THE ESSENCE OF WARMTH FUßBODENHEIZUNG

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THE ESSENCE OF WARMTH FUßBODENHEIZUNG

THE

ESSENCE FUßBODENHEIZUNG

OF WARMTH

TECHNIK JUNI 2009


INHaltsvErZEIcHNIs

1.0 Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04

1.1 Systembeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05

1.1.1 Systemdämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05

1.1.1.1 Quickroll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06

1.1.1.2 Quicknopp plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08

1.1.2 Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08

1.1.2.1 Zubehör Quicknopp Plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08

1.1.2.2 Zusatzdämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09

1.1.3 Heizrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

2.0 Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

2.1 Montagehinweise Quickroll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

2.2 Montagehinweise Dehnfugenprofil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

2.3 Montagehinweise Quicknopp plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

2.4 Der Abrollwagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

3.0 Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

3.1 Planungshinweise Fußbodenaufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

3.1.1 Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

3.1.2 Bauliche Erfordernisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

3.2 Dämmschichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

3.3 Heizestriche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

3.3.1 Estrichfugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

3.3.2 Dichtheitsprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

3.3.3 Aufheizen/Funktionsprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

3.3.4 Bodenbeläge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

3.4 Planungshinweise Verteilung und Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

3.4.1 Heizkreisverteiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

3.4.2 Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

3.4.3 Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

3.4.4 Universal-Verteilerschränke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

3.5 Einzelraumregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

3.5.1 Raumtemperaturregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

3.5.2 Regelungszubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

4.0 Auslegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

4.1 Temperaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

4.2 Auslegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

4.3 Leistungsdaten u. –diagramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

4.3.1 Quickroll mit Heizrohr 17x2 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

4.3.2 Quickroll mit Heizrohr 14x2 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

4.3.3 Quicknopp plus mit Heizrohr 17x2 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56

4.3.4 Quicknopp plus mit Heizrohr 14x2 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

4.4 Diagramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66

4.4.1 Einstelldiagramm Heizkreisverteiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66

4.4.2 Druckverlustdiagramm Heizrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66

5.0 Berechnungsbeispiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67

3


4

1.0 sYstEME

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Quickroll aEpro-system mit Heizrohr 14 x 2,0 mm

(Reg.-Nr.:7F167-F)

1. Mauerwerk mit Putz

2. Sockelleiste

3. Randdämmstreifen 180/10 mm (PE-Schaum mit angeschweißter Folie)

4. Rohbetondecke

5. Bodenbelag

6. Heizestrich nach DIN 18560

7. PE-Xc 14 x 2,0 mm,DIN 4729 u. DIN 4726

8. Rohrhalteclip AEpro aus Polyamid

9. Folie aus PE mit Rasteraufdruck

10. Wärme-Trittschalldämmung 35-3 EPS 045 DES sm gem. DIN EN 13163

Quickroll system mit Heizrohr 17 x 2,0 mm (Reg.-Nr.:7F018-F)

1. Mauerwerk mit Putz

2. Sockelleiste

3. Randdämmstreifen 180/10 mm (PE-Schaum mit angeschweißter Folie)

4. Rohbetondecke

5. Bodenbelag

6. Heizestrich nach DIN 18560

7. PE-Xc 17 x 2,0 mm,DIN 4729 u. DIN 4726

8. Rohrhalteclip Spezial aus Polyamid

9. Folie aus PE mit Rasteraufdruck

10. Wärme-Trittschalldämmung 35-3 EPS 045 DES sm gem.DIN EN 13163

Quicknopp plus system mit Heizrohr 14 x 2,0 mm (Reg.-Nr.:7F166-F)

1. Mauerwerk mit Putz

2. Sockelleiste

3. Randdämmstreifen 180/10 mm (PE-Schaum mit angeschweißter Folie)

4. Rohbetondecke

5. Bodenbelag

6. Heizestrich nach DIN 18560

7. PE-Xc 14 x 2,0 mm, DIN 4729 u. DIN 4726

8. Rohrhaltenoppe aus PS-Folie 0,85 mm

9. Folienelement aus PS mit tiefgezogenen Noppen

10. Wärme-Trittschalldämmung 30-2 EPS 040 DES sg gem.DIN EN 13163


BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Quicknopp plus system mit Heizrohr 17 x 2,0 mm (Reg.-Nr.:7F283-F)

1. Mauerwerk mit Putz

2. Sockelleiste

3. Randdämmstreifen 180/10 mm (PE-Schaum mit angeschweißter Folie)

4. Rohbetondecke

5. Bodenbelag

6. Heizestrich nach DIN 18560

7. PE-Xc 17 x 2,0 mm, DIN 4729 u. DIN 4726

8. Rohrhaltenoppe aus PS-Folie 0,85 mm

9. Folienelement aus PS mit tiefgezogenen Noppen

10. Wärme-Trittschalldämmung 30-2 EPS 040 DES sg gem.DIN EN 13163

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1.1 systembeschreibung

1.1.1 systemdämmung

1.1.1.1 Quickroll

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Das Brugman Systemelement Quickroll ist eine Wärme- Trittschalldämm-

rolle zur schnellen und einfachen Verlegung auf dem Rohbeton bzw. einer

Zusatzdämmschicht.

Brugman Quickroll ist aufgebaut aus:

1. Aufkaschierter Deckschicht aus einer Gewebeverbundfolie, die dem

Brugman AEpro- und Spezial- Clip sicheren Halt gibt. Ein aufgedruck-

tes Verlegeraster erleichtert das Zuschneiden der Dämmung und die

Heizrohrverlegung.

2. Einer Wärme- Trittschalldämmschicht EPS, aus FCKW freiem Polystyrol-

Hartschaum gem. DIN EN 13163. Zertifizierung BFA, Baustoffklasse B1

gem. DIN 4102. Anwendungstyp gem. DIN 4108-10.

Die Dämmrollen sind von unten eingeschnitten, um das Aufrollen der

Dämmschicht zu ermöglichen. Bei der Verlegung auf ebenem Untergrund

fügen sich die Dämmschichtstreifen passgenau zusammen und bilden so

eine geschlossene Dämmplatte. Die Dämmrollen sind mit einer einseiti-

gen Folienüberlappung ausgestattet, die in Verbindung mit der Folie der

anstoßenden Dämmrolle mittels Brugman Klebeband abgedichtet wird.

Bei fachgerechter Verlegung entsteht so eine vollflächige dichte Dämm-

schicht.

Produktangaben:

artikel- Nr. Bezeichnung typ Dicke mm WlG liefereinheit Größe mm r m²K/W

Dyn. steif.

s´<

trittschall-

verbess. db

max. Belast.

kN/m²

800013835 Quickroll 35-3 DES sm 35-3 045 10 m² 10000x1000 0,78 15 29 4

800013230 Quickroll 30-3 DES sm 30-3 045 12 m² 12000x1000 0,67 20 28 4

800012725 Quickroll 25-2 DES sm 25-2 045 12 m² 12000x1000 0,55 20 28 4

800013035 Quickroll 30-2 DES sg 30-2 040 12 m² 12000x1000 0,75 20 28 5


systemclipse:

Brugman aEpro- clipse

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Der AEpro- Clip wird sowohl für zement- und anhydritgebundene Estriche

verwendet. Er ist besonders geeignet für die Verwendung bei Fließest-

richen, da er das Heizrohr sicher und fest auf der Systemdämmung fixiert.

Ein Aufschwimmen der Rohre wird wirksam durch die patentierte Technik

des Clips verhindert. Der Clip ist für Brugman Heizrohre 14x2,0 mm und

17x2,0 mm verwendbar. Das System entspricht mit dem AEpro- Clip der

Bauart A1 gem. DIN 18560 Teil 2. Art.-Nr.: 811000014

Brugman spezialclipse

Zur Befestigung der Brugman Heizrohre 17x2,0 mm auf der Systemdäm-

mung wird bei Zementestrichen der Brugman Spezialclip verwendet. Die-

ser patentierte Clip hebt das Rohr während der Befestigung automatisch

an. Das Heizrohr wird so auch von unten vom Heizestrich umschlossen.

Der Spezialclip kann ausschließlich für das Brugman Heizrohr 17x2,0 mm

verwendet werden. Das System entspricht mit dem Spezialclip der Bauart

A2 gem. DIN 18560 Teil 2. Art.-Nr.: 811000017

7


8

artikel- Nr. Bezeichnung typ Dicke mm WlG

1.1.1.2 Quicknopp plus

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Das Brugman Systemelement Quicknopp plus ist eine Noppenplatte mit

wärme- und trittschall dämmenden Eigenschaften, zur Verlegung auf dem

Rohbeton bzw. einer Zusatzdämmschicht.

Brugman Quicknopp plus ist aufgebaut aus:

1. PS- Tiefziehelement mit Rohrhaltenoppen im 5 cm Raster, zur sicheren

Verlegung und Befestigung der Brugman Heizrohre 14 x 2,0 mm und

17 x 2,0 mm.

2. Einer Wärme- Trittschalldämmschicht EPS, aus FCKW freiem Polystyrol-

Hartschaum gem. DIN EN 13163. Zertifizierung BFA, Baustoffklasse B1

gem. DIN 4102. Anwendungstyp gem. DIN 4108-10.

Die Noppenplatten sind mit einer zweiseitigen, selbstklebenden Überlap-

pung des PS- Tiefziehelementes ausgestattet, die mit der Nachbarplatte

verklebt wird. Zur exakten Positionierung ist die Klebefläche mit Fixiernop-

pen versehen. Somit entsteht eine vollflächig dichte Dämmschicht, die das

Eindringen von Estrichwasser verhindert.

Produktangaben:

liefer-

einheit

1.1.2. Zubehör

1.1.2.1. Zubehör Quicknopp plus

1. Ausgleichsisolierstreifen EPS zur Nutzung der selbstklebenden Über-

lappung beim Anlegen der Noppenplatte an der Wand.

Art.-Nr.: 800061030 (30 mm)

Art.-Nr.: 800061010 (11 mm)

2. Rundprofil aus PE- Schaum zur Abdichtung des am Randdämmstreifen

angebrachten Folienstreifens gegen Estrichwasser und zur Montage

unter Dehnfugenprofilen in Noppenbereichen bzw. Abdichtung des

Türübergangselements.

Art.-Nr.: 800060920

3. Übergangselement aus PE- Folie zum Überbrücken von Türdurchgän-

gen u. ä. Stoßkanten sind mit Klebeband abzudichten.

Art.-Nr.: 800060910

Größe mm

r λ

m²K/W

Dyn. steif.

s´<

trittschall-

verbess. db

max. Belast.

kN/m²

800067302 Quicknopp plus 30-2 DES sg 30-2 040 7,2 m² 1000x600 0,75 20 28 5

800067110 Quicknopp plus 11 DEO / 11 035 13,2 m² 1000x600 0,28 / / 35


artikel- Nr. Bezeichnung

anwendungs

typ

Dicke mm WlG

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

4. Übergangsisolierstreifen EPS zur Dämmung unterhalb des Übergangs-

elements.

Art.-Nr.: 800061130 (30 mm)

Art.-Nr.: 800061110 (11 mm)

5. Verteileranschlussplatte ohne Noppen, für eine flexible und engere

Rohrführung im Bereich des Heizkreisverteilers.

Art.-Nr.: 800061230 (30 mm)

Art.-Nr.: 800061210 (11 mm)

6. Klemmschiene mit Klebestreifen und zusätzlichem Befestigungsmate-

rial. Zur Befestigung der Heizrohre auf der Verteileranschlussplatte.

Art.-Nr.: 800060950

1.1.2.2. Zusatzdämmung

Die Brugman Zusatzdämmung dient als Kombinationsdämmstoff in Verbindung

mit der Brugman Systemdämmung Quickroll und Quicknopp

plus zum Erreichen einer vorgesehenen Konstruktionshöhe oder der vorgesehenen

Dämmschichtdicke zur Einhaltung der wärmetechnischen Anforderungen.

Ferner findet sie auch als Ausgleichsdämmung ihren Einsatz,

wenn Kabel oder Rohre auf der Rohdecke verlegt sind. Die Festlegung

der Dämmschichtdicken bzw. der erforderliche Wärmedämmwert erfolgt

durch den Bauplaner!

Produktangaben:

liefer-

einheit

Größe mm

r λ

m²K/W

Dyn. steif.

s´<

trittschall-

verbess. db

800052520 Trittschalldämmpl. DES sg 20-2 040 11 m² 1000x500 0,50 30 26 4

800052525 Trittschalldämmpl. DES sm 25-2 045 9 m² 1000x500 0,56 20 28 4

800052020 Dämmplatte DEO / 20 040 12 m² 1000x500 0,50 / / 35

800052040 Dämmplatte DEO / 40 040 6 m² 1000x500 1,00 / / 35

max. Belast.

kN/m²

800052050 Dämmplatte DEO / 50 040 4,5 m² 1000x500 1,25 / / 35

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Art.-Nr. 811420012 PE-Xc 14x2,0mm 120m Rolle

Art.-Nr. 811420024 PE-Xc 14x2,0mm 240m Rolle

Art.-Nr. 811420060 PE-Xc 14x2,0mm 600m Rolle

Art.-Nr. 811720012 PE-Xc 17x2,0mm 120m Rolle

Art.-Nr. 811720024 PE-Xc 17x2,0mm 240m Rolle

Art.-Nr. 811720060 PE-Xc 17x2,0mm 600m Rolle

Art.-Nr. 811020060 PE-Xc 20x2,0mm 600m Rolle

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technische Daten

Material PE-HD (Polyethylen)

14x2,0mm,

Maße

17x2,0mm,

20x2,0mm

max. Betriebsdruck 6 bar

max. Betriebstemperatur 95°C

max. Biegeradius 5 x d

1.1.3. Heizrohre

Brugman PE-Xc Heizrohre

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Brugman PE-Xc Heizrohre werden hergestellt aus hochmolekularem Po-

lyethylen hoher Dichte, die mit speziellen Zusätzen gegen thermischen

Abbau und Metallioneneinfluß ( aus z. B. Messing- Fittingen) ausgerüstet

sind.

Die Herstellung erfolgt im Extrusionsverfahren auf modernen Fertigungs-

anlagen. Die EVOH- Sauerstoffsperre wird mittels eines eigens entwick-

eltem Beschichtungsverfahren aufgebracht.

Die Vernetzung, d. h. die Verknüpfung der Moleküle des Polyethylens zu

einem Makromolekül mit räumlichem Netzwerk, wird nach der Extrusion

kontinuierlich mittels schneller, energiereicher Elektronen auf modernsten

und leistungsfähigen Elektronenbeschleunigern durchgeführt.

Die Vernetzung bewirkt, dass der von Rohren aus thermoplastischen Werk-

stoffen bekannte Steilabfall im Zeitstand- Innendruckversuch, insbesonde-

re bei hohen Temperaturen, nicht auftritt, so dass eine lange Lebensdauer

(mind. 50 Jahre Betriebsdauer mit hohen Sicherheitsreserven) zu erwarten

ist.

Darüber hinaus wird das Heizrohr durch die Vernetzung unempfindlich ge-

gen Spannungsrissbildung. Die hohe Beschleunigerspannung garantiert

eine über die gesamte Wanddicke gleichmäßige Vernetzung!

Die Anforderungen der DIN 16892/16893 für PE-Xc Rohre und der DIN 4726

für Heizrohre werden erfüllt und in vielen Punkten übertroffen.

Positive Eigenschaften

• spannungsfreie Verlegung

• Kaltverlegbarkeit, auch bei engstem Biegeradius

• min. Biegeradius 5 x d

• Sauerstoffsperrschicht, flexibel und kratzbeständig

• hohe Belastbarkeit, 95°C Maximaltemperatur und 6 bar max. Betriebsdruck

• gute Wärmealterungsstabilität

• geringer Druckverlust

• keine Inkrustationen

• hohe Schlagzähigkeit


Qualitätssicherung

• Prüfungen nach DIN 4726, ISO 17344, DIN 16892/3, ISO 15875

• Rohstoffeingangskontrolle

• 100% Onlineprüfung der Abmessungen und Fertigungstoleranzen

• Prüfung des Vernetzungsgrades

• Zeitstands- Innendruckversuche

• Überprüfung und Messung der Sauerstoffsperre

• Druckprüfung jeder fertigen Rohrrolle

• Qualitätssicherung durch Fremdüberwachung

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Im Rahmen von Überwachungsverträgen werden ständig die wichtigs-

ten Eigenschaftswerte überprüft durch: DVGW, SKZ-D, NSF, IAPMO, ICC,

DTI-DK, AENOR-E, CSTB-F, SABS, SAI, SII, KIWA-NL, IAB, SEPRO, GOST

Materialeigenschaften Wert Norm

Vernetzungsgrad ca. 60 - 70% DIN 16892/3

Dichte ca. 0,94 g/cm³ DIN 53479

Schlagzähigkeit ca. 250 kJ/m³ ISO 8256/1B

Reißfestigkeit ca. 23 N/mm² DIN 53455

Reißdehnung > 400 % DIN 53455

Elastizitäts-Modul bei 20°C ca. 600 N/mm² DIN 53457

Längenausdehnungskoeffizient 1,4 x 10 -4 K -1 DIN 52328

Spannungsrißbeständigkeit > 4000 h Werksnorm

Wärmeleitfähigkeit bei 20°C 0,38 W/mK DIN 52612

Oberflächenrauhigkeit (innen) 0.007 mm

nach Prandtl-

Colebrook

Sauerstoffdichtheit < 0,1 g/(m³d) DIN 4726

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Art.-Nr. 821420012 PE-RT 14x2,0mm 120m Rolle

Art.-Nr. 821420024 PE-RT 14x2,0mm 240m Rolle

Art.-Nr. 821420060 PE-RT 14x2,0mm 600m Rolle

Art.-Nr. 821720012 PE-RT 17x2,0mm 120m Rolle

Art.-Nr. 821720024 PE-RT 17x2,0mm 240m Rolle

Art.-Nr. 821720060 PE-RT 17x2,0mm 600m Rolle

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technische Daten

Material PE-HD (Polyethylen)

Maße

max. Betriebsdruck 5 bar

max. Betriebstemperatur 70°C

max. Biegeradius 5 x d

14x2,0mm,

17x2,0mm

Materialeigenschaften Wert Norm

Dichte 0,941 g/cm³ ISO 1183

Reißfestigkeit 16,5 N/mm²

Reißdehnung > 780 %

Elastizitäts-Modul bei

20°C

Längenausdehnungskoeffizient

Wärmeleitfähigkeit bei

60°C

Oberflächenrauhigkeit

(innen)

Sauerstoffdichtheit

ca. 550 N/

mm²

10 - 4 K

ISO

DIS 6259

ISO

572-2

ISO 178

DIN 53752A

(20°C

bis 70°C)

0,40 W/mK DIN 52612-1

0.007 mm

< 0,1 g/

(m³d)

nach

Prandtl-

Colebrook

DIN 4716

ISO 17455

Brugman PE-rt Heizrohre

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Brugman PE-RT Heizrohre werden hergestellt aus einem hochwertigen

Polyethylen mittlerer Dichte, dass über eine erhöhte Temperaturbeständig-

keit und eine sehr gute Alterungsstabilisierung verfügt.

Durch die einzigartige Molekularstruktur erhält das PE-RT (Polyethylen –

Rised Temeratur) Heizrohr seine hohe Zähigkeit und Ermüdungsfestigkeit.

Das Rohr wird auf modernsten Extruderanlagen unter Einhaltung minima-

ler Toleranzen gefertigt. Eine Schicht aus Ethylen- Vinyl- Alkohol (EVOH)

verhindert die Sauerstoffdiffusion in das Heizmedium. Die Barrierewirkung

gegen Sauerstoff entspricht der DIN 4726.

Positive Eigenschaften

• Hohe Flexibilität des Rohres auch bei niedrigen

Umgebungstemperaturen

• Hohe Schlagzähigkeit

• Hohe Alterungsbeständigkeit

• Schutz gegen Sauerstoffdiffusion

• Gütesicherung durch Werks- und Fremdüberwachung

• Gute Beständigkeit gegen Spannungsrißbildung

Qualitätssicherung

• Prüfungen nach DIN 4726 , DIN 16833, ISO 17455 und SKZ HR 3.16

• Rohstoffeingangskontrolle

• 100% Onlineprüfung der Abmessungen und Fertigungstoleranzen

• Zeitstands- Innendruckversuche

• Überprüfung und Messung der Sauerstoffsperre

• Druckprüfung jeder fertigen Rohrrolle

• Qualitätssicherung durch Fremdüberwachung SKZ, KIWA, AENOR, CSTB


Art.-Nr. 811420912 MKV 14x2,0mm 120m Rolle

Art.-Nr. 811420950 MKV 14x2,0mm 500m Rolle

Art.-Nr. 811720912 MKV 17x2,0mm 120m Rolle

Art.-Nr. 811720950 MKV 17x2,0mm 500m Rolle

Material

Maße

technische Daten

max. Betriebsdruck 6 bar

max. Betriebstemperatur 60°C

max. Biegeradius 5 x d

Metall- Kunstoff-

Verbundrohr

14x2,0mm,

17x2,0mm

Materialeigenschaften Wert

Dichte (Verbund) 0,941 g/cm³

Lebensdauer gemäß DVGW

6bar / 60°C

50 Jahre

Wärmeleitfähigkeit 0,38 W/m K

Oberflächenrauhigkeit (innen) 0.007 mm

lineare Längenausdehnung 0.3 x 10 -4 K -1

Brugman MKv- Fußbodenheizrohr

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Brugman Metall- Kunststoff- Verbundheizrohr besteht aus 5 Schichten.

Für das Basisrohr wird eine spezielle Polyethylengüte verwandt, welche

durch geeignete Modifikationen hervorragende Eigenschaften in Bezug

auf Druckfestigkeit und Alterungsbeständigkeit besitzt. Bei dem verwen-

deten Aluminium handelt es sich um eine für diese Anwendungen ent-

wickelte Legierung.

Für die Deckschicht wird ebenfalls ein hochstabilisiertes Polyethylen ver-

wandt, welches durch ein Stabilisatorpaket gegen Alterung und Einfluß vor

UV-Licht geschützt ist.

Die Herstellung der Heizrohre erfolgt in einem 2- Schritt- Verfahren.

• Extrusion der Polyethylenrohre auf modernen Extrusionsanlagen

• Ummantelung des Heizrohres in der Laser- Schweißanlage, bei der die

200- µm starke Aluminiumschicht stumpf mittels Laser verschweißt und

mit dem Basisrohr durch einen Haftvermittler dauerhaft verbunden wird,

das garantiert eine absolute Sauerstoffdichtheit.

Danach erhält das Rohr eine Deckschicht aus Polyethylen welche Schutz

vor UV- Licht und der Behandlung im rauen Baustellenbetrieb bietet.

Positive Eigenschaften

• hohe Flexibilität des Rohres, keine Rückstellkräfte

• hohe Lebensdauer bei 6 bar/ 60°C für 50 Jahre

• 100% sauerstoffdiffusionsdicht

• geringe lineare Längenausdehnung

• Gütesicherung durch Werks- und Fremdüberwachung

Qualitätssicherung

• Prüfungen nach DIN 4721, DIN 4726, SKZ HR 3.12 und DIN 16833

• Rohstoffeingangskontrolle

• 100% Onlineprüfung der Abmessungen und Fertigungstoleranzen

• Zeitstands- Innendruckversuche

• Überprüfung und Messung der Sauerstoffsperre

• Druckprüfung jeder fertigen Rohrrolle

• Überprüfung des Innendurchmessers mit Pilot

• Qualitätssicherung durch Fremdüberwachung

• Qualitätssicherung durch Fremdüberwachung SKZ, DVGW, NSF, IAPMO,

ICC, DTI, AENOR, CSTB, SABS, SAI, SII, KIWA, IAB, SEPRO, GOST

13


14

2.0. MONtaGE

2.1 Montagehinweise Quickroll

1.

Randdämmstreifen aufstellen und gegen Lageänderungen

sichern. Besonders auf eine korrekte

Ausbildung der Ecken achten.

3.

Restmaß ausmessen.

5.

Schnittstelle brechen und Folie durchschneiden.

7.

Stoßkanten mit Klebeband abdichten.

2.

Mit dem Abrollen in einer Raumecke beginnen

und die Rolle bis zur gegenüberliegenden Wand

abrollen.

4.

Rolle entlang einer Führunghilfe einschneiden.

6.

Mit weiteren Rollen nach gleichem Schema

verfahren.

8.

Bei Verwendung von Fließestrich Folienstreifen des

Randdämmstreifen mit Klebeband abdichten.

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG


2.2 Montagehinweise Dehnfugenprofil

1.

Das Brugman Dehnfugenprofil-Set.

3.

Benötigtes Maß anzeichnen und abschneiden.

5.

Löcher mit der Dehnfugenspezialzange aus dem

Profil ausstanzen (Klebefuß zum Ansetzen der

Zange umknicken)

7.

Dehnfugenprofil aufkleben.

2.

Schutzrohr im Bereich der Dehnfuge anbringen.

4.

Rohrleitungen anzeichen.

6.

Schutzfolie des Klebefußes abziehen.

8.

Fertig montiertes Dehnfugenprofil (Fuge sollte sich

im Bereich des Türblattes befinden).

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

15


16

2.3 Montagehinweise Quicknopp plus

1.

Randdämmstreifen aufstellen und gegen

Lageänderungen sichern. Besonders auf die

korrekte Ausbildung der Ecken achten.

3.

Mit der Plattenverlegung in einer Raumecke

beginnen. Die Ausgleichsstreifen liegen an der

Wand.

5.

Nachfolgende Platten mittels der Fixierungshilfen

paßgenau anlegen und verkleben.

7.

Entsprechendes Plattenstück abschneiden.

2.

Ausgleichsstreifen unter die selbstklebende

Überlappung kleben.

4.

Ausgleichsstreifen ablängen.

6.

Restmaß ausmessen.

8.

Plattenstück einfügen.

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG


9.

Das Reststück an der gegenüberliegenden Wand

anlegen. Gegebenenfalls ist das Raster anzupassen!

11.

Fläche vollständig auslegen.

13.

Übergangselement 1 einpassen und verkleben.

15.

Stoßkante der Übergangselemente mit

Klebeband abdichten.

10.

Weitere Platten anlegen.

12.

In den Türdurchgängen die Ausgleichsstreifen für

das Übergangselement einpassen.

14.

Übergangselement 2 einpassen und verkleben.

16.

Bei Verwendung von Fließestrichen den

Folienstreifen des Randdämmstreifens mittels

PE-Rundprofil abdichten.

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

17


18

2.4 Der abrollwagen

1.

Der Brugman Abrollwagen für

Fußbodenheizungsrohr auf Großrollen.

3.

Schutzfolie der Rohrrolle im Bereich des Innenkerns

entfernen.

5.

Rohrhaspel schließen.

7.

Wagen in die Rohrhaspel einhaken.

2.

Die Rohrhaspel wird zur Aufnahme der Großrolle

ausgebaut.

4.

Rohrhaspel in den Kern der Rohrrolle einschieben.

Kerndurchmesses der Haspel ist verstellbar.

6.

Wagen vor die Rohrhaspel fahren.

8.

Rohrhaspel mit Hilfe der Hebelwirkung aufnehmen

(Sackkarrenprinzip).

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG


9.

Der Abrollwagen kann bequem verfahren werden.

11.

Fertig montierte Rohrhaspel mit Großrolle .

13.

Fertig zum Abrollen! Die Rohrhaspel ist um

360° schwenkbar.

10.

Nach dem Entfernen der Folie wird das Rohr durch

die Rohrführungsöse gezogen.

12.

Der Bügel wird zur besseren Wendigkeit demontiert.

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

19


20

3.0 PLANUNG

BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG

Für die Projektierung und Ausführung von Heizungsanlagen sind grundsätzlich alle gültigen Gesetze, Verordnungen, Normen, Richt­

linien, örtlichen Vorschriften und der Stand der Technik zu beachten.

Bauwerk

• DIN 1055 Teil 3 Lastannahmen für Bauten

• DIN 18202 Toleranzen im Hochbau

• DIN 18195 Bauwerksabdichtungen

• DIN 4102 Brandschutz im Hochbau

• DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau

• DIN 4109 Schallschutz im Hochbau

• DIN EN 13163 Wärmedämmstoffe für Gebäude –

Werkmäßig hergestellte Produkte aus expandiertem Polystyrol

• DIN V 4108-10 Wärmeschutz und Energie-Einsparung –

Anwendungsbezogene Anforderungen an Wärmedämm-

stoffe – Werkmäßig hergestellte Wärmedämmstoffe.

• DIN EN 12831 (DIN 4701) Regeln für die Berechnung der

Heizlast von Gebäuden

• DIN 18560 Estriche im Bauwesen

• DIN 18353 Estricharbeiten

• DIN 18352 Fliesen- und Plattenarbeiten

• DIN 18356 Parkettarbeiten

• DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten

• DIN 1961 VOB Teil B

• DIN 18299 VOB Teil C

• DIN 18195 Bauwerksabdichtungen

• DIN 18336 Abdichtungsarbeiten

Heizungsanlage

• DIN EN 1264 Fußbodenheizung,Systeme und Komponenten

• DIN 4726 Rohrleitungen aus Kunststoff für

Warmwasserfußbodenheizungen

• DIN EN ISO 15875 Kunststoff - Rohrleitungssysteme für Warm-

und Kaltwasserinstallation vernetztes Polyethylen (PE-X).

• DIN 4751 Wasserheizungsanlagen

• DIN 18380 Heizungs- und Brauchwassererwärmungsanlagen

• DIN 4807 Ausdehnungsgefäße

• VDI 2035 Teil 2 Vermeidung von Schäden in

Warmwasserheizungsanlagen, wasserseitige Korrosion

• ZVH-Richtlinie 12.02 Auslegung von Membran-

Druckausdehnungsgefäßen

Normen, Rechtsvorschriften, Regelwerke

• Energieeinsparverordnung (EnEV)

• Heizkostenverordnung (HeizkostenV)

• Bauproduktengesetz

• die einzelnen Verwaltungsanweisungen der Länder zur EnEV

• Energieeinsparungsgesetz (EnEG)

• Wärmegesetz (EE Wärme G)


3.1 Planungshinweise Fußbodenaufbau

3.1.1 allgemeine Hinweise

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Bei der Planung des Aufbaus einer Fußbodenheizung sind die jeweils gültigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, die VOB

und Normen zu beachten. Vor der Ausführung ist am Bau anhand der Höhenbezugspunkte („Meterriss“) zu überprüfen, ob

die geplante Aufbauhöhe der Fußbodenkonstruktion durchgehend möglich ist.

3.1.2 Bauliche Erfordernisse

Alle Bauteile, die an den Fußboden grenzen, müssen vorhanden und bis zum Rohfußboden verputzt sein. Fenster, Außen-

türen, Türzagen und haustechnische Installationen müssen eingebaut sein. Wandschlitze müssen verschlossen sein. Die

Anforderungen der DIN 18560, Teil 2, Abschnitt 4 sind zu beachten.

tragender Untergrund

Zur Aufnahme des schwimmenden Estrichs muss der Rohfußboden ausreichend trocken sein und eine ebene Oberflä-

che aufweisen. Er darf keine punktförmigen Erhebungen, Rohrleitungen oder ähnliches aufweisen, die zu Schallbrücken

und/oder Schwankungen der Estrichdicke führen können. Der Rohfußboden muss entsprechend den Toleranzen gem.

DIN 18202 ausgeführt sein. Falls Rohrleitungen auf dem Rohfußboden verlegt sind, müssen diese ausreichend befestigt

sein.Durch einen Ausgleich ist wieder eine ebene Oberfläche zur Aufnahme der Dämmschicht – mindestens jedoch der

Trittschalldämmung – zu schaffen. Die dazu erforderliche Konstruktionshöhe muss eingeplant sein. Ungebundene Schüt-

tungen aus Natur- oder Brechsand dürfen nicht verwendet werden. Bauwerksfugen im tragenden Untergrund dürfen nicht

von Heizelementen gekreuzt werden.

ausgleichsschichten

Werden die für den Rohfußboden geforderten Ebenheitstoleranzen nicht erfüllt, so ist diese Ebenheit mittels einer Aus-

gleichsschicht zu schaffen. Fließestriche oder Schnellestriche bieten sich hierfür an. Die Herstellerangaben zur Verlegreife,

Restfeuchte und zu evtl. erforderlichen Grundierungen sind zu beachten. Die zusätzliche Gewichtsbelastung der Decken-

konstruktion ist zu berücksichtigen.

21


22

Bauwerksabdichtungen

Gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht drückendes Wasser

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für Böden die an das Erdreich grenzen sind vom Bauwerksplaner Abdichtungen gem. DIN 18195 einzuplanen. Diese müs-

sen vor dem Einbau der Dämmschichten hergestellt sein. Für die Abdichtungen werden überwiegend Baustoffe auf Bitu-

menbasis verwendet, die Weichmacher bzw. Lösungsmittel enthalten. Da diese Stoffe die Polystyrol-Dämmung angreifen

können, ist vor dem Einbau der Polystyrol-Dämmung eine Lage PE-Folie Typ 200 auszulegen.

Gegen Oberflächenwasser in Nassräumen

Ist in Nassräumen (Bäder, Duschen etc.) eine Abdichtung gegen Oberflächenwasser vorgesehen, ist diese oberhalb der

Lastverteilschicht anzubringen. Der Estrich ist dadurch geschützt und vom Feuchtigkeitsanfall des Oberbodenbelages ab-

gegrenzt. Für die Abdichtung werden Dichtklebesysteme oder Dichtungsanstriche verwendet.

PraXIstIPP!

Bei Feststellung von Unebenheiten ist die

Bauleitung sofort zu informieren.


3.2 Dämmschichten

Brugman- randdämmstreifen

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Die DIN 18560 schreibt einen Randdämmstreifen vor, der eine thermische Län-

genausdehnung der Lastverteilschicht von mind. 5 mm gewährleistet. Weitere

Aufgaben des Randdämmstreifens ist eine akustische Entkopplung der Lastver-

teilschicht und eine Wärmedämmung zwischen Lastverteilschicht und kälteren

Bauteilen herzustellen. Dieses wird durch die Verwendung des Brugman- Rand-

dämmstreifen sichergestellt.

Der Randdämmstreifen wird auf den Rohfußboden gestellt. Bei einer Zusatz-

dämmschicht unterhalb der Brugman Systemdämmung kann der Randdämm-

streifen auch auf die Zusatzdämmung gestellt werden. Bei der Verwendung von

Fließestrich ist der ankaschierte Folienstreifen mit der Systemdämmung zu verkle-

ben oder anders abzudichten. Überstehende Reste des Randdämmstreifens dür-

fen erst entfernt werden, wenn der Bodenbelag fertiggestellt ist (bei keramischen

oder Naturstein- Böden erst nach dem Verfugen!).

Produktdaten

art. Nr. Bezeichnung liefereinheit Maße Material

812000820 Randdämmstreifen 50 Meter

Dämmschichten

Bei Heizestrichen darf die Zusammendrückbarkeit der Dämmschicht gem. DIN

18560 Teil 2 nicht mehr als 5* mm betragen. Die Brugman Systemdämmung aus

EPS hat eine max. Zusammendrückbarkeit von 3 mm bzw. 2 mm. Sind zusätzliche

Wärme- bzw. Trittschalldämmschichten vorgesehen, darf deren Zusammendrück-

barkeit max. 2* mm bzw. 3* mm betragen! Diese zusätzlichen Schichten sind ver-

setzt unterhalb der Brugman Systemdämmplatten anzuordnen. Für Rohrleitun-

gen und Kabel die ggf. auf dem Rohfußboden verlegt sind, ist gem. DIN 18560

Teil 2 eine Ausgleichsschicht zu schaffen, auf der die Trittschalldämmung vollflä-

chig und eben aufliegt.

10mm dick

180mm hoch

PE-Schaum

FCKW frei

* Gilt für Flächenlasten ≤ 3 kN/m!

Bei höheren Lasten darf die Zusammendrückbarkeit max. ≤ 3 mm betragen!

23


24

Dämmschichtabdeckung

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Die Brugman Systemdämmung entspricht mit ihrer aufkaschierten Kunststoff-

folie den Anforderungen der DIN 18560 Teil 2 und ist dicht gegen Estrichwas-

ser. Bei dem System Quickroll sind die Stoßstellen mit dem Brugman Klebe-

band zu verkleben. Bei Verwendung von Fließestrich ist der PE Folienstreifen

des Brugman Randdämmstreifens auf der Kunststofffolie zu verkleben, bzw.

bei Quicknopp plus mit dem Rundprofil abzudichten.

rohrbefestigung

Heizrohre und deren Befestigungssysteme müssen laut DIN EN1264 Teil 4 so ge-

sichert sein, dass ihre geplante horizontale Lage eine Abweichung von 10 mm

und die vertikale Lage eine Abweichung 5 mm nach oben, nicht überschreitet.

Diese Anforderungen gelten nicht im Bereich von Bögen und Umlenkungen.

Für die sichere Erfüllung dieser Anforderungen sind Befestigungsabstände von

ca. 0,5 m erforderlich. Dieses kann mit den Brugman Clipsen in Verbindung mit dem

aufgedrucktem Raster der Systemdämmung Quickroll sicher-gestellt werden.

Beim System Brugman Quicknopp plus werden diese Kriterien automatisch

erfüllt!

Brugman- Messstellen- set

Zur Markierung der geeigneten Estrichmessstelle bietet Brugman ein Messstellen-

Set an, damit eine Rohrbeschädigung bei Restfeuchtemessungen ausgeschlossen

werden kann!

Art. Nr.: 812000150


c

a

D

a: Geschosstrenndecke gegen beheizte

Räume

B: Decken gegen Außenluft

c: Decken gegen unbeheizte oder in

Abständen beheizte Räume

D: Decken gegen Erdreich

A 0,75 m2K/W

B 2,00 m2K/W

C+D 1,25 m2K/W

Erhöhter

Wärmeschutz für

B und

C+D gem. WSVO95

2,86 m2K/W

Die vom Bauplaner festgelegten Anforderungen können durchaus hõher sein.

Die Bauplanungsunterlagen sind zu beachten!

B

Wärme- und trittschalldämmung

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Die Anforderungen an die Dämmung ergeben sich aus DIN EN 1264 (Fußbodenhei-

zung - Systeme und Komponenten), DIN 4108 (Wärmeschutz im Hochbau), DIN 4109

(Schallschutz im Hochbau) und der jeweils gültigen Wärmeschutz- bzw. Energieein-

sparverordnung. Die Festlegung Dämmschichtdicken erfolgt durch den Bauplaner.

Die Schallschutzanforderungen für das jeweilige Bauvorhaben sind besonders zu

beachten. Wird erhöhter Schallschutz gem. DIN 4109 Beiblatt 2 zwischen Planer und

Bauherrn vereinbart, ist zu überprüfen welcher Normtrittschallpegel zu erwarten ist.

Die Brugman Dämmmaterialien entsprechen den Anforderungen der DIN EN 13163

und den Richtlinien der Bundesfachabteilung Qualitätsicherung EPS-Hartschaum.

Mindestwärmeschutz gem. DIN EN 1264-4

Quickroll 35-3 mm

Quickroll/Quicknopp plus 30-2 mm

Quicknopp plus 11 mm

+ Dämmplatte EPS 045 DES sm 25-2

Quicknopp plus 11 mm

+ Dämmplatte EPS 040 DES sg 20-2

Quickroll plus 35-3 mm

+ Dämmplatte EPS 040 DEO 50 mm

Quickroll/Quicknopp plus 30-2 mm

+ Dämmplatte EPS 040 DEO 50 mm

Quicknopp plus 11 mm

+ Dämmplatte EPS 040 DEO 20 mm

+ Dämmplatte EPS 040 DEO 50 mm

Quickroll 35-3 mm

+ Dämmplatte EPS 040 DEO 20 mm

Quickroll/Quicknopp plus

30-2 mm

+ Dämmplatte

EPS 040 DEO 20 mm

Quicknopp plus 11 mm

+ Dämmplatte EPS 040 DEO 40 mm

Quickroll

35-3 mm

+ Dämmplatte

PUR 025 53 mm

Quickroll/Quicknopp plus 30-2 mm

+ Dämmplatte PUR 025 53 mm

Quicknopp plus 11 mm

+ Dämmplatte EPS 040 DES sg 20-2

+ Dämmplatte PUR 025 53 mm

25


26

a

c+D

B

Erhöhter

Wärmeschutz

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Quickroll 35-3 Quickroll 35-3 Quicknopp plus 30-2 Quicknopp plus 11

AEpro- Clip Spezial- Clip

+ EPS 040 DEO 20

Folie als Feuchteschutz

45

14 x 2

59

94

35

45

59

14 x 2 114

35

20

+ EPS 040 DEO 20

Folie als Feuchteschutz

AEpro- Clip Spezial- Clip

Hinweis! Die dargestellten Fußbodenheizungskonstruktionen geben die Mindest-

anforderungen der DIN EN 1264-4 an den Wärmeschutz und der DIN 18560-2 an

die Estrichüberdeckung für eine Verkehrslast von 1,5 kN/m2 und einem Estrich

CT-C 25-F4 und CA-C 25-F4 wieder.

+ EPS 040 DEO 20

Folie als Feuchteschutz

+ EPS 040 DEO 40

Folie als Feuchteschutz

+ EPS 040 DEO 50 + EPS 040 DEO 50 + EPS 040 DEO 50 + EPS 040 DEO 50

AEpro- Clip Spezial- Clip

45

14 x 2

59

35

144+x

x

50

+ PUR 025 53 + PUR 025 53 + PUR 025 53 + PUR 025 53

AEpro- Clip Spezial- Clip

45

14 x 2

59

35 147

53

50+d 67

102

17 x 2

35

50+d

67

17 x 2 122

35

20

45

14 x 2

67

35

152+x

x

50

50+d

67

17 x 2

35 155

53

45

14 x 2

45

14 x 2

ACHTUNG! Die Wärmeschutzanforderungen werden für jedes Bauvorhaben vom

Bauplaner festgelegt und können deutlich höher sein. Daher ist vor der Planung

einer Fußbodenheizung der Wärmeschutznachweis für das entsprechende

Gebäude zu beachten bzw. Rücksprache mit dem Bauplaner zu halten.

45

14 x 2

45

14 x 2

59

89

30

59

109

30

20

59

30

139+x

x

50

59

30 142

53

45

59

90

14 x 2

11

20-2

45

14 x 2

59

110

11

40

45

59

14 x 2

90

11

20-2

139+x

x

50

45

59

14 x 2 90

11

20-2 143

53


lotrechte verkehrslasten bei Decken gem. DIN 1055

Wohnräume

Büroräume

3.3 Heizestriche als lastverteilschichten

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Der Estrich ist eine wichtige Komponente der Fußbodenheizung. Es ist daher auf

sorgfältige Ausführung und Planung zu achten. Für Brugman Fußbodenheizungs-

systeme sind ausschließlich Estriche gem. DIN 18560 zu verwenden. Die jeweili-

ge Festigkeitsklasse wird in Abhängigkeit von der Nutzung von der Bauplanung

festgelegt. CT-C25-F4 (Zementestrich) wird z. B. im Wohnungs- und Bürobau bei

Verkehrslasten bis 2,0 kN/m2 verwendet. Bei höheren Verkehrslasten sind Art und

Festigkeit der Dämmung und des Estrichs gem. den statischen Anforderungen

festzulegen. Heizestriche müssen die folgenden Eigenschaften besitzen:

• Festigkeitswerte gem. DIN 18560 Teil 2, Tab.1-4

• Temperaturbeständigkeit (im Bereich der Heizrohre) bis 55 °C bei Zementestrich und

Calciumsulfatestrich

• gute Umschließung der Heizrohre und hohe Verdichtung zur optimalen Wärme-

übertragung

Hörsäle, Klassenzimmer

Behandlungsräume

Versammlungsräume in öffenlichen Gebäuden,

z. B. Austellungs- und Verkaufsräume,

Geschäfts- und Warenhäuser, Gaststätten

und Werkstätten mit leichtem Betrieb.

1,5 kN/m 2 2,0 kN/m 2 3,5 kN/m 2 5,0 kN/m 2

27


28

Estrichdicken

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Die jeweilige Estrichdicke ist von der Art des Estrichs selbst, seiner Verarbeitung und den aufzunehmenden Belastungen abhängig.

Die Estrichnorm DIN 18560 Teil 2 fordert z. B. für Fußbodenheizungen der Bauart A, bei Verwendung von Zementestrich der Klasse

F4 und Belastungen bis 2 kN/m², eine Heizrohrüberdeckung von 45 mm.

Für Calciumsulfatestriche der Klasse F4 unter gleichen Belastungsanforderungen beträgt die Mindestrohrüberdeckung 40 mm.

Je nach Anforderungen können zum Teil erheblich höhere Belastungen auftreten die eine größere Rohrüberdeckung erfordern.

Die Estrichnorm läst auch geringere Rohrüberdeckungen zu, wenn durch Zugabe bestimmter Zusätze die gleichen Festigkeiten

wie in der DIN gefordert erreicht werden.

Estricharten

Zementestrich

Zementestriche werden mit Zement als Bindemittel gem. den Anforderungen der DIN 18560 hergestellt. Aufgrund des Bindemit-

tels sind diese Estriche auch im Außenbereich und im Nassbereich einsetzbar.

Dem Zementestrichen kann ein Brugman Estrichzusatz beigefügt werden, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen

(siehe Brugman Estrichzusatz Seite 30).

anhydritestrich/ calciumsulfatestrich

Anhydritestriche werden aus Anhydritbinder ( z. B. Calciumsulfat), Wasser und Zuschlägen ggf. unter Verwendung von Zusätzen,

nach den Anforderungen der DIN 18560 hergestellt. Diese Estriche werden im Wohnungsbau wie auch im Gewerbebau einge-

setzt. Für den Einsatz im Freien sind Anhydritestriche u. a. nicht geeignet.

Fließestriche

Aufgrund der hohen Fließfähigkeit sind diese Estriche leicht und schnell verarbeitbar sowie selbstnivellierend. Der Fließestrich

wird von einem Estrichsilo über einen Schlauch ins Gebäude gefördert und ins Estrichfeld eingebracht. Die Estrichhöhe wird mit

der Schlauchwaage oder mit einem Laser nivelliert. Die Bearbeitung des eingebrachten Fließestrichs mit der „Schwabelstange“

bewirkt eine ebene Oberfläche und eine gute Homogenität des Estrichs.

Für alle Estricharten gilt:

Die Verarbeitungsrichtlinien der jeweiligen Hersteller sind unbedingt zu beachten.

Besonders zu beachten sind die Temperaturbeständigkeit, die Anwendung in Nassräumen und die Planung der Feldgrößen.

Abbindezeiten, Austrocknungszeiten und Estrichnenndicken für die gewünschten max. Verkehrslasten sind mit dem jeweiligen

Hersteller abzustimmen.


Brugman Estrichzusatzmittel

Brugman Estrichzusatz standard

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Brugman Estrichzusatz Standard ist ein hochwirksames Estrichzusatzmit-

tel, das speziell für Heizestriche und zementgebundene Verlegemörtel ent-

wickelt wurde. Das Zusatzmittel setzt die Oberflächenspannung des An-

machwassers herab und bewirkt dadurch einen besseren Aufschluss des

feinkörnigen Bindemittels. Es entsteht ein homogener, gut verarbeitbarer

Estrichmörtel, der die Heizrohre vollkommen umschließt. Bei der Herab-

setzung des Wasser-Zement-Wertes, bei gleicher Mörtelkonsistenz, erhöht

sich die Rohdichte des erhärteten Estrichs. Dieses führt zu einer Verbesse-

rung der Wärmeleitfähigkeit und zugleich zu einer Erhöhung der Wärme-

speicherfähigkeit und beides zu einer gleichmäßigeren Wärmeverteilung

innerhalb des Estrichs.

Brugman Estrichzusatz spezial

Brugman Estrichzusatz Spezial ist ein hochwirksames Estrichzusatzmittel

für die Herstellung von dünnschichtigen, zementgebundenen Heizestri-

chen. Es bewirkt eine wesentliche Steigerung der Biegezug- und Druckfes-

tigkeiten.

Die Nenndicke des Heizestriches der Festigkeitsklassen CT- C30 –F5 (ZE 30)

kann beim Einsatz des Zusatzmittels auf ein Minimum von 30 mm herab-

gesetzt werden. Aufgrund seiner guten Verdichtungswilligkeit und Festig-

keiten erfüllt der mit diesem Zusatzmittel hergestellte Heizestrich, in dieser

geringen Dicke, die Funktion einer lastverteilenden Platte. Es wird darauf

hingewiesen, dass die Zusammendrückbarkeit der Dämmschicht nicht

mehr als 3 mm betragen darf!

Brugman Estrichzusatz temporex

Brugman Estrichzusatz Temporex ist ein flüssiges Estrichzusatzmittel das

die Erhärtung und Austrocknung von zementgebundenen Estrichen be-

schleunigt. Durch die Verkürzung der Trocknungszeit kann der Estrich frü-

her begangen und aufgeheizt werden. Das Verlegen von Bodenbelägen ist

wesentlich früher möglich als bei Estrichen ohne Zusatzmittel.

Weiterhin reduziert das Zusatzmittel den Bedarf an Zugabewasser und

29


30

art. Nr.:

liefer-

einheit

812000011 10 kg Standard

812000013 10kg Spezial

812000012 10kg Temporex

Bezeichnung Estrichart

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

bewirkt zugleich eine Erhöhung der Geschmeidigkeit, so dass eine

Arbeitserleichterung beim Einbringen und Verlegen des Estrichs sowie

eine gute Heizrohrummantelung gegeben ist.

Die Biegezug- und Druckfestigkeit werden erhöht. Mit dem Funktions-

heizen kann in der Regel nach 7 – 10 Tagen begonnen werden. Die Trock-

nungszeit ist im wesentlichen von der Estrichdicke , der Menge des Zuga-

bewassers, dem Temporex- Anteil und den Klimabedingungen abhängig;

d. h. Raumlufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Gesamtfeuchte des

Bauvorhabens bestimmen den Zeitraum der Trocknung bis zur Beleg reife.

Die Restfeuchte des Estrichs ist vor Beginn der Bodenbelagsarbeiten von

dem nachfolgenden Gewerk zu messen und zu protokollieren.

Für alle Zusatzmittel gilt :

Dem Estrich dürfen keine anderen Zusatzmittel beigemischt werden. Die

Temperatur des Estrichmörtels und des Einbauortes ( Untergrund und

Raumluft ) darf +5°C nicht unterschreiten. Alle Heizestriche müssen vor der

Verlegung von Bodenbelägen laut Aufheizprotokoll aufgeheizt werden.

Die Restfeuchte des Heizestrichs ist vor Beginn der Bodenbelagsarbeiten

von dem nachfolgendem Handwerker zu messen!

Produktangaben:

anwendungsmenge (exakte

Zusatzmittelzugabe gemäß

verarbeitungsrichtlinien auf der

verpackung)

ca. 0,17kg/m² bei 60mm Estrichdicke (oder

Zement-

0,8 - 1,0 Gewichts-% bezogen auf das

gebundener Estrich

Zementgewicht)

Zement-

gebundener Estrich

der Festigkeits-

klasse CT- C30- F5

(ZE30)

Zement-

gebundener Estrich

CT- C35- F5

ca. 1,3kg/m² bei 45mm Estrichdicke

(oder 7 - 10 Gewichts-% bezogen auf das

Zementgewicht)

ca. 0,45kg/m² bei 60mm Estrichdicke

(oder 2,0 Gewichts-% bezogen auf das

Zementgewicht)

Farbe verwendungszweck

Türkis-blau

Hellrosa

Hellgrün

zur Erreichung der Normanforderungen

der Estriche im Einbauzustand

zur Herstellung von dünnschichtigen

zementgebundenen Heizestrichen

(Nenndicke über Heizrohr Minimum

30 mm möglich)

beschleunigt die Erhärtung und

Austrocknung zementgebundener

Heizestriche (Funktionsheizen nach ca.

7 - 10 Tagen möglich)


8 m

8 m

Max. 40 m 2

B

Max. 40 m 2

Bewegungsfuge

oder Scheinfuge =

Kellenschnitt

Bewegungsfuge

Bewegungsfuge

oder Scheinfuge =

Kellenschnitt

Bewegungsfuge

B

B R U G

A

BEWEGUNGSFUGE

1 Schutzrohr, ca. 30 cm lang

2 Dauerelastisch verschlossene Bewegungsfuge

3 Fliesen, Natur- oder Kunststeinbelag

4 Heizestrich mit Bewehrung

5 Brugman PE-Xc-Heizrohr 14 x 2 mm

6 Brugman Quickroll

A

B R U G

1

2

3

4

5

6

BEWEGUNGSFUGE

3.3.1 Estrichfugen nach DIN 18560

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Gemäß DIN 18560 ist der Estrich durch Randfugen von aufgehenden Bautei-

len zu trennen. Diese werden mit dem Brugman Randdämmstreifen, der die

Anforderungen der Norm erfüllt, hergestellt. Der Randdämmstreifen muss

vom tragenden Untergrund bis zur Oberkante des Bodenbelages reichen. Bei

mehrlagigen Dämmschichten muss der Randdämmstreifen vor der Einbrin-

gung der obersten Dämmschicht angebracht sein. Der Randdämmstreifen

muss gegen Lageänderung bei der Estricheinbringung gesichert sein. Die

überstehenden Teile des Randdämmstreifen dürfen erst nach der Fertigstel-

lung des Fußbodenbelages bzw. bei textilen und elastischen Belägen erst

nach der Erhärtung der Spachtelmasse abgeschnitten werden.

Bewegungsfugen trennen den Estrich vollständig bis zur Kunststoffdeck-

schicht der Brugman Systemdämmplatte. Bei Flächengrößen > 40 m2 wer-

den Estrichfelder durch Bewegungsfugen getrennt. Kleinere Flächen wer-

den auch dann durch Bewegungsfugen getrennt, wenn eine Seitenlänge

8 m überschreitet oder das Seitenverhältnis A/B > 1/2 ist. Außerdem sind L-,

T- und Z-förmige Flächen in rechteckige bzw. quadratische Felder zu teilen.

In Türlaibungen und Durchgängen sollen auch Schein- oder Bewegungsfu-

gen angeordnet werden. Über Bauwerksfugen sind auch im Estrich Fugen

anzuordnen. Zur norm- und funktionsgerechten Herstellung von Bewe-

gungsfugen sind geeignete Profile (Brugman Dehnfugenprofil) zu verwen-

den. Bewegungsfugen und Randfugen sollen nur von Anbindeleitungen und

nur in einer Ebene überquert werden.Die Anbindeleitungen sind mit einem

flexiblen Schutzrohr von etwa 0,3 m Länge zu versehen, das einen vertika-

len Bewegungsspielraum ermöglicht. Bei keramischen Belägen ist besonders

darauf zu achten, dass die Bewegungsfugen in allen Schichten (Estrich und

Bodenbelag) deckungsgleich verlaufen. Vom Bauwerksplaner ist gem. DIN

18560 Teil 2 ein Fugenplan zu erstellen, aus dem Art und Anordnung der Fu-

gen zu entnehmen sind. Dieser ist als Bestandteil der Leistungsbeschreibung

dem Ausführenden vorzulegen. Bei Verwendung von Anhydritestrichen ist

die Anordnung von Bewegungsfugen mit dem Hersteller abzuklären.Schein-

fugen können in Zementestrichen zur zusätzlichen Unterteilung der durch

die Bewegungsfugen aufgeteilten Estrichfelder angeordnet werden. Sie dür-

fen höchstens bis zu einem Drittel, ohne die Heizrohre zu beschädigen, ein-

geschnitten werden. Nach dem Erhärten und Austrocknen des Estrichs (mind.

28 Tage) sind Scheinfugen kraftschlüssig, z. B. durch Vergießen mit Kunstharz,

zu schließen. Derartige Scheinfugen müssen nicht beim Einbau der Bodenbe-

läge berücksichtigt werden.

31


Für die Belegereife der Bodenbeläge

maßgebende maximale Feuchtigkeits-

gehalte von Estrichen

(Fachinformationsdienst Flächenheizung

BVF, Schnittstellenkoordination bei

beheizten Fußbodenkonstruktionen,

Februar 2005)

Maximal zulässiger Feuchtegehalt des Estrichs

in %, ermittelt mit dem cM Gerät bei:

Elastische

Beläge

1,8 0,3

OL 1

dampfdicht 1,8 0,3

Textile Beläge dampfdurchlässig

3 1

32

OL 2 Parket/Kort 1,8 0,3

OL 3 Laminatboden 1,8 0,3

OL 4

Keramische

Fliesen bzw.

Natur-/Betonwerksteine

Dickbett 3 -

Dünnbett 2 0,3

3.3.2 Dichtheitsprüfung

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Vor dem Einbau des Estrichs sind gem. DIN EN 1264 Teil 4 und DIN 18380

die Heizkreise mit einer Wasserdruckprobe auf Dichtheit zu prüfen. Der

Prüfdruck muss das Doppelte des Betriebsdruckes, mindestens jedoch

6 bar betragen. Dieser Druck muss während der Estricheinbringung

aufrechterhalten werden. Die Dichtheit und der Prüfdruck müssen in ei-

nem Prüfbericht aufgezeichnet werden. Bei Frostgefahr müssen Frost-

schutzmittel verwendet, oder das Gebäude temperiert werden. Wenn für

den Normalbetrieb der Anlage kein weiterer Frostschutz erforderlich ist,

müssen die Frostschutzmittel durch Entleeren und Spülen mit mindestens

dreifachem Wasserwechsel entfernt werden.

3.3.3 aufheizen

Anhydrit- und Zementestriche müssen gem. DIN EN 1264 Teil 4, vor dem

Verlegen von Bodenbelägen aufgeheizt werden. Mit dem Aufheizen wird

bei Zementestrichen frühestens nach 21 Tagen und bei Anhydritestrichen

nach Angaben des Herstellers, frühestens nach sieben Tagen, begonnen.

Begonnen wird mit einer Vorlauftemperatur von 20 - 25 °C, die drei Tage

gehalten wird. Danach wird für weitere vier Tage mit der maximalen Aus-

legungstemperatur geheizt. Der Aufheizvorgang dient der Funktions-

prüfung gem. DIN 18380 VOB und nicht der Trocknung des Estrichs auf

Belegreife. Daher ist nach dem Aufheizvorgang noch nicht sichergestellt,

dass der Estrich den für die Belegreife erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt

erreicht hat. Vom Heizungsbauer ist gem. DIN EN 1264 Teil 4 ein Aufheiz-

protokoll zu erstellen. Der Fachunternehmer für Bodenbeläge ist, wie auch

bei unbeheizten Estrichen, für die Prüfung der Belegreife zuständig.

Belegreife

Das Feststellen der Belegreife mittels CM Messung ist Voraussetzung für

die Aufbringung der Bodenbeläge. Nur bei einer Fußbodenheizung kann

auf Hilfseinrichtungen zur Erreichung der Belegreife verzichtet werden.

Die maximalen Feuchtigkeitsgehalte von Heizestrichen vor der Verlegung

von Bodenbelägen enthält die nebenstehende Tabelle. Der Bodenleger

entscheidet über die Notwendigkeit des Belegreifheizens. In diesem Zu-

sammenhang sind die Hinweise aus der BVF- Infoschrift „Schnittstellenko-

ordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen“ zu beachten. Das Be-

legreifheizen ist gemäß VOB eine besondere Leistung und gesondert zu

vergüten.


Bundesverband

Flächenheizung e.V.

www.flachenheizung.de

Planungsrichtwerk für vollflächig

verklebte Bodenbeläge auf

Fußbodenheizung

Bodenbelagsmaterial

Keramische

Fliesen

stärke

in mm

Wärmeleit

fähigkeit

λ in W/

(mK)

Wärmedurchlasswiderstand

rλB in

m2 K/W

13,0 1,05 0,012

Marmor 30,0 2,10 0,014

Natursteinplatten

20,0 1,20 0,017

Teppichboden - 0,07 bis 0,17

Nadelvlies 6,5 0,54 0,12

Linoleum 2,5 0,17 0,02

Kunststoffbelag

3,0 0,23 0,015

PVC-Beläge

o.Träger

2,0 0,20 0,011

Mosaikparkett

(Eiche)

8,0 0,21 0,038

Stab-Parkett

(Eiche)

22,0 0,21 0,105

Fertigpakett

(Kork)

11,0 0,09 0,129

Laminat 9,0 0,17 0,044

3.3.4 Bodenbeläge

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Bereits in der Planungsphase der Fußbodenheizanlage müssen die

Informationen über die Art und Eigenschaften des späteren Bodenbela-

ges vorliegen. Hierzu zählen im wesentlichen die Dicke des Belages und

die Wärmeleitfähigkeit λ, bzw. der sich daraus ergebene Wärmedurch-

lasswiderstand RλB. Nebenstehende Tabelle enthält einige Richtwerte für

verschiedene Bodenbeläge. Endgültige Werte sind bei den Bodenbelags-

herstellern zu erfragen. Die Kenntnis und Berücksichtigung des Wärme-

durchlasswiderstandes des Bodenbelages bereits bei der Planung ermög-

licht eine optimale Auslegung und damit eine hohe Effizienz des späteren

Betriebs der Fußbodenheizungsanlage. Der Wärmedurchlasswiderstand

des Bodenbelags, inklusive der zum Bodenbelag gehörenden Unterlage,

darf den Wert von RλB = 0,15 m2K/W nicht überschreiten. Der vorgegebe-

ne Wert von RλB = 0,15 m2K/W für den Wärmedurchlasswiderstand des

Bodenbelages kann nach besonderer schriftlicher Vereinbarung mit dem

Bauherrn erhöht werden, wenn dies nicht zu einer Überschreitung der in

der DIN 18560 festgelegten Temperatur des Estrichs führt. Für Räume, die

nutzungsgemäß nicht grundsätzlich mit einem Fliesenbelag ausgerüstet

werden, soll für die wärmetechnische Auslegung der Fußbodenheizung

der Wert aus der DIN EN 1264 von RλB = 0,10 m2K/W bzw. der Maximalwert

von 0,15 m2K/W angesetzt werden. Dies stellt sicher, dass auch bei einem

späteren Wechsel des Bodenbelags mit einem höheren Wärmedurchlass-

widerstand, die Wärmeleistung gewährleistet bleibt. Da ein höherer Wär-

medurchlasswiderstand eine höhere Heizwassertemperatur erfordert,

wird die energetische Effizienz des Wärmeerzeugers, z. B. eines Brenn-

wertkessels oder einer Wärmepumpe geringer. Es muss daher unbedingt

eine Abstimmung mit dem Bauherrn über den einsetzbaren Bodenbelag

erfolgen.

arten der Bodenbeläge

• Keramische Fliesen und Platten

• Natursteine und Naturwerksteine

• Betonwerksteine und Terrazzo

• Textile Bodenbeläge aus Natur- und Synthetikfasern

• Elastische Beläge

• Holz, Kork,Laminat

33


Edelstahlverteiler mit Durchflussmengenanzeiger

Edelstahlverteiler mit integriertem Reguliereinsatz

34

3.4 Planungshinweise verteilung und regelung

3.4.1 Brugman Edelstahl FBH-Heizkreisverteiler

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Der Brugman FBH Edelstahl-Verteiler ist mit allen erforderlichen Kompo-

nenten ausgestattet und bildet eine komplette Einheit. Dadurch ergeben

sich folgende Vorteile:

• schnelle Montage durch vormontierte Verteilereinheit auf Halterungen

aus verzinktem Stahl, mit Schallschutzeinlagen gem. DIN 4109, Schall-

schutz im Hochbau, Befestigung im Einbauschrank oder direkt auf der

Wand

• reproduzierbare Einregulierung des berechneten Volumenstroms mit-

tels verdeckt angeordneter Spindel des mechanischen Reguliereinsatzes

im Vorlaufbalken

• wahlweise Einregulierung des Volumenstroms mit integrierten Durch-

fluss-, Mess- und Reguliereinsätzen

• thermostatisierbare Ventileinsätze M30 x 1,5 mit Handrad

• Handräder sind problemlos gegen Brugman-Stellantriebe für die Einzel-

raumregelung auszutauschen

• hoher Qualitätsstandard durch langlebigen, korrosionsbeständigen

Edelstahl

• einfache Heizkreisbezeichnung durch beigefügte Bezeichnungsschilder

• gut bedienbare Entlüftungsventile und KFE-Hähne

• Anschluss mittels flachdichtender Verteileranschlussgarnitur

technische Daten:

2 bis 12 Heizkreisanschlüsse

max. Betriebsdruck: 6 bar

max. Differenzdruck: 1 bar

max. Betriebstemperatur 70°C

kvs- Wert: 1,12 m3/h ( mit Durchflussmengenanzeiger 0 – 5 l/min)

kvs- Wert: 2,88 m3/h ( mit Reguliereinsätzen mechanisch)


art.-Nr. Brugman Edelstahlverteiler mit

Durchflussmengenanzeiger

2 Kreise) Art.-Nr.:811250402

3 Kreise) Art.-Nr.:811250403

4 Kreise) Art.-Nr.:811250404

5 Kreise) Art.-Nr.:811250405

6 Kreise) Art.-Nr.:811250406

7 Kreise) Art.-Nr.:811250407

8 Kreise) Art.-Nr.:811250408

9 Kreise) Art.-Nr.:811250409

10 Kreise) Art.-Nr.:811250410

11 Kreise) Art.-Nr.:811250411

12 Kreise) Art.-Nr.:811250412

art.-Nr. Brugman Edelstahlverteiler mit

integriertem reguliereinsatz

2 Kreise) Art.-Nr.:811250302

3 Kreise) Art.-Nr.:811250303

4 Kreise) Art.-Nr.:811250304

5 Kreise) Art.-Nr.:811250305

6 Kreise) Art.-Nr.:811250306

7 Kreise) Art.-Nr.:811250307

8 Kreise) Art.-Nr.:811250308

9 Kreise) Art.-Nr.:811250309

10 Kreise) Art.-Nr.:811250310

11 Kreise) Art.-Nr.:811250311

12 Kreise) Art.-Nr.:811250312

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

35


36

3.4.2 Montage

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Vorlauf- und Rücklaufbalken sind werkseitig vormontiert und auf Dichtheit

geprüft.

lieferumfang Edelstahlverteiler v2a:

• 2x Handentlüfter 1/2“ vernickelt

• 2x Entleerungshähne 1/2“

• 2x Entstopfen 3/4“ vernickelt

sekundärseite: vernickelte Anschlussnippel 3/4“ AG mit Konus, passend

für Klemmverschraubungen, Stutzenabstand 50 mm

Primärseite: 2x Überwurfmutter 1“ IG, vernickelt, flachdichtend zum

direkten Anschluss der Kugelhähne

im vorlaufbalken: integrierte Reguliereinsätze, vernickelt, (Hubregulie-

rung voreinstellbar) zum Einregulieren und Absperren der Wassermenge

bzw. integrierte Durchflussmengenanzeiger- Vorlauf- Topmeter

im rücklaufbalken: integrierte Thermostateinsätze mit Handradkappen

• 2x Wandhalter mit Schalldämmeinlage (DIN 4109)

• 4x Schrauben und Dübel

• 1x Raumbezeichnungsschilder zum Kennzeichnen der Heizkreise am

Verteiler

Der Brugman Edelstahlverteiler für Fußbodenheizung ist in einen entspre-

chend der Anzahl an Heizkreisen großen Einbauschrank, oder mit den bei-

gefügten Schrauben und Dübeln direkt auf der Wand zu montieren.

Der Anschluss Primär kann mit Kugelhähnen 1“ AG bzw. wenn erforderlich

mit einem Wärmemengenzähler Einbausatz oder einer Festwertregelstation

erfolgen. Dieses Anschlusszubehör ist Bestandteil des Brugman Lieferpro-

gramms FBH. Technische Daten zu diesem Zubehör sind auf Anfrage erhältlich.

Der Anschluss Sekundär erfolgt mittels Klemmringverschraubungen 3/4“

für die einzelnen Heizkreise im Vorlauf und Rücklauf. Es stehen im Brugman

Lieferprogramm Klemmringverschraubungen für 14x2 und 17x2 Kunststoff -

bzw. Mehrschichtverbundrohr zur Verfügung.


3.4.3 regelung

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Gemäß Energieeinsparverordnung §12 muss jede Zentralheizung mit zentralen, selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur

Verringerung und Abschaltung der Wärmezufuhr sowie zur Ein- und Ausschaltung elektrischer Antriebe in Abhängigkeit

von 1. der Außentemperatur oder einer anderen geeigneten Führungsgröße und 2. der Zeit ausgestattet sein.

temperaturregelung

Eine Temperaturregelung kann bei ausschließlichem Betrieb einer Fußbodenheizung mit gleitend betriebenen Niedrig-

temperaturheizkesseln, Brennwertkesseln oder Wärmepumpen direkt im erforderlichen Temperaturbereich erfolgen. Fal-

len durch die Anbindung der zentralen Brauchwasserbereitung oder anderer Heizkreise jedoch höhere Temperaturen an,

ist eine Vorlauftemperaturregelung über einen Mischer oder ein Dreiwegeventil erforderlich.

Übertemperaturbegrenzung

Die Vorlauftemperatur ist über einen Begrenzungsthermostaten auf max. 60 °C zu begrenzen.

Hydraulische Bedingungen

Um ein zufriedenstellendes Regelergebnis erreichen zu können, ist eine hydraulisch gut abgestimmte Anbindung der Fuß-

bodenheizungsanlage notwendig. Des weiteren ist ein hydraulischer Abgleich nach DIN 18380 erforderlich. Mit Hilfe der

am Brugman Edelstahl-Heizkreisverteiler integrierten Reguliereinsätze bzw. der integrierten Durchflussmengenanzeiger

lassen sich die berechneten Druckverhältnisse abgleichen.

5

4

1

2

3

Brugman Edelstahlverteiler mit Durchflussmengenanzeiger

Die Einstellarbeiten erfolgen bei laufender Umwälzpume. Alle Ventile im Heizkreislauf

vollständig öffnen. Plombierkappe z. B. mittels Schraubendreher abnehmen. Durch Drehen

am schwarzen Handrad des ersten Durchflussmenganzeiger den berechneten Volumenstrom

einstellen. Das Ablesen erfolgt am roten Anzeigenring im Schauglas, die Skala zeigt Werte von

0,5 bis 5 l/min. Den Einstellvorgang für alle Heizkreise durchführen. Anschließend die ersten

Werte kontrollieren und gegebenenfalls nachregulieren. Nach Abschluss der Einregulierung

die Durchflussmenganzeiger durch Anbringen der Plombierkappe vor versehentlichem oder

unbefugtem Verstellen schützen.

Brugman Edelstahlverteiler mit integriertem Reguliereinsatz

Schwarze Verschlussschraube (1) mit Sechskantschlüssel SW 5 öffnen. Ventilspindel (3) mit

Sechskantschlüssel SW 5 im Uhrzeigersinn schließen. Anschließend Ventilspindel (3)

entsprechend dem berechneten Voreinstellwert gegen den Uhrzeigersinn öffnen (Beispiel:

VE 2,5 = 2,5 Umdrehungen) Schwarze Einstellschraube (2) mit Sechskantschlüssel SW 6 im

Uhrzeigersinn bis gegen die Ventilspindel (3) drehen. Der Einstellwert kann dadurch leicht

wiedergefunden werden,wenn z. B. zu einem späteren Zeitpunkt der Heizkreis durch die

Ventilspindel (3) abgesperrt wird. Verschlussschraube (1) mit Sechskantschlüssel SW 5 schließen.

Vorgang für alle Heizkreise durchführen.

37


38

20

45

70

95

120

145

170

195

220

245

270

295

320

345

370

395

420

450

484

509

686

H

h

0

110

65

110

35 40

0-70

20

20

12

34

66

705

A

B

B

C

505

3.4.4 Brugman Universal-verteilerschränke

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Brugman Universal-Verteilerschränke sind modular aufgebaut. Mit weni-

gen Systemkomponenten können Verteilerschränke für verschiedene

Anwendungsfälle zusammengstellt werden. Die Grundschränke können

mit einem Rahmen mit Tür (Unterputz) oder mit einer Haube (Aufputz) ver-

sehen werden.

Wichtig! Ein kompletter Verteilerschrank entsteht erst durch die Kombi-

nation eines Grundschrankes mit einer dazu passenden Unterputz- oder

Aufputzblende. Für die Aufputzvariante ist die Haube, für die Unterputzva-

riante der Rahmen mit Tür zu verwenden. Die Grundschränke und die ent-

sprechenden Rahmen mit Türen sind separate Artikel und werden separat

verpackt geliefert. Der Rahmen mit Tür wird erst nach der Verdrahtung der

Einzelraumregelung und Abschluss der Maler- und Bodenbelagsarbeiten

montiert.

vorteile des verteilerschranks:

• stabile Ausführung aus elektrolytisch verzinktem Stahlblech

• bei Unterputzmontage für Fußbodenaufbauten von 40–160 mm, sowie

für Einbautiefen von mindestens 110 mm und maximal 160 mm (inkl.

Putz) geeignet

• ausbrechbare seitliche Ausstanzungen für Verteilerhauptanschluss links

oder rechts

• Raum für die fachgerechte Montage der Schaltleisten

• höhenverstellbar

• Estrichprallblech und Rohrumlenkschiene sind ohne Werkzeug demon-

tierbar

abmessungen verteilerschränke, rahmen & tür, Haube

verteilerschrank

Maße

verteilerschrank:

Höhe 705-775 mm,

tiefe 110 mm

Innenmaß:

Maße Haube:

Höhe 710 mm,

tiefe 160 mm

Breite:

Maße rahmen: a

Maße tür: B

Höhe H = 546 mm

Höhe h = 478 mm

Breite:

Größe 0,5 455 mm 530 mm A=515 mm / B=445 mm

Größe 1,0 540 mm 615 mm A=600 mm / B=530 mm

Größe 1,5 690 mm 765 mm A=750 mm / B=680 mm

Größe 2,0 840 mm 915 mm A=890 mm / B=830 mm

Größe 2,5 990 mm 1065 mm A=1050 mm / B=980 mm


Informationen zum Regelbetrieb und zur

Inbetriebnahme entnehmen Sie bitte dem im

Lieferumfang enthaltenen Handbuch.

3.5 Einzelraumregelung

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Gemäß EnEV § 12 Abschnitt (2) müssen heizungstechnische Anlagen mit Wasser

als Wärmeträger, die in Gebäude eingebaut sind oder werden, mit einer selbsttä-

tig wirkenden Einrichtung zur Raumweisen Regelung der Raumtemperatur aus-

gestattet sein.

Brugman bietet hierzu ideale Komponenten bestehend aus elektrothermischen

Stellantrieben, Raumreglern mit Pulsweitenmodulation und Schaltleisten an. Das

komplette Regelsystem zeichnet sich durch einfache Installation, hohe Systemsi-

cherheit und hohen Regelkomfort aus. Es ermöglicht eine präzise und komfortab-

le Temperaturreglung in verschiedenen Heizzonen innerhalb eines Gebäudes.

3.5.1 raumtemperaturregelung 230v und 24v

Brugman schaltleiste

Die Schaltleiste ist die Grundeinheit der Einzelraumregelung. Sie verbindet

die Raumregler mit den Stellantrieben und stellt die Betriebsspannung für

die angeschlossenen Gerät bereit. Kontrollanzeigen informieren über den

Betriebszustand der Regler, die Betriebsspannung sowie den Zustand der Si-

cherung. Die einfache und schnelle Montage wird durch die schraubenlose

und farbcodierte Anschlusstechnik (Steck- Klemmanschlüsse) ermöglicht.

Es können max. bis zu 6 Raumregler und insgesamt 14 Stellantriebe be-

trieben werden. Über die integrierte Schnittstelle lässt sich die Schaltleiste,

durch Module für verschiedene Funktionen, einfach erweitern.

schaltleiste 230v

814300230

schaltleiste 24v

814300024

Betriebsspannung 230V AC 230V/ 24V AC Sekundär

max. Leistungsaufnahme 50W 50W

Sicherung T 4A H T 2A H

max. Anzahl Regler (ohne Zusatzmodul) 6 Stück 6 Stück

max. Anzahl Stellantriebe (ohne Antriebsmodul) 14 Stück 14 Stück

Heizprogramme optional 2 2

Abmessungen (mm) H / B / L 70/75/238 70/75/302

Gewicht 400g 1700g

Schutzklasse II II

Schutzart IP20 IP20

Umgebungstemperatur 0 bis 50°C 0 bis 50°C

39


40

Brugman stellantriebe

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Der wartungsfreie Brugman Stellantrieb arbeitet mit einem beheizten

Dehnstoffelement und einer Druckfeder. Das Dehnstoffelement wird

durch Anlegen der Betriebsspannung beheizt und der integrierte Stößel

öffnet somit das Ventil des Heizkreisverteilers. Durch Abschalten der Be-

triebsspannung und nach Ablauf der Verharrzeit wird das Ventil durch die

Schließkraft der Druckfeder gleichmäßig geschlossen. Patentierter Schutz

bei undichten Ventilen. Montage ist in allen Lagen möglich.

Der mitgelieferte Ventiladapter gewährleistet eine perfekte Anpassung an

das Ventilunterteil des Brugman Heizkreisverteilers.

Bei der Montage muss der Stellantrieb hörbar einrasten. Über die Funkti-

onsanzeige lassen sich Ventilanpassung und Betriebszustand kontrollie-

ren. Seine kompakte Bauform und die von vorn zugängliche Demontage-

taste ermöglichen eine einfache Handhabung.

stellantrieb 230v

814100230

stellantrieb 24v

814100024

Spannung 230V AC, 50/60 Hz 24V AC 0-60Hz

Einschaltstrom max. 300mA für max. 200ms 250 mA für max. 2 min

Betriebsstrom 8 mA 75 mA

Betriebsleistung 1,8 W 1,8 W

Schließ- und Öffnungszeiten ca. 3 min. ca. 3 min.

Stellweg 4mm 4mm

Stellkraft 100N +- 5% 100N +-5%

Medientemperatur 0-100 °C 0-100 °C

Schutzgrad/ Schutzklasse

IP 54 in allen

Montagelagen

IP 54 in allen

Montagelagen

CE-Konformität nach EN 60730 EN 60730

Gewicht ca. 100g ca. 100g


Brugman raumtemperaturregler

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Brugman Raumtemperaturregler sind Zweipunktregler die auf der Basis

einer Pulsweitenmodulation in Kombination mit thermischer Rückführung

eine optimale Ansteuerung für den Brugman Stellantrieb bieten.

In Abhängigkeit zwischen der vom Regler gemessenen Raumtemperatur

und der gewünschten Temperatur erfolgt eine Anpassung der Ausgangs-

impulse. Je größer die Differenz ist, umso länger wird der Stellantrieb ein-

geschaltet. Bei Annäherung der Raumtemperatur an die Solltemperatur

werden die Impulse aufgrund der thermischen Rückführung immer kürzer.

Die Pulsweitenmodulation in Verbindung mit der thermischen Rückfüh-

rung verhindert ein zu großes Überschwingen in der Aufheiz- und Absenk-

phase. Durch diese Art der Ansteuerung ergibt sich ein ausgezeichnetes

und präzises Regelverhalten.

Die Montage des Reglers erfolgt auf dem im Lieferumfang enthaltenen

Systemsockel, der zuvor auf einer Unterputzdose oder an der Wand vorin-

stalliert wurde. Die Temperaturvorwahl kann in ¼- Grad- Schritten am gro-

ßen Drehknopf gewählt und eingegrenzt werden. Beim Standard Model ist

eine Temperaturabsenkung (4K) durch ein externes Schaltsignal möglich.

Der Raumregler Komfort besitzt einen Wahlschalter mit dem die Absen-

kung EIN / AUS oder auf AUTOMATIK gestellt werden kann. Sie ist manuell

voreinstellbar von 2 – 6 K und wird durch ein Leuchtsymbol „Mond“ ange-

zeigt.

raumregler

standard 230v

814220230

raumregler

Komfort 230v

814200230

raumregler

Komfort 24 v

814200024

Betriebsspannung 230V AC, 50/60 Hz 230V AC, 50/60 Hz 24V, 50/60 Hz

Schaltleistung max. 5 Stellantriebe max. 5 Stellantriebe max. 5 Stellantriebe

Schaltstrom

0,2A

(ohmsche Last)

0,2A

(ohmsche Last)

1A

(ohmsche Last)

Regelbereich 10 bis 28 °C 10 bis 28 °C 10 bis 28 °C

Temperaturabsenkung 4K (fest) einstellbar 2k bis 6K einstellbar 2k bis 6K

Schalttemperaturdifferenz ca. 0,2K ca. 0,2K ca. 0,2K

Schutzgrad/ Schutzklasse IP 30 / II IP 30 / II IP 30 / II

CE-Konformität nach EN 60730 EN 60730 EN 60730

41


42

Brugman Funk- raumregelung 868Mhz

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Die Brugman Funkraumregelung wird bei der Installation von Fußbodenhei-

zungsregelungen eingesetzt wo keine Stemm- oder Putzarbeiten möglich

bzw. nicht gewünscht sind. Sie ist mit der modernen, sicheren und zukunfts-

weisenden 868Mhz Technologie ausgestattet, die eine bidirektionale Kom-

munikation sowie höhere Reichweiten ermöglicht.

Der Raumregler beinhaltet einen batteriebetriebenen Funksender, der die Be-

triebsdaten, die eingestellte Temperatur und die aktuelle Temperatur zum Funk-

Basismodul sendet. Aufgrund der kabellosen Montage ist er sehr flexibel und ein-

fach zu installieren. Das Funk-Basismodul wird direkt über dem Heizkreisverteiler

montiert und benötigt eine 230V Spannungsversorgung. Sie ist für den Anschluss

von 6 bzw. 12 Funk- Raumregler und insgesamt 13 Stellantrieben ausgelegt.

Mittels Settaster wird der Heizzone der entsprechende Funkraumregler an

dem Funk- Basismodul zugeordnet. Die von dem Funkraumregler ausgesende-

te Signalkodierung garantiert eine ausschließliche Übertragung zu den zuge-

ordneten Kanälen bzw. Kanal des Funk-Basismoduls. Die einfache und schnelle

Montage der Stellantriebe 24 V wird durch die schraubenlose und farbcodierte

Anschlusstechnik ermöglicht. Kontrollanzeigen an dem Funk- Basismodul in-

formieren über den Betriebszustand der Regler, die Betriebsspannung sowie

den Zustand der Sicherung.

Über die integrierte Schnittstelle lassen sich ein Heizen-Kühlen-Modul (nicht

im Brugman Lieferprogramm), das Pumpenleistungsmodul 24V oder das

Schaltuhr- Modul an das Funk- Basismodul erweitern.

Funk- Basismodul 6

Kanäle 814254230

Funk- Basismodul 12 Kanäle

814256230

Funk-

raumthermostat

814240230

Betriebsspannung// Batterietyp 230V/ 24V AC Sekundär 230V/ 24V AC Sekundär 2 x LR6/AA, 1,5V

max. Leistungsaufnahme/ Regelbereich 50W 50W 10°C bis 28°C

Sicherung T 2A H T 2A H /

max. Anzahl Funk- Raumthermostate 6 Stück 12 Stück /

max. Anzahl Stellantriebe 13 Stück 13 Stück /

Heizprogramme optional 2 2 /

Abmessungen (mm) H / B / L 70/75/302 70/75/302 80/93/30

Gewicht 1700g 1700g 113g

Schutzklasse II II II

Schutzart IP20 IP20 IP 30

Umgebungstemperatur 0 bis 50°C 0 bis 50°C 0 bis 50°C

Sendeleistung < 10mW < 10mW < 10mW

Sendefrequenz 868 Mhz-Band 868 Mhz-Band 868 Mhz-Band

Schalttemperaturdifferenz/ Temperaturabsenkung ca. 0,2K ca. 0,2K 4 K fest

Reichweite im Gebäude / / ca. 30m

Emfängerempfindlichkeit/ Sendeintervall -107dBm -107dBm 9 - 10min

Funkprüfung

ETS 300220-3/

EN 301489-3

ETS 300220-3/

EN 301489-3

ETS 300220-3/

EN 301489-3


3.5.2 regelungszubehör

Brugman Zusatzmodul

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Zur Erweiterung der Schaltleiste um zwei Raumthermostate, wenn mehr

als 6 Räume zu regeln sind. Pro Raumthermostat sind 4 Stellantriebe an-

schließbar. Die Gesamtanzahl der Stellantriebe pro Schaltleiste: max.14.

(230 V) Art.-Nr.: 814301230 (24 V) Art.-Nr.: 814301024

Brugman schaltuhr-Modul

2 Kanal Digitaluhr zur einfachen und komfortablen Programmierung

von zwei Wochenprogrammen für die Heizzeiten. Einfache Bedienung

durch Menüführung, vorprogrammiert, automatische oder programmier-

bare Sommer-/Winterzeitumstellung. Betriebsspannung 230 V oder 24 V,

50/60 Hz Art.-Nr.: 814302230

Brugman Pumpen-/ leistungsmodul

Schaltet die Pumpe ab, wenn kein Regler Wärme anfordert und spart da-

durch Energie. Eine Nachlaufzeit ist einstellbar.

Intervallschaltung für Sommerbetrieb.Betriebsspannung 230 V, 50/60 Hz

oder 24 V, 50/60 Hz

(230 V) Art.-Nr.: 814310230 (24V) Art.-Nr.: 814310024

Brugman antriebsmodul

Zur Erweiterung von 2 vorhandenen Raumthermostaten um je max. 4 Stell-

antriebe (z. B. bei großen Heizzonen). Die Zuordnung erfolgt durch Jumper.

Die Gesamtanzahl von max.14 Stellantrieben darf nicht überschritten wer-

den. Betriebsspannung 230 V, 50/60 Hz oder 24 V, 50/60 Hz

(230 V) Art.-Nr.: 814303230 (24V) Art.-Nr.: 814303024

43


44

4.0 aUslEGUNG

4.1 temperaturen

Oberflächentemperatur

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Die Oberflächentemperaturen spielen eine wichtige Rolle bei der Auslegung ei-

ner Fußbodenheizung. Aus physiologischen und medizinischen Gründen ist die

Oberflächentemperatur gem. DIN EN 1264 Teil 2 begrenzt:

Max. Oberflächentemperaturen:

• Aufenthaltszone 29 °C

• Randzone 35 °C

• Bäder 33 °C

In den Auslegungsdiagrammen und Auslegungstabellen sind für Aufenthaltszo-

nen und Randzonen die Wärmestromdichten in Abhängigkeit von der Heizmittel-

temperatur zu entnehmen. Die Grenzwärmestromdichte gibt die Wärmestrom-

dichte an, bei der die max. zulässige Oberflächentemperatur erreicht wird und

stellt somit die Auslegungsgrenze dar. Dieses ist in den Auslegungstabellen und

–diagrammen berücksichtigt. Die Grenzwärmestromdichten dürfen nicht über-

schritten werden.

Heizmittelübertemperatur

Die Heizmittelübertemperatur ist die logarithmisch bestimmte Differenz zwi-

schen Heizmitteltemperaturen und der Norm-Innentemperatur.

Norm-Innentemperatur

Die Norm-Innentemperatur ist definiert als Mittelwert aus der trockenen Lufttem-

peratur und der mittleren Strahlungstemperatur. Diese wird auch als „empfunde-

ne Temperatur“ bezeichnet. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass sich

bei einer Strahlungsheizung wie der Brugman Fußbodenheizung die geringere

Raumlufttemperatur, das vertikale Temperaturprofil und die höheren mittleren

Strahlungstemperaturen der raumumschließenden Flächen günstig auf die vom

Menschen „empfundene Temperatur“, also die Behaglichkeit auswirkt.

auslegungsvorlauftemperatur

Die Auslegungsvorlauftemperatur wird für den Raum mit der höchsten Ausle-

gungswärmestromdichte bestimmt (Bäder ausgenommen). Es wird davon aus-

gegangen, dass in den zu beheizenden Räumen Bodenbeläge mit dem gleichen

Wärmeleitwiderstand (Rλ,B = 0,1 m2K/W) verwendet werden. Die Spreizung wird

mit σ≤5 K festgelegt. Dadurch wird eine gravierende Änderung der Wärmeabga-

be bei späterem Wechsel des Bodenbelages vermieden.


4.2 auslegung

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Aus dem Auslegungs-Heizmittelstrom und der Rohrlänge wird der Druckverlust

eines Heizkreises ermittelt. Überschreitet der Druckverlust einen vorher festgeleg-

ten Grenzwert, so ist die Auslegungsfläche in zwei oder mehr Heizkreise aufzutei-

len. Je nach Projektsituation sind verschiedene Auslastungen möglich.

auslegung der Heizfläche

Die Auslegung der Brugman Fußbodenheizung erfolgt gem. DIN EN 1264 Teil 3.

Die gesetzlichen Wärmedämmvorschriften (EnEV) sind dabei zu beachten.

randzonen

Um den Wärmeverlust, speziell im Bereich großflächiger Fensterflächen oder Ver-

glasungen zu kompensieren, werden Randzonen mit geringerem Rohrabstand,

also höherer Leistung verlegt. Der Rohrabstand beträgt 5 oder 10 cm. Dabei ist zu

beachten, dass die max. Fußboden-Oberflächentemperatur von 35 °C nicht über-

schritten wird. Die Tiefe einer Randzone darf max. 1 m betragen.

verteiler

Der Heizkreisverteiler sollte so angeordnet werden, dass alle Kreise mit möglichst

kurzen Leitungswegen angeschlossen werden können.

PraXIstIPP!

am Heizkreisverteiler treffen viele Heizrohre mit geringem

abstand zusammen. Damit, je nach Bodenbelag, keine zu hohen

Oberflächentemperaturen entstehen, sollten ggf. die Heizrohre vor der

Estricheinbringung mit einem geeigneten Dämmstoff, z.B. PE-schaum,

abgedeckt werden.

45


46

4.3 leistungsdaten u. Diagramme

4.3.1. Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Wärmestromdichte in W/m 2

Temperatur

Vorlauf/Rücklauf

θ V = 32,5 °C

θR = 27,5 °C

θ V = 37,5 °C

θ R = 32,5 °C

θV = 42,5 °C

θ R = 37,5 °C

θ V = 47,5 °C

θ R = 42,5 °C

θ V = 52,5 °C

θ R = 47,5 °C

Teilung

in mm

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

θ I = Rauminnentemperatur

R λ,B = Bodenbelagswiderstand

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θ H in °C

30

35

40

45

50

Für θ I = 15°C

und R λ,B in m 2

K/W

Wärmestromdichte in W/m 2

Für θ I = 20°C

und R λ,B in m 2

K/W

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θ I = 24°C

und R λ,B in m 2

K/W

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

112,8 80,5 62,5 51,1 75,2 53,7 41,7 34,0 45,1 32,2 25,0 20,4

R λ,B 0,0 = Keramik

R λ,B 0,05 = Kunststoff

97,1 71,2 56,3 46,7 64,7 47,5 37,6 31,1 38,8 28,5 22,5 18,7

83,9 63,0 50,9 42,8 55,9 42,0 33,9 28,5 33,6 25,2 20,4 17,1

72,8 55,5 46,0 39,2 48,5 37,0 30,7 26,1 29,1 22,2 18,4 15,7

63,2 49,7 41,6 35,9 42,1 33,1 27,7 23,9 25,3 19,9 16,6 14,3

54,9 44,2 37,7 32,9 36,6 29,5 25,1 21,9 22,0 17,7 15,1 13,2

150,4 107,4 83,3 68,1 112,8 80,5 62,5 51,1 82,7 59,1 45,8 37,4

129,5 94,9 75,1 62,3 97,1 71,2 56,3 46,7 71,2 52,2 41,3 34,3

111,9 84,0 67,8 57,0 83,9 63,0 50,9 42,8 61,5 46,2 37,3 31,4

97,0 74,1 61,3 52,2 72,8 55,5 46,0 39,2 53,4 40,7 33,7 28,7

84,2 66,2 55,5 47,8 63,2 49,7 41,6 35,9 46,3 36,4 30,5 26,3

73,3 58,9 50,2 43,9 54,9 44,2 37,7 32,9 40,3 32,4 27,6 24,1

188,0 134,2 104,2 85,1 150,4 107,4 83,3 68,1 120,3 85,9 66,7 54,5

161,9 118,6 93,9 77,9 129,5 94,9 75,1 62,3 103,6 75,9 60,1 49,8

139,9 105,1 84,8 71,3 111,9 84,0 67,8 57,0 89,5 67,2 54,3 45,6

121,3 92,6 76,7 65,3 97,0 74,1 61,3 52,2 77,6 59,2 49,1 41,8

105,3 82,8 69,3 59,8 84,2 66,2 55,5 47,8 67,4 53,0 44,4 38,3

91,6 73,6 62,8 54,8 73,3 58,9 50,2 43,9 58,6 47,1 40,2 35,1

225,6 161,1 125,0 102,1 188,0 134,2 104,2 85,1 157,9 112,7 87,5 71,5

194,2 142,4 112,7 93,4 161,9 118,6 93,9 77,9 136,0 99,6 78,9 65,4

167,8 126,1 101,8 85,5 139,9 105,1 84,8 71,3 117,5 88,2 71,2 59,9

145,6 111,1 92,0 78,3 121,3 92,6 76,7 65,3 101,9 77,8 64,4 54,8

126,3 99,4 83,2 71,7 105,3 82,8 69,3 59,8 88,4 69,6 58,2 50,2

109,9 88,4 75,3 65,8 91,6 73,6 62,8 54,8 76,9 61,8 52,7 46,1

263,2 187,9 145,8 119,1 225,6 161,1 125,0 102,1 195,5 139,6 108,3 88,5

226,6 166,1 131,5 109,0 194,2 142,4 112,7 93,4 168,3 123,4 97,7 81,0

195,8 147,1 118,7 99,8 167,8 126,1 101,8 85,5 145,4 109,3 88,2 74,1

169,8 129,6 107,3 91,4 145,6 111,1 92,0 78,3 126,2 96,3 79,7 67,9

147,4 115,9 97,1 83,7 126,3 99,4 83,2 71,7 109,5 86,1 72,1 62,2

128,2 103,1 87,9 76,8 109,9 88,4 75,3 65,8 95,2 76,6 65,3 57,0

Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich

R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2

Größe qn [W/m 2 ] n [K]

VA 50 100,0 13,3

VA 100 97,7 15,1

VA 150 94,6 16,9

VA 200 90,4 18,6

VA 250 83,7 19,9

VA 300 76,7 20,9

Randzone


Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur in °c

Temperatur

Vorlauf/Rücklauf

θV = 32,5 °C

θ R = 27,5 °C

θV = 37,5 °C

θ R = 32,5 °C

θV = 42,5 °C

θR = 37,5 °C

θ V = 47,5 °C

θR = 42,5 °C

θ V = 52,5 °C

θR = 47,5 °C

Teilung

in mm

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

θ I = Rauminnentemperatur

R λ,B = Bodenbelagswiderstand

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θ H in °C

30

35

40

45

50

Für θ I = 15°C

Mittlere Oberflächentemperatur

Für θ I = 20°C

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θ I = 24°C

und Rλ,B in m

25,0 22,4 20,9 19,9 26,9 25,1 24,1 23,4 28,4 27,2 26,6 26,1

23,8 21,6 20,3 19,5 26,1 24,6 23,7 23,1 27,8 26,9 26,3 26,0

22,7 20,9 19,9 19,2 25,3 24,1 23,4 22,9 27,3 26,6 26,1 25,8

21,7 20,3 19,4 18,8 24,7 23,6 23,1 22,7 26,9 26,3 25,9 25,7

20,9 19,8 19,1 18,5 24,1 23,3 22,8 22,5 26,6 26,1 25,8 25,5

20,2 19,3 18,7 18,3 23,6 23,0 22,6 22,3 26,3 25,9 25,6 25,4

28,0 24,6 22,6 21,3 30,0 27,4 25,9 24,9 31,6 29,6 28,4 27,7

26,4 23,6 21,9 20,9 28,8 26,6 25,3 24,5 30,6 29,0 28,0 27,4

25,0 22,7 21,3 20,4 27,7 25,9 24,9 24,2 29,8 28,5 27,7 27,1

23,8 21,8 20,8 20,0 26,7 25,3 24,4 23,8 29,1 28,0 27,4 26,9

22,7 21,2 20,3 19,6 25,9 24,8 24,1 23,5 28,5 27,6 27,1 26,7

21,8 20,6 19,8 19,3 25,2 24,3 23,7 23,3 27,9 27,2 26,8 26,5

31,0 26,8 24,3 22,8 33,0 29,6 27,6 26,3 34,6 31,8 30,2 29,2

28,9 25,5 23,5 22,2 31,4 28,6 26,9 25,9 33,3 31,0 29,7 28,8

27,2 24,4 22,7 21,6 30,0 27,7 26,3 25,4 32,1 30,3 29,2 28,4

25,7 23,4 22,1 21,1 28,8 26,8 25,8 25,0 31,1 29,6 28,7 28,1

24,4 22,6 21,5 20,6 27,7 26,2 25,3 24,6 30,3 29,1 28,3 27,8

23,3 21,8 20,9 20,2 26,8 25,6 24,8 24,3 29,5 28,5 27,9 27,5

33,9 28,9 26,0 24,2 36,0 31,8 29,3 27,8 37,6 34,0 32,0 30,6

31,5 27,4 25,0 23,5 33,9 30,5 28,5 27,2 35,9 33,0 31,3 30,1

29,4 26,1 24,1 22,8 32,2 29,4 27,7 26,6 34,4 32,0 30,6 29,6

27,7 24,9 23,3 22,2 30,7 28,4 27,1 26,1 33,2 31,2 30,0 29,2

26,1 23,9 22,6 21,7 29,4 27,6 26,5 25,6 32,0 30,5 29,5 28,8

24,8 23,0 22,0 21,2 28,3 26,8 25,9 25,2 31,1 29,8 29,0 28,4

36,7 31,0 27,7 25,6 38,9 33,9 31,0 29,2 40,6 36,2 33,7 32,1

33,9 29,3 26,5 24,7 36,5 32,4 30,0 28,5 38,4 34,9 32,8 31,4

31,6 27,8 25,5 24,0 34,4 31,1 29,1 27,8 36,7 33,8 32,0 30,9

29,6 26,4 24,6 23,3 32,7 29,9 28,3 27,2 35,1 32,7 31,3 30,3

27,8 25,3 23,8 22,7 31,1 28,9 27,6 26,7 33,8 31,9 30,7 29,8

26,3 24,3 23,0 22,1 29,8 28,0 27,0 26,2 32,6 31,1 30,1 29,4

2

K/W

und Rλ,B in m

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

2

K/W

und Rλ,B in m 2

K/W

Rλ,B 0,0 = Keramik

R λ,B 0,05 = Kunststoff

Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich

R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2

Größe qn [W/m 2 ] n [K]

VA 50 100,0 13,3

VA 100 97,7 15,1

VA 150 94,6 16,9

VA 200 90,4 18,6

VA 250 83,7 19,9

VA 300 76,7 20,9

Randzone

47


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Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Maximale Fußbodenoberflächentemperatur in °c

Temperatur

Vorlauf/Rücklauf

θV = 32,5 °C

θR = 27,5 °C

θV = 37,5 °C

θR = 32,5 °C

θV = 42,5 °C

θ R = 37,5 °C

θV = 47,5 °C

θR = 42,5 °C

θV = 52,5 °C

θR = 47,5 °C

Teilung

in mm

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

θ I = Rauminnentemperatur

R λ,B = Bodenbelagswiderstand

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θ H in °C

30

35

40

45

50

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θI = 15°C

und Rλ,B in m

26,5 23,5 21,8 20,6 28,5 26,3 25,0 24,1 30,0 28,4 27,5 26,9

25,1 22,6 21,1 20,2 27,4 25,6 24,5 23,8 29,2 27,9 27,2 26,7

23,8 21,8 20,6 19,8 26,5 25,0 24,1 23,5 28,6 27,5 26,9 26,5

22,8 21,1 20,1 19,4 25,7 24,5 23,8 23,3 28,0 27,1 26,7 26,3

21,8 20,5 19,7 19,1 25,0 24,0 23,4 23,0 27,5 26,8 26,4 26,1

21,0 19,9 19,3 18,8 24,4 23,6 23,1 22,8 27,1 26,6 26,2 26,0

29,5 25,7 23,5 22,1 31,5 28,5 26,8 25,6 33,1 30,7 29,3 28,4

27,7 24,6 22,7 21,5 30,1 27,6 26,1 25,2 32,0 30,0 28,9 28,1

26,1 23,6 22,0 21,0 28,8 26,8 25,6 24,8 31,0 29,4 28,4 27,8

24,7 22,6 21,4 20,5 27,8 26,1 25,1 24,4 30,1 28,8 28,0 27,5

23,6 21,9 20,9 20,1 26,8 25,5 24,7 24,1 29,4 28,3 27,7 27,2

22,5 21,2 20,4 19,7 26,0 24,9 24,3 23,8 28,7 27,9 27,4 27,0

32,4 27,8 25,2 23,5 34,5 30,7 28,5 27,1 36,1 32,9 31,1 29,9

30,2 26,5 24,3 22,8 32,7 29,6 27,7 26,5 34,6 32,0 30,5 29,5

28,3 25,3 23,4 22,2 31,1 28,6 27,0 26,0 33,3 31,2 29,9 29,0

26,7 24,1 22,7 21,7 29,7 27,6 26,4 25,5 32,2 30,4 29,4 28,6

25,3 23,3 22,0 21,1 28,6 26,9 25,9 25,1 31,2 29,8 28,9 28,3

24,1 22,4 21,4 20,7 27,5 26,2 25,4 24,7 30,3 29,2 28,5 28,0

35,3 29,9 26,9 24,9 37,4 32,8 30,2 28,5 39,1 35,1 32,8 31,3

32,7 28,3 25,8 24,1 35,2 31,5 29,3 27,8 37,2 33,9 32,0 30,8

30,5 26,9 24,8 23,4 33,3 30,3 28,4 27,2 35,5 32,9 31,3 30,3

28,6 25,6 24,0 22,8 31,7 29,1 27,7 26,7 34,1 31,9 30,7 29,8

27,0 24,6 23,2 22,2 30,3 28,3 27,0 26,1 32,9 31,2 30,1 29,3

25,5 23,6 22,5 21,6 29,1 27,4 26,4 25,7 31,9 30,4 29,6 28,9

38,1 32,0 28,5 26,2 40,3 34,9 31,9 29,9 42,0 37,2 34,5 32,8

35,2 30,2 27,3 25,4 37,7 33,3 30,8 29,1 39,7 35,8 33,6 32,1

32,6 28,6 26,2 24,6 35,5 31,9 29,8 28,4 37,8 34,6 32,7 31,5

30,5 27,1 25,2 23,8 33,6 30,6 29,0 27,8 36,1 33,5 32,0 30,9

28,6 26,0 24,3 23,1 32,0 29,6 28,2 27,2 34,6 32,5 31,3 30,4

27,0 24,8 23,5 22,5 30,5 28,6 27,5 26,6 33,4 31,7 30,6 29,9

2 Für θI = 20°C

K/W

und Rλ,B in m

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

2 Für θI = 24°C

K/W

und Rλ,B in m 2 Maximale Oberflächentemperatur

K/W

Rλ,B 0,0 = Keramik

R λ,B 0,05 = Kunststoff

Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich

R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2

Größe qn [W/m 2 ] n [K]

VA 50 100,0 13,3

VA 100 97,7 15,1

VA 150 94,6 16,9

VA 200 90,4 18,6

VA 250 83,7 19,9

VA 300 76,7 20,9

Randzone


Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm Quickroll/Quickplan - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

49


50

Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG


4.3.2. Quickroll - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Wärmestromdichte in W/m 2

Temperatur

Vorlauf/Rücklauf

θV = 32,5 °C

θ R = 27,5 °C

θ V = 37,5 °C

θR = 32,5 °C

θV = 42,5 °C

θ R = 37,5 °C

θV = 47,5 °C

θR = 42,5 °C

θ V = 52,5 °C

θ R = 47,5 °C

Teilung

in mm

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

θ I = Rauminnentemperatur

R λ,B = Bodenbelagswiderstand

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θ H in °C

30

35

40

45

50

Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2

Größe qn [W/m 2 ] n [K]

VA 50 100,0 13,4

VA 100 97,7 15,4

VA 150 94,8 17,5

VA 200 90,9 19,4

VA 250 84,3 20,8

VA 300 77,7 22,0

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θI = 15°C

und Rλ,B in m

111,7 79,8 62,0 50,6 74,5 53,2 41,3 33,8 44,7 31,9 24,8 20,3

95,0 69,9 55,4 46,1 63,4 46,6 37,0 30,7 38,0 27,9 22,2 18,4

81,5 61,5 49,8 42,0 54,3 41,0 33,2 28,0 32,6 24,6 19,9 16,8

70,4 54,3 44,8 38,3 46,9 36,2 29,9 25,5 28,1 21,7 17,9 15,3

60,9 48,0 40,4 34,9 40,6 32,0 26,9 23,3 24,3 19,2 16,1 14,0

52,9 42,6 36,5 32,0 35,2 28,4 24,3 21,3 21,1 17,1 14,6 12,8

148,9 106,3 82,6 67,5 111,7 79,8 62,0 50,6 81,9 58,5 45,4 37,1

126,7 93,2 73,9 61,5 95,0 69,9 55,4 46,1 69,7 51,2 40,6 33,8

108,6 82,0 66,4 56,0 81,5 61,5 49,8 42,0 59,8 45,1 36,5 30,8

93,8 72,4 59,8 51,1 70,4 54,3 44,8 38,3 51,6 39,8 32,9 28,1

81,1 64,1 53,8 46,6 60,9 48,0 40,4 34,9 44,6 35,2 29,6 25,6

70,5 56,8 48,6 42,6 52,9 42,6 36,5 32,0 38,8 31,3 26,7 23,4

186,2 132,9 103,3 84,4 148,9 106,3 82,6 67,5 119,2 85,1 66,1 54,0

158,4 116,5 92,4 76,8 126,7 93,2 73,9 61,5 101,4 74,5 59,1 49,2

135,8 102,5 83,0 70,0 108,6 82,0 66,4 56,0 86,9 65,6 53,1 44,8

117,3 90,6 74,7 63,8 93,8 72,4 59,8 51,1 75,1 58,0 47,8 40,8

101,4 80,1 67,3 58,2 81,1 64,1 53,8 46,6 64,9 51,2 43,1 37,3

88,1 71,1 60,8 53,3 70,5 56,8 48,6 42,6 56,4 45,5 38,9 34,1

223,4 159,5 123,9 101,3 186,2 132,9 103,3 84,4 156,4 111,7 86,7 70,9

190,1 139,7 110,9 92,2 158,4 116,5 92,4 76,8 133,1 97,8 77,6 64,5

163,0 122,9 99,6 84,0 135,8 102,5 83,0 70,0 114,1 86,1 69,7 58,8

140,7 108,7 89,6 76,6 117,3 90,6 74,7 63,8 98,5 76,1 62,7 53,6

121,7 96,1 80,7 69,9 101,4 80,1 67,3 58,2 85,2 67,3 56,5 48,9

105,7 85,3 72,9 63,9 88,1 71,1 60,8 53,3 74,0 59,7 51,1 44,8

260,6 186,1 144,6 118,2 223,4 159,5 123,9 101,3 193,6 138,2 107,4 87,8

221,8 163,0 129,3 107,6 190,1 139,7 110,9 92,2 164,7 121,1 96,1 79,9

190,1 143,4 116,2 98,0 163,0 122,9 99,6 84,0 141,2 106,5 86,3 72,8

164,2 126,8 104,6 89,4 140,7 108,7 89,6 76,6 122,0 94,2 77,7 66,4

142,0 112,1 94,2 81,5 121,7 96,1 80,7 69,9 105,5 83,3 70,0 60,6

123,3 99,5 85,1 74,6 105,7 85,3 72,9 63,9 91,6 73,9 63,2 55,4

2 Für θI = 20°C

K/W

und Rλ,B in m

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

2 Für θI = 24°C

K/W

und Rλ,B in m 2 Wärmestromdichte in W/m

K/W

2

Rλ,B 0,0 = Keramik

R λ,B 0,05 = Kunststoff

Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich

R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

Randzone

51


52

Quickroll - mit Heizrohr 14x 2,0 mm -Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur in °c

Temperatur

Vorlauf/Rücklauf

θ V = 32,5 °C

θR = 27,5 °C

θV = 37,5 °C

θR = 32,5 °C

θV = 42,5 °C

θ R = 37,5 °C

θV = 47,5 °C

θR = 42,5 °C

θV = 52,5 °C

θR = 47,5 °C

Teilung

in mm

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

θI = Rauminnentemperatur

R λ,B = Bodenbelagswiderstand

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θH in °C

30

35

40

45

50

Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2

Größe qn [W/m 2 ] n [K]

VA 50 100,0 13,4

VA 100 97,7 15,4

VA 150 94,8 17,5

VA 200 90,9 19,4

VA 250 84,3 20,8

VA 300 77,7 22,0

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θI = 15°C

und Rλ,B in m

25,0 22,3 20,8 19,8 26,9 25,1 24,0 23,4 28,3 27,2 26,5 26,1

23,6 21,5 20,3 19,5 25,9 24,5 23,6 23,1 27,7 26,8 26,3 25,9

22,5 20,8 19,8 19,1 25,2 24,0 23,3 22,8 27,2 26,5 26,1 25,8

21,5 20,2 19,3 18,8 24,5 23,6 23,0 22,6 26,8 26,2 25,9 25,6

20,7 19,6 18,9 18,5 24,0 23,2 22,7 22,4 26,5 26,0 25,7 25,5

20,0 19,1 18,6 18,2 23,5 22,9 22,5 22,2 26,2 25,8 25,6 25,4

27,9 24,5 22,6 21,3 30,0 27,3 25,8 24,8 31,5 29,5 28,4 27,7

26,2 23,4 21,8 20,8 28,6 26,5 25,3 24,5 30,5 28,9 28,0 27,4

24,7 22,5 21,2 20,3 27,5 25,8 24,8 24,1 29,6 28,4 27,6 27,1

23,5 21,7 20,6 19,9 26,5 25,2 24,3 23,8 28,9 27,9 27,3 26,8

22,4 21,0 20,1 19,5 25,7 24,6 23,9 23,5 28,3 27,5 27,0 26,6

21,5 20,4 19,7 19,1 25,0 24,1 23,6 23,2 27,8 27,1 26,7 26,4

30,8 26,7 24,3 22,7 32,9 29,5 27,6 26,3 34,6 31,8 30,2 29,1

28,7 25,3 23,4 22,1 31,2 28,4 26,8 25,8 33,1 30,9 29,6 28,7

26,9 24,2 22,6 21,5 29,7 27,5 26,2 25,3 31,9 30,1 29,1 28,3

25,4 23,2 21,9 21,0 28,5 26,7 25,6 24,9 30,9 29,5 28,6 28,0

24,1 22,4 21,3 20,5 27,4 26,0 25,1 24,5 30,1 28,9 28,2 27,7

23,0 21,6 20,7 20,1 26,5 25,4 24,7 24,1 29,3 28,4 27,8 27,4

33,7 28,8 25,9 24,1 35,8 31,7 29,3 27,7 37,5 33,9 31,9 30,6

31,1 27,2 24,9 23,4 33,7 30,3 28,4 27,1 35,7 32,8 31,1 30,0

29,0 25,9 24,0 22,7 31,9 29,2 27,6 26,5 34,1 31,9 30,5 29,6

27,3 24,7 23,1 22,1 30,4 28,2 26,9 26,0 32,9 31,0 29,9 29,1

25,8 23,7 22,4 21,5 29,1 27,4 26,3 25,5 31,8 30,3 29,4 28,7

24,5 22,8 21,8 21,0 28,0 26,6 25,7 25,1 30,8 29,6 28,9 28,3

36,5 30,8 27,6 25,5 38,7 33,8 30,9 29,1 40,4 36,1 33,6 32,0

33,6 29,0 26,4 24,6 36,1 32,2 29,9 28,4 38,2 34,7 32,7 31,3

31,1 27,5 25,3 23,8 34,0 30,9 29,0 27,7 36,3 33,5 31,9 30,7

29,1 26,2 24,4 23,1 32,3 29,7 28,1 27,1 34,8 32,5 31,2 30,2

27,4 25,0 23,5 22,5 30,8 28,7 27,4 26,5 33,4 31,6 30,5 29,7

25,9 24,0 22,8 21,9 29,5 27,8 26,8 26,0 32,3 30,8 29,9 29,3

2 Für θI = 20°C

K/W

und Rλ,B in m

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

2 Für θI = 24°C

K/W

und Rλ,B in m 2 Mittlere Oberflächentemperatur

K/W

Rλ,B 0,0 = Keramik

R λ,B 0,05 = Kunststoff

Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich

R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

Randzone


Quickroll - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Maximale Fußbodenoberflächentemperatur

Temperatur

Vorlauf/Rücklauf

θV = 32,5 °C

θ R = 27,5 °C

θV = 37,5 °C

θR = 32,5 °C

θ V = 42,5 °C

θ R = 37,5 °C

θV = 47,5 °C

θR = 42,5 °C

θV = 52,5 °C

θ R = 47,5 °C

Teilung

in mm

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

50

100

150

200

250

300

θI = Rauminnentemperatur

R λ,B = Bodenbelagswiderstand

Mittelere

Heizmittel-

temperatur

θH in °C

30

35

40

45

50

Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2

Größe qn [W/m 2 ] n [K]

VA 50 100,0 13,4

VA 100 97,7 15,4

VA 150 94,8 17,5

VA 200 90,9 19,4

VA 250 84,3 20,8

VA 300 77,7 22,0

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θI = 15°C

und Rλ,B in m

26,4 23,4 21,7 20,6 28,4 26,2 24,9 24,1 29,9 28,4 27,5 26,9

24,9 22,5 21,1 20,1 27,3 25,5 24,5 23,8 29,1 27,9 27,1 26,7

23,6 21,7 20,5 19,7 26,3 24,9 24,0 23,5 28,5 27,5 26,8 26,4

22,5 20,9 20,0 19,3 25,5 24,4 23,7 23,2 27,9 27,1 26,6 26,2

21,6 20,3 19,5 19,0 24,9 23,9 23,3 22,9 27,4 26,8 26,4 26,1

20,8 19,8 19,1 18,7 24,3 23,5 23,0 22,7 27,0 26,5 26,1 25,9

29,4 25,6 23,4 22,0 31,4 28,4 26,7 25,6 33,0 30,7 29,3 28,4

27,4 24,4 22,6 21,4 29,9 27,5 26,1 25,1 31,8 29,9 28,8 28,0

25,8 23,4 21,9 20,9 28,6 26,7 25,5 24,7 30,8 29,3 28,3 27,7

24,5 22,5 21,3 20,4 27,5 25,9 25,0 24,3 29,9 28,7 27,9 27,4

23,3 21,7 20,7 20,0 26,6 25,3 24,5 24,0 29,2 28,2 27,6 27,1

22,3 21,0 20,2 19,6 25,8 24,8 24,1 23,7 28,6 27,8 27,3 26,9

32,3 27,7 25,1 23,4 34,4 30,6 28,4 27,0 36,0 32,9 31,0 29,9

29,9 26,3 24,1 22,7 32,4 29,4 27,6 26,4 34,4 31,9 30,4 29,4

28,0 25,0 23,3 22,1 30,8 28,4 26,9 25,9 33,0 31,0 29,8 29,0

26,3 24,0 22,5 21,5 29,5 27,5 26,3 25,4 31,9 30,3 29,3 28,6

24,9 23,0 21,8 21,0 28,3 26,7 25,7 25,0 30,9 29,6 28,8 28,2

23,7 22,2 21,2 20,5 27,3 26,0 25,2 24,6 30,1 29,0 28,4 27,9

35,1 29,8 26,8 24,8 37,3 32,7 30,1 28,4 39,0 35,0 32,8 31,3

32,4 28,1 25,6 24,0 34,9 31,3 29,1 27,7 36,9 33,8 31,9 30,7

30,1 26,7 24,6 23,3 33,0 30,0 28,3 27,1 35,2 32,7 31,2 30,2

28,2 25,4 23,8 22,6 31,3 29,0 27,5 26,5 33,8 31,8 30,5 29,7

26,6 24,3 23,0 22,0 29,9 28,0 26,8 26,0 32,6 31,0 29,9 29,2

25,2 23,4 22,3 21,4 28,7 27,2 26,2 25,5 31,6 30,2 29,4 28,8

37,9 31,9 28,4 26,2 40,1 34,8 31,8 29,8 41,8 37,1 34,4 32,7

34,8 29,9 27,1 25,2 37,4 33,1 30,6 29,0 39,4 35,6 33,4 32,0

32,2 28,3 26,0 24,4 35,1 31,7 29,6 28,3 37,4 34,4 32,6 31,3

30,0 26,9 25,0 23,6 33,2 30,4 28,8 27,6 35,7 33,3 31,8 30,7

28,2 25,6 24,1 23,0 31,6 29,3 28,0 27,0 34,3 32,3 31,1 30,2

26,6 24,5 23,3 22,3 30,2 28,4 27,3 26,4 33,0 31,4 30,4 29,7

2 Für θI = 20°C

K/W

und Rλ,B in m

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

2 Für θI = 24°C

K/W

und Rλ,B in m 2 Maximale Oberflächentemperatur

K/W

Rλ,B 0,0 = Keramik

R λ,B 0,05 = Kunststoff

Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich

R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

Randzone

53


54

Quickroll - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG


Quickroll - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

55


56

4.3.3. Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Wärmestromdichte in W/m 2

temperatur

vorlauf/rücklauf

θV = 32,5 °c

θR = 27,5 °c

θV = 37,5 °c

θR = 32,5 °c

θV = 42,5 °c

θR = 37,5 °c

θV = 47,5 °c

θR = 42,5 °c

θV = 52,5 °c

θR = 47,5 °c

teilung

in mm

50

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θΗ in °c

Für θI = 15°c

und Rλ,B in m2 K/W

Wärmestromdichte in W/m2

Für θI = 20°c

und Rλ,B in m2 K/W

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θI = 24°c

und Rλ,B in m2 K/W

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

110,4 79,3 61,8 50,6 73,6 52,9 41,2 33,7 44,2 31,7 24,7 20,2

100 95,2 70,1 55,7 46,3 63,4 46,8 37,1 30,9 38,1 28,1 22,3 18,5

150 82,2 62,1 50,3 42,4 54,8 41,4 33,5 28,3 32,9 24,9 20,1 17,0

30

200 71,4 55,2 45,5 38,8 47,6 36,8 30,3 25,9 28,5 22,1 18,2 15,5

250 61,9 49,0 41,1 35,5 41,3 32,7 27,4 23,7 24,8 19,6 16,5 14,2

300 53,9 43,6 37,2 32,6 35,9 29,0 24,8 21,7 21,6 17,4 14,9 13,0

50

147,2 105,7 82,4 67,4 110,4 79,3 61,8 50,6 81,0 58,2 45,3 37,1

100 126,9 93,5 74,3 61,7 95,2 70,1 55,7 46,3 69,8 51,4 40,8 33,9

150 109,7 82,8 67,1 56,5 82,2 62,1 50,3 42,4 60,3 45,6 36,9 31,1

35

200 95,1 73,5 60,6 51,7 71,4 55,2 45,5 38,8 52,3 40,4 33,4 28,4

250 82,6 65,3 54,8 47,4 61,9 49,0 41,1 35,5 45,4 35,9 30,2 26,1

300 71,8 58,1 49,7 43,5 53,9 43,6 37,2 32,6 39,5 31,9 27,3 23,9

50

184,1 132,2 103,0 84,3 147,2 105,7 82,4 67,4 117,8 84,6 65,9 53,9

100 158,6 116,9 92,8 77,1 126,9 93,5 74,3 61,7 101,5 74,8 59,4 49,4

150 137,1 103,6 83,9 70,6 109,7 82,8 67,1 56,5 87,7 66,3 53,7 45,2

40

200 118,9 91,9 75,8 64,7 95,1 73,5 60,6 51,7 76,1 58,8 48,5 41,4

250 103,2 81,6 68,6 59,2 82,6 65,3 54,8 47,4 66,1 52,2 43,9 37,9

300 89,8 72,6 62,1 54,3 71,8 58,1 49,7 43,5 57,5 46,5 39,7 34,8

50

220,9 158,6 123,5 101,1 184,1 132,2 103,0 84,3 154,6 111,0 86,5 70,8

100 190,3 140,3 111,4 92,6 158,6 116,9 92,8 77,1 133,2 98,2 78,0 64,8

150 164,5 124,3 100,6 84,8 137,1 103,6 83,9 70,6 115,1 87,0 70,4 59,3

45

200 142,7 110,3 91,0 77,6 118,9 91,9 75,8 64,7 99,9 77,2 63,7 54,3

250 123,9 98,0 82,3 71,1 103,2 81,6 68,6 59,2 86,7 68,6 57,6 49,7

300 107,8 87,1 74,5 65,2 89,8 72,6 62,1 54,3 75,4 61,0 52,1 45,6

50

257,7 185,0 144,1 118,0 220,9 158,6 123,5 101,1 191,4 137,5 107,1 87,6

100 222,0 163,6 130,0 108,0 190,3 140,3 111,4 92,6 164,9 121,6 96,5 80,2

150 191,9 145,0 117,4 98,9 164,5 124,3 100,6 84,8 142,6 107,7 87,2 73,5

50

200 166,5 128,7 106,1 90,5 142,7 110,3 91,0 77,6 123,7 95,6 78,8 67,2

250 144,5 114,3 96,0 82,9 123,9 98,0 82,3 71,1 107,4 84,9 71,3 61,6

300 125,7 101,6 86,9 76,1 107,8 87,1 74,5 65,2 93,4 75,5 64,6 56,5

θI = Rauminnentemperatur Rλ,B 0,0 = Keramik Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich Randzone

Rλ,B = Bodenbelagswiderstand Rλ,B 0,05 = Kunststoff Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2

rohrabstand qn [W/2] θΔn [K]

VA 50 100,0 13,6

VA 100 97,7 15,4

VA 150 94,7 17,3

VA 200 90,7 19,1

VA 250 84,0 20,3

VA 300 77,2 21,5


BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur in °c

temperatur

vorlauf/rücklauf

θV = 32,5 °c

θR = 27,5 °c

θV = 37,5 °c

θR = 32,5 °c

θV = 42,5 °c

θR = 37,5 °c

θV = 47,5 °c

θR = 42,5 °c

θV = 52,5 °c

θR = 47,5 °c

teilung

in mm

50

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θΗ in °c

Für θI = 15°c

und Rλ,B in m2 K/W

Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur

Für θI = 20°c

und Rλ,B in m2 K/W

Für θI = 24°c

und Rλ,B in m2 K/W

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

24,8 22,3 20,8 19,8 26,8 25,0 24,0 23,3 28,3 27,2 26,5 26,1

100 23,6 21,5 20,3 19,5 26,0 24,5 23,7 23,1 27,7 26,8 26,3 25,9

150 22,5 20,8 19,8 19,1 25,2 24,0 23,3 22,9 27,3 26,5 26,1 25,8

30

200 21,6 20,2 19,4 18,8 24,6 23,6 23,0 22,6 26,9 26,3 25,9 25,7

250 20,8 19,7 19,0 18,5 24,0 23,3 22,8 22,4 26,5 26,0 25,7 25,5

300 20,1 19,2 18,7 18,2 23,5 22,9 22,5 22,2 26,2 25,8 25,6 25,4

50

27,8 24,5 22,5 21,3 29,8 27,3 25,8 24,8 31,4 29,5 28,4 27,7

100 26,2 23,5 21,9 20,8 28,6 26,5 25,3 24,5 30,5 28,9 28,0 27,4

150 24,8 22,6 21,3 20,4 27,5 25,8 24,8 24,1 29,7 28,4 27,6 27,1

35

200 23,6 21,8 20,7 19,9 26,6 25,2 24,4 23,8 29,0 28,0 27,3 26,9

250 22,6 21,1 20,2 19,6 25,8 24,7 24,0 23,5 28,4 27,5 27,0 26,7

300 21,7 20,5 19,8 19,2 25,1 24,2 23,7 23,2 27,9 27,2 26,8 26,5

50

30,7 26,6 24,2 22,7 32,8 29,5 27,5 26,3 34,4 31,7 30,2 29,1

100 28,7 25,4 23,4 22,1 31,2 28,5 26,9 25,8 33,1 30,9 29,6 28,7

150 27,0 24,3 22,7 21,6 29,8 27,6 26,3 25,4 32,0 30,2 29,1 28,4

40

200 25,5 23,3 22,0 21,1 28,6 26,8 25,7 24,9 31,0 29,6 28,7 28,0

250 24,3 22,5 21,4 20,6 27,6 26,1 25,2 24,6 30,2 29,0 28,3 27,7

300 23,2 21,7 20,8 20,2 26,7 25,5 24,8 24,2 29,4 28,5 27,9 27,4

50

33,5 28,7 25,9 24,1 35,7 31,6 29,2 27,7 37,4 33,9 31,9 30,6

100 31,2 27,2 24,9 23,4 33,7 30,4 28,4 27,1 35,7 32,8 31,2 30,1

150 29,1 26,0 24,1 22,7 32,0 29,3 27,7 26,6 34,2 31,9 30,5 29,6

45

200 27,4 24,8 23,3 22,1 30,5 28,3 27,0 26,1 33,0 31,1 30,0 29,2

250 25,9 23,8 22,5 21,6 29,3 27,5 26,4 25,6 31,9 30,4 29,4 28,8

300 24,6 22,9 21,9 21,1 28,2 26,7 25,8 25,2 31,0 29,7 29,0 28,4

50

36,3 30,7 27,5 25,5 38,5 33,7 30,9 29,1 40,2 36,0 33,6 32,0

100 33,6 29,1 26,4 24,6 36,2 32,2 29,9 28,4 38,2 34,7 32,7 31,4

150 31,3 27,6 25,4 23,9 34,1 31,0 29,1 27,7 36,4 33,6 31,9 30,8

50

200 29,3 26,3 24,5 23,2 32,4 29,8 28,3 27,1 34,9 32,6 31,2 30,3

250 27,6 25,2 23,7 22,6 30,9 28,8 27,5 26,6 33,6 31,8 30,6 29,8

300 26,1 24,1 22,9 22,0 29,6 27,9 26,9 26,1 32,5 31,0 30,0 29,4

θI = Rauminnentemperatur Rλ,B 0,0 = Keramik Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich Randzone

Rλ,B = Bodenbelagswiderstand Rλ,B 0,05 = Kunststoff Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

57


58

Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Maximale Fußbodenoberflächentemperatur

temperatur

vorlauf/rücklauf

θV = 32,5 °c

θR = 27,5 °c

θV = 37,5 °c

θR = 32,5 °c

θV = 42,5 °c

θR = 37,5 °c

θV = 47,5 °c

θR = 42,5 °c

θV = 52,5 °c

θR = 47,5 °c

teilung

in mm

50

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θΗ in °c

Für θI = 15°c

und Rλ,B in m2 K/W

Maximale Fußbodenoberflächentemperatur

Für θI = 20°c

und Rλ,B in m2 K/W

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θI = 24°c

und Rλ,B in m2 K/W

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

26,3 23,4 21,7 20,6 28,3 26,2 24,9 24,1 29,9 28,3 27,5 26,9

100 24,9 22,5 21,1 20,1 27,3 25,5 24,5 23,8 29,1 27,9 27,2 26,7

150 23,7 21,7 20,5 19,7 26,4 24,9 24,1 23,5 28,5 27,5 26,9 26,5

30

200 22,6 21,0 20,1 19,4 25,6 24,4 23,7 23,2 28,0 27,1 26,6 26,3

250 21,7 20,4 19,6 19,0 24,9 24,0 23,4 23,0 27,5 26,8 26,4 26,1

300 20,9 19,9 19,2 18,7 24,3 23,6 23,1 22,8 27,1 26,5 26,2 25,9

50

29,2 25,5 23,4 22,0 31,3 28,4 26,7 25,6 32,9 30,6 29,3 28,4

100 27,4 24,4 22,6 21,4 29,9 27,5 26,1 25,1 31,8 29,9 28,8 28,1

150 25,9 23,4 22,0 21,0 28,7 26,7 25,5 24,7 30,8 29,3 28,4 27,7

35

200 24,6 22,6 21,4 20,5 27,6 26,0 25,1 24,4 30,0 28,8 28,0 27,5

250 23,4 21,8 20,8 20,1 26,7 25,4 24,6 24,0 29,3 28,3 27,6 27,2

300 22,4 21,1 20,3 19,7 25,9 24,9 24,2 23,7 28,7 27,8 27,3 27,0

50

32,1 27,6 25,1 23,4 34,2 30,5 28,4 27,0 35,9 32,8 31,0 29,9

100 29,9 26,3 24,2 22,7 32,4 29,4 27,6 26,4 34,4 31,9 30,4 29,4

150 28,1 25,1 23,4 22,2 30,9 28,4 27,0 26,0 33,1 31,1 29,8 29,0

40

200 26,5 24,1 22,6 21,6 29,6 27,6 26,4 25,5 32,0 30,3 29,3 28,6

250 25,1 23,2 22,0 21,1 28,4 26,8 25,8 25,1 31,0 29,7 28,9 28,3

300 23,9 22,3 21,4 20,6 27,4 26,1 25,3 24,7 30,2 29,1 28,4 27,9

50

34,9 29,7 26,7 24,8 37,1 32,6 30,1 28,4 38,8 35,0 32,7 31,3

100 32,4 28,2 25,7 24,0 34,9 31,3 29,2 27,7 36,9 33,8 32,0 30,7

150 30,2 26,8 24,7 23,3 33,1 30,1 28,4 27,2 35,3 32,8 31,2 30,2

45

200 28,4 25,6 23,9 22,7 31,5 29,1 27,6 26,6 34,0 31,9 30,6 29,7

250 26,8 24,5 23,1 22,1 30,1 28,2 27,0 26,1 32,8 31,1 30,0 29,3

300 25,4 23,5 22,4 21,6 28,9 27,3 26,4 25,6 31,7 30,4 29,5 28,9

50

37,7 31,8 28,4 26,1 39,9 34,7 31,7 29,8 41,7 37,1 34,4 32,7

100 34,8 30,0 27,2 25,3 37,4 33,2 30,7 29,0 39,4 35,7 33,5 32,0

150 32,3 28,4 26,1 24,5 35,2 31,8 29,7 28,3 37,5 34,5 32,6 31,4

50

200 30,2 27,1 25,1 23,8 33,4 30,6 28,9 27,7 35,9 33,4 31,9 30,8

250 28,4 25,8 24,2 23,1 31,8 29,5 28,1 27,1 34,4 32,4 31,2 30,3

300 26,8 24,7 23,4 22,5 30,4 28,5 27,4 26,6 33,2 31,6 30,6 29,8

θI = Rauminnentemperatur Rλ,B 0,0 = Keramik Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich Randzone

Rλ,B = Bodenbelagswiderstand Rλ,B 0,05 = Kunststoff Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich


Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

59


60

Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG


4.3.4. Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Wärmestromdichte in W/m 2

temperatur

vorlauf/rücklauf

θV = 32,5 °c

θR = 27,5 °c

θV = 37,5 °c

θR = 32,5 °c

θV = 42,5 °c

θR = 37,5 °c

θV = 47,5 °c

θR = 42,5 °c

θV = 52,5 °c

θR = 47,5 °c

teilung

in mm

50

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θΗ in °c

Für θI = 15°c

und Rλ,B in m2 K/W

Wärmestromdichte in W/m2

Für θI = 20°c

und Rλ,B in m2 K/W

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θI = 24°c

und Rλ,B in m2 K/W

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

109,3 78,5 61,2 50,1 72,9 52,3 40,8 33,4 43,7 31,4 24,5 20,1

100 93,0 68,8 54,8 45,6 62,0 45,9 36,5 30,4 37,2 27,5 21,9 18,3

150 79,8 60,5 49,2 41,6 53,2 40,4 32,8 27,7 31,9 24,2 19,7 16,6

30

200 68,9 53,5 44,3 37,9 45,9 35,7 29,5 25,3 27,6 21,4 17,7 15,2

250 59,6 47,3 39,9 34,6 39,7 31,6 26,6 23,1 23,8 18,9 16,0 13,8

300 51,8 42,0 36,0 31,7 34,5 28,0 24,0 21,1 20,7 16,8 14,4 12,7

50

145,7 104,7 81,6 66,8 109,3 78,5 61,2 50,1 80,1 57,6 44,9 36,8

100 124,1 91,7 73,0 60,9 93,0 68,8 54,8 45,6 68,2 50,5 40,2 33,5

150 106,4 80,7 65,6 55,5 79,8 60,5 49,2 41,6 58,5 44,4 36,1 30,5

35

200 91,9 71,4 59,1 50,6 68,9 53,5 44,3 37,9 50,5 39,2 32,5 27,8

250 79,5 63,1 53,2 46,1 59,6 47,3 39,9 34,6 43,7 34,7 29,3 25,4

300 69,0 56,0 48,1 42,2 51,8 42,0 36,0 31,7 38,0 30,8 26,4 23,2

50

182,2 130,9 102,0 83,6 145,7 104,7 81,6 66,8 116,6 83,7 65,3 53,5

100 155,1 114,7 91,3 76,1 124,1 91,7 73,0 60,9 99,2 73,4 58,4 48,7

150 133,0 100,9 82,0 69,4 106,4 80,7 65,6 55,5 85,1 64,6 52,5 44,4

40

200 114,9 89,2 73,8 63,2 91,9 71,4 59,1 50,6 73,5 57,1 47,2 40,4

250 99,4 78,9 66,5 57,7 79,5 63,1 53,2 46,1 63,6 50,5 42,6 36,9

300 86,3 70,0 60,1 52,8 69,0 56,0 48,1 42,2 55,2 44,8 38,4 33,8

50

218,6 157,0 122,4 100,3 182,2 130,9 102,0 83,6 153,0 109,9 85,7 70,2

100 186,1 137,6 109,5 91,3 155,1 114,7 91,3 76,1 130,3 96,3 76,7 63,9

150 159,6 121,1 98,4 83,2 133,0 100,9 82,0 69,4 111,7 84,8 68,9 58,3

45

200 137,8 107,0 88,6 75,8 114,9 89,2 73,8 63,2 96,5 74,9 62,0 53,1

250 119,2 94,7 79,8 69,2 99,4 78,9 66,5 57,7 83,5 66,3 55,9 48,4

300 103,6 84,0 72,1 63,3 86,3 70,0 60,1 52,8 72,5 58,8 50,5 44,3

50

255,0 183,2 142,8 117,0 218,6 157,0 122,4 100,3 189,4 136,1 106,1 86,9

100 217,1 160,5 127,8 106,5 186,1 137,6 109,5 91,3 161,3 119,3 94,9 79,1

150 186,2 141,3 114,8 97,1 159,6 121,1 98,4 83,2 138,3 104,9 85,3 72,1

50

200 160,8 124,9 103,4 88,5 137,8 107,0 88,6 75,8 119,4 92,8 76,8 65,7

250 139,1 110,4 93,1 80,7 119,2 94,7 79,8 69,2 103,3 82,0 69,2 60,0

300 120,8 98,0 84,1 73,9 103,6 84,0 72,1 63,3 89,8 72,8 62,5 54,9

θI = Rauminnentemperatur Rλ,B 0,0 = Keramik Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich Randzone

Rλ,B = Bodenbelagswiderstand Rλ,B 0,05 = Kunststoff Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2

rohrabstand qn [W/2] θΔn [K]

VA 50 100,0 13,7

VA 100 97,8 15,8

VA 150 95,0 17,9

VA 200 91,1 19,8

VA 250 84,7 21,3

VA 300 78,2 22,6

61


62

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur in °c

temperatur

vorlauf/rücklauf

θV = 32,5 °c

θR = 27,5 °c

θV = 37,5 °c

θR = 32,5 °c

θV = 42,5 °c

θR = 37,5 °c

θV = 47,5 °c

θR = 42,5 °c

θV = 52,5 °c

θR = 47,5 °c

teilung

in mm

50

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θΗ in °c

Für θI = 15°c

und Rλ,B in m2 K/W

Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur

Für θI = 20°c

und Rλ,B in m2 K/W

Für θI = 24°c

und Rλ,B in m2 K/W

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

24,8 22,2 20,8 19,8 26,7 25,0 24,0 23,3 28,2 27,1 26,5 26,1

100 23,4 21,4 20,2 19,4 25,8 24,4 23,6 23,1 27,7 26,8 26,3 25,9

150 22,3 20,7 19,7 19,1 25,1 23,9 23,3 22,8 27,2 26,5 26,1 25,8

30

200 21,4 20,1 19,3 18,7 24,4 23,5 23,0 22,6 26,8 26,2 25,9 25,6

250 20,6 19,6 18,9 18,4 23,9 23,2 22,7 22,4 26,4 26,0 25,7 25,5

300 19,9 19,1 18,6 18,2 23,4 22,8 22,5 22,2 26,2 25,8 25,5 25,4

50

27,7 24,4 22,5 21,2 29,8 27,2 25,8 24,8 31,4 29,4 28,3 27,6

100 25,9 23,3 21,8 20,7 28,4 26,4 25,2 24,4 30,4 28,8 27,9 27,3

150 24,5 22,4 21,1 20,3 27,3 25,7 24,7 24,1 29,5 28,3 27,6 27,1

35

200 23,3 21,6 20,6 19,8 26,4 25,1 24,3 23,7 28,8 27,8 27,2 26,8

250 22,3 20,9 20,1 19,5 25,6 24,6 23,9 23,4 28,2 27,4 26,9 26,6

300 21,4 20,3 19,6 19,1 24,9 24,1 23,6 23,2 27,7 27,1 26,7 26,4

50

30,5 26,5 24,2 22,6 32,7 29,4 27,5 26,2 34,3 31,7 30,1 29,1

100 28,4 25,2 23,3 22,0 30,9 28,3 26,8 25,7 32,9 30,8 29,5 28,7

150 26,7 24,1 22,5 21,5 29,5 27,4 26,1 25,3 31,8 30,0 29,0 28,3

40

200 25,2 23,1 21,8 20,9 28,3 26,6 25,6 24,8 30,8 29,4 28,6 28,0

250 23,9 22,3 21,2 20,5 27,3 25,9 25,1 24,5 30,0 28,8 28,1 27,6

300 22,9 21,5 20,7 20,0 26,4 25,3 24,6 24,1 29,2 28,3 27,8 27,4

50

33,3 28,6 25,8 24,0 35,5 31,5 29,2 27,6 37,2 33,8 31,8 30,5

100 30,8 27,0 24,8 23,3 33,4 30,2 28,3 27,0 35,4 32,7 31,1 30,0

150 28,8 25,7 23,9 22,6 31,7 29,1 27,5 26,5 34,0 31,7 30,4 29,5

45

200 27,0 24,6 23,1 22,0 30,2 28,1 26,8 25,9 32,7 30,9 29,8 29,1

250 25,6 23,6 22,3 21,4 28,9 27,3 26,2 25,5 31,6 30,2 29,3 28,7

300 24,3 22,7 21,7 20,9 27,9 26,5 25,7 25,0 30,7 29,6 28,8 28,3

50

36,1 30,6 27,4 25,4 38,3 33,6 30,8 29,0 40,1 35,9 33,5 31,9

100 33,2 28,8 26,2 24,5 35,8 32,0 29,8 28,3 37,9 34,6 32,6 31,3

150 30,8 27,3 25,2 23,8 33,8 30,7 28,9 27,6 36,1 33,4 31,8 30,7

50

200 28,9 26,0 24,3 23,1 32,0 29,6 28,1 27,0 34,6 32,4 31,1 30,1

250 27,1 24,8 23,4 22,4 30,6 28,6 27,3 26,4 33,3 31,5 30,4 29,7

300 25,7 23,8 22,7 21,8 29,3 27,7 26,7 25,9 32,2 30,7 29,9 29,2

θI = Rauminnentemperatur Rλ,B 0,0 = Keramik Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich Randzone

Rλ,B = Bodenbelagswiderstand Rλ,B 0,05 = Kunststoff Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich


Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Maximale Fußbodenoberflächentemperatur

temperatur

vorlauf/rücklauf

θV = 32,5 °c

θR = 27,5 °c

θV = 37,5 °c

θR = 32,5 °c

θV = 42,5 °c

θR = 37,5 °c

θV = 47,5 °c

θR = 42,5 °c

θV = 52,5 °c

θR = 47,5 °c

teilung

in mm

50

Mittlere

Heizmittel-

temperatur

θΗ in °c

Für θI = 15°c

und Rλ,B in m2 K/W

Maximale Fußbodenoberflächentemperatur

Für θI = 20°c

und Rλ,B in m2 K/W

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für θI = 24°c

und Rλ,B in m2 K/W

0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15 0 0,05 0,1 0,15

26,2 23,3 21,6 20,5 28,3 26,1 24,9 24,1 29,8 28,3 27,4 26,9

100 24,7 22,4 21,0 20,1 27,1 25,4 24,4 23,7 29,0 27,8 27,1 26,6

150 23,4 21,6 20,4 19,7 26,2 24,8 24,0 23,5 28,4 27,4 26,8 26,4

30

200 22,4 20,9 19,9 19,3 25,4 24,3 23,6 23,2 27,8 27,0 26,6 26,2

250 21,5 20,2 19,5 18,9 24,8 23,9 23,3 22,9 27,4 26,7 26,3 26,0

300 20,7 19,7 19,1 18,6 24,2 23,5 23,0 22,7 27,0 26,4 26,1 25,9

50

29,1 25,4 23,3 21,9 31,2 28,3 26,6 25,5 32,9 30,6 29,2 28,4

100 27,2 24,4 22,6 21,4 29,7 27,4 26,0 25,1 31,7 29,8 28,7 28,0

150 25,6 23,2 21,8 20,9 28,4 26,6 25,4 24,7 30,7 29,2 28,3 27,7

35

200 24,3 22,4 21,2 20,4 27,4 25,9 24,9 24,3 29,8 28,6 27,9 27,4

250 23,1 21,6 20,6 20,0 26,5 25,2 24,5 23,9 29,1 28,1 27,5 27,1

300 22,2 20,9 20,1 19,6 25,7 24,7 24,1 23,6 28,5 27,7 27,2 26,9

50

31,9 27,5 25,0 23,3 34,1 30,4 28,3 26,9 35,8 32,7 31,0 29,8

100 29,6 26,1 24,0 22,7 32,2 29,4 27,6 26,4 34,2 31,8 30,3 29,3

150 27,7 24,9 23,2 22,0 30,6 28,2 26,8 25,9 32,9 30,9 29,7 28,9

40

200 26,1 23,8 22,4 21,5 29,3 27,4 26,2 25,4 31,8 30,2 29,2 28,5

250 24,8 22,9 21,8 21,0 28,1 26,6 25,6 25,0 30,8 29,5 28,7 28,2

300 23,6 22,1 21,2 20,5 27,2 25,9 25,1 24,6 30,0 28,9 28,3 27,8

50

34,7 29,6 26,6 24,7 36,9 32,5 30,0 28,3 38,7 34,9 32,7 31,2

100 32,0 27,9 25,5 23,9 34,6 31,1 29,0 27,7 36,7 33,6 31,8 30,6

150 29,8 26,5 24,5 23,2 32,7 29,9 28,2 27,0 35,0 32,6 31,1 30,1

45

200 28,0 25,3 23,7 22,5 31,1 28,8 27,4 26,5 33,6 31,7 30,5 29,6

250 26,4 24,2 22,9 21,9 29,8 27,9 26,8 26,0 32,5 30,9 29,9 29,2

300 25,0 23,3 22,2 21,4 28,6 27,1 26,2 25,5 31,4 30,1 29,4 28,8

50

37,4 31,6 28,2 26,0 39,7 34,6 31,6 29,7 41,5 36,9 34,3 32,6

100 34,4 29,7 27,0 25,1 37,0 32,9 30,5 28,9 39,1 35,5 33,3 31,9

150 31,9 28,1 25,9 24,3 34,8 31,5 29,5 28,2 37,1 34,2 32,5 31,3

50

200 29,8 26,7 24,9 23,6 33,0 30,3 28,7 27,5 35,5 33,1 31,7 30,7

250 27,9 25,5 24,0 22,9 31,4 29,2 27,9 26,9 34,1 32,2 31,0 30,1

300 26,4 24,4 23,2 22,3 30,0 28,3 27,2 26,4 32,9 31,3 30,4 29,7

θI = Rauminnentemperatur Rλ,B 0,0 = Keramik Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich Randzone

Rλ,B = Bodenbelagswiderstand Rλ,B 0,05 = Kunststoff Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich

63


64

Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG


Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

65


Druckverlust qp (kPa)

66

100

50

30

20

10

5

3

2

1

0,5

0,3

0,2

4.4 Diagramme

4.4.1. Einstelldiagramm für Brugman Heizkreisverteiler

Drukverlustdiagram für Durchflussmengenanzeiger “Regolux” 0 - 5 l/min (im Vorlauf)

0,1

2

3 5 10

Massenstrom m (kg/h)

20

30

50

100

200 300

4.4.2. Druckverlustdiagramm für Brugman Heizrohr

Druckverlustdiagramm für Brugman Heizrohr

500

kvs = 1,12 m 3 /h

1000

2000 3000

1000

500

300

200

100

50

30

20

10

5

3

2

1

Druckverlust qp (mbar)

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG


5.0 Berechnungsbeispiel

Die Ermittlung aller notwendigen Planungsdaten bis hin

zu Ventil-Voreinstellung am Brugman Heizkreisverteiler

kann mit der Brugman Berechnungstabelle erfolgen.

1. Raumnummer

2. Raumbezeichnung

3. Heizkreisnummer

4. Norm-Innentemperatur θ i (°C)

5. Temperatur des darunter liegenden Raumes θ u (°C)

6. Heizende Fußbodenfläche A F (m 2 )

Die mit dem Heizsystem auszustattende Fußbo-

denfläche, abzüglich Flächen ohne Auslastung

(z.B. Flächen unter Badewannen und Duschen).

A A = Aufenthaltszone, A R = Randzone. Bei einer

direkten Bedeckung der Fußbodenheizfläche von

mehr als 15 % mit Möbeln, sind Minderleistungen

bei der Wärmeabgabe zu erwarten.

7. Normheizlast (Normwärmebedarf ) Q N (W) für den

Raum gemäß DIN EN 12831.

8. Transmissionswärmeverlust Q u (W) durch den Fuß-

boden gemäß DIN EN 12831.

9. Auslegungswärmeleistung Q H (W).

Sie ergibt sich aus der Normheizlast für den Raum

gem. DIN EN 12831 Teil 1 u. 2, vermindert um Q u aus

Zeile 8 und der Berücksichtigung des Auslegungs-

zuschlags x gem. DIN 4701 Teil 3.

Q = Q - Q H N u

10. Auslegungs-Wärmestromdichte qdes (W/m2 )

11. Wärmeleitwiderstand des Bodenbelags Rλ,B (m2K/W) Zur Auslegung der Fußbodenheizung

werden für Aufenthaltsräume einheitliche Boden-

beläge (mit R λ,B = 0,1 m 2 K/W) angenommen.

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Für Bäder wird R λ,B = 0 angenommen. Bei höheren

Werten für R λ,B (max.0,15 m 2 K/W) müssen diese be-

rücksichtigt werden.

12. Mittlere Oberflächentemperatur θ F,m (°C)

Für die max. zulässige Oberflächentemperatur

θ F,max ergeben sich für Räume mit θ i = 20 °C gem.

DIN EN 1264 Teil 2 folgende Grenzwärmestrom-

dichten q G :

1. Aufenthaltszone:

θ F,max = 29 °C q G = 100 Wm 2

2. Randzone:

θ F,max = 35 °C q G = 175 W/m 2

3. Bäder ( = 24 °C)

θ F,max = 33 °C q G = 100 W/m 2

13.-17. Die Auslegungs-Vorlaufübertemperatur θ V,des (K)

Diese wird für den Raum mit der höchsten

Auslegungs-Wärmestromdichte q max bestimmt

(Bäder ausgenommen). Dabei wird davon aus-

gegangen, dass in den zu beheizenden Räumen

Bodenbeläge mit einem einheitlichen Wärme-

leitwiderstand verwendet werden (siehe 11). Die

Spreizung σ wird für den zur Auslegung herange-

zogenen Raum mit σ ≤ 5 K festgelegt. Dies muss

bei einer Unterteilung des Raumes in Heizkreise

berücksichtigt werden. Unter diesen Bedingungen

ist die Grenzwärmestromdichte mit der maximalen

Wärmestromdichte für die Auslegung der Fußbo-

denheizung gleichzusetzen. Für den Raum mit qmax wird eine Rohrteilung des Systems gewählt, bei der

q max maximal die mit der Grenzkurve festgelegte

Grenzwärmestromdichte q G erreicht (q max ≤ q G ).

67


68

Für den Fall q max < q G dürfen auch Vorlaufübertem-

peraturen von Δθ V,des ≤ Δθ H,des 2,5 K gewählt wer-

den. Die maximal zulässige Vorlaufübertemperatur

beträgt dann

diese Gleichung gilt für

Dies bedeutet für eine Spreizung von σ = 5 K, dass

Δθ v ≥ 10 K beträgt.

Ist das Verhältnis > 0,5, gilt

Bei allen übrigen Räumen, die mit derselben

Vorlaufübertemperatur θ V,des betrieben werden,

sind die zugehörigen Spreizungen des Wasser-

stroms für < 0,5 aus den Kennlinienfeldern zu

entnehmen oder zu berechnen mit

unter Benutzung der zu den Wärmestromdichten

q j gehörenden Heizmittelübertemperaturen Δθ H,j.

Fur > 0,5 wird die Spreizungen σ, berechnet

mit

Ist im zur Auslegung herangezogenen Raum der

Wert q des nach 10. unter den vorgenannten Bedin-

gungen mit keiner Rohrteilung erreichbar, muss

eine Zusatzheizfläche berücksichtigt werden.

Die zusätzlich benötigte Wärmeleistung ist

Q out = Q H - q • A F (W)

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Die maximale Auslegungs-Wärmestromdichte

kann nun in einem anderen Raum auftreten.

18. Eingabe des Teilwärmedurchgangswiderstandes

des Fußbodenaufbaus nach R o = alle Widerstände

über dem Heizrohr (m 2 K/W)

S ü = Rohrüberdeckung (bei CT-C25-F4 = 45 mm)

λ ü = Wärmeleitfähigkeit des Estrichs (ZE=1,2W/mK)

19. Eingabe des Teilwärmedurchgangwiderstandes

des Fußbodenaufbaus nach unten R u = alle Wider-

stände unter dem Heizrohr (m 2 K/W)

R u = R λ,ins + R λ,Decke + R λ,Putz + R σ,Decke mit R σ,Decke =

0,17m 2 K/W

Für Standardaufbauten nach EnEV gilt:

A) Wohnungstrenndecke an Räume gleicher

Nutzung, R u = 0,99 m 2 K/W

B) Trenndecke an Keller oder Erdreich,

R u = 1,48 m 2 K/W

C) Trenndecke an Außenluft, R u = 2,00 m 2 K/W

20. Berechnung des Auslegungsheizmittelstroms (kg/h)

c w = 1,163 Wh/kgK

21. Rohrlänge des Heizkreises L R . (m)

Anhand der Tabelle können für die einzelnen

Verlegeabstände die Rohrlängen der jeweiligen

Heizkreise ermittelt werden.

22. Verlegte Rohrlänge/Heizkreis L RA für Anbinde-

leitungen zum Heizkreisverteiler L R (m)

23. Gesamte Rohrlänge L ges = L R + L RA (m)

24. Druckverlust des Heizrohres Δp H . Mit dem

jeweiligen Heizmittelmassenstrom m H im Druck-

verlustdiagramm den R-Wert ablesen (mbar)


25. Druckverlust der Vor- und Rücklaufventile des Heiz-

kreisverteilers aus dem Einstelldiagramm des Heiz-

kreisverteilers entnehmen (mbar) oder berechnen

26. Gesamtdruckverlust ΔP ges . durch Addition von 24

und 25 ermitteln (mbar)

27. Druckdifferenz zur Ventilvoreinstellung ermitteln.

Differenz der einzelnen Heizkreise zu ΔP max (mbar)

28. Die Ventilvoreinstellung aus dem Einstelldiagramm

des Heizkreisverteilers entnehmen.

verlegeabstand

in mm

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

rohrbedarf lfdm/

m 2 (theoretisch)

rohrbedarf lfdm/m 2

(praktisch)*

50 20,00 18,0

100 10,00 9,0

150 6,67 6,0

200 5,00 4,5

250 4,00 3,6

300 3,33 3,0

* In normalen Räumen bis ca. 50 m 2 weicht die praktische

Rohrlänge von der theoretischen ab.

69


70

Heizflächenberechnung Beispiel

Σσ Zeile 9:

mH Zeile 20:

∆Pmax:

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

Raum-Nummer

Raum-Bezeichnung

Heizkreis-Nummer

Norm-Innentemperatur

W

kg/h

mbar

Temperatur unter dem Raum θU

Heizende Fußbodenfläche AF

Normheizlast gem. DIN 4701 σ N

Transmissionwärmeverlust durch

den Fußboden gem. DIN 4701 σU

Auslegungswärmeleistung σ H

Auslegungswärmestromdichte

σ des

Wärmeleitwiderstand

Bodenbelag

Mittlere Oberflächentemperatur

θF, m

Auslegungsheizmittelübertemperatur

∆θH,des Verlegeabstand VA

Zusatzwärmeleistung σ out

Auslegungsvorlauftemperatur

θ v,des

Spreizung σ

Teilwärmedurchgangswiderstand

nach oben Ro

Teilwärmedurchgangswiderstand

nach unten Ru

Auslegungsheizmittelstrom m H

Rohrlänge des Heizkreises LR

Rohrlänge der Anbindung an

den Heizkreisverteiler LRA

Gesamte Rohrlänge Lges.

Druckverlust des Heizrohres ∆P H

Druckverlust der Vor- und

Rücklaufventile ∆P V

Gesamtdruckverlust∆P ges

Zu drosselnde

Druckdifferenz ∆Pmax

Ventilvoreinstellung

2537

249

103

Σ AF Zeile 6:

Σ LR,ges Zeile 23:

Anzahl der Heizkreise:

ºC

ºC

m 2

W

W

W

W/m 2

m 2KW

ºC

K

mm

W

ºC

K

m 2KW

m 2 KW

kg/h

m

m

m

mbar

mbar

mbar

mbar

1001

Wohnen

1

20

8

400

29,4

371

93

0,1

28,4

24,3

100


5,0

0,231

1,48

79,5

40

20

60

96

7

103


2,8

1001

Wohnen

2

20

8

720

88,2

632

53

0,1

25,1

17,0

200


16,8

0,231

1,48

42,6

60

5

65

38

2

40

63

0,9

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

m

K. Schemmer

2 43,8

Blatt-Nr.: 1

Projekt .: Musterbeispiel

273 kg/h Projekt-Nr.: 1

6 mbar Sachbearbeiter:

Datum: 15-04-2004 15-01-2008

1002

Essen

3

20

8

588

72,0

516

53

0,1

25,1

18,8

250


14,2

0,231

1,48

41,2

39,2

4

43

25

2

27

76

0,8

46,8

1003

Küche

4

20

8

700

73,5

627

63

0,1

25,9

21,5

200


10,6

0,231

1,48

65,6

50

6

56

70

4

74

29

2,0

1004

WC

5

20

8

250

22,1

228

76

0,0

27,0

13,5

150


21,1

0,131

1,48

11,1

20

7

27

2

1

3

100

0,5

1005

Diele

6

20

8

AA A R A A A R A A A R A A A R A A A R A A A R A A A R A A A R A A A R A A A R A A A R A A A R

4,0

12,0

9,8

10,0

3,0

5,0

200

36,8

163

33

0,1

23,3

11,6

250


22,9

0,231

1,48

8,7

20

2

22

1

1

2

101

0,5


Heizflächenberechnung

Σσ Zeile 9:

mH Zeile 20:

∆P max:

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

Raum-Nummer

Raum-Bezeichnung

Heizkreis-Nummer

Norm-Innentemperatur

W

kg/h

mbar

Temperatur unter dem Raum θ U

Heizende Fußbodenfläche AF

Normheizlast gem. DIN 4701 σ N

Transmissionwärmeverlust durch

den Fußboden gem. DIN 4701 σU

Auslegungswärmeleistung σH

Auslegungswärmestromdichte

σdes

Wärmeleitwiderstand

Bodenbelag

Mittlere Oberflächentemperatur

θF,m Auslegungsheizmittelübertemperatur

∆θH,des Verlegeabstand VA

Zusatzwärmeleistung σout

Auslegungsvorlauftemperatur

θv,des

Spreizung σ

Teilwärmedurchgangswiderstand

nach oben Ro

Teilwärmedurchgangswiderstand

nach unten Ru

Auslegungsheizmittelstrom m H

Rohrlänge des Heizkreises LR

Rohrlänge der Anbindung an

den Heizkreisverteiler LRA

Gesamte Rohrlänge L ges.

Druckverlust des Heizrohres ∆PH

Druckverlust der Vor- und

Rücklaufventile ∆PV

Gesamtdruckverlust∆P ges

Zu drosselnde

Druckdifferenz ∆Pmax

Ventilvoreinstellung

Σ AF Zeile 6:

Σ L R,ges Zeile 23:

Anzahl der Heizkreise:

ºC

ºC

m 2

W

W

W

W/m 2

m 2 KW

ºC

K

mm

W

ºC

K

m 2 KW

m 2 KW

kg/h

m

m

m

mbar

mbar

mbar

mbar

m 2

kg/h

mbar

Blatt-Nr.:

Projekt-Nr.:

Sachbearbeiter:

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Projekt.:

Datum:

AA AR AA AR AA AR AA AR AA AR AA AR AA AR AA AR AA AR AA AR AA AR AA AR

71


72

Protokoll über Funktionsheizen

für Zement- und anhydritestrich gemäß DIN EN 1264 teil 4

Bauherr / Objektname:

Zweckbestimmung des Gebäudes:

Straße / Nr. / PLZ / Ort:

allgemeine Hinweise:

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Der Estrich muss vor der Belegung des Fußbodens aufgeheizt werden. Nach Beenden der Estricharbeiten darf frühestens nach

21 tagen bei Zementestrich und 7 tagen bei anhydritestrich

begonnen werden. Die Vorlauftemperatur von 25°C ist drei Tage, die max. Vorlauftemperatur vier Tage zu halten. Unmittelbar

vor und auch während der Estrichverlegung muss die Dichtheit der Heizkreise mit einer Wasserdruckprobe sichergestellt werden.

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Fachfirma:

Straße / Ort:

Gesamtfläche:

Rohr / Dimension:

Druckprüfung am:

Prüfdruck: bar

Estrichleger:

Fabrikat:

Dicke:

Bindemittel:

Fertigstellung des Heizestrich:


Funktionsheizdaten

Funktionsheizen mit 25º c vorlauftemperatur, drei tage:

Betriebsdruck: bar

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Datum Uhrzeit temperatur Kontrolle

Funktionsheizen bis zur max. vorlauftemperatur, vier tage:

Datum Uhrzeit temperatur Kontrolle

Wurde das Funktionsheizen unterbrochen? ❏ ja ❏ nein

Unterbrochen von: bis

Bauleitung: Datum

Fachfirma: Datum

Estrichleger: Datum

73


74

Prüfprotokoll nach DIN EN 1264-4

Druckprüfung für Brugman Fußbodenheizungssysteme

Bauvorhaben:

Bauherr:

Prüfer/Name: Firma:

Prüfung:

BrUGMaN FUßBODENHEIZUNG

Vor der Druckprüfung sind die Heizkreise einzeln zu spülen. Vor dem Einbau des Estrichs sind die Heizkreise mit einer

Wasserdruckprobe auf Dichtheit zu prüfen. Der Prüfdruck muss das Doppelte des Betriebsdruckes, mindestens jedoch 6 bar

betragen. Dieser Druck auf die Rohre muss während des Einbringen des Estrichs aufrechterhalten werden. Die Dichtheit und

der Prüfdruck müssen in einem Prüfbericht aufgezeichnet werden. Bei Gefahr des Einfrierens müssen geeignete Maßnahmen,

wie die Verwendung von Frostschutzmitteln oder Temperieren des Gebäudes getroffen werden. Wenn für den Normalbetrieb

der Anlage kein weiterer Frostschutz erforderlich ist, müssen die Frostschutzmittel durch Entleeren und Spülen mit mindestens

dreimaligem Wasserwechsel entfernt werden.

max Betriebsdruck: bar

Beginn: Ende: Dauer:

Prüfdruck: bar Raumtemp.: °C

Druck nach 24 Stunden: bar Raumtemp.: °C

Druckabfall (max. 0,2 bar): bar

Ergebnis der Prüfung:

Bestätigung:

Prüfer:

Ort:

Datum:

Heizungsbauer/Stempel/Unterschrift


A B r A N D O F T H E H E A T I N G C O m p A N y

the Heating company Germany GmbH

Offenbergweg 5, 48432 Rheine - Postfach 12 51, 48402 Rheine

Tel.: (0 59 71) 97 47 - 0, Fax: (0 59 71) 97 47 - 47

Internet: www. brugman.de

e-Mail: info@brugman.de

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