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Doppelseiter Shri Tobi NR 11

SHRI TOBI • Neue Reihe

SHRI TOBI • Neue Reihe 11 Ohnmacht im Willen ist der natürliche Zustand + + + Du musst gar nichts, und das, was du „musst“, wird dir als dein Wille erscheinen. + + + Da wir die Wirklichkeit sind, im Wesen, nehmen wir im Wesen auch nur „das Wesen der Wirklichkeit“ wahr: „die Leere von (und in) allem und jedem“. Alles Darüber-hinaus ist bereits relative Wahrnehmung, also abhängig von einem Körper. Schaue ich daher in eine Situation oder einen anderen Menschen, in egal was, sehe ich gesichert (di- Seite von 133

SHRI TOBI • Neue Reihe 11 rekt) nur die Leere. Und in dieser Leere gibt es keinen Unterschied. Der Stein, der Hase, der Vogel, egal was- alles „teilt“ (besser: ist) im Wesen dieselbe Leere. . . permanent, oder besser gesagt, jenseits jeder relativen Ausdehnung. Und das ist die einzig wirklich gesicherte Wahrnehmung. . . alles weitere wird schon spekulativ. Da also im permanenten Wissen alles gleich aussieht, kann ich daraus kein Wissen über die Vielfalt ableiten, außer dem, dass alles im Wesen dasselbe ist. Für relatives Wissen (Wissen über die Vielfalt) braucht es einen Körper, der auf dieser Grundwahrnehmung aufbaut. Seite von 133