MEETINGroom Ausgabe 1/2018

werkraum2018

Impulse für Meetings. Vor- bei - und nach dem Meeting

MEETINGroom

impulse für meetings

Ausgabe 1/2018

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Dolmetschen. Übersetzen.

Akademisch ausgebildete Profis

für über 40 Sprachen.

Hahn oder Hahn?

Beim Dolmetschen und Übersetzen

nehmen wir es ganz genau.

Die UNIVERSITAS-

Zertifizierung macht den

Unterschied!

- 2 -

www.universitas.org


MEETINGroom

EDITORIAL

IMPRESSUM

MEDIENINHABER, HERAUSGEBER

UND VERLEGER

WERKRAUM Kommunikation GmbH

Sollenauerstraße 8b, A-2602 Blumau

info@meetingroom.club

REDAKTIONSLEITUNG

CHEFREDAKTION

Dipl. Bw Sandra Steimann

Dkkfm. Christian Madlmayr

redaktion@meetingroom.club

KONZEPTION, GRAFIK, SATZ

WERKRAUM Kommunikation GmbH

grafik@meetingroom.club

FOTOS

Zur Verfügung gestellt, fotolia.de

Mit MEETINGroom zu neuen Impulsen

„Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen“ sagt

eine dänische Weisheit. Und mit einem breiten Lächeln ist auch die

Idee zu diesem Magazin entstanden, dass Sie, liebe Leserinnen und

Leser, jetzt in Ihren Händen halten.

Da ein Lächeln leider nicht immer ausreicht, um Meetings, Tagungen

oder Trainings richtig gut zu machen oder sich manch ein Teilnehmer

einfach nicht darauf einlassen möchte, wollen wir Ihnen mit

diesem Fachmagazin neue, spannende, teilweise außergewöhnliche

und vielleicht unkonventionelle Impulse und Informationen in die

Hand geben.

Von Profis recherchiert und geschrieben. Es gibt kaum ein Unternehmen,

in dem nicht in großem oder kleinem Rahmen Meetings

durchgeführt werden (müssen). Doch oft liegen viele Erfolgsfaktoren

brach, sind nicht (mehr) bekannt oder es reicht die Zeit oder die

Muße nicht, diese umzusetzen. Schade drum! Aber dafür können Sie

sich jetzt 4 x pro Jahr neue Impulse holen. Sie haben konkrete Fragen

oder suchen bestimmte Anregungen für Ihre Meetings?

Dann freue ich mich auf Ihre Post an: redaktion@meetingroom.club.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ab sofort inspirierende Meetings.

Ihre Sandra Steimann

Chefredakteurin

PS. Während der Entstehung haben wir ebenfalls oft geschmunzelt,

gegrinst und herzlich laut (auch über uns selbst) gelacht …

LEKTORAT

MMagª. Marion Puschmann

MITARBEIT AN DIESER AUSGABE

Dipl. Bw. Sandra Steimann, Dkkfm.

Christian Madlmayr, Felix Schützl,

Petra Pieringer

AUFLAGE

1.500 Stück

ERSCHEINUNG

4x jährlich (Monate 3, 6, 9, 12)

HEFTPREISE

Österreich € 6,50 inkl. MwSt.

und Versandkosten

Schweiz und Deutschland

€ 7,60 inkl. MwSt. und Versandkosten

abo@meetingroom.club

ANZEIGENVERWALTUNG

anzeigen@meetingroom.club

Offenlegung der Blattlinie nach

§25 Mediengesetz.

MEETINGroom informiert seine Leser

über Neuigkeiten, besondere Angebote,

Meetings, Seminare, Produkte und

Trends.

Wir weisen darauf hin, dass aus Gründen

der leichteren Lesbarkeit die männliche

Sprachform verwendet wird. Sämtliche

Ausführungen gelten natürlich in gleicher

Weise für die weibliche.

- 3 -


DAVOR

6

WER IST DRAN?

So macht Meetingplanung Spaß

8-9

12-14

IST MIR NICHT AUFGEFALLEN

Mit kleinen Details Teilnehmer begeistern

ÜBERSETZ‘ DOCH MAL ...

Optimale Vorbereitung für Dolmetschen

im Meeting

10

The leading one

Das Schlosshotel Velden stellt sich vor

DANACH

DABEI

16-17

MAKE IT SPECIAL

Kaffee, Eis und Briketts

30-31

AUF EIN BREAK MIT ...

TV-Moderator Werner Sejka

18-21

STIMMUNG

Meetings erleben und nicht überleben

32-33

LESENSWERT

Buchempfehlungen und Autoreninterview

22-23

QUO VADIS?

Steven Blaha im Interview

28-29

PIZZA, BLÄTTERTEIG & CO

Damit der Teig gelingt, müssen alle

„Meetingzutaten“ passen

- 4 -


MEETINGroom

INHALT

o

N 1 - März 2018

impulse für meetings

24-27

App jetzt wird alles einfach!

Wie 2 brandneue Apps

die Herzen von allen

Trainern und Vortragenden

höher schlagen lassen

DAZU

34

TRENDS & FESCHE FAKTEN

News aus der Branche

35

PRODUKTTEST

Testen Sie das vSystem von vita-life ®

36

TERMINE & LOCATIONS

Was, wie, wo und vor allem, warum?

- 5 -


MEETINGroom

impulse für meetings

WER IST DRAN?

So macht die Meeting-Vorbereitung Spaß und wird ein Erfolg

Vom Psychologen und Autor Klaus W. Vopel stammt die Erkenntnis:

„Was möchte ich? Alle anderen wichtigen Fragen

ergeben sich daraus.“

Geht es nach ihm, sind zuerst mal Sie dran - alles andere

ergibt sich dann schon. Seine Aussage birgt eine Wahrheit,

die jede Vorbereitung und somit jedes Meeting zum Erfolg

werden lässt. Denn Klarheit und eine gut strukturierte Vorgabe

gepaart mit genug Platz für Kreativität der Beteiligten

sind maßgeblich dafür.

UND noch dazu, so ganz nebenbei, gelingt es Ihnen Wertschätzung

und Verbundenheit in Teams zu schaffen, die auf

den ersten Blick vielleicht nicht zusammenpassen.

Stellen Sie sich jetzt bitte die folgende Frage, wenn Sie an

Ihr nächstes Meeting denken: „Was möchte ich, dass nach

diesem Meeting passiert?“ und geben Sie sich unmittelbar

nach dieser innerlich gestellten Frage, die Erlaubnis, diese

ganz egoistisch und offen zu beantworten.

Gratulation! Den herausforderndsten Teil haben Sie hinter

sich. Schenkt man Herrn Vopel Glauben, was Sie unbedingt

sollten, dann ergeben sich ab hier alle wichtigen Fragen

quasi von selbst. Hier ein Beispiel, das veranschaulicht,

wie Sie diese Technik in die Praxis übernehmen können.

Ich in meiner Rolle als Bereichsleiterin, leite ein Meeting mit

drei Projektteams. Alle Teams mussten vorab Vorschläge zur

Umsetzung liefern. Das Team mit dem besten Umsetzungsvorschlag

bekommt das Projekt in seine Verantwortung.

Die Umsetzung sollte mit allen gemeinsam in einem Team,

unter der Führung des Siegers, stattfinden. Als Sieger wurde

Team 3 gekürt.

Was war mir nun wichtig? Ich wollte Team 3 als Gewinner

im zweistündigen Meeting präsentieren. Ich wollte auch,

dass die Verliererteams mit dem Gewinnerteam gut zusammenarbeiten

und das Projekt ein Erfolg wird.

Chefin raushängen lassen, bestimmen zusammen zu arbeiten,

so nach dem Motto „Mal Gewinner – mal Verlierer, so

läuft es eben im Business?!?“, war keine Option.

Da hätte ich schon von vornherein verloren.

Aufgrund des Ehrgeizes, der Bedürfnisse und auch der

Inkompatibilität einzelner Mitarbeiter, könnte es außerdem

dicke Luft geben. Team 3 wird als Sieger im Meeting kooperativ

sein, aber die anderen? Einzelne vermutlich nicht.

1. Klar definieren, was ist mein Ziel?

„Was möchte ich, dass nach diesem Meeting

passiert?“

2. Durch Fragen herausfinden was hinderlich sein

kann.

3. Gesprächskultur festhalten (respektvoller, konstruktiver

Umgang miteinander)

4. Miteinander kreative Strategien entwickeln

„Vom Hindernis zur Ressource.“

5. Meeting-Ablaufplan erstellen und 2/3 der Zeit für

Punkt 4. einplanen.

6. Notwendige Utensilien vorbereiten.

Das Meeting eröffnete ich nach einer herzlichen Begrüßung

mit jeweils etwas Gelungenem pro Team. Danach präsentierte

ich wertschätzend den Sieger.

Eine Stunde gab es für Bedenken und eventuelle Stolpersteine.

Der nächste Punkt war, die kommenden Aufgabenbereiche

zu gliedern und die Mitarbeiter der zu integrierenden

Teams zu bitten sich zu den Aufgaben zu positionieren,

wo sie sich selbst in der Umsetzung sehen könnten.

Die endgültige Einsetzung wurde zu einem anderen Termin

von mir mit dem Leiter von Team 3 beschlossen. Damit

waren auch die Verantwortungs- und Führungsrolle des

Projekts klar definiert.

Fazit: Mit geringem Zeitaufwand, fokussiert auf die wesentlichen

Punkte im Meeting, erreiche ich strukturierte Zusammenarbeit,

klare Kommunikation und eine gelungene

Projektumsetzung. Mut zahlt sich aus!

Unsere Autorin Petra Pieringer hat als langjährige Trainerin

schon so manche Hürde erfolgreich gemeistert.

Umso wichtiger ist eine klare Struktur und Gerüstvorgabe,

also Strategie nach Vopel … Was möchte ICH?

- 6 -


MEETINGHOTEL

GESUCHT?

Klick - gefunden. Also noch einfacher geht’s ja wirklich nimmer!

Was booking.com für die Privatreisenden ist, ist seminargo

für alle Unternehmen, die für ihre Veranstaltung die perfekte

Location suchen.

Ganz einfach die konkreten Daten und Wünsche eingeben

und im Handumdrehen präsentiert die Plattform alle Hotels

und Eventlocations, die dafür in Frage kommen.

Einheitliche Angebote zum Vergleichen

Das mühsame Durchsuchen und Anklicken der einzelnen

Hotels sowie das Zusammenrechnen von Pauschalen und

Nebenkosten gehören der Vergangenheit an.

auf Wunsch wird auch persönlich beraten und unterstützt.

Seminargo bietet die Möglichkeit auf der Webplattform zu

suchen, sich persönlich beraten zu lassen oder im Seminarkatalog

zu blättern. Wer sich als Premium Kunde registriert

kann von zusätzlichen Vorteilen profitieren.

Besonders großartig: der Service ist gratis und binnen

2 Stunden ist der optimale Veranstaltungsort gefunden.

Übersichtlich und transparent ist sofort klar, wer welche

Leistung anbietet und welches Hotel zu meinem Budget

passt. Die Spezialisten von seminargo tun seit 2001 nichts

anderes als Meeting Planer bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Über 10.000 Locations stehen europaweit zur Auswahl und

Andrea & Andreas Kernreiter, CEOs

www.seminargo.com

- 7 -


MEETINGroom

impulse für meetings

IST MIR GAR NICHT

AUFGEFALLEN …

Wie Sie mit kleinen Details Ihre Seminarteilnehmer „abholen“ und begeistern.

Die Summe aus vielen kleinen Details macht oft das große Ganze aus und wir haben einige „kleine“ Maßnahmen für Sie entdeckt,

mit denen Sie - nahezu unbemerkt – für gute Stimmung in Ihrem Seminar-/Meetingraum sorgen können.

Musik ohne Lautsprecher stimmt die Gäste perfekt ein

Was im ersten Moment etwas sonderbar klingt, basiert

tatsächlich auf simpler Physik und macht sich nicht nur die

wissenschaftlichen Erkenntnisse um die positive Wirkung

von Musik zunutze, sondern überträgt diese als Schwingung.

Sprich über vorhandene Dinge wie den Tisch, die Wand, das

Fenster und sogar auf den Menschen selbst. Diese Eigenschaft

macht das sog. „Klangei“, das in edlem Gold oder coolem

Silber erhältlich ist, einzigartig. Tests in

Büros und auch vor bzw. während Meetings

haben ergeben, dass die Teilnehmer deutlich

ruhiger und entspannter waren, wenn sie

mit Musik „empfangen“ wurden oder diese

in den Pausen hörten. Dementsprechend

war auch die Aufmerksamkeit höher. Auf die

Frage an die Testpersonen, ob die Musik sie

gestört hätte, konnte sich mehr als die Hälfte

gar nicht mehr daran erinnern, dass Musik

gespielt wurde …

Das ausgeklügelte System des Eis an sich,

das in sich einen MP3-Player trägt, wird

vervollständigt durch die darauf bereits

gespeicherte Instrumentalmusik, die von der

Lautstärke her immer nur knapp über der Hörgrenze, also mit

geringem Volumen, abgespielt wird. Beigesteuert wird die

Musik vom österreichischen Label Lichtpunkt Records. Die

Musiker komponieren „Musik für die Seele“ nach den derzeit

bekannten wissenschaftlichen Anforderungen. Ein ideales

System für alle, die auf edles Design setzen, die Musik für sich

„sprechen“ lassen wollen und auf die Wissenschaft vertrauen.

Dieses kleine Ei ist einfach in der Anwendung, handlich und

im Stand-alone-Betrieb nutzbar.

Arbeitgeber, die dieses Ei für ihren

Meetingbereich anschaffen, oder Trainer,

die es zur Unterstützung bei Seminaren

einsetzen, sei empfohlen, eine Verleihliste

zu führen, denn das Ei eignet sich auch

wunderbar zur Entspannung am Arbeitsplatz

selbst oder in der Badewanne …

Unser Goodie für MEETINGroom-Leser!

Alle Leser erhalten im Onlineshop auf

www.klangei.jetzt bei Eingabe des Gutscheincodes

„Meetingroom“ sofort

5 % Rabatt auf den Einkaufspreis!

Kleiner Stecker, große Wirkung!

Lassen Sie den Elektrosmog draußen!

Werfen Sie doch einmal ganz bewusst einen Blick in ihren Besprechungsraum

mit dem Fokus auf die elektrischen Geräte,

die darin sichtbar oder unsichtbar vorhanden sind. Die Liste

wird vermutlich ziemlich lang sein: WLAN, Beamer, elektronische

Leinwand, Präsentationslaptop, Lampen, Steckdosen,

Kabel etc., sprich Elektrosmog lässt grüßen.

Ein kleiner Stecker sorgt dazu derzeit für Furore – denn durch

die in ihm enthaltene Mischung aus wertvollen Mineralien

und Edelmetallen (dem sog. „MIXOS“) neutralisiert er Elektrosmog.

Dabei ist der vita-life® Spin selbst kein elektrisches

Gerät: Über den Stecker nutzt er lediglich die Leitungen, um

seine Wirkung zu entfalten. Er wirkt ab dem Zeitpunkt, wo

er angesteckt ist. Im Gegensatz zu Geräten und Einrichtungen,

die elektromagnetische Strahlen abwehren, verhindert

vita-life® Spin, dass Elektrosmog unsere Zellen angreift, denn

- 8 -


er „überschreibt“ E-Smog, sodass er keinen Schaden in der Zelle anrichten

kann. Alle elektrischen Geräte, die an Strom angeschlossen sind, können somit

auf einen Schlag keine negativen Auswirkungen mehr auf den Körper haben.

Was hat die Zelle damit zu tun? Die menschliche Zelle schwingt in einem ganz

bestimmten Frequenzbereich. Elektromagnetische Strahlung schwingt in

unterschiedlichen Frequenzbereichen, unter anderem auch in dem der Zelle.

Wenn das der Fall ist, kann es sein, dass diese elektromagnetischen Strahlen

Schaden in der Zelle anrichten, indem sie Zellkommunikation und -stoffwechsel

durcheinanderbringen. E-Smog kann sich also unter Umständen auf unsere

Gesundheit auswirken. Auch wenn es keine eindeutigen Beweise dafür gibt,

dass elektromagnetische Strahlen Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben,

so mehren sich die Hinweise. Es kann sein, dass er die Funktionen der Zelle

beeinträchtigt – und das kann sich negativ auf den ganzen Körper, die Konzentrationsfähigkeit

und die Vitalität auswirken. Der kleine unauffällige Kerl punktet

sozusagen mit seiner „entwaffnenden“ Leistung.

Alle Infos zum vita-life® Spin gibt es auf www.vita-life.com.

Auf Shakespeares Spuren …

Wer glaubt, dass Brainfood eine Erfindung unserer Zeit ist, der irrt.

„There’s rosemary, that’s for remembrance: pray, love, remember.“

Bereits im Literaturklassiker Hamlet riet die schöne Ophelia ihrem Bruder zu

Rosmarin, damit dieser sein Gedächtnis damit verbessere. Eine leichte Brise

ätherischen Rosmarinöls soll die Leistung des prospektiven Gedächtnisses,

das für das Merken von Aufgaben und Ereignissen zuständig ist, merklich

verbessern. Zu dieser Erkenntnis kam eine Studie der britischen Universität

Northumbria. Das intensive aromatische Kraut ist derzeit beliebtes Studienobjekt,

da es offensichtlich würzen, heilen und duften kann.

Unauffällig aufgestellt kann eine Aromakerze oder Duftlampe also wertvolle

Dienste leisten – sehr schön fürs Auge sind natürlich auch Rosmarinsträußchen

– vielleicht garniert mit weiteren verdienstvollen Früchten, denen eine positive

Wirkung auf Konzentration und Wohlbefinden nachgesagt wird. Ganz vorne mit

dabei sind hier Blaubeeren, Birnen und Rosinen. Denn für das Nachlassen von

Gehirnfunktionen ist oft ein Mangel an Spurenelementen verantwortlich, die

sich aber schnell wieder auffüllen lassen.

Eine feine Kombination, die sich auch perfekt – weil kleckerfrei und leise –

während einer Besprechung naschen lässt, sind also „Fingerfood-Früchte“ wie

Rosinen und Beeren gemischt mit Nüssen und Mandeln. Wer Angst vor Flecken

hat, nutzt hier die neuen gefriergetrockneten Knabbermischungen, die keine

Zusatzstoffe enthalten und Rohkostqualität haben. Und schön fürs Auge, auch

wenn die alten Griechen davon sicher noch nichts wussten …

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MEETINGroom

impulse für meetings

EIN SCHLOSS

AM WÖRTHERSEE

Aber nicht irgendein Schloss, sondern „The leading One“ – perfekt für Ihr Meeting!

Wir haben uns dort umgesehen.

Was verbirgt sich hinter den schönbrunngelben Mauern

am Wörthersee, die in der untergehenden Sonne golden

leuchten? Man möchte behaupten, fast jeder Österreicher

kennt das geschichtsträchtige Schlosshotel Velden, doch

wie es hinter den Mauern aussieht, ist den meisten unbekannt.

Wir finden, das Falkensteiner Schlosshotel Velden,

Mitglied der weltweit renommiertesten Hotelvereinigung

„The Leading Hotels of the World“, vereint in sich alles, was

es für ein erfolgreiches und inspirierendes Meeting braucht.

Tagen auf höchstem Niveau – mit raffinierten Details

Dieses Haus eignet sich sowohl für kurze, als auch mehrtägige

Tagungen, Incentives, Meetings, Produktpräsentationen

uvm., denn es vereint unter einem Dach alles, was

dafür nötig ist: perfekt ausgestattete Konferenzräume,

ausgezeichnete Küche mit prämierten Restaurants, 104

moderne Zimmer und Suiten mit historischem Flair sowie

ein vielseitiges Acquapura SPA Angebot auf 3600m².

Der persönliche Service wird großgeschrieben und sämtliche

Sonderwünsche gerne erfüllt. Für Kunden, die zudem

ein Rahmenprogramm anbieten möchten, gibt es Incentive

Specials, die weit entfernt vom „üblichen“ Standard sind:

nach erfolgreichem Meeting geht es hier z.B. gemeinsam

zum Eisskulpturen schnitzen, in die Cocktail-Class oder

zum Pralinen Kurs.

Wer sich nach getaner Arbeit einfach nur entspannen

möchte dem bieten sich viele Möglichkeiten: im großzügigen

Hotel SPA relaxen, durch den Lifestyle Ort Velden flanieren

oder im Casino Velden auf Rouge oder Noir setzen.

Das Ambiente …

Gar nicht so einfach zu beschreiben. Historische Eleganz

wurde hier mit Bedacht und Liebe zum Detail mit der modernen

Welt verbunden. Dazu: 5 - Sterne Komfort und den

immer wieder überwältigenden, traumhaften direkten Blick

auf den Wörthersee.

Teilnehmer reisen einfach mit dem Auto an und stellen

dieses in der hauseigenen Parkgarage ab oder lassen sich

vom Bahnhof Velden abholen. Selbstverständlich ist die

Anreise auch mit eigenen Boot möglich, das während der

Tagung in der Marina auf den Wörtherseewellen vor sich

hinschaukeln kann ...

- 10 -

(c) Falkensteiner Hotels & Residences


EIN PERFEKTER START

UNSERE KICK-OFF SPECIALS

Tagen Sie auf höchstem Niveau. Nächtigen Sie in geräumigen Zimmern

mit historischem Flair und modernster Ausstattung. Es erwartet Sie 5-Sterne

Komfort mit prämierten Restaurants, persönlichem Service sowie ein

vielseitiges Acquapura SPA Angebot.

WÖRTHERSEE PAUSCHALE

Erhalten Sie unsere Run of House Rate von € 199,– pro Nacht

und Zimmer inkl. Frühstück

• Bereitstellung des Tagungsraumes inkl. Seminarausstattung

• Aromatisiertes Quellwasser

• Vormittagspause mit Kaffee

• 2-Gang Lunchbuffet (ab 30 Pers.) oder Menü nach Wahl des Küchenchefs

(exkl. Getränke)

• Nachmittagspause

INFORMATION & BUCHUNG:

Falkensteiner

Schlosshotel Velden FFFFF

Schlosspark 1

9220 Velden am Wörthersee

Tel. +43/(0)4274/52000-5353

meet.schlossvelden@

falkensteiner.com

schlossvelden.falkensteiner.com

Ganztagespauschale p.P. € 55,– / Halbtagespauschale p.P. € 44,–

Angebot gültig von 2. Jänner bis 30. April 2018 auf Anfrage und nach Verfügbarkeit.

Falkensteiner Schlosshotel Velden GmbH,

Schlosspark 1, A-9220 Velden am Wörthersee,

Landesgericht Klagenfurt, FN 41755 f

Weitere Informationen finden Sie unter schlossvelden.falkensteiner.com

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MEETINGroom

impulse für meetings

ÜBERSETZ‘ DAS

DOCH MAL EBEN…

Warum nur gute Vorbereitung bei einem Meeting mit Dolmetschern

zum Erfolg führt und für alle Beteiligten so wichtig ist!

Bei aufmerksamen Veranstaltungsorganisatoren schrillen

die Alarmglocken, wenn sich folgendes Bild im Saal zeigt:

Augenrollen und „Bitte halt“ bedeutendes Händeringen

von Simultan- bzw. KonsekutivdolmetscherInnen sowie

große Fragezeichen auf den Gesichtern von Teilnehmern,

die auf genau diese Übersetzungen angewiesen sind, um

dem großen Ganzen auf der Bühne oder im Saal folgen zu

können. Der oder die vermeintlich Schuldige steht dabei

am Rednerpult und befindet sich in völliger Redebegeisterung

zum eigenen Vortrag und hat die Dolmetscherinnen

und Dolmetscher schlichtweg vergessen …

Damit die Sprachprofis ihren Auftrag zur Zufriedenheit aller

erfüllen und damit auch wirklich alle von der Teilnahme am

Meeting, Kongress oder Seminar profitieren können, gilt

es einige wichtige Dinge zu beachten und möglichst schon

im Vorfeld den oder die jeweiligen Dolmetscherinnen und

Dolmetscher mit ins Boot zu holen.

„Dolmetschen ist einer der spannendsten Berufe überhaupt“,

erklärt uns MMag. a Marion Puschmann, und sie

muss es wissen, wird die Klagenfurterin doch seit vielen

Jahren für Dolmetschaufträge in den Sprachen Deutsch,

Englisch und Spanisch europaweit gebucht. „Aber der

Beruf ist laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation

(WHO) aus dem Jahr 2007 auch als drittstressigster

Job der Welt gelistet – gleich hinter Pilot und Fluglotse“,

schmunzelt die erfahrene Sprachmittlerin. Warum das so

ist? Angefangen bei der Tatsache, dass DolmetscherInnen

in kürzester Zeit die Fachterminologie unterschiedlichster

Fachgebiete abrufbereit haben müssen, sind sie oftmals

auch die einzigen „Laien“ in einer Besprechung, in der sich

Experten zusammenfinden. Sie kommen zudem auch in

Extremsituationen zum Einsatz, wie z. B. bei Polizeieinsätzen,

in Krankenhäusern oder mit Schutzbekleidung

ausgestattet in Labors usw., und generell bleibt wenig Zeit,

um das Gehörte erst einmal selbst in Ruhe zu verarbeiten.

Das Hören, Übersetzen und Wiedergeben des Gehörten in

einer anderen Sprache findet beinahe zeitgleich statt oder

die SprachmittlerInnen müssen sich einzelne Dinge rasch

merken oder aufschreiben, um sie parat zu haben, wenn

sie nach der Sprecherin oder dem Sprecher an der Reihe

sind. Neben perfekten Sprachkenntnissen sind also auch

ein gutes Kurzzeitgedächtnis, Rhetorik, eine schnelle Auffassungsgabe

und ausgezeichnete Nerven von eindeutigem

Vorteil.

Eindeutig: „Must-have“

Da der Beruf des Übersetzers (schriftliche Übertragung aus

einer Sprache in eine andere) und Dolmetschers (mündliche

Übertragung aus einer Sprache in eine andere) nicht

geschützt ist, gilt es genau darauf zu achten, wen man für

seine Veranstaltung bucht.

Die Mitglieder von UNIVERSITAS Austria, dem österreichschen

Berufsverband für Dolmetschen und Übersetzen,

sind akademisch ausgebildete, hochqualifizierte Fachleute,

die nach strengen Kriterien aufgenommen werden und

sich u. a. zur regelmäßigen Aus- und Weiterbildung verpflichten.

Und ja, Qualität hat ihren Preis. Doch neben der

tatsächlichen Übersetzungs- oder Dolmetschleistung sind

diese Expertinnen und Experten auch in der Lage, vorab zu

beraten, mit Behörden zu kommunizieren oder die richtige

- 12 -

Foto: MMagª. Marion Puschmann


Technik für die Veranstaltung zu empfehlen. Apropos

Technik – auch hier gilt: Mit ausgezeichnetem Material

wie sehr guten Mikrofonen und Headsets sowie ggf.

auch speziellen Technikern, wenn Dolmetschkabinen

zum Einsatz kommen, erleichtern Sie allen Beteiligten

das Arbeiten. Einige Konferenztechnikfirmen bieten

mittlerweile statt den mausgrauen auch sehr schön

designte Kabinen und Mikrofonkoffer an, was wiederum

von den Veranstaltungsteilnehmern als sehr

professionell und positiv wahrgenommen wird.

Professionelles Equipment wie den Flüsterkoffer

bietet nuntio.at

Flexibilität ist das A und O

„Eine gute Dolmetscherin bzw. einen guten Dolmetscher

macht auch ihre Flexibilität aus“, sagt MMag.a

Marion Puschmann und erzählt uns im Interview, dass

die vielen neuen technischen Möglichkeiten natürlich

auch vor den SprachmittlerInnen nicht haltmachen.

„Konferenzen via Skype, Telefondolmetschen oder

sich beim Simultandolmetschen per Videokonferenz

dazu schalten zu lassen, ist heute völlig normal, auch

wenn es beim ersten Mal zweifellos ungewohnt ist,

dass man die zu Bedolmetschenden nicht sieht“, so

die Dolmetscherin weiter. „Bei vielen Aufträgen können

wir uns sehr gut vorbereiten, weil uns die Kunden

vorab schon Infomaterial oder die Seminar-/Besprechungsinhalte

zur Verfügung stellen.

Manchmal müssen auch vorab schon verschiedene

Schriftstücke übersetzt werden, die an die Teilnehmer

verteilt werden. Das ist für uns natürlich großartig, um

uns in die Materie einzuarbeiten.

Wie gesagt, Flexibilität ist absolut erforderlich, denn es kann

schon mal vorkommen, dass wir am Montag rund um das

Thema Babynahrung dolmetschen, es am Dienstag um die

industrielle Pulverbeschichtung geht und am Mittwoch der

Schwimmteichbau auf dem Programm steht.“

Es kommt auch immer wieder vor, dass die Inhalte streng

geheim sind und vorab nur sehr wenig zum Thema verraten

wird und wer mit wem worüber genau sprechen wird. Doch

auch hier könne man sich auf die SprachexpertInnen sowie

ihre Verschwiegenheit und ihren Ehrenkodex verlassen, erklärt

Magistra Puschmann. Man sei auch untereinander sehr gut

vernetzt, sodass ggf. auch Aufträge getauscht oder weitergegeben

werden, wenn man bei einem Spezialgebiet oder

bestimmten Thema lieber einer Kollegin oder einem Kollegen

den Vortritt lässt.

Weitere Informationen rund ums Übersetzen und Dolmetschen

stehen auf der Website von UNIVERSITAS Austria unter

www.universitas.org zum Download bereit, und auch die

Suche nach qualifizierten ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen

ist hier möglich.

Toller Hingucker:

Die Dolmetschkabinen von easymeeting.at

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MEETINGroom

impulse für meetings

10 GEBOTE

Quelle: UNIVERSITAS AUSTRIA

Berufsverband für Dolmetschen

und Übersetzen.

Für RednerInnen bei internationalen Tagungen mit Dolmetschung

1) Sprechen Sie nach Möglichkeit frei. Geschriebene Sprache ist

in ihrem Aufbau und in ihrer Informationsdichte nur für LeserInnen

voll verständlich, nicht für ZuhörerInnen. Wenn Sie lesen

müssen, lesen Sie bitte langsam und stellen Sie sicher, dass die

DolmetscherInnen Ihren Lesetext rechtzeitig in Händen haben.

2) Sprechen Sie klar und deutlich und nicht zu schnell, damit alle

ZuhörerInnen genug Zeit zur Verarbeitung des Gehörten haben.

3) Sprechen Sie bitte in Ihrer Muttersprache, wenn eine Dolmetschung

aus Ihrer Muttersprache angeboten wird, auch wenn Ihre

Präsentation möglicherweise in einer anderen Sprache abgefasst

ist. Das trägt erwiesenermaßen zum besseren Verständnis der Inhalte

bei.

4) Vermeiden Sie rasches und monotones Aufzählen von Namen,

Zahlen und Fakten. Eine solche Informationsflut macht eine vollständige

Dolmetschung häufig unmöglich und kann auch vom

Saalpublikum, das Ihnen direkt zuhört, kaum richtig verarbeitet

werden.

5) Erklären Sie Abkürzungen und Akronyme, damit sie für alle TeilnehmerInnen

verständlich sind.

6) Stellen Sie den DolmetscherInnen Fachunterlagen (z.B. Präsentationen,

Redetexte etc.) so bald wie möglich zur Verfügung,

damit sie sich auf Ihren Vortrag vorbereiten können.

Wenn nicht anders möglich, auch noch bei der Veranstaltung.

Um Ihre Botschaft präzise vermitteln zu können, sind die DolmetscherInnen

auf Ihre Kooperation angewiesen.

7) Achten Sie bei Diskussionsveranstaltungen darauf, niemandem

ins Wort zu fallen. Wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen,

ist eine Dolmetschung nicht möglich. Bitte warten Sie, bis der/die

VorrednerIn geendet hat und Ihr Mikrofon eingeschaltet ist.

8) Sprechen Sie immer in ein Mikrofon und legen Sie während Ihres

Vortrags den Kopfhörer ab, um Interferenzen mit dem Mikrofon

zu vermeiden.

Wenn Sie sich vom Rednerpult wegbewegen, weil Sie Präsentationen

o.ä. erläutern wollen, verwenden Sie bitte ein Ansteckmikrophon.

Die DolmetscherInnen arbeiten in schalldichten Kabinen

und können auch laute Stimmen ohne Mikrofon nicht hören.

9) Klopfen Sie nicht auf das Mikrofon. Mikrofone haben eine so

hohe Empfindlichkeit, dass Klopfgeräusche im Kopfhörer als

schmerzhaft empfunden werden.

Die meisten Mikrofone zeigen durch ein Lichtsignal an, ob sie eingeschaltet

sind oder nicht.

10) Verwenden Sie bei Präsentationen nur großformatige Darstellungen

und Schrifttypen, die auch aus großer Entfernung erkennbar

sind. Mit Text überfrachtete Folien überfordern Ihre ZuhörerInnen.

WELCHE DOLMETSCHARTEN GIBT ES ÜBERHAUPT?

Konsekutivdolmetschen:

Die Verdolmetschung findet zeitlich versetzt nach der Originalrede

oder einzelnen Redeabschnitten statt, Redner und DolmetscherIn

sprechen abwechselnd.

Simultandolmetschen:

Die/der DolmetscherIn überträgt das Gesagte gleichzeitig mit

dem Redner und fortlaufend in die Zielsprache.

Als technisches Hilfsmittel kommt eine Dolmetschkabine (in

der pro Sprachkombination mindestens 2 DolmetscherInnen

sitzen, die sich nach einiger Zeit abwechseln) bzw. auch ein

Flüsterkoffer (Führungsanlage) zum Einsatz.

Flüsterdolmetschen:

Eine Form des Simultandolmetschens, bei der die/der DolmetscherIn

einer oder mehreren zu bedolmetschenden Personen

das vom Redner Gesagte simultan (= gleichzeitig mit dem Redner)

„ins Ohr flüstert“.

Gesprächsdolmetschen/Verhandlungsdolmetschen:

Hierbei sitzt die/der DolmetscherIn bei den Gesprächspartnern

und dolmetscht zeitversetzt.

Begleitdolmetschen:

Die/der DolmetscherIn begleitet und bedolmetscht Kunden bei

Veranstaltungen, Messen, Werksbesichtigungen, Einschulungen,

Führungen usw.

Gebärdensprachdolmetschen:

Übertragung von Lautsprache in Gebärdensprache (= Zeichensprache)

und umgekehrt.

- 14 -


Chicken served with mushroom sauce.

Das Huhn diente mit Pilzsoße.

Weil Übersetzen

nicht gleich

Übersetzen ist.

Linguae – Dolmetschen & Übersetzen

glatzhofer translations

MMag. Marion Puschmann

Konferenzdolmetscherin | Übersetzerin

Raiffeisenstraße 7

A - 9065 Ebenthal i. K.

Mobil +43 (0)676 40 51 230

office@linguae.at

www.linguae.at

Mag. phil. Silvia Glatzhofer

Konferenzdolmetscherin | Übersetzerin

Ursprungweg 119

A - 8045 Graz

Telefon +43 (0)316 69 39 06

Mobil +43 (0)664 28 29 759

glatzhofer@aon.at

silvia@glatzhofer-translations.com

www.glatzhofer-translations.com

DOLMETSCHEN | KONFERENZSERVICE | ÜBERSETZUNGEN | REDAKTIONELLE BEARBEITUNG | VOICE-OVER

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MEETINGroom

impulse für meetings

MAKE IT SPECIAL

Wenn Zeit und Budget es zulassen,

zaubern diese Kleinigkeiten ganz rasch ein Lächeln auf Teilnehmergesichter …

Ran an die Bohne!

Wer nach dem Läuten zur Seminarpause einen

echten Run erleben möchte, mietet sich das

Espressomobil und stellt es einfach vor die

Haustür. Statt dem üblichen „Filterkaffeekannen

weiterreichen“ bildet sich hier erfahrungsgemäß

in Kürze eine fröhliche Schlange, die rasch und

unkompliziert mit cremigem Kaffee bedient

wird.

„Kaffee ist zweifelsfrei ein Teil der österreichischen

Alltagskultur“ befinden Peter Lindmoser

und Moriz Fleissinger, die 2012 das Espressomobil

gegründet haben und seitdem Erfolgsgeschichte

schreiben. Espresso, Latte Macchiato

& Co. werden hier mit 100% unbehandeltem

Tafelwasser aus Österreich und Fair-Trade Kaffee

zubereitet. Natürlich auch koffeinfrei, sowie

laktose- und glutenfrei mit Hafer- oder Sojadrink

aus Österreich.

So wird die kurze Kaffeepause zum kleinen

Italien Urlaub…

www.espressomobil.at

Eis zum Frühstück erhöht die Intelligenz

Mit Eis verbinden die meisten Menschen positive Sommer-

Urlaubs-Freizeiterlebnisse und nun hat eine Studie der Universität

von Tokyo sogar nachgewiesen, dass Eiscreme zum

Frühstück die Reaktionszeit erhöht und Informationen

schneller verarbeitet werden können.

Da kommt der neue, elektrisch betriebene Eis-Truck von Harrer

doch gerade recht. Die Eisdielen stehen für Eis mit Herz und

die gesamte Familie ist mit voller Leidenschaft im Einsatz. In

die Tüte kommen hier nur natürliche, regionale und nachhaltige

Produkte und der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Besonders gut: viele Eissorten gibt es auch vegan, gluten- oder

laktosefrei und mit Birkenzucker. Der kleine Eis-Truck kann

stunden- oder tageweise angemietet werden und wird mit

allem Drum und Dran genau dahingestellt, wo er gewünscht

wird. Derzeit ist er im Großraum Wien / Bad Vöslau im Einsatz

– auf Anfrage sind aber problemlos auch weitere Strecken

möglich. Wenn also dieser Eismann zweimal klingelt - dann

lässt sich wohl niemand zweimal bitten. www.harrer.co.at

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Briketts in der Pause. Echt jetzt?

Verena Fichtner komponiert in ihrem Einfrauunternehmen

in Wels in liebevoller Detailarbeit immer

wieder neue Müsliriegel, die sie unter dem Namen

mueslibrikett vertreibt.

Die kreativen Stücke werden in ihren vier Backstubenwänden

nur aus natürlichen und regionalen

Zutaten haus- und handgemacht. Als Pausensnack

und nachweislich als Brainfood wunderbar geeignet

sind diese Kreationen, die ebenso kreativ mit

„marzipanig, unverwechselbar“, „mohn, mohn,

mohn“, „herb echtschokoloadig, süß“ oder „herzhaft,

süß, anders“ beschrieben werden.

9 Standardsorten wie z.B. Dattel & Cacaobohne, Frucht

& Nuss oder Tomate & Rosmarin pikant sowie Spezialsorten

wie Chia-Samen, Traube, Nuss lassen das

Meetingherz höherschlagen.

Schönes Detail: Die Verpackung kann auch mit Firmenlogo

oder Meeting-Slogan gestaltet werden.

www.mueslibrikett.at

HOL DIR ENERGIE

9 Standardsorten

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MEETINGroom

impulse für meetings

Stimmungstief?

MEETINGS ERLEBEN

UND NICHT ÜBERLEBEN

Wer für die richtige Stimmung in seinem Meetingroom sorgt,

darf sich über zufriedene Teilnehmer und ein gutes Ergebnis freuen!

„Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge

zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre in seinem

eigenen Haus“. Was laut Albert Schweitzer im Kleinen beginnt,

kann auch 1:1 auf das Große umgelegt werden.

Wer erinnert sich nicht an Veranstaltungen und Meetings,

die mit einem grausamen, lauwarmen Thermoskannen-Kaffee

begannen, in einem mausgrau gehaltenen

Raum eine schlechte Sicht auf eine viel zu kleine Leinwand

boten, in dem man bereits in der mittleren Sitzreihe den

Moderator schon nicht mehr verstand und die in der Pause

gereichten, gut gemeinten, aber bereits angegrauten

Wurst-Canapés das kleine oder große Glück auch nicht

mehr zurückbringen konnten.

Ob Sie also mit einer glücklichen Atmosphäre in Ihrem

Besprechungs- oder Seminarraum gleich der ganzen Welt

zum Glück verhelfen oder einfach „nur“ für ihre eigenen

Teilnehmer das optimale Ambiente für ein gelungenes und

produktives Meeting bieten wollen …

Fakt ist: stimmt die Stimmung nicht, sinkt die Produktivität

auf ein Minimum.

Im ersten Teil unserer Serie zur Stimmung im Meetingroom

wollen wir das große Ganze beleuchten und in

weiterer Folge dann auf Details eingehen. Denn stimmt

schon das Entrée nicht, dann kann auch die modernste

Beleuchtung, beste Akustik und Technik sowie das

ausgefeilteste Catering nichts mehr retten.

Was ist wirklich wichtig?

Welche Faktoren nehmen nun Einfluss auf die Stimmung

in einem Meeting? Wir unterscheiden hier drei Zeiträume

um sie anschließend näher zu beleuchten.

1. Davor,

2. Währenddessen und

3. am Ende des Meetings

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Bereits die Einladung baut Stimmung auf – oder ab!

Mit dem Erhalt einer Einladung zu einem Seminar, Tagung

oder Besprechung bildet sich eine Stimmung bei jedem

Empfänger der Einladung und dieser trägt seine persönliche

Stimmung auch direkt mit in das Meeting hinein.

Deshalb ist es bereits im Vorfeld wichtig, das Augenmerk

auf eine klare, vollständige Information zu legen.

Eine bereits im Vorfeld entstandene diffuse Stimmung wirkt

sich naturgemäß negativ auf den Verlauf und somit das

Ergebnis eines Meetings aus. Zu bedenken sind dabei

einige wichtige Fragen, wie:

• Wurden alle Teilnehmer rechtzeitig eingeladen?

• Ist aus der Einladung die Art des Meetings

erkennbar?

• Wurde die Zielsetzung der Veranstaltung genannt?

• Ist allen Teilnehmern die Tagesordnung bekannt?

• Beinhaltet die Tagesordnung alle Themen,

die behandelt werden sollen?

• Ist die Tagesordnung mit Beginn- sowie Endzeit

versehen?

• Gibt es Raum für Pausen und sind diese auf der

Tagesordnung angeführt?

• Sind die Referenten mit ihren Themen angeführt?

• Scheint die Referatsdauer auf?

• Wird gewünschten Diskussionen genügend Platz

eingeräumt?

• Wurden mit der Einladung auch alle anderen

relevanten Informationen (z.B. Statistiken)

mitversendet, damit die Teilnehmer sich ggfls.

schon einlesen können?

• Ist der Meetingroom für alle Teilnehmer gut und

rechtzeitig erreichbar?

Diese Fragen sollten unbedingt mit JA beantwortet werden

können. Denn dann ist in einem hohen Ausmaß gewährleistet,

dass sich die Eingeladenen im Vorfeld gut einstellen

und entsprechend vorbereiten können.

Naturgemäß macht auch die Thematik einen Unterschied

betreffend der Vorfeldstimmung. Die Besprechung der

Quartalszahlen bei negativer Geschäftsentwicklung sorgt

klarer Weise für weniger gute Laune als eine Brainstormingrunde

zur Ausgestaltung der Firmenweihnachtsfeier.

In jedem Fall ist es wichtig und angebracht, offen zu

kommunizieren und für Transparenz zu sorgen, denn das

schafft Vertrauen.

Welches Ambiente passt zu welchem Meetinginhalt?

Gibt es etwas zu feiern oder sind grundlegende Entscheidungen

zu treffen? Sollen Mitarbeiter geschult oder in einer

kreativen Runde neue Produktfeatures erdacht werden?

Dient das Meeting unter anderem dem Zweck, dass verschiedene

Teilnehmer dabei auch networken können oder

muss am Ende des Tages ein klares Ergebnis erarbeitet

worden sein?

Wer sein Meeting mit einem passenden Rahmen versehen

möchte oder es „kreativ“ begleiten möchte, hat hier zu

bedenken, dass die Einladung für ein Werbe-Brainstorming

gerne mit einer kreativen Überraschung verbunden

sein kann und das Catering in den Pausen mit exotischen

Speisen und überraschender Aufmachung punkten darf.

Zurückhaltung ist geboten wenn z.B. schwerwiegende

personelle Entscheidungen getroffen werden müssen oder

auch Teilnehmer anderen Ländern dabei sind, die manch

einheimische Geste missverstehen können.

Das WO spielt eine entscheidende Rolle

Hier kommt der Auswahl des passenden Meetingrooms

eine starke Bedeutung zu. Für eine betriebsinterne Infoveranstaltung

sind interne Räumlichkeiten – sofern sie die

erforderliche Infrastruktur bieten – durchaus gut geeignet.

Für jegliche Arten von kreativen Meetings sollte ein externer

Raum zumindest in Erwägung gezogen werden. Ein ‚raus

aus der Firma‘ bedeutet gleichzeitig ein Abstreifen des

Firmenkorsetts und schafft Entfaltungsmöglichkeiten für

neue Ideen.

Hinsichtlich der erwähnten Infrastruktur eines Besprechungsraumes

sind in Abstimmung auf das Meeting einige

Punkte jedenfalls zu berücksichtigen:

• Ausreichender Platz

• Raumklima und Helligkeit

• Akustik

• Technikausstattung

• Versorgung mit Getränken und ggfls. Essen

• Nähe der WCs

• Zustand der Raumausstattung

Als plakative Beispiele seien folgende zwei Situationen

erwähnt. Eine zuckende Neonröhre kann dermaßen für

Ablenkung sorgen, dass es dadurch zu einer wesentliche

Beeinflussung des Verlaufes kommen kann und wenn das

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MEETINGroom

impulse für meetings

Aufsuchen der WC Anlagen einen längeren Spaziergang

voraussetzen, ist dies ebenfalls kontraproduktiv. In der

heutigen Zeit wird gerade bei extern angemieteten Räumen

vorausgesetzt, dass sie „state-of-the-art“ sind, doch

solche Kleinigkeiten können eine Veranstaltung wirklich

runterziehen.

Wer sitzt wo?

Zum Glück muss hier nicht wie bei Hochzeiten bedacht

werden, welche Menschen sich seit Jahren nicht ausstehen

können (Tante Lotte nicht neben Cousine Helga!),

dennoch ist die Bestuhlung und Sitzordnung von immenser

Wichtigkeit. Es gibt Meetings, bei denen die Teilnehmeranzahl

überschaubar ist und Diskussionen unter den

Teilnehmern stattfinden sollen.

Für diese Fälle empfehle ich anstatt der so gerne praktizierten

U-Form bei der Tischaufstellung einen Kreis.

Zum einen ist der Vortragende in die Runde integriert

und hebt sich nicht als ‚Oberlehrer‘ ab. Zum anderen

können die an den Seiten sitzenden Teilnehmer auf den

Referenten sehen, ohne nach einiger Zeit an Genickstarre

zu leiden. Zur Vermeidung von Nackenbeschwerden halten

bei der U-Form manche Teilnehmer ab einem gewissen

Augenblick keinen Blickkontakt mehr zum Referenten.

Aufmerksamkeitsdefizite sind die logische Folge.

Manchmal muss ein Profi ran …

Für bestimme Arten von Meetings empfiehlt es sich

durchaus, einen externen Moderator zu engagieren. Bei

der Präsentation eines neuen Produktes vor einem großen

Kundenkreis kommt dem Moderator die Rolle zu, durch

das Programm und eventuell auch durch Interviews zu

führen und das Rahmen-/Unterhaltungsprogramm zu

moderieren. Das wirkt einfach professionell.

Da die firmeneigenen Mitarbeiter bei solchen Veranstaltungen

üblicherweise mit fix zugewiesenen Aufgaben betraut

sind, wäre die Übernahme der Moderationsrolle mit viel

Stress begleitet und vielleicht sogar eine Überforderung.

Es gibt aber auch interne meetings, bei denen es zum guten

Gelingen beiträgt, wenn ein Außenstehender die Rolle

des Leiters übernimmt. Speziell bei Kreativ- oder organisatorischen

Änderungsprozessen ist die Doppelfunktion -

Leiter des Meetings und Vorgesetzter - oft ein Hemmnis

für das Erreichen eines exzellenten Ergebnisses.

Für einen positiven Verlauf eines Meetings kann es von

Vorteil sein, sich auf Spielregeln zu verständigen – die vom

Moderator kommuniziert und deren Einhaltung von ihm

eingefordert werden. Diese können z.B. beinhalten:

• Wir starten pünktlich nach den Pausen

• Wir schalten die Handys ab

• Wir lassen im Zuge einer Diskussion den anderen

ausreden und fallen ihm nicht ins Wort

• Wir akzeptieren eine andere Meinung und

würdigen diese nicht herunter

• Wir kritisieren sachlich und unterlassen Angriffe

auf der persönlichen Ebene

• Wir bleiben beim Thema und vermeiden

Abschweifungen

Bei Anerkennung der Spielregeln zu Beginn eines Meetings

durch alle Teilnehmer ist es ein Leichtes, bei einem Verstoß

auf das akkordierte Regelwerk zu verweisen und zur

definierten Kultur zurückzukehren.

Weitere eindeutig positive Einflussfaktoren auf die Stimmung

eines Meetings sind:

• wertschätzende Kommunikation

• Einhaltung der Tagesordnung (pünktlicher Beginn

und pünktliches Ende)

• ausreichende Versorgung (zumindest Getränke)

• gut angesetzte Pausen

• Einhaltung eventuell definierter Spielregeln

Auf die to-do-Liste - fertig - los!

Es ist unabdingbar, am Ende einer Besprechung das erreichte

Ergebnis anzusprechen und mit der vorgegebenen

Zielsetzung zu vergleichen.

Oft unterschätzt wird die zeitnahe Übermittlung des

Protokolls an alle Teilnehmer. Laut Studien steht fest, dass

die Inhalte sukzessive verloren gehen, je mehr Zeit bis zum

Erhalt der Zusammenfassung vergeht. Schade, wenn das

Meeting exzellent vorbereitet und durchgeführt wurde,

dann aber das Abschlussprotokoll auf sich warten lässt …

Ein abschließender Dank an alle Teilnehmer für das

Erscheinen und die aktive Mitarbeit versteht sich als

Selbstverständlichkeit. Je professioneller und positiver der

Ausklang eines Meetings gestaltet wird, desto stärker wird

die daraus entstehende Stimmung in der Zukunft nachund

in das nächste Meeting hineinwirken.

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DIE WICHTIGSTEN

MUST HAVES UND DONT’S

Beruhigende Anmerkungen:

Fehler können nie gänzlich vermieden werden.

Bei Berücksichtigung der dargestellten Aspekte

kann jedoch ein wesentlicher Schritt in die richtige

Richtung, zum guten Gelingen eines Meetings,

gesetzt werden.

Wenn Ihnen das Wort meeting nicht zusagt, dann

laden Sie zu einer Besprechung, zu einer Informationsveranstaltung,

zu einem Quartalsrückblick,

zu einer Jahresvorschau, zu einer Planungsrunde,

etc. ein. Vermeiden Sie jedoch, zu einer Sitzung

einzuladen.

Das Wort Sitzung impliziert, dass gesessen wird.

Sitzen ist eine eher träge, passive Tätigkeit.

Sie wollen jedoch aktive und produktive

Teilnehmer.

Deshalb empfehle ich eine sinngebende

Namensfindung für Ihr Meeting …

Felix Schützl

www.an-gesagt.at

MUST HAVES

• Meetingroom mit erforderlicher/passender

Ausstattung

• Tagesordnung

• Zeitrahmen

• Zeitgerechte Einladung

• Zusagen und Anwesenheit aller erforderlichen

Teilnehmer

DON’TS

• Störungen (z.B. Handy)

• Themenausflüge durch Teilnehmer

(Folgen: Zeitverbrauch u.

Aufmerksamkeitsverlust)

• Mangel an Frischluft, Getränken, …

• Gesprächsunkultur (ins Wort fallen)

• Mangelnde Vorbereitung

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MEETINGroom

impulse für meetings

QUO VADIS,

HERR BLAHA?

In der österreichischen Meetingkultur ist Umdenken angesagt, sagt Steven Blaha.

Recht hat er?!

Steven Blaha: Sehr gerne nehme ich mir die Zeit, und um

gleich klar zu antworten: Das Bewusstsein dafür ist durchaus

schon gegeben, aber es finden einfach immer noch

zu viele uneffektive Meetings statt, lustlose Sitzungen in

trüben Meetingräumen, in denen der Stand der Technik

teilweise ein veralteter ist und der Kreativität dadurch

automatisch, leider, enge Grenzen gesetzt sind.

Das heißt konkret?

Steven Blaha: Kreativität muss man Raum geben.

Generell sollte der Arbeitsbereich und so auch ein Meetingraum

ein Wohlfühlraum sein. Alleine mit der entsprechenden

Umgebung und dem entsprechenden Ambiente lässt

sich so viel ausrichten. Die Unternehmen erwarten von

ihren Mitarbeitern, dass sie ihr Potenzial ausschöpfen, volle

Leistung bringen und innovativ sind. Dafür muss man aber

die passende Umgebung schaffen.

Ist Ihre Meetingkultur – und Ihr Unternehmen ist ja faktisch

der Experte für den gesamten Einrichtungsbereich – zum

„Abschauen“ gedacht?

„Erfreulich erfrischend“ ist der erste Gedanke im Entrée

bei Blaha Büromöbel in Korneuburg, und die Ansage zum

Umdenken ist hier keine leere Worthülse, sondern gelebte

Firmenphilosophie.

Wir sind mit dem Juniorchef des Hauses, Ing. Steven Blaha,

Bsc, zu einem Gespräch über die österreichische Meetingkultur

verabredet.

Genauso erfrischend sieht es dann auch im Besprechungsraum

aus, und hier erklärt uns der sympathische Unternehmer,

warum das so ist.

MeRo: Herr Blaha, wir freuen uns sehr, dass Sie sich für

unsere erste Ausgabe gleich Zeit genommen haben. Steht

es so schlimm um die Tagungskultur in unserem Land?

Steven Blaha: Auch wir lernen immer dazu und beobachten

den Markt, den Mitbewerb, schauen in andere Länder

und versuchen, viele Dinge, die im Meetingbereich wichtig

sind, miteinander zu kombinieren. Und natürlich entwickeln

wir zusammen mit unseren Kunden Lösungen, die all

die Dinge abdecken, die in unserem Leistungsbereich und

Know-how stecken. Von der Möblierung über die Akustik,

die Beleuchtung und die Integration der Elektronik.

Also gibt es bei Ihnen eine echte Meetingkultur?

Steven Blaha: Wir setzen das Konzept „open space“ konsequent

um, weil wir davon überzeugt sind. Wir leben das

Konzept der offenen Türen, Transparenz und Begegnung auf

Augenhöhe, weil ich weiß, dass es Sinn macht, aber auch nur

dann funktioniert, wenn ich es vorlebe. In unserem Besprechungsraum

stehen nur runde Tische, es gibt keinen „Vorsitz“.

Meiner Meinung nach sollte in jedem Unternehmen in

zumindest einem Raum ein Round Table stehen.

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Dadurch kann hierarchiefrei kommuniziert werden, und

das zeugt für mich von Wertschätzung und konstruktivem

Zusammenarbeiten.

Aber passt das für jedes Meeting und jedes Unternehmen?

Steven Blaha: Nein, das ist natürlich individuell zu betrachten.

Rein informelle Meetings erfordern sicher andere

Bestuhlung oder Gegebenheiten als Brainstormings, und

wenn es darum geht, Lösungen oder neue Produkte zu

erarbeiten, muss natürlich einer die Führung übernehmen

und den Weg vorgeben. Aber das kann ja dennoch alles

auch in einem aktivierenden Ambiente stattfinden.

Was ist so eine Quartalsinnovation?

Steven Blaha: Die Akustikabsorber, die Sie hier sehen.

Die Akustik in Büro- und Meetingräumen ist ein großes

Thema, und wir haben aus vielen Anfragen, ob wir nicht ein

Produkt oder eine Lösung dazu haben, dieses entwickelt.

Oft ist es auch so, dass mehrere Kunden ein ähnliches Produkt

anfragen, das wir so noch gar nicht haben und daher

individuell fertigen.

Diese Erkenntnisse laufen dann alle zusammen, und

daraus entstehen dann „Standardprodukte“.

Die Franz Blaha Sitz- und Büromöbel Industrie GmbH mit Sitz in

Korneuburg ist seit 85 Jahren auf dem Markt und mittlerweile die

einzige Manufaktur in Österreich, die als Familienbetrieb geführt wird.

Ganz bewusst setzt man hier auf eine nahezu 100%ige Wertschöpfungskette

und hat damit Entwicklung, Fertigung, Montage etc. im

eigenen Haus und alles aus einer Hand. Dem Qualitätsanspruch des

Unternehmens wird man durch ausschließlich regionale Lieferanten

und den Einsatz von nachhaltigen Materialien gerecht.

Die Wertschätzung für die langjährigen Mitarbeiter hat – erfolgreiche

- Tradition. Die Tatsache, dass jeder Kundenauftrag, und sei er noch

so individuell, innerhalb von 9 Tagen erfüllt wird, hat das Unternehmen

zu einer festen Größe am heimischen Markt gemacht.

Wieviel Psychologie steckt in der Einrichtung?

Steven Blaha: Oft viel mehr, als sich die Menschen bewusst

sind. Da sind wir wieder beim Round Table.

Oft wird einfach aus Gewohnheit, Bequemlichkeit oder

auch aus Kostengründen zum klassischen rechteckigen

Tisch gegriffen.

Das Gegenübersitzen hat einfach immer etwas Konfrontatives,

man denke nur an klassische Bewerbungsgespräche,

da sagt dann die Körpersprache mehr als 1.000 Worte.

Dabei lässt sich doch sehr einfach eine gute Atmosphäre

schaffen.

Wie evaluieren Sie, dass Ihre Kommunikation in Meetings

funktioniert?

Steven Blaha: Ein Beispiel: Jeden Tag setzen sich bei uns

die Mitarbeiter aus Verkauf, Forschung, Entwicklung und

Fertigung zusammen und sprechen über Kundenanfragen

und Rückmeldungen.

Daraus entstehen seit vielen Jahren unsere Quartalsinnovationen,

die wiederum unsere Antwort auf den dynamischen

Markt der Büromöbel sind.

Gibt es den optimalen Meetingroom?

Steven Blaha: Nein, den gibt es nicht. Denn es gilt immer,

genau zu schauen, wofür welches Unternehmen welche Art

von Raum benötigt.

Wir geben auch nicht vor, dass unser Raum hier optimal ist,

aber er passt genau zu unseren Anforderungen. Ich spreche

immer gerne von Räumen zur Potenzialentfaltung – unabhängig

vom Zweck des Meetings darin – und den kann man

dann entsprechend den Anforderungen optimal einrichten.

Viel zu tun also im Meetingbereich. Was wünschen Sie

sich also von einem (neuen) Magazin wie unserem?

Steven Blaha: Ich freue mich wirklich, dass Sie dieses Thema

aufgreifen, denn es gibt bis dato kein Medium, das sich

diesem so wichtigen Thema, das so viele im Daily Business

begleitet, widmet.

Hier Impulse zu geben, die vom Mainstream abweichen,

neue Ideen und Gedanken zuzulassen und damit der Optimierung

unserer Meetingkultur Raum zu geben, das sollte

das Wesentliche sein.

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MEETINGroom

impulse für meetings

APP JETZT WIRD

ALLES SO EINFACH!

Wie 2 brandneue Apps,

die Herzen von allen Trainern und Vortragenden höher schlagen lassen

Warum haben diese beiden neuen Apps so lange auf sich warten lassen? Diese Frage bleibt wohl unbeantwortet, aber die

Ideen dahinter werden jedem Vortragenden, Trainer und Referenten ab sofort das Leben deutlich erleichtern.

Wir haben uns die beiden neuen Apps PreMo und FotoProtokoll der österreichischen LarixSolutions GmbH genauer angesehen.

An einem Donnerstagmittag wird der erfahrene Trainer und

Vortragende Hannes Maier wieder einmal kurzfristig angefragt,

ob er einen erkrankten Trainerkollegen ersetzen kann.

Natürlich springt er gerne ein und rettet damit den Auftrag des

Kollegen und auch das Seminarwochenende des Kunden.

Und dann geht’s los: Zusammensuchen von Excel-Tabellen,

Erstellen der Agenda, die dann noch x-mal geändert wird,

weil die Pausenzeiten nicht zu den Gruppenarbeiten passen,

und die Inhalte der Präsentation müssen aus verschiedenen

Ordnern, Audio- und Videodateien sowie Bildern

zusammengesucht werden.

„Eine Situation, die sicher jeder Trainerkollege kennt, und

ich wollte mich einfach nicht mehr damit abfinden, dass es

keine unterstützende Software gibt, die alle Vorbereitungsarbeiten

in sich vereint und mich in der Präsentation unterstützt“,

sagt Hannes Maier, der seit vielen Jahren erfolgreich

im Trainingsbereich tätig ist.

Was tut er also unmittelbar nach diesem Seminarwochenende?

Er definiert, was ihm in seinem Tun wirklich helfen

würde, sucht sich die besten Köpfe aus der heimischen

Programmierszene und revolutioniert mit den daraufhin

entwickelten Apps die ganze Branche.

Bedacht und durchdacht hat das kongeniale Team aus

Hannes Maier und dem Software-Architekten-Ehepaar

Elisabeth und Alexander Kasimir wirklich alles – vom ersten

Planungsbaustein eines Meetings bis zum abschließenden

FotoProtokoll.

Während der Testphasen, in die teilweise auch die Familie

eingebunden war, haben sich dann noch ganz andere spannende

Nutzungsfelder aufgetan …

So wurde das Weihnachtsessen mit PreMo geplant und

entsprechend der Agenda abgearbeitet, der letzte Versicherungsschaden

wurde per FotoProtokoll aufgenommen, und

Hausaufgaben werden mit FotoProtokoll abgesichert …

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PreMo

Die App für effiziente, schnelle und professionelle Meeting-

und Trainingsgestaltung. Von der Vorbereitung bis

zur Durchführung, einfach PreMo!

PreMo vereint alles, was zu einem erfolgreichen Meeting/

Training/Seminar oder einer Präsentation/ Moderation/Tagung

gehört, und erleichtert durch automatisierte Vorgänge

die Planung und Gestaltung um ein Vielfaches.

gehören der Vergangenheit an. Ebenso das „Hoffen“ darauf,

dass der Desktop-Hintergrund bei Übergängen zwischen

Dokumenten, Bildern, Videos, Audiodateien etc. dem Publikum

nicht unangenehm auffällt.

Damit haben Sie im Blick, was wirklich zählt: den Roten

Faden und die wichtigen Inhalte. Alles andere können Sie

PreMo überlassen.

Zeitintensives Suchen und Zusammenstellen von Dateien,

Videos, Bildern sowie Textdokumenten und Zeittabellen

Die wichtigsten Funktionen von PreMo

• Intuitives Design

• Visualisierende Zeitplanung

• Klare Ablaufplanung (Roter Faden)

• Unterbrechungsfreies Abspielen von Medien

(Intelligenter Player)

• Automatisches Aufbereiten von Moderationskarten

(für Links- und Rechtshänder)

• Archivierung aller Daten in einem Folder

• Automatische Kalendersynchronisierung

PreMo einsetzen - Vorteile genießen:

• Extrem schnell in der Vorbereitung

• Keine Fehler durch permanente Orientierung

• Professionellste Präsentationen

• Einfachste Archivierung

• Daten liegen immer lokal und sicher

PreMo läuft unter macOS ab Version Sierra

FotoProtokoll

Diese App ist für jede Lebenslage gedacht, in der ein FotoProtokoll wichtig ist: bei Meetings und

Seminaren, Univorlesungen, Unfällen oder Versicherungsschäden, Urlaubstagebüchern oder

Kochrezepten, bei jeder Art von Dokumentation uvm.

FotoProtokoll schließt jedes Meeting/Training/Seminar und jede Präsentation/Moderation/Tagung

perfekt ab und stellt die visualisierte Dokumentation allen Teilnehmenden blitzschnell zur Verfügung.

Extrem schnelle und einfache Bedienung, beste Qualität bei gleichzeitig geringem Datenvolumen und

ein einheitliches Format für alle. Das wird gefordert und mit FotoProtokoll geliefert.

Die wichtigsten Funktionen von FotoProtokoll

• + und Los! Einfache und schnelle Bedienung

• Schnellere Orientierung durch Favoriten

• Sortierung der Fotos jederzeit einfach änderbar

• Intuitives Hinzufügen und Entfernen von Bildern

• Titel und Textblock zu jedem Bild erfassen

• Einfachste Bearbeitungsmöglichkeiten

• Fest vorgegebene Formate

• Perfekte Qualität mit geringem Speicherbedarf

• Alle Fotoprotokolle immer im iPhone dabei

• Auf die Plätze, FoPro – kostenlos!

FotoProtokoll einsetzen - Vorteile genießen:

• Es spart enorm viel Zeit

• Erfolgssicherung durch sofortigen Protokollversand

• Konzentration auf das Wesentliche

• Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten

• Verteilung über persönlich bevorzugte Kanäle

FotoProtokoll läuft unter iOS ab Version 9

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MEETINGroom

impulse für meetings

IM INTERVIEW

„Be brave – be cool – use PreMo,

because life is much to short to give bad presentations!“

Das sagt Hannes Maier über seine neue App PreMo.

Chefredakteurin Sandra Steimann hat den „Erfinder“

getroffen und ein kritisch amüsantes, aber vor allem sehr

ehrliches Gespräch darüber geführt.

MeRo: Normalerweise werden Apps ja dahingehend entwickelt,

dass man schaut, was gibt es noch nicht und

was braucht der Markt.

Du hast eigentlich zwei Apps aus „reinem“ Egoismus

entwickelt und bist dabei draufgekommen, dass es a) so

etwas tatsächlich noch gar nicht gibt und b) sie vielen

Menschen weiterhelfen können. Interessante Vorgehensweise


Hannes Maier: Das stimmt. FotoProtokoll entstand zuerst

aus einer persönlichen Not heraus. Als ich zum gefühlten

dreihundertsten Mal ein Meeting-Protokoll erst nach drei

Tagen zugesandt bekam, das seitenweise Texte und eine

umfangreiche Aufgabenliste enthielt, ich in der Zwischenzeit

aber bereits sieben andere Meetings hinter mir hatte, war

ich schlichtweg überfordert.

Womit warst du überfordert?

Mit der Vielzahl der Protokolle?

Hannes Maier: Nein, die Anzahl der Protokolle ist nie das

Problem. Vielmehr ist es die Zeitspanne, die zwischen Meeting

und Empfang des Protokolls vergeht, sowie die fehlende

Visualisierung darin. Nach sieben Meetings zu verschiedenen

Themen wird ein textlastiges Protokoll schnell zur

Herausforderung. Dann kann ich mich nur mehr sehr schwer

wieder in das damalige Meeting hineinversetzen.

Wie gesagt, das ist zum einen der meist späten Zusendung

geschuldet, und zum anderen kann ich Bilder aus dieser Besprechung

meist nur mehr verschwommen vor mein inneres

Auge projizieren.

Warum ist das so wichtig?

Hannes Maier: Du und ich, wir sind sehr stark visuell geprägte

Wesen. Wir denken in Bildern. Das Geniale an uns,

speziell an unserem Gehirn, ist, dass unsere aufgenommenen

Bilder den Schlüssel zu allen anderen Wahrnehmungskanälen

darstellen.

Wie kritisch siehst du dazu letztlich die Übermittlungsdauer

von Protokollen?

Hannes Maier: Sind genügend Bilder im Protokoll und

kann sich der Betrachter dadurch gut „hineinfühlen“, ist der

Zeitraum zwischen Meeting und Übermittlung des Protokolls

weniger kritisch. Dennoch gilt: je früher, desto besser,

spätestens nach 3 Tagen.

- 26 -


Und was ist nun der tatsächliche Grund dafür, dass

Protokolle oft so lange auf sich warten lassen?

Hannes Maier: Das ist der Abhängigkeit Mitwirkender

wie auch dem eigenen Anspruch geschuldet. Als Beispiel:

Ein Trainer möchte durch ein „schönes“ Protokoll seine

Professionalität unter Beweis stellen, was dem Lernerfolg

hinderlich gegenübersteht. Eigentlich kontraproduktiv.

Würde es dich sehr treffen, wenn ich damit auch meine

Kochrezepte und meine Urlaubsbilder protokollieren

und versenden würde?

Hannes Maier: (Schmunzelt …) Nein, gar nicht. Diese

Zweckentfremdung hat sich während der Entwicklung

schon gezeigt, als ich selbst mit einer frühen Version eine

Schadensmeldung protokolliert habe und mein Sohn

seine Mitschriften in der Schule damit gesichert hat :-)

Perfekt – gekauft. Aber zurück zu deiner zweiten App,

PreMo. Ist diese wirklich so effektiv?

Hannes Maier: Lass dich überzeugen … Während sich

FotoProtokoll ausschließlich mit den Themen Protokollierung,

Transfer und Visualisierung beschäftigt, unterstützt

PreMo bei allen vorgelagerten Prozessen.

Also alles, was ich zur Vorbereitung für ein Meeting

oder Training brauche? Verstehe ich das richtig?

Hannes Maier: Ja, aber PreMo ist mehr. Vorbereitung

zum einen, Präsentation und Moderation zum anderen.

Das überzeugt mich jetzt so noch nicht.

Was ist denn das Besondere daran oder darin?

Hannes Maier: Für mich konnte ich aus unzähligen

Trainings, Seminaren, Meetings und vor allem Verkaufsgesprächen

letztlich schließen: „Es kommt immer auf die

Präsentation an, nie auf den Inhalt!“ Vor der Entwicklung

von PreMo dachte ich, ich sei ein echt guter Verkäufer und

Trainer. Leider brauchte ich immer länger zum Erfolg, als mir

persönlich lieb war. Meine Präsentationen waren immer gut,

aber nie optimal. Es passierten zu viele Fehler. Auch mir als

Profi.

Welche Fehler meinst du konkret?

Hannes Maier: Der schlimmste Fehler von allen war für mich

immer jener der Unterbrechung zwischen zwei Medien. Nach

dem am Beamer angezeigten Dokument möchte ich ein

Video starten und dazwischen sieht das Publikum meinen

(unaufgeräumten) Desktop. Ziemlich peinlich, und es wirft

alle ständig aus der Konzentration auf die Präsentation.

Ja, die Angst jedes Vortragenden.

Und das gibt’s jetzt garantiert nicht mehr?

Hannes Maier: Nie wieder. Damit ist in PreMo nun endgültig

Schluss. Meine erste Verkaufspräsentation mit einer bereits

ausgereiften Version von PreMo war der Hammer. Mein Ziel

war fast erreicht, denn die Erfolge stellten sich merkbar

früher ein.

Eigene Fehler gibt ja nicht jeder gerne zu.

Was wäre also noch ein Argument für PreMo?

Hannes Maier: Viele, aber um zwei wichtige herauszugreifen:

die zeitliche Komponente. Als Moderator bedarf es genauer

zeitlicher Orientierung. Was geht sich in diesem Zeitfenster

überhaupt alles aus? Wie behalte ich den roten Faden? Wann

folgt die Pause etc., und aus dieser abgeschlossenen Planung

erstellt PreMo dann automatisch Moderationskarten.

Wow, ich bin beeindruckt. Ein Thema, das immer wichtiger

wird: die Sicherheit von Daten. Wie steht‘s damit?

Hannes Maier: DAS Detail für uns! Hier haben wir zahlreiche

sinnvolle Vorkehrungen getroffen, wie z. B. Archiv-Funktionen,

oder ganz wichtig: PreMo lässt keine Kommunikation

zu, sprich niemand wird seine Dateien oder Präsentationen

„zufällig“ im Web wiederfinden.

Das heißt, wir Moderatoren, Trainer und Meetingleiter dürfen

uns mit PreMo auf eine deutlich entspanntere, effektivere

Zukunft freuen – ab wann eigentlich?

Hannes Maier: Ja, absolut. Das war mein Ziel mit dieser App.

Ab Ende April 2018 werden deine Leser durch PreMo und

FotoProtokoll mehr Zeit haben und gechillter sein :-) ...

Herzlichen Dank für das Gespräch!

INFOS

PreMo ist kostenpflichtig und für eine Jahresgebühr von

79,99 Euro im Apple Store ab April zum Download bereit.

FotoProtokoll ist kostenfrei und kann über den Apple Store

ab April heruntergeladen werden. Gegen eine Jahresgebühr

von 7,99 Euro gibt es noch zusätzliche Features wie eigenes

Logo, Duplizieren u. v. m. dazu.

PreMo läuft exklusiv auf allen McBooks und iMacs ab der

macOS-Version Sierra. FotoProtokoll funktioniert auf allen

iPhones und iPads ab der iOS-Version 9.0.

Android wird erst etwas später folgen.

Infos unter: www.larixsolutions.com

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MEETINGroom

impulse für meetings

PIZZA,

BLÄTTERTEIG & CO

Damit der Teig gelingt, müssen alle „Meetingzutaten“ passen!

Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen steckt eine durchdachte Schulungs-, Ausbildungs- und Meetingkultur.

So weit, so gut. Doch das Daily Business der niederösterreichischen Wewalka GmbH Nfg. KG in Sollenau weckt im ersten

Moment eher wenige Assoziationen zu Meetings und Seminaren. Denn in der Zentrale des weltgrößten familiengeführten

Frischteigherstellers werden täglich feinste Teige produziert, die an internationale Marken und Händler verkauft werden

und zudem in jedem österreichischen Supermarktregal liegen.

Doch weit gefehlt! Um einen Termin zu erwischen, an dem

alle Besprechungsräume für ein Fotoshooting frei sind,

muss man schon ziemliches Glück haben.

Die Besprechungs- und Tagungskultur wird hier von oben

gelebt und ist bis ins kleinste Detail ausgefeilt. So ist z. B.

die wewalka academy direkt in der Geschäftsführung und

der Personalabteilung angesiedelt. „Unser Ausbildungsund

Schulungsprogramm ist sehr umfangreich“, erklärt uns

Claudia Ringhofer, die Leiterin der Personalverrechnungsabteilung.

„Für die Mitarbeiter in der Produktion gibt es keinen

eigenen Ausbildungsberuf, und so lernen wir die Kräfte

selbst an. Außerdem werden stetig Brandschutz-, Hygieneund

Arbeitssicherheitsschulungen durchgeführt sowie

z. B. Persönlichkeitstrainings für Führungskräfte,

Englischkurse oder weitere Seminare nach Bedarf. Für fast

alle 480 Mitarbeiter am Standort ist ein Ausbildungsprogramm

vorgeschrieben“, so Ringhofer weiter. Um diese

Trainings effizient und einfach durchführen zu können,

wurde 2014 im Rahmen eines Firmenumbaus die wewalka

academy errichtet. Heute referieren interne und externe

Trainer im hochmodernen Tagungsraum, und der Begegnungsbereich

davor wird auch für Bewerbungsgespräche

genutzt. In der top ausgestatteten Schulungsküche im

hinteren Bereich werden neue Produkte ausprobiert und

vorgestellt. Und die Mitarbeiter können sich bei eigenen

„Backsessions“ die Kniffe und Tricks der Profis abschauen.

„Damit mein Mürbteig-Nusskranz auch so schön ausschaut

wie der vom Produktionschef“, schmunzelt die Personalleiterin.

Der direkte Draht nach Übersee

Eine Ebene höher gelangt man in das Übersee-Kommunikationszentrum

des Hauses. Ein Besprechungsraum,

der erstmal nicht sehr spektakulär ausschaut, aber alle

Stückerl im Hinblick auf Videokonferenzen spielt. „Hier

finden unsere Videokonferenzen statt, die wir mit unseren

Standorten in Atlanta in den USA und in Ungarn regelmäßig

führen“, sagt Claudia Ringhofer.

Ein kleiner, schwarzer, mobiler Kasten ist hier der großer

„Macher“, denn durch ihn verbindet man sich mit den

Kollegen, und per TV-Flatscreen, Kamera und Mikrofon bekommt

das Meeting den persönlichen Touch, bei dem sich

alle sehen und auch hören. Eingesetzt wird dazu der Call

Manager, ein Stand-alone-System, das an das hauseigene

System angeschlossen ist. „Die Videokonferenzen sind

für uns elementar, denn der regelmäßige Austausch mit

unseren Standorten ist von großer Bedeutung. In Atlanta

wollen wir unseren Vertrieb konsequent ausbauen, und die

14 Mitarbeiter müssen dazu regelmäßig mit den neuesten

Infos versorgt, und die Entwicklung und Strategien besprochen

werden“, so Ringhofer.

- 28 -


Und mit Bild und Ton sei es einfach direkter, ehrlicher und

transparenter, und man könne auch anhand der Körpersprache

und Mimik reagieren. Auch gemeinsam auf Präsentationen

und Zahlen zu schauen, wird dadurch wesentlich

leichter.

„Die gesamte Internetinfrastruktur, die wir dazu brauchen,

haben wir im Haus. Also auch wenn wir hier lange und

intensiv mit Amerika oder Ungarn konferieren, können alle

anderen Mitarbeiter wie gehabt weiterarbeiten.“

Das erklärt dann auch wieder die Englischkurse, die in der

academy angeboten werden. Und für die ganz „kleinen“

Meetings mit den externen Kollegen greift man auf die ausgefeilte

Telefonanlage mit Headsets zurück, die ebenfalls

im Internet hängt.

Gleiches Recht für alle

Damit im Seminar- und Meetingbereich alles reibungslos

läuft, wurden Richtlinien erarbeitet, die jeder, der einen

Besprechungsraum bucht, zur Kenntnis nehmen und vor

allem auch umsetzen muss.

Neben Standards wie pünktlichem Erscheinen wurde da

auch fixiert, dass alle Räume wieder sauber zu verlassen

sind und bei Meetings ein Moderator oder Leiter einzusetzen

ist, damit am Ende auch das gewünschte Ergebnis

herauskommt. Das Reservierungssystem für die 8 Besprechungsräume

wird im Outlook geführt, und es wird auch

erwartet, dass jeder dort nachschaut, ob ein Raum oder

die academy besetzt ist, bevor er einfach hineingeht. „Die

Richtlinien haben sich absolut bewährt“, sagt Claudia

Ringhofer, die diese gemeinsam mit der Geschäftsführung

erarbeitet hat. Freundliche Aufkleber in den Räumen erinnern

immer wieder an Details daraus.

Besonderes Goodie: Der große academy-Raum darf auch

für größere Geburtstagsfeiern von Mitarbeitern genutzt

werden, und zu Weihnachten findet hier immer das weihnachtliche

Lachsessen statt.

Praktisch hierbei ist natürlich auch, dass wewalka eine

eigene Firmenküche hat, in der täglich frische Mehlspeisen

zubereitet werden und ein Mittagsmenü (sowohl für interne

als auch externe Gäste) angeboten wird.

Wer also bei wewalka zum Meeting, Bewerbungsgespräch

oder Seminar eingeladen wird, kann nicht nur die Meetingkultur

genießen, sondern auch die Köstlichkeiten aus der

eigenen Backstube. ...

nfon.com

Theoretisch bietet NFON

unendlich viele Vorteile.

Praktisch auch.

Die Telefonanlage einer neuen Generation.

Keine Vertragsbindung oder teure Telefonie-Wartungsverträge, Abrechnung nur nach tatsächlich genutzten

Nebenstellen und eine satte Kostenersparnis. Mit TÜV-zertifizierter Sprachqualität und über 150 Funktionen ab

der ersten Nebenstelle. Interessiert?

- 29 -


- 30 -

MEETINGroom

impulse für meetings


AUF EIN BREAK MIT …

MeRo: Herr Sejka, wie nutzen Sie normalerweise Ihre

Pause während der News-/TV- Moderationen oder

auch wenn Sie bei einer Messe oder Veranstaltung

auf der Bühne stehen?

Werner Sejka: Die Pausen zwischen den Moderationen

werden meist für Vorbereitungen genutzt. Auf Bühnen

geht man nochmal den kommenden Veranstaltungsteil

durch, im TV wird die aktuelle Nachrichtenlage

gecheckt bzw. die nächste Sendung vorbereitet.

Was macht für Sie einen guten Moderator aus? Und

wo oder wie kann man das lernen oder ist das

nur Talent?

Werner Sejka: Eine gute Moderation macht für mich

aus, sich nicht „zu wichtig“ zu nehmen. Egal ob Event

oder TV – im Fokus sollten stets die Zuschauer und

ihre Bedürfnisse stehen und nicht man selber.

Selbstverständlich kann man alles lernen – je mehr

Talent man mitbringt, desto leichter ist es aber.

Es gibt Menschen, die stehen von sich aus gerne im

Mittelpunkt und „erzählen“ gerne.

Andere wollen das weniger.

Wo? Ganz einfach – E-Mail an mich! ;-)

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten 3 Dinge/

Punkte, die zu einer erfolgreichen, sympathischen

Moderation von Veranstaltungen führen?

Werner Sejka: Eine aufmerksame Vorbereitung.

Erfahrung und Ruhe sind wichtig und „Natürlichkeit“.

Ein Tipp, wenn man sich in der Moderation völlig

verheddert oder den roten Faden verliert?

Werner Sejka: Ehrlichkeit! Eine kurze Entschuldigung,

vielleicht ein kleiner Schmunzler über sich selbst und

dann einfach nochmal probieren. Wir machen alle

Fehler, das lässt sich nicht ändern. Unser Umgang mit

Fehlern aber sehr wohl.

„Keine Angst vor großen Tieren“ lautete mal eine Devise,

wenn man es mit prominenten oder gar königlichen

Interviewpartnern zu tun hat. Sie selbst hatten

bei einer Kinderrechte-Konferenz die schwedische

Königin Silvia vor dem Mikrofon.

Wie gehen Sie damit um?

Werner Sejka: Im Laufe der Jahre „verschwimmt“ das

vollkommen. Man gewöhnt sich rasend schnell daran,

dass auf der anderen Seite „große Tiere“ stehen.

Das sind letztlich ebenso alles Menschen, und es ist beeindruckend,

wie normal und nett die allermeisten sind.

Bei Königin Silvia von Schweden hat es aber schon auch etwas

gekribbelt, zugegeben. Hier galt es natürlich, ein bestimmtes

Protokoll einzuhalten. Königin Silvia selbst war dann ungemein

freundlich und verständnisvoll.

Wie bringen Sie Interviewpartner zum Reden, wenn

diese abschweifen, unsicher oder sehr wortkarg sind?

Werner Sejka: Hier muss man „rein“, also höflich und bestimmt

zugleich, unterbrechen. Geschieht das respektvoll,

haben Interviewpartner damit auch kein Problem.

Welchen Event zu moderieren wäre Ihr Traum?

Werner Sejka: Ich durfte schon größere Events bzw. größere

Sendungen moderieren, als ich mir je geträumt hätte.

Hier hat die Realität also die Theorie längst überholt.

Herzlichen Dank –

genießen Sie Ihre restliche Kaffeepause!

Werner Sejka

TV- und Eventmoderator

Der sympathische Niederösterreicher holt täglich viele

Österreicherinnen und Österreicher „aus dem Bett“ und

moderiert bzw. informiert u. a. als News-Anchor im

PULS 4 Café über die aktuellen Nachrichten und Trends

aus aller Welt.

Neben dem fixen Fernsehengagement ist sein Terminkalender

aber auch randvoll mit anderen Moderationsaufträgen

wie z. B. den „Idea meets Money“-Präsentationen,

der Kick-off-Veranstaltung der Initiative „Europa in der

Schule“ (u. a. mit dem Bildungsministerium) oder bei

der Internationalen Ausstellung für Fahrwegtechnik, wo

er neben klassischen Messemoderationen auch den

Galaabend moderierte.

Sein Wissen gibt der seit vielen Jahren erfolgreiche

Fachmann sowohl bei WIFI-Kursen als auch in Einzeltrainings

gerne weiter. Wir haben ihn während einer kurzen

„Café-Pause“ zu den Herausforderungen seines Berufes

befragt. www.der-moderator.tv

- 31 -


Lesern des Buchs stehen Arbeitshilfen oder

Kopiervorlagen als PDF-Downloads im Internet zur

Verfügung. Einfach dem Link folgen, einloggen

bzw. registrieren und Zusatzmaterialien abholen.

Wenn Sie in Sachen Visualisierung up to date

bleiben wollen sowie weitere Ideen und

Inspiration suchen – hier werden Sie fündig.

Ständig aktuelle Seminartermine:

Axel Rachow

Sichtbar

Die besten Visualisierungstipps

für Präsentation und Training

ISBN 978-3-936875-13-7

256 S., 49,90 EUR

Petra Nitschke

Bildsprache

850 Formen und Figuren in Grundund

Aufbauwortschatz

ISBN 978-3-941965-37-9

288 S., 49,90 Euro

Das Flipchart ist das schnellste und praktischste Präsentationsmedium. Gerade deshalb sollten

Sie souverän damit umgehen können: Wie gestalte ich in kürzester Zeit ein aussagekräftiges

Plakat? Welche Zeichentechniken wirken auf Entfernung? Wie transportiere und lagere

ich meine Charts? Warum ist es gut, kleine Effekte in die Präsentation einzubauen? Sobald

Sie ein paar grundlegende Regeln beachten, machen Sie Ihre Inhalte nicht nur eindrucksvoll

sichtbar, sondern fesseln Ihre Teilnehmer mit dem einen oder anderen „Wow!”-Effekt.

Lassen Sie sich vom Flipchart-Coach begleiten und in die Profi-Geheimnisse erfahrener Trainer,

Moderatoren und Präsentatoren einweisen: von der Wahl und dem Einsatz des richtigen

Equipments, über grundsätzliche Gestaltungselemente und deren Gesamtkomposition auf

einem Chartbogen bis zu verblüffenden Präsentationskniffen, die Ihr Publikum garantiert in

Erinnerung behält. Viele Fotos, Praxisbeispiele, Motivvorlagen, Detailhinweise zum Thema

und unzählige praxiserprobte Tipps zeigen Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt auch scheinbar

schwierige zeichnerische Herausforderungen meistern können. Im Flipchart-Coach steckt geballtes

Erfahrungswissen, mit dem Sie Ihre Auftrittskompetenz und Professionalität erhöhen.

Johannes Sauer und Axel Rachow bringen jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit den

nützlichen Plakatständern auf die Bühne: Sie kämpften mit klapprigen Gestellen, festsitzenden

Schrauben und blockierten Rollen. Nie gewichen ist jedoch ihre Überzeugung, dass

dieses grandiose Präsentationsmedium unerlässlich ist für zielorientierte Besprechungen und

überzeugende Schulungen.

A

Online

f

+ Arbeitshilfen

Axel Rachow, ist Entwickler von Trai

dungen und Methodenspezialist. Der

Sozialpädagoge und Erwachsenenbild

knüpft in seiner Arbeit vielfältige Erf

aus Moderation, Training und Beratun

Grundprinzipien des lebendigen, inte

Lernens. Den Begriff des lebendigen

er mit attraktiver Methodik und anwe

zogenen Konzepten: 100 Prozent Pra

100 Prozent Übertragbarkeit! Seit 19

Methodenworkshops an. Mit den Büc

bar“ und „Der Flipchart-Coach“ hat e

zum Thema Visualisierung und Präsen

geschrieben. Die vier Bände der Spie

und der Spiele-Klassiker „Ludus & Co

nahe Handreichungen mit vielfältigen

für die lebendige Gestaltung von Ler

Präsentationen und (Groß-)Veranstal

interaktiv gestaltete Trainingsmaßna

er 1998 und 2014 den Deutschen Tra

und 2000 ein Zertificate of Excellenc

A Kontakt: www.fuer-trainer.de

Johannes Sauer setzt in seiner Tätig

Trainer erfrischende Akzente. Seine g

Herangehensweise zieht sich wie ein

durch all seine Projekte. So nutzt er

langjährige Bühnenerfahrung als Com

Zauberkünstler, um kreative Methode

ning und Präsentationen zu entwicke

fektvolle Einsatz von Visualisierung i

Hauptthema, das er spielerisch vermi

entwickelt und kreativ vorantreibt. D

auch in der Kooperation mit Axel Rac

2009 sind sie mit dem Thema graphic

deutschlandweit gefragt und im Eins

A Kontakt: www.johannes-sauer.com

MEETINGroom

impulse für meetings

LESENSWERT

Diese neuen oder neu aufgelegten Bücher

haben wir für Sie entdeckt.

Der Flipchart-Coach

Axel Rachow, Johannes Sauer

Leserservice

managerSeminare Verlags GmbH, 158 Seiten, Preis: € 29,90, ISBN-10:3941965948

un http://www.istockphoto.com/stock-photo-16897085-the-passion-of-one-ignites-new-ideas-strong-emotion-change.php?st=4168db8

A www.managerseminare.de/tmdl/b,243574

A www.flipchart-coach.de

Das Flipchart ist das schnellste und praktischste Präsentationsmedium. Gerade deshalb sollten

Sie souverän damit umgehen können: Wie gestalte ich in kürzester Zeit ein aussagekräftiges

Inhalte perfekt ins Bild setzen

Plakat? Welche Zeichentechniken wirken auf Entfernung? Warum ist es gut, kleine Effekte in die

Präsentation einzubauen? Sobald Sie ein paar grundlegende Regeln beachten, machen Sie Ihre

Inhalte nicht nur eindrucksvoll sichtbar, sondern fesseln Ihre Teilnehmer mit dem einen oder

anderen „Wow!“-Effekt.

Flipchart-Coach live

Arbeiten am Flipchart – wirkungsvoll und überzeugend

Der Flipchart-Coach

Axel Rachow, Johannes Sauer

Axel Rachow, Johannes Sauer

Profi-Tipps

zum Visualisieren und Präsentieren

am Flipchart

EDITION Trainingaktuell

Die Kunst des Diskutierens

Stefanie Widmann, Hans-Peter Wannemüller, Peter Kehr

Hanser Fachbuch Verlag, 128 Seiten, Preis: € 10,00, ISBN 978-3-446-45520-7

Dieses Werk zeigt, wie Diskussionen beeinflusst und zielgerichtet gesteuert werden, ohne dabei

die anderen Diskussionsteilnehmer zu manipulieren oder über den Tisch zu ziehen.

Dazu gehört, die eigenen Bedürfnisse und Interessen selbstbewusst und selbstverantwortlich

vertreten, sich Gehör verschaffen, die unterschiedlichen Interessen erkennen und für den weiteren

Diskussionsverlauf nutzen, schließlich die anderen überzeugen und zu gemeinsam getragenen

Entscheidungen kommen.

Die Macht der Rhetorik

Roman Braun

Redline Verlag, 310 Seiten, Preis: € 19,99, ISBN 978-3-86881-700-3

Der Kommunikationsexperte Dr. Roman Braun veranschaulicht in diesem Werk, wie einfach es ist,

die Macht der Rhetorik für sich zu nutzen. Entscheidend ist, wie man seine Qualitäten präsentiert,

Konflikte löst und Beziehungen aufbaut. Der praxisorientierte Ratgeber überzeugt mit überraschenden

Strategien, erprobten Techniken, leicht umsetzbaren Praxistipps und vielen Übungen.

Er erläutert unter anderem, wie man die gängigsten rhetorischen Fehler vermeidet und die Gefühle

der Gesprächspartner anspricht und beeinflusst.

Ad hoc visualisieren

Malte von Tiesenhausen

BusinessVillage Verlag, 192 Seiten, Preis: € 24,80, ISBN 978-3869-8029-85

Wünschst du dir, deine Ideen verständlicher und auf den Punkt zu vermitteln? Du möchtest beim

Arbeiten an Lösungsstrategien die Potenziale aller Teilnehmer voll ausschöpfen? Dann ist dieses

Buch die Lösung … Denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wer das Visualisieren beherrscht,

findet schnell eine gemeinsame Ebene und einen gemeinsamen Zugang, der nicht durch Worte

verdeckt ist. Der Visualisierungsexperte Malte von Tiesenhausen inspiriert dich in diesem Buch,

selbst den Stift in die Hand zu nehmen und ihn nicht wieder loszulassen.

- 32 -


Jetzt wird nicht lange diskutiert!

Und wie kriegt man das im Meeting hin, Michael Rossié?

Auf diese Frage hat Bestsellerautor Michael Rossié mit seinem Buch eine Antwort „geschrieben“

und uns dazu einige konkrete Einblicke gewährt.

Herr Rossié, Ratgeber zum Thema Diskussionen in Meetings

gibt es mittlerweile sehr viele. Was unterscheidet

nun Ihr neues Buch von anderen?

Michael Rossié: Die meisten Ratgeber zum Thema „Schwierige

Gespräche“ sind voller Kriegsvokabeln. Da wird beigebracht,

wie man ausbremst und Grenzen setzt, wie man Stärke beweist

und anderen etwas austreibt. Es geht um Abwehr, Taktik,

Gegner und Manöverkritik. Ich habe mich schon vor langer

Zeit entschlossen, dass ich das nicht will. Was soll das bringen,

mich mit meinem Gegenüber zu streiten und meinen

Gesprächspartner womöglich zu besiegen? Meiner Erfahrung

nach setzen Menschen solche Tipps auch sehr ungern um, so

schön sie im Buch klingen. Trotzdem ist es kein Buch darüber,

wie wir uns alle lieb haben. In den meisten Gesprächen wollen

wir uns auseinandersetzen, überzeugen und zu Ergebnissen

kommen. Und das geht nicht ohne Reibung. Aber dieses Buch

will beweisen, dass man mit friedlichen Mitteln im Berufsalltag

deutlich weiter kommt als mit der großen kämpferischen Pose.

Gibt es Ihrer Meinung nach eine Zauberformel für erfolgreiche

Meetings?

Michael Rossié: Gute Vorbereitung und eine straffe Gesprächsführung.

In den meisten Unternehmen weiß man, wie lange

ein Meeting dauert, wenn man weiß, wer es vorbereitet hat

und wer die Gesprächsleitung übernimmt. Größere Gruppen

können nicht zwischen 10 Alternativen wählen, Gruppen

können nicht gemeinsam Informationen beschaffen, Gruppen

können nicht Formulierungen austüfteln. So etwas muss

vorher passiert sein, um dann Unklarheiten zu besprechen und

abzustimmen. Und eine Gesprächsleitung ist kein Job, den

man verlost. Wenn das jemand macht, der Erfahrung hat und

sich der Verantwortung für die wertvolle Arbeitszeit der anderen

bewusst ist, wird das Meeting deutlich effektiver. Das Buch

enthält sowohl Tipps für die Teilnahme an Gruppengesprächen

als auch für ihre Vorbereitung und Durchführung.

Welches ist das wichtigste Hilfsmittel für eine erfolgreiche

Diskussionsleitung?

Michael Rossié: In einem friedlichen und gut gelaunten

Gruppengespräch gibt es verhältnismäßig wenig zu beachten.

Spannend wird es ja erst, wenn Konflikte auftauchen und

nicht mehr alle einer Meinung sind. Und damit sollte ein guter

Diskussionsleiter umgehen können. Störungen haben Vorrang.

Der Gesprächsleiter sollte Vielredner unterbrechen, Angriffe

stoppen und aufpassen auf jede Art der unfairen Kommunikation.

Wenn es einen gibt, der auf den Gesprächsstil und die Art,

wie alle miteinander umgehen, aufpasst, kommt mehr bei dem

Gespräch heraus, und die Teilnehmer werden sich mehr

öffnen. Wenn ich mich sicher fühle, traue ich mich mehr,

etwas beizutragen. Und das gilt besonders, wenn mein

Beitrag kritisch oder widersprüchlich ist. Aber gerade von

den unterschiedlichen Meinungen lebt ja eine Diskussion.

Geben Sie unseren Lesern noch einen „Geheimtipp“

mit auf den Weg?

Michael Rossié: Für mich lautet der wichtigste Tipp: Geh

nie danach, was Menschen sagen, sondern danach, was

sie meinen. Ein JA ist kein JA, wenn ich es dehne, als habe

es achtzehn Mal den Buchstaben A. Eine Zustimmung

mit ironischem Unterton ist keine Zustimmung, und ein

eingeschnapptes „Dann eben nicht!“ ist keine Ablehnung.

Erst wenn wir nicht nur hören, sondern versuchen zu verstehen,

kann gute Kommunikation funktionieren. Und ich

muss nicht immer signalisieren, dass ich die geheime Botschaft

verstehe, aber ich muss danach handeln und mein

Gesprächsverhalten den nur unterschwellig gemachten

Botschaften anpassen.

Zur Person

Michael Rossié steht seit fast

30 Jahren auf der Bühne und

im Studio und arbeitet seit 25

Jahren als Speaker, Sprechtrainer

und Coach im Auftrag vieler

Radio- und Fernsehsender

sowie für fast alle Bereiche der

Wirtschaft. Er hat zahlreiche

Fachbücher veröffentlicht und

bietet Gruppen- und Einzelcoachings

sowie Seminare an. Seit

2013 trägt er als zwölfter deutscher Redner den Titel CSP

(Certified Speaking Professional). Das ist eine international

anerkannte Auszeichnung für Speaker.

www.sprechertraining.de

Jetzt wird nicht lange diskutiert!

Michael Rossié

C.H. Beck Verlag, 144 Seiten, ISBN-10: 3406718906

Preis: € 7,90

Dieser Ratgeber zeigt, wie man Meetings und Konferenzen

vorbereitet und durchführt, sodass man in vertretbarer

Zeit gute Ergebnisse erzielen kann. Denn größere Diskussionsrunden

neigen dazu, die Probleme und Fragen groß zu

reden und nicht zum Ende zu kommen.

- 33 -


MEETINGroom

impulse für meetings

TRENDS & FESCHE FAKTEN

Spannende Studienergebnisse und News aus der Branche

Schöne Auszeichnungen für die Kongressbranche

Der dritte Platz des Meetings Star Award 2017 wurde an die Stadt Klagenfurt übergeben, die sich

damit noch vor Marburg, Triest und Udine zu den besten Kongressstädten im Alpen-Adria-Raum

zählen darf! Die Kongressstädte wurden dabei auf Qualität und Angebot geprüft.

Ebenfalls erfreulich: diese 5 österreichischen Kongresszentren sind, teilweise sogar punktegleich,

als „Best Convention Centers of 2017“ mit dem Award ausgezeichnet worden: das Austria Center

Wien, Salzburg Congress, Congress Center Villach, Congress Schladming und Messe Congress Graz.

Überzeugung durch Wiederholung

Wenn in einem Teammeeting dreimal dieselbe Meinung

wiederholt wird, führt das in 90 % der Meetings dazu, dass

am Ende alle dieser Meinung folgen.

Eine Studie der US-Universität Michigan kam zu diesem Ergebnis,

das bestätigt, was die Werbung bereits sehr erfolgreich

einsetzt: immer wieder zu erklären, was „richtig“ ist.

Kurz und konstruktiv

Die Universität im japanischen Hokkaido hat herausgefunden,

dass wir im Schnitt 21 Stunden pro Woche in Meetings

verbringen.

Diese Zeit ließe sich alleine deutlich verkürzen, wenn

alle Teilnehmer ihre Handys ausschalten und wegpacken

würden. Allein der Anblick reduziert die Aufmerksamkeit

und verlängert so die Konferenz. Die effektivsten Sitzungen

dauern im Übrigen nur 30 Minuten.

Gedankliche Sackgasse?

Wenn nach langen Meetings die Gedanken feststecken,

empfiehlt es sich, einfach kurz die Perspektive zu wechseln.

Dazu aufstehen und ans Fenster oder ans andere Ende des

Raumes gehen und auf einen Stuhl stellen.

Dann den Raum für 30 – 60 Sekunden aus dieser Höhe

betrachten. Die Änderung des Blickwinkels hilft der Intuition

auf die Sprünge und bringt den Verstand zurück zum

Thema.

Die beste Zeit für …

… kreatives Arbeiten und Meeten ist laut Tagesrhythmus

zwischen 10 und 12 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr.

Am Vormittag arbeiten Konzentration, analytisches Denken,

Lernvermögen und auch strategische Fähigkeiten auf

Hochtouren, zeigte eine Arbeit der University of Southern

California. Das zweite Konzentrationshoch des Tages am

Nachmittag punktet mit besonderen kommunikativen

Möglichkeiten.

Wir hängen uns rein!

Wer im Convention Bureau Salzburg den neuen Tagungskatalog

und Meeting Planner anfordert, bekommt diese

beiden „engagierten Teebeutel“ mit dazu.

Außerdem eine Info, warum man 2018 „mutige Event-

Kultur“ in Salzburg erleben kann … Na dann, nur Mut!

- 34 -


PRODUKTTEST

Das vSystem von vita-life ©

Anwender und Anbieter zusammenzubringen, steht bei uns

hoch im Fokus. Aus diesem Grund unterstützen wir Hersteller

und Unternehmen mit Produkttests und laden Sie dieses

Mal ein, das vSystem von vita-life© kennenzulernen.

Das mehrfach mit Preisen ausgezeichnete vSystem ist

ein Erlebnis für alle Sinne. Wohltuende Klänge, lebendige

Farbspektren, beruhigende Vibrationen und ein aktivierendes

Magnetfeld entfalten gemeinsam eine zutiefst entspannende

und doch gleichzeitig vitalisierende Wirkung, die Sie

schon nach wenigen Sekunden auf dem vita-life® vSystem

deutlich spüren können. In diesem Designklassiker bündeln

sich jahrzehntelange Erfahrung aus Wellness und Gesundheitsvorsorge,

uraltes Wissen aus der Naturmedizin und

modernste Technologien zu einem einzigartigen gesundheitsfördernden

Erlebnis für alle Sinne. Weitere Infos finden

Sie auf www.vita-life.com.

Testen Sie das vSystem!

Senden Sie mit Betreff „Produkttest vSystem“ eine E-Mail

an info@meetingroom.club und nennen Sie uns Ihren

kompletten Firmennamen, den Ansprechpartner für den

Produkttest, die Anzahl Ihrer Mitarbeiter, Ihre Adresse, Mail

und Telefonnummer.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Unterlassungen und

Druckfehler vorbehalten. Für den Produkttest wird das

vita-life® vSystem angeliefert (nicht die gesamte Lounge)

und steht 1 Monat zum Testen zur Verfügung.

- 35 -


MEETINGroom

impulse für meetings

TERMINE & LOCATIONS

Was, wie, wo und vor allem, warum?

Messetermine

Premiere: Incentives Alpe Adria

Von 26. bis 28. April 2018 treffen in Kärnten 30 regionale

Anbieter von Incentive-Programmen mit über 50 sorgfältig

ausgewählten Hosted Buyers aus ganz Europa zusammen.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto The First European

‚Try Before You Buy‘ Incentive Experience und wird von der

Kärnten Convention organisiert.

www. incentives-alpe-adria.eu

Convention4u 2018

Von 2. bis 3. Juli 2018 werden Österreichs Kongress- und

Tagungsspezialisten erstmals im Burgenland, im Kultur

Kongress Zentrum Eisenstadt, zusammenkommen.

Aktuelle Herausforderungen und Trends stehen im Fokus der

Convention4u, dem Jahreskongress der österreichischen

Tagungsindustrie.

www.abc.at.

Seminarhighlight

Das Meeting von heute: klassisch meets digital & agil

Zielführende Moderation von klassischen, digitalen und

agil-inspirierten Meetings.

Wem/was bringts? Es gehört zu Ihren Aufgaben, Meetings zu

organisieren und zu moderieren. Sie suchen nach neuen zeitgemäßen

Methoden, um dem Trend der Zeit zu mehr Selbstorganisation

und eigenverantwortlichem Arbeiten Rechnung

zu tragen. Sie möchten Video Conferencing und agile

Formate wie das Daily Stand-up in Ihr Repertoire einbinden.

Am Ende füllen Sie Ihren Methodenkoffer mit dem, was Sie

für sich und Ihr Arbeitsumfeld passend finden. Für wen?

Für alle, die Meetings organisieren und/oder moderieren und

nach frischen Impulsen für eine effiziente Gestaltung suchen.

4 Bausteine: 15.5., 28.6., 8.11. 13.12. 2018

Seminarorte: Bielefeld und Berlin

2 mal 1 Präsenztag und bis zu 4 Live-Online-Trainingsmodule.

Max. 10 Teilnehmer

Preis p. P. 1.590,- Euro

Veranstalter: Institut für Management-Entwicklung© Bielefeld.

Alle Infos:www.ime-seminare.de

Locations

… und wenn die Location mal etwas ausgefallener sein darf,

hier ein Tipp:

Gibt das Leben dir eine Zitrone – mach eine Limonade daraus

– oder: warum nicht mal inmitten eines einzigartigen,

zauberhaften Zitrusgartens tagen?

Der Zitrusgarten von Michael Ceron in Faak am See – Kärnten:

400 m 2 Gewächshausräumlichkeit mit 100 % Durchblick.

Hochwertige Teak Möblierung die ca. 100 Personen großzügig

Platz bieten oder bis zu 200 Sitzplätze zum gesunden

Zuhören! Das Gewächshaus ist voll mit eleganten Zitrusbäumen

und –früchten und das Mobiliar wird so arrangiert, wie

es am gemütlichsten ist.

Dazu gibt es noch die einzigartige 400 m 2 Indoor Zitrusplantage

– zum Spazieren, zum Smalltalk, zum Genießen...

Wenn einem auch der Regen nichts anhaben kann, das

Wetter bekommt man trotzdessen hautnah mit. Temperaturschwankungen

& Wetterereignisse sind ein besonderer Teil

dieser Location. Aber die Bio-Luft ist durchgehend, in den 6

m hohen Räumlichkeiten zu spüren – ein außergewöhnlicher

Bioluftkurort. Technische Ausstattung vorhanden, besondere

Wünsche auf Anfrage. Die Anlage ist außerdem behindertengerecht!

www.zitrusgarten.com

- 36 -


SCHILDKRÖTENAUFZUCHT auf Bali?

MEDITIEREN im Kloster?

Oder einfach nur mal den

KOPF IN DIE WOLKEN stecken?

BERATUNG & COACHING

zu Sabbaticals und Auszeiten

Tel. +43 (0) 664 / 368 30 53

office@kopfindenwolken.at

Kopf in den

WOLKEN

www.kopfindenwolken.at

- 37 -


MEETINGroom

impulse für meetings

ABOBESTELLUNG

Ich möchte ____ Stück MEETINGroom als Jahresabo bestellen.

Bei Abnahme ab 5 bis 10 Stück abzüglich 5 % Rabatt. Bei Abnahme ab 11 Stück abzüglich 10 % Rabatt.

Bestellung per E-mail senden an: abo@meetingroom.club

oder per Fax an: +43 (0) 2628 / 205 05 99

FIRMA

VOR- UND ZUNAME

ANSCHRIFT/STRASSE

POSTLEITZAHL/ORT

TELEFON

E-MAIL

DATUM/ORT

FIRMENSTEMPEL/UNTERSCHRIFT

Mit meiner Unterschrift gebe ich mein Einverständnis, dass meine Daten zum Zwecke des Rechtsgeschäftes und zu Informationszwecken

verwendet werden dürfen. Kosten für das Jahresabo in Österreich € 26,00 inkl. MwSt. und Versand an eine Adresse in

Österreich.

Kosten für das Jahresabo in Deutschland und der Schweiz € 30,40 inkl. MwSt. und Versand an eine Adresse in Deutschland oder

in der Schweiz.

Mit dem Versand der ersten abonnierten Ausgabe erhalten Sie die Jahresrechnung, die binnen 7 Tagen ohne Abzug zu bezahlen ist.

Für den Zahlungsverzug gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen 2018 von MEETINGroom.

- 38 -


ICH DENKE,

DASS DU DENKST ...

Das letzte Wort.

Kennen Sie die Situation, wenn sie zu einer Bereichsbesprechung

in einem größeren Unternehmen oder zu

einem Branchenkongress eingeladen sind und bereits

mehr als die Hälfte der 60 Teilnehmer im Raum steht,

als sie eintreffen?

Der Blick durchwandert den Raum, und es startet die

Suche nach bekannten Gesichtern oder Kleingruppen. Sie

suchen Sicherheit, doch in diesem Moment trifft zwar nicht

das Schlimmste, aber doch etwas sehr Unangenehmes ein.

Ein Mann, dessen Gesicht Sie kennen, klopft Ihnen auf die

Schulter und spricht Sie mit Ihrem Vornamen per du an. Im

langjährig aufgebauten Gedankenpalast werden die üblichen

Nischen durchforstet, aber als empfundene Priorität

verlangt, nein fordert, das Kontrollzentrum im Kopf vor

allem eines: Zeit.

Sie vermuten, nein eher wissen, dass Sie den Mann kennen,

ja sogar kennen müssen, sonst würde er ja nicht mit dieser

schamlosen Präpotenz die Vertrautheit durch das Nennen

Ihres Vornamens zur Schau tragen. Also wieder zurück zu

Prio 1.: Zeit. „Schön, dass wir uns nach so langer Zeit wieder

hier treffen. Ich habe Durst. Was würdest du empfehlen

und wo bekomme ich den Sekt Orange?“ Verdammt, ein

Fehler. Sie ersuchen um einen Tipp und geben sich selbst

die Antwort. Sie sind entlarvt, denn die Technik des Zeitgewinnens

ist nun offensichtlich. Doch dann zeigt der vermutliche

Freund mit ausgestreckter Hand und einem Sektglas

in der Hand zur Selbstbedienungsbar, wo alles da ist, nur

kein Alkohol. Daher auch kein Schaumwein. Sie befüllen Ihr

Glas mit Orangensaft und beschließen, in die Offensive zu

gehen und den Ablauf der Organisation zu kritisieren.

Das wird Verbindung herstellen und entlockt dem befreundeten

Unbekannten möglicherweise einen Hinweis auf die

gemeinsame Vergangenheit.

Was wäre aber, wenn Sie auf dem Rückweg einen Freund

oder eine Freundin entdecken, die Ihnen aus der peinlichen

Situation hilft? Ihnen durch Telepathie Ihre Frage

ansieht und durch das Flüstern des Namens aus der

Klemme hilft. Sollen Sie Ihren Schritt verlangsamen, um

mit dieser gefinkelten Technik die Chancen zu erhöhen?

Leider funktioniert auch dies nicht, da Sie beschämt ob der

Unwissenheit zu Boden blicken und sich selbstverschuldet

um die Möglichkeit bringen.

Wieder beim Unbekannten angekommen, verwickeln Sie

ihn in einen Smalltalk, und über belanglose Alltagsthemen

hoffen Sie, seine Identität einzukreisen. Das Ausschlussverfahren

hat doch schon Patrick Jane in der Serie „The

Mentalist“ zur Ausforschung eines Serienkillers geholfen.

„Was hältst du von der Abschottungspolitik der USA und

diskutiert ihr in eurer Familie über Politik?“ Treffer.

Es funktioniert. Der Mann startet eine zum Teil sogar witzige

Hasstirade auf Donald Trump und beschwört, dass er

Protektionismus in allen Lebenslagen als mittel- und langfristig

nachteilig einschätzt. Es sei wie Eifersucht in einer

Beziehung, da man durch die Ausschaltung der Konkurrenz

die Defizite in der eigenen Beziehung nicht aufarbeiten

muss. Sie stimmen ihm zu und lassen ihn noch mehr erzählen,

wiederholen aber die Frage nach der Familie, um das

persönliche Interesse zu bekräftigen.

Die folgenden Minuten spüren Sie den wachsenden

Erfolgsdruck, die unsichtbaren Schweißflecken unter der

Jacke belasten, doch dann: Der Mann sieht jemanden,

entschuldigt sich, hastet davon und meint nur „bis bald“,

und Sie wissen, eine einzige ehrliche Frage hätte den Stress

vermieden.

Aber beim nächsten Mal fragen Sie. Ganz sicher.

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