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kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Sept/Okt 2018

Ausgabe für September + Oktober 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Bremen/Oldenburg + Hannover.

. emden Helmut Müller,

. emden Helmut Müller, ohne Titel, 2018, Öl/Emulsion/Gouache/Acryl auf Leinwand, 150 x 100 cm Informelle Malerei Werke von Helmut Müller bis Ende Oktober 2018 Galerie Amuthon-Art, Galerie für Gegenwartskunst | www.amuthon-art.de „Mit jedem neuen Pinselstrich leite ich eine Veränderung ein. Das Bild ist dadurch nicht mehr das gleiche wie zuvor. Das alte gehört der Vergangenheit an. Auch die bewusste Zerstörung eines Bildes kann der Beginn eines neuen, anderen Werkes sein. Durch Zerstörung bekommt es einen anderen Charakter. Es zeigt Riefen und Spuren der Bearbeitung. Das Bild zeigt dadurch ‚Gefühle‘, es lebt.“ (Helmut Müller) Als einen Teil der Dauerausstellung präsentieren wir Ihnen in unseren umgestalteten Galerieräumen die neusten Werken Helmut Müllers, die stärker denn je vom Stil und der Philosophie des Informel geprägt sind. In seiner bisherigen Schaffenszeit brachte Müller eine Vielzahl von Kunstwerken hervor, die größtenteils durch ihre unterschiedlichen Techniken und verarbeiteten Materialien herausstechen. Trotz einer intensiven Beschäftigung mit naturalistischen Szenen von Land und Leuten – überwiegend in Bezug zur Nordsee – in seiner frühen Malerei und Grafik, reizt ihn letztlich der künstlerische Impuls mit Werkstoffen zu experimentieren, neue Wege des Ausdrucks zu finden und eine immer größere Reduzierung auf das Wesentliche zu erreichen. In einer kleinen Retrospektive können Sie die Facetten seiner gegenstandslosen Malerei von der Abstraktion bis zum Informel verfolgen und sehen wie sich der Weg vom Objekt zur reinen Farbe und Form entwickelt hat. Öffnungszeiten: Montag – Mittwoch, 11–17 Uhr (Anwesenheit Galeristin) Amuthon-Art Hammer Straße 14, 26723 Emden 44 kunst:stück

. nordhorn . bremen Thomas Bachler / Karen Weinert, „Menschen des 21. Jahrhunderts“, seit 2007 Portraitserie, S/W Fotografien mit geprägter Berufsbezeichnung in Passepartout, gerahmt (20 × 20 cm auf 40 × 50 cm) Gastspiele – acht Orte, acht Werke Eine Gruppenausstellung der Städtischen Galerie Nordhorn Thomas Bachler und Karen Weinert, Mehtap Baydu, Dennis Graef, Annika Kahrs, Jens Kloppmann, Frederik Kochbeck, Jenny Michel, Katja Pfeiffer 19. August bis 28. Oktober 2018 Städtische Galerie Nordhorn | www.staedtische-galerie.nordhorn.de Mit der Ausstellung Gastspiele verlässt die Städtische Galerie Nordhorn ihr angestammtes Domizil und begibt sich mit acht künstlerischen Präsentationen in acht öffentlich zugängliche Räume und Gebäude der näheren Umgebung. Aus Sicht der Kunstinstitution ist dies ein veränderter Blick auf die eigene Stadt, ihre Topographie und ihre Orte. Aus Sicht des Publikums ist es das Angebot eines erweiterten Stadtspaziergangs. Während normalerweise die Menschen aus allen Richtungen in den Kunstraum kommen, können sie diesmal von dort aus in die Stadt aufbrechen. Manche Orte werden vertraut sein, manche sind für einen Teil der Besucherinnen und Besucher neu zu entdecken. Umgekehrt verändert sich natürlich auch für die normale Nutzung der Orte etwas, wenn sich dort Kunstwerke in den Alltag einmischen. Gastgebende Häuser sind das Hansa Wohnstift am Vechtesee, die Stadtbibliothek Nordhorn, das Ordnungsamt der Stadt Nordhorn im Stadthaus II, das Kreisund Kommunalarchiv, die Agentur für Arbeit mit dem Berufsinformationszentrum, die GEWO – Gesellschaft für Wohnen und Bauen, die Musikschule Nordhorn und die Bierkantine am Alten Hafen. Die dort gezeigten Werke knüpfen auf jeweils eigene Weise an die Funktion oder die Gestalt der Orte an. Es geht dabei weniger um eine direkte Frage nach der Rolle von Kunst im öffentlichen Raum als vielmehr um eine Intensivierung des Dialoges zwischen einer kommunalen Kultureinrichtung und der Stadt, die sie trägt – natürlich mit den besonderen Mitteln der Kunst. Alle Werke sind zu den jeweiligen regulären Öffnungszeiten der Gastgeber frei zugänglich. Die Galerie selbst dient während der Dauer der Ausstellung als Informations- und Dokumentationspunkt für die einzelnen Kunstbeiträge. Hier gelten die gewohnten Öffnungszeiten des Hauses. Außerdem wird sie zu einem großzügigen Raum für Veranstaltungen und Workshops eingerichtet, denn das ungewöhnliche dezentrale Ausstellungsformat wird auch die Gelegenheit bieten, in der Kunstvermittlung buchstäblich andere Wege zu gehen. Städtische Galerie Nordhorn Vechteaue 2, 48529 Nordhorn kunst:stück 45

kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Nov/Dez 2018
kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland
Oldenburg Magazin, Ausgabe 2/2012 - CMO
wasistlos Bad Füssing Magazin Oktober 2018
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KUNSTINVESTOR AUSGABE SEPTEMBER 2018
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