Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 15 - Jahrgang 2018

Verlagshaus.Heide.Druck

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch

25 Jahre

Dübener

Wochenspiegel

26. Jahrgang | Nummer 15 | 15. August 2018 | www.duebener-wochenspiegel.de

In der Zeitung enthalten: Amtsblatt der Stadt Bad Düben

Amtsblatt der Gemeinde Laußig

Live-Übertragungen der RB-Auswärtsspiele

Fantreff im Horst-Stahnisch-Stadion

Der „harte Kern“ der Bad Dübener KurstadtBullen ist bei den Heimspielen

in der Red-Bull-Arena dabei.

Foto: privat

(Bad Düben/Wsp). Wie schon in

den letzten beiden Jahren wird der

FV Bad Düben auch in der neuen

Saison die Auswärtsspiele von RB

Leipzig in der Bundesliga und bei

erfolgreicher Qualifikation auch

im Europapokal live im Vereinsheim

des Horst-Stahnisch-Stadions

übertragen. Dieser Fantreff der

Nur 1 Tag

KurstadtBullen ist für jedermann

und natürlich auch jede Frau geöffnet.

In geselliger Runde kann man

dort von Gleichgesinnten auch alle

Neuigkeiten von den Roten Bullen

erfahren. Vorab schon einmal ein

herzliches Dankeschön an unseren

Fußballverein!

Michael Seidel

Dienstag, 21.Aug. von 10 Uhr bis 17 Uhr

Bad Düben- Hotel National - Saal (Ritterstr. 16)

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400 Jahre Dreißigjähriger Krieg

Historisches Feldlager an der

Obermühle muss ausfallen

(Bad Düben/Wsp/kp). Das für

das letzte August-Wochenende

(24. – 26.08.) angesetzte historische

Feldlager an der Obermühle

wurde abgesagt. Dies teilte der

Bad Dübener Hobbyhistoriker

Günter Tempelhof, Projektkoordinator

des Jubiläums „400 Jahre

Dreißigjähriger Krieg“, mit. „Ich

bedauere diesen Schritt, da ich sehr

an diesem Biwak-Projekt hänge.

Aber aus objektiver Sicht ist es

einfach nicht möglich“, sagt er.

Als Grund nennt er unter anderem

die Bauverzögerungen rund um

die Ölmühle.

„Wir hatten den ursprünglichen

Schauplatz von der Burg zur

Obermühle verlegt. Da sich die

Arbeiten aber wohl bis in den

Herbst ziehen, konnten wir die

geforderten sanitären Anlagen

Achtung Betrüger

(Bad Düben/Wsp). Die Deutsche

Glasfaser GmbH (DG) warnt

vor Betrügern. Laut Angaben

des Unternehmens sei in Bad

Düben ein gewisser Herr Lars

Jahn als Hausbegeher unterwegs.

Er gebe sich als Mitarbeiter im

Auftrag von Deutsche Glasfaser

aus und soll schon Haus- bzw.

Wohnungsbegehungen in der

Grünstraße und Am Schwarzbach

durchgeführt haben. „Dabei soll

er geäußert haben, dass die bisherigen

Hausbegehungen nichtig

seien und erneut durchgeführt

werden müssten. Diese Informationen

sind falsch. Generell werden

nur dann Hausbegehungen

wiederholt, wenn der Kunde das

nicht absichern“, erklärt Tempelhof.

Zudem sei es finanziell und

logistisch nicht stemmbar, die

Arbeitscontainer der Baufirmen für

ein Wochenende zu räumen.

Damit fällt ein Highlight weg. Es

bleiben aber noch die Ausstellungen:

Noch bis Ende Oktober

laden die fünf nordsächsischen

Museen in Bad Düben (NaturparkHaus),

Delitzsch, Eilenburg,

Taucha und Torgau zur Besichtigung

der unterschiedlichen Sonderausstellungen.

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04849 Bad Düben

Ihr regionaler Partner

Falscher Hausbegeher unterwegs

Wir wärmen Sie auf!

wünscht“, stellt DG-Sprecherin

Nancy Pfaff klar. Der Hausbegeher

müsse seinen Foto: Ausweis Künstler gut

sichtbar am Körper tragen.

„Verunsicherte Kunden können

bei unserer Service-Hotline unter

02861 / 890600 oder im Baubüro

in der Altstädter Straße 7 in Bad

Düben die Identität des Hausbegehers

hinterfragen oder sich im

Baubüro zu den bekannten Öffnungszeiten

melden“, sagt Pfaff.

Hausbegehungstermine würden

im Vorfeld telefonisch oder per

E-Mail vereinbart. Man solle

niemandem Zutritt zur Wohnung

gewähren, der unangemeldet

kommt oder sich nicht ausweisen

kann.


2

AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 15. August 2018

Bahnübergang Laußig – Görschlitz

Bauarbeiten werden eine Woche eher fertig

Ab sofort geht es hier holperfrei rüber. Der Bahnübergang zwischen Görsch litz und Laußig wurde in der letzten

Woche saniert.

Foto: (Wsp) Phillipp

(Laußig/Wsp/kp). Zum Redaktionsschluss

deutete alles darauf

hin, dass die Sanierungsarbeiten

am Laußiger Bahnübergang in

Richtung Görschlitz eine Woche

eher fertig werden als geplant.

Somit rollt der Verkehr pünktlich

zum Schulstart wieder umleitungs-

Gottfried Weihe erhält Heide-Preis 2018

Verliebt in die Dübener Heide

(Schwemsal/Wsp/ros). Gottfried

Weihe hat den Heide-Preis 2018

erhalten. „Uns hat sein Engagement

für seine Heimatregion, für

Schwemsal und die Heide imponiert“,

sagt Alexander Schütz. Er

ist Inhaber des Bad Dübener Verlagshauses

„Heide-Druck“, das den

Preis gestiftet hat und gemeinsam

mit dem Verein Dübener Heide

übergibt.

Heidevereinsvorsitzender Axel Mitzka (l.) und „Heide-Druck“-

Inhaber Alexander Schütz (r.) mit Gottfried Weihe. Der Schwemsaler

erhielt den Heide-Preis 2018. Fotos: (Wsp) Rostalsky

Auch Heidevereinschef Axel Mitzka

lobt Weihe, der „immer offen

für Neues“ war und dessen Ideenreichtum

bis heute nicht zu Ende ist.

„Gottfried Weihe ist zweifellos mit

verantwortlich dafür, dass Schwemsal

ein echter Heidemagnet ist.“

Weihe selbst macht aus seiner Freude

über die Preisverleihung keinen

Hehl. Als Ehre für sein Lebenswerk

will er sie aber nicht verstehen. „Da

k o m m t

schon noch

e t w a s “ ,

meint der

66-Jährige.

Zwar

hat er Anfang

des

Jahres die

Schlüssel

der

von i h m

seit 2003

bewirtschafteten

Schwemsaler

Gutsscheune

abgegeben.

Als Ortsbürgermeister will Weihe

aber weiter für sein Dorf, die Region

und die Heide streiten. „Ich fühle

mich wohl hier“, sagt der

studierte Mathematiker.

Gottfried Weihe ist

heimatverbunden.

Das erklärt er geradeheraus.

Das

lebt er auch. Weihe

macht sich stark im

Verein „Miteinander

Leben Lernen

Sachsen-Anhalt“, in

der Pension und dem

Seelsorgeheim „Haus

Einkehr“ und in der Kita

Der vom Verlagshaus „Heide-

Druck“ gestiftete Heide-Preis

wird an Personen verliehen, die

sich in besonderer Weise für die

Region engagiert haben.

Dübener

Wochenspiegel

Jubiläums-Aktion

Wer hat das rote

Kleeblatt?

(Wsp). Anlässlich seines 25. Geburtstages

hat der Dübener Wochenspiegel

in dieser Ausgabe

wieder die Gewinn-Aktion „rotes

Kleeblatt“.

In einer Zeitung dieser Auflage

wurde ein rotes Kleeblatt eingedruckt.

Wer diese Zeitung bekommen

hat (wir wissen selber nicht,

wer die oder der Glückliche sein

wird), kann sich bei uns im Verlag

50 Euro abholen (natürlich nur mit

Gewinnerfoto).

frei auf der Verbindungsstraße

zwischen den beiden Alt-Gemeinden

– und vor allem endlich auch

holperfrei. Die Schäden waren in

den letzten Jahren nicht zu übersehen.

Die Maßnahme erledigte die Falkenhahn

Bau GmbH aus Teutschenthal

bei Leipzig und kostete

gut 37.000 Euro. Lediglich 10

Prozent trägt davon die Gemeinde.

Der Rest kommt aus dem

Instandsetzungs-Programm „Förderung

kommunaler Straßen- und

Brückenbau“.

In einem Abwasch haben die ortsansässigen

Leonhard-Moll-Betonwerke

ihr Anschluss-Gleis erneuert.

Die Strecke zwischen Eilenburg

und Bad Düben wird seit etwa 20

Jahren ausschließlich von der Deutschen

Regionalbahn und den Moll-

Werken genutzt. So befährt unter

anderem auch die Heide-Bahn an

vereinzelten ausgewählten Aktionstagen

wie Weihnachten oder zum

Wittenberger Stadtfest „Luthers

Hochzeit“ die Gleise.

„Wurzelbude“.

Die Gutsscheune

in Schwemsal ist

eines der bekanntesten

Gebäude der

Region. Ein altes Gemäuer wurde

abgetragen, am neuen Ort aufgebaut

und zum kulturellen Zentrum

entwickelt. Die Scheune wurde

Dreh- und Angelpunkt des Heidelebens.

Hier nahm die Heidemesse

ihren Anfang. Hier fanden immer

wieder Versammlungen der Heideaktionäre

statt.

Als Imker in der Heide zum ersten

Mal die Idee des Bee-Pass präsentierten,

dauerte es nicht

lang, bis im Scheunengarten

die erste etwas

andere Bienenbehausung

stand. Die Heide

braucht Ideen. Davon

ist Gottfried Weihe

überzeugt. Er hat jahrelang

in der Leader-

Aktionsgruppe für

den Landstrich zwischen

Halle, Leipzig

und Wittenberg geworben.

Er hat aber auch ein

Gefühl dafür, wie

Heide schmeckt.

Gärtnern ist seine

Leidenschaft. Im

Gutsscheunengarten

gab es immer reichlich Obst

und Gemüse. Nach dem Abschied

von der Scheune war der Traum

vom Garten nicht ausgeträumt. Am

Schwemsaler Ortsausgang werkelt

Weihe an seinem neuen Reich.

Stillsitzen ist nicht. Auch dafür gibt

es den Heide-Preis.


Dübener

Wochenspiegel

15. August 2018 AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3

Bock auf Job?

Nächste Jobmesse in Mehrzweckhalle

(Bad Düben/Wsp). Die Stadt Bad

Düben lädt gemeinsam mit dem

Arbeitgeberservice der Agentur

für Arbeit Oschatz und des Jobcenters

Nordsachsen zur 2. Jobmesse

„Bock auf Job – Unternehmer

der Region für Arbeitnehmer und

Auszubildende der Region“ am

kommenden Freitag (17.08.) von 10

bis 13 Uhr in die Mehrzweckhalle

LANDschafftTHEATER

Helfer gesucht für

„Die große Reise“

(Bad Düben/Wsp/kp). Die dritte

Auflage des LANDschafftTHE-

ATERs rückt immer näher. Am

25. August ist Premiere für „Die

große Reise“. Wie von Henriette

Lippold vom Organisations-Team

zu erfahren ist, werden noch unterstützende

Hände gesucht. „Wer

uns helfen mag beim Kulissen

bauen oder auch bei der Betreuung

der Aufführungen kann sich sehr

gern an uns wenden“, sagt Lippold.

Zuschriften gehen an landschaftstheater@gmx.de.

Der nächste Dübener

Wochenspiegel

erscheint am 29. August.

Impressum

Dübener Wochenspiegel

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

www.duebener-wochenspiegel.de

www.heide-druck.com

Redaktion:

ViSdP:

Alexander Schütz (as)

Kevin Phillipp (kp)

Heike Nyari (ny)

Ulf Rostalsky (ros)

Layout: Anja Sambale

Anzeige: Sybille Spielbühler

Druck: AROPRINT Bernburg

Erscheinungsweise:

mittwochs aller 14 Tage

Auflage: 11.600 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und

Redaktion übernimmt der Verlag keine

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes

Material keine Haftung. In Leserbriefen

geäußerte Meinungen müssen nicht mit

jener der Redaktion übereinstimmen.

am Kirchplatz nach Bad Düben ein.

Bürgermeisterin Astrid Münster

wird gemeinsam mit Mark Gäbelein

vom Jobcenter Nordsachsen

um 10 Uhr die Messe eröffnen. Es

wird verschiedene Aktionen während

der Messe geben, wie Fahrzeug-

und Maschinenvorführung,

Styling zum Vorstellungsgespräch

und Bewerbungsmappen-Check.

„Ärger

Ausstellung in Löbnitzer Kirche

Versteinertes vor Nohas Zeiten

(Löbnitz/Wsp/ny). Im April eröffnete

in der Löbnitzer Kirche

eine interessante Ausstellung mit

dem Titel „Versteinertes vor Nohas

Zeiten“. Dabei handelt es sich um

erstaunliche Zeugnisse der Erdgeschichte,

denn diese Funde sind

bis zu 500 Millionen Jahre alt. Die

Ausstellungsstücke aus der Privatsammlung

von Paul Müller können

noch bis zum Herbst

besichtigt werden.

Doch, was der Gast

zu sehen bekommt,

ist nur ein kleiner Teil

dessen, was der heute

75-Jährige in seinem

Leben zusammentrug.

Er besitzt fossile

Funde, die er in den

zurückliegenden 50 Jahren zusammentrug,

fein säuberlich sortierte,

archivierte und beschriftete. In

großen und kleinen Schränken,

Fächern, Regalen, Vitrinen und

Schubladen liegen unzählige verschiedenartige

Mineralien sowie

Bernsteine, Knochen, Seeigel und

Korallen. Inzwischen besitzt der

Sammler Exemplare aus allen

Erdzeitaltern von Devon bis Tertiär.

Sein Herz schlägt besonders

für steinernes Holz und stolz ist

der Löbnitzer auch auf seine 74

Meteoritenteile.

Schon als kleiner Junge konnte

sich Paul Müller für dieses Thema

begeistern, was vielleicht auch

daran lag, dass sein Großvater

im Bergbau tätig war und viel zu

erzählen wusste. Seine Kindheit

verbrachte er im Mansfelder

Land, wo Kupferschiefer abgebaut

wurde. Da konnte man schon

das eine oder andere Relikt in

den Abraumhalden finden, wenn

§ ?

„Ärger mit dem

mit dem Vermieter“?

Rechtsanwälte Kühn & Schreiber

04849 Bad Düben

Neuhofstr. 23 • Tel.: 03 42 43 / 2 88 65 • Fax: 2 88 66

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Rechtsanwältin Elisa Rudolph als freie Mitarbeiterin

Paul Müller in einem seiner Ausstellungsräume. Auch versteinertes

Holz (kl. Foto) ist dabei.

Fotos: (Wsp) Nyari

man eine Weile darin

stöberte.

1971 zog Paul Müller

mit seiner Frau nach

Löbnitz und arbeitete

als Schlosser bei der LPG. Inspiriert

durch das Fachbuch „Mineralfundstellen

in der DDR“ machte

er sich in seiner Freizeit oder auch

auf Urlaubsreisen immer wieder

gern auf die Suche nach Mineralien.

Egal ob Harz, Erzgebirge oder

Ostsee – der Sammler wusste meistens

genau, wo er suchen musste.

Doch auch Exkursionen in Tagebaugebiete

und Steinbrüche der

Region begeisterten den Fossilien-

Liebhaber und selbst in Kiesgruben

kann man seiner Meinung nach den

einen oder anderen kleinen Schatz

bergen.

Für den Löbnitzer ist Skandinavien

äußerst faszinierend, denn „von

dorther stammen viele Fossilien,

die wir bei uns finden. Sie wurden

durch die Eiszeit nach Deutschland

transportiert“, weiß der 75-Jährige.

Übrigens: Sein umfangreiches

Wissen, das er sich in all den Jahrzehnten

aneignete, gibt er auch gern

weiter, z.B. bei Ausstellungen sowie

Vorträgen und Führungen.

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4 AUS DER REGION

15. August 2018

Dübener

Wochenspiegel

Jugendfeuerwehr

Roy Weber erhält die Leistungsspange

(Bad Düben/Wsp). Alle Jahre

wieder kommen die Jugendlichen in

der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule

Sachsen (LFS)

für eine Woche zusammen, um für

die Leistungsspange der Deutschen

Jugendfeuerwehr zu trainieren und

entsprechend am Ende die Abnahme

zu bestehen.

In diesem Jahr kamen aus ganz

Sachsen 102 Jungen und 31 Mädchen

nach Nardt, um die höchste

Leistungsbewertung der Deutschen

Jugendfeuerwehr (DJF), die Leistungsspange,

zu erhalten.

Die Bedingungen für die Abnahme

ist dabei das allgemeine und im

Speziellen feuerwehrtechnische

Wissen und Können, die Schnelligkeit

und Ausdauer sowie die Stärke

und Gewandtheit. So werden die

Jugendlichen in folgenden fünf

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sichtbar.

Foto: privat

Sparten bewertet:

• dem Auslegen einer Schlauchleitung

als „Schnelligkeitsübung“

• dem Vortragen eines Löschangriffes

• dem Beantworten von Fragen

• einem Staffellauf

• dem Kugelstoßen

Roy Weber hatte dabei drei Tage

Zeit, zusammen mit seiner Gruppe

die Tätigkeiten gemeinsam zu üben.

Er wurde dabei seitens des Landkreises

von der Geschäftsstellenleiterin

Cornelia Dorn vor Ort betreut.

Am Samstag freute sich der Bundesjugendleiter

Christian Patzelt,

dass es seit Längerem auch im

Kreisfeuerwehrverband Delitzsch

e.V nun wieder einen Jugendlichen

gibt, dem er diese Auszeichnung

persönlich verleihen durfte.

Georg Seitz

Kleinanzeigen der anderen Art

• Lieber Manfred, ich habe schon lange vermutet, dass Du auf

Kontaktanzeigen anderer Frauen antwortest, deshalb habe ich

selber eine aufgegeben. Bingo – jetzt hast Du Deiner eigenen

Frau geantwortet. Ab sofort schau Dich bitte lieber bei den

Wohnungsanzeigen um.

• Mann mit Grill sucht Frau mit Kohle.

• Welcher reiche Mann möchte nach der Heirat glücklich in den

Armen einer attraktiven Frau sterben? Chiffre....

„Sachsengespräch“ in Eilenburg

MP Kretschmer kommt ins Bürgerhaus

(Eilenburg/Wsp). Wie gestalten

wir unsere Zukunft im Freistaat

Sachsen? Wie organisieren wir den

Zusammenhalt in unserer Gesellschaft?

Wie packen wir die großen

und kleinen Herausforderungen

in unserem Dorf und in unserer

Stadt gemeinsam an? Um diese und

viele weitere Fragen geht es am 20.

August (Beginn: 19 Uhr, Einlass

ab 18.15 Uhr) in Eilenburg beim

nächsten „Sachsengespräch“.

Ministerpräsident Michael Kretschmer

und Landrat Kai Emanuel laden

dazu gemeinsam die Bürgerinnen

und Bürger ins Bürgerhaus Eilenburg

(Franz-Mehring-Straße 23)

ein. Mit dabei sein werden Ministerinnen

und Minister bzw. Staatssekretärinnen

und Staatssekretäre

aus allen sächsischen Ministerien.

Ablauf: 19 Uhr: Begrüßung und

Vorstellung der Teilnehmer im

Großen Saal, 19.30 Uhr: Gespräche

an einzelnen Thementischen, 20.30

Uhr: Abschlussrunde im Großen

Saal.

In ungezwungener Atmosphäre

kann man mit den Vertretern der

Staatsregierung und dem Landrat

ins Gespräch kommen, Fragen äußern

und Ideen zur gemeinsamen

Gestaltung dieses Landes vorstellen.

Die Gesprächsthemen reichen von

Bildung, Sicherheit, Straßen- und

Radwegebau, öffentlichem Nahverkehr,

Breitbandausbau, Wirtschaft,

Integration bis hin zur medizinischen

Versorgung auf dem Land.

Kretschmer: „Die Sachsengespräche

sind auch für mich immer

wieder eine große Bereicherung, aus

denen ich zahlreiche Anregungen

mitnehme.“

Der nächste Dübener

Wochenspiegel

erscheint am

29. August.

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Dübener

Wochenspiegel

15. August 2018 AUS DER REGION 5

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Roter Turm in Pouch wieder begehbar

Atemberaubender Blick und große Geschichte

(Pouch/Wsp/ros). Der Rote Turm

in Pouch ist wieder offen. Samstags

und sonntags kann der hoch

über Goitzsche und Muldestausee

thronende Burgfried aus dem 13.

Jahrhundert bestiegen werden. Der

Weg hinauf auf die Aussichtsplattform

in 30 Meter Höhe hat es in

sich. Mehr als 100 Stufen müssen

genommen werden. Die Aussicht

entschädigt für alles.

Der Turm lockt mit einem Rundblick

auf Goitzsche, Seelhausener

See und Muldestausee. Mühelos

sind außerdem die markanten

Landmarken in der Nachbarschaft

zu erkennen. Bayer, Heraeus,

der Bitterfelder Hafen und die

Stadtkirche. Der Petersberg zeichnet

sich am Horizont ab. In anderer

Richtung tauchen die Hohburger

Berge auf. Völkerschlachtdenkmal

und Uni-Hochhaus in Leipzig

rücken ins Blickfeld. Flugzeuge

im Landeanflug auf den Flughafen

Leipzig/Halle können beobachtet

werden.

Zum Blick kommt die

Geschichte. Demnach

soll Ritter Hans von

Pouch mit dem Teufel

in einen Trinkwettstreit

getreten sein. Der Teufel

forderte als Wetteinsatz

die Seele des Ritters.

Hans von Pouch stand

die Teufelsquaste und mit

ihr die Aussicht auf niemals

zur Neige gehende

Der Rote Turm ist ein Burgfried aus dem 13. Jahrhundert. Die hölzerne

Treppe im Turm hatte über die Jahre gelitten. Sie wurde repariert.

Fotos: (Wsp) Rostalsky

Trinkvorräte ins Haus. Kurz und

gut. Der Ritter gewann das vermeintlich

ungleiche Duell: Mit

List und Tücke, versteht sich.

Und die Teufelsquaste findet sich

in einer Vitrine auf halber Höhe

des Turms.

Das imposante Bauwerk war seit

April 2016 für Besucher gesperrt.

Feuchtigkeit hatte Teilen der hölzernen

Treppe derart zugesetzt,

dass sie sich verzog und damit

die nötige Trittsicherheit nicht

mehr gewährleistet war. Für

die Sanierung des Turms wurden

40.000 Euro veranschlagt.

Die Kosten haben sich am Ende

Kommune, Landkreis und Sparkasse

geteilt.

Der Rote Turm ist ab Dorfplatz

Pouch über einen schmalen Weg

neben dem Feuerwehrgebäude

erreichbar. Auch vom Goitzscherundweg

gelangt man zum

Turm. Dann allerdings sind noch

einige Höhenmeter mehr zu absolvieren.


6

RATGEBER FREIZEIT 15. August 2018

Dübener

Wochenspiegel

20.

EINTRITT FREI

am 1. September

ab 18 Uhr

im

Hotel National

mit Live-Band

„THE DREPS“

Geburtstag

SCHMETTERLINGS

PARK

Wittenberg

Festwochenende

Sa. 25. + So. 26.8.

Samstag bis 21 Uhr geöffnet

Für das leibliche Wohl wird gesorgt durch:

Hermie´s Räucherkunst

Erbsensuppe

Gegrilltes

Ritterstr. 16 • 04849 Bad Düben • Tel.: 034243 / 28 69 900 • www.hotelnational.net

Fahrt in den Landtag

Kameraden und Senioren auf Tour

(Tiefensee/Wsp/ny).

Der monatlich stattfindende

Tiefenseer

Rentnertreff, den

die Landfrauen organisieren,

legte

eine kurze Sommerpause

ein. Nun

steht die nächste

Veranstaltung vor der Tür. Am 5.

September folgen die Tiefensee

einer Einladung des

CDU-Abgeordneten

Jörg Kiesewetter

nach Dresden.

Rentner und Kameraden

der Freiwilligen

Feuerwehr

besichtigen den

Sächsischen Landtag sowie die

Frauenkirche und das italienische

Dörfchen.

am Mittwoch,

22. August

bis 21 Uhr geöffnet

alle Eintritte zum

1/2 Preis

viele

Highlights

(siehe

PR-Text)

Tropennacht

Fr. 31. 8., 19 Uhr

ein Stück tropischer Regenwald

mitten in Sachsen-Anhalt

Alaris Schmetterlingspark Wittenberg

Rothemarkstr. 131 • Tel.: 03491 / 666 380

www.schmetterlingspark-wittenberg.de

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Festspiel-Konzerte in Hohenprießnitz

(Wsp). Zwei abwechslungsreiche

Klassik-Konzerte bilden am 16.

und 19. August den Auftakt der

Schlossfestspiele auf Schloss Hohenprießnitz.

Am 16. August bringt

um 19.30 Uhr ein festliches Konzert

Werke französischer Komponisten

zu Gehör. Mit dabei ist Star-Sopranistin

Elizabeth Vidal, deren Stimme

sonst in der Le Grand Opera

Paris zu hören ist. Legendär wird

es am 19. August, wenn Natalia

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20 Jahre alaris Schmetterlingspark

(Wsp). Runder Geburtstag in Wittenberg:

Der alaris Schmetterlingspark

wird am 22. August 20 Jahre alt.

An jenem Mittwoch haben die Türen

zum halben Preis bis 21 Uhr geöffnet.

Es wird kleine Überraschungen für

die kleinen Gäste geben, ab 10 Uhr

ist aller zwei Stunden „Puppenschau“

und 13 Uhr ist Affenfütterung. Ein

nahezu identisches Programm wird

am darauffolgenden Festwochenende

(25./26.08.) angeboten.

Wiederum eine knappe Woche später,

am Freitag, den 31. August, lädt

der alaris Schmetterlingspark zur

21. Wittenberger Tropennacht. Die

Hauptattraktion sind dabei die Bananenfalter

mit einer Flügelspanne

zwischen 12 und 22 Zentimetern.

Wenn diese in der Dämmerung ihren

Hochzeitsflug absolvieren, jagen

sie in Gruppen mit atemberaubender

Geschwindigkeit

durch die Lüfte. Dieses Erlebnis

kann nur einmal im Jahr bestaunt

werden.

Parallel dazu suchen die

anderen Bewohner des Tropenwaldes

ihre Schlafplätze

auf. Die Passionsfalter

zum Beispiel bilden große

Nila &

Senel

Schlafgesellschaften. Bei ihnen dauert

es seine Zeit, bis jedes Tier seinen

angestammten Platz gefunden und

erkämpft hat. Nach einer Stärkung

und einem unterhaltsamen Vortrag

geht es danach in den nächtlichen

Regenwald. Abgesehen von der unvergesslichen

Stimmung gibt es dabei

jede Menge zu entdecken.

Alaris als einer der größten und

schönsten Schmetterlingsparks

Deutschlands ist vom 1. April bis 1.

November täglich von 9.30 bis 17.30

Uhr geöffnet. Zwischen 500 und 700

Tiere in 35 bis 40 verschiedenen

Arten können dabei gleichzeitig bestaunt

werden. Die Besucher können

sich in dieser Saison zudem gleich

auf dreifachen Zuwachs freuen. Zum

einen wurde eine neue Douglasien-

Brücken installiert und zum anderen

haben die Seidenäffchen Gesellschaft

bekommen. Nila

und Senel waren eine

Schenkung aus der Affenzucht

der Lutherstädter

Zoohandlung

von Irene Seifert.

Wir freuen uns auf Ihren

Besuch!

Die Seidenäffchen Oskar & Momo

haben Gesellschaft

bekommen.

Seidenaffen sind die kleinste Affenart

der Welt – Maximalgewicht 150 g.

Gutman, die „Queen of Cello“, und

Geigenlegende Viktor Tretyakov

zusammen mit ihren Meisterstudenten

im Barocksaal von Schloss

Hohenprießnitz musizieren. Der

Eintritt zu den Konzerten kostet

jeweils 23 Euro, Kartenreservierungen

bitte telefonisch unter

09405 / 50150. Restkarten gibt es

an der Abendkasse. Details zu allen

Konzerten finden Sie unter www.

schloss-hohenpriessnitz.de.

– Schenkung

aus der Affenzucht der

Zoohandlung Irene Seifert in Wittenberg –


Dübener

Wochenspiegel

15. August 2018 GUT INFORMIERT 7

Herzlichste Geburtstagsgrüße

an alle Löwen und Jungfrauen

Rosemarie König................ feiert am 15. August ihren 71.

Erika Garcarek.................... feiert am 18. August ihren 79.

Ilona Freßdorf..................... feiert am 20. August ihren 78.

Christa Börsch..................... feiert am 21. August ihren 83.

Sigrid Götz.......................... feiert am 21. August ihren 82.

Jürgen Dudek...................... feiert am 21. August seinen 72.

Gisela Teichler.................... feiert am 22. August ihren 65.

Renate Littmann.................. feiert am 23. August ihren 88.

Erika Gaube........................ feiert am 23. August ihren 69.

Ursula Schmidt................... feiert am 25. August ihren 89.

Anita Koch.......................... feiert am 26. August ihren 80.

Anna Hirschka.................... feiert am 27. August ihren 94.

Rosemarie Seidel................ feiert am 27. August ihren 79.

Eugen Baum........................ feiert am 27. August seinen 76.

Veranstaltungen der AWO

Di., 21.08., 14 Uhr, Modenschau (3 Euro Unkostenbeitrag);

Infos unter Tel.: 034243 / 5 13 08, Frau Heyer.

Tag der offenen Schmetterlingswiese

Tierische Puppenstuben gesucht

(Eilenburg/Wsp). Im Zuge der seit

einigen Jahren sachsenweit laufenden

Mitmachaktion „Puppenstuben

gesucht – Blühende Wiesen

für Sachsens Schmetterlinge“ beteiligt

sich der LPV (Landschaftspflegeverband)

Nordwestsachsen

am landesweiten „Tag der offenen

Schmetterlingswiese“ mit einer

Info-Veranstaltung

am Freitag, 17. August

von 10 bis 14 Uhr in

Eilenburg.

In Eilenburg werden

bereits seit zwei Jahren

einige städtische

Grünflächen als Beitrag

gegen den Artenschwund

schmetterlingsfreundlich

behandelt. Auf

diesen Schmetterlingswiesen

wird

seltener gemäht

und bei jeder Mahd

eine Teilfläche stehengelassen, so

dass dort Wildblumen blühen und

Schmetterlinge in allen Entwicklungsstadien

wieder Lebensraum

finden.

Der LPV Nordwestsachsen e.V., der

als regionaler Projektpartner die

Wiesenbesitzer vor Ort berät und

unterstützt, lädt an diesem Tag interessierte

Bürger ein, sich ab 10 Uhr

am neuen Bürostandort im Innenhof

der Schreckerstraße 30 in Eilenburg

und an der benachbarten Schmetterlingswiese

über das Projekt zu

informieren. Um 11.30 Uhr werden

wir in einem gemeinsamen Spaziergang

die Schmetterlingswiesen im

Eilenburger Stadtpark aufsuchen.

Gleichzeitig präsentiert der LPV

Nordwestsachsen seine aktuellen

Projekte, Angebote zur Umweltbildung

in seiner Funktion als

Naturschutzstation und berät zu

Streuobst, Artenschutz und möglichen

Förderungen von

Baum- und Heckenpflanzungen.

Wir werden Wiesenkräuter

mit

ihrer vielfältigen

Verwendung vorführen

und eine

Schmetterlingsfotoausstellung

zeigen,

die dem LPV

dankenswerterweise

von Frau Noack

und Herrn Lindner

aus Beucha übergeben

wurde.

Wer sich gern bei uns für Artenschutz

oder Umweltbildung

einsetzen möchte, bekommt einen

Einblick in die Einsatzbereiche des

Ehrenamtes. Bei Kaffee und Kuchen

mit musikalischer Begleitung

der AWO-Werkstätten Eilenburg

gibt es Gelegenheit zu Austausch

und Diskussion. Wir freuen uns

über zahlreichen Besuch.

Sophie von Eichborn

LPV Nordwestsachsen

Infos unter

www.lpv-nordwestsachsen.de und

www.schmetterlingswiesen.de

Sind

Sie

sauer?

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Apotheke Laußig, Tel.: 52780

Freitag, 17.08., 20 – 8 Uhr

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Samstag, 18.08., 20 – 8 Uhr

Apotheke Löbnitz, Tel.: 034208 / 78083

Donnerstag, 23.08., 20 – 8 Uhr

Apotheke Löbnitz, Tel.: 034208 / 78083

Freitag, 24.08., 20 – 8 Uhr

17. – 24.08. DVM Westermeyer,

Doberschütz, Querweg 8,

Tel.: 034244 / 50335

DVM Telligmann,

Eilenburg,

Kurt-Bennewitz-Str. 25,

Tel.: 03423 / 700905

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8

FREIZEITTIPPS 15. August 2018

Dübener

Wochenspiegel

Veranstaltungstipps

Gottesdienste und Veranstaltungen

Bad Düben

Adventgemeinde

Evangelische Kirche

Sonntag, 19.08., 10 – 12 Uhr ten aus den Zeiten des Dreißigjährigen

Krieges, der Napoleo-

samstags, 9.30 Uhr (Kinder), sonntags, 10.30 Uhr

Bad Düben

Bad Düben

Tausch von Briefmarken und Ansichtskarten,

Gastst. Hammermühle nischen Fremdherrschaft und der

10.30 Uhr (Predigt) Gottesdienst

Sonntag, 19.08., 19.30 Uhr beiden Weltkriege; Voranm. (Tel.: Jehovas Zeugen Bad Düben Neuapostolische Kirche

Konzert für Violine, Violoncello 0177 / 2922460), ab NaturparkHaus Gemeinsame Bibelbetrachtung Bad Düben

und Orgel/Klavier, Ev. Stadtkirche Samstag, 25. / 26.08., je 17.30 Uhr mittwochs, 19.00 Uhr und sonntags, 10 Uhr

Samstag, 25.08., 10 Uhr

3. LANDschafftTHEATER „Die sonntags, 16.30 Uhr mittwochs, 19.30 Uhr

Thematische Stadtführung „Kriegsspuren“,

große Reise“, ab Ev. Stadtkirche

Geschichte und Geschich- www.duebener-wochenspiegel.de Evangelische Kirche Bad Schmiedeberg

19.08., 19.30 Uhr, Hofkonzert, Pfarrhof

Evangelische Stadtkirche

23.08., 19.30 Uhr, Orgelvesper, Stadtkirche

www.evkirche-bad-schmiedeberg.de

Rheinberger-Konzert am Sonntag

(Bad Düben/Wsp). Am kommenden

Sonntag (19.08.) wird es wieder

musikalisch in der Bad Dübener

Stadtkirche St. Nikolai. Ab 19.30

Uhr ist das Trio Nr. 4 in F-Dur

op. 191 sowie die Suite op. 149

25. August

ab 17 Uhr

Eintritt 6 Euro, Kinder frei

Bei schlechtem Wetter

feiern wir im Saal.

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Restaurant • Festsaal • Biergarten

ab 21 Uhr Diskothek

Dübener Str. 2 • 04849 Pressel • E-Mail: gasthof-pressel@gmx.de

Telefon und Fax: 034243/26121 • www.landgasthof-pressel.de

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Leckeres vom Grill & anderes mehr

Musik, Spaß & gute Unterhaltung

Kunzi-Stimmungs-Kunze &

die Original Presseler Fichtbergmusikanten

31. Dezember Silvesterparty

Großes Sommerfest im Landgasthof Pressel

(Wsp). Der 25. August ist bei

Thomas Dietzsch fett im Kalender

markiert. An diesem Tag steigt in

seinem Landgasthof Pressel das

große Sommerfest. Ab 17 Uhr geht

es los. Neben Leckerem

vom Grill und anderen

Köstlichkeiten

ist auch Musik,

Spaß und gute

Unt erha lt u ng

geboten. Kunzi-

Stimmungs-Kunze

und die Original Presseler

Fichtbergmusikanten

werden aufspielen. Ab 21 Uhr

kann bei der Diskothek dann das

Tanzbein geschwungen werden. Der

Eintritt beträgt 6 Euro (Kinder frei).

Der Landgasthof ist nicht nur

Gaststätte, sondern auch Hotel

mit 20 Zimmern. „Wir haben

viele Jagdgäs te, Wochenendurlau-

von Josef Gabriel Rheinberger zu

hören. Gespielt werden die Stücke

von Alexandra Bartoi (Violine),

Anna Niebuhr (Violoncello) und

Christian Otto (Klavier und Orgel).

Der Eintritt beträgt 6 Euro.

ber und Gäste von Unternehmen,

welche in Leipzig und Umgebung

tätig sind.“, verrät Dietzsch. Die

Hotelzimmer sind mit Dusche,

WC, TV, Kühlschrank usw. ausgestattet.

Den Gästen steht

kostenfreies WLAN

zur Ver fügung.

Eine Renovierung

samt Neuausstattung

soll noch in

diesem Jahr beginnen.

Die Familie Dietzsch

übernahm das Traditionslokal

vor reichlich eineinhalb Jahren

von Hans-Joachim Krug. „Seitdem

haben wir schon einiges auf

die Beine gestellt“, ist sich der

Inhaber sicher. Der Außenbereich

mit Biergarten und Hausfassade

wurde neu gestaltet sowie der

Gaststätten-Bereich und der große

Schlossteich Schnaditz

Schnupperangeln ohne Fischereischein

(Schnaditz/Wsp/ny). Traditionell

findet in Schnaditz nach dem

großen Schnupperangelfest das

Schnupperangeln ohne Fest statt.

Dazu lädt der Verein „Schnaditzer

Angelfreunde“ am 26. August ein.

Angesprochen werden Kinder und

Jugendliche, die natürlich gern

ihre Eltern und Großeltern zum

Zuschauen mitbringen dürfen.

Das Schnupperangeln am Schlossteich

läuft in der Zeit von 12 bis 17

Uhr unter der Anleitung der Vereinsmitglieder.

Angelgeräte und Zubehör

werden vor Ort gestellt. Für

Snacks und Getränke ist gesorgt.

Kontakt: Michael Tüpke (Tel.:

0152 / 03794130)

Saal renoviert. „Auch unsere vielen

Veranstaltungen werden gut angenommen.

Vom Schlachtefest über

unsere Themen-Brunche bis hin zu

den beliebten Tanzveranstaltungen

ist alles dabei“, sagt Dietzsch.

Auch für Hochzeit-, Familien- und

anderen Feierlichkeiten steht der

Festsaal den Gästen zur Verfügung.

Noch einmal zum Schnupperangeln

am Schnaditzer Schlossteich am 26.

August. Foto: (Wsp) Archiv Nyari

Gern werden individuelle Angebote

erstellt.

Kleiner abschließender Hinweis

noch vom Wirt: Die kommenden

Veranstaltungen für den Herbst

sind auf der Homepage (www.

landgasthof-pressel.de) oder auf der

Facebook-Seite (Suche nach „Hotel

Landgasthof Pressel“) einzusehen.

Auf Sie, liebe Kunden: Landgasthof-Wirt Thomas Dietzsch lädt am 25. August

nach Pressel.

Foto: (Wsp) Phillipp


Dübener

Wochenspiegel

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Dieses Kettchen mit Namen Henry gehört bestimmt einem kleinen Jungen

und wurde auf dem Spielplatz in Schnaditz gefunden. Es wurde in der Redaktion

des Dübener Wochenspiegel abgegeben und kann abgeholt werden.

Foto: (Wsp) Nyari

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Heidemönch in Bad Schmiedeberg

Teestunde und Barfußpfad im

Kneipp-Therapiezentrum

(Bad Schmiedeberg/

Wsp/ny). Am morgigen

Donnerstag (16.08.) ist

der Heidemönch, alias

Roland Gempe zwei Mal

in Bad Schmiedeberg

zu erleben. Um 19.30

Uhr wird in das Foyer

des Kneipp-Therapiezentrums

zu „Sagen,

Mythen und Legenden

der Dübener Heide“ geladen.

Anschließend erwartet

der Heidemönch

seine Gäste, draußen

neben dem markanten

Gebäude. Dort beginnt

nämlich der Barfußpfad,

den der Mann mit der

braunen Kutte morgen

am späten Abend ablaufen

wird. Start ist

21 Uhr.

Foto: Manfred Rausch


10

GEMISCHTE SEITE 15. August 2018

Dübener

Wochenspiegel

DANKSAGUNG

Danksagung

Für die liebevollen Beweise der aufrichtigen

Anteilnahme durch Wort und Schrift am

schmerzlichen Verlust meiner Frau

Una Prautzsch

möchten wir uns auf diesem Wege bei allen

Verwandten, Freunden und Bekannten herzlich

bedanken.

Unseren besonderen Dank möchten wir dem

Palliativdienst Torgau aussprechen.

In stiller Trauer

Olaf, Pascal und Mathild

Kossa, im Juli 2018

In den schweren Stunden des Abschieds durften wir noch einmal

erfahren, wieviel Achtung, Verehrung und Freundschaft unserem

guten Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder und Schwager

Paul Gustav Küster

entgegengebracht wurde.

Wir möchten uns für die liebevollen Beweise aufrichtiger

Anteilnahme durch tröstende Worte, Schrift, stillen Händedruck,

Geldspenden und zahlreichen Blumenschmuck sowie

persönliches Geleit bei allen Verwandten, Freunden und

Bekannten ganz herzlich bedanken.

Einen besonderen Dank dem Pfarrer Taatz für seine trostreichen

Worte, dem Bestattungsinstitut Bothur, der Gärtnerei Gaudera,

der FFW Löbnitz sowie dem Gasthof „Zum Stern“.

In stiller Trauer

Sohn Gerhard mit Familie

Tochter Ursula mit Familie

Roitzschjora, im Juli 2018

NACHRUF

Voller Trauer haben wir zur Kenntnis nehmen müssen,

dass unser ehemaliger Betriebsdirektor

Hans-Georg Nowak

verstorben ist.

35 Jahre, bis 1990, prägte er mit seiner Persönlichkeit die WEMA

Bad Düben. Ein außerordentlich erfolgreiches Lebenswerk!

Bis zu seinem Tod zeigte er seine große Verbundenheit zur

Profiroll und seinen Menschen.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Profiroll Technologies GmbH

Bad Düben

Geschäftsleitung

Betriebsrat

Danksagung

Wir trauern um unsere langjährige Mitarbeiterin

In Liebe und Dankbarkeit nahmen wir Abschied

von unserer Mutter, Oma und Uroma

Hilde Grape

Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten

und ihre liebevolle Anteilnahme auf so vielfältige Art und

Weise zum Ausdruck brachten, danken wir von Herzen.

Besonderer Dank gilt

dem Bestattungswesen Sonntag,

Frau Gisela Frank, Anima,

dem Team des Hotel National

und Dr. Beatrix Fischer.

In liebevollem Gedenken

Brigitte

Susan und Sven

Claudia, Marcel und Till

Bad Düben, im Juli 2018

NACHRUF

Sabine Nitzsche

*16. März 1966 † 28. Juli 2018

Wir werden ihr ein ehrenvolles Andenken bewahren.

Gesellschaftsvertreter, Geschäftsführer, Heimleitung & Betriebsrat

AWO Nordsachsen gGmbH

MediClin: Bücherregal für Patienten und Mitarbeiter

Bibliothek mal anders

(Bad Düben/Wsp). Die Freude am

Lesen und an einem guten Buch

teilen – das können Patienten und

Mitarbeiter ab sofort am MediClin-

Standort Bad Düben. Ein gemeinsames

Bücherregal im Clubraum

des Reha-Zentrums lädt zum Stöbern

und Schmökern ein. Sowohl

Patienten aus dem Waldkrankenhaus

und dem Reha-Zentrum als

auch Mitarbeiter können sich aus

dem vorhandenen Bestand ein Buch

aussuchen und leihen. Die einzige

Prämisse lautet: Das auserwählte

Exemplar muss nach dem Lesen

wieder zurückgestellt werden.

Zudem können Patienten und Mitarbeiter

auch selbst Bücher, die Sie

bereits gelesen haben oder nicht

mehr brauchen, ablegen. So soll der

Bestand stetig wachsen und Literatur

für jeden Geschmack den Weg

in das gemeinsame Regal finden.

Die Patienten in Bad Düben freuen

sich über diesen neuen Service.

„Ich finde die Idee super“, sagt Hildegard

Schönfelder. „Ich selbst lese

gern die Tageszeitung und viele

Bücher – aber diese auch nur einmal.

Warum sollte man sie danach

im Schrank einstauben lassen? Ich

habe mir heute ein Sachbuch ausgeliehen,

das ich während meines

Aufenthaltes hier lesen werde.“

Schon nach wenigen Wochen hat

sich der Bestand des gemeinsamen

Bücherregals fast verdreifacht. So

findet sich bereits heute für fast

jeden Geschmack das passende

Buch.

Patientin Hildegard Schönfelder

freut sich über die große Auswahl im

gemeinsamen Bücherregal.

Foto: MediClin


Auch im Internet unter:

www.duebener-wochenspiegel.de

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch

Dübener

Wochenspiegel

AMTSBLATT

der Stadt Bad Düben

Nr. 15/2018

15. August 2018

Amtliche Mitteilungen

Unsere Freiwillige Feuerwehren im

Dauereinsatz

Brennende Felder, vertrocknete Bäume, warme und schwere Schutzkleidung

– die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren haben derzeit mit

der anhaltenden Hitze zu kämpfen.

Es kommt zu deutlich mehr Einsätzen. Alle Feuerwehrleute der Freiwilligen

Feuerwehren Bad Düben, Tiefensee und Schnaditz leisten rund um

die Uhr freiwillig und ehrenamtlich einen wichtigen Dienst für uns. Sie

opfern ihre Freizeit, um helfen zu können.

Ich danke allen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen

Feuerwehren Bad Düben, Tiefensee und Schnaditz für ihren großartigen

Einsatz.

Stellenausschreibung

Astrid Münster

Bürgermeisterin

Die Stadt Bad Düben sucht zum 1. September 2019 eine/n

Auszubildende/n für den Beruf einer/eines Verwaltungsfachangestellten

in der Kommunalverwaltung

Wenn Sie Freude am Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern haben und

die Anwendung von Rechtsvorschriften für Sie eine Herausforderung

sein soll, dann ist der Verwaltungsberuf für Sie die richtige Entscheidung.

Wir suchen freundliche, aufgeschlossene und engagierte junge Menschen

mit guten Deutschkenntnissen, die sorgfältig, leistungs- und kundenorientiert

in der Bearbeitung und im Auftreten sind. Die Bewerber/innen sollten

über gute schulische Leistungen verfügen und mindestens einen mittleren

Bildungsabschluss vorweisen.

Wer Interesse an einer vielseitigen und anspruchsvollen dreijährigen

Ausbildung hat, richtet seine Bewerbung mit den üblichen Unterlagen

(Lebenslauf, Lichtbild, beglaubigte Kopien des letzten Schulzeugnisses)

bis zum 21. Dezember 2018 an:

Stadtverwaltung Bad Düben

Bürgermeisterin Astrid Münster

Markt 11

04849 Bad Düben

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden gemäß Sozialgesetzbuch

IX bei entsprechender fachlicher und persönlicher Eignung

bevorzugt berücksichtigt.

Durch die Bewerbung entstehende Kosten werden von der Stadt Bad

Düben nicht übernommen.

Impressum

Amtsblatt der Stadt Bad Düben

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.

Europaweites Glockenläuten zum Internationalen

Friedenstag am 21. September 2018

Unter dem Motto „Friede sei ihr erst Geläute“

ruft das Deutsche Nationalkomitee für

Denkmalschutz alle Glockeneigentümer zum

europaweiten Glockenläuten am 21. September

2018, dem internationalen Friedenstag, auf. In

Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkrieges

vor 100 Jahren und an den Ausbruch und das

Ende des Dreißigjährigen Krieges soll ein

starkes Zeichen für den Frieden und das gemeinsame

Kulturerbe gesetzt werden.

Die Stadt Bad Düben beteiligt sich an dieser Aktion. Und so werden

die Bad Dübener Glocken am 21. September von 18.00 bis 18.15

Uhr gemeinsam läuten, als Demonstration für den Frieden und das

Kulturerbe. Die Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai plant eine

Andacht.

Die Deutsche Glasfaser informiert:

Achtung vor Betrüger!

In Bad Düben ist ein gewisser Herr Lars Jahn als Hausbegeher unterwegs.

Er gibt sich als Mitarbeiter im Auftrag von Deutsche Glasfaser aus und

soll schon Haus- bzw. Wohnungsbegehungen in der Grünstraße und Am

Schwarzbach durchgeführt haben. Dabei soll er geäußert haben, dass

die bisherigen Hausbegehungen nichtig seien und erneut durchgeführt

werden müssten. Generell werden nur dann Hausbegehungen wiederholt,

wenn der Kunde das wünscht. Der Hausbegeher muss seinen Ausweis

gut sichtbar am Körper tragen.

Verunsicherte Kunden können bei unserer Service-Hotline unter

02861 / 890 600 die Identität des Hausbegehers hinterfragen oder sich

im Baubüro, Altstädter Straße 7, melden. Hausbegehungstermine werden

im Vorfeld telefonisch oder per E-Mail vereinbart. Bitte geben Sie

niemandem Zutritt zur Wohnung, der unangemeldet kommt oder sich

nicht ausweisen kann.

Ihr Team von Deutsche Glasfaser

Schießwarnung für den Standortübungsplatz

Delitzsch

Teil „Tiglitzer Forst“ in Bad Düben

3. September, 4. September, 5. September, 6. September, 10. September,

11. September, 12. September, 13. September, 17. September, 19. September,

20. September, 24. September, 25. September 2018

jeweils in der Zeit von 7 bis 17 Uhr auf der Waldkampfbahn. Auf die gesetzten

Warnzeichen (Absperrschranken, rote Warnflaggen) ist zu achten,

dem eingeteilten Sicherheitspersonal ist Folge zu leisten.


AMTSBLATT

der Gemeinde Laußig

15. August 2018 Nr. 10/2018

Teilnehmergemeinschaft

Klitzschen

Flurbereinigungsverfahren Klitzschen

Landkreis:

Nordsachsen

Flurbereinigungsgemeinden: Mockrehna und Stadt Torgau

Orte der Auslegung:

Landratsamt Nordsachsen, Amt für

Ländliche Neuordnung,

Dr.-Belian-Straße 5, Zimmer 324

04838 Eilenburg

Gemeinde Mockrehna

Unterdorf 4, 04862 Mockrehna

Stadt Torgau

Markt 1, 04860 Torgau

Öffentliche Bekanntmachung

Die Teilnehmergemeinschaft Klitzschen hat den 1. Nachtrag zum Flurbereinigungsplan

Klitzschen erstellt. Darin sind Änderungen der Ergebnisse

des Flurbereinigungsverfahrens Klitzschen zusammengefasst. Der 1. Nachtrag

zum Flurbereinigungsplan wurde durch das Landratsamt Nordsachsen,

Amt für Ländliche Neuordnung genehmigt.

Den Beteiligten wird jeweils der sie betreffende Auszug des 1. Nachtrages

zum Flurbereinigungsplan zugestellt.

Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Klitzschen lädt die vom 1.

Nachtrag betroffenen Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigten im

Verfahrensgebiet sowie die Nebenbeteiligten am Verfahren der Flurbereinigung

Klitzschen (§ 10 FlurbG) oder ihre gesetzlichen Vertreter und

Bevollmächtigten hiermit zum

Anhörungstermin zur Bekanntgabe des

1. Nachtrages zum Flurbereinigungsplan Klitzschen

gemäß § 60 Abs. 1 i.V.m. § 59 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG)

Ort:

Landratsamt Nordsachsen

Dr.-Belian-Straße 4

04838 Eilenburg

Haus 4, Zimmer 152 b

jeweils zu den allgemeinen Sprechzeiten

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen den 1. Nachtrag zum Flurbereinigungsplan kann nur innerhalb von

zwei Wochen nach dem Anhörungstermin Widerspruch erhoben werden.

Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim

Vorsitzenden des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft Klitzschen

beim Landratsamt Nordsachsen, Dr.-Belian-Straße 5, 04838 Eilenburg

oder beim

Landratsamt Nordsachsen, Amt für Ländliche Neuordnung

Hausanschrift:

Postanschrift:

Dr.-Belian-Straße 5 04855 Torgau

04838 Eilenburg

oder einem der weiteren Verwaltungsstandorte des Landratsamtes Nordsachsen

Schlossstraße 27, 04860 Torgau

Südring 17, 04860 Torgau

Fischerstraße 26, 04860 Torgau

Dr.-Belian-Straße 4 und 5, 04838 Eilenburg

Richard-Wagner-Straße 7a, 04509 Delitzsch

Friedrich-Naumann-Promenade 9, 04758 Oschatz

Zeit:

ein.

Freitag, 14. September 2018 um 10.00 Uhr

einzulegen.

Es wird gebeten, den Widerspruch zu begründen.

Ihre Teilnahme am Anhörungstermin ist nicht erforderlich, wenn Sie keine

Auskünfte oder Erläuterungen zum 1. Nachtrag zum Flurbereinigungsplan

wünschen.

Zur Einsichtnahme für die von den Änderungen betroffenen Beteiligten

wird der 1. Nachtrag zum Flurbereinigungsplan ausgelegt.

Zeit der Auslegung:

ab 17. September 2018 für die Dauer von

zwei Wochen

Impressum

Amtsblatt der Gemeindeverwaltung Laußig

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Gemeinde Laußig

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für

ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.

Eilenburg, den 17. Juli 2018

Bekanntmachung

gez.

Szymanski

Am Freitag, den 24. August 2018 findet in der Zeit von 16 bis 22 Uhr

durch die Feuerwehr Laußig eine Überprüfung aller Hydranten in der

Ortschaft Laußig statt.

Durch die dadurch entstehenden zeitweiligen veränderten Strömungszustände

im Leitungsnetz kann es zu einer geringfügigen Braunfärbung des

Trinkwassers nach der Wiederinbetriebnahme kommen.

Gesundheitliche Folgen sind dadurch nicht zu befürchten, aber auf mögliche

Wäscheschäden wird hingewiesen.

gez. Schneider

Bürgermeister


Dübener

Wochenspiegel

15. August 2018 AUS DER REGION 11

7. Bad Dübener Beach Festival

101 umkämpfte Spiele in der

sengenden Hitze

(Bad Düben/Wsp/kp). Vor sechs

Jahren recht spontan aus der Taufe

gehoben, mittlerweile eine tolle Erfolgsgeschichte:

das Bad Dübener

Beach Festival der kurstädtischen

Schmetterer. Traditionell am ersten

August-Wochenende baggerten und

hechteten wieder rund 100 Sportler

durch den heißen Sand im Horst-

Stahnisch-Stadion. „Vor allem der

Samstag hatte es aufgrund der

sehr hohen Temperaturen in sich.

Aber die Teilnehmer haben tapfer

durchgezogen und hatten sichtlich

Spaß“, lobte Susanne Windisch

vom Org-Team.

Exakt 101 Spiele standen am Ende

der beiden Tage auf dem Turnierplan.

Zwischendurch wurden die

Felder immer wieder gewässert,

um den Sand erträglicher zu machen.

Darüber hinaus sorgten

die aufgestellten Pools für die

willkommene Abkühlung nach

den Partien. „Dazu möchten wir

ausdrücklich bei der Bad Dübener

Feuerwehr bedanken, die uns dies

trotz aktuell enormer Belastung

ermöglichte“, sagte Turnierchef

Kevin Phillipp.

Am Samstag kämpften sich Michael

Merker und Patrick Schreyer

aus Bitterfeld sowie Sandra Domann

(Leipzig) und Nicole Lange

(Zschopau) am besten durch die

Hitze. Am Sonntag triumphierten

Nicole Lange und Sebastian Reichstein

(Delitzsch) in der 2er-Mixed-

Konkurrenz. „Die Schmetterlinge“

aus Wittenberg siegten dagegen

beim Quattro-Mixed-Cup. Die

ehemalige Bad Dübenerin Nicole

Lange, die mittlerweile für den

Regionalligisten VC Zschopau

schmettert, ist damit die erste

Teilnehmerin überhaupt, die sich

an beiden Tagen den ersten Platz

sichern konnte.

Das Bad Dübener Beach Festival

war mit 40 Teams in vier Turnieren

nahezu ausgebucht. Eine

Fortsetzung im nächsten Jahr wird

es geben. Nur wo, ist noch offen.

Wird die Anzahl der Beachvolleyball-Plätze

im NaturSport Bad

aufgestockt, ist ein Umzug in den

Ortsteil Hammermühle durchaus

denkbar.

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AUS DER REGION 15. August 2018

Dübener

Wochenspiegel

Tolles Ferienangebot bei den Authausener Mühlmäusen

Räume renoviert – Afrikanische Woche erlebt

Einige der Jungen, die im Authausener

Hort die Ferienspiele erlebten.

(Authausen/Wsp/ny). Am vergangenen

Montag begann für die Jungen

und Mädchen nach mehrwöchigen

Ferien ein neues Schuljahr.

Wir haben uns in der Authausener

AWO-Kita „Mühlmäuse“ umgesehen

und erfahren, was die Kinder

(Bad Düben/Wsp/ny). Da stand

doch tatsächlich ein echtes Zirkuszelt

hinter dem Gelände der AWO-

Kita, das 15 Männer und Frauen,

also Eltern, Erzieherinnen und

deren Männer bei glühender Hitze

aufgebaut hatten. Und genau dort

fanden täglich in den Vormittagsstunden

Trainingseinheiten statt.

Eine Woche lang hatten 65 Jungen

und Mädchen der Kindertagesstätte

„Märchenland“ im Alter von 3 bis

10 Jahren fleißig geprobt und dann

hieß es „Manege frei“, denn der Tag

des großen Auftritts war gekommen.

Die Zuschauerplätze hatten

sich gefüllt mit Eltern, Großeltern,

Freunden, Geschwistern und auch

einige Bad Dübener ließen sich die

Vorstellung nicht entgehen.

Die Aufregung stieg mit jeder

Minute und als ein großer Clown

das Publikum begrüßte und den

Vorhang öffnete, liefen die ersten

Jungen und Mädchen in die Manege

hinein. Sie zeigten, dass sie

geschickt den Teller auf einem Stab

drehen lassen konnten. Dann folgte

die kleine verrückte Schar von bunten

Clowns, die eine lustige Show

darboten. Sehr schön waren die

akrobatischen Vorführungen mit

den Ringen, bei denen die Kinder

Mut, Geschick und Konzentration

bewiesen.

in den zurückliegenden Wochen in

den Ferienspielen erlebten.

Wie die Kita-Leiterin Silvana

Klugmann erzählt, gab es an Tagen,

an denen es nicht ganz so heiß war,

eine Wanderung mit Birgit Rabe,

einen Ausflug in den Bad Dübener

Kurpark und eine Radtour nach

Falkenberg. Außerdem wurden

erfrischende Smoothies hergestellt,

ein Wellnesstag eingelegt und natürlich

viel gespielt, gebastelt und

gemalt.

In der letzten Ferienwoche drehte

sich alles um Afrika, um die Kultur

des Kontinents und um die

Tier- und Pflanzenwelt. So wurden

beispielsweise auch Trommeln

gebastelt und mit Serviettentechnik

beklebt, afrikanische Musik

gehört und afrikanisch gekocht.

Zum Abschluss gab es ein Fest in

Nach einer Erfrischungspause balancierten

mehrere kleine Darsteller

in pinkfarbenen Kostümen über

das Drahtseil. Ihnen folgten die

lustigen Cowboys, die mit Stockpferdchen

durch die Arena hüpften

und die Abschlussnummer wurde

stimmungsvoll. Deshalb wurden

die Zeltplanen ringsherum herabgelassen

und die Kinder tanzten

mit neonfarbenden schwingenden

Leuchttüchern.

Ja, das war ein schöner aufregender,

aber auch sehr heißer Tag, den die

Kinder wohl nicht so schnell vergessen

werden. Sie waren alle so

aufgeregt, freuten sich und konnten

wirklich stolz sein. Es war eine gelungene

Show, der man anmerkte,

dass die Kids die Tage zuvor fleißig

trainiert hatten. Für die Leiterin der

afrikanischen Kostümen.

Die Ferienzeit wurde aber auch

dazu genutzt, einige Horträume

und die Küche zu renovieren. Die

Fußböden wurden erneuert und alle

Wände tapeziert und gestrichen.

Dann hieß es groß sauber machen

und außerdem konnten einige Zimmer

mit neuen Möbeln ausgestattet

werden. Mit dem neuen Schuljahr

besuchen 60 Hortkinder und 15

Vorschulkinder aus Authausen und

mehreren umliegenden Dörfern die

Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt.

Gerda Kunze (links) und Silvana Klugmann beim Aufhängen eines selbstgestalteten

Bildes.

Fotos: (Wsp) Nyari

Kinderzirkus im „Märchenland“

Manege frei: Kleine Clowns und Akrobaten eroberten die Herzen

AWO-Kindertagesstätte Susanne

Kleinstück reiht sich das Zirkusprojekt

mit „Courage“ aus Berlin wunderbar

in das neue Bewegungskonzept

ein. Man sei nämlich auf dem

Weg zu einer „Bewegungs-Kita“,

in der Springen, Laufen, Hüpfen,

Tanzen, Turnen und Balancieren in

den Tagesablauf eingebaut werden

sollen.

„Beim Zirkusprojekt schulten die

Kinder die Körperwahrnehmung,

entdeckten an sich verborgene Talente,

erfuhren körperliche Grenzen

und übten sich in Geduld, Ausdauer,

Disziplin, Selbstvertrauen und

Konzentration“, erklärte Susanne

Kleinstück. Fein- und Grobmotorik

wurden ihrer Meinung nach

ebenso gefördert, wie das Vertrauen

innerhalb der Gruppe und das

soziale Miteinander. Und nicht zu

vergessen, das besondere Erlebnis

des Glückes, wenn die geendete

Darstellung mit dem Applaus der

begeisterten Gäste belohnt wurde.

„Das sind langanhaltende Erfahrungen,

die die Kinder positiv

prägen“, ist sich die Leiterin sicher.

Die gute Nachricht: Die Trainingsgebühren

der Kinder wurden durch

die Initiative des Fördervereins der

Kita „Märchenland“ und Dank

Mittel des Landes mit 1.000 Euro

gefördert. Die schlechte Nachricht:

Laut Susanne Kleinstück gab es

beim Aufbau des Zeltes Beschwerden

und Anzeigen von Anwohnern

und beim Abbauen fanden sich

neben den Erzieherinnen und dem

Hausmeister leider nur sechs Väter,

die hilfreich zupackten.

Akrobatische Vorführungen an den Ringen oder das Tellerdrehen waren nur zwei der vielen Programmpunkte.

Fotos: (Wsp) Nyari


Dübener

Wochenspiegel

15. August 2018 AUS DER REGION 13

Heike Schuster erntete über 60 Kilogramm Früchte

Maulbeere, die Superbeere!

(Bad Düben/Wsp/ny). In der letzten

Ausgabe berichteten wir von

der aus Asien stammenden weißen

Maulbeere. Was die schwarze

Schwester anbelangt, die wird

gern als Superbeere, Superfoot

oder sogar „Bärenstarke Beere“

betitelt. Immerhin verfügen die tief-

schwarzen Früchte über zahlreiche

Antioxidantien und Mineralien und

liefern die Vitamine A, C, E, K

sowie eine Reihe der B-Vitamine.

Doch das war nicht der Grund,

warum Familie Schuster aus Bad

Düben vor sieben Jahren eine

schwarze Maulbeere in den Garten

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Heike Schuster unter dem Maulbeerbaum in ihrem Garten

Fotos: (Wsp) Nyari

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Dübener

Wochenspiegel

Heimatzeitung für Bad Düben und Umgebung

pflanzte. „Der Baum geht etwas in

die Breite und wird nicht so hoch“,

ist sich Heike Schuster sicher und

freute sich auf einen attraktiven

heranwachsenden Schattenspender

neben der Terrasse.

Doch, dass dieser Baum einmal Unmengen

von Früchten tragen würde,

war so nicht geplant. Aber es wurden

von Jahr zu Jahr mehr und der

jetzige Supersommer brachte an

dem noch relativ jungen Baum eine

reiche Ernte von 60 Kilogramm.

Und, es hängen noch immer einige

Maulbeeren am Baum, die nach und

nach täglich herunterfallen.

Doch was bitte schön macht man

mit 60 Kilogramm Maulbeeren?

Einen Großteil der süßen, aromatischen,

saftigen und wohlschmeckenden

Früchte verschenkten

Schusters an Freunde und Bekannte.

In der eigenen Küche wurde

das Obst zu Saft, Marmelade und

Fruchtaufstrich verarbeitet. Die

Bad Dübenerin versuchte auch

Kombinationen mit Rhabarber,

Kirschen und der schwarzen Johannisbeere.

Hier und da wurde

gleich pur genascht und ein anderer

Teil der reichen Ausbeute wurde

und wird immer noch getrocknet.

Und bei diesen andauernden heißen

Temperaturen gelingt das Trocknen

problemlos im Freien. Getrocknete

Maulbeeren sind begehrt in Müsli,

können zum Backen verwendet

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werden und sind köstlich, wenn sie

als Früchtetee aufgebrüht werden.

Maulbeere, die eine gewisse Ähnlichkeit

mit Brombeeren besitzen,

reifen übrigens über mehrere Wochen

heran, so dass die Riesenernte

nicht auf einmal verarbeitet werden

Die Maulbeeren ähneln dem Aussehen

nach Brombeeren.

muss. Und man pflückt die Früchte

auch nicht, denn reif ist immer

diejenige, die von allein abfällt.

Deshalb spannte Heike Schuster ein

großen feines Netz unter den Baum,

um die Baumbeeren aufzufangen.

Nun ist der schwarze Maulbeerbaum

im Garten der Familie Schuster

nicht der einzige seiner Art in

Bad Düben. Im Friedhof stehen

prächtige alte Exemplare und es

sind auch einige neu gepflanzte

Jungbäume zu finden. Wer nun

Lust auf einen eigenen Maulbeerbaum

bekommen hat, sollte einen

geschützten, warmen und sonnigen

Platz als Standort wählen.

Hänicher Bote

Bote

Heimatzeitung für Gräfenhainichen und Umgebung


14

LANDschafftTHEATER 15. August 2018

Dübener

Wochenspiegel

Aufführungen: 25. August | 26. August | 1. September | 2. September | 7. September | 8. September

jeweils ab 17.30 Uhr (Einlass: 17 Uhr) ab der Evangelischen Stadtkirche St. Nikolai (Kirchstraße 2)

Es sind nur noch wenige Restkarten (Preis: 17 Euro, ermäßigt: 12 Euro, Familienkarten: 50 Euro) käuflich

an folgenden Vorverkaufsstellen zu erwerben:

„Der gute Blumen-Geist“ (Pfarrhäuser 7), Elana Stick-Atelier (Markt 8), Touristinformation im NaturparkHaus (Neuhofstraße 3A)


Dübener

Wochenspiegel

15. August 2018 AUS DER REGION 15

Naturschutzstation lud zum Fledermausabend

Doch die Hauptakteure fehlten... – Wiederholung angestrebt

(Bad Düben/Wsp/ny). Ja, wo

fliegen sie denn? Bestimmt hat

jeder schon mal mit Einbruch der

Dämmerung die eine oder andere

Fledermaus im Flug vorbeihuschen

sehen, denn zahlreiche dieser

nachtaktiven Arten sind in und um

Bad Düben sowie in der Muldeaue

und in der Dübener Heide nachgewiesen.

Nun wurde zu einem spannenden

Fledermausabend geladen,

der mit einem umfangreichen

Vortrag von NABU-Mitarbeiterin

Bianka Schubert aus Dresden begann.

Naturparkranger Udo Reiss

aus Tornau war ebenso dabei, wie

der Fledermausbeauftragte im

Altkreis Delitzsch-Eilenburg Rolf

Schulze aus Hohenprießnitz sowie

einige Bad Dübener Naturfreunde

und NABU-Mitglieder der Region.

„Wir hätten locker zwei Veranstaltungen

machen können“, war

sich Reiss sicher. Die Nachfrage

für den Abend war so groß, dass

der Leiter der Naturschutzstation

im Vorfeld bei den Anmeldungen

schon einigen Interessierten absagen

musste. Somit steht fest,

dass dieser Abend mit Sicherheit

wiederholt wird. Zum einen, weil

erstaunlich viele Menschen ein

Ohr für dieses Thema haben und

sich auch dafür interessieren, was

man zur Unterstützung der Tiere

machen könnte. Und zum anderen:

Die Gäste sahen keine Fledermaus.

„Wir waren an jenem Abend zur

falschen Zeit am falschen Ort“,

meinte Rolf Schulze und bedauert,

dass die Gäste, die zum Teil relativ

weit z.B. auch aus Halle und Leipzig

angereist kamen, in Bad Düben

keine Fledermaus zu Gesicht

bekamen. Das sei zwar schade,

aber nicht außergewöhnlich, denn

es gibt mehrere attraktive Stellen,

wo die geflügelten Säugetiere des

Nachts auf Nahrungssuche gehen

können.

Die Schar von 54 Gästen machte

sich also nach dem Vortrag im

NaturparkHaus auf den Weg zur

Mulde. Unter der Brücke hindurch

folgten sie Rolf Schulze, Bianka

Schubert und Udo Reiss den

Weg am Lauch entlang bis zum

Bootsanleger. Mehrere Ultraschall-

Detektoren waren angeschaltet, um

die Fledermäuse „zu orten“ und die

Blicke wanderten suchend umher.

Doch kein Tier ließ sich blicken.

Auch ein Ortswechsel unter die

Brücke und gegen 22 Uhr in den

mittlerweile dunklen Burggarten

hinein brachte keine Erfolge.

Doch die Enttäuschung war nur

gering, denn mithilfe der modernen

Der Fledermausbeauftragte im Altkreis Delitzsch-Eilenburg Rolf Schulze

erklärte Wissenswertes zu den fliegenden Säugetieren. Fotos: (Wsp) Nyari

Die Dresdnerin Bianka Schubert vom NABU hielt im NaturparkHaus einen Vortrag.

Geräte wurden – was zwar nicht

das ursprüngliche Ziel der Exkursion

war – Töne und „Gesänge“

zahlreicher Heuschrecken, die

im Ultraschallbereich liegen, an

jenem Abend für das menschliche

Ohr sehr deutlich hörbar gemacht.

Außerdem hatten die Gäste eine

Menge Wissenswertes erfahren

und einen netten Abend am Ufer

(Bad Düben/Wsp/ny). Der Stadtchronist

Lutz Fritzsche aus Bad

Düben begibt sich an

drei kommenden Samstagen

mit Interessierten

auf die Suche nach

Kriegsspuren. Bei einem

kurzweiligen Streifzug

durch die Stadt erfährt

der Gast Näheres zur

Geschichte und den Ereignissen

rund um Bad

Düben aus den Zeiten

des Dreißigjährigen

Krieges und der Napoleonischen

Fremdherrschaft sowie aus den

Zeiten des Ersten und Zweiten

der Mulde erlebt. Schön war auch

die Tatsache, dass 15 neugierige

Kinder unter den Gästen waren.

Mittlerweile steht mit dem 24.

August (Freitag) auch der neue

Fledermausabend fest. Er findet

im Rahmen der Europäischen

Fledermausnacht statt. Treff ist

wieder das NaturparkHaus (Tel.:

034243 / 72993).

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Printausgabe sichtbar.

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Auf „Kriegsspuren“ durch Bad Düben

Stadtchronist

Lutz Fritzsche

Weltkrieges. Treff ist jeweils um

10 Uhr am NaturparkHaus und

der Weg endet an der

Obermühle. Die Führung

dauert etwa eine

Stunde und kostet 3 Euro

pro Person. Die Termine

sind am 25. August, 1.

und 22. September. Eine

telefonische Anmeldung

bei Lutz Fritzsche ist

unter 0177 / 2922460 erforderlich.

Außer an den

drei genannten Tagen

sind individuelle Führungen mit

dem Stadtchronisten nach Vereinbarung

möglich.


16

15. August 2018

» Goitzsche

» Muldestausee

» Gröberner See

Dübener

Wochenspiegel

Hans-Christian Quilitzsch glaubt an seinen Ort

Ein Pionier am Gröberner See

(Gröbern/Wsp/ros). Es ist ein

Bild aus vergangen Zeiten. Menschen

betreten Neuland, stoßen

etwas an. Sie sind Pioniere ihrer

Zeit und bringen einen ganz bestimmten

Ort voran. „Pionier bin

ich nicht“, sagt Hans-Christian

Quilitzsch geradeheraus. Der

70-Jährige will sich nicht in den

Vordergrund drängen. Dabei hat

er viel bewegt: in Gröbern, am

Gröberner See.

Also zumindest ein Vorreiter, einer

der immer auf der Suche nach

Ideen ist? Da kann der gebürtige

Bitterfelder mitgehen. „Stillstand

ist nicht. Du musst dir etwas einfallen

lassen. Die Leute wollen gut

aufgehoben sein. Immer dasselbe

wollen sie aber nicht.“

20 Jahre Hotelier in Gröbern

Quilitzsch muss es wissen. Er

ist seit einer gefühlten Ewigkeit

selbstständig und hat vor genau 20

Jahren den „Gröberner Hof“ übernommen.

Den peppte er auf zum

Hotel mit angrenzender Musikscheune.

Sein Motto: Wenn Leute

in größerer Runde feiern wollen,

dann wollen sie das nicht unbedingt

in einem Gastraum mit anderen

Besuchern gemeinsam tun.

Gröbern ist nicht mehr, vor allen

Dingen aber auch nicht weniger

als ein kleines Dorf zwischen Dübener

Heide und Gröberner See.

„Es liegt perfekt für Leute, die

einerseits Ruhe wollen, andererseits

aber auch auf Entdeckungen

aus sind.“ Quilitzsch hat das zeitig

erkannt und immer wieder dafür

geworben. Bis zur Eingemeindung

Gröberns war er Ortsbürgermeister

und hat auch in diesem Amt

die Werbetrommel für den See vor

der Haustür gerührt. Das ehemalige

Heizhaus am Tagebaurand ist

Hans-Christian Quilitzsch ist seit 20 Jahren Chef im „Gröberner Hof“. Geht

es um Ideen, spannt er sich oft genug selbst vor den Karren.

heute Ort für Veranstaltungen: für

Diskos, Konzerte, Ausstellungen,

den Seniorenmarkt. „Du musst

dich schon was trauen.“

Hans-Christian Quilitzsch denkt

voraus. Er will die anderen Leute

mitnehmen und setzt auf die Kohle-Dampf-Licht-Route.

Wie ein

rotes Band spannt sich der Radweg

durch Mitteldeutschland, kommt

von Bitterfeld, führt an Gröbern

vorbei in Richtung Zschornewitz.

Doch der Weg muss bekannter

werden. „Die Leute müssen was

geboten bekommen, sich hier

wohlfühlen.“ Der Gastronom ist

stolz auf sein jüngstes Kind.

Eine schwimmende Terrasse

Gerade erst hat er die schwimmende

Terrasse auf dem kleinen Teich

vor dem „Gröberner Hof“ aufgepeppt.

Auf dem überdimensionalen

Floß finden bis zu 35 Personen

Platz. Schutz vor Wind und Wetter

bietet das Zeltdach. „Radfahren,

Sporttreiben und ein alkoholfreies

Erdinger genießen: Das ist doch ein

gutes Angebot“, meint der Mann,

der auch den Nachbarn von Blausee

gern die Hand reicht. In Gröbern

sitzen sie

in einem Boot.

Quilitzsch mit

„Gröberner

Hof“ inklusive

Gaststätte und

schwimmender

Terrasse sowie

dem Heizhaus.

Die schwimmende Terrasse vorm „Gröberner Hof“ wurde

gerade erst aufgepeppt. Fotos: (Wsp) Rostalsky

Blausee mit

dem See- und

Waldresort

samt Tiergehege

und Hofladen. Dort Fisch essen,

hier ein kühles Erdinger genießen:

Damit kann das gastronomische

Urgestein leben.

Verschließen ist nicht. Während

der Festivals in Ferropolis sind

auch die Zimmer im „Gröberner

Hof“ ausgebucht. Die Stadt aus Eisen

ist kaum mehr als einen Steinwurf

entfernt. Über den Tellerrand

schauen. Das ist die Devise am

See, den Besucher durchaus auch

auf dem Rücken der Pferde oder

während einer Kutschfahrt erkunden

können. Die Wege rund um

das Gewässer geben es her, die Dübener

Heide mit ihren ausgedehnten

Wäldern ist das Gratis-Bonbon

dazu. Pferd und Wagen kommen

vom Reiterhof Hechtner in Plodda.

Auch so ein Beispiel dafür, dass

viele an einem Strang ziehen.

Der Ort ist wachgeküsst

Hotel, Scheune, schwimmende

Terrasse, ein Heizhaus, in dem sogar

schon Hochzeiten gefeiert worden

sind: Geht da noch mehr? Kurze

Pause und dann ein „Bestimmt“.

Der ehemalige Ortsbürgermeister

blickt zurück. 25 Jahre nach Ende

des Bergbaus ist Gröbern vielleicht

noch nicht hellwach. Aber wachgeküsst

ist der Ort schon. Das merkt

der Gast am Ufer des Sees. Das

sieht er beim genauen Hinschauen

aber auch an der Kirche. Die wurde

nicht nur auf Vordermann gebracht

und mit einem barocken Kleid versehen.

Sie bekam erstmals in ihrer

mehrhundertjährigen Geschichte

auch einen Namen. Elisabethkirche

heißt das weithin sichtbare Gebäude

seit letztem Jahr.

Waldelefant

Manni, Bernd und

eine Sensation

(Gröbern/Wsp/

ros). Es ist

schon so eine

Sache mit

dem Gröberner

Waldelefanten.

Er

sorgt immer wieder für Schlagzeilen.

Als Bergarbeiter am 8.

Juni 1987 im Tagebau Gröbern

auf Knochen stießen, glich das

einer Sensation. Denn die Knochen

waren im wahrsten Sinn

des Wortes steinalt. Vor gut und

gern 120.000 Jahren dürfte das

Riesentier mit fünf Meter Schulterhöhe,

den 2,5 Meter langen

Stoßzähnen und fünf Tonnen

Körpermasse gelebt haben.

Die Überreste des Waldelefanten

finden sich heute im Museum für

Ur- und Frühgeschichte in Halle.

Einen Abguss großer Teile der

Knochen hat der Ferropolis-Förderverein

in der 30-KV-Station

der Baggerstadt vor den Toren

Gräfenhainichens der Öffentlichkeit

zugänglich gemacht.

Und Gröbern? Der Ort wollte

nicht außen vor bleiben. Ein weiterer

Knochenabguss kam allerdings

nicht in Frage. Wohl aber

zwei Herren: Manni und Bernd.

Gewöhnungsbedürftig, sicher.

Aber die Namen wurden in großer

Runde gewählt. Manni war

der Erste. Er wurde von Torsten

Umlauft aus hartem Holz geschnitzt.

Das Relief mit dem

Abbild des Waldelefanten wurde

2014 am Gröberner Ortseingang

aufgestellt. Die Rückkehr des

Riesen war perfekt. Es wurde

groß gefeiert. Und Umlauft bekam

für sein Husarenstück den

goldenen Stechbeitel verliehen.

Zu Manni gesellt sich Bernd.

gröBERND, um genau zu sein.

Vor dem See- und Waldressort

ist ein lebensgroßes Abbild des

Waldelefanten zu finden. Betongrau

und wirklich monströs.

Aber warum Bernd? Hier ist es

wie mit Manni. Alles ist Ansichtssache.

Die Mehrheit hat

entschieden. Und so stehen beide

Männernamen Pate für den wohl

bekanntesten Gröberner.


Dübener

Wochenspiegel

15. August 2018 AUS DER REGION 17

Vitriolteich

Schwan tot und kein Entennachwuchs

(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny).

Seit vielen Jahren erwarten die Bad

Schmiedeberger im Frühjahr den

Schwanennachwuchs am Vitriolteich.

Auch in diesem Jahr war die

Freude groß, als das Schwanenpaar

stolz mit seinem Jungen über das

Wasser gleitete. Es war wieder nur

ein Jungtier, aber immerhin. Doch

nun wurde es seit Längerem nicht

Emotionaler Moment am Jungferngrab

Nachfahre Josef von Glasenapp

besuchte Gedenkstätte

(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). In

einer der zurückliegenden Ausgaben

des Dübener Wochenspiegel

berichteten wir vom Bad Schmiedeberger

Freundeskreis „Vier Jahreszeiten“,

deren 25 Mitglieder sich

unter anderem um drei Quellen

und drei Gräber, die sich unweit

der Kurstadt befinden, kümmern.

Einer dieser Orte

ist das Jungferngrab

und in diesem Zusammenhang

berichteten

wir auch

über die tragischen

Begebenheiten, die

sich im Dreißigjährigen

Krieg unweit

der „Schönen Aussicht“

ereigneten.

Folgende Inschrift

ist auf dem hölzernen

Grabstein

eingemeißelt: „Wo

Nixen und Elfen lauschen,

wo Tannenwipfel rauschen,

fand ich mein frühes Grab. Steh,

Wanderer, still und bete. Hier ruht

Margarete Christine von Glasenapp.

1637“.

Nun meldete sich der Bad Schmiedeberger

Ortschronist und Stadtführer

Felix Saul zu Wort, der am

Jungferngrab einen emotionalen

Moment erlebte. „Ein Bad Schmiedeberger

Kurgast fragte mich

während einer Stadtführung, ob ich

Das Jungferngrab an der Schönen

Aussicht. Foto: (Wsp) Nyari

mehr gesehen und die Wahrscheinlichkeit

ist groß, dass es nicht mehr

am Leben ist.

Auffällig ist auch, dass in diesem

Jahr kein einziges Entenküken

am Vitriolteich das Licht der

Welt erblickte, obwohl es dort

vor Enten wimmelt und sich die

Wasservögel augenscheinlich

dort wohlfühlen.

ihm die Grabstelle im Wald zeigen

könnte“, erzählt Felix Saul, der

dieser Bitte selbstverständlich gern

nachkommen wollte. Also fuhren

die beiden Herren eines Abends zur

„Schönen Aussicht“, parkten das

Auto am Kaiser-Wilhelm-Turm und

wanderten gemeinsam zum Grab.

Als sie dort ankamen, entnahm

der Kurgast einen

Blumenstrauß, der

aus Kiefernzweigen

und Wildblumen

gebunden war, aus

seinem Rucksack

und stellte ihn in

eine mitgebrachte

Vase. Dann fiel

der Mann auf die

Knie und betete ein

„Vater unser“. Sein

Name war Josef von

Glasenapp.

Auch der Freundeskreis

„Vier Jahreszeiten“

meldete sich. „Durch die

Veröffentlichung unserer Aktivitäten

rund um die Gräber und Quellen

wurden wir von einigen Bad

Schmiedebergern angesprochen

und erfuhren positive Reaktionen“,

erzählt Veronika Pumpat. Mal war

es ein anerkennendes Lächeln, ein

Händedruck oder ein paar nette

Worte für das Engagement. Das

wiederum animiert die Gruppe,

ihr Ehrenamt gern weiterzuführen.

Was geschah an einem 15. August...?

1483: Die Sixtinische Kapelle wird nach achtjähriger Bauzeit eingeweiht.

1806: Der Grundstein für den Pariser Arc de Triomphe (Triumphbogen) wird

gelegt.

1969: In Bethel im Bundesstaat New York beginnt das dreitägige Woodstock-

Festival.

2001: Nach über 60 Jahren nimmt ein Zeppelin mit dem Zepplin NT wieder den

Passagierfahrtbetrieb auf.

Wir sagen „Danke“ für all die Glückwünsche und

Geschenke zu unserer

Goldenen Hochzeit.

Einen herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben,

dass unser goldenes Jubiläum zu einem wunderbaren Fest wurde.

Danke an alle Verwandten, Freunde und Bekannten,

ehemaligen Arbeitskollegen,

dem Geflügelverein Bad Düben,

dem Team der „Heideschänke“,

dem Blumenshop Weiler und

unserem DJ Torsten.

Margita und Herbert Hensel

Görschlitz, im Juli 2018

Großes Söllichauer Kinderfest

Spielplatzeinweihung mit „viel Tamtam“

Wipp-Partner gesucht! Christian Pfennig setzte sich maßgeblich für den

neuen Spielplatz ein und hofft bei der feierlichen Einweihung auf zahlreiche

große und kleine Besucher.

Foto: (Wsp) Phillipp

(Söllichau/Wsp/kp). „Wir haben

jetzt endlich auch TÜV“, frohlockt

Christian Pfennig. Der Fußballer

des SV Eintracht Söllichau deutet

auf den nagelneuen Kinderspielplatz

in Nachbarschaft des örtlichen

Kulturhauses hin und hat

bereits einen Termin fest im Blick:

„Am 1. September weihen wir

den Spielplatz mit einem großen

Kinderfest und viel Tamtam ein.“

Groß und Klein aus nah und fern

sind in der Zeit von 10 bis 16 Uhr

(und vielleicht auch etwas länger)

gern gesehen, das neue Areal samt

Pavillon in Beschlag zu nehmen.

Zudem wird der Schützenverein

Söllichau Bogenschießen anbieten,

eine Hüpfburg sowie Kinderschminken

wird es geben, für

Verpflegung ist bestens gesorgt

und ab 13 Uhr kann auf Ponys

geritten werden. „14 Uhr startet

dann die offizielle Einweihung“,

blickt Pfennig voraus.

Als weiteres Schmankerl wird

parallel ein zweitägiger Graffiti-

Workshop laufen, den die MITGAS

Mitteldeutsche Gasversorgung

sponsert. Sowohl Samstag als

auch Sonntag haben Kinder ab 10

Jahren die Möglichkeit, unter fachlicher

Anleitung die Grundlagen

des Sprayens zu erlernen und abschließend

auch das nebenstehende

Stromhäuschen zu gestalten.

Der Spielplatzbau wurde durch

die Stiftung der Sparkasse Wittenberg,

die Stadt Bad Schmiedeberg

und zahlreiche ortsansässige Betriebe

und Privatleute finanziell

gestemmt. „Den Antrag musste

ein Verein stellen. Daher haben

wir vom Sportverein die organisatorischen

Pfäden in die Hand

genommen“, erklärt Pfennig.

GRAFFITI-WORKSHOP

• Mindestalter: 10 Jahre

• Teilnehmeranzahl: max. 15 Kinder

• Workshop ist Samstag und Sonntag

(01. / 02.09.) jeweils 10 – 16 Uhr

• Teilnahme: kostenfrei

• Anmeldung an Christian Pfennig (Tel.:

0177 / 7174438 oder E-Mail: pfennig90@

googlemail.com)


18

15. August 2018

Dübener

Wochenspiegel

Hotel und Restaurant

Bad Schmiedeberger Hof

am Sonntag, den 19.08., ab 13 Uhr

Wildschwein am Spieß

Wir wünschen allen viel Spaß beim diesjährigen Margarethenfest!

Leipziger Str. 30 • 06905 Bad Schmiedeberg • www.bad-schmiedeberger-hof.de

Tel.: 034925 / 74662

Diese Anzeige ist ausschließlich in der

Printausgabe sichtbar.

H I S T O R I E

Wir schreiben das Jahr 1431 und die Hussitenkriege

toben im Deutschen Reich.

1429 haben die Hussiten unsere Stadt Schmiedeburg

gebrandschatzt und die Bewohner bemühen sich

nach Kräften, die zerstörten Gebäude wieder aufzubauen.

Es fehlt an allen Ecken Material.

Im Juni 1431 erreichten kurfürstliche Botenreiter unsere

Stadtmauern und wurden durch das Stadttor

zum Rathaus geleitet. Sie teilten dem Bürgermeister

und seinen Ratsherren mit, dass seine Durchlaucht

Kurfürst Friedrich II., der Sanftmütige, auf dem Weg

von seiner Hochzeit ins Schloss Wittenberg nicht die

normale Handelsstraße nehmen wird, sondern den

Weg durch die Dübener Heide über Schmiedeburg

gewählt hat.

Drei Tage später wurden der Kurfürst und seine Frau,

Margaretha von Österreich, vom Bürgermeister,

seinen Ratsherren und Jungfrauen der Stadt

empfangen.

Man reichte ihm zur Erfrischung einen Pokal

reinsten Quellwassers. Er leerte diesen Kelch

und füllte ihn mit Dukaten.

Von diesem Geld kaufte die Stadt Wald und

so konnten die Bewohner mit dem Bauholz

ihre zerstörten Häuser wieder errichten.

Kurfürst und Kurfürstin weilten danach noch

des Öfteren zur Jagd in unserer Gegend.

www.margarethenfest.com


Dübener

Wochenspiegel

15. August 2018 19

!

Liebe Gäste

und Kunden,

die Altstadtboutique

möchte Sie gern

am Samstag von 9 bis 12 Uhr

und 14 bis 18 Uhr sowie

am Sonntag von 11 bis 16 Uhr

zum Stöbern einladen.

Unsere neue Herbstkollektion

und einige Überraschungen

halten wir für Sie bereit.

Wir freuen uns auf

Ihren Besuch!

Margarethenfest in Bad Schmiedeberg

Brückenschluss von Mittelalter zur Moderne

(Bad Düben/Wsp/ny). Das Margarethenfest

in Bad Schmiedeberg,

das in diesem Jahr vom

17. bis zum 19. August gefeiert

wird, kann auf eine lange Tradition

zurückblicken. Bereits 1872

wurden die Feierlichkeiten durch

den damals gegründeten Margarethenverein

veranstaltet. Am 6.

Februar 2017 wurde dieser Verein,

145 Jahre nach der Erstgründung,

wiederbelebt und hält nun mit

Unterstützung der Stadt wieder

die organisatorischen Fäden in

den Händen.

Auf dem Marktplatz läuft eine

Art modernes Stadtfest und ein

historischer Teil zieht sich vom

Markt über den alten Schulhof bis

zum Beginn der Neustraße. Wie

von Astrid Kupke zu erfahren ist,

gibt es einen Mittelaltermarkt mit

vielen Ständen und Attraktionen,

z.B. Baden im Badezuber des Leucoreadorfes

Bystrica (bei diesen

Temperaturen eine willkommende

Margarethenpaar 2018

Abwechslung), Märchenstunde im

Märchenzelt und Heiraten in diesem.

Aber auch Gaukler und Musikanten

dürfen nicht fehlen. „Sehen

Sie selbst, was das Mittelalter zu

bieten hat“, lockt Astrid Kupke.

Je nach Wetterlage gibt es entweder

einen Fackel- oder einen

Foto: Elbetal Fotografie Bad Schmiedeberg

Inhaberin Annett Herzig

Leipziger Straße 53

06905 Bad Schmiedeberg

Tel.: 034925 / 7 17 78

Öffnungszeiten

Montag - Freitag:

9 - 12.30 Uhr u. 14.30 - 18 Uhr

Samstag

9 - 12 Uhr

Lampionumzug mit LED-Lampen.

Sicher ist jedenfalls der große

Festumzug, der aus drei Teilen

bestehen wird. Dem historischen

Abschnitt folgen 140 Jahre Eisenmoorbad

Kur-GmbH und 140

Jahre Chor Lyra 1878 e.V. und den

dritten Teil gestalten die Ortschaften

der Einheitsgemeinde.

Damit dieses traditionelle Fest

bunt und interessant gestaltet werden

kann, wird darum gebeten, mit

dem Kauf eines Margarethenfest-

Talers aus Ton (Wert 2,50 Euro)

Interesse und Unterstützung zu

bekunden.

Tel. und WhatsApp: 0162 / 6868502,

www.margarethenfest.com

Foto: Elbetal Fotografie Bad Schmiedeberg

Haben Sie Fragen zum Thema Pflege, der Häuslichen

Krankenpflege bzw. benötigen Sie Hilfe bei der Betreuung

und Pflege Ihrer Angehörigen?

Dann wenden Sie sich vertraulich an das Pflegeteam

von Schwester Antje, welches Ihnen mit Fachkompetenz

und Herz 24 Stunden zur Verfügung steht.

Unsere Büros finden Sie:

Das Team des Dübener Wochenspiegels wünscht

allen Besuchern und Händlern viel Spaß

auf dem Bad Schmiedenerger Margarthenfest!

• in der Seniorenresidenz

„Am Schwanenteich“

in Bad Schmiedeberg, 1. Etage

Tel.: 034925 / 7 45 57

• Am Markt 12 in Pretzsch

gegenüber dem Rathaus

Tel.: 034926 / 58 66 65

Ihre Podologin für gepflegte und gesunde Füße ist Katharina Nitzschke.

Terminvereinbarung – privat und nach ärztlicher Verordnung –

unter Tel.: 0171 / 4 84 55 99


20

Leserpost

LESERPOST 15. August 2018

Tschüss, Servus, Adé, Auf Wiedersehen

(Bad Düben/Wsp). Liebe Schüler,

sehr geehrte Eltern, werte ehemalige

und jetzige Kollegen,

das ungläubige Staunen vieler Eltern

und Schüler hat persönlich gut

getan, als so allmählich bekannt

wurde: Frau Pfalz hört im Juli 2018

endgültig auf.

Ich habe nie einen Hehl daraus

gemacht, dass mir der Abschied

von der Schule nicht leicht fällt, erst

recht nicht, da sie mich so feierlich

Leserpost

Waffelbäckerei im „Vorteilkauf“

(Bad Düben/Wsp). Gleich zu

Beginn der Sommerferien nutzten

wir Hortkinder der AWO-Kita

„Spatzenhaus“ das sonnige Wetter

für eine Wanderung in Richtung

Alaunwerk. Im Vorteilkauf wurden

wir sehr freundlich von der Markt-

(Pressel/Wsp). Seit nunmehr November

2017 haben die Sanierungsarbeiten

im Schloss Pressel

begonnen. Angefangen wurde

mit den Außenanlagen, was viele

verwundert hat. Fängt man als

Hausbesitzer ja doch erst einmal

mit dem Innenbereich an. Okay, soll

uns jetzt nicht weiter verwundern,

vielleicht gibt es einen tieferen

Sinn dabei.

Fakt ist, dass es nicht weiter geht.

Seit April kann man beobachten,

dass Bauarbeiter der Firma Uber

nur sporadisch abgestellt werden.

Tagelang, ja auch wochenweise

passiert gar nix, dann kommen mal

zwei, drei Mann für einige Tage.

Dies soll wohl zur Beruhigung

der Presseler dienen. Böse Zungen

behaupten, Bürgermeister Lothar

Schneider hat der Firma für Ihren

verabschiedet haben.

Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeiten,

Texte, Lieder und

einfallsreichen Geschenke. Danke

für die gemeinsamen schönen Jahre,

das vertrauensvolle Miteinander

und die vielen ermunternden,

freundlichen Worte zum Abschied.

Es war eine schöne Zeit mit Ihnen

allen. Herzlichst Ortrud Pfalz

Konrektorin der

Oberschule Bad Düben

leiterin Frau Walthes begrüßt. Eingeladen

waren wir Ferienkinder, um

an diesem Tag im Einkaufsmarkt

selber Waffeln zu backen.

Ebenfalls in dieser Woche verkauften

die Mitarbeiter des Marktes

anlässlich des Sommerfestes 2018

selbstgebackenen Kuchen und Kaffee,

was von den Kunden sehr gut

angenommen wurde. Der Erlös vom

Kuchenbasar kam uns als Kindereinrichtung

zugute. Davon werden

wir für unser „Grünes Zimmer“ im

Hort neues Material rund um das

Thema Natur anschaffen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei

der Marktleiterin Frau Walthes und

ihren Mitarbeitern für diese tolle

Sommeraktion.

Die Hortkinder der AWO-Kita

„Spatzenhaus“ Bad Düben

Auftrag keinen Endtermin für die

Fertigstellung gestellt. Beide aus

Authausen stammend, kann man

sich etwaige Mauscheleien gut vorstellen.

Aber man will sich da nicht

zu weit aus dem Fenster lehnen.

Fakt ist, dass Unkraut wächst

auch bei derzeitiger Trockenheit

kniehoch. Des Weiteren sieht

Baustellensicherung anders aus.

An drei verschiedenen Seiten kann

man die Baustelle betreten. Selbst

der Bauzaun an der Vorderseite

ist offen. An der Turnhalle und

vom Kindergarten kommt man

ungehindert hinein, nirgends findet

man ein Schild wie „Betreten

verboten“.

Noch spannender ist, dass das

Schloss für jedermann offen und

zugänglich ist. Vorder- sowie

Hintereingang sind unverschlossen

Leserpost

Eine Reise ins Märchenland

(Bad Düben/Wsp). Während der

Sommerferienzeit besuchten unsere

Hortkinder die Bibliothek der AWO

in Bad Düben. Frau Pietsch lud die

Kinder zu einer Reise ins Märchenland

ein. Nach einer kurzen

Einführung in das Thema ging es

auch schon los. Mit Hilfe einer Fantasiegeschichte

und einer Zauberkugel

zauberte Frau Pietsch die Kinder

ins Märchenland. Dorthin begleiteten

uns einige Märchenfiguren

wie Frau Holle, der Froschkönig

oder die Bremer Stadtmusikanten.

Angekommen im Märchenland

las uns Frau Pietsch das uns noch

unbekannte Märchen „Die Kristallkugel“

der Gebrüder Grimm vor.

Dübener

Wochenspiegel

Alle lauschten gespannt.

Danach konnten die Kinder ihr Märchenwissen

unter Beweis stellen, indem

sie verschiedene Gegenstände

den richtigen Märchen zuordneten.

Ein Märchenrätsel rundete unseren

Besuch im Märchenland ab. Nach

einer weiteren Fantasiegeschichte

landeten wir wohlbehalten in der

Bibliothek und waren beseelt von

der schönen Reise.

Ein großer Dank gilt den Mitarbeitern

der AWO Bibliothek in Bad

Düben.

Sprachfachkraft

Kerstin Gründling im Namen des

Hortteams und der Hortkinder

der AWO-Kita „Spatzenhaus“

Foto: privat

Die „Spatzenhaus“-Hortkinder tauchten ganz tief ins Märchenland ein.

Leserpost

Schloss Pressel: Einwohnerin beklagt Zustand der Baustelle

Ilka Trültzsch beklagt unter anderem

die mangelde Baustellensicherung

sowie das wuchernde

Unkraut.

Foto: privat

und dann gibt es noch einen großen

Mauerdurchbruch im Keller.

Gleich im Eingangsbereich findet

man einen ungesicherten Stromkasten,

der zur Stromversorgung

der Baustelle dient. Ich in meiner

Jugendzeit hätte dort mit Freunden

schon mein Unwesen getrieben,

was jetzt keine Anstiftung für die

heutige Jugend sein soll.

Schlimmer noch finde ich den Zustand

des Schlosses. Das undichte

Dach, zerschlagene Fensterscheiben,

offene Durchbrüche. Fragt

man sich, wie lange dieser Zustand

anhalten soll. Der Winter naht und

mit den derzeitigen Gegebenheiten

wird die Substanz nicht besser.

Lieber Herr Schneider, seit Ihrem

Amtsantritt reden Sie von einem

Bürgerhaus in Pressel, wann endet

die Odyssee? So langsam – nur

ganz langsam, wenn man bedenkt,

wie lange sie schon Bürgermeister

sind – fühlt man sich verarscht.

Ilka Trültzsch


Dübener

Wochenspiegel

15. August 2018 AUS TIEFENSEE 21

Bankratssitzung tagt auf dem Anger neben dem Brunnen

Da sind sie ja wieder

(Tiefensee/Wsp/ny). Am vergangenen

Sonntag zogen die strohhuttragenden

Herren der Tiefenseer

Bankratssitzung wieder an ihren

angestammten Platz. Na, gut –

nicht ganz, denn der befindet sich

eigentlich unmittelbar neben dem

Mühlsteintischchen. Doch der Anger

wurde so gestaltet, dass sich

nun eine neue kleine gepflasterte

Fläche zwischen dem Brunnen

und einer schattenspendenden

Eiche befindet. Dort wurden vier

Bänke zum Sitzen aufgestellt.

Ja, so ganz glücklich sind sie

über das Endergebnis nicht. „Die

Jetzt wieder täglich auf dem Anger: die Herren der Bankratssitzung.

Fotos: (Wsp) Nyari

Leserpost

Tiefensee begrüßt Tiefensee

(Tiefensee/Wsp). Fünf Jahre ist

es her, als die Kameraden der

Feuerwehr Tiefensee überraschend

Besuch erhielten. „Das war zum

Weihnachtsbaumverbrennen“, erinnert

sich Ronny Küster, ehemaliger

stellvertretender Wehrleiter

von Tiefensee, zurück. „Plötzlich

standen fremde Gesichter vor uns.

Diese fremden Gesichter kamen aus

Tiefensee, nur nicht aus unserem

Dorf.“ Lachend wurde uns erklärt,

dass es in Brandenburg ein weiteres

Tiefensee gibt. Und so entstand

eine Freundschaft zwischen den

beiden Freiwilligen Feuerwehren,

Tiefensee in Sachsen und Tiefensee

in Brandenburg.

Fünf Jahre hat es gedauert, bis

ein Wiedersehen zustandekam.

,,90 Jahre Feuerwehr Tiefensee“

(Brandenburg) war der Anlass. Und

so waren wir an der Reihe uns das

„andere“ Tiefensee anzuschauen.

Ende Juni, früh am Morgen ging

es los, 222 Kilometer, östlich an

Berlin vorbei. Natürlich reist man

zu so einer Feierlichkeit nicht

ohne Überraschung an. Unsere

historische Omnibusspritze war

mit im Gepäck und die passende

Uniform haben wir uns im Vorhinein

geliehen.

Die Tiefenseer Kameraden mit ihrer Traditionsspritze

Mühlensteintischchen mit Brunnen

Wege, die gesandet und nicht gepflastert

wurden, laufen sich mit

einem Rollator schlecht und der

Sand ist sehr staubig“, so einer

der Herren. Aber, man wolle nicht

meckern, und so stießen die sieben

Senioren auf den neuen Platz an.

Gefrühstückt wurde auf dem Weg,

unter einer großen Eiche. Nach

einem herzlichen Empfang ging

es dann auch schon zum Umzug.

Mit Trommeln, Trompete und verschiedenen

Martinshörnern wurde

der Festumzug laut unterhalten. Die

Omnibusspritze wurde mit Manneskraft

gezogen, denn Pferde haben

bei so viel Gepäck einfach nicht

mehr in den Kofferraum gepasst.

Auf der Festwiese angekommen

ging es mit verschiedenen Programmpunkten

weiter. Eine Tanzgruppe,

die Hundestaffel und

ein nachgespielter technischer

Hilfeeinsatz der Feuerwehr waren

zu sehen. Bei einem Löschangriff

wurde unsere Spritze natürlich

von Einsatzkräften beider gleichnamiger

Wehren in präsentiert.

Zum Abend hin gab es auch einen

musikalischen Beitrag unserer

Kameradin Nicole Sonnenberg mit

ihrer Trompete. Das Fest wurde

kurzzeitig durch einen Einsatz

unterbrochen. Ein Bungalow hat

in Tiefensee Feuer gefangen. Nach

dem Einsatz ging es aber munter

weiter und auch das WM-Spiel

Deutschland gegen Schweden

wurde live übertragen. Nach dem

Fußballspiel stieg die Stimmung

noch weiter nach oben und es wurde

bis in die frühen Morgenstunden

gemeinsam getrunken, getanzt,

gelacht und noch mehr getanzt.

Am nächsten Morgen wurden wir

mit einem leckeren Frühstück überrascht,

gut gestärkt und mit vereinten

Foto: privat

Treff ist täglich von 16.30 Uhr bis

zur Feierabendglocke um 18 Uhr.

Die Begrünung des Platzes ist für

Herbst vorgesehen.

Übrigens: Die Existenz einer Altherrenrunde

lässt sich in Tiefensee

Jahrzehnte zurückverfolgen.

Kräften räumte sich danach die Festwiese

fast wie von alleine auf. Nach

getaner Arbeit wurden wir noch zu

einem spontanen Grillen eingeladen.

Die Trompete wurde noch einmal

ausgepackt und jeder durfte/musste

versuchen, diesem Instrument einen

Ton zu entlocken. Nicht jeder hat es

geschafft, aber alle haben gelacht.

So richtig wollte sich keiner verabschieden.

Und so wurde die Abfahrt

immer weiter hinausgezögert.

Nach einer gemeinsamen Ortsumwanderung

erreichten die letzten

Kameraden am späten Abend das

Heimatdorf Tiefensee in Sachsen.

Wir bedanken uns noch einmal für

das einmalige Wochenende und

sind überzeugt, dies war nicht das

letzte Treffen. Schließlich sind wir

Tiefenseer und das nächste Jubiläum

kommt bestimmt.

Natürlich wäre diese tolle Reise

ohne Unterstützung nicht möglich

gewesen. Wir möchten uns bei

der Profiroll Technologies GmbH,

Siegfried Händler von Kutsche,

Kremser & Co. und den Alters- und

Ehrenkameraden der Feuerwehr

Delitzsch ganz herzlich bedanken.

Die Kameradinnen &

Kameraden der Feuerwehr

Tiefensee/Sachsen


22

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15. August 2018

Dübener

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Runder Geburtstag in Tiefensee: Dreschflegelgruppe und Feuerwehr gratulierten

Andreas Scheeren feierte seinen 70.

Gibt‘s hier was auf die Rübe? Nein, die traditionelle Dreschflegelgruppe

gratuliert Andreas Scheeren zum 70. Geburtstag.

(Tiefensee/Wsp/ny). Oh, hier

gibt‘s was mit dem Flegel auf die

Rübe! Nein, natürlich nicht! Die

traditionelle Dreschflegelgruppe

gratulierte Andreas Scheeren aus

Tiefensee ebenso wie viele, viele

andere Menschen auch, zu seinem

70. Geburtstag. Und der Jubilar

feierte seinen Ehrentag gleich

zweimal.

Die offizielle Familienfeier ging

in Löbnitz festlich über die Bühne.

Die erste Feier, direkt am Geburtstag

galt „dem lieben Fußvolk“ und

der Strom der Gratulanten riss

den ganzen Tag bis in die Nacht

hinein nicht ab, denn der Gastgeber

gilt als einer der beliebtesten

und engagiertesten Einwohner des

Bad Dübener Stadtteils. Die nette

Umschreibung für „Hansdampf in

allen Gassen“ verrät schon, dass

Andreas Scheeren immer dort

anzutreffen ist, wo eine helfende

Hand gebraucht wird.

Aufgewachsen in Bad Düben zog

er vor 51 Jahren nach Tiefensee. Er

hatte seine Renate jung geheiratet

und lebt seitdem mit der Familie

auf dem Gehöft ihrer Eltern. Zwei

Kinder erblickten das Licht der

Welt und schenkten dem Paar drei

Enkelkinder.

Als gelernter Kfz-Schlosser arbeitete

Andreas Scheeren in der

Bad Dübener Firma Kühne und

wechselte später in die Niederlassung

nach Wiedemar. Seinen

wohlverdienten Ruhestand genießt

der Jubilar mittlerweile seit sieben

Jahren. Doch, wie heißt ein

bekanntes Sprichwort? „Rentner

haben niemals Zeit“. Und genau

das dürfte weitestgehend auch auf

das Geburtstagskind zutreffen.

„Er packt dort an, wo Hilfe benötigt

wird“, umschreibt Siegfried

Gräfe das Tun seines benachbarten

Freundes. Und wie Axel Schulz

hinzufügt, sei Andreas Scheeren

so etwas, wie ein Mädchen für alles

im Dorf und ein Motor für vieles,

was in Tiefensee an Positivem

passierte.

Aufgrund seines Engagements

ernannten ihn die Kameraden der

Freiwilligen Feuerwehr Tiefensee

bereits vor zehn Jahren zum Ehrenmitglied

und können natürlich

auf den Geehrten zählen. Anderen

ist Andreas Scheeren auch bekannt

als führender Kopf der historischen

Dreschflegelgruppe, die in den

vergangenen Jahren insbesondere

an der Tiefenseer Mühle beim

Schaudreschen zu erleben war.

Viele Jahre war der heute 70-Jährige

auch der führende Kopf der

Nachbarbiergruppe, deren stimmungsvolle

Feste Kultstatus besitzen.

Mittlerweile gab Andreas

Scheeren den organisatorischen

Die Dreschflegelgruppe in Aktion

Staffelstab ab und rückte in die

zweite Reihe. Ja, und dann gibt

es da noch die Bankratssitzungen

mit den strohhuttragenden Männern

und den Tiefenseer 11-Uhr-

Nachbarschafts-Kommunikations-

Tisch. Dass er dabei nicht fehlen

darf, versteht sich in diesem Zusammenhang

von selbst.

Lobende Worte gibt es auch aus

dem Bad Dübener Rathaus. „Für

mich ist Andreas Scheeren ein

Tiefenseer mit Leib und Seele und

ein sehr hilfsbereiter Einwohner im

Ort“, lobt Bürgermeisterin Astrid

Münster. Er sei ein Mann, auf den

man sich verlassen kann und der

mit seiner angenehmen Art auch

für Nachbarschaftsfrieden im Dorf

sorgt.

Fotos: (Wsp) Nyari

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