Wirtschaftszeitung_Tabloid_28082018

hallomuenster

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

ABFALLWIRTSCHAFT

UND FACILITYMANAGEMENT

DIE WIRTSCHAFT

Münster |Münsterland


–Anzeige –

Strategisch ideal und kundennah

REMONDIS MÜNSTERLAND OPTIMIERT DIENSTLEISTUNGS­

SPEKTRUM DURCH STANDORT IN EMSDETTEN

Wichtigster Ansprechpartner für

die Erfassung, Sortierung und

Verwertung von Abfällen jeglicher

Art imMünsterland ist –keine Frage –

REMONDIS. Das Familienunternehmen

ist durch seine zahlreichen Betriebsstätteninder

Region sowohl organisatorisch

als auch strategisch bestens aufgestellt.

Egal ob es dabei um kommunalen Haushaltsabfall,Altpapier

und Altglas,Abfälle

aus Gewerbeund Industrie oder um organische

Reststoffe geht. Rückwirkend

zum Januar 2018 gewann REMONDIS

mit Übernahme des Recyclingbetriebes

Mülder in Emsdetten einen strategisch

ideal gelegenen Standorthinzu.Nahezu

perfekt gliedert sich das Unternehmen

durch seine Lage in das Dreigespann

der Standorte Münster, Rheine und

Altenberge ein. Der 1969 durch Martin

Mülder gegründete Betrieb geht aufgrund

fehlender familiärer Nachfolge

in REMONDIS Hände über –ebenso wie

rund 30 Mitarbeiter.Auch der Name der

FirmaMülder bleibt erhalten.

Emsdettener Ärageht

nur auf dem Papier zu Ende

Grund zur Freude besteht nicht nur für

REMONDIS. Die Emsdettener Bürger und

Unternehmen dürfen sich auf ein optimiertesLeistungsspektrum

freuen, denn

es wirdinweitere Fahrzeuge,zusätzliche

Mitarbeiter und eine Umgestaltung des

Geländes investiert. Damit ist die Entsorgungssicherheit

im Münsterland einmal

mehr gesichertund schließt ideal an die

flächendeckende Sammellogistik für

mehr als 460 verschiedene Stofffraktionen

an. MitMülder fokussiertREMONDIS

weiterhin die klassische Entsorgung und

bietet Dienstleistungen unter anderem

in den Bereichen Aktenvernichtung,

Brandsanierung sowie Haushaltsauflösung

an. Auch einen weiteren Wertstoffhof

können die Bürger in den komfortablen

Öffnungszeiten von7bis 17 Uhr und

samstags von8bis 12 Uhr nutzen.

Damit leitet das familiengeführte Unternehmen

in der gesamten Region 13

Wertstoffhöfe, an denen von Sperrmüll

über Elektroaltgeräte bis hin zu Metallschrot

und Bauschutt jeglicher Wertstoff

abgegeben werden kann. Für die

Sammlung, Verladung und Verwertung

vonAbfällen mit gewerblicher und kommunaler

Herkunftstehen zehn Anlagen

bereit,imSüden und Norden vonMünsterwerdendie

Abfälle,entsprechend der

seit August 2017 gültigen Gewerbeabfallverordnung,sortiert.

Kundenzufriedenheit auf Platz eins

Ihr Biogut –Grünschnitte sowie Kompost

–können die Münsterländer zu

den Kompostwerken der RETERRAWest

in Coesfeld oder in Altenberge bringen.

Dortwirdnichtnur für eine fachgerechte

Kompostierung gesorgt. Hobbygärtnern,

Landwirtenund Co.bietet das zur

REMONDIS-Gruppe gehörende Unternehmen

als Spezialist für biologische

Rohstoffe ein reichhaltiges Produktsortiment.

An jedem Standort imMünsterland

können Komposte, Erden sowie

Rasen-, Pflanz- und Spezialsubstrate

erworben werden. Neben Produkten,

die einem verbesserten Nährstoffangebot,

einer optimierten Bodenstruktur

und Humusanreicherung oder dem

Regulieren des Wasserhaushalts zu

Gute kommen, gehören auch CO2-neutrale

Holzbrennstoffe sowie Fallschutz

für Spielplätze zum Spezialgebiet von

RETERRA. Die Leistungen und Produkte

werden nach spezifischenWünschen zur

individuellen Zufriedenheit der Endkunden

umgesetzt und hergestellt.

Das gesamte Produktportfolio

vonRETERRA finden Sie auf:

www.reterra.de/produkte

REMONDIS GmbH &Co. KG

Niederlassung Münster

Köstendeel 20 // 48157 Münster

T: +49 251 93 20 80 // F: +49 251 9320850

service.west@remondis.de // remondis­west.de

Martin Mülder GmbH

Sternbusch 50 // 48282 Emsdetten

T: +49 2572 7220

RETERRAWest GmbH &Co. KG

Kompostwerk Altenberge

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3

Vorfahrt

für

Recycling

Orientierungshilfe präsentiert

Verpackungen, die nicht oder

schlecht recycelbar sind, werden

ab dem kommenden Jahr

in Deutschland teurer.

■ Die Zentrale Stelle Verpackungsregister

(ZSVR), ab Januar

2019 als neue Behörde zuständig

für die Kontrolle des Verpackungsrecyclings,

stellte kürzlich eine

erste Orientierungshilfe für die

Bemessung des recyclinggerechten

Designs von Verpackungen

vor. Diese wird nun im Rahmen

eines Konsultationsverfahrensmit

den betroffenen Kreisen diskutiert.

Erstellt wurde die Leitlinie

im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt.

Hintergrund ist,

dass das neue Verpackungsgesetz

die Produktverantwortung für

Verpackungen deutlich anspruchsvoller

regelt. Schon bei der

Konzeption der Verpackung sollen

die Umweltauswirkungen bedacht

und im Preis spürbar werden.

„Verpackungen haben grundsätzlich

eine wichtigeSchutzfunktion,

aber in Punkto Vermeidung und

Verwertung gibt es noch deutliches

Verbesserungspotenzial“, so

Gunda Rachut, Vorstand der Zentralen

Stelle Verpackungsregister.

Die Bewertung der Recyclingfähigkeit

von Verpackungen ist von

Wertstoff zu Wertstoff relativ

unterschiedlich. „Eine Recyclingfähigkeit

einer Verpackung aus

Glas oder Pappe von 90 Prozent

kann relativ wenig sein, während

dies für eine Verpackung aus mehreren

Materialien ein sehr hoher

Anteil wäre“, so Gunda Rachut.

Das Verpackungsgesetz verlangt,

dass der zukünftige Mindeststandarddie

derzeitigePraxis der Sortierung

und Verwertung berücksichtigt.

Die Bemessung erfolgt

anhand der aktuellen Situation

der Sortierung und Trennung von

Verpackungen, auch Recyclingunverträglichkeiten

nach dem Stand

der Technik liegen zugrunde. ots

FürIhren Garten wünschen Siesichgesunde Pflanzen

und gutesWachstum? WirhelfenIhnen dabei: In unseren

Kompostanlagen Coesfeld undAltenbergebietenwir

IhnenHUMERRA ® -Komposte,Erden undMulchmaterial

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Montag –Freitag 8:00 –17:00 Uhr

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4 ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT

Ständig auf dem

aktuellen Stand

Moderne Chips erleichtern das Handling der Berufskleidung

Mal fehlt eine Socke, mal findet

sich das Unterhemd vom Vater im

Schrank des Sohnes wieder –schon

in privaten Haushalten ist es

schwierig, Ordnung bei der Wäsche

zu halten.

■ Ungleich aufw

ändiger ist das bei

Wäschereien. Dabei wurden die kleinen

Papierschnipsel mit Kundennummer,einst

mit Sicherheitsnadeln am jedem

Wäschestück befestigt, bereits

durch kleine Namensschildern oder

auch Barcodes ersetzt. Doch auch

wenn die nicht verloren gehen, muss

dennoch stets jedes Wäschestück per

Hand in Augenschein genommen oder

an der entsprechenden Stelle eingescannt

werden.

Mit modernen RFID-Chips lässt sich

heute jedoch einfach Ordnung auch in

große Wäschemengen bringen. Die

senden Informationen, die durch entsprechende

Lesegeräte empfangen

werden. So ist stets klar, wosich welches

Wäschestück gerade befindet.

„Das bedeutet maximale Transparenz“,

sagen Alexander und Moritz Wildschütz,

Geschäftsführer der Wäscherei

Sicking in Münster,die bereits seit einigen

Jahren erfolgreich diese Technik

verwendet. ErsteErfahrungen sammelte

das Unternehmen zunächst mit

„Flachwäsche“. In Bettwäsche und

Handtücher wurden die Chips eingenäht.

Voretwafünf Jahrenfolgteauch

Arbeitskleidung.

Die Vorteile der neuen Technik sind

vielfältig –bei der Wäscherei ebenso

Ein umfangreiches Serviceangebot bietet die Wäscherei

Sicking im Bereich der Berufskleidung. Foto: Wäscherei Sicking

Kleiner Chip –große Wirkung: Nicht größer als ein Hosenknopf sind die Sender, die in die Kleidung

integriert werden.

Fotos (2): Peter Imkamp

wie beim Kunden. So lassen sich beispielsweise

Textilien während der Bearbeitung

detailliert verfolgen. Auch

falsche Waschverfahren sowie Fehler

bei Kommissionierung oder Auslieferung

können effektiv vermieden werden.

Alle Wäsche kommt zum Absender

zurück. AufWunsch auch mitarbeiterbezogen

verpackt und vorOrt durch

die Auslieferungsfahrer in Spinde sortiert.

Dank einfacher Zuordnung können

Rechnungen und Lieferscheine

nach individuellen Vorgaben etwa

Standort-, Kostenstellen- oder sogar

Mitarbeiterbezogen erstellt werden. Da

Alexander Wildschütz das Programm

selbst entwickelte, ist es auch möglich,

besondere Vorstellungen von Unternehmen

schnell einzubinden.

Dank der von der Wäscherei Sicking

den Firmenkunden zur Verfügung gestellte

Software können die den Weg

der Textilien von der Abholung bis hin

zur Rückgabe live verfolgen. Zudem

lassen sich einzelnen Stücken unproblematisch

Aufgaben, wie etwa „Bitte

Knopf annähen“ zuweisen und in der

Wäscherei automatisch umsetzen.

Hygiene- und Sicherheitsanforderungen

andie Arbeitskleidung, wie etwa

die regelmäßige Kontrolle von Refl fexstreifen,

lassen sich so problemlos erfüllen

und dokumentieren. Das geschieht

für jedes Kleidungsstück und kann im

Bedarfsfall stets detailliert nachvollzogenwerden.

Auch derPH-Wert der Wäsche

und deren Desinfektion wird in

den Unterlagen festgehalten.

Detaillierte Auswertungen etwa über

die Lebensdauer vonTextilien oder der

jeweiligen Ausstattung jedes Mitarbeiters

geben zudem Aufschlüsse für die

Kalkulation der Dienstkleidung. Die

kann bei der Wäscherei Sicking übrigens

geleast werden und damit die

kompletteVerantwortung in erfahrene

Hände gelegt werden.

pi

Mit Spezialbrillen werden die Reflexstreifen an Kleidungsstücken

auf ihre einwandfreie Funktion überprüft.


Textile Vollversorgung. Seit 1923.

Wir wissen, wie man wäscht.

Berufsbekleidung

Hotel- und Gastronomiewäsche

Miet- und Leasingwäsche

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Eigenwäsche ·RFID und Barcode-System

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Telefon: 0251 775357 ·Fax: 0251 794778

E-Mail: info@waescherei-sicking.de ·www.waescherei-sicking.de


6 ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT

Kosten minimieren

und Erträge steigern

Mit modernem Abfallmanagement Wertstoffe effektiv wiederverwerten

Wertstoffe, die während des Produktionsprozesses anfallen, lassen sich durch ein effektives Abfallmanagement erfolgreich sichern und dank steigender Rohstoffpreise

gewinnbringend vermarkten.

Foto: obs/Deutsches Kupferinstitut Berufsverband

Die boomende deutsche Konjunktur,

der anhaltende Rohstoffhf unger

Chinas und spekulative Börsengeschäfte

treiben die Preise für

Rohstoffe in die Höhe.

■ Gerade für mittelständische Unternehmen

ist es wichtig, sich jetzt gut zu

positionieren. Dabei sollte jedoch der

selbst beeinfl

ussbare Bereich des Abfallmanagements

nicht vernachlässigt

werden. Gerade für mittelständische

Unternehmen existieren hier kreative

Verfahren der wirtschaftlichen Wertstoffvf

ermarktung.

Von den Anforderungen der Rohstoffmärkte

rückwärts über die Entsorgungskette

bis zum Entstehungsort im

Unternehmen, kann mit speziellen

Tools aufgezeigt werden, wie Unternehmen

ihre Entsorgungskosten reduzieren

und ihre Vermarktungsgewinne

deutlich steigern können. Die Implementierung

eines maßgeschneiderten

Abfallmanagements bedarf jedoch viel

Erfahrung und einer strukturierten

Vorgehensweise.

Alle Formen von Materialien, die im

Rahmen des Produktionsprozesses in

einem Unternehmen anfallen, müssen

in irgendeiner Art und Weise wiederverwertet

oder entsorgt werden. Oftmals

stößt das etablierte Abfallmanagement

jedoch schnell an seine

Grenzen, da für moderne Fertigungsprozesse

häufig reine oder intakte Materialien

zum Einsatz kommen müssen

und eine eigene Aufb

ereitung nicht

wirtschaftlich wäre.

Zwei Arten von Stoffen

Somit lassen sich im unternehmerischen

Abfallmanagement prinzipiell

zwei Arten von Stoffen unterscheiden:

Zum einen sind es die Produktionsabfälle

und zum anderen die Wertstoffe.

Als Produktionsabfälle werden alle

produktionsbedingten Abfälle bezeichnet,

die aus Industriebetrieben stammen

und sich nicht mehr in den Produktionsprozess

oder dem einfachen

Wiederverwertungskreislauf zurückführen

lassen. Die Weiterverarbeitung

dieser Abfälle ist mit einem Aufw

and

verbunden. Es fallen also Kosten für

das Unternehmen an.

Wertstoffe hingegen sind Stoffe, die

nach ihrem Gebrauch wieder genutzt,

zu anderen Produkten umgewandelt

oder in Rohstoffeaufgespalten werden

können. Man kann sie wiederverwerten,

wodurch sie in den Wirtschaftskreislauf

zurückkehren. Wie der Name

also bereits beschreibt, weisen diese

Stoffe einen gewissen Wert auf. Sie

können demnach vermarktet werden

wodurch Geld in das Unternehmen zurückfl

ießt.

Das Prinzip eines modernen Abfallmanagements

versucht nun, beide Bereiche

sooptimal wie möglich auszugestaltenund

dabei folgende Ziele zu verfolgen:

Minimierung der Kosten fürdie

Produktionsabfälle und das Maximieren

der Erlöse für die Wertstoffe. Zudem

wirdganz konsequent die Ausrichtung

des Wertstoff- und Abfallstroms

an die jeweiligen Marktanforderungen

angepasst. Das bedeutet, dass jede innerbetriebliche

Maßnahme ergriffen

wird, um das Produktionsmüll-Aufkommen

so zu gestalten, dass am Ende

die kleinstmöglichen Kosten für den

Entsorgungsprozess anfallen.

Im Bereich der Wertstoffewerden wiederum

sämtliche Schritteergriffen, um

diese in dem Zustand an den Markt abzugeben,

in dem sie den bestmöglichen

Preis erzielen.

pd


Der Spezialist rund um Abfall und Versand

Der Verpackungs-Großhändler aus Recklinghausen liefertalles,

wasfür sicheren Transportund sichereEntsorgung benötigt wird.

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INFO

Unternehmensgründer Martin Becker (6. v. l.) mit seinem Team

DASUNTERNEHMEN

Bereits im Jahr 1977 gründeteMartin Becker den

Großhandel für Verpackungen und Folien. Zuvor

warerals selbstständiger Handelsvertreter in der

gleichen Branche unterwegs.Das stetigeWachstum

über mehrere Jahre machte es Anfang der

1990er-Jahre möglich, sich nach geeigneten

Grundstücken für den Wegaus den Mietverhältnissen

umzuschauen. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung

wurde schließlich das Gelände

ausfindig gemacht, aufdem der Betrieb seit 1992

mit Verwaltung und Lager beheimatet ist. Spätere

Anbauten ließen die Gebäudeflächen auf

inzwischen rund 1.000 Quadratmeter anwachsen,

weitere Lagerflächen mit zusätzlich 250

Quadratmetern sind angemietet. Heute hat die

Becker Verpackungen GmbH 16 Mitarbeiter und

erwirtschafteteinen jährlichen Umsatz vonrund

fünf Millionen Euro.

Abfallsäcke unterschiedlichster Ausführungen

und Materialien, Aufbewahrungsbeutel,

Abdeckplanen,

Stretch- und Schrumpf-Folien zur Sicherung

von Transportgütern, Begleitpapiertaschen,

Gewebesäcke, Big Bags und

Zubehör: Die Lagerregale der Becker Verpackungen

GmbH in Recklinghausen sind

voll mit den verschiedensten Produkten

rund um die im Firmennamen verankerte

Branche. Und so vielfältig wie die Waren

sind auch die Abnehmer.Rund 250 Krankenhäuser

und etwa 150 Kommunen und

kommunale Unternehmen zählen zu den

Kunden, dazu Einkaufsverbände zum Beispiel

aus der Eisenwaren- und Baubranche,

Industriebetriebe, Handelsunternehmen

und Gebäudereiniger. Viele der

angebotenen Produkte bewegen sich im

genormten oder zumindest standardisierten

Rahmen. Dank hoher Spezialisierung

und guten Kontakten zu Produzenten beweist

Becker Verpackungen immer wieder

Flexibilität und Kundennähe, indem individuelle

Lösungen für spezielle Fragestellungen

erarbeitet werden.

ALLES VOM

GLEICHEN LIEFERANTEN

Zu den Kernbereichen des Unternehmens

gehören seit dem Beginn vor fast

40 Jahren Abfallsäcke verschiedenster

Materialien, Ausführungen und Größen.

Teilweise werden diese bis zu 2.500 Liter

Fassungsvermögen angeboten. Neben

klassischen PE-Säcken sind auch Papiersäcke

und speziell abbaubare Säcke für

Bioabfälle erhältlich. Speziell im Gesundheitsbereich

werden Transportbeutel für

besonders sensible Medikamente oder

für Patienteneigentum benötigt. Auch

Abdeckfolien für den Bettentransport

werden in großen Mengen gebraucht.

Kommunen fragen häufigGebührensäcke

zur Restmüllentsorgung sowie Beutel zur

Entsorgung von Hundekot und die dazugehörigen

Ausgabesysteme nach. Für

große Handelsunternehmen werden regelmäßig

Säcke zur Aufnahme von Recycling-Pfandflaschen

geliefert. Für Unternehmen

mit hohem Versandaufkommen

sind Lieferscheintaschen unabdingbar.

Und Luftpolsterfolien, Stretchfolien oder

Schrumpfhauben sowie dazugehörige Abwickler

kommen praktischerweise vom

gleichen Lieferanten: Becker Verpackungen.

Diese werden zum Teil auch im produzierenden

Gewerbe benötigt, allerdings

geht es hier oftmals um Spezialmaterialien

für besondere Abfallstoffe. Ebenso wie im

Baugewerbe oder in der Landwirtschaft,

wo oft schwere Güter in Gewebesäcken,

den sogenannten Big Bags, transportiert

werden. Ausführung und Stärke variieren

hier je nach geplantem Einfüllmaterial.

So hat sich Gründer Martin Becker mit

seinem Team im Laufe der Jahre zum zuverlässigen

Berater und Service-Dienstleister

für die Bereiche Abfall- und Versandverpackungen

entwickelt. ■

KONTAKT

Müllbeutel,Müllsäcke, Styropor-Sammelsäcke, Stretchfolien, Baufolien, Schrumpffolien,

Klebebänder,Abdeckplanen, Sandsäcke, Big Bags

Becker Verpackungen GmbH

Am Stadion 50

45659 Recklinghausen

Telefon: 02361/ 92 30-0

Telefax: 02361/ 92 30-20

info@becker-verpackungen.com

www.becker-verpackungen.com


8 ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT

Rohstofflieferant Recycling

Weltweite Versorgung mit Primärrohstoffen wird zunehmend schwerer

Recycling ist etwa bei Metallen eine bereits kräftig sprudelnde

Rohstoffquelle. Sie werden immer wieder ohne

Qualitätsverlust recycelt. Foto: obs/Wirtschafts Vereinigung Metalle

Einen Tag früher begannen die Erdenbürger

in diesem Jahr den

Raubbau ander Erde. Seit dem 1.

August lebt die Weltbevölkerung

von Ressourcen, die der Planet

nicht mehr ersetzen kann, hat die

Organisation „Global Footprint

Network“ errechnet.

■ Da die meistenRessourcen nicht unendlich

verfügbar sind und andere

brauchen viel Zeit zum Nachwachsen

brauchen, ist es wichtig, schonend und

nachhaltig mit ihnen umzugehen, damit

auch die nächsten Generationen

nicht auf lebenswichtigeRohstoffeverzichten

müssen. Die aktuelle Bilanz

zeigt, dass die Menschen derzeit 1,7

Planeten benötigen, um ihren jährlichen

BedarfanRohstoffen zu decken –

Tendenz steigend. Seit Beginn der Berechnungen

in den neunziger Jahren

rückt der Weltüberlastungstag immer

weiter nach vorne.

Angesichts von, seitens der UN bis 2050

prognostizierten zehn Milliarden Menschen

ist die weltweiteVersorgung mit

Primärrohstoffen nicht zu realisieren.

Will die Menschheit in Zukunft friedlich

und in ähnlichem Standard gemeinsam

überleben, bleibt nur die Option,

möglichst alle Rohstoffe zurecyceln.

Mit dem Recycling vonbereits abgebauten

natürlichen Rohstoffen ist so

gut wie kein Landschaftsverbrauch verbunden.

Natürliche Wasserreserven

werden durch konsequente Kreislaufführung

des Brauchwassers geschont.

Zudem ist der CO -Ausstoß und die

²

Energiebilanz von Recyclingrohstoffen

um ein Vielfaches geringer, als bei Primärrohstoffen.

Bereits abgebautes

Kupfer, Aluminium oder Eisen kann

zum Beispiel durch Recyclingvon alten

Elektrogeräten wieder zurückgewonnen

werden. Sogar Kunststoffe und

Papier können bis zu sieben Mal recycelt

werden. Um diese nachhaltige

Rohstoffquelle dauerhaft und in einem

fortwährenden Kreis zu nutzen, sind

Verbraucher, Recyclingunternehmen

und Politik gefordert.

rpr

KOCKMANN

www.kockmann-gmbh.de

Die Ochtruper Kockmann GmbH, ausgestattet mit dem von der Bundesregierung

initiierten Gütesiegel der Entsorgungsfachbetriebe (Zertifizierung

nach EfbV), ist kompetenter Partner der Wirtschaft und des Verbrauchers mit

Dienstleistungen und Produkten rund um die Abfallentsorgung und ­wiederverwertung

im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Fachliche Kompetenz, Zuverlässigkeit und rückverfolgbare Prozesse sind unser Anspruch

beim Sammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Verwerten oder Beseitigen von Abfällen.

Wir führen Transporte und Entsorgungen von Abfall oder Sonderabfall durch, übernehmen

Abbrüche und Erdbewegungen, engagieren uns bei der Verarbeitung und dem Recycling

von Kunststoffen oder betreuen Ihre Aktenvernichtung.

•Containerdienst und Entsorgung

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IMPRESSUM

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT

Verlag &Herausgeber:

Aschendorff Medien GmbH &Co. KG

An der Hansalinie 1, 48163 Münster,

Telefon: 0251 690-0,

Fax: 0251 690-80 48 01

Anzeigenleitung:

Marc Arne Schümann (Anschrift wie oben)

Vermarktung:

Frank Micheel, Lars Normann

Verantwortliche Redakteurin:

Claudia Bakker (Anschrift wie oben)

Redaktion: Peter Imkamp

Gestaltung/Titelseite: Lisa Stetzkamp

Druck: Aschendorff Druckzentrum GmbH &Co. KG,

An der Hansalinie 1, 48163 Münster,

Telefon: 0251 690-0,

Fax: 0251 690-215

www.die-wirtschaft-muensterland.de


ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT 9

Die Möglichmacher

Gebäudemanager koordinieren, kontrollieren, dokumentieren

Von Awie Auswahl von Dienstleistern

bis Zwie Zugangskontrolle –

die Aufgabenbereiche von Fachkräften

im Facility Management

sind so vielfältig wie in kaum

einem anderen Beruf.

Diese Soft Skills sind im Facility-Management besonders

gefragt. Grafik: Dekra Akademie 2018

■ Sie sorgen nicht nur dafür, dass am

Arbeitsplatz, im Einkaufszentrum oder

am Flughafen Licht, Rolltreppe und

Heizung funktionieren. Unternehmen

verlassen sich auf die Expertise vonGebäudemanagern,

wenn es darum geht,

die genutzten Immobilien samt technischer

Infrastruktur optimal zu betreiben,

sodass sie sich auf ihre Kernprozesse

konzentrieren können. Die Anforderungen

an Fachkräfte imFacility

Management sind hoch, wie die Analyse

von 350 Stellenangeboten ergab.

Der Trend hin zu einem „Smart Facility

Management“ mit vielen automatisiertenProzessen

und einer vernetzt arbeitenden

Infrastruktur lässt sich an den

Anforderungsprofilen jedoch noch

nicht ablesen.

Doch welche Kernaufgaben warten am

Arbeitsplatz auf Facility Manager und

welche Fähigkeiten und Eigenschaften

bringen sie bei einer Bewerbung idealerweise

mit? Der Dekra Arbeitsmarkt-

Report hat350 Stellenangebotegenauer

unter die Lupe genommen, um diese

Fragen zu beantworten. Die Stichprobe

beinhaltet überwiegend Jobangebote

für Facility Manager oder

Hausverwalter (91,1Prozent) und vereinzelt

richten sich die Offerten an

Hausmeister (8,9 Prozent).

Kernaufgabe der gesuchten Mitarbeiter

ist es, Gebäude und ihre Infrastruktur

zu inspizieren, in regelmäßigen Abständen

zu prüfen und diese zu warten

oder die termin- und sachgerechte

Durchführung der Wartungsarbeiten

zu überwachen. Dokumentationsaufgaben

gehören bei vier von zehn der

untersuchten Stellenangebote zum berufl

ichen Alltag. Gut jeder zweite Kandidat

übernimmt bei seinem zukünftigen

Arbeitgeber die kaufmännische

Verwaltung von Objekten. Außerdem

beinhalten die Aufgabenprofile strategische

Aufgaben: So sollen die gesuchtenMitarbeiter

beispielsweise effiziente

Bewirtschaftungskonzepte entwickeln

oder Dienstleisterverträge verhandeln

und vergeben. Darüber hinaus

finden sich in den Aufgabenprofilen

viele weitereAufgaben, die tatsächlich

von Abis Zreichen.

Zukunftsmusik

Was die für den Job benötigten Kenntnisse

und Erfahrungen anbelangt, betonen

Arbeitgeber vor allem, dass Bewerber

versiert im Umgang mit MS-Office-Programmen

sein müssen oder allgemein

„IT-Kenntnisse“ mitbringen

sollen (52,9 und 14,6 Prozent). Dies

deutet darauf hin, dass Facility Management

oft noch mit Excel organisiert

wird. Eher selten scheinen Unternehmen

Softwarefür Computer-Aided-

Facility (CAFM) einzusetzen: Gerade

einmal 16 derAnzeigentexteerwähnen

die Software, die die Prozesse in der

Gebäudebewirtschaftung unterstützt

und erheblich vereinfacht.

Betreiber von Gebäuden können mit

Technologien wie Sensorik, mobilen

Geräten oder Smart Metering ihreProzesse

nicht nur vereinfachen, sondern

Objekteauchkosten- und energieeffizienter

bewirtschaften. Insofern überrascht,

dass entsprechendes Know-how

in den Anzeigen kaum erwähnt wird.

Neben den genannten IT-Kenntnissen

setzen die Arbeitgeber am häufigsten

allgemeine technische sowie betriebswirtschaftliche

Kompetenzen voraus

(22,3 und 17,8 Prozent).

Facility Manager haben täglich mit

Menschen aus verschiedensten Bereichen

zu tun, beispielsweise aus Fachabteilungen,

von Dienstleistern oder mit

denjenigen, die im Gebäude arbeiten.

Hier gibt es viele Quellen für Missverständnisse,

mit denen die Facility Manager

umgehen müssen. Auch treffen

die Fachkräfte auf Menschen, die sich

ärgern, weil etwas nicht funktioniert.

Deshalb sollten sie schnell das Ausmaß

von Schäden oder Defekten einschätzen

und entscheiden können, welche

Maßnahmen zu ergreifen sind. dek

Grafik: Dekra Akademie 2018


10 ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT

Aufwändiger Abfall

Unternehmen wendeten hohen Betrag für die fachgerechte Entsorgung auf

Im Jahr 2016 entstanden den

Unternehmen des Produzierenden

Gewerbes (ohne Baugewerbe) in

Deutschland 31,8 Milliarden Euro

an laufenden Aufwendungen für

den Umweltschutz.

■ Knapp die Hälfteder laufenden Aufwendungen

für den Umweltschutz

(15,8 Milliarden Euro oder 49,6 Prozent)

entstand Unternehmen durch

den Betrieb von Anlagen der Abfallwirtschaft

oder die Inanspruchnahme

solcher Dienstleistungen, so das Statistische

Bundesamt (Destatis). AufMaßnahmen

der Abwasserwirtschaft entfielen

9,2 Milliarden Euro (28,9 Prozent).

Der hohe Anteil an Aufw

endungen in

den klassischen Umweltbereichen Abfall-

und Abwasserwirtschaft ist darauf

zurückzuführen, dass die Aufw

endungender

Abfall- und Abwasserunternehmen

nahezu vollständig dem Umweltschutz

zuzurechnen sind, da ihre wirtschaftlichenAktivitäten

auf die Beseitigung

oder Verarbeitung von Emissionen

ausgerichtet sind. Die Aufw

endungen

für Anlagen und Dienstleistungen

des umweltpolitisch wichtigen Bereichs

Klimaschutzbeliefen sich auf 3,3

Milliarden Euro(10,5 Prozent). Aufandere

Umweltbereiche (Luftreinhaltung,

Schutz und Sanierung von Boden,

Grund- und Oberfl

ächenwasser,

Lärm- und Erschütterungsschutz, Arten-

und Landschaftsschutz) entfielen

in der Summe 3,5 Milliarden Euro

(11,1 Prozent) laufende Aufw

endungen

für den Umweltschutz.

Zugleich erwirtschafteten die Betriebe

des Produzierenden Gewerbes und des

Dienstleistungssektors in Deutschland

70 Milliarden EuroUmsatz mit Waren,

Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz.

Wie das Statistische Bundesamt

(Destatis) weiter mitteilt, wurden

die höchsten Umsätze mit 46,2

Milliarden Euro im Bereich Klimaschutz

erzielt.

sba

Für die fachgerechte Entsorgung ihres Abfalls wendeten

deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr mehr als 30

Milliarden Euro auf.

Foto: DSD

Neu in Münster

Attraktive Alternative zum Container

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Gaarmann

E-Mail: info@go-container.de

Telefon: 0251-28 18 05

Als Entsorgungsfachbetrieb

mit langjähriger Erfahrung

steht bei der Firma

Gaarmann Overhaus

Container GmbH die Beratung

der Kunden an erster

Stelle.

■ Seit 1996 beliefert sie erfolgreich

Privat- und Großkunden

mit Containern und

kümmert sich um die Abfallentsorgung.

Mit dem GO Bag

bietet das Unternehmen

jetzt eine clevere Alternative

zum Container-Einsatz bis

zu einem Gewicht von einer

Tonne.

Der GO Bag ist ein ein Kubikmeter

großer Sack den der

Kunde zum Pauschalpreis

erwirbt. Im Preis ist sowohl

die Abholung als auch die

Abfallentsorgung enthalten.

So kann der Kunde den GO

Bag schon erwerben bevorer

ihn nutzt und ist somit deutlich

fl

exibler. Zudem fallen

keine Anfahrts- und Mietkosten

an. Und mit der kleinen

Stellfl

ächevon 0,90 mal

0,90 Meter findet der GO

Bag an vielen Orten Platz.

„Der Erfolg gibt uns Recht“

sagt Daniel Becker,Vertriebler

der Gaarmann Overhaus

Container GmbH. „Nicht

umsonst gibt es den GO Bag

seit langem nicht mehr nur

bei uns direktzukaufen sondern

auch bei vielen Fachhändlern

hier in Münster“.

Und mit jedem verkauften

GO Bag wird die Organisation

skate-aid, eine Initiative

der Titus Dittmann Stiftung,

unterstützt.

Der GO Bag ist einfach inder Handhabung.


ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT 11

Oberklasse der

Abfallentsorgung

Villeringheide Immobilien GmbH setzt auf Unterflurcontainer/ Umsetzung mit den AWM

Abfalltonnen sind nicht wirklich

schön. Und auch die oft gebauten

Behausungen überzeugen ästhetisch

nicht immer und nehmen zudem

viel Platz weg.

■ Wie schafft man also eine elegante

und effizienteLösung für die Abfallentsorgung?

Das fragte sich auch Maike

Maasjost, Geschäftsführerin der Villeringheide

Immobilien GmbH. Unterfl

urcontainer sind die gewünschte ganzheitliche

Lösung. Umgesetzt hat sie das

Projekt gemeinsam mit den Abfallwirtschaftsbetrieben

Münster (AWM).

Frau Maasjost, Unterfl

urcontainer

zur Abfallentsorgung sind ja längst

noch nicht alltäglich. Wie kamen sie

auf die Idee?

Maike Maasjost: Freunde haben mich

auf den Gedanken gebracht; ich selbst

hatte bis dahin noch nichts von einer

solchen Lösung gehört.

Und wie war Ihr Eindruck?

Maike Maasjost: Ich war sofort überzeugt

davon. Es ist sauber, ordentlich,

nimmt wenigPlatz weg, macht optisch

etwas her und ist eine sehr langfristige

und vor allem nutzerfreundliche Lösung.

Und: Die Unternehmen müssen

keinen Mitarbeiter mehr abstellen, der

die Tonnen zu den Abfuhrzeiten an die

Straße stellt. Ein weiterer Riesenvorteil:

die Barrierefreiheit! Die Einwurfklappen

sind so niedrig eingebaut und

so einfach zu bedienen, dass auch Kinder,

alte oder körperlich behinderte

Menschen problemlos ihren Abfall entsorgen

können.

Und wie funktioniert die Abfallentsorgung

per Unterfl

urcontainer im

Alltag?

Maike Maasjost: Reibungslos. In unseremGebäude

haben sich neben uns als

Eigentümer verschiedene Firmen eingemietet.

Rund 200 Menschen arbeiten

hier. Ineiner kurzen Einführungsveranstaltung

haben wir gezeigt,wie man

die Container bedient. Daran hat je ein

Mitarbeiter aus den hier ansässigen

Unternehmen teilgenommen und im

Anschluss die Schlüssel für die Einwurfk

lappen übernommen.

Wie wird sortiert?

Maike Maasjost: Wir verfügen über

drei Unterfl

urcontainer, jeweils für

Wertstoffe, Papier und Restabfall. Bioabfälle

machen bei uns im Büro natürlich

nur einen sehr geringen Anteil am

Abfall aus. Alle 14 Tage werden die

Unterfl

urcontainer von den AWM geleert.

Aber das bekommen wir im Grunde

gar nicht mit –das alles läuft ganz

automatisch und unkompliziert.

Ansprechpartner bei den AWM ist

Karsten Markfort (Telefon

0251/60 52 24 oder E-Mail: Markfort@awm.stadt-muenster.de)

Maike Maasjost, Geschäftsführerin der Villeringheide Immobilien

GmbH, zeigt das Unterflurcontainersystem am

Standort ihres Unternehmens.

AWM

Weiter eifrig sammeln

Altpapier ist ein wichtiger Rohstoff bei der Papierherstellung

Altpapier ist ein wichtiger Rohstoff bei der Papierherstellung.

Foto: obs/VDP

Altpapier ist mit einer Einsatzquote

von knapp 75 Prozent der bei

weitem wichtigste Rohstoff inder

Papierherstellung in Deutschland.

■ Allein 2017 wurden in der deutschen

Papierindustrie über 17 Millionen

Tonnen Altpapier wiederverwertet,

so der Verband Deutscher Papierfabriken

mit. Damit gehöre Altpapier

zu den am stärksten wiederverwerteten

Sekundärrohstoffen. Jede dritte

Tonne Altpapier in Europa wurde damit

in Deutschland recycelt. Wichtig

sei, dass die Verbraucher auch in Zukunft

intensiv sammelten und Altpapier

nicht mit anderen Materialien

vermischtenund damitverunreinigten.

In Deutschland tragen die Privathaushalte

zur Hälfte des Altpapieraufk

ommens

bei. Die andere Hälfte stammt

aus der gewerblichen Altpapiererfassung,

beispielsweise durch die Sammlung

in Supermärkten. Insgesamt werden

rund drei Viertel des in Deutschland

verbrauchten Papiers wieder eingesammelt.

Der Rest verbleibt in langlebigen Produkten

wie etwa Büchern, Akten oder

Möbeln oder steht als Hygienepapier

nach Gebrauch nicht mehr für das Recycling

zur Verfügung. Wegen des hohen

Einsatzes von Altpapier als Rohstoff

ist Deutschlandseit mehreren Jahren

sogar Netto-Importeur von Altpapier.

ots


Einfach unterirdisch

Unsichtbare Unterflurcontainer:

Eine von 101 sauberen

Lösungen für Münster.

Die unterirdische Entsorgung macht in

Münster Schule. Ob Studentenwohnheim,

Großwohn- oder Parkanlage – die Unter-

flurcontainer sind eine effiiziente Form der Abfallentsorgung,

die auch für gewerbliche Kunden interessant

ist. Denn die Vorteile liegen auf der Hand: sauberes und

gepflegtes Erscheinungsbild, weniger Platzbedarf, kein

Tonnenschieben mehr, Unabhängigkeit von Abfuhrterminen,

Barrierefreiheit. Perfekt!

Mehr unter: www.awm.muenster.de

Gemeinsam für

das große Ziel

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