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kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland

Ausgabe für August + September 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Osnabrück + Münsterland

. osnabrück Abb. oben:

. osnabrück Abb. oben: Ernesto Pujol, Kunsthalle Osnabrück, Foto: Angela von Brill // rechts unten: Labor Musik, Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück // Labor Visual Art, Gesellschaft für zeitgenössische Kunst, Foto: Angela von Brill Labor Europa Ein Beteiligungsprojekt für junge Europäer*innen 16. – 26. August 2018 in Osnabrück Büro für Friedenskultur, Osnabrück | www.lab-europe-osnabrueck.de Gegenwärtig ist das Wort Europa häufiger im Zusammenhang mit dem Begriff Krise zu hören, als mit Begriffen wie Frieden, demokratischen Werten, Kultur und auch Wohlstand. Das europäische Projekt „Labor Europa“, das vom 16. – 26. August 2018 in Osnabrück stattfindet, setzt dieser Krisenstimmung 10 Tage mit Begegnung und intensivem Austausch zwischen jungen Europäerinnen und Europäern entgegen. Mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 17 Ländern kommen vom 16. bis 26. August auf Einladung des städtischen Büros für Friedenskultur zusammen. Dabei ist das „Labor Europa“ Teil des Projektes „Frieden.Europa“, das die Städte Münster und Osnabrück gemeinsam im Europäischen Jahr des kulturellen Erbes 2018 durchführen. „Sharing Heritage“, das „Erbe teilen“ ist der Titel des Themenjahres in Deutschland. Es verfolgt vor allem das Ziel, insbesondere bei jungen Menschen das Bewusstsein für die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte zu schärfen sowie Begeisterung auch für ein zukünftiges Europa zu wecken. Das Projekt Labor Europa, das durch die Bundesministerin für Kultur und Medien, die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung und das Land Niedersachen gefördert wird, wendet sich in einem besonderen Maße den „Erben“ des europäischen Kulturerbes zu. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren durch Austausch, Dialog und gemeinsame kreative Arbeit die europäische Geschichte, verständigen sich über gemeinsame Werte und entwickeln Perspektiven für ein junges Europa. Dabei bringen sie ihre durch die nationale Herkunft und persönliche Einstellungen geprägte jeweilige Perspektive mit ein. In einem Labor wird experimentiert und geforscht, hier teilt sich etwas und hier wachsen Kulturen. Diese Arbeitsatmosphäre wird in fünf sogenannten Laboren unterschiedlicher kultureller Bereiche und Themen – Geschichte, Kunst, Performance, digitale Medien und Games sowie Musik – aufgegriffen, die durch professionelle Partner begleitet werden. Das Labor Kunst, das die Gesellschaft für zeitgenössische Kunst anbietet, fragt unter dem Titel „Safety first“ danach, wie junge 28 kunst:stück

. osnabrück Kunstschaffende aus Europa angesichts der großen Debatten um Fluchtbewegungen und Abschottung über Fragen der nationalen oder individuellen Sicherheit denken. Die entstehenden Werke werden in einer Abschlussausstellung im Kunstraum hase29 präsentiert. Europas wechselvolle Geschichte, die vor allem im 20. Jahrhundert durch Krieg und Frieden geprägt war, wird das Thema des Labors Geschichte sein, das durch das Kulturgeschichtliche Museum und die Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht geleitet wird. Von den Teilnehmern mitgebrachte Gegenstände, die für das Thema Krieg und Frieden stehen, werden in die Abschlussausstellung im Museumsquartier an der Lotter Straße integriert. Die Kunsthalle Osnabrück und das Theater Osnabrück bieten in Zusammenarbeit mit dem Künstler Ernesto Pujol das Labor Performance mit dem Thema „The Listeners“ an. Hier geht es um das Thema des gegenseitigen Zuhörens als wichtige Voraussetzung für ein Miteinander in Europa und für Frieden. Das European Media Art Festival und die Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film sammeln im Labor Medien und Games Geschichten, Reportagen, Fiktionen zum Thema „Being European“, die in eine Mediencollage Eingang finden. Und schließlich erarbeiten junge Musiker in dem durch das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück angebotenen Labor Musik Lieder, die vom Überlebenswillen der Menschen aus ganz Europa in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten zeugen. Unter der Leitung des Sängers und Cellisten Simon Wallfisch, werden in einem abschließenden Konzert im Museumsquartier / Felix-Nussbaum-Haus Kompositionen aus dem KZ Theresienstadt zu Gehör gebracht. Am Ende des Projektes steht die Präsentation der Ergebnisse im Rahmen der Osnabrücker Kulturnacht am 25. August 2018 an den verschiedenen Labororten: im Friedenssaal des Rathauses, im Kunstraum hase29, im Akzisehaus und im Felix-Nussbaum-Haus des Museumsquartiers an der Lotterstraße. kunst:stück 29

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