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kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Sept/Okt 2018

Ausgabe für September + Oktober 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Bremen/Oldenburg + Hannover.

. bremen Abb. von oben

. bremen Abb. von oben nach unten: Wolfgang Friedrich, Blick in die Ausstellung „Idyllen und Katastrophen“, VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Henri Laurens, Métamorphose, 1940, Bronze, Sammlung Sprengel, Hannover, VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Ossip Zadkine, Personnages, 1957, Farblithografie, 590 x 430 mm VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Noriko Yamamoto, Weltformel, 2011, Zeichenbücher-Serie, Installation 8 kunst:stück

. bremen Wolfgang Friedrich Idyllen und Katastrophen 24. Juni bis 16. September 2018 Gerhard-Marcks-Haus | Am Wall 208, 28195 Bremen | www.marcks.de Das Gerhard-Marcks-Haus zeigt den in Rostock lebenden Bildhauer Wolfgang Friedrich (geb. 1947) mit seinen kleinen, teilweise nur wenige Zentimeter großen, figürlichen Plastiken. Dabei rückt er das klassische Menschenbild ins Zentrum seines Schaffens. – – – Henri Laurens Wellentöchter 30. September 2018 bis 13. Januar 2019 Henri Laurens (1885-1954), einer der großen Bildhauer des 20. Jahrhunderts, gehörte zum Kreis der Kubisten um Georges Braque und Pablo Picasso. Die figürliche Darstellung und seit den 1930er-Jahren eine organische Formensprache sind für sein Werk – – – Kosmos Marcks Mit Stift und Stichel, Bildhauergrafik – Schenkung Thomas Duttenhoefer 30. September 2018 bis 13. Januar 2019 – – – Noriko Yamamoto Unsichtbare Sichtbarkeiten 30. September 2018 bis 13. Januar 2019 Pavillon raumbezogene Kunst zeitgenössischer Künstler Die Werke erhalten einen zusätzlichen Reiz durch einfühlsame Arrangements, in denen Friedrich mehrere, manchmal auch viele seiner Figuren auf einem Tableau so miteinander kombiniert, dass sie in einen Dialog treten und Geschichten erzählen. bestimmend. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Skulpturen und ergänzende Grafik – eine Kooperation mit der Kunsthalle Mannheim. Das Gerhard-Marcks-Haus ist erste Station! Fast alle Bildhauer sind gleichzeitig bedeutende Grafiker. Das Bearbeiten einer Druckplatte mit Werkzeugen und die Notwenigkeit, Linien präzise vorauszudenken, entsprechen grundsätzlich der Erstellung von Bildwerken. Die Idee des Multiplen, der Auflage, deckt sich mit den Gepflogenheiten im Bronzeguss. Der Bildhauer Thomas Duttenhoefer (geb. 1950) ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Ungewöhnlicher jedoch ist sein Interesse an der Arbeit der Kollegen und deren stete Wertschätzung, die sich in einer über viele Jahre aufgebauten Sammlung an Bildhauergrafik niedergeschlagen haben. Rund 120 Blätter, darunter Ernst Barlach, Aristide Maillol, Reg Butler oder Germaine Richier, gehen nun als Schenkung an die Gerhard-Marcks-Stiftung. Noriko Yamamoto (geb. 1969) beschäftigt sich in ihrer Kunst mit der Frage nach den Grenzen der Sichtbarkeit und deren Auswirkungen auf das Verständnis der Welt. In ihren Installationen, Objekten und Zeichnungen entwickelt sie Paradoxien, wie beispielsweise etwas zu zeigen, ohne es erkennen zu lassen. Auf den ersten Blick scheinen ihre Werke sehr minimalistisch, aber in der Verwendung von einfachen Formen und der Klarheit des Materials verbergen sich verschiedene Geheimnisse, um die Einbildungskraft der Betrachter in Gang zu bringen. kunst:stück 9

kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Juli/Aug 2018
kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland
Oldenburg Magazin, Ausgabe 2/2012 - CMO
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