05 NEWS - Fachschaft Wiwi

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05 NEWS - Fachschaft Wiwi

05 NEWS

05 Nicht UNInteressant

Aktuelle News von eurem StuRa

08 Studienbeitragsverwendung

Was passiert mit meinem Geld?

09 Empört Euch!

Engagiert Euch und nehmt wahr!

11 Bäumchen wechsel dich

Neue Gesichter in der Uni-Leitung

12 Königsplatzumbau

Der OB spricht zum Umbau

14 IM FOKUS

14 Feuer & Flamme

google zum Titelthema

16 Leidenschaft Bier

Bier ist nicht gleich Bier!

17 Ein Leben für die Musik

Interview mit Newcomerband

19 Umweltrallye

Für eine saubere Umwelt

21 Das Single-Syndrom

21 Das Pärchen-Paradoxon

22 Kuscheln verboten!

Hormone, Hormone!

25 MAGAZIN

25 Erstsemester-Hütte

Der perfekte Einstieg?!

26 O-Phase

Sprühsahne & OP-Hauben

28 Out of Augsburg

30 Hochschultage

31 BuFaK

32 OFF TOPIC

32 belauscht

33 Kreuzworträtsel

34 Sudoku

Impressum:

Herausgeber: Förderverein der

Fachschaft WiWi e.V.

PR-Team: Kevin Ansorg, Marlene Kukral,

Leila Schank, Franziska Kruse,

Julia Sporbeck, Maria Wieninger,

Julia Schlude

Redaktion: Dominic Bühler, Maxi Haase,

Marina Haberbosch,

Anne Balke, Sohail Narot,

Andreas Kellner, Daniela Held,

Corinne Ivanova, Christian Sack,

Isabelle König, Felix Senner

Fotos: Anna Neumeier, Tobias Schichl,

Marlene Kukral, Anne Balke,

Kevin Ansorg, Daniel Doyuran,

Michi Scheidl, Benjamin Ullmann

Layout: Kevin Ansorg

Cover-Foto: Daniel Doyuran, Simone Weixler

Auflage: 1300

Bezugspreis: Kostenlos

Kontakt: pr@fachschaft-wiwi.com

Wir danken unseren Sponsoren

für die Unterstützung!


Editorial

Zunächst Euch Allen erst einmal ein „Frohes Neues

Jahr“. Dazu ist es nie zu spät.

Auch dieses Semester war es wieder ein Kampf,

bis wir das, was ihr jetzt in der Hand haltet zusammen

hatten, gelayoutet hatten und dann endlich

bei der Druckerei!

Eigentlich seid ihr es gewohnt, dass das „Prüfungsrelevant“

immer zeitgleich mit dem Glühweinverkauf

des StuRa und dem Kuchenverkauf der

Fachschaft zu haben ist. Wie im letzten Jahr haben

wir auch dieses Semester es leider zeitlich nicht

ganz geschafft, das Layout vor den Ferien fertig zu

haben.

Dafür gibt es verschiedene Gründe, die ich jetzt

nicht unbedingt aufführen möchte.

Viel mehr möchte ich versuchen zu erklären, wie

wir auf den Titel gekommen sind:

In der Findungsphase des Titels kommen wir meist

nie zu einem geeigneten Titel. Normalerweise

möchten wir den Titel bzw. das Thema des nächsten

PR bereits in den Semesterferien feststehen

haben, doch klappt das nicht immer.

So wachte ich eines Morgens auf und mir kam der

Titel „Feuer & Flamme - Liebe, Lust und Leidenschaft!“

in den Sinn.

Von alledem findet ihr etwas in diesem Magazin.

Die Liebe und ihre Tücken. Sei es als Single (Seite

21) oder in einer Beziehung (Seite 21). Leidenschaftlich

zu Gange geht es auf den Seiten 16 - 20.

Sei es die Leidenschaft zum Bier, welchen den Ein

oder Anderen bereits seit Jahren begleitet oder

aber die Leidenschaft zur Musik, welche man

einmal hat und dann nur schwer wieder ablegen

kann. Einen Einblick in den leidenschaftlichen Umgang

mit unserer Natur durften wir dieses Semester

bei Premium AEROTEC haben. Dort wurde eine

Umweltrallye für die Azubis veranstaltet, welche

darauf abzielte, dass man verantwortungsbewusst

mit seiner Umwelt umgehen soll.

Natürlich ist auch der Magazin Teil wieder gefüllt.

Im Wintersemester traditionell mit den Artikeln

zur Orientierungsphase bzw. zur Erstsemesterhüt-

4

WS 11/12

te. Da möchte jedoch nicht vorgreifen, sondern

verweise auf die Seiten 25 - 27.

Zusätzlich zur Orientierungsphase war das Wintersemester

innerhalb der Fachschaft mal wieder von

einem enormen „Abwandern ins Ausland“ geprägt.

Viele Fachschaftler haben dieses Semester

ein Semester im Ausland studiert. So auch Anne

und Sohail. Ihren Bericht und was sie so alles in

Casablanca erleben, könnt ihr ab Seite 28 lesen.

Fleißige Studierende haben es dieses Semester

möglich gemacht, dass man sich auch an der

Universität Augsburg mit dem Thema „Nachhaltigkeit“

befasst (Seite 30).

Ebenfalls war Eure Fachschaft wieder auf der

BuFaK (Bundesfachschaftenkonfernenz) vertreten.

Dieses Mal fand diese in Bochum statt. Mit

einem ganzen Sack voll Erfahrung sind wir wieder

zurück und können nun neuen Input in die Arbeit

der Fachschaft geben (Seite 31).

Der Off-Topic-Teil ist dieses Semester ganz zu

eurem Vergnügen ausgerichtet. Sei es während

langweiligen Vorlesungsstunden, in Lernpausen

oder auch einfach mal so zwischendurch, könnt

ihr Euch mit einem Kreuzworträtsel oder Sudoku

beschäftigen. Etwas für die Lachmuskeln ist auf

Seite 32 zu lesen. Und glaubt mir, manches davon

ist ziemlich lustig.

In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Spaß beim

Lesen und hoffen, dass ihr auch im Sommersemester

wieder zum PR greifen werden!

fachscha twiwi

universität augsburg

pr@fachschaft-wiwi.com


nichtUNInteressant

Bericht aus dem StuRa

Eure Studentenvertretung an der WiWi-Fakultät

Was ist der StuRa?

StuRa steht für Studierendenrat

Der StuRa wird von allen Studenten der WiWi-

Fakultät bei den Hochschulwahlen im Sommersemester

gewählt. Für das Wintersemester 2011/12

und das kommende Sommersemester 2012 setzt

er sich aus insgesamt 11 Studenten zusammen.

Diese sind: Dominic Bühler, Marina Haberbosch,

Daniela Held, Julia Schlude, Franziska Kruse, Alev

Aydugan, Marlene Kukral, Johannes Köckeis und

Johannes Blindhuber. Die Studenten des ersten

Semesters haben ihre eigenen Vertreter gewählt,

die sogenannten Kooptierten. Max Pritzl und

Ayaz Bozoglu haben dieses Amt übernommen.

Studienbeiträge – der StuRa redet mit!

Die zwei StuRas, die bei der Wahl die meisten

Stimmen bekommen haben, sind die beiden Vorsitzenden.

Für diese Amtsperiode sind das Dominic

Bühler und Marina Haberbosch. Sie sitzen

zusätzlich im Gremium zur Verwendung der Studienbeiträge

und haben dort ein nicht unerhebliches

Mitspracherecht: Wenn sie ihr Veto einlegen,

wird das Vorhaben auch nicht durchgeführt. Außerdem

sitzen die beiden Vorsitzenden auch im

Fachbereichsrat der WiWi-Fakultät und im überfakultären

Konvent. Beide sind so immer bestens

informiert und können diese Informationen an die

restlichen Studierendenvertreter weitergeben.

Wöchentliche Sitzung

Alle Mitglieder des StuRa treffen sich wöchentlich

am Montag (19.15 Uhr) zu einer öffentlichen Sitzung.

Dort werden aktuelle fakultäre aber auch

überfakultäre Themen besprochen und oft bis

spät in die Nacht diskutiert. Zu jeder Sitzung gibt

es ein Sitzungsprotokoll. Das aktuelle Protokoll

hängt im Schaukasten vor dem StuRa-Büro aus.

Auch an den Wänden bei den großen Hörsälen im

WiWi-Hörsalgebäude hängen die Protokolle seit

Neuestem aus. Außerdem findet ihr alle aktuellen

Informationen auf unserer Homepage unter www.

NEWS

stura-wiwi.de. Oder ihr folgt uns auf Facebook

und wisst immer über alle Neuigkeiten Bescheid!

Tägliche Bürostunden

Unter der Woche ist die Türe des StuRa-Büros für

alle Studenten während der Bürostunde (12.15-13.45

Uhr) offen. In dieser Zeit können die Studenten mit

ihren Fragen, Wünschen und Anregungen zum Stu-

Ra kommen, denn der StuRa ist die Anlaufstelle für

alle WiWi-Studenten, wenn es Fragen, Unklarheiten

oder Ärger mit dem Studium gibt. Das StuRa-

Büro findet ihr in der WiWi-Fakultät im Raum 1442.

Was macht der StuRa außer Fragen

beantworten?

Skriptenverkauf

Am Anfang jedes Semesters gibt es den Skriptenverkauf,

den der StuRa als zusätzliches Angebot

für die Studenten organisiert. Insgesamt wurden 14

verschiedene Skripten verkauft. Im Grundstudium

waren das IT@BWL, Buchhaltung, Einführung in die

Wirtschaftswissenschaften, Produktion und Logistik,

Makroökonomik II, Wirtschaftsinformatik und

Wirtschaftspolitik. Für das Hauptstudium gab es Entscheidungstheorie,

MSS, Finanz- und Bankmanagement,

Internationale Wirtschaftsbeziehungen und

Einführung in die Ökonomie der Informationsgesellschaft.

Und auch für die Masterstudenten konnten

Skripte für Financial Engeneering und Structure

Finance und Economics of Strategy angeboten werden.

Damit ist das Angebot beim Skriptenverkauf

weiter angewachsen. Durch die Subventionierung

aus Studienbeiträgen ist es dem StuRa möglich, alle

Skripte für je einen Euro anzubieten. Auch in diesem

Semester waren die Reaktionen wieder sehr

positiv, weshalb das Angebot weiter ausgebaut

werden soll. Und wer gerne mit Zahlen der Statistik

zu tun hat: In diesem Semester wurden ca. 1,2 Millionen

Kopien für die WiWi-Studenten angefertigt.

Klausurenverkauf

Auch in diesem Semester organisiert der StuRa

einen Verkauf von Klausursammlungen alter Klausuren.

Damit soll den Studenten eine Hilfe beim

www.fachschaft-wiwi.com WS 11/12 5


NEWS

Lernen gegeben werden. Der Verkauf beginnt in

diesem Semester wieder kurz vor den Weihnachtsferien.

Wie auch beim Skriptenverkauf können

nur die Klausuren verkauft werden, die die Lehrstühle

rechtzeitig zur Verfügung gestellt haben.

IT-Anwenderkurse

Der StuRa bietet den Studenten wieder eigene IT-

Anwenderkurse an. Studenten geben Studenten

das Know-How für Microsoft Excel, Microsoft Powerpoint,

Photoshop und InDesign weiter. Auch

hier sind die Studentenvertreter stetig bemüht,

das Angebot zu verbessern und zu erweitern.

StuRa-meets Prof, Charlie Preuss und Markus

Rager

Eine wichtige Aufgabe des StuRa ist der durchgehende

Kontakt zu den Professoren und zum Mittelbau

der Fakultät. Dazu gehören Treffen mit den

Professoren, dem Geschäftsführer der WiWi-Fakultät

(Charlie Preuss) und dem Leiter des Lern- und

Servicezentrums (Markus Rager). Ziel der Treffen

ist der Austausch von Informationen, Lob, Kritik

und Anregungen. Es werden Evaluationsergebnisse,

Studienbeiträge, Kursangebote und vieles

StuRa - Was wir tun

Beratung der Studierenden

wöchentliche Sitzung / Bürostunde

Mitsprache in uniweiten Gremien

Studienbeitragsverwendung

Berufungskommissionen

Zusatzangebote des StuRa

Klausurensammlung

Skriptenverkauf

IT-Anwenderkurse

Kooperation mit der Fachschaft WiWi

z.B.: Cluster Info Veranstaltung

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WS 11/12

mehr in lockerer Runde besprochen. Oft sind bei

solchen Veranstaltungen schon sehr gute Ideen

und Ansätze für zukünftige Projekte entstanden.

Berufungskommissionen

Wenn es um die Auswahl eines neuen oder eines

neu zu besetzenden Lehrstuhles geht, sitzt auch

immer ein Vertreter des StuRa mit in der Berufungskommission.

Die Berufungskommission liest die Bewerbungen

und lädt die entsprechenden Kandidaten

zu Probevorträgen an der Uni ein. Derzeit gibt

es einige Berufungskommissionen für Lehrstühle

an der WiWi-Fakultät. Es werden Nachfolger von

Prof. Kifmann (“Lehrstuhl für Finanzwissenschaft

mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomik”) und für

Prof. Hanusch (“Lehrstuhl für Finanzwissenschaft”)

gesucht. Außerdem werden derzeit vier neue Lehrstühle

an der Fakultät geschaffen: “Sustainable Operations”,

“Value Based Management”, “Operation

and Information Management” und “Global Business

Management”. Auf der Suche nach den Professoren

vertritt der StuRa die Meinung der Studenten.

Der StuRa wird auch weiterhin so gut es geht

den Studenten zur Seite stehen, immer getreu

dem Motto: Ehrenamt macht Spaß!

Stura WiWi

Bürostunden

FW 1442 täglich von 12:15 – 13:45 Uhr:

Montag: Marina Haberbosch, Daniela

Held, Dominic Bühler

Dienstag: Alev Aydugan,

Julia Schlude

Mittwoch: Andreas Kellner (HiWi),

Johannes Köckeis,

Marlene Kukral

Donnerstag: Florian Kleemann (HiWi),

Franziska Kruse,

Ayaz Bozoglu

Freitag: Johannes Blindhuber,

Max Pritzl

Kontakt

Telefon: 0821/ 598-4103

E-Mail: stura@wiwi.uni-augsburg.de

Homepage: www.wiwi.uni-augsburg.de/stura

pr@fachschaft-wiwi.com


Bericht aus dem Fachbereichsrat

Studenten, Professoren und Mitarbeiter an einem Tisch

An der Universität gibt es unzählige Gremien, in

denen über verschiedenste Themen diskutiert

und entschieden wird. Die zentralen Themen jeder

Fakultät werden im sogenannten Fachbereichsrat

behandelt. Dieses Gremium besteht aus

Professoren, Mittelbauvertretern, studentischen

Vertretern, der Frauenbeauftragten und Vertretern

des nichtwissenschaftlichen Personals.

Bei den Sitzungen stehen wichtige Themen

wie Promotionsverfahren, Habilitationen

oder auch die Besetzungen der Berufungskommissionen

auf der Tagesordnung.

In den Berichten des Dekans und des Studiendekans

werden alle Mitglieder über die aktuellen Zahlen

und Geschehnisse an der Fakultät informiert.

Zu Beginn dieses Semesters wurde Frau Katharine

Wirsching zur neuen Frauenbeauftragten unserer

wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät gewählt.

Mitglieder des Fachbereichrat:

NEWS

Des Weiteren wird in diesem Gremium beschlossen,

welche Professoren für ein sogenanntes

„Forschungssemester“ von der Lehrtätigkeit

freigestellt werden. Im Wintersemester 2012/13

werden Professor Schultze und Professor Meier

ihren Fokus auf die Forschung richten. Die

Lehre, so wurde den studentischen Vertretern

zugesichert, wird nicht darunter leiden.

Da das Semester zum Zeitpunkt des Artikels

gerade erst angelaufen ist, gibt es bisher

noch keine weiteren Neuigkeiten zu berichten.

Seid ihr trotzdem an detaillierten Informationen

über die Arbeit des Fachbereichsrats interessiert?

Dann dürft ihr gerne in unseren wöchentlichen

Protokollen aus dem StuRa lesen (auch im Internet

unter www.stura-wiwi.de zu finden!). In der kommenden

Sommerausgabe des PR werdet ihr einen

ausführlicheren Bericht über die Beschlüsse und

Geschehnisse aus unserem Fachbereichsrat finden.

Neun Professoren: H.U. Buhl, R. Klein, P. Michaelis, M. Krapp, E. Lehmann, P. Welzel,

J.H. Fisch, M. Meier, R. Nuscheler

Zwei Mittelbauvertreter: V. Hüttl, G.Fridgen

Frauenbeauftragte: K. Wirsching

Zwei studentische Vertreter: D. Bühler, M. Haberbosch

Vertreter des Nichtwissenschaftlichen Personals: M. Lutzenberger, L.Polzer

Bericht aus dem Konvent

Das überfakultäre Studentische Parlament

Was ist der studentische Konvent eigentlich?

An der Uni Augsburg wurde die Funktion des Konvents als die legislative Instanz der studentischen Mitbestimmung

definiert. Neben den jeweils zwei studentischen Vertretern aus jeder der sieben Fakultäten

(also insgesamt 14 Mitgliedern) besteht der Konvent aus weiteren

14 Mitgliedern, die in jedem Sommersemester über die Listen der Hochschulgruppen gewählt werden.

Als letztes Mitglied befindet sich der direkt gewählte studentische Vertreter aus der Erweiterten Universitätsleitung

(EULe) im Konvent.

Was macht der Konvent?

Der Konvent tritt ca. alle 4 Wochen zusammen, um aktuelle hochschulpolitische und allgemeine universitäre

Themen zu diskutieren. Regelmäßiger Tagesordnungspunkt sind die aktuellen Berichte aus den

Fachbereichen, den verschiedenen Gremien sowie die Arbeit des AStA (unser exekutives Organ).

www.fachschaft-wiwi.com WS 11/12 7


NEWS

Im bisherigen Semester hat sich der Konvent insbesondere mit den Folgen der Restmittelproblematik

beschäftigt. Dabei geht es um Rückstellungen aus Studienbeiträgen, die sich seit 2007 angesammelt

haben. Den Universitäten in Bayern wurde eine Deadline auf den 30.9.2012 gelegt. Bis zu diesem Tag

müssen die unverplanten Studienbeiträge auf unter 10% der Jahreseinnahmen reduziert werden, da ansonsten

Sanktionen drohen. Dies könnte im schlimmsten Fall den Einzug der Mittel durch den Freistaat

Bayern bedeuten.

Um die Restmittel in dieser sehr kurzen Zeit so stark reduzieren zu können und gleichzeitig einen Mehrwert

für Studenten zu schaffen, hat der Sprecherrat das Projekt “Prisma” ins Leben gerufen. Dies ist ein

Haus von Studierenden für Studierende. Es soll durch sein Cafe zum verweilen einladen und Räumlichkeiten

für Lerngruppen bereitstellen.

Ein weiteres Thema, dessen Diskussion aber erst begonnen hat, ist die Zivilklausel. Die Universität

wächst immer weiter und auch Drittmittel werden eingeworben bzw. mit großen Firmen kooperiert.

Manche Forschungsprojekte könnten allerdings nicht nur im zivilen, sondern auch im militärischen Einsatz

Gebrauch finden, wobei eine strikte Trennung dieser beiden Bereiche oft nur schwer möglich ist.

Nun stellen sich folgende Fragen: “Brauchen wir eine Zivilklausel, um Rüstungsforschung an der Universität

unmöglich zu machen?” und falls ja “Wie soll diese Klausel formuliert werden? Wie einschränkend

soll sie wirken?”

Marina Haberbosch & Dominic Bühler

Was passiert eigentlich mit meinem Geld?

Ein Bericht aus dem Studienbeitragsverwendungsgremium

Die aktuellen Studienbeiträge an unserer Universität belaufen sich auf 450€ pro Semester. Das ist eine

ganze Menge, wenn man es - wie viele unter uns - selbst verdienen muss. Da ergibt sich durchaus die

Frage: „Was passiert eigentlich mit meinem Geld?“

An der WiWi Fakultät ist das Gremium zur Verwendung der Studienbeiträge mit zwei Studenten (Dominic

Bühler und Marina Haberbosch), dem Studiendekan Prof. Lehmann und dem Dekan Prof. Welzel

besetzt. Jedes Semester stehen uns rund 750.000 Euro aus unseren Studienbeiträgen zur Verfügung.

Keine leichte Aufgabe darüber zu entscheiden, ob Investitionen durchgeführt werden sollen oder nicht.

Jede potentielle Anschaffung wird durch das Gremium eingängig geprüft und vor der Umsetzung diskutiert,

um sicher zu stellen, dass das Geld im Sinne von uns Studenten verwendet wird. Um euch maximale

Transparenz zu ermöglichen, plant die Fachschaft auch kommendes Semester wieder die „Diskussionsrunde

zur Studienbeitragsverwendung“. Dabei sollt ihr durch eine Präsentation einen Überblick

über alle getätigten und geplanten Anschaffungen bekommen. Uns Studenten wird dadurch außerdem

die Möglichkeit gegeben, unsere Fragen zur Verwendung zu stellen bzw. eigene Vorschläge einzubringen.

Im Folgenden findet ihr eine kurze Auflistung, was mit unseren Studienbeiträgen aktuell finanziert

wird.

Aus Studienbeiträgen finanziert:

- Lernecken in der WiWi Fakultät

- Das Lern-und Servicezentrum

- Soft-Skill Seminare

- Zahlreiche Computerkurse (z.B. MS Office)

- SAP Kurse (Fallstudienkurs & TERP 10 Zertifizierung)

- Bereitstellung des Raumes 1110 für Tutorien / Gruppenarbeiten

- Aktuelle Soft-und Hardware in den CIP-Pools (z.B. Scanner, A3 Farbdrucker, uvm.)

- Beamer in allen Seminarräumen

- Bibliotheksbücher, Zeitschriften, Datenbanken, Thomson/Reuters Terminal

- Subventionierter Verkauf von Skripten für je 1 Euro

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WS 11/12

pr@fachschaft-wiwi.com


- Verlängerung der Bib-Öffnungszeiten: Mo-Sa bis 24 Uhr

- Vergabe des „Preis der Besten Lehre“ im Wert von 15.000 Euro zur Verbesserung der Lehre

Stellen die aus Studienbeiträgen geschaffen wurden:

- 8,5 Mitarbeiterstellen zur Verbesserung der Lehrsituation

- 3 Mitarbeiterstellen zur Ausbildung im Bereich von ERP-Software

- 4 Stellen zur Clusterberatung & zusätzlichem Lehrangebot

- 1 Stelle zur Beratung bei einem Auslandsstudium

- 1 Mitarbeiter für den Mathematik-Angleichungskurs im 1. Semester

NEWS

Wenn jemand von euch Erfahrungen mit einer der Stellen gemacht hat, freuen wir uns im StuRa immer

über Feedback. Auch bei Fragen zu diesem Thema kann man gerne im StuRa-Büro vorbeikommen und

sich informieren.

Es ist also schon viel passiert - aber mehr geht immer!

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Empört Euch!

Ein Plädoyer für den politischen Menschen

Marina Haberbosch & Dominic Bühler

Empört Euch! - So lautet der Titel des politischen Essays von Stéphane Hessel, Mitglied der französischen

Resistance und Mitunterzeichner der Charta der Menschenrechte. Er wirft dem westlichen

Kapitalismus Versagen und Verrat der Charta der Menschenrechte vor. Und er hat Recht. Sicherlich, in

Europa, vor allem in Deutschland, geht es uns außerordentlich gut. Doch mit diesem Wohlstand geht

eine Verantwortung einher. Denjenigen gegenüber, die nicht dieses Maß an Freiheit genießen können,

dessen wir uns hier erfreuen; denjenigen gegenüber, die Opfer der Globalisierung sind, welche uns

Freiheit, Reichtum und Macht bringt. Wenn es uns gut geht, dann ist das Engagement für andere unsere

Pflicht! Die Welt schaut auf Tunesien, Ägypten, Syrien, Libyen, Jemen, Iran und zuletzt Spanien, wo

die Menschen gegen Unterdrückung und Diktatur, gegen die Armut vieler zu Gunsten des Reichtums

weniger revoltieren. Die Bewegung verbreitet sich über die neuen Medien und wird maßgeblich von der

Jugend getragen—und von den Frauen! Sie bringen die Opfer im Streben nach Gleichberechtigung und

Freiheit.

In Deutschland beschränkt sich die Unterstützung der Freiheitsbewegungen auf einige wenige Mahnwachen

und Proteste größtenteils linker, APO-naher Gruppen in Großstädten. Doch wo bleibt die Flut

Solidaritätsbekundungen der deutschen Jugend, der deutschen Frauen? Ist man in Deutschland satt

vom Wohlstand, reizüberflutet von den Medien? Wo sind ist die mündige, politische Jugend, die sich für

andere interessiert und engagiert? Ich glaube, wir können mehr. Und wir müssen mehr. Desinteresse

an Politik und der Welt ist das schlimmste, was man sich und seinen Mitmenschen antun kann. Ich plädiere

für eine Ethik der Nächstenliebe: für den politischen Menschen.

Felix Senner

www.fachschaft-wiwi.com WS 11/12 9


NEWS

Dominic Bühler

5. Semester

Franziska Kruse

3. Semester

Max Pritzl

Kooptierter

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Dein StuRa WiWi 2011/2012

WS 11/12

Marina Haberbosch

3. Semester

Johannes Köckeis

3. Semester

Andreas Kellner

Büro-Support

Alev Aydugan

3. Semester

Julia Schlude

3. Semester

Florian Kleemann

Büro-Support

Daniela Held

3. Semester

Marlene Kukral

3. Semester

Ayaz Bodoglu

Kooptierter

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NEWS

Bäumchen wechsel dich!

Neue Uni-Leitung seit Anfang des Semesters

Viel hat sich getan seit dem letzten PR. Nicht nur eine neue Studierendenvertretung in sämtlichen Gremien

der Universität hat ihre Arbeit aufgenommen, sondern auch eine neue Leitung. Die Universitätsleitung,

bzw. ihre Vizepräsidenten, wurden neu besetzt. Doch nicht nur die Leitung der Universität wurde

neu besetzt, auch die unserer Fakultät. Zu dem bereits im letzten PR vorgestellten neuen Studiendekan

Prof. Dr. Lehmann gesellen sich jetzt auch ein neuer Dekan, sowie ein neuer Prodekan. Doch lest selbst!

Fakultät WiWi

Prof. Dr. Peter Welzel

Lst. für Ökonomie der Informationsgesellschaft

Dekan

Universitätsleitung

Prof. Dr. Sabine Döring-Manteuffel

Lst. für Europäische Ethnologie/Volkskunde

Präsidentin

Prof. Dr. Werner Schneider

Professur für Soziologie/Sozialkunde

Vizepräsident

(Lehre, Studium und lebenslanges Lernen)

Prof. Dr. Robert Klein

Lst. für Analytics & Optimization

Prodekan

Prof. Dr. Axel Tuma

Lst. für Production & Supply Chain Management

Vizepräsident

(Internationalisierung und Standortentwicklung)

Prof. Dr. Wolfgang Reif

Lst für Softwaretechnik und Programmiersprachen

Vizepräsident

(Technologie und Innovation)

www.fachschaft-wiwi.com WS 11/12 11


NEWS

Projekt Augsburg-City

Augsburg‘s Oberbürgermeister über den Kö-Umbau

PR: „Herr Dr. Gribl, zunächst einmal vielen

Dank, dass Sie sich Zeit für uns nehmen. Fangen

wir doch gleich an. Unser Magazin trägt

dieses Semester den Titel Feuer und Flamme.

Für was sind Sie den Feuer und Flamme?“

OB Dr. Gribl: In jedem Fall für unsere neue Kinderklinik,

für die wir heuer den Grundstein gelegt haben.

Sie ist das schönste Projekt, das ich bislang als

Oberbürgermeister mit auf den Weg bringen konnte

und ein Projekt, das mich emotional sehr berührt.

Seit mindestens einem Jahrzehnt ist darüber

diskutiert worden, wie es weitergehen soll. Jetzt

kann eine komplett neue Kinderklinik mit Mutter-

Kind-Zentrum gebaut werden. Wir sprechen hier

von einem Investitionsvolumen von rund 40 Millionen

Euro - 36 Millionen davon übernimmt der

Freistaat Bayern. Der Neubau der Kinderklinik stellt

einen regelrechten Umbruch dar. Denn die jetzigen

Verhältnisse sind mit den Plänen, wie die Klinik

künftig aussehen soll, nicht mehr vergleichbar.

PR: Können Sie kurz erläutern, was sich hinter dem

Projekt Mobilitätsdrehscheide verbirgt und was

die konkrete Motivation hinter diesem Projekt ist?

OB Dr. Gribl: Bei der Mobilitätsdrehscheibe geht

es darum, die Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr,

kurz ÖPNV, zu erhöhen. Das heißt,

im gesamten Stadtgebiet muss der ÖPNV verbessert

werden und es muss eine bessere Vertaktung

mit dem Umland stattfinden. Man muss sich das

wie eine S-Bahn-ähnliche Verbindung im gesamten

Ballungsgebiet Augsburg vorstellen. Dies soll

wiederum dazu führen, dass mehr Menschen den

ÖPNV benutzen und der Wirtschaftraum Augsburg

als drittgrößter in Bayern noch schlagkräftiger

wird. Ohne Mobilitätsverbesserungen wird

es auch keine Verbesserungen im Wirtschaftsraum

Augsburg geben. Das sind Ziel und Motivation

hinter dem Projekt Mobilitätsdrehscheibe.

Begonnen haben wir mit der Straßenbahnlinie

6 nach Friedberg. Eine weitere Straßenbahnlinie

wird die Linie 5 in den Augsburger Westen

sein. Kernstücke der Mobilitätsdrehscheibe

sind der Königsplatz und der Hauptbahnhof.

Beide hängen eng miteinander zusammen

und stehen in Wechselwirkung zueinander.

12

WS 11/12

Am Königsplatz steigen heute rund 120.000 Menschen

täglich ein, aus, und um. Dafür ist der Kö

zu klein geworden und nicht mehr zeitgemäß.

Deshalb muss er umgebaut werden. Die ersten

bauvorbereitenden Maßnahmen haben ja

schon begonnen, etwa die Spartenverlegungen

in der Fuggerstraße und am Kennedy-Platz. Diese

Vorlaufmaßnahmen sind jetzt abgeschlossen.

Nach der witterungsbedingten Baupause wollen

wir dann im Februar 2012 mit dem Umbau des Haltestellendreiecks,

also mit dem Kö selbst, beginnen.

Dies wird der stärkste Eingriff in die Verkehrssystematik

der Innenstadt sein. Ungefähr eineinhalb

Jahre wird es dauern, bis der Kö fertig gestellt ist.

Parallel dazu beginnen wir mit den Arbeiten am

Hauptbahnhof. Das ist eine Baumaßnahme, die rund

sechs Jahre dauern wird. Sie beginnt 2012 mit dem

Bau einer Rampe unter den Hauptbahnhof, sodass

die Straßenbahnen künftig unter dem Hauptbahnhof

verkehren können. 2018/2019 soll dann auch der

Umbau des Hauptbahnhofs abgeschlossen sein.

PR: Durch den Königsplatzumbau sind die Studierenden

direkt betroffen. Könnten Sie uns kurz erläutern,

wie die Verbindung Innenstadt – Universität

aber auch Hauptbahnhof – Universität beeinträchtigt

werden? Kann man da schon absehen, wie

das aussieht? Beispielsweise der 7,5 Minutentakt?

OB Dr. Gribl: Es wird sicherlich eine anstrengende

Zeit werden, aber die Baustellenszenarien sind

gut durchgeplant. Es wird einen Schienenersatzverkehr,

kurz SEV, auf der Linie 3 aus Pfersee/

Stadtbergen sowie bei der Linie 1 aus Göggingen

geben. Diese Strecken werden durch Busse bedient.

Die Straßenbahnlinie zur Universität bleibt

erhalten. Aber die bisherige Umsteigezentrale am

Königsplatz verlagert sich in den Bereich um den

Moritzplatz. Aufgrund der Mehrfachbelegung der

Strecke Maximilianstraße ist eine Erhöhung der

Vertaktung auf 7,5 Minuten unvermeidbar. Wenn

die Baumaßnahme abgeschlossen ist, werden die

Trams wieder im Fünf- Minutentakt verkehren.

PR: Wie sieht denn der Zeitplan der Umgestaltung

der Maximilianstraße aus? Werden die Baumaßnahmen

alle parallel stattfinden oder nacheinander?

OB Dr. Gribl: Die gesamte Innenstadt soll attrak-

pr@fachschaft-wiwi.com


tiver gestaltet werden. Dazu gehören die Maximilianstraße,

aber auch die Annastraße und die

Philippine-Welser-Straße aber auch ein autofreier

Kö. Natürlich könnte man das alles nacheinander

abwickeln, mit der Folge, dass die Innenstadt dann

vermutlich sieben bis acht Jahre eine einzige Baustelle

wäre. Deshalb müssen die Maßnahmen parallel

laufen. Auch der Einzelhandel hat sich klar

dafür ausgesprochen, dass Kö-Umbau und Innenstadterneuerung

samt Fußgängerzone parallel gemacht

werden. Also lieber einmal aber absehbar

heftig, als eine Dauerbaustelle in der Innenstadt.

Weil der Schienenverkehr über den Moritzplatz

und verstärkt über die Maxstraße geführt

wird, kann unsere Prachtmeile nicht gleichzeitig

vollständig umgebaut werden. Begonnen haben

wir abschnittweise auf der Westseite mit

der Erneuerung der Gehwege. Man sieht bereits,

wie die künftige Gestaltung aussehen wird.

Wenn der Königsplatz fertig umgebaut ist und der

Schienenverkehr aus der Maxstraße wieder draußen

ist, kann der Fahrbahnbereich saniert werden.

NEWS

Dies wird bis Ende 2014 in verschiedenen Bauabschnitten

vom Moritzplatz bis zum Milchberg gemacht.

Jedenfalls sieht so der derzeitige Planungsstand

aus. Und wenn die Maxstraße umgebaut

ist, wird es zwar noch Anliegerverkehr, aber keinen

Durchgangsverkehr mehr geben. Auch das ist

ein Beitrag für mehr Attraktivität der Innenstadt.

PR: Dann ein bisschen vom Thema Königsplatz weg

aber dennoch interessant: Wo sehen Sie starke

Verknüpfungen zwischen Stadt und Universität?

OB Dr. Gribl: Im städtischen Leben ist sehr gut spürbar,

dass Augsburg Universitätsstadt ist. Vielleicht

nicht ganz so wie in manch alter Universitätsstadt,

wo sich die universitären Einrichtungen mitten in

der Stadt befinden. Aber das Universitätsviertel ist

ja auch kein abgeschlossener Campus. Viele Studierende

leben in der Innenstadt und die Präsenz von

jungem Leben macht sich in der Stadt bemerkbar.

PR: Dann bedanken wir uns recht herzlich

für das spannende und informative

Gespräch bei Ihnen, Herr Dr. Gribl.

Kevin Ansorg & Maria Wieninger

www.fachschaft-wiwi.com WS 11/12 13


IM FOKUS

„Feuer und Flamme“

Was sagt google dazu?

„Feuer und Flamme“. Dieses Thema, sollte

man meinen, bietet viele Interpretationsmöglichkeiten

und ein Artikel dazu zu

schreiben müsste eigentlich leicht fallen.

So saß ich da und grübelte... und grübelte. Mir

wollte einfach keine zündende Idee kommen!

Was tut man in so einem Fall? - Na klar, man

fragt Google. Holt sich ein paar Inspirationen.

Oder ernennt Google zur Muse selbst.

So tat ich es.

Was mich ehrlich gesagt ziemlich erstaunt hat,

ist die Tatsache, dass es so viele Anzeigen für Kaminöfen

und andere Heizmöglichkeiten gibt.

Meine Assoziationen bewegten sich dann doch

eher Richtung Leidenschaft, Kerzen und die

Feuerwehr. Aber klar, Kaminöfen. Wieso nicht?

Ganz vorne bei den Treffern sind auch Eventagenturen

und Gastronomiebetriebe sowie Kerzenwerkstätten

und Goldschmieden. Kann man auch

nachvollziehen. Doch wusstet ihr, dass es einen Vfb

Stuttgart-Fanclub gibt, der „Feuer und Flamme“ heißt?

Auf Seite 2 der Trefferliste finde ich auch den Link

zu einer Filmkritik. „Wie Feuer und Flamme“ lautet

der Titel. Kinostart war am 14. Juni 2001 und er erhielt

sogar u.a. den Deutschen Kamerapreis 2002.

Ebenfalls „Wie Feuer und Flamme“ ist der Zusatz

zum Filmtitel „Chuck & Larry“, eine Filmkomödie

aus dem Jahr 2007 vom Regisseur Dennis Dugan

und mit Adam Sandler und Kevin James in den

Hauptrollen. Er handelt von zwei Feuerwehrmännern

und beruht auf einer wahren Begebenheit.

Auch musikalisch scheint unser diessemestriges

Thema gut dabei zu sein. Die Band „Planlos“

hat einen Song mit dem gleichen Wortlaut.

Im Refrain heißt es: „Ich bin Feuer und Flamme

(Feuer & Flamme), Alles brennt in mir, mein Herz

steht in Feuer und Flamme! (Feuer & Flamme)“.

Auch ein Album von „Nena“, erschienen 1985

trägt den Titel, ebenso wie eines der Lieder.

Zur Orientierung: auf dem Album ist

auch „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“.

Nett finde ich in dem englischen Wikipedia-

Artikel dazu den Anfang: „Feuer und Flamme

(German for "Fire and Flame" (literally)

or figural meaning "Great enthusiasm")...“.

Wo wir gerade bei Wortbedeutung und Fremd-

14

WS 11/12

sprachen sind. Natürlich hat die Redewendung

auch einen Eintrag im Wiktionary. Die

Bedeutung wird hier umschrieben mit „begeistert

sein“. „Die Kinder sind Feuer und Flamme

für den neuen Spielplatz“, lautet das Beispiel.

Die englische Übersetzung ist „be all for it“ oder

„be hooked“. Im Französischen heißt es „être

tout feu tout flamme“. Auch im Norwegischen

gibt es die Metapher. Man sagt „være fyr og flamme“

und im Schwedischen „vara eld och lågor“.

Ich finde außerdem eine Anleitung, um mit Photoshop

einen Text „in Flammen aufgehen zu lassen“.

Leider gibt es keinen Facebook-Button „Gefällt mir“.

Übrigens, der erste Treffer bei Facebook führt

zur Seite der Ministrantenwallfahrt des Erzbistums

Köln nach Rom vom 10. bis 16. Oktober 2010,

deren Motto lautete „Sei Feuer und Flamme“.

Um ehrlich zu sein wundert mich dieses Motto

ein wenig. So von wegen Fegefeuer und so...

Zurück zu Google:

Eine Seite des Bayerischen Rundfunks für Kinder

erklärt die chemischen Prozesse beim Feuer.

Damit ein Feuer brennt, braucht es drei „Zutaten“:

Sauerstoff, Wärme und ein Brennstoff.

Beim Abbrennen einer Kerze beispielsweise haben

genau diese drei Dinge bestand. Sauerstoff

befindet sich in der Luft. Die Wärme liefert ein

Zündholz und das Wachs ist der Brennstoff, das

nach und nach durch das Abschmelzen zum

Docht in die Flamme läuft und dort aufgrund

der Temperatur von über 1000°C verdampft.

Zu guter Letzt klicke ich eine christliche Partnervermittlung

an. Diese garantiert, dass bei Ihnen

ausschließlich seriöse und sympathische Christen,

die aus allen christlichen Kirchen, Freikirchen

und Gemeinschaften kommen und eine feste

Partnerschaft suchen, gefunden werden können.

Damit wünsche ich euch viel Erfolg bei der Suche.

Mir wird’s hier zu heiß...

Julia Sporbeck

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IM FOKUS

Leidenschaft Bier!

Feuer und Flamme für das helle Blonde!

Leidenschaft Bier – zunächst hört sich das nach

einem altbekannten Studentenhobby an , das

auch unter „einarmiges Stemmen in der Halbliterklasse“,

„exzessiver Wiesn-Besuch“ oder schlicht

„Volllaufenlassen“ bekannt ist.

Aber man sollte sich auch mal die Zeit nehmen

unseren beliebten Gerstensaft von einer anderen

Seite als der gnadenlosen Vollalkoholisierung zu

betrachten.

Wikipedia bezeichnet Bier als ein „alkohol- und

kohlensäurehaltiges Getränk, das durch Gärung

meist aus den Grundzutaten Wasser, Malz und

Hopfen gewonnen wird.

Und damit ist man schon auf einem ganz guten

Weg, wenn man die Philosophie von Bier verstehen

will. Bereits im Jahr 1156 wurde von Friedrich

Barbarossa in Augsburg die „Justitia Civitatis Augustensis“

erlassen, in der unter anderem vorgeschrieben

wurde, dass ein Brauer keine schlechten

Rohstoffe für sein Bier verwenden darf. Dies war

folglich der erste Vorgänger des bekannten bayrischen

Reinheitsgebotes vom 23. April 1516, wonach

Bier ausschließlich die Grundzutaten Wasser,

Hopfen und Malz enthalten sollte. Später wurden

die erlaubten Zutaten noch um die zum Brauen

notwendige Hefe erweitert.

An dieser Stelle kann man sich nun fragen, wie es

möglich ist nur mit diesen drei bzw. vier Grundzutaten

eine Vielzahl verschiedener Biere mit unterschiedlicher

Stammwürze, unterschiedlichem

Alkoholgehalt sowie verschiedensten Farben und

Aromen herzustellen. Dies hängt einfach gesagt

von der Art der Rohstoffe, der Verarbeitung der

Rohstoffe, der Menge der einzelnen Rohstoffe sowie

der Art des Brauprozesses (Temperatur, Dauer

u.ä.) ab.

Während für Dunkel- oder Schwarzbiere bei höherer

Temperatur gedarrtes (unter Heißluft getrocknetes)

dunkles Malz verwendet wird, nimmt

man für Helle Biere bevorzugt helles, weniger

heiß gedarrtes Malz. Um den typischen, vor allem

im Bamberger Raum verbreiteten Rauchbier-Geschmack

zu erhalten wird das Malz vor der Verarbeitung

zusätzlich geräuchert. Zum Geschmack

dieser Biere geht die Meinung allerdings ungefähr

genauso weit auseinander wie zum Thema Stuttgart

21. Einen Konsens findet man häufig in der

16

WS 11/12

Aussage „Joa, nach der dritten Halbe kann man’s

scho trinken.“

Bei der Hefe wird ganz grob zwischen ober- und

untergärigen Hefen unterschieden. Der rein mechanische

Unterschied liegt dabei darin, dass obergärige

Hefen während des Brauprozesses an die

Oberfläche steigen, während untergärige Hefen

an den Boden des Kessels sinken. Der bekanntesten

Vertreter obergäriger Biere ist im bayrischen

Raum das Weißbier, Weizen(bier) oder schlicht

Woiza. Obergärige Biere lassen sich relativ einfach

an ihrem fruchtigen Geschmack erkennen (beim

Weißbier ist dies meist ein Bananenaroma). Zu den

untergärigen Bieren zählen unter anderem klassische

Helle, Lager oder Exportbiere.

Hopfen, der dritte Rohstoff sorgt im Bier zunächst

für einen bitter-herben Geschmack, kann jedoch

bei richtiger Verwendung eine Vielzahl von Aromen

freisetzen. Der Hopfen zählt ebenso wie die

Cannabis-Pflanze zu den Hanfgewächsen, was

unter anderem erklärt, warum Bier eine einschläfernde

und ermüdende Wirkung hat.

Insgesamt gibt es allein in Deutschland über 1300

Brauereien mit einer Vielzahl verschiedenster Biere

im Sortiment.

Diese reichen weltweit von A wie Ale oder Alt über

P wie Pils oder Porter bis Z wie Zwickel und werden

noch nach diversen lokalen Methoden unterschieden

(z.B. German-Style Märzen o.ä.)

Geschmacklich hat jeder Mensch seine eigene Meinung

zu den verschiedenen Biersorten. Während

die einen gerne ein süffiges Helles zum Grillen trinken

genießen die anderen am liebsten ein vollmun-

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WS 11/12

IM FOKUS

dig-schokoladig-röstiges Dunkles vor dem Kamin. Wieder andere schwören eher auf einen etwas malzigeren

Bock oder Doppelbock, der allerdings auch durch einen stärkeren Geschmack und einen höheren

Alkoholgehalt zu überzeugen weiß oder ein schönes Pils mit facettenreichen Hopfenaromen. Je nach

Situation kann man natürlich auch an allen diesen Sorten seinen Gefallen finden.

Bier ist also noch weit mehr als ein einfaches, alkoholisches Kaltgetränk. Bier verkörpert Philosophie,

Braukunst sowie einen wichtigen Teil bayrischer und deutscher Kultur und Lebensart.

Wer an dieser Stelle Lust auf noch mehr Informationen zum Thema Bier bekommen hat kann gerne

am regelmäßig angebotenen Bierexpertenabend der Fachschaft in Zusammenarbeit mit der Brauerei

Riegele teilnehmen.

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Das beste Bier ist das, das einem persönlich am besten schmeckt!

PROST!

Andreas Kellner

Ein Leben für die Musik

Die Newcomerband „Pardon Ms. Arden“ im exclusiven Interview

Pardon Ms .. Wer? Ganz richtig, Pardon Ms. Arden!

Sagt dir nichts? Sollte es aber! Denn wer auf gute

lokale Indie- und Britpopmusik (die Bandmitglieder

kommen alle aus der Nähe von Augsburg) mit

guter Liveshow steht, sollte diesen Namen und

auch die Musik definitiv schon einmal gehört haben.

Pardon Ms. Arden – das sind Nick, Tom, Alex

und, seit 2011 auch Franz, die seit 2006 zusammen

Musik machen, schon 2 Alben veröffentlicht haben

und deren Song „Let’s get it on“ mit Sicherheit

schon jeder auf MTV gehört oder gesehen hat, weil

der Song für die Werbung des MTV Fanwalks der

Europe Music Awards 2009 in Berlin verwendet

wurde. Alle vier arbeiten oder studieren nebenher

und haben in der Band ihre persönliche Liebe und

Leidenschaft gefunden, in die sie seit Jahren viel

Arbeit, Nerven und Kraft stecken. Interesse geweckt?

– Dann lest weiter …

Wie würdet ihr euern Musikstil in 3 Worten beschreiben?

Nick: emotional, melancholisch….und tanzbar.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, eine Band zu

gründen?

Tom: Weils cool ist. Also .. wenn man 15 ist und

anfängt, Gitarre oder Bass zu spielen, dann will

man auch eine Band haben. Zumindest war das bei

mir so.

Nick: Also, mein Vater hat auch schon in einer

Coverband Schlagzeug gespielt und die haben

natürlich den ganzen Abend gespielt. Und dann

haben die Pause gemacht und ich bin auf die Bühne

und hab meinen Vater so lang genervt, bis er

mich an sein Schlagzeug gelassen hat. Dann hab

ich ein bisschen getrommelt und die Leute haben

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plötzlich geklatscht – von dem Moment an, wollte

ich immer in einer Band spielen. Und das war 1991

oder so, also da war ich 6 oder so. Meine Antwort

war jetzt irgendwie besser als deine, Tom.

Tom: Ja, ist halt so. Ich hab halt erst Klavier gespielt

und da war man total allein und dann hab ich

angefangen, Bass zu spielen und in der BigBand in

der Schule zu spielen. Und dann will man halt auch

eine Band.

Nick: Es macht halt einfach total süchtig.

Schreibt ihr alle eure Songs selbst und handeln sie

von echten Erlebnissen oder ist alles nur fiktiv?

Nick: Also wir haben schon Lieder gecovert wie

z.B. „What is love“ von Haddaway oder auch „So

lonely“ von The Police. Und von Bruce Springsteen

wollen wir auch noch was covern – vielleicht auf

der kommenden Tour.

Tom: Aber zu 99,9% sinds dann doch eigene

Songs, die zwar von der Realität inspiriert sind,

aber nicht unbedingt die Tatsachen widerspiegeln.

Nick: Früher wars so, dass ich allein die Texte für

unsre Songs geschrieben hab, aber irgendwann

merkt man einfach, dass man sich da dann im Kreis

dreht. Seitdem schreiben Tom und ich zusammen

die Texte.

Bald seid ihr ja wieder auf Tour. Auf welches Konzert

freut ihr euch am meisten und wie sieht euer

Touralltag aus?

Tom: Also, ich freu mich vor allem auf das Konzert

in Augsburg am 9.12. , vor allem weil ich da mein

letztes Examen hab. Des Weiteren freu ich mich

17


IM FOKUS

auf das Konzert in Hamburg, weil Hamburg einfach

eine tolle Stadt ist und wir in einem tollen Club

spielen und auf das Konzert in Regensburg freu

ich mich auch sehr. Und der Abend in München

wird sehr „back to the roots“,weil wir in dem Club

unsre erste CD-Release-Party hatten.

Nick: Ich freu mich besonders auf Augsburg, weil

wir da echt seit 2 Jahren nicht mehr gespielt haben,

obwohl wir da eigentlich in der Nähe wohnen.

Wir gelten halt mehr als Münchner Band – vielleicht

haben wir deswegen schon so lang nicht

mehr in Augsburg gespielt. Und – wie sieht unser

Touralltag aus?

Tom: Warten – Fahren – Warten – Fahren – Warten

– Warten – Aufbauen – Warten – Spielen – Abbauen-

Warten ..

Nick: Es ist wirklich total unglamourös. Man hat

einfach viel zu viel Zeit, um nichts zu tun. Wenn

man in den Bus einsteigt, dann ist innerhalb von 10

Minuten einfach alles vergessen – man kann tun

und lassen, was man will, weils innerhalb von 10

Minuten einfach wieder weg ist. Also für mich ist

es echt schwer, nach dem Touralltag wieder in den

normalen Alltag einzufinden. Ich brauch immer 3

Tage in der Arbeit, um wieder normal zu werden.

Was war euer bisher krassestes Erlebnis auf Tour?

Nick: Also in Heilbronn, da war der Club ein ehemaliger

Puff. Da kamen wir so an und bauten so auf

und plötzlich kam raus, dass wir keine Gesangsanlage

haben, was natürlich blöd ist, wenn Samstagabend

ist, in 2 Stunden die Leute kommen und

wir keine Gesangsanlage haben. Also mussten wir

total improvisieren, aber das ist auch so was, was

ich liebe auf Tour.

Tom: Oder man trifft immer total durchgeknallte

Typen..

Nick: Ja, in Hamburg zum Beispiel. Da kam einer

auf unseren Schlagzeuger, den Alex, zu und fragt

ihn so: „Onkel Otto?“ Alex war natürlich total

verwirrt und der Typ fragte nochmal: „Onkel

Otto?“ und Alex meinte nur: „Äh – Nein!“ und der

Typ meint nur „Entschuldigung“ und geht weiter.

Also .. falls jemand Onkel Otto kennt, bitte bei uns

melden!

Wohin schaut ihr, wenn ihr auf der Bühne steht?

18

WS 11/12

Nick: Auf mein Mikro. Oder zu Tom.

Tom: Ich schau ins Publikum, auf meine Mitmusiker,

oder auch auf meine Finger, damit ich überhaupt

weiß, was ich spiel. Es gibt natürlich auch

einen Trick, aber den darf man nicht verraten…

und es kommt natürlich drauf an, wer in der ersten

Reihe steht. (lacht)

Wo seht ihr euch in 5 Jahren?

Nick: Also, musikalisch? – Da hab ich hoffentlich

noch mindestens 2 Platten veröffentlicht und war

noch mindestens 5 Mal auf Tour.

Mit welcher Band würdet ihr gerne mal touren?

Tom: Ich würd gerne mit Oasis touren, wenn sie

dann ein Revival haben.

Nick: Ha,da seh ich mich in 5 Jahren! Da hat das

Album ‚What’s a story morning glory‘ von Oasis

20jähriges Jubiläum und da wollte Oasis eine Revivaltour

machen. Und da wär ich gerne der Support

– und der dritte Gitarrist. (lacht)

Gibt es mittlerweile Lieder, bei denen ihr keine

Lust mehr habt, sie zu spielen?

Tom: Definitiv ja, obwohl man da ja unterscheiden

muss. Es macht keinen Spaß, die Lieder zu üben,

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durchzuspielen und nochmal zu üben. Aber wenn

man auf der Bühne steht, ist alles wieder anders

und dann ist es doch wieder gut. Irgendwie so ein

kleiner Zwiespalt.

Nick: Also sagen wir, „Let‘s get it on“ würde ich

zuhause nicht auf meiner Gitarre spielen. Es ist

halt mehr so ein Partytrack mit viel Yeah und viel

No, no, no. Wenn man noch bedenkt, dass wir 10

Tage mit dem Fanwalk für die MTV Europe Music

Awards unterwegs waren und da den Song mindestens

2 Mal am Tag gespielt haben, dann muss

ich sagen, dass ich den Song zu oft gehört und zu

oft gespielt habe.

Tom: Also für mich ist das so, dass „Let’s get it on“

live spielen echt kein Stress ist, vor allem wenn jeder

den Song kennt. Dann macht das auch wieder

Spaß, egal wie oft man den Song gespielt hat.

Ist es für eine Freundschaft nicht belastend, wenn

man sich 2 Wochen lang 24h lang sieht?

Beide: OH DOCH!

Nick: Man regt sich über jeden auf nach einer bestimmten

Zeit. Und nach jeder Tour ist immer erstmal

so eine Woche Funkstille. Und dabei sind wir

die besten Freunde und machen auch außerhalb

der Band alles miteinander. Aber die erste Woche

danach – da ist alles, was ich will, alleine sein.

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IM FOKUS

Tom: Ja, nach ein paar Tagen fängt man einfach

an, über jeden zu lästern. Man sucht sich einen

dritten, lästert über den anderen und geht dann zu

dem anderen und lästert über den dritten…

Augsburg oder München?

Tom: München.

Nick: München. Aber ich hab in den letzten 3-4 Jahren

Augsburg schätzen gelernt – also, die offizielle

Antwort ist: dazwischen.

Beatles oder Rolling Stones?

Tom: The Who.

CD oder mp3?

Nick: mp3.

Tom: CD. Wenn ich eine Band richtig geil find,

will ich das Album richtig besitzen und in meinen

Schrank stellen können. Aber eigentlich ist die richtige

Antwort Schallplatte.

Letzte Frage: Für Musik sind wir Feuer und

Flamme,weil..?

Nick: Weil ich sonst nichts kann. (lacht)

Tom: Weil Musik noch viel mehr ist als nur eine

schnöde Ablenkung.

Franziska Kruse

Umweltbewusstsein praktisch stärken

10 Jahre Umweltrallye bei Premium AEROTEC in Augsburg

„Unterhalten sich zwei Angler am Rhein, die sich von Petri Heil geradezu verfolgt vorkommen. Fragt

der eine den anderen: „Sag mal, weißt du, warum die Fische wie wild anbeißen?“ - Sagt der andere lakonisch:

„Die wollen raus!“(Unbekannt)

Dieser Witz ist anfangs vielleicht zum schmunzeln. Wenn man aber genauer überlegt, dann spricht er

ein sehr ernstes Thema der heutigen Zeit an: die Umwelt, in der wir leben. Den meisten von uns ist vielleicht

klar, dass die Belastung der Umwelt immer stärker wird. Aber nur die wenigsten machen etwas

dagegen.

Auch in Augsburg spielt der Umweltschutz eine große Rolle. Um den CO2 Ausstoß zu verringern, wurde

beispielsweise 2009 die Umweltzone im Innenstadtbereich eingeführt. Zahlreiche ortsansässige Unternehmen

haben es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht, die Umweltbelastung ihrer Werke zu verringern.

So auch die Premium Aerotec GmbH (PAG). Sie hat in Augsburg insgesamt 4 Werksteile, wobei das

Hauptwerk davon im Wasserschutzgebiet liegt. Dazu kommt, dass die PAG in vielen Bereichen mit luftbelastenden

Schadstoffen wie Lösungsmitteln oder anderen chemischen Stoffen arbeitet. Deshalb hat

für die PAG die Umweltpolitik einen besonders hohen Stellenwert.

Bereits zu Beginn der Ausbildung wird das Umweltbewusstsein durch eine „Umweltrallye“ der Azubis

19


IM FOKUS

gestärkt. Dabei müssen sie einen Stationenparkour

durchlaufen. Mit einem Fragebogen gewappnet

gibt es viele Aufgaben in den einzelnen Bereichen

des Werkes zu lösen. An den jeweiligen Stationen

erklärt jeweils ein qualifizierter Mitarbeiter des

Fertigungsbereichs, wie Meister oder Umweltschutzbeauftragte,

Wesentliches in Sachen Umwelt

und Arbeitsschutz. Die Jugendlichen können

hierbei die Antworten erfragen, selbst rätseln oder

auch Punkte bei praktischen Aufgaben sammeln.

In einer der Montagehallen, spielt die Lärmbelästigung

eine große Rolle. Hier messen die Azubis

die unterschiedlichen Lautstärken und vergleichen

diese Werte.

Die Umweltrallye wurde bereits vor 10 Jahren,

wie auch heute von der Jugend- und Auszubildendenvertretung

(JAV) initiiert. Sie ermöglicht den

Jugendlichen die verschiedenen Bereiche des Unternehmens

besonders in umweltpolitischer Sicht

besser kennenzulernen. Dadurch soll ein höheres

Umweltbewusstsein bei den Mitarbeitern der PAG

erreicht werden, dass sie sowohl im Unternehmen

als auch Zuhause sensibilisiert.

Als Zeichen für die Nachhaltigkeit im Unternehmen,

haben die Organisatoren zusammen mit den

Auszubildenden einen Baum gepflanzt. Die Umweltrallye

ist inzwischen zu einer festen Aktion bei

der PAG geworden. Alle Beteiligten hoffen, dass

auch die Azubis in 10 Jahren noch bei einer Rallye

dieser Art das Unternehmen kennenlernen dürfen.

Ein schönes Beispiel, wie ein Augsburger Unternehmen

sich dem Thema Umwelt annimmt.

Marlene Kukral & Maria Wieninger

Quickfacts

- Das Kerngeschäft der Premium AEROTEC sind die Entwicklung und der Bau von

Strukturen und Fertigungssystemen für zivile und militärische Flugzeuge.

- Die PAG hat Standorte in Augsburg, Nordenham, Varel und Brasov / Rumänien

- Die Umweltrallye für Auszubildende gibt es bereits seit zehn Jahren in

Augsburg,seit 2009 auch in Nordenham

- Umweltpolitik der PAG:

- Regelmäßige Grundwasserkontrollen

- Umstellung auf ein chromatfreies Oberflächenverfahren

- Verringerung von Emissionen von Staub und chemischen Verbindungen

- Halbjährige Unterweisungen in Umwelt-und Arbeitsschutz

- Validierung und Zertifizierung des Umweltmanagementsystems des Werkes

Augsburg nach EMAS und DIN EN ISO 14001

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Das Single-Syndrom

Vertrackte Sache dieses Single-Dasein.

Die Frage, die sich hier stellt, ist, warum ist sich die

Single-Welt nicht über ihre Gemütsverfassung einig

ist?

Auf der einen Seite: die depressiven Singles. Sie

lassen keine Situation ungenutzt, um dir mitzuteilen,

wie schlecht es ihnen doch geht und wie gern

sie jemanden hätten, mit dem sie ihr Leben teilen

könnten. Da kann es schon mal passieren, das ein

gemütlicher Bar-Abend in eine Therapiesitzung

mündet. Mit viel Tränen und Gejammer.

Tränen und Gejammer, die es einem leider nicht

einfach machen eine andere zwischenmenschliche

Beziehung zu zulassen. Irgendwann ist die

Informationsfülle von, „Bin ich zu hässlich? Bin ich

zu dumm? Ich bin anscheinend nicht gut genug!“,

vollkommen erschöpft. Und man fragt sich, wodurch

sie sich definieren, außer durch die Wirkung

auf und Anerkennungen von Anderen.

Es wäre doch schade wenn man den Wert seiner

Person nur an der Tatsache fest macht, ob ein

Das Pärchen-Paradoxon

Sie sind überall und Mitten unter uns!

Sie sind überall.

Morgens in der Straßenbahn. Mittags im Cafe.

Abends im Kino.

Sie haben sich ihren Platz in unserer Gesellschaft

hart erkämpft und stellen ihre Daseinsberechtigung

auch nicht in Frage.

Die Frage stellt sich, haben sie denn überhaupt

eine Daseinsberechtigung und warum schaffen sie

es immer wieder, als gesellschafts-unkompatibel

aufzufallen?

Pärchen.

Pärchen haben die unangenehme Angewohnheit

jedem in ihrer Umgebung permanent auf die Nerven

zu gehen und diese Tatsache auch noch geflissentlich

zu ignorieren.

Kosenamen, die man in dieser Variation entweder

noch nie oder zu oft gehört hat, werden da bis zum

sicheren Erbrechen für einander verwendet, ohne

Rücksicht auf Verluste. Eine kleine Information: für

eure Sozialkompetenz ist es eher hinderlich, wenn

man euch nicht unter eurem richtigen Namen

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IM FOKUS

anderer Mensch diesen Wert erkennt und lieben

lernt.

Auf der anderen Seite die Schön-Wetter Singles.

Vergleichbar zu den depressiven Singles lassen sie

ebenfalls keine Situation aus um dir zu erzählen

wie es ihnen geht. Allerdings geht es Ihnen immer

ganz, ganz toll. Eine gute Laune, die recht schnell

ihren Reizpunkt erreicht hat. Es kann niemandem

immer gut gehen.

Party hier, Affairen da, am besten keinen Abend

alleine auf der Couch nur mit sich.

Wer permanent ungefragt wiederholt, wie sehr

er doch das Leben als Single geniesst, wirkt recht

schnell unglaubwürdig.

Und unglaubwürdige Menschen verlieren an Ausstrahlung.

Man muss nicht in einer Beziehung sein um ein

erfülltes Leben zu führen. Warum existiert die Idee

von zwei Hälften, die nur zusammen eine Einheit

ergeben?

Warum nicht einfach mal glücklich vergeben sein,

alleine!?

kennt, sondern nur unter „Bärchen“ oder „Mausi“.

Gekuschel und Geknutsche, zu allen Zeiten und

an den verschiedensten Orten versuchen sich

die Verliebten teilweise Minutenlang die, so wie

es scheint, schwierigsten Informationen mit der

Zunge zu zuschanzen. Potenzielle andere Gesprächspartner

werden ignoriert oder viel schlimmer

nach Beenden des Rummachens mit Geschichten

aus dem Pärchenleben gelangweilt.

Das interessante an der Spezies Pärchen ist, dass

sie niemanden für so wichtig und interessant halten

wie sich selber. Das sie vor der Beziehungszeit einmal

zwei völlig eigenständige Persönlichkeiten, mit

eigenen Interessen, Hobbies und Freunden waren,

scheint nicht mehr existent zu sein. Viel mehr hat das

„Wir“ nun jeden Platz in ihrem Leben eingenommen.

Wir waren neulich essen, wir haben gesehen das,

wir haben neulich gekocht, wir gratulieren dir zum

Geburtstag, wir gehen auch auf die Party…… wir.

Wo bleibt da noch Platz für die Individualität!

Warum nicht mal ohne Partner in Urlaub gehen?

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IM FOKUS

Warum nicht mal zwei Gerichte kochen, weil man gerade kein Bock auf den Fraß, hat den der andere sich

zubereiten will!

Warum nicht überhaupt nicht zusammen essen? Warum nicht einfach mal Pause vom Anderen haben?

Nicht weil man den anderen nicht mehr liebt, sondern weil man auch noch wissen muss, was man selber

überhaupt mag und möchte.

Warum nicht mal in einer Beziehung, Single sein!?

Anmerkung:

Klischees sind wahr doch auch schön und lassen sich so herrlich breittreten.

Ausnahmen gibt es viele!

Kuscheln verboten!

Im Dickicht von prähistorischen Verhaltensmustern und neuen Erkenntnissen

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Hormon Oxytocin quasi das "Kuschelhormon" ist.

Das Hormon ist nicht nur wichtig bei der Geburt, nein, in der neurochemischen Forschung wird dieses

Hormon auch mit psychischen Zuständen wie Liebe, Vertrauen, Ruhe in Zusammenhang gebracht. So

wird zum Beispiel das Hormon beim Streicheln, respektive Kuscheln, in kleinen Mengen freigesetzt.

Aber seien wir mal ganz ehrlich: Kuscheln, Händchenhalten... dies ist keine Domäne des männlichen Geschlechts!!!

Stellen Sie sich vor, wir sind in der Zeit der Neandertaler und unsere männlichen Vorfahren wären vollgepumpt

mit dem Kuschelhormon! Wir hätten zu jedem und allem Vertrauen gehabt, wir wären händchenhaltend

mit einem Säbelzahntiger über die Wiesen der grauen Vorzeit gehobst. Lustiges Bild

was...? Damit eben jenes nicht passiert und wir nach unserem Tête-à-tête mit dem Säbelzahntiger nicht

einen Kopf kürzer in der Ecke landen, hat unsere liebe Natur uns das Hormon Testosteron gegeben.

Das Hormon der Männlichkeit!!! Es sorgt dafür, dass unsere Muskeln wachsen, die Stimme

tiefer wird, unsere Geschosse nicht Blindgänger sind, für ein gewisses Aggressionspotential

und unsere Behaarung(2). Das klingt doch schon eher nach uns oder?

Naja, zugegebener Maßen besteht ein gewisser Unterschied zwischen unserem behaarten Säbelzahntiger-Jäger

und den heutigen mit Nassrasieren das Fell selber von den Beinen ziehenden, Cafe

Latte bestellenden, mit Bräunungs-Creme beschmierten Schlips-Träger. Früher war eben doch alles

besser, da hat man(n) noch das Fell seiner Feinde abgezogen, deren Blut getrunken und wurde

braun von der sengenden Sonne, die einem bei der Jagd auf den nackten Körper unerbittlich prallte.

Es sieht so aus, als ob das Kuschelhormon unser High-Speed-Hormon niedergerungen hätte,

doch eigentlich brach nur ein wichtiges Konzept der Natur im Laufe der Jahrtausende

weg. Der Säbelzahn-Tiger! Wir müssen nicht mehr um Leben und Tod mit ihm fighten.

Und schließlich ist nicht unser Primärziel am Leben zu bleiben und genug zum Essen zu haben ! Es

ist die Fortpflanzung, die uns angetrieben hat, antreibt und antreiben wird! Früher hatte man Aussichten

auf ein Techtelmechtel, wenn man lebendig mit Futter in die 2 Zimmer-Höhle zurückkehrte.

Jetzt muss man ein Schlips-Träger mit einem Bausparvertrag sein um Chicks for free zu bekommen.

Traurige Wahrheit!

P.S.: An alle Vertreter des weiblichen Geschlechts, seid uns BITTE nicht böse, wenn wir nach dem rudimentären

Akt der Fortpflanzung einschlafen. Das eben benannte Kuschelhormon ist auch als Orgasmushormon

bekannt. Worauf ich hinaus will? Die beim Orgasmus freigesetzten hohen Oxytocindosen

bewirken danach eine Phase der Entspannung und Müdigkeit.

Wir können quasi nichts dafür, dass sich ein Gefühl der engen persönlichen Verbundenheit nach der befriedigenden

sexuellen Begegnung ausbreitet! Seht es eher als ein Kompliment an. Das ist unsere Art

euch zu sagen : Ich liebe dich ! Christian Sack

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Interdisziplinär zum Erfolg von Morgen

Der Masterstudiengang „Finanz- & Informationsmanagement“

an der Universität Augsburg und der

TU München bietet, mit renommierten Partnern und

enger persönlicher Betreuung jedes einzelnen

Studierenden, eine interdisziplinäre

Ausbildung an der Schnittstelle von Finanzmanagement

und Wirtschaftsinformatik.

Finanz- & Informationsmanagement (FIM) an

der Universität Augsburg und der TU München

Seit dem Wintersemester 2004/2005 bietet die Universität

Augsburg und die TU München den vom

Elitenetzwerk Bayern geförderten Masterstudiengang

„Finanz- & Informationsmanagement“ an.

Die Zusammenarbeit mit renommierten Praxispartnern

(zum Beispiel Allianz Global Investors, UPM,

Deutsche Bank, A.T. Kearney) und international anerkannte

Wissenschaftlern schafft einen Rahmen,

in dem sich engagierte und leistungsfähige Bachelor-Studenten

über ihre Fachrichtung hinaus qualifizieren

können. Der Studiengang ist der einzige

Vollzeit-Studiengang im Bereich Wirtschaftswissenschaften

im Elitenetzwerk Bayern. Zur Zielgruppe

des Studiengangs, der mit dem Titel „Master of Science

with honors“ abschließt, gehören Studenten

der Studienrichtung Wirtschaftswissenschaften,

(Wirtschafts-)Informatik, (Wirtschafts-)Ingenieurewesen,

Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsmathematik,

Informatik sowie verwandter Fachrichtungen.

Vom guten Ruf der Universität profitieren

Die Universität Augsburg und die TU München

haben sich im Bereich Finanz- und Informationsmanagement

einen sehr guten Namen aufgebaut.

Neben dem Kernkompetenzzentrum „Finanz- &

Informationsmanagement“, dem gleichnamigen

Studiengang und sechs renommierten Professoren

der Wirtschaftsinformatik, ist in Augsburg

auch die Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik

sowie der Hauptherausgeber der wichtigsten

Zeitschrift des Faches ansässig. An der

TU München sind zahlreiche renommierte Lehrstühle

im Bereich BWL, Wirtschaftsinformatik

und Finanzmathematik am Studiengang beteiligt.

Praxisrelevanz durch eine Vielzahl an Projekten

Nicht nur ein starker Wissenschaftsbezug, sondern

auch die praktische Relevanz der Studieninhalte ist

von großer Bedeutung für eine erfolgreiche Karriere.

So können die Studierenden das theoretische

Wissen aus Vorlesungen und Seminaren in einem

breiten Spektrum von spannenden Praktika und

praktischen Workshops anwenden. Außerdem erlernen

die Studierenden weitere interdisziplinäre

und extracurriculare Fähigkeiten in speziell dafür

vorgesehenen Soft-Skill-Kursen. Diese können die

Studierenden dann bei der Durchführung eines sozialen

Prokjekts und bei der Projektarbeit sowohl

im Studiengang als auch mit renommierten Praxispartnern

praktisch anwenden und optimieren.

Vertiefung und Studieninhalte

Zu Beginn des Studiums belegen die Studenten

während einer „Individual Study“-Phase je nach

Vorkenntnissen und Neigungen eine Auswahl an

Kursen aus den Bereichen Finanz-, Operations- und

Informationsmanagement, Operations Research,

Stochastische Prozesse, Informatik oder Wirtschaftsinformatik,

wodurch ein gleicher Kenntnisstand

aller Studierenden sichergestellt wird. Anschließend

werden innerhalb der Pflichtkurse die

methodischen Grundlagen für die im Studiengang

„Finanz- & Informationsmanagement“ relevanten

Vertiefungsrichtungen gelegt. Innerhalb der

„Individual Research“-Phase beteiligen sich die

Studierenden an einem Forschungs- und/oder Praxisprojekt.

Innerhalb des Wahlpflichtkatalogs besuchen

die Studierenden je nach Interesse Kurse

aus allen Bereichen der fünf Vertiefungsrichtungen

Quantitative Finance, Finanzmanagement, Wirtschaftsinformatik,

Operations Management und

Ressourcenmanagement. Die Erstellung der Masterarbeit

schließt das Studium nach vier Semestern ab.

www.fachschaft-wiwi.com WS 11/12 23


Zum Hintergrund des Studiengangs FIM

Das Elitenetzwerk Bayern fördert den seit 2004

zusammen mit der TU München durchgeführten

Studiengang, in dem die Bereiche Lehre, Forschung

und Praxis an der Schnittstelle zwischen

Finanzmanagement und Wirtschaftsinformatik

verknüpft werden, finanziell und ideell. Zentrales

Ziel des Studiengangs FIM ist, die Studierenden

mit den neuesten Methoden und Kompetenzen

in den jeweiligen Bereichen vertraut zu machen,

aber auch interdisziplinäre Kompetenzen und

Soft Skills zu fördern. Egal, ob Sie nach dem Studium

direkt in die Praxis gehen möchten, sich für

eine wissenschaftliche Laufbahn entscheiden oder

beides miteinander verbinden - FIM gibt optimale

24

WS 11/12

Startbedingungen für eine erfolgreiche Karriere.

Nähere Informationen unter Facebook:

http://www.facebook.com/FIM.Master

Oder unter: www.uni-augsburg.de/fim

Ansprechpartner: Anna-Luisa Müller

Tel: +49 (0) 821 598-4883

anna-luisa.mueller@wiwi.uni-augsburg.de

pr@fachschaft-wiwi.com


MAGAZIN

Der perfekte Einstieg ins Studentenleben

Erstsemesterhütte der Fachschaft WiWi

17. August 2011: Immatrikulation. Juhu! Ich bin

Student der Universität Augsburg und starte mit vielen

anderen in ein neues Leben. Draußen werden wir

gleich von der Fachschaft WiWi auf die Erstsemesterhütte

und die O-Phase aufmerksam gemacht. Klingt

nach Gaudi, auf jeden Fall anmelden und mitmachen!

7. Oktober, 8 Uhr, vor dem Wiwi-Gebäude: Viele

neue Gesichter, die aufgrund der Uhrzeit (es

ist ja schließlich noch mitten in der Nacht) nicht

sehr wach aussehen. Aber zu der Müdigkeit

kommt doch eine Aufgeregtheit und Gespanntheit,

was in den 2 Tagen passieren wird. Um wach

zu werden bekommen wir alle ein Red Bull und

fahren dann mit zwei Bussen nach Oberammergau.

Schon auf der Busfahrt kommt man mit den

ersten Kommilitonen ins Gespräch. ‚Was studierst

du?‘, ‚Woher kommst du?‘, ‚Wohnst du

schon in Augsburg?‘, sind meist die ersten Fragen.

In Oberammergau nieselt es, also nicht das

perfekte Wetter, aber das stört niemanden.

Und obwohl die Regel ‚kein Bier vor vier‘

gilt, werden schon vor Betreten der Jugendherberge

die ersten Bierflaschen geöffnet;)

Dann werden die Zimmer ausgelost, alle werden

durcheinandergewürfelt und spätestens jetzt verfliegt

die Angst, niemanden kennen zu lernen.

Wir bekommen alle Namensschilder, was aber

bei Namen wie ‚Florian‘ überhaupt nichts bringt,

da es von ihm mindestens sechs Stück gibt. Wir

spielen mehrere Kennenlernspiele, bei denen

wir uns ver- und entknoten müssen, in Handstand-

oder Schubkarrenstellung begeben müssen

oder auch mal zu zehnt aufeinandersitzen.

Das Hauptspiel ist: Man bekommt einen Zettel

mit einem Namen darauf und muss diese Person

‚umbringen‘ indem man ihr einen Gegenstand

gibt. Um zu überleben, muss man also

vorsichtig sein, was man in die Hände nimmt.

Zu später Stunde nimmt der Schwierigkeitsgrad

durch erhöhten Alkoholkonsum allerdings

deutlich zu und viele müssen ihr Leben lassen.

Uns wird der Fachschaftstrailer gezeigt und wir

sind alle ziemlich begeistert, was alles gemacht

und angeboten wird, was für mich auch der

Grund war, am darauffolgenden Dienstag gleich

ins Annapam zur Fachschaftssitzung zu gehen.

In Kleingruppen bekommen wir ‚Erstis‘ viele Informationen

rund um unser Studium, sei es der Skriptenverkauf,

die RZ-Kennung oder wie eine Prüfung abläuft.

Und dann endlich ist es soweit: 16 Uhr, ich

lerne mein zweites Augsburger Bier kennen

und freunde mich auch direkt mit dem Riegele

Commerzienrat für den Rest des Abends an.

Anschließend eine Überraschung: Märchenstunde!

Uns wird am Abend in gemütlicher Atmosphäre wie

bei Oma ‚Schneewittchen‘ vorgelesen und anschließend

wird uns das Märchen von der Fachschaft

mit dem Motto ‚Schneeflittchen‘ vorgespielt.

Danach müssen auch wir in Gruppen mit einem

bestimmten Motto das Märchen vorspielen.

Die Stimmung ist unglaublich und uns allen

wird ganz sicher noch Steve Jobs‘ ‚apple of

death‘ oder der Kaiser, der ja noch viel heißer ist

(‚AAH! Sepp! Mein Sackerl, willst du mich umbringen?!‘)

unser Leben lang in Erinnerung bleiben!

Anschließend wird getrunken und gefeiert, man

trifft sich draußen auf eine Zigarette oder redet

über die unvergesslichen Theaterdarbietungen.

Ein paar Partywütige stimmen einen Humba an

und auch sonst ist die Stimmung sehr ausgelassen.

Am nächsten Morgen werden wir nach nur sehr

wenigen Stunden Schlaf um sieben Uhr liebevoll

und zärtlich von den Tutoren mit Hörnern und

anderen krachmachenden Gegenständen geweckt,

wirklich wundervoll... *hust*. Der Schädel

brummt, woran man sich allerdings für die

nächste Zeit gewöhnen muss (!), aber ein kleines

Frühstück geht trotzdem gut in den Magen.

Mit vielen Eindrücken, neuem Wissen und vor allem

neuen Bekanntschaften inklusive Facebook-

Namen kehren wir glücklich nach Augsburg zurück

und denken uns: Scheisse, war das geil! Es war

der perfekte Vorgeschmack aufs Studentenleben!

...Und übermorgen geht die O-Phase los, mit ein paar

hundert Leuten mehr, die Vorfreude ist riesengroß!

Malte Hannig

www.fachschaft-wiwi.com WS 11/12 25


MAGAZIN

OP-Hauben, Sprühsahne und Spaß

Orientierungsphase für Erstsemester 2011

Augschburg. Nach einem extrem anstrengenden

Erstihüttenwochenende stand am

zehnten Oktober der erste Tag der O-Phase

der Fachschaft WiWi auf dem Programm.

Bereits um acht Uhr strömten Hunderte von aufgeregten

Ersti-Wirtschaftswissenschaftlern auf

den Campus der Uni Augsburg, um in einem riesigen

Chaos erst einmal ihre Namensschildchen und

Bändchen abzuholen. Nach zwei Stunden hatten

sich dann schlussendlich alle im Sigma-Park, dem

imposanten neuen Hörsaal außerhalb des Unigeländes,

eingefunden und gierten heißhungrig nach

essentiellen und lebensnotwendigen Informationen

rund um Augsburg, Uni und das Studium...naja,

eigentlich hatten wir nach 2 Stunden in der Kälte

einen ziemlichen Hunger, wollten uns aufwärmen

und die zwei Stunden an Vorträgen überstehen, um

dann endlich über die „Lunchpakete“ herzufallen.

Nach netten Begrüßungsworten der Professoren

und einführenden Vorträgen war es dann

endlich so weit und das Highlight stand an: Das

ausgetüftelte, clever kombinierte, knackigfrische

Fresspaket, bestehend aus Käse- und

Wurstsemmel gepaart mit Apfel, Gummibärchen

und Capri-Sonne stand zum Verzehr bereit.

Nach dieser kulinarischen Köstlichkeit präsentierte

sich zunächst unsere Fachschaft WiWi mit einem

beeindruckenden Imagevideo, dann gab Dr. Charlie

Preuß wichtige Tipps und Empfehlungen zum Studienbeginn.

Zentraler Punkt für uns Erstis waren

natürlich dennoch die darauffolgenden Ausführungen

über Kultur- und Nachtleben in Aux. Letztere

wurden von einem ehemaligen Studenten, der

angeblich in einer feuchtfröhlichen Nacht gemeinsam

mit einigen Kommilitonen unsere Fachschaft

gegründet haben soll, übernommen und auf äußerst

amüsante und humorvolle Art vorgetragen.

Schließlich führten uns unsere Tutoren noch über

den gesamten Campus und zeigten uns die wichtigsten

Orte und Anlaufpunkte. Dann verstreuten sich

erst einmal alle, um sich abends im Yum-Club wieder

topfit einzufinden. Und das sollte sich lohnen: Unsere

erste Party in Augsburg war ein voller Erfolg, alle

becherten, tanzten und feierten ordentlich bis in

die frühen Morgenstunden. Einziges Problem: Der

viel zu frühe Start in den nächsten Tag; morgens um

10 war das drohende Mathe-Warmup angesagt, von

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WS 11/12

dem wir hier gar nicht weiter berichten wollen...

Nach der anstrengenden Mathe-Einführung war

Gott sei Dank ein sehr angenehmer Programmpunkt

an der Reihe: Das gemütliche Mittagessen

im kuscheligen Mensazelt lud dazu ein, sich ordentlich

den Magen vollzuschlagen und neue Bekanntschaften

zu schließen: Ofenkartoffel und Chili

con Carne waren bei weitem nicht so übel, wie

manch einer es vom Mensaessen erwartet hätte.

Später hatten wir bei der „Initiativenstraße“ Gelegenheit,

verschiedene Studentenorganisationen

und -initiativen wie die Fachschaft, JMS, AIESEC

und das Börsenforum kennenzulernen, anschließend

folgten informative Präsentationen zu Stu-

Ra, AstA, Lern- und Servicezentrum und EDV.

Nachts ging dann wieder die Post ab und wir lernten

die Maxstraße kennen: Mahagoni- Bar und Mo-Club

waren für die Wirtschaftswissenschaftler reserviert.

Vor allem der Mo-Club war proppenvoll und die gigantische

Stimmung kochte fast über. Dank der

studentenfreundlichen Preise und der ausgedehnten

Happy Hour war es gelungenerweise für alle

Studenten erschwinglich, ordentlich vollzutanken.

Um den Pegel aufrechtzuerhalten, ging es dann

am nächsten Morgen gleich mit einem zünftigen

Bier beim Weißwurschtfrühstück weiter.

Für alle ausländischen nichtbayerischen Ahnungslosen

demonstrierte die Fachschaft dazu

passend auch gleich, wie man in Bayern eine

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MAGAZIN

Weißwurscht gscheit isst, wos ma oziagt (Lederhose, Tracht, Dirndl) und wie ma d'Maß eischenkt.

Nach diesem guten Start in den Tag versammelten sich die verschiedenen Gruppen für das absolute

Highlight der gesamten O-Phase: Die Stadtrallye!

Mit OP-Hauben, Schuhkarton und Apfel ausgestattet machten wir Erstis uns auf den Weg, um in unseren

Teams die Stadt unsicher zu machen. Was zunächst noch etwas schüchtern und zögerlich begann, entwickelte

sich im Verlauf der ausgesprochen flüssigen Stadtrallye zu einer ausgelassenen Feiertour quer

durch unsere neue Heimat. Nach und nach klapperten die Mannschaften die in Augsburg verteilten Stationen

ab, bei denen man neben Wettfressen, Gewichtheben und Biertesten auch Aufgaben wie Wetttrinken,

Limbotanzen und Den-Perlachturm-Erklimmen meistern musste. An jeder Station erwarteten

uns massig Erdbeerlimes, Wodka und Jägermeister, um neue geistige und sportliche Höhenflüge

bei den Herausforderungen zu ermöglichen.

Nach Ablauf des Zeitlimits fanden sich abends alle Teilnehmer zur Siegerehrung im Sausalitos ein. Die

erschöpften und mit Sicherheit nicht mehr ganz nüchternen Gewinner durften sich über geniale Preise

freuen: Zu einer halbjährigen Gratis-Mitgliedschaft im Fitnessstudio gesellte sich eine - schnell geleerte

- Magnum-Sektflasche. Doch auch der sieglose Rest hatte noch jede Menge Spaß und verbrachte

schöne letzte Stunden in der Bar, bevor die O-Phase 2011 langsam, aber sicher zu ihrem Ende kam.

Es folgte ein letztes langes Wochenende – 4 Tage Ausruhen und Ausschlafen – ehe am nächsten Montag die

erste Vorlesung den tatsächlichen wahren echten Beginn einer höchstwahrscheinlich langen, schmerzhaften

und schwierigen, aber auch abwechslungsreichen, lustigen und intensiven Zeit namens Studium bedeutete.

Wir bedanken uns im Namen aller Erstis bei der WiWi-Fachschaft für die absolut grandiose, unvergessliche

O-Phase und für die vielen neu geknüpften Freundschaften!

Isi König & Maxi Haase

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MAGAZIN

Out of Augsburg

Ein Semester Marrokko und eine völlig neue Kultur kennenlernen!

Salam aleikum,

im August diesen Jahres begann unsere Reise in

eine uns bis dahin unbekannte Kultur, geprägt

von Gelassenheit, Unpünktlichkeit, Verhandlungsgeschick

und Herzlichkeit. Die Neugier und die

Herausforderung, sich in einem fremden Land

mit anderen Werten und Normen zu behaupten,

war der Grund, weshalb wir beschlossen, unser

Auslandssemester in Marokko zu absolvieren.

Casablanca, das Ziel unserer Reise, ist das Wirtschaftszentrum

Marokkos und mit über 3,5 Millionen

Einwohnern die größte Stadt des Landes. Seit nun

mehr als drei Monaten besuchen wir hier die ESCA

Ecole de Management, wo wir für ein Semester

Kurse im englischsprachigen Programm „International

Business“ besuchen. Es ist etwas ganz anderes,

an einer privaten Hochschule zu studieren

– verglichen mit dem System in Augsburg, wo wir

im 5. Semester Global Business Management studieren.

Wir haben hier unseren aus 26 Studenten

bestehenden festen Klassenverband, werden zu

Beginn des Unterrichts auf einer Liste abgehakt,

bekommen Hausaufgaben auf, haben Präsentationen

vorzubereiten und recht häufig Aufgaben

und Cases in Gruppen zu bearbeiten. Auch auf einen

interaktiven Unterricht wird großen Wert gelegt,

kein Vergleich mit einer chilligen Vorlesung

im HW 1001, in der man nebenbei essen und die

Abendplanung bei Facebook bestimmen kann.

28

WS 11/12

Von den Lehrern, die meistens direkt aus der

Praxis kommen und viel Erfahrung aus dem

„echten“ Arbeitsleben mitbringen, werden wir

Augsburger besonders wegen der Pünktlichkeit

geschätzt – unsere Klassenkameraden sind

nie zur angegebenen Zeit im Unterrichtsraum

Der Schulalltag ist nichtsdestotrotz zeitlich fest

geregelt; lange Tage von früh bis in den späten

Nachmittag hinein sind keine Seltenheit.

Trotzdem bleibt vor allem an den Wochenenden

und in den Ferien auch Zeit, das Land zu erkunden.

So haben wir während unseres Aufenthalts

schon El Jadida, Marrakesch, Fès, Meknès, Tanger,

die spanische Enklave Ceuta, Tétouan, Chefchaouen

(die Haschisch-Hochburg Marokkos),

Agadir und Rabat, die Hauptstadt, besuchen

können. Wenn es die Zeit erlaubt, wollen wir unbedingt

noch einen Trip in die Wüste machen.

Marokkos Amtssprache ist Arabisch. Hier wird jedoch

nicht das klassische Hocharabisch gesprochen,

sondern marokkanisches Arabisch. In den

meisten Situationen des täglichen Lebens kommt

man mit Französisch sehr gut zurecht, doch ab und

zu trifft man auch hier in Casablanca auf Taxifahrer

oder Straßenhändler, mit denen man sich mit Hand

und Fuß zu verständigen versucht. Besonders in den

ländlichen Gegenden Marokkos wird nur marokkanisches

Arabisch gesprochen. Bei unserer Reise in

den Norden in die Region rund um Tanger haben

wir aber auch gemerkt, dass viel mehr Menschen

richtig gutes Englisch sprechen können und teilweise

sogar Spanisch – dafür aber weniger bis gar kein

Französisch. Obwohl man schon eine Weile hier

ist, entdeckt man täglich neue Seiten an Marokko.

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MAGAZIN

Kulinarisch bekommt man auch einiges geboten: Es gibt die traditionellen Gerichte

wie Tajine oder Couscous und zu jedem Essen werden helles Brot und Oliven gereicht.

Der typisch süße Tee mit Minze sowie marokkanisches Gebäck dürfen bei keiner Einladung

zum Essen fehlen. Die mit viel Öl zubereiteten marokkanischen Crêpes werden

entweder süß mit Honig oder herzhaft mit Gewürzen und eingebackenem Gemüse und Fleisch gereicht.

In jeder Stadt gibt es große Märkte, auf denen man Gewürze in allen Farben, Trockenfrüchte, Nüsse,

Obst, Gemüse und Lebensmittel allgemein kaufen kann. In diesen Souks sieht man dann auch die „interessanten“

Möglichkeiten, frisches Fleisch zu lagern, z.B. an Haken über der Auslage baumelnd….

Die Menschen hier sind sehr hilfsbereit und offen. Viele sind überrascht, wenn man ihnen erzählt,

dass wir zum Studieren hierher gekommen sind und nicht einfach nur Touristen sind. Normalerweise

ist es wohl andersherum – Marokkaner versuchen, an eine Uni in Europa oder in den USA zu gehen.

Dass wir schon eine Weile hier leben, ist besonders dann hilfreich, wenn es mal wieder um das Verhandeln

einer schönen Ledertasche, einer Shisha, bunten Tüchern oder anderer typischer Souvenirgegenstände

geht – wir kennen mittlerweile nämlich die Tricks der Händler und die ungefähren Preise.

Es ist faszinierend, in einem Land zu studieren, das für viele allenfalls als kurze Urlaubsreise in Betracht gezogen

wird. Wir würden uns jederzeit wieder für ein Semester hier entscheiden, weil Marokko so ganz anders

als Deutschland ist und man hier auf viele Dinge eine erweiterte Sichtweise bekommt. Der Stellenwert von

Religion und Familie ist hier viel höher, was man auch im täglichen Leben spüren kann. Die eigenen Probleme

erscheinen einem oft recht unbedeutend, wenn man den Unterschied zwischen Arm und Reich auf den Straßen

zu sehen bekommt. Dennoch hat jeder ein großes Herz und Gastfreundschaft wird großgeschrieben.

Durch unser Auslandssemester in Casablanca haben wir einerseits gelernt, viel entspannter und gelassener

den Alltag zu meistern, vor allem wenn es um das Thema Uni geht und zum anderen, dass Marokko viel

mehr zu bieten hat, als uns bisher bewusst war und es auf jeden Fall einen längeren Aufenthalt wert ist.

Ma’asalaama,

Quickfacts

Casablanca

Einwohner: 3.672.900

Fläche: 324 km²

Bevölkerungsdichte: 11.336 Einwohner km²

Entfernung zu Augsburg: 2180 km

Anne Balke & Sohail Narot

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MAGAZIN

Hochschultag der

ökosozialen Marktwirtschaft

Dieses Jahr fand zum ersten Mal der Hochschultag

der ökosozialen Marktwirtschaft an der Universität

Augsburg statt. Der Hochschultag wurde

erstmals 2010 an der Universität Ulm und

seitdem an elf weiteren Universitäten durchgeführt.

Die Grundidee eines Hochschultages besteht

darin Studenten und anderen Interessierten

das Konzept des ökologischen und nachhaltigen

Wirtschaftens näherzubringen und die ökosoziale

Marktwirtschaft als Gegenentwurf zum Marktfundamentalismus

zu diskutieren. Die Hochschultage

sind eine gemeinsame Initiative von:

Die Ziele, die von den Initiatoren verfolgt werden,

reichen von konsequentem Umweltschutz

über die Förderung von nachhaltigem Wachstum

und einer sozialen Balance weltweit bis hin

zur Schaffung effektiver politischer Rahmenbedingungen.

Der Hochschultag dient hierbei als

Plattform zur Diskussion von Visionen und zur Erstellung

von zukunftsweisenden Konzepten. Er

eröffnet außerdem Raum für zukünftiges Engagement

und vermittelt fachübergreifendes Wissen.

30

www.sska.de

WS 11/12

Am 3. Dezember fand er nun zum ersten Mal an

der Universität Augsburg statt. Im Rahmen des

Hochschultages kamen Referenten aus Wirtschaft,

Politik und Wissenschaft an unsere Universität

um Vorträge zu halten oder an der Podiumsdiskussion

zum Thema „Wirtschaftsfaktor

Nachhaltigkeit in Deutschland“ teilzunehmen.

Zu Beginn wurde „Die Idee der ökosozialen

Marktwirtschaft“ von Prof. Dr. Heribert Schmitz

von der Hochschule Furtwangen vorgestellt. Im

Anschluss referierte Bernhard Suttner, ehem.

ÖDP – Landesvorsitzender, über die „Ökosoziale

Marktwirtschaft im politischen Kontext“. Den

abschließenden Vortrag über „Re-Start Unternehmen

– mit Nachhaltigkeit erfolgreich sein“ hielt

Sina Trinkwalder. Außerdem hatten die Besucher

des Hochschultages am Nachmittag die Möglichkeit

an verschiedenen interaktiven Workshops

teilzunehmen. Diese wurden von Referenten von

ThinkCamp Augsburg, der Werkstatt solidarische

Welt Augsburg und Aiesec Augsburg gehalten.

Wir möchten uns hiermit auch noch ganz herzlich

bei der Global Marshall Plan Initiative, allen

Referenten und Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung

und bei der Stadtsparkasse Augsburg

für die finanzielle Förderung bedanken.

Wir denken und

handeln für morgen.

Wir begeistern unsere Kunden

durch Leistung von höchster

Qualität. Genauso intensiv

engagieren wir uns für die zukunftsweisendengesellschaftlichen

und kulturellen sowie

ökonomischen und ökologischen

Entwicklungen in unserer

Stadt und Region.

Wir denken und handeln

für morgen.

s Stadtsparkasse

Augsburg

Die Zukunftssparkasse

Daniela Held

pr@fachschaft-wiwi.com


BuFaK Bochum

Ntworking mit anderen Fachschaften

Nach einer ca. 6-stündigen Fahrt in einem winzigen

Citroen kommen wir im nebligen Pott an:

Für die nächsten 4 Tage werden Annika Jilg,

Ludwig Lemmer, Jakob Semmler und ich, Leila

Schank, die BundesFachschaftenKonferenz

der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an

der Hochschule Bochum unsicher machen!

Nachdem wir mittwochabends in Dortmund

noch die WiSo-Party unserer befreundeten Dortmunder

Fachschaft begutachtet haben, kommen

wir Donnerstagmittag, den 10.11.2011, endlich

auf dem richtigen Parkplatz der Bochumer

FH im Gebiet der unglaublich riesigen und verwirrenden

RUB (Ruhr-Universität Bochum) an.

Bei anfänglich chaotischer Anmeldung und diverser

Zeitverzögerungen durch besetzte Hörsäle,

kamen ca. 130 Fachschaftler aus ganz Deutschland,

wie immer einmal im Semester, zusammen.

Nach reichlicher Stärkung und Sektempfang

wurden wir in unserem ersten Plenum

von den Bochumern und ihrer Studiendekanin

herzlich begrüßt und eingewiesen.

Nach Ankunft in der sehr modernen und gemütlichen

Jugendherberge im Zentrum Bochums

konnte jeder erst mal richtig ankommen.

Wir hatten ein kuscheliges Viererzimmer für uns

mit einem eigenen, modernen Bad und auch die

Verköstigungen ließen nie zu wünschen übrig!

Am Abend wurde man in Gruppen aufgeteilt

um anschließend etwas Barhopping zu betreiben

um dabei die Leute besser kennenzulernen.

Nach ein paar Bars fanden wir uns in einem Karaokeschuppen

wieder, wo fleißig gegrölt und

geschmachtet wurde. Aber das war noch nicht

genug, es ging weiter in einen Club wo beim Tanzen

so richtig die Sau rausgelassen werden konnte.

Es vergnügten sich gemeinsam Augsburger,

Dortmunder, Wuppertaler, Lüneburger, Berliner,

Kaiserslautrer, Chemnitzer, Dresdner, Leipziger,

Emdener… und alle hatten einen Wahnsinnsspaß!

So quälte man sich erstaunlich pünktlich am

nächsten Tag aus dem Bett, aß ein Brötchen

und trank 10 Gläser Wasser, und hüpfte schließ-

MAGAZIN

lich gegen 9h in die U-Bahn Richtung Uni.

Fleißig fingen die Workshops auch schon an:

Ob O-Phase, Burnout-Syndrom, Frauenbeauftrage,

Masterbewerbung, Leitung einer Fachschaft,

Stipendienprogramme, Computer-

Planspiel, … es war für jeden etwas dabei.

So gingen Freitag & Samstag mit Workshops,

Barcamps (spontan gehaltene Workshops mit

selbstausgewählten Themen) und Plenas (Vollversammlungen)

gefüllt vorüber, abends wurden

verschiedene Clubs Bochums unsicher gemacht

– am Freitag war es „Miros“ und am

Samstag, den letzten gemeinsamen Abend der

BuFaK, stürmten wir das „Appartment 45“.

Am Sonntag, den 13.11., im letzten Plenum, wurden

einige Positionspapiere verabschiedet, ein

Bochumer wurde in den BuFaK – Rat gewählt,

der Ort der nächsten BuFaK wurde bestimmt

und alle hoben fleißig ihre roten Zettel bei allen

Abstimmungen. Bei jede Menge Kaffee, Sprudel,

Gesängen, lustigen Gesprächen, verschlafenen

und aufgedrehten Menschen, Übergaben

von Gastgeschenken, Avicii – Levels, vielen Purzelbäumen

und Fotos amüsierten sich sämtliche

Fachschaftler prächtigst, bis man sich schließlich

schweren Herzens verabschieden musste.

Wir hatten eine unvergessliche Zeit im Pott, haben

viele Freundschaften geschlossen und bestehende

verstärkt, haben Ideen und Anregungen

gesammelt, viel getrunken & gelacht – und

wir freuen uns schon unglaublich auf die nächste

BuFaK, die hoffentlich in Bayern stattfinden wird!

PS: Wann fährt eigentlich der Nachtbus?

Leila Schank

www.fachschaft-wiwi.com WS 11/12 31


OFF TOPIC

Trier. In der Universität.

Erste Sitzung des neuen Semesters in einem

Geschichtshauptseminar. Die Dozentin verteilt

Referatsthemen und schreibt sich die Namen der

Referenten auf. Eine Studentin meldet sich für das

aufgerufene Thema.

Dozentin: “Sie waren Frau…?”

Studentin: “Ich buchstabiere besser. L – E – S – Z –

C – Z – Y – N – S…”

Student neben mir halblaut: “Äääääh, VOKALE!?”

Bückeburg. In der Raucherecke einer Blindow-

Schule.

Ein Auszubildener zum Technischen Assistenten

steht mit seinen Freunden in der Raucherecke und

prahlt mit seiner Mitgliedschaft im ADAC.

Azubi: “Jeden ersten Donnerstag im Monat bekomme

ich 6 Cent Rabatt auf jeden Liter Diesel bei

Shell.”

Kumpel: “Und das lohnt sich? Wie fährt sich denn

dein Auto damit?”

Typ: “Das lohnt sich auf jeden Fall! Ich merke das

allein schon bei der Geschwindigkeit! Wenn ich

50 km/h fahre, ist der Wagen nochmal 5-6 km/h

schneller!”

Eichstätt. In einem Gymnasium.

Die 8C nimmt gerade Verhütungsmittel bei einer

äußerst atraktiven Junglehrerin durch. Gesucht

sind Verhütungsmittel.

Ein Schüler meldet sich: “Coitus interupptus –

Abbruch.”

Lehrerin (trocken): “Das ist kein Verhütungsmittel,

das ist ‘ne Spaßbremse.”

Köln. In der Bahn Richtung Troisdorf

Zwei Jugendliche (ca.16) sitzen in der Bahn neben

mir. Beide unterhalten sich lautstark.

#1: “Ey Alter, die vom Gymnasium sind voll bescheuert!

Isch hab heut gesehen, die rechnen mit

Buchstaben!!!”

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WS 11/12

Heidelberg. Vor der Toilette der Universität.

Aufgrund der Umbauarbeiten der Neuen Universität

sind alle Toiletten bis auf die Unterste gesperrt.

Zwischen den Vorlesungen drängeln sich die Frauen

schon in einer gefühlt fünf Kilometer langen

Schlange vor dem Damenklo.

Vor mir eine Studentin genervt zu ihrer Nachbarin:

“Könnten die nicht jetzt schon alle mal ihre Gürtel

und Knöpfe aufmachen? Dann ginge das gleich viel

schneller.”

Stuttgart. Samstag Nacht im Keller Klub.

Er (wahnsinnig betrunken) zu ihr:

“Ich find´s echt scheiße, wie du hier so arrogant

rumstehst. Und eigentlich find ich auch dich echt

scheiße. Aber ich frag mich grade, ob du mich so

geil findest, dass wir jetzt einfach rummachen

können?”

Neuhausen ob Eck. Auf dem Southside 2011.

Morgens auf dem Campingplatz. Zwei männliche

Festivalbesucher teilen sich ein Zelt. Nach einer

durchzechten Nacht hört man einen der Beiden

aufwachen. Er zu seinem Freund:

“Boa Alter! Du hast dich hier Besoffen so breit

gemacht! Du bist wie so ein IKEA-Regal, du passt

nirgendwo hin!”

München, in der “Milchbar”.

Einige Typen stehen an der Bar neben mir. Ein süßes

Mädel kommt und spricht einen an.

Sie: “Du, darf ich Dich mal was fragen, meine

Freundin will das wissen…?”

Er: “19 einhalb Zentimeter, warum?”

Berlin, Ostbahnhof. Nachts am Taxistand.

Taxifahrer: “Wo soll es denn hingehen?”

Fahrgast: “Nach Hause?”

Taxifahrer: “OK, zu Ihnen oder zu mir?”

belauscht.de

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OFF TOPIC

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Heil-

kunst

West-

euro-

päer

Gefäng-

nis,

Verlies

Affekt

zufügen

Elfen-

könig

Hühner-

vogel

italie-

nische

Währung

Erfri-

schung

italie-

nisch:

Liebe

die

erste

Frau

Welt-

religion

Zaren-

erlass

zu

vorge-

rückter

Stunde

fleißig

skand.

Männer-

name

Verlust

Binde-

wort

nur

gedacht

Skat-

aus-

druck

Bewoh-

ner

eines

Erdteils

Felsen-

höhle

bei Mar-

seille

ein

Konti-

nent

tätig,

rege

Lasttier

ober-

schles.

Witz-

figur

englisch:

Alter

Pariser

U-Bahn

skand.

Frauen-

name

chines.

Revolu-

tionär †

mager

franz.:

Grad

bäuerl.

Gehilfin

Thriller

Spiel-

karten-

farbe

Katzen-

laut

Ulti-

matum

englisch:

Amt

Stand

des

Priesters

Haar-

tracht

frommer

Büßer

Opfer-

tisch

Klei-

dung

(engl.)

kampf-

unfähig

empor-

reichen

leicht-

sinniger

Auto-

fahrer

ägypt.

Haupt-

stadt

Einrich-

tung für

Bank-

kunden

russ.

leichte

Reiter

Frucht-

form

Ge-

schäfts-

raum

Legende

sehr

betagt

(ugs.)

besitz-

anz.

Fürwort

Ent-

mach-

tung

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ich

Gebiet

asiat.

Insel-

staat

bibl.

Gestalt

kleine

Einheit

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erster

Haar-

wuchs

Orna-

ment

west-

afrik.

Stamm

eine

Antillen-

insel

brav

Vogel-

dünger

Fortbe-

wegung

zu Fuß

nahr-

haftes

Getränk

Gold-

amsel

Satz-

zeichen

alle

ohne

Aus-

nahme

Vorname

des TV-

Stars

Brynner

nicht

diese

Mess-

latte

Boden-

vertie-

fung

englisch:

er

Trage

Kampf-

sport-

art

Haut-

aus-

schlag

einge-

bildet

öffentl.

An-

hörung

(engl.)

ausrei-

chend

exakt

ohne

Inhalt

Post-

sendung

Hysterie

Wein-

ernten

franz.:

Straße

eine

Holzart

festste-

hende

Rede-

wendung

Heiligen-

bild

der Ost-

kirche

Aus-

dehnung

Goldge-

wichte

Unter-

wasser-

gefährt

Strich

ein

Binde-

wort

Grenz-

wert

(math.)

an-

fällig

europ.

Strom

Emirat

am Per-

sischen

Golf

Fisch-

fang-

gerät

Angabe

der

Richtung

antikes

Saiten-

instru-

ment

Rauch-

kraut

Teil

des

Klaviers

Raub-

vogel-

nest

franz.:

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franz.

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