11.07.2018 Aufrufe

Motocross Enduro Ausgabe 08/2018

Bikes, Bikes, Bikes Auch in dieser Ausgabe widmen wir uns vorrangig den Modellen 2019. Dieses Jahr lud Husqvarna Motorcycles zur Präsentation der 2019er-Modelle nach Orlando/Florida. Zwar fand die Präsentation nicht in Disneyworld, dafür aber in einer für Motocrosser nicht minder spektakulären Location statt: der Bakers Factory, der Meisterschule von Aldon Baker. Ausführliche Infos zur Husqvarna-MX-Generation 2019 ab Seite 14. Wie perfekt auch die Husqvarna-Enduro-Reihe 2019 den Pioniergeist der Marke verkörpert, erfahrt ihr ebenfalls in dieser Ausgabe. Wir stellen euch die „7 auf einen Streich“ ab Seite 20 ausführlich vor. In der Toskana fand das Familientreffen der inzwischen acht Bikes umfassenden Beta-RR-Modellreihe 2019 statt..

Bikes, Bikes, Bikes


Auch in dieser Ausgabe widmen wir uns vorrangig den Modellen 2019. Dieses Jahr lud Husqvarna Motorcycles zur Präsentation der 2019er-Modelle nach Orlando/Florida. Zwar fand die Präsentation nicht in Disneyworld, dafür aber in einer für Motocrosser nicht minder spektakulären Location statt: der Bakers Factory, der Meisterschule von Aldon Baker. Ausführliche Infos zur Husqvarna-MX-Generation 2019 ab Seite 14.
Wie perfekt auch die Husqvarna-Enduro-Reihe 2019 den Pioniergeist der Marke verkörpert, erfahrt ihr ebenfalls in dieser Ausgabe. Wir stellen euch die „7 auf einen Streich“ ab Seite 20 ausführlich vor.

In der Toskana fand das Familientreffen der inzwischen acht Bikes umfassenden Beta-RR-Modellreihe 2019 statt..

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

SUMMER SALE

AUF KEINEN FALL

VERPASSEN!

1. - 27. JULI 27. - 29. JULI

COUNT

DOWN SUNNY

TÄGLICH NEUE

SONDERANGEBOTE!

WEEKEND

10% EXTRA RABATT

AUF ALLES!

Zwischen dem 1. und dem 29. Juli findet

unsere große Sommeraktion statt!

Jeden Tag gibt es dabei die Möglichkeit auf

echte Schnäppchen! Also halte die Augen

offen, denn es gibt garantiert viele Angebote,

die du nicht verpassen willst!

24mx.de | info@24mx.de | 03 222 / 10 90 900


EDITORIAL

Bikes, Bikes, Bikes

Auch in dieser Ausgabe widmen wir uns vorrangig

den Modellen 2019. Dieses Jahr lud

Husqvarna Motorcycles zur Präsentation der

2019er-Modelle nach Orlando/Florida. Zwar

fand die Präsentation nicht in Disneyworld, dafür

aber in einer für Motocrosser nicht minder

spektakulären Location statt: der Bakers

Factory, der Meisterschule von Aldon Baker.

Ausführliche Infos zur Husqvarna-MX-Generation

2019 ab Seite 14.

Wie perfekt auch die Husqvarna-Enduro-Reihe

2019 den Pioniergeist der Marke verkörpert,

erfahrt ihr ebenfalls in dieser Ausgabe. Wir

stellen euch die „7 auf einen Streich“ ab Seite

20 ausführlich vor.

Auf dem Titel:

Bikes 2019 • Actionfoto: Husqvarna; Standfotos:

Husqvarna und Beta/Cristiano Morello

In der Toskana fand das Familientreffen der inzwischen

acht Bikes umfassenden Beta-RR-

Modellreihe 2019 statt. Die Präsentationsstätte

im toskanischen Ressort „Il Ciocco“ verlangte

nicht nur den Bikes, sondern auch den anwesenden

Journalisten so einiges ab. Mehr dazu

ab Seite 24. Fortsetzung folgt: Weitere

2019er-Bikes stellen wir euch in Motocross

Enduro 9/18 vor.

Ab Seite 30 möchten wir euch die günstige

Alternative zu all den bewährten Offroadbikes

vorstellen: die F.B Mondial SMX 125i CBS Enduro.

Hier wird traditionelles italienisches Design

mit moderner Technik kombiniert und das zum

guten Preis-/Leistungsverhältnis.

Lange war die Kultmarke Zündapp aus dem

Offroad-Fokus verschwunden. Grund hierfür

war sicher auch der Verkauf nach China 1984.

Seit 2017 aber sind Zündapp-Modelle bis 125

ccm wieder über die Karcher AG in Deutschland

erhältlich. Wir haben die ZXE 125 Enduro für

euch getestet. Mehr dazu ab Seite 34.

Aber jetzt zu den Renn-News. Erbitterte Fights

liefern sich weiterhin Antonio Cairoli und Jeffrey

Herlings in der MXGP- und Jorge Prado und

Pauls Jonass in der MX2-WM. Die Sensation

aber gelang Calvin Vlaanderen beim Indonesien-GP

in Pangkale Pinang. Er sicherte sich

seinen ersten GP-Sieg in der MX2-Klasse. Der

letzte Südafrikaner, dem dieses Kunststück

gelang, war 2008 Tyla Rattray. Berichte ab

Seite 44.

Die ADAC MX Masters trugen ihre dritte Veranstaltung

in Bielstein aus. Erneut setzte sich

Max Nagl durch und konnte damit seinen Vorsprung

auf Henry Jacobi weiter ausbauen.

Mehr dazu ab Seite 56.

Beim ersten „Hard Enduro“-GP in der Geschichte

der Enduro-WM gab Alex Salvini alles und gewann.

Wie der Rest der Fahrer diese Herausforderung

meisterte, erfahrt ihr ab Seite 74.

Viel Spaß beim Lesen.

3

MCE

August '18


INHALT

August 2018

MODELLE 2019

14 Präsentation Husqvarna MX

20 Vorstellung Husqvarna Enduro

24 Präsentation Beta RR

VORSTELLUNG

30 F.B Mondial SMX 125i CBS Enduro

TEST

34 Zündapp ZXE 125

DAUERTEST

40 GasGas EC 300 GP Edition - Teil 3

MOTOCROSS

44 WM - St. Jean d’Angély/F

48 WM - Ottobiano/I

52 WM - Pangkale Pinang/IDN

56 DM Inter - ADAC MX Masters Bielstein

60 DM 250 - Schweighausen

62 DM Swg./Open Aichwald

66 Verbände

72 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

70 Venusberg

ENDURO

74 WM - Arco di Trento/I

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

12 Produkte

42 Poster Motocross Grand Prix

68 Kolumnen Eddy Frech + Marcel Teucher

76 Termine

78 Events

80 Standings

82 Vorschau September 2018/Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)


MOTOCROSS-WM

MXGP/MX2 ST. JEAN D’ANGELY/F • OTTOBIANO/I • PANGKALE PINANG/IDN

SEITE 44


FACTS

Sieger

Eli Tomac

• Foto:

Monster

Energy

Kawasaki

AMA MX Mt. Morris:

Eli Tomac siegt und siegt

Auch beim vierten Lauf zur AMA Pro MX Championship in Mt. Morris

konnte sich Eli Tomac den Gesamtsieg sichern. Diesmal aber musste er

sich im ersten Lauf Marvin Musquin beugen. In Rennen 2 drehte Tomac

den Spieß um und verwies Musquin auf den 2. Platz. Platz 3 in der Gesamtwertung

ging an Justin Barcia. Ken Roczen schlug sich erneut tapfer

und wurde Vierter. In der Startkurve des ersten Laufs waren er und einige

Fahrer zu Boden gegangen. Roczen nahm von einer hinteren Position

Fahrt auf und wurde noch Siebter. Den zweiten Lauf konnte er nach spannenden

Fights mit Musquin als Dritter beenden.

Die 250er-Klasse gewann mit zwei Laufsiegen Aaron Plessinger vor Austin

Forkner und Justin Cooper.

AMA MX - 4. Lauf - High Point - Mt. Morris - 16.6.2018 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (2/1);

2. Marvin Musquin, KTM (1/2); 3. Justin Barcia, Yamaha (3/5); 4. Ken Roczen, Honda (7/3); 5. Justin

Hill, Suzuki (4/6); 6. Weston Peick, Suzuki (9/4); 7. Blake Baggett, KTM (5/7); 8. Benny Bloss,

KTM (6/8); 9. Cody Cooper, Honda (8/10); 10. Kyle Cunningham, Suzuki (10/12).

250 ccm: 1. Aaron Plessinger, Kawasaki (1/1); 2. Austin Forkner, Kawasaki (4/2); 3. Justin Cooper,

Yamaha (3/4); 4. Dylan Ferrandis, Yamaha (8/3); 5. RJ Hampshire, Honda (7/7); 6. Shane McElrath,

KTM (9/6); 7. Jordon Smith, KTM (5/10); 8. Alex Martin, KTM (12/5); 9. Brandon Hartranft, Yamaha

(11/8); 10. Jeremy Martin, Honda (2/33).

Zweiter bei den 250ern

• Foto: Pro Circuit

Kawasaki

6

MCE

August '18

Fünfter Sieg in Folge for Eli Tomac

• Foto: Monster Energy Kawasaki

AMA MX Tennessee:

Tomac zum fünften

Eli Tomac holte sich in Blountville/Tennessee seinen fünften Sieg in Folge.

Heftige Gewitter am Samstagmorgen sorgten für die nötige Streckenbewässerung

und für optimale Fahrverhältnisse. Bereits im Qualifying

drehte Tomac die schnellste Runde. Im ersten Lauf gewann er vor Justin

Barcia und Ken Roczen. Moto 2 ging an Marvin Musquin vor Barcia, Tomac

und Roczen, der erneut knapp an einem Treppchenplatz vorbeischrammte.

Roczen begann stark. Er holte den Holeshot und konnte bis

Runde 6 die Führung halten. Als er zuerst von Tomac und sodann von

Barcia überholt wurde, blieb er lieber defensiv und brachte den 3. Rang

ins Ziel. Auch in Moto 2 legte Roczen den besten Start hin, stürzte aber

noch in der Eröffnungsrunde und verlor einige Plätze. Im Laufe des Rennens

arbeitete er sich wieder auf Position 3 vor, die er acht Minuten vor

Schluss an Tomac abgeben musste.

Große Freude bei Shane McElrath. Er holte bei den 250ern den ersten

Gesamtsieg seiner Karriere und das mit den Plätzen 3 und 2. Gesamtrang

2 belegte Yamaha-Rider Dylan Ferrandis vor Chase Sexton.

AMA MX - 6. Lauf - Tennessee - Blountville - 23.6.2018 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (1/3);

2. Justin Barcia, Yamaha (2/2); 3. Marvin Musquin, KTM (5/1); 4. Ken Roczen, Honda (3/4);

5. Blake Baggett, KTM (4/5); 6. Weston Peick, Suzuki (6/6); 7. Justin Hill, Suzuki (8/7); 8. Phil

Nicoletti, Husqvarna (7/9); 9. Benny Bloss, KTM (9/8); 10. Kyle Cunningham, Suzuki (11/10).

250 ccm: 1. Shane McElrath, KTM (3/2); 2. Dylan Ferrandis, Yamaha (11/1); 3. Chase Sexton, Honda

(8/4); 4. Alex Martin, KTM (12/3); 5. Jordon Smith, KTM (7/6); 6. Joey Savatgy, Kawasaki (6/7);

7. Aaron Plessinger, Kawasaki (9/5); 8. Austin Forkner, Kawasaki (5/9); 9. Jeremy Martin, Honda

(1/40); 10. Justin Cooper, Yamaha (2/28).


AMA MX Southwick:

Erster Gesamtsieg

für Marvin Musquin

In Southwick holte sich Marvin Musquin bei

schwül-heißen Temperaturen mit den Plätzen 2/1

seinen ersten 450er-Gesamtsieg der Saison. In

Lauf 1 lag er nach dem Start auf dem 3. Rang. In

Runde 6 übernahm er die Führung, die er zwei

Runden später an Eli Tomac verlor. In der Finalrunde

griff Musquin Tomac erneut an, konnte ihn

aber nicht von der Pole verdrängen. Lauf 2 begann

mit einem großartigen Start Musquins.

Noch in der ersten Runde übernahm er die Führung,

wurde in Runde 2 aber erneut von Tomac

überholt. Nach einigen Fahrfehlern Tomacs ging

Musquin bei Halbzeit wieder in Führung und gewann.

Tomac wurde Zweiter vor Barcia, Blake

Baggett und Ken Roczen.

Dylan Ferrandis freute sich über den Gesamtsieg

in der 250er-Klasse. Zweiter wurde Alex Martin

vor Shane McElrath.

AMA MX - 7. Lauf - Southwick - 30.6.2018 - 450 ccm: 1. Marvin

Musquin, KTM (2/1); 2. Eli Tomac, Kawasaki (1/2); 3. Justin Barcia,

Yamaha (3/3); 4. Blake Baggett, KTM (4/4); 5. Ken Roczen, Honda

(5/5); 6. Benny Bloss, KTM (6/6); 7. Lorenzo Locurcio, Honda (7/7);

8. Cooper Webb, Yamaha (8/9); 9. Phil Nicoletti, Husqvarna

(10/8); 10. Weston Peick, Suzuki (9/11).

250 ccm: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha (4/1); 2. Alex Martin, KTM

(2/4); 3. Shane McElrath, KTM (6/2); 4. RJ Hampshire, Honda

(7/3); 5. Aaron Plessinger, Kawasaki (3/7); 6. Colt Nichols, (8/8);

7. Austin Forkner, Kawasaki (1/20); 8. Chase Sexton, Honda

(5/14); 9. Mitchell Harrison, Husqvarna (15/6); 10. Michael Mosiman,

Husqvarna (10/11).

Ken Roczen • Foto: Honda Racing

Marvin Musquin

• Fotos: KTM/Rich Shepherd

AMA MX Redbud:

Musquin geht in Führung

Marvin Musquin setzte seinen Siegeszug in Redbud fort und katapultierte sich

an die Poleposition im Klassement. Weiter steigern konnte sich Ken Roczen. Er

sicherte sich in Lauf 1 den Sieg und wurde im zweiten Rennen Dritter. Der 2.

Platz auf dem Treppchen war ihm damit sicher. Auch Justin Barcia konnte seine

gute Form erneut bestätigen und wurde Dritter. Einen katastrophalen Tag erlebte

der bis dahin Führende im Klassement, Eli Tomac, der Rang 15 belegte. Der

Technikteufel schlug im ersten Rennen in Form eines blockierten Hinterrades

zu. In Rennen 2 stürzte er, musste in die Box und wurde letztlich nur Neunter.

In der 250er-Klasse konnte Aaron Plessinger einen Doppelsieg feiern und damit

seine Führung auf Alex Martin weiter ausbauen. Martin wurde Zweiter vor Dylan

Ferrandis.

AMA MX - 8. Lauf - Redbud - Buchanan - 7.7.2018 - 450 ccm: 1. Marvin Musquin, KTM (2/1); 2. Ken Roczen,

Honda (1/3); 3. Justin Barcia, Yamaha (4/2); 4. Blake Baggett, KTM (5/5); 5. Phil Nicoletti, Husqvarna (6/6);

6. Justin Hill, Suzuki (10/4); 7. Cooper Webb, Yamaha (7/7); 8. Kyle Cunningham, Suzuki (11/8); 9. Weston

Peick, Suzuki (8/11); 10. Jake Nicholls, Yamaha (9/13).

Stand (nach 8 von 12 Veranstaltungen): 1. Musquin, 304 Punkte; 2. Eli Tomac, Kawasaki, 301; 3. Barcia,

264; 4. Roczen, 246; 5. Baggett, 232; 6. Peick, 193; 7. Benny Bloss, KTM, 176; 8. Nicoletti, 172; 9. Cody

Cooper, Honda, 101; 10. Cunningham, 93.

250 ccm: 1. Aaron Plessinger, Kawasaki (1/1); 2. Alex Martin, KTM (4/3); 3. Dylan Ferrandis, Yamaha (3/4);

4. Shane McElrath, KTM (5/9); 5. Justin Cooper, Yamaha (8/7); 6. Chase Sexton, Honda (11/6); 7. Austin

Forkner, Kawasaki (35/2); 8. Michael Mosiman, Husqvarna (9/11); 9. RJ Hampshire, Honda (2/40); 10. Mitchell

Harrison, Husqvarna (13/8).

Stand (nach 8 von 12 Veranstaltungen): 1. Plessinger, 283 Punkte; 2. A.Martin, 248; 3. Cooper, 201;

4. McElrath, 198; 5. Forkner, 191; 6. Jeremy Martin, Honda, 176; 7. Hampshire, 176; 8. Sexton, 166; 9. Jordon

Smith, 163; 10. Ferrandis, 149.

7

MCE

August '18


FACTS

MX-Open-DM Wilnsdorf:

Jens Getteman siegt

Wenn’s läuft, dann läuft’s. Jens Getteman setzt seine Erfolgsserie auch

bei der fünften Runde der Deutschen Motocross-Meisterschaft Open

fort. Der Belgier dominierte in Wilnsdorf beide Läufe und feierte seinen

vierten Gesamtsieg in Folge.

Das 33. ADAC Motocross des MSC Oberes Weißtal begann zunächst mit

einer Schlammpackung. Ein kurzer, aber enorm heftiger Gewitterregen

flutete die Strecke am späteren Samstagabend. Entsprechend begann

der Rennsonntag auf schwerem Geläuf. Auf abtrocknender Piste und bei

feucht-tropischen Bedingungen markierte Getteman im Zeittraining die

Bestzeit vor seinem Teamkollegen Filip Neugebauer.

Getteman machte im ersten der beiden Wertungsläufe dann auch kurzen

Prozess. Nach dem Holeshot drehte er früh die schnellste Rennrunde,

um sich anschließend mit einer kontrollierten Fahrt den Laufsieg zu

schnappen. Auf der knapp 1200 Meter langen, überwiegend auf einer

Wiese am Hang gelegenen Piste, feierte der Kawasaki-Pilot aus Ostflandern

seinen fünften Laufsieg in Folge – und den insgesamt siebten der

Open-Saison 2018. Teamkollege Neugebauer lag im Ziel zwölf Sekunden

zurück, der 30-jährige Routinier landete auf Rang 4.

Im zweiten Wertungslauf reagierte Getteman einen Tick zu spät hinter

dem Startgatter, der Mann der Stunde erarbeitete sich aber binnen

sechs Runden von Position 3 kommend die Führung. Der Rest war buchstäblich

Formsache. Auch Neugebauer fuhr zügig nach vorne, zur Rennmitte

lag der mehrfache nationale Champion auf Platz 2 hinter seinem

Kawasaki-Kollegen, aber ein Sturz warf den Tschechen zurück. Neugebauer

rettete mit einem beherzten Endspurt Platz 3 im Rennen und damit

auch einen Platz auf dem Podest. Den Bericht vom folgenden Lauf in

Aichwald gibt’s ab Seite 62.

• Text u. Fotos: Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil

33. ADAC Motocross Wilnsdorf - 10.6.2018 - Gesamtergebnis DM Open: 1. Jens Getteman, B, Kawasaki;

2. Mike Stender, Suzuki; 3. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki; 4. Boris Maillard, F, Suzuki;

5. Stephan Büttner, KTM; 6. Hannes Volber, KTM; 7. Philipp Eggers, Suzuki; 8. Gianluca Ecca,

KTM; 9. Nils Gehrke, Suzuki; 10. Franziskus Wünsche, KTM.

Sieger Jens Getteman (auch großes Foto oben)

und der drittplatzierte Filip Neugebauer

8

MCE

August '18


Rechts:

Glenn Coldenhoff

• Foto: Ray Archer

Unten:

Thomas Covington

• Foto: Juan Pablo Acevedo

Newsticker

In Ottobiano gab Youthstream-Chef Giuseppe Luongo bekannt, dass die

kommenden drei Jahre MX-GP in Hongkong stattfinden werden +++

Glenn Coldenhoff wechselt vom KTM-Werksteam ins werksunterstützte

Team Standing Construct. Dort hat er bis 2020 einen Vertrag unterzeichnet

+++ Thomas Covington beendet seine MX-GP-Karriere und wird nach

Ende der Saison in die USA zurückkehren, um dort die SX-Saison zu bestreiten

+++ Termin schon heute vormerken: Am 12. und 13. Oktober findet

im Sport Palais in Marseille zum ersten Mal ein internationales

Supercross statt. Der in den USA fahrende Dylan Ferrandis wird dort sein

Europa-Comeback geben. Außerdem haben bisher Brian Hsu, Petar Petrov,

Stephen Rubini und Greg Aranda ihr Kommen zugesagt. Weitere

Verhandlungen laufen noch +++

MX-WM/EM-Termine 2019

- ohne Gewähr -

WM: 24.2. noch offen; 10.3. Argentinien (Ort noch offen); 24.3. Matterley

Basin/GB (+ WMX); 31.3. Valkenswaard/NL; 7.4. Pietramurata/I (+WMX);

21.4. Hongkong; 1.5. Shanghai/CHN; 12.5. Orlyonok/RUS; 26.5. Kegums/

LV; 2.6. Teutschenthal/D* (+ WMX); 16.6. Ernée/F; 23.6. Italien

(Ort noch offen); 7.7. Pangkal Pinang/IDN; 14.7. Semarang/IDN; 28.7. Loket/CZ

(+WMX); 4.8. Lommel/B; 18.8. Frauenfeld/CH; 1.9. Afyonkarahisar/TR

(+ Veterans); 15.9. Agueda/P (+ WMX); 22.9. Imola/I.

MXON: 29.9. Assen/NL.

EM: 24.3. Matterley Basin/GB (250 + 300); 31.3. Valkenswaard/NL (125

+ 250); 7.4. Pietramurata/I (125); 12.5. Orlyonok/RUS (250 + 300); 26.5.

Kegums/LV (125 + 250); 2.6. Teutschenthal/D* (125 + 300); 16.6. Ernée/F

(125 + 250); 23.6. Italien (Ort noch offen - 250); 28.7. Loket/CZ (125 + 300);

4.8. Lommel/B (125 + 250 + 300); 18.8. Frauenfeld/CH (65 + 85 + 250); 1.9.

Afyonkarahisar/TR (300); 15.9. Agueda/P (250); 22.9. Imola/I (125 + 250

+ 300).

*) noch nicht bestätigt

Foto: Eva Szabadfi

ERFOLG IST

HARTE

ARBEIT!

Weitere Infos und Händler

in Deiner Nähe unter:

SHAUN SIMPSON

iXS Motorcycle Fashion ist

offzieller Bekleidungsausrüster für das

WILVO YAMAHA MXGP TEAM

ixs.com


FACTS

Larrieu gewinnt Trèfle Lozérien

Nach drei Jahren hat es nun endlich geklappt: Loïc Larrieu (Foto)

gewann den Klassiker Trèfle Lozérien, zugleich dritter Lauf zur

World Enduro Super Series (WESS). Theo Espinasse konnte mit

Rang 2 vor KTM-Talent Josep Garcia überzeugen.

• Foto: endurogp.com

World Enduro Super Series - 3. Lauf - Trèfle Lozérien AMW/F - 8.6.2018 - Ergebnis:

1. Loïc Larrieu, F, Yamaha; 2. Theo Espinasse, F, Sherco; 3. Josep Garcia, E, KTM; 4. Emmanuel

Albepart, F, Yamaha; 5. Julien Gauthier, F, Yamaha; 6. Johnny Aubert, F, GasGas;

7. Nathan Watson, GB, KTM; 8. Jeremy Miroir, F, Husqvarna; 9. Pierre Vissac, F, Beta;

10. Jonny Walker, GB, KTM.

Ferner: 15. Manuel Lettenbichler, D, KTM; 25. Lars Enöckl, A, GasGas.

Stand (nach 3 von Veranstaltungen): 1. Walker, 2130 Punkte; 2. Lettenbichler, 1865;

3. Billy Bolt, GB, Husqvarna, 1830; 4. Graham Jarvis, GB, Husqvarna, 1818; 5. Taddy

Blazusiak, PL, KTM, 1445; 6. Josep Garcia, E, KTM, 1425; 7. Paul Bolton, GB, KTM, 1262;

8. Wade Young, ZA, Sherco, 1220; 9. Travis Teasdale, ZA, Beta, 1030; 10. Nathan Watson,

GB, KTM, 1008.

Deutsche ISDE-Teams stehen fest

Bei den vom 12. bis 17. November 2018 stattfindenden SixDays in Chile

sind folgende Fahrer am Start:

Trophy: Davide von Zitzewitz, Eddy Hübner, Robert Riedel, Tilman Krause.

Junior Trophy: Yanik Spachmüller, Jan Allers, Tim Apolle.

Damen Trophy: Nadine Maier, Vanessa Danz, Selina Schittenhelm.

Clubmannschaften: Kai Bräutigam, Max Bindemann, Bernd Buchholz,

Mike Danielczik, Florian Ebener, Alex Gehlert, Robin Graube, Tristan Hanak,

Nico Maier, Sven Marker, Marek Schmidt, Olaf Szukat, Karl Weigelt.

Vintage: Jens Bossdorf, Hennes Hahn, Rolf Nickolai, Jens Östreich, Sven

Roth, Swen Schiller, Christian Tesdorf, Oliver Thomsen, Paul Wahl.

10

MCE

August '18


Großer Erfolg beim

diesjährigen iXS-Day!

Action pur sorgte am iXS-Day

für große Begeisterung

Nach tagelangen Vorbereitungen auf dem Firmengelände

der hostettler gmbh in Müllheim/

Baden präsentierte sich das Unternehmen am

30. Juni von seiner besten Seite. Bei strahlendem

Sonnenschein und 33°C stieß die Veranstaltung

mit mehr als 2000 Besucherinnen und

Besuchern auf reges Interesse und Begeisterung.

hostettler gmbh –

Importeur der Marke iXS und weiterer

interessanter Marken

Die interessierten Besucher erhielten die Gelegenheit,

einen Blick hinter die Tore des großzügigen

Logistikzentrums zu werfen. Dabei bekamen

sie eine moderne Lager- und Logistikstruktur

zu sehen, die eine rasche Lieferung in die

ganze Welt ermöglicht.

Die international tätige hostettler gmbh versorgt

den europäischen Motorradfachhandel

seit 1991 mit einem kompletten Sortiment an

Motorradbekleidung und -zubehör. Das Produktportfolio

umfasst Bekleidung, Helme und

technisches Zubehör der Schweizer Marke iXS

sowie weiterer renommierter Marken. Besonders

ins Auge gestochen sind der umgestaltete

Empfangsbereich und ein neuer, sehr gut gelungener

iXS-Showroom.

Viele Attraktionen

Parallel dazu wurde bei der hostettler gmbh

tüchtig Gas gegeben und reichlich Motorrad-Action

geboten. Besonders beliebt waren die zahlreichen

Showläufe einiger renommierter Supermoto-

und Sidecar-Profipiloten aus dem In- und

Ausland rund um das Gebäude. Sie ließen es

sich nicht nehmen, ihre Fahrzeugbeherrschung,

hinterlegt mit entsprechendem Motorensound,

auf eindrückliche Weise kundzutun. Auch das

bekannte Stunt-Team „Globe of Speed“ beeindruckte

die Zuschauer mit ihren waghalsigen

Auftritten in der Todeskugel.

Dazu wurden die Besucher mit umfangreichen

Verköstigungen inklusive Schattenplätzen und

weiteren Attraktionen verwöhnt. Die spektakulären

Trikes, ausgestellt von R-Trikes aus Müllheim-Hügelheim,

sorgten für staunende Blicke.

Die Besucher profitierten außerdem von attraktiven

Angeboten und Schnäppchen aus den Sortimenten

der Marken iXS, 100%, Leatt, Daytona,

SIX2, Dr. Wack S100 und Muc-Off. Bei der Tombola

war der Andrang riesig, da hier zahlreiche

Gewinne erzielt werden konnten – jedes zweite

Los gewann. Die Besucher standen Schlange

und freuten sich über tolle Gewinne aus dem

iXS- und Motochic-Sortiment.

Lachende Gesichter

Ebenfalls sehr beliebt war die Riesenwellenrutsche

oder das Kinderschminken, das sorgte

speziell bei den kleinen Besuchern für großen

Spaß. „Es war unser Ziel, der Bevölkerung nicht

nur die Faszination rund ums Motorrad näherzubringen,

sondern alles in einem feierlichen

und familiären Rahmen zu gestalten, bei welchem

es an nichts fehlt“, sagte Andreas Greil,

Geschäftsführer der hostettler gmbh.

Das gesamte Event sorgte stets für strahlende

Gesichter. Die Mitarbeiter haben sich nicht nur

kreativ und mit hohem Engagement auf den Jubiläumsevent

vorbereitet, sondern sich auch

stets kompetent und aufgestellt den Besuchern

gegenüber gezeigt. Es war schön zu sehen, dass

das Team der hostettler gmhh selbst großen

Spaß an diesem Tag hatte. So ließen sie denn

auch bereits verlauten, dass man sich schon auf

den nächsten iXS-Day freut.

ZXM 125

SUPERMOTO

11 KW (15 PS)

125 EFI 11 KW (15 PS) 11 KW (15 PS)

11 KW (15 PS)

www.zuendapp.com

AG • Gewerbestraße 19 • D-75217 Birkenfeld • zuendapp@karcher-products.de • +49 (0)7082 9254 - 149


PRODUKTE

24MX Sunny Weekend

Sommer, Sonne, Sonnenschein, was kann schöner sein? Das große

Finale des 24MX Summer Sale! Seit dem 1. Juli werdet ihr bereits jeden

Tag mit einem neuen tollen Angebot verwöhnt und es warten auch

weiterhin unglaubliche Aktionspreise auf euch. Doch alles hat ein Ende.

24MX lässt sich aber nicht lumpen und beendet den diesjährigen

Summer Sale mit einer klasse Sunny Weekend Aktion, die vom 27. bis

29. Juli vom Stapel läuft. Was euch geboten wird, wird noch nicht verraten,

aber ihr dürft gespannt sein.

Bezugsquelle:

www.24MX.de

KLIM Abseits des Mainstreams

Die Inspiration hinter der 626-Serie ist rasch erklärt, es ist die pure

Freude am Motorradfahren. Unabhängig von allgemeinen Klischees

und vordefinierten Routen steht ein unkomplizierter, schnörkelloser

Umgang mit dem Motorrad im Mittelpunkt. Zeitloser Stil, auf das Wesentliche

reduzierte Technik und Multi-Funktionalität verschmelzen zu

einer vielseitigen und komfortablen Bekleidungslinie. Selbst der Name

ist schnell erklärt: „626“ – das war die Herausforderung an eine

Gruppe von Enthusiasten mit Motorrädern für 600 Dollar in zwei Tagen,

600 Meilen abseits vielbefahrener Straßen zurückzulegen.

Revener Jacket: Die tatsächlichen

Abenteuer passieren abseits des

Mainstreams und am Ende des Tages

zählt alleine die Tatsache, dass man

die Herausforderung angenommen

hat. Gerade geschnittene Motorradjacke

für eine aufrechte Sitzposition,

GORE_TEX® Performance Shell mit

der absoluten „Garantie to keep you

Dry“, umfassendes D3O® Sicherheitspaket

inklusive Rückenprotektor,

ausreichend Stauraum und vier

wasserdicht verschließbare Ventilationsöffnungen

für ungetrübten

Komfort auch bei hohen Temperaturen.

UVP: ab 599,- Euro.

Drifter Jacket: Der spontane Ausbruch

aus dem Alltag oder ein nächtlicher

Streifzug durch die Metropole

– die Drifter begleitet euch überall

hin, ihr reduzierter, funktionsorientierter

Stil ist jeder Situation gewachsen.

Gewachste „Heavy Duty“

Baumwolle, ein komfortabler

Schnitt und ein reduziertes Branding

verleihen ihr ihren speziellen

Charakter. Für Schutz sorgen D3O®

Protektoren an den Ellenbogen,

Schultern und im Rücken. UVP: ab

345,- Euro.

Outrider Hose: Herausforderungen

verlangen danach, angenommen zu

werden. Mit der Outrider Hose präsentiert

KLIM® ein Multitalent, das

angetreten ist, um sich überall zu behaupten.

Nylonverstärkte Baumwolle

im Leinenstil, D3O® Hüft- und

Knie-Protektoren, die sich von außen

entfernen lassen. Klassisches

Design, das immer besticht, im

Großstadt-Dschungel genauso wie

in den Bergen. UVP: ab 199,- Euro.

Mit der 626-Serie präsentiert KLIM®

Motorradbekleidung in einem zeitlosen,

multifunktionalen Stil in bekannt

kompromissloser KLIM-Qualität.

Bezugsquelle:

www.klim.com

JOPA Forcefield ProShirt X-V 2

Neu und noch besser. Das neue Pro-Shirt X-V 2 verfügt über CE-Level-2-Rücken-

und Brustprotektoren mit Isolator-CE2-Schützern im

Arm- und Schulterbereich.

Durch ein neues Herstellungsverfahren entstand ein strapazierfähigeres

Gewebe, das zugleich atmungsaktiver, superweich, aber

auch stabil ist.

Die CE2-Brust- und Rückenprotektoren wurden re-designt und sorgen

für mehr Bewegungsfreiheit. Dies wird durch die von Forcefield

entwickelte DRI-M-Technologie (Dynamic Reactive Intelligent

Materials) erreicht.

EIGENSCHAFTEN

• X-Ventile für erhöhten Luftstrom

• Öffnungen für zusätzliche Belüftung

• Leichter, atmungsaktiver durch BeCool-Gewebe

• Leichter, abnehmbarer Panzer

• Isolator CE2-Schützer

• Protektorenstärke von nur 12 mm

• Re-designte Brust- und Rückenprotektoren

für mehr Bewegungsfreiheit

• Repeat Performance Technology (RPT)

• DRI-M-Technologie für besten Schutz

• Größen: S bis XXL

• Preis: 249,95 Euro

Bezugsquelle:

www.jopa.nl

Jopa Racing Products

Veldegge 8

7468 DJ Enter/Holland

Tel. +31 (0) 547 382717

Fax +31 (0) 547 382769

info@jopa.nl

12

MCE

August '18


MADHEAD Wenn es schmutzig wird

Das junge Speziallabel für die MX-Szene macht Sportfashion für Maniacs,

bei denen Motorradfahren kein Kindergeburtstag ist. Die

Schutzbekleidung, wie Helme, Handschuhe und Protektoren, können

ordentlich einstecken und auch die Bike-Parts und das Technik-Zubehör

sind für den unsanften Einsatz gebaut. Die coolen Outfits gibt es

ebenso für Endurofans und kleine Stollenreiter, die nicht immer den

einfachsten Weg wählen.

X4B CROSSHELM

Madhead hat mit dem X4B Crosshelm genau den Helm herausgebracht,

auf den Einsteiger, aber auch engagierte Crosser gewartet haben.

Besonders interessant: Nach einer leicht anstrengenden Runde

auf der Strecke kann das Komfort-Innenfutter ganz leicht herausgenommen,

durchgespült und getrocknet werden.

• Material: ABS

• Verschluss: Ratschenverschluss

• Gewicht: ca. 1430 g

• Futter: Komfort-Innenfutter, komplett herausnehmbar

• Belüftung: Einlässe im Kinn- und Oberkopfbereich

sowie Auslässe am Hinterkopf

• Prüfungen: ECE 22.05

Preis: 99,99 Euro

5V CROSS-SHIRT

Krasses Gelände, grobstollige Reifen, Staub und Sand – in der Welt

von Madhead trägt sich am besten ... Madhead! Zum Beispiel die

Madhead 5V Cross-Shirts. Die sind wild und actiongeladen und vor

allem sooo cool! Da geht ein „Superman Seatgrab“ noch einmal so

gut.

• Material: 100 % Polyester

• angesagte Madhead-Farbkombinationen

• luftig weitgeschnittenes Shirt

• Protektorenjacken, Brustpanzer oder Rückenprotektor können

bequem untergezogen werden

• schmal zulaufende Ärmel

• im Rücken länger geschnitten

Preis: 19,99 Euro

5V CROSSHOSE

Wild und action-geladen sind auch die coolen Madhead 5V

Crosshosen.

• Material: 600D Cosatec - 100 % Polyester, Netzinnenfutter

100 % Polyester, Materialverstärkung an der Knie-Innenseite

Armortex (83 % Polyamid, 10 % Aramid, 7 % Elasthan),

am Gesäß 500D Lorinum - 100 % Polyamid, Elastikmaterial

an Leiste, Kniekehle und Wade - 85 % Polyamid + 15 % Elasthan

• robust und wasserabweisend

• angesagte Madhead-Farbkombinationen

• Stretchmaterial über Gesäß und Knie

für optimalen Tragekomfort

• Elastikeinsätze an der Leiste,

in den Kniekehlen und den Waden

für bessere Beweglichkeit

• Polsterung im vorderen Schrittbereich

• Ratschenverschluss am Bund

• partiell hitzebeständiges Material

Preis: 79,99 Euro

Bezugsquelle:

Detlev Louis

Motorrad-Vertriebsgesellschaft mbH

Rungedamm 35

21035 Hamburg

Tel. 040 73419360

Fax 040 73419347

www.louis.de

13

MCE

August '18


MODELLE 2019: PRÄSENTATION HUSQVARNA MOTOCROSS

HIGH

Mit einer spektakulären Location lockte Husqvarna Motorcycles

die internationale Presse nach Orlando in Florida. Genauer gesagt ging es

zur Meisterschule von Aldon Baker, der „Bakers Factory“. Das ist der Ort,

wo nicht nur Ricky Carmichel, sondern auch Ryan Dungey und jetzt Marvin

Musquin zum perfekten Motocross-Piloten geformt wurden/werden,

also eine Eliteschule für auserwählte Top-Motocrossfahrer :-) Husqvarna

Motorcycles hat es uns ermöglicht, nicht nur die „heiligen Trainingshallen“

und das riesige Areal betreten zu dürfen, sondern auch auf einer

der vielen Strecken einen Tag lang die neue MX-Generation zu testen.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Sebas Romero, Marco Campelli

FIVE

14

MCE

August '18


15

MCE

August '18


MODELLE 2019: PRÄSENTATION HUSQVARNA MOTOCROSS

Generation 2019

5 neue Modelle von Husqvarna

Kurz und knapp – was ist neu

• Neu gestaltete Karosserie

• Neu entwickelter SOHC-Zylinderkopf

für die FC 450 (500 g leichter)

• Blau beschichteter Rahmen mit erhöhter

Steifigkeit in Längsrichtung

• Neues zweiteiliges Heckrahmen-Design

(250 g leichter)

• Aktualisiertes Setting

für die WP-AER-48-Gabel

• WP DCC Federbein mit neuem Kolben

und aktualisiertem Setting

• Neue Endtöpfe bei den Zweitaktern,

neu entwickelter Krümmer für die TC 250

• Kettenspanner um 5 mm verlängert

• Triple Clamp Protector integriert

in die Front-Maske

• Traktions- und Launch-Kontrolle

mit aktualisiertem Setting (bei Viertaktern)

• Neuer Gaszug für einfachere Wartung

• Optimierte Resonanzkammern

und kompaktere Schalldämpfer

für die Viertakter

• Neue Generation der Li-ion-2.0-Ah-Batterie

• Aktualisiertes Kühlsystem

mit neuem Zentralrohr

• Externer Benzinschlauch für erhöhte

Sicherheit nach innen verlegt

• ProTaper-Lenker mit neuer Krümmung

• D.I.D.-Felgen mit neuen Speichennippeln

Zach Osborne

vom Rockstar Energy

Husqvarna Factory

Racing Team (Sieger

250 SX AMA East Region)

TC 85

Der Zeitpunkt hätte nicht günstiger sein können,

um das komplette Line-up der Motocross-

Modelle 2019 von Husqvarna Motorcycles vorzustellen:

Gerade hatten Jason Anderson und

Zach Osborne vom Rockstar Energy Husqvarna

Factory Racing Team sowohl die FIM 450 SX

World Championship 2018 als auch die 250 SX

AMA East Region Championship gewonnen.

Das Feedback der Weltklasse-Rennfahrer haben

Husqvarnas Ingenieure mit in die intensive

Weiterentwicklung einfließen lassen und so

die wesentlichen Verbesserungen umgesetzt,

die die FC- und TC-Maschinen (Zwei- und Viertakt)

weiterhin zu einem Maßstab in Sachen

Handling, Performance, Gewicht und Design

machen.

Die von Grund auf neuen Motocrossmaschinen

kombinieren neueste Innovationen mit Premium-Komponenten

und funktionellen Verbesserungen.

Kurz gesagt: Die 2019er-Modelle von Husqvarna

Motorcycles sind so weit entwickelt wie kein

anderes Modell vorher.

Mini-Motocross-Reihe

TC 50

TC 65

Die Mini-Motocross-Reihe wurde zwar nicht in

Orlando gezeigt, aber zur Vollständigkeit der

2019er-MX-Modelle haben wir sie hier mit aufgeführt.

TC 50 Mini, TC 50, TC 65 und TC 85 – die komplette

Reihe an Zweitakter-Mini-Maschinen

vereinigt Premium-Technologie mit High-End-

Komponenten, um jungen Fahrern eine der

fortschrittlichsten Mini-Motocross-Reihen auf

dem Markt anzubieten.

TC 250

TC 125

TC-Zweitakter

16

MCE

August '18


Für das Modelljahr 2019 präsentiert Husqvarna

Motorcycles stolz seine neue Generation der

fünf Zweitakt- und Viertakt-Maschinen, die die

Motocross-Linie der traditionsreichen Marke

auf das nächste Level heben. Von der agilen

TC 125 bis zur kraftvollen FC 450 setzt jedes

Modell den Maßstab in seiner Klasse.

FC 350 FC 450

FC-Viertakter

FC 250

Als wesentliche Verbesserung sticht besonders der neu entwickelte Rahmen heraus, der durch eine

Pulverbeschichtung in Premium Blue veredelt wurde. Die Steifigkeit in Längsrichtung wurde

verstärkt und sorgt nun für ein genaueres Feedback an den Fahrer. Die neuen Rahmeneigenschaften

werden perfekt von den angepassten Settings der WP-AER-Gabel und des DCC-Federbeins ergänzt,

um Stöße besser zu absorbieren und den Geradeauslauf zu stabilisieren.

Alle neuen Maschinen sind mit hochwertigen ProTaper-Lenkern und neuen Speichennippeln an

den D.I.D.-Felgen ausgestattet. Die FC-Viertakter erhalten zusätzlich eine neue, kompakte Li-Ion-

2.0-Ah-Batterie mit verbesserter Konsistenz bei der Leistungsabgabe. Wie sehr Husqvarna Motorcycles

beim Design im Offroad-Segment Pionierarbeit leistet, zeigt die neue, frische Karosserie

mit ihrer maßgeschneiderten Ergonomie für ein Optimum an Komfort und Kontrolle.

...................................................................................................................................

Husqvarna technisches Zubehör & Bekleidung

FC 350 mit sämtlichen Zubehörteilen

inklusive WP-AIR-Cone-Vale-Telegabel

und WP-Trax-Stoßdämpfer

Bell Moto 9 Flex Railes Helm

Neu entwickelte

Gabelbrücke

Brille von 100% im Husqvarna-Style

...................................................................................................................................

Erster Fahreindruck

Tiefer Sand auf der Bakers Ranch in Orlando

Es waren nicht die einfachsten

Fahrbedingungen,

aber die Ehre, auf

diesem Gelände fahren

zu dürfen, war mehr als

motivierend :-) Uns

stand eine lange sandige

bis tiefsandige Strecke

mit einigen anspruchsvollen

Sprüngen zur Verfügung.

Ein Blick auf das

Thermometer bestätigte

uns, weshalb wir schon

ohne einen Meter zu fahren

so am Schwitzen waren,

und die hohe Luftfeuchtigkeit

tat ihr Übriges.

Zur Verfügung standen

von jedem Modell

drei Motorräder mit verschiedenen

Ausstattungsvarianten,

um somit

auch die diversen Zubehörteile

beurteilen zu

können.

17

MCE

August '18


MODELLE 2019: PRÄSENTATION HUSQVARNA MOTOCROSS

Die Zweitakter überzeugen durch ihre Handlichkeit

18

MCE

August '18

Zweitakter

Viertakter

Handlich und leistungsstark, besonders die FC 450

Fangen wir klein sowie handlich

an. Die TC 125 ist das leichteste

Husqvarna-Motocrossmotorrad

der neuen Generation. Es macht

einen Riesenspaß mit der Kleinen

durch den Sand zu pflügen. Man

kann das Motorrad extrem handlich

bewegen, was leider auch ein

wenig negativ für die Spurtreue

ist. Bei tiefen Spurrillen ist es

manchmal nicht so einfach, die TC

125 in der Linie zu halten. Der

drehfreudige Motor überzeugt mit

gutem Vortrieb vom mittleren bis

oberen Drehzahlbereich. Deutlich

Mehrleistung kann man nicht nur

vom nächsten Zweitakter, der TC

250, erwarten, sondern es ist

auch ein sehr drehmomenstarkes

MX-Bike. Der neue Auspuffkrümmer

führt zu einer gut dosierbaren

und gleichmäßigen Leistungsentfaltung.

Das Fahrwerk ist bei beiden

Modellen auf der Sandpiste

durchaus passend, wobei die TC

250 eine etwas straffere Abstimmung

besitzt. Bei der Viertellitermaschine

war eine Gabelbrücke

aus dem Zubehör verbaut. Damit

ist mehr Stabilität am Vorderrad

und ein direkteres Fahren möglich.

Als nächstes kommen wir zu den

Viertaktmodellen. Hier war die FC

250 die handlichste Ausgabe und

im Gegensatz zu den Zweitaktern

war hier ein deutlich stabileres

sowie ruhiges Fahren auf dem tiefen

Sand-Track möglich. Die Leistung

ist vom unteren bis oberen

Drehzahlbereich ausreichend,

wobei man den kleinsten Viertakter

doch eher im hohen Drehzahlbereich

bewegt. Die beiden Mappingstufen

sind im Sand fahrbar,

jedoch ist der Leistungsschub in

der kräftigeren Stufe in allen Bereichen

spürbar. Die Traktionskontrolle

ist im Sand nicht von

Vorteil. Außerdem hatten wir die

Möglichkeit, mit verschiedenen

Auspuffendschalldämpfern zu

fahren. Dabei stellte sich heraus,

dass sich die FMF-Version spritziger

fahren lässt als Standard und

der Akrapovic eine humanere

Leistungsabgabe, aber dennoch

laut Leistungsdiagramm die meiste

Leistung bietet.

Als nächstes kommen wir zur FC

350 und somit zu meinem Liebling

während der Präsentation. Dieses

Modell lässt sich sehr ausgewogen

fahren, wenn man direkt einen

Vergleich zwischen Leistung

und Handling zieht. Die Motorleistung

lässt eine ruhige Fahrweise

zu und gepaart mit dem guten

Handling ist das Modell der beste

Kompromiss zwischen Leistung

und Fahrbarkeit. In Sachen Fahrwerk

(WP) gibt es nichts zu meckern

und selbst bei tiefen Bremswellen

oder weiten Sprüngen

zeigt es keine Schwächen.


Zu guter Letzt noch die FC 450, ein Motorrad

mit vielen kleinen Detailoptimierungen sowie

einem neuen Zylinderkopf, der allein schon

500 Gramm weniger wiegt als sein Vorgänger.

Das merkt man auch beim Einlenken in Kurven

bzw. bei schnellen Richtungswechseln deutlich.

Die neue große Viertakter hat genug Leistung,

manchmal schon zu viel. Aber dafür gibt

es ja den Mappingschalter, womit eine sanftere

Stufe aktiviert werden kann. Hiermit ist das

Fahren deutlich angenehmer und kraftsparender.

Alle Viertakter besitzen einen zuverlässigen

E-Starter, womit schnell ein Re-start möglich

ist.

Testgelände „Bakers Factory“

Preise

TC 50 ........................................... 3.795,- Euro

TC 50 Mini .................................. 3.645,- Euro

TC 65 ........................................... 4.795,- Euro

TC 85 (17/14) ............................... 5.995,- Euro

TC 85 (19/16) ............................... 5.995,- Euro

TC 125 ......................................... 8.245,- Euro

TC 250 ........................................ 8.995,- Euro

FC 250 ........................................ 9.545,- Euro

FC 450 ....................................... 10.195,- Euro

FC 350 ......................................... 9.895,- Euro


MODELLE 2019: VORSTELLUNG HUSQVARNA ENDURO

20

MCE

August '18


7

auf einen Streich

Vorhang auf für die Enduro-Reihe 2019 – Husqvarna Motorcycles präsentiert das

Line-up an Premium-Maschinen für höchste Ansprüche. Die Enduros verkörpern mit

einer fortschrittlichen Technologie im Offroad-Motorrad-Bereich perfekt den Pioniergeist

der Marke. In der gesamten Reihe kommen moderne, kraftvolle und leichte

Motoren zum Einsatz, gesteuert von fortschrittlichen Motor-Management-Systemen.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Husqvarna

21

MCE

August '18


MODELLE 2019: VORSTELLUNG HUSQVARNA ENDURO

Grundlegende Eigenschaften

für alle Modelle

Husqvarna-Motorcycles-Ingenieure haben sich dem permanenten

Fortschritt verschrieben. Für die WP-Xplor-Gabeln und

die WP-DCC-Federbeine haben sie eine neue Serie an Settings

entwickelt. Die aktuelle Federung aller Husqvarna-Enduros

sorgt mit einer steiferen Abstimmung für verbesserte Dämpfungs-Eigenschaften,

um den unterschiedlichsten Fahreransprüchen

gerecht zu werden.

Die Neuerungen für alle 2019er-Modelle umfassen eine Membrankupplung

aus Stahl und ein Kupplungsgehäuse mit verbesserter

Widerstandsfähigkeit. Die 2019er-Enduros bleiben

Husqvarnas dynamischem, geschliffenem Stil treu und interpretieren

ihn mit futuristischem Design und brandneuem Dekor

so, wie man es aus der Geschichte der schwedischen Marke

erwartet.

Alle Enduro-Motorräder besitzen außerdem zuverlässige

Magura-Bremsen mit GSK-Bremsscheiben.

Die neuen Husqvarna-Enduros bestehen aus keiner komplett neuen

Modellpalette, bieten aber dennoch ein paar Updates

Zweitaktmodelle mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung (ab TE 250i)

TX 125 ohne Zulassung für die Straße TE 250i mit elektronischer Einspritzung TE 300i mit elektronischer Einspritzung

Die Zweitaktmodelle TE 250i und TE 300i sind mit einer innovativen, gerade erst (2018) eingeführten elektronischen Einspritzung ausgerüstet.

Bei der TX 125 ist nach wie vor ein Vergaser verbaut und das Modell ist auch nur auf abgesperrten Strecken zu fahren (keine Zulassung).

Viertakt – 4 Modelle

FE 250

FE 350 FE 450

Bei den Viertaktmodellen sind wieder vier Enduros am Start. Die

Kleinste ist hierbei die FE 250, die sich die Motorenbasis mit der FE 350

teilt. Ebenso wie die beiden Kleinen besitzen auch die FE 450 sowie

die FE 501 einen serienmäßigen Mappingschalter zum Umschalten der

Leistungscharakteristik sowie eine aktivierbare Traktionskontrolle.

22

MCE

August '18

FE 501


Preise

Enduro 2-Takt

TE 250i ........................................ 9595,- Euro

TE 300i ........................................ 9845,- Euro

Enduro 4-Takt

FE 250 ....................................... 10.095,- Euro

FE 350 ....................................... 10.295,- Euro

FE 450 ....................................... 10.495,- Euro

FE 501 ........................................ 10.645,- Euro

Technisches Zubehör

FMF-Endschalldämpfer Factory-Gabelbrücke Factory-Räder by D.I.D.

Wer seine Husqvarna upgraden möchte, der kann aus einer Vielzahl von Factory-Produkten wählen.

Die Produkte sind nicht nur optisch eine Bereicherung, sondern bieten auch einen besseren Schutz für diverse Teile.

Aber auch leichtere Anbauteile wie der FMF-Auspuffkrümmer reduzieren das Gesamtgewicht.

Bekleidung

Bell-Moto-9-Gotland-Helm Gotland-Bekleidung inklusive Hemd und Hose Sidi-Crossfire-3-Stiefel

Husqvarna bietet neben der neuen Enduro-Reihe auch gleich ein passendes Line-up an neuester

Bekleidung/Schutzbekleidung für den Endurofahrer von heute.

23

MCE

August '18


MODELLE 2019: PRÄSENTATION BETA RR

„Hab 8!“

Wachstumsfaktor! Betas RR-Modellreihe kann man inzwischen förmlich beim Wachsen

zusehen. Nach dem sensationellen Debüt der kleinen RR 125 im vergangenen

Jahr, stößt nun mit der etwas hubraumstärkeren Variante RR 200 ein achtes nicht

minder spektakuläres Modell zu diesem italienischen Enduro-Familienclan.

Wir waren für euch beim Familientreffen in der Toskana.

RR 200 2-T RR 300 2-T

24

MCE

August '18


RR 390 – lässiger Alleskönner

RR 350 4-T

Die Viertakter: „So geht lässig“

Man hätte es sich leichter machen können: Mit der Wahl des bekannten

toskanischen Ressorts „Il Ciocco“ als Präsentationsort wurde schnell

klar, dass hier die Performance nicht nur der RR-Modelle, sondern auch

der anwesenden Journalisten gefragt war. Seit meinem letzten Besuch

dieser Örtlichkeiten vor zirka acht Jahren wurden die Trails wohl von Horden

durchreitender Enduristen umgepflügt. Statt flowig-genüsslicher

Singletrails erwarteten uns nun regelrecht zerbombte Geröllwege, die

permanente Fahrkonzentration abforderten und bisweilen so manchen

unaufmerksamen Kollegen (inklusive mir selbst …) aus dem Sattel hob.

Unter diesen widrigen Umständen zeigten jedoch insbesondere Betas

neue RR-Viertaktmodelle, welche Qualitäten in ihnen stecken. Grundsätzlich

brachten sie mit ihrer souverän satten „Straßenlage“ die nötige

Ruhe und Gelassenheit ins Spiel, während die ansonsten quirliger auf-

25

MCE

August '18


MODELLE 2019: PRÄSENTATION BETA RR

RR 250 – Fahrvergnügen in 2-Takten

RR 350 – für viele der 4-Takt-Favorit im Familienclan

Drehfähigkeit ist indes nicht das Problem der

super-quirligen RR 125, der mittlere Drehzahlbereich

auch nicht und selbst im unteren Drehzahlbereich

verfügt sie über eine Durchzugsfätretenden

Zweitaktmodelle hier schon mal

überraschend nervös wirken konnten. Aber,

wie gesagt, das Terrain in „Il Ciocco“ war schon

sehr speziell und meilenweit von dem entfernt,

was wir als mitteleuropäische Enduristen gewohnt

sind. Im Grunde sorgten bei den Viertaktern

jedoch nicht nur das Chassis mit seiner

nun noch einen Tacken feiner ansprechenden

Gabel, sondern natürlich auch die ganz besonderen

motorischen Qualitäten für den hervorragenden

Eindruck auf dem Testparcours. Spätestens

seitdem die 2018er Viertakter über eine

Einspritzung mit zwei Düsen verfügen, hat

diese Range nochmals einen deutlichen Schritt

nach vorne gemacht. Insbesondere die kleine

RR 350, die enorm an Durchzugskraft „von unten“

gewonnen hat. Doch während sich für

mein Empfinden die 2018er-Version der 350er

im untersten Drehzahlbereich noch etwas zu

ruckelig anfühlte, so zeigte sich die brandneue

2019er-Variante hier spürbar feiner dosierbar

und smoother im Leistungsfluss. Ob’s am neuen

Gasgriff mit dem geänderten Rampenwinkel

liegt? Vermutlich ja, denn durch die Bank waren

alle RR-Viertakt-Modelle im untersten

Drehzahlbereich exzeptionell gut dosierbar. Im

Zusammenhang mit den prekären Traktionsverhältnissen

war es dann auch kein Wunder,

dass die beiden kleineren Viertakter (RR 350

und 390) schnell nicht nur zu meinen, sondern

auch zu den Lieblingen meiner internationalen

Kollegenschaft wurden. Bieten die beiden

doch einen exemplarisch breitbandigen und

gleichmäßigen Leistungsoutput (mit einem

merklichen Plus an Durchzug für die 390er),

gepaart mit einem außergewöhnlich stimmig

ausbalancierten Fahrwerk und lockeren Handling-Eigenschaften.

Im Gegensatz hierzu trat

die hubraumstärkere RR 430 weniger linear

und zu kraftvoll/wuchtig auf. Eine Eigenschaft,

26

MCE

August '18

die dieses Modell auf Anhieb recht elitär wirken

lässt und sich meiner Meinung nach eher

in die Obhut von Experten à la Steve Holcombe

adressiert. Nach diesem Statement könnte

man doch glatt meinen, dass die noch größere

RR 480 logischerweise noch fahrkritischer in

Bezug auf Leistungsumsatz sei. Meine Antwort

hierauf ist ein klares JEIN! Weshalb? Ganz einfach,

weil die Fullsize-480er im Vergleich trotz

leichter Handlingseinbußen und massivem

Drehmoment, nicht nur etwas satter auf der

Piste liegt, sondern vor allem von einer gleichmäßigeren,

besser per Gashand kontrollierbareren

Leistungsentfaltung profitiert. Wer allerdings

meint, er könne mit der 480er nun genauso

drehfreudig durch die Prärie preschen

wie mit der 350er, der wird sich bei unbedachtem

Gashahnaufreißen schneller ins Abseits

schießen, als John Wayne seinen Colt ziehen

konnte. Wer das kapiert hat, dem bietet sich

mit der 480er eine gar überraschend lässige

Begleiterin für Enduro-Wanderungen auf breiteren

Wegen und in flotterer Gangart.

Die Zweitakter: „Geht doch!“

Auch wenn Mitbewerber KTM bereits vor zwei

Jahren mit seinen elektronisch „eingespritzten“

und „ausgleichsgewellten“ Zweitakt-Enduros

vorlegte, so ließ sich Beta dadurch nicht

aus der Ruhe bringen. Auch für 2019 nicht,

denn alle RR-Zweitakter verfügen weiterhin

über die bislang bestens bewährten Triebwerke

mit automatisiertem Öl-Mischsystem. Lediglich

ein neues Steuergerät soll nun einer

besseren Verbrennung und höheren Leistungsabgabe

förderlich sein. Zusätzlich wurde (exklusiv

für die RR 300) ein neues Auslasssteuerungssystem

implementiert, das per weiterem

Federsatz (im Lieferumfang enthalten!) eine

zusätzliche Individualisierung erlaubt (mehr

Leistung ab Mitte bis oben). Letztere Option

hat mich dann doch schon etwas überrascht,

war mir die RR 300 bis dato nicht gerade als

anämisch bekannt. Aber okay, zumindest in

den obersten Drehzahlregionen schien sie im

Vergleich zur kleineren RR 250 etwas an offener

Drehfreude zu vermissen. Also wirklich vermisst

habe ich schon beim motorischen Standardsetting

der 2019er RR 300 eigentlich

nichts – das Teil langt genauso knackig zu wie

erwartet, forderte damit auf unserem Testterrain

erhöhte Konzentration seitens des Piloten,

wusste aber bei Bedarf im Gegenzug

durch die Möglichkeit des dezent untertourigen

Fahrens (sehr gutes Drehmoment!) zu gefallen.

Ihr flinkes Auftreten auf unserer kleinen

Wiesen-Sonderprüfung ließ die RR-Viertakter

zwar etwas behäbiger erscheinen, doch auf

den kantigen Geröllpassagen unseres Trails

lag die RR 300 wiederum etwas unruhiger. Und

das, obwohl auch die komplette RR-Zweitakt-

Serie nun mit noch geschmeidiger ansprechender

Gabel ausgestattet ist und sich sowieso

durch ein sehr gut ausbalanciertes Fahrwerk

abhebt. Tja, wie wär’s mal mit einem

Mappingschalter, bei dem man zwischen RR

2-T und RR 4-T wählen könnte… ;-)

Im direkten Vergleich mit der 300er hat mir

hier wiederholt das kleinere 250er-Modell besser

gefallen. Gründe hierfür: Für meine schlanken

73 kg Lebendgewicht ist deren Drehmoment

ausreichend. Ich favorisiere die grundsätzlich

gleichmäßigere Leistungsentfaltung

und freue mich bei Bedarf über die etwas freiere

Drehfähigkeit.


higkeit, die man solch einem Hubraum eigentlich

kaum zugetraut hätte. Ein solch „komplettes“

Triebwerk, gemessen am gegebenen Hubraumvolumen,

ist schon eine wahre Freude an

und für sich. Gesteigert wird jene Freude noch

durch das heuer ausgewogenere Fahrwerkssetting

(letztes Jahr empfand ich dies als etwas

zu „choppermäßig“) mit völlig ausgewogen interagierendem

Front- und Heckbereich. Durch

die geringfügig weichere Grundabstimmung

gefiel mir auf unserem steinigen Rundkurs das

Fahrwerk der kleinen 125er übrigens meist

besser als das der größeren Zweitakt-Schwestermodelle,

die wiederum mehr Durchschlagsreserven

bei den wenigen ganz groben Schlägen

boten. Abschließend ist noch anzumerken,

dass hier die Getriebeabstufung ganz hervorragend

gewählt wurde und die häufigen

Schaltvorgänge erheblich vom Zusammenspiel

mit der äußerst leichtgängigen und präzise dosierbaren

Kupplung profitieren.

Die neue 200er:

„Everybodys Darling“

Sie haben’s wieder getan! Nachdem Beta im

vergangenen Jahr mit ihrem Newcomer RR 125

die internationalen Testfahrerherzen im Sturm

erobern konnte, steht ihr die brandneue RR

200 heuer in dieser Hinsicht keinen Millimeter

nach. Kleines Beispiel hierfür gefällig? Am

Abend vor unserem ersten Testausritt präsentierte

uns Beta diesbezüglich einen sehr interessanten

graphischen Vergleich der Leistungs-

und Drehmomentwerte zwischen den

beiden Modellen. Ein Vergleich, der mich zunächst

recht skeptisch zurückließ. Okay, die RR

200 mit ihren faktischen 190,2 ccm (Bohrung/

Hub: 62/63 mm) zeigte hierauf kaum mehr

Spitzenleistung als die 125er. Erwartungsgemäß

drehte sie außerdem nicht ganz so hoch

hinaus. Aber der doch drastisch fülliger dargestellte

Drehmomentverlauf ließ mich dann

doch auf etwas „kosmetische Nachhilfe“ durch

Betas Marketingabteilung schließen. Zu oft

schon hatte ich die häufig übermotivierten

„technischen Daten“ diverser Hersteller erst

gesehen und dann draußen in der Pampa was

ganz anderes erlebt. Diesmal nicht! Die RR 200

zieht nämlich keinesfalls durch wie eine Maxi

125er, sondern vielmehr wie eine Mini 250er!

Diese Tatsache gepaart mit einem ungeheuer

smooth traktionsstarken Antritt von unten, bei

gleichzeitig quietschfidel freiem Hochdrehen

machen (nicht nur meiner Meinung nach) aus

der neuen 200er den effektivsten Spaßmacher

innerhalb der RR-Modellreihe. Effektiv, weil

das Teil auch bei lässiger Fahrweise und/oder

prekärer Traktion durchsetzungsfähig und

haftstark voranzieht. Spaßmacher, da das Teil

sich mit gezieltem Kupplungseinsatz förmlich

aus jedem losen Anlieger katapultieren lässt

und mit ihrem quirligen Motor geradezu zum

Speedheizen animiert – da kann man kaum widerstehen.

Unterstützt wird dieser Eindruck

von einem exzeptionell leichtfüßigen Handling

(nur 97,5 kg Trockengewicht), das, im Gegensatz

zu den motorischen Qualitäten, verdammt

nah an die kleinere 125er heranreicht und die

eigentlich ziemlich handliche RR 250 im Vergleich

recht behäbig wirken lässt. Ihr glaubt

das alles nicht? Dann solltet ihr bei den kommenden

Beta-Testtagen mal ganz flott Enduro-

Wechsel-Dich zwischen RR 125, 200 und 250

spielen …! Mit der gebotenen Performance war

selbstredend unsere RR 200 das am meisten

„ausgebuchte“ Waldmoped bei der Präsentation.

Eine Tatsache, die mit Sicherheit auch im

etwas weicheren und feiner absorbierenden

Fahrwerk gehörig Unterstützung fand. Auf unserem

felsigen Testtrail wurden harte Kanten

und Steine sensibler herausgefiltert und weniger

direkt in den Lenker weitergegeben. Das

sorgte zumindest unter diesen besonderen Bodenbedingungen

für ein Plus an Fahrstabilität

und Kurvenpräzision im Vergleich zu den größeren

RR-Zweitaktern. Okay, mit der RR 200

kann man’s schon ziemlich „rumlassen“, aber

das vielleicht verblüffendste ist Folgendes:

Auch wenn es einem die neue RR 200 leicht

macht, schnell zu fahren, so kann sie es uns im

gleichen Zuge leicht machen, langsam zu fahren.

Wie das? Ganz einfach durch die Mischung

aus einem Motor, der bereits ab Schrittgeschwindigkeit

geradlinig griffig voranzieht, einer

Fahrwerksabstimmung, bei der man die Federungskomponenten

nicht förmlich in den

Absorptionsbereich pushen muss und einem

ganz natürlich flotten Handling, das sich völlig

frei von unberechenbaren Chassis-Reaktionen

zeigt. Draufsetzen, abfahren und sich auf Anhieb

wohlfühlen – so wird man zu Recht everybodys

darling!

Fazit: „8tung!“

8 Modelle mit 8x eigenständigem Charakter,

hoher Performance-Kompetenz, auf technologisch

zeitgemäßer und solider Basis, das Ganze

noch quasi zum sozialverträglichen Einstandspreis

– dies fordert Respekt und nicht

zuletzt Achtung vor diesem Enduro-Flottenverband

aus der Toskana. Kurzum, wer hier nicht

„seine“ ganz persönliche Enduro findet, der ist

entweder selbst schuld oder steht schlichtweg

verbissen auf andere Farbkombinationen. Ich

hab’s euch gesagt …!

• Text u. Actionpilot: Alexander „58“ Stephan

• Fotos: Cristiano „38“ Morello

RR 200 – Aufsteigertyp

RR 430 – kein „Anfängertyp“ …

27

MCE

August '18


MODELLE 2019: PRÄSENTATION BETA RR

Neue ZF-Sachs

-USD-Gabel

mit neuem Regelsystem,

das

übrigens bei

Einstellungsveränderungen

während unserer

Testfahrten

wesentlich

deutlichere

und effektivere

Auswirkungen

zeigte, als dies

bei der Vorgängerversion

der Fall war

Neues, kompakteres

und

um 300 g

leichteres ZF-

Sachs-Federbein

– auch

hier schienen

sich Einstellungsänderungen

effektiver

auszuwirken

Neuer Gasgriff, der von Domino exklusiv für Beta

entwickelt wurde und nun per geänderten Rampenwinkel

ein feinfühligeres Dosieren bei kleinsten

Gasgriffbefehlen ermöglichen soll

Rahmenvergleich des

kompakteren RR

125/200-Rahmens (rot)

mit dem größeren

Pendant der

RR-250/300-Modelle

Praktischerweise

sind

Vorspannung,

Druck- und

Zugstufe, nun

sämtlich an

der oberen

Gabelabdeckung

ohne (!)

Werkzeug direkt

verstellbar

Felgenzierringe

sorgen jetzt

für eine noch

akzentuiertere

Race-Optik

Der komplett

neue ZF-

Sachs-Stoßdämpfer

baut

äußerst kompakt

und ist

um zirka 300 g

leichter

Betas Familienvorstellung in den „Ciocco Studios“

28

MCE

August '18


NEWS 2018

MOTOR 2-Takt-Modelle

• Neues Steuergerät: Sorgt für einen stärkeren

Zündfunken bei hohen Drehzahlen und

optimiert auf diese Weise Verbrennung und

Motorleistung

• Kupplungssteller mit größerem Durchmesser:

für eine weichere und besser

dosierbare Kupplungsbetätigung

• Neue Regelung des Auslasssteuersystems

BPV (nur 300 ccm): Ermöglicht eine äußerst

lineare Leistungsabgabe für gute Performance

und Handling des Motors selbst unter

extremsten Bedingungen

• Kontrast-Federsatz für BPV-Zentrifugaleinheit

(nur 300 ccm): Der im Lieferumfang

des Bikes enthaltene Federsatz ermöglicht

eine zusätzliche Individualisierung und

Anpassung an die Anforderungen des

Fahrers. Die im Vergleich zu den Serienbauteilen

niedrigere Federkonstante der

Federn sorgt bei mittleren und hohen Drehzahlen

für eine höhere Leistung und damit

eine deutlich sattere und unmittelbare Drehmomentabgabe.

Härterer Kupplungsdeckel

(nur 125 ccm): Verbessert die Kupplungsfunktion

und sorgt auf diese Weise für

präziseres Ein- und Auskuppeln. Neuer

Resonanzauspuff (nur 250/300 ccm): Stellt

eine höhere Leistung über den gesamten

Drehzahlbereich des Motors sicher

MOTOR 4-Takt-Modelle

• Neuer Gasgriff: Von Domino exklusiv für Beta

entworfen, um das Ansprechverhalten des

Motors selbst bei kleinsten Gasgriffbefehlen

zu verbessern und selbst auf schwierigstem

Terrain die optimale Traktion zu erzielen

• Neue Kennfelder für alle Hubräume abgestimmt

auf das Ansprechverhalten des

neuen Gasgriffs. Kupplungssteller mit

größerem Durchmesser: Für eine weichere

und besser dosierbare Kupplungsbetätigung

FAHRWERK

• Neue ZF-Gabel (Ø 48 mm) mit neuem Regelsystem:

Ermöglicht das Einstellen der

Vorspannungs- sowie Zug- und Druckstufenregler

auf der oberen Gabelabdeckung ohne

Werkzeug, während man auf dem Motorrad

sitzt. Die Gabel verfügt zudem über ein

neues Dämpfungssystem für noch mehr

Stabilität und ein Gleitrohr mit Spezialeloxierung

für eine noch bessere Leichtgängigkeit

und Verschleißbeständigkeit

• Neue Gabelfüße: härter und leichter

• Neue Gabelschützer: Gemeinsam mit den

Gabelfüßen konzipiert, um Funktion und

Design zu vereinen. Komplett überarbeitetes

ZF-Federbein: mit kompakter und um zirka

300 Gramm leichter ausgeführtem 46-mm-

Kolben. Der neue Kolben zeichnet sich durch

seine perfekte Betriebsstabilität bei

wechselnden Öltemperaturen sowie eine

erhöhte Ansprechempfindlichkeit aus, die

für ein Maximum an Komfort und Traktion

sorgt. Dämpferkopf und Ausgleichsbehälter

wurden ebenfalls überarbeitet, um eine

maximale Gewichtsreduktion und Verringerung

der Abmessungen zu erzielen. Auch die

Feder ist neu und noch leichter ausgeführt

• Neue Farben und Graphics

RR 200 ccm 2-Takter

Die RR-MY-2019-Modellpalette wird wie bereits

angekündigt um eine neue Zweitaktversion mit

200 ccm Hubraum erweitert, die sich, abgesehen

von den zuvor genannten Eigenschaften,

durch folgende Merkmale auszeichnet:

MOTOR

• Doppelte Kolbenringe (ø 62 mm): Entwickelt

für höchste Steifigkeit und Zuverlässigkeit.

Die doppelten Kolbenringe sorgen für eine

bessere Abdichtung bei den im Enduro-

Bereich typischen niedrigen und mittleren

Drehzahlen

• Beta Progressive Valve: Das von Beta entwickelte

System zeichnet sich durch das

spezielle Verhältnis zwischen der Öffnung

der Hauptklappe und der seitlichen Booster

aus. Das verzögerte Öffnen der Booster sorgt

für eine überragende Leistung über den

gesamten Drehzahlbereich des Motors

• Kurbelwelle mit Polyamid-Einsätzen:

Geringes Gewicht und optimale Befüllung

des Kurbelgehäuses, um höchste Performance

und Zuverlässigkeit zu gewährleisten

• Zylinder: Ausgestattet mit einem Auslassflansch

wie bei den großvolumigeren Modellen,

der eine bessere Kontrolle der stirnseitigen

Toleranz zwischen Kolben, Klappe

und Zylinder ermöglicht. Durch Verringerung

dieses Werts auf ein Minimum kann bei

niedrigen Drehzahlen eine deutliche Leistungssteigerung

erreicht und der Gasaustritt

minimiert werden

• Demontierbarer Aluminium-Zylinderkopf:

Robuste und leichte Lösung, die durch eine

geänderte Motorhalterung am Zylinder

ermöglicht wird. Die Geometrie des Brennraums

ist so ausgelegt, dass ein hoher

Wirkungsgrad des thermodynamischen

Zyklus sowie der beste Kompromiss aus

optimalem Ansprechverhalten bei niedrigen

bis mittleren Drehzahlen und bei schnellen

Gasstößen gewährleistet ist. Zudem werden

Feinabstimmung und Austausch des Brennraums

erleichtert

• Druckguss-Kurbelgehäuse aus Aluminiumlegierung:

Die Gehäusegeometrie folgt

einem innovativen Layout in Bezug auf die

relative Position der Komponenten sowie im

Hinblick auf maximale Gewichtsreduktion

ohne Kompromisse bei der Festigkeit. Im

Bereich der Hauptlager wurde besonders auf

die korrekte Wandfestigkeit geachtet, um die

von der Kurbelwelle übertragenen Kräfte

aufzunehmen

• Druckguss-Kurbelgehäusedeckel aus

Magnesiumlegierung: Sorgen für ein äußerst

geringes Gewicht und eine optimale Oberflächenqualität.

Durch Trennung der Wasserpumpe

von dieser Komponente konnte diese

Lösung auch für den inneren Kupplungsdeckel

übernommen werden

• VForce4-Membranblock: Die Anschläge

sorgen für hohe Zuverlässigkeit ohne

Kompromisse bei der Leistung

• 6-Gang-Klauengetriebe: Speziell für die

kleinvolumigen Beta-Motoren entwickelt, mit

aus massiven Rohlingen gefertigten und

geschmiedeten Zahnrädern für maximale

mechanische Festigkeit und Zuverlässigkeit

bei minimaler Größe und Gewicht

• Kupplung: Entgegengesetzt öffnende Mehrscheiben-Ölbadkupplung

mit in den Außendeckel

integriertem Aktuator. Dieses System

stellt minimales Gewicht und maximale

Kompaktheit des Motors sicher, reduziert

dank der niedrigen Anordnung die Größe

des Antriebsaggregats und gewährleistet

eine optimale Massenzentralisierung, die

äußerst wichtig ist für eine perfekte Fahrwerksdynamik

• Auspuffanlage: Um die Drehmoment- und

Leistungskurven des 2-Takt-Motors zu

optimieren, hat die R&D-Abteilung von Beta

ein spezielles System für diese Hubraum-

Version entwickelt

• E-Starter: Sorgt für maximalen Komfort beim

Starten des Bikes in jeder Situation. Automatisches

Mischsystem: keine Öl-Benzin-

Gemisch-Vorbereitung nötig

FAHRWERK

• Geometrie der neuen oberen Motoraufhängung:

Es wurden verschiedene Lösungen

untersucht und getestet, bevor es mit dieser

endgültigen Lösung möglich war, die vom

Motor erzeugten Vibrationen zu reduzieren

und gleichzeitig die überragende Steifigkeit

des Motor-Rahmen-Systems beizubehalten

• Neue ZF-Gabel (Ø 48 mm) mit neuem Regelsystem:

Ermöglicht das Einstellen der Vorspannungs-

sowie Zug- und Druckstufenregler

auf der oberen Gabelabdeckung ohne

Werkzeug, während man auf dem Motorrad

sitzt. Die Gabel verfügt zudem über ein

neues Dämpfungssystem für noch mehr

Stabilität und ein Gleitrohr mit Spezialeloxierung

für eine noch bessere Leichtgängigkeit

und Verschleißbeständigkeit

• Neue Gabelfüße: härter und leichter

• Neue Gabelschützer: Gemeinsam mit den

Gabelfüßen konzipiert, um Funktion und

Design zu vereinen

• Komplett überarbeitetes ZF-Federbein:

mit kompaktem 46-mm-Kolben. Der neue

Kolben zeichnet sich durch seine perfekte

Betriebsstabilität bei wechselnden Öltemperaturen

sowie eine erhöhte Ansprechempfindlichkeit

aus, die für ein Maximum an

Komfort und Traktion sorgt. Dämpferkopf

und Ausgleichsbehälter wurden ebenfalls

überarbeitet, um eine maximale Gewichtsreduktion

und Verringerung der Abmessungen

zu erzielen. Auch die Feder ist

neu und noch leichter ausgeführt

• Luftfilterkastenstutzen: Speziell für diesen

Motorentyp entwickelt, verbessert er den

Durchfluss über den gesamten Drehzahlbereich

bereits ab niedrigsten Drehzahlen

• Motorschutz: Aus Polyamid für hohe

Stabilität und geringes Gewicht bietet der

Motorschutz hervorragenden Schutz gegen

das Eindringen von Schlamm zwischen

Motor und Schutzplatte

• Benzintank: Im Vergleich zu den größeren

Modellen kommt ein etwas kleinerer Tank

zum Einsatz, um die Ergonomie des Bikes zu

verbessern und dennoch ausreichend Kraftstoff

mitzuführen

• Kühlsystem: Speziell für dieses Bike entwickelt

mit neuen Leitungen und Kühlern

sowie speziell an die kompakte Größe dieser

Maschine angepassten Ausgleichsbehältern

• Nissin-Bremsanlage: Extrem leistungsstark

und einstellbar, identisch mit den anderen

Enduro-Modellen

PREISE

Beta, schon immer seinem Endkunden gegenüber

aufmerksam, hat an der Entwicklung der

neuen RR-MY-’19-Palette gearbeitet und die

Preise im Vergleich zu der vorigen Version unverändert

gehalten. Nur die 125 ccm hat eine

kleine Preiserhöhung erfahren.

VERFÜGBARKEIT

Seit Mitte Juni (RR 200 2T: Oktober).

29

MCE

August '18


VORSTELLUNG: F.B MONDIAL SMX 125i CBS ENDURO

DER GÜNSTIGE

OFFROADER

F.B Mondial ist keine unbekannte Marke, sondern besitzt eine lange Historie.

In den 1950er-Jahren war die italienische Marke im Rennsport ein

Mitfavorit und konnte einige WM-Titel einfahren. Mit nur wenig produzierten

Motorrädern erhielt die F.B Mondial einen sehr exklusiven Status.

1979 musste die Produktion aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

Der Re-start erfolgte 2014, als ein Nachfahre der Adelsfamilie Boselli, Pier

Luigi Boselli, zusammen mit dem Motorradliebhaber Cesare Galli einen

erneuten Versuch startete, um die Marke F.B Mondial wiederzubeleben.

Das Unternehmen nennt sich „Pelpi International“ und brachte als erstes

Modell die HPS 125i auf den Markt. Bis heute kamen noch zwei weitere

Modelle, die „SMX 125i CBS Supermoto“ und die „SMX 125i CBS Enduro“,

zum Sortiment dazu. Pelpi kombiniert damit traditionelles italienisches

Design mit moderner Technik, aber das beste ist ein sehr gutes Preis-/

Leistungsverhältnis für den Offroadfan und Tourenfahrer.

30

MCE

August '18


Die SMX 125i CBS ENDURO zeigt

Nehmerqualitäten im Offroadeinsatz

31

MCE

August '18


VORSTELLUNG: F.B MONDIAL SMX 125i CBS ENDURO

Die Enduroversion verfügt

über ein kantiges,

aber zeitgemäßes Design

Ausgiebige Touren im Gelände

sind ebenfalls komfortabel

im Sitzen zu meistern

Die F.B Mondial SMX 125i CBS Enduro ist ein Offroadmotorrad,

das für ausgiebige Touren on- sowie offroad gemacht

ist. Wir sind mit dem Modell einige Kilometer im Gelände unterwegs

gewesen und die moderate Federung arbeitet zuverlässig.

Der Motor bietet zwar nur 11 Nm bei ca. 8000/min,

aber im Gelände ist das völlig ausreichend und man kann

auch den einen oder anderen steilen Berg damit bewältigen.

Insgesamt betrachtet ein tolles Angebot für ein Offroad-taugliches

Motorrad und bestens geeignet für den Einsteiger.

• Fotos: Denis Günter

Die Enduro lässt sich

on- und offroad sehr

handlich bewegen

32

MCE

August '18


TECHNISCHE DETAILS

F.B Mondial SMX 125i CBS ENDURO

Motortyp

Hubraum

Getriebe

Starter

Tankinhalt

Sitzhöhe

Leergewicht

Kraftstoffverbrauch

PREISE*

SMX 125i CBS Enduro

SMX 125i CBS Supermoto

HPS 125i CBS (Coffee Racer Look)

Einzylinder-

Viertaktmotor

mit 4 Ventilen und

elektronischer

Einspritzung

124 ccm

6 Gänge

Elektrostarter

6,3 Liter

930 mm

124 kg

2,5 l/100 km;

CO2- Emissionen

57 g/km

3495,- Euro

3595,- Euro

3495,- Euro

Kompakter 124-ccm-Motor mit elektronischer Einspritzung. Ein Hitzeschutz am

Auspuffkrümmer schützt vor heißen Überraschungen

Kontakt

MSA Motor Sport Accessoires GmbH

Am Forst 17b

D-92637 Weiden i.d.OPf.

Telefon: +49 (0)961 / 3885 – 0

Telefax: +49 (0)961 / 3885 – 203

E-Mail: info@fbmondial.de

*) Die unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland versteht sich zzgl. 195,-

Euro Nebenkosten. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Das übersichtliche Cockpit zeigt

alles Notwendige an. Das Zündschloss

muss aktiviert werden, bevor

an der rechten Lenkerseite der

Startknopf gedrückt werden kann

Auch Fahrten mit Sozius sind möglich

(Klapprasten und Haltegriffe sind

vorhanden)

Wer es etwas schneller mag,

kann mit der F.B Mondial

auch Spaß haben

33

MCE

August '18


TEST: ZÜNDAPP ZXE 125 ENDURO

34

MCE

August '18


Bevor wir etwas näher auf das Modell eingehen wollen, haben wir ein wenig in der Historie

von Zündapp geblättert. Dabei geht die Geschichte zurück bis ins Jahr 1921, als

die Zünder-Apparatebau-Gesellschaft m.b.H. einer der großen deutschen Motorradhersteller

bis zum Jahr 1984 war und damit ein Teil der Nürnberger Motorradindustrie.

Nach dem Verkauf des Nürnberger Werkes 1958 wurde der Firmensitz in das Anfang der

1950er-Jahre gebaute Werk in München verlegt. Im Jahr 1984 wurde Zündapp komplett

nach China verkauft und erst seit 2017 werden wieder Zündapp-Modelle bis 125 ccm

über die Karcher AG in Deutschland verkauft. Die neuen Fahrzeuge entsprechen den

Anforderungen der Marke an Design, Qualität und Sicherheit und erfüllen die neuesten

Abgasvorschriften für Zweiräder (Euro 4). Das Portfolio verfügt über einen Roller „Bella

R“ mit 50 oder 125 ccm sowie die ZXM 125 Supermoto für den Straßeneinsatz, einen

ZXS 125 Scrambler für Design-Individualisten, eine ZXA 125 Adventure für den Offroadsowie

Onroad-Einsatz im Rallye-Look und zu guter Letzt über die ZXE 125 Enduro, die

wir einem kurzen Test unterzogen haben. • Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

Schickes Design

gepaart mit einer

guten Fahrleistung

Kurztest – mit der Zündapp ZXE 125 Enduro im Gelände!

35

MCE

August '18


TEST: ZÜNDAPP ZXE 125 ENDURO

IM DETAIL

Schickes sowie modernes Design hebt die Zündapp von der Masse ab

Der wassergekühlte Einzylinder-Viertakt DOHC-Motor

bietet 15 PS und erfüllt die Euro-4-Norm

Griffige Fußrasten taugen für den Offroadeinsatz,

der Fußbremshebel muss nicht zwingend

bedient werden, da durch das CBS-Bremssystem

mit der Handarmatur die Vorderbremse

sowie die Rückbremse bedient wird

Alles in Schwarz unterstreicht das edle Design.

Hier im Bild ist auch gut der Stoßdämpfer mit

Umlenksystem zu sehen

Zeitgemäßes LED-Rücklicht und Blinker vorn sowie

hinten sind Vorschrift für die straßentaugliche

Enduro. Der Endschalldämpfer ist leise und

hält sich an den Lärmvorschriften

36

MCE

August '18

Wave-Bremsscheibe (260 mm Ø vorn und

220 mm Ø hinten)

Ein kleiner Motorschutz ist vormontiert


KURZTEST

Wenn man möchte, geht es auch auf dem Hinterrad den Berg hinauf

;-)

Genug Leistung bietet der knapp 125-ccm-Motor

mit elektronischer Einspritzung

Was erwartet man von einem günstigen

Enduromodell?

In erster Linie sollte das äußere Erscheinungsbild

einem Enduromotorrad sehr nahekommen

und das zeigt die ZXE 125 Enduro mit viel Federweg

(245 mm am Vorderrad und 230 mm am

Hinterrad), grobem Stollenprofil und hochgezogenem

Auspuff deutlich. Die Bereifung ist

mit 21 Zoll vorne und 18 Zoll hinten die klassische

Dimension im Endurosektor.

Ist die Motorleistung ausreichend?

Wir sind einige Offroadpisten gefahren und haben

uns nie untermotorisiert gefühlt. Der

124,2-ccm-Motor läuft mit knapp 15 PS stattlich,

aber gemütlich und zeigt ein gutes Vorankommen.

Das Drehmoment reicht aus, um die

125 kg schwere Zündapp (inkl. Benzin) mit Fahrer

im unteren Drehzahlbereich den einen oder

anderen Berg hochzufahren.

Wie sind die Fahrleistungen?

Wir beschränken uns da, was für eine Enduro

auch typisch ist, nur auf das Fahren im Gelände.

Hier zeigt das Fahrwerk einen guten bis

sehr guten Komfort, wobei es bei kleinen

Sprüngen schon einmal passieren kann, dass

es an seine Grenzen kommt, aber dennoch ein

breites Spektrum für den Enduroeinstieg bietet.

Sehr hilfreich ist das CBS-Bremssystem,

das bei Betätigung der Vorderbremse auch

gleich sanft die Hinterradbremse betätigt und

somit dem Motorrad eine gewisse Stabilität

verleiht. Gerade im Offroad ist das sehr hilf-

reich, da man als Ungeübter schnell dazu

neigt, die Fußbremse zu stark zu betätigen.

Äußerst positiv ist auch das handliche Manövrieren

in engen Kurven sowie das kontrollierte

Balancieren auf schmalen Pfaden. Hier zeigt

die Zündapp ihre wahren Qualitäten und es

macht Spaß, damit im Gelände zu fahren.

Fazit

Meine Erwartungen wurden übertroffen. Für

knapp unter 4000 Euro bekommt man ein Enduromotorrad

mit besten Eigenschaften für

den Softenduroeinsatz. Die Fahreigenschaften

überzeugen mit einem guten Handling und hoher

Spurtreue. Besonders hat mir das CBS-

Bremssystem gefallen, was keineswegs zum

Standard in dieser Klasse gehört.

37

MCE

August '18


TEST: ZÜNDAPP ZXE 125 ENDURO

38

MCE

August '18

Auch kleine Sprünge sind machbar und

unterstreichen die Offroad-Tauglichkeit


TECHNISCHE DETAILS

ZXE 125 Enduro

MOTOR/GETRIEBE

Motorbauart Einzylinder-Viertakt

DOHC EFI

Kühlsystem wassergekühlt

Hubraum

124,2 ccm

Leistung KW/PS 11 KW / 15 PS

Zündung elektrisch CDI

Starter

elektrischer Anlasser

Getriebe

6-Gangschaltung

RAHMEN/FAHRWERK

Farbe

Rot/Schwarz,

Schwarz/Rot

Rahmen

Stahl, lackiert

Federung vorn Teleskopgabel 41 mm

Ø 245 mm

Federung hinten Monofederbein

mit 230 mm

Bremsen vorn 260 mm Ø

Single Wave

Bremsscheibe

Bremsen hinten 220 mm Ø

Single Wave

Bremsscheibe

Reifen vorn 90/90-21”

Reifen hinten 120/80-18”

Felgen

Speichen

MASSE/GEWICHTE/EINHEITEN

Länge

2182 mm

Breite

808 mm

Höhe

1420 mm

Sitzhöhe

910 mm

Radstand 1445 mm

Leergewicht 120 kg

Tankinhalt ca. 5,8 l

Personen 2

PREISE

ZXE 125 Enduro 3990,- Euro

ZXM 125 Supermoto 3790,- Euro

ZXS 125 Scrambler 3580,- Euro

ZXA 125 Adventure 4190,- Euro

Unverbindliche Preisempfehlung für

Deutschland, evtl. zzgl. Nebenkosten.

Irrtümer und Änderungen vorbehalten

Kontakt

Karcher AG

Gewerbestrasse 19

D-75217 Birkenfeld

Tel. 07082 9254-0

E-Mail: zuendapp@karcher-products.de

Wer lieber auf der Straße unterwegs ist, für den gibt es das Fahrzeug auch in einer Supermoto Version: die

ZXM 125. Gleicher Motor, gleicher Spaß. Im Zündapp-Programm findet man mit diesem Motor auch noch

eine Scrambler mit entsprechend niedrigerer Sitzhöhe und auch in der wirklich sehr großen Adventure

125 eine Art 125er-Reiseenduro. Ein Rollerprogramm gibt es obendrein. Zurzeit kümmern sich etwa 120

Händler um Vertrieb und Service. Und es könnten bald mehr werden bei diesem attraktiven Programm.


DAUERTEST: GasGas EC 300 GP-EDITION

Teil 3

Renneinsatz

Jetzt geht’s los und wir wollen wissen, was

die GasGas EC 300 GP Edition wirklich kann.

Daniel ist ein paar regionale Endurorennen

mit dem Dauertester gefahren und wir berichten

darüber, ob das Motorrad hält, was es

verspricht. Im Vorfeld können wir euch schon

sagen, dass wir von der Serienperformance

der Zweitakt-GasGas überrascht sind :-)

• Testfahrer: Daniel Hänel; Text: Marko Barthel

• Fotos: Denis Günther

Die Details

Der neue Michelin-Reifen ist ein Top-Allround-Enduroreifen.

Er bietet auf jedem Untergrund fast schon optimale

Grip-Eigenschaften und bleibt dabei sogar noch

sehr verschleißarm

Tadellose Bremsperformance auch bei widrigen Wetterbedingungen.

Die schwimmend gelagerte Bremsscheibe

bietet einen satten und dank Nissin-Bremszange

auch gleichbleibenden harten Druckpunkt

Das Fahrwerk ist komplett unverändert und wir haben

für die Rennen nichts ändern müssen. Somit ist die

Kayaba-Telegabel von Beginn an bereit für den Renneinsatz

40

MCE

August '18

Die Xtrig-Gabelbrücke ist serienmäßig vormontiert.

Das Fahren ist damit deutlich stabiler und spurtreuer,

was bei schnellerer Fahrweise mehr Sicherheit verleiht

Auch am Kayaba-Stoßdämpfer haben wir nichts verändert.

Er harmoniert sehr gut mit der Telegabel und

bringt nicht nur guten Grip aufs Hinterrad, sondern arbeitet

auch vorbildlich bei schnellen ausgefahrenen

Streckenbedingungen


Als nächstes stand ein 3-Stunden-Enduro beim sächsischen Offroadcup,

kurz SOC genannt, auf dem Plan. Auch hier war ein Podestplatz (2. Platz)

am Ende des Tages die Belohnung für einen anstrengenden Rennverlauf.

Daniels Kommentar nach dem Rennen: „Für mich wieder ein toller Renntag,

zwar anstrengend, aber mit dem 2. Platz bin ich sehr zufrieden.

Beim Motorrad fiel mir besonders positiv die Nissin-Bremsanlage auf,

trotz wechselnder Streckenbedingungen gab es immer eine sehr gut dosierbare

Vorderbremse. Auch positiv finde ich die Michelin-Reifen, die

nun schon nach dem zweiten Rennen immer noch einen tollen Grip

bieten.“

Noch vor dem ersten Renneinsatz haben wir eine Rückruf-Mitteilung direkt von Gas-

Gas erhalten bezüglich Zündbox/Steuereinheit. Da ist laut GasGas bei der 300 GP

Edition wohl ein falsches Mapping aufgespielt worden, was dazu beitragen kann,

dass der Zylinder zu heiß wird und es zu Spannungsrissen kommen kann. Wir haben

die Zündbox innerhalb von zwei Tagen mit neuem Mapping wieder zurückbekommen

und seit dem im Einsatz

Aktueller Kilometerstand/

Betriebsstunden

Gute Performance, egal bei welchen Bodenverhältnissen

Fazit bisher

357 Offroad-Kilometer bei 21 Betriebsstunden haben wir nun schon mit

der GasGas EC 300 GP Edition hinter uns. Der einzige „negative“ Vorfall

war die Rückrufaktion der Zündbox/Steuereinheit. Diese wurde aber

sehr schnell mit einem neuem Mapping erledigt und wir konnten das

Motorrad gleich wieder einsetzen. Klasse! Insgesamt sind wir von der

guten Performance der GasGas als GP Edition positiv überrascht.

Kilometer: 357

Betriebsstunden: 21

Vorkommnisse: Rückrufaktion der Zündbox (neues Mapping)

Allgemeiner Eindruck: 4 = sehr gut (1 = schlecht, 2 = befriedigend,

3 = gut, 4 = sehr gut, 5 = überragend)

Daniel im Rennmodus beim 4-Stunden-Enduro in Maasdorf

Im Renneinsatz

Nachdem wir euch in der vorletzten Ausgabe ein paar Details zur Vorbereitung

bzw. zur Anpassung der Gas Gas EC 300 GP Edition mitgeteilt haben,

sind wir nun endlich im Rennmodus und Daniel hat schon ein paar

Rennen absolviert.

Das erste Rennen mit dem spanischen Zweitakter war das 4-Stunden-Enduro

in Maasdorf, dort konnte auch gleich ein Sieg eingefahren werden.

Daniel lobte das Motorrad und war vor allem vom Fahrwerk sichtlich angetan:

„Das Motorrad lief tadellos, besonders das Fahrwerk, bei dem ich

nichts an den Einstellungen geändert habe, war das beste Serienfahrwerk,

das ich bisher gefahren bin.“

41

MCE

August '18


Jeremy van Horebeek (89), Glenn Coldenhoff und Gautier Paulin (21) • Foto: Ray Archer


MOTOCROSS-WM: ST. JEAN D’ANGELY/F

Die Herlingsund

Prado-

Show

Jeffrey Herlings (MXGP) und Jorge Prado (MX2) stahlen der Konkurrenz in St. Jean d’Angély die Show

und sicherten sich die Gesamtsiege in ihren Klassen. Ein Sturm mit kräftigen Regenfällen

in der Nacht zuvor sorgte für die nötige Streckenbewässerung.

44

MCE

August '18


Start MXGP: Jeffrey Herlings führt

vor Valentin Guillod (92), Jeremy

Seewer (91), Tim Gajser (243),

Clément Desalle (25), Graeme

Irwin (55), Antonio Cairoli (222),

Kevin Strijbos (22), Ivo Monticelli

(128), Glenn Coldenhoff (259)

und Evgeny Bobryshev (777)

45

MCE

August '18


MOTOCROSS-WM: ST. JEAN D’ANGELY/F

MXGP

Jeffrey Herlings sicherte sich von

seiner eher schlechten Startposition

den Holeshot im ersten Lauf

und drehte sodann eine schnelle

Runde nach der anderen. Auf

Platz 2 lag nach dem Start der

Schweizer Valentin Guillod, gefolgt

von seinem Landsmann Jeremy

Seewer. Ende der ersten Runde

zogen Clément Desalle, Glenn

Coldenhoff und Antonio Cairoli

am Schweizer Duo vorbei. Desalle

verfolgte Herlings, während Coldenhoff

und Cairoli um Rang 3

fighteten. Cairoli benötigte neun

Runden, um Coldenhoff auf Platz

4 zu verweisen. Währenddessen

baute Herlings seine Führung immer

weiter aus. Seewer drehte auf

Rang 5 seine Runden vor Romain

Febvre. In Umlauf 13 überholte

Tim Gajser Febvre, knöpfte sich

noch Seewer und Coldenhoff vor

und wurde hinter Herlings, Desalle

und Cairoli Vierter. Max Nagl

legte einen schlechten Start hin,

arbeitete sich aber von Position

18 auf 13 vor.

46

MCE

August '18

In Lauf 2 hatte Herlings weniger

Glück und lag in der ersten Kurve

außerhalb der Top-Five. Cairoli

führte vor Seewer. Gajser verdrängte

Seewer von Position 2

und Herlings arbeitete sich mit

schnellen Überholmanövern auf

Rang 4 vor. Ende der zweiten Runde

war er bereits Dritter. Die französischen

Fans feierten währenddessen

Gautier Paulin, der Seewer

überholte und damit Vierter

war. Drei Runden später erneuter

Jubel, als Febvre hinter Seewer

lag. Bei Halbzeit überholte Herlings

Gajser und hatte nur noch

Cairoli vor sich. Paulin und Febvre

kämpften derweil um Rang 4.

Febvre hatte den längeren Atem

und Paulin das Nachsehen. Zwischenzeitlich

war Cairolis Führung

Geschichte. Vier Runden vor

Schluss lag Herlings in Front und

so sollte es auch bis ins Ziel bleiben.

Cairoli wurde Zweiter vor

Gajser, Febvre und Paulin. Max

Nagl lieferte sich spannende

Fights mit Tommy Searle und wurde

Zwölfter. Gesamtsieger wurde

somit Herlings vor Cairoli und

Gajser.

MX2

Thomas Covington holte den Holeshot

im ersten Lauf vor Henry Jacobi.

Holeshot-King Jorge Prado

lag auf Rang 3, während WM-Leader

Pauls Jonass Platz 10 belegte.

Im ersten Lauf kam es bereits zu

zahlreichen Positionswechseln.

Prado stürzte und Jacobi zog gegen

Thomas Kjer Olsen den Kürzeren.

Prado fiel durch seinen Sturz

auf Rang 8 zurück, doch bereits in

Runde 2 hatte er schon wieder

drei Plätze gutgemacht. Jonass

kämpfte derweil mit Jacobi um

Rang 3 und gewann. Prado lag

hinter Jacobi auf Platz 5 und übernahm

zwei Runden später dessen

Position. Sodann griff er Jonass

an. Als dieser von der Außen- auf

die Innenlinie wechselte, nutzte

Prado seine Chance und zog vorbei.

Jago Geerts und Hunter Lawrence

machten zwischenzeitlich

Jacobi das Leben schwer. In Runde

11 zog Geerts an Jacobi vorbei.

Zwei Runden später stürzte Jacobi

und machte den Weg für Lawrence,

der damit Rang 6 innehatte,

frei. Jacobi wollte das Rennen

Tony Cairoli und Jorge Prado

schnellstmöglich wieder aufnehmen,

stürzte wieder und auch ein

erneuter Versuch scheiterte.

Den Start zu Lauf 2 gewann Jonass,

doch bereits nach der Hälfte

stürzte er und beendete die Eröffnungsrunde

als Siebzehnter. Prado

führte vor Geerts. Michele Cervellin

folgte auf Rang 3, wurde

aber bald von Olsen, Covington

und Vlaanderen überholt. Jonass

betrieb derweil Schadensbegrenzung

und arbeitete sich auf Platz

6 vor. Auch Ben Watson zog an

Cervellin vorbei und wurde Siebter.

Der Laufsieg ging an Prado vor

Geerts, Covington und Olsen. Den

Gesamtsieg sicherte sich ebenfalls

Prado vor Covington. Beide

waren punktgleich, aber Prado

hatte in Lauf 2 das bessere Ergebnis

erzielt. Olsen wurde Dritter. Jacobi

war auch in Lauf 2 vom Pech

verfolgt. Nach durchwachsenem

Start lag er zu Beginn auf Platz 7,

stürzte in Runde 6 erneut und

konnte wieder nicht in die Punkte

fahren.


Jeffrey Herlings

STATEMENTS

Jeffrey Herlings: Es war ein wirklich

tolles Wochenende. Ich hatte

gestern die Poleposition und einen

Holeshot im ersten Lauf. Dann

konnte ich die Führung bis zum

Schluss halten. Im zweiten Lauf

musste ich eindeutig mehr um

den Sieg kämpfen.

Antonio Cairoli: Mir geht’s gut,

auch wenn dieses Wochenende sicherlich

nicht eines meiner besten

war. Jeffrey ist zurzeit wahnsinnig

schnell, das bedeutet für mich,

immer konzentriert zu bleiben. Ich

bin Zweiter, das ist okay. Nichts-

destotrotz werden wir weiterhin

daran arbeiten, besser mithalten

zu können.

Tim Gajser: Ich bin über das Ergebnis

sehr glücklich. Ich mag

technische Strecken wie diese

sehr, weil ich gefordert werden

möchte.

Jorge Prado: Ich hätte nicht gedacht,

dass ich mit solchen Bedingungen

so gut zurechtkomme.

Das zweite Rennen war perfekt.

Schade, dass Pauls in der ersten

Runde stürzte, aber für mich war

das natürlich gut. Ich übernahm

die Führung und siegte.

Thomas Covington: Insgesamt gesehen,

war es ein gutes Wochenende

für mich. Die erste Hälfte der

Saison war nicht so berauschend,

da tut es gut, solch ein Rennen abzuliefern.

Ich habe mich stark gefühlt.

Vor allem zum Ende hin hat

der Rhythmus gestimmt.

Thomas Kjer Olsen: Ein gutes Wochenende

für mich und das Team.

Ich freue mich für uns und darüber,

dass ich die Plätze 2 und 4

belegen konnte und natürlich,

dass ich unter den Top-Drei gelandet

bin.

Pauls Jonass: Das war wirklich

nicht das beste Ergebnis. Ich habe

einige Punkte im Klassement verloren.

Aber die Saison ist lang,

deshalb mache ich mir nicht zu

viele Sorgen und schaue bereits

auf den nächsten Grand Prix.

Tony Cairoli

Jorge Prado

Motocross-WM - 10. Lauf

St. Jean d’Angély/F - 9./10.6.2018

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Antonio

Cairoli, I, KTM; 3. Tim Gajser, SLO, Honda;

4. Clément Desalle, B, Kawasaki; 5. Romain

Febvre, F, Yamaha; 6. Glenn Coldenhoff,

NL, KTM; 7. Gautier Paulin, F, Husqvarna;

8. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 9. Evgeny

Bobryshev, RUS, Suzuki; 10. Shaun Simpson,

GB, Yamaha.

Ferner: 11. Maximilian Nagl, D, TM; 14. Valentin

Guillod, CH, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Thomas Covington,

USA, Husqvarna; 3. Thomas Kjer Olsen,

DK, Husqvarna; 4. Jago Geerts, B, Yamaha;

5. Pauls Jonass, LV, KTM; 6. Ben Watson,

GB, Yamaha; 7. Michele Cervellin, I, Yamaha;

8. Conrad Mewse, GB, KTM; 9. Calvin

Vlaanderen, ZA, Honda; 10. Hunter Lawrence,

AUS, Honda.

EMX125: 1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna;

2. Thibault Benistant, F, Yamaha; 3. Florian

Miot, F, KTM; 4. James Scott, NZ, KTM;

5. Rick Elzinga, NL, Yamaha; 6. Emil Weckman,

FIN, KTM; 7. Petr Polak, CZ, KTM; 8. Matheo

Miot, F, KTM; 9. Andrea Bonacorsi, I,

KTM; 10. Rene Hofer, A, KTM.

Ferner: 11. Mike Gwerder, CH, KTM; 12. Florian

Lion, D, KTM.

EMX 250: 1. Mathys Boisrame, F, Honda;

2. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki;

3. Roan van de Moosdijk, NL, Yamaha;

4. Steven Clarke, GB, Honda; 5. Tom Vialle, F,

Husqvarna; 6. Pierre Goupillon, F, Kawasaki;

7. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna; 8. Mel Pocock,

GB, Husqvarna; 9. Kevin Horgmo, N,

KTM; 10. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna.

Ferner: 14. Jeremy Sydow, D, KTM; 20. Michael

Sandner, A, KTM.


MOTOCROSS-WM: OTTOBIANO/I

Start MXGP: Antonio Cairoli (222) führt vor Max Nagl (12), Clément

Desalle (25), Evgeny Bobryshev (777), Ivo Monticelli

(128), Jeremy Seewer (91), Max Anstie (99) und Erik Kahro (411)

48

MCE

August '18


Cairoli

infernale

Nachdem sich WM-Leader Jeffrey Herlings bei einem Trainingssturz

das Schlüsselbein gebrochen hatte und operiert werden musste,

war er in Ottobiano nicht am Start. Antonio Cairoli nutzte die Gelegenheit

und fuhr mit Maximalpunktzahl den Gesamtsieg ein.

Jorge Prado gewann erneut die MX2-Klasse.

49

MCE

August '18


MOTOCROSS-WM: OTTOBIANO/I

Jonass Pauls

MXGP

ger Sieg für Cairoli vor Desalle,

Anstie, Paulin und Febvre. Tim

Gajser, der in der ersten Kurve

des ersten Laufs gestürzt war,

übernahm in der letzten Runde

noch Nagls 6. Platz.

Seinen ersten Holeshot sicherte

sich Kevin Strijbos in Lauf 2. Desalle

folgte auf Rang 2 vor Cairoli.

In der dritten Kurve überholte er

bereits Desalle und übernahm sodann

die Führung von Strijbos.

Auch Gajser zog in Runde 2 noch

an Desalle vorbei. Nagl legte wieder

einen guten Start hin und war

Fünfter vor Paulin und Febvre.

Dann der Schock. Cairoli ging zu

Boden, verlor drei Plätze und

Strijbos übernahm die Führung.

Doch bereits eine Runde später

musste er sich Gajser beugen.

Cairoli nahm die Verfolgungsjagd

auf und eroberte die Führung un-

Rennen 1 lief perfekt für Titelverteidiger

Antonio Cairoli. Mit einem

Start-Ziel-Sieg machte er das

oberste Treppchen klar. Auf Rang

2 lag nach dem Start Romain

Febvre. Acht Runden später stürzte

er und verlor zwei Positionen

an Clément Desalle und Max Anstie.

Ein erneuter Fehler zwei Runden

danach nutzten Gautier Paulin

und ein sehr gut aufgelegter

Max Nagl aus und zogen vorbei.

Anstie und Paulin schlossen zu

Desalle auf und versuchten, ihn zu

überholen. Febvre nahm währenddessen

die Verfolgungsjagd

auf und überholte Nagl. In der vorletzten

Runde schaffte Anstie das

Kunststück, Desalle zu überholen,

der sich Rang 2 aber im letzten

Umlauf zurückeroberte. Eindeutiter

dem Jubel der Fans wieder zurück.

Desalle crashte heftig, verletzte

sich glücklicherweise nicht

schwer und wurde Zwanzigster.

Cairoli gewann letztlich den Lauf

vor Gajser, Paulin, Anstie und

Seewer und sicherte sich damit

den Gesamtsieg. Nagl belegte

Rang 9 und zeigte sich zufrieden.

MX2

In der MX2-Klasse ging der Titelkampf

zwischen den beiden

Hauptprotagonisten Jorge Prado

und Pauls Jonass weiter. Jonass

führt das Klassement nach Ottobiano

weiter an, der Gesamtsieg

aber ging an Prado.

Den Holeshot in Rennen 1 sicherte

sich Prado vor Thomas Covington,

Ben Watson und Henry Jacobi. Jonass

lag auf Platz 7, konnte sich

aber bald auf Rang 3 vorarbeiten.

Thomas Kjer Olsen war Sechster,

überholte in Runde 4 Jago Geerts

und übernahm dessen 5. Platz.

Prado machte nach sieben Runden

Fehler, Covington zog vorbei

und gab die Führung bis zum

Schluss nicht mehr ab. Dritter

wurde Jonass vor Watson und Olsen.

Schnellstarter Henry Jacobi

belegte nach einem Sturz Rang

10.

Der Start zum zweiten Lauf verlief

nahezu identisch zu Rennen 1.

Prado holte den Holeshot und Covington

lag auf Rang 2. Olsen folgte

auf Position 3 vor Jonass und Jacobi.

Der auf Rang 10 gestartete

Calvin Vlaanderen überholte in

Runde 5 Jacobi, gefolgt von Ben

Watson, gegen den Vlaanderen

das Nachsehen hatte. Prado setzte

sich derweil weiter ab. Covington

wurde von Olsen und Jonass

auf Platz 4 durchgereicht. Fünfter

wurde Watson. Jacobi war zwischenzeitlich

ausgefallen, wurde

auf Platz 19 gewertet und schrieb

damit noch 2 WM-Punkte. Der Gesamtsieg

ging somit ebenfalls an

Prado vor Covington und Jonass.

WMX

In der Damenklasse sicherte sich

Nancy van de Ven ihren ersten GP-

Sieg. Im ersten Lauf dominierte

zur Freude der italienischen Fans

Kiara Fontanesi das Geschehen,

sie gewann vor der Neuseeländerin

Courtney Duncan und van de

Ven. Im zweiten Rennen drehte

van de Ven den Spieß um und verwies

Fontanesi und Duncan auf

die Plätze. Aufgrund der besseren

Platzierung im zweiten Lauf ging

der Gesamtsieg somit an van de

Ven. Ebenfalls gut auf der technisch

anspruchsvollen Strecke

schlug sich Larissa Papenmeier.

Sie wurde zweimal Vierte.

STATEMENTS

Antonio Cairoli: Insgesamt gesehen

ein gutes Wochenende. Ich

habe 50 Punkte heimgefahren,

was sehr wichtig für die Meisterschaft

ist. Das nächste Ziel ist ein

Podestplatz beim GP in Indonesien.

Gautier Paulin: Ich fühle mich gut.

Die Strecke war schwierig, aber

das mag ich. Es war nicht leicht

heute, meine Starts waren

schlecht und ich musste mich

nach vorne kämpfen. Über den

2. Platz bin ich sehr glücklich.

Max Anstie: Ich hoffe, dass sich

mit meinem heutigen 3. Platz, das

Blatt für mich wendet und ich das

in Indonesien beweisen kann.

Jorge Prado: Es ist für mich super

gelaufen. Ich konnte den Gesamtsieg

holen. Letztes Jahr war das

nicht so.

Thomas Covington: Ein echt gutes

Wochenende für mich. Schon am

Samstag im Training lief alles perfekt.

Mit meinem Bike komme ich

sehr gut zurecht. Ich bin sehr

glücklich.

Pauls Jonass: Dieses Wochenende

verlief nicht so, wie ich es gehofft

hatte. Ich hatte während des Rennens

Probleme mit der Strecke. Im

Training war das nicht so. Ich fand

einfach meinen Rhythmus nicht.

Physisch fühle ich mich gut. Die

Saison ist lang, wir haben noch

neun Rennen vor uns ... alles ist

noch offen ... alles kann passieren.

Motocross-WM - 11. Lauf - Ottobiano/I

16./17.6.2018

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Antonio Cairoli, I, KTM; 2. Gautier

Paulin, F, Husqvarna; 3. Max Anstie, GB,

Husqvarna; 4. Tim Gajser, SLO, Honda;

5. Romain Febvre, F, Yamaha; 6. Jeremy

Seewer, CH, Yamaha; 7. Maximilian Nagl,

D, TM; 8. Clément Desalle, B, Kawasaki;

9. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 10. Kevin

Strijbos, B, KTM.

Ferner: 14. Valentin Guillod, CH, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Thomas Covington,

USA, Husqvarna; 3. Pauls Jonass,

LV, KTM; 4. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 5. Ben Watson, GB, Yamaha;

6. Jago Geerts, B, Yamaha; 7. Calvin Vlaanderen,

ZA, Honda; 8. Davy Pootjes, NL,

KTM; 9. Anthony Rodriguez, VEN, Yamaha;

10. Iker Larranaga Olano, E, Husqvarna.

Ferner: 13. Henry Jacobi, D, Husqvarna.

WMX: 1. Nancy van de Ven, NL, Yamaha;

2. Kiara Fontanesi, I, Yamaha; 3. Courtney

Duncan, NZ, Yamaha; 4. Larissa Papenmeier,

D, Suzuki; 5. Shana van der Vlist, NL,

KTM; 6. Amandine Verstappen, B, KTM;

7. Natalie Kane, IRL, Honda; 8. Line Dam,

DK, Honda; 9. Stephanie Laier, D, KTM;

10. Lynn Valk, NL, Yamaha.

Ferner: 15. Virginie Germond, CH, KTM;

23. Janina Lehmann, D, Suzuki; 24. Elena

Kapsamer, A, KTM.

EMX 250: 1. Roan van de Moosdijk, NL, Yamaha;

2. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna;

3. Jett Lawrence, AUS, Suzuki; 4. Mathys

Boisrame, F, Honda; 5. Brian Strubhart Moreau,

F, Kawasaki; 6. Karlis Sabulis, LV, Yamaha;

7. Maxime Renaux, F, Yamaha;

8. Steven Clarke, GB, Honda; 9. Mel Pocock,

GB, Husqvarna; 10. Kevin Horgmo, N,

KTM.

Ferner: 20. Jeremy Sydow, D, KTM; 25. Michael

Sandner, A, KTM.

50

MCE

August '18


MCE-ONLINE.DE

Die neue Homepage ist online

Jeder von uns kennt das Problem, wenn man etwas vergleichen möchte oder ganz

spezielle Infos zu verschiedenen Produkten online sucht, bleibt einem meist

nichts anderes übrig, als sehr lange zu „googeln“. Auf unserer Homepage, die exklusiv

den MCE-Lesern zur Verfügung steht, bleibt euch genau das erspart. „Viele

Infos auf einen Blick“, lautet das Motto. Ihr findet nicht nur News und interessante

Hintergrundinformationen rund um den Offroad-Motorradsport, sondern auch

ausführliche Bike-Tests, die bis ins kleinste Detail gehen und meist auch mit Filmen

untermalt sind. Das ist noch lang nicht alles, auch Produkte werden vorgestellt

und getestet. Wobei bei uns auch der Begriff „Dauertest“ wörtlich genommen

wird. Unsere Testfahrer geben in regelmäßigen Abständen exklusive Infos zu

den bei uns im Dauertest befindlichen Motorrädern und Produkten. Die Schrauber

unter euch kommen auch auf ihre Kosten, in der Rubrik „Tipps und Tricks“ gibt es

viele nützliche Hilfestellungen aus unserer Testwerkstatt und wir schauen selbst

bei Arbeiten, die längst nicht jeder durchführen kann, aber euch mehr Einsicht

bringen, über die Schulter. Und es geht noch weiter, Interviews und Homestorys

vieler Fahrer sowie Teams und die dazugehörigen Rennserien gibt es ebenfalls auf

einen Blick. Ganz stolz sind wir auf unseren neuen Fahrtechniktrainer und MCE-

Testfahrer Marko Barthel, den wir für euch als einen der Besten gewinnen konnten.

Er wird nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kids verschiedene Trainingsaspekte

beleuchten und sein Wissen exklusiv an euch weitergeben.


MOTOCROSS-WM: PANGKALE PINANG/IDN

MXGP: Herlings auf Siegesfahrt

MX2: 1. GP-Sieg für Vlaanderen

Der Indonesien-GP in Pangkale Pinang wird den Fahrern sicher noch lange im Gedächtnis bleiben und bot actionreiche

Rennen. Jeffrey Herlings war nach seiner Verletzung in St. Jean d’Angély noch leicht lädiert angetreten

und holte sich trotzdem den Gesamtsieg in der MXGP-Klasse. Sein Glück kaum fassen konnte Calvin Vlaanderen, der

sich seinen ersten GP-Sieg in der MX2 sicherte. Schade nur, dass sich so wenige Zuschauer an der Strecke einfanden.

52

MCE

August '18


Calvin Vlaanderen vor Jorge Prado

53

MCE

August '18


MOTOCROSS-WM: PANGKALE PINANG/IDN

STATEMENTS

Jeffrey Herlings: Ich hatte wirklich

gute Starts an diesem Wochenende,

zwei Holeshots können sich

sehen lassen. In Rennen 1 hätte

ich Tony vielleicht schlagen können,

aber ich wollte kein Risiko

eingehen. Ich möchte es etwas

langsamer angehen, damit ich

spätestens in Lommel wieder zu

hundert Prozent fit bin.

Startgetümmel beim MXGP mit Sieger Jeffrey Herlings (84), Antonio Cairoli (222), Clément Desalle (25) und Gautier Paulin (21)

MXGP

In der MXGP-Klasse sind unbestritten

die talentiertesten und

am härtesten arbeitenden MX-

Fahrer der Welt am Start. Bestes

Beispiel hierfür war wieder das

KTM-Duo Jeffrey Herlings und Antonio

Cairoli.

Den Holeshot zu Lauf 1 sicherte

sich Herlings, direkt dahinter Cairoli.

Ihm folgten Gautier Paulin

und Tim Gajser. Zu Beginn von

Runde 3 überholten Gajser und

Desalle Paulin. Ein Fehler von Herlings

gab Cairoli die Möglichkeit,

die Führung zu übernehmen. Ein

weiterer Fehler von Herlings folgte

und Cairoli konnte die Führung

ausbauen. Herlings’ Kampfgeist

erwachte, doch dann entschied er

sich, sein Glück nicht auszureizen.

Zu frisch war noch die Erinnerung

an seinen erlittenen Schlüsselbeinbruch

zwei Wochen zuvor.

Um Rang 5 kämpften derweil die

Franzosen Paulin und Romain

Febvre. Febvre setzte sich bei

Halbzeit durch. Nur wenige Runden

später übernahm Desalle

Gajsers 3. Rang und schloss zu

Herlings auf, der sich aber nicht

beirren ließ und seine Position

hielt. Das Rennen gewann

schließlich Cairoli vor Herlings,

Desalle, Gajser und Febvre. Max

Nagl, der bei Reisen nach Asien

sein Essen selbst zubereitet, verletzte

sich dabei an der linken

Hand, die Wunde musste sogar

genäht werden. Derart gehandicapt

hatte er natürlich beim Rennen

Probleme. Ausgeknockt wurde

er im ersten Lauf aber von einem

Motorschaden. Er musste

aufgeben und konnte keine Punkte

schreiben.

54

MCE

August '18

Der alles entscheidende zweite

Lauf war sehr kampfbetont. Der

Holeshot ging erneut an Herlings,

der Gajser abwehren konnte. Cairoli

hatte seine liebe Not, bis er

Gajser überholen konnte. Als er

es endlich geschafft hatte, baute

er einen Crash, bei dem er sich am

Daumen verletzte. Doch auch das

konnte ihn nicht bremsen. Er

schwang sich sofort wieder aufs

Bike und nahm die Verfolgung auf

Herlings wieder auf. Cairoli passierte

Gajser zum dritten Mal und

diesmal sollte es auch so bleiben.

Das Bäumchen-wechsel-dich-

Spiel an der Spitze war damit aber

noch nicht beendet. Cairoli machte

Herlings Druck, der prompt

stürzte. Cairoli übernahm die Führung

und ging kurz danach zu Boden.

Herlings zog vorbei und gewann

schließlich vor Cairoli und

Febvre, der damit auch in der Gesamtwertung

Dritter hinter den

beiden KTM-Ridern wurde. Der gehandicapte

Nagl wurde Dreizehnter

und konnte im Klassement seinen

10. WM-Rang verteidigen.

MX2

In der MX2-Klasse waren die Rennen

nicht weniger spannend. Die

KTM-Fahrer Pauls Jonass und Jorge

Prado fighteten ebenso erbittert

um den Titel wie Cairoli und

Herlings. Auch hier hatte es der

Ältere und amtierende Champion

Jonass schwer gegen den Youngster.

In Indonesien aber freute sich

in beiden Läufen der Dritte. In

Lauf 1 war das Thomas Covington

und in Lauf 2 Calvin Vlaanderen.

Der Holeshot in Lauf 1 ging an Covington

vor Vlaanderen und Henry

Jacobi. Prado und Jonass folgten

auf den Plätzen. Ende der zweiten

Runde zog Jonass an Prado vorbei.

Covington baute im Laufe des

Rennens die Führung immer weiter

aus. Sein Teamkollege Thomas

Kjer Olsen belegte zwischenzeitlich

Rang 5. Vlaanderen legte

ebenfalls ein beeindruckendes

Tempo vor und Jonass brauchte

bis zur zweiten Rennhälfte, um

die Lücke zu schließen. Prado versuchte

ebenfalls, Vlaanderen zu

überholen, doch der Hondafahrer

konnte den Spanier bis ins Ziel

hinter sich halten. Der Sieg ging

somit an Covington vor Jonass,

Vlaanderen, Prado und Olsen.

Henry Jacobi fiel im Laufe des

Rennens immer weiter zurück und

wurde Elfter.

In Lauf 2 sicherte sich Vlaanderen

seinen ersten Holeshot der Saison

vor Jonass, Olsen, Prado und

Watson. Olsen wurde noch in der

Eröffnungsrunde von Prado und

Watson überholt. Prado heftete

sich an Jonass’ Fersen und überholte

diesen in der folgenden

Runde. Jonass verlor im Anschluss

auch seine Fights gegen Watson

und Davey Pootjes, wurde sodann

von Covington unter Druck gesetzt

und überholt. Während Jonass

auch noch Jago Geerts ziehen lassen

musste, zog Prado gegen Watson

den Kürzeren. Vlaanderen gewann

und ist damit der erste Südafrikaner

seit Tyla Rattray 2008,

dem ein WM-Gesamtsieg gelang.

Watson wurde Zweiter vor Prado,

Covington und Pootjes. Jonass belegte

den frustrierenden 7. Rang

hinter Jago Geerts und vor Henry

Jacobi.

Antonio Cairoli: Es war ein Okay-

Wochenende. Ich hoffe, dass wir

nächste Woche trotz Daumenverletzung

alles geben können.

Romain Febvre: Ich bin echt glücklich.

Es läuft immer besser und

heute stehe ich zum zweiten Mal

auf dem Podium. Das würde mir

bei allen GP gefallen.

Calvin Vlaanderen: Ich bin sprachlos.

Das erste Rennen lief schon

gut, aber dass ich im zweiten Lauf

den Holeshot holen und gewinnen

würde, hätte ich nicht gedacht. Ich

fühle mich großartig und kann es

noch gar nicht glauben. Seit ich

ein Kind war, habe ich von einem

GP-Sieg geträumt.

Tomas Covington: Ich bin definitiv

sehr glücklich, auf dem Podium zu

stehen. Ich habe es geschafft, Jorge

(Prado) und Ben (Watson) zu

überholen und das war nicht einfach.

Jorge Prado: Dieser Podestplatz

macht mich glücklich. Ich bin sehr

froh, dass ich so konstant fahren

kann. Ich habe das Rennen genossen.

Es war schwierig, aber es lief

besser als im Qualifying.

Pauls Jonass: Ich fühlte mich gut,

aber nach zehn Minuten hatte ich

Probleme an einem Hügel und

fand nicht mehr die richtige Linie.

Motocross-WM - 12. Lauf - Pangkal Pinang/

IND - 30.6./1.7.2018

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Antonio

Cairoli, I, KTM; 3. Romain Febvre, F, Yamaha;

4. Tim Gajser, SLO, Honda; 5. Clément

Desalle, B, Kawasaki; 6. Glenn Coldenhoff,

NL, KTM; 7. Gautier Paulin, F, Husqvarna;

8. Max Anstie, GB, Husqvarna;

9. Evgeny Bobryshev, RUS, Suzuki; 10. Jeremy

Seewer, CH, Yamaha.

Ferner: 16. Valentin Guillod, CH, KTM;

17. Maximilian Nagl, D, TM.

MX2: 1. Calvin Vlaanderen, ZA, Honda;

2. Thomas Covington, USA, Husqvarna;

3. Jorge Prado, E, KTM; 4. Ben Watson, GB,

Yamaha;

5. Pauls Jonass, LV, KTM; 6. Jago Geerts, B,

Yamaha; 7. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 8. Davy Pootjes, NL, KTM;

9. Michele Cervellin, I, Yamaha; 10. Henry

Jacobi, D, Husqvarna.


www.husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Foto: R. Schedl

SMART

ADVANTAGE

Muskelkraft alleine entscheidet nicht über Sieg oder Niederlage im Motocross.

Runde für Runde musst du die Konkurrenz mit einer effi zienteren Strategie

übertreffen. Nutze modernste Technologie und intelligente Performance um

dein Ziel zu erreichen. Die neuen Husqvarna Motorcycles Motocross Modelle

bieten dir dafür eine unübertroffene Kombination aus überragendem Handling,

kontrollierbarer Leistung und niedrigem Gewicht.


ADAC MX MASTERS: BIELSTEIN

Wieder

Max Nagl

Max Nagl baut seine Führung im ADAC MX Masters aus • Dylan Walsh feiert Tagessieg

im ADAC MX Youngster Cup • Tagessieg für Constantin Piller im ADAC MX Junior Cup 85

56

MCE

August '18


57

MCE

August '18


ADAC MX MASTERS: BIELSTEIN

Henry Jacobi

Dylan Walsh

Glen Meier

58

MCE

August '18

Die 7800 Zuschauer auf dem Bielsteiner Waldkurs

wurden bei der dritten Runde des ADAC

MX Masters mit perfekten äußeren Bedingungen

und äußerst spannenden Rennen verwöhnt.

Angenehme Temperaturen um 17 Grad

Celsius und eine top präparierte Strecke ermöglichten

Motorsport auf höchstem Niveau.

In der ADAC-MX-Masters-Klasse war es erneut

Max Nagl, der dem Rennen seinen Stempel

aufdrückte. Nach einem Fehler in der Anfangsphase

des ersten Durchgangs musste sich der

Bayer zwar mit dem 2. Rang hinter Hunter Lawrence

begnügen, konnte jedoch im zweiten

Rennen mit einem beeindruckenden Start-Ziel-

Sieg seine Welt wieder geraderücken. „Ich hatte

einen guten Start in den ersten Lauf“, so

Nagl. „Aber ein Fehler in der Waldpassage hat

mich viele Plätze gekostet. Bis ich mich wieder

auf Rang 2 nach vorne gekämpft hatte, war

Hunter Lawrence schon sehr weit weg. Ich

konnte zunächst Zeit auf ihn gutmachen, hatte

dann jedoch ein Problem mit meinem Motor

und musste deshalb das Tempo drosseln.“

Mit dem Ersatzmotorrad an der Spitze des Feldes

ins zweite Rennen gestartet, ließ Nagl der

Konkurrenz keine Chance und gewann mit über

24 Sekunden Vorsprung vor Henry Jacobi und

Jens Getteman. „Ich war nach dem ersten

Durchgang richtig wütend auf mich selbst und

konnte es deshalb kaum abwarten, endlich ins

zweite Rennen zu starten. Dabei konnte ich mir

den Frust nämlich schön von der Seele fahren“,

schmunzelte der Meisterschaftsführende

nach seinem eindrucksvollen Sieg.

Henry Jacobi hatte sich dazu entschieden, in

Bielstein mit seiner 250-ccm-Maschine zu starten

und diesen Schritt auch nicht bereut. „Ich

fahre einfach wahnsinnig gerne mit der

250er“, versicherte Jacobi. „Da der Kurs in

Bielstein relativ eng ist und nicht ganz so lange

Bergauffahrten hat, schien mir die Strecke hier

ideal. Trotz dem Leistungsdefizit konnte ich ein

hohes Tempo fahren und bin mit den Rängen

3 und 2 zufrieden. Im zweiten Lauf wurde es

am Ende nochmal recht eng, als ich oben im

Wald übers Vorderrad gerutscht bin. Da konnte

ich mich gerade so noch vor Getteman behaupten.“

Der Belgier hatte kurz vor dem Rennen in

Bielstein noch mit einer schweren Erkältung zu

kämpfen und war deshalb selbst von seiner

Leistung überrascht. „Im ersten Lauf fühlte ich

mich völlig kraftlos und kam nicht über Rang 13

hinaus“, schilderte Getteman. „Dafür ging es

in Rennen 2 deutlich besser und ich konnte

mich vor Hunter Lawrence auf Rang 3 behaupten.“

Lawrence hatte den ersten Lauf souverän mit

über 13 Sekunden Vorsprung gewonnen, jedoch

keinen guten Start ins zweite Rennen erwischt.

„Ich steckte zunächst im Verkehr fest

und tat mich schwer, schnell nach vorne zu

kommen“, räumte der Australier ein. „Aber

nach ein paar Minuten lief es besser und ich

konnte viele Plätze gutmachen. Rang 2 in der

Tageswertung ist absolut okay – ich fahre mit

einem Lächeln im Gesicht nach Hause.“ Tagesrang

4 sicherte sich Lukas Neurauter mit den

Einzelergebnissen 4 und 5.

ADAC MX Youngster Cup

Die beiden Rennen des ADAC MX Youngster

Cup waren an Spannung kaum zu überbieten.

Ein besonders turbulentes Wochenende erlebte

Michi Sandner. Der Österreicher hatte schon

am Samstag die schnellste Rundenzeit in der

Qualifikation gefahren und konnte auch den

ersten Lauf am Sonntag trotz einiger Attacken

seiner Gegner für sich entscheiden. Nach dem

perfekten Auftakt kam jedoch der Start in den


Die besten Szenen vom ADAC MX Masters werden

in der Saison 2018 weltweit im TV zu sehen

sein. Der Sender Motorvision TV zeigt die Highzweiten

Lauf: „Der Fahrer neben mir ist ein wenig

zu früh losgefahren und ich habe mich davon

leider mitreißen lassen“, ärgerte sich

Sandner, der bei der Aktion mit dem Vorderrad

ans Startgatter knallte und erst als Letzter ins

Rennen gehen konnte. „Das war natürlich unklug,

aber ich habe alles darangesetzt, dass

ich noch mal nach vorne komme.“ Seine unglaubliche

Aufholjagd brachte Sandner

schließlich noch bis auf den 5. Rang und damit

auch auf Platz 2 der Tageswertung.

Tagessieger in der hart umkämpften Nachwuchsklasse

wurde Dylan Walsh, der sich im

ersten Lauf noch über einen Fahrfehler ärgern

musste. „Ich war mir sicher, dass ich gewinnen

könnte“, so der Neuseeländer. „Aber durch

meinen Sturz hatte ich mir die Chance auf den

Triumph verbaut.“ Im zweiten Durchgang ließ

sich Walsh auch nicht von einem mittelmäßigen

Start einbremsen und sicherte sich den

Sieg vor Rene Hofer und Hardi Roosiorg.

Hofer durfte mit den Einzelergebnissen 4 und

2 auf die letzte Stufe des Tagespodiums klettern

und konnte damit auch seine Führung in

der Gesamtwertung verteidigen. „Ich bin voll

zufrieden mit meinem Auftritt“, zog der Österreicher

ein positives Fazit. „Ich habe beide

Starts gewonnen und konnte meine Gesamtführung

behaupten, auch wenn ich die ersten

Runden im ersten Rennen ein wenig verschlafen

habe. Jetzt geht es nach Möggers. Das ist

zwar rund 500 Kilometer von mir zu Hause entfernt,

aber natürlich trotzdem mein Heimrennen.

Ich hoffe, dass mich die heimischen Fans

dort zu Top-Leistungen pushen werden.“

ADAC MX Junior Cup 85

Im ADAC MX Junior Cup 85 konnte Constantin

Piller seinen ersten Tagessieg in der laufenden

Saison feiern. Der Bayer hatte schon am Samstag

mit der schnellsten Rundenzeit seine Ansprüche

angemeldet und konnte auch am

Sonntag überzeugen. Piller lag im ersten Lauf

schon klar auf Siegkurs, musste sich jedoch

nach einem Sturz mit dem 2. Rang hinter Camden

Mc Lellan zufriedengeben. Im zweiten

Durchgang lief hingegen alles glatt und der

Bayer durfte sich verdient über den Sieg freuen.

„Mein Start war zwar nicht perfekt, aber ich

war ganz vorne dabei“, schilderte Piller die Anfangsphase.

„Ich habe mir dann recht schnell

einen Vorsprung rausgefahren und konnte diesen

auch bis ins Ziel verteidigen. Der Sieg ist

super, aber leider konnte ich damit wieder keine

Punkte in der Gesamtwertung auf Camden

Mc Lellan gutmachen.“

Der Südafrikaner hatte nämlich den ersten

Durchgang gewonnen und sich im zweiten Rennen

hinter Piller auf Rang 2 platziert. „Ich hätte

selbstverständlich gerne beide Läufe gewonnen“,

versicherte Mc Lellan. „Aber dazu hätte

ich im zweiten Rennen besser starten müssen.

Immerhin konnte ich mit dem Resultat meinen

Vorsprung auf Liam in der Gesamtwertung ausbauen.“

Liam Everts (KTM) fuhr mit den Rängen

4 und 3 zwar aufs Podium, doch der ehrgeizige

Sohn des zehnfachen Weltmeisters Stefan

Everts war nicht zufrieden mit seinem Auftritt.

„Ich hatte hier kein gutes Wochenende“, übte

der Belgier strenge Selbstkritik. „Normalerweise

fühle ich mich auf technischen anspruchsvollen

Strecke wie hier in Bielstein

wohl, aber es ist hier einfach nicht rund gelaufen

für mich. Beim nächsten Rennen werde ich

dafür umso stärker zurückkommen.“

lights der sieben Rennwochenenden in einem

30-minütigen Magazin in mehr als 100 Ländern.

Motorvision International zeigt das Magazin

erstmals am 22. Juli ab 17:30 Uhr.

• Text: ADAC MX Masters; Fotos: Steve Bauerschmidt

Rene Hofer

ADAC MX Masters - 3. Lauf - Bielstein 24.6.2018

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Maximilian Nagl, TM; 2. Lawrence Hunter,

AUS, Honda; 3. Henry Jacobi, Husqvarna; 4. Lukas Neurauter,

A, KTM; 5. Jeffrey Dewulf, B, KTM; 6. Jens Getteman, B,

Kawasaki; 7. Tim Koch, KTM; 8. Boris Maillard, F, Suzuki;

9. Sulivan Jaulin, F, KTM; 10. Martin Krc, CZ, KTM.

MX Youngster Cup: 1. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna; 2. Michael

Sandner, A, KTM; 3. Rene Hofer, A, KTM; 4. Richard Sikyna,

SK, KTM; 5. Hardi Roosiorg, EST, KTM; 6. Roland Edelbacher,

A, KTM; 7. Jeremy Sydow, KTM; 8. Jett Lawrence,

AUS, Suzuki; 9. Dusan Drdaj, CZ, Yamaha; 10. Manuel Perkhofer,

A, KTM.

MX Junior Cup 85: 1. Constantin Piller, KTM; 2. Camden Mc

Lellan, ZA, KTM; 3. Liam Everts, B, KTM; 4. Radek Vetrovsky,

CZ, KTM; 5. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna; 6. Tomas Pikart,

CZ, KTM; 7. Nick Domann, D, KTM; 8. Collin Wohnhas,

KTM; 9. Paul Bloy, KTM; 10. Valentin Kees, Husqvarna.


MOTOCROSS-DM: SCHWEIGHAUSEN

Favoritensiege

Foto links: Jens Getteman; Oben: Juniorenklasse mit Nick Wigand

(49), Jannic Munz (14), Tom Schettler (75), Nico Pawlitschko (782)

und David Schnitzler (66); Unten: Jugend B mit Cevin Kröner (32)

und Jonas Gökelmann (64); Rechts oben: Schüler A - 50 ccm - mit

Tom Lutz (68), Tobias Strebel (76), Felix Ankele (16), Nils Fauser

(18), Jonas Jansen (15), Joel Rummler (10) und Denny Theurer (88)

• Nur die Kulisse war nicht rekordverdächtig:

Zuschauerzahl blieb hinter den Erwartungen des Veranstalters

• Jens Getteman baut seine Führung durch zwei Laufsiege in der DM 250 weiter aus

Rekordverdächtig war die 45. Auflage des

ADAC-Motocross am Sonntag, 1. Juli, im südbadischen

Schweighausen, zu dem sich 98 Starter

eingefunden hatten. Das Startgitter war bei

allen sechs Wertungsläufen voll besetzt, was

für die Zuschauer besonderen Nervenkitzel bedeutete.

Überragender Fahrer war der Belgier

Jens Getteman, der den DM-Lauf der 250 ccm-

Klasse klar gewann.

Nicht ganz ins positive sportliche Bild passte

die Kulisse. Der veranstaltende MSC „Alemannorum“

Schweighausen hatte aufgrund des

ausgefeilten Rennprogrammes über zwei Tage

mit über 2000 Zuschauern gerechnet. „Mit den

tatsächlichen 1850 Zuschauern sind wir aber

noch zufrieden“, so Vorsitzender Reinhold

Singler. Temperaturen um die 27 Grad und steter

Sonnenschein ohne Wölkchen am Himmel

setzten Mensch und Maschinen zu. Pascal Greco

aus Aichwald moderierte erstmals als Streckensprecher

kompetent das Renngeschehen

am Pflingstberg.

Klasse 1 - DM-Lauf 250 ccm: Dreißig Minuten

plus zwei Runden dauerten jeweils die beiden

Wertungsläufe der DM-Klasse bis 250 ccm.

Wertungsberechtigt gingen 31 Motocrosser mit

DMSB A-/B-/J-Lizenz an den Start.

Mit deutlicher Führung in der DM-Wertung war

der Belgier Jens Getteman nach Schweighausen

gekommen und ließ schon im Training am Sonntagmorgen

keinen Zweifel daran, dass er am

Pflingstberg die volle Punktzahl mitzunehmen

gedachte. Mit 24 Sekunden Vorsprung auf den

Zweitplatzierten Bernhard Ekerold aus Reutlin-

60

MCE

August '18

gen holte sich Getteman den ersten Laufsieg

und 25 Wertungspunkte. Seine schnellste Runde

schaffte er mit knapp 49 km/h. Dritter wurde

im ersten Lauf und ebenfalls mit deutscher Lizenz

startend Timur Petrashin aus Russland,

dicht gefolgt von Vincent Gallwitz. Auf Rang 5

schlug sich Lokalmatador Marco Müller vom

MSC Schweighausen sehr gut.

In Rennen 2 verkürzte sich der Vorsprung von

Getteman auf Ekerold auf nur 14 Sekunden im

Ziel, aber der Start-Ziel-Sieg des Belgiers war

zu keiner Zeit in Gefahr. Somit wiederum die

volle Punktzahl für Getteman, sodass der Tagessieg

in Schweighausen satte 50 Wertungspunkte

zur DM einbrachte. Zweiter in der Tageswertung

mit 44 Punkten wurde Ekerold, gefolgt

von Timur Petrashin mit 40. Vierter im

zweiten Lauf und auch im Tagesergebnis wurde

Elias Stapel aus Reutlingen. Rang 5 belegte

Gallwitz mit 32 Punkten. Lokalmatador Marco

Müller kam im zweiten Rennen als Sechster

durch das Ziel, was letztlich auch das Resultat

in der Tageswertung darstellte.

Klasse 2 - DM-Lauf 85 ccm: „Es war hart für die

Jugendlichen (bis 15 Jahre)“, meinte der Ehrenvorsitzende

und langjährige Rennleiter des

MSC Schweighausen Anton Singler, „die volle

Laufdistanz mit 1480 Meter über 20 Minuten

plus zwei Runden zu durchfahren.“ Vierundzwanzig

Starter gingen in die beiden Wertungsrennen.

Cato Nickel vom MC Vellahn, derzeit

in der DM nach vier Rennen führend, überzeugte

auch im Zeittraining und ging als Erster

an die Startmaschine zu den Wertungsrennen.

KTM-Fahrer Nickel dominierte mit zwei Laufsiegen

und deutlichem Vorsprung jeweils vor Paul

Bloy vom AMC Biberach. Dritter wurde Sebastian

Meckl im ersten Lauf und Teamkollege Nick

Domann im zweiten. Joe-Louis Kaltenmeier, für

den MSC Schweighausen am Start, musste bedingt

durch einen Maschinendefekt im ersten

Rennen in der vierten Runde aufgeben, belegte

in Rennen 2 den 18. Rang, was ihm in der Tageswertung

den 13. Platz einbrachte.

Klasse 3 - BW Pokal Open: Elf von 42 Startern

fuhren in dieser Klasse für den Veranstalter

MSC Schweighausen. Gerne hätte der Veranstalter

einen Clubfahrer auf dem Siegertreppchen

gesehen, so wäre der Anspruch an den eigenen

Fahrerkader gedacht gewesen. Doch die

übermächtige Konkurrenz war zu stark. Marco

Zehnle wurde Vierter und Teamkollege Mike

Kunzelmann Fünfter, beachtliche Erfolge, fanden

die beiden selbst für sich.

Ohne Hubraumbeschränkung wird diese Klasse

für Zwei- und Viertakter zum Baden-Württembergischen

Motocross-Pokal gewertet. In

beiden Wertungsläufen siegte Eric Schönburg

mit einer schnellsten Runde von 46,42 km/h.

Jeweils Zweiter wurde Fabian Strobel. Vierter

und damit bester Clubfahrer im ersten Lauf war

Marco Zehnle und Dritter Mike Kunzelmann.

30.6. - 22. ADAC-Jugend-Motocross Schweighausen:

Samstagmittag, 30. Juni, Punkt 13:15

Uhr war es soweit. Rennleiter Jürgen Geiger

schritt mit der Startflagge das Startgitter ab,

Vorsitzender Reinhold Singler begrüßte Fahrer

und Zuschauer. Bei optimalen Wetter- und

Streckenverhältnissen waren insgesamt 114

Starter auf den Pflingstberg gekommen.


Start BW-Pokal mit:

Fabian Strobel (211)

Felix-Niklas Brenner (750)

Maximilian Mickan (256)

Timo Hermanutz (445)

Marco Zehnle (44)

Tobias Steiner (677)

Ausgeschrieben waren fünf Jugendklassen für

sechs bis 18-jährige Nachwuchsfahrer, gekommen

waren 95 Starter, darunter bemerkenswerte

sieben Mädels! Außerdem musste der

MSC Schweighausen eine zusätzliche Klasse

mit Wertung zum Deutschen MX-Pokal Open in

das Samstag-Rennprogramm aufnehmen. Dadurch

konnte aber der straffe Zeitplan nicht

mehr eingehalten werden und es kam zu halbstündigen

Verzögerungen im Ablauf. Jede Klasse

hatte zwei Wertungsläufe zu fahren, die

Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad passte

der Veranstalter der Altersgruppe an.

Den Rennauftakt machten nicht die Kleinsten,

sondern die Hubraum-offene Pokalklasse.

Streckenbewässerung war immer wieder nötig,

um den Staub einigermaßen in den Griff zu

bekommen, da bewährte sich erstmalig die automatische

Sprinkleranlage, jüngst installiert

auf der linken Talseite!

Klasse 1 - Schüler A - Automatik 50 ccm: Tagessieger

wurde nach zwei Läufen Tobias Strebel

nach einem 3. Platz im ersten Lauf und einem

Sieg im zweiten. Jarno Jansen wurde in der Tageswertung

Zweiter, nach einem Laufsieg im

ersten Rennen und einem 5. Platz in Lauf 2. Felix

Ankele wurde Gesamtdritter vor Lasse Lohmann

und Daniel Ferger bei zwölf Startern insgesamt.

Klasse 2 - Schüler B - Automatik 65 ccm: Tagessieger

wurde Luca Röhner nach einem

2. und 1. Platz. Zweiter in der Tageswertung

wurde Leon Heimann vor Max-Werner Breuer.

Rang 4 belegte Luis-Valentino Laufer vor Marvin

Vökt. Lokalmatador Levin Klausmann, für

den MSC Schweighausen startend, belegte

Rang 11. Mit 23 Startern war die Jugendklasse

der Jahrgänge 2006 bis 2010 sehr gut besetzt.

Klasse 3 - Jugend A - 85 ccm: Tagessieger nach

zwei überlegen gewonnenen Läufen wurde

Max-Hero Holzapfel, Zweiter Jona Katz vor John

Vogelwaid, Tommy Schnitzler und Leon Stradinger.

Klasse 4 - Jugend B - 85 ccm: Tagessieg für Paul

Bloy nach zwei Laufsiegen. Zweiter wurde Cevin

Kröner vor Collin Wohnhas, Sebastian Meckl

und Lokalmatador Joe-Louis Kaltenmeier.

Klasse 5 - 125 ccm: Überlegener Tagessieger

wurde der mit deutscher Lizenz startende

Schweizer Alexandre Marques aus Zürich mit

zwei deutlichen Laufsiegen. Mit zwei 2. Plätzen

belegte Kevin Keim vor Tim Saur den

2. Rang. Vom MSC Schweighausen war Max

Walter am Start, er belegte in der stärksten Jugendklasse

mit 26 Startern einen 20. Platz.

MX-Pokal Open: In der zusätzlich ausgeschriebenen

Klasse Deutscher MX-Pokal Open gingen

19 Fahrer an den Start. Nach zwei Laufsiegen

holte sich Bernhard Ekerold auf Honda den

Tagessieg. Zweiter wurde Lokalmatador Marco

Müller mit einem 2. und einem 3. Platz. Dirk-

Felix Sigmund belegte Rang 3 vor Sascha Wölfl

und Frank Dechet. Die weiteren Platzierungen

der Clubfahrer des MSC Schweighausen lauten:

8. Platz Mike Kunzelmann, 9. Marco Zehnle,

16. Felix-Niklas Brenner und 18. Kai Bräutigam.

• Texte: rof; Fotos: sps-racing/Frank Schöffler

AM RANDE

Dank der permanenten Trainingsstrecke, die der MSC

Schweighausen seit Frühjahr 2017 auf dem Pflingstberg

anbieten kann, konnte auch die clubeigene Jugendarbeit

wesentlich verbessert werden. Rund zehn

Jugendliche üben sich derzeit im Motocrosssport, der

ab acht Jahre mit 50 ccm starken kleinen Motocrossmaschinen

mit Automatikgetriebe gefahren werden darf.

Beim Jugend-Motocross starteten vier Jugendfahrer des

MSC Schweighausen.

Einer der jungen Fahrer ist Levin Klausmann, zehn Jahre

alt, aus dem benachbarten Städtchen Mahlberg. Er ist

der Sohn des 15-fachen Deutschen Meisters im

Downhill-Fahren, Marcus Klausmann. Nach dem Grund

gefragt, wie er zu dem doch außergewöhnlichen Motocrosssport

käme, sagt er: „Ich möchte später Downhill

fahren, wie mein Papa.“ Ein Jahr muss er noch warten,

erst ab elf Jahren darf er mitfahren. „Motocross werde

ich dann trotzdem weiterfahren. Mir macht es richtig

Spaß!“ Die Zustimmung des Vaters hat er. Die T-Shirt-

Aufschrift der Mutter ebenfalls: „Super“. Levin Klausmann

startete mit seiner 65-ccm-KTM auf dem Pflingstberg

in sein insgesamt drittes Rennen. Unter 23 Startern

in seiner Klasse belegte Levin im ersten Wertungslauf

den 9. und im zweiten den 13. Platz, was ihm in der

Tageswertung den 11. Platz und 20 Wertungspunkte für

die Baden-Württembergische Landesmeisterschaft einbrachte.

Dank finanzieller Unterstützungen durch den ADAC und

großer Eigenleistungen der Mitglieder war es dem MSC

Schweighausen möglich, in jüngster Zeit eine permanente

Trainingsstrecke, ein automatisches Bewässerungssystem,

einen Waschplatz für Motocrossmaschinen

und vieles mehr zu bauen und zu installieren. Seitens

des ADAC Südbaden war dessen Vorsitzender Clemens

Bieniger auf den Pflingstberg gekommen, um die

Neuerungen offiziell deren Bestimmung zu übergeben.

Dr. Johannes Fechner (SPD), Mitglied des Deutschen

Bundestages, war ebenfalls zur Feierstunde gekommen

und zollte dem Motorsportclub für die überregionale

Bedeutung größten Respekt. Bürgermeister Carsten

Gabbert schloss sich mit den Grußworten der Gemeinde

und einem Dankeschön an. Der Vorsitzende des

ADAC-Ortsclubs Schweighausen Reinhold Singler bedankte

sich beim ADAC und bei der Gemeinde für die

Unterstützung. Singler dankte aber auch seinen ehrenamtlichen

Helfern, insbesondere den Herren Vorstandsmitgliedern,

für das stete Engagement.

ADAC-Motocross Schweighausen - 30.6./1.7.2018

Gesamtergebnisse:

30.6. - Klasse 1 - Schüler A: 1. Tobias Strebel, KTM; 2. Jarno Jansen, KTM;

3. Felix Ankele, KTM; 4. Lasse Lohmann, Husqvarna; 5. Daniel Ferger, KTM;

6. Denny Theurer, KTM; 7. Tom Lutz, Husqvarna; 8. Nils Fauser, Husqvarna;

9. Simon Hahn, KTM; 10. Emma Nusser, KTM.

Klasse 2 - Schüler B: 1. Luca Röhner, KTM; 2. Leon Heimann, Husqvarna;

3. Max-Werner Breuer, KTM; 4. Luis-Valentino Laufer, KTM; 5. Marvin Vökt,

KTM; 6. Marco Stradinger, KTM; 7. Leon Denz, KTM; 8. Julius Aurnhammer,

KTM; 9. Tom Militzer, KTM; 10. Lenny Geisseler, KTM.

Klasse 3 - Jugend A: 1. Max-Hero Holzapfel, Husqvarna; 2. Jona Katz,

Husqvarna; 3. John Vogelwaid, KTM; 4. Tommy Schnitzler, KTM; 5. Leon

Stradinger, Kawasaki; 6. Henry Obenland, KTM; 7. Jonas Altenried,

Husqvarna; 8. Felix Schwartze, KTM; 9. Benedict Weiß, KTM; 10. Levin Wallisch,

KTM.

Klasse 4 - Jugend B: 1. Paul Bloy, KTM; 2. Cevin Kröner, KTM; 3. Collin Wohnhas,

KTM; 4. Sebastian Meckl, KTM; 5. Joe-Louis Kaltenmeier, KTM; 6. Nils

Weinmann, KTM; 7. Justin Rock, Husqvarna; 8. Luca Beiermeister, KTM;

9. Paul Früh, KTM; 10. Marco Sutter, Husqvarna.

Klasse 5 - Junioren: 1. Alexandre Marques, Husqvarna; 2. Kevin Keim, KTM;

3 Tim Saur, KTM; 4. Thomas Haas, Yamaha; 5. Nick Wiegand, KTM; 6. Nico

Pawlitschko, KTM; 7. Jannic Munz, Husqvarna; 8. Tom Schettler, Husqvarna;

9. David Schnitzler, KTM; 10. Nico Baumgärtner, TM.

Klasse 7 - DMSB Pokal Open: 1. Bernhard Ekerold, Honda; 2. Marco Müller,

Kawasaki; 3. Dirk-Felix Sigmund, Yamaha; 4. Sascha Wölfl, KTM; 5. Frank

Dechet, Honda; 6. Henry Schönburg, KTM; 7. Dominik Joppich, Yamaha;

8. Mike Kunzelmann, Husqvarna; 9. Marco Zehnle, KTM; 10. Tim Schmidt,

Kawasaki.

1.7. - DM 250 ccm: 1. Jens Getteman, B, Kawasaki; 2. Bernhard Ekerold,

Husqvarna; 3. Timur Petrashin, RUS, KTM; 4. Elias Stapel, KTM; 5. Vincent

Gallwitz, KTM; 6. Marco Müller, Kawasaki; 7. Jonas Oerter, Kawasaki; 8.

Martin Winter, Husqvarna; 9. Benedikt Gödtner, KTM; 10. Louis Höhr, KTM.

DM 85 ccm: 1. Cato Nickel, KTM; 2. Paul Bloy, KTM; 3. Nick Domann, KTM;

4. Sebastian Meckl, KTM; 5. Cevin Kröner, KTM; 6. Valentin Kees, Husqvarna;

7. Nils Weinmann, KTM; 8. Nick Sellahn, KTM; 9. Colin Sarré, KTM;

10. Dominic Bilau, KTM.

BW-Pokal Open: 1. Eric Schönburg, KTM; 2. Fabian Strobel, Suzuki; 3. André

de Veer, Honda; 4. Marco Zehnle, KTM; 5. Mike Kunzelmann, Husqvarna;

6. Jan Osswald, Honda; 7. Henry Schönburg, KTM; 8. Pierre Mark, KTM;

9. Tobias Steiner, Suzuki; 10. David Distel, KTM.

61

MCE

August '18


MOTOCROSS-DM: OPEN + SEITENWAGEN AICHWALD

Benjamin Weiss und Patrick Schneider, die bereits

die Qualifikation am Samstag dominierten,

rückten in der Meisterschaftswertung mit

ihren beiden Laufsiegen näher an die Führenden,

das belgisch-deutsche Duo Davy Sanders/Andreas

Haller, heran. Diese belegten in

beiden Läufen jeweils den 2. Platz. Dritter der

Gesamtwertung wurde der Weltmeister aus

dem Jahre 2016, Jan Hendrickx aus Belgien mit

seinem französischen Beifahrer Bastien Chopin.

Die Ergebnisse der Gespanne des Veranstalters

MSC Aichwald waren durchwachsen:

Tobias Blank aus Esslingen musste schon vor

dem Rennen die Segel streichen, da sich sein

Beifahrer Pascal Knübben im Warm-up verletzt

hatte. Marcel Faustmann, der erst kürzlich in

Ronny Benning einen Beifahrer finden konnte

und sein erstes Rennen in dieser Saison bestritt,

landete auf den Rängen 14 und 13. Christian

Sieber und Michael Klooz mussten sich

mit den Rängen 16 und 14 begnügen. Seitenwagen-Veteran

Dietmar Schmid belegte mit

seinem Beifahrer Bruno Kälin aus der Schweiz

die Plätze 18 und 17.

In der DM Open zeigte Boris Maillard eine tolle

Aufholjagd im ersten Lauf, nachdem er in der

ersten Runde nur an 6. Stelle gelegen hatte. In

der vorletzten Runde ging er an Tim Koch vorbei,

dem ein Fahrfehler unterlief, und holte

sich den Laufsieg. „Danach habe ich nochmal

gepusht, aber Boris ist ein gutes Rennen gefahren

und ließ mir keine Chance“, sagte Koch.

Die Führenden der Meisterschaft, der Belgier

Jens Getteman und der Tscheche Filip Neugebauer,

waren zu Beginn des Laufes nicht unter

den Ersten zu finden – Neugebauer konnte

sich noch auf den 4. Rang nach vorne arbeiten,

Getteman büßte mit dem 7. Rang ein paar Zähler

in der Meisterschaft ein. Im zweiten Lauf

konnten die beiden dann den Spieß umdrehen:

Hier führte zunächst Tom Koch, der jüngere

Bruder von Tim Koch, das Rennen an, wurde

aber bereits in der vierten Runde von Neugebauer

und Getteman eingeholt. Der Tscheche,

der den Titel in der Open-Klasse schon viermal

gewinnen konnte, setzte sich gegen Rennende

von seinem Teamkollegen ab und gewann den

Lauf souverän – und damit auch die Tageswertung.

Tim Koch entschied das Bruderduell auch

im zweiten Lauf für sich und wurde Dritter.

Maillard rangierte das ganze Rennen über auf

dem 5. Platz und wurde mit diesem Ergebnis

knapp hinter Tim Koch Dritter im Tagesklassement.

Bei den Amateuren des DMV BRC MX 2-Takt-

Cups konnte man einen Tagessieg des Urbachers

Moritz Schittenhelm erwarten, der bislang

alle zwölf Saisonrennen für sich entscheiden

konnte. Speziell im zweiten Lauf musste er

sich gegen die Youngster Lion Florian und Camden

McLellan aus Südafrika zur Wehr setzen,

die sonst in anderen Serien unterwegs sind

und bei der Veranstaltung in Aichwald als Gastfahrer

am Start waren. Schittenhelm konnte

sich jedoch in beiden Rennen durchsetzen und

behielt seine weiße Weste. Mike Hartmann verteidigte

mit den Rängen 4 und 5 den 2. Platz in

der Meisterschaft vor Simon Schmidt, der mit

Lukas Streichsbier die Plätze tauschte.

Die Veranstaltung besuchten über das gesamte

Wochenende einschließlich des Abendprogramms

mehr als 24.000 Gäste. Damit stellte

der Club einen neuen Besucherrekord für das

Motocross-Event auf – dementsprechend zufrieden

zeigten sich die Organisatoren um den

Vorsitzenden Manuel Dorn. • Text: Ralf Kurrle;

Fotos: Jochen Beck (Solo), Jens Körner (Seitenwagen)

Neugebauer gewinnt

DM Open ...

62

MCE

August '18


... Weiss/Schneider in der Seitenwagen-Klasse

nicht zu schlagen

Die österreichischen Youngster Benjamin Weiss/Patrick Schneider gewannen beide Läufe zur Seitenwagen-DM

in Aichwald und holten sich den Tagessieg.

In der DM Open teilten sich der Franzose Boris Maillard und der Tscheche Filip Neugebauer die Laufsiege,

die Tageswertung ging an Neugebauer.

63

MCE

August '18


MOTOCROSS-DM: OPEN + SW AICHWALD

Int. 58. ADAC-Motocross Aichwald - 7./8.7.2018

Gesamtergebnisse:

Seitenwagen-DM/Pokal: 1. Benjamin Weiss/Patrick Schneider,

A, VMC; 2. Davy Sanders/Andreas Haller, B/D, WSP;

3. Jan Hendrickx/Bastien Chopin, B/F, WSP; 4. Petr Kolencik/

Matej Hejhal, CZ, WSP; 5. Pavel Hroch/Martin Hroch, CZ,

WSP; 6. Remo Inderbitzin/Martin Betschart, CH, VMC-Yamaha;

7. Adrian Peter/Patrick Leskow, WSP; 8. Sebastian Engelbrecht/John

Karnatz, WHT; 9. Heiko Müller/Pirmin Hofmeier,

WSP; 10. Robin Ohl/Patrick Reinert, WSP.

Open-DM: 1. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki; 2. Tim Koch,

KTM; 3. Boris Maillard, F, Suzuki; 4. Jens Getteman, B, Kawasaki;

5. Tom Koch, KTM; 6. Glen Meier, DK, KTM; 7. Franziskus

Wünsche, KTM; 8. Hannes Volber, KTM; 9. Cedric Grobben,

B, KTM; 10. Joshua Enders, KTM.

DMV BRC 2-Takt Cup: 1. Moritz Schittenhelm, GasGas; 2. Lion

Florian, KTM; 3. Kevin Keim, KTM; 4. Camden McLellan,

KTM; 5. Mike Hartmann, Husqvarna; 6. André de Veer, Honda;

7. Daniel Wewers, KTM; 8. Dirk-Felix Sigmund, Yamaha;

9. Simon Schmidt, KTM; 10. Tobias Gnann, Yamaha.

Platz 2 für Tim Koch

Platz 3 für Boris Maillard

64

MCE

August '18


JAHRESABO

JETZT SICHERN UND VORTEILE NUTZEN

Motiv 1 Motiv 2 Motiv 3

MCE-Fan-T-Shirts

Das MCE-Fan-T-Shirt gibt es in Verbindung mit

einem MCE-Jahresabo (53,- Euro oder 67,- Euro

Ausland) als kostenlose Prämie dazu.

Die uneingeschränkte Nutzung des

Onlinemagazins ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

Lieferbare Größen: S, M, L, XL, XXL

Lieferbare Farben: Weiß

15 für 12

Sie bekommen im ersten Bezugsjahr 15 Ausgaben

Motocross Enduro und müssen nur

12 bezahlen, 53,- Euro (Ausland 67,- Euro).

Danach erhalten Sie pro Jahr 12 Ausgaben.

..........................................................

VIELE VORTEILE SICHERN

• Lieferung erfolgt versandkostenfrei

• Liefergarantie – keine Ausgabe mehr verpassen

• Spare 20% gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk

• Fette Prämien zu unschlagbaren Preisen

• Brandneue Tests aus erster Hand

• Viele News der Offroadszene aus eurer Region

..........................................................

JA, ICH MÖCHTE EIN MCE-JAHRESABO BESTELLEN

WÄHLE DEINE PRÄMIE! (Bitte die gewählte Prämie ankreuzen)

ABO - 15 für 12

Sie bekommen im ersten Bezugsjahr 15 Ausgaben Motocross Enduro

und müssen 12 bezahlen, 53,- Euro (Ausland 67,- Euro).

Danach erhalten Sie pro Jahr 12 Ausgaben.

POW-Reinigungsset 2-teilig

Das POW-Reinigungsset (2-teilig) gibt es in

Verbindung mit einem MCE-Jahresabo als

Prämie für 53,- Euro (Ausland 73,- Euro).

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins

ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist ohne Zuzahlung im Angebot

enthalten.

Welche Ladungssicherung ist geeignet?

Industriell eingesetzte Spanngurte werden je

nach Anwendungsbereich nach den Normen DIN

60060, VDI 2701 und/oder EN 12195-2 geprüft.

Die zulässigen Bruchlasten sind auf einem eingenähten

blauen Prüfschild aufgedruckt. Gurte

mit fehlendem Prüfschild dürfen nicht mehr verwendet

werden.

Ladungssicherungsset

Das Ladungssicherungsset (3 Sicherungsgurte)

gibt es in Verbindung mit einem

MCE-Jahresabo als Prämie für 75,- Euro

(Ausland 85,- Euro).

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins

ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

ABO - POW-Reinigungsset 2-teilig

Das POW-Reinigungsset (2-teilig) gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo

als Prämie für 53,- Euro (Ausland 73,- Euro).

ABO - mit Ladungssicherungsset

Das Ladungssicherungsset (3 Sicherungsgurte) gibt es in Verbindung

mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für 75,- Euro (Ausland 85,- Euro).

ABO - MCE-Fan-T-Shirts

Das MCE-Fan-T-Shirt gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo (53,- Euro oder 67,- Euro

Ausland) als kostenlose Prämie dazu. Größe: M, L, XL, XXL

Motiv: 1, 2, 3

Adresse (bitte in Blockschrift)

Größe und Motiv

bitte eintragen!

Name, .........................................................................................

Vorname

Straße, .........................................................................................

Nummer, Postfach

PLZ .........................................................................................

/ Ort – evtl. Land

Telefon .........................................................................................

Datum,

.........................................................................................

Unterschrift

Datum,

.........................................................................................

Unterschrift

Mit meiner 2. Unterschrift nehme ich zur Kenntnis, dass ich meine Bestellung innerhalb von

14 Tagen widerrufen kann. Ein Zeitschriftenabonnement kommt jeweils für die Dauer eines

Jahres zustande. Es verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn ich es nicht drei Monate

vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich per Einschreiben oder E-Mail (PDF mit Unterschrift)

kündige.

Coupon ausschneiden und senden an:

Motocross Enduro • Birkenweiherstr. 14 • D-63505 Langenselbold • Info-Hotline: 06184 9233-30 • Fax 06184 9233-55

Weitere Prämien und Infos unter www.mce-online.de

Motocross Enduro • Birkenweiherstr. 14 • D-63505 Langenselbold • Info-Hotline: 06184 9233-30 • Fax 06184 9233-55

Alle Prämien erhältlich nur solange Vorrat reicht.


MOTOCROSS: VERBÄNDE

DAMCV - Windeck-Hurst in Hof

Top-Bedingungen

im Westerwald

Top-Bedingungen beim „Stadioncross“ auf der Strecke in Hof. Das DAMCV-

Rennen im schönen Westerwald hatte der MCC Windeck-Hurst ausgerichtet

und die enge und technisch sehr anspruchsvolle Strecke inmitten einer Sand-

Speedway-Strecke bestens präpariert. Selbst nach einem heftigen Regen in

der Nacht zum Sonntag präsentierte sich die Strecke dann zum Rennen anfangs

zwar schlammig, dann aber sehr gut fahrbar.

Besonders spektakulär ist die erste Kurve in Hof, kurz nach dem Start geht es

in einen sehr engen Linksknick und dann über den ersten Table. Das heißt,

hier sind gute Starter gefragt. Noch spektakulärer ist es, wenn dann die Gespanne

um die erste Kurve donnern. Aber da führt in dieser Saison wohl kein

Weg am Duo Tim Prümmer und Tobias Lange vorbei. Die beiden gewannen

souverän beide Läufe, dahinter folgten in beiden Läufen Robin Ohl und Patrick

Reinert, dicht gefolgt von Christian Hentrich, diesmal mit Timo Offermann

statt mit seinem „Standard-Partner“ Stefan Effertz im Boot.

Die „historischen“ Motorräder in der Twin-Shock- und Youngtimer-Klasse sind

immer ein besonderer „Hingucker“. In Lauf 2 konnte Marco Arnold den Start

gewinnen, er fuhr auch die schnellste Runde. Wegen eines technischen Problems

rutschte er aber auf Rang 14 zurück. Den Sieg holte Philipp Platte vor

Wim Mewissen, Mario Follon, Uwe Jordine, Gerhard Arnold und Christoph

Schweitzer.

Bei den National-Fahrern in der MX2-Klasse lieferte Aaron Steinbusch, diese

Saison erst von den 85ern aufgestiegen, die schnellste Trainingszeit und durfte

als Erster ans Startgatter rollen. Im zweiten Lauf fuhr Lukas Geisler, der Sieger

des ersten Rennens, dann als Erster um die berüchtigte enge erste Kurve

in Hof, wurde dann aber schnell von Paul Ditzel abgefangen, der die Führung

übernahm und den Lauf auch als Erster beendete. Rang 2 holte Luca Nijs, dahinter

Winston Heberer und Lukas Weber.

In der National-MX1-Klasse zeigte Max Kuschel, wo es auf der engen Strecke in

Hof langgeht. Im zweiten Rennen gewann Kuschel den ersten Start, dann der

Abbruch wegen eines Sturzes. Beim Neustart gewann Sebastian Bauten den

Start, Max Kuschel konnte sich aber nach der Hälfte der Fahrzeit von Rang 4 an

die Spitze vorarbeiten, er gewann beide Läufe. In der Tageswertung dahinter

Patrick Stöcker vor Gerrit Heistermann, Thorsten Pehl und „Urgestein“ Luc

Perdieus vor Sebastian Bauten.

In der schnellsten „Liga“ des DAMCV, der Inter-Klasse (MX 1 und MX 2 starten

zusammen), gewann im ersten Lauf Sebastian Potraz den Start, schnell konnte

aber MX1-Fahrer Mike Adrian Braun in Führung gehen, ihm ganz dicht auf

den Fersen Dante Nijs auf einer MX2-Maschine. Dieser konnte kurz vor der

Hälfte des Rennens an Braun vorbeiziehen. Auf Rang 3 fuhr MX1-Zweitakt-Pilot

Tom Pölderl. Im zweiten Rennen gewann Pascal Proenen (MX1) den Start

und gab diese Position bis zum Ziel nicht mehr ab. Youngster Nico Wester

konnte sich lange auf Platz 2 halten, musste dann aber nach einem kleinen

Rutscher kurz vor Schluss Dante Nijs vorbeiziehen lassen. Wester kam auf

Rang 3 vor Mike Adrian Braun, Wesley Vanham und Tom Pölderl. Lauf 3 gewann

Mike Adrian Braun, dahinter Nico Wester, Tom Pölderl, Wesley Vanham, Pascal

Proenen und Dante Nijs. • Text u. Fotos: Guido Barth

National MX2 (v.l.): Jessica Steiniger (205), Luca Lehmann (54), Max Gaul (349), Sven

Potraz (304), Tim Gieger (259), Winston Heberer (367), Lukas Weber (113) Aaron Steinbusch

(10), Lukas Geisler (218), Marvin Müller (436), Luca Nijs (456) und Paul Ditzel (16)

66

MCE

August '18


Foto links:

DAM Seitenwagen: Die Sieger

Tim Prümmer/Tobias Lange (17) vor

Christian Hentrich/Timo Offermann(23),

Daniel Gölden/Andreas Heiss (33),

Robin Ohl/Patrick Reinert (273),

Kai Zantis/Marius Baron (666) und

Andreas Huth/Stefan Platt (66)

4. Lauf - Hof/Westerwald - 16.6.2018

Gesamtergebnisse:

50 ccm Mini: 1. Jamiro Peters; 2. Tanel Evyaman;

3. Ari Knapp; 4. Ron de Vries;

5. Bastian Wester.

50-65 ccm: 1. Caiden Bailie; 2. Jaden Lee Wendeler;

3. David Förster; 4. Finn Rossbusch;

5. Johannes Moll

85 ccm: 1. Justin Heimann; 2. Robin Weranek;

3. Gustav Lutz; 4. Leopold Lichey; 5. Maximilian

Schubert.

MX2 Jugend: 1. Jannik Schmitz; 2. Robin Knuf;

3. Dennis Schlösser; 4. Luca Nijs; 5. Aaron

Steinbusch.

Inter MX1: 1. Mike Adrian Braun; 2. Pascal

Proenen; 3. Tom Pölderl; 4. Kevin Wessels;

5. Julian Horsch.

Inter MX2: 1. Dante Nijs; 2. Nico Wester;

3. Wesley Vanham; 4. Marco Kremer; 5. Sandro

Lorsbach.

DAM Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tobias

Lange; 2. Robin Ohl/Patrick Reinert; 3. Christian

Hentrich/Timo Offermann; 4. Holger Heier/Timo

Lange; 5. Daniel Gölden/Andreas

Heiss.

Damen: 1. Jessica Steiniger; 2. Sanne

Vounckx; 3. Johanna Göhlich; 4. Julia Blatter;

5. Vera Schumacher.

Junioren MX1: 1. Manuel Skwarski; 2. Axel

Städler; 3. Albert Schmitz; 4. Frank Baumunk;

5. Renko Becker.

Junioren MX2: 1. Benjamin Kick; 2. Falk Winterscheidt;

3. Dennis Zander; 4. Felix Gerlach;

5. Jakob Schubert.

National MX1: 1. Maximilian Kuschel; 2. Patrick

Stöcker; 3. Gerrit Heistermann; 4. Thorsten

Pehl; 5. Luc Perdieus.

National MX2: 1. Winston Heberer; 2. Paul

Ditzel; 3. Lukas Geisler; 4. Lukas Weber;

5. Luca Nijs.

Senioren: 1. Sascha Löb; 2. Wim Mewissen;

3. Uwe Jordine; 4. René Völker; 5. Mario Follon.

Twinshock: 1. Oliver Willms; 2. Uwe Jordine;

3. Olaf Tetzlaff; 4. Michael Iven; 5. Christian

Wieczorek.

Youngtimer: 1. Philipp Platte; 2. Wim Mewissen;

3. Mario Follon; 4. Marco Arnhold;

5. Gerhard Arnhold.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Berthold Bongard;

3. Thomas Frorath; 4. Jürgen Schäfer;

5. Thomas Lutz.

Foto links:

Inter MX1/MX2:

Pascal Proenen (726) vor Nico Wester

(41), Julian Hagemeier (926),

Sandro Lorsbach (391),

Wesley Vanham (732) und Jannik

Schmitz (33) und Kevin Wessels (477)

MOTOCROSS

Ohlenberg

MCC Ohlenberg, A3 Bad Honnef-Linz

18./19. August

www.mcc-ohlenberg.de

W.brassel@mcc-ohlenberg.de

MOTOCROSS

Weilerswist

MCC Weilerswist, A61 Weilerswist

25./26. August

www.MCC-Weilerswist.de

nc-thelenwo6@netcologne.de

Samstag PW 50 Mini, 50/65 ccm, 85 ccm

MX2 Jugend, Damen

Senioren, Veteranen, Jun. MX1

Sonntag Junioren MX2

Twin-Shock + Youngtimer

National MX2, National MX1

DAM Inter MX1/MX2

DAM Seitenwagen

IMBA-EM MX1/Open

Samstag

Sonntag

PW 50 Mini, 50/65 ccm, 85 ccm

MX2 Jugend, Damen

Senioren, Veteranen, Jun. MX1

Twin-Shock + Youngtimer

Junioren MX2

Twin-Shock + Youngtimer

National MX2, National MX1

DAM Inter MX1/MX2

DAM Seitenwagen

IMBA-EM 85 ccm + Jugend MX2

67

MCE

August '18


KOLUMNE EDDY FRECH

RENNEN FAHREN

Das nächste Rennen zur Nordbayern-Thüringen-Motocross-Meisterschaft

fand in Triptis

statt. Diese Strecke liegt mir nicht so sehr. Nach

der Ankunft am Freitag haben wir erst mal alles

aufgebaut und Trackwalk betrieben und dann

habe ich mich angemeldet. Dann hab’ ich auf

den Zeitplan geschaut und sah die Klassen,

keine 85 ccm dabei, und dachte nur: Mist ...

Die plötzliche freie Zeit haben wir dann genutzt

und sind noch ein Wohnmobil angucken gefahren.

Das ist sehr cool und ich freue mich, dass

wir es dann gekauft haben. Wir haben jetzt viel

mehr Platz als im Wohnwagen.

Am Sonntag im freien Training fuhr ich die erste

Runde auf einen Sprung zu, aber davor war

eine Kante, die locker 20 cm tief war. Ich bin

voll drüber gebrettert und mit dem Hinterrad

eingespickt. Ich bin fast stehen geblieben und

habe mir den Lenker in den Bauch und den

Brustpanzer voll in den Hals gerammt. Ich hab’

kurzzeitig keine Luft mehr bekommen. Tut mir

einen Gefallen und macht das nicht nach. Ich

bin jedoch danach weitergefahren.

Im Zeittraining wurde ich Dritter. Im ersten Lauf

stürzte ich und wurde dann auch nur Vierter. Im

zweiten Rennen habe ich wieder mal den Start

vergeigt – Mann, Starts muss ich dringend

üben – und war hinter einem Fahrer, an dem

ich nicht vorbeigekommen bin. Ich versuchte

68

MCE

August '18

es immer wieder, aber vergeblich. Ich ärgerte

mich danach sehr. Am Ende war ich so insgesamt

Dritter.

Danach folgte in Leubsdorf ein Rennen zur

Sachsenmeisterschaft. Diese Strecke ist sehr

schmal. Im freien und im Zeittraining lief es gut

und ich durfte als Dritter ans Gatter. Im ersten

Lauf fuhr ich dann nach kleinen Fehlern als

Vierter durchs Ziel. Im zweiten Lauf war ich wieder

auf Platz 4, aber in der Hälfte stürzte ich in

einem weichen Anlieger, wo ich mit dem Vorderrad

einspickte. Na ja, ich war so blöd gefallen,

dass ich erst meinen Lenker vom Sand befreien

musste. Das hat mich so viel Zeit gekostet,

dass noch ein Fahrer an mir vorbeifuhr. Im

Endeffekt landete ich auf Tagesrang 5.

Als nächstes stand das ADAC Masters in Bielstein

auf dem Plan. Die Anfahrt dauerte sieben

Stunden. Als wir ankamen, war schon kein

Platz mehr im Fahrerlager und wir mussten uns

auf die Straße stellen. Es war alles super entspannt

und am Samstag ging es erst spät los.

Im freien Training war es nicht mehr so schlammig

wie am frühen Morgen und ich fuhr noch

nicht so schnell, um mir die Strecke genau anzusehen.

Im Zeittraining, das erst vier Stunden

später war, landete ich auf Platz 30. Ich musste

aber nach der Hälfte aufgrund eines Platten am

Vorderrad aufgeben. Im ersten Lauf war ich am

Start ziemlich weit hinten, aber in der zweiten

Kurve irgendwie plötzlich Zwanzigster. Diesen

Lauf beendete ich nach einem Wegrutscher auf

Platz 33. Im zweiten Lauf waren der Start und

die ersten paar Kurven katastrophal, in fast jeder

Kurve lag jemand. Besonders in einer

Rechtskurve wunderte ich mich, warum alle

bremsten, ich sah keine gelbe Flagge, also

ging ich vorbei. Ich sah gerade noch rechtzeitig,

wie zwei Fahrer kollidierten und wäre fast

reingebrettert. Der Rest des Rennens war gut,

bis auf auf die zweitletzte Runde vor dem Ziel.

Ich traf die Rille mit dem Vorderrad nicht, stieg

über den Lenker und fuhr mit den Beinen in der

Luft zwei, drei Meter (beim Freestyle wäre das

eine 1+ gewesen). Ich stürzte und nach einer

Runde fuhr ich als Fünfunddreißigster durchs

Ziel.

Vom Rennen in Schweighausen berichte ich

euch das nächste Mal.

Ich freue mich, dass mein Zeugnis so gut ausgefallen

ist. Nun kann ich in vollen Zügen die

Sommerferien genießen. Daher sind jetzt erst

mal nicht ganz so viele Rennen, aber natürlich

stehen viele Trainings an. Auf die Woche bei

Collin Dugmore freue ich mich besonders.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer.

Euer Eddy


KOLUMNE MARCEL TEUCHER

ROMANIACS VORAUS

Mein

neues Bike von

KTM Sturm, die neue

300er EXC TPI ...

Hey, liebe MCE-Leser,

seit der letzten Ausgabe sind schon wieder vier

Wochen vergangen. In dieser Zeit habe ich viel

gemacht. Neben unzähligen Sporteinheiten

stand auch das Knorpelschänkenenduro bei

Radeberg nahe Dresden auf dem Trainingsplan.

Das Team um Johannes Baumgärtel gibt

sich jedes Jahr große Mühe mit dem Streckenbau.

Das kleine Areal wird maximal ausgenutzt,

um eine wirklich schwere Streckenführung

zu bieten. Was mir ebenfalls besonders

gefällt ist, dass jedes Jahr neue Hindernisse

aus tollen Ideen gebaut werden. So konnte ich

eine Zwei-Stunden-Renndistanz trainieren und

hatte dabei richtig Spaß. Am Ende stand für

mich der 5. Platz zu Buche.

Da für mich aber die Langstreckendistanz mit

den RedBull Romaniacs im Vordergrund steht,

ging es für mich direkt weiter im Trainingsplan.

Sonntags gab dann für mich eine lange MTB-

Runde im GA1- und GA2-Bereich, die auf den

letzten Kilometern nochmal schön mit einem

heftigen Gewitterguss aufgewertet wurde :-D

Die darauffolgenden Tage sahen kaum anders

aus. MTB, Rennrad, Laufen, Kraftzirkel, Koordinationszirkel,

Stabilitätstraining und Motorradfahren.

Jeden Tag hatte mein Trainer Matthias

Rülke das passende Feedback zu meinen

Plänen und so wurde es mir nie langweilig :-D

Ich spüre, dass ich vorankomme und das gibt

jede Menge positive Energie. Die Romaniacs

rücken immer näher und das Bike von KTM

Sturm, meine neue 300er EXC TPI, ist auch

schon da. Jetzt muss ich nur noch das Equipment

zusammensuchen. Bei den RBR ist es notwendig,

Leuchtfackeln, Kompass, Rettungsdecke,

Wind/Regenjacke, Spiegel, Bleistift und

Papier mitzuführen um im Ernstfall (Unwetter

oder Ähnliches) gerüstet zu sein. Ich freue mich

schon auf den Prolog in Sibiu und wenn es zum

ersten Mal wieder in den tiefen rumänischen

Busch geht und man schier endlose Trails unter

die Stollen nehmen kann.

Wie es bei den Romaniacs abläuft und wie man

dort selbst mitfahren kann oder wer vielleicht

als Zuschauer vor Ort dabei sein möchte, findet

alle Infos auf: www.redbullromaniacs.com

Bis bald.

Euer Marcel #25

• Foto: Denis Günther

69

MCE

August '18


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: VENUSBERG

Maxxis Corner

Podium der Pros

Hitze und Regen in Venusberg –

Gundermann mit Doppelsieg

Beim dritten Halt der Maxxis Cross Country Meisterschaft (GCC) in Venusberg

in Sachsen zeigte sich das Wetter am ersten Tag von der besten Seite.

Trotz der starken Regenfälle die Woche zuvor war die Strecke sehr trocken.

„Wir könnten am Rennwochenende den einen oder anderen Regenschauer

gebrauchen“, so Rennleiter Peter Thiele vor dem Start. „Dann wäre

die Strecke in einem perfekten Zustand“, so Thiele weiter. Zu den erhofften

Schauern kam es am Samstag leider nicht, dennoch hatte das

Team von Enduro Fleischer/MC MEK die Strecke zu jeder Zeit im Griff und

sorgte immer rechtzeitig für die erforderliche Bewässerung und somit für

eine schöne Strecke für die rund 600 angereisten Teilnehmer.

Für den Rennsonntag war dann der „erhoffte“ Regen angesagt und zeigte

sich dann pünktlich zum Rennen der Pros. Hier holte sich zunächst Tim

Apolle vom Team BAUR Gruppe-ZAP Technix, noch im Trockenen, den

Holeshot. Bereits in Runde 1 wurde Apolle von zwei Kontrahenten überholt

und beendete die erste Runde auf Rang 3. Norbert Zsigovits aus Ungarn

und der Dominator dieser Klasse, Chris Gundermann vom Team Yamaha

Racing by Neubert-racing.com/STH Racing Team, zogen am Thüringer

vorbei und finishten die erste Runde auf den ersten beiden Plätzen.

Gundermann war erneut „on fire“ und hatte bereits nach drei Runden einen

Vorsprung von 45 Sekunden auf die Konkurrenz herausgefahren. Zsigovits,

Apolle und Kevin Zdon folgten zur Hälfte des Rennens auf den weiteren

Plätzen. Zwischenzeitlich zog Zdon an Apolle vorbei, der sich Rang 3

dann aber nach wenigen Runden zurückeroberte. An dieser Reihenfolge

änderte sich bis zum Ende des Rennens nichts mehr und der Dauerbrenner

der GCC, Chris Gundermann, holte sich seinen nächsten Sieg.

70

MCE

August '18

In der Klasse XC Quad Pro war zunächst der für das Team Hoffer Quad Racing

startende Slowake Juraj Varga vom Start weg an der Spitze. Er holte

sich den Holeshot und bog als Erster auf die Strecke in Venusberg ein. Kevin

Ristenbieter und Sandy Schulze folgten ihm mit kurzem Abstand und

nahmen die Verfolgung auf. In den ersten Runden konnte der Slowake seine

zwei deutschen Verfolger in Schach halten. Am Ende der dritten Runde

zog der 2017er-GCC-Meister und aktuell Führende der Meisterschaft, Kevin

Ristenbieter, an Varga vorbei. Bis zum Ende des Rennens konnte er einen

schönen Vorsprung herausfahren und holte sich auch in Venusberg

die Maximalpunktzahl im Kampf um den Meistertitel. Varga und Schulze

komplettierten das Podium in Venusberg.

Den Schlusspunkt des Wochenendes setzten wie immer die Fahrer der

Klasse XC Supersprint. Alle Augen waren auf das Duell Gundermann gegen

Kartenberg gerichtet. Gundermann rollte als Sieger des gerade zu Ende

gegangenen Laufes der Pro-Klasse an den Start. Der schnellste Fahrer

zu Beginn des Rennens war zunächst Moritz Schittenhelm vom Mefo

Sport Factory Racing Team. Bereits nach der ersten Runde holte sich aber

Gundermann die Führung, gefolgt von Moritz Schittenhelm und Roland

Diepold. Von Kartenberg war erst einmal nichts zu sehen – er finishte die

erste Runde nach einem Sturz nur auf dem 8. Platz und legte nun los wie

die Feuerwehr. Runde für Runde fuhr er zusammen mit Gundermann fortan

Rundenbestzeiten und holte Platz für Platz auf. Gundermann, der sich

vom Rest des Feldes absetzte, hatte von hinten nur noch Michael Kartenberg

zu befürchten. Dieser holte im Schnitt fünf Sekunden pro Runde auf

und kam immer näher. Gundermann ging schließlich mit 15 Sekunden

Vorsprung in die letzte Runde und rettete seinen Vorsprung ins Ziel! Hut

ab – zwei Rennen und zwei Siege für Chris Gundermann.

Infos zur Serie: www.gcc.xcc-racing.com


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Egal ob MX oder Enduro ... Sven Kiedrowski

siegte in Itterbeck und im Hoope Park

AT THE RACES

Bei den letzten beiden Läufen zum Norddeutschen ADAC-Motocross-Cup

haben die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer wieder reichlich Top-Fünf-Platzierungen

eingefahren:

In Itterbeck belegten Ben Bumann und Nonni Lange die Plätze 2 und 3 bei

den 50ern. Das Podium der MX35-Klasse ging geschlossen ans Kiedrowski

Racing Team: 1. Platz Sven Kiedrowski, 2. Platz Gregor Lange und

Platz 3 ging an Maik Ladwig! Sven Kiedrowski startete am Sonntag erneut

in der Open-Klasse MX1 und holte dort den 5. Platz. Bei den Oldies siegte

Jens Zeidler auf seiner Kiedrowski Racing Yamaha YZ 250 F.

In Sulingen konnte Giana Markowski bei den Ladys den 4. Platz holen.

Nonni Lange und Ben Bumann belegten die Plätze 3 und 4 bei den 50ern,

während sich Vater Gregor Lange erneut in der MX35-Klasse aufs Podium

stellen durfte – Platz 3 in der Tageswertung. Jens Zeidler belegte in Sulingen

den 4. Platz bei den Old Boys. Top-Ergebnisse in dem starken Feld,

denn der Niedersachsen-Cup lief parallel – entsprechend stark besetzt

waren die Klassen.

Aber auch die Endurofahrer waren wieder am Start. Beim zweiten Lauf zur

Offroadscramble-Meisterschaft 2018 im Hoope Park haben einige Kiedrowski-Racing-Teamfahrer

wieder Top-Fünf-Platzierungen erreicht: Malte

Hohn, Klasse 1, Platz 4; Philip Neumann, Klasse 2, Platz 1; Sven Kiedrowski,

Profis, Platz 1; Norman Frenzel, Senioren, Platz 2, Stephan

Klück, Oldies, Platz 2.

Jascha Berg schaffte es bei den ADAC MX Masters in Bielstein erneut, sich

fürs Finale direkt zu qualifizieren.

Alle Kiedrowski Racing Teamfahrer sollten sich diesen Termin merken:

KIEDROWSKI RACING SOMMERCAMP 2018, 21. und 22. Juli 2018 (Samstag +

Sonntag) in Teutschenthal. Weitere Infos unter www.kiedrowski-racing.com

Wenn ihr auch Teamfahrer werden wollt, könnt ihr euch gerne bewerben

unter info@kiedrowski-racing.com. Infos auch telefonisch: 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Motorcycletrading ist mit mehr als 1000 Quadratmetern

der größte Off-road-Shop in Norddeutschland und bereits seit einigen

Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt für Norddeutschland,

Husqvarna Center sowie seit mehr als zehn Jahren auch Beta-

und GasGas-Händler. Seit 2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-

Stützpunkt für Norddeutschland eine weitere starke Marke hinzugekommen.

Mehr Infos unter

www.kiedrowski-racing.de

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Bel-

Ray • Helge Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von

Keszler Top Brands • BUY MX • Michelin • P.O.W. Pro-Offroad-Wash

(www.pow-reiniger.de) • ZAP-Technix • Silentsport.

Der größte Offroad-Shop in Norddeutschland auf mehr als 1000 Quadratmetern.

Kiedrowski Racing

Motorcycletrading

Hetendorf 13

29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.husky24.de

Giana Markowski

holte Platz 4 in Sulinge

72

MCE

August '18


Jascha Berg bei den

ADAC MX Masters in Bielstein

Philipp Neumann siegte beim

Offroadscramble im Hoope Park

Summercamp in Teutschenthal –

nur für Teamfahrer!

In Itterbeck aufs Podium gefahren –

„Mad Maik“ Ladwig


ENDURO-WM: ARCO DI TRENTO/I

Salvini -

simply the best

Der erste „Hard Enduro“-GP in der Geschichte der

Enduro-WM ging mit einem schwer erkämpften Sieg

Alex Salvinis vor heimischer Kulisse zu Ende.

74

MCE

August '18

Alex Salvini


Bevor sich die Sieger feiern lassen

konnten, mussten sie erst einmal

einen langen Renntag im Offroadpark

in Pietramurata „The Wall“

bewältigen. Dieser begann mit

drei Durchgängen auf der MX-GP-

Strecke. Je fünf Runden mussten

hier absolviert werden. Am Nachmittag

folgte die Enduroprüfung

mit vier Durchgängen à acht Minuten.

Der Renntag endete mit dem

berühmt-berüchtigten Extremtest

über ebenfalls vier Durchgänge.

EGP - Starker Beginn für Larrieu,

aber Salvini siegt

Eine großartige Vorstellung bot

Loïc Larrieu beim MX-Test. Zwei

Durchgänge gewann er, einen verlor

er an Mathias Bellino. Vor dem

Start in die Enduroprüfung hatte

der Yamahafahrer einen 16-Sekunden-Vorsprung

vor Lokalmatador

Alex Salvini. Giacomo Redondi

komplettierte die Topdrei. Steve

Holcombe und Eero Remes folgten

auf den Plätzen. Im späteren harten

Endurotest musste Larrieu den

Fight um die Führung aber Salvini

und Steve Holcombe überlassen.

Holcombe konnte alle vier Durchgänge

gewinnen und Salvinis Vorsprung

schrumpfte auf knapp acht

Sekunden. Auf Rang 3 folgte Giacomo

Redondi vor Larrieu und Daniel

McCanney. Im abschließenden

Extremtest stürzte Holcombe

im zweiten Durchgang gleich zweimal

und der Sieg ging somit an

Salvini, übrigens sein fünfter in

dieser Saison, der sich bei der

nächtlichen Siegerehrung ordentlich

von seinen Fans feiern ließ.

Holcombe wurde Zweiter vor Larrieu,

Daniel McCanney und Redondi.

tests die Schulter aus und musste

aufgeben.

Alex Salvini baute mit seinem erneuten

Sieg die WM-Führung in

der E2-Klasse weiter aus. Auf Rang

2 platzierte sich Larrieu vor Redondi.

Großes Pech hatte Christophe

Charlier im Motocrosstest. Auf

Rang 2 liegend stürzte er schwer

und wurde von seinem Motorrad

getroffen. Er wurde noch auf der

Strecke behandelt. Zum Glück trug

er keine schwere Verletzung davon,

konnte das Rennen aber nicht

fortsetzen.

Steve Holcombe holte sich einen

weiteren Sieg in der E3-Klasse.

Zweiter und Dritter wurden die

GasGas-Teamkollegen Daniel Mc

Canney und Christophe Nambotin.

EJ - Cavallo unschlagbar

Der WM-Führende Matteo Cavallo

zeigte sich erneut in Bestform und

gewann sowohl den Cross- als

auch den Enduro- und Extremtest.

Er beendete den Tag mit einem

Vorsprung von 1:47 Minuten vor

Andrea Verona, Joe Wootton, Jack

Edmondson und Emanuele Facchetti.

EY - Barbosa top

Roni Kytönen dominierte die MX-

Durchgänge. Im Enduro- und Extremtest

setzte sich aber Ruy Barbosa

durch und sicherte sich damit

auch den Gesamtsieg vor Dan

Mundell und Matthew van Oevelen.

• Fotos: endurogp.com

Matteo Cavallo

Freeman dominiert die E1-,

Holcombe die E3-Klasse

Die E1 gewann zum vierten Mal in

Folge Betafahrer Brad Freeman vor

Antoine Basset und Manuel Monni.

Der vor Arco di Trento führende

Jamie McCanney kugelte sich im

dritten Durchgang des Enduro-

STATEMENTS

Alex Salvini: Dieser GP war etwas ganz Besonderes für mich. Meine

Freundin arbeitet hier im Organisationsteam mit und bei meinen letzten

Erfolgen war die Erwartungshaltung groß. Ich stand enorm unter

Druck und bin überglücklich, gewonnen zu haben. Das ist mit Sicherheit

mein emotionalster Sieg bisher.

Steve Holcombe: Ich bin sehr enttäuscht. In den Crossheats habe ich

einfach keinen guten Rhythmus gefunden. Nachmittags habe ich alles

gegeben, um Alex wieder einzuholen. Meine Stürze im Extremtest

warfen mich natürlich wieder zurück. Mein Ziel bleibt weiterhin zu siegen.

Brad Freeman: Es war ein sehr besonderer GP. Ich fightete mit Jamie

McCanney um die Führung, bis er unglücklicherweise selbstverschuldet

stürzte. Vor allem hoffe ich, dass er schnell wieder gesund wird.

Nach Jamies Ausscheiden konzentrierte ich mich einzig und allein auf

den Klassensieg.

Matteo Cavallo (Foto): Ehrlich gesagt, obwohl alles gut gelaufen ist,

wusste ich vorher nicht, was mich im Extremtest erwarten würde. Ich

hätte nie gedacht, dass ich um den Titel mitkämpfen würde. Und jetzt

ist mir wirklich ein wenig bange, ob ich das weiter leisten kann, und

das, obwohl die Saison ja noch gar nicht vorbei ist.

SXGP (v.l.): Steve Holcombe, Alex Salvini und Loïc Larrieu

Enduro-WM - 5. Lauf - Arco di Trento/I - 30.6.2018

Ergebnisse:

Enduro GP: 1. Alex Salvini, I, Husqvarna; 2. Steve Holcombe, GB, Beta; 3. Loïc Larrieu, F, Yamaha;

4. Daniel McCanney, GB, GasGas; 5. Giacomo Redondi, I, Honda; 6. Brad Freeman, GB, Beta;

7. Mathias Bellino, F, Honda; 8. Eero Remes, FIN, TM; 9. Thomas Oldrati, I, Honda; 10. Deny Philippaerts,

I, Beta.

E1: 1. Brad Freeman, GB, Beta; 2. Antoine Basset, F, GasGas; 3. Manuel Monni, I, Suzuki; 4. Eemil

Pohjola, FIN, GasGas.

E2: 1. Alex Salvini, I, Husqvarna; 2. Loïc Larrieu, F, Yamaha; 3. Giacomo Redondi, I, Honda; 4. Mathias

Bellino, F, Honda; 5. Eero Remes, FIN, TM; 6. Thomas Oldrati, I, Honda; 7. Deny Philippaerts,

I, Beta; 8. Alessandro Battig, I, Kawasaki; 9. Joshua Gotts, GB, TM; 10. Oscar Balletti, I, Suzuki.

E3: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Daniel McCanney, GB, GasGas; 3. Christophe Nambotin, F,

GasGas; 4. Wade Young, ZA, Sherco; 5. Anthony Geslin, F, Beta; 6. Jiri Hadek, CZ, KTM; 7. Cristian

Arriegada, I, Husqvarna.

EJ: 1. Matteo Cavallo, I, Beta; 2. Andrea Verona, I, TM; 3. Joseph Wootton, GB, Husqvarna; 4. Jack

Edmondson, GB, Sherco; 5. Emanuele Facchetti, I, Honda; 6. Davide Soreca, I, TM; 7. Theophile

Espinasse, F, Sherco; 8. Lorenzo Macoritto, I, Husqvarna; 9. Lari Jukola, FIN, Husqvarna; 10. Antoine

Magain, B, KTM.

EY: 1. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna; 2. Dan Mundell, GB, Sherco; 3. Matthew van Oevelen, B,

Sherco; 4. Gerard Gomez, E, Sherco; 5. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna; 6. Hamish MacDonald, NZ,

Sherco; 7. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna; 8. Marcus Adielsson, S, Yamaha; 9. Matteo Menchelli, I,

Beta; 10. Ramon Bregoli, I, KTM.

75

MCE

August '18


TERMINE

In Frauenfeld steigt am 18./19. August der MXGP

of Switzerland ... Tony Cairoli will weiterhin Jagd

auf WM-Leader Jeffrey Herlings machen

• Foto: KTM/Ray Archer

76

MCE

August '18

TERMINE JULI/AUGUST

21.7. DMV BRC MX 2-Takt Cup Werl

https://2tlc.wordpress.com

28./29.7. ADAC MX Masters Tensfeld (ohne MX Junior Cup 85)

www.adac.de/sh, www.adac.de/mx-masters

4./5.8. 58. Int. ADAC-Grasbahnrennen Melsungen

Grasbahn + Freestyle - offene Veranstaltung

MSC Melsungen e.V. im ADAC

Thüringer Str. 2, 34212 Melsungen, Fax 05661 50911

E-Mail: orga@msc-melsungen.de, www.msc-melsungen.de

12.8. DMSB-Clubsport Motocross Südwest-Cup Ettringen

Egon Schäfer, Tel. 02632 47908

mogon@t-online.de, www.mcc-ettringen.de

Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.südwest-cup.de

18./19.8. FIM Motocross World Championship

MXGP of Switzerland Frauenfeld-Gachnang/Schweiz

www.mxgp-switzerland.com

18./19.8. DAMCV-Motocross Ohlenberg

MCC Ohlenberg, www.mcc-ohlenberg.de, www.damcv.de

Samstag: PW 50 Mini, 50/65 ccm, 85 ccm, MX2 Jugend

Damen, Senioren, Veteranen, Junioren MX1

Sonntag : Junioren MX2, Twin-Shock + Youngtimer,

National MX2, National MX1 , DAM Inter MX1/MX2

DAM Seitenwagen, IMBA-EM MX 1/Open

25./26.8. DAMCV-Motocross Weilerswist

MCC Weilerswist, www.mcc-weilerswist.de, www.damcv.de

Samstag: PW 50 Mini, 50/65 ccm, 85 ccm, MX2 Jugend

Damen, Senioren, Veteranen, Junioren MX1

Twin-Shock + Youngtimer

Sonntag : Junioren MX2, Twin-Shock + Youngtimer,

National MX2, National MX1, DAM Inter MX1/MX2

DAM Seitenwagen, IMBA-EM 85 ccm, IMBA-EM Jugend MX2

25./26.8. GCC Cross Country Meisterschaft Blankenhain

www.xcc-racing.com

25./26.8. SuperMoto Cheb/CZ

Int. Deutsche Meisterschaft; www. supermotoidm.de


Hier findet Ihr

Euren

Offroad-

Spezialisten

Notstromaggregat Gigator GPG 6000

Technische Daten: 6,5 PS Motorleistung - Superbenzin

bleifrei, Nennspannung 12V/230V/380V,

Tankinhalt 15 l , ca. 11 Dauerbetriebsstunden bei

2/3 Last, 1x CEE 16 Ampere, 3x 230V-Steckdosen,

1x 380V, Steckdose-Seilzugstarter; Dauerleistung

- 2300 Watt, Maße 605 x 440 x 440 mm,

Gesamtgewicht 44 kg, Bedienungsanleitung

vorhanden, Made in Germany; 289,- €.

Tel. 0171 5055360

RENNEN

ORGANISIEREN

MIT SYSTEM!

STARTERLISTEN | ERGEBNISSE | TERMINE

ZAHLUNG | EINSCHREIBUNG | NENNUNGEN IN EINER SOFTWARE!

mit dem Profi-Trainer Marko Barthel

mce10

TERMINE 2018

AUGUST

02.-05. Kids & Jugend Sommer Camp

10.-12. EnduroPROjekt -freies Fahren-

25.-26. Endurotraining Viernau

OKTOBER

27. Endurotraining

28. eXtrem-Endurotraining

SEPTEMBER

08.-09. eXtrem-Endurotraining Meltewitz

22. Endurotraining

23. eXtrem-Endurotraining

28.-30. EnduroPROjekt -freies Fahren-

Jetzt auch mit KTM-LEIHMOTORRÄDERN und

MIETBEKLEIDUNG für das Endurotraining in Viernau !

Angebote auf der Webseite unter www.enduropro.de

P

A

R

T

N

E

R

77

MCE

August '18


EVENTS

4./5.8. Freestyle- und

Grasbahn-Highlight Melsungen

Ein Muss für jeden Grasbahnfan. Vom 3. bis 5. August 2018 ist es wieder soweit,

dann findet das Motorsport-Weekend auf dem Rennplatz an der St.-

Georgs-Brücke in Melsungen statt. Höhepunkt natürlich das 58. Internationale

ADAC-Grasbahnrennen am 4. und 5. August 2018. Die Vorbereitungen

laufen auf Hochtouren. Rennsport vom Feinsten möchte der MSC Melsungen

auch dieses Jahr wieder bieten, mit vielen Rad-an-Radkämpfen, ein unvergessenes

Rennwochenende, mit Rennsport, Show und Action. Ein Highlight

jagt das andere.

Freitag „Start ins Weekend“

Bereits am Freitag, 3. August, wird das Motorsport-Weekend im Festzelt an

der Rennstrecke eröffnet. Durchs Programm wird locker wie gewohnt der

einzige deutsche Speedwayweltmeister und mehrmalige Langbahnweltmeister

Egon Müller führen. Eine lustig gemischte Runde aus dem In- und

Ausland, mit ehemaligen und noch aktiven Fahrern, die bereits angereist

sind, mit vielen „Methanolgesprächen“ aus Vergangenheit und Gegenwart

sollen zum Gelingen des Abends beigetragen. Sie, liebe Besucher, sind

auch dieses Jahr wieder herzlich eingeladen.

Rennen der Gespanne

„Rennen der Gespanne“, diesem Slogan wird der MSC auch in diesem Jahr

wieder mit dem bisher verpflichteten Fahrerfeld gerecht. Am Start die ersten

drei der Europameisterschaft. Allen voran der Multi-Champion und amtierende

Europameister William Matthjissen mit seiner Beifahrerin Sandra

Mollema aus den Niederlanden sowie Markus Venus mit Beifahrer Markus

Heiß und Markus Brandhofer mit seinem Beifahrer Tim Scheunemann werden

in Melsungen am Start sein. Hinzu gesellen sich der Ex-Europameister

aus den Niederlanden Sven Holstein mit Beifahrerin Bonita van Dijk sowie

der Ex-Europameister aus England Josh Goodwin mit Beifahrer Liam Brown

und der Altmeister aus dem Odenwald, Karl Keil. Die nationale Seitenwagenklasse

ist wieder Europa-offen ausgeschrieben und wird auch wieder

tollen Gespannsport zeigen. Mit drei Clubgespannen ist der MSC Melsungen

in dieser Klasse stark vertreten, und zwar mit den Masters-Siegern von

2017 Udo Poppe und Martin Weick, Clubneuling Maximilian Klaas mit Beifahrer

Myron McNeil sowie den englischen Senkrechtstartern James Hogg

mit Beifahrer Scott Goodwin.

Ehrenpreis der Stadt Melsungen

Die internationalen Solisten kämpfen auch in diesem Jahr wieder um den

begehrten Ehrenpreis der Stadt Melsungen. Und das bisher verpflichtete

Fahrerfeld spricht für tollen Rennsport, da kann man sicher sein, es wird

wieder heiß hergehen. Allen voran der amtierende Europameister James

Shanes aus England, der im letzten Jahr schon für viel Action gesorgt hat.

Sicher auch ein heißer Anwärter auf den Sieg ist Vize-Europameister und

langjähriger Clubfahrer des MSC Andrew Appleton aus England. Und auch

der „Catman“ Stephan Katt will sicher wieder um die Podestplätze kämpfen.

Mit Christian „Hülse“ Hülshorst aus Lüdinghausen ist ein weiterer

Grasbahnspezialist am Start. Aus den Niederlanden wird Senkrechtstarter

und Vorjahressieger Romano Hummel erwartet. Auch mit Paul Cooper aus

England wird ein weiterer Clubfahrer starten, der zurzeit top in Form ist. Unter

anderem konnte er den Bahnrekord in Teterow sowie alles andere gewinnen,

lediglich im Bergringpokal musste er sich knapp geschlagen geben.

Die Fahrerverhandlungen laufen noch, mal schauen, wer noch den

Weg nach Melsungen findet. Und auch die nationale Soloklasse ist wieder

Europa-offen ausgeschrieben. Hier können sich deutsche Nachwuchsfahrer

mit Fahrern anderer Nationen messen. Aus England startet Clubfahrer

Gareth Hickmott nach einer längeren Verletzungspause. Vervollständigen

würde der MSC das Rennprogramm gerne mit der Klasse C-Junioren 250

ccm, vorausgesetzt es melden sich genügend Starter an. Diese könnten

sich am Samstag in ihren Rennläufen mit Fahrern aus England und Tschechien

messen.

Rennsport, Show und Action

Es ist wieder „angerichtet“ für ein unvergessliches Motorsport-Weekend in

Melsungen. Highlight natürlich das 58. Internationale ADAC-Grasbahnrennen.

Volker Hermsdorf wird einiges aus dem Motorradtrialsport zeigen. Es

gibt Livemusik von den MSC-Freunden aus Würzburg, die am Samstag mit

ihrer Musik wieder das Festzelt zum Kochen bringen werden. Die Dance

Devils der MT Melsungen werden wieder für Stimmung sorgen und vieles

mehr. An der ein oder anderen Überraschung wird noch gearbeitet.

Freestyle Show Highlight

Sicher ein weiteres Highlight die atemberaubende Freestyle-Motocross-

Show, vielen sicher aus dem Fernsehen bekannt, in Melsungen können sie

sie live erleben. Im letzten Jahr haben die FMXer für eine super Stimmung

bei ihren Auftritten in der Startkurve gesorgt. Die Freestyler springen mit

ihren Maschinen von einer Startrampe ab und zeigen in der Luft waghalsige

Sprünge und Überschläge, bevor sie wieder auf einer Rampe landen.

Campingmöglichkeit

Natürlich sind auch die Camper wieder herzlich

in Melsungen willkommen. Es besteht wieder

die Möglichkeit, wie in den letzten Jahren auch

schon, auf der vom MSC angemieteten Wiese

am Renngelände zu campen. Es handelt sich

aber „nur“ um eine extra angemietete Wiese

für unsere Zuschauer, keinen voll ausgestatteten

Campingplatz, sondern wie in den letzten

Jahren auch mit aufgestellten Toilettenhäuschen

und einer Wasserzapfstelle in der Nähe.

Wer mehr braucht, Stromanschluss, Duschen,

etc. sei der in der Nähe gelegene Campingplatz

in Obermelsungen empfohlen.

Weitere Infos ...

... finden Sie unter www.msc-melsungen.de

und auf facebook. Natürlich werden wir Sie

auch in der nächsten Ausgabe von Bahnsport

aktuell auf den neuesten Stand bringen. Also

schon jetzt vormerken: 3. bis 5. August, Motorsport-Weekend

in Melsungen. Der MSC Melsungen

freut sich auf ihren Besuch. Melsungen

immer eine Reise wert!

Termin: 4./5. August 2018

Int. ADAC-Grasbahnrennen Melsungen

78

MCE

August '18


Frauenfeld ist startklar! WM-Leader Jeffrey Herlings und Co. können kommen!

MXGP of Switzerland in Frauenfeld/Schweiz

Endlich Vollgas nach

zeitraubenden Aussetzern

Es gehört zur Essenz des Motocross-Rennsports, dass die wagemutigen

Piloten mit aufgewühltem Dreck, engen Kurven, herausfordernden Hindernissen

und mit unberechenbaren Gegnern zu tun haben. Was auf der

Piste fasziniert, das hat der Veranstalter des MXGP of Switzerland auf

planerisch-organisatorischer Ebene bereits in den letzten Monaten erlebt.

Diese Vorphase erinnerte aber viel eher an zeitraubende Aussetzer

einer leistungsstarken MXGP-Maschine. Ein juristisches Hickhack um die

Veranstaltungsbewilligung fraß viel Zeit und Energie – doch jetzt ist der

Gashebel aufgedreht.

Jeremy Seewer, der Schweizer MXGP-Neuling, ist Mitglied des organisierenden

MRSV Frauenfeld und fährt seit dieser Saison für das in Belgien

ansässige Wilvo-Yamaha-Privatteam. „Ich habe die Schwierigkeiten über

meine Familie und die Medien mitbekommen“, erzählt Seewer, der die

beiden bisherigen Schweizer WM-Rennen jeweils als persönliches Jahres-Highlight

erlebt hatte. „Es ist das Allerschönste, vor eigenen Fans zu

starten und dann auch noch um den Sieg zu fahren. Jetzt bin ich extrem

froh und dankbar, dass das Event auch 2018 stattfindet.“

Widerstand seit Anbeginn

Was ist das Problem? Schon bei der ersten Austragung 2016 war von gewissen

Anwohnern der Gemeinde Gachnang, wo die Rennstrecke

„Schweizer Zucker“ liegt, Widerstand zu spüren. Auch 2017 gingen die

oftmals öffentlich ausgetragenen Zweikämpfe weiter. Diese Kontrahenten

bekamen selber aber immer mehr Gegenwind aus Nachbarschaft

und von verärgerten MXGP-Fans zu spüren und zogen sich zurück. Stattdessen

traten nun drei Naturschutzverbände auf den Plan und reklamierten

lautstark, dass die Regierung des Kantons Thurgau ein unkorrektes

Bewilligungsverfahren anwende.

Fakt ist, dass im Kanton Thurgau seit Jahrzehnten für Sportveranstaltungen

und öffentliche Festivitäten ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren

angewandt wird, was sich für Vereine und Veranstalter in der Praxis bewährt

hat. Es braucht „nur“ eine polizeiliche Erlaubnis. Diese ist zwar

schneller erteilt, beinhaltet dennoch zahlreiche Auflagen bezüglich

Lärmbelastung, Sicherheit und Verkehr. Diese politische Praxis ist den

Naturschutzverbänden ein Dorn im Auge und sie verlangen ein anderes,

komplexeres Bewilligungsverfahren. Da die Strecke auf einer Landwirtschaftszone

stattfinde, müsse eine Baubewilligung erteilt werden, was

für den Antragsteller zeitlich weit aufwändiger und weit weniger erfolgversprechend

ist, da die Nutzung der Raumzonen streng definiert ist.

Neues Verfahren ab 2019

Der Regierungsrat signalisierte nun, dass der MXGP in diesem Jahr letztmals

mit einem einfachen Verfahren bewilligt würde. Ab 2019 werde ein

Baugesuch verlangt, so wie es die Naturschutzverbände reklamieren.

Diese Ankündigung führte dazu, dass sie ihren Widerstand sofort abbrachen.

Zuvor war der Veranstalter aktiv und lancierte eine Online-Petition,

die von über 16.000 MXGP-Sympathisanten unterstützt wurde.

Am 15. Februar erhielt der Veranstalter also die Bewilligung – doch jetzt

zeigte sich ganz unerwartet ein neuer „Feind“. Ein bislang inaktiver Anwohner

ging in die Offensive und reichte eine Klage gegen Kanton und

Veranstalter ein. Das bange Warten dauerte erneut über zwei Monate,

bis am 23. Mai die erhoffte Antwort eintraf. Die Klage des Anwohners

wurde vom Gericht deutlich abgeschmettert. Auch die juristische Instanz

des Kantons Thurgau stellte die Startlampe nun auf Grün.

„Wir sind erleichtert“, gibt OK-Chef Willy Läderach zu. „Bei einer Absage

hätten wir einen Verlust von 800.000 Franken gehabt – das wäre der sofortige

Todesstoß für den MXGP of Switzerland gewesen.“ Wie es ab

2019 weitergehen soll, steht bis auf Weiteres in den Sternen. Jetzt will

Läderach mit seinem Team zunächst eine tadellose, finanziell gesunde

Austragung 2018 sicherstellen.

Seewer in MXGP bereits etabliert

Auf der sportlichen Seite war gerade die Ausgabe 2017 „ein Hammer“.

Innerhalb von 60 Minuten durften die Schweizer Fans die Siege von Jeremy

Seewer (MX2) und Arnaud Tonus (MXGP) bejubeln – ein Moment für

die Geschichtsbücher. Die beiden Schweizer stehen mittlerweile zusammen

beim Wilvo-Yamaha-Team unter Vertrag, doch zum gemeinsamen

Auftritt der „Schweizer Nati“ kommt es kaum. Tonus darf wegen einer

komplizierten Schulterverletzung, die er sich bereits vor dem Saisonstart

zugezogen hatte, erst anfangs August wieder auf einem Motorrad

sitzen.

MXGP-Frischling Jeremy Seewer hat sich in der Königsklasse bereits

etablieren können, fährt regelmäßig in die Top-Ten. „Es hat etwas Anlaufzeit

gebraucht“, schildert Seewer, „aber mit der ersten Saisonhälfte

bin ich sehr zufrieden.“ Der Unterschied zur MX2-Klasse sei nicht der

Speed, sondern die Leistungsdichte. Vorher habe er mit zwei bis drei Piloten

auf gleichem Niveau gekämpft, jetzt stehen ihm 15 Rennfahrer im

Weg. Der Start und die ersten zwei Runden seien entscheidend, sagt er.

„Wenn du dann unter den besten fünf bist, kannst du vorne ankommen“,

analysiert er. „Und Stürze gehen hier gar nicht, dann bist du gleich

weg.“

Valentin Guillod ist zurück

Auch der Westschweizer Valentin Guillod hat sich nach einem Bruch des

Schien- und Wadenbeins im Frühsommer erfolgreich zurückgemeldet

und zeigt sich befähigt, um Top-Ten-Plätze zu fahren. Für Frauenfeld sind

beide Fahrer selbstredend voll motiviert. Für Seewer wird es der dritte

Auftritt, für Guillod kommt es zur Premiere.

Seewer nennt noch kein konkretes Ziel. „Ich will meine Entwicklung weiterziehen“,

gibt er eine generelle Richtung vor. „Wenn alles aufgeht,

dann ist vielleicht schon 2018 ein Podestplatz drin.“ Sollte das ausgerechnet

in Frauenfeld passieren, so hätte nicht nur Seewer seine Freude.

Auch 30.000 Schweizer Fans – und ein lange geplagter Veranstalter –

würden jubeln. • Text: Martin Zinser; Fotos: Youthstream

Termin: 16./17. August 2018

Motocross-Weltmeisterschaft - MX-GP of Switzerland, Frauenfeld/CH

Jeremy Seewer will 2018 aufs Podest.

Wenn’s beim Heim-GP passieren würde,

könnte sich der „Schweizer Zucker“

in ein Tollhaus verwandeln

79

MCE

August '18


MUSTER STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 13 von 20 Veranstaltungen

inkl. Semarang/IDN - 8.7.)

MXGP:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 583

2. Antonio Cairoli, I, KTM 559

3. Clément Desalle, B, Kawasaki 447

4. Tim Gajser, SLO, Honda 410

5. Romain Febvre, F, Yamaha 400

6. Gautier Paulin, F, Husqvarna 389

7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 329

8. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 295

9. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 280

10. Max Nagl, D, Husqvarna 227

Ferner:

20. Valentin Guillod, CH, KTM 68

37. Stefan Ekerold, D, KTM 3

MX2:

1. Pauls Jonass, LV, KTM 550

2. Jorge Prado Garcia, E, KTM 550

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 422

4. Ben Watson, GB, Yamaha 412

5. Calvin Vlaanderen, ZA, Honda 369

6. Thomas Covington, USA, Husky 331

7. Jago Geerts, B, Yamaha 286

8. Michele Cervellin, I, Yamaha 255

9. Henry Jacobi, D, Husqvarna 223

10. Davy Pootjes, NL, KTM 218

Ferner:

38. Tom Koch, D, KTM 12

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Ottobiano/I - 17.6.)

WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 184

2. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 163

3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 163

4. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 161

5. Stephanie Laier, D, KTM 112

6. Natalie Kane, IRL, Honda 109

7. Amandine Verstappen, B, KTM 108

8. Shana van der Vlist, NL, KTM 93

9. Sara Andersen, DK, KTM 75

10. Anne Borchers, D, Suzuki 69

Ferner:

13. Virginie Germond, CH, KTM 54

24. Kim Irmgartz, D, Suzuki 12

25. Janina Lehmann, D, Suzuki 11

32. Elena Kapsamer, A, KTM 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Matterley Basin/GB - 3.6.)

Veterans:

1. Martin Zerava, CZ, Suzuki 50

2. Mickael Pichon, F, KTM 44

3. Niko Kalatie, FIN, KTM 40

4. Christian Ravaglia, I, Kawasaki 36

5. Phil Mercer, GB, KTM 31

6. Leons Kozlovskis, LV, Husqvarna 28

7. Michele Dal Bosco, I, Yamaha 27

8. Ronny van Hove, B, KTM 27

9. Borut Koscak, SLO, Yamaha 24

10. Bogomir Gajser, SLO, Honda 21

(Stand nach 8 von 12 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 24.6.)

Seitenwagen:

1. Vanluchene/van den Bogaart, B/NL 351

2. Hermans/Musset, NL/F 285

3. Bax/Stupelis, NL/LV 261

4. Varik/Daiders, EST/LV 212

5. Brown/Millard, GB 209

6. Willemsen/Bax, NL 204

7. Giraud/Badaire, F 181

8. Dierckens/Rostingt, B 173

9. Kunnas/Kunnas, FIN 168

10. Sanders/Haller, B 162

Ferner:

15. Weiss/Schneider, A 106

18. Cuche/Chuche, CH 43

20. Heinzer/R.Betschart, CH 37

24. Reimann/Reimann, D 24

34. Inderbitzin/Betschart, CH 11

42. BlankMaas, D/NL 6

39. Hofmann/Dörig, CH 4

EM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Globare/RS - 23./24.6.)

65 ccm Südost:

1. Zoltan Ordog, RO, Husqvarna 224

2. Simun Ivandic, KRO, KTM 195

3. Dino Loncar, KRO, Kawasaki 185

4. Ofir Casey Tzemach, ISR, Husqvarna 178

5. Adam Horvath, H, KTM 120

6. Ferenc Orlov, H, KTM 108

7. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 78

8. Enis Bayramov, BG, KTM 76

9. Ion Chiujdea, RO, KTM 64

10. Jivko Ivanov, BG, KTM 61

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Globare/RS - 23./24.6.)

85 ccm Südost:

1. Patrik Ujcic, KRO, KTM 181

2. Luka Kunic, KRO, Yamaha 175

3. Bence Pergel, H, KTM 141

4. Marios Kanakis, GR, KTM 134

5. Aida Cojanu, RO, Yamaha 107

6. Hristian Georgiev, BG, KTM 97

7. Marius Popovici, RO, KTM 94

80

MCE

August '18

8. Laszlo Mark Tecsi , H, KTM 86

9. Viktor Varro, H, Husqvarna 82

10. Stanislav Goshev, BG, KTM 61

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 26./27.5.)

65 ccm Südwest:

1. Brando Rispoli, I, KTM 136

2. Patrick Busatto, I, KTM 136

3. Alessandro Gaspari, I, KTM 118

4. Jan Janout, CZ, KTM 112

5. David Benitez Marull, E, Husqvarna 109

6. Elias Escandell Gil, E, Husqvarna 108

7. Jaka Peklaj, SLO, KTM 102

8. Jules Pietre, F, KTM 83

9. Tom Brunet, F, Husqvarna 82

10. Joel Canadas Gonzalez, E, KTM 75

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 26./27.5.)

85 ccm Südwest:

1. Raul Sanchez Garcia, E, KTM 176

2. Axel Louis, F, KTM 125

3. Andrea Viano, I, KTM 118

4. Xavier Cazal, F, Husqvarna 107

5. Quentin Marc Prugnieres, F, Yamaha 96

6. Valerio Lata, I, KTM 91

7. Alberto Ladini, I, KTM 88

8. Matteo-Luigi Russi, I, KTM 86

9. Enzo Casat, F, Husqvarna 85

10. Baptiste Bordes, F, KTM 82

Ferner:

16. Carl Massury, D, KTM 36

17. Luca Diserens, CH, KTM 32

31. Cyril Elsener, CH, Yamaha 13

38. Alexandra Massury, D, KTM 4

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Sverepec/SK - 16./17.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Bradley Mesters, NL, Husqvarna 175

2. Lotte van Drunen, NL, Husky/KTM 138

3. Damien Knuiman, NL, Yamaha 137

4. Vitezslav Marek, CZ, KTM 130

5. Eelis Viemerö, FIN, KTM 116

6. Anton Isaksson, S, Husqvarna 92

7. Jakob Vinther Frandsen, DK, KTM 86

8. Niklas Ohm, D, KTM 82

9. Jak0b Madsen, DK, KTM 82

10. Saku Mansikkamäki, FIN, Husky/KTM 71

Ferner:

13. Aaron Kowatsch, D, Husqvarna 54

20. Luca Röhner, D, KTM 32

33. Hannes Lüders, D, Husqvarna 3

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Sverepec/SK - 16./17.6.)

85 ccm Nordwest:

1. Kay de Wolf, NL, KTM 155

2. Liam Everts, B, KTM 154

3. Kay Karssemakers, NL, KTM 126

4. Dave Kooiker, NL, Yamaha 125

5. Camden McLellan, D, KTM 104

6. Hakon Osterhagen, N, KTM 97

7. Tobias Caprani, DK, KTM 96

8. Constantin Piller, D, KTM 95

9. Nick Domann, D, KTM 91

10. Scott Smulders, NL, KTM 77

Ferner:

15. Cato Nickel, D, KTM 46

29. Paul Bloy, D, KTM 8

32. Valentin Kees, D, Husqvarna 7

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Strykow/PL - 23./24.6.)

65 ccm Nordost:

1. Janis Martins Reisulis, LV, Husky 124

2. Marius Adomaitis, LT, KTM 103

3. Romeo Pikand, EST, KTM 102

4. Semen Rybakov, RUS, KTM 100

5. Nikolaj Stasiak, PL, KTM 98

6. Ivan Dubatovkin, RUS, Husqvarna 82

7. Markuss Ozolins, LV, Husqvarna 77

8. Piotr Kajrys, PL, KTM 69

9. Richard Paat, EST, KTM 60

10. Rolands Bogdanovics, LV, KTM 59

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Strykow/PL - 23./24.6.)

85 ccm Nordost:

1. Alexey Orlov, RUS, Husqvarna 116

2. Romeo Karu, EST, KTM 107

3. Daniil Kesov, RUS, Husqvarna 95

4. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 91

5. Martin Mikk Lohmus, EST, KTM 90

6. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 77

7. Aleksis Araids, LV, KTM 77

8. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 73

9. Martin Michelis, EST, KTM 62

10. Tristan Uiga, EST, Husqvarna 60

(Stand nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély/F - 10.6.)

125 ccm:

1. Rene Hofer, A, KTM 202

2. Thibault Benistant, F, Yamaha 172

3. Emil Weckman, FIN, KTM 136

4. Petr Polak, CZ, KTM 128

5. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 104

6. Tom Guyon, F, KTM 104

7. Raivo Dankers, NL, KTM 103

8. Lion Florian, D, KTM 95

9. Raf Meuwissen, NL, KTM 93

10. Filip Olsson, S, Husqvarna 76

Ferner:

17. Simon Längenfelder, D, Husqvarna 58

18. Mike Gwerder, CH, KTM 56

(Stand nach 7 von 10 Veranstaltungen

inkl. Ottobiano/I - 16./17.6.)

250 ccm:

1. Mathys Boisrame, F, Honda 228

2. Mel Pocock, GB, Husqvarna 209

3. Martin Barr, GB, Husqvarna 196

4. Steven Clarke, GB, Honda 183

5. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna 180

6. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 158

7. Roan van de Moosdijk, NL, Yamaha 155

8. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 142

9. Tom Vialle, F, Husqvarna 136

10. Pierre Goupillon, F, Kawasaki 132

Ferner:

21. Michael Sandner, A, KTM 57

24. Jeremy Sydow, D, KTM 41

34. Michael Kratzer, A, Kawasaki 17

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Matterley Basin/GB - 2./3.6.)

300:

1. Brad Anderson, GB, KTM 169

2. Andero Lusbo, EST, Husqvarna 143

3. Greg Smets, B, KTM 132

4. Mike Kras, NL, KTM 130

5. Vaclav Kovar, CZ, GasGas 114

6. Erik Willems, B, Husqvarna 111

7. Manuel Iacopi, I, Yamaha 104

8. Youri van’t Ende, NL, KTM 50

9. Tim Louis, B, Husqvarna 48

10. Tallon Verhelst, B, KTM 44

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Globare/RS - 23./24.6.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 238

2. Evgeniy Mikhaylov, RUS, Husky 210

3. Dmytro Asmanov, UKR, KTM 179

4. Matija Kelava, KRO, KTM 164

5. Petr Michalec, CZ, Honda 142

6. Petr Bartos, CZ, KTM 129

7. Georgy Valyakin, RUS, KTM 111

8. Jonas Nedved, CZ, KTM 97

9. Maxim Nenadov, UKR, Yamaha 59

10. Luka Milec, SLO, KTM 56

(Stand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Strykow/PL - 23./24.6.)

Women:

1. Sara Andersen, DK, KTM 135

2. Shana van der Vlist, NL, KTM 130

3. Mathea Selebo, N, Yamaha 118

4. Lyn Valk, NL, Yamaha 107

5. Kimberly Braam, NL, Yamaha 103

6. Avrie Berry, USA/NL, KTM 85

7. Barbara Aagaard Andersen, DK, Yam 72

8. Malou Jakobsen, DK, KTM 64

9. Eline Burgmans, NL, KTM 56

10. Madelen Hofseth Petersen, N, Yam 49

Ferner:

14. Linda-Lindsay Kramell, D, Kawasaki 40

15. Anne Borchers, D, Suzuki 37

16. Elena Kapsamer, A, KTM 28

21. Mara Benecke, D, KTM 13

DM

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Bielstein - 23./24.6.)

ADAC MX Masters:

1. Maximilian Nagl, D, TM 144

2. Henry Jacobi, D, Husqvarna 119

3. Jeffrey Dewulf, B, KTM 95

4. Jens Getteman, B, Kawasaki 90

5. Tim Koch, D, KTM 63

6. Lukas Neurauter, A, KTM 59

7. Toms Macuks, LV, KTM 58

8. Stefan Ekerold, D, KTM 46

9. Ken de Dycker, B, KTM 46

10. Tomasz Wysocki, PL, KTM 44

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Bielstein - 23./24.6.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Rene Hofer, A, KTM 120

2. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna 114

3. Richard Sikyna, SK, KTM 104

4. Roland Edelbacher, A, KTM 98

5. Hardi Roosiorg, EST, KTM 97

6. Michael Sandner, A, KTM 94

7. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 89

8. Petr Polak, CZ, KTM 66

9. Jeremy Sydow, D, KTM 56

10. Glen Meier, DK, KTM 55

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Mölln - 26./27.5.)

ADAC MX Junior Cup 125:

1. Filip Olsson, S, Husqvara 87

2. Raf Meuwissen, NL, KTM 82

3. Emil Weckmann, FIN, KTM 76

4. Raivo Dankers, NL, KTM 75

5. Lion Florian, D, KTM 62

6. Rasmus Pedersen, DK, KTM 58

7. Mike Gwerder, CH, KTM 54

8. Maksim Kraev, RUS, Husqvarna 45

9. Simon Längenfelder, Husqvarna 41

10. Maximilian Spies, D, Husqvarna 38

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Bielstein - 23./24.6.)

ADAC MX Junior Cup 85:

1. Camden McLellan, ZA, KTM 139

2. Liam Everts, B, KTM 125

3. Constantin Piller, D, KTM 117

4. Nick Domann, D, KTM 83

5. Paul Bloy, D, KTM 81

6. Radek Vetrovsky, CZ, KTM 76

7. Tomas Pikart, CZ, KTM 72

8. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 63

9. Cato Nickel, D, KTM 57

10. Valentin Kees, D, Husqvarna 53

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Aichwald - 7./8.7.)

MX Open:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 274

2. Filip Neugebauer, Kawasaki 250

3. Tim Koch, KTM 207

4. Boris Maillard, F, Suzuki 199

5. Mike Stender, Suzuki 181

6. Hannes Volber, KTM 158

7. Franziskus Wünsche, KTM 122

8. Stephan Büttner, KTM 114

9. Philipp Eggers, Suzuki 110

10. Nils Gehrke, Suzuki 110

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Schweighausen - 1.7.)

MX Junioren 250 ccm:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 144

2. Elias Stapel, KTM 95

3. Vincent Gallwitz, KTM 94

4. Bernhard Ekerold, Husqvarna 89

5. Jascha Berg, Husqvarna 67

6. Julien Lebeau, F, Kawasaki 62

7. Paul Haberland, KTM 54

8. Benedikt Gödtner, KTM 52

9. Martin Winter, Husqvarna 52

10. Tim Koch, KTM 50

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Aichwald - 7./8.7.)

Seitenwagen:

1. Sanders/Haller, B/D, WSP 256,0

2. Weiss/Schneider, A, VMC 242,0

3. Hendrickx/Beunk/Chopin,

B/NL/F, WSP 208,5

4. Inderbitzin/Betschart, CH, VMC 156,0

5. Reimann/Reimann/Kurt, WSP 152,0

6. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 150,5

7. Engelbrecht/Karnatz, WHT 143,5

8. Peter/Leskow, WSP 118,0

9. Sieber/Klooz, WSP 117,0

10. Janecke/Bothur 103,0

Stand (nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 13.5.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Yamaha 140

2. Manfred Zienecker, Yamaha 128

3. Oliver Vandendijk, B, Honda 96

4. Stefan Schreiber, KTM 85

5. David Freidinger, A, KTM 79

6. Tuur van Hoof, B, KTM 72

7. Joris Kersten, NL, Yamaha 58

8. Martin Bach, KTM 57

9. Sina Willmann, Yamaha 46

10. Reiner Potschka, Yamaha 45

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Ueckermünde - 1.7.)

dmsj Deutsche Jugend

„Kids“ MX-Meisterschaft 65 ccm:

1. Niklas Ohm, KTM 197

2. Aaron Kowatsch, Husqvarna 137

3. Nick Heindl, KTM 133

4. Oscar Denzau, KTM 132

5. Jan-Erik Kettner, KTM 103

6. Hannes Lüders, Husqvarna 101

7. Dean Alexander Kubik, KTM 91

8. Vincent Fabio Stanke, Husqvarna 83

9. Paul Neunzling, KTM 79

10. Joel Franz, Husqvarna 76

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Schweighausen - 1.7.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 85 ccm:

1. Cato Nickel, KTM 227

2. Paul Bloy, KTM 217

3. Nick Domann, KTM 204

4. Valentin Kees, Husqvarna 175

5. Collin Wohnhas, KTM 143

6. Cevin Kröner, KTM 138

7. Maximilian Werner, Suzuki 116

8. Nick Sellahn, KTM 93

9. Colin Sarré, KTM 91

10. Sebastian Meckl, KTM 86

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Rügen - 8.7.)

dmsj Deutsche Jugend

„Kids“ MX-Meisterschaft 125 ccm:

1. Laurenz Falke, Husqvarna 115

2. Maximilian Spies, Husqvarna 111

3. Noah Ludwig, KTM 103

4. Simon Längenfelder, Husqvarna 97

5. Maximilian Frank, KTM 91

6. Leon Rehberg, KTM 89

7. Fynn-Niklas Tornau, KTM 83

8. Lukas Fiedler, Husqvarna 78

9. Toni Ksienzyk, KTM 65

10. Henning Küchler, KTM 60

POKAL

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 13.5.)

Open - Gruppe Nord:

1. Franziskus Wünsche, KTM 50

2. Christoph Hänchen, Suzuki 44

3. Toni Hoffmann, KTM 40

4. Björn Feldt, KTM 34

5. Davide von Zitzewitz, KTM 34

6. Marvin Beier, Honda 29

7. Toni Wolff, KTM 29

8. Denny Wolter, Yamaha 25

9. Felix Haack, Kawasaki 24

10. Tobias Koch, Yamaha 23


SUPERMOTO

EM

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Poznan - 10.6.)

ES1:

1. Pavel Kejmar, CZ, TM 123

2. Milan Sitniansky, CZ, Honda 104

3. Markus Class, D, Husqvarna 104

4. Thomas Chareyre, F, TM 100

5. Elia Sammartin, I, TM 95

6. Diego Monticelli, I, TM 88

7. Edgardo Borella, I, SWM 71

8. Raoul Tschupp, CH, TM 56

9. Romain Kaivers, B, KTM 53

10. Nicolas Cousin, F, TM 50

Ferner:

15. Jan Deitenbach, D, Suzuki 39

18. Luc Hunziker, CH, KTM 33

23. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 15

29. Jannik Hintz, CH, Husqvarna 3

(Stand nach 1 von 5 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 2./3.6.)

ES3:

1. Mucahit Zenqin, TR, TM 47

2. Mehmet Celik, TR, KTM 42

3. Michael Lvanov, BG, KTM 40

4. Emirhan Erkan, TR, KTM 38

5. Ludmil Alexandrov, BG, Yamaha 34

6. Gloria Diaksova, BG, KTM 31

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Schweighausen - 30.6.)

Open - Gruppe Süd:

1. Frank Dechet, Honda 126

2. Sascha Wölfl, KTM 114

3. Jonas Böttcher, Honda 81

4. Kevin Winkle, KTM 79

5. Dominik Joppich, Yamaha 76

6. Dirk Felix Sigmund, Yamaha 75

7. Jan Osswald, Honda 67

8. Marvin Dietermann, KTM 59

9. Patrick Zipf, KTM 54

10. Marco Zehnle, KTM 45

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Aichwald - 7./8.7.)

Seitenwagen:

1. Ohl/Reinert, WSP 205,5

2. Müller/Hofmeier, WSP 190,0

3. Riekert/Riekert, WSP 160,0

4. Koch/Behrendt, WSP 109,5

5. Bernhardt/Klumpers, VMC 99,0

6. Holzbrecher/Lehmann, WHT-KTM 88,5

7. Hannuschke/Friedriszik, VMC 58,0

8. Walter/Minkewitz/Gerloff 49,0

9. Janecke/Bothur, WSP-Mega 45,0

10. Müller/Helbing/Friedrisszyk, VMC 43,5

ENDURO

WM

(Stand nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. Pietramurata/I - 30.6.)

EnduroGP:

1. Alex Salvini, I, Husqvarna 138

2. Steve Holcombe, GB, Beta 130

3. Eero Remes, FIN, TM 110

4. Bradley Freeman, GB, Beta 106

5. Jamie McCanney, GB, Yamaha 93

6. Loïc Larrieu, F, Yamaha 87

7. Christophe Nambotin, F, GasGas 65

8. Daniel McCanney, GB, GasGas 65

9. Antoine Basset, F, GasGas 39

10. Aleksi Jukola, FIN, KTM 38

Enduro1:

1. Bradley Freeman, AUS, Beta 166

2. Jamie McCanney, GB, Yamaha 146

3. Antoine Basset, F, GasGas 130

4. Eemil Pohjola, FIN, GasGas 91

5. Manuel Monni, I, Suzuki 67

6. Jussi Arvaja, FIN, Sherco 42

7. Jiri Leino, FIN, KTM 42

8. Victor Guerrero, E, Yamaha 40

9. Henry Olenius, FIN, Honda 35

10. Davide Guarneri, I, Honda 35

Der Brite Steve Holcombe führt die

Enduro-WM-Wertung in der E3-Klasse

weiterhin an. Auch im italienischen

Pietramurata siegte er eindrucksvoll

• Foto: Betamotor

E2:

1. Alex Salvini, I, Husqvarna 172

2. Loïc Larrieu, F, Yamaha 141

3. Eero Remes, FIN, TM 138

4. Thomas Oldrati, I, Honda 100

5. Deny Philippaerts, I, Beta 90

6. Matthew Phillips, AUS, Sherco 83

7. Christophe Charlier, F, Beta 82

8. Joshua Gotts, GB, TM 70

9. Mathias Bellino, F, Honda 32

10. Matti Oikari, FIN, Honda 25

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 164

2. Christophe Nambotin, F, GasGas 138

3. Daniel McCanney, GB, GasGas 138

4. Anthony Geslin, F, Beta 98

5. Aleksi Jukola, FIN, KTM 64

6. Romain Dumontier, F, Yamaha 38

7. Toni Eriksson, FIN, KTM 36

8. Henri Himmanen, FIN, GasGas 28

9. Elary Talu, EST, KTM 20

10. Marko Tarkkala, FIN, TM 20

Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Pietramurata/I - 30.6.)

Junior:

1. Matteo Cavallo, I, Beta 134

2. Andrea Verona, I, TM 107

3. Davide Soreca, I, TM 85

4. Théophile Espinasse, F, Sherco 75

5. Jack Edmondson, GB, Sherco 75

6. Antoine Magain, B, KTM 57

7. Kirian Mirabet, E, Honda 56

8. Joseph Wootton, GB, Husqvarna 54

9. David Abgrall, F, Sherco 50

10. Enric Francisco, E, KTM 42

Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Pietramurata/I - 30.6.)

Youth Cup:

1. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 92

2. Matthew van Oevelen, B, Sherco 80

3. Hamish MacDonald, NZ, Sherco 68

4. Roni Kytönen, FIN, Honda 63

5. Daniel Mundell, GB, Sherco 56

6. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna 56

7. Marcus Adielsson, S, Yamaha 35

8. Robin Filhol, F, Sherco 34

9. Gerard Gomez, E, Sherco 31

10. Joakim Grelsson, S, KTM 25

Ferner:

14. Jan Allers, D, KTM 14

18. Florian Görner, D, Yamaha 8

Inter-DM

(Stand nach 1 von 8 Veranstaltungen

inkl. Tucheim - 10.3.)

A-Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 97

2. Andreas Beier, KTM 93

3. Edward Hübner, KTM 90

4. Björn Feldt, KTM 87

5. Jan Schäfer, Sherco 84

6. Tim Apolle, KTM 82

7. Robert Riedel, KTM 80

8. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 78

9. Nick Emmrich, Husqvarna 76

10. Paul Roßbach, KTM 74

Enduro1:

1. Andreas Beier, KTM 25

2. Robert Riedel, KTM 22

3. Jonathan Rosssé, CH, Yamaha 20

4. Jan Allers, KTM 18

5. Sascha Meyhoff, Beta 16

6. Derrick Görner, Husqvarna 15

7. Yannik Mosch, Beta 14

8. André Plogmann, Beta 13

9. Maik Schubert, KTM 12

10. Kai Bräutigam, KTM 11

Enduro2:

1. Edward Hübner, KTM 25

2. Nick Emmrich, Husqvarna 22

3. Paul Roßbach, KTM 20

4. Tilman Krause, KTM 18

5. Chris Gundermann, Yamaha 16

6. Lars Oldekamp, Beta 15

7. Jörg Haustein, Husqvarna 14

8. Kenny Lötzsch, KTM 13

9. Adolf Zivny, CZ, KTM 12

10. Philipp Müller, Beta 11

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 25

2. Björn Feldt, KTM 22

3. Jan Schäfer, Sherco 20

4. Tim Apolle, KTM 18

5. Nico Rambow, KTM 16

6. Gerrit Helbig, KTM 15

7. Pascal Springmann, Beta 14

8. Marc Neumann, KTM 13

9. Eddie Findling, Sherco 12

10. Nico Domres, Beta 11

Junioren-Pokal:

1. Florian Görner, KTM 25

2. Kevin Nieschalk, KTM 22

3. Maximilian Müller, Beta 20

4. Mark Scheu, KTM 18

5. Mike Kunzelmann, Husqvarna 16

6. Lukas Streichsbier, GasGas 15

7. Lukas Schäfer, Husqvarna 14

8. Kay Petrick, Husqvarna 13

9. Robert Friedrich, CZ, KTM 12

10. Marek Schmidt, TM 11

(Stand nach 1 von 5 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 2./3.6.)

Junior:

1. Viktor Neychev, BG, KTM 47

2. Kristian Ivanov, BG, KTM 45

3. Ares Benqic, TR, KTM 38

4. Jan Ulman, CZ, Kawasaki 36

5. Hristian Georgiev, BG, KTM 33

6. Radostin Mihaylov, BG, KTM 31

7. Ivan Mosin, RUS, TM 29

8. Furkan Aykut, TR, KTM 27

9. Daria Ganescu, RO, Husqvarna 24

10. Aksel Partelpoeg, EST, Husqvarna 21

DM

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Großenhain - 23./24.6.)

S1:

1. André Plogmann, Suzuki 116

2. Markus Volz, Husqvarna 108

3. Marc-Reiner Schmidt, Honda 100

4. Markus Class, Husqvarna 94

5. Peter Banholzer, Yamaha 93

6. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 91

7. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 86

8. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 83

9. Peter Mayerbüchler, Yamaha 69

10. Toni Krettek, Husqvarna 68

S2:

1. Kevin Szalai, F, Husqvarna 127

2. Steffen Hiemer, Yamaha 123

3. Kevin Labenski, Husqvarna 109

4. Marcel Kutsche, Husqvarna 92

5. Andreas Roller, Husqvarna 87

6. Denis Chadrysiak, KTM 86

7. Denis Fligr, CZ, Honda 63

8. Florian Hummel, Suzuki 62

9. Lukas Kögl, Honda 61

10. Tim Szalai, F, Husqvarna 59

Pokal - S3:

1. Hendrik Fröhlich, KTM 145

2. Kevin Röttger, Husqvarna 87

3. André Möhlmann, Suzuki 86

4. Mika Dobbert, Kawasaki 72

5. Frank Ensenauer, Husqvarna 68

6. Mirko Jordan, Suzuki 68

7. Lucas Geitner, KTM 64

8. Robin Schwarz, TM 62

9. Diogo Almeida, P, Husqvarna 62

10. Rocco Tenzler, Suzuki 55

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 2./3.6.)

Trophy - S4 West:

1. Jan Depke, TM 94

2. Tobias Wind, Suzuki 68

3. Manuel Simon, Husqvarna 67

4. Nico Linkohr, Husqvarna 63

5. Lorenz Rump, KTM 57

6. Christian Strothmann, TM 48

7. Philip Larkin, Beta 48

8. Sebastian Hoppensack, TM 42

9. Kilian Königs, Suzuki 41

10. Florian Rau, Yamaha 40

(Stand nach 1 von 3 Veranstaltungen

inkl. Großenhain - 23./24.6.)

Trophy - S4 Ost:

1. Maximilian König, KTM 47

2. Maik Dobbert, Kawasaki 45

3. Sven Friedrich, Husqvarna 38

4. Georg Lehmann, KTM 36

5. Moritz Schönert, Husqvarna 35

6. Marcel Rauch, KTM 31

7. Lucas Hauser, Husaberg 25

8. Uwe Truskowski, KTM 23

9. Roy Buchau, Husqvarna 22

10. Toni Dabow, Husaberg 20

81

MCE

August '18


VORSCHAU

09/2018

TESTS

ZUM NACHLESEN

UNTER

WWW.MCE-ONLINE .DE

MODELLE 2019

MOTOCROSS

VERBÄNDE

CROSS COUNTRY

KOLUMNE

ENDURO

Präsentation GasGas • Sherco • Yamaha

WM Semarang/IDN + Loket/CZ + Lommel/B

Inter-DM / ADAC MX Masters Möggers

Südwestcup Walldorf

Goldbach

Eddy Frech + Marcel Teucher

DM Burg

MOTOCROSS ENDURO 9/2018 - AUGUST - ERSCHEINT AM 23.8. AN EUREM KIOSK

IMPRESSUM

Ziegler Verlags OHG

Motocross Enduro

Birkenweiherstr. 14

D-63505 Langenselbold

Telefon: 06184 9233-30

Telefax: 06184 9233-55

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

mce.redaktion@mce-aktuell.de

Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

Ziegler Verlags OHG

USt.-Ident-Nr. DE 309 964 605

Gerichtsstand Hanau

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler

Akquisition: Nadine Pfeiffer, U.Laurisch

82

MCE

August '18

Anzeigenpreisliste Nr. 48/18

Bei Anzeigenaufträgen aus dem

Ausland Vorkasse

Redaktionsleiterin:

Brigitte Geyer-Bernhardt

Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06184 923330

abo@ziegler-verlag.de

Berichterstatter und Fotografen:

Marko Barthel, Denis Günther,

Uwe Laurisch,

Alexander Stephan

Test & Technik/Online-Redaktion

Uwe Laurisch

Telefon: 0176 45861498

E-Mail: uwe.mce.online@gmail.com

Druck und Verarbeitung:

Brühlsche Universitätsdruckerei

GmbH & Co KG, Gießen

Vertrieb:

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim.

Nachdruck nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des Verlages unter voller

Quellenangabe. Unverlangte Manuskripte

werden nur zurückgesandt,

wenn Rückporto beigefügt wurde.

Magazin € 5,20 inkl. MwSt.

Abonnement jährlich € 53,-

Auslandsabonnement

jährlich € 67,- inkl. Porto

Kündigung nur unter Einhaltung

der Kündigungsfrist von 3 Monaten

vor Ablauf des Bezugsjahres per

Einschreiben oder per E-Mail

(PDF mit Unterschrift)

Zahlungen erbeten an:

Ziegler Verlags OHG

Postbank Frankfurt

IBAN: DE06 5001 0060 0333 9506 06

BIC: PBNKDEFF

oder Commerzbank Hanau

IBAN: DE68 5064 0015 0234 5866 00

BIC: COBADEFFXXX

Der Verlag übernimmt keine Haftung

für unverlangt eingeschickte Manuskripte

u. Fotos. Leserbriefe können

aus redaktionellen Gründen gekürzt

werden. Die Zeitschrift und alle Beiträge

sind urheberrechtlich geschützt.

Veröffentlichungen, auch auszugsweise,

nur mit der Genehmigung der Redaktion.

Namentlich gekennzeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion wieder.


Foto: R. Schedl

SIEGE IN SERIE

KTM 250 EXC TPI SIX DAYS

Gebaut für die zermürbenden Strapazen der International Six

Days Enduro, ist jedes Bike aus der KTM EXC SIX DAYS-Serie für

den erfolgreichen Kampf mit dem Gelände optimal ausgestattet.

Klassenbeste Komponenten machen die KTM 250 EXC TPI SIX DAYS –

genauso wie jedes andere Modell aus der KTM SIX DAYS-Palette – zu

einem READY TO RACE-Paket, das seinesgleichen sucht.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die geltenden Bestimmungen

der Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom

Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.


2019 MX COLECTION

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!