Handbuch Medien- und IT-Berufe 2018

kwbev

Endlich Orientierung im Berufe-Dschungel

Kann ich eine Berufsausbildung auch im Ausland absolvieren und ist Informatik wirklich nur etwas für Nerds? Wie lange dauert die Ausbildung zur Systemelektronikerin und was macht ein Veranstaltungskaufmann den ganzen Tag? Die Antwort gibt das druckfrische Handbuch „Medien- und IT-Berufe 2018“. Der jährlich erscheinende Ratgeber gibt Schülern/-innen, Studierenden und Eltern Orientierung im Berufe-Dschungel. Er informiert über die vielfältigen Jobs sowie die Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen der IT-, Medien-, Werbe-, Verlags-, Kreativ- und Eventbranche.

Auch Profis aus der Praxis kommen zu Wort: Medien- und IT-Experten wie z. B. Google-Managerin Miriam Tappe oder Gründerin und Geschäftsführerin von App Camps Dr. Diana Knodel berichten von ihrem persönlichen Karriereweg, geben Tipps zur Jobwahl und beleuchten aktuelle Trends und Perspektiven der Branche.

Interessierte Schüler/-innen, Studierende, Eltern und Unternehmen können das kostenfreie Handbuch „Medien- und IT-Berufe 2018“ gegen Rückporto (1,45 €) bestellen.

Ausbildung • Weiterbildung

Studium • Berufsprofile

Studien- und

Berufefinder

Medien- und

IT-Berufe

2018

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Die digitale Zukunft

gestalten und managen.

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Die Welt verändert sich. Gestalten

Sie die Zukunft und treffen Sie eine

Berufswahl, die zu Ihnen passt.

Ob Bachelor- oder Masterstudium

oder Ausbildung mit HK-Abschluss

– wir begleiten Sie und öffnen die

Türen für eine erfolgreiche Karriere.

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Hamburg

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Hochschule Macromedia,

University of Applied Sciences

Macromedia Akademie

Gertrudenstraße 3

20095 Hamburg

T 040 3003089-0

info.hh@macromedia.de

Medien- und

IT-Berufe

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Hochschule Macromedia hochschule-macromedia.de

Staatlich anerkannt und akkreditiert durch Wissenschaftsrat und FIBAA.

Macromedia Akademie macromedia-ausbildung.de

Staatlich anerkannt durch IHK/HK und gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit.

Zertifi ziert durch CERTQUA.


4

5

IMPRESSUM

INHALT

Herausgeber:

Geschäftsführender Vorstand:

Autor:

Inhaltliche Bearbeitung

und Redaktion:

Lektorat:

Gestaltung:

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Titelgestaltung:

Druck:

Rechtlicher Hinweis:

KWB e. V. · Haus der Wirtschaft

Kapstadtring 10 · 22297 Hamburg

Tel. 040 334241-0 · Fax 040 334241-299

info@kwb.de · www.kwb.de

Hansjörg Lüttke

Dierk Ladendorff

Janna Menz, Christine Robben, Marikje Zwaan

Christine Robben

Regina Neubohn

Theo Bruns, Motiv: Jean-Olivier Chafraix

Monster: iStock © mightyisland,

alle weiteren Icons: Icons made by Freepik from www.flaticon.com

Regina Neubohn

CPI books GmbH

Für die Richtigkeit der Angaben können Herausgeber und Redaktion

trotz sorgfältiger Recherche keine Gewähr übernehmen. Die

Meinungen, die in den Artikeln im Handbuch geäußert wurden, entsprechen

nicht zwangsläufig denen des Herausgebers. Der Herausgeber

haftet nicht für Copyright-Verletzungen von Autoren/-innen.

Hamburg, im November 2017

Impressum ....................................................................... 4

Grußwort

Senator Dr. Carsten Brosda

Präses der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg .... 6

Zu diesem Handbuch und seiner Handhabung ................................... 9

Trends und Perspektiven der Medien- und IT-Branche. .......................... 11

TALENT DAY Medien + IT: Finde Deinen Traumberuf! ......................... 13

Manchmal ist es gut, Dinge einfach auszuprobieren und zu machen

Dr. Diana Knodel | App Camps ................................................. 14

Stillstand war gestern

Miriam Tappe | Google Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Habt keine Angst vor dem Computer!

Interview mit Alexander Kister | Handels kammer Hamburg ..................... 16

Eines für alles

Artikel aus dem Philosophie-Magazin Hohe Luft ............................... 18

Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe .............. 21

Berufsbilder auf einen Blick ...................................................... 55

ISBN: 978-3-944045-19-1

21., überarbeitete und erweiterte Auflage

Studiengänge auf einen Blick .................................................... 79

Medienberufe ................................................................... 95

Bibliografische Information der

Deutschen Bibliothek:

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der

Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten

sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

IT-Berufe ....................................................................... 185

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z ....... 223

Weitere Adressen rund um Medien und IT ...................................... 255

Das HandbuchMedien- und IT-Berufe 2018“ wurde mit finanzieller Förderung der Freien und Hansestadt Hamburg –

Amt Medien – sowie der Agentur für Arbeit Hamburg erstellt.


6 Grußwort

GRUSSWORT

Senator Dr. Carsten Brosda | Präses der Behörde für

Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Foto: Jörn Kipping

Hamburg ist die beliebteste Medienmetropole Deutschlands, so das Ergebnis einer

Studie von nextMedia.Hamburg, XING und Deloitte. Das ist ein starkes Signal für alle,

die in Hamburg in diesem Bereich arbeiten und genau „dasmitmedien“ machen

möchten.

Mit der immer weiter (zusammen-)wachsenden Welt von „content creation“ und „technology

development“ entstehen neue Berufsfelder und noch nie war die Vielfalt derart

hoch wie in diesen Jahren: Silpionaut (ITler) bei Silpion, Programmatic Audience

Manager bei Otto, Medienkauffrau Print & Digital bei Gruner + Jahr, User Experience

Designer bei XING oder Redakteur Video beim Spiegel sind nur ein Bruchteil der Job-

Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten.

Das hängt natürlich damit zusammen, dass Digitalisierung und damit der Einsatz von IT

eine immer bedeutendere Rolle spielt. So sind in Deutschland in den letzten 5 Jahren

jedes Jahr 20.000 neue IT-Arbeitsplätze entstanden. Klar ist aber auch, dass die Entwicklung

und Nutzung von Technologie immer einfacher wird. All diejenigen, die in

den nächsten Jahren die Schule verlassen werden, haben einen besseren Zugang zu

Technologie als ihre Eltern und mittlerweile gibt es auf der Welt mehr Smartphones als

Zahnbürsten.

Daher freue ich mich sehr, dass Sie das HandbuchMedien- und IT-Berufe 2018“ in den

Händen halten oder als E-Paper auf Ihrem Smartphone lesen. Denn dieser Ratgeber

führt Sie durch das Labyrinth der unzähligen Berufsperspektiven in der Welt von Medien

und IT. Hamburg ist eine Medien- und IT-Stadt: Verlage, IT-Unternehmen, Agenturen,

Start-ups und Kulturhäuser sind hier zu Hause und sie sind auf der Suche nach Ihnen –

engagierten Nachwuchstalenten, die ihre Ideen in Taten umsetzen.

Wie genau sieht nun eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich der Medien und IT

aus? Genau das verrät Ihnen dieses Handbuch. Es porträtiert insgesamt über 160 Berufe

in der Medien- und IT-Branche und informiert Sie über Studiengänge sowie Aus- und

Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen der IT-, Medien-, Werbe-, Verlags-, Kreativ-

und Eventbranche. Außerdem plaudern Medien- und IT-Experten, die sich an ihren

eigenen Berufseinstieg erinnern, aus dem Nähkästchen und haben Tipps für die Berufswahl

parat.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nur das Beste für Ihren erfolgreichen Start ins

Berufsleben!

Senator Dr. Carsten Brosda

7


9

Zu diesem Handbuch und seiner Handhabung

Qualifi kationen für die Zukunft

Dieses Handbuch ist ein Ratgeber für alle, die sich für die Branche der Medien und IT

sowie für ihre verschiedenen Berufsprofile interessieren und Orientierung hinsichtlich

Ausbildung, Studium und Weiterbildung suchen.

www.kwb.de

» Projektentwicklung

» Projektmanagement

» Netzwerkkoordination

» Beratung und Qualifi zierung

» Vermittlung in Ausbildung und Arbeit

» Organisation von Konferenzen

» Online Lernen/Blended Learning

» Internationale Angebote

» Wissenschaftliche Begleitforschung

Die Projekte der KWB werden u. a. aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie vom Bund fi nanziert.

iStock: © kali9

Zuerst hat die Praxis das Wort: Medien- und IT-Profis beleuchten auf den Seiten 11 bis

19 Trends und Perspektiven der Branche. Das folgende Kapitel „Ausbildung, Studium

und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe“ (S. 21 bis 53) stellt das komplexe Bildungssystem

und dessen Möglichkeiten ausführlich dar. Denn bevor Sie sich für ein Berufsziel,

einen Bildungsweg oder ein konkretes Angebot entscheiden, sollten Sie dies so genau

wie möglich prüfen.

Die tabellarischen Übersichten ab Seite 55 stellen die gängigen Berufe und Tätigkeiten

der IT- und Medien-, Werbe- und Veranstaltungsbranchen sowie Studien angebote in der

Metropolregion Hamburg vor. Zur Unterscheidung bezeichnen wir Berufe ohne gesetzliche

Regelungen oder Abschluss als Tätigkeiten. Die aufgelisteten Berufe mit gesetzlich

geregelter Aus- oder Weiterbildung und Kammer abschluss sind mit dem Sternzeichen *

markiert. In den Profilbeschreibungen der einzel nen Berufe und Tätigkeiten ab Seite 95

finden Sie auch Hinweise zu geeigneten Vorbildungen und Einstiegsmöglichkeiten. Die

Beschreibungen wurden zum größten Teil mit der Berufe net-Datenbank der Agentur für

Arbeit (http://berufenet.arbeitsagentur.de) abgestimmt.

Das Register der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg (ab S. 223), die

Bildungs angebote in den Bereichen Medien, Informationstechnologie, Werbung und

Veranstaltungsorganisation bereitstellen, enthält Hinweise auf die jeweiligen Angebotsschwerpunkte.

Die für dieses Handbuch getroffene Auswahl erhebt keinen Anspruch

auf Vollständigkeit.

Last but not least: Ob finanzielle Unterstützung im Studium, Hilfe bei der Vermittlung

eines Ausbildungsplatzes oder Beratung zur Existenzgründung – das Kapitel „Weitere

Adressen rund um Medien und IT“ (ab S. 255) listet auch bundesweite Kontakte von Institutionen

und Einrichtungen auf, die bei Fragen des beruflichen Alltags und der Karriereplanung

mit Beratungs angeboten, Informationen sowie Unterstützung zur Seite stehen.


Foto: Theo Bruns, Motiv: Jean-Olivier Chafraix

Trends und

Perspektiven

der Medien- und

IT-Branche


TALENT DAY

Medien + IT

TALENT DAY Medien + IT:

FINDE DEINEN TRAUMBERUF!

Was genau hinter den vielen Medien- und IT-Berufen steckt, erfahren Jugendliche im

November 2018 beim 10. TALENT DAY Medien + IT. Für die Jahrgänge 10 bis 13,

für Schüler/-innen der Medien- und IT-Berufsfachschulen sowie für Studierende und

Absolventen/-innen öffnen Hamburger Unternehmen ihre Türen, um die Talente von

morgen für sich zu begeistern.

Der deutschlandweit einmalige Berufsorientierungstag bringt Nachwuchstalenten die

attraktiven Berufe und Karrierewege in der Medien- und IT-Branche näher, ermög licht

ihnen einen anschaulichen Einblick in die Arbeitswelt und möchte sie für einen Einstieg

im Bereich der Medien und IT begeistern. Die Jugendlichen haben so die Chance, einen

Blick hinter die Kulissen zu werfen, Kontakte vor Ort in den Unternehmen zu knüpfen

und ihre Fragen zu Ausbildung, Studium und Berufsein stieg zu stellen. In Workshops

können sie sich selbst ausprobieren – sei es vor der Kamera, bei der Entwicklung von

Werbekampagnen oder der Programmierung von Spielen.

Der TALENT DAY startet mit einer Kick-off-Veranstaltung im CinemaxX Dammtor. Von

dort geht es dann direkt in die technisch-kreativen Welten.

Am TALENT DAY laden Hamburger Unternehmen der

Medien- und IT-Wirtschaft Schüler, Studierende und

angehende Absolventen zu sich ein. Sie informieren

über Ausbildungs- sowie Einstiegsmöglichkeiten und

machen die Vielfalt dieser Arbeitswelt erlebbar.

Anmeldung sowie weitere

Informationen unter:

www.talentday.de

Alle News gibt‘s auch auf Facebook und Twitter.

Kurz notiert:

10. TALENT DAY Medien + IT

November 2018, 8:00 bis 13:00 Uhr (Unternehmensbesuche: 11:00 bis 13:00 Uhr)

Anmeldung unter www.talentday.de

Initiatoren des TALENT DAY Medien + IT sind die Freie und Hansestadt Hamburg sowie

die Handelskammer Hamburg. Koordinator sowie Veranstalter ist die KWB Koordinierungsstelle

Weiterbildung und Beschäftigung e. V.

13

Bild: shutterstock © StonePictures


14 Trends und Perspektiven der Medien- und IT-Branche

Unternehmen

beim

TALENT DAY

Medien + IT

MANCHMAL IST ES GUT, DINGE EINFACH

AUSZUPROBIEREN UND ZU MACHEN

Dr. Diana Knodel | Gründerin & Geschäftsführerin

App Camps

Als ich mein Abi gemacht habe, wusste ich noch nicht, was ich studieren will. Eigentlich

wollte ich erst einmal eine Auszeit machen und durch Australien reisen. Daraus wurde dann

nichts – und statt im Hostel in Sydney bin ich im Studentenwohnheim in Ulm gelandet.

Studiert habe ich Medieninformatik. Programmieren konnte ich noch nicht und ich hatte

auch kein Informatik in der Schule. Wenn ich zurückblicke, wundere ich mich oft, dass ich

mich ohne Vorkenntnisse für Informatik entschieden habe. Ein Grund war sicherlich, dass

ich von den Kommunikationsmöglichkeiten fasziniert war. Auf einmal konnte ich dank

Computer und Internet mit meinen zahlreichen Brieffreundinnen auf der ganzen Welt chatten

und E-Mails schreiben. Ich musste also keine zwei Wochen auf eine Antwort warten.

Natürlich war das Studium nicht immer einfach und ich musste viel lernen – aber am Ende

hat alles gut geklappt. Heute bin ich sehr froh darüber, dass ich mehr oder weniger zufällig

in der Informatik gelandet bin. Ich habe ein paar Jahre in der Wissenschaft gearbeitet und

in verschiedenen Unternehmen. Vor drei Jahren habe ich dann mit meinem Mann ein

eigenes Unternehmen gegründet.

Ich glaube, manchmal ist es gut, Dinge einfach auszuprobieren und zu machen. Ein bisschen

Mut gehört da auch dazu. Wenn man sich überlegt, was es im schlimmsten Fall bedeutet,

wenn es nicht klappt, ist das meistens nicht so dramatisch. Viel schlimmer finde ich es, wenn

man die Dinge nicht ausprobiert und nie erfährt, wie es gewesen wäre, wenn …

Im Ausland war und bin ich übrigens noch sehr oft: Europa, Nepal, Neuseeland, USA, Singapur,

Mexiko, China … Informatikkenntnisse sind überall gefragt!

Unternehmen

beim

TALENT DAY

Medien + IT

STILLSTAND WAR GESTERN

Miriam Tappe | Measurement & Attribution Specialist

Google Germany GmbH

In der vierten Klasse habe ich zum ersten Mal auf ein Blatt Papier geschrieben, was ich

einmal werden möchte. Das war das Poesiealbum meines damaligen Freunds Philipp.

Wahrscheinlich habe ich Pferdepflegerin als meinen ultimativen Traumberuf genannt.

Jetzt, 22 Jahre später, finde ich es genauso schwer wie damals, diese Frage wahrheitsgetreu

zu beantworten. Vorgezeichnete Berufswege entsprechen in vielen Bereichen

einfach nicht mehr der Realität – insbesondere im Umfeld von Medien und IT.

Als ich im Jahr 1995 in das Poesiealbum geschrieben hatte, existierten Facebook und

Google noch nicht und Amazon wurde gerade gegründet. Mein erstes Smartphone

habe ich in meinem letzten Studienjahr 2011 gekauft. Heute gibt es keinen anderen

Gegenstand, den wir so häufig betrachten und bei uns tragen wie das Mobiltelefon. Eine

Revolution in wenigen Jahren! Technologische Revolutionen gab es auch früher schon,

aber die Frequenz, mit der sie sich ereignen, hat sich vervielfacht.

Was bedeutet das für euch, wenn ihr nach einer Ausbildung, einem Studienplatz oder

einem Job Ausschau haltet? Die gute Nachricht: Es bleibt spannend. Wenn ihr im

Medien- und IT-Bereich arbeitet, arbeitet ihr in einem Bereich, der unsere Gesellschaft

in vielen Aspekten prägt, der sich rasant weiterentwickelt und ständig neue Lernmöglichkeiten

bietet.

Mein Tipp an euch lautet daher: Macht euch Gedanken dazu, welche Werte euch wichtig

sind. Ein Job, für den ihr euch heute bewerbt, sieht in drei Jahren vielleicht schon

ganz anders aus. Was aber bleibt, ist der Auftrag des Unternehmens, dessen Mission,

Werte und Kultur.

15


16 Trends und Perspektiven der Medien- und IT-Branche

TALENT DAY

Medien + IT

HABT KEINE ANGST VOR DEM COMPUTER!

Alexander Kister

Auszubildender bei der Handels kammer Hamburg

Janna Menz | Redaktion KWB

Alexander Kister macht eine Ausbildung zum Informatikkaufmann bei der Handelskammer

Hamburg und weiß ganz genau, was es heißt, wenn man sein Hobby zum Beruf

macht.

Janna Menz: Alexander, du machst eine Ausbildung zum Informatikkaufmann.

Wie bist du dazu gekommen?

Alexander Kister: Für mich stand eigentlich immer fest, dass ich einen Beruf machen

möchte, der mit IT zu tun hat … nach meinem Abschluss habe ich dann eine Ausbildung

zum Fachinformatiker für Systemintegration begonnen, aber noch in der Probezeit

gemerkt, dass mir dort irgendetwas fehlt. Da ich zuletzt eine Handelsschule besucht

hatte, war mir der kaufmännische Bereich nicht ganz neu und irgendwie wollte ich mein

Interesse an Technik mit meinem kaufmännischen Know-how verbinden.

Janna Menz: Wie kam es dann zu der Entscheidung, eine Ausbildung zum Informatikkaufmann

zu beginnen?

Alexander Kister: Nach der ersten „Fehlentscheidung“ habe ich erst einmal überlegt,

was ich eigentlich genau machen möchte, und habe ganz klassisch im Internet recherchiert.

Irgendwie bin ich auf das Azubi-Speeddating der Handelskammer gestoßen. Vor

Ort habe ich mich dann spontan beim Staatstheater und bei der Handelskammer selbst

vorgestellt und meine Bewerbungsunterlagen dagelassen. Beide bilden zum Informatikkaufmann

aus und beide haben sich dann nach kurzer Zeit auch schon mit einer Einladung

zum Vorstellungsgespräch bei mir gemeldet. Und das Gespräch bei der Handelskammer

lief super!

Janna Menz: Gibt es besondere Kenntnisse, die man für diese Ausbildung mitbringen

muss?

Alexander Kister: Nicht direkt. Natürlich muss man das Interesse für den IT-Bereich

mitbringen, aber letztendlich ist eine Ausbildung ja auch dazu da, um zu lernen. Obwohl,

jetzt wo ich darüber nachdenke: Man sollte keine Angst vor dem Computer haben! Man

arbeitet ausschließlich am und vor allem mit dem PC und wenn dort Hemmungen vor

binären Zahlensystemen oder dem „Innenleben“ des Computers vorhanden sind, kann

man schwer mit einem klaren Kopf an die Arbeit gehen.

Janna Menz: Was motiviert dich, um jeden Tag zur Arbeit zu gehen?

Alexander Kister: Natürlich das Team und auch die Möglichkeit, kleine Projekte selbst

durchzuführen und größere Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Klar, arbeiten muss

irgendwie jeder, aber wenn es dann auch noch Spaß macht und man sein Hobby zum

Beruf machen kann, ist das einfach super!

Janna Menz: Was macht dir am meisten Spaß und welche Inhalte liegen dir vielleicht

gar nicht?

Alexander Kister: Ich finde gerne Lösungen für IT-Probleme. Das ist ja auch genau

das, was meine Ausbildung und generell den Beruf des Informatikkaufmanns so besonders

macht. In einem größeren Unternehmen hat man dann natürlich auch viel mehr

Möglichkeiten, Projekte umzusetzen, als beispielsweise zu Hause. Das Prüfen von Lagerbeständen

und das Nachbestellen von Waren ist manchmal ein wenig öde, aber das

gehört einfach auch zu meinen Aufgaben.

Janna Menz: Was rätst du anderen Jugendlichen, die auf der Suche nach einer

passenden Ausbildung sind?

Alexander Kister: Ich würde die Suche nach der passenden Ausbildung immer in zwei

Schritte aufteilen. Erstens: Was kann ich gut? Wo liegen meine Talente? Und vor allem:

Was macht mich auch nach der Ausbildung noch glücklich? Im zweiten Schritt würde

ich dann nach einem passenden Unternehmen schauen. Es ist aber auch nicht schlimm,

erst einmal die falsche Richtung einzuschlagen und dann zu merken, dass die Ausbildung

vielleicht doch nicht so zu einem passt.

Janna Menz: Ein Ausblick – wo siehst du dich in zehn Jahren?

Alexander Kister: Ich würde mir schon wünschen, ein eigenes IT-Unternehmen mit

aufzubauen und als Geschäftsführer tätig zu sein. Worauf ich mich aber am meisten freue

ist, dass ich immer noch IT-Probleme lösen werde!

17


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Trends und Perspektiven der Medien- und IT-Branche

EINES FÜR ALLES

Artikel aus dem Philosophie-Magazin HOHE LUFT

Text: Greta Lührs

Wer denkt an den Geburtstag von Tante Hilde? Wer kennt die beste Bahnverbindung?

Wer weiß, wie die Hauptstadt von Malawi heißt? Richtig, unser Smartphone! Doch:

Welche Folgen hat es, wenn wir diese Geräte für uns denken lassen?

Könnten Sie noch ohne Smartphone leben?

Klar, werden die meisten antworten. Aber warum sollte ich? Ist doch so schön bequem.

Diese kleinen Geräte sind schon lange nicht mehr zum Telefonieren da – angerufen zu

werden empfinden viele inzwischen als Belästigung. Man kann schließlich auch einen

Messenger benutzen oder eine E-Mail verschicken.

Smartphones sind vielmehr Organisatoren und Chronisten unseres Lebens geworden,

sie halten Fotos, Kontaktdaten und unsere Lieblingsmusik für uns bereit, und sie verbinden

uns über die sozialen Netzwerke mit unseren Bekannten. Ich habe keinen Festnetzanschluss

mehr, mein Handy bündelt alle meine Sozialkontakte. Ohne Smartphone bin

ich komplett isoliert und unmöglich zu erreichen – außer per Brief.

Das Smartphone vereinfacht unseren Alltag: Es weckt uns morgens, sagt uns, wie das

Wetter wird, zeichnet unsere Joggingroute auf, erinnert uns an Geburtstage und andere

Termine und navigiert uns durch die Welt. Wissen wir einmal nicht weiter, tippen wir einfach

unsere Frage ein und erhalten sofort Tausende von Antwortmöglichkeiten.

Ein einziger Apparat für fast alles – das ist so praktisch, dass es keiner weiteren

Erklärung bedarf, wieso wir so vernarrt in diese Geräte sind. Wie sehr wir uns schon

an ihre Präsenz gewöhnt haben, merken wir meist erst, wenn wir – wie ich neulich –

auf einer Radtour plötzlich ohne GPS-Signal dastehen. Plötzlich schauen wir uns um

und denken: Wo bin ich? Wo muss ich jetzt lang? Und wieso habe ich eigentlich keine

Straßenkarte dabei? In solchen Momenten wird uns bewusst, wie abhängig wir bereits

geworden sind. Ich gehe heute immer einfach los, egal, wo ich bin, und verlasse mich

darauf, dass mein Smartphone mich schon auffangen wird, falls ich nicht weiter weiß.

19

»Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat,

einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt,

und so weiter, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen«, schrieb der Aufklärer

Immanuel Kant (1724–1804). Das Smartphone scheint die Verkörperung dieses Bequemlichkeits-Denkens

zu sein.

Es gibt für jedes Lebensproblem eine App, es macht Wissen und Meinungen

jederzeit verfügbar.

Dass wir uns Hilfsmittel nehmen, macht uns zwar nicht direkt unmündig. Aber wenn wir,

mit Kant, Mündigkeit als das Gebrauchen des eigenen Verstandes verstehen, müssen wir

zugeben, dass uns das Smartphone – und auf besondere Weise das Internet generell –

dies zuweilen abnimmt.

Unserer Bequemlichkeit opfern wir zudem raue Mengen persönlicher Daten. Wer liest

sich die AGBs einer neuen App durch? Genau – niemand! Selbst wenn wir kurz stutzig

werden, wenn die Gitarren-Stimm-App Zugriff auf die Kontaktliste fordert, hält das uns

noch lange nicht davon ab, auf »akzeptieren« zu tippen.

»Convenience (Bequemlichkeit, Anm. d. Verf.) ist eine Weltmacht, und das in allen

Bereichen der digitalen Sphäre«, schreibt der Interneterklärer Sascha Lobo. Wenn etwas

das Leben einfacher macht, wollen wir es. Der Preis ist völlig egal. Dass die Smartphonebedienung

so leicht und intuitiv ist, erzeugt einen Effekt kognitiver Dissonanz: Wir

wissen es eigentlich besser und wollen rein theoretisch unsere Privatsphäre schützen

und ein selbstbestimmter Mensch sein – aber es ist einfach zu naheliegend, zu allem

Ja und Amen zu sagen. Das Leben scheint so mühsam zu sein, dass wir von Vereinfachungsangeboten

gar nicht genug haben können. Inzwischen sind wir sogar schon

zu faul, unsere Nachrichten einzutippen, und verschicken minutenlange Monologe per

Sprachnachricht.

Ich bin weder eine Smartphone-Feindin noch eine Technik-Pessimistin. Ich stehe nur

dem unbedingten Bequemlichkeitsideal skeptisch gegenüber. Die Sehnsucht nach einfachen

Lösungen für Probleme führt nicht automatisch zu den besten Resultaten – wie

einige politische Akteure es gerade vorleben. Die Welt ist komplex und unser Leben

auch. Stellen wir unsere Bequemlichkeit über alles andere, werden wir dem nicht gerecht.

Hat dir der Artikel gefallen? Weitere interessante Artikel findest du in dem Philosophie-

Magazin HOHE LUFT unter www.hoheluft-magazin.de/medien2


Jetzt in die berufliche

Zukunft starten!

Für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen, für Studierende,

Auszubildende, Bildungshungrige und ExistenzgründerInnen,

für UnternehmerInnen, Institutionen und Initiativen.

Die über 280 Aussteller der drei Hamburger Bildungsmessen

vocatium, parentum und meister&master freuen sich auf Ihren Besuch!

Fachmesse für

Ausbildung+Studium

Eltern+Schülertag

für die Berufswahl

Fachmesse für

berufliche Bildung

Die nächsten Messen

in Hamburg:

13. September 2018

parentum Hamburg

Berufliche Schule St. Pauli (BS 11)

15 – 19 Uhr

3. November 2018

meister&master Hamburg

Museum der Arbeit / Alte Fabrik

9.30 – 15.30 Uhr

28./29. Mai 2019

vocatium Hamburg Nord

MesseHalle Schnelsen

8.30 – 14.45 Uhr

18./19. Juni 2019

vocatium Hamburg Süd

edel-optics.de Arena

8.30 – 14.45 Uhr

Der Eintritt ist frei!

DIE NEUE MESSE FÜR

WEITERBILDUNG, STUDIUM, ARBEITSPLÄTZE

UND EXISTENZGRÜNDUNG

Berufsorientierung ist ein fortlaufender Prozess. Die neue meister&master – Fachmesse

für berufliche Bildung zeigt die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Bildung und

Entwicklung auf und stellt die richtigen Kontakte her. Abgerundet wird die Fachmesse

durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Das Forum führt vor allem jüngere Menschen (18–35 Jahre), die sich nach ihrer Ausbildung

oder ihrem Bachelorstudium weiterentwickeln und -bilden wollen, mit potenziellen

Arbeitgebern, berufsfördernden Bildungsanbietern, Existenzgründungsberatern

und Institutionen zusammen.

Die meister&master Hamburg informiert über:

• Weiterbildungsangebote (Voll- und Teilzeit)

• Aufstiegsfortbildungen

• Bachelor- und Masterstudiengänge (Voll- und Teilzeit)

• Arbeitgeber mit Direkteinstieg und Karriere-/Weiterbildungsangeboten

• Existenzgründung und Unternehmensnachfolge

• Finanzierungsmöglichkeiten.

Die meister&master-Fachmesse findet am Sonnabend, den 3. November 2018 in der

Alten Fabrik des Museums für Arbeit in Hamburg statt und ist von 9:30–15:30 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei. Interessierte können vorab online terminierte Gespräche mit den

Ausstellern buchen, aber alternativ auch ohne Termine die Messe besuchen.

Die Schirmherrschaft hat die Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und

Schleswig- Holstein e. V. (UV Nord) übernommen. Veranstaltet wird die meister&master

vom IfT Institut für Talententwicklung.

Weitere Informationen auf der Homepage:

https://erfolg-im-beruf.de/fachmessen/meistermaster.

Mehr Informationen unter www.erfolg-im-beruf.de

vocatium, parentum und Meister&Master sind Veranstaltungen der IfT Institut für Talententwicklung GmbH.


Foto: KWB © Hansjörg Lüttke

Foto: iStock © Jacob Ammentorp Lund


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

er soll da denn durchblicken?

W Wer sich für eine Berufsausbildung, ein Studium oder eine Weiterbildung

interessiert, findet sich schon bald in einem kaum durchschaubaren

Begriffsdschungel wieder. Da ist die Rede von anerkannten und

nicht anerkannten Ausbildungsberufen, Berufsschulen und Berufsfachschulen,

außerbetrieblicher und schulischer Berufsausbildung. Und es

geht weiter mit Begriffen wie Berufsausbildungsvorbereitung, Bachelor-,

Master-, dualen und berufsbegleitenden Studiengängen, staatlichen

sowie privaten Hochschulen, Akademien, Aufstiegs- und Anpassungsfortbildungen,

ECVET, ECTS und AZAV. Wer soll da denn durchblicken?

Und dann bleibt noch die Frage: Was kostet eine Aus- oder Weiter bildung

eigentlich und welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? Die folgenden

Seiten bieten deshalb eine kleine Orientierungshilfe durch die

vielfältigen und oft verschlungenen Wege der beruflichen Aus- und

Weiterbildung.

B

erufliche Ausbildung

Berufsbildungsgesetz

Als eines der wenigen Länder der Welt verfügt Deutschland über ein

gesetzliches Regelwerk der beruflichen Bildung, das so genannte Berufsbildungsgesetz

(BBiG). Es regelt die Berufsausbildung, die berufliche

Umschulung, die Berufsausbildungsvorbereitung sowie die berufliche

Fortbildung. Das Berufsbildungsgesetz definiert die Berufsausbildung

wie folgt: „Die Berufsausbildung hat die für die Ausübung einer qualifizierten

beruflichen Tätigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt notwendigen

beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche

Handlungsfähigkeit) in einem geordneten Ausbildungsgang zu vermitteln.

Sie hat ferner den Erwerb der erforderlichen Berufserfahrungen

zu ermöglichen.“

Bundesweit anerkannte Ausbildungsberufe

Derzeit gibt es in Deutschland über 320 Berufe, die über das Berufsbildungsgesetz

geregelt sind. Diese Berufe werden als „bundesweit anerkannte

Ausbildungsberufe“ bezeichnet. Das BBiG schreibt vor, dass die

Berufsausbildung zu einem anerkannten Ausbildungsberuf mit der Prüfung

vor einer „zuständigen Stelle“ abgeschlossen wird. „Zuständige Stellen“

sind in erster Linie die örtlichen Einrichtungen der Industrie- und Handelskammer

(IHK), der Handwerkskammer (HWK) oder der Fachkammern.

Foto: iStock © PeopleImages

Zu den Fachkammern zählen die Rechtsanwalts- und die Ärztekammer.

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung erwirbt der/die Auszubildende

den anerkannten Berufsabschluss. In einem komplexen Verfahren, an

dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesinstitut

für Berufsbildung (BIBB), die Fachministerien, die Kultusministerien

– beziehungsweise Schulbehörden der sechzehn Bundesländer –

sowie die Sozialpartner beteiligt sind, werden laufend neue Ausbildungsberufe

entwickelt, veraltete überarbeitet oder durch neue ersetzt. Über

den jeweils aktuellen Stand der bundesweit anerkannten Ausbildungsberufe

informiert das BIBB auf seiner Internetseite www.bibb.de.

22

23


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Die in diesem Handbuch dargestellten, bundesweit anerkannten Ausbildungsberufe

der Medien-, IT-, Werbe-, Verlags- und Eventbranche sind

in der tabellarischen Darstellung ab Seite 55 mit dem Sternzeichen *

gekennzeichnet.

Im Medienbereich sind dies der/die:

• Buchbinder/-in, s. S. 107

• Buchhändler/-in, s. S. 108

• Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste, s. S. 121

• Fachkraft für Veranstaltungstechnik, s. S. 121

• Film- und Videoeditor/-in, s. S. 124

• Fotograf/-in, s. S. 125

• Fotomedienfachmann/-frau, s. S. 126

• Hörakustiker/-in, s. S. 129

• Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien, s. S. 136

• Kaufmann/-frau für Dialogmarketing, s. S. 137

• Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation, s. S. 138

• Maskenbildner/-in, s. S. 146

Mediengestalter/-in Bild und Ton, s. S. 150

Mediengestalter/-in Digital und Print, s. S. 151

• Fachrichtung Beratung und Planung

• Fachrichtung Gestaltung und Technik

• Fachrichtung Konzeption und Visualisierung

Medienkaufmann/-frau Digital und Print, s. S. 152

Medientechnologe/-in Druck, s. S. 155

Medientechnologe/-in Druckverarbeitung, s. S. 155

Medientechnologe/-in Siebdruck, s. S. 156

• Veranstaltungskaufmann/-frau, s. S. 180

Im IT-Bereich sind dies der/die:

• Elektroniker/-in für Informations- und Systemtechnik, s. S. 194

• Fachinformatiker/-in, s. S. 194

• Fachrichtung Anwendungsentwicklung

• Fachrichtung Systemintegration

• Informatikkaufmann/-frau, s. S. 200

• Informationselektroniker/-in, s. S. 201

IT-Systemelektroniker/-in, s. S. 210

IT-Systemkaufmann/-frau, s. S. 211

• Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler/-in, s. S. 211

• Systemelektroniker/-in, s. S. 216

Foto: iStock © Jacob Ammentorp Lund

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25


Umschulung mit Bildungsgutschein

Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Ausbildung zu bundesweit

anerkannten Berufen im dualen System

Die Ausbildung im dualen System ist der klassische Bildungsweg zu

einem bundesweit anerkannten Beruf. Die duale Ausbildung kombiniert

betriebliche Praxis in einem ausbildungsberechtigten Unternehmen mit

dem Besuch einer Berufsschule. Der überwiegende Teil der Ausbildungszeit

findet bei der dualen Ausbildung im Unternehmen statt. In der Regel

dauert eine duale Ausbildung drei Jahre. Sie kann jedoch unter besonderen,

von der jeweiligen Kammer zu prüfenden Umständen verkürzt

werden.

Teile der Berufsausbildung können laut Berufsbildungsgesetz auch im

Ausland durchgeführt werden, wenn dies dem Ausbildungsziel dient.

Die Gesamtdauer des Ausbildungsanteils im Ausland soll ein Viertel der

in der Ausbildungsordnung festgelegten Ausbildungsdauer jedoch nicht

überschreiten.

Ausbildungsplätze im Medien-, Werbe-, Event- und Informationstechnologiebereich

sind häufig sehr begehrt. Mit der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

sollte deshalb keinesfalls bis zur letzten Minute gewartet

werden. Am besten beginnt man mit der Suche nach einem geeigneten

Ausbildungsplatz schon einige Monate vor dem Schulabschluss. Große

Unternehmen der Medien- und IT-Branche haben sogar einen Vorlauf für

Bewerbungen von einem Jahr. Netzwerke – wie der eigene Freundes- oder

Bekanntenkreis der Eltern und Verwandten – können bei der Suche hilfreich

sein. Sehr empfehlenswert ist die bundesweite Online-Lehrstellenbörse

der Industrie- und Handelskammern (www.ihk-lehrstellenboerse.de) –

die meisten Firmen veröffentlichen ihr Ausbildungsangebot auf dieser

Website. Dort kann man sich zudem ausgiebig über das Unternehmen

und seine Aktivitäten informieren, zum Beispiel zur Vor bereitung auf ein

Bewerbungsgespräch. Fundierte Antworten zu weiteren Fragen rund um

die duale Ausbildung geben auch die Mitarbeit erinnen und Mitarbeiter

der Kammern.

Fachinformatiker/-in

Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung

IT-Systemelektroniker/-in

Qualitätsfachmann/-frau

Zugelassen

nach AZAV

Mediengestalter/-in

Fachrichtung „Gestaltung und Technik“

Technische/-er

Produktdesigner/-in

Webentwickler/-in

Anmeldung und Info: Ingrid Betzner | 040 64581-1275 | betzner@bfw-hamburg.de

26

Berufsförderungswerk Hamburg GmbH

August-Krogmann-Straße 52

22159 Hamburg | www.bfw-hamburg.de

27


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Informationsstellen in der

Metropolregion Hamburg

Weiterführende Informationen gibt es außerdem

auf der Website der Handelskammer

Hamburg unter www.hk24.de. Sehr gute Anlaufstellen sind darüber

hinaus das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Hamburger Agentur

für Arbeit, das Schulinformationszentrum (SIZ) sowie die Hamburger

Jugendberufs agentur. Die Adressdaten dieser Einrichtungen sowie

weitere Tipps für die Suche nach einem Ausbildungsplatz sind am Ende

dieses Handbuchs im Kapitel „Weitere Adressen rund um Medien und IT

zu finden.

Lohnenswert ist darüber hinaus ein Besuch der jährlich

Ende Februar in Hamburg und über das Jahr verteilt

auch in anderen Städten bundesweit stattfindenden

Berufsorientierungsmesse EINSTIEG

(www.einstieg.com) sowie die Teilnahme am

TALENT DAY Medien + IT (www.talentday.de).

Am TALENT DAY öffnen Hamburger Unternehmen der digitalen Wirtschaft

ihre Türen für Schülerinnen und Schüler der 10. bis 13. Klassen,

der Medien- und IT-Berufsfachschulen sowie für Studierende und

Absolventen/-innen. Die Jugendlichen haben an diesem Tag die Chance,

den Profis der Branche über die Schulter zu schauen und sich selbst

einmal auszuprobieren. Der TALENT DAY findet jedes Jahr im November

statt und wird vom Herausgeber dieses Handbuchs organisiert.

TALENT DAY

Medien + IT

28


Ausbildungsplätze

in deiner Nähe

Küstenprofis GmbH

Karriere Center

Hamburg


www.azubimap.de

29


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Bewerbungsvoraussetzungen

Auch wenn für den Eintritt in die duale Ausbildung gesetzlich kein Schulabschluss

erforderlich ist, setzen Medien- und IT-Unternehmen sowie

Verlage, Werbe- und Veranstaltungsagenturen erfahrungsgemäß für die

Vergabe eines Ausbildungsplatzes einen guten mittleren Schulabschluss

und häufiger sogar das (Fach-) Abitur voraus.

Foto: iStock © Goodluz

Ausbildungsvergütungen

Sofern die Ausbildungsbetriebe keinen Tarifverträgen unterliegen, orientiert

sich die Ausbildungsvergütung an den Rahmenvorgaben der jeweils

zuständigen Kammer. In der Regel liegt die monatliche Ausbildungsvergütung,

je nach Ausbildungsberuf, zwischen 550 und 850 Euro. Jugendliche,

die nicht bei ihren Eltern wohnen, können darüber hinaus unter

bestimmten Voraussetzungen Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten.

Informationen zur Beantragung erteilt die zuständige Agentur für Arbeit.

Eine Tabelle mit den jeweils aktuellen Ausbildungsvergütungen veröffent

licht das Bundesinstitut für Berufsbildung unter www.bibb.de/dav.

Ausbildung zu bundesweit anerkannten

Berufen außerhalb des dualen Systems

Umschulung

Für eine Umschulung in einen bundesweit anerkannten Beruf ist ein

Berufsabschluss, eine längere Berufserfahrung oder ein Hochschulstudium

Voraussetzung. Im Einzelfall werden auch Studienabbrecher/

-innen zugelassen. Umschulungen dauern in der Regel 21 bis 24 Monate

und enden mit einer Prüfung vor der jeweils zuständigen Kammer. In

die Gesamtdauer der Umschulung ist ein erforderliches betriebliches

Praktikum von zehn bis zwölf Monaten integriert. Umschulungen werden

in der Regel von privaten Bildungsträgern angeboten.

Kosten und Finanzierung:

Die Kosten für eine Umschulung sind aufgrund des langen zeitlichen

Aufwands hoch. In der Regel werden sie deshalb von Arbeitsuchenden in

Anspruch genommen, die dafür einen sogenannten Bildungsgutschein

der Agentur für Arbeit erhalten haben. Ob ein Bildungsgutschein für eine

Umschulung ausgestellt wird, entscheiden die zuständigen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der regionalen Arbeitsagenturen oder Jobcenter

meist danach, ob nach Ende der Umschulung ein sozialversicherungspflichtiger

Arbeitsplatz in Aussicht steht. Wer eine schriftliche Absichtserklärung

eines Unternehmens vorlegen kann, die nach Abschluss

der Umschulung eine Festanstellung in Aussicht stellt, hat deshalb die

besten Chancen auf Förderung. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch

auf finanzielle Förderung einer Umschulung oder einer Weiterbildung.

Außerdem können Bildungsgutscheine nur von Bildungsanbietern

entgegengenommen werden, die über eine Zertifizierung nach AZAV

(Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) verfügen.

Umschulungen werden auch im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation

angeboten. Darunter fällt eine Umschulung, die aus gesundheitlichen

Gründen, beispielsweise wegen Allergien oder Berufserkrankungen,

erfolgt. Ob die Umschulung als Rehamaßnahme gefördert wird,

entscheiden die jeweiligen Kostenträger wie Renten versicherungsträger,

Berufsgenossenschaft oder Arbeitsagentur.

30

31


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Schulische Ausbildung zu

bundesweit anerkannten Berufen

Für Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz im dualen System finden,

besteht z. B. die Möglichkeit einer schulischen Ausbildung zum

Erwerb eines bundesweit anerkannten Berufsabschlusses. Diese Regelung

bietet auch denjenigen, die keinen Ausbildungsplatz in ihrem

Wunschausbildungs beruf finden, eine gute, aber mit eigenen Mitteln

zu finanzierende Alternative.

Gerade im Bereich der Medienwirtschaft gibt es im Verhältnis von Unternehmen,

die Ausbildungsplätze anbieten, und Jugendlichen, die einen

Ausbildungsplatz suchen, ein Ungleichgewicht zu Lasten der Ausbildungsplatzsuchenden.

Das liegt in erster Linie daran, dass die Medienbranche

von Agenturen geprägt ist, die einfach zu klein sind, um eine

geregelte Ausbildung durchzuführen.

Dieses Ungleichgewicht haben privatwirtschaftlich operierende

Bildungsinstitute erkannt und bieten deshalb schulische Ausbildungen

zu bundesweit anerkannten Berufen, wie zu Beispiel dem/

der Mediengestalter/-in Digital und Print, an. Voraussetzung für eine

schulische Berufsausbildung ist allerdings eine genaue Abstimmung

zwischen Bildungsträger und prüfender Kammer. Teilweise sind auch

das Landeskultusministerium bzw. die Landesschulbehörde an diesem

Abstimmungsprozess beteiligt. Nur wenn sich alle Parteien einig sind,

dass die schulische Berufsausbildung den Anforderungen des Berufsbildungsgesetzes

entspricht, wird der jeweiligen Bildungseinrichtung

die Genehmigung zur Ausbildung erteilt. Damit ist die Zulassung zur

Kammerprüfung am Ende der Ausbildungszeit gewährleistet. Ob diese

Voraussetzungen tatsächlich erfüllt werden, sollte vor Beginn der kostenpflichtigen

Ausbildung mit dem Bildungsanbieter und der prüfenden

Kammer geklärt werden.

Eine schulische Ausbildung dauert je nach Ausbildungsberuf, beruflicher

Vorqualifikation und Schulabschluss zwischen einem und drei Jahren. Die

schulische Ausbildung kann an einer öffentlichen oder an einer privaten

Berufsfachschule absolviert werden. In Hamburg werden schulische

Berufsausbildungen im IT- und Medienbereich z. B. von der Macromedia

Akademie angeboten (www.macromedia-ausbildung.de).

Kosten und Finanzierung:

Die Kosten für eine schulische Ausbildung bei einem privaten Bildungsträger

haben die Auszubildenden selbst zu tragen. Die Lebenshaltungskosten

während der dreijährigen Ausbildung müssen deshalb zusätzlich

eingeplant werden. Ist der Bildungsträger als Ergänzungs- oder

Berufsfachschule staatlich genehmigt oder staatlich anerkannt, kann zur

Finanzierung der Ausbildung eventuell Schüler-BAföG (www.bafög.de)

beantragt werden. Oft vermittelt der Bildungsträger auch einen Bildungskredit

zu günstigen Zinsbedingungen.

Den Berufsabschluss nachholen: die Externenprüfung

Das Berufsbildungsgesetz sieht auch eine Zulassung zur Kammerprüfung

in besonderen Fällen vor. Danach ist „zur Abschlussprüfung zuzulassen,

wer nachweist, dass er oder sie mindestens das Eineinhalbfache der Zeit,

die als Ausbildungszeit vorgeschrieben ist, in dem Beruf tätig gewesen

ist, in dem die Prüfung abgelegt werden soll. Als Zeiten der Berufstätigkeit

gelten dabei auch Ausbildungszeiten in einem anderen einschlägigen

Ausbildungsberuf. Vom Nachweis der Mindestzeit kann ganz oder

teilweise abgesehen werden, wenn durch Vorlage von Zeugnissen oder

auf andere Weise glaubhaft gemacht werden kann, dass eine berufliche

Handlungsfähigkeit vorhanden ist, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt.

Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit

im Ausland sind dabei zu berücksichtigen.“ Auch hier bieten private

Bildungs träger Lehrgänge an, die berufsbegleitend oder in Vollzeit auf

die Externenprüfung vorbereiten.

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33


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Ausbildung an Berufsfachschulen

Als Berufsfachschule werden Einrichtungen der beruflichen Ausbildung

bezeichnet. Für ihren Besuch wird keine vorausgehende Berufsausbildung

oder berufliche Tätigkeit vorausgesetzt. An Berufsfachschulen

werden teilqualifizierende Bildungsgänge, die einen Teil der Berufsausbildung,

zum Beispiel eine berufliche Grundbildung, vermitteln, sowie

vollqualifizierende Bildungsgänge mit Berufsabschluss angeboten. Im

Folgenden befassen wir uns ausschließlich mit den vollqualifizierenden

Bildungsgängen, die meist einen mittleren Bildungsabschluss voraussetzen.

Die hier beschriebenen Bildungsgänge sind, wie weiter unten

ausgeführt, landesrechtlich geregelt.

Foto: iStock © pixdeluxe

Hinter dem umfassenden Begriff Berufsfachschule verbergen sich folgende

drei Formen:

• Staatliche Berufsfachschule

• Ersatzschule –

Berufsfachschule in freier Trägerschaft

• Ergänzungsschule –

Berufsfachschule in freier Trägerschaft

Staatliche Berufsfachschule –

Ausbildung zu landes rechtlich anerkannten Berufen

Staatliche Berufsfachschulen sind Einrichtungen der jeweiligen Schulbehörden

oder Kultusministerien der Bundesländer. An ihnen werden

in der Regel zwei-, manchmal auch dreijährige Ausbildungen vor allem

zu staatlich geprüften Assistenten/-innen durchgeführt. Für die meisten

Assistenten-Berufe gelten gesonderte Rahmenvereinbarungen der Kultusministerkonferenz

(KMK). Die Prüfungen zu diesen Berufen werden

von den jeweiligen Landesschulbehörden oder Kultusministerien abgenommen.

Vor dem Hintergrund länderrechtlicher Zuständigkeiten für

das berufliche Schulwesen sind Assistenten-Berufe ohne KMK-Rahmenvereinbarung

aber nur in den Bundesländern anerkannt, deren Schulbehörde

für ihre Prüfung zuständig ist. Teilweise schließen sich jedoch

auch andere Bundesländer der Anerkennung dieser Berufe freiwillig an.

In welchen Bundesländern welche Assistenten-Berufe anerkannt sind,

wird in einem Katalog festgehalten, der von der Kultusministerkonferenz

geführt wird.

Vor allem in schwierigen Zeiten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

dient der Besuch einer staatlichen Berufsfachschule dazu, die

späteren Chancen auf einen dualen Ausbildungsplatz im Medienbereich,

zum Beispiel zum/zur Mediengestalter/-in Digital und Print oder

Medienkaufmann/-frau Digital und Print deutlich zu verbessern. Inwieweit

sich dabei die zweijährige berufsfachschulische Ausbildungszeit zur

Verkürzung der darauf folgenden dreijährigen dualen Ausbildungszeit

anrechnen lässt, muss mit dem ausbildenden Betrieb vor Unterzeichnung

des Ausbildungsvertrages geklärt werden. Zusätzlich zu den vollqualifizierenden

Berufsfachschulabschlüssen ist auch der Erwerb der

Fachhochschulreife möglich.

Kosten und Finanzierung:

Der Besuch einer staatlichen Berufsfachschule ist in der Regel kostenfrei.

Zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten kann unter gegebenen

Umständen Schüler-BAföG (www.bafög.de) beantragt werden.

34

35


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Ersatzschule (private Berufsfachschule) –

Ausbildung zu landesrechtlich anerkannten Berufen

Ersatzschulen sind private Berufsfachschulen. Wie der Name sagt, ersetzen

sie ein schon vorhandenes staatliches Bildungsangebot. Sie bieten

also Ausbildungen zu Berufsbildern an, die parallel auch an staatlichen

Berufsfachschulen vor Ort durchgeführt werden, wie zum Beispiel

in Hamburg die Ausbildung zum/zur technischen Assistenten/-in für

Screendesign. Wichtig ist, dass eine Ersatzschule in Bezug auf Einrichtung,

Lehrziele und Ausbildung der Lehrkräfte hinter den bestehenden öffentlichen

Schulen nicht zurückstehen darf. Die Anerkennung als Ersatzschule

erfolgt nach Prüfung seitens der jeweils zuständigen Landesschulbehörde

beziehungsweise der Kultusministerien. Erst nach dieser Anerkennung

darf der Beruf, zu dem dort ausgebildet wird, den Zusatz „staatlich

geprüft“ oder „staatlich anerkannt“ tragen. Die so gekennzeichneten

Berufe sind in dem jeweiligen Bundesland, dessen Schulbehörde die Prüfung

durchgeführt hat, sowie in weiteren Bundesländern, die sich dieser

Anerkennung freiwillig anschließen, landesrechtlich, aber eben nicht

bundesweit, anerkannt.

Ob die Ausbildung an einer Ersatzschule von der Wirtschaft insoweit

anerkannt wird, dass sie nach erfolgreichem Schulabschluss zu einem

Berufseinstieg führen kann, sollte vor Beginn der Ausbildung mit dem

Bildungsträger geklärt werden. In jedem Fall aber verbessert sie die Chancen

auf den Erwerb eines Ausbildungsplatzes im dualen System.

Kosten und Finanzierung:

Die Kosten für den Besuch einer als Ersatzschule staatlich genehmigten

oder anerkannten privaten Berufsfachschule variieren und können bis

zu 500 Euro im Monat betragen. Zur Finanzierung der Ausbildung kann

unter Umständen Schüler-BAföG (www.bafög.de) beantragt werden. Ob

und wie z. B. auch ein zinsgünstiger Bildungskredit beantragt werden

kann, kann beim jeweiligen Bildungsträger erfragt werden.

Ergänzungsschule (private Berufsfachschule) – Ausbildung

zu nicht anerkannten aber branchenüblichen Berufen

Ergänzungsschulen sind private Berufsfachschulen. Wie der Name schon

sagt, ergänzen sie das Bildungsangebot der für die Berufsausbildung

zuständigen Landeskultusministerien beziehungsweise Schul behörden.

Ergänzungsschulen führen also Ausbildungen durch, die von staatlichen

Berufsfachschulen vor Ort nicht angeboten werden. Die an einer

Ergänzungsschule erworbene berufliche Qualifikation ist deshalb im

gesetzlichen Sinne als Beruf weder landesrechtlich noch bundesweit

anerkannt. Spitzfindig formuliert handelt es sich also nicht um einen

Beruf, zu dem an der Ergänzungsschule ausgebildet wird, sondern um

ein Tätigkeitsprofil. Für Tätigkeitsprofile, zu denen an einer Ergänzungsschule

ausgebildet wird, darf der Zusatz „staatlich geprüft“ oder „staatlich

anerkannt“ weder erteilt noch verwendet werden. Wichtig zu wissen ist

36

Schule hat auch

gute Seiten.

32, um genau

zu sein.

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37


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

allerdings, dass die für diese Tätigkeitsprofile verwendeten Berufsbezeichnungen,

wie beispielsweise „Grafikdesigner/-in“, „Webdesigner/-in“

oder „Kommunikationsdesigner/-in“, in der Wirtschaft weit verbreitet und

vollauf anerkannt sind. Ergänzungsschulen sind in der Regel staatlich

anerkannt. Wie bei den Ersatzschulen (s. o.) wird die Anerkennung durch

die jeweils zuständige Landesschulbehörde bzw. das Kultusministerium

erteilt.

Etwas verwirrend ist allerdings, dass sich einige von ihnen – zumindest

auf den ersten Blick hin – nicht als Berufsfachschule zu erkennen geben.

Oft nennen sie sich Akademie, bezeichnen ihre Schülerinnen und Schüler

als Studierende und teilen ihre Ausbildungszeit in Semestereinheiten auf.

Und staatlich anerkannte Ergänzungsschulen werben häufig mit BAföG-

Förderung, BAföG wird aber meist mit einem Hochschulstudium in Verbindung

gebracht. Also aufgepasst, hier handelt es sich um ein Schüler-

BAföG und nicht um das BAföG im akademischen Bereich.

Es gibt jedoch einige private Berufsfachschulen, die tatsächlich einen

Bachelorabschluss anbieten. Um diesen zu erlangen, muss meist im letzten

Jahr der Ausbildung eine sogenannte Partner-Hochschule besucht

werden. Teilweise handelt es sich dabei um eine kooperierende deutsche

Hochschule, häufig ist diese jedoch im Ausland – vorzugsweise in Großbritannien

– beheimatet. Ob der dort erreichte akademische Bachelorabschluss

hier in Deutschland aber für ein weiterführendes Masterstudium

anerkannt wird, sollte in jedem Fall vorher geprüft werden.

Ob eine Ausbildung an einer privaten Berufsfachschule von der Wirtschaft

insoweit anerkannt wird, dass nach ihrem erfolgreichen Abschluss

ein Berufseinstieg in Aussicht steht, richtet sich ganz danach, welche

beruflichen Kompetenzen der oder die Auszubildende erworben hat

und – besonders wichtig – wie er oder sie diese unter Beweis stellen

kann. Dabei spielen Faktoren wie Zeugnis, Bewerbungsmappe, Länge der

Ausbildung, Qualität der Dozenten/-innen, Struktur und Inhalt des Curriculums

und natürlich der jeweilige Ruf des Bildungsträgers eine nicht

unbedeutende Rolle. Da die Ausbildung an einem privaten Bildungsinstitut

kostenpflichtig ist, ist es ratsam, im Vorwege zu überprüfen, ob

diese sowohl den eigenen beruflichen Zielvorstellungen als auch den

Anforderungen der Wirtschaft zum Berufseinstieg entspricht.

Kosten und Finanzierung:

Die Ausbildung an einer privaten Berufsfachschule dauert in der Regel drei

Jahre. Die monatlichen Kostensätze schwanken zwischen 350 und 650

Euro. Ist der Bildungsträger staatlich anerkannt, kann unter gegebenen

Umständen Schüler-BAföG (www.bafög.de) bezogen werden. Vermehrt

vermitteln private Bildungsträger auch zinsgünstige Bildungs kredite. Ob

und wie diese beantragt werden können, erfahren Sie von dem jeweiligen

Bildungsträger. Adressen privater Berufsfachschulen vor allem in der

Metropolregion Hamburg finden Sie in diesem Handbuch ab Seite 223.

Volontariat

Auch wenn es kein gesetzlich anerkannter Berufsausbildungsweg ist,

führt insbesondere der Einstieg in die Werbe-, PR-, Verlags-, Zeitschriftenund

Zeitungsbranche sowie in die Bereiche Film, TV und Hörfunk häufig

über ein Volontariat. Volontariate finden direkt im Unternehmen statt. Die

Bedingungen für Volontäre/-innen sind je nach Branche und Unternehmen

unterschiedlich geregelt. Liegen keine klaren Vereinbarungen über

Inhalte und Rahmenbedingungen des Volontariats vor, sollten diese auf

jeden Fall mit dem Arbeitgeber vorab geklärt werden. In Hamburg bieten

beispielsweise der NDR und die großen Verlagshäuser Volontariate an.

Kosten und Finanzierung:

Vergütungen für Volontariate unterliegen bei einigen Unternehmen

gegebenenfalls Tarifverträgen. Ist dies nicht der Fall, müssen sie frei ausgehandelt

werden. Informationen hierzu gibt es u. a. bei den verschiedenen

Berufsverbänden oder den Gewerkschaften.

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39


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Praktikum

Praktika sind heute wichtige Stationen auf dem Weg in den Beruf. Sie

ermöglichen frühe berufliche Erfahrungen und rechtzeitiges Zurechtrücken

unrealistischer Vorstellungen. Gerade im Medien- und IT-Bereich

helfen sie, erste Türen zu öffnen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Jedes Unternehmen vergibt Praktikumsplätze zu eigenen Bedingungen.

Informationen hierzu finden sich in der Regel auf der Unternehmens-

Homepage oder auf Jobportalen. Ein Praktikum sollte möglichst zielbewusst

gewählt werden. Dies gilt sowohl im Hinblick auf die Abstimmung

eigener beruflicher Interessen mit den jeweiligen Unternehmensschwerpunkten

als auch auf die Möglichkeiten, tatsächlich praktische Erfahrungen

zu sammeln. Das Praktikum sollte deshalb so gestaltet sein, dass

es einen realistischen Einblick in das Arbeitsleben vermittelt. Praktika für

Schüler/-innen werden von Medien- und IT-Unternehmen erfahrungsgemäß

nur selten angeboten. Begründet wird dies damit, dass die Praktikumszeit

mit zwei bis drei Wochen zu kurz bemessen ist und nicht genügend

Personal für eine ausreichende Betreuung zur Verfügung steht. Die

besten Chancen auf einen Praktikumsplatz haben Studierende sowie

Jugendliche nach dem Schulabschluss im Übergang zu einem Studium

oder einer Ausbildung.

Kosten und Finanzierung:

In einigen Fällen haben auch Praktikantinnen und Praktikanten Anspruch

auf den Mindestlohn. Dies ist jedoch abhängig von der Dauer und der Art

des Praktikums. Handelt es sich beispielsweise um ein Pflichtpraktikum,

das von der Schule, Hochschule oder Ausbildungseinrichtung vorgeschrieben

ist, so entfällt der Anspruch auf Mindestlohn.

Foto: iStock © Yuri_Arcurs

Berufsausbildungsvorbereitung

Die Berufsausbildungsvorbereitung ist im Berufsbildungsgesetz verankert.

Sie dient dem Ziel, durch die Vermittlung von Grundlagen beruflicher

Handlungsfähigkeit an eine Berufsausbildung in einem anerkannten

Ausbildungsberuf heranzuführen. Für Jugendliche, die schon

während ihrer schulischen Ausbildung eine berufliche Ausbildung oder

ein Studium im Bereich IT (Informationstechnik) oder Medien anstreben,

bieten sich in Hamburg folgende Möglichkeiten:

Höhere Technikschule

Das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (www.hibb.hamburg.de)

hat die Höhere Technikschule für Informations-, Metall- und Elektrotechnik

eingerichtet. Zielgruppe bilden technikaffine Jugendliche (bei bestehender

Schulpflicht oder unvollendetem 18. Lebensjahr) mit einem mittleren

Bildungsabschluss. Die Höhere Technikschule gliedert sich in zwei Teile:

• Jahrgangsstufe 11 mit betrieblichen Ausbildungsabschnitten

• Jahrgangsstufe 12 (vollschulisch) mit dem Ziel der Fachhochschulreife

Ein wesentliches Element der Höheren Technikschule sind zudem die

betrieblichen Ausbildungsabschnitte in der Jahrgangsstufe 11. Diese

können ggf. bei einem Wechsel in eine duale Ausbildung angerechnet

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41


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

werden. Nach dem erfolgreich absolvierten ersten Jahr ist es möglich, in

die Jahrgangsstufe 12 zu wechseln und dort die vollwertige Fachhochschulreife

zu erreichen, die weitere Karrierewege eröffnet. Ausführliche

Informationen gibt es online unter http://hibb.hamburg.de/bildungs

angebote/hoehere-bildungsabschluesse/hoehere-technikschule.

AvDual an der Beruflichen Schule ITECH

Bei der einjährigen Berufsausbildungsvorbereitung für Technik- und IT-

Berufe bereiten sich Jugendliche – die sich noch nicht für einen Beruf

entscheiden konnten – vor, um erfolgreich in die duale Berufsausbildung

zu kommen. Nähere Informationen dazu gibt es online unter

www.itech-bs14.de.

Produktionsschule Altona

Eine niederschwellige Berufsausbildungsvorbereitung für die Medienberufe

bietet die Produktionsschule Altona in ihrer Medienwerkstatt an.

Dort können Jugendliche auch ihren Hauptschulabschluss nachholen.

Nähere Informationen dazu gibt es online unter http://psa-hamburg.de.

Berufsausbildung im Ausland

Maximal ein Viertel der Berufsausbildung kann im Ausland absolviert

werden. Die Chancen auf einen späteren Arbeitsplatz erhöhen sich durch

nachgewiesene Auslandserfahrungen meist stark. Europäische Förderprogramme

bieten dazu interessante finanzielle Unterstützung.

ECVET – ein europäisches

Leistungspunktesystem der beruflichen Bildung

Ähnlich dem Prinzip des ECTS (European-Credit-Point-Transfersystem)

für den Hochschulbereich gibt es ein europäisches Leistungspunktesystem

für die Berufsbildung: ECVET (European Credit System for Vocational

Education and Training). Mit diesem System ist es möglich, dass

beispielsweise deutsche Arbeitnehmer/-innen, die eine berufliche Ausoder

Fortbildung in einem Mitgliedsland der EU durchgeführt haben, für

die dort erworbenen Kompetenzen Leistungspunkte erhalten, die auch

von anderen Bildungsträgern in der EU oder im Heimatland anerkannt

und angerechnet werden.

Europaweit können dann Ausbildungs- und Lerneinheiten angesammelt

und modular zu formalen und anerkannten Teil- oder Vollqualifikationen

zusammengesetzt werden. ECVET komplementiert den vom EU-Rat und

EU-Parlament empfohlenen Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR).

Der EQR ist ein Referenzsystem, das es ermöglicht, nationale berufliche

Bildungssysteme auf europäischer Ebene einzuordnen und miteinander

vergleichbar zu machen. Weitere Informationen gibt‘s z. B. online unter

www.na-bibb.de/erasmus-berufsbildung/mobilitaet/ecvet-und-qualitaet.

Der Europass Mobilität

Eine im europäischen Ausland durchlaufene Aus- oder Weiterbildung

sollte man sich in jedem Fall im „Europass Mobilität“ (www.europass-info.

de) dokumentieren lassen. Er ist ein wesentliches Element zur Förderung

der beruflichen Mobilität in Europa und dokumentiert Inhalt, Ziel und

Dauer des konkreten Auslandsaufenthalts sowie dort erzielte Lernerfahrungen

jeder Art, jeden Niveaus, jeder Zielsetzung und jeder Person.

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43


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

kademisches Studium

A In der IT- und Medienbranche sind junge Menschen mit akademischer

Ausbildung hoch begehrt. Für die IT-Wirtschaft bieten die Informatikstudiengänge

die besten Voraussetzungen. Für den Einstieg in die

Medienbranche sind dies medienspezifische, aber auch kultur-, geisteswissenschaftliche

und wirtschaftsnahe Studienfächer.

Bachelor- und Masterabschlüsse

Bachelorstudiengänge dauern in der Regel sechs, Masterstudiengänge

vier Semester. Ob sich Studierende mit einem Bachelorabschluss automatisch

für einen Masterstudiengang qualifizieren, wird aufgrund der

föderalen Bildungshoheit auf Landesebene entschieden. Im Gegensatz

zum Titel „Diplom“ sind die Titel „Bachelor“ und „Master“ übrigens nicht

gesetzlich geschützt. Sie können also auch von privaten Hoch- und Fachhochschulen

verliehen werden, egal ob diese staatlich anerkannt sind

oder nicht.

Studium an staatlichen Universitäten und

Hochschulen für angewandte Wissenschaften

(Fachhochschulen)

Ein Studium an einer staatlichen Universität oder Hochschule für angewandte

Wissenschaften bereitet weniger auf einen klar umrissenen

Beruf oder eine bestimmte Position in der Praxis vor. Vielmehr werden

tiefer gehende Kenntnisse eines breiten Aufgabenspektrums vermittelt.

Zugangsvoraussetzungen sind je nach Hochschule die allgemeine Hochschulreife

oder die allgemeine bzw. fachgebundene Fachhochschulreife.

Kosten und Finanzierung:

Finanzielle Unterstützung für das Studium an einer staatlichen Universität

oder einer Hochschule für angewandte Wissenschaften kann unter gegebenen

Umständen über BAföG (www.bafög.de) gewährt werden. Es wird

allerdings nur bis zu einem berufsqualifizierenden Abschluss gewährt. Da

dies in der Regel der Bachelor ist, steht für ein Masterstudium in den meis -

ten Fällen kein BAföG zur Verfügung. Eine Alternative oder Ergänzung

zum BAföG bieten Stipendien oder zinsgünstige Bildungskredite. Ob und

wie diese zu beantragen sind, erfahren Sie an der jeweiligen Hochschule.

Studium an privaten Hochschulen,

Fachhoch schulen und Akademien

Private Hochschulen, Fachhochschulen und Akademien bieten eine

Vielzahl von teils sehr spezialisierten Studiengängen im Medien- und

IT-Bereich an. Sie können staatlich anerkannt oder nicht anerkannt sein.

Eine staatliche Anerkennung setzt eine gewisse Qualität der Einrichtung

und der Studiengänge voraus, ist aber auch die Voraussetzung für eine

BAföG-Finanzierung. Da das Studium an privaten Hochschulen, Fachhochschulen

und Akademien kostenpflichtig ist, könnte die staatliche

Anerkennung bei der Wahl einer privaten Hochschule ausschlaggebend

sein. Der Vorteil eines Studiums an einer privaten Hochschule liegt in der

sehr guten Betreuung der Studierenden, die durch die meist sehr kleinen

Lerngruppen gewährleistet wird. Zudem verfügen private Hochschulen

in der Regel über sehr gute Kontakte zu Unternehmen. Dadurch wird

sowohl ein hoher Praxisbezug des Studiums als auch eine gute Vermittlung

von Arbeitsplätzen nach Studienabschluss sichergestellt.

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45


Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Achtung: Die Bezeichnung „Akademie“ ist nicht geschützt. Auch private

berufsbildende Schulen und private Berufsfachschulen tragen oft

die Bezeichnung „Akademie“ in ihrem Namen. Vor der Aufnahme eines

Studiums bei einem Bildungsträger, der sich als „Akademie“ bezeichnet,

sollte deshalb geprüft werden, ob es sich bei dem angebotenen „Studiengang“

um eine anerkannte akademische Ausbildung oder um eine

schulische Berufsausbildung handelt.

Kosten und Finanzierung:

Das Studium an einer privaten Hochschule, Fachhochschule oder Akademie

ist in der Regel kostspielig und muss eigenständig finanziert werden.

Ist die private Hochschule, Fachhochschule oder Akademie staatlich

anerkannt, kann unter gegebenen Umständen BAföG (www.bafög.de)

beantragt werden. Auch bei den privaten Hochschulen gilt: BAföG wird

nur bis zu einem berufsqualifizierenden Abschluss gewährt. Für ein

Masterstudium steht deshalb in den meisten Fällen kein BAföG zur Verfügung.

Eine Alternative bieten Stipendien oder zinsgünstige Bildungskredite.

Ob und wie diese zu beantragen sind, erfahren Sie bei der jeweiligen

Bildungseinrichtung.

Duale Studiengänge sind sehr beliebt, da sie einen hohen Praxisbezug

aufweisen, die Studiengebühren von den Unternehmen getragen und

in der Regel obendrein noch Ausbildungsentgelte (teilweise bis zu 1.000

Euro) gezahlt werden. Zudem sind die späteren Karrierechancen in den

beteiligten Unternehmen sehr gut. Dennoch sollte sorgfältig überlegt

werden, ob ein duales Studium dem eigenen Leistungspotenzial entspricht,

denn die Anforderungen an die Studierenden sind anspruchsvoll

und erfordern eine hohe Lerndisziplin sowie großes Durchhaltevermögen.

Duale Studiengänge im Medienbereich werden in der Metropolregion

Hamburg z. B. von der „Hamburg School of Business Administration

(HSBA)“ (s. S. 241) angeboten. Im IT-Bereich sind z. B. die private

„NORD AKADEMIE“ in Elmshorn (s. S. 244), die „ Private Berufsfachschule

PTL Wedel“ (s. S. 244) sowie die staatliche Hamburger „Hoch schule für

Angewandte Wissenschaften“ (s. S. 237) Anbieter dualer Studiengänge.

Kosten und Finanzierung:

In aller Regel trägt das an dem dualen Studium beteiligte Unternehmen

die Kosten des Studiums. Darüber hinaus zahlt es dem/der Studierenden

meist eine monatliche Vergütung.

Duales Studium

Duale Studiengänge werden von privaten Fachhochschulen und Berufsakademien,

aber auch von staatlichen Hochschulen angeboten. Duale

Bachelorstudiengänge dauern drei bis vier Jahre und verbinden das Studium

mit betrieblicher Praxis in einem Unternehmen. Teilweise ist ein

duales Studium auch so strukturiert, dass das akademische Studium mit

einer Ausbildung zu einem der bundesweit anerkannten Ausbildungsberufe

kombiniert ist. Parallel zum akademischen erwirbt der oder die

Studierende damit auch einen beruflichen Abschluss. Über die Auswahl

der Studierenden entscheiden in der Regel die Unternehmen, bei denen

der praxisorientierte, betriebliche Teil des Studiums stattfindet.

Foto: iStock © PeopleImages

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Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

Aufbaustudium

Ein Aufbaustudium steht Interessierten offen, die bereits einen ersten

Hochschulabschluss haben. Ein Aufbaustudium kann beispielsweise mit

einem Master abschließen.

Kosten und Finanzierung:

Wenn es sich bei dem Aufbaustudium um ein Masterstudium handelt,

müssen die Kosten in der Regel selbst getragen werden, da bereits

mit dem vorausgehenden Bachelorstudium ein berufsqualifizierender

Abschluss erzielt wurde. Schließt sich an den Bachelorabschluss eine

berufliche Karriere an, ist es möglich, dass der Arbeitgeber die Kosten für

einen Masterstudiengang übernimmt. Voraussetzung ist natürlich, dass

die Verpflichtung eingegangen wird, nach dem Masterabschluss bei der

Firma für einen bestimmten Zeitraum weiterhin beschäftigt zu bleiben.

ECTS – ein europäisches

Leistungspunktesystem für das Studium

Das europäische Leistungspunkte-Transfersystem ECTS (European Credit

Transfer System) für den Hochschulbereich ermöglicht die Anerkennung

von Leistungspunkten für Studienabschnitte, die an anderen

in- oder ausländischen Hochschulen absolviert wurden. ECTS Credit

Points sind Leistungspunkte, mit denen der Arbeitsaufwand gemessen

wird. Sie berechnen sich aus der durchschnittlichen Arbeitslast (work

load) des Studiums. Grundlage für die Vergabe von Credit Points nach

ECTS-Standard ist die Annahme eines durchschnittlich zu leistenden

Arbeitsaufwands für das Studium. Die Annahme ist ein Aufwand von

1.500 bis 1.800 Stunden pro akademischem Jahr, der sich in 60 CP ausdrückt.

Ein Leistungspunkt entspricht somit 25 bzw. 30 Arbeitsstunden.

Diese Berechnungsgrundlage wurde von der Kultusministerkonferenz

auch für Deutschland übernommen.

achhochschulreife, fachgebundene oder

F allgemeine Hochschulreife nachträglich

erlangen

Fachoberschule (FOS) für Gestaltung

Die Fachoberschule führt Jugendliche mit einem mittleren Schulabschluss

und einer mindestens zweijährigen einschlägigen Berufsausbildung

oder einer dreijährigen einschlägigen Berufstätigkeit zur Fachhochschulreife.

Die Ausbildung dauert ein Jahr, besteht aus Vollzeitunterricht

und schließt mit der Abschlussprüfung ab.

Die Ausbildungsrichtung Gestaltung ist an der Beruflichen Schule für

Medien und Kommunikation Hamburg angesiedelt. Weitere Informationen

gibt es online unter

www.bmk-hh.de/fachoberschule-fuer-gestaltung.html.

Berufsoberschule (BOS)

Die Berufsoberschule (BOS) führt Schülerinnen und Schüler mit einer

abgeschlossenen Berufsausbildung in einem insgesamt zweijährigen

Bildungsgang der Jahrgangstufen 12 und 13 zur fachgebundenen Hochschulreife

oder – bei Nachweis oder Belegung einer zweiten Fremdsprache

– zur allgemeinen Hochschulreife.

Die Ausbildungsrichtung Gestaltung ist an der Beruflichen Schule für

Medien und Kommunikation Hamburg angesiedelt. Weitere Informationen

gibt es online unter

www.bmk-hh.de/berufsoberschule-fuer-gestaltung.html.

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Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

F ortbildung

Grundsätzlich ist zwischen der Aufstiegs- und der Anpassungsfortbildung

zu unterscheiden.

Aufstiegsfortbildung

Aufstiegsfortbildungen sind nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelte

Weiterbildungen, bei denen Zugangsvoraussetzungen gesetzlich

vorgegeben sind und in der Regel mit Kammerprüfungen und -abschlüssen

enden. Die Abschlüsse bewegen sich auf den drei aufeinander aufbauenden

Ebenen Fachberater/-in, Fachwirt/-in und Fachmeister/-in

bzw. Betriebswirt/-in. Eine Aufstiegsfortbildung dient dazu, durch die

Erweiterung von Qualifikationen den beruflichen Aufstieg zu fördern.

In der Regel setzt die Aufstiegsfortbildung eine abgeschlossene Berufsausbildung

voraus. Informationen zur Aufstiegsfortbildung erteilen die

jeweils zuständigen Kammern.

Kosten und Finanzierung:

Die Kosten für eine Aufstiegsfortbildung richten sich nach Inhalt und

Dauer. Sie können jedoch unter gegebenen Umständen über Beantragung

von Aufstiegs-BAföG gefördert werden (www.aufstiegs-bafoeg.de).

Zur Beantragung von Aufstiegs-BAföG beraten die zuständigen Kammern.

die Möglichkeit, sich eine Anpassungsfortbildung über die Agentur für

Arbeit durch Vergabe eines sogenannten Bildungsgutscheins finanzieren

zu lassen. Der Bildungsgutschein berechtigt zur freien Auswahl eines entsprechenden

Bildungsträgers. Dieser und das jeweilige Fortbildungsangebot

müssen jedoch nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung

Arbeitsförderung) zertifiziert sein. Grundlage dieser Zertifizierung

bildet ein beim Bildungsträger eingeführtes Qualitätsmanagementsystem.

Wissenschaftliche Weiterbildung

Die wissenschaftliche Weiterbildung steht im Prinzip jedem offen, also

allen Interessierten, die keine Hochschulzugangsberechtigung haben.

Sie wird jedoch nur von Hochschulen oder deren Weiterbildungsinstitutionen

angeboten und schließt üblicherweise mit einem hauseigenen

Zertifikat ab.

Kosten und Finanzierung:

Die Kosten für eine wissenschaftliche Weiterbildung variieren je nach

Dauer und Inhalt und müssen in der Regel eigenständig getragen werden.

Gegebenenfalls beteiligt sich auch der Arbeitgeber an den Kosten.

Anpassungsfortbildung

Anpassungsfortbildungen sind berufliche Weiterbildungen, die nicht

gesetzlich geregelt sind. Sie können sich über einige Stunden, aber auch

Monate erstrecken. Es kann sich dabei um Firmenschulungen, individuelle

Fortbildungen bei Bildungsträgern oder um Fernunterricht handeln.

Kosten und Finanzierung:

Die Kosten für eine Anpassungsfortbildung richten sich nach Dauer und

Inhalt. Bei Beschäftigten übernehmen unter Umständen die Arbeitgeber

die Kosten. Für Personen, die Arbeitslosengeld I oder II erhalten, besteht

Foto: iStock © abrikaCr

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Ausbildung, Studium und Weiterbildung – eine Orientierungshilfe

erufsvideos für den ersten Eindruck

B Die folgenden Websites geben mit kurzen Videos und Jobbeschreibungen

erste Einblicke in die spannende Arbeitswelt der Medien- und IT-Branche.

azubot – Berufsvideos mal anders

azubot produziert Berufsvideos für nahezu alle Branchen und bietet eine

Lehrstellen-, Praktikums- sowie Jobbörse mit tagesaktuellen Infos zu Ausbildung

und Berufseinstieg an.

www.azubot.de

beroobi – ein Projekt von Schulen ans Netz e. V.

beroobi stellt Berufe online vor – mit Videos und virtuellen Tagesabläufen.

Zudem bietet die Seite Infos zur Berufswahl und zu Ausbildungsmessen.

www.beroobi.de

Berufe.TV – eine Initiative der Bundesagentur für Arbeit

Bei Berufe.TV dreht sich alles rund ums Thema Ausbildung – mit Kurzfilmen,

Infobroschüren, Bewerbungstipps und Talentcheck.

www.berufe.tv

Alle HR-Messen und Events im Überblick

Messe Stuttgart,

24.-25. April 2018

Messe Stuttgart,

24.-25. April 2018

Koelnmesse,

11.-13. Sept. 2018

Reed Messe

Wien,

14.-15. Nov. 2018

Arbeitsalltag live – IT-Berufe mit der Kamera begleitet

Wer schon genaue Vorstellungen von seinem Traumberuf im Bereich IT

hat, findet auf dieser Seite die wichtigsten Informationen.

www.it-berufe.de

Hamburg

Messe und Congress,

15.-16. Mai 2018

Millenáris

Budapest,

07.-08. Nov. 2018

CONFERENCES

Employer Reputation

Hamburg

15.-16. Mai 2018

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www.messe.org

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Foto: iStock © PeopleImages

Berufsbilder

auf

einen Blick

Berufe in der Medien- und IT-Branche

Foto: KWB © Christine Robben


Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

3-D-Designer/-in AV, DM 96

A Account-Manager/-in MA, PR 96

Animationsdesigner/-in AV 97

Anwendungsentwickler/-in IT 186 226, 227

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

App-Entwickler/-in/Programmierer/-in IT 186

Archivar/-in DM, PM 98 224, 237

Artbuyer MA 98

Artdirector DM, PM, W 99 234, 243

Assistent/-in für Screendesign,

staatlich geprüfte/-r

DM 99 229, 234, 236

Audiodesigner/-in AV, DM 100 232, 253

Aufnahmeleiter/-in AV 101

Autor/-in AV, DM, PM 101 230

B Beleuchter/-in AV, EV 102

Beleuchtungsmeister/-in AV, EV 102

Betriebswirt/-in Marketingkommunikation MA 103

Bibliothekar/-in PM 104 224, 237

Bildmischer/-in AV 104

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

B Bildredakteur/-in PM 105 247

Bildregisseur/-in AV 106 247

Bildtechniker/-in AV 106

Buchbinder/-in* PM 107

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

Buchhandelsfachwirt/-in* MA, PM 107

Buchhändler/-in* PM 108

Bühnentechniker/-in AV, EV 109 244

C Certified IT Business Consultant* IT 187 228

Certified IT Business Engineer* IT 188

Certified IT Business Manager/-in* IT 189 228

Certified IT Marketing Manager/-in* IT 190

Certified IT Systems Manager/-in* IT 190 228

Certified IT Technical Engineer* IT 191

Community-Manager/-in MA, DM 109 249

Content-Manager/-in DM, MA, PR 110

Continuity/Script Person AV 110 230, 236, 252

Corporate Communication and

Publishing Manager/-in

MA 111 241, 252

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

C Creative Director W 111 234

Creative Producer DM, AV 112

Cross Media Publisher AV, DM, PM 113 247

Cutter/-in AV 113

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

Cutterassistent/-in AV 114

D Datenbankadministrator/-in IT 192

Datenbankentwickler/-in IT 192

Desktop Publisher (Satz und Layout) PM 115 226, 229, 242

Direktmarketingmanager/-in MA 115

227, 229, 231, 240, 242, 242,

249, 252

Dokumentar/-in und Informationswirt/-in DM, IT 116

Dramaturg/-in AV 117 239

Drehbuchautor/-in AV 118 230

E E-Commerce-Manager/-in IT, MA 193 231, 233, 249

E-Learning-Autor/-in

und -Entwickler/-in

AV, DM, IT 118 249

E-Learning-Manager/-in DM, MA 119 249

E-Learning-Moderator/-in

(Lerncoach)

Elektroniker/-in für

Informations- und Systemtechnik

DM 120 249

IT 194

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

E Eventmanager/-in EV 120 231, 240

F

Fachangestellte/-r für Medienund

Informationsdienste*

DM, IT, PM 121 224

Fachinformatiker/-in* IT 194 225, 226, 227, 244

Fachkraft für Veranstaltungstechnik* EV 121 244

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

Fachwirt/-in für Marketing* MA 122

Fachwirt/-in Visual Merchandising* MA 122

Filmarchitekt/-in AV 123 230, 236, 252

Film- und Videoeditor/-in* AV 124

Fotodesigner/-in DM, PM, W 124 236, 252, 253

Fotograf/-in* PM, W 125 236, 252, 253

Fotomedienfachmann/-frau* DM, MA 126 224

Frontend Developer/Webdesigner/-in DM, IT 181 227, 234

G Gamedesigner/-in DM, IT 126 233, 237, 252

Gameprogrammierer/-in DM, IT 198 233, 237, 252

Gewandmeister/-in* AV 128 235

Grafikdesigner/-in DM, PM, W 128

226, 229, 230, 234, 236, 237,

241, 242, 243, 252

H Herstellungsleiter/-in Film und Fernsehen AV 129

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

H Hörakustiker/-in* DM 129 232

I Illustrationsdesigner/-in DM, PM, W 131 237, 241, 252

Industriemeister/-in Print, geprüfte/-r* DM, PM 131 249

Infobroker/-in DM 132

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

Infografiker/-in AV, DM, PM 133 234, 236, 243

Informatiker/-in IT 199

225, 226, 227, 228, 232, 238,

242, 244, 245

Informatikkaufmann/-frau* IT 200 224

Informationselektroniker/-in* IT 201

Informationstechnikermeister/-in* IT 201

Informationstechnische/-r Assistent/-in,

staatlich geprüfte/-r

IT 202 244

IT-Administrator/-in IT 205

IT-Berater/-in IT 206 228

IT-Kundenbetreuer/-in IT 207

IT-Lösungsentwickler/-in IT 208

IT-Manager/-in IT 208

IT-Projektleiter/-in IT 189 228

IT-Servicemanager/-in IT 209

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

I IT-Systemelektroniker/-in* IT 210 225, 226

IT-Systemkaufmann/-frau* IT 211 224, 226

J Journalist/-in AV, DM, PM 134

K Kameraassistent/-in AV 135

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

224, 230, 232, 236, 240, 243,

246, 247, 251, 252

Kameramann/-frau AV 135

Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien* AV, MA 136 244

Kaufman/-frau für Dialogmarketing* MA, DM, W 137 229

Kaufmann/-frau für

Marketingkommunikation*

Kaufmännische/-r Assistent/-in bzw.

Wirtschaftsassistent/-in im Bereich Medien

MA, DM, W 138 242

AV, W 138 226, 229

Kommunikationsdesigner/-in DM, MA, W 139 226, 230, 234, 237, 241, 252

Kommunikationswissenschaftler/-in

AV, DM, PM, PR, W 139 232, 250, 251

Kontakter/-in W 140

Konzeptioner/-in/Konzepter/-in DM, W 141 230, 232, 246

Kostümbildner/-in AV 142 237

Kulturmanager/-in AV, DM, EV, PM, PR 142 224, 239, 242

L Labelmanager/-in AV, EV, MA 143

Layouter/-in PM, W 143 234, 253

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

L Lektor/-in DM, PM 144

Leveldesigner/-in/Gamedesigner/-in DM, IT 126 233, 237, 252

Lichttechniker/-in/Beleuchter/-in AV, EV 102

M Marketingfachkraft/Marketingassistent/-in MA 144 227, 231, 240, 242, 249, 252

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

Marketingmanager/-in MA, W 145 227, 240

Maskenbildner/-in* AV, EV 146

Mathematisch-technische/-r

Softwareentwickler/-in*

IT 211

Mediaplaner/-in DM, PR, W 146

Medienbetriebswirt/-in AV, DM, MA, PM, W 147

Mediendesigner/-in DM, PM, W 149

Medienfachwirt/-in,

geprüfte/-r*

AV, EV, DM, MA, PM, W 149 249

Mediengestalter/-in Bild und Ton* AV 150 244, 247

226, 229, 230, 234, 236, 237,

241, 242

Mediengestalter/-in Digital und Print* DM, PM, W 151 226, 229, 242

Medieninformatiker/-in/Dokumentar/-in IT 212 232, 233, 244, 251

Medienkaufmann/-frau

Digital und Print*

Medienmanager/-in

(Media Manager)

DM, MA, PM, PR, W 152 229

AV, DM, MA, PM, PR 154 224, 230, 236, 239, 240

Medientechniker/-in AV, IT, DM 213 225, 237, 245

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

M Medientechnologe/-in Druck* PM 155

Medientechnologe/-in Druckverarbeitung* PM 155

Medientechnologe/-in Siebdruck* PM 156

Medienwissenschaftler/-in AV, DM, PM, PR 157 250

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

Meister/-in für Veranstaltungstechnik* EV 157 244

Modejournalist/-in AV, DM, PM 158 224

Moderator/-in AV, EV 160 230, 246

Music Business Manager/-in AV, EV, MA 160 224

N Netzwerkadministrator/-in IT 214 227

O Onlinemarketing-Manager/-in DM, IT, MA, W 161 227

Onlineredakteur/-in DM 162 224, 243

P PR-Assistent/-in PR 162 232, 247

PR-Berater/-in EV, MA, PR 163 232, 247

PR-Volontär/-in PR 164 232, 247

Pressesprecher/-in PR 164 232, 247

Producer/-in AV 165 232, 241

Produktioner/-in DM, MA, W 166 230, 246, 247

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

P Produktionsassistent/-in (Film/Fernsehen) AV 166 230, 246, 236

Produktionsleiter/-in AV 167 230, 232, 236

Produktionssekretär/-in AV 168 230, 232, 236

Produktmanager/-in DM, MA 168

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

Produzent/-in AV, EV 169 246

Programmierer/-in/Softwareentwickler/-in IT 215 227, 232, 244, 250, 251

Projektmanager/-in DM, MA 169 230, 249

R Redakteur/-in AV, DM, PM 170

224, 230, 232, 236, 240, 243,

246, 247, 251, 252

Regieassistent/-in AV 170 230, 239

Regisseur/-in AV 171 230, 239

Reporter/-in AV, DM, PM 172

224, 230, 232, 236, 240, 243,

246, 247, 251, 252

Requisiteur/-in AV 172

S Sachkundige/-r für Veranstaltungsrigging EV 174

SAP-Berater/-in IT 214 227

Schauspieler/-in AV 174 239

Screendesigner/-in DM 175 229, 234, 236, 249

Script Person AV 176

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

S Social-Media-Manager/-in DM, MA, PR, W 176 224, 227, 243

Softwareentwickler/-in IT 215 227, 232, 244, 250, 251

Systemelektroniker/-in* IT 216 235

Systeminformatiker/-in* IT 217

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

T Technische/-r Informatiker/-in IT 217 226, 233, 238, 244

Texter/-in/Werbetexter/-in W 182 246

Tonassistent/-in AV 177 246

Tonmeister/-in/Toningenieur/-in AV, EV 177

Tontechniker/-in AV 178

Trickfilmzeichner/-in AV 179

TV-Journalist/-in AV, DM 134

224, 230, 232, 236, 240, 243,

246, 247, 251, 252

V Veranstaltungsfachwirt/-in* EV 179

Veranstaltungskaufmann/-frau* EV, MA 180 225, 242

Volontär/-in für Hörfunk und Fernsehen

(Redakteur/-in)

AV, DM 180 247

W Webadministrator/-in IT 218 227

Webanalyst/-in DM, IT, MA 219

Webdesigner/-in DM 181 227, 229, 234

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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75


Berufsbilder auf einen Blick

Studium

Umschulung

Erstausbildung

Weiterbildung

Volontariat

BERUFE UND TÄTIGKEITEN BRANCHE BILDUNGSWEG AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

W Webentwickler/-in IT 220 227, 229, 234

Werbetexter/-in (Copywriter) DM, PM, W 182

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

sprachlich

organisatorisch

technisch

Profil

Bildungsanbieter

224, 230, 232, 236, 240, 243,

246, 247, 251, 252

Wirtschaftsinformatiker/-in IT 221 228, 232, 233, 242, 244, 250

* mit Kammerabschluss

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

IT > Informationstechnologie

DM > Digitale Medien

PR > Public Relations

EV > Event

MA > Marketing

PM > Printmedien

W > Werbebranche

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Foto: iStock © Enrico Fianchini

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auf

einen Blick

Studiengänge in der Medien- und IT-Branche

Foto: KWB © Christine Robben


Bachelor /

Master /

auch dual

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

organisatorisch

sprachlich

technisch

Profil

Bildungsanbieter

STUDIENGÄNGE BRANCHE AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

80 Studiengänge auf einen Blick

A Angewandte Informatik IT 199 238, 244

Angewandte Informationstechnik IT 201 232

Angewandte Medien DM, PM 154 230

Audio Engineering AV 100 232

Automatisierung IT 217 232, 233, 234, 238, 244, 251

B Bekleidung – Technik und Management EV, W 142 237

Bibliotheks- und Informationsmanagement DM, IT, PM 98 237

Bildende Künste AV, DM, PM 131 236

Bildende Künste

(mit unterschiedlichen Schwerpunkten)

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

EV > Event

PM, DM

IT > Informationstechnologie

MA > Marketing

123,

131 236

Business Management MA, DM, PR 163 231, 240

C Chorleitung AV 239

Computer Games Technology

198,

199 233

Computing in Science IT 199 250

D Design – Illustration DM, PM, W 131 237, 241, 252

Design – Kommunikationsdesign DM, MA, PM, W 139 226, 237, 241, 252

Design – Modedesign, Kostümdesign, Textildesign EV, W 142 242, 251, 257

Digital Communications IT 199 228

DM > Digitale Medien

PM > Printmedien

PR > Public Relations

W > Werbebranche

81


Bachelor /

Master /

auch dual

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

organisatorisch

sprachlich

technisch

Profil

Bildungsanbieter

STUDIENGÄNGE BRANCHE AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

82 Studiengänge auf einen Blick

D Dirigieren AV 239

Dramaturgie AV 117 239

E E-Commerce IT, DM 193 231, 233

Elektrotechnik und Informationstechnik IT 194 231, 232, 234, 238, 245

Elementare Musikpädagogik (EMP) AV 239

European Computer Science IT 199 238

F Fashion Management and Communication AV, DM, PM 158 224

Film AV 123 236

Film + Motion Design AV 123 252

Film und Fernsehen – Motion Picture Management AV 123 230

G Game Design DM 126 252

Gesang AV 239

I Illustration DM, PM, W 131 237, 241, 252

Informatik IT 199

Informatik – Bioinformatik IT 199 251

Informatik – IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit IT 199 251

Informatik – Medieninformatik IT 212 232, 233, 251

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

EV > Event

IT > Informationstechnologie

MA > Marketing

DM > Digitale Medien

PM > Printmedien

228, 232, 235, 238, 244, 250,

251

PR > Public Relations

W > Werbebranche

83


Bachelor /

Master /

auch dual

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

organisatorisch

sprachlich

technisch

Profil

Bildungsanbieter

STUDIENGÄNGE BRANCHE AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

84 Studiengänge auf einen Blick

I Informatik – Robotik und Automation IT 199 251

Informatik – Software Systems Engineering IT 199 251

Informatik – Softwaretechnik IT 199 232

Informatik – Ingenieurwesen IT 199 245

Informatik – Lehramt IT 199 250

Information and Communication Systems IT 199 245

Information and Media Technologies DM, IT 198 245

Information Engineering IT 199 228, 238, 251

Information, Medien, Bibliothek DM, IT, PM 116 237

Informations- und Elektrotechnik IT 201 231, 232, 234, 245

Informations- und Kommunikationstechnik DM, IT 208 244

Informationstechnologie und Internet IT, DM 208 231

Informationstechnologie und Design IT, DM 208 232

Instrumentalmusik AV 239

Intelligent Adaptive Systems IT 199 250

Internationales Management MA 240

IT-Management und -Consulting IT 199 233, 244, 250

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

EV > Event

IT > Informationstechnologie

MA > Marketing

DM > Digitale Medien

PM > Printmedien

PR > Public Relations

W > Werbebranche

85


Bachelor /

Master /

auch dual

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

organisatorisch

sprachlich

technisch

Profil

Bildungsanbieter

STUDIENGÄNGE BRANCHE AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

86 Studiengänge auf einen Blick

J Jazz AV 239

Joint Master in Communication and

Information Technologies

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

EV > Event

IT, DM, MA 199 245

Journalism, Media and Globalisation AV, DM, PM 134 251

Journalismus AV, DM, PM 134 224, 230, 232, 240

Journalismus und Medienwirtschaft AV, DM, PM 134 232

Journalistik – Kulturjournalismus AV, DM, PM 134 224, 240

Journalistik – Sportjournalismus AV, DM, PM 134 240

Journalistik und Kommunikationswissenschaft AV, DM, PM 134 251

K Kammermusik AV 239

Kirchenmusik AV 239

Kommunikationsdesign AV, MA, DM, PM, W 139 241, 252

Kommunikations- und Informationstechnik DM, IT 199 238

Komposition/Jazzkomposition AV 239

Komposition/Musiktheorie AV 239

Kultur- und Medienmanagement AV, DM, EV, MA, PM, PR 154 239, 240

Kulturwissenschaften AV, DM, EV, MA, PM, PR 142 242

Kulturwissenschaften – Culture, Arts and Media AV, DM, EV 142 242

IT > Informationstechnologie

MA > Marketing

DM > Digitale Medien

PM > Printmedien

PR > Public Relations

W > Werbebranche

87


Bachelor /

Master /

auch dual

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

organisatorisch

sprachlich

technisch

Profil

Bildungsanbieter

STUDIENGÄNGE BRANCHE AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

88 Studiengänge auf einen Blick

L Lehramt – Bildende Künste AV, DM, PM 236

Lehramt – Elektrotechnik-Informationstechnologie IT 245

Lehramt – Medientechnik DM, IT 245

Lehramt – Teilstudiengang Musik AV 239

Liedgestaltung AV 239

M Management and Controlling/Information Systems IT 199 242

Management und Technik IT 199 234

Media and Communication Management AV, DM, PM, PR 154 240

Media Management AV, DM, PM, PR 154

Media Systems AV, DM, IT 154 241, 252

Medien und Information DM, IT 116 237

Medien- und Kommunikationswissenschaft DM, PM, PR, W 139 250

Medienmanagement AV, DM, PM, PR 154 236

Medienmanagement

(Digital Media)

Medienmanagement

(Markenkommunikation und Werbung)

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

EV > Event

AV, DM, PM 154 242

MA, PR 154 240

Medienmanagement (Musikmanagement) AV 154 240

Medienmanagement

(PR & Corporate Communication)

MA, PR

IT > Informationstechnologie

MA > Marketing

154,

163 240

DM > Digitale Medien

PM > Printmedien

PR > Public Relations

W > Werbebranche

89


Bachelor /

Master /

auch dual

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

organisatorisch

sprachlich

technisch

Profil

Bildungsanbieter

STUDIENGÄNGE BRANCHE AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

90 Studiengänge auf einen Blick

M Medienmanagement

(Sport- und Eventmanagement)

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

EV > Event

AV, EV, PR 154 240

Medientechnik IT, DM 213 237

Medienwissenschaft AV, DM, PM 157 250

Medizinische Informatik IT 199 251

Mensch-Computer-Interaktion IT 199 250

Microelectronics and Microsystems IT 199 245

Mikroelektronische Systeme IT 199 234, 238

Modedesign/Kostümdesign/Textildesign AV, W 142 237

Modejournalismus

AV, DM, PM

IT > Informationstechnologie

MA > Marketing

134,

158 224

Multichannel Trade Management in Textile Business W 142 237

Multimedia Production AV, DM, PM 112 232

Musiktheorie AV 239

Musiktherapie AV 239

O Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation PR 163 232

Oper AV 239

R Regie Musiktheater AV 171 239

Regie Schauspiel AV 171 239

DM > Digitale Medien

PM > Printmedien

PR > Public Relations

W > Werbebranche

91


Bachelor /

Master /

auch dual

analytisch

gestalterisch

handwerklich

kaufmännisch

mathematisch

musikalisch

organisatorisch

sprachlich

technisch

Profil

Bildungsanbieter

STUDIENGÄNGE BRANCHE AUSRICHTUNG SIEHE SEITE

92 Studiengänge auf einen Blick

S Schauspiel AV 174 239

Softwaresystementwicklung IT 217 250

T Technische Informatik IT 217 233, 238, 244

W Wirtschaftsinformatik IT 221 232, 233, 238, 242, 244, 250

Wirtschaftsingenieurwesen IT 221 233

Wirtschaftsingenieurwesen/

Elektro- und Informationstechnik

AV > Audiovisuelle Medien (Film, Fernsehen, Hörfunk, Theater)

EV > Event

IT 221 228

Z Zeitabhängige Medien/Sound-Vision-Games AV, DM, EV, IT 157 237

IT > Informationstechnologie

MA > Marketing

DM > Digitale Medien

PM > Printmedien

PR > Public Relations

W > Werbebranche

93


Foto: iStock © Andrew Rich

Medien-

Berufe

Foto: iStock © Anna Bryukhanova

Berufe und

Tätigkeiten

in der Medien-,

Event- und

Werbebranche

Foto: KWB © Hansjörg Lüttke


Medienberufe

3 -D-Designer/-in

3-D-Designer/-innen arbeiten in den Bereichen Digital-Entertainment

und Visualisierung. Sie kreieren Objekte

und Effekte für Filme und Spiele. Von der Idee über die

konzeptionelle Planung und das Modelling bis hin zur

Umsetzung werden alle Arbeitsschritte während der Ausbildung

erlernt. 3-D-Designer/-innen verfügen auch über

Kenntnisse in Dramaturgie, Bühnenbild und Storyboardtechniken,

Typografie und Bildbearbeitung sowie Erstellung

und Medienintegration in das 3-D-Programm aus

der Adobe- Umgebung. Zusatzkenntnisse im Einsatz von

3-D-Sound- und Synchronisa tionstechniken ermöglichen

die Tätigkeit als Animations designer/-in.

ein Designstudium oder

eine Ausbildung zum/zur

Mediengestalter/-in Bild

und Ton und

ein sehr gutes räumliches

Vorstellungsvermögen

sowie

Kreativität und Programmierkenntnisse,

gepaart

mit mathematischnatur

wissenschaftlichen

Kenntnissen

A nimationsdesigner/-in

Animationsdesigner/-innen gestalten Bewegtbildanimationen

von der Idee bis zur Nachbearbeitung. Zu

ihren Aufgaben gehören z. B. die Entwicklung des Storyboards,

die Herstellung von Trailern, Videoclips und Titelgrafiken

sowie die Bildbearbeitung und Bildmanipulation.

Dabei können unterschiedliche Produktionstechniken

ver wendet werden, u. a. Zeichen- und Legetrick, Puppenund

Computeranimation. Unabhängig von der Technik

erfordert diese Tätigkeit ein gutes Verständnis von Bewegungsabläufen

und die Fähigkeit, Animationsprinzipien

umzusetzen. Anima tions designer/-innen benötigen gestalterische

und technische Begabung sowie ein gutes

Gefühl für Raum und Zeit. Kenntnisse in Dramaturgie und

audiovisueller Produktion sind ebenfalls notwendig.

ein Kunst- oder Grafikdesign

studium mit einer

Zu satzausbildung in

Computeranimations -

grafik oder

ein Animationsstudium

oder

ein Seiteneinstieg aus

computer- bzw. videotechnischen

Bereichen,

z. B. als Film- und Videoeditor/-in

oder Mediengestal

ter/-in Bild und Ton

A ccount-Manager/-in

Account-Manager/-innen übernehmen in Unternehmen

in Eigenverantwortung die Akquisition von

Geschäfts neu kun den/-innen und die Betreuung von

Bestands kun den/-innen sowie Vertriebspartnern. Sie

strukturieren sowie entwickeln Verkaufsgebiete, z. B.

durch intensive Markt beob achtung, und verantworten

entsprechende Vertriebsaktivitäten. Dabei arbeiten sie

mit der Geschäfts- oder Vertriebsleitung, der Marketingabteilung,

dem Sales Management und der Entwicklungsabteilung

zusammen. Modernes Account-Manage ment

versteht sich immer mehr als Ideen- und Konzeptverkauf,

um Marktpotenziale gemeinsam mit den Kunden/-innen

auszuschöpfen.

ein Hochschulstudium der

Wirtschaftswissenschaften,

BWL, Wirtschaftsinformatik

oder angewandten

Sozialwissenschaften oder

eine kaufmännische

Aus bildung bzw.

berufliche Kenntnisse in

den Bereichen Marketing,

Werbung oder Vertrieb

Foto: iStock © Anna Bryukhanova

96

97


Medienberufe

A rchivar/-in

Archive sind in erster Linie darauf ausgerichtet,

Materialien zu erfassen und langfristig aufzubewahren

sowie die gespeicherten Informationen For schern/

-innen und Interessierten zugänglich zu machen. Zu diesem

Zweck bewerten, erfassen, ordnen, erschließen und

erhalten Archi vare/-innen Schriftgut, Film-, Bild- und Tonmaterialien

sowie elektronische Datenträger. Bibliotheken,

Hochschul-, Landes- und Stadtarchive, Museumsarchive,

Bild archiv dienste, Archive von Presseagenturen, Verlagsarchive,

Film archive, Archive von Interessenvertretungen,

Verbänden und Organisationen sowie Gerichtsarchive

sind typische Arbeitsfelder. Außerdem kommen unter

anderem Archive großer Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen

aller Branchen als Arbeitsplatz

infrage. Auch in Redaktionen von Fachzeitschriften oder

an Hochschulen gibt es Beschäftigungsmöglichkeiten.

ein Studium im Bereich

des Bibliotheks- und Informations

managements

kaufmännisches Wissen, um die laufenden Produk tionskosten

zu überwachen. Des Weiteren sind Organisationstalent,

kommunikative Fähigkeiten und Verhandlungsgeschick

hilfreich.

A rtdirector

Im Printbereich sind Artdirectors für den gestalterischen

Gesamtauftritt der Zeitung oder Zeitschrift

zuständig: Sie bestimmen das Gesicht des jeweiligen

Mediums und gestalten das Layout in Anpassung an bestehende

Trends, z. B. durch neue Designs, Typografien

oder Grafiken. Artdirectors sind häufig Mitglieder der

Chefredaktion oder direkt unterhalb dieser angesiedelt.

In diesem Arbeitsfeld sind vor allem Kreativität und Teamgeist,

Ideenreichtum, Stilgefühl und die Fähigkeit zu konzeptionellem

Denken gefragt.

ein Studium im Bereich

Grafik, Grafikdesign bzw.

Kommunikations- oder

Mediendesign oder

der Besuch einer Kunstakademie/

Fachhochschule

für Gestaltung oder

eine Ausbildung im Bereich

Design oder Mediengestaltung

A rtbuyer

Artbuyers vermitteln qualifizierte Freiberufler/

-innen aus künstlerischen und künstlerisch- technischen

Be reichen, z. B. Fotografen/-innen, Werbefilmer/-innen

oder Textexperten/-innen, an Multimedia-, PR- und Werbe -

agenturen. Sie organisieren und koordinieren Werbeproduktionen,

kalkulieren Kosten und wählen passende

Locations aus. Sie arbeiten eng mit den Abteilungen

Kreation sowie Produktion zusammen und sind stets auf

dem Laufenden hinsichtlich Trends, Moden und aktuellen

Darstellungsformen, um zeitgemäß und zielgruppengenau

visuelle Kommunikation beurteilen zu können.

Neben Englischkenntnissen benötigen Artbuyers auch

eine kaufmännische Ausoder

Fortbildung, z. B.

als Kauf mann/-frau für

Marketingkommu ni ka tion

oder als Kommu ni ka tions -

fachmann/-frau oder

ein entsprechendes

Studium, z. B. Marketingkommunikation

A

ssistent/-in für Screendesign,

staatlich geprüfte/-r

Staatlich geprüfte Assistenten/-innen für Screendesign

unterstützen Web- bzw. Screendesigner/-innen bei der

optischen Gestaltung von Bildschirmseiten für Internetund

Intranetauftritte. Diese Designkonzepte sind ausschließlich

für den Monitor bestimmt – nicht für Plakate,

Broschüren oder Prospekte. Assistenten/-innen für Screendesign

arbeiten nach vorgegebenen Konzepten und Planungen

aus den Abteilungen Kreation und Produktion, z.

B. in Werbe- und Multimediaagenturen, Softwarehäusern

oder Hörfunk- und Fernsehanstalten. Sie gestalten Stilelemente

wie Farbe, Fotos, Formen und Schriften, binden

für die Ausbildung die

mittlere Reife oder

eine gleichwertig anerkannte

Vorbildung

98

99


Medienberufe

Animationen, Musik oder Videos ein. Sie haben Grundkenntnisse

in den Programmen und Technologien für die

Website- und Videoerstellung sowie Bildbearbeitung. Die

zweijährige berufsfachschulische Ausbildung bietet eine

sehr gute Grundlage für eine duale Ausbildung zum bundesweit

anerkannten Beruf Mediengestalter/-in Digital

und Print.

A udiodesigner/-in

Mithilfe des Computers erstellen Audiodesigner/

-innen in Tonstudios Gebrauchsmusik (z. B. Jingles, Musik

für Werbespots, Filmmusik, Vertonung von Internetseiten).

Dabei achten sie insbesondere darauf, dass die Sounds

optimal auf den Verwendungszweck abgestimmt sind.

Bei der Vertonung von Filmen bedeutet dies auch, Bild

und Ton in absolute zeitliche Übereinstimmung zu bringen.

Oft arbeiten sie mit Archivmaterialien, müssen sich

aber ebenso mit Musikern/-innen zusammenfinden oder

mit der Regie abstimmen. Bei der Tätigkeitsvariante als

Sounddesigner/-in liegt der Schwerpunkt in der Ergänzung

der Musik durch weitere Töne und Effekte (Sounds).

Sie gestalten z. B. die Sound-Logos für das Audio-Branding

bestimmter Marken oder arbeiten an dem Sound von Elektroautos

und Motorrädern. Audiodesigner/-innen arbeiten

z. B. in Marketingabteilungen von Musikproduktionsfir

men und Musikverlagen, für Werbe- und Internetagenturen,

Tonstudios, Softwarefirmen, Keyboardhersteller

oder Fernseh- und Hörfunksender.

z. B. eine tontechnische

Aus- oder Fortbildung oder

ein entsprechendes

Studium (Audiodesign,

Kom position, Mediendesign,

Ton- und Bildtechnik)

A ufnahmeleiter/-in

Aufnahmeleiter/-innen organisieren und leiten

Studio- sowie Außenproduktionen für Film und Fernsehen.

Dabei achten sie vor allem auf zeitliche, örtliche, dramaturgische

und finanzielle Aspekte. Erste Aufnahmeleiter/

-innen organisieren die Einteilung der Mitarbeiter/-innen

sowie die Auftritte und Kostümierung der Darsteller/

-innen im Rahmen der vorgegebenen Terminpläne. In

Absprache mit Regie und Produktionsleitung engagieren

Aufnahmeleiter/-innen Komparsen/-innen, disponieren

Fahrzeuge, suchen Drehorte und führen Vorverhandlun gen

wegen Drehgenehmigungen. In der Werbefilmproduktion

sind Aufnahmeleiter/-innen gleichzeitig Regie assisten

ten/-innen. In allen Bereichen dieser Tätigkeit sind

organi satorisches Talent, gute Nerven und hohe Mobilität

gefordert. Weitere Perspektiven: Produktionsassistent/-in,

Produktionsleiter/-in, Herstellungsleiter/-in.

A utor/-in

Autoren/-innen müssen in der Lage sein, einerseits

allein und unabhängig zu arbeiten, andererseits sollten

sie mit Redakteuren/-innen, Lektoren/-innen oder Regisseuren/-innen

konstruktiv kooperieren. Grund voraus setzun

gen für diese Tätigkeit sind Fantasie, Kreativität, Stil-

und Sprachgefühl. Neben dem Schreiben von Büchern

oder Zeitungsartikeln und diversen Gebrauchstexten

bieten sich für Autoren/-innen Spezialisierungen in den

audio visuellen Medien an, z. B. als Dreh buch autor/-in, Hörspiel

autor/-in, Werbe texter/-in oder Synchronautor/-in.

eine berufliche Fortbildung

als Aufnahmeleiter/

-in im Bereich Film und

Fernsehen, beispielsweise

in Form eines Volontariats

bei Produktionsfirmen

oder TV-Sendern oder

eine kaufmännische

Aus bil dung, z. B. als Kaufmann/-frau

für audiovisuelle

Medien, gefolgt

von Praktika und

Assistenz tätigkeiten in

der Aufnahmeleitung oder

eine Aus- bzw. Fortbildung

als Producer oder Filmund

Fernsehwirt/-in

ein geisteswissenschaftliches

Studium sowie

Schreibtalent und

für den Film- bzw. Hör -

spiel bereich gibt es

Weiter bil dungsseminare

und Dreh buchklassen an

einigen Film hochschulen

und Universitäten

100

101


Medienberufe

B eleuchter/-in

Beleuchter/-innen führen in Film-, Fernseh-, Theater-

und Showproduktionen alle elektro- und beleuchtungstechnischen

Arbeiten aus. Diese beinhalten u. a. das

Herstellen von Netzanschlüssen, das Auf- bzw. Einstellen

von Scheinwerfern und die Bedienung von Lichtsteueranlagen

(inkl. deren Programmierung). Beleuchter/-innen

arbeiten auf Anweisung der Be leuch tungs meister/-innen.

Diese Tätigkeit wird im Bereich Film und Fernsehen als

Licht tech niker/-in bezeichnet. Beleuch ter/-innen oder

Licht tech niker/-innen können auch im Event-/Ver an staltungs

be reich tätig sein. Sie arbeiten z. B. bei der Bühnenbeleuchtung

für Rock- und Popkonzerte mit oder helfen,

Messestände ins richtige Licht zu setzen.

eine staatlich anerkannte

Ausbildung zum Medienge

stalter/-in Bild und Ton

oder zur Fachkraft für

Veranstaltungstechnik im

Bereich Beleuchtung oder

der Quereinstieg nach

einer anderen elektrotechnischen

Ausbildung mit

vorangegangenen Praktika

in einer Produktionsfirma,

einer Eventagentur, einem

Studiobetrieb oder einem

Theater

am Stellwerk, in Werkstätten und Lagerräumen sowie in

Besprechungsräumen tätig, wo sie sich der Planung und

Dokumentation von Beleuchtungskonzepten widmen.

Foto: iStock © Anna Bryukhanova

B eleuchtungsmeister/-in

bzw. Meister/-in für Veranstaltungstechnik,

Fachrichtung Beleuchtung

(Aufstiegsfortbildung)

Beleuchtungsmeister/-innen sind verantwortlich für die

Ausleuchtung der gesamten Inszenierung in allen zeitlichen

Einzelheiten. Die einzelnen Beleuchtungssituationen

werden elektronisch gespeichert und später – während

der Vorstellungen – von den Beleuchtern/-innen

abgerufen. Beleuchtungsmeister/-innen legen die Platzierung

der Scheinwerfer fest und kontrollieren die richtige

Aufstellung. Sie sind verantwortlich für Pflege und

Wartung der Beleuchtungseinrichtungen und fertigen

ggf. Beleuchtungsrequisiten an. Beleuchtungsmeister/

-innen arbeiten in Veranstaltungsräumen, Theatern sowie

in Kongress- und Stadthallen. Sie sind dort auf und hinter

der Bühne, auf den Beleuchterbrücken, im Regieraum,

eine mit Erfolg abgelegte

Abschlussprüfung in einem

anerkannten Ausbildungsberuf,

der der Fachrichtung

zugeordnet werden kann,

plus eine zweijährige

Berufspraxis oder

eine mit Erfolg abgelegte

Abschlussprüfung in einem

sonstigen anerkannten

gewerblich-technischen

oder handwerklichen Ausbildungsberuf

plus einer

sechsjährigen einschlägigen

Berufspraxis oder

für Quereinsteiger/-innen:

nachgewiesene ausreichende

Kenntnisse, Fertigkeiten

und Erfahrungen,

die zur Prüfungszulassung

berechtigen (über die

Zulassung entscheidet die

jeweils zuständige Einrichtung

der IHK)

B etriebswirt/-in

Marketingkommunikation

Betriebswirte/-innen für Marketingkommunikation beraten

beispielsweise Organisatio nen, Unternehmen und

politische Institutionen in Imagefragen und erarbeiten

Marketingkonzepte und Werbestrategien für die vom

jeweiligen Auftraggeber produzierten oder vertriebenen

Waren und Dienstleistungen. Um ein Produkt auf dem

Markt sicher zu positionieren, bestimmen sie zunächst

an hand des Briefings und der Ergebnisse aus Markt- und

Meinungsforschung die Zielgruppe und die nö tigen

Werbe mittel. Auf dieser Basis entwickeln sie eine Werbestrategie

und setzen diese nach Abnahme durch den Auftraggeber

in die Tat um. Entsprechend der Mediastrategie

wählen sie die Einzelmedien aus und stellen Mediapläne

für die Aufnahme in eine

Fachschule meist der

Abschluss in einem einschlägigen

anerkann ten

Ausbildungsberuf sowie

eine entsprechende

Berufspraxis

102

103


Medienberufe

auf. Außerdem realisieren sie im Rahmen der Gesamt konzep

tion die Wer bemittel, indem sie die Gestaltung organisieren,

mit den Herstellern verhandeln und die Produktion

überwachen. Innerhalb ihres Tätigkeitsfeldes organisieren

sie auch die Presse und Öffentlichkeitsar beit.

B ibliothekar/-in

Bibliothekare/-innen in öffentlichen oder wissenschaftlichen

Bibliotheken beschaffen Bücher, Zeitschriften

und andere Medien, systematisieren sowie katalogisieren

sie. Sie organisieren den Leihverkehr und optimalen

Nutzer zugriff auf die Leistungen ihrer Bibliothek. Sie beraten

die Bibliotheksbenutzer/-innen und beschaffen für sie

Medien und Informationen. Sie pflegen die Bibliotheksbestände,

recherchieren in bibliothekarischen Quellen, nutzen

und gestalten bibliothekarische Onlineressourcen und

kümmern sich um die Öffentlichkeitsarbeit ihrer Bibliothek.

Als Informationsspezialisten/-innen können Bib lio the -

kare/-innen generell dort arbeiten, wo das Management

und die Vermittlung von Informationen eine Rolle spielen,

z. B. in Firmen, Verwaltungen oder Verbänden. Auch in

Re dak tionen von Fachzeitschriften oder bei Berufsorganisationen

gibt es Beschäftigungsmöglichkeiten.

B ildmischer/-in

Bildmischer/-innen sind das Bindeglied zwischen

Regisseuren/-innen und Kameraleuten. Sie bedienen das

Bildmischpult während einer Fernsehaufzeichnung oder

Livesendung. Die Aufgaben beinhalten die Koordinierung

der elektronischen Bildaufzeichnung, das Ausführen

ein Studium der Bibliotheks-

und Informationswissenschaft

eine Ausbildung in der

Medientechnik, bspw. als

Film- und Videoeditor/-in

oder Mediengestalter/-in

Bild und Ton oder

des Bildschnitts in Zusammenarbeit mit Bild regisseuren/

-innen bzw. Redak teu ren/-innen sowie die Erstellung und

Einspielung elektronischer Tricks und Zusatzquellen. Die

Tätigkeit erfordert überdurchschnittliches Koordinationsund

Konzentrationsvermögen sowie die Fähigkeit, bei

großem Druck den Überblick zu behalten. Kenntnisse im

Bereich Videoschnitt und in den dafür gängigen Softwaresystemen

sind ebenfalls nützlich.

Foto: KWB © Christine Robben

B ildredakteur/-in

Bildredakteure/-innen beschaffen Foto- und Illustrationsmaterial

vor allem für Printmedien, aber auch für

digitale Medien, das Internet sowie für Film und Fernsehen.

Auf der Suche nach geeignetem Material recherchieren sie

selbst oder beauftragen professionelle Agenturen mit der

Suche. Sie vergeben auch Aufträge an Fotografen/-innen

für neue Bildaufnahmen. Neben dem Klären von Nutzungsrechten

und Honoraren gehört die Verwaltung und

Archivierung bis hin zur Pflege und Verschlagwortung in

spezifische Fachkenntnisse

aus der Film- und

Fernsehproduktion mit

entsprechen der Berufserfahrung

z. B. eine staatlich anerkannte

Ausbildung als

Fachangestellte/-r für

Medien- und Informationsdienste

und ein Volontariat

in einer Agentur oder

eine Ausbildung in den

Bereichen Journalistik und

Fotografie oder

104

105


Medienberufe

digitalen Bilddatenbanken zu ihrem Aufgabenspektrum.

Auch die Bildbearbeitung kann dazu gehören. Für diese

Tätigkeit sind sehr gute Branchenkenntnisse und Kontakte,

z. B. zu Agenturen und Foto grafen/-innen, ebenso wichtig

wie visuelles Verständnis und gestalterische Kompetenz.

B ildregisseur/-in

Bildregisseure/-innen sind für den Ablauf einer

elektronischen Fernsehproduktion zuständig. Dies

bedeutet u. a. die Auswahl der Kamerapositionen und

-bewegungen inklusive Brennweiten und das Festlegen

der Bild folge (Schnitt und Übergänge) bei Aufzeichnungen

bzw. Livesendungen. Eine hohe gestalterische

Kompetenz im Bewegtbild ist zwingend nötig. Darüber

hinaus sind Kenntnisse in Dramaturgie und audiovisueller

Unterstützung der Bilder erforderlich.

B ildtechniker/-in

Bildtechniker/-innen bereiten die für eine Fernsehproduktion

erforderlichen technischen Geräte im Studio

oder im Ü-Wagen vor und prüfen ihre Funktionsfähigkeit.

Dazu gehören auch Trick- und Effektgeräte. Bildtechniker/

-innen überwachen die Fernsehkameras, steuern sie aus

und koordinieren sie bei der Probe, Aufzeichnung, Übertragung

bzw. Sendung. Bei der Produktionsnachbearbeitung

bedienen sie Filmabtaster, Aufzeichnungsgeräte und

Videoschnittsysteme. Bei Außenaufnahmen werden sie

im Bedarfsfall auch im Bereich Tontechnik eingesetzt. Die

Tätigkeit erfordert Kreativität und meistens sehr gute ITund

Computergrafikkenntnisse.

ein Studium der Fachrichtun

gen Fotodesign,

Foto grafie, Grafik- oder

Kommunikationsdesign

eine langjährige Erfahrung

als Bildmischer/-in,

Kamera mann/-frau

oder Regieassistent/-in

sowie weiterführende

entsprechende berufliche

Erfahrungen

eine duale Ausbildung

zum/zur Informationselektro

niker/-in oder Mediengestalter/-in

Bild und Ton

und/oder

ein entsprechendes Volon -

tariat bei einer Sendeanstalt,

eine Ausbildung als

Bild- und Tonassistent/-in

(inner halb einer Produktionsfirma

oder als Mit glied

eines Aufnahmeteams)

oder

ein Studium im Bereich

Ton- und Bildtechnik,

visuelle Mediengestaltung

oder Medieninformatik

B uchbinder/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Buchbinder/-innen arbeiten in handwerklichen Betrieben

der Einzel- und Sonderfertigung sowie der maschinellen

Fertigung. Sie reparieren Bücher, führen Sonderanfertigungen

aus und verarbeiten bedruckte oder unbedruckte

Rohbogen zur Broschur bzw. zum Buchblock und stellen

aus Karton, Pappe, Leder, Textilien sowie Kunststoffen

Buchdecken und Einbände her. Je nach Erzeugnis prägen

sie die Buchtitel auf Buchdecken, vergolden Schriften

oder den Buchschnitt, verpacken, adressieren, etikettieren

die Erzeugnisse und stellen sie zum Versand bzw.

zur Auslieferung bereit. Buchbinder/-innen arbeiten in

Druckereien mit angeschlossener Buchbinderei, Betrieben

der Druckweiterverarbeitung und in Verlagen.

B uchhandelsfachwirt/-in

(Aufstiegsfortbildung)

Buchhandelsfachwirte/-innen erstellen und werten die im

Buchhandel anfallenden betriebswirtschaftlichen Unterlagen

aus, organisieren das Beschaffungs- sowie Bestellwesen

und erledigen Aufgaben im Bereich des Finanzund

Rechnungswesens. Sie leiten die Fachabteilungen

im Einzelhandel und legen Richtlinien für den Kauf und

die Präsentation von Büchern und elektronischen Medien

fest. Auch die Entwicklung und Umsetzung von Marketingkonzepten

sowie die Personal- und Mitarbeiterführung

gehören zu ihren Aufgaben.

für die Ausbildung ein

guter erster Schulabschluss,

der mittlere

Bildungsabschluss oder

die Hochschulreife

eine abgeschlossene

Berufs ausbildung als

Buchhänd ler/-in oder

eine abgeschlossene

Berufsausbildung in einem

anerkannten kaufmännischen

Ausbildungsberuf

mit mehrjähriger Berufspraxis

im Buchhandel

(über die Zulassung en t-

scheidet die jeweils zuständige

Einrichtung der IHK)

106

107


Medienberufe

B uchhändler/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Buchhändler/-innen arbeiten in Buchhandlungen, Buchverlagen,

Antiquariaten, im Zwischen buchhandel sowie im

Versandbuchhandel und in Onlineshops. Zu ihren wich-

tigsten Aufgabenbereichen gehören Beratung, Verkauf,

Einkauf und Marketing. Darüber hinaus bearbeiten sie

Vorgänge im Rechnungswesen, bibliografieren und recherchieren.

Im Einzelnen erledigen Buchhändler/-innen

folgende Aufgaben:

• Im Sortimentsbuchhandel präsentieren und verkaufen

sie Bücher, Zeitschriften und elektronische Medien, bestellen

diese bei Verlagen oder beim Großhandel.

• In Verlagen wirken sie an der Programmplanung, der

Herstellung sowie dem Vertrieb von Büchern und elektronischen

Medien oder Lizenzen mit.

• In Antiquariaten kaufen und verkaufen sie antiquarische

Bücher und pflegen die Lager bestände.

• Im Onlinebuchhandel vermarkten sie Bücher und andere

Medienprodukte wie Hör bücher und E-Books.

• Im Zwischenbuchhandel kaufen sie Bücher und elektronische

Medien ein, sorgen für die Einlagerung und

bearbeiten Bestellungen.

Zu den bereichsübergreifenden Auf gaben zählen die Konzeption

und Durchführung von Marketing-, Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen

sowie die Entgegennahme

und Bearbeitung von Reklamationen. Im kaufmännischen

Bereich wickeln Buchhändler/-innen Zah lungsvorgänge ab,

erstellen Kalkulationen, ermitteln Kennzahlen und aktualisieren

Dateibestände von Kunden/-innen, Abonnenten/

-innen, Verlagen und Vertretern/-innen.

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

B ühnentechniker/-in

Bühnentechniker/-innen sind im Film- und TV-

Bereich für die Bedienung (inklusive Auf-, Abbau und

Wartung) von Kamerastativen, Dollys, Schienen, Kränen

sowie Plattformen, Kameragerüsten oder Kamerafahrzeugen

verantwortlich. Im Theater sind sie für alle beweglichen

Teile wie Kulissen, Züge, Vorhänge sowie Beleuchtung

und Beschallung zuständig. Sie haben auf die

Sicherheit und Gefahrlosigkeit der sich im Einsatz befindlichen

technischen Geräte zu achten. Dabei arbeiten sie

nach Anweisungen des/der Büh nen meisters/-in oder der

Kamera leute in Absprache mit der Regie. Voraussetzungen

für diese Tätigkeit sind techni sches Verständnis, Belastbarkeit

und körperliches Geschick. Es besteht die Möglichkeit,

sich zum/zur Meister/-in für Veranstaltungstechnik oder

zum/zur Bühnenmeister/-in zu qualifizieren.

C ommunity-Manager/-in

Community-Manager/-innen richten Kommunikationsportale

ein, pflegen und aktualisieren sie und betreuen

den Auftritt von Unternehmen sowie Institutionen in

sozialen Onlinenetzwerken (Social Media). Sie können in

Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige arbeiten,

die Social-Media-Aktivitäten betreiben.

z. B. die staatlich

anerkann te Ausbildun g

als Fachkraft für Veranstaltungs

tech nik sowie

Erfahrung in einem

Kamera- oder Lichtverleih

ein abgeschlossenes

Hochschulstudium, z. B.

in Kommunikationswissenschaften

oder Journalismus

oder auch

eine Weiterbildung in der

Medienbranche

108

109


Medienberufe

C ontent-Manager/-in

Content-Manager/-innen sind verantwortlich für

die inhaltliche Konzeption, die Weiterentwicklung sowie

die Produktion von redaktionellen Beiträgen für Onlinedienstleistungen.

Die Koordination des Redaktionsteams

und die Abstimmung mit den Bereichen Screendesign,

Marketing, PR, Vertrieb sowie Programmierung fallen

genauso in ihren Verantwortungsbereich wie die Akquisition

von redaktionellen Kooperationspartnern. Sie verantworten

alle Projekte, Termine, Qualitätssicherungskontrollen,

beobachten den Markt, spüren Trends auf und setzen

ihr neues Wissen in aktuelle oder zukünftige Projekte ein.

Das Berufsprofil von Content-Managern/-innen variiert

stark hinsichtlich Unternehmen und Branche.

C

ontinuity/Script Person

Da Filme nicht in chronologischer Reihenfolge

gedreht werden, ist Continuity – der stimmige Anschluss

der aufeinander folgenden Szenen – sehr wichtig. Um diesen

Anschluss sicherzustellen, machen sich Mitarbeiter/

-innen im Bereich Continuity/Script bereits im Vor feld

Gedanken zu möglichen Szenenanschlüssen und erstellen

entsprechende Drehbuch auszüge, die mit der Regieassistenz

abgestimmt werden. Am Set pro tokolliert und

prüft der Bereich Continuity/Script alle für die An schlüsse

wichtigen Einzelheiten wie Kostüme, Frisuren, Requisiten,

Bewegungs- und Blickrichtungen der Dar steller/

-innen, Make-up, Lichtstimmung, Wetter oder Kame rapositionen.

In digitalen Produktionen ist auf die Anschlüsse

von Com pu tertrick- und Realaufnahmen zu achten.

Der Bereich Continuity/Script fertigt den Cutterbericht

bzw. ein Schnittbuch für den Filmschnitt an, überwacht

eine kaufmännische oder

journalistische Ausbildung

beziehungsweise ein

ab geschlossenes Hochschulstudium

im Bereich

Journalismus, Kommunikation

oder Medientechnik

und

berufliche Erfahrungen

im Bereich Marketing,

Vertrieb, Medien und im

Umgang mit Onlineredaktions-

sowie Content-

Management-Systemen

z. B. Weiterbildungslehrgänge

im Bereich Film

und Fernsehen auf dem

Gebiet der Continuity

sowie

Sekretariatserfahrung,

filmtechnische Kenntnisse

und Berufserfahrungen

aus Praktika oder

Volontaria ten, z. B. in den

Bereichen Film schnitt,

Produktionssekretariat,

Continuity/Script

und dokumentiert den Verbrauch an Filmmaterial sowie

Speicherkarten und achtet darauf, dass keine Textfehler

vorkommen.

C

orporate Communication

and Publishing Manager/-in

Corporate Communication and Publishing Manager/

-innen sind in einem Bereich qualifiziert, ohne den die

Unternehmenskommunikation mittlerer und großer

Wirtschafts unternehmen kaum noch denkbar ist. Die

direkte Ansprache von Communitys über eigene Medien

der Unternehmenskommunikation und des Marke-

tings nimmt dabei ständig zu und entspricht dem durch

das Internet geprägten Trend zu kostenfreier Information

und Unterhaltung. Neben betriebswirtschaftlichen

Kenntnissen und Managementkompetenzen haben Corporate

Communication and Publishing Manager/-innen

fundiertes Wissen im Marketingmanagement. Sie konzipieren,

gestalten und vermarkten Unternehmensmedien

im crossmedialen Kontext, z. B. Mitarbeiter-, Club- oder

Kundenzeitschriften.

C

reative Director

Creative Directors, kurz CD, arbeiten in leitenden

Positionen in der Werbe- oder Unterhaltungsbranche.

Sie entwickeln Konzepte und Ideen für Kampagnen, die

dann von Textern/-innen, Konzeptionern/-innen, Gra fikern/-innen,

Lay ou tern/-innen und den anderen Abteilungen

umgesetzt werden. Sie sind für Einsatz, Aufgabenverteilung

und Zusammenarbeit zwischen den Kreativen

ein Studium bzw. eine

Weiter bildung zum Corporate

Communication and

Publishing Manager

eine mehrjährige Erfahrung

als Artdirector oder

Texter/-in sowie

ein Design- oder Grafikstudium

und genaue

Kenntnisse der Arbeitsabläufe

in einer Agentur

durch lang jährige Praxis

110

111


Medienberufe

und den zugeordneten Abteilungen verantwortlich.

Größere Agenturen haben für die Bereiche Art und Text

jeweils eigene Creative Directors. Sie bilden das Bindeglied

zwischen Kunden/-innen und der Agentur. In der

Unterhaltungsindustrie vermitteln Creative Directors zwischen

Künstlern/-innen und Technikern/-innen. In jedem

Fall sind sie die letzte Instanz und die verantwortliche Person

mit den meisten Befugnissen, wenn es um den künstlerischen

Aspekt einer Produktion geht.

C

reative Producer

Creative Producers im Bereich der Fernsehproduktion

sind Mittler zwischen den Drehbuchautoren/-innen

und Produzenten/-innen bzw. den Redakteuren/-innen

der Auftraggeber (Sender). Eine in Grundzügen entwickelte

Idee für eine Serie oder auch einen Einzelspielfilm

kann von dem einen Sender abgelehnt werden, für einen

anderen aber hoch interessant sein. In der Vergangenheit

verworfene Ideen können plötzlich aktuell und gefragt

sein. Zu diesem Zweck vertrauen Produzenten/-innen

Creative Producers die Weiterentwicklung, Überarbeitung

und Betreuung von Ideen und Stoffen an. Sie müssen

den Autoren/-innen Vorgaben machen und sie motivieren,

Bücher – zum Teil auch mehrmals – umzuschreiben.

Für diese Tätigkeit benötigt man ein sicheres Gespür für

erfolgreiche Konzepte, aber auch Diplomatie und Durchsetzungsvermögen.

z. B. ein abgeschlossenes

theaterwissenschaftliches

Studium mit anschließendem

Volontariat in einer

Film- oder Fernsehproduktion

oder

der Besuch einer Filmhochschule

C

ross Media Publisher

Cross Media Publishers erstellen Publikationen

für unterschiedlichste Formate wie Internetseiten, Printprodukte

(Buch, Broschüren, Flyer), CDs und DVDs oder

auch für digitales Radio und Fernsehen. Entscheidend für

das medienübergreifende Publizieren ist, dass alle Publikationen

auf einer einheitlichen Datenbasis beruhen.

Das heißt, die jeweiligen Inhalte werden medienneutral

gespeichert, damit sie im Anschluss für verschiedene

Medien genutzt werden können. Inhalte sind somit unabhängig

von Gestaltungsvorlagen. Letztere wiederum

müssen adäquat zu den jeweiligen Ausgabemedien vorliegen

oder entwickelt werden. Fotos werden beispielsweise

in der höchstmöglichen Qualität gespeichert und

dann adäquat zum entsprechenden Ausgabemedium formatiert.

Cross Media Pub lishers sind gefragte Allrounder/

-innen: Sie beherrschen sowohl die professionelle Bearbeitung

von Texten, Bildern und Grafiken als auch die

Bearbeitung von Ton- und Videoclips unter Verwendung

der jeweils gängigen Bearbeitungssoftware.

C utter/-in

Cutter/-innen schneiden aus Bild- und Tonmaterial

sendefertige Beiträge. Dies können zum Beispiel aktuelle

Berichte und Dokumentationen, Fernsehserien oder Spielund

Werbefilme sein. Zunächst sichten und prüfen sie das

Material. Dann ordnen sowie kürzen sie die Filmteile und

fügen sie in der richtigen Reihenfolge zusammen, sodass

sich der gewünschte Bild- und Handlungsablauf ergibt.

Bei Bedarf unterlegen Cutter/-innen das Originalmaterial

mit der passenden Musik, Sprache und den Geräuschen,

setzen Digitaleffekte ein und erstellen Grafikanimationen.

sehr gute Computerkenntnisse

und gestalterische

Fähigkeiten sowie teilweise

eine journalistische

Begabung und bestenfalls

eine abgeschlossene

duale Ausbildung zum/

zur Medien gestalter/-in

Digital und Print

eine Ausbildung in der

Bild- und Tontechnik

und/oder

eine staatlich anerkannte

Ausbildung als Fotograf/

-in sowie z. B. Erfahrung

als Cutterassistent/-in oder

eine abgeschlossene Ausbildung

zum/zur Mediengestalter/-in

Bild und Ton,

zum/zur gestaltungstechnischen

Assistenten/-in

oder zum/zur Film und

Videoeditor/-in

112

113


Cutter/-innen arbeiten überwiegend am Computer mit

digitalen Schnitt systemen. Neben technischem Verständnis

brauchen sie ein gutes Auge für die Dramaturgie,

Ästhetik und das Tempo eines Films. Kenntnisse in den

gängigen Schnittsystemen sind unbedingt erforderlich.

zu verarbeitende Material auf Qualität und Schäden.

Gegebenenfalls gehören auch die Nummerierung und

Archivierung des Materials sowie die Organisation des

Materialversands zu ihren Tätigkeiten. Um als Cutter assistent/-in

arbeiten zu können, sollte man über technisches

Verständnis verfügen und sich mit Bildschnitttechnik und

den gestalterischen Grundlagen auskennen.

Medienberufe

Foto: iStock © Goodluz

D

esktop Publisher (Satz und Layout)

Desktop Publishers führen alle Arbeitsschritte, die

zu Layout und Gestaltung eines Printprodukts bis zur

Druckvorstufe notwendig sind, am Computer aus. Dazu

verwenden sie die entsprechende Software, wie Bildbearbeitungsprogramme

(z. B. Photoshop), Grafikprogramme

(z. B. Illustrator) sowie Layoutprogramme (z. B.

InDesign). Sie arbeiten meist in den von Kreation und Artdirektion

vorgegebenen Layoutrastern und sind für die

Applikation von Content in den Printmedien zuständig.

Es wird von ihnen jedoch ebenfalls eine hohe gestalterische

Kompetenz, Farbgefühl und typografische Sicherheit

erwartet.

Weiterbildungslehrgänge

in den einzelnen Programmen

sowie

eine staatlich anerkannte

Ausbildung zum/zur

Mediengestalter/-in für

Digital- und Printmedien

C utterassistent/-in

Cutterassistenten/-innen unterstützen Cutter/

-innen bei der Arbeit. Wichtige Aufgaben sind die synchrone

Anlage von Bild und Ton sowie einfacher Schnitt

mit den gängigen digitalen Systemen und die Arbeitsvorbereitung.

Unter anderem verwalten sie die Unter lagen

und Berichte, sprechen Termine mit den Zulieferern ab,

fertigen Muster sowie Demos an und kontrollieren das

z. B. Praktika im Bereich

Schnitt bei Fernsehanstalten

und/oder bei Filmsowie

TV-Produktionen

und

eine Ausbildung als Filmund

Videoeditor/-in oder

als Mediengestalter/-in

Bild und Ton

D irektmarketing-Manager/-in

Direktmarketing ist die Kommunikationsdisziplin,

die sich mit der direkten Kundenansprache beschäftigt –

im Gegensatz etwa zur klassischen Anzeige, dem Fernseh-

oder dem Radiospot, die sich an eine weitestgehend

anonyme Klientel richten. Instrumente des Direktmarketings

sind der Brief (Mailing), das Telefon (Callcenter), der

elektronische Weg (E-Mail, Newsletter) und das Internet

z. B. die Ausbildung zum/

zur Kaufmann/-frau für

Dialogmarketing und

berufsbegleitend Weiterbildungen

zum/zur Direktmarke

ting-Manager/-in

bzw. zum/zur Fachwirt/-in

Direktmarketing

114

115


Medienberufe

(Foren, Blogs, Web). Direktmarketing-Manager/-innen

entwickeln Marketingkonzepte, um gewerbliche oder private

Verbraucher/-innen gezielt und möglichst individuell

anzusprechen. Unterstützt wird die Tätigkeit von einer

datenbankgestützten Kundenverwaltung (Database-

Marketing). Direktmarketing-Ma na ger/-innen konzipieren

z. B. Anzeigen, Werbebroschüren oder Kataloge. Der kreative

Part liegt in der dialogorientierten Ausgestaltung der

Werbemittel und der überzeugenden Ansprache. Das

Marketingmanagement befasst sich mit der Erfolgskontrolle

(Response) jeder einzelnen Werbeaktion sowie mit

der Auswahl der für die jeweilige Zielgruppe geeigneten

Marketinginstrumente. Direkt marketing -Mana ger/-innen

arbeiten im Idealfall eng mit allen Marketing- und Werbeabteilungen

in einem Unternehmen zusammen oder sie

entwickeln in Werbeagenturen entsprechende Konzepte

für Kunden/-innen.

D

okumentar/-in und

Informationswirt/-in

Dokumentare/-innen und Informationswirte/-innen sind

Informationsspezialisten/-innen: Sie analysieren, gestalten

und bewerten Informationsflüsse und -produkte unter

technischen, ökonomischen und juristischen Aspekten.

Zudem ermitteln sie aus vorhandenen Medien Informationen,

rufen sie ab und bereiten sie für eine anderweitige

Verwertung auf. Darüber hinaus implementieren

sie neue Informationssysteme, wie z. B. Datenbanken

oder virtuelle Lehrangebote. Dokumentare/-innen bzw.

Informationswirte/-innen sind vorwiegend in Bibliotheken,

Archiven und anderen Unternehmen der Informationswirtschaft,

in Datenerfassungsdiensten oder Betrieben,

ein Studium zum/zur

Dokumentar/-in bzw.

Informa tions wirt/-in an

einer Fach hochschule

oder

ein Studium der Bibliotheks-

oder Informationswissenschaft

an einer

Universität

die z. B. Software zur Informationsverarbeitung herstellen,

tätig. Auch in Presseagenturen, Verlagen oder bei

Rundfunkveranstaltern finden sie Aufgaben. Außerdem

kommen z. B. Dokumentationsabteilungen in der pharmazeutischen

Industrie oder bei Krankenhausverwaltungen

als Arbeitsplatz infrage.

D ramaturg/-in

Dramaturgen/-innen nehmen im Theater, Film und

Fernsehen sowie im Hörfunk unter anderem musik- und

literaturkritische sowie publizistische Aufgaben wahr. Im

Theater arbeiten sie etwa an der Konzeption der Spielpläne

mit, beim Fernsehen und Hörfunk sind sie an der

Programmgestaltung beteiligt. Sie sichten Spielvorlagen,

wie z. B. Werke der Sprech-, Theater-, Musikliteratur

oder Vorlagen für Fernsehspiele, -serien, -programme,

Hörspiele und Dokumentationen. Sie wählen geeignete

Vorlagen aus und schlagen sie zur künstlerischen

Umsetzung vor. Außerdem bereiten sie die Inszenierungen

oder Film- und Fernsehproduktionen theo retisch

vor und begleiten sie später. Sie recherchieren Hintergründe,

besorgen Sekundärliteratur sowie weiteres Informationsmaterial

und stellen dieses den Regisseu ren/

-innen, Pro duz en ten/-innen und Intendanten/-innen zur

Verfügung. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit stellen

sie z. B. Programmhefte zusammen, halten Einführungsvorträge

und informieren die Presse.

ein abgeschlossenes

Studium oder

eine spezielle schulische

Ausbildung, vor allem in

den Bereichen Dramaturgie,

Theaterwissen schaft,

Film- und Fernsehwissenschaft,

Literatur- oder

Musik wissen schaft,

gepaart mit einem Volontariat

bei einem Verlag,

Fernsehsender oder

Theater

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117


Medienberufe

D rehbuchautor/-in

Drehbuchautoren/-innen verfassen Drehbücher

und Storyboards für einen Film oder ein Fernsehspiel

nach einem vorliegenden oder vom Auftraggeber vorgegebenen

Stoff oder auch einer selbst entwickelten Idee.

Dabei sollen sich die Auto ren/-innen möglichst während

der Entwicklungsphasen – Exposé, Treatment, Drehbuch –

mit Regis seuren/-innen, Pro du zenten/-innen oder Drama

turgen/-innen abstimmen. Einige Dreh buch auto ren/

-innen schreiben für Fernsehserien oder Daily Soaps. Da

in diesem Bereich meist mehrere Serienautoren/-innen

oder Storyliner an einer Staffel arbeiten, müssen sie sich

an ein vorgegebenes Raster von Haupt- und Nebenfiguren

sowie Handlungsmustern und Drehorten halten,

innerhalb derer sie ihre Geschichte entwickeln. Da die Produktionszeiten

meist knapp kalkuliert sind, müssen auch

die Dreh bücher termingerecht zur Verfügung stehen.

Drehbuchautoren/-innen sind oft Freiberufler/-innen, die

für eine bestimmte TV-Serie oder einen Film engagiert

werden.

ein filmwissenschaftliches

Studium an einer Filmund

Fernsehakademie

oder einer Filmhochschule

oder

ein Studium der Literaturund

Theaterwissenschaft

oder

ein Journalismusstudium

Bildungseinrichtungen, bei Software- und Datenbankanbietern

sowie Verlagen, die interaktive Lernmedien

und E-Learning-Soft ware herausgeben. Darüber hinaus

sind sie auch in der betrieblichen oder überbetrieblichen

Erwachsenenbil dung sowie in Beratungsagenturen tätig.

E -Learning-Manager/-in

Aufgabe von E-Learning-Managern/-innen ist

die Gesamtkoordination von E-Learning-Projekten. Von

der Marktrecherche bis hin zum Marketing des fertigen

Produkts bzw. Kursangebots sind E-Learning-Manager/

-innen verantwortlich für die Planung und Durchführung

von Projekten. Sie sind Ansprechpartner/-innen und Berater/-innen

von Kunden/-innen und Kooperationspartnern,

sie leiten und koordinieren die Tätigkeiten der Projektteams.

ein abgeschlossenes

Hochschulstudium,

z. B. mit dem Fokus auf

Management und

Wirtschaft, pädagogische

Fähig keiten und umfassende

Medienkompetenz

E

-Learning-Autor/-in und

-Entwickler/-in

E-Learning-Autoren/-innen erstellen Konzepte und Lerninhalte

für E-Learning- Kurse – entweder für interaktive

Lernmedien und E-Learning-Software oder als webbasierte

Schulungen und Weiterbildungen. E-Learning-

Entwickler/-innen sind verantwortlich für die mediale

Aufarbeitung der Inhalte, für das Einbinden von Bildund

Tondokumenten und für das Design des Kurses

(s. auch Medien ge stalter/-in). Hauptsächlich arbeiten

E-Learning-Autoren/-innen sowie -Entwickler/-innen in

ein abgeschlossenes

Hochschulstudium, z. B.

in den Bereichen Medienproduktion,

Pädagogik,

Sprach- oder Geisteswissenschaften,

didaktische

Fähigkeiten, eine umfassende

Medienkom petenz,

sprachliches Geschick

und gutes technisches

Know-how

Foto: iStock © Yuri_Arcurs

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119


Medienberufe

E

-Learning-Moderator/-in (Lerncoach)

E-Learning-Moderatoren/-innen sind die Leiter/

-innen in Onlinekursen. Sie sind die Ansprechpartner/

-innen für die Kursteilnehmenden, sie geben Arbeitsaufträge

und bewerten die Leistungen. Sie moderieren Foren

sowie Chats und leiten die Präsenzphasen in Blended-

Learning-Kursen.

ein abgeschlossenes

Hochschulstudium,

pädagogische Fähigkeiten

und umfassende

Medienkompetenz

achangestellte/-r für Medien-

F und Informationsdienste

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Das Arbeitsgebiet der Fachangestellten für Medien- und

Informationsdienste gestaltet sich entsprechend ihrem

Einsatzgebiet: Archiv, Bibliothek, Bildagentur, Information

und Dokumentation oder medizinische Dokumentation.

Allen Fachgebieten gemeinsam sind Beschaffung,

Erwerb und Übernahme von Informationen, Speichermedien

und Unterlagen. Nach der Quellen recherche werden

die übernommenen Off- und Onlineinformationen

technisch bearbeitet und entsprechend aufbewahrt.

Das Tätigkeitsprofil umfasst aber auch Kundenberatung,

Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing sowie Verwaltungsaufgaben,

Betriebsorgani sation, Statistik und

kaufmännische Aufgaben.

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

E ventmanager/-in

Eventmanager/-innen verantworten die Planung,

Vorbereitung, Realisierung sowie Nachbereitung einer

Veranstaltung. Sie organisieren zum Beispiel Tagungen

und Kongresse sowie Produktpräsentationen, Tourneen,

Konzerte, Ausstellungen, Feste, Firmenjubiläen oder auch

private Feiern. Eventmanager/-innen arbeiten überwiegend

in der Werbe-, Messe- und Unterhaltungsbranche. So

sind sie zum Beispiel bei speziellen Event- und Veranstaltungsagenturen,

in Werbeagenturen oder bei Kongressund

Messeveranstaltern angestellt. Beschäftigung finden

sie außerdem in der Tagungshotellerie, bei Reiseveranstaltern

oder in Abteilungen für Öffentlichkeits arbeit und

Unternehmenskommunikation bei größeren Unternehmen.

Sie können auch in der kommunalen Verwa ltung

tätig sein, zum Beispiel in Kulturämtern, oder bei Theatern,

Konzerthäusern und Freilichtbühnen.

z. B. eine Ausbildung als

Veranstaltungskaufmann/

-frau oder in der Veranstaltungstechnik

oder

ein Studium in den

Bereichen Kulturwissenschaften

oder Eventmanagement

F

achkraft für Veranstaltungstechnik

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik planen und betreuen

den technischen Ablauf einer Veranstaltung und

legen selbst mit Hand an. Sie planen den Einsatz der technischen

Anlagen: Sie bauen Beleuchtungs-, Projektions-

und Beschallungsanlagen auf und richten sie ein. Während

eines Konzerts bedienen sie z. B. Schalt- und Mischpulte

oder Nebelmaschinen. Sie konzipieren Messe stände oder

Ausstellungsräume und koordinieren vor Ort die unterschiedlichen

Arbeitsgänge und -bereiche. So sorgen sie

z. B. dafür, dass die Tischler/-innen, die die Einrichtung aufbauen,

und die Fachkräfte, die sich um die elektrische Ausstattung

kümmern, termingerecht zur Verfügung stehen.

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

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121


Medienberufe

achwirt/-in für Marketing

F (Aufstiegsfortbildung)

Fachwirte/-innen für Marketing übernehmen qualifizierte

Fach- und Führungsaufgaben in Marketingabteilungen

von Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche.

Dabei sind sie sowohl in Industrie-,

Handels- und größeren Handwerksbetrieben als auch

im Dienstleistungsbereich tätig. Sie führen Marktana -

lysen durch, auf deren Basis sie Marketingstrategien für

die vom Unternehmen zu verkaufenden Produkte erstellen.

Sie leiten ggf. den Unternehmensbereich Vertrieb

organisieren und steuern die notwendige innerbetriebliche

Zusammenarbeit zwischen den übrigen Unternehmensbereichen

wie Materialwirtschaft, Fertigung, Personal

und Finanzen. Fachwirt/-in für Marketing ist eine

bundesweit geregelte berufliche Weiterbildung nach

dem Berufs bildungsgesetz (BBiG).

F

achwirt/-in Visual Merchandising

(Aufstiegsfortbildung)

Fachwirte/-innen für Visual Merchandising übernehmen

leitende Aufgaben bei der Organisation und Budgetierung

von Werbemaßnahmen. Sie erstellen Präsentationskonzepte

für Waren oder Dienstleistungen, organisieren

Events und übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit in

Industrie-, Handels- oder Dienstleistungsunternehmen.

Sie entwickeln und planen Schaufenster-, Plakat- und

andere visuelle Werbeaktionen. Sie übernehmen hierbei

Organisations- und Gestaltungsaufgaben und beziehen

bauliche und beleuchtungstechnische Voraussetzungen

sowie das Corporate Design des Unternehmens mit ein.

Mithilfe aktueller Markt- und Zielgruppenanalysen sind

eine mit Erfolg abgelegte

Abschlussprüfung zum/

zur Kaufmann/-frau für

Marketingkommunikation

plus eine mind. einjährige

Berufspraxis oder

eine mit Erfolg abgelegte

Abschlussprüfung in

einem anderen kaufmännischen

oder verwaltenden

Ausbildungsberuf

plus eine mind. zweijährige

Berufspraxis oder

eine mit Erfolg abgelegte

Abschlussprüfung in

einem anderen Ausbildungsberuf

plus eine

mind. dreijährige Berufspraxis

oder

eine mind. fünfjährige

Berufspraxis (über die

Zulassung entscheidet

die jeweils zuständige

Einrichtung der IHK)

in der Regel eine angeschlossene

Ausbildung in

einem einschlägigen anerkannten

kaufmännischen

oder kaufmännisch

verwandten Ausbildungsberuf

und

eine einschlägige Berufspraxis

mit wesentlichen

Bezügen zu Aufgaben des

Visual Merchandising

die Fachwirte/-innen ständig neuen Trends auf der Spur.

Außerdem wirken sie beim Entwerfen und Herstellen von

grafischen Werbemitteln mit.

F ilmarchitekt/-in

Die Aufgabenbereiche der Filmarchitekten/-innen

umfassen die künstlerische Ausstattung und deren

technisch-organisatorische Planung sowie Realisation in

Spielfilm-, Fernseh- und Videoproduktionen, Industrieund

Werbefilmen. Die Arbeit umfasst Einarbeitung in das

Drehbuch sowie die Vorbesprechung mit der Regie und

anderen künstlerischen Mitarbeitern/-innen über die dramaturgische

und stilistische Konzeption. Auch Quellenstudium

und Recherche, das Anfertigen von Entwürfen sowie

Bau- und Werkstattzeichnungen gehören zum Aufgabenprofil.

Hinzu kommen Motivsuche und Zusammenstellung

der Einrichtung (Möbel, Requisiten etc.). Beim Aufbau

und der Einrichtung der Dekorationen koordinieren sie

Handwerker/-innen und Techniker/-innen. Filmarchitekten/

-innen benötigen schöpferische Fantasie und dramaturgisches

Denken. Malerisches und zeichnerisches Talent,

Farbensinn und Raumgefühl, solide Kenntnisse in Stil- und

Materialkunde, Kunst- und Kulturgeschichte sowie Fertigkeiten

im Bereich des technischen Zeichnens sind ebenfalls

wichtig. Für Kostenkalkulationen und die Einhaltung des

Etats sind kaufmännische Kenntnisse erforderlich. Außerdem

werden Grundlagen in digitaler Bildbearbeitung und

3-D-Design benötigt.

langjährige Erfahrung in

einem der Ausstattungsberufe

(z. B. Requisiteur/-in,

Bühnenbildner/-in,

Theater maler/-in,

Kulissenbauer/-in) sowie

ein Architektur-, Innenarchitektur-,

Kunst- oder

Szenografiestudium und

eine kaufmännische

Vorbildung

122

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Medienberufe

F

ilm- und Videoeditor/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Film- und Videoeditoren/-innen bearbeiten Bild- und Tonmaterialien

für journalistische Beiträge, Fernsehsendungen,

Werbe-, Fernseh- und Kinofilme nach den inhaltlichen Vorgaben

der Regie und Redaktion. Anhand dieser Vorgaben

gestalten sie Bild- und Tonmontagen, fertigen Bildeffekte

an und führen den Filmvorschnitt aus. Sie bereiten Bildund

Ton materia lien zur Synchronisation vor und schneiden

sowohl die Sprache als auch Geräusche und Musik. Abschließend

kontrollieren und archivieren sie die Bild- und Tonmaterialien.

F otodesigner/-in

Fotodesigner/-innen finden ihren Einsatz in den

Bereichen der Werbung, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

der Fotoreportage, im Bildjournalismus, der

Fotoindustrie sowie in wissenschaftlichen Kontexten.

In den Bereichen Werbung/PR sowie Bildjournalismus/

Reportage besteht die Arbeit in der Konzeption und

Festlegung der bildlichen Information im Rahmen einer

Kampagne oder eines Artikels. Diese stützt sich auf

gewonnene Erkenntnisse über die jeweilige Zielgruppe

und die Recherche des zur Verfügung stehenden Bildmaterials.

In der Industrie arbeiten Fotodesigner/-innen

an der Entwicklung fotografischer Technologien. In wissenschaftlichen

Forschungseinrichtungen stehen Analyse

oder Dokumentation naturwissenschaftlicher und medizinischer

Verlaufsprozesse und Bestimmung der dafür

geeigneten fotografischen Mittel im Vordergrund.

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

ein Fotodesignstudium

an einer Kunst-, Fachoder

allgemeinen Hochschule

oder

die staatlich anerkannte

Ausbildung zum/zur

Mediengestalter/-in für

Digital- und Printmedien

F otograf/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Fotografen/-innen halten mit der Kamera Eindrücke von

Personen, Ereignissen, Gegenständen oder Landschaften

fest und bearbeiten die Fotografien am Computer. Sie

arbeiten zumeist in spezialisierten Sparten, z. B. in den

Bereichen Bildjournalismus, Porträt-, Produkt-, Architektur-,

Industrie-, Landschafts-, Werbe-, Mode- und Reproduktions-

(im Druckbereich) oder medizinische Fotografie.

Fotografen/-innen arbeiten im fotografischen Gewerbe,

z. B. in Fotostudios. Auch große Verlage beschäftigen

eigene Pressefotografen/-innen. Mitunter sind sie auch

im Fotoeinzelhandel oder in industriellen Fotogroß labors

beschäftigt. Darüber hinaus bieten Pressedienste bzw.

-agenturen und Bildarchivdienste sowie Werbe- und

Medienagenturen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Foto: iStock © Enrico Fianchini

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

124

125


Medienberufe

F otomedienfachmann/-frau

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Foto- und Bildmedienprodukte unterliegen einem schnellen

Wandel. Neue Technologien bieten neue Möglichkeiten

der Bildausgabe sowie -übertragung und erzeugen

den Bedarf nach neuen Dienstleistungen. Sie stellen aber

auch neue Kompetenzanforderungen an professionelle

wie nichtprofessionelle Fotografen/-innen. Das Personal

im Fotofachhandel muss die schnellen Veränderungen

von Bildmedienprodukten und -technologien so verfolgen,

dass es Interessenten/-innen kompetent beraten und

das Waren- und Dienstleistungsangebot marktgerecht

gestalten kann. Beherrschung von Bildaufnahme- und

-verarbeitungstechniken sind dafür ebenso erforderlich

wie die Fähigkeit, Kunden/-innen zielgerichtet zu beraten

und zu schulen. Fotomedienfachleute benötigen

fachliches Know-how und müssen in der Lage sein, Verkauf

und Vermarktung von Fotoprodukten und -dienstleistungen

laufend an Marktbedingungen anzupassen.

Fotomedienfachleute arbeiten in Betrieben der Fotowirtschaft,

in Fach- und Großlaboren, bei Fotografen/-innen, in

der Industrie, in Bildagenturen und weiteren Dienstleistungsunternehmen.

G amedesigner/-in

Die Arbeit von Gamedesignern/-innen lässt sich

mit der Arbeit von Dreh buch autoren/-innen in der Filmbranche

vergleichen. Ob Autorennen, Ritterturniere oder

Weltraumexpeditionen – in der virtuellen Welt können

realitätstreue, fantastische oder abstrakte Spielszenarien

zum Leben erweckt werden. Gamedesigner/-innen sind

für die theoretische Konzeption und Funktionsweise

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

ein Hochschulstudium

mit dem Schwerpunkt

Gamedesign und

fundierte Kenntnisse in

den Bereichen Computerspiel,

Gameplay-Theorie,

Story Writing und Spielmechanik

dieser Spielwelten zuständig. Spielinhalte und grundlegendes

Gameplay, die Charaktere und Spielregeln werden

von ihnen erdacht. Neben der Entwicklung neuer Spielinhalte

sind sie für die Optimierung bestehender Spielewelten

verantwortlich. Damit ein Spiel Chancen auf dem

Markt hat, wird es zielgerecht für bestimmte Käufergruppen

entwi ckelt. Gamedesigner/-innen erstellen z. B. auch

Lernspiele und Förderprogramme für Kinder oder Strategiespiele,

die für die Unternehmensplanung eingesetzt

werden. Nicht zuletzt werden Seri ous Games – Computerspiele,

die auf unterhaltsame Weise Wissen vermitteln –

gerne in den Bereichen Aus - und Weiterbildung, Training

und Simulation oder Marketing und Werbung eingesetzt.

Wer eine Karriere als Gamedesigner/-in anstrebt, sollte

über einen großen Erfahrungsschatz bezüglich Computerspielen

verfügen. Eine gute Übung ist es, Spiele aus der

Perspektive von Gamedesignern/-innen zu betrachten.

Was fesselt die Spieler/-innen und warum? Man kann auch

selbst aktiv werden: z. B. an Mods arbeiten, Levels entwickeln

und veröffentlichen, um Feedback aus Communitys

einzu holen. Da Gamedesigner/-innen den theoretischen

Grundstein für das gesamte Spiel legen, sind sie es auch,

die ihr Spielkonzept dem Entwicklerteam verständlich

vermitteln müssen. Zur Umsetzung und Präsentation der

eigenen Idee gegenüber anderen sind grundlegende

Programmierkenntnisse von Vorteil.

126

127


Medienberufe

G ewandmeister/-in

(Aufstiegsfortbildung)

Gewandmeister/-innen sind verantwortlich für die Herstellung

der Kostüme einer Theater-, Film- oder Fernsehproduktion

nach den Entwürfen von Kostümbildnern/-innen.

Außerdem kümmern sie sich darum, dass die während

einer Spielzeit benötigten Kostüme immer in tadellosem

Zustand sind. Gewandmeister/-innen sind an Theatern,

Opernhäusern, Musicalbühnen, Fernsehanstalten oder

bei Filmproduk tions firmen tätig. Einen großen Teil ihrer

Arbeiten üben sie dabei in der Theaterschneiderei aus.

Ihre Tätigkeit führt sie aber auch häufig in den Kostümfundus

und in Stoff- beziehungsweise Bekleidungsgeschäfte.

eine abgeschlossene

Berufsausbildung im

Berufsfeld Textil und

Bekleidung (Mode schneider/-in/Maßschneider/-in)

sowie der Berufsschulabschluss

und

eine mehrjährige Berufstätigkeit

im Damen- und

Herrenschneiderhandwerk

oder der Oberbekleidungsindustrie,

davon wenigstens

ein Jahr in einer

Theater- oder Kostümwerkstatt

H erstellungsleiter/-in

Film und Fernsehen

Herstellungsleiter/-innen im Bereich Film und Fernsehen

arbeiten für große Filmstudios sowie Produktionsgesellschaften

und sind für die strategische Projektplanung einer

Produktionsgesellschaft sowie die finanzielle und organisatorische

Überwachung der Einzelprojekte verantwortlich.

Für die Produktion von Einzelprojekten, beispielsweise

Kinofilme, Fernsehserien und -filme, Shows oder Magazine,

Industrie und Werbefilme, Dokumentar- und Lehrfilme,

schaffen sie die finanziellen, organisatorischen und personellen

Voraussetzungen. Sie unterstützen sowie kontrollieren

die Produktionsleitung und sind außerdem für die Überwachung

der Kalkulation und Endabrechnung im Rahmen

des Gesamtbudgets verantwortlich.

z. B. ein film- und fernsehwirtschaftliches

Studium

mit dem Schwerpunkt

Produktion oder

eine kaufmännische

Aus bildung oder

ein betriebswirtschaftliches

Studium und der

Erwerb zusätzlicher

medienspezifischer Kenntnisse

mit einem anschließenden

Volontariat oder

Trainee programm bei

einem Sender

G rafikdesigner/-in

Grafikdesigner/-innen arbeiten vorwiegend im

Bereich Werbung/PR und in Printredaktionen. Schwerpunkte

liegen im Entwurf von Corporate Design, Anzeigen,

Plakaten und Displays, Illustration und Produktgestaltung.

Bei den Printmedien sind sie die Schnittstelle

zwischen Text und Bild. Sie prägen damit das Gesicht

einer Zeitung oder Zeitschrift. Weitere Einsatzbereiche

sind die Gestaltung von didaktischen Programmen

(z. B. für Schulen und Museen) und Orientierungshilfen

(betriebliche Organisation und Verkehrsplanung). Nach

der Besprechung mit dem Auftraggeber, der Festlegung

der zielgruppengerechten Konzeption und der Auswahl

der Gestaltungsmittel stellen Grafikdesigner/-innen einen

Prototyp sowie nach Rücksprache und eventueller Korrektur

die reproduktionsfähige Form her und beaufsichtigen

die Produktion. Dabei arbeiten sie bei der Visualisierung

redaktioneller Vorgaben mit traditionellen grafischen

Mitteln und Computergrafikprogrammen.

eine Ausbildung zum/

zur Grafikdesigner/-in an

Berufsfachschulen, Kunstschulen

und -akademien

oder

ein Studium im Bereich

visuelle Kommunikation

oder Kommunikationsdesign

an Fach- oder

Kunsthochschulen

H örakustiker/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Hörakustiker/-innen beraten Kunden/-innen hinsichtlich

unterschiedlicher Arten von Hörsystemen bzw. Gehörschutz

und geben dem Leben vieler Menschen wieder

mehr Sinn: den Hörsinn. Dabei gehen sie auf die individuellen

Bedürfnisse ihrer Kunden/-innen ein, z. B. im Fall

von Altershörschwäche oder bei erhöhter Geräuschbelastung

im Beruf. Um ein Hörgerät optimal anpassen zu

können, führen Hör akus tiker/-innen Tests zur Hörleis-

tung durch, sie untersuchen u. a., wie gut Kunden/-innen

hohe und tiefe Töne oder Sprache wahrnehmen können.

Außerdem stellen sie Otoplastiken für Hörgeräte

oder als Gehörschutz her. Dafür nehmen sie Abdrücke

vom Gehörgang, passen die Ohrstücke individuell an

den Kunden/-innen an, bauen die Maßohrstücke in die

für die Ausbildung meist

der mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

128

129


Medienberufe

Hör systeme ein und nehmen die akustischen Feineinstellungen

vor. Sie weisen die Kunden/-innen in die Bedienung

von Hörsystemen ein und führen Service- bzw. In -

stand haltungsmaßnahmen durch. Zudem übernehmen

sie kaufmännische sowie verwaltende Arbeiten, kalkulieren

Angebote und erstellen Abrechnungen für Krankenkassen

oder Kunden/-innen. Hör akus ti ker/-innen ar-

beiten in Betrieben des Hörgeräte akustiker-Handwerks

sowie bei industriellen Herstellern von Hörsystemen. Ein

bekannter Ausbildungs- und Beschäftigungsbetrieb ist

beispielsweise die KIND Hör geräte GmbH & Co. KG.

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Du bleibst bei den Besten!

I llustrationsdesigner/-in

Das Medium der Illustrationsdesigner/-innen ist das

zweckgerichtete Bild (Illustration), das Fakten, Meinungen,

Gefühle überträgt und damit andere Menschen

zum Nachdenken, zum Stimmungswandel oder zum

Handeln bringt. Illustrationen haben einen steigenden

Anteil in allen Medien, ob in Tageszeitungen, Wochenmagazinen

oder Sachbüchern, in Werbeanzeigen, auf Plakaten

oder Verpackungen, in der Belletristik, bei Internetseiten,

in Kinderbüchern oder Gebrauchsanleitungen. In

manchen Sparten – z. B. Comic, Cartoon, Shooting- und

Storyboard – geht ohne professionelle Illustra tionsdesigner/-innen

überhaupt nichts. Bei der Illustration

von Kinderbüchern, Gebrauchsanweisungen, Feuilletons,

belletristischen Texten und Werbeaufträgen anspruchsvoller

Auftraggeber kann man kaum oder gar nicht auf die

Bestände von Bilddatenbanken zurückgreifen, an welchen

sich Grafiker/-innen meistens gegen Lizenzgebühr bedienen

müssen. Die Hauptaufgabe der Illu stra tions designer/

-innen ist es, Bilder immer selbst zu erfinden, weshalb sie

übrigens nicht nur guten Geschmack, sondern vor allem

eine bildnerische Begabung benötigen.

I

ndustriemeister/-in Print, geprüfte/-r

(Aufstiegsfortbildung)

Geprüfte Industriemeister/-innen Print nehmen Leitungsfunktionen

in der Medienbranche wahr. Sie entscheiden in

Abstimmung mit Vorgesetzten über Entwicklungs strategien,

Vorgehensweisen und Ziele des Unternehmens. Sie

erledigen Aufgaben, die mit der Planung, Durchführung

und Überwachung in Zusammenhang stehen. Darüber

hinaus arbeiten sie eng mit Auftraggebern zusammen.

eine abgeschlossene

Ausbildung zum/zur

Illustrationsdesigner/-in

an einer Berufsfachschule,

Kunstschule oder -akademie

und eine ausgeprägte

bildnerische Begabung

ein Abschluss in einem

anerkannten Ausbildungsberuf

der Druck- und

Medienwirtschaft und

eine mindestens einjährige

einschlägige Berufspraxis

oder eine vergleichbare

Qualifikation und

der Nachweis der

Ausbilder eignung

130

131


Medienberufe

Industriemeister/-innen Print planen Printmedienprodukte

nach Kundenvorgaben, organisieren und überwachen

die Druckvorstufenprozesse sowie die Druckweiterverarbeitung.

Des Weiteren sind sie verantwortlich

für die Produkt- und Prozessoptimierung sowie für das

Qualitätsmanagement. Als praxisorientierte Fach kräfte

der Medien branche müssen Industriemeister/-innen

vor allem betriebswirtschaftliche und arbeitstechnische

Aspekte mit Medientechnik und Mediengestaltung,

Konzeption, Planung, Gestaltung und Installation in einem

vorgegebenen finanziellen Rahmen vereinen. Marketing

und Vertrieb von Medienprodukten gehören ebenfalls

zu ihrem Metier. Die berufsbegleitende Fortbildung

zum/zur Industriemeister/-in Print bietet z. B. die TLA

(s. S. 249) im Online-/Präsenzstudium an.

I nfobroker/-in

Infobroker/-innen recherchieren entweder als Selbstständige

für z. B. Werbeagenturen, Verlage, Anwaltspraxen und

Unternehmensberatungen oder als Angestellte für ihren

Arbeitgeber vorwiegend Wirtschafts- und andere Fachinformationen.

Dies sind z. B. Markt- und Branchenanalysen,

Firmenprofile oder Finanzinformationen. Sie recherchieren

im Internet, in Spezialdatenbanken und Archiven oder

auch über das Telefon. Das erhaltene Wissen präsentieren

sie je nach Auftragsstellung den Kunden/-innen oder anderen

Interessenten/-innen in der geforderten aufbereiteten

Form. Infobroker/-innen koordinieren die relevanten Informationen

und optimieren die Informationsbeschaffung.

eine berufliche Fortbildung

im Bereich Informationsvermittlung

und

-management oder

ein Studium der Informationswissenschaften

I nfografiker/-in

Infografiker/-innen sind Fachleute, die an der Schnittstelle

zwischen gesprochenem, gedrucktem Text und

bildlicher Darstellung arbeiten. Deshalb beherrschen

sie journalistische Darstellungsformen ebenso gut wie

grafisches Gestalten und modernes Zeitungsdesign. Sie

erstellen erklärende Grafiken, Schaubilder und Karten

für On- und Offlineprodukte, für das Fernsehen und für

Printprodukte. Eigenständiges Recherchieren gehört

ebenso zu den täglichen Aufgaben wie die Gestaltung

von Zeitungsseiten oder Bildschirmen mit Text-, Foto- und

Grafikelementen. Sie nutzen professionelle Grafik- sowie

Layoutprogramme und können überall dort arbeiten, wo

Informationen klar, übersichtlich und optisch attraktiv

vermittelt werden sollen. Dazu verbinden sie eine journalistische

Denk- und Arbeitsweise mit grafischem Knowhow

und dem fachgerechten Umgang mit Computern

sowie moderner Software. Besonders in der Wirtschaftspresse

sind Infografiker/-innen stark nachgefragt.

z. B. ein Design- oder

Grafikstudium

Foto: iStock © Andres Rodriguez

132

133


Medienberufe

J ournalist/-in

Journalisten/-innen unterrichten die Öffentlichkeit

über die Ereignisse des politischen, gesellschaftlichen,

wirtschaftlichen und kulturellen Lebens mittels Wort, Bild,

Ton oder in Kombination dieser Darstellungsmittel. Sie

beschaffen bzw. recherchieren Informationen, bearbeiten

ihnen zugehende Meldungen und verarbeiten diese

zu Nachrichten, Kommentaren, Artikeln, aber auch Fernseh-,

Hörfunk- oder Internetreportagen. Üblicher weise

sind Journalisten/-innen in einem bestimmten Ressort

tätig. Tätigkeitsbereiche sind Verlage, Agenturen, Hörfunk,

Fern sehen, Internet sowie Pressestellen von Wirtschaft

und Ver waltung. Selbstständige Journalisten/-innen sind

darüber hinaus in Pressestellen oder Agenturen tätig.

Beschäf ti gungs mög lich keiten bieten auch PR-Abteilungen

von Industrie- und Handels unter nehmen aller

Branchen.

Ein weiterer Zweig des Journalismus ist der sogenannte

Datenjournalismus. Er nutzt die Entwicklung, dass durch

die Digitalisierung ihrer Informations-, Kommunikationsund

Arbeitsprozesse öffentliche Verwaltungseinrichtungen

und Behörden sowie Wirtschaftsunternehmen

und Institutionen eine immer größere Menge von Daten

generieren und diese zur Verfügung stellen. Die Arbeit der

Datenjournalisten/-innen besteht einerseits darin, diese zu

recherchieren und in ihnen eine Geschichte zu finden, und

andererseits sie so aufzubereiten, dass sie leicht erfassbar

und damit begreifbar werden. Datenjournalismus ist im

Bereich des Onlinejournalismus angesiedelt.

z. B. eine schulische Ausbildung

an einer Journalistenschule

oder

ein Studium an einer

Universität oder Fachhochschule,

z. B. in den

Bereichen Journalismus,

Politik-, Sprach- oder

Kultur wissenschaft, mit

einem anschließenden

Volontariat bei Zeitungsoder

Zeit schrif tenverlagen,

Hörfunk- oder Fernsehanstalten

K ameraassistent/-in

Kameraassistenten/-innen unterstützen die Kameraleute

in handwerklich-technischer und in organisatorischer

Hinsicht bei Film-, Fernseh- und Videoproduk tionen.

Sie besorgen alle erforderlichen Geräte, beispielsweise

über Verleihbetriebe. Während der Dreharbeiten

assistieren sie den Kameraleuten und stellen Blenden ein

bzw. kontrollieren Objektiv- und Blendeneinstellungen,

wirken beim Auf-, Ab- und Umbau der Kamera und des

Kamerazubehörs mit und transportieren das Material

auf dem Drehgelände. Kamera assistenten/-innen sind in

Rundfunkanstalten und Filmproduktionsfirmen tätig.

K ameramann/-frau

Kameraleute arbeiten künstlerisch und technisch

bei der Herstellung von Filmen mit. Sie führen die Kameras

bei der Aufnahme von Spiel- und Dokumentarfilmen,

Fernsehserien und aktuellen Ereignissen, bei der Übertragung

von Sportveranstaltungen und Shows sowie

bei der Aufzeichnung von Fernsehsendungen. Hier sind

sie verantwortlich für die Bild- und Lichtgestaltung. Sie

müssen mit den einzelnen Kameratypen, den Filmmaterialien

sowie den Einsatzmöglichkeiten der technischen

Hilfsmittel und Tricks vertraut sein. Bei der Produktion

von Spiel- oder Fernsehfilmen arbeiten Kameraleute

eng mit der Regie zusammen und setzen deren Vorstellungen

optisch um. Die einzelnen Szenen werden meist

nicht in chronologischer Reihenfolge gedreht, sondern

nach einem möglichst effektiven Drehplan. Jede Einstellung

der Kamera muss dabei neu eingerichtet und ausgeleuchtet

werden. Anders ist es bei der sogenannten

eine abgeschlossene

Berufsausbildung in

einem einschlägigen

Ausbildungsberuf, z. B.

Fotograf/-in, Mediengestalter/-in

Bild und

Ton oder Film- und

Videoeditor/-in, sowie

Berufserfahrung oder

gegebenenfalls ein

einjähriges Praktikum

in einem film- oder fernsehtechnischen

Betrieb

eine schulische Ausbildung

an einer Film- oder

Fernsehakademie oder

ein Studium an einer

Kunsthochschule mit z. B.

anschließendem Volontariat

bei einer Film- oder

Fernsehanstalt

134

135


Medienberufe

elektronischen Berichterstattung (EB): Hier nehmen die

Kameraleute aktuelle Themen live auf. Vielfach wird das

Bild sofort übertragen, beispielsweise bei Nachrichtensendungen

oder Sport über tragungen. Kameraleute spezialisieren

sich auf die Mitarbeit an Spiel- und Kino filmen,

auf die aktuell-dokumentarische Berichterstattung oder

auf die Übertragung von Livesendungen. Sie können

sich auch auf die Auf nahme von Auftrags-, Schulungs-,

Lehr- und Werbefilmen, Videoclips, Werbespots oder auf

Trickaufnahmen konzentrieren. Andere fokussieren eine

Tätigkeit als Steadicam-Operator.

K aufmann/-frau

für audiovisuelle Medien

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Dieser Beruf umfasst medienspezifische und kaufmännische

Tätigkeiten. Kaufleute für AV-Medien planen und

organisieren den Einsatz von Material und technischer

Ausstattung in der Medienproduktion sowie die zeitliche

und personelle Besetzung des Teams. Sie erstellen

Marktanalysen und Finanzplanungen für Produktionen,

beschaffen die erforderlichen Rechte, disponieren die

verschiedenen Produktionsmittel, realisieren AV-Produktionen

unter Beachtung wirtschaftlicher Gesichtspunkte,

verwerten und vertreiben die Produktionen, rechnen

Honorare und Lizenzen ab und berechnen den wirtschaftlichen

Erfolg. Kaufleute für AV-Medien können bei

allen Unternehmen der AV-Branche arbeiten, z. B. bei

Film-, Fernseh- und Musikproduktionen, dem Rundfunk,

Tonstudios oder Multimediafirmen.

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

K

aufmann/-frau für Dialogmarketing

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Kaufleute für Dialogmarketing verkaufen Dienstleistungen

im Bereich des Direkt- bzw. Telemarketings. Sie

steuern Aufträge, die für Unternehmen von Service- oder

Callcentern durchgeführt werden. Sie konzipieren Kampagnen

und Projekte, planen, organisieren und kontrollieren

deren Abläufe. Außerdem wirken sie dabei mit, Angebote

für Dienstleistungen zu gestalten und Verträge abzuschließen.

Daneben bearbeiten sie Anfragen, Aufträge

oder Reklamationen und sind in Vertrieb und Marketing

tätig. Die Kundengewinnung, ‐betreuung und ‐bindung

fallen ebenfalls in ihren Aufgabenbereich. Sie beraten

Kunden/-innen z. B. am Telefon oder via Chat.

Foto: iStock © Jacob Ammentorp Lund

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schul abschluss

oder das (Fach-)

Abitur

136

137


Medienberufe

aufmann/-frau für

K Marketingkommunikation

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Kaufleute für Marketingkommunikation arbeiten insbesondere

in den Bereichen klassische Werbung, Direktmarketing,

Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Event,

Sponsoring und Multimedia. Wenn sie in Agenturen und

Beratungsunternehmen tätig sind, beraten sie Kunden/

-innen in Fragen der Marketingkommunikation. Sie beobachten

und analysieren Märkte, bestimmen Zielgruppen

und entwickeln auf Grundlage der Ergebnisse Kommunikationskonzepte

sowohl für integrierte, also medienübergreifende

Kampagnen, als auch für Einzelmaßnahmen. Kaufleute

für Marketingkommunikation steuern die gesamte

Umsetzung der Maßnahmen: Sie organisieren und kontrollieren

nicht nur die kreative Arbeit sowie das Budget

und die Herstellungsprozesse, sondern planen auch den

Einsatz der verschiedenen Medien und sichern die Qualität

der erbrachten Leistungen. Schließlich entwickeln sie

vertragliche Grundlagen für die Zusammenarbeit (z. B. mit

Agenturen) und den Erwerb von Rechten und Lizenzen.

K

aufmännische/-r Assistent/-in

bzw. Wirtschaftsassistent/-in im

Bereich Medien

Kaufmännische Assistenten/-innen im Bereich Medien

erwerben während ihrer zweijährigen berufsfachschulischen

Ausbildung Kenntnisse in folgenden Bereichen:

Planung, Umsetzung und Kontrolle von Medienprojekten,

Anwendung medien- und berufsspezifischer Software,

Präsentation sowie kaufmännisches Wissen. Während

der Ausbildung planen und realisieren sie eigene

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

meist ein mittlerer Schulabschluss

oder ein als

gleichwertig anerkannter

Abschluss

Medien projekte, wie z. B. Zeitschriften, Webseiten, Werbekonzepte

oder Audio- und Videoprojekte und erlernen

dabei kaufmännische Tätigkeiten. Diese berufsfachschulische

Ausbildung bildet eine hervorragende Grundlage

für eine anschließende duale Ausbildung in kaufmännischen

Berufen wie Kaufmann/-frau für audiovisuelle

Medien, Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation,

Medienkaufmann/-frau Digital und Print.

K ommunikationsdesigner/-in

Kommunikationsdesigner/-innen gestalten Werbung.

Sie sind zwischen dem Hersteller einer Ware und den

Ver brau chern/-innen positioniert. Im Gegensatz zu Grafik -

de signern/-innen, die sich hauptsächlich um die Visualisierung

einer Idee kümmern, sind Kommunikationsdesigner/

-innen auch für die Konzeption verantwortlich. Ihre De -

signkonzepte resultieren sowohl aus der Analyse sämtlicher

Marketingfakten als auch aus den Vorstellungen des

Auftraggebers und sind ausschließlich erfolgsorientiert.

Für diesen Beruf ist künstlerisch-visuelles Talent ebenso

erforderlich wie eine schnelle Auffassungsgabe, eine gute

Allgemeinbildung und die Fähigkeit, Kreativität und wirtschaftliches

Denken zu vereinen.

K ommunikationswissenschaftler/-in

Kommunikationswissenschaftler/-innen befassen

sich mit der Erforschung sowie mit der praktischtechnischen

Umsetzung von Kommunikationsprozessen.

In der Markt- und Meinungsforschung ermitteln

sie die meinungsbildende Wirkung von Medien oder

eine berufsfachschulische

Ausbildung zum/zur Kommunikationsdesigner/-in

oder

eine duale Ausbildung

zum/zur Kaufmann/-frau

für Marketingkommunika

tion oder zum/zur

Medien gestalter/-in

Digital und Print oder

ein Kommunikationsdesignstudium

ein abgeschlossenes

Studium der Kommunikationswissenschaften

138

139


Medienberufe

werten Einschaltquoten aus. Beim Fernsehen oder Hörfunk

beschäftigen sie sich mit den Informations- und

Unterhaltungswünschen der Empfänger/-innen und dem

Erreichen bestimmter Zielgruppen. Auch das Erstellen

oder die redak tionelle Bearbeitung von Berichten und

Reportagen kann zu ihren Aufgaben gehören. Bei Verlagen

prüfen sie Manuskripte, entwickeln neue Medienprodukte

und betreuen Autoren/-innen. Einen weiteren

Tätigkeitsbereich stellt die universitäre Lehre sowie die

Forschung und Entwicklung akustischer und optischer

Informationen dar.

K ontakter/-in

Kontakter/-innen arbeiten meist in Agenturen und

beraten dort in erster Linie Kunden/-innen, deren Werbeetats

sie verantworten. Sie müssen sich mit der Branche und

den Produkten der Auftraggeber auskennen, wissen, welche

Bedürfnisse der Handel an die Werbewirtschaft stellt und

wie diese erfüllt werden können. Zu den Aufgaben gehören

u. a.: Marktanalyse und Ausarbeitung von Kampagnen, Aufbau

eines Vertrauensverhältnisses mit den Kunden/-innen,

Initiierung von Werbemaßnahmen und Weiterentwicklung

laufender Kampagnen, Aufstellung eines jährlichen Werbeetats,

Werbeerfolgskontrolle sowie Kalkulation und Abrechnung

laufender Aufträge. Außerdem müssen Kontakter/

-innen Kunden/-innen an die Agentur heranführen.

eine Ausbildung in der

Werbewirtschaft, z. B.

als Kaufmann/-frau für

Marketingkommunikation,

oder

eine Fortbildung oder ein

Studium der Betriebswirtschaft

mit Schwerpunkt

Marketing oder Werbung

K onzeptioner/-in/Konzepter/-in

Konzeptioner/-innen arbeiten in den Bereichen

(Marketing-)Kommunikation, Werbung und PR. Sie erstellen

zusammen mit Projektmanagern/-innen, Grafikern/-innen

oder Programmierern/-innen ein schlüssiges

Gesamtkonzept für ein bestimmtes Produkt oder eine

Produktion. Konzeptioner/-innen entwickeln und begleiten

Werbe- bzw. Kommunikationskampagnen, Kundenevents,

Messeauftritte oder auch Produktpräsentationen,

die in die Marketing-Kommunikationsstrategie bzw. Markenstrategie

des jeweiligen Auftraggebers integriert sind.

Ihre Aufgabe ist es auch, Ideen zu visualisieren und Storyboards

anzufertigen. Im PR-Bereich sind sie häufig für

die Multimediakommunikation, das Direktmarketing und

das zielgruppenorientierte Product Placement zuständig.

Konzeptioner/-innen entwerfen ein insgesamt stimmiges

Konzept, das die unterschiedlichen Bedürfnisse von

Kunden/-innen, Endkunden/-innen und produzierender

eine journalistische oder

kaufmännische Ausbildung

sowie

einschlägige Branchenerfahrung

Foto: iStock © Rawpixel

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141


Agentur – auch bei allen nachträglichen Projektänderungen

– unter einen Hut bringt. Voraussetzungen für

diese Tätigkeiten sind Kreativität, Schreibtalent, analytisches

Denk- und Abstraktionsvermögen sowie Kommunikationsfähigkeit

und Teamgeist.

Einrichtungen oder Vereinigungen. Sie arbeiten bei Theater-

und Konzertveranstaltern, in Opern- und Schauspielhäusern,

aber auch in Vergnügungs- und Freizeitparks.

Ebenso kommen Kulturreferate bzw. -ämter und -vereine

sowie Stiftungen als Arbeitgeber infrage.

Medienberufe

K ostümbildner/-in

Kostümbildner/-innen entwerfen Kostüme für Schauspieler/-innen,

Sänger/-innen und Tänzer/-innen in Opernaufführungen,

Theater-, Film-, Fernseh- und Werbefilmproduktionen,

die nach ihren Vorgaben hergestellt, angekauft,

gemietet oder geändert werden. Dabei berücksichtigen sie

sowohl dramaturgisch-künstlerische Gesichtspunkte als auch

die Vorstellungen der Regie und Redaktion. Auswahl und

Entwurf basieren auf Besprechungen mit Regie, Kamera und

Ausstattung (Filmarchitekt/-in), in die sie eigene Vor schläge

einbringen. Außerdem betreuen Kostüm bild ner/-innen die

Anfertigung, Auswahl und Beschaffung von Kostümen und

sonstiger Fertigkleidung sowie den Etat dieses Bereichs. Bei

einer Film- oder Fernsehproduktion sind Kostümbildner/

-innen für die Organisation ihrer Abteilung (Schneider/-in,

Gewandmeister/-in, Garderobier/-e) verantwortlich.

K ulturmanager/-in

Kulturmanager/-innen planen, entwickeln und steuern

Kulturprojekte oder Kultur- und Freizeiteinrichtungen.

Sie pflegen Kontakte zu Künstlern/-innen, Kunden/-innen

und externen Dienstleistern. Zu ihren Aufgaben gehören

auch die Mitarbeiterführung in Kulturbetrieben, Galerien

und Museen sowie die Geschäftsführung in kulturellen

eine Ausbildung an einer

Modefachschule oder

eine abgeschlossene Ausbildung

als Schneider/-in

und langjährige Praxis im

Bereich Theater, Fernsehen

und Film oder

ein Studium im Bereich

Bühnen-/Kostümbild

z. B. eine berufliche Ausoder

Weiterbildung oder

ein Hochschulabschluss

im Bereich

Kulturmanagement

L abelmanager/-in

Labelmanager/-innen arbeiten im Bereich der Musikproduktion

und des Musikvertriebs in Plattenfirmen – als

Promoter/-innen, Label-, Artists- and Repertoire- (A & R)

oder Produktmanager/-innen. Sie verantworten z. B. die

pünktliche Veröffentlichung der Musik und audiovisuellen

Medien in Shops wie iTunes, Amazon oder Spotify. Manche

wagen auch den Schritt in die Selbstständigkeit mit

einem eigenen Label. Im Rahmen ihrer Arbeit bei Plattenfirmen

wählen sie Künstler/-innen aus, erstellen Marketingpläne

oder konzipieren Promotion aktionen für eine Veröffent

lichung und setzen diese um.

L ayouter/-in

Layouter/-innen entwerfen und gestalten den (Bildschirm-)Seitenaufbau

von Druck- und Medienseiten aller

Art. Sie arbeiten in Betrieben, in denen Texte, Bilder und

Grafiken zu Vorlagen für die Print- und Nonprintmedienproduktion

gefertigt werden. In der Regel sind dies Setzereien,

Textverarbeitungsbetriebe, aber auch Druckereien.

Darüber hinaus sind Layouter/-innen in allen Bereichen

der Informationsverarbeitung tätig, beispielsweise in Verlagen,

Grafikbüros, Werbe- und Media agenturen sowie in

Werbeabteilungen größerer Unternehmen.

meist der mittlere

Schulabschluss oder das

(Fach-)Abitur und

Erfahrungen im Musikgeschäft

für die Weiterbildung ein

Abschluss in einem einschlägigen

Ausbildungsberuf,

z. B. in der Druckindustrie,

Fotografie oder

im Verlagswesen, sowie

eine entsprechende

Berufserfahrung

142

143


Medienberufe

L ektor/-in

Lektoren/-innen lesen, prüfen und redigieren

Manuskripte und stehen dabei meist in engem Kontakt

zu den Autoren/-innen. Je nach Position entwickeln sie

auch neue Produktideen und betreuen deren Umsetzung.

Sie sind die entscheidende Instanz zwischen Autor/

-in und Manuskript und dem publizierten Text. Während

ihrer Arbeit nehmen sie orthografische und stilistische

Korrekturen vor und überprüfen den Inhalt auf Kohärenz

und Richtigkeit. Im Verlag fest angestellt, vermitteln

sie zwischen den einzelnen Abteilungen Vertrieb,

Marketing, Presse, Herstellung und dem freien Lektorat.

Da dieser Tätigkeit koordinierende Funktion zukommt,

werden Erfahrung und Fähigkeiten im Bereich Projektmanagement

benötigt.

M arketingfachkraft/

Marketingassistent/-in

Marketingfachkräfte bzw. Marketingassistenten/-innen

wirken dabei mit, Produkte und Dienstleistungen bekannt

zu machen und die Nachfrage zu steigern. Sie sind vor

allem in der Werbung, in der Verkaufsförderung und im

Produktmanagement tätig. Im Bereich Marketing und

Vertrieb übernehmen sie z. B. Aufgaben in der Marktforschung

oder arbeiten an werbe- und verkaufsfördernden

Maßnahmen mit. Ihre Aufgabe ist es, Produkte mit positiv

besetzten Themen zu verbinden. Dabei wirken sie bei

der Entwicklung der entsprechenden Werbemotive sowie

beim Entwurf der Anzeigen und Logos mit. Die Mitarbeit

beim Ausarbeiten von Konzepten im Bereich des E-Commerce

können ebenfalls zu ihren Aufgaben gehören.

ein abgeschlossenes

Studium, z. B. im Bereich

der Sprach- oder Geisteswissenschaften,

oder

je nach Ausrichtung

des (Fach-)Verlags auch

andere Studiengänge, z. B.

mit technischer, naturwissenschaftlicher,

medizinischer

oder künstlerischer

Ausrichtung

für die schulische

Aus bildung meist das

(Fach-)Abitur

M arketingmanager/-in

Marketingmanager/-innen erstellen Marketingkonzepte

für die vom Unternehmen zu verkaufenden

Produkte und Dienstleistungen. Dabei beherrschen

sie das ganze Instrumentarium moderner Marketingstrategien:

Ob es um die Organisation von Give-aways

und Gratisproben geht oder breit angelegte Guerilla-

Marktetingaktionen – das Aufgabenspektrum ist vielseitig.

Marketingmanager/-innen müssen neben Produkt-,

Distributions- und Preispolitik auch Werbung und Verkaufsförderung

als Grundlage für absatzpolitische Entscheidungen

berücksichtigen. Sie arbeiten häufig mit

externen Institutionen wie Marktforschungsinstituten

oder Werbeagenturen zusammen. Auch die Schulung

von (Vertriebs-)Mitarbeitern/-innen kann zu ihren Aufgaben

gehören. Im Bereich des technischen Marketingmanagements

benötigen Marketingmanager/-innen

branchenspezifische Produktkenntnisse, deshalb können

hier auch z. B. Ingenieure/-innen tätig werden. Als Trade-

Marketingmanager/-innen überzeugen sie den Handel

davon, die Produkte des Unternehmens ins Sortiment

aufzunehmen bzw. zu vertreiben und stellen die entsprechenden

Werbe- und Präsentationsmaterialien zur Verfügung.

Sind sie als Affinity-Manager/-innen beschäftigt,

bahnen sie die Zusammenarbeit mit (neuen) Kooperationspartnern

an, um gemeinsame Marketingprogramme

zu realisieren. Sie koordinieren diese Programme, setzen

sie um und führen die Erfolgsanalyse durch.

ein betriebswirtschaftliches

Studium mit dem

Schwerpunkt Marketing

oder

eine kaufmännischbetriebswirtschaftliche

Fortbildung, z. B. als

Fachwirt/-in für Marketing

144

145


Medienberufe

M askenbildner/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Maskenbildner/-innen sind in Theatern, Film- oder Fernsehstudios

tätig. Dort geben sie den Darstellern/-innen

das Aussehen, das diese für eine bestimmte Rolle und

Aufführung benötigen. Sie fertigen in Absprache mit den

Verantwortlichen für Regie, Bühnen- und Kostümbild ein

maskenbildnerisches (Gesamt-)Konzept an, das zum Stil

einer Produktion passt. Zur Maske können auch Perücken,

Haarteile, Bärte, Fantasie- oder Tiermasken gehören, die

die Maskenbildner/-innen entwerfen, anfertigen und den

Darstellern/-innen anpassen. Darüber hinaus gestalten

und realisieren sie Spezialeffekte wie Hautveränderungen,

Verletzungen und Deformationen. Die eigentliche Maske

für den Auftritt, das Schminken der Künstler/-innen in

verschiedenen Techniken (Beauty, Charakter, Alter), das

Anpassen von Perücken, Glatzen oder plastischen Teilen,

erfolgt jeweils vor Beginn der Vorstellung bzw. der Dreharbeiten.

Bei dieser Tätigkeit sind manuelles Geschick und

künstlerisches Einfühlungsvermögen ebenso erforderlich

wie Sensibilität im Umgang mit Menschen und die Bereitschaft,

ungeregelte Arbeitszeiten zu akzeptieren.

für die duale oder

schulische Ausbildung

meist ein mittlerer

Schulabschluss oder das

(Fach-)Abitur

Einsatzregion, Kontaktdichte, Reichweite, Werbemittel

und Werbeträger. Sie bewerten und wählen Werbeträger

aus, erstellen Streupläne für deren zeitlichen und regionalen

Einsatz und führen Maßnahmen zur Erfolgskontrolle

durch. Das versetzt sie in die Lage, ihren Kunden/-innen

konkret raten zu können, in welchen Medien (Zeitschriften,

Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen, Internet) sie ihre

Werbung platzieren sollten. Sie stellen auch sicher, dass

ein Werbespot im Fernsehen zur richtigen Zeit und im

Zusammenhang mit der richtigen Sendung geschaltet

wird.

Foto: iStock © pixdeluxe

M ediaplaner/-in

Mediaplaner/-innen planen Werbekampagnen

mit dem Ziel, ein Höchstmaß an Zielgruppenkontakten

und Werbewirkung zur geeigneten Zeit und bei geringsten

Kosten zu erreichen. Sie überprüfen alle Markt- und

Media analysen hinsichtlich der Zielgruppen, analysieren

die Mediaaktivitäten von Konkurrenzunternehmen und

entwickeln daraufhin eine Mediastrategie mit konkreten

Angaben zu Zielpersonen, Werbeetat, Werbezeitraum,

eine kaufmännische

Ausbildung in der Medienwirtschaft

oder

ein Studium in den

Bereichen Medienmanagement,

Werbung,

Marketing oder

eine Fortbildung mit dem

Schwerpunkt Medien und

Kommunikation

M edienbetriebswirt/-in

Medienbetriebswirte/-innen finden ihre Arbeitsbereiche

in der gesamten Medienbranche, im Verlagswesen,

bei Fernseh- und Rundfunkanstalten, Filmproduktionsgesellschaften

oder Internetagenturen. An der

Schnittstelle zwischen Kommunikation, Medientechnik

und Marketing befassen sie sich z. B. mit der Konzeption,

für die Weiterbildung

meist das (Fach-)Abitur

und erste Erfahrungen in

der Medienbrache

146

147


Medienberufe

Planung, Gestaltung und Installation von Medien für

unterschiedliche unternehmerische Zielsetzungen. Dabei

kann es sich um den passenden Einsatz von Internet, Intranet,

Datenbanken oder Filmen für die interne oder externe

Kommunikation handeln und zudem auch um den

Aufbau und die Betreuung des E-Commerce-Bereichs.

Bei der Herstellung von Filmen, Videos, interaktiven und

multimedialen Dienstleistungen oder Hörfunkbeiträgen

sind Medienbetriebswirte/-innen in der Organisation oder

Projektleitung tätig. Weitere Aufgabenfelder finden sie im

Marketing und Vertrieb von Medienprodukten oder auch

in der Kundenberatung.

M ediendesigner/-in

In der Informations- und Kommunikationsbranche

planen und gestalten Mediendesigner/-innen die multimediale

Kommunikation für Produkt- oder Imagekampag

nen bzw. -maßnahmen. Sie entwerfen das Design von

Printprodukten, Internetauftritten, Videos oder Filmen

unter Beachtung der redaktionellen, technischen, finanziellen

und produktspezifischen Anforderungen. Dabei

beraten sie Kunden/-innen bei der visuellen Umsetzung

ihrer Wünsche und Vorstellungen. Sie fertigen Entwürfe

an, wählen das Medium, Gestaltungsmittel sowie Materialien

aus und kalkulieren die Kosten. Ihre Entwürfe besprechen

sie mit den Kunden/-innen und setzen sie entsprechend

abgeändert in reproduktionsfähige Formen um.

Anschließend kontrollieren sie die gegebenenfalls auch

extern stattfindende Produktion. Für die kompetente Kundenberatung

beobachten sie laufend die bestehenden

und sich entwickelnden Trends.

ein abgeschlossenes

Mediendesignstudium

an Berufs akademien mit

Bachelorabschluss oder

ein Studium im Bereich

Mediendesign an einer

Fachhochschule oder

Universität

148

Bild: iStock © phototechno

Medienfachwirt/-in

Industriemeister/-in Print

www.medienfachwirt.com

» Staatlich anerkannte

Aufstiegs fortbildung

beim Marktführer

» Mehrfach

ausge zeichnete

Vorbereitung auf die

Fachwirt- / Industriemeisterprüfung

» 18 Monate

berufsbegleitend im

Online-Studium

» Fachdozenten und

Lerncoaches begleiten

Sie durchgängig

M

edienfachwirt/-in, geprüfte/-r

(Aufstiegsfortbildung)

Medienfachwirte/-innen übernehmen qualifizierte Fach-

und Führungsaufgaben in Unternehmen der Druck- und

Medienwirtschaft, in Verlagen und bei Mediendienstleistern.

Zu ihren Aufgabengebieten zählen die Erstellung

von Marketingkonzepten und Kalkulationen, die Konzeption

sowie Organisation von Projekten und Produkten,

Prozessoptimierung, Kundenberatung, Qualitätsmanagement

sowie die Führung von Mitarbeitern/-innen. Um

den verschiedenen Branchen in der Medienwirtschaft

gerecht zu werden, wird die Aufstiegsfortbildung in

den zwei Fachrichtungen Print und Digital angeboten.

eine mit Erfolg abgelegte

Abschlussprüfung in

einem bundesweit anerkannten

Ausbildungsberuf

der Druck-, Medien- oder

Verlagswirtschaft oder

eine mit Erfolg abgelegte

Abschlussprüfung in

einem sonstigen anerkannten

Ausbildungsberuf

plus einer mind.

einjährigen, einschlägigen

medienorientierten

Berufs praxis oder

für Quereinsteiger/-innen:

eine mindestens vierjährige

medienorientierte

Berufs praxis (über die Zulassung

entscheidet die

jeweils zuständige Einrichtung

der IHK)

149


Medienberufe

Die Fortbildung erfolgt in der Regel berufsbegleitend an

einem Weiterbildungsinstitut, z. B. bei der TLA (s. S. 249),

die den Lehrgang im Online-/Präsenzstudium anbietet.

Die Fortbildung zum/zur Medien fach wirt/-in schließt mit

einem Abschluss vor der jeweils zuständigen Einrichtung

der Industrie- und Handelskammer ab.

M

ediengestalter/-in Bild und Ton

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Mediengestalter/-innen Bild und Ton erlernen die elektronische

Produktion von Nachrichten und Magazinbeiträgen,

Dokumentationen, Hörspielen, Werbespots,

Lehrfilmen, Musikvideos und Multimediaprodukten. Im

Mittelpunkt des Berufs steht das zu erstellende und zu

bearbeitende Bild- und Tonprodukt. Im Zuge der Vorbereitung

einer Medienproduktion recherchieren sie Informationen

und bereiten Arbeitsabläufe vor. Sie stellen

zusammen mit dem Produktionsteam Bild- und Tonaufnahmen

her und bearbeiten sie anschließend nach dem

redaktionellen Konzept. Neben technischem Know-how

gehören zu diesem Beruf insbesondere gestalterische

und herstellungsorganisatorische Qualifikationen. Nach

Ausbildungsabschluss sind Spezialisierungen, z. B. auf

Bildmischung, Tontechnik, Schnitt (Cut) oder Kamera,

über Assistenzen, eine Weiterbildung oder auch ein

Studium möglich.

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

M

ediengestalter/-in Digital und Print

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Mediengestalter/-innen Digital und Print visualisieren und

gestalten digitale und interaktive sowie gedruckte Informationsmittel

wie Computerspiele, Internetseiten, Zeitschriften,

Plakate und Werbebroschüren. In weiteren Fachrichtungen

beraten sie Kunden/-innen, entwickeln und

präsentieren Konzepte und Kampagnen, erstellen Kalkulationen

und Angebote, führen Projekte durch und erstellen

fertige Medienprodukte. Die Ausbildung dauert drei Jahre

und erfolgt zu einem Teil der Ausbildungszeit in einer der

drei Fachrichtungen Beratung und Planung, Gestaltung

und Technik oder Konzeption und Visualisierung.

Fachrichtung Beratung und Planung

Mediengestalter/-innen dieser Fachrichtung erstellen

Kalkulationen, formulieren Angebote und schließen Verträge

ab. Marketingaufgaben gehören ebenfalls zum

Tätigkeitsbereich. Bei der Projektplanung übernehmen

sie Teilaufgaben des Projektmanagements wie Personal-,

Kosten- sowie Sachmittelplanung und Bearbeitung der

Projektdaten. Die Ergebnisse visualisieren sie und stellen

diese den Kunden/-innen vor.

Fachrichtung Gestaltung und Technik

Mediengestalter/-innen dieser Fachrichtung erstellen

und übernehmen z. B. Text-, Grafik-, Audio- und Videodaten

und konvertieren sie für die entsprechende Weiternutzung.

So können sie die gleichen Medienelemente

in unterschiedlicher Aufbereitungsform für Printmedien,

interaktive Anwendungen und Internetseiten verwenden.

Bevor ein Katalog in den Druck oder eine Internetseite

online geht, stimmen sie ihre Arbeitsergebnisse mit den

Kunden/-innen ab und pflegen Korrekturen ein.

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

150

151


Medienberufe

Fachrichtung Konzeption und Visualisierung

Mediengestalter/-innen dieser Fachrichtung entwickeln

kundenspezifische Konzepte, setzen ihre Ideen und Entwürfe

am Bildschirm um und präsentieren sie ihren Vorgesetzten

(z. B. Artdirectors) oder Kunden/-innen. Um

für jedes Produkt und jede Kampagne den richtigen Stil

zu finden, recherchieren sie die Zielgruppen und deren

Vorlieben sowie die entsprechenden Medien. Wenn das

Konzept abgenommen wurde, bearbeiten sie die Text-,

Grafik-, Audio- und Videodaten für die mediengerechte

Weiterverarbeitung und erstellen in Kooperation mit

anderen Abteilungen das fertige Produkt.

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Wir betrachten Themen, die uns heute bewegen

Mediengestalter/-innen arbeiten in Unternehmen und

Agen turen der Werbe-, PR-, Event-, Kommunikations- und

Marketingbranche, aber auch in den entsprechenden

Abteilungen von Unternehmen, die nicht unmittelbar in

der Medienbranche tätig sind.

M edienkaufmann/-frau

Digital und Print

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

In den Bereichen Marketing und Vertrieb beraten Medienkaufleute

Digital und Print Kunden/-innen über Medienprodukte

sowie Dienstleistungen des Unternehmens und

arbeiten bei der Entwicklung und Umsetzung von Marketingkonzepten

mit. Sie verkaufen bzw. erwerben Digitalund

Printprodukte, Rechte und Lizenzen, beob achten die

unterschiedlichen Medienmärkte sowie die gesellschaftlichen

Trends. Sie wirken außerdem bei der Produkt- und

Programmplanung mit. Auch an der Gestaltung und

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

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153


Medienberufe

Herstellung von Medienprodukten sind sie beteiligt. Sie

berechnen Produktions- und Vertriebskosten, führen

Kalku lationen durch und wenden betriebliche Controllinginstrumente

an.

M

edienmanager/-in (Media Manager)

Medienmanager/-innen arbeiten in Medienunternehmen,

Verlagen, der Marktforschung, PR- und Werbeagenturen,

bei Parteien und Verbänden, Behörden und

anderen Organisationen. Sie führen wissenschaftliche

Untersuchungen durch oder geben sie in Auftrag. Sie

sammeln Informationen, bereiten sie auf und setzen sie

in Beiträge, zum Beispiel für das Fernsehen, um. Sie sind

tätig im Bereich der Konzeption, Planung und Organisation.

Für ihre Tätigkeit brauchen sie gute Kenntnisse in

den Bereichen Medienbetriebswirtschaft, Volkswirtschaft,

Medienrecht und -technik, Informationstechnologie

sowie Erfahrung im Projektmanagement. Auch Kreativität

in den Bereichen Animation, Design, Grafik und Sprache

ist gefragt. Je nach speziellem Tätigkeitsbereich leiten

Medienmanager/-innen die gesamte Produktionsplanung

in Unternehmen der Medienbranche bzw. sind für Marketingstrategien

und -konzepte des Medienunternehmens

verantwortlich. Auch der direkte Kundenkontakt und die

Akquisition, verbunden mit fundierter Mediaberatung,

können zum Aufgabenspektrum gehören.

ein abgeschlossenes

Studium, vorzugsweise

im Bereich der Medienwissenschaften

oder des

Medienmanagements

M

edientechnologe/-in Druck

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Medientechnologen/-innen Druck produzieren in verschiedenen

Druckverfahren mit speziellen Produktionstechnologien

visuelle Informationen. Sie drucken Visitenkarten,

High-End-Imagebroschüren, Prospekte, Hard- und

Softcover, Fachbücher, Fotobücher, Kataloge, Illustrierte,

Fachzeitschriften, Zeitungen, Etiketten, Verpackungen

(Papier, Karton, Kunststoff, Metall), Tapeten, Dekore, Banner

und viele weitere Produkte. Wenn die Druckmaschinen

eingerichtet sind, erstellen Medientechnologen/

-innen Probedrucke, die den Kunden/-innen zur Freigabe

vorgelegt werden. Während des weitgehend automatisierten

Druckvorganges überwachen sie die Genauigkeit

des Drucks und die Farbdosierung, um eine gleichbleibend

hohe Qualität des Endprodukts sicherzustellen. Je

nach Auftrag veredeln sie die fertigen Druckbogen durch

Lackieren oder Kaschie ren. Die Weiterverarbeitung zum

Endprodukt (Falzen, Schneiden, Binden) kann ebenfalls

zu ihren Aufgaben gehören. Nach dem Druck reinigen sie

die Maschinen, prüfen deren Funktionen oder wechseln

Teile aus.

M edientechnologe/-in

Druckverarbeitung

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Medientechnologen/-innen in der Druckverarbeitung arbeiten

in industriellen Betrieben der Zeitungs-, Akzidenzund

Buchproduktion. Zu ihren Arbeitsbereichen gehört

das industrielle Finishing von Druckprodukten – insbesondere

von Büchern, Prospekten, Broschüren, Zeitungen

und Zeitschriften. Darüber hinaus rüsten, konfigurieren,

für die Ausbildung

meist der erste/mittlere

Schul abschluss oder das

(Fach-)Abitur

für die Ausbildung

meist der erste/mittlere

Schulabschluss oder das

(Fach-)Abitur

154

155


Medienberufe

steuern und überwachen Medientechnologen/-innen

Maschinen sowie Anlagen. Sie kontrollieren und optimieren

Produktionsprozesse, stellen Kunden- und Fertigungsmuster

her, kommunizieren mit vor- und nachgelagerten

Bereichen zur Optimierung des Produktionsprozesses und

sind für die Instandhaltung von Maschinen und Anlagen

verantwortlich.

M

edientechnologe/-in Siebdruck

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Medientechnologen/-innen im Bereich Siebdruck arbeiten

in handwerklichen oder industriellen Unternehmen

der Druckbranche, insbesondere in den Bereichen

Bogensiebdruck, Rollensiebdruck, Körpersiebdruck,

technischer Siebdruck, Textilsiebdruck, keramischer Siebdruck,

Glassiebdruck, großformatiger Digitaldruck und

Tampondruck. Von der Porzellandekoration über Folienaufkleber,

Plakate und Displays der Produktwerbung,

Dekoration von Textilien, Kombinationsdrucke und Veredelung

bis hin zur CD- oder DVD-Bedruckung zeigt der

Siebdruck seine Vielfalt. Im technischen/funktionellen

Siebdruck werden Frontblenden, gedruckte Schaltungen,

Flachglas und Glasprodukte, Beschichtungen, industrielle

Produkte, Informations systeme und Anzeigegeräte

erstellt. Medientechnologen/-innen Siebdruck bedienen

und warten Produktionsanlagen, erstellen Siebdruckformen,

fertigen Siebdruckprodukte auf unterschiedlichen

Bedruckstoffen an und bereiten Vorlagen in der Siebdruckvorstufe

auf.

für die Ausbildung meist

der mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

M edienwissenschaftler/-in

Medienwissenschaftler/-innen nehmen organisatorische,

beratende und Managementaufgaben im

Bereich der Print- und elektronischen Medien wahr (siehe

auch Medienmanager/-innen). Sie analysieren kulturpolitische,

künstlerische und wissenschaftliche Aspekte

der Medienlandschaft, sind in Forschung, Journalismus,

Public Relations sowie der Werbung tätig und lehren an

Universitäten oder Fachhochschulen. Sie sind in Agenturen,

bei Verlagen, Filmherstellern, Museen oder IT-

Unternehmen tätig.

M

eister/-in für Veranstaltungstechnik

(Aufstiegsfortbildung)

Meister/-innen für Veranstaltungstechnik haben die Aufgabe,

Veranstaltungen aller Art kosten-, rechts- sowie

sicherheitsbewusst zu planen, durchzuführen und das

technische Personal der Veranstaltungsstätte kooperativ

zu führen. Dabei ist auch darauf zu achten, dass die künstlerischen

Zielsetzungen aufgenommen und im organisatorischen

und technischen Ablauf entsprechend umgesetzt

werden. Meister/-innen für Veranstaltungstechnik

finden Arbeitsmöglichkeiten bei Institutionen aller Art im

Bühnen-, Film- und Fernsehbereich oder auch in Stadtund

Konzerthallen. Ebenso im Bereich der Open-Air-Veranstaltungen

sind Meister/-innen für Veranstaltungstechnik

tätig. Zudem ist die Beschäftigung in Unternehmen

der Beleuchtungstechnik möglich. Es kann in der Fortbildung

zwischen drei Fachrichtungen gewählt werden:

ein abgeschlossenes

Studium der Medienwissenschaften

an einer

Universität, einer Kunsthochschule

oder anderen

Fachhochschulen im

Bereich Medien

für die Zulassung zur

Meisterprüfung eine abgeschlossene

Ausbildung

in einem Ausbildungsberuf

der Fachrichtung,

in der die Prüfung abgelegt

werden soll, sowie

eine mindestens zweijährige,

dem angestrebten

Abschluss entsprechende

Berufspraxis oder auch

eine mit Erfolg abgelegte

Abschlussprüfung in

einem sonstigen anerkannten

gewerblichtechnischen

oder hand -

werklichen Ausbildungsberuf

und danach eine

dem angestrebten Abschluss

entsprechende

Berufspraxis (mindestens

sechs Jahre)

156

157


Medienberufe

Beleuchtung

In dieser Fachrichtung sind Meister/-innen für Veranstaltungstechnik

für die Betriebsbereitschaft der Beleuchtungsanlage

in Theatern und sonstigen Veranstaltungsund

Versammlungsorten verantwortlich. Sie setzen die

Vorstellungen von Regisseuren/-innen, Büh nen bildnern/

-innen und Musikern/-innen hinsichtlich der Lichtgestaltung/Ausleuchtung

einer Bühne um und verbinden damit

in ihrer Tätigkeit künstlerische und technische Aufgaben.

Bühne/Studio

Meister/-innen für Veranstaltungstechnik dieser Fachrichtung

wirken bei der Planung und Umsetzung von Bühnen-

bzw. Studioproduktionen aller Art mit. Sie nehmen

die künstlerischen Konzeptionen auf und setzen sie in

technisch-organisatorischer Hinsicht um, ohne dabei die

wirtschaftliche und sicherheitstechnische Seite aus den

Augen zu verlieren.

z. B. für Zeitschriften, Blogs oder Fernsehsendungen. Sie

verbinden ihr Fashion-Know-how mit ihrem Medienfachwissen

und setzen ihre Kreativität in ihrer journalistischen

Praxis gekonnt ein. Modejournalisten/-innen

arbeiten u. a. auch eng mit Fotografen/-innen oder

Models zusammen und setzen Mode-Inszenierungen

um. Modejournalisten/-innen erzählen Geschichten, die

sie interessant und zielgruppengerecht aufbereiten und

medienübergreifend verbreiten. Sie können freiberuflich

oder auch angestellt in Kulturressorts von Zeitungs-,

Fernseh- und Onlineredaktionen arbeiten. Ebenso sind

Modelabels und Lifestyle-Marken, die selbst Magazine

und Blogs entwickeln, immer stärker auf der Suche nach

Modejournalisten/-innen.

eine praxisorientierte

Ausbildung an einer

Medienakademie oder

Journalistenschule oder

ein Studium an einer

praxisorientierten Fachhochschule

oder Universität

sowie

ein Volontariat bei

einem Print-, Onlineoder

TV-Medium

Halle

Meister/-innen für Veranstaltungstechnik dieser Fachrichtung

planen und organisieren Veranstaltungen/Events

aller Art, die in Konzert-, Mehrzweck- und Sporthallen

stattfinden. Auch Open-Air-Veranstaltungen gehören

dazu. Sie koordinieren die Arbeitsabläufe und stellen den

reibungslosen Ablauf von Vorstellungen, Sendungen und

Aufnahmen sicher.

M odejournalist/-in

Modejournalisten/-innen recherchieren und

schreiben über neue Modetrends: Sie verfassen Reportagen,

Features, Videos oder auch Porträts für alle Medien,

MODEJOURNALISMUS /

MEDIEN-

KOMMUNIKATION

BACHELOR OF ARTS (HONS)

FASHION MANAGEMENT AND COMMUNICATION

(OPTIONAL INTEGRIERTES ZUSATZSTUDIUM )

Modejournalismus / Medienkommunikation

ist das führende Bildungsangebot

in der Verbindung von

Mode, Journalismus und Medien.

Die Absolventen arbeiten als Mode-,

Kultur-, TV- und Online-Journalisten

für Medien wie

VOGUE, MTV, ELLE, NEON, ARTE, ARD,

HARPER’S BAZAAR, GLAMOUR, InStyle,

DER SPIEGEL, SÜDDEUTSCHE ZEI-

TUNG, DIE WELT, BLONDE MAGAZINE,

DIE ZEIT, zeit.de, sz.de, faz.de, TUSH

MAGAZINE.

158

AMD AKADEMIE MODE & DESIGN

AMD HAMBURG, ALTE RABENSTRASSE 1

WWW.AMDNET.DE

Berufsbilder:

. Mode-JournalistIn

. Kultur-JournalistIn

. Fashion Communication Manager

. Fashion Editor

159


Medienberufe

M oderator/-in

Moderieren ist ein Handwerk, das gelernt sein will.

Das beginnt beim Trainieren der Stimme, dem Verhalten

vor der Kamera, auf der Bühne oder im Hörfunkstudio und

dem Umgang mit dem Mikrofon. Dazu gehören ebenso

die Recherche von Sachverhalten sowie der Umgang

mit der Veranstaltungstechnik. Moderator/-in zu sein

bedeutet nicht nur, vor Zuschauern/-innen zu sprechen,

sondern fordert auch Einsatz im gesamten Geschehen.

So werden Moderatoren/-innen in der Vorbereitung der

entsprechenden Sendung intensiv eingebunden. Sie

müssen über eine starke Persönlichkeit verfügen und Kritik

ertragen können. Sie müssen lernen, Stimme und Persönlichkeit

so gekonnt einzubringen, dass sie präsent sind,

wobei die eigentliche Message für das Publikum aber

nicht an Bedeutung verlieren darf. Die Bereiche, in denen

Moderatoren/-innen arbeiten, sind vielfältig. Fernsehen,

Radio und Bühne sind zwar die wohl wichtigsten Orte,

aber auch bei Diskussionsrunden oder Messen werden

Moderatoren/-innen eingesetzt. In der Wirtschaft leiten

sie teilweise auch Schulungen von Mitarbeitern/-innen,

die Öffentlichkeitsarbeit leisten oder im mittleren oder

höheren Management tätig sind.

M

usic Business Manager/-in

Music Business Manager/-innen sind die absoluten

Allrounder im Geschäft mit der Musik: Sie kennen

alle Zusammenhänge der Musikwirtschaft und sind als

Artists- and Repertoire-, Produkt- oder Labelmanager/

-innen einsetzbar. Sie managen Künstler/-innen, akquirieren

Liveauf tritte, veranstalten Konzerte und Tourneen,

konzipieren Promotionaktionen und führen diese durch.

eine hohe sprachliche

Begabung sowie

journalistisches Geschick,

ein Gespür für Menschen

und

eine Ausbildung im

Bereich Journalismus

oder Theater

für einen Lehrgang

zum/zur Music Business

Mana ger/-in ein mittlerer

Schulabschluss oder das

(Fach-)Abitur und

Erfahrungen im Musikgeschäft

Sie wickeln Lizenzabrechnungen in Musikverlagen ab und

organisieren Musikproduk tio nen. Music Business Manager/-innen

arbeiten in Plattenfirmen, Künstler-, Bookingoder

Promotion agenturen, Veranstaltungsbüros und

Musikverlagen. Oder sie machen sich mit einem eigenen

Label, einer Booking- bzw. Künstleragentur oder als freie

Promoter/-innen selbstständig.

O nlinemarketing-Manager/-in

Onlinemarketing-Manager/-innen beschäftigen

sich mit der professionellen Ansprache der User/-innen

im Web. Sie entwickeln integrierte Onlinemarketing-

Kam pag nen, indem sie das Internet oder auch E-Mail-

Marketing einsetzen. Zielsetzungen sind die Gewinnung

von neuen Interessenten/-innen, die Verbesserung

des Kundenservices oder der Verkauf über das Internet

(E-Commerce). Manager/-innen im Bereich Onlinemarketing

wissen, wie eine Website aufgebaut ist und wie

sie diese benutzerfreundlich machen können (Usability).

Sie wenden Methoden an, um die Aktivitäten und den

Erfolg zu messen (Tracking, Web Analytics). Sie wissen,

wie Suchmaschinenoptimierung und -marketing funktionieren

und auch, wie Webseiten barrierefrei gestaltet

werden. Weitere Aufgaben sind die Vereinbarung von

Kooperationen im Internet (Affiliate-Marketing), die virale

Verbreitung von Botschaften im Web (virales Marketing)

oder auch die digitale Markenführung (Digital Branding).

Online mar ke ting -Ma na ger/-innen steuern die Werbung

im Internet (Onlinemedia pla nung) und sind als Web siteprojekt

ma na ger/-innen in der Lage, die Schnittstellen

zu anderen Kommunikationsdiszipli nen – wie etwa klassische

Werbung oder Direktmarketing – zu koordinieren.

eine hohe Internetaffinität

und eine kaufmännische

Ausbildung oder ein abgeschlossenes

Studium und

eine Weiterbildung im

Bereich

160

161


Medienberufe

O nlineredakteur/-in

Onlineredakteure/-innen erfüllen ähnliche Aufgaben

wie Journalisten/-innen bei den Printmedien. Sie

sind für die Herstellung der in Onlinediensten angebotenen

Texte zuständig. Dazu gehören Themensuche und

Recherche, das Verfassen von Texten, die webgerechte

Überarbeitung von Beiträgen aus der gedruckten Ausgabe

und das Aktualisieren von bereits im Internet stehenden

Texten. Die grafische Gestaltung der Beiträge wird

dabei in der Regel von Redaktionssystemen vorgegeben,

mithilfe derer auch Fotos, Grafiken und Videos in die Seite

integriert werden können.

P R-Assistent/-in

Im Bereich Public Relations (PR) wird die Beziehung

zwischen der Öffentlichkeit und Wirtschaftsunternehmen,

Institutionen oder Interessengruppen jeder

Art gestaltet. PR-Assistenten/-innen arbeiten in einer PR-

Agentur oder in der Öffentlichkeitsabteilung eines Unternehmens.

Sie sind an der Umsetzung von PR-Maßnahmen

und der redaktionellen Bearbeitung der zu erstellenden

Texte beteiligt, aber auch mit der Kontaktpflege zu

Medien, Jour na lis ten/-innen und Kunden/-innen betraut.

Das heißt, sie müssen z. B. Zeitpläne führen, an Präsentationen

und Texten mitarbeiten, bei der Vorbereitung von

Pressekonfe renzen helfen, Verteilerdateien führen, bei der

Messeorganisation unterstützen und deren Umsetzung

betreuen.

eine fundierte Ausbildung

im Bereich Journalistik

sowie

eine hohe Internetaffinität

ein Studium, beispielsweise

der Fachrichtung

Kommunikationswissenschaften,

mit anschließendem

PR-Volontariat

oder Traineeprogramm

oder

eine Zusatzqualifikation

über ein Aufbaustudium

oder entsprechende

Weiterbildungsmodule

P R-Berater/-in

PR-Berater/-innen, auch PR-Manager/-innen oder

Kommunikationsberater/-innen, sind für Unternehmen

und Organisationen – aber auch für Einzelpersonen – in

der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Sie überlegen

sich geeignete Kommunikationsstrategien und Konzepte,

um ein Markenimage aufzubauen. Dazu erstellen

oder beauftragen sie einschlägige Situations- und Meinungsanalysen

sowie Stärken- und Schwächen-Profile

des Unter nehmens/der Marke, die sie beraten. Auf dieser

Grundlage planen sie PR-Aktivitäten wie den Versand von

Pressemitteilungen oder Pressegespräche und bauen

relevante Journalistenkontakte auf. PR-Berater/-innen

müssen überdies gut und kreativ schreiben können,

denn sie texten und gestalten häufig auch die Website

des Unternehmens, Newsletter und Kundenzeitungen –

zum Teil auch auf Englisch. Des Weiteren sind sie an der

Erstellung und Bearbeitung von Marketingprodukten wie

Flyern, Broschüren, Präsentationen und Anzeigen beteiligt.

Zu ihren Aufgaben gehört es außerdem, Veranstaltungen

zu organisieren, die durchgeführten Maßnahmen

und Medienberichte zu dokumentieren (Erfolgs kon trolle),

Kosten zu kalkulieren und Zeitpläne zu erstellen. Oft stehen

sie auch persönlich in Kontakt mit gesellschaftlich

relevanten Gruppen aus der Politik und den Medien. Dazu

brauchen sie neben perfekten Umgangsformen, Verhandlungsgeschick

und Durchsetzungsfähigkeit, umfassende

Branchenkenntnisse und Stressresistenz. PR-Berater/

-innen arbeiten eng mit anderen Bereichen zusammen –

etwa dem Marketing, der Mediaplanung oder dem Social-

Media-Team.

ein entsprechendes

Hochschulstudium, z. B. in

den Bereichen Kommunikations-

und Medienwissenschaften,

Journalismus

oder Betriebswirtschaft,

sowie

ein abgeschlossenes PR-

Volontariat und einschlägige

Berufserfahrung

162

163


Medienberufe

P R-Volontär/-in

Das PR-Volontariat ist die Voraussetzung für eine

spätere Anstellung als PR-Berater/-in. PR-Volontäre/

-innen werden im Rahmen des Volontariats an folgende

Aufgaben herangeführt: Aufbau und Pflege von Presseverteilern,

Verfassen von Pressetexten, Umgang

mit Journalisten/-innen und Beantwortung von Presseanfragen,

Korrespondenz und Telefonkontakt mit

Medienvertretern/-innen und Kunden/-innen, Rechercheaufgaben,

Messe- und Eventbetreuung, Konzeption von

Kommunikationsstrategien, Entwicklung und Evaluation

von Kommunikationsmaßnahmen sowie deren Umsetzung.

Weitere Inhalte der Ausbildung sind die Erstellung

von Presseunterlagen (Pressemappen, Datenblätter,

Hintergrundtexte), Bildbearbeitung für Pressezwecke,

Pflege von Websites und Social-Media-Auftritten sowie

die Vorbereitung und Teilnahme an Meetings und Brainstormings.

ein abgeschlossenes

Hochschulstudium, z. B.

im Bereich der Kommunikations-

oder Geisteswissenschaften,

sowie

erste Praktika in Redaktionen,

Agenturen oder

in der PR-Abteilung von

Unternehmen

für die Tages- und Fachpresse, für Radio und Fernsehen

sowie Onlinenachrichtendienste. Bei Bedarf gestalten und

redigieren sie auch Geschäftsberichte und andere hauseigene

Publikationen, wie z. B. Nachrichten- oder Informationsblätter

und Broschüren. Sie organisieren Pressekonferenzen,

-führungen, erteilen Auskünfte bei Anfragen von

außen, vermitteln Interviews und Gespräche. In der Regel

konzipieren sie auch den Unternehmensauftritt für das

Inter- und Intranet. In großen Organisationen arbeiten sie

auch Reden oder Aufsätze aus und beraten Führungskräfte

sowie Mitarbeiter/-innen in allen Fragen des Umgangs

mit den Medien. Ein guter Draht zu den Unternehmensvorständen,

Behörden- oder Verbandsleitungen erleichtert

ihnen die Arbeit, insbesondere wenn es darum geht,

deren Positionen zu wichtigen oder auch kontroversen

Themen an die Presse und Öffentlichkeit zu vermitteln.

P ressesprecher/-in

Pressesprecher/-innen arbeiten in Unternehmen,

bei Behörden oder Verbänden. Ihre Aufgabe ist die

Sicherstellung der internen und externen Kommunikation.

Dazu sammeln sie Informationen, werten sie aus,

gewichten diese und erstellen einen detaillierten Verteiler

für Informationen nach innen und außen. Sie pflegen

Kontakte zur Presse (Print, Online, Rundfunk, TV)

und schreiben Pressemeldungen, sodass Informationen

sachlich und vollständig das Haus verlassen. Sie unterrichten

die Öffentlichkeit über alle Ereignisse und Planungen

des Unternehmens, die für diese von Interesse

sind, unter anderem durch Herausgabe von Meldungen

ein abgeschlossenes

Hochschulstudium, z. B.

in den Bereichen Journalismus,

Geistes-, Kommunikations-

oder auch

Wirtschaftswissenschaft

sowie

Berufserfahrung aus der

journalistischen Praxis,

der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

sowie dem

Marketing

P roducer/-in

Producer/-innen sind für den Inhalt und die Finanzierung

von Produktionen im Bereich Film-, Fernsehen,

Hörfunk und Musik verantwortlich. Mit teils von ihnen

gewählten Regisseuren/-innen sowie Kameraleuten entwickeln

sie Ideen, deren Realisierung sie vom ersten Storyboard

bis zum sendefertigen Tape auch im Hinblick auf

das Budget betreuen. Außerdem arbeiten sie an Marketingstrategien

sowie Finanzierungs- und Vertriebskonzepten

und achten auf die Einhaltung von Arbeits- und Urheberrechten.

In der Filmbranche tätige Producer/-innen

benötigen Kreativität sowie Erfahrung, Organisationstalent

und Durchsetzungsvermögen.

eine Ausbildung als

Producer/-in oder als

Produktionsleiter/-in in

der Film- und Fernsehproduktion

oder

ein einschlägiges Hochschulstudium

und/oder

Erfahrungen als Creative

Producer/-in und im

Herstellungsbereich

164

165


Medienberufe

P roduktioner/-in

Produktioner/-innen im Bereich Medien arbeiten

in der Herstellung von Werbemitteln, an der Schnittstelle

zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Die Werbemittel

sind z. B. Direktmailings, Broschüren, Plakate, Displays

oder Verpackungen. Auch E-Commerce und Online

Publishing sind Bestandteil der Tätigkeit. Sie akquirieren

Kunden/-innen und führen mit ihnen Verhandlungen,

wirken bei der Ausschreibung und Kalkulation mit, organisieren

die Produktion und den Versand. Dazu gehören

auch Terminkoordination sowie Kosten- und Qualitätskontrolle.

Produktioner/-innen sind Allrounder/-innen und

kümmern sich in der Regel um den kompletten Produktionsablauf,

übernehmen die Koordination von Herstellern

sowie Lieferanten und sorgen so für eine termingerechte

Fertigstellung. Die Produktion von unterschiedlichen Werbemitteln

erfordert besondere Kenntnisse, z. B. über die

verschiedenen Druckverfahren, die (digitale) Druckvorstufe

und Druckweiterverarbeitung, digitale Bildbearbeitung

und Autorensysteme. Sie arbeiten vorwiegend in

Betrieben der Druckvorstufe und Medienproduktion.

P roduktionsassistent/-in

(Film/Fernsehen)

Produktionsassistenten/-innen sind der verlängerte Arm

der Produktionsleiter/-innen und unterstützen diese bei

organisatorischen und kalkulatorischen Arbeiten in der

Vorbereitung einer Produktion sowie während des Drehs

als Vertretung bzw. Kontrolle am Set. Gleichzeitig bilden

sie ein Bindeglied zwischen Produktions- und Aufnahmeleitung

sowie zwischen Produktionsbüro und Drehort.

eine Aus- und/oder

Weiter bildung in einem

gestalterischen Beruf aus

dem Bereich Werbung/

Mediengestaltung

ein abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches

Studium oder

eine kaufmännische

Ausbildung in Verbindung

mit Produktionserfahrung

oder

eine längere Tätigkeit als

Aufnahmeleiter/-in

Produktionsassistenten/-innen sorgen dafür, dass Vorschriften

des Daten-, Urheber- und Persönlichkeitsschutzes

eingehalten werden. Sie unterstützen die Produktionsleitung

zudem in den Bereichen Personal, Marketing

und PR.

P roduktionsleiter/-in

Produktionsleiter/-innen sind Cheforganisatoren/

-innen eines Film- und Fernsehprojekts. Sie sind somit

verantwortlich für die Koordinierung, Organisation und

Kalkulation einer gesamten Film-/Fernsehproduktion

innerhalb des vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmens.

Im Zuge dieser Tätigkeit engagieren sie das Team und die

Schauspieler/-innen in Absprache mit Regisseuren/-innen,

Produzenten/-innen und Auftraggebern, handeln Verträge

aus, sorgen für Planung und Durchführung eines

reibungslosen Produktionsablaufs inklusive Pre- sowie

Postproduktion und kontrollieren den Kostenstand unter

Mithilfe der Filmgeschäftsführung. Hierzu brauchen sie

organisatorisches Talent und technisches Verständnis,

aber auch Durchsetzungskraft und die Fähigkeit, ein Team

zu führen und zu motivieren. Produktionsleiter/-innen

benötigen Erfahrung im filmischen wie im kaufmännischen

Bereich.

z. B. ein abgeschlossenes

wirtschaftswissenschaftliches

oder juristisches

Studium sowie

langjährige Erfahrung als

Aufnahmeleiter/-in und

Produktionsassistent/-in

166

167


Medienberufe

P roduktionssekretär/-in

Produktionssekretäre/-innen sind für die Erledigung

aller, bei einer Film-/Fernsehproduktion (auch

am Drehort) anfallenden Verwaltungs- und Schreibarbeiten

zuständig. Gleichzeitig sind sie das Herz des

Produk tions büros. Dort laufen alle Fäden zusammen.

So tragen Produktionssekretäre/-innen z. B. dafür Sorge,

die auf laufenden Informationen weiterzugeben, und

stellen sicher, dass die Pro duk tions lei ter/-innen oder

Aufnahmeleiter/-innen anfallende Fragen und Probleme

rechtzeitig zur Kenntnis nehmen und bearbeiten. Als

Manager/-innen des Büros und Tagesablaufs der Produktionsleitungen

ist viel Erfahrung nötig, um Wichtiges

von Unwichtigem unterscheiden zu können, aber auch

Geschick und Organisationstalent sind gefragt.

eine mehrjährige Branchen-

und Sekretariatserfahrung

sowie

gute Fremdsprachenkenntnisse

P roduzent/-in

Die Tätigkeit als Produzent/-in setzt eine sehr

gute Kenntnis des Film- und Fernsehgeschäfts voraus.

Produzenten/-innen haben die Aufgabe, neue Stoffe zu

finden und weiterzuentwickeln, die Rechte abzuklären,

das Budget zu kalkulieren sowie durch Überzeugungskraft

die Finanzierung des Projekts zu sichern. Ebenso engagieren

sie Drehbuchautoren/-innen, Regisseure/-innen

und Hauptdarsteller/-innen. Für die Ausführung dieser

vielfältigen Aufgaben stützen sie sich – je nach Größe des

Unternehmens oder des zu betreuenden Projekts – auf

externe Fachleute oder zusätzliche Mitarbeiter/-innen

(z. B. Creative Producer/-innen). Während der Dreharbeiten

sind sie Ansprechpartner/-innen für Regie und

Produktions leitung.

z. B. ein Studium an einer

Filmhochschule oder

Universität und

grundlegende Produktionserfahrung

P roduktmanager/-in

Produktmanager/-innen tragen die Verantwortung

für das Gesamtkonzept eines Produkts oder Angebots.

Sie betreuen und koordinieren alle Mitarbeiter/-innen, die

an der Entwicklung und Gestaltung eines Produkts beteiligt

sind, darüber hinaus evaluieren sie den Markt im Hinblick

auf mögliche Positionierungen des Produkts. In der

Onlinebranche können Produktmanager/-innen für das

eigenverantwortliche Management eines Teilbereichs des

Webauftritts (z. B. Content, Webkatalog, Suche, Design)

zuständig sein. Entsprechend tragen sie auch Mitverantwortung

für die Positionierung und den wirtschaftlichen

Erfolg des Produkts, u. a. durch die Traffic-Auswertung.

eine kaufmännische

Ausbildung und/oder ein

entsprechendes Studium

sowie

fundierte berufliche

Erfahrungen im jeweiligen

Bereich

P rojektmanager/-in

Projektmanager/-innen führen und koordinieren

alle Mitarbeiter/-innen, die an der Entwicklung und Ausführung

eines Projekts beteiligt sind. Dabei erfüllen sie

eine Schnittstellenfunktion zwischen Auftraggeber und

Unternehmen. Extern präsentieren sie Kunden/-innen die

Entwürfe und führen Verhandlungen. Intern planen und

steuern sie den gesamten Ablauf des Projekts. In leitender

Funktion sind sie für die Entwicklung der Inhalte, die

Terminsicherung, den Personaleinsatz sowie die Einhaltung

des vorgegebenen Budgets verantwortlich. Beispielsweise

bei der Umsetzung eines Webauftritts im Kundenauftrag

arbeiten sie eng mit Konzeptionern/-innen,

Desig nern/-innen, Pro du cern/-innen und Program mierern/-innen

zusammen.

eine betriebswirtschaftliche

Ausbildung sowie

umfassende Kenntnisse in

der Konzeption, Planung

und Umsetzung von

Projekten oder auch

eine Weiterbildung im Bereich

Projektmanagement

168

169


Medienberufe

R edakteur/-in

Redakteure/-innen sind in fast allen Medienbereichen

zu finden. Ihre genaue Berufsbezeichnung variiert

je nach Medium, Position, Ressort, Arbeitsbereich und

Organisationsstruktur ihres Arbeitsplatzes. Sie koordinieren

die Umsetzung eines Themas von der Idee bis zur

Veröffentlichung in Hörfunk- und Fernsehsendungen, Zeitungen

und Zeitschriften. Da ihnen oft nicht genügend

Zeit zur Verfügung steht, Themen selbst zu bearbeiten,

entscheiden sie sich für eine Auswahl von vorgeschlagenen

oder selbst gewählten Themen und beauftragen

Journalisten/-innen mit dem Recherchieren und Bearbeiten

von Informationen und Datenmaterial. Das fertige Produkt

wird dann von Redakteuren/-innen in Zusammenarbeit

mit den Journalisten/-innen fertiggestellt. Für die

Tätigkeit als Redakteur/-in ist ein hohes Maß an Belastbarkeit,

schneller Auffassungsgabe, Objektivität sowie Team-

und Kritikfähigkeit erforderlich. Ebenso wichtig sind der

sichere Umgang mit Sprache und Rechtschreibung,

eine umfassende Allgemeinbildung sowie die Fähigkeit,

Sachverhalte schnell zu analysieren und verständlich zu

vermitteln.

R egieassistent/-in

Regieassistenten/-innen unterstützen Regisseure/

-innen und Produzenten/-innen bei der Vorbereitung und

Durchführung einer Film-/Fernsehproduktion. Sie fertigen

Drehbuchauszüge an und erstellen den Drehplan

in Absprache mit Regie und Produktionsleitung. Außerdem

sorgen sie für die Zusammenstellung von Material

und koordinieren alle Abteilungen in der Vorbereitung.

Während der Produktion sind sie für die Organisation

ein Studium der Publizistik,

Kommunikations-, Theater-,

Film- und Fernsehwissenschaften

oder

der Besuch einer Journalisten

schule oder

eine gleichwertige fachliche

Ausbildung sowie

eine mehrjährige freie Mitarbeit

in einer Redaktion

der Abschluss an einer

Film- und Fernsehhochschule

oder

eine Ausbildung an einer

Schauspielschule sowie

langjährige Erfahrung im

Bereich Film- oder Fernsehproduktion

des Drehablaufs am Set verantwortlich. Hierbei sind sie

in Zusammenarbeit mit der Aufnahmeleitung für die

Tages- oder Wochendisposition zuständig sowie für den

reibungslosen Ablauf der Auf- sowie Umbauten und des

Drehs der geplanten Einstellungen im vorgegebenen

Zeitrahmen.

Foto: iStock © Andrew Rich

R egisseur/-in

Film- und Fernsehspielregisseure/-innen inszenieren

vorgegebene oder mitentwickelte Stoffe nach

einem Drehbuch unter Anwendung filmischer und elektronischer

Gestaltungsmöglichkeiten. In dieser Funktion

müssen sie das Drehbuch aufnahmegerecht bearbeiten

und die Koordinierung der Vorbereitungen zu den Aufnahmen

leiten. Dazu gehören die Auswahl der Mitwirkenden

und der Drehorte sowie die Beteiligung bei der

Entscheidung über den Einsatz von Produktionsmitteln.

Sie müssen eventuelle Proben leiten und ein filmisches

Konzept entwickeln, welches von Kamera, Ausstattung/

eine Ausbildung im Bereich

Regie an einer Film- und

Fernsehhochschule bzw.

-akademie und

einschlägige Berufserfahrung,

z. B. als Regieassistent/-in

170

171


Medienberufe

Filmarchitektur, Kostüm, Licht, Ton etc. umgesetzt werden

kann. Nach Abschluss der Dreharbeiten haben sie

die Verantwortung für Schnitt, Nachbearbeitung und

Fertigstellung einer Produktion. Der Beruf erfordert gleichermaßen

künstlerische wie handwerkliche Fähigkeiten

sowie Durchsetzungsvermögen, Überzeugungsfähigkeit,

Einfühlungsvermögen und Organi sationstalent.

R eporter/-in

Reporter/-innen sind Berichterstatter/-innen für

Funk und Fernsehen – und dies häufig live. Sie sind aber

auch als Zeitungs-, Online- oder Fotoreporter/-innen

tätig. Sie recherchieren, führen Interviews, bearbeiten

Meldungen und Nachrichten. In der Regel spezia lisieren

sich Repor ter/-innen auf ein Themengebiet wie Politik,

Wirtschaft, Sport oder Kultur. Sie arbeiten dort, wo es

Interessantes und Aktuelles zu berichten gibt. Als Fernseh

repor ter/-innen arbeiten sie vor der Kamera, bei guten

Sprach- und Länderkenntnissen oft auch im Ausland.

Repor ter/-innen arbeiten meist freiberuflich.

ein Studium der Journalistik,

der Filmgestaltung

(Fachrichtung Reportage)

oder der Germanistik oder

der Besuch einer Journalistenschule

und

ein Volontariat bei

Zeitun gen, Zeitschriften,

Hörfunk- oder Fernsehanstalten

Gegenstände, leihen diese aus oder bauen sie auch

selbst. Nach Abschluss der Produktion sorgen sie dafür,

dass die Requisiten unversehrt zurückgegeben werden.

Bevor man als Außenrequisiteur/-in tätig werden möchte,

sollte man mehrjährige Erfahrungen als Innenrequisiteur/

-in gesammelt haben. In dieser Funktion ist man für den

Einsatz der Requisiten am Set sowie für die damit verbundenen

Anschlüsse zuständig. Die Requisite wird häufig

auch als Berufseinstieg für den Bereich Ausstattung/Filmarchitektur

gewählt.

R equisiteur/-in

Außenrequisiteure/-innen sind für die Abstimmung

und Beschaffung von Requisiten und Dekorationselementen

in Absprache mit Drehbühne, Ausstattung/

Filmarchitektur und Regie zuständig. Sie erstellen Kalkulationen

für ihren Bereich, beschaffen die notwendigen

eine Ausbildung in einem

einschlägigen Beruf und

eine mehrjährige praktische

Tätigkeit im Bereich

Theater-, Film- oder Fernsehrequisite

bzw.

ein Volontariat bei einem

Theater oder einer Fernsehanstalt

Foto: iStock © uschools

172

173


Medienberufe

S

achkundige/-r für

Veranstaltungsrigging

Sachkundige für Veranstaltungsrigging überwachen das

sogenannte Gewerk „Rigging“ – das heißt: statisch definierte

Rohrkonstruktionsbauteile und mobile Traversen.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen diese Bauteile

in der Veranstaltungstechnik unersetzbar: Sie werden

zur Aufnahme technischer Installationen und als

Stütz- und Tragelemente sowohl für Bühnen als auch

für Zuschauertribünen eingesetzt. Diese Vielfältigkeit

und Komplexität setzt nicht nur ein umfangreiches technisches

Wissen und Können voraus, sondern erfordert

auch Handlungskompetenz und Beurteilungsfähigkeit.

Hinzu kommen die umfangreichen Sicherheitsbestimmungen,

die zu beachten sind. Um sich und andere nicht

zu gefährden und die möglichen Gefahren richtig einschätzen

zu können, sind ein fundiertes Wissen über persönliche

Schutzausrüstung (PSA) gegen Absturz unbedingt

notwendig.

S chauspieler/-in

Dieser Beruf erfordert neben Talent und der Lust

zur Darstellung ein hohes Maß an Disziplin. Darstellerische

Begabung, eine charakteristische Stimme, ausdrucksvolle

Mimik und Gestik sowie eine widerstandsfähige

Gesundheit sind unerlässlich. Zunächst machen

sich Schauspieler/-innen im Selbststudium mit den ihnen

übertragenen Rollen vertraut und arbeiten anschließend

in Leseproben gemeinsam mit der Regie und den anderen

Ensemblemitgliedern erste Interpretationsansätze

heraus. In den szenischen Proben üben sie Gestik, Mimik,

eine abgeschlossene Ausbildung

als Fachkraft

für Veranstaltungstechnik

oder

mindestens eine nachgewiesene,

fachbezogene

dreijährige Tätigkeit in der

Veranstaltungstechnik

eine abgeschlossene

Schauspielausbildung

Ausdrucksweise, Gänge und machen sich mit dem Bühnenbild,

ihren Kostümen und den Requisiten vertraut.

Haben sie ihre Rollen einstudiert, wirken sie bei Theatervorstellungen

oder Dreharbeiten für Film und Fernsehen

mit oder nehmen Hörspiele auf. Da die Konkurrenz

in diesem wie in allen künstlerischen Berufen sehr

groß ist, besteht ohne den Besuch einer staatlichen oder

privaten Schauspielschule kaum eine Chance auf Erfolg,

da nur dort das notwendige Handwerkszeug vermittelt

wird. Um Karriere zu machen, ist ein zumindest zeitweiliges

Engagement an einem Theater wichtig. Nur

wenige Schauspieler/-innen leben ausschließlich von

Theater-, Film- oder Fernsehauftritten. Ein weiteres Tätigkeitsfeld

bietet die Synchronisierung von Film- und Fernsehproduktionen.

S creendesigner/-in

Screendesigner/-innen entwerfen und gestalten

Bildschirmoberflächen von Anwendungsprogrammen

und CD-, DVD-Multimedia-Anwendungen wie interaktive

Lernprogramme, Onlinekiosksysteme, Kataloge, Lexika

und Spiele (siehe auch Gamedesigner/-in). Teilweise

entwerfen und gestalten sie auch Webseiten. Sie entwickeln

die Benutzerführung und setzen diese grafisch

um. Sie beherrschen die gängigen Grafik- sowie Bildbearbeitungsprogramme

und verfügen über fundierte Kenntnisse

im Farb-, Form-, Schrift- und Layoutbereich. Je nach

Bedarf können sie auch Werbe banner und Animationen

entwerfen sowie umsetzen. Als Zusatzqualifikation sollten

sie über grundlegende Kenntnisse der 2‐ und 3-D-Produktion,

der Animationsentwicklung sowie der Video- und

eine Ausbildung zum/zur

Mediengestalter/-in

Digital und Print oder

ein Grafik- bzw. Kommunikationsdesignstudium

174

175


Medienberufe

Audioproduktion verfügen und die dazu benötigten Produktionsprogramme

grundlegend beherrschen. Screendesigner/-innen

arbeiten in Werbeagenturen, IT-Unternehmen

und Verlagen.

Anmerkung: Dieses Berufsprofil sollte nicht mit der zweijährigen

berufsfachschulischen Ausbildung zum/zur

staatlich geprüften Assistenten/-in Screendesign verwechselt

werden.

S

cript Person

Das Script stellt bei der Herstellung von Filmen oder

Fernsehspielen das organisatorische Bindeglied zwischen

Set und Schneideraum dar. Diese Tätigkeit umfasst das

schriftliche Festhalten der nach dem Drehbuch aufgenommenen

Einstellungen und des Materialbestandes

(Kamera/Ton) für den Schneideraum sowie die Kontrolle

über den Dreh der festgelegten Einstellungen. Erforderlich

ist organisatorisches Talent. Mit wachsender Erfahrung

kann man sich vom Script zum Continuity/Script

qualifizieren und später den Weg in Richtung Regieassistenz

einschlagen.

Praktika in der Film- oder

TV-Branche

eigenen Organisation auf und verarbeiten diese zu multimedialen

Inhalten. Eine zentrale Aufgabe dabei ist das

Social-Media-Monitoring – es muss beobachtet werden,

was über das Unternehmen bzw. seine Produkte im Internet

verbreitet wird. Hierbei helfen spezielle Analyseprogramme.

Zudem unterstützen Social-Media-Manager/-

innen andere Mitarbeiter/-innen beim Einsatz sozialer

Medien und entwickeln Social-Media-Guidelines.

T onassistent/-in

Tonassistenten/-innen werden bei längerer Erfahrung

auch Tontechniker/-innen genannt. Das Tätigkeitsprofil

umfasst alle Arbeiten, die die Tonmeister/

-innen bei der Erstellung von Tonaufnahmen im Studio

und am Drehort unterstützen. Nach ihren Anweisungen

sind sie für Auf- und Abbau der Tonausrüstung zuständig

und bedienen während des Drehs die Angel/Boom

zur richtigen Platzierung des Mikrofons. Für die Tätigkeit

als Tonassistent/-in sind Flexibi lität, Teamfähigkeit, gutes

Hörvermögen, technisches Verständnis und Geschick bei

praktischen Problemlösungen gefragt.

z. B. eine Ausbildung zum/

zur Mediengestalter/-in

Bild und Ton

S ocial-Media-Manager/-in

Social-Media-Manager/-innen konzipieren, planen

und betreuen die Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen

und organisieren Netzwerke wie Facebook oder

XING, Informationsdienste wie Twitter oder Blogs sowie

Video- und Foto-Communitys wie YouTube, Snapchat

oder Instagram. Im laufenden Betrieb spüren Social-

Media-Manger/-innen interessante Themen innerhalb der

ein Studium der Kommunikationswissenschaften,

Betriebswirtschaft, Sozialoder

Sprachwissenschaft

oder

eine Ausbildung zum/

zur Kaufmann/-frau für

Marketingkommunikation

sowie

fundiertes Marketing- und

PR-Know-how

T

onmeister/-in bzw. Toningenieur/-in

Tonmeister/-innen leiten die Tonaufnahmen

(innen und außen) bei einer Audio‐, Film- oder Fernsehproduktion.

Darunter fallen Justierung, Bedienung und

Betriebserhaltung von Ton-/Studioequipment aller Art,

Überprüfung der raumakustischen Verhältnisse und Festlegung

der Mikrofonanordnung bei den Aufnahmen. Bei

der Produktion selbst leiten sie die Tonmischung und sind

z. B. ein Studienabschluss

im spezifischen Bereich

oder

eine Spezialisierung nach

der Ausbildung als Bildund

Tonassistent/-in oder

als staatlich geprüfte/-r

Mediengestalter/-in Bild

und Ton

176

177


Medienberufe

für die Beurteilung des klanglichen Ergebnisses ebenso

zuständig wie für die technische Koordination und

Betreuung der Tonassistenten/-innen und Tontechniker/

-innen. Tonmeister/-innen müssen Künstler/-innen und

Techniker/-innen zugleich sein, über ein geschultes Ohr

und Musikalität verfügen sowie gleichzeitig das komplexe

Studio-/Aufnahmeequipment beherrschen. Oft

werden Tonmeister/-innen auch unter der Bezeichnung

Toningenieure/-innen aufgeführt. Die beiden Titel sind

sowohl begrifflich als auch funktional nicht eindeutig

voneinander abgegrenzt. In Deutschland berechtigt

jedoch nur ein entsprechendes abgeschlossenes Hochschulstudium

zum Titel des/der Ingenieurs/-in.

T ontechniker/-in

Das Arbeitsgebiet der Tontechniker/-innen umfasst

den Anschluss, den Um- und Abbau der gesamten tontechnischen

Geräte im Studio und bei Außenübertragungen

mit dem Übertragungswagen. In Abstimmung

mit Tonmeistern/-innen übernehmen sie die Ausrüs tung

des Aufnahmeortes mit Tongeräten und sorgen dafür,

dass diese einwandfrei funktionieren. Damit gewährleisten

sie die technischen Voraussetzungen für die Übertragung

der Tonsignale vom Aufnahmeort zur weiterverarbeitenden

Tonregie. Für die Tätigkeit als Tontechniker/-in

sind Flexibilität, Teamfähigkeit, gutes Hörvermögen, technisches

Verständnis und Geschick bei praktischen Problemlösungen

gefragt.

z. B. eine Ausbildung zum/

zur Mediengestalter/-in

Bild und Ton und

eine Praktikumszeit als

Tonassistent/-in bei

Produktionsfirmen und

Sendeanstalten

T rickfilmzeichner/-in

Trickfilmzeichner/-innen erstellen am Computer

animierte Illustrationen für Werbespots, Musikclips, Schulungs-

oder Unterhaltungsfilme. Sie entwickeln Designs

für Charaktere (Character Design), Objekte (Prop Design)

und Hintergründe (Set bzw. Background Design) von

Animationsfilmen. Sie müssen über Kenntnisse von filmsprachlichen

Mitteln verfügen und zeichnen Storyboards

(Festlegung der Szenenabfolge und Bild aus schnitte).

Bei der Anfertigung der Layouts werden Background

Design und Animationen zusammengeführt. Für die Entwicklung

der Animationen benötigen Trickfilmzeichner/

-innen ein sicheres Gespür für Bewegungsabläufe. Sie

sind sowohl für die Animation im Erprobungsstadium

(Rough Animation) als auch für die Anfertigung von

Zwischenphasen und die abschließende Reinzeichnung

(Assistance) zuständig.

V eranstaltungsfachwirt/-in

(Aufstiegsfortbildung)

Veranstaltungsfachwirte/-innen übernehmen qualifizierte

Fach- und Führungsaufgaben in Unternehmen der Veranstaltungsbranche.

Sie arbeiten z. B. bei Messegesellschaften

und Kongresszentren. Darüber hinaus können sie in

Kulturämtern oder in Büros für Stadtmarketing sowie in

PR- und Eventagenturen tätig sein. Sie planen Messen,

Tagungen, Kongresse, Kunst-, Kultur- oder Sportveranstaltungen

sowie Marketing-Events. Zu ihren Aufgaben

gehören die Kundenbetreuung, die Koordinierung von

Personal und Dienstleistern sowie Preiskalkulationen und

Verhandlungsführung mit Veranstaltern.

ein Studium der Bildenden

Künste oder

andere Grafikdesignausbildungen

an Hochschulen

und Akademien

eine erfolgreich abgeschlossene

Berufsausbildung

zum/zur

Veranstaltungskaufmann/-frau

oder

eine erfolgreich abgeschlossene

Berufsausbildung

in einem anerkannten

kaufmännischen

oder verwaltenden

Ausbildungsberuf und

danach mindestens ein

Jahr Berufspraxis oder

eine erfolgreich abgeschlossene

Berufsausbildung

in einem sonstigen

anerkannten Ausbildungsberuf

und danach

mindestens zwei Jahre

Berufspraxis oder

mindestens vier Jahre

Berufspraxis im Veranstaltungsbereich

178

179


Medienberufe

V eranstaltungskaufmann/-frau

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Veranstaltungskaufleute nehmen Aufgaben im Rahmen

der Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung

von Veranstaltungen wahr. Unter Beachtung ökonomischer,

ökologischer sowie rechtlicher Grundlagen

konzipieren, koordinieren und vermarkten sie zielgruppengerecht

eigene und fremde Veranstaltungsdienstleistungen.

Sie arbeiten kunden- und projektorientiert im

Team und treffen kaufmännische Entscheidungen. Ihre

Tätigkeiten erfordern Dienstleistungsbereitschaft, Kreativität

und Improvisationstalent. Die Aufgaben von Veranstaltungskaufleuten

liegen schwerpunktmäßig im Bereich

von Marketing und Kommunikation.

V

olontär/-in für Hörfunk und

Fernsehen (Redakteur/-in)

Das Programmvolontariat ist eine praxisbezogene journalistische

Ausbildung. Es bereitet auf die redaktionelle

Tätigkeit im Hörfunk-, Fernseh- sowie Onlinebereich vor.

Im Volontariat wird in Theorie und Praxis vermittelt, wie

man Geschichten spannend erzählt, gründlich recherchiert,

Interviews führt und sich vor Kamera und Mikrofon

verhält. Volontäre/-innen lernen in dieser Zeit das journalistische

Handwerk von der Pike auf. Dazu gehören Grundlagen

des Hörfunks und des Fernsehens ebenso wie die

Einführung in das ausbildende Medienunternehmen und

seine Organisation. Die redaktionelle Ausbildung umfasst

dabei auch die Gebiete Interview und Recherche, Texten

für Hörfunk, Fernsehen und Internet, Moderationstraining,

Gestaltung mit Bild und Ton sowie Ethik und Presserecht.

Ziel ist es, nach dem Volontariat als Journalist/-in bzw. als

Hörfunk-, Fernseh- oder Onlineredakteur/-in zu arbeiten.

für die Ausbildung meist

ein mittlerer Schulabschluss

oder das (Fach-)

Abitur

ein abgeschlossenes Studium

an einer Hochschule,

Fachhochschule, einem

Fachinstitut sowie

nachgewiesene journalistische

Vorerfahrung

W ebdesigner/-in

Webdesigner/-innen sind für die Konzeption

und grafische Umsetzung von Webseiten zuständig. Die

Bandbreite ihrer Arbeit erstreckt sich von der Gestaltung

einfacher Homepages über die Konzeption benutzerfreundlicher

Oberflächen komplexer Webanwendungen

bis hin zur grafischen Umsetzung sehr anspruchsvoller

E-Commerce-Lösungen. Ihr Augenmerk liegt dabei auf

Design und Funktionalität. Sie beraten Kunden/-innen

direkt oder sind bei großen Projekten der Projektleitung

unterstellt. Bei der Gestaltung von Webseiten müssen

sie die Wünsche und Vorstellungen der Kunden/-innen

sowie die jeweiligen wirtschaftlichen und technischen

Rahmenbedingen beachten. Bei der Entwicklung komplexer

Websites arbeiten sie deshalb eng mit den

Programmierern/-innen zusammen. Einfache Web seiten

können Webdesigner/-innen unter Umständen auch

selbst programmieren. Ihre eigentliche Stärke liegt jedoch

im Design einer übersichtlichen Bedieneroberfläche und

benutzerfreundlichen Navigationsstruktur, der korrekten

farblichen Gestaltung, der Typografie-, Grafik- und Bildauswahl

sowie deren Bearbeitung. Je nach Bedarf konzipieren

sie auch Corporate Design, Logos, Werbebanner

oder Animationen. Webdesigner/-innen können sich auch

auf die Gestaltung der grafischen Oberflächen von Smartphones

und Apps spezialisieren. Sie sollten Bildbearbeitungs-

und Grafikprogramme perfekt beherrschen. Die

Handhabung von Cascading Style Sheets (CSS) und deren

Regelwerke ebenso wie Usability sollte ihnen voll vertraut

sein. Wichtig sind außerdem Kenntnisse über Content-

Management-Systeme, HTML und ggf. Audio- und Videoschnittprogramme.

eine Ausbildung zum/zur

Mediengestalter/-in Digital

und Print oder

eine berufsfachschulische

Ausbildung in den Fachrichtungen

Grafik, Design

oder Kommunikationsdesign

oder

ein fachlich ähnlich ausgerichtetes

akademisches

Studium

180

181


Medienberufe

182

erbetexter/-in (Copywriter)

W Werbetexter/-in ist der klassische Kreativberuf

der Kommunikationsbranche, der auf dem virtuosen

Einsatz von Sprache aufbaut. Er verdichtet komplexe

Zusammenhänge zielgruppengerecht in klare und überraschende

Botschaften, die er aufmerksamkeitsstark in

die unterschiedlichsten Kommunikationsformate offline

(Print, TV, Funk) und online (Websites, Social Media)

adaptiert. Als Kon zep tio ner/-innen entwickeln sie Konzepte

für einzelne Kommunikationsmaßnahmen und

umfangreiche Kampagnen. Voraussetzung ist vor allem

kreatives Talent, aber auch Offenheit und Flexibilität

für unterschiedliche Themen und Kundenanforderungen,

Kostenbewusstsein, Belastbarkeit, Leistungswillen

und Teamfähigkeit. Sie starten ihre Karriere meist

als Praktikanten/-innen, Trainees oder Volontäre/-innen.

Wer den sie als Juniortexter/-in übernommen, können sie

zum/zur Texter/-in – Seniortexter/-in – Creative Director

und schließlich zum/zur Geschäftsführer/-in Kreation, in

großen Agenturnetworks auch CCO (Chief Creative Officer),

aufsteigen. Freie bzw. selbstständige Werbetexter/

-innen arbeiten für Kommunikationsagenturen, aber auch

direkt für Wirtschaftsunternehmen und Institutionen. Die

Ausbildung zum/zur Werbetexter/-in ist im Unterschied

zu den kaufmännischen und gestalterischen Berufen der

Kommunikationsbranche nicht akademisch geregelt –

trotz vereinzelter universitärer Angebote. Allerdings gibt

es einige Ausbildungsstätten für Werbetexter/-innen. Die

wegen der hohen Zahl der Kreativ-Auszeichnungen und

erfolgreichen Karrieren ihrer Absolventen/-innen bekannteste

ist die Texterschmiede Hamburg e. V. (s. S. 246).

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Foto: iStock © FabrikaCr

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IT-

Berufe

Berufe und

Tätigkeiten in der

IT-Branche

Foto: KWB © Christine Robben


IT-Berufe

A nwendungsentwickler/-in

Anwendungsentwickler/-innen realisieren anwendungsbezogene

Software. Sie programmieren oder modi -

fizieren Software, die auf ein mehr oder weniger spezielles

(kaufmännisches, administratives, technisches, organisatorisches)

Anwendungsgebiet bezogen ist. Auch Pflegeund

Wartungsarbeiten an Anwendersoftware (z. B. Fehlerkorrektur

oder Laufzeitoptimierung) sowie die Anwenderbetreuung,

Installation im Anwendersystem, Einarbeitung

und Schulung der Anwender/-innen oder die Dokumentation

gehören zu ihren Aufgaben. An wen dungs ent wickler/-innen

sollten über ein hohes Abstraktionsvermögen

und einen scharfen analytischen Verstand verfügen.

eine Ausbildung zum/zur

Fachinformatiker/-in

Anwendungsentwicklung

oder

ein Studium der Informatik

Dazu gehört auch das Erstellen von Konzepten und deren

Präsentation vor dem Auftraggeber. Auch Designfragen

werden von App-Programmierern/-innen betreut, meistens

arbeiten sie jedoch mit spezialisierten Grafikern/

-innen zusammen. App-Entwickler/-innen müssen im

Apple-Bereich die Programmiersprache „Swift“ und

im Android-Bereich „Java“ beherrschen sowie mit den

entsprechen den Software Development Kits (SDK) arbeiten

können. App-Entwickler/-innen sollten über ein hohes

Abstrak tions vermögen und einen scharfen analytischen

Verstand verfügen.

A pp-Programmierer/-in

App-Programmierer/-innen können selbstständig

eigene Apps konzipieren, programmieren und dann auf

einer Plattform wie dem App-Store anbieten. Das A und

O ist dabei eine gute Vermarktung. Die Apps müssen von

den Kunden/-innen gefunden werden und sich von den

zahllosen anderen Angeboten absetzen. Es besteht darüber

hinaus auch die Möglichkeit, für eine Agentur tätig

zu werden, die sich auf die Herstellung von Apps spezialisiert

hat. Hier gilt es meistens, Kundenwünsche umzusetzen

und nach genauen Vorgaben zu arbeiten. Eine dritte

Möglichkeit ist die Anstellung bei einem Unternehmen,

das zwar nicht in der Branche tätig ist, aber dennoch

Apps anbieten möchte. Diese Form der Beschäftigung ist

jedoch selten, da viele Unternehmen auf die Bandbreite

einer großen Agentur zurückgreifen wollen. Im Arbeitsalltag

werden vornehmlich Applikationen programmiert.

im Bereich der beruflichen

Bildung eine Ausbildung

zum/zur Fach infor ma -

tiker/-in oder mathematischtechnischen

Software

ent wickler/-in und

im akademischen Bereich

je nach Spezialisierungstiefe

alle Studiengänge

der Informatik

Es werden auch fundierte

Weiterbildungen angeboten.

Voraussetzungen dafür sind

allerdings ausreichende

Programmierkenntnisse.

C

ertified IT Business Consultant

(geprüfte/-r IT-Berater/-in)

(Aufstiegsfortbildung)

Certified IT Business Consultants bewerten IT-Systeme

in Unternehmen unter technischen und wirtschaftlichen

Gesichtspunkten und zeigen Veränderungsmöglichkeiten

auf, z. B. hinsichtlich effizienteren Arbeits- und

System abläufen. Sie unterbreiten Angebote bzw. Informatikstrategien

mit Entscheidungshilfen, organisieren

und überwachen die Umsetzung der IT-Konzepte bei

den Kunden/-innen einschließlich aller Abstimmungen,

Qualitätsprüfungen und Tests sowie der Dokumentation

und Übergabe. Zudem führen sie die Mitarbeiter/-innen

in ihrem Zuständigkeitsbereich, teilen diese ein und wirken

an Personalplanungs- und Personalqualifizierungsmaßnahmen

mit.

Innerhalb der IT-Professional-Profile sind Certified IT

Business Consultants den operativen Professionals zuzuordnen.

eine abgeschlossene Ausbildung,

die dem Bereich

der Informations- und Telekommunikationstechnik

zugeordnet werden kann

und danach eine mind. einjährige

Berufspraxis oder

eine abgeschlossene Ausbildung

in einem sonsti -

gen anerkannten Ausbildungsberuf

und danach

eine mind. zweijährige

Berufs praxis oder

eine mind. fünfjährige

Berufspraxis

Die Zulassung zur Prüfung

sollte vor Beginn eines

Vorbereitungslehrganges

bei der zuständigen IHK

beantragt werden, damit

geprüft werden kann, ob

die geforderte Berufspraxis

den gewünschten Anforderungen

entspricht.

186

187


IT-Berufe

ertified IT Business Engineer

C (geprüfte/-r Wirtschafts -

informatiker/-in)

(Aufstiegsfortbildung)

Certified IT Business Engineers arbeiten an der Geschäftspolitik

von Unternehmen im Bereich IT-Systeme und an

strategischen Entscheidungen in den Handlungsfeldern

Marketing, Vertrieb, Finanzwesen, Controlling, Beratung

und Personal mit. Sie organisieren Marketing- und Vertriebsprozesse,

erstellen etwa Marktanalysen oder Vertriebsstrategien,

geben Arbeitsgebiete, Quoten und Vertriebsaktivitäten

vor und kontrollieren die Umsetzung.

Innerhalb der IT-Professional-Profile sind Certified IT Business

Engineers den strategischen Professionals zuzuordnen.

Tag der offenen Tür am 17. Februar 2018

eine mit Erfolg abgelegte

Fortbildungsprüfung auf

Ebene der operativen

Professionals oder


eine mit Erfolg abgelegte

Hochschulprüfung in einem

Studiengang im Bereich der

Informations- und Telekommunikationstechnik

sowie

Kenntnisse im Bereich

Mitarbeiterführung/ Personalmanagement

und

eine mind. zweijährige

Berufs praxis sowie nach gewiesene

Englischkenntnisse

C

ertified IT Business Manager/-in

(geprüfte/-r IT-Projektleiter/-in)

(Aufstiegsfortbildung)

Certified IT Business Manager/-innen planen und koordinieren

die Abwicklung von Geschäftsprozessen durch Einsatz

von Informationstechnik. Sie analysieren und strukturieren

Prozesse, bilden Arbeitsschritte, legen Standards

sowie Ziele fest und erstellen Projekt-, Kosten- und Einsatzmittelpläne.

In enger Abstimmung mit den Kunden/

-innen setzen sie das Projekt um: Sie planen Personaleinsatz

und -entwicklung, führen das Projektteam, überwachen

die Projektfortschritte, sorgen für die Umsetzung

der IT-Sicherheit und präsentieren die Projektergebnisse.

Zudem verfassen sie Abschlussberichte und Nachkalkulationen

und pflegen den Kundenkontakt auch über das

Projektende hinaus.

Innerhalb der IT-Professional-Profile sind Certified IT Business

Manager/-innen den operativen Professionals zuzuordnen.

Foto: iStock © AmpH

eine abgeschlossene Ausbildung,

die dem Bereich

der Informations- und Telekommunikationstechnik

zugeordnet werden kann

und danach eine mind. ein -

jährige Berufspraxis oder

eine abgeschlossene

Ausbildung in einem

sonstigen anerkannten

Ausbildungsberuf und danach

eine mind. zweijährige

Berufs praxis oder

eine mind. fünfjährige

Berufspraxis

Die Zulassung zur Prüfung

sollte vor Beginn eines

Vorbereitungslehrganges

bei der zuständigen IHK

beantragt werden, damit

geprüft werden kann, ob

die geforderte Berufspraxis

den gewünschten Anforderungen

entspricht.

188

189


IT-Berufe

C

ertified IT Marketing Manager/-in

(geprüfte/-r IT-Ökonom/-in)

(Aufstiegsfortbildung)

Certified IT Marketing Manager/-innen analysieren Kundenund

Marktdaten und entwickeln auf dieser Basis Marketingund

Werbestrategien sowie Projektverlaufs pläne für IT-Produkte,

IT-Lösungen oder IT-Dienstleistun gen. Sie entwerfen

Präsentationen und Korrespondenz, bauen Geschäftsbeziehungen

zu Kunden/-innen auf und aus oder bereiten

Management-Entscheidungsprozesse vor. Zudem akquirieren

sie Projekte, kalkulieren und unterbreiten Ange bote,

stellen Projektteams zusammen und leiten diese.

Innerhalb der IT-Professional-Profile sind Certified IT Marketing

Manager/-innen den operativen Professionals zuzu -

ordnen.

C

ertified IT Systems Manager

(geprüfte/-r IT-Entwickler/-in)

(Aufstiegsfortbildung)

Certified IT Systems Manager/-innen analysieren Geschäfts

prozesse, planen und budgetieren IT-Lösungs vorschläge

und sprechen diese mit den Kunden/-innen ab.

Sie überwachen die Umsetzung der Projekte samt Test

und Integration in die Gesamtsysteme. Dabei planen sie

auch den Personalbedarf, führen Projektteams, stellen

Qualifizierungsbedarfe fest, leiten Qualifizierungsmaßnahmen

ein und nehmen abschließende Bewertungen

der Produkte und Entwicklungsprozesse vor.

Innerhalb der IT-Professional-Profile sind Certified IT Systems

Manager/-innen den operativen Professionals zuzuordnen.

eine abgeschlossene Ausbildung,

die dem Bereich

der Informations- und Telekommunikations

tech nik

zugeordnet werden kann

und danach eine mind. ein -

jährige Berufspraxis oder

eine abgeschlossene

Ausbildung in einem

sonstigen anerkannten

Ausbildungsberuf und

danach eine mind. zweijährige

Berufs praxis oder

eine mind. fünfjährige

Berufspraxis

Die Zulassung zur Prüfung

sollte vor Beginn eines

Vorbereitungslehrganges

bei der zuständigen IHK

beantragt werden, damit

geprüft werden kann, ob

die geforderte Berufspraxis

den gewünschten Anforderungen

entspricht.

eine abgeschlossene Ausbildung,

die dem Bereich

der Informations- und Telekommunikationstechnik

zugeordnet werden kann

und danach eine mind. einjährige

Berufspraxis oder

eine abgeschlossene Ausbildung

in einem sonstigen

anerkannten Ausbildungsberuf

und danach

eine mind. zweijährige

Berufs praxis oder

eine mind. fünfjährige

Berufspraxis

C

ertified IT Technical Engineer

(geprüfte/-r Informatiker/-in)

(Aufstiegsfortbildung)

Certified IT Technical Engineers arbeiten an strategischen

Produktentwicklungen und Technologieentscheidungen

im IT-Bereich mit. Sie organisieren technologische

Geschäftsfelder, schließen strategische Bündnisse und

Partnerschaften mit Wettbewerbsunternehmen, verantworten

und verwalten Budgets, bilden Entwicklungsteams,

vereinbaren Ziele und kontrollieren die Umsetzung.

Dabei führen sie auch Mitarbeiter/-innen und pflegen

Kontakte zu Niederlassungen bzw. Geschäftspartnern.

Zudem können sie an der Gestaltung von Geschäftspolitik

und Unternehmensstrategien mitwirken.

Innerhalb der IT-Professional-Profile sind Certified IT Technical

Engineers den strategischen Professionals zuzuordnen.

Foto: iStock © AmpH

eine mit Erfolg abgelegte

Fortbildungsprüfung auf

Ebene der operativen

Professionals oder

eine mit Erfolg abgelegte

Hochschulprüfung in

einem Studiengang im

Bereich der Informationsund

Telekommunikationstechnik

sowie

Kenntnisse im Bereich

Mitarbeiterführung/ Personalmanagement

und

eine mind. zweijährige

Berufspraxis sowie

nachgewiesene Englischkenntnisse

190

191


IT-Berufe

D atenbankadministrator/-in

Datenbankadministratoren/-innen überwachen

den Systembetrieb von Datenbanken und stellen ihn

sicher. Sie beheben Fehler und vermeiden Stillstände

durch proaktives Handeln. Sie planen, installieren, konfigurieren

und testen Datenbanken, migrieren Datenbestände

und führen Release-Wechsel durch. Daten bankadminis

tra toren/-innen analysieren und optimieren darüber

hinaus die Performance von Datenbanken und stellen

die Verfügbarkeit sowie Wiederherstellbarkeit der Daten

sicher. An der Entwicklung und technischen Umsetzung

von Konzepten und Methoden zur Datensicherheit sind

Daten bank ad minis tra toren/-innen ebenfalls beteiligt. In

engem Kontakt zur Anwendungsentwicklung sowie zum

Netzwerk- und Systembereich entwickeln sie im Bedarfsfall

Problemlösungen und schulen in Datenbanktools.

D atenbankentwickler/-in

Datenbankentwickler/-innen konzipieren und

implementieren Datenbanken bedarfsgerecht und wirtschaftlich.

Sie nutzen hierzu standardisierte Prinzipien,

Methoden, Sprachen und die von den zugrunde liegenden

Daten bank management systemen zur Verfügung

gestellten Werkzeuge. Daten bank entwickler/-innen optimieren

das Leistungsverhalten von IT-Systemen durch

einen auf die Systemanforderungen zugeschnittenen

Datenbankentwurf. Sie sind darüber hinaus für Maßnahmen

zur Unterstützung der Mitführung vorhandener

Datenbestände auf neue Systeme (Migration) zuständig

und unterstützen Unit-, Integrations- und Gesamtsys-

für die Fortbildung meist

einschlägige Berufserfahrung

und

Vorkenntnisse im Bereich

Hard- und Software sowie

die Fachhochschulreife

für die Fortbildung meist

einschlägige Berufserfahrung

und

Vorkenntnisse im Bereich

Hard- und Software sowie

die Fachhochschulreife

temtests. Während der Schwerpunkt der Daten bankadminis

tra toren/-innen eher bei der Modifizierung und

praktischen Verwaltung von Datenbanken liegt, müssen

Datenbankentwickler/-innen meist eine höhere theoretische

und analytische Kompetenz mitbringen. In zahlreichen

Aspekten lässt sich allerdings kein Unterschied

ausmachen, da die Tätigkeit sehr stark mit den Voraussetzungen

und Anforderungen der einzelnen Unternehmen,

Behörden und Institutionen variiert.

E -Commerce-Manager/-in

E-Commerce-Manager/-innen arbeiten an der

Schnittstelle zwischen Informationstechnik und Vertrieb.

Sie entwickeln E-Commerce-Plattformen, wählen

Systemkomponenten für diese aus oder verbessern sie.

Sie sind beschäftigt als Web entwickler/-innen und Webanalysten/-innen,

als Online pro dukt manager/-innen oder

als Prozess- und Pro jekt ma na ger/-innen sowie im Bereich

Multi-Chan nel-Marketing. Master ab sol ven ten/-innen treiben

strategische Themen des E-Commerce an. Sie verfügen

über einen Überblick der gesamten Vertriebskanäle

des Unternehmens, erschließen neue Kundensegmente,

erkunden neue Märkte und erkennen Wachstumschancen.

Sie arbeiten als Führungskräfte und Projektleitungen

in den Bereichen E-Commerce, Business Development

oder als technische Projekt mana ger/-innen.

z. B. eine duale Ausbildung

im kaufmännischem

Bereich, beispielweise zum/

zur Kaufmann/-frau für

Marketingkommunika tion

oder im Bereich der Informatik

(Infor ma tikkaufmann/

-frau oder Fachinfor

matiker/-in) mit entsprechend

ausge richteter

langjähriger beruflicher

Erfahrung oder

ein Studium im Bereich

E-Commerce oder Wirtschaftsinformatik

192

193


IT-Berufe

lektroniker/-in für

E Informations- und Systemtechnik

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Elektroniker/-innen für Informations- und Systemtechnik

sind an der Entwicklung von Automatisierungssyste men,

Informations- und Kommunikationssystemen, Steuerungselementen,

Signal- und Sicherheitssystemen oder funktechnischen

Systemen beteiligt und arbeiten an deren Umsetzung

und Installation mit. Sie montieren Hardwarekomponenten

und elektronische Bauteile. Zudem installieren

sie informationstechnische Geräte, konfigurieren Betriebssysteme

und Netzwerke, bauen Sicherheitsmechanismen

ein und richten Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

ein. Darüber hinaus passen sie standardisierte Softwarelösungen

an, programmieren Softwarekomponenten sowie

Schnittstellen und integrieren Hard- und Softwarekomponenten.

Elektroniker/-innen für Informations- und Systemtechnik

leisten außerdem Support bei Systemstörungen.

Hier beseitigen sie Fehlfunktionen z. B. durch Softwareanpassungen

oder den Austausch defekter Komponenten.

für die Ausbildung meist

der mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)Abitur

verfügen sie über ein kaufmännisches Verständnis und sind

dabei, wenn IT-Lösungen geplant, kalkuliert und präsentiert

werden. Die Ausbildung zum/zur Fach infor ma tiker/-in

kann in zwei verschiedenen Fachrichtungen absolviert

werden: Anwendungsentwicklung oder Systemintegration.

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

Der Beruf ist etwas für begeisterte Programmierer/-innen.

Fachinformatiker/-innen, die sich für den Bereich Anwendungsentwicklung

entscheiden, erwartet ein Berufsleben

ohne Routine. Jeder Tag, jeder Auftrag ist anders.

Ständig müssen neue Lösungsansätze gefunden werden.

Um das zu können, beherrschen sie verschiedene Programmiersprachen

sowie Datenbanksysteme und haben

ein tiefes Verständnis für Betriebssysteme sowie Browsertechnologien.

F achinformatiker/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Fachinformatiker/-innen setzen fach- und kundenspezifische

Anforderungen in komplexe Hard- und Softwaresysteme

um. Sie analysieren, planen und realisieren informations-

sowie telekommunikationstechnische Systeme

und entwickeln Softwareanwendungen. Außerdem führen

sie neue oder modifizierte Systeme der Informationsund

Telekommunikationstechnik ein. Kunden/-innen und

Be nut zern/-innen stehen sie für die fachliche Beratung,

Betreuung und Schulung zur Verfügung. Darüber hinaus

für die Ausbildung meist

der mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)Abitur

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IT-Berufe

Weil sowohl die verwendeten Programmiersprachen als

auch die Betriebssysteme ständig wechseln, müssen Fach -

- infor ma tiker/-innen für Anwendungsentwicklung immer

auf dem neuesten Stand der technischen Entwicklung sein.

Außerdem beherrschen sie Methoden der Projektplanung,

-durchführung und -kontrolle. Im Einzelnen konzipieren

und realisieren sie kundenspezifische Softwareanwendungen

oder verbessern bestehende Softwarelösungen

und dokumentieren diese. Darüber hinaus entwickeln sie

anwendungsgerechte sowie ergonomische Bedien oberflächen.

Für ihre Arbeit nutzen sie Programmiersprachen

und Werkzeuge wie z. B. Entwicklertools. Außerdem setzen

sie Methoden des Software Engineerings ein. Für die Analyse

von Fehlern und deren Behebung nutzen sie Ex perten-

und Diagnosesysteme. Teilweise übernehmen sie

auch Beratungs- und Schulungsaufgaben.

Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung

arbeiten in klassischen IT-Unternehmen,

Agen turen, aber auch in den IT‐Abteilungen von Banken,

Versicherungen und Logistik unternehmen sowie zunehmend

in Unternehmen im Bereich E-Commerce. Eine

Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

empfiehlt sich für all diejenigen, denen ein

klassisches Informatik studium zu theoretisch erscheint.

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Einsatz von Diagnosesystemen beheben, lernen neue Systeme in den Betrieb einzubauen

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auch den Anwendern zu erläutern und ihnen gleichzeitig beratend zur Seite zu stehen.

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Fachinformatiker/-in Systemintegration

Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Systemintegration

arbeiten in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche

– vor allem aber in der IT-Branche. Sie sorgen

dafür, dass die IT läuft. Einerseits beraten sie beim

Kauf von Computern und Software, andererseits stellen

sie ganze IT-Systeme und Netze zusammen, die sie

196

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installieren, betreuen und dokumentieren. Häufig führen

Fach infor ma tiker/-innen für Systemintegration auch Schulungen

für IT-Anwender/-innen durch. Deshalb müssen

sie ihr Wissen gut und verständlich vermitteln können. Im

Einzelnen konzipieren sie komplexe Systeme der Informations-

und Telekommunikationstechnik durch Integration

von Softwarekomponenten und konfigurieren

vernetzte informations- sowie telekommunikationstechnische

Systeme. Sie setzen die vielfältigen Methoden der

Projektplanung, -durchführung sowie -kontrolle ein und

IT-Berufe

beheben Störungen durch den Einsatz von Experten- und

Diagnosesystemen. Häufig arbeiten Fach infor ma tiker/

-innen nach der Ausbildung als IT- oder Netz werk administratoren/-innen.

G ameprogrammierer/-in

Gameprogrammierer/-innen sind für die Funktion

der Game Engines und das reibungslose Zusammenspiel

der grafischen Komponenten der verschiedenen Plattformen

(PC, Konsole, Mobile Devices) verantwortlich.

Game pro gram mierer/-innen beherrschen zumindest

die Grundlagen der klassischen Informatik wie Softwaredesign

und Asset-Management, aber auch die der Visualisierung

wie 3D Engine, Shader-Programmierung und Real

Time Physics.

eine Ausbildung zum/zur

Fachinformatiker/-in im

Bereich Anwendungsentwicklung

oder

eine Ausbildung zum/zur

mathematisch-technischen

Softwareentwickler/-in

oder

ein Studium an einer

staatlichen oder privaten

Hochschule mit dem

Schwerpunkt Game -

programmierung oder

ein Informatikstudium

I nformatiker/-in

Der Studiengang Informatik wird an Universitäten, Fachund

Hochschulen in verschiedenen Fachrichtungen angeboten.

In der Praxis sind die Berufs- bzw. Tätigkeitsprofile

stark auf die Erfordernisse des jeweiligen Arbeitsumfeldes

ausgerichtet. Nach Schwerpunkten liegen die Fachkenntnisse

der Infor ma ti ker/-innen auf folgenden Gebieten:

formale Methoden, Datenstrukturen, effiziente Algorithmen,

Kompatibilität, Kodierung, algorithmische Geometrie,

Hardwareentwurf, Betriebssysteme, Datenbanken,

Informations systeme, Programmierung, Softwaretechnologie,

künst liche Intelligenz, Rechnernetze, grafische

Datenverarbeitung, Bildverarbeitung, neuronale Netze,

Bioinformatik, Robotik, Audiokommunikation sowie eine

Vielzahl an praktischen Anwendungen. Infor ma ti ker/

-innen werden in nahezu allen größeren Unternehmen,

Behörden und Institutionen benötigt, um dort komplexe

Informationssysteme zu analysieren, zu planen, zu

entwickeln, zu modifizieren und zu implementieren. Im

Studium kann man sich auf besondere Schwerpunkte

Foto: iStock © sturti

für das Studium an einer

Universität oder Hochschule

die allgemeine

oder fach gebundene

Hoch schul reife bzw.

Fach hochschulreife

198

199


IT-Berufe

spezialisieren, z. B. Angewandte Informatik, Technische

Infor matik, Medizinische Informatik, Medieninformatik,

Wirtschaftsinformatik oder Bioinformatik.

Foto: iStock © Stacie Peterson

I nformationselektroniker/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Informationselektroniker/-innen erbringen Serviceleistungen

für informationstechnische Systeme. Sie verkaufen

und reparieren z. B. Geräte der Bild- und Ton technik oder

richten Geräte der Datentechnik ein. Daneben beraten

und schulen sie Kun den/-innen. Infor ma tions elek tro niker/-innen

sind vorwiegend in Unternehmen beschäftigt,

die Dienstleistungen im Bereich Unterhaltungselektronik

und Datentechnik anbieten. Darüber hinaus arbeiten sie

z. B. im Einzelhandel mit Computern oder Fernsehern, bei

Softwarehäusern oder Rundfunkveranstaltern. Außerdem

kommen Betriebe der Elektroinstallation als weitere Arbeitgeber

infrage. Diese bundesweit geregelte 3,5-jährige Ausbildung

wird im Handwerk in den Schwerpunkten Büro -

systemtechnik sowie Geräte- und Systemtechnik angeboten.

für die Ausbildung meist

der mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)Abitur

I nformatikkaufmann/-frau

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Informatikkaufleute sind vorwiegend in den betriebswirtschaftlichen

und kaufmännischen Abteilungen unterschiedlichster

Branchen tätig. Zu ihren Hauptaufgaben

zählen die Planung, Entwicklung, Einführung und Anpassung

von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik.

Sie betreuen und trainieren auch die

Anwen der/-innen der Systeme. Als Kaufleute sind sie

neben der Kontaktpflege zu Kunden/-innen auch für die

kaufmännischen Abwicklungen in Zusammenhang mit

den Soft- und Hardwaresystemen verantwortlich. Informatikkaufleute

benötigen somit Kenntnisse und Erfahrung

in den Bereichen Soft- und Hardware, Technik,

Planung und Betriebswirtschaft.

für die Ausbildung meist

der mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)Abitur

I nformationstechnikermeister/-in

Informationstechnikermeister/-innen übernehmen verantwortliche

Fach- und Führungsaufgaben – vor allem

in Handwerksbetrieben auf dem Gebiet der Informationstechnik

und Unterhaltungselektronik. Sie arbeiten

hauptsächlich in Betrieben des Informationstechnikerhandwerks

und der Elektroindustrie. Das können Unternehmen

sein, die Produkte und Dienstleistungen der

Informations- und Telekommunikationstechnik sowie der

Unterhaltungselektronik anbieten oder auch elektrische

Mess- und Steuerungsinstrumente herstellen. In Studios

von Hörfunk- und Fernsehanstalten finden Infor ma tionstech

ni ker meister/-innen ebenfalls Beschäftigungsmöglichkeiten.

Informationstechnikermeister/-in ist eine berufliche

Weiterbildung nach der Handwerksordnung (HwO).

für die Weiterbildung

z. B. eine abgeschlossene

Berufsausbildung in einem

anerkannten Ausbildungsberuf,

der der Informationstechnologie

zugeordnet

werden kann, wie z. B.

Informationselektroniker/

-in oder IT-Systemelek troniker/-in

200

201


IT-Berufe

nformationstechnische/-r Assistent/-in,

I staatlich geprüfte/-r

Fachrichtung Medieninformatik

Assistenten/-innen im Bereich Medieninformatik entwickeln

und programmieren interaktive Produkte sowie

Multimedia- und Internetanwendungen. In erster Linie

erstellen sie Software und realisieren hierbei Gestaltungsvorgaben.

Sie wählen Autorenwerkzeuge und Programmiersprachen,

mit denen sie Rohdaten verarbeiten sowie

Grafik, Bild, Ton und Animationen einbinden können.

Auch bei der Konzeption und Redaktion von Multimediaprodukten

wirken sie mit. Sie entwerfen beispielsweise

Computergrafiken und -animationen, bearbeiten Bilder

sowie Videosequenzen und sorgen für eine nutzerfreundliche

Darstellung von Text, Bild und Ton. Zu ihrem Aufgabengebiet

gehört es zudem, multimediale Datenbanken

aufzubauen oder zu erweitern und Multimediasysteme

oder Netzwerke technisch zu betreuen. Sie arbeiten

bei Software- und Datenbankanbietern oder auch in

Multimedia- und Werbeagenturen, bei Verlagen, in der

Unternehmensberatung, in Filmstudios oder bei Fernsehanstalten.

für die berufsfachschulische

Ausbildung meist der

mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)Abitur

Fachrichtung Softwaretechnik

Assistenten/-innen für Softwaretechnik entwickeln selbst

Software und modifizieren vorhandene Programme für

technische, mathematisch-wissenschaftliche oder kaufmännische

Anwendungen. Sie passen marktübliche Standardsoftware

an betriebliche Erfordernisse an, integrieren

sie in vorhandene IT-Systeme und entwickeln anwendergerechte

Datenbanken. Dafür analysieren sie IT-Systeme

und finden individuelle Lösungen. Weiterhin entwickeln

und optimieren sie rechnergestützte und -integrierte

Informationssysteme (Datenbanken). Im Arbeitsalltag

202

203


installieren, konfigurieren und pflegen sie System- und

Anwendungssoftware auf Rechnern und Rechnernetzen.

Darüber hinaus unterstützen und beraten sie Kunden/

-innen bei der Anschaffung geeigneter IT-Systeme und

schulen sie bei Bedarf.

sie bedarfsgerechte Datenbanken und programmieren

Internetlösungen, betreuen bestehende Systeme und

führen beispielsweise Datensicherungen durch. Weiterhin

übernehmen sie die Anwenderschulung sowie Software-

und Systemberatung.

IT-Berufe

Fachrichtung Technische Informatik

Assistenten/-innen dieser Fachrichtung programmieren

Systemlösungen für betriebliche Prozesse, passen

bestehende Soft- oder Hardware an oder entwickeln

Datenbanken und Programme mithilfe geeigneter Programmiersprachen

und Softwareentwicklungswerkzeugen.

Außerdem installieren sie Software und Netzwerke,

administrieren Computer und warten diese. In der Prozessdatenverarbeitung

steuern, überwachen und optimieren

sie computerunterstützte industrielle Abläufe.

Sie erstellen Qualitätsrichtlinien für Programme, entwickeln

Programmtests, führen diese durch und bera ten

Pro gram mie rer/-innen im Rahmen der Entwicklungsstandardisierung.

Foto: iStock © Yuri_Arcurs

Fachrichtung Wirtschaftsinformatik

Überall dort, wo große Datenmengen schneller Veränderung

unterliegen und verwaltet, archiviert sowie zugänglich

gemacht werden müssen, ist das Wissen von Assistenten/-innen

für Wirtschaftsinformatik gefragt. Mit dem

Ziel, Arbeitsabläufe zu optimieren, wirken sie bei der Entwicklung

und Installation von Anwendungsprogrammen

mit. Assis ten ten/-innen für Wirtschaftsinformatik analysieren

IT-Systeme im Hinblick auf Nutzerfreundlichkeit

sowie Wirtschaftlichkeit und ermitteln den eventuellen

Anpassungsbedarf. Dementsprechend konfigurieren

sie Hard- und Softwarekomponenten. Zudem erstellen

I T-Administrator/-in

IT-Administratoren/-innen überwachen den Datenverkehr,

Datendurchsatz sowie Fehlerraten. Sie isolieren und

beheben Fehler in Datenbanken, Systemen und Netzen,

erarbeiten Richtlinien und Konzepte für einen möglichst

störungsfreien Systembetrieb, führen Updates oder Backups

durch, planen und dokumentieren Releases und

Konfigurationsänderungen und setzen Sicherheitsmaßnahmen

um, die den Systembetrieb gegen Angriffe von

innen und außen schützen. Auch den Benutzer-Support

und die Verwaltung der Nutzer-Rechte organisieren sie. Im

Change Management analysieren sie die Anforderungen

für die Weiterbildung

eine abgeschlossene

Ausbildung im Bereich der

Informations- und Telekommunikationstechnik

204

205


IT-Berufe

an IT-Systeme, prüfen den Änderungsbedarf, führen Evaluierungen,

Variantenvergleiche und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

sowie die Inbetriebnahme, Konfiguration

und den Test neuer Hard- und Software durch.

I T-Berater/-in

IT-Berater/-innen akquirieren IT-Beratungsprojekte und

führen sie durch. Sie bewerten dabei zunächst fremde

und eigene IT-Systeme unter technischen sowie wirtschaftlichen

Gesichtspunkten und gestalten aus den

Ergebnissen die notwendigen Veränderungsprozesse. Sie

schlagen kundenspezifische Lösungen vor, organisieren

effiziente Arbeits- und Systemabläufe (z. B. durch Migration

von Anwendungen) und planen sowie überwachen

die Umsetzung der IT-Konzepte. Neben der Analyse von

Problemen untersuchen und modellieren IT-Berater/

-innen Geschäftsprozesse, definieren Angebote und

z. B. ein Studium der

Informatik, Wirtschaftsinformatik

oder

eine Ausbildung zum/zur

Fachinformatiker/-in

erarbeiten Informatikstrategien. Außerdem erstellen sie

Durchführbarkeitsstudien, erarbeiten Kriterien für Makeor-Buy-Entscheidungen

und managen Produktportfolios.

Administrative Tätigkeiten wie Dokumentation, Präsentation,

Abstimmung, Qualitätsprüfung, Tests, Übergaben,

Release-Entwicklung und Verfahrensbetreuung gehören

ebenfalls zu ihren Aufgaben.

I T-Kundenbetreuer/-in

IT-Kundenbetreuer/-innen analysieren komplexe Probleme

von IT-Produkten und -Systemen. Sie erarbeiten

und implementieren Problemlösungen. IT‐Kunden betreuer/-innen

werden von Unternehmen beschäftigt, die

einzelne Hard- und Softwareprodukte bzw. Produktgruppen

oder Komplettlösungen entwickeln und vertreiben

(produktspezifischer IT-Support). Ihre Aufgabe ist es, die

Funktionalität der Produkte sowie Lösungen und damit

die Kundenzufriedenheit sicherzustellen. Sie nehmen

Kundenanfragen, Fehlermeldungen sowie Reklamationen

auf und bewerten diese. Sie lokalisieren und beheben

technische Fehler. IT‐Kundenbetreuer/-innen werden

auch von Unternehmen beschäftigt, die firmenintern

oder für Kunden/-innen Support für Rechnersysteme

bzw. Teilbereiche von Rechnersystemen inklusive deren

Komponenten leisten (systemspezifischer Support). Sie

schulen Kunden/-innen und Mitarbeiter/-innen.

für die Weiterbildung

eine abgeschlossene IT-

Erstausbildung und/oder

mehrjährige branchenrelevante

Berufserfahrung

Foto: iStock © PeopleImages

206

207


IT-Berufe

I T-Lösungsentwickler/-in

IT-Lösungsentwickler/-innen identifizieren den Handlungsbedarf

für informationstechnische Lösungen, z. B. im

Wissensmanagement, im E-Marketing, in der Logistik oder

Netzwerktechnik, und ermitteln die fachlichen Anforderungen

in enger Absprache mit den Auftrag gebern. Sie

gewichten und bewerten mögliche Risiken und erstellen

fachliche Lösungsansätze, die sie in einem weiteren

Schritt auf ihre funktionale und technische Machbarkeit

hin überprüfen. Dabei berücksichtigen sie z. B. technische

Standards, Normen, Qualitätsanforderungen und

Wirtschaftlichkeit, setzen ggf. Standardlösungen und

‐komponenten ein, die sie modifizieren, und passen die

IT-Infrastruktur an. Sie begleiten und dokumentieren die

Planungen, die technische Umsetzung und Integration

der Lösung in die Zielumgebung, nehmen Optimierungen

vor und wirken an der Einweisung und Schulung

der Nutzer/-innen mit.

für die Weiterbildung

eine abgeschlossene

Ausbildung im Bereich der

Informations- und Telekommunikationstechnik

die Ressourcen (Infrastruktur, Personal). Sie stellen das

erforderliche Personal bereit, qualifizieren es und führen

die ihnen unterstellten Mit arbei ter/-innen. Sie beraten

Unternehmen und Organisationseinheiten bei der Konzipierung

erforderlicher Qualifizierungsmaßnahmen.

Foto: iStock © FabrikaCr

I T-Manager/-in

IT-Manager/-innen sind für die gesamte informationstechnische

Infrastruktur eines Unternehmens verantwortlich.

Sie koordinieren die Arbeitsabläufe innerhalb

der IT-Abteilung und sorgen für ein reibungsloses

Zusammenspiel zwischen der IT-Abteilung und den

anderen Unternehmensbereichen. Innerhalb ihres Verantwortungsbereichs

koordinieren, steuern und unterstützen

IT- Mana ger/-innen IT-Projekte und -Prozesse

zur Absicherung der jeweiligen Ziele. Dabei organisieren

sie selbstständig ihren Verantwortungsbereich, setzen

die strategische Informationssystemplanung um,

verantworten das Budget und planen sowie steuern

eine abgeschlossene Ausbzw.

Fortbildung oder

ein Hochschulabschluss

in der Informations- und

Kommunikationstechnik

I T-Servicemanager/-in

IT-Servicemanager/-innen sind verantwortlich für den

Support, das heißt für die Kundenbetreuung. Sie leisten

telefonisch oder per E-Mail Hilfestellung bei Fragen oder

Problemen mit Hard- und Software. Sie organisieren

bei Bedarf Reparatur- oder Servicemaßnahmen vor Ort,

dokumentieren die Anfragen und bauen beispielsweise

FAQ-Datenbanken auf. Darüber hinaus konzipieren, realisieren

und optimieren sie Service- und Supportverträge

mit Unternehmen, die IT-Systeme nutzen, und pflegen

den Kontakt zu Herstellern. Gegebenenfalls führen

sie auch Schulungen zu neuen Hard- und Softwareprodukten

durch. IT-Ser vice mana ger/-innen können z. B. bei

meist eine Aus- bzw.

Weiterbildung oder

ein Hochschulabschluss

auf dem Gebiet der Informations-

und Kommunikationstechnologie

208

209


IT-Berufe

Soft- und Hardwareherstellern mit eigenen Servicehotlines,

bei Systemhäusern oder im Callcenter von speziellen

Supportanbietern tätig sein.

I T-Systemelektroniker/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

IT-Systemelektroniker/-innen planen bzw. installieren kundenspezifische

Systeme der IT-Technik, konfigurieren sie

und nehmen diese in Betrieb. Sie warten die Systeme, analysieren

Fehler und beseitigen Störungen. Daneben beraten

und schulen sie Kunden/-innen. Ihren Arbeitsplatz

haben IT- System elek tro ni ker/-innen in Unternehmen, die

Produkte und Dienstleistungen der Informations- und

Telekommunikationstechnik anbieten. Sie finden Beschäftigung

bei Herstellern und Betreibern von Telekommunikationsanlagen

und -netzen, bei Installa tions betrieben

für Sicherheitstechnik sowie im Einzelhandel oder auch

in Ingenieurbüros, die Netzwerke planen. Innerhalb eines

Unternehmens arbeiten IT-System elek tro ni ker/-innen im

Büro, wenn sie die Zusammenstellung der Geräte, Baugruppen

oder Anlagen planen, kalkulieren oder bestellen.

In der Werkstatt arbeiten sie, wenn sie die Teile zusammenbauen,

prüfen, austauschen oder instand setzen. Bei

Kunden/-innen vor Ort informieren und beraten sie, installieren

Geräte sowie Anlagen und setzen sie in Betrieb.

Häufig weisen sie auch die Anwender/-innen in die

Bedienung der Geräte ein. Typische Einsatzgebiete sind

zum Beispiel Computersysteme, Festnetze, Funknetze,

Endgeräte oder Sicherheitssysteme.

für die Ausbildung meist

der mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)Abitur

I T-Systemkaufmann/-frau

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

IT-Systemkaufleute arbeiten für Unternehmen, die Informations-

und Telekommunikationssysteme entwickeln

und anbieten. Dort informieren und beraten sie Kun den/

-innen, analysieren die kundenspezifischen Anforderungen,

kalkulieren und erstellen Angebote. Im ständigen

Kundenkontakt leiten sie die Projekte unter kaufmännischen,

technischen und organisatorischen Gesichtspunkten

von der Konzeption bis zur Übergabe an die

Auftraggeber. IT-Systemkaufleute sind auch im Bereich

Marketing tätig und informieren über die Produkte ihres

Unternehmens. Dazu benötigen sie Branchenkenntnisse

und beobachten kontinuierlich den Markt. Inhaltliche

Schwerpunkte der Ausbildung liegen u. a. in den

Bereichen Geschäftsprozesse, Beschaffung, Vertrieb,

kaufmännische Steuerung und Kontrolle, IT-Produkte und

-Märkte sowie Systemtechnik. Typische Einsatzgebiete

sind zum Beispiel Branchensysteme, Standardsysteme,

technische Anwendungen, kaufmännische Anwendungen

oder Lernsysteme.

M athematisch-technische/-r

Softwareentwickler/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Mathematisch-technische Softwareentwickler/-innen

konzipieren, analysieren und programmieren Software

im Anwendungs-, Datenbank-, Netzwerk- und

Forschungsbereich. Sie wenden dabei Verfahren der

numerischen Mathematik und Lösungsalgorithmen an.

Die Schlüsselkompetenzen sind analytisches Denken,

die Fähigkeit zur Abstraktion und interdisziplinärer

für die Ausbildung meist

der mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)Abitur

für die Ausbildung meist

das (Fach-)Abitur mit

guten bis sehr guten

Noten in Mathematik,

Physik und Informatik

210

211


IT-Berufe

Teamarbeit, Kenntnisse in der Umsetzung mathematischer

Modelle sowie der Anwendung mathematischer

Methoden zur Simulation von Prozessen, zur

Datenauswertung oder Qualitätssicherung. Darüber

hinaus beherrschen sie moderne Programmiersprachen,

Betriebssysteme und Softwareentwicklungsmethoden.

Mathematisch-technische Soft ware ent wick ler/-innen

verfügen u. a. über die Fähigkeit zur Mitarbeit an hochkomplexen

Systemen in der kommerziellen Datenverarbeitung.

Mit der Berufsbezeichnung „mathematischtechnische/-r

Soft ware ent wick ler/-in“ wird eine eindeutige

Unterscheidung zu den ausgebildeten „staatlich

geprüften mathematisch-technischen Assistenten/

-innen“ gegeben. Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber

sind Agenturen und Unternehmen unterschiedlicher

Größe und Art, z. B. Softwarehäuser, Wirtschaftsunternehmen

(Banken und Versicherungen), Forschungseinrichtungen,

Rechenzentren und Hochschulen.

M edieninformatiker/-in

Medieninformatiker/-innen nutzen ihre Informatikkenntnisse,

um neue Medienprodukte für die Präsentation,

die Kommunikation, das Marketing und den Service

zu erstellen. Sie entwickeln Softwaresysteme für Onlinedienste,

die die Möglichkeit zur direkten Kommunikation

mit Kunden/-innen bieten. Sie visualisieren Informationen

durch Computergrafiken, Simulationen und Animationen.

Gleichzeitig ergänzen sie die Onlinepräsenz um Schnittstellen

für die Auftragsabwicklung. Medien infor ma ti ker/

-innen beteiligen sich an der Produktion und rechnergestützten

Postproduktion von Videos und interaktiven

für den Studiengang

(z. B. an der Fachhochschule

Wedel) die Fachhochschulreife

Inhalten für das Internet. Sie schreiben Lernsoftware, setzen

Autorensysteme ein und bauen multimediale Dokumentationsdatenbanken

auf. Sie sorgen mit benutzerfreundlichen

Navigationssystemen und digitalen Assistenten

dafür, dass die Nutzer/-innen genau die Infor ma -

tionen erhalten, die sie interessieren.

M edientechniker/-in

Medientechniker/-innen planen, entwickeln und

produzieren elektronische und multimediale Produkte

und Kommunikationsdienstleistungen. Als System -

experten/-innen übernehmen sie die technische Produktion

in Medienunternehmen, Agenturen, Film-, Fernseh-,

Hörfunkbetrieben und Theatern. Aufgrund ihres

hohen technischen Sachverstands und Überblicks sind

sie mit einer entsprechenden zusätzlichen betriebswirtschaftlichen

Qualifizierung auch in wirtschaft lichen Leitungsfunktionen

sehr gefragt. Sie erlangen im Studium

umfangreiches Wissen in medientechnischen Grundlagen,

Systemen, Verfahren und Anwendungen und

ihren Einsatzfeldern. Darüber hinaus vermittelt das Studium

Schnittstellenkompetenzen im künstlerischen, grafischen

und betriebswirtschaftlichen Bereich. Das Studium

ermöglicht somit ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten.

für das Studium die Fach -

hochschulreife, die allgemeine

Hochschulreife

oder die fachgebundene

Hochschulreife

212

213


IT-Berufe

N etzwerkadministrator/-in

Netzwerkadministratoren/-innen betreiben Netzwerke.

Sie analysieren und bewerten den internen und

externen Datenverkehr, kontrollieren und analysieren

Datendurchsatz und Fehlerrate. Sie organisieren den

Netzbetrieb – einschließlich des Benutzersupports. Sie

analysieren Probleme, isolieren sowie beheben fehlerhafte

Zustände in Netzwerken und erarbeiten Richtlinien

für den Netzbetrieb. Sie entwerfen neue technische

Konzepte für den Netzbetrieb und entwickeln Netze

unter Beachtung der Auswirkungen der Veränderungen

bedarfsgerecht und wirtschaftlich weiter. Netz werkadminis

tratoren/-innen planen und überprüfen Sicherheitsmaßnahmen

gegen Angriffe von außen und innen.

Sie administrieren aktive und passive Komponenten und

unter stützen Systemdienste mit Netzwerk- sowie Systemmanagementsystemen.

S AP-Berater/-in

Die Software von SAP (Systeme, Anwendungen,

Produkte in der Datenverarbeitung) hat sich in zahlreichen

Unternehmen als branchenspezifische umfassende

E-Business-Lösung etabliert. Die betrieblichen Prozesse

dieser Unternehmen werden lokal, regional und teilweise

international über die SAP-Software verwaltet. Daher

besteht ein sehr großer auch internationaler Bedarf an

Sup por tern/-innen bzw. Beratern/-innen und Trainern/

-innen für SAP-Softwarelösungen. SAP-Berater/-innen

unterstützen aber auch Personalabteilungen und passen

die SAP-Software an die Erfordernisse von Unterneh men

und die individuellen Arbeitsplätze an. Hierzu benötigen

sie professionelle Kenntnisse im Umgang mit den

für Anpassungsfortbildungen

in diesem

Gebiet meist einschlägige

Berufserfahrung oder

Vorkenntnisse im Bereich

von Hard- und Software

sowie die (Fach-)Hochschulreife

und

eine mathematisch-technische

Begabung sowie

eine hohe Affinität zur

Informations- und Kommunikationstechnologie

eine abgeschlossene Berufsausbildung

in einem

kaufmännischen, kommunikationselektronischen

oder IT-orientierten Beruf

sowie

Grundkenntnisse der

gängigen Hard- und

Software und langjährige

Berufserfahrung in der

EDV-Branche bzw. ein

wirtschafts- oder technikorientiertes

Studium

Instrumenten des modernen Personalmanagements

und der Datenverarbeitung. Zu ihrem Aufgabengebiet

gehört auch die Integration von SAP-Lösungen in Internetstrukturen.

Ihre Kenntnisse reichen von betriebswirtschaftlichen

Aspekten bis hin zu Softwarelösungen. Darüber

hinaus benötigen sie eine hohe Kompetenz in den

Bereichen Rhetorik, Gesprächsführung und Präsentationstechniken.

S oftwareentwickler/-in

Softwareentwickler/-innen konzipieren, betreiben

oder optimieren Softwarelösungen und Systemsoftware

oder passen bereits vorhandene Standardsoftware an

individuelle Erfordernisse an. Im Rahmen von System entwürfen

analysieren sie zunächst die bestehende IT-Infrastruktur,

ermitteln spezifische Anforderungen oder den

konkreten Änderungsbedarf und erstellen eine Leistungsbeschreibung

mit den Anforderungen an die neue Software.

Anforderungsmodelle und System designs überprüfen

sie auf Korrektheit, Eindeutigkeit und Vollständigkeit

sowie auf Realisierbarkeit der System anfor derungen –

insbesondere hinsichtlich Sicherheit und Leistung. Sie

spezifizieren die softwaretechnischen Details und legen

die Schnittstellen zu anderen Komponenten und Systemen

fest. Vor Beginn der eigentlichen Programmierarbeit

entwerfen sie ggf. Algorithmen, also methodische

Rechenverfahren zur Lösung einer vorgegebenen Aufgabe

oder eines Problems. Auf dieser Basis planen und

konzipieren sie dann einzelne Softwarebausteine, setzen

diese zusammen und bringen sie zum Laufen. Soft wareent

wick ler/-innen sollten über Kenntnisse in Software

Development Kits (SDK) verfügen und in jedem Fall

für die Weiterbildung

eine Ausbildung zum/

zur Fachinformatiker/-in

oder mathematischtechnischen

Softwareentwickler/-in

oder

im akademischen Bereich

alle Studiengänge der

Informatik

214

215


IT-Berufe

Programmiersprachen beherrschen. Im Bereich der Appund

Webentwicklung arbeiten sie eng mit Grafik- bzw.

Web- oder Screen de signern/-innen zusammen. Am Ende

der Entwicklungsphase führen sie Tests durch, beheben

Fehler und wirken bei der System integration mit. Software

ent wick ler/-innen sollten über ein hohes Abstraktionsvermögen

und einen scharfen analytischen Verstand

verfügen.

S ystemelektroniker/-in

(bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf)

Systemelektroniker/-innen sind in der Entwicklung und

Herstellung von Komponenten, Geräten und Systemen

sowie im Service tätig. Sie betreuen Kunden/-innen und

analysieren die geforderten Funktionen sowie die technischen

Umgebungsbedingungen, konzipieren Komponenten,

Geräte sowie Systeme, entwerfen elektronische

Schaltungen und erstellen Fertigungsunterlagen. Sie

stellen Muster und Unikate her, wählen mechanische,

elektrische und elektronische Komponenten aus, passen

sie an und montieren sie zu Geräten und Systemen.

Sie programmieren Schnittstellen, planen und steuern

Fertigungsabläufe, richten Fertigungsanlagen und

Prüf systeme ein, programmieren, optimieren und warten

diese. Sie üben ihre Tätigkeiten selbstständig aus

und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten

Bereichen ab. Dabei arbeiten sie häufig im Team. Beschäftigung

finden System elek tro ni ker/-innen hauptsächlich

in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks sowie in

der Elektroindustrie. Sie arbeiten z. B. bei Herstellern von

Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen oder elektrischen

Ausrüstungen. Betriebe des Maschinen- und

für die Ausbildung meist

der mittlere Schulabschluss

oder das (Fach-)Abitur

Anlagenbaus kommen ebenso als Arbeitgeber infrage.

Auch in der Herstellung und der Reparatur von Büromaschinen,

Computern, phono-, video- und medizintechnischen

Geräten sind sie tätig.

S ysteminformatiker/-in

Technische Systeminformatiker/-innen setzen Hardund

Softwaresysteme der Automatisierungstechnik ein,

um technische Arbeits- und Fertigungsabläufe effizienter

zu gestalten. Technische Prozesse automatisieren sie

beispielsweise mithilfe von speicherprogrammierbaren

Steuerungen, Prozessleittechnik, Robotertechnik oder

vernetzten Computersystemen. Zudem übernehmen sie

Aufgaben in der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.

Sie erstellen spezifische Software zur Erfassung messtechnischer

Werte und programmieren speicherprogrammierbare

Steuerungen sowie Mikrorechnersysteme. Des

Weiteren warten sie Automatisierungssysteme, beseitigen

auf tretende Fehler und analysieren Fehlerquellen. Sie weisen

das Bedienpersonal ein und kümmern sich um allgemeine

Aufgaben in der Netzwerkadministration.

T

echnische/-r Informatiker/-in

Technische Informatiker/-innen denken und planen

in komplexen Zusammenhängen. Projektmanagement,

Präsentation und Kommunikation gehören ebenso wie

Budgetplanung und Kostenkontrolle zu ihrem Handwerkszeug,

aber auch Kreativität ist gefragt: Technische Infor mati

ker/-innen konzipieren Automatisierungslösungen, entwickeln

Softwaresysteme, setzen Simulationsmethoden

für die schulische Ausbildung

meist die allgemeine

oder fachgebundene

Hoch schulreife bzw.

Fachhochschulreife

für das Studium die allgemeine

oder fachgebundene

Hochschulreife bzw.

Fachhochschulreife

216

217


für den Hardwareentwurf ein und übernehmen die

gesamte Planung, Betreuung und Abwicklung technischer

Projekte. Sie konfigurieren Rechnernetze und sind in der

Kundenberatung tätig. Sie beschäftigen sich mit der

Programmierung von Echtzeitsystemen und Industrierobotern

zur Prozess- und Fertigungsautomatisierung. Sie

entwerfen Datenbanken und programmieren Multimediaanwendungen.

Sie arbeiten beispielsweise in der Systemanalytik,

Medizininformatik oder Produktentwicklung.

IT-Berufe

W ebadministrator/-in

Webadministratoren/-innen strukturieren und

pflegen die Internetauftritte von Unternehmen im Hinblick

auf Funktionalität, Aktualität, Firmendesign und

Nutzerfreundlichkeit. Sie betreiben und überwachen

Internet- und Application-Server mit dem Ziel der stabilen,

permanenten Erreichbarkeit und sichern dabei den

Web- und Systembetrieb sowie sensible Daten gegen

Angriffe von außen ab. Webadministratoren/-innen unterstützen

die Entwicklung von Internetseiten und implementieren

sie in die Website. In Kooperation mit anderen

IT-Spezia listen/-innen koordinieren sie die Entwicklung

dynamischer Webkomponenten. Sie sind die Kontaktperson

für End kunden/-innen und unterstützen betriebliche

Fachabteilungen durch Reports über die Nutzung

von Websites. Sie beraten in technischen Fragestellungen

sowie bei Investitionsentscheidungen und koordinieren

komplexe, technisch anspruchsvolle Internetauftritte.

einschlägige Berufserfahrung

oder Vorkenntnisse

im Bereich von Hard- und

Software sowie die (Fach-)

Hochschulreife und

eine mathematisch-technische

Begabung sowie

eine hohe Affinität zur

Informations- und Kommunikationstechnologie

Foto: iStock © PeopleImages

W ebanalyst/-in

Webanalysten/-innen beobachten die Onlinemarketingaktivitäten

eines Unternehmens. Dazu überwachen

sie die Kundenreaktionen auf Onlinewerbekampagnen

sowie die Besuche und Abverkäufe von Onlineshops

und werten diese aus. Anhand ihrer Analysen

entwickeln sie Strategien zur Optimierung von Webportalen

und E-Commerce-Aktivitäten. Dazu erfassen Webana

lys ten/-innen mit speziellen Softwarewerkzeugen,

z. B. Google Analytics, wie lange Kunden/-innen auf einer

Seite verweilen, ob und wann sie wiederkommen, und

von welchen anderen Webseiten sie den Weg zu dem

Unternehmensportal oder Onlineshop finden. Stellt sich

dabei heraus, dass trotz hoher Ausgaben im Bereich der

E-Commerce-Aktivitäten, wie beispielweise Bannerwerbung,

keine höheren Umsätze erzielt werden, gehört es

zum Aufgabenbereich von Web ana lys ten/-innen, die

bestehende Website durch Suchmaschinenoptimierung

oder andere Maßnahmen zu verbessern oder neue

ein Wirtschaftsinformatik-

oder anderes wirtschaftswissenschaftliches

Studium mit Marketingschwerpunkt

oder

ein Studium im Bereich

Mathematik oder Statistik

oder

eine berufliche Ausbildung

zum/zur Kaufmann/-frau

für Marketingkommunikation

mit einer einschlägigen

Weiterbildung

218

219


IT-Berufe

Marketingstrategien zu entwerfen. Dazu arbeiten sie insbesondere

mit den Mit arbeitern/-innen der Marketingabteilung,

mit Web designern/-innen und Textern/-innen

zusammen.

W ebentwickler/-in

Webentwickler/-innen setzen in Web-, E-Commerce-

und Onlinespieleagenturen die Design- und Navigationsvorgaben

der Web- und Gamedesigner/-innen,

Artdirectors und Konzeptioner/-innen um. Sie sorgen

dafür, dass die jeweiligen Webseiten oder Anwendungen

schnell und robust laufen. Da sie für die korrekte Ausgabe

der Designvorgaben auf den bei den Endnutzern/-innen

installierten Browsern verantwortlich sind, spricht man bei

ihrer Arbeit auch von Client-Side- oder Frontend-Entwicklung.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben beherrschen Web entwick

ler/-innen die im Internet gängigen Auszeichungs-

und Skriptsprachen. Für die Umsetzung der stilistischen

Vorgaben nutzen sie Cascading Style Sheets (CSS). Für die

Anbindung von Internetseiten an dynamische Quellen

wie Datenbanken oder dynamisch generierte Skripte, kennen

sie sich mit Skriptsprachen wie PHP oder ASP bestens

aus. Browsertechnologien und deren Tücken sind ihnen

ebenso geläufig wie Content-Management-Systeme. Da

sie teils auch komplexe und umfangreiche Internetpräsenzen

realisieren, benötigen sie zudem konzeptionelle

Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich Usability.

eine Ausbildung als

Fachinformatiker/-in im

Bereich Anwendungsentwicklung

oder

ein Studium der (Medien-)

Informatik oder

eine Ausbildung zum/

zur Mediengestalter/-in

mit einer entsprechenden

Weiterbildung

W irtschaftsinformatiker/-in

Wirtschaftsinformatiker/-innen sind die Verbindung

zwischen Betriebswirtschaft sowie Informations-

und Kommunikationstechnik. Sie analysieren

bestehende Organisationsabläufe interner und externer

Kunden/-innen, überprüfen sie auf Effizienz und entwerfen

in Absprache mit den Beteiligten Sollkonzepte.

Sie wählen Computersysteme aus, entscheiden über die

Architektur von Rechnernetzen, führen komplexe Standardsoftwaresysteme

ein und entwickeln mit leistungsfähigen

Werkzeugen Software, wenn es keine Standardlösungen

gibt. Sie richten Datenbanken ein, regeln den

Zugriff, kümmern sich dabei um Datenschutz sowie

Datensicherheit und bringen Ordnung in die Datenflut.

Sie strukturieren, verdichten und filtern Informationen,

zeigen nützliche Zusammenhänge auf und unterstützen

damit Entscheidungsprozesse. Sie betreiben und pflegen

Softwaresysteme zur Auftragsabwicklung, zur Lagerund

Materialflussüberwachung, zur Produktionsplanung

und -steuerung oder für die Bereiche Controlling, Marketing

und Vertrieb. Dabei bilden sie unternehmensspezifische

Geschäftsprozesse in einer Standardumgebung

ab und stellen dazu mit ihrem betriebswirtschaftlichen

Sachverstand eine Vielzahl von Parametern ein. All diese

Aufgaben lösen Wirt schafts infor ma ti ker/-innen im Team.

Kommunikation, Präsentation und das Management von

Projekten bestimmen ihren Alltag. Sie sorgen für kür zere

Reaktionszeiten auf Kundenwünsche, für treffsichere

Managemententscheidungen und beispielsweise für eine

höhere Produktivität. Dafür brauchen sie breites betriebswirtschaftliches

Wissen und solide Informatikkenntnisse.

Wirt schafts infor ma ti ker/-innen sind u. a. begehrte Fachkräfte

im Bereich des E-Commerce.

für das Studium der

Wirtschaftsinformatik die

fachgebundene Hochschulreife

bzw. Fachhochschulreife

220

221


Foto: iStock © PeopleImages

Adressen der

Bildungsanbieter

in der Metropolregion

Hamburg von A–Z

Foto: KWB © Christine Robben


Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

dressen der Bildungs-

A anbieter in der Metropolregion

Hamburg von A–Z

225

AMD Akademie Mode & Design

Alte Rabenstraße 1

20148 Hamburg

Tel. 040 23787834

Fax 040 23787878

hamburg@amdnet.de

www.amdnet.de

»»

staatlich anerkannt (BAföG möglich)

Berufliche Schule

Anckelmannstraße

Anckelmannstraße 10

20537 Hamburg

Tel. 040 428592-392

Fax 040 427968-245

bs01@hibb.hamburg.de

Berufliche Schule City Nord BS28

Standort City Nord

Tessenowweg 3

22297 Hamburg

Tel. 040 428959-2001/202

Fax 040 428959-290

office@bs-citynord.hamburg

www.bs-citynord.hamburg

»»

Fortsetzung auf der folgenden Seite

Bildungsangebot:

• Modejournalismus/Medienkommunikation

Bachelor of Arts (Hons) Fashion

Management and Communication

(optional integriertes Zusatzstudium)

Für die Berufsbilder:

• Modejournalist/-in

• Kulturjournalist/-in

• Fashion Communication Manager

• Fashion Editor

Berufsschulische Ausbildungen:

• Musikfachhändler/-in

• Fotomedienfachmann/-frau

• Fachangestellte/-r für Medien- und

Informationsdienste (Fachrichtungen

Archiv, Bibliothek, Bildagentur,

Information und Dokumentation,

Medizinische Dokumentation)

Bildungsgänge am Standort:

• Informatikkaufmann/-frau

IT-Systemkaufmann/-frau

Berufliche Schule City Nord BS28

Standort Eimsbüttel

Schwenckestraße 91

20255 Hamburg

Tel. 040 428 959-203/-204

Berufliche Schule Farmsen G16

Staatliche Schule für

Technik und Medien

Hermelinweg 8

22159 Hamburg

Tel. 040 428855-750

Fax 040 428855-850

g16@hibb.hamburg.de

www.g16hamburg.de

Berufliche Schule ITECH Elbinsel

Wilhelmsburg BS14

Dratelnstraße 26

21109 Hamburg

Tel. 040 42879-02

Fax 040 42879-450

g18@hibb.hamburg.de

www.g18.de

»»

Mit der optionalen Zusatzqualifikation

„Dual Plus Fachhochschulreife“ erhalten

besonders motivierte und leistungsfähige

Auszubildende die Möglichkeit, parallel zur

Berufsausbildung die Fachhochschulreife

zu erwerben.

Bildungsgänge am Standort:

• Veranstaltungskaufmann/-frau

Berufsschulische Ausbildungen:

• Informationstechniker/-in

• Mechatroniker/-in

Medientechniker/-in

• Metalltechniker/-in

Fachschule Technik:

• Weiterbildung in den Fachrichtungen

Mechatronik und Informationstechnik

zum/-r staatlich geprüften Techniker/-in

Höhere Technikschule:

Informations-, Metall- und Elektrotechnik

Berufsschulische Ausbildungen:

• Elektriker/-in für Automatisierungstechnik

• Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

• Fachinformatiker/-in Systemintegration

IT-Systemelektroniker/-in

• Verfahrensmechaniker/-in

Höhere Technikschule (HTS):

Wechsel zwischen Schule und praktischen

Erfahrungen in Unternehmen der Informations-,

Metall- oder Elektrotechnik + allgemeine

Fachhochschul reife (im zweiten Jahr)

»»

Fortsetzung auf der folgenden Seite

224


227

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Berufliche Schule ITECH Elbinsel

Wilhelmsburg BS14

Berufsförderungswerk Hamburg

GmbH (BFW)

August-Krogmann-Straße 52

22159 Hamburg

Tel. 040 64581-0

info@bfw-hamburg.de

www.bfw-hamburg.de

»»

AZAV-zertifiziert (Förderung

durch die Arbeitsagentur möglich)

»»

Reha-Förderung möglich

Brand Academy – Hochschule

für Design und Kommunikation

University of Applied Sciences

Rainvilleterrasse 4

22765 Hamburg

Tel. 040 38089356-0

Fax 040 38089356-20

»»

Fortsetzung auf der folgenden Seite

Fachoberschule Elektrotechnik (FOS):

Technische Informatik und Anwendungsentwicklung

+ allgemeine Fachhochschulreife

Berufsoberschule Technik (BOS):

Die BOS Technik richtet sich an alle, die eine

technische Berufsausbildung abgeschlossen

haben und einen höheren Bildungsabschluss

als Zugang für ein Studium an einer Fachhochschule

(nach BOS 12) oder Universität (nach

BOS 13) anstreben.

Bildungsangebote zu folgenden

Berufen/Tätigkeiten:

Medienassistent/-in

• PC- und Netzwerktechniker/-in

Umschulungen zu folgenden Berufen:

• Fachinformatiker/-in

• Fachrichtung Anwendungsentwicklung

• Fachrichtung Systemintegration

IT-Systemelektroniker/-in

Mediengestalter/-in Digital und Print

• Technische/-r Produktdesigner/-in

• Qualitätsfachmann/-frau

Studiengänge:

• Brand Management (B. A.)

• Brand Management (B. A.) –

Brand Communication

• Brand Design (B. A.) –

Kommunikationsdesign

• Brand Design (B. A.) – Digital Design

• International Brand Management (M. A.)

• International Brand Communications (M. A.)

Brand Academy – Hochschule

für Design und Kommunikation

University of Applied Sciences

bachelor@brand-acad.de

master@brand-acad.de

www.brand-acad.de

»»

staatlich anerkannte, private

Hochschule, BAföG möglich

»»

Europas einzigartige Hochschule für

Markendesign und -management

»»

interkulturelle, deutsch- und englischsprachige

Studiengänge

CBW College

Berufliche Weiterbildung GmbH

Frankenstraße 3

20097 Hamburg

Tel. 040 23858378-0

Fax 040 23858378-9

info@cbw-hamburg.de

www.cbw-weiterbildung.de

Bildungsangebote zu folgenden

Berufen/Tätigkeiten:

Die Bildungsangebote enthalten Herstellerzertifizierung,

wie z. B. MCSE, CCNA, CCNP, OCA,

OCE, ZEND, OCP, SAP-Berater/-in, CompTIA

• Linux-Systemspezialist/-in

• Netzwerkadministrator/-in

• Onlinemarketingmanager/-in

• SAP-Berater/-in

• Social-Media-Marketingmanager/-in

• Softwaredeveloper ABAP JAVA

• Webdesigner/-in

• Webdeveloper

Umschulungen zu folgenden Berufen:

• Fachinformatiker/-in

Anwendungsentwicklung

• Fachinformatiker/-in Systemintegration

• Industriekauffrau/-mann

• Steuerfachangestellte/-r

226


229

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Christian-Albrechts-Universität

zu Kiel, Technische Fakultät

Technische Fakultät

Kaiserstraße 2

24143 Kiel

Tel. 0431 880-6001

Fax 0431 880-6003

dekanat@tf.uni-kiel.de

www.tf.uni-kiel.de

Philosophische Fakultät

Olshausenstraße 40

24098 Kiel

Tel. 0431 880-3055

Fax 0431 880-7301

thiel@philfak.uni-kiel.de

www.phil.uni-kiel.de

ComPers Computer

Personalberatung GmbH

Winterhuder Weg 8

22085 Hamburg

Tel. 040 736064-0

hamburg@compers.de

www.compers.de

»»

für die Aufstiegsfortbildungen sind

Förderungen über das Aufstiegs-

BAföG möglich

»»

DIN EN ISO 9001 zertifiziert

»»

auch in Hannover und Berlin möglich

Studiengänge:

• Digital Communications (M. A.)

• Electrical and Information Engineering (M. A.)

• Informatik (B. A., M. A.)

• Wirtschaftsinformatik (B. A., M. A.)

• Wirtschaftsingenieurwesen, Elektround

Informationstechnik (B. A., M. A.)

Studiengänge:

• English and American Literatures,

Cultures, and Media (M. A.)

• Empirische Sprachwissenschaften (B. A.)

Berufsbegleitende Aufstiegsfortbildungen

zu den AITTS (APO-IT)

Operativen Professional Profilen:

• Certified IT Business Consultant (IHK)

(IT-Berater/-in, geprüfte/-r)

• Certified IT Business Manager (IHK)

(IT-Projektleiter/-in, geprüfte/-r)

• Certified IT Systems Manager (IHK)

(IT-Entwickler/-in, geprüfte/-r)

DESIGN FACTORY International

College of Communication

Arts and Interactive Media GmbH

Rainvilleterrasse 4, 1. OG

22765 Hamburg

Tel. 040 317-1588

Fax 040 317-96683

info@design-factory.de

www.design-factory.de

»»

staatlich anerkannt (BAföG möglich)

»»

Mitglied im Landesverband Private

Kreativschulen Hamburg

Die Medienschule –

Berufliche Schule für Medien

und Kommunikation (bmk)

Eulenkamp 46

22049 Hamburg

Tel. 040 428951-201

Fax 040 428951-204

bs17@hibb.hamburg.de

www.bmk-hh.de

Berufsfachschulische Ausbildung,

Fortbildungen und Seminare:

• Art Direction/Werbung

• Brands + Branding

• Editorial Design

• Motion Design

• Webdesign/Digitale Kommunikation

Berufsschulische Ausbildungen:

• Fachangestellte/-r für Marktund

Sozialforschung

• Fotograf/-in

• Kaufmann/-frau und Servicefachkraft

für Dialogmarketing

• Kaufmann/-frau für Marketing -

kommunikation

Mediengestalter/-in Digital und Print

Medienkaufmann/-frau Digital und Print

Berufsfachschulische Ausbildungen:

• Kaufmännische Medienassistenz +

Fachhochschulreife

• Screendesign + Fachhochschulreife

Fach- und Berufsoberschule

für Gestaltung

228


231

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

DMA – die medienakademie

Jenfelder Allee 80

22039 Hamburg

Tel. 040 668852-60

Fax 040 668852-66

»»

Mitglied im Landesverband Private

Kreativschulen Hamburg

Drehbuchwerkstatt Hamburg e. V.

Große Brunnenstraße 73

22763 Hamburg

Tel. 040 3990-9122

email@drehbuchwerkstatt-hamburg.de

www.drehbuchwerkstatt-hamburg.de

EMBA Europäische Medien- und

Business-Akademie

Osterfeldstraße 12-14

22529 Hamburg

Tel. 040 4600947-0

Fax 040 4600947-29

info@emba.de

www.emba.de

»»

Fortsetzung auf der folgenden Seite

Studiengänge mit folgenden

Studienrichtungen:

• Film und Fernsehen – Motion Picture

Management (B. A.)

• Konzeption und Regie

• Kreation/Editing/Animation

• Projektentwicklung und

Projektmanagement

• Angewandte Medien (B. A.)

• Produktion und Realisation

• Sportjournalismus und

Sportmanagement

• Media Acting und Moderation

• Digital Design und Management

Bildungsangebot:

• Drehbuchautor/-in

Studiengänge:

Angewandte Medien (B. A.)

mit den Studienrichtungen:

• Kommunikations- und

Medienmanagement

• Sport-, Event-, und Medienmanagement

• Musik- und Konzertmanagement

• Digital Design und Management

EMBA Europäische Medien- und

Business-Akademie

Auch in Berlin und Düsseldorf

vertreten:

Friedrichstraße 50-55

10117 Berlin

Speditionstraße 9

40221 Düsseldorf

Fachhochschule Kiel –

Hochschule für Angewandte

Wissenschaften

Fachbereich Informatik und

Elektrotechnik

Grenzstraße 5

24149 Kiel

Tel. 0431 210-4000

Fax 0431 210-4010

iue.verwaltung@fh-kiel.de

www.fh-kiel.de/iue

»»

Fortsetzung auf der folgenden Seite

Business Management (B. A.)

mit den Studienrichtungen:

• Internationales Hotel-, Resort- und

Cruisemanagement

• Internationales Marketing und

Management

• Mode-, Trend- und Markenmanagement

• Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement

• Wirtschafts- und Werbepsychologie

Digital Business Management (B. A.)

mit den Studienrichtungen:

• Big Data Management

• Digital Business Management

• Digital Marketing Management

• Digital Sports und Health Management

• Digital Technology Management

• E-Commerce und Digital Retail

Management

• Smart und Mobility Management

Studiengänge:

• Elektrische Technologie (M. Eng.)

• Elektrotechnik (B. Eng.)

• Informationstechnologie und Internet (B. Sc.)

• Information Engineering (M. Sc.)

• Mechatronik (B. Eng)

• Technologiemanagement und

-marketing (B. Eng.)

230


233

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Fachbereich Medien

Grenzstraße 3

24149 Kiel

Tel. 0431 210-4508

medien@fh-kiel.de

www.fh-kiel.de/medien

Fachbereich Wirtschaft

Sokratespl. 1

24149 Kiel

Tel. 0431 210-3500

www.fh-kiel.de/wirtschaft

Fachhochschule Lübeck

University of Applied Science

Mönkhofer Weg 239

23562 Lübeck

Tel. 0451 300-6

Fax 0451 300-5100

kontakt@fh-luebeck.de

www.fh-luebeck.de

Studiengänge:

• Angewandte Kommunikationswissenschaft

(M. A.)

• Journalismus und Medienwirtschaft (M. A.)

Medienkonzeption (M. A.)

• Multimedia Production (B. A.)

• Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation

(B. A.)

• Public Relations (M. A.)

Studiengänge:

• Wirtschaftsinformatik (B A., M. A.),

auch online

• Technische Betriebswirtschaftslehre (M. A.)

Studiengänge:

• Angewandte Informationstechnik (M. Sc.)

• Elektrotechnik – Energiesysteme und

Automation (B. Sc.)

• Elektrotechnik – Kommunikations systeme

(B. Sc.)

• Hörakustik (B. Sc.)

• Hörakustik und Audiologische Technik (M. Sc.)

• Informatik/Softwaretechnik (B. Sc.)

• Informationstechnologie und Design (B. Sc.)

Medieninformatik Online (B. Sc., M. Sc.)

Fachhochschule Lübeck

oncampus GmbH

Mönkhofer Weg 239

23562 Lübeck

Tel. 0451 300-5442

Fax 0451 300-5420

info@oncampus.de

www.oncampus.de

Fachhochschule Wedel

University of Applied Sciences

Feldstraße 143

22880 Wedel

Tel. 04103 8048-0

Fax 04103 8048-39

sekretariat@fh-wedel.de

www.fh-wedel.de

www.facebook.com/FH.Wedel

www.twitter.com/DieFHWedel

»»

staatlich anerkannt (BAföG möglich)

Onlinestudiengänge:

Medieninformatik (B. Sc., M. Sc.)

• Wirtschaftsingenieurwesen (B. Eng.)

Weiterbildungskurse:

• Informatik

• Management

• Medizintechnik

• Onlinemedien

• Technik

• Tourismus

Studiengänge:

• BWL (B. Sc., M. Sc.)

• Computer Games Technology (B. Sc.)

• E-Commerce (B. Sc., M. Sc.)

• Informatik (B. Sc., M. Sc.)

IT-Engineering (B. Sc., M. Sc.)

IT-Management,

Consulting & Auditing (B. Sc.)

IT-Sicherheit (M. Sc.)

Medieninformatik (B. Sc., M. Sc.)

• Smart Technology (B. Sc.)

• Technische Informatik (B. Sc., M. Sc.)

• Wirtschaftsinformatik (B. Sc., M. Sc.)

• Wirtschaftsingenieurwesen (B. Sc., M. Sc.)

Im Bachelor können alle Studiengänge

auch im dualen Modell studiert werden.

Im Master ist ein Studium in Voll- und in

Teilzeit möglich.

232


235

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Fachhochschule Westküste

Fritz-Thiedemann-Ring 20

25746 Heide

Tel. 0481 8555-300

Fax 0481 8555-555

technik@fh-westkueste.de

www.fh-westkueste.de

FSG Freie Schule für Gestaltung

Industriestraße 125-131

21107 Hamburg

Tel. 040 339825-90

post@fsg-hamburg.de

www.fsg-hamburg.de

»»

staatlich anerkannter Bildungsträger

(BAföG möglich)

»»

Mitglied im Landesverband Private

Kreativschulen Hamburg

Studiengänge:

• Automatisierungstechnik (M. Sc.)

• Elektrotechnik und Informations technik (B. Sc.)

• International Tourism Management

(B. A., M. A.), auch berufsbegleitend

• Management und Technik (B. Sc.)

• Mikroelektronische Systeme (M. Sc.)

Onlinestudium:

• Tourismusmanagement (M. A.),

berufsbegleitend

• Wirtschaft, Medien & Psychologie (M. A.),

auch berufsbegleitend

Bildungsangebote zu folgenden

Berufen/Tätigkeiten:

• Artdirector

• Creative Director

• Grafikdesigner/-in

• Illustrator/-in

• Layouter/-in

• Screendesigner/-in

• Webdesigner/-in

• Visual Designer/-in

Berufsfachschulische Ausbildung:

• Kommunikationsdesigner/-in

Praxisintegrierte Ausbildung

(Praxisblöcke in Partneragenturen):

• Kommunikationsdesigner/-in

Medien- und Screendesigner/-innen werden

in einer verkürzten Ausbildungs zeit zu Kommunikationsdesignern/-innen

ausgebildet.

Gsechs – Berufliche Schule

Holz.Farbe.Textil

Hauptsitz Richardstraße:

Richardstraße 1

22081 Hamburg

Tel. 040 428860-0

Außenstelle Zeughausmarkt:

Zeughausmarkt 32

20459 Hamburg

Tel. 040 428432-191

www.gsechs.de

»»

für die Aufstiegsfortbildung zum/zur

Gewandmeister/ -in ist eine Aufstiegs-

BAföG -Förderung möglich

G10 Staatliche Gewerbeschule

Energietechnik – Hamburg

Museumstraße 19

22765 Hamburg

Tel. 040 42811-1740

Fax 040 42811-1751

g10@bsb.hamburg.de

www.g10.de

Aufstiegsfortbildung:

• Gewandmeister/-in, staatlich geprüfte/-r

Berufsschulische Ausbildung:

• Systemelektroniker/-in

234


237

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Heinze Akademie KG

Überseering 9

22297 Hamburg

Tel. 040 639029-90

Fax 040 639029-29

beratung@heinze-akademie.de

www.heinze-akademie.de

»»

Staatlich anerkannt (BAföG möglich)

»»

AZAV-zertifiziert (Förderung

durch Agentur für Arbeit möglich)

HfbK –

Hochschule für bildende Künste

Lerchenfeld 2

22081 Hamburg

Tel. 040 428989-0

Fax 040 428989-271

frank.richters@hfbk.hamburg.de

www.hfbk-hamburg.de

HMS

Hamburg Media School gGmbH

Finkenau 35

22081 Hamburg

Tel. 040 413468-0

info@hamburgmediaschool.com

www.hamburgmediaschool.com

Berufsfachschulische Ausbildung:

• Assistent/-in für Screendesign

• Assistent/-in für Technische

Kommunikation und Produktdesign

Studiengänge:

• Bildende Künste (B. A., M. A.)

Schwerpunkte: Bildhauerei, Bühnenraum,

Design, Film, Grafik/Typografie/Fotografie,

Malerei/Zeichnen, Theorie und

Geschichte, zeitbezogene Medien

• Lehramt Bildende Künste (B. A., M. A.)

Studiengänge:

• Digital Journalism (M. A.),

berufsbegleitend

• Digital Media (B. A.)

• Film (M. A.)

Medienmanagement (M. A.),

Vollzeit oder berufsbegleitend

Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg

www.haw-hamburg.de

Fakultät DMI –

Design, Medien und Information

www.haw-hamburg.de/dmi

dmi_kontakt@haw-hamburg.de

Department Design

Finkenau 35

22081 Hamburg

und

Armgartstraße 24

22081 Hamburg

Tel. 040 42875-0

Department Information

Finkenau 35

22081 Hamburg

Tel. 040 42875-4613

Fax 040 42875-7609

Department Medientechnik

Finkenau 35

22081 Hamburg

Stiftstraße 69

20099 Hamburg

Tel. 040 42875-0

Fax 040 42875-7699

Studiengänge:

• Bekleidung –

Technik und Management (B. A.)

• Design (M. A.)

• Illustration (B. A.)

• Kommunikationsdesign (B. A.)

• Mode-, Kostüm- und Textildesign (B. A.)

• Multichannel Trade Management

in Textile Business (M. A.)

Studiengänge:

• Bibliotheks- und Informationsmanagement

(B. A.)

• Digitale Kommunikation (M. A.)

• Information, Medien, Bibliothek (M. A.)

Medien und Information (B. A.)

Studiengänge:

• Media Systems (B. Sc.)

Medientechnik (B. Sc.)

• Zeitabhängige Medien/

Sound-Vision-Games (M. A.)

236


239

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg

Fakultät Technik und Informatik

Berliner Tor 7 (Haus B)

20099 Hamburg

Tel. 040 42875-8400

korf@informatik.haw-hamburg.de

www.haw-hamburg.de/ti.html

Department Informatik

Department Informations- und

Elektrotechnik

Studiengänge:

• Angewandte Informatik (B. A.),

auch als duales Studium

• European Computer Science (B. A.)

• Informatik (M. A.)

• Next Media (Weiterbildungsmaster)

• Technische Informatik (B. A.),

auch als duales Studium

• Wirtschaftsinformatik (B. A.),

auch als duales Studium

Studiengänge:

• Automatische Systeme (M. A.)

• Elektro- und Informationstechnik (B. A.),

auch als duales Studium

• Information Engineering (B. A.)

• Informations- und Kommunikations -

technik (M. A.)

• Mikroelektronische Systeme (M. A.)

Hochschule für Musik und Theater

Hamburg

Harvestehuder Weg 12

20148 Hamburg

Tel. 040 428482-01

Fax 040 428482-666

info@hfmt-hamburg.de

www.hfmt-hamburg.de

Studiengänge:

• Chorleitung (M. A.)

• Dirigieren (B. A., M. A.)

• Dramaturgie (M. A.)

• Elementare Musikpädagogik (B. A.)

• Gesang (B. A., M. A.)

• Instrumentalmusik (B. A., M. A.)

• Jazz (B. A.)

• Kammermusik (M. A.)

• Kirchenmusik (B. A., M. A.)

• Komposition/Musiktheorie (B. A. M. A.)

• Kultur- und Medienmanagement

(B. A., M. A.), auch als Fernstudium möglich

• Lehramt, Teilstudiengang Musik (B. A., M. A.)

• Liedgestaltung (M. A.)

• Multimedia Composition (M. A.)

• Jazzkomposition (M. A.)

• Musiktheorie (B. A.)

• Musiktherapie (M. A.)

• Oper (M. A.)

• Regie Musiktheater, Schauspiel (B. A.)

• Schauspiel (B. A.)

238


241

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Hochschule Macromedia

University of Applied Sciences

Gertrudenstraße 3

20095 Hamburg

Tel. 040 3003089-0

Fax 040 3003089-15

info.hh@macromedia.de

www.hochschule-macromedia.de/hamburg

www.facebook.com/macromedia.hamburg

»»

staatlich anerkannt (BAföG möglich)

Studiengänge:

• Journalistik (B. A.)

• Journalismus

• PR & Corporate Communication (NEU)

• Sportjournalismus

Medienmanagement (B. A.)

• Markenkommunikation und Werbung

• Media and Communication Management

(Englisch)

Medien- und

Kommunikationsmanagement

• Musikmanagement

• Sportmanagement

• Eventmanagement

Medien- und Werbepsychologie

• Management (B. A.)

• Internationales Management

• Marketingmanagement

• Fashion Management

• Finanzmanagement & Controlling

(NEU)

• Master (M. A.)

Medien- und

Kommunikationsmanagement

• Brand Management (NEU)

• Sportmarketing (NEU)

• Business Management,

nicht konsekutiv (NEU)

Hochschule Wismar

University of Applied Sciences

Technology, Business and Design

Fakultät Gestaltung

Philipp-Müller-Straße 14

23966 Wismar

Tel. 03841 753-7195

Fax 03841 753-7134

www.fg.hs-wismar.de

christina.berger@hs-wismar.de

twitter.com/DIAWismar

www.facebook.com/gestaltungwismar

HSBA Hamburg School of

Business Administration

Alter Wall 38

20457 Hamburg

Tel. 040 36138-700

Fax 040 36138-751

info@hsba.de

www.hsba.de

HTK – Akademie für Gestaltung

Museumstraße 39

22765 Hamburg

Tel. 040 247478

info@htk-ak.de

www.htk-ak.de

»»

staatlich anerkannte private

Berufsfachschule

»»

seit 1987 bildet die private Akademie

für Gestaltung Kommunikations-

designer/-innen für alle kreativen

Berufe der Medienlandschaft aus

Studiengang:

• Kommunikationsdesign und Medien

(Diplom)

Weitere Studienprogramme:

• Architectural Lighting Design (M. A.)

• Architektur (B. A., M. A.)

• Innenarchitektur (B. A., M. A.)

• Produktdesign (Diplom)

• Schmuckdesign (Diplom)

Duale Studiengänge:

• Business Informatics (B. A.)

• Media Management (B. A.)

Ausbildung:

Kommunikationsdesign mit Spezialisierungen

in den Hauptsemestern:

• Editorial

• Advertising

• Digital Media

• Illustration

»»

Digital Producer ab Wintersemsester 2018

»»

brandneuer Campus mitten in der

lebendigen Kreativszene Altonas und

direkt am Bahnhof Altona gelegen

240


243

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Kunstschule Atelier Sybille Kreynhop

Fährhausstraße 20

22085 Hamburg

Tel. 040 2295456

info@kunstschule-kreynhop.de

www.kunstschule-kreynhop.de

Leuphana Universität Lüneburg

Scharnhorststraße 1

21335 Lüneburg

Tel. 04131 677-2277

Fax 04131 677-2266

info@leuphana.de

www.leuphana.de

Macromedia Akademie

Getrudenstraße 3

20095 Hamburg

Tel. 040 3003089-0

Fax 040 3003089-15

info.hh@macromedia.de

www.macromedia-ausbildung.de

»»

staatlich anerkannt (BAföG möglich)

• Mappenkurse für Mediendesign und

andere fachbezogene Studiengänge

• Weiterbildungskurse im Analogen und

Digitalen

• Ausbildung in den innovativen Lehrmethoden

Sybille Kreynhop

• Alljährliche, erfolgreiche Stipendiumsvergabe

„Die neue Räumlichkeit“ für junge,

kreative Köpfe zwischen 18 und 30 Jahren

Studiengänge:

• Digital Media (B. A.)

• Kulturwissenschaften (B. A.)

• Kulturwissenschaften – Culture,

Arts and Media (M. A.)

• Management and Controlling/

Information Systems (M. A.)

• Management und Data Science (M. A.)

• Management und Marketing (M. A.)

• Wirtschaftsinformatik (B. A.)

Ausbildung an der Akademie:

• Fitnesskaufmann/-frau (HK)

• Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation

(HK)

Mediengestalter/-in Digital und Print (HK)

• Veranstaltungskaufmann/-frau (HK)

• Design B. A. (hkdm) (auch ohne Abitur)

Medienbüro Hamburg

Königstraße 54

22767 Hamburg

Tel. 040 30620-1140

Fax 040 30620-1149

info@medienbuero-hamburg.de

www.medienbuero-hamburg.de

Miami Ad School Europe GmbH

Finkenau 35 e

22081 Hamburg

Tel. 040 413467-0

Fax 040 413467-67

info@miamiadschool.de

www.miamiadschool.de

»»

staatlich anerkannt (BAföG möglich)

Bildungsangebote zu folgenden

Themen:

• Multimediales Storytelling

• Journalistisches Schreiben

• Kreatives Schreiben

Medientraining

• Mobile Reporting

• Onlinejournalismus

• Pressearbeit/PR

• Presserecht

• Recherche

• Redigieren

• Reisejournalismus

• Social-Media-Training

• Sprechtraining

• Videojournalismus

• Wissenschaftsjournalismus

Bildungsangebot:

• Account Planner (Bootcamp)

Berufsfachschulische Ausbildungen:

• Artdirector

• Digital Designer/-in

• Grafikdesigner/-in

• Texter/-in

Dualer Studiengang:

• Kreativ-Bachelor und Kreativ-Master

242


245

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

NDR – Norddeutscher Rundfunk

Personal- und Führungskräfteentwicklung

Referat Ausbildung

Hugh-Greene-Weg 1

22529 Hamburg

Tel. 040 4156-4320

Fax 040 4156-5450

g.mechnich@ndr.de

www.ndr.de/ausbildung

NORDAKADEMIE

Hochschule der Wirtschaft

Köllner Chaussee 11

25337 Elmshorn

Tel. 04121 4090-0

Fax 04121 4090-40

info@nordakademie.de

www.nordakademie.de

»»

staatlich anerkannt (BAföG möglich)

Private Berufsfachschule PTL Wedel

Feldstraße 143

22880 Wedel

Tel. 04103 8048-0

Fax 04103 8048-39

info@ptl.de

www.ptl.de

»»

staatlich anerkannt (BAföG möglich)

»»

eigenes Stipendienprogramm

»»

Option: Erwerb der Fachhochschul reife

für ein anschließendes Studium

Duale Ausbildungen zu den

bundesweit anerkannten

Ausbildungsberufen:

• Fachinformatiker/-in

für Systemintegration

• Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Mediengestalter/-in Bild und Ton

• Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien

• Kaufmann/-frau für Büromanagement

Duale Bachelorstudiengänge:

• Angewandte Informatik (B. Sc.)

• Wirtschaftsinformatik (B. Sc.)

Berufsbegleitender Master studiengang

an der NORDAKADEMIE Graduate

School im Hamburger Dockland:

• Wirtschaftsinformatik/

IT-Management (M. Sc.)

Berufsfachschulische Ausbildungen:

• Informationstechnische/-r

Assistent/-in für

Medieninformatik

• Softwaretechnik

• Technische Informatik und

Kommunikationstechnik

• Wirtschaftsinformatik

• Kaufmännische/-r Assistent/-in,

für Informationsverarbeitung

Technische Universität

Hamburg-Harburg (TUHH)

Schwarzenbergstraße 95

21073 Hamburg

Tel. 040 42878-2232

Fax 040 42878-4077

studienberatung@tuhh.de

www.tuhh.de

Dekanat Elektrotechnik,

Informatik und Mathematik

Studiengänge:

• Computer Science (B. A., M. A.)

• Elektrotechnik (B. A., M. A.)

• Informatik-Ingenieurwesen (B. A., M. A.)

• Information and Communication

Systems (M. A.)

• Information and Media Technologies (M. A.)

• Joint Master in Communication and

Information

• Technologies (M. A.)

• Microelectronics and Microsystems (M. A.)

Dekanat Gewerblich-

Technische Wissenschaften

Studiengänge:

• Lehramt

Elektrotechnik- Informationstechnologie

• Lehramt Medientechnik

244


247

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Texterschmiede Hamburg e. V.

Akademie für Sprache, Kreativität

und Markenkommunikation

Hammerbrookstraße 93

20097 Hamburg

Tel. 040 236883-84

Fax 040 236883-85

info@texterschmiede.de

www.texterschmiede.de

»»

BAföG anerkannt

»»

Mitglied im Landesverband Private

Kreativschulen Hamburg

TIDE gGmbH –

Hamburgs Communitysender

und Ausbildungskanal

Kunst- und Mediencampus

Hamburg

Finkenau 35

22081 Hamburg

Tel. 040 3259903-0

Fax 040 3259903-19

info@tidenet.de

www.tidenet.de

»»

Bewerbungen bitte an

bewerbung@tidenet.de

Duale berufsfachschulische

Ausbildung:

• Texter/-in

• Werbetexter/-in

• Konzeptioner/-in

Praktika:

• Kreativ- und Digitalagenturen

• Kommunikationsabteilungen in

Unternehmen

Weiterbildung:

diverse Angebote, u. a.

• Meisterkurs Text

• Meisterkurs Ideenfindung

• Meisterkurs Social Media Texten

• Meisterkurs Digitales Storytelling

• Meisterkurs Strategie

• Content Marketing & Content Creation

Bildungsangebote zu folgenden

Berufen/Tätigkeiten:

• Journalist/-in

(Hörfunk/Fernsehen/Crossmedia)

Medienpädagoge/-in

• Moderator/-in

• Produktionsassistent/-in

• Produzent/-in

• Reporter/-in

• Tonassistent/-in

• Videojournalist/-in

»»

Fortsetzung auf der folgenden Seite

TIDE gGmbH –

Hamburgs Communitysender

und Ausbildungskanal

Kunst- und Mediencampus

Hamburg

Duale Ausbildung zu dem bundesweit

anerkannten Ausbildungsberuf:

Mediengestalter/-in Bild und Ton

Praktika:

• Crossmedia

Medienpädagogisches Praktikum

• Sendeabwicklung und Technik (TV/Radio)

• TV-Videojournalismus

• TV-Postproduktion

• TV-Produktion

Bundesfreiwilligendienst:

• Assistenz der TIDE-Akademie

• Crossmedia-Redaktion

• Programmassistenz TV

• Videojournalismus

FSJK:

• Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

• TV-Produktion/Postproduktion

Volontariate:

• Crossmedia-Redaktion

• Jugendredaktion

(Medienpädagogisches Volontariat)

• TV-Ausbildungsredaktion

(Videojournalismus)

• TV-Sportjournalismus

246


Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

248

Medienfachwirt/-in (IHK)

Industriemeister/-in Print (IHK)

» Anerkannte Aufstiegsfortbildung beim Marktführer

» Mehrfach ausgezeichnete Vorbereitung

auf die Fachwirt- / Industriemeisterprüfung

» 18 Monate im Online-Studium

Online-Lehre, Social Media und Präsenzen sind

optimal im Blended-Learning-Konzept verknüpft.

Über 900 erfolgreiche Teilnehmer sprechen für

sich! Unsere Fachdozenten und Lerncoaches

begleiten Sie während des gesamten Studiums.

www.medienfachwirt.com

BWL-Basiswissen

» Vorbereitung zum Europäischen

Wirtschaftsführerschein – EBC*L

» Mit dem tutoriell begleiteten Online-Kurs

in nur 6 Wochen zum Ziel

» Lern-CD und Lehrbuch eignen sich perfekt

für das Selbststudium

Bringen Sie Ihr betriebswirtschaftliches

Know-how auf den neuesten Stand!

Mit dem Europäischen Wirtschaftsführerschein –

EBC*L weisen Sie betriebswirtschaftliche Grundlagen

nach, die heute für fast alle Tätigkeiten in

Wirtschaft und Verwaltung erforderlich sind.

www.ebcl-online.de

iStockphoto: © Kaspars Grinvalds

TLA TeleLearn-Akademie gGmbH

Haus der Wirtschaft

Kapstadtring 10

22297 Hamburg

Tel. 040 334241-451

Fax 040 334241-299

info@tla.de

www.tla.de

»»

für die Aufstiegsfortbildungen

zum/zur Medienfachwirt/-in und

Industriemeister/-in Print ist eine

Förderung durch das Aufstiegs-

BAföG möglich

E-Learning und Fernlehrgänge:

• Industriemeister/-in Print

(Aufstiegsfortbildung)

www.industriemeister-print.de

Medienfachwirt/-in

(Aufstiegsfortbildung)

www.medienfachwirt.com

• BWL-Basiswissen

für Nicht-Betriebswirte/-innen

www.ebcl-online.de

• Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung

(AEVO)

• Community Management

• Corporate Writing

• E-Commerce-Recht

• E-Moderating

www.e-moderating.net

• Marketing Basics

Medienrecht kompakt

• Mobile Advertising und App Marketing

• Mobile Marketing 1x1

• Mobile Screendesign

• Online Meetings effizient durchführen

• Projektmanagement

249


251

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

Universität Hamburg

www.uni-hamburg.de

Fakultät für Geisteswissenschaften

Institut für Medien und

Kommunikation (IMK)

Von-Melle-Park 6

20146 Hamburg

Tel. 040 42838-4816

Fax 040 42838-3553

erica.oezkan@uni-hamburg.de

www.slm.uni-hamburg.de/imk

Fakultät für Mathematik,

Infor matik und Naturwissenschaften

Fachbereich Informatik

Vogt-Kölln-Straße 30

22527 Hamburg

Tel. 040 42883-2401

Fax 040 42883-2206

info@informatik.uni-hamburg.de

www.informatik.uni-hamburg.de

Studiengänge:

Medien- und Kommunikationswissenschaft

(B. A.)

Medienwissenschaft/Media Studies

(M. A.)

Studiengänge:

• Computing in Science (B. Sc.)

• Informatik (B. Sc., M. Sc.)

• Informatik Lehramt (B. A., M. A.)

• Intelligent Adaptive Systems (M. Sc.)

IT-Management und -Consulting (M. Sc.)

• Mensch-Computer-Interaktion (B. Sc.)

• Softwaresystementwicklung (B. Sc.)

• Wirtschaftsinformatik (B. Sc., M. Sc.)

Fakultät Wirtschafts- und

Sozialwissenschaften

Institut für Journalistik und

Kommunikationswissenschaft

Von-Melle-Park 9

20146 Hamburg

Tel. 040 42838-3820

Fax 040 42838-8395

angela.ebert@wiso.uni-hamburg.de

www.wiso.uni-hamburg.de

www.journalistik.uni-hamburg.de

Universität zu Lübeck

Ratzeburger Allee 160

23562 Lübeck

Tel. 0451 500-3020

bergmann@zuv.uni-luebeck.de

www.uni-luebeck.de

Studiengänge:

• Journalistik und Kommunikationswissenschaft

(M. A.)

• Journalism, Media and Globalisation

(Master of Journalism and Media)

Studiengänge:

• Entrepreneurship in digitalen

Technologien (M. Sc.)

• Informatik (B. A., M. A.)

Schwerpunkte:

• Bioinformatik

IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit

• Robotik und Automation

• Software Systems Engineering (M. A.)

Medieninformatik (B. A., M. A.)

• Medizinische Informatik (B. A., M. A.)

Schwerpunkte:

• Bioinformatik

• eHealth – Informationssysteme

im Gesundheitswesen

• Medizinische Bild- und

Signalverarbeitung

250


253

Adressen der Bildungsanbieter in der Metropolregion Hamburg von A–Z

University of Applied Sciences

Europe

Museumstraße 39

22765 Hamburg

Tel. 040 181300-240

Fax 040 181300-250

admissions.hamburg@ue-germany.com

www.ue-germany.com

»»

staatlich anerkannte

private Hochschule

»»

Auslandssemester, Unternehmenspraktika,

internationales Netzwerk

»»

brandneuer Campus mitten in der

lebendigen Kreativszene Altonas und

direkt am Bahnhof Altona gelegen

Studiengänge:

• Business & Management Studies (B. Sc.)

• Business Law (LL. B.)

• Business Psychology (B. Sc.)

• Psychologie (B. Sc.)

• Digital Business & Data Science (B. Sc.)

• Communication & Media Management

(B. Sc.)

• Journalism & Business Communication

(B. A.)

• Sport & Event Management (B. Sc.)

• Corporate Management (M. Sc.)

• International Sport & Event

Management (M. A.)

• Marketing Management & Public

Relations (M. A.)

• BWL & Steuern, dual (B. Sc.)

• Film + Motion Design (B. A.)

• Fotografie (B. A.)

• Game Design (B. A.)

• Illustration (B. A.)

• Kommunikationsdesign (B. A.)

Spezialisierungen:

• Soccer Management

VHS – Volkshochschule Hamburg

Schanzenstraße 75

20357 Hamburg

Tel. 040 42841-4284 (Hotline)

service@vhs-hamburg.de

www.vhs-hamburg.de

Bildungsangebote zu den Themen:

• Bildbearbeitung

• Design/Grafik/Layout

• Fotografie, Multimedia

IT-Systeme und Netzwerke

• Social Media

• Smartphones und Tablets

• Video/Audio

• Webauftritt

252


Foto: KWB © Christine Robben

Foto: iStock © PeopleImages

Weitere Adressen

rund um

Medien und IT

Foto: KWB © Hansjörg Lüttke


W

eitere Adressen

rund um Medien und IT

Agentur für Arbeit Hamburg

Kurt-Schumacher-Allee 16

20097 Hamburg

Altona

Kieler Straße 39

22769 Hamburg

Tel. Arbeitnehmer: 0800 4555500

Tel. Arbeitgeber: 0800 4555520

hamburg@arbeitsagentur.de

Öffnungszeiten aller Dienststellen:

Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag 16:00 bis 18:00 Uhr

www.arbeitsagentur.de

Arbeitslosen-Telefonhilfe e. V.

Beratungszentrum Humboldt-Campus

Humboldtstraße 58

22083 Hamburg

E xistenzgründung

BTG Beteiligungsgesellschaft

Hamburg mbH

Besenbinderhof 39

20097 Hamburg

Beratung

Tel. 0800 1110444 aus dem Festnetz

oder

Tel. 040 227574-73 aus den mobilen Netzen

Fax 040 227574-778

beratung@arbeitslosen-telefonhilfe.de

www.arbeitslosen-telefonhilfe.de

Tel. 040 611700-100

Fax 040 611700-19

b.karstens@btg-hamburg.de

www.btg-hamburg.de

257

Weitere Adressen rund um Medien und IT

Bergedorf

Johann-Meyer-Straße 55

21031 Hamburg

Eimsbüttel

Eppendorfer Weg 24

20259 Hamburg

Harburg

Harburger Ring 35

21073 Hamburg

Nord

Langenhorner Chaussee 92-94

22415 Hamburg

Wandsbek

Pappelallee 30

22089 Hamburg

.garage startups hamburg

Mexikoring 27-29

22297 Hamburg

und

Friesenstraße 13

20097 Hamburg

Hamburg Innovation GmbH

Harburger Schloßstraße 6-12

21079 Hamburg

hei. Hamburger

Existenzgründungs Initiative

Besenbinderhof 39

20097 Hamburg

Tel. 040 76102370

mail@garagehamburg.de

www.garagestartups.de

Tel. 040 76629-0

Fax 040 76629-6119

existenzgruendung@hamburg-innovation.de

www.hamburg-innovation.de

Tel. 040 611700-0

Fax 040 611700-19

www.hei-hamburg.de

256


Johann Daniel Lawaetz-Stiftung

Neumühlen 16-20

22763 Hamburg

Tel. 040 399936-36

Fax 040 399936-90

schmalriede@lawaetz.de

www.lawaetz.de

DJV Deutscher

Journalisten-Verband

Landesverband Hamburg e. V.

Rödingsmarkt 52

20459 Hamburg

Tel. 040 369710-0

Fax 040 369710-22

info@djv-hamburg.de

www.djv-hamburg.de

F ördergelder

Studierendenwerk Hamburg

Beratungszentrum

Studienfinanzierung – BeSt

Grindelallee 9

20146 Hamburg

Tel. 040 42815-5107, -5108

Fax 040 41902-6126

best@studierendenwerk-hamburg.de

www.studierendenwerk-hamburg.de

ver.di Vereinte

Dienstleistungsgewerkschaft,

Landesbezirk Hamburg

Fachbereich Medien, Kunst

und Industrie

Besenbinderhof 60

20097 Hamburg

Tel. 040 2858-100

bezirk.hamburg@verdi.de

www.medien-kunst-industrie.hamburg.verdi.de

Weitere Adressen rund um Medien und IT

259

Filmförderung Hamburg

Schleswig-Holstein GmbH

Friedensallee 14-16

22765 Hamburg

G ewerkschaften –

Hamburg

connexx.av Hamburg

Besenbinderhof 60

20097 Hamburg

dju Deutsche Journalistinnenund

Journalisten-Union Hamburg

Besenbinderhof 60

20097 Hamburg

Tel. 040 39837-0

Fax 040 39837-10

rabahallah@ffhsh.de

www.ffhsh.de

Tel. 040 285841-51

Fax 040 285890-80

hamburg@connexx-av.de

www.connexx-av.de

Tel. 040 2858-4081

Fax 040 2858-9081

kontakt@dju-hamburg.de

www.dju-hamburg.de

G ewerkschaften –

bundesweit

dju Deutsche Journalistinnenund

Journalisten-Union

Paula-Thiede-Ufer 10

10179 Berlin

DJV Deutscher Journalisten-

Verband e. V.

Gewerkschaft der Journalistinnen

und Journalisten

Charlottenstraße 17

10117 Berlin

ver.di-Bundesverwaltung,

Fachbereich 8 – Medien, Kunst

und Industrie

Paula-Thiede-Ufer 10

10179 Berlin

Tel. 030 6956-2337

Fax 030 6956-3657

dju@verdi.de

www.dju.verdi.de

Tel. 030 726279-20

Fax 030 726279-213

djv@djv.de

www.djv.de

Tel. 030 6956-2320

Fax 030 6956-3657

dju@verdi.de

www.medien-kunst-industrie.verdi.de

258


I

nformations- und

Beratungsstellen:

Aus- und Weiterbildung

Behörde für Schule und

Berufsbildung

Schulinformationszentrum (SIZ)

Hamburger Straße 125a

22083 Hamburg

Tel. 040 42899-2211

schulinformationszentrum@bsb.hamburg.de

www.hamburg.de/bsb/siz

Jugendberufsagentur

Hamburg-Bergedorf

Johann-Meyer-Straße 55

21031 Hamburg

Jugendberufsagentur

Hamburg-Eimsbüttel

Eppendorfer Weg 24

20259 Hamburg

Weitere Adressen rund um Medien und IT

261

Berufsinformationszentrum (BIZ)

Hamburg

Kurt-Schumacher-Allee 16

20097 Hamburg

Hamburger Institut für

Berufliche Bildung (HIBB)

Hamburger Straße 131

22083 Hamburg

Jugendberufsagenturen Hamburg

Jugendberufsagentur

Hamburg-Altona

Kieler Straße 39

22769 Hamburg

Tel. 0800 4555500

hamburg.biz@arbeitsagentur.de

www.arbeitsagentur.de

Videos zu Berufen: www.berufe.tv

Ausbildungsberufe: www.planet-beruf.de

Tel. 040 42863-2131

www.hibb.hamburg.de

Tel. 0800 4555500 (kostenfrei) (Agentur für Arbeit)

Tel. 040 24851999 (Jobcenter team.arbeit.hamburg)

Tel. 040 24851113 (Hotline der Berufsberatung)

www.jba-hamburg.de

Öffnungszeiten aller Standorte:

Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag 16:00 bis 18:00 Uhr

Jugendberufsagentur

Hamburg-Harburg

Neue Straße 50

21073 Hamburg

Jugendberufsagentur

Hamburg-Mitte

Norderstraße 105

20097 Hamburg

Jugendberufsagentur

Hamburg-Nord

Langenhorner Chaussee 92

22415 Hamburg

Jugendberufsagentur

Hamburg-Wandsbek

Friedrich-Ebert-Damm 160

22047 Hamburg

W.H.S.B. Weiterbildung

Hamburg Service und Beratung

gemeinnützige GmbH

Steindamm 91

20099 Hamburg

Tel. 040 280846-0, -66

Fax 040 280846-99

info@weiterbildung-hamburg.de

www.weiterbildung-hamburg.de

260


I

nformations- und

Beratungsstellen: Studium

K ammern – Hamburg

HAW Hamburg

Zentrale Studienberatung (ZSB)

Stiftstraße 69

20099 Hamburg

Tel. 040 428759110

Fax 040 428759119

studienberatung@haw-hamburg.de

www.haw-hamburg.de/beratung.html

Handelskammer Hamburg

Adolphsplatz 1

20457 Hamburg

Tel. 040 36138-138

Fax 040 36138-401

service@hk24.de

www.hk24.de

Studierendenwerk Hamburg

Von-Melle-Park 2

20146 Hamburg

Tel. 040 41902-0

Fax 040 41902-6100

info@studierendenwerk-hamburg.de

www.studierendenwerk-hamburg.de

Handwerkskammer Hamburg

Holstenwall 12

20355 Hamburg

Tel. 040 35905-0

Fax 040 35905-208

info@hwk-hamburg.de

www.hwk-hamburg.de

263

Weitere Adressen rund um Medien und IT

Team Akademische Berufe in der

Jugendberufsagentur Mitte

Norderstraße 105

20097 Hamburg

TU Hamburg-Harburg

Zentrale Studienberatung

Am Schwarzenberg – Campus 3

Gebäude E, Eingang 1

21073 Hamburg

Uni Hamburg – Studienberatung

Campuscenter

Alsterterrasse 1

20354 Hamburg

Tel. 040 2485-1113

hamburg.mitte-271-akademiker@arbeitsagentur.de

www.arbeitsagentur.de

Tel. 040 42878-2232

studienberatung@tuhh.de

www.tuhh.de

Tel. 040 42838-7000

Fax 040 42838-2318

www.uni-hamburg.de/campuscenter/

beratung/beratungsangebote/

studienberatung

K ammern – bundesweit

Deutscher Industrie- und

Handelskammertag (DIHK) e. V.

Breite Straße 29

10178 Berlin

R echteverwertung

GEMA – Gesellschaft für

musikalische Aufführungs- und

mechanische Vervielfältigungsrechte

Bayreuther Straße 37

10787 Berlin

Tel. 030 20308-0

Fax 030 20308-1000

info@dihk.de

www.dihk.de

Tel. 030 21245-00

Fax 030 21245-950

gema@gema.de

www.gema.de

262


GWFF – Gesellschaft zur

Wahrnehmung von Film- und

Fernsehrechten mbH

Marstallstraße 8

80539 München

VFF Verwertungsgesellschaft der

Film- und Fernsehproduzenten mbH

Brienner Straße 26

80333 München

VG Bild-Kunst – Verwertungsgesellschaft

Bild-Kunst

Weberstraße 61

53113 Bonn

Tel. 089 222668

Fax 089 229560

kontakt@gwff.de

www.gwff.de

Tel. 089 28628-382

Fax 089 28628-247

antje.bitterlich@vff.org

www.vff.org

Tel. 0228 91534-0

Fax 0228 91534-39

info@bildkunst.de

www.bildkunst.de

Allianz deutscher Designer

(AGD) e. V.

Steinstraße 3

38100 Braunschweig

Allianz Deutscher Produzenten –

Film & Fernsehen e. V.

Kronenstraße 3

10117 Berlin

ALM – Arbeitsgemeinschaft

der Landesmedienanstalten

die medienanstalten

Friedrichstraße 60

10117 Berlin

Tel. 0531 167-57

Fax 0531 169-89

info@agd.de

www.agd.de

Tel. 030 2067088-0

Fax 030 2067088-44

www.produzentenallianz.de

Tel. 030 2064690-0

Fax 030 2064690-99

info@die-medienanstalten.de

www.die-medienanstalten.de

265

Weitere Adressen rund um Medien und IT

VG WORT

Verwertungsgesellschaft WORT

Untere Weidenstraße 5

81543 München

V

ereine, Verbände und

Initiativen im Medienund

IT-Bereich

AG DOK – Arbeitsgemeinschaft

Dokumentarfilm e. V.

Schweizer Straße 6

60594 Frankfurt/Main

Tel. 089 51412-0

Fax 089 51412-58

vgw@vgwort.de

www.vgwort.de

Tel. 069 6237-00

Fax 06142 966424

agdok@agdok.de

www.agdok.de

AG

Internationale Medienhilfe (IMH)

Arbeitsgemeinschaft

interkultureller Medien

Koordinationsbüro Berlin

Postfach 35 05 51

10214 Berlin

Art Directors Club für Deutschland

(ADC) e. V.

Franklinstraße 15

10587 Berlin

BDG Berufsverband der Deutschen

Kommunikationsdesigner e. V.

Mohrenstraße 63

10117 Berlin

Tel. 030 5673-1559

berlin@medienhilfe.org

www.imh-deutschland.de

Tel. 030 5900310-0

Fax 030 5900310-11

adc@adc.de

www.adc.de

Tel. 030 24531490

Fax 030 53670526

info@bdg-designer.de

www.bdg-designer.de

264


267

Weitere Adressen rund um Medien und IT

BDZV – Bundesverband Deutscher

Zeitungsverleger e. V.

Haus der Presse

Markgrafenstraße 15

10969 Berlin

Berufsverband bildender

Künstler e. V.

Kunsthaus Hamburg

Klosterwall 15

20095 Hamburg

Berufsverband Information

Bibliothek e. V.

Gartenstraße 18

72764 Reutlingen

BFF – Berufsverband Freie

Fotografen und Filmgestalter e. V.

Senefelderstraße 19

73760 Ostfildern

Bibliothek & Information

Deutschland (BID) e. V.

c/o Deutscher Bibliotheksverband

Fritschestraße 27-28

10585 Berlin

BITKOM – Bundesverband

Informationswirtschaft,

Telekommunikation und

neue Medien e. V.

Albrechtstraße 10

10117 Berlin

Tel. 030 726298-0

bdzv@bdzv.de

www.bdzv.de

Tel. 040 336514

Fax 040 30380701

info@bbk-hamburg.de

www.bbk-hamburg.de

Tel. 07121 3491-0

Fax 07121 300433

mail@bib-info.de

www.bib-info.de

Tel. 0711 473422

Fax 0711 475280

info@bff.de

www.bff.de

Tel. 030 6449899-20

Fax 030 6449899-27

bid@bideutschland.de

www.bideutschland.de

Tel. 030 27576-0

Fax 030 27576-400

bitkom@bitkom.org

www.bitkom.org

BJF – Bundesverband Jugend

und Film e. V.

Fahrgasse 89

60311 Frankfurt/Main

Börsenverein des Deutschen

Buchhandels e. V.

Braubachstraße 16

60311 Frankfurt/Main

Bundesverband Deutscher

Film- und AV-Produzenten e. V.

Flachstraße 7

65199 Wiesbaden

Bundesverband Digitale Wirtschaft

(BVDW) e. V.

Berliner Allee 57

40212 Düsseldorf

Bundesverband

Filmschnitt Editor e. V.

Prenzlauer Allee 36G

10405 Berlin

Bundesverband kommunale

Filmarbeit e. V.

Fahrgasse 89

60311 Frankfurt/Main

Bundesverband Musikindustrie e. V.

Reinhardtstraße 29

10117 Berlin

Tel. 069 6312-723

Fax 069 6312-922

mail@bjf.info

www.bjf.info

Tel. 069 1306-0

Fax 069 1306-17201

info@boev.de

www.boersenverein.de

Tel. 0611 34171-98

Fax 0611 34171-07

info@bundesverband-av.de

www.bundesverband-av.de

Tel. 0211 600456-0

Fax 0211 600456-33

info@bvdw.org

www.bvdw.org

Tel. 030 23633866

Fax 030 23624770

mail@bfs-filmeditor.de

www.bfs-filmeditor.de

Tel. 069 622897

Fax 069 6032185

info@kommunale-kinos.de

www.kommunale-kinos.de

Tel. 030 590038-0

Fax 030 590038-38

info@musikindustrie.de

www.musikindustrie.de

266


269

Weitere Adressen rund um Medien und IT

Bundesverband Offene Kanäle e. V.

Medienprojektzentrum

Offener Kanal Kassel

Rainer-Dierichs-Platz 1

34117 Kassel

Bundesverband Produktion

Film und Fernsehen e. V.

Oberlandstraße 26-35

12099 Berlin

Bundesverband Regie e. V. (BVR)

Augsburger Straße 33

10789 Berlin

Bundesvereinigung Maskenbild e. V.

Oberlandstraße 26-35

12099 Berlin

BVB Bundesverband

Beleuchtung & Bühne e. V.

Grützmühlenweg 76

22339 Hamburg

bvdm – Bundesverband Druck

und Medien e. V.

Friedrichstraße 194-199

10117 Berlin

BVK German Society of

Cinematographers