der-Bergische-Unternehmer_0818

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

08

2018

Gemeinsam

geht Besser

24 Wirtschaft

Startup: Gründung mit

Genuss

32 Total digital

bergisch.io: Digitalisierungskarte

für die Region

36 Im Fokus

Golf im Bergischen: Abschlag

zwischen den Hügeln


Regional verwurzelt,

international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren

Mandanten zählen bedeutende mittelständische und kommunale Unternehmen. Als größte Kanzlei

in Wuppertal und dem Bergischen Land bietet Ihnen Breidenbach und Partner mit 120 Mitarbeitern

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EDITORIAL

GEMEINSAM GEHT BESSER - dies ist das Motto unseres aktuellen

Titelthemas. Bei unserer Recherche haben wir erfahren, wie erfreulich gut

die Kooperation zwischen gemeinnützigen und privatwirtschaftlichen Unternehmen

in unserer Region doch funktioniert. Werkstätten für Menschen

mit Behinderungen geben ihren Mitarbeitenden eine sinnstiftende Aufgabe

und lassen sie Teil des Arbeitsmarktes werden. Gleichzeitig sind die Unternehmen

Arbeitgeber für viele hauptamtliche Beschäftigte, die zur Betreuung

und Begleitung der Menschen mit Handicap gebraucht werden. Dass

die Werkstätten eine teilweise langjährige Partnerschaft mit heimischen

Betrieben unterschiedlicher Branchen pflegen, zeugt für die Qualität und

Zuverlässigkeit der geleisteten Arbeit. Über den Weg längerer Praktika und

so genannter Außenarbeitsplätze gelingt es zudem immer wieder, Beschäftigte

mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt dauerhaft zu integrieren.

Eine Region, prädestiniert für das Golfspielen. Und somit unser Fokusthema

im August. Anfänger und Fortgeschrittene finden im Bergischen zahlreiche

Anlagen, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf die Bedürfnisse

ihrer Nutzer ausrichten. Und natürlich kommt dort das „Come

together“ auch nicht zu kurz.

Verreisen Sie diesmal mit uns an den Bodensee – eine Region, wie sie mit

üppiger Natur, interessanten Städten und vielen Möglichkeiten für Sport

und Entspannung nicht abwechslungsreicher sein könnte. Sollten Sie, liebe

Leserinnen und Leser, die Ferien noch vor sich haben, wünsche ich Ihnen

eine erlebnisreiche, erholsame Zeit. Und ein gutes Wiedereinleben allen

Urlaubsrückkehrern!

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INHALT

14 Titel

Gemeinsam geht besser

Sozialunternehmen sind wichtige Partner der Wirtschaft in der Region.

36

Fokusthema Golf:

Abschlag zwischen

den Hügeln

32

bergisch.io: Die Digitalisierungskarte

für das Bergische

Land sorgt für Orientierung.

2 www.bvg-menzel.de


48

Urlaub in Deutschland: Der Bodensee

bietet facettenreiche Abwechslung.

Namen & Nachrichten

o 4 Lotterie bindet Fachkräfte

04 2.500 Euro für „Tischlein

deck dich“

05 Neue Auflage von Wuppertal

24 Stunden live

06 EWR setzt auf Windkraft und

Solarenergie

0 6 Vertrauen ist unerlässlich

0 7 NRW kämpft mit holprigen Straßen

0 8 Frauen für Technik begeistern

08 Ersatz für marode Wuppertal

Brücke

0 9 Klingenhandwerker in Russland

1 0 Wohnen im Speckgürtel

10 „Abstimmung gegen Elberfeld“

11 Bist du ein Dosenkavalier?

12 Georg Wulf wiedergewählt

12 Bergischer Krimi

Titel

14 Gemeinsam geht besser

18 Interview: Möbelgigant

gibt Chancen

Erfolgreich bergisch Startup

24 Startup: Elimba schafft Genuss

Aus der Region

26 Kommentar: Urbane Produktion

Aus der Praxis

28 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

32 Digitalisierungskarte bringt Orientierung

Erfolgreich Bergisch Porträt

34 Music Sound Concept

Im Fokus

36 Abschlag zwischen den Hügeln

Bergisches Land geht aus

46 Very british in Krefeld

Für Sie entdeckt

48 Urlaubsregion Bodensee

Rubriken

52 Handelsregister

56 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2018.qxp_RINKE_IHK 13.07.18 14:54 Seite 8

der Bergische Unternehmer 08|18 3


NAMEN & NACHRICHTEN

Gute Idee: Fachkräfte binden mit

„Schulten-Lotterie“

Foto: Paul Schulten GmbH & Co. KG

Angesichts des angespannten Arbeitsmarktes nicht nur im

Fachkräftebereich sind Unternehmen gezwungen, mehr

für die Bindung ihrer Mitarbeiter zu investieren. So geht

die Paul Schulten GmbH & Co. KG neue Wege und führt

die Schulten-Lotterie ein.

Dabei nimmt jeder der rund 2.800 Mitarbeiter des Remscheider

Gebäudedienstleisters zweimal pro Jahr automatisch

an einer Verlosung von attraktiven Preisen teil. Nach

der ersten Ziehung freuten sich Sonia D´Amico, Nicole

Schlott sowie Herr Cremer aus Aachen über die Überlassung

eines hochwertigen Tablets bzw. monatliche Sachgutscheine

in Höne von 40 Euro über zehn bzw. fünf Monate

hinweg.

Zusammen mit regelmäßig stattfindenden Jubiläumsfeiern,

dem jährlichen Malwettbewerb für die Mitarbeiterkinder,

Geburtstagskarten, Weihnachtsgeschenken und

vielem mehr verspricht sich die Unternehmensleitung eine

höhere Attraktivität als Arbeitgeber – sowohl beim bestehenden

Personal als auch als Motivation für Neueinsteiger.

Nicole Schlott (l.)

und Sonia D´Amico

sind die ersten

Preisträger der

Schulten-Lotterie.

Geschäftsführer

Oliver Knedlich

möchte das Unternehmen

mit neuen

Maßnahmen weiterhin

als attraktiven

Arbeitgeber

profilieren.

Eine Spende von

2.000 Euro überreichte

Volksbank-

Vorstand Andreas

Otto an Ulla Feldhaus

von „Tischlein

deck dich“. Davon

können vier Kinder

ein Jahr lang die

Offene Ganztagsgrundschule

besuchen

und am Essen

teilnehmen.

2.500 Euro für

„Tischlein deck dich“

Rund 620 Solinger Grundschulkinder

bzw. ihre Eltern können sich die Kosten

für ein warmes Mittagessen nicht leisten.

Für sie springt der Förderverein

„Tischlein deck dich“ ein – dank der

Unterstützung viele Förderer, zu denen

zum wiederholten Male die Volksbank

im Bergischen Land zählt. Mit ihrer

Spende von 2.000 Euro können vier

Kinder ein Jahr lang die Betreuung in

der Offenen Ganztagsgrundschule besuchen

und am Essen teilnehmen.

Der Bedarf wachse kontinuierlich, berichtet

Ulla Feldhaus vom Vereinsvorstand:

Kinder alleinerziehender Mütter

oder Väter, aus Flüchtlingsfamilien mit

ungeklärtem Aufenthaltsstatus oder aus

verschuldeten Haushalten sind darunter.

„Jede Stunde, die diese Kinder in der

Schule verbringen, ist wichtig“, sagt

Ulla Feldhaus.

Denn die Kinder bekommen nicht nur

etwas zu essen, sie erfahren auch, was

Struktur im Alltag bedeutet oder lernen

unkompliziert Deutsch. Obwohl es für

das Mittagessen für die Schulkinder

Förderung vom Bund gibt, muss „Tischlein

deck dich“ jedes Jahr rund 60.000

Euro aufbringen.

4 www.bvg-menzel.de


Neue Auflage von

„Wuppertal 24h live“

Foto: Günter Lintl

Auch zur 17. Auflage von „Wuppertal 24h live“ präsentiert

die örtliche Wirtschaftsförderung wieder

Einblicke in die Wuppertaler Wirtschaftswelt. Start

ist Freitag, 7. September, um 14.30 Uhr mit einer

Busfahrt ab dem Parkplatz neben der Historischen

Stadthalle. Von dort geht es erst in die Uellendahler

Straße, wo das junge Unternehmen KIVAMO seinen

Standort hat. Die Kaffeerösterei wurde 2017

gegründet und gibt den Besuchern geschmacklich

einen Einblick in die Welt des Kaffees.

Wuppertal 24h live

blickt der 17. Auflage

entgegen.

Anschließend geht es nach Vohwinkel

zum neuen Gelände der Firma Profilator

GmbH & Co.KG. Das Maschinenbauunternehmen

ist spezialisiert auf die Herstellung

von Maschinen für die Verzahnung.

Nur wenige Kilometer entfernt ist

am Westring das Unternehmen Early

911s zuhause - ein weltweit führender

Restaurationsbetrieb für historische Porsche.

Über 60 Spezialisten vom Sattler,

Motorenbauer bis hin zum Karosseriebauer

- versetzen die Fahrzeuge nach

Originalunterlagen wieder in den Werkszustand

und greifen dabei auf hochwertige

Materialien zurück.

In den ELBA-Hallen hat die CODEKS

GmbH ihren Sitz. In Wuppertals größtem

Coworking Space erleben die Besucher,

wie die Arbeitswelt von morgen

aussieht. Im ELBA-Zukunftswerk ist auf

2.000 Quadratmetern ein einzigartig

kreatives Umfeld für trendorientierte

Unternehmen aus Wuppertal und Umgebung

entstanden. Nach einer Führung

und einem kleinen Vortrag über diese

Art der Arbeitsgestaltung und des Zusammenarbeitens

klingt der Abend bei

einem Getränk aus. Zurück geht es gegen

22 Uhr zur nahegelegenen Historischen

Stadthalle.

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der Bergische Unternehmer 08|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Remscheider Energiedienstleister setzt

auf Windkraft und Solarenergie

Vertrauen ist

unerlässlich

Foto: EWR Remscheid

Vier Solarparks in Thüringen und Brandenburg wurden in

Betrieb genommen. Deren Errichtung und der Betrieb von

PV-Anlagen ergänzen das bestehende Windparkportfolio

der EWR GmbH. Es ist ein strategischer Meilenstein in

der Geschichte der Thüga Erneuerbare Energien (THEE):

Die Beteiligungsgesellschaft der EWR, die sich bisher auf

Windenergie konzentriert hat, erweitert ihr Portfolio und

setzt ab sofort auch auf Solarprojekte in Deutschland.

Im Mai hat die Gesellschaft ihre ersten beiden Solarparks

mit je 750 kWp in Thüringen in Betrieb genommen. Die

Solarparks stehen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

„Der Bau lief schnell und professionell, so dass die Inbetriebnahme

sogar vor dem geplanten Termin stattfinden

konnte“, berichtet der Geschäftsführer des Remscheider

Energiedienstleisters, Prof. Dr. Thomas Hoffmann und ergänzt:

„Bei der Windenergie bilden wir den gesamten Entwicklungsprozess

im Unternehmen ab. Jetzt wollen wir

unser Geschäftsfeld mit der Photovoltaik-Technologie erweitern.

Ich bin überzeugt, dass die THEE durch die Erweiterung

ihres Portfolios auf Solar einen richtigen und

wichtigen strategischen Schritt geht.“ Die Ausweitung des

Geschäftsmodells sei nicht nur für das Unternehmen

selbst interessant, sondern auch wichtig für die weitere

Umsetzung der Energiewende.

In Thüringen stehen

die ersten Solarparks

der Thüga

Erneuerbare Energien.

Prof. Dr. Dominik

Enste, Leiter des

Kompetenzfelds

Verhaltensökonomik

und Wirtschaftsethik

beim

Institut der deutschen

Wirtschaft.

Der digitale Wandel führt in vielen Unternehmen

zu neuen, flexiblen Arbeitszeitmodellen.

Homeoffice und Teilzeit sind

immer öfter möglich und nötig. Dafür ist

Vertrauen unerlässlich. Eine Studie des

Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)

zeigt: Vertrauen fördert die Produktivität

und kann ein wichtiger Wettbewerbsvorteil

sein. Mehr Homeoffice und flexible

Arbeitszeiten – die Digitalisierung macht

es möglich. Chefs stellt das jedoch vor ein

Problem: Die direkte Kontrolle über die

Mitarbeiter wird schwieriger. Doch wer

sein Team weniger stark kontrolliert, kann

die Zufriedenheit und Produktivität der

Angestellten langfristig steigern, zeigt die

IW-Studie. Sie wertet Zahlen des European

Working Conditions Survey aus, die

unter anderem zeigen, dass die direkte

Kontrolle durch den Chef nur einen geringen

Einfluss auf die Produktivität hat. Die

direkte Kontrolle ist nur für zwei Prozent

der Arbeitnehmer entscheidend dafür, wie

schnell sie arbeiten. Dagegen geben 35

Prozent der Arbeitnehmer an, ihr eigenes

Arbeitstempo vor allem am Tempo der

Kollegen zu orientieren. Für rund 26 Prozent

sind Forderungen von Kunden der

wichtigste Treiber. „Manche Unternehmen

haben nach wie vor Angst, durch

Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten

die Kontrolle zu verlieren. Unsere Studie

zeigt jedoch ganz klar, dass es dafür keinen

Grund gibt. Vertrauen zahlt sich aus“,

sagt IW-Wissenschaftler Dominik Enste.

Foto: IW Köln

6 www.bvg-menzel.de


NRW kämpft mit holprigen Straßen und

schwachen Kabeln

Schlaglöcher, marode Brücken und

langsames Internet: Rund zwei Drittel

der deutschen Unternehmen werden regelmäßig

von Infrastrukturmängeln behindert.

16 Prozent sprechen sogar von

deutlichen Beeinträchtigungen. Das ergab

eine aktuelle Umfrage des Instituts

der deutschen Wirtschaft (IW). Damit

hat sich die Situation seit der letzten

Umfrage im Jahr 2013 noch mal merklich

verschlechtert.

Die größten Schwierigkeiten machen

marode Straßen und Brücken, die zu

vielen Staus und damit längeren Transportzeiten

führen – rund drei Viertel aller

befragten Firmen leiden darunter.

Besonders betroffen ist das Baugewerbe,

hier fühlen sich rund 80 Prozent aller

Unternehmen beeinträchtigt. Aber auch

zahlreiche Dienstleistungsbetriebe haben

zu kämpfen. Besonders beklagenswert

ist der Zustand in Nordrhein-Westfalen,

zeigt die IW-Studie. Im Osten

bremsen dagegen vor allem mangelhafte

Kommunikationsnetze die Wirtschaft.

Rund 70 Prozent aller in Ostdeutschland

befragten Betriebe fühlen sich hierdurch

inzwischen eingeschränkt. Um die

gröbsten Mängel zu beseitigen, müssten

Länder und Kommunen vor allem mehr

Bauingenieure einstellen, weil die Bauämter

mit der Planung nicht „hinterher“

kämen. Für die Studie befragten die

Wissenschaftler im Rahmen der jährlichen

IW-Konjunkturumfrage mehr als

2.800 Unternehmen.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Vaillant begeistert junge Frauen für

technische Berufe

Ersatz für marode

Wupperbrücke

Foto: Vaillant Group

Die Vaillant Group hat im Rahmen der SommerUni 2018

einen Tag lang ihre Türen für Schülerinnen ab der zehnten

Klasse geöffnet und Einblick in den Arbeitsalltag von Ingenieurinnen

im Unternehmen gegeben. Ziel ist es, junge

Frauen für technische Berufe zu begeistern. Beim Besuch

des Remscheider Heiztechnikspezialisten lernten 25 Teilnehmerinnen

die Bereiche Produktentwicklung, Produktionstechnik

und Nachhaltigkeitsmanagement kennen.

In kleinen Gruppen hatten sie außerdem die Möglichkeit

zum Austausch mit den dort arbeitenden Ingenieurinnen.

Eine Präsentation der Studienangebote und Ausbildungsberufe

des Unternehmens rundete das Programm ab. „Die

Vorstellung der einzelnen Berufsfelder hat den Schülerinnen

einen authentischen Einblick in den Alltag unserer Ingenieurinnen

gegeben. Wir freuen uns, wenn wir die Teilnehmerinnen

damit für einen naturwissenschaftlichen

oder technischen Ausbildungsweg begeistern können“, so

Marion Storch, Diplom-Ingenieurin und Sustainability

Managerin Vaillant Group.

Die SommerUni ist eine Initiative der Bergischen Universität

Wuppertal. Sie zeigt Berufsperspektiven und Karriereaussichten

in Naturwissenschaft und Technik für Frauen

auf.

Die Vaillant Group

hat im Rahmen der

SommerUni 25

Schülerinnen die

Arbeit als Ingenieurin

näher gebracht.

Seit August 2017

fließt der Verkehr

zwischen Haasenmühle

und Nesselrath

nur einspurig

über die marode

Wupperbrücke.

Nach europaweiter Ausschreibung haben

die Vorarbeiten zum Bau der Behelfsbrücke

zwischen Solingen und Leichlingen

begonnen. Das provisorische Bauwerk soll

voraussichtlich ab Jahresende die marode

Wupperbrücke an der Leichlinger Straße

zwischen Haasenmühle und Nesselrath

ersetzen und damit die Verkehrssituation

deutlich verbessern. Zudem schaffe sie

den nötigen Raum, damit der Neubau der

Wupperbrücke starten könne“, erklärt Solingens

Stadtdirektor Hartmut Hoferichter.

Die Behelfsbrücke entsteht vom Solinger

Wupperufer aus gesehen rechts vom

alten Bauwerk. Dafür muss zunächst eine

Zuwegung geschaffen werden, danach

starten die Arbeiten an der Unterkonstruktion.

Die Brücke selbst ist ein Fertigteil

in Modulbauweise und soll im letzten

Quartal 2018 aufgesetzt werden. Die Kosten

betragen 1,8 Millionen Euro. 60 Prozent

übernimmt das Land NRW, die Stadt

Solingen und der Rheinisch-Bergische

Kreis investieren jeweils 360.000 Euro.

Die alte Wupperbrücke war im Juni 2017

zunächst komplett gesperrt worden, nachdem

eine Sonderprüfung erhebliche

Bauschäden gezeigt hatte, die eine Sanierung

ausschlossen. Nach dem Bau der Behelfsbrücke

soll der Neubau am alten

Standort starten, nachdem das alte Bauwerk

abgerissen wurde. Die Fertigstellung

der neuen Brücke inklusive der Anpassung

des Straßenanschlusses auf Solinger

Seite ist für Frühjahr 2021 avisiert.

Foto: Uwe Miserius

8 www.bvg-menzel.de


Solinger Klingenhandwerker fassten

Fuß in Russland

Foto: Sergej Lepke

Im frühen 19. Jahrhundert wanderte Solinger

Handwerker mit ihren Familien ins russische Slatoust

aus, um dort eine Klingenindustrie aufzubauen,

die bis heute existiert. Diese gemeinsame Geschichte

soll nun genauer erforscht werden. Das

vereinbarten Dr. Isabell Immel und Dr. Sixt Wetzler

vom Deutschen Klingenmuseum sowie Ralf

Rogge, Leiter des Solinger Stadtarchivs, mit ihren

russischen Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Sie

waren Ende Juni einer Einladung in die nahe Slatoust

gelegene Großstadt Tscheljabinsk im Ural ge-

Vladimir Bogdanovskij

(l.), Direktor des Landesmuseums

in Tscheljabinsk,

und seine

Stellvertreterin (2.v.r.)

begrüßten die Solinger

Gäste Ralf Rogge, Dr.

Isabell Immel, und Dr.

Sixt Wetzler (r.).

folgt. Nun will man einander historische

Dokumente zugänglich machen, die beteiligten

Museen werden sich gegenseitig

Ausstellungsstücke leihen. Die Ausstellung

in Tscheljabinsk beginnt mit

einer Geschichte Solingens. Stadtarchivar

Ralf Rogge sagt: „Ich habe nirgendwo

sonst so viel Respekt, Ehrerbietung

und Begeisterung für Soligen erlebt, wie

dort.“ Eine Namensliste weist 35 Solinger

Fachhandwerker aus, die im zweiten

Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts die 4.000

Kilometer weite Reise in den Ural antraten.

Die Anreise erfolgte über Lübeck,

per Schiff nach Sankt Petersburg und

weiter mit Booten und zu Fuß nach Slatoust.

Mit Familienmitgliedern und unverheirateten

Gesellen zählte die Gruppe rund

150 Personen. Sie wird wohl sechs Monate

gedauert haben, schätzt Stadtarchivar

Ralf Rogge. In Slatoust gab es um

1928 eine zweite Welle von zureisenden

Solingern: die Kommunistische Partei

schickte Facharbeiter zur Entwicklungshilfe

in die Sowjetunion. Heute produzieren

die Slatouster Metallhandwerker

überwiegend Geschenkartikel, aber

auch diese noch in der schmuckreichen

Dekorsprache, die die Solinger Einwanderer

des frühen 19. Jahrhunderts so

schnell erlernt hatten.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Wohnen im „Speckgürtel“: Gute Preise,

gute Infrastruktur

„Abstimmung gegen

Elberfeld“

Grafik: LBS

Zwischen 2010 und 2015 ist die Bevölkerungszahl in

den Gegenden rund um Deutschlands größte Städte zum

Teil um vier bis fünf Prozent gewachsen – das belegt

der Immobilienmarktbericht 2017 der Gutachterausschüsse.

Drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) halten

laut Kantar Trendindikator 2018 die eigene Immobilie

für eine sichere Altersvorsorge, für rund zwei Drittel

(64 Prozent) ist sie sogar die beste. Ein möglicher

Grund für das positive Bild: Niedrige Zinsen erleichtern

derzeit den Sprung ins Eigenheim. Dennoch sind

die teils erheblich gestiegenen Immobilienpreise oft

eine Hürde. „Gerade für Familien, die etwas mehr Platz

suchen, ist es schwierig, ein passendes Objekt zu finden

und es sich dann auch leisten zu können. Das gilt vor

allem für die Ballungsgebiete, wo bezahlbarer Wohnraum

besonders knapp ist“, erklärt Joachim Klein von

der LBS. Eine Alternative bietet das unmittelbare Umland

von Städten. So sind etwa die Gegenden rund um

Berlin und München zwischen 2010 und 2015 um mehr

als 5,5 Prozent gewachsen. Die Infrastruktur mit Verkehrsanbindung,

Schulen und Einkaufsmöglichkeiten

ist gut, das Angebot – vor allem an Einfamilienhäusern

– ist größer und die Preise sind niedriger. Ein Grundstück

in den Speckgürteln kostet im Schnitt etwa halb

so viel wie in der Großstadt. Noch günstiger wird es,

wenn man sich weiter von den Ballungsräumen entfernt.

So ist der Quadratmeter Bauland beispielsweise in

Bergisch Gladbach 230 Euro günstiger als in Köln.

Beispiel Bergisch

Gladbach: Der Quadratmeter

Bauland

ist 230 Euro günstiger

als in Köln.

Ralf Engel ist

Geschäftsführer

des Handelsverbands

NRW

Rheinland.

„Abstimmung gegen Elberfeld“ nennt

Ralf Engel, Geschäftsführer des Handelsverbandes

NRW Rheinland e.V., den

Beschluss des Wuppertaler Stadtrates,

der zwei von drei beantragten Sonntagsöffnungen

in Elberfeld eine Absage erteilt

hat. „Wir registrieren seit Jahren,

dass die Fachverwaltungen dieser Stadt

die Belange des inhabergeführten Facheinzelhandels

und der Großbetriebe des

Einzelhandels Elberfelds ignoriert: Planungschaos

rund um die B7- Sperrung,

zufällige großflächige Verlagerung des

Einzelhandels an den Hauptbahnhof,

Flickschusterei beim Weihnachtsmarkt,

ungelöste Sicherheitsprobleme am Döppersberg.

Dies alles wird vom Rat der

Stadt hingenommen“, kritisiert Engel.

Laut Ratsbeschluss vom 9. Juli wird lediglich

ein verkaufsoffener Sonntag im

Herbst 2018 für Elberfeld auf den Weg

gebracht. Dieses Votum beruhe auf einer

Abstimmungsempfehlung des Ordnungsamtes.

„Dass dann auch noch der Rat

diese Beschlussempfehlung einstimmig

und ohne nennenswerte Wortmeldungen

durchwinkt, lässt uns am Verantwortungsbewusstsein

der Politiker in dieser

Stadt für Ausbildungs- und Arbeitsplätze

zweifeln“, kritisiert Engel.

Foto: BVG

10 www.bvg-menzel.de


Recycling und guter Zweck:

Bist du ein Dosenkavalier?

Foto: BZI

Florian Berg, BZI-Geschäftsführer

Michael Hagemann

(M.) und Ausbilderin

Jeannine Mastroiacovo

freuen sich über die Aufmerksamkeit,

die die pfiffig

gestalteten Sammeltonnen

erzielen.

Das Berufsbildungszentrum der Remscheider Industrie

(BZI) fördert seine Azubis, Lehrgangsteilnehmer

und Studenten nicht nur in fachlicher Hinsicht,

sondern setzt immer wieder Akzente

hinsichtlich der Bewusstseinsförderung für die gesellschaftliche

Verantwortung. So stellte die Bildungseinrichtung

in ihren Werkstätten

gut sichtbar nun mehrere Tonnen auf, in

denen leere Plastikflaschen und Dosen

eingeworfen werden können. Aufgefallen

war, dass die Flaschen und Dosen

zuvor häufig im Gebäude liegengelassen

wurden. „Mit den zentralen Sammelstellen

bringen wir den Umweltgedanken

ins Spiel und unterstützen außerdem

wohltätige Zwecke vor Ort“, erklärt Initiator

Florian Berg. Denn in regelmäßigen

Abständen wird der Flaschen- und

Dosenpfand eingelöst, um mit den Einnahmen

gemeinnützige Arbeit bzw. soziale

Projekte in Remscheid zu fördern.

Um möglichst große Aufmerksamkeit

für die Aktion zu erzielen, gestaltete

Florian Berg die Tonnen mit flotten

Sprüchen. „Du bist pfandtastisch“, „Flasche

leer hilft voll“ oder „Du und ich zusammen

für die Kids“ steht zum Beispiel

auf den Sammelbehältern

geschrieben. Eine erste Bilanz: Binnen

drei Monaten wurden rund 540 Flaschen

und Dosen gesammelt und fachgerecht

entsorgt. Alleine daraus können schon

135 Euro gespendet werden.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Georg Wulf als Wupperverbands-Vorstand

wiedergewählt

Bergischer Krimi:

„Bittere Wahrheit“

Foto: Wupperverband

Der Verbandsrat des Wupperverbandes hat den amtierenden

Vorstand Georg Wulf für eine zweite Amtszeit bis 31. Juli

2023 wiedergewählt. Die Mitglieder des Verbandsrates

sprachen sich einstimmig für die Wiederwahl Wulfs aus.

Gewählt wurde Wulf für eine zweite Amtsperiode vorzeitig.

Damit zeige der Verbandsrat sein Vertrauen in die bisher

geleistete Arbeit, betonte Verbandsratsvorsitzende Claudia

Fischer. Daher freue man sich auf die weitere

Zusammenarbeit mit vielen spannenden und herausfordernden

Themen. Der aus 15 Mitgliedern bestehende Verbandsrat

setzt sich aus Vertretern der Mitgliedergruppen des Verbandes

und Arbeitnehmervertretern zusammen. Der

Wupperverband wurde 1930 gegründet mit der Zielsetzung,

die wasserwirtschaftlichen Aufgaben im 813 Quadratkilometer

großen Einzugsgebiet der Wupper über kommunale

Grenzen hinweg zu erfüllen. Für den Verband stehen als öffentlich-rechtliches

Unternehmen nicht Gewinnorientierung,

sondern der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung

der Ressource Wasser im Mittelpunkt.

Der Wupperverband betreibt 14 Talsperren, 11 Klärwerke,

eine Schlammverbrennungsanlage und weitere Anlagen,

z. B. Hochwasserrückhaltebecken und Regenbecken. Er unterhält

insgesamt rund 2.300 Kilometer Flüsse und Bäche.

Verbandsmitglieder sind Städte und Gemeinden, Kreise,

Wasserversorgungsunternehmen, Industrie sowie Gewerbe

im Wuppergebiet.

Neben der Verbandsratsvorsitzenden

Claudia Fischer gratulierten

auch Andreas

Schröder (l.), Vorsitzender

des Investitions-

und Bauausschusses,

sowie

Michael Zirngiebl (r.),

Vorsitzender des Finanzausschusses,

Georg

Wulf zur Wiederwahl.

Am 20. Juli ist ein neues Buch aus der

Reihe Krimi Bergisches Land erschienen.

Seit Jahren fährt der Bergische Verlag mit

dieser Serie auf der Erfolgsspur. „Bittere

Wahrheit“ von Petra Pallandt beschreibt

einen spektakulären Entführungsfall. Leonie,

17-jährige Tochter eines reichen

Wuppertaler Industriellen, Musterschülerin

eines privaten Elitegymnasiums – ist

verschwunden. Allerdings gibt es lange

Zeit weder Lösegeldforderungen, noch

Bekennerschreiben, aber auch keinen Abschiedsbrief

oder gar eine Leiche… Autorin

Petra Pallandt nimmt in ihrem zweiten

Krimi ihre Leserschaft mit auf eine

spannungsreiche Ermittlung voller Vermutungen,

Hinweise und überraschender

Wendungen. Es gibt nicht nur schwarz

oder weiß, schuldig oder unschuldig –

dem Leser bleibt es letztendlich überlassen,

ein moralisches Urteil über die Figuren

zu fällen. Eine Buchpräsentation und

Signierstunde mit der Autorin gibt es am

Dienstag, 21. August 2018 um 15.30 Uhr

in der Buchhandlung Jürgensen, Vohwinkeler

Straße 1, in Wuppertal.

12 www.bvg-menzel.de


JETZT BESTELLEN:

Digitale Modellkommunen sind

partnerschaftliche Innovationstreiber

Foto: © MWIDE NRW/E. Lichtenscheidt

Bewegende

Bilder von den

Brennpunkten

des Nachrich tengeschehens

weltweit.

FOTOS FÜR DIE PRESSEFREIHEIT 2018

Zu Beginn der Förderphase der Digitalen Modellkommunen

Nordrhein-Westfalen hat sich Wirtschafts- und Digitalminister

Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit den ausgewählten

Regionen zu einer Auftaktkonferenz getroffen.

Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der

Stadtspitzen, kommunalen Spitzenverbände, Bezirksregierungen

und aus Wirtschaft und Gewerkschaft tausch-

Wuppertals Oberbürgermeister

Andreas Mucke,

Wirtschafts- und Digitalminister

Prof. Dr. Andreas

Pinkwart, Birgitta Rademacher,

Regierungspräsidentin

Düsseldorf, und

Staatssekretär Christoph

Dammermann. (v.L.)

te sich der Minister über geplante Projekte

aus. „Es ist beeindruckend, wie weit

die Ideen in den Modellkommunen bereits

entwickelt sind. Ich freue mich sehr,

dass wir durch das Engagement aller Beteiligten

ohne Zeitverzug starten können.

Durch die intensive Zusammenarbeit bei

vielen tollen Vorhaben entsteht bereits in

dieser frühen Phase eine große Dynamik,

die auch über die Stadtgrenzen hinauswirkt“,

sagte der Minister. Die auf der

Konferenz vorgestellten Projektideen reichen

von Konzepten für digitale Bildungs-

und Lernräume und Vorhaben in

den Bereichen Mobilität, Handel, Sicherheit

sowie smarte Energie bis hin zu digitalen

Lösungen im Gesundheitswesen,

vor allem bei der Vernetzung leistungsstarker

Kliniken in den Modellregionen.

Das digitale Bürgeramt sei nicht mehr

weit, so Pinkwart: „Bereits bei der Ausarbeitung

der Konzepte legen wir Wert

darauf, dass die innovativen Projekte vor

Ort auf ganz Nordrhein-Westfalen übertragen

werden können. Die Modellkommunen

agieren als partnerschaftliche Innovationstreiber

und tauschen ihre

wertvollen Erfahrungen mit den Städten

und Gemeinden im Land aus.“

Mit den Verkaufserlösen

finanziert Reporter ohne

Grenzen Anwaltskosten,

medizinische Hilfe und

Lebenshaltungskosten für

verfolgte Journalistinnen

und Journalisten.

Auch im Buchhandel

und ausgewählten

Zeitschriftenhandel

erhältlich.

der Bergische WWW.REPORTER-OHNE-GRENZEN.DE/SHOP

Unternehmer 08|18 13


TITEL GEMEINSAM GEHT BESSER

GEMEINSAM

GEHT BESSER

In den Werkstätten der Lebenshilfe Remscheid werden

mit modernen Maschinen unter anderem Montage-

und Verpackungsarbeiten durchgeführt.

14 www.bvg-menzel.de


Im Oktober 2014 veröffentlichte die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt gemeinsam

mit dem Nürnberger Forschungsinstitut xit GmbH die erste bundesweite Studie

„Mehr Wert als man denkt“, die die Sozialbilanz von Werkstätten für Menschen

mit Behinderung skizziert. Die im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten

für behinderte Menschen (BAG WfbM) in Auftrag gegebene Studie hat berechnet, welche

volkswirtschaftlichen Wirkungen gemeinnützige Werkstätten für behinderte Menschen

erzeugen. Die Ergebnisse belegen, dass diese von der öffentlichen Hand geförderten

Einrichtungen wertschöpfend arbeiten – sozial und wirtschaftlich. Gute Beispiele

dafür gibt es auch im Bergischen Land

der Bergische Unternehmer 08|18 15


TITEL GEMEINSAM GEHT BESSER

Thomas Stukenborg,

Manager Business

Navigation & Operation

bei IKEA Wuppertal,

gibt Menschen

mit Handicap

eine Chance im Arbeitsleben

Tritt zu

fassen.

Laut Studie verbessern derlei Werkstätten

die Lebensqualität von Menschen

mit Behinderung und sind

gleichermaßen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

in ihrer Region und

darüber hinaus. Mit 100 Euro investierten

Mitteln erzeugen sie eine Wertschöpfung

in Höhe von 108 Euro, sie und ihre Mitarbeitenden

führen Steuern und Sozialbeiträge ab. Werkstätten

vermeiden an anderer Stelle Kosten für Staat,

Länder und Kommunen und sie erzeugen direkte

und induzierte wirtschaftliche Effekte für die Regionen.

Als Sozialunternehmen holen sie Aufträge

in die Region und schaffen Arbeitsplätze. Hochgerechnet

generieren Werkstätten direkte Einkommen

in Höhe von drei Milliarden Euro. Werkstätten

und ihre Beschäftigten kaufen Waren und

Natürlich muss ein Unternehmen erfolgsorientiert arbeiten.

Gleichzeitig gibt es aber auch eine soziale Verantwortung.

Man sollte die Kollegen nicht als Menschen mit Behinderung,

sondern als Menschen sehen.

beziehen Dienstleistungen. Bundesweit bedeutet

das eine direkte Nachfrage von rund 2,7 Milliarden

Euro. Da die Mitarbeiter und Beschäftigten

einen Teil ihres Einkommens an ihren jeweiligen

Standorten ausgeben, wird dort die Wirtschaft angekurbelt.

Gleichzeitig gibt es eine positive Sozialbilanz:

Die Teilhabeangebote der Werkstätten

verbinden Sozialleistungen und wirtschaftliche

Produktivität zu einem Kreislauf. Damit verbessert

das Werkstattangebot die Lebensqualität von

Menschen mit Behinderung, die Unterstützung im

Arbeitsleben brauchen, und sie fördert die Wohlfahrt

der Gesellschaft. Alles in allem also ein

deutliches Plus für alle Beteiligten.

Kompetenzverbund

Gute Beispiele dafür gibt es zahlreich im Bergischen

Land. Zu einem besonderen Kompetenzverbund

für Industriedienstleistungen haben sich

zum Beispiel fünf bergische Werkstätten für Menschen

mit Behinderung zusammengeschlossen.

Die Lebenshilfen in Remscheid, Solingen, Wermelskirchen

und Wuppertal sowie die proviel

16 www.bvg-menzel.de


www.proviel.de

GmbH in Wuppertal repräsentieren zum einen

die berufliche Heimat für über 3.000 Menschen

in der Region und auf der Basis dieser unterschiedlichen

Fähigkeiten und Fertigkeiten einen

breiten Mix an erprobten Industriedienstleistungen.

Hier gibt es eine Zusammenarbeit mit über

250 Kunden aus dem Großraum Bergisches

Land. Zu den ausgeführten Tätigkeiten gehören

beispielsweise Montagen aller Art, Verpackungen,

Zähl- und Wiegearbeiten, Elektromontage,

Schreinerei und Druckerei oder Laserbeschriftungen.

Zum Beispiel im Auftrag von …

… Friedr. Ischebeck GmbH … K. A. Schmersal GmbH

Außenarbeit bei IKEA

Neben der Beschäftigung in Behindertenwerkstätten,

geben die Einrichtungen den Menschen

unter bestimmten Voraussetzungen auch die

Möglichkeit, in einem anderen Unternehmen beruflich

Tritt zu fassen. Dazu gibt es gut funktionierende

Kooperationen mit der Wirtschaft vor

Ort. Ein Anbieter von solchen Außenarbeitsplätzen

ist IKEA in Wuppertal. Seit der Möbelgigant

hier angesiedelt ist, gibt er Menschen eine Chance

in den ersten Arbeitsmarkt hineinzuschnuppern,

die sonst vielleicht chancenlos wären. 14

Arbeitsplätze für Mitarbeiter mit Handicap stehen

am Wuppertaler Ikea-Standort dafür zur

Verfügung. 13 Kolleginnen und Kollegen gehören

zur proviel GmbH, zwei weitere wurden

über die sozialtherapeutischen Werkstätten

Troxler-Haus vermittelt.

Gut geplant ist halb gewonnen

… Schauf GmbH

… Gebrüder Jaeger GmbH

… PUKY GmbH & Co. KG

… Schulte-Schlagbaum AG

Noch vor Eröffnung des Möbelhauses wurde

Thomas Stukenborg als Mitglied der Geschäftsleitung

bei IKEA-Wuppertal mit der Idee konfrontiert,

Außenarbeitsplätze für Menschen mit

Behinderung einzurichten. „Das Haus stand

noch nicht, wir hatten also genügend Zeit zum

Planen“, erinnert sich der Manager Business Navigation

& Operation. Also konnte in Ruhe

überlegt werden, welche Tätigkeiten sich für die

„provieler“ denn eignen könnten, um sie zu fordern,

sie aber gleichzeitig nicht zu überfordern.

Drei Bereiche fielen ins Auge: Das Recycling

von Rohstoff-Abfällen wie zum Beispiel Papier

und Pappen, das so genannte Recovery – also die

… EMKA Beschlagteile GmbH

… Stannol GmbH & Co. KG

Starker Partner als

Industriedienstleister!

Montage / Metallbe- und verarbeitung /

Konfektionieren und Verpacken Laserbeschriftungen

/ Kontroll- und Prüfarbeiten /

Elektromontagen / u.v.m.

der Bergische Unternehmer 08|18 17


TITEL GEMEINSAM GEHT BESSER

proviel – pro Vielfalt

Herr Nieder, was verbirgt sich hinter dem Begriff

„proviel“?

„proviel“ steht für „pro Vielfalt“ und das in vielerlei

Hinsicht. Einmal kann jeder unserer Mitarbeiter

und jede unserer Mitarbeiterinnen mit seiner

und ihrer individuellen psychischen

Behinderung einen Platz finden. 720 Menschen

mit unterschiedlichsten Bedürfnissen arbeiten bei

uns, für alle suchen und finden wir den Arbeitsplatz,

der zu ihm passt, ihn nicht überfordert,

aber im besten Fall weiterbringt. Mancher schafft

fünf Handgriffe am Tag, der andere 5.000. Diesen

Anforderungen müssen wir gerecht werden. Genau

deshalb ist Vielfalt auch bei unseren Kunden

bzw. Auftraggebern gefragt. Gerade weil wir unterschiedliche

Aufgaben anbieten wollen, benötigen

wir viele unterschiedliche Aufträge

Auftraggeber haben sie in zweierlei Hinsicht.

Ja, genau. Das sind zum Einen Kostenträger wie

die Bundesanstalt für Arbeit, die Deutsche Rentenversicherung

und der Landschaftsverband Rheinland.

In ihrem Auftrag organisieren wir für die

Menschen berufliche Teilhabe bzw. Rehabilitation.

Dafür bezahlen sie uns. Auf der anderen Seite sind

da die Auftraggeber aus der Wirtschaft, denen wir

die Produkte bzw. Dienstleistungen in Rechnung

stellen. Ein gemeinnütziges Unternehmen wie unseres

trägt sich also durch die Mischkalkulation.

Kommt bei den Aufträgen denn die von Ihnen

beschriebene Vielfalt zusammen? Denn die

brauchen sie doch, um allen Beschäftigten die

auf sie zugeschnittenen Arbeitsplätze anbieten

zu können…

Wir arbeiten für viele Firmen aus der Region, die

sich ausdrücklich zur Zusammenarbeit mit uns

bekennen. Die Bandbreite reicht von klassischen

Montagearbeiten und geht über Verpackungsund

Konfektionsarbeiten bis hin zu Druckweiterverarbeitung,

Lager und Logistik und zur Wäscherei.

Weiterhin haben wir den CAP-

Frischemarkt im Quartier Eckbusch in Wuppertal

Christoph Nieder, Geschäftsführer der proviel GmbH,

spricht über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.

Ein Mehrwert für alle Seiten.

als eigene Abteilung. Dort können unsere Mitarbeiter

im Bereich des Einzelhandels Fuß fassen.

Und dann unterstützen wir mit unserer Hauswirtschaft

die Gastronomie im Wuppertaler Zoo.

Dort gibt es im Restaurant „Okavango“ auch betriebsintegrierte

Arbeitsplätze. Somit können unsere

Beschäftigten auch im gastronomischen Bereich

Erfahrungen sammeln. Außerdem betreiben

wir ein Schul-Bistro und zukünftig zusammen

mit der Alten Feuerwache den Kulturkindergarten

in der Wuppertaler Nordstadt. proviel weitet

sich in seinem Angebot und seiner Vielfalt kontinuierlich

aus, das entspricht genau unserem

Gründungszweck. Wir müssen und wollen immer

mehr unterschiedliche Arbeitsplätze anbieten.

Können Sie uns ein Beispiel nennen?

Die Firma Puky beispielsweise lässt Kinderfahrzeuge

bei uns montieren. Zu diesem Unternehmen,

das ganz klar auf „made in Germany“ setzt, gibt

es eine langjährige, gute und vertrauensvolle Partnerschaft.

Im Laufe der Zeit wurden rund 650.000

Puky-Fahrzeuge durch uns montiert. Wir übernehmen

die Endmontage und liefern auch über den beauftragten

Logistiker direkt an den Fachhandel

aus. Puky-Angestellte besuchen uns regelmäßig,

um die Vorgehensweise, Regeln und Qualitätsansprüche

zu besprechen. Das ist auch ein Produkt,

mit dem sich unsere Mitarbeiter sehr identifizieren.

Ein Teil, was sich im Motor eines Autos versteckt,

fällt ja nicht weiter auf. Wenn aber jemand ein

Kind im Park auf einem Puky-Roller sieht, empfindet

er große Freude, daran mitgearbeitet zu haben.

Das gibt neues Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten

und Selbstbewusstsein.

Auf was können sich Ihre Industriekunden verlassen?

Was hat sie zu einer Zusammenarbeit mit

proviel bewogen und was schätzen sie daran?

18 www.bvg-menzel.de


Die meisten haben sich sicherlich zunächst mit

dem Gedanken an den gesellschaftlichen Zusammenhalt

mit „proviel“ beschäftigt. Langfristig

merken unsere Kunden aber, dass sie einen flexiblen,

verlässlichen und pünktlichen Dienstleister

an ihrer Seite haben, der zeitnah Aufträge annehmen

kann. Natürlich benötigen wir für einen Auftrag

mehr Arbeitsplätze als Unternehmen, die

ihre Kräfte aus dem ersten Arbeitsmarkt rekrutieren.

Trotzdem erledigen wir unsere Aufgaben

sorgfältig. Dann spielt die regionale Komponente

eine ganz große Rolle. Alle Kunden schätzen die

kurzen Wege, wir brauchen keine Video- oder Telefonkonferenz,

um uns zu besprechen. Außerdem

haben wir eine hohe Ausgangskontrolle und

bieten somit hohe Qualität und Liefertreue.

Glauben Sie, dass Unternehmen vor dem Hintergrund

des steigenden Fachkräftemangels umdenken

müssen, indem sie sich auch Bewerbern

zuwenden, die vielleicht besondere Anforderungen

an Einarbeitung und Betreuung haben?

Die Sorge, einen psychisch kranken Menschen einzustellen,

ist schon tief verwurzelt. Natürlich muss

man ihn als Mitarbeiter stützen und begleiten. Außerdem

muss man den Betriebsrat und die Belegschaft

mit ins Boot holen. Ziehen alle an einem

Strang, kann eine solche Einstellung erfolgreich

sein. Der Weg zum Ziel kann ja auch über ein Praktikum

oder einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz

führen, den wir dann begleiten. Ich mache seit Jahren

die positive Erfahrung, dass es in unserer Region

Aufgeschlossenheit für das Thema gibt. Denn

der bergische mittelständische Unternehmer ist ein

ehrbarer Kaufmann und in erster Linie Mensch.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

Christoph Nieder hat

die Erfahrung gemacht,

dass zahlreiche bergische

Unternehmen der

Integration von Menschen

mit Handicap in

den Arbeitsalltag aufgeschlossen

gegenüberstehen.

Hier zeigt

er die komplexen

Strukturen, durch die

die proviel GmbH die

unterschiedlichsten Arbeitsplätze

ermöglicht.

Und aus all dem ergeben sich oft langjährige

Partnerschaften?

Extrem lange. Mit vielen Unternehmen arbeiten

wir eng und vertrauensvoll seit vielen Jahren zusammen.

proviel GmbH

Milchstraße 5

42117 Wuppertal

Fon 0202 24 508-0

Fax 0202 24 508-111

Mail info@proviel.de

Net www.proviel.de

der Bergische Unternehmer 08|18 19


TITEL GEMEINSAM GEHT BESSER

Daniel Aufermann

arbeitet im Bereich

Hauswirtschaft (Berufliche

Bildung) bei

proviel.

Andrea Giangreco

ist erfolreich auf

den ersten Arbeitsmarkt

gewechselt.

Möbelmontage für die hauseigene Fundgrube –

und das „Schrabbeln“. „Das ist unser Begriff für

die Dinge, die die Kunden bei ihrem Einkauf liegen-

oder stehenlassen und die dann in den Warenbestand

wieder richtig einsortiert werden müssen“,

erklärt Thomas Stukenborg lächelnd.

Festgelegt wurde auch, dass die proviel- und Troxler

Kollegen nicht den Eröffnungstrubel mitmachen,

sondern drei Monate später ihre Arbeit

antreten sollten. Sodann wurden Stellenbeschreibungen

verfasst und anschließend auch die Abteilungsleiter

und Mitarbeiter mit ins Boot geholt.

„Es war uns wichtig, unser Team vorzubereiten

und klar zu stellen, dass durch die neuen Kolleginnen

und Kollegen keine Arbeitsplätze verloren

gehen“, erläutert er. Gestartet sei man dann mit

einer „bunten Truppe“, von der heute immer noch

neun Beschäftigte aus den Anfangszeiten bei

IKEA Wuppertal ihrer Arbeit nachgehen. Andere

haben festgestellt, dass die Beschäftigung doch

nicht das Passende für sie und ihre individuellen

Bedürfnisse und Voraussetzungen ist. Hier rückten

andere Mitarbeiter nach.

Sie helfen uns, wir helfen Ihnen

Mit Offenheit müsse man dieser integrativen Aufgabe

begegnen, dann könne man sie zum Erfolg

werden lassen, betont Stukenborg. Obligatorisch

für IKEA sei ohnehin ein respektvoller Umgang

miteinander, insofern passe die Zusammenarbeit

mit den Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung

gut zur Firmenphilosophie. „Natürlich muss

ein Unternehmen erfolgsorientiert arbeiten.

Gleichzeitig gibt es aber auch eine soziale Verantwortung.“

Im Gespräch wird deutlich, dass der

Manager die Mitarbeiter nicht als Belastung, sondern

als Gewinn wahrnimmt. „Sie helfen uns, wir

helfen ihnen.“ Von Beginn an sei klar gewesen,

dass proviel- und Troxler-Haus-Mitarbeiter ins

Team integriert werden. Sie tragen die gleiche Berufskleidung

in IKEA-Gelb-Blau, sitzen gemeinsam

mit den anderen Beschäftigten bei Frühstück

oder Mittagessen in der Kantine und sollen sich

als Teil der IKEA-Mannschaft verstehen. „Sie

wissen, dass wir sie brauchen und gerne mit ihnen

zusammenarbeiten“, stellt Thomas Stukenborg

fest. Eine Hängematte sei der integrative Job dann

aber auch nicht, schließlich sollen die wegen ihrer

20 www.bvg-menzel.de


Behinderung im Arbeitsalltag eingeschränkten

Mitarbeiter einen Einblick in die Anforderungen

des ersten Arbeitsmarkts erhalten. So ist klar, dass

der Arbeitsplatz sauber und ordentlich verlassen

wird. Genauso wird erwartet, dass man sich bei

Krankheit abmeldet. „Zu einem respektvollen

Miteinander gehört aber auch, dass wir nicht meinen,

den Kolleginnen und Kollegen ständig unter

die Arme greifen zu müssen“, erklärt er. Jeder bekomme

die Möglichkeit und die notwendige Zeit,

seine Aufgaben unter Anleitung zu erlernen und

wahrzunehmen. „Und das klappt gut. Die Entwicklung,

die die Kollegen genommen haben, ist

erstaunlich“, beschreibt Thomas Stukenborg den

Gewinn an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Dabei könnten sie immer gewiss sein, dass

man ihnen ohne Vorhaltungen helfe, wenn etwas

mal nicht so klappen sollte. Wenn die Beschäftigten

im Haus unterwegs sind, werden sie von den

Kunden als Ikea-Mitarbeiter wahrgenommen.

„Wenn sie dann auch noch Fragen beantworten

können, ist das ein tolles Gefühl.“

Die Strukturen müssen stimmen

Thomas Stukenborg kann anderen Unternehmen

nur raten, dem Thema Integration von Menschen

mit Behinderung am Arbeitsplatz aufgeschlossen

gegenüberzutreten. Sein Credo: „Man sollte die

Betroffenen nicht als Menschen mit Behinderung,

sondern einfach als Mensch sehen.“ Sorge, als Arbeitgeber

mit der Situation überfordert zu sein,

müsse man nicht haben. Bei IKEA Wuppertal ist

an jedem Tag ein Jobcoach von proviel vor Ort,

der engen Kontakt zu den Mitarbeitern hält. Ebenso

steht er für Austausch mit der Geschäftsleitung

bzw. den Abteilungsleitern zur Verfügung. Bei

etwaigen Problemen könne so auf kurzen Wegen

nach Lösungen gesucht werden. „Die Strukturen

stimmen, das ist für die Zusammenarbeit wichtig“,

betont er. Die Bezahlung erfolgt an die gemeinnützige

Einrichtung, die wiederum die Mitarbeitenden

für ihre Tätigkeit bei IKEA entlohnt.

Mittlerweile kann Thomas Stukenborg sich gut

vorstellen, dass es dem einen oder anderen seiner

proviel-Kollegen gelingen wird, dauerhaft auf

dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Auch eine

Übernahme bei IKEA sei durchaus im Bereich

des Möglichen, sagt er.

info

Beispielgebend für die Integration von

Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz

ist die Backstube Policks in Wuppertal.

Für sein Engagement erhielt das Unternehmen

Anfang August das Inklusionszertifikat

der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

In seinen acht Bäckereien im Stadtgebiet

gibt Inhaber Dirk Polick mehreren Menschen

mit Handicap eine Chance, unter anderem

im Verkauf. „Die Firma Policks Backstube

engagiert sich nicht nur bei Beschäftigung

von Menschen mit Behinderung, sondern

hier gelingt auch die Inklusion in der täglichen

Arbeit“, heißt es von der Arbeitsagentur.

Die unterschiedlichen Einrichtungen richten sich

mit ihrem Angebot an verschiedene Personenkreise.

Während zum Beispiel die proviel GmbH in

ihren insgesamt elf Abteilungen Menschen mit

psychischen Erkrankungen eine berufliche Perspektive

bietet, begleiten und betreuen die Werkstätten

der Lebenshilfen psychisch Erkrankte und

Menschen mit geistiger Behinderung. Mit mehr

Dirk Polick (Links),

Inhaber von Policks

Backstube, und Verkäuferin

Caroline Jäger

freuen sich über

das Zertifikat, das

Martin Klebe, Chef

der Agentur für Arbeit

Solingen-Wuppertal,

für gelungene Integrationsbemühungen

überreichte.

der Bergische Unternehmer 08|18 21


TITEL GEMEINSAM GEHT BESSER

Siegfried Teschow

ist im Bereich Metall-Produktion

bei

proviel beschäftigt.

als 500 Beschäftigten an drei Standorten gehört

beispielsweise die Lebenshilfe Werkstatt Remscheid

– kurz LWRS – zu den größten Industriedienstleistern

im Bergischen Land. Das Dienstleistungsangebot

ist breit gefächert und umfasst

Holz- und Metallbearbeitung, Aktenvernichtung,

Industriemontage, Großküche, Konfektionierung

sowie Drucksachen und Mailing.

Die LWRS ist eine Einrichtung zur Teilhabe von

Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben. Es

gibt einen Bildungsbereich zur Förderung der beruflichen

Integration und einen Arbeitsbereich

mit unbefristeten Beschäftigungsmöglichkeiten

für Mitarbeiter, bei denen eine Vermittlung auf

den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht, noch nicht

oder noch nicht wieder möglich ist. Die LWRS

setzt auf intensive Kundenbetreuung, um den

Auftraggebern durch individuelle Beratung und

flexible, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse

zugeschnittene Auftragsbearbeitung gerecht zu

werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen sind obligatorisch.

Ein zusätzlicher Vorteil: Gemäß § 140

SGB IX können 50 Prozent der Arbeitsleistungen

auf die Ausgleichsabgabe des Kunden angerechnet

werden, die anfällt, sollten sie die vorgeschriebene

Zahl von schwerbehinderten Menschen

nicht beschäftigen.

Industriedienstleister im

Bergischen Land

Joanna Majer sammelt

im CAP-Markt Einzelhandelserfahrung.

Auch die Lebenshilfe Remscheid ermöglicht es

ihren Mitarbeitenden, nach umfänglicher Förderung

in ein externes Unternehmen zu wechseln.

„Dazu sind unsere Integrationsassistenten regelmäßig

bei den Firmen vor Ort, um je nach Bedarf

zu unterstützen“, erklärt Jerrit Bennert, Geschäftsführer

der Lebenshilfe Remscheid. Eine

weitere Kooperation zwischen Lebenshilfe und

heimischer Wirtschaft kann sich Bennert auch

durch so genannte mobile Einsatzgruppen vorstellen,

die in den Betrieben helfen, wenn bestimmte

Projekte zu erledigen sind. So hat es vor zwei Jahren

einen Großauftrag der Ronsdorfer Firma Wasi

gegeben, wo damals Akten von zehn Jahren digitalisiert

werden sollten. Die Lebenshilfe-Mitarbeiter

befreiten sie von Tackernadeln, Heftstreifen

und Büroklammern, bevor die Unterlagen gescannt

wurden. Ein Beispiel für eine funktionie-

22 www.bvg-menzel.de


ende Partnerschaft auf regionaler Ebene. „Mein

Ziel ist, eine solche Arbeitsgruppe fest zu installieren,

um Firmen in ihren Geschäftsräumen zu

unterstützen. Beispielsweise bei Verpackungsarbeiten“,

sagt Bennert. Er ist überzeugt, dass Sozialunternehmen

im Bergischen Land gebraucht

werden. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit sei

auf jeden Fall gegeben. „Es gibt mitunter die Sorge,

dass man an einem Mitarbeiter festhalten

muss, auch wenn es mit der Eingliederung am Arbeitsplatz

mal nicht klappt. Das ist aber unbegründet.

Jeder unserer Beschäftigten hat die Garantie,

sofort wieder in die Werkstatt zurückzukehren“,

erklärt er. Auch mit eigenen Produkten will sich

die LWRS stärker profilieren. Ein Beispiel sind

hübsche Notizbücher und Kladden aus recyceltem

Papier. „Die Idee dazu kam übrigens aus dem

Kreis der Mitarbeitenden“, berichtet der Geschäftsführer.

Starke Innovationskraft

Worauf sich die Kunden und Auftraggeber der

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen also

verlassen können, ist die Innovationskraft, die die

Sozialunternehmen unter Beweis stellen. Wer die

Einrichtungen besucht, findet moderne Betriebsräume

und Maschinenparks, umfänglich ausgestattete

Arbeitsplätze und ein hohes Maß an Know-how vor.

Auch ist die Digitalisierung selbstverständlich in

den Betriebsstätten eingezogen. Und Stillstand gibt

es in den Werkstätten auch nicht. Die Bereitschaft

sich weiterzuentwickeln und Mitarbeitern wie Auftraggebern

ein auf der Höhe der Zeit arbeitender

Partner zu sein, wird allerorten sichtbar.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Proviel GmbH, Lebenshilfe Remscheid,

BVG

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02191/993-100 info@lebenshilfe-remscheid.de

der Bergische Unternehmer 08|18 23


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Startup mit Genuss

Schokolade ist ihre Leidenschaft. Mit dem Startup „Elimba“ haben Barbara Kowalski

(57) und ihr Sohn Elias El Gharbaoui (22) diese Leidenschaft zum Beruf gemacht. Auf

einer Südamerika-Reise entdeckte das Mutter-Sohn-Gespann die belebende Wirkung

des reinen Criollo-Kakaos. El Gharbaoui machte dort nach dem Abitur 2016 ein

Work & Travel und lud seine Mutter ein, ihn in Südamerika zu besuchen.

24 www.bvg-menzel.de


Barbara Kowalski

und ihr Sohn Elias

El Gharbaoui stellen

die Kakao-Kugeln

in Handarbeit

her. Für den Vertrieb

setzt das

Mutter-Sohn-Duo

auf faire und

nachhaltige Partner.

In Peru erlebten sie das Kakao-Ritual – ähnlich

einer Teezeremonie. Und das gefiel beiden auf

Anhieb. „Ich habe gemerkt, dass mir der Criollo-Kakao

unheimlich guttut und mich fit

macht“, sagt Barbara Kowalski. Hauptgrund dafür ist

der Wirkstoff Theobromin. Anders als Koffein setzt

Theobromin nach und nach die Energie im Körper

frei und wirkt so langanhaltend als Energielieferant.

Zudem sorgt der Kakao für Glücksgefühle und enthält

gesunde Nährstoffe wie Magnesium, Calcium,

Eisen und Kupfer. Weiterer Effekt: Das Getränk sättigt

bis zu fünf Stunden, ersetzt so eine komplette

Mahlzeit.

Süße für den europäischen Gaumen

Um dieses Stück südamerikanisches Lebensgefühl

auch zu Hause genießen zu können, packte Gründerin

Kowalski 25 Kilo Kakao in ihr Gepäck. Diesen

Vorrat teilte sie mit Freunden, bei denen das Getränk

ebenfalls gut ankam. Aufgelöst und anschließend

aufgeschäumt wird der Kakao übrigens nur mit

heißem Wasser oder mit Soja-, Hafer- oder Mandelmilch,

da Kuhmilch die Aufnahme der Wirkstoffe

hemme. Bei einer zweiten Reise nach Peru arbeitete

die Unternehmerin auf einer Kakaoplantage mit,

lernte viel über die Bohne und ihre Inhaltsstoffe.

Wieder zurück in Remscheid reifte gemeinsam mit

Sohn Elias die Idee, das Unternehmen zu gründen,

um diese Art des Kakaos auf den europäischen

Markt zu bringen. Das Ur-Rezept stammt von den

Inka und Maya, die es bereits vor mehr als tausend

Jahren herstellten. Der etwas bittere Geschmack sei

für den europäischen Gaumen jedoch etwas zu ungewöhnlich.

Über ein halbes Jahr experimentierten Kowalski

und El Gharbaoui deshalb mit Zutaten, bis sie

die richtige Geschmackszusammenstellung für ihre

Criollo Kugeln gefunden hatten.

Roter Faden bei Design,

Verpackung und Form

honig aus den Anden. Kokosblütenzucker sorgt für

die Süße und wird durch Zimt, Kardamom, Chili,

Muskat und reine Vanille verfeinert. Die vegane Variante

wird mit Reissirup zubereitet. Das Gründer-

Duo legt Wert auf Zutaten aus dem biologischen Anbau

und faire Arbeitsbedingungen. Die Zertifizierung

sei für ein Startup allerdings zu teuer, merkt Kowalski

an. Deshalb sei das ein Ziel für die Zukunft. Die

trüffelartige Form der in dänisches Pergraminpapier

aus Pflanzenharz eingewickelten Criollo Kugeln ist

kein Zufall. Denn die beiden Gründer verfolgen bei

Design, Verpackung und Form einen roten Faden.

„Ich wollte, dass es zu Hause schnell machbar und in

drei Minuten fertig ist“, sagt die Remscheiderin.

Hergestellt werden sie seit April in Kooperation mit

der gemeindepsychiatrischen Einrichtung „Augusta

Hardt Horizonte“ in Remscheid-Lennep. Im Backhaus

der Einrichtung entstehen die Kugeln in richtiger

Handarbeit.

Nachhaltig und fair

Dort gibt es sie auch zu kaufen. Zudem findet man

die Kakaokugeln in ausgewählten Cafés in Köln sowie

Langenfeld. Um die Vertriebspartner sowie das

Marketing kümmert sich Elias El Gharbaoui, der

Wirtschaft studiert. Idee sei es, langfristige sowie

faire und nachhaltige Partner für das Produkt zu gewinnen.

Aktuell bereitet sich Elimba, das sich selbst

im Slow-Food-Bereich ansiedelt, auf die kommende

Herbst- und Wintersaison vor – die Hauptzeit für

Heißgetränke. Künftig will sich das Unternehmen

auch verstärkt auf die Zusammenarbeit im Gastronomiebereich

fokussieren.

Text: Anna Mazzalupi

Foto: BVG

In den 50 Gramm-Kugeln steckt neben 25 Gramm

des gemahlenen Criollo-Kakaos aus Peru auch Berg-

Ich habe gemerkt, dass mir der Criollo-Kakao unheimlich

guttut und mich fit macht. Dieses Stück südamerikanisches

Lebensgefühl soll nun an die Kunden weitergegeben

werden.

Elimba

Tel 017630667924

Mail info@elimba.de

Net www.elimba.de

der Bergische Unternehmer 08|18 25


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Urbane Produktion als

Treiber von Innovationen

Urbane Produktion ist ein Thema, das zunehmend in den Fokus von Wirtschaftsförderung

rückt. Unter Urbaner Produktion versteht man die Herstellung

und Verarbeitung von materiellen Gütern im Stadtquartier. Es lassen

sich drei Typen voneinander unterscheiden: Erstens: Urbane Industrie

wie z. B. die metallverarbeitenden Unternehmen in Wuppertal-Cronenberg.

Zweitens: Urbane Manufakturen wie die Hersteller von handwerklichen

Kleinserien von Möbeln oder Bekleidung. Und drittens die Urbane Landwirtschaft

wie beispielsweise Aquaponik-Anlagen.

Aus Sicht der Wirtschaftsförderung kann es nicht vorrangiges Ziel der Förderung

Urbaner Produktion sein, Industriebetriebe in Größenordnungen in

der Stadt anzusiedeln. Umweltbestimmungen oder Flächennutzungskonflikte

stehen hier als Hindernis häufig im Weg. Oder Urbane Manufakturen

massiv zu fördern, um brachliegende Fußgängerzonen wiederzubeleben.

Dies wird nur sehr begrenzt gelingen. Auch einer breiten Förderung

Urbaner Landwirtschaft sind z. B. durch fehlende Flächen in der Stadt

Grenzen gesetzt.Spannend wird es jedoch, im Kontext Urbaner Produktion

neue Dinge auszuprobieren. Dazu gehört die Vernetzung von Stoffströmen.

Abfälle oder Nebenprodukte, die in einem Industriebetrieb entstehen, können

als Rohstoff in einem anderen Betrieb oder in einer Urbanen Manufaktur

genutzt werden. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, vorauszusagen,

wann in welchem Betrieb ein Abfallprodukt entsteht, das woanders zu

einem bestimmten Zeitpunkt als Rohstoff benötigt wird. So kann etwas

entstehen, dass man in den nordischen Ländern „Industrial Symbiosis“

nennt. Und dieser Rohstoff muss transportiert werden – wir benötigen also

entsprechende Logistiklösungen, die – auch wieder mit Hilfe künstlicher

Intelligenz – für eine optimierte Routenplanung und Fahrzeugauswahl sorgen.

Es steht außer Frage, dass dabei Elektromobilität und Autonomes Fahren

eine wichtige Rolle spielen.

Im Bergischen Städtedreieck gibt es nicht nur eine ausgeprägte Landschaft

Urbaner Produktion. Es gibt viele innovative Unternehmen und eine starke

Universität, die auch zu den genannten Beispielen einen Beitrag leisen können

oder dies bereits tun. Gemeinsam können wir hier noch viel mehr bewegen.

Urbane Produktion kann Treiber einer Vielzahl von Innovationen

sein, die im Ergebnis zu vollkommen neuen branchenübergreifenden Wertschöpfungsketten

und damit zu neuen Arbeitsplätzen führen.

Foto: BVG

Thomas Lämmer-Gamp

Teamleitung Wirtschaftsentwicklung

Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH

26 www.bvg-menzel.de


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Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

„Gleichzeitig profitiert er von der Kompetenz

erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile

sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

Beispielhaftes Orientierungsdepot

Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,

et wa bei Diskont zer tifikaten”, so Stephan.

Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

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Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Renten,

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Immobilien und Rohstoffe (außer

sichert dem Anleger Zugang zum Agrarrohstoffen). Im Austausch mit dem

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von Telefon (0221) 142-2323

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für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 08|18 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

27


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Ausgleichsanspruch eines

Handelsvertreters

Nach dem Handelsgesetzbuch (§ 89b HGB)

kann ein Handelsvertreter vom Unternehmer

nach Beendigung des Vertragsverhältnisses

einen angemessenen Ausgleich verlangen,

wenn der Unternehmer aus der

Geschäftsverbindung mit neuen Kunden,

die der Handelsvertreter geworben hat,

auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses

erhebliche Vorteile hat. Der Anspruch

kann im Voraus nicht ausgeschlossen

werden. Hierzu hat der Europäische

Gerichtshof (EuGH) entschieden: Handelsvertretern

stehen die vorgesehenen Ausgleichs-

und Schadensersatzansprüche

auch dann zu, wenn der Handelsvertretervertrag

während der Probezeit beendet

wird. Urteil des EuGH vom 19. April 2018,

C-645/16, BB 2018, 1037.

Liquidator einer GmbH haftet

persönlich

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs

ist der Liquidator einer GmbH, der bei der

Verteilung des Gesellschaftsvermögens an

die Gesellschafter eine Verbindlichkeit

der Gesellschaft gegenüber einem Gläubiger

(versehentlich) nicht berücksichtigt

hat, dem Gläubiger persönlich zum Ersatz

bis zur Höhe der verteilten Beträge verpflichtet.

Das gilt dann, wenn die Gesellschaft

bereits im Handelsregister gelöscht

ist. Urteil des BGH vom 13. März 2018, II

ZR 158/16, DB 2018, 1073.

Verwirkung des Widerspruchsrechts

bei Betriebsübergang

Geht ein Betrieb oder Betriebsteil durch

ein Rechtsgeschäft auf einen anderen Inhaber

über, so tritt der in die Rechte und

Pflichten ein, die sich aus den bestehenden

Arbeitsverhältnissen im Zeitpunkt

des Übergangs ergeben (§ 613a Absatz 1,

Satz 1 BGB). Betroffene Arbeitnehmer

können dem Übergang ihres Arbeitsverhältnisses

im Rahmen eines Betriebsübergangs

jedoch innerhalb eines Monats nach

Fotos: MEV

Zugang der Unterrichtung widersprechen.

Eine fehlerhafte Unterrichtung des Arbeitnehmers

(gemäß § 613a Abs. 5 BGB)

setzt die einmonatige Widerspruchsfrist

nicht in Gang. Der Arbeitnehmer kann

dann noch zu einem späteren Zeitpunkt

sein Widerspruchsrecht ausüben. Das Gesetz

sieht dafür keine Höchstfrist vor. Das

Widerspruchsrecht kann aber verwirkt

werden, wenn der Arbeitnehmer beim Betriebserwerber

jahrelang widerspruchslos

weiterarbeitet und erst nach Jahren (hier

acht Jahre und elf Monate) dem Übergang

seines Arbeitsverhältnisses widerspricht.

Urteil des LAG Erfurt vom 15. Februar

2018, 3 Sa 373/17, Juris PR-ArbR 21/2018

Anm. 4.

„Spekulationssteuer“ auch auf

häusliches Arbeitszimmer?

Private Grundstücke, Gebäude, Wohnungen

etc., die gebaut bzw. erworben und

danach innerhalb von 10 Jahren veräußert

werden, unterliegen grundsätzlich

einer Besteuerungsregelung: Dabei entstehende

Gewinne sind als privates Veräußerungsgeschäft

einkommensteuerpflichtig;

entsprechende Verluste dürfen

mit gleichartigen Gewinnen im selben

Jahr bzw. mit Gewinnen im vorangegangenen

Jahr oder in den folgenden Jahren

verrechnet werden. Eine Ausnahme gilt

regelmäßig für Objekte, die eine gewisse

Zeit vor dem Verkauf selbst zu eigenen

Wohnzwecken genutzt wurden. (1) Entgegen

der Auffassung der Finanzverwaltung

(2) hat jetzt das Finanzgericht Köln

(3) entschieden, dass die Nutzung eines

häuslichen Arbeitszimmers in einer ansonsten

zu eigenen Wohnzwecken genutzten

– und damit insoweit steuerfreien

– Wohnung keine anteilige

„Spekulationssteuer“ auslöst. Nach Auffassung

des Gerichts stellt das häusliche

Arbeitszimmer kein selbständiges Wirtschaftsgut

dar, weil es in den privaten

Wohnbereich integriert und nicht unabhängig

von den anderen Teilen der Wohnung

veräußerbar ist. Demzufolge blieb

im Streitfall der Gewinn aus dem Verkauf

einer Eigentumswohnung einschließlich

eines darin enthaltenen beruflich

genutzten Arbeitszimmers in

vollem Umfang steuerfrei. Da gegen das

Urteil Revision (4) eingelegt wurde,

bleibt die Entscheidung des Bundesfinanzhofs

in dieser Frage abzuwarten.

(1) Siehe hierzu im Einzelnen § 23 Abs. 1

Nr. 1 EStG. (2) Vgl. BMF-Schreiben vom

28 www.bvg-menzel.de


5. Oktober 2000 – IV C 3 – S 2256 –

263/00 (BStBl 2000 I S. 1383), Rz. 21.

(3) Urteil vom 20. März 2018 8 K

1160/15. (4) Az. des BFH: IX R 11/18.

Quelle: Rinke Treuhand.

Bauträger muss die Unterlagen

der WEG aushändigen

zwingen. Der Bauträger bot angesichts

des Streits lediglich an, die Unterlagen zu

vernichten. Das Urteil: In zweiter Instanz

entschied das OLG Stuttgart, dass

Schließplan und -karte zu übereichen seien

– und zwar an die Eigentümergemeinschaft.

Das sei die zuständige Instanz.

Die Begründung: „Es liegt im Interesse

Auch ohne ausdrückliche vertragliche Regelung

muss ein Bauträger die Schließkarte

und den Schließplan einer Wohnanlage

an die Eigentümergemeinschaft herausgeben.

Dabei handelt es sich nach Information

des Infodienstes Recht und Steuern der

LBS um eine sogenannte Nebenpflicht

des Bauvertrages. Der Fall: Schließplan

und -karte können im Alltag einer Wohnanlage

extrem wichtig werden. Dann

nämlich, wenn ein Schlüssel verlorengeht

oder aus anderen Gründen nachgemacht

werden soll. Ohne diese Unterlagen ist das

aber nicht möglich. Eine Eigentümergemeinschaft

und der zuständige Bauträger

konnten sich partout nicht darauf einigen,

dass Plan und Karte zu übergeben seien.

Deswegen prozessierte die WEG gegen

diese Firma und versuchte so, mit Hilfe

des Gerichts eine Aushändigung zu eraller

Eigentümer, dass Nachschlüssel

nicht durch jeden Wohnungseigentümer

angefertigt werden können, sondern allenfalls

durch den Verwalter.“ Eine Vernichtung

komme schon gar nicht in Frage,

denn das stelle einen Verstoß gegen das

Schikaneverbot des Bürgerlichen Gesetzbuches

dar. (Oberlandesgericht Stuttgart,

Aktenzeichen 3 U 98/16)

Ein-Prozent-Regel beim

Importfahrzeug

Nach der so genannten Ein-Prozent-Regel

wird der zu versteuernde geldwerte Vorteil

für die Privatnutzung eines Geschäftswagens

mit einem Prozent der Anschaffungskosten

des Pkws angesetzt. Bei der

Berechnung ist der Bruttolistenpreis des

Fahrzeugs einschließlich der Kosten für

Sonderausstattung zugrunde zu legen.

Problematisch kann die Ermittlung des

Bruttolistenpreises bei Importfahrzeugen

sein. Ist das Fahrzeug ein Importfahrzeug

– hier ein Pkw Ford Mustang Shelby GT

500 Coupé – für das ein inländischer

Bruttolistenpreis nicht vorhanden ist und

auch keine Vergleichbarkeit mit einem

bau- und typengleichen inländischen Pkw

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AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

besteht, ist der inländische Bruttolistenpreis

zu schätzen. Für den Bundesfinanzhof

ist dieser Preis vom Finanzamt nicht

zu hoch angesetzt, wenn die Schätzung

sich nicht an dem Verkaufspreis an den

Endkunden orientiert, sondern an den

niedrigeren, üblichen Bruttoabgabepreisen,

die Importfahrzeughändler von ihren

Kunden (also den Fahrzeughändlern) verlangen.

Bundesregierung beschliesst

Gesetzentwurf für mehr

Rechtssicherheit beim Schutz

von Geschäftsgeheimnissen

Die Bundesregierung hat den von Bundesministerin

der Justiz und für Verbraucherschutz

Dr. Katarina Barley vorgelegten

Entwurf eines Gesetzes zur

Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/943

zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen

vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger

Nutzung und Offenlegung beschlossen.

Mit der Richtlinie wird ein europaweit

einheitlicher Mindestschutz für

Geschäftsgeheimnisse gewährleistet.

Kernstück des Gesetzentwurfs ist das

neue Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen.

Danach können Unternehmen

bei einer unerlaubten Erlangung,

Nutzung oder Offenbarung von Geschäftsgeheimnissen

zivilrechtliche Ansprüche

wie Unterlassung und Schadensersatz

geltend machen. Der bereits

bestehende Schutz im deutschen Recht

soll damit verbessert und die Rechtssicherheit

für Unternehmen erhöht werden.

Auch der Schutz von Geschäftsgeheimnissen

vor einer Offenlegung im Rahmen

eines gerichtlichen Verfahrens wird verbessert.

So können streitgegenständliche

Informationen bei Einreichung einer Klage

als geheimhaltungsbedürftig eingestuft

werden und dadurch der Personenkreis

begrenzt werden, der Zugang zu Dokumenten

und Verhandlungen hat, in denen

Geschäftsgeheimnisse eröffnet werden.

Das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen

trägt zugleich dem Schutz von

Whistleblowern und Journalisten Rechnung.

Zu diesem Zweck enthält es Regelungen

für Sachverhalte, in denen der Erwerb,

die Nutzung oder die Offenlegung

von Geschäftsgeheimnissen nicht rechtswidrig

ist. Das gilt zum Beispiel für Fälle,

in denen die Handlung der Ausübung der

Meinungs- und Informationsfreiheit oder

der Aufdeckung von Fehlverhalten und

rechtswidrigen Handlungen dient.

Fiskus verweigerte Anerkennung

als aussergewöhnliche

Belastung

Wer Aufwendungen leisten muss, um

durch Baumängel entstandene Schäden

zu beseitigen, der darf nicht auf eine Anerkennung

dieser Ausgaben als außergewöhnliche

Belastung hoffen. Das hat

nach Auskunft des Infodienstes Recht

und Steuern der LBS die höchste steuerrechtliche

Instanz in Deutschland entschieden.

Der Fall: Ein Eigentümer sah

sich gezwungen, Schäden in seiner

selbstgenutzten Wohnung zu beseitigen,

die aus Baumängeln resultierten. Ersatzansprüche

gegenüber Dritten konnte er

nicht mehr geltend machen, weil bereits

die Verjährung eingetreten war. Gegenüber

dem Fiskus machte er eine außergewöhnliche

Belastung geltend, weil sein

existenznotwendiger Grundbedarf – das

Wohnen – betroffen sei und es auch keine

Anhaltspunkte für eigenes Verschulden

gebe. Somit erfülle er die gesetzlichen

Voraussetzungen für eine steuerliche Anerkennung

dieser Ausgaben. Das Urteil:

Der Bundesfinanzhof argumentierte damit,

dass eine außergewöhnliche Belastung

in dieser Fallkonstellation „grundsätzlich“

nicht möglich sei. Eine

Ausnahme komme allenfalls dann in Frage,

wenn Aufwendungen getroffen werden

müssen, um konkrete Gesundheitsgefährdungen

von Wohnungseigentümern

abzuwenden. Das habe aber in der Regel

nichts mit den üblichen Baumängeln zu

tun. Auch sei hier angesichts der vorhandenen

Schäden die Nutzung des Gebäudes

zu Wohnzwecken gar nicht elementar

in Frage gestellt gewesen. (Bundesfinanzhof,

Aktenzeichen VI B 106/17)

Schadensersatz nach rechtswidriger

Versetzung

Erweist sich die Versetzung eines Arbeitnehmers

nach gerichtlicher Überprüfung

als rechtswidrig, hat der Arbeitgeber dem

Mitarbeiter den dadurch entstandenen

30 www.bvg-menzel.de


Schaden zu ersetzen. Das Landesarbeitsgericht

Hessen verurteilte deswegen einen

Arbeitgeber dazu, dem Mitarbeiter

die Kosten für die Zweitwohnung, einen

Teil der Heimfahrten sowie ein Tagegeld

zu bezahlen. Urteil des LAG Hessen vom

10. November 2017, 10 Sa 964/17, ArbR

2018, 290.

Keine Steuer auf häusliches

Arbeitszimmer

Der Gewinn aus dem Verkauf von

selbstgenutztem Wohneigentum ist auch

dann in vollem Umfang steuerfrei, wenn

zuvor Werbungskosten für ein häusliches

Arbeitszimmer abgesetzt wurden.

Das Finanzgericht Köln begründete seine

Entscheidung damit, dass das Arbeitszimmer

hier in den privaten Wohnbereich

integriert war und daher kein

selbständiges Wirtschaftsgut darstellt.

Das beklagte Finanzamt hat Revision

beim Bundesfinanzhof (AZ: IX R 11/18)

eingelegt. Quelle: Urteil des FG Köln

vom 20. März 2018, Az. 8 K 1160/15,

BB 2018, 1366.

Lohnanspruch statt

Entgeltfortzahlung

Wird ein Arbeitnehmer während eines Arbeitstages

krank und verlässt seinen Arbeitsplatz,

steht ihm nach einem Urteil des

Landesarbeitsgerichts Köln für den gesamten

Arbeitstag die Vergütung (gemäß

§ 611 BGB) und keine Entgeltfortzahlung

(gemäß § 3 Abs. 1 EFZG Entgeltfortzahlungsgesetz)

zu. Urteil des LAG Köln vom

12. Januar 2018, Sa 290/17, AA 2018, 57.

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TOTAL DIGITAL DIGITALIESIERUNGSKARTE

Zukunft auseinandersetzen. Ein Blog und Podcasts

bieten sich zusätzlich als interessante Informationsquellen

an.

Jede Stadt und Region hat ein gewisses Image und

Kompetenzen, die ihr nachgesagt werden: Das Ruhrgebiet

steht für Kohle und Bergwerk, die Rheinmetropolen

Köln und Düsseldorf gelten als Medien- und

Dienstleistungsstandorte und die Kompetenzen des

Bergischen Landes liegen - ganz klar - in der Industbergisch.io

Die Digitalisierungskarte für das Bergische Land möchte digitale Dienstleister bekannter machen.

Aufträge sollen in der Region bleiben.

Die Remscheider Tobias Dehler und Martin

Mayer haben mit der Plattform „bergisch.

io“ ein ehrgeiziges und zugleich spannendes

Projekt ins Leben gerufen. Es beschäftigt

sich mit der digitalen Transformation des

Bergischen Landes: Anhand einer Digitalisierungslandkarte

versuchen sie eine Übersicht aller bergischen

Unternehmen zu erstellen, die sich als Dienstleister

und Vorausdenker mit den Anforderungen der

32 www.bvg-menzel.de


Tobias Dehler

(rechts) und Martin

Mayer arbeiten

an der Zukunft der

Industrie 4.0.

rie. Ist das so? Die Webseite „bergisch.io“ von Tobias

Dehler (35) und Martin Mayer (47) zeigt bereits zwei

Monate nach ihrem Start ein anderes, wesentlich erweitertes

Bild der Traditionsregion um das bergische

Städtedreieck Wuppertal, Remscheid und Solingen:

Zwischen Wäldern und Tal schlummert viel mehr digitales

Know-how als gemeinhin angenommen.

Digitale Transfomation vorantreiben

Knapp 90 „Digitalisierungspartner“ haben sich seit

Anfang Mai auf der Plattform eingetragen und es

werden täglich mehr. Zur Zielgruppe gehören sämtliche

Unternehmen des Bergischen und ihrer erweiterten

Region, die von Hattingen im Norden bis Burscheid

im Süden, von Ennepetal und Radevormwald

im Osten bis Hilden und Langenfeld im Westen

reicht. Bei den Akteuren handelt es sich beispielsweise

um Programmierer, Designer, Fachleute wie Anwälte

und Finanzberater aber auch Visionäre, die die

digitale Transformation vor Ort vorantreiben, sich als

Dienstleister anbieten und ein Interesse an einer regionalen

Vernetzung haben.

Augenmerk auf der Region

Wie funktioniert bergisch.io und ihre Digitalisierungskarte

überhaupt? Die Macher betonen, dass es

eine Plattform „delivered in beta“, also in ständiger

Entwicklung ist. „Auf bergisch.io können sich Unternehmen

kostenlos eintragen“, berichtet Dehler, eigentlich

gelernter Werbefachmann und Gründer von

„Tangolima“, einer Entwicklungsfirma für individuelle

Software. Jedes Unternehmen erhält auf

bergisch.io ein Profil, in dem sich der Betrieb mit

seinem Leistungsspektrum vorstellt und je nach

Fachbereich (Consulting, Software, Handel, Infrastruktur

oder Design und Marketing), in die passende

Kategorie einsortiert wird. Womöglich würden

die Partner auch beim Googlen gefunden werden,

glaubt Dehler, „aber sehr wahrscheinlich würden sie

nicht an oberster Stelle der Suchergebnisse erscheinen.“

Bei bergisch.io ist das anders, weil hier das Augenmerk

auf der Region liegt.

Martin Meyer, Gesellschafter der sgp-Werbeagentur

ist überzeugt, dass viele Betriebe im Bergischen, die

sich über eine digitale Transformation ihrer Produktion

Gedanken machen, lieber einen Partner vor Ort

hätten. „Aufträge würden viel eher in der Region

bleiben, wenn die Anbieter bekannter wären“, sagt

Mayer. Auch dazu wollen sie mit ihrer Plattform bei-

tragen: die Region durch die Förderung der eigenen

Anbieter zu stärken. „Denn es macht keinen Sinn“,

sagt Dehler, „wenn jeder von seinem Türmchen aus

versucht, seine Stadt voranzutreiben. Wir haben nur

eine Chance uns auf diesem Markt zu behaupten,

wenn wir als Region auftreten.“ Als vielfältige Region

der kurzen Wege, wo Digitalisierung und klassische

Industrie miteinander verschmelzen.

Regelmässiger Newsletter

Derweil befinden sich die Macher noch in der Anfangsphase

ihres Projekts, versuchen mühevoll alle

Unternehmen in ihre Datenbank und Digitalisierungslandkarte

einzutragen. Diese könnte in Zukunft

auch Erkenntnisse darüber bringen, wie weit die Region

mit der digitalen Transformation ist, beschreibt

Dehler. Seitdem es die Plattform gibt, haben sie

selbst viele neue Unternehmer kennengelernt, von

denen sie vorher nichts wussten.

Einen zusätzlichen Mehrwert erhalten Besucher auf

bergisch.io durch die regelmäßigen Blog-Einträge

und Newsletter, in denen Dehler und Mayer über aktuelle

Themen der Digitalisierung, Förderprojekte

und Trends informieren, sowie den 14-tägig erscheinenden

Podcast. Hierfür laden sich die Remscheider

illustre Gäste und interessante Gesprächspartner aus

Politik, Forschung und Industrie ein und diskutieren

verschiedene Aspekte der digitalen Transformation.

Ihr erster Gast war beispielsweise NRW-Wirtschaftsminister

Andreas Pinkwart, aber auch den Remscheider

Landtagsabgeordneten Sven Wolf (SPD)

und Innovationsbotschafterin und Unternehmerin

Inga Bauer (Bauer&Böcker) holten sich die beiden

für ein ausgiebiges Gespräch vors Mikrofon. Reinhören

lohnt sich, auch für Laien. Denn auch das ist ein

Anliegen von Dehler und Mayer: digitale Aufklärung,

um die breite Bevölkerungsschicht mitzunehmen

in die Zukunft der Industrie 4.0.

Text und Foto: Cristina Segovia-Buendía

Infos auf der Homepage unter

www.bergisch.io

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ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

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Tel 0202 31935724

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Net www.music-sound-concepts.de

Mit Musik geht

vieles besser

„Stimmt“, sagt Jerome Dominic Schneider. „Aber nur

dann, wenn das Repertoire exakt zur Veranstaltung

passt, den Geschmack der Gäste trifft und zielgenau auf

die verschiedenen Phasen des Events abgestimmt ist. Um

dies zu erreichen, bereiten wir uns sorgfältig vor und

planen penibel jedes Detail.“

Also

Geschäftsfüher

Jerome Dominic

Schneider (r.) berät

seine Kunden

ausführlich.

viel Arbeit im Dreivierteltakt? Der

junge Unternehmer aus Wuppertal, der

mit seiner Firma Music-Sound-Concepts

ein bemerkenswertes Geschäftsmodell

auf die Beine gestellt hat, nickt: „Es reicht

bei weitem nicht aus, zu einer Betriebsfeier mal

eben einen DJ vorbeizuschicken. Erfolg braucht

professionelle Unterstützung. Und die beginnt bei

uns mit einem ausführlichen Kundengespräch. So

lernen wir nicht allein die Wünsche und Erwartungen

des Auftragsgebers kennen, sondern sind

auch in der Lage, gezielt zu beraten.“

34 www.bvg-menzel.de


Eine starke Kombination aus Sound

und Service

Seit 10 Jahren europaweit im Markt unterwegs,

verfügen Jerome Dominic Schneider und seine

Frau Mareike Schneider-Plotz mit ihrem Team

über ein hohes Maß an Kompetenz bei der Ausrichtung

von Firmenveranstaltungen aller Art. Ob

Produktpräsentation, Party mit Geschäftsfreunden

und Mitarbeitern, Incentive-Aktion oder große

Gala mit Buffet und Tanz: Jedes Event funktioniert

nach eigenen Regeln. Natürlich gibt es auch

hier bestimmte Kriterien, die in jedem Fall Beachtung

finden müssen. Dazu gehören die Zusammensetzung

der Gäste, die Nationalität und das

Alter sowie ein genaues Timing.

Aber einige Dinge lassen sich nicht im Voraus organisieren.

Jerome Dominic Schneider erklärt: „Situationsbedingt

ist es durchaus möglich, dass sich

die Stimmung nicht so entwickelt wie gedacht.

Manchmal fehlt den Gästen die Lust zum Tanzen,

manches Mal bleibt man länger beim Essen als ursprünglich

gedacht. Ebenso kommt es vor, dass die

Gäste anfangs fremdeln und erst miteinander warm

werden müssen. Hier ist flexibles Handeln gefragt.

Das bringen erfahrungsgemäß aber nur DJs zustande,

die eine langjährige Erfahrung mit den vielfältigen

Bereichen der Musik besitzen. Angefangen

bei der Klassik über international bekannte Hits

und beliebten Discosound bis zum tagesaktuellen

Shootingstar der Musikszene. Indem unsere Experten

die Reaktion ihres Publikums genau beobachten,

können sie schnell entscheiden, welches Musikstück

wann am besten passt und bei allen

Teilnehmer gut ankommt. Ein starres Konzept hilft

da nicht weiter. Sondern nur das richtige Feeling

für den Moment, um optimal reagieren zu können.“

Übrigens: Mit dem Gütesiegel „Service-Qualität

Deutschland“ hat sich die Firma Music-Sound-

Concepts als deutschlandweit erster DJ-Service

von Land und Tourismusverband NRW zertifizieren

lassen. Dies zeigt einmal mehr die besondere

Stellung des Unternehmens im Wettbewerb.

Licht und Technik effektvoll in Szene

gesetzt

Eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der musikalischen

Event-Begleitung spielt die jeweilige

Die Leistungen

und Veranstaltungs-Know-how

überzeugen, wie

die Referenzliste

mit namhaften

Kunden belegt.

Location. Das Team mit 15 Profi-DJs ist für nahezu

alle Eventualitäten gerüstet. Veranstaltungen

für bis zu 500 Personen im In- und Ausland statten

die Wuppertaler mit eigener Sound- und Lichttechnik

aus; wobei auch für Außeneinsätze ein

entsprechendes Equipment bereitsteht. Für Events

mit einer größeren Teilnehmerzahl holen sich Jerome

Dominic Schneider und seine Mitarbeiter

externe Dienstleister mit ins Boot, die auf solche

Großveranstaltungen spezialisiert sind.

Privat und geschäftlich sehr gefragt

Die Leistungen überzeugen, wie die Referenzliste mit

namhaften Kunden belegt. Auch aus dem Bergischen

setzen zahlreiche Firmen auf das Veranstaltungs-

Know-how von Music-Sound-Concepts. Darunter

Unternehmen wie Vorwerk, Standox und viele andere.

Ebenso geschätzt und beliebt sind die Profis auf

privaten Events, zum Beispiel bei Hochzeitsfeiern. Zu

den besonderes Highlights im Programm zählt die

Heirat auf Mallorca. „Der Charme der Insel hat auch

uns seit langem gepackt und so freuen wir uns, Jahr

für Jahr glückliche Brautpaare mit der Musik unserer

DJs noch glücklicher machen zu können.“, stellt Jerome

Dominic Schneider zufrieden fest.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Petra Fiedler - Heiraten Exklusiv

Fotografie

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IM FOKUS GOLF

Abschlag

zwischen

den Bergen

1,8 Millionen Golfer in Deutschland können

sich nicht irren: Das Spiel mit dem kleinen weißen

Ball steht auf der sportlichen Beliebtheitsskala

ganz oben. Wie der Deutsche Golf Verband

meldet, erreichte allein der organisierte

Golfsport 2017 mit 644.943 registrierten Mitgliedern

einen neuen Höchstwert. Und das seit

67 Jahren in Folge. Denn seit Beginn der Aufzeichnungen

1951 entwickelt sich das Wachstum

ununterbrochen positiv.

36 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 08|18 37


IM FOKUS GOLF

Gestützt wird der Trend vor allem

durch die Generation 50+, die mit

63,7 Prozent den größten Teil der

Golfer stellt. Übrigens greifen

nicht nur Männer in ihrer Freizeit

verstärkt nach den Eisen. Mit einem

Anteil von 30 Prozent sind die Damen auf dem

Grün ebenfalls gut vertreten - im internationalen

Vergleich sogar bemerkenswert gut. Auch beim

Platzangebot kann Deutschland gegenüber den europäischen

Nachbarn punkten. Mit 731 Golfanlagen

liegt unser Land bei der Anzahl clubgebundener

Spielmöglichkeiten auf dem Festland

unangefochten an der Spitze. Nur in England, der

Heimat des Golfsports, gibt es mehr Golfplätze.

Schöner spielen im Verbund

So ist es nicht erstaunlich, dass auch im Bergischen

Land viele sportlich ambitionierte Menschen

das Golfspiel für sich entdeckt haben. Gelegenheiten,

den Lieblingssport auszuüben, sind in

der Region reichlich vorhanden. Unter anderem

bietet der Regionalverbund GolfHochZehn mit

den angeschlossenen Clubs eine Auswahl an professionellen

Anlagen im Einzugsgebiet. Dazu gehören

die Golfclubs

Dreibäumen bei Hückeswagen

Ein 18-Loch-Course in einem Gelände, das gemessen

an der typischen Topografie des Bergischen

Landes angenehm flach ist. Nach USGA-

Standard gebaute Grüns und Fairways behalten

die ganze Saison über ein komfortables Putt-

Tempo. Große Teiche und Bunker bilden attraktive

Hindernisse. Erwähnenswert ist auch die

großzügig angelegte Driving Range mit perfekten

Übungsbereichen für Putting, Pitching,

Chipping und Bunkerschläge. Erstklassige Gastronomie

im Clubhaus.

Grevenmühle

18 trickreich gestaltete Bahnen inmitten von

Rapsfeldern und Pferdekoppeln. Der weitläufige

PAR 72 Meisterschafts-Course bietet auf

107 Hektar anspruchsvolle, aber faire Herausforderungen.

Das, was die Anlage an Sportlichkeit

verlangt, gibt sie hundertfach an Naturerlebnis

und Spielfreude zurück. Der ideale

Platz für Einsteiger und Fortgeschrittene, wobei

auf die Förderung der Jugend besonderer

Wert gelegt wird.

Duvenhof

20 Auto-Minuten von der Düsseldorfer Kö entfernt,

befindet sich hier am Niederrhein eine

38 www.bvg-menzel.de


Idylle pur bietet

der Golf

Club Gut

Frielinghausen.

Oase der Natur und Ruhe. Bei der Gestaltung

des 18-Loch-Meisterschaftplatzes wurde großer

Wert auf Ökologie gelegt, so dass mit der

Zeit viele seltene Tierarten auf der Anlage ein

neues Zuhause gefunden haben. In Duvenhof

ist eine der modernsten Golfschulen Nordrhein-Westfalens

ansässig; spezielle Junior-

Tees ermöglichen jüngeren Spielern ein altersund

kräftegerechtes Spiel.

Schloss Haag

Rund um das historisch gräfliche Schloss Haag

vor den Toren der Kleinstadt Geldern zieht sich

die exzellente 18-Loch-Anlage durch das flache

Gelände der Niers und Fleuth Wiesen. Ein Golferlebnis

mit erlesenem Ambiente in der typischen

Auenlandschaft des Niederrheins.

Schloss Moyland

Auf der Anhöhe eines frühzeitlichen Endmoränengebietes

erwartet den Golfspieler eine offene

Platzstruktur mit großen Wasserflächen,

strategisch gut platzierten Bunkern und außergewöhnlicher

Natur. Die zwei 9-Bahnen verlangen

ein präzises Spiel.

Schwarze Heide

Ländlich inmitten von Feldern, Weiden und

angrenzendem Wald gelegen, bietet die Anlage

bei Bottrop einen hervorragenden 18-Loch-

Meisterschaftsplatz sowie einen 6-Loch-Kurzplatz.

Spielerisch gilt Schwarze Heide als

hochklassig. Auch erfahrene Golfer sind hier

mit ihrem ganzen Können gefordert.

Varmert

Zu einem Golfausflug ins Sauerland lädt die

wundervolle Parklandschaft in Kierspe ein.

Schräglagen, Teiche, Bäche und Bunker verlangen

nach sportlicher Konzentration und Ge-

der Bergische Unternehmer 08|18 39


IM FOKUS GOLF

Willkommen auf dem Platz

der Extreme

Auf dem Gelände

des ehemaligen Erzbergwerks

entstand

der Golfclub Der Lüderich

in Overath.

Der noch erhaltene,

zweitälteste Förderturm

Deutschlands

ist sein Wahrzeichen.

nauigkeit. Nach einem schönen Spiel wartet

das Clubhaus in einem renovierten Bauernhof

mit einem liebevoll zusammengestellten, kulinarischen

Programm.

Velbert-Gut Kuhlendahl

Laut Golfjournal findet man hier im hügeligen

Bergischen Land den optimalen PAR 70

Course in Deutschland. Also Top-Voraussetzungen

für ein spannendes Spiel. Ebenfalls einen

Besuch wert ist die angegliederte Indoor-

Anlage, die über die europaweit wahrscheinlich

beste Ausstattung eines Golf-Trainings- und

Fittingscenters verfügt.

Weitere Mitglieder im Verbund sind der Golfpark

Strelasund in Süderholz sowie der Golf & Country

Club Hotel Margarethenhof hoch über dem Tegernsee

in Marienstein. Wer in einem der NRW-

Clubs Mitglied ist, kann für den üblichen Jahresbeitrag

alle acht Plätze in der Region ohne

zusätzliches Greenfee nutzen.

Sozusagen um die Ecke herum in Overath finden

Spieler, die das Außergewöhnliche mögen, einen

Extrem-Golfplatz, der an Exklusivität kaum zu

toppen ist. Auf dem Gelände eines ehemaligen

Erzbergwerks entstand 2000 der Golfclub Der Lüderich,

dessen Wahrzeichen der noch erhaltene,

zweitälteste Förderturm Deutschlands ist. Auch

wenn das markante Industrie-Denkmal für sich

genommen schon einen hohen Aufmerksamkeitswert

besitzt, hat die Anlage noch mehr zu bieten.

Und zwar die neun leichtesten und die neun

schwersten Löcher deutschlandweit während einer

kompletten Runde.

Das Spiel beginnt ganz entspannt am ersten Abschlag

in einer Höhe von 200 Metern über dem

Meeresspiegel und führt weiter über gepflegte

Bahnen mit atemberaubenden Aussichten ins

Bergische Land. Während die ersten neun kurzen

Löcher einfach zu spielen sind, nimmt die Herausforderung

im weiteren Verlauf der Runde merklich

zu. Denn die folgenden neun Löcher entwickeln

sich zu einer Aufgabe, die an Können und

Handicap enorme Ansprüche stellt.

Golfen im Park

Ausgesprochen vielseitig aktiv können ambitionierte

Golfer und Sportler im 50 Kilometer von

Köln liegenden Golf-Park Nümbrecht nebst angeschlossenem

Sportpark werden. Die Neun-Loch-

Golf-Anlage liegt weitgehend im ehemaligen Südteil

des Kurparks Nümbrecht. Die für Anfänger

wie für Fortgeschrittene gleichermaßen anspruchsvollen

Golfbahnen sind eingebettet in die

wunderschöne Parklandschaft mit teilweise altem

Baumbestand – eine reizvolle Umgebung für Golfer.

Das angrenzende Park-Hotel Nümbrecht, zu

dem der Golfplatz gehört, ist ein beliebtes Ziel für

Kurz- und Wellnessurlaub und wird ebenso gerne

für Tagungen, Seminare und Festivitäten gebucht.

Aufgrund der vielseitigen Möglichkeiten von

Golf-Anlage und Sportpark sind auch Sportreisen

einen Aufenthalt im Park-Hotel wert. Es gibt eine

400 Quadratmeter große Beauty-Wohlfühlfarm,

dazu die Möglichkeit, sich auf Tennis-, Squashund

Badmintonplätzen auszupowern. Ergänzt

wird das Angebot durch ein Fitness-Studio im asiatischen

Stil, eine Saunawelt mit finnischer Sau-

40 www.bvg-menzel.de


WUNDERPAR – LUST AUF MEHR GOLF

EINE PARTNERSCHAFT

HOCHWERTIGER GOLFANLAGEN

Ein Mehrwert ohne zusätzliche Kosten.

Eine Mitgliedschaft wird wertvoller.

WunderPar ermöglicht Ihnen attraktive Golferlebnisse auf

allen beteiligten Partneranlagen: als Mitglied eines Wunder-

Par-Clubs können Sie ab sofort 5-mal pro Jahr greenfeefrei

auf jeder Anlage der Kooperationspartner spielen!

Eine WunderPar Turnierserie wird angeboten, ebenso ein

gemeinsamer „Kids Cup“. Golfreisen-Angebote, spezielle

Trainigscamps etc. werden zukünftig das Angebot ergänzen.

WunderPar wird wachsen: Vier Gründungsmitglieder

mit fünf Golfanlagen sind von Anfang an dabei. Es werden

Gespräche mit weiteren gleichwertigen Anlagen und Anbietern

ausgewählter Destinationen für den anspruchsvollen

Golfurlaub geführt.

GEMEINSAM WUNDERBARE

GOLFZEITEN ERLEBEN.

Eine Mitgliedschaft, die Ihnen das Spielrecht wertvoller

und privilegierter auf hochwertigen Golfanlagen macht.

Die Nutzung der WunderPar Golfkooperation

bietet folgendes Privileg:

• Sie dürfen jede Golfanlage fünfmal nutzen, d.h. Sie spielen

fünf Golfrunden greenfeefrei.

• Wochentagmitglieder nutzen die greenfeefreien Golfrunden

wochentags, Vollmitglieder auch an Wochenenden sowie an

gesetzlichen Feiertagen.

• Ihr eigenes Golfspiel im Heimatclub bleibt durch die

abzählbaren Gäste-Golfrunden unbeeinträchtigt.

• Sie reservieren Ihre Startzeit bei in Felderbach und Gut

Frielinghausen immer garantiert bis zu 7 Tage im Voraus.

Jetzt 45-Loch-Clubmitglied im Golfclub Felderbach und Gut Frielinghausen werden –

ab sofort die Vorteile der WunderPar Kooperation nutzen.

GOLFSCHNUPPERKURS EXKLUSIV FÜR LESER

am 08.09.2018 von 15.00 – 16.30 Uhr! Die ersten 20 Einzelanmeldungen

nehmen teil. Bitte per E-Mail mit Name,

Vorname, Unternehmen und Mobiltelefon anmelden:

info@golflcub-felderbach.de

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ANMELDEN

Infos über unsere Mitgliedschaften und die Golfkooperation erhalten Sie unter T.: 0202-64822 222 oder info@golfclub-felderbach.de

der Bergische Unternehmer 08|18 41

18-Loch 18-Loch 27-Loch

27-Loch

18-Loch


IM FOKUS GOLF

Eine idyllische Umgebung

für Naturliebhaber

bietet die Golfanlage

Felderbach.

6 gute Gründe, jetzt mit dem Golfspielen anzufangen

1. Golfen ist das Beste, was der Gesundheit passieren kann.

Gut für Herz und Kreislauf, gut gegen Stress, gut für das körperliche und mentale Wohlbefinden. Gerade

ältere Spieler profitieren von den positiven Auswirkungen der Bewegung an der frischen Luft. An jedem

Golfschwung sind mehr als 400 Muskeln beteiligt. Auf jeder Runde von vier Stunden werden pro Minute

rund 6 Kalorien verbraucht. Dies entspricht einem Brutto-Energieumsatz von bis zu 1400 Kcal. So lässt

sich mit Fug und Recht behaupten: Wer Golf spielt, hat mehr vom Leben.

2. Auf dem Golfplatz trifft sich die ganze Familie

In Zeiten, in denen das gemeinsame Abendessen schon Seltenheitswert besitzt, sorgt Golfen für Familienzusammenführung

auf sportliche Art. Als Familiensport bietet Golf die Gelegenheit, Großeltern, Eltern und

Kinder zu einem spielerischen Wettbewerb zusammenzubringen, an dem alle Beteiligten gleichermaßen

Spaß haben. Eine ideale Voraussetzung, um in Zukunft wieder öfter etwas gemeinsam zu unternehmen.

3. Golf schafft Gelegenheit für Kontakt und Kommunikation

Fast zwei Drittel aller Firmen in Deutschland nutzen den Golfsport für den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen.

Die Business-Meetings beginnen aber nicht erst am 19. Loch an der Clubbar, sondern schon auf

dem Grün. Mit nachweislichem Ergebnis. Denn nach fünf Stunden Golfspiel in entspannter Atmosphäre hat

man den künftigen Geschäftspartner besser kennengelernt als nach fünf Stunden im Tagungsraum.

4. Golf fördert die Bindung zu Kunden und Mitarbeitern

Das Ausrichten eines firmeneigenen Golfturniers bietet perfekte Möglichkeiten, um Kunden, Lieferanten und

wichtige Partner zu einem exklusiven Event einzuladen. Ebenso eignen sich Golfkurse, vom Chef spendiert,

als Belohnung für engagierte Mitarbeiter. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Unternehmen

den Golfsport als wirkungsvolles Tool für Kundenbindung und Mitarbeitermotivation entdecken.

5. Die ganze Welt ist golfbegeistert

Ganz gleich, wohin die Reise geht: Golfanlagen gibt es rund um den Globus. Allein in Europa sind es über

6000 Plätze in meist herrlichen, naturnahen Lagen. Mittlerweile findet der Golfurlaub international immer

mehr Freunde, denn zahlreiche Locations werben mit besonderen Arrangements und Attraktivitäten um

sportliche Gäste. Beispielsweise, um in wenigen Tagen die Platzreife zu absolvieren.

6. Wer dabei sein will, spielt Golf

Während der Vereinsport allgemein einen Rückgang der Mitgliedschaften von 0,43 Prozent hinnehmen

muss, gewinnt der organisierte Golfsport kontinuierlich immer mehr Anhänger.

42 www.bvg-menzel.de


na, Biosauna und Dampfbad. Wer sich sportlich

betätigen und sich gleichzeitig weiterentwickeln

möchte, findet für Golfsport und Tennis versierte

Trainer. Für die nötige Entspannung bietet das

Park-Hotel 90 elegante Zimmer mit viel Komfort

und einer gepflegten Gastronomie. Als Ausflugsziele

bieten sich Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

wie Schloss Homburg an.

Ein Turnier für den Mittelstand

Wer seine Fähigkeiten austesten möchte, sollte sich

zum BVMW Golf Cup 2018 anmelden. Das

18-Loch-Turnier des Bundesverbandes mittelständischer

Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschland.

e.V., findet am 17. August im Golfclub Der

derich in Overath statt. Der Wettbewerb ist für

maximal 72 Teilnehmer ausgelegt, die Stammvorgabe

muss mindestens bei -54 liegen. Eine Siegerehrung

mit attraktiven Preisen, ein Get-Together an

der Panoramabar sowie ein abendliches Barbecue

gehören zu den Highlights der Sportveranstaltung.

Anmeldungen zum BVMW Golf Club 2018 erfolgen

ganz einfach übers Internet unter www.bvmw.

de/event/2255/4-bvmw-golf-cup-2018/

Für Nicht-Golfer haben die Verantwortlichen in Lüderich

ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet.

Mit einer Einführung ins Golfspiel unter

Anleitung eines erfahrenen Trainers und anschließendem

Putting-Turnier, bei dem das Gelernte gleich

praktisch umgesetzt werden kann. Selbstverständlich

winken den Siegern auch hier schöne Gewinne.

Für alle, die keine Gelegenheit haben, zu diesem

Event zu kommen, gibt es reichlich Trost. Denn anderswo

lässt es sich ebenfalls gut golfen. Zum Beispiel

in der bergischen Metropole an der Wupper.

Golfspieler aus ganz Deutschland zieht es immer

wieder hierhin – aus gutem Grund.

Zeit für das ganz große

Golfvergnügen

Auf ins Bergische Land an die Stadtgrenze von

Wuppertal: Hier auf einer idyllisch gelegenen

45-Loch-Anlage, die auf rund 180 Hektar Grund

die beiden 18-Loch-Plätze Felderbach und Gut

Frielinghausen sowie einen öffentlichen 9-Loch-

Kurzplatz am Mollenkotten vereint, zeigt der

Golfsport seine ganze Vielfalt.

Zum diesjährigen 40. Geburtstag des bergischen

Premium-Clubs zieht Hausherr Arnt Vesper zu-

der Bergische Unternehmer 08|18 43


IM FOKUS GOLF

frieden Bilanz: „Aus der Geschäftsidee, die meine

Eltern mit hoher Eigenleistung und Risikobereitschaft

damals umgesetzt haben, ist ein einzigartiges

Erfolgsmodell in der Region geworden. Heute

betreiben wir die größte Golfanlage in NRW, sind

stolz auf 1.400 aktive Mitglieder und bieten mit

unserem 4-Sterne-Golfhotel Vesper Spielern aus

nah und fern die optimale Location für eine perfekte

Zeit zum Abschlagen, Arbeiten, Feiern und

Entspannen.“ Ob stilvolle Firmenveranstaltung

oder privater Golfurlaub im Grünen: 70 moderne

Zimmer und Suiten, zehn Tagungsräume, ein Seminarcenter

und zwei erstklassigen á-la-carte Restaurants

werden höchsten Ansprüchen gerecht.

An 365 Tagen im Jahr.

Wenn Mitarbeiter zum Eisen greifen

Speziell für Unternehmen hat der Golfclub-Verbund

im Bergischen interessante Angebote im

Programm. Angefangen von der Gründung einer

Golfbetriebssportgruppe für die Mitarbeiter bis

zur Ausrichtung eines firmeneigenen Turniers ergeben

sich etliche attraktive Möglichkeiten. Auch

die Gelegenheit, im Rahmen exklusiver Golf-Arrangements

in nur fünf Tagen die Platzreife zu er-

Wer seine Fähigkeiten austesten möchte, sollte sich zum

BVMW Golf Cup 2018 anmelden. Der Wettbewerb ist für maximal

72 Teilnehmende ausgelegt.

langen, wird gern und oft genutzt. Die landschaftlich

reizvolle Lage der Plätze mit renaturierten

Bachläufen, altem Baumbestand und geschützten

Biotopen mit großer Artenvielfalt in Fauna und

Flora begeistert jeden Besucher. 16 Profi-Gärtner

sorgen dafür, dass dieses unvergleichliche Naturerlebnis

erhalten bleibt.

Ideal für Anfänger und Profis

Und wie sieht es mit den sportlichen Herausforderungen

aus? Clubmanager Jaroslav Belsky gibt

Auskunft: „Wir legen Wert auf Flexibilität und

eine ausgezeichnete, individuelle Ausbildung, die

unsere sechs Golflehrer mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen

umsetzen. Sportlich kommen

wir allen Wünschen entgegen. Denn für jede

Spielstärke liefern unsere Anlagen die passende

Aufgabe. Übrigens: Wartezeiten am Abschlag

kennt man hier nicht. Findet beispielsweise auf

dem einen Platz ein Turnier statt, ist der andere

frei bespielbar. Golfen just-in-time gehört bei uns

zum selbstverständlichen Service.“

Ein Extra-Bonbon für Leser des

„bergischen Unternehmer

Und nun hält Arnt Vesper noch ein Extra bereit:

Einen Golfschnupperkurs exklusiv für die Leser

des Magazins „der bergische Unternehmer“ am 8.

September 2018. Die ersten 20, die sich im Clubbüro

unter der Telefonnummer 0202 64822222

44 www.bvg-menzel.de


Golf ist unbestritten

gesundheitsfördernd.

Herz, Kreislauf,

Kondition und

Beweglichkeit werden

trainiert.

oder per E-Mail info@golfclub-felderbach.de

melden, können kostenlos daran teilnehmen.

Mitgliedschaft aus der Ferne

Während sich die Golf-Saison in Deutschland ihrem

Höhepunkt nähert, tragen sich viele Spieler mit dem

Gedanken, im nächsten Golfjahr etwas an der bisherigen

Clubmitgliedschaft zu ändern. Gerade für Einsteiger,

Greenfee-Spieler oder Urlaubsgolfer eröffnet

die Fernmitgliedschaft interessante Perspektiven.

Denn die ungebundene Mitgliedschafts-Variante im

Bereich Golf bietet überzeugende Vorteile. Eines davon

ist die Komponente Zeit. Als Fernmitglied ist es

möglich, dann auf den Platz zu gehen, wenn es zeitlich

passt. Ohne hohe jährliche Fixkosten spielt man

einfach gegen Vorlage des DGV-Golfclub-Ausweises

gegen das jeweilige Greenfee eine Runde Golf.

Die Fernmitgliedschaft, die bei einem Deutschen

Golfclub mit oder ohne Vermittlung abgeschlossen

wird, beinhaltet stets eine Verwaltung des Handicaps.

Eine gute Sache, denn damit ist auch eine Teilnahme

an Turnieren oder EDS-Runden ohne weiteres

machbar. Vor die Wahl einer Voll- oder

Fernmitgliedschaft gestellt, macht es Sinn, das eigene

Spielverhalten unter die Lupe zu nehmen, Dazu

gehört auch zu prüfen, welche Mitgliedschaftsform

sich zurzeit am besten mit Job und Familie vereinbaren

lässt. Hilfreich für die Entscheidungsfindung

sind zudem die Fragen, wie viel Zeit für das Golfen

tatsächlich bleibt, auf welchen Plätzen gespielt wird

und ob ein Clubleben wirklich wichtig ist.

Zocken rund um den weissen Ball

Man kann nicht nur Golf spielen, man kann auch

mit Golf spielen. Golfen ist ein seriöser Sport –

wie wahr. Das aber hält Zocker nicht ab, mit Golfwetten

ihr Glück zu versuchen. Der Trend zum

Tippen kommt aus den USA nach Deutschland herüber

und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Wer Lust hat auf einen Nervenkitzel der anderen

Art, dem stehen etliche Spielvarianten zur Verfügung.

Generell wird beim Golfen meist auf Einzelwetten

getippt. Zum Beispiel auf den Sieger eines

Turniers oder auf die Höhe des Scores eines

Spielers. Zu den Favoriten zahlen Head-to-Head-

Wetten, bei denen darauf getippt wird, welcher

von zwei Spielern am Ende im Klassement besser

abschneidet. Für Kenner der Golfszene bieten

Handicap-Wetten erhebliche Gewinn-Chancen

aufgrund der oft sehr hohen Quoten.

Unabhängig von Art und Weise der Wette sollten

sich nur Leute mit Sachverstand ans Zocken wagen.

Hintergrundwissen über die Sportler, ihre

Verfassung und ihre Erfolge in der Saison, dazu

Informationen darüber, wie bei einem Turnier gezählt

wird, und wie der jeweilige Platz gestaltet

und wie lang die Bahnen sind, gehören zum unverzichtbaren

Rüstzeug für den Wetterfolg.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, Golfanlage Felderbach

& Gut Frielinghausen am Golfhotel

Vesper, Golfclub am Lüderich e.V.

der Bergische Unternehmer 08|18 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Very british in Krefeld

Liebhaber des englischen Lebensstils und Freunde britischer Traditionen kommen vom 7. bis 9.

September auf Burg Linn in Krefeld auf ihre Kosten - Luxusschlitten und Gummistiefelweitwurf

eingeschlossen. Und typische kulinarische Spezialitäten der Insel zählen natürlich auch dazu.

Die exklusive Lifestyle-Ausstellung ist

nicht nur ein wahres Shopping-Erlebnis

im Grünen, sondern bietet vor dem Hintergrund

des Schloss-Ambientes zugleich

ein typisch britisches Event-, Sport- und

Kulturprogramm mit vielen Attraktionen. Daher ist

diese Veranstaltung für Freunde britischer Lebensart

seit Jahren ein feststehender Termin im Kalender.

Die breite Vielfalt der Lebenskultur von der

Insel präsentieren mehr als 80 Aussteller. Mit ihren

hochwertigen und extravaganten Produkten für den

In- und Outdoorbereich zeigen sie eine Welt rund

um die schönen Dinge des Lebens. Enthusiasten

hochwertiger englischer Luxuskarossen der Marken

Jaguar und Land Rover werden dabei ebenso

Freude haben wie Anhänger von exquisiten Dingen

aus den Bereichen Mode, Lifestyle, Garten und

Wohnen.

46 www.bvg-menzel.de


Die Burg Linn (Foto

oben) bietet die

perfekte Kulisse

für „british flair“,

darunter edle Karossen

und natürlich

Kilt-Träger

(Foto unten). Und

der Golden Retriever

darf auch nicht

fehlen (Foto links)

Kulinaria made in GB

Gemeinhin werden der englischen Küche zwar nur

überschaubare Qualitäten zugesprochen. Dennoch

haben typische kulinarische Spezialitäten unserer

Inselnachbarn wie Fish & Chips, All-Day Breakfast,

Lammkoteletts mit Minzsauce, Scones mit

Clotted Cream, Tee, feine Fudges sowie Pimm’s

und eine Vielfalt an Whiskys und Gin auch hierzulande

viele Fans. Zudem gibt es köstliche Weine

und für die Gerstensaft-Gourmets ein britisch-irisches

Biersortiment vom Fass.

Beliebt und begehrt ist das vielseitige Eventprogramm

der British Flair. Schottische Highland

Games stehen ebenso auf dem Programm wie Hütehunde-

und Falkner-Vorführungen sowie der

schon legendäre „Gummistiefelweitwurf“. Außerdem

sorgen humorvolles Straßentheater, schottische

und irische Folkmusik sowie eine Dudelsackkapelle

für Vergnügen und Kurzweil. Auch die vor

allem bei Kindern gern gesehene Filmfigur Paddington

Bear ist wieder zu Gast und hält für die

kleinen Besucher Überraschungen bereit.

Charity und Netzwerk

Die British Flair gehört mittlerweile zu den traditionsreichen

Festen der deutsch-britischen Freundschaft.

Die Schirmherrschaft liegt beim Britischen

Generalkonsulat in Düsseldorf, vertreten durch den

Generalkonsul Rafe Courage. Zugleich beteiligen

sich viele Netzwerkpartner der britischen Community

wie der „British Business Club Düsseldorf“,

der „British Women’s Club Düsseldorf“, die „Royal

Engineers Association“, die „Soldiers, Sailors, Airmen

and Families Association“ sowie die „Royal

British Legion“ an der einzigartigen Veranstaltung.

Wie es sich für eine britische Veranstaltung gebührt,

wird Wohltätigkeit groß geschrieben. Und so

kommen auch bei der diesjährigen British Flair die

Einnahmen der Charity-Aktionen und einer Auktion

am Abschlusstag Hilfsorganisationen und Institutionen,

speziell für Kinder in Krefeld, zugute.

INFO

Geöffnet ist die British Flair, Burg Linn,

Rheinbabenstraße 85 in 47809 Krefeld am

Freitag, 7. September, von 12 bis 19 Uhr

sowie am Samstag, 8. September, und

Sonntag, 9. September, jeweils von 10 bis

18 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene

am Freitag fünf Euro und am Samstag und

Sonntag neun Euro. Ermäßigte Preise für

Kinder und Jugendliche ab fünf bis einschließlich

15 Jahre sowie Auszubildende,

Senioren, Studenten, Kilt-Träger und Menschen

mit Handicap. Ebenso gibt es Familienkarten.

Besucher-Parkplätze sind im Gewerbegebiet

„Am Kreuzweg“ zu finden.

Zusätzlich wird empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel

zu nutzen.

Text: BVG

Fotos: Das AgenturHaus GmbH

KONFERENZ.

SEMINAR.

MEETING.

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BUILDING.

Lassen Sie sich inspirieren und planen Sie gemeinsam mit unserem Kreativteam

Ihre Veranstaltung. Unser lichtdurchfluteter Tagungsbereich „LERNzeit“ verspricht

beste Qualität für erfolgreiche Seminare.

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der Bergische Unternehmer 08|18 47


FÜR SIE ENTDECKT URLAUBSREGION BODENSEE

Bodensee:

48 www.bvg-menzel.de


ezaubernd

vielfältig

Der Prinz Heinrich

Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172 km/h (links)

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

der Bergische Unternehmer 08|18 49


FÜR SIE ENTDECKT BODENSEE

Als der Bodensee-Tatort zum letzten Mal über die Bildschirme

flimmerte, waren viele Zuschauer enttäuscht.

Nicht nur das Geplänkel des Kriminalisten-Duo Klara

Blum und Kai Perlmann und die oft spannende Handlung

war bei Fans beliebt. Vielmehr offenbarte der Krimi-Klassiker

immer wieder auch faszinierende Impressionen von

einer der schönsten Ferienregionen Europas. Dichter Nebel

über dem Wasser im Herbst, beeindruckende Kulissen

vom Drehort Konstanz oder Autofahrten durch die grüne

Landschaft gaben dieser Tatort-Reihe einen besonderen

Charme.

Eine Schifffahrt auf

dem Bodensee bietet

endlose Weite

auf dem Wasser

(Foto oben).

Schloss Vaduz

(Foto rechts) im

Fürstentum Liechtenstein

ist einen

Ausflug wert.

Weinfelden ist ein

guter Ausflugstipp

auch im Herbst

(Foto unten).

Der 63 Kilometer lange Bodensee ist eines

der beliebtesten Reiseziele der

Deutschen, bietet die Region im Alpenvorland

doch die perfekte Symbiose

aus Erholung, Natur- und Kulturerleben sowie

Möglichkeiten zur Aktivität. Die rund um den

See gelegenen Urlaubsorte in Deutschland, Österreich

und der Schweiz warten mit perfekter touristischer

Infrastruktur, Schiffsanlegestellen und

Unterkunftsangeboten für verschiedene Ansprüche

auf. Das deutsche Überlingen zum Beispiel

wird gerne auch als die Gartenstadt am Bodensee

bezeichnet. Park- und Gartenanlagen ziehen sich

wie ein roter Faden durch die Innenstadt. Für den

so genannten Gartenkulturpfad gibt es Führungen,

die auf die botanischen Besonderheiten hinweisen.

Stein am Rhein zählt zu den in der

Schweiz am Bodenseeufer gelegenen Städten und

weist für alle historisch Interessierten einen gut

erhaltenen Altstadtkern mit Türmen und Toren

aus. Als einzige Gemeinde des Kantons Schaffhausen

verfügt Stein am Rhein über einen Zugang

zum Bodensee und mit einem Brückenkopf über

eine namhafte Fläche südlich des Rheins.

Zu jeder Jahreszeit eine Reise wert

Bregenz grenzt auf österreichischer Seite an das

Ostufer des Bodensees und ist Landeshauptstadt

des Bundeslandes Vorarlberg. International berühmt

ist die Stadt vor allem durch die Bregenzer

Festspiele, die in jedem Jahr Musikliebhaber aus

der ganzen Welt zur dortigen Seebühne locken.

Diese wenigen Beispiele zeigen die unglaubliche

50 www.bvg-menzel.de


Barocke Pracht lässt sich dann hoch über dem See

inmitten malerischer Weinberge in der 1750 errichteten

Kirche Birnau entdecken. Üppige Verzierungen,

Engelsfiguren und Deckengemälde

zeugen von tiefer Frömmigkeit und entführen den

Besucher in eine andere Zeit. Wer die Urlaubsregion

kennt, wird bestätigen können: Der Bodensee

ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die

aufblühende Natur im Frühjahr, Badespaß und

Radfahren im Sommer, bunt gefärbte Wälder im

Herbst und Fasnachtspaß oder Wellnessurlaub im

Winter haben jeweils ihren ganz eigenen Reiz –

die gastronomische Vielfalt inbegriffen.

Stein am Rhein

(Foto links) hat einen

gut erhaltenen

Altstadtkern.

Lindau am Bodensee

hat den südlichsten

Leuchtturm

Deutschlands

(Foto Mitte). Die Insel

Mainau (Foto

unten) hat auch im

Winter reizvolle

Seiten.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Achim Mende

Vielfalt der Region rund um den Bodensee. Natürlich

sind die Seewege das Salz in der Suppe, um

von einem Ort zum anderen zu schippern. Von

verschiedenen Häfen bzw. Anlegestellen starten

Rundfahrten, bei denen man sich einen Eindruck

von der Größe und den Schönheiten des Sees verschaffen

kann. Annähernd 50 Anlegestellen und

Häfen umsäumen den Bodensee und seine Ausläufer,

den Ober- und den Untersee. Auch besondere

Events wie eine kulinarische oder Musik-

Schiffahrt sind im Angebot. Quasi ein Muss für

alle Bodenseeurlauber ist ein Besuch auf der Insel

Mainau.

Von einem Ort zum anderen schippern

Die Blumeninsel lockt nicht nur durch ihre grüne

und blühende Vielfalt, sondern auch durch einen

reich bestückten Veranstaltungskalender mit Führungen,

Ausstellungen und Kinderprogramm. Unbedingt

empfehlenswert ist ebenso ein Ausflug in

das Fürstentum Liechtenstein, das im Herzen Europas

zwischen der Schweiz und Österreich eingebettet

und nur eine halbe Autostunde vom Bodensee

entfernt liegt. Der Kleinstaat wartet mit

großer Vielfalt auf, ruft Wanderer genauso auf

den Plan wie Kulturfreunde. Etwa 120 Meter über

der Stadt zieht das Schloss Vaduz die Blicke auf

sich. Man kann das sich im Besitz der fürstlichen

Familie befindende Bauwerk zwar nicht besichtigen,

genießt aber eine traumhaft schöne Aussicht

über das Rheintal und die umliegenden Gipfel.

der Bergische Unternehmer 08|18 51


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16.07.2018 HRA 24727: Industriepark

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Überlassung und die Veräußerung

eigenen Vermögens, einschließlich

Grundvermögens, der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Möddinghofe 30, 42279

Wuppertal. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Schmersal Automobil Holding

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 28676), mit der

Befugnis - auch für die jeweiligen

Geschäftsführer - im Verhältnis zur

Kommanditgesellschaft im Namen

der Gesellschaft oder als Veretreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen

mit der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken:

Schmersal, Philip, Wuppertal,

*12.01.1976; Schmersal-Haupt, Nina,

Wuppertal, *06.05.1978.

16.07.2018 HRB 29144: TecDomi

GmbH, Remscheid, Burger Str. 2,

42859 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.06.2018.

Geschäftsanschrift: Burger Str. 2,

42859 Remscheid. Gegenstand:

Fliesenverlegung und Fassadenbau.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Sacco, Michael,

Remscheid, *18.11.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.07.2018 HRA 24729: Stutt und

Schremper OHG, Remscheid, Freiheitstraße

189, 42853 Remscheid.

(EDV- und IT-Diestleistungen, Einzelhandel

mit Hard- und Software.).

Offene Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Freiheitstraße 189,

42853 Remscheid. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Schremper, Stefan, Wuppertal,

*05.12.1985; Stutt, Andreas,

Remscheid, *13.03.1972, jeweils mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.07.2018 HRB 29148: Kita Concept

Süd GmbH, Wuppertal, Hofaue

37, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.07.2018. Geschäftsanschrift:

Hofaue 37, 42103

Wuppertal. Gegenstand: Die Trägerschaft

und das Management von

Einrichtungen zur Betreuung von

Kindern und Jugendlichen sowie die

Beratung und das Projektmanagement

in diesen Bereichen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Brabender, David, Wipperfürth,

*30.01.1981; Reinartz, Franz,

Wuppertal, *15.02.1982; Schweer,

Oliver, Velbert, *16.08.1981; Seidel,

Tim, Wuppertal, *02.03.1982, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.07.2018 HRB 29150: Deuser Verwaltungs

GmbH, Solingen, Erferstraße

15, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.05.2018.

Geschäftsanschrift: Erferstraße

15, 42657 Solingen. Gegenstand:

Der Erwerb und die Verwaltung

der Beteiligung an einer Handelsgesellschaft

sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung / Vertretung

bei dieser Gesellschaft, und zwar

der Kommanditgesellschaft unter

der Firma Deuser GmbH & Co. KG.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Einbeck,

Volker, Solingen, *18.07.1958; Raabe,

Thomas, Solingen, *09.06.1973,

jeweils mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.07.2018 HRB 29151: Smart

Sleep GmbH, Erkrath, Alte Gießerei

2, 40699 Erkrath. Gesellschaft

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.06.2015 Die

Gesellschafterversammlung vom

15.06.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (2)

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Nürnberg (bisher Amtsgericht

Nürnberg HRB 31939) nach Erkrath

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Alte Gießerei 2, 40699 Erkrath.

Gegenstand: Die Produktion und

der Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln

und Textilien, die

Lizenzvergabe, die Beratung und

die Ausbildung hierzu. Stammkapital:

30.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Dworak, Markus,

Nürnberg, *20.08.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.07.2018 HRB 29152: HK-Netec

Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Dahler Straße

24, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.07.2018. Geschäftsanschrift:

Dahler Straße 24,

42389 Wuppertal. Gegenstand: Die

Verwaltung eigenen Vermögens sowie

die Übernahme der persönlichen

Haftung (als Komplementärin) in der

noch zu errichtenden HK- Netec UG

(haftungsbeschränkt) & Co. KG mit

Sitz in Wuppertal, die ihrerseits

die Ortung von Kabelfehlern im

Telekomnetz und deren Instandsetzung

zum Gegenstand hat. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Klein, Holger, Erftstadt,

*16.03.1971, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.07.2018 HRB 29153: Imbalanced

GmbH, Solingen, Gasstraße

63, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.02.2016 Die

Gesellschafterversammlung vom

17.05.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1

(Firma, Sitz), Ziffer 2 (Gegenstand),

Ziffer 3 (Stammkapital) und Ziffer 4

(Geschäftsführung, Vertretung) und

mit ihr die Änderung der Firma, die

Sitzverlegung von Düsseldorf (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB

77263) nach Solingen, die Änderung

des Unternehmensgegenstandes

und die Stammkapitalerhöhung

von 1.000,00 EUR um 24.000,00

EUR auf 26.000,00 EUR beschlossen.

Geschäftsanschrift: Gasstraße

63, 42657 Solingen. Gegenstand:

Entwicklung und Betrieb von Internetportalen

und alle im Zusammenhang

stehenden Tätigkeiten sowie

die Beratung im Bereich IT und

Unternehmensstrategie. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dimsic, Peter, Solingen,

*20.06.1986; Martini, Philipp,

Solingen, *30.12.1988, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.07.2018 VR 30959: Verein Gedenk-

und Bildungsstätte Pferdestall

Remscheid e. V., Remscheid ( Remscheid).

eingetragener Verein. Die

Satzung ist errichtet am 05.07.2018.

23.07.2018 HRA 24732: NARA

Services e.K., Velbert, Friedrich-

Ebert-Straße 230, 42549 Velbert.

(Garten- und Landschaftsbau,

Gebäudereinigung sowie Winterdienst.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Ebert-Straße

230, 42549 Velbert. Inhaber: Can,

Cahit, Velbert, *15.02.1990.

23.07.2018 HRB 29158: Simona Consulting

UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Rennbaumer Straße

76b, 42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.06.2018.

Geschäftsanschrift: Rennbaumer

Straße 76b, 42349 Wuppertal. Gegenstand:

Die Beratung und das

Coaching für Unternehmenskultur

und Prozessmanagement. Stammkapital:

500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Zielezinski, Simona,

Wuppertal, *09.01.1971, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.07.2018 HRB 29162: radprax

Verwaltungs GmbH, Wuppertal,

Bergstraße 7 - 9, 42105 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

12.06.2018. Geschäftsanschrift:

Bergstraße 7 - 9, 42105 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und die Geschäftsführung

bei Personengesellschaften.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Martin,

Andreas, Wuppertal, *06.01.1949;

Dr. Steffens, Heinrich, Wuppertal,

*30.06.1952, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.07.2018 HRB 29163: Rollshäuser

Verwaltungs GmbH, Remscheid,

Greuel 17, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.07.2018.

Geschäftsanschrift: Greuel 17, 42897

Remscheid. Gegenstand: Der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften sowie

die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung bei

diesen, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin

an der Lars Rollshäuser GmbH &

Co. KG in Remscheid. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

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sind wir für Ihren Schutz

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Wach- und Schließgesellschaft

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Wuppertal

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HANDELSREGISTER

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Rollshäuser, Lars,

Remscheid, *15.10.1975, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.07.2018 HRB 29161: Industrieservice

Bergisch Land UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Höhscheider

Weg 31, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

18.06.2018. Geschäftsanschrift:

Höhscheider Weg 31, 42699 Solingen.

Gegenstand: Produktions- und

Montageservice, Maschinen- und

Anlageservice, Grundstücks- und

Gebäudeservice, technischer Reinigungsservice

sowie technisches

Design und Konstruktion. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Hoffmann, Manuel,

Solingen, *26.09.1966, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

26.07.2018 HRB 29164: SonnenTanz

GmbH, Haan, Am Höfgen 18, 42781

Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.05.2018. Geschäftsanschrift:

Am Höfgen 18, 42781 Haan. Gegenstand:

Der Handel mit Ballett- und

Tanzbedarf und -zubehör sowie die

Organisation und die Durchführung

von Sport- und Ballett-/Tanzkursen

und sämtlicher jeweils damit zusammenhängender

Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Benger-Sonnen, Anna Juliette, Haan,

*27.03.1958, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Entstanden durch Ausgliederung

des von Frau Jana Sonnen, Haan, *

12.08.1982, als Inhaberin unter der

Firma SonnenTanz Jana Sonnen e.K.

mit Sitz in Haan (Amtsgericht Wuppertal,

HRA 24703) betriebenen Unternehmens

nach Maßgabe des Ausgliederungsplanes

vom 18.05.2018.

Als nicht eingetragen wird bekannt

gemacht: Den Gläubigern der an der

Ausgliederung beteiligten Rechtsträger

ist, wenn sie binnen sechs

Monaten nach dem Tag, an dem

die Eintragung der Ausgliederung

in das Register des Sitzes derjenigen

Rechtsträger deren Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten,

soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den

Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die

Ausgliederung die Erfüllung ihrer

Forderung gefährdet wird.

26.07.2018 HRB 29165: Service-Center-Bergisch-Land

GmbH, Solingen,

Johänntgesbruch 13, 42657 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.06.2018. Geschäftsanschrift:

Johänntgesbruch 13, 42657 Solingen.

Gegenstand: Der Betrieb eines

Dienstleistungsunternehmens im

Bereich des SGB Xl, insbesondere

die Erbringung niedrigschwelliger

Hilfs- und Betreuungsangebote.

Stammkapital: 25.200,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Bley, Gabriele

Wera, Solingen, *11.06.1968; Farsen,

Ramon, Solingen, *27.07.1971;

Koch, Michael Elmar, Solingen,

*22.08.1964, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Entstanden

durch Umwandlung im Wege des

Formwechsels der Service-Center-

Bergisch-Land OHG, Solingen (Amtsgericht

Wuppertal, HRA 24666)

nach Maßgabe des Beschlusses der

Gesellschafterversammlung vom

14.06.2018. Als nicht eingetragen

wird bekannt gemacht: Den Gläubigern

der an der formwechselnden

Umwandlung beteiligten Rechts-

träger ist, wenn sie binnen sechs

Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der formwechselnden

Umwandlung in das Register des

Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19

Absatz 3 UmwG als bekanntgemacht

gilt, ihren Anspruch nach Grund

und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht

Befriedigung verlangen können.

Dieses Recht steht den Gläubigern

jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft

machen, dass durch die formwechselnden

Umwandlung die Erfüllung

ihrer Forderung gefährdet wird.

27.07.2018 HRB 29170: Hydrafix

GmbH, Velbert, Metallstraße

22, 42549 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.07.2018. Geschäftsanschrift:

Metallstraße 22,

42549 Velbert. Gegenstand: Die

Herstellung von und der Handel mit

Hydraulikschläuchen und Zubehör.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Mühling, Denis, Heiligenhaus,

*01.06.1991; Oetzbach,

Jürgen, Velbert, *08.02.1963, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.07.2018 HRA 24734: Renova

Pohl e.K. Inhaberin Angela Pohl,

54 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

Wuppertal, Eylauer Str. 22, 42277

Wuppertal. (Der Gegenstand des

einzelkaufmännischen Unternehmens

sind Heizungs- und Sanitärinstallationen.).

Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Eylauer Str. 22,

42277 Wuppertal. Inhaber: Pohl,

Angela, Wuppertal, *19.07.1957. Der

Inhaber hat das Vermögen der „Renova“

Pohl & Co. GmbH mit Sitz in

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 5460) im Wege der Umwandlung

durch Verschmelzung aufgrund

des Verschmelzungsvertrages vom

12.06.2018 und des Zustimmungsbeschlusses

der Gesellschafterversammlung

vom 12.06.2018 als

Ganzes übernommen. Als nicht

eingetragen wird bekannt gemacht:

Den Gläubigern der an der

Verschmelzung beteiligten Rechtsträger

ist, wenn sie binnen sechs

Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der Verschmelzung in

das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten,

soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den

Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die

Verschmelzung die Erfüllung ihrer

Forderung gefährdet wird.

30.07.2018 HRB 29172: Ulger Tur UG

(haftungsbeschränkt), Remscheid,

Markt 1, 42853 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.02.2018.

Geschäftsanschrift: Markt 1, 42853

Remscheid. Gegenstand: Der Betrieb

von Reisebüros und der Anund

Verkauf von Flugtickets und alle

damit im Zusammenhang stehenden

Leistungen. Stammkapital: 500,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Ülger,

Sahire, Remscheid, *02.02.1954,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

31.07.2018 HRB 29174: HGM Holding

GmbH, Mettmann, Hasselbeckstraße

110, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.07.2018. Geschäftsanschrift:

Hasselbeckstraße

110, 40822 Mettmann. Gegenstand:

Das Verwalten eigenen Vermögens,

insbesondere das Eingehen

von Beteiligungen und das Halten

von Beteiligungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Mayrose, Hans-Gert,

Mettmann, *26.04.1958, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

Gabelstaplermietflotte 1–27 t

Gabelstaplerservice

gemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Scholler, Dieter,

Wülfrath, *31.03.1967, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Entstanden durch Ausgliederung

des von Herrn Dieter Scholler,

* 31.3.1967 als Inhaber unter der

Firma Karosserie Scholler e.K. mit

Zum Alten Zollhaus 20–24 · 42281 Wuppertal · www.marcustransport.de

01.08.2018 HRA 24736: Schwencke &

Partner GmbH & Co. KG, Haan, Memeler

Str. 17, 42781 Haan. (Gegenstand

des Unternehmens ist der Erwerb bzw.

das Halten sowie die Verwaltung von

Immobilien und Beteiligungen an Gesellschaften,

im eigenen Namen, auf

eigene Rechnung unter Ausschluss

von Tätigkeiten nach dem Kreditwesengesetz.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Memeler Str. 17,

42781 Haan. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Infinitum Invest GmbH, Leipzig (Amtsgericht

Leipzig HRB 33973), mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.08.2018 HRB 29176: Karosserie

Scholler GmbH, Mettmann, Teichstraße

14, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.06.2018.

Geschäftsanschrift: Teichstraße 14,

40822 Mettmann. Gegenstand: Die

Vornahme von Karosserie- und Lakierarbeiten

sowie Kfz-Reparaturen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. All-

… so bewegt man Maschinen

Tel. 02 02 / 2 70 41-0

Fax 02 02 / 70 85 46

Sitz in Mettmann (Amtsgericht HRA

24604) betriebenen Unternehmens

nach Maßgabe des Ausgliederungsplanes

vom 28.06.2018 . Als nicht

eingetragen wird bekannt gemacht:

Den Gläubigern der an der Ausgliederung

beteiligten Rechtsträger ist,

wenn sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung der

Ausgliederung in das Register des

Sitzes derjenigen Rechtsträger deren

Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz

3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe

schriftlich anmelden, Sicherheit zu

leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können. Dieses Recht

steht den Gläubigern jedoch nur zu,

wenn sie glaubhaft machen, dass

durch die Ausgliederung die Erfüllung

ihrer Forderung gefährdet wird.

03.08.2018 HRB 29179: MT Verwaltungs

GmbH, Wuppertal, Sedanstraße

49, 42287 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 30.07.2018.

Geschäftsanschrift: Sedanstraße 49,

42287 Wuppertal. Gegenstand: Der

Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der

persönlichen Haftung und die Geschäftsführung

bei Personengesellschaften.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Thomas, Marcel,

Wuppertal, *25.12.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.08.2018 HRB 29181: EVEX Fahrzeugbau

GmbH, Solingen, Hackhausen

16, 42697 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.03.1078,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.07.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer (2) und mit ihr

die Sitzverlegung von Langenfeld

(bisher Amtsgericht Düsseldorf HRB

75342) nach Solingen beschlossen.

Geschäftsanschrift: Hackhausen 16,

42697 Solingen. Gegenstand: Die

Fertigung von Kunststoffteilen aller

Art, insbesondere der Bau von

Kunststoffkarosserien und der Zusammenbau

von Endprodukten aus

Kunststoffteilen, der Fahrzeugbau,

die Restauration von Fahrzeugen sowie

der Handel mit Fahrzeugen und

Fahrzeugteilen aller Art. Stammkapital:

1.000.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Lapawa, Siegfried, Solingen,

*19.09.1961, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

08.08.2018 HRA 24737: localclou e.

K., Velbert, Wiesenweg 17, 42553

Velbert. (Die Entwicklung und

der Vertrieb von Hard- und Software.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Wiesenweg 17, 42553

Velbert. Inhaber: Ludwig, Andrea,

Velbert, *31.10.1966. Einzelprokura:

Ludwig, Stefan, Velbert, *15.01.1965.

08.08.2018VR 30964: Jugendförderung

St. Georg Solingen-Löhdorf e.V.,

Solingen (Klein Heipertz 12, 42699

Solingen). eingetragener Verein. Die

Satzung ist errichtet am 12.11.2015/

05.11.2017.

der Bergische Unternehmer 08|18 55


VORSCHAU

Im September 2018

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Titel: Gesundheitsmanagement sollte Chefsache sein

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gemacht werden. Mit uns an Ihrer Seite wird und Ihr Umzug fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich

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deutlich entspannter, denn wir planen, verpacken, in Ihrer tragen neuen Wohnung nur noch um das Einräumen

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und fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich

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