Prozessorientierte Sicht - Midrange Magazin

midrangemagazin.de

Prozessorientierte Sicht - Midrange Magazin

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 216 · € 13,– · CHF 25,–

IP Telephony

Power

Communication

Ein europäischer Dienstleister für den Mittelstand

Prozessorientierte

Sicht

Rechte und Pflichten

Brief, Fax und E‑Mail …

Ein Konzept etabliert sich

Reif für die optimierte SOA

Datenbankintegration einmal anders …

Kontrolle auf dem System i

IBM Director

Erweiterte

Einstellungen

Globale

Lösungs anbieter

Uwe Salzmann, Managing Director Central Europe Centric B.V.,

im Interview auf Seite 12

01

2009

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

MIDRANGE SPEZIAL


Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

ACADEMY

Telefon Fax

Datum Unterschrift

RPG Camp in Lüneburg

Das RPG Camp II wendet sich an iSeries Programmierer, die ihre bisherigen Methoden

erweitern und modernisieren möchten. Sie lernen in diesem Powerworkshop in

ungestörter Atmosphäre und stellen sich den neuen Herausforderungen. Im Track 1

bekommen Sie das Rüstzeug für die Programmierung in ILE RPG und Track 2 zeigt

Ihnen, wie mit ILE RPG-Techniken Ihre Programme mit anderen Anwendungen kommunizieren.

Beide Tracks benutzen als Entwicklungsumgebung IBM RDi (WDSc).

Siehe RDi vor dem Camp.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …

◊ erfolgreicher und zukunftssicher programmieren wollen

◊ die Basis legen möchten, für die Erlernung neuer Programmiersprachen

◊ von den Möglichkeiten Embedded SQL und Stored Procedures profi tieren

möchten

◊ die Integration von Daten, Programmen und Anwendungen brauchen

◊ wirklich konzentriert lernen möchten

◊ den Erfahrungsaustausch mit Kollegen und den Referenten schätzen

Ablauf

In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit RDi zur

Verfügung, mit dem auf einem System i unter V6R1 gearbeitet werden kann.

Mittwoch

k bis 15 Uhr Eintreffen

k bis 18 Uhr Einführung/Workshops

k 19 Uhr gemeinsames Abendessen

Donnerstag

k 9.30 bis 17 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen und gem. Mittagessen)

k Abend zur freien Verfügung

Freitag

k 9.30 bis 15 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen und gem. Mittagessen)

k 15 Uhr Ende und Verabschiedung

Referenten

Ronald Böhmer und Klaus-Peter Luttkus

per Fax

+ 49 8191 70661

RDi vor dem Camp 10. 2. 2009

k Installation und Pfl ege von RDi

k Der Remote System Explorer (als PDM von RDi)

k Der LPEX-Editor (als SEU von RDi)

k Mit Code Designer Bildschirme entwerfen

(als grafi sches SDA)

k Mit Code Designer Listen entwerfen (als grafi sches RLU)

k Offl ine Projekte durchführen

Track 1 11. – 13. 2. 2009

Von RPG/400 zu ILE RPG

1. Teilnehmer Name RDi Track

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name RDi Track

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name RDi Track

E-Mail-Adresse

k Grundsätzliches Regelwerk des RPG IV

k D-Bestimmungen: Aggregate

k Wertzuweisungen und Strukturbildner

k Built-In-Functions (BIFS)

k Dateiverarbeitung

k Subroutinen und Prozeduren

Track 2 11. – 13. 2. 2009

ILE RPG und Integrationstechniken

k RPG und Embedded SQL

k Statisches SQL

k Dynamisches SQL

k Mengen-basierte Verarbeitung

k Stored Procedures

k User Defi ned Function

k RPG und XML

k Grundlagen XML

k RPG liest XML-Dokumente

k Die XML-Opcodes des ILE RPG

k RPG schreibt XML-Dokumente

k CGIDEV2 als XML-Generator

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

1 2

1 2

1 2

Teilnahmegebühren RDi vor dem Camp

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 647,— € 597,— € 567,15 €

2 597,— € 547,— € 536,06 €

3 547,— € 497,— € 472,15 €

Teilnahmegebühren RPG Camp II

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 1.699,— € 1.649,— € 1.566,55 €

2 1.649,— € 1.599,— € 1.513,05 €

3 1.599,— € 1.549,— € 1.471,55 €

Im Preis der Veranstaltung ist jeweils die Übernachtung im Einzelzimmer/Frühstück

(RDi 1×/RPG-Camp 2×) sowie die Verpfl egung tagsüber enthalten. Beim RPG-Camp

ist zusätzlich ein gemeinsames Abendessen zum Erfahrungsaustausch inklusive.

Die Preise verstehen sich zuzügl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Änderungen am Programm vorbehalten.


thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Weltsparjahr

Ja

Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

– Sie haben richtig gelesen: Es geht nicht um den zur Neukundengewinnung

gefeierten Präsent-gegen-Kleingeld-Überreichungstag

der Banken, uns blüht eine ähnlich klingende, aber viel ausgedehntere

Variante: 2009 hat 365 Tage und die stehen schon jetzt

im Schatten der Headline „Finanzkrise“. Die Minen des Rotstifts sind

bereits flach, die Prognosen düsterer als jedes Horoskop und vielerorts

bereits deutlich heftiger verinnerlicht, als für unsere Konjunktur

gut sein kann. geht es mit der Wirtschaft bergab, stehen IT-Projekte

als erste auf dem Prüfstand. Best-of-Breed ist dann plötzlich gar nicht

mehr soooo erstrebenswert, schließlich schmeckt es kostengünstig

doch fast genauso gut, besser verdaulich ist die Variante auch. Planungen,

die hohe Anfangsinvestitionen erfordern, werden gestrichen oder

verschoben, statt bewährter Partner bekommen Billiganbieter den

Zuschlag – oft ohne vorher den meist entscheidenden Blick auf das

Kleingedruckte zu werfen. „Wir vermissen bei dieser Vorgehensweise

das strategische Denken der Entscheider. Statt sorgfältig die gesamtkostenstruktur

zu prüfen, wird extrem kurzsichtig agiert“, mahnte

jüngst auch Thomas Rick, geschäftsführer des DMS-Anbieters Behrens

& Schuleit. Kosten sparen allein sei schließlich keine Strategie.

Wer in kritischen Zeiten übereilt seine sorgfältig ausgearbeiteten Pläne

umstößt, mag damit vielleicht kurzfristig sparen. Aber dieser „Vorteil“

hat nicht selten unangenehme

Spätfolgen, zum Beispiel

Defizite in der Handlungs-

oder auch Wettbewerbsfähigkeit.

Was in 2009 auf uns

zukommt, ist eigentlich gar

nicht die Frage – ob wir weiter

an unsere Wege und Ziele

glauben, wird viel entscheidender

sein.

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

EDITORIAL

Û Weiß weiß: recht sicher ist nicht gleich rechtssicher.

Der Experte erklärt sinnvolle Archivierung

(Seite 24 ff.) Û Mitwisser: Eine digitale Signatur ist

auch eine Frage der Fairness, findet Robert Engel

(Seite 27) Û Staufrei: Jacqueline E. Wacker über

SOA am Frankfurter Kreuz und eingelöste Agilitätsversprechen

(Seite 30 ff.) Û Mooslos: Was tun,

wenn das IT-Budget kneift? Ein Plädoyer für SaaS

(Seite 32) Û Draußen nur Kännchen: So heißt eines

der bekanntesten Blogs im Web. Magic hat eine

ganz andere Definition von Service (Seite 34)

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Mit oxaion haben wir einen durchgängigen

Datenfl uss erzielt –

vom Auftrag über die Variantenfertigung

bis zur Kostenrechnung.

Das ist der höchstmögliche

Integrationsgrad, den man heute

in der Praxis erreichen kann.

///// Wolfram Zipf

EDV-Leiter, Karl Marbach GmbH & Co. KG, Heilbronn

Branche: Variantenfertiger

Besuchen Sie

uns auf der CeBIT

3. – 8. März 2009

Halle 5, Stand A38

info@oxaion.de I www.oxaion.de

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INhALT

Uwe Salzmann, Managing Director Central Europe Centric

B.V.: „Wir haben das Ziel, in den kommenden Jahren

zum führenden IT-Dienstleister für mittelständische unternehmen

der von uns fokussierten Branchen zu werden.

Das Feedback unserer Kunden zeigt uns, dass wir

auf einem guten Weg dorthin sind.“ Û Seite 12

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

Rechtssichere

Dokumente

Das Thema ist komplex. Seine Einführung berührt die

umgestaltung eingespielter Prozesse, verlangt abteilungsübergreifendes

Handeln, räumt mit lieb gewordenen

Vorurteilen auf. In vielen unternehmen erreicht der

Informationsstand über Chancen und Risiken der elektronischen

Signatur gesundes Halbwissen – und stagniert.

Û Seite 22

BPM, SOA,

Webservices

und SaaS

unternehmen jeder größenordnung haben erkannt: An

einer Serviceorientierten Architektur ist heute kein Vorbeikommen

mehr. Folglich haben die meisten IT-Verantwortlichen

mittlerweile ihren Weg in Richtung SOA eingeschlagen

oder planen das in nächster Zukunft. Die Hersteller

unterstützen sie dabei tatkräftig mit Know-how,

neuen Messmethoden und Tools. Û Seite 30

MIDRANGE SPEZIAL

Globale

Lösungsanbieter

Û Seite 16

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

Die SYSTEMS ist tot, es lebe die „discuss & discover“ 7

Köpfe 8

Aufklärung tut Not

Kommentar zur Frage des Monats

10

Prozessorientierte Sicht

Ein europäischer Dienstleister für den Mittelstand

12

SoftM gehört jetzt zu Comarch 14

i + p = COMMON 14

MIDRANGE SPEZIAL

Einzigartige Funktionen 17

X-Analysis fokussiert auf den Designschutz

State-of-the-Art 18

Tools rund um IBM i und „Open Systems“

Siegertypen 20

Ernst & Young Entrepreneur Of The Year

REChTSSIChERE DOKUMENTE

Brief, Fax und E-Mail …

Eine kleine geschichte der Rechte und Pflichten

22

Sinnvolles Archivieren

Damit rechtssicher wirklich rechtssicher ist

24

Mythen und Fakten

Qualifiziert digital signierte Dokumente im unternehmen

27

Faxe optimal integrieren 28

Was kostet die Mail? 29

BPM, SOA, WEBSERvICES UND SAAS

Reif für die optimierte SOA 30

Serviceorientierte Architekturen etablieren sich

Erfolg mit knappen IT-Budgets 32

Klein- und Mittelbetriebe stehen SaaS kritisch gegenüber

Soft-Couture 33

Weiterentwicklung von AS/400-Software

Definition von Service 34

Integrations- und Entwicklungstools für die Service-Welt

TEChNIK & INTEGRATION

Power Communication 36

IP Telephony und unified Communications mit Nortel

Erweiterte Einstellungen 40

IBM Director for Multiplatforms


MARKTÜBERSIChT

Daten flexibel bereitstellen 44

IT-Investitionsschutz durch Daten-Replikation

Anbieterübersicht 45

Kontrolle auf dem System i 46

Datenbankintegration einmal anders …

Macht sich schnell bezahlt 48

Pfeiffer setzt auf Systemmanagement von Symantec

SERvICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

JANUAR 2009

Tools für Systemmanagement und

Datenbanken

Wir stellen die Anbieter von Software im Bereich Systemmanagement

und Datenbank vor. Neben Anwenderbeiträgen

finden Sie eine Übersicht der unternehmen aus

dem MIDRANgE SOLuTION FINDER. Û Seite 44

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

ltra-Thin Client…

Ihr Flatscreen…

als AS/400 ®

& Windows ® Ihr Flatscreen…

als AS/400

TSE Client

®

& Windows ® TSE Client

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Integrierter Multi-Port-Server

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Kontaktieren Sie uns per Telefon, Fax oder eMail.

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01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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6

MIDRANGE AKTuELL

Media-Saturn gibt RZ-Betrieb an IBM ab

Û Media-Saturn IT Services gmbH,

die IT-Service-gesellschaft der Media-

Saturn-unternehmensgruppe, und IBM

Deutschland haben einen IT-Outsour-

cing-Vertrag mit einer Laufzeit von fünf

Jahren geschlossen. Das gesamtvolumen

des Vertrags liegt im zweistelligen

Millionenbereich und umfasst die kom-

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

plette Auslagerung der bisher zentral betriebenen

Rechenzentren an den Standorten

Ingolstadt und München an IBM.

Im Laufe der kommenden Monate wird

IBM sukzessive die Anwendungen von

Media-Saturn in das Rechenzentrum in

Frankfurt übertragen und dort unmittelbar

die Verantwortung für die Betriebsführung

übernehmen. Als weiteren Bestandteil

des Outsourcing-Vertrags baut

IBM zudem alle relevanten Systeme von

Media-Saturn komplett auf IBM Hardware

neu auf.

www.ibm.de

SEh öffnet Epson Druckern das Tor zu IPv6

Û Mit dem neuen Printserver PS107

bringt SEH alle Epson Drucksysteme

mit Typ B-Schnittstelle noch effizienter

und sicherer in Ethernet/Fast Ethernet-Netze.

PS107 ist die weltweit erste

IPv6-fähige Einbaukarte für diese Epson

Drucker. Im Zuge der umstellung der bewährten

SEH IC- Produktlinie auf die leistungsfähigere

PS-Serie löst PS107 das

RBK Group und Bison beschließen

strategische Zusammenarbeit

Û Die niederländische RBK group,

ein führendes Beratungsunternehmen

für die Lebensmittelindustrie, und das

Schweizer IT-unternehmen Bison haben

eine strategische Zusammenarbeit

vereinbart. Die Partnerschaft umfasst

Entwicklung und Vertrieb einer gemeinsamen

Branchenlösung für den Agrarhandel

sowie die Food & Beverage (F&B)-

Industrie. Bison und RBK wollen den

Markt auf Basis der Business Software

Vorgängermodell IC107-FAST-EPSON-TX

ab. Zu den technischen Weiterentwicklungen

der PS-Serie, über die auch das

neue Modell verfügt, gehören zudem aktuelle

Sicherheitsstandards sowie eine

schnellere Verarbeitung verschlüsselter

Druckjobs.

www.seh.de

greenax ausbauen und sich damit europaweit

als führender Branchenpartner

etablieren. Für die geplante Branchenlösung

stellt Bison die Funktionalität der

Business Software greenax sowie ihre

moderne Entwicklungsplattform Bison

Solution zur Verfügung.

www.rbk.nl

www.greenax.com

TICKER

Û PAC-Ranking: SAS führt BI-

Markt weiterhin an. Zu diesem

Ergebnis kommt eine aktuelle untersuchung

von Pierre Audoin Consultants

(PAC). Das Analystenhaus hat

dafür die 2007 erzielten BI-umsätze

der fünf größten BI-Anbieter, pro

forma inklusive akquirierter unternehmen,

verglichen. SAS führt den

Markt demnach an, gefolgt von

SAP/Business Objects, IBM/Cognos,

Oracle/Hyperion und Micro-

soft. www.sas.de/topbewertungen

Û PROFI eröffnet neuen Standort

in Chemnitz. An nunmehr 14 Standorten

agiert die PROFI Engineering

Systems Ag aus Darmstadt. Mit

300 Mitarbeitern steht das zu den

europaweit führenden IBM-Partnern

gehörende unternehmen, mit Kernkompetenzen

in IT-Architektur und

Systemintegration, nun auch seinen

Kunden in Chemnitz zur Verfügung.

www.profi-ag.de Û IBM begegnet

Internetkriminalität mit neuen

Security Services. Mit IBM Internet

Security Systems (ISS) können unternehmen

der wachsenden Bedrohung

von Internetkriminalität begegnen.

IBM stellt dazu eine Reihe von

neuen Services vor, darunter neue

Identity- und Access-Management

Services, ein Service Provider Reseller

Programm für ISS Managed Security

Services sowie eine kostenlose

Analyse der Security-Infrastruktur,

mit denen Firmen ihre Sicherheitslösungen

stärken, Kosten sparen und

gleichzeitig Sicherheitsbedrohungen

abwehren können. www.ibm.de

Û menten erweitert Partnernetzwerk

in den USA. Die menten gmbH

hat nuBridges, Inc. aus Atlanta/uSA

zur Stärkung des Partnernetzwerks

gewonnen. Ein entsprechender Vertrag

wurde bereits geschlossen. Als

Spezialist auf dem EDI-gebiet wird

nuBridges i-effect in den uSA und

Kanada anbieten. www.i-effect.de

www.midrange.de


Die SYSTEMS ist tot, es lebe die …

„discuss & discover“

Die Messe München positioniert die neue veranstaltung als „internationales Forum

für Entscheider, Entwickler und Experten der Informationstechnik“. Sie werde alle

Aspekte der IT abdecken und findet erstmals vom 20. bis 22. Oktober 2009 statt.

Das neue Format kombiniere eine

themenorientierte Messe, Corporate

Events, die discuss & discover Conference,

ein Public Forum und unterschiedliche

Social Events mit den neuen

Online-Möglichkeiten des Web 2.0.

Unter dem Motto „beyond bits and

bytes“ will das Projekt Technologieund

Geschäftsentscheidern, Entwicklern

aus Unternehmen, Forschung und

Wissenschaft sowie Experten aus Politik

und Gesellschaft ein Forum bieten,

auf dem sie sich frühzeitig strategisch

AZ_Business3_210x132_RZ 02.07.2008 11:22 Uhr Seite 1

auf künftige IT-Trends einstellen können,

um sie aktiv mitzugestalten.

Themenorientierte Messe

Die zentrale Messe gliedert sich nicht

wie klassische Messen nach einer vom

Veranstalter vorgegebenen abstrakten

Nomenklatur, sondern nach aktuellen

Themen. Der Besucher orientiert

sich auf der Messe an Themenwelten,

ähnlich dem Inhaltsverzeichnis einer

Fachzeitschrift. Diese Themenwelten

werden jedes Jahr gemeinsam mit Aus-

stellern und unabhängigen Experten

festgelegt. Für die Erstveranstaltung

im Oktober 2009 lauten sie Mobility &

Collaboration, Infrastructure & Security

sowie IT as a Service. ó

www.discuss-discover.com

Wenn Sie Weitsicht

bevorzugen

Unsere Software bietet Ihnen, speziell für den Mittelstand, genau

das, was Sie suchen: Klare verständliche Strukturen, maximale

Flexibilität und zuverlässigen Service. Das kann sich sehen lassen.

www.trend-EVM.de

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

7


8

MIDRANGE AKTuELL

Zum 1. Dezember 2008 hat Siegmar

Deuring die geschäftsführung der Solitas

Informatik Ag in Buchs (Schweiz)

übernommen. Der 46-jährige Dipl.-

Wirtschaftsinformatiker hat langjährige

Erfahrung im Markt für DMS und Workflow.

1987 baute er eine PC-Produktion

auf und leitete als geschäftsführender

gesellschafter von 1990 bis 2004 ein

Systemhaus für Computer und Software.

Deuring folgt auf Roland Böhme, der die

Position zwei Jahre inne hatte.

www.solitas.com

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

KöPFE

Die Gehälter von Mitarbeitern in kaufmännischen Funktionen sind im vergleich zum vorjahr

um durchschnittlich 4,2 Prozent gestiegen. Führungskräfte haben mit 4,6 Prozent größere

Gehaltssteigerungen erzielt als Fachkräfte mit 3,9 Prozent. Das ergab die Studie „Führungs-

und Fachkräfte in kaufmännischen Funktionen 2008“ der Managementberatung Kienbaum.

Siegmar Deuring

geschäftsführer,

Solitas

Informatik Ag

Ab sofort übernimmt Thomas Hefferle

die Verantwortung für den Vertrieb der

HR-Management-Lösungen bei der Infoniqa

IT Solutions gmbH in München.

Hefferle war zuvor Key Account Manager

bei Insiders Technologies. Nach Stationen

bei der Münchner R. Marquardt

gmbH und Sankyo Pharma startete er

seine Karriere im IT-Vertrieb 1998 bei

Headway Technology. 2001 wechselte

der 43-Jährige als Vertriebsleiter zur Solitas

Informatik. 2004 übernahm er den

Posten des Key Account Managers bei

Insiders Technologies.

www.infoniqa.com

Thomas hefferle

Leitung HR-

Management-

Vertrieb, Infoniqa

IT Solutions gmbH

Zum 1. November hat Thomas Hoffmann

das Partner Development bei der SoftM

Semiramis gmbH & Co. Kg übernommen.

Der 41-Jährige ist für die Betreuung

der Vertriebspartner, die unterstützung

von deren Marketing- und Vertriebsaktivitäten

sowie die Weiterentwicklung des

Partnernetzwerks zuständig. Bisher war

geschäftsführer Ralf gärtner auch für

das Partner-Development verantwortlich.

Hoffmann kommt von myfactory,

bei dem er die Vertriebs- und Branchenpartner

betreute.

www.softm.com

Thomas hoffmann

Partner Development

Manager

Semiramis, SoftM

Software und

Beratung Ag

Avnet Technology Solutions hat Bärbel

Egeling die Sales-Verantwortung für das

Komponenten-geschäft in Deutschland

und der Schweiz übertragen. Die Dipl.-

Ingenieurin verfügt über jahrelange Erfahrung

im Distributionsgeschäft mit

IT-Komponenten und ist seit 1995 in der

Braunschweiger Niederlassung für den

Value Added Distributor Avnet Technology

Solutions tätig. Egeling berichtet

direkt an Sukh Dhillon, Regional Sales

Manager für Western Europe bei Avnet

Technology Solutions.

www.avnet.com

Bärbel Egeling

Leitung Komponenten-Vertrieb

Deutschland

und Schweiz,

Avnet Technology

Solutions gmbH

Enrique T. Salem (43), derzeit Chief Operating

Officer, wird zum 4. April 2009

neuer President und CEO von Symantec.

John W. Thompson, Chairman und CEO,

beendet seine Tätigkeit als Chief Executive

Officer zum Ende des geschäftsjahres.

Zudem tritt Salem dem Board of

Directors bei. John W. Thompson bleibt

Chairman of the Board. Salem ist festes

Mitglied im Symantec Führungsteam

und arbeitet seit Jahren eng mit John W.

Thompson zusammen.

www.symantec.com

Enrique T. Salem

President und

CEO,

Symantec

(Deutschland)

gmbH

Zebra Technologies hat Bernard Williams

zum Regional general Sales Manager –

DACH & Nordics ernannt. Der 48-jährige

Brite leitet die Zebra-Vertriebsteams im

nordrhein-westfälischen Meerbusch und

in Sollentuna bei Stockholm. Williams

ist seit zehn Jahren bei Zebra Technologies.

Zuvor war er als Manager Strategic

Business & Alliances EMEA europaweit

und branchenübergreifend für die Partnerschaften

von Zebra mit Auto-ID-

Anwendern und Technologiepartnern

verantwortlich. Williams ist gelernter

Maschinenbauingenieur.

www.zebra.com

Bernard Williams

DACH Sales

Manager, Zebra

Technologies


WORKSHOPS KALENDER

Features von IBM i v6.1

Wissen Sie nicht so genau, was Sie beim

umstieg auf das neue Betriebssystem erwartet?

Oder sind Sie schon migriert und

finden, dass sich eigentlich nichts verändert

hat? Dann gehören Sie zwar zur Mehrheit

der i-Anwender, aber das muss ja nicht unbedingt

gut sein. Die MIDRANgE ACADEMY

sorgt im Januar für Aufklärung. Im Workshop

„IBM i V6.1 – What’s hot?“ erfahren Sie von

neutraler Seite, was wirklich Sache ist.

Themen:

ó Wie klappt das upgrade

ó Neues in der Systemadministration

ó DB2 uDB und SQL

ó IBM WebQuery

ó System i Access

ó Programmierung …

In Hamburg 12.1., Köln 13.1.,

Stuttgart 14.1. und München 15.1.

www.midrange.de

OOP 2009

Die OOP 2009 findet vom 26. – 30. Januar

2009 im International Congress Center

München statt. Hier werden zahlreiche internationale

Experten – viele davon sind neu –

Vorträge und Tutorials zu hoch aktuellen und

praxisnahen Softwarethemen halten.

Der Schlüssel zu erfolgreichen Softwareentwicklungsprojekten

umfasst zweierlei: Zum

einen muss man wissen, welches die passendste

Technologie ist, zum anderen muss

die Organisation die entsprechende Technologie

auch erfolgreich einsetzen (können).

Schwerpunkt der OOP-Konferenz waren

schon immer Softwaretechnik und die dazugehörigen

Managementaspekte. Da so

genannte Soft Skills, die Aspekte wie Kommunikation,

Vertrauen und Teammotivation

umfassen, in den letzten Jahren zunehmend

Bedeutung erlangt haben, bilden diese einen

thematischen Schwerpunkt der OOP 2009.

Entsprechend lautet das Konferenzmotto:

„Soft(ware) Skills: The key to successful

projects“.

Die Konferenz findet vom 26. – 30. Januar

statt, die Ausstellung ist vom 27. – 29. Januar

geöffnet.

www.sigs-datacom.de/sd/

kongresse/oop_2009

Event Termin, Ort veranstalter

Anwendungsmodernisierung mit

Webfacing

System i und Windows basiertes

Single Signon

iSeries grundlagen &

CL-Programmierung

5. – 7. 1.

Bremen

12. 1.

Bremen

12. – 16. 1.

Bad Rappenau

BAu 2009 12. – 17. 1.

München

Mit HATS Webservices erstellen 13. 1.

Bremen

iSeries Datenbank DB2 uDB & SQL 19. – 23. 1.

Bad Rappenau

LiveDay – Online-Messe

MIDRANgE WEBFAIR

20. 1.

online

Einführung in die Arbeit mit RPg 22. – 23. 1.

Bremen

SQL grundlagen 26. 1.

Bremen

IBM i 6.1 – What’s hot? 27. 1. Frankfurt/

Neu-Isenburg

Operating und Systemsteuerung

IBM i V6.1 (V6R1)

28. 1. Frankfurt/

Neu-Isenburg

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

rsb

www.rsb.de

Kaba gmbH

www.kaba.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

rsb

www.rsb.de

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de

Mehr Termine und veranstaltungen unter www.midrange-event.de

Januar

- Mit HATS Webservices erstellen

- SQL Grundlagen

- Einführung in die Arbeit mit RPG

- Power i und Windows-basiertes

Single SignOn

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

Geschäftsrelevante vorgänge, die

in Fax- oder E-Mail-Form vorliegen,

müssen digital, unveränderbar

und dauerhaft archiviert werden.

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

FRAgE DES MONATS

Aufklärung tut Not

Gesetzliche Richtlinien zu erfüllen,

hat für klassische deutsche Unternehmen

eine lange Tradition und ist

somit nichts Neues. Gewissenhaftigkeit,

Sorgfalt und Ordnung sind Tugenden,

die seit jeher mit den Deutschen

verbunden werden. Dies spiegelt sich

schon in den zum Teil seit Jahrzehnten

geltenden Gesetzen wieder – nicht nur

was die vom Finanzamt vorgegebenen

Aufbewahrungsfristen von Dokumenten

betrifft, sondern auch deren Befolgung

und Überprüfung.

Große verunsicherung

Große Verunsicherung herrscht jedoch

bezüglich der Aufbewahrungspflicht

von E-Mails. Diese wird sicherlich auch

dadurch noch verstärkt, dass sich die

Unternehmen zunehmend mit branchenspezifischen

rechtlichen Regelungen

auseinandersetzen müssen.

?

DIE FRAGE

Beispielsweise werden in Deutschland

heute Standards nachgefragt, die

aus den USA kommen. Auch eingesetzte

IT-Systeme unterliegen dort strengsten

Regularien. Alle ausländischen

Firmen, die den US-Markt adressieren,

beziehungsweise US-Töchter, sind davon

betroffen. Ein Beispiel ist die FDA-

Konformität einer Organisation und

damit auch ihrer IT-Systeme. Die Food

and Drug Administration (FDA) kontrolliert

zum Schutz der US-Verbraucher

Herstellung, Lagerung und Verkauf von

Produkten der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie.

Ebenfalls an Bedeutung gewinnt

der Standard 5015.2-STD – Design

Criteria Standard for Electronic

Records Management Software Applications

des Department of Defense

(DoD) vom Juni 2002. Der DoD-Standard

definiert die von Records-Management-

Sind diese Dokumente in

Ihrem Unternehmen entsprechend

der gesetzlichen

vorgaben abrufbar?

DAS ERGEBNIS

49 % ja

51 % nein

3.500 Teilnehmer

haben abgestimmt

Anwendungen (RMA) einzuhaltenden

grundlegenden Leistungsanforderungen.

Sie müssen erfüllt werden, bevor

das amerikanische Verteidigungsministerium

beziehungsweise eine ihm

unterstellte Behörde die betreffende

Anwendung kaufen und implementieren

darf.

Strenge vorschriften –

nicht für alle

Das Einhalten der strengen Vorschriften

ist nicht gleichermaßen für alle

Branchen Pflicht. In vielen Fällen profitieren

Unternehmen aber von dem

Nachweis der sicheren und nicht manipulierbaren

Aufbewahrung ihrer geschäftsrelevanten

Unterlagen inklusive

E-Mails sowie der einfachen Nachvollziehbarkeit

ihrer Geschäftsprozesse.

Doch bevor es soweit ist, gilt es, Aufklärungsarbeit

zu leisten. ó


Emrah Turudu, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR ZUM UNTERNEhMEN IhRE MEINUNG, BITTE!

Jürgen Biffar

DocuWare-Vorstand

juergen.biffar@

docuware.com

2009

Kolpingstraße 26

86916 Kaufering

Tel. +49 8191 9649-0

www.midrange.de

DocuWare AG

Die 1988 gegründete DocuWare Ag ist heute in

über 70 Ländern mit circa 7.500 Installationen und

mehr als 100.000 Anwendern vertreten. Kernzielgruppe

des Herstellers von integrierten Dokumentenmanagement-Systemen

(DMS) sind der Mittelstand,

Behörden und Abteilungen großer Konzerne.

Über 400 autorisierte DocuWare-Partner (ADP)

realisieren Dokumentenmanagement-Lösungen

vor Ort – mit ihren Mitarbeitern bilden die Vertriebspartner

ein globales Netzwerk von mehr als

1.000 DMS-Experten.

Das Produkt DocuWare vereint unabhängig von

Format und Quelle beliebige Papierunterlagen und

elektronische Daten, zum Beispiel Belege, Briefe,

Zeichnungen, Dateien und E-Mails, in einem zentralen

Dokumenten-Pool. Die Software stellt alle

Elemente für ein leistungsfähiges Enterprise Content

Management bereit. Prozesse lassen sich in

jedem unternehmen mit DocuWare automatisieren

und nachhaltig verbessern. DocuWare-Lösungen

zeichnen sich durch eine sehr einfache Installation,

Administration und Bedienung sowie sehr niedrige

Total Cost of Ownership (TCO) aus.

www.docuware.com

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Im internationen Warenwirtschaftsverkehr sind

eine Vielzahl von zollrechtlichen Bestimmungen

zu beachten.

vertrauen Sie bei der Abwicklung der Anforderungen

auf einen externen Dienstleister?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

Das Team vom ITP VERLAG

wünscht Ihnen ein gutes

und erfolgreiches neues Jahr !

Michaela Koller

Renate Müller

Thomas Seibold

Klaus-Dieter Jägle

Tanja Maršal

Brigitte Wildmann 11

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

Brigitte Nelson


12

MIDRANGE AKTuELL

Ein europäischer Dienstleister für den Mittelstand

Prozessorientierte Sicht

Der niederländische IT-Dienstleister Centric konnte seit der Gründung 1992 ein beachtliches

Wachstum realisieren. In holland gehört die Centric B.v. mit nahezu 10.000 Mitarbeitern zu

den „top five“ IT-Unternehmen und wurde dort unter anderem von Ernst & Young mit dem

„Jan Pieterszoon Coen“ Preis als leistungsfähigstes ICT-Unternehmen auf dem Gebiet Qualität

und Service ausgezeichnet. Uwe Salzmann, Managing Director Central Europe, erläutert das

Angebot und die Ziele von Centric in der Region Zentraleuropa.

Thomas Seibold: Centric gehört in den

Niederlanden zu den führenden IT‑Un‑

ternehmen und ist seit einiger Zeit auch

in Deutschland und der Schweiz vertre‑

ten. Beschreiben Sie bitte, wie Centric

hier aufgestellt ist.

Uwe Salzmann: Centric ist in verschiedenen

Ländern Europas und in den uSA

mit eigenen Niederlassungen vertreten

und seit 2006 auch in Deutschland und

der Schweiz. 2007 konnte Centric hier

die unternehmen Altro Consult, SP Solutions,

HLW und InOne Central Europe

übernehmen und ist heute in Zentraleurope

an acht Standorten präsent.

Die einzelnen Business units haben

„ Wir haben das Ziel, in den kommenden Jahren zum

führenden IT-Dienstleister für mittelständische

Unternehmen der von uns fokussierten Branchen

zu werden. Das Feedback unserer Kunden zeigt

uns, dass wir auf einem guten Weg dorthin sind.“

entsprechend ihrer Positionierung und

ihrer Kundenstruktur unterschiedliche

geschäftsschwerpunkte – diese reichen

von Themen wie Business Integration

und damit zusammenhängend Business

Process Optimization, ERP-Evaluierung

und -Implementierung, über das Dienstleistungs-

und Lösungsgeschäft rund um

das Oracle JD Edwards Produktportfolio,

bis hin zu Managed Services und bis zum

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

kompletten Dienstleistungsangebot

im Bereich SAP HCM.

Thomas Seibold: Wo liegen Ihre

Kernkompetenzen?

Uwe Salzmann: Wir bieten unseren

Kunden alle Dienstleistungen,

die sie zum optimalen Einsatz

ihrer IT-Systeme benötigen.

unsere Kernkompetenzen liegen

in den geschäftsfeldern Business

Integration, Business Performance

Management, Business Process Optimization

und Managed Services. Der Betrieb

eigener Rechenzentren mit den Angeboten

Business Process Outsourcing,

Application Hosting und Software as a

Service rundet unser

Portfolio ab.

Thomas Seibold:

Welche Zielgruppe

hinsichtlich Unterneh‑

mensgröße oder Bran‑

che adressieren Sie?

Uwe Salzmann: unse-

Uwe Salzmann re Zielgruppe sind mittelständischeunternehmen

mit internationaler Ausrichtung.

Das sind in der Regel unternehmen mit

mehr als 200 Mitarbeitern und über 30

Mio. Euro umsatz, wobei dies natürlich,

je nach Branche, stark schwanken kann.

Die von uns fokussierten Branchen sind

Fertigung, Handel und großhandel sowie

die Konsumgüterindustrie. Hier verfügen

wir über das Know-how und die langjährige

Erfahrung, um unseren Kunden ein

Uwe Salzmann

Managing Director

Central Europe

Centric B.V.

uwe.salzmann@

centric-it.ch

ganzheitliches Dienstleistungs- und Lösungsportfolio

hoher Qualität anbieten

zu können.

Thomas Seibold: Was unterscheidet

Sie von Ihren Mitbewerbern?

Uwe Salzmann: Wir gehören zu den

wenigen Anbietern, die ihre Kunden mit

einem wirklich vollständigen Dienstleistungsportfolio

unterstützen können

– von der Beratung, über die Prozessoptimierung,

bis zu Implementierung

und Support, und vom Hosting der Anwendungen,

bis zum Business Process

Outsourcing und Software as a Service.

Für unsere Kunden sind wir der

Ansprechpartner, bei dem sie für alle

Problemstellungen adäquate Lösungen

aus einer Hand erhalten. Was uns vom

Wettbewerb unterscheidet, wo wir anders

sind als andere, ist unser prozessorientierter

Ansatz, bei dem wir die gesamte

Wertschöpfungskette betrachten,

mit den dazugehörigen Prozessen, über

alle Funktionsbereiche hinweg. gerade

bei mittelständischen unternehmen

liegt in der Harmonisierung der internen


Prozesse, ein enormes Potenzial zur Effizienzsteigerung

und Kostenreduzierung.

Dieses Potenzial kann aber nur genutzt

werden, wenn die gesamte Prozesskette

bekannt ist und die Zusammenhänge

„ Was uns vom Wettbewerb unterscheidet, ist

unser prozessorientierter Ansatz, mit dem wir

die gesamte Wertschöpfungskette betrachten,

mit den dazugehörigen Prozessen, über alle

Funktionsbereiche hinweg.“ Uwe Salzmann

verstanden werden. Eine höchstmögliche

IT-Integration und Automatisierung

ist allein eben nicht zielführend und

garantiert nicht den gewünschten Erfolg.

Erst das optimale Zusammenspiel

aller Komponenten, durch die Integration

und Harmonisierung der Prozesse,

beschleunigt die geschäftsabläufe und

verschafft dem unternehmen wirklich

Vorteile. um unsere Kunden hier optimal

zu unterstützen, setzen wir sogenannte

Business Process Consultants ein, Mitarbeiter,

die nicht nur langjährige Industrie-

und IT-Erfahrung besitzen, sondern

auch fundierte Kenntnisse der gesamten

Wertschöpfungskette in ihrer Branche.

gemeinsam mit dem Kunden analysieren

wir die bestehenden Prozesse, definieren

diese, wenn nötig, nach den „best

practices“ der Branche neu und harmonisieren

die Abläufe, zum Beispiel durch

die Beseitigung von Medienbrüchen.

Thomas Seibold: Setzen Sie eher auf

ein organisches Wachstum oder mehr

auf externes, das heißt Zukäufe?

Uwe Salzmann: Am Markt sind nicht genügend

Mitarbeiter für ein organisches

Wachstum verfügbar. Wir verfolgen weiterhin

die Strategie, unser Wachstum

durch Übernahmen zu beschleunigen.

Daher sind wir immer auf der Suche

nach unternehmen mit einem passenden

Portfolio und dem gleichen Cultural

Fit, die bereit sind, die Sicherheit einer

finanziell sehr gesunden Muttergesellschaft

für ihr weiteres Wachstum zu

nutzen.

Thomas Seibold: Mit welchen Partnern

arbeiten Sie zusammen und welchen

Stellenwert hat die Partnerschaft bei

Ihnen?

Uwe Salzmann: Partnerschaften sind

für uns sehr wichtig, wir

arbeiten mit renommierten

Partnern in ganz Europa

zusammen. Strategische

Partnerschaften

bestehen mit führenden

Lösungsanbietern. Wir

sehen die Lösungen als

komplementäre Ergänzung

unseres Dienstleistungsangebotes

und bedienen damit Kundenanforderungen

in diversen Branchen. Als einer der

führenden Oracle Partner in Europa bieten

wir unseren Kunden beispielsweise

alle Lösungen und Services, die sie zum

Einsatz von Oracle JD Edwards benötigen.

Mit IFS betreiben wir ein gemeinsames

Kompetenzzentrum und bieten alle

Services zum Einsatz von IFS Applications.

Zudem haben wir zusammen mit

IFS eine Branchenlösung für Handelsunternehmen

entwickelt. Die SOA basierende

Lösung wird bislang in der Region

Benelux vertrieben. und als SAP Partner

bieten wir im Bereich Human Resources

alle Dienstleistungen zum optimalen Einsatz

der SAP HCM-Lösung.

Thomas Seibold: Wie stellen Sie denn

den Support für Ihre Kunden sicher –

insbesondere bei europaweit tätigen

Unternehmen?

Uwe Salzmann: Wir stellen für unsere

Kunden individuelle, auf ihre Bedürfnisse

zugeschnittene Supportstrukturen

bereit. Je nach Anforderung kann dies

von einer 24-7-Hotline-unterstützung

bis zum Hosting der Anwendungen oder

dem Outsourcing der kompletten IT-

Infrastruktur reichen, wo wir dann den

reibungslosen Betrieb rund um die uhr

sicherstellen. um unsere Kunden in europäischen

Projekten zu unterstützen,

arbeiten wir mit erfahrenen Partnern

in 15 Ländern Europas zusammen.

gemeinsam mit unseren eigenen Nie-

derlassungen können wir so für unsere

Kunden einen „vor Ort“ Support in ganz

Europa sicherstellen.

Thomas Seibold: Welche Ziele wollen

Sie mit Centric in Central Europe errei‑

chen?

Uwe Salzmann: Wir haben das Ziel, in

den kommenden Jahren zum führenden

IT-Dienstleister für mittelständische

unternehmen der von uns fokussierten

Branchen zu werden. Das Feedback unserer

Kunden und die bisherigen Neuabschlüsse

zeigen, dass wir auf einem

guten Weg dorthin sind. unser prozessorientierter

Ansatz, unternehmen ganzheitlich

zu betrachten, unser vollständiges

Portfolio und unser Qualitätsverständnis

werden insbesondere vom Mittelstand

honoriert. Wir werden deshalb

auch die Anzahl unserer Mitarbeiter in

Central Europe in den nächsten Jahren

auf etwa 800 bis 1.000 ausbauen. Dies

wird, wie bereits erwähnt, zu einem Teil

durch weitere Akquisitionen erfolgen. ó

ZUM UNTERNEhMEN

Centric B.V., mit Hauptsitz im niederländischen

gouda, ist ein Beratungsunternehmen

mit Kernkompetenzen in den geschäftsfeldern

Prozessberatung und Systemintegration,

ICT- und Managed Services, e-Business,

Software Engineering, Training, sowie dem

Betrieb eigener Rechenzentren mit den dazugehörigen

Services, Business Process Outsourcing,

Application Hosting und Software

as a Service.

Der grundstein für die Centric-gruppe wurde

1992 durch gerard Sanderink gelegt, der als

Inhaber und general Director den Centricunternehmen

vorsteht. Derzeit beschäftigt

die unternehmensgruppe etwa 9.700 Mitarbeiter

und ist in Benelux, Deutschland,

Schweiz, österreich, Skandinavien, Rumänien

und uK vertreten, in der Region Central

Europe mit den Tochterunternehmen Centric

IT Solutions, Centric InOne, Centric altro und

hlw Consulting. Die Centric-gruppe erzielte

2007 einen Netto-umsatz von 789 Mio. Euro

und einen gewinn nach Steuern von 52 Mio.

Euro.

www.centric-it.eu

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

13


14

MIDRANGE AKTuELL

SoftM gehört jetzt zu Comarch

In einer gemeinsamen Web-Pressekonferenz

haben die Münchner

SoftM AG und die Krakauer Comarch

S.A. am 14. November bekannt gegeben,

dass der polnische IT-Konzern die

Aktienmehrheit an SoftM erwirbt. „Wir

haben nach einem Partner gesucht, mit

dessen Hilfe sich unsere Internationalisierungsstrategie

aktiv vorantreiben

und die Softwareentwicklung weiter beschleunigen

lässt“, erläutert der SoftM

Vorstandsvorsitzende Franz Wiesholler

den Zusammenschluss der beiden Unternehmen.

Comarch biete optimale Synergien

und verfüge über komplementäre

Lösungsangebote. Ziel sei die Ent-

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

wicklung von Comarch

und SoftM

zu einem führenden

Anbieter von

IT-Lösungen für

den Mittelstand

in Europa, insbesondere

in den

deutschsprachigen

Ländern und

in Osteuropa.

SoftM fügt sich als eigenständiges

Unternehmen mit unverändertem

Management-Team und unveränderter

strategischer Ausrichtung die Comarch

Gruppe ein. Das SoftM Produktportfolio

wird vollständig weitergeführt. Zu-

i + p = COMMON

AS/400, iSeries und IBM i Anwender

und Interessierte trafen sich von

13. bis 15. November zur Jahreskonferenz

von COMMON Deutschland e.V. in

Bonn, welche in diesem Jahr wieder in

der bewährten Form der klassischen IT-

Konferenz stattfand.

Dass dies ein bedeutender Schritt

in die richtige Richtung war, zeigen

auch die Meinungen der Besucher und

Aussteller. Wenngleich die Anzahl der

Besucher mit ca. 100 deutlich unter

dem – gemessen an der Zahl der Installationen

– erwarteten Zahlen lag,

durften sich die Anwesenden über interessante

Vorträge freuen. IBM hat

mit der Umstrukturierung und der

Ankündigung im Frühjahr 2008 durchaus

Unsicherheit verbreitet. Dass diese

weitestgehend unbegründet ist, zeigte

auch eine Mitteilung von Ross Mauri

an den COMMON Vorstand im Vorfeld

der Konferenz, in der er sich klar für

die Zukunft von IBM i ausspricht.

Herausragende Keynotes von Wolfgang

Hahl (Geschäftsbereichsleiter IBM

Mittelstand) und Ian Jarman (Power

Systems Software Manager) vermittelten

den Zuhörern darüberhinaus, dass

auch nach der Zusammenlegung der

Systeme i und p der Fortbestand der

IBM i Plattform gesichert ist. Auch das

Thema Green-IT durfte nicht fehlen.

Hier referierte Andreas Zilch als unabhängiger

Berater. Durch die Integration

der Aussteller in den Konferenzbereich

hatten die Besucher in den Pausen ausreichend

Gelegenheit, sich die Neuerungen

und Lösungen rund um IBM i

und p anzusehen.

COMMON arbeitet derzeit intensiv

an der Ausweitung des Angebots auf

weitere mittelstandsrelevante Themen.

Die aktive Mitarbeit Freiwilliger ist da-

„unser Ziel ist die

Entwicklung zu

einem führenden

IT-Anbieter für

den Mittelstand in

Europa“

Franz Wiesholler

SoftM Vorstandsvorsitzender

sammen wird der

neue Konzern ca.

3.500 Mitarbeiter

beschäftigen und

einen Umsatz von

über 200 Mio.

Euro erzielen.

Der Zusammenschluss

eröffnet

der SoftM AG

neue Wachstumsmöglichkeiten in allen

Geschäftsfeldern – ERP, Finance und

Systemintegration. ó

SoftM Software und Beratung Ag, München

www.softm.com

bei gefragt. Besonders der Stand der

YIP (Young IT Professionals) bot eine

Anlaufstelle für den IT-Nachwuchs.

Auszubildenden wurde dabei die Möglichkeit

gegeben, sich mit anderen

jungen IBM i Nachwuchstalenten auszutauschen.

„Den Besuchern, Ausstellern

und nicht zuletzt ehrenamtlichen

Helfern und Referenten sei an dieser

Stelle ein herzlicher Dank für die Treue

und die Unterstützung ausgesprochen“,

sagte Jörg Zeig, 1. Vorsitzender von

COMMON. Das COMMON-Team arbeitet

bereits am Jahresplan für 2009. Dieser

beinhaltet ein interessantes Programm,

mit dem sich COMMON weiter zu der

IT-Mittelstandsvereinigung entwickeln

will. ó

COMMON Deutschland e. V., Leinfelden-

Echterdingen

www.common-d.de


IBM WebQuery für System i

Das „neue“ Query/400 mit mehr Funktionalität,

Komfort, Sicherheit und Performance

WebQuery ist der Nachfolger des nahezu bei

allen System i Anwendern erfolgreich eingesetzten

Query/400. Dieses Tool ist jedoch

nicht nur Ersatz oder Ablösung, sondern es beinhaltet

wesentlich mehr Funktionen, Komfort,

Sicherheit und Performance.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ auch Ihre bestehenden Query/400 Abfragen

über moderne Browseroberfl ächen

bedienen möchten

◊ Ihre Auswertungen mit einfachen Methoden

grafi sch darstellen möchten

◊ Ihre Abfragen effektiver und performanter

erledigen wollen

◊ sichere Verbindungen der Anwender zur

DB2 und Informix wünschen

◊ ein starkes Data-Management-Werkzeug

brauchen

◊ Interessiert sind am Erfahrungsaustausch

mit dem Referenten und Kollegen

Aus dem Inhalt

k Übersicht über das Produkt Web Query

k Installation/Administration auf System i

k Einstieg in die Bedienung

k Der Report Assistant

k Der Graph Assistant

k Der Power Painter

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Datum

Ort

WS-Nr.

8. 12. 2008 Hamburg 5403801

9. 12. 2008 Köln 5403802

10. 12. 2008 Stuttgart 5403803

11. 12. 2008 München 5403804

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

ACADEMY

PLZ, Ort

Power System i Workshops

Anmeldung

Telefon Fax

Datum Unterschrift

IBM i 6.1 – What’s hot?

Damit Sie wirklich wissen, was auf Sie zukommt

und Vorbereitungen treffen können

IBM hat mit dem neuen Betriebssystem für Ihr

System i eine Reihe von Verbesserungen und

vor allem Standardisierungen implementiert.

Insbesondere im Bereich Systemadministration,

Datenbank und Programmierung haben sich

erhebliche Veränderungen ergeben. Holen Sie

sich die notwendigen Informationen aus erster

Hand.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ wissen müssen, worauf Sie sich mit V6R1

einlassen

◊ beurteilen sollten, ob sich der Umstieg für

Sie lohnt

◊ Ihre Anwendungen vorbereiten sollten

◊ mit WebQuery und System i Access neue

Produkte brauchen

◊ Interessiert sind am Erfahrungsaustausch

mit dem Referenten und Kollegen

Aus dem Inhalt

k Upgrade auf V6R1

k Neue Möglichkeiten der System-

administration

k DB2 UDB für System i und SQL

k IBM Web Query als Ersatz für Query/400

k System i Access

k Programmierung

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Datum

12. 1. 2009

13. 1. 2009

14. 1. 2009

15. 1. 2009

Ort

Hamburg

Köln

Stuttgart

München

per Fax

+ 49 8191 70661

WS-Nr.

5431901

5431902

5431903

5431904

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

Operating und Systemsteuerung

IBM i V6.1 (V6R1)

Damit Sie von Anfang an wissen, wie Sie die

neuen Möglichkeiten wirkungsvoll einsetzen

Mit dem neuen Betriebssystem hat IBM eine

ganze Reihe Zukunftsweichen mit Verbesserungen

und Erweiterungen gestellt. Dieser Eintagesworkshop

zeigt von neutraler Seite, was

dahinter steckt und wie es geht.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ wirklich wissen möchten, was IBM V6.1

für Sie bedeutet

◊ wissen müssen, wie die neuen Möglichkeiten

angewendet werden

◊ sich strategisch mit IT-Konzeptionen

auseinander setzen müssen

◊ alle neuen Möglichkeiten von V6R1 und

deren Funktion kennen lernen möchten

◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen und

dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

k Überblick über die neuen Möglichkeiten

des Systembetriebs

k Power Systeme: Partitionierung

k Power Systeme im Blade Center

k Mit Image Katalogen arbeiten

k Werkzeuge: System i Navigator

k Werkzeuge: IBM System Director

Navigator for i

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Datum

Ort

WS-Nr.

2. 3. 2009 Hamburg 5311901

3. 3. 2009 Köln 5311902

4. 3. 2009 Stuttgart 5311903

5. 3. 2009 München 5311904

im Web

www.midrange-academy.com

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält ausführliche Seminarunterlagen, Verpfl

egung tagsüber inkl. Mittagsessen und Pausener frischungen.

Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung

mit Angaben über Termin und Veranstaltungsort.

Ausgabe der Unterlagen ab 8.30 Uhr, Beginn um 9.30 Uhr,

Ende gegen 16.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.


16

MIDRANGE SPEZIAL gLOBALE LöSuNgSANBIETER

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

globale geschäfte mit

internationalen Lösungen

Mit einem Bruttosozialprodukt von etwa

35.000 Euro pro Kopf liegen die

deutschsprachigen Regionen ziemlich oben

in der Weltspitze. Soviel Wertschöpfung will

verwaltet sein. Entsprechend attraktiv ist

unser Wirtschaftsraum für internationale ITK

unternehmen als Absatzmarkt für ihre Produkte

und Dienstleistungen.

So testiert der ITK-Branchenverband alleine

für Deutschland in 2009 einen Investitionsbedarf

von 135 Mrd Euro. Das sind,

trotz angedrohter Wirtschaftsflaute, immerhin

1,5 % mehr als im Vorjahr. Kein Wunder

also, dass Informationsanbieter aus aller

Welt hier um Kundschaft buhlen. IBM, HP

und Co. müssen sich, laut BITKOM, zwar auf

ein Minus von 0,8 % vom Vorjahr einstellen,

die Software- und IT-Dienstleistungsbranche

dagegen marschiert aber auch in 2009 zwischen

5 % und 6 % nach vorne. Insgesamt

wartet ein gewerbliches IT-Budget in Höhe

von 69,1 Mrd. Euro (+ 3,7 %) auf seine Verkäufer.

Immer mehr international tätige IT-unternehmen

kommen, wie kürzlich Help Systems

nach Zürich, mit eigenen Niederlassungen für

Vertrieb und Support in unsere Weltregion.

Andere Firmen, wie der in den uSA ansässige

Pionier für Softwareentwicklung, Databorough,

entdecken neuerdings System i Kundschaft

auch diesseits des großen Teichs. Infor

und Lawson beweisen, dass man mit einer

geschickten Produktstrategie von uSA gesteuert,

im alten Kontinent durchaus höchst

erfolgreich ERP-geschäfte machen kann.

Die Auswahl internationalisiert sich, genau

so wie sich unsere Märkte globalisieren. Auf

den nächsten Seiten erhalten Sie einen Überblick

über internationale IT-Anbieter mit geschäftsfokus

in der DACH-Region. kdj ó

Emrah Turudu, iStockphoto.com


ADVERTORIAL

Die version 8 von X-Analysis fokussiert auf den Designschutz

Einzigartige Funktionen

Databorough, ein führender Anbieter von Werkzeugen für System i Altsysteme und weltweiter

Marktführer von Werkzeugen für Analyse, Dokumentation, Designschutz und Neugestaltung

für System i, gibt die version 8 seines führenden Produktes X-Analysis bekannt.

Die Verbesserungen und Erweiterungen

beinhalten mächtige, neue

Auswirkungsanalysen und Dokumentationsfunktionen

sowie einzigartige

Funktionen für den Designschutz von

Altanwendungen. IBM war von diesen

neuen Funktionen so beeindruckt, dass

sie bereits als wesentlicher Teil der

IBM Rational Modernisierungsstrategie

vermarktet werden – siehe Abbildung

1 – und auch auf der IBM Enterprise

Modernisierungsplattform für System i

installiert wurden, siehe Abbildung 2.

X-Analysis 8 ist eine durchgängige Serie

von Werkzeugen für alle Benutzer,

die RPG- oder COBOL-Anwendungen

verwalten, die auch im 21. Jahrhundert

noch auf System i laufen.

Abbildung 1: IBM Rational Software Delivery Platform für

Power Systems mit IBM i

Die X-Analysis 8 Clientsoftware

wurde vollständig neu in Eclipse entwickelt.

Dadurch wird eine sehr enge

Integration mit in Eclipse entwickelten

Produkten wie der Rational Serie von

IBM gewährleistet, einschließlich RDi,

RDi SOA, RTCi, RAD, RSA, RSM, RDA

und gleichzeitig eine Plattform für den

„Ready for Rational“ Status bereit gestellt.

Weitere Exporte und Schnittstellen

mit Eclipse Basisprodukten beinhalten

Borland-Together und das neueste

MyEclipsBlue von Genuitec als alternative

Werkzeuge für J2EE Entwickler.

Der jeweilige Produktumfang kann

entsprechend der spezifischen Anforderungen

und Budgets konfiguriert

werden, einschließlich der Möglichkeit

der Miete oder als Softwareas-a-Service.

Wesentliche Neuerungen

im Release 8 von X-Analysis

ó

ó

ó

ó

ó

ó

Übersichtsdiagramme der

Anwendungsbereiche

Analyse von Abweichungen

und Modernisierungsproblemen

bei Maßen

Erstellen von UML

Aktivitätsdiagrammen,

Anwendungsfällen und

Klassendiagrammen aus

Code von Altanwendungen

Erweiterte Retro-Daten-

modellierung für COBOL

und SYNON/2E

Querverweise für JAVA,

VB, PowerBuilder

PSEUDO-Code Analyse

für COBOL

Abbildung 2: IBM Enterprise Modernisierung

für System i – RPg Anwendungen mit X-Analysis

entdecken und verstehen

ó Extraktion und Analyse von

Geschäfts regeln für COBOL

ó Extraktion von Testdaten und

Scrambler

ó Initialisierung von IBM DB2

Web Query

ó Integration mit WDSC/RDi/

MyEclipse Blue

Die Version 8 von X-Analysis steht

jetzt sowohl als Test- als auch als Lizenzversion

zur Auslieferung bereit.

Stuart Milligan ó

Databorough Ltd., Weybridge (gB)

www.databorough.com

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

17


MIDRANGE SPEZIAL ADVERTORIAL

Anbieterübersicht

Aia

www.aia.nl

Aldon

www.aldon.com

APC

www.apc.com

Aquire

www.aquire.com

Attachmate

www.attachmate.com

Aura

www.easycom-aura.com

BCD

www.bcdsoftware.com

Blue Phoenix

www.bphx.com

Bosanova

www.bosanova.net

Bytware

www.bytware.com

CCSS

www.ccssltd.com

Databorough

www.databorough.com

Edimax

www.edimax.nl

help/Systems

www.helpsystems.com

IBM

www.ibm.com

IBS

www.ibs.net

Inovis

www.inovis.com

Infor

www.infor.com

Itelligence

www.itelligencegroup.com

Krengeltech

www.krengeltech.com

Lansa

www.lansa.com

Lawson

www.lawson.com

Linoma Software

www.linomasoftware.com

looksoftware

www.looksoftware.com

Magic

www.magicsoftware.com

Oracle

www.oracle.com

Perle Systems

www.perle.com

PowerTech

www.powertechgroup.com

Profound Logic Software

www.profoundlogic.com

18 MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

Tools rund um IBM i und „Open Systems“

State-of-the-Art

SOSY, 1989 in Kopenhagen/Dänemark gegründet, unterstützt

bisher Software User aus 25 Ländern und ist seit rund einem

Jahr auch auf dem deutschsprachigen Markt tätig.

In jedem unserer Softwaretools-Bereiche

haben wir erstklassige Lieferanten

mit State-of-the-Art Lösungen.

Wir sind stolz darauf, die Distributionsrechte

in DACH für so namhafte und

weltweit tätige Firmen wie Aldon (Application

Lifecycle Management), Original

Software (Software Testing Tools)

und iPerformance (wer kennt nicht das

Performance-Tool GiAPA) bekommen

zu haben. Um optimale Arbeitsabläufe

für unsere Kunden sicherzustellen, hilft

SOSY seinen Usern die Leistung und

Vorteile der angebotenen Lösungen zu

maximieren. Wir erreichen dies durch

detaillierte Analyse der Bedürfnisse und

Ziele und einem sehr engen Teamwork

mit den Usern. Nachfolgend finden Sie

exemplarisch kleine Erläuterungen zu

zwei Produkten, die von uns in DACH

vertrieben werden.

Lösungen für System-Performance

und -Management

Die meisten von uns gehen regelmäßig

zum Doktor um einen Gesundheitscheck

zu machen – wann haben Sie das

letzte Mal den „Gesundheitszustand“

Ihres System i überprüft? Auf Basis des

Performanceanalyse und -monitoring

Tools GiAPA (Global System i Applications

Performance Analyzer) bieten

wir ein kostenloses Performance X-Ray,

mit dem Sie herausfinden können, ob

Ihr System „gesund“ ist, oder ob Jobs

auf Ihrer Maschine zu viele Resourcen

„fressen“. Lassen Sie sich von den Ergebnissen

überraschen. GiAPA ermöglicht

Performanceanalyse und -monitoring

auch bei Java-Anwendungen.

Die neue und 100 % Web-basierte

CMDB (Configuration Management

Database) ist die Schlüsselkomponente

einer IT Service Management (ITSM)

Lösung mit Aldon. Die Datenbank für

Configuration Items (Cis) und deren

Beziehungen bietet eine Übersicht aller

Assets einer IT. Aldon CMDB integriert

Change Management, Asset Management,

den Service Desk und das Portfolio

Management in einem ganzheitlichen

Ansatz für das IT Service Management

(ITSM) und Application Lifecycle

Management (ALM). Sie bietet ein

zentrales Repository für System i und

Komponenten, wie z. B. PC-Desktops,

Server, Applikationen, Tools oder mobile

Komponenten wie PDAs, und liefert

die Übersicht über alle IT-Bestandteile

des Unternehmens.

Eine grafische Übersicht zeigt die

Beziehung zwischen den Elementen an

und welche Abhängigkeiten eine Applikation

im IT-Umfeld hat. Das heißt,

auf welchem Server die Applikation

installiert ist, welche PCs Client-Komponenten

dazu verwenden, ob und

welche mobilen Eingabegeräte mit der

Applikation kommunizieren, ob die

Applikation spezielle Datenbank- oder

Webserver benötigt usw. Von hier aus

können Sie weiter jede der Komponenten

aufschlüsseln, um den benötigten

Informationslevel zu bekommen.

Alfredo Battisti ó

SOSY Deutschland, Friedrichshafen

www.sosy-it.de


Extrahierung Business Rule der

Geschäftsregeln

Extraction

DDS zu to SQL

Modernisierung

Modernization

RPG/COBOL

zu to J2EE J2EE

UML Extrahierung

Extraction

NEW NEU IN RELEASE 8:

Design

Derive Relationales Legacy Altsystem-Datenmodell Relational Data Modelableiten

Recovery

Business Extrahierung Rules und Extraction Dokumentation & Documentation

von Geschäftsregeln

Database Modernization - DDS to SQL

& Datenbank Globalization Modernisierung —

DDS zu SQL und Globalisierung

Reengineer to UML and J2EE

Neuentwurf nach UML und J2EE

Document Java & VB

Dokumentation in Java und VB

with X-Analysis

Test Data Subsetting & Db2 Web Query

Wizards Teilmengenbildung für Testdaten und

Db2 Web Query Wizards

The Verstehen first step ist in jedem any project Projekt

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Extrahierung

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dokumentation

Documentation

RPG/COBOL

RPG/COBOL

Pseudo Pseudo Code Code

Struktur­

Structure diagramme Charts


20

MIDRANGE SPEZIAL

Anbieterübersicht

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Seagull

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Skyview Partners

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SoftBrands

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SoftLanding

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SOSY

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Swyx

www.swyx.com

Symtrax

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tango

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MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

gLOBALE LöSuNgSANBIETER

Ernst & Young Entrepreneur Of The Year

Siegertypen

Im Oktober und November hat Ernst & Young bereits zum elften

Mal die Gewinner des Entrepreneurs Of The Year-Wettbewerbes

in der Schweiz und Österreich ausgezeichnet.

Der Schweizer Gala-Abend fand im

KKL Luzern mit rund 400 Gästen

aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

statt. Mit dem Unternehmerpreis,

der als höchste Auszeichnung in der

Schweizer Wirtschaft gilt, werden Persönlichkeiten

geehrt, die über einen

herausragenden unternehmerischen

Leistungsausweis verfügen.

Die begehrte Auszeichnung erhielten

in diesem Jahr:

ó Kategorie Dienstleistung/Handel:

Walter Hübscher,

Zaunteam Franchise AG, Neftenbach

ó Kategorie Industrie:

Dr. Geoffrey Scott,

Uster Technologies AG, Uster

ó Kategorie High-Tech/Life Sciences:

Andreas Schmidheini,

Varioprint AG, Heiden

ó Master Entrepreneur Of The Year:

Klaus-Michael Kühne,

Kühne + Nagel International AG,

Schindellegi

„Auch dieses Jahr sind wir beeindruckt

von der hohen Qualität und dem

Format der Unternehmerinnen und

Unternehmer aus den verschiedensten

Sparten“, sagt Prof. Dr. Peter Athanas,

CEO von Ernst & Young Schweiz. „Diese

zeigen die Wettbewerbskraft, das Innovationsklima

und die wirtschaftliche

Dynamik des Unternehmerstandorts

Schweiz.“

Ernst & Young führt als einzige Organisation

weltweit einen Unternehmer-Wettbewerb

nach einheitlichen

Kriterien durch. Gegen 10.000 Unternehmerinnen

und Unternehmer kämp-

fen jährlich in rund 40 Ländern um

den begehrten Titel Entrepreneurs Of

The Year. In der Schweiz haben dieses

Jahr von über 40 nominierten Unter-

nehmerpersönlichkeiten elf das Finale

erreicht – und somit die anspruchsvollen

Zulassungskriterien für die Wahl

zum Entrepreneur Of The Year erfüllt.

Die Kriterien umfassen die Unternehmerpersönlichkeit

und deren aktive

Position im Unternehmen, eine überdurchschnittliche

Wachstumsrate des

Unternehmens, den Innovationsgrad,

Internationalität sowie soziales Engagement.

Beurteilt werden die Teilnehmenden

von einer qualifizierten, unabhängigen

Jury. Der Auswahlprozess ist

komplex: Die Juroren führen intensive

Interviews mit den Finalisten, besichtigen

die Firmen persönlich und nehmen

Einsicht in die Jahresrechnung der Unternehmen.

Entrepreneur Of The Year 2008

Österreich

Im November verlieh das Prüfungs- und

Beratungsunternehmen Ernst & Young

den „Entrepreneur Of The Year Award“

bereits im dritten Jahr an herausragende

österreichische Unternehmerpersönlichkeiten.

Über 300 Gäste aus

Wirtschaft, Politik und Kultur waren

der Einladung in die Wiener Hofburg

gefolgt, um der Verleihungszeremonie

im Rahmen einer glanzvollen Gala-

Nacht beizuwohnen. Nach der Vorstellung

von neun Finalisten in den drei

Kategorien des Awards wurde aus ihrer

Mitte jeweils ein Unternehmer zum


„Ernst & Young Entrepreneur Of The

Year 2008“ gekürt.

Für die Entscheidung der unabhängigen

und hochkarätig besetzten

Jury standen die unternehmerische

Leistung, Geschäftsentwicklung, Innovationskraft,

Mitarbeiterführung und

die Zukunftsfähigkeit der Bewerber im

Vordergrund. Hier sind die Sieger:

ó Kategorie Dienstleistung & Handel:

Dr. Wolfgang Kristinus,

Baustoff + Metall Gesellschaft m.b.H.

ó Kategorie Industrie & Hightech:

Dr. Ernst Huttar, Dr. Bernhard Müller,

Leobersdorfer Maschinenfabrik

GmbH & Co. KG

ó Kategorie Start-up:

Dr. Wieland Alge, phion AG

Mag. Helmut Maukner, Country

Managing Partner von Ernst & Young

Österreich: „Erfolgreiche Entrepreneurs

haben die Fähigkeit, Visionen in

die Tat umzusetzen. Das bedeutet auch,

Wir bieten:

Aldon

- Application Lifecycle Management

- Software Change Management

- Task und Ticket Management

- Configuration Management

Original Software

- Unterstützung manueller Softwaretests

- Vollautomatischer Software Test

- Testdatenextraktion + Scrambling

- Testplanung und -management

Potenziale erkennen, wecken und voll

nützen zu können. Dies haben die Entrepreneurs

Of The Year 2008 optimal

umgesetzt. Ich möchte

ihnen sehr herzlich

gratulieren und mich

vor allem auch bei ihnen

bedanken. Denn

es sind Unternehmer

wie sie, die die Stütze

unserer heimischen

Wirtschaft sind. Mit dem Entrepreneur

Of The Year Award wollen wir ihnen die

verdiente öffentliche Anerkennung zuteilwerden

lassen.“

Der Ernst & Young Entrepreneur

Of The Year Award verschafft den Unternehmern

nicht nur eine Bühne im

eigenen Land. Sie werden darüber hinaus

in ausgezeichnete internationale

Netzwerke eingeladen. Zudem nimmt

jeweils ein nationaler Award-Gewinner

aus insgesamt 50 teilnehmenden Län-

dern an der weltweiten Wahl zum Ernst

& Young World Entrepreneur Of The

Year Award teil – eine einzigartige

Chance, große internationale Aufmerksamkeit

zu erhalten. Bei der kommenden

internationalen Verleihung Ende

Mai 2009 in Monte Carlo wird Dr. Wolfgang

Kristinus von der Baustoff + Metall

Gesellschaft m.b.H. teilnehmen. ó

Ernst & Young Ag, Stuttgart

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01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

21


22

SChWERPUNKT RECHTSSICHERE DOKuMENTE

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

SUMMARY

Eine kleine Geschichte der Rechte und Pflichten

Brief, Fax und E-Mail …

Das Problem ist nur, dass die E-Mail

nicht einfach nur ein neuer „Umschlag“

für die Briefe ist, wie es bei Telex

oder Fax der Fall war, sondern für

geschäftliche E-Mails auch die Prozesse

angepasst werden müssen. Das stellt

Unternehmen vor einige Herausforderungen.

Auf jedem Brief findet man im Allgemeinen

oben links den Empfänger. Da

steht dann zum Beispiel „XYZ GmbH,

Max Mustermann, Lange Straße 7, …“.

Für eine lückenlose Dokumentation geschäfts‑

relevanter Vorgänge im E‑Mail‑Verkehr müssen

in vielen Unternehmen diverse Prozesse ange‑

passt werden.

Geschäftspost kam früher als Papier. Falls etwas schneller den Empfänger erreichen

musste, so hat man auch schon mal ein Telex auf die Reise geschickt. Dann kam das

Fax-Zeitalter und alles wurde fortan per Fax befördert. heute sind wir im E-Mail-Zeitalter

angekommen und auch die klassische Geschäftspost wird nun per E-Mail verschickt.

Was ist das Wichtige hieran? Der Empfänger

ist eine Firma. Innerhalb dieser

Firma wird auch der Bearbeiter dieses

Briefes bereits angegeben: Max Mustermann

in diesem Fall. Bei einem Fax

ist das nicht anders. Entweder wird sowieso

der ganze Brief gefaxt, also mit

Empfängerdaten, oder es gibt sogar

eine spezielle erste Seite, auf der diese

Daten nochmals aufgeführt werden.

Dieses Fax kommt dann zumeist an

einer zentralen Stelle an. Aber wichtig

ist, dass wir auch hier wieder den Empfänger

identifizieren können: Firma

XYZ GmbH.

Was passiert als nächstes? Ist auch

bei Ihnen in der Poststelle jemand, der

die Post zentral öffnet, einen Eingangsstempel

aufbringt und die Post dann in

die Fächer der zuständigen Kollegen

verteilt? Vielleicht gibt es auch Gruppenfächer

wie „Einkauf“ oder „Vertrieb“,

in die z. B. Rechnungen oder Bestellungen

verteilt werden.

Arturbo, iStockphoto.com


Doch jetzt kommt plötzlich eine

E-Mail mit dem Inhalt „Auf Grund der

Urlaubssituation über Weihnachten

müssen wir die Dienstleistungen im

Projekt XYZ leider auf Januar verschieben.“

Diese E-Mail geht an max.mustermann@xyz.de.

Damit kommen gleich

mehrere Herausforderungen auf uns

zu: Die E-Mail geht nicht an „Einkauf“

oder „Firma XYZ“, sondern an Max

Mustermann. Es ist somit eine persönliche

Mail, die auch möglicherweise

privaten Charakter haben könnte. Wie

andere Formen von Briefen auch, unterliegt

sie dem Briefgeheimnis, welches

in Deutschland im Grundgesetz verankert

ist (§10). Statt an zentraler Stelle

der Firma XYZ für Firma XYZ kommt

die Post also bei Max Mustermann an.

Statt in der Poststelle mit Stempel und

Verteilung an die zuständige Stelle liegt

diese E-Mail nun bei Max Mustermann

im Posteingang.

Im besten Fall ist der zuständige

Mitarbeiter Max Mustermann kurzfristig

anwesend, bearbeitet den Vorgang

und legt die E-Mail ordnungsgemäß

in der Projektmappe ab. Dann setzt er

die Aufbewahrungsfrist für die Projektmappe

um ein Jahr herauf. Im schlechtesten

Fall passiert das nicht …

Briefgeheimnisausschluss

erfordert Kontrolle

Aber fangen wir mal vorne an: Sie können

in Ihrer Firma durchaus das Briefgeheimnis

für E-Mails ausschließen,

indem Sie die private E-Mail-Nutzung

untersagen. Dieses kann per Betriebsvereinbarung

in Zusammenarbeit mit

dem Betriebsrat geschehen. Allerdings

zwingt Sie das auch dazu, die Einhaltung

dieses Verbotes regelmäßig zu

kontrollieren. Sie müssen also Stichproben

machen, ob sich auch alle daran

halten. Wenn Sie diese Stichproben

nicht durchführen und die Durchführung

dokumentieren, ist dieses Verbot

unwirksam. Dann greifen das Briefgeheimnis

und das Telekommunikationsgeheimnis

und Sie dürften noch nicht

einmal einen Virenscanner oder einen

Spamfilter einsetzen, weil diese ja auf

den Inhalt der möglicherweise privaten

E-Mails zugreifen.

Wäre also Max Mustermann gerade

für drei Wochen im Urlaub, gäbe

es ohne Betriebsvereinbarung keine

(legale) Möglichkeit, in seinen Posteingang

zu sehen. Dieses kann auch

Auswirkungen auf ein zweites Feld haben:

Die stillschweigende Zustimmung

unter Kaufleuten. Bekomme ich einen

Vertrag per Mail zugeschickt, so gilt er

u. U. gemäß stillschweigender Zustimmung

als angenommen, wenn ich nicht

innerhalb einer Frist widerspreche.

Falls aber Max Mustermann im Urlaub

ist, kann er ggf. gar nicht widersprechen.

Hat er dann noch „vergessen“, eine

automatische Abwesenheitsnotiz zu

verschicken, kann die Gegenpartei u. U.

auf Vertragserfüllung bestehen.

Und noch etwas ist wichtig: Die

Aufbewahrungsfristen. Aufbewahrt

werden muss ggf. aus unterschiedlichen

Gründen. An dieser Stelle will ich

einmal nur die steuerliche Aufbewahrungspflicht

herausnehmen: Aufbewahrt

werden muss erst einmal alles,

was steuerliche Relevanz hat. Das kann

ggf. recht viel sein. Seit 2002 müssen

auch digitale Unterlagen auswertbar

aufbewahrt werden. Das bedeutet:

Auch eine Excel-Datei im Anhang einer

E-Mail, die Aufschluss über die

geleisteten Arbeitsstunden gibt, wäre

aufbewahrungspflichtig, falls daraus

Lohnansprüche abgeleitet würden (Einkommensteuer).

In unserem Beispiel oben (Sie erinnern

sich: Weihnachten steht vor der

Tür und das Projekt wird verschoben)

kommt noch hinzu, dass Dienstleistungen

in das Geschäftsjahr abzugrenzen

sind, in dem sie geleistet werden. Falls

das Geschäftsjahr gleich dem Kalenderjahr

ist, wäre somit diese Mail steuerlich

relevant, da ggf. die Rechnung bereits

gestellt wurde. Somit ändert sich

die (steuerliche) Aufbewahrungsfrist

für die Projektakte.

Über die gesetzlichen Anforderungen

hinaus gibt es noch den Fall, dass

aufgrund von Mängeln gehaftet werden

muss. Da ist es ggf. sehr wichtig, durch

einen Schriftverkehr beweisen zu können,

dass der Kunde informiert wurde

und sich gegen eine Maßnahme entschieden

hat. Wenn das im Nachgang

zu einem Schaden führt, so ist diese

E-Mail vermutlich der entscheidende

Punkt, wer für den Schaden zu haften

hat. Sie sollten also schon aufpassen,

was Sie wie lange und wofür aufbewahren.

Eine „lückenlose Dokumentation“

eines Vorgangs ist in diesem Fall

notwendig, um ggf. Ihre „Unschuld“

beweisen zu können. Mit Unterlagen

aus Papier (Brief, Fax, …) hätten Sie das

vermutlich gemacht, weil alles zu einem

Projekt in einer Projektakte abgelegt

wird. Diese steht im Schrank und

ist später im Archiv zu finden. Aber wie

viele E-Mails werfen Sie aus Unwissenheit

weg, obwohl diese steuerliche oder

Haftungsrelevanz haben?

„Unified Messaging“ gar nicht

so „Unified“

Sie sehen also, dass der Prozess – in

diesem Beispiel der Posteingangsprozess

– trotz Trend zu „Unified Messaging“

gar nicht so „Unified“ ist und

auch nicht sein kann. Alle Arten der

modernen Kommunikation können

wichtig für das Geschäft sein. Und alle

Arten haben ihre Berechtigung.

Doch bevor Sie Ihren Kunden ermöglichen,

Bestellungen per E-Mail

abzugeben, sollten Sie sich über den

Prozess Gedanken gemacht haben.

Andreas Ahmann ó

Ceyoniq Technology gmbH, Bielefeld

www.ceyoniq.com

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

23


24

SChWERPUNKT RECHTSSICHERE DOKuMENTE

Damit rechtssicher wirklich rechtssicher ist

Sinnvolles Archivieren

Die Archivierung von papierbasierten Dokumenten ist im Allgemeinen bei Kaufleuten

bekannt. Anders sieht dies vielleicht bei der Frage nach Archivierung der E-Mails aus,

bei der nicht immer ganz klar ist, was und ob archiviert werden muss.

Eine aktuelle Erhebung zu der Archivierungspraxis

gibt es nicht, zuletzt

wurde vor drei Jahren festgestellt, dass

ein Drittel der befragten Unternehmen

nicht wusste, dass eine Verpflichtung

zur E-Mailarchivierung besteht. Die

Kenntnis hat sich der Erfahrung nach

verbessert, aber es herrscht noch Unsicherheit

über den Umfang der Archivierung.

Dieser Beitrag fasst die Archivierung

von Dokumenten, E-Mails und

Faxsendungen zusammen.

Elektronische Archivierung von

kaufmännischen Dokumenten

Das Scannen von Papierdokumenten

ist das klassische Thema der digitalen

Archivierung. Hierbei wird die Papierablage

durch eine elektronische Ablage

ergänzt oder ersetzt. Diese Art der

Aufbewahrung ist vom Gesetzgeber

akzeptiert (§§ 239 Abs. 4, 257 Abs. 3

HGB, § 147 Abs. 2 AO sowie das BMF-

Schreiben vom 29. Januar 2004 – IV B 7

– S 7280 – 19/04 – Randziffer 72) und

erlaubt, soweit es den Grundsätzen ordnungsgemäßer

Buchführung entspricht

und während der Aufbewahrungszeit

die Lesbarkeit der Dokumente jederzeit

und unverzüglich gewährleistet.

Dieses Verfahren gibt es in verschiedenen

Ausprägungen, wie z. B. das

Scannen vor der Bearbeitung, indem

nach dem Posteingang die Dokumente

gescannt werden und als Buchungsgrundlage

dienen. Mit diesem frühen

Scannen erfolgt zumeist auch die elektro

nische Freigabe der Rechnung, was

in den letzten Jahren als „Eingangsrechnungsbearbeitung“

bezeichnet wird

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

und zunehmend Anwendung findet.

Hingegen wird beim Scannen nach der

Verbuchung das Dokument in das elektronische

Archiv anstatt in das analoge

Archiv (Ordner, Karton) übertragen.

Beide Verfahren sind üblich und

beispielsweise vom Institut der Wirtschaftsprüfer

auch explizit in IDW FAIT

III sehr verständlich und anschaulich

beschrieben. Wesentlich für den Fall,

dass Originaldokumente vernichtet

werden sollen, ist, dass eine Verfahrensbeschreibung

sowohl die relevanten

Prozesse als auch das gesamte DV-

Verfahren hinsichtlich Konzeption und

Betrieb dokumentiert. Insbesondere ist

seit einigen Monaten bei Außenprüfungen

die Frage der Betriebsprüfer nach

der Verfahrensdokumentation üblich,

so dass Unternehmen empfohlen wird,

eine solche Verfahrensbeschreibung

zur Dokumentation der ordnungsgemäßen

Archivierung zu erstellen und

vorzuhalten. Bei erheblichen Mängeln

kann ein formeller Buchhaltungsmangel

festgestellt werden.

Die Erstellung einer Verfahrensbeschreibung

erfolgt auf Basis der konkreten

Installation und der jeweiligen

Prozesse beim Anwender. Hierbei fällt

jedoch auf, dass es keine verbindliche

Gliederung für eine Verfahrensdokumentation

gibt. Grundsätzlich lassen

sich hierzu aber folgende Inhalte identifizieren:

1. Die Verfahrensbeschreibung dokumentiert

die fachliche und technische

Konfiguration des Systems bzw. die

dort abgebildeten Geschäftsprozesse

und Verfahren. Damit verbunden

sind Informationen über das Indizieren,

Speichern, Wiederfinden und

Reproduzieren von Dokumenten am

Bildschirm oder auf dem Drucker.

2. Die Verfahrensdokumentation dient

v. a. dazu, den Nachweis der Erfüllung

der allgemein rechtlich definierten

Anforderungen (z. B. BMF-

Schreiben vom 1. 2. 1984 oder von

1991) zu erbringen.

3. Verantwortlich für die Verfahrensbeschreibung

ist der Betreiber des

DMS-Systems.

4. Eine Abnahme bzw. gutachterliche

Stellungnahme durch einen Wirtschaftsprüfer

ist nicht Pflicht, erleichtert

aber den Nachweis, dass alle

Dokumente „ordnungsgemäß“ aufbewahrt

und reproduziert werden.

Der ordentliche Betrieb eines digitalen

Archivsystems mit entsprechender

Dokumentation ist somit auch Grundlage

für die Ablage von Informationen

aus anderen Quellen, z. B. E-Mails oder

Faxsendungen.

Archivierung von E-Mails

Stellt man die Frage nach den rechtlichen

Anforderungen für die E-Mail-

Archivierung fallen zunächst die Regelungen

auf, die oben bereits genannt

wurden. Weitere Regelungen sind beispielsweise

aber auch:

ó die GDPdU

ó das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

ó das Telekommunikationsgesetz (TKG)

ó das Aktiengesetz (AG)

ó das Gesetz betreffend die Gesell-

schaften mit beschränkter Haftung

(GmbHG)


ó Gesetz zur Kontrolle und Trans-

parenz im Unternehmensbereich

( KontraG)

ó Basel II, Geldwäschegesetz

ó der Sarbanes-Oxley Act (und andere

x00 Compliance-Regeln)

Von diesen Vorschriften – welche

nicht gänzlich für ein Unternehmen

gelten – soll exemplarisch das Telekommunikationsgesetz

herausgegriffen

werden, denn es gibt hier eine nicht immer

bekannte Regelung, wenn Unternehmen

den Empfang privater E-Mails

erlauben. Stellt ein Unternehmen den

betriebseigenen Internetzugang für private

Zwecke zur Verfügung, wird es geschäftsmäßiger

Anbieter von Telekommunikationsdiensten.

Damit findet das

Bundesdatenschutzgesetz sowie das

TKG Anwendung. Das heißt, dass jegliche

Überwachung und Speicherung

der Inhalte und Verbindungsdaten unzulässig

sind und einen Verstoß gegen

das Fernmeldegeheimnis darstellen.

Bei Verstößen kann es verschiedene

Konsequenzen geben:

ó keine Anerkennung einer ordnungs-

gemäßen Buchhaltung

ó Straftatbestand im Falle von vorsätz-

licher Falschablage oder Verschleierung

von Vermögensverhältnissen

bei Insolvenz (z. B. § 283b StGB)

ó Ordnungswidrigkeit (§ 379 AO)

ó Schadensersatz

ó Verlust von Beweismaterial

vor Gericht

ó persönliche Haftung

Eine Besonderheit stellt die Übermittlung

von umsatzsteuerrelevanten

Rechnungen per E-Mail dar. Denn zu

deren Anerkennung für den Vorsteuerabzug

beim Empfänger ist nicht nur das

„elektronische Abbild“ notwendig, sondern

ein digital signiertes Dokument

Voraussetzung, welches zu archivieren

ist. Die Begleitmail muss nicht digital

signiert sein.

Archivierung von gefaxten Dokumenten

Last but not least gibt es als dritten

Themenfokus die Archivierung von

gefaxten Dokumenten, welcher in der

Vergangenheit in besonderem Maße Betrachtungsschwerpunkt

war. Vor allem

hinsichtlich Anerkennung von gefaxten

Rechnungen und deren Archivierung ist

es hilfreich, das Thema differenziert zu

betrachten. Hierzu kann insbesondere

am Beispiel der gewählten Faxübertragung

die Umsatzsteuerrichtlinie 2005

– 184a weiterhelfen. Der Gesetzgeber

orientiert sich hierbei am Vorliegen des

Wenn Ihr Weihnachtsmann schmollt,

... dann haben Sie ihn vermutlich mit zu hohen

Druckkosten verärgert. Machen Sie es im nächsten

Jahr lieber wie unsere Kunden:

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Wir wünschen allen Lesern:

Ein frohes Weihnachtsfest und

ein erfolgreiches Jahr 2009.

Ihr ROHA Software Support Team - www.roha.at

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN 25


26

SChWERPUNKT RECHTSSICHERE DOKuMENTE

Beispiel-Fax mit 2D-Barcode

Quelle: www.mink-buersten.de/index.php?language=de&navi_1=signatur

Papierdokumentes und regelt demnach

das Thema wie folgt:

Eine Übermittlung per Telefax ist

dann zulässig, wenn die Übertragung

von einem Standard-Telefax an ein

Standard-Telefax erfolgt. Thermofax-

Ausdrucke sind wegen der reduzierten

Haltbarkeit auf normales Papier zu kopieren

bzw. „zu konservieren“. Es muss

also sowohl beim Absender als auch

beim Empfänger ein Papier vorliegen,

damit eine gefaxte Rechnung als solche

anerkannt wird.

Ist an einer Seite der Übertragungsstrecke

ein Computer-Fax an der Übertragung

beteiligt, dann liegt laut Richtlinie

eine Mailübertragung vor und es

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

ist entsprechend § 14 Absatz 3 Nr. 1

UStG eine qualifizierte elektronische

Signatur oder eine qualifizierte elektronische

Signatur mit Anbieter-Akkreditierung

erforderlich, um die Echtheit

der Herkunft und die Unversehrtheit

der Daten zu gewährleisten.

Dabei stellen sich nun folgende Fragen

bzw. Probleme:

1. Der Empfänger kann i. d. R. nicht

erkennen, ob ein Standard-Fax oder

ein Computer-Fax beim Absender

eingesetzt wurde.

2. Weiterhin ist eine digitale Signatur

auf gefaxten Dokumenten nicht mit

einer bei E-Mails üblichen Signaturdatei

möglich.

Daher folgt man mittlerweile einer

Verfügung der OFD Chemnitz vom August

2006. Gemäß dieser Verfügung

ist es möglich, Rechnungen mit einem

2D-Barcode zu ergänzen. Dieser enthält

eben diese Rechnung in einer maschinenlesbaren

Bilddatei und wird mit

dem Faxgerät oder der Fax-Software

übertragen. Danach wird das Dokument

mittels Barcodeerkennung gelesen und

das aus dem Barcode übersetzte Bild

muss mit dem optisch erkennbaren

Bild übereinstimmen.

Zugegeben, klingt dies etwas verwirrend.

Folgendes Beispiel zeigt eine

solche Rechnung, wie sie beispielsweise

beim Unternehmen MINK Bürsten

(Û www.mink-buersten.de) verwendet

wird, das von Postversand auf Faxversand

umgestellt hat. Der Sachverhalt

wird dadurch klarer (siehe Abbildung).

Zusammenfassung

Die Aufbewahrung von digitalisierten

Dokumenten mittels optischen Archivierungssystemen

ist seit Jahren

betriebliche Praxis und wird seit den

letzten Jahren durch die Archivierung

von E-Mails und Faxen ergänzt. Wesentlich

ist die nachgewiesene und

dokumentierte Ordnungsmäßigkeit

des Verfahrens mit einer Verfahrensbeschreibung.

Bei den digitalen Dokumenten und

E-Mails ist durch verschiedene gesetzliche

Regelungen die Archivierung ebenfalls

notwendig und möglich. Das Archivieren

der originär elektronischen

Dokumente ist damit auch geregelt, so

dass jedes Unternehmen in der Lage

ist, die effiziente elektronische Ablage

einzusetzen. ó

DWB Dr. Dietmar Weiß Beratung, Steinenbronn

www.dr-weiss.com

Dr. Dietmar Weiß

geschäftsführer

DWB Dr. Dietmar Weiß

Beratung


Qualifiziert digital signierte Dokumente im Unternehmen

Mythen und Fakten

Das Thema ist komplex. Seine Einführung berührt die Umgestaltung eingespielter Prozesse,

verlangt abteilungsübergreifendes handeln, räumt mit lieb gewordenen vorurteilen auf.

In vielen Unternehmen erreicht der Informationsstand über Chancen und Risiken der elektronischen

Signatur gesundes halbwissen – und stagniert.

Das Thema wird nicht zu Ende gedacht.

Rühren daher die Mythen,

die sich darum ranken? Der Versuch,

einen klaren Blick auf die Fakten zu

gewinnen:

„Die digitale Signatur braucht man

für den Versand elektronischer Rechnungen.“

„ … auch für den Versand elektronischer

Rechungen“ wäre korrekt. Hier

finden sich die höchsten Einsparpotentiale.

Dieser Einsatzzweck liegt daher

am nächsten. Digitale Signatur (DS) ist

auch an anderen Stellen unabkömmlich.

Zum Beispiel dort, wo elektronische

Dokumente über Jahre unversehrt

archiviert werden oder ihrem Absender

zugeordnet sein müssen. Das betrifft

neben Rechnungen alle bilanztechnisch

wirksamen Dokumente, Verträge,

Lohndaten. Wer papierlos archiviert,

kann auf DS nicht verzichten.

DNY59, iStockphoto.com

„DS ist technisch komplex. Der Installationsaufwand

ist viel zu hoch!“

DS ist nicht technisch, sondern

inhaltlich komplex. Selbst Experten

können gesetzliche Regelungen, die

verschiedenen Signaturverfahren und

ihre Grundlagen etc. nicht in Kürze erläutern.

Daher der Eindruck der Komplexität.

Die technische Seite ist ein

Kinderspiel.

Wenn ein Unternehmen auf der Basis

seines Anwendungs-Szenarios das

geeignete Verfahren gewählt hat, sind

Installation und Integration in den laufenden

Betrieb mit wenig Software und

geringem Hardware-Einsatz kostengünstig

in Stunden zu realisieren.

„Man kann auch ohne DS elektronisch

versenden“

Kann man, wenn man skrupellos

genug ist. Der Empfänger hat ja den

Schaden. Bei einer Prüfung kann das

Finanzamt von ihm die Vorsteuer zurückfordern.

Doch der Versender ist

Mitwisser und Mitverursacher. Vor dieser

Verantwortung wird man sich nicht

einfach drücken können. Erschreckend:

45 Prozent der großen Unternehmen

und 25 Prozent der KMU geben heute

an, Rechnungen ohne digitales Zertifikat

zu erhalten (Quelle: E-Invoice-

Studie).

„DS ist teuer und eine unnötige

Ausgabe“

Wer auf elektronischen Rechnungsversand

umstellt, spart bei Porto, Druck,

Verfahrenskosten und Transport so viel

ein, dass sich die Investition bereits im

ersten Einsatzjahr bezahlt macht. Je

mehr Dokumente (statt in Papier) elektronisch

realisiert werden, desto höher

die Einsparungen. Der elektronische

Rechnungsversand mit DS lohnt selbst

bei niedrigem Rechnungsaufkommen.

Ein praktischer Rechner, mit dem der

Zeitpunkt der Amortisation individuell

bestimmt werden kann, findet sich unter

Û www.toolmaker.de/DSROI

„Die Akzeptanz bei den Empfängern

ist zu gering“

Eindeutig ein Absender-Mythos.

Schon heute akzeptieren mehr als 60

Prozent der Kunden im B2C-Bereich

elektronische Rechnungen. Im B2B

werden es immer mehr, denn hier findet

ein tief greifender Wandel statt. Unternehmen

optimieren aus wirtschaftlichen

Gründen ihre Prozesse von Papier

auf Elektronik. Sie stellen Belegflüsse

um, scannen eingehende Dokumente,

archivieren elektronisch. Das ist kein

Trend mehr, sondern die kommende

neue Bedarfsstruktur.

„Ihrer Unveränderbarkeit wegen müssen

Dokumente auf optischen Datenträgern

archiviert werden“

In der Tat ein Mythos. Die Unveränderbarkeit

eines Dokuments wird

durch das Verfahren der Archivanwendung

gesichert, nicht durch die Art des

Datenträgers. Die digitale Signatur erübrigt

jedoch jegliche Diskussion über

Datenträger. Sie sichert jedes einzelne

Dokument zweifelsfrei vor Veränderung.

Robert Engel ó

Toolmaker Software gmbH, Kaufering

www.toolmaker.de

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

27


28

SChWERPUNKT RECHTSSICHERE DOKuMENTE

Faxe optimal integrieren

Faxe sind aus dem Arbeitsalltag immer noch nicht wegzudenken, im papierlosen Büro

jedoch oft ein Störfaktor. Jeder Mitarbeiter möchte am liebsten von seinem Platz aus Faxe

ver schicken können, ohne sie vorher auszudrucken, am besten direkt aus den Windows-

Applikationen heraus. Wie lassen sich Faxe in einen modernen Büroablauf integrieren?

Faxe muten uns heute oftmals wie

Überbleibsel aus einer Zeit der papierbetonten

Bürokommunikation an.

Ob im Büro oder zu Hause, eigentlich

wünschen wir uns, Faxe so einfach wie

E-Mails zu senden oder zu empfangen

und abzulegen.

Komfortabel ist eine Faxanwendung

dann, wenn jedes Dokument, das

aus Windows heraus gedruckt werden

kann, auch als Fax versandt werden

kann. Einfache Bedienung und Benutzerfreundlichkeit

sind dabei Voraussetzung.

Doch bewältigt der Fax-Server

auch besondere Anforderungen? Was

tun, wenn das Fax der Firma Müller

nicht mehr aufzufinden ist? Schön wäre

es, wenn man jetzt mit der Volltextsuche

von Lotus Domino nach Inhalten in

den Faxen suchen könnte. Wie geht der

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

Fax-Server mit vertraulichen Faxnachrichten

um? Kann man auch dann von

jeder beliebigen Windows-Applikation

aus faxen, wenn Domino WebAccess

genutzt wird?

Der Lotus-Notes-Spezialist Q!kom

hat das Motto „Notes besser nutzen“

und bietet Produkte, die in der Praxis

überzeugen und die Arbeitsabläufe optimal

unterstützen. Deshalb wurde als

Fax-Server ExtraFax der Firma Extra-

Comm ausgewählt. ExtraFax ist 100 %

in Notes integriert. Faxe können von

jedem Platz und aus jeder Anwendung,

die drucken kann, gesandt werden. Sie

werden als PDF empfangen. Extra Fax

kann alle Faxe auf Wunsch im searchable

PDF-Format, für die Volltextsuche

indiziert, oder als PDF/A für die Ablage

im Archiv zur Verfügung stellen.

Genauso einfach sendet die Lösung

SMS oder nimmt sie entgegen. Lästige

Werbe-Faxe verstopfen nicht länger den

Fax-Eingang, sie können durch vielfältige

Filterregeln abgefangen werden. ExtraFax

ist Notes- und Web-fähig. Es kann

mit seinem eigenen Druckertreiber die

Daten aus jeder Windows-

Anwendung über das Internet

(via http) als Fax einliefern.

In Umgebungen, in denen

ständige Verfügbarkeit garantiert

werden soll, ist ExtraFax

am richtigen Platz. Falls ein

ExtraFax-Server mit Anfragen

überlastet ist, garantiert

das automatische Routing zu

einem ExtraFax-Server mit

freien Kapazitäten die gleichmäßige

Auslastung der Server.

Dies Routing greift auch sofort,

falls einmal ein Server gewartet

werden muss. Die Lösung

ist Domino 8 ready. Es kann

sowohl als Domino Add-on-

Task auf dem Server als auch

auf dem Lotus-Notes-Client

betrieben werden. Die Client-

Version ist eine ideale Ergänzung für

Plattformen wie iSeries, AIX, Solaris

und Linux. Über die ExtraFax-API können

viele andere Applikations-Server

eingebunden werden, z. B. Websphere.

Die API unterstützt J2EE, Microsoft.NET,

C/C++, Visual Basic und LotusScript.

Andres Rosen ó

QKom gmbH, Kobern

www.qkom.de


Was kostet die Mail?

Diese Frage stellen sich heute nicht nur EDv-Leiter. Im Zeitalter

von SOX, E-Mail Compliance, hIPAA, GLB, EDI-Fakt und

GDPdU sind Controller, Juristen und Geschäftsleiter direkt

mit der Fragestellung konfrontiert.

Der EDV-Leiter wird meist einen

Preis aus Verbindungsgebühr, Infrastrukturkosten

und Betriebskosten

errechnen und auf einen relativ gesehen

moderaten Geldbetrag kommen.

Dieselbe Frage an das kaufmännische

Management könnte ganz anders aussehen.

Eine Geschäftsprozess-bezogene,

nicht aufgefundene Mail kann im

Extremfall bis zur Inhaftierung der Geschäftsleitung

führen. In weniger spektakulären

Fällen zieht es eine finanzielle

Strafe nach sich, wie beispielsweise

im Falle der Deutschen Bank Securities

Inc. (DBSI), die mit einer Strafe der

amerikanischen Börsenaufsicht (SEC)

von 7,5 Mio. US-Dollar belegt wurde,

weil die Mailkorrespondenz nicht rechtzeitig

bzw. nur unvollständig vorgelegt

werden konnte.

Die meisten Geschäftsprozessverantwortlichen

werden sagen, dass ihnen

das nicht passieren könne, da ja das

Unternehmen mit einem Archiv arbeitet.

Doch Studien belegen, dass selbst

in modernen elektronischen Archiven

die Rate an falsch abgelegten oder verloren

gegangenen Dokumenten nicht

merklich gesunken ist. Ein Archiv ist

nur so gut, wie die Personen, die damit

arbeiten. Der Gefahr von Fehl-, Nichtablage,

Manipulation vor oder nach der

Ablage bzw. Löschung von Vorgängen

oder Einzeldokumenten ist ein Unternehmen

permanent ausgesetzt.

Ein Möglichkeit, sich dieser Gefahr

nicht auszusetzen, bietet z. B. „Red-

Box“. Die RedBox ist eine Appliance,

bestehend aus einem gehärteten Server

(IBM x-Series ist zertifiziert) und einer

Aufzeichnungssoftware. Jeglicher Mail-

verkehr wird in ein eigenes Storage-

Verzeichnis oder Medium im RFC822

Format aufgezeichnet. Somit wird sichergestellt,

dass die Korrespondenz

im Ursprungsformat beibehalten wird

und über Jahre auch mit Nachfolgesystemen

lesbar bleibt.

Der Schutz vor Manipulation der

aufgezeichneten Daten und der daraus

resultierenden garantierten Unveränderbarkeit

erfolgt mit „RedBox“

mittels einer patentierten Verschlüsselungstechnologie,

die mit anerkannten

Rechtsgutachten freigegeben wurde.

Die ursprüngliche Frage der E-Mail-

Kosten müsste nun anders gestellt werden:

Welche Folgen ziehen nicht Compliance-konforme

Geschäftsprozesse

nach sich? Die Antwort ist einfach:

Haftstrafe, Geldstrafe, unnötig verlorene

Rechtsstreite - alles ist möglich.

Im Irrgarten der Unternehmensauflagen

hilft nur eines: Compliance konformes

Mailrecording. Nur damit hat

man die absolute Sicherheit, ergänzend

zum Archiv, sämtliche E-Mail-bezogenen

Geschäftsvorgänge lückenlos abbilden

zu können. RedBox hilft, diesen

Zustand zu erreichen.

Die Dr. Ellwanger und Kramm

GmbH, eine Tochter der SüdWest Bank,

hat sich für den Einsatz der RedBox

entschieden. Somit hat die Geschäftsleitung

die Sicherheit, alle E-Mail Geschäftsvorfälle

aufzuzeichnen und im

Falle von Ungereimtheiten wieder vollständig

nachvollziehen zu können.

Gerd Laski ó

Mercon consulting group gmbH, Ditzingen

www.mercon-group.com

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

29


30

SChWERPUNKT BPM, SOA, WEBSERVICES uND SAAS

SUMMARY

Über eine Webanbindung lässt sich der

Abruf und die Integration von Anwen‑

dungen und Prozessen realisieren, die

die im Unternehmen vorhandenen Appli‑

kationen erweitern und ergänzen.

Serviceorientierte Architekturen etablieren sich

Reif für die optimierte SOA

Unternehmen jeder Größenordnung haben erkannt: An einer Serviceorientierten Architektur

ist heute kein vorbeikommen mehr. Folglich haben die meisten IT-verantwortlichen

mittlerweile ihren Weg in Richtung SOA eingeschlagen oder planen das in nächster Zukunft.

Die hersteller unterstützen sie dabei tatkräftig mit Know-how, neuen Messmethoden

sowie technischen und organisatorischen Tools.

Mehr Agilität – diesen Wunsch hegen

nicht nur Unternehmen in einem

wettbewerbsgeprägten Geschäftsumfeld,

sondern auch jeder Autofahrer,

der in einem Stau festsitzt. Im Bundesland

Hessen passiert ihm das seltener,

als in den meisten anderen Bundesländern,

und dies obwohl sich rund um

das Frankfurter Kreuz täglich 100.000

Autos pro Autobahnkilometer tummeln

– im Bundesdurchschnitt sind es nur

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

49.000. Möglich ist der reibungslose

Verkehrsfluss unter anderem durch

schnelle, automatische Maßnahmen auf

Basis von computergestützten Videoanalysen.

Architektonische Grundlage

hierfür: SOA.

Vorausschauende Lösungen, ausgezeichnete

Betriebsabläufe, einheitliche

IT-Governance – so lauteten die wichtigsten

Herausforderungen, mit denen

die Daimler IT konfrontiert war. Die IT

sollte sich als echter Enabler für den

Geschäftserfolg in Stellung bringen. Mit

anderen Worten, die IT sollte das ganze

Unternehmen agiler machen – agiler,

auf dass der Konzern schneller und flexibler

auf veränderte Marktbedingungen,

Kundenwünsche oder Aktivitäten

des Wettbewerbs reagieren konnte. Um

dies zu erreichen, schuf die Daimler IT

auf Basis eines SOA/BPM-Blueprints eine

übergreifende Plattform, mit der das

Fontmonster, iStockphoto.com


Unternehmen zukünftige Projekte mit

Hilfe von bereits vorhandenen Prozessmanagement-Tools

schneller prüfen

und auf den Weg bringen kann. Fachabteilung

und IT können auf Grundlage

dieser Plattform schneller und besser

zusammenarbeiten, was zu innovativer

Anwendungsentwicklung bei kontrollierten

Kosten führt. Grundlage auch

hierfür: SOA.

Der veränderungsdruck steigt

Diese und viele weitere Beispiele zeigen,

wie SOA das Versprechen, mehr

Agilität in die Organisation zu bringen,

einlöst. Die Botschaft ist wichtig, da immer

mehr CEOs Agilität mittlerweile

als kritischen Erfolgsfaktor ansehen.

Das belegt die globale CEO Studie von

IBM „The Enterprise of the Future“: 83

Prozent der befragten CEOs erwarten,

dass grundlegende Veränderungen

auf ihr Unternehmen zukommen. 98

Prozent planen sogar Änderungen im

Geschäftsmodell. Sie alle hoffen durch

mehr Agilität, den steigenden Veränderungsdruck

meistern zu können.

Der Begriff Agilität ist heute durch

übermäßigen Gebrauch etwas verschwommen.

Daher lohnt an dieser

Stelle ein genauer Blick darauf, welche

Faktoren ein agiles Unternehmen

ausmachen: Agil sind Unternehmen,

wenn sie nicht nur auf Veränderungen

reagieren, sondern diese bereits vorher

antizipieren können. Dazu ist eine enge

Koppelung von Fachabteilungen und

IT notwendig, zumal die Änderungen

heute zwar abteilungsübergreifend angestoßen,

aber vor allem von der IT umgesetzt

werden. Folglich wird die IT für

viele Branchen bereits zum Unterscheidungsmerkmal

– so etwa im Banken-

und Versicherungssektor. Das stärkt

die Rolle des IT-Verantwortlichen: als

CIO steigt er in die Geschäftsführung

auf.

Wie lässt sich aber Agilität gezielt

verbessern und wie kann man diese

Verbesserungen messen? Die Antwort:

Durch das Wissen, welche zukünftigen

Herausforderungen auf eine Branche

zukommen und wie SOA dabei helfen

kann. Unter dem Namen SmartBusiness

INsight hat zum Beispiel IBM eine

ganze Reihe branchenspezifischer

Studien erstellt, in denen Trends ganz

konkret analysiert werden. Sie zeigen,

wie SOA helfen kann, Geschäftsziele zu

erreichen angesichts sich ständig ändernder

Rahmenbedingungen.

Sind diese Initiativen auf den Weg

gebracht, geht es im nächsten Schritt

darum, die gewonnene Agilität auch

messbar zu machen. Auch dafür gibt

es bereits Instrumentarien, die analog

zu den bekannten Key Performance

Indikatoren (KPIs) sogenannte Key

Agility Indicators (KAIs) bestimmen.

Mit deren Hilfe kann ein Unternehmen

tatsächlich messen, wie viel schneller

und geschickter es im Vergleich zum

Wettbewerb Veränderungen durchführen

kann. Mehr als 300 dieser KAIs

hat IBM in der Lieferkette, im Finanzmanagement,

im Personalwesen und in

der IT bereits bestimmt. Entsprechende

Bibliotheken sind schon in WebSphere

Produkten eingebettet.

Drohender SOA-Wildwuchs

Während sich diese Optimierungswege

mehr mit der geschäftlichen Seite

der SOA-Medaille beschäftigen, zeitigt

die zunehmende SOA-Reife auch stetig

technische Verbesserungen. Einige

Unternehmen stehen zum Beispiel

mittlerweile vor der Herausforderung,

dass verschiedene Fachabteilungen

sich unabhängig voneinander auf den

SOA-Weg gemacht haben und dabei unterschiedliche

Architekturen genutzt

haben. Wenn dann beide Ansätze zusammengebracht

werden müssen, fällt

mehr oder weniger großer Konsolidierungsaufwand

an. Um dem vorzubeugen

beziehungsweise dies überhaupt

zu verhindern, empfiehlt sich der Gebrauch

herstellerneutraler Referenzarchitekturen.

Diese helfen weitere SOA-

Initiativen aufeinander abzustimmen

und zu planen. Sie dokumentieren den

Standard für die weitere Evolution von

SOA im Unternehmen.

Referenzarchitekturen sind ein Beispiel

für eine Maßnahme in Richtung

mehr SOA Governance – das Thema

wird ebenfalls mit zunehmendem Reifegrad

immer wichtiger. Ohne Festlegung

der organisatorischen Rahmenbedingungen

drohen Wildwuchs und

Doppelarbeiten. SOA Governance legt

zum Beispiel genau fest, wer welche

Rolle einnimmt oder welche Maßnahmen

welchem Ziel gelten. Auch hierzu

bieten Hersteller bereits vorgefertigte

Tools an.

Nachdem ein Unternehmen mit einer

bestimmten Initiative in das SOA-

Thema eingestiegen ist – etwa über

einen der typischen Einstiegspunkte

Wiederverwendung, Konnektivität, Informationsmanagement,

Mitarbeiter

oder Prozesse – stellt sich die Frage,

auf welche Art und Weise das SOA-

Pflänzchen zum weiteren Gedeihen

gebracht werden kann. Hier hilft es,

vom guten Beispiel anderer zu lernen,

die unterschiedliche Themen wie etwa

die End-to-End-Ausweitung oder das

Thema SOA-Governance behandeln.

Eine entsprechende Datenbank mit

Anwendungsgeschichten, Übungen,

Musterbeispielen und anderem bietet

beispielsweise IBM. Hier kann der Anwender

die dafür benötigten Software-

Tools bereits in einer gehosteten Sandbox

ausführlich testen. ó

CLICK TO

www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

IBM Deutschland gmbH, Stuttgart

www.ibm.de

Jacqueline E. Wacker

Marketing Manager

WebSphere, IBM

Deutschland gmbH

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

31


32

SChWERPUNKT BPM, SOA, WEBSERVICES uND SAAS

Klein- und Mittelbetriebe stehen SaaS kritisch gegenüber

Erfolg mit knappen IT-Budgets

Mieten statt kaufen – für den Mittelstand stellt Software-as-a-Service (SaaS) eine

wirtschaftlich interessante Option dar, um ohne eigene Ressourcen stets über Software

auf dem neuesten Stand zu verfügen und Synergien zu nutzen.

Weltkonzerne, die vor dem wirtschaftlichen

Aus stehen, Traditionsunternehmen,

die ohne staatliche

Zuschüsse ihre Werke schließen müssen

– eine Schreckensmeldung

jagt die andere. Aber auch der

Mittelstand muss verstärkt

nach zusätzlichen Optimierungsansätzen

im eigenen

Unternehmen suchen, um die

Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Ein Problembereich ist

in vielen Fällen die IT.

Ob nun ungeeignete Softwarelösungen

hohe Ressourcen

binden oder elektronische

Unterstützung gänzlich fehlt

– die Liste der Baustellen ist

lang. Die meisten Betriebe

vertrauen auf klassische Softwaremodelle

oder eigenentwickelte Lösungen.

Während erstere die Gefahr bergen,

viel Geld in ungenutzte Software oder

Überlizenzierungen zu stecken, stoßen

letztere aufgrund mangelnder Flexibilität

schnell an ihre technologischen

Grenzen.

SaaS: 20 bis 30 Prozent Wachstum

prognostiziert

SaaS hat sich in den letzten Jahren als

der Trend am Softwaremarkt herauskristallisiert.

Die Experten gehen in

ihren Prognosen von jährlichen Wachstumsraten

des Marktsegments von 20

bis 30 Prozent aus, so erwartet die Experton

Group z. B. einen Anstieg des

Marktvolumens von derzeit 345 Millionen

Euro auf 577 Millionen Euro im

Jahr 2010.

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

Joe Potato, iStockphoto.com

Während Mietsoftware und Online-

Portale in Großunternehmen heute

Standard sind, stehen Klein- und Mittelbetriebe

SaaS-Lösungen noch kri-

tisch gegenüber. „Das rechnet sich für

uns doch nicht.“ fasst Michael Rösch,

CTO von Selected Services, den weitverbreiteten

Einwand des Mittelstands

zusammen. „Dabei sind es vielmehr die

individuellen Prozesse eines Unternehmens

als die Unternehmensgröße als

solche, die den Ausschlag geben. Unsere

Erfahrung hat gezeigt, dass auch

bereits ein geringes Einkaufsvolumen

eine hohe Teilevielfalt und damit eine

hohe Komplexität aufweisen kann.“

Das Wiener Unternehmen hat sich

bereits vor zehn Jahren auf die Entwicklung

von gehosteten SaaS-Lösungen für

die Bereiche Einkauf, Logistik, Entwicklung

sowie Qualität spezialisiert

und die Marktentwicklung mitverfolgt.

„On-Demand Software lohnt sich für

Unternehmen jeder Größe zur Reduzierung

der Prozesskosten sowie zur

Steigerung der Profitabilität“, meint

Michael Rösch.

Zweckmäßig ist im Mittelstand in

den meisten Fällen der Einsatz eines

modularen Tools, um selektiv die

erforderlichen Bereiche abzudecken.

Diese lassen sich später zu

einem logischen Prozess auf einer

zentralen Plattform zusammenführen.

Das Online-Portal POOL-

4TOOL ermöglicht heute durchgängige

elektronische Prozesse

entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Mietsoftware wird vom

Hersteller gehostet, der Anwender

benötigt zur Nutzung lediglich

eine Breitband-Anbindung sowie

einen Internetbrowser. Durch die

Integration der Software-Lösungen in

bestehende IT-Landschaften, kann das

Unternehmen auch diese Investitionen

besser nutzen.

Michael Rösch berichtet: „Viele mittelständische

Unternehmen fürchten

einen hohen Aufwand bei der Integration.

Aufgrund generischer Webservices

und standardisierter SAP-Schnittstellen

halten wir die Implementierungsdauer

sowie die Initialkosten nicht nur bei

SAP-Lösungen gering. Zudem legen wir

das Know-how, das wir in den Projekten

mit Marktführern über die Jahre

generiert haben, auf den Mittelstand

um und sorgen so für einen gezielten

Wissenstransfer.“

Thomas Dieringer ó

Selected Services gmbH, Wien (A)

www.pool4tool.com


Weiterentwicklung von AS/400-Software

Soft-Couture

Der Name Akris steht für die neue moderne Couture Designer

�0

Kollektion aus der Schweiz. Die IT des renommierten Unternehmens

verwendet seit langer Zeit die IBM i-Produktfamilie.

Die Software stammt vom deutschen

Branchenspezialisten Pohl Softwear und

wird konsequent nach den Bedürfnissen des

Unternehmens weiterentwickelt. Mit Giorgio

Macoggi hat sich Akris nun einen Projektleiter

für den Aufbau eines Zeitwirtschaftssystems

geholt, der erfolgreich in die Erneuerung

geht. Die IT-Profis haben in den letzten Jahren

immer wieder erlebt wie langlebig Konzepte

sind, wenn sie einmal in einem Unternehmen

Fuß gefasst haben. Viele Ansätze sind

gescheitert, weil sie den Wert des Bestehenden

unterschätzt haben. Bei Akris wurden die

bestehenden Anwendungen als das erkannt,

was sie sind, nämlich der Lebensnerv des Unternehmens.

In dem neuen Projekt wurde nicht an dieser

Basis gerüttelt, darauf wurde sehr konsequent

und strukturiert aufgebaut. Entscheidend

für den Erfolg dieser Vorgehensweise

war auch die Wahl der Technologie, mit der

man an die Umsetzung geht. Natürlich wollte

man die Vorteile der Windows-Plattform nutzen,

die Logik muss aber weiterhin auf der

iSeries laufen. Akris hat in den letzten Jahrzehnten

viel in die Anwendung investiert und

will sie auch behalten. Die Wahl der Technologie

fiel aus einigen Gründen auf Microsoft

.NET. Um die klassischen iSeries-Anwendungen

ideal zu integrieren, wurde ASNA Visual

RPG.NET gewählt.

Mit .NET wurden die Daten der Warenwirtschaft

ideal in die bestehende Office-

Umgebung integriert, mit dieser Technologie

konnten die Entwickler bei Pohl die Anforderungen

von Giorgio Macoggi innerhalb kurzer

Zeit umsetzen. Neben der selbstverständlichen

Fähigkeiten des Programms zur Berechnung

und Verwaltung von Arbeitsgängen und

Arbeitsplänen lag der Schwerpunkt auf der

Entwicklung einer Oberfläche, die Transparenz

und Klarheit des Datenbestandes auch

bei vielen tausenden Arbeitsgängen und Plänen

gewährleistet. Dies wird erreicht durch

die Implementierung eines Konzepts zur intuitiven

Strukturierung der Daten.

Die Vorteile dieser Vorgehensweise sind:

ó Integration in die vorhandene

IT-Umgebung

ó Ergonomisch optimierte Oberfläche

ó Intuitive Bedienung

ó Flexible Anpassung und Erweiterung an

neue Anforderungen

„Mit time-wear sind wir in der Lage, sehr

zeitnah an die Entwürfe der Creation zunächst

zu kalkulieren und dann zu produktionsreifen

Arbeitsplänen zu entwickeln. Die vollständige

Integration von time-wear mit unserem ERP-

Paket reduziert den Aufwand für manuelle

Dateneingabe erheblich. Die wachsende Zahl

von Arbeitsgängen, Bausteinen und Arbeitsplänen

stellt aufgrund der Strukturierung der

Daten nun kein Problem mehr dar, sondern

bildet die wertvolle Basis für eine effiziente

Kalkulation.“

Die konsequente und schnelle Umsetzung

innerhalb kurzer Zeit war nur durch Verwendung

der bestehenden Warenwirtschaft als

Basis möglich, da es sich bei den Programmen

um praxisbewährte Programme handelt.

Der wesentliche Unterschied zu den bekannten

Modernisierungsansätzen besteht darin, �1�0�0

dass die Dialoge von time-wear komplett neu

�9�5

entwickelt wurden und die Entwickler daher

von keinerlei Einschränkungen behindert �7�5

wurden. Christian Neißl ó

Christian Neißl, Thalheim (A)

www.neissl.net

�1�0�0

�9�5

�7�5

�2�5

�5

�2�5

�5

�0

33

Besuchen

Sie uns!

Halle 4

Stand F57


DNY59, iStockphoto.com iStockphoto.com

34

SChWERPUNKT BPM, SOA, WEBSERVICES uND SAAS

Integrations- und Entwicklungswerkzeuge für die Service-Welt

Definition von Service

SOA und SaaS haben schon einmal eines gemeinsam: den „Service“ im Begriff. Bleibt die

Frage: Wie hängen das schon leicht angestaubte Buzzword Service-orientierte Architektur

und der hochaktuelle Marketingbegriff Software-as-a-Service eigentlich zusammen und

muss Unternehmen oder Software-hersteller dieser Zusammenhang interessieren?

Sie hängen miteinander zusammen

und bauen sogar aufeinander auf.

Den Begriff SOA gibt es seit 1996 und

seine Idee ist im Prinzip relativ einfach:

Statt Software in Form von monolithischen

Lösungen einzusetzen, soll diese

in einzelne, elementare „Software-Services“

zerlegt werden. Software-Architekten

bauen die Services dann frei und

bausteinartig zu neuen, flexibel veränderbaren

Applikationen zusammen.

Aber SOA ist so etwas wie ein ewiges

Talent geblieben und hat nie den

ganz großen Durchbruch geschafft.

Schon bei der Definition, was denn

überhaupt ein Service ist, wie elementar

ein Dienst für eine SOA sein muss,

scheiden sich bis heute die Geister. Hinzu

kamen Schwierigkeiten in der Praxis,

weil sich SOAs mit vielen einzelnen

Services als sehr komplex und deshalb

schwierig zu managen und zu orchestrieren

erwiesen.

Mit Salesforce.com erschien der erste

SaaS-Angebot-Slogan: No Software

auf dem Markt und war sofort erfolgreich.

Der Service in „SaaS“ hat auf den

ersten Blick wenig mit dem SOA-Begriff

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

zu tun: Er hebt vielmehr darauf ab, dass

der Nutzer keine Software-Lizenz kaufen

muss, sondern die Software nach

Bedarf als Dienstleistung bezahlt. Aber

letztendlich kann ein SaaS-Angebot nur

gemacht werden, wenn die Funktionen,

die Services, einer Software mandantenfähig

über das Web nutzbar sind.

Damit ist SaaS eigentlich die erste „Killeranwendung“

des SOA-Prinzips und

definiert gleichzeitig, was ein Service

ist. Dem Erfolg des SaaS-CRMs von

Salesforce.com nacheifernd, entstehen

zurzeit SaaS-Angebote für praktisch

jeden Funktionsbereich – ERP,

Warenwirtschaft, Projektmanagement

etc. – und SaaS steht bei Anwenderunternehmen,

Software-Herstellern und

IT-Dienstleistern ganz oben auf der

Agenda.

Langwieriges Programmieren ade

Damit wird auch sichtbar, welche Art

von Werkzeugen die Anbieter- und Anwendergruppen

benötigen, um in der

Service-orientierten SaaS-Welt Software

zu entwickeln, einzusetzen und

zu managen. Eine der großen Herausforderungen

beim Einsatz von SaaS

liegt in der Verbindung der On-Premise-Anwendungen

mit Service-Software,

um Daten auszutauschen und durchgängige

Workflows aufzusetzen.

Deshalb benötigen sowohl Unternehmen

als auch Dienstleister für Unternehmenskunden

eine Integrationsplattform,

mit der sich einfach, schnell

und risikolos SaaS-Lösungen in die

bestehende IT-Infrastruktur einbinden

lassen. Am besten sind dafür Integrationswerkzeuge

geeignet, die das langwierige

Programmieren von Schnittstellen

durch Standard-Interfaces völlig

eliminieren.

SaaS-Anwendungen lassen sich

nicht entwickeln wie Client-Server-

Lösungen. Moderne SaaS-Angebote

basieren in der Regel auf Rich Internet

Applications. Nur sie sind in der Lage

über das Web Software-Funktionen so

zur Verfügung zu stellen, dass sie in ihrer

Vielfältigkeit und Nutzerfreundlichkeit

denen von Desktop-Anwendungen

entsprechen. Die meisten Entwicklungstechnologien

machen es schwer,

RIAs zu entwickeln. Software-Hersteller

sind gezwungen, die Server- und

Client-Seite separat mit unterschiedlichen

Werkzeugen, die unterschiedliches

Know-how erfordern, zu programmieren.

Dies ist auf Dauer wirtschaftlich

nicht vertretbar und verhindert das

Entstehen innovativer SaaS-Angebote.

Deshalb benötigen Software-Entwickler

in Unternehmen und bei Software-Herstellern

eine Entwicklungsumgebung,

die für die Programmierung der Client-

und Server-Seite ein einheitliches

Paradigma nutzt. Außerdem sollte es

möglich sein, Software sowohl für den

SaaS- als auch für den On-Premise-Betrieb

zu entwickeln – am besten sogar:

Software für den hybriden Einsatz in

beiden Betriebsformen.

Stephan Romeder ó

Magic Software Enterprises gmbH, Ismaning

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36

TEChNIK & INTEGRATION

IP Telephony und Unified Communications mit Nortel SCS 500

Power Communication

Seit April 2008 gibt es die Möglichkeit, Nortels „Software Communication System 500“

( Nortel SCS 500) auf IBM Power Systemen in einer Linux Partition zu nutzen. Bereits seit

Oktober 2006 war es möglich, die 3Com IP Telephony Suite in einer Linux Partition (Linux für

Power PC) des System i zu nutzen. Dieser Artikel erklärt die neue Option mit Nortel SCS 500.

Nortel hat im April 2008 eine neue

Voice over IP (VoIP) Telephonie-

Lösung für den Mittelstand auf den

Markt gebracht, Nortel SCS 500. Diese

Lösung basiert auf dem SIP-Standard

und ist optimiert für den Einsatz bei

Unternehmen mit ca. 30 bis 500 Telefonnutzern,

kann jedoch bei entsprechender

Hardware auch bis ca. 1000

Benutzer skalieren. Die Lösung ist ein

„Rundum-Wohlfühlpaket“, das soll heißen,

dass sehr viele Funktionen, wie

zum Beispiel die Hochverfügbarkeit,

Voice-Mail („Anrufbeantworter“), ein

Telefonkonferenz-System und ein Contact

Center, aber auch die Integration

mit IBM Lotus Notes und Sametime

(oder auch Microsoft Outlook) in der

Software enthalten sind. Details hierzu

finden Sie im Abschnitt „Die Nortel SCS

500 Lösung“.

Zunächst wurde Nortel SCS 500

für das IBM Power System mit IBM i

angekündigt – da sie auf einem Linux

Kernel basiert, kann sie jedoch grundsätzlich

auf allen IBM Power System

Versionen, auch Power Blades, zum

Einsatz kommen. Wir erklären hier die

Konfiguration und Integration mit dem

IBM i Betriebssystem. Andere Konfigurationen

werden derzeit von Nortel und

IBM getestet und werden im Laufe der

Zeit auch offiziell unterstützt werden.

Was bedeutet eigentlich

IP-Telefonie?

IP-Telefonie ist die Bereitstellung von

Sprachdiensten über das Internet Pro-

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

tocol (IP), beispielsweise über Local

Area Netzwerke (LAN), über Wide Area

Netzwerke (WAN) oder über das Internet.

IP-Telefonie ist unter mehreren Namen

bekannt, alle meinen im Wesentlichen

dasselbe:

ó IP Telephony

ó Voice/Data Convergence

ó IP PBX

ó VoIP – Voice Over IP

IP-Telefonie ist aber nicht dasselbe

wie Voice over the Internet. Es ist kein

peer-to-peer VoIP, wie z. B. Skype sondern

eine Enterprise-Class Anwendung

(incl. QoS usw.).

Warum IP-Telefonie?

Einer der wichtigsten Gründe ist, dass

IP-Telefonie eine kostensparende Lösung

ist:

ó Zum Beispiel ist nur noch ein Netz-

werk nötig – keine separate Datenund

Telefonverkabelung ist mehr erforderlich.

Wenn Power over Ethernet

(PoE) Switches eingesetzt werden,

sind auch weniger Stromkabel und

Steckdosen erforderlich. Ganz wichtig

ist hier natürlich, dass das Netzwerk

über die nötige Kapazität verfügt, außer

den Daten nun auch noch Sprachpakete

zu transportieren. Um dies sicherzustellen,

sollte auf jeden Fall die

Netzwerkkapazität vor dem Einrichten

einer VoIP Lösung überprüft und,

falls nötig, angepasst werden. Diese

Prüfung wird normalerweise von der

Firma, die die VoIP Umgebung vor Ort

einrichtet, durchgeführt.

ó Eine zentrale IP PBX (Private

Branch Exchange = Vermittlungsanlage,

in unserem Fall das Power System

mit Nortel SCS 500) bedient alle

Telefonbenutzer eines Unternehmens

– und dies gegebenenfalls weltweit.

An entfernten Standorten werden (IP)

Telefone oder Softclient und Headset

am PC/Laptop benötigt, jedoch keine

zusätzliche Vermittlungsanlage.

ó Kostenlose/kostengünstige Fernge-

spräche und/oder Telefonkonferenzen

zwischen verschiedenen Firmenlokationen

und externen Teilnehmern.

ó Produktivitätsgewinn der Mitarbeiter

beispielsweise durch Anwesenheitsfunktionen

im Softclient, Erreichbarkeit

reisender MA auch in anderen

Lokationen/Home Office unter derselben

Telefonnummer usw …

Die Nortel SCS 500 Lösung hat den

Vorteil, dass sie auf offenen Standards

basiert, zum Beispiel ist das Session

Initiation Protocol (SIP), welches das

Standardprotokoll für VoIP ist, nativ unterstützt.

Weitere offene Standards, die

die Nortel Lösung implementiert, sind

Quality of Service (801.1p, 802.1Q),

Power over Ethernet (PoE), Datenkomprimierung

(G.711, G.729) usw. Durch

die Nutzung von SIP können zum Beispiel

auch SIP-Telefone anderer Hersteller

genutzt werden, von welchen

einige bereits von Nortel getestet und

unterstützt sind (z. B. diverse Telefone

der Firma Polycom). Vorhandene analoge

Telefone und Faxgeräte können über

Gateways mit der IP-Telefonie Lösung


integriert werden. Die Integration mit

anderen Anwendungen geschieht ebenfalls

über offene Standards, beispielsweise

die E-Mail Integration über SMTP.

In der Software integriert ist außerdem

eine Hochverfügbarkeitslösung. Dies

bedeutet, dass man einen Backup Server

konfigurieren kann, der im Falle

eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls

des primären Servers das Routing

der ein- und ausgehenden Telefonate

übernimmt.

Und warum auf IBM Power System

mit IBM i?

Da viele Geschäftsprozesse auf ein

funktionierendes Telefon angewiesen

sind, macht es natürlich Sinn, die

Telefonie-Software integriert mit einer

hochverfügbaren, sicheren Plattform

wie dem IBM Power System mit IBM i

zu betreiben. Desweiteren erlaubt diese

Konfiguration traditionelle Geschäftsanwendungen

und die Telefonie-Lösung

„in einer Box“ zu betreiben. Die Telefonie

Software wird in einer Linux Partition

auf dem IBM Power System installiert.

So können entweder bisher nicht

genutzte System-Ressourcen verwendet

werden oder ein bestehendes System

wird nach Bedarf (Sizing!) mit Hauptspeicher

und Festplatte erweitert, um

die Telefonie Partition hinzuzufügen.

Es besteht aber selbstverständlich auch

die Möglichkeit ein dediziertes System

hierfür einzusetzen (und eventuell die

Backup Telefonieumgebung einem bestehenden

System hinzuzufügen).

Die Hardwareanforderungen sind

relativ gering, so werden minimal 600

CPW (0.2 Prozessoreinheiten), ca. 2 GB

Hauptspeicher, 15 GB Plattenspeicher

sowie 1 Ethernet Adapter im System benötigt

– damit kann diese Lösung selbst

auf den kleinsten Power System Modellen

zum Einsatz kommen. Die tatsächlichen

Anforderungen hängen von den

genutzten Funktionen und der Anzahl

der Benutzer ab. Vor allem, wenn ein

bestehendes System genutzt werden

soll, muss ein kundenspezifisches Si-

zing durchgeführt werden (durch den

IBM oder Geschäftspartner Vertrieb).

Trotz der hohen Systemverfügbarkeit

des IBM Power System mit IBM i

sollte man sich auf jeden Fall über eine

Backup Lösung für eine solch wichtige

Anwendung wie das Telefonieren Gedanken

machen. Das kann entweder

ein Backup Telefonie System sein oder

z. B. ein ganz normaler traditioneller

Telefonanschluss, der parallel für den

Notfall beibehalten wird.

SIP-Grundlagen: SIP-Adressierung,

SIP-Signalling

Jedes Endgerät (egal ob Telefon oder

ein PC mit Softclient) bekommt eine IP

Adresse. Jeder Benutzer bekommt eine

SIP-Adresse, diese sieht ähnlich aus wie

eine E-Mail Adresse plus „SIP:“. Zum

Beispiel: SIP:fritzchenmueller@abc.

com. Normalerweise wird aber nicht

der Name sondern die Telefonnummer

eingesetzt, also SIP:12345@abc.com.

Eine Verbindung zwischen den Endgeräten

basiert zwar auf der SIP-Adresse,

die Benutzer rufen einander jedoch

über die normale Anschlussnummer an

(also 12345) und die SIP-Geräte fügen

alle weiter benötigten Informationen

hinzu.

Zunächst muss sich ein Benutzer

mit seiner SIP-Adresse an mindestens

einem Endgerät anmelden (die Zugangsdaten

sind normalerweise im Telefon

bzw. Softclient gespeichert). Man

kann sich mit derselben SIP-Adresse

an mehreren Endgeräten anmelden,

z. B. könnte sich ein EDV-Mitarbeiter an

einem Telefon/Softclient im Büro, im

Maschinenraum und in einem Besprechungsraum

anmelden. Wird dann die

entsprechende Rufnummer gewählt,

klingeln alle Telefone gleichzeitig und

der Angerufene nimmt das Telefon ab,

das am Besten passt.

Die Telefonie-Software auf dem Server

hält eine Verbindungstabelle vor,

in welcher die SIP-Adressen den IP

Adressen der entsprechenden Endgeräte

zugeordnet werden. Wird nun die

Telefonnummer 12345 gewählt, so geht

diese Anfrage zunächst an den Server

(es wird eine INVITE Message an die

IP-Telefonie Anwendung gesendet),

dort werden auf Basis der Verbindungstabelle

die IP Adressen der entsprechenden

Endgeräte zugeordnet und

der Anruf an diese Geräte geroutet (die

Telefonie-Anwendung sendet nun eine

INVITE Message an die Zieladresse –

diese INVITE Message geht zu allen

Geräten, die derzeit auf die SIP-Adresse

des Angerufenen registriert sind). Wird

der Anruf entgegengenommen, antwortet

die Zieladresse mit einer „200 OK“

Message. Das ist das Zeichen für die Telefonie-Software,

dass die Verbindung

hergestellt ist.

Die tatsächliche Telefonverbindung

wird von Endgerät zu Endgerät aufgebaut,

das bedeutet, sobald die Verbindung

besteht, ist keine Last mehr

auf dem Server. Kann ein Anruf nicht

entgegengenommen werden, kann der

Anrufer eine Nachricht (Voice-Mail)

hinterlassen und das Endgerät wird einen

entsprechenden SIP-Status-Update

erhalten (es geht z. B. das „Message

waiting“ Lämpchen am Telefon an).

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

37


38

TEChNIK & INTEGRATION

Wo und wie läuft IP-Telefonie auf

dem IBM Power System?

Grundvoraussetzung ist, dass das

System in ein ausreichend dimensioniertes

IP Netzwerk eingebunden ist,

genauso wie alle internen Endgeräte

(Telefone oder Soft Phones). Die SIP-

Telefone werden idealerweise über PoE

Switches betrieben. Die Verbindung

zur „Außenwelt“ erfolgt über Gateways.

Außenstellen können über so genannte

Session Border Controller (SBC) angeschlossen

werden, das heißt, es wird

in den Filialen kein eigener Telefonie-

Server benötigt, sondern lediglich eine

Verbindung zum zentralen Server über

den SBC hergestellt.

Wie bereits erwähnt, läuft die Telefonie

Software in einer Linux Partition.

Die Lösung basiert auf einem „hardened“

CentOS Linux Kernel, der mit der

Installation der Nortel Software automatisch

mit installiert wird. Die Partition

kann virtuelle Ressourcen (virtual

Storage und Ethernet) oder dedizierte

Ressourcen nutzen.

Abbildung 1 zeigt eine Konfiguration

mit einer Primary und einer Backup

Telefonie Partition. Dies ist jedoch keine

echte Hochverfügbarkeitslösung, da

zwar ein Ausfall (das Herunterfahren)

der Primary Telefonie Partition durch

die Backup Partition abgefangen wer-

Nortel

SCS

Primary

IBM i

Hosting

LPAR

i5/OS

LDAP

Directory

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

Möglicherweise

andere

LPARs, z. B.

WebSphere

oder Domino

IBM i V 6.1

oder i5/OS

Abbildung 2: IP Telefonie – Hochverfügbare Konfiguration

Unified Communication and Collaboration Services

Nortel

SCS

Backup

Virtual Ethernet

Hypervisor

Nortel

SCS

Primary

Processor, Disk, Memory

Sametime

(optional)

den kann, jedoch das System selbst ein

Single Point of Failure (SPOF) bleibt

bzw. alle Linux Partitionen nicht verfügbar

sind, wenn die IBM i Hosting

Partition heruntergefahren wird.

Besser ist daher die in Abbildung 2

dargestellte Konfiguration mit zwei

Systemen, hier kann die IBM i Hosting

Partition oder das gesamte System heruntergefahren

werden (z. B. zur Wartung).

Wie oben erklärt, ist die Telefonie

Software zunächst für das Routing der

Anrufe zuständig. Die IP Telephonie

Software verbindet außerdem über

Gateways Anrufe zum/vom öffentlichen

Lotus Notes/

Domino Mail

(optional)

Domino LPAR

i5/OS

LDAP

Directory IBM i V 6.1 oder i5/OS

Abbildung 1: Zwei Telefonie Partitionen auf demselben System

Nortel

SCS

Backup

Virtual Ethernet Virtual Ethernet

Hypervisor Hypervisor

Primäres System Backup-System

IBM i

Hosting

LPAR

i5/OS

LDAP

Directory

Processor, Disk, Memory Processor, Disk, Memory

Möglicherweise

andere

LPARs, z. B.

WebSphere

oder Domino

IBM i V 6.1

oder i5/OS

Business

Application

CRM, ERP

Telefonnetz (PSTN = Public Switched

Telephone Network). Da das System

während eines Gesprächs nicht belastet

wird, können mit relativ wenigen Systemressourcen

viele Telefonie-Benutzer

unterstützt werden. Die Software übernimmt

aber natürlich auch den automatischen

Abgleich mit dem Backup

System, usw.

Funktionen traditioneller Telefonanlagen

wie beispielsweise Transfer

eines Gesprächs, halten, paging, “hunt

groups”, Anruf übernehmen, usw. sind

selbstverständlich in der Software enthalten,

ebenso wie die Möglichkeit, Telefonkonferenzen

zu führen. Genutzt

werden können SIP-„Festnetz“-Telefone,

SIP-DECT Telefone sowie Soft Phones.

Gateways werden eingesetzt, um

vorhandene Geräte weiter nutzen zu

können. Das können Modems, Analogtelefone,

Faxgeräte oder andere PBXs

sein.

Die Nortel-SCS-500-Lösung

WebSphere

Application

Server

(optional)

Ein großer Vorteil von Nortel SCS 500

ist die benutzerbasierte Lizenzierung.

Das bedeutet, man kauft die benötigte

Anzahl an Benutzerlizenzen und alle

lizenzierten Benutzer können dann die

volle Funktionalität von Nortel SCS 500

nutzen. Dabei ist es egal, ob man 8 oder

437 Lizenzen benötigt – man kauft im-


mer nur soviele Lizenzen, wie man tatsächlich

braucht und muss nicht in Paketen,

z. B. bis 20, 50 oder 100 Benutzer

kaufen. Kommen zwei neue Mitarbeiter

hinzu, kauft man einfach zwei zusätzliche

Lizenzen. Die Lizenz ist auch unabhängig

davon, ob der Benutzer einen

Softclient und/oder ein Telefon benutzt.

Es stehen verschiedene Softclients zur

Auswahl, z. B. diverse Soft Phones von

Nortel, das SMC Plug-in in IBM Lotus

Notes, Sametime Connect Client oder

das SMC Plug-in in Microsoft Outlook.

Abbildung 3 zeigt das SMC Plug-in in

einem Lotus Notes 8 Client. Einige Soft

Phones und Telefone unterstützen auch

Videotelefonie.

Die Integration mit einem LDAP

Verzeichnis (zum Beispiel dem Domino

Adressbuch) ist möglich, somit können

Benutzer an einem zentralen Ort definiert

werden.

Alle Funktionen von Nortel SCS

500 stehen jedem lizenzierten Benutzer

grundsätzlich zur Verfügung (soweit

es der Administrator zulässt) – wie

bereits erwähnt, handelt es sich um ein

Komplettpaket, dadurch ist es nicht erforderlich,

weitere Software, zum Bei-

Abbildung 3:

Voice-Mail

Empfang und

SMC Plug-in in

Lotus Notes

spiel für Telefonkonferenzen, hinzuzukaufen.

Birgit Röhm ó

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unserer aktuellen Online-Ausgabe.

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

39


40

TEChNIK & INTEGRATION

IBM Director for Multiplatforms

Erweiterte Einstellungen

Die Arbeitsweise des IBM Directors haben wir bereits in den vorhergehenden Ausgaben

grund sätzlich behandelt. Nun möchte ich Ihnen vorstellen, wie Sie erweiterte Einstellungen

vornehmen können, mit denen wir unter anderem auch Schwellenwerte definieren können,

welche das vorzeitige Erkennen von möglichen Engpässen oder Fehlern erleichtern.

Bisher haben wir die Basiskonfiguration

und auch die Einrichtung

von zu überwachenden Teilbereichen

behandelt. In diesem Zusammenhang

haben wir die Möglichkeiten kennen

gelernt, Leistungsdaten des Systems

getrennt nach unterschiedlichen Vorgaben

zu sammeln und diese wahlweise

in Form von grafischen Auswertungen

1

2

CPU ÜBERWAChUNG

SYSTEMSChWELLWERT

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

oder dem Export als Statistikdaten

beispielsweise in Excel auswertbar zu

machen. Mit diesen im IBM Director

enthaltenen Funktionen steht damit

ein Grundwerkzeug für die Sammlung

von Leistungsinformationen zur Verfügung.

Doch nicht die Sammlung solcher

Informationen, sondern vielmehr das

Erkennen von abnormalen Zuständen

Mindestdauer

der Überschreitung

des grenzwertes

Zeitangabe für Neustart

der Überwachung nach

Über-/unterschreitung

des grenzwertes

ist der Sinn des IBM Directors. Deshalb

macht es neben der Sammlung der Information

auch Sinn, bestimmte Grenzzustände

zu definieren, welche wir als

Indikatoren betrachten, die ein Eingreifen

eines Administrators notwendig

machen. Dieses Eingreifen kann dann

wahlweise in einer Aktion des Administrators,

oder auch in dem Starten

eines Programms bestehen, welches

zum Beispiel bestimmte Bereinigungsaufgaben

durchführt oder Ressourcen

auf dem System idealer verteilt. Wer

sich im Bereich der Programmierung

zu Hause fühlt, wird dort auch die Möglichkeiten

der Überwachung von abnormalen

Zuständen kennen, welche IBM

im RPG Bereich beispielsweise in Form

von Triggern bietet. Die damit verbundenen

Funktionen lassen sich in etwa

mit den Schwellenwerten und Überwachungen

vergleichen, welche der IBM

Director bietet.

Einen wesentlichen Bereich bilden

in diesem Zusammenhang Schwellenwerte,

welche wir individuell definieren

können. Neben diesen Schwellenwerten

müssen wir dann noch Aktionen

definieren, welche bei dem Erreichen

der Schwelle ausgeführt werden sollen.

Schauen wir uns den gesamten Prozess

einmal exemplarisch an:

Grundsätzlich lassen sich die

Schwellenwerte definieren nach:

ó Individual- oder Einzelschwellenwer-

te: Dabei handelt es sich um Schwellenwerte,

welche für das ausgewählte

System gelten sollen.


ó

Gruppenschwellenwerte: Mit dieser

Form der Schwellenwerte lässt sich

für eine Gruppe von Systemen – also

zum Beispiel für mehrere System i

Maschinen oder auch LPARs eine allgemeingültige

Ebene der Schwellenwerte

festlegen, welche für alle in der

Gruppe enthaltenen Systeme verwendet

werden kann.

Schwellenwerte festlegen

Allein das Überwachen von unterschiedlichen

Systembereichen ist nicht

ausreichend, wenn es um das vorzeitige

Erkennen von Engpässen oder sich ankündigenden

Problemen geht. Schwellenwerte

erlauben es uns, sich ankündigende

Engpässe oder Fehler bereits

in einem frühen Stadium zu erkennen

und damit auch noch die Möglichkeit

des Eingriffs und Korrektur zu haben.

So lassen sich für die unterschiedlichen

Teilbereiche Schwellenwerte

festlegen, bei deren Erreichen oder

Überschreiten bestimmte Aktionen

ausgelöst werden – beispielsweise ein

Eintrag in dem Ergebnisprotokoll.

Wenn wir bei unserem Beispiel

CPU Auslastung bleiben, dann macht

es doch sicherlich Sinn, wenn wir einen

Schwellenwert festlegen, der uns darüber

informiert, wenn die CPU Leistung

der Maschine einen kritischen Schwellenwert

überschreitet.

Die Definition solcher Schwellenwerte

nehmen wir in dem uns bereits

bekannten Bereich „Verfügbare Ressourcen“

vor. Dort wählen wir unseren

Eintrag „CPU Auslastung“ mit der

rechten Maustaste aus und selektieren

die Option „Schwellenwert für Gruppe“,

wie es die Abbildung 1 zeigt.

Für das Definieren der Schwellenwerte

markieren wir den entsprechenden

Eintrag in dem Bereich „ausgewählte

Ressourcen“ und klicken mit

der rechten Maustaste darauf. Damit

erscheint ein Auswahlfenster, in welchem

wir den Eintrag „Schwellenwert

für Gruppe“ selektieren. Damit wird

ein Definitionsfenster geöffnet, in dem

wir die Schwellenwerte in Bezug auf

die kritischen Ober- und Untergrenzen

festlegen können (vgl. Abb. 2).

Mit der Angabe „Mindestdauer“

können wir festlegen, wie lange der

Wert überschritten sein muss, bis die

Grenzwerte als „erreicht“ gelten. Die

Spalte „Verzögerung für erneutes Senden“

legt fest, nach welcher Zeit die

Messung erneut erfolgen soll, um nach

dem Über-/Unterschreiten der Grenzwertangaben

eine erneute Überwachung

auszuführen.

Die Definition der Schwellenwerte

erlaubt die Angabe eines Maximalwertes,

getrennt nach „Warnung“ und

„Fehler“, sowie die Angabe eines Mindestwertes

– ebenfalls getrennt nach

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01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

41


42

TEChNIK & INTEGRATION

3 SChWELLWERTE

4

JOB RESOURCE MONITOR

5

6

7

EREIGNISPROTOKOLL

IBM DIRECTOR-KONSOLE

EREIGNISAKTIONSPLäNE

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

„Warnung“ und „Fehler“. Beide

Grenzwerte können optional

angegeben werden. Wenn wir zum

Beispiel das Überschreiten einer maximalen

CPU Auslastung überwachen

wollen, denn bietet es sich an, nur den

Bereich „höher oder gleich“ zu definieren.

Die Spalten für den Bereich „niedriger

oder gleich“ lassen wir in einem

solchen Fall leer. Diese Spalten bieten

sich beispielsweise dann an, wenn wir

sicherstellen wollen oder müssen, dass

in einer JOBQ eine bestimmte Anzahl

von Jobs enthalten sein muss.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche

„OK“ wird die neue Schwellenwertangabe

gespeichert. Diese kann nach

Bedarf auch später verändert werden.

Alle getätigten Schwellenwertdefinitionen

finden wir in einer separaten Übersicht,

welche auch für Änderungen verwendet

werden kann. Diese erreichen

wir zum Beispiel mit der Auswahl der

Menüoption „Alle Schwellenwerte anzeigen“

innerhalb des Fensters „Ressourcenmonitor“

(vgl. Abb. 3).

Alternativ zu der Menüauswahl

lässt sich die Übersicht der Schwellenwerte

unter anderem auch aus der Ansicht

„Ressourcemonitor“ aufrufen.

Anmerkung: Eine Besonderheit bei

dem Einsatz des IBM Directors liegt in

der Beschränkung der möglichen Angaben

von Schwellenwerten für einen Bereich.

Das bedeutet, dass wir beispielsweise

in Bezug auf die Überwachung

der maximalen CPU Auslastung nur

einen Schwellenwert bzw. eine Schwellenwertgruppe

angeben können. Es ist

nicht möglich, mehrere solcher Schwellenwertdefinitionen

zu hinterlegen, und

diese beispielsweise benutzerabhängig

zu verwenden.

Diese Schwellenwerte werden unter

anderem auch in den Anzeigen des IBM

Directors in Form von Symbolen dargestellt.

Damit haben wir die Möglichkeit,

den Status einer Überwachung bereits

anhand von farblich abgestimmten

Symbolen auf einen Blick erfassen zu

können (Abb. 4).


Das Erreichen eines solchen Schwellenwertes

führt nun beispielsweise

zu einem Eintrag in dem Ereignisprotokoll,

wie es auch in Abbildung 5 zu

sehen ist.

Doch allein das Definieren von

Schwellenwerten und das in Anzeigen

vorhandene Visualisieren der Informationen

ist natürlich noch nicht wirklich

ausreichend für eine Überwachung

bzw. das Automatisieren von Administrationsaufgaben.

Deshalb können und

müssen wir noch Aktionen definieren,

die bei dem Erreichen bzw. Überschreiten

der Schwellenwerte ausgelöst werden.

Diese Aktionen werden in Form

eines Ereignisaktionsplans definiert,

welcher als spezieller Task aus der

Sicht der IBM Konsole gestartet werden

kann (vgl. Abb. 6).

Ereignisaktionen bestehen von der

Definition her aus drei verschiedenen

Ebenen, welche zusammenhängend definiert

werden müssen. Diese sind die

Wöchentlich Marktinformation frei Haus:

+++ Monday Morning Ticker +++

Veranstaltungskalender:

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Lösungen, Lösungen, Lösungen:

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Jede Woche SAP-Markt-News:

SAP-to-Date

Aktuelles und Archiv:

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ó Ergebnisaktionspläne

ó Ergebnisfilter

ó Aktionen

Bevor wir uns mit der Erstellung

der Ergebnisaktionen beschäftigen,

lassen Sie uns zunächst einen Blick auf

die möglichen Aktionen werfen.

Ereignisaktionen können beispielsweise

der Aufruf eines Programms oder

auch das Generieren einer Mail sein,

welche an den verantwortlichen Administrator

erstellt werden soll, um ihn

über das Eintreten einer unerwünschten

Aktion zu informieren. Die folgende

Abbildung zeigt eine Auswahl der in

dem IBM Director enthaltenen Ergebnisaktionen

(vgl. Abb. 7).

Ergebnisaktionsplan

Die eigentliche Basis für die Ereignisaktionen

sind die so genannten „Ereignisaktionspläne“,

welche wir in der

linken Spalte der Ansicht finden. Basierend

auf diesen Plänen können wir die

www.midrange.de

verschiedenen Ereignisse definieren,

welche überwacht werden sollen. Über

spezielle Filter, welche in der mittleren

Spalte aufgelistet werden, lassen sich

die Überwachungen weiter definieren

und bedingen. Unter anderem kann

dort auch ein Schwellenwertfilter hinterlegt

werden, wie wir ihn bereits für

die Überwachung der CPU Auslastung

exemplarisch definiert haben.

Über die angebotenen Werkzeuge

des IBM Directors lassen sich Aktionen

auslösen, welche als Ergebnis eines

Schwellenwerterreichens initiiert

werden. Beispiele für solche Aktionen

sind Nachrichten an einen oder mehrere

Administratoren, die dann über das

Eintreten einer Ausnahmesituation informiert

werden. J. Z. ó

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01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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43

Kativ, iStockphoto.com


44

MARKTÜBERSIChT TOOLS FÜR SYSTEMMANAgEMENT uND DB

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

SUMMARY

IT-Investitionsschutz durch Daten-Replikation

Daten flexibel bereitstellen

Diesen Weg beschreitet seit Jahren

erfolgreich die Lab Logistics Group

(LLG). Für den Zusammenschluss eigenständiger,

mittelständischer Laborfachhändler

stellen Kontinuität und

Investitionsschutz die einzig sinnvolle

Basis für die Weiterentwicklung der

gemeinsam genutzten IT-Technologien

dar. Dadurch wird nicht nur das Vertrauen

der Partner in die Stabilität der

gemeinsamen Organisation gestärkt,

sie entsprechen auch dem gemeinsa-

Wir stellen die Tool‑Anbieter im Bereich

Systemmanagement und Datenbank vor.

Neben Anwenderbeiträgen finden Sie ei‑

ne Übersicht der Unternehmen aus dem

MIDRANGE SOLUTION FINDER.

IT-Systeme stellen eine zentrale Ressource dar, die laufend hohe Kosten verursacht, da die

technische Entwicklung in immer kürzeren Abständen nach Erweiterung und Erneuerung ruft.

Mittelständische handelsunternehmen können heute im harten Konkurrenzkampf bestehen,

wenn sie sich beispielsweise zusammentun und gemeinsam die Ressourcen nutzen.

men Ziel, die Gemeinkosten für jeden

einzelnen Partner zu verringern.

Stabilität und verlässlichkeit

Erweiterungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit

an den modernen Bedarf

werden im PC-Server-Bereich

leichter. Nicht nur vielfältige neue

Technologien und Systeme sind rasch

und kostengünstig verfügbar, auch geeignete

Entwickler stehen in großer

Zahl bereit. Deshalb begannen die Ent-

wickler der Lab Logistics Group bereits

vor längerer Zeit, Erweiterungen auf

Basis der Datenbank MS SQL Server

zu entwickeln. Diese Entwicklung erfolgte

über direkte ODBC-Zugriffe auf

die DB2/400-Datenbank. Bei den Gruppenmitgliedern

und ihren Mitarbeitern

kamen diese Erweiterungen gut an,

weil sie ihre organisatorischen Abläufe

erleichterten. Deshalb nahm die Zahl

der Erweiterungswünsche verstärkt zu:

Rund 150 Anwender nutzen das Sys-


tem. Mit vermehrten und neuen Anforderungen

erreichten diese Verfahren

aber ihre Leistungsgrenze.

Marcus Robichon, IT-Leiter der Lab

Logistics Group beschreibt die Situation

wie folgt: „Besonders zeitgesteuerte Update-Anfragen

via ODBC an die iSeries

wurden zeitkritisch und blockierten

die entsprechenden MS SQL-Tabellen.

Somit wurde der Arbeitsablauf regelmäßig

gestört und das war nicht mehr

tragbar.“ Der gesamte Geschäftsprozess

wurde durch die Updates blockiert. Alle

Mitarbeiter sollten genau wissen, zu

welcher Zeit bestimmte Prozesse im

Hintergrund ablaufen, um in ihrer Applikation

kein Timeout zu bekommen.

Durch das Blockieren der Tabellen während

des Updates war kein reibungsloser

Ablauf möglich.

Echtzeit-Replikation

Die Übertragung der Daten zwischen

den beiden Systemwelten musste anders

gelöst werden. Es ging darum, die

beiden Systeme zu entkoppeln, um negative

Rückwirkungen zu vermeiden,

und zugleich so zu verbinden, dass die

Daten auf dem iSeries-System praktisch

in Echtzeit auf dem SQL Server-System

zur Verfügung standen. Die Lösung war

eine Echtzeit-Replikation zwischen den

beiden unterschiedlichen Systemen,

für deren Umsetzung die LLG die Echtzeit-Daten-Replikation

DBMoto erwarb.

Damit werden Daten zwischen unterschiedlichen

Datenbanksystemen und

-plattformen in Echtzeit ausgetauscht.

Von den Anfängen einer einfachen

Windows-Anwendung, die Daten zwischen

der iSeries und MS SQL Server

kopierte, bis hin zum jetzt schon sehr

stark ausgebauten System mit Unterstützung

für fast 20 unterschiedliche

Datenbanken kamen viele Erweiterungen

hinzu. Dabei wurden die meisten

aufgrund von Hinweisen aus dem rasch

wachsenden Kunden- und Interessentenkreis

aufgenommen. Diese Kundennähe

erlebte die LLG aus erster Hand.

Denn obwohl auf dem Markt keine ähn-

lich brauchbare Lösung zu finden war,

dauerte es doch fast ein Jahr, bis sich

die LLG-Geschäftsleitung endgültig dafür

entschieden hatte. „Wir hatten eine

sehr lange Beta-Phase“, drückt das Marcus

Robichon aus. Der Grund lag in der

Menge der Daten mit Tabellen im Gigabyte-Bereich,

die sich durch die umfassende

Tätigkeit und gute Geschäftslage

im System anhäuften. „Da wir sehr große

Tabellen auf der iSeries haben, war

es wichtig, nur Teile der Inhalte in Echtzeit

zu synchronisieren. Beispielsweise

haben wir alle statistischen Daten in einer

Tabelle. Hier werden nur die Daten

des aktuellen Jahres benötigt.“

Ein wichtiger Aspekt war deshalb

auch die Möglichkeit zur Filterung von

Tabelleninhalten. Dadurch werden aus

einer großen Tabelle auf der iSeries viele

kleine Tabellen auf dem SQL Server,

die sich leichter pflegen und verarbeiten

lassen. „Getestet wurden deshalb

zwei aufeinanderfolgende Versionen

von DB-Moto“, fährt Marcus Robichon

fort. „Wir standen im regen Kontakt zu

HiT Software und haben unsere Ergebnisse

und Wünsche mitgeteilt, die dann

auch im Versionswechsel berücksichtigt

worden sind. Die Filterung der Ergebnisse

wurde in der neueren Version

eingebunden.“

Neben der nötigen Kontinuität und

Stabilität für die Entwicklung der Gruppe

belegen nun auch zählbare Fakten

den Nutzen für den Investitionsschutz

mit HiT Software DBMoto. Marcus Robichon

meint dazu: „Damit war es möglich,

ohne große Schulungsmaßnahmen

neue Geschäftsabläufe zu etablieren.

Wir konnten außerdem fünf Jahre einen

Wechsel der Warenwirtschaft vermeiden.

Durch den Einsatz von DBMoto

konnten wir bislang weitere zwei Jahre

auf unserer alten iSeries arbeiten. Ansonsten

ist das Arbeiten nun reibungsloser,

was natürlich auch sehr viel Zeit

spart.“ Dr. Ing. helmut Knappe ó

HiT Software, Inc., München

www.hitsw.de

Anbieterübersicht

IBYKUS AG

Telefon +49 361 4410-0

aruba informatik Gmbh

Telefon +49 711 550373-30

CCSS (Europe) Limited

Telefon +44 1634 370444

DATA MIGRATION AG

Telefon +41 71 6869121

DATASOFT Gmbh

Telefon +49 700 27039-100

edv... beratung litters

Telefon +49 6241 9562-25

EXCEL DATA Deutschland AG

Telefon +49 5251 69887-0

GÖRING iSeries Solutions

Telefon +49 7251 989512

hiT Software Inc.

Telefon +49 89 12162533

hOB Gmbh & Co.KG

Telefon +49 9103 715-0

IBM Deutschland Gmbh

Telefon +49 89 4504-0

IBv Informatik Gmbh

Telefon +49 7621 4092-0

ICNet Gmbh

Telefon +49 251 2622-0

ROhA Software Support Gmbh

Telefon +43 141 96700-

Telefon +49 2224 96000-80

SOSY Deutschland

Telefon +49 7544 7425088

SSS-Software Gmbh

Telefon +49 4203 79044

Stemmer Gmbh

Telefon +49 2203 20244-20

Symantec (Deutschland) Gmbh

Telefon +49 89 94302-0

TOOLMAKER Software Gmbh

Telefon +49 8191 968-0

Telefon +41 43 30573-23

UC4-Software Gmbh

Telefon +43 2233 7788-0

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mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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46

MARKTÜBERSIChT TOOLS FÜR SYSTEMMANAgEMENT uND DB

Datenbankintegration einmal anders …

Kontrolle auf dem System i

Bei vielen Firmen findet eine Integration zwischen externen Datenbanken, wie Oracle,

SQL Server, MySQL oder auch MS Access und MS Excel mit der IBM DB2 auf dem System i

immer nur in eine Richtung statt – vom PC wird auf das System i zugegriffen.

Mit CenturioDB geht man genau

den anderen Weg – direkt aus

RPG, Cobol oder CL Programmen greift

man auf die externen Datenbanken

oder Excel zu. Mittlerweile nutzen immer

mehr Unternehmen CenturioDB,

um die Kontrolle auf dem System i zu

behalten. Es werden z. B. „Konstrukte“

aus PC Batch Dateien, die einen File

Transfer in Excel erledigen, einfach mit

einem CALL in einem RPG oder CL Programm

abgelöst.

So geschehen bei der Heidelberger

C. Josef Lamy GmbH. Die verantwortliche

Programmiererin Petra Goll

suchte nach einer Lösung, bei der sie

direkt aus den vorhandenen System i

Programmen Dateien aus dem System

i in Excel exportieren kann – schnell

und unproblematisch. Mit CenturioDB

hat sie eine Lösung gefunden. Mittels

einfachem SQL Befehl wird die entsprechende

Datei vom System i ausgewählt

und komplett exportiert.

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

Beispielsweise wird mit SELECT *

FROM QGPL.TESTPF der gesamte Inhalt

der Datei TESTPF exportiert. CenturioDB

unterstützt hier jeglichen SQL

Befehl und deren Kombinationen. So

kann mittels WHERE Bedingung nur

ein Teil der Daten exportiert werden

oder es können SQL Funktionen, Aliase,

Views, etc. verwendet werden.

Das Ziel kann eine vorhandene oder

eine neue Excel Datei sein, wobei der

Sheet Name frei definierbar ist und auch

Excel 2007 problemlos mit den Dateien

zurechtkommt. CenturioDB kann aber

noch wesentlich mehr: Beispielsweise

nutzt die EWR Aktiengesellschaft in

Worms CenturioDB, um die Kontrolle

in den eingesetzten Cobol Programmen

des System i zu behalten. Hier wird die

Schnittstelle zum ebenfalls vorhandenen

SAP R/3, welches auf Microsoft

SQL Server 2005 basiert, bedient. Die

Daten werden in Echtzeit vom System

i in die SQL Server Tabellen geschrie-

RuNCDB ist ein

CL-Befehl, mit

welchem man

CenturioDB mittels

Parametern

aufrufen kann.

ben – ohne RUNRMTCMD oder FTP –

direkt mit einem einfachen CALL aus

den Cobol Programmen heraus. Zusätzlich

finden auch lesende Zugriffe aus

den System i Dialogprogrammen auf

diverse Tabellen der R/3-Anwendung

statt. Produktiv wird CenturioDB hier

seit 7/2008 problemlos mit SAP R/3

eingesetzt.

CenturioDB arbeitet hierbei mit der

ADO.NET Technologie von Microsoft,

welche im Bereich der Performance in

den meisten Fällen um ein vielfaches

schneller ist als vergleichbare ODBC

oder JDBC Verbindungen.

Die edvberatung.litters bietet den

Kunden auch zusätzliche Programmierung

für die externen Datenbanken an,

wenn z. B. Daten in Echtzeit aus der externen

Datenbank in die DB2 auf dem

System i fließen sollen. Hier kann z. B.

mittels Triggern gearbeitet werden,

was ein ständiges (ressourcenhungriges)

Pollen der externen Datenbank

vermeidet.

Dank der über zehnjährigen Erfahrung

im Bereich Integration mit System

i und seinen Vorgängersystemen, hat

die edvberatung.litters hier das entsprechende

Know-how und kann schnell

und einfach Lösungen anbieten. Ob diese

auf einem externen Linux, Windows

oder Unix System laufen sollen, spielt

hierbei in der Regel keine Rolle.

Markus A. Litters ó

edv... beratung litters, Worms

www.centuriodb.de


ACADEMY

System i-Workshops

in Frankfurt am Main

i5/OS V6R1 – What’s hot?

Damit Sie wirklich wissen, was auf Sie zukommt

und Vorbereitungen treffen können

IBM hat mit dem neuen Betriebssystem für Ihr

System i eine Reihe von Verbesserungen und

vor allem Standardisierungen implementiert.

Insbesondere im Bereich Systemadministration,

Datenbank und Programmierung haben sich

erhebliche Veränderungen ergeben. Holen Sie

sich die notwendigen Informationen aus erster

Hand.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ wissen müssen, worauf Sie sich mit V6R1

einlassen

◊ beurteilen sollten, ob sich der Umstieg für

Sie lohnt

◊ Ihre Anwendungen vorbereiten sollten

◊ mit WebQuery und System i Access neue

Produkte brauchen

◊ Interessiert sind am Erfahrungsaustausch

mit dem Referenten und Kollegen

Aus dem Inhalt

k Upgrade auf V6R1

k Neue Möglichkeiten der System-

administration

k DB2 UDB für System i und SQL

k IBM Web Query als Ersatz für Query/400

k System i Access

k Programmierung

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort

WS-Nr.

Frankfurt/M. 5431905

Datum

27. 1. 2009

Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

Operating und Systemsteuerung

IBM i V6.1 (V6R1)

Damit Sie von Anfang an wissen, wie Sie die

neuen Möglichkeiten wirkungsvoll einsetzen

Mit dem neuen Betriebssystem hat IBM eine

ganze Reihe Zukunftsweichen mit Verbesserungen

und Erweiterungen gestellt. Dieser Eintagesworkshop

zeigt von neutraler Seite, was

dahinter steckt und wie es geht.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ wirklich wissen möchten, was IBM V6.1

für Sie bedeutet

◊ wissen müssen, wie die neuen Möglichkeiten

angewendet werden

◊ sich strategisch mit IT-Konzeptionen

auseinander setzen müssen

◊ alle neuen Möglichkeiten von V6R1 und

deren Funktion kennen lernen möchten

◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen

und dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

k Überblick über die neuen Möglichkeiten

des Systembetriebs

k Power Systeme: Partitionierung

k Power Systeme im Blade Center

k Mit Image Katalogen arbeiten

k Werkzeuge: System i Navigator

k Werkzeuge: IBM System Director

Navigator for i

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Datum

Ort

28. 1. 2009 Frankfurt/M.

per Fax

+ 49 8191 70661

WS-Nr.

5311905

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

RDi – Rational Developer für i

(vormals WDSc)

Wenn sie als i Programmierer moderne Methoden

der Softwareentwicklung erlernen oder beurteilen

möchten, sollten Sie mit diesem Workshop

starten. Nur hier erhalten Sie in nur einem

einzigen Tag den Überblick über das Leistungsvermögen

der neuen IBM Rational Tools für i.

Es ist Ihr erster Schritt auf der IBM Roadmap

J2EE.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ moderne Methoden der Softwareentwicklung

unter i kennen lernen möchten

◊ in Sachen IBM Softwareentwicklungswerkzeuge

am Ball bleiben möchten

◊ WebServices als Basis von SOA

nutzen wollen

◊ endlich alle Werkzeuge und Ressourcen

in einem Blick haben möchten

◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen

und dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

k Die Entwicklungswerkzeuge für

Power System unter IBM i

k ILE-RPG neue Syntaxen

k ILE-RPG neue Strukturen

k ILE-CL – Control Language

k ILE-Cobol

k ILE Programme als Services

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Datum

Ort

29. 1. 2009 Frankfurt/M.

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

WS-Nr.

5461905

im Web

www.midrange-academy.com

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält ausführliche Seminarunterlagen, Verpfl

egung tagsüber inkl. Mittagsessen und Pausener frischungen.

Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung

mit Angaben über Termin und Veranstaltungsort.

Ausgabe der Unterlagen ab 8.30 Uhr, Beginn um 9.30 Uhr,

Ende gegen 16.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.


Ferran Traite Soler, iStockphoto.com

48

MARKTÜBERSIChT TOOLS FÜR SYSTEMMANAgEMENT uND DB

Pfeiffer setzt auf Systemmanagement von Symantec

Macht sich schnell bezahlt

Desktops und Notebooks benötigen Patches und Updates sowie bei Bedarf schnellen Support.

Wer sein Lizenzbudget optimal ausschöpfen will, muss außerdem die Lizenznutzung beachten,

ebenso wie den Umfang des Gerätebestands. Das bedarf einer kontinuierlichen Administration.

Die Gebrüder Pfeiffer AG setzt dafür die Altiris Total Management Suite ein.

Mit 300 Mitarbeitern weltweit entwickelt

und vertreibt das Unternehmen

moderne Aufbereitungstechnik

zum Mahlen, Sichten, Trocknen, Löschen

und Kalzinieren von Baustoffen.

„Zwar haben wir nur einen Bestand

von 300 Geräten“, erklärt Wolfgang

Fuhr, IT-Manager der Gebrüder Pfeiffer

AG, „doch die mit deren Administration

verbundenen Aufgaben würden – ohne

Software-Unterstützung – einen übermäßig

hohen Aufwand verursachen.“

Anlass für die Suche nach einer

Systemmanagement-Software war nicht

nur die Erweiterung des Unternehmens

um 50 Mitarbeiter. Auch Wartung und

Pflege der Systeme sollten effizienter

organisiert werden. Schnell machte sich

die Total Management Suite bezahlt.

„Kaum hatten wir die 50 Systeme auf-

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

gesetzt, stand erneut eine Erweiterung

um 50 Clients an“, erinnert sich Wolfgang

Fuhr. „Alles in allem lag der ROI

bei kaum mehr als zwölf Monaten.“

Software per Mausklick installiert

Besonders wichtig war für den Diplom-Ingenieur

die Möglichkeit zur

Software-Virtualisierung: „So können

wir Anwendungen

jederzeit mit nur einem

Mausklick aktivieren,

deaktivieren

oder zurücksetzen.“

Um eine Software

auf einem Client aktiv

zu schalten, wird

sie inklusive aller

Konfigurationen auf

ihn kopiert. „Dies

geht deutlich schneller

als die klassische

Installation und

entlastet daher die

Mitarbeiter in der

Administration“, erklärt

Wolfgang Fuhr.

„Zudem können wir Software dank

Altiris rückstandsfrei entfernen.“ Und

nicht zuletzt: Die virtualisierten Pakete

sind ohne erneute Installation auf weitere

Windows-PCs übertragbar.

Dank CMBD ermöglicht die Total

Management Suite einen schnellen

Überblick über alle Systeme: Zeigt eine

Support-Anfrage beispielsweise, dass

der Lizenzvertrag für einen schadhaften

Desktop in zwei Wochen ausläuft,

spart man sich die Reparatur und ordert

gleich ein neues Gerät. Wertvoll ist

auch die schnell abrufbare Information

zur Lizenznutzung. Damit kann nicht

nur die Zahl der verfügbaren Lizenzen

per Mausklick abgefragt werden. Auch

Garantie- und Einsatzdauer sind einsehbar.

Außerdem erlaubt die Datenbank

zentrale Auswertungen zu weiteren

Symantec-Lösungen, darunter Symantec

Endpoint Protection, pcAnywhere,

Backup Exec System Recovery und

Veritas Configuration Manager. CMBD

bietet damit einen konsolidierten Überblick.

Seit Wolfgang Fuhr die Total Management

Suite einsetzt, fordern Nutzer

bei der Gebrüder Pfeiffer AG den

Support per Ticket an. „Im Ticketsystem

können wir Informationen über

Inhalt und Zeitpunkt von Anfragen systematisch

erfassen“, erklärt Fuhr. Der

Vorteil: Verschiedene Kollegen arbeiten

beim Support Hand in Hand und die

Fehler sind nach Art und Dringlichkeit

klassifizierbar. Wolfgang Fuhr will die

Anfragen sammeln und auswerten. „So

können wir feststellen, wenn sich bestimmte

Fehler häufen – und entsprechend

gegensteuern.“

Ursula Zeppenfeld ó

Symantec (Deutschland) gmbH, Ratingen

www.symantec.de


SERvICE

AUTOREN DIESER AUSGABE

Andreas Ahmann . . . . . . . . a.ahmann@ceyoniq.com . . . . . . . . . . . . . . . 22

Alfredo Battisti . . . . . . . . . . ab@sosy-it.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Jürgen Biffar . . . . . . . . . . . . juergen.biffar@docuware.com . . . . . . . . . . 10

Thomas Dieringer . . . . . . . thomas.dieringer@pool4tool.com . . . . . . . . 32

Dr. Ing. helmut Knappe . . . helmut.knappe@hitsw.com . . . . . . . . . . . . . 44

Gerd Laski . . . . . . . . . . . . . laski@redbox.eu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Markus A. Litters . . . . . . . . markus.litters@edv-litters.net . . . . . . . . . . . 46

Stuart Milligan . . . . . . . . . . stuartm@databorough.com . . . . . . . . . . . . 17

INSERENTEN DIESER AUSGABE

AXEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.axel.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

CPL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cplgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Databorough . . . . . . . . . . . www.databorough.com . . . . . . . . . . . . . . . 19

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

IBYKUS . . . . . . . . . . . . . . . . www.ibykus.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

index . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

Infoniqa . . . . . . . . . . . . . . . www.infoniqa.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

ITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . . . . . . . 2, 15, 41

FIRMEN DIESER AUSGABE

Akris AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.akris.ch . . . . . . . . . . . . . . . 33

Centric IT Solutions . . . . . . . . . . . . . . www.centric-it.eu . . . . . . . . . . . . 12

Ceyoniq Technology Gmbh . . . . . . . . www.ceyoniq.com . . . . . . . . . . . . 22

DocuWare AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.docuware.com . . . . . . . . . . 10

DWB Dr. Dietmar Weiß Beratung . . . . www.dr-weiss.com . . . . . . . . . . . 24

Dr. Ellwanger und Kramm Gmbh . . . . www.ellwanger-kramm.de . . . . . . 20

EWR Aktiengesellschaft . . . . . . . . . . . www.ewr.de . . . . . . . . . . . . . . . . 46

hiT Software, Inc. . . . . . . . . . . . . . . . www.hitsw.de . . . . . . . . . . . . . . . 44

IBM Deutschland Gmbh . . . . . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Lab Logistics Group Gmbh . . . . . . . . www.llg.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Christian Neißl . . . . . . . . . . christian@neissl.net . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Birgit Röhm . . . . . . . . . . . . broehm@de.ibm.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Stephan Romeder . . . . . . . stephan_romeder@magicsoftware.com . . . . 34

Andres Rosen . . . . . . . . . . . andreas.rosen@qkom.de . . . . . . . . . . . . . . 28

Jacqueline E Wacker . . . . . jewacker@de.ibm.com . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Dr. Dietmar Weiß . . . . . . . . dwb@dr-weiss.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Ursula Zeppenfeld . . . . . . . kontakt@kommunikation-muenchen.de . . . . 48

MAGIC . . . . . . . . . . . . . . . . www.magicsoftware.com/germany . . . . . . . 33

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

ROhA . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Sosy . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.sosy-it.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

TOOLMAKER . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

trend | EvM . . . . . . . . . . . . www.trend-evm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

WILSCh . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

C. Josef Lamy Gmbh . . . . . . . . . . . . . www.lamy.com . . . . . . . . . . . . . . 46

edv... beratung litters . . . . . . . . . . . . www.centuriodb.de . . . . . . . . . . . 46

Magic Software Gmbh . . . . . . . . . . . . www.magicsoftware.com . . . . . . 34

Mercon consulting group Gmbh . . . . www.mercon-group.com . . . . . . . 29

Christian Neißl . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.neissl.net . . . . . . . . . . . . . . 33

Gebrüder Pfeiffer AG . . . . . . . . . . . . . www.gpag.com . . . . . . . . . . . . . . 48

QKom Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.qkom.de . . . . . . . . . . . . . . . 28

Selected Services Gmbh . . . . . . . . . . www.pool4tool.com . . . . . . . . . . 32

Symantec (Deutschland) Gmbh . . . . www.symantec.de . . . . . . . . . . . . 48

Toolmaker Software Gmbh . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . 27

01/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

49


50

SERvICE

Kling Kässle, klingelingeling

Da hätten uns doch die Amerikaner mit ihrer geplatzten Immobilienblase

fast das Weihnachtsfest verdorben. Wenn da nicht unser

robust ausgeprägter Urinstinkt, das Christmas-Shopping gewesen wäre.

Die Ladenkassen klingeln zum heurigen Jahresultimo nämlich so oft

wie selten zuvor. Dies, so scheint es, nehmen unsere Bundesfinanzakrobaten

samt den Vorturnern aus der Euro-Bürokratie zum Anlass, dem

freien Welt-Warenverkehr, von dem unsere Volkswirtschaft so abhängt,

in nächster Zeit die administrativen Zoll- und Ausfuhr-Hürden zu belassen.

Des einen Freud ist des

anderen Leid. Die Spezialisten

für die EDV-gestützte Zollabwicklung

im grenzüberschreitenden

Verkehr haben

zwar angebotstechnisch aufgerüstet,

dennoch ist es für

deren Kundschaft schwierig,

mangels Kapazitäten, kurzfristig

einen Beratungs- oder

Implementierungstermin zu

bekommen. Genau wie in den

Personalabteilungen. Denn

dort herrscht traditionell um

den Jahreswechsel auch Hochkonjunktur. In diesem Jahr kommt wohl

noch erschwerend hinzu, dass ihre Kollegen, wegen der Entscheidung

aus Karlsruhe, sich scharenweise Freibeträge für ihren Weg zur Arbeit in

die Lohnstammdaten eintragen lassen werden. Wohl dem, der ein System

im Einsatz hat, bei dem so etwas die Mitarbeiter im Selfservice erledigen.

Im Ergebnis wirkt diese staatliche Zwangszuwendung wie ein kleines,

aber schnelles Konjunkturprogramm mit mehr Netto vom Brutto. Und

hoffen wir mal, dass sich jetzt der unerwartete Aufwärtstrend aus dem

Weihnachtsgeschäft mit fröhlich klingenden Registrierkassen fortsetzt.

kdj ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),

Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

eMail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

eMail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2009

gLOSSE

LEKTORAT Text Lift, Thomas gaissmaier

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 19/2009

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen

gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden,

dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten

ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

eMail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

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MIDRANGE MAgAZIN 2/2009

erscheint am 20. 1. 2009

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Plattformunabhängige

und Browser-Lösungen

Plattformunabhängige und Browserbasierte

Lösungen engen unternehmen

bei der Wahl der Hardware nicht ein bzw.

binden sie nicht dauerhaft an eine bestimmte

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Im internationalen Warenwirtschaftsverkehr

ist eine Vielzahl von zollrechtlichen

Bestimmungen zu beachten. Diverse Anbieter

bieten hierfür Speziallösungen an

und entlasten unternehmen dadurch bei

ihren Im- und Exportgeschäften.

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unsere Marktübersicht dreht sich um

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die Anbieter in einer Kurzübersicht

vor und veröffentlichen Fachbeiträge

und Anwenderstorys.

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe:

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

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