Winterwandern im Bregenzerwald

alpenblicklingenau

Winterwandern im Bregenzerwald

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Inhalt

Negrellis Kirche und weite Ausblicke

Sulzberger Höhenweg 4

Durch Feld und Wald

Riefensberger Rundweg 5

Übers Hochmoor

Hochhäderich Rundweg 6

Zum Heilbädle

Krumbach-Rossbad 7

Mit Aussicht rund ums Dorf

Hittisauer Rundweg 8

Über Brücken zu Alpen

Hittisau-Balderschwang 9

Durch die wilde Schlucht

Lingenau-Großdorf-Egg 10

Vom Gipfel ins Tal

Brüggele-Kaltenbrunnen-Alberschwende 11

Auf den Spuren der Sommerfrische

Bödele-Lustenauer Hütte-Schwarzenberg 12

Von Dorf zu Dorf

Schwarzenberg-Andelsbuch-Egg 13

Wo im Sommer Kühe weiden

Schetteregg Rundweg 14

Zum schönsten Vorsäß

Sibratsgfäll-Schönenbach 15

In aussichtsreicher Höhe

Sonderdach Rundweg (Bezau) 16

Am Bach entlang zu drei Kirchen

Bezau-Reuthe-Bizau 17

Rechts und links der Bregenzerache

Reuthe-Mellau-Schnepfau 18

Unterwegs ins wildromantische Tal

Ulfernalp Rundweg (Mellau) 19

Von der Schatt- zur Sonnenseite

Au-Schoppernau 20

Zu Fuß hinauf, per Rodel runter

Au-Bergkristallhütte (Bodenvorsäß) 21

Kurz und aussichtsreich

Diedamskopf Panoramaweg 22

Auf alten Walserwegen

Damülser Alpenrundweg 23

Zum Hotel am See

Hochtannbergpass-Körbersee 24

Zur Kapelle und dem Friedenskreuz

Hochkrumbach Rundweg 25

Tipps für Winterwanderer 26

Auf weißer Spur.

Winterwandern im Bregenzerwald

Es ist schon ein besonderer Genuss, zu Fuß in der weißen Winterwelt unterwegs

zu sein. An Bächen entlang spazieren, über Sonnenplateaus, durch zauberhaft

verschneite Wälder, hinauf zu herrlichen Aussichtspunkten.

Der Bregenzerwald hat in den letzten Jahren zahlreiche Winterwanderwege in

Höhen zwischen 500 und 2000 Metern einheitlich in gut sichtbarem Pink

beschildert – und ist mit diesem Projekt österreichische Pionierregion.

Dieser Prospekt beschreibt 22 ausgewählte Wege. Sie verlaufen teils auf bestehenden

Sommerwegen und teils auf maschinell gepflegten Querfeldein-Wegen.

Manche sind richtige Wanderungen mit 3 bis 4 Stunden Gehzeit, andere sind

gemütliche Spaziergänge oder Dorfrundgänge, auf denen man 45 Minuten bis

1,5 Stunden unterwegs ist.

An all diesen Wegen liegen Hütten oder Wirtshäuser zum Einkehren und Aufwärmen.

Ein eigener Punkt informiert über „Kultur am Weg“. Hier lesen Sie

Interessantes aus der Geschichte und entdecken Sehenswertes wie Kirchen und

historische Häuser.

Wir wünschen Ihnen anregende Wanderungen in Weiß!


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Negrellis Kirche und weite Ausblicke

Sulzberger Höhenweg

Ausgangspunkt Sulzberg-Schönenbühl, Haltestelle Hotel Linde der Landbus-

Linie 28 ab Sulzberg-Fahl (im Anschluss an die Linie 25 von und nach Bregenz

und Egg).

Wegverlauf Von Schönenbühl (820 m) führt nach ein paar Schritten auf der

Straße ein geräumter Güterweg zu den Berghöfen von Unterköhler. Von dort

gelangt man auf einer gewalzten Wanderpiste zur Parzelle Oberköhler (985 m),

danach auf einem Waldsträßchen zur sonnseitigen Zufahrtsstraße nach Sulzberg

und auf dieser an der Pfarrkirche vorbei zum Dorfplatz Sulzberg (1013 m). Am

Dorfplatz beeindrucken die weiten Ausblicke in den Bregenzerwald, während

auf dem Rückweg vor allem die Aussicht über das Rheintal bis zu den Schweizer

Bergen fasziniert. Der Rückweg beginnt gegen über der Kirche und verläuft dann

über gewalzte Pisten durch eine flache Mulde und über die Anhöhe von Buch

nach Oberköhler. Von dort wandert man auf der Anstiegsroute zum Ausgangspunkt

hinunter.

Essen & Trinken Hotel Linde (Schönenbühl), Sulzberg

Kultur am Weg Als „Dorf auf dem Berge“ ist Sulzberg in Vorarlberg schon durch

seine Lage eine Besonderheit. Außergewöhnlich ist die Pfarrkirche im Empire-

Stil. Erbaut hat sie Alois Negrelli, der Planer des Suezkanals, in den Jahren 1828/29.

Charakteristik

Aussichtsreicher

Höhenweg auf großteils

gewalzten Wanderpisten

Gesamtgehzeit

2 1/2 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 190 m

Ab: 190 m

4

Schönenbühl

Oberköhler

Buch

Sulzberg

Durch Feld und Wald

Riefensberger Rundweg

Ausgangspunkt Riefensberg, Haltestelle Postamt der Landbus-Linien 29

(Egg–Riefensberg), 30 (Hittisau–Riefensberg) und 31 (Krumbach–Riefensberg–

Aach–Oberstaufen)

Wegverlauf Vom Ortskern (775 m) geht man dem Wegweiser Richtung Schnecklesbergalpe

folgend an der Pfarrkirche vorbei und dann über aussichtsreiche Hanglagen

auf einer gewalzten Wanderpiste aufwärts. Von der Alpe Schnecklesberg

(964 m) führt ein Forstweg weiter hinauf bis Elmauen und Hochlitten. Den letzten

Abschnitt wandert man entlang der Straße zurück nach Riefensberg.

Essen & Trinken Riefensberg, Hochlitten

Kultur am Weg Die Anfänge der Besiedlung (1249 „Rivinsberge“) gehen auf die

im 12. Jahrhundert vom Kloster Mehrerau organisierten Rodungen zurück.

Mittelpunkt der Streusiedlung ist der hübsche Ortskern mit der Pfarrkirche

St. Leonhard (Bau von 1430, um 1820 vergrößert, 1969–71erneuert). Riefensberg

hatte jahrhundertelang enge Geschäftsbeziehungen zu Oberstaufen im benachbarten

Deutschland ("Wälder Salzweg").

Charakteristik

Abwechslungsreicher

Rundweg durch

Feld und Wald

Gesamtgehzeit

3 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 320 m

Ab: 320 m

5

Riefensberg

Schnecklesbergalpe

Hochlitten

Elmauen


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Übers Hochmoor

Hochhäderich Rundweg

Ausgangspunkt Hochhäderich-Parkplatz, Haltestelle vom Landbus 30

(Hittisau–Hochhäderich), in Hittisau Anschlussverbindungen von und nach

Bregenz/Egg (25), Dornbirn (41) und Balderschwang–Oberstdorf (98)

Wegverlauf Die Route verläuft fast zur Gänze auf gewalzten Wanderpisten

durch die Hochtalmulde zwischen den Nagelfluhkämmen von Hochhäderich

und Kojen-Fluh. Sie führt vom Hochhäderich-Parkplatz (1227 m) zunächst eben

über die österreichisch-deutsche Staatsgrenze und steigt zum Plateau der Hörmoosalpe

(1270 m) an. Von dort geht man ein Stück weit abwärts zur Hochwies -

alpe (1230 m), danach zur Glutgschwandenalpe (1200 m) und zuletzt über die

Moosalpe (1224 m) zurück zum Ausgangspunkt.

Essen & Trinken Hotel Hochhäderich, Hörmoosalpe, Hochwiesalpe,

Glut gschwandenalpe, Moosalpe

Kultur am Weg Der grenzüberschreitende Rundweg verbindet den Bregenzerwald

mit dem Oberallgäu bzw. Vorarlberg mit Bayern. Zwischen der Zufahrtsstraße

und der Moosalpe verbirgt die Schneedecke das Kojenmoos, ein noch

sehr ursprünglich erhaltenes und unter Schutz gestelltes Hochmoor. Die Riefens -

berger haben hier früher zeitweise Torf abgebaut und mit einer Materialseilbahn

ins Tal befördert.

Charakteristik

Traumhafter Höhenweg im

Alpgebiet des Vorderwaldes

Gesamtgehzeit

2 1/2 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 70 m

Ab: 70 m

6

Moosalpe

Hotel

Hochhäderich

Glutgschwandenalpe

Hochwiesalpe

Hörmoosalpe

Zum Heilbädle

Krumbach–Rossbad

Ausgangspunkt Krumbach-Dorfplatz, Haltestelle der Landbus-Linien 25 (Bregenz–Hittisau–Egg)

und 29 (Egg–Langenegg–Riefensberg)

Wegverlauf Vom Dorfplatz Krumbach (732 m) geht man nach einem kurzen

Wegstück auf der nordwärts führenden Straße nach links abzweigend etwas

abwärts zur Parzelle Au. Danach wandert man an den verstreuten Höfen von Salgenreute

(700 m), Engisholz (715 m) und zuletzt an der St. Antonius-Kapelle

vorbei zum Bad Rossbad (646 m). Für die Rückfahrt nach Krumbach mit dem

Landbus 29 geht man auf der normalen Zufahrtsstraße zum Rossbad in 20

Minuten zur Bushaltestelle Glatzegg.

Essen & Trinken Krumbach, Hotel Rossbad

Kultur am Weg Die Badetradition von Rossbad reicht zumindest bis ins 17. Jahrhundert

zurück, als eine Badehütte und eine kleine Kapelle errichtet worden

waren. Das Rossbad war schon im 18. Jahrhundert eines der beliebtesten Heil bäder

Vorarlbergs.

Charakteristik

Gemütliche Wanderung

durch das Streusiedlungsgebiet

von Krumbach

Gesamtgehzeit

1 3/4 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 90 m

Ab: 110 m

7

Hotel

Rossbad

Salgenreute

Engisholz

Glatzegg

Au

Krumbach


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Mit Aussicht rund ums Dorf

Hittisauer Rundweg

Ausgangspunkt Hittisau, Landbus-Haltestelle Postamt der Linien 25

(Bregenz–Egg), 41 (Dornbirn–Sibratsgfäll) und 98 (Hittisau–Balderschwang–

Oberstdorf)

Wegverlauf Vom Ortszentrum (790 m) wandert man auf einer gewalzten Wanderpiste

entlang der Loipe bis in die Parzelle Brand. Nach Querung der Landesstraße

führt ein Weg hinauf nach Bütscheln (860 m). Über aussichtsreiche

Hanglagen erreicht man wiederum auf einem gewalzten Winterwanderweg den

Ortsteil Korlen. Von hier geht es mit schönen Ausblicken auf Hittisau zurück

zum Ausgangspunkt.

Essen & Trinken Hittisau

Kultur am Weg Hittisau hat mit seinen über 100 Alpen (Gemeinde mit den meisten

Alpen in Österreich!) eine lange Tradition in der Alpsennerei und war in

Vorarlberg eines der ersten Zentren der Fettkäseerzeugung.

Die Route führt direkt am Hittisauer Alpsennereimuseum vorbei.

Sehenswert sind zudem das Frauenmuseum und die „HolzKultur“

(Informationen dazu im Tourismusbüro Hittisau).

Charakteristik

Angenehmer Spaziergang

mit schönen Ausblicken

Gesamtgehzeit

1 3/4 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 110 m

Ab: 110 m

8

Hittisau

Korlen

Brand

Bütscheln

Über Brücken zu Alpen

Hittisau-Balderschwang

Ausgangspunkt Hittisau, Landbus-Haltestelle Postamt der Linien 25 (Bregenz–

Egg), 41 (Dornbirn–Sibratsgfäll) und 98 (Hittisau–Balderschwang–Oberstdorf)

Endpunkt Balderschwang, Haltestelle der Buslinie 98 (Hittisau–Balderschwang–

Oberstdorf)

Wegverlauf Von Hittisau (790 m) wandert man auf einer gewalzten Wanderpiste

hinauf nach Dornbündt (890 m). Nach diesem Anstieg führt der Weg hinunter

zur Bolgenach, die auf der Völkenbrücke überquert wird. Dann steigt der Weg

wiederum an bis nach Sippersegg (980 m) und schlängelt sich danach wieder

hinunter zur Bolgenach. Bald darauf erreicht man die Bibersteinalpe (Loipenstüble)

und mit einem wunderschönen Weg entlang der Bolgenach erreicht man

schließlich Balderschwang im Allgäu (1040 m). Wenn die gesamte Route zu lang

ist, kann man auch nur Teilstrecken wandern. Es gibt Bus-Haltestellen in Dornbündt

(Gehzeit: 1Std 15 min) und Sippersegg (Gehzeit: 2 Std 15 min).

Essen & Trinken Hittisau, Loipenstüble, Balderschwang

Kultur am Weg Hittisau ist die alpenreichste Gemeinde Österreichs. Die Route

führt durch das Alpgebiet im Balderschwanger Tal. Sehenswert ist die Kapelle in

Sippersegg .

Charakteristik

Wanderung auf durchwegs

gewalzten Wanderpisten

durch das Balderschwanger

Tal entlang der Bolgenach

Gesamtgehzeit

3 1/2 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 290 m

Ab: 60 m

9

Hittisau

Balderschwang

Dornbündt

Sippersegg

Loipenstüble

Völken


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Durch die wilde Schlucht

Lingenau–Großdorf–Egg

Ausgangspunkt Lingenau-Dorfplatz, Haltestelle der Landbus-Linie 29

(Riefensberg–Egg)

Endpunkt Egg-Postamt, Haltestelle der Landbus-Linie 29 (Egg–Riefensberg)

Wegverlauf In Lingenau (680 m) beginnt die Wanderung entlang des Gehsteiges

bis zur Hochbrücke nach Großdorf. Hier wandert man hinunter ins Tal der

Subersach zur Gschwendtobelbrücke (600 m). Danach beginnt der Anstieg hinauf

nach Stocker und Großdorf (660 m). Bei genügender Schneelage empfiehlt

sich nach Stocker von der Straße rechts abzuzweigen und über das Großdorfer

Feld auf dem gewalzten Winterwanderweg (entlang der Loipe) nach Großdorf

zu wandern. Von Großdorf folgt man dem Wanderweg hinunter über Mühle

nach Egg (550 m).

Essen & Trinken Lingenau, Großdorf, Egg

Kultur am Weg Von Alois Negrelli stammt die 1833 erbaute gedeckte Holzbrücke

im Gschwendtobel.

Ebenfalls sehenswert: zahlreiche stattliche Bregenzerwälder Bauernhäuser in

Großdorf.

Charakteristik

Schöne Dörferwanderung

verbunden mit der

Überquerung der

Subersachschlucht

Gesamtgehzeit

2 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 60 m

Ab: 190 m

10

Egg

Mühle

Lingenau

Großdorf

Gschwendtobel

Stocker

Vom Gipfel ins Tal

Brüggele–Kaltenbrunnen–Alberschwende

Ausgangspunkt Alberschwende, Talstation der Brüggelekopf-Sesselbahn,

10 Gehminuten von der Haltestelle Dorfplatz der Landbuslinien 35

(Bregenz–Bezau) und 40 (Dornbirn–Warth)

Wegverlauf Auffahrt mit dem Sessellift zum Brüggelekopf. Von der Bergstation

Brüggelekopf (1160 m) führt ein teils gebahnter, teils ausgetretener Winterweg

hinab nach Kaltenbrunnen (906 m). Hier wendet sich der Weg nordwärts in ein

Waldgebiet und schlängelt sich dann über sonnige Hänge durch die Parzellen

Tannen und Lanzen zurück nach Alberschwende (722 m).

Essen & Trinken Berggasthaus Brüggele, Gasthaus Alpenrose (Kaltenbrunnen),

Alberschwende

Kultur am Weg Der Lorenapass nahe dem Brüggelekopf ist ein alter Übergang in

den Bregenzerwald. Dieser war vom Mittelalter bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts

die bevorzugte Verbindung mit dem Rheintal. Der aussichtsreiche Sonnenhang

von Kaltenbrunnen wurde schon im Mittelalter als Vorsäßgebiet genutzt

und ist spätestens seit dem 18. Jahrhundert von einigen Bergbauernfamilien

ständig bewohnt.

Charakteristik

Aussichtsreiche

Wanderung vom

Berg ins Tal

Gesamtgehzeit

2 3/4 Stunden

Höhenunterschied

Ab: 420 m

Die Betriebszeiten der

Brüggelekopf-Sesselbahn

erfahren Sie unter

T +43(0)5579-4323 od. 4233

11

Alberschwende

Lanzen

Tannen

Brüggelekopf

Kaltenbrunnen


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Auf den Spuren der Sommerfrische

Bödele–Lustenauer Hütte–Schwarzenberg

Ausgangspunkt Bödele, Haltestelle der Landbus-Linie 38 (Dornbirn–

Bödele–Schwarzenberg)

Endpunkt Schwarzenberg-Dorfplatz, Haltestelle der Landbus-Linie 38

(Dornbirn–Bödele–Schwarzenberg)

Wegverlauf Von der Haltestelle am Bödele (1140 m) erreicht man nach kurzer

Gehzeit entlang der Straße nach Schwarzenberg den Winterwanderweg. Nach

der Querung der Skipisten des Hochälpeleliftes wandert man durch Bergwald

zur Hochälpelealpe (1250 m, weite Ausblicke in den Bregenzerwald) und weiter

zur Lustenauer Hütte (1250 m, Abstecher zur Bregenzer Hütte möglich).

Von der Lustenauer Hütte gelangt man auf einem aussichtsreichen Weg über das

Klausbergvorsäß hinunter nach Schwarzenberg (695 m).

Essen & Trinken Bödele, Lustenauer Hütte, Bregenzer Hütte, Schwarzenberg

Kultur am Weg Am Bödele, nahe dem Losenpass, ein seit altersher benutzter

Übergang ins Rheintal, errichtete der Dornbirner Fabrikant Otto Hämmerle

1901 eine Sommerfrischekolonie. Neben dem Arlberg ist das Bödele die zweite

Wiege des Vorarlberger Skisports (1903/04 Errichtung einer Sprungschanze und

erstes Skirennen, 1907 erster Skilift der Welt).

Charakteristik

Wanderung ins Tal auf breit

gespurtem Winterweg

Gesamtgehzeit

3 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 120 m

Ab: 570 m

12

Bödele

Hochälpelelift

Hochälpelealpe

Lustenauer Hütte

Klausbergvorsäß

Schwarzenberg

Von Dorf zu Dorf

Schwarzenberg–Andelsbuch–Egg

Ausgangspunkt Schwarzenberg-Dorfplatz, Haltestelle der Landbus-Linien 38

(Dornbirn–Bödele–Schwarzenberg) und 40 (Dornbirn–Alberschwende–Egg–

Schwarzenberg–Bezau)

Endpunkt Egg-Postamt, Haltestelle der Landbus-Linien 35 (Bregenz–Egg–

Bezau) und 40 (Dornbirn–Egg–Bezau)

Wegverlauf Vom Dorfplatz Schwarzenberg (696 m) führt der Weg auf geräumter

Gemeindestraße hinunter zur Parzelle Au (590 m), weiter auf einem Fußweg

und Holzsteg über die Bregenzerach zum Stausee Ach (550 m). Von dort wandert

man aufwärts zu den Andelsbucher Parzellen Heimgarten und Wirth.

Von Andelsbuch (613 m) verläuft die Route auf der alten Bahntrasse aussichtsreich

weiter nach Egg (550 m).

Essen & Trinken Schwarzenberg, Andelsbuch, Egg

Kultur am Weg Die Route führt durch eines der ältesten Siedlungsgebiete des

Bregenzerwaldes.

Besonderheiten: Denkmalgeschützter Dorfplatz in Schwarzenberg mit Pfarrkirche

(1755), stattlichen Wirtshäusern, Tanzhaus und Dorfbrunnen. Von Andelsbuch

bis Egg verläuft der Weg auf der Trasse der ehemaligen Bregenzerwaldbahn.

Charakteristik

Leichte Dörferwanderung

auf geräumten Wegen

Gesamtgehzeit

2 1/4 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 60 m

Ab: 210 m

13

Schwarzenberg

Au

Wirth

Stausee

Ach

Egg

Heimgarten

Andelsbuch


WANDERN_Winter_1.1.QXD:WANDERN_Winter_1.1.QXD 28.11.2006 11:03 Uhr Seite 14

Wo im Sommer Kühe weiden

Schetteregg Rundweg

Ausgangspunkt Schetteregg-Parkplatz, Haltestelle der Landbus-Linie 32

(Egg–Schetteregg), in Egg Anschlussverbindungen von und nach Bregenz und

Dornbirn

Wegverlauf Die Route verläuft zur Gänze auf gewalzten Wanderpisten. Sie führt

von Schetteregg (1066 m) zuerst in das Vorsäßgebiet von Eggatsberg und Hammeratsberg

mit schönen Bregenzerwälder Vorsäßhütten. Bald danach erreicht

man bereits die Untere Falzalpe und man erhält schöne Einblicke in die südlich

gelegenen Berge Bullerschkopf und Winterstaude (1877m). Der Weg steigt nun

an zur Oberen Falzalpe und weiter hinauf in das Gebiet der Ochsenhofalpe.

Mit schönen Blicken auf Schetteregg und den vorderen Bregenzerwald führt der

Weg wieder hinunter zum Ausgangspunkt in Schetteregg.

Essen & Trinken Schetteregg, „Leo’s Hütte“

Kultur am Weg Eggatsberg und Hammeratsberg sind zwei Gemeinschaftsvorsäße.

Die Flächen sind Gemeinschaftseigentum, die Hütten Privatbesitz. Das Vieh

wird im Frühjahr und im Herbst für einige Wochen hierher gebracht,

die Milch in einer eigenen Sennerei zu Butter und Käse verarbeitet.

Im Sommer werden die Flächen gemäht. Die Falzalpen sind große Sennalpen.

Charakteristik

Abwechslungsreicher

Rundweg durch das ruhige

Vorsäß- und Alpgebiet

Gesamtgehzeit

2 1/2 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 180 m

Ab: 180 m

14

Schetteregg

Eggatsberg

Leo’ s Hütte

Hammeratsberg

Ochsenhofalpe

Obere Falzalpe

Untere Falzalpe

Zum schönsten Vorsäß

Sibratsgfäll–Schönenbach

Ausgangspunkt Parkplatz beim Krähenberg-Skilift. Haltestelle der Landbus-

Linie 41 bei der Pfarrkirche Sibratsgfäll, in Hittisau Anschlussverbindungen von

und nach Bregenz/Egg (25) und Balderschwang–Oberstdorf (98)

Wegverlauf Bei Anreise mit dem Bus muss man zuerst auf der Straße oder entlang

dem gewalzten Winterwanderweg hinunter zum Parkplatz Krähenberg

wandern (ca. 30 Minuten). Beim Parkplatz Krähenberg führt die Straße recht

steil hinauf zur Jausenstation Bilgeri’s Krähenberg. Hier beginnt der gewalzte

Winterweg (immer entlang der Langlaufloipe). Reizvoll ist die Durchquerung

einer engen Schlucht mit imposanten Blicken hinunter zur Subersach. Bald

danach öffnet sich das Tal und man hat die wunderschön gelegene Vorsäßsiedlung

Schönenbach (1025 m) vor Augen. Der Rückweg nach Sibratsgfäll (930 m)

erfolgt über dieselbe Route.

Essen & Trinken Sibratsgfäll, Bilgeri’s Krähenberg

Kultur am Weg Schönenbach gehört zu den schönsten und größten Vorsäßsiedlungen

(ein „Vorsäß“ ist eine Vorstufe zur Alpe) des Bregenzerwaldes. Es wurde

1491 erstmals erwähnt, besteht aus über 25 Hütten und einer Kapelle. Auf dem

Vorsäß weidet das Vieh vor und nach der Alpzeit. Im Sommer werden die Flächen

gemäht. Die Milch wird im Frühjahr und Herbst in einer Gemeinschaftssennerei

zu Butter und Käse verarbeitet.

Charakteristik

Wildromantischer Weg

durch die Subersach-

Schlucht

Gesamtgehzeit

Ab Parkplatz Krähenberg:

3 1/2 Stunden

Ab Sibratsgfäll-Ortsmitte:

4 1/2 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 200 m

Ab: 200 m

15

Sibratsgfäll

Schönenbach

Krähenberg

Jausenstation

Iferalpe


WANDERN_Winter_1.1.QXD:WANDERN_Winter_1.1.QXD 28.11.2006 11:03 Uhr Seite 16

In aussichtsreicher Höhe

Sonderdach Rundweg (Bezau)

Ausgangspunkt Bezau, Talstation der Bezauer Bergbahnen, 30 Gehminuten von

der Haltestelle Bezau-Postamt der Landbus-Linien 35 (Bregenz–Bezau) und 40

(Dornbirn–Schoppernau)

Wegverlauf Auffahrt mit den Bergbahnen Bezau zur Mittelstation Sonderdach

(1208 m). Beim Gasthof führt der Weg rechts durch das Vorsäßgebiet leicht

ansteigend bis zum Waldrand. Nach einigen Höhenmetern Anstieg im Wald

wendet sich der Weg wieder zurück Richtung Sonderdach. Von dieser Anhöhe

hat man nun einen schönen Blick auf die Vorsäßsiedlung. Der Weg durchquert

das ganze obere Weidegebiet und man gelangt zur neugebauten Leugehralpe im

Westen von Sonderdach. Von hier wandert man zurück hinunter zur Mittelstation.

Der Rundweg ist in beiden Richtungen gut begehbar.

Essen & Trinken Gasthof Innauer (Sonderdach)

Kultur am Weg Sonderdach ist ein Gemeinschaftsvorsäß mit zahlreichen Hütten

und einer Kapelle, an einer Verflachung am Südabhang des „Niedere“-Höhenzuges

gelegen. Das Vieh der Bauern mit Weiderechten ist im Frühjahr und Herbst

für einige Wochen hier. Dabei wird die Milch in einer eigenen Sennerei verarbeitet.

Charakteristik

Gewalzter und

aussichtsreicher Höhenweg

auf 1200 m

Gesamtgehzeit

1 Stunde

Höhenunterschied

Auf: 100 m

Ab: 100 m

Die Betriebszeiten der

Bergbahnen Bezau

erfahren Sie unter

T +43(0)5514-2254

16

Leugehralpe

Sonderdach

Talstation Bezau

Baumgarten

Niedere Höhe

Am Bach entlang zu drei Kirchen

Bezau– Reuthe–Bizau

Ausgangspunkt Bezau-Ortsmitte, Haltestelle der Landbus-Linien 35

(Bregenz–Bezau) und 40 (Dornbirn–Schoppernau)

Wegverlauf In Bezau-Greben beginnt ein gewalzter Winterweg neben der Loipe

nach Reuthe. Auf einem felsigen Höhenrücken steht hier die älteste Kirche des

Hinterwaldes. Kurz danach erreicht man auf einem schönen Weg entlang des

Bizauer Baches das Gesundhotel Bad Reuthe.

Ab hier ist ebenfalls parallel zur Loipe ein Winterwanderweg gespurt, der – die

wuchtige Nordwand der Kanisfluh vor Augen – bis in die Ortsmitte von Bizau

führt. Entlang des Bizauer Baches gelangt man mit schönen Blicken auf das

Dorf zurück nach Reuthe und von hier auf demselben Weg nach Bezau. Von

Bizau oder Reuthe kann man auch mit dem Bus zurück nach Bezau fahren.

Essen & Trinken Bezau, Reuthe, Bizau

Kultur am Weg Pfarrkirche Bezau (1907/08 im neobarocken Stil erbaut);

Pfarrkirche Bizau (Barockkirche aus dem 17.–18. Jhdt.); Pfarrkirche Reuthe

(Gotischer Altarraum mit bedeutenden Fresken aus dem 15. Jhdt.).

Charakteristik

Großteils präparierter,

ebener Talweg

Gesamtgehzeit

Gesamte Runde: 3 Stunden

Bezau – Bizau: 1 1/2 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 50 m

Ab: 50 m

17

Reuthe

Bezau

Bizau


WANDERN_Winter_1.1.QXD:WANDERN_Winter_1.1.QXD 28.11.2006 11:03 Uhr Seite 18

Rechts und links der Bregenzerache

Reuthe –Mellau–Schnepfau

Ausgangspunkt Bezau- Café Natter, Haltestelle der Landbus-Linie 40

(Dornbirn–Schoppernau)

Endpunkt Schnepfau-Dorfplatz, Haltestelle der Landbus-Linie 40

(Dornbirn–Schoppernau)

Wegverlauf Beim Café Natter beginnt ein wunderschöner Uferweg entlang der

Bregenzerach bis Reuthe. Von dort führt eine Straße vorbei am Holzbauwerk

Kaufmann über den „Herburg“-Hügel nach Hinterreuthe. Danach überquert

man die Bregenzerach und die Straße (L 200) und wandert auf einem gewalzten

Winterweg hinein nach Mellau. Bei der Talstation der Mellauer Bergbahnen

beginnt ein Güterweg ins Engevorsäß mit eindrucksvollen Blicken auf die Nordwand

der Kanisfluh. Vor Hirschau überquert man abermals die Bregenzerach

und hat danach zwei Möglichkeiten, nach Schnepfau zu gelangen: auf dem

„Feldweg“ oder durch die Parzelle Hirschau und dort abzweigend über Scheidhag.

Rück fahrt nach Bezau mit dem Bus.

Essen & Trinken Café Natter (Bezau), Mellau, Schnepfau

Kultur am Weg Pfarrkirche Reuthe (gotischer Altarraum mit bedeutenden

Fresken aus dem 15. Jhdt.); schöne Bregenzerwälder Bauernhaus-Ensembles in

Hinterreuthe und Hirschau mit Kapellen; gedeckte Holzbrücke über die Bregenzerach

in der Parzelle Klaus in Mellau; Engevorsäß (Gemeinschaftsvorsäß mit

Kapelle); Pfarrkirche Schnepfau (erbaut 1705, vergrößert 1871–75).

Charakteristik

Schöner Talweg entlang der

Nordflanke der Kanisfluh

Gesamtgehzeit

2 3/4 Stunden

(+ 1/2 Stunde bei der

Variante über Scheidhag)

Höhenunterschied

Auf: 110 m

Ab: 30 m

18

Mellau

Bezau

Reuthe

Hinterreuthe

Scheidhag Schnepfau

Hirschau

Feldweg

Engevorsäß

Unterwegs ins wildromantische Tal

Ulfernalp Rundweg (Mellau)

Ausgangspunkt Mellau-Ortsmitte, Haltestelle der Landbus-Linie 40

(Dornbirn–Schoppernau). Fußmarsch zur Talstation der Bergbahnen Mellau

(ca. 15 Minuten) oder mit Bus “Dorfblitz” zur Talstation

Wegverlauf Nach der Bergfahrt mit den Bergbahnen Mellau führt der Rundweg

aus dem Trubel des Pistenbetriebs hinaus ins über 1400 m hoch gelegene Gebiet

der Ulfernalpe mit ihrem wildromantischen Talschluss unterhalb der Damülser

Mittagsspitze (2095 m) und des Hochblanken. Die schattigen, steilen Nordwände

sind hier mit einer dicken Schicht aus Eis und Eiszapfen überzogen und bieten

ein eindruckvolles Naturschauspiel. Der Wanderweg selbst ist gut präpariert

und man hat nur wenige Höhenmeter zu überwinden. In einer Schleife führt der

Weg nahe dem Talschluss auf die andere Seite des Ulfernbaches und wieder

zurück zum Ausgangspunkt im Skigebiet.

Essen & Trinken Bergstation (Alphof Roßstelle, Restaurant Simma)

Charakteristik

Höhenrundweg in ein abgelegenes

Hochtal. Die Wanderung

empfiehlt sich auf

Grund des Sonnenstandes

besonders ab Mitte Februar

Gesamtgehzeit

1 1/4 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 50 m

Ab: 50 m

Die Betriebszeiten der Bergbahnen

Mellau erfahren Sie

unter T +43(0)5518-2222-0

19

Wildguntenlift

Ulfernalpe

Bergstation


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Von der Schatt- zur Sonnenseite

Au–Schoppernau

Ausgangspunkt Au (Gemeindeamt), Haltestelle der Landbus-Linie 40

(Dornbirn–Schoppernau)

Wegverlauf Von Au führt ein herrlicher Höhenweg über die Parzelle Wieden

Richtung Schoppernau. Nach der Überquerung des Dürrenbaches gelangt man

in die Parzelle Gräsalp. Sie wird von den Einheimischen auch „Klein-Sibirien“

genannt, da hier im Winter für ca. einen Monat die Sonne nicht scheint. Danach

gelangt man in die Ortsmitte von Schoppernau. Hier beginnt ein Anstieg am

Sonnenhang hinauf zur Parzelle Mittelholz. Nach dem Schrannenbachtobel

kommt man hinaus aufs freie Feld und genießt wunderschöne Ausblicke.

Durch die Parzellen Halde und Lebernau führt der Weg wieder hinunter ins Tal

und man wandert entlang der Bregenzerach wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Essen & Trinken Au, Schoppernau

Kultur am Weg Pfarrkirche Au (erbaut 1494, barockisiert), Kapelle Rehmen

(erbaut 1664), Pfarrkirche Schoppernau (17. Jhdt.), Kapelle Gräsalp; 1657 Gründung

der Auer Zunft der Maurer und Steinhauer, aus der berühmte Bregenzerwälder

Barockbaumeister hervorgingen; Franz-Michael-Felder-Museum (der

Sozialreformer und Schriftsteller Felder lebte von 1839 bis 1869) in Schoppernau.

Charakteristik

Ausgedehnter Rundweg in

der Talkammer südlich der

Kanisfluh

Gesamtgehzeit

3 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 160 m

Ab: 160 m

20

Au

Rehmen

Wieden

Lebernau

Halde

Schoppernau

Gräsalp

Zu Fuß hinauf, per Rodel runter

Au–Bergkristallhütte (Bodenvorsäß)

Ausgangspunkt Au (Gemeindeamt), Haltestelle der Landbus-Linie 40

(Dornbirn–Schoppernau)

Wegverlauf Von Au (800 m) führt ein bestens präparierter Weg entlang der

Nordflanke des Lug vorwiegend im Wald hinauf ins Dürrenbachtal zum idyllisch

gelegenen Bodenvorsäß. Hier befindet sich auch die Bergkristallhütte auf über

1200 m. Dieses stille und schöne Hochtal wird durch die beeindruckenden, steil

aufragenden Felsmassive des Zitterklapfenstockes (2403 m) abgeschlossen. Der

Abstieg erfolgt über denselben Weg. Bei guten Bedingungen ist die Mitnahme

eines Schlittens für die Abfahrt ins Tal empfehlenswert.

Essen & Trinken Au, Bergkristallhütte

Kultur am Weg Das Bodenvorsäß auf 1200 m ist eine bäuerliche Siedlung mit

Kapelle. Grund und Boden sind Gemeinschaftseigentum, die Hütten

Privatbesitz. Hierher kommen die Bauern für einige Wochen mit ihrem

Vieh vor und nach dem Alpsommer. Das Bodenvorsäß gehört zu den größten

Sennvorsäßen des Bregenzerwaldes.

Charakteristik

Lohnenswerte

Wanderung in ein ruhiges,

einsames Hochtal

Gesamtgehzeit

3 1/2 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 420 m

Ab: 420 m

Die Öffnungszeiten der

Bergkristallhütte und die

Verhältnisse zum Schlittenfahren

erfahren sie im Tourismusbüro

Au-Schoppernau

T +43(0)5515-2288

21

Au

Bergkristallhütte

Bodenvorsäß


WANDERN_Winter_1.1.QXD:WANDERN_Winter_1.1.QXD 28.11.2006 11:03 Uhr Seite 22

Kurz und aussichtsreich

Diedamskopf Panoramaweg

Ausgangspunkt Schoppernau, Haltestelle Diedamskopfbahn der Landbus-

Linie 40 (Dornbirn–Schoppernau) und Parkplatz

Wegverlauf Von der Bergstation Diedamskopf führt ein präparierter Weg zum

Gipfel des Diedamskopfes (2090 m).Von hier genießt man einen wunderbaren

Panoramablick in den Bregenzerwald. In der Ferne sind auch die Schweizer Berge

und der Bodensee zu sehen. Vom Gipfelkreuz geht man bergab zur Bergstation

der 6er-Sesselbahn „Panorama“. Hier beginnt ein etwa ein Kilometer langer

Rundwanderweg mit schönem Blick zum markanten Felsgipfel des Hohen Ifen.

Talfahrt wieder mit der Bahn.

Essen & Trinken Talstation, Bergstation, Schoppernau

Charakteristik

Gewalzter Höhenrundweg

mit Panoramablicken in die

umliegende Bergwelt

Gesamtgehzeit

35-40 Minuten

Höhenunterschied

Auf: 70 m

Ab: 70 m

Die Betriebszeiten der

Diedamskopf-Kabinenbahn

erfahren Sie unter

T +43(0)5515-4110-0

22

Diedamskopf

Bergstation

Auf alten Walserwegen

Damülser Alpenrundweg

Ausgangspunkt Damüls-Postamt, Haltestelle der Landbus-Linie 43 (Au–Damüls)

Wegverlauf Von Damüls (1425 m) geht man auf dem Gehsteig in Richtung

Oberdamüls und weiter auf dem durchgehend präparierten Talweg neben der

Langlaufloipe bis zur Unterdamülser Alpe (1486 m). Dort beginnt ein steiler

Aufstieg zum Jägerstüble (1614 m). Ein Höhenweg führt hier aufwärts bis ca.

1700 m (Ausblicke bis zum Rätikon), vorbei an der Oberdamülser Alpe (1667 m)

bis Oberdamüls. Ab dem Hotel Alpenstern spaziert man entlang der Straße

zurück zum Ausgangspunkt.

Essen & Trinken Damüls, Jägerstüble, Oberdamüls

Kultur am Weg Damüls ist eine der ersten urkundlich erwähnten Walsersiedlungen

Vorarlbergs (1313 Belehnung mit Alpe Uga, 1326 mit Alpe „Tamülls“). Schon

1382 ist eine eigene Pfarrkirche erwähnt. Die spät gotische Kirche (1484) verfügt

über eine beachtliche spätmittelalterliche Aus stattung (u.a. Fresken um 1490).

Charakteristik

Herrlicher Höhenrundweg

auf über 1400 m mit einmaligem

Gebirgspanorama

Gesamtgehzeit

3 Stunden

Höhenunterschied

Auf: 290 m

Ab: 290 m

23

Oberdamülser Alpe

Jägerstüble

Unterdamülser Alpe

Uga Express

Damüls


WANDERN_Winter_1.1.QXD:WANDERN_Winter_1.1.QXD 28.11.2006 11:03 Uhr Seite 24

Zum Hotel am See

Hochtannbergpass–Körbersee

Ausgangspunkt Hochtannbergpass, Haltestelle der Landbus-Linie 40

(Dornbirn–Bezau–Warth)

Wegverlauf Vom Hochtannbergpass (1676 m) geht man auf der straßennahen

Wanderpiste (rechte Piste wählen für Rundweg!) am Körberkreuz vorbei ge -

mächlich ansteigend zum Witelesattel (1750 m) und dann hinunter zum Hotel

Körbersee (1665 m). Dort hat es (bei guten Schneeverhältnissen!) einen eigenen

Reiz, noch einen Rundgang um den zugefrorenen Körbersee anzuschließen.

Wenn beim Rückweg ebenfalls die rechte Piste gewählt wird, ergibt sich ein

Rundweg auf verschiedenen Wegen und man kommt in einem Bogen um den

schneebedeckten Kalbelesee herum zum Ausgangspunkt zurück.

Essen & Trinken Talstation Saloberkopfbahn, Hotel Körbersee

Charakteristik

Leichte Genusswanderung

auf über 1600 m auf durchgehend

präparierten Wanderpisten

Gesamtgehzeit

1 3/4 Stunden

(+ 1/2 Stunde bei Rundgang

um den Körbersee)

Höhenunterschied

Auf: 90 m

Ab: 90 m

24

Hotel Körbersee

Hochtannbergpass

Kalbelesee

Talstation

Saloberlift

Zur Kapelle und dem Friedenskreuz

Hochkrumbach Rundweg

Ausgangspunkt Jägeralpe, Haltestelle der Landbus-Linie 40 (Dornbirn–Bezau–

Warth).

Wegverlauf Von der Jägeralpe (1590 m) folgt man der links am Bergfuß führenden

Wanderpiste zur Kuchlalpe und weiter hinauf zur Talstation der Saloberkopfbahn

(1670 m). Von dort geht man Richtung Hochtannbergpass (1676 m),

biegt aber noch vor der Straße auf eine Wanderpiste ab, die nördlich um den

Simmel herumführt. Beim Hotel Adler bietet sich die Möglichkeit, zur St.Jakob-

Kapelle und zum Friedenskreuz auf dem Simmel (1754 m, Aussichtspunkt) aufzusteigen.

Vom Hotel Adler führt wieder eine gewalzte Wanderpiste zum Ausgangspunkt

zurück.

Essen & Trinken Jägeralpe, Talstation Saloberkopfbahn, Hotel Adler

Kultur am Weg Hochkrumbach war durch Jahrhunderte die höchstgelegene

Bergbauerngemeinde Vorarlbergs, seit 1678 mit eigener Seelsorge und noch

1825 von 12 Familien bewohnt. Wegen des Mangels an Brennholz für die langen

Winter wurde das Bergdorf im 19. Jahrhundert gänzlich entsiedelt. Seit 1885

gehört das Gebiet zur Gemeinde Warth. An das frühere Bergdörfchen erinnern

noch die St.Jakob-Kapelle am Simmel und einzelne alte Bauernhöfe.

Charakteristik

Spaziergang inmitten des

Hochgebirges am Tannberg

Gesamtgehzeit

1 1/4 Stunden

(+ 1/2 Stunde mit

Abstecher zum Simmel)

Höhenunterschied

Auf: 160 m

Ab: 160 m

25

Hochtannbergpass

Talstation

Saloberlift

Simmel

Hotel Adler

Hotel

Jägeralpe


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Tipps für Winterwanderer

Für Ihre Wanderungen durch den Schnee haben wir einige Tipps für Sie

zusammengestellt:

Achten Sie auf die entsprechende Ausrüstung wie wasserfeste, halbhohe Schuhe

(z.B. Bergschuhe) und warme Oberbekleidung, idealerweise in leicht aus- bzw.

anziehbaren „Schichten“. Wertvoll sind außerdem: eine Kopfbedeckung, Handschuhe,

Schnee- oder Sonnenbrille, Sonnenschutz.

Schauen Sie auf den Sonnenstand: Gerade im Hochwinter kann die Sonne am

Nachmittag sehr schnell hinter den Bergen verschwinden. Im Schatten wird es

rasch kühl.

„Schuhketten“ schützen vor dem Ausrutschen auf Eis und Schnee, alternativ

dazu eigenen sich „Krödel“ (Mini-Steigeisen) oder Absatzeisen mit Zacken. Man

bekommt sie in Schuh- und Sportgeschäften. Auch Stöcke sind hilfreich.

Markierung: Im Bregenzerwald sind die Winterwanderwege

gemeindeübergreifend einheitlich

markiert und beschildert. Damit sich die Schilder

von jenen der Sommerwege unterscheiden und

zudem gut sichtbar sind, haben wir die Farbe Pink

gewählt.

Sicherheitshinweise:

Bleiben Sie auf den markierten Wanderwegen (pinke Schilder).

Kleine Schritte und gleichmäßiges Tempo sparen bergauf Kraft und schonen

bergab die Gelenke.

Wenn Sie den Oberkörper beim Abwärtsgehen leicht nach vorne neigen, verringern

Sie die Rutschgefahr.

Nehmen Sie etwas zum Trinken mit, auch ohne Durst ist Trinken wichtig.

Informieren Sie sich bei Ihren Gastgebern über die Wettervorhersage. Nebel

und Schlechtwetter können überraschend schnell kommen. Auch bei schwierigen

Wegverhältnissen oder großer Anstrengung: Kehren Sie lieber rechtzeitig

um, bevor Sie ein Risiko eingehen.

Als Winterwanderer sind Sie – wie auch als Sommerwanderer – auf eigene Verantwortung

unterwegs.

Respektiere deine Grenzen!

Wälder und Wiesen, Flüsse und Seen sind wertvolle Freizeit- und Erholungsräume.

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte auch bedenken, dass die Natur ein höchst

sensibler und schützenswerter Lebensraum für Pflanzen und Tiere ist.

Gerade Wälder haben außerdem eine ganz wichtige Schutzfunktion.

Die Initiative „Wohngemeinschaft Natur” der Vorarlberger Landesregierung

informiert Bewohner und Besucher über einen respektvollen Umgang mit der

Natur.

In diesem Sinne ersuchen auch wir Sie, Schutz- und Schonregionen zu achten.

Die wichtigste Empfehlung: Bleiben Sie auf beschilderten Wegen und halten Sie

die Natur sauber.

26

Herausgeber

Bregenzerwald Tourismus GmbH

Impulszentrum 1135, 6863 Egg

Vorarlberg, Österreich

Fotos

Dr. Rudolf Berchtel

Dr. Helmut Tiefenthaler

Christoph Lingg

Monika Albrecht

Josef Mallaun

Dietmar Walser

Wanderkarten

Amt der Vorarlberger

Landesregierung,

Abt. VIIa-Raumplanung

Satz

MRS, Wolfurt

Druck

Buchdruckerei Lustenau GmbH

Metzler Artdesign

Printed in Austria

Ausgabe 2006


WANDERN_Winter_1.1.QXD:WANDERN_Winter_1.1.QXD 28.11.2006 11:03 Uhr Seite 28

Bregenzerwald Tourismus GmbH

Impulszentrum 1135, 6863 Egg

Vorarlberg, Austria

t +43⁽0⁾5512 2365

f +43⁽0⁾5512 3010

e info@bregenzerwald.at

www.bregenzerwald.at

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