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kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Sept/Okt 2018

Ausgabe für September + Oktober 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Bremen/Oldenburg + Hannover.

. osnabrück Yury

. osnabrück Yury Kharchenko, House Variation 7, 2018, Öl auf Leinwand, 150 x 130 cm, Foto: Roland Baege Yury Kharchenko Kein Ort Zuhause 19. August bis 18. November 2018 Museumsquartier Osnabrück | www.museumsquartier-osnabrueck.de Fließend bewegen sich die Gemälde von Yury Kharchenko zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Sie sind Auseinandersetzung mit Geschichte und der eigenen Identität, die durch seine russischjüdischen Wurzeln geprägt ist. 1986 in Moskau geboren, kam der Künstler Ende der 1990er Jahre mit seinen Eltern nach Deutschland. Von 2004 bis 2008 studierte er Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, ein Studium der Geisteswissenschaften in Potsdam schloss sich an. Heute kann Kharchenko auf zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen und Einzelpräsentationen zurückblicken. Seine Werke sind in namhaften privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter in der hiesigen Sammlung, im Museum Kunst- palast Düsseldorf und im Jüdischen Museum Westfalen. Mit der Ausstellung „Yury Kharchenko – Kein Ort Zuhause“ widmet das Museumsquartier Osnabrück dem Künstler eine Einzelausstellung im Felix-Nussbaum-Haus, in der vor allem Gemälde aus den Werkzyklen der Haus- und Fensterbilder gezeigt werden. Das Haus als Schutz- und Rückzugsort ist in den Arbeiten von Yury Kharchenko ein Symbol von Identität und Heimat und seiner persönlichen Suche danach − Themen, mit denen sich auch Felix Nussbaum künstlerisch auseinandergesetzt hat. Museumsquartier Osnabrück Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück 46 kunst:stück

. osnabrück Marikke Heinz-Hoek, Do We Learn From History 1, Zeichnung auf Archiv Fotografie, 2016 Marikke Heinz-Hoek Es wird gewesen sein 16. September 2018 bis 13. Januar 2019 Museumsquartier Osnabrück | www.museumsquartier-osnabrueck.de Wie entsteht Erinnerung? Das Museumsquartier Osnabrück widmet dem vielschichtigen künstlerischen Werk von Marikke Heinz-Hoek in der Villa Schlikker eine umfangreiche Einzelausstellung, die sich mit dieser wichtigen Frage des sozialen Zusammenlebens, der gemeinsamen Geschichte beschäftigt. Zentrales Thema der Werke Heinz-Hoecks ist das Erzählen und Erforschen von Geschichten. Geschichte ist wohl nie abgeschlossen, sondern immer etwas Werdendes, eine fortwährende Interpretation von Vergangenem. Ausgangspunkt ihrer Interventionen ist die eigene Biografie, die sich auf eine überraschende Weise mit der Geschichte der Villa Schlikker verbindet. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst. Dort ist vom 04. November bis 13. Januar die gleichnamige Ausstellung mit anderen künstlerischen Inhalten zu sehen. Museumsquartier Osnabrück Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück Marikke Heinz-Hoek im Atelier, 2016 Die Räume der Villa Schlikker, das sogenannte „Braune Haus“, 1932 bis 1945 Sitz der Parteizentrale der NSDAP in Osnabrück, werden mit den Mitteln der Kunst transformiert: Videos, Fotografien, Installationen und Zeichnungen arrangiert Heinz-Hoek zu einem raumgreifenden Stück Erinnerungskultur. Marikke Heinz-Hoek interessiert vor allem der Bereich zwischen erinnertem Fakt und erfundener Fiktion. Für ihre sogenannten „Strategien der Legendenbildung“ bekommt die 1944 geborene Künstlerin international Anerkennung. kunst:stück 47

kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Juli/Aug 2018
kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland
Oldenburg Magazin, Ausgabe 2/2012 - CMO
kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland
KUNSTINVESTOR AUSGABE SEPTEMBER 2018