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Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 15 - Jahrgang 2018

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: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch<br />

25 Jahre<br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

26. <strong>Jahrgang</strong> | Nummer <strong>15</strong> | <strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> | www.duebener-wochenspiegel.de<br />

In der Zeitung enthalten: Amtsblatt der Stadt Bad Düben<br />

Amtsblatt der Gemeinde Laußig<br />

Live-Übertragungen der RB-Auswärtsspiele<br />

Fantreff im Horst-Stahnisch-Stadion<br />

Der „harte Kern“ der Bad <strong>Dübener</strong> KurstadtBullen ist bei den Heimspielen<br />

in der Red-Bull-Arena dabei.<br />

Foto: privat<br />

(Bad Düben/Wsp). Wie schon in<br />

den letzten beiden Jahren wird der<br />

FV Bad Düben auch in der neuen<br />

Saison die Auswärtsspiele von RB<br />

Leipzig in der Bundesliga und bei<br />

erfolgreicher Qualifikation auch<br />

im Europapokal live im Vereinsheim<br />

des Horst-Stahnisch-Stadions<br />

übertragen. Dieser Fantreff der<br />

Nur 1 Tag<br />

KurstadtBullen ist für jedermann<br />

und natürlich auch jede Frau geöffnet.<br />

In geselliger Runde kann man<br />

dort von Gleichgesinnten auch alle<br />

Neuigkeiten von den Roten Bullen<br />

erfahren. Vorab schon einmal ein<br />

herzliches Dankeschön an unseren<br />

Fußballverein!<br />

Michael Seidel<br />

Dienstag, 21.Aug. von 10 Uhr bis 17 Uhr<br />

Bad Düben- Hotel National - Saal (Ritterstr. 16)<br />

Ihr Hosenspezialist Hergersberg<br />

Hosen-Hosen<br />

-Große Auswahl auch in den größten Größen-<br />

Damen- & Herren- Hosen<br />

Übergangs-/ Sommer-/ Ganzjahreshosen<br />

Wir führen: Normalgrößen, Kurz-/ Extrakurzgrößen,<br />

Untersetzt-/ Bauch-/ & Unterbauchgrößen<br />

Zusätzl.: Da.-/ & Herrenjacken, sowie He.-Sakkos, & Edeljeans<br />

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400 Jahre Dreißigjähriger Krieg<br />

Historisches Feldlager an der<br />

Obermühle muss ausfallen<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Das für<br />

das letzte August-Wochenende<br />

(24. – 26.08.) angesetzte historische<br />

Feldlager an der Obermühle<br />

wurde abgesagt. Dies teilte der<br />

Bad <strong>Dübener</strong> Hobbyhistoriker<br />

Günter Tempelhof, Projektkoordinator<br />

des Jubiläums „400 Jahre<br />

Dreißigjähriger Krieg“, mit. „Ich<br />

bedauere diesen Schritt, da ich sehr<br />

an diesem Biwak-Projekt hänge.<br />

Aber aus objektiver Sicht ist es<br />

einfach nicht möglich“, sagt er.<br />

Als Grund nennt er unter anderem<br />

die Bauverzögerungen rund um<br />

die Ölmühle.<br />

„Wir hatten den ursprünglichen<br />

Schauplatz von der Burg zur<br />

Obermühle verlegt. Da sich die<br />

Arbeiten aber wohl bis in den<br />

Herbst ziehen, konnten wir die<br />

geforderten sanitären Anlagen<br />

Achtung Betrüger<br />

(Bad Düben/Wsp). Die Deutsche<br />

Glasfaser GmbH (DG) warnt<br />

vor Betrügern. Laut Angaben<br />

des Unternehmens sei in Bad<br />

Düben ein gewisser Herr Lars<br />

Jahn als Hausbegeher unterwegs.<br />

Er gebe sich als Mitarbeiter im<br />

Auftrag von Deutsche Glasfaser<br />

aus und soll schon Haus- bzw.<br />

Wohnungsbegehungen in der<br />

Grünstraße und Am Schwarzbach<br />

durchgeführt haben. „Dabei soll<br />

er geäußert haben, dass die bisherigen<br />

Hausbegehungen nichtig<br />

seien und erneut durchgeführt<br />

werden müssten. Diese Informationen<br />

sind falsch. Generell werden<br />

nur dann Hausbegehungen<br />

wiederholt, wenn der Kunde das<br />

nicht absichern“, erklärt Tempelhof.<br />

Zudem sei es finanziell und<br />

logistisch nicht stemmbar, die<br />

Arbeitscontainer der Baufirmen für<br />

ein Wochenende zu räumen.<br />

Damit fällt ein Highlight weg. Es<br />

bleiben aber noch die Ausstellungen:<br />

Noch bis Ende Oktober<br />

laden die fünf nordsächsischen<br />

Museen in Bad Düben (NaturparkHaus),<br />

Delitzsch, Eilenburg,<br />

Taucha und Torgau zur Besichtigung<br />

der unterschiedlichen Sonderausstellungen.<br />

Bei Anruf HEIZÖL!<br />

Tel.: 034243 / 22196<br />

<strong>Dübener</strong> Heizölvertrieb<br />

Friedensstraße 6<br />

04849 Bad Düben<br />

Ihr regionaler Partner<br />

Falscher Hausbegeher unterwegs<br />

Wir wärmen Sie auf!<br />

wünscht“, stellt DG-Sprecherin<br />

Nancy Pfaff klar. Der Hausbegeher<br />

müsse seinen Foto: Ausweis Künstler gut<br />

sichtbar am Körper tragen.<br />

„Verunsicherte Kunden können<br />

bei unserer Service-Hotline unter<br />

02861 / 890600 oder im Baubüro<br />

in der Altstädter Straße 7 in Bad<br />

Düben die Identität des Hausbegehers<br />

hinterfragen oder sich im<br />

Baubüro zu den bekannten Öffnungszeiten<br />

melden“, sagt Pfaff.<br />

Hausbegehungstermine würden<br />

im Vorfeld telefonisch oder per<br />

E-Mail vereinbart. Man solle<br />

niemandem Zutritt zur Wohnung<br />

gewähren, der unangemeldet<br />

kommt oder sich nicht ausweisen<br />

kann.


2<br />

AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG <strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

Bahnübergang Laußig – Görschlitz<br />

Bauarbeiten werden eine Woche eher fertig<br />

Ab sofort geht es hier holperfrei rüber. Der Bahnübergang zwischen Görsch litz und Laußig wurde in der letzten<br />

Woche saniert.<br />

Foto: (Wsp) Phillipp<br />

(Laußig/Wsp/kp). Zum Redaktionsschluss<br />

deutete alles darauf<br />

hin, dass die Sanierungsarbeiten<br />

am Laußiger Bahnübergang in<br />

Richtung Görschlitz eine Woche<br />

eher fertig werden als geplant.<br />

Somit rollt der Verkehr pünktlich<br />

zum Schulstart wieder umleitungs-<br />

Gottfried Weihe erhält Heide-Preis <strong>2018</strong><br />

Verliebt in die <strong>Dübener</strong> Heide<br />

(Schwemsal/Wsp/ros). Gottfried<br />

Weihe hat den Heide-Preis <strong>2018</strong><br />

erhalten. „Uns hat sein Engagement<br />

für seine Heimatregion, für<br />

Schwemsal und die Heide imponiert“,<br />

sagt Alexander Schütz. Er<br />

ist Inhaber des Bad <strong>Dübener</strong> Verlagshauses<br />

„Heide-Druck“, das den<br />

Preis gestiftet hat und gemeinsam<br />

mit dem Verein <strong>Dübener</strong> Heide<br />

übergibt.<br />

Heidevereinsvorsitzender Axel Mitzka (l.) und „Heide-Druck“-<br />

Inhaber Alexander Schütz (r.) mit Gottfried Weihe. Der Schwemsaler<br />

erhielt den Heide-Preis <strong>2018</strong>. Fotos: (Wsp) Rostalsky<br />

Auch Heidevereinschef Axel Mitzka<br />

lobt Weihe, der „immer offen<br />

für Neues“ war und dessen Ideenreichtum<br />

bis heute nicht zu Ende ist.<br />

„Gottfried Weihe ist zweifellos mit<br />

verantwortlich dafür, dass Schwemsal<br />

ein echter Heidemagnet ist.“<br />

Weihe selbst macht aus seiner Freude<br />

über die Preisverleihung keinen<br />

Hehl. Als Ehre für sein Lebenswerk<br />

will er sie aber nicht verstehen. „Da<br />

k o m m t<br />

schon noch<br />

e t w a s “ ,<br />

meint der<br />

66-Jährige.<br />

Zwar<br />

hat er Anfang<br />

des<br />

Jahres die<br />

Schlüssel<br />

der<br />

von i h m<br />

seit 2003<br />

bewirtschafteten<br />

Schwemsaler<br />

Gutsscheune<br />

abgegeben.<br />

Als Ortsbürgermeister will Weihe<br />

aber weiter für sein Dorf, die Region<br />

und die Heide streiten. „Ich fühle<br />

mich wohl hier“, sagt der<br />

studierte Mathematiker.<br />

Gottfried Weihe ist<br />

heimatverbunden.<br />

Das erklärt er geradeheraus.<br />

Das<br />

lebt er auch. Weihe<br />

macht sich stark im<br />

Verein „Miteinander<br />

Leben Lernen<br />

Sachsen-Anhalt“, in<br />

der Pension und dem<br />

Seelsorgeheim „Haus<br />

Einkehr“ und in der Kita<br />

Der vom Verlagshaus „Heide-<br />

Druck“ gestiftete Heide-Preis<br />

wird an Personen verliehen, die<br />

sich in besonderer Weise für die<br />

Region engagiert haben.<br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

Jubiläums-Aktion<br />

Wer hat das rote<br />

Kleeblatt?<br />

(Wsp). Anlässlich seines 25. Geburtstages<br />

hat der <strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />

in dieser <strong>Ausgabe</strong><br />

wieder die Gewinn-Aktion „rotes<br />

Kleeblatt“.<br />

In einer Zeitung dieser Auflage<br />

wurde ein rotes Kleeblatt eingedruckt.<br />

Wer diese Zeitung bekommen<br />

hat (wir wissen selber nicht,<br />

wer die oder der Glückliche sein<br />

wird), kann sich bei uns im Verlag<br />

50 Euro abholen (natürlich nur mit<br />

Gewinnerfoto).<br />

frei auf der Verbindungsstraße<br />

zwischen den beiden Alt-Gemeinden<br />

– und vor allem endlich auch<br />

holperfrei. Die Schäden waren in<br />

den letzten Jahren nicht zu übersehen.<br />

Die Maßnahme erledigte die Falkenhahn<br />

Bau GmbH aus Teutschenthal<br />

bei Leipzig und kostete<br />

gut 37.000 Euro. Lediglich 10<br />

Prozent trägt davon die Gemeinde.<br />

Der Rest kommt aus dem<br />

Instandsetzungs-Programm „Förderung<br />

kommunaler Straßen- und<br />

Brückenbau“.<br />

In einem Abwasch haben die ortsansässigen<br />

Leonhard-Moll-Betonwerke<br />

ihr Anschluss-Gleis erneuert.<br />

Die Strecke zwischen Eilenburg<br />

und Bad Düben wird seit etwa 20<br />

Jahren ausschließlich von der Deutschen<br />

Regionalbahn und den Moll-<br />

Werken genutzt. So befährt unter<br />

anderem auch die Heide-Bahn an<br />

vereinzelten ausgewählten Aktionstagen<br />

wie Weihnachten oder zum<br />

Wittenberger Stadtfest „Luthers<br />

Hochzeit“ die Gleise.<br />

„Wurzelbude“.<br />

Die Gutsscheune<br />

in Schwemsal ist<br />

eines der bekanntesten<br />

Gebäude der<br />

Region. Ein altes Gemäuer wurde<br />

abgetragen, am neuen Ort aufgebaut<br />

und zum kulturellen Zentrum<br />

entwickelt. Die Scheune wurde<br />

Dreh- und Angelpunkt des Heidelebens.<br />

Hier nahm die Heidemesse<br />

ihren Anfang. Hier fanden immer<br />

wieder Versammlungen der Heideaktionäre<br />

statt.<br />

Als Imker in der Heide zum ersten<br />

Mal die Idee des Bee-Pass präsentierten,<br />

dauerte es nicht<br />

lang, bis im Scheunengarten<br />

die erste etwas<br />

andere Bienenbehausung<br />

stand. Die Heide<br />

braucht Ideen. Davon<br />

ist Gottfried Weihe<br />

überzeugt. Er hat jahrelang<br />

in der Leader-<br />

Aktionsgruppe für<br />

den Landstrich zwischen<br />

Halle, Leipzig<br />

und Wittenberg geworben.<br />

Er hat aber auch ein<br />

Gefühl dafür, wie<br />

Heide schmeckt.<br />

Gärtnern ist seine<br />

Leidenschaft. Im<br />

Gutsscheunengarten<br />

gab es immer reichlich Obst<br />

und Gemüse. Nach dem Abschied<br />

von der Scheune war der Traum<br />

vom Garten nicht ausgeträumt. Am<br />

Schwemsaler Ortsausgang werkelt<br />

Weihe an seinem neuen Reich.<br />

Stillsitzen ist nicht. Auch dafür gibt<br />

es den Heide-Preis.


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3<br />

Bock auf Job?<br />

Nächste Jobmesse in Mehrzweckhalle<br />

(Bad Düben/Wsp). Die Stadt Bad<br />

Düben lädt gemeinsam mit dem<br />

Arbeitgeberservice der Agentur<br />

für Arbeit Oschatz und des Jobcenters<br />

Nordsachsen zur 2. Jobmesse<br />

„Bock auf Job – Unternehmer<br />

der Region für Arbeitnehmer und<br />

Auszubildende der Region“ am<br />

kommenden Freitag (17.08.) von 10<br />

bis 13 Uhr in die Mehrzweckhalle<br />

LANDschafftTHEATER<br />

Helfer gesucht für<br />

„Die große Reise“<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Die dritte<br />

Auflage des LANDschafftTHE-<br />

ATERs rückt immer näher. Am<br />

25. August ist Premiere für „Die<br />

große Reise“. Wie von Henriette<br />

Lippold vom Organisations-Team<br />

zu erfahren ist, werden noch unterstützende<br />

Hände gesucht. „Wer<br />

uns helfen mag beim Kulissen<br />

bauen oder auch bei der Betreuung<br />

der Aufführungen kann sich sehr<br />

gern an uns wenden“, sagt Lippold.<br />

Zuschriften gehen an landschaftstheater@gmx.de.<br />

Der nächste <strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

erscheint am 29. August.<br />

Impressum<br />

„<strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong>“<br />

Herausgeber:<br />

Verlagshaus „Heide-Druck“<br />

Neuhofstraße 22 –23<br />

04849 Bad Düben<br />

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603<br />

E-Mail: info@heide-druck.com<br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

www.heide-druck.com<br />

Redaktion:<br />

ViSdP:<br />

Alexander Schütz (as)<br />

Kevin Phillipp (kp)<br />

Heike Nyari (ny)<br />

Ulf Rostalsky (ros)<br />

Layout: Anja Sambale<br />

Anzeige: Sybille Spielbühler<br />

Druck: AROPRINT Bernburg<br />

Erscheinungsweise:<br />

mittwochs aller 14 Tage<br />

Auflage: 11.600 Exemplare<br />

kostenlos an die Haushalte<br />

im Einzugsgebiet.<br />

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter<br />

Änderungen in Anzeige und<br />

Redaktion übernimmt der Verlag keine<br />

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes<br />

Material keine Haftung. In Leserbriefen<br />

geäußerte Meinungen müssen nicht mit<br />

jener der Redaktion übereinstimmen.<br />

am Kirchplatz nach Bad Düben ein.<br />

Bürgermeisterin Astrid Münster<br />

wird gemeinsam mit Mark Gäbelein<br />

vom Jobcenter Nordsachsen<br />

um 10 Uhr die Messe eröffnen. Es<br />

wird verschiedene Aktionen während<br />

der Messe geben, wie Fahrzeug-<br />

und Maschinenvorführung,<br />

Styling zum Vorstellungsgespräch<br />

und Bewerbungsmappen-Check.<br />

„Ärger<br />

Ausstellung in Löbnitzer Kirche<br />

Versteinertes vor Nohas Zeiten<br />

(Löbnitz/Wsp/ny). Im April eröffnete<br />

in der Löbnitzer Kirche<br />

eine interessante Ausstellung mit<br />

dem Titel „Versteinertes vor Nohas<br />

Zeiten“. Dabei handelt es sich um<br />

erstaunliche Zeugnisse der Erdgeschichte,<br />

denn diese Funde sind<br />

bis zu 500 Millionen Jahre alt. Die<br />

Ausstellungsstücke aus der Privatsammlung<br />

von Paul Müller können<br />

noch bis zum Herbst<br />

besichtigt werden.<br />

Doch, was der Gast<br />

zu sehen bekommt,<br />

ist nur ein kleiner Teil<br />

dessen, was der heute<br />

75-Jährige in seinem<br />

Leben zusammentrug.<br />

Er besitzt fossile<br />

Funde, die er in den<br />

zurückliegenden 50 Jahren zusammentrug,<br />

fein säuberlich sortierte,<br />

archivierte und beschriftete. In<br />

großen und kleinen Schränken,<br />

Fächern, Regalen, Vitrinen und<br />

Schubladen liegen unzählige verschiedenartige<br />

Mineralien sowie<br />

Bernsteine, Knochen, Seeigel und<br />

Korallen. Inzwischen besitzt der<br />

Sammler Exemplare aus allen<br />

Erdzeitaltern von Devon bis Tertiär.<br />

Sein Herz schlägt besonders<br />

für steinernes Holz und stolz ist<br />

der Löbnitzer auch auf seine 74<br />

Meteoritenteile.<br />

Schon als kleiner Junge konnte<br />

sich Paul Müller für dieses Thema<br />

begeistern, was vielleicht auch<br />

daran lag, dass sein Großvater<br />

im Bergbau tätig war und viel zu<br />

erzählen wusste. Seine Kindheit<br />

verbrachte er im Mansfelder<br />

Land, wo Kupferschiefer abgebaut<br />

wurde. Da konnte man schon<br />

das eine oder andere Relikt in<br />

den Abraumhalden finden, wenn<br />

§ ?<br />

„Ärger mit dem<br />

mit dem Vermieter“?<br />

Rechtsanwälte Kühn & Schreiber<br />

04849 Bad Düben<br />

Neuhofstr. 23 • Tel.: 03 42 43 / 2 88 65 • Fax: 2 88 66<br />

www.ra-nks.de • kontakt-bd@ra-nks.de<br />

Rechtsanwältin Elisa Rudolph als freie Mitarbeiterin<br />

Paul Müller in einem seiner Ausstellungsräume. Auch versteinertes<br />

Holz (kl. Foto) ist dabei.<br />

Fotos: (Wsp) Nyari<br />

man eine Weile darin<br />

stöberte.<br />

1971 zog Paul Müller<br />

mit seiner Frau nach<br />

Löbnitz und arbeitete<br />

als Schlosser bei der LPG. Inspiriert<br />

durch das Fachbuch „Mineralfundstellen<br />

in der DDR“ machte<br />

er sich in seiner Freizeit oder auch<br />

auf Urlaubsreisen immer wieder<br />

gern auf die Suche nach Mineralien.<br />

Egal ob Harz, Erzgebirge oder<br />

Ostsee – der Sammler wusste meistens<br />

genau, wo er suchen musste.<br />

Doch auch Exkursionen in Tagebaugebiete<br />

und Steinbrüche der<br />

Region begeisterten den Fossilien-<br />

Liebhaber und selbst in Kiesgruben<br />

kann man seiner Meinung nach den<br />

einen oder anderen kleinen Schatz<br />

bergen.<br />

Für den Löbnitzer ist Skandinavien<br />

äußerst faszinierend, denn „von<br />

dorther stammen viele Fossilien,<br />

die wir bei uns finden. Sie wurden<br />

durch die Eiszeit nach Deutschland<br />

transportiert“, weiß der 75-Jährige.<br />

Übrigens: Sein umfangreiches<br />

Wissen, das er sich in all den Jahrzehnten<br />

aneignete, gibt er auch gern<br />

weiter, z.B. bei Ausstellungen sowie<br />

Vorträgen und Führungen.<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.


4 AUS DER REGION<br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

Jugendfeuerwehr<br />

Roy Weber erhält die Leistungsspange<br />

(Bad Düben/Wsp). Alle Jahre<br />

wieder kommen die Jugendlichen in<br />

der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule<br />

Sachsen (LFS)<br />

für eine Woche zusammen, um für<br />

die Leistungsspange der Deutschen<br />

Jugendfeuerwehr zu trainieren und<br />

entsprechend am Ende die Abnahme<br />

zu bestehen.<br />

In diesem Jahr kamen aus ganz<br />

Sachsen 102 Jungen und 31 Mädchen<br />

nach Nardt, um die höchste<br />

Leistungsbewertung der Deutschen<br />

Jugendfeuerwehr (DJF), die Leistungsspange,<br />

zu erhalten.<br />

Die Bedingungen für die Abnahme<br />

ist dabei das allgemeine und im<br />

Speziellen feuerwehrtechnische<br />

Wissen und Können, die Schnelligkeit<br />

und Ausdauer sowie die Stärke<br />

und Gewandtheit. So werden die<br />

Jugendlichen in folgenden fünf<br />

Diese Anzeige ist<br />

ausschließlich in<br />

der Printausgabe<br />

sichtbar.<br />

Foto: privat<br />

Sparten bewertet:<br />

• dem Auslegen einer Schlauchleitung<br />

als „Schnelligkeitsübung“<br />

• dem Vortragen eines Löschangriffes<br />

• dem Beantworten von Fragen<br />

• einem Staffellauf<br />

• dem Kugelstoßen<br />

Roy Weber hatte dabei drei Tage<br />

Zeit, zusammen mit seiner Gruppe<br />

die Tätigkeiten gemeinsam zu üben.<br />

Er wurde dabei seitens des Landkreises<br />

von der Geschäftsstellenleiterin<br />

Cornelia Dorn vor Ort betreut.<br />

Am Samstag freute sich der Bundesjugendleiter<br />

Christian Patzelt,<br />

dass es seit Längerem auch im<br />

Kreisfeuerwehrverband Delitzsch<br />

e.V nun wieder einen Jugendlichen<br />

gibt, dem er diese Auszeichnung<br />

persönlich verleihen durfte.<br />

Georg Seitz<br />

Kleinanzeigen der anderen Art<br />

• Lieber Manfred, ich habe schon lange vermutet, dass Du auf<br />

Kontaktanzeigen anderer Frauen antwortest, deshalb habe ich<br />

selber eine aufgegeben. Bingo – jetzt hast Du Deiner eigenen<br />

Frau geantwortet. Ab sofort schau Dich bitte lieber bei den<br />

Wohnungsanzeigen um.<br />

• Mann mit Grill sucht Frau mit Kohle.<br />

• Welcher reiche Mann möchte nach der Heirat glücklich in den<br />

Armen einer attraktiven Frau sterben? Chiffre....<br />

„Sachsengespräch“ in Eilenburg<br />

MP Kretschmer kommt ins Bürgerhaus<br />

(Eilenburg/Wsp). Wie gestalten<br />

wir unsere Zukunft im Freistaat<br />

Sachsen? Wie organisieren wir den<br />

Zusammenhalt in unserer Gesellschaft?<br />

Wie packen wir die großen<br />

und kleinen Herausforderungen<br />

in unserem Dorf und in unserer<br />

Stadt gemeinsam an? Um diese und<br />

viele weitere Fragen geht es am 20.<br />

August (Beginn: 19 Uhr, Einlass<br />

ab 18.<strong>15</strong> Uhr) in Eilenburg beim<br />

nächsten „Sachsengespräch“.<br />

Ministerpräsident Michael Kretschmer<br />

und Landrat Kai Emanuel laden<br />

dazu gemeinsam die Bürgerinnen<br />

und Bürger ins Bürgerhaus Eilenburg<br />

(Franz-Mehring-Straße 23)<br />

ein. Mit dabei sein werden Ministerinnen<br />

und Minister bzw. Staatssekretärinnen<br />

und Staatssekretäre<br />

aus allen sächsischen Ministerien.<br />

Ablauf: 19 Uhr: Begrüßung und<br />

Vorstellung der Teilnehmer im<br />

Großen Saal, 19.30 Uhr: Gespräche<br />

an einzelnen Thementischen, 20.30<br />

Uhr: Abschlussrunde im Großen<br />

Saal.<br />

In ungezwungener Atmosphäre<br />

kann man mit den Vertretern der<br />

Staatsregierung und dem Landrat<br />

ins Gespräch kommen, Fragen äußern<br />

und Ideen zur gemeinsamen<br />

Gestaltung dieses Landes vorstellen.<br />

Die Gesprächsthemen reichen von<br />

Bildung, Sicherheit, Straßen- und<br />

Radwegebau, öffentlichem Nahverkehr,<br />

Breitbandausbau, Wirtschaft,<br />

Integration bis hin zur medizinischen<br />

Versorgung auf dem Land.<br />

Kretschmer: „Die Sachsengespräche<br />

sind auch für mich immer<br />

wieder eine große Bereicherung, aus<br />

denen ich zahlreiche Anregungen<br />

mitnehme.“<br />

Der nächste <strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

erscheint am<br />

29. August.<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> AUS DER REGION 5<br />

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Printausgabe sichtbar.<br />

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Printausgabe sichtbar.<br />

Roter Turm in Pouch wieder begehbar<br />

Atemberaubender Blick und große Geschichte<br />

(Pouch/Wsp/ros). Der Rote Turm<br />

in Pouch ist wieder offen. Samstags<br />

und sonntags kann der hoch<br />

über Goitzsche und Muldestausee<br />

thronende Burgfried aus dem 13.<br />

Jahrhundert bestiegen werden. Der<br />

Weg hinauf auf die Aussichtsplattform<br />

in 30 Meter Höhe hat es in<br />

sich. Mehr als 100 Stufen müssen<br />

genommen werden. Die Aussicht<br />

entschädigt für alles.<br />

Der Turm lockt mit einem Rundblick<br />

auf Goitzsche, Seelhausener<br />

See und Muldestausee. Mühelos<br />

sind außerdem die markanten<br />

Landmarken in der Nachbarschaft<br />

zu erkennen. Bayer, Heraeus,<br />

der Bitterfelder Hafen und die<br />

Stadtkirche. Der Petersberg zeichnet<br />

sich am Horizont ab. In anderer<br />

Richtung tauchen die Hohburger<br />

Berge auf. Völkerschlachtdenkmal<br />

und Uni-Hochhaus in Leipzig<br />

rücken ins Blickfeld. Flugzeuge<br />

im Landeanflug auf den Flughafen<br />

Leipzig/Halle können beobachtet<br />

werden.<br />

Zum Blick kommt die<br />

Geschichte. Demnach<br />

soll Ritter Hans von<br />

Pouch mit dem Teufel<br />

in einen Trinkwettstreit<br />

getreten sein. Der Teufel<br />

forderte als Wetteinsatz<br />

die Seele des Ritters.<br />

Hans von Pouch stand<br />

die Teufelsquaste und mit<br />

ihr die Aussicht auf niemals<br />

zur Neige gehende<br />

Der Rote Turm ist ein Burgfried aus dem 13. Jahrhundert. Die hölzerne<br />

Treppe im Turm hatte über die Jahre gelitten. Sie wurde repariert.<br />

Fotos: (Wsp) Rostalsky<br />

Trinkvorräte ins Haus. Kurz und<br />

gut. Der Ritter gewann das vermeintlich<br />

ungleiche Duell: Mit<br />

List und Tücke, versteht sich.<br />

Und die Teufelsquaste findet sich<br />

in einer Vitrine auf halber Höhe<br />

des Turms.<br />

Das imposante Bauwerk war seit<br />

April 2016 für Besucher gesperrt.<br />

Feuchtigkeit hatte Teilen der hölzernen<br />

Treppe derart zugesetzt,<br />

dass sie sich verzog und damit<br />

die nötige Trittsicherheit nicht<br />

mehr gewährleistet war. Für<br />

die Sanierung des Turms wurden<br />

40.000 Euro veranschlagt.<br />

Die Kosten haben sich am Ende<br />

Kommune, Landkreis und Sparkasse<br />

geteilt.<br />

Der Rote Turm ist ab Dorfplatz<br />

Pouch über einen schmalen Weg<br />

neben dem Feuerwehrgebäude<br />

erreichbar. Auch vom Goitzscherundweg<br />

gelangt man zum<br />

Turm. Dann allerdings sind noch<br />

einige Höhenmeter mehr zu absolvieren.


6<br />

RATGEBER FREIZEIT <strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

20.<br />

EINTRITT FREI<br />

am 1. September<br />

ab 18 Uhr<br />

im<br />

Hotel National<br />

mit Live-Band<br />

„THE DREPS“<br />

Geburtstag<br />

SCHMETTERLINGS<br />

PARK<br />

Wittenberg<br />

Festwochenende<br />

Sa. 25. + So. 26.8.<br />

Samstag bis 21 Uhr geöffnet<br />

Für das leibliche Wohl wird gesorgt durch:<br />

Hermie´s Räucherkunst<br />

Erbsensuppe<br />

Gegrilltes<br />

Ritterstr. 16 • 04849 Bad Düben • Tel.: 034243 / 28 69 900 • www.hotelnational.net<br />

Fahrt in den Landtag<br />

Kameraden und Senioren auf Tour<br />

(Tiefensee/Wsp/ny).<br />

Der monatlich stattfindende<br />

Tiefenseer<br />

Rentnertreff, den<br />

die Landfrauen organisieren,<br />

legte<br />

eine kurze Sommerpause<br />

ein. Nun<br />

steht die nächste<br />

Veranstaltung vor der Tür. Am 5.<br />

September folgen die Tiefensee<br />

einer Einladung des<br />

CDU-Abgeordneten<br />

Jörg Kiesewetter<br />

nach Dresden.<br />

Rentner und Kameraden<br />

der Freiwilligen<br />

Feuerwehr<br />

besichtigen den<br />

Sächsischen Landtag sowie die<br />

Frauenkirche und das italienische<br />

Dörfchen.<br />

am Mittwoch,<br />

22. August<br />

bis 21 Uhr geöffnet<br />

alle Eintritte zum<br />

1/2 Preis<br />

viele<br />

Highlights<br />

(siehe<br />

PR-Text)<br />

Tropennacht<br />

Fr. 31. 8., 19 Uhr<br />

ein Stück tropischer Regenwald<br />

mitten in Sachsen-Anhalt<br />

Alaris Schmetterlingspark Wittenberg<br />

Rothemarkstr. 131 • Tel.: 03491 / 666 380<br />

www.schmetterlingspark-wittenberg.de<br />

Anzeige<br />

Festspiel-Konzerte in Hohenprießnitz<br />

(Wsp). Zwei abwechslungsreiche<br />

Klassik-Konzerte bilden am 16.<br />

und 19. August den Auftakt der<br />

Schlossfestspiele auf Schloss Hohenprießnitz.<br />

Am 16. August bringt<br />

um 19.30 Uhr ein festliches Konzert<br />

Werke französischer Komponisten<br />

zu Gehör. Mit dabei ist Star-Sopranistin<br />

Elizabeth Vidal, deren Stimme<br />

sonst in der Le Grand Opera<br />

Paris zu hören ist. Legendär wird<br />

es am 19. August, wenn Natalia<br />

Anzeige<br />

20 Jahre alaris Schmetterlingspark<br />

(Wsp). Runder Geburtstag in Wittenberg:<br />

Der alaris Schmetterlingspark<br />

wird am 22. August 20 Jahre alt.<br />

An jenem Mittwoch haben die Türen<br />

zum halben Preis bis 21 Uhr geöffnet.<br />

Es wird kleine Überraschungen für<br />

die kleinen Gäste geben, ab 10 Uhr<br />

ist aller zwei Stunden „Puppenschau“<br />

und 13 Uhr ist Affenfütterung. Ein<br />

nahezu identisches Programm wird<br />

am darauffolgenden Festwochenende<br />

(25./26.08.) angeboten.<br />

Wiederum eine knappe Woche später,<br />

am Freitag, den 31. August, lädt<br />

der alaris Schmetterlingspark zur<br />

21. Wittenberger Tropennacht. Die<br />

Hauptattraktion sind dabei die Bananenfalter<br />

mit einer Flügelspanne<br />

zwischen 12 und 22 Zentimetern.<br />

Wenn diese in der Dämmerung ihren<br />

Hochzeitsflug absolvieren, jagen<br />

sie in Gruppen mit atemberaubender<br />

Geschwindigkeit<br />

durch die Lüfte. Dieses Erlebnis<br />

kann nur einmal im Jahr bestaunt<br />

werden.<br />

Parallel dazu suchen die<br />

anderen Bewohner des Tropenwaldes<br />

ihre Schlafplätze<br />

auf. Die Passionsfalter<br />

zum Beispiel bilden große<br />

Nila &<br />

Senel<br />

Schlafgesellschaften. Bei ihnen dauert<br />

es seine Zeit, bis jedes Tier seinen<br />

angestammten Platz gefunden und<br />

erkämpft hat. Nach einer Stärkung<br />

und einem unterhaltsamen Vortrag<br />

geht es danach in den nächtlichen<br />

Regenwald. Abgesehen von der unvergesslichen<br />

Stimmung gibt es dabei<br />

jede Menge zu entdecken.<br />

Alaris als einer der größten und<br />

schönsten Schmetterlingsparks<br />

Deutschlands ist vom 1. April bis 1.<br />

November täglich von 9.30 bis 17.30<br />

Uhr geöffnet. Zwischen 500 und 700<br />

Tiere in 35 bis 40 verschiedenen<br />

Arten können dabei gleichzeitig bestaunt<br />

werden. Die Besucher können<br />

sich in dieser Saison zudem gleich<br />

auf dreifachen Zuwachs freuen. Zum<br />

einen wurde eine neue Douglasien-<br />

Brücken installiert und zum anderen<br />

haben die Seidenäffchen Gesellschaft<br />

bekommen. Nila<br />

und Senel waren eine<br />

Schenkung aus der Affenzucht<br />

der Lutherstädter<br />

Zoohandlung<br />

von Irene Seifert.<br />

Wir freuen uns auf Ihren<br />

Besuch!<br />

Die Seidenäffchen Oskar & Momo<br />

haben Gesellschaft<br />

bekommen.<br />

Seidenaffen sind die kleinste Affenart<br />

der Welt – Maximalgewicht <strong>15</strong>0 g.<br />

Gutman, die „Queen of Cello“, und<br />

Geigenlegende Viktor Tretyakov<br />

zusammen mit ihren Meisterstudenten<br />

im Barocksaal von Schloss<br />

Hohenprießnitz musizieren. Der<br />

Eintritt zu den Konzerten kostet<br />

jeweils 23 Euro, Kartenreservierungen<br />

bitte telefonisch unter<br />

09405 / 50<strong>15</strong>0. Restkarten gibt es<br />

an der Abendkasse. Details zu allen<br />

Konzerten finden Sie unter www.<br />

schloss-hohenpriessnitz.de.<br />

– Schenkung<br />

aus der Affenzucht der<br />

Zoohandlung Irene Seifert in Wittenberg –


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> GUT INFORMIERT 7<br />

Herzlichste Geburtstagsgrüße<br />

an alle Löwen und Jungfrauen<br />

Rosemarie König................ feiert am <strong>15</strong>. August ihren 71.<br />

Erika Garcarek.................... feiert am 18. August ihren 79.<br />

Ilona Freßdorf..................... feiert am 20. August ihren 78.<br />

Christa Börsch..................... feiert am 21. August ihren 83.<br />

Sigrid Götz.......................... feiert am 21. August ihren 82.<br />

Jürgen Dudek...................... feiert am 21. August seinen 72.<br />

Gisela Teichler.................... feiert am 22. August ihren 65.<br />

Renate Littmann.................. feiert am 23. August ihren 88.<br />

Erika Gaube........................ feiert am 23. August ihren 69.<br />

Ursula Schmidt................... feiert am 25. August ihren 89.<br />

Anita Koch.......................... feiert am 26. August ihren 80.<br />

Anna Hirschka.................... feiert am 27. August ihren 94.<br />

Rosemarie Seidel................ feiert am 27. August ihren 79.<br />

Eugen Baum........................ feiert am 27. August seinen 76.<br />

Veranstaltungen der AWO<br />

Di., 21.08., 14 Uhr, Modenschau (3 Euro Unkostenbeitrag);<br />

Infos unter Tel.: 034243 / 5 13 08, Frau Heyer.<br />

Tag der offenen Schmetterlingswiese<br />

Tierische Puppenstuben gesucht<br />

(Eilenburg/Wsp). Im Zuge der seit<br />

einigen Jahren sachsenweit laufenden<br />

Mitmachaktion „Puppenstuben<br />

gesucht – Blühende Wiesen<br />

für Sachsens Schmetterlinge“ beteiligt<br />

sich der LPV (Landschaftspflegeverband)<br />

Nordwestsachsen<br />

am landesweiten „Tag der offenen<br />

Schmetterlingswiese“ mit einer<br />

Info-Veranstaltung<br />

am Freitag, 17. August<br />

von 10 bis 14 Uhr in<br />

Eilenburg.<br />

In Eilenburg werden<br />

bereits seit zwei Jahren<br />

einige städtische<br />

Grünflächen als Beitrag<br />

gegen den Artenschwund<br />

schmetterlingsfreundlich<br />

behandelt. Auf<br />

diesen Schmetterlingswiesen<br />

wird<br />

seltener gemäht<br />

und bei jeder Mahd<br />

eine Teilfläche stehengelassen, so<br />

dass dort Wildblumen blühen und<br />

Schmetterlinge in allen Entwicklungsstadien<br />

wieder Lebensraum<br />

finden.<br />

Der LPV Nordwestsachsen e.V., der<br />

als regionaler Projektpartner die<br />

Wiesenbesitzer vor Ort berät und<br />

unterstützt, lädt an diesem Tag interessierte<br />

Bürger ein, sich ab 10 Uhr<br />

am neuen Bürostandort im Innenhof<br />

der Schreckerstraße 30 in Eilenburg<br />

und an der benachbarten Schmetterlingswiese<br />

über das Projekt zu<br />

informieren. Um 11.30 Uhr werden<br />

wir in einem gemeinsamen Spaziergang<br />

die Schmetterlingswiesen im<br />

Eilenburger Stadtpark aufsuchen.<br />

Gleichzeitig präsentiert der LPV<br />

Nordwestsachsen seine aktuellen<br />

Projekte, Angebote zur Umweltbildung<br />

in seiner Funktion als<br />

Naturschutzstation und berät zu<br />

Streuobst, Artenschutz und möglichen<br />

Förderungen von<br />

Baum- und Heckenpflanzungen.<br />

Wir werden Wiesenkräuter<br />

mit<br />

ihrer vielfältigen<br />

Verwendung vorführen<br />

und eine<br />

Schmetterlingsfotoausstellung<br />

zeigen,<br />

die dem LPV<br />

dankenswerterweise<br />

von Frau Noack<br />

und Herrn Lindner<br />

aus Beucha übergeben<br />

wurde.<br />

Wer sich gern bei uns für Artenschutz<br />

oder Umweltbildung<br />

einsetzen möchte, bekommt einen<br />

Einblick in die Einsatzbereiche des<br />

Ehrenamtes. Bei Kaffee und Kuchen<br />

mit musikalischer Begleitung<br />

der AWO-Werkstätten Eilenburg<br />

gibt es Gelegenheit zu Austausch<br />

und Diskussion. Wir freuen uns<br />

über zahlreichen Besuch.<br />

Sophie von Eichborn<br />

LPV Nordwestsachsen<br />

Infos unter<br />

www.lpv-nordwestsachsen.de und<br />

www.schmetterlingswiesen.de<br />

Sind<br />

Sie<br />

sauer?<br />

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Printausgabe sichtbar.<br />

Notdienste der Apotheken<br />

Apotheke Laußig, Tel.: 52780<br />

Freitag, 17.08., 20 – 8 Uhr<br />

Apotheke Laußig, Tel.: 52780<br />

Samstag, 18.08., 20 – 8 Uhr<br />

Apotheke Löbnitz, Tel.: 034208 / 78083<br />

Donnerstag, 23.08., 20 – 8 Uhr<br />

Apotheke Löbnitz, Tel.: 034208 / 78083<br />

Freitag, 24.08., 20 – 8 Uhr<br />

17. – 24.08. DVM Westermeyer,<br />

Doberschütz, Querweg 8,<br />

Tel.: 034244 / 50335<br />

DVM Telligmann,<br />

Eilenburg,<br />

Kurt-Bennewitz-Str. 25,<br />

Tel.: 03423 / 700905<br />

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Ritterstraße 13<br />

04849 Bad Düben<br />

24. – 31.08. GTAP Völz, Zschepplin,<br />

Alte <strong>Dübener</strong> Straße 16,<br />

Tel.: 03423 / 600925, 0172 / 6803750<br />

DVM Enick, Bad Düben, Mühlstr. 5,<br />

Tel.: 0<strong>15</strong>7 / 72688083<br />

Dr. Pötzsch, Eilenburg, Franz-<br />

Mehring-Str. 35, Tel.: 03423 / 603123<br />

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ÖZ: Mo.– Fr.: 8–18.30 Uhr, Sa.: 9–12 Uhr


8<br />

FREIZEITTIPPS <strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

Veranstaltungstipps<br />

Gottesdienste und Veranstaltungen<br />

Bad Düben<br />

Adventgemeinde<br />

Evangelische Kirche<br />

Sonntag, 19.08., 10 – 12 Uhr ten aus den Zeiten des Dreißigjährigen<br />

Krieges, der Napoleo-<br />

samstags, 9.30 Uhr (Kinder), sonntags, 10.30 Uhr<br />

Bad Düben<br />

Bad Düben<br />

Tausch von Briefmarken und Ansichtskarten,<br />

Gastst. Hammermühle nischen Fremdherrschaft und der<br />

10.30 Uhr (Predigt) Gottesdienst<br />

Sonntag, 19.08., 19.30 Uhr beiden Weltkriege; Voranm. (Tel.: Jehovas Zeugen Bad Düben Neuapostolische Kirche<br />

Konzert für Violine, Violoncello 0177 / 2922460), ab NaturparkHaus Gemeinsame Bibelbetrachtung Bad Düben<br />

und Orgel/Klavier, Ev. Stadtkirche Samstag, 25. / 26.08., je 17.30 Uhr mittwochs, 19.00 Uhr und sonntags, 10 Uhr<br />

Samstag, 25.08., 10 Uhr<br />

3. LANDschafftTHEATER „Die sonntags, 16.30 Uhr mittwochs, 19.30 Uhr<br />

Thematische Stadtführung „Kriegsspuren“,<br />

große Reise“, ab Ev. Stadtkirche<br />

Geschichte und Geschich- www.duebener-wochenspiegel.de Evangelische Kirche Bad Schmiedeberg<br />

19.08., 19.30 Uhr, Hofkonzert, Pfarrhof<br />

Evangelische Stadtkirche<br />

23.08., 19.30 Uhr, Orgelvesper, Stadtkirche<br />

www.evkirche-bad-schmiedeberg.de<br />

Rheinberger-Konzert am Sonntag<br />

(Bad Düben/Wsp). Am kommenden<br />

Sonntag (19.08.) wird es wieder<br />

musikalisch in der Bad <strong>Dübener</strong><br />

Stadtkirche St. Nikolai. Ab 19.30<br />

Uhr ist das Trio Nr. 4 in F-Dur<br />

op. 191 sowie die Suite op. 149<br />

25. August<br />

ab 17 Uhr<br />

Eintritt 6 Euro, Kinder frei<br />

Bei schlechtem Wetter<br />

feiern wir im Saal.<br />

Hotel Landgasthof Pressel<br />

Restaurant • Festsaal • Biergarten<br />

ab 21 Uhr Diskothek<br />

<strong>Dübener</strong> Str. 2 • 04849 Pressel • E-Mail: gasthof-pressel@gmx.de<br />

Telefon und Fax: 034243/26121 • www.landgasthof-pressel.de<br />

Hotel Landgasthof Pressel<br />

Vorankündigung!<br />

Gleich reservieren!<br />

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SOMMERFEST –<br />

Leckeres vom Grill & anderes mehr<br />

Musik, Spaß & gute Unterhaltung<br />

Kunzi-Stimmungs-Kunze &<br />

die Original Presseler Fichtbergmusikanten<br />

31. Dezember Silvesterparty<br />

Großes Sommerfest im Landgasthof Pressel<br />

(Wsp). Der 25. August ist bei<br />

Thomas Dietzsch fett im Kalender<br />

markiert. An diesem Tag steigt in<br />

seinem Landgasthof Pressel das<br />

große Sommerfest. Ab 17 Uhr geht<br />

es los. Neben Leckerem<br />

vom Grill und anderen<br />

Köstlichkeiten<br />

ist auch Musik,<br />

Spaß und gute<br />

Unt erha lt u ng<br />

geboten. Kunzi-<br />

Stimmungs-Kunze<br />

und die Original Presseler<br />

Fichtbergmusikanten<br />

werden aufspielen. Ab 21 Uhr<br />

kann bei der Diskothek dann das<br />

Tanzbein geschwungen werden. Der<br />

Eintritt beträgt 6 Euro (Kinder frei).<br />

Der Landgasthof ist nicht nur<br />

Gaststätte, sondern auch Hotel<br />

mit 20 Zimmern. „Wir haben<br />

viele Jagdgäs te, Wochenendurlau-<br />

von Josef Gabriel Rheinberger zu<br />

hören. Gespielt werden die Stücke<br />

von Alexandra Bartoi (Violine),<br />

Anna Niebuhr (Violoncello) und<br />

Christian Otto (Klavier und Orgel).<br />

Der Eintritt beträgt 6 Euro.<br />

ber und Gäste von Unternehmen,<br />

welche in Leipzig und Umgebung<br />

tätig sind.“, verrät Dietzsch. Die<br />

Hotelzimmer sind mit Dusche,<br />

WC, TV, Kühlschrank usw. ausgestattet.<br />

Den Gästen steht<br />

kostenfreies WLAN<br />

zur Ver fügung.<br />

Eine Renovierung<br />

samt Neuausstattung<br />

soll noch in<br />

diesem Jahr beginnen.<br />

Die Familie Dietzsch<br />

übernahm das Traditionslokal<br />

vor reichlich eineinhalb Jahren<br />

von Hans-Joachim Krug. „Seitdem<br />

haben wir schon einiges auf<br />

die Beine gestellt“, ist sich der<br />

Inhaber sicher. Der Außenbereich<br />

mit Biergarten und Hausfassade<br />

wurde neu gestaltet sowie der<br />

Gaststätten-Bereich und der große<br />

Schlossteich Schnaditz<br />

Schnupperangeln ohne Fischereischein<br />

(Schnaditz/Wsp/ny). Traditionell<br />

findet in Schnaditz nach dem<br />

großen Schnupperangelfest das<br />

Schnupperangeln ohne Fest statt.<br />

Dazu lädt der Verein „Schnaditzer<br />

Angelfreunde“ am 26. August ein.<br />

Angesprochen werden Kinder und<br />

Jugendliche, die natürlich gern<br />

ihre Eltern und Großeltern zum<br />

Zuschauen mitbringen dürfen.<br />

Das Schnupperangeln am Schlossteich<br />

läuft in der Zeit von 12 bis 17<br />

Uhr unter der Anleitung der Vereinsmitglieder.<br />

Angelgeräte und Zubehör<br />

werden vor Ort gestellt. Für<br />

Snacks und Getränke ist gesorgt.<br />

Kontakt: Michael Tüpke (Tel.:<br />

0<strong>15</strong>2 / 03794130)<br />

Saal renoviert. „Auch unsere vielen<br />

Veranstaltungen werden gut angenommen.<br />

Vom Schlachtefest über<br />

unsere Themen-Brunche bis hin zu<br />

den beliebten Tanzveranstaltungen<br />

ist alles dabei“, sagt Dietzsch.<br />

Auch für Hochzeit-, Familien- und<br />

anderen Feierlichkeiten steht der<br />

Festsaal den Gästen zur Verfügung.<br />

Noch einmal zum Schnupperangeln<br />

am Schnaditzer Schlossteich am 26.<br />

August. Foto: (Wsp) Archiv Nyari<br />

Gern werden individuelle Angebote<br />

erstellt.<br />

Kleiner abschließender Hinweis<br />

noch vom Wirt: Die kommenden<br />

Veranstaltungen für den Herbst<br />

sind auf der Homepage (www.<br />

landgasthof-pressel.de) oder auf der<br />

Facebook-Seite (Suche nach „Hotel<br />

Landgasthof Pressel“) einzusehen.<br />

Auf Sie, liebe Kunden: Landgasthof-Wirt Thomas Dietzsch lädt am 25. August<br />

nach Pressel.<br />

Foto: (Wsp) Phillipp


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

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<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> WICHTIG – WICHTIG – WICHTIG 9<br />

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Bewerbungen bitte an: Hotel National, Ritterstraße 16, 04849 Bad Düben.<br />

Vieles<br />

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Tier<br />

Der nächste<br />

<strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />

erscheint am 29. August<br />

mit dem Sonderthema<br />

„Bauen und Wohnen“.<br />

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Nordring 28 • 04838 Eilenburg • Telefon: 03423 / 60 92 11<br />

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Fundstück<br />

Henrys Kette in Schnaditz gefunden<br />

Dieses Kettchen mit Namen Henry gehört bestimmt einem kleinen Jungen<br />

und wurde auf dem Spielplatz in Schnaditz gefunden. Es wurde in der Redaktion<br />

des <strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong> abgegeben und kann abgeholt werden.<br />

Foto: (Wsp) Nyari<br />

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60,- Euro NK. Tel.: 0172 / 7 91 08 42<br />

Heidemönch in Bad Schmiedeberg<br />

Teestunde und Barfußpfad im<br />

Kneipp-Therapiezentrum<br />

(Bad Schmiedeberg/<br />

Wsp/ny). Am morgigen<br />

Donnerstag (16.08.) ist<br />

der Heidemönch, alias<br />

Roland Gempe zwei Mal<br />

in Bad Schmiedeberg<br />

zu erleben. Um 19.30<br />

Uhr wird in das Foyer<br />

des Kneipp-Therapiezentrums<br />

zu „Sagen,<br />

Mythen und Legenden<br />

der <strong>Dübener</strong> Heide“ geladen.<br />

Anschließend erwartet<br />

der Heidemönch<br />

seine Gäste, draußen<br />

neben dem markanten<br />

Gebäude. Dort beginnt<br />

nämlich der Barfußpfad,<br />

den der Mann mit der<br />

braunen Kutte morgen<br />

am späten Abend ablaufen<br />

wird. Start ist<br />

21 Uhr.<br />

Foto: Manfred Rausch


10<br />

GEMISCHTE SEITE <strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

DANKSAGUNG<br />

Danksagung<br />

Für die liebevollen Beweise der aufrichtigen<br />

Anteilnahme durch Wort und Schrift am<br />

schmerzlichen Verlust meiner Frau<br />

Una Prautzsch<br />

möchten wir uns auf diesem Wege bei allen<br />

Verwandten, Freunden und Bekannten herzlich<br />

bedanken.<br />

Unseren besonderen Dank möchten wir dem<br />

Palliativdienst Torgau aussprechen.<br />

In stiller Trauer<br />

Olaf, Pascal und Mathild<br />

Kossa, im Juli <strong>2018</strong><br />

In den schweren Stunden des Abschieds durften wir noch einmal<br />

erfahren, wieviel Achtung, Verehrung und Freundschaft unserem<br />

guten Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder und Schwager<br />

Paul Gustav Küster<br />

entgegengebracht wurde.<br />

Wir möchten uns für die liebevollen Beweise aufrichtiger<br />

Anteilnahme durch tröstende Worte, Schrift, stillen Händedruck,<br />

Geldspenden und zahlreichen Blumenschmuck sowie<br />

persönliches Geleit bei allen Verwandten, Freunden und<br />

Bekannten ganz herzlich bedanken.<br />

Einen besonderen Dank dem Pfarrer Taatz für seine trostreichen<br />

Worte, dem Bestattungsinstitut Bothur, der Gärtnerei Gaudera,<br />

der FFW Löbnitz sowie dem Gasthof „Zum Stern“.<br />

In stiller Trauer<br />

Sohn Gerhard mit Familie<br />

Tochter Ursula mit Familie<br />

Roitzschjora, im Juli <strong>2018</strong><br />

NACHRUF<br />

Voller Trauer haben wir zur Kenntnis nehmen müssen,<br />

dass unser ehemaliger Betriebsdirektor<br />

Hans-Georg Nowak<br />

verstorben ist.<br />

35 Jahre, bis 1990, prägte er mit seiner Persönlichkeit die WEMA<br />

Bad Düben. Ein außerordentlich erfolgreiches Lebenswerk!<br />

Bis zu seinem Tod zeigte er seine große Verbundenheit zur<br />

Profiroll und seinen Menschen.<br />

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.<br />

Profiroll Technologies GmbH<br />

Bad Düben<br />

Geschäftsleitung<br />

Betriebsrat<br />

Danksagung<br />

Wir trauern um unsere langjährige Mitarbeiterin<br />

In Liebe und Dankbarkeit nahmen wir Abschied<br />

von unserer Mutter, Oma und Uroma<br />

Hilde Grape<br />

Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten<br />

und ihre liebevolle Anteilnahme auf so vielfältige Art und<br />

Weise zum Ausdruck brachten, danken wir von Herzen.<br />

Besonderer Dank gilt<br />

dem Bestattungswesen Sonntag,<br />

Frau Gisela Frank, Anima,<br />

dem Team des Hotel National<br />

und Dr. Beatrix Fischer.<br />

In liebevollem Gedenken<br />

Brigitte<br />

Susan und Sven<br />

Claudia, Marcel und Till<br />

Bad Düben, im Juli <strong>2018</strong><br />

NACHRUF<br />

Sabine Nitzsche<br />

*16. März 1966 † 28. Juli <strong>2018</strong><br />

Wir werden ihr ein ehrenvolles Andenken bewahren.<br />

Gesellschaftsvertreter, Geschäftsführer, Heimleitung & Betriebsrat<br />

AWO Nordsachsen gGmbH<br />

MediClin: Bücherregal für Patienten und Mitarbeiter<br />

Bibliothek mal anders<br />

(Bad Düben/Wsp). Die Freude am<br />

Lesen und an einem guten Buch<br />

teilen – das können Patienten und<br />

Mitarbeiter ab sofort am MediClin-<br />

Standort Bad Düben. Ein gemeinsames<br />

Bücherregal im Clubraum<br />

des Reha-Zentrums lädt zum Stöbern<br />

und Schmökern ein. Sowohl<br />

Patienten aus dem Waldkrankenhaus<br />

und dem Reha-Zentrum als<br />

auch Mitarbeiter können sich aus<br />

dem vorhandenen Bestand ein Buch<br />

aussuchen und leihen. Die einzige<br />

Prämisse lautet: Das auserwählte<br />

Exemplar muss nach dem Lesen<br />

wieder zurückgestellt werden.<br />

Zudem können Patienten und Mitarbeiter<br />

auch selbst Bücher, die Sie<br />

bereits gelesen haben oder nicht<br />

mehr brauchen, ablegen. So soll der<br />

Bestand stetig wachsen und Literatur<br />

für jeden Geschmack den Weg<br />

in das gemeinsame Regal finden.<br />

Die Patienten in Bad Düben freuen<br />

sich über diesen neuen Service.<br />

„Ich finde die Idee super“, sagt Hildegard<br />

Schönfelder. „Ich selbst lese<br />

gern die Tageszeitung und viele<br />

Bücher – aber diese auch nur einmal.<br />

Warum sollte man sie danach<br />

im Schrank einstauben lassen? Ich<br />

habe mir heute ein Sachbuch ausgeliehen,<br />

das ich während meines<br />

Aufenthaltes hier lesen werde.“<br />

Schon nach wenigen Wochen hat<br />

sich der Bestand des gemeinsamen<br />

Bücherregals fast verdreifacht. So<br />

findet sich bereits heute für fast<br />

jeden Geschmack das passende<br />

Buch.<br />

Patientin Hildegard Schönfelder<br />

freut sich über die große Auswahl im<br />

gemeinsamen Bücherregal.<br />

Foto: MediClin


Auch im Internet unter:<br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch<br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

AMTSBLATT<br />

der Stadt Bad Düben<br />

Nr. <strong>15</strong>/<strong>2018</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

Amtliche Mitteilungen<br />

Unsere Freiwillige Feuerwehren im<br />

Dauereinsatz<br />

Brennende Felder, vertrocknete Bäume, warme und schwere Schutzkleidung<br />

– die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren haben derzeit mit<br />

der anhaltenden Hitze zu kämpfen.<br />

Es kommt zu deutlich mehr Einsätzen. Alle Feuerwehrleute der Freiwilligen<br />

Feuerwehren Bad Düben, Tiefensee und Schnaditz leisten rund um<br />

die Uhr freiwillig und ehrenamtlich einen wichtigen Dienst für uns. Sie<br />

opfern ihre Freizeit, um helfen zu können.<br />

Ich danke allen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen<br />

Feuerwehren Bad Düben, Tiefensee und Schnaditz für ihren großartigen<br />

Einsatz.<br />

Stellenausschreibung<br />

Astrid Münster<br />

Bürgermeisterin<br />

Die Stadt Bad Düben sucht zum 1. September 2019 eine/n<br />

Auszubildende/n für den Beruf einer/eines Verwaltungsfachangestellten<br />

in der Kommunalverwaltung<br />

Wenn Sie Freude am Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern haben und<br />

die Anwendung von Rechtsvorschriften für Sie eine Herausforderung<br />

sein soll, dann ist der Verwaltungsberuf für Sie die richtige Entscheidung.<br />

Wir suchen freundliche, aufgeschlossene und engagierte junge Menschen<br />

mit guten Deutschkenntnissen, die sorgfältig, leistungs- und kundenorientiert<br />

in der Bearbeitung und im Auftreten sind. Die Bewerber/innen sollten<br />

über gute schulische Leistungen verfügen und mindestens einen mittleren<br />

Bildungsabschluss vorweisen.<br />

Wer Interesse an einer vielseitigen und anspruchsvollen dreijährigen<br />

Ausbildung hat, richtet seine Bewerbung mit den üblichen Unterlagen<br />

(Lebenslauf, Lichtbild, beglaubigte Kopien des letzten Schulzeugnisses)<br />

bis zum 21. Dezember <strong>2018</strong> an:<br />

Stadtverwaltung Bad Düben<br />

Bürgermeisterin Astrid Münster<br />

Markt 11<br />

04849 Bad Düben<br />

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden gemäß Sozialgesetzbuch<br />

IX bei entsprechender fachlicher und persönlicher Eignung<br />

bevorzugt berücksichtigt.<br />

Durch die Bewerbung entstehende Kosten werden von der Stadt Bad<br />

Düben nicht übernommen.<br />

Impressum<br />

Amtsblatt der Stadt Bad Düben<br />

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben<br />

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine<br />

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.<br />

Europaweites Glockenläuten zum Internationalen<br />

Friedenstag am 21. September <strong>2018</strong><br />

Unter dem Motto „Friede sei ihr erst Geläute“<br />

ruft das Deutsche Nationalkomitee für<br />

Denkmalschutz alle Glockeneigentümer zum<br />

europaweiten Glockenläuten am 21. September<br />

<strong>2018</strong>, dem internationalen Friedenstag, auf. In<br />

Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkrieges<br />

vor 100 Jahren und an den Ausbruch und das<br />

Ende des Dreißigjährigen Krieges soll ein<br />

starkes Zeichen für den Frieden und das gemeinsame<br />

Kulturerbe gesetzt werden.<br />

Die Stadt Bad Düben beteiligt sich an dieser Aktion. Und so werden<br />

die Bad <strong>Dübener</strong> Glocken am 21. September von 18.00 bis 18.<strong>15</strong><br />

Uhr gemeinsam läuten, als Demonstration für den Frieden und das<br />

Kulturerbe. Die Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai plant eine<br />

Andacht.<br />

Die Deutsche Glasfaser informiert:<br />

Achtung vor Betrüger!<br />

In Bad Düben ist ein gewisser Herr Lars Jahn als Hausbegeher unterwegs.<br />

Er gibt sich als Mitarbeiter im Auftrag von Deutsche Glasfaser aus und<br />

soll schon Haus- bzw. Wohnungsbegehungen in der Grünstraße und Am<br />

Schwarzbach durchgeführt haben. Dabei soll er geäußert haben, dass<br />

die bisherigen Hausbegehungen nichtig seien und erneut durchgeführt<br />

werden müssten. Generell werden nur dann Hausbegehungen wiederholt,<br />

wenn der Kunde das wünscht. Der Hausbegeher muss seinen Ausweis<br />

gut sichtbar am Körper tragen.<br />

Verunsicherte Kunden können bei unserer Service-Hotline unter<br />

02861 / 890 600 die Identität des Hausbegehers hinterfragen oder sich<br />

im Baubüro, Altstädter Straße 7, melden. Hausbegehungstermine werden<br />

im Vorfeld telefonisch oder per E-Mail vereinbart. Bitte geben Sie<br />

niemandem Zutritt zur Wohnung, der unangemeldet kommt oder sich<br />

nicht ausweisen kann.<br />

Ihr Team von Deutsche Glasfaser<br />

Schießwarnung für den Standortübungsplatz<br />

Delitzsch<br />

Teil „Tiglitzer Forst“ in Bad Düben<br />

3. September, 4. September, 5. September, 6. September, 10. September,<br />

11. September, 12. September, 13. September, 17. September, 19. September,<br />

20. September, 24. September, 25. September <strong>2018</strong><br />

jeweils in der Zeit von 7 bis 17 Uhr auf der Waldkampfbahn. Auf die gesetzten<br />

Warnzeichen (Absperrschranken, rote Warnflaggen) ist zu achten,<br />

dem eingeteilten Sicherheitspersonal ist Folge zu leisten.


AMTSBLATT<br />

der Gemeinde Laußig<br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> Nr. 10/<strong>2018</strong><br />

Teilnehmergemeinschaft<br />

Klitzschen<br />

Flurbereinigungsverfahren Klitzschen<br />

Landkreis:<br />

Nordsachsen<br />

Flurbereinigungsgemeinden: Mockrehna und Stadt Torgau<br />

Orte der Auslegung:<br />

Landratsamt Nordsachsen, Amt für<br />

Ländliche Neuordnung,<br />

Dr.-Belian-Straße 5, Zimmer 324<br />

04838 Eilenburg<br />

Gemeinde Mockrehna<br />

Unterdorf 4, 04862 Mockrehna<br />

Stadt Torgau<br />

Markt 1, 04860 Torgau<br />

Öffentliche Bekanntmachung<br />

Die Teilnehmergemeinschaft Klitzschen hat den 1. Nachtrag zum Flurbereinigungsplan<br />

Klitzschen erstellt. Darin sind Änderungen der Ergebnisse<br />

des Flurbereinigungsverfahrens Klitzschen zusammengefasst. Der 1. Nachtrag<br />

zum Flurbereinigungsplan wurde durch das Landratsamt Nordsachsen,<br />

Amt für Ländliche Neuordnung genehmigt.<br />

Den Beteiligten wird jeweils der sie betreffende Auszug des 1. Nachtrages<br />

zum Flurbereinigungsplan zugestellt.<br />

Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Klitzschen lädt die vom 1.<br />

Nachtrag betroffenen Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigten im<br />

Verfahrensgebiet sowie die Nebenbeteiligten am Verfahren der Flurbereinigung<br />

Klitzschen (§ 10 FlurbG) oder ihre gesetzlichen Vertreter und<br />

Bevollmächtigten hiermit zum<br />

Anhörungstermin zur Bekanntgabe des<br />

1. Nachtrages zum Flurbereinigungsplan Klitzschen<br />

gemäß § 60 Abs. 1 i.V.m. § 59 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG)<br />

Ort:<br />

Landratsamt Nordsachsen<br />

Dr.-Belian-Straße 4<br />

04838 Eilenburg<br />

Haus 4, Zimmer <strong>15</strong>2 b<br />

jeweils zu den allgemeinen Sprechzeiten<br />

Rechtsbehelfsbelehrung:<br />

Gegen den 1. Nachtrag zum Flurbereinigungsplan kann nur innerhalb von<br />

zwei Wochen nach dem Anhörungstermin Widerspruch erhoben werden.<br />

Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim<br />

Vorsitzenden des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft Klitzschen<br />

beim Landratsamt Nordsachsen, Dr.-Belian-Straße 5, 04838 Eilenburg<br />

oder beim<br />

Landratsamt Nordsachsen, Amt für Ländliche Neuordnung<br />

Hausanschrift:<br />

Postanschrift:<br />

Dr.-Belian-Straße 5 04855 Torgau<br />

04838 Eilenburg<br />

oder einem der weiteren Verwaltungsstandorte des Landratsamtes Nordsachsen<br />

Schlossstraße 27, 04860 Torgau<br />

Südring 17, 04860 Torgau<br />

Fischerstraße 26, 04860 Torgau<br />

Dr.-Belian-Straße 4 und 5, 04838 Eilenburg<br />

Richard-Wagner-Straße 7a, 04509 Delitzsch<br />

Friedrich-Naumann-Promenade 9, 04758 Oschatz<br />

Zeit:<br />

ein.<br />

Freitag, 14. September <strong>2018</strong> um 10.00 Uhr<br />

einzulegen.<br />

Es wird gebeten, den Widerspruch zu begründen.<br />

Ihre Teilnahme am Anhörungstermin ist nicht erforderlich, wenn Sie keine<br />

Auskünfte oder Erläuterungen zum 1. Nachtrag zum Flurbereinigungsplan<br />

wünschen.<br />

Zur Einsichtnahme für die von den Änderungen betroffenen Beteiligten<br />

wird der 1. Nachtrag zum Flurbereinigungsplan ausgelegt.<br />

Zeit der Auslegung:<br />

ab 17. September <strong>2018</strong> für die Dauer von<br />

zwei Wochen<br />

Impressum<br />

Amtsblatt der Gemeindeverwaltung Laußig<br />

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Gemeinde Laußig<br />

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für<br />

ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.<br />

Eilenburg, den 17. Juli <strong>2018</strong><br />

Bekanntmachung<br />

gez.<br />

Szymanski<br />

Am Freitag, den 24. August <strong>2018</strong> findet in der Zeit von 16 bis 22 Uhr<br />

durch die Feuerwehr Laußig eine Überprüfung aller Hydranten in der<br />

Ortschaft Laußig statt.<br />

Durch die dadurch entstehenden zeitweiligen veränderten Strömungszustände<br />

im Leitungsnetz kann es zu einer geringfügigen Braunfärbung des<br />

Trinkwassers nach der Wiederinbetriebnahme kommen.<br />

Gesundheitliche Folgen sind dadurch nicht zu befürchten, aber auf mögliche<br />

Wäscheschäden wird hingewiesen.<br />

gez. Schneider<br />

Bürgermeister


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> AUS DER REGION 11<br />

7. Bad <strong>Dübener</strong> Beach Festival<br />

101 umkämpfte Spiele in der<br />

sengenden Hitze<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Vor sechs<br />

Jahren recht spontan aus der Taufe<br />

gehoben, mittlerweile eine tolle Erfolgsgeschichte:<br />

das Bad <strong>Dübener</strong><br />

Beach Festival der kurstädtischen<br />

Schmetterer. Traditionell am ersten<br />

August-Wochenende baggerten und<br />

hechteten wieder rund 100 Sportler<br />

durch den heißen Sand im Horst-<br />

Stahnisch-Stadion. „Vor allem der<br />

Samstag hatte es aufgrund der<br />

sehr hohen Temperaturen in sich.<br />

Aber die Teilnehmer haben tapfer<br />

durchgezogen und hatten sichtlich<br />

Spaß“, lobte Susanne Windisch<br />

vom Org-Team.<br />

Exakt 101 Spiele standen am Ende<br />

der beiden Tage auf dem Turnierplan.<br />

Zwischendurch wurden die<br />

Felder immer wieder gewässert,<br />

um den Sand erträglicher zu machen.<br />

Darüber hinaus sorgten<br />

die aufgestellten Pools für die<br />

willkommene Abkühlung nach<br />

den Partien. „Dazu möchten wir<br />

ausdrücklich bei der Bad <strong>Dübener</strong><br />

Feuerwehr bedanken, die uns dies<br />

trotz aktuell enormer Belastung<br />

ermöglichte“, sagte Turnierchef<br />

Kevin Phillipp.<br />

Am Samstag kämpften sich Michael<br />

Merker und Patrick Schreyer<br />

aus Bitterfeld sowie Sandra Domann<br />

(Leipzig) und Nicole Lange<br />

(Zschopau) am besten durch die<br />

Hitze. Am Sonntag triumphierten<br />

Nicole Lange und Sebastian Reichstein<br />

(Delitzsch) in der 2er-Mixed-<br />

Konkurrenz. „Die Schmetterlinge“<br />

aus Wittenberg siegten dagegen<br />

beim Quattro-Mixed-Cup. Die<br />

ehemalige Bad <strong>Dübener</strong>in Nicole<br />

Lange, die mittlerweile für den<br />

Regionalligisten VC Zschopau<br />

schmettert, ist damit die erste<br />

Teilnehmerin überhaupt, die sich<br />

an beiden Tagen den ersten Platz<br />

sichern konnte.<br />

Das Bad <strong>Dübener</strong> Beach Festival<br />

war mit 40 Teams in vier Turnieren<br />

nahezu ausgebucht. Eine<br />

Fortsetzung im nächsten Jahr wird<br />

es geben. Nur wo, ist noch offen.<br />

Wird die Anzahl der Beachvolleyball-Plätze<br />

im NaturSport Bad<br />

aufgestockt, ist ein Umzug in den<br />

Ortsteil Hammermühle durchaus<br />

denkbar.<br />

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Lange (Damen-Beach-Cup), Patrick Schreyer/Michael Merker<br />

(Herren-Beach-Cup), Nicole Lange/Sebastian Reichstein (Mixed-Beach-Cup)<br />

und „Die Schmetterlinge“ aus Wittenberg (Quattro-Mixed-Cup)<br />

Fotos: SV Bad Düben<br />

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12<br />

AUS DER REGION <strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

Tolles Ferienangebot bei den Authausener Mühlmäusen<br />

Räume renoviert – Afrikanische Woche erlebt<br />

Einige der Jungen, die im Authausener<br />

Hort die Ferienspiele erlebten.<br />

(Authausen/Wsp/ny). Am vergangenen<br />

Montag begann für die Jungen<br />

und Mädchen nach mehrwöchigen<br />

Ferien ein neues Schuljahr.<br />

Wir haben uns in der Authausener<br />

AWO-Kita „Mühlmäuse“ umgesehen<br />

und erfahren, was die Kinder<br />

(Bad Düben/Wsp/ny). Da stand<br />

doch tatsächlich ein echtes Zirkuszelt<br />

hinter dem Gelände der AWO-<br />

Kita, das <strong>15</strong> Männer und Frauen,<br />

also Eltern, Erzieherinnen und<br />

deren Männer bei glühender Hitze<br />

aufgebaut hatten. Und genau dort<br />

fanden täglich in den Vormittagsstunden<br />

Trainingseinheiten statt.<br />

Eine Woche lang hatten 65 Jungen<br />

und Mädchen der Kindertagesstätte<br />

„Märchenland“ im Alter von 3 bis<br />

10 Jahren fleißig geprobt und dann<br />

hieß es „Manege frei“, denn der Tag<br />

des großen Auftritts war gekommen.<br />

Die Zuschauerplätze hatten<br />

sich gefüllt mit Eltern, Großeltern,<br />

Freunden, Geschwistern und auch<br />

einige Bad <strong>Dübener</strong> ließen sich die<br />

Vorstellung nicht entgehen.<br />

Die Aufregung stieg mit jeder<br />

Minute und als ein großer Clown<br />

das Publikum begrüßte und den<br />

Vorhang öffnete, liefen die ersten<br />

Jungen und Mädchen in die Manege<br />

hinein. Sie zeigten, dass sie<br />

geschickt den Teller auf einem Stab<br />

drehen lassen konnten. Dann folgte<br />

die kleine verrückte Schar von bunten<br />

Clowns, die eine lustige Show<br />

darboten. Sehr schön waren die<br />

akrobatischen Vorführungen mit<br />

den Ringen, bei denen die Kinder<br />

Mut, Geschick und Konzentration<br />

bewiesen.<br />

in den zurückliegenden Wochen in<br />

den Ferienspielen erlebten.<br />

Wie die Kita-Leiterin Silvana<br />

Klugmann erzählt, gab es an Tagen,<br />

an denen es nicht ganz so heiß war,<br />

eine Wanderung mit Birgit Rabe,<br />

einen Ausflug in den Bad <strong>Dübener</strong><br />

Kurpark und eine Radtour nach<br />

Falkenberg. Außerdem wurden<br />

erfrischende Smoothies hergestellt,<br />

ein Wellnesstag eingelegt und natürlich<br />

viel gespielt, gebastelt und<br />

gemalt.<br />

In der letzten Ferienwoche drehte<br />

sich alles um Afrika, um die Kultur<br />

des Kontinents und um die<br />

Tier- und Pflanzenwelt. So wurden<br />

beispielsweise auch Trommeln<br />

gebastelt und mit Serviettentechnik<br />

beklebt, afrikanische Musik<br />

gehört und afrikanisch gekocht.<br />

Zum Abschluss gab es ein Fest in<br />

Nach einer Erfrischungspause balancierten<br />

mehrere kleine Darsteller<br />

in pinkfarbenen Kostümen über<br />

das Drahtseil. Ihnen folgten die<br />

lustigen Cowboys, die mit Stockpferdchen<br />

durch die Arena hüpften<br />

und die Abschlussnummer wurde<br />

stimmungsvoll. Deshalb wurden<br />

die Zeltplanen ringsherum herabgelassen<br />

und die Kinder tanzten<br />

mit neonfarbenden schwingenden<br />

Leuchttüchern.<br />

Ja, das war ein schöner aufregender,<br />

aber auch sehr heißer Tag, den die<br />

Kinder wohl nicht so schnell vergessen<br />

werden. Sie waren alle so<br />

aufgeregt, freuten sich und konnten<br />

wirklich stolz sein. Es war eine gelungene<br />

Show, der man anmerkte,<br />

dass die Kids die Tage zuvor fleißig<br />

trainiert hatten. Für die Leiterin der<br />

afrikanischen Kostümen.<br />

Die Ferienzeit wurde aber auch<br />

dazu genutzt, einige Horträume<br />

und die Küche zu renovieren. Die<br />

Fußböden wurden erneuert und alle<br />

Wände tapeziert und gestrichen.<br />

Dann hieß es groß sauber machen<br />

und außerdem konnten einige Zimmer<br />

mit neuen Möbeln ausgestattet<br />

werden. Mit dem neuen Schuljahr<br />

besuchen 60 Hortkinder und <strong>15</strong><br />

Vorschulkinder aus Authausen und<br />

mehreren umliegenden Dörfern die<br />

Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt.<br />

Gerda Kunze (links) und Silvana Klugmann beim Aufhängen eines selbstgestalteten<br />

Bildes.<br />

Fotos: (Wsp) Nyari<br />

Kinderzirkus im „Märchenland“<br />

Manege frei: Kleine Clowns und Akrobaten eroberten die Herzen<br />

AWO-Kindertagesstätte Susanne<br />

Kleinstück reiht sich das Zirkusprojekt<br />

mit „Courage“ aus Berlin wunderbar<br />

in das neue Bewegungskonzept<br />

ein. Man sei nämlich auf dem<br />

Weg zu einer „Bewegungs-Kita“,<br />

in der Springen, Laufen, Hüpfen,<br />

Tanzen, Turnen und Balancieren in<br />

den Tagesablauf eingebaut werden<br />

sollen.<br />

„Beim Zirkusprojekt schulten die<br />

Kinder die Körperwahrnehmung,<br />

entdeckten an sich verborgene Talente,<br />

erfuhren körperliche Grenzen<br />

und übten sich in Geduld, Ausdauer,<br />

Disziplin, Selbstvertrauen und<br />

Konzentration“, erklärte Susanne<br />

Kleinstück. Fein- und Grobmotorik<br />

wurden ihrer Meinung nach<br />

ebenso gefördert, wie das Vertrauen<br />

innerhalb der Gruppe und das<br />

soziale Miteinander. Und nicht zu<br />

vergessen, das besondere Erlebnis<br />

des Glückes, wenn die geendete<br />

Darstellung mit dem Applaus der<br />

begeisterten Gäste belohnt wurde.<br />

„Das sind langanhaltende Erfahrungen,<br />

die die Kinder positiv<br />

prägen“, ist sich die Leiterin sicher.<br />

Die gute Nachricht: Die Trainingsgebühren<br />

der Kinder wurden durch<br />

die Initiative des Fördervereins der<br />

Kita „Märchenland“ und Dank<br />

Mittel des Landes mit 1.000 Euro<br />

gefördert. Die schlechte Nachricht:<br />

Laut Susanne Kleinstück gab es<br />

beim Aufbau des Zeltes Beschwerden<br />

und Anzeigen von Anwohnern<br />

und beim Abbauen fanden sich<br />

neben den Erzieherinnen und dem<br />

Hausmeister leider nur sechs Väter,<br />

die hilfreich zupackten.<br />

Akrobatische Vorführungen an den Ringen oder das Tellerdrehen waren nur zwei der vielen Programmpunkte.<br />

Fotos: (Wsp) Nyari


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> AUS DER REGION 13<br />

Heike Schuster erntete über 60 Kilogramm Früchte<br />

Maulbeere, die Superbeere!<br />

(Bad Düben/Wsp/ny). In der letzten<br />

<strong>Ausgabe</strong> berichteten wir von<br />

der aus Asien stammenden weißen<br />

Maulbeere. Was die schwarze<br />

Schwester anbelangt, die wird<br />

gern als Superbeere, Superfoot<br />

oder sogar „Bärenstarke Beere“<br />

betitelt. Immerhin verfügen die tief-<br />

schwarzen Früchte über zahlreiche<br />

Antioxidantien und Mineralien und<br />

liefern die Vitamine A, C, E, K<br />

sowie eine Reihe der B-Vitamine.<br />

Doch das war nicht der Grund,<br />

warum Familie Schuster aus Bad<br />

Düben vor sieben Jahren eine<br />

schwarze Maulbeere in den Garten<br />

Gardinen &<br />

Dekorationen<br />

Wand & Boden<br />

Der Weg zur<br />

eigenen Teppichform<br />

Jetzt neu in unserem Sortiment: Modern<br />

Art-Teppiche von Flecto. Die Teppiche lassen<br />

sich hinsichtlich Form, Farbe und Größe<br />

individuell kreieren. Der Phantasie sind<br />

dabei keine Grenzen gesetzt. Außerdem sind<br />

Modern Art-Teppiche mit einem schnittfesten<br />

Rücken ausgestattet, so dass Einfassungen<br />

nicht erforderlich sind.<br />

Lassen Sie sich beraten!<br />

ÖZ: Mo – Fr: 9 – 18 Uhr<br />

Sa: 9 – 12 Uhr<br />

Wellauner Str. 5 • 04838 GLAUCHA<br />

www.raumdesign-jentzsch.de•Tel.: 034243 24960<br />

Heike Schuster unter dem Maulbeerbaum in ihrem Garten<br />

Fotos: (Wsp) Nyari<br />

Ihre Medien in der <strong>Dübener</strong> Heide +++ Ihre Medien in der <strong>Dübener</strong> Heide<br />

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch<br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

Heimatzeitung für Bad Düben und Umgebung<br />

pflanzte. „Der Baum geht etwas in<br />

die Breite und wird nicht so hoch“,<br />

ist sich Heike Schuster sicher und<br />

freute sich auf einen attraktiven<br />

heranwachsenden Schattenspender<br />

neben der Terrasse.<br />

Doch, dass dieser Baum einmal Unmengen<br />

von Früchten tragen würde,<br />

war so nicht geplant. Aber es wurden<br />

von Jahr zu Jahr mehr und der<br />

jetzige Supersommer brachte an<br />

dem noch relativ jungen Baum eine<br />

reiche Ernte von 60 Kilogramm.<br />

Und, es hängen noch immer einige<br />

Maulbeeren am Baum, die nach und<br />

nach täglich herunterfallen.<br />

Doch was bitte schön macht man<br />

mit 60 Kilogramm Maulbeeren?<br />

Einen Großteil der süßen, aromatischen,<br />

saftigen und wohlschmeckenden<br />

Früchte verschenkten<br />

Schusters an Freunde und Bekannte.<br />

In der eigenen Küche wurde<br />

das Obst zu Saft, Marmelade und<br />

Fruchtaufstrich verarbeitet. Die<br />

Bad <strong>Dübener</strong>in versuchte auch<br />

Kombinationen mit Rhabarber,<br />

Kirschen und der schwarzen Johannisbeere.<br />

Hier und da wurde<br />

gleich pur genascht und ein anderer<br />

Teil der reichen Ausbeute wurde<br />

und wird immer noch getrocknet.<br />

Und bei diesen andauernden heißen<br />

Temperaturen gelingt das Trocknen<br />

problemlos im Freien. Getrocknete<br />

Maulbeeren sind begehrt in Müsli,<br />

können zum Backen verwendet<br />

Wir erreichen über 45.000 Leser.<br />

werden und sind köstlich, wenn sie<br />

als Früchtetee aufgebrüht werden.<br />

Maulbeere, die eine gewisse Ähnlichkeit<br />

mit Brombeeren besitzen,<br />

reifen übrigens über mehrere Wochen<br />

heran, so dass die Riesenernte<br />

nicht auf einmal verarbeitet werden<br />

Die Maulbeeren ähneln dem Aussehen<br />

nach Brombeeren.<br />

muss. Und man pflückt die Früchte<br />

auch nicht, denn reif ist immer<br />

diejenige, die von allein abfällt.<br />

Deshalb spannte Heike Schuster ein<br />

großen feines Netz unter den Baum,<br />

um die Baumbeeren aufzufangen.<br />

Nun ist der schwarze Maulbeerbaum<br />

im Garten der Familie Schuster<br />

nicht der einzige seiner Art in<br />

Bad Düben. Im Friedhof stehen<br />

prächtige alte Exemplare und es<br />

sind auch einige neu gepflanzte<br />

Jungbäume zu finden. Wer nun<br />

Lust auf einen eigenen Maulbeerbaum<br />

bekommen hat, sollte einen<br />

geschützten, warmen und sonnigen<br />

Platz als Standort wählen.<br />

Hänicher Bote<br />

Bote<br />

Heimatzeitung für Gräfenhainichen und Umgebung


14<br />

LANDschafftTHEATER <strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

Aufführungen: 25. August | 26. August | 1. September | 2. September | 7. September | 8. September<br />

jeweils ab 17.30 Uhr (Einlass: 17 Uhr) ab der Evangelischen Stadtkirche St. Nikolai (Kirchstraße 2)<br />

Es sind nur noch wenige Restkarten (Preis: 17 Euro, ermäßigt: 12 Euro, Familienkarten: 50 Euro) käuflich<br />

an folgenden Vorverkaufsstellen zu erwerben:<br />

„Der gute Blumen-Geist“ (Pfarrhäuser 7), Elana Stick-Atelier (Markt 8), Touristinformation im NaturparkHaus (Neuhofstraße 3A)


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> AUS DER REGION <strong>15</strong><br />

Naturschutzstation lud zum Fledermausabend<br />

Doch die Hauptakteure fehlten... – Wiederholung angestrebt<br />

(Bad Düben/Wsp/ny). Ja, wo<br />

fliegen sie denn? Bestimmt hat<br />

jeder schon mal mit Einbruch der<br />

Dämmerung die eine oder andere<br />

Fledermaus im Flug vorbeihuschen<br />

sehen, denn zahlreiche dieser<br />

nachtaktiven Arten sind in und um<br />

Bad Düben sowie in der Muldeaue<br />

und in der <strong>Dübener</strong> Heide nachgewiesen.<br />

Nun wurde zu einem spannenden<br />

Fledermausabend geladen,<br />

der mit einem umfangreichen<br />

Vortrag von NABU-Mitarbeiterin<br />

Bianka Schubert aus Dresden begann.<br />

Naturparkranger Udo Reiss<br />

aus Tornau war ebenso dabei, wie<br />

der Fledermausbeauftragte im<br />

Altkreis Delitzsch-Eilenburg Rolf<br />

Schulze aus Hohenprießnitz sowie<br />

einige Bad <strong>Dübener</strong> Naturfreunde<br />

und NABU-Mitglieder der Region.<br />

„Wir hätten locker zwei Veranstaltungen<br />

machen können“, war<br />

sich Reiss sicher. Die Nachfrage<br />

für den Abend war so groß, dass<br />

der Leiter der Naturschutzstation<br />

im Vorfeld bei den Anmeldungen<br />

schon einigen Interessierten absagen<br />

musste. Somit steht fest,<br />

dass dieser Abend mit Sicherheit<br />

wiederholt wird. Zum einen, weil<br />

erstaunlich viele Menschen ein<br />

Ohr für dieses Thema haben und<br />

sich auch dafür interessieren, was<br />

man zur Unterstützung der Tiere<br />

machen könnte. Und zum anderen:<br />

Die Gäste sahen keine Fledermaus.<br />

„Wir waren an jenem Abend zur<br />

falschen Zeit am falschen Ort“,<br />

meinte Rolf Schulze und bedauert,<br />

dass die Gäste, die zum Teil relativ<br />

weit z.B. auch aus Halle und Leipzig<br />

angereist kamen, in Bad Düben<br />

keine Fledermaus zu Gesicht<br />

bekamen. Das sei zwar schade,<br />

aber nicht außergewöhnlich, denn<br />

es gibt mehrere attraktive Stellen,<br />

wo die geflügelten Säugetiere des<br />

Nachts auf Nahrungssuche gehen<br />

können.<br />

Die Schar von 54 Gästen machte<br />

sich also nach dem Vortrag im<br />

NaturparkHaus auf den Weg zur<br />

Mulde. Unter der Brücke hindurch<br />

folgten sie Rolf Schulze, Bianka<br />

Schubert und Udo Reiss den<br />

Weg am Lauch entlang bis zum<br />

Bootsanleger. Mehrere Ultraschall-<br />

Detektoren waren angeschaltet, um<br />

die Fledermäuse „zu orten“ und die<br />

Blicke wanderten suchend umher.<br />

Doch kein Tier ließ sich blicken.<br />

Auch ein Ortswechsel unter die<br />

Brücke und gegen 22 Uhr in den<br />

mittlerweile dunklen Burggarten<br />

hinein brachte keine Erfolge.<br />

Doch die Enttäuschung war nur<br />

gering, denn mithilfe der modernen<br />

Der Fledermausbeauftragte im Altkreis Delitzsch-Eilenburg Rolf Schulze<br />

erklärte Wissenswertes zu den fliegenden Säugetieren. Fotos: (Wsp) Nyari<br />

Die Dresdnerin Bianka Schubert vom NABU hielt im NaturparkHaus einen Vortrag.<br />

Geräte wurden – was zwar nicht<br />

das ursprüngliche Ziel der Exkursion<br />

war – Töne und „Gesänge“<br />

zahlreicher Heuschrecken, die<br />

im Ultraschallbereich liegen, an<br />

jenem Abend für das menschliche<br />

Ohr sehr deutlich hörbar gemacht.<br />

Außerdem hatten die Gäste eine<br />

Menge Wissenswertes erfahren<br />

und einen netten Abend am Ufer<br />

(Bad Düben/Wsp/ny). Der Stadtchronist<br />

Lutz Fritzsche aus Bad<br />

Düben begibt sich an<br />

drei kommenden Samstagen<br />

mit Interessierten<br />

auf die Suche nach<br />

Kriegsspuren. Bei einem<br />

kurzweiligen Streifzug<br />

durch die Stadt erfährt<br />

der Gast Näheres zur<br />

Geschichte und den Ereignissen<br />

rund um Bad<br />

Düben aus den Zeiten<br />

des Dreißigjährigen<br />

Krieges und der Napoleonischen<br />

Fremdherrschaft sowie aus den<br />

Zeiten des Ersten und Zweiten<br />

der Mulde erlebt. Schön war auch<br />

die Tatsache, dass <strong>15</strong> neugierige<br />

Kinder unter den Gästen waren.<br />

Mittlerweile steht mit dem 24.<br />

August (Freitag) auch der neue<br />

Fledermausabend fest. Er findet<br />

im Rahmen der Europäischen<br />

Fledermausnacht statt. Treff ist<br />

wieder das NaturparkHaus (Tel.:<br />

034243 / 72993).<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.<br />

Thematische Führungen mit Lutz Fritzsche<br />

Auf „Kriegsspuren“ durch Bad Düben<br />

Stadtchronist<br />

Lutz Fritzsche<br />

Weltkrieges. Treff ist jeweils um<br />

10 Uhr am NaturparkHaus und<br />

der Weg endet an der<br />

Obermühle. Die Führung<br />

dauert etwa eine<br />

Stunde und kostet 3 Euro<br />

pro Person. Die Termine<br />

sind am 25. August, 1.<br />

und 22. September. Eine<br />

telefonische Anmeldung<br />

bei Lutz Fritzsche ist<br />

unter 0177 / 2922460 erforderlich.<br />

Außer an den<br />

drei genannten Tagen<br />

sind individuelle Führungen mit<br />

dem Stadtchronisten nach Vereinbarung<br />

möglich.


16<br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

» Goitzsche<br />

» Muldestausee<br />

» Gröberner See<br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

Hans-Christian Quilitzsch glaubt an seinen Ort<br />

Ein Pionier am Gröberner See<br />

(Gröbern/Wsp/ros). Es ist ein<br />

Bild aus vergangen Zeiten. Menschen<br />

betreten Neuland, stoßen<br />

etwas an. Sie sind Pioniere ihrer<br />

Zeit und bringen einen ganz bestimmten<br />

Ort voran. „Pionier bin<br />

ich nicht“, sagt Hans-Christian<br />

Quilitzsch geradeheraus. Der<br />

70-Jährige will sich nicht in den<br />

Vordergrund drängen. Dabei hat<br />

er viel bewegt: in Gröbern, am<br />

Gröberner See.<br />

Also zumindest ein Vorreiter, einer<br />

der immer auf der Suche nach<br />

Ideen ist? Da kann der gebürtige<br />

Bitterfelder mitgehen. „Stillstand<br />

ist nicht. Du musst dir etwas einfallen<br />

lassen. Die Leute wollen gut<br />

aufgehoben sein. Immer dasselbe<br />

wollen sie aber nicht.“<br />

20 Jahre Hotelier in Gröbern<br />

Quilitzsch muss es wissen. Er<br />

ist seit einer gefühlten Ewigkeit<br />

selbstständig und hat vor genau 20<br />

Jahren den „Gröberner Hof“ übernommen.<br />

Den peppte er auf zum<br />

Hotel mit angrenzender Musikscheune.<br />

Sein Motto: Wenn Leute<br />

in größerer Runde feiern wollen,<br />

dann wollen sie das nicht unbedingt<br />

in einem Gastraum mit anderen<br />

Besuchern gemeinsam tun.<br />

Gröbern ist nicht mehr, vor allen<br />

Dingen aber auch nicht weniger<br />

als ein kleines Dorf zwischen <strong>Dübener</strong><br />

Heide und Gröberner See.<br />

„Es liegt perfekt für Leute, die<br />

einerseits Ruhe wollen, andererseits<br />

aber auch auf Entdeckungen<br />

aus sind.“ Quilitzsch hat das zeitig<br />

erkannt und immer wieder dafür<br />

geworben. Bis zur Eingemeindung<br />

Gröberns war er Ortsbürgermeister<br />

und hat auch in diesem Amt<br />

die Werbetrommel für den See vor<br />

der Haustür gerührt. Das ehemalige<br />

Heizhaus am Tagebaurand ist<br />

Hans-Christian Quilitzsch ist seit 20 Jahren Chef im „Gröberner Hof“. Geht<br />

es um Ideen, spannt er sich oft genug selbst vor den Karren.<br />

heute Ort für Veranstaltungen: für<br />

Diskos, Konzerte, Ausstellungen,<br />

den Seniorenmarkt. „Du musst<br />

dich schon was trauen.“<br />

Hans-Christian Quilitzsch denkt<br />

voraus. Er will die anderen Leute<br />

mitnehmen und setzt auf die Kohle-Dampf-Licht-Route.<br />

Wie ein<br />

rotes Band spannt sich der Radweg<br />

durch Mitteldeutschland, kommt<br />

von Bitterfeld, führt an Gröbern<br />

vorbei in Richtung Zschornewitz.<br />

Doch der Weg muss bekannter<br />

werden. „Die Leute müssen was<br />

geboten bekommen, sich hier<br />

wohlfühlen.“ Der Gastronom ist<br />

stolz auf sein jüngstes Kind.<br />

Eine schwimmende Terrasse<br />

Gerade erst hat er die schwimmende<br />

Terrasse auf dem kleinen Teich<br />

vor dem „Gröberner Hof“ aufgepeppt.<br />

Auf dem überdimensionalen<br />

Floß finden bis zu 35 Personen<br />

Platz. Schutz vor Wind und Wetter<br />

bietet das Zeltdach. „Radfahren,<br />

Sporttreiben und ein alkoholfreies<br />

Erdinger genießen: Das ist doch ein<br />

gutes Angebot“, meint der Mann,<br />

der auch den Nachbarn von Blausee<br />

gern die Hand reicht. In Gröbern<br />

sitzen sie<br />

in einem Boot.<br />

Quilitzsch mit<br />

„Gröberner<br />

Hof“ inklusive<br />

Gaststätte und<br />

schwimmender<br />

Terrasse sowie<br />

dem Heizhaus.<br />

Die schwimmende Terrasse vorm „Gröberner Hof“ wurde<br />

gerade erst aufgepeppt. Fotos: (Wsp) Rostalsky<br />

Blausee mit<br />

dem See- und<br />

Waldresort<br />

samt Tiergehege<br />

und Hofladen. Dort Fisch essen,<br />

hier ein kühles Erdinger genießen:<br />

Damit kann das gastronomische<br />

Urgestein leben.<br />

Verschließen ist nicht. Während<br />

der Festivals in Ferropolis sind<br />

auch die Zimmer im „Gröberner<br />

Hof“ ausgebucht. Die Stadt aus Eisen<br />

ist kaum mehr als einen Steinwurf<br />

entfernt. Über den Tellerrand<br />

schauen. Das ist die Devise am<br />

See, den Besucher durchaus auch<br />

auf dem Rücken der Pferde oder<br />

während einer Kutschfahrt erkunden<br />

können. Die Wege rund um<br />

das Gewässer geben es her, die <strong>Dübener</strong><br />

Heide mit ihren ausgedehnten<br />

Wäldern ist das Gratis-Bonbon<br />

dazu. Pferd und Wagen kommen<br />

vom Reiterhof Hechtner in Plodda.<br />

Auch so ein Beispiel dafür, dass<br />

viele an einem Strang ziehen.<br />

Der Ort ist wachgeküsst<br />

Hotel, Scheune, schwimmende<br />

Terrasse, ein Heizhaus, in dem sogar<br />

schon Hochzeiten gefeiert worden<br />

sind: Geht da noch mehr? Kurze<br />

Pause und dann ein „Bestimmt“.<br />

Der ehemalige Ortsbürgermeister<br />

blickt zurück. 25 Jahre nach Ende<br />

des Bergbaus ist Gröbern vielleicht<br />

noch nicht hellwach. Aber wachgeküsst<br />

ist der Ort schon. Das merkt<br />

der Gast am Ufer des Sees. Das<br />

sieht er beim genauen Hinschauen<br />

aber auch an der Kirche. Die wurde<br />

nicht nur auf Vordermann gebracht<br />

und mit einem barocken Kleid versehen.<br />

Sie bekam erstmals in ihrer<br />

mehrhundertjährigen Geschichte<br />

auch einen Namen. Elisabethkirche<br />

heißt das weithin sichtbare Gebäude<br />

seit letztem Jahr.<br />

Waldelefant<br />

Manni, Bernd und<br />

eine Sensation<br />

(Gröbern/Wsp/<br />

ros). Es ist<br />

schon so eine<br />

Sache mit<br />

dem Gröberner<br />

Waldelefanten.<br />

Er<br />

sorgt immer wieder für Schlagzeilen.<br />

Als Bergarbeiter am 8.<br />

Juni 1987 im Tagebau Gröbern<br />

auf Knochen stießen, glich das<br />

einer Sensation. Denn die Knochen<br />

waren im wahrsten Sinn<br />

des Wortes steinalt. Vor gut und<br />

gern 120.000 Jahren dürfte das<br />

Riesentier mit fünf Meter Schulterhöhe,<br />

den 2,5 Meter langen<br />

Stoßzähnen und fünf Tonnen<br />

Körpermasse gelebt haben.<br />

Die Überreste des Waldelefanten<br />

finden sich heute im Museum für<br />

Ur- und Frühgeschichte in Halle.<br />

Einen Abguss großer Teile der<br />

Knochen hat der Ferropolis-Förderverein<br />

in der 30-KV-Station<br />

der Baggerstadt vor den Toren<br />

Gräfenhainichens der Öffentlichkeit<br />

zugänglich gemacht.<br />

Und Gröbern? Der Ort wollte<br />

nicht außen vor bleiben. Ein weiterer<br />

Knochenabguss kam allerdings<br />

nicht in Frage. Wohl aber<br />

zwei Herren: Manni und Bernd.<br />

Gewöhnungsbedürftig, sicher.<br />

Aber die Namen wurden in großer<br />

Runde gewählt. Manni war<br />

der Erste. Er wurde von Torsten<br />

Umlauft aus hartem Holz geschnitzt.<br />

Das Relief mit dem<br />

Abbild des Waldelefanten wurde<br />

2014 am Gröberner Ortseingang<br />

aufgestellt. Die Rückkehr des<br />

Riesen war perfekt. Es wurde<br />

groß gefeiert. Und Umlauft bekam<br />

für sein Husarenstück den<br />

goldenen Stechbeitel verliehen.<br />

Zu Manni gesellt sich Bernd.<br />

gröBERND, um genau zu sein.<br />

Vor dem See- und Waldressort<br />

ist ein lebensgroßes Abbild des<br />

Waldelefanten zu finden. Betongrau<br />

und wirklich monströs.<br />

Aber warum Bernd? Hier ist es<br />

wie mit Manni. Alles ist Ansichtssache.<br />

Die Mehrheit hat<br />

entschieden. Und so stehen beide<br />

Männernamen Pate für den wohl<br />

bekanntesten Gröberner.


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> AUS DER REGION 17<br />

Vitriolteich<br />

Schwan tot und kein Entennachwuchs<br />

(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny).<br />

Seit vielen Jahren erwarten die Bad<br />

Schmiedeberger im Frühjahr den<br />

Schwanennachwuchs am Vitriolteich.<br />

Auch in diesem Jahr war die<br />

Freude groß, als das Schwanenpaar<br />

stolz mit seinem Jungen über das<br />

Wasser gleitete. Es war wieder nur<br />

ein Jungtier, aber immerhin. Doch<br />

nun wurde es seit Längerem nicht<br />

Emotionaler Moment am Jungferngrab<br />

Nachfahre Josef von Glasenapp<br />

besuchte Gedenkstätte<br />

(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). In<br />

einer der zurückliegenden <strong>Ausgabe</strong>n<br />

des <strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />

berichteten wir vom Bad Schmiedeberger<br />

Freundeskreis „Vier Jahreszeiten“,<br />

deren 25 Mitglieder sich<br />

unter anderem um drei Quellen<br />

und drei Gräber, die sich unweit<br />

der Kurstadt befinden, kümmern.<br />

Einer dieser Orte<br />

ist das Jungferngrab<br />

und in diesem Zusammenhang<br />

berichteten<br />

wir auch<br />

über die tragischen<br />

Begebenheiten, die<br />

sich im Dreißigjährigen<br />

Krieg unweit<br />

der „Schönen Aussicht“<br />

ereigneten.<br />

Folgende Inschrift<br />

ist auf dem hölzernen<br />

Grabstein<br />

eingemeißelt: „Wo<br />

Nixen und Elfen lauschen,<br />

wo Tannenwipfel rauschen,<br />

fand ich mein frühes Grab. Steh,<br />

Wanderer, still und bete. Hier ruht<br />

Margarete Christine von Glasenapp.<br />

1637“.<br />

Nun meldete sich der Bad Schmiedeberger<br />

Ortschronist und Stadtführer<br />

Felix Saul zu Wort, der am<br />

Jungferngrab einen emotionalen<br />

Moment erlebte. „Ein Bad Schmiedeberger<br />

Kurgast fragte mich<br />

während einer Stadtführung, ob ich<br />

Das Jungferngrab an der Schönen<br />

Aussicht. Foto: (Wsp) Nyari<br />

mehr gesehen und die Wahrscheinlichkeit<br />

ist groß, dass es nicht mehr<br />

am Leben ist.<br />

Auffällig ist auch, dass in diesem<br />

Jahr kein einziges Entenküken<br />

am Vitriolteich das Licht der<br />

Welt erblickte, obwohl es dort<br />

vor Enten wimmelt und sich die<br />

Wasservögel augenscheinlich<br />

dort wohlfühlen.<br />

ihm die Grabstelle im Wald zeigen<br />

könnte“, erzählt Felix Saul, der<br />

dieser Bitte selbstverständlich gern<br />

nachkommen wollte. Also fuhren<br />

die beiden Herren eines Abends zur<br />

„Schönen Aussicht“, parkten das<br />

Auto am Kaiser-Wilhelm-Turm und<br />

wanderten gemeinsam zum Grab.<br />

Als sie dort ankamen, entnahm<br />

der Kurgast einen<br />

Blumenstrauß, der<br />

aus Kiefernzweigen<br />

und Wildblumen<br />

gebunden war, aus<br />

seinem Rucksack<br />

und stellte ihn in<br />

eine mitgebrachte<br />

Vase. Dann fiel<br />

der Mann auf die<br />

Knie und betete ein<br />

„Vater unser“. Sein<br />

Name war Josef von<br />

Glasenapp.<br />

Auch der Freundeskreis<br />

„Vier Jahreszeiten“<br />

meldete sich. „Durch die<br />

Veröffentlichung unserer Aktivitäten<br />

rund um die Gräber und Quellen<br />

wurden wir von einigen Bad<br />

Schmiedebergern angesprochen<br />

und erfuhren positive Reaktionen“,<br />

erzählt Veronika Pumpat. Mal war<br />

es ein anerkennendes Lächeln, ein<br />

Händedruck oder ein paar nette<br />

Worte für das Engagement. Das<br />

wiederum animiert die Gruppe,<br />

ihr Ehrenamt gern weiterzuführen.<br />

Was geschah an einem <strong>15</strong>. August...?<br />

1483: Die Sixtinische Kapelle wird nach achtjähriger Bauzeit eingeweiht.<br />

1806: Der Grundstein für den Pariser Arc de Triomphe (Triumphbogen) wird<br />

gelegt.<br />

1969: In Bethel im Bundesstaat New York beginnt das dreitägige Woodstock-<br />

Festival.<br />

2001: Nach über 60 Jahren nimmt ein Zeppelin mit dem Zepplin NT wieder den<br />

Passagierfahrtbetrieb auf.<br />

Wir sagen „Danke“ für all die Glückwünsche und<br />

Geschenke zu unserer<br />

Goldenen Hochzeit.<br />

Einen herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben,<br />

dass unser goldenes Jubiläum zu einem wunderbaren Fest wurde.<br />

Danke an alle Verwandten, Freunde und Bekannten,<br />

ehemaligen Arbeitskollegen,<br />

dem Geflügelverein Bad Düben,<br />

dem Team der „Heideschänke“,<br />

dem Blumenshop Weiler und<br />

unserem DJ Torsten.<br />

Margita und Herbert Hensel<br />

Görschlitz, im Juli <strong>2018</strong><br />

Großes Söllichauer Kinderfest<br />

Spielplatzeinweihung mit „viel Tamtam“<br />

Wipp-Partner gesucht! Christian Pfennig setzte sich maßgeblich für den<br />

neuen Spielplatz ein und hofft bei der feierlichen Einweihung auf zahlreiche<br />

große und kleine Besucher.<br />

Foto: (Wsp) Phillipp<br />

(Söllichau/Wsp/kp). „Wir haben<br />

jetzt endlich auch TÜV“, frohlockt<br />

Christian Pfennig. Der Fußballer<br />

des SV Eintracht Söllichau deutet<br />

auf den nagelneuen Kinderspielplatz<br />

in Nachbarschaft des örtlichen<br />

Kulturhauses hin und hat<br />

bereits einen Termin fest im Blick:<br />

„Am 1. September weihen wir<br />

den Spielplatz mit einem großen<br />

Kinderfest und viel Tamtam ein.“<br />

Groß und Klein aus nah und fern<br />

sind in der Zeit von 10 bis 16 Uhr<br />

(und vielleicht auch etwas länger)<br />

gern gesehen, das neue Areal samt<br />

Pavillon in Beschlag zu nehmen.<br />

Zudem wird der Schützenverein<br />

Söllichau Bogenschießen anbieten,<br />

eine Hüpfburg sowie Kinderschminken<br />

wird es geben, für<br />

Verpflegung ist bestens gesorgt<br />

und ab 13 Uhr kann auf Ponys<br />

geritten werden. „14 Uhr startet<br />

dann die offizielle Einweihung“,<br />

blickt Pfennig voraus.<br />

Als weiteres Schmankerl wird<br />

parallel ein zweitägiger Graffiti-<br />

Workshop laufen, den die MITGAS<br />

Mitteldeutsche Gasversorgung<br />

sponsert. Sowohl Samstag als<br />

auch Sonntag haben Kinder ab 10<br />

Jahren die Möglichkeit, unter fachlicher<br />

Anleitung die Grundlagen<br />

des Sprayens zu erlernen und abschließend<br />

auch das nebenstehende<br />

Stromhäuschen zu gestalten.<br />

Der Spielplatzbau wurde durch<br />

die Stiftung der Sparkasse Wittenberg,<br />

die Stadt Bad Schmiedeberg<br />

und zahlreiche ortsansässige Betriebe<br />

und Privatleute finanziell<br />

gestemmt. „Den Antrag musste<br />

ein Verein stellen. Daher haben<br />

wir vom Sportverein die organisatorischen<br />

Pfäden in die Hand<br />

genommen“, erklärt Pfennig.<br />

GRAFFITI-WORKSHOP<br />

• Mindestalter: 10 Jahre<br />

• Teilnehmeranzahl: max. <strong>15</strong> Kinder<br />

• Workshop ist Samstag und Sonntag<br />

(01. / 02.09.) jeweils 10 – 16 Uhr<br />

• Teilnahme: kostenfrei<br />

• Anmeldung an Christian Pfennig (Tel.:<br />

0177 / 7174438 oder E-Mail: pfennig90@<br />

googlemail.com)


18<br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

Hotel und Restaurant<br />

Bad Schmiedeberger Hof<br />

am Sonntag, den 19.08., ab 13 Uhr<br />

Wildschwein am Spieß<br />

Wir wünschen allen viel Spaß beim diesjährigen Margarethenfest!<br />

Leipziger Str. 30 • 06905 Bad Schmiedeberg • www.bad-schmiedeberger-hof.de<br />

Tel.: 034925 / 74662<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.<br />

H I S T O R I E<br />

Wir schreiben das Jahr 1431 und die Hussitenkriege<br />

toben im Deutschen Reich.<br />

1429 haben die Hussiten unsere Stadt Schmiedeburg<br />

gebrandschatzt und die Bewohner bemühen sich<br />

nach Kräften, die zerstörten Gebäude wieder aufzubauen.<br />

Es fehlt an allen Ecken Material.<br />

Im Juni 1431 erreichten kurfürstliche Botenreiter unsere<br />

Stadtmauern und wurden durch das Stadttor<br />

zum Rathaus geleitet. Sie teilten dem Bürgermeister<br />

und seinen Ratsherren mit, dass seine Durchlaucht<br />

Kurfürst Friedrich II., der Sanftmütige, auf dem Weg<br />

von seiner Hochzeit ins Schloss Wittenberg nicht die<br />

normale Handelsstraße nehmen wird, sondern den<br />

Weg durch die <strong>Dübener</strong> Heide über Schmiedeburg<br />

gewählt hat.<br />

Drei Tage später wurden der Kurfürst und seine Frau,<br />

Margaretha von Österreich, vom Bürgermeister,<br />

seinen Ratsherren und Jungfrauen der Stadt<br />

empfangen.<br />

Man reichte ihm zur Erfrischung einen Pokal<br />

reinsten Quellwassers. Er leerte diesen Kelch<br />

und füllte ihn mit Dukaten.<br />

Von diesem Geld kaufte die Stadt Wald und<br />

so konnten die Bewohner mit dem Bauholz<br />

ihre zerstörten Häuser wieder errichten.<br />

Kurfürst und Kurfürstin weilten danach noch<br />

des Öfteren zur Jagd in unserer Gegend.<br />

www.margarethenfest.com


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> 19<br />

!<br />

Liebe Gäste<br />

und Kunden,<br />

die Altstadtboutique<br />

möchte Sie gern<br />

am Samstag von 9 bis 12 Uhr<br />

und 14 bis 18 Uhr sowie<br />

am Sonntag von 11 bis 16 Uhr<br />

zum Stöbern einladen.<br />

Unsere neue Herbstkollektion<br />

und einige Überraschungen<br />

halten wir für Sie bereit.<br />

Wir freuen uns auf<br />

Ihren Besuch!<br />

Margarethenfest in Bad Schmiedeberg<br />

Brückenschluss von Mittelalter zur Moderne<br />

(Bad Düben/Wsp/ny). Das Margarethenfest<br />

in Bad Schmiedeberg,<br />

das in diesem Jahr vom<br />

17. bis zum 19. August gefeiert<br />

wird, kann auf eine lange Tradition<br />

zurückblicken. Bereits 1872<br />

wurden die Feierlichkeiten durch<br />

den damals gegründeten Margarethenverein<br />

veranstaltet. Am 6.<br />

Februar 2017 wurde dieser Verein,<br />

145 Jahre nach der Erstgründung,<br />

wiederbelebt und hält nun mit<br />

Unterstützung der Stadt wieder<br />

die organisatorischen Fäden in<br />

den Händen.<br />

Auf dem Marktplatz läuft eine<br />

Art modernes Stadtfest und ein<br />

historischer Teil zieht sich vom<br />

Markt über den alten Schulhof bis<br />

zum Beginn der Neustraße. Wie<br />

von Astrid Kupke zu erfahren ist,<br />

gibt es einen Mittelaltermarkt mit<br />

vielen Ständen und Attraktionen,<br />

z.B. Baden im Badezuber des Leucoreadorfes<br />

Bystrica (bei diesen<br />

Temperaturen eine willkommende<br />

Margarethenpaar <strong>2018</strong><br />

Abwechslung), Märchenstunde im<br />

Märchenzelt und Heiraten in diesem.<br />

Aber auch Gaukler und Musikanten<br />

dürfen nicht fehlen. „Sehen<br />

Sie selbst, was das Mittelalter zu<br />

bieten hat“, lockt Astrid Kupke.<br />

Je nach Wetterlage gibt es entweder<br />

einen Fackel- oder einen<br />

Foto: Elbetal Fotografie Bad Schmiedeberg<br />

Inhaberin Annett Herzig<br />

Leipziger Straße 53<br />

06905 Bad Schmiedeberg<br />

Tel.: 034925 / 7 17 78<br />

Öffnungszeiten<br />

Montag - Freitag:<br />

9 - 12.30 Uhr u. 14.30 - 18 Uhr<br />

Samstag<br />

9 - 12 Uhr<br />

Lampionumzug mit LED-Lampen.<br />

Sicher ist jedenfalls der große<br />

Festumzug, der aus drei Teilen<br />

bestehen wird. Dem historischen<br />

Abschnitt folgen 140 Jahre Eisenmoorbad<br />

Kur-GmbH und 140<br />

Jahre Chor Lyra 1878 e.V. und den<br />

dritten Teil gestalten die Ortschaften<br />

der Einheitsgemeinde.<br />

Damit dieses traditionelle Fest<br />

bunt und interessant gestaltet werden<br />

kann, wird darum gebeten, mit<br />

dem Kauf eines Margarethenfest-<br />

Talers aus Ton (Wert 2,50 Euro)<br />

Interesse und Unterstützung zu<br />

bekunden.<br />

Tel. und WhatsApp: 0162 / 6868502,<br />

www.margarethenfest.com<br />

Foto: Elbetal Fotografie Bad Schmiedeberg<br />

Haben Sie Fragen zum Thema Pflege, der Häuslichen<br />

Krankenpflege bzw. benötigen Sie Hilfe bei der Betreuung<br />

und Pflege Ihrer Angehörigen?<br />

Dann wenden Sie sich vertraulich an das Pflegeteam<br />

von Schwester Antje, welches Ihnen mit Fachkompetenz<br />

und Herz 24 Stunden zur Verfügung steht.<br />

Unsere Büros finden Sie:<br />

Das Team des <strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong>s wünscht<br />

allen Besuchern und Händlern viel Spaß<br />

auf dem Bad Schmiedenerger Margarthenfest!<br />

• in der Seniorenresidenz<br />

„Am Schwanenteich“<br />

in Bad Schmiedeberg, 1. Etage<br />

Tel.: 034925 / 7 45 57<br />

• Am Markt 12 in Pretzsch<br />

gegenüber dem Rathaus<br />

Tel.: 034926 / 58 66 65<br />

Ihre Podologin für gepflegte und gesunde Füße ist Katharina Nitzschke.<br />

Terminvereinbarung – privat und nach ärztlicher Verordnung –<br />

unter Tel.: 0171 / 4 84 55 99


20<br />

Leserpost<br />

LESERPOST <strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

Tschüss, Servus, Adé, Auf Wiedersehen<br />

(Bad Düben/Wsp). Liebe Schüler,<br />

sehr geehrte Eltern, werte ehemalige<br />

und jetzige Kollegen,<br />

das ungläubige Staunen vieler Eltern<br />

und Schüler hat persönlich gut<br />

getan, als so allmählich bekannt<br />

wurde: Frau Pfalz hört im Juli <strong>2018</strong><br />

endgültig auf.<br />

Ich habe nie einen Hehl daraus<br />

gemacht, dass mir der Abschied<br />

von der Schule nicht leicht fällt, erst<br />

recht nicht, da sie mich so feierlich<br />

Leserpost<br />

Waffelbäckerei im „Vorteilkauf“<br />

(Bad Düben/Wsp). Gleich zu<br />

Beginn der Sommerferien nutzten<br />

wir Hortkinder der AWO-Kita<br />

„Spatzenhaus“ das sonnige Wetter<br />

für eine Wanderung in Richtung<br />

Alaunwerk. Im Vorteilkauf wurden<br />

wir sehr freundlich von der Markt-<br />

(Pressel/Wsp). Seit nunmehr November<br />

2017 haben die Sanierungsarbeiten<br />

im Schloss Pressel<br />

begonnen. Angefangen wurde<br />

mit den Außenanlagen, was viele<br />

verwundert hat. Fängt man als<br />

Hausbesitzer ja doch erst einmal<br />

mit dem Innenbereich an. Okay, soll<br />

uns jetzt nicht weiter verwundern,<br />

vielleicht gibt es einen tieferen<br />

Sinn dabei.<br />

Fakt ist, dass es nicht weiter geht.<br />

Seit April kann man beobachten,<br />

dass Bauarbeiter der Firma Uber<br />

nur sporadisch abgestellt werden.<br />

Tagelang, ja auch wochenweise<br />

passiert gar nix, dann kommen mal<br />

zwei, drei Mann für einige Tage.<br />

Dies soll wohl zur Beruhigung<br />

der Presseler dienen. Böse Zungen<br />

behaupten, Bürgermeister Lothar<br />

Schneider hat der Firma für Ihren<br />

verabschiedet haben.<br />

Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeiten,<br />

Texte, Lieder und<br />

einfallsreichen Geschenke. Danke<br />

für die gemeinsamen schönen Jahre,<br />

das vertrauensvolle Miteinander<br />

und die vielen ermunternden,<br />

freundlichen Worte zum Abschied.<br />

Es war eine schöne Zeit mit Ihnen<br />

allen. Herzlichst Ortrud Pfalz<br />

Konrektorin der<br />

Oberschule Bad Düben<br />

leiterin Frau Walthes begrüßt. Eingeladen<br />

waren wir Ferienkinder, um<br />

an diesem Tag im Einkaufsmarkt<br />

selber Waffeln zu backen.<br />

Ebenfalls in dieser Woche verkauften<br />

die Mitarbeiter des Marktes<br />

anlässlich des Sommerfestes <strong>2018</strong><br />

selbstgebackenen Kuchen und Kaffee,<br />

was von den Kunden sehr gut<br />

angenommen wurde. Der Erlös vom<br />

Kuchenbasar kam uns als Kindereinrichtung<br />

zugute. Davon werden<br />

wir für unser „Grünes Zimmer“ im<br />

Hort neues Material rund um das<br />

Thema Natur anschaffen.<br />

Wir bedanken uns ganz herzlich bei<br />

der Marktleiterin Frau Walthes und<br />

ihren Mitarbeitern für diese tolle<br />

Sommeraktion.<br />

Die Hortkinder der AWO-Kita<br />

„Spatzenhaus“ Bad Düben<br />

Auftrag keinen Endtermin für die<br />

Fertigstellung gestellt. Beide aus<br />

Authausen stammend, kann man<br />

sich etwaige Mauscheleien gut vorstellen.<br />

Aber man will sich da nicht<br />

zu weit aus dem Fenster lehnen.<br />

Fakt ist, dass Unkraut wächst<br />

auch bei derzeitiger Trockenheit<br />

kniehoch. Des Weiteren sieht<br />

Baustellensicherung anders aus.<br />

An drei verschiedenen Seiten kann<br />

man die Baustelle betreten. Selbst<br />

der Bauzaun an der Vorderseite<br />

ist offen. An der Turnhalle und<br />

vom Kindergarten kommt man<br />

ungehindert hinein, nirgends findet<br />

man ein Schild wie „Betreten<br />

verboten“.<br />

Noch spannender ist, dass das<br />

Schloss für jedermann offen und<br />

zugänglich ist. Vorder- sowie<br />

Hintereingang sind unverschlossen<br />

Leserpost<br />

Eine Reise ins Märchenland<br />

(Bad Düben/Wsp). Während der<br />

Sommerferienzeit besuchten unsere<br />

Hortkinder die Bibliothek der AWO<br />

in Bad Düben. Frau Pietsch lud die<br />

Kinder zu einer Reise ins Märchenland<br />

ein. Nach einer kurzen<br />

Einführung in das Thema ging es<br />

auch schon los. Mit Hilfe einer Fantasiegeschichte<br />

und einer Zauberkugel<br />

zauberte Frau Pietsch die Kinder<br />

ins Märchenland. Dorthin begleiteten<br />

uns einige Märchenfiguren<br />

wie Frau Holle, der Froschkönig<br />

oder die Bremer Stadtmusikanten.<br />

Angekommen im Märchenland<br />

las uns Frau Pietsch das uns noch<br />

unbekannte Märchen „Die Kristallkugel“<br />

der Gebrüder Grimm vor.<br />

<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

Alle lauschten gespannt.<br />

Danach konnten die Kinder ihr Märchenwissen<br />

unter Beweis stellen, indem<br />

sie verschiedene Gegenstände<br />

den richtigen Märchen zuordneten.<br />

Ein Märchenrätsel rundete unseren<br />

Besuch im Märchenland ab. Nach<br />

einer weiteren Fantasiegeschichte<br />

landeten wir wohlbehalten in der<br />

Bibliothek und waren beseelt von<br />

der schönen Reise.<br />

Ein großer Dank gilt den Mitarbeitern<br />

der AWO Bibliothek in Bad<br />

Düben.<br />

Sprachfachkraft<br />

Kerstin Gründling im Namen des<br />

Hortteams und der Hortkinder<br />

der AWO-Kita „Spatzenhaus“<br />

Foto: privat<br />

Die „Spatzenhaus“-Hortkinder tauchten ganz tief ins Märchenland ein.<br />

Leserpost<br />

Schloss Pressel: Einwohnerin beklagt Zustand der Baustelle<br />

Ilka Trültzsch beklagt unter anderem<br />

die mangelde Baustellensicherung<br />

sowie das wuchernde<br />

Unkraut.<br />

Foto: privat<br />

und dann gibt es noch einen großen<br />

Mauerdurchbruch im Keller.<br />

Gleich im Eingangsbereich findet<br />

man einen ungesicherten Stromkasten,<br />

der zur Stromversorgung<br />

der Baustelle dient. Ich in meiner<br />

Jugendzeit hätte dort mit Freunden<br />

schon mein Unwesen getrieben,<br />

was jetzt keine Anstiftung für die<br />

heutige Jugend sein soll.<br />

Schlimmer noch finde ich den Zustand<br />

des Schlosses. Das undichte<br />

Dach, zerschlagene Fensterscheiben,<br />

offene Durchbrüche. Fragt<br />

man sich, wie lange dieser Zustand<br />

anhalten soll. Der Winter naht und<br />

mit den derzeitigen Gegebenheiten<br />

wird die Substanz nicht besser.<br />

Lieber Herr Schneider, seit Ihrem<br />

Amtsantritt reden Sie von einem<br />

Bürgerhaus in Pressel, wann endet<br />

die Odyssee? So langsam – nur<br />

ganz langsam, wenn man bedenkt,<br />

wie lange sie schon Bürgermeister<br />

sind – fühlt man sich verarscht.<br />

Ilka Trültzsch


<strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong><br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong> AUS TIEFENSEE 21<br />

Bankratssitzung tagt auf dem Anger neben dem Brunnen<br />

Da sind sie ja wieder<br />

(Tiefensee/Wsp/ny). Am vergangenen<br />

Sonntag zogen die strohhuttragenden<br />

Herren der Tiefenseer<br />

Bankratssitzung wieder an ihren<br />

angestammten Platz. Na, gut –<br />

nicht ganz, denn der befindet sich<br />

eigentlich unmittelbar neben dem<br />

Mühlsteintischchen. Doch der Anger<br />

wurde so gestaltet, dass sich<br />

nun eine neue kleine gepflasterte<br />

Fläche zwischen dem Brunnen<br />

und einer schattenspendenden<br />

Eiche befindet. Dort wurden vier<br />

Bänke zum Sitzen aufgestellt.<br />

Ja, so ganz glücklich sind sie<br />

über das Endergebnis nicht. „Die<br />

Jetzt wieder täglich auf dem Anger: die Herren der Bankratssitzung.<br />

Fotos: (Wsp) Nyari<br />

Leserpost<br />

Tiefensee begrüßt Tiefensee<br />

(Tiefensee/Wsp). Fünf Jahre ist<br />

es her, als die Kameraden der<br />

Feuerwehr Tiefensee überraschend<br />

Besuch erhielten. „Das war zum<br />

Weihnachtsbaumverbrennen“, erinnert<br />

sich Ronny Küster, ehemaliger<br />

stellvertretender Wehrleiter<br />

von Tiefensee, zurück. „Plötzlich<br />

standen fremde Gesichter vor uns.<br />

Diese fremden Gesichter kamen aus<br />

Tiefensee, nur nicht aus unserem<br />

Dorf.“ Lachend wurde uns erklärt,<br />

dass es in Brandenburg ein weiteres<br />

Tiefensee gibt. Und so entstand<br />

eine Freundschaft zwischen den<br />

beiden Freiwilligen Feuerwehren,<br />

Tiefensee in Sachsen und Tiefensee<br />

in Brandenburg.<br />

Fünf Jahre hat es gedauert, bis<br />

ein Wiedersehen zustandekam.<br />

,,90 Jahre Feuerwehr Tiefensee“<br />

(Brandenburg) war der Anlass. Und<br />

so waren wir an der Reihe uns das<br />

„andere“ Tiefensee anzuschauen.<br />

Ende Juni, früh am Morgen ging<br />

es los, 222 Kilometer, östlich an<br />

Berlin vorbei. Natürlich reist man<br />

zu so einer Feierlichkeit nicht<br />

ohne Überraschung an. Unsere<br />

historische Omnibusspritze war<br />

mit im Gepäck und die passende<br />

Uniform haben wir uns im Vorhinein<br />

geliehen.<br />

Die Tiefenseer Kameraden mit ihrer Traditionsspritze<br />

Mühlensteintischchen mit Brunnen<br />

Wege, die gesandet und nicht gepflastert<br />

wurden, laufen sich mit<br />

einem Rollator schlecht und der<br />

Sand ist sehr staubig“, so einer<br />

der Herren. Aber, man wolle nicht<br />

meckern, und so stießen die sieben<br />

Senioren auf den neuen Platz an.<br />

Gefrühstückt wurde auf dem Weg,<br />

unter einer großen Eiche. Nach<br />

einem herzlichen Empfang ging<br />

es dann auch schon zum Umzug.<br />

Mit Trommeln, Trompete und verschiedenen<br />

Martinshörnern wurde<br />

der Festumzug laut unterhalten. Die<br />

Omnibusspritze wurde mit Manneskraft<br />

gezogen, denn Pferde haben<br />

bei so viel Gepäck einfach nicht<br />

mehr in den Kofferraum gepasst.<br />

Auf der Festwiese angekommen<br />

ging es mit verschiedenen Programmpunkten<br />

weiter. Eine Tanzgruppe,<br />

die Hundestaffel und<br />

ein nachgespielter technischer<br />

Hilfeeinsatz der Feuerwehr waren<br />

zu sehen. Bei einem Löschangriff<br />

wurde unsere Spritze natürlich<br />

von Einsatzkräften beider gleichnamiger<br />

Wehren in präsentiert.<br />

Zum Abend hin gab es auch einen<br />

musikalischen Beitrag unserer<br />

Kameradin Nicole Sonnenberg mit<br />

ihrer Trompete. Das Fest wurde<br />

kurzzeitig durch einen Einsatz<br />

unterbrochen. Ein Bungalow hat<br />

in Tiefensee Feuer gefangen. Nach<br />

dem Einsatz ging es aber munter<br />

weiter und auch das WM-Spiel<br />

Deutschland gegen Schweden<br />

wurde live übertragen. Nach dem<br />

Fußballspiel stieg die Stimmung<br />

noch weiter nach oben und es wurde<br />

bis in die frühen Morgenstunden<br />

gemeinsam getrunken, getanzt,<br />

gelacht und noch mehr getanzt.<br />

Am nächsten Morgen wurden wir<br />

mit einem leckeren Frühstück überrascht,<br />

gut gestärkt und mit vereinten<br />

Foto: privat<br />

Treff ist täglich von 16.30 Uhr bis<br />

zur Feierabendglocke um 18 Uhr.<br />

Die Begrünung des Platzes ist für<br />

Herbst vorgesehen.<br />

Übrigens: Die Existenz einer Altherrenrunde<br />

lässt sich in Tiefensee<br />

Jahrzehnte zurückverfolgen.<br />

Kräften räumte sich danach die Festwiese<br />

fast wie von alleine auf. Nach<br />

getaner Arbeit wurden wir noch zu<br />

einem spontanen Grillen eingeladen.<br />

Die Trompete wurde noch einmal<br />

ausgepackt und jeder durfte/musste<br />

versuchen, diesem Instrument einen<br />

Ton zu entlocken. Nicht jeder hat es<br />

geschafft, aber alle haben gelacht.<br />

So richtig wollte sich keiner verabschieden.<br />

Und so wurde die Abfahrt<br />

immer weiter hinausgezögert.<br />

Nach einer gemeinsamen Ortsumwanderung<br />

erreichten die letzten<br />

Kameraden am späten Abend das<br />

Heimatdorf Tiefensee in Sachsen.<br />

Wir bedanken uns noch einmal für<br />

das einmalige Wochenende und<br />

sind überzeugt, dies war nicht das<br />

letzte Treffen. Schließlich sind wir<br />

Tiefenseer und das nächste Jubiläum<br />

kommt bestimmt.<br />

Natürlich wäre diese tolle Reise<br />

ohne Unterstützung nicht möglich<br />

gewesen. Wir möchten uns bei<br />

der Profiroll Technologies GmbH,<br />

Siegfried Händler von Kutsche,<br />

Kremser & Co. und den Alters- und<br />

Ehrenkameraden der Feuerwehr<br />

Delitzsch ganz herzlich bedanken.<br />

Die Kameradinnen &<br />

Kameraden der Feuerwehr<br />

Tiefensee/Sachsen


22<br />

ZU GUTER LETZT<br />

<strong>15</strong>. August <strong>2018</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

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Der nächste <strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong> erscheint am<br />

29. August<br />

mit dem Sonderthema<br />

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Runder Geburtstag in Tiefensee: Dreschflegelgruppe und Feuerwehr gratulierten<br />

Andreas Scheeren feierte seinen 70.<br />

Gibt‘s hier was auf die Rübe? Nein, die traditionelle Dreschflegelgruppe<br />

gratuliert Andreas Scheeren zum 70. Geburtstag.<br />

(Tiefensee/Wsp/ny). Oh, hier<br />

gibt‘s was mit dem Flegel auf die<br />

Rübe! Nein, natürlich nicht! Die<br />

traditionelle Dreschflegelgruppe<br />

gratulierte Andreas Scheeren aus<br />

Tiefensee ebenso wie viele, viele<br />

andere Menschen auch, zu seinem<br />

70. Geburtstag. Und der Jubilar<br />

feierte seinen Ehrentag gleich<br />

zweimal.<br />

Die offizielle Familienfeier ging<br />

in Löbnitz festlich über die Bühne.<br />

Die erste Feier, direkt am Geburtstag<br />

galt „dem lieben Fußvolk“ und<br />

der Strom der Gratulanten riss<br />

den ganzen Tag bis in die Nacht<br />

hinein nicht ab, denn der Gastgeber<br />

gilt als einer der beliebtesten<br />

und engagiertesten Einwohner des<br />

Bad <strong>Dübener</strong> Stadtteils. Die nette<br />

Umschreibung für „Hansdampf in<br />

allen Gassen“ verrät schon, dass<br />

Andreas Scheeren immer dort<br />

anzutreffen ist, wo eine helfende<br />

Hand gebraucht wird.<br />

Aufgewachsen in Bad Düben zog<br />

er vor 51 Jahren nach Tiefensee. Er<br />

hatte seine Renate jung geheiratet<br />

und lebt seitdem mit der Familie<br />

auf dem Gehöft ihrer Eltern. Zwei<br />

Kinder erblickten das Licht der<br />

Welt und schenkten dem Paar drei<br />

Enkelkinder.<br />

Als gelernter Kfz-Schlosser arbeitete<br />

Andreas Scheeren in der<br />

Bad <strong>Dübener</strong> Firma Kühne und<br />

wechselte später in die Niederlassung<br />

nach Wiedemar. Seinen<br />

wohlverdienten Ruhestand genießt<br />

der Jubilar mittlerweile seit sieben<br />

Jahren. Doch, wie heißt ein<br />

bekanntes Sprichwort? „Rentner<br />

haben niemals Zeit“. Und genau<br />

das dürfte weitestgehend auch auf<br />

das Geburtstagskind zutreffen.<br />

„Er packt dort an, wo Hilfe benötigt<br />

wird“, umschreibt Siegfried<br />

Gräfe das Tun seines benachbarten<br />

Freundes. Und wie Axel Schulz<br />

hinzufügt, sei Andreas Scheeren<br />

so etwas, wie ein Mädchen für alles<br />

im Dorf und ein Motor für vieles,<br />

was in Tiefensee an Positivem<br />

passierte.<br />

Aufgrund seines Engagements<br />

ernannten ihn die Kameraden der<br />

Freiwilligen Feuerwehr Tiefensee<br />

bereits vor zehn Jahren zum Ehrenmitglied<br />

und können natürlich<br />

auf den Geehrten zählen. Anderen<br />

ist Andreas Scheeren auch bekannt<br />

als führender Kopf der historischen<br />

Dreschflegelgruppe, die in den<br />

vergangenen Jahren insbesondere<br />

an der Tiefenseer Mühle beim<br />

Schaudreschen zu erleben war.<br />

Viele Jahre war der heute 70-Jährige<br />

auch der führende Kopf der<br />

Nachbarbiergruppe, deren stimmungsvolle<br />

Feste Kultstatus besitzen.<br />

Mittlerweile gab Andreas<br />

Scheeren den organisatorischen<br />

Die Dreschflegelgruppe in Aktion<br />

Staffelstab ab und rückte in die<br />

zweite Reihe. Ja, und dann gibt<br />

es da noch die Bankratssitzungen<br />

mit den strohhuttragenden Männern<br />

und den Tiefenseer 11-Uhr-<br />

Nachbarschafts-Kommunikations-<br />

Tisch. Dass er dabei nicht fehlen<br />

darf, versteht sich in diesem Zusammenhang<br />

von selbst.<br />

Lobende Worte gibt es auch aus<br />

dem Bad <strong>Dübener</strong> Rathaus. „Für<br />

mich ist Andreas Scheeren ein<br />

Tiefenseer mit Leib und Seele und<br />

ein sehr hilfsbereiter Einwohner im<br />

Ort“, lobt Bürgermeisterin Astrid<br />

Münster. Er sei ein Mann, auf den<br />

man sich verlassen kann und der<br />

mit seiner angenehmen Art auch<br />

für Nachbarschaftsfrieden im Dorf<br />

sorgt.<br />

Fotos: (Wsp) Nyari

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