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NR. 27/28 | 12. JULI 2018 | www.travelinside.ch

SPOTLIGHT

Cyrill Zimmermann,

Knecht Reisen House of Sport 2

DESTINATION REPORT

News und Tipps rund ums

Rote Meer 14

FOCUS

180542_Reisetreuhnd_travelinside_103x49.indd 3 22.05.18 12:06

Aktuelle News zu

Erlebnis- & Abenteuerreisen 15

TRAVEL TOP JOBS

Aktuelle

Jobangebote 16 – 19

Helvetic Tours’ aggressiver

Preiskampf trägt Früchte

Die Reisebüro freut’s. Die Konkurrenz schimpft.

Die Billigstrategie von Helvetic Tours scheint aufzugehen.

Auch drei Wochen nach Kurt Eberhards

überraschendem Abgang bei Hotelplan

Suisse wird in der Branche über die

möglichen Ursachen gemutmasst. Als

einer der Gründe wird der Druck durch

die wiedererstarkte DER Touristik

Suisse vermutet. Preissenkungen von

bis zu 20% sollen dem geschundenen

Unternehmen jene Marktanteile zurückbringen,

die Kuoni einst verloren

hat. Die Strategie scheint aufzugehen.

Helvetic Tours liegt über 50% im Plus,

Kuoni über 20%.

Die Strategie nervt die Konkurrenz.

So sagte Hotelplan-CEO Thomas Stirnimann

jüngst in den Medien: «Selbstverständlich

reagieren wir, wenn ein

Marktteilnehmer um jeden Preis

Marktanteile gewinnen will, und

korrigieren unsere Preise an gewissen

Destinationen nach unten.» Schön sei

das nicht, aber man verteidige das

Revier. Das scheint bislang aber mehr

schlecht als recht zu funktionieren.

Und auch bei einem anderen bekannten

Veranstalter heisst es: «In diesem

Jahr ist der Schweizer Markt eindeutig

kompetitiver geworden.» NIK / SJ

Bericht Seite 2, Kommentar Seite 6

Hanke analysiert

Business Travel

Mit seiner präzisen

Analyse des

Schweizer Ferienfluggeschäfts

begeisterte

Matthias

Hanke, Managing

Director und Travel-Experte

bei

der Unternehmensberatung

Roland Berger,

Matthias Hanke

letztes Jahr das Publikum des Swiss

Travel Summit. Nun durchleuchtet er

am Swiss Travel Management Forum

in Zürich die Business-Travel-Branche.

Seine These: Business Travel wird immer

mehr zum B2C-Geschäft – was

bedeutet das für die Branche und alle

Player entlang der Wertschöpfungskette?

Weitere Themen sind u.a. die Entwicklung

der «Traveller Centricity»

oder wie die Zukunft der Travel Management

Companies aussehen soll.

Das Swiss Travel Management Forum

findet am Donnerstagnachmittag,

6. September 2018, im Marriott Hotel

Zürich statt. Anmelden kann man sich

ab sofort auf www.stmf.ch. SJ

MIT TRAVEL INSIDE AM CALIENTE

Traditionell beginnt das Latino-Festival

Caliente mit einem gemeinsamen Apéro

von TRAVEL INSIDE und dem Festival-Veranstalter

im Zürcher Volkshaus. Dass die

Caipirinhas schön flossen, war auch ein

Verdienst der Sponsoren. Zum guten

Gelingen trugen bei (v.l.): Bruno Indelicato

(TRAVEL INSIDE), Roger Furrer (Caliente),

Marco Carrozzo (Mövenpick Zürich Regensdorf),

Claudia Lässer (Teleclub),

Carlos Sardinha (Europcar), Bernd Bauer

(Edelweiss) und Furrers Gattin Yoandra. TI

Bericht Seite 21

BAROMETER

Reisebüros im Juni im Plus.

Wie ist die aktuelle Buchungslage in

den Schweizer Reisebüros? An der

Umfrage für den Buchungsbarometer

der Reise-Treuhand AG haben 18 Reisebüros

teilgenommen.

+2,42 % Juni

+4,96 %

2018 kumuliert

(Jan.– Juni)

www.reise-treuhand.ch

Fotos: SJ, zVg Screenshot: Helvetic Tours

travel top jobs

Grösster stellenmarkt der reisebranche!

www.traveltopjobs.ch


2

TOP STORIES

Die DER-Offensive bewegt den Reisemarkt

Mit tiefen Preisen gewinnt das Unternehmen mehr und mehr Kunden zurück.

TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018

Eigentlich ist das Reisebüro Lichtensteig

Prio-Partner von TUI, dennoch

verzeichnet Firmeninhaber Silvio

Storchenegger im Vergleich zum Vorjahr

ein Plus von 240% bei den Buchungen

über DER Touristik Suisse. Der

Grund dafür ist schnell gefunden:

«Helvetic Tours ist mit seinen Preisen

extrem aggressiv.»

Erst kürzlich habe er eine Offerte

für eine einwöchige Lanzarote-Reise

für zwei Personen mit der Edelweiss in

einem Vier-Sterne-Hotel eingeholt. TUI

verlangte dafür etwas mehr als

CHF1900, Helvetic Tours für dieselbe

Leistung rund 400 Franken weniger.

Doch nicht nur TUI fällt preislich im

Vergleich zu DER durch, auch Hotelplan

sei mittlerweile zu teuer für Badeferien.

«Wir brauchen Hotelplan

eigentlich nicht mehr», meint Storchen

egger.

UND ER IST NICHT DER EINZIGE. Auch

Annette Heeb, Filialleiterin des Reisebüros

Müllener in Appenzell, erklärt,

dass aus ihrer Erfahrung «08/15-Badeferien-Päckli»

bei Hotelplan mittlerweile

zu teuer seien. Stattdessen setze sie

aufgrund der guten Preise und der

besseren Verfügbarkeiten zunehmend

auf TUI oder Helvetic Tours. Helbling

Reisen in Teufen stand Kuoni zwar

ohnehin schon immer nahe, doch auch

hier fällt den Mitarbeiterinnen auf,

dass Helvetic Tours mittlerweile sehr

günstig geworden ist.

Für einen Manager eines grossen

Schweizer Reiseveranstalters, der namentlich

nicht genannt werden will,

ist der Fall klar: «DER Touristik Suisse

kauft sich zurzeit den Markt, mit Angeboten,

die teils unter den Einstandspreisen

liegen. Das ist nicht nachhaltig.»

Dieter Zümpel, CEO von DER

Touristik Suisse, weist diesen Vorwurf

in aller Deutlichkeit zurück. Das Gegenteil

sei der Fall: «Wir sind streng auf

Wirtschaftlichkeit bedacht.»

DER Touristik Suisse steigere die

Wettbewerbsfähigkeit ihrer Generalisten

Kuoni und Helvetic Tours, indem

sie markentypische Produkte für die

Schweizer Kunden konsequent im

Gruppenverbund innerhalb der DER

Touristik einkauft und produziert, erklärt

er. «Wir werden unseren Kunden

auch in Zukunft ein hervorragendes

Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Die

erzielten Preissenkungen für die Kunden

von Kuoni und Helvetic sind

nachhaltig», verspricht Zümpel zudem.

Dieter Zümpel, CEO von DER Touristik Suisse, ist auf Wirtschaftlichkeit bedacht. (Archivbild)

DIE PREISSENKUNGEN VON BIS ZU 10%

bei Helvetic Tours und rund 20% bei

Kuoni scheinen sich auszuzahlen.

Helvetic liegt laut Zümpel über 50%

im Plus, Kuoni mehr als 20%. Auch die

Spezialisten würden sich durch eine

stabile wirtschaftliche Entwicklung

auszeichnen und organisch wachsen,

wie der CEO von DER Touristik Suisse

weiter erklärt. Trotz der guten Entwicklung

rechnet er allerdings weiterhin

mit einem kleinen Minus für dieses

Jahr. Dieses befinde sich allerdings

genau im vorhergesagten Ergebniskorridor.

NIK/SJ

Kommentar Seite 6

SPOTLIGHT

«Wir hätten 100 Ideen»

Der Chef des House of Sport zieht eine Zwischenbilanz und wagt einen Ausblick.

CYRILL ZIMMERMANN, GESCHÄFTSFÜHRER KNECHT REISEN HOUSE OF SPORT KLOTEN

Wir sitzen hier gerade in der Badi Kloten

am ersten Jahresevent von Knecht

Reisen House of Sport. Rufen Sie gerade

eine neue Tradition ins Leben?

Das ist der Plan. Es soll ein einfacher

Einstieg für Kunden sein, um unsere Mitarbeiter

und Produkte kennenzulernen.

Unsere Sportlehrer, die jeweils unsere

Herbstreise nach Rhodos begleiten, sind

auch hier und machen Vorführungen.

Ebenso die beiden Profi-Beachvolleyballspielerinnen

Nina Betschart und Tanja

Hüberli, die wir unterstützen. Und wir

studieren an weiteren Events herum.

Also nicht nur der Badi-Jahresevent?

Genau, zum Beispiel ein Golf-Event zum

Ausprobieren auf einer Driving Range

oder ein Skitag für Familien. Wir wollen

diejenigen Leute abholen, die nicht einfach

bei uns anrufen würden.

Das House of Sport existiert nun seit

knapp einem Jahr. Zuvor hatte es prominente

Abgänge gegeben. Wie hat

sich das neue Team formiert?

Es wurden drei Teams zusammengewürfelt,

das ist natürlich eine Herausforderung.

Das Gute daran: Es sind alles

sport affine Leute, die sind es sich gewohnt,

dass sie plötzlich eine neue Rolle

in einem Team übernehmen. Alle haben

sich schnell gefunden. Wir hatten keine

weiteren Abgänge ausser Doris Reinger,

die sich selbständig gemacht hat (TI berichtete).

Dann geht es jetzt an den Ausbau?

Es ist nicht geplant, gleich wieder fünf

neue Leute einzustellen, jetzt soll zuerst

Stabilität einkehren. Wir hätten 100 Ideen,

aber können und wollen nicht alles

gleichzeitig umsetzen.

Eine davon aber schon: Sie haben

soeben eine Partnerschaft mit dem

Schwinger Abderhalden Jörg

bekanntgegeben.

Ja, wir werden mit ihm zusammen VIP-

Events an Schwingfesten organisieren. Er

ist aber auch ein begnadeter Skifahrer

und wird uns auf eine Helitour begleiten.

Daneben bieten wir in Norwegen neu

auch Skitouren an, in Kombination mit

dem Schiff. Die neuen, geführten Golfreisen

mit Birdie-Traveller laufen hervorragend.

Bei den Sport-Events werden wir

die Premier League in England ausbauen.

An der WM in Russland war Knecht

auch präsent?

Ja, wir hatten auch Kunden dort. Wie gewohnt

ist das kein besonders gutes Geschäft,

aber fürs Marketing natürlich interessant.

Wie gedeiht das Heliskiing nach den

gewichtigen Abgängen?

Natürlich gibt es einen Rückgang, der

Markt wird ja nicht grösser, und es tummeln

sich einige Anbieter darin. Wir haben

aber bereits viele Kunden und Buchungen,

von einem grossen Einbruch

kann keine Rede sein.

Also eine positive Zwischenbilanz für

das House of Sport?

Absolut. Der Vorteil ist ja, dass die Kunden

zwischen den Sportarten shiften

können. Ein Skifahrer interessiert sich

vielleicht auch fürs Golfen, und wenn er

mit seiner Familie in die Ferien will, haben

wir zusätzlich die Travel Boutique im

Erdgeschoss. Auch unsere Mitarbeiter

können wir in den verschiedenen Saisons

so besser auslasten.

Sie sind ja auch sport begeistert. Welches

Produkt würden Sie sofort buchen,

wenn es im Portfolio wäre?

Ha, gute Frage. (überlegt lange) Was ich

schon lange einmal machen möchte:

Eine Weltreise in die Ursprungsländer

von Sportarten abseits des Mainstreams,

z.B. Cricket in Indien, Rugby in Neuseeland

und so weiter.

SJ

Fotos: AH, zVg


TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018 TOP STORIES

3

Thomas Cook wechselt von einem

«Schweizer» DMC zum anderen

Der Reisekonzern geht in Thailand ein Joint Venture mit Asian Trails ein. Mitbewerber Travel Center Asia

verliert somit seinen grössten Kunden.

Elisha Schuetz

Die Thomas Cook Group wird bereits

ab dem 1. November 2018 mit einer

eigenen Destination Management

Company (DMC) in Thailand tätig

werden – rechtzeitig zum Start der

Hochsaison 2018/19. Hierfür ist der

Reisekonzern ein Joint Venture mit

Asian Trails eingegangen, dem thailändischen

DMC unter Schweizer

Leitung. Die Strategie: In einem Volumenmarkt

wie Thailand will man sein

eigenes Geschäft betreiben. Da in

Thailand im Tourismussektor jedoch

keine Unternehmen zugelassen sind,

die sich ausschliesslich in ausländischen

Händen befinden, ging der

Konzern eine Kooperation mit Asian

Trails ein.

PRIMÄR LIEFERT ASIAN TRAILS nun

Aufbauhilfe. «Das neue Unternehmen

wird von Thomas Cook unter der Leitung

eines eigenen Managers in

Bangkok geleitet», bestätigt der

Schweizer Laurent Kuenzle, CEO Asian

Trails. Somit befindet sich der administrative

Sitz in Bangkok, während in

Phuket ein Operations Hub für die

Lieferanten entsteht. «Wir werden den

Konzern bei lokalen Aktivitäten beraten

und gehören zu den Lieferanten

Thomas Maurer

Laurent Kuenzle

der neuen Thomas Cook In Destination

Management Thailand Ltd», so

Kuenzle.

BEREITS SEIT 1989 WAR MITBEWERBER

Travel Center Asia eine der wichtigsten

DMCs von Thomas Cook in Thailand

– und verliert nun ihren grössten

Kunden. «Thomas Cook ist mit Hilfe

von Travel Center Asia trotz teilweise

widrigster Umstände kontinuierlich

in Thailand gewachsen – ganz im Gegensatz

zu Kuoni und Hotelplan», hält

Thomas Maurer (ebenfalls ein Schweizer),

Managing Director Travel Center

Asia, fest. «Wir sind die einzige Incoming-Agentur

in Thailand, die – anders

als die sogenannten grossen Agenturen

– in den letzten 20 Jahren noch nie Geld

verloren hat.» Die DMC hatte bisher für

Thomas Cook Programme in Thailand,

Vietnam, Myanmar, Laos und Kambodscha

organisiert. «Wir waren die

Ersten, die ein umfassendes Rundreiseund

Badeferien-Programm in Vietnam

angeboten, und die Ersten, die Gäste

nach Khao Lak gebracht haben – unser

Beziehungsnetzwerk ist konkurrenzlos»,

so Maurer.

Er habe stets alles unternommen,

damit seine Partner wachsen konnten,

betont Maurer. «Die Agentur muss

nicht gross sein – aber sehr gut und

profitabel», führt er aus. Es gebe im

Incoming-Geschäft keinen Ersatz für

Qualität. Und Maurer gibt sich kämpferisch:

«Wir werden ab November mit

neuen Partnern zusammenarbeiten

und mit ihnen gemeinsam den Markt

etwas aufmischen.»

Dennoch profitiert nun Asian Trails

von den Vorzügen des Thomas- Cook-

Konzerns dank ihres Share holder-

Anteils an der neuen Unternehmung.

«Die Thomas Cook Group stellt die

Manager und die Mitarbeiter ein,

während Asian Trails mit der Human-Resources-Administration

Hilfestellung

leistet. Beide Unternehmungen

sitzen im Verwaltungsrat der

Thomas Cook In Destination Management

Thailand Ltd», erläutert Kuenzle.

Das Schweizer HRS-Team wächst beträchtlich

Asian Trails: Eine

bewegte Geschichte

Nach vielen Jahren als Group Managing

Director von Diethelm Travel gründete der

gebürtige Schweizer Luzi Matzig im Jahr

1999 zusammen mit Laurent Kuenzle in

Bangkok die Destination Management

Company (DMC) Asian Trails. 2006 übernahm

die Kuoni-Gruppe die DMC, welche

fortan für Kuoni vor Ort die Reisen

organisierte. Als zehn Jahre später die

schwedische Beteiligungsgesellschaft

EQT die Kuoni Group kaufte, die Aktie

dekotierte und die drei Geschäftsfelder

Global Travel Services, Global Travel

Distribution und VFS Global getrennt voneinander

führte, wechselte Kuoni Schweiz

zum DMC Go Vacation. Anschliessend

wurde der Grossteil der Kuoni Group zersplittert

und verkauft – die Destination

Management Specialists wanderten in

der Folge zur Thomas Cook India Group;

darunter auch Asian Trails. Trotz des

ähnlichen Namens hat die Thomas Cook

India Group nichts mehr mit der Thomas

Cook Group zu tun – das Unternehmen

gehört Fairfax Canada. Luzi Matzig ist

heute der Verwaltungsratsvorsitzende

von Asian Trails, Laurent Kuenzle fungiert

als CEO. Beide halten noch Anteile am

Unternehmen.

Der Hotelvermittler hat eine neue Tochterfirma gegründet, einen neuen Chef eingestellt und bezieht bald neue Büros.

ES

Fotos: zVg, HRS

Das deutsche Hotelvermittlungsportal

HRS hat mit der Schweiz Grosses vor.

Präsent war es in der Schweiz schon

länger, allerdings mit gerade einmal

fünf Mitarbeitenden in einer Zweigniederlassung

in Zürich. Die Pläne

umfassen nun einen neuen Schweiz-

Chef, ein grösseres Team, neue Büros

und deutlich mehr Kunden. Der Fokus

liegt dabei auf Geschäftsreisenden aus

nationalen und multi nationalen

Konzernen.

MIT FRITZ GRUNDER WURDE EIN Managing

Director bereits gefunden (TI berichtete

online). Der 43-Jährige war

viele Jahre für Starwood und Mövenpick

tätig, bevor er sich mit einem Beratungsunternehmen

im Hospitality-

Bereich selbständig machte. Dieses hat

er nun verkauft, und er ist bereit, die

HRS-Strategie in der Schweiz umzusetzen,

die da lautet: «Lokale und gezielte

Kundenbetreuung sowie ein Kundenund

Solution-Support in der Schweiz.»

Ein konkretes Ziel ruft das Unternehmen

auch gleich aus: Marktführerschaft

im Bereich Corporate Business

Travel. Wie die Anteile heute verteilt

sind, dazu schweigt sich HRS aus. Klar

ist, dass Booking.com und Expedia im

gesamten Schweizer Markt mit grossem

Vorsprung führen. Schaut man

sich nur den Geschäftsreisesektor an,

dürfte der Abstand weniger gross sein.

EIN NEUES UNTERNEHMEN WURDE

ebenfalls bereits gegründet: Seit Ende

Juni existiert die Hotel Reservation

Service Switzerland GmbH. Die Kurzform

«HRS» war nicht möglich aufgrund

des gleichnamigen Schweizer

Bauunternehmens. Die neuen Büros

– ebenfalls in Zürich – sollen im August

bezogen werden.

Nun ist Grunder daran, sein Team

von fünf auf 15 Personen zu erweitern

und zu formieren. Peter Feierabend

etwa, seit 2015 bei HRS tätig, wurde

zum Senior Account Manager für die

Romandie ernannt. Für die Deutschschweiz

wurde Jasmin Heeb als Key

Account Managerin verpflichtet. Heeb

kennt man in der Branche noch als

Corporate Sales Managerin von American

Airlines, HRG und Air Berlin. Sie

machte sich danach mit einem Modeund

Yogageschäft selbständig und

kehrt nun nach siebenjähriger Absenz

in die Reisebranche zurück.

Als Nächstes wird Grunder mit

seinem Team Präsenz in der Schweizer

Business-Travel-Szene markieren. Für

Details sei es noch zu früh; «der Marketingmix

wird aber aus Cross-Channel

Brand Marketing, Content Marketing

und Business-Travel-Events bestehen»,

heisst es bei HRS. Was B2B-Aktivitäten

mit Travel Management Companies

angeht, seien individuelle Partnerschaften

und Projekte geplant. SJ

Fritz Grunder


4

TOP STORIES

TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018

Hotelunternehmen im Markenwahn?

Von Maxx bis Voco: Warum neue Hotelbrands derzeit wie Pilze aus dem Boden schiessen.

Stephanie Günzler

März 2018: Die Deutsche Hospitality

stellt eine neue Hotelmarke vor: Maxx

by Steigenberger soll das Upscale-Segment

besetzen und den Freiraum

zwischen Steigenberger Hotels & Resorts

(Luxus und Upper Upscale), Intercity

Hotel (Upper Midscale) und Jaz in

the City (Lifestyle) besetzen. Mai 2018:

Die Palladium Hotel Group lanciert

eine Marke im Luxussegment: Bless

Collection. Anfang Juni 2018: Sunstar

positioniert in der neuen Sunstar Swiss

Hotel Collection elf Hotels neu. Ende

Juni 2018: Interconti will unter dem

neuen Brand Voco in den kommenden

zehn Jahren mehr als 200 neue Hotels

im oberen Preissegment eröffnen.

NAHEZU ENDLOS könnte man die Meldungen

der Hospitality-Branche aus

den vergangenen Monaten so weiterspinnen.

Gefühlt, wird ungefähr wöchentlich

eine neue internationale

Hotelmarke lanciert. Doch was ist der

Grund für das Markenfeuerwerk?

«Grundsätzlich müssen Hotelketten

ebenso wie andere Unternehmen

wachsen», sagt dazu Anil Varghese,

Manager im Hospitality & Tourism-Team

beim Beratungsunternehmen Pricewaterhouse

Coopers (PwC) in Zürich.

«Darum gibt es Hotelketten, die mit

einem breit angelegten Markenportfolio

versuchen, ein Maximum an Gästesegmenten

anzusprechen.» Denn in

jüngster Vergangenheit seien insbesondere

Freizeitreisende immer mehr auf

der Suche nach einzigartigen und

weniger nach standardisierten Erlebnissen.

Vor allem die grossen Hotelketten

müssten verhindern, dass diese

Gästesegmente vermehrt abwandern,

so Varghese.

Veranstalter schärfen Hotel-Profile

TOs wie FTI und TUI sprechen von hoher Markentreue bei den Kunden.

Laut Schätzungen der IHG ist allein

das Upscale-Segment weltweit rund

USD 40 Mia. schwer und bis 2025

werde ein Wachstum um weitere USD

20 Mia. erwartet. Da möchte sich jeder

sein Kuchenstück sichern.

Eine Folge der Diversifizierung: das

Wachstum sogenannter «Soft Brands».

Varghese nennt dafür Beispiele wie

Curio by Hilton, Autograph Collection

by Marriott oder Unbound Collection

by Hyatt. Die Identität und die Distributionskraft

des Hauptbrands wird so

gewahrt und trotzdem kann man sich

differenzieren. Immer weniger Betreiber

fahren (wie zuletzt Mövenpick, das

seit diesem Frühjahr zur Accor-Gruppe

gehört) eine One-Brand-Strategie.

WIE SCHWIERIG IST ES für B2B- und

B2C-Kunden, hier den Durchblick zu

haben? «Es gibt durchaus markentreue

Hotelgäste», sagt der PwC-Experte. Dies

seien meist Geschäftsreisende, u.a.

natürlich wegen der Treueprogramme.

Hotel-Markenwelten (Auswahl)

«Solange eine Marke ein differenziertes

Erlebnis bietet und es für dieses

eine kritische Masse im Sinne von

Anzahl Gästen gibt, scheint deren

Existenz berechtigt und die Gefahr

einer Verwässerung minimiert», heisst

es bei PwC. Die heutige Technologie

erlaube es zudem, Vertrauen auch

durch Bewertungs-Plattformen zu

schaffen – dies gelte übrigens auch für

unabhängige Hotels ohne grossen

Markennamen.

Die Flut an Marken kann aber auch

negative Konsequenzen haben. «In

bestimmten Regionen werden unter

Hoteliers Klauseln definiert, die es einem

Hoteleigentümer verbieten, ein

anderes Haus in einem bestimmten

Gebiet zu eröffnen, um eine Kannibalisierung

der Zielgästesegmente zu

vermeiden», so PwC-Experte Varghese.

«In jüngster Zeit ist die Kritik laut geworden,

dass gewisse Betreiber anhand

neuer Marken diese Klausel zu umgehen

wissen.» Kommentar Seite 6

• Marriott International: 30 Marken in den Segmenten Luxus, Luxus Lifestyle,

Premium Klassisch, Premium Lifestyle, Select Klassisch, Select Lifestyle und Kollektionen;

darunter The Ritz-Carlton, St. Regis, JW Marriott, W Hotels, Marriott Hotels,

Sheraton, Le Meridien, Westin, Four Points, Moxy Hotels

• Accor Hotels: 28 Marken, darunter Raffles, Fairmont, Sofitel, Swissôtel, 25hours,

Ibis, Ibis Styles, Ibis Budget

• Hilton Hotels: 14 Marken, darunter Double Tree, Waldorf Astoria, Hilton Garden Inn

• Intercontinental Hotels Group (IHG): 13 Marken, darunter Voco (neu), Intercontinental

Hotels & Resorts, Crowne Plaza Hotels & Resorts, Holiday Inn Resort, Holiday

Inn, Holiday Inn Express

Auch viele Reiseveranstalter vereinen ein Portfolio

an Hotelbrands unter sich. So etwa FTI mit fünf

Marken unter dem Dach von MP Hotels: Labranda

(Mittelklasse), Kairaba (Fünf- Sterne-Luxus), Design

Plus, Clubs Plus Resorts und Lemon & Soul (Budget).

Seit der Einführung der Labranda Hotels & Resorts

im Herbst 2015 habe man eine «unglaubliche Erfolgsgeschichte»

geschrieben, betont FTI Group Managing

Director Roula Jouny, die das Hotelmarkenportfolio

verantwortet. Bislang habe man über 50 Häuser in

neun Ländern etabliert und verfolge den Wachstumskurs

weiter. Seit 2018 gibt es überarbeitete Unterkategorien:

Labranda Select, Labranda Comfort, Labranda

City, Labranda Balance und Labranda Family Star.

«Wer eigenen Content nachhaltig am Markt etablieren

will, muss zielgruppengenau arbeiten», sagt

Jouny. «Es wäre unverantwortlich zu erwarten, dass

eine diffuse Masse unterschiedlicher Bedürfnisse

mit einem Angebot abzudecken ist.» Durch passgenaue

Produkte könne man Stammkundschaft gewinnen.

«Wenn die Marke ein gut geschärftes Profil

hat und sich durch ein beständiges Qualitäts- und

Serviceniveau etabliert, assoziieren Kunden nach

und nach gewisse Qualitätsstandards und Erlebniswelten

mit der Marke und werden ihr treu bleiben»,

ist Jouny überzeugt.

NATÜRLICH INVESTIERE MAN sehr viel Arbeit in den

Aufbau – von der Konzeptionierung über die Schaffung

von Markenidentitäten etwa mit eigenen

Food-Konzepten bis zur Akquise passender Partner.

«Auch jetzt noch stecke ich 80% meiner Arbeitszeit

in Bestand und Quality Management», so Jouny.

Der Veranstalter TUI vereint sieben Hotelmarken

plus Untermarken unter sich: Robinson, TUI Magic

Life, TUI Family Life, TUI Sensimar, RIU Hotels &

Markenerlebnis via Touchscreen

Resorts, RIU Clubhotels, RIU Palace, RIU Plaza sowie

TUI Sensatori und TUI Blue. Hier gab es jedoch eher

eine Marken-Konzentration. In der Vergangenheit

besass jeder Quellmarkt seine eigenen Hotelkonzepte,

welche in den letzten zwei Jahren stark konzentriert

wurden, so Sprecherin Bianca Schmidt. Die

Markentreue ist laut Schmidt «sehr erfreulich». Ein

Beispiel sei die Premium-Clubmarke Robinson mit

einem sehr hohen Stammkundenanteil. SG

Fotos: zVg


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6

OPINION

TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018

FEEDBACK

Mit Sichuan Airlines

nach Chengdu

Am 23. Juni 2018 reiste ich mit dem

Erstflug von Sichuan Airlines ab Zürich

via Prag nach Chengdu und weiter nach

Lhasa. Sichuan Airlines ist die erste

chinesische Fluggesellschaft, welcher

innerhalb des Schengenraums die

fünfte Freiheit gewährt wurde. Dies

bedeutet, dass die Passkontrolle für

Reisende ab Zürich erst in Prag erfolgt

und die Airline auch Reisende, die

ausschliesslich zwischen Zürich und

Prag fliegen, befördern darf.

Gerade einmal neun Passagiere

nutzten den Inauguration-Flug von

Zürich bis nach Chengdu. Ausser mir

befanden sich ausschliesslich chinesische

Gäste an Bord. Dies lässt darauf

schliessen, dass die neue Flugverbindung

primär von Chinesen genutzt

werden wird, was sich auf dem Flug

von Prag nach Chengdu bestätigte. Für

Chinesen eröffnen sich mit diesem

Flug nach Zürich neue Reiseperspektiven:

Sie können ihre Europareise neu

in der Schweiz beginnen oder abschliessen.

Dies wird wiederum Schweiz

Tourismus freuen. Denn neben Sichuan

Airlines nimmt diesen Sommer auch

Hainan Airlines Zürich in ihr Streckennetz

auf. Somit bieten bis Ende Jahr

fünf Airlines voraussichtlich 40

wöchentliche Flüge von der Schweiz

zu fünf chinesischen Städten an.

Info zur Reise: Da es sich beim Anschlussflug

von Chengdu nach Lhasa

um einen Inlandflug handelt, ist es

nicht möglich, das Gepäck in Zürich

bis nach Lhasa aufzugeben. Man muss

also in Chengdu genügend Zeit für die

Einreiseformalitäten einplanen. Für

Tibet ist ein «Entry Permit» obligatorisch.

Die Flugreise von Zürich nach

Lhasa kann auch mit einem Stop-over

in Chengdu verbunden werden. Auf

dem Rückflug ist dies geradezu empfehlenswert,

denn der kürzeste Zwischenstopp

in Chengdu mit Sichuan

Airlines dauert 6 h 50 min.

Christian Gyr, Winterthur

Ihre Meinung

interessiert uns:

feedback@travelinside.ch

Die Redaktion entscheidet über Auswahl

und Kürzungen. Diffamierende und

anonyme Briefe werden nicht abgedruckt.

Es wird keine Korrespondenz geführt.

DER Touristik Suisse mischt den Markt wieder auf

Die neue Ausgangslage macht nervös

DER Touristik Suisse sorgt zurzeit für Nervosität im Schweizer

Reisemarkt. Natürlich würde niemand offen zugeben, dass man

sich wegen des Veranstalters aus Zürich Altstetten Sorgen

macht. Aber es gibt viele Anzeichen, welche darauf hinweisen:

Man spricht von einer «kompetitiveren Marktsituation», mokiert

sich über die Preisstrategie des wiedererstarkten Mitbewerbers,

und das Wort «Effizienz» fällt bei TUI und Hotelplan zurzeit noch

häufiger als sonst schon – und wird auch gleich mit entsprechenden

personellen Entscheidungen untermalt.

Es ist ja nicht so, dass sich die Veranstalter nicht an den

Wettbewerb mit Kuoni oder jetzt eben DER Touristik Suisse

gewöhnt wären – auch wenn dieser Wettbewerb in den letzten

drei Jahren sicherlich reduziert stattfand. Aber es ist nicht mehr

derselbe Kuoni mit denselben Preisen und demselben Einkauf

wie vor dem grossen Erdbeben an der Neuen Hard. Bislang

wussten die Veranstalter: Wenn es bei den Preisen

hart auf hart kam, hatten sie die Nase vorn. FTI

und TUI sowieso, Hotelplan oft auch. Heute hingegen

mischt DER Touristik Suisse in der Günstig-Liga

mit, macht sogar den üblichen Verdäch-

Stefan Jäggi

Neue Hotelbrands und ihre Marketing-Botschaften

«Legendärer Service, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt.»

Oder: «Wo exquisiter, makelloser Service auf modernen

Genuss und ausgewählten Geschmack trifft.» Oder auch: «Eindrucksvoller

Service, weil unsere Mitarbeiter wirklich lieben,

was sie tun.» Erkennen Sie den Unterschied? Mit diesen drei

Slogans differenziert Marriott seine Luxusmarken Ritz-Carlton,

St. Regis und JW Marriott auf der Unternehmenswebsite. Ob dies

dem potenziellen Kunden als Entscheidungshilfe reicht, sei dahingestellt.

Überfordert ist er aber ganz sicher mit den acht Segmenten,

in die Marriott seine Marken unterteilt: Luxus, Luxus

Lifestyle, Premium Klassisch, Premium Lifestyle, Select Klassisch,

Select Lifestyle und dann noch die Kollektionen und das

Tribute Portfolio.

Im Bestreben, sich in jeder Nische Kunden zu sichern, und im

Laufe von Übernahmen, Umfirmierungen und Neupositionierungen

hat sich da einiges angesammelt. Zudem dürfte sich der

eine oder andere Marketingstratege an der Markenschärfungs-Arbeit

eine goldene Nase verdient haben.

tigen die Rolle des Preisbrechers streitig. Das ist für alle eine

neue Ausgangslage.

Was dabei auffällt: Gerade die Reisebüros sprechen alle von

Helvetic Tours, und allenfalls noch von den Spezialisten. Die

Marke Kuoni hingegen wird, trotz 20%-Wachstum, selten erwähnt.

Mit der Repositionierung der Hauptmarke tat sich das

Unternehmen lange schwer, und wie es aussieht, überzeugt die

Lösung noch nicht. DER Touristik selbst zitierte im Januar aus

einer eigenen Studie, wonach 71% der Schweizer Reisenden

zuerst auf den Preis schauen würden. Hört man den Reisebüros

zu, sind diese 71% bei Helvetic Tours offenbar bestens aufgehoben,

und für die restlichen 29 %, die Qualität und Individualität

suchen, hat man ja die Spezialisten.

Die Ironie an der Sache ist, dass ausgerechnet einer der letzten

Bausteine, die noch unter dem traditionsreichen Kuoni-Brand

laufen, am schwierigsten zu positionieren ist. Sollte dies irgendwann

wirklich noch gelingen, hätten dann auch weitere Veranstalter

einen Grund, nervös zu werden.

Berichte Seiten 1 und 2

Die absurden Auswüchse der Markenschärfung

Ähnlich wohl auch bei Voco, der neuen Marke der IHG. So liess

man sich bei der Namensfindung «vom lateinischen Begriff inspirieren,

der sowohl Einladen als auch Zusammenkommen bedeuten

kann», wie man als Fachjournalist aus einer Mitteilung

erfährt. Und dann kommt’s: Bei einer Analyse habe man drei

Momente herausgearbeitet, mit denen die Marke besonderen

Mehrwert bieten soll: erstens «Hereinspaziert: ein unverkennbarer

Willkommensgruss, mit einem einfachen und schnellen

Check-in und einer kleinen regionalen Überraschung»; zweitens

«Zeit für mich: Jedes Zimmer lädt Gäste ein, sich einen Moment

für sich zu gönnen mit gemütlichen Betten, luxuriösem Bad und

viel Entertainment»; drittens «Voco-Lifestyle: Bar- und Loungebereiche

bieten den ganzen Tag Gelegenheit, sich zu entspannen

und Menschen kennenzulernen». Wow! Austauschbarer

geht es fast nicht.

Ein letztes Beispiel aus dem Fundus «wie man den Markenwahn

auch übertreiben kann» kommt aus der Schweiz. Im Bemühen

um eine möglichst grosse Portion Swissness wurden in

einem Hotel, dessen Name hier unerwähnt bleiben soll, nicht nur

die Tagungsräume mit Schokoladentafel-Tapeten ausgekleidet.

Die grau-silber-melierten Teppiche sollen – gut wenn einem das

jemand extra erklärt – Schokoladenpapier symbolisieren. Und

die keilförmigen, beigen Sofakissen auf den Zimmern? Logisch:

sind von Toblerone inspiriert. Was will der Schweiz-Tourist

mehr?

Nun ja. Markenstrategie ist schön und gut, und wenn der Kunde

weiss, was er erwarten darf, und er seine Erwartungen vor Ort

sogar bestätigt bekommt, ist dies natürlich sehr erfreulich. Es ist

nur zu hoffen, dass bei all dem Markenwahn auch noch Zeit für

die wichtigen Dinge des Hospitality-Business bleibt. Wohlfühlatmosphäre

und ein toller Service, der auch mal ein persönliches

Wort oder einen Insider-Tipp für den Gast übrig hat, stehen über

allem geschliffenen Marketinggeplänkel –

ganz egal ob Luxus, Select oder Lifestyle.

Bericht Seite 4

Stephanie Günzler


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8

PRIME NEWS

›› EDELWEISS erweitert ihr Streckennetz

erneut und fliegt künftig auch ins

Land des Doppeladlers: Im Sommer

2019 wird die albanische Hauptstadt

Tirana ins Portfolio aufgenommen.

Ebenfalls neu sind die Füge nach Kalamata

auf der Halbinsel Peloponnes,

bereits das zehnte Ferienziel in Griechenland

von Edelweiss. Die Airline

fliegt ab dem 1. April 2019 jeweils

montags und freitags von Zürich nach

Tirana und ab dem 7. Juni 2019 jeweils

am Freitag von Zürich nach Kalamata.

›› SKYWORK und der Flughafen Lugano

befinden sich in Verhandlungen

betreffend eine Basis. Es wurde bereits

eine entsprechende Absichtserklärung

aufgesetzt. Gemäss dieser ist

es das primäre Ziel, zu Beginn des

Winterflugplans Flüge zwischen Lugano

und Genf aufzunehmen. Um diesen

Betrieb sicherzustellen, wird Skywork

in Lugano eine eigene Basis aufbauen.

So sollen weitere Synergien zwischen

der Airline und dem Flughafen

Lugano entstehen.

›› TUI führt eine Wertgarantie für alle

Ausflugsprogramme ein. Das Ziel: TUI

garantiert damit, dass sie keine bessere

Leistung am jeweiligen Ferienort

bekommen. Sollte ein Gast den exakt

gleichen Ausflug bei einem anderen

Anbieter zu einem besseren Preis erhalten,

erstattet TUI ihm die Differenz

zwischen den beiden Angeboten.

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TRAVEL MARKET

TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018

Vierte Runde: Startschuss für den

Young-Talents-Wettbewerb

ASSOCIATIONS Den Gewinnern winkt die Teilnahme an der 91. Generalversammlung

des Schweizer Reise-Verbands auf der Aida Prima.

Elisha Schuetz

Erneut lanciert der Schweizer Reise-

Verband (SRV) den Young-Talents-Wettbewerb.

Er richtet sich an junge, interessierte

Nachwuchskräfte und wurde

jeweils mit grossem Erfolg durchgeführt.

Dieses Jahr lädt der SRV die

Gewinner vom 27. bis 31. Oktober an

die 91. Generalversammlung auf das

Kreuzfahrtschiff Aida Prima ein.

Den Gewinnern bietet sich somit

die Möglichkeit, das Who is who der

Schweizer Reisebranche persönlich

kennenzulernen, sich über die Aufgaben

und Ziele des SRV zu informieren,

sich mit aktuellen Themen der Branche

auseinanderzusetzen und neue Kontakte

zu knüpfen, die für das weitere

Berufsleben hilfreich sind. Rund 200

SRV-Mitglieder werden erwartet. Mitmachen

können alle Mitarbeiter im

Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die

in einem ungekündigten Verhältnis

bei einem SRV-Aktivmitglied angestellt

sind. Die Teilnehmer sind dafür besorgt,

das Einverständnis vom Arbeitgeber

für diese Reise zu erhalten.

UND DIES EINIGE der Highlights, welche

an diesen Tagen im Programm eingeschlossen

sind:

• Hinflug von Zürich/Genf nach Palma

/Rückflug von Florenz nach Zürich/

Genf

• Teilnahme an der 91. SRV-GV

• 4 Übernachtungen in einer Verandakabine

auf der AIDA Prima (Basis

halbes Doppel)

Die gesamte Branche profitiert

Nadeshda Britschgi, Ausbildungsverantwortliche des SRV (l.) und Daniel Bauer,

Fachexperte SRV (r.) mit den letztjährigen Young Talents: (v.l.) Lara Beck, Deborah Wyss,

Milica Vujcic und Ines Brajkovic.

Einige Ideen der bisherigen Gewinner wurden bereits schon umgesetzt.

Seit 2015 organisiert der Schweizer Reise-Verband (SRV) für

junge Branchenmitglieder den Young-Talents-Wettbewerb. Die

Sieger können jeweils kostenlos an der SRV-GV teilnehmen – so

der Fall bei der ersten Durchführung in Abu Dhabi und anschliessend

in Interlaken und Tel Aviv.

Doch nicht nur die Nachwuchsprofis profitieren von diesem

Wettbewerb, sondern die gesamte Branche. Denn die junge Generation

bringt frischen Wind und neue Ideen ein. «Aufgrund der

Reaktionen denken wir schon, dass die Young Talents etwas bewegen»,

bestätigt Nadeshda Britschgi, Ausbildungsverantwortliche

beim SRV. Mit konkreten Folgen: «Wir haben die Inputs der

Young Talents 2016 für unseren neuen Webseiten-Auftritt umgesetzt

und sie auch aktiv darüber informiert», so Britschgi. So sind

die Gewinner-Projekte nicht einfach nette Ideen, sondern sie finden

Gehör: «Die Teilnahme an der Berufsmesse wurde in einem

Die Aufgabestellung dreht sich

dieses Jahr um das Thema Nachhaltigkeit.

Denn immer mehr Menschen

achten mittlerweile im Alltag auf

umweltfreundliches Handeln: Der

Abfall wird getrennt, sie kaufen auf

dem Bio-Markt regionale und saisonale

Produkte oder bevorzugen Produkte

mit dem «Fair Trade»-Label. Umfragen

zum Thema Reisen machen sichtbar,

dass viele Kunden gerne nachhaltig

und fair unterwegs sind. Doch das ist

offenbar mühsam und teuer.

Stimmt das wirklich? Gefragt sind

die Ideen und Vorschläge der Young

Talents, die zeigen oder dazu beitragen,

wie wir selbst und unsere Kunden

nachhaltig reisen oder unseren Büroalltag

nachhaltig gestalten können.

Senden Sie ein Video (max. 3 Minuten)

mit Ihren Vorschlägen an Nadeshda

Britschgi, Ausbildungsverantwortliche

des SRV. «Ihre Ideen dürfen gerne unkonventionell,

müssen aber umsetzbar

sein», so Britschgi.

Interessierte Nachwuchsprofis

verfassen zudem ein Kurzporträt mit

einem Bild und empfehlen sich anhand

eines Motivationsschreibens als Young

Talent und damit als Teilnehmer. Eine

neutrale Jury wählt die Gewinner aus

und informiert bis am 14. September

2018. Die Unterlagen können bis

spätestens am Freitag, 31. August 2018,

per Mail an Nadeshda Britschgi

(britschgi@srv.ch) übermittelt werden.

der Projekte vorgeschlagen, und dies haben wir aufgenommen

und umgesetzt – jetzt ist der SRV an der Messe dabei», sagt Daniel

Bauer, Fachexperte Aus- und Weiterbildung SRV. Momentan

befinde man sich noch in der inhaltlichen Planung, welche nun

über den Sommer abgeschlossen werde. Die Evaluation betreffend

eine mögliche Umsetzung erfolge beim SRV intern, da es

sich um ein Thema handle, mit welchen Massnahmen der SRV

die Lehre bekannter machen könne, so Britschgi. Ein gewisser

Austausch mit den Gewinnern bleibt bestehen: «Teilweise hatten

wir Kontakt mit den älteren Generationen der Young Talents bei

gewissen Projekten», sagt Bauer. Ein Konzept, wie die Young Talents

zukünftig besser integriert werden könnten, stehe aber

noch aus. «Zurzeit läuft ein länderübergreifendes Projekt; und

wenn dieses zustande kommt, möchten wir unsere Young Talents

wieder dafür berücksichtigen», stellt Bauer in Aussicht. ES

Foto: SJ


TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018 TRAVEL MARKET

9

Die neue Freiheit des Charly Kistler

AIRLINES

Der ehemalige CEO und Chefpilot der Edelweiss setzt sich auch als Pensionär hohe Ziele.

Fotos: Roland P. Poschung / Pressebüro ROPO

Roland P. Poschung

Der Thurgauer Karl «Charly» Kistler (66)

gehört zu den berühmtesten Piloten

der Schweiz. Als CEO der Edelweiss Air

führte er 500 Mitarbeitende und hat

als Captain 19300 Flugstunden absolviert.

Seit April 2017 ist er im Ruhestand.

Nun baut er sich sein drittes Flugzeug.

Ein unvergesslicher Moment: Captain

Kistler sass konzentriert im

Cockpit, sein letzter Landeanflug begann.

Am 13. April 2017 landete der

Airbus A330 von den Malediven kommend

auf dem Airport Zürich. Ehefrau

Christina durfte exklusiv mitfliegen,

stolz blickte sie hinter ihrem Mann auf

die Landebahn, wo Feuerwehrfahrzeuge

zum feierlichen Abspritzen bereitstanden.

Charly Kistler rückblickend:

«Es war mir ein Wunsch, meine

Gattin bei diesem letzten EDW-Flug

dabei zu haben. Es sollte ein Dankeschön

sein für die wertvolle 43-jährige

Beziehung und Unterstützung, für die

Erziehung der Kinder Oliver (39) und

Marian (37) sowie für die Sorge um das

intakte Familienleben.»

NACH EINER FEIER mit der Edelweiss-Besatzung

und Freunden zog sich Kistler

zurück. Aber von Beine hochlagern und

faulenzen keine Spur. Kistler wusste

schon früh, was er in seiner dritten

Lebensphase anpacken wollte. Durch

die Pensionierung galt es, zuerst das

intensivere Zusammenleben mit der

Ehefrau harmonisch zu gestalten.

«Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig

Freiräume lassen. Schön ist, dass wir

länger schlafen können und nicht

mehr vom Flugplan abhängig sind.

Zudem liegt ein Apéro bereits um

18Uhr drin, wo wir in Ruhe den Tag

Karl Kistler: eine steile Karriere

Die umfunktionierte Garage dient Charly Kistler als praktische RV12-Bausatz-Werkstatt.

Das saubere Nieten macht ihm besonderen Spass und gibt Sicherheit.

Revue passieren lassen können und

Neues absprechen», sagt Christina

Kistler. Der «Hausmann» meint: «Ich

geniesse mein Leben ohne Flugplan

und Agenda, dabei habe ich Freiwilligenarbeit

bewusst reduziert, um vermehrt

Zeit für meine Frau, Kinder und

Enkel zu haben.» Dabei vermisse er

weniger das Pilotieren von Linienmaschinen,

sondern vielmehr die Kontakte

zu den Mitarbeitenden und den

Passagieren.

Bereits früh, noch zu seiner Aktivzeit

bei Linienflügen und im Management,

baute Kistler sich ein erstes

Flächenflugzeug. Die zweiplätzige

Kitfox3 von Denney, einer US-Firma,

die für ihren Bausatz bekannt war,

heute aber nicht mehr existiert, hatte

einen 80-PS-Motor und konnte sich 150

Minuten in der Luft halten. Der Erstflug

Kistlers Karriere nahm ihren Anfang im

Modellflugzeugbau. Er lernte Elektromonteur

und fand Freude am Fallschirmspringen.

1972 absolvierte er die Fallschirmgrenadier-Rekrutenschule

in Losone und

erwarb die Pilotenlizenz auf Sportflugzeugen.

1978 wurde er Fluglehrer und begann

die Ausbildung zum Berufspiloten. Später

wurde er bei Crossair Captain, Instruktor

und Prüfungsexperte beim BAZL. Im Auftrag

der Balair engangierte sich Kistler in Jerusalem und war für die UN im Einsatz:

«Mit einer Fokker 27 ohne GPS musste man alle 14 Tage die UNO-Beobachter im Sinai

ersetzen. Im Gegenlicht über der Wüste zu fliegen, war nicht einfach, geschweige denn

den Flugplatz zu finden. Man musste erst einen Überflug machen, um sicher zu sein,

dass sich auf der Landebahn kein Kamel befindet.» Von 1996 bis 2001 wirkte Kistler

beim Aufbau der Edelweiss mit: Er wurde Chefpilot, COO und Instruktor. Ab 2002 bis

August 2014 amtierte er als CEO. Im April 2017 wurde er pensioniert.

Ropo

war im Jahr 2000. Später baute Kistler

einen Kleinhubschrauber, ein CH7-Modell

vom italienischen Unternehmen

Helisport, welcher maximal 150 Kilo

Zuladung hat und mit vollem Tank 140

Minuten in der Luft sein kann. Dieser

Erstflug war im 2010. Um Platz für sein

nächstes «Baby» zu schaffen, verkaufte

der Pilot die Kitfox3.

MIT DEM ÄLTERWERDEN und seiner

Pensionierung hat sich Kistler früh

auseinandergesetzt: «Schon neben

dem Job waren mir Hobbies als Ausgleich

und als Motivation zum angespannten

Berufsleben wichtig. Mit der

Informatik und dem Flugzeugbau habe

ich mich intensiv befasst und wurde

dadurch Bau- und Testflugberater sowie

Koordinator für Helikopter bei der

Experimental Aviation of Switzerland

(EAS). Dadurch halte ich Kontakt zu

Gleichgesinnten und bin stets auf dem

neusten technischen Stand.»

Das Älterwerden ist für Kistler Tatsache

und eine Gerechtigkeit für alle:

«Jedes Jahr werden wir ein Jahr älter

und für uns alle wird eines Tages

Schluss sein. Es ist nicht wichtig, was

wir haben, sondern, was wir tun.

Glücklich sein können wir nur im

Augenblick. Wir sollten darum jeden

Tag geniessen und nur das machen,

was uns und anderen Freude bereitet.»

Vor wenigen Monaten nun wurde

eine grosse Paketladung aus den USA

nach Fehraltorf geliefert, wo Kistler mit

seiner Frau Christina und Hündin Ivy

wohnt. In der umfunktionierten Garage

war alles für den Bausatz des zweiplätzigen

Flächenflugzeugs RV12 von

Van’s Aircraft vorbereitet. «Diese Maschine

wird einst 100 PS liefern und

Umsichtiger Pilot: technische Kontrolle am

Motor des Hubschraubermodells CH7

«Es ist nicht wichtig,

was wir haben,

sondern, was wir tun»

eine Flugzeit von fünf Stunden haben»,

so Kistler. Er möchte damit in Europa

herumfliegen. Praktisch in jeder freien

Minute sieht man Kistler gegenwärtig

bei der Arbeit. Der Bausatz umfasst ein

Regiebuch, in welchem die Elemente

Schritt für Schritt markiert und nummeriert

sind. Schon nach wenigen

Wochen waren erste Verbindungsteile

fertiggestellt.

TROTZDEM LÄSST ES SICH Kistler nicht

nehmen, die Natur mit dem Heli CH7

aus der Vogelperspektive zu bestaunen.

In einem Transporter ist der Helikopter

verstaut und transportfähig. Wenige

Kilometer von seinem Wohnort entfernt

befindet sich der Flugplatz Speck,

von wo er starten und landen kann.

«Es ist für mich ein Privileg, dass ich

gesund bin, mich meinem wöchentlichen

Powerwalking widmen und noch

immer fliegen sowie die 42 Schweizer

Gebirgslandeplätze auskundschaften

darf», sagt der Pensionär. Einige der

Helikopterflüge hält er auf seiner

Homepage kistleronline.ch mit Fotos

und Kommentaren fest und teilt sie

mit seinen Followern. Nächstens will

er ein Schiebefenster im CH7 einbauen,

um Spiegelungen beim Fotografieren

zu vermeiden. Typisch Kistler: Ein

Mann mit Hang zur Perfektion.


10

TRAVEL MARKET

TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018

«Der Markt von Europa nach Asien ist

extrem hart umkämpft»

AIRLINES Der neue Country Manager Germany, Switzerland, Eastern Europe & Scandinavia bei Cathay Pacific

Airways blickt auf über 30 Jahre Erfahrung bei der Airline zurück.

Seit April ist Chris van den Hooven für den Schweizer Markt zuständig.

Elisha Schuetz

Sie arbeiten bereits seit 1987 für

Cathay Pacific. Wie haben Sie die Entwicklung

der Airline in dieser Zeit

erlebt?

Was, 31 Jahre bei derselben Airline

(lacht)? Es war eine bemerkenswerte

Reise. Als ich 1987 zu Cathay stiess, war

die Airline ein wichtiger, aber kleiner

regionaler Carrier mit 20 Flugzeugen,

rund 6000 Mitarbeitern und 25 Destinationen.

Im Langstrecken-Segment

waren lediglich London und Vancouver

im Portfolio. Wenn man diese Zahlen

mit heute vergleicht, erkennt man die

immense Entwicklung, die Cathay

hinter sich hat: Heute besteht die

Flotte aus 200 Flugzeugen, die mit

unseren Partnern über 200 Destinationen

in 52 Ländern anfliegen, während

die Mitarbeiterzahl bei 33000 liegt. Wir

sind in der obersten asiatischen Liga

angekommen.

Was waren die grössten Herausforderungen

während dieser Zeit?

Die Flugindustrie generell hat sich

enorm verändert. Aus Kundensicht

zum Positiven. Mehr Airlines, mehr

Wettbewerb, günstigere Preise. Die

Flugtickets nach Hongkong kosteten

ein Dreifaches, als ich 1987 meine Arbeit

begann. Für eine Fluggesellschaft

heisst dies: Möglichkeiten schaffen, um

unter diesen Umständen mit einem

guten Produkt und tollem Service

weiterhin auch mit kleinerem Yield

bestehen zu können.

Was nicht immer gelingt: 2017 Jahr

hat Cathay CHF 150 Mio. Verlust gemacht.

Als Reaktion wurde ein Transformations-Programm

lanciert. Mit

welchen Massnahmen?

Gut die Hälfte dieses Transformationsprozesses

liegt nun hinter uns. Wir

haben vier Säulen definiert: Absolute

Kundenorientiertheit – so gewinnt

man lebenslange Loyalität. Operative

Exzellenz, um einen vertrauenswürdigen

Brand zu schaffen. Drittens:

Kontinuierliche Verbesserung der

Produktivität und viertens eine Hochleistungskultur.

Wir rechnen damit,

dass es drei bis vier Jahre dauern wird,

bis alle Eckpunkte vollständig umgesetzt

sind.

… und die Herausforderungen

im Schweizer Markt?

Cathay Pacific fliegt, nach einer längeren

Absenz, erst seit drei Jahren wieder

in die Schweiz. Wir müssen das Kundenbewusstsein

gegenüber dem Brand

erst wieder herstellen und etablieren.

Des Weiteren herrscht hier ein harter

Wettbewerb, gerade nach Asien. Der

Homecarrier Swiss hat zudem eine

äusserst starke Marktstellung.

Sie haben den Wettbewerb angesprochen

– inwiefern sind Überkapazitäten

nach Asien ein Problem?

Da gibt es nichts zu beschönigen: Der

Markt von Europa nach Asien ist extrem

hart umkämpft. Nicht nur die

europäischen und asiatischen Airlines

wollen Marktanteile, sondern sämtliche

Golfairlines obendrein. Das macht

es nicht gerade einfach, aber ich bin

überzeugt, dass wir uns hierbei mit

unserem Premium-Produkt und -Service

differenzieren können.

Können Sie uns Zahlen und Auslastungen

zur Schweiz nennen?

In der Hochsaison sind wir sehr gut

ausgelastet. Während des Winters ist

dies etwas mehr herausfordernd, aber

dank der grossen Nachfrage im Premiumsegment

wie auch durch die Spediteure

im Geschäft Cargo ist sie okay.

Was heisst «sehr gut ausgelastet»?

Ich kann keine konkreten Zahlen

nennen. Nur so viel: Ich fliege heute

von Zürich nach Hongkong und muss

froh sein, wenn ich noch einen Platz

erhalte.

Ab dem 31. März 2019 kommt der

A350-1000 zum Einsatz. Was ist neu?

Grundsätzlich ist dieser neuste Typ der

grosse Bruder des A350-900, mit 334

Sitzplätzen gegenüber deren 260 im

900er. Er ist länger und grösser, sodass

wir mehr Fracht für Cargo laden können.

Abgesehen von den neuen und

grösseren HD-Touchscreens, den ruhigen

Kabinen, Panoramafenstern,

LED-Stimmungsbeleuchtung und

gros sen Gepäckfächern ist es schlicht

ein cooles Flugzeug.

Allerdings verfügt es über keine First

Class mehr. Wo bleiben da die erwähnten

Differenzierungsmöglichkeiten?

Das stimmt. Trotz unserer Präferenz,

für den Schweizer Markt ein Vier-Klassen-Produkt

anbieten zu können, sind

wir überzeugt, dass sich auch die

First-Class-Passagiere in der grösseren

Business-Class mit hervorragendem

Service und Essen mehr als wohlfühlen

werden.

Inwiefern ist die Zusammenarbeit mit

dem Schweizer Trade von Bedeutung?

Natürlich spielen die Travel Agents

eine wichtige Rolle – sie sind und

bleiben der grösste Absatzkanal für

unseren Vertrieb. Cathay möchte keinen

der verschiedenen Kanäle bevorzugen,

sondern unterstützt den Trade

nach Möglichkeiten. Unser lokales

Team ist sehr nahe am Markt und kann

auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit

mit den Reisebüros zurückblicken.

Immer mehr Airlines führen eine

GDS-Gebühr ein, um den Direktvertrieb

zu pushen. Ist dies auch bei Cathay ein

Thema?

Zurzeit ist mir nicht bekannt, dass eine

GDS-Gebühr bei uns ein Thema wäre.

NDC ist für die Airline-Branche die

Zukunft– wo steht Cathay in dieser

Entwicklung?

NDC befindet sich noch im Anfangsstadium,

doch es wird den Airlines

erlauben, die Preise differenzierter

auszuspielen und Rich Offer Content

analog unserer Website anzubieten.

Der Kunde kann somit auf den gesamten

Content zurückgreifen.

Welche Ziele haben Sie sich persönlich

als Country Manager für die Schweiz

gesetzt?

Erstens: Sicherzustellen, dass wir als

Team unsere Umsatzziele erreichen

und Zürich als eines unserer Schlüssel-Gateways

in Europa etablieren.

Zweitens: Das Profil und den Brand von

Cathay Pacific in der Schweiz bekannter

zu machen. Mein Ziel ist es immer,

einen Standort besser zu verlassen als

ich ihn vorgefunden habe.

Chris van den Hooven

Der gebürtige Kanadier (54) ist seit dem

1. April als Country Manager Deutschland,

Schweiz und Osteuropa tätig; im Zuge einer

grösseren Reorganisation auf Country-Manager-Ebene

kam am 1. Juli noch

Skandinavien hinzu. Rund 25 Jahre lang

arbeitete Van den Hooven im kanadischen

Verkaufsteam von Cathay Pacific in Vancouver

und wechselte im August 2014

nach Ho-Chi-Minh-Stadt, wo er die Position

des Country-Managers des vietnamesischen

Büros übernahm. Vor seinem

Wechsel nach Frankfurt verantwortete er

als Country Manager Italien die Geschäfte

der Fluggesellschaft in Mailand. Diese hat

nun – gemeinsam mit dem Markt Spanien

– Justin Chang übernommen, der bisher

für die Benelux-Staaten zuständig war.ES

Foto: ES


TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018 TRAVEL MARKET

11

Vom Kilimandscharo via Kairo nach Kapstadt

RETAILERS Die Onlineplattform Fair Voyage will einen verantwortungsbewussten Tourismus in Afrika fördern.

Die Gründerin Alexandra Pastollnigg erlebte den Kontinent mehrere Male hautnah.

Foto: Fair Voyage

Es war der Kilimandscharo, der alles auslöste. Vor

drei Jahren machte sich Alexandra Pastollnigg, bis

dahin Investmentbankerin, daran, den höchsten

Berg Afrikas zu besteigen. Danach sollte es auf Safari

gehen, gefolgt von ein wenig Erholung in Sansibar.

Das Problem: Sie fand online keine Möglichkeit, die

zig verschiedenen Angebote einigermassen brauchbar

zu vergleichen. Erschwerend kam dazu, dass

Pastollnigg auf einer der weniger bekannten Routen

auf den Kilimandscharo wollte. Über diesen Weg

fand sie gar keine Infos.

SO NAHM SIE SICH VOR, einen ausführlichen Reisebericht

zu verfassen, damit andere Informationen über

die Route erhalten würden. Aus dem Bericht wurde

schliesslich mit «Kilimanjaro Uncovered: An Alternative

Path to Bliss» ein Buch. Und aus der Reise

entstand nach gut drei Jahren Aufbauarbeit Anfang

Jahr Fair Voyage mit Sitz in Zürich. Das Unternehmen

agiert dabei zum einen als Agentur, die die Angebote

benutzerfreundlich abbildet, und zum anderen

als Schnittstelle zwischen Endkunde und den lokalen

Anbietern aus Afrika. Die Bedingung für Letztere:

Sie müssen nachhaltige Angebote im Programm

haben und im Besitz eines Gütesiegels, z.B. von

Travelife, sein. Fair Voyage verfügt seinerseits über

die Kundengeldabsicherung von Swiss Travel Security

und ist STAR-Mitglied. Da die Gütesiegel je nach

Destination unterschiedlich sind, gibt es keine einheitlichen

Vorgaben. «In Ruanda und Uganda zum

Beispiel gibt es noch gar nichts in diese Richtung.

Dort sind wir aber derzeit mit Travelife daran, eine

Lösung auszuarbeiten.»

GERADE DER SOZIALE ASPEKT spielt für Pastollnigg

eine grosse Rolle. Denn während ihrer Reise auf den

Kilimandscharo unterhielt sie sich intensiv mit ihrem

Tour Guide und erfuhr, dass es diesem anfangs

als Träger alles andere als gut erging. Er selbst

überlebte einst nur, weil ihn Touristen – als sie ihn

bewusstlos in nasser Kleidung im Schnee entdeckten

– mit trockener Kleidung versorgten und ins Tal

begleiteten. Die Einheimischen haben ihn einfach

liegen gelassen. «Unser Fokus liegt auf verantwortungsvollem

Tourismus und in der Beratung von

komplexen Reisen», sagt sie. Bei Safaris oder ähnlichen

Reisen verbindet Fair Voyage den interessierten

Kunden mit dem Anbieter vor Ort. Geht es um die

Besteigung des Kilimandscharo, übernimmt die

Chefin selbst. Neben ihr unterstützen derzeit 13

weitere Personen das Start-up, die meisten bisher

noch auf Freelance-Basis.

Alexandra Pastollnigg: Buchautorin und Gründerin

von Fair Voyage.

VORERST KONZENTRIERT man sich bei Fair Voyage

auf den B2C-Kanal. Doch Messebesuche – etwa an

der WTM Cape Town 2018 – brachten erste B2B-Kontakte.

Pastollnigg ist zudem ganz und gar nicht

abgeneigt, kleinere Schweizer Reisebüros ins Boot

zu holen. «Suchen diese nach einem Afrikaspezialisten,

sind sie bei uns herzlich willkommen», sagt

die gebürtige Österreicherin. Dass sie sich auf dem

Kontinent auskennt, sagt sie nebenbei nicht einfach

so. 2017 radelte sie etwa von Kairo aus durch ganz

Afrika bis hinunter nach Kapstadt.

FAE

Nach diesem Urlaub

wird er Urlaub brauchen.

AB 19. JULI IM KINO

IN 2D UND 3D

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WETTBEWERB

2. ETAPPE EUROPA | NAHER & MITTLERER OSTEN | ASIEN

MITTELTHURGAU*

SCHAUINSLAND-REISEN*

GERMANIA*

EUROTREK*

1. Wie heisst die südlichste Stadt, die die

Excellence Katharina auf Ihrer Flussreise

durch Russland ans Kaspische Meer,

anlegt?

a) Wolgograd

b) Moskau

c) Astrachan

2. Welche Flussschiffe fahren ins Donaudelta?

a) Excellence Allegra/Excellence Queen

b) Excellence Princess/Excellence Melodia

c) Excellence Coral/Excellence Pearl

3. Wie nennt sich das neue All-Inclusive-

Konzept des Ocean Breeze Resort in

Khao Lak, Thailand?

a) Thai-Style-All-Inclusive

b) Ultra-All-Inclusive-Plus

c) Gourmet-All-Inclusive

4. Welches Hotel auf dem Haa-Dhaalu-

Atoll kann exklusiv bei schauinslandreisen

gebucht werden?

a) Adaaran Club Rannalhi

b) Hondaafushi Island Resort

c) Meeru Island Resort & Spa

5. Wie viele Destinationen fliegt Germania

im Sommer 2018 ab Zürich an?

a) 15

b) 18

c) 20

6. Seit wann fliegt Germania ab Zürich?

a) seit 2010

b) seit 2013

c) seit 2015

7. Durch welche regionalen Naturparks

führt die Veloreise La Route Verte?

a) Parc Ela, Naturpark Beverin, Val Müstair

b) Naturpark Thal, Jurapark Aargau,

Parc du Doubs

c) Naturpark Diemtigtal, Naturpark

Gantrisch, Landschaftspark Binntal

8. Welchen besonderen Punkt besucht

man bei der Veloreise in Cornwall am

vierten Tag?

a) Die Meerjungfrau von Zennor

b) Das Rosamunde-Pilcher Museum

c) Die Inselgruppe «Isles of Scilly»

Die Wintersaison

2018/19 ist

eröffnet.

www.mittelthurgau.ch

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Beantworten Sie in jeder Etappe 8 Fragen sowie die Insider-Frage. Mit den

richtigen Antworten haben Sie in jeder Etappe die Möglichkeit,

Etappensieger zu werden und sammeln zudem Punkte für das Endtotal.

Wer die höchste Punktzahl über alle 4 Etappen erreicht, gewinnt den Hauptpreis.

Lösungsbuchstaben mit Betreff «Etappe 2»

senden an: aroundtheworld@travelinside.ch

Viel Spass auf der Reise «Around the World»!


INSIDERFRAGE**

9. Air France-KLM ist der führende

Konzern auf dem Gebiet der internationalen

Transporte ab Europa.

Aus wie vielen Zielorten besteht

das Netz, das den Flug gästen im

Jahr 2018 angeboten wird?

a) Mehr als 300 Destinationen

b) Mehr als 250 Destinationen

c) Mehr als 200 Destinationen

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für 2 Personen im

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über CHF 150.–

*20 Punkte pro Frage **50 Punkte

Gewinner-Bekanntgabe am 13.09.2018 im TRAVEL INSIDE

Die Gewinner werden von TRAVEL INSIDE benachrichtigt

und veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmeberechtigt sind ausschliesslich

die in der Reiseindustrie aktiv tätigen TI-Leser.


14

DESTINATION REPORT

ROTES MEER

TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018

In El Gouna ist was los

Das ganze Jahr über findet in El Gouna

ein Event am anderen statt. Das Angebot

reicht dabei von der Squash-WM über ein

Musikfestival bis hin zum Filmfestival. Mit

dem «El Gouna Film Festival» vom 20. bis

28. September 2018 wartet ein besonderer

Leckerbissen auf die Touristen. Die

Zahl von der ersten Durchführung im Jahr

2017 mit mehr als 70 Spiel- und Kurzfilmen

sowie Dokumentationen aus über 40

Ländern soll dieses Jahr noch übertroffen

werden. Zur Festwoche erwarten die

Veranstalter mehr als 20000 Besucher.

Darunter sind sowohl Gäste der Feriendestination

als auch Journalisten und

Vertreter der internationalen Filmbranche.

Vom 11. bis zum 19. Oktober steigt dann

der «Zumba Glam Getaway Event».

Vor Ort sind das Zumba- Trainer aus der

ganzen Welt.

Eilat: die Neue bei Hotelplan Suisse

Der Veranstalter hat die israelische Hafenstadt ins Programm aufgenommen. Die Destination bietet mehr als nur Ferien am Strand.

Zwischen Meer und Wüste, umgeben

vom violett getönten Wüstengebirge

im Dreiländereck Ägypten, Israel, Jordanien:

Dort liegt Eilat. Die Flugzeit ab

der Schweiz beträgt rund viereinhalb

Stunden. Grund genug für Hotelplan

Suisse, die israelische Hafenstadt als

neue Winterdestination zu lancieren.

ZU DEN HOTELS IM PORTFOLIO gehören

die Isrotel Yam Suf, Riviera Club, Royal

Garden, Lagoona, Royal Beach, King

Solomon, das U Suites, das Leonardo

Plaza Eilat und das Dan Eilat. Victoria

Studer, Lead Product Manager Beach

Shorthaul Hotelplan Suisse, hebt dabei

das bei Familien beliebte Hotel King

Solomon hervor. «Am Rande einer Lagune

gelegen, überzeugt es mit vielseitiger

Unterhaltung für die Kinder. Aber

auch die Eltern kommen nicht zu kurz,

das Hotel verfügt über einen tollen

Wellness- und Spa-Bereich.» Und das

FTI-Flugplan

nach Hurghada

SOMMER:

BSL – HRG VT6 05.05.18 – 27.10.18

ZRH – HRG VT3 02.05.18 – 31.10.18

ZRH – HRG VT6 02.05.18 – 31.10.18

ZRH – HRG VT7 02.05.18 – 31.10.18

WINTER:

BSL – HRG VT4 07.12.18 – 25.04.19

BSL – HRG VT6 03.11.18 – 25.04.19

ZRH – HRG VT6 03.11.18 – 27.04.19

Isrotel Yam Suf hat eine eigene Tauchschule.

Der Timna-Nationalpark wartet mit spektakulären

Gesteinsformationen auf.

WER NICHT DEN GANZEN TAG am Strand

verbringen will, kann diverse Ausflüge

buchen. So geht es etwa nach Petra in

Jordanien. Die Stadt ist eines der neuen

Sieben Weltwunder und Unesco-Weltkulturerbe.

Ebenfalls in Jordanien befindet

sich Wadi Rum. Dort gibt es 1750

Meter hohe Berge, Sandformationen

und Schluchten. 25 Kilometer nordöstlich

von Eilat gelegen befindet sich der

Timna-Nationalpark. Dieser ist bekannt

für beeindruckende und interessante

Gesteinsformationen.

FAE

ETI mit Germania-Zusatzflug nach Hurghada

Vom 29. September bis 3. November legt Express Travel International

mit Germania ab Zürich eine neue Zusatzrotation

nach Hurghada auf. Die Charterflüge haben bei ETI

Tradition. So kommen seit Mitte März 2018 zwei Maschinen

ab Basel und Zürich nach Hurghada zum Einsatz.

NACH WIE VOR dürftig ist das Flugangebot nach Sharm El

Sheikh. Derzeit fliegt nur Germania einmal in der Woche.

Das bedauert auch Michael Grütter, Geschäftsführer des

Ägypten-Spezialisten Express Travel International. «Die

Destination war früher bei den Schweizern am beliebtesten.

Noch immer leidet die Region aber unter den Auswirkungen

des Nord-Sinai.» Trotzdem sei langsam, aber sicher ein

Aufwärtstrend zu erkennen.

FAE

Edelweiss fliegt neu

nach Eilat

Ab dem 28. Oktober fliegt die Ferienairline

an die israelische Küste des Roten

Meeres. Edelweiss bedient die Strecke

jeweils einmal wöchentlich (sonntags).

Die Flüge von Zürich nach Eilat sind ab

sofort buchbar und lassen sich zum Beispiel

mit den Verbindungen von Swiss

nach Tel Aviv kombinieren. Vergangenes

Jahr hatte Israel ein Programm angekündigt,

um Eilat als Flugziel zu pushen.

Airlines, die Eilat anfliegen, sollten demnach

EUR 45 pro Passagier bekommen

und für die ersten drei Jahre von den

Landegebühren befreit werden. Bedingung:

Die Fluggesellschaften müssen

mindestens 16 Wochen lang nach Eilat

fliegen. Dieser Deal scheint nun auch in

der Schweiz zu fruchten.


FAE

Fotos: Orascom Hotel Management AG, Hotelplan Suisse, iStock.com / Lihana


FOCUS

TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018 15

ABENTEUER- & ERLEBNISREISEN

Let’s go Tours: Äthiopien

und Sansibar kombinieren

Die Reise gehört bei den Product-Managern zu den Favoriten.

2017 stellte Let’s go Tours den neuen

Katalog «Aussergewöhnliches vom

Spezialisten» vor. Darin sind Reiseoptionen

in Arabien, Afrika und im Indischen

Ozean für solche enthalten, die

gerne aktiv, abseits der Massen und

auch mal ausserhalb der eigenen

Komfortzone unterwegs sind. Die

Broschüre ist nach Interessen gegliedert

und umfasst die Kapitel Hautnah,

Aktiv, Trekking, Wüste, 4×4, Kombinationen,

Yoga, Surfen und Kiten, Biken,

Motorrad, Flora und Fauna.

Die Festungsstadt Fasil Ghebbi in der Region

Gonder in Äthiopien ist ein Stopp der Reise

und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Action im

Schnee

DAS TEAM VON LET’S GO TOURS verriet

dem TI, welche eine ihrer Favoriten-Reise

ist: Nämlich «Geschichte. Kultur &

Traumstrände». Die Privattour mit

Guide kombiniert während 14 Tagen

Äthiopien mit Sansibar. «Dies zum einen,

da wir vermehrt auf die zahlreichen,

tollen Länderkombinationen

aufmerksam machen möchten. Zum

anderen auch, da Ethiopien Airlines

neu direkt ab Genf drei Mal pro Woche

Addis Abeba anfliegt», heisst es bei Let’s

go Tours. Auf der Reise, die in Addis

Abeba startet, besuchen die Teilnehmer

die Orte Bahir Dar, Gondar, Axum und

Lalibela. Nach acht Tagen ist man zurück

in Addis Abeba, von wo aus es

dann mittels Direktflug nach Sansibar

geht. Dort ist dann im Blue Bay Beach

Resort Entspannung angesagt. FAE

Seit über 15 Jahren organisiert das Team von HB-Adventure Switzerland mit Sitz Kilchberg

Snowmobile-Touren in Madesimo, an der Südseite des Splügenpasses. Touren und All-inclusive-Packages

(mit Anreise/Aufenthalt) können von Individual- und Gruppenreisenden

gebucht werden. Die maximale Gruppengrösse liegt zwischen 60 und 80 Personen.

Madesimo ist im Winter via Engadin oder Lugano in etwa viereinhalb Stunden ab Zürich

erreichbar. Auf über 70 Kilometern Trails gibt es Touren im Hochgebirge. Ähnliche Erlebnisse

seien nur in Whistler, Colorado oder Alaska möglich, sagt Rolf Egg von HB-Adventure.

Neben den Touren mit den Snowmobiles bietet die Firma ab kommendem Winter auch

Touren mit 4x4-Buggies mit Raupenantrieb an.

Urlaub für Adrenalin-Junkies

Das Trentino bietet ideale Bedingungen fürs Bouldern, Klettern,

Paragliding, Trekking sowie für Wassersportarten jeder Art.

Nachhaltig surfen im

Soneva-Resort

Soneva hat Pläne für das erste vollkommen

nachhaltige Surf-Programm veröffentlicht:

Soneva Surf.

Zum Equipment gehören Surfbretter,

Finnen, Rashguards, Sonnencreme

und Bordwachs aus umweltfreundlichen

Rohstoffen. Sowohl Soneva Fushi

als auch Soneva Jani bieten von Mai

bis Oktober dieses einzigartige Surferlebnis

auf dem Baa Atoll und Noonu

Atoll an. Um der jungen Generation

ihre Verantwortung für den Ozean ans

Herz zu legen, setzt sich Soneva mit

lokalen Unternehmen für die weitere

Entwicklung des Surfsports auf den

Malediven ein.

Der Erhalt des ursprünglichen

Charakters werde gesichert, indem nur

Resort-Gästen die genauen Surfspots

mitgeteilt werden.

FAE

Fotos: Let’s go Tours, Marc van Swoll, Trentino Marketing/Pietro Masturzo

Der Lago di Garda mit seiner mediterranen

Atmosphäre und seinen günstigen

Windverhältnissen lässt sich zwischen

März und November am besten

zum Windsurfen oder Segeln nutzen.

Derweil gilt der Noce zwischen Mezzana

und Mostizzolo im Val di Sole als

der am besten fürs Rafting geeignete

Fluss in ganz Europa. Wer es eher

entspannt mag, ist beim Soft-Rafting

auf der Adige richtig. Entspannt geht

es auch beim Kanufahren auf einem

der 300 Seen des Trentino zu und her.

FÜR ACTION IST beim Canyoning gesorgt.

Beim Abseilen, Klettern, Springen,

Rutschen, Schwimmen und

manchmal sogar Tauchen gelangt man

bei dieser Sportart in wasserführende

Schluchten und Felsspalten. Erfahrene

Guides bieten die Touren im Valle di

Ledro, im Garda Trentino und im Valle

del Chiese an. Eine Alternative dazu ist

River-Trekking. Hier liegt die Herausforderung

im Waten und Tauchen

gegen den Strom. Der beste Ort hierfür

ist der Sarca bei Limarò Gorge.

DAS TRENTINO IST aber auch ein Gebiet

für den Klettersport. Beginnend in Alto

Garda, führen über 600 Routen auf die

Spitzen des Garda-Trentino-Ledro-Outdoor-Parks.

Ebenfalls beliebt bei Kletter-Fans

ist das Val di Daone, das auch

bekannt ist als Tor zum Adamello-Brenta-Naturpark.


FAE

Snowmobile Touren und Packages

Südseite Splügenpass / Madesimo

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16

TRAVEL TOP JOBS

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GESUCHE

27/28 | 12. Juli 2018 STELLENMARKT IM TRAVEL INSIDE

Tel. 044 387 57 30 | traveltopjobs@travelinside.ch

Bellwald – Top of Goms

Auf der Sonnenterrasse des Goms ist man der Natur und Idylle auch

immer etwas näher. Das familienfreundliche Bellwald hat als Ferienort

einen speziellen Luxus zu bieten: viel Platz zum Sein, zum Erleben,

zum Austoben und Geniessen. Die vielfältigen touristischen Highlights

dieses charmanten Bergdorfes werden durch Bellwald Tourismus nach

innen wie aussen vertreten. Für die Führung des Teams von Bellwald

Tourismus mit aktuell zwei Mitarbeitenden suchen wir per

1. November 2018 oder nach Vereinbarung eine/n

Geschäftsführer (m/w) 100%

Sie sind verantwortlich für die operative Führung von Bellwald Tourismus.

Dazu gehört die betriebswirtschaftliche Führung des Tourismusbüros sowie

die Vertretung und Vermarktung der Tourismusregion Bellwald. Gästekontakte,

Zusammenarbeit mit den verschiedenen Leistungsträgern und Partner bilden

einen wichtigen Teil Ihrer Tätigkeit. Wir erwarten von Ihnen eine Ausbildung in

Betriebswirtschaft/Tourismus/Hotellerie sowie ein ausgesprochenes Flair für

Dienstleistungsorientiertheit. Sprachlich können Sie sich in Deutsch mündlich

und schriftlich korrekt ausdrücken und bringen weitere Sprachen mit. In Ihrer

mehrjährigen Führungstätigkeit haben Sie bewiesen, dass Sie ein Team kooperativ

leiten und motivieren. Sie orientieren sich aber auch gern nach aussen und gehen

auf Menschen zu, verhandeln geschickt und können überzeugen.

Möchten Sie mithelfen die höchstgelegene Tourismusgemeinde im Goms erfolgreich

vorantreiben? Dann freut sich Reinhard Bittel, Präsident Bellwald Tourismus

über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 27. Juli 2018,

die Sie direkt via Mail an reinhard.bittel@bluewin.ch einreichen können.

Kontiki Reisen ist ein ausgewiesener Destinationsspezialist der

DER Touristik Suisse AG und beschränkt sich auf einen kleinen, aber sehr

schönen Teil dieser Welt. lm Norden wollen wir unsere Rolle als kompetenter

und nachhaltiger Marktführer behaupten und ausbauen.

Mit unserer Erfahrung, unserem Wissen und unserer grossen Leidenschaft

zum Norden ist es immer unser Ziel, allen Kunden unvergessliche

Reiseerlebnisse zu ermöglichen.

Direkt am Bahnhof Baden erwartet Sie ein motiviertes Team, welches

sich auf neue Kolleginnen und Kollegen freut:

• Projektleiter/in Gruppen- und

Spezialreisen (100%)

• Backoffice-Teamplayer (100%)

• Reiseberater/in (100%)

Die detaillierten Stelleninserate sowie zusätzliche Informationen

finden Sie unter www.kontiki.ch/jobs

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Kontiki Reisen/Bahnhofstrasse 31/CH-5400 Baden

TRAVEL INSIDE verstärkt die Redaktion und sucht nach Vereinbarung eine/n initiative/n

Redaktor/in (100%)

Ihr Profil:

Sie sind eine Journalistin oder ein Journalist mit mehrjähriger redaktioneller Erfahrung und guten Touristik-Kenntnissen. Eine sehr

schreib gewandte Insiderin oder ein Insider der Reisebranche könnte ebenfalls gut in das bestehende Redaktionsteam passen.

Sie verfügen über sehr gute Sprachkenntnisse in E/F, haben ein sicheres Auftreten, sind kontaktfreudig und teamfähig.

Ihre Aufgaben:

• Schreiben und redigieren von Artikeln und Kommentaren für unsere verschiedenen Print- und Onlinekanäle.

• Selbstständige Betreuung von thematischen Ressorts

• Networking in der Branche und an Events

• Mitgestaltung und Moderation von Content-Elementen an unseren eigenen Events

Wir bieten:

• Abwechslungsreiche Tätigkeit in einer spannenden Branche

• Kollegiale Zusammenarbeit in einem kleinen Redaktionsteam und die Möglichkeit, eigene Ideen ins Team einzubringen

• Moderne Büroräumlichkeiten an zentraler Lage in Zürich

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Fühlen Sie sich angesprochen? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an:

Natalie Ischi, Primus Verlag AG, TRAVEL INSIDE, Hammerstrasse 81, Postfach, 8032 Zürich

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Stephan Giuliani

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Als einer der führenden Anbieter von Flusskreuzfahrten

sucht Thurgau Travel AG eine/n flexible/n

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im Touroperating

für den Verkauf von Flussund

Hochseekreuzfahrten weltweit

Sie bringen mit

• Kaufmännische oder gleichwertige Grundausbildung

• Branchenerfahrung wünschenswert

• Gute administrative Kenntnisse in MS-Office

• Branchenübliche EDV Kenntnisse u. a. CETS/Galileo

• Fremdsprachenkenntnisse in Englisch,

bevorzugt französische Muttersprache oder Bilingue

Wir bieten

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• Selbstverantwortung beim Erfüllen der Aufgaben von A bis Z

• Modernen Arbeitsplatz mit persönlicher Atmosphäre

• Renommiertes Reisebüro mit direktem Kundenkontakt

• Vorteilhafte Arbeitsbedingungen (Arbeitstage Montag bis Freitag)

Eintritt

Bewerbung an

Senior Flight Manager

Als Analytiker, Macher und Flugspezialist tragen Sie die operative und strategische Verantwortung

für die Abteilung. Ihre mehrjährige Berufserfahrung im Flugwesen, Ihre Führungserfahrung

und das ausgeprägte IT- und Zahlenverständnis setzen wir für diese Position voraus.

Eintritt: nach Vereinbarung, Arbeitsort: Deutschschweiz

Projektleiter MICE (w/m)

Dank Ihrer Kreativität konzipieren Sie massgeschneiderte Incentives, gelungene Meetings oder

einen erfolgreichen Kongress. Ihre Erfahrung aus der Hotellerie oder Tourismus sowie Ihre sehr

guten Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch können Sie täglich einsetzen.

Eintritt: per sofort oder nach Vereinbarung, Arbeitsort: Zentralschweiz

Pricing Manager (w/m)

Zahlen sind Ihre Welt! Sie erstellen Konkurrenzanalysen und Preisvergleiche, überwachen das

Buchungsverhalten und kontrollieren die Verfügbarkeiten der Produkte. Wenn Sie bereits

Berufserfahrung in Pricing & Yield Management sowie über sehr gute IT-Kenntnisse verfügen ist

dies die perfekte Position für Sie.

Eintritt: per sofort oder nach Vereinbarung, Arbeitsort: Raum Zürich

Digital Native

Für unsere Kunden im Tourismus suchen wir junge Talente, die sich selber auf den sozialen

Medien bewegen und über erste Berufserfahrung im Marketing verfügen. Es bereitet Ihnen

Freude, Ihre Kreativität und Ihre Ideen ins Online-Marketing einzubringen.

Eintritt: nach Vereinbarung, Arbeitsort: Zürich

Weitere spannende Stellen sowie Details zu den

entsprechenden Jobs finden Sie auf unserer Webseite

www.traveljobmarket.ch.

Travel Job Market GmbH

Zelgwiesenstrasse 2

8046 Zürich

Telefon: 044 312 21 21

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nach Absprache

Thurgau Travel, Frau Anica Blazekovic

Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden

Telefon 071 626 00 91 oder

E-Mail a.blazekovic@thurgautravel.ch

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Neuer Horizont

Die Advigon ist eine innovative Versicherung die 2015 in Liechtenstein

als ein Tochterunternehmen der Hamburger HanseMerkur

Versicherungsgruppe gegründet wurde. Das Traditionsunternehmen

agiert seit über 140 Jahren sehr erfolgreich im Versicherungsmarkt

und ist dabei seit über 40 Jahren im Bereich der Reiseversicherungen

aktiv. Mittlerweile ist sie einer der Marktführer auf dem

deutschen Reiseversicherungsmarkt.

Möchten Sie uns bei unserer erfolgreichen Internationalisierung

unterstützen? Nach den gelungenen Gründungen weiterer Vertriebsbüros

in Wien, Warschau und Dubai braucht unser Team für

die Erschliessung weiterer Geschäftsfelder in der Schweiz langfristig

Verstärkung. Der Dienstsitz wird nach Absprache in der Region

Zürich, Basel oder St. Gallen eingerichtet.

Wir suchen eine/n:

Regional Sales Manager

Reiseversicherung Deutschschweiz

Ihre Aufgaben:

• Akquisition von kleinen und mittelständischen Reisebetrieben

• Aufbau neuer Geschäftsfelder sowie der Marktpräsenz in der

Schweiz

• Erarbeitung einer Produkt- und Vertriebskonzeption für den

Schweizer Markt

• Betreuung bereits bestehender Kunden

• (B2B-)Verkauf von Reiseversicherungen über Reisebüros,

Reiseveranstalter und weitere Absatzkanäle

• Werbung und Verkaufsförderung

Ihr fachliches Profil:

• Fundierte Berufserfahrung idealerweise im Reiseversicherungsbereich

und/oder der Touristikbranche

• Verkaufserfahrung in der Deutschschweiz-Touristik

• Ausbildung zum Tourismus- oder Verkaufsfachmann mit

eidg. Fachausweis und/oder eine vergleichbare Ausbildung

• Sichere Sprachkenntnisse in Deutsch. Französisch und/oder

Englisch wären wünschenswert

Ihr persönliches Profil:

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Hands-on-Mentalität und Qualitätsdenken

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mit dem nötigen Durchsetzungsvermögen

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im Vertrieb leisten

Unser Team freut sich auf Ihre tatkräftige Unterstützung und

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Für weitere Informationen stehen wir Ihnen telefonisch unter

+423 375-0290 gerne zur Verfügung.

Advigon Versicherung AG, Personalabteilung,

Postfach 1130, Pflugstraße 20, 9490 Vaduz, LIECHTENSTEIN

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18

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Touroperating & Verkauf (100%)

Amin Travel hat sich seit 1984 einen Namen als spezialisierter Reiseveranstalter

für die Azoren, Madeira, Portugal-Festland, Kapverden, Ägypten und

Jordanien gemacht.

Ab August oder nach Vereinbarung suchen wir eine qualifizierte, motivierte

und einsatzfreudige Verstärkung für unser 5-köpfiges Team.

Jet Aviation Business Jets AG in Kloten bietet innerhalb der weltweit tätigen

Jet Aviation Gruppe in Europa, im Mittleren Osten, Afrika und Asien Air-Taxi

und Flugzeug-Management-Dienstleistungen an. Das Unternehmen beschäftigt

rund 250 Mitarbeitende und operiert eine Flotte von über 150 Flugzeugen.

Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Mitarbeiter/in Business Travel &

Administration Support (60-80%)

Beschreibung / Aufgaben

Sie erledigen sämtliche Reiseangelegenheiten für unsere weltweit eingesetzten

Besatzungen (Crew), unser Management und unsere Mitarbeitenden mit

Dienstreisen. Zudem unterstützen Sie unser Flight Dispatch-Team in diversen

administrativen Belangen.

Qualifikation / Erfahrung

• Mehrjährige Reisebüro-Erfahrung (zwingende Voraussetzung)

• Beherrschen der diversen Buchungssysteme sowie der gängigen

PC-Programme

• Ausgezeichnete Deutsch- und Englischkenntnisse (mündlich und schriftlich)

• Selbstständiges, exaktes Arbeiten und hohe Einsatzbereitschaft

• Angenehme Umgangsformen und aufgestellte Persönlichkeit

• Belastbarkeit in hektischen Situationen

• Teamplayer

• Idealalter 23 – 33 Jahre

Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche, spannende und selbstständige

Tätigkeit in einem jungen Team und in einem internationalen Umfeld mit

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Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben,

Lebenslauf und Foto) per E-Mail oder online über unsere Webpage.

Bitte beachten Sie, dass wir nur auf Bewerbungen antworten, die die

zwingende Voraussetzung von Berufserfahrung im Reisebüro erfüllen.

Jet Aviation Business Jets AG

Human Resources

esther.boeni@jetaviation.ch

www.jetaviation.com/jobs

Ihr Aufgabenbereich umfasst:

• Beratung und Verkauf per Telefon und E-Mail

• Reservationsabläufe und administrative Arbeiten von A–Z

• Mithilfe an den Ferienmessen und Firmenanlässen

Anforderungen:

• Kaufmännische Grundausbildung, vorzugsweise in der Reisebranche

• Mehrjährige Erfahrung im Touroperating, Beratung und Verkauf

• Reiseerfahrung in unseren Destinationen von Vorteil

• Gute IT und Reservationssystem-Kenntnisse (Galileo, CETS, Jack von Vorteil)

• Gute Deutsch und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten an:

• Professionelle Einschulung inklusive Destinationskursen

• Mindestens eine Studienreise pro Jahr

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Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen.

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Hopfenstrasse 20

8045 Zürich

reto.amin@amin-travel.ch

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5 Wochen Ferien sowie eine Woche Studienreise

Weitere Auskünfte erteilen wir Ihnen gerne persönlich

Ihre elektronische Bewerbung schicken Sie bitte an:

Reisebüro Vasellari AG

Marktstrasse 4, CH–2540 Grenchen

mail@vasellari-grenchen.ch

Telefon 032 652 77 52

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GESUCHE

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Teammitglied mit Freude an der Tourismusbranche als:

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Was wir von Ihnen erwarten:

• abgeschlossene Reisebürolehre

• gute Fremdsprachenkenntnisse (Spanisch oder Portugiesisch von Vorteil)

• Flexibilität und Belastbarkeit

• Kreativität (Einbringung eigener Ideen)

• Freude am Verkauf

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• Sicheres Auftreten und Lust Verantwortung zu übernehmen

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen

Bewerbungsunterlagen per email.

Brasa Reisen AG, Reto Kindlimann,

Lavaterstr. 66, 8002 Zürich, reto.kindlimann@brasa.ch

Zu deinem Aufgabengebiet gehört: Beratung und Verkauf von Kreuzfahrten und weiteren

Landleistungen weltweit, selbständige Bearbeitung von Kundenanfragen von A–Z, vorwiegend

via E-Mail und Telefon sowie das Organisieren und Erstellen von individuellen Reisearrangements

und Offerten. Die enge Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Reedereien,

anderen Leistungsträgern und internen Abteilungen gehören ebenso zu deinen Aufgaben.

Wir erwarten: Eine abgeschlossene kaufmännische Grundausbildung in der Reisebranche

oder eine vergleichbare Ausbildung. Du bringst grosse Freude am Kundenkontakt, Verkaufsflair

sowie gute Fremdsprachkenntnisse in Englisch (Französisch und weitere Sprachen von Vorteil)

mit. Idealerweise verfügst du ebenfalls über Erfahrung mit dem GDS Amadeus. Bist du zudem ein

Teamplayer, qualitätsorientiert und flexibel, dann freuen wir uns auf deine Bewerbung!

Wir bieten: Ein vielseitiges Aufgabengebiet mit einem grossen Verantwortungsbereich, ein

junges motiviertes Team sowie eine offene Unternehmenskultur. Ein zeitgemässes Salär sowie

die Möglichkeit an Studienreisen teilzunehmen sind bei uns selbstverständlich.

Interesse geweckt? Auf deine online Bewerbung freut sich:

Andrea Stöckli, Sales & Operating Manager

astoeckli@cruisecenter.ch / 044 350 89 89

CruiseCenter AG

Meierweg 3 · 8006 Zürich

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Insight Reisen, Hans Wettstein (persönlich), Fröhlichstrasse 42,

8008 Zürich, hans@insight-reisen.com

Die Branchenstellen bequem serviert! www.traveltopjobs.ch/jobletter


20 PEOPLE & EVENTS

TOURASIA-RALLYE IN MYANMAR

Mit 40 Teilnehmenden aus der Deutsch- und Westschweiz fand die traditionelle Tourasia-

Rallye dieses Jahr in Myanmar statt. Die sechs Teams mussten täglich spannende Challenges

bewältigen, vom burmesischen Häckisäck bis zum Gesichtverzieren mit Thanka, Marionettenspiel

und Schnitzeljagd in Yangon.

Jordanien ist eine Reise wert

TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018

Auch während des Fastenmonats Ramadan

lässt sich Jordanien ohne grössere Einschränkungen

bereisen. Die Studienreise von

Holiday Maker Tours in Zusammenarbeit mit

Royal Jordanian Airlines und Mövenpick Hotels

& Resort führte von Jerash über Amman

ans Tote Meer, dann via Berg Nebo und

Madaba in die Wadi-Rum-Wüste. Von Aqaba

am Roten Meer ging die Reise weiter zum

neuen Weltwunder von Petra. Dabei waren

(v.l.): Basil Monn (Holiday Maker Tours), Manuela

Haug (Lehmann Reisen, Bern), Cécile

Gluekler (Kuoni Reisen, Küsnacht), Delphine

Branger (Art of Travel, Thalwil), Céline Erne

(Hotelplan Bülach), Sandra Bruttin (Kuoni Reisen,

Uster), Mario Kunz (Kuoni Reisen, Grenchen),

Ursula Fabel (Bta First Travel, Zug),

Caecila Gamperl (Holiday Maker Tours), Jessica

Meier (Kuoni Reisen, Davos), Philippe

Raselli (Holiday Maker Tours).

Darauf gründet Universals Liebe zu Mallorca

Universal Flugreisen durfte 16 Reisebüro-Mitarbeitern die Liebe zu Mallorca, Insidertipps sowie ein breites

Know-how über die 14 hauseigenen Universal-Hotels weitergeben. Einen Besuch in der Hauptstadt Palma

sowie eine Wanderung zum Klosterberg San Salvador rundeten die Reise ab. Sitzend vorne v.l.: Silvia

Schembri (Universal, Vaduz), Angelina Klug (Herburger, Bregenz), Sabine Müller-von Känel (Nova, Frutigen).

Stehend 1. Reihe v.l.: Olfa Ammar (Vacances et Loisirs, Genf), Catharina Schaal (Reka, Bern), Tobias Ingo

Weiss (Weiss, Bregenz), Maria Alina Bähler (Schär, Worb), Nadia Rebetez (Universal, Lausanne), Anne-Valérie

Mailler-Zamofing (A vos Bagages, Fribourg), Isabelle Rimle (Rubis, Colombier), Hans Jost (No

worries Travel, Langenthal), Daniela Barili Marty (Heggli, Kriens), Edith Paula Sollberger-Leuenberger (Tuzo,

Rüegsauschachen), Manuela Kaelin (Knecht, Einsiedeln), Susanne Wagner (Aquamarin Sub-Direktorin).

Stehend 2. Reihe v.l. Franziska Schulz (Neukauf, Tiengen), Felicitas Rodriguez (Direktorin Aquamarin/Don

Camillo), Corinne Setz-Aeby (Knecht, Einsiedeln), Mirjam Cordula Pfander Verploegen (Reka, Bern).

VON WÜSTENELEFANTEN BIS ZU PLATTEN REIFEN

In 8 Tagen 0,05 Prozent der Philippinen besucht

Travelhouse hat mit einer zehnköpfigen Studienreise-Gruppe

die Philippinen bereist. Dabei wurden

beispielsweise die kleinsten Äffchen der

Welt besucht und die «Chocolate Hills» besichtigt.

Die Studienreise-Gruppe hinten v.l.: Anaëlle

Cavin (Hotelplan, Avry), Sandra Favre (Côté Voyages),

Gina Salchli (Travelhouse Hauptsitz),

Claudine Cotter (Hotelplan, Conthey), Therese

Spillmann (Acapa), Emanuela Studer-Cavalli

(vorne kniend, Lutry Voyages), Tanja Strehler

(Hotelplan, Burgdorf), Julie Schmid (Travelhouse,

Lausanne), Géraldine Fehlmann (Hotelplan,

Olten) und Sandro Mosbacher (Cathay Pacific).

Diese Reiseprofis haben mit vier Mietwagen eine Selbstfahrer-Reise

aus dem TUI-Programm getestet. Nebst drei platten

Reifen und viel Gelächter gab es auch weitere tolle Highlights.

Dazugehörten unter anderem der Besuch der höchsten

Sanddüne der Welt, eine Catamaran Tour in der Walvis

Bay, die Sichtung von Wüstenelefanten im Damaraland und

eine spektakuläre Safari im Etosha Nationalpark. Auf der Reise

dabei waren hinten v.l. Carmen Kuratli-Kluser (Bernhard

Reisen), Marianne Wenger und Daniela Maspoli (beide TUI),

Daniel Kiefer (Dan Tours). Vorne v.l.: Thomas Graf (KLM),

Isabelle Grendene Moser und Katrin Obytz (beide TUI), Roman

Delnon (Jet Reisen), Renata Chiumento (Move Individualle

Reisen), Lorena Granata (Traumreisen). Vorne kniend: Sabine

Schneider (TUI).

Südtürkei: Auf Tuchfühlung

mit den TUI-Hotelmarken

Zehn Reiseprofis haben während einer Studienreise in der Südtürkei

TUI-Hotelmarken persönlich kennengelernt. Bei TUI Blue, Robinson,

TUI Magic Life und TUI Sensimar konnten sie das kulinarische Angebot

testen und den deutschen Popsänger Johannes Oerding im TUI

Magic Life Masmavi sogar an einem Live-Konzert erleben. Oben v.l.:

Rosa Rickenbach (Star Enterprise), Carlo Giger, Marco Meyer, Ümit

Sentürk, Mattia Vogel, Giorgia Vicedomini (alle TUI). Unten v.l.: Nadine

Geiser, Kerstin Keller, Nicole Habegger, Jacqueline Moesch (alle TUI).

Fotos: Holiday Maker Tours, Tourasia, TUI Suisse, Travelhouse, Universal Reisen


File: 20151645E

Date : 25/09/2015

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CALIENTE!

TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018 21

Heisse Rhythmen und kalte Drinks zum Caliente-Auftakt

150 Reisebranchenprofis läuteten an einem VIP-Apéro das Latin-Music-Festival Caliente in Zürich ein.

Mit tänzerischen Einlagen, farbenfrohen

Kostümen und melodischen Klängen

brachte sich die Reisebranche in Stimmung

für das Latin-Music-Festival Caliente.

Die Organisatoren TRAVEL INSIDE

und Caliente konnten zusammen mit den

Partnern Edelweiss, Europcar, Mövenpick

Hotel Zürich Regensdorf und Teleclub

150 Gäste begrüssen, die das Party-

Weekend im Volkshaus einläuteten.

Begrüsst wurden die Reiseexperten von

Caliente-Organisator Roger Furrer, dem

Zürcher Stadtrat Richard Wolff, Züri-

Fäscht-Organisator Roland Stahel sowie

Edelweiss-CEO Bernd Bauer. Für ein

unterhaltsames Rahmenprogramm sorgten

die Escola de Samba de Zurique und

Tango Argentino mit ihren tänzerischen

Einlagen sowie die DJs Copita und El Niño

mit zahlreichen Latin Hits.

TI

1 2

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7

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9

10 11

1. V. l.: Monika Schütz (Hotelplan Suisse),

Thomas Käser, (Riviera Restaurant) und

Danielle Zuberbühler (Edelweiss) liessen

es sich nicht nehmen, gemeinsam mit

anderen Vertretern aus der Reisebranche

anzustossen.

2. Pamela Hauser (l.) und Melanie Betschart

(beide Polyglott) genossen die lateinamerikanischen

Tänze zum Auftakt des

Caliente-Festivals.

3. Kein Caliente ohne Lateinamerika-

Spezialist Brasa. Dieses Jahr waren (v. l.)

Remo Notter, Tamara Benz und Reto

Kindlimann dabei.

4. Auch Christoph Schätti und Iva Schätti

(beide Lisa Reisen Swiss) zog es an

diesem warmen Freitagabend ans heisse

Caliente-Festival.

5. Der berühmteste Schnauz von Zürich,

«Mister Züri Fäscht» Roland Stahel,

machte Werbung für sein Fest, das

nächstes Jahr wieder an der Reihe ist

und den Apéro von TI und Caliente

beherbergen wird.

6. Fascht e Familie – das Edelweiss-Team

(v. l.): Laura Mölleney, Ruzica Budimir,

Danielle Zuberbühler, Andreas Meier,

Nadine Treichler und Corinne Römer.

7. Die Escola de Samba de Zurique sorgte

mächtig für Stimmung im Volkshaus.

8. Traveltech und Reiseversicherungen

vereint (v. l.): Tobias Kohler (Helvetic

Assistance), Emmanuel Halter (Viselio)

und Andy Keller (Helvetic Assistance).

9. Gloria Talavera (l.) und Esther Grob sind

bei Travelhouse zwar für Afrika bzw. den

Indischen Ozean zuständig, fühlten sich

aber auch am Latino-Festival pudelwohl.

10. Auch die SRV-Spitze mit Präsident Max

E. Katz (l.) und Geschäftsführer Walter

Kunz (3. v. l.) liess sich einen Besuch am

Apéro nicht nehmen – und traf dort

Sandro Schaaf (2. v. l., Etihad Airways)

und Rolf Schwarz (r., ehemals TSM).

11. Die Versicherungsbranche war am Apéro

sehr gut vertreten, zum Beispiel mit

André Eisele und Daniela Martinez (beide

Allianz Global Assistance).

Eine Aktion für Sie von:

EUROPCAR

SINGLE LOGO


TRAVEL INSIDE

22 PEOPLE & EVENTS 27/28 | 12. Juli 2018

EIN DANKESCHÖN VON HOTELPLAN SUISSE

Am Dienstag vor einer

Woche lud Hotelplan

Suisse zusammen mit

Oman Air die Agenten

zum «Summer Gettogether»

ein. Auf die

über 60 Teilnehmenden

wartete zuerst ein

Apéro im Münsterhof

und dann ein libanesisches

Buffet und die

Live-Übertragung des

WM-Spiels Nigeria –

Argentinien in der Zürcher

Barfussbar. FAE

Organisierten den gelungenen Abend (v.l.): Bruno Gutmann,

Jasmine Kast, Gerry Höhn (alle Hotelplan), Lina Samman Ziadeh

(Oman Air), Martina Huber, Christian Spring, Sophie Rupp (alle

Hotelplan) und Fabio Bühlmann (Oman Air).

Neue Afrika-Chefin für Dreamtime

Bei Dreamtime Travel in Baden

kommt es zu personellen Veränderungen.

CLAUDIO JUEN

hat das Unternehmen per 30.

Juni verlassen. Er plant eine

Auszeit, um sich anschliessend

beruflich neu zu orientieren.

Die Leitung der Afrika-

Abteilung übernimmt MARIA

KRESSLER. Verstärkt wird das

Team bereits seit Anfang Juni

von NADINE EBERLE. Die passionierte

Afrika-Kennerin ist

V.l.: Maria Kressler, Nadine Eberle und Claudio Juen.

erst im Mai von einem mehrmonatigen Aufenthalt in Afrika zurückgekehrt. Zuvor arbeitete

sie beim St. Galler Mitbewerber Africa Design Travel.

Das Baltikum zu Gast in Zürich

V.l.: Agnia Nast (Marketing Managar

Estonian Tourist Board),

Irina Pilipenko (Area Sales Manager

Air Baltic), Manuel Schärrer

(Sales Manager Air Baltic Airline-

& Tourism Center Zürich),

Anita Priedite (Marketing Project

Manager Latvia Investment and

Development Agency), Jolanta

Beniulien (Head of Tourism and

Convention Bureau Vilnius).

Rund 30 Branchenprofis folgten letzte Woche der Einladung von Air Baltic und den Ländern

Estland, Litauen und Lettland in die Hiltl Pflanzbar in Zürich. Die Vertreter der drei

baltischen Staaten zeigten den Gästen die Vielfalt des touristischen Angebots dieser

Nationen, die sich immer mehr den Feriengästen aus aller Welt öffnen. Air Baltic, die

staatliche Fluggesellschaft Lettlands, kündigte zudem an, dass ab diesem Sommer die

Frequenzen ab Zürich nach Riga auf elf Verbindungen pro Woche erhöht wurden. IND

GIANNI FOSCHINI VERLÄSST AMADEUS

Gianni Foschini

GIANNI (GIOVANNI) FOSCHINI hat Amadeus Schweiz

verlassen. Er war die letzten sechs Jahre beim

Travel-Tech- Anbieter tätig, die vergangenen elf Monate

als Global Account Manager Corporate Solutions

und rapportierte in dieser Position direkt nach

Deutschland. Foschini ist eine bekannte Branchenpersönlichkeit

und blickt auf verschiedenste Positionen

zurück: Nach dem Absolvieren der Höheren

Fachschule für Tourismus 1995 begann er zwei Jahre

später seine Laufbahn als Filialleiter beim damaligen

Reisebaumeister Flugshop/Plus Reisen. Anschliessend

folgten rund vier Jahre bei American Express

Global Business Travel, bevor Foschini von 2002 bis

2009 als Sales Manager Deutschschweiz, Liechtenstein

und Tessin bei Air France/KLM tätig war.

Weitere drei Jahre arbeitete er bei der Airline als Global

Account Manager, bevor er schliesslich 2012 zu

Amadeus Schweiz wechselte.

Etappe 2: Europa / Naher & Mittlerer Osten / Asien

PROMOTIONS Der Startschuss des grossen Sommerquiz «Around

the World» von TRAVEL INSIDE mit diversen Partnern ist in der letzten

TI-Ausgabe gefallen. In vier Etappen gilt es, jeweils acht Fragen

plus eine Insider-Frage zu beantworten – als Belohnung winken attraktive

Preise. Die Etappensieger erhalten jeweils einen Mietwagengutschein

von Sunny Cars über CHF 150. Die zweite Etappe

dreht sich um Europa, Naher & Mittlerer Osten und Asien.

Wer alle Etappen erfolgreich meistert, hat die Chance auf einen der

Gesamtpreise. Der Hauptpreis sind zwei Langstrecken-Flugtickets

der Air France in der Economy Class. Der Zweitplatzierte kann zusammen mit einer Begleitperson auf

Advents-Flussreise im Wert von CHF 700 mit dem Reisebüro Mittelthurgau. Dem Drittplatzierten winkt ein

Einkaufsgutschein vom Flughafen Zürich im Wert von CHF 300.

Zur Teilnahme bitte die Lösungsbuchstaben mit dem Betreff «Etappe 2» an aroundtheworld@travelinside.ch

senden. Einsendeschluss für die zweite Etappe ist der 18. Juli 2018. Wettbewerb Seiten 12 und 13

GEWINNERIN AROUND THE

WORLD «ETAPPE 1»

PROMOTION

Anlass:

Around the World

Preis:

Mietwagengutschein von Sunny

Cars im Wert von CHF 150

Gewinnerin:

JASMIN MOSER-WYSS,

Hauri Reisen, Olten

Jasmin Moser-Wyss

IMPRESSUM TRAVEL INSIDE

TRAVEL INSIDE | Hammerstrasse 81 | Postfach | CH-8032 Zürich | Telefon +41 (0)44 387 57 57 | Fax +41 (0)44 387 57 07 | E-Mail: info@travelinside.ch

Auflage: 5500

Auflage WEMF/SW-beglaubigt (Basis 2016/17):

> 5028 Exemplare

Internet: www.travelinside.ch

Herausgeber: Angelo Heuberger

Selina Frommer, Bruno Indelicato, Dimitri Kistler (Event

& Marketing)

Gründungsjahr: 1986

TRAVEL INSIDE erscheint wöchentlich, donners tags,

und ist nur im Abonnement zu beziehen.

Abo-Preise 12 Monate: CHF 89.–

(inkl. MwSt.), Auslandtarife auf Anfrage

ISSN: 1420-5580

Redaktion: Stefan Jäggi (SJ), Chef redaktor;

Nicole Krättli (NIK), stv. Chefredaktorin; Nathalie de

Regt (NDR), Markus Fässler (FAE), Stephanie Günzler

(SG), Angelo Heuberger (AH),Elisha Schuetz (ES)

Verlag: Primus Verlag AG, Zürich

Cornelia Brunschwiler (Leitung), Natalie Ischi

(Vertrieb/Abo-Service), Fabienne Fröhlich (IT, Web &

Facility Manager), Stefania Zingg (Buchhaltung),

Layout/DTP: Christoph Fontanive (Leitung),

Angela Kaiser, Angela Schäfer

Anzeigenverkauf: Primus Media GmbH,

Hammerstrasse 81, 8032 Zürich; Muriel Bassin

(Leitung), Sandro Paschini, Barbara Senn, Debora

Bertschinger (Sales Support)

Anzeigenproduktion und

Stelleninserate: Stephan Giuliani

Druck/Herstellung:

AVD GOLDACH AG,

Sulzstrasse 10–12, 9403 Goldach

TRAVEL INSIDE (français)

14–16 Place Cornavin,

Case postale 1582,

1211 Genève 1

Tél. +41 (0)22 908 69 00

Fax +41 (0)22 908 69 09

E-mail: ti-gva@travelinside.ch

Gedruckt

in der Schweiz

Gedruckt

in der Schweiz

Fotos: FAE, IND, zVg


TRAVEL INSIDE

27/28 | 12. Juli 2018 PEOPLE & EVENTS

23

BAUMGARTNER IST NICHT MEHR

ETIHAD-CEO

Peter Baumgartner

Bei der arabischen Airline Etihad Airways, die sich

mitten in einer Restrukturierung befindet, übernimmt

Group-CEO TONY DOUGLAS die direkte Verantwortung

über das Airline-Geschäft. Der Schweizer PETER

BAUMGARTNER, der die Geschicke der Fluggesellschaft

seit 2016 führte, ist damit nicht mehr CEO von

Etihad Airways. Er wird sich als «Senior Strategic Advisor»

von Group-CEO Douglas um die internationalen

Partnerschaften kümmern. Der ehemalige Swissairund

Swiss-Manager stiess 2005 zum arabischen

Carrier und arbeitete sich dort zum CCO hoch, bevor

er 2016 von JAMES HOGAN das CEO-Amt von Etihad

Airways übernahm.

CEO-Wechsel bei der Europäischen

Reiseversicherung

Thomas Tanner und Patrik Grobe.

Nach 38 Dienstjahren, davon 25 als CEO,

geht THOMAS TANNER im Herbst 2018 in

Pension. Am 1. Januar 2019 übernimmt

PATRIK GROBE bei der Europäischen

Reiseversicherungs AG (ERV) in Basel den

CEO-Posten von Tanner. Grobe ist sowohl

in der Versicherungswelt wie auch in der

Reisebranche bestens vernetzt. Bei der

ERV verantwortete er während der vergangenen

zwanzig Jahre den Bereich

Verkauf und Marketing und ist seit zwölf

Jahren auch Mitglied der Geschäftsleitung.

Simon Dreyer zu Hotelbeds

SIMON DREYER ist neu als Key Account Manager für Hotelbeds Group

tätig, zu der u.a. die Bettenbanken Hotelbeds, GTA und Travelcube gehören,

wie er auf den sozialen Netzwerken mitteilt. STEFANO ZENI, Regional

Manager Retail Travel Agents, hatte im April im TI angekündigt,

dass der Konzern in der Schweiz ausbauen wolle und

man dazu zwei Key Account Managers sowie einen Sales

Executive suche. Dreyer war zuvor eineinhalb Jahre für

den touristischen Bereich des Busreiseunternehmens

Edelline zuständig, verliess die Firma diesen Frühling

aber im Zuge einer Restrukturierung. Die Branche kennt

ihn zudem noch als Head of Sales & Marketing von FTI Simon Dreyer

Schweiz, wo er von 2013 bis 2015 tätig war.

NEUER CHARTER-VERKÄUFER

FÜR SKYWORK

Bei der Berner Fluggesellschaft Skywork Airlines gibt es einen

neuen Ansprechpartner für Charterflüge. FRANK BENZ hat per

1. Juni die Funktion des Charter Sales Manager übernommen.

Benz arbeitete die letzten knapp acht Jahre bei Belair,

zuletzt als Cabin Crew Instructor. Zudem hat er mit der

Eventflug Basel Luftfahrt GmbH ein eigenes Unternehmen,

das in regelmässigem Abstand Rundflüge und

sonstige Flug-Events organisiert. Ausserdem hat er sich

mit der Unterfirma Inflight Supplies auf den Handel mit

ausrangiertem Bordequipment spezialisiert.

Frank Benz

Fotos: zVg

ZWEI NEUE FÜR TRAVELPORT

GIACUMIN PEER hat bei Travelport in der Schweiz als New Business Development Manager

die Verantwortung für das Neukundengeschäft übernommen. Der 33-Jährige berichtet

an MARCO ZWEIFEL, Head of Sales and Account Management von Travelport

Switzerland. Peer kommt von Airplus, wo er in den vergangenen sieben Jahren verschiedene

Positionen im Account Management innehatte.

Zur weiteren Intensivierung der Kundenbetreuung bei der Travel-Commerce-Plattform

wurde in der DACH-Region ein länderübergreifendes Solution Account Management

aufgebaut. Dessen Leitung hat jetzt

CLAUDIA MAYRHOFER übernommen.

Vom Standort Wien aus arbeitet die

34-Jährige dazu eng mit den Solution

Account Managern in der Schweiz,

Deutschland und Österreich zusammen.

Mayrhofer besitzt rund zehn

Jahre Erfahrung bei Travelport. In

den vergangenen zwei Jahren war

sie darüber hinaus Distribution Application

Manager bei Austrian Airlines,

bevor sie zum 1. Mai 2018 zu Travelport

Giacumin Peer und Claudia Mayrhofer.

zurückkehrte.

Google Schweiz sucht neuen Travel-Chef

PHILIPP RIES, bei Google Schweiz als Industry Leader Travel der

Hauptansprechpartner für die Reisebranche, orientiert sich intern

neu. Er ist ab sofort verantwortlich für die Smarthome-Partnerschaften

von Google Assistant für die Region EMEA. Ries ist weiterhin in

Zürich stationiert, hat mit dem Bereich Travel bei Google künftig aber

nichts mehr zu tun. Er wird aber noch bis Ende August das Travel-

Team von Google Schweiz leiten, bis ein Nachfolger gefunden ist.

Ries arbeitete siebeneinhalb Jahre als Industry Leader Travel,

unterbrochen durch eine Weiterbildung in Stanford sowie einen

Aufenthalt in Dublin als Country Manager Google Irland. Seit gut

einem Jahr sitzt er im Verwaltungsrat von Hapimag.

Philipp Ries

GOSSIP

›› Anpfiffe zur Unzeit machten es in den vergangenen Wochen den Fussballfans

nicht gerade leicht. Dank erheblichen Zeitunterschieden zu Mütterchen Russland

rollte der Ball teilweise schon um 14 Uhr. Die Schweizer Nationalmannschaft hingegen

erwischte es – im doppelten Sinne – erst (oder schon) im Achtelfinale: Anpfiff

um 16 Uhr gegen Schweden. So riefen Blick, 20min & Co. die Schweizer Firmen

zu Kulanz auf – dass doch bitte schön die Mitarbeiter diesen epochalen

Match schauen dürfen. Diesen Aufruf hätte SIMON SCHNELLMANN gar nicht gebraucht.

Kurzerhand wurde

sein Reisebüro Travel

World wide um 16 Uhr geschlossen.

Grund: «Informationsaustausch

mit Schweden

Tourismus, Dauer

zwischen 90 und 120 Minuten».

Fussballschauen, Sorte

innovativ! Ob nach dem

schmachvoll verlorenen

Achtelfinale und der landesweiten

Depression das Büro

tatsächlich am nächsten

Morgen wieder planmässig

geöffnet war, entzieht sich

leider unserer Kenntnis.

›› «NZZ Executive», ein Stellenmarkt für Kader und Fachspezialisten der «Neuen

Zürcher Zeitung», stellt jede Woche einer Führungsperson 33 Fragen und bedient

sich dabei immer wieder gerne bei der Reisebranche. Letzte Woche stand DIETER

ZÜMPEL (61), CEO DER Touristik Suisse, der Zeitung Red und Antwort und es waren

wiederum interessante Aussagen zu lesen. So bezeichnete sich der Linkshänder

unter anderem als «faulen Chaoten» – zumindest während seiner Schulzeit –

und «kleinen Möchtegern-Rocker». Doch dank dem Drill bei der deutschen

Bundeswehr, bei der er zwölf Jahre gedient hat – zuletzt hatte er dort den Dienstgrad

eines Hauptmanns −, ist aus dem Jungen aus dem Dörfchen Wienau in

Rheinland-Pfalz offenbar doch noch etwas Gescheites geworden.


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25. Oktober 2018 | Stage One | Zürich Oerlikon

Die Plattform für Touristik

■ Grösster B2B-Event der Schweizer Reisebranche

■ Über 1500 Teilnehmende im 2017

■ Aus- und Weiterbildungsplattform für Touristiker jeder Stufe

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