FSA-MAGAZIN-1819

mdsport

Ab sofort ist es im Buch- und Zeitschriftenhandel und bei vielen Vereinen für 4,90 Euro erhältlich.
Ein Interview mit dem DDR-Rekordnationalspieler und ehemaligen Zweitligatrainer Joachim Streich leitet das neue Magazin ein. Es enthält erstmals einen Sonderteil zur 2. Bundesliga und – wie gewohnt – die Analysen zur Lage in den Ligen sowie die Ansetzungen bis zur Landesklasse.
Die Vertreter Sachsen-Anhalts in der 2. Bundesliga, der 3. Liga, der Regionalliga Nordost, der NOFV-Oberliga Nord und Süd sowie die Verbandsligisten werden in Wort und Bild vorgestellt. Des Weiteren sind die Aufgebote aller Landesligisten enthalten.
Unsere neue Ausgabe präsentiert darüber hinaus Beiträge zum Landespokal der Frauen und Herren, zum Nachwuchs, zum Freizeit- und Breitensport und zu den Schiedsrichtern.
Ein umfangreicher Statistikteil rundet das 76-seitige Magazin ab.

Landesliga Süd

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SV Kelbra sorgt für Furore – Durchmarsch in die Verbandsliga

Den Aufsteiger aus der Landesklasse 4,

SV Kelbra 1920, hatte vor der Saison sicher

kaum jemand auf der Liste der Staffelfavoriten.

Nach dem Aufstieg von Thalheim

und Elster in die Verbandsliga wurde

dem 1. FC Weißenfels am ehesten zugetraut,

die Tabelle der Landesliga Süd zum

Saisonabschluss anzuführen.

Es kam jedoch anders. In der Hinrunde

lieferten sich der SV Kelbra 1920 und der

SV Eintracht Lüttchendorf ein Kopf-an-

Kopf-Rennen. Beide brachten 32 Punkte

auf ihr Konto und der 1. FC Weißenfels

blieb mit einem Punkt Rückstand als Dritter

in Lauerstellung.

Lüttchendorf startete nach der Winterpause

am besten und hatte bis zum 22. Spieltag

die Tabellenführung inne. Mit einer 0:3

Heimniederlage gegen die SG Blau-Weiß

Brachstedt wurde am 23. Spieltag jedoch

ein Abwärtstrend eingeleitet. Am Ende der

Saison fand sich Eintracht Lüttchendorf

auf dem 5. Tabellenplatz wieder und hatte

15 Punkte Rückstand auf den Staffelsieger

Kelbra. Der 1. FC Weißenfels machte am 23.

Spieltag mit einem 3:0 Heimsieg gegen den

SV Kelbra seine Ambitionen auf den

Staffelsieg nochmals deutlich, musste

aber die Tabellenführung nach einer 0:2

Niederlage beim SC Naumburg gleich wieder

abgeben.

Der SV Kelbra 1920 holte sich am 25. Spieltag

die Tabellenführung zurück und gab

sie bis zum Saisonabschluss nicht mehr

aus der Hand. Ein Garant für die bisher erfolgreichste

Saison in der Vereinsgeschichte

war die beste Defensive der Landesliga

Süd. Kelbra kassierte in den 30 Ligaspielen

lediglich 26 Gegentreffer.

Die SG 1948 Reppichau avancierte zur

besten Rückrundenmannschaft. Der verdiente

Lohn war der 2. Platz mit zwei

Punkten Vorsprung auf die SG Blau-Weiß

1921 Brachstedt.

Die Torjägerkanone der Landesliga Süd

holte sich Michal Zawada von der SG 1948

Reppichau, der 34 Tore erzielte. Der Torschützenkönig

der vorherigen Saison,

Simon Kügler vom 1. FC Weißenfels, folgte

ihm mit 31 Treffern. David Reza von der

SG Blau-Weiß 1921 Brachstedt erzielte

24 Tore. Die SG 1948 Reppichau hatte mit

92 Toren die beste Offensivabteilung.

Fair-Play-Sieger der Landesliga Süd wurde

der SV Eintracht Lüttchendorf vor dem

CFC Germania 03. Beide Teams sowie der

SV Blau-Weiß Farnstädt und der TSV Rot-

Weiß Zerbst blieben in der gesamten Saison

ohne Rote Karte.

Mit nur 16 Punkten landete die Reservemannschaft

des Oberligisten TV Askania

Bernburg abgeschlagen auf dem letzten

Platz. Weitere Absteiger sind die 2. Mannschaft

der SG Union Sandersdorf und der

TSV Zerbst. Während die Zerbster in der

neuen Saison in der Landesklasse 4 an

den Start gehen, hat Oberligist Sandersdorf

sein Reserveteam aus dem Spielbetrieb

abgemeldet.

Der SSV 90 Landsberg war mit einem blauen

Auge davon gekommen. Der Viertletzte

der Landesliga Süd setzte sich in der Relegation

gegen Germania Olvenstedt (2:1

und 2:0) durch.

Aus der Landesklasse schafften der

SV Eintracht Emseloh, der SV Blau-Weiß

Günthersdorf und der SV Friedersdorf den

Sprung in die Landesliga, wobei Friedersdorf

davon profitierte, dass der Sieger der

Landesklasse 5, SV Grün-Weiß Annaburg,

von seinem Aufstiegsrecht nicht Gebrauch

machte. Die Landesliga Süd wird in der

neuen Saison komplettiert durch den Absteiger

aus der NOFV-Oberliga Süd, SV Merseburg

99, der sich zurückstufen ließ, und

den Verbandsligaabsteiger FC Grün-Weiß

Piesteritz.

Der SV Schwarz-Gelb Bernburg ist in die

Landesliga Nord gewechselt.

Der 1. FC Weißenfels und der SC UM Weißenfels

sind fusioniert. Der Landesligist

startet in der neuen Saison als SSC Weißenfels.

Trainer Andreas Kundlatsch (hinten 1. v.l.) und sein Team hatten allen Grund zum Jubeln. Mit einem 5:0 beim SV Romonta Stedten

machte der Aufsteiger am vorletzten Spieltag vorzeitig den Staffelsieg in der Landesliga Süd perfekt und stieg erstmals in der

Vereinsgeschichte in die Verbandsliga auf.

Foto: Ralf Kandel

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