Ausgabe #83

agenturbap

B’sundrig

GENÜSSE, MENSCHEN, GESCHICHTEN AUS DER REGION

neutral gedruckt

August/

September 2018

83. Ausgabe

Euro 1,50

MACH MAL PAUSE

Sommerfrische im Ländle

Exklusiv für

Vorteilskunden

3 Euro

günstiger zur QUARTA

4 Länder Jugendphilharmonie

Seite 54


Ein super Markt

sucht Superlüt.

Die Frischetheken sind das Herzstück in jedem Sutterlüty Markt. Hier finden Genießerinnen und Genießer

ausgesuchte Käse-, Wurst- und Schinkenspezialitäten und bestes Frischfleisch aus Vorarlberg und

Österreich. In Märkten mit eigener Frischfischtheke stehen zusätzlich bis zu 50 fangfrische Fischspezialitäten

zur Auswahl. Doch erst dein Talent für Beratung, Service und persönliche Betreuung macht die

Frischetheken in unseren Ländlemärkten so b’sundrig. Wir suchen:

Mitarbeiter/innen Fleisch oder Feinkost

Voll- und Teilzeit, für unsere Ländlemärkte in ganz Vorarlberg

Wir suchen Superlüt mit:

• Leidenschaft für frische Lebensmittel

• Freude am Verkauf und Kundenkontakt

• Begeisterung für Regionalität

• echtem Teamgeist

Wir bieten dir:

• Platz für Kreativität und deine eigenen Ideen

• selbstständiges Arbeiten

• interessante Entwicklungsmöglichkeiten

• Unterstützung durch ein tolles Team

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Karriere – Offene Stellen

Das Standardgehalt für diese Positionen liegt laut Kollektivvertrag bei mind. 22.204 € pro Jahr für eine Vollzeitstelle. Da wir von unseren

Teammitgliedern mehr erwarten als nur den Standard, orientiert sich das tatsächliche Gehalt an deiner Qualifikation und Erfahrung.

Bewirb dich jetzt online oder sende deine Unterlagen an

Kathrin Bohlen · Sutterlüty Handels GmbH · Mühle 534 · 6883 Egg · bewerbung@sutterluety.at.


Editorial

Mach mal Pause!

So erreichen Sie uns:

magazin@sutterluety.at

www.facebook.com/bsundrig

www.instagram.com/sutterluety

Adressen und Öffnungszeiten unserer

Ländlemärkte, über 450 Rezepte

und Informationen zu unseren

b’sundrigen Produkten – all das

finden Sie auf www.sutterluety.at

Fällt es Ihnen manchmal schwer, einfach

nichts zu tun und die Seele baumeln zu lassen?

Dann haben wir ja genau die richtige

Lektüre für Sie! Mit vielen köstlichen Tipps

für die schnelle Küche und tollen Inspirationen

dafür, wie Ihre nächste Sommerparty

ein kulinarischer Knaller wird – sogar wenn

Sie keine Lust haben, dafür selbst in der Küche

zu stehen (ab Seite 6).

Eine, die mit Pausemachen so gar nichts

am Hut hat, ist Theresia Schneider. Auf der

Alpe Obere Falz in Egg-Schetteregg stellen

sie und ihre Familie seit vielen Jahren in traditioneller

Handarbeit Sutterlüty’s Alpbutter

her. Wir haben ihr dabei über die Schulter

geschaut (ab Seite 30).

Pause zu machen bedeutet ja nicht

zwangsläufig, nichts zu tun. Oft reicht es

schon, mal ganz was anderes zu machen als

üblich: Wie wäre es zum Beispiel mit einer

Sonnenaufgangstour im Silvretta-Gebirge?

Das ist garantiert ein einzigartiges und unvergessliches

Erlebnis (ab Seite 80).

Und wenn Sie es doch lieber gemütlich

nehmen, dann ist ein Ausflug ins Schwimmbad

genau das Richtige. Wagen Sie am

besten gleich einen Versuch auf Seite 76

und 77 – mit etwas Glück gewinnen Sie dabei

sogar eine b’sundrige Erfrischung!

So, wir machen jetzt Pause. Ich wünsche

Ihnen einen erholsamen Sommer und freue

mich auf ein Wiedersehen im September.

Making of …

EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN

Super Suppe

Nicole fotografiert

ihr Gazpacho-

Blitzrezept (Seite 21).

Super Sicht

Super Stimmung

beim Dekoshooting mit Clara

und Siri (Seite 62).

von der Breithornhütte auf der Alpe

Oberpartnom (Seite 80).

Gedruckt nach der Richtlinie “Druckerzeugnisse“

des Österreichischen Umweltzeichens,

Oberndorfer Druckerei GmbH, UW-Nr.888

Sutterlüty schützt die Umwelt nachhaltig:

Das Sutterlüty Magazin wird in einem

klimaneutralen Verfahren zugunsten des

„Kochöfen in Ghana landesweit“-Projekts

gedruckt. Der Umschlag besteht aus FSC-

Mix und der Innenteil aus FSC-Recycled

zertifiziertem Papier.

Ihr Christian Kerber, Chefredakteur

Sutterlüty Magazin 03


Die GROSSEN

Momente

ganz

sind die

kleinen

Mit Oma zusammen im Garten sein.

Und gemeinsam entdecken, dass Brennnessel

auch ihre guten Seiten haben. Die großen

Momente sind die ganz kleinen! Wir

verstehen das. Denn Glem vital gehört

zur Familie. Seit 1972.

schmetterlingsmomente.at

gehört zur

Familie


21

Inhalt

BEWUSST GENIESSEN

06

22

06

21

22

26

Rezepte

Kleine Köstlichkeiten für großen Genuss

Blitzrezept

Gurken-Joghurt-Gazpacho mit Dill

Genuss im Fokus

Frische Teigwaren aus dem Kühlregal

Ernährung mit Erklärung

Mehr Genuss an heißen Sommertagen

30

48

38

30

38

46

UNSER LÄNDLE

Ein Tag bei …

Theresia Schneider auf der Alpe Obere Falz

Ein Tag bei …

… den Demeter HeuMilch Bauern in Bayern

Regionale Genüsse

Tipps für eine beerige Pause!

48

FAQ Bregenzerwald

Alles. Alles, was geht.

62

54

58

Sutterlüty Vorteilskarte

Zum Vorteilspreis zum QUARTA-Konzert

Nachgefragt – nachgehakt

Dietrich Tortilla Chips

BESSER LEBEN

80

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Sutterlüty Handels GmbH, Mühle 534, 6863 Egg, Tel. +43 (0)5512 / 2266-0,

magazin@sutterluety.at, www.sutterluety.at, www.facebook.com/bsundrig, www.instagram.com/sutterluety Konzeption

und Gestaltung: Baschnegger Ammann Partner Beratung: Elena Wagner, M. A. Grafik: DI (FH) Sandra Pöltl Redaktion:

Carmen Burtscher, MMag. Elisabeth Christensen, Dr. Melanie Laibl Mitarbeiter dieser Ausgabe: Ariane Dorn, Helmut

Düringer, Patsy Grabher-Fenkart Illustration: Nikola Cazzonelli Redaktionsadresse: Baschnegger Ammann Partner,

„B’sundrig“ – das Sutterlüty Magazin, Zollgasse 7, 6850 Dornbirn Korrektur: Mag. Merle Rüdisser Bildbearbeitung:

www.profiler.cc Druck: Oberndorfer Druckerei, Buchdruckerei Lustenau Projekt-, Anzeigenleitung & Fotografie:

Mag. (FH) Christian Kerber, christian.kerber@sutterluety.at Stockbilder: shutterstock Auflage: 161.000 Stück

In der Regel finden Sie die Zutaten, die in den Rezepten in diesem Magazin verwendet werden, in jedem größeren

Sutterlüty Ländlemarkt. Sollte im Ausnahmefall eine spezielle Zutat nicht erhältlich sein, wenden Sie sich bitte an ein gut

sortiertes Spezialitäten-Geschäft oder den Bioladen Ihres Vertrauens.

62

70

76

80

89

Lebensgefühl

Treffen wir uns im Garten!

Gelebte Verantwortung

Die erste Herkunftsauszeichnung Österreichs

feiert Jubiläum

Kinderseite

Im Ländle sind die Herzen los!

Unterwegs in der Natur

Traumhaft schön pausieren

Mondkalender

20.07.–04.10.2018

mit

Gewinnspiel

Sutterlüty Magazin 05


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

Kleine

Köstlichkeiten für

großen Genuss

M

Fotos: Christian Kerber

Styling: Patsy Grabher-Fenkart

Es gibt Gelegenheiten, da möchte man einfach

mit Freunden und Familie genießen, ohne

stundenlang in der Küche zu stehen. Wer sich

und seinem Herd mal eine Pause gönnen

und seine Gäste trotzdem nach allen Regeln

der Kochkunst verwöhnen möchte, lässt

sich einfach von Petit Catering in Dornbirn

Fingerfood vom Feinsten liefern. Und wer

so gar nicht widerstehen kann, selbst den

Kochlöffel zu schwingen, findet hier eine

klitzekleine Auswahl an Rezepten für Barbara

Gantners Köstlichkeiten im Kleinformat.

06 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN

Schlemmen statt schuften?

Das Catering von Petit

Barbara macht's möglich

Sutterlüty Magazin 07


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

t

Geeiste Erbsensuppe

Für 4 Personen · Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: 20 Min.

mit Käse -

Kräuter -Baguette

ZUTATEN

Erbsensuppe: 600 g junge Erbsen frisch oder TK

60 g Frühlingszwiebeln nur die grünen Teile

10 frische Minzblätter · 250 ml Buttermilch

60 ml Olivenöl · 250 ml Gemüsefond · Salz

Pfeffer frisch gemahlen

Käse-Kräuter-Baguette: 150 g Frischkäse

2 EL griechisches Joghurt oder Crème fraîche

Salz, Pfeffer · 8 kleine Scheiben Baguette

Alois Hammerl Landbäckerei · 1 Bund Kräuter gemischt

(Kresse, Schnittlauch, Petersilie), Sutterlüty’s Kräutertöpfle

ZUBEREITUNG

Erbsensuppe: Die Erbsen und die grünen

Abschnitte der Frühlingszwiebeln getrennt

blanchieren und in Eiswasser abschrecken.

Vier Esslöffel Erbsen für die Einlage beiseitestellen.

Die restlichen Erbsen zusammen

mit den blanchierten Frühlingszwiebeln und

den Minzblättern in eine Schüssel geben,

mit Buttermilch, Olivenöl und Gemüsefond

aufgießen und alles mit dem Stabmixer fein

pürieren. Durch ein feines Sieb streichen und

in den Kühlschrank stellen.

Käse-Kräuter-Baguette: Frischkäse mit Joghurt

oder Crème fraîche mischen und mit Salz

und Pfeffer abschmecken. In einen Spritzsack

füllen und kühl stellen. Die Baguettescheiben

toasten, Kräuter waschen und fein schneiden.

Käseaufstrich auf die getoasteten Baguettescheiben

dressieren und mit den Kräutern

garnieren. Anrichten: Die beiseitegestellten

Erbsen in kleine Gläser füllen, mit der Suppe

auffüllen und auf Eis anrichten. Käse-Kräuter-Baguette

dazureichen.

08 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

Roggensauerteig-Brote

Für 4–6 Personen · Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: 15 Min.

q Ziegenkäse und Oliven

mit Topfen-Creme,

ZUTATEN

4–6 Scheiben Roggensauerteig-Brot

Topfen-Creme: 100 g Frischkäse · 75 g Ländle-Topfen

25 g Sutterlüty’s Sennbutter weich · 2 TL Paprikapulver

edelsüß · Salz, Pfeffer · 1/2 Schalotte

Belag: 75 g Ziegenrolle im Aschemantel · 1/2 Schalotte

2 EL Sutterlüty’s Apfel-Birnen-Essig · 1 EL Rapsöl

Salz, Pfeffer · 20 g Kräuter gemischt (z. B. Petersilie, Schnittlauch,

Kerbel, Dill), Sutterlüty’s Kräutertöpfle · 60 g Piccardo &

Savorè Taggiasche Oliven entsteint

ZUBEREITUNG

Topfen-Creme: Frischkäse, Topfen, Butter und Paprikapulver

in eine Schüssel geben und mit dem Mixer

glattrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die

Schalotte fein würfeln und unter die Masse rühren.

Belag: Den Ziegenkäse würfeln oder von Hand

zerbröseln. Die Schalotte schälen und ebenfalls

fein würfeln. Schalotte, Käse, Essig und Öl in einer

Schüssel mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kräuter waschen, trockenschütteln und fein

schneiden. Die Oliven halbieren.

Fertigstellen: Die Brote mit der Topfen-Creme

bestreichen, den marinierten Ziegenkäse daraufgeben,

mit der Kräutermischung bestreuen und mit

den Olivenhälften dekorieren.

LENZ MOSER

SELECTION GRÜNER VELTLINER 2017

Zartes Gelbgrün. Würzig-pfeffrig im Bukett.

Pfeffrig-rassig im Geschmack, verbunden

mit würziger Frucht und jugendlich frischer

Säure. Ein jugendlich anmutender Wein,

der durch seine frische, lebendige Art zum

Trinken und Genießen anregt. Passt ideal zu

hellem Fleisch, Teiggerichten, Vorspeisen

und kalten Platten. Wir empfehlen ihn auch

als idealen Sommerwein zum Genuss auf der

Terrasse. Am besten bei 8–10 °C genießen.

Sutterlüty Magazin 09


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

Pikanter Obstsalat mit Huhn

Für 4 Personen · Schwierigkeitsgrad: mittel · Zubereitungszeit: 30 Min.

{

ZUTATEN

Ideal als Hauptgericht

für heiße Sommertage!

4 kleine Hühnerbrustfilets Sutterlüty’s Wälderhennele

6 EL Sesamöl · 2 Knoblauchzehen · Salz, Pfeffer

roter Portwein · 6 Pflaumen entsteint

2 EL Olivenöl · 1 EL Sutterlüty’s Waldhonig

1 Mango · 1/2 Zuckermelone · 1 EL Alnatura

Bio-Sesam · 1 rote Chilischote mittlere Schärfe

50 g Walnusskerne · 1 TL Zucker · Saft von

einer Limette · frische Korianderblätter, davon

1 EL gehackt

ZUBEREITUNG

Hühnerbrustfilets in feine Streifen schneiden.

Sesamöl in der Pfanne erhitzen und das

Fleisch darin anbraten. Den Knoblauch

dazugeben und kurz mitbraten. Das Fleisch

in der Pfanne salzen und pfeffern. Fleisch

beiseitestellen. Verbleibendes Bratöl in eine

große Schüssel geben und abkühlen lassen.

Inzwischen die Pflaumen in Olivenöl anbraten,

mit rotem Portwein ablöschen und mit

etwas Salz und Honig verfeinern. Mango und

Honigmelone schälen, Kerne entfernen und

Fruchtfleisch in 2 cm große Würfel schneiden.

Früchte zum Bratöl in die große Schüssel

geben, alles gut vermischen und stehen

lassen. In einer Pfanne Sesam ohne Fett

trocken anrösten, bis er zu duften beginnt

und etwas Farbe annimmt. Chilischoten

längs halbieren, Kerne mit einem spitzen

Messer entfernen, Schote fein hacken. Nüsse

ebenfalls hacken. Sesam und Nüsse zusammen

mit Zucker, Limettensaft und 1 EL

Koriandergrün unter den Obstsalat heben.

Den Obstsalat mit den Hühnerbruststreifen

anrichten und mit Koriandergrün garnieren.

10 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

,

Schmecken heiß,

lauwarm und auch kalt!

Mini-Saltimbocca

vom Schwein

Für 4–6 Personen · Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: 15 Min.

ZUTATEN

300 g Schweinefilet vom österreichischen Qualitätsschwein,

aus der Sutterlüty Frischfleischtheke

6 Scheiben Parmaschinken · 6 Salbeiblätter

Sutterlüty’s Kräutertöpfle · Salz

Pfeffer aus der Mühle · 1 kl. Bio-Zitrone

2 EL Sutterlüty’s Sennbutter weich

ZUBEREITUNG

Das Schweinefilet waschen, trockentupfen

und parieren. Dann quer zur Faser in ½ cm

dicke Scheiben schneiden. Die Schinkenscheiben

so zusammenfalten, dass sie auf

die Filetscheiben passen. Die Salbeiblätter

waschen und trockentupfen. Die Fleischscheiben

mit dem Handballen flachdrücken

und auf beiden Seiten salzen und pfeffern.

Jede Scheibe mit Schinken und Salbei

belegen. Beides mit einem Zahnstocher

fixieren. Die Zitrone heiß waschen und

trockenreiben, Schale fein abreiben. 1 EL

Saft auspressen. Schale und Saft mit Hilfe

einer Gabel mit der Butter verkneten und in

kleinen Flöckchen auf dem Saltimbocca verteilen.

Bis zum Gebrauch gut abdecken und

in den Kühlschrank stellen (geht auch über

Nacht). Zum Fertigstellen ein Backblech

mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf

220 °C Ober- und Unterhitze oder 200 °C

Heißluft vorheizen. Die Mini-Saltimboccas

auf das Backblech legen und im Ofen in ca.

7 Min. garen.

Sutterlüty Magazin 11


MUTTER

STREIKT?

NEUER DECKEL:

LEICHTER ZU

ÖFFNEN!


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

Kirschtomaten-Tarte

Für 1 mittelgroße (ca. 20 cm) oder 4 kleine Tarte-Formen

Schwierigkeitsgrad: leicht · Zubereitungszeit: 20 Min.

ZUTATEN

Mehl für die Arbeitsfläche · 1 Rolle Tante Fanny

Blätterteig · 1 EL Semmelbrösel · 1 Glas

Alnatura getrocknete Bio-Tomaten (in Öl)

2–3 Knoblauchzehen · 2 EL Thymianblättchen

80 g Piccardo & Savorè Taggiasche Oliven entsteint

schwarzer Pfeffer aus der Mühle · ca. 700 g

Kirschtomaten · Olivenöl

ZUBEREITUNG

Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und

den Blätterteig etwas ausrollen. Teig so

zuschneiden oder ausstechen, dass er

leicht über den Rand der Form(en) reicht.

Form(en) einfetten und mit dem Blätterteig

auslegen. Teig bis zum Rand hochziehen,

den Boden mit einer Gabel einstechen und

mit Semmelbröseln bestreuen. Dann die

Form(en) mit dem Teig in den Kühlschrank

stellen. In der Zwischenzeit die getrockneten

Tomaten in ein Sieb geben und abtropfen

lassen. Die Knoblauchzehen schälen

und grob hacken. Die getrockneten Tomaten

mit dem Knoblauch und den halben

Thymianblättchen in einen Rührbecher

geben und mit dem Stabmixer pürieren.

Die Oliven grob hacken und untermischen.

Die Paste kräftig mit Pfeffer würzen und

beiseitestellen. Den Backofen auf 200 °C

vorheizen. Die frischen Tomaten waschen

und trockentupfen. Die Tomatenpaste auf

dem kalten Tortenboden verstreichen und

die Kirschtomaten dicht an dicht darauf verteilen.

Mit den restlichen Thymianblättchen

bestreuen. Auf der untersten Schiene ca.

20 Min. backen, dann die Temperatur auf

ca. 180 °C reduzieren und in ca. 10 Min. zu

Ende backen. Vor dem Servieren mit etwas

Olivenöl beträufeln.

Sutterlüty Magazin 13


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

{

Lässt sich

wunderbar am

Vortag vorbereiten!

Honig-Parfait

mit Kirschsauce

Für 4 Personen · Schwierigkeitsgrad: mittel

Zubereitungszeit: 30 Min. + Gefrierzeit

ZUTATEN

Honig-Parfait: 4 Eigelbe Martinshof, Buch

125 g Sutterlüty’s Waldhonig · 250 ml Ländle-

Rahm · 3 EL Kirschwasser

Kirschsauce: 300 g Fraxner Kriasi · 1 Vanilleschote

· 500 ml Kirschsaft · 50 g Zucker

1 Zimtstange · 3 Stk. Sternanis · 1 EL Speisestärke

etwas Minze oder Zitronenmelissenblätter

Sutterlüty’s Kräutertöpfle

ZUBEREITUNG

Honig-Parfait: Ein heißes und ein kaltes

Wasserbad vorbereiten. In einer passenden

Metallschüssel Eigelbe mit Honig über dem

heißen Wasserbad schaumig aufschlagen.

Anschließend Masse im kalten Wasserbad

kaltrühren. Rahm steif schlagen und unter

die abgekühlte Ei-Honig-Masse heben. Das

Kirschwasser unterrühren. In eine passende

Form füllen und mindestens 2 h einfrieren.

Kirschsauce: Kirschen waschen und entsteinen.

Vanilleschote aufritzen und mit einem

Messer das Mark herausschaben. Beides

mit Kirschsaft, Zucker, Zimt und Sternanis

in einem kleinen Topf aufkochen und

etwas einreduzieren. Gewürze herausnehmen.

Stärke nach Packungsanweisung mit

kaltem Wasser anrühren und die Soße damit

binden. Kirschen hinzugeben und ca. 30

Min. in der Soße ziehen lassen. Fertigstellen:

Parfait ca. 10 Min. vor dem Servieren aus

dem Tiefkühler holen, in Scheiben schneiden

und mit der Soße anrichten. Mit Minze

oder Zitronenmelisse verzieren.

14 Sutterlüty Magazin


SPASS & GENUSS

VON A BIS Z

durch die

11er Klimaschutzinitiative


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

Pause

machen

dürfen die

anderen

Vom Pausemachen will Barbara Gantner

eigentlich nichts wissen. Zumindest,

wenn es um sie selbst geht. Denn statt

ihren wohlverdienten Ruhestand zu

genießen, hat die 63-Jährige heute

mindestens genauso viel um die

Ohren wie früher: Mit dem Catering-

Unternehmen „Petit Barbara“ verwöhnt

die umtriebige Dornbirnerin

Gesellschaften von bis zu ICH KANN DOCH NICHT

60 Personen – und betreibt EINFACH AUFHÖREN ZU

nebenbei einen Minigolf- ARBEITEN, DA WERDE

Platz. Klar, was sonst? ICH JA VERRÜCKT

Barbara, Catering und Minigolf – wie passt das zusammen?

2011, circa vier Jahre vor meiner Pension, habe ich mir gedacht:

Ich kann doch nicht einfach aufhören zu arbeiten, da werde ich ja

verrückt. Und weil ich immer schon leidenschaftlich gerne gekocht

habe, kam mir der Gedanke, dass ich das ja auch für andere machen

könnte. Man kennt das ja: Man lädt Gäste ein

und möchte ihnen gerne etwas Besonderes

bieten. Dann kocht und bäckt man, richtet das

Haus her, und wenn dann endlich alle da sind

und es gemütlich wird, ist man selbst todmüde.

Genau da möchte ich mit meinem Catering die

Gastgeber entlasten. Dafür habe ich natürlich

eine Küche gebraucht. Letztes Jahr hat sich die

Gelegenheit ergeben, das Bistro hier zu pachten. Ich habe sozusagen

eine Küche gesucht und einen Minigolf-Platz bekommen. (lacht)

Dann sind also der Minigolf-Platz und das Catering eigentlich zwei

Unternehmen in einem?

16 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

Irgendwie schon, ja. Eines allerdings haben sie beide gemeinsam:

Da wie dort möchten wir es den Leuten ermöglichen, ihre

Freizeit und die Zeit mit Freunden und Familie zu genießen.

Wie machst du das, beispielsweise beim Catering?

Wir versorgen Privatpersonen oder auch Unternehmen. Von

zehn bis 60 Personen ist alles möglich, in Ausnahmefällen auch

mal ein paar mehr oder weniger. Unser Angebot richtet sich an

alle, die sich für einen besonderen Anlass auch ein besonderes

kulinarisches Angebot wünschen. Wenn die Rahmenbedingungen

geklärt sind, können die Gastgeber sich aussuchen, was sie

ihren Gästen gerne servieren möchten. Und wir kümmern uns

um den Rest.

Was dürfen sich die Gäste von deinem Catering erwarten?

Wie der Name „Petit Barbara“ schon sagt: Nicht nur ich bin

klein (lacht), auch unsere Gerichte bereiten wir im Kleinformat

zu – als Fingerfood, Tapas, Amuse-Gueules. Da ist von der

Suppe, oder jetzt im Sommer von der geeisten Gazpacho, über

Belugalinsensalat im Glas bis zum Mini-Apfelstrudel alles möglich,

was als Buffet und in Einzelportionen angerichtet werden

kann. Service oder ganze Menüfolgen mit mehreren warmen

Gerichten können wir mit unserem kleinen Team (noch) nicht

bewältigen.

Worauf legst du in deiner Küche besonders viel Wert?

Meiner Ansicht nach kann gutes Essen nur aus erstklassigen

Zutaten entstehen. Darum verwende ich auch nur Produkte, von

denen ich selbst überzeugt bin. Wo es möglich ist, greife ich auf

das saisonale Angebot von regionalen Lieferanten zurück. Ich

biete beispielsweise im Herbst keine Gerichte mit Erdbeeren an.

Aber auf die Vielfalt und die Möglichkeiten, die exotische Früchte

oder Gewürze bieten, möchte ich in meiner Küche trotzdem nicht

verzichten. Dafür probiere ich auch viel zu gerne Neues aus.

NEU

Prickelndes

Hibiskus-Tulsi-

Teegetränk

Tee. Sehr, Sehr Anders.

Wenn blühender Hibiskus auf Granatapfel

und Tulsi trifft, werden Genuss und

Entschleunigung Eins. Eine Komposition,

so relaxed, dass jeder Schluck zu einer

erfrischend-harmonischen Auszeit wird.

Oder eben: Tee. Sehr, sehr anders.

Carpe Diem Hibiskus.

Sutterlüty Magazin

17


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

Bis wohin werden denn die „Petit Barbara“-Köstlichkeiten geliefert?

Hauptsächlich werden wir im Großraum Dornbirn gebucht. Aber

wir liefern auch nach Bregenz. Wir hatten auch schon Veranstaltungen

in Bludenz.

Hier am Minigolf-Platz gibt es deine kleinen Köstlichkeiten aber

leider nicht …

Nein, das könnten wir vom Aufwand her gar nicht stemmen. Aber

Snacks gibt es natürlich schon hier im Bistro. Und die bereiten wir

immer frisch zu. Zurzeit gibt es zum Beispiel einen feinen Wurstsalat

oder verschiedene Paninis. Tiefkühlpizza oder sowas kommt mir

nicht ins Haus!

Spielst du eigentlich selbst auch manchmal eine Runde Minigolf –

oder wie machst du Pause?

Ich hab’s nicht so mit Sport (lacht). Aber in einer ruhigen Minute

spaziere ich sehr gerne durch die Anlage und schaue, wie es meinen

Rosen und den anderen Blumen geht, die ich letztes Jahr gepflanzt

habe. Mir ist es wichtig, dass der Minigolf-Platz ein schöner Ort ist,

an dem man sich gerne aufhält und an dem auch die Gäste Freude

haben.

Petit – catering I bistro I minigolf

Barbara Gantner

Vordere Achmühlerstraße 40, 6850 Dornbirn

b.gantner@petit-barbara.at, www.petit-barbara.at

T +43 (0)699 / 10444610

ÖFFNUNGSZEITEN Minigolf + Bistro (Terrassenbetrieb)

April–Oktober (nur bei Schönwetter): Di–Sa: 13.30–21 Uhr,

Sonn- und Feiertag: 11–21 Uhr, Mo: Ruhetag

LANDHOF Genussvielfalt

www.landhof.at

Grill-Party

Grillmix, bestehend aus

Mini Berner Würstel,

Bratwurstschnecke,

Rostbratwürstel und

Mini Käsekrainern.

450 g, 10 Stück

Mini-Berner

Würstel

Berner-Würstel

Frankfurter Würstel

aus bestem Schweinefleisch,

gefüllt mit

würzigem Käse und mit

feinstem Bauchspeck

umwickelt.

500 g, 6 Stück / 250 g, 8 Stück

Cabanossi

Traditionell

gewürzter und

geräucherter

Jausensnack für

Groß & Klein.

300 g, 6 Stück


Lebe die Vielfalt!

Mohren Radler

www.mohrenbrauerei.at

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● In Sekunden zubereitet

● Kohlensäure individuell dosierbar

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PRODUKT

DES JAHRES

2018

VON VERBRAUCHERN GEWÄHLT

GOLD

mit eleganter

Glaskaraffe

*1. Platz von 8 Produkten in der Warengruppe „Nonfood / Elektrokleingeräte“. Online-Befragung im August 2017 durch die Innofact AG im Auftrag

der Lebensmittel Praxis mit mindestens 400 Interviews in der Warengruppe. Mehr Infos: www.sodastream.de/produktdesjahres2018


BEWUSST GENIESSEN Blitzrezept

Gurken-Joghurt-

Gazpacho mit Dill

für 4 Personen · Zubereitungszeit: 10 Min.

Schwierigkeitsgrad: leicht

Gurken waschen, schälen, halbieren

und das Kerngehäuse mit einem Löffel

Schmeckt auch

prima mit Basilikum

oder Koriander

entfernen. Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

Dill waschen und grob hacken. Mit

den Gurkenwürfeln, dem Joghurt und

dem Balsamico in ein hohes Gefäß geben

und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit

Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die

Konsistenz für den persönlichen Geschmack

zu dickflüssig ist, mit Gemüsebrühe

ZUTATEN

2 große Salatgurken

250 g griechisches Joghurt

1 Bund Dill · 4 EL weißer

Balsamico-Essig · Salz, Pfeffer

verdünnen und noch einmal aufmixen.

Tipp: Dieses Grundrezept kann ganz nach

persönlichem Geschmack mit immer wieder

anderen Einlagen verfeinert werden, z. B.

mit Avocado- oder Feta-Würfeln, mit Ofen-

Tomaten, gebratenen Garnelen, Croutons …

Probieren Sie’s einfach aus!

Sutterlüty Magazin 21


Genuss im Fokus BEWUSST GENIESSEN

Frisch & fertig

Nach einem langen Tag am See, in den Bergen oder auf dem Spielplatz – nicht

immer, wenn der große Hunger kommt, werden Zeit und Lust zum Kochen gleich

mitgeliefert. Für jene Gelegenheiten, zu denen es einfach und schnell gehen muss,

lohnt sich ein Blick ins Kühlregal. Denn hier wartet eine ganze Reihe an köstlichen

frischen Teigwaren, die im Handumdrehen für volle Teller, satte Bäuche und

glückliche Gesichter sorgen.

RAVIOLI

Nicht nur Kinder lieben sie,

die gefüllten Teigtaschen.

Noch besser als der Klassiker

aus der Dose sind natürlich

frische Ravioli mit einer selbst

zubereiteten Tomatensauce.

TORTELLI

Tortelli haben ihren Ursprung in der

Lombardei und der Toskana. Ähnlich

wie Ravioli bestehen die Teigtaschen

aus zwei Schichten Nudelteig

und einer Füllung.

22 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Genuss im Fokus

KÄRNTNER KASNUDELN

Kasnudeln sind eine Form der

traditionellen Kärntner Nudeln

mit einer Kartoffel-Topfen-Füllung,

verfeinert mit Minze oder

Kerbel.

EIERSPÄTZLE

In Vorarlberg führen Eierspätzle

ein Doppelleben, denn mit Käse

heißen sie Knöpfle. Doch auch

als Beilage zu Fleisch oder mit

einer Champignonsauce machen

Spätzle richtig was her.

GNOCCHI

Traditionellerweise isst man die

„Kartoffelnockerl“ in Italien als

ersten Gang. Hierzulande ist man

nach einer Portion Gnocchi mit

Sauce oder überbacken aus dem

Ofen vermutlich pappsatt.

TORTELLONI

Die großen Brüder der Tortellini

stammen aus Norditalien. Mit

Rindfleisch gefüllt werden sie

dort üblicherweise mit Ragout,

einer stückigen Tomatensauce,

serviert.

Sutterlüty Magazin 23


Genuss im Fokus BEWUSST GENIESSEN

Gut Ding

trotz Eile

Wir alle mögen gutes Essen. Doch um dafür stundenlang am Herd zu stehen, fehlt

uns viel zu oft die Zeit. Und hier kommt die gute Nachricht: Mit frischen Teigwaren

aus dem Kühlregal schaffen Sie es auch ganz auf die Schnelle, ein Gericht auf den

Tisch zu zaubern, das schmeckt wie selbst gemacht.

Wer mag sie nicht: Eierspätzle,

Kasnudeln oder italienische

Klassiker wie Tortelloni oder

Ravioli? Auch eine Portion Gnocchi kann

einem schon mal den Tag retten, vor allem,

wenn sie in zwei Minuten servierfertig ist.

Doch nicht nur, wenn es gilt, knurrende

Mägen zu besänftigen, ist frische Pasta aus

dem Kühlregal eine Alternative zu selbstgemachten

Teigwaren. Auch sonst haben

diese Convenience-Produkte (convenience =

bequem) durchaus ihre Berechtigung.

LÄNGER HALTBAR – SCHNELLER GAR

Frische, selbst zubereitete Nudeln sind im

Kühlschrank drei bis vier Tage haltbar.

Halbfertige Produkte sind für eine Haltbarkeit

von drei bis vier Wochen vorgegart. Und

anders als trockener Pasta wird frischer Pasta

bei der Herstellung kein Wasser entzogen.

Das verkürzt die Garzeit und macht auch das

Ergebnis lockerer und oft zarter im Biss.

Für Abwechslung auf dem Speiseplan

sorgen verschiedene Füllungen von herzhaft

mit Rindfleisch bis vegetarisch mit Ricotta

und Spinat oder Antipasti. Eine Extraportion

Vitamine bringen frisch zubereitete

Saucen, zum Beispiel mit frischem Gemüse

und Kräutern, ins Spiel. Noch ein knackiger

Salat dazu und fertig ist ein Menü, das alle

mögen: Vom Lieblingsessen der Kinder bis

zum raffinierten Abendessen für zwei – frische

Teigwaren aus dem Kühlregal machen

die schnelle Küche ganz einfach zum

Genuss, auch ohne großen Zeitaufwand.

24 Sutterlüty Magazin


SUTTERLÜTY EMPFIEHLT

SIMPLY GOOD –

TORTELLONI MIT RINDFLEISCH

Tortelloni nach italienischem Rezept, gefüllt

mit österreichischem Rindfleisch

BEWUSST GENIESSEN Genuss im Fokus

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Weizenkeimmehl, Meersalz und Rapsöl.

Sutterlüty Magazin 25


Ernährung mit Erklärung BEWUSST GENIESSEN

Mehr

Genuss an

heißen

Sommertagen

Wenn sich der Sommer von seiner schönsten

Seite zeigt, steigen auch die Temperaturen.

Und genau mit dieser Hitze ändert sich in

unserem Körper so einiges. Durch optimale

Ernährung können wir dennoch einen kühlen

Kopf bewahren.

26 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Ernährung mit Erklärung

ARIANE DORN

ist dipl. Ernährungstrainerin

und gibt in jeder

Ausgabe von „B’sundrig“

Tipps und Infos zu Dingen,

die uns gut tun – oder

eher nicht.

Hitze und Ernährung stehen in einem

direkten Zusammenhang. Damit unser

Organismus problemlos funktioniert, ist er

auf eine „Betriebstemperatur“ von 37 Grad

angewiesen. In unserem Inneren wird alles

daran gesetzt, diese Temperatur auch zu

halten, unabhängig davon, wie kalt oder

heiß es außen ist. Glücklicherweise

verfügen wir

über eine „körpereigene

Klimaanlage“, die dies

alles steuert.

Mit der falschen

Ernährung muss unser

Körper noch zusätzliche Verdauungsarbeit

leisten, und genau das erschwert dann die

Temperaturregulation oder andere wichtige

Prozesse.

WENIGER IST MEHR

Der Sommer ist eine Zeit voll Entspannung

und Lebensfreude. Baden, laue Sommerabende,

Grillen mit Freunden, das alles

gehört zum Sommer mit dazu. Doch die

Hitze verlangt unserem Körper einiges ab.

Fette oder frittierte Speisen, Süßes, Eis,

Alkohol und eiskalte Getränke belasten den

erhitzten Organismus noch zusätzlich.

Alternativen bieten kalte Suppen, Salate

jeglicher Art, Fruchtsalate mit Nüssen oder

einfach erfrischende Obstsorten und leichte

Kost wie zum Beispiel Fisch oder leichte

Getreidegerichte mit Gemüse und Kräutern.

Wer auf sein Bauchgefühl hört, stellt oft fest,

dass gerade bei starker Hitze der Appetit

nicht sehr groß ist. Unser Körper weiß eben,

was gut für ihn ist, denn die Verteilung

der Nahrung auf ca. fünf kleinere Speisen

belastet Verdauungstrakt und Kreislauf

weniger als zwei bis drei große Mahlzeiten.

Vorsicht ist auch bei der Zubereitung der

Speisen geboten: Grillen, braten und backen

zählen zu den „wärmenden“ Zubereitungsformen.

Weniger strapazierend für

unsere Temperatursensoren sind schonend

gedünstete Gerichte oder rohe Speisen –

allen voran Gemüse und Obst.

WARMES GEGEN HITZE

Entgegen der landläufigen Meinung ist es

nur wenig sinnvoll, dem heißen Sommer

ernährungs- oder getränketechnisch mit

extra Gekühltem zu begegnen. Kalte Lebensmittel

oder Getränke kühlen zwar den

Magen-Darm-Trakt, sind aber insgesamt

schwerer verdaulich und bedeuten einen

Mehraufwand für den Organismus. Vor

allem in sehr heißen Ländern wird unter

anderem aus diesem Grund eher warm

getrunken. Was unser Körper nicht zusätzlich

auf die richtige Temperatur erwärmen

muss, bedeutet gleich weniger Arbeit.

DIE RICHTIGE FLÜSSIG-

KEITSBILANZ

Eine ausreichende

Flüssigkeitszufuhr ist

und bleibt eines der

wichtigsten Kriterien in der Hitzezeit. Nur

so können wir durch Schwitzen die Temperatur

regulieren. Bei Hitze sollten es schon

mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag

sein. Wasser ist das Getränk erster Wahl,

aber auch lauwarme Kräutertees oder stark

verdünnte Fruchtsäfte können den Durst

stillen. Nur wer genügend trinkt, kommt mit

einem klaren Kopf und einem gestärkten

Körper durch den heißen Sommertag.

ESSEN NACH SAISON

So abgedroschen es auch klingt, wer das isst,

was derzeit bei uns wächst, macht schon

vieles richtig. Die Natur hat es tatsächlich

sehr clever gemacht, denn viele Lebensmittel,

die bei uns in der kalten Jahreszeit nicht

wachsen, haben auch genau dann keinen

guten Einfluss auf unseren Körper. Im

Sommer allerdings erfüllen sie genau ihren

Zweck: Sie kühlen von innen heraus und

befeuchten uns.

LEBENSMITTEL FÜR EINEN KÜHLEN KOPF

Tomaten, Wassermelonen, Gurken, Salat,

Birnen, Äpfel, Zitronen – sie alle helfen

uns wunderbar, „cool“ zu

bleiben. Als Faustregel gilt:

Je mehr diese Obst- und

Gemüsesorten gekocht oder gedünstet

werden, umso „ wärmender“ werden sie.

Was also roh verspeist wird, kühlt am

meisten.

Sutterlüty Magazin 27


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

NEU

Unsere

gegen Eingebranntes

28 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

GURKE & FREESIE

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Sutterlüty Magazin 29


Erst die Arbeit,

dann der Genuss

Pause macht Theresia Schneider selten. Dafür gibt es

während des Alpsommers einfach viel zu viel zu tun.

Gemeinsam mit Mann Georg und ihren zwei Söhnen

Christof und Stefan bewirtschaftet die Sennerin die

Alpe Obere Falz in Egg-Schetteregg. Hier entstehen

unter anderem Sutterlüty’s Alpbutter und Sutterlüty’s

Alpzieger, eine traditionelle Bregenzerwälder

Spezialität aus Molkeeiweiß. Wir haben Theresia

Schneider an einem wundervollen Frühsommertag

auf der Alpe besucht.

Text: Carmen Burtscher

Fotos: Christian Kerber

30 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE

Seit 42 Jahren

bewirtschaften Theresia

und ihre Familie die

Alpe Obere Falz .

Sutterlüty Magazin 31


Ein Tag bei … UNSER LÄNDLE

Die Sonne ist uns dicht auf den Fersen, als wir wie vereinbart

um halb sechs Uhr morgens bei der Alpe Obere Falz ankommen.

Es verspricht ein strahlend schöner, heißer Sommertag

zu werden. Doch noch ist es angenehm kühl und absolut ruhig hier

oben auf 1200 Metern. Lediglich das stetige Bimmeln der Kuhglocken

untermalt akustisch das morgendlich-meditative Grasen ihrer Trägerinnen.

Als wir vorfahren – was hier zum Glück in Ausnahmefällen

möglich ist –, tritt auch schon Theresia Schneider vor die urige Hütte

und winkt uns zu. In ihrer weißen Sennschürze wirkt sie fast wie

einem Werbeprospekt für „Urlaub im Bregenzerwald“ entsprungen.

Verschnaufpausen wie diese gibt’s bei Theresia selten …

Dabei ist Urlaub für Theresia Schneider beinahe ein Fremdwort.

Auch jetzt hat sie ihre Arbeit nur kurz unterbrochen, um uns zu NATÜRLICHE REIFUNG IN DER GEPSE

begrüßen. Wie jeden Tag um diese Zeit ist sie schon dabei, Butter zu Hier steht, aufgeteilt auf über 20 randvolle Gepsen – große Holzschüsseln

–, die Milch vom Vorabend. Der Rahm hat sich bereits

machen. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Darum

stellen wir nur rasch das Auto aus dem Weg und folgen Theresia in abgesetzt und wartet förmlich darauf, abgeschöpft zu werden. Wie

die renovierte Sennküche der

über 300 Jahre alten Hütte.

ALLES, WAS THERESIA SCHNEIDER

BEIM SENNEN MACHT, HAT EINEN

ÜBER JAHRZEHNTE UND MANCHMAL

SOGAR ÜBER JAHRHUNDERTE

ÜBERLIEFERTEN GRUND

alles, was Theresia Schneider beim Sennen

macht, hat auch das Reifen der Milch über

Nacht in den traditionellen Holzgepsen einen

jahrzehnte- und manchmal sogar jahrhundertelang

überlieferten Grund: „Die Milchsäurebakterien,

die sich in den Gepsen befinden,

regen ganz natürlich die Reifung der Milch

an. Darum brauchen wir keine Zusätze zum

Verarbeiten“, erklärt Theresia, während sie

mit einer breiten Kelle den Rahm abschöpft und in das Butterfass

gießt. Anders als die Gepsen, die zum Teil schon über 70 Jahre in

Gebrauch sind, ist das automatische Butterfass aus Edelstahl relativ

neu. „Das haben wir vor fünf Jahren angeschafft. Das erleichtert

die Arbeit enorm“, sagt Theresia. Sie schließt den Deckel und drückt

32 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Ein Tag bei …

In den Gepsen hat sich über Nacht der kostbare Rahm abgesetzt …

… und kommt nun direkt rein ins Butterfass.

In quellfrischem Wasser schlägt Theresia die Butter fertig.

Leicht gelblich – genau so muss

eine g’hörige Alpbutter sein!

LÄNDLE

pur!

auf einen Knopf, um die Butter das erste Mal schlagen zu lassen. Seit sie denken kann, macht Theresia schon Alpbutter, Alpkäse und

Einen Teil der abfließenden Buttermilch fängt Theresia auf, um den berühmten Zieger. Früher auf der Alpe ihrer Eltern, und seit

das hölzerne Buttermodel darin einzuweichen. Schließlich soll die sie und Georg verheiratet sind, hier auf der Oberen Falz. Butter und

Butter darin später nicht festkleben. Den Rest

Zieger stellt sie exklusiv für Sutterlüty her, den

der Buttermilch bekommen die Alpschweine,

die im Stall im Nebengebäude schon hungrig

auf die milchige Köstlichkeit warten. Während

das Butterfass seine Arbeit tut, verschwindet

Theresia und kommt mit zwei Eimern eiskaltem

Alpquellwasser zurück. „Das Geheimnis

beim Buttern liegt zu einem wesentlichen Teil

DAS GEHEIMNIS BEIM

BUTTERN LIEGT ZU EINEM

WESENTLICHEN TEIL

IM WASSER

Alpkäse vertreibt Familie Schneider selbst. Jahr

für Jahr leben die Schneiders von Ende Mai

bis Ende September hier auf der Alpe. Mit 45

Milchkühen und jahrelang mit Kind und Kegel.

Heute sind nur noch Christof und Stefan mit auf

der Alpe. Zusammen mit Vater Georg kümmern

sich die beiden um die Tiere. „Die Braunvieh-

im Wasser“, verrät sie, gießt das quellfrische Nass in das Butterfass zucht ist Stefans und Christofs Leidenschaft, da haben sie schon

und lässt die Butter weiter schlagen. Das macht sie so lange, bis das einige tolle Erfolge erzielt“, erzählt Theresia nicht ohne Stolz. Wie

Wasser, das seitlich aus dem Fass abrinnt, nicht mehr milchig ist. Zu aufs Stichwort treibt Stefan gerade in dem Moment die Kühe zurück

lange allerdings darf man die Butter auch nicht schlagen, sonst wird in den Stall. Bis die Männer die Kühe gemolken haben, muss auch

sie zu hell. „Eine g’hörige Alpbutter gehört einfach gelblich“, ist Theresia

überzeugt. Und wenn das jemand weiß, dann ja wohl sie. Butter in kaltem Wasser kneten, ins Holzmodel drücken und dann

die Butter fertig sein: Das bedeutet, nochmal von Hand jedes Stück

in

Sutterlüty Magazin 33


Ein Tag bei … UNSER LÄNDLE

Pergament einschlagen, Etikett drauf und ab in die Kühlung. Genau

so, wie die Butterklötze die Alpe verlassen, kommen sie wenig später

bei Sutterlüty ins Kühlregal.

SÖMMERN STATT SCHWITZEN

Weil die Kühe auf der Oberen Falz noch gesömmert werden, sind die

Tage für Georg, Christof und Stefan besonders lang. Denn schon um

vier Uhr morgens kommen die Tiere hinaus auf die Alpweide. Dann

geht es um sieben, halb acht zurück zum Melken in den Stall. Um ca.

zwei, halb drei am Nachmittag dürfen dann die Kühe noch einmal bis

um circa halb acht auf die Weide. Das hat den Vorteil, dass sie die Mittagshitze

im kühlen Stall verbringen und die frischen Morgenstunden

und den lauen Abend im Freien. Denn bei Temperaturen zwischen

5 °C und 15 °C fühlen sich Kühe am wohlsten. Kühe, die Milch geben,

produzieren zusätzlich Wärme und tun sich noch schwerer, ihre Körpertemperatur

herunterzukühlen.

„NATÜRLICH IST ES

MEHR AUFWAND,

DIE KÜHE ZWEIMAL

AM TAG HINAUS

UND WIEDER HEREIN

ZU BRINGEN. ABER

FÜR DAS VIEH IST

ES BESSER, DARUM

MACHEN WIR DAS

GERNE.“

„Natürlich ist es mehr Aufwand, die Kühe zweimal

am Tag hinaus und wieder herein zu bringen.

Darum tut sich das heute kaum mehr jemand an.

Aber für das Vieh ist es halt besser, darum machen

wir das gerne“, erzählt Theresia. Dass das Wohl

ihrer Tiere den Schneiders tatsächlich am Herzen

liegt, merkt man auch im allgemeinen Umgang.

Hier wird weder geschrien noch mit Stöcken

„nachgeholfen“, wenn eine Kuh nicht gleich den

gewünschten Weg einschlägt. „Wir sind auf die

Tiere angewiesen“, stellt Georg klar, „da haben sie

sich ein bisschen Respekt mehr als verdient.“ Das

können wir nur unterschreiben – vor allem, wenn

wir sehen, was für Mengen an Milch da gerade

vom morgendlichen Melken direkt in den riesigen

Sennkessel aus Kupfer laufen. Auch die Milch

aus den Gepsen kommt hier dazu. Jede einzelne der 23 Gepsen, von

denen eine rund 20 Liter Milch fasst, trägt Theresia aus der kleinen

Butterkammer zum Sennkessel und schüttet die Milch hinein. Denn

jetzt geht es ans Alpkäse-Machen. Dazu wird die Milch auf Temperatur

gebracht und mit selbst angesetzten Lab-Kulturen versetzt. Mit

seinen 800 Litern Fassungsvermögen ist der Kessel heute randvoll.

Vorsichtig zieht Theresia die Käseharfe durch den Bruch, damit ja

nichts von dem wertvollen Tagwerk der Kühe verloren geht. Dann

kommt der anstrengendste Teil: Mit einem großen Senntuch taucht

die erfahrene Sennerin tief in den Kessel und zieht ein ums andere

34 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Ein Tag bei …

LÄNDLE

pur!

Mit Schabzigerklee und Gewürzen

schmeckt Theresia den Zieger ab

Mal mit Hilfe eines urigen Flaschenzugs den triefnassen Bruch heraus,

um ihn im Käsereifen zu Laiben zu formen und zu pressen. Was

nach dieser kräftezehrenden Prozedur im Kessel übrig bleibt, wird

noch einmal aufgekocht. „Das ist der Seagen“, erklärt Theresia. Früher

war diese „Sennsuppe“ ein wesentlicher Teil der Verpflegung auf der

Alpe. Heute kommen manchmal Gäste extra vorbei für einen Teller

der heißen Molkesuppe, die ganz ohne Gewürze auskommt.

VOM SEAGEN ZUM ZIEGER

Aus dem, was übrig bleibt, und das ist mehr als genug, stellt Theresia

Schneider eine weitere traditionelle Alp-Spezialität her: Den Zieger.

Dieses topfenartige Molkeerzeugnis ist eine für den Bregenzerwald

typische Spezialität. Seinen Namen hat der Zieger vom Schabzigerklee,

jenem Kraut, dem er auch seine grünliche Farbe und seinen

charakteristischen Geschmack verdankt. Doch bevor das Kraut und

fad oder

fru fru?

noem.at


Ein Tag bei ... UNSER LÄNDLE

Theresia Scheider ist Sennerin aus Leidenschaft

die weiteren Gewürze wie Salz, Pfeffer und etwas Kümmel dazukommen,

sind noch einige Arbeitsschritte zu erledigen. Der Seagen

wird noch länger gekocht, bis er die richtige Konsistenz erreicht. Die

sowohl optisch als auch vom Geruch her stark an Topfen erinnernde

Masse wird in einem speziellen Gefäß, der „Bise“, gesammelt. Jeden

Tag kommt der frische, noch heiße Seagen dazu, bis drei, mindestens

aber zwei Wochen, bevor der Mond in die Waage wandert. So

lange muss der Zieger nämlich gären, bis er durch den Ziegerdrucker

gedrückt und eingesalzen wird. „Wir machen den Zieger seit jeher bei

Mondzeichen Waage, das scheint einen Einfluss auf die Haltbarkeit

zu haben. Uns jedenfalls ist noch nie einer schlecht geworden“, klärt

NEUGIERIG GEWORDEN?

Gegen Voranmeldung lässt sich

Theresia Schneider gern beim Käsen,

Alpbutter- und Ziegermachen über

die Schulter schauen. Und hungrige

Wanderer sind sowieso jederzeit

willkommen!

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Fam. Georg und Theresia Schneider

T: +43 (0)664 / 3744794

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Theresia das Mond-Mysterium auf. Auch nach dem Einkneten der

Gewürze und dem Abfüllen in Gläser ist der Zieger enorm lange haltbar.

Bis zu eineinhalb Jahre kann man Sutterlüty’s Alpzieger bedenkenlos

aufbewahren. Vorausgesetzt, man hat ihn nicht lange vorher

schon genüsslich zu einer Scheibe Bauernbrot oder „gsotta Grumbora“

verspeist. Und selbst wenn, für die nächsten Jahre ist der Nachschub

in jedem Fall gesichert, denn ans Aufhören denkt Theresia Schneider

noch lange nicht. „Vielleicht machen wir mal wieder zwei, drei Tage

Urlaub. Aber aufhören? Dazu bin ich viel zu gerne Sennerin“, lacht sie

und widmet sich wieder ihrer Arbeit.

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UNSER LÄNDLE Ein Tag bei ...

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Sutterlüty Magazin 37


Ein Tag bei ... UNSER LÄNDLE

Eine

Milch,

so wie

sie sein

soll

38 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Ein Tag bei ...

Seit Anfang 2016 findet man bei

Sutterlüty im Kühlregal eine ganz

besondere Milch: die Demeter-

Heumilch. Welche Vorzüge diese

Heumilch gegenüber konventioneller

Milch hat, warum es die Demeterbauern

mit Bio besonders genau

nehmen und weshalb jede Demeter-

Heumilch-Kuh ihre Hörner mit Stolz

tragen darf, haben wir uns von

Andreas Aufmuth von den Demeter

HeuMilch Bauern direkt vor Ort

erklären lassen.

S

ANDREAS AUFMUTH

Eine gute Beziehung

zwischen Mensch und Tier,

viel Auslauf und stets gut

gefüllte Mägen sind entscheidend

dafür, dass auch

Kühe mit Hörern friedlich

miteinander leben können.

Auf dem Demeter-Hof der

Familie Aufmuth sind alle

diese Kriterien erfüllt.

Wir treffen uns mit Andreas Aufmuth auf seinem Hof in Ruderatshofen,

gut 94 Kilometer nordöstlich von Bregenz im schönen

Allgäu. Damit haben wir auch schon die weiteste Strecke hinter uns

gebracht, die die Demeter-Heumilch bis zu Sutterlüty zurücklegt.

Doch dazu später mehr.

WER SIND DIE DEMETER HEUMILCH BAUERN?

Hinter der Erzeugergemeinschaft Demeter HeuMilch

Bauern stecken 28 Landwirte aus den Regionen

Bodensee, Allgäu, Linzgau und Oberschwaben.

Unabhängig und eigenverantwortlich erfassen

und vermarkten sie ihre Demeter-Heumilch in der

Region. Abgefüllt wird die Demeter-Heumilch in der

Feinkäserei Stich in Ruderatshofen. In Vorarlberg ist

die Demeter-Heumilch der Demeter HeuMilch Bauern

aus Bayern exklusiv bei Sutterlüty erhältlich.

Andreas ist, wenn man so will, schon als Demeter-Bauer aufgewachsen.

Er ist einer jener jungen Bauern, die das Glück hatten, dass

bereits die Eltern auf biologische und in seinem Fall sogar biodynamische

Landwirtschaft nach Demeter-Kriterien umgestellt haben.

Seit über 80 Jahren steht der Demeter-Verband für Produkte aus

biodynamischer Wirtschaftsweise. Für die gemäß Demeter-Richtlinien

arbeitenden Bauern und verarbeitenden Betriebe gelten weit

höhere Anforderungen, als die EU-Bio-Verordnung sie vorschreibt.

KÜHE MIT HÖRNERN

Doch das kann uns Andreas selbst viel besser erklären: „Ein für

uns Demeter Milchbauern ganz wesentlicher Unterschied ist zum

Beispiel, dass wir unsere Kühe nicht enthornen. Denn das Horn

Sutterlüty Magazin 39


Ein Tag bei … UNSER LÄNDLE

q

MARTIN HIEMER

hat sowohl für den Stoffwechsel der Kuh

als auch für die Bekömmlichkeit der Milch

später eine zentrale Bedeutung. Außerdem

finde ich persönlich es entwürdigend, einem

Tier ein so charakteristisches Merkmal

wegzunehmen“, führt er aus, während

wir uns auf den Weg zu seinen rund 50

Kühen auf der Weide machen. Denn dort

verbringen die Tiere die meiste Zeit des

Tages, manchmal auch die Nacht. Durch

den nötigen Platz und den Freiraum, sich im

Zweifelsfall auch mal aus dem Weg gehen

zu können, kommt es gar nicht so weit, dass

die Kühe sich mit ihren Hörnern verletzen.

„Natürlich muss man trotzdem ein bisschen

aufpassen, vor allem, weil wir hier am Hof

oft Feriengäste haben. Aber das gehört

zum wesensgerechten Umgang mit Tieren

einfach dazu“, erzählt Andreas weiter.

Martin Hiemer und sein Vater Michael betreiben einen der größeren

Demeter-Heumilch-Betriebe im Verband. Ihre 65 Tiere leben in einem

groß zügigen, modernen Boxenlaufstall. Hier haben sie Platz genug und

können sich so bewegen, dass

auch die Hörner kein Problem

darstellen. Dasselbe gilt für die

angrenzenden Weideflächen von

ca. 15 Hektar – hier muss Michael

schon mal mit dem Roller

anrücken, damit er alle Kühe zum

Melken in den Stall bringen kann.

WESENSGERECHTE TIERHALTUNG

Wesensgerecht, das geht nach Auffassung

der Demeter-Bauern noch ein Stück weiter

als artgerecht. „Was artgerecht ist und was

nicht, ist vom Menschen definiert. Wesensgerecht

ist, was das Tier mit ausgeglichenem

Verhalten und guter Gesundheit bestätigt“,

erfahren wir. Ein interessanter Ansatz. So

friedlich, wie die horntragenden Damen

hier, übrigens allesamt Original Allgäuer

Braunvieh, sich dem Wiederkäuen widmen,

entsteht der Eindruck, sie würden dem

durchaus zustimmen.

MINDESTENS 75 % GRAS ODER HEU

Was uns auch gleich auf das nächste

zentrale Thema zu sprechen bringt: die

Fütterung. Auch die ist bei den Demeter-

40 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Ein Tag bei …

Heumilchbauern so simpel wie streng

geregelt. 75 % Raufutter, also Gras im

Sommer und Heu im Winter, bekommen

die Demeter-Heumilchkühe zu fressen.

Kraftfutter gibt’s für die Kühe höchstens

mal als Belohnung oder zum Anlocken in

den Melkstand; am Aufmuth-Hof wird

darauf sogar gänzlich verzichtet. Brauchen

tun die Kühe die zusätzliche Energie nicht.

Heu und Gras von

der Kräuterwiese -

so schaut gesunde

Ernährung für

Kühe aus

Denn die Tiere sind nicht auf Milchleistung

gezüchtet. Das macht sich sowohl an ihrer

Gesundheit als auch am Alter bemerkbar,

das sie erreichen. „Unsere Kühe werden

bis zu 15 Jahre alt, manche sind sogar noch

älter“, erzählt Andreas ganz beiläufig. Uns

bleibt der Mund offen stehen. Das ist – im

Vergleich zu Hochleistungs-Milchkühen in

der konventionellen Landwirtschaft – steinalt!

Denn so eine Kuh wird in der Regel

fünf, höchstens vielleicht sieben Jahre alt.

BIODYNAMISCHE KREISLAUFWIRTSCHAFT

Jetzt sind die Kühe also sozusagen

Selbstversorgerinnen. Im Winter dann

,

JOSEF UND

ANDREAS SCHNEID

Josef und Andreas Schneid haben

auf ihrem Hof in Haldenwang 30

Kühe. Seit einiger Zeit betreiben die

Schneids hier eine ganz besondere

Form der Mutterkuh-Haltung: Sie

setzen ältere Kühe als Ammen

für die Kälber ein. So sind die

Kleinen in die Herde integriert und

wachsen ohne Auswirkungen auf

den Milchertrag ganz natürlich auf.

Alle Kälber werden hier übrigens

am Hof aufgezogen. Die weiblichen

Kälber dienen der

eigenen Nachzucht, die

männlichen werden

direkt ab Hof als

Kalbfleisch vermarktet.

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Sutterlüty Magazin 41

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Ein Tag bei … UNSER LÄNDLE

J

WALTER SCHWÄRZLER

Walter Schwärzler ist Nebenerwerbsbauer

in Kempten.

Gemeinsam mit seiner Frau

Susanne hält er seine zwölf

Kühe aus Überzeugung. Das

Schweizer Braunvieh trägt

besonders eindrucksvolle

Hörner, und die Tiere sind

bemerkenswert zutraulich.

Als „Bauer aus Leidenschaft“

profitiert er wie viele andere

Kleinbauern im Demeter-

Heumilchbauern-Verband von

einem gesicherten Absatz für

seine Milch.

®

bekommen sie das Heu, das über den

Sommer auf den Kräuterwiesen anfällt.

Die klassische Drei-Stufen-Landwirtschaft

wie etwa im Bregenzerwald findet man im

Allgäu praktisch nicht. Hier kommen nur

Jungvieh oder trockenstehende Kühe auf

die Alpe. Denn ein weiterer Aspekt der

biodynamischen Kreislaufwirtschaft der

Demeter-Bauern ist der, dass nur so viele

Tiere auf einem Hof leben, wie der Hof

samt Grund und Boden auch verkraften

kann. Dazu zählt auch, dass der Boden

nur mit dem Mist der Tiere gedüngt wird,

die auf dem Hof leben. Zusätzlich belebt

wird der Boden mit biodynamischen Präparaten

und verschiedenen Heilkräutern.

Chemie wie Kunstdünger oder Pestizide

sind genauso verboten wie sie unnötig

sind. Denn Schafgarbe, Eichenrinde und

Co leisten nachweislich hervorragende

Dienste in Sachen Bodengesundheit.

PASTEURISIERT, ABER NICHT

HOMOGENISIERT

Aus all diesen Aspekten entsteht eine

Milch, die man getrost als „b’sundrig“

bezeichnen kann. Denn Heumilch enthält

eine deutlich höhere Menge mehrfach

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42 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Ein Tag bei …

ungesättigter Fettsäuren (Omega-3- und

Omega-6-Fettsäuren) als konventionelle

oder auch als Bio-Milch. In der Feinkäserei

Stich in Ruderatshofen wird die Milch

der Demeter HeuMilch Bauern schonend

pasteurisiert, also kurzfristig auf 74 °C

erhitzt, um allfällige Bakterien abzutöten.

Homogenisiert wird die Milch ganz

bewusst nicht. „Die Milch rahmt dadurch

natürlich mehr auf – mit der Folge, dass

sich beim Ausgießen kleinere Flocken

bilden“, erklärt Andreas. Denn anders als

bei homogenisierter Milch, bei der alle

Fettmoleküle gleich groß sind, enthält die

WARUM SIND DIE

HÖRNER FÜR DIE KUH

SO WICHTIG?

Anders als Geweih ist ein

Kuhhorn lebendiges Gewebe,

das lebenslang mitwächst.

Der Knochenzapfen, der das

Horn trägt, ist stark durchblutet,

mit Nervenzellen versehen

und mit der Stirnhöhle

verbunden. Bei der Verdauung

und dem Stoffwechsel

der Kühe – und damit auch

bei der Milchproduktion –

kommt den Hörnern als eine

Art Katalysator eine wichtige

Rolle zu. Ganz abgesehen

davon: Ein Kalb oder gar ein

erwachsenes Tier zu enthornen,

ist eine schmerzhafte

Angelegenheit, die am Tier

nicht nur körperliche Narben

hinterlässt – und bei wesensgerechter

Haltung zudem gar

nicht notwendig ist.

Demeter-Heumilch unterschiedlich große

Fettmoleküle. So wie Milch von Natur aus

eben ist. Wenn sich aber mit der Zeit etwas

Rahm auf der Milch absetzt, reicht es, sie

kurz aufzuschütteln oder durch ein Sieb zu

gießen, um die Flocken zu vermeiden.

Probieren

Sie selbst die

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Köstlichkeiten

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Sutterlüty Magazin 43


Ein Tag bei … UNSER LÄNDLE

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Verpackung!

Für Sutterlüty wird nur die Milch der bayerischen Betriebe abgefüllt

– ab August übrigens in einer neuen, nachhaltigen Verpackung

im neuen Design. Drei der Höfe haben wir noch gemeinsam mit

Andreas besucht. Über jeden von ihnen könnte man eine eigene,

interessante Geschichte erzählen. Doch etwas haben sie alle gemeinsam,

das in wenigen Worten gesagt ist: die Überzeugung, dass die

biodynamische Demeter-Kreislaufwirtschaft die sinnvollste ist.

Demeter MilchBauern Süd w. V.

Vorstand: Rolf Holzapfel

Humberg 4

D-88410 Bad Wurzach

T +49 (0)7355 / 4323 610

F +49 (0)7355 / 4323 619

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44 Sutterlüty Magazin

#jungbleiben


NEUBURGER

MIT

WILDKRÄUTERN

Das Geheimnis dieser Köstlichkeit ist die Kombination

des Neuburgers mit Vogelmiere. Die Aromavielfalt

heimischer Wildkräuter ist schier unendlich. Unsere

Wildkräuter-Rezepte finden Sie auf www.neuburger.at

SAGEN SIE NIEMALS LEBERKÄSE ZU IHM.


Regionale Genüsse UNSER LÄNDLE

TIPPS FÜR EINE BEERIGE PAUSE!

Naschwerk

TO GO

Lecker und unkompliziert – der Sommer

schenkt uns mit köstlichen Beeren den

perfekten Snack für zwischendurch und lässt

uns genussvoll naschen, und das ganz ohne

schlechtes Gewissen!

Ein Traum in Rot

Richtig frisch und herrlich süß –

so schmecken reife Himbeeren direkt

nach dem Pflücken. Ein Glück, dass Martin

und Peter Winder ihre Beeren vom

Dornbirner und Hohenemser Ried gleich

nach der Ernte in Schalen abfüllen und in die

Ländlemärkte liefern. Dafür haben sich die

Winder-Beeren natürlich ein „Ländle pur“-

Herz verdient!

LÄNDLE

pur!

Winder Ländle-Himbeeren

250 g EUR 3,99 100 g EUR 1,60

LÄNDLE

pur!

Habe die Ehre

Stachelbeere

Außer Himbeeren gibt es aus Martin Winders

Beerenparadies noch rote und schwarze Johannisbeeren

sowie neuerdings auch Stachelbeeren.

Diese sind mit Johannisbeeren verwandt und

ähneln ihnen im Geschmack. Beide Beerensorten

sind herrlich sauer und machen ein müdes Gemüt

im Nu wieder fit.

LÄNDLE

pur!

Sutterlüty’s Ländle-

Heidelbeeren

125 g EUR 1,99 100 g EUR 1,60

Blaupause

Etwas für wahre Genießer sind die feinen Heidelbeeren der Familie

Sohm. Im Lauteracher Ried haben die Beeren das ideale Klima

zum Wachsen. Dass sie außerdem ohne jegliche Verwendung

von Spritzmitteln angebaut werden, garantiert ein echtes und

naturbelassenes Geschmackserlebnis. Eben etwas ganz B’sundrigs.

LÄNDLE

pur!

Winder Ländle-Stachelbeeren,

schwarze oder rote Johannisbeeren

250 g EUR 1,99 100 g EUR 0,80

LÄNDLE

pur!

46 Sutterlüty Magazin


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…so schmeckt Österreich!

Kalbspariser Bergsteiger + Cabanossi Wanderstangerl Chilistangerl


FAQ Bregenzerwald UNSER LÄNDLE

Alles.

Alles, was geht.

Text: Matthias Köb

Fotos: Ian Ehm

48 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE FAQ Bregenzerwald

Unsere Gesellschaft gilt

als sehr leistungsorientiert.

Und auch wenn

das „Schneller, höher,

weiter“-Denken mittlerweile

durchaus kritisch

gesehen wird, so wirken

Fleiß und Erfolg oft

beeindruckend. Mit Mira

Lu Kovacs und Agnes

Aistleitner haben wir

zwei Frauen getroffen,

die schon auf den ersten

Blick einiges gemeinsam

haben: Sie sind jung,

ehrgeizig, höchst erfolgreich

und heuer beim

FAQ zu Gast.

Agnes Aistleitner ist 24 Jahre alt. Mit 15

begann sie zu kellnern, mit 16 ins Ausland

zu reisen, Japan, LA und Kairo. Für

eine 15-minütige Dokumentation über

den Arabischen Frühling erhielt sie mit

19 Jahren einen Filmpreis beim Ars Electronica

Festival. In Jordanien baut sie

derzeit mit „Teenah“ ein Unternehmen

auf, das nachhaltige Stofftaschen produziert

und Frauen – darunter vielen Flüchtlingsfrauen

– einen Arbeitsplatz und eine

Perspektive bietet. Sobald sich dieses

stabilisiert hat, will sie sich neuen Unternehmungen

widmen.

Mira Lu Kovacs ist 29 Jahre alt. Sie ist

Sängerin der Bands Schmieds Puls und

5K HD. Ö1 bezeichnete sie kürzlich als

„ eines der auffälligsten Talente der österreichischen

Popmusik“. 2016 wurde sie

mit ihrer Band Schmieds Puls mit dem

FM4 Award im Rahmen des Amadeus

Austrian Music Awards ausgezeichnet.

Durchschnittlich steht sie im Jahr bis zu

70 Mal auf der Bühne, darüber hinaus ist

sie als Gesangs- und Stimmlehrerin tätig.

Im September werden beide beim FAQ

zu Gast sein. Vorab haben wir sie zu einem

Gespräch getroffen. Über …

Ein Genuss

mit Tradition

aus der

Schweiz.

… die Frage, wann sie sich das letzte Mal

gedacht haben: Ich brauch eine Pause.

Agnes: Das denkt man sich öfters.

Natürlich ist es anstrengend, und man

wünscht sich manchmal eine Pause. Aber

oft geht das halt nicht, man hat Verantwortungen,

und dann muss es einfach

weitergehen, sonst wird das nichts.

Mira: Ich sage mir das seit einiger Zeit

alle zwei Minuten. Eigentlich ist das ein

wildes Thema. Ich bin mir der Wichtigkeit

und Effektivität von Pausen extrem

bewusst, und trotzdem ist es schwer, das

durchzuziehen und die Zeit dafür freizumachen.

Sutterlüty Magazin 49

Bischofberger AG

CH-9057 Weissbad-Appenzell

www.baerli-biber.ch


FAQ Bregenzerwald UNSER LÄNDLE

… ihren persönlichen Antrieb.

Agnes: Ich bin einfach auch

ein bisschen ein Trotzkopf. Bei der

Flüchtlingskrise haben alle gesagt: Man muss

vor Ort etwas tun. Also habe ich was getan.

Weil ich mir gedacht habe: Was soll denn

das? Was machen die denn? Und oft denke

ich mir schon auch: Ich kann das besser. Das

ist natürlich ein bisschen arrogant, und hin

und wieder fällt man auch auf die Nase damit.

Aber ich bin grundsätzlich eine Person, die

sehr ungern aufgibt.

Mira: Wenn man mich in letzter Zeit

gefragt hat, was ich will, habe ich gesagt:

alles. Alles, was geht. Das ist ein bisschen

größenwahnsinnig, aber ich finde das nicht

negativ. Grundsätzlich finde ich es einen

guten Anspruch, ich möchte auf nichts verzichten.

Aber man muss dann auch manchmal

ein bisschen runterkommen und sich

bewusstwerden, dass das, was man gerade

hat, im Moment auch genug ist.

Mira: ICH BIN MIR

DER WICHTIGKEIT

UND EFFEKTIVITÄT

VON PAUSEN

EXTREM BEWUSST

… über die positiven Seiten ihres Berufs.

Agnes: Ich lerne jeden Tag extrem viel.

Alleine durch die ganzen Einblicke, die ich

bekomme, das ist unglaublich spannend.

Jetzt wurde ich gerade zu den United Nations

nach New York eingeladen, ich war beim

Weltwirtschaftsforum in Davos und habe

viel mit EU, UNICEF, UN und Diplomaten zu

tun. Noch dazu komme ich immer wieder an

sehr interessante Orte – das finde ich schon

unglaublich spannend.

50 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE FAQ Bregenzerwald

Mira: Mich stellt es zufrieden, wenn

ich das Gefühl habe, dass das Publikum

bei einem Konzert mit dabei ist. Das merkt

man sofort, wenn die Energie und die Chemie

zwischen mir und der Band und dem

Publikum da ist. Beispielsweise, wenn das

Publikum mucksmäuschenstill ist und im

richtigen Moment aufschreckt, dann merkt

man, okay, ihr seid da, ihr spürt es, ihr seid

dabei. Das ist schon sehr super.

Agnes: ICH MUSS

IMMER WIEDER

BEWEISEN, DASS

ES MIR ERNST IST

… und die negativen Seiten ihres Berufs.

Agnes: Wenig Freizeit, Stress, und oft

nehmen mich die Leute nicht so ernst. „Lieb,

das Mädl hat ein Frauenprojekt.“ Es ist ein

Unternehmen, und es geht auch in erster

Linie ums Geschäft, sonst kann ich gleich

wieder zusperren und die 23 Frauen auf

die Straße setzen. Ich muss immer wieder

beweisen, dass es mir ernst ist.

Mira: Auf der Bühne hat man natürlich

immer das Gefühl, betrachtet zu werden.

Und es gibt einen Unterschied zwischen

betrachtet und gesehen zu werden. Gesehen

werden möchte jeder Mensch, betrachtet

werden ist stark mit „urteilen“ verbunden.

Das ist anstrengend und manchmal richtig

zach. Aber das ist ganz selten,

ich habe vielleicht ein Konzert

im Jahr, bei dem ich das Gefühl

habe: Wah, ich muss hier weg.

Wenn gar nichts hilft, dann

höre ich mir selber zu, dann hör

ich meine eigenen Texte und

versuche zu verstehen, warum

ich gerade da stehe, diese Songs spiele, und

was ich mit diesen Songs sagen will. Und

dann geht’s wieder.

Für den perfekten

APEROL SPRITZ:

Weinglas mit Eiswürfel

• 3 Teile Wein

oder Prosecco

• 2 Teile Aperol

• Zum Schluss

ein Schuss Soda

Sutterlüty Magazin 51

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ENJOY RESPONSIBLY.


FAQ Bregenzerwald UNSER LÄNDLE

… Pausen im Alltag.

Agnes: Ich bin ein richtiger Bücherwurm und schaue immer –

auch wenn ich voll busy bin –, dass ich mir jeden Tag Zeit nehme zum

Lesen. Das entspannt mich. Im Schnitt lese ich jede Woche ungefähr

eineinhalb Bücher, wobei, das ist schon eher das Minimum. Übrigens

eigentlich nur Fachbücher, das ist zwar auch eine Anstrengung, aber

eine gute Anstrengung. Zudem bin ich alle zwei bis drei Monate bei

meinen Großeltern in Oberösterreich. Letztens habe ich meinem Opa

beim Ausmisten geholfen, das war fast schon meditativ.

Mira: Wenn es um die tägliche Dosis Pause geht, habe ich meine

Rituale. Für mich gibt es beispielsweise nichts Schöneres, als alleine zu

frühstücken. Gemeinsam frühstücken ist auch schön, aber das müssen

dann schon sehr spezielle Menschen sein. Wenn ich alleine frühstücke,

zelebriere ich das richtig. Deshalb nehme ich mir in der Früh extrem

viel Zeit; wenn ich beispielsweise einen Termin um 11 Uhr habe, stehe

ich spätestens um acht auf. Das ist meine tägliche Pause.

C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

Das FAQ Bregenzerwald ist ein Forum mit Festivalcharakter und kulinarischem

Anspruch. Es beschäftigt sich mit großen Fragen, die uns alle

betreffen. Passend dazu werden in dieser Rubrik Fragen zum aktuellen

Heftthema aufgeworfen und von spannenden Personen beantwortet.

Das nächste FAQ findet von 6. bis 9. September 2018 statt und widmet

sich den Fragen: „Müssen wir reden?“, „Alles gut?“ und „Gehört

sich das?“ Mit dabei sind unter anderem Michael Köhlmeier, Heide

Schmidt, Kaspanaze Simma, Doris Knecht, Heini Staudinger u. v. m.

www.faq-bregenzerwald.com

52 Sutterlüty Magazin


Die Stimme der Natur

aus den Tiroler Alpen.

Qualität steht bei Rieder´s Quellenbetriebe schließlich im Mittelpunkt. Dies belegt

die IFS-Zertifizierung (International Food Standard), welche besagt, dass unsere

Produktionsprozesse die höchsten Standards der Lebensmittelindustrie erfüllen.

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Rieder´s Quellenbetriebe Ges.m.b.H, Lichtwerth 403, A-6232 Münster , Telefon Zentrale: +43 5337 6150- 0, E-Mail: office@alpquell.com

www.alpquell.com

Sutterlüty Magazin 53


Vorteilskarte UNSER LÄNDLE

Zum

Vorteilspreis …

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MICHAEL

HAIRSTYLIST, DÜSSELDORF

VANESSA

HAIRSTYLIST, HAMBURG

… zum

QUARTA-

Konzert

REGIONAL

IST G E NIA L

VORTEILSKARTE

„Musik lässt die Seele tanzen“ –

so lautet das Motto der dritten

Auflage der QUARTA 4 Länder Jugendphilharmonie

unter der Leitung von

Dirigent Christoph Eberle. Bereits

zum dritten Mal darf das Publikum

dieses Jahr eine mitreißende

Konzertwoche erwarten. Zum ersten

Mal geht die musikalische Reise

dabei in eine ganz neue Richtung:

mit Strawinsky, Ravel, Rodrigo und

Solist Alexander Swete.

SALON-SCHÖNES HAAR JEDEN TAG.

Wie lässt sich die großartige Leistung der 87 jungen

Musikerinnen und Musiker der letztjährigen

Orchesterwerkstatt im Rahmen der QUARTA 4

Länder Jugendphilharmonie noch steigern? Eine schwierige

Frage, die sich Initiator und Dirigent Christoph Eberle zu stellen

hatte. Immerhin sind Mozart und Mahler, die zwei großen

„M“ der österreichischen Klassik, ebenso schwer zu überbieten

wie die Performance, mit der die jungen Talente das Publikum

2017 begeistern konnten. Die Antwort überrascht – und hebt

*BLINDTEST MIT 20 HAIRSTYLISTEN IN DEUTSCHLAND IM DEZ. 2017.

54 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Vorteilskarte

PROGRAMM

RHAPSODIE FÜR ORCHESTER

Emmanuel Chabrier

CONCIERTO DE ARANJUEZ

FÜR GITARRE UND ORCHESTER

Joaquin Rodrigo

LA VALSE

Maurice Ravel

SUITE AUS DEM BALLETT

„DER FEUERVOGEL“, VERSION von 1919

Igor Strawinsky

Dirigent: Christoph Eberle

Solist: Alexander Swete

www.quarta4.org

die Erwartungen an die dritte QUARTA-Konzertreihe

Anfang September nochmals an.

Dieses Jahr schlägt Dirigent Christoph

Eberle eine ganz andere Richtung ein:

Spaniens Feuer, Frankreichs Leidenschaft

und tiefgehende Gitarrenklänge von

Solist Alexander Swete werden Orchester

und Publikum in die Welt von Chabrier,

Rodrigo und Ravel entführen. Tanz ist das

übergeordnete Thema des diesjährigen

Programms. Das große Highlight: die Suite

aus Strawinskys Ballett „Der Feuervogel“ in

der Version von 1919.

AUFTAKT AM 4. SEPTEMBER 2018

Nach einer intensiven Probenwoche in

Zusammenarbeit mit den international

renommierten Coaches Alexandra

Rappitsch (Violinen), Dominik Neunteufel

Für

10 Vorteilspunkte

Tickets um

3 Euro

günstiger!

(tiefe Streicher) und erstmals Herbert Walser

(hohes Blech) startet die Konzerttournee

am 4. September. Auf dem Plan stehen sechs

Auftritte in Österreich, Deutschland, der

Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.

KLINGT B’SUNDRIG – IST ES AUCH:

UM DREI EURO GÜNSTIGER INS KONZERT

Mit Ihrer Sutterlüty Vorteilskarte erleben Sie

dieses großartige Konzertereignis b’sundrig

günstig. Holen Sie sich einfach bis 31. August

2018 an jeder Ländlemarkt Kassa für nur

zehn Vorteilspunkte Ihren persönlichen Gutschein.

Damit erhalten Sie, solange Tickets

verfügbar sind, für jeden Konzerttermin in

Vorarlberg Ihr Ticket im Vorverkauf bei allen

Sparkassen und Raiffeisenbanken um drei

Euro ermäßigt.

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Mit Vorteilskarte um 3 Euro

günstiger exklusiv bei allen Raiffeisenbanken

und Sparkassen!

Weitere Verkaufsstellen:

Österreich: www.laendleticket.com,

Musikladen Feldkirch

Deutschland: www.reservix.de

Schweiz: www.starticket.ch

Liechtenstein: www.tak.li

TERMINE

Dienstag, 4. September

Vaduz (FL), Saal Liechtenstein

Mittwoch, 5. September

Bregenz, Festspielhaus

Donnerstag, 6. September

Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal

Freitag, 7. September

St. Gallen (CH), Tonhalle

Samstag, 8. September

Feldkirch, Montforthaus

Sonntag 9. September

Wangen (D), Festsaal der Waldorfschule

Beginn jeweils 19.30 Uhr,

Wangen: 17 Uhr

Sutterlüty Magazin 55


Sutterlüty aktuell UNSER LÄNDLE

DAS IST JA INTERESSANT

Menschen, Karrieren, Ereignisse

Bei Sutterlüty finden Sie die b’sundrigen Spezialitäten von

kleinen Herstellern aus der Region. Aber das wissen Sie ja

längst. Was es in den 23 Ländlemärkten von Schruns bis Lochau

sowie in der Zentrale in Egg Neues gibt, das erfahren Sie hier.

LEARNING BY DOING

Lehrreicher Kurztrip nach Irland

Bei einer Lehrlingsreise nach Dublin durften elf unserer Lehrlinge in Begleitung

der Berufsschullehrerin Nadja Natter und des Marktleiter-Stellvertreters

Lars Holzer in den irischen Alltag und die englische Sprache eintauchen.

Von 9. bis 14. Mai stand bei

ihnen ein guter Mix zwischen

Sprachschulbesuchen, Arbeit

in einem irischen Supermarkt

sowie „ irischem Genuss-Sightseeing“

auf dem Programm.

Dabei wurden die bekannte

Highlands und Whiskey –

so lernen unsere Lehrlinge Irland kennen

Guinness- Brauerei und auch

die Jameson Whiskey-Brennerei

besichtigt. Um die Kenntnisse

gleich praktisch umsetzen zu

können, durfte der Pub-Besuch

am Abend natürlich nicht fehlen.

SCHAFFAR-TAG

Am 24. April fand der Schaffar-Tag

für Vorarlberger Volksschüler der

dritten und vierten Klassen statt.

Daran beteiligten sich natürlich wieder

etliche Sutterlüty Ländlemärkte.

An elf verschiedenen Standorten von

Schruns bis Bregenz wurde den rund

350 Schülerinnen und Schülern ein

buntes Programm geboten. Zuerst

durften sie anhand eines spannenden

Rätsels den ganzen Markt

erkunden. Im Anschluss bereiteten

die Kinder gemeinsam mit einigen

Mitarbeitern als gesunde Jause

Party-Sticks aus Obst und Gemüse. So

erhielten sie einen unterhaltsamen

und kurzweiligen Einblick in die Aufgaben

in einem Lebensmittelmarkt.

ALS TEAM STÄRKER

Unsere Bludenzer und Bezauer durften im April und Mai für

jeweils zwei Tage in der Traube in Braz bzw. im Natur paradies

Wilden rain in Hittisau die Umbauzeit ihrer Märkte nutzen, um

ihre gute Zusammenarbeit noch weiter zu stärken. Zudem lernten

sie bei Exkursionen die Alois Hammerl Landbäckerei in Hard

sowie den Mahlerhof in Höchst besser kennen. Durch die Teamtage

bleiben unsere Team mit glieder stets auf dem neuesten

Stand und können sich bei der gemeinsamen Arbeit richtig wohlfühlen;

und das spüren auch unsere Kunden.

Gemeinsame Entscheidungen …

… stärken das Team.

56 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Sutterlüty aktuell

ERFOLGREICHE LEHRLINGSWETT-

BEWERBE

Beim Dekorationswettbewerb „Junior

Sales ART DECO“ der Wirtschaftskammer

Vorarlberg dürfen Lehrlinge aus ganz

Vorarlberg zeigen, was

sie in Sachen Schaufenstergestaltung

draufhaben.

Für Sutterlüty

qualifizierte sich Ann-

Cathrine Kübler aus

dem Ländlemarkt in

Hard fürs Finale am

2. Mai im Landhaus.

Dort präsentierte sie

zum Thema „Sommer -

traum“ ein Arrangement

zu unserem

leckeren Sutterlüty’s EisGenuss und

erreichte den vierten Platz – wir gratulieren

herzlich!

Feierlicher Abschied von Angelika Zauser

Einen weiteren Erfolg konnte Laura

Lismann vom Ländlemarkt in Bregenz

für Sutterlüty verbuchen. Sie nahm beim

Verkaufsgespräch-Wettbewerb „Junior

Sales Champion Vorarlberg 2018“ teil

und überzeugte dort die Jury beim Verkauf

von typischen

Ländleprodukten:

Sutterlüty’s regionalen

Käsespezialitäten.

Damit erreichte sie einen

tollen dritten Platz –

herzlichen Glückwunsch,

Laura!

ALLES GUTE ZUM

RUHESTAND

Siebzehn Jahre war Angelika Zauser unserem Betrieb treu verbunden.

Nun hat sie ihre wohlverdiente Pension angetreten.

Angelikas Laufbahn bei uns begann 2001 als Marktleiter-Stellvertreterin,

bis sie 2002 als engagierte und leidenschaftliche Geschäftsleiterin

im Ländlemarkt Lochau startete. Dort meisterte sie so manche

Herausforderungen: Nach einem Großschaden am Dach im Jahr 2010

musste der Markt komplett abgerissen und wiederaufgebaut werden.

Bis zur Neueröffnung im September 2011 wurde in Lochau im Sutterlüty-Zelt

eingekauft. Angelika engagierte sich gemeinsam mit ihrem

Team voll und ganz für den Ländlemarkt. Das wurde 2013 sogar mit

dem „ Goldenen Merkur“, einer namhaften Auszeichnung für das beste

Lebensmittelgeschäft in Österreich, honoriert. Wir danken Angelika

für ihren großartigen Einsatz und wünschen ihr alles Gute und viel

Freude in der Pension!

Sutterlüty Magazin 57


Nachgefragt – nachgehakt UNSER LÄNDLE

WAS IST EIGENTLICH SO B’SUNDRIG AN …?

Dietrich Tortilla Chips

Sie gehören zu einem

entspannten Gläschen

genauso wie zum gemütlichen

Fläzen auf dem

Sofa: jene unwiderstehlichen

Kleinigkeiten, die

man unter dem lieblosen

Begriff „Knabberzeug“

zusammenfasst. Kaum

ist die Packung geöffnet,

ist es meist vorbei mit der

Selbstbeherrschung.

Was doppelt und dreifach

für ein bewusstes Einkaufen

spricht!

KEINE KÜNSTLICHEN AROMEN

Kartoffelchips, Nachos & Co sind nicht

gerade die Liebkinder der Ernährungsexpertinnen

und -experten. Zu fett, zu salzig,

zu künstlich, mit Zutaten zweifelhafter

Herkunft und eigentlich ganz und gar verzichtbar

seien sie. Jeder Knabberzeug-Liebhaber

weiß das. Und kaum einer kann der

Versuchung widerstehen. Was also tun, um

aus der großen Ernährungssünde eine mittelgroße,

wenn nicht gar kleine zu machen?

Auf die Zutatenliste schauen und möglichst

pure Produkte auswählen! Je mehr

Zusatzstoffe und Aromen eine Knabberei

enthält, desto weniger ist sie für eine kleine

Ernährungssünde geeignet. Neben dem

allgemein bekannten Geschmacksverstärker

Natriumglutamat geraten in letzter Zeit

häufig Zusatzstoffe und Aromen versteckten

tierischen Ursprungs ins Kreuzfeuer der

Kritik. Allzu viele E-Nummern auf der

Verpackung sollten Knabberfreunde jedoch

immer stutzig machen – auch wenn sie sich

nicht vegetarisch oder vegan ernähren.

MÖGLICHST WENIG PALMÖL

Kein Zweifel: Das Öl, das aus den Fruchtbüscheln

der tropischen Ölpalme gewonnen

wird, ist extrem praktisch. Es ist gut

erhitzbar, lässt sich leicht schmelzen, ist

neutral im Geschmack und lange haltbar.

Außerordentlich günstig ist es noch dazu.

Lauter Eigenschaften, die ihm den Weg in

die internationale Lebensmittelindustrie

geebnet haben. Heute ist Palmöl das am

häufigsten verwendete pflanzliche Öl in

der Nahrungsproduktion und in fast jedem

zweiten Supermarkt-Produkt enthalten. Das

allein klingt schon nach einer ungesunden

Tendenz. Die Folgen für die Umwelt sind

aber noch besorgniserregender. Denn für

die laufende Erweiterung der Palmen-Anbaugebiete

müssen Regenwälder weichen.

Lebensräume werden zerstört, Arten

verknappt und die klimatischen Verhältnisse

weiter aus der Balance gebracht.

Keine Sekunde zu früh suchen immer mehr

Hersteller nach geeigneten Alternativen:

Sie reduzieren den Palmöl-Anteil in ihren

Produkten auf ein Minimum oder stellen

gänzlich auf andere Pflanzenöle um. Ihre

Initiative ist absolut unterstützenswert!

BITTE OHNE GENTECHNIK

Gen-Mais bzw. gentechnisch veränderter

Mais ist ein weiteres Reizwort im Zusammenhang

mit Knabberprodukten. Popcorn

ist davon potenziell genauso betroffen wie

Tortilla-Chips, Nachos, Flips und Maiswaffeln.

Gentechnisch veränderte Maissorten

wurden gezielt optimiert, meist in Richtung

Ertrag und Schädlingsunempfindlichkeit.

Wer sich nicht sicher ist, ob ihm das

„schmeckt“, sollte zu regionalen Produkten

greifen, bei denen die Herkunft des verwendeten

Maises entweder klar kommuniziert

wird oder persönlich nachgefragt werden

kann. Auch das Bio-Gütesiegel, das Logo

„Ohne Gentechnik“ oder alte, traditionelle

Maissorten wie der Vorarlberger Riebelmais

geben Rohstoff-Sicherheit.

58 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Nachgefragt – nachgehakt

regional

vom Lauteracher

Traditionsunternehmen

zeitgeistig

von Natur aus vegan

und laktosefrei

pur

aus gentechnikfreiem

Vorarlberger

Riebelmais

SCHEIBEN-

GENUSS

bewusst

mit minimalem Einsatz

von Palmöl

natürlich

mild gesalzen,

ohne

künstliche

Aromen

Ordentlich knusprig: In die Dietrich Tortilla Chips kommen gerade einmal drei Zutaten:

Vorarlberger Riebelmais, pflanzliches Fett und Salz. Durch das schonende Backen bleibt

die typische Geschmacksnote des Riebels voll erhalten. Was das Dippen in würzige

Saucen eigentlich unnötig macht. Aber auch nicht unmöglich!

us’m

Dietrich

Tortilla Chips

150 g EUR 4,69

1 kg EUR 31,30

LÄNDLE

SO MACHT MAN RICHTIG PAUSE

Wer Vorarlberger Köstlichkeiten sucht,

ist mit den Produkten aus Richard

Dietrichs Manufaktur immer gut beraten.

Für seine Tortilla-Chips verbindet das

Lauteracher Familienunternehmen eine

aztekische Rezeptur mit dem ganzen

geschmacklichen Potenzial des Riebelmaises.

Warnung: absolute Suchtgefahr!

Sutterlüty Magazin 59

Mit Schärdinger

schmeckt das Leben.


Deine Entwicklung: rasant.

Dabei optimal unterstützt: #einzigartig

Dein Kleines entdeckt die Welt jeden Tag neu und meistert mit deiner Hilfe

wichtige Entwicklungsschritte. Wir von Nestlé BEBA widmen uns seit über 150 Jahren

der gesunden Ernährung von Babys, um dich dabei zu unterstützen.

✔ Leicht verträglich

✔ Entwickelt mit führenden

Ernährungsexperten

✔ In der bewährten

Nestlé BEBA Dose

Mehr Infos: babyservice.de/optipro2

Wichtiger Hinweis: Stillen ist die beste Ernährung für dein Baby. Sprich mit deinem

Kinderarzt oder deiner Hebamme, wenn du eine Säuglingsnahrung verwenden willst. Nestlé BEBA OPTIPRO Folgemilch

ist genau auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse von Säuglingen nach dem 6. Monat ab Einführung einer angemessenen Beikost abgestimmt.


62 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN

Treffen wir

uns im Garten

Fotos: Christian Kerber

Text: Elisabeth Christensen

Styling: Patsy Grabher-Fenkart

Im Garten unter einem schattenspendenden Baum

lässt es sich im Sommer gut aushalten. Was gibt es

Schöneres, als dort das Nichtstun zu genießen? –

Den Genuss mit den liebsten Freundinnen zu

teilen natürlich. Machen wir unser Plätzchen im

Grünen zum perfekten Ort für einen gemütlichen

Mädelsnachmittag.

VERTRÄUMTES SCHATTENPLÄTZCHEN

Richtig bequem macht man sich’s im Garten mit einem

Sitzplatz unterm Baldachin. Dieser lässt sich einfach aus

einem oder zwei weißen Vorhängen zaubern. An einer

Schnur befestigt werden sie an einem passenden Ast

im Garten aufgehängt, sodass der Stoff bis ins Gras fällt.

Unten wird der Vorhang trichterförmig aufgezogen.

Mit einer gemütlichen Decke und großen Kissen lässt

sich so herrlich dem Müßiggang frönen.

Sutterlüty Magazin 63


Lebensgefühl BESSER LEBEN

SCHMUCKES WINDSPIEL

Mit dem sommerlichen Blumen-Windspiel bekommt

der Garten eine verspielte Atmosphäre – dafür werden

verschiedene Blüten (hier zum Beispiel rote Nelken

und weiße Rosen) an einer Schnur aufgefädelt. Wichtig

dabei ist, dass nach jeder Blume ein Knoten gemacht

wird, damit sie nicht verrutschen kann. Besonders

hübsch sieht es aus, wenn die Blüten nicht ganz regelmäßig

aufeinander folgen.

64 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN Lebensgefühl

MIT GRUSS UND KUSS

Zur Begrüßung gibt’s gleich was

zum Naschen: ein kleiner Schaumkuss

mit Namen in Zuckerschrift.

Wer die süßen Platzkärtchen noch

aufpeppen möchte, kann ein kleines

Zucker blümchen obendraufsetzen.

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Sutterlüty Magazin 65


Lebensgefühl BESSER LEBEN

SÜSSER AUGENAUFSCHLAG, HÜBSCHE!

Für diesen Blickfang überziehen wir eine Torte mit

weißem Rollfondant und malen mit schwarzer oder

grauer Zuckerschrift ungefähr in der Mitte zwei Augen,

ein Stupsnäschen und einen kleinen Kussmund (alternativ

kann auch ein fertiger Zuckermund verwendet werden).

Jetzt noch mit verschiedenen Sommerfrüchten die Haarpracht

modellieren und mit Rosen, Minze oder Melisse

dekorieren. Fertig ist die strahlende Torte!

66 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN Lebensgefühl

ZU BUNT FÜR LANGEWEILE

Tortenspitzen erinnern irgendwie immer

an den sonntäglichen Kaffee bei Oma …

Dabei müssen sie überhaupt nicht

altbacken wirken. Mit etwas Lebensmittelfarbe

machen wir aus biederweißen

Spitzen wahre Hingucker.

Hierfür einfach ein paar Tropfen roter

und blauer Lebensmittelfarbe in zwei

Gefäße geben und mit Wasser verdünnen.

Anschließend mit einem

großen, weichen Pinsel die Tortenspitzen

bemalen, betupfen oder bespritzen.

Sutterlüty Magazin 67


VokabelheftA4_MS_08.qxp 10.06.2 09 13:36 Uhr Seite 1

EDV-Nr. 36 87

A4 9 mm liniert mit Mi telstrich öste reichische Schu lineatur

Lebensgefühl BESSER LEBEN

ROMANTISCH AUFGETISCHT

[i'ku]

20

Vokabel

heft

68 Sutterlüty Magazin

Kein Tischchen im Garten? Zu wenig

Abstellfläche für sommerliche Genüsse?

Eine stabile Holzplatte kann hier leicht

Abhilfe schaffen: In die vier Ecken wird

jeweils ein kleines Loch gebohrt. Dann

wird die Platte in der gewünschten

Farbe angemalt. Mit einer Kordel oder

einem Spagat werden zwei lange

Schüre als Aufhänger angebracht.

So lässt sich das Schaukeltischchen

waagrecht an einem Ast befestigen.

ikuA6_innen_07.qxd 10.06.2009 14:27 Uhr Seite 2

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Messerle GmbH. | Neue Landstraße 91 | 6841 Mäder

T +43 5523 5991-0 | F +43 5523 5991-85

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Niemand kann die Welt alleine retten. Aber gemeinsam.

Danke für die ersten € 50.000, die wir an die ARCHE NOAH

spenden konnten. Jetzt heißt es: weiter trinken für die Natur!

Damit wir gemeinsam die € 100.000 * Spende knacken.

* bis max. € 100.000 Spendensumme,

von 10.11.2017 bis 9.11.2018

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Gelebte Verantwortung BESSER LEBEN

us’m LÄNDLE

LÄNDLE

pur!

Die erste

Herkunftsauszeichnung

Österreichs

feiert Jubiläum

Als regionaler Marktplatz für Genussmenschen hat

Sutterlüty es sich zur Aufgabe gemacht, die vielen

b’sundrigen regionalen Spezialitäten mit jenen

zusammenzubringen, die sie zu schätzen wissen.

In 23 Ländlemärkten in ganz Vorarlberg finden

bewusste Genießerinnen und Genießer nach wie vor

die größte Auswahl an regionalen Lebensmitteln.

Dass man die vielen Produkte aus Vorarlberg nicht

lange suchen muss, dafür sorgen seit genau 20 Jahren

die „us’m Ländle“- und „Ländle pur“-Herzen. Zum

Jubiläum schauen wir uns die erste regionale

Herkunftsauszeichnung Österreichs eines Händlers

für Lebensmittel einmal genauer an.

70 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN Gelebte Verantwortung

Zarter

Thunfischgenuss

direkt von der

Tube aufs Brot.

SEIT 20 JAHREN LÄNDLE-LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK

Bereits vor zwei Jahrzehnten, als Regionalität noch kaum ein Rolle

im Lebensmittelhandel spielte, setzte sich Sutterlüty systematisch

mit der Frage auseinander: Wie lassen sich regionale Erzeugnisse für

die Kunden erkennbar im Regal ganz einfach von anderen Produkten

abheben? Nach einem umfangreichen Entwicklungsprozess bekamen

1998 – erstmals im österreichischen Lebensmittelhandel – regionale

Produkte bei Sutterlüty eine eigene Herkunftsauszeichnung: die

Ländle-Herzen.

Bewusste Konsumentinnen und Konsumenten wissen längst:

Regionale Lebensmittel und Produkte, die in der näheren Umgebung

MITTLERWEILE FLIESST

JEDER DRITTE EURO,

DER BEI SUTTERLÜTY

AUSGEGEBEN WIRD,

ZURÜCK IN DIE REGION

hergestellt werden, bieten eine ganze Reihe an

Vorteilen. Die Herkunft ist nachvollziehbar,

der CO 2

-Fußabdruck ist geringer, und die Frische

und Vielfalt an saisonalen Köstlichkeiten

ist ohnehin unübertroffen. Darüber hinaus

hilft jedes regional erzeugte Lebensmittel, die

regionale Genusskultur und die Wertschöpfung

im Land zu stärken.

Gleichzeitig ist die Auszeichnung von Produkten

mit den Herzen weit mehr als eine regionale Herkunftsbezeichnung.

Denn mit ihnen garantiert Sutterlüty vielen kleinen und

mittelgroßen Betrieben in der Region eine sichere Existenz – und

fördert damit die Wirtschaft im Ländle.

ZWEI HERZEN – EINE MISSION

Doch regional ist nicht gleich regional. Je nach Produkt fällt der Regionalitäts-Grad

unterschiedlich hoch aus – beispielsweise im Hinblick

auf Produkte, bei denen exotische Früchte verarbeitet werden. Deshalb

werden bei der Herkunftsauszeichnung „Ländle-Herzen“ zwei

Kategorien unterschieden: „us’m Ländle“ und „Ländle pur“.

Sutterlüty Magazin 71

Köstliche Rezepte für die ganze

Familie fi nden Sie unter:

www.riomare.at


Gelebte Verantwortung BESSER LEBEN

Regionale Produkte haben

viele Vorteile

ERHALT DER

KULTURLANDSCHAFT

Unsere Bauern tragen einen

großen Teil zum Erhalt der

Kulturlandschaft bei.

NACHVOLLZIEHBARE

HERKUNFT

Gerade bei sensiblen Lebensmitteln

ist es gut, zu wissen, wo herkommt,

was man gerne isst. In einer kleinen

Region wie Vorarlberg kann, wer mag,

die Bedingungen vor Ort sogar selbst

nachprüfen.

KURZE TRANSPORTWEGE

Bei regionalen Produkten fallen

lange Transportwege weg.

us’m

LÄNDLE

LÄNDLE

pur!

GELEBTE REGIONALE

GENUSSKULTUR

Mit der Förderung regionaler Bauern

bleibt auch das, was die Region

kulinarisch ausmacht, erhalten.

PARTNERSCHAFT

Das partnerschaftliche

Verhältnis auf Augenhöhe

zu unseren Partnerbetrieben

schafft auf

beiden Seiten Vertrauen.

VERRINGERUNG DES

CO 2

-FUSSABDRUCKS

Durch regionale und

saisonale Erzeugung wird

weniger CO 2

ausgestoßen.

ARBEITSPLÄTZE UND

BESCHÄFTIGUNG

Durch regionale Herstellung

werden Arbeitsplätze

in der Region geschaffen.

WERTSCHÖPFUNG

BLEIBT IM LAND

Wer regionalen Produkten

den Vorzug gibt,

hilft, Arbeitsplätze in der

Umgebung zu sichern.

72 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN Gelebte Verantwortung

PLATZ EINS FÜR LÄNDLE-HERZEN

Dass Sutterlüty im Hinblick auf Regionalität mit ganzem Herzen dabei

ist, zeigt eine Studie zu Herkunftsauszeichnungen vom Verein für

Konsumenteninformation aus dem Jahr 2013. In dieser erreichten

unsere Ländle-Herzen als Auslobung für gesicherte Herkunft mit

deutlicher Führung den ersten Platz. Damit wird unserer Auszeichnung

bescheinigt, dass sie nicht nur einfach den gesetzlichen Mindestanforderungen

für Herkunftsauszeichnungen entspricht, sondern in puncto

Nachhaltigkeit weit darüber hinausgeht. Sie bringt dadurch beiden

Seiten – den Lieferanten und den Kunden – einen deutlichen Mehrwert

und sichert nebenbei Arbeitsplätze in Vorarlberg. Ein Gewinn

für’s ganze Ländle.

DAFÜR HAT

DIE NATUR

DEN DURST

GEMACHT

US’M LÄNDLE – DIE BASIS

Das „us’m Ländle“-Herz wird vergeben,

wenn mindestens 50 % der Wertschöpfung

der Produktherstellung in Vorarlberg liegen.

Das bedeutet, dass die Be- und Verarbeitung

eines „us’m Ländle“-Herz-Produkts

im Ländle erfolgt und damit wesentlich zur

Erhaltung von wichtigen Arbeitsplätzen in

Vorarlberg beiträgt.

Derzeit tragen rund drei Viertel der

Ländle-Produkte bei Sutterlüty die Herkunftsauszeichnung

„us’m Ländle“.

LÄNDLE PUR – DIE KÖNIGSKLASSE

Das „Ländle pur“-Herz wird vergeben,

wenn Herstellung und Verarbeitung zur

Gänze in Vorarlberg erfolgen. Mindestens

96 % der Rohstoffe müssen aus dem Ländle

stammen. Lediglich Zutaten, die im Ländle

nicht ursprünglich vorkommen, dürfen in

kleinsten Mengen enthalten sein (max. 4 %).

Somit bleibt (beinahe) die komplette Wertschöpfung

in Vorarlberg, was Arbeitsplätze

im Ländle sichert. Dementsprechend schwierig

ist es für unsere regionalen Partner, ein

„Ländle pur“-Herz zu erlangen. Als Kundin

und Kunde haben Sie es dafür umso leichter.

Denn Sie können sicher sein: Mehr Ländle

als in einem mit dem „Ländle pur“-Herz ausgezeichneten

Produkt geht nicht.

Rund ein Viertel der Ländle-Produkte im

Sutterlüty Sortiment trägt derzeit die Herkunftsauszeichnung

„Ländle pur“.

us’m

LÄNDLE

V-MILCH

FRUCHTJOGHURT BANANE

100 % Milch aus Vorarlberg

100 % Herstellung in Vorarlberg

6 % Fruchtanteil – Fruchtzubereitung

von Darbo Tirol

(mit Bananen aus Costa Rica)

Zucker aus der EU

LÄNDLE

pur!

V-MILCH

NATURJOGHURT 3,6 % FETT,

GERÜHRT

100 % Milch aus Vorarlberg

100 % Herstellung in

Vorarlberg

Keine weiteren Zusätze

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KÜNSTLICHE

SÜßSTOFfe

Reines Fohrenburger Bier und erfrischende

Zitronenlimonade mischen sich zu einem

spritzig-leichten Biergenuss. Der echte

Zitronensaft verleiht dem Fohrenburger Natur

Radler eine leichte Trübung. Der Mix aus reinstem

Bier, natürlichem Zucker und der Verzicht auf

künstliche Zusatzstoffe machen den Fohrenburger

Natur Radler zum perfekten Durstlöscher.

Sutterlüty Magazin 73


Gelebte Verantwortung BESSER LEBEN

NUR WENN WIR ALS

LEBENSMITTELHÄNDLER,

LIEFERANTEN UND

KUNDINNEN UND KUNDEN

AN EINEM STRANG ZIEHEN,

KÖNNEN WIR UNSERE

REGION STÄRKEN

GEMEINSAM FÜR EINE STARKE REGION

Das Bewusstsein für regionale Qualität ist

in Vorarlberg in den vergangenen Jahren

deutlich gestiegen. Bei Einführung der

Ländle-Herzen im Jahr 1998 lag der Umsatzanteil

von regionalen Produkten bei Sutterlüty

noch bei etwa 20 Prozent. Heute sind es

VERTRAUEN UND KONTROLLE

Ob ein Produkt den „us’m Ländle“- oder

sogar den „Ländle pur“-Kriterien entspricht,

wird durch die Sutterlüty Einkaufsabteilung

geklärt und in regelmäßigen Kontrollen

geprüft. Dabei werden auch die strengen

gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Rückverfolgbarkeit

von Rohstoffen berücksichtigt. Der gute persönliche bereits 34 Prozent. Eine nachhaltige Entwicklung, zu der Österreichs

Kontakt von Sutterlüty zu seinen Partnern bildet hier eine wichtige erste regionale Herkunftsauszeichnung eines Lebensmittelhändlers

Grundlage: Mit den meisten besteht bereits seit Jahren ein partnerschaftliches

und von gegenseitigem Vertrauen geprägtes Verhältnis. regionale Lebensmittel bauen wir das Bewusstsein für Regionalität

nach wie vor einen wesentlichen Beitrag leistet. Als Weltmeister für

Jeder Partner bestätigt die Richtigkeit seiner Angaben schriftlich und und Qualität gemeinsam mit unseren Partnern aus. Daher ist es uns

verpflichtet sich, allfällige Änderungen in den Zutaten oder im Herstellungsprozess

umgehend mitzuteilen.

heutigen und zukünftigen Handelspartner zu sein. Denn nur, wenn

auch ein zentrales Anliegen, ein Partner auf Augenhöhe für unsere

Handel, Produzenten und Kunden an einem Strang ziehen, stärken

wir unsere Region – wovon wir alle profitieren.

74 Sutterlüty Magazin


#jungbleiben

OHNE KALORIEN.

OHNE ZUCKER.

OHNE SÜSSSTOFFE.

MIT ZITRONE.

Sutterlüty Magazin 75


Kinderseite BESSER LEBEN

76 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN Kinderseite

LÄNDLE

pur!

us’m LÄNDLE

Im

Ländle

sind

die

Herzen

los!

Schau nur, im

Schwimmbad ist heute

richtig was los! Was

für ein Spaß! Aber was

ist das? Sind da etwa

Herzen versteckt? 20

Stück sind es sogar.

Schau ganz genau hin,

dann findest du sie

bestimmt alle! Und mit

etwas Glück gewinnst

du sogar eines von 100

Kübele Sutterlüty’s

EisGenuss!

Sutterlüty Magazin 77


Kinderseite BESSER LEBEN

MITMACHEN

UND

GEWINNEN!

20 HERZEN FINDEN, AUSMALEN UND EINS VON 100 KÜBELE

SUTTERLÜTY’S EISGENUSS GEWINNEN – SO GEHT’S:

Einfach alle 20 Herzen finden und am besten pink – wie die

Ländle-Herzen bei Sutterlüty – ausmalen. Bild ausschneiden,

abfotografieren oder einscannen und bis 10.09.2018 per Post an

„B’sundrig“ – das Sutterlüty Magazin, Mühle 534, 6863 Egg, oder

per E-Mail an magazin@sutterluety.at schicken.

Alle bis 10.09.2018 per Post an Mühle 534, 6863 Egg, oder per E-Mail an magazin@sutterluety.at

eingegangenen Einsendungen, auf denen 20 Herzen ausgemalt wurden und die mit vollständigem

Namen, Adresse und einer Kontaktmöglichkeit per E-Mail oder Telefon versehen sind, nehmen

an der Verlosung teil. Die Gewinner werden per Auslosung nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Kinder unter 14 Jahren brauchen für die Teilnahme am Gewinnspiel

die schriftliche Einverständniserklärung (Unterschrift) eines Erziehungsberechtigten.

Hinweis zum Datenschutz: Die personenbezogenen Daten (Name, Adresse, E-Mail und/oder Telefonnummer)

der Teilnehmenden werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels

gespeichert. Sutterlüty wird zu keiner Zeit personenbezogene Daten an Dritte weiterleiten oder

Adressdaten verkaufen. Die Teilnahme am Gewinnspiel gilt als ausdrückliche Einverständniserklärung

mit der Speicherung und Verwendung der mitgeteilten personenbezogenen Daten zu dem

oben genannten Zweck.

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Qualitätsprodukte und italienische

Spezialitäten für Genießer“

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Unterwegs in der Natur BESSER LEBEN

Traumhaft

schön pausieren

Es soll ja Leute geben, die am Wandern vor allem die

Pausen schätzen. Obwohl er ein Bergfex mit Mega-

Kondition ist, hat unser Outdoor-Experte Heli Düringer

dafür vollstes Verständnis – und verrät Ihnen dafür

zwei seiner Lieblingshütten in luftigen Höhen. Für

ein absolut atemberaubendes Panorama und ein

angenehmes „über den Dingen Stehen“.

HELMUT DÜRINGER

ist Outdoor-Spezialist, engagiertes

Rot-Kreuz-Mitglied

und beschreitet in jeder

„B’sundrig“-Ausgabe neue

Wege für uns.

80 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN Unterwegs in der Natur

Manchmal genügt ein Kürzesturlaub, um die

Batterien wieder aufzuladen. Das Ziel will

allerdings gut gewählt sein. Möglichst ohne

lange Anreise, und auch der Aufwand soll sich in Grenzen

halten. Da bietet sich doch eine Kombination aus der

unberührten Natur des Ländle und der eigenen Muskelkraft

an! Entweder in Wanderschuhen oder auf dem Bike

bzw. E-Bike. Die wunderbare Leichtigkeit des Seins in

jedem Fall zum Greifen nah …

RUNTERKOMMEN AUF DER SAARBRÜCKER HÜTTE

Wer eine Pause vom Alltag braucht, nimmt sie am besten

in gebirgigen Höhen. Zum Beispiel auf der Saarbrücker

Hütte auf 2538 Metern. Sie ist die höchstgelegene Hütte im

Vorarlberger Teil des Silvretta-Gebirges und für eine „Horizonterweiterung“

bestens geeignet. Umgeben von gleich

mehreren Dreitausendern (Litzner- Seehorn-Gruppe!)

kommen einem die Widrigkeiten des Alltags angenehm

weit weg vor. Die Saarbrücker Hütte ist ein echtes Original,

dem man die Hochgebirgshütte auch architektonisch

ansieht. Eine Besonderheit ist das Kletterübungsgelände

auf dem Kleinlitzner, praktisch direkt vor der Hütte. Und

die Tatsache, dass man die Tour – wenn die Temperaturen

noch mitspielen – mit einem Bad im Vermunt-Stausee

abschließen kann. Eine schöne Belohnung, vor allem für

Kinder, die den Aufstieg gemeistert haben!

ENTSPANNEN AUF DER BREITHORNHÜTTE

Im Biosphärenpark Großes Walsertal – einem idyllischen

Wandergebiet mit Höhenlagen von 800 bis 1800 Metern –

lockt die gemütliche Breithornhütte. Sie liegt auf der Alpe

Oberpartnom am Fuß des Breithorns (2081 m) und ist

damit die höchstgelegene bewirtschaftete Hütte im Gebiet

von Sonntag-Stein. Die Blicke, die sich von dieser Alpe

bieten, sind derart spektakulär, dass Reinhold Bilgeri sie als

Drehort für seinen Film „Der Atem des Himmels“ gewählt

hat. Dennoch ist dieser lohnende Aussichtspunkt ohne größere

Anstrengung zu erreichen und damit eine eher gemütliche

Tour für Groß und Klein. Wer ein Plus an sportlicher

Herausforderung sucht, bringt seine Kletterausrüstung mit

und versucht sich am steilen Abfall der Wandfluh, während

sich der Rest der Truppe vom sympathischen Hüttenteam

kulinarisch verwöhnen lässt.

Sutterlüty Magazin 81


Unterwegs in der Natur BESSER LEBEN

Aufstieg zum Groß Seehorn in der Morgensonne

AUSSICHTSPUNKT SAARBRÜCKER HÜTTE

Ein Ruhepol in der schroffen Silvretta

Ausgangs- und Endpunkt: Vermunt-Stausee

Höhenmeter: 800 hm · Wegstrecke gesamt:

6,5 km · Gesamtzeit: 2 1/2 Stunden

Mittelschwer und damit durchaus familientauglich

gestaltet sich der beschilderte Weg

hinauf zur Saarbrücker Hütte. Er beginnt beim

Vermunt-Stausee auf 1750 Metern Höhe und

führt dann über eine Schotterstraße entlang

des Kromerbachs bis ins Kromertal hinein.

Naturgemäß geht es dabei stetig bergauf, aber

die weithin sichtbare Hütte ist eine schöne

Motivation, um durchzuhalten. Zurück geht

man entweder denselben Weg oder macht

einen lohnenden Abstecher zum Silvretta-Stausee

und zur Bielerhöhe. Von dort fahren

öffentliche Busse zum Vermunt-Stausee, was

die Runde komplett macht.

ERWEITERUNGSMÖGLICHKEIT

Ausgangspunkt: Vermunt-Stausee

Endpunkt: Silvretta-Stausee · Höhenmeter:

900 hm · Tiefenmeter: 900 hm · Wegstrecke

gesamt: 14 km · Gesamtzeit: 5 Stunden

PRAKTISCHE INFOS ZUR TOUR

Anfahrt mit dem Auto über die L188 ins

Montafon, dann weiter über die Mautstraße

Richtung Bielerhöhe. Hinter dem Vermunt-Stausee

stehen auf einem beschilderten

Parkplatz ausreichend Plätze zur

Verfügung.

Anfahrt mit den Öffis vom Bahnhof Bludenz

mit der Montafoner Bahn nach Schruns,

weiter mit dem Bus der Linie 85 bis zur

Haltestelle „Partenen Vermuntsee“

82 Sutterlüty Magazin

82 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN Unterwegs in der Natur

Mein

Sommer,

mein Genuss!

Blick zum Breithorn

AUSSICHTSPUNKT BREITHORNHÜTTE

Sanfter Alptourismus im Großen Walsertal

Ausgangs- und Endpunkt: Talstation der

Seilbahn Sonntag-Stein · Höhenmeter: 550 hm

Wegstrecke gesamt: 7,7 km · Gesamtzeit:

3 Stunden

Diese Wanderung beginnt beschaulich: mit

einer fünfminütigen Pendelbahn-Fahrt, hinauf

in die Parzelle Stein. Dort oben erstreckt sich

ein absolut zugängliches und familientaugliches

Alpgebiet mit zahlreichen Hütten zum

Einkehren. Besonders empfehlenswert ist die

leichte Tour hinauf zur Breithornhütte. Dort

kann man entweder gleich Pause machen

oder nach einer etwa halbstündigen Gehzeit

einen weiteren Aussichtsplatz entdecken:

Der Übergang unterm Gronggenkopf bietet

einen tollen Blick in die Berglandschaft des

Lechquellengebirges und talauswärts in den

Walgau und die Schweiz.

Sutterlüty Magazin 83

www.lightlive.at


Soul

the

of VERONA

Unterwegs in der Natur BESSER LEBEN

Hinweis für Biker bzw.

E-Biker: Räder sind in

der Seilbahn herzlich

willkommen!

SoulVerona_2014

www.sartorinet.com

PRAKTISCHE INFOS ZUR TOUR

Anfahrt mit dem Auto

vom Walgau auf der A14 Richtung Großes

Walsertal, dann weiter auf der L193 nach

Sonntag. Das Auto kann auf dem Parkplatz

der Seilbahnbetriebe „Sonntag-Stein“

abgestellt werden.

Anfahrt mit den Öffis

mit der S-Bahn der ÖBB zum Bahnhof

Nenzing, weiter mit dem Landbus 76 bis

Thüringen, dort umsteigen in den Landbus

77 bis zur Haltestelle „Sonntag – Seilbahn

Stein“

Sartori,

edle Weine

im Namen

von Verona

Die Faszination einer Geschichte,

die enge Verbundenheit

mit einem Territorium,

die Kraft einer Persönlichkeit

in Weinen verkörpert,

die mit Eleganz der ganzen Welt

die größte der Liebesgeschichten

erzählen: die für Verona.

84 Sutterlüty Magazin


EINFACH

FRISCHES

SUSHI

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Sutterlüty Magazin 85


Rubrik BEWUSST GENIESSEN

Beste

Reinheit & Pflege

Mehr leben, Persil lieben.

86 sutterlüty magazin


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Wenn die Arbeit ruht

Take your time to unplug steht in

großen Lettern im Pausenraum

meiner „Bude“. Das klingt groß zügig,

denke ich bei jedem Espresso,

den ich dort trinke.

Aber dann kommt noch das Kleingedruckte:

for a little while. Auf gut Deutsch also: Mach

mal Pause – aber nicht zu lange! Weil nirgends

steht, wie lange „a little while“ dauert, schleicht

sich regelmäßig das schlechte Gewissen ein. Da

schmeckt dann der cremigste Espresso bitter.

Der amerikanische Poet Walt Whitman

(1819–1892) hat zur großen Pause aufgerufen:

Lass den Dollar unverdient.

Sprich: Arbeit ist der Weg,

die Pause ist das Ziel. Damit

wir uns richtig verstehen: Ich

arbeite gern und engagiert,

fast pausenlos, auf gut vorarlbergerisch:

fließig. Trotzdem

bin ich ein bekennender

Pausenfan und betrachte das

Innehalten als eine grundlegende

Qualität. Damit

nicht genug: Wer es schafft,

nichts zu tun, scheint mir allen Machern und

Gschaftlhubern weit überlegen. Sind nicht die

größten Ereignisse des Lebens, angefangen

bei der Geburt, solche, die wir passiv erleben,

scheinbar passiv, in Wirklichkeit jedoch unter

Mobilisierung aller verfügbaren Energie?

„Manchmal tun Sie sich etwas Gutes, wenn Sie

gar nichts tun.“ Das stand unlängst in meinem

Horoskop. Na also! Nur: Was heißt manchmal?

HÖCHST

SYMPATHISCH IST

MIR AUSSERDEM

DIE SÜDLÄNDISCHE

SIESTA. WAS FÜR

EINE GENIALE

ERFINDUNG!

Wo es wirklich ans Echte, ans Menschsein

geht, dort sind Ruhe und Geschehenlassen

gefragt. Überall sonst, und dieser Bereich

umfasst immerhin das gesamte Berufs-,

Familien- und Sozialleben, überall sonst soll

Pause Pause bleiben. Die Schule gibt einen

guten Takt vor: 50 Minuten Arbeit, 10 Minuten

Recreation (!), dazu eine schöne Mittagspause.

Höchst sympathisch ist mir außerdem

die südländische Siesta.

Was für eine geniale

Erfindung! Erfindung?

Sie ist, in Anbetracht der

klimatischen Gegebenheiten,

denen Widerstand zu

leisten unklug und unproduktiv

wäre, eher eine vernünftige

Tat.

Meinen ersten Ferialjob

habe ich einst, in den

1970er-Jahren, in einem halböffentlichen

Großunternehmen abgeleistet. Die maßlos

ausgedehnten Pausen nicht als Pausen aussehen

zu lassen war dort die größte Arbeit.

Nein, ich habe mich nicht wohlgefühlt, denn

Arbeit muss Arbeit bleiben. Gerade weil sie

nicht alles ist. Und was wirklich zählt, ist das,

was eine/r schafft.

Peter Natter

Sutterlüty Magazin

87


Freude am Fahren

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BESSER LEBEN Mondkalender

KW 29

KW 30

KW 31

KW 32

KW 33

KW 34

KW 35

KW 36

MOND

KALENDER

©

Auszug aus dem Vorarlberger Schreib-Kalender

Haare schneiden/waschen

Dauerwellen

Haut- und Nagelpflege

Körper entgiften und reinigen

Zahnziehen u. Kieferbehandlungen

Wäsche waschen/Flecken entfernen

Fenster u. Glas reinigen

Parkett u. Holzböden feucht wischen

Hausputz

Einlagern/Einfrieren/Einmachen

Brennholz schlagen

Brennholz einlagern

Fruchtpflanzen säen und setzen

20.07. 3 3 3

21.07. 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

22.07. 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

23.07. 3 3 3

Fruchttag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Kältetag

25.07. v 3 3 3

Wurzeltag

Kältetag

27.07. V v 3 3 3 3 3

Wurzeltag

28.07. 3 3 3 3 3 3

Blütetag

29.07. 3 3 3 3 3 3

30.07. 3 3 3 3 3 3

31.07. 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

02.08. 3 3 3 3 3 3

Fruchttag

Wärmetag

03.08. 3 3 3 3 3 3

Fruchttag

Kältetag

04.08. 3 3 3 3 3

Wurzeltag

Kältetag

06.08. 3 3 3 3 3

Wurzeltag

07.08. 3 3 3 3 3 3 3 3

Blütetag

08.08. 3 3 3 3 3 3 3 3

09.08. 3 3 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

10.08. 3 3 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

Luft-/Lichttag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Luft-/Lichttag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Blatttag

Wärmetag

Fruchttag

11.08. 3 3 3 3

Wärmetag

12.08. 3 3 3 3 3

Fruchttag

Kältetag

13.08. 3 3 3 3 3 3

Wurzeltag

Kältetag

14.08. 3 3 3 3 3 3

Wurzeltag

15.08. 3 3 3 3

Blütetag

16.08. 3 3 3

17.08. 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

19.08. 3 3 3

Fruchttag

Wärmetag

21.08. v 3 3 3

Fruchttag

Kältetag

22.08. v 3 3 3

Wurzeltag

24.08. 3 3 3

Blütetag

26.08. V 3 3 3

27.08. 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

29.08. 3 3 3 3 3 3

Fruchttag

Wärmetag

31.08. 3 3 3 3 3 3

Fruchttag

Kältetag

01.09. 3 3 3 3 3

Wurzeltag

Kältetag

02.09. 3 3 3 3 3

Wurzeltag

03.09. 3 3 3 3 3 3 3 3

05.09. 3 3 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

06.09. 3 3 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

07.09. 3 3 3 3 3 3 3 3

09.09. 3 3 3 3 3 3

Blattpflanzen säen und setzen

Blütenpflanzen säen und setzen

Wurzelpflanzen säen und setzen

Düngen: Blumen u. Zimmerpflanzen

Düngen: Obst und Gemüse

Pflanzen- und Heckenschnitt

Umsetzen und Umtopfen

Blumen gießen

Rasen mähen

Luft-/Lichttag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Luft-/Lichttag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Blatttag

Wärmetag

Fruchttag

Kältetag

Wurzeltag

Sind ein oder mehrere Tag/e nicht angeführt, gelten dieselben Empfehlungen wie am letzten vorangegangenen Tag.

v


Aufsteigender

Absteigender

Vollmond Zunehmender Mond Neumond Abnehmender Mond Übergehender Mond Untergehender Mond Steinbock Wassermann Fische Widder Stier Zwilling Krebs Löwe Jungfrau Waage Skorpion Schütze







Sutterlüty Magazin 89


KW 37

KW 38

KW 39

KW 40

MOND

KALENDER

©

Auszug aus dem Vorarlberger Schreib-Kalender

Haare schneiden/waschen

Dauerwellen

Haut- und Nagelpflege

Körper entgiften und reinigen

Zahnziehen u. Kieferbehandlungen

Fruchtpflanzen säen und setzen

Wäsche waschen/Flecken entfernen

Fenster u. Glas reinigen

Parkett u. Holzböden feucht wischen

Hausputz

Einlagern/Einfrieren/Einmachen

Brennholz schlagen

Brennholz einlagern

Blattpflanzen säen und setzen

Blütenpflanzen säen und setzen

Wurzelpflanzen säen und setzen

Düngen: Blumen u. Zimmerpflanzen

Düngen: Obst und Gemüse

Pflanzen- und Heckenschnitt

Umsetzen und Umtopfen

Blumen gießen

Rasen mähen

10.09. 3 3 3 3 3 3

11.09. 3 3 3 3

13.09. 3 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Kältetag

Wurzeltag

Luft-/Lichttag

Blütetag

14.09. 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

15.09. 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

Fruchttag

16.09. 3 3 3

17.09. 3 3 3

18.09. v 3 3 3

20.09. 3 3 3

21.09. 3 3 3

23.09. 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

Fruchttag

Kältetag

Wurzeltag

Kältetag

Wurzeltag

Luft-/Lichttag

Blütetag

25.09. V 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

26.09. 3 3 3 3 3 3

Fruchttag

Kältetag

28.09. 3 3 3 3 3

Wurzeltag

30.09. 3 3 3 3 3 3 3 3

01.10. 3 3 3 3 3 3 3 3

02.10. 3 3 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

04.10. 3 3 3 3 3 3 3 3

Fruchttag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Luft-/Lichttag

Blütetag

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Martin Bereuter

Heini Staudinger

Kaspanaze Simma

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Mira Lu Kovacs

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Potentiale für eine gute Zeit

06. – 09. September 2018

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