmen umgesetzt werden, um eskalierenden

Konfliktsituationen entgegenzuwirken

oder bestenfalls zu vermeiden. Dies ist in erster Linie

Führungsaufgabe und entsprechend zu koordinieren,

zu formalisieren und vor allem umzusetzen. Lösungen

am Arbeitsplatz sind z.B. die Förderung von Entscheidungskompetenzen

auf unteren Ebenen sowie der

Aufbau einer konstruktiven Interessensaustragungsresp.

Streitkultur.

Die Autorin Inga Plate ist Dozentin und

pädagogische Leiterin der Fachabteilung

Führung und Kommunikation der Weiterbildungsunternehmung

educate in Wuppertal.

Foto: BVG

26 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

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eige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-


der Bergische Unternehmer 07|18

27


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Voreilige Streichung von

Satzungsregelungen zum

Gründungsaufwand

Eine GmbH beantragte beim Amtsgericht

die Eintragung der Neufassung ihrer Satzung.

Darin wurde unter anderem die Regelung

zum Gründungsaufwand gestrichen,

der von der Gesellschaft zu tragen

war. Das Registergericht verweigerte die

Eintragung mit der Begründung, die Regelungen

über den Gründungsaufwand hätten

noch beibehalten werden müssen. Dies sah

das Oberlandesgericht Celle ebenso. Die

Regelungen über das Tragen des Gründungsaufwandes

in der Satzung der GmbH

dürfen jedenfalls vor Ablauf von zehn Jahren

nach erstmaliger Eintragung der Gesellschaft

nicht gestrichen werden.Beschluss

des OLG Celle vom 2. Februar

2018, 9 W 15/18, GmbHR 2018, 372.

E-Mail-Adresse im Google-

Impressum unzulässig

Fotos: MEV

Die von Google im Impressum genannte

Adresse entpuppte sich nach dem Anklicken

als „toter Briefkasten“: Kunden, die

eine E-Mail an support.de@google.com

schickten, bekamen eine automatisch generierte

Antwort mit dem Hinweis: „Bitte

beachten Sie, dass aufgrund der Vielzahl

von Anfragen E-Mails, die unter

dieser E-Mail-Adresse eingehen, nicht

gelesen und zur Kenntnis genommen

werden können.“ Google verwies in der

Antwort-Mail vor allem auf seine Hilfeseiten,

über die „gegebenenfalls“ auch

Kontaktformulare erreichbar waren.

Für das Kammergericht Berlin stellt eine

automatisierte Antwort-E-Mail, in der

auf Online-Kontaktformulare verwiesen

und der Absender darüber unterrichtet

wird, dass seine E-Mail weder gelesen

noch zur Kenntnis genommen wird, keine

Kommunikation (i.S.v. § 5 Abs. 1 Nr.

2 TMG) dar. Nach dieser Vorschrift sind

kommerzielle Betreiber von Webseiten

verpflichtet, ihren Kunden eine schnelle

elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare

Kommunikation zu ermöglichen.

Urteil des KG Berlin vom 23. November

2017, 23 U 124/14,Pressemitteilung

des KG Berlin.

Steuern auf Kryptowährung

Der Verkauf bzw. die Verwendung von

Bitcoins als Zahlungsmittel unterliegt nur

dann der Einkommenssteuer, wenn dieses

innerhalb eines Jahres ab Anschaffung

der Bitcoins geschieht. Zudem gelten die

zuerst gekauften Bitcoins als zuerst verkauft

(First in – First out), wenn nicht eine

andere Reihenfolge nachgewiesen werden

kann. Dagegen zählen Gewinne und Verluste

aus anderen Finanzinstrumenten im

Privatvermögen, die nur mittelbar an

Kryptowährungen gekoppelt sind, zu den

Einkünften aus Kapitalvermögen, die

ohne Haltefrist der Abgeltungsteuer unterliegen.

Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt

und Partner KG

Veräusserung eines unentgeltlich

bestellten Erbbaurechts

nicht steuerpflichtig

Ein Gewinn aus der Veräußerung eines

privaten Grundstücks kann im Rahmen

des § 23 EStG einkommensteuerpflichtig

sein, wenn das Grundstück innerhalb der

letzten 10 Jahre vor dem Verkauf angeschafft

wurde. Als „Grundstück“ in diesem

Sinne gilt grundsätzlich auch ein Erbbaurecht.

Wird zunächst das Erbbaurecht

(unentgeltlich) bestellt und zusammen mit

einem später darauf errichteten Gebäude

veräußert, stellt sich die Frage, ob dieser

Vorgang als privates Veräußerungsgeschäft

besteuert werden kann. Beispiel:

Zugunsten von E wird 2010 ein Erbbaurecht

bestellt. In der Folge errichtet E als

Erbbauberechtigter ein Gebäude auf dem

Grundstück und veräußert das Erbbaurecht

zusammen mit dem Gebäude im

Jahr 2018. Im Gegensatz zur Auffassung

der Finanzverwaltung (1) hat der Bundesfinanzhof

(2) entschieden, dass (allein)

die Bestellung eines Erbbaurechts (gegen

Erbbauzinsen) keine „Anschaffung“ darstellt

und daher nicht unter die Regelung

des § 23 EStG fällt. Da auch das durch die

spätere Bebauung durch den Erbbauberechtigten

errichtete Gebäude nicht in den

Veräußerungsvorgang einzubeziehen ist,

bliebe ein Gewinn aus der Veräußerung

des „bebauten“ Erbbaurechts steuerfrei.

Es ist darauf hinzuweisen, dass dies nicht

28 www.bvg-menzel.de


gilt, wenn ein Erbbaurecht mit aufstehendem

Gebäude (entgeltlich) erworben wird;

in diesem Fall liegt grundsätzlich eine

Anschaffung i. S. des § 23 EStG vor, sodass

bei einer späteren Veräußerung innerhalb

von 10 Jahren Einkommensteuer

entstehen kann. Quelle: Rinke Treuhand

(1) Vgl. BMF-Schreiben vom 5. Oktober

2000 – IV C 3 – S 2256 – 263/00 (BStBl

2000 I S. 1383), Rz. 14.

(2) Urteil vom 8. November 2017 IX R

25/15.

Angemessene Spanne für Anhörung

bei Verdachtskündigung

Wer einem Arbeitnehmer gegenüber eine

Kündigung aussprechen will, die nicht

auf Tatsachen, sondern auf einem hinreichend

schweren Verdacht auf eine gravierende

Verfehlung beruht, muss den

betroffenen Mitarbeiter vorher zu den

Vorwürfen anhören. Dabei ist ihm angemessen

Zeit für die Antwort einzuräumen.

Setzt der Arbeitgeber eine zu kurze

Frist (hier zwei Werktage) und kündigt

dem Arbeitnehmer nach deren Ablauf,

ohne dass dessen Stellungnahme vorliegt,

so ist die Kündigung nach Auffassung

des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein

als Verdachtskündigung

rechtsunwirksam. Urteil des LAG

Schleswig-Holstein vom 21. März 2018, 3

Sa 398/17, Pressemitteilung des LAG

Schleswig-Holstein)

Erben eines Kommanditanteils

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, wie

ein ererbter Kommanditanteil an einer

Dr. Marc d‘Avoine

Oliver Teubler

Prof. Dr. Peter Neu

Dr. Christof Heußel

Robin Schmahl

Thorsten Kapitza

Peter Mazzotti

Ignacio Ordejón

Zuckermaier

Dennis Kreuzer Claas Thien Sebastian Haug

Paul Michels

Martina Majewski

Recht.

Kompetent.

Anke Ortmann

Susanna Ruß

Anne Bölling

Leah Ngabi

Sebastian Thiel

Büro Remscheid

Elberfelder Str. 39

42853 Remscheid

T: 0 21 91.49 91 80

Büro Wuppertal

Bembergstr. 2-4

42103 Wuppertal

T: 02 02.24 50 70

Büro Solingen

Kölner Str. 58

42651 Solingen

T: 02 12.1 30 60 80

Büro Köln

Im Zollhafen 22

50678 Köln

T: 02 21.25 09 93 25 www.atn-ra.de

der Bergische Unternehmer 07|18 29


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Wohnungsvermietungsgesellschaft erbschaftsteuerrechtlich

zu behandeln ist.

Wohnungen, die eine Wohnungsvermietungsgesellschaft

an Dritte zur Nutzung

überlässt, gehören nicht unbedingt zum

begünstigten Vermögen im Sinne des

Erbschaftsteuergesetzes. Das ist nur der

Fall, wenn die Gesellschaft neben der

Vermietung im Rahmen ihres wirtschaftlichen

Geschäftsbetriebs Zusatzleistungen

erbringt, die das übliche Maß bei

langfristigen Vermietungen überschreiten.

Auf die Zahl der vermieteten Wohnungen

kommt es für den Bundesfinanzhof

dabei nicht an. Quelle: Urteil des

BFH vom 24. Oktober 2017, Az. II R

44/15, GmbHR 2018, 383.

Steuerfreiheit von

Beitragsrückerstattungen

Scheidet ein Mitglied eines berufsständischen

Versorgungswerks nach kurzer

Zeit wieder aus, kann es in der Regel die

gezahlten Beiträge zumindest teilweise

wieder zurückverlangen. Für den Bundesfinanzhof

ist die Erstattung von

Pflichtbeiträgen zu einer berufsständischen

Versorgungseinrichtung – anders

als nach der bisherigen Rechtsprechung

– auch vor Ablauf einer Wartefrist von

24 Monaten nach dem Ende der Beitragspflicht

steuerfrei (gemäß § 3 Nr. 3c EStG).

Quelle: Urteil des BFH vom 10. Oktober

2017, Az. X R 3/17, DStR 2018, 394.

Selbst getragene

Krankheitskosten keine

abzugsfähigen Sonderausgaben

Beiträge zu einer gesetzlichen oder privaten

Krankenversicherung können grundsätzlich

in vollem Umfang als Sonderausgaben

geltend gemacht werden.

Berücksichtigungsfähig sind Aufwendungen

für eine Basisversorgung, d. h. ohne

Anteil für Krankengeld, Zusatzversicherungen,

Wahlleistungen o. Ä. Wie der

Bundesfinanzhof (1) bereits entschieden

hatte, sind Krankheitskosten, die aufgrund

von tariflichen Selbst- bzw. Eigenbeteiligungen

gezahlt werden, keine (begünstigten)

Krankenversicherungsbeiträge.

In einer aktuellen Entscheidung

hat der Bundesfinanzhof (2) festgestellt,

dass dies auch gilt, wenn der Versicherte

zur Erlangung von Beitragserstattungen

Zahlungen von Krankheitskosten wahlweise

selbst übernimmt. Wie auch beim

Selbstbehalt, trage der Versicherte die

entsprechenden Krankheitskosten nicht,

um den Versicherungsschutz „als solchen“

zu erlangen. Eine Berücksichtigung

der Zahlungen als Basisvorsorgebeiträge

im Rahmen der Sonderausgaben

sei somit nicht möglich. Darauf hinzuweisen

ist, dass Beitragsrückerstattungen,

soweit diese auf die Basisabsicherung

entfallen, grundsätzlich die als

Sonderausgaben abzugsfähigen Krankenversicherungsbeiträge

mindern. (3) Quelle:

RinkeTreuhand

(1) Siehe Urteil vom 1. Juni 2016 X R

43/14 (BStBl 2017 II S. 55); vgl. auch

BMF-Schreiben vom 24. Mai 2017 – IV

C 3 – S 2221/16/10001 (BStBl 2017 I S.

820), Rz. 82, sowie Informationsbrief Januar

2017 Nr. 3. (2) Urteil vom 29. November

2017 X R 3/16. (3) Vgl. BMF-

Schreiben vom 24. Mai 2017 (Fußnote

25), Rz. 87.

Erbschaftsteuerbefreiung für

Familienheim: Auflassungsvormerkung

kein Eigentum

Der Übergang einer selbstgenutzten Wohnung

(sog. Familienheim) auf den überlebenden

Ehepartner oder die Kinder ist unter

bestimmten Voraussetzungen

erbschaftsteuerfrei. Der Gesetzeswortlaut

begünstigt den Erwerb von Eigentum oder

Miteigentum an einem Familienheim. (1)

Wird eine Immobilie erworben, kann es

durchaus einige Zeit dauern, bis auch die

Eigentumsübertragung im Grundbuch

eingetragen ist. In der Zwischenzeit wird

der Anspruch des Erwerbers in der Regel

durch eine Auflassungsvormerkung im

Grundbuch gesichert. Stirbt der Erblasser

vor Eintragung des Eigentums, stellt sich

die Frage, ob auch hier ein begünstigter

Erwerb eines Familienheims vorliegt. Der

Bundesfinanzhof (2) hat für diesen Fall

die Erbschaftsteuerbefreiung verneint. Im

Streitfall erwarben Ehegatten gemeinsam

eine noch zu errichtende Eigentumswohnung;

eine Auflassungsvormerkung wurde

eingetragen. Ein halbes Jahr nach Einzug

der Familie verstarb die Ehefrau. Die

Eintragung des Eigentums im Grundbuch

war zu diesem Zeitpunkt noch nicht er-

30 www.bvg-menzel.de


folgt und der Ehemann erbte ihren „Anspruch

auf Eigentumsverschaffung“. Nach

Auffassung des Gerichts handelt es sich

bei einer Auflassungsvormerkung lediglich

um einen gesicherten „Anspruch auf

Verschaffung des Eigentums“. Der Gesetzeswortlaut

erfordert jedoch den Erwerb

des zivilrechtlichen Eigentums oder

Miteigentums, welches erst mit der Eintragung

vorliegt. Eine Steuerbefreiung

für ein Familienheim kam daher nicht in

Betracht. Quelle: Rinke Treuhand (1)

§ 13 Abs. 1 Nr. 4b und Nr. 4c ErbStG.

(2) Urteil vom 29. November 2017 II

R 14/16.

Kompliment fürs Compliance

Bei Verstößen von Unternehmen gegen

steuerliche Regeln ist häufig nicht erkennbar,

ob es sich um einen unabsichtlichen

Fehler oder um Absicht handelt.

Daher kann es vorkommen, dass ein argloses

Versehen den Vorwurf der Steuerhinterziehung

nach sich zieht. Nach einem

Urteil des Bundesgerichtshofs

wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung

muss bei der Bemessung einer gegen ein

Unternehmen verhängten Geldbuße berücksichtigt

werden, ob das Unternehmen

ein wirksames Compliance-Management-System

installiert hat. Es

empfiehlt sich daher auch aus diesem

Grund, dass für den Bereich der steuerlichen

Pflichten ein der Größe und dem

Risikoprofil des Unternehmens angepasstes

Tax-Compliance-Management-

System von der Geschäftsleitung eingeführt

wird. Quelle: Treumerkur Dr.

Schmidt und Partner KG.

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der Bergische Unternehmer 07|18 31


TOTAL DIGITAL E-MAILS & INTERNET UNTER KONTROLLE

Der Chef liest mit:

Darf er das?

Es kommt darauf an. Nach Inkrafttreten der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung

macht es Sinn, sich einmal näher damit zu befassen,

was bei der Überwachung der digitalen Kommunikation im Betrieb erlaubt ist

und was nicht.

Mal eben über das Diensthandy mit

dem Partner abstimmen, wer die

Kinder von der Schule abholt.

Schnell eine E-Mail über den Firmen-Account

an einen Bekannten schicken, um

sich abends zum Kinobesuch zu verabreden. Eine

kurze Pause einlegen und im Internet chatten oder

surfen. Mitarbeiter haben vielfach kein Problem

damit, Privates mit Beruflichem zu vermischen –

Arbeitgeber schon eher.

Das bedeutet aber keineswegs, dass Vorgesetzte

einfach das Recht zur lückenlosen Arbeitnehmer-

Kontrolle für sich in Anspruch nehmen können.

Selbst dann nicht, wenn zweifelsfrei feststeht,

dass der betreffende Mitarbeiter dienstliche Kommunikationskanäle

für private Nachrichten nutzt.

In einem aktuellen Fall hat der Europäische Gerichtshof

für Menschenrechte EGMR in einem

Gut zu wissen: Gestattet ein Unternehmen das private

Surfen am Arbeitsplatz, greift der Datenschutz gemäß dem

Telekommunikationsgesetz. Hier gilt es, einige Bestimmungen

zu berücksichtigen. Etwa um die Verletzung des

Fernmeldegeheimnisses zu vermeiden

Urteil vom 5. September 2017 verbindliche Regeln

für eine Überwachung von E-Mail-Verkehr und

Internetnutzung durch den Arbeitgeber aufgestellt.

In jedem Fall ist es unerlässlich, den Mitarbeiter

vorab darüber zu informieren, dass seine

Kommunikation möglicherweise beobachtet werden

könnte und in welchem Umfang diese Überprüfung

geplant sei.

Möglichkeiten und Grenzen

der Überwachung

Nun hat ein Chef natürlich die Befugnis, das

Schreiben von privaten E-Mails oder Chats während

der Arbeitszeit zu untersagen. Tut er das,

dann stehen ihm gewisse Kontrollrechte zu, die

allerdings nicht uneingeschränkt gelten. Erlaubt

ist beispielsweise zu ermitteln, zu welchem Zeitpunkt

und an welchen Empfänger die Nachricht

gesendet wurde. Ebenso ist es statthaft zu prüfen,

ob die E-Mail einen privaten oder geschäftlichen

Charakter hat. Viel mehr geht jedoch nicht. So

darf ein Vorgesetzter keinesfalls den Inhalt einer

Nachricht ohne Weiteres lesen. Denn eine umfassende

oder automatisierte Überwachung des E-

Mail-Verkehrs eines Mitarbeiters stellt einen Ein-

32 www.bvg-menzel.de


Dem Lesen von privaten

Mitarbeiter-E-

Mails am Arbeitsplatz

sind enge

Grenzen gesteckt.

griff in dessen Persönlichkeitsrechte dar und ist

damit unzulässig. Müssen Arbeitnehmer jedoch

beruflich auf das Internet zugreifen, um ihre Tätigkeit

ausüben zu können, darf der Arbeitgeber

im begrenztem Maße eine Protokollierung der

Netzkontakte anlegen – vorausgesetzt, diese Dokumentation

dient der Systemsicherung oder ist

erforderlich, um die Einhaltung des Datenschutzes

zu überprüfen. Ausgeschlossen ist dagegen,

die erfassten Daten zu verwenden, um die Leistung

von Mitarbeitern zu kontrollieren.

Rechtlich auf der sicheren Seite

Grundsätzlich gilt laut Bundesarbeitsgericht ein

Verbot der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz,

sofern keine ausdrückliche Genehmigung

vorliegt. Trotzdem: Um bei einem Verbot der privaten

Nutzung von Internet und E-Mails rechtlich

auf der sicheren Seite zu stehen, sollten Firmeninhaber

oder Geschäftsführer die Verfügung in einer

Betriebsvereinbarung schriftlich dokumentieren

und verbindlich regeln. Verstößt ein

Mitarbeiter gegen das Verbot, das Netz privat zu

nutzen, begeht er eine arbeitsrechtliche Pflichtverletzung,

die eine Abmahnung und im schlimmsten

Fall sogar eine Kündigung nach sich ziehen kann.

Alternativ besteht die Möglichkeit, die private digitale

Kommunikation im Unternehmen ausdrücklich

zu erlauben oder zumindest über lange Zeit

einfach zu dulden. In diesem Fall spricht man von

einer konkludenten Erlaubnis. Damit ist eine stillschweigende

Willenserklärung gemeint, die sich

durch ein schlüssiges Verhalten oder Handeln ergibt

und den Beteiligten eine gewisse Rechtssicherheit

bietet.

Fairness von allen Beteiligten

Arbeitnehmer sollten jedoch die Großzügigkeit ihres

Chefs nicht mit einem Freibrief zum privaten

Chatten und Mailen ohne Zeitlimit verwechseln.

Auch wenn im Unternehmen tolerant mit diesem

Thema umgegangen wird, sind bei der Auslegung

und Umsetzung der Erlaubnis bestimmte Grenzen

zu beachten. Generell wird erwartet, dass sich die

Mitarbeiter bei ihrer privaten Kommunikation am

Arbeitsplatz kurz fassen und sich auf das wirklich

Notwendige beschränken.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

der Bergische Unternehmer 07|18 33


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Kleiner Mann ganz groß

„Wir erwecken Pepper zum Leben“, erklärt Julia Koch, Geschäftsführerin der Firma Entrance in Wuppertal.

Nicht nur das. Mit einer individuellen, aufgabenspezifischen Software ausgestattet, wird der

1,20 grosse Roboter mit den Riesen-Kulleraugen im niedlichen Gesicht zu einem hilfreichen Partner in

vielen Business-Bereichen.

Kawaii - wie süß! So wie den Japanern

geht es jedem, der den kleinen Mann

zum ersten Mal kennenlernt. Konzipiert

nach dem beliebten Kindchen-

Schema, gewinnt Pepper die Herzen der Menschen

im Fluge. Dabei bietet der Wonneproppen

in HighTech-Qualität wesentlich mehr als nur ein

liebenswertes Äußeres.

Eine japanisch-französische

Koproduktion

Entwickelt wurde Pepper gemeinschaftlich von

dem französischen Unternehmen Aldebaran Robotics

und dem japanischen Konzern SoftBank

Robotics als humanoider Roboter-Gefährte mit

der Fähigkeit, informativ und kommunikativ zu

handeln. Er ist in der Lage, Emotionen anhand

von Körpersprache, Mimik und Stimmlage zu interpretieren

und entsprechend darauf zu reagieren.

Auch das Erlernen von Sprachen und Gesten

unterschiedlicher Kulturen bereitet Pepper keine

Probleme. Eine Eigenschaft, die beispielsweise

beim globalen Kundenkontakt überzeugende Vorteile

bringt. Seinen ersten Auftritt hatte Pepper

2014 bei einem Event in Japan; die Premiere in

Europa fand 2016 auf der Spezialmesse Innorobo

in Paris statt. Das deutsche Publikum konnte den

talentierten Roboter ein Jahr später live auf der

CEBIT erleben. Zurzeit kommt Pepper nur im

B2B-Bereich zum Einsatz – weitergehende Anwendungen

nicht ausgeschlossen.

34 www.bvg-menzel.de


Sympathie und Können

im Ein-Meter-Zwanzig-

Format. Pepper, der

kleine Große, ist ein Roboter

mit ganz besonderer

Ausstrahlung.

Entrance-Chefin Julia

Koch und ihr Team

schaffen mit speziell

entwickelter, kundenorientierter

Software die

Voraussetzung für einen

perfekten Einsatz im

Business.

Spezielle Software sorgt für

Anpassungsfähigkeit

Julia Koch und ihr Team aus 14 Mitarbeitern beschäftigen

sich seit der Entrance-Gründung in

2016 intensiv mit der Weiterentwicklung der Roboter-Software:

„Unsere Programme geben Unternehmen

die Möglichkeit, Pepper beliebig und

flexibel an sein zukünftiges Arbeitsumfeld anzupassen.

Ob als Verkäufer, Promotor oder Kundenberater,

ob am Point of Sale oder zur Begrüßung

im Empfang – wo Pepper eingesetzt wird, leistet

er gute Arbeit. Dabei fungiert er nicht allein als

Sympathieträger, sondern repräsentiert auch die

fortschrittliche Einstellung des betreffenden Unternehmens

zu innovativer Technik. Ebenso sorgt

seine starke Performance für eine Profilierung im

Wettbewerb, die dem Kunden gegenüber der Konkurrenz

einen Imagegewinn und außerordentliche

Beachtung verschafft.“

Mit HighTech und Apps zu

mehr Leistung

Pepper lernt in Wuppertal alles, was er für seine

künftigen professionellen Aufgaben braucht. Ermöglicht

wird dies zum einen durch eine komplexe

technische Ausrüstung mit 3D- und HD-Kameras,

20 Motoren, Sensortechnik und einem

integrierten Touch-Tablet zum Anzeigen von

Emotionen in Kombination mit interaktiven Animations-Modulen.

Zum anderen erweitern maßgeschneiderte

Applikationen aus dem Hause Entrance

das Leistungsspektrum nach Bedarf. Über eine

direkte Internetanbindung kann der Roboter jederzeit

gewünschte Daten aus der Cloud abrufen

oder jede gestellt Frage beantworten.

Im Bergischen besteht Nachholbedarf

Über Entrance wurden bis heute 30 Roboter bundesweit

an Firmen verkauft. Der Preis für die

Hardware liegt bei 16.900 Euro; bei den Kosten

für die individuelle Software gibt es kein Limit

nach oben. Für ein Basispaket mit einfachen

Funktionen müssen rund 8.000 Euro veranschlagt

werden. Julia Koch bedauert, dass bis jetzt noch

kein Unternehmen aus dem Bergischen Pepper

einsetzt.

„Es liegt wohl zum guten Teil an der eher abwartenden

Mentalität hiesiger Unternehmer, die erst

dann in technische Neuheiten investieren, wenn

absolute Perfektion gesichert ist“, versucht die

Entrance-Chefin die Zurückhaltung zu erklären.

Peppers kleiner Bruder auch an Bord

Übrigens kümmert sich die Entrance-Mannschaft

auch um Peppers kleinen Bruder Nao. Das 58 cm

große Kerlchen erfreut sich besonders bei den

Kids uneingeschränkter Beliebtheit und ist daher

auf Kinderstationen im Krankhaus ein gern gesehener

Gast, der tröstet, Vertrauen aufbaut und bei

Untersuchungen helfend zur Seite steht. Darüber

hinaus wurde Nao durch seine Teilnahme am internationalen

Robocup bekannt und berühmt.

Vorbereitung auf die digitale Zukunft

Aber es muss nicht immer ein Roboter sein. Wer

mit den Experten von Entrance in Kontakt kommt,

merkt sehr schnell, wie vielseitig die Wuppertaler

auf dem Gebiet der Digitalisierung und IT-Technik

aufgestellt sind. Julia Koch bringt es auf den

Punkt: „Wir informieren über aktuelle und künftige

Trends und zeigen interessierten Firmen, wie

sie die Innovationen dieser Zeit auch für ihre Unternehmen

gewinnbringend nutzen können. Dazu

gehört auch die Entwicklung von Problemlösungsstrategien.

Zudem beraten und begleiten wir unsere

Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen

bei der Ideenfindung und Umsetzung ihrer Zukunftsprojekte.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Entrance

Gesellschaft für Künstliche Intelligenz

und Robotik mbH

Viehhostraße 125

42117 Wuppertal

0202 295281-66

Fax 0202 295281-60

Mail info@entrance-robotics.de

Net www.entrance.robotics.de

der Bergische Unternehmer 07|18 35


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Vogel Strauß

Das kleine Durchfahrtsörtchen Emminghausen zwischen

Wermelskirchen und Dabringhausen ist bei Auswärtigen eigentlich

nur durch die dort ansässige Straussenfarm bekannt.

36 www.bvg-menzel.de


Wer beobachtet wen?

Beim Vogel Strauß ist

das nicht immer so

ganz klar.

Vor zehn Jahren gab Klaus Stöcker seinen

landwirtschaftlichen Betrieb auf

und nutzt seitdem das zwölf Hektar

große Areal für die Aufzucht der Laufvögel.

Ein beliebter Ausflugsort für Tierfreunde,

junge Familien und Genussmenschen.

Im ersten Moment ist die Begegnung mit Straußen

im Bergischen seltsam, denn eigentlich leben diese

Tiere in Afrika, wo sie in den Weiten der Savanne

oder Wüstenlandschaft auf ihren hohen

Beinen mit kräftigen Schenkeln davon sprinten

und dabei bis zu 70 Stundenkilometer erreichen

können. Nicht umsonst werden sie Laufvögel genannt:

Sie laufen, fliegen können sie nicht. Doch

das müssen sie in Emminghausen auch nicht. Dort

haben sich die mittlerweile rund 175 Tiere bestens

eingelebt, wie Straußenfarm-Mitarbeiterin Sabrina

Arendt bei den regelmäßigen Führungen durch

das Gelände erzählt. Und diese sind bei den Besuchern

sehr beliebt und schnell ausgebucht.

Neugierige Zeitgenossen

„Unseren Temperaturen haben sich die Tiere angepasst“,

erzählt die 28-Jährige dann immer. Genug

Auslauf bietet ihnen das weitläufige Gelände, fast

so groß wie 17 komplette Fußballfelder. Hinzu

kommt, dass Emminghausens Strauße auch sehr

neugierige Zeitgenossen sind. Heißt, wenn wieder

eine Horde Besucher durch die Farm wandert, blicken

sie auf und nähern sich den Zaungästen an.

Wer da wen beobachtet, ist dann nicht immer ganz

klar. Die hochgewachsenen Tiere, die bis zu zwei

Meter groß werden können, bekommen im Örtchen

also durchaus viel Abwechslung geboten. Und von

ihren Pflegern wie Sabrina Arndt erhalten sie auch

viele Streicheleinheiten. „Strauße können ziemlich

anhänglich werden“, bestätigt die junge Frau, die

seit vier Jahren auf der Farm aushilft. Ihr nähern

sich die Tiere besonders an und zwicken schon mal

mit dem Schnabel an ihren Armen. Ein Straußenkuss

und „ein schöner Job“, wie sie sagt.

Plüschiger Nachwuchs

Ein besonderes Highlight ist zu dieser Jahreszeit

der Straußennachwuchs. Mit ihrem plüschigen

Gefieder und noch so klein, würde sich jeder

gleich einen Strauß als Haustier mit nach Hause

nehmen. Doch so einfach ist das nicht. Nicht nur

weil die Tiere schnell wachsen, sondern weil ihre

Haltung auch strengen Auflagen unterliegt, erklärt

Farm-Managerin Kerstin Schnabel. Die Tiere

brauchen entsprechend viel Platz und der Halter

muss einen Sachkundenachweis erbringen. Als

Haus- oder Hoftiere sind Strauße nicht geeignet.

Als reiner Zoo ist die Straußenfarm in Emminghausen

allerdings auch nicht zu verstehen. Das

wird spätestens beim Besuch im eingegliederten

Hofladen deutlich oder bei der Verköstigung an

besonderen Aktionstagen mit offenen Führungen:

Neben großen Straußen-Eiern, die ein Gewicht

von über einem Kilo erreichen können, bunten

Straußenfedern und Accessoires werden auch

Straußenfleisch, Salami, Wurst, Filets und Steaks

im Lädchen verkauft. Geschlachtet werden die

Tiere in Emminghausen selbst.

Eier, Federn und Fleisch

„Zu 95 Prozent wird der Strauß bei uns vermarktet“,

sagt Schnabel. Besonders stark abgesetzt

werden dabei zweifelsohne das Fleisch und die

Eier. Federn, Lederwaren und Dekoartikel seien

als kleines Begleitgeschäft dabei. Das Fleisch der

Emminghauser Strauße steht manchmal saisonal

auf der Karte einiger örtlichen Restaurants. „Aktionsweise

wird das schon mal angeboten wie

etwa in der Gastronomie von Maria in der Aue,

die seit kurzem den Straußenburger in ihre Karte

aufgenommen hat“, erzählt die Farm-Managerin.

„Doch hauptsächlich kaufen bei uns Privatleute

ein.“ Und das soll auch so bleiben, denn obwohl

der Straußenbestand in den kommenden Jahren

bis auf etwa 250 Tiere weiterwachsen soll - ein

kommerzieller Lieferant irgendwelcher Ketten

oder Discounter möchte die Farm nicht werden.

„Dafür sind uns die Tiere zu wichtig.

Text und Foto: Cristina Segovia- Buendía

Straussenfarm Emminghausen,

Emminghausen 80

42929 Wermelskirchen

Fon 02193 1661

Fax 02193 1717

Mail mail@straussenfarm-emminghausen.de

Net www.straussenfarm-emminghausen.de

der Bergische Unternehmer 07|18 37


IM FOKUS ELEMENTAR-VERSICHERUNGEN

Am Tag,

als der

Regen

kam

38 www.bvg-menzel.de


Am Dienstag, dem 29. Mai 2018, ging die Meldung über alle

Kanäle: Land unter in Wuppertal. Ab 15.30 Uhr sorgten heftige

Gewitter mit Starkregen und Hagel für Weltuntergangsstimmung

in der bergischen Metropole. In zwei Stunden fielen rund 80 Liter

Wasser pro Quadratmeter vom Himmel. So viel, wie normalerweise

im Laufe eines Monats herunterkommt. Der Pegel der Wupper stieg

an der Kluse in Wuppertal pro Sekunde von 4 auf 193 m _ der höchste

gemessene Abfluss seit Jahrzehnten.

der Bergische Unternehmer 07|18 39


IM FOKUS ELEMENTAR-VERSICHERUNGEN

Praktische Tipps für den Schadensfall

• Sandsäcke können das Haus bei Starkregen

schützen

• Elektrogeräte vom Netz nehmen

• Heizöltanks sichern

• Vorsorglich eine Rückstausicherung installieren

lassen

• Abdeckplatten für Licht- und Kellerschächte

vorsehen

• Druckwasserdichte Fenster einbauen

• Für eine gezielte Wasserableitung auf

dem Grundstück sorgen

• Im Schadensfall eingetreten, umgehend

die zuständige Versicherung informieren.

• Vor dem Besuch des Versicherungsvertreters

sollten die Schäden nur dann beseitigt

werden, wenn sie eine unmittelbare

Gefahr darstellen.

Das Beispiel Wuppertal zeigt, dass die Gefährdung

und damit das finanzielle Risiko zunimmt und sogar

existenzbedrohend sein kann.

Die Schäden, die das Unwetter anrichtete,

waren beträchtlich. Unterspülte

Straßen und Wege,

Keller und Garagen, in denen

das schmutzige Wasser knietief

stand, Gullideckel, aus denen

meterhohe Fontänen schossen, umgestürzte Bäume

, dazu massive Zerstörungen an Gebäuden und

technischen Geräten. Im Tal kämpften zahlreiche

Geschäfte gegen die braune Flut, um wenigstens

einen Teil der Waren zu retten. Beim Einsturz eines

Tankstellendachs an der B7 wurden 15 Fahrzeuge

lädiert; auch in der Wuppertaler Universität

brachen 50 qm eines Daches ein, hinzu kamen

Überflutungen in Teilen mehrerer Gebäude.

Selbst das Von-der Heydt-Museum musste einige

Tage schließen, um die Wasserschäden in Treppenhaus

und Aufzug zu beseitigen.

Besonders schwer betroffen war die Stadt, da viele

ihrer öffentlichen Einrichtungen wie Schulen,

Kitas, die VHS und diverse Sporthallen unter

Wasser standen. Technisches Hilfswerk und Feuerwehr

leisteten ganze Arbeit, um die schlimmsten

Notfälle zügig zu entschärfen. Trotzdem wird

es noch Wochen dauern, bis sämtliche Reparaturen

und Aufräumarbeiten erledigt sind.

Warum die Finanzierung zum

Problem wird

Sobald das ganze Ausmaß der Verwüstung ersichtlich

war, stellten sich viele Betroffene die

Frage: Wer zahlt für meinen Schaden? Beim

CVJM ist die bittere Wahrheit bereits bekannt.

Das 400 qm große Untergeschoss im Vereinshaus

auf der Bundeshöhe in Wuppertal wurde durch

eindringendes Wasser erheblich in Mitleidenschaft

gezogen und benötigt daher eine Komplettsanierung.

Überschlägig rechnen die Mitarbeiter

mit Kosten von rund 120.000 Euro,. Eine Summe,

die durchaus noch steigen kann. Das Problem: Der

CVJM besitzt keine Elementarversicherung und

muss jede Rechnung selbst bezahlen.

So wie dem Verein geht es wohl den meisten Firmen

und Privatleuten. Aufgrund einer fehlenden

Elementarversicherung sind die meisten der Betroffenen

bei der Finanzierung der Schadensregulierung

auf sich gestellt - allen voran die Stadt, die

für die Instandsetzung der beschädigten Gebäude

und Straßen tief ins Säckel greifen muss.

40 www.bvg-menzel.de


Weshalb eine normale

Versicherung nicht genügt

Nun ist die Meinung weit verbreitet, mit einer

Hausratversicherung bei Wasserschäden auf der sicheren

Seite zu stehen. Ein fataler Irrtum. Denn

eine normale Hausratversicherung deckt lediglich

Leitungswasserschäden, die beispielsweise durch

einen Rohrbruch entstanden sind. Schäden durch

Starkregen oder Hochwasser jedoch nicht. Zuverlässigen

Schutz bietet bei Ereignissen durch Naturgewalten

ausschließlich eine Zusatzversicherung

zu Elementarschäden, die in der Regel als Ergänzung

zu einer bestehenden Gebäude- oder Hausratversicherung

abgeschlossen wird. Da gerade im

Zeichen des Klimawandels extremen Naturereignisse

öfter auftreten, ist zu überlegen, ob solch eine

Zusatzpolice im Individualfall nicht sinnvoll wäre.

Denn wie das Beispiel Wuppertal zeigt, nimmt die

Gefährdung zu und damit auch das finanzielle Risiko,

das sogar existenzbedrohend sein kann. Eine

Verpflichtung zum Abschluss einer Elementarversicherung

besteht jedoch nicht. In Deutschland ist

rund ein Drittel der Gebäude gegen Elementarschäden

versichert; Spitzenreiter dabei ist Baden-Württemberg

mit einer Abdeckung von etwa 95 Prozent.

Die Bedeutung einer Elementarversicherung ist

erstmals nach den immensen Hochwasser an Oder

und Elbe deutlich ins Bewusstsein der Bevölkerung

gerückt. Vermehrt auftretender Starkregen oder

Orkane steigern die Nachfrage nach verlässlichem

Versicherungsschutz zusätzlich. Wegen der immer

häufiger stattfindenden Vorfälle wachsen die Ausgaben

der Assekuranzen beachtlich. So wurden

Gut zu wissen:

Einige Elementarschäden

sind

bereits im Rahmen

einer Gebäude- und

Hausratversicherung

abgedeckt.

rund 2,1 Milliarden Euro allein in 2015 ausgezahlt.

Dem Jahr, in dem Orkan Niklas wütete und Schäden

in Höhe von 750 Millionen Euro an versicherten

Gebäuden verursachte.

Wann ist ein Schaden elementar?

Von Elementarschäden wird gesprochen, wenn

Naturgewalten Straßen, Grundstücke, Gebäude,

Wohnungseinrichtungen und die betriebliche Ausrüstung

von Firmen zerstören. Dazu gehören beispielsweise

Schäden durch Überschwemmungen

und Hochwasser, Erdrutsche und Erdbeben, Sturm

und Hagel, Lawinen und Schneedruck oder auch

durch Vulkanausbrüche. Teilweise kommen Schäden

durch Blitzschlag und Starkregen hinzu.

Gut zu wissen: Einige Elementarschäden sind bereits

im Rahmen einer Gebäude- und Hausratversicherung

abgedeckt.

Und zwar

• Schäden durch Sturm und Hagel

durch die Sturmversicherung

• Schäden durch Blitzeinschlag, Kurzschluss

und Überspannung durch die

Feuerversicherung. Auch die Hausratversicherung

tritt bei Blitzschäden in

Leistung.

Für alle anderen genannten Schäden muss eine

Extra-Elementarversicherung abgeschlossen werden.

Der Versicherungsschutz gilt grundsätzlich

für das komplette Schadenspaket. Einzelne Risiken

können nicht selektiv versichert werden. Dazu

ein wichtiger Hinweis: Elementarversicherungen

gelten normalerweise nur bei ständig bewohnten

a

UNSERE THEMEN IM AUGUST

Titelthema

Fokusthema

Gemeinsam geht besser: Werkstätten für Behinderte

menschen unterstützen die hiesigen Unternehmen

Golf: Abschlag zwischen den Hügeln

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der Bergische Unternehmer 07|18 41


IM FOKUS ELEMENTAR-VERSICHERUNGEN

Gebäuden, aber nicht bei Ferien- oder Gartenhäuser.

Ebenso sind freistehende Garagen nicht automatisch

mitversichert.

Da die Kosten für eine Versicherungspolice von

Gesellschaft zu Gesellschaft unter Umständen beträchtlich

differieren, ist in jedem Fall ein Vergleich

unter den Anbietern empfehlenswert. Im

Übrigen hängt die Beitragskalkulation entscheidend

von der örtlichen Risikolage ab. Bei einem

großen Gefährdungspotenzial, etwa in von häufigem

Hochwasser bedrohten Gebieten, muss zudem

mit Aufschlägen oder auch zusätzlichen Auflagen

zum Gebäudeschutz gerechnet werden.

Außerdem gilt bei Elementarversicherungen eine

Vereinbarung zum Selbstbehalt als üblich, sodass

ein Teil der anfallenden Kosten vom Versicherungsnehmer

zu tragen ist.

Vorsorge ist erst Eigentümerpflicht

Die jüngsten Ereignisse haben gezeigt: Eigentümer einer Immobilie

sollten rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um ihr Gebäude

und Grundstück bestmöglich zu schützen.

Welche Leistungen werden finanziert?

Besteht eine Elementarversicherung in

Kombination mit einer Gebäudeversicherung,

werden im Schadensfall die Kosten

für folgende Arbeiten und Leistungen übernommen:

• Trockenlegung und Sanierung des

Gebäudes

• Reparaturen am und im Gebäude

• Abriss oder Abbruch, falls nötig

• Die Errichtung eines gleichwertigen

Ersatzbaus

Falls im Versicherungsvertrag vereinbart,

werden auch die Zahlung der Unterkunft

oder Mietausfälle erstattet.

Ein Elementarschadensschutz im Rahmen

einer Hausratversicherung kommt für die

Kosten auf, die für Reparaturen des beschädigten

Inventars entstehen. Ist die Einrichtung

zerstört oder unbrauchbar geworden,

erstattet die Elementarversicherung den

Wiederbeschaffungspreis.

Die verheerenden Ereignisse in Wuppertal haben

eines deutlich gemacht: Besitzer einer Immobilie

sollten rechtzeitig sämtliche Maßnahmen ergreifen,

um ihr Gebäude und Grundstück bestmöglich

vor Schäden zu bewahren. Gerade Gewerbe-Objekte

sind oftmals anfällig, von Wetterextremen in

Mitleidenschaft gezogen zu werden. Häufig wirken

sich die Folgen von Unwettern aufgrund von

risikoreichen Standortbedingungen, versiegelten

Flächen und bautechnischen Besonderheiten vieler

Betriebsgebäude wesentlich intensiver aus.

Hinzu kommt, dass es hier um hohe Sachwerte

geht. Werden diese beschädigt oder sogar unbrauchbar,

kommt es zu kostspieligen Ausfallzeiten

und Betriebsstörungen. Eine Anpassung an

den Klimawandel ist also dringend geboten.

Denn auch im Bergischen hinterlässt das veränderte

Klima seine Spuren. So ist die mittlere jährliche

Niederschlagsmenge im Städtedreieck in den Jahren

1981 bis 2010 im Vergleich zum Zeitraum von

1951 bis 1980 um 50 bis 100 mm gestiegen. Ebenso

hat die Zahl der heißen Tage um fünf bis acht pro

Jahr zugenommen. In einzelnen geht es darum,

durch planerische, baulich-technische und organisatorische

Lösungen die Gefährdung eines Gewerbestandortes

zu reduzieren. Dabei macht es Sinn,

zweigleisig zu fahren. Zum einen sollten präventive

Schutzmaßnahmen ergriffen und zum anderen gezielte

Schritte zur Minderung und Bewältigung aktueller

Schäden unternommen werden.

Unterstützung bei Planung und Umsetzung bieten

etliche Internet-Portale professioneller Einrichtungen.

Dazu gehört unter anderem das Hochwasserportal

des Wupperverbandes und der Hochwasserpass

des HochwasserKompetenzCentrums Köln.

Auch der über 80 Seiten starke Leitfaden zum Umgang

mit Gewerbeflächen im Klimawandel, herausgegeben

von der Stadt Solingen und im Download

zu beziehen, liefert wertvolle Hinweise und

Erkenntnisse. Zudem planen die Stadtwerke Wuppertal,

in Kürze einen Online-Atlas mit Informationen

über gefährdete Straßen im Stadtbereich herauszubringen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock

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der Bergische Unternehmer 07|18 43


IM FOKUS UNTER UNS

„Nach dem Starkregen steigt

das Interesse an wirksamem

Versicherungsschutz.“

Seit dem extremen Unwetter, das am 29. Mai 2018 in Wuppertal immense Schäden angerichtet hat,

verzeichnet die Versicherungsbranche eine verstärkte Nachfrage nach Möglichkeiten, sich in Zukunft

wirkungsvoll gegen solche Naturereignisse abzusichern. Ulrich Lamy, Mitglied des Barmenia-Vorstands,

gibt Auskunft über Leistungsangebote und über Fragen zur Vertragsgestaltung.

Herr Lamy, hat Ihr Unternehmen aufgrund der

katastrophalen Schadensbilanz durch Starkregen

im Stadtgebiet das Portfolio entsprechend

erweitert?

Unser Haus bietet seit vielen Jahren die Elementarschadenabsicherung

an, die private Kunden wie

auch gewerbliche Klienten mit adäquatem Schutz

versorgt. Zusätzlich haben wir seit März 2018 speziell

für Privatleute die Starkregenversicherung

und die Naturgefahren-Baustein-Versicherung als

Solo-Produkte ins Programm aufgenommen.

Was steckt hinter dem Begriff „Solo-Produkt“?

Die übliche Elementarschadensabsicherung gibt

es als Zuwahlbaustein zur privaten Hausrat- und

Wohngebäudeversicherung bzw. zur Gewerbe-

Sachversicherung und zur Geschäftsgebäudeversicherung.

Mit den beiden neuen Versicherungsprodukten

können wir nun auch Sachwerte von

Privatkunden, die keine Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung

bei der Barmenia abgeschlossen

haben, gegen Elementargefahren absichern.

Müssen bestimmte Wartezeiten bedacht werden,

bevor der Versicherungsschutz greift?

Im Rahmen der Starkregenversicherung beginnt

der Versicherungsschutz frühestens 24 Stunden

nach Vertragsabschluss, sofern der Schutz nicht

bereits über einen anderen Vertrag bestanden hat

und nun ohne zeitliche Unterbrechung durch die

neue Police fortgesetzt wird. Für die umfängliche

EL-Absicherung mit Rundum-Schutz gilt eine

Wartezeit von 14 Tagen bei einem Überschwemmungsrisiko.

Diese entfällt bei einer Vorversicherung

mit unmittelbarem Übergang sowie für

Schäden durch Starkregen.

Können Sie bitte genau aufschlüsseln, welche

Schäden Ihre Versicherungen abdecken?

In der Starkregenversicherung leisten wir Entschädigung

für versicherte Sachen, die zerstört oder

beschädigt wurden oder durch Überschwemmung

und Rückstau abhanden gekommen sind. Voraussetzung:

Die Schadensursachen sind ausschließlich

auf Starkregen zurückzuführen. Das abgestufte

Naturgefahren-Bausteinsystem versichert mit Baustein1

Schäden durch Überschwemmung und

Rückstau; mit Baustein 2 werden Schäden durch

Erdbeben, Erdrutsch und Senkung, Schneedruck,

Lawinen und Vulkanausbruch ersetzt.

Ist für Ihre Kunden ein Selbstbehalt vorgesehen?

Bei der Starkregenversicherung nicht. Beim Produkt

Naturgefahrenbausteine nur in der risikoreichen

ZÜRS-Zone 4

Nun ist in Wuppertal seit dem 29. Mai vieles

anders geworden. Zahlreiche Firmen und Pri-

44 www.bvg-menzel.de


Barmenia-Kunden

können zufrieden

sein. Das Unternehmen

bietet umfangreichen

Versicherungsschutz

bei

Elementarschäden

jeglicher Art. Nach

den Unwettern in

letzter Zeit nimmt die

Nachfrage deutlich

zu, wie Vorstand Ulrich

Lamy anhand aktueller

Daten belegt.

vatleute sind von dem Unwetter betroffen. Befinden

sich auch Kunden von Ihnen darunter?

Natürlich sind auch Barmenia-Kunden betroffen.

Insgesamt wurden über alle Sparten und Verträge

56 Schadensfälle mit einem Volumen von rund

140.000 Euro abgewickelt.

Wie läuft in diesem Fall die Schadensregulierung

ab?

Wie sonst auch. Ursache und Schadenssumme ermitteln,

Versicherungsschutz und Deckung klären

und letztendlich regulieren.

Können betroffene Firmen, die zum Zeitpunkt

des Unwetters noch keine Elementarschadensversicherung

abgeschlossen hatten, trotzdem

jetzt noch bei Ihnen Kunde werden?

Ja! Starkregen kann jeden treffen und überall eintreten,

wobei keine Erkenntnisse vorliegen, dass

solch ein Ereignis nun öfter am selben Ort eintreten

wird. Ein Vorschaden aus einem aktuellen

Unwetter mit Starkregen wirkt sich daher nicht

negativ auf die Risikoprüfung aus.

Muss ein potentieller Kunde vorab an seiner

Immobilie bestimmte Schutzmaßnahmen vornehmen?

Grundsätzlich nein. In der Starkregenversicherung

findet keine Risikoprüfung statt; in der Elementarschadensversicherung

nur im Ausnahmefall.

Dies hängt von der Vorschadenssituation

und der ZÜRS-Geo-Einstufung ab.

Ist das Interesse in Wuppertal an Ihrem Angebot

seit dem Mai-Unwetter gestiegen?

Die Anfragen haben tatsächlich zugenommen.

Allerdings geben die aktuell vorliegenden Daten

noch keinen Nachweis über eine signifikant höhere

Abschlussquote.

Mit welchen Kosten ist beim Abschluss einer

Barmenia-Elementarschadensversicherung zu

rechnen?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten, da die

Höhe der Versicherungssumme, der Wohnort und

der Deckungsumfang bei der Berechnung eine

entscheidende Rolle spielen..

Hinsichtlich der Starkregenversicherung kann ich

dagegen konkrete Zahlen nennen. Bei einer Versicherung

über 1000 Euro liegt der Jahresbeitrag

bei 9,99 Euro, bei einer Deckungssumme von

5.000 Euro werden 31,99 Euro per annum berechnet.

Verdoppelt sich der Betrag auf 10.000 Euro,

müssen Kunden 39,99 Euro im Jahr bezahlen –

also nur geringfügig mehr.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Barmenia

der Bergische Unternehmer 07|18 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Wer braucht schon Kreta?

Das Solinger Restaurant und Bistro Pfaffenberg ist ein absoluter Geheimtipp. Ohne Frage ein Ausflugsziel,

das aufgrund seiner eher abgelegenen Lage nicht gut zu Fuß zu erreichen ist. Doch der

Gast wird für jeden gefahrenen Kilometer entlohnt, mit köstlicher Küchenkunst, einem leidenschaftlichen

Gastro-Team und einem traumhaft schönen Ausblick über die saftig grünen Wälder

des Bergischen Landes.

Wer braucht schon Kreta, Mallorca

oder Sylt, wenn er den Feierabend

gemütlich auf der Terrasse des Bistros

Pfaffenberg genießen kann? Bei

einem leicht sommerlichen Gericht und einem gekühlten

Cocktail den Blick über die Landschaft

schweifen lassen und das beruhigende Farbspiel im

Sonnenuntergang beobachten - das geht auch hier

in Solingen. Das „Café del Mar“ auf Ibiza, berühmt

und beliebt bei Touristen wegen der traumhaften

Sonnenuntergänge am Strand, mag das rauschende

Meer haben. Pfaffenberg hat Natur, Ausblick und

Qualität. Und ein junges Gastro-Team, das mit Leidenschaft

jedes Detail im Blick behält. „Wir brennen

richtig für unser Haus“, sagt Bürofachkraft

Stephanie Kalter. Und das ist keine Floskel.

46 www.bvg-menzel.de


Beim Blick von

der Terrasse im

Restaurant Pfaffenberg

kommt

Urlaubsstimmung

auf.

Traditionshaus mit neuem Konzept

Vor vier Jahren eröffnete die Gastronomie Pfaffenberg

am Pfaffenberger Weg in Solingen im ehemaligen

Tanzlokal Feldmann. „Ein Traditionshaus, wo

schon früher meine Großeltern zum Schwofen hingingen“,

erzählt die 42-Jährige. Unternehmer Michael

Kölker erwarb das Haus und investierte. Es

wurde rundum saniert und modernisiert, nicht nur

optisch. Ein neues Konzept mit einer Kombination

aus gehobener Gastronomie im hauseigenen Restaurant,

im elegant eingerichteten Kaminzimmer (zwischen

30 und 80 Plätze) und einer kleinen Terrasse

(bis zu 40 Plätze), wo sich wunderbar Feiern, Hochzeiten,

Taufen oder Geschäftsmeetings organisieren

lassen. Im darunterliegenden Bistro befindet sich

eine gemütlich lockere Café- und Biergarten-Atmosphäre

(40 Plätze) mit eigener Sonnenterrasse (bis

zu 120 Plätze). Tochter Franziska Simiot führt die

Gastronomie seither als Geschäftsführerin.

Produkte aus dem eigenen Garten

Während das Restaurant mit schlichter Eleganz

und hochwertigen Materialien - hell und harmonisch

- überzeugt, erscheint das Bistro in warmen

Farben, roten Wänden und dunkelbraunem Holzmobiliar,

großen und tiefhängenden Lampenschirmen,

sehr gemütlich und heimelig. Im Sommer ist

die große Sonnenterrasse mit Abstand der beliebteste

Ort des Hauses. Viele kleinere Inseln mit

hochgewachsenen Gräsern sorgen für eine wohltuende

Gartenatmosphäre und schirmen die Tische

etwas ab, was für mehr Intimität sorgt. Von hier

aus hat der Gast einen traumhaften Blick über grüne

Felder und Wälder, dazwischen ragt die Burg

Hohenscheid hervor. Ein absoluter Luxus ist auch

der hauseigene Garten, der ebenfalls von der Terrasse

aus zu sehen ist. Hier wird eigenes Obst und

Gemüse angebaut, unter anderem frischer Feldsalat,

Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Mangold, Sauerkirschen

und jede Menge Johannisbeeren. Die

Erzeugnisse werden von den Köchen Mario Braun,

Chef de Cuisine fürs Bistro, und Lars Ohters, Chef

de Cuisine des Restaurants, in ihren Gerichten verwendet.

Regionaler geht es kaum noch.

Adlerfisch mit Erbsencreme

„Es steckt viel Arbeit darin, aber es ist super, die

Produkte aus dem eigenen Garten nutzen zu können.

Der Geschmack ist einfach besser, noch frischer“,

schwärmt Braun. Sein Arbeitsplatz ist für

den gelernten Koch ein absoluter Traum. Wert legt

er auf eine abwechslungsreiche Karte mit regionalen

und saisonalen Produkten. „Natürlich haben

wir auch die traditionellen Gerichte im Programm,

Kalbsleber Berliner Art beispielsweise“, sagt

Braun. „Aber ich mag es auch etwas experimenteller.“

Etwa Adlerfisch mit Erbsencreme und Tomaten-Pfifferling-Vinaigrette

oder geschmorten

Chicorée mit Ziegenkäse überbacken und dazu

Gemüsechips. Im Restaurant, das in den Sommermonaten

(Juni-September) von freitags bis sonntags,

18 bis 23 Uhr, geöffnet hat, werden Mehrgänge-Menüs

serviert. Regelmäßig werden hier

Überraschungsmenüs zu einem top Preis geboten.

Denn gute feine Küche muss nicht teuer sein, betont

Kalter. Im Sommer bietet das Bistro, täglich

von 12 bis 22 Uhr geöffnet, besondere Events mit

Barbecue und Live-Musik oder Sundowner-Partys

auf der Sonnenterrasse an. „

Wir bieten also für jede Altersklasse etwas an, hier

kann sich jeder wohlfühlen“, wirbt die Stephanie

Kalter. Und Chefkoch Braun fügt strahlend hinzu:

„Wenn sich der Gast hier wohlfühlt und wir ihm ein

Lächeln ins Gesicht zaubern können, er tiefenentspannt

den stressigen Alltag beiseitelegen kann,

dann haben wir unser Ziel erreicht.“

Text : Cristina Segovia-Buendía

Fotos: Restaurant Pfaffenberg

Restaurant & Bistro Pfaffenberg

Pfaffenberger Weg 284

42659 Solingen

Wenn sich der Gast hier wohlfühlt und wir ihm ein Lächeln

ins Gesicht zaubern können, er tiefenentspannt den Alltag

beiseite legen kann, dann haben wir unser Ziel erreicht.

Fon 0212 423634

Mail info@pfaffenberg.com

Net www.pfaffenberg.com

der Bergische Unternehmer 07|18 47


FÜR SIE ENTDECKT MEXICO

MEXIKO YUCATÁN -

ein einzigartiges Urlaubsziel

mit atemberaubenden Stränden

und einzigartigen

Sehenswürdigkeiten

48 www.bvg-menzel.de


Der Prinz Heinrich

Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172 km/h (links)

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

Ein lohnenswertes ausflugsziel: El Castillo De Kukulcan ist

die grösste und am besten erhaltene Pyramidenanlage Mexikos

der Bergische Unternehmer 07|18 49


FÜR SIE ENTDECKT MEXICO

Mexico Yucytán ist

reich an Geschichte

und Kultur und bietet

traumhaft schöne

Strände.

Unsere Reise startet in Cancun, einer

Küstenstadt direkt am Karibischen

Meer. Von dort aus kommt man nach

ungefähr 40 Minuten Fahrt nach Playa

Del Carmen – dem wohl bekanntesten Urlaubsort

in Yucatán. Von hier aus starten wir jeden Tag in

ein neues Abenteuer: Jahrhundertalte Mayaruinen,

Tempel, kristallklares Wasser und ein puderweißer

Sand warten auf uns.

„El Rey Archeological“ ist der erste Anhaltspunkt.

Die Ruinen von El Rey sind alles, was von einer

alten Maya-Stadt übrig geblieben ist, die nach der

Ankunft der Spanier aufgegeben wurde. Erkunden

Sie die 47 Steinbauten und überlassen Sie es

Ihrer Fantasie, die Details und Farben des einstigen

Maya-Lebens nachzuempfinden. Mayaruinen

in Höhe der Playa Delfines, ein wunderschöner

Strand, den man bei der Besichtigung der Grundmauern

von Pyramiden, Resten von Tempeln und

Gräbern besuchen kann.

Archäologische Highlights

Von dort gelangt man schnell in die nächste Stadt

„Tulum“ an der Riviera Maya. Hier befindet sich

der Park „Zona Arqueological“, welcher an einer

Steilküste direkt am Meer liegt. An den anderen

drei Seiten befinden sich Befestigungswalle und

das Schloss „El Castillo“, welches über die Klippe

hinausragt und das höchste und berühmteste Gebäude

Tulums ist. Aber Yucatán hat nicht nur archäologische

Highlights zu bieten, sondern auch

die Tierwelt ist eine Reise wert. In Akumal kann

man in den Sommermonaten, mit etwas Glück,

Schildkröten in der wunderschönen Unterwasserwelt

entdecken. Ein unvergessliches Erlebnis ist

es, mit den Schildkröten zu schwimmen.

Der nächste Halt ist „Coba“, der wohl bekannteste

Ort mit Ruinen der Maya. Hier sind die Bauten

zwischen zwei großen Seen in vier Gruppen geteilt.

Jedoch sind alle Gruppen auf ihre eigene

Weise einzigartig und somit definitiv sehenswert.

Die „Nohoch-Mul-Gruppe“ ist die höchste Pyramide

Yucatáns, die man auch heute besteigen

kann. Nach 128 Stufen und auf 42 Meter Höhe

wartet ein atemberaubender Blick über eine wunderschöne

Landschaft. Von hier oben kann man

den kompletten Dschungel überblicken. Ein einmaliges

Erlebnis!

„Chichen Itzá“ – ein wahrhaftiges Weltwunder, ist

50 www.bvg-menzel.de


ein weiterer Höhepunkt. Hier befindet sich die

größte und besterhaltene Pyramidenanlage Mexikos.

Die wertvollste aller Pyramiden ist die „Kukuclan

– El Castillo“ Pyramide. Im Inneren ist

eine ältere, 17 Meter hohe Pyramide, die vollständig

übermauert wurde. Die Einfassungen an der

Nordseite des Treppenfußes bilden steinerne

Schlangenköpfe.

Die weisse Stadt

Der letzte Stopp unserer Reise ist eine der unzähligen

Cenoten. Die dolinenartigen Kalksteinlöcher,

die durch den Einsturz einer Höhlendecke

entstanden und mit Süßwasser gefüllt sind, sind

die Definition von Yucatán und somit überall auf

der Halbinsel zu finden. Die „Cenote Azul“ ist

hier besonders schön und empfehlenswert.

Bei der Reise durch die Halbinsel erkundet man

aber nicht nur wunderschöne Orte, sondern auch

viele einheimische Märkte, Dörfer und erlebt unzählige

unvergessliche Augenblicke.

Die Gastfreundlichkeit und Lebensfreude der Mexikaner

ist ansteckend und macht es einem schwer,

das Land mit den unzähligen Facetten wieder zu

verlassen – Fernweh ist vorprogrammiert!

Text: Merkana Reisen

Fotos: Shutterstock, BVG

Auch eine beeindruckende

Tierwelt

hat Yucatán zu bieten.

Auffallend auch die

typisch mexikanischen

Glockentürme.

Lohnenswert ist auch ein Besuch der charmanten

Stadt Mérida. Die sogenannte „weiße Stadt“ vereint

beeindruckende Bauten der Mayakultur sowie

der Kolonialzeit miteinander. Die heutige

Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán wartet mit

einer bunten Mischung aus Kunstgalerien, Museen,

Boutiquen und Restaurants auf.

der Bergische Unternehmer 07|18 51


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UG (haftungsbeschränkt), Solingen,

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04.06.2018. Geschäftsanschrift:

Stephanstraße 20, 42655 Solingen.

Gegenstand: - die Beteiligung an anderen

Gesellschaften, - Verwaltung

eigenen Vermögens, - Ausübung

von Gesellschafterrechten. Stammkapital:

6.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Althajmer, Konstantin,

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vom 13.04.2018.

Geschäftsanschrift: Heckinghauser

Straße 211, 42289 Wuppertal. Gegenstand:

Die Durchführung von

Hoch- und Tiefbauarbeiten, der

Errichtung und Sanierung von Gebäuden,

der An- und Verkauf von

Immobilien und Baumaschinen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

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Geschäftsführer: Kirilov, Valeri,

Wuppertal, *01.08.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.06.2018 HRA 24714: Trans-

Art GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Schmitzfeld 6, 42369 Wuppertal.

(Kulturmanagement und PR-Management,

insbesondere die Planung,

Organisation und Durchführung

von Veranstaltungen sowie

Vermittlung von Künstlern sowie

der Vertrieb, Import, Export, Großund

Einzelhandel mit Konsumgütern,

insbesondere mit Musikbedarf wie

beispielsweise Musikinstrumenten

sowie deren Vermittlung; die Immobilien-,

Beteiligungs- und Vermögensverwaltung,

insbesondere der

Erwerb sowie das Halten, Verwalten

und Verwerten von Immobilien-, Beteiligungen

und Vermögensanlagen

aller Art.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Schmitzfeld 6,

42369 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

TransArt Management

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29041), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.06.2018 HRB 29064: SARA Bau

GmbH, Wuppertal, Kohlenstraße

75, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.05.2018.

Geschäftsanschrift: Kohlenstraße

75, 42389 Wuppertal. Gegenstand:

Rohbau, Innenputz, Aussenputz,

Fassadenarbeiten, Fassadenplatten,

Fassadendämmung, Fliesenarbeiten,

Trockenbau und Dienstleistungen im

Bau. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Karatas, Aydin,

Wuppertal, *10.10.1982; Temel, Ziya,

Wuppertal, *01.11.1979, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.06.2018 HRB 29067: Cripton-Media

GmbH, Wuppertal, Wichernweg

11, 42115 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.06.2018.

Geschäftsanschrift: Wichernweg

11, 42115 Wuppertal. Gegenstand:

Webhosting, Vermarktung von

Webseiten, Hosting Online-Shops,

Domain-Registrierung, IT-Dienstleistungen,

Vermietung von Servern

und ähnliche Geschäfte. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Lindgens, Marcus,

Wuppertal, *23.12.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

52 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.06.2018 HRB 29070: Hooven

GmbH, Wuppertal, Heckinghauser

Str. 188, 42289 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

23.05.2018. Geschäftsanschrift:

Heckinghauser Str. 188, 42289 Wuppertal.

Gegenstand: Der Betrieb

einer Werbeagentur (als Dienstleister)

sowie die Erbringung von Service-

und Beraterdienstleistungen,

insbesondere Webdesign, CI/CD

Entwicklung, sonstige Leistungen

zum Thema Design und Beratung im

Bereich Business Development, einschließlich

Planung, Gestaltung und

Durchführung von Marketingmaßnahmen

verschiedener Art. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Franke, Dennis, Wuppertal,

*23.07.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.06.2018 HRA 24715: Schreiner-

Didaktik Lehrsysteme GmbH & Co.

KG, Remscheid, Oberhützer Straße

24, 42855 Remscheid. (Die Herstellung

und Handel mit Lehrmitteln

und Fachraumausstattung für die

Aus- und Weiterbildung.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Oberhützer Straße 24, 42855 Remscheid.

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter:

Schreiner-Didaktik Verwaltungs-

GmbH, Remscheid (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29045), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.06.2018 HRB 29078: DIGI-TAL.

IT GmbH, Wuppertal, Nohldenöhde

8, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.06.2018. Geschäftsanschrift:

Nohldenöhde 8,

42389 Wuppertal. Gegenstand: Der

Vertrieb, Verkauf und Support von

Hard- und Software, die Entwicklung,

Betreuung und Wartung von

Netzwerken, das Webhosting und

die Tätigkeit als Managed Service

Provider. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kirchmann,

Achim, Wuppertal, *12.02.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.06.2018 HRB 29082: Böttner

Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Wuppertal,

Morianstraße 45, 42103 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.04.2018. Geschäftsanschrift:

Morianstraße 45, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: Die Beratung und

Vertretung in Rechtsangelegenheiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dr. Böttner,

Karl-Heinz, Wuppertal, *25.11.1961,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.06.2018 HRB 29081: Transparent

Solutions GmbH, Erkrath, Düsselstraße

4A, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.08.2017.

Geschäftsanschrift: Düsselstraße

4A, 40699 Erkrath. Gegenstand: Die

Unternehmensberatung insbesondere

in den Bereichen Buchhaltung,

Zahlungsverkehr, Datenanalyse und

Controlling, sowie die Erbringung

von damit in Zusammenhang stehenden

Dienstleistungen, soweit für

diese Tätigkeiten keine besondere

behördliche Gestattung erforderlich

ist. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Reitsma,

Oscar Alexandre, Amersfoort / Niederlande,

*01.07.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.06.2018 HRB 29084: IMTEG-

RO GmbH, Solingen, Forststraße

45a, 42697 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.04.2013 Die

Gesellschafterversammlung vom

25.05.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

3. (Firma, Sitz) und § 3 Ziffer

1. (Gegenstand des Unternehmens)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Korschenbroich (bisher Amtsgericht

Neuss HRB 17140) nach Solingen

und die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen.

Geschäftsanschrift: Forststraße 45a,

42697 Solingen. Gegenstand: Das

Betreiben einer Bauunternehmung,

der Hochbau, der Innenausbau sowie

ferner die Erbringung von Abbruch-

und Sanierungsdienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Rodzinski, Norbert, Korschenbroich,

*11.09.1966. Bestellt als Geschäftsführer:

Röltgen, Markus, Solingen,

*08.09.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.06.2018 HRB 29083: X-label

GmbH, Solingen, Schulstraße 14,

42653 Solingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.02.2002,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.12.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) und

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

Wach- und Schließgesellschaft

Hauptverwaltung

Wuppertal

Deutscher Ring 88

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Tel. (02 02) 2 74 57-0

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Remscheid

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Tel. (0 21 91) 93 12 91

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der Bergische Unternehmer 07|18 53


HANDELSREGISTER

29.06.2018 HRB 29094: Classico

Direkt GmbH, Solingen, Petersbergstraße

8, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 14.12.2007,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 03.05.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § § 1 Ziff. 2 (Firma und Sitz)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Düsseldorf (bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRB 57924) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Petersbergstraße 8, 42699 Solingen.

Gegenstand: Die Entwicklung

und das Design von Artikeln des

Interior Designs sowie der Im- und

Export von solchen Artikeln. Stammmit

ihr die Sitzverlegung von Gebesee

(bisher Amtsgericht Jena HRB

112728) nach Solingen beschlossen.

Geschäftsanschrift: Schulstraße

14, 42653 Solingen. Gegenstand:

Der Erwerb, das Halten und Verwalten

sowie die Veräußerung von

Beteiligungen an anderen Unternehmen,

die auf folgenden Gebieten

tätig sind: Herstellung, Verarbeitung

und/oder Veredelung und/

oder Vertrieb von Erzeugnissen

aus dem Bereich der Papier- und/

oder Kunststoffindustrie und/oder

benachbarte und/oder verwandte

Fabrikations- und Arbeitsgebiete

betreffende Artikel, insbesondere

die Herstellung von Etiketten und

Kunststoff-Folien sowie die Veredelung

und Beschichtung von Papier.

Stammkapital: 4.025.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Fiedler, Tim Bastian, Düsseldorf,

*02.08.1967; Oberbeck, Jan, Sankt

Augustin, *14.01.1969, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem

anderen Prokuristen: Plum, Ralf,

Meerbusch, *21.03.1955. Die Gesellschaft

hat am 29.08.2017 mit

der All4Labels Group GmbH mit

dem Sitz in Witzhave (Amtsgericht

Lübeck HRB 289 AH) als herrschender

Gesellschaft einen Ergebnisabführungsvertrag

geschlossen. Die

Gesellschafterversammlung hat

mit Beschluss vom 29.08.2017 zugestimmt.

26.06.2018 HRB 29086: SHD Dienstleistungs

UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Kasinostraße 19-21,

42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.05.2018. Geschäftsanschrift:

Kasinostraße 19-21,

42103 Wuppertal. Gegenstand: Personalvermittlung,

Personaldienstleistung,

Hausmeister-Tätigkeiten,

Gebäudereinigung, Handel und Vertrieb

von Sicherheitstechnik, Detektei,

Büro- und Buchhaltungservice.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Brongkoll,

Dominique, Solingen, *31.12.1988,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.06.2018 HRB 29091: CB-Immobilien

GmbH, Wuppertal, Gathe

79, 42107 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.11.2016. Geschäftsanschrift:

Gathe 79, 42107

Wuppertal. Gegenstand: Der Erwerb

und die Verwaltung von Immobilien,

Grundstückshandel, Baumanagement,

Autohandel, Autovermietung

und Handel mit Edelmetallen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Cökmez, Alican, Wuppertal,

*20.05.1994, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.06.2018 HRA 24718: LGOR GmbH

& Co. KG, Wülfrath, Dieselstraße

70, 42489 Wülfrath. (Verwaltung

eigenen Vermögens. Die Gesellschaft

ist jedoch nicht berechtigt,

in irgendeiner Weise gewerblich

tätig zu werden, d. h. sie darf keine

gewerblichen Einkünfte erzielen,

insbesondere keine Vermögensanlagen

durchführen, die zu gewerblichen

Einkünften führen und auch

keine Beteiligungen an gewerblich

tätigen oder gewerblich geprägten

Personengesellschaften eingehen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Dieselstraße 70, 42489

Wülfrath. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter:

Minomat GmbH, Schwelm (Amtsgericht

Hagen HRB 10318), mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.06.2018 HRA 24719: KONNEKTON

OHG, Wuppertal, Küllenhahner Str.

51, 42349 Wuppertal. (Die Errichtung

von netzwerkbasierten Kommunikationssystemen

einschließlich Sicherheitssystemen

ohne Veränderung

an elektronischen Bauteilen, Installations-Wartung-Instandhaltung

von Hard- und Software, Groß- und

Einzelhandel mit Hard- und Software,

Beratung und Dienstleistung

im Bereich Kommunikations- und Sicherheitssystemen.

Beratung, Consulting,

Schulungen und Zertifizierungen

im Bereich Arbeitssicherheit,

Brandschutz, Schadenmanagement,

Informationstechnologie, Datenmanagement,

Datenschutz, Datensicherheit,

Qualitätsmanagement sowie

Aus- und Fortbildung im Bereich

der betrieblichen Sicherheitstechnik.).

Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Küllenhahner

Str. 51, 42349 Wuppertal. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich haftender

Gesellschafter: Glebe, Kevin, Wuppertal,

*21.09.1990; Iserhardt, Billy-

Ray, Wuppertal, *05.10.1987; Krause,

Florian, Wuppertal, *10.10.1991.

54 www.bvg-menzel.de


Das

Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

kapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. nach Änderung

des Wohnortes Geschäftsführer:

Winterhagen, Markus, Solingen,

*13.04.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

29.06.2018 HRB 29095: Kurt Gester

GmbH, Velbert, Neustraße 109,

42553 Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.06.2018. Geschäftsanschrift:

Neustraße 109, 42553

Velbert. Gegenstand: Die Produktion

von Stanz-, Biege-, Tiefzieh-,

Press- und Schweißteilen sowie die

Konstruktion und Herstellung von

Werkzeugeinrichtungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Gester-Kotthaus, Catrin,

Velbert, *01.12.1972; Kudla, Kai,

Düsseldorf, *18.08.1963, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.07.2018 HRA 24721: Gärten von

Eckhardt GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Woltersberg 1, 42111 Wuppertal.

(Gegenstand des Unternehmens ist

der Garten- und Landschaftsbau.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Woltersberg 1, 42111 Wuppertal.

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter:

H.-C. Eckhardt Beteiligungs-GmbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 10538), mit der Befugnis -auch

für jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.07.2018 HRB 29103: fr8control

GmbH, Wuppertal, Moritzstraße

14, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.06.2018. Geschäftsanschrift:

Moritzstraße 14,

42117 Wuppertal. Gegenstand: Die

Erbringung von Dienstleistungen

zur Ausführung, Überwachung und

Beratung von logistischen Lösungen

inklusive deren Management

und Planung sowie verwandte Geschäfte

mit allen damit zusammenhängenden

Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Vorberg, Patrick, Wuppertal,

*21.03.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

1–27 t

Gabelstaplerservice

vertrag vom 21.06.2018. Geschäftsanschrift:

Meisenstraße 18, 42281

Wuppertal. Gegenstand: Die Unternehmensberatung,

Projektmanagement

im Finanzbereich, typische

und atypische Beteiligung an Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Alius,

Kerstin, Wuppertal, *23.02.1973,

einzelvertretungsberechtigt mit der

… so bewegt man Maschinen



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der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.07.2018 HRB 29107: Zou GmbH,

Haan, Landstraße 33, 42781 Haan.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

17.05.2018. Geschäftsanschrift: Landstraße

33, 42781 Haan. Gegenstand:

Die Errichtung und Führung von

Gastronomiebetrieben einschließlich

Catering. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Zou, Ji, Haan,

*26.12.1979, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.07.2018 HRB 29106: KT 23 GmbH,

Wuppertal, Meisenstraße 18, 42281

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschafts-

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.07.2018 HRB 29104: MV Media Performance

UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Friedrich-Ebert-Straße 75-

77, 42719 Solingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.05.2018. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Ebert-Straße

75-77, 42719 Solingen. Gegenstand:

Das Betreiben einer Agentur für

Webdesign sowie Onlinemarketing.

Stammkapital: 3.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Metes, Maximillian, Solingen,

*27.05.1997; Vermeegen, Jari, Solingen,

*18.05.1997, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.07.2018 HRB 29110: DI CARLO

BUSINESS ENGLISH UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Lise-Meitner-Straße

1-3, 42113 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

23.04.2018. Geschäftsanschrift:

Lise-Meitner-Straße 1-3, 42113

Wuppertal. Gegenstand: Der Betrieb

einer Sprachschule. Stammkapital:

500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Di Carlo,

Cecilia, Wuppertal, *05.03.1985,

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

04.07.2018 HRB 29111: PinPoint IT

UG (haftungsbeschränkt), Solingen,

Talsperrenstraße 20, 42659 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

08.05.2018. Geschäftsanschrift:

Talsperrenstraße 20, 42659 Solingen.

Gegenstand: Die IT-Beratung,

IT-Dienstleistungen, Softwareentwicklung

und Vertrieb, Handel

und Mining von Kryptowährungen,

die Energieerzeugung. Stammkapital:

7.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Henselmann, Martin, Solingen,

*13.09.1974, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

05.07.2018 HRA 24722: Gehlen

GmbH & Co. KG, Velbert, Neustr. 71

- 79, 42553 Velbert. (Die Verwaltung

eigenen Vermögens, insbesondere

die Verwaltung, Bebauung und

Vermietung erworbenen Grundvermögens.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Neustr.

71 - 79, 42553 Velbert. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Gehlen Verwaltungs

GmbH, Velbert (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29077), mit der

Befugnis- auch für die jeweiligen

Geschäftsführer - im Verhältnis

zur Kommanditgesellschaft im Namen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

der Bergische Unternehmer 07|18 55


VORSCHAU

Im August 2018

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Titel: Gemeinsam geht besser: Wie Menschen mit

Behinderung Arbeitsprozesse unterstützen

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