Apartments Villa Schodterer in der Kaiserstadt Bad Ischl

schodterer

Ob zur Sommerfrische oder auch im Winter, das Salzkammergut mit seinen vielen Seen und Bergen ist immer eine Reise wert!
Wir haben für Sie zwei wunderschöne Apartments in einer der schönsten Villen von Bad Ischl gestaltet. Im Galerie-Apartment "Refugium" erwartet Sie ein modern-gemütliches Ambiente und im Nostalgie-Apartment "Kleinod" wohnen Sie wie zur Kaiserzeit, aber mit allem Komfort.

APARTMENTS

Villa Schodterer


Villa Schodterer

EINE DER SCHÖNSTEN BAD ISCHLER VILLEN

One of the most beautiful villas in Bad Ischl

Residieren wie einst zur Kaiserzeit,

in einer Villa, die vom Goldarbeiter

Engelbert Schodterer 1887/88 für seine

Familie und vor allem für Gäste aus der

Monarchie, die ihre Sommerfrische in Ischl

genießen wollten, errichtet wurde.

Diese Tradition lassen die heutigen Besitzer

der am Kurpark gelegenen Villa Schodterer,

die 2006 mit großem Einfühlungsvermögen

renoviert wurde, nun wieder aufleben.

Im Galerie-Apartment „Refugium“ und

im Nostalgie-Apartment „Kleinod” erwarten

Sie geschichtsträchtige Mauern, die

das Lebensgefühl einstiger Sommerfrischegäste

hautnah vermitteln.

1887 wurden die Wiesen hinter dem 1875

eröffneten Kurhaus neu erschlossen. Die

Straße erhielt ursprünglich den Namen

„Marie Valerie”, nach der jüngsten Tochter

von Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth

von Österreich-Ungarn („Sisi”); erst

1919 wurde sie zur „Kurhausstraße”.

Die Stadt platzte in den Sommermonaten

aus allen Nähten. Viele Familien reisten

mit Sack und Pack an und verbrachten ihre

Sommerfrische in bequemen und komfortablen

Wohnungen. Die Zimmer der Hotels

wurden dieser Anforderung nicht mehr

gerecht.

Live as they did during the Imperial

Era, in a villa built by the goldsmith

Engelbert Schodterer 1887/88 for his family

and guests from the monarchy who

wanted to enjoy their summers in Bad

Ischl.

The present owners of Villa Schodterer

are reviving this tradition, having renovated

it in 2006 with great care. In the

“Refugium” gallery apartment and the

nostalgic “Kleinod” apartment, you can

expect rooms steeped in history, which

convey the lifestyle of the former summer

guests.

The meadows behind the spa house (the

“Kurhaus” erected in 1875) were reopened in

1887. The street was originally named “Marie

Valerie”, after the youngest daughter

of Emperor Franz Josef and Empress

Elisabeth of Austria-Hungary (“Sisi”); It

was not until 1919 that it became known

as “Kurhausstraße”.

The city was bursting at the seams during

the summer months. Families travelled

with packed bags, spending their summer

holiday in the comfortable and inviting

apartments, as the local hotel’s rooms

could no longer keep up with the demand.


Der Linzer Baumeister

Paul Hochegger wählte

für den Entwurf der Villa

Schodterer eine Mischung

aus städtischem und ländlichem

Stil und schuf so

gewissermaßen eine architektonische

Darstellung des

Sommerfrischepublikums.

Die nebeneinander erbauten

Villen Albrecht und Schodterer

zählen zu den beeindruckendsten

Bauwerken

dieser Zeit. Mehr dazu finden

Sie in dem sehr empfehlenswerten

Band „Die Villen

von Bad Ischl, wenn Häuser

Geschichten erzählen“ von

Marie-Theres Arnbom.

Heute präsentiert sich die

Villa in neuem Glanz. Das

Flair eines alten Hauses

mit hohen Räumen, die Luft

zum Atmen geben, und mit

Böden, die jeden Schritt

knarrend kommentieren, ist

erhalten geblieben.

Gemeinsam mit dem Denkmalamt

waren die heutigen

Besitzer bemüht, dem Haus

mit einfühlsamen baulichen

Maßnahmen einen kleinen

Schubs zu geben, um den

Bedürfnissen und Annehmlichkeiten

modernen Lebens

gerecht zu werden.

The master builder Paul

Hochegger from Linz

chose a mixture of urban

and rural style for the design

of the Villa Schodterer,

effectively creating

an architectural reflection

of the summer holiday

guests.

The adjoining villas Albrecht

and Schodterer are

among the most impressive

buildings from this

period. More information

on these villas and others

can be found in the highly

recommended book “The

Villas of Bad Ischl: When

Houses Tell Stories” by

Marie-Theres Arnbom.

Today, the villa is alive

with a new splendour. The

character of the old house

has been preserved with

high ceilings that provide

room to breathe and floors

that creak with every step.

Together with the historical

monuments office, the

present owners have given

the house a little nudge

using sensitive construction

techniques in order to

meet the needs and conveniences

of modern life.


Galerie-Apartment

Refugium


Gerold und Karoline Schodterer knüpfen mit den beiden

neu eröffneten und liebevoll eingerichteten Apartments

„Refugium“ und „Nostalgie“ an die lange Tradition

der in der Villa gelebten Gastfreundschaft an und freuen

sich, Gäste begrüßen zu dürfen, die gepflegtes Ambiente

wertschätzen. Die Bilder im Galerie-Apartment „Refugium“

stammen aus der Hand von Karoline Schodterer und können

wie beinahe alle der Dekoration dienenden Kunstgegenstände

käuflich erworben werden.

Auf einer Wohnfläche von 53 m² bietet das Galerie-Apartment

„Refugium“ mit Schlafzimmer, Wohnzimmer mit

Schlafcouch, Garderobe, Küche und Bad ein ganz besonderes

Wohnerlebnis inmitten historischer Mauern.

Die liebevoll zusammengestellte, vom Tischler gefertigte

Einrichtung ist modern-gemütlich, in Erdfarben gehalten

und bietet Raum für erholsame Tage. Die Bilder von Karoline

Schodterer verleihen den wunderbar hohen Räumen

Farbe und unterstreichen ihre Einzigartigkeit. Die hohen,

großen Fenster und die beiden Balkone gewähren einen

imposanten Blick auf den Kurpark, die Zimnitz und auf die

Katrin, den Hausberg von Bad Ischl.


With the two newly opened and lovingly furnished

“Refugium” and “Nostalgia” apartments, Gerold and

Karoline Schodterer have tied the apartments to the long

tradition of villa hospitality and are pleased to welcome

guests who appreciate the sophisticated ambience. The

pictures in the “Refugium” gallery apartment were created

by hand by Karoline Schodterer and are for purchase, as

are nearly all of the other art objects that serve as decoration

in the villa.

The 53 m² “Refugium” gallery apartment, with bedroom,

living room with sofa bed, wardrobe, kitchen and bathroom,

offers a special living experience in an historic space.

The lovingly assembled, handmade furnishings are modern

and cosy, decorated in earth tones and offering space

for a relaxing time. The pictures by Karoline Schodterer

lend colour to the wonderfully high-ceilinged rooms and

underscore their uniqueness. The high, large windows and

two balconies afford an imposing view of the spa gardens,

the Zimnitz and the Katrin, the local Bad Ischl mountain.


Bad Ischl ist ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge zu den vielen Seen des Salzkammerguts und für Wanderungen,

nicht nur auf die Katrin, sondern auch auf die Postalm, das Zwölferhorn, den Gosaukamm oder

den Dachstein, um nur einige Ziele zu nennen.

Nach einer ausgiebigen Wanderung ermöglicht das EurothermenResort Erholung. Es ist nur einige Gehminuten

von Ihrem Apartment entfernt und bietet in puncto Wellness alles, was das Urlauberherz begehrt (Öffnungszeiten:

täglich von 9:00 bis 24:00 Uhr).

Bad Ischl is a perfect starting point for excursions to the many lakes of the Salzkammergut as well as for

hiking, not only on the Katrin, but also on the Postalm, the Zwölferhorn, the Gosaukamm or the Dachstein,

just to mention a few destinations.

After a long hike, the EurothermenResort offers a wonderful place for relaxation. It is just a few minutes walk

from the apartment and offers everything a holidaymaker’s heart desires in terms of wellness (opening hours:

daily from 9:00 to 24:00).


Vielfältiges Bad Ischl von Floh- bis Wochenmarkt

Bad Ischl variety from the flea market to the weekly market

Von März bis November findet jeden ersten Samstag im Monat

am Auböckplatz und in der Kaiser-Franz-Josef-Straße ein

weit über die Grenzen des Salzkammerguts hinaus bekannter

Flohmarkt (Öffnungszeiten: 6:00 bis 16:00 Uhr) statt.

Der Golfplatz von Bad Ischl ist einer der ältesten und schönsten

Österreichs. Die Golfschule Laimer genießt in unmittelbarer

Nähe des Golfplatzes einen internationalen Ruf.

Für kulinarischen Genuss bietet Bad Ischl viele unterschiedliche

Möglichkeiten. Die weltberühmte Konditorei sowie das

Grand Café-Restaurant Zauner sind wie viele weitere Restaurants

und Bars von den Apartments aus in fünf Minuten

zu Fuß erreichbar. Die feine Küche im Landgasthof „Zur

Nocken-Toni” können Sie nach einem Spaziergang entlang

des Ischlflusses (ca. 30 min.) genießen, allerdings empfiehlt

sich hier eine Tischreservierung (+43 6132 23 327).

Die Kultur hat in unserer Stadt einen ganz besonderen Stellenwert.

Von Juli bis September steht Bad Ischl mit dem Lehár

Festival ganz im Zeichen der Operette. „Shake the Lake“ –

das Boogie, Blues&Jazz Festival, tägliche Kurzkonzerte im

Sommer und unterschiedlichste Veranstaltungen während

der „Kaiserwoche“ runden das kulturelle Angebot ab. Das

altehrwürdige Lehàr-Theater knüpft in Form einer Kooperation

mit dem Josefstädter Theater an alte Traditionen an.

Kulturveranstaltungen in der Umgebung wie z. B. die Festwochen

in Gmunden, der Attergauer Kultursommer, Attersee-

Klassik oder der „Mondseer Jedermann“ lassen kaum Wünsche

offen. Die Festspielstadt Salzburg ist in einer knappen

Stunde zu erreichen.

Auch Radfahrer kommen in Bad Ischl nicht zu kurz, denn das

Salzkammergut ist für seine gut ausgebauten und ausgeschilderten

Mountainbike-Strecken bekannt. Eine Stadtführung

zu den verborgenen Plätzen der Kaiserstadt gehört beinahe

zum Pflichtprogramm eines Ischlbesuchs. Ein Muss für jeden

Feinschmecker ist nicht zuletzt der traditionelle Wochenmarkt

am Auböckplatz und in der Kaiser-Franz-Josef-Straße.

Jeden Freitag von 7:00 bis 12:00 Uhr.

From March to November, every first Saturday of the

month, there is a flea market at Auböckplatz and in Kaiser-

Franz-Josef-Straße, which is well known far beyond the borders

of the Salzkammergut (opening hours: 6:00 to 16:00).

The Bad Ischl golf course is one of the oldest and most

beautiful in Austria. Laimer Golf School in the immediate

vicinity of the golf course enjoys an international reputation.

Bad Ischl offers many different possibilities for culinary

enjoyment. The world-famous pastry shop and the Grand

Café-Restaurant Zauner are, like many other restaurants

and bars, located within a five-minute walk of the apartments.

Enjoy the fine cuisine of the “Zur Nocken-Toni” country

inn after a walk along the Ischl river (about 30 minutes),

but be sure to make a reservation (+43 6132 23 327).

Culture has a very special place in our city. Bad Ischl’s

Lehár Festival from July to September is all about the operetta.

“Shake the Lake” – the boogie, blues & jazz festival,

daily short concerts in the summer and various events

during the “Kaiserwoche” complement the cultural offerings

of the city. The time-honoured Lehàr Theater builds on old

traditions through a partnership with the Josefstädter Theater.

Cultural events in the area such as the Gmunden Festival

Weeks, the Attergau Cultural Summer, the Attersee-

Klassik and the “Mondseer Jedermann” leave nothing to be

desired. The festival city of Salzburg can be reached in just

under an hour.

Cyclists will also find what they are looking for in Bad Ischl

as the Salzkammergut is known for its well-developed and

signposted mountain bike trails. A city tour of the hidden

places in the imperial city is also an almost obligatory part

of a visit to Bad Ischl.

The traditional weekly market at Auböckplatz and in Kaiser-

Franz-Josef-Straße is also a must-see for foodies. Every

Friday from 7:00 to 12:00.


Nostalgie-Apartment

Kleinod


Auf einer Wohnfläche von 43 m² garantiert das Nostalgie-Apartment

„Kleinod“ mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Garderobe, Küche und

Bad ein anheimelndes, nostalgisches Wohnerleben.

Die liebevoll zusammengetragenen antiken Möbelstücke standen

zum Großteil schon zur Kaiserzeit in der Villa Schodterer und lassen

erahnen, wie es anno dazumal gewesen sein könnte. Historische

Bilder und Ziergegenstände unterstreichen dieses Ambiente.

Aber nicht nur Nostalgie prägt den Charakter dieses Apartments,

auch blumig-verspielte Details in Bad, Küche und Schlafzimmer

zeugen vom untrüglichen Gespür der Besitzer für Kleinigkeiten, die

das Leben besonders machen.

Wenn Sie am Morgen die Augen öffnen, beginnt der Tag mit einem

Blick auf die Katrin, während Sie vom Wohnzimmerfenster aus der

Kurpark zu einem Morgenspaziergang

einlädt, der vielleicht mit

einem Frühstück beim Zauner an

der Esplanade seinen Ausklang

findet.

Durch seine eher schattige Lage

ist das Apartment „Kleinod” gerade

in der warmen Jahreszeit ein

angenehm kühler Rückzugsort.


The 43 m², nostalgic “Kleinod” apartment guarantees homey, nostalgic living, with its bedroom, living room,

wardrobe, kitchen and bathroom. The lovingly collected antique furniture pieces were for the most part already

in Villa Schodterer during the Imperial Era and provide a glimpse of how things were in the past. Historical

pictures and ornaments underscore this ambience.

But the apartment has much more than just a nostalgic character; the playful floral details in the bathroom,

kitchen and bedroom testify to the unerring instinct of the owners for the little things that make life special.

When you open your eyes in the morning, your day starts with a view of the Katrin, while the view from the living

room window invites you to take a morning stroll to the spa gardens, which you can wrap up with a breakfast at

the Zauner on the esplanade.

Due to its rather shady location, the “Kleinod” apartment is a pleasantly cool retreat, especially during the

warm season.


ANNEHMLICHKEITEN IN UNSEREN APARTMENTS Amenities in our apartments

Galerie-Apartment Refugium

gemütliche Sitzecke und Kuscheldecken

kostenloses WLAN, Flachbildfernseher, Bücherecke, Spiele

Bad mit Dusche, Föhn, beleuchtetem Schminkspiegel und Waschmaschine

sehr gut ausgestattete Küche mit Geschirrspüler, Mikrowelle, Wasserkocher, Toaster, Nespresso-Kaffeeautomat

großzügiges Boxspring-Doppelbett mit Leseleuchten am Bett

versperrbarer Schrank im Schlafzimmer, Kofferboy und Stummer Diener

Dekorationen und Bilder können käuflich erworben werden

cozy sitting area and cozy blankets

free Wi-Fi, flat screen TV, book corner, games

bathroom with shower, hair dryer, illuminated make-up mirror and washing machine

very well equipped kitchen with dishwasher, microwave, water heater, Toaster, Nespresso coffee machine

generous box spring double bed with reading lights on the bed

lockable closet in the bedroom, suitcase boy and a „mute servant”

decorations and pictures can be purchased

Nostalgie-Apartment Kleinod

gemütliche Sitzgarnitur aus der Kaiserzeit, Kuscheldecken

wunderschöne Jugendstilkommode und Essbereich mit Thonet Garnitur

kostenloses WLAN, Flachbildfernseher, Leseecke, Spiele

Bad mit Dusche, Föhn und Schminkspiegel

gut ausgestattete Küche mit Geschirrspüler, Wasserkocher, Toaster, Nespresso-Kaffeeautomat

nostalgisches, weißes Sprossen-Holzbett, Stummer Diener, Kofferboy

cozy seating set from the imperial era and cozy blankets

beautiful Art Nouveau commode and dining area with Thonet chairs

free Wi-Fi, flat screen TV, reading corner, games

bathroom with shower, hair dryer and vanity mirror

well equipped kitchen with dishwasher, water heater, toaster, Nespresso coffee machine

nostalgic, white sprout wooden bed, „mute servant”, suitcase boy

In beiden Apartments sind Bettwaren und -wäsche für Allergiker geeignet / bed were and -linen are suitable for allergy

sufferers in both Apartments

Aufgrund der historischen Bausubstanz sind Haustiere nicht gestattet / due to the historical structure, pets are not allowed

NUR ERWACHSENE ab 18 Jahren / ADULTS ONLY over 18 years.

Wenn Sie Lust bekommen haben, in einem unserer Apartments Ihren Urlaub zu verbringen, senden Sie Ihre Anfrage

an Villa@schodterer.at oder buchen Sie über die Website www.youraustrianhome.com. Wir freuen uns auf Ihren

esuch in der Villa Schodterer!

If you have got pleasure spending your holidays in one of our apartments, please send your request to Villa@schodterer.at

or book via the website www.youraustrianhome.com. We are looking forward to your visit at Villa Schodterer!


EINE KURZE GESCHICHTE DER GOLDSCHMIEDE UND VILLA SCHODTERER

A short historical story about the goldsmith dynasty and Villa Schodterer

Nach seinen Wanderjahren, die ihn zuerst nach

Wien und in weiterer Folge ins Königreich Bayern

führten, ließ sich der gebürtige Kirchdorfer Engelbert

Schodterer als „Goldarbeiter“, wie es damals hieß, in

Ischl nieder. Und hier, in der aufstrebenden Sommerfrische-

und Kurstadt, gründete er 1875 im alten Pfarrhof

(gegenüber der Trinkhalle)

seine eigene

Werkstätte mit einem

Verkaufsgeschäft, in

dem er den Gästen, die

in Scharen aus allen

Ländern der Monarchie

nach Ischl strömten,

optische Geräte, Silberwaren

aller Art und vor

allem selbstgefertigte

Schmuckstücke feilbot.

1887/88 baute er in der neu angelegten Marie Valerie

Straße, die später in „Kurhausstraße“ umbenannt

werden sollte, seine Villa, um besonderen Gästen ein

ihnen entsprechendes Ambiente bieten zu können.

Das Haus besitzt große Terrassen und Balkone, denn

die Sommergäste wollten den Kaiser sehen und ihm

zujubeln, wenn er in seiner Kutsche von der Esplanade

in Richtung Kaiservilla fuhr. Im Souterrain der

Villa befanden sich drei Küchen, eine Waschküche und

mehrere Wirtschaftsräume.

Zu Beginn der Saison bezogen höhergestellte Familien

die drei Stockwerke, brachten die eigenen Bediensteten

und Köche mit und genossen in der frischen

Bergluft die Annehmlichkeiten des kaiserlich geprägten

Badeortes.

Engelbert Schodterer verließ in dieser Zeit mit seiner

Familie, allem Hausrat und dem Klavier die Winterwohnung

im Hochparterre und zog in zwei ausgebaute

Räume in den Dachboden, wo er die Sommermonate

in sehr beengter Weise verbrachte. Zum Wohnen kam

After his years of travelling, which led him first

to Vienna and subsequently to the Kingdom

of Bavaria, the native Kirchdorf resident Engelbert

Schodterer settled down as a “gold worker”, as they

were called then, in Ischl. Here, in the emerging

summer resort and spa town, he founded his own

workshop in 1875 in the old vicarage (opposite the

Trinkhalle) with a sales shop, where he offered optical

devices, silverware of all kinds and, especially, selfmade

jewellery to the crowds that flocked to Ischl in

droves from all countries of the monarchy.

In 1887/88 he built his villa in the newly created Marie

Valerie street, which was later renamed “Kurhausstraße”,

in order to be able to offer special guests an

appropriate ambience. The house has large terraces

and balconies, because the summer guests wanted to

see and celebrate the Emperor when he drove from the

esplanade in the direction of Kaiservilla in his carriage.

There were three kitchens, a laundry room and several

utility rooms in the basement of the villa.

At the beginning of the season, well-to-do families

took up residence in the three upper floors, bringing

their own staff and cooks and enjoying the comfort of

the imperial seaside resort in the fresh mountain air.

During this time, Engelbert Schodterer moved his

family, all their household items and the piano from

the winter apartment on the mezzanine floor into

two converted rooms in the attic, where they spent

the summer months in a very cramped space. But he

hardly had time for living in the space during those

months anyway.

Engelbert pursued his profession as a goldsmith,

receiving orders for special jewellery, while also creating

sacred implements that his noble clients wanted

to donate to the church. In the parish church of St.

Nicholas you can admire the fantastically decorated

altar doors and in the sacristy an elaborately designed


man in diesen Monaten

ohnehin kaum.

Engelbert ging seinem

Beruf als Goldschmied

nach, nahm Aufträge für

besondere Schmuckanfertigungen

entgegen,

schuf aber auch sakrale

Gerätschaften, die seine

noblen Auftraggeber der

Kirche spenden wollten.

In der Pfarrkirche St. Nikolaus

kann man die phantastisch

ausgeschmückten

Altartüren bewundern

und in der Sakristei wird

ein kunstvoll gestalteter

Mess kelch aufbewahrt, den

der Edle von Reithoffer für die Kirche in Auftrag gab.

Mit seinem Bruder, dem Buchbinder Georg Schodterer,

schuf er ein kunstvoll gestaltetes Messbuch, das

der Kaiser ankaufte und der Kirche zum Geschenk

machte. Aus diesem Missale wurde am 18. August –

zu Kaisers Geburtstag – die Heilige Messe gelesen.

Heute befindet es sich in einer Vitrine des Museums

der Stadt Bad Ischl.

Unentbehrlich war der rührige Goldschmied auch als

Ischler Bürger, übte er doch führende Funktionen im

Alpen- und im 1845 gegründeten Gesangverein aus.

Als Vizebürgermeister war er maßgeblich am Bau der

ersten Ischler Hochquellenleitung beteiligt. Der Ort

bedankte sich für diese Leistung mit einem Springbrunnen

im Rosengarten der Villa Schodterer, in

welchem seither das Wasser der Katrin die Brunnenschale

mit trinkbarem Nass füllt.

Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm sein Sohn

Robert die Goldschmiede, zuvor hatte dieser in Vorarlberg

gedient. Dort hatte sich der Naturliebhaber in

einen ganz besonderen Nussbaum verliebt, dessen

Nüsse eine hauchdünne Schale hatten, sodass man

chalice, which was commissioned by the nobleman

von Reithoffer for the church.

With his brother, the bookbinder Georg Schodterer,

Engelbert created an artistically designed missal,

which the emperor bought and gave to the church as

a gift. On the 18th of August, on the occasion of the

Emperor’s birthday, the Holy Mass was read from this

missal. It can be found in a showcase at the Museum

of the City of Bad Ischl today.

The ambitious goldsmith was also indispensable as

a citizen of Ischl, having exercised leading roles in

the Alpine Society and in the choral society founded

in 1845.

As deputy mayor, he was instrumental in the construction

of the first Ischl mountain spring pipeline. The

place thanked him for this achievement with a fountain

in the rose garden of Villa Schodterer, where the water

from the Katrin fills the fountain bowl with refreshing

and drinkable water.

After the First World War, his son Robert, who had

previously served in Vorarlberg, took over the goldsmith

work. The nature lover had fall in love with a very

special walnut tree there, whose nuts had a wafer-thin

shell, that could be opened easily with your fingers,

which is why they are known as “paper shell walnuts”.

He buried one of

these nuts in the

soil of his garden at

the back of the villa.

The walnut tree grew

and prospered, bore

rich fruit, and was

supposed to live

eighty years, just like

the son for whom it

was planted.

Business did not

go well after the

war. Emperor Franz

Josef had been


sie leicht mit den Fingern öffnen konnte, weshalb man

sie „Papiernüsse“ nannte. Eine dieser Nüsse vergrub

er in der Erde seines Gartens an der Rückseite der

Villa. Der Nussbaum wuchs und gedieh, trug reiche

Frucht und sollte achtzig Jahre alt werden, genau wie

der Sohn, zu dessen Geburt er gepflanzt wurde.

Die Geschäfte gingen nach dem Krieg nicht besonders

gut. Kaiser Franz Josef war Teil der Geschichte

geworden, viele der Sommergäste blieben aus. Der

Goldschmied Robert Schodterer I. fand in der Anfertigung

von Jagd- und Trachtenschmuck sein Betätigungsfeld

und legte mit seinen ornamentalen Schmuckentwürfen

den Grundstein für den Original Ischler

Trachtenschmuck. Auch verlegte er das Geschäft und

die Werkstätte vom alten Pfarrhof in die Pfarrgasse, wo

es sich noch heute befindet.

Das Geld war gerade genug, um die Familie zu

ernähren und zu kleiden, reichte jedoch nicht für

notwendige Reparaturen an der Villa. Durch das

Wegbleiben honoriger Gäste wurden die großzügigen

Wohnungen in kleinere Einheiten gegliedert und teilweise

an Dauermieter vergeben. Zudem dienten sie als

einfaches Sommerdomizil für Gäste, die sich in Ischl,

jedoch nicht in dessen Rummel von Sehen und Gesehenwerden

verliebt hatten.

Sein Sohn Robert Schodterer II. wollte eigentlich Philosophie

studieren, erlernte aber doch das Goldschmiedehandwerk

und entschied nach dem Zweiten Weltkrieg,

die Goldschmiede zu übernehmen. Er modernisierte

die Trachtenschmuckfertigung und vertrieb diesen sehr

beliebten Schmuck über die österreichischen Heimatwerke.

Seine Liebe galt aber nach wie vor der Philosophie und

der Literatur. Er war ein gebildeter und kreativer Geist,

in dessen Adern der Wunsch nach neuen Ausdrucksformen

pulsierte, woraufhin er mit großem Enthusiasmus

begann, modernen Schmuck zu fertigen.

Gerold Schodterer erlernte den Beruf in der Goldschmiede

seines Vaters Robert. Dieser verstand es als

erfahrener wie auch erfindungsreicher und geduldiger

relegated to history, and many of the summer guests

stayed away. The goldsmith Robert Schodterer I began

working in the production of hunting and traditional

jewellery and laid the foundation for traditional Ischl

jewellery with his ornamental designs. He also moved

the shop and the workshop from the old vicarage to

the parish alley, where it still is today.

The money was just enough to feed and clothe his

family, but it was not enough to make any necessary

repairs to the villa. In the absence of noble guests, the

spacious apartments were divided into smaller units

and partially rented to permanent tenants. They also

served as a simple summer home for guests who had

fallen in love with Ischl, but not with the hustle and

bustle of seeing and being seen.

His son Robert Schodterer II wanted to study philosophy,

but learned the goldsmith’s trade and decided

after the Second World War to take over the goldsmith

workshop. He modernised the traditional jewellery

production and distributed his very popular jewellery

on the Austrian Heimatwerk.

But he still retained his love for philosophy and literature.

He was an educated and creative spirit whose

veins pulsated with the desire to create new forms of

expression. This led him to create modern jewellery

with great passion.


Lehrer meisterhaft, seinen Sohn

in jungen Jahren für den Beruf zu

begeistern. Schon mit vier Jahren

durfte er am Werkbrett probieren.

Gerold Schodterers „Handwerkerherz“

schlug vom Beginn

seiner Lehrzeit an für die Schöpfung

neuer moderner Schmuckformen.

Doch zuerst mussten das

Auge geschult, die Fingerfertigkeit

geübt, das Sitzen gewöhnt und die

Grundlagen der Arbeitstechniken

gelernt und verinnerlicht werden,

um den ausgefallenen Formen

einen handwerklich fundierten

Hintergrund verleihen zu können.

Heute sind Handwerk und phantasievolle

Formgebung längst

zu einer Einheit verschmolzen und die Unikate des

Goldschmieds, der mittlerweile auch Mitglied in der

Berufsvereinigung bildender Künstler Österreichs ist,

sprechen für sich.

Nach dem Tod des Vaters Robert Schodterer II. wurde

die Villa von Grund auf renoviert und ist heute wieder

das, wofür sie einst errichtet wurde: ein Refugium

für Gäste, die Bad Ischl als einen lebendigen und

von Bergen umgebenen Ort kennenlernen wollen,

die Kureinrichtungen nützen, um ihre Gesundheit zu

bewahren oder wiederherzustellen, und die Natur auf

Wanderwegen genießen, während sie in gediegenem

Ambiente wohnen.

An der Stelle, wo einst der mächtige Nussbaum in

die Höhe ragte, wächst heute ein junger Baum in die

Zukunft, dessen Trieb sich aus einer dieser Nüsse in

die Erde bohrte. Er wird die Geschichte der Villa Schodterer

begleiten und wie sein Vorgänger irgendwann

seine Zweige bis über das Dach hinaus ausbreite, um

neue Generationen mit kühlem Schatten und reichen

Früchten, eben den „Papiernüssen”, zu versorgen.

Gerold Schodterer learned the

profession of goldsmith from his

father Robert. As an experienced,

ingenious and patient teacher, he

masterfully kindled his son’s enthusiasm

for his profession at a young

age. He was already allowed to

work at the jeweller’s bench at the

age of four.

From the beginning of his apprenticeship,

Gerold Schodterer’s “Artisanal

Heart” beat for the creation

of new, modern forms of jewellery.

But he first needed to train

his eyes, develop finger dexterity,

become accustomed to sitting and

learn and internalise fundamental

working techniques in order to

be able to support his unusual

shapes with a craftsman’s background.

Today, craftsmanship and imaginative design have

long since merged into a single entity, and the unique

pieces by the goldsmith, who is now also a member of

the professional association of visual artists in Austria,

speak for themselves.

After the death of his father, Robert Schodterer II,

the villa was completely renovated and is now what

it once was built for: a refuge for guests who want

to enjoy Bad Ischl as a lively location, surrounded by

mountains, use the spa facilities to preserve or restore

their health, and enjoy nature on the many trails while

being immersed in a dignified ambience.

At the place where the mighty walnut tree once stood,

a young tree is now growing into the future, its shoots

having sprouted from its predecessor’s nuts. The tree

will grow along with the history of Villa Schodterer

and, like its predecessor, will eventually spread its

branches beyond the roof to provide new generations

with cool shade and rich „paper shell” walnuts.


Apartments in der Villa Schodterer

BUCHUNG:

www.youraustrianhome.com

info@youraustrianhome.com

Sabine Stummer +43 660 3849486

Gerold und Karoline Schodterer

4820 Bad Ischl, Kurhausstraße 9

+43 664 2253646

www.villaschodterer.at

villa@schodterer.at

IMPRESSUM: Layout: Karoline Schodterer, ARTist Werbegestaltung / Fotos: Wolfgang Stadler, www.artpaper-photo.at / www.youraustrianhome.com

Text: Gerold und Karoline Schodterer / Druck: WIGO-Druck, Bad Ischl

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