7 d’Isarwinkler

disarwinkler

URSPRÜNGLICH, FRECH, ORIGINELL UND BODENSTÄNDIG

Geschichten, Porträts und Interviews von der Jachenau bis Dietramszell – von Bad Heilbrunn bis Reichersbeuern

Nr. 7

Sommer/

Herbst 2018


d’Isarwinkler

2 Jahre

d'Isarwinkler

Ein herzliches Dankeschön für eure Zeit

Text: Michaela Probst Bild: Claudia Wendt

Zwei Jahre ist’s jetzt her, als wir

euch den ersten d’Isarwinkler zum

Lesen gegeben haben. Heute freuen

wir uns schon zum sechsten Mal

über unsere Zeitung, unser Biacherl,

Hefterl oder Magazin – wie immer

ihr es nennt. Für uns ist es ein Stückerl

Heimat und ein bisserl wia a

Lebensgfui. Es ist unsere ganz persönliche

Herzensangelegenheit, weil

wir so viel über unseren Isarwinkel

und die besonderen Leut’ erfahren

und aufschreiben dürfen. Ganz besonders

freut uns die viele positive

Resonanz von euch: „Ich nehm’s

mit in die Badewanne, zusammen

mit viel Zeit und einem Gläschen

Wein.“ „Ich lies den d’Isarwinkler

von vorn bis hinten durch und lass

keine Seite aus.“ „Mein Mann hat

mich gestern geschimpft und mich

gefragt, wie lang ich jetzt noch an

dem Biacherl hinlies!“ Aber auch

von den Männern erhaschen wir das

ein oder andere Lob, obwohl sie im

Allgemeinen mit’m Loben sehr sparsam

sind: „Gestern hab ich mir mal

Zeit genommen für eure Zeitung.

Die ist ja richtig schön! Man merkt,

das macht ihr gern.“ Genauso wie

des Bled-Daherredn: Für selbiges hat

uns ein anderes kritisches Mannsbild

gelobt. Danke dafür! „Die Geschichten

sind aus dem Leben gegriffen

und aus unserer Gegend. Ich lies

das richtig gern.“

Das Eigenlob stinkt, das wissen wir

wohl, doch erstens kommt’s von euch

und zweitens kommt es direkt bei

uns an und freut uns ganz narrisch.

Und drittens motiviert uns das so,

dass wir uns echt anstrengen, damit

ihr uns weiterhin eure Aufmerksamkeit

schenkt. Denn das größte Lob ist

eure Zeit und dafür möchten wir uns

von ganzem Herzen bedanken!

3


INHALT

10

114

74

18 50

4


INHALT

Titelgeschichte

Isarwinkler Almsommer.............................................10

Dorfführung Wackersberg-Arzbach

Aus der Sicht von anno dazumal und heute...............18

Familienseite .............................................................30

38

Gleitschirmfliegen

„Im Rausch der Lüfte“...............................................38

Die Löwen feiern 90 Jahre EC Bad Tölz

und Portrait Klaus Kathan......................................... 44

92

Großes Jubiläum 175 Jahre

Bauern- und Handwerkerverein Lenggries................50

Judo

Interview mit Maria Tretter und Helmut Hanus .......68

16. Kunstwoche Lenggries

Schwarz.Weiss – Opposition und Polarität ...............74

Musikantentreffen

Tölzer Stadtkapelle.....................................................92

Mei Dahoam ............................................................100

Gastro im Isarwinkel..............................................114

68

Veranstaltungen......................................................126

Impressum...............................................................138

5


WILLKOMMEN

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

„Mia gfrein uns!“ und zwar so richtig und aus ganzem Herzen

über zwei Jahre d’Isarwinkler. Für uns ist es eine Ehre, über all die besonderen Menschen

und Geschichten rund um unser Daheim zu berichten. Und dass das bei euch so gut ankommt,

freut uns umso mehr. Ein herzliches Vergelt’s Gott an euch und alle unsere Werbepartner.

In unserer siebten Ausgabe stellen wir euch zwei Isarwinkler vor,

die perfekt zum Bergsommer passen. Eine Sennerin und einen Senner, die die Lebensfreude

hier bei uns auf ganz besondere Weise verkörpern. Dazu gehören aber genauso unser

Bauern- und unser Handwerkerverein, die im August Jubiläum feiern und die unseren

Isarwinkel wie kein anderer Berufsstand prägen und bereichern.

Sportlich gesehen ist es der EC Bad Tölz, der für uns nicht mehr wegzudenken ist und

auch ihm gratulieren wir zum Geburtstag. Außerdem entführen wir euch ganz hoch in die Lüfte

und wollen euch das Gleitschirmfliegen ein bisschen näherbringen. Eines versprechen wir euch –

Adrenalin und jede Menge Glücksgefühle sind beim Fliegen inklusive.

Apropos Glück: Nicht nur die Arzbacher wissen, dass ihr Dorf seinesgleichen sucht,

sondern wir alle im Isartal. Die Zusammengehörigkeit, der wunderschöne Platz und

die besonderen Leut’ wollen wir euch bei unserer Dorfführung vorstellen.

Mit dieser Ausgabe starten wir zudem unsere neue „Familienseite“,

weil wir auch den kleinen Isarwinklern eine Freude machen wollen.

Wir hoffen, das gelingt uns!

Bleibt uns nur noch, euch schöne Sommerferien zu wünschen und

uns nochmals herzlich für euer Interesse zu bedanken.

Herzlichst

eure Christine Strauß

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Mode für die ganze Familie

Natürlich geht’s zum Jeansstadl

alias Trischberger in die Marktstraße,

wenn’s mit der ganzen Familie zum

Shoppen geht. Eine große Jeans-Auswahl,

Mode und Wäsche für Damen,

Herren und Kinder erfüllen

nämlich alle Wünsche. Die bekannten,

freundlichen Gesichter und die

ehrliche und kompetente Beratung

der Jeansstadl Mädels beschert dem

Modeladen viele treue Stammkunden.

Kein Wunder, denn Katharina

Claus und ihr Team haben ein gutes

Händchen für ihre Kundschaft

und führen ausschließlich Marken

in Topqualität zu fairen Preisen:

s.Oliver, MAC, Schiesser uvm.

Jeansstadl Lenggries

Marktstraße 9

83661 Lenggries

Tel. 08042 ∙ 8747

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www.jeansstadl.de

7


Aussichten

Isarwinkler

Ansichten

&

Kopfsach’

Jetzt is mei Hirn ja nimma ganz

taufrisch und hat schon ein paar

Jahrzehnte auf dem Tacho (wie viele

verrät eine Dame selbstverständlich

nicht), und trotzdem is des ständig

am Werkeln. Es denkt, studiert,

sinniert, überlegt und is nur ganz

selten stad. Eigentlich nia, wenn i

so drüber nachdenk! „Was denkst

denn grod?“, frog i neilich meinen

lieben Mann. Der antwortet pfeigrod,

ohne zum überlegn: „Nix!“

Und dodrauf foid ned amoi mia was

ein. Wia geht denn so was? Mia is

ja scho bewusst, dass des Zusammenspiel

zwischen rechter und linker

Gehirnhälfte bei de Männer

ned soo ausgeprägt is, aber dass sich

weder links (gfuismäßig) no rechts

(logisch) was rührt, is einfach nicht

begreifbar für einen weiblichen Giga-

Prozessor. Aber so ein hyperaktives

Oberstübchen hat natürlich auch

seine Schattenseiten. Wenn z.B.

beim gemeinsamen Tricki-Tracki

(ihr versteht’s, was ich meine) beim

Mann jegliche geistige, emotionale

und physische Aktivität in die Körpermitte

wandert, tut man sich als

Frau da schon manchmal schwerer.

„Hob i jetzt de Spülmaschin eigschoit?“

„Hob i für die Kinder wos

auf’s Pausenbrot morgen?“ „Dass i

dies und jenes in da Arbeit morg’n

ned vergiss!“ Kurze Gedankenblitze

kennan si, egal wia unpassend de

grod sann, einschleichen wie eine

Art Sekundenschlaf beim Beischlaf.

Sau bled, oder? Aber so is des hoid

manchmoi. Man ko manchmoi einfach

ned aus seiner Haut und leider

nicht ohne sein Hirn. Nur gut, dass

die linke Hirnhälfte jubelt, weil

mia so tolle Männer haben. Und

es kimmt, egal wann immer, nur

auf des oane o: auf’s Happy End!

In diesem Sinne, denkt’s dro: „Die

Seele kann erst dann richtig baumeln,

wenn das Herz (und as Hirn)

zur Ruhe kimmt!“

Eure Isarwinklerin

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Lenggrieser Feinkostmetzgerei mit Premiumqualität.


TITELGESCHICHTE Almsommer

Isarwinkler Almsommer

Zu Besuch auf’m Demmeljoch Niederleger

Text: Michaela Probst

Bilder: Anna Fichtner Fotografie

Agathe Bonleitner und Waschdi Heuschneider

zusammen auf dem Demmeljoch Niederleger.

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Demmeljoch Hochleger

Fellalm im Sudelfeld

Nichts verkörpert den Isarwinkler

Bergsommer besser, als die vielen

schönen Almen samt seiner zweiund

vierbeinigen Bewohner. Jede

Alm ist für sich einzigartig von der

Lage, Bauart und Ausstattung und

es umgibt sie ein ganz besonderer

Zauber, dem die Sennerinnen und

Senner immer wieder gerne verfallen.

Viele von uns träumen von

einem Sommer auf der Alm, begleitet

von romantischen Vorstellungen,

aber auch von viel Stille, Einfachheit

und Zufriedenheit. Wir vom d’Isarwinkler

hatten das Glück, zwei

ganz besondere Menschen kennenzulernen.

Agathe aus Arzbach und

Sebastian (Waschdi) aus Dietramszell.

Wir spüren gleich, dass die

beiden mit ganz viel Leidenschaft

diesem Beruf nachgehen. Sie schaffen

es sofort, uns zu faszinieren, mit

ihrer Art und Weise zu leben und

zu arbeiten und uns erst mal ganz

automatisch von Hundert auf Null

herunterzufahren. Wir lassen unseren

hektischen Alltag zurück, so

wie’s immer ist auf’m Berg, und sind

fast ein bisschen ehrfürchtig. Oder

neidisch? Einfach nur begeistert!

Die zwei sind einfach „saucool“ und

mega entspannt!

An einem dieser geschenkten Sommertage,

von denen wir heuer so

reichlich hatten, wandern wir zusammen

mit Agathe ins Bächtental

in Richtung Demmeljoch. Eigentlich

gibt’s für die 37-jährige Sennerin

von Juni bis September überhaupt

keinen Grund ihre Alm im Sudelfeld

zu verlassen. Darum freut es uns

ganz besonders, dass sie für uns eine

Ausnahme macht, uns begleitet und

uns von sich erzählt. Ihre Familie ist

in Schnaitt, Ellbach zu Hause und

betreibt dort eine Landwirtschaft.

„Vor 50 Jahren hat sich mein Opa

eine Alm für sein Jungvieh eingebildet

und da im Isarwinkel keine zu

finden war, hat es uns auf Bayrischzell

verschlagen“, erzählt sie uns.

Heute betreibt ihr Bruder gemeinsam

mit seiner Frau den Großnbauer

Hof und sie kümmert sich schon

den neunten Sommer um die Tiere

auf ihrer Alm zwischen Großer und

Kleiner Thraithen, die auf der Via

Alpina vom Rotwandhaus her im

Sudelfeld liegt. Heute vertritt ihre

Vorgängerin sie. „Da brauch’ ich

nicht viel erklären. Sie kennt sich aus

und sie passt auch auf mein Schaferl

auf, das ohne mich sonst wieder

stiften geht!“, schwärmt sie von einem

ihrer vielen Schützlinge. Jenes

Schaf, das sie zum Geburtstag von

ihrem Chef geschenkt bekommen

hat, gehört zu den insgesamt 59 Tieren,

die sie über den Sommer hinweg

versorgt.

6 Hühner, 6 Ziegen, 1 Kater

und 45 Rinder

Zusammen mit ihr sind’s also 60

Bewohner auf der 1621 Meter hoch

gelegenen Fellalm, die auch gern

von Wanderern besucht wird. Für

sie tischt sie selbstgebackenes Brot,

selbstgemachten Ziegenkäse, Kuchen,

Schorle von der Quelle und

Speck auf. So verdient sie auch ein

bisschen was für ihren Lebensunterhalt.

Fast alle Tage freut sie sich

über Besuch und Unterhaltung. Am

Wochenende auch gern mal von ihren

Freunden und Bekannten, verrät

uns Agathe. Im August zur Ferienzeit,

geben sich die Besucher auch

schon mal die Klinke in die Hand,

da freut sie sich über die ganz staden

besinnlichen Stunden am Morgen

und am Abend. Dann genießt

sie auch besonders die ein bis zwei

Stunden, in denen sie täglich ihre

Tiere zählt und schaut, ob es ihnen

gut geht, ihre wichtigste und liebste

Aufgabe auf der Alm. Der einzige

„Zivilisations-Luxus“ ist eine kleine

Solaranlage, die ihr Ladekabel ➳

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für’s Handy beliefert und die Lampe

in der kleinen Stube. „Wenn ich

mein Handy ganz ans Fenster stelle,

hab ich sogar Empfang“, erzählt sie

uns von ihrer zweiten Heimat, die

nicht mit dem Auto erreichbar ist.

Sie packt alles, was sie braucht, zu

Beginn des Almsommers zusammen

und das wird dann per Hubschrauber

nach oben transportiert. „Sogar

meine Hühner sind mitgeflogen,

unbeschadet“, erzählt sie uns. So

freut sie sich, wenn ihre Besucher

auch mal frisches Gemüse oder ein

paar Stückerl Butter mitbringen, die

sie nicht vorrätig hat. Jene Vorräte

halten sich jedoch hervorragend im

acht Grad kalten Almkeller.

Auf dem Weg zum Demmeljoch Niederleger

ratschen wir so vor uns hin

und erfahren so schon einiges von

Agathes Almleben. Dort angekommen

erwartet uns Waschdi, der uns

freundlich begrüßt:

Barfüßig, braun gebrannt,

lächelnd und zufrieden

Auch er ist der 60. Bewohner auf der

1203 Meter hoch gelegenen Niederleger

Alm, die er abgesehen von seinem

mitgebrachten Bienenvolk, mit

seinen 53 Jungtieren und 6 Kälbern

von Juni bis Mitte Juli bewohnt. Danach

treibt er seine Tiere auf den gut

450 Meter höher gelegenen Hochleger,

wo sie gemeinsam weitere

6 Wochen ein Leben wie im Paradies

führen dürfen. Im Spätsommer

geht’s dann wieder ein paar Wochen

auf den Niederleger und dann im

Herbst ins Tal. Die Niederleger Alm

vom Demmelbauern in Lenggries ist

1789 gebaut worden und für seinen

Hiada ein echter Luxus, findet nicht

nur Waschdi. Im Erdgeschoss befinden

sich der Stall und die Wohnräume

sind im Obergeschoss. Wir

bestaunen die große Wohnstube

mit recht guter Ausstattung, den

Balkon und die extra Schlafstube.

„Die Quelle ist direkt am Haus und

ich hab von hier aus sogar die Möglichkeit

ins Tal zu fahren, um schnell

frische Wäsche oder frische Lebensmittel

zu besorgen“, erzählt uns der

35-Jährige. Diesen Luxus vermisst

er auf der Hochleger Alm jedoch

nie. Die majestätische Stimmung,

die ihm dort oben auf 1659 Meter

geschenkt wird, ist unbezahlbar und

lässt ihn übers ganze Gesicht strahlen.

„Wenn morgens übern Juifen

die Sonne aufgeht und ich sitz beim

Frühstücken vor der Alm, bin ich

der zufriedenste Mensch der Welt“,

schwärmt er. Waschdi ist nicht per

Handy erreichbar, was ihn überhaupt

nicht stört und bei ihm ist

auch nicht so viel los. Wanderer verirren

sich kaum zu ihm, nur bekannte

Gesichter. Einsam ist er nie und

auch Langeweile kennt er nicht. „Es

gibt immer genug zu tun. Da muss

es schon lange regnen, ich zu müde

sein zum Lesen und sie im Radio

nichts Gescheites spuin – erst dann

könnt’s sein, dass sich ein bisschen

Heimweh einschleicht“, beschreibt

er uns. Auf die Frage, ob ihm etwas

fehlt hier oben, antwortet er uns:

„Ich würde manchmal gern spontan

in Biergarten mit meinen Freunden

und ich vermiss das Berggehen.“

„Berggehen?“, fragen wir ihn. „Ich

mach gerne Mehrtages-Touren und

hier bin ich zwar an einem besonders

schönen, aber doch immer am

selben Platz.

Das Wetter auf’m Berg

Die einzig wirklich unberechenbare

Gefahr hier oben für Mensch

und Tier sind die Gewitter. Immer

wieder kommt es vor, dass ein Tier

vom Blitz getroffen wird. Waschdi

erzählt uns sogar von einem Blitz,

der bei harmlosen Nieselregen ganz

ohne Vorwarnung 50 Meter neben

ihm eingeschlagen ist. Auch auf dem

Hochleger hat sich mal ein Blitz in

den Kamin verirrt. Gott sei Dank

war damals niemand im Haus. „Das

schafft Respekt“, bestätigen die beiden.

Agathe erzählt uns von einem

Gewitter, bei dem die Hagelkörner

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mit ohrenbetäubenden Lärm auf

ihr Blechdach donnerten. „Aber die

Gewitter zaubern auch Stimmungen

hier oben, die nur wir bewundern

können. Alle anderen sind schon

lange im Tal, wenn ein Wetter aufzieht.

Wir können das Spektakel

bis zuletzt betrachten und wenn’s

losgeht, verschwinden wir in unserer

Hütte und zünden ein Feuer an“,

schwärmt Waschdi.

Tiefe Verbundenheit zu Tier

und Natur

Die spüren wir bei den beiden sofort

und ganz absolut ehrlich.

Sie kennen die meisten Gesichter

ihrer Kälber und wissen auch, wo

sie zu finden sind, wenn die tägliche

Zählung ansteht. Wer zu welcher

Gruppe gehört und wer die Chefin

ist. Die meisten Tiere werden richtig

zutraulich hier oben, weil sie von ihrer

zweibeinigen Chefin bzw. ihrem

Chef gern mit Leckereien in Form

von Salz oder Kraftfutter verwöhnt

werden. Zur Almpflege gehört auch

das Entfernen von Disteln und Koppen

(Baumpflänzchen), die sonst die

Almwiese überwuchern würden.

„A jeder Stoa is a Fotzn voi Gros“,

heißt es. Darum gehört auch das

Aufsammeln von Steinen zu den

Aufgaben auf der Alm. Waschdi

freut sich darüber, wenn er ein seltenes

Tier oder eine Pflanze sieht und

forscht in seinem Naturkundebuch

nach dem Namen. Er ist heuer zum

vierten Mal hier oben und jedes Jahr

hat er etwas Neues dazugelernt. Er

weiß jedes Jahr besser mit den Tieren

umzugehen und kann seinen

Tieren auch bei Krankheiten schon

sehr gut helfen. „Solange ich immer

etwas Neues dazulernen und

erfahren darf, bleib ich auch noch

Almer“, erklärt er uns.

Am Ende eines Almsommers

verschlägt es Agathe, die gelernte

Floristin ist, wieder zu ihrer Zimmerei-Familie

in Wall. Dort kümmert

sie sich als Haushälterin um den

Haushalt und um die sechs Kinder.

„Ois zu seiner Zeit“, ist ihre Devise

und so freut sie sich auch wieder

auf ihr anderes Leben. Auf’s Haare

fönen und auf’s warme Wasser aus

der Dusche. Auf der Alm hat sie eine

Kübeldusche und die Temperatur

wird durch die Menge heißes Wasser

aus dem Grand vom Ofen bestimmt,

den sie dem kalten Quellwasser beimischt.

„Ich freu mich auch drauf,

mal Essen zu gehen, z.B. Fisch.

Wenn man nicht selber kochen und

abspülen muss.“ „Wir können ganz

sicher eine Zeitlang auf Speck und

Kaminwurzn verzichten“, sind sich

beide einig. Witzig fanden wir allerdings,

dass sich Agathe nach einem

turbulenten August und September

auf ihre Wohnung freut, weil sie

da einfach mal die Türe zumachen

kann und keiner kommt. Mit dem

hätten wir nicht gerechnet.

Waschdi ist Braumeister und wird

sich nach dem Sommer auf der Alm

keine Ruhe gönnen. Wie vielseitig er

ist, zeigt sein Vorhaben direkt nach

dem Almabtrieb. Er wird dann auf

dem Münchner Oktoberfest arbeiten.

Na, dann Prost, lieber Waschdi

und viel Spaß!

Euch beiden ein ganz herzliches

Dankeschön fürs Erzählen und für

eure Zeit. Schön war’s mit euch!

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PORTRÄT Tölzer Haarstüberl

im Tölzer Haarstüberl ist das kein Widerspruch

Traumhafte Hochsteckfrisuren, innovative

Colorationen und professionelle

Schnitte – dafür steht das

Tölzer Haarstüberl seit 30 Jahren.

Herzlich, vielseitig,

professionell

Der Erfolg von Inhaberin Roswitha

Illner und ihrem Team kommt nicht

von ungefähr, denn neben der Leidenschaft

für schönes und perfekt

geschnittenes Haar, spüren die

Kunden sofort eine Herzlichkeit,

die Klein und Groß, Jung und Alt

gleichermaßen willkommen heißt.

Ebenso trägt der stilvoll eingerichtete

und lichtdurchflutete Salon dazu

bei, dass man sich im Haarstüberl

sofort wohlfühlt. In ihrem Salon

bietet die vielseitige Friseurmeisterin

gemeinsam mit ihrem 4-köpfigen

Team alles rund um schönes Haar.

Ob klassischer Haarschnitt oder

moderner Trendschnitt, natürliche

Coloration oder trendige Farbtechnik

– dieses Repertoire ist für das

eingespielte Team eine Selbstverständlichkeit.

Roswitha Illner feiert mit ihrem

Tölzer Haarstüberl 30-jähriges Jubiläum.

Hochsteckfrisuren

in Perfektion

Das Steckenpferd von Roswitha

Illner sind Hochsteckfrisuren. Für

ihr Können und ihre Kreativität in

diesem Metier ist sie weit über den

Isarwinkel hinaus bekannt. Sie und

ihr Team betreuen Kundinnen von

Starnberg über Garmisch bis nach

Regensburg. Für den schönsten Tag

im Leben ihrer Kundinnen steht sie

nicht selten schon um 5 Uhr morgens

bei den Bräuten vor der Tür und zaubert

ihnen individuelle Frisuren, je

nachdem, ob sie romantisch, trendig

oder traditionell gewünscht sind. Zu

Leonhardi ist das Team auch besonders

aktiv. Im Tölzer Raum gibt es

wohl keinen zweiten Salon, der so

zahlreich junge Frauen und Mädchen

für die traditionelle Wallfahrt

verschönert. Dieses Engagement

war dem BR 2016 sogar eine kleine

Dokumentation wert und im Magazin

LandIdee gab es ebenfalls einen

schönen Bericht.

Kurzentschlossen in die

Selbstständigkeit

Heute blickt Roswitha zufrieden auf

die vergangenen 30 Jahre zurück.

Begonnen hat alles in Dietramszell.

Als junges Mädchen machte sie dort

unweit ihres Heimatorts Linden eine

Ausbildung zur Friseurin und anschließend

ihre Meisterprüfung.

Gerne denkt sie an die Lehre bei ihrer

Ausbilderin Renate Kotz, die ihr

nicht nur eine wunderbare Ausbil-

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dungszeit beschert hat und sie in die

Geheimnisse einer perfekten Hochsteckfrisur

eingeweiht hat, sondern

über die Jahre auch zur guten Freundin

geworden ist. Als frisch gebackene

Friseurmeisterin träumte Roswitha

damals davon, auf einem großen

Schiff oder in einem schicken Hotel

zu arbeiten. Doch dann erzählte ihr

eine Kundin von Räumlichkeiten,

die für einen Salon ideal waren, und

sie wagte kurzerhand den Schritt in

die Selbstständigkeit – was sie nie

bereute.

Tolles Team und Rückhalt

in der Familie

Roswitha ist stolz auf ihr langjähriges

treues Team. Jeden Morgen

nehmen Anna-Maria Löffler, Sabine

Sellier, Monika Ranftl und ihr

Azubi Sophia Gerg motiviert und

gut gelaunt Schere und Kamm in

die Hand. Sie schätzt neben der Professionalität

ihrer Mitarbeiterinnen

sehr, dass sie immer hinter ihr gestanden

haben. Besonders dankbar

ist Roswitha aber ihrer Familie, die

ihr immer den Rücken freigehalten

hat und sie auch in schwierigen Zeiten

immer unterstützt hat. bb

v. o. n. u. Anna-Maria Löffler, Sabine Sellier,

Monika Ranftl und Azubi Sophia Gerg

Fernseh-Team zu Besuch: Leonhardi 2016

Tölzer Haarstüberl

An der Osterleite 30

83646 Bad Tölz

Tel. 08041 ∙ 71543

info@toelzer-haarstueberl.de

www.toelzer-haarstueberl.de

TREND & TRADITION

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PORTRÄT „Tölzer Veg“

Es muss nicht immer Fleisch sein

Mit dem „Tölzer Veg“ mehr Abwechslung auf den Tisch

Am 7. Oktober ist es wieder so

weit: In Bad Tölz beginnt der „Tölzer

Veg“, die vierwöchige vegane Auszeit

mit Kursen rund ums Kochen,

Ernährung, Bewegung und Entspannung.

Bis zum 4. November

gibt es fast täglich Möglichkeiten,

dem eigenen Körper etwas Gutes

zu tun. Wer es durchhält, wird mit

weniger Gewicht auf der Waage und

geringerer Krankheitsanfälligkeit

belohnt. Los geht es auf dem Tölzer

Herbstzauber-Gartenmarkt mit

einem veganen Brunch.

Gesund und fit

in den Herbst

Seit sechs Jahren hat sich Bad Tölz

zu einem Geheimtipp für alle gemausert,

die aus der „Schweinsbraten-

Falle“ heraus- und damit ihrem Körper

etwas Gutes tun wollen. Übermäßiger

Fleischkonsum ist nachweislich

verantwortlich für eine

Reihe von Zivilisationskrankheiten

wie Herz-Kreislauf-Problemen, erhöhtem

Krebsrisiko oder Diabetes.

Auch Übergewicht ist ein Thema,

das viele umtreibt. Dabei ist es so

einfach, sich lecker, abwechslungsreich

und gesund zu ernähren. In

Kombination mit ein wenig mehr

Bewegung und Entspannung purzeln

die Pfunde und der Körper

dankt es einem mit Vitalität und geringerer

Krankheitsanfälligkeit.

Der „Tölzer Veg“ geht da einen

Weg, der viele erst einmal skeptisch

macht: Vier Wochen lang, so

die Philosophie der veganen Auszeit,

mal konsequent auf alle tierischen

Produkte verzichten, sich mit

Alternativen auseinandersetzen, viel

ausprobieren, sich informieren, dabei

nach Möglichkeit noch Yogaeinheiten

oder Fitness einbauen – und

am Ende schauen, ob sich der Allgemeinzustand

verbessert hat.

Veränderung, die schmeckt

Um es jedem Interessenten so einfach

wie möglich zu machen, gibt es

vier Wochen lang ein umfangreiches

Programm: Koch- und Ernähungsworkshops,

Entspannungseinheiten

von Yoga bis MBSR, tägliches Bewegungsangebot

im Sportstudio

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und in der freien Natur oder Ernährungsvorträge

– und das alles zu

„Schnupperpreisen“. Denn dem Gesundheitsteam

der Stadt Bad Tölz,

das den „Tölzer Veg“ organisiert

und zum Teil sponsort, geht es darum,

für eine Änderung des Lebensstils

zu werben. Außerdem bieten in

dieser Zeit mehrere Restaurants und

Cafés vegane Gerichte an.

Und so kommt es immer wieder

zu großem Erstaunen bei den Teilnehmern

der medizinischen Abschlussuntersuchung

im VitalZentrum

Bad Tölz, die das Angebot

angenommen hatten und sich vor

Beginn sowie nach Beendigung der

vierwöchigen veganen Auszeit in

Bad Tölz ihre Blutwerte untersuchen

ließen. Bei fast allen kam es zu einer

Senkung des Gesamtcholsterinspiegels

bei gleichzeitiger Erhöhung

des HDL (gutes Cholesterin), das

vor Arteriosklerose und Herzinfarkt

schützt. Außerdem hatte sich der

Körperfettanteil reduziert und die

Muskelmasse zugenommen.

Auch eine weitere Befürchtung hat

sich in den meisten Fällen als unbegründet

herausgestellt: dass es den

„Mitessern“, zum Beispiel dem Rest

der Familie, nicht schmecken könnte.

Sich mit einer neuen Ernährungsform

auseinander zu setzen, macht

auch offen für andere, positive Erfahrungen

– nicht nur kulinarischer

Art.

Veganer Grundlagen-Workshop

– die Krankenkassen zahlen bis

zu 150 Euro Zuschuss

Wer es ganz genau wissen will, kann

sich zum mehrtägigen Kurs „Vegane

Ernährung richtig gemacht“ mit

Dipl. Oecotrophologin Angelika

Spöri anmelden, der von den meisten

Krankenkassen bezuschusst

wird. Hier liegt der Schwerpunkt

auf Ernährungslehre, Kochen und

Informationen ganz im Sinne der

Prävention.

Und wer es im Herbst nicht schafft,

beim „Tölzer Veg“ mitzumachen,

der sollte sich gleich den Frühjahrstermin

notieren: 28. April bis

26. Mai 2019.

Alles Wichtige auf einen Blick:

• Termin im Herbst: 7.10. bis 4.11.2018

• Auftakt: Veganer Brunch auf dem Tölzer Herbstzauber am 7.10.2018

• Termin im Frühjahr: 28.4. bis 26.5.2019

• Intensiv-Workshops „Vegane Ernährung richtig gemacht“:

21. – 27.10.2018 / 25. – 28.10.2018

• Alle Informationen zum „Tölzer Veg“, dem vierwöchigen Programm

sowie unserer Ernährungspauschale für vegan Interessierte gibt es

unter www.bad-toelz.de/toelzerveg.

• Weitere Infos bei der Tourist-Information Bad Tölz, Max-Höfler-Platz 1,

83646 Bad Tölz, Tel.: 08041 / 78 67-17, reservierung@bad-toelz.de

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DORFFÜHRUNG Arzbach

Teil 1: Wackersberg – Ortsteil Arzbach

ungeteerte Hauptstraße

Arzbach mit Kapelle

(Bild: Archiv s’Buidleck)

Arzbach-Wackersberg

Aus der Sicht von anno dazumal und heute

Text & Bilder: Michaela Linke

Es ist über 36 Jahre her, seit ich

meine ersten Schritte im Arzbach

gemacht habe. Ein paar Jahre später

dann die ersten mutigen Schwimmzüge

im Alpenbad. Ich sammelte

stundenlang die Bälle der Tennisspieler

zusammen und konnte mich herzlich

über das anschließend spen-

dierte Eis freuen. Ich verbrachte

meine Kindheit im Arzbacher Hof

und auf dem Alpencampingplatz

und besonders darüber hätte ich

nicht glücklicher sein können. Heute

darf ich für euch im „d’Isarwinkler

ein kleines bisserl aus dem Arzbacher

Nähkästchen plaudern.

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Das Arzbacher Alpenbad gilt

seit über 70 Jahren als beliebter

Freizeit-Treff

Die Menschen, seine Geschichten

und die tausend Winkel, die es so

unverkennbar und einzigartig werden

lassen und der Grund, warum

mein Dorf für mich nach all den

Jahren immer noch der Ort geblieben

ist, an dem ich mich am allermeisten

zu Hause fühle.

Bild: Archiv s’Buidleck

Wer könnte mir da besser von meinem

Heimatdorf erzählen als mein

Papa Gottfried Willibald. Schließlich

lebt er schon über 76 Jahre in

Arzbach. Er ist der Senior-Wirt vom

Arzbacher Hof und besser bekannt

als der „Gottä.“

Schwimmbad

eröffnet bereits 1934

seine Pforten

Das Freibad mit Kult-Charakter

Tankstelle Arzbach

(Bild: Josef Oswald)

„Ich habe letztes Mal gelesen, dass

es das Alpenbad bereits seit 1934

gibt. Du bist 1942 geboren, was hat

sich denn alles verändert seit damals?“

„Das Alpenbad gibt es tatsächlich

schon so lange. Dein Opa

(Michl Willibald) erzählte mir immer

von der legendären Eröffnung.

Das ganze Dorf war auf den Beinen,

um dabei zu sein. Ein Schwimmbad

war damals eine echte Sensation.

Beim Eröffnungswettschwimmen

wären ‚beinahe’ Schwimmer ertrunken,

weil man aus der Gaudi heraus

ein paar ihrer Rucksäcke, die sie

während des Wettbewerbs tragen

sollten, mit Steinen befüllt hatte.

Zum Glück ist das noch einmal gut

ausgegangen.“ ➳

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DORFFÜHRUNG Arzbach

Der Ortseingang von Steinbach

kommend – wie sehr sich das Dorf

von einst verändert hat

Die Dorfgrenze war früher die heutige

„Kirchengrenze“. So gehörte ein

Teil von Schlegldorf noch zu Arzbach

und somit zur Gemeinde Wackersberg.

Heute gilt das eben nur

noch für die Kirche. Jemand, der

auf der anderen Seite vom Arzbach

wohnt, gehört offiziell zu Lenggries,

bei den kirchlichen Festen aber zu

Arzbach-Wackersberg. Ja, und im

Grunde wird er dann auch hier beerdigt.

Also gehört er doch zu uns.

Aus der Chronik der Gemeinde

Wackersberg geht hervor, dass die

Filialkirche Arzbach zu den jüngsten

Gotteshäusern des Isarwinkels

Die Herz-Mariä-Kirche in

Arzbach während des Baus um

1949 (Bild: Archiv s’Buidleck)

und heute

zählt. Sie wurde im September 1950

dem unbefleckten Herzen Marä geweiht.

Der Bau der Kirche geht auf

ein Gelöbnis zurück, das der damalige

Wackersberger Pfarrer Johannes

Schwertfirm und einige Arzbacher

Bauern in den letzten Tagen des

Zweiten Weltkrieges abgelegt haben

sollen. Der Wunsch nach einer eigenen

Kirche allerdings bestand

schon lange. Zu einen, weil die Maria-Hilf-Kapelle

längst zu klein war.

Auch der Wackersberger Friedhof

der Pfarrgemeinde reichte bei Weitem

nicht mehr. Eine Grundstücksstiftung

der Moarbäuerin Anna

Bauer schuf die Voraussetzung für

die von Pfarrer Schwertfirm vorangetriebenen

Neubau-Pläne.

Die Filialkirche

Herz Mariä entsteht

Der gestiftete Grund wurde gegen

eine Fläche oberhalb der Kapelle getauscht,

wo dann die Filialkirche errichtet

wurde. Schon 1948 war mit

dem Bau des Friedhofes begonnen

worden. Insbesondere dem Einsatz

des damaligen Kirchenpflegers Balthasar

Kohlauf (Wenibauer) war es zu

verdanken, dass am Kirchweihmontag

1949 die Grundsteinlegung für

die neue Kirche erfolgen konnte.

Nach nur einjähriger Bauzeit nach

den Plänen des Architekten Oskar

Haßlauer konnte mit viel Eigenleistung

und großzügigen Holzspenden

die neue Kirche in einem feierlichen

Festakt durch Bischof Anton

Scharnagel eröffnet werden. Die

Innenausstattung war in den kargen

Nachkriegszeiten noch sehr bescheiden.

Die Bestuhlung fehlte gänzlich.

20


Erst nach und nach wurden die von

den Gläubigen selbst bezahlten Kirchenbänke

eingebaut. Die mächtige

geschnitzte Kreuzigungsgruppe

über dem Hauptaltar entstand erst

in den 1950er-Jahren. Das markante

Ensemble mit dem gekreuzigten

Christus sowie Maria Magdalena

und Johannes stammt aus der Werkstatt

des Wegscheider Holzschnitzers

Kasper Gerg (Draxl) und wurde

nachträglich anstelle eines Notaltars

aufgestellt. Bemerkenswert

ist ein über dem linken Seitenaltar

angebrachtes Gemälde der Heiligen

Familie aus der Maria-Hilf-Kapelle.

An beiden Kirchenwänden hängt

ein Kreuzweg aus der Zeit um 1730,

der das Leiden und Sterben Jesus in

nur vier Gemälden zusammenfasst.

Seit Pfingsten 1991 hat Arzbach

auch eine Orgel. Das einmanualige

Instrument mit sieben Registern löste

ein altersschwaches Harmonium

ab, das über 40 Jahre lange gute

Dienste geleistet hat.

Drohnenaufnahme

Arzbach Kiche

(Bild: Magnus Mayer)

Die Arzbacher Kirche wurde vor

zwei Jahren renoviert und erhielt

einen neuen Altar. Im Januar 2017

wurde dieser in einer feierlichen Altarweihe

durch Kardinal Marx und

von Pfarrer Leo Sobik gesegnet. ➳

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DORFFÜHRUNG Arzbach

Unterwegs auf dem

Isarrad- und Wanderweg

Richtung Arzbach

Wie es oft in oberbayerischen Gemeinden

der Fall ist, war der Platz

an dem die Kirche steht, auch früher

schon der Dorfplatz. Neben der Kapelle

befand sich einst die Gastwirtschaft

„beim Auer“ und in unmittelbarer

Nachbarschaft der kleine

Kramerladen „zum Koia“. Dort gab

es im Grunde alles was man brauchte.

Ich erinnere mich noch sehr gut

an den kleinen Laden und an die

Zeit als ich als Kind dort ziemlich

oft meine Butterbrezen und das obligatorische

Sunkist für die Pause

gekauft habe.

„Aber hast du mir nicht immer erzählt,

es hätte noch mehr Läden in

Arzbach gegeben?“ „In Arzbach

bekam man wirklich alles, was man

brauchte. Beim Auer gab es nicht

nur eine Gaststätte, sondern auch

einen Lebensmittelladen. Den Kramerladen

‚zum Koia‘ gab es damals

auch schon. Dann gab es noch ‚den

Der Altwirt Wackersberg mit tollem Spielplatz im Garten.

Bäck‘, am Ortsausgang. Dort gab

es neben frischen Backwaren auch

Lebensmittel. In Wackerberg gab es

ebenfalls einen Lebensmittelladen,

den der damalige Bürgermeister

Kellner betrieb. Wie du siehst, hat es

uns an nichts gefehlt.“ Ich bemerke,

dass es heute gar keinen Kramerladen

mehr gibt, weder in Arzbach

noch in Wackersberg. „Wir hatten

früher sogar noch eine Metzgerei,

die sich im heutigen Kramerwirt befand,

der zu dieser Zeit auch schon

eine Gastwirtschaft war. Sogar eine

Tankstelle hatten wir.“ „Sagenhaft!

Das habe ich alles gar nicht gewusst.

Deine erste Lehre hast du als Hufschmied

beim Schaflitzl in Arzbach

absolviert. Ich kann mir vorstellen,

dass auch da vieles anders war, als

wir es heute kennen.“

Die Bedeutung

des Handwerks für die

Dorfgemeinde

„Mit Sicherheit. Du musst dir vorstellen,

es gab in dieser Zeit allein in

Arzbach schon über 100 Pferde, die

alle bei uns beschlagen wurden. Oft

hatten wir 6-8 Pferde pro Tag. In

Wackersberg gab es noch einen eigenen

Hufschmied. Jeder Bauer war

im Besitz von mehreren Pferden, die

in der täglichen Arbeit im Hof und

besonders auf dem Berg nicht wegzudenken

waren. Die Pferdekraft

wurde später von PS in Form von

Traktoren ersetzt. Ich erinnere mich

daran, dass in den Jahren 1963-1965

die meisten Pferde in der Gemeinde

aus diesem Grund verkauft wurden.

Der Betrieb, der die offizielle Bezeichnung

‚Huf- und Wagenschmiederei’

trug, musste sich nun auf die

Mechanik von Landmaschinen spezialisieren.“

Das finde ich wirklich

sehr interessant. „Was habt ihr denn

damals gemacht, wenn ihr einen

Doktor gebraucht habt?“ „Das war

wirklich nicht sehr oft. Meistens

hat man alten Hausmittel vertraut

22


oder ist irgendwie von allein wieder

gesund geworden. Wenn es aber

wirklich mal was Ernstes war, dann

hat man uns Buben zum Dr. Scholz

in Steinbach geschickt. Das nächste

Krankenhaus war dann in Lenggries

oder das Versorgungskrankenhaus

in Bad Tölz.“ „In den letzten Jahren

wurden immer wieder Geburtsstationen

geschlossen. Ich frage mich

gerade wo die Frauen früher ihre

Kinder zur Welt gebracht haben?“

„Zu meiner Zeit war das Lenggries.

Aber viele Kinder sind auch einfach

zu Hause geboren worden. So

genau weiß ich das gar nicht mehr.

Ich kann mich nur sehr gut an eine

Geschichte erinnern, als unser Bruder

Lois geboren wurde. ‚D’Mam’

(Kathi Willibald) hat mich um Mitternacht

aufgeweckt und zum ‚Bab’

(Michl Willibald) geschickt, der damals

am Stammtisch beim Schweizer

Wirt gesessen ist. Sie meinte, ich

sollte ihm mitteilen, dass sie wegen

ihres Blinddarms ganz dringend ins

Krankenhaus musste.

Man hat sich

damals selbst versorgt und

gegenseitig geholfen

Man hatte noch schnell ein Auto organisiert

(die meisten hatten ja gar

keins) oder ist sogar noch mit dem

Radl losgefahren. Das war damals

halt so.“ „Woher habt ihr denn eure

Kleidung bekommen? Früher ging

man ja nicht einfach zum Shoppen?“

„Na, ganz gewiss nicht. (lacht) Wir

haben unsere Sachen einfach aufgetragen

und sie wurden so lange

geflickt, bis man sie wirklich gar

nicht mehr anziehen konnte. Wir

hatten aber auch Schneidereien im

Dorf. (z.B. beim Dosch) Weil man

nicht viel hatte, war es einfach wichtig,

alles zu verwerten und nichts

wegzuschmeißen. Das war bei Lebensmitteln

so wie beim Essen. Zu

den Bauernhöfen kamen regelmäßig

Schneider/innen, die oft nur für

Kost und Logis im Haus blieben und

die Kleidung nähten und flickten.

Im Dorf gab es noch einen Schuster,

den heutigen Schusterpeter. Daran

erinnere ich mich noch so gut und

an seinen Ausstellungskasten aus

Glas, den er vor seiner Werkstatt

aufgestellt hatte.“ ➳

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23


DORFFÜHRUNG Arzbach

Die hintere Längentalalm

ist ein beliebtes Ausflugziel für

Bergsteiger und Radlfahrer

Das heutige Arzbach ist aus zwei

Siedlungen zusammengewachsen,

einer älteren bäuerlichen Siedlung

auf der Hochterrasse und einer am

Isargies gelegenen Flößersiedlung.

Die Flößerei war in Arzbach, wie

in vielen Isarwinkler Nachbargemeinden,

seit jeher eine wichtige

Einnahmequelle. Die Arzbacher

Bild: Archiv s’Buidleck

Flößer sollen sogar dafür verantwortlich

sein, dass es früher schon

Kaffee im Isarwinkel gab. Aus Passau

wurden die ersten Kaffeebohnen

mitgebracht und damit die Bauern

nicht merkten, dass ihnen die Flößer

einen Genuss voraushatten, legten

sie beim Kaffeekochen Weideruten

auf den Herd, damit der Gestank

den Kaffeeduft überdeckte. Die Flöße

dienten zum Transport von Waren

aus dem Isarwinkel bis weit die

Donau hinab. Schließlich waren die

Flöße selbst Holzlieferanten. Das

Floß wurde dann z.B. in München

komplett auseinander gebaut und

verwertet. Überhaupt war die Lieferung

von Bau- und Brennholz, wie

auch von Kalk, der bedeutendste

Gewerbezweig innerhalb der Flößerei.

In Arzbach gab es im gleichnamigen

Kalkofenweg auch einen Kalkofen.

An der Ganterstatt brannte

der „Kager“ bis 1946 in seinem Kalkofen

Kalk. Mein Papa weiß noch

wie voll der Platz im Frühjahr mit

Holzstämmen und Scheitholz war,

die er zum Anschüren benötigte. Es

war im Winter mit Gespannen aus

den Bergen gefahren worden. Nebenan

brannte der „Kohler“ Burchholz

und Meilern zur Kohle.

„Der Opa Michl Willibald war auch

Flößer, wie war das denn mit der

Flößerei zu dieser Zeit?“ „Die Flößer

haben hauptsächlich Holz nach

München transportiert. Das Floß

wurde dann komplett abgebaut,

verwertet und die Flößer sind wieder

mit der Kutsche oder dem Zug

heimgefahren. Ich weiß sogar noch,

dass die Riss vom Abholzen ganz

kahl war, weil die Nachfrage nach

Holz so groß war. Es wurde dann

eine „Abholz-Verbot“ ausgesprochen

und die Stellen wurden neu

bepflanzt.“

In der Flößerhochzeit (um 1950)

fuhren rund 11.000 Flöße aus dem

Isarwinkel nach München. Sechs

Stunden dauerte die Fahrt in der Regel.

In drei Tagen war man beispielsweise

in Wien. Der Dachstuhl des

Stephansdoms besteht zum Teil aus

Isarwinkler Holz. Der Seil Glas hat

seinen Floßbetrieb an die Familie

Angermaier verkauft, die ihn heute

noch betreibt. Nach und nach gab es

auch andere Wege, um Güter nach

München zu transportieren. Der

Floßbetrieb wandelte sich von einem

reinen Transport-Betrieb zum Passagier-Floß.

Der Angermaier Wastl,

alias Überführer, der war ein Unikum.

Für ein paar Pfennig transportierte

er die Arzbacher über die Isar

24


nach Gaißach und umgekehrt. 1980

wurde die Fähre vom Überführer

eingestellt. Die Bügermeister beiderseits

der Isar, Kaspar Wohlmuth

und Josef Bauer, bemühten sich um

eine Brücke als Ersatz. Sie verbindet

bis heute Gaißach und Wackersberg

und eröffnet den Arzbachern den

Bahnanschluss nach Obergries.

Die Dorfschule

im Wandel der Zeiten

„Die Schule vom Dorf war immer

schon in Höfen. Wie hast du damals

die Schulzeit dort erlebt?“ „Das war

auf jeden Fall ganz anders als heute.

Wir wurden nicht mit dem Bus

gefahren, sondern mussten alle zu

Fuß gehen. Das waren besonders im

Winter manches Mal ganz schöne

Strecken. Aber uns hat das nie etwas

ausgemacht. Es gab noch richtige

‚Dadzn’(Schläge) früher, heute

Gott sei Dank nicht mehr vorstellbar.“

„Ich erinnere mich immer an

den Lehrer Breit, an die Lehrerin

Ibelher. Da hast du mir schon oft so

manchen Geschichten erzählt. Der

Lehrer Dörfler war noch ein Jahr an

der Schule, als ich 1987 eingeschult

wurde. Heute gehen meine Kinder

auf die gleiche Schule, es ist schon

wirklich lustig, wie sich jetzt alles

wiederholt.“

Bis 1969 konnten die Wackersberger

Schulkinder ihre gesamte Schullaufbahn

bis zum Hauptschulabschluss

hier absolvieren. In diesem Jahr

wurde im Rahmen einer Schulreform

die Haupt- auf eine Teilhauptschule

reduziert. 1973 kam dann

das endgültige Aus für die Hauptschule,

die Schule wurde als reine

Grundschule weitergeführt, welche

sie bis heute noch ist. Bei einer

Christbaumversteigerung im Arzbacher

Hof hatte mein Papa einmal

den Messstab von Herrn Dörfler ersteigert,

der unter anderem auch als

‚Dadzstab’ verwendet wurde.

Das Schulhaus war damals gleichzeitig

das Rathaus vom Dorf. Es gab

ein kleines Zimmer, bei dem auch

die standesamtlichen Trauungen abgehalten

wurden. Meine Eltern haben

1965 dort geheiratet. Heute ist

das Rathaus in Oberfischbach. Wackersberg

und Oberfischbach waren

eigene Gemeinden, bis sie bei ➳

Jetzt schon

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25


DORFFÜHRUNG Arzbach

Michl und Kathi Willibald

eröffnen in den 1950er-Jahren den

Alpencampingplatz

der Gemeindegebietsreform 1978

zu einer Gemeinde zusammengefasst

wurden. Wackersberg wurde

urkundlich erstmals 1195 als Berg

„Waccerberch“ erwähnt, wie es

aus der Dorfchronik hervorgeht.

Der Freisinger Bischof Otto der

II. bestätigte so die unter Otto I.

zwischen 1150 und 1158 getätigte

Schenkung an das von ihm gegründete

Kloster Schäftlarn. Das Kloster

ließ daraufhin den Wackersberg

roden und besiedeln. Um 1255/56

griff Gebhard von Tölz, ein Enkel

Gebhards von Hohenburg, in die

Rechte des Klosters ein, indem er

Wackersberg besetzte. Auf die Vermittlung

seines Bruders, des Freisinger

Bischofs Konrad I., verpflichtete

sich Gebhard in einer Urkunde, alles

von ihm gewaltsam besetzte am

Wackersberg an Schäftlarn zurückzugeben.

Das Ende der Kriegszeit

Besonders die Kriegszeit und das

Ende des Zweiten Weltkrieges brachten

viele gefährliche Situationen in

die Gemeinde. In den Ortschaften

verschanzten sich Angehörige der SS

und andere halbaufgelöste Truppen,

um Widerstand gegen die herannahenden

Amerikaner zu leisten.

„Du warst ja zum Ende des Krieges

noch ein kleiner Bub, kannst du dich

überhaupt noch daran erinnern?“

„Sehr gut sogar. Ich glaube, das sind

einfach prägende Erinnerungen, die

bleiben. Ich weiß noch, dass den

ganzen Arzbach entlang die Munition

der SS lag.

Antiker Postkartengruß aus

Lenggries (Bild: Archiv s’Buidleck)

Wir Buben haben gedacht, das wäre

irgendwie so ähnlich wie Platzpatronen

und haben sie ins Feuer

geworfen. Es hat gekracht und geknallt.

Gerade noch konnten wir in

Deckung gehen. Als die Amis einmarschierten,

haben sie sich überall

bei uns einquartiert. Auch bei uns

haben welche im Haus gewohnt. An

den Häusern brachten die Bewohner,

weiße Betttücher oder Laken

an, als Zeichen, dass man sich ergeben

hatte und keine SS-Leute im

Haus anwesend waren. Die Amis

waren immer human zu uns. Sicher

gab es auch da Ausnahmen, aber in

erster Linie kann ich mich an die

Kaugummis erinnern, die freundliche

und lachende Soldaten aus Amerika

an uns verteilten.“

Sehenswert ist die spätgotische katholische

Pfarrkirche St. Nikolaus

im Wackersberger Dorfkern, die im

15. Jahrhundert errichtet und ab

1688 umgestaltet wurde und weitgehend

ihr heutiges Aussehen erhielt.

1759 erhielt sie den neuen Hochaltar,

1768 wurde das Chorgewölbe ausgemalt

und 1829 wurde das Langhaus

ausgebaut und die Chormauern erhöht.

Der Satteldachturm entstand

im 1872 neu, ebenso wie ein neuer

Hochaltar. Die Ausstattung der Kirche

stammt zum Großteil aus dem

späten 17. Jahrhundert. Am nördlichen

Rand des Dorfes findet man

zudem die Auferstehungskapelle,

die 1706 erbaut und 1712 erweitert

wurde. Reizvoll sind im Dorf die vor

allem in der Dorfstraße und in der

26


Kirchstraße liegenden alten Bauernhäuser

aus dem frühen 19. Jahrhundert

und das Pfarrhaus von 1904.

Am Fuße der Kirche liegt außerdem

das Denkmal für die Gefallenen der

beiden Weltkriege. Die nicht weit

entfernte Pestkapelle im Ortsteil Lehen

wurde 1634 von den nur sieben

Überlebenden der Epidemie erbaut.

Mir fällt noch so viel ein, was ich

über Wackersberg erzählen könnte.

Die Gebirgsschützen, die Wackerberger

Musikanten, ihre Traditionen

und Bräuche. Über den Sportverein,

über den Tourismus, über die Einheimischen

oder ihre prominenten Bürger.

Über die Berge im Wackersberger

Voralpenland. Über die Zeit als mein

Papa noch Hirtabua im Lägental war

und dass man damals einen ganzen

Sommer auf die Alm ging und ein

paar Wochen länger schulfrei hatte

als die anderen Kinder.

Ich denke mir, was es doch für ein

Glück ist, in so einem Ort leben zu

dürfen. Die Zeit steht manches Mal

Die Fronleichnam-Prozession

in Wackersberg ist was ganz

besonderes

ein bisserl länger still. Die Luft ist

manches Mal ein bisserl klarer, die

Vögel pfeifen ein bisserl lauter am

Morgen und die Sonne scheint oft

ein bisserl heller für mich. Mein

Herz jedenfalls schlägt jedes Mal

schneller, wenn ich einmal länger

von daheim weg war und ich wieder

nach Hause komme. Und das nicht

bloß a bisserl. Ich gebe es gerne offen

zu: Ich bin aufrichtig verliebt in

mein kleines Dorf, seine griabigen

Bewohner, seine wunderschönen

Fleckerl und hoffe du bist es allerspätestens

jetzt auch. Ein bisserl

zumindest. „Papa dir geht’s doch da

genauso?“ „Ganz genauso. Für mich

ist Arzbach der Himmel auf Erden.

Anders konn ich’s ned sagen.“ „Ja,

dann is ja guad.“

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FAMILIENSEITEN

Ausflugs-Tipps

Wasserfall-Weg

Familienwanderung zum

Wasserfall

Auch wenn ihr einfach fast 1,5 Stunden unterwegs

seid, der Wasserfallweg lohnt sich für die

ganze Familie und die Jachenau zeigt, was sie

alles zu bieten hat. Lasst euch überraschen, denn

der Weg ist wirklich sehr vielseitig und wunderschön.

Los geht’s am Schützenhausparkplatz

rechts über den Steg über des Bacherl Kleine Laine,

dann folgt einfach der Beschilderung. Kurz

vorm Ziel kommt ihr an der Laindlalm vorbei.

Hier lohnt sich eine Einkehr.

Rückweg wie Hinweg, allerdings sollte man sich

an der Lainlalm 12 m nordöstlich der Almhütte

in der Wiese auf alten Fundamentsteinen einer

früheren Almhütte die versteinerten „Kuhtrittmuscheln“

(Megalodonten) aus der Zeit der Trias

(vor 200 –230 Millionen Jahren) anschauen.

Länge: 9 km Gehezeit: 3 Stunden

Die Lainlalm ist von Mitte Juni bis Mitte

Oktober bewirtschaftet (hofeigene Produkte)

Parkmöglichkeiten am Schützenhausparkplatz

(Gebühr von 2,00 Euro pro Tag)

GPS

Schnitzeljagd

Zu Beginn erhalten die Kinder eine kurze Einweisung

in die Handhabung eines GPS-Gerätes.

Danach erfolgt die Erklärung zum Ablauf der

bayerischen Variante des Geocachens. Bevor die

moderne Schatzsuche beginnt, erhält die Gruppe

die Koordinaten für den ersten Punkt auf der

Tour. An jeder Station erwartet die Kinder ein

Rätsel oder eine Aufgabe, die es zu lösen gilt.

www.litschis-bergwelt.de

Freibad

Lenggries

2 x freier Eintritt mit den

Gutscheinen im Ferienpass

Geöffnet: Täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr bei

schönem Wetter (falls man sichergehen möchte,

kann man auch anrufen: 08042 ∙ 509620)

Es gibt ein Sprungbrett, eine Rutsche, ein abgetrenntes

Kinderbecken mit Bachlauf, eine große

Liegewiese, Tischtennis, Kicker und für das leibliche

Wohl einen Kiosk.

Keine direkte Zufahrt mit dem Auto möglich,

Parkmöglichkeit am Parkplatz Karwendelstraße,

von da aus ca. 200m Fußweg (beschildert)

32


Marionettentheater

& Planetarium

Auf alle Fälle lohnt sich bei jedem Wetter ein Besuch

im Marionettentheater oder Planetarium in

Bad Tölz. Die Infos zu den Programmen findet ihr

auf der Wensite.

www. marionetten-toelz.de

Keramikmalen

einzigARTig

Lenggries

Teller, Tassen, etc. bemalen im einzigARTig in

Lenggries. Der perfekte Ausflug für alle kleinen

und großen Kinder, die gerne den Pinsel schwingen

und sich über ein echtes Unikat freuen.

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Dienstag und Donnerstag 11.00 – 18.00 Uhr

Mittwoch 16.00 – 18.00 Uhr

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33


FAMILIENSEITEN

Bastel-Tipp

1

Schritt 1:

Für das Drachen basteln lege

die Holzstäbchen zu einer

Raute. Verklebe die vier

aufeinander liegenden Ecken

mit etwas Bastelkleber. Noch

schneller geht es mit Heißkleber.

Da der Umgang hiermit

jedoch nichts für Kinder ist,

nehme ich ein paar Minuten

Wartezeit gerne in Kauf.

Bastelanleitung: Drachen Fensterbild

Aus Eisstielen und Transparentpapier lassen sich

kinderleicht bunte Drachen für die Fensterdeko im

Herbst basteln. Wenn der Wind weht, wenn es regnet

oder stürmt, wenn die Blätter gelb werden und abfallen,

wenn die Früchte reif sind und gepflückt werden,

wenn es draußen kälter wird, dann ist die Herbstzeit

angebrochen. An ungemütlichen Regentagen, bevorzugen

wir es gemeinsam zu basteln, das stärkt nicht

nur die Bindung innerhalb der Familie, sondern fördert

auch die Kreativität des Kindes.

Benötigte Materialien:

• Eisstäbchen natur oder bunt

• Bastelkleber oder Heißkleber

• Transparentpapier

• Buntes Tonpapier oder Wellpapier

• Wackelaugen

• Garn für die Drachenschnur

Schritt 2:

Sobald deine fertigen

Eisstiel-Rauten getrocknet

sind, nutze sie

als Schablone auf dem

Transparentpapier. Ein

Bleistift eignet sich sehr

gut, um das Muster zu

übertragen.

2 4

Schritt 3:

Folie in Rautenform

ausschneiden und auf die

Eisstiele kleben. Hierbei

genügt es die beiden höhergelegenen

Eisstiele mit Bastelkleber

zu bepinseln. An

den Seiten überstehendes

Transparentpapier kannst

du nach dem Trocknen problemlos

abschneiden.

3 5

Schritt 4:

Die Drachenschnur bastelten

wir aus einem Stück

Garn, welches wir mit

Schleifen aus Wellpappe

beklebten. Alternative

kannst du auch kleine

Schleifen aus Bast binden

und mit der Schnurr

verknoten.

Schritt 5:

Jetzt gehts an’s Verzieren.

Wir beklebten unseren

Deko-Drachen mit lustigen

Wackelaugen. Aus den übrig

gebliebenen Pappresten,

schnitten wir Mund, Augenbrauen,

Nase und weitere

Verzierungen zurecht.

Vielen Dank an Desireee Kosek

von dem Blog

www.wir-testen-und-berichten.de/kids/

34


LVM-JungeHelden-Police

Die kleine Starthilfe

für große Zukunftspläne

Sie möchten Verantwortung für Ihre Kinder, Enkel- oder Patenkinder übernehmen

und sie finanziell absichern oder unterstützen? Das können Sie nun - ganz einfach

und genau nach Ihren finanziellen Möglichkeiten und persönlichen Wünschen. Die

neue LVM-Junge-Helden-Police ist das kleine Startkapital für große Zukunftspläne.

Lassen Sie sich jetzt individuell beraten.

Wir beraten Sie gern:

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Johanna Walser

Königsdorfer Straße 2

83646 Bad Tölz

Telefon 08041 7996377

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PORTRÄT Hochseilgarten Isarwinkel

„Herrlich – Ehrlich

Der Hochseilgarten Isarwinkel überrascht mit neuen Angeboten

Mit seiner außergewöhnlichen

Holzkonstruktion ist er selbst aus

der Ferne nicht zu übersehen: der

Kletterturm des Hochseilgarten

Isarwinkel am Fuße des Braunecks.

Seit Mai betreiben Axel Berger und

Simone Heitinga die Anlage.

22 Meter ragt der außergewöhnliche

Kletterturm an seinem höchsten

Punkt in den blitzblauen Himmel

vor der grandiosen Bergkulisse bei

Lenggries. An den kräftigen Stahlseilen

locken ausrangierte Bergbahn-Gondeln,

Sessellift-Sitze, eine

Biergarnitur, ein Radl und sogar

ein Schlitten zum Durch- und Drüberklettern

in unterschiedlichen

Schwierigkeitsgraden.

Klettern vor traumhafter

Bergkulisse

Vor rund zehn Jahren von dem

Lenggrieser Unternehmer Heinz

Tretter konstruiert und errichtet,

ist er der größte Hochseilgarten in

Deutschland. Bis zu 120 Kletterer

können sich auf der gut durchdachten

Konstruktion mit den 90 Stationen

gleichzeitig aufhalten und

sich auf der Suche nach großen und

kleinen Herausforderungen frei

bewegen. Der Blick auf die saftig

grünen Wiesen des Isarwinkels und

die Bergspitzen des umliegenden

Karwendelgebirges ist einzigartig.

Axel Berger und Simone Heitinga

möchten das bisherige Konzept

weitgehend beibehalten. Auch die

Sonderattraktionen wie die Riesenschaukel

„Garland Hutsch’n“, die

Boulderwand und der „Flying Fox“

– ein Stahlseil, an dem Wagemutige

über die Köpfe der Wanderer hinweg

den Berg hinuntersausen können –

bleiben weiterhin in Betrieb.

Workshops in Tuchakrobatik

Doch es gibt auch neue Angebote.

Simone Heitinga, die als Akrobatin

unter anderem für den berühmten

„Cirque du Soleil“ Engagements in

der ganzen Welt hatte, bietet auf

36


Infos zu den Workshops:

www.AerialArt.de

Axel Berger mit Simone Heitinga

dem Gelände im Herzen des Kletterturms

„Flow & Fly“ Workshops

an. Bei dieser besonderen Form

der Akrobatik wird an von der

Decke hängenden Vertikaltüchern

trainiert. Heitinga möchte damit

ihre bereits bestehenden Kurse in

der Tölzer „eMotion-Base“ ergänzen.

An der Unterseite der großen

Plattform des Kletterturms wurden

entsprechende Hängevorrichtungen

angebracht. Darüber hinaus

sorgen dicke, wetterfeste und extra

angefertigte Spezialmatten für

Sicherheit beim Training. Von dieser

attraktiven Bewegungsform, die

unter anderem Kraft und Flexibilität

fördert, haben sich schon einige

Isarwinkler begeistern lassen. Aber

auch internationale Akrobaten aus

dem Künstlernetzwerk der beiden

Betreiber kommen regelmäßig zum

Trainieren.

In der familiären Atmosphäre des

Klettergartens werden auch Firmenevents,

Schulausflüge, Junggesellenabschiede

und Geburtstagsfeiern zu

einem besonderen Erlebnis. Liebevolle

Details an jeder Ecke heißen

den Gast willkommen. Auch am

lauschigen Grillplatz mit wunderschönem

Blick auf die Anlage und

das Tal schlägt das Herz ein wenig

höher. Fleisch und Salate gibt’s auf

Wunsch vom regionalen Partner.

Die Kräuter zum selber Marinieren

wachsen in alten Imkerkästen neben

dem Grill.

Ein kleiner Kiosk versorgt die Besucher

mit Getränken und Eis aus dem

Nachbarort.

Kletterspaß für Klein

und Groß

Das Erklimmen des Kletterturms ist

ab einer Körpergröße von 1.40 Metern

möglich. Darunter (ab 1.30 m)

muss eine erwachsene Begleitperson

mitklettern und die kleineren

können sich an der Boulderwand

austoben. Durch das doppelte

Sicherungssystem, in das die Besucher

vorab vom geschulten Personal

eingewiesen werden, ist ein ungewolltes

Ausklinken aus dem Sicherungsseil

während des Kletterns

ausgeschlossen. Die günstigen Familientarife,

die Einbindung regionaler

Partner sowie das Klettererlebnis

ohne zeitliche Begrenzung finden

auch wir „Herrlich - Ehrlich“. kf

Hochseilgarten Isarwinkel

83661 Lenggries (Bayern)

Tel. 0163 ∙ 5904059

info@hochseilgarten-isarwinkel.de

www.hochseilgarten-isarwinkel.de

Öffnungszeiten:

Mi – So & in den Bayerischen Ferien

täglich 09.00 – 18.00 Uhr

Mo, Di Ruhetag

37


Gleitschirmfliegen

Im Rausch der

Lüfte

Mein erster Tandemflug

Text: Tatjana Haßmann Bilder: Oberland Paragliding

„Gleitschirm fliegen – das würd’

ich auch mal gern“, habe ich mir

schon tausendmal gedacht. Aber gemacht

habe ich es ewig nicht, bis ich

einen lieben Freund kennen lernte,

der selbst Gleitschirmpilot ist und

mir die Leidenschaft für dieses Hobby

noch a bisserl näher gebracht hat.

Irgendwann hat er mir direkt einen

Gleitschirm-Tandemflug am Brauneck

organisiert.

Augen zu und durch

„Also gut“, dachte ich, „dann gilt

es jetzt. Augen zu und durch!“ An

einem Samstag war es dann soweit.

Schon in der Früh beim Aufstehen

war der Tag perfekt. Es war warm,

die Sonne lachte von einem strahlend

blauen Himmel und die ersten

Gleitschirmflieger konnte ich von

meiner Terrasse aus auch schon über

dem Brauneck schweben sehen. Zu

meiner Aufregung kam eine unbändige

Vorfreude auf das, was ich an

diesem Tag erleben sollte. So ein

kleiner Zweifel beschlich mich dann

allerdings doch: Wie dieses Bild von

Engelchen und Teufelchen auf den

Schultern kann man sich meine Situation

vorstellen. „Will ich das wirklich?

Was, wenn es doch gefährlich

ist? Was, wenn wir abstürzen oder

mit einem anderen zusammenstoßen?“

So lautete die Stimme auf der

einen Seite. „Spinnst du? Ist doch alles

völlig ungefährlich. Der Pilot ist

Profi und überhaupt – man muss im

Leben auch mal was riskieren!“ So

tönte es von der anderen Seite.

Und da ich mir zum einen natürlich

vor meinem Freund, der das organisiert

hatte, keine Blöße geben wollte

und zum anderen einfach wirklich so

sehr Lust darauf hatte, bat ich beide

Stimmen die Klappe zu halten und

bin entschlossen losgefahren. Ich

sauste a bisserl aus der Puste in die

Flugschule hinein. Zuerst war hier

aber noch einiges an Papierkram zu

erledigen. Ausführlich wurde ich

über die bestehenden Risiken aufgeklärt.

(„Na, siehst du – ist ja doch gefährlich!“,

kam es sofort wieder aus

der einen Ecke meines Kopfes.) ➳

38


39


Gleitschirmfliegen

Ja, und dann kam mein Pilot, Christian.

„Ui“, dachte ich, „netter, sympathischer

und gut aussehender

Kerl. Da macht das Fliegen doch

sicher gleich noch mal so viel Spaß.“

Wir traten aus der Flugschule nach

draußen. Dort standen bereits zwei

riesige Rucksäcke. Keine Ahnung

was ich erwartet hatte, aber irgend

nicht, dass ich einen davon würde

schleppen müssen. Aber tja, wer fliegen

will, muss auch seinen Schirm

tragen. Bloß gut, dass wir den Berg

und darüber hinaus eine Aussicht –

wie gemalt. Und das bei Kaiserwetter,

sensationell! Doch da holte

mich Christian in die Wirklichkeit

zurück, in dem er vor mir in die Hocke

ging und mir half, das Gurtzeug

anzulegen, mit dem ich letztlich an

ihm und dem Schirm hängen sollte.

In meinem Magen fing es nun sauber

an zu hüpfen und zu rumoren, aber

bevor ich darüber nachdenken konnte,

richtete Christian mich schon so

vor sich hin, dass er unsere Gurte

miteinander verbinden konnte.

Lauf, lauf, so schnell

du kannst

nicht komplett zu Fuß hoch mussten,

sondern mit der Bergbahn fahren

konnten. In der Bahn erklärte

Christian mir, wie der Ablauf dort

oben sein würde.

Der Startplatz oberhalb vom

Brauneckhaus

Als wir oben aus der Gondel stiegen,

schulterte jeder seinen Rucksack

und wir stiegen die letzten paar Höhenmeter

zum Startplatz oberhalb

vom Brauneckhaus hinauf. Um mit

Christian Schritt halten zu können,

musste ich mich echt ganz schön

beeilen und da blieb wenig Zeit,

um weiter nervös oder ängstlich zu

sein. Während er dann den Schirm

ausbreitete und die Leinen entsprechend

sortierte, zog ich meine Jacke

an und setze den Helm auf. „Was

auch immer ein Helm nützen soll,

wenn man aus 1500 m auf die Erde

kracht“, dachte ich noch, aber dann

nahm mich das Geschehen um mich

herum viel zu sehr in Anspruch. Jede

Menge Piloten, die ihre Schirme in

Stellung brachten, jede Menge Wanderer,

die als Zaungäste zusahen

So stand ich nun also direkt an ihn

„gekettet“, mit Blick in Richtung

Karwendel und hörte seinen Anweisungen

zu, die er mir beim Hinauffahren

schon gegeben hatte. „Wenn

ich sage ‚lauf’, dann lauf, so lange

ich ‚lauf’ rufe und so schnell du

kannst! Wenn du merkst, dass deine

Füße vom Boden abheben, rutsche

mit deinem Po nach hinten. Du

hast hier in deinem Gurt eine kleine

Plattform, auf die du dich setzen

kannst.“ Dann drückte er mir noch

einen Selfiestick mit einer Kamera in

die Hand, um alles in Bildern festzuhalten

zu können. Ja, und dann ging

40


alles ganz schnell. Christian zog den

Schirm auf, bis er hinter uns ein gutes

Stück in der Luft schwebte und

schon kam das Kommando „Lauf!“.

Also fing ich an zu laufen. Und

plötzlich war da gar keine Angst

mehr! Hatte ich mir im Vorfeld

noch Gedanken darüber gemacht,

wie es wäre, so den Berg runterzurennen

mit einem Mann, der quasi

an meinen Rücken klebt, oder was

passieren würde, wenn ich stolpere

und uns zu Fall bringen würde,

so galt es jetzt einfach nur noch

blind das Kommando auszuführen.

Letztlich waren es noch fünf, sechs

schnelle Schritte und schon spürte

ich, wie meine Füße den Boden

verließen und ich tat, was Christian

gesagt hatte. Ich rutschte nach

hinten auf die Plattform und in diesem

Moment waren wir auch schon

in der Luft. Ob ich geschrien oder

laut gejubelt habe, kann ich nicht

mehr sagen. Vermutlich schon! Ich

weiß nur, dass ich die erste Minute

unfähig war überhaupt irgendwas

zu sagen. Das Gefühl plötzlich in

dieser Höhe über dem Boden zu

schweben ist einfach unbeschreiblich.

Der Blick in alle Richtungen,

im Übrigen auch nach unten, ist der

Hammer. Alle Formulierungen, die

man schon irgendwann mal über

das Fliegen gehört hat, fallen einem

ein und ja – sie stimmen. Man fühlt

sich frei, wie ein Vogel.

Die Häuser und Autos unten sehen

aus wie Spielzeuge und die Luft, die

dort oben übrigens auch im Sommer

doch ganz schön kalt ist, ist so

rein und frisch, dass es eine wahre

Freude ist. Wenn dann der erste

„Schock“ überwunden ist, beginnt

man ganz bewusst zu genießen. Das

Gefühl, den Blick, die Sicherheit des

Piloten hinter einem, all die anderen

Piloten um einen herum …

Es ist einfach

unbeschreiblich und ein

tolles Abenteuer

Natürlich habe ich jede Menge Bilder

geschossen, um das Erlebnis nur

ja festzuhalten und dann im Nachhinein

meinen Eltern und Kindern

präsentieren zu können, was ich

mich getraut hatte. Und plötzlich

nahm Christian mir die Kamera ab

und drückte mir dafür die Leinen in

die Hand. Ich dufte also selbst mal

ausprobieren, wie es ist, so einen

Gleitschirm zu steuern. Fühlt sich

irgendwie gar nicht so kompliziert

an, macht einen Riesenspaß und ich

habe seither mehr als einmal mit

dem Gedanken gespielt, auch den

Flugschein zu machen.

Nachdem Christian dann wieder

die Kontrolle über den Schirm

übernommen hatte, flogen wir ein

gutes Stück über Lenggries. Viel

zu schnell kam dann aber das Ende

meines Fluges und er steuerte in

Richtung Landeplatz. Nun galt es

nochmals seine Anweisungen zu befolgen

und die lauteten: „Wenn deine

Füße den Boden berühren, dann

lauf, so schnell du kannst!“ Ich tat

wie mir geheißen und zack, waren

wir genau so schnell unten, wie wir

oben waren. Schließlich trugen wir

Schirm und Gurtzeug zurück zur

Flugschule. Er souverän wie immer

und ich? Mit weichen Knien, einem

Grinsen im Gesicht, das den ganzen

Tag nicht weichen wollte, einem

unglaublichen Glücksgefühl, dem

Wunsch sofort noch mal nach oben

zu fahren und so viel Stolz auf mich,

dass ich mich das getraut hatte.

Rückblickend betrachtet war es ein

tolles Abenteuer und eine Wahnsinns-Erfahrung!

Es bleibt die Erkenntnis,

dass ich es jederzeit wieder

tun würde und ich es jedem nur

wärmstens ans Herz legen kann.

Versucht es! Es ist einfach unbeschreiblich!

Oberland Paragliding

Christian Feil

Kranzer 28

83674 Gaißach

Tel. +49 (0)176 · 32848323

www.oberland-paragliding.de

41


Gleitschirmfliegen

„Da oben bin ich frei wie ein Vogel

Marc Wensauer Bayerischer Meister im Strechkenfliegen und

Gleitschirmflieger aus Leidenschaft

Text: Katharina Fitz Bilder: Marc Wensauer

Was das für ein Gefühl ist, da

oben am Himmel lautlos dahin zuschweben

und die Welt aus einem

ganz neuen Blickwinkel zu betrachten

weiß Marc Wensauer aus

Lenggries ganz genau. Seit 7 Jahren

arbeitet er als Gleitschirmfluglehrer

in Lenggries und darf dieses Gefühl

fast täglich erleben. Mit seinem eigenen

Unternehmen bietet er außerdem

Tandemflüge über den Isarwinkel

und das Tegernseer Tal an.

Marc nimmt regelmäßig an Gleitschirmflug-Wettbewerben

in ganz

Europa teil. Erst kürzlich belegte er

den ersten Platz bei der Bayerischen

Meisterschaft im Streckenfliegen,

dem so genannten „Race to goal“.

Dieses Wettrennen in der Luft lässt

sich am besten mit einer Segelregatta

vergleichen. Per GPS werden

Wendepunkte in der Luft festgelegt,

welche die Teilnehmer erreichen

müssen. Wer dann zuerst das Ziel

überfliegt, bekommt die meisten

Wertungspunkte.

Manchmal kommen nur wenige

überhaupt ins Ziel

„Bei solchen Wettbewerben ist es

ein bisschen wie beim Radrennen.

Meist fliegt man im Pulk, aber

manchmal kommen auch nur wenige

überhaupt ins Ziel, weil die

Thermik nicht funktioniert hat.“ Im

Gegensatz zum Radsport finden sich

bei Gleitschirmrennen leider kaum

Zuschauer ein. In der Luft gibt es

nun mal keine Tribünen.

Geflogen ist er schon fast überall

auf der Welt, sei es in Südamerika,

auf dem Balkan oder in Mexiko.

Doch ein Flug über den Alpenhauptkamm,

den weißblauen Himmel

über sich und die tiefblauen

Bergseen und gleißenden Gletscher

unter sich, zählt für ihn zu seinen

schönsten Erlebnissen.

Ein versierter Gleitschirmflieger verbringt

schon mal rund 10 Stunden

in der Luft. Der aktuelle Weltrekord

im Langstreckenfliegen liegt

bei stattlichen 320 Kilometern.

42


Aber auch die Flughöhe eines Gleitschirms

ist beachtlich. Abhängig

von Wetter und Thermik sind bis

zu 3900 Meter drin. Inneralpin

können es sogar 4500 Meter sein.

Grundsätzlich gilt: Man darf nie

höher als die Wolken steigen. Unerlässlich

für einen Gleitschirmflug ist

warme Kleidung. Die Temperatur in

höheren Luftschichten ist niedrig,

der Wind scharf. „Ein warme Daunenjacke

und Handschuhe müssen

sein“, rät der Lenggrieser Flugprofi.

Marc Wensauer lebt seinen Traum

vom Fliegen mit großer Leidenschaft

und Engagement. Für ihn ist es wichtig,

seinen Schülern und Kunden die

Faszination der Sportart näherzubringen

und ihnen die Grundlagen

und richtigen Verhaltensweisen zu

vermitteln. Gleitschirmfliegen kann

jeder ab 14 Jahren lernen. Als Einstieg

empfiehlt sich ein Schnupperkurs,

darauf folgen bei Interesse ein

Grundkurs und die Höhenschulung.

Hat man dann den Flugschein in der

Tasche, steht selbständigen Flügen

von den Bergen dieser Welt nichts

mehr im Weg. Wer es gerne mal selber

erleben möchte der kann sich bei

der Firma 360grad-lenggries oder

Adventure Sports melden.

VIOLAS‘ BAD TÖLZ VERKÖSTIGUNGSTERMINE 11-14 UHR

Samstag, 04. August 2018:

Ich gehör aufs Brot

Samstag, 22. September 2018:

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Samstag, 27. Oktober 2018:

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Samstag, 17. November 2018:

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43


EC Bad Tölz

Die Löwen feiern

90 Jahre EC Bad Tölz

1927

Text und Bilder: EC Bad Tölz

Der EC Bad Tölz kann auf eine

90-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken

und zählt damit zu den

traditionsreichsten Eishockeyvereinen

Deutschlands. Herausragende

Ereignisse dabei waren zwei deutsche

Meisterschaften, acht deutsche Vizemeistertitel,

vier bayerische Meisterschaften

und die deutsche Oberligameisterschaft

1994 und 2012. Aber

auch die Nachwuchsmannschaften

überzeugen regelmäßig mit starken

Ergebnissen und Titeln.

Zahlreiche Deutsche Nationalspieler

haben in Tölz

das Eishockeyspielen gelernt

1939

Seit seiner Gründung spielten unzählige

Tölzer „Eigengewächse“ für

die deutsche A- und B-Nationalmannschaft.

Dazu gehörten Spieler

wie Lorenz Funk sen. und Lorenz

Funk jun., Hans Zach, Horst Peter

Kretschmer, Peter Scharf, Andreas

Niederberger, Axel Kammerer, Thomas

Brandl, Andreas Brockmann,

Toni Krinner, Klaus Kathan und

Christian Curth, um nur einige zu

44


nennen. Aktuell sind Konrad Abeltshauser,

Yasin Ehliz und Korbinian

Holzer erfolgreiche Tölzer Spieler.

Die glorreichen Jahre:

ECT wird 1962 und 1966

Deutscher Meister

Erfolge jedoch nach, 1974 und

1975 konnte der Eisclub dem Abstieg

noch entgehen, doch 1976

schließlich stand der tränenreiche

Abschied aus der Bundesliga bevor.

Hier rutschte der ECT weiter

ins Mittelmaß ab, auch finanzielle

Probleme gesellten sich zu den

sportlichen. 1992 folgte sogar der

Abstieg in die Drittklassigkeit. ➳

Das erste Punktspiel bestritt der

Eisclub am 29. Januar 1928. Richtig

in Schwung kam der Eissport aber

erst nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Tölzer stiegen in die höchste

deutsche Spielklasse auf und dominierten

gemeinsam mit dem SC Riessersee

und dem EV Füssen über lange

Jahre hinweg die 1. Bundesliga.

Oft war das 7000 Zuschauer fassende

Stadion an der Peter-Freisl-Straße

(erbaut 1935) ausverkauft. Die

Krönung war der Gewinn der Deutschen

Meistertitel 1962 und 1966.

Danach ließen die sportlichen

1965

• 31 Wohnungen barrierefrei

von TG bis DG

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45


EC Bad Tölz

1966

Festwochenende

17.–19.08.2018

Doch mit Idolen wie Sven Rampf,

Petr Taticek, Michael Teltscher,

Fred Ledlin oder auch Bene Huß

schaffte der ECT bereits 1993 den

Wiederaufstieg und somit den ersten

Titelgewinn seit 28 Jahren.

Bis 1998 war die 1. Mannschaft

Bestandteil des EC Bad Tölz. Um

das Risiko für den Gesamtverein

zu minimieren, wurde sie ausgegliedert

und in die Tölzer Eissport

GmbH umgewandelt. Das Team

firmiert seither als „Tölzer Löwen“.

Mit starken Kräften aus dem eigenen

Nachwuchs konnten die Löwen

mit den finanzstarken Clubs aus den

Großstädten mithalten.

2012 gewann ein Team, das fast

nur aus Einheimischen bestand, die

Deutsche Oberliga-Meisterschaft.

2017 stiegen die Tölzer nach einer

bemerkenswerten Saison in die DEL

2 auf und konnten die Liga halten.

Der ECT kann eine erfolgreiche

Nachwuchsarbeit vorweisen. Etwa

300 Spieler trainieren hart für den

Traum von der Eishockeykarriere.

Die DNL- (Deutsche Nachwuchs-Liga)

und die Schülermannschaft

gehören seit vielen Jahren

zu den stärksten der Republik. Die

Schüler im Alter zwischen 13 und

15 Jahren feierten 2013 den Deutschen

Meistertitel, das DNL-Team

mit etwas älteren Spielern stand

2013 ebenfalls im Finale.

Seit 2004 hat der Eisclub seine Heimat

auf der Flinthöhe. Eröffnet unter

dem Namen Hacker-Pschorr-Arena

firmiert die Eishalle seit 2017 unter

dem Namen weeArena. Der große

Vorteil: Es stehen zwei Eisflächen

zur Verfügung, sodass alle

Nachwuchs-Teams und zahlreiche

Hobbymannschaften genügend

Platz für Trainings und

Spiele zur Verfügung haben.

Um sein 90-jähriges Bestehen gebührend

zu feiern, veranstaltet der

EC Bad Tölz vom 17. bis 19. August

ein Festwochenende. Dabei werden

sich alle Teams des Eisclubs präsentieren.

Am Samstag, 18. August

steht um 18.00 Uhr das Abschiedsspiel

von Klaus Kathan an. Der frühere

Nationalspieler hat nach der

Saison seine Karriere beendet und

lädt allerhand Eishockey-Prominenz

in die weeArena ein. Informationen

zum Spiel gibt es auf der Facebook-Seite

http://www.facebook.

com/klauskathan49. Weitere Details

zum Festwochenende werden

unter https://www.facebook.com/

ecbadtoelz/ veröffentlicht.

Eisclub Bad Tölz e.V.

www.toelzer-eissport.de

46


„Meine Heimat ist mir wichtig

Ein Leben für den Eishockey-Sport:

Klaus Kathan beendet seine aktive Zeit

Interview: Katharina Fitz Bilder: EC Bad Tölz

„Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“, sagt das Sprichwort. Klaus

Kathan hat diese Entscheidung getroffen. Nach über 30 Jahren im Eishockey-Profisport

beendet der 41-jährige „Tölzer Löwe“ seine Spielerkarriere

entspannt und mit sich im Reinen.

Herr Kathan, wann ist denn endgültig

Schluss?

Am 18. August gebe ich in Bad

Tölz ein Abschiedsspiel und dann

ist es vorbei. Aber für dieses Spiel

habe ich mir etwas ganz Besonderes

ausgedacht. Wir möchten ein kleines

Turnier mit vier Mannschaften

spielen. So richtig mit Halbfinale

und Finale. Ich freue mich sehr darüber,

dass auch einige meiner ehemaligen

Weggefährten aus meinen

verschiedenen sportlichen Stationen

zugesagt haben. Das sind unter an-

derem Tino Boos, Sascha Goc und

Tore Vikingstadt. Die haben ja auch

schon alle längst aufgehört mit dem

Profisport.

Apropos Profisport – Sie können auf

eine ziemlich beeindruckende ➳

47


Karriere zurückblicken. Als Nationalspieler

durften Sie zweimal an

Olympischen Spielen 2002 in Salt

Lake City und 2006 in Turin teilnehmen.

Der Ritterschlag für jeden

Sportler. Außerdem waren Sie

bei mehreren Weltmeisterschaften

dabei und wurden 2010 Deutscher

Meister mit den Hannover Scorpions.

Gibt es ein Ereignis, an das

Sie sich besonders gerne erinnern?

Als ich zusammen mit meinem Vater

bei der Eröffnungsfeier der Olympischen

Spiele in Turin Seite an Seite

ins Stadion eingezogen bin. Ich war

damals im Kader der Nationalmannschaft

und er trainierte die Eishockey-Damenmannschaft,

die auch

teilnahm. Dieser Moment hat mich

sehr berührt, weil ich meine Karriere

und meine sportlichen Erfolge

letztlich meinem Vater zu verdanken

habe. Er hat mich zum Eishockey gebracht

und meine Leidenschaft immer

unterstützt und gefördert.

Sie sind ja ziemlich rumgekommen

während Ihrer aktiven Zeit. Berlin,

Hannover, Rosenheim, Kassel,

Mannheim, München und zuletzt

wieder Bad Tölz. Was bedeutet Ihnen

Ihre Heimat?

Meine Heimat bedeutet mir sehr,

sehr viel. Selbst während meiner

Aufenthalte an den Orten, die Sie

aufgezählt haben, habe ich versucht,

so oft wie möglich nach Hause, nach

Tölz, zu fahren. Im Heimwehhaben

bin ich ganz schlimm (lacht).

EC Bad Tölz

Rechts Klaus Kathan

gemeinsam mit seinem

Bruder Peter Kathan

Ihr Vater, der viele Jahre Trainer

beim EC Bad Tölz war, hat Sie

schon mit zwei Jahren aufs Eis gestellt

und sie als Jugendlicher auch

trainiert. Auch Sie sind jetzt als

Trainer der Jugendmannschaften

beim EC im Einsatz. Setzen Sie diese

Tradition auch bei Ihren eigenen

Kindern fort?

Meine Kinder spielen tatsächlich

beide Eishockey, aber ich werde sie

nicht selbst trainieren. Das würde

mein Sohn, er ist zwölf, ja total blöd

finden. Mir ist wichtig, dass sie einfach

eine Gaudi haben und Mannschaftssport

ist eine tolle Sache für

Kinder. Ich dränge beide aber nicht

in Richtung Leistungssport.

Jetzt haben Sie dann ja, abgesehen

von ihrer beruflichen Tätigkeit im

Tölzer Krankenhaus, viel Freizeit.

Gibt es irgendeinen Lieblingsplatz

im Isarwinkel?

Ich gehe wahnsinnig gerne in die

Berge oder fahre mit dem Rennrad.

Das ist mein Ausgleich, da tanke ich

Kraft.

Der EC Bad Tölz feiert in diesem

Jahr sein 90-jähriges Jubiläum.

Gibt es in der Vereinsgeschichte eine

Persönlichkeit, die Sie besonders bewundern?

Der Lenz Funk ist jemand, den ich

sehr geschätzt habe. Leider ist er

kürzlich verstorben. Aber er war

genau wie ich viel in Deutschland

unterwegs und hat 1976 sogar die

olympische Bronzemedaille gewonnen.

Er war ein großer Eishockeyspieler,

dem ich ein bisschen nachgeeifert

habe.

Herr Kathan, vielen Dank für das

Gespräch und alles Gute für die

Zukunft!

Das Abschiedsspiel von Klaus Kathan findet am 18. August 2018 um 18.00 Uhr im Tölzer Eisstadion statt.

Der Erlös kommt der Aktion „Leser helfen helfen“ von Tölzer Kurier und Isar-Loisachbote zugute.

Außerdem fließt ein Teil in die Nachwuchsförderung des EC Bad Tölz.

48


Lösungswort aus der

Ausgabe Nr. 6:

Isarwinkel

Gewinnerin:

Barbara Stöckl,

Frasdorf

Wir gratulieren!

14

12

1

8

5

12

13

11

2

7

11

ISARWINKLER Rätselraten

Kreuzworträtsel

passend zu den Heftthemen

6

9

1

7

8 6 3

15

10

14

Zu

gwinna gibt's:

einen Verzehrgutschein

im Wert von 50 €

für den Gasthof

Altwirt Wackersberg

Fam. Goldner

1. Motto der Lenggrieser Kunstwoche

ohne Leerzeichen

2. Standort Landgasthof

Osterseen

3. Verein der fleißigen

Blumendamen

4. Hilfsmittel zum Fliegen

5. Name der Tölzer Eishockey

Mannschaft ohne

Leerzeichen

6. Erster Name der

Tölzer Eishockey Arena

ohne Leerzeichen

7. Erster Leiter der 1923 gegründeten

Stadtkapelle (Nachname)

8. Komponist des Tölzer Schützenmarsches

(Nachname)

9. Bayerisch für Winterheckenzwiebel

10. Natürliches Amphitheater in

Wackersberg

11. Kleine Ortschaft in

Wackersberg

12. Hüterin auf der Alm

13. Alm vom Titelbild

14. Vorratskammer auf bayerisch

3

10

2 5

4

4

13 9

Lösungswort:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Das richtige Lösungswort sendet

bitte per E-Mail an:

info@disarwinkler.de

oder per Post an:

CS Medienberatung und Verlag

d’Isarwinkler

Sperberstraße 8a

83661 Lenggries

Einsendeschluss 30.10.2018

49


Großes Jubiläum

Christlicher Bauernverein & Handwerker- und Gewerbeverein

in Lenggries

Heuwenden ca. 1940

10.–12. August 2018

Festprogramm

zum 175. Jubiläum

Schneepflug nach Fall links Altanderl Jakl,

rechts Feichtn Sepp, vor dem Krieg

Text: Markus Landthaler

Bilder: Handwerker- und Gewerbeverein Lenggries 1843 e.V., Christlicher Bauernverein Lenggries,

Hans Probst (Lassl), Jakob Wasensteiner und Markus Landthaler

50


Im Jahr 2018 können die beiden

Vereine mit Stolz auf eine mittlerweile

175-jährige Vereinsgeschichte

zurückblicken. In unserer schnelllebigen

Zeit „durchlebten“ die beiden

Vereine eine Menge an Ereignissen.

Im Gründungsjahr 1843 regierte in

Bayern König Ludwig I. Ihm folgten

insgesamt noch drei weitere Könige

und ein Prinzregent. Schwere Zeiten

hatten die Bevölkerung in dieser

Zeit mit insgesamt drei Kriegen zu

durchstehen. Was aber vieles grundlegend

veränderte, war die fortschreitende

Technik und die im letzten

Drittel des 19. Jahrhunderts einsetzende

Industrialisierung. Sowohl

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Kohlauf Steinbruch in Wegscheid,

Postkarte von 1906

Lenggrieser

Handwerker

Unterer Schmied am

Kirchplatz ca. 1945

als auch das Handwerk wurde

dadurch enorm beeinflusst und

veränderte sich. Der Einsatz von

Maschinen statt „PS“ in der Landwirtschaft

brachte das Aus für viele

Handwerksberufe. Zur Zeit der

Gründung der beiden Vereine ergänzte

sich die Arbeit der Landwirte

und Handwerker in einer ganz eigenen

Weise. Ihre Arbeit prägte den

Isarwinkel.

Holz als Rohstoff im

Mittelpunkt

Die Arbeit des Handwerkers in

Lenggries drehte sich in früherer

Zeit eigentlich nur ums Holz, das

im Isarwinkel reichlich vorhanden

war. Fast alle Handwerker waren in

irgendeiner Weise von der Holzbringung-

und Verarbeitung abhängig.

Beginnend bei den Holzern und Flößern,

die einen großen Anteil an der

früheren Lenggrieser Bevölkerung

ausmachten und sich schon sehr bald

zu eigenen Vereinen zusammen-

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schlossen, waren es auch die Köhler,

Kalkbrenner, Schmiede, Schaffler,

Wagner und Kistler, die mit dem

Rohstoff Holz arbeiteten.

Enge Zusammenarbeit

zwischen Handwerk und

Landwirtschaft

Schloapf mit Brennholz in Schlegldorf

Viele Handwerksberufe arbeiteten

eng mit den Landwirten zusammen.

Der Schaffler stellte Wasser- und

Odlfassl her, der Wagner die Schlitten,

Wägen und die verschiedenen

Hackstiehle. Der Schmied beschlug

Ochsen und Pferde und fertigte verschiedenste

Metallteile für allerlei

landwirtschaftliches Gerät

Die Landwirte hingegen prägten

die Isarwinkler Landschaft, die wir

heute so schätzen und lieben, in einer

ganz besonderen Weise. Was

wäre Lenggries ohne die jahrhundertealte

Almwirtschaft, die großen

talbetriebenen Grünflächen und

den herrlichen landwirtschaftlichen

Gebäuden in den verschiedenen ➳

Holztransport in Lenggries

53


Ortsteilen? Auf den Höfen fanden

viele Dienstboten, Knechte und

Mägde ihre Arbeit und mit Beginn

der Säkularisation Anfang des 19.

Jahrhunderts endete nach und nach

die Grundherrschaft und die Bauern

wurden „ihre eigenen Herren“.

Gründung beider Vereine

im Jahr 1843

Heuwenden ca. 1940

Gespann Ochs und Ross

So arbeiteten beide Berufsstände

immer schon in einer bestimmten

Weise zusammen und so darf auch

die Gründung der beiden Vereine

zur selben Zeit nicht dem Zufall

überlassen werden. Beide Gruppierungen

waren zu damaliger Zeit

wichtig und prägend für den Ort

und sind es auch heute noch. Um

ihre jeweiligen Interessen und Ziele

stärker vertreten zu können und

auch aus dem gesellschaftlichen und

christlichen Grundgedanken heraus,

kam es bereits vor 175 Jahren

zur Gründung der beiden Vereine.

Wie erwähnt änderte sich im vorletzten

Jahrhundert vieles mit dem

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Hundertfünfzig-Jahr-Feier des Bauernvereins Lenggries 1993

Fortschritt an Technik und der einsetzenden

Industrialisierung. Der

vermehrte Einsatz von Maschinen

in der Landwirtschaft machte es vielen

Handwerkern wie dem Wagner,

dem Sattler oder auch dem Schäffler

und vielerorts dem Hufschmied sehr

schwer. So sind einige alte Berufe

heute sogar ganz verschwunden.

Umso mehr muss man den beiden

Vereinen Hochachtung zollen, bestehen

sie doch seit 175 Jahren in

ihren Grundsätzen unverändert und

das mit einem beachtlichen Mitgliederstamm.

Der christliche Glaube ist

tief verwurzelt

Leitung deickern – Lassl Sepp beim Flößerfest 2012

Brauchtum und Tradition leben beide

Vereine! Insbesondere an kirchlichen

Festen wie Fronleichnam, Erntedank,

Leonhardi und bei weiteren

Anlässen ist deutlich zu sehen, wie

tief die Bevölkerung, der Bauernverein

trägt diese Gesinnung auch in

der Vereinsbezeichnung, im christlichen

Glauben verwurzelt ist. ➳

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5. Lenggrieser

Handwerker- und

Gewerbeschau

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10.00–18.00 Uhr

Viel Arbeit und Organisationstalent

stecken die Mitglieder des Handwerker-

und Gewerbevereins in die

turnusmäßig durchgeführte Gewerbeschau.

Im 5-jährigen Rhythmus

wurden bisher fünf Gewerbeschauen

im Lenggrieser Schulkomplex abgehalten.

Unsere Lenggrieser Hand-

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der in Lenggries ansässigen Handwerks-

und Gewerbebetriebe in gemütlicher

und ausgelassener Atmosphäre

überzeugen.

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Tradition gewordene und weit über

die Landkreisgrenzen hinweg bekannte

Lenggrieser Gewerbeschau

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Vereinsleben. ➳

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Zum 175. Jubiläum haben die Vereinsmitglieder

ein buntes Programm

für Groß und Klein zusammengestellt.

Zwischen dem 10. und 12.

August ist vom Freibierausschank bis

zur Partynacht für jeden etwas dabei.

Am Freitag, den 10. August beginnen

die Feierlichkeiten mit einem Totengedenken

um 17.00 Uhr am Kriegerdenkmal

in Lenggries. Ab 17.30 Uhr

gibt’s Freibier am Rathausplatz im

Rahmen der Festwoche und ab 18.30

Uhr ziehen die Beteiligten ins Bierzelt

auf dem Festplatz. Nach dem Bieranstich

um 19.00 Uhr dürfen sich die

Gäste ab 20.00 Uhr auf den großen

Jubiläumsabend freuen.

Zum Jubiläum

ein Festprogramm für

Groß und Klein

Der Samstagnachmittag gehört ab

14.00 Uhr mit dem traditionellen

Kirta-Hutschn den kleinen Besuchern.

Während die Kinder ihre

Gaudi haben, dürfen die Senioren

sich zum griabigen Kaffeekranzl

einfinden. Nach dem Auftritt der

Landjugendmusi um 17.00 Uhr rocken

die „Schwindligen 15“ mit

Blasmusik und Partypower die

Festzeltbühne. Wer die Nacht zum

Tag machen möchte, findet bei der

„Langen Barnacht“ sicherlich viele

Gleichgesinnte.

Am Sonntag sollten die Partygänger

allerdings zum Weckruf um 06.00

Uhr morgens wieder fit sein. Der

Lohn fürs frühe Aufstehen sind frische

Weißwürst ab 07.00 Uhr im

Festzelt. Um 09.00 Uhr stellen sich

die Vereinsmitglieder zum Kirchenzug

auf, bevor um 10.00 Uhr der Festgottesdienst

beginnt. Eine besondere

Ehre wird beim anschließenden Festzug

den Lenggrieser Kindergartenkindern

zuteil: Je zwei Kinder dürfen

ein Zunftzeichen der beiden Vereine

tragen. Die großen übergeordneten

Zunftzeichen des Handwerks und

des Bauernstandes finden in einem

mitgeführten Leiterwagen Platz. ➳

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Die Vorstandschaft beider Vereine

organisiert das Fest gemeinsam.

Eigens für das Jubiläum wurde eine

Wanduhr kreiert.

Nachdem alle Teilnehmer im Festzelt

eingetroffen sind, spielen dort die Isarwinkler

Blaskapellen ab 12.00 Uhr

auf. Um 18.00 Uhr klingt das Jubiläumswochenende

mit der Blaskapelle

Jachenau gemütlich aus.

Eine Wanduhr aus edlem Holz, die

eigens für das Jubiläum entworfen

und angefertigt wurde sowie die

Festschrift zum Jubiläum sind unter

anderem bei der Firma „Baumgartner

Böden“, „Lenggrieser Loden“

und „Trachten Säcklerei Bammer“ in

Lenggries erhältlich. Außerdem kann

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3D-Effekt-Rückleuchten in Szene

gesetzt, die das Auto breiter und

moderner wirken lassen.

Seine Frontpartie ist neu und wurde

verbreitert. Sie verfügt über neue

schmale LED-Tagfahrlichter, die

den Doppelwinkel flankieren, und

elegante Scheinwerfer, die durch

schwarz glänzende Einsätze betont

werden. Der verchromte Doppelwinkel

geht in die Scheinwerfer über.

Der vergrößerte, chromumrandete

Kühlergrill des neuen Citroën C4

Cactus und der Stoßfänger in Wagenfarbe

verstärken den dynamischen

Eindruck der Frontpartie.

67


JUDO im Isarwinkel

Bild: Maria Tretter

Wie Judo entstand

Körper und Geist im Einsatz

Text und Bilder: Michaela Linke

war es Winter, und am 21. Tag im

Tempel trat starker Schneefall ein.

Er betrachtete die Bäume; ihm fiel

auf, dass viele Äste unter der Last

des Schnees brachen, die des Weidenbaums

aber wegen ihrer Elastizität

nachgaben und den Schnee

abgleiten ließen. Auf Grund dieses

Vorganges soll der Arzt Shirobei das

Prinzip des „Ju“ – Nachgebens – in

der Kampfkunst eingeführt haben.

Heute wird Judo in über 150 Ländern

ausgeübt und ist damit die am

weitesten verbreitete Kampfsportart

der Welt.

Judo ist nicht nur der Sport an sich,

sondern darüber hinaus auch eine

Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung.

Ein Judo-Meister praktiziert

in diesem Sinne auch dann

Judo, wenn er nicht in der Trainingshalle

ist. Zwei philosophische

Prinzipien liegen dem Judo im Wesentlichen

zugrunde: das gegenseitige

Helfen und Verstehen zum beiderseitigen

Fortschritt und Wohlergehen

und der bestmögliche Einsatz

von Körper und Geist. Ziel ist es,

diese Prinzipien als eine Haltung in

sich zu tragen und auf der Judomatte

bewusst in jeder Bewegung zum

Ausdruck zu bringen.

Wie Judo in

den Isarwinkel kam

Judo ist eine japanische Kampfsportart,

deren Prinzip „Siegen

durch Nachgeben“ beziehungsweise

„maximale Wirkung bei einem Minimum

an Aufwand“ ist. Wörtlich

übersetzt bedeutet diese Kampsportart

„sanfter/flexibler Weg“. Gegründet

wurde Judo von Kanō Jigorō

(1860–1938), als er eine Symbiose

aus verschiedenen alten Jiu-Jitsu-

Stilen schuf. Ursprünglich stammt

diese Technik von den japanischen

Samurai. Über die Entstehung des

Jiu-Jitsu existieren unterschiedliche

Berichte, die einen legendenhaften

Charakter haben. Ihr historischer

Wahrheitsgehalt ist schwer nachzuweisen.

Die poetisch schönste ist

sicherlich die des Arztes Akiyama

Shirobei, der in China Medizin und

die Kunst der Selbstverteidigung studierte.

Wieder in Japan, zog er sich

in einen Tempel namens Dazai-Tenjin

zurück. Der Anekdote nach

Judo ist mittlerweile im Isarwinkel

nicht mehr wegzudenken und

viele erfolgreiche Judokas kommen

aus dieser Region. Helmut Hanus

erinnert sich an seine Anfänge in

den 1960er-Jahren in der Tölzer

Flintkaserne. Seine Tante Sabrina

war seinerzeit mit dem Amerikaner

Leo Bly verheiratet, der als Special

Forcer in der Tölzer Army Base stationiert

war. Weil er immer schon

gerne „g’rafft hoad“, durfte Helmut

68


Hanus dann über seine Tante zweimal

wöchentlich beim Judo-Training

teilnehmen. Geführt hatte dieses

Training damals der Hawaiianer

Roy. Helmut war von Anfang an

fasziniert von dieser Sportart. Meistens

ist er von Lenggries nach Tölz

zum Training geradelt, wenn’s Wetter

greislich war, manches Mal mit

dem Zug. Er erhielt den Passagierschein

zur Flintkaserne, was schon

was ganz Besonderes war. Trainiert

wurde ohne Matten. Beinahe parallel

wurde in Benediktbeuern, der

erste Judoverein gegründet, bei dem

Hanus später ebenfalls trainierte.

Auch die ersten Judoturniere wurde

ausgerichtet. Meistens in Wirtshäuern,

in denen dazu extra die Festsäle

geräumt wurden und auch hier

wurde ohne Matten gekämpft. 1972

gründete Helmut Hanus in Lenggries

beim TSV die erste Judosparte,

die bis heute sehr erfolgreich ist.

Unter dem Sportverein Arzbach-Wackersberg

gründete Helmuts Sohn

Klaus zusammen mit Dagobert

Müller 2003 die Judobulls. Die Bulls

standen erst kürzlich wieder gemeinsam

mit Lenggries als Kampfgemeinschaft

bei der Oberbayerischen, Südbayerischen

und Bayerischen Meisterschaft

gemeinsam auf der Matte.

Zusammen konnten besonders die

Mädchen bei jedem Turnier erfolgreich

ihre Topplatzierungen vom

Vorjahr verteidigen und erreichten

am Ende Bronze bei der Bayerischen.

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JUDO im Isarwinkel

„Seine Kraft sinnvoll einsetzen“

Maria Tretter & Helmut Hanus

Helmut Hanus ist sicher der Name,

der uns als einer der ersten einfällt,

wenn wir an Judo denken. Er ist

ausgebildeter Prüfer, mehrfacher

Deutscher Seniorenmeister, Senioren-Vize-Europameister

und Senioren-Weltmeister,

was sicherlich einer

der Höhepunkte seiner sportlichen

Karriere war. Insgesamt hat er

vier Mal an der WM teilgenommen.

Einmal Bronze in Ungarn, zweimal

Silber in Florida und Kroatien und

in Spanien hat es letztendlich dann

zum ganz großen Titel gereicht.

Was war denn in deinen Augen am

wichtigsten, damit du dieses große

Ziel „Weltmeister“ überhaupt erreichen

konntest?

Ich würde sagen die Einstellung ist

entscheidend. Besonders wenn zwei

gleichstarke Gegner antreten, ist sie

neben der Tagesform oft entscheidend.

Judo bedeutet ja auch den

Gegner mit guter Technik, mentaler

Stärke und richtiger Einschätzung

zu bezwingen. Im Judo ist das

Gleichgewicht von großer Bedeutung.

Ich muss also versuchen selbst

im Gleichgewicht zu bleiben, erst

dann habe ich die besten Chancen

den Gegner zu besiegen. Beim Judo

wird viel Wert daraufgelegt, seine

Kraft sinnvoll einzusetzen. Maximale

Wirkung bei einem Minimum

an Aufwand. Meine Leistung beim

Judo waren erstaunlicherweise immer

besser, je mehr Druck dahintersteckte.

Was bedeutet dir Judo?

Alles. Judo ist wirklich mein Leben.

Das kann man auch gar nicht

trennen. Judo ist einfach eine Einstellung,

nach der ich seit meinen

Anfängen auch gelebt habe. Was ein

sehr wichtig Faktor war, dass meine

Frau Barbara mich immer sehr unterstützt

hat. Ohne sie wäre das alles

nicht möglich gewesen, das muss

man ganz klar sagen. Da waren ja

auch noch die Zimmerei und unsere

Familie. Dann auf der anderen Seite

die Wettkämpfe, die meistens nicht

gerade in Orten stattfanden, die um

die Ecke lagen. Das regelmäßige

Training, mit den teilweise bis zu

50 Kindern − das musste schon alles

ziemlich genau geplant und organisiert

werden, damit das alles nebeneinander

funktionierte. Dass es das

dann aber trotzdem tat, dafür bin

ich bis heute sehr dankbar.

Es sind tatsächlich über 55 Jahre

her, seit Helmuts ersten Anfängen

in der Tölzer Flintkaserne. Er hat

das Judo im Isarwinkel erst geprägt.

Und auch Maria Ertl, die heute

26-Jährige, die selbst mit 6 Jahren

beim TSV Lenggries mit dem Judo

angefangen hatte. Schmunzelnd erinnert

sie sich, dass sie bereits mit 4

Jahren im Jogging-Anzug zu Hause

immer schon Judo übte. Kein Wunder,

Maria stammt aus einer sehr

sportbegeisterten Familie. Ihr Vater

Hans Ertl ist selbst Judo-Trainer in

Lenggries. Die Frage, was ihr denn

Judo bedeutet, beantwortet Maria

ähnlich wie Helmut.

Für mich ist Judo nicht mehr wegzudenken.

Ich habe vor zwei Jahren

mit Judo im Profisportbereich aufgehört.

Früher habe ich immer zweimal

am Tag trainiert. Heute bin ich

froh, wenn ich es mit dem Schichtdienst

in der Arbeit zweimal in der

Woche schaffe. Ich würde meinen

Vater oft gerne mehr im Training im

Verein unterstützen, immer geht’s

beruflich nicht, aber wenn ich da

bin, dann bin ich da.

Maria du bist Polizeimeisterin. Hat

dich denn die Ausbildung bei der

Bundeswehr auf deinem sportlichen

Werdegang unterstützt?

Ja, sehr sogar. Nach dem Abitur war

es daher eine ganz bewusste Entscheidung

erstmal zur Bundeswehr

nach Köln zu gehen. Das Sportförderungsprogramm

dort ermöglichte

es mir auf Leistungssport-Niveau zu

trainieren. Später wechselte ich nach

München, was ideal war, so konnte

ich weiter in Großhadern trainieren.

70


Es erinnerte mich an die Zeit, als ich

etwa 14 war und mich meine Eltern

Annelies und Hans regelmäßig und

mehrmals die Woche nach Großhadern

fuhren, damit ich trainieren

konnte. Diese Zeit war für mich

auch extrem wichtig und ohne die

Unterstützung hätte es sicher auch

nicht funktioniert.

Was waren deine größten Erfolge

beim Judo?

Das war schon die Silbermedaille bei

der Europa-Meisterschaft in Polen.

Sicherlich auch der 3. Platz bei der

EM und EM-Bronze im Team. Aber

auch die zahlreichen Platzierungen

und Medaillen beim Europa Cup,

Grand Brix und Grand Slam haben

alle eine ganz eigene Bedeutung für

mich. Ich würde sagen, sportlich

habe ich für mich persönlich alles

erreicht. Ich habe mich 2016 ganz

bewusst dafür entschieden mit dem

Profi-Sport aufzuhören. Meine Karriere

konnte ich dann auch noch

glücklicherweise mit einem sehr

erfolgreichen Jahr, u.a. einem Welt-

Cup-Sieg und einer Goldmedaille

bei der DM und einer Bronze-Medaille

bei der EM (beides im Team)

beenden.

Helmut und Maria, was würdet ihr

sagen, hat sich verändert von früher

zu heute?

(Maria) Es gibt viel mehr Regeln als

früher. Am Anfang jedes Jahres werden

einem erst einmal in einer ziemlich

ausführlichen Unterweisung die

Kampfregeln für das kommende

Jahr erklärt. Sinn ist es, Judo für die

Zuschauer attraktiver zu machen

und da lässt sich der Judoverband

halt immer wieder etwas einfallen.

(Helmut) Ja, ich würde auch sagen,

das ist der große Unterschied zu früher.

Mir ging es auf einmal auch so,

dass ich Griffe, die eigentlich meine

Stärke waren, dann plötzlich gar

nicht mehr anwenden durfte. Früher

konnte man seine Gegner einfach

überall am Judoanzug packen, heute

wäre das gar nicht mehr erlaubt.

Maria und Helmut mit den Judo Bulls Arzbach

beim Training zur Gürtelprüfung.

Was würdet ihr beide dem Sport für

die Zukunft wünschen?

(Maria) Judo ist immer noch eine

Randsportart. Über das Internet

kann man mittlerweile die meisten

internationalen Turniere auf dem

Livestream verfolgen, was schon

eine enorme Bereicherung für den

Sport ganz allgemein ist. Ich persönlich

würde mir wünschen, dass

Judo einfach „geseng werd.“ Dass

der Aufwand mit den vielen Trainingseinheiten,

dem hohen Leistungsniveau

und den weiten Anreisen

zu internationalen Turnieren

sich ausgleicht. Ich wünsche mir,

dass sich noch mehr Menschen für

Judo begeistern, weil Judo einfach

eine rundum ganzheitlich und super

Sportart ist.

Was habt ihr beide neben dem Sport

für euch vom Judo mitgenommen?

(Helmut) Ich würde sagen, es sind

die Werte, die mich am meisten geprägt

haben und die mir mittlerweile

in Fleisch und Blut übergegangen

sind. Dann sind es auch die vielen

engen Freundschaften, die über

all die Jahre entstanden sind. Die

Offenheit, Herzlichkeit und Gastfreundschaft,

die mir überall auf der

Welt entgegengebracht wurde, ist

einzigartig und das werde ich auch

nie vergessen.

(Maria) Das ist bei mir genauso.

Mit vielen Judokas, mit denen ich

bereits als Kind gekämpft habe,

verbindet mich bis heute noch eine

tiefe Freundschaft. Neben den

Wettkämpfen konnte ich auch unglaublich

viel von den Trainingslagern,

z.B. nach Japan und Brasilien,

mit nach Hause nehmen. Das

hat mich irgendwie auch geprägt.

Lieber Helmut und liebe Maria, es

gebe noch so viel über euch zu berichten

und d’Isarwinkler ist erstmals

schwer beeindruckt von euch

und eurem Sport. Dass ihr Judo

lebt, das sieht man euch beiden an

und spürt man sofort. Wir danken

euch für die vielen wertvollen Sportmomente

mit euch und dafür, dass

die kleine Nische Judo im Isarwinkel

einen großen Stellwert eingenommen

hat. Weiterhin viel Erfolg

und Freude mit eurem Sport!

71


72


73


Kunstwoche Lenggries

Kunstwoche 2016, Skulpturen von Erwin Widerling aus Gaißach

Schwarz.Weiss – Opposition und Polarität

Im September findet die 16. Kunstwoche Lenggries statt.

Text: Katharina Fitz Bilder: Heidi Gohde

Kunstwoche 2017,

Skulpturen von Thomas

Lenhart aus Schondorf

am Ammersee

„Ziel der Kunst ist, einfach eine

Stimmung zu erzeugen“, sagte einst

der große Oscar Wilde. Das ist auch

die Intention der Mitglieder der

Lenggrieser Künstlervereinigung.

Seit 16 Jahren möchten sie die Menschen

für das Thema Kunst in all

seinen Facetten, Formen und Ausdrucksweisen

begeistern.

Im Jahr 2003 schlossen sich Künstler

aus Lenggries und der näheren

Umgebung zunächst zu einer freien

Gruppe unter dem Namen „Kunstfreunde

Lenggries“ zusammen.

Auch von Anfang an dabei ist Dr.

Günter Unbescheid. Die Grundidee

bestand darin, eine Plattform für

künstlerische Arbeiten zu schaffen

74


und ihre Werke den Kunstinteressierten

der Region vorzustellen. Die

Idee ging auf: Im Januar 2012 entstand

aus den „Kunstfreunden“ der

Verein „Künstlervereinigung Lenggries

e.V.“ (KVL).

Kunstwoche Lenggries

im September

Die vom Verein organisierte alljährliche

„Kunstwoche Lenggries“ stellt

heute eine feste Institution im Veranstaltungskalender

der Gemeinde

dar und lockt jedes Jahr zahlreiche

Besucher in das ehemalige Flößerdorf.

Das Motto ist jedes Jahr

anders und auch die Gastkünstler

werden passend dazu ausgewählt

und eingeladen. „Wir möchten

keine abgehobene Kunstszene bilden,

sondern die Menschen auf ➳

Kunstwoche 2017,

„Netzwerk“ Thomas

Lenhart, Rathausplatz

Lenggries

75


Kunstwoche Lenggries

Lenggries wird zum

Freilichtmuseum

Die Fotografen Heidi Gohde und Günter Unbescheid engagieren sich seit

rund 15 Jahren in dem Verein „Künstlervereinigung Lenggries e.V.“.

unangestrengte Weise an unsere

Arbeit heranführen“, erklärt Vorstandsmitglied

Heidi Gohde. Die

Fotografin ist ebenfalls seit vielen

Jahren im Verein aktiv und mit viel

Engagement und Leidenschaft bei

der Sache. Bei der Kunstwoche wird

vorwiegend moderne Kunst gezeigt.

„Damit möchten wir uns auch ein

bisschen abheben“, sagt Günter Unbescheid.

Die Vielfalt der Objekte

ist immer wieder beeindruckend:

Moderne Gemälde, Holzskulpturen,

Metallobjekte, Videoinstallationen

oder faszinierende Fotokunst

präsentieren sich dem Betrachter.

Als Ausstellungraum dient das katholische

Pfarrheim in Lenggries.

Für die Organisatoren und Kunstschaffenden

bedeutet das gemeinsame

Ausstellen in diesem großen

Raum auch die Notwendigkeit der

Korrespondenz der einzelnen Werke

untereinander. „Wir achten darauf,

dass sich die Arbeiten auf einander

beziehen und das jährliche

Ausstellungsthema widerspiegeln“,

betont Günter Unbescheid. Aber

nicht nur im Ausstellungsraum sind

Kunstwerke zu sehen. Während der

Kunstwoche verwandelt sich der

ganze Ort in eine Art Freilichtmuseum.

Objekte und Plastiken zieren

Grünflächen und Plätze und fordern

die Vorübergehenden auf, mit ihnen

in einen künstlerischen Dialog zu

treten.

Kontrast, Widersprüche

und Gegensätze

Das Thema der kommenden Kunstwoche

heißt Schwarz.Weiss. Die Erklärung

dazu im Ausstellungsflyer

Es ist stets die richtige Zeit für Einzigartiges

Der Schreinermeister für’s Besondere und mit der Liebe zum

Altholz gestaltet für Sie Bilderrahmen, Geschenkartikel, Küchen,

Türen & Möbel – ganz individuell nach Ihren Wünschen.

76

Altholz – Unendlich

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Schreinermeister

Waldfriedhofstr. 4

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info@altholz-unendlich.de


lautet: „Schwarz.Weiss steht in diesem

Zusammenhang – neben dem

unmittelbar farbliche Kontext – im

übertragenen Sinn für maximalen

Kontrast, maximale Widersprüche,

Kunstwoche 2017, Innenbereich Pfarrheim Lenggries

Gegensätze und Gegensätzlichkeit.“

Also Opposition und Polarität

schlechthin. Die ortsansässigen

Künstler Günter Unbescheid, Heidi

Gohde, Jürgen Dreistein, Paul

Schwarzenberger, Sophie Frey, Ecki

Kober, Gabriele Pöhlmann, Ursula-Maren

Fitz und Klas Stöver haben

auch in diesem Jahr wieder interessante

Gastkünstler eingeladen.

Philip Hönicke aus Benediktbeuern

fertigt einzigartige Metall-Skulpturen

aus verschweißten, polierten

und teilweise oxidierten Stahl- und

Edelstahlblechen. Trotz des massiven

Materials bestechen seine Arbeiten

durch eine gewisse Leichtigkeit.

Sie lassen sich sogar bewegen

und in verschiedene Formen legen.

Schulanfang – wir sind bereit!

Schullisten abgeben ...

und nur noch abholen!

Wir packen alles zusammen!

im Schreibzeig ...

Kunstwerke aus Metallgewebe

und interessante Grafiken

Die Kombination aus Metallgewebe

und verschiedenen Papieren ist

ein Merkmal der Werke von Dorothea

Reese-Heim aus München. Die

Künstlerin experimentiert auch mit

Lichteffekten und Projektionen. ➳

Annelies Essendorfer

Marktstraße 10

83661 Lenggries

Tel. 08042 8990

e-mail: schreibzeig@t-online.de

77


Kunstwoche Lenggries

Zum Auftakt

der Lenggrieser Kunstwoche

Sternennacht

Freitag, 14.09.2018

Beginn 18:00 Uhr

Lenggrieser Geschichtsrad

Das Rad der Zeit zurückzudrehen,

schien bisher unmöglich. Eine „Lösung“

hierfür bietet nun Claus Eder

in seinem Lenggrieser „Buidleck“.

Er hat ein Rad entworfen, das der

Betrachter zurückdrehen kann in

die Lenggrieser Geschichte vom 11.

Jahrhundert bis heute. Aufgeteilt in

acht ausgewählte Zeiträume wird

hier mit Bildern und Texten auf

einem ca. zwei Meter großen Rad

(das ist wirklich riesig) dargestellt,

was sich beispielsweise von 1906

bis 1920 oder von 1860 bis 1875

Wichtiges in Lenggries ereignet hat.

Aufgeteilt wie eine Pizza zeigen die

einzelnen Stücke Ereignisse aus diesen

Zeiträumen, die die Geschichte

von Lenggries geprägt haben. Sei es

die Zeit, als man noch mit Flößen

unterwegs war, die verschiedenen

Epochen des Schloss Hohenburg,

Hochwässer die Ortsteile zerstörten

oder erstmals das „Dampfross“ vom

Lenggrieser Bahnhof abfuhr. Akribisch

recherchiert und illustriert

kann man hier in die Lenggrieser

Geschichte eintauchen und feststellen,

was man der Arbeit der Vorfahren

alles zu verdanken hat. Und welcher

Alltag die früheren Jahrhunderte/Jahrzehnte

bestimmt hat.

Inhaber Claus Eder hat sich die

Mühe gemacht, dass solche Momente

bis in unsere Zeit lebendig

bleiben. Interessierte sind herzlich

eingeladen einmal am Rad zu drehen.

Öffnungszeiten finden Sie unter

www.buidleck.de

78


Während der Kunstwoche werden

Pflanzenbilder auf verschieden Prismen

projiziert und von den umliegenden

Wänden reflektiert. So entstehen

Eindrücke, die die Natur in

Kunstwoche 2016, Innenbereich Pfarrheim Lenggries

einen völlig neuen Kontext setzen.

In der Grafik liegt der Schwerpunkt

der Fridolfinger Künstlerin Gudrun

Reubel. Sie arbeitet mit Kontrasten,

mit dem Spannungsfeld zwischen

Gegensätzen wie beispielsweise hell

und dunkel, eckig und rund. Diese

Wirkung erzielt die renommierte

Künstlerin durch verschiedenste

grafische Techniken, die sie zum

Teil selbst entwickelt hat.

Die 16. Lenggrieser Kunstwoche

startet am 14. September mit einer

Vernissage um 19.00 Uhr. Die

Ausstellung kann dann vom 15. bis

30. September von Montag bis Freitag

von 14.00 bis 18.00 Uhr und

samstags und sonntags von 10.00

bis 19.00 Uhr besucht werden. Der

Eintritt ist frei. Zur Ausstellung

erscheint wie in jedem Jahr ein umfangreicher

Katalog.

KVL Künstlervereinigung

Lenggries e.V.

www.kv-lenggries.de

info@kv-lenggries.de

LUST AUF

SCHÖNE SCHUHE

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Johann-Probst-Str. 1 ∙ Lenggries

www.schuhhaus-bammer.de

79


Kunstwoche Lenggries

Lenggrieser Sternennacht

Zum Auftakt der Lenggrieser Kunstwoche am

Freitag, 14. September 2018, Beginn 18.00 Uhr

Erleben Sie Lenggries mit Überraschungen

und Musikanten rund um

die Lenggrieser Scheib’n, dazu gibt

es noch in verschiedenen Geschäften

und in den Straßen Livemusik.

Außerdem um 18.00 Uhr ein kleines

Orgelkonzert mit Alexander Pointner

in der Pfarrkirche St. Jakob, in

der Gemeindebücherei um 18.00 Uhr

Bilderbuchkino und von 19.00 Uhr

bis 20.30 Uhr Kinderschminken.

Eröffnung der Lenggrieser Kunstwoche

im Katholischen Pfarrheim,

Geiersteinstraße 7.

Wir machen Ihre

Tortenträume war!

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Brot & Torte Isarstraße 8 83661 Lenggries 08042/97 82 762


„Viele

schaffen

mehr.“

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir machen den Weg frei.

VIELE SCHAFFEN

Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele

gemeinsam. Diese Idee ist das Grundprinzip der

Genossenschaftsbanken und gleichzeitig Motto

unserer neuen Crowdfunding-Initiative für

gemeinnützige Projekte in der Region.

Mehr Infos finden Sie online.

oberlandbank.viele-schaffen-mehr.de

Raiffeisenbank

im Oberland eG

81


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PORTRÄT EDV-Team Oberland

Highspeed für den Isarwinkel

Der innovative Internet-Provider für den Tölzer Landkreis

Das Lenggrieser Unternehmen

„EDV-Team Oberland“ hat sich

der Internetversorgung in ländlichen

Gebieten im Landkreis Bad

Tölz-Wolfratshausen verschrieben.

Die beiden Computerspezialisten

Peter Feist und Martin Fichtner

haben ihre Firma im Jahr 2002

gegründet. Seit 2007 ist das Unternehmen

ein eigenständiger Internet-Provider.

Das Einzugsgebiet

reicht von der Jachenau bis nach

Bad Heilbrunn und Dietramszell.

Das schnelle Internet wird über die

jeweils sinnvollste Technologie zum

Verbraucher gebracht. Das „EDV-

Team Oberland“ baut die bereits

bestehenden Kabelverzweiger der

Telekom mit der VDSL-Technik

aus und kann auf diese Weise das

schnelle Surfen im Netz ermöglichen.

In einigen Bereichen des Landkreises

legen die Internetprofis sogar

zukunftsweisende Glasfaserleitungen

bis in die Gebäude der Kunden.

Haus- und Gebäudevernetzung

mit Glasfaserleitungen

Als eines der wenigen Unternehmen

im Süden von München kann

das „EDV Team Oberland“ auch

selbst spleißen und auf diese Weise

die Haus- und Gebäudevernetzung

mit Glasfaserleitungen interessierter

Internetnutzer realisieren. Außer-

82


dem haben Peter Feist und Martin

Fichtner ein Richtfunknetz über

große Teile des Landkreises eingerichtet,

um auch abgelegene Anwesen

mit Bits & Bytes zu versorgen.

Zusätzlich zur Internetversorgung

Ihrer Kunden bieten die Mitarbeiter

vom „EDV-Team Oberland“ ihr

Wissen auch rund ums Thema Computer

an.

Der persönliche Service steht

an erster Stelle

Das Angebot reicht von Reparaturen

bis hin zum Verkauf von PC und

Laptop sowie dem erforderlichen

Zubehör. Für die beiden Unternehmer

steht der persönliche Service an

erster Stelle. „Wir möchten nah an

unseren Kunden sein und sie jederzeit

fachkundig beraten und betreuen“,

sagt Peter Feist. Aus diesem

Grund beschränken sie ihren Kundenkreis

auch weitgehend auf ihren

Heimat-Landkreis. „Uns ist es wichtig,

im Problemfall schnell beim

Kunden sein zu können. Auf der

anderen Seite wollen wir ihm weite

Wege ersparen, wenn sein Gerät zu

uns in die Werkstatt muss“, so Feist.

Das Unternehmen „EDV-Team

Oberland“ hat seinen Firmensitz

im Herzen von Lenggries. Vor der

Tür parkt das firmeneigene Elektroauto.

„Damit wollen wir auch

signalisieren, dass wir fortschrittlich

und innovativ denken“, bekräftigt

der Firmenchef. Als Kunde von

„EDV-Team Oberland“ gehören

lange Wartezeiten in überlasteten

Hotlines wie oft bei Großanbietern

der Vergangenheit an. Peter Feist

und Martin Fichtner und ihr Team

stehen für ihre Kunden bereit, ob es

nun um schnelles Internet für Unternehmen

und Privathaushalte geht

oder um die Reparatur des Familiencomputers.

Kompetent, verlässlich

und vor Ort. kf

Zukunftsweisend und technisch auf

höchstem Niveau: Ein Glasfaserkabel

im Querschnitt.

Martin Fichtner & Peter Feist GbR

Bachmairgasse 5 · 83661 Lenggries

Tel. 08042 · 973306 · www.edv-team.org

83


Unser Buchtipp EMTB-Führer

Der EMTB-Führer

Die 50 schönsten EMountainbike Touren südlich von München

Text: Birgit Bondarenko

Bilder: Renate Brümmer und Burkhard Martens

Habt ihr auch schon die Vorzüge

es E-Mountainbikens für euch entdeckt?

Die Vorteile der Zweiräder

mit Hilfsmotor liegen auf der Hand:

Der zuschaltbare elektrische Antrieb

erleichtert Fahrten in bergigem

Gelände, macht es Familien leichter

den Nachwuchs im Anhänger zu ziehen

und bietet auch älteren Aktiven

die Möglichkeit längerer ausdauernder

Fahrten. Alle E-Bike-Radler

sind sich auf jeden Fall einig: Der

Fahrspaß steigt!

Das finden auch Renate Brümmer

und Burkhard Martens. Beide sind

passionierte Outdoorsportler und

nutzen ihre E-Bikes schon seit vielen

Jahren. Das Lenggrieser Paar hat

nun einen E-Mountainbike-Führer

herausgebracht, der die schönsten

Touren von Füssen bis Kufstein beschreibt.

Besonderen Wert legen die

Autoren darauf, dass die Strecken

für „ganz normale Radler“ geeignet

sind. Sie kommen ohne Tragestrecken

und schwer zu bewältigende

Trails aus, sondern führen auf stets

gut befahrbaren Wegen entlang. Zu

jeder Tour finden wir detaillierte Beschreibungen

der Rahmenbedingungen,

wie Schwierigkeitsgrad (leicht

– mittel – schwer), Streckenlänge,

Höhenmeter, die zu erwartende

Dauer der Touren und Einkehrmöglichkeiten.

Die Vorbereitung des

Radl-Ausflugs wird uns durch die

genaue Anfahrt des Startpunktes,

einem Roadbook, das ausgedruckt

mitgenommen werden kann, sowie

GPX-Tracks zum Download enorm

erleichtert. E-Bike-Neulinge finden

wertvolle Tipps zum Akku-Handling,

ein kleines Fahrtechniktraining

und eine GPS-Einweisung.

UNSER FAZIT:

Super durchdacht, sehr übersichtlich

und reich an Tipps zu tollen

Touren vor traumhafter Bergkulisse.

Ausprobieren!

84


Wir haben für euch eine besonders schöne Tour rausgesucht:

Jachenau-Isartal-Runde

Schwierigkeitsgrad: mittel

Streckenlänge: 44,5 km

Höhenmeter: 800 Hm

voraussichtliche Dauer: 3h05

Buchautoren Renate Brümmer und

Burkhard Martens

Diese Runde durch die schöne Jachenau,

das ursprüngliche Isartal, vorbei

am türkis schimmernden Walchensee

führt durch viel Wald und

ist daher auch jetzt im Hochsommer

gut geeignet. Unterwegs gibt es viele

herrliche Möglichkeiten, eine kleine

Pause zu machen und die einmalige

Natur zu genießen.

Startpunkt ist der Wanderparkplatz

in der Jachenau im Ortsteil Petern.

Der Weg führt Richtung Lenggries

und Höfen/Röhrmoos einen Forstweg

bis zu einer tollen Aussicht über

das Sonnental Jachenau mit Blick

auf die mächtige Benediktenwand.

Bergab durch den Wald kommen wir

an der Reiser Alm vorbei. Bald geht’s

auf einen Singletrail bergauf und

bergab bis zum Staffelgraben und

erreichen die Stelle, an der die Isar in

den Sylvensteinspeicher fließt. Vom

Weg zwischen der Schnellstraße

und der Isar haben wir einmalige

Ausblicke auf den Fluss. Kurz vor

der Vorderriß kann man eine Pause

im Gasthof Post machen. Auf der

Mautstraße fahren wir Richtung

Wallgau, jetzt rechts der Isar. Hinter

der Mautstelle belohnt uns der Blick

über das Kiesbett des Rißbachs

bis weit ins Karwendel hinein –

einmalig! Über den Galgenwurfsattel

geht’s Richtung Norden zum Walchensee

immer der Beschilderung

Niedernach folgend. Am Ostufer

entlang fahren wir rechts über die

Jachen und links auf den Radweg bis

zum westlichen Ortseingang Jachenau.

Wir folgen der Beschilderung

Großer Rudweg/Höfen, passieren

einige Weiler und kommen über den

Wiesenweg zurück zum Startpunkt.

Der EMTB-Führer kann unter

www.emtb-fuehrer.de

versandkostenfrei für 29,95 Euro

bestellt werden.

85


Herzens-Angelegenheiten

Aufmerksamkeit

Text: Michaela Probst

I gfrei mi so,

wenn du mia zuaherst,

und du di sogar zu mia umma loanst,

damit’st alles verstehst,

ois des, wos i dir sog.

Wenn’s rundrum um di ganz stad werd,

weilst nixn sogst und heast – nur mi.

Des find i richtig schee.

I gfrei mi so,

wenn du mir was erzählst.

I hear dir so gern zua.

Bin grod wia a Regenschirm gspannt,

bei jedem Wort und jeder G’schicht,

heng i an deine Lippen dro.

Egal, wos is, nur du und i

und nur des, wos mia zwoa uns song.

Ganz wurscht, um was das geht,

ganz gleich, wer du a bist.

Des is fei schee und wirkle rar!

So richtig Zuahern, des foid oft soo schwaar!

Schod eigentlich,

weil’s Leb’n mit a bisserl mehra Aufmerksamkeit

ganz oafach, glei um so vui schena waar.

86


Buchvorstellung

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Heiterer Ratsch

mit der Natur

Boarische Verserl

von Marion Kellner

und Bildern von

Andreas Untergruber

Fast alle Tage gibt es Situationen,

Zusammentreffen und Ereignisse in

unserem Alltag, die uns bewegen,

faszinieren oder auch mal zu Tränen

rühren. Marion beschreibt diese

besonderen, aber auch ganz alltäglichen

Momente in ihren Gedichten.

Schon seit vielen Jahren schreibt sie

sich alles, was ihr nahegeht, von der

Seele, für sich und ihre Familie. Zudem

hält sie Lesungen bei verschie-

Bild: F. X. Kohlhauf

denen Veranstaltungen, was sie ganz

besonders freut. Zusammen mit dem

Fotografen Andreas Untergruber hat

sie ihr erstes Werk veröffentlicht. Die

wunderschönen Natur- und Tieraufnahmen

unterstreicht sie mir ihren

Verserln, so ist ein heiterer Ratsch

mit der Natur entstanden.

Einen kleinen Auszug aus dem Werk

haben wir für euch abgedruckt. Viel

Spaß beim Lesen! mp

Heiterer Ratsch mit der Natur

ISBN-Nr. 978-3-8335-9010-8

„Schaug dir de Buidl o ...

Von einer Schönheit

und Symmetrie

des spannst du gar ned,

weilst an dieser begnadeten Wäit

dauernd vorbeilaffst ...

und des olles übersiehst.

Du brauchst koane Drogen

und koan Alkohol

koan Krach und Lärm

koa Geld und koan Reichtum

und Konsum.

Aba wos du brauchst:

a Ruhe, a Gelassenheit

aufgeschlossen sein

für alles Schöne und

a ganz große Portion Demut.“

Marion Kellner – Verserl

87


FFW Bad Tölz

Grund genug zum Feiern

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Tölz

Bilder: FFW und Stadt Bad Tölz

Ende der Sechzigerjahre des 19.

Jahrhunderts tauchte erstmals der

Gedanke auf, dass sich die wehrwilligen

jungen Männer zu einem Verein

zusammenschließen sollten, um

durch bessere Ausbildung und Ausrüstung

dem Feuer eher begegnen zu

können. Am 15. August 1868 erging

ein Aufruf zur Gründung einer freiwilligen

Feuerwehr im Markt Tölz.

Am 21. September 1868 formierte

sich, aus Mitgliedern des Turnvereins,

schließlich die Freiwillige Feuerwehr

des Marktes Tölz.

Heuer jährt sich diese Gründung

zum 150. Mal. Grund genug dieses

Jubiläum zu Feiern.

Am Freitag, den 14. September 2018

geht es bei der Blaulichtparty im

Gerätehaus heiß her. Zuerst gibt es

Livemusik der Band „Brass da la

Vista“. Anschließend legt unser Feuerwehr-DJ

auf.

Beginn der

Feierlichkeiten am Freitag,

den 14.09.2018

Mit der Ehrung unserer verstorbenen

Kameraden am Kriegerdenkmal

und dem anschließenden Festabend

für unsere geladenen Gäste, beginnen

die Feierlichkeiten am Samstagabend,

dem 15. September im Kurhaus.

Hierzu marschieren wir um

19.00 Uhr von der Stadtpfarrkirche

zum Kriegerdenkmal und dann weiter

zum Kurhaus.

Der Festtag am Sonntag, dem 16.

September, beginnt um 10.00 Uhr

mit einem Festgottesdienst im städtischen

Kurpark. Hierzu stellen sich

die teilnehmenden Vereine entlang

der Isarpromenade auf und marschieren

um 09.30 Uhr über die Badund

Ludwigstraße zum Kurpark.

Anschließend, so gegen 11.00 Uhr,

reihen sich die historischen Fahrzeuge

in den Festzug ein, der von der

Ludwigstraße über die Marktstraße

und dann weiter zum Feuerwehrgerätehaus

führen wird. Dort erwartet

die Teilnehmer, aber auch alle Gäste

aus nah und fern, eine gemütliche

Bierzeltatmosphäre.

Mehr zum Festtag unter: http://ffbt.

feuerwehren.bayern/150-jubilaum

88


Festprogramm für Sonntag, dem

16. September 2018

08.00 Uhr Empfang der Vereine –

Festbüro am Amortplatz /

Isarbrücke

09.00 Uhr Aufstellung zum

Kirchenzug

09.30 Uhr Abmarsch zum Festgottesdienst

10.00 Uhr Festgottesdienst im

städtischen Kurpark

11.00 Uhr Festzug – anschließend

gemütliches Beisammensein

im Festzelt beim Feuerwehrgerätehaus

mit Übergabe der

Ehrengabe

Kostenlose Parkplätze am

Moraltpark und Festplatz; Parkgebühr

im Zentralparkhaus

40 Cent pauschal

Wissenswertes zur

Organisation

Ab 08.00 Uhr wird das Festbüro am

Amortplatz, gleich neben der Isarbrücke

geöffnet sein.

Die Aufstellung der beiden Züge

zum Kirchenzug 09.00 Uhr erfolgt

auf der Isarpromenade – mehr erfahrt

ihr im Festbüro.

Unsere Bergwachtkameraden werden

euch im Aufstellungsbereich einen

Imbiss anbieten.

V. l. n. r. Dennis Bülow 2. Vorstand und Michael Lindmair 1. Vorstand

Kostenlose Parkplätze stehen am

Moraltpark und am Festplatz jeweils

gegenüber vom Feuerwehrgerätehaus

sowie an der Isarpromenade

zur Verfügung. Im Zentralparkhaus

beträgt die Parkgebühr 40

Cent pauschal für den ganzen Tag.

Der Festgottesdienst findet im Kurpark

neben dem Kurhaus statt.

Der Festzug führt über die Marktstraße

zum Feuerwehrgerätehaus in

der Lenggrieser Straße 73.

Die historischen Fahrzeuge stellen

sich in der Seppstraße in Richtung

Ludwigstraße auf und gliedern sich

dann in den Festzug ein. Die Zugund

Transportfahrzeuge können am

Festplatz hinter dem Hagebaumarkt

abgestellt werden.

Die historischen Fahrzeuge verlassen

den Festzug in der Lenggrieser

Straße bei der Jet-Tankstelle und

können über den Parkplatz vom Einkaufszentrum

„Moraltpark“ zum

Festplatz zu ihren Zugfahrzeugen

fahren.

Gefeiert wird im Festzelt beim Feuerwehrhaus.

Bei schlechtem Wetter

findet auch der Festgottesdienst im

Festzelt statt.

Der Parkplatz vom Einkaufszentrum

„Moraltpark“ steht allen unseren

Gästen gebührenfrei zur Verfügung.

Witterungsbedingte Änderungen geben

wir auch auf unserer Homepage

bekannt.

Freiwillige Feuerwehr Bad Tölz

Lenggrieser Straße 73

83646 Bad Tölz

Tel. 08041 3641

info@ffbt.de

ffbt.feuerwehren.bayern

89


TIPP AUS DER NATUR

Schnattern oder Winterheckenzwiebel

Ein im Isartal wenig bekanntes Gewächs,

dafür im Allgäu umso bekannter

Nicht nur in der Apotheke, auch

in der Küche sind bei mir Kräuter

in Gebrauch. Denn gesunde Ernährung

ist die Basis fürs Wohlbefinden.

Schon früh hat mir meine Oma beigebracht,

was man mit Kräutern

alles anstellen kann. Ihr wichtigstes

Nachschlagewerk war ein Buch über

Hildegard von Bingen. Ringelblumensalbe

und Hollersirup wurden

selbstverständlich selber hergestellt

und Spitzwegerich kam auf den Mückenstich.

Schachtelhalm, Brennnesel

und Mädesüß wuchsen im

Garten und wurden getrocknet und

zu Tee verarbeitet.

Aber auch zum Kochen wurde selbst

Angepflanztes und viele frische

Kräuter verwendet. Und so sind diese

auch in meiner Küche selbstverständlich.

Ein im Isartal wenig bekanntes Gewächs,

dafür im Allgäu umso populärer,

ist die Schnattern oder Winterheckenzwiebel.

Das ist eine alte

Bauerngartenpflanze, welche bereits

seit dem Mittelalter in Europa kultiviert

wird. Die Schnattern können

fast das ganze Jahr über als frisches

Schnittgrün in der Küche verwendet

werden. Sie schmecken aufs Brot, in

Dips, Salten und Gemüse. Oder als

Grüne Knöpfle.

Rezept von Eva Löhle

Apothekerin der Alten Apotheke

Greane Knepfle (Grüne Knöpfle)

500 g Mehl

5 Eier (Größe M)

Prise Salz

200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

150 g geschnittene Schnattern

(Winterheckenzwiebel)

Aus den Zutaten einen Spätzleteig rühren. So kräftig, dass er Blasen

wirft und am Schluss die Schnattern zugeben und nochmals

alles gut verrühren. Währenddessen Salzwasser zum Kochen

bringen. Mit zwei Teelöffeln die Knöpfle formen und ins kochende

Salzwasser geben. 5 Minuten kochen lassen und dann in einer

Pfanne mit Butter anrösten.

Dazu isst man grünen Salat mit frischen Kräutern aus dem Garten.

Die Knöpfle schmecken besonders gut, wenn man sie in die

Salatsoße eintunkt.

Guten Ap pe tit!

90


PORTRÄT Alte Apotheke

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Apothekergarten mitten in Lenggries

Richtig gut eingewachsen ist jetzt

der Kräutergarten der Alten Apotheke

in Lenggries.

2015 hat Apothekerin Eva Löhle den

Garten wieder angelegt und knüpft

so an die alte Tradition der Apothekergärten

an. Fast 50 verschiedene

Heilkräuter gedeihen mittlerweile

mitten in Lenggries. Kleine Tafeln

beschreiben die Pflanzen und erklären

deren Bedeutung und Einsatz in

der Naturheilkunde.

Darunter sind nicht nur bekannte,

auch als Küchenkräuter verwendete

Pflanzen, wie Salbei, Thymian, Rosmarin,

Minze und Oregano. Nein

auch Heilpflanzen, wie Heilziest,

Wermut, Herzgespann, Süßdolde

oder Goldrute wachsen hier.

Verwendung finden sie in der Apotheke

leider nicht, da hier nur Pflanzen

mit offiziellem Qualitätszertifikat

verwendet werden dürfen. So

soll der Apothekergarten „nur“ die

Schönheit und den Nutzen einiger

einheimischer Arzneipflanzen vorstellen.

Wann immer Sie möchten,

nutzen Sie unsere Arzneipflanzenoase,

sehen, riechen und lesen Sie,

was die Natur als Quelle wertvoller

Arzneien bereit hält.

Seit jeher ist die Alte Apotheke

Lenggries eine ganzheitlich orientierte

Apotheke. Durch unser umfassendes

Angebot, weit über das

schulmedizinische hinaus – Homöopathie,

Schüsslersalze und Spagyrik

– wollen wir Kundenwünsche bestmöglich

erfüllen.

Spagyrik

Die Herstellung:

Heilpflanzen aus zertifiziertem ökologischem

Anbau werden mit Hefe

vergoren, was zu einer optimalen

Freisetzung der Wirkstoffe führt.

Die vergorene Pflanzenmasse, die

bereits den spezifischen Duft der Essenz

erkennen lässt, wird destilliert.

Der verbleibende Rückstand wird

schonend getrocknet und verascht.

So werden die wertvollen Mineralstoffe

der Pflanze gewonnen und anschließend

im Destillat gelöst. Nach

Filtration und einer dreiwöchigen

Reifung entsteht eine hochwirksame

Heilpflanzen-Essenz, die spagyrische

Urtinktur.

Die Alte Apotheke hat ca. 130 verschiedene

Essenzen vorrätig, die individuell

kombiniert werden können.

Alte Apotheke Lenggries

Tölzer Straße 10; 83661 Lenggries

Tel. 08042 ∙ 8767

Fax 08042 ∙ 8960

info@alte-apotheke-lenggries.de

www.alte-apotheke-lenggries.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag

08.30 – 12.30 Uhr &

14.30 – 18.30 Uhr,

(jeden Mi Nachmittag geöffnet!)

Samstag

08.30 – 12.30 Uhr

91


MUSIKANTENTREFFEN

Die Geschichte der Stadtkapelle

von Bad Tölz

Text: Michaela Linke Bilder: Tölzer Stadtkapelle e.V.

In Bad Tölz gab es schon vor dem

Ersten Weltkrieg mehrere Blaskapellen.

Danach fanden sich ca. 10

bis 13 Musikanten zu einer typisch

neunstimmigen Blasmusik zusammen,

die der Kapellmeister Anton

Diemer aus Wildbad Kreuth leitete.

Diese Kapelle spielte ohne Namen

zu kleineren Veranstaltungen und

Jahrtagen auf. Konzertauftritte aus

dieser Zeit sind nicht bekannt.

Offiziell gegründet wurde die Tölzer

Stadtkapelle im Winter 1923. Damals

übernahm der ehemalige Militärmusiker

Hubert Kaltenmarktner

im Vereinslokal Schaflerbräu die

Leitung der Kapelle. Durch seinen

ehrgeizigen Einsatz und den Zeitaufwand

den Kaltenmarktner seinerzeit

an den Tag legte, konnte er besonders

die Jugend für die Blasmusik

begeistern. Schon bald wuchs die

Kapelle in kürzester Zeit zu einer

Konzertmusik heran, die nicht nur

Musiker aus Bad Tölz, sondern auch

umliegenden Gemeinden anzog. Offiziell

wurde am 27. Juli 1924 die

Kapelle vom ersten Bürgermeister

Stollreither und dem Stadtrat zur

Stadtkapelle ernannt.

Über den Verein

Die Tölzer Stadtkapelle zählt mit

über 55 aktiven Mitgliedern und einem

Altersdurchschnitt von ca. 29

Jahren zu den größten und jüngsten

Orchestern in der Umgebung.

Dabei gibt es aktive Mitglieder, die

seit mehr als 40 Jahren der Kapelle

angehören. Die Hauptaufgabe der

Stadtkapelle ist die musikalische

Umrahmung von weltlichen und

kirchlichen Festen der Heimatstadt.

Um die 70 Auftritte im Jahr sind die

Regel, zusätzlich gibt es jeden Monat

92


ein Konzert im Tölzer Kurhaus. Dort

wird den Zuhörern ein buntes Programm

mit konzertanter Blasmusik

geboten, wie sie auf CDs zu hören

ist. Die musikalischen Höhepunkte

sind das Muttertags- und Weihnachtskonzert,

während unter dem

Jahr auch Themenkonzerte (z.B. Solistenkonzert,

bayrisch-böhmisches

Konzert) gespielt werden.

Vielseitiges Repertoire

Die Musiker spielen von Polkas

und Märschen über symphonische

Klänge, moderne Pop-Musik, bis

hin zu klassischen Werken der großen

Schöpfer Mozart, Wagner oder

Strauß jedes gängige Genre. Der

Tölzer Schützenmarsch von Anton

Krettner darf dabei natürlich nicht

fehlen und wird bei jedem Auftritt

zum Besten gegeben. Es wird quasi

alles gespielt, was in einem Blasorchester

möglich ist. In den letzten

Jahren hat die Tölzer Stadtkapelle

einige Male sehr erfolgreich

an symphonischen Wertungsspielen

und Wettbewerben teilgenommen.

2008 und 2010 wurde die Stadtkapelle

Bayerischer Meister im Oberstufenwettbewerb

und 2012 ➳

Hier werden Stoffwünsche wahr

Große Auswahl und kompetente Beratung

bei Stoff-Creativ

„Im Traditionshaus Stoff-Creativ werden Stoffwünsche

wahr“ so Inhaberin Karin Denzer.

Ob Baumwolle, Leinen, Viskose, Wolle, Seide

für Mode von Top-Designern aus aller Welt oder

traditionelles Dirndlgwand, bei Stoff-Creativ

finden die Kundinnen alles, was sie benötigen.

Sämtliches Näh-Zubehör, Modestoffe, Dirndlstoffe,

Gardinen, Bistro-Gardinen, Weihnachtsstoffe

und Kurzwaren, alles ist in riesiger Auswahl

vorrätig. „Unsere langjährigen Stoff-Creativ-

Mitarbeiterinnen stehen mit sachkundigen

Ratschlägen zur Seite“, versichert Karin Denzer,

die mit ihren drei Niederlassungen die Hobby-

Schneiderinnen im ganzen Oberland bedient.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Filiale Bad Tölz

Salzstraße 12

83646 Bad Tölz

Tel.: 08041 / 79 60 493

Öffnungszeiten:

Mo − Fr: 9:00 − 18:00 Uhr

Sa: 9:00 −13:00 Uhr

93


Drittplatzierter im selbigen Wettbewerb.

Von 2004 bis heute nahm

die Stadtkapelle regelmäßig an Wertungsspielen

und Wettbewerben

teil. Die Liste der Auszeichnungen

ist somit lang und etwas, worauf

die Stadtkapelle besonders stolz ist.

Die Besetzungen

Die Tölzer Stadtkapelle tritt unter

anderem auch als Fanfaren und Paukenreiter

z.B. bei der Tölzer Leonhardifahrt

auf. Die Stritz-Besetzung

benannt nach Alfons Striz, Chorregent

der Tölzer Stadtpfarrkirche,

der sich für feierliche Anlässe in der

Kirche eine kleiner Blech-Besetzung

wünschte und natürlich die Tölzer

Jugendkapelle, die mittlerweile rund

35 Mitglieder zählt.

Flori Rein (Bananafishbones, the

Heimatdamisch u.v.m.) war selbst

10 Jahre lang Schlagzeuger der Tölzer

Stadtkapelle. 1999 luden die

Bananafishbones die Stadtkapelle

im Jahr ihres 75. Jubiläums in den

Münchner Kunstpark ein. Dort

spielten sie als Vorgruppe u.a. den

Erfolgssong Dinosaurs, für den extra

die Noten umgeschrieben wurden,

damit man ihn gemeinsam

spielen konnte. Da dieser Auftritt

im Publikum große Begeisterung

auslöste, wiederholten die Stadtkapelle

und die Bananafishbones ihre

gemeinsamen Auftritte mehrmals.

Ein Highlight war sicherlich der

Auftritt in der Tölzer Marktstraße

vor über 10.000 Besuchern, beim

Hillside Festival, bei der 125.-Jahrfeier

der Stadt Bad Tölz 2006, im

Kurhaus oder aber auch beim Summervillage

2012. Dabei konnte sich

es für die Stadtkapelle auch unvergessliche

Einladungen. Im Januar

2005 wurde der letzte Wunsch des

schrillen Münchner Modeschöpfers

Rudolph „Mosi“ Moshammer erfüllt,

indem die Tölzer Stadtkapelle

dessen Beerdigung musikalisch umrahmte.

Vom 23. bis 25. Mai 2008 durfte die

Tölzer Stadtkapelle mit vielen anderen

Blasmusik- und Folklorevereinen

aus Süddeutschland, Österreich und

der Schweiz an der Benedikt-Parade

im Herzen von Rom teilnehmen.

Dabei wurde Papst Benedikt von

weit über 1.000 Musikern auf dem

Petersplatz vor dem Vatikan ein

Ständchen gespielt.

Die Tölzer Stadtkapelle ist im Isarwinkel

nicht mehr wegzudenken

und repräsentiert einen wichtigen

Teil unserer Kultur und unseres

Brauchtums. Wer sonst könnte den

Tölzer Schützenmarsch auch authentischer

spielen als die Stadtkapelle?

Das sich die Musiker nicht nur

Die Bananafishbones und

die Stadtkapelle

jeder überzeugen, dass die Bananafishbones

und die Stadtkapelle die

perfekte Mischung aus Blasmusik

und moderner Musik sind.

Besondere Einladungen

Neben zahlreichen öffentlichen Auftritten

z.B. beim Oktoberfesteinzug

oder beim Polizeimusikfestival gab

beim Musikspielen, sondern auch

privat sehr gut verstehen, das spürt

man sofort. D’Isarwinkler bedankt

sich für den sehr interessanten Einblick

und einfach dafür, dass ihr uns

immer wieder mit eurer Musik und

euren Auftritten begeistert.

Tölzer Stadtkapelle e.V.

www.toelzer-stadtkapelle.de

94


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+ Versicherungsvergleiche, u.a. Kfz

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95


ALTE SPRÜCHE

Hoaß, hoaß, sagt er.

Host di brennt, frogt sie.

Mmmh, sagt er.

Aha, sogt sie.

Vielleicht kann jemand von euch

meinen Humor teilen? Ich liebe

diesen Spruch! Oma hatte den hunderte

Male von sich gegeben. Immer

dann, wenn wir vor lauter Hunger

zu hastig gegessen und uns die

Zunge verbrannt hatten. Und es hat

immer geholfen und die Schmerzen

waren wie weggeblasen.

Iss no! Isst no? Iss no.

Michaela Probst, d’Isarwinkler Schreiberin, mit ihrer

Schwester Beate und ihrem lieben Opa.

... jetzt spinnen’s, die vom d’Isarwinkler,

möchte man meinen. Doch

wir freuen uns einfach an unserer

schönen Sprache. Facettenreich und

mit kleinen feinen Unterschieden,

die sich nur durch die Betonung zu

einer ganz unterschiedlichen Bedeutung

wandeln kann. Als Kinder

waren wir, wie wahrscheinlich viele

von euch, so gern bei Oma und Opa.

Da gab’s immer was Leckeres in der

Speis, auf’n Herd oder im Kühlschrank.

„Iss no“, sagte der Opa

stets und ließ uns somit freien Lauf

unseren unbändigen Hunger zu stillen.

Irgendwann nach vielen Portionen

entwickelte sich darauf ein

„Isst no?“ und wir machten dann

doch mal eine Pause. Ein anderes

„Iss no“ kam von unserer Mama. Immer

dann, wenn nur noch ein Stück

auf dem Teller war, überlies sie es

uns Kindern. So sind die Mütter nun

mal. Aber ein kleiner Unterton verriet

uns, dass sie’s eigentlich gerne

selber gegessen hätte. Wir Schwestern

machen’s heut bei unseren

Kindern genauso und lächeln uns

gegenseitig zu, weil wir die wahre

Bedeutung verstehen.

Danke Mamas fürs Teilen!

96


Schaufensterln

Geschenkekistl zum Geburtstag –

ab sofort können Mädchen und Jungen ihre

eigene Kiste für Geburtstage zusammenstellen.

Dies alles bei Schreibzeig, Annelies Essendorfer,

Markstr. 10, Lenggries, Tel. 08042 · 8990

Viele zauberhafte Wohnaccessoires, kleine Möbelstücke

und liebevolle Geschenke findet ihr bei Andrea Happach

im Berg Chalet, Friedeln 17 (direkt an der Hauptstraße),

Jachenau, Tel. 08043 · 1036 und im Onlineshop

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Kochbegeisterte und Liebhaber des

besonderen Geschenks werden hier fündig:

Erlesene Kräuter und exotische Gewürze,

würzige Chutneys und Dips, feine Öle und

Essige, hochwertige Pasta- und Reissorten

sowie köstliche Schokoladen und himmlisches

Gebäck warten auf euch im VIOLAS’.

Marktstraße 11, 83646 Bad Tölz, www.violas.de

Schenkt doch einfach mal „Zeit“!

Zeit, um mit euren Kindern oder Enkelkindern etwas Schönes zu tun,

wonach ihr alle dann auch etwas in euren Händen halten könnt.

Zeit, um mit Freundinnen oder der ganzen Familie, Keramik zu bemalen.

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Teller, Tassen, Schalen u.v.m. Malen kann jede/r, Kinder, Jugendliche, Eltern,

Oma und Opa – es ist ganz einfach, ohne Vorkenntnisse und macht viel Spaß!

einzigARTig, Keramik bemalen, Anja Künkele, Marktstr. 7, 83661 Lenggries,

Tel. 0173 · 3904797, www.einzigartig-lenggries.de

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Allgemeiner Tiefbau

Straßenbau

Landschaftsbau

Kies- und Schotterwerk

Transportbeton

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Wir stellen unbefristet ein:

alle Bauberufe vom Bauingenieur bis zum Azubi im Tief- und Straßenbau


Wollen Sie ein Loch graben

oder wollen Sie bauen?

Löcher graben andere,

wir verwirklichen Ihr

Bauvorhaben!

Seit über 130 Jahren sind wir mit nun 4 Standorten

bei Bad Tölz und Lenggries mit heute

rund 100 Mitarbeitern in unserer Firmengruppe

im bayerischen Oberland und Tirol tätig.

Mit Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und ökologischem

Credo empfehlen wir uns als Unternehmen

in allen Bereichen des Tief-, Straßen- und

Landschaftsbaues sowie der Herstellung von

Baustoffen. Wir bilden unseren Nachwuchs in 5

Ausbildungsberufen aus und erhielten für unsere

beständige Entwicklung den Wirtschaftspreis

des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen.

SPEZIAL-BAUSTELLEN!

Herausforderung für Mensch und Maschine:

Die 1. Etappe geht bis zur Ladizalm 1573 m

(Anfahrt ab unserem Werk Gaißach ca. 2 h),

hier wird ca. die Hälfte der Ladung auf einen

3-achser Betonmischer umgeladen, dann geht

es gemeinsam zur Baustelle.

Wir werden alles dazu beitragen, dass die

Bauarbeiten planmäßig ablaufen!

Betontransport zur

Falkenhütte/Karwendel

1848 m

99


Mei Dahoam

Wohngesunde Verhältnisse im ganzen Haus: Power Protect [eco] macht keine Abstriche in puncto

gesundheitliche Unbedenklichkeit, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit. (Foto: epr/Remmers/Fotolia)

Schimmelabwehr

Für das Mehr an Wohnqualität – Ökologische Sanierung

als sanfte Alternative zu herkömmlicher

Wir sitzen zwar nicht gern auf

dem, dafür aber umso lieber im Trockenen

– das gilt besonders für das

eigene Zuhause. Hier wollen wir uns

rundum wohlfühlen. Das funktioniert

jedoch nur, wenn die eigenen

vier Wände nicht von Schimmelbefall

betroffen sind. Neben feuchten

Wänden oder aufsteigender Feuchte

liegt die Ursache häufig im ungenügenden

Wärmedämmstandard von

Altbauten bei gleichzeitiger Verringerung

der Luftwechselraten durch

bauliche Veränderungen. Dadurch

kann die Luftfeuchte auf der Wandoberfläche

steigen und Schimmelpilzwachstum

hervorgerufen werden.

Für die optimale Lebensqualität

ist es wichtig, dass Wohnräume an

jeder Stelle den sogenannten „hygienischen

Mindestwärmeschutz“

erreichen. Dabei darf die relative

Luftfeuchtigkeit 70 Prozent nicht

übersteigen, während die Oberflächentemperatur

mindestens 12,6

Prozent betragen muss. Ein solches

optimales Raumklima wird unter

anderem mit speziellen Schimmelsanierplatten

erreicht. Die Firma

Remmers bietet mit ihrer Produkt-Neuheit

Power Protect [eco]

eine nachhaltige Schimmelabwehr

im System und unterstreicht damit

den eigenen Anspruch, verantwortungsvoll

mit natürlichen Ressourcen

umzugehen. Die innovativen

Sanierplatten sorgen für eine effi-

100


ziente Luftfeuchteregulierung und

damit für ein Mehr an Wohnqualität.

Sie sind leicht und gleichzeitig

sehr stabil, umweltfreundlich und

lassen sich unkompliziert verlegen.

Ihre Besonderheit: Power Protect

[eco] bietet dem Verarbeiter nicht

nur alles aus einer Hand, sondern

bekämpft auch die Ursache von

Schimmelbefall, ohne Abstriche in

den Bereichen gesundheitliche Unbedenklichkeit,

Umweltverträglichkeit

und Nachhaltigkeit zu machen.

Es werden keine schädlichen oder

Allergie auslösenden Stoffe freigesetzt

– die Sanierung erfolgt absolut

emissionsarm. Die Oberfläche bleibt

dauerhaft trocken, wodurch Schimmelsporen

die Lebensgrundlage entzogen

wird. Mit Remmers Power

Protect [eco] bleibt zu Hause alles in

trockenen Tüchern. (epr)

Damit wir uns in den eignen vier Wänden rundum wohlfühlen, ist ein schadstofffreies

Wohnumfeld unabdingbar. (Foto: epr/Remmers/istockphoto)

Blick über Bad Tölz!

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für jeden daheim

verbrachten Tag. Unser Ziel ist es,

Freude an jeder Minute des Aufenthalts

zu erzeugen.

Wir planen und bauen maßgeschneiderte

Küchen, die nicht nur das Auge

erfreuen. Unsere Küchen sind funktional

durchdachte Arbeitsplätze,

die den Alltag erleichtern und den

Spaß am Kochen in den Mittelpunkt

stellen. Robustheit und Langlebigkeit

gepaart mit Ästhetik und Design-Qualität.

Für die perfekte Symbiose

aus Ästhetik und Nutzwert

verbauen wir in unseren Küchen ausschließlich

Qualitätsprodukte. Wir

arbeiten mit renommierten Herstellern

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Schreinerei können wir individuelle

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Samstag 09.00-13.00 Uhr


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PORTRÄT Nicolog

Zirbenzauber

Handgemachter Blockhausbau

Zirbe, Arve, „Zirm“ – die von

manchen auch als „Königin der

Alpen“ bezeichnete Zirbelkiefer (lat.

Pinus Cembra) hat viele Namen.

Die „Königin der Alpen“

Begehrt ist ihr charakterstarkes,

aromatisches Holz mit dem warmrötlichen

Farbkern seit alters her

vor allem bei Möbeltischlern oder

auch Bildhauern: Der Schlaf im Bett

aus Zirbenholz verspricht gesunden

Schlaf, der Zirbenschrank hält Motten

fern und besonders im alpinen

Raum sind die altehrwürdigen „Zirbenstuben“

jedermann ein Begriff.

Aber auch in modernen Wellness-Anlagen

finden wir Zirbenholz

in vielen Accessoires: Der balsamartige

Duft der ätherischen Öle und

anderer Inhaltsstoffe soll die Herzfrequenz

nachweisbar senken und

sich so positiv auf Organismus und

Gesundheit auswirken.

Als lebendiger Baum ist die „Königin

der Alpen“ eine charakterstarke

Erscheinung, die immer wieder

Nährboden für Sagen und Berggeschichten

war. Der Hochgebirgsbaum

wächst vor allem in den Zentralalpen

auf 1300 bis 2850 Metern.

Er ist äußerst widerstandsfähig und

langlebig (bis 1000 Jahre!) und bildet,

den harten Bedingungen des

Hochgebirges ausgesetzt, oft sehr

bizarre Wuchsformen aus.

104


Zur Verwendung als Bauholz ist die

Zirbe normalerweise viel zu kostbar.

Auch ist es schwierig, langschäftige

Stämme in größerem Umfang aufzutreiben,

aus denen sich nennenswerte

Balkenlängen erzielen lassen. Eine

Alternative kann hier die Sibirische

Zirbe sein, Pinus Cembra Sibirica,

eine lokale Rasse mit nahezu identischen

Eigenschaften.

Blockhäuser vollständig aus

Zirbenkiefer

Bereits im Winter 2016/17 konnte

das Unternehmen eine große

Blocksauna für 120 Personen nach

Erding liefern, die sich seither großer

Beliebtheit erfreut. Mächtige

Zirbenrundbalken mit bis zu 60 cm

Durchmesser sind stilvollendet zu

einem charmanten Naturstammhaus

gefügt. Durch die unregelmäßige

Wuchsform der Bäume und ein

abwechselungsreiches Astbild entsteht

ein einzigartig rustikaler Charakter

der Gebäude.

„Seitdem unser Unternehmen mit der

Zirbe auf Tuchfühlung gegangen ist,

erscheinen unsere heimischen Tannen

doch eher fad’“, unterstreicht

der Geschäftsführer der Blockhausschmiede

diese wichtige Eigenschaft.

Das Holz begeistert mit

seinen Eigenschaften

Der Mythos der Zirbe ist ungebrochen

– damals wie heute. Ob dieser

Baum uns Menschen wirklich dabei

Ein Blockhausbauunternehmen in

Greiling bei Bad Tölz hat auf die

Zirbeneuphorie reagiert und sein

Sortiment diesbezüglich erweitert:

Neben Naturstammhäusern aus heimischer

Voralpentanne fertigt das

Unternehmen nun im dritten Jahr

Blockhäuser vollständig aus Zirbelkiefer!

Die jüngste Referenz wurde

im Mai in der Therme Erding eingeweiht:

Dort bereichern drei Seechalets

in Zirbe nebst einer Seesauna

künftig das Angebot für den Thermengast.

hilft, einen gesünderen Biorhythmus

zu finden, muss erst noch stichhaltig

bewiesen werden. Sicher ist, dass es

sich um einen besonderen Baum und

ein besonderes Holz handelt und

beide uns mit ihren Eigenschaften

immer wieder begeistern.

Weitere Infos:

Nicolog GmbH

Rimslrain 169

83646 Wackersberg

Tel. 0170 · 9623271

www.nicolog.de

info@nicolog.de, www.facebook.

de/nicolog.blockbau

105


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PORTRÄT Bergchalet

Fünf Jahre „Berg Chalet“

in der Jachenau

Die Liebe zum Besonderen ist es,

die Andrea Happach aus der

Jachenau erfüllt und antreibt.

In ihrem „Berg Chalet“ bietet die

kreative Unternehmerin ein umfangreiches

Sortiment an geschmackvollen

und schönen Deko-Artikeln,

Wohnaccessoires, hochwertigem

Porzellan, feinen Genuss-Spezialitäten

und noch vielem mehr. Ganz neu

sind mit viel Liebe zum Detail in Italien

handgefertigte Schmuckstücke

besetzt mit Swarovski-Kristallen.

106


Öffnungszeiten

„High fashion“ in höchster Qualität.

Andrea Happach nennt ihre Produkte

„Herzensdinge“ und genau

das ist es, was dieses außergewöhnliche

Geschäft auszeichnet: In jedem

Stück steckt die Liebe und Leidenschaft

der Inhaberin. Die Ausstellungsräume

sind wie eine Wohnung

mit Küche, Bad und Schlafzimmer

gestaltet. Der Innenausbau wurde

von Andreas Vater, dem Zimmerermeister

Josef Happach konzipiert

und komplett aus Altholz gefertigt.

Alle Produkte, die im „Berg Chalet“

angeboten werden, sind auch in einem

eigenen Online-Shop erhältlich.

In diesem Jahr feiert das „Berg Chalet“

sein fünfjähriges Bestehen. kf

Berg Chalet

Friedeln 17

(direkt an der Hauptstraße)

83676 Jachenau

Tel. 08043 · 1036

www.berg-chalet.de

Montag

Dienstag

geschlossen

10.00 –13.00 Uhr

14.00 –18.00 Uhr

Mittwoch 10.00 –13.00 Uhr

nachmittags geschlossen

Donnerstag

Freitag

Samstag

10.00 –13.00 Uhr

14.00 –18.00 Uhr

10.00 –13.00 Uhr

14.00 –18.00 Uhr

10.30–16.00 Uhr

107


Mei Dahoam

Holzoptik mit Metalleffekt

Die Trendfarbe Grau lässt den Außenbereich

ganz natürlich erstrahlen

Zu Hause ist es doch am schönsten.

Daher legen wir in die Gestaltung

der eigenen vier Wände viel

Herzblut hinein. Das gilt auch immer

mehr für den Garten: Sobald

die ersten Sonnenstrahlen zu sehen

sind, wird gepflanzt, geharkt und

gemäht. Aber auch die Einrichtung,

die heutzutage im Außenbereich immer

hochwertiger und stilsicherer

wird, will aus dem Winterschlaf geweckt

werden. Jetzt ist der richtige

Zeitpunkt, den Garten für die neue

Saison fit zu machen und ihm einen

modernen, frischen Look zu verleihen.

Die Farbe Grau eignet sich

perfekt dazu – sie ist, wie der anhaltende

Vintage-Trend zeigt, weiterhin

angesagt.

Das liegt sicher auch daran, dass uns

Grautöne überall im Alltag begegnen,

sowohl in der Natur in Form

von Steinen und Muscheln als auch

im urbanen Umfeld bei Häusern

und Straßen. Der neutrale Farbton

hat einen ganz besonderen Vorteil:

Er lässt andere Farben leuchten und

sorgt so für starke Kontraste. Innen

wie außen wirkt Grau zudem

entspannend, elegant und seriös zugleich.

Und wie bringt man es nun in

den Garten? Mit imprägnierenden

Holzölen für Zäune, Sichtblenden,

Terrassen und Co. Die neue Produktlinie

„GardenFlairs“ von Xyladecor

beispielsweise pflegt das Holz

nicht nur, sondern verleiht ihm eine

silbergraue und natürliche Optik.

Beim Auftragen entsteht dank einer

speziellen Aluminium-Pigmentierung

ein dekorativer Metalleffekt.

Das Ergebnis: eine natürlich gealterte,

gleichmäßige Holzoptik. Die vier

verschiedenen Grautöne lassen sich

hervorragend mit anderen Farben

kombinieren und schaffen vielfältige

Variationsmöglichkeiten. Graphit

Grau und Klassik Grau eignen sich

in Kombination mit modernen Gartenmöbeln

für ein edles, urbanes

Ambiente. Wer es natürlicher mag,

setzt am besten auf Oliven Grau

und Sand Grau. Zusammen mit einem

legeren Terrassenmobiliar und

frischen Pastellfarben entsteht ein

sommerlich-mediterraner Look, der

zum Relaxen einlädt. Die Öle von

Xyladecor sind für alle Holzarten im

Außenbereich geeignet. Sie dringen

schnell und tief in das Holz ein und

sind dazu noch geruchsarm. Darüber

hinaus schützt das Öl die Holzobjekte

vor Wind und Wetter. (epr)

Wie in Italien: Die Kombination aus grauem Sichtschutz und den legeren

Gartenmöbeln wirkt sommerlich-mediterran. (Foto: epr/Akzo Nobel)

Weitere Informationen gibt es unter

www.xyladecor.de

108


Verschiedene Holzarten bis 13 m Länge

in Dreischicht sowie Lohnpressungen.

Unser Hauptprodukt ist die Eiche,

ebenso wie die Tanne, Lärche, Ahorn,

Esche und Räuchereiche.

Wir fertigen die Oberfläche geschliffen,

gebürstet, sägerauh oder handgeputzt.

Unsere Dielen werden komplett in

Gaißach produziert.

Dielenböden Franz Oswald

Tölzer Straße 8

D-83674 Gaißach

Telefon 0 80 41 / 51 81

Fax 0 80 41 / 73 05 11

109


Mei Dahoam

Für den Winter bestens gerüstet

Die enthaltenen Nährstoffe sorgen unter anderem für Frosthärte und Standfestigkeit

der Gräser sowie für deren saftig-grüne Farbe. (Foto: epr/CUXIN DCM)

Hochwertige Herbstpflege bringt den Garten

durch die kalte Jahreszeit

Wichtige Nachricht für alle Hobbygärtner:

Auch im Herbst braucht

der Garten intensive Pflege! Denn

obwohl man denken könnte, die

Outdoor-Saison wäre vorbei, sollte

das grüne Wohnzimmer nun bestens

auf den kommenden Winter vorbereitet

werden. So wird gewährleistet,

dass Rasen und Pflanzen die kalte

Jahreszeit bestens überstehen und im

kommenden Jahr tiefgrün und widerstandsfähig

viel Freude bereiten.

Zu einer gründlichen Herbstpflege

sind mehrere Schritte nötig – und

die richtigen Zutaten, mit denen

eine optimale Pflege gelingt. Clevere

Gartenfreunde setzen dafür auf die

hochwertigen Produkte von CUXIN

DCM. Im ersten Schritt empfehlen

die Experten das Kalken mit dem

„Grün-Kalk“. Dadurch wird der

pH-Wert des Bodens erhöht und

eine Versauerung verhindert. Dank

des granulierten, schön ausgesiebten

und schnell löslichen Kalks wird zudem

das Bodenleben stimuliert und

seine Struktur durch enthaltenes

Kalzium verbessert. Übrigens gilt

als Mengenfaustregel: jährlich rund

40 bis 50 Gramm Kalk pro Quadratmeter

verwenden. Anschließend

folgt die Düngung. Dabei empfiehlt

sich eine Kombination aus CUXIN

DCM „Rasendünger Herbst“ sowie

dem neuen „Ziergartendünger

Herbst“. Ersterer enthält eine genau

dosierte Zusammensetzung wichtiger

Nährstoffe: Während Kalium

unter anderem die Frosthärte und

Standfestigkeit der Rasengräser erhöht,

sorgen Magnesium und Eisen

auch im Herbst für eine saftig-grüne

Farbe. Nicht zuletzt besitzt der organisch-mineralische

Herbstdünger,

der auch Eisenchelat enthält,

eine indirekte Wirkung gegen Moos

und fleckt nicht auf Kleidung oder

Pflastersteinen. Für Ziersträucher,

Rosen, Stauden, Obstbäume und

Co kommt der „Ziergartendünger

Herbst“ zum Einsatz. Dieser Spezialdünger

stärkt die Zellstruktur, so

wird die Widerstandsfähigkeit gegen

Schädlinge, Kälte und Trockenheit

verbessert – als optimale Wintervorbereitung.

Da es gerade bei

niederschlagsreicher Witterung im

(Spät-)Sommer durch Auswaschung

bereits im Herbst zu Schwefelmangel

im Boden kommen kann, ist

dieser im Spezialdünger enthalten.

Übrigens: Sowohl das Kalken mit

dem CUXIN DCM „Grün-Kalk“

als auch das Düngen mit „Rasendünger

Herbst“ und „Ziergartendünger

Herbst“ sind äußerst anwenderfreundlich.

(epr)

Weitere Informationen dazu gibt es

unter www.cuxin-dcm.de

110


Dank der Gasfederung bleibt das aufklappbare Vorderdach in seiner geöffneten

Position, sodass beide Hände frei sind, um das Rad zu verstauen oder herauszuholen.

(Foto: epr/die-zweiradgarage)

Kompakt & praktisch

Minigarage schützt Fahrrad, Motorroller & Co

Auch das Fahrrad verdient ein trockenes

Plätzchen. Muss der Drahtesel

jedoch erst mühsam die steile

Kellertreppe hochgetragen werden,

ist es mit der Vorfreude auf die Radtour

ganz schnell vorbei. Da ist eine

clevere Lösung gefragt! die-zweiradgarage,

ein holzverarbeitendes

Unternehmen aus Hamburg, bietet

einen gleichnamigen, kompakten

Unterstand an, der in 36 unterschiedlichen

Größen verfügbar ist

und, je nach Modell, bis zu sechs

Rädern als sicheres, wetterfestes

Zuhause dient. Die Handhabung ist

kinderleicht: Einfach kurz anheben

und schon öffnet sich die Vorderklappe

dank einer raffinierten Mechanik

wie von selbst. Somit sind

die Hände frei und die Fahrräder

können ohne lästiges Bücken problemlos

hinaus- und hineingeschoben

werden. Ganz neu: Den praktischen

Miniport gibt es nicht nur

mit PVC-Trapezbedachung in den

Farben Grau, Grün oder Rot, sondern

auch mit einem Aluminium-

Stehfalzdach, das robust und widerstandsfähig

ist. Langfinger haben

keine Chance, denn die-zweiradgarage

ist standardmäßig mit einem

Drehriegel inklusive Schlosszylinder

ausgestattet, vier Schlüssel inklusive.

Optional erhältlich ist zudem ein

Profilzylinderschloss, das für eine

Hausschließanlage genutzt werden

kann. (epr)

Mehr unter www.zweiradgarage.de

Oberland-Kälte GmbH & Co.KG

Volker Melichar

Handy 01711996781

Bahnhofplatz 10

83646 Bad Tölz

Ettaler Str. 8

82490 Farchant

Tel. 08041 7969933

Fax 08041 7969934

service@oberlandkaelte.de

www.oberlandkaelte.de

111


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PORTRÄT Ofenbauer – Josef Waldherr

Gemütlich & modern zugleich

112


Wenn die Tage dunkler werden und

die Temperaturen sinken, sehnen wir

uns nach Wärme und Licht. Schon

unsere Vorfahren aus der Urzeit

wussten um die magische Kraft

des Feuers. An dieser Faszination

hat sich bis heute nichts geändert.

Viele Menschen träumen von einem

Holz- oder Kaminofen in den eigenen

vier Wänden. Ofenbaumeister Josef

Waldherr aus Wackersberg hilft

dabei, diesen Traum in die Realität

umzusetzen. Er ist Ofenbauer aus

Leidenschaft.

Die kompetente Beratung seiner

Kunden liegt ihm besonders am

Herzen. Mit Liebe zum Detail plant

Waldherr deshalb den Einbau, genau

abgestimmt auf die Proportionen

und Maße der Räume. Auch in

puncto Design ist man beim Ofenbaumeisterbetrieb

Josef Waldherr

in guten Händen. Ob es moderne,

geradlinige Öfen mit großen Glasscheiben

oder Natursteinablagen

sind oder traditionelle Ofenanlagen,

wie sie in urige Bauernstuben

gehören – Josef Waldherr versucht

stets, die Wünsche seiner Kunden

umzusetzen.

Für welche Variante sich die Kunden

von Josef Waldherr auch entscheiden

mögen, die Zeitspanne von der Planung

bis zum Einbau liegt – je nach

Aufwand – bei fünf bis zehn Tagen.

Nicht immer muss jedoch ein nagelneuer

Ofen eingebaut werden. Das

Waldherr-Handwerkerteam saniert

und repariert auch bestehende Öfen

und Kamine und bringt sie auf den

neuesten Stand der Technik.

Mit dem Beruf des Ofenbauers hat

er sein Hobby zum Beruf gemacht.

„Es gefällt mir, Wärme, Leben und

Behaglichkeit in die Häuser meiner

Kunden zu bringen“, erzählt er und

strahlt, „wenn meine Kunden sich

freuen, freue ich mich auch!“ kf

Ofenbaumeisterbetrieb

Josef Waldherr

Am Sauersberg 132

83646 Wackersberg

Tel. 0151 ∙ 15429799

info@der-feuerraum.de

www.der-feuerraum.de

113


GASTRO im Isarwinkel

Einkehrtipps

Das Tölzer Land bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich kulinarisch

verwöhnen zu lassen. Die Auswahl ist groß.

Je nach Gusto und Budget hat man die Wahl zwischen bayrischen Schmankerln,

mediterraner oder Gourmetküche.

Der Isarwinkel bietet mit seinen zahlreichen Freizeitangeboten

viele Möglichkeiten um zu genießen, abzuschalten und Kraft zu tanken.

Guten Appetit!

Brotzeit, Dessert oder

Cocktail – Köstlichkeiten

genießen im Isarwinkel

114


Unser Alpenspritz,

der Isarwinkler Spritz

Spritzig, erfrischend, fruchtig –

zusammen mit der „Cocktail

House Manufaktur“ aus Sachsenkam

haben wir vor einigen Jahren

einen eigenen Haus-Cocktail

kreiert – den „Alpenspritz“ –

gemixt auf der Basis von Wodka

mit regionalem Schlehensaft,

Walderdbeerlikör, Rhabarber- und

Heidelbeersirup.

Seit seiner Einführung erfreut sich

der „Alpenspritz“ großer Beliebtheit

unter unseren Gästen. Bei den

Cocktailkursen, die wir im Hause

veranstalten, haben wir verschiedene

Alpenspritz-Variationen kreiert.

Alpen Daiquiri

4cl weißer Rum

4cl Alpenspritz

2cl Rohrzuckersirup

1 ganze Limette frisch gepresst

Zubereitung:

Den Zuckersirup, Limettensaft,

Alpenspritz und weißen Rum

in den Shaker geben und kräftig

schütteln. Den Drink durch ein

Sieb in eine vorgekühlte Cocktailschale

abseihen, „straight up“, also

ohne Eis mit einer Zitronenscheibe

am Glasrand oder mit Crush-Eis

im Longdrinkglas servieren.

Kommt’s doch

einfach mal

vorbei, unser

Barkeeper mixt

die besten

„Alpenspritz-Cocktails“!

Die reiche Auswahl an Brotzeiten,

Suppen, hausgemachten Kuchen und

Torten lockt die Gäste zum Dannerer.

„Denn wir backen genauso,

wie die Mama uns das gelernt hat!“


Beim Dannerer

Kaffä · Kuacha · Brotzeitn

Tannern 32 ½

83676 Jachenau

Tel. 08043/918889


Öffnungszeiten:

4. Mai bis 28. Oktober 2018

Fr, Sa, So, 11.00 −18.00 Uhr

115


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PORTRÄT Hotel & Landgasthof Osterseen

30 Jahre Gastlichkeit

auf höchstem Niveau

Idyllisch gelegen direkt an den

Ufern der Osterseen finden Naturfreunde

und Liebhaber der besonderen

Küche den perfekten Ort zum

Entspannen und Genießen – den

Landgasthof Osterseen. Der beliebte

Gasthof in Iffeldorf feiert in diesem

Jahr sein 30-jähriges Jubiläum.

Familienbetrieb mit

Leidenschaft

Der Landgasthof wurde 1988 in

Verbindung mit dem Gemeindezentrum

gebaut. Damals übernahmen

Barbara und Georg Link als Pächter

den Gasthof mit Hotel. Die engagierten

Gastronomen aus München

machten den Landgasthof schnell

zu einem beliebten Ziel für Einheimische

und Urlauber. 2014 bewarb

sich ihr Sohn Moritz als Nachfolger.

Als gelernter Koch mit mehreren

Jahren Berufserfahrung durch

Anstellungen in Häusern in der

Schweiz konnte Moritz Link sich in

Iffeldorf den Traum eines eigenen

116


Restaurants und Hotels erfüllen.

Seine Eltern, die mittlerweile leider

verstorben sind, unterstützten ihn

dabei tatkräftig.

Vielseitig und mit besonderem

Servicegedanken

Der Landgasthof bietet im Hotelbereich

24 Zimmer auf zwei Etagen,

viele davon mit einmaligem Blick

auf die Seen des malerischen Naturschutzgebiets.

Im hauseigenen

Wellnessbereich können sich die

Gäste nach Freizeitaktivitäten wie

Wandern und Golfen erholen oder

im Fitnessbereich trainieren.

Einheimische nutzen gern die vielseitigen

Gasträume, die für jede Veranstaltung

mit bis zu 300 Personen

geeignet sind. Moritz Link und sein

30-köpfiges Team motiviert es immer

wieder aufs Neue, Geburtstage,

Hochzeiten, Betriebsfeste oder Tagungen

auszurichten und sie durch

ihre professionelle Serviceleistung

zu ganz besonderen Erlebnissen

für die Feiernden zu machen. Die

Gastlichkeit wird im Landgasthof

Osterseen groß geschrieben. Das

vermittelt der engagierte Inhaber,

der auch als ehrenamtlicher Prüfer

bei der Berufsschule tätig ist, stets

seinen Auszubildenden im Haus. Sobald

das Wetter es zulässt, verwöhnt

Link seine Gäste gern auf der Terrasse,

die zu jeder Tageszeit durch

die direkte Nähe zu den Osterseen

zum magischen Ort wird.

Gehobene Speisen

mit Qualität

Für den Restaurantbetrieb kreiert

der Inhaber und Küchenchef mit

Hingabe gehobene Speisen in bayrisch-modernem

Stil. Dabei achtet

er stets auf frische und hochwertige

Produkte von regionalen Lieferanten.

Das ständig wechselnde

Angebot umfasst Klassiker wie

Schweins- und Kalbsbraten

und wird ergänzt durch

eine Steakkarte sowie

köstliche vegetarische

und vegane Gerichte.

Die Qualität

des Landgasthofs ist

mittlerweile weit über

Iffeldorf hinaus bekannt,

sodass der legendäre BBQ-Abend

Rock’n’Grill und der in den Wintermonaten

regelmäßig stattfindende

Brunch meist schon Wochen im Voraus

ausgebucht sind.

30 Jahre Erfolg – 30 Festtage

Den Erfolg der letzten drei Jahrzehnte

möchte Link gebührend

feiern. Für jedes Betriebsjahr wird

es im Oktober einen Aktionstag

im Landgasthof Osterseen geben.

Welche Überraschungen genau auf

die Gäste warten, wird noch nicht

verraten. Gewiss ist aber, dass sich

alle auf kulinarische Köstlichkeiten

verbunden mit ehrlicher Gastlichkeit

freuen können. bb

Besonders gut schmecken die

köstlichen Desserts auf der Terrasse

mit Seeblick.

Hotel & Landgasthof Osterseen

Moritz Link

Hofmark 9 · 82393 Iffeldorf

Tel. +49 (0) 8856 · 928 60

Fax: +49 (0) 8856 · 928 645

landgasthof@osterseen.de

www.landgasthof-osterseen.de

117


mit Gewürz-Grapefruit & gebrannten Nüssen

GASTRO im Isarwinkel

Spinat-Salat

Vorspeise – lecker, leicht und die

perfekte Vitaminbombe!

Zutaten für 4 Personen

Spinatsalat:

250g Baby-Spinat

Babyspinat waschen, abtropfen

und kühl stellen.

Dressing:

100 ml Brühe

10 g Senf (5 g Mittelscharf / 5 g

Dijon)

70 ml Essig (50 ml Balsamico weiß /

20 ml Sherry-Essig)

35 g Zucker

10 g Salz

200 ml Öl (20 ml Walnuss-Öl /

10 ml Erdnuss-Öl / 70 ml Traubenkern-Öl

/ 100 ml Oliven-Öl)

Die Brühe mit dem Senf, Essig, Zucker

und Salz vermengen, anschließend

das Öl, unter ständigem

Rühren (oder mixen) langsam

einlaufen lassen.

Gewürz-Grapefruit:

2 St. Grapefruits (filetiert)

2 St. Orangen (filetiert)

70 g Zucker

100 ml Portwein weiß

150 ml Grapefruitsaft

¼ Zimtstange

¼ Vanilleschote

1 Sternanis

4 Nelken

½ Kardamom

Den Zucker im Topf karamellisieren,

mit dem weißen Portwein

ablöschen und dem Grapefruitsaft

auffüllen. Die Gewürze hinein

geben und auf etwa ein Drittel

einkochen. Anschließend weitere

10 Minuten ziehen lassen.

Die Gewürze heraus passieren und

die Orangen- und Grapefruitfilets

in den noch heißen Gewürz-Fond

legen, so auskühlen lassen.

(Nicht mehr kochen!)

Gebrannte Nüsse:

300 g gemischte Nüsse

1 Eiweiß

10 g Salz

5 g Koriander gemahlen

50 g Zucker

Alle Zutaten, außer die Nüsse,

in eine Schüssel geben und gut

vermengen. Anschließend die

Nüsse dazu und alles gut mischen.

Die Nüsse sollen alle gut ummantelt

sein. Anschließend flach auf

ein Backblech verteilen und im

Ofen bei 160 Grad ca. 20 Minuten

backen. Alle 5 Minuten durchmengen,

sodass die Nüsse rundum eine

goldbraune Kruste bekommen.

(Rezept ergibt ca. 10 Portionen)

Eignen sich auch als Snack zum

Fernsehen.

Anrichten:

Spinatsalat grob auf dem Teller

verteilen. Gewürz-Grapefruit (5-6

Filets) über dem Salat verteilen

und zwischen die Blätter stecken.

Dressing nach Belieben verteilen.

Zuletzt die gebrannten Nüsse über

den Salat streuen. Als Garnitur

etwas grüne und rote Kresse.

118


Biskuitteig:

6 Eier, 150 g Zucker, 1 Päckchen

Vanillezucker, 100 g Mehl,

75 g Speisestärke, 1 TL Backpulver,

2 EL Kakaopulver, 2 EL Rum

Füllung:

1 Glas Kirschen, 2 EL Zucker,

2 Päckchen Tortenguss

Belag:

300 g Nugat, 600 ml Sahne

Zubereitung:

Für den Biskuitteig den Backofen

auf 180 Grad vorheizen. Den

Boden einer Springform mit Backpapier

auslegen. Eier mit Zucker

schaumig rühren. Mehl, Speisestärke,

Backpulver und Kakao mischen

und unterheben, Rum dazugießen.

Kirsch-Schoko-Torte

Im vorgeheizten Backofen bei 180

Grad etwa 25 Minuten backen.

Nach dem Backen den Kuchen

zweimal waagrecht durchschneiden.

Für die Füllung Kirschen abtropfen

lassen, Saft dabei auffangen und

auf 1 Liter mit Wasser auffüllen.

Tortenguss nach Packungsangabe

herstellen, Kirschen unterrühren

und auf den unteren Tortenboden

verteilen. Nächsten Tortenboden

auflegen und leicht andrücken.

Kühl stellen.

Nugatmasse im Wasserbad schmelzen

und etwas abkühlen lassen.

Sahne steif schlagen und die Nugatmasse

unterheben. Die Masse auf

den Tortenboden streichen und

Tortenboden auflegen.

Mit der restlichen Schokosahne die

Torte verzieren und mit Schokoraspel

garnieren.

Hofcafé & Ferienwohnungen

Besuchen Sie uns in unserem

Hofcafé. Wir laden herzlich ein,

unsere selbstgebackenen Kuchen,

Torten und Kaffeespezialitäten

sowie Bauernhofeis und

kleine Brotzeiten zu genießen.

Öffnungszeiten Hofcafé:

März bis Oktober

Fr, Sa, Sonn- & Feiertage

von 13 – 19 Uhr

Familie Spindler

Faistenberg 3 82547 Eurasburg /Beuerberg Tel.081 79 • 99 71 36 info@otthof.de www.otthof.de

119


2. Arabella

Open House

Party

Samstag, 20. Oktober | 18-23 Uhr

Die Arabella Open House Party

geht in die 2. Runde...

Schlemmen Sie sich mit unserer Arabella-Crew quer durch

unsere Veranstaltungsräume im Creaktivum. Für ausgelassene

Partystimmung sorgen u.a. die Liveband Punkt 4,

S’Elysion, ein Gitarren-Duo, die Veichtweni Musi und DJ Joe.

Lassen Sie sich von vielen verschiedenen kulinarischen

Sensationen begeistern und Ihren Gaumen davon kitzeln:

Sushi & Austern, Kaspress-Burger, Flammkuchen, Zucker-

fabrik, BBQ, Köstlichkeiten aus den 70er Jahren uvm. …

Mit Aperitif, Alpenspritz- und Gin Tonic-Bar, Zwickl-Theke

und Wein-Bar. Tolle Preise & Gutscheine zu gewinnen!

58 € pro Person inklusive aller angebotenen

Speisen und Getränke

Wir freuen uns auf Sie!

Arabella Brauneck Hotel

Münchner Straße 25 · D-83661 Lenggries

Telefon: +49 (0)8042 502-0

brauneckhotel@arabella-hotel.com · www.arabella-brauneckhotel.com

Ein Hotel der Arabella Hotel Betriebs GmbH · Denninger Straße 165 · 81925 München


PORTRÄT Arabella Brauneck Hotel

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Arabella Brauneck Hotel

Die Stars der größten ABBA-Shows

hautnah beim Gourmetdinner

Mit WORLD of DINNER feiern

die Dinnergäste eine der erfolgreichsten

Bands der Musikgeschichte

im Arabella Brauneck Hotel: Live

und unplugged präsentieren Original-Darsteller

aus Shows wie ABBA-

MANIA, ABBA GOLD und STARS

IN CONCERT – neu formiert als

Band ABBA DELUXE – unsterbliche

ABBA-Hits, garniert von einem erlesenen

4-Gänge-Menü.

Regisseur und Pianist Frank Weise

und sein professionelles Ensemble

begeistern ABBA Fans rund um den

Erdball: Die Musiker wirkten unter

anderem bei ABBAMANIA mit!

WORLD of DINNER präsentiert

die Original-Darsteller erstmals

zum Greifen nah: Mit verblüffend

authentischen Stimmen stellen die

Musiker/innen Welthits wie „Dancing

Queen“, „Super Trouper“ und

„Waterloo“ vor und erwecken den

Grand Prix Eurovision de la Chanson

1974 zu neuem Leben.

Die Dinnergäste sind eingeladen als

Musiker, Freunde der Band oder

Stars der 70er Jahre zu Hause bei

„Agnetha“, „Björn“, „Benny“ und

„Anni-Frid“: Der beste ABBA-Look

wird prämiert!

Emotional wird es nach dem Hauptgang

des Menüs beim Finale des Eurovision

Song Contests: Die Dinnergäste

hören weitere Songs aus dem

Wettbewerb, tanzen oder schwelgen

bei sanfteren Klängen in Erinnerungen.

Natürlich dürfen Disco-Kugel,

Plateauschuhe und Schlaghosen bei

dieser First Class Dinnershow nicht

fehlen – das perfekte Geschenk für

jeden ABBA-Fan!

Sa, 10. November 2018 19 Uhr

4 Gang Menü inkl. Aperitif & Show

79 € pro Person

Karten sind im Hotel erhältlich!

121


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PORTRÄT Jailhouse Bad Tölz

Der „ Jailhouse-Sommer wird heiß

Wilde Trucker, lässige Harleys

und die „strongest men“ Deutschlands:

das Jailhouse in Bad Tölz bietet

auch in diesem Sommer wieder

tolle Veranstaltungen für Groß und

Klein.

Neu im Programm ist die Veranstaltung

„Brot & Spiele“ am 4. August.

An diesem Tag trifft die Vergangenheit

auf die Gegenwart und

zwar im wahrsten Sinne des Wortes!

Um 15 Uhr startet das Event mit

der „Deutschen Meisterschaft der

strongest men“. Die stärksten Männer

Deutschlands treffen sich auf

dem Eventplatz am Moraltpark und

messen in verschiedenen Disziplinen

ihre körperlichen Kräfte. Sie müssen

beispielsweise riesige Hammer

hochhalten – wer es am längsten

aushält, gewinnt – Autos schleppen

oder ein Schwert aus einer Felsenkonstruktion

ziehen. Diese Veranstaltung

ist so einzigartig, dass sich

sogar ein Fernsehteam der Sendung

„Welt der Wunder“ angemeldet

hat. Ab 19 Uhr verwandelt sich die

Arena dann in ein mittelalterliches

Schlachtfeld. Kräftige Ritter legen

ihre eisernen Rüstungen an und bereiten

sich auf den Kampf vor. Wer

möchte, darf den Herren gerne beim

Ankleiden der zentnerschweren Metallverkleidung

zur Hand gehen!

Gegen 19.30 Uhr startet dann der

halbstündige Showkampf, an dem

etwa 20 Ritter teilnehmen. Zum

Abschluss dieses spannenden und

für die Teilnehmer kräftezehrenden

Tages steht ein Festmahl mit modernen

und altertümlichen Gerichten

auf dem Programm. Außerdem wird

der „stärkste Bulle“ von Tölz feierlich

ausgezeichnet.

Legendär ist das „Harley Rock’n’

Race“ vom 11. bis 12. August. An

diesem Wochenende tummeln sich

auf dem Festgelände am Moraltpark

wieder coole Bikes in allen

Ausführungen und Varianten. Mit

von der Partie sind auch in diesem

Jahr wieder das Harley Davidson

Team und die Belegschaft der „Harley

Galerie Gelting“. Ausfahrten

mit Leih-Bikes stehen ebenso auf

dem Programm wie die Prämierung

der besten Maschine. Abgerundet

wird das „Harley Rock’n’Race“

durch Auftritte namhafter Bands

auf der Showbühne. Szenebekannte

„Custom-Schrauber“ zeigen ihre

Künste und an den Verkaufsständen

gibt es ein breites Angebot an

Kleidung, Ersatzteilen und ausgefallenen

Accessoires. In diesem Jahr

122


g fsa

German Federation of Strength Athletes

JAIL HOUSE • MORALTPARK 3 • 83646 BAD TÖLZ

spendet das Jailhouse-Team Teile

des Erlöses an die Feuerwehren Bad

Tölz und Lenggries.

Rund 150 Trucker und ihre Zugmaschinen

werden im September

zum „Oberland Trucker Treffen“

erwartet. Am 8. und 9. September

präsentieren sich die eigens für

diese Veranstaltung cool gestylten

Trucks rund um das „Jailhouse“.

Allein die Einfahrt dieser glänzenden

Gefährte ist ein Erlebnis für

sich. Amüsieren können sich Trucker

und Besucher zudem bei einem

vielfältigem Rahmenprogramm mit

tollen Music-Acts, Ausstellern und

kulinarischen Schmankerln aus der

„Jailhouse“ Küche.

Das Konzept des Tölzer „Jailhouse“

ist außergewöhnlich und erfolgreich.

Aus diesem Grund haben

Stephanie Hörmann und Peter Frech

sich entschlossen, ein zweites Lokal

am Chiemsee zu eröffnen. Im

„Steghouse“ in Gstadt finden Gäste

aller Altersgruppen nicht nur mit

viel Liebe zum Detail eingerichtete

Gasträume, sondern auch eine

Vielzahl an regionalen Speisen und

Getränken. Die Innenräume wurden

individuell mit viel Holz rustikal gestaltet

und in verschiedene Bereiche

gegliedert. Essbereiche, eine Bar,

Sitzecken und vieles mehr laden zum

Essen und Beisammensein in gemütlichem

Ambiente ein. Von der Terrasse

aus kann man den Blick über

den Chiemsee und seine Umgebung

genießen. Auf der restauranteigenen

Liegewiese lässt es sich an heißen

Tagen entspannen. Die Speisekarte

offeriert traditionelle Speisen, die

teilweise vom Küchen-Team ganz

neu interpretiert werden. Die klassische

Chiemsee-Renke zählt ebenso

dazu wie eine Auswahl an bayerischen

Tapas und verschiedenste

Steak-Variationen. Das „Steghouse“

in Gstadt wird täglich von 11 bis

22 Uhr geöffnet sein. Während der

Wintersaison von Donnerstag bis

Sonntag jeweils ab 17 Uhr. kf

Jailhouse American Diner & Bar

Tel. 08041 ∙ 7938000

www.jail-house.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag ab 17.00 Uhr

Sa, So & an Feiertagen ab 10.00 Uhr

mit großer Frühstückskarte!

123


Sie & Er

Zwei Geschlechter, zwei Welten, zwei Meinungen!

Text: Michaela Probst

Der Weber und ich

In jeder vertrauten und glücklichen Zweisamkeit dürfen

innige Freundschaftsbande seinerseits nicht fehlen.

„Gute Freunde kann niemand trennen“ trifft es wohl

am besten. Zu viel Einmischung ihrerseits ist in der Regel

nicht erwünscht. So manch treuer Wegbegleiter und

Mitabenteurer steht ihm schon seit Schulzeiten treu zur

Seite. Nachbarschaftliche, sportliche, berufliche und

Herzensgemeinsamkeiten formten und formen tiefe

Freundschaft und Verbundenheit. Doch je älter die Herren

werden und je mehr Wohlstand an dem einst sportlichen

Sixpack zu erkennen ist, desto wichtiger wird er.

Ein ganz besonderer Freund, der ihr allerdings etwas

suspekt erscheint: Der Weber. Er hat keinen Vornamen

dafür immer eine Gasflasche mit dabei und sein zweiter

Nachname ist Grill. Und wenn es einst PS-Zahlen

von zwei- oder vierrädrigen Untersätzen waren, Sport-

Platzierungen, Eroberungen oder andere Heldentaten,

mit denen er sich mit seinen Mitstreitern messen konnte,

ist es heute die Größe und Ausstattung seines Grills. So

mancher Heim-Grillprofi könnte locker die Ochsenbraterei

auf der Wiesn oder den Biergarten am Englischen

Garten zur Hochsaison übernehmen, dank der Dimension

seines neuen Freundes. Während sie beim Grillabend auf

etwas Vitamine hofft, glänzt er mit seinem Fachwissen

im Fleischereihandwerk, als hätte er dort einen Meister

gemacht.

Ein weiteres Highlight in der Grillsaison ist der sonntägliche

Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersoße à la

Chef. Der Braten eigenhändig und unter Einsatz seines

Lebens beim Schafkopfrennen erlegt, gewonnen und

nach Hause getragen, liegt im Kühlschrank für sie bereit.

Während sie den Braten fühlt, würzt und mühsam

auf den Drehspieß manövriert, öffnet er schon mal das

Bier. Sie bereitet die Panade für die Kruste, nebenbei

Knödel, Salat und Soße. Dann kommt sein großer Auftritt

zusammen mit seinem Freund „dem Weber“. Spieß

einlegen, Motor einschalten, Gas anzünden und mit Bier

bepinseln, Bier trinken, pinseln, Bier trinken usw. Kurz:

Beim Mittagessen ist er trotz schwarz verbrannter, ungenießbarer

Kruste bester Laune. Sie weniger! Bleibt nur

noch die Frage wer abspült.

Er? Niemals! Er hat ja schließlich schon gekocht.

124


125


VERANSTALTUNGEN

Kinder- & Familienprogramm

Samstag, 04.08. + 11.08. + 18.08. + 25.08. +

01.09. + 08.09.2018

Lenggries

Natur- und Lernstube Lenggries

09.00 – 12.00 Uhr

Barfuß Workshop „Kreative Füße...“

Anmeldung bei Petra Hofmeister 0176·22141424

Montag, 06.08. + 20.08. + 17.09.2018

Wackersberg

Schreinerei Benedikt Kloiber

16.00 – 18.00 Uhr

Löffelschlagen – Rhythmus auf Bayerisch

Workshop für die ganze Familie

Anmeldung Tourist Information 08042· 5008800

Donnerstag, 09.08. + 16.08. + 23.08. +

30.08. + 06.09.2018

Lenggries

Treffpunkt u. Anmeldung: FFI Jugendgästehaus

11.00 Uhr

Rafting an der Isar

Montag, 13.08. + 20.08. + 10.09.2018

Lenggries

Bergwacht-Station

10.30 – 12.00 Uhr

Besuch bei der Bergwacht

Informationen u. Anmeldung bei Touristinfo Lenggries

Dienstag, 21.08.2018

Lenggries

Touristinfo Lenggries

11.00 – 13.00 Uhr

Walderlebnis für Naturdetektive

Anmeldung bei Touristinfo Lenggries

Freitag, 14.09.2018

Lenggries

Gemeindebücherei

18.00 Uhr

Bilderbuchkino – Sternennacht

Märkte, Messen & Festivals

Samstag, 04.08.2018

Bad Tölz

Festplatz/Jailhouse

ganztags

Brot & Spiele

Sonntag, 05.08. + 19.08. + 02.09. + 23.09.2018

Bad Tölz

Festplatz

ab 8.00 Uhr

Flohmarkt

Samstag, 11.08. + Sonntag, 12.08.2018

Bad Tölz

Festplatz/Jailhouse

ganztags

Harley Rock’n’Race

Sonntag, 19.08.2018

Bad Tölz

Marktstraße

10.00 – 18.00 Uhr

Kunst- und Töpfermarkt

Samstag, 25.08. + 01.09. + 15.09. + 29.09. +

06.10. + 20.10. + 03.11.2018

Lenggries

Festplatz an der B 13

ab 8.00 Uhr

Flohmarkt

Samstag, 08.09. + Sonntag, 09.09.2018

Bad Tölz

Festplatz/Jailhouse

ganztags

Oberland Trucker Treffen

Samstag, 22.09.2018

Lenggries

Rathausplatz

13.00 Uhr

Bretonischer Herbst – Straßenfest

Freitag, 05.10. – Sonntag, 07.10.2018

Bad Tölz

Kurpark

10.00 – 18.00 Uhr

Tölzer Herbstzauber

Sonntag, 14.10. + Montag, 15.10.2018

Bad Tölz

Marktstraße

ab 10.00 Uhr

Herbstmarkt

Freitag, 23.11. – Montag, 24.12.2018

Bad Tölz

Marktstraße

11.00 – 19.00 Uhr

Tölzer Christkindlmarkt

126


VERANSTALTUNGEN

Musik & Kabarett

Samstag, 04.08. + 25.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Plauderei am Klavier –

Wissenswertes aus der Welt der Musik

Sonntag, 05.08. + 02.09. + 16.09. + 30.09.2018

Bad Heilbrunn

Vor der Fachklinik

10.30 Uhr

Sonntagskonzert –

Musikkapelle Bad Heilbrunn

Sonntag, 05.08. + 26.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

„Musik aus dem Hut“

mit Jan Urban & Jan Hroncek

Sonntag, 05.08.2018

Bad Tölz

Pavillion/ Kurhaus

10.30 Uhr

Pavillonkonzert der Tölzer Stadtkapelle

Dienstag, 07.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Ungarischer Abend mit

Jan Urban & Jan Hroncek

Donnerstag, 09.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Jugend musiziert – Preisträger im Konzert

Samstag, 11.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Duo Jiménez – Platero und ich –

B. Schregle (Sprecher) & M. Gern (Gitarre)

Sonntag, 12.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Wiener Abend mit Jan Urban & Jan Hroncek

Dienstag, 14.08. + 21.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Bunte Melodien mit Jan Urban & Jan Hroncek

Mittwoch, 15.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Über allen Gipfeln ist Ruh – Fideles Cantando

Samstag, 18.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Musikalisches Kabarett mit M. Eberhard,

A. Agler, S. Delanoff

Sonntag, 19.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Musik rund um den Globus

mit Jan Urban & Jan Hroncek

Dienstag, 23.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19:30 Uhr

Jugend musiziert – Felix Hahn (Harfe)

Freitag, 24.08. + 07.09.2018

Lenggries

Kurpark (bei schlechtem Wetter im Alpenfestsaal)

19.00 Uhr

Kurkonzert der Blaskapelle Lenggries

Freitag, 24.08.2018

Jachenau

19.30 Uhr

Musikkapelle Jachenau

Informationen bei Gästeinfo Jachenau

Sonntag, 26.08.2018

Bad Tölz

Kurhaus

19.00 Uhr

Michl Müller: Müller ... nicht Shakespeare!

Freitag, 03.08. + 07.09. + 05.10. + 02.11. + 01.12.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Jazz mit Peter Zoelch & friends

127


VERANSTALTUNGEN

Dienstag, 28.08.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Wiener tUngarischer Abend

mit Jan Urban & Jan Hroncek

Sonntag, 02.09.2018

Bad Heilbrunn

Fachklinik

19.30 Uhr

„Gschichtn und Gedichtl“ mit Frau Karrer

Donnerstag, 06.09.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Jugend musiziert – A.M. Wehrmeyer,

M. Wermeyer, A. Zorina

Samstag, 08.09. + 10.10.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Trio Piccante –

Geige, Flöte und Gitarre mal anders

Mittwoch, 12.09.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Gitarrenrecital, Musik zwischen J.S. Bach

und Diango Reinhardt – Perry Schack

Freitag, 14.09. – 30.09.2018

Lenggries

Pfarrheim, Geiersteinstr. 7

16. Kunstwoche Lenggries „Schwarz.Weiss“

Freitag, 14.09.2018

Lenggries

18.00 Uhr

Lenggrieser Sternennacht

Samstag, 15.09.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Abend-Lieder-Abend –

S. Waldherr (Sopran) & S. Boldt (Klavier)

Mittwoch, 19.09.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Duo Gruber/Schwarz

Mittwoch, 19.09.2018

Lenggries

KKK in der Kaminstub’n – Arabella Brauneck Hotel

20.00 Uhr

Philipp Weber „Weber N°5: Ich liebe ihn!“

Donnerstag, 20.09.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Summa com Gaudae – Blechbläserquartett

Freitag, 21.09.2018

Lenggries

KKK in der Kaminstub’n – Arabella Brauneck Hotel

20.00 Uhr

Otto Schellinger – Groove-Indie-Schlager

Freitag, 21.09. – 06.10.2018

Bad Tölz

Fischer Weine

täglich ab 12.00 Uhr

Weinfest zwischen Esse & Ambos

www.weine-fischer.de

Samstag, 22.09.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Fürstlich Löwensteinische HofMusic – Bläseroktett

Samstag, 22.09.2018

Jachenau /Schützenhaus

20.00 Uhr

Herbstsingen mit verschiedenen Musikund

Sängergruppen

Kartenvorverkauf bei Jachenauer Dorfladen u.

Trachten Ertl, Lenggries

Sonntag, 23.09.2018

Bad Tölz

Kurhaus

10.30 Uhr

Créme fesch – Volksmusik mit Pfiff

Sonntag, 23.09. + 14.10. + 18.11.2018

Bad Tölz

Kurhaus

19.30 Uhr

Konzert der Tölzer Stadtkapelle

Mittwoch, 26.09.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Qantare – Vier Stimmen klingen

128


Mittwoch, 26.09.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Qantare – Vier Stimmen klingen

Sonntag, 30.09.2018

Lenggries

Pfarrkirche St. Jakob

19.00 Uhr

Konzert „Trompete & Orgel“ –

Sepp Kronwitter u. Alexander Pointner

Mittwoch, 03.10.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

„Du bist die Ruh“ – Fideles Cantando

Donnerstag, 04.10.2018

Bad Tölz

Kleiner Kursaal

19.30 Uhr

Art conVent – Holzbläserquintett

WOHNEN, VERANSTALTUNGEN

BAUEN & EINRICHTEN

SUMMER FEELING

Der Sommer ist da und es gibt nichts

schöneres, als uns den Sonnenschein

auch in die eigenen vier Wände zu holen.

Mit den maritimen Accessoires, die von

mundgeblasenen Wassergläsern bis zu

handgearbeiteten Karaffen reichen, zieht

der Sommer auch bei Ihnen ein.

Freitag, 05.10. + 26.10. + 16.11. + 01.12.2018

Bad Tölz

Kurhaus

20.00 Uhr

Dinner in the Dark

Freitag, 05.10.2018

Lenggries

KKK in der Kaminstub’n – Arabella Brauneck Hotel

20.00 Uhr

DuckTapeTicket – Groove on Strings

Sonntag, 07.10.2018

Bad Heilbrunn

Fachklinik

19.00 Uhr

Songs & Stories mit Danny Streete

Sonntag, 07.10.2018

Wackersberg – Arzbach

KKK beim Gasthof Kramerwirt

19.00 Uhr

Christine Eixenberger

„Fingerspitzenlösung“

Alle Produkte erhältlich bei:

www.desiary.de

IHR KÜCHENPARADIES

Bürgermeister-Panzer-Str. 2

83629 Weyarn

Tel. 08020 9047460

Fax 08020 9047461

info@ihr-kuechenparadies.de

Öffnungszeiten

Di. – Fr. 10:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr

Sa. 10:00 – 13:00 Uhr

Mo. individuelle Termine

129


VERANSTALTUNGEN

Freitag, 12.10.2018

Lenggries

KKK in der Kaminstub’n – Arabella Brauneck Hotel

20.00 Uhr

Ferdl Eichner & John Kirkbride

„Blues!Blues!Blues!

Samstag, 13.10.2018

Bad Tölz

Stadtmuseum

19.30 Uhr

Endemble Bellamira – I. Bürgle (Blockflöte) und

A. Hornsteiner (Harfe)

Donnerstag, 18.10.2018

Bad Tölz

Kurhaus

19.30 Uhr

Jugend musiziert – Benjamin Wittmann (Gitarre)

und Lea Wittmann (Flöte)

Samstag, 20.10.2018

Bad Tölz

Stadtmuseum

19.30 Uhr

I Sonatori di Tollenze –

Italienische Musik der Renaissance

Sonntag, 21.10.2018

Bad Tölz

Kurhaus

19.30 Uhr

Stefan Kröll „Gruam – Bayern von unten!“

Donnerstag, 25.10.2018

Lenggries

KKK in der Kaminstub’n – Arabella Brauneck Hotel

20.00 Uhr

Sepp Müller Solo „Oberbayern trifft ...?!?“

Sonntag, 28.10.2018

Bad Tölz

Kurhaus

20.00 Uhr

Musical Moments

Samstag, 03.11.2018

Lenggries

Pfarrheim

Herbstkonzert Liederkranz Lenggries e.V.

Freitag, 09.11.2018

Bad Tölz

Kurhaus

20.00 Uhr

Knedl & Kraut – Lachlederne Wirtshausmusi

Sonntag, 11.11.2018

Bad Tölz

Kursaal

20.00 Uhr

Auf a Wort – STS Coverband

Sonntag, 11.11.2018

Wackersberg – Arzbach

KKK beim Gasthof Kramerwirt

19.00 Uhr

Konzert Norisha – Stand for Love

Donnerstag, 15.11.2018

Bad Tölz

Kurhaus

20.00 Uhr

Die CubaBoarischen

Donnerstag, 22.11.2018

Bad Tölz

Kurhaus

20.00 Uhr

Luise Kinseher „Mamma mia Bavaria“

Donnerstag, 22.11.2018

Lenggries

Mehrzweckhalle

20.00 Uhr

Harry G. Mit „Harry die Ehre“

Kartenvorverkauf unter www.harry-g.com

Donnerstag, 22.11.2018

Wackersberg – Arzbach

KKK beim Gasthof Kramerwirt

20.00 Uhr

„S’Elysion“ CD-Präsentation „Phänomenal“

Freitag, 23.11.2018

Bad Tölz

Kurhaus

19.30 Uhr

Parker Quartett – Werke von Mozart,

Janácek und Beethoven

Freitag, 23.11.2018

Lenggries

KKK in der Kaminstub’n – Arabella Brauneck Hotel

20.00 Uhr

Otto Göttlers DIATOLNIkS –

Elektrische Volksmusik

Sonntag, 25.11.2018

Bad Tölz

Kurhaus

19.30 Uhr

Herbstkonzert der Holzkirchner Symphoniker

130


VERANSTALTUNGEN

Freitag, 29.11.2018

Bad Tölz

Kurhaus

19.00 Uhr

Magie & Dinner Golden Ace

Sonntag, 02.12.2018

Wackersberg – Arzbach

KKK beim Gasthof Kramerwirt

19.00 Uhr

Michael Altinger & Alexander Liegl

„Platzende Hirsche – Halali“

Vereine

175 Jahre

Christlicher Bauernverein &

Handwerker Gewerbeverein

Lenggries

Freitag, 10.08. – 12.08.2018

Lenggries

Festplatz an der B13

Programm auf Seite 60 – 62

Sonntag, 12.08.2018

Bad Tölz

Kurhaus

12.00 Uhr

Aufführung des Trachtenvereins Edelweiß

Freitag, 17.08. + 31.08.2018

Jachenau

Schützenhaus

20.00 Uhr

Heimatabend vom Trachtenverein Jachenau

Samstag, 08.09.2018

Lenggries

Alpenfestsaal

20.00 Uhr

Trachtenball der beiden Trachtenvereine

Freitag, 21.09. + 26.10. + 04.11.2018

Bad Tölz

Kurhaus

19.30 Uhr

Heimatabend des Trachtenverein Kirchstoana

Samstag, 13.10.2018

Jachenau

Feuerwehrhaus

19.00 Uhr

Weinfest Freiwillige Feuerwehr

Samstag, 20.10.2018 19:30 Uhr

Jachenau

Schützenhaus

19.30 Uhr

Kirchweihtanz mit Vereinsball

Sonntag, 21.10.2018

Jachenau

Schützenhaus

11.00 Uhr

Kirchweihfest mit Kirda-Hutschn

Samstag, 10.11.2018

Lenggries

Alpenfestsaal

20.00 Uhr

Ball des christl. Bauernvereins und

der kath. Landjugend

Führungen

Mitwoch, 10.08. + 22.08. + 05.09.2018

Jachenau

Trefffpunkt: Dorfladen

10.00 Uhr

Dorfrunde mit Geschichte und Geschichten

Informationen bei Gästeinfo Jachenau

Mittwoch, 13.08. + 27.08. + 2018

Jachenau / Pfarrkirche

18.00 Uhr

Kirchenrundgang

Informationen bei Gästeinfo Jachenau

Montag, 13.08. + 10.09. + 24.09. + 15.10.2018

Lenggries

Isarbrücke

10.00 – 12.00 Uhr

Historische Dorfführung „Unterwegs mit dem Flößer“

Anmeldung Touristinfo Lenggries

Montag, 27.08.2018

Lenggries

Touristinfo Lenggries

18.00 Uhr

1. Historische Dorfführung „Alt Lenggries“

Anmeldung Touristinfo Lenggries

131


VERANSTALTUNGEN

Sonstige Veranstaltungen

Sonntag, 05.08.2018

Lenggries

Brauneck

ab 08.00 Uhr

„Fest am Berg“ –

Bergmesse, zünftige Spiele und Livemusik

Freitag, 10.08. + Sa., 11.08.2018

Jachenau

Sommerfest der Musikkapelle Jachenau

und Schützengesellschaft

Samstag, 18.08.2018

(bei schlechtem Wetter am 25.08.18)

Beuerberg

Hofcafé Otthof, Faistenberg 3 – Fam. Spindler

ab 17.00 Uhr

Musikalischer Dämmerschoppen mit der

„Werkstattmusi“

Ausstellung zum Thema

„Rund um den Kirchplatz“

Gezeigt werden interessante Aufnahmen

aus den Leben sowie Straßenansichten.

Beginn der Ausstellung am

Samstag, 20. Oktober bis 3. November 2018

im Buidleck, Lenggries

Öffnungszeiten:

zu den Ladengeschäftszeiten des Buidlecks

(siehe auch www.buidleck.de)

Freitag, 24.08.2018

Jachenau

Schützenhaus

19.30 Uhr

Schmankerlabend –

Tourismusverein Jachenau

Lenggrieser Festwoche

„Highlights“

Freitag, 10.08. – Montag, den 20.08.2018

Festplatz an der B13

Montag, 13.08.2018

19.00 Uhr

„Malle Scheiß drauf Party“

mit Tim Toupet, Peter Wackel, Melanie Müller

und Antonia aus Tirol

Vorband: Mamabua

Donnerstag, 16.08.2018

20.00 Uhr

„Vorentscheid zum Grand Prix der Blasmusik“

Samstag, 18.08.2018

Wackersberg

Altwirt Wackersberg

ab 19.00 Uhr

Weinfest Altwirtsgarten

Leonhardifahrten

Sonntag, 04.11.2018

Benediktbeuern

ab 09.00 Uhr

Traditioneller Leonhardiritt

Dienstag, 06.11.2018

Bad Tölz

Stadtgebiet

ab 08.00 Uhr

Traditioneller Leonhardiritt

Sonntag, 11.11.2018

Bad Heilbrunn

Ortsteil Oberbuchen

13.00 Uhr

Traditioneller Leonhardiritt

132


WAS WAR OIS LOS im Isarwinkel

Stadtwerke feiern

125 jähriges Jubiläum

Am Samstag, 23.06.18 wurde bei den Stadtwerken

Bad Tölz groß gefeiert. Mit einer Ausstellung „Technik-Tour“

über die Arbeit der Stadtwerke als interaktives

Mini-Museum, Live-DJ, Riesenkicker-Turnier,

Hüpfburg, Grillspezialitäten, Cupcakes, Cocktails und

Kaffeeschmankerln, eigens gebrautem Festbier war für

jeden Besucher was geboten.

133


WAS WAR OIS LOS im Isarwinkel

Ein halbes Jahrhundert

Schule am Schulberg

Mit einem großen Schulfest wurde

heuer das Jubiläum „50 Jahre neues

Schulgebäude“ gefeiert. Und Bürgermeister

Werner Weindl freute sich,

dass er zum ersten Einschulungsjahrgang

gehörte, der nicht mehr

in der „alten Bude“ Gebhartgasse

eingeschult wurde, sondern in den

neuen Räumen. „Das war ungeheuer

cool.“ Geschichten aus der Chronik

und Anekdoten von ehemaligen

Schülern und Lehrern wurden musikalisch

untermalt vom Wegscheider

Grundschulchor, Hubert und Sepp

Neumüller sowie Sepp Kloiber.

134


Nach der Feier mit über 600 Schülern,

Lehrern, Ehrengästen und den

eigens dazu geladenen Erstklässlern

von damals gab es im gesamten

Schulbereich jede Menge zu sehen

und zu tun:

Die Mittelschüler organisierten ein

Spielfest zum Thema „Spiele damals

und jetzt“ für alle Grundschüler

drinnen und draußen, im Theaterraum

führte eine große Ausstellung

zurück in die Historie mit Schulchronik,

Bauplänen und hochinteressanten

alten Bildern. Die Fachbereiche

Textiles Gestalten, Technik und

Kunst stellten ihre Werkstücke vor,

die Schülerübungsfirmen verkauften

ihre Produkte und luden zu dem

kleinen Workshop „Pfeiferl bauen“

ein, in den Klassen wurden die

Erasmus-Aktionen und die neuen

interaktiven Tafeln vorgestellt, die

Schülerfirma bot Rundgänge durch

die ganze Mittelschule an.

Ein großer Dank gilt allen beteiligten

Lehrkräften und Eltern für die

gute Vorbereitung und vor allem

den Elternbeiräten der Grundschule

und der Mittelschule mit ihren Vorsitzenden

Frau Künkele und Frau

Bammer für die spitzenmäßige Verköstigung.

mp

135


Sommer/

Herbst 2018

IMPRESSIONEN Titelbuidl

URSPRÜNGLICH, FRECH, ORIGINELL UND BODENSTÄNDIG

Geschichten, Porträts und Interviews von der Jachenau bis Dietramszell – von Bad Heilbrunn bis Reichersbeuern

Nr. 7

Unser Titelbuidl

Am 2. Juli waren wir d’Isarwinkler-

Mädels unterwegs auf die Demmelalm

Niederleger. Agathe Bonleitner,

die Sennerin von der Fellalm im

Sudelfeld, hat mit uns zusammen

den Heuschneider Sebastian auf

seiner Alm besucht. So schee war’s!

Schaut’s selber, wir haben ein paar

Eindrücke mitgebracht!

136


Auslegestellen d‘Isarwinkler

Bad Tölz

BalanceSchmiede

Bolzmacher Tee

Café Heimat

Café Love

Fischer Weine

Jailhouse

Kurhaus

Raiffeisenbank im Oberland

Sparkasse

Tölz-Wolfratshausen

Stadtwerke Bad Tölz

Stoff Creativ

Touristinfo Bad Tölz

+ Stadtmuseum

Tölzer Haarstüberl

VIOLAS’ Gewürze

Vom Fass

Bad Heilbrunn

Gasthaus Reindlschmiede

Touristinfo

Bistrocafé am Kräuterpark

Einfach Schön

Dietramszell

Trachtenstoffe Disl Uschi

Klosterschänke

Café Schwalbe

Trachten Redl – Einöd

Beuerberg

Café Otthof

Gaißach

Oswald Fußböden

Maria’s Kramerladen

Michaeli Apotheke

Wackersberg

Altwirt Wackersberg

Café Bolzmacher

Gasthaus Arzbacher Hof

Greilingerhof Hof –

Uschi’s Nudelwerkstatt,

Arzbach

Reichersbeuern

Bäckerei Meier

Jachenau

Alpenstick

Berg Chalet

Café Dannerer

Dorfladen

Lenggries

Alte Apotheke

Arabella Brauneck Hotel

Baumgartner Böden

Brot & Torte

EinzigARTig

Isartaler Haarstudio

Jeansstadl

Lenggrieser Tracht- &

Lodenstub’n

Kräuterhexe

Metzgerei Weber

Panoramarestaurant

s’Buidleck

Schreibzeig A. Essendorfer

Schuhhaus Bammer

Touristinfo Lenggries

Iffeldorf

Hotel Landgasthof

Osterseen

Baiernrain

Café FreiZeit

Sachsenkam

Edeka

Klosterbräustüberl Reutberg

Wallgau

Trachten Leismüller

137


URSPRÜNGLICH, FRECH, ORIGINELL UND BODENSTÄNDIG

Geschichten, Porträts und Interviews von der Jachenau bis Dietramszell – von Bad Heilbrunn bis Reichersbeuern

Sommer/

Herbst 2018

Impressum

Herausgeber:

CS Medienberatung + Verlag, Christine Strauß, Sperberstr. 8a, 83661 Lenggries

info@disarwinkler.de, Tel. 0173 ∙ 9728744, www.disarwinkler.de

Gestaltung/Anzeigen:

Kommunikationsdesign Susanne Eder, eder-susanne@gmx.de,

Claudia Wendt, www.wendtpunkt.de

Titelfoto:

Anna Fichtner Fotografie, Agathe Bonleitner und Waschdi Heuschneider

Illustration:

Gaby Bürsch, Valley

Redaktion:

Michaela Probst (mp), Michaela Linke (ml), Katharina Fitz (kf), Birgit Bondarenko (bb)

Projektleitung:

Christine Strauß

Anzeigen:

Christine Strauß, info@disarwinkler.de – Tel. 0173 ∙ 9728744

Fotos:

Anna Fichtner, Michaela Probst, Sabine Gerg, Archiv s’Buidleck, Magnus Mayer, Christine Strauß,

Bettina Krinner, Flow & Fly, easy-pr, Maria Tretter, Markus Landthaler, Jakob Wasensteiner,

Hans Probst (Lassl), Gewerbe- u. Handwerkerverein Lenggries, Christlicher Bauernverein Lenggries,

Marc Wensauer, Christian Feil, EC Bad Tölz, Tölzer Stadtkapelle, Heidi Gohde, Andreas Untergruber,

Hans Demmel, Michaela Linke, Privat, Werbepartner, Veranstalter

Für die Richtigkeit von Terminen, Daten und Angaben in Kundenanzeigen, Preisen, redaktionellen Inhalten sowie

Adressen und Telefonnummern wird nicht gehaftet.

Auflage:

15.000

Nächste Ausgabe:

Winter – erscheint Ende November

Anzeigenschluss: 15.10.2018

Veröffentlichungen – auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages

Wir sind natürlich auch auf

Facebook

vertreten und freuen uns

über viele Freunde!

www.facebook.com/

d.isarwinkler/

Nr. 7

138


American

Diner & Bar

04.08.18 „Brot & Spiele”

Deutsche Meisterschaft des

stärksten Mannes

ab 19:00 Uhr Ritterkämpfe

11. + 12.08.18 Harley Rock’n’Race

08. + 09.09.18 Oberland Trucker Treffen (OTT)

Mehr Infos bald unter

www.steghouse.de

neues Lokal

am Chiemsee

STEGHOUSE

Seeplatz 3

83257 Gstadt

Jailhouse Diner & Bar

Moraltpark 3

83646 Bad Tölz

Fon 08041 / 7938000

info@jail-house.de

www.jail-house.de

Öffnungszeiten:

Mo bis Fr ab 17.00 Uhr

Sa, So und an Feiertagen

ab 10.00 Uhr

mit großer Frühstückskarte


Ihr Spezialist

für Hochsteckfrisuren

TREND & TRADITION

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Das extravagante Ambiente im Tölzer Haarstüberl spiegelt unsere Philosophie „Trend

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Öffnungszeiten: Di – Do 08:30 –18:00 Fr 08:30 – 20:00 Sa 08:30 –12:00

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