FSA-MAGAZIN-1819

mdsport

Ab sofort ist es im Buch- und Zeitschriftenhandel und bei vielen Vereinen für 4,90 Euro erhältlich.
Ein Interview mit dem DDR-Rekordnationalspieler und ehemaligen Zweitligatrainer Joachim Streich leitet das neue Magazin ein. Es enthält erstmals einen Sonderteil zur 2. Bundesliga und – wie gewohnt – die Analysen zur Lage in den Ligen sowie die Ansetzungen bis zur Landesklasse.
Die Vertreter Sachsen-Anhalts in der 2. Bundesliga, der 3. Liga, der Regionalliga Nordost, der NOFV-Oberliga Nord und Süd sowie die Verbandsligisten werden in Wort und Bild vorgestellt. Des Weiteren sind die Aufgebote aller Landesligisten enthalten.
Unsere neue Ausgabe präsentiert darüber hinaus Beiträge zum Landespokal der Frauen und Herren, zum Nachwuchs, zum Freizeit- und Breitensport und zu den Schiedsrichtern.
Ein umfangreicher Statistikteil rundet das 76-seitige Magazin ab.

Landesliga Nord

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SV 1890 Westerhausen steigt erstmals in die Verbandsliga

Sachsen-Anhalt auf

In der Landesliga Nord gingen in der Spielzeit

2017/2018 nur 15 Mannschaften an

den Start, da der Regionalligist VfB Germania

Halberstadt seine zweite Vertretung

vor dem 1. Spieltag aus dem Spielbetrieb

der Landesliga zurückgezogen hatte. Die

Vorharzer standen daher als erster Absteiger

fest, ohne ein Spiel absolviert zu

haben.

Im Kampf um den Staffelsieg wollte der

Aufsteiger aus der Landeshauptstadt,

M.S.C. 1899 Preussen, ein ernstes Wort

mitreden. Nach zwei Siegen zum Auftakt

kamen die Sudenburger am 3. Spieltag

gegen den Verbandsliga-Absteiger Burger

BC über ein 0:0 Unentschieden nicht

hinaus, aber anschließend schossen sie

sich mit einem 3:1 Erfolg im Stadtderby

bei Germania Olvenstedt an die Tabellenspitze.

Bis zum 12. Spieltag ließen sich die

Preussen nicht vom ersten Platz verdrängen.

Dann übernahm der SV 1890 Westerhausen

die Tabellenführung. Während der

M.S.C. 1899 Preussen in der Rückrunde auf

den 5. Platz zurückfiel, wurde der zweite

Aufsteiger, SV 09 Staßfurt, zum hartnäckigen

Verfolger der Westerhausener. Am

letzten Spieltag kam es in Westerhausen

zum großen Finale um den Staffelsieg.

825 Zuschauer waren an diesem denkwürdigen

Tag dabei, als der SV 1890 Westerhausen

gegen Staßfurt mit 4:2 gewann

und den Aufstieg in die Verbandsliga feiern

konnte.

Der SV Irxleben gewann die Fair-Play-Wertung

vor dem SV 1890 Westerhausen und

dem Burger BC. Der SV Germania Heyrothsberge

und Germania Olvenstedt kassierten

als einzige Teams der Landesliga Nord

keine Rote Karte. Tobias Herrmann vom

SV Irxleben sicherte sich mit 26 Treffern

die Torjägerkanone, vor Routinier Friedrich

Reitzig vom SV 1890 Westerhausen, der

24 Mal erfolgreich war. Lucas Dübecke von

der TSG Calbe gelangen 21 Tore. Andreas

Bode von Germania Olvenstedt, der in den

beiden Spielzeiten zuvor erfolgreichster

Torjäger der Landesliga Nord war, erzielte

17 der 41 Tore seiner Mannschaft, konnte

aber den Abstieg nicht verhindern. Da sich

der Absteiger aus der NOFV-Oberliga Süd,

SV Merseburg 99, in die Landesliga zurückstufen

ließ, musste Germania Olvenstedt

gegen den 13. der Landesliga Süd, SSV 90

Landsberg, in die Relegation und hatte

mit 1:2 und 0:2 das Nachsehen. Weitere

Absteiger in die Landesklasse sind der

SV Stahl Thale und der SV Förderstedt.

In der neuen Spielzeit startet der Absteiger

aus der Verbandsliga, MSV Börde 1949,

in der Landesliga Nord. Dazu kommen die

Aufsteiger SSV 80 Gardelegen, SG Blau-

Weiß Niegripp sowie Blankenburger FV

1921 und die SV Schwarz-Gelb Bernburg,

die in der vergangenen Spielzeit in der

Landesliga Süd spielte.

Am letzten Spieltag der Landesliga Nord besiegte der SV 1890 Westerhausen im direkten Duell um den Staffelsieg den SV 09 Staßfurt

mit 4:2 und krönte die erfolgreiche Saison mit dem Aufstieg in die Verbandsliga.

Foto: Hannes Wendorff

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