Gaus & Knödler Architekten: Sanierung und Konversion

gausknoedlerarchitekten

Auswahl des Architekturbüros Gaus & Knödler Architekten: Projekte im Bereich Gebäudesanierung, Konversion ehemals militärische genutzter Gebäude und Flächen, Anbau und Umgestaltung.

Dossier

Sanierung und

Konversion


REFERENZEN

Auswahl Projekte mit Sanierungen

Sanierung, Konversion und Neugestaltung

Laufende Projekte

Modellschreinerei „Im Boehringer“, Göppingen (Konzeptstudie

und Sanierung)

Hochhaus Landratsamt, Göppingen (Sanierung mit ksg Architekten)

Katholische Kirche Wangen (Landkreis Göppingen) (Sanierung und

Erweiterung)

Kinderhaus Wieseneck (Sanierung und Erweiterung)

Lonetalschule, Amstetten (Sanierung, Umbau und Erweiterung)

Walther-Hensel-Schule, Göppingen (Sanierung)

Abgeschlossene Projekte

2017: Historisches Schloss, Donzdorf (Sanierung)

2017: Altes Schulhaus, Dürnau (Sanierung)

2017: Hermann-Hesse-Realschule, Göppingen (Brandschutzsanierung

und Erweiterung)

2016: Clubhaus, Golf Club Hetzenhof, Lorch (Neugestaltung der

Innenräume)

2015: Wohnquartier Südstadt, Göppingen (Sanierung und

Quartiergestaltung)

2013: GiLO – Coffee • Frozen Yogurt • Bar, Göppingen (Sanierung und

Neugestaltung)

2012: Distribution-Center, Holzmaden (Sanierung)

2011: Wohnhaus G1, Göppingen (Umbau und Sanierung)

2011: Ursenwangschule, Göppingen (Sanierung)

2009: Ehemalige Ledergerberei Christian Breuninger, Schorndorf

(Wettbewerb: 1. Preis)

2009: Kulturmühle, Rechberghausen (Sanierung)

2008: Schiller-Realschule, Göppingen (Sanierung)

2005: Wohnhaus M1, Bad Boll (Umbau mit Anbauten und Sanierung)

2005: Reihenhäuser Wohnanlage „Junges Wohnen II“, Göppingen

(Sanierung und Erweiterung)

2000: Wohnanlage Stauferpark 302 und 303, Göppingen

(Sanierung und Neugestaltung)

3


KONZEPTSTUDIE UND SANIERUNG

Modellschreinerei „Im

Boehringer“ in Göppingen

Das historische Gebäude auf dem Fabrikareal

der ehemaligen Gebr. Boehringer

GmbH erhält eine neue Nutzung.

FAKTEN

Ehemalige Modellschreinerei im

Boehringer-Areal in Göppingen

Umfassende Standortanalyse und Konzeption

zur Sanierung und alternativen

Nutzung des industriehistorischen

Gebäudes

Bauherr: Businesspark GmbH

Göppingen

4


SANIERUNG

Hochhaus Landratsamt

Göppingen

Wir sind lokaler Planungspartner bei

der Neugestaltung und Sanierung des

Gebäudes.

FAKTEN

Hochhaus Landratsamt in Göppingen

Neugestaltung und Sanierung eines

Verwaltungsgebäudes als lokaler

Planungspartner des Architekturbüros

kister scheithauer gross architekten

und stadtplaner GmbH Köln / Leipzig

Bauherr: Landkreis Göppingen

5


SANIERUNG UND ERWEITERUNG

Sankt Johannes Kirche

in Wangen

Die Kirchengemeinde wünscht sich neue

Räume für die Jugendarbeit und eine

Modernisierung der Gebäudetechnik.

FAKTEN

Sankt Johannes Kirche in Wangen

(Landkreis Göppingen)

Sanierung Bestandsgebäude und Erweiterung

der Räumlichkeiten in den

Bereichen Jugendarbeit, Sanitär und

Gebäudetechnik

Bauherr: Katholische Kirchengemeinde

Rechberghausen

6


+6.01

+8.15

347.53 NN

+7.28

Notüberlauf

DN 70

+6.37

+4.43

N05.8

N05.7

D 00 N.02

D 00 N.02

LPG III Rw 35 dB im OG

N05.6

D 04 N.02

N05.5

N05.4

Glasbrüstung

Glasbrüstung Glasbrüstung

D 00 N.10 D 00 N.11

+3.31 5 +3.37 5

+3.23

D 00 N.02

+3.03

elek. Markiese

+2.63

Festverglasung

N02.5

N02.4

N02.3

N02.2

N01.7

N01.6 N01.5

N01.4

N01.3

N01.2

D 00 N.02

D 00 N.01 D 00 N.03

N02.1

-0.01

+7.13

+6.55

+6.37

elek. Markiese

elek. Markiese

-0.10

347.53 NN

+7.28

+6.01

+3.38

+2.63

±0.00

Notüberlauf

22x6cm

elek. Markiese elek. Markiese

N04.3

N04.2

elek. Markiese elek. Markiese

N01.3

N01.2

+8.15

elek. Markiese

N04.1

elek. Markiese

N01.1

D 00 N.02

D 00 N.02

-0.10

N05.3

N05.2

+6.01

PF01

N05.1

+5.61 5

+5.51 5

Infotafel

D 00 N.06

-0.20

-0.40

elek. Markiese elek. Markiese elek. Markiese

1.27

N04.4

5%

1.01

D 00 N.03

D 06 N.30

FFB

Altbau

+3.33 5

D 06 N.30

D 00 N.01

FFB

Neubau

N04.3

PF02

N04.2

Festverglasung

Knick

Festverglasung

Portal

D 00 N.02

Blechtür

+6.01

+5.49

+2.53 5

±0.00

Festverglasung

Festverglasung

PF01

N08.3 N08.2 N08.1

+7.13

+6.55

+6.37

D 05 N.02

A03.2

Fenster + Fensterbank

aus Ostfassade

+7.28

+6.01

+4.43

+4.23 5

+4.03 5

D 00 N.10

+3.31 5

+2.63

±0.00

A03.1

Fenster + Fensterbank

aus Ostfassade

Plan

a

D 01.03

ABH.D

AK

AS

BA

BE

BPL

BR

BRH

BS

DA

DD

DE

DF

DS

FFB = -5.59

RFB = -5.70

Abgehängte Decke

Außenkante

Anschlagschiene

Bodenaussparung

Bodeneinlauf

Bodenplatte

Brüstung

Brüstungshöhe

Bodenschlitz

Deckenaussparung

Deckendurchbruch

Dacheinlauf

Dehnfuge

Türe dichtschließend

- Die Zeichnung darf ohne Zustimmung der Planverfasser weder vervielfältigt noch Dritten überlassen werden.

- Ausführung des Aufzugs nur in Verbindung mit den Plänen des Aufzugherstellers.

E V

RDS

RR

RS

SB

SWS

UK

UKDä

UKD

UZ

VK

VKR

VM

VS

WD

WWS

Rohdeckensprung

Regenrohr

Rauchschutztüre

Sichtbeton

Senkrechter Wandschlitz

Unterkante

Unterkante Dämmung

Unterkante Decke

Unterzug

Vorderkante

Vorderkante Roh

Vormauerung

Vorsatzschale Trockenbau

Wanddurchbruch

waagerechter Wandschlitz

- Dieser Plan gilt nur im Zusammenhang mit den Plänen der Fachingenieure, insbesondere den Plänen des Tragwerkplaners.

- Einlegearbeiten und Kernbohrungen der Haustechnik sind den Plänen der jeweiligen Fachplaner zu entnehmen.

-3.60 5

Festverglasung

Fussbodendurchbruch

Fertigfußboden

Fertigteil

Gipskarton-Installations-Schale

Hoftopf

Kanalsohle

Lichtschacht

Oberlicht

Oberkante

Obentürschließer

Bedienung Rolladen-/ Sonnens.

Rohfußboden

Rohfußbodensprung

Rohdecke

- Alle Maße sind vor Beginn der Arbeiten vom Auftragnehmer verantwortlich zu prüfen.

- Bei Unklarheiten und Maßdifferenzen ist sofort die Bauleitung zu benachrichtigen.

F

FD

FFB

FT

GIS

HT

KS

LS

OL

OK

OTS

RB

RFB

RFS

RD

Ackermann + Raff GmbH & Co. KG

Architekten BDA Stadtplaner

Rotebühlstraße 89/2, 70178 Stuttgart

Tel 0711/722355-0 Fax 0711/722355-22

Gipsdielen/Hydroph.

Metallständerwand

abgehängte Decke

Neukonzeption Kinderhaus Stiftung Wieseneck

Umbau, Sanierung und Erweiterung Göppingen-Jebenhausen

Guido Till

Stiftungsvorstand der Stiftung Kinderheim Wieseneck

Hauptstr. 1, 73033 Göppingen

Elektroplan Ingenieur GmbH

Nördliche Ringstr. 3, 73033 Göppingen

Tel 07161/96377 - 0

Stahlbeton

Stahlbeton Fertig-/Halbfertigteil

Mauerwerk

Außenwand OG Altbau

Detailhinweis

c. hagedorn ingenieure

Schützenstrasse 14, 73033 Göppingen

Tel 07161/96066 - 0

Holzverkleidung

Innenwand Bestand

gecon Ingenieurdienstleistungen GmbH

Willi Bleicher Strasse 1, 73033 Göppingen

Tel 07161/96433 - 0

Dipl.-Ing. Gerrit Marius Klaus Freier Architekt & SiGeKoordinator

Schlossstraße 8, 73072 Donzdorf

Tel. 07162/2 43 91

Bodenhöhen

Fertigfußboden

Rohfußboden

Fussbodendurchbruch

Lüftungselement

OK FFB

OK RFB

Deckendurchbruch

W 1.12 Ansicht Nord, West + SN B

Externe Plannummer

09.09.2016 pv

28.04.2016

H/B = 841 / 1189 (1.00m²)

baufrei

Freigabe

Planstand vor Freigabe

Alle Brüstungs- und Öffnungsmaße in Bezug auf RFB!

B

B

Deckensprung

Wanddurchbruch

Heizkreisverteiler

Elektrounterverteiler

1.1

T30

Index Maßstab Blattgröße

a 1:50 900x1189

Türsymbol

Türnummer

Türanforderung

Wandschlitz

CAD-Nr.

903

EFH = +/-0.00m = +340,25m üNN

Allplan 2014

SANIERUNG UND ERWEITERUNG

Kinderhaus Wieseneck

in Göppingen

Die runden Bauformen des Entwurfs

erfordern in der konkreten Umsetzung

besondere Sorgfalt.

FAKTEN

Kinderhaus Wieseneck in

Göppingen-Jebenhausen

Bauleitung für den Erweiterungsbau

zum Bestandsgebäude nach den Plänen

des Stuttgarter Architekturbüros

Ackermann + Raff sowie komplette

Sanierung und Umbau des Bestandgebäudes

Bauherr: Stadt Göppingen

Auftragsvolumen: 3,1 Millionen

Fertigstellung: April 2018 (Neubau), März

2019 (Kernsanierung Bestandsgebäude)

Legende

-3.68 5 HKV

Hinweise

Abkürzungen

2. RETTUNGSWEG

2. RETTUNGSWEG

Festverglasung

Festverglasung

Festverglasung

K I N D E R H A U S

S T I F T U N G W I E S E N E C K

2. RETTUNGSWEG

auf Laubengang

2. RETTUNGSWEG

auf Laubengang

Ansicht Nord

Festverglasung

5.71 5 10

Planung Bauherr

Projekt

Änderungsvermerke

ackermann

+raff

Ansicht West Neubau + Schnitt B - B

SiGeKo Statik E/HLS

7


SANIERUNG, UMBAU UND ERWEITERUNG

Gemeinschaftsschule

Lonetal in Amstetten

Die Lonetalschule in Amstetten

soll als Gemeinschaftsschule im

Ganztagesbetrieb gestärkt werden.

FAKTEN

Gemeinschaftsschule Lonetal in

Amstetten

Sanierung einschließlich Brandschutz

und Umgestaltung des Bestandsgebäudes

sowie Planung und Umsetzung

eines Erweiterungsbaus nach Maßgabe

der konzeptionellen Vorgaben für

Gemeinschaftsschulen in Baden-

Württemberg

Bauherr: Gemeinde Amstetten

Verfahren: Direktbeauftragung von

drei Planungsbüros zur Entwicklung

eines Konzepts für Sanierung und Erweiterung

(Wettbewerbssieger:

Gaus & Knödler Architekten)

Fertigstellung: Frühjahr 2019

Bauvolumen: 365 Quardratmeter

Gesamtnutzfläche (Anbau)

Besonderheiten: Offenes und modulares

Konzept, das bei Bedarf weitere

bauliche Umgestaltungen und Erweiterungen

ermöglicht

8


LÖSUNG

Bei einem Planungswettbewerb setzten sich Gaus &

Knödler Architekten mit ihrem Vorschlag durch und wurden

hernach mit der Umsetzung beauftragt.

Sämtliche bauliche Veränderungen und Modernisierungsmaßnahmen

im Bestandsgebäude zielen darauf ab, offene

Lernumgebungen insbesondere für die interaktive Arbeit in

Kleingruppen zu schaffen. So wird etwa im Bereich Naturwissenschaften

die bisherige Frontalpräsentation ersetzt:

Künftig erfolgt die Wissensvermittlung praxisnah an sieben

Labortischen, die jeweils für maximal vier Schüler ausgestattet

sind.

Der zweigeschossige Anbau wurde als Massivbau konzipiert

und hat eine Gesamtnutzfläche von rund 365 Quadratmetern.

Das Flachdach ist bereits für Installation und Betrieb

einer PV-Anlage ausgelegt. Der Übergang zwischen Bestandsgebäude

und Anbau wurde als verglaster Zwischenbau

mit innenliegender Treppenanlage gestaltet. Die offene

Architektur des Anbaus ermöglicht zudem eine modulare

Erweiterung des Gebäudes ohne weitreichende Eingriffe in

die Bausubstanz.

9


SANIERUNG

Walther-Hensel-

Schule in Göppingen

Das Schulgebäude aus den Siebzigerjahren

entsprach nicht mehr den geltenden

Brandschutzanforderungen.

FAKTEN

Walther-Hensel-Schule in Göppingen

Bestandsanalyse und umfassende

Brandschutzsanierung einschließlich

Elektrik und Fluchttreppen

Bauherr: Stadt Göppingen

Auftragsvolumen: 2,6 Millionen Euro

Fertigstellung: Herbst 2018

10


SANIERUNG

Fassadensanierung

Schloss in Donzdorf

Das historische Schloss ist auch Sitz

der Stadtverwaltung und wird im

laufenden Betrieb saniert.

FAKTEN

Schloss in Donzdorf

Sanierung der Fassaden des

historischen Schlosses in drei

Bauabschnitten (2016, 2017 und

2018)

Bauherr: Stadt Donzdorf

11


SANIERUNG

Altes Schulhaus

in Dürnau

Das historische Gebäude erhielt eine

weiße Putzfassade, grüne Fensterläden

und vorgestellte Balkone.

FAKTEN

Altes Schulhaus in Dürnau

Generalsanierung des historischen

Gebäudes zur künftigen gemischten

Nutzung für Wohnen und Gewerbe

Bauherr: Gemeinde Dürnau

Fertigstellung: 2017

12


13


BRANDSCHUTZSANIERUNG UND ERWEITERUNG

Mensa der Hermann-

Hesse-Schule in Göppingen

Für die Ganztagesbetreuung an

der Hermann-Hesse-Realschule in

Göppingen fehlte eine Schulmensa.

FAKTEN

Mensa der Hermann-Hesse-Realschule

in Göppingen

Neubau einer Schulmensa mit Nebenräumen

sowie Sanierung des Bestandsgebäudes

der Hermann-Hesse-Realschule

(HOAI-Leistungsphasen

5 bis 9)

Bauherr: Stadt Göppingen

Verfahren: Entwurfs- und Genehmigungsplanung

(Leistungsphasen 1

bis 4) durch das Referat Hochbau der

Stadt Göppingen, Werkplanung und

Objektüberwachung (Leistungsphasen

5 bis 9) durch Gaus & Knödler Architekten

Auftragsvolumen: 3,875 Millionen Euro

(Gesamtprojekt Rückbau Pavillon,

Neubau Schulmensa und Sanierung

Bestandsgebäude Realschule)

Fertigstellung: Mensa: September 2015,

Brandschutzsanierung Bestandsgebäude:

Sommer 2016

14


LÖSUNG

Für das Ganztagesangebot einer allgemein bildenden Schule

ist eine Schulmensa essenziell. Der gemeinsame Mittagstisch

stärkt zudem das Gemeinschaftsgefühl der Schüler

und fördert die Identifikation mit ihrer Schule. Das Referat

für Hochbau der Stadt Göppingen konzipierte die Mensa als

zweigeschossigen Anbau an das bestehende Schulgebäude.

Orientiert an klassischen Vorbildern, ist die Architektur des

Gebäudes von schlichter Eleganz und Einfachheit.

In Anlehnung an das Schulmotto „Schule im Grünen“ eröffnen

auf beiden Ebenen jeweils geschosshohe Fenster

Sichtbeziehungen auf die parkartig gestalte Umgebung.

Diese Transparenz wurde auch innen aufgenommen, indem

beispielweise von den Erschließungsfluren und Brücken im

Obergeschoss diverse Fenster Einblicke in den Mensabereich

ermöglichen.Im Erdgeschoss betreten die Schüler die

Mensa direkt vom Erschließungsflur aus. Bedingt durch die

offenen Treppen ins Obergeschoss erfolgt auf der zweiten

Ebene der Übergang über drei Brücken. Dort befinden sich

Räume unter anderem für Bildende Kunst und Projekte

sowie Lese- und Stillarbeit.

15


NEUGESTALTUNG DER INNENRÄUME

Clubhaus des Golfclubs

Hetzenhof in Lorch

In knapp drei Monaten Bauzeit

wurde das Clubhaus neu gestaltet

und eingerichtet.

FAKTEN

Clubhaus des Golfclubs Hetzenhof in

Lorch

Sanierung und Neugestaltung des

Clubhauses einschließlich Beleuchtung

und Möblierung

Bauherr: Golfclub Hetzenhof e.V.

Beteiligte Unternehmen: Sattler GmbH

Göppingen (Beleuchtung)

Bauzeit und Fertigstellung: Dezember

2015 bis März 2016

16


LÖSUNG

Die Räume des seit 1995 baulich kaum veränderten Clubhauses

waren neu zu gestalten. Zu Beginn der Saison Mitte

März 2016 mussten die Räume wieder möbliert und nutzbar

sein. Die bisherige Raumteilung durch die Bartheke fällt

weg, wodurch eine neue Offenheit entstand. Besondere

bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik

wie abgehängte Decken im Barbereich isolieren störende

Nebengeräusche.

Zusätzliche Fenster und ein neues Beleuchtungskonzept

definieren durch unterschiedliche Lichtstärken einzelne

Bereiche. Im Hauptraum entlang der Glasfassade präsentieren

sich für Anlass und Gruppengröße passende Sitzqualitäten

und Möbel. Sitzbänke mit hoher Bespannung an der

Rückwand des Clubraums bieten besonderen Komfort.

Bei der Möblierung und Materialwahl waren Natürlichkeit

und regionale Bezugsquellen entscheidend. Bei Farben und

Stoffen werden Bezüge zum ländlichen Ambiente durch

warme und gedeckte Töne hergestellt. Quadratmuster der

Stoffbezüge zitieren Schottland als Wiege des modernen

Golfsports.

17


SANIERUNG UND QUARTIERGESTALTUNG

FAKTEN

Wohnquartier Südstadt in Göppingen

Erstellung eines städtebaulichen

Planungsgutachtens im Rahmen eines

Wettbewerbs sowie Komplettsanierung

zweier Wohngebäude mit insgesamt 48

Wohnungen

Bauherr: Wohnbau GmbH Göppingen

Fertigstellung: Sommer 2015

Besonderheiten: Siegerbeitrag beim

vorangegangenen Planungswettbewerb

zur Quartiergestaltung

Wohnquartier Südstadt

in Göppingen

Die Modernisierung mehrerer Wohngebäude

im Stadtteil bot die Chance, urbanes Wohnen

neu zu definieren.

Die Wohnbau GmbH Göppingen beauftragte mehrere

Planungsbüros, sich grundlegende Gedanken zur Entwicklung

der Göppinger Südstadt zu machen. Konkrete

Aufgabenstellung war die Modernisierung von rund 160

Wohneinheiten zu einem modernen und ökologischen

Wohnquartier im bestehenden innerstädtischen Kontext.

Das Planungsgutachten von Gaus & Knödler Architekten

gehörte bei diesem Wettbewerb zu den Gewinnerbeiträgen.

In der Folge wurden Gaus & Knödler Architekten mit der

Neugestaltung von zwei bestehenden Riegelbauten beauftragt.

Eine besondere Herausforderung war die Abschirmung

des direkt an einer großen Durchgangsstraße

gelegenen Gebäudes. Gaus & Knödler Architekten entschieden

sich zur Abschirmung des Verkehrslärms für

einen „Laubengang“.

18


19


SANIERUNG UND NEUGESTALTUNG

GiLO – Coffee Bar

in Göppingen

Gegenüber dem Rathaus stand lange

in bester Lage, direkt am Göppinger

Marktplatz, eine Immobilie leer.

FAKTEN

GiLO – Coffee • Frozen Yogurt • Bar in

Göppingen

Sanierung und Neugestaltung eines

ehemaligen Ladengeschäfts zur Umnutzung

als Coffee-Bar

Bauherr: Maurizio Mobilia

Beteiligte Unternehmen: Sattler GmbH

Göppingen (Beleuchtung)

Fertigstellung: 2013

Besonderheiten: 120 Sitzplätze im

Außenbereich

20


LÖSUNG

Ein ansässiger Gastronom wollte sein Angebot erweitern

und eröffnete dort nach kurzer Planungs- und Bauzeit sein

neues Szenelokal.

Aus dem ehemaligen Bekleidungsgeschäft sollte eine Bar

werden: hell, offen, freundlich, modern. Mit den vorhandenen

Räumlichkeiten über zwei Ebenen war dieses Konzept

nur schwer umsetzbar, zumal die Höhe der Räume die

Gestaltungsmöglichkeiten erheblich beschränkte. Der neue

Betreiber wollte den zentralen Raum aber möglichst offen

gestalten.

Gaus & Knödler Architekten wagten sich an die schwierige

Umsetzung: Die Zwischendecke wurde zu großen Teilen

entfernt, um einen einzigen hohen Raum für Theke, Auslage

und Stehbistro zu schaffen. Gestaltungselemente wie

Wandbilder, stilvoll bestückte Regale, Wandbeschriftung

und eine hängende Deckenbeleuchtung betonen die Offenheit

und Raumhöhe zusätzlich.

Eine zurückhaltend verwendete Schmuckfarbe sowie Weißund

Anthrazittöne für Wände und Bodenflächen schaffen

ein modernes Ambiente. Die Reste der zweiten Ebene im

hinteren Bereich bleiben verborgen. Deren verbliebene Fläche

wird für Küche, Lagerhaltung und Verwaltung genutzt.

21


FAKTEN

Distribution-Center der TelePart

GmbH in Holzmaden

Planung und Durchführung der

Sanierung eines bestehenden Gebäudekomplexes

zur Umnutzung in

ein Distributionszentrum

Bauherr: TelePart Discount Distribution

GmbH Holzmaden

Fertigstellung: 2011

SANIERUNG

TelePart-Distributionszentrum

in Holzmaden

Ein bestehender Gebäudekomplex wurde

für die Bedürfnisse des neuen Nutzers zu

einem Distributionszentrum umgestaltet.

Den kompletten Gebäudekomplex hatte vorher ein anderes

Unternehmen belegt. Die vorhandene Raumaufteilung und

Gebäudetechnik passten jedoch nicht zu den Arbeitsabläufen

des neuen Nutzers. Die TelePart Gmbh, ein international

agierender Großhändler für Mobiltelefone, Smartphones

und Tablets, beauftragte G&K mit einer Komplettsanierung.

Diese umfasste sowohl die Innenräume als auch die

Außen- und Fassadengestaltung. Nach den Baumaßnahmen

präsentiert sich ein modern sanierter Verwaltungsbau, der

mit dem angrenzenden großen Lagerbereich gekoppelt ist

und das „Prinzip der kurzen Wege“ verfolgt.

22


23


FAKTEN

UMBAU UND SANIERUNG

Wohnhaus G1 in Göppingen

Umbau und Sanierung eines Einfamilienhauses

aus den Zwanzigerjahren

Bauherr: Privat

Fertigstellung: 2011

Besonderheiten: Wiederverwendung

alter Bauelemente (Fenster- und

Türgriffe) und einzelner Einbauten

(z.B. Treppen)

Wohnhaus G1 in Göppingen

Abriss oder Sanierung? Moderne Architektur

oder Erhaltung bestehender Bausubstanz? Vor

diesem Dilemma stand der neue Eigentümer.

Die Bauherrschaft wollte das Haus mit dem Flair einer

Stadtvilla unbedingt bewahren. Zudem gab es sehr

konkrete Vorstellungen und Wünsche, die mit der vorhandenen

kleinteiligen Raumstruktur kaum vereinbar waren:

offene Räume auf allen drei Ebenen, großzügig bemessene

Bäder und Sanitärbereiche.

Gaus & Knödler Architekten fanden zusammen mit dem

neuen Eigentümer eine Lösung, die eine Realisierung im

Bestand ermöglichte. Durch das Entfernen mehrere Wände

im Erdgeschoss entstand eine Raumkonstellation mit

fließenden Übergängen der Gemeinschaftsbereiche Küche,

Essen und Wohnen.

Um den hohen Anforderungen technischer und energetischer

Standards zu genügen, wurden unter anderem

Fenster, Heizungssysteme, elektrische Leitungen sowie die

Dämmung komplett erneuert. Im Obergeschoss wurden für

die Schlafräume und Bäder die angestrebten Flächenmaße

realisiert. Das Dachgeschoss wiederum präsentiert sich als

ein großer Raum im Loftstil.

24


25


FAKTEN

Ursenwangschule in Göppingen

Umfassende Sanierung des gesamten

Gebäudekomplexes in drei Bauabschnitten

nach energetischen und

gestalterischen Anforderungen

Bauherr: Stadt Göppingen

Bauzeit und Fertigstellung: 2008 bis

2011

Besonderheiten: Das genehmigte Budget

wurde um rund 20 Prozent unterschritten.

SANIERUNG

Ursenwangschule

in Göppingen

Die Schule im Göppinger Stadtteil

Ursenwang stammt aus den Sechzigerjahren

und benötigte eine Fassadensanierung.

Bei dem in den Sechzigerjahren entstandenen Schulkomplex

wurde seinerzeit ein hochwertiger weißer gebrochener

Quarzit als Betonvorsatz verwendet. Dieser ist nach einer

umfassenden Betonsanierung nun wieder im ursprünglichen

Zustand. Die helle Farbgebung entspricht dem aus

einem Wettbewerb hervorgegangenen Siegerentwurf des

Vorgängerbüros Gaus & Unfried.

Im Rahmen der Sanierung wurden neben den Schul- und

Verwaltungsräumen auch die schuleigene Sporthalle sowie

der Gebäudeteil mit der Hausmeisterwohnung erneuert.

Der Brandschutz ist nun auf dem aktuellsten Stand. An den

Gebäuden wurden die Fassaden und Dächer saniert. Zudem

erhielten die Flachdächer eine extensive Begrünung. Auf

den höchsten Dachflächen wurde eine Photovoltaikanlage

installiert.

26


WETTBEWERB: 1. PREIS

FAKTEN

Ehemalige Ledergerberei Christian

Breuninger in Schorndorf

Konzept für die Neuordnung des 1,3

Hektar großen Areals der Ehemaligen

Ledergerberei Christian Breuninger

Auslober: Stadt Schorndorf

Ehemalige Ledergerberei

Breuninger in Schorndorf

Verfahren: Investorengutachten 2009

(Wettbewerbssieger: h4a Gessert +

Randecker Generalplaner GmbH Stuttgart

gemeinsam mit Gaus & Knödler

Architekten Göppingen), Neuausschreibung

2016 (kooperative Bewerbung

zusammen mit h4a, Realgrund AG Ulm,

Fachpartner Gewerbe-Immobilien

GmbH Göppingen und Glück Landschaftsarchitektur

Stuttgart)

Investitionsvolumen (Stand 2009): rund

35 Millionen Euro

Die Stadt Schorndorf hatte 2009 einen

Architekturwettbewerb über die Neuordnung

des kompletten Areals ausgeschrieben.

Keine Gegenstimmen, eine Enthaltung: Ende April 2009 fiel

die deutliche Entscheidung im Schorndorfer Gemeinderat.

Auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Grundstück der

ehemaligen Ledergerberei Christian Breuninger sollte im

Südosten ein viergeschossiges Gewerbe- und Gesundheitszentrum

entstehen.

Wegen fehlender Investoren lag das Projekt danach jedoch

mehrere Jahre auf Eis. Zwischenzeitlich hat die Stadt

Schorndorf das Areal erworben. Die Kommune richtet den

Fokus nun auf die Wohnbebauung und hat 2016 erneut

einen Wettbewerb ausgeschrieben. Für das neue Verfahren

haben Gaus & Knödler Architekten eine kooperative Bewerbung

von Architekten und Investoren initiiert.

27


SANIERUNG

Kulturmühle in Rechberghausen

Mittelpunkt der „Kleinen Gartenschau 2009“: Das

historische Gebäudeensemble wurde liebevoll renoviert,

energetisch saniert und barrierefrei gestaltet.

Kulturmühle in Rechberghausen

Umfassende Sanierung des historischen

Gebäudeensembles unter Beachtung

der Kriterien Energieeffizienz

und Barrierefreiheit

Bauherr: Gemeinde Rechberghausen

Beteiligte Unternehmen: Zoller Architekten

Stuttgart sowie Gaus & Knödler

Architekten Göppingen

Auftragsvolumen: 2,0 Millionen Euro

Fertigstellung: 2009

Besonderheiten: Die Kulturmühle war

2009 Ausstellungsort und zentrale Anlaufstelle

der „Kleinen Gartenschau“.

Im zentralen Bereich des Gebäudes

wurde die Technik der historischen

Mühle erhalten.

28


LÖSUNG

Der Fokus lag auf der energetischen Sanierung und Barrierefreiheit:

Die Kulturmühle sollte für Menschen aller Altersstufen

mit und ohne Behinderung bequem zugänglich sein.

Der Umbau setzt die alte Bausubstanz in Kontrast zu neuen

Materialien. Der Innenraum erhielt eine komplette Überarbeitung,

kleine Räume in Erdgeschoss wurden zu einem

großen Foyer zusammengelegt. Über eine offene Erschließung

durch Rampen und Treppen gelangt der Besucher in

die oberen Räume. Einblicke auf tiefer liegende Ebenen

und in den Dachraum weiten die Eindrücke im Gebäude.

Die neuen Ebenen wurden durch eine filigrane Stahlkonstruktion

erstellt. Um das Gebäude barrierefrei zu gestalten,

wurde an der Fassadenseite ein Aufzug mit Fluchttreppenhaus

angebaut. Zudem dient der Turm als Steg und Anbindung

der ehemaligen Scheuer. Diese wurde ebenfalls ausgebaut

und fungiert als zusätzlicher Veranstaltungsraum.

29


FAKTEN

Schiller-Realschule in Göppingen

Gebäudesanierung des denkmalgeschützten

Schulgebäudes im

Außenbereich im Rahmen des Sonderprogramms

„Schulsanierung“

Bauherr: Stadt Göppingen

Bauzeit und Fertigstellung: Sanierung

in drei Bauabschnitten während

der Sommerferien der Jahre

2006, 2007 und 2008

Besonderheiten: Sanierung eines

historischen Gebäudes unter Beachtung

sowohl des Denkmalschutzes

als auch moderner Anforderungen

an Brandschutz und Technik

SANIERUNG

Schiller-Realschule

in Göppingen

Die Sanierung denkmalgeschützter

Bauten stellt Architekten vor besondere

Herausforderungen.

Bei diesem Schulgebäude handelt es sich um ein Baudenkmal

mit stadtbildender Bedeutung. Gaus & Knödler

Architekten führten die aufwendige Sanierung in enger

Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt durch. Die Beauftragung

erfolgte nach einem breit angelegten Vergabeverfahren

der Stadt Göppingen, die Umsetzung hernach in drei

Bauabschnitten. Die Sanierung der Außenhülle beinhaltete

die komplette Dachsanierung mit neuer Wärmedämmung,

die Instandsetzung von Natursteinarbeiten, Kunststeinsanierung,

Fensteraustausch, Flaschnerarbeiten sowie brandschutztechnische

Erneuerungen.

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31


UMBAU MIT ANBAUTEN UND SANIERUNG

Wohnhaus M1

in Bad Boll

In einem kleinen Zweifamilienhaus der

Fünfzigerjahre wurde eine neue und

zeitgemäße Wohnqualität geschaffen.

FAKTEN

Wohnhaus M1 in Bad Boll

Umbau mit Anbauten sowie komplette

Sanierung eines Wohnhauses aus den

Fünfzigerjahren

Bauherr: Privat

Bauzeit und Fertigstellung: 2005

Besonderheiten: Am „Tag der Architektur

2005“ wurde das Wohnhaus der

interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Dem Umbau ist ein eigenes

Kapitel im Bildband „Das Umbau-Buch

– Neues Wohnen in alten Häusern“ von

Achim Linhardt (München: DVA, 2006)

gewidmet.

32


LÖSUNG

Die neuen Eigentümer waren im Zweifel, ob sich ihre Ideen

in dem Haus aus den Fünfzigern überhaupt erfüllen lassen.

Beide Wohngeschosse waren gefüllt mit vielen kleinen

Kammern. Typisch für die Siedlungshäuser dieser Zeit.

Dem jungen Ehepaar schwebten aber offene Räume mit

großen Flächen vor, vor allem viel Licht und Sonne.

Gaus & Knödler Architekten bauten sämtliche Wände im

Erdgeschoss und Obergeschoss aus und entkernten das

Haus bis auf den Rohbau. Alle technischen Einbauten

wurden komplett erneuert. Künftig sorgt ein Wärmedämmverbundsystem

für den kostenfreundlichen Unterhalt. Zur

Gartenseite wurde ein Anbau über zwei Geschosse ergänzt,

das Dachgeschoss abgetragen und mit zwei versetzten

Pultdächern zusätzlicher Wohnraum geschaffen.

Der Zugang zum Haus erfolgt über den neuen Windfanganbau.

Kernstück des Erdgeschosses ist der kommunikative

Koch- und Essbereich mit Ausblick und Ausgang in den

Garten. Das große Wohnzimmer mit offenem Kamin befindet

sich im Anbau. Raumhohe Verglasungen lassen Innen

und Außen miteinander verschmelzen.

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FAKTEN

Wohnanlage „Junges Wohnen II“ im

Stauferpark West in Göppingen

Beteiligte Unternehmen: Architekturbüro

Dauner Göppingen, Architekturbüro

Scheer & Wahl Eislingen,

Architekturbüro Koreck Göppingen,

Gaus & Knödler Architekten Rechberghausen

unter dem Dach der

ARGE Stauferpark

Bauherr: Wohnbau GmbH Göppingen

Aufgabe: Planung und Bau von

29 Wohneinheiten einschließlich

städtebaulicher Konzeption für das

Gesamtquartier

Verfahren: Planungsgutachten (1.

Sieger ARGE Stauferpark)

Bauzeit und Fertigstellung: Im Rahmen

des Gesamtprojekts Bau von

acht Wohneinheiten durch Gaus &

Knödler Architekten in den Jahren

2002 bis 2005

SANIERUNG UND ERWEITERUNG

Junges Wohnen II

Stauferpark in Göppingen

Zusammen mit drei weiteren Architekturbüros

erstellten Gaus & Knödler Architekten eine

Konzeption für 29 Wohneinheiten.

Nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte Anfang

der Neunzigerjahre ergriff die Stadt Göppingen die Gelegenheit,

auf dem ehemaligen Kasernenareal neuen und

erschwinglichen Wohnraum („Junges Wohnen“) für junge

Familien zu schaffen. Im Rahmen der umfassenden Neugestaltung

wurden sowohl Altbauten saniert als auch neue

Gebäude erstellt. Zu letzteren Projekten gehört die Wohnanlage

„Junges Wohnen II“, das an das vorhandene Areal

„Junges Wohnen I“ anschließt.

Besonderheiten: Das Gesamtprojekt

„Stauferpark West“ erhielt als Teil

der landesweiten Initiative „Gelungene

Siedlungen – Attraktive

Wohnquartiere“ den Sonderpreis

des Landes Baden-Württemberg.

34


SANIERUNG UND NEUGESTALTUNG

FAKTEN

Wohngebäude Stauferpark 302 und 303

Komplettsanierung zweier Wohngebäude

Bauherr: Wohnbau GmbH Göppingen

Auftragsvolumen:

Fertigstellung: 1999 – 2000

Besonderheiten: Die Sanierung des

Hauses 301 wurde verworfen, das Gebäude

im Zuge der Konversion des Gesamtareals

zurückgebaut. Die Planung

des Projekts erfolgte noch durch das

Vorgängerbüro Alois Gaus.

Wohngebäude Stauferpark

302 und 303 in Göppingen

Im Rahmen der Konversion einer ehemaligen

U.S.-Kaserne wurden mehrere Gebäude im

Stauferpark saniert.

Diese Wohnhäuser waren ebenfalls bis zum Abzug der

US-Streikräfte in den Neunzigerjahren Teil einer größeren

Wohnsiedlung für Militärangehörige und ihre Familien. Die

Gebäude messen jeweils rund 80 Meter mit insgesamt 18

Wohneinheiten. Eine zentrale Aufgabenstellung bestand

auch hier in der kompletten Gebäudesanierung sowie Erneuerung

des äußeren Erscheinungsbildes.

So wurde die Gebäudehülle jeweils mit einem Wärmedämmverbundsystem

technisch auf den neuesten Stand

gebracht. Mutige Farbfelder fassen ausgewählte Gebäudeelemente

zusammen und gliedern die Gebäude neu. Weiter

wurde das Dach abgetragen und durch ein ökologisches

Gründach ersetzt.

Als Gestaltungsvariante realisierten Gaus & Knödler Architekten

bei einem Gebäude anstelle aufgeständerter Balkone

eine „hängende“ Variante: Stahlträger, auf der Attika

aufgelegt und angedübelt, kragen aus und halten über Zugstangen

die Stahlbetonplatten der einzelnen Balkone. Eine

leichte Dachkonstruktion überdeckt die oberen Balkone

und fasst sie zu einem Element zusammen.

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UNTERNEHMEN

Wo wir herkommen

Am 1. April 2000 gründeten die Freien Architekten

Christian Gaus und Stephan Knödler ihr eigenes

Architekturbüro in Rechberghausen.

Wie jede Geschichte hat auch diese einen Vorspann, der bei Gaus &

Knödler Architekten bis in die Sechzigerjahre zurückreicht: Im Sommer

1958 begann Alois Gaus, der Vater von Christian Gaus und Onkel von

Stephan Knödler, seine erfolgreiche berufliche Laufbahn als Freier

Architekt. Alois Gaus wirkte fast ein halbes Jahrhundert als bekannter

Architekt in der Region Göppingen und darüber hinaus.

Er hat dabei deutliche architektonische Spuren hinterlassen. So gehören

unter anderem die Siedlung am Bergfeld in Göppingen-Jebenhausen,

die Schulzentren in Göppingen-Ursenwang, Rechberghausen und

Oberkochen, die Gemeindezentren in Wangen, Stuttgart-Feuerbach

und Eislingen mit zugehörigen Sakralbauten zu seinen herausragenden

Projekten.

Die Übernahme des Büros von Alois Gaus mit eigener Firma war insofern

ein weit reichender Schritt. Christian Gaus und Stephan Knödler

nahmen die Verpflichtung an, das Vermächtnis Alois Gaus’ zu bewahren

und mit eigenen Projekten zu würdigen. Dazu gehört nicht zuletzt

der Anspruch, mit jedem Bauwerk einen aktiven Beitrag zur zeitgenössischen

Architektur und für die Baukultur insgesamt zu leisten.

Besonderen Wert legen Gaus & Knödler Architekten auf die Erhaltung

alter Bausubstanz und historischer Architektur.

In diesem Sinne suchen Gaus & Knödler Architekten bei jedem Projekt

zusammen mit ihren Auftraggebern nach individuellen Lösungen. Alle

Gebäude und Konzepte, die in den letzten 19 Jahren realisiert, als Planungsgrundlage

entwickelt oder als Wettbewerbsbeitrag eingereicht

wurden, waren und sind für sich einzigartig.

Das Unternehmen ist in den letzten 19 Jahren erheblich gewachsen.

Beginnend mit fünf Mitarbeitern, arbeitet heute ein Team von rund 25

Mitarbeitern unterschiedlichster Professionen an den Projekten von

Gaus & Knödler Architekten. Der Umzug in größere Räumlichkeiten von

Rechberghausen nach Göppingen erfolgte 2006. Ein Jahr zuvor wurde

die erste Auslandsniederlassung mit einem Denklabor in der niederländischen

Hafenmetropole Rotterdam eröffnet. Im November 2017

ist das Unternehmen noch einmal innerhalb Göppingens in größere

Räume umgezogen – neue Adresse ist seitdem das industriehistorische

„Boehringer-Areal“.

36


UNTERNEHMEN

Wer wir heute sind

Gaus & Knödler Architekten Partnerschaft mbB

ist ein Unternehmen mit Hauptsitz Göppingen

und einem Denklabor in Rotterdam.

Mit einem Team von rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

realisiert das Unternehmen im In- und Ausland Projekte für private

Bauherren und gewerbliche Wohnungsbaugesellschaften, für staatliche

und kommunale Institutionen sowie für Unternehmen der freien

Wirtschaft.

Die Werkliste seit der Unternehmensgründung im Frühjahr 2000

enthält eine Vielzahl privater, gewerblicher und öffentlicher Bauten

bis hin zur kompletten Erschließung und Quartiergestaltung ganzer

Wohn- und Geschäftsviertel. Gaus & Knödler Architekten verantworten

und betreuen Bauprojekte über alle HOAI-Leistungsphasen, arbeiten

zudem regelmäßig in bewährten Kooperationen mit anderen Architekturbüros

und Investoren zusammen, etwa in der Übernahme der

Bauleitung.

Das Dienstleistungsportfolio ist umfassend und reicht von Neubauprojekten

und Umbauten im Bestand über Modernisierung und Instandhaltung

bis hin zu umfassenden Standortanalysen und Machbarkeitsstudien

für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Dazu gehören

auch umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Bauwerkserhaltung,

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) sowie Gutachterwesen

bei der Ermittlung von Gebäudewerten und Schäden am

Bau.

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UNTERNEHMEN

Christian Gaus

Dipl.-Ing. (FH) Freier Architekt

Geschäftsführender Partner

Christian Gaus wurde 1973 in Schwäbisch Gmünd geboren.

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Christian Gaus

studierte von 1994 bis 1998 an der Bauhaus-Hochschule in

Dessau Architektur. Seine Diplomarbeit „Glaube und Raum“

über die Wallfahrtskirche Maria Buch in Neresheim wurde

mit dem Carl-Fieger-Preis ausgezeichnet.

Seit 1998 arbeitet Christian Gaus als Architekt, zunächst im

Architekturbüro seines Vaters Alois Gaus, später als Freier

Architekt. Am 1. April 2000 gründete er zusammen mit Stephan

Knödler in Rechberghausen das Architekturbüro Gaus

& Knödler Architekten. Er ist eingetragener Architekt bei der

Architektenkammer Baden Württemberg sowie im Stichting

Architectenregister der Niederlande in Den Haag.

Im Jahr 2002 nahm Christian Gaus an der Internationalen

Sommerschule von Luigi Snozzi im Tessin teil. Seine Abschlussarbeit

wurde dort mit dem ersten Preis honoriert.

Seit 2006 gibt er seine Erfahrungen selbst an den beruflichen

Nachwuchs weiter, unter anderem als Lehrbeauftragter

für Architektur an der Hochschule Rotterdam.

Christian Gaus ist Initiator von diversen nationalen und

internationalen Projekt- und Arbeitsgemeinschaften wie

ARGE Breuninger Areal oder Team G.A.U.S. Im September

2010 gründete er zusammen mit dem Stuttgarter Architekten

Prof. Jörg Aldinger die Team Gaus + Aldinger Generalplanerund

Architekten GmbH.

Christian Gaus engagiert sich darüber hinaus berufspolitisch:

Er ist seit Juli 2010 Vorsitzender der Architektenkammergruppe

Göppingen. Von der Landesarchitektenkammer

Baden-Württemberg wurde er darüber hinaus in den

Ausschuss „Nachhaltiges Bauen“ und in die Strategiegruppe

„Klima | Energie | Nachhaltigkeit“ berufen. Ende 2014

wählte ihn die Landesvertreterversammlung in den Haushaltsprüfungsausschuss

der Landesarchitektenkammer.

38

Seit März 2016 ist Christian Gaus von der Bundesarchitektenkammer

entsandter deutscher Delegierter beim

Europäischen Rat der Architekten (ACE) in Brüssel. Er ist

dort Mitglied der Arbeitsgruppe „Energy, Sustainable Architecture

/ Urban Issues“. In dieser Funktion gehört er auch

dem Arbeitskreis „Internationales“ der Bundesarchitektenkammer

in Berlin an.


UNTERNEHMEN

Stephan Knödler

Dipl.-Ing. Freier Architekt

Geschäftsführender Partner

Stephan Knödler wurde 1961 in Schwäbisch Gmünd geboren.

Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Von 1984 bis 1986 absolvierte er zunächst eine Ausbildung

zum Steinmetz und arbeitete dann bis 1987 als Steinbildhauer.

Hernach studierte Stephan Knödler von 1987 bis

1993 Architektur. Sein Studium an der Universität Stuttgart

schloss er mit einer Diplomarbeit zur „Architekturfakultät

Dresden“ ab.

Stephan Knödler ist seit 1993 als Architekt tätig und gründete

am 1. April 2000 in Rechberghausen zusammen mit

Christian Gaus das Architekturbüro Gaus & Knödler Architekten.

Er ist eingetragener Architekt bei der Architektenkammer

Baden Württemberg sowie im Stichting Architectenregister

der Niederlande in Den Haag.

Im Jahr 2001 wurden die Arbeiten des Freien Architekten in

der Ausstellung „Junge Architekten in Baden-Württemberg“

an der Stuttgarter Weißenhof-Galerie der Öffentlichkeit

vorgestellt. Weitere Würdigungen erhielt Stephan Knödler

im Rahmen der Auswahl „Beispielhaftes Bauen im Landkreis

Göppingen“ für das Feuerwehrhaus Rechberghausen

sowie durch die „Auszeichnung guter Bauten“ („Kleiner

Hugo-Häring-Preis“) für Friedensschule und Feuerwehrhaus

Schwäbisch Gmünd.

Seine Arbeiten und Gebäude wurden darüber hinaus mehrfach

für den jährlich stattfindenden „Tag der Architektur“

ausgewählt und öffentlich präsentiert.

39


UNTERNEHMEN

Leitbild

Bei der Vielfalt an Möglichkeiten schaffen wir

Klarheit. Unsere Kunden vertrauen uns. Sie

treffen bewusste Entscheidungen.

Anspruch und Selbstverständnis

Wir fördern und fordern eigenverantwortliches Denken

und Handeln. Wir arbeiten mit Begeisterung, Freude und

Leidenschaft. Wir schaffen eine einzigartige Architektur.

Wir sprechen Emotionen an und verbessern laufend

unsere Qualitätsstandards.

Architektur und Baukultur

Wir sind innovativ und bewahren Architektur. Damit

leisten wir einen aktiven Beitrag zur zeitgenössischen

Architektur sowie zur Baukultur. Wir vermitteln den Wert

von guter Architektur.

Kunden

Wir zeigen den Kunden unsere besondere Wertschätzung.

Wir schaffen Vertrauen und Klarheit und geben

unseren Kunden Sicherheit. Wir bieten unseren Kunden

eine herausragende architektonische Qualität und finden

individuelle Lösungen.

Team

Wir schätzen jeden einzelnen im Team und gehen ehrlich

miteinander um. Wir arbeiten zielorientiert und

suchen miteinander die besten Lösungen. Wir sind

innovativ und arbeiten auf dem Stand der Technik. Wir

lernen aus unseren Fehlern.

Umwelt und Gesellschaft

Unser höchstes Gut ist die Gesundheit. Wir gehen verantwortungsbewusst

und respektvoll mit Umwelt und

Natur um. Wir reflektieren gesellschaftliche Diskussionen

und formulieren adäquate Antworten dafür. Unsere

Gebäude sind Antworten auf gesellschaftliche Diskussionen.

Erfolg und Wachstum

Wir handeln wirtschaftlich. Gewinne sind die Basis für

unsere Existenz. Wir entwickeln uns permanent weiter

und gehen offen mit Veränderungen um. Wir wollen

weiter wachsen.

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UNTERNEHMEN | TEAM

Yvonne Dederichs Jo Frederik Effenberger Jochen Eitle Dagmar Elsenbast Alina Felker

Klaus Forell Christian Gaus Saskia Gaus Fabian Hoyer Jana Huber Stephan Knödler

Büsra Koc Martina Kremer Ralf Krombholz Meline Mehlbeer Alexander Nordmann Johanna Pittermann

Michael Reisser Kristina Stilz Corinna Wassermann Andreas Werner

Martina Wolfram


IMPRESSUM

Kontakt

Hauptbüro Göppingen

Gaus & Knödler Architekten Partnerschaft mbB

Stuttgarter Straße 50

73033 Göppingen

Deutschland

Fon +49 (0)7161 40231-0

Fax +49 (0)7161 40231-99

E-Mail info@gaus-knoedler.de

Internet www.gaus-knoedler.de

Ansprechpartner

Geschäftsführung: Christian Gaus und Stephan Knödler

Fon +49 (0)7161 40231-0

E-Mail info@gaus-knoedler.de

Office Manager und Personal: Saskia Gaus-Mens

Fon +49 (0)7161 40231-13

E-Mail saskia.gaus@gaus-knoedler.de

Controlling und Finanzen: Martina Kremer

Fon +49 (0)7161 40231-14

E-Mail martina.kremer@gaus-knoedler.de

Public Relations und Unternehmenskommunikation: Michael Reisser

Fon +49 (0)7161 40231-21

E-Mail michael.reisser@gaus-knoedler.de

Denklabor Niederlande

Gaus & Knödler Architekten

Lloydstraat 138c

3024 EA Rotterdam

Nederland

Fon +31 (0)10 22101-96

Fax +31 (0)10 22101-99

E-Mail info@gaus-knoedler.de

Internet www.gaus-knoedler.de

Stand: 6. Juni 2019

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