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kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland

Ausgabe für August + September 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Osnabrück + Münsterland

. osnabrück Die

. osnabrück Die Bedeutung von Raum im Im pressionismus und Konstruktivismus. Original Grafiken von Max Liebermann (Abb. links) und Friedrich Vordemberge-Gildewart (Abb. rechts) Die Bedeutung des Raums in der Bildgestaltung Gezeigt werden original Grafiken von Max Liebermann und Friedrich Vordemberge-Gildewart Eröffnung zur Kulturnacht, Samstag, 25. August 2018, 18 Uhr Kunsthandlung Th. Hülsmeier, Osnabrück | www.huelsmeier.de Die Wiederentdeckung der 3. Dimension, des Raums ist eine Leistung der Renaissance, der „Wiedergeburt der Antike“. Während im Mittelalter die Bildgestaltung fast ausschließlich religiösen Charakter hatte und auf Goldgrund basierte, rückt der Mensch des 15. Jahrhunderts immer mehr in den Fokus seiner Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung wie z.B Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer. Das Individuum und sein Denken tritt als Wert gegenüber einer gottgewollten kosmischen Ordnung. Eine neue Perspektive der Selbsteinschätzung entsteht parallel zu astronomischen, geographischen u.a. Entdeckungen die das bisherige Weltbild ins Schwanken bringen. Dem zweidimensionalen Denken eines streng hierarchisch geordneten Weltbildes steht der sich selbst - bewusste Mensch der Renaissance gegenüber, der sich als Zentrum seines Lebens sieht. Dies ist der Beginn der Neuzeit. Ab diesem Zeitpunkt beginnt auch der Goldgrund auf Darstellungen zunehmend der perspektivischen Gestaltungsweise zu weichen. Die räumliche Darstellung bleibt bis ins frühe 20. Jahrhundert in der Kunst verbindlich. Max Liebermann als Vertreter des Impressionismus gilt als typischer und einer der letzten Maler der konventionellen Raumgestaltung. Die Grausamkeit des 1. Weltkriegs hinterlässt auch in der Kunst ihre Spuren. Ab 1916 tritt mit Dadaismus, Konstruktivismus und Kubismus eine perspektivfreie Kunst in den Vordergrund. Die „harmonische“ Ordnung einer monarchistischen Klassengesellschaft wie sie in der Zeit des Kaiserreichs bildkünstlerisch thematisiert wurde , ist zerstört. Mit dem Zusammenbruch der alten Welt schwand auch die Notwendigkeit Raum und Perspektive als verbindliche Gegebenheit widerzuspiegeln. Nachdem vor allem der Dadaismus alles in Frage gestellt und demontiert hatte, formte sich neben Expressionismus und Kubismus, der Konstruktivismus. Theo van Doesburg, El Lissitzky und Friedrich Vordemberge- Gildewart stellten der figurativen räum‐ 32 kunst:stück

. osnabrück 31.8.18 – 21.10.18 AUSDRUCK SEINES URSPRUNGS DER KÜNSTLER PETER AUGUST BÖCKSTIEGEL www.museumpab.de Museum Peter August Böckstiegel Schloßstraße 109 / 111 |33824 Werther kunst:stück 33

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