9 - Mobil in Deutschland e.V.

mobil.org

9 - Mobil in Deutschland e.V.

moBil in München

Unabhängiges Magazin für aUto, Mobilität, reisen Und Verkehr

Routencheck

MiM testet die Verkehrsverbindungen

in sechs

deutsche großstädte.

» seite 4

tempolimit

tempo 130 km/h auf

deutschen autobahnen:

nein danke!

» seite 8

mit holiday autos mobil

in münchen und in über

100 zielgebieten.

ferienautos buchen sie im reisebüro

oder unter www.holidayautos.de

april / Mai 2008

www.mobil.org

Foto: Eigenmontage/fotolia.com


TH 067-070985

067-070985

Immer mehr Menschen.

Immer mehr Güter.

Wie kann das funktionieren?

Unsere Antwort: Complete mobility.

Integrierte Lösungen für effizienten Personen- und Gütertransport

Mit „Complete mobility“ schafft Siemens nachhaltige Mobilitätslösungen,

um die verschiedenen Verkehrssysteme miteinander zu vernetzen

und Menschen sowie Güter wirtschaftlich, sicher und umweltverträglich

zu transportieren. www.siemens.com/mobility

Answers for mobility.


Foto: Transrapid.com

Jetzt gilt es... !

Was ist los im modernsten bundesland in deutschland?

Das Aus für den Transrapid

war eine „schwierige

Entscheidung, aber

letztlich notwendig. Jetzt gilt

es nach vorne zu schauen.“ Es

tut ein bisserl weh, Dr. Günther

Beckstein, den ehemals härtesten

Innenminister so zu hören. „Jetzt

gilt es…“ Was gilt denn?

Auf sein und das Wort seiner

Parteifreunde kann sich Becksteins

„Jetzt gilt es“ nicht beziehen,

denn: Was gilt das Wort

von Politikern in diesen Tagen?

Gestern noch wurde der Transrapid

als beste und schnellste Verkehrsanbindung

der Hauptstadt

an ihren Flughafen betont, heute

ist der verkehrspolitische Vorstoß

Bayerns in die Weltklasse

gestrichen. Gestern noch wurde

die Express-S-Bahn als Hirngespinst

eines roten Münchner OB

großplakativ an die Wand gemalt,

heute steht Beckstein geschlossen

neben Ude mit großer

Schere am roten Band. Gestern

noch behauptete Beckstein, dass

es bei Radarkontrollen nur um

Sicherheit geht, heute baut das

Innenministerium neue Blitzer

in den A99 Autobahntunnel wo

es voraussichtlich 3. Mio. Euro

im Jahr verdienen wird und

rund 10.000 Bürgern im Jahr den

Führerschein verlieren werden –

was sicher nichts mit Sicherheit

zu tun hat – besser und schneller

vollzieht keiner im Land den

Wandel.

Jetzt gilt es für die bayerischen

Unions-Oberen nach vorn zu

schauen. Nicht sehr weit, nur

so weit, dass in naher Zukunft

sich ihre Zukunft entscheidet.

Wie eine innerörtliche Tempobegrenzung

steht da ein Schild

mit einer dicken, fetten 50 drauf,

drum herum ein roter Warnkreis!

Sollte die bayerische SPD nicht

weiterhin auf eine Nullrunde bestehen,

dann scheint ein grandioser

Wahlsieg am 28. September

bei den Landtagswahlen wie mit

Edmund Stoiber vor 5 Jahren sehr

fraglich.

Jetzt gilt es… alles über Bord

zu schmeißen, was Stimmen ko-

stet. Dass der Transrapid Bayerns

und Münchens Attraktivität erhöht,

internationale Investoren

anzieht, Arbeitsplätze bringt − die

neue CSU-Spitze scheint nicht die

Kraft zu haben, Moderne zu vermitteln.

Deshalb: Jetzt gilt es…

Gründe zu suchen für die eigene

mangelnde Standfestigkeit. Die

findet Beckstein im Fall Transrapid

beim Hersteller-Konsortium,

die ihr Festpreis-Angebot nicht

eingehalten hätten. Das klingt

einfach gut. Nur: Die Bayerische

Landesbank hat, aller Voraussicht

nach, mit ihrem Finanzengagement

in amerikanischen

Risikokrediten mindestens 4,3

Milliarden Euro vernichtet. Man

möchte es sich kaum vorstellen,

dass Bayern mit diesem, nun leider

abgeschriebenen Vermögen,

den Transrapid ganz alleine hätte

bezahlen können. Eine Investition

in Bayerns Zukunft und nicht

in Amerikas maroden Immobilienmarkt.

Daher: Jetzt gilt es… wieder

wirklich Führungsstärke zu zeigen,

zu reden und vor allem danach

zu handeln und den Menschen

das zu geben was sie auch

immer von Strauß, Stoiber und

Co. bekommen haben: Vertrauen

und Kraft in das beste und modernste

Bundesland in Deutschland.


Merkel enttäuscht vom Transrapid-Aus

bei ihrem München-besuch forderte dr. angela Merkel in einem flammenden

appell die Münchner auf, den transrapid in ihre stadt zu holen. Umso enttäuschter

zeigte sie sich nach dessen scheitern.

gleich nach Verkündung des transrapid-aus meldete sich eine enttäuschte kanzlerin zu Wort.

ihr regierungssprecher thomas steg gab wieder: sie fände es „durchaus bedauerlich“, dass das

Projekt nicht realisiert werde. Union und sPd hätten im koalitionsvertrag ausdrücklich festgehalten,

eine referenzstrecke in deutschland zu finden und auszubauen. noch wenige Wochen vor

dem transrapid-aus hatte angela Merkel bei einer kundgebung im Münchner augustinerkeller

den transrapid als eine deutsche erfindung herausgestellt und das zu erwartende renommee mit

dem des autos verglichen. sie sagte: „Worüber werden die Menschen in 100 oder 200 Jahren

Foto: Werner Schüring / Deutscher Bundestag

sprechen? Was haben wir geschafft, was die generation nach uns bewundern wird? ich bin überzeugt:

sie werden über spannende technologien reden. in der ganzen Welt weiß man noch heute, dass das erste auto in deutschland

gebaut wurde. Und jetzt haben wir die transrapid-technologie erfunden. Und jetzt ringen wir darum, ob wir vielleicht neben

China auch noch in deutschland eine transrapid-strecke haben wollen. Warum? Mit der transrapidstrecke in deutschland könnten

wir der Welt zeigen: erstens: Wir sind stolz auf unsere technologie. zweitens: schaut her und baut es nach. das ist deutsche spitzentechnologie.“


Liebe Leser,

einen Volksentscheid für den

Transrapid wird es nicht geben.

Sie fragen sich, warum auch?

Der kommt ja sowie so nicht!

Das ist richtig, aber es zeigt

noch mal, dass hier ein Kampf

mit allen Mitteln geführt wird.

Ein Bündnis aus SPD, Grünen

und Linken hat modernste

deutsche Technik „made in Germany“

verhindert, dem Land

riesigen (Image)-Schaden zugefügt

und der Stadt langfristig

tausende Arbeitsplätze gekostet.

Mit den üblichen Parolen

wurde bis zur Schmerzgrenze

gehetzt, den Leuten Angst gemacht

und modernste Technik

in den Schmutz gezogen. Ein

völlig überflüssiger und überteuerter

Bürgerentscheid musste

her, sogar ein Volksentscheid

wurde eingeläutet. Der ist jetzt

vom Tisch: Der Bayerische Verfassungsgerichtshof

hat ihn am

4. April für unzulässig erklärt.

Wie geht es aber weiter mit einer

Flughafenanbindung? Erst einmal

wird gar nichts geschehen,

weil kein Geld mehr da ist und

es keinen richtigen Plan gibt.

Somit passiert jetzt also genau

das, was in München oft passiert:

Nichts!

Viel Spaß bei Lesen

wünscht Ihnen Ihr

Michael Haberland

1. Vorsitzender

Mobil in München e.V.

Mehr dazu: www.mobil.org

Mobil in München April/Mai 2008 3


Flugzeug, Bahn oder PKW?

Der große MiM Routencheck

Wie komme ich von München aus am schnellsten

und günstigsten in deutsche großstädte?

Reise ich mit der Bahn,

nehme ich mein Auto

oder leiste ich mir einen

Flug? Was ist am günstigsten?

Was geht am schnellsten? Wo

habe ich den größten Komfort?

Für alle Business- und Privat-

Reisenden haben wir die Erreichbarkeit

ab München nach Berlin,

Hamburg, Frankfurt, Köln, Hannover

und Leipzig getestet. Lesen

Sie selbst.

Auswertung Preis

Flugzeug: Wer früh einen Flug

bucht, kommt meist am günstigsten

weg. Und selbst bei einer

Vorausbuchungsfrist von

nur einer Woche: Bei Langstrecken

wie Berlin oder Hamburg

ist ein Flug immer billiger als

jedes andere Verkehrsmittel.

Bahn: Wer früh bucht, kann bei

der Bahn in den Genuss des 29

Euro-Oneway-Specials kommen.

Doch auch bei Regulärbuchungen

ist die Bahn nicht überteuert. Die

Hin- und Rück-Fahrt nach Frankfurt

oder Leipzig kostet weniger

großes gewinnspiel

mit germanwings!

gewinnen sie 5 mal zwei fluggutscheine

im Wert von je 100 euro

von germanwings. alles, was sie tun

müssen, ist die folgende frage zu

beantworten:

Wie heißt das Bonusprogramm

von Germanwings?

A: Miles and More

B: Boomerang Club

C: top Bonus

schicken sie ihre antwort mit

vollständiger angabe von namen,

geburtsdatum, anschrift und e-Mail

adresse an:

verein@mobil.org

oder per fax an: 089 / 780 785 15

einsendeschluss: 30.04.2008

der rechtsweg ist ausgeschlossen.

als 200 Euro. PKW: Der Privatwagen

schnitt im Preissegment

am schlechtesten ab. Nimmt

man die Volkostenrechnung des

ADAC als Maßstab (er berücksichtigt

auch Betriebskosten,

Benzin, Wertverlust), muss man

für eine Fahrt mit dem eigenen

Wagen nach Hamburg 555 Euro

berappen. Reisen jedoch andere

Personen mit, ändert sich die

Sachlage schlagartig. Dann kann

der PKW preislich auf Topwerte

schnellen. Mietwagen: Interessanterweise

ist der Mietwagen bei

Langstrecken günstiger als der

eigenen PKW. Grund: Hier fällt

kein Werteverlust, Inspektionen

etc. ins Gewicht.

Auswertung DAuer

Für die Strecken Berlin, Hamburg,

Köln und Hannover ist man

ab München mit dem Flugzeug

am schnellsten. Bei Kurzstrecken

verliert das Flugzeug in Sachen

Dauer an Attraktivität, da man

Transferzeiten zum Flughafen,

Check-In, Gepäckabholung,

etc. berücksichtigen muss. Der

Mietwagen punktet bei der Dauer

weniger, da auch hier Abhol-

und Rückgabezeiten mit eingerechnet

werden müssen. Der private

PKW ist nach Leipzig die

schnellste Wahl.

Auswertung KoMfort

Null mal Umsteigen, kein Stress,

kein Stau, ein Restaurant mit an

Bord: In Sachen Komfort ist

die Bahn ganz vorne mit dabei.

Schließlich gibt es in alle sechs

Städte Non-Stop-ICE-Verbindungen.

Einziger Nachteil: Die

Bahn hat feste Abfahrtszeiten,

nicht alle Mitreisende sind

gleich angenehm und größere

Transporte sind beschwerlich.

Bei großem Gepäck ist das Auto

noch immer das beste Beför-

derungsmitteln. Außerdem reist

man hier mit seinem Privatwagen

von Haustür direkt zum Zielort

– ohne Umsteigen, ohne Mitreisende.

Nachteile einer Autofahrt:

Staugefahr, lange Konzentration.

Der Mietwagen hat im Gegensatz

zum Privatwagen den Pluspunkt,

dass dieser so gut wie fabrikneu

ist. Sein Nachteil: Zur Fahrtdauer

kommt auch noch der Weg zur

Mietstation. So angenehm und

schnell der Flug an sich geht. Die

Fahrt zum Flughafen, die Check-

In-Dauer, Wartezeiten am Terminal

und dann wieder die Fahrt in

die Innenstadt nehmen diesem

rasanten Fortbewegungsmitteln

seinen Reiz.

MiM-STäDTeeMPFehlunG

➔ Berlin: 1. flugzeug (dauer), 2. bahn (Preis, Co 2 )

➔ frankfurt: 1. bahn (Preis), 2. PkW bzw. Mietwagen (dauer)

➔ Hamburg: 1. flugzeug (dauer), 2. bahn (Preis)

➔ Hannover: 1. bahn (komfort), 2. flugzeug (Preis)

➔ Köln: 1. flugzeug (Preis), 2. bahn (Co 2 )

➔ Leipzig: 1. bahn (Preis), 2. PkW (dauer)

Karte mit freundlicher

Unterstützung von:

Auswertung

Co 2 -eMission

Absoluter Spitzenreiter in Sachen

Umweltschutz ist die Bahn. Sie

weist so gut wie keine CO 2 -Emission

auf. Doch auch das gerne als

„Dreckschleuder“ beschimpfte

Flugzeug kommt im großen

MiM-Routencheck gar nicht so

schlecht weg. Der Grund: Die

CO 2 -Emission wird auf ein ausgelastetes

Flugzeug hochgerechnet.

Sitzen also viele Fluggäste

in der Maschine, relativieren sich

die hohen CO 2 -Grundwerte. Übrigens

kann man gleiche Rechnung

auch auf den PKW anwenden:

Sind hier mehrere Mitreisende an

Bord, sinkt der CO 2 -Wert. ➜

4 Mobil in München April/Mai 2008


Flughafen München:

Macht Menschen Mobil

Bahn frei für Wachstum und Beschäftigung. Mit der Aufnahme der Planungen für eine dritte Start- und Landebahn

wurden am Münchner Flughafen die Voraussetzungen für eine dynamische Weiterentwicklung geschaffen. Ohne den

Ausbau des Bahnsystems wäre eine Fortsetzung des Wachstumskurses schon in wenigen Jahren nicht mehr möglich.

Mit der dritten Start- und Landebahn, die ab 2011 zur Verfügung stehen soll, wird der Münchner Airport auch weiterhin

Standortfaktor, Jobmaschine und Konjunkturmotor für den gesamten Wirtschaftsraum bleiben. So können wir mit drei

Bahnen auch künftig das Versprechen einlösen, für das die drei Ms auf dem Zubringer stehen. Flughafen München –

Macht Menschen Mobil.

www.munich-airport.de


fLug

BAHn

PKw(Nissan Qashqai /

1,6 l / 84 kw/ 114 PS / CO 159 g/km)

2

MietwAgen

(bei Holiday Autos / Golf 1,6 l / 75 kw / 102 PS / CO 176 g/km)

2

Preis

Dauer

(one way,

zzgl. Transferzeiten =

Fahrzeit zu Hbf. MUC

20 Min. + Fußwege

20 Min. + Check-In/

Check-Out 80 Min. =

Gesamtzeit 2 Stunden)

Komfort

BerLin frAnKfurt HAMBurg

germanwings:

• 1 Woche vorher (Gesamt mit Steuern) 195,04 Euro

• 4 Wochen vorher (Gesamt mit Steuern) 91,64 Euro

(fahrtkosten mit s-bahn von München hauptbahnhof

zum fJs-airport: 8,40 euro; fahrtkosten mit

Öffentlichem nahverkehr/airport express von berlin

schöneberg bis hauptbahnhof: 2,10 euro)

• Gesamtkosten Flug & Bus/S-Bahn

= 205,54 euro (1 Woche)

= 102,14 euro (4 Wochen)

• Flugzeit: 1:10 Stunden

(von München hauptbahnhof mit s-bahn zum fJsairport

in 40 Minuten; von berlin schönefeld mit

airport express in 28 Minuten zum hauptbahnhof)

• Transferzeiten: 2 Stunden

• Gesamtzeit: 4:18 Stunden

• 2 x Umsteigen (S-Bahn/Flugzeug/S-Bahn)

• 2 x Fußweg (S-Bahn/Terminal/S-Bahn)

lufthansa:

• 1 Woche vorher (Gesamt mit Steuern): 380,43 Euro

• 4 Wochen vorher (Gesamt mit Steuern): 102,43 Euro

(fahrtkosten mit s-bahn von München hauptbahnhof

zum fJs-airport: 8,40 euro; Von frankfurt flughafen

zum Hauptbahnhof Frankfurt mit S-Bahn: 3,60 Euro)

• Gesamtkosten Flug & Bus/S-Bahn

= 392,43 euro (1 Woche)

= 114,43 euro (4 Wochen)

• Flugzeit: 1:10 Stunden

(von München hauptbahnhof mit s-bahn zum fJsairport

in 40 Minuten; von frankfurt flughafen mit

s-bahn in 24 Minuten zu frankfurt hbhf)

• Transferzeiten: 2 Stunden

• Gesamtzeit: 4:14 Stunden

• 2 x Umsteigen (S-Bahn/Flugzeug/S-Bahn)

• 2 x Fußweg (S-Bahn/Terminal/S-Bahn)

airberlin:

• 1 Woche vorher (Gesamt mit Steuern): 244,00 Euro

• 4 Wochen vorher (Gesamt mit Steuern): 115,00 Euro

(fahrtkosten mit s-bahn von München hauptbahnhof

zum fJs-airport: 8,40 euro; Vom hamburger flughafen

zum hamburger hauptbahnhof mit airport express:

5,00 euro)

• Gesamtkosten Flug & Bus/S-Bahn

= 257,40 euro (1 Woche)

= 128,40 euro (4 Wochen)

• Flugzeit: 1:20 Stunden

(von München hauptbahnhof mit s-bahn zum fJsairport

in 40 Minuten; von hamburg flughafen mit

airport express in 25 Minuten zum hauptbahnhof)

• Transferzeiten: 2 Stunden

• Gesamtzeit: 4:25 Stunden

Co -emissionen 2 • 89,5 kg CO2 • 66,4 kg CO2 • 100,5 kg CO2 (Berechnung nach Umweltmobilcheck bei bahn.de; CO pro Person/Fahrt inkl. Flughafenzubringer)

2

Preis

(Hin & Rück)

• 231 Euro mit ICE • 170 Euro mit ICE • 244 Euro mit ICE

Dauer

(one way + Transfer

zu Hbf. 20 Min.)

Komfort

• 6:25 Stunden • 3:30 Stunden • 5:55 Stunden

• Direktverbindung mit ICE

entspannte fahrt; iCe mit allerlei extras wie Wlan,

audioprogramm, restaurant, etc.

• Direktverbindung mit ICE

entspannte fahrt; iCe mit allerlei extras wie Wlan,

audioprogramm, restaurant, etc.

Co 2 -emissionen • 26,4 kg CO 2 • 15,04 kg CO 2 • 33,2 kg CO 2

Preis

(Vollkostenrechnung

je km laut ADAC;

100.000 km / 60 Mo.)

Dauer

(laut Mobilcheck bei

www.bahn.de)

Komfort

• Entfernung (Hin- und Rückfahrt): 1180 km

• Gesamtkosten: 1180 km x 0,358 Euro = 422,44 Euro

• Entfernung (Hin- und Rückfahrt): 784 km

• 784 km x 0,358 Euro = 280,67 Euro

• 5:18 Stunden • 3:32 Stunden • 6:37 Stunden

• Direkt von Haustür zu Haustür; auch größere,

schwere transporte möglich; hohe konzentration;

staugefahr; flexible abfahrtszeiten

• Direkt von Haustür zu Haustür; auch größere,

schwere transporte möglich; hohe konzentration;

staugefahr; flexible abfahrtszeiten

Co 2 -emissionen • 187,62 kg CO 2 • 124,65 kg CO 2 • 246,76 kg CO 2

Preis

(Buchung von Freitag

10 Uhr bis Montag

10 Uhr)

Dauer

(laut Mobilcheck bei

www.bahn.de)

Komfort

• 243 Euro Miete

(für VW golf 3-türig, mit a/C und navi) bei holiday

autos ist alles inklusive: Vollkasko, kfz-diebstahl,

erhöhte haftpflichtdeckungssumme, kilometer,

steuern, flughafengebühren, einwegmieten, etc.

• Kosten Benzin: Strecke: 1180 km Hin- und Rück;

Verbrauch: 7,5 l/100 km = 88,5 l gesamt; superbenzin

(Tagespreis 26.2.08: 1,409 Euro) = Benzin

gesamt: 124,70 euro

• Gesamtkosten: 367,70 Euro

• 5:18 + 1 Stunde (Abholung und Rückgabe)

= 6:18 Stunden

• Muss bei Mietstation abgeholt sowie zurückgegeben

werden; rückgabe vollgetankt; dafür meist

nagelneuer Wagen

• 243 Euro Miete

(für VW golf 3-türig, mit a/C und navi) bei holiday

autos ist alles inklusive: Vollkasko, kfz-diebstahl,

erhöhte haftpflichtdeckungssumme, kilometer,

steuern, flughafengebühren, einwegmieten, etc.

• Kosten Benzin: Strecke: 784 km Hin- und Rück;

Verbrauch: 7,5 l/100 km = 58,8 l gesamt; superbenzin

(Tagespreis 26.2.08: 1,409 Euro) = Benzin

gesamt: 82,85 euro

• Gesamtkosten: 325,85 Euro

• 3:32 + 1 Stunde (Abholung und Rückgabe)

= 4:32 stunden

• Muss bei Mietstation abgeholt sowie zurückgegeben

werden; rückgabe vollgetankt; dafür meist

nagelneuer Wagen

• 2 x Umsteigen (S-Bahn/Flugzeug/S-Bahn)

• 2 x Fußweg (S-Bahn/Terminal/S-Bahn)

• Direktverbindung mit ICE

entspannte fahrt; iCe mit allerlei extras wie Wlan,

audioprogramm, restaurant, etc.

• Entfernung (Hin- und Rückfahrt): 1552 km

• 1552 km x 0,358 Euro = 555,61 Euro

• Direkt von Haustür zu Haustür; auch größere,

schwere transporte möglich; hohe konzentration;

staugefahr; flexible abfahrtszeiten

• 243 Euro Miete

(für VW golf 3-türig, mit a/C und navi) bei holiday

autos ist alles inklusive: Vollkasko, kfz-diebstahl,

erhöhte haftpflichtdeckungssumme, kilometer,

steuern, flughafengebühren, einwegmieten, etc.

• Kosten Benzin: Strecke: 1552 km Hin- und Rück;

Verbrauch: 7,5 l/100 km = 116,4 l gesamt; Superbenzin

(Tagespreis 26.2.08: 1,409 Euro) = Benzin

gesamt: 164,00 Euro

• Gesamtkosten: 407,00 Euro

Co 2 -emissionen • 207,68 kg CO 2 • 137,98 kg CO 2 • 237,15 kg CO 2

Mobil in München

empfehlung

1. flugzeug (Dauer)

2. Bahn (Preis, Co 2 )

1. Bahn (Preis)

2. PKw bzw. Mietwagen (Dauer)

• 6:37 + 1 Stunde (Abholung und Rückgabe)

= 7:37 stunden

• Muss bei Mietstation abgeholt sowie zurückgegeben

werden; rückgabe vollgetankt; dafür meist

nagelneuer Wagen

1. flugzeug (Dauer)

2. Bahn (Preis)

6 Mobil in München April/Mai 2008


HAnnover KöLn LeiPzig

airberlin:

• 1 Woche vorher (Gesamt mit Steuern): 194,00 Euro

• 4 Wochen vorher (Gesamt mit Steuern): 105,00 Euro

(fahrtkosten mit s-bahn von München hauptbahnhof

zum fJs-airport: 8,40 euro; Vom hannover flughafen

zum hauptbahnhof mit s-bahn: 2,50 euro)

• Gesamtkosten Flug & Bus/S-Bahn

= 204,90 euro (1 Woche)

= 115,90 euro (4 Wochen)

• Flugzeit: 1:10 Stunden

von München hauptbahnhof mit s-bahn zum fJsairport

in 40 Minuten; von hannover flughafen mit

s-bahn in 21 Minuten zum hauptbahnhof)

• Transferzeiten: 2 Stunden

• Gesamtzeit: 4:11 Stunden

• 2 x Umsteigen (S-Bahn/Flugzeug/S-Bahn)

• 2 x Fußweg (S-Bahn/Terminal/S-Bahn)

germanwings:

• 1 Woche vorher (Gesamt mit Steuern): 150,05 Euro

• 4 Wochen vorher (Gesamt mit Steuern): 107,34 Euro

(fahrtkosten mit s-bahn von München hauptbahnhof

zum fJs-airport: 8,40 euro; Von köln/bonn flughafen

zum hauptbahnhof mit s-bahn: 2,30 euro)

• Gesamtkosten Flug & Bus/S-Bahn

= 160,75 Euro (1 Woche)

= 118,04 euro (4 Wochen)

• Flugzeit: 1:10 Stunden

(von München hauptbahnhof mit s-bahn zum fJsairport

in 40 Minuten; von köln/bonn flughafen mit

s-bahn in 15 Minuten zum köln hauptbahnhof)

• Transferzeiten: 2 Stunden

• Gesamtzeit: 4:05 Stunden

• 2 x Umsteigen (S-Bahn/Flugzeug/S-Bahn)

• 2 x Fußweg (S-Bahn/Terminal/S-Bahn)

• 89,03 kg CO 2 • 82,5 kg CO 2 • 71,06 kg CO 2

lufthansa:

• 1 Woche vorher (Gesamt mit Steuern): 253,00 Euro

• 4 Wochen vorher (Gesamt mit Steuern): 295,00 Euro

(bei hinflug umsteigen in düsseldorf)

(fahrtkosten mit s-bahn von München hauptbahnhof

zum fJs-airport: 8,40 euro; Von flughafen leipzighalle

zum leipzig hbhf mit re: 3,40 euro)

• Gesamtkosten Flug & Bus/S-Bahn

= 264,80 Euro (1 Woche)

= 306,80 Euro (4 Wochen)

• 224 Euro mit ICE • 244 Euro mit ICE • 168 Euro mit ICE

• 4:32 Stunden • 4:40 Stunden • 4:40 Stunden

• Direktverbindung mit ICE

entspannte fahrt; iCe mit allerlei extras wie Wlan,

audioprogramm, restaurant, etc.

• Direktverbindung mit ICE

entspannte fahrt; iCe mit allerlei extras wie Wlan,

audioprogramm, restaurant, etc.

• 24,4 kg CO 2 • 23,7 kg CO 2 • 19,4 kg CO 2

• Entfernung (Hin- und Rückfahrt): 1264 km

• 1264 km x 0,358 Euro = 452,51 Euro

• Entfernung (Hin- und Rückfahrt): 1154 km

• 1154 km x 0,358 Euro = 413,13 Euro

• 5:27 Stunden • 5 Stunden • 4,01 Stunden

• Direkt von Haustür zu Haustür; auch größere,

schwere transporte möglich; hohe konzentration;

staugefahr; flexible abfahrtszeiten

• Direkt von Haustür zu Haustür; auch größere,

schwere transporte möglich; hohe konzentration;

staugefahr; flexible abfahrtszeiten

• 200,97 kg CO 2 • 183,48 kg CO 2 • 136,74 kg CO 2

• 243 Euro Miete

(für VW golf 3-türig, mit a/C und navi) bei holiday

autos ist alles inklusive: Vollkasko, kfz-diebstahl,

erhöhte haftpflichtdeckungssumme, kilometer,

steuern, flughafengebühren, einwegmieten, etc.

• Kosten Benzin: Strecke: 1264 km Hin- und Rück;

Verbrauch: 7,5 l/100 km = 94,8 l gesamt; superbenzin

(Tagespreis 26.2.08: 1,409 Euro) = Benzin

gesamt: 133,57 euro

• Gesamtkosten: 376,57 Euro

• 5,27 + 1 Stunde (Abholung und Rückgabe)

= 6:27 Stunden

• Muss bei Mietstation abgeholt sowie zurückgegeben

werden; rückgabe vollgetankt; dafür meist

nagelneuer Wagen

• 243 Euro Miete

(für VW golf 3-türig, mit a/C und navi) bei holiday

autos ist alles inklusive: Vollkasko, kfz-diebstahl,

erhöhte haftpflichtdeckungssumme, kilometer,

steuern, flughafengebühren, einwegmieten, etc.

• Kosten Benzin: Strecke: 1154 km Hin- und Rück;

Verbrauch: 7,5l/100 km = 86,55 l gesamt; Superbenzin

(Tagespreis 26.2.08: 1,409 Euro) = Benzin

gesamt: 121,95 euro

• Gesamtkosten: 364,95 Euro

• 5 + 1 Stunde (Abholung und Rückgabe)

= 6 Stunden

• Muss bei Mietstation abgeholt sowie zurückgegeben

werden; rückgabe vollgetankt; dafür meist

nagelneuer Wagen

• Flugzeit: 1 Stunde

mit Umsteigen in düsseldorf 3,15 stunden

(von München hauptbahnhof mit s-bahn zum fJsairport

in 40 Minuten; von flughafen leipzig/halle

mit re in 21 Minuten zu leipzig hauptbahnhof)

• Transferzeiten: 2 Stunden

• Gesamtzeit: 4:01 Stunden (6:16 Std. inkl. Umsteigen)

• 3 x Umsteigen (S-Bahn/Flugzeug/Flugzeug/S-Bahn)

• 3 x Fußweg (S-Bahn/Terminal/S-Bahn)

• Direktverbindung mit ICE

entspannte fahrt; iCe mit allerlei extras wie Wlan,

audioprogramm, restaurant, etc.

• Entfernung (Hin- und Rückfahrt): 860 km

• 860 km x 0,358 Euro = 307,88 Euro

• Direkt von Haustür zu Haustür; auch größere,

schwere transporte möglich; hohe konzentration;

staugefahr; flexible abfahrtszeiten

• 243 Euro Miete

(für VW golf 3-türig, mit a/C und navi) bei holiday

autos ist alles inklusive: Vollkasko, kfz-diebstahl,

erhöhte haftpflichtdeckungssumme, kilometer,

steuern, flughafengebühren, einwegmieten, etc.

• Kosten Benzin: Strecke: 860 km Hin- und Rück;

Verbrauch: 7,5l/100 km = 64,5 l gesamt; Superbenzin

(Tagespreis 26.2.08: 1,409 Euro) = Benzin

gesamt: 90,88 euro

• Gesamtkosten: 333,88 Euro

• 222,46 kg CO 2 • 203,10 kg CO 2 • 151,36 kg CO 2

1. Bahn (Komfort)

2. flugzeug (Preis)

1. flugzeug (Preis)

2. Bahn (Co 2 )

• 4:01 + 1 Stunde (Abholung und Rückgabe)

= 5:01 stunden

• Muss bei Mietstation abgeholt sowie zurückgegeben

werden; rückgabe vollgetankt; dafür meist

nagelneuer Wagen

1. Bahn (Preis)

2. PKw (Dauer)

Mobil in München April/Mai 2008 7

Fotos: Berlin: Berlin/Partner FTP-Werbefotografie; Frankfurt: Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt/Tanja Schäfer; Hamburg: Hamburg Mediaserver/Martin Brinckmann; Hannover: C.Hesse/fotolia.com; Köln: www.koelntourismus.de; Leipzig: lts-leipzig.de


Kein Tempolimit 130 km/h!

Mobil in München startet eine öffentliche abstimmungsaktion im internet unter www.130-danke-nein.de.

Das passt zu Münchens aktivstem

Verein! Mobil in

München startet als erster

Verkehrsverein in Deutschland

eine große Initiative gegen

das von SPD, Grünen und Linkspartei

geforderte Tempolimit 130

auf deutschen Autobahnen. Und

das Beste daran ist: Auch Sie

müssen nicht Däumchen drehen,

sondern Sie als Autofahrer können

abstimmen und die Sache

unterstützen! Unter www.130danke-nein.de

– wir freuen uns

über Ihren Eintrag!

APPeLL An BerLin

Diese neue MiM-Aktion wird

sich übrigens nicht auf Münchner

Stadtgrenzen beschränken. Initiator

Michael Haberland kündigt

an: „Wenn wir 100.000 Stimmen

gesammelt haben, werden wir die

Liste an Bundeskanzlerin Merkel,

Bundeswirtschaftsminister Glos

und Bundesverkehrsminister Tiefensee

in Berlin übergeben. Vielleicht

sogar persönlich.“

Das Thema „Tempolimit auf

deutschen Autobahnen“ − seit

dem SPD-Parteitag im November

2007 und den Wahlen in Hessen,

Niedersachsen und Hamburg ist

es wieder in aller Munde. Die

SPD will es mit aller Gewalt haben,

obwohl es dafür keine Argumente

gibt, nur viel Ideologie.

Internationale Gutachten bestätigen

beispielsweise: Deutschlands

Autobahnen sind eine der

sichersten in Europa. Und das ohne

Tempolimit! Pro 1 Mrd. Fahrzeugkilometer

kommen auf deutschen

Autobahnen 3 Personen

ums Leben. In Österreich, wo

maximal 130 km/h gefahren werden

darf, sterben 4,8 Personen pro

1 Milliarde Fahrzeugkilometer.

Ähnliches gilt für die USA und

Belgien: Hier herrschen strikte

Höchstgeschwindigkeiten und

dennoch gibt es wesentlich mehr

Verkehrstote. Hinzu kommt: 2007

war in Deutschland auch noch das

Jahr der wenigsten Verkehrstoten.

Mit 4970 Toten gab es einen historischen

Niedrigstrekord (zum

Vergleich 1970 waren es allein in

Westdeutschland bei der Hälfte

Jetzt abstimmen unter:

www.130-danke-nein.de

der Fahrzeuge rund 20.000 Tote).

Auch das Argument Klimaschutz

trägt die Einführung eines Tempolimits

nicht. Maximal 0,3 %

CO 2 könnten damit eingespart

werden. Unter dem Strich also

ein „Null-Effekt.“ Ein wesentlich

höheres Einsparpotential von CO 2

hätte dagegen die Reduzierung

von Stop- and Go-Verkehrs!

Ähnliches gilt für den Lärm. Ab

einem Schwerverkehrsanteil von

10 % auf einer Autobahn – was

auf über 95 % aller Autobahnabschnitte

in Deutschland zutrifft –

spielen die Pkw-Geräusche keine

Rolle mehr. Für die verkehrsbedingte

Geräuschemission insgesamt

hätte ein Tempolimit daher

so gut wie keine Auswirkungen.

PräDiKAt

„AutoBAHn-testeD“

Was also spricht für das Tempolimit?

Eines auf jeden Fall spricht

knallhart dagegen: Das deutsche

Premium Siegel- „Autobahn-

tested“, mit der die Deutsche Industrie

wirbt, wäre bei Einfüh-

rung eines Tempolimits

verspielt. „Autobahn-tested“

heißt: Ausländische

Kunden in den USA etwa,

die einen VW, BMW,

Mercedes, Audi oder Porsche

kaufen und ihn im Heimatland

wegen der Tempogrenze nicht

richtig ausfahren dürfen, wissen

trotzdem: Der Wagen kann in

Deutschland tagtäglich mit großer

Geschwindigkeit gefahren

werden. Die Anforderungen an

Bremsen, Fahrwerk und Sicherheitstechnik

sind entsprechend

hoch. Das Siegel ,Autobahn-tested

ist also ein wichtiges Element

in der Wahrnehmung deutscher

Automarken und „Mitschuld“

an den enormen Exporterfolgen

deutscher Autobauer. Sollten wir

Tausende von Arbeitsplätzen für

ein Politikum riskieren? ■

Deutsche Autobahn in Japan

nichts eignet sich zur erprobung von

sogenannten „high Performance Cars“

besser als die deutsche autobahn.

das Prädikat „autobahn-tested“ ist

das geheimwort, wollen autofirmen

ihre neuwagen richtig gut unter die

leute bringen. aus diesem grund

hat nissan jetzt zu testzwecken eine

deutsche autobahn im Maßstab 1:1

in Japan gebaut.

schilder, leitplanken und begrenzungspfosten

wurden aus deutschland

importiert. der straßenbelag ist

originalgetreu, selbst büsche, bäume

und Parkbuchten könnten sich irgendwo

zwischen München und garmisch

befinden. die Charakteristik der strecke

entspricht dem typischen Verlauf

deutscher autobahnen mit langen

gleichmäßigen kurven sowie gefällen

und unterschiedlichen fahrbahnbeschaffenheiten.

die deutsche

autobahn in hokkaido wird von nissan

für forschungszwecke und abstimmungsarbeiten

an fahrwerk und

antrieb eingesetzt. sie ist knapp acht

kilometer lang, ermöglicht fahrten

mit über 300 km/h. Und sie hat nissan

rund 22 Millionen euro gekostet.

„autobahn-tested“ hat eben seinen

Preis.

8 Mobil in München April/Mai 2008

Foto: Nissan

Foto: Moreno Soppelsa - Fotolia.com


Tempolimit 130 auf Autobahnen?

drei Prominenten aus sport und tV sprechen klartext bei Mobil in München zum thema tempolimit 130.

nico Rosberg, Formel-1-Fahrer:

in deutschland soll es auf den autobahnen ein tempolimit

geben? kann man denn dort irgendwo schneller

als 130 fahren? Mir kam es so vor, als wäre bereits an

jeder ecke eine geschwindigkeitsbegrenzung. ob baustelle

oder rutschgefahr, an gefahrenstellen macht eine

temporeduzierung auch sinn. ein generelles tempolimit

finde ich jedoch ungut. in meiner heimatstadt

Monte Carlo ist auch schon alles reguliert, deutschland

soll lieber ein freies land bleiben. Und: auch wenn ich

privat vorschriftsgemäß fahre, ein tempolimit 130 entspricht

meinem fahrstil ganz und gar nicht.

Foto: Privat

Foto: ARD Bilderdienst

Richy Müller, Schauspieler:

die forderung eines generellen tempolimits macht

keinen sinn. erstens wird sich das wegen der starken

autoindustrie nie durchsetzen und zweitens wünsche

ich mir: „freie fahrt für freie bürger!“ ich bin mir

ziemlich sicher, dass solch ein tempolimit viel mehr

Unfälle bringt, weil dann alles im tumult endet. da

fährt einer 133, der andere fährt 129, der letzte fährt

131. nichts zieht sich mehr auseinander. Verkehr ist

nur dann sicher, wenn er fließt. Wenn es drei spuren

gibt: langsam, schnell, schneller.

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Maximal bis

zum Jahresende.

nina Ruge, Moderatorin:

…wenn nix los ist auf der autobahn – wieso dann

mit 130 schleichen? die meisten strecken haben doch

sowieso aus (manchmal) gut ersichtlichen gründen

ein tempolimit. selten genug bietet sich die gelegenheit,

mal richtig auf’s Pedal zu treten, ohne dass man

mit dem anderen fuß im gefängnis steht… klar –

auch ich stehe sehr für Umweltschutz ein. doch was

ein tempolimit in dieser hinsicht bringen würde, ist

reine kosmetik. regeln, gesetze, Vorschriften haben

wir schon genug, oder? aber: fahre nie schneller, als

dein schutzengel fliegen kann!

Gilt mindestens bis Ende Juni. Und dann: Verlängerung!

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Foto: Manfred Baumann

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Alternative Antriebe im Vormarsch

stricken, birkenstock, Müsli – lässig waren die sogenannten Ökos schon immer, aber nie besonders cool. das hat sich

geändert. heute liegt Umweltbewusstsein voll im trend und automobilhersteller investieren in neue technologien.

im November 2007 bekam

Al Gore den Friedensnobelpreis

für seine ökologische

Verantwortung verliehen, Hollywood-Star

Leonardo di Caprio

entwirft gerade in der Karibik

ein Ökohotel, und „James Bond“

Pierce Brosnan will jetzt als Umweltaktivist

die Welt retten. Umweltbewusstsein

liegt im Trend!

Nicht nur in Hollywood, auch bei

den Automobilfirmen. Diese verschaffen

sich ein Sauber-Image,

indem sie Alternative Antriebe

entwickeln. Die Suche nach dem

saubersten Verbrennungsmotor,

dem besten Hybridantrieb oder

der effektivsten Brennstoffzelle –

sie artet in einen Wettkampf aus.

Noch haben Toyota und Honda

die Nase vorn. Doch wie lange

noch?

weLCHe ALternAtiven

AntrieBe giBt es?

Erdgas: Laut ADAC sparen Erdgasfahrer

bei 15 000 km Fahrleistung

im Jahr und einer Haltedauer

von vier Jahren drei Cent pro

km (jährlich 450 Euro). Erdgas

(Hauptbestandteil: Methan) verbrennt

sauber! Mit ihm lässt sich

die CO 2 -Emission um bis zu 80 %

reduzieren.

Elektroantrieb: Nachteile:

Die Akkukapazität ist tempe-

raturabhängig, die Aufladezeit

lang, die Haltbarkeit begrenzt

und die Akkumulatoren

so schwer, dass eine Reichweite

von nur 50-120 km möglich ist.

Foto: BMW

Vorteile: geräuscharmer Antrieb,

wartungsarm, emissionsfrei. Außerdem

besteht beim Bremsen

die Möglichkeit der Energierückgewinnung.

Hybridfahrzeuge: Eine Kombination

von mindestens zwei

verschiedenen Antriebsarten be-

Der BMw Hydrogen 7 ist die erste,

serienreife, wasserstoffbetriebene

Limousine. Bereits 100 Modelle sind

auf den straßen unterwegs.

zeichnet man als Hybridantrieb.

Bei Hybridfahrzeugen mit kombiniertenVerbrennungs-/Elektroantrieb

etwa wird bei Stadt-

oder Staufahrten automatisch auf

den Elektroantrieb, bei höherer

Geschwindigkeit auf den leistungsstärkerenVerbrennungsantrieb

umgeschaltet. Vorteile:

effizienter Elektroantrieb im Stau

und Stadtverkehr, keine direkten

Emissionen beim Elektroantrieb,

gewohnte Leistung im Verbrennungsantrieb.

Bei häufigem Stadtverkehr

ist eine Kraftstofferspar-

Beim ADAC-test lag der ecofuel-touran in der Kostenbilanz

klar an der spitze. er profitiert von seinem moderaten verbrauch

und dem günstigen erdgas-Preis.

nis von bis zu 15 %

möglich. Nachteile:

höheres Leergewicht

aufgrund der Batterien,

wesentlich aufwendigere

Motorenkonstruktion, hohe Anschaffungskosten.

Brennstoffzelle: Mehrere

Automobilfirmen forschen seit

20 Jahren an Autos, deren Treibstoff

Wasserstoff ist, und die zur

Energieumwandlung Brennstoffzellen

sowie einen Elektromotor

zum Antrieb nutzen. Problematik:

Wie speichern die mobilen Brennstoffzellen

den hochflüchtigen

Wasserstoff? Drei Möglichkeiten

wurden bisher zur Serienreife entwickelt:

Druckflaschen, flüssiger

Wasserstoff, Metallhydrid.

wie AKtiv sinD Die

AutoMoBiLfirMen?

BMW: BMW arbeitet und forscht

seit Jahren an einer Wasserstoffbrennzelle.

Mit dem BMW Hy-

Das auch ein

konventionelles

Auto wenig schadstoffe

produzieren

kann, beweist der

skoda octavia

Diesel-Motor.

drogen 7 gibt es nun ein funktionierendes

Fahrzeug mit einer

Brennstoffzelle. Darüber hinaus

arbeitet BMW mittelfristig an

dem Ziel, Hybridantriebssysteme

in das Produktportfolio einzubinden.

Doch auch in die „normalen“

Motoren hat BMW viel investiert.

Seit Herbst 2007 liegen 40 % der

Neuwagenverkäufe in Europa unter

140 g CO 2 .

Daimler Chrysler: Mit

Blue Tec verfügt die Daimler-

Flotte über die saubersten Diesel-Fahrzeuge

der Welt. Auch

einige Hybrid-Fahrzeuge sind

bereits im täglichen Betrieb.

Zählbare Auslieferungen sind

aber erst ab 2010 zu erwarten.

Ab 2009 wird es für den

Praxistest neue Generationen in

der Lithium-Ionen-Batterietechnik

geben.

Fiat: Die Italiener haben im

vergangenen Jahr in ihrem Heimatmarkt

über 50.000 Erdgasfahrzeuge

verkauft, und haben durch

den hohen Kleinwagenanteil einen

niedrigen CO 2 Flottenwert.

Ford: Geforscht wird an der

Verbesserung der Verbrennungsprozesse

in den Motoren („grüner

Antrieb“), d.h. mit Erdgas, Autogas,

Bio-Ethanol und Brennstoffzelle.

Die Brennstoffzelle ist mittlerweile

annähernd serienreif.

GM/Opel: GM und Opel

sind im Bereich alternative Antriebe

breit aufgestellt. Spezielle

10 Mobil in München April/Mai 2008

Foto: Skoda

Foto: Volkswagen


Foto: Toyota

Anstrengungen unternimmt das

Unternehmen bei den Brennstoffzellen.

Bis 2015 soll ein

Crossover-Fahrzeug marktreif

sein. Daneben gibt es Aktivitäten

im Batteriesegment, die dem

Elektroantrieb dienen sollen.

Honda: Der Konzern setzt

voll und ganz auf den Hybrid-

Antrieb. Bereits ab 2009 rechnet

Honda damit, weltweit über

200.000 Hybridfahrzeuge im Jahr

abzusetzen. Zurzeit sind es jährlich

50.000. Ende 2007 hat Honda

sein neues Brennstoffzellenfahrzeug

vorgestellt. Demnächst wird

es in Amerika und Japan erhältlich

sein. Honda ist der erste und einzige

Automobilhersteller, dessen

Brennstoffzellen-Fahrzeug alle

Zertifizierungen, Emissionsvorgaben

und Sicherheitsstandards

in den USA erfüllt.

Hyundai: Der Fokus der Koreaner

lag die letzten Jahre klar

im Erobern der neuen Märkte.

Mittlerweile gewinnt aber auch

der Umweltschutz an Bedeutung,

und Hyundai entwickelt sparsame

und emissionsarme Fahrzeuge.

Es wird ebenfalls an Brennstoffzelle,

Hybrid und neuen Batterietechniken

geforscht.

Nissan: Ähnlich wir Renault

setzt Nissan auf Elektroantrieb,

hier wurde der Pivo in Genf vorgestellt.

Hier gibt es eine Kooperation

zur Herstellung von Batterien

mit NEC. Darüber hinaus

setzt man auf Hybrid, vor allem

für den amerikanischen Markt.

Dort wird schon sehr erfolgreich

ein Hybrid-Modell des Nissan Altima

vermarktet.

Peugeot/Citroen (PSA): Peugeot

gehört zu den Herstellern

mit dem geringsten CO 2 -Ausstoß

in der gesamten Fahrzeugflotte.

40 % aller im Jahr 2007 von Peugeot

zugelassenen Pkw in Europa

emittieren weniger als 130

Gramm CO 2 /km. Auch im Hybridbereich

ist PSA aktiv: Mit

einem Hybrid-Antriebsstrang aus

einem Diesel- und einem Elektromotor.

Hier werden Spitzenwerte

von 90 g CO 2 auf 1 km erzielt. Ab

2011 will PSA 1 Mio. Micro-Hybrid

Fahrzeuge verkauft haben.

Renault: Renault setzt auf die

Verbesserung von Dieselmotoren

und die Entwicklung reiner Elektroautos.

Schon 2011 soll es in

Der Honda Civic Hybrid ist

bemerkenswert sparsam.

Israel damit losgehen. Aufgrund

der strengen EU-Abgas-Normen

will sich Renault aus der Oberklasse

verabschieden.

Toyota: Toyota ist bei Alternativen

Antrieben allen weit voraus.

Schon 1992 hat man sich

dem Umweltschutz verschrieben

und zu Emissionsminderungen

verpflichtet. Toyota legt seinen

Schwerpunkt auf den Hybrid-Antrieb.

Bis heute hat Toyota 1,3

Mio. Hybridfahrzeuge verkauft,

rund 430.000 pro Jahr. Ab 2012

sollen 10 % aller verkauften Toyotas

Hybridfahrzeuge sein. Die

technische und wissenschaftliche

Entwicklung findet dabei zu

90 % im eigenen Konzern statt.

Einen weiteren Fokus legt Toyota

auf Elektrofahrzeuge und

Batterieforschung.

Volkswagen: Schwerpunkte

Der toyota Prius wurde beim ADAC-vergleich

testsieger in sachen Co -effizienz.

2

bei VW sind die Reduzierung von

Schadstoffen (durch die Blue Motion

Serie), die Suche nach CO 2

neutralen Wegen und die Effizienzsteigerung.

Beginnend mit

Antriebstechniken bis hin zur

echten Hybridisierung. Mit einem

reinen Brennstoffzellen Fahrzeug

rechnet Volkswagen aber erst im

Jahre 2020.

ALternAtiven

Liegen iM trenD

Die Hersteller forschen auf Hochtouren,

weil die heutige Generation

immer mehr nach sauberen

Autos verlangt. Umweltschutz ist

plötzlich nicht nur Thema, sondern

auch eine Lebenseinstellung. Öko

ist cool! Wie cool zeigt Arnold

Schwarzenegger, der bei offiziellen

Polit-Empfängen mit seinem

Hybrid-Hummer vorfährt. ■

Foto: Honda

Mobil in München april/Mai 2008 11


Unsere Erfahrung für Ihre

Mobilität.

Seit mehr als 100 Jahren ist HOCHTIEF

in Bayern aktiv. Wir bündeln regionales

Know-how und technische Ausführungkompetenz.

Zu unseren Referenzen zählt

unter anderem die ICE-Strecke Nürnberg–

Ingolstadt. HOCHTIEF Construction war

für die gesamte Ausführungsplanung und

Bauabwicklung des 18 Kilometer langen

Bauloses Mitte verantwortlich. Seit Mai

2006 ist die Strecke der Deutschen Bahn

in Betrieb.

Wir sind Ihr leistungsfähiger Partner

für alle Bauaufgaben im Bereich

Infrastruktur-, Tunnel-, Tief- und

Bahnbau.

HOCHTIEF Construction AG

Infrastruktur Alpenregion

Tel.: 089 54760-0

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Was taugen Alternative

Antriebe wirklich?

der adaC hat sechs Monate lang getestet.

erdgas, AUTOGAS und

Ethanol sowie die Antriebskonzepte

Mild-

und Vollhybrid hat der

ADAC sechs Monate

auf Alltagstauglichkeit,

Umweltverhalten und

Kosten getestet. Als Referenzmodell

für konventionelle

Autotechnik ging ein sauberer

Diesel an den Start. Das

Ergebnis des Dauertests: Wer

beim Autofahren ausschließlich

auf den CO 2 -Ausstoß schaut,

kommt am Vollhybridantrieb

derzeit nicht vorbei. Unter

Kostenaspekten ist Erdgas am

günstigsten. Generell müssen

je nach Konzept aber auch Einschränkungen

in Komfort, Leistung

und Reichweite in Kauf

genommen werden.

Auswertung

Mit einem Durchschnittsverbrauch

von 5,8 l/100 km Superbenzin

und 119 g/km Kohlendioxid-Emission

war der

Toyota Prius mit Vollhybridantrieb

Bester im Test bei der CO 2 -

Effizienz. Dass auch ein konventionelles

Automobil wenig

Schadstoffe produzieren kann,

beweist der Skoda Oktavia mit

Diesel-Motor. Er erreichte den

zweiten Platz und liegt damit

noch vor dem Honda Civic mit

Mild Hybrid (Platz 3) und VW

Touran mit Erdgasantrieb (Platz

4). Beim direkt gemessenen

CO 2 -Ausstoß bringen weder der

Subaru Outback mit Flüssiggas-

Der fiat Panda ist mit 114 g Co2 und ergas/Benzin Motor eine tolle

stadt-Alternative.

antrieb noch der Ethanol getriebene

Ford Focus eine Verbesserung.

Theoretisch bieten diese

Kraftstoffe einen CO 2 -Vorteil

bei der Verbrennung. Allerdings

steigt der Verbrauch bei beiden

Alternativen in der Praxis soweit

an, dass der Vorteil wieder

egalisiert wird.

In der Kostenbilanz setzte

sich der EcoFuel-Touran klar an

die Spitze. Er profitiert von seinem

moderaten Verbrauch und

dem günstigen Erdgas-Preis.

Der CO 2 -Meister Prius kommt

auf Grund seiner Gesamtbetriebskosten

nur auf einen dritten

Platz und muss sich damit trotz

eines geringeren Verbrauchs

dem Honda Civic geschlagen

geben. Im Ethanolbetrieb reicht

es für den Ford Focus zu Platz

4. Damit ist er günstiger als der

Skoda Octavia, dem seine hohen

Gesamtbetriebskosten eine

bessere Platzierung vereiteln.

Das Schlusslicht bildet wie bei

den CO 2 -Werten der Subaru. ■

Die RAnGliSTe in SAchen cO 2 -eFFizienz

➔ toyota Prius: Platz 1 bei der Co 2 -effizienz, Platz 3 im autotest

und Platz 3 bei der kostenbilanz.

➔ skoda octavia rs tDi: Platz 2 bei der Co 2 -effizienz; Platz 1 im autotest

➔ Honda Civic Hybrid: Platz 3 bei der Co 2 -effizienz, Platz 5 im autotest,

aber Platz 2 bei der kostenbilanz

➔ vw touran ecofuel: Platz 4 bei der Co 2 -effizienz,

Platz 1 in der kostenbilanz, Platz 2 im autotest

➔ ford focus ffv: Platz 5 bei der Co 2 -effizienz, Platz 3 im autotest

und Platz 4 in der kostenbilanz: der ethanol-getriebene

➔ subaru outback ecomatic: Platz 5 bei der Co 2 -effizienz,

Platz 5 im Autotest und mit Platz 6 letzter bei der Kostenbilanz

12 Mobil in München April/Mai 2008

HTC Anzeige Mobil.indd 1 02.04.2008 16:17:58 Uhr

Foto: Fiat


NISSAN

QASHQAI

CHALLENGE

DIE WELTBESTEN FREERIDER

KOMMEN NACH MÜNCHEN

OLYMPIAPARK

11. MAI

EINTRITT FREI

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11:30 – 19:00 UHR


Fällt endlich das handyverbot in der u-Bahn?

die Polizei fordert nach der überfallserie in der Münchner U-bahn endlich auch dort flächendeckenden handyempfang.

Knapp 10 Jahre kämpft Mobil

in München bereits für

einen Handyempfang im

Münchner Untergrund. Doch der

MVG sträubte sich hartnäckig.

Er berief sich auf eine (längst

veraltete) Meinungsumfrage, in

der sich eine Mehrheit gegen

flächendeckendes Telefonieren

ausgesprochen hatte. Seit wenigen

Wochen jedoch hält MVG-

Chef Herbert König plötzlich

nicht mehr so hartnäckig an

seinem Handyverbot fest. Der

Grund: Nach der Überfallserie

in der Münchner U-Bahn fordert

die Polizei, Handytelefonieren

auch in der U-Bahn möglich zu

Blitzen ohne Blitz

seit März gibt‘s im aubinger tunnel zwei „unsichtbare“

geschwindigkeitsmesser. Und der rubel rollt...

Blitzen ohne Blitz? Im

Aubinger Tunnel hat die

Polizei Oberbayern Anfang

März den TraffiStar S330,

eine hochmoderne digitale Messanlage,

installiert. Sie misst Geschwindigkeitsüberschreitungen

ohne Blitz, ließ während der ersten

14 Tage bereits 2500 Autofahrer

in die Falle tappen.

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Amateurfilme- und videos, Webdesign

Hochgerechnet auf das ganze

Jahr bedeutet das: Rund 10.000

Autofahrer verlieren ihren Führerschein

(vorausgesetzt mindestens

jeder zehnte Autofahrer

bekommt ein Fahrverbot) und der

Staat nimmt über 3 Mio. Euro

ein (wenn man von einer durchschnittlichen

Verwarnung von 50

Euro ausgeht).

- Musik-, Veranstaltungsvideos, Spots

- Kamera, Schnitt, VFX

- Gestaltung, Programmierung und Betreuung

persönlicher oder geschäftlicher

Internet-Auftritte.

www.davorfilms.net

Foto: MiM Eigenmontage / fotolia.com

machen. Wolfgang Wenger, Pressestellenleiter

der Münchner Polizei

zu MiM: „Die bestehenden

Einrichtungen wie Notrufsäulen

sind gut, doch sie reichen nicht

aus. Unsere Erfahrung hat gezeigt:

Viele Fahrgäste benutzen

die Notrufsäulen in Gefahrensituationen

nicht. Sie haben diesen

gegenüber technische Scheu und

die Angst, einen potentiellen Angreifer

durch deren Benutzung

noch mehr zu reizen. Wir haben

ein hohes Interesse daran, dass

ein Bürger in Not mit seiner Polizei

telefonieren kann. Unsere

Vision in dieser Sache ist: Fühlt

sich ein Fahrgast in der U-Bahn

bedroht, soll er sein ihm technisch

vertrautes Handy verwenden können

und unsere Nummer wählen.

Dann haben wir die Möglichkeit,

ihn zu beruhigen, seine genaue

Wie funktioniert der „unsichtbare“

High-Tech-Blitzer?

Sensoren, die in der Fahrbahn

eingelassen sind, lösen die Digitalkamera

aus. Per nicht sichtbarem

Infrarotblitz werden die

Temposünder erfasst

und digital gespeichert.

Das Gesicht

des Fahrers, das

Kennzeichen, die Geschwindigkeit,

Ort,

Datum und Uhrzeit

alles wird in Form

einer Computerdatei

gespeichert und

in sekundenschnelle

über eine gesicherte

Online-Verbindung an die Polizeistation

Fürstenfeldbruck weitergeleitet.

Was sind die Vorteile vom

Blitzer ohne Blitz? Ulrich Pöpsel,

Pressesprecher der Polizei

Oberbayern dazu: „Blitzt es, treten

Fahrer oft automatisch auf

die Bremse. Bei dem neuen Gerät

ist dies nicht mehr der Fall. Das

verbessert den Verkehrsfluss, es

entstehen weniger Stauungen und

verhindert potentiell auch Unfälle.“

MiM-Chef Michael Haberland

ist empört: „Das heißt dann

Position aufzunehmen und eine

Polizeistreife loszuschicken. Auf

diese Art kann man in der U-Bahn

für mehr Sicherheit sorgen.“

wAnn wirD geHAnDeLt?

Wann also wird der längst fällige

Ausbau starten? MVG-Chef

Herbert König soll laut der SZ

erste Bande mit Mobilfunkfirmen

geknüpft haben. Dabei hätten die

Netzbetreiber zugesagt, auf eigene

Kosten (MiM hatte Herrn König

schon vor Jahren informiert!)

Bahnhöfe und Tunnelröhren innerhalb

von zwei Jahren zu verkabeln.

Allerdings erst mal nur in

der Innenstadt, bei der U 6-Nord

und der Messestrecke der U 2.

Die Polizei pocht auf eine flächendeckende

Installierung. MiM

sagt: Danke für dieses Engagement,

liebe Münchner Polizei! ■

im Umkehrschluss, dass Blitzer

mit sichtbarem Blitz nicht, wie

immer behauptet, Unfälle verhindern,

indem sie die Geschwindigkeit

überwachen, sondern durch

den Schreckmoment auch Unfälle

verursachen. Nimmt die Polizei

dies in Kauf, um die Staatskasse

zu füllen?“ Von solch einem Umkehrschluss

könne man nicht automatisch

ausgehen, meint Herr

Pöpsel.

Fakt ist: TraffiStar bringt richtig

viel Geld in die Kasse. Daher

wird auch der Richard-Strauß-

Tunnel, der im nächsten Jahr fertig

gestellt werden soll, mit sechs

dieser nagelneuen Temposünderfallen

ausgestattet. Kosten: 1

Million Euro. Natürlich nur zum

Allgemeinwohl. ■

14 Mobil in München April/Mai 2008

Foto: MiM


Parkraum fördert nicht nur Mobilität

Parken in der innenstadt – Michael kesseler, geschäftsführer Contipark (oberanger-tiefgarage) im MiM-gespräch.

MiM: Steht Ihr Oberanger-Projekt

für das City-Parken der Zukunft?

KesseLer: Es ist sicher eine

exemplarische Lösung für optimales

Parken in der Innenstadt.

Hier sind ja immer verschiedene

Interessen zusammenzubringen.

Genügend Parkplätze in günstiger

Lage, reibungsloser Verkehrsfluss,

optimale Flächennutzung

und ein attraktives Stadtbild. Außerdem

soll es sich auch für alle

– Betreiber, Stadt

und Bürger – rechnen.

Beim Oberanger-Parkhaus,

das

immer großen Zuspruch

hatte, ist

das gelungen. Das

alte, sanierungsbedürftige

Parkhaus

ist weg, mit der Tiefgarage

wurde an der

Oberfläche Platz für

eine neue Bebauung, die dieses

Jahr fertig wird. Dann wird die

Garage sicher noch intensiver genutzt,

obwohl die Autofahrer sie

seit Ende 2007 schon sehr gut

annehmen. Sicher auch, weil ein

hochmoderner und servicefreundlicher

Parkraum entstand.

MiM: Was heißt das?

KesseLer: Grundsätzlich, dass

die Tiefgarage auf dem neusten

technischen Standard für moderne

Parkräume ist. Hell,

freundlich, kaum

störende Pfeiler,

übersichtlich und

behindertengerecht

sind wesentliche

Merkmale. Die Park-

Michael Kesseler,

geschäftsführer

Contipark (oberanger-tiefgarage)

ebenen tragen jetzt Städtenamen

wie Berlin, London oder Paris

– was sich leicht merken lässt.

Die Parkflächen sind groß, einige

auch in Übergröße XXL angelegt.

Das wird von Familien mit Kindern,

aber auch von älteren Autofahrern

gut angenommen und erleichtert

Behinderten die Nutzung

der Garage. Zuverlässige Notrufeinrichtungen

und Videoüberwachung

sind selbstverständlich.

Saubere und behindertengerechte

Toiletten gibt es genau so wie

einen Babywickelraum und sogar

ein Defibrillator für Notfälle.

Service und Kundenzufriedenheit

stehen für uns an erster Stelle. So

bieten wir mit 2,00 € pro Stunde

und maximal 8,00 € pro Tag Gebühren,

die für München günstig

und unterdurchschnittlich sind.

MiM: Parkgebühren – das ist ein

Reizthema für Autofahrer...

KesseLer: Staus und verstopfte

Straßen sind es aber auch. Natürlich

verursacht Parkraummanagement

Kosten, als Betreiber

wissen wir das. Da Qualität

und Kundenzufriedenheit unsere

Prämissen sind, wollen wir ein

gerechtfertigtes Kosten-Nutzenverhältnis.

Dazu gehört, im Interesse

der Autofahrer und Innenstadt-Besucher

gemeinsam

mit Kommunen moderne Parklösungen

zu finden. Das Oberanger-Projekt

war eines der wichtigsten

städtebaulichen Vorhaben

Münchens seit 2002. Durch gemeinsame

Neugestaltung einer

attraktiveren Innenstadt wurden

auch Verkehrs- und Parkraumplanung

organisch eingebunden.

Die Entscheidung zum Abriss des

alten Parkhauses und zur Verlegung

des Parkens in die Tiefe ist

eine optimale Lösung für City-

Bereiche. ■

Einfach dreifach günstig!

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95385_Anz_Eplus_OnAir_190x130.indd 1 03.04.2008 15:49:22 Uhr

Mobil in München april/Mai 2008 15


Der große Mobil in München

ob hoch oder tief – die Parkhäuser in der innenstadt sind eine gute alternative gegen die Parkplatznot.

stACHus

PArKgArgen

tiefgArgAe stACHus

einKAufszentruM

Schnell mal auf dem Gehweg

parken oder in eine

Einfahrt stellen? Und immer

mal wieder durch die Schaufenster

einen Blick aufs Auto werfen?

Macht Einkaufen so Spaß?

Nicht wirklich. Zum Glück gibt

es zum „Wildparken“ Alternativen,

auch wenn mal wieder alle

Parkplätze restlos belegt sind.

Innerhalb des Altstadtrings – also

im Hacken-, Anger, Graggenau-

und Kreuzviertel – gibt es ein

riesiges Angebot an Parkgaragen:

13 Häuser mit insgesamt 4.749

Stellplätzen. Wie viel kostet dort

das Parken, wie komfortabel ist

das Platzangebot und wann haben

sie geöffnet? Mobil in München

hat den Vergleich gemacht.

Die sPitzenreiter:

➔ In Sachen Preis: Den niedrigsten

Stundenpreis bietet das

KArstADt HAus

oBerPoLLinger

PsCHorr

HoCHgArAge

City PArKHAus

AM färBergrABen

oBerAnger

Parkhaus am Oberanger an. Für

nur 2 Euro die Stunde unterbietet

diese im letzten Jahr neu errichtete

Garage sogar das Parken in

der Blauen Zone im Kreuzviertel

(hier kostet die Stunde 2,50

Euro). Und dort macht Parken

auch richtig Spaß. Das Parkhaus

am Oberanger wurde im letzten

Jahr neu errichtet und ist in Sachen

Komfort top. Für Kurzparker

rechnet sich vor allem das

Böhringer Parkhaus. Dort kann

man auch lediglich eine halbe

AM sALvAtorPLAtz

MArienPLAtz

sCHrAnne

Stunde lösen, für 1,60 Euro. Toll

für Nachtschwärmer: Bei der

Parkgarage Rieger-City gibt es

abends einen Kino-Spezial-Preis

(1,50 Euro/h), bei der Tiefgarage

an der Oper eine Theaterpauschale

für 8,50 Euro die ganze

Nacht.

➔ In Sachen Geräumigkeit: Schön

geräumig und hell sind die neuen

Parkhäuser Schranne und Oberanger.

Die Parkgarage Stachus-Einkaufszentrum

ist mit 800 Stellplätze

riesig und bietet ebenfalls

tiefgArAge vor

Der oPer

rieger-City

AM HofBräuHAus

BöHringer

viel Platz beim Einparken. Das

City-Parkhaus am Färbergraben

kann auch ganz entspannt von

SUVs angefahren werden, dort

beträgt die Einfahrtshöhe rekordverdächtige

2,30m.

➔ In Sachen Sicherheit: Münchens

Parkhäuser werden alle

während der Öffnungszeiten von

Personal bewacht. Ein zusätzliches

Highlight gibt es da nur

noch beim Parkhaus am Salvatorplatz.

Dieses ist mit einem Erste-Hilfe-Terminal,

Defibrilator

und Notruf zur Rettungsleitstelle

München ausgerüstet.

ergeBnis

Auch wer bisher Bedenken hatte,

Kratzer am Auto oder dunkle

Einfahrten fürchtete, sollte es mal

wagen: Die Münchner Innenstadt

bietet eine tolle Auswahl an Parkhäusern

und Tiefgaragen. ■

16 Mobil in München April/Mai 2008

Foto: Contipark

Karte mit freundlicher

Unterstützung von:


Parkgaragen-Vergleich

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Am Hofbräuhaus gP Parkhaus

betriebs gmbh

Am salvatorplatz bavaria Parkgaragen

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salvatorplatz 1

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amiraplatz

Tel.: 089/378 260 12

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Baaderstr. 6

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City-Parkhaus am

färbergraben

Karstadt Haus

oberpollinger

Mühoga (Münchner

hochgaragen)

Marienplatz Marienplatz

großgarage gmbh

hackenviertel

färbergraben 5

Tel.: 089/26 61 77

Vincipark kreuzviertel

kapellenstr. 3

tel.: 089/290 237 95

angerviertel

Rindermarkt 16

Tel.: 089/26 51 13

oberanger Contipark angerviertel

oberanger 35

tel.: 089/230 00 07

Pschorr-

Hochgarage

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Tel.: 089/26 42 99

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Tel.: 089/59 45 06

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Parkgaragen ohg

Mühoga (Münchner

hochgaragen)

hackenviertel

Karlsplatz 3-6

tel.: 089/548 819 99

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• So: geschlossen

• 400 • Mo-Sa: 7:30-21:00 Uhr

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17,00 € (7-24 h)

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• Tagespreis: 15,00 €

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• Sa: 7:00-24:00 Uhr

• So/Feiertags:

10:00-24:00 Uhr

• 250 • Mo-Fr: 7:00-21:00 Uhr

• Sa: 8:00-21:00 Uhr

• So: geschlossen

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• Parkwächter,

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zugangstürenüberwachung

• Videoüberwachung

• Parkwächter

• Parkwächter • h: 2,30 m

• b: 2,40 m

• Videoüberwachung,

• Parkwächter

• Parkwächter

• Videoüberwachung

• Notruf

• Garagentor- und

zugangstürenüberwachung

• Videoüberwachung

• Frauennotruf

• Notrufterminal mit

defibrilator

• h: 2,00 m

• b: 2,50 x 5 m

• Erste-Hilfeterminal mit

defibrilator und notruf zur

rettungsleitstelle München

• h: 2,15 m

• b: 2,40 m

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• h: 1,90 m

• b: 2,40 m

• h: 2,00 m

• b: 2,30 x 5,00 m

• Enge Einfahrt und enge

Parkplätze, sicht überall durch

säulen verstellt

• h: 2,10 m

• b: 2,50 m

• Besonders Große Stellplätze

3,50 m für behinderte, familien,

60 +

• Parkwächter • Innenhof (10 Stellplätze)

h: 2,40 m

b: 2,50 x 5,00 m

• Etagen

h: 2,10 m / 2,00 m

b: 2,50 x 5,00 m

• Enge Plätze und steile Auffahrten

(dafür ganz oben ein

schöner blick über München)

• Parkwächter

• Videoüberwachung

• Notruf

• Parkwächter

• Videoüberwachung

• Notruf

• Videoüberwachung

• Parkwächter

• Videoüberwachung

• Parkwächter

• h: 2,00 m

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• h: 2.UG (Parkebene 1) 2 m

• h: 3.UG (Park-ebene 2) 2,5 m

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• h: 2,15 m

• b: 2,40 m

• Sehr geräumig

• h: 1,80 m

• b: 2,40 m

• Parkwächter • h: 2,10 m

• b: 2,40 m

Mobil in München April/Mai 2008 17


Transrapid, Grüne Welle, A99 Autobahnring

Verkehrspolitik für oder gegen uns Münchner? die letzte große ob kandidaten diskussion vor der kommunalwahl.

Vier Tage vor der Oberbürgermeisterwahl

lag eine

angespannte Stille über

München. Alle Plakate waren

geklebt, alle Flyer verteilt. Was

also anderes tun außer hoffen

und beten? Nur im Hofbräukeller

ging es laut her. Die geschah auf

Initiative von Mobil in München,

der Verein, der schon immer lieber

handelt als abwartet. Am 27.

Februar hatte sein Vorsitzender

Michael Haberland zur großen

OB Kandidaten-Diskussion nach

Haidhausen geladen. Und die

Parteien ergriffen diese einmalige

Chance, um sich noch mal so

kurz vor Urnengang zu Wort zu

melden. Auf dem Podium saßen

Josef Schmid (CSU), Constanze

Lindner-Schädlich, die Christian

Ude vertrat, Dr. Michael Mattar

(FDP) und Sabine Nallinger in

Vertretung des Grünen-Kandidaten

Hep Monatzeder. Sie stellten

sich tapfer der Frage: Betreiben

Sie eine Verkehrspolitik für

oder gegen uns Münchner?

Anzeige

A99 süDwest: wAnn

roLLen Die BAgger An?

Die CSU hofft bald. Sie bevorzugt

eine stadtnahe Trasse und setzt

große Hoffnung in Dr. Günter

Beckstein, der beim Bundesverkehrsminister

eine Machbarkeitsstudie

in Auftrag gab. Die SPD

jedoch findet: Der Südwest-Ring

lässt sich ohne Untertunnelung

nicht durchführen. Das bedeutet

eine stadtferne Trasse mit 30

km Länge und weitaus höheren

Kosten. Doch trotz aller Bedenken

sind sich irgendwie alle ei-

Die oB Kandidaten standen Mobil in München und 200 zuhörern rede

und Antwort: sabine nallinger/grüne, Constanze Lindner schädlich/sPD,

MiM Chef Michael Haberland, Josef schmid/Csu und Dr. Michael Mattar/

fDP (oben). 80 % der zuhörer waren in einer Probeabstimmung für den

transrapid, nur 20 % dagegen (links).

nig: Ein Südwest-Ring wäre eine

Entlastung für den Südwesten

Münchens. Bis 2020 werden rund

80.000 neue Münchner in der

Stadt leben, das Bedürfnis nach

Mobilität wird rasant ansteigen.

grüne weLLe: ABsiCHt-

LiCH niCHt gewoLLt?

Warum darüber überhaut diskutieren?

Laut SPD und Grüne gibt es

diese in München längst. Angeblich

sind 185 Ampeln zwischen

6.30 und 9.30 Uhr sowie 16.30

und 19 Uhr auf Grüne Welle geschaltet.

Dass diese nicht funktioniere,

sei lediglich ein subjektives

Gefühl. Einleitende Worte, die an

diesem Abend große Empörung

auslöste. Laut der Taxifahrer – so

zitiert Mattar - existiert die Grüne

Welle nur, wenn Autofahrer

mit 70 Stundenkilometer durch

München rasen

trAnsrAPiD: wAruM

BreMst Hier Die stADt?

Diese Frage stellte Mobil in München

und provozierte damit eine

hitzige Diskussion. Der Transrapid

sei nie zur Serienreife entwickelt

worden und es gäbe nur

in Shanghai einen Transrapid,

der lediglich aus Prestigegründen

fährt. Unruhe im Saal – und

Stirnrunzeln bei Josef Schmid.

Amerika wolle den Transrapid,

hat 140 Millionen Dollar zur

Untersuchung ausgegeben. Außerdem

solle die SPD endlich

die finanzielle Argumentation

sauber führen. Der Transrapid

kostet dem Münchner Haushalt

keinen Cent, ist aber eine Milliarden

Investition in Stadt und

Infrastruktur. Es blieb der Verdacht,

dass man bei der SPD und

OB Ude vor den Wahlen gegen

den Transrapid ist, danach aber

doch dafür, wie bei vielen großen

baulichen Entscheidungen in

der Stadt. Dr. Mattar heiterte die

Stimmung mit einer Bemerkung

an die Grünen zudem auf: „Ich

verstehe, dass Sie den Transrapid

nicht brauchen – denn Sie hätten

den Flughafen ja auch noch in

Riem!“ Doch dann fügt er ernster

hinzu: Warum begreift niemand,

dass München die letzte Chance

für einen Transrapid in Deutschland

ist, so FDP-Kandidat Mattar.

Soll man sie nutzen oder nicht?

An diesem Abend wurden die

rund 200 Gäste gebeten für oder

gegen den Transrapid zu stimmen.

80 Prozent der Anwesenden

stimmten für die Magnetschwebebahn

und nur 20 Prozent dagegen.


18 Mobil in München April/Mai 2008

Fotos: Mobil in München


19 g/Tag*

*Gültig von Sonntag bis Mittwoch, inkl. 100 km

Wenigstens

wir arbeiten zum

Mindestlohn.

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ein klares nein zum Tempolimit 130

bayerns Ministerpräsident dr. günther beckstein im Mobil in München interview zu transrapid, tempolimit und Co.

MiM: Der Transrapid ist gescheitert.

Was nun?

BeCKstein: Das Aus für den

Transrapid war eine schwierige

Entscheidung, aber letztlich notwendig.

Eine Kostensteigerung

von 1,85 Milliarden auf über 3,4

Milliarden innerhalb von sechs

Monaten ließ uns keine andere

Wahl. Jetzt gilt es nach vorne

zu schauen. Das heißt für uns,

die freiwerdenden Mittel müssen

ganz gezielt wieder in innovative

Hochtechnologie- und

Forschungsprojekte mit hohen

Beschäftigungswirkungen investiert

werden. Wir in Bayern

wissen um die enorme Bedeutung

des technischen Fortschritts

für Wohlstand und Beschäftigung.

Wir haben bereits in der

Vergangenheit alles dafür getan,

dass der Freistaat zum weltweit

beachteten Heimatland für neue

Technologien, neue Produkte und

Mit einem völlig neuen

Fahrzeugsystem,

dem Integral, nahm

die BOB, ein Tochterunternehmen

der Veolia Verkehr Gruppe,

1998 ihren Betrieb auf den Strecken

München – Bayrischzell/Tegernsee/Lenggries

auf. Durch das

Kuppeln und Flügeln in Holzkirchen

und Schaftlach wurden ein

gleichmäßiger Stundentakt sowie

umsteigefreie Verbindungen auf

allen Streckenästen realisiert. Damals

erhoffte sich der Freistaat

5.500 Fahrgäste pro Tag, heute

sind es täglich rund 15.000 Kunden,

die die BOB nutzen. Aus

dem Erfolg ist aber gleichzeitig

auch ein Problem geworden, denn

das Unternehmen ist damit an seine

Kapazitätsgrenzen gestoßen.

Tatsächlich ist es zu bestimmten

Zeiten schon vorgekommen, dass

Fahrgäste nicht mehr in die überfüllten

Züge einsteigen konnten.

neue Dienstleistungen geworden

ist. Dass wir gegenwärtig in Bayern

von Beschäftigungsrekord

zu Beschäftigungsrekord eilen,

ist nur möglich, weil wir früher

und konsequenter als andere auf

bestmögliche Forschung und Entwicklung

im ganzen Land gesetzt

haben. Diesen Kurs werden wir

konsequent fortsetzen und die in

Bayern freiwerdenden Transrapidmittel

ganz gezielt dafür einsetzen.

Gleichzeitig ist klar, dass jetzt

für die unbestreitbar notwendige

Verbesserung der Verkehrsanbindung

des Münchner Flughafens

andere Wege gegangen werden

müssen. Das heißt, wir brauchen

eine schnelle Anbindung

des Flughafens München auf der

Schiene. Hier müssen jetzt sorgfältig

alle Möglichkeiten geprüft

werden. Kostenersparnisse gegenüber

dem Transrapid freilich

neues Konzept für Bayerische Oberlandbahn

schon seit Jahren stößt das erfolgsmodell bayerische oberlandbahn (bob) mit ihrem hohen fahrgastaufkommen

an ihre kapazitätsgrenzen. lösungen sind jetzt in sicht, doch politische entscheider und db netz zögern noch.

Ein Phänomen, das man sonst

nur aus anderen Ländern kennt.

Mehr Fahrzeuge und ein dichterer

Fahrplan sind dringend notwendig.

Allerdings gibt es nur die 17

Dieseltriebzüge vom Typ „Integral“,

die bei der BOB fahren.

Der Zug wird nicht mehr gebaut

und Fahrzeuge anderer Hersteller

können nicht mit dem Integral

kuppeln und flügeln. Aus diesem

Grund hat die Bayerische

Foto: BOB

sind kaum zu erwarten. Hier haben

die Transrapidgegner immer

falsche Erwartungen geweckt.

Bei der Finanzierung ist deshalb

eine große Kraftanstrengung von

Bund, Land und auch der Stadt

München notwendig.

Oberlandbahn ein neues Konzept

entwickelt: Das Netz soll ausgeweitet

und die Strecke nach

Bayrischzell elektrifiziert werden.

Als Folge könnten auf diesem

Abschnitt neue Fahrzeuge

eingesetzt werden. Die Integralflotte

würde dann ausschließlich

zwischen München und Tegernsee/Lenggries

verkehren. Fahrgäste

in Richtung Bayrischzell

müssten in diesem Fall zwar in

Holzkirchen umsteigen, gleichzeitig

wäre es jedoch möglich,

einen Halbstundentakt einzuführen

und somit die Kapazitäten zu

erweitern und den Fahrplan zu

verbessern. Voraussetzung für die

Finanzierung ist eine Vertragsverlängerung

über das Jahr 2013

hinaus. Fahrgäste und Politiker

der Region unterstützen das Konzept

und wollen die BOB weiterhin

behalten. Sie ist Teil der

Region geworden und aufgrund

MiM: Was halten Sie von Tempolimit

130 km/h auf deutschen

Autobahnen?

BeCKstein: Eine allgemeine

Geschwindigkeitsbeschränkung

auf Bundesautobahnen lehne ich

ab. Ein derartiges Tempolimit

hätte praktisch keinen Nutzen

für den Klimaschutz. Ich meine

daher: Moderne Verkehrs- und

Umweltpolitik muss anders aussehen.

Bayern setzt vor allem auf

innovative Verkehrsleitsysteme,

die flexibel auf unterschiedliche

Verkehrs-, Umwelt- und Witterungssysteme

reagieren.

MiM: Flugzeug, Auto, Bahn - wie

reisen Sie am liebsten?

BeCKstein: Als Ministerpräsident

bin ich vor allem auf Flexibilität

und Unabhängigkeit angewiesen.

Das kann oft nur das Auto

bieten. In München fahre ich aber

auch gerne mit der U-Bahn. ■

ihrer Zuverlässigkeit sowie des

guten Services könnte sie dann

sowohl mehr Platz und Leistung

anbieten als auch neue Kunden

hinzugewinnen. So hat der Miesbacher

Kreistag einstimmig eine

Resolution beschlossen. In dem

Papier werden Bayerns Verkehrsministerin

Emilia Müller und die

zuständige DB Netz AG aufgefordert,

die Schieneninfrastruktur

aufzurüsten und die Strecke zu

elektrifizieren. Vor kurzem waren

die Bürgermeister von Gmund

und Lenggries sowie die stellvertretenden

Landräte bei Ministerin

Emilia Müller, um sich für die

BOB einzusetzen. Bemerkenswert,

dass die Anliegergemeinden

der BOB-Strecken darum kämpfen,

dass das Unternehmen weiterhin

in ihrer Region fährt und

kein anderer Betreiber kommt.

Die BOB muss eine ganz besondere

Bahn sein. ■

20 Mobil in München April/Mai 2008

Foto: Staatskanzlei München


Foto: Barbara Noskowski - Fotolia.com

Wo bleibt der Tunnel Süd-West?

landtagsabgeordneter georg eisenreich fordert schnelles handeln für die tunnelbauvorhaben in München.

Seit mehr als 30 Jahren

kämpfen die CSU und

Bürgerinitiativen für einen

kreuzungsfreien Mittleren

Ring. 1996 dann stimmten die

Münchnerinnen und Münchner

in einem Bürgerentscheid für

den Bau von drei neuen Tunnels.

Doch: Die Umsetzung des Bürgerwillens

durch die Stadt erfolgt

im Schneckentempo. Zwölf Jahre

nach dem Bürgerentscheid ist

der Bürgerwille noch immer nicht

vollständig umgesetzt.

Der Petueltunnel ist gebaut, der

Bau des Tunnels an der Richard-

Strauss-Straße noch nicht abgeschlossen.

Und im Münchner Süden

kommt man so gar nicht in die

Gänge. Erst im vergangenen Jahr

hat der Stadtrat die Projektgenehmigung

für den Tunnel Süd-West

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am Luise-Kiesselbach-Platz beschlossen.

Dazu der Landtagsabgeordnete

Georg Eisenreich: „Ich

habe kein Verständnis dafür, dass

die Stadt so ein wichtiges Vorhaben

auf die lange Bank schiebt.

Die Anwohner haben ein Recht

auf Schutz vor Feinstaub, Abgasen

und Lärm“.

Kurz vor der Kommunalwahl

wurde noch Aktionismus von Seiten

der Stadt gezeigt. Es wurden

Bäume gefällt, Bauwägen aufgestellt

– und dann irgendwie

der erste Spatenstich vergessen.

Angeblich soll er 2009 feierlich

vollzogen werden. Die Vorgänge

am Luise-Kiesselbach-Platz erinnern

an 1990, als eine beschlossene

Untertunnelung (Petuelring)

nach der Wahl durch die rot-grüne

Stadtratsmehrheit wieder rück-

gängig gemacht und eine bereits

ausgehobene Baugrube wieder

zugeschüttet wurde. Dies kostete

den Münchner Bürger Millionen

georg eisenreich, Mitglied des

bayerischen Landtages fordert von

der stadt München rasches Handeln.

und führte dazu, dass der Tunnelbau

noch einmal um 12 Jahre

verschoben wurde. Im Münchner

Süden darf solch ein Schildbürgerstreich

nicht mehr passieren.

„Wichtig ist, weiterhin möglichst

viel politischen Druck zu machen,

damit die Untertunnelung

des Luise-Kiesselbach-Platzes

nicht nur endlich begonnen wird,

sondern auch in der kürzestmöglichen

Bauzeit realisiert wird“, so

der CSU-Politiker Eisenreich.

Für das Ziel eines kreuzungsfreien

Mittleren Rings reichen

seiner Meinung nach aber die

drei beschlossenen Tunnels allein

nicht aus. Sowohl an der

Landshuter Allee als auch an der

Tegernseer Landstraße/Chiemgaustraße

sind zwei weitere Untertunnelungen

notwendig. ■

Mobil in München april/Mai 2008 21

Foto: Privat

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Fortschritt baut man aus Ideen.

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unterstützen Sie Mobil in München!

Verkehr ist das Thema Nr. 1

in München und ein Dauerbrenner

in Deutschland,

weil jeder irgendwie betroffen ist.

Autofahrer haben es dabei besonders

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zur Kasse gebeten und leiden unter

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Welt – in Deutschland.

Mittlerweile sind wir über

500 Mitglieder und arbeiten mit

großem Engagement dafür, dass

die Stadt München und Ihre

Bürger „mobil bleiben“. Unterstützen

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Zukunft weiter für Sie kämpfen

können. Herzlichen Dank!

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Der gesamte vorstand von links nach rechts: Janine Haberland (schatzmeisterin), Harald de Lorvin, ralf Baumeister

(stellv. vorsitzender), Burkhard Böttcher, Marcel zlöbl, Michael Haberland (vorsitzender) und Martin wagner

name und sitz des Kreditinstituts des überweisenden Bankleitzahl

Begünstigter: name, vorname / firma (max 29. stellen)

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✗Ja, ich möchte bei Mobil in München e.V. als Mitglied beitreten.

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Mobil in München e.v.

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Bayern LB

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Kontoinhaber / einzahler: name, vorname / firma, ort (max. 29 stellen, keine straßen- oder Postfachangaben)

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Foto: MiM

Mobilität ist wie Luft zum Leben, deshalb sind wir für:

L den bau der tunnels am Mittleren ring

L den bau von Parkplätzen und anwohnergaragen

L nachts durchgehenden U-bahn-Verkehr

L für die dritte startbahn am flughafen

L grüne Welle in der innenstadt

L für einen geschlossenen autobahnring um München

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Betrag: euro, Cent

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ich bin damit einverstanden, dass mein Jahresbeitrag jährlich

von meinem genannten konto per lastschrift eingezogen wird.

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Aber wir sind gegen:

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L handyverbot in der U-bahn

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Ausgabe: frühjahr 2008

erscheinungsweise: zwei Mal im Jahr

Auflage: 150.000 stück

Verteilung durch die süddeutsche zeitung

Herausgeber:

haPeWi Verlagsgesellschaft gbr

tulpenweg 24, 81379 München

verein:

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Postfach 70 20 26, 81320 München

tel.: (089) 780 785 14, fax: (089) 780 785 15

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verantwortlicher redakteur:

Michael haberland, dipl.-kfm.

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Druck:

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München. alle rechte vorbehalten. nachdruck,

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