2018/34 - Fußball-Report Crailsheim 2018

suedwest.presse

FÜR CRAILSHEIM

UND DIE REGION

SAISON 2018 | 2019

SONDERVERÖFFENTLICHUNG DES HOHENLOHER TAGBLATTS

68

SEITEN


Was gibt es Schöneres als ein Hohenloher Derby vor vollen Rängen – wie hier beim Derby in der Kreisliga A3 zwischen der Spvgg Gammesfeld

(rot) gegen den SC Wiesenbach im Landwehrstadion. Auch in der Landesliga gibt es Hohenloher Derbys en masse.

Foto: Robert Stolz

OBERLIGA ZURÜCK IN HOHENLOHE

TSV Ilshofen schafft den Sprung – Sechs Teams aus dem Bezirk kicken in Landesliga

Die frohe Kunde gleich

vorweg: Es gibt wieder

Oberliga-Fußball in Hohenlohe!

Dem TSV Ilshofen

und Spielertrainer Ralf Kettemann

sei Dank! Und die Fußballfans

in der Region freuen

sich drauf! Wie bemerkte doch

dieser Tage ein Vereinsmitarbeiter

aus dem Crailsheimer

Raum: „Früher sind wir ins

Schönebürgstadion, später

dann auch ab und zu nach Hollenbach

gefahren. Jetzt geht

es halt nach Ilshofen, wenn interessante

Mannschaften kommen.“

Nach dem TSV Crailsheim, der

in den Spielzeiten von 2003/04

bis 2009/10 in der Oberliga gekickt

hat, abgelöst vom FSV

Hollenbach (2010/11 bis

2016/17), ein neuer Name aus

der Region, der sich anschickt

– fünftklassig – mit der Crème

de la Crème aus dem „Ländle“

um Tore und Punkte zu kicken!

Ob es auch für Ilshofen

sieben Jahre werden, bleibt dahingestellt.

Zunächst einmal

muss sich der Aufsteiger nach

erfolgreicher Relegation in

neuer Umgebung akklimatisieren

und zurechtfinden. Mit

dem Erreichen des WFV-Pokal-

Endspiels gegen den SSV Ulm

(Ausschnitte im TV) und der

souveränenen Meisterschaft

der zweiten Mannschaft in der

Kreisliga A2 eine sehr erfolgreiche

Saison für Dario Caeiro

und seine Helfer-Crew.

Die höchstklassig kickenden

Herrenmannschaften aus dem

30. BEILAGE DES

HOHENLOHER

TAGBLATTS

Crailsheimer Raum finden sich

in der Landesliga. Dort haben

Satteldorf und der TSV Crailsheim,

um diese beiden handelt

es sich, in der letzten

Runde schon erfolgreich von

sich reden gemacht. Die

Spvgg, das Team um Trainer

Martin Weiß, klopfte bis in die

Schlussphase der Saison an die

Tür zur Relegation an. In der

neuen Runde müssen sich viele

Landesligisten daran gewöhnen,

häufig nach Hohenlohe

zu fahren. Neben den beiden

3

Genannten komplettieren die

Verbandsliga-Absteiger Sportfreunde

Schwäbisch Hall und

TSG Öhringen, sowie Pfedelbach

und Aufsteiger Gaisbach

das Sextett in dieser Klasse.

Die B-Juniorinnen des TSV

Crailsheim haben den Klassenerhalt

in der Bundesliga Süd

geschafft. Viele Talente verstärken

nun die Frauenmannschaft

des Vereins in der Regionalliga

Süd.

Abschließend an dieser Stelle

noch ein kurzes Wort in eigener

Sache! Das vorliegende

Fußball-Magazin ist das 30. seiner

Art. Ein kleines Jubiläum.

In der Saison 1989/90 feierte

die HT-Fußball-Beilage Premiere.

Damals war im Heft

über die vier Bezirksligisten

aus Altenmünster, Matzenbach

(mit Tobias Rein, der

heute noch in der Zweiten

kickt), TSV Crailsheim und Unterdeufstetten

zu lesen. Die

Fußballfrauen des TSV Crailsheim

wollten seinerzeit sämtliche

Kräfte mobilisieren, um

sich für die im folgenden Sommer

zu gründende Bundesliga

zu qualifizieren...

KLAUS HELMSTETTER

Spiel des Tages bleibt

In der vergangenen Saison

hat die Sportredaktion des

Hohenloher Tagblatts wieder

das „Spiel des Tages“ in den

unteren Fußballklassen eingeführt.

Jeder Verein wurde

zwischen August 2017 und

Juni 2018 mindestens einmal

berücksichtigt, manche

Klubs sogar mehrfach. Diese

Rubrik will die Redaktion

auch in dieser Saison aufrechterhalten.

Besonders beliebt

sind natürlich Derbys.

Das Spiel des Tages wird bei

normalem Spielplan am Wochenende

immer am Freitag

im HT angekündigt. Der

Heimverein sollte bitte dafür

sorgen, dass der HT-Berichterstatter

eine Kopie der Aufstellung

vorliegen hat.

Ein großer Dank geht auch

an die Vereinsberichterstatter,

die dafür sorgen, dass

die Berichte spätestens

90 Minuten nach Spielende

per E-Mail beim HT landen.

Auch diese Neuerung

klappte gut! Danke!


4|5


Dritte Liga | VfR Aalen

Mart Ristl (grau) im Testspiel des VfR Aalen gegen den VfB Stuttgart II. Für die Erste absolvierte er drei Bundesligaspiele.

MART RISTL KEHRT ZURÜCK IN DIE HEIMAT

Über Blaufelden, Hollenbach, den VfB Stuttgart und Sochaux zum VfR Aalen

Foto: Florian Schust/Eibner

Nach seinem einjährigen

Abenteuer beim

französischen Zweitligisten

FC Sochaux kehrt Mart

Ristl zurück ins „Schwabenländle“.

Der Blaufeldener

kickt nun beim Drittligisten

VfR Aalen, wo er nach einer

knapp halbjährigen Verletzungspause

zuletzt gleich zum

Saisonauftakt gegen Wehen

Wiesbaden eingewechselt

wurde. Sein neuer Trainer Argirios

Giannikis schätzt die Vielseitigkeit

des defensiven Mittelfeldspielers

sowie Zweikampfverhalten

und Technik.

Wie kam es zu dem Wechsel

nach Frankreich?

Mart Ristl: Ich war nicht mehr

zufrieden mit meiner Situation

beim VfB Stuttgart. Wenn

man schon mal ganz oben dabei

war, ist man nicht mehr zufrieden

mit Einsätzen in der Regionalliga

bei der Zweiten.

Nach mehreren kleinen Verletzungen

und diversen Trainerwechseln

habe ich mich irgendwie

vergessen gefühlt.

SAISON 2018 | 2019

Und warum gerade nach Sochaux?

Ich hatte mit Peter Zeidler

schon ein Jahr zuvor Kontakt,

als er noch Trainer beim FC

Sion war. Ein Wechsel ins Ausland

war eigentlich nicht geplant,

aber durch den deutsch

sprechenden Trainer und zwei

Mitspieler konnte ich mich

schnell zurechtfinden. Auch

die anderen Jungs haben mich

top aufgenommen und hatten

keinerlei Berührungsängste.

Wir sind abends zusammen öfters

unterwegs gewesen, zu einigen

habe ich immer noch

Kontakt.

Wie kann man die zweite Liga

in Frankreich sportlich einordnen?

Es geht alles ein bisschen wilder

zu mit vielen hochtalentierten

Individualisten. Ehemalige

Straßenkicker, die auch ganz

frech mal einen Trick im Spiel

ausprobieren. Allerdings ist

die Infrastruktur der Vereine

nicht so gut wie in Deutschland.

Wie waren die Anfänge in Sochaux?

Die ersten vier Wochen habe

ich in einem Hotel gewohnt,

aber der Verein hat mir geholfen,

und so hatte ich schnell

eine eigene Wohnung. Außerdem

habe ich die Sprache

schnell gelernt, vor allem die

wichtigsten Fußballbegriffe.

In der Kabine wurde allerdings

nur französisch gesprochen.

Wegen einer längeren Verletzung

ist der Wechsel nach

Frankreich erst am letzten Tag

über die Bühne gegangen,

und so musste ich mich ohne

Vorbereitung herankämpfen.

Das hat natürlich ein bisschen

gedauert, aber zu Beginn der

Rückrunde habe ich mich dann

richtig reingespielt.

Dann waren Sie aber auf einmal

gar nicht mehr im Kader?

Ich habe mich im Training verletzt

– Meniskusschaden und

Teilriss eines Kreuzbandes. Dadurch

habe ich auch leider das

Highlightspiel gegen Paris St.

Germain im Pokal (1:4; Anm. d.

Red.) verpasst. Erst Ende Mai

konnte ich wieder richtig mit

der Mannschaft trainieren,

doch inzwischen hatte der

Klub einen neuen Besitzer aus

Spanien, der viele Spieler aus

seinem Heimatland geholt

hat. Nach dem letzten Spiel

war bei mir immer noch alles

in der Schwebe und ich wusste

vor meinem Urlaub noch

nicht, wie es weitergeht.

Wie ging es dann weiter?

Ein neuer Sportdirektor kam

nach Sochaux, und der einigte

sich dann mit meinem Berater

auf eine Vertragsauflösung.

Der Zeitpunkt war natürlich

schwierig für mich. Ich hatte

beinahe ein halbes Jahr kein

Mannschaftstraining mehr

und stand ohne Verein da. Bei

meinem Ex-Klub VfB Stuttgart

II durfte ich mich ein paar

Wochen fit halten. Es war

ganz wichtig für mich, wieder

im Team mittrainieren zu können.

Und dann wurde ich auch

recht schnell mit dem VfR Aalen

einig.


Warum gerade Aalen?

Ich kenne die Liga, habe ja

schon 24 Drittligaspiele gemacht.

Ich habe hier die

Chance, mich weiterzuentwickeln,

und will jetzt vor allem

wieder viel spielen. Nach meiner

langen Verletzungspause

habe ich die Belastung anfangs

schon gespürt, aber inzwischen

habe ich keine Probleme

mehr und fühle mich

jetzt auch wieder sicher im

Kopf. Ziel ist natürlich, dass ich

mir einen Stammplatz erkämpfe.

Langfristig gibt es einen

Dreijahresplan beim VfR,

am Ende soll die Rückkehr in

die zweite Liga stehen. Ich

habe voll Bock auf Fußball und

hoffe nun, dass ich gesund

bleibe und bei der Weiterentwicklung

des Teams helfen

kann.

Kommen Sie noch öfters heim

zu Ihrer Familie und zu Freunden

nach Blaufelden?

Während meiner Verletzungszeit

war ich öfters zu Hause

bei meiner Familie und habe

dort Kraft getankt. Das gibt

mir immer einen Schuss Sicherheit.

Meine Kumpels haben

mich manchmal in Sochaux besucht.

Die Nähe zur Heimat

war natürlich auch ein Argument

für den Wechsel nach Aalen.

Hauptgrund war aber,

dass der Trainer mich mit seinem

sportlichen Konzept und

meiner möglichen Rolle in der

Mannschaft überzeugt hat.

Der VfB Stuttgart hat die vergangene

Saison nach dem Aufstieg

auf Platz 7 beendet. Haben

Sie noch Kontakt zu den

ehemaligen Mitspielern?

Ich werde immer Sympathien

für den VfB haben und habe

mich mit meinen ehemaligen

Mitspielern über diese tolle

Platzierung gefreut. Vor allem

zu den jungen Kollegen habe

ich noch engen Kontakt.

Gibt es ein oder mehrere Vorbilder?

Dirk Nowitzki ist wohl für jeden

Sportler ein Idol. Als Vorbild

habe ich keinen speziellen

Spieler, Ivan Rakitic vielleicht.

Aber eigentlich bei jedem

Spiel, das ich anschaue, kann

ich immer wieder etwas dazulernen.

Ich habe schon mit einigen

Topspielern zusammen gekickt.

Kevin Großkreutz bleibt

mir da in ganz besonderer Erinnerung.

Da freue ich mich jetzt

schon auf die beiden Spiele gegen

Uerdingen.

Mart Ristl am neuen Arbeitsplatz: In der Ostalb-Arena trägt der VfR Aalen seine Spiele in der dritten Liga

aus. Diese Saison geht es unter anderem gegen den 1. FC Kaiserslautern und 1860 München. Ristl freut

sich besonders auf das Spiel gegen Uerdingen mit Weltmeister Kevin Großkreutz.

Foto: Ralf Mangold

Ihr Trainer beschreibt die

dritte Liga als zweite zweite

Liga…

Das kann man wohl sagen. Mit

Braunschweig, Kaiserslautern

und 1860 München sind gleich

drei Traditionsvereine dazugekommen

mit vielen Fans. Das

gibt schon einen Extra-Kick,

wenn einen 20 000 Zuschauer

auspfeifen. Und auch die Heimspiele

werden dadurch noch attraktiver

für die Fans. Wenn

die Zuschauer das Heimteam

anfeuern, dann kommt man

manchmal in einen richtigen

Flow und kann noch ein paar

Prozentpunkte drauflegen.

Kann man sich als ehemaliger

Erst- und Zweitligaspieler für

die dritte Liga motivieren?

Fußball macht mir Spaß – unabhängig

von der Liga. Hier in Aalen

ist es noch schöner, weil einem

öfters Freunde und Familie

zuschauen können. Vor allem

freue ich mich, dass meine

Großmutter, bei der ich während

meiner Jugendzeit beim

VfB zwei Jahre gelebt habe,

mir zuschauen kann. Außerdem

habe ich nicht weit nach

Hause. Ich wohne mit meiner

Freundin in Stuttgart.

6|7

Ein Fazit zur Fußball-Weltmeisterschaft

in Russland…

Ich habe viele tolle Spiele gesehen

mit teilweise sehr gutem

Fußball. Für Deutschland war

es natürlich bitter, die Qualität

für ein deutlich besseres Abschneiden

war auf jeden Fall

vorhanden. Ich denke, es hat

letztlich an der Motivation für

die Gruppenphase gefehlt. Gefreut

hat mich, dass Frankreich

den Weltmeistertitel gewonnen

hat.

Wie sieht Ihre weitere Karriereplanung

aus?

Einen festen Plan habe ich

nicht, aber ich versuche, noch

bis Mitte 30 professionell Fußball

zu spielen – wenn der Körper

mitmacht. Solange man

jung ist, kann man eine längere

Verletzung noch gut wegstecken.

Zudem mache ich ein

Fernstudium nebenher. Die

Auslandserfahrung in Frankreich

war eine tolle Sache, das

sollte jeder Profi einmal mitgemacht

haben. Mich zieht es

nicht wieder unbedingt weg.

Ich würde es aber auch nie ausschließen,

noch einmal im Ausland

zu kicken.

RALF MANGOLD

Zur Person

Mart Ristl wurde am 7. Juli

1996 in Schwäbisch Gmünd

geboren. Aufgewachsen ist

er in Blaufelden, wo er auch

beim TSV seine erste Station

als Nachwuchsfußballer

hatte. Über den FSV Hollenbach

wechselte er dann bereits

in der U 15 zum VfB

Stuttgart. In der Jugend

brachte es Ristl auf insgesamt

24 U-Länderspiele, zeitweise

war er sogar Kapitän

der deutschen Nationalmannschaft.

Beim VfB Stuttgart kam Ristl

später als Profi auf 20 Drittligaeinsätze,

drei Mal durfte

er sogar für insgesamt 45 Minuten

Bundesligaluft schnuppern.

Unter anderem gegen

den FC Bayern München. In

der vergangenen Saison

wechselte der 22-Jährige

zum französischen Zweitligisten

FC Sochaux, bei dem er

auf fünf Einsätze kam. Ristls

Marktwert wird laut transfermarkt.de

aktuell mit

200 000 Euro beziffert.


Oberliga Baden-Württemberg | TSV Ilshofen | Spielplan Oberliga

MEHR LEIDENSCHAFT, MEHR DEMUT

Mit deutlich jüngerem Kader will Aufsteiger Ilshofen in der Oberliga mitmischen

HINTEN VON LINKS

Silas Probst (Athletiktrainer & Physiotherapeut),

Maximilian Egner, Julian Baumann, Lamar Yarbrough,

Baba Mbodji, Lukas Lindner, Lukas Lienert,

Darko Lucic (Teambetreuer)

MITTE VON LINKS

Ralf Kettemann (Spielertrainer), Dario Caeiro (Vorsitzender

Fußball Herren), Uwe Schips (Torwart-

Trainer), Michele Varallo, Carl Murphy, Moritz

Lindner, Benjamin Kurz, Dominik Rummler, Florian

Bader (Medien & Kommunikation), Hermann

Jessensky (Teambetreuer), Julian Metzger (Co-

Trainer)

VORNE VON LINKS

Lars Fischer, Marc Feinauer, Marcel Hossner, Valentin

Dambach, Karel Basco Nowak, Jonas

Wieszt, Ramazan Kandazoglu, Florian Weidner,

Niklas Wackler

TSV Ilshofen

TRAINER Ralf Kettemann (31)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Valentin Dambach (20), Karel

Basco Nowak (28), Jonas Wieszt

(25)

Julian Baumann, Maximilian Egner

(26), Marcel Hossner (23), Simon

Wilske (23), Carl Murphy

(32)

Marc Feinauer (19), Lars Fischer

(19), Ramazan Kandazoglu (30),

Ralf Kettemann (31), Lukas Lienert

(25), Baba Mbodji (20), Niklas

Wackler (19), Florian Weidner

(18), Lamar Yarbrough (22),

Daniel Schelhorn (20)

Benjamin Kurz (24), Kevin Lehanka

(27), Lukas Lindner (19),

Dominik Rummler (25), Michele

Varallo (30), Sangar Aziz (19)

Florian Weidner (TSG Hoffenheim),

Baba Mbodji (Salamander

Kornwestheim), Valentin

Dambach (TSV Braunsbach), Julian

Baumann (FSV Hollenbach),

Lamar Yarbrough (Spfr. Schwäbisch

Hall), Marcel Hossner (TSV

Crailsheim), Carl Murphy (Spfr.

Dorfmerkingen), Sangar Aziz

(TuS Mondorf), Daniel Schelhorn

(SV Stuttgarter Kickers)

Paul Weber (TSG Backnang),

Christian Baumann (Sportfreunde

Schwäbisch Hall), Andrey

Nagumanov (TSV Obersontheim),

Maximilian Gebert, Daniel

Schmelzle (beide Neckarsulmer

Sport-Union), Jannis Gehring

(pausiert), Martin Hess (SG

Bad Wimpfen), Basri Tiryaki

(VfR Heilbronn), Sebastian Rief

(FC Villingen II), Florian Maas

(TSV Ilshofen II)

Klassenerhalt

SAISON 2018 | 2019

Stuttgarter Kickers, Bissingen

Der TSV Ilshofen blickt

auf das erfolgreichste

Jahr seiner Fußball-Geschichte

zurück: Die erste

Mannschaft steigt in die Oberliga

auf, die zweite in die Bezirksliga

und die A-Junioren in

die Verbandsstaffel. Zudem

schaffte das Verbandsliga-

Team den Sprung ins WFV-Pokalfinale.

Viel mehr geht

nicht. Dazu kamen noch interne

Spannungen, ehe die Zukunft

der ersten Mannschaft

gesichert war. „Es war schon einiges

los“, meinte Spielertrainer

Ralf Kettemann bei der Kaderpräsentation

für die neue

Runde. Für übermäßigen Pathos

ist er nicht zu haben.

Dabei ist viel passiert, auch mit

dem Trainer selbst. Zwischenzeitlich

sei das Feuer schon am

Ausgehen gewesen. Seit 2011

steht Ralf Kettemann auf der

Kommandobrücke beim TSV.

Er erinnerte an die Anfänge,

„als wir in Triensbach spielen

mussten und kalt geduscht haben“.

Doch die Situation in der

abgelaufenen Runde war wesentlich

schwieriger als kalte

Duschen. „Es lag auch an mir“,

glaubt der Trainer. Er habe gerade

die arrivierten Spieler –

die in kritischen Situationen

vorangehen sollten – nicht so

mitnehmen können, dass

diese diesem Anspruch gerecht

wurden. Doch dann hieß

im WFV-Pokal-Halbfinale der

Gegner SG Sonnenhof Großaspach.

„Das war der große Turnaround“,

ist sich Kettemann sicher.

„Der Sieg kam so überraschend.

Natürlich war ich vor

der Begegnung nach außen

hin optimistisch, doch innerlich

war ich skeptisch“, bekennt

der 31-Jährige. Zuvor

spielte Ilshofen 0:0 in Öhringen,

„das hat mich getroffen“.

Und dann schlägt der Sechstligist

den Drittligisten – und das

nicht glücklich, sondern verdient.

„Auf einmal spielten

alle eine Klasse besser.“

Dazu kam, dass der TSV Ilshofen

in der Endphase der Saison

fast immer mit der gleichen

Aufstellung hat spielen können.

Trotz der vielen englischen

Wochen gewann Ilshofen

auch die Spiele, in denen

es nicht überragend agierte. In

Albstadt und Schwäbisch Hall

traf Martin Hess jeweils in den

Schlussminuten beziehungsweise

-sekunden zum Sieg.

„Wir hatten die letzten sieben

Wochen immer Druck, das hat

Kraft gekostet“, so Kettemann.

Beim Abpfiff des Relegationsrückspiels

gegen den

Freiburger FC sinkt Ralf Kettemann

auf die Knie, ballt kurz

die Fäuste – und verschwindet

in der Kabine. „Mir war

schlecht.“ Das Glücksgefühl

stellt sich erst später ein. „Irgendwann

dachte ich: Krass,

dass wir nach dieser Saison

noch in die Oberliga aufgestiegen

sind.“

Das mögliche Aus der Fußballer

beim TSV Ilshofen sei natürlich

ein Thema gewesen, aber

auf dem Platz habe man sich

auf das Sportliche konzentriert.

Kettemann habe immer

„stark daran geglaubt, dass es

weitergeht“.

Mit dem Aufstieg kommt auch

die mentale Kraft zurück. „Die

neue Liga ist etwas Neues,

Spannendes. Ob ich weitergemacht

hätte, wenn wir nicht

aufgestiegen wären? Das

stelle ich mir schwer vor.“

Hätte, wäre, wenn zählen

nicht. Der TSV Ilshofen spielt

erstmals fünftklassig, bekommt

durch das Erreichen

des WFV-Pokalfinals gegen

den Regionalligisten Ulm (0:3)

noch zusätzliche überregionale

Aufmerksamkeit.

Nach der Saison macht Ralf

Kettemann Urlaub, legt dabei

für genau einen Tag sein Mobiltelefon

weg. Dann ist er wieder

erreichbar und plant die

erste Oberliga-Saison.


Die geht der TSV Ilshofen mit

einem ziemlich umgekrempelten

Kader an. „Bei den Gesprächen

mit den potenziellen Zugängen

ging es vor allem darum,

dass die menschliche Basis

stimmte“, berichtet Kettemann.

„Mehr Leidenschaft,

Samstag, 11. August, 14 Uhr

SSV Reutlingen – TSV Ilshofen

Samstag, 18. August, 15.30 Uhr

FSV 08 Bissingen – TSV Ilshofen

Samstag, 25. August, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – FC Nöttingen

Samstag, 1. September, 15.30 Uhr

SV Oberachern – TSV Ilshofen

Mittwoch, 5. September, 18 Uhr

TSV Ilshofen – 1. Göppinger SV

Samstag, 8. September, 15.30 Uhr

Bahlinger SC – TSV Ilshofen

Samstag, 15. September, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – 1. FC Normannia Gmünd

Samstag, 22. September, 15.30 Uhr

Neckarsulmer Sport-Union – TSV Ilshofen

Samstag, 29. September, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – SV Stuttgarter Kickers

Samstag, 6. Oktober, 14 Uhr

1. CfR Pforzheim – TSV Ilshofen

Sonntag, 14. Oktober, 14 Uhr

FC Germania Friedrichstal – TSV Ilshofen

Samstag, 20. Oktober, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – SV Linx

Samstag, 27. Oktober, 15.30 Uhr

TSG Backnang – TSV Ilshofen

Samstag, 3. November, 14.30 Uhr

TSV Ilshofen – SGV Freiberg

Samstag, 10. November, 14 Uhr

FV Ravensburg – TSV Ilshofen

Samstag, 17. November, 14.30 Uhr

TSV Ilshofen – FC 08 Villingen

Samstag, 24. November, 14.30 Uhr

SV Spielberg – TSV Ilshofen

Samstag, 1. Dezember, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SSV Reutlingen

Samstag, 16. Februar, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FSV 08 Bissingen

Samstag, 23. Februar, 14 Uhr

FC Nöttingen – TSV Ilshofen

Samstag, 2. März, 15 Uhr

TSV Ilshofen – SV Oberachern

Samstag, 9. März, 14 Uhr

1. Göppinger SV – TSV Ilshofen

Samstag, 16. März, 15 Uhr

TSV Ilshofen – Bahlinger SC

Samstag, 23. März, 14 Uhr

1. FC Normannia Gmünd – TSV Ilshofen

Samstag, 30. März, 15 Uhr

TSV Ilshofen – Neckarsulmer Sport – Union

Samstag, 6. April, 14 Uhr

SV Stuttgarter Kickers – TSV Ilshofen

Samstag, 13. April, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – 1. CfR Pforzheim

Samstag, 20. April, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – FC Germania Friedrichstal

Samstag, 27. April, 15.30 Uhr

SV Linx – TSV Ilshofen

Mittwoch, 1. Mai, 15 Uhr

TSV Ilshofen – TSG Backnang

Samstag, 4. Mai, 14 Uhr

SGV Freiberg – TSV Ilshofen

Samstag, 11. Mai, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – FV Ravensburg

Samstag, 18. Mai, 15.30 Uhr

FC 08 Villingen – TSV Ilshofen

Donnerstag, 30. Mai, 15 Uhr

TSV Ilshofen – SV Spielberg

8|9

mehr Demut, das sind Themen,

die wir ein bisschen intensiver

angehen sollten“, rief er

bei der Kaderpräsentation seinen

Spielern zu.

Einige Abgänge wie die von

Maximilian Gebert oder Martin

Hess standen bereits länger

fest. Schmerzen bereiten die

Abgänge von Daniel

Schmelzle und Paul Weber.

Schmelzle wechselte zum

Oberliga-Konkurrenten Neckarsulm.

Zum einen, weil in Ilshofen

lange nicht sicher war,

ob man in der Oberliga spielen

würde, zum anderen, weil er

in Heilbronn arbeiten wird.

Paul Weber hat jahrelang für

Ilshofen gespielt. Er schlug in

der 120. Minute des Relegationsspiels

die lange Flanke auf

Andrej Nagumanov, der per

Kopf zum 3:1 traf. Es wird

„crazy sein, Paul in einem anderen

Trikot zu sehen“, so Kettemann.

Weber wechselt studienbedingt

zum FSV Bissingen.

Namhaften Abgängen stehen

Zugänge gegenüber, die sich

bislang noch keinen großen

Namen erspielt haben, aber –

davon sind sie in Ilshofen überzeugt

– das Potenzial dazu haben.

So geht der TSV Ilshofen

seit langer, langer Zeit mit einem

neuen Gefühl in die Saison:

Er ist nicht mehr der Gejagte,

der angebliche Krösus.

„Wir sind ein normaler Aufsteiger.

Das ist eine neue Erfahrung“,

drückt es Kettemann

aus.

Vom jetzigen Kader haben nur

wenige bereits in der Oberliga

oder höher gespielt: Maximilian

Egner, Karel Nowak, Ralf

Kettemann und die beiden

Neuzugänge Carl Murphy und

Daniel Schelhorn. Die Verpflichtung

von Carl Murphy

war für Ralf Kettemann enorm

wichtig. Der 32-Jährige, der

schottische und irische Wurzeln

hat, kommt von den Sportfreunden

Dorfmerkingen, hat

für die Würzburger Kickers

und Waldhof Mannheim auch

schon in der Regionalliga gespielt.

„Selten hat die Vorbereitung

so viel Spaß gemacht“,

bekennt er. Er wird die Abwehr

von hinten organisieren

und dabei nicht im alten schottischen

Stil – lang, hoch und

weit – agieren. „Wir spielen

eher im Barcelona-Style und

da habe ich total Bock darauf“,

schließt er mit jeder

Menge Euphorie ab.

Der zweisprachige Murphy

kann sich mit gleich zwei Zugängen

auf Englisch unterhalten:

Valentin Dambach, dritter

Torwart, ist zwar in Crailsheim

geboren, hat aber fast 18

Jahre lang in den USA gelebt.

Vor drei Jahren kehrte er zurück

und war beim TSV Braunsbach

und zuvor bei den Sportfreunden

Schwäbisch Hall.

Von dort kommt Lamar Yarbrough,

dessen Vater US-Amerikaner

ist. Nach zehn Jahren

in Hall suche er nun eine neue

Herausforderung. Der TSV Ilshofen

wollte ihn unbedingt haben

und war auch bereit, eine

Ablöse zu zahlen, da Yarbrough

noch einen laufenden

Vertrag in Hall hatte. Die Oberliga

sei für ihn „eine Mega-Option“.

Als er bei seiner Vorstellung

gefragt wurde, was seine

Aufgabe im Team sei, antwortete

der 22-jährige Lamar Yarbrough

mit einem Grinsen:

„Lautstark Kommandos geben

NUMMERNDEAL

WEGEN DER

BAUMANNS

und den Stürmern wehtun!“ –

und erntete dafür viel Gelächter.

Manchmal hilft auch der Zufall,

um zueinanderzufinden.

Ralf Kettemann traf Baba

Mbodji zufällig in Stuttgart.

Beim Gespräch stellten die beiden

fest, dass sie Fußballspieler

sind. Kettemann erkundigte

sich im Internet und bei

Trainerkollegen und stellte

fest, dass der 1,93 Meter große

Senegalese in sein Team passen

kann. So kam der Wechsel

Mbodjis vom Landesligisten

Kornwestheim zum Oberligisten

Ilshofen zustande.

Mit Julian Baumann und Florian

Weidner kommen zwei,

die in der abgelaufenen

Runde noch bei den A-Junioren

gespielt haben. Der eine

(Baumann) beim FSV Hollenbach,

der andere (Weidner)

bei der TSG Hoffenheim. Weidner

hat allerdings aufgrund einer

schwerwiegenden Verletzung

fast ein Jahr nicht spielen

können. Julian Baumann ist

der jüngere Bruder von Chris

Baumann, der zu den Sportfreunden

Hall wechselte. Die

Brüder verbindet etwas: Sie

nehmen dem spielenden Trainer

die Rückennummer weg.

Als Chris Baumann kam,

wünschte er sich die 20, die bis

dahin Ralf Kettemann trug.

Der wechselte zur 4, doch nun

wollte Julian Baumann diese

Nummer. „Ich will ja, dass die

Spieler glücklich sind“, meinte

Kettemann mit gespieltem

Zorn – und wechselte zur 5. Dario

Caeiro, Vorstand Fußball

beim TSV, meinte: „Gut, dass

kein Baumann mehr nachkommt.“

Auch diese Aussage

wurde mit einem kollektiven

Lachen belohnt.

Doch Frotzelei hin, gute Stimmung

her. Der TSV Ilshofen

will nicht als „Gute-Laune-

Truppe“ in die Geschichte der

Oberliga Baden-Württemberg

eingehen, sondern will dort

den Klassenerhalt schaffen.

Auch wenn der Kader nicht

mehr so prominent besetzt ist,

scheint dies kein unrealistisches

Ziel zu sein.

Ralf Kettemann betont, dass

er seinen jungen Spielern viel

zutraut. Um das Maximale zu

erreichen, hat er auch den Trainerstab

umgebaut. Neuer Co-

Trainer ist Julian Metzger. Der

wurde mit den B-Junioren des

TSV Ilshofen Meister in der Be-

Viel Erfolg in der Oberliga!

SorTec Pharma Sortiertechnik GmbH

Frankenstraße 9 • D-74549 Wolpertshausen

Telefon 0 79 04 94 24-0 • Telefax 0 79 04 94 24-10

E-Mail info@sortec-pharma.de • www.sortec-pharma.de


Oberliga Baden-Württemberg | TSV Ilshofen

TIEF GEFALLEN

Reutlingen und Kickers als Gegner

Nach dem Schlusspfiff im Relegationsrückspiel gegen den Freiburger

FC fallen sich die Ilshofener in die Arme. Foto: Viktor Taschner

zirksstaffel, verpasste in den

Play-offs nur knapp den Aufstieg.

Metzger hatte zuvor keinen

Kontakt zum TSV. Laut Caeiro

hatte er sich im Sommer

2017 „mit einer zwölfseitigen

Präsentation“ beworben. Der

TSV gab Julian Metzger zunächst

die Verantwortung für

die B-Junioren, „im Mai fragte

mich dann Ralf Kettemann, ob

ich mir vorstellen kann, bei

den Aktiven als Co-Trainer einzusteigen“,

berichtet Metzger.

Lange darüber nachdenken

musste er nicht. Die Philosophie

passe. „Kettemann und

ich wollen attraktiven Fußball

spielen lassen.“

Ergänzt wird das Trainerteam

durch Silas Probst, der für die

Fitness und die Athletik der

Spieler zuständig ist.

Ein entscheidender Punkt für

Ralf Kettemann ist, dass sich

der TSV Ilshofen, wo es geht,

professionalisiert. Da ist er sich

mit Dario Caeiro einig. „Auf

einmal war Manuela da“,

meinte Caeiro und stellte Manuela

Weis vor, die zuvor beim

Zweitligisten SV Sandhausen

für das Marketing zuständig

war und nun aus privaten

Gründen nach Ilshofen kam.

Ihre Erfahrung will sich der

TSV Ilshofen bei der Suche

nach neuen Sponsoren zunutze

machen. Vorerst wird

Weis auf Minijob-Basis beim

TSV mitarbeiten.

Sportlich betrachtet ist der

Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg

eine Reise

ins Neuland. Der TSV wird auf

Gegner treffen, die ebenso

wie er in kleineren und kleinen

Gemeinden angesiedelt

sind, aber auch auf Vereine,

die eine ruhmreiche Vergangenheit

haben. Der SSV Reutlingen

war Zweitligist Anfang

der 2000er-Jahre, trainiert damals

von Armin Veh. Doch

nach dem Abstieg im Jahr

SAISON 2018 | 2019

2003 erhielt der SSV keine Lizenz

für die Regionalliga,

musste im März 2010 Insolvenz

anmelden. Die Fußballabteilung

wurde ausgegliedert,

firmiert nun offiziell als SSV

Reutlingen 05 Fußball. Zum

Saisonauftakt fuhr der TSV Ilshofen

ins Stadion an der Kreuzeiche.

Eigentlich hätte der TSV Ilshofen

Heimrecht gehabt, doch

den Verantwortlichen war die

Vorbereitungszeit zu kurz –

die Partie gegen Reutlingen

gilt als Hochsicherheits-Begegnung.

Dafür muss der TSV unter

anderem einen separaten

Eingang für die Gästefans vorweisen.

Auf der Anlage ist das

kein größeres Problem, doch

darüber hinaus muss der gastgebende

Verein mehr Ordner

stellen und eine Sicherheitsfirma

engagieren. Die Ordner

müssen zudem noch zu einer

Schulung. Zeitlich wäre das alles

eng geworden, daher der

Heimrechttausch.

Auch die Partie gegen die

Stuttgarter Kickers fällt in

diese Kategorie. „Dort habe

ich meinen ersten Profivertrag

unterschrieben. Jetzt spiele

ich mit meiner Mannschaft

gegen die Kickers. Das ist

schon etwas Besonderes“,

freut sich Ralf Kettemann auf

die Begegnungen am 29. September

in Ilshofen und am 6.

April im Gazi-Stadion auf der

Waldau.

Also genau in dem Stadion, in

dem der TSV Ilshofen beim

WFV-Pokalfinale zu Gast war.

Die Begegnung gegen den Regionalligisten

SSV Ulm (0:3)

wird dem TSV in Erinnerung

bleiben. Nicht nur wegen der

Live-Übertragung. Das Spielen

vor größerer Kulisse hat allen

Spaß gemacht – diese Erfahrung

hilft vielleicht nun bei

den Gastspielen in kleineren

Stadien. HARTMUT RUFFER

Wer in der Oberliga

spielt, der hat es geschafft.

Zumindest in

der allgemeinen Wahrnehmung.

Fußballfreunde sagen:

Wer das Potenzial hat, dort zu

kicken, muss gut sein.

Das hat sich auch nicht dadurch

geändert, dass die Oberliga

heutzutage „nur“ fünftklassig

ist, während sie vor 30

Jahren die dritthöchste deutsche

Spielklasse darstellte und

vor der Gründung der Bundesliga

im Jahr 1963 gar die

höchste. Der Fußball hat sich

im Laufe der Zeit extrem gewandelt.

Ein Oberligaspieler

muss heute einen sehr hohen

Aufwand betreiben – und in aller

Regel noch einem normalen

Beruf nachgehen. Insofern

knüpft die heutige Oberliga

wieder an die Prä-Bundesliga-

Zeit an.

FREIBERG HOLT

DEN HALLER

SERKAN UYGUN

Dass der TSV Ilshofen nun der

höchstklassig spielende Vertreter

des Fußballbezirks Hohenlohe

ist, war vor acht Jahren

nicht abzusehen. Nun spielt er

in der gleichen Liga wie der

SSV Reutlingen und die tief gefallenen

Stuttgarter Kickers.

Diese treten erstmals in ihrer

Geschichte nur noch fünftklassig

an.

Doch in der Oberliga tummeln

sich nicht nur (ehemals) klangvolle

Namen, sondern auch

Dorfvereine. Ilshofen kann

nicht den Titel des kleinsten

Oberliga-Standorts für sich reklamieren.

Oberachern im

Schwarzwald (Stadtteil von

Achern) hat rund 4400 Einwohner

und damit fast 2000 weniger

als Ilshofen. Noch kleiner

ist Spielberg. Der Teilort von

Karlsbad kommt auf gerade

mal 2800 Einwohner.

Doch egal, ob Reutlingen oder

Spielberg – die Fußballer beherrschen

ihre Kunst. Das wird

auch der TSV Ilshofen zu spüren

bekommen. Die Jahre, in

denen mit dem Finger auf Ilshofen

als Favorit gezeigt

wurde, sind vorbei. Der TSV

wird sich in der Hackordnung

vorerst unten einreihen (müssen).

Natürlich werden die Stuttgarter

Kickers alles daransetzen,

so schnell wie möglich zumindest

wieder in die Regionalliga

zurückzukehren. Doch

auch dem FC Villingen werden

große Ambitionen nachgesagt.

Der SGV Freiberg hat sich

verstärkt, unter anderem mit

dem in Schwäbisch Hall geborenen

Serkan Uygun, der beim

TSV Gaildorf das Fußballspielen

gelernt hatte und mehrere

Jahre in der Jugend des VfB

Stuttgart aktiv gewesen war.

Der SSV Reutlingen möchte sicher

nicht, dass der ungeliebte

Nachbar aus Stuttgart ohne

großen Widerstand sich auf

Rang 1 festsetzt.

All das wird sich der TSV Ilshofen

sehr wahrscheinlich aus einiger

Entfernung anschauen.

Doch genau wie bei den Mitaufsteigern

SV Linx und 1. FC

Normannia Gmünd gilt, dass

der TSV spielerisch mithalten

dürfte. Entscheidend wird

sein, ob das Team von Spielertrainer

Ralf Kettemann konstant

gute Leistungen bringen

kann.

Der Klassenerhalt wäre ein großer

Erfolg für den verjüngten

TSV Ilshofen – und zudem

hätte der Fußballbezirk Hohenlohe

dann auch weiterhin

einen Vertreter in der Oberliga.

ruf

Lukas Lienert stimmt nach

dem Aufstiegskrimi das

Humba an. Foto: Viktor Taschner


SAISON DER EXTREME

Fußball-Vorstand Dario Caeiro blickt auf eine ereignisreiche Spielzeit zurück

Dario Caeiro (rechts) im Gespräch mit Rutesheims Trainer Rolf Kramer beim „Gewitterspiel“ in Ilshofen.

Zwischen beiden steht Florian Bader (Strategie und Kommunikation beim TSV).

Foto: Hartmut Ruffer

Ich wusste, dass wir verlieren

werden.“ So umschreibt

Dario Caeiro seine

Gefühle vor den beiden Relegationsspielen

gegen den Freiburger

FC. „Ich hatte den FFC

bereits in der Relegation im

Vorjahr gegen Backnang beobachtet.

Ganz ehrlich: Ich hatte

noch nie eine so perverse

Truppe gesehen.“ Manchmal

müssen Adjektive herhalten,

die nicht im wörtlichen Sinne

zu verstehen sind. Caeiro

drückt damit seinen enormen

Respekt vor dem Zweiten der

Verbandsliga Südbaden aus,

der in der regulären Saison

mehr als 100 Tore geschossen

hat.

Im Hinspiel unterliegt Ilshofen

mit 0:1, im Rückspiel steht es

bis zur 91. Minute 0:0. Caeiro

geht am Spielfeldrand ein Gedanke

durch den Kopf: „Kann

es sein, dass wir so viel Pech in

diesem Jahr haben?“ Angesichts

des in größeren Mengen

vorhandenen Spielglücks des

TSV in den Wochen zuvor erschließt

sich Außenstehenden

dieser Satz nicht. Doch darin

vermengt sich alles, was Caeiro

in den vergangenen zwölf

Monaten erlebt hat – sportlich

wie privat.

Als der TSV im Sommer 2017 in

die Verbandsliga-Saison startet,

sind die Erwartungen

groß. Intern rechnen alle damit,

dass der Verein ganz oben

mitspielt. Doch nach zehn

Spieltagen dümpelt die Mannschaft

maximal im vorderen

Mittelfeld umher. Konstanz

gibt es kaum. Nach dem schwachen

Rückrundenauftakt in

Hollenbach (0:2) platzt Caeiro

der Kragen, er hält in der Kabine

eine Brandrede. „Für

mich hat sich das richtig angefühlt.“

Elementar sei der Sieg

im WFV-Pokal-Halbfinale gegen

die SG Sonnenhof Großaspach

gewesen. Danach sammelte

das Team Sieg um Sieg

und erreichte doch noch

Rang 2.

Doch intern brodelte es. Die

Zukunft der Fußballer war ungewiss.

Caeiro bekennt:

„Diese Situation begann im

Oktober 2016.“ Sponsorengeld

kommt langsamer als erwartet.

Zwar ist sich Caeiro sicher,

dass das vorübergehend

ist – „mit einigen arbeite ich

seit 2009 zusammen und sie haben

mich nie im Stich gelassen.“

Andererseits ist die zu

verantwortende Summe durch

den sportlichen Erfolg enorm

angewachsen. 400 000 Euro

setzt die gesamte Fußballabteilung

um. Im Falle des Falles

„WIR MÜSSEN

EINE LÖSUNG

FINDEN“

10 | 11

sind die Vorstandsmitglieder

persönlich haftbar.

„Es hieß dann, dass es neue

Verträge nur geben kann,

wenn das Geld für die komplette

Saison auf dem Konto

ist“, beschreibt Caeiro die Gespräche.

Nur: Anfang April

überweist in der Regel kein

Sponsor die komplette Summe

für die Folgesaison. Caeiro entschließt

sich an die Öffentlichkeit

zu gehen. „Ich musste

jetzt um Hilfe rufen“, beschreibt

er sein Gefühl. Zur Diskussion

steht die Ausgliederung

der Fußballabteilung

samt der Jugend.

Caeiro ist vor der Sitzung angespannt.

„Ich wusste nicht, was

sich entwickelt. Klar aber war,

dass ich aufgehört hätte,

wenn es keine Zukunft für die

erste Mannschaft gegeben

hätte.“ Nach der öffentlichen

Runde kommt Thorsten König,

Kassier beim TSV und einer

von Caeiros Kritikern, auf ihn

zu. „Wir müssen eine Lösung

finden“, beschreibt Caeiro das

folgende Gespräch. Tatsächlich

gibt es diese. Dank einer

Satzungsänderung rückt Caeiro

in den Vorstand auf, verantwortet

damit alleine die

Fußballabteilung. Damit sind

alle einverstanden.

All das passierte innerhalb weniger

Wochen zwischen April

und Mitte Mai. Zudem geht Caeiros

Beziehung in die Brüche.

All das geht Caeiro durch den

Kopf beim entscheidenden Relegationsrückspiel

gegen Freiburg.

In der 91. Minute schießt

Ramazan Kandazoglu das 1:0

– Verlängerung. Dort trifft Andrej

Nagumanov in der 120. Minute

zum 3:1, der TSV Ilshofen

steigt in die Oberliga auf.

„Karma“, meint Caeiro. Auf

dem Spielfeld fließen bei Torhüter

Karel Nowak Freudentränen

genau wie bei Caeiro.

Der fliegt tags darauf mit 13

Spielern zum Feiern nach Mallorca,

obwohl seine Mutter 70

Jahre alt wird und er versprochen

hatte, bei der Feier dabei

zu sein. So gratuliert er in aller

Früh, um danach in den Flieger

zu steigen. Auf Mallorca treffen

die Ilshofener auf Spieler

des FV Löchgau, die zum Aufstieg

gratulieren. „Toll“ sei die

Begegnung gewesen, „weil

wir das Gefühl hatten, dass sie

uns das wirklich gegönnt haben“.

Glück, Stolz, Motivation

– all das steht am Ende dieser

Runde. Und doch ist es eine

Spielzeit, die Caeiro in dieser

Form nicht noch mal erleben

möchte.

ruf


Verbandsliga Württemberg | FSV Hollenbach | Landesliga 1 Württemberg | Überblick

KLEINSCHRODT SOLL ES NUN RICHTEN

Der FSV Hollenbach ist die einzige Mannschaft aus Hohenlohe in der Verbandsliga

Der Umbruch ist klar ersichtlich.

Er fiel vor dieser

Saison auch etwas

größer aus, als man es vom FSV

Hollenbach gewohnt ist. Die

Mannschaft wurde weiter verjüngt.

Mit Boris Nzuzi, Nico

Nierichlo und Sebastian Walz

verließen drei gestandene

Spieler den Verein. Nachgelegt

wurde in erster Linie mit

jungen Spielern. So kommt

das Team nun auf ein Durchschnittsalter

von 22,55 Jahren.

Neben den externen Neuzugängen

Markus Herkert, Torben

Götz und Robin Dörner

wurden Lorenz Minder, Sebastian

Hack und Len Brutzer aus

der eigenen A-Jugend übernommen.

Die Durchlässigkeit

aus der A-Jugend zum Aktivenbereich

soll weiter so groß wie

möglich sein.

„Jetzt zu sagen, dass wir aufsteigen

müssen, wo wir einige

Routiniers verloren und die

Mannschaft noch mal verjüngt

haben, wäre verrückt“, sagt

FSV Hollenbach

TRAINER Martin Kleinschrodt (32)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

Len Brutzer (18), Philipp Hörner

(22), Mario Hüttinger (23)

Tizian Amon (24), Timo Brenner

(20), Lukas Ryl (24), Marc Zeller

(28)

Markus Herkert (21), Manuel

Hofmann (28), Dennis Hutter

(26), Michael Kleinschrodt (22),

Lorenz Minder (18), Christoph

Rohmer (29), Jan Ruven Schieferdecker

(21), Samuel Schmitt

(19), Arne Schülke (20)

Fabian Czaker (26), Robin Dörner

(18), Torben Götz (25), Sebastian

Hack (19)

Torben Götz (VfR Gommersdorf),

Jens Breuninger (TSV

Braunsbach), Markus Herkert

(TSG Öhringen), Robin Dörner

(FV Löchgau), Sebastian Hack,

Lorenz Minder, Len Brutzer, Jonas

Limbach, Marius Uhl, Sam

Schwedl, Marco Gräff (alle eigene

Junioren)

SAISONZIEL wieder unter die ersten 5

Boris Nzuzi (Sportfreunde

Schwäbisch Hall), Max Schmidt

(TV Niederstetten), Daniel Breitinger

(TSV Rosenberg), Nico

Nierichlo (TSV Michelfeld), Sebastian

Walz (TSV Oberwittstadt),

Maurice Lossner (TSG Öhringen)

TITEL-

FAVORITEN

SAISON 2018 | 2019

Essingen, Dorfmerkingen,

Breuningsweiler

Martin Kleinschrodt ist der

neue Trainer des FSV Hollenbach.

Foto: Marc Schmerbeck

Manager Karl-Heinz Sprügel.

Aber in der Spitzengruppe will

die Mannschaft schon mitmischen.

Ein Platz in den Top 5 ist

realistisch. Vieles hängt davon

ab, wie die Mannschaft das

neue Spielsystem umsetzt.

Kurz vor dem Vorbereitungsstart

beschlossen die Verantwortlichen

einen Trainerwechsel.

Marcus Wenninger wurde

beurlaubt. Bei der Suche nach

einem Nachfolger konzentrierte

sich Sprügel schnell auf

eine interne Lösung. Und

schon wurde Martin Kleinschrodt

vom sportlichen Leiter

zum Trainer. „Er erfüllt mehrere

Kriterien, auf die wir großen

Wert legen“, sagt Sprügel.

„Er ist jung, dynamisch und unwahrscheinlich

ehrgeizig. Er

kommt aus der Region, kennt

den Verein und weiß, wie wir

ticken.“ Außerdem soll Kleinschrodt

die Mannschaft wieder

offensiver ausrichten. „Ich

wusste, dass Martin irgendwann

Trainer werden wollte.

Nach einigen Überlegungen

kristallisierte sich der sportliche

Leiter als richtiger Kandidat

heraus.

Der 32-Jährige bringt vor allem

sportliche Referenzen mit.

Rund 330 Spiele in der Oberliga

für Würzburg, Crailsheim

und Hollenbach absolvierte

Kleinschrodt und erzielte dabei

60 Tore. „Ich freue mich natürlich

darauf, obwohl ich mit

einem gewissen Respekt rangehe.

Das wird eine große Aufgabe,

ganz klar“, sagt Kleinschrodt.

Er überlegte sich die

Zusage reiflich, da er derzeit

beruflich und privat sehr eingespannt

ist. Doch die Familie

gab das Okay. „Wir wollen so

gut es geht Fußball spielen.

Das geht nur, wenn man auch

Ballbesitz hat.“

Jens Breuninger, ehemaliger

Keeper der Hollenbacher,

stand schon vorher als Co-Trainer

fest. Breuninger bringt

auch Erfahrung als Cheftrainer

mit – beim SC Michelbach/

Wald beispielsweise oder in

der vergangenen Saison noch

beim Bezirksligisten Braunsbach.

Die Konstellation birgt

auch ein gewisses Risiko. Für

Kleinschrodt ist es die erste

Trainerstation. Und sogleich

soll er einer Mannschaft, die es

gewohnt ist, aus einer sicheren

Defensive mit Maß und

Ziel in der Offensive zu operieren,

ein neues System verpassen.

Offensiver, attraktiver,

mit mehr Ballbesitz soll gespielt

werden. In der Vorbereitung

klappte dies. Ob es unter

Wettkampfbedingungen auch

klappt, wird sich zeigen.

„Wir wollen vor allem unsere

individuellen fußballerischen

Fähigkeiten verbessern. Zudem

wollen wir daran arbeiten

verschiedene Spielsituationen

besser zu erkennen, cleverer

zu agieren und das Spieltempo

auch mal zu variieren“,

sagt Kleinschrodt. Wert legt er

auf Ballbesitz, Ballkontrolle

und Aufbauspiel. „Wir wollen

ihn in Ruhe arbeiten lassen,

ihm Zeit geben. Dann bin ich

überzeugt davon, dass er es

schafft, dass wir wieder attraktiven

Fußball spielen“, sagt

Sprügel.

Als Titelkandidaten hat Kleinschrodt

den TSV Essingen und

die Sportfreunde Dorfmerkingen

auf der Rechnung. Die

Dorfmerkinger spielten wie

Hollenbach in der vergangenen

Saison lange um die ersten

beiden Plätze. Mit Niklas

Weißenberger und Fabian

Weiß ist aber der Weggang

zweier wichtiger Akteure zu

beklagen. Die beiden schlossen

sich ausgerechnet Konkurrent

Essingen an. Der TSV verpflichtete

unter anderem auch

Stürmer Serdal Kocak von den

Sportfreunden Schwäbisch

Hall. Damit haben die Essinger

erneut einen starken Kader.

Das war aber auch in den vergangenen

Jahren der Fall. Der

ganz große Wurf gelang aber

nie. Als dritte Kraft könnte –

wenn alles gut geht – dann

auch schon Hollenbach kommen.

Ein Problem könnte der

kleine Kader werden – vor

zwei Jahren stiegen die Hollenbacher

wegen zu vieler verletzter

Leistungsträger – unter anderem

Martin Kleinschrodt –

aus der Oberliga ab.

HERBERT SCHMERBECK

Samstag, 18. August, 15.30 Uhr (R: 1. Dez.)

FV Olympia Laupheim – FSV Hollenbach

Freitag, 24. August, 18.30 Uhr (R: 1. März)

FSV Hollenbach – SKV Rutesheim

Samstag, 1. September, 15.30 Uhr (R: 9. März)

VfL Sindelfingen – FSV Hollenbach

Samstag, 8. Sept., 15.30 Uhr (R: 17. März)

FSV Hollenbach – SV Breuningsweiler

Samstag, 15. Sept., 15.30 Uhr (R: 23. März)

FC 07 Albstadt – FSV Hollenbach

Samstag, 22. Sept., 15.30 Uhr (R: 30. März)

FSV Hollenbach – 1. FC Heiningen

Samstag, 29. Sept., 15.30 Uhr (R: 6. April)

TSG Tübingen – FSV Hollenbach

Samstag, 6. Oktober, 15 Uhr (R: 14. April)

FSV Hollenbach – Calcio Leinfelden-Echterdingen

Samstag, 13. Oktober, 15.30 Uhr (R: 27. April)

FV Löchgau – FSV Hollenbach

Samstag, 20. Oktober, 15 Uhr (R: 4. Mai)

FSV Hollenbach – VfL Nagold

Samstag, 27. Oktober, 15 Uhr (R: 11. Mai)

VfB Neckarrems – FSV Hollenbach

Samstag, 3. November, 14.30 Uhr (R: 18. Mai)

FSV Hollenbach – SSV Ehingen-Süd

Samstag, 10. Novemb., 14.30 Uhr (R: 24. Mai)

FSV Hollenbach – Sportfreunde Dorfmerkingen

Samstag, 17. November, 14 Uhr (R: 1. Juni)

FC Wangen – FSV Hollenbach

Samstag, 24. November, 14.30 Uhr (R: 8. Juni)

FSV Hollenbach – TSV Essingen


Die Spvgg Gröningen-Satteldorf hat in der ersten Runde des WFV-Pokals die TSG Öhringen mit 4:1 besiegt. Die Satteldorfer bejubeln hier einen

Treffer. In der Landesliga steht das Duell zwischen der Spvgg und dem Verbandsliga-Absteiger am 22. September an. Foto: Alexander Schreiber

EINE KLEINE LIGA HOHENLOHE

Sechs Mannschaften in der Landesliga kommen aus dem hießigen Fußballbezirk

Hohenloher Lokalpatrioten

könnten an der

diesjährigen Landesliga

Staffel 1 ihren Gefallen finden:

Sechs der 16 Mannschaften

kommen aus dem Fußballbezirk

Hohenlohe, das sind

doppelt so viele wie noch im

vergangenen Jahr. Aus keinem

anderen Bezirk sind mehr Vereine

in der Liga vertreten.

Als Bezirksligameister hat der

SSV Gaisbach den Sprung nach

oben geschafft. Nur zwei

Spiele haben die Gaisbacher in

der abgelaufenen Saison verloren.

Neben Gaisbach sind noch

der SV Allmersbach, der SV Germania

Bietigheim und die Aramäer

Heilbronn in die Landesliga

aufgestiegen. Bei den vier

Vereinen sollte der Blick zunächst

einmal in Richtung Klassenerhalt

gehen. Alles deutet

darauf hin, dass sich dieses Mal

kein Aufsteiger zum Meister

krönen wird – anders als in den

beiden zurückliegenden Spielzeiten,

in denen Öhringen

(2017) und Breuningsweiler

(2018) dieses Kunststück gelungen

war.

Bei den Sportfreunden Schwäbisch

Hall, ebenfalls neu in der

Landesliga, stellt sich ein anderes

Bild dar. Die Haller gelten

als Kandidat auf die Meisterschaft

und dürfen demnach

auf die direkte Rückkehr in die

RIESIGER

UMBRUCH BEI

TSG ÖHRINGEN

Verbandsliga hoffen – auch

wenn sie selbst das Wort Aufstieg

nur ungern in den Mund

nehmen. Die starke Vorbereitung

dürfte den Hallern Mut

machen, unter anderem schlugen

sie Verbandsligist Neckarrems

im WFV-Pokal 4:1.

Etwas vertrackter ist die Situation

beim anderen Absteiger

aus der Verbandsliga, der TSG

Öhringen. Die Bezeichnung

Umbruch wird dem, was sich

dort über die Sommerpause ereignet

hat, nur unzureichend

gerecht: Nahezu alle Stammspieler

aus der vergangenen

Saison haben den Verein verlassen.

Die Achterbahnfahrt

der vergangenen Jahre

scheint nun ihren Tribut zu fordern.

Schon nach der überraschenden

Landesliga-Meisterschaft

als Aufsteiger 2017

hatte Öhringen mit zahlreichen

Ab- und Neuzugängen

zu kämpfen, es folgte der direkte

Wiederabstieg aus der

Verbandsliga. Von Kontinuität

also keine Spur. Verständlich

also, dass Trainer Wolfgang

Guja keinen Gedanken an die

Top-Plätze verschwendet.

Stattdessen hat er einen Rang

im Mittelfeld als Saisonziel ausgegeben.

Dabei kann Kontinuität ein

wichtiger Schlüssel zum Erfolg

sein: Ein Paradebeispiel hierfür

ist die Spvgg Gröningen-

Satteldorf. Im mittlerweile dritten

Jahr in Folge ist es der Spielvereinigung

gelungen, den

Mannschaftskern zusammenzuhalten.

Die wenigen Neuzugänge

aus der vergangenen

Saison haben sich gut eingefunden.

Die Mannschaft von

Trainer Martin Weiß kennt

sich, ist eingespielt.

Mittlerweile dürfte auch der

Letzte in der Liga begriffen haben,

dass die starken Resultate

der vergangenen Jahre (zweimal

Dritter, ein sechster Platz)

der Satteldorfer kein Zufallsprodukt

waren. Fast zwangsläufig

haben viele Vereine Satteldorf

als Anwärter für die

obersten Plätze auf ihren Zetteln

stehen.

Es scheint, als habe Satteldorf

dem TSV Crailsheim im Altkreis

den Rang abgelaufen.

Der siebte Platz aus dem Vorjahr

entspricht nicht den Ansprüchen

des TSV. Mit einem

Mix aus jungen Nachwuchsspielern

und gestandenen Lan-

12 | 13

desligaakteuren könnte Crailsheim

in diesem Jahr wieder

oben anklopfen. Voraussetzung

hierfür ist, dass das Verletztenpech

aus dem Vorjahr

sich nicht in die neue Runde

überträgt, wenngleich der

Crailsheimer Kader in der

Breite diesmal besser aufgestellt

ist.

Der sechste Hohenloher Verein,

Aufsteiger TSV Pfedelbach,

hatte immense Startschwierigkeiten,

spielte dann

aber eine überragende Rückrunde

– die Truppe um Michael

Blondowski, mit dem Satteldorfer

Martin Kreiselmeyer

bester Torjäger der Klasse (20

Treffer), stellte das beste Team

in der zweiten Halbrunde. Bis

zur Winterpause hatte Pfedelbach

lediglich 17 Punkte gesammelt,

danach 34 – macht

zusammen 51 und Platz 5.

Als Top-Favorit auf den ersten

Platz gilt in dieser Saison der

TSV Heimerdingen. Als Vierter

hat der Verein aus dem Ludwigsburger

Raum in der vergangenen

Runde die Relegation

knapp verpasst. Diesmal

könnte den Schwaben der

ganz große Wurf gelingen,

wenngleich sie mit Stürmer

Norman Röcker einen zentralen

Pfeiler ihrer Offensive abgegeben

haben.

ALEXANDER SCHREIBER


Landesliga 1 Württemberg | TSV Crailsheim

OFFENSIV EFFEKTIVER WERDEN ALS ZIEL

Eine schlechte Serie verhindert eine bessere Platzierung des TSV Crailsheim

HINTEN VON LINKS

Nikolaj Schneider, Jonas Düll, Jörg Munz, Dominik

Wappler, Tim Meßner, Tobias Hertfelder, Kai

Rümmele, Markus Diether

MITTE VON LINKS

Co-Trainer Wolfgang Stangl, Mannschaftsbetreuer

Philipp Ackermann, Torwarttrainer Marco

Schmitt, Pedram Saket, Tamás Herbály, Marc Wagemann,

Krisztián Farkas, Hannes Wolf, Trainer

Michael Gebhardt, Co-Trainer Alexander Maneth,

Sportlicher Leiter Dirk Brenner

VORNE VON LINKS

Rudolph Krebs, Daniele Hüttl, Dennis Schwenker,

Thomas Weiß, Fitnesstrainerin Franziska Bromberger,

Torspieler Lars Albig, Bubacarr Saidy, Andreas

Fuchs, Marcel Maneth. Auf dem Bild fehlen:

Michael Falk, Moritz Gentner, Ahmed Karim,

Sebastian Krüger, Benjamin Weinberger, Valentin

Wolf

TSV Crailsheim

TRAINER Michael Gebhardt (31)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

SAISON 2018 | 2019

Lars Albig (18), Thomas Weiß

(34), Valentin Wolf (23)

Jonas Düll (20), Andreas Fuchs

(27), Tobias Hertfelder (28), Ahmed

Karim (23), Rudolph Krebs

(22), Kai Rümmele (28), Dominik

Wappler (24), Benjamin

Weinberger (26)

Markus Diether (26), Michael

Falk (25), Krisztián Farkas (22),

Sebastian Krüger (28), Marcel

Maneth (21), Tim Messner (25),

Jörg Munz (31), Dennis Schwenker

(23), Marc Wagemann (21),

Hannes Wolf (27)

Moritz Gentner (26), Tamás Herbály

(21), Daniele Hüttl (27), Bubacarr

Saidy (20), Pedram Saket

(17), Nikolaj Schneider (30)

Dennis Schwenker (SKV Rutesheim),

Andreas Fuchs (VfR Altenmünster),

Dominik Wappler (SC

Bühlertann), Nikolaj Schneider

(FC Ottendorf), Pedram Saket

(A-Junioren Crailsheim/Satteldorf),

Krisztián Farkas (Ungarn)

Marcel Hossner (TSV Ilshofen),

Bugra Basli (SV Sportfreunde

Dinkelsbühl), Rafael Lopez

(Sportfreunde DJK Bühlerzell),

Medet Gökdemir (Spfr. Leukershausen-Mariäkappel)

mehr Punkte als in der Vorsaison

(43), höhere Effektivität,

mehr Konstanz

TSV Heimerdingen, Spvgg Gröningen-Satteldorf,

Sportfreunde

Schwäbisch Hall

Das war eine sehr gute

Vorbereitung“ – Michael

Gebhardt, Trainer

des TSV Crailsheim, ist zufrieden.

Kann er auch sein,

denn in den vergangenen Wochen

reiht sich ein überzeugender

Auftritt seiner Mannschaft

an den anderen.

Die Kantersiege gegen die Bezirksligisten

Wachbach (6:0)

und Bühlerzell (7:1), gegen

den A-Ligisten Westgartshausen

(7:0) oder etwa die souveränen

Erfolge gegen die Ligakonkurrenten

Fellbach (3:0)

und Bietigheim (3:1) im WFV-

Pokal lassen erahnen, welches

Potenzial im Kader steckt.

Vergangene Saison wurde der

TSV als einer der Favoriten auf

den Titelgewinn gehandelt.

Mit dem siebten Tabellenplatz

hat Crailsheim diese Erwartungen

nicht erfüllt. Dabei sah es

lange so aus, als kämen die Horaffen

für den Aufstieg in die

Verbandsliga infrage. Nach 14

Spieltagen standen sie auf

Rang 2. Im März folgte der Einbruch:

Sechsmal in Folge blieb

Crailsheim sieglos. „Wir hatten

Woche für Woche neue

Ausfälle von Schlüsselspielern,

entweder aufgrund von Verletzungen

oder beruflich bedingt“,

so Gebhardt über

diese schwere Saisonphase.

Exemplarisch hierfür steht

Spielführer Jörg Munz (31),

der wegen Montageeinsätzen

nur 18 von 30 Spielen absolvieren

konnte. Mit Mert Sipahi

(27, TSV Ilshofen) und Co-Spielertrainer

Matthias Haag (30,

TSV Michelfeld) verließen

nach der Hinrunde außerdem

zwei Stammspieler den Verein.

Neben den Kaderproblemen

hat Gebhardt noch ein grundlegendes

Manko in der Rückrunde

ausgemacht. „Wir haben

oft guten Fußball gespielt,

unsere Chancen allerdings

nicht effizient genug genutzt.“

49 Tore standen am

Ende der Saison auf dem Crailsheimer

Konto – zu wenig für

eine Mannschaft, die sich eigentlich

dem Offensivfußball

verschrieben hat. Spielerisch

zählt der TSV seit Jahren zu

den besten Teams in der Landesliga.

Vieles wird in dieser

Runde davon abhängen, wie

gut er diese Stärke in Tore ummünzen

kann.

Den seit Haags Wechsel zum

TSV Michelfeld vakanten Posten

als Co-Trainer besetzt Wolfgang

Stangl. Stangl hatte in

der vergangen Saison noch die

A-Junioren der SG Crailsheim/

Satteldorf gecoacht, nun ist er

in die Herrenmannschaft aufgerückt.

Die Sommerpause hat Crailsheim

genutzt, um den Kader

aufzuwerten. Zwar hat mit

Marcel Hossner (23, wechselte

zum TSV Ilshofen) ein Akteur

den Verein verlassen, der in

der vergangenen Saison viel

Spielzeit gesehen hat (25 Einsätze).

Mit Dominik Wappler

und Dennis Schwenker (beide

24) hat der TSV jedoch zwei

Spieler mit Landes- beziehungsweise

Verbandsligaerfahrung

verpflichtet. Wappler

hatte bereits von 2014 bis 2017

das Trikot der Horaffen getragen.

Nach einem einjährigen

Intermezzo bei seinem Heimatverein

SC Bühlertann ist er nun

zurück in Crailsheim. „Zu Dominik

ist der Kontakt nie abgebrochen,

wir hätten ihn 2017

schon gerne behalten“, sagt

Gebhardt. Aktuell befindet sich


Wappler nach einem Kreuzbandriss

noch im Aufbautraining.

Wann er zurückkehrt, ist

ungewiss. Wird er fit, sollte er

ein Startelf-Kandidat für die Innenverteidigung

sein.

Dennis Schwenker ist von Verbandsligist

SKV Rutesheim an

die Jagst gewechselt. Bei diesem

war er in der vergangenen

Saison eine Stütze im zentralen

Mittelfeld. Nun suchte

er studienbedingt einen Verein

in Hohenlohe. Auch die

Spvgg Satteldorf hatte sich um

Samstag, 18. August, 17 Uhr

TSV Heimerdingen – TSV Crailsheim

Sonntag, 26. August, 17 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Schornbach

Sonntag, 2. September, 15 Uhr

Aramäer Heilbronn – TSV Crailsheim

Sonntag, 9. September, 16 Uhr

TSV Crailsheim – SV Germania Bietigheim

Samstag, 15. September, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Samstag, 22. September, 18 Uhr

TSV Crailsheim – Sportfreunde Schwäbisch Hall

Samstag, 29. September, 15.30 Uhr

SV Fellbach – TSV Crailsheim

Samstag, 6. Oktober, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Pfedelbach

Sonntag, 14. Oktober, 16 Uhr

SV Allmersbach – TSV Crailsheim

Samstag, 20. Oktober, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Schwaikheim

Samstag, 27. Oktober, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSG Öhringen

Sonntag, 4. November, 15.30 Uhr

TV Oeffingen – TSV Crailsheim

Samstag, 10. November, 14.30 Uhr

TSV Crailsheim – SV Schluchtern

Sonntag, 18. November, 14.30 Uhr

TV Pflugfelden – TSV Crailsheim

Samstag, 24. November, 14.30 Uhr

TSV Crailsheim – SSV Gaisbach

Sonntag, 2. Dezember, 16 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Heimerdingen

Samstag, 2. März, 15 Uhr

TSV Schornbach – TSV Crailsheim

Samstag, 9. März, 15 Uhr

TSV Crailsheim – Aramäer Heilbronn

Sonntag, 17. März, 15 Uhr

SV Germania Bietigheim – TSV Crailsheim

Samstag, 23. März, 15.30 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – TSV Crailsheim

Freitag, 29. März, 19 Uhr

Sportfreunde Schwäbisch Hall – TSV Crailsheim

Samstag, 6. April, 16 Uhr

TSV Crailsheim – SV Fellbach

Samstag, 13. April, 15.30 Uhr

TSV Pfedelbach – TSV Crailsheim

Samstag, 27. April, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – SV Allmersbach

Sonntag, 5. Mai, 16 Uhr

TSV Schwaikheim – TSV Crailsheim

Samstag, 11. Mai, 15.30 Uhr

TSG Öhringen – TSV Crailsheim

Samstag, 18. Mai, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – TV Oeffingen

Samstag, 25. Mai, 15.30 Uhr

SV Schluchtern – TSV Crailsheim

Samstag, 1. Juni, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – TV Pflugfelden

Samstag, 8. Juni, 15.30 Uhr

SSV Gaisbach – TSV Crailsheim

Hannes Wolf zählt zu den Leistungsträgern des TSV Crailsheim. Hier jubelt er mit seinen Teamkollegen

über das letzte Tor zum 3:1-Sieg gegen Bietigheim in der zweiten WFV-Pokalrunde. Foto: Joachim Mayershofer

Schwenker bemüht, letztlich

erhielt Crailsheim den Zuschlag.

„Er ist ein sehr guter

Junge. Zum Glück hat er sich

für uns entschieden. Dennis ist

vielseitig einsetzbar, kann neben

der Sechs auch als Außenverteidiger

spielen“, sagt Gebhardt.

Neben Schwenker und

Wappler sollen die Zugänge Nikolaj

Schneider (30, FC Ottendorf)

und Andreas Fuchs (27,

VfR Altenmünster) aus niedrigeren

Ligen die Kaderbreite

verbessern.

Im Vergleich zum Vorjahr dürften

vor allem die jungen Spieler

in den Reihen des TSV Crailsheim

einen Sprung gemacht

haben. „Jonas Düll (20), Tamás

Herbály, Rudolph Krebs (22)

und Marc Wagemann (21) haben

letztes Jahr viel Spielzeit

gesehen“, sagt Michael Gebhardt

über die Nachwuchskräfte

in seinen Reihen. „Sie

haben sich weiterentwickelt

und können jetzt den nächsten

Schritt gehen. Die Jungs haben

ihre Sache bisher gut gemacht“,

ist Gebhardt voll des

Lobes.

Vor allem Herbály hat in der

vergangenen Runde für Aufsehen

gesorgt, er ist der Shootingstar

in den Reihen der

Crailsheimer. Nachdem er

14 | 15

2016/17 noch eine vergleichsweise

kleine Rolle gespielt

hatte, gelang dem schnellen,

bulligen Ungar 2017/18 der

Durchbruch. Mit 13 Treffern

war er Crailsheims erfolgreichster

Torschütze, glänzte zudem

als verlässlicher Vorlagengeber.

Aus dem TSV-Angriff ist

Herbály deshalb nicht mehr

wegzudenken.

Neben den Nachwuchskräften

setzt Crailsheim auf einen

Kern von erfahrenen Landesligaspielern

um Kapitän Jörg

Munz (31) und seinen Stellvertreter

Kai Rümmele (28).

All diese Dinge lassen die

Crailsheimer optimistisch in

die Zukunft blicken. Von offizieller

Seite lautet das Saisonziel,

die 43 Punkte aus der Vorsaison

zu toppen. Als Meisterschaftsfavoriten

in einer „sehr

ausgeglichenen Liga“ nennt

W I N T E R G Ä R T E N

F E N S T E R · T Ü R E N

Zanzinger GmbH · Hauptstr. 21

74564 Crailsheim-Triensbach

Telefon 0 79 54 / 3 41 · Fax 89 49

www.zanzinger-gmbh.de

Gebhardt Heimerdingen und

Schwäbisch Hall. Er selbst sehe

sein Team „unter den ersten

sechs Mannschaften“. Inoffiziell

sind sich im Verein freilich

alle bewusst, dass eine gesunde

Crailsheimer Mannschaft

in das Aufstiegsrennen

eingreifen kann. Die Vorzeichen

stehen gut, zu Saisonbeginn

hat der TSV bis auf Dominik

Wappler keine Langzeitverletzten

zu beklagen, wenngleich

einzelne Spieler in der

Vorbereitung zeitweise pausieren

mussten.

Die Mannschaft von Gebhardt

dürfte nach der Enttäuschung

aus dem Vorjahr auf die neue

Spielzeit brennen. „Alle in unserem

Team freuen sich auf die

Saison. Es wird Zeit, dass es losgeht“,

bekannte dieser schon

vor einigen Wochen.

ALEXANDER SCHREIBER

Überdachungen

Sonnenschutz

Vordächer

Haustüren

Markisen

Fenster


Landesliga 1 Württemberg | Spvgg Gröningen-Satteldorf

IM KREIS DER TOPTEAMS ETABLIERT

Spvgg Gröningen-Satteldorf verpasst Aufstiegsrelegationsplatz nur hauchdünn

HINTEN VON LINKS

Daniel Kamptmann (Co-Trainer), Michael Schlageter,

Michael Eberlein, Martin Kreiselmeyer, Timo

Marschick, Dominic-Pascal Kreft

MITTE VON LINKS

Martin Weiß (Trainer), Aaron Rüger, Sebastian König,

Jonas Lausenmeyer, Nils Hörle, Michael Etzel,

Dominik Streicher (Teammanager)

VORNE VON LINKS

Christoph Betz, Marius Doderer, Firat Doganay, Janis

Baumann, Patrick Grobshäuser, Patrick Beck,

Michael Beyer, Toni Weihbrecht. Es fehlen: Manfred

Gaspar (Spielleiter), Thomas Günther (Torspieler-Trainer),

Volker Etzel (Betreuer), Manuel

Schoppel, Tobias Becker, Andreas Etzel, Kevin

Heck, Jannis Jüttner

WirbauenIhrHausfürsLeben!

Planung Wohnbau Hoch-undTiefbau

individuelePlanungundTypenhäuserab189.000,-

MusterhausBesichtigungabSeptember

Wohnungenzuverkaufen:große2und4-Zi.

WohnungeninRotam Seeim KfW 55

Efizienzhausstandardzuverkaufen.

FürmehrInfoskontaktierenSieunsunter:

Marco-Polo-Str.4-74589Sateldorf

info@betzbauteam.de-www.betzbauteam.de

SAISON 2018 | 2019

Die Spvgg Gröningen-

Satteldorf ist angekommen

– nicht in der Landesliga,

dort war sie seit dem

Aufstieg 2015 ohnehin von Beginn

an gefestigt. Angekommen

ist die Mannschaft von

Trainer Martin Weiß mittlerweile

im Kreise der Topmannschaften

der Liga. Spätestens

nach dem erneuten dritten

Platz in der Vorsaison – auf dieser

Position hatte Satteldorf

schon die Spielzeit 2016/17 abgeschlossen

– ist klar, dass

Weiß’ Mannschaft sich vor niemandem

in der Liga fürchten

muss.

Zwei Zähler fehlten am Ende

der vergangenen Saison lediglich

auf den Zweiten FV Löchgau,

der in der anschließenden

Relegation den Sprung in

die Verbandsliga schaffte. Mit

einem Sieg am letzten Spieltag

in Heimerdingen hätte Satteldorf

Löchgau überholt,

doch die Spielvereinigung unterlag

1:4. „Wir waren an diesem

Tag einfach zu schlecht“,

sagt Satteldorfs Teammanager

Dominik Streicher rückblickend.

In einer möglichen Relegation

hätten ohnehin mehrere

Spieler wegen ihres Urlaubs

gefehlt. Auch deshalb

trauert Streicher der verpassten

Spvgg Satteldorf

TRAINER Martin Weiß (38)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL Platz 1 bis 5

Andreas Schlageter (SV Breuningsweiler)

TITEL-

FAVORITEN

Janis Baumann (22), Patrick

Grobshäuser (26), Manuel

Schoppel (37)

Christoph Betz (28), Andreas Etzel

(26), Nils Hörle (25), Jannis

Jüttner (26), Daniel Kamptmann

(32), Sebastian König (25), Dominic-Pascal

Kreft (26), Timo

Marschick (24)

Patrick Beck (32), Tobias Becker

(27), Michael Beyer (26), Marius

Laurel Doderer, Aaron Rüger

(19), Michael Schlageter (21),

Toni Weihbrecht (18)

Firat Doganay (23), Michael

Eberlein (24), Michael Etzel

(24), Kevin Heck (24), Martin

Kreiselmeyer (26), Jonas Lausenmeyer

(24)

Janis Baumann (VfR Altenmünster),

Toni Weihbrecht (FSV Hollenbach)

Spfr. Hall, Öhringen, Fellbach


Chance wohl nicht hinterher.

Mit dem Erfolg sind auch die

Erwartungshaltungen an die

Mannschaft gestiegen – sowohl

vereinsintern als auch

beim Rest der Liga. Gleich fünf

Vereine geben auf dem Online-Portal

Fupa Satteldorf als

Titelfavoriten an. Nur der TSV

Heimerdingen wird öfter genannt

(sechsmal).

Auch Dominik Streicher ist

klar, dass das Vorjahresziel Mittelfeldplatz

in dieser Runde

nicht mehr zu rechtfertigen

ist. „Wir wollen in das vordere

Tabellendrittel“, sagt er. Ein

Aufstieg ist in Satteldorf vorerst

allerdings kein Thema.

„Wir werden nicht auf Gedeih

und Verderb versuchen, in die

Verbandsliga zu kommen“, so

Streicher.

Im Gegensatz zu anderen

Klubs mit Ambitionen auf die

vorderen Tabellenplätze hat

Satteldorf keine namhaften

Neuzugänge verpflichtet. Das

bedeutet nicht, dass es die

Spvgg nicht versucht hätte.

Man hätte gerne Dennis

Schwenker vom SKV Rutesheim

nach Satteldorf holen

wollen, gibt Streicher zu. Der

entschied sich stattdessen für

den Ligakonkurrenten TSV

Crailsheim. Die finanziellen

Möglichkeiten der Satteldorfer

sind begrenzt, es gibt keinen

großen Investor. Stattdessen

arbeitet die Spvgg seit Jahren

mit kleineren Sponsoren.

„Hier müssen wir uns weiterentwickeln

und noch breiter

aufstellen“, bekennt Streicher.

Vielleicht braucht es aber gar

keine großen Zugänge, um ein

Wörtchen an der Tabellenspitze

mitzureden. Die vergangenen

Jahre deuten darauf

hin, dass das Satteldorfer Konzept

zu funktionieren scheint.

Der Verein war in der Vergangenheit

nie durch große Transfers

aufgefallen. Ganz im Gegenteil:

In weiten Teilen ähnelt

die Mannschaft noch der,

die 2015 den Aufstieg in die

Landesliga geschafft hat. Die

Entwicklungskurve zeigt seit-

GMBH

Verkauf und Montage von

Rolladen und

Rolladenkasten,

Fliegeschutz, Markisen,

Hörmann Sectional-Tor

für Neu- und Altbau

Roland Gentner – Meisterbetrieb –

Industriestraße 21

74589 SATTELDORF

Telefon 0 79 51 / 67 37

Telefax 0 79 51 / 4 34 68

HOTLINE 0171 / 72 14 323

info@hm-sportsysteme.de

SPORTPLATZSERVICE

SPORTPLATZBEDARF

SPORTARTIKEL

UNSER SERVICE FÜR VEREINE:

• SPIELFELD EINMESSEN

• PLiFiX SETZEN

• PLATZ LINIEREN

• AUSSTATTUNG

• REPARATUREN

www.hm-sportsysteme.de

16 | 17


Landesliga 1 Württemberg | Spvgg Gröningen-Satteldorf | TSG Öhringen | TSV Pfedelbach | SSV Gaisbach | Spfr. Schwäbisch Hall

Sonntag, 19. August, 15 Uhr

Gröningen-Satteldorf – Spfr. Schwäbisch Hall

Samstag, 25. August, 15.30 Uhr

SV Fellbach – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Sonntag, 2. September, 15 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – TSV Pfedelbach

Sonntag, 9. September, 16 Uhr

SV Allmersbach – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Samstag, 15. September, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Samstag, 22. September, 15.30 Uhr

TSG Öhringen – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Sonntag, 30. September, 15 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – TV Oeffingen

Samstag, 6. Oktober, 15.30 Uhr

SV Schluchtern – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Samstag, 13. Oktober, 15.30 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – TV Pflugfelden

Samstag, 20. Oktober, 15.30 Uhr

SSV Gaisbach – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Samstag, 27. Oktober, 15.30 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – TSV Heimerdingen

Samstag, 3. November, 14.30 Uhr

TSV Schornbach – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – Aramäer Heilbronn

Sonntag, 18. November, 14.30 Uhr

Germania Bietigheim – Gröningen-Satteldorf

Samstag, 24. November, 14.30 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – TSV Schwaikheim

Wintergärten • Überdachungen

Lamellendächer • Sonnenschutz

Samstag, 1. Dezember, 14 Uhr

Spfr. Schwäbisch Hall – Gröningen-Satteldorf

Sonntag, 3. März, 15 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – SV Fellbach

Samstag, 9. März, 15 Uhr

TSV Pfedelbach – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Samstag, 16. März, 16 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – SV Allmersbach

Samstag, 23. März, 15.30 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – TSV Crailsheim

Samstag, 30. März, 16 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – TSG Öhringen

Sonntag, 7. April, 16 Uhr

TV Oeffingen – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Samstag, 13. April, 16 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – SV Schluchtern

Sonntag, 28. April, 15 Uhr

TV Pflugfelden – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Samstag, 4. Mai, 16 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – SSV Gaisbach

Sonntag, 12. Mai, 15 Uhr

TSV Heimerdingen – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Sonntag, 19. Mai, 15 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf – TSV Schornbach

Sonntag, 26. Mai, 15 Uhr

Aramäer Heilbronn – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Samstag, 1. Juni, 15.30 Uhr

Gröningen-Satteldorf – Germania Bietigheim

Samstag, 8. Juni, 15.30 Uhr

TSV Schwaikheim – Spvgg Gröningen-Satteldorf

Talgasse 3 · 74589 SATTELDORF-BEEGHOF

Telefon 0 79 50 / 8 00 59 91

Fax 0 79 50 / 8 00 59 92 · Handy 01 77 / 4 86 21 09

www.wintergaerten-ehret.de

wintergaerten-ehret@t-online.de

dem nach oben. Exemplarisch

hierfür steht das Stürmer-Duo

Martin Kreiselmeyer (26) und

Michael Eberlein (24). Beide

zählen mittlerweile zu den torgefährlichsten

Spielern der

Liga. Kreiselmeyer hat seine

Trefferquote in den vergangenen

drei Jahren kontinuierlich

gesteigert. In der vergangenen

Saison wurde er mit 20

Treffern Torschützenkönig.

Auch Michael Eberlein scheint

nach langer Verletzungspause

(Kreuzbandriss) seinen Torriecher

wiederentdeckt zu haben:

In den letzten vier Spielen

der Vorsaison ließ es Eberlein

gleich acht Mal im gegnerischen

Gehäuse klingeln.

Neben diesen positiven Entwicklungen

muss Satteldorf zu

Saisonbeginn zwei Rückschläge

verkraften: Mit Torhüter

Manuel Schoppel (38, Schulter-OP)

und Abwehrchef Andreas

Etzel (26, Kreuzbandriss)

haben sich zwei zentrale Bestandteile

der Mannschaft

schwerer verletzt.

Trainer Martin Weiß hat sich

bislang auf keine Nummer 2

festgelegt. Sowohl Patrick

Grobshäuser (26) als auch Neuzugang

Janis Baumann (22, Altenmünster)

stehen zur Verfügung.

Grobshäuser hat Schoppel

schon im vergangenen

Jahr vertreten. Baumann hat

in der Jugend bereits für Satteldorf

gespielt. „Wir haben

durch Manuels Verletzung

noch einen Torhüter gebraucht.

Manuel wird 38, wir

müssen sehen, wie gut er zurückkommt.

Janis hat die

große Chance, von so einem

starken Torhüter zu lernen“,

sagt Streicher.

Wie bei Schoppel ist auch bei

Andreas Etzel ungewiss, wann

er zurückkehren wird. Es ist

durchaus möglich, dass er in

dieser Saison kein Spiel bestreiten

kann. „Andreas Etzel ist

ein überragender Innenverteidiger

in der Landesliga. Er

fehlt uns, aber wir haben andere

Spieler, die ihn auf dieser

Position ersetzen können“,

sagt Dominik Streicher.

34 Gegentore hat Satteldorf in

der letzten Runde kassiert, nur

Löchgau (26) war in dieser Hinsicht

noch besser. Die starke

Defensive war der zentrale Garant

für die guten Platzierungen

nach dem Landesligaaufstieg.

Gerade deshalb wird entscheidend

sein, wie gut der

Verein Etzels Fehlen kompensieren

kann.

Etzels Bruder Michael (24), der

sich am letzten Spieltag der Saison

2016/17 dieselbe Verletzung

zugezogen hatte, ist

nach über einem Jahr Zwangspause

wieder genesen. Der Außenstürmer

ist für Martin

Weiß eine zusätzliche Option

in der Offensive.

Neben den gestandenen Landesligaspielern

stehen zwei

junge Nachwuchshoffnungen

in den Reihen der Spielvereinigung.

Sechser Marius Doderer

(19) trug bereits in der vergangenen

Saison 22-mal das Trikot

der Spvgg. Mit Toni Weihbrecht

(18) hat Satteldorf einen

Spieler von den Hollenbacher

A-Junioren verpflichtet –

ein Satteldorfer Eigengewächs.

2013 verließ er den Verein

und wechselte in die Jugend

des VfB Stuttgart, anschließend

lief er für die Jugenden

des VfR Aalen, des VfB

Wolfsburg und den Karlsruher

SC. Martin Weiß plant fest mit

den beiden. „Sie machen sich

gut. Ich möchte auf junge Spieler

setzen“, sagt er.

ALEXANDER SCHREIBER

SAISON 2018 | 2019


NEUSTART MIT JUNGER TRUPPE

Acht A-Jugendspieler rücken in den Kader der Sportfreunde Schwäbisch Hall auf

Tabellenletzter, ein Torverhältnis

von minus 32

und 15 Punkte Abstand

zum Relegationsplatz. Das

sind die nackten Zahlen, die

die verkorkste Vorsaison der

Sportfreunde Hall belegen.

Schon Mitte der Rückrunde

war die Hoffnung auch bei

den letzten Optimisten verflogen.

Der Abstieg nach sieben

Jahren Verbandsliga war eine

Realität, mit der sich der Ver-

TSG Öhringen

TRAINER Wolfgang Guja (42)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Nicolas Braun (25), Lucas John,

Tobias Röschl (34)

Antonio Sebastiano Della Rocca

(22), Yannick Jankowski (20),

Moritz Lauser, Joachim Rup

(27), Philipp Schropp (21), Cedric

Weyreter

Nico Bäuerle (19), Johannes Deibert

(30), Andreas Hofmann, Robin

Kreuzer, Betim Rugovaj (31),

Mert Sipahi (27), Bugra Ünlü

(22), Daniel Wilhelm (24)

Maurice Lossner, Alexander

Overcenko (25), Christian Schappes

(28), Denny Scholta, Goran

Terzic (19), Wadim Turkinow

(20)

Betim Rugovaj (SV Heilbronn

am Leinbach), Bugra Ünlü (SG

Sindringen/Ernsbach), Daniel

Wilhelm (SGM Bretzfeld/Verrenberg),

Antonio Sebastiano Della

Rocca (SpG Angelbachtal), Lucas

John (VfL Eberstadt), Tobias

Röschl (reaktiviert), Moritz Lauser

(SG Öhringen/Michelbach/

Wald Junioren), Mansour Ceesay

(TSG Öhringen II), Robin

Kreuzer, Denny Scholta (beide

TSV Bitzfeld), Christian Schappes

(TSV Dörzbach/Klepsau),

Maurice Lossner (FSV Hollenbach),

Wadim Turkinow (FV Wüstenrot)

Lukas Zucknick, Riccardo Madaro

(beide Aramäer Heilbronn),

Nicola-Yannik Sasso

(Sportfreunde Schwäbisch Hall),

Jörg Czeilinger (SGV Freiberg),

Volkan Demir (Neckarsulmer

Sport-Union), Pierre Weinberger

(Karriereende), Marin Kartela

(TSV Ingelfingen), Daniel Alankus,

Johannes Bemmerer (beide

SV Dimbach), Markus Herkert

(FSV Hollenbach), Kevin Müller

(FV Wüstenrot), Alexander Jordan

(SG Bad Wimpfen), Lukas

Baumann (USA-Aufenthalt), Nicolai

Schiffmann (Studium), Ruben

Götz, Hannes Wegner,

Ralph Eurich, Steffen Pscheidl

(pausieren alle), Jens Ehmann

(TSG Öhringen II)

gesicherter Mittelfeldplatz

TSV Heimerdingen, TSV Crailsheim,

Spvgg Satteldorf

TSV Pfedelbach

TRAINER Martin Wöhrle (41)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Kevin Arnold (24), Sascha Arnold,

Patrick Bauer (20), Sead

Halilovic (30), Dennis Petrowski

(21)

Matthias Cebulla (22), Samuel

Helming (28), Marvin Hilkert

(23), Nico Hütter (25), Tim Lück

(21), Markus Schilling (32), Kevin

Schmidgall (25)

Michael Blondowski (30), Andreas

Cebulla (24), Robin Eberhardt

(26), Marco Gebert (26),

Matthias Rein (23), Jens Schmidgall

(25), Oliver Schöne (24),

Kaan Uzuner (21), Sergen Uzuner

(23), Robin Volkert (19), Andre

Wiedmann (29)

Julian Krämer (22), Marco Rehklau

(23)

Tim Lück (SG Müncheberg),

Nico Hütter, Kevin Schmidgall

(beide Bretzfeld/Verrenberg)

Simon Mödinger (TSV Ilshofen),

Michael Steigauf (Karriereende),

Besfort Isufi, Besmir

Isufi (beide TSG Öhringen II)

Klassenerhalt

Spvgg Gröningen-Satteldorf,

TSV Heimerdingen, Sportfreunde

Schwäbisch Hall

18 | 19

ein zumindest zu einem frühen

Zeitpunkt auseinandersetzen

konnte. Aber woran lag

es, dass es das Team in der vergangenen

Spielzeit nicht auf

die Reihe bekommen hat?

„Wir waren von den Einzelspielern

eigentlich gut besetzt“,

sagt Thorsten Schift, Manager

Sport bei den Sportfreunden.

„Aber die Zusammensetzung

hat nicht gepasst. Die Mannschaft

war nicht völlig zerstritten,

aber sie hat nicht als Einheit

zu 100 Prozent funktioniert“,

führt Schift weiter aus.

„Die Typen, bei denen man

das Gefühl hat, dass sie alles

herausholen wollen, waren

nicht da“, verdeutlicht auch

Sportfreunde-Trainer Petar

Kosturkov. „Wir haben ja oft

verloren, aber nach Niederlagen

muss man eben auch

selbstkritisch sein und sich verbessern

wollen“, sagt der bulgarische

Coach.

Kosturkov übernahm das

Team am zehnten Spieltag, als

das Team bereits abgeschlagen

auf dem letzten Platz

stand. Nach sieben Spielen

hatte sich der Verein von Slobodan

Pajic getrennt, der im

Jahr zuvor in der Relegation

noch den Klassenerhalt geschafft

hatte. Für zwei Spiele

stand interimsweise Jürgen

Kern an der Seitenlinie. Aber

auch der Trainerwechsel und

die Spielerverpflichtungen in

der Winterpause brachten

SSV Gaisbach

TRAINER Florian Megerle (31)

TOR

Pascal Hopf geht beruflich in

die USA. Foto: Ufuk Arslan

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Andreas Eberle (32), Tobias

Musch (20)

Marius Fichte (24), Nicolai

Janda (19), David Kalis (29), Philipp

Minder (21), Michael Schukraft

(27), Jonas Sterbenk (28),

Alexander Weidner (28)

Jonathan Baur (25), Nicolas

Baur (28), Michael Dechant

(24), Janik Koppenhöfer (21), Daniel

Stark, Moritz Stephan (25)

Kevin Alankus, Johannes Beez

(25), Kevin Gfrärer (23), Emre

Ipek, Pietro Palumbo (24)

Kevin Gfrärer (TSV Braunsbach),

Rico Megerle (SG Sindringen/

Ernsbach)

Felix Mayer (TSV Kupferzell), Anton

Becker, Arthur Reizer (beide

FV Künzelsau), Bjarne Böhm, Eddie

Bach (beide SGM Niedernhall/Weißbach),

Christoph

Schneider (SV Schluchtern), Dennis

Göller (pausiert)

Klassenerhalt

TSV Heimerdingen

nicht die Trendwende. Tim

Großberndt, im Winter vom

FSV Hollenbach gekommen,

verletzte sich in Rutesheim

schwer am Knie. Wegen seines

Kreuzbandrisses wird er auch

in dieser Saison wohl erst in

der Rückrunde zur Verfügung

stehen. Shelby Printemps (Optik

Rathenow) und Serhat Ayvaz

(Neckarsulmer Sport-

Union) haben die Haller bereits

wieder verlassen.

Printemps und Ayvaz sind aber

beileibe nicht die Einzigen, die

künftig nicht mehr für die

Sportfreunde auflaufen werden.

Ebenso nicht mehr da ist

beispielsweise Torjäger Serdal

Kocak (TSV Essingen), der

schon gegen Ende der letzten

Runde aussortiert wurde. Bei

seinem Sturmkollegen Pascal

Spfr. Schwäbisch Hall

TRAINER Petar Kosturkov (48)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

Yannik Hornberger (TuS Feuchtwangen),

Jürgen Kern (beendet

Trainerkarriere), Pascal Hopf

(pausiert, beruflich in die USA),

Adam Wilczynski (TSV Gaildorf),

Shelby Printemps (FSV Optik Rathenow),

Serdal Kocak (TSV Essingen),

Horst Beck (TSV Assamstadt),

Lamar Yarbrough

(TSV Ilshofen), Luca Kaufmann

(SSV Aalen), Serhat Ayvaz (Neckarsulmer

Sport-Union), Visar

Mustafa (TSG Waldstetten),

Alessio Bühler (Tura Untermünkheim)

TITEL-

FAVORITEN

Lukas Dambach (31), Yannic Aljoscha

Weiss (26)

Christian Baumann (22), Steffen

Engelhardt (26), Simon Glück

(19), Ali Gökdemir (26), Joshua

Voigt (20)

Tim Großberndt (20), Tobias Hornung

(18), Michael Leb (19), Daniel

Martin (22), Thomas Mickler

(19), Dominik Rauh (18), Nicola-Yannik

Sasso (27), Dominik

Schäfer (22), Selcuk Vural (18),

Yannik Winker (18)

Leon Hadun (19), Dennis Koch

(19), Boris Nzuzi (26), Jason Orzol

(17), Firat Kaya (23)

Christian Baumann, Tobias Hornung

(beide TSV Ilshofen), Nicola-Yannik

Sasso (TSG Öhringen),

Boris Nzuzi (FSV Hollenbach),

Yannik Winker, Leon Hadun,

Michael Leb, Thomas Mickler,

Dennis Koch, Jason Orzol,

Dominik Rauh (alle eigene A-Junioren),

Firat Kaya (TSV Kornburg)

schönen Fußball spielen

TSV Heimerdingen


Landesliga 1 Württemberg | TSG Öhringen | TSV Pfedelbach | SSV Gaisbach | Spfr. Schwäbisch Hall | Fanliebe

Hopf spielt die Lebensplanung

eine Rolle: Er geht aus beruflichen

Gründen in die USA. Routinier

Adam Wilczynski setzt

seine Karriere beim A-Ligisten

TSV Gaildorf fort. Luca Kaufmann

ist zum SSV Aalen zurückgekehrt.

Und im Juli wechselte

noch Lamar Yarbrough

zum Oberliga-Aufsteiger TSV

Ilshofen. „Wir haben bei den

neuen Spielern bewusst darauf

geachtet, dass sie Mentalitätsspieler

sind“, erklärt Thorsten

Schift.

Die richtige Einstellung und

den nötigen Biss soll zum Beispiel

Rückkehrer Nico Sasso

verkörpern, der in der Vorsaison

bei der TSG Öhringen gespielt

hat. Auch Boris Nzuzi

(FSV Hollenbach) weiß sich körperlich

durchzusetzen. Mit

Christian Baumann kommt ein

zweikampfstarker Abwehrspieler

aus Ilshofen, der schon

in der Jugend und bei den Aktiven

das Sportfreunde-Trikot

getragen hat. Diese drei Neuzugänge

gehören nun zu den

erfahrenen Spielern im Team,

zusammen mit Kapitän Ali

Gökdemir, Steffen Engelhardt

und Daniel Martin.

Der prägendste Schritt in diesem

Sommer ist das Hochziehen

der jungen Talente. Gleich

acht A-Jugendliche wollen die

Sportfreunde in diesem Jahr in

die erste Mannschaft einbauen.

Tobias Hornung

kommt aus der Jugend des TSV

Ilshofen. Mit Yannik Winker,

Leon Hadun, Michael Leb, Thomas

Mickler, Dennis Koch, Jason

Orzol und Dominic Rauh

STÜRMER KOMMT

– UND IST SCHON

WIEDER WEG

stoßen sieben Spieler aus der

eigenen Talentschmiede in

den Landesligakader. „Das Entscheidende

in dieser Saison

wird sein, wie schnell sich die

vielen Jungen an den Aktivenbereich

anpassen“, erklärt Trainer

Petar Kosturkov. „Natürlich

wird dies Zeit brauchen.

Ich gehe davon aus, dass wir in

der Rückrunde dann stärker

sein werden, wenn die Jungen

mehr Erfahrung haben.“

Völliges Neuland ist der Erwachsenenfußball

für manche

Talente aber nicht. Vor allem

Yannik Winker kam in der

Rückrunde der letzten Saison

zu vielen Spielminuten, auch

Dennis Koch stand da ab und

an auf dem Platz. „Was die Kaderplanung

betrifft muss man

festhalten, dass unser Altersdurchschnitt

jetzt bei 22 Jahren

liegt. Aber fünf Spieler haben

Oberligaerfahrung oder

höher und zwölf haben Verbandsligaerfahrung“,

zählt

Thorsten Schift auf. Daher

stimme das Gerüst der Mannschaft.

Ein weiterer wichtiger

Aspekt sei die Tatsache, dass

mehr als 70 Prozent der Spieler

bereits in der Jugend für die

Sportfreunde gespielt haben.

„Der Verein war immer am

stärksten, wenn er auf die eigene

Jugend gesetzt hat. Diesen

Weg haben wir eingeschlagen.

Wir müssen wieder mehr

selbst ausbilden“, so Schift.

Dass die Sportfreunde nun

konsequent ihre Werte vertreten

wollen, haben sie während

der Vorbereitung schon

gezeigt. Der Bulgare Georgi

Slavchev gehörte am Anfang

der Vorbereitung zum Kader.

Der junge Stürmer hat aber –

insbesondere außerhalb des

Platzes – nicht den Einsatz gezeigt,

den sich die Haller Verantwortlichen

vorstellen. „Wir

hatten klare Abmachungen.

Wenn jemand keinen Integrationswillen

zeigt, dann muss

man die Zusammenarbeit beenden“,

sagt Thorsten Schift.

Den Kaderplatz von Slavchev

hat Firat Kaya eingenommen.

Der fast gehörlose Fußballer

hat zuletzt beim TSV Kornburg

in der Landesliga Bayern

gespielt, die der Verbandsliga

Württemberg entspricht. Kaya

wohnt in Schwäbisch Hall und

hat auch für die Gehörlosennationalmannschaft

von Deutschland

und der Türkei gespielt.

Mehr Kampf, mehr Einsatz, so

soll das Haller Team in der Landesliga

agieren. Als Konkurrenten

sehen Kosturkov und

Schift vor allem die Hohenloher

Nachbarn aus Satteldorf

und Crailsheim an. Schift traut

auch Heimerdingen viel zu.

„Und normalerweise gibt es in

der Landesliga auch eine Überraschungsmannschaft“,

weiß

Schift. VIKTOR TASCHNER

Einfach

Karte

sperren.

Immer erreichbar:

Das Online-Service-Center

Ihrer Sparkasse.

Jetzt ausprobieren.

sparkasse-sha.de

Wenn‘s um Geld geht

s Sparkasse

Schwäbisch Hall

Crailsheim

SAISON 2018 | 2019


MIT LEIB UND SEELE EIN BORUSSE

Matthias Bach holt Camp nach Blaufelden und macht Praktikum in Fußballschule

Matthias Bach ist ein

ausgewiesener „Gladbach-Fan.

Diese

Liebe reicht schon weit zurück“,

berichtet der 46 Jahre

alte Blaufeldener und erinnert

sich an die Spielzeit 1994/95.

Damals machte er zum ersten

Mal mit seinem Bruder auf

dem altehrwürdigen Bökelberg

Station und war auch

beim Pokalfinale (3:0-Sieg gegen

Wolfsburg) live in Berlin

vor Ort.

Die 408 Kilometer zwischen

dem heimischen Blaufelden

und dem Borussia-Park hat

Bach inzwischen schon diverse

Male zurückgelegt. Dreimal

war er jetzt auch schon im Trainingslager

der Borussen am Tegernsee.

„Es ist sehr familiär

dort. Man ist sehr dicht an den

Leuten dran. Immer wieder

ein Erlebnis“, sagt der Postbeamte.

„Als Trainer hat es mir Lucien

Favre angetan. Hennes Weis-

408 KILOMETER

BIS IN DEN

BORUSSIA-PARK

weiler war vor meiner Zeit,

und unter den Spielern hat mir

Martin Dahlin besonders gefallen,

ein abgezockter Mittelstürmer.“

Bach hat als Kicker

„selber im Sturm begonnen

und ist dann immer weiter

nach hinten gewandert“, bekennt

er mit einem Lachen. Abgesehen

von einem Jahr in

Oberrot hat er stets für den

TSV Blaufelden gekickt.

In einer Saison fährt Matthias

Bach vielleicht zweimal gen

Westen, hat Verwandte in

Köln, wo er gut campieren

kann. Sohn Luke ist neun Jahre

alt und bekam vom Papa zu

Weihnachten 2015 einen Platz

im Gladbacher Fußballcamp

geschenkt. Bach junior und senior

hat’s gefallen – und im

März 2017 war der Termin für

ein externes Fußballcamp der

Borussen in Blaufelden fix.

Der Kontakt lief über Norman

Wittekopf (Bereichsleiter Fußballschule).

„Wir haben zwei

Sommer am Bach: Der Schweizer Nationaltorhüter Yann Sommer

ist Keeper des Bundesligisten Mönchengladbach – Lieblingsverein

von Matthias, Luke und Janina Bach aus Blaufelden. Foto: privat

Spielfelder bei uns. Darauf

können wir 60 Teilnehmer beherbergen

und anleiten.“ Die

erste Auflage hat Spaß gemacht.

Vom 6. bis 8. September

winkt schon die zweite.

Kinder im Alter von 6 bis 14

Jahren machen mit. Los geht

es morgens gegen 10 Uhr;

Schluss ist gegen 15.30 Uhr.

„Die Gladbacher waren mit

der Organisation sehr zufrieden.

Ich bin natürlich mit Herzblut

dabei, gebe alles, nehme

auch Urlaub dafür.“

Die Teilnehmer am Camp sind

keineswegs alle Borussen-

Fans. „Vielleicht 20 Prozent“,

schätzt Matthias Bach. „Und

die Kinder kommen auch nicht

alle aus Blaufelden, sondern

etwa auch aus Waldenburg

oder Künzelsau.“ Die Gladbacher

veranstalten gar nicht

viele externe Fußballcamps,

macht Bach deutlich. „Wenn

doch, aber auch schon mal in

Mexiko und Singapur.“

20 | 21

Mehr aus Spaß hat Matthias

Bach eines Tages ein wenig auf

der Homepage der Borussen

herumgesurft und dort unter

der Rubrik „Jobs“ eine Suchanfrage

für einen „Praktikanten

in der Fußballschule“ gefunden.

Eine Steilvorlage für den

Borussen-Fan aus Blaufelden.

„Das war natürlich genau

mein Ding“, gerät er beim Beschreiben

noch in Begeisterung.

In der zweiten Woche

der Osterferien wurde für ihn

dann ein Traum wahr. „Ich bin

in eine andere Welt eingetaucht.

Wir wurden komplett

eingekleidet. Als Springer und

am letzten Tag sogar als Co-

Trainer durfte ich beim Training

der U 9 mitmachen, war

an den Stadionführungen beteiligt,

habe die Kinder beim

Essen beaufsichtigt und vieles

mehr.“

Eine pickepackevolle Woche

voller neuer Eindrücke. „Wir

konnten uns auf dem Gelände

ganz selbstständig bewegen.

Die Jugendspieler haben einen

per Handschlag begrüßt.

Mit Ex-Bundesligakickern wie

Martin Stranzl oder Oliver Neuville,

die jetzt in der Jugendarbeit

tätig sind, kam man ganz

zwanglos ins Plaudern.“

Schließlich durfte Bach bei einem

Test der U 12, den die Borussen

gegen die Stuttgarter

Kickers 4:1 gewannen, als Co-

Trainer auf der Bank Platz nehmen

und vorher bei der Spielerversammlung

dabei sein.“

Matthias, genannt „Matte“,

Bach ist seit den beginnenden

2000er-Jahren auch freier Mitarbeiter

der HT-Sportredaktion

in Crailsheim. „Begonnen

habe ich mit den Vorschauen

auf die Kreisliga B3, damals

auch selber noch gekickt.“

Später hat er dann auch in der

Redaktion Berichte zu den

Spielen eintelefoniert. In letzter

Zeit ist er in dieser Hinsicht

etwas kürzergetreten, quasi

im Stand-by-Modus, nicht zuletzt

weil er auch bei seinem

Heimatverein als dritter Vorsitzender

und Jugendtrainer intensiv

eingebunden ist.

KLAUS HELMSTETTER

Mitarbeiter Sport

Die Sportredaktion des Hohenloher

Tagblatts könnte

ohne die vielen freien Mitarbeiter

und Vereinsberichterstatter

das Mammutprogramm

an den Wochenenden

nicht bewältigen. Neben

den fest angestellten Redakteuren

Klaus Helmstetter,

Ralf Mangold und Joachim

Mayershofer sowie den Volontären

Johannes Ihle und

Luca Schmidt kümmern sich

auch die „Freien“ Matthias

Bach, Willi Hermann, Alexander

Schreiber und Guido Seyerle

um die Texte über die lokalen

Kicker. Nicht zu vergessen

die unermüdlichen Fotografen

Ric Badal, Hans-Otto

Hettler, Werner Kurz, Helmut

Munzinger, Robert Stolz

und Bernd Wolf. Und natürlich

geht ein großer Dank an

all die fleißigen Berichterstatter

der einzelnen Vereine!


Fußball in Hohenlohe | Bezirksliga Hohenlohe | Überblick | VfR Altenmünster

DIE DREI UNANTASTBAREN

Wachbach, Sindringen und Obersontheim sind die klaren Favoriten in der Bezirksliga

Lange durfte der SV Wachbach

vom Aufstieg in die

Landesliga träumen:

Nach einer starken Bezirksligasaison,

in der der SVW im Titelrennen

nur aufgrund des

schlechteren Torverhältnisses

(59:20) das Nachsehen gegenüber

dem SSV Gaisbach (79:32)

hatte, schien die Landesliga

nach starken Auftritten in den

Relegationsspielen zum Greifen

nah. An der letzten Hürde

scheiterten die Wachbacher allerdings.

Gegen den Landesligisten

Pflugfelden verloren sie

1:2.

Mit nur einem Abgang gilt der

SV Wachbach in dieser Saison

als heißer Kandidat auf den Titelgewinn.

An der Spitze der

Bezirksliga Hohenlohe zeichnet

sich ein Dreikampf mit der

SG Sindringen/Ernsbach und

dem TSV Obersontheim ab,

die in der vergangenen Saison

ebenfalls haarscharf am Meisterschaftsgewinn

vorbeigeschrammt

sind.

SAISON 2018 | 2019

Mit Andrey Nagumanov (kam

vom Verbandsligisten TSV Ilshofen,

den er in die Oberliga

köpfte) hat Obersontheim einen

namhaften Spielertrainer

verpflichtet. Nagumanovs Qualitäten

als Fußballer sind unbestritten,

als Coach muss er sich

erst noch beweisen. Dennoch

zeigt diese Personalie: Der TSV

TORVERHÄLTNIS

ENTSCHEIDET

MEISTERSCHAFT

Obersontheim hat hohe Ambitionen.

Während die Titelanwärter

festzustehen scheinen, sieht es

im Rest des Feldes deutlich ausgeglichener

aus. Es ist kein Zufall,

dass viele Verantwortliche

von Bezirksligisten nur allzu

gerne darauf verweisen, dass

jeder jeden schlagen könne.

NEULINGE

WERDEN ES

SCHWER HABEN

Prognosen für das Tabellenmittelfeld

sind schwierig. Mit der

Tura Untermünkheim, dem

VfR Altenmünster und den

Sportfreunden Bühlerzell gibt

es zumindest drei Vereine, die

den Anspruch haben sollten,

erster Verfolger der drei Meisterschaftsanwärter

zu sein.

Gerade Bühlerzell sollte sich

mit sechs Neuzugängen im Vergleich

zum Vorjahr verstärk haben.

Untermünkheim war

schon im Vorjahr als Fünfter

„Best of the rest“. Bei Altenmünster

wird vieles davon abhängen,

wie schnell und wie

gut das junge, hungrige Team

funktionieren wird.

Für die Aufsteiger Markelsheim,

Mainhardt und Ilshofen

II kann das Saisonziel nur

Klassenerhalt heißen. Keiner

der Vereine kann sich auf seinen

starken Leistungen in der

Kreisliga ausruhen. Wie

schwer sich Neulinge in der Bezirksliga

tun können, zeigt das

Beispiel von Vorjahresaufsteiger

TSG Kirchberg. Mit 17

Punkten ist die TSG als Tabellenletzter

direkt wieder abgestiegen.

Neben Kirchberg

musste die SGM Taubertal/Röttingen

den Gang in die Kreisliga

antreten.

Der Abstiegskampf verspricht

spannend zu werden. Auch für

den – gut verstärkten – TSV Michelfeld,

der im Juni durch ein

3:1 im Elfmeterschießen gegen

Westheim die Klasse halten

konnte, und den TSV

Braunsbach (in der vergangenen

Saison Platz 13) kann die

Devise nur lauten, so schnell

wie möglich in sichere Fahrwasser

zu gelangen.

ALEXANDER SCHREIBER


ALTENMÜNSTER SETZT AUF JUGEND

Der VfR vollzieht einen Umbruch und geht selbstbewusst nach vorne

HINTEN VON LINKS

Dennis Sami, Florian Immel, Manuel Kober, Andreas

Laukenmann, Marc Fischer, Philipp Wandl,

Dave Paulo, Dennis Maric, Jan Rötlich, Marcel Faldum,

Sandi Planincic, Simon Horlacher

MITTE VON LINKS

Abdulahi Jawara, Felix Irsigler, Noah Hanzlik, Alexander

van den Broek, Abteilungsleiter Patrick

Lettenmaier, Torwarttrainer Nico Schiele, Trainer

Michael Schaffer, Spielertrainer Thomas Wenzel,

Betreuer Daniel Kunz, Jonathan Rück, Samuel

Bayerlein, Mirko Lettenmaier, Mansour Bah

VORNE VON LINKS

Andreas Hofmann, Nico Gleß, Jonas Burkert, Daniel

Horn, Toni Saric, Arthur Ebert, Kai Wiedmann,

Konstantin Gross, Moritz Grießhaber, Jonathan

Röck, Mohammad Ming Mosaibi, Lukas Hörner.

Es fehlen: Betreuerin Tara Lettenmaier, Betreuer

Florian Meiser, Laurin Zwerger, Saikou Ceesay,

Talip Colak, Kabir Faye, Saadat Husaini, Ilker

Naz, Rafael Nufer, Oliver Piechulla, Oliver Purtscher,

Kadir Sami, Marc Schäfer

Der VfR Altenmünster

richtet den Blick optimistisch

nach vorne. In

der Vergangenheit war der

VfR ein Dauergast im Tabellenmittelfeld

der Bezirksliga Hohenlohe.

Die Saison 2017/18

schlossen die Grün-Weißen

auf dem achten Rang ab.

„Nach der Vorrunde wäre ein

Platz weiter vorne drin gewesen.

Im Großen und Ganzen

bin ich aber mit Platz 8 zufrieden“,

sagt Patrick Lettenmaier,

Leiter der Abteilung

Fußball und VfR-Stürmer.

Nun haben sich die Verantwortlichen

für einen Umbruch

entschieden. „Der wäre früher

oder später sowieso gekommen“,

sagt Lettenmaier. Eine

ganze Batterie von U-19-Spielern

hat Altenmünster in der

Sommerpause verpflichtet

und den Kader somit deutlich

verjüngt. Co-Trainer Michael

Schaffer kennt einige von ihnen

noch aus seiner Zeit als

DFB-Stützpunkttrainer. Mit 31

Jahren ist Lettenmaier der einzige

Akteur in der Mannschaft,

der die 30-Jahre-Marke

überschreitet. „Das spricht für

unseren Kader“, sagt er.

Nach der Verpflichtung des

Trainer-Duos Thomas Wenzel

und Michael Schaffer 2017 ist

die Neustrukturierung des Kaders

der nächste wichtige

Schritt in der Weichenstellung

des Vereins für die Zukunft.

Mit Manuel Munz, Sascha

Tremmel und Andreas Fuchs

haben drei gestandene Akteure

den Verein verlassen.

„Andreas Fuchs war jahrelang

Stammspieler auf der Außenbahn.

Er wird schwer zu ersetzen

sein, aber wir können das

kompensieren“, zeigt sich Lettenmaier

zuversichtlich.

Der Entschluss, auf junge Spieler

zu setzen, war auch das Ergebnis

des schwachen Abschneidens

der zweiten Mannschaft

in der Kreisliga B3 (Tabellenplatz

15). „Der Kader in

ALTENMÜNSTER

SCHIELT AUF

DIE TOP 5

22 | 23

beiden Mannschaften war einfach

zu dünn. Jetzt sind wir

breiter aufgestellt.“

Lettenmaier hat große Erwartungen

an die jungen Akteure

in den Reihen des VfR. „Wir haben

jetzt einen Konkurrenzkampf

– das ist gut im Fußball.“

Die Nachwuchskicker

sind mehr als nur Statisten, sie

sollen schon in dieser Saison

eine Rolle in der Bezirksliga

spielen. „Noah Hanzlik (19,

kam von der Spvgg Satteldorf

II, Anm. d. Red.) etwa ist

für sein Alter schon unheimlich

weit, hat einen tollen Charakter“,

lobt Lettenmaier.

Platz 8 aus dem Vorjahr

möchte Altenmünster in dieser

Saison übertreffen. „Wir

schielen auf die Top 5“, so Lettenmaier.

Er sieht den VfR im

erweiterten Kreis nach den

drei Top-Favoriten Sindringen,

Wachbach und Obersontheim.

„In dieser Liga kann jeder jeden

schlagen. Ich denke aber,

dass diese drei Vereine den Titel

unter sich ausmachen werden.“

Das Wort Landesliga nimmt

beim VfR also vorerst niemand

in den Mund. Zu ungewiss ist,

wie sich die neue Mannschaft

präsentieren wird. Der Umbruch

in der Sommerpause ist

ein Langzeitprojekt. „Der VfR

Altenmünster ist für die Zukunft

sehr gut aufgestellt“,

sagt Lettenmaier stolz.

Auf längere Sicht könnte der

Aufstieg in die Landesliga allerdings

ein Thema sein. „Viel

wird davon abhängen, wie

diese Saison verläuft. Es kann

sein, dass der Umbruch schon

jetzt Früchte trägt, vielleicht

brauchen wir aber auch noch

etwas Zeit.“

lex

VfR Altenmünster

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Thomas Wenzel (29), Michael

Schaffer (36)

Arthur Ebert (19), Kai Wiedmann

(22)

Samuel Bayerlein (21), Marc Fischer,

Andreas Hofmann (29),

Saadat Hussaini (18), Manuel

Kober (22), Dennis Maric (20),

Sandi Planincic (28), Andreas

Roll (37), Jonathan Rück, Philipp

Wandl (18), Thomas Wenzel

(29)

Jonas Burkert (25), Marcel Faldum

(19), Nico Gleß (27), Moritz

Griesshaber (19), Konstantin

Gross (23), Noah Hanzlik (19),

Daniel Horn (27), David Paulo,

Dennis Sami (21), Toni Saric,

Marc Schäfer (25), Alexander

van den Broek (17), Laurin Zwerger

Florian Immel (23), Patrick Lettenmaier

(31), Mohammad Mosaibi

(19), Oliver Piechulla, Oliver

Purtscher (19), Jonathan

Röck, Jan Rötlich (25)

Laurin Zwerger, Jonathan Röck

(beide SV Ingersheim), Noah

Hanzlik, Oliver Purtscher, Philipp

Wandl (alle Spvgg Gröningen-Satteldorf

II), David Paulo

(FSV Hollenbach), Arthur Ebert

(TSV Ilshofen II)

Sascha Tremmel, Achim Ries

(beide SSV Stimpfach), Manuel

Munz, Georg Spötta, Simon Jag,

Adrian Rößler (alle FC Honhardt),

Janis Baumann (Spvgg

Gröningen-Satteldorf), Dominic

Hohenstein (VfB Jagstheim), Andreas

Fuchs (TSV Crailsheim), Julian

Kirchherr (TSV Goldbach)

besser als letzte Saison

TSV Obersontheim, SV Wachbach


Bezirksliga Hohenlohe | TSV Ilshofen II | TSV Dünsbach

ENDLICH OBEN

TSV Ilshofen II geht mit junger Mannschaft in seine erste Bezirksliga-Saison

HINTEN VON LINKS

Stefan Freimüller, Muhammed Ali Turac, Mario

Gehring, Janik Pfeiffer, Cedrik Krämer, Benjamin

Hanselmann, Jan Götzelmann, Lukas Bauer, André

Agostini

MITTE VON LINKS

Lukas Pertosa, Peter Maas, Daniel Schwarz, Sven

Weidenbacher (Physiotherapeut), Stephan Lengersdorf

(Teammanager), Dario Caeiro (Vorsitzender

Fußball Herren), Roland Janda (Co-Trainer),

Joachim Pfeifer (Trainer), Markus Hörger, Jonas

Renoth, Sascha Utz

VORNE VON LINKS

Toni Thoi, Claudio Gahm, Kevin Weber, Cem

Mutlu, Stefan Zügel, Benjamin Hoffmann, Tobias

Binder, Patrick Jäger, Marcel Wurmthaler

Joachim Pfeifer neigt selten

zu emotional aufgeladenen

Worten. Doch als der

Trainer vom Bühlertalturnier

TSV Ilshofen II

TRAINER

Joachim Pfeifer

TOR Dominik Horst (24)

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Lukas Bauer (22), Tobias Binder

(20), Claudio Gahm (19), Jonas

Halder (26), Patrick Jäger (26),

Cedrik Krämer (19), Muhammed

Ali Turac (24), Marcel Wurmthaler

(34)

Marc Feinauer (19), Lars Fischer

(19), Stefan Freimüller (24), Mario

Gehring (19), Jan Götzelmann

(22), Markus Hörger (22),

Florian Maas (21), Peter Maas

(24)

Benjamin Hoffmann (26), Patrick

Lucic (19), Janik Pfeiffer

(19)

Florian Maas (TSV Ilshofen)

Arthur Ebert (VfR Altenmünster),

Andreas Richter, Mario Bubeck

(beide Karriereende), Robert

Spangenberg (pausiert), Fabian

Halder (TV Oeffingen),

Marco Ludwig (TSV Hessental)

Klassenerhalt

SAISON 2018 | 2019

TSV Obersontheim, Wachbach

2018 spricht, da hört man ein

Lachen in seiner Stimme. „Das

war richtig schöner Fußball

von meiner Mannschaft. Da ist

mir das Herz aufgegangen“,

sagt der Trainer der zweiten

Mannschaft des TSV Ilshofen.

Das Team kann nicht nur schön

spielen, sondern auch erfolgreich:

Es gewann das Bühlertalturnier

und – weit wichtiger –

wurde in der vergangenen

Runde Meister in der Kreisliga

A2. „Wir hatten einen genialen

Auftakt mit dem 3:0 in

Vellberg und dem 9:0 gegen

Satteldorf II“, blickt Pfeifer zurück.

Und während in der Rückrunde

der Saison zuvor der

TSV Ilshofen II in eine kleine

Negativspirale gerutscht war,

zog die Mannschaft diesmal

durch. „Wir hatten zwar wieder

eine Schwächephase, haben

aber diesmal die Spiele gewonnen.

Das war auch nötig,

weil Gerabronn uns ständig

auf den Fersen war.“ Am Saisonende

hatte der TSV Ilshofen

II 105 Tore geschossen und

neun Punkte Vorsprung auf

Gerabronn. Nach zwei dritten

Plätzen zuvor gelang der ersehnte

Schritt in Richtung Bezirksliga.

Nun aber wird der jungen

Mannschaft ein anderer, härterer

Wind ins Gesicht wehen.

„Der Aufstieg ist nicht das

Ziel“, meint Joachim Pfeifer –

VERWANDTE

KOMMEN ZUM

SPORTPLATZ

und das ironisch. „Wir hatten

einen großen Umbruch.“ Erfahrene

Spieler wie Mario Bubeck

oder Andreas Richter haben

ihre Karrieren beendet.

Dafür sind acht Spieler aus der

eigenen A-Jugend nachgerückt.

„Sechs davon mit Startelfoption“,

unterstreicht Joachim

Pfeifer. „Hier könnte was

entstehen“, versucht er sich als

Orakel.

Dafür allerdings muss die

Mannschaft auch zu Beginn

der Runde schon den einen

oder anderen Punkt einfahren,

um nicht sofort hinten

drin zu stehen. „Viele Aufsteiger

gehen sofort wieder runter.“

Das soll Joachim Pfeifers

Team nicht passieren. Zu Beginn

geht es allerdings zum

TSV Hessental, einer erfahrenen

Bezirksliga-Mannschaft.

Um das angestrebte Ziel Klassenerhalt

zu erreichen, hofft

der TSV Ilshofen II auch auf die

Unterstützung der Zuschauer.

„In der zweiten Mannschaft

spielen ja fast alle von hier. Da

kommen die Verwandten zum

Sportplatz rübergelaufen. Es

ist schon eine andere Identifikation

zu spüren.“

Dass er Hilfe „von oben“, also

von der ersten Mannschaft, bekommt,

glaubt Pfeifer nicht.

Dazu sei der Sprung von Oberzu

Bezirksliga zu groß. ruf


DÜNSBACH STAPELT TIEF

Den TSV plagen Verletzungen – Seinen Topstürmer hat der Verein halten können

HINTEN VON LINKS

Felix Schaffert, Marc Siegel, Jonathan Heynold,

Lars Baumann, Benjamin Walch, Daniel Gronbach,

Manuel Küstner, Lutz Megerle (Abteilungsleiter),

Patrik Otterbach

MITTE VON LINKS

Jens Reichenbach (Trainer), Tilman Naundorf (Trainer),

Frederik Heynold, Dominik Schaffert, Florian

Spang, Björn Fischer, Florian Grahm, Philip Schaffert,

Mario Guttknecht (Trainer)

VORNE VON LINKS

Dennis Ebinger, Dominik Grießmayr, Kevin Ternes,

Mirco Kurz, Jens Kostan, Tobias Lehmann, Manuel

Kappes, Alexander Küßner (Abteilungsleiter)

Ich hätte gerne andere

Ziele gesetzt, aber bei unserem

dünnen Kader und

den Verletzten muss ich realistisch

bleiben“, sagt Tilman

Naundorf nüchtern. Der

33-Jährige steht vor seiner

zweiten Saison als Spielertrainer

des TSV Dünsbach. Auf die

vordersten Tabellenränge

schielt Dünsbach nicht einmal.

Die sind, wenn es nach Naundorf

geht, sowieso für Sindringen,

Wachbach und Obersontheim

reserviert. Stattdessen

richtet sich der Blick der Dünsbacher

auf die untere Tabellenhälfte.

„Nichts mit dem Abstieg

zu tun haben“ – so lautet

Naumanns Zielsetzung für die

kommende Runde.

In der Vorbereitung auf die

neue Saison haben sich mit Florian

Spang (Mittelfußbruch)

und Manuel Küstner (Bruch

des großen Zehs) zwei Stammspieler

verletzt. Beide fehlen

dem TSV wohl mindestens bis

Ende September. Ausfälle, die

schmerzen: „Wenn alle fit wären,

könnten wir auf das vordere

Tabellendrittel hoffen.

Wir sind schon gebeutelt“, bedauert

Naundorf.

Ersatztorhüter Otto Bauer ist

der einzige Spielerabgang der

Dünsbacher in diesem Sommer,

er ist zum FC Billingsbach

RICHTIGE

BALANCE

FINDEN

24 | 25

gewechselt. Die Neuzugänge

Tobias Lehmann und Mirko

Kurz sollen seinen Weggang

kompensieren und sicherstellen,

dass sowohl in der Bezirksliga-

als auch in der Kreisliga-

Mannschaft auf der Torhüterposition

keine Not am Mann

aufkommt.

Sieht man von den beiden Verletzten

ab, ist Tilman Naundorf

mit dem Verlauf der Vorbereitung

zufrieden. „Wir haben

eine eingespielte Mannschaft,

die Jungs setzen mittlerweile

um, was wir seit einem

Jahr trainiert haben.“

Auch in dieser Saison dürfte

Dünsbach zu den offensivstärksten

Teams in der Bezirksliga

zählen. „Wir haben unsere

Qualität nach vorne und

sind unangenehm zu verteidigen“,

sagt Naundorf. Ein potenzielles

Sorgenkind bleibt

hingegen die Abwehrarbeit.

64-mal hat es in der vergangenen

Saison im Tor der Dünsbacher

eingeschlagen. Zu oft,

wenn es nach Naundorf geht.

„Es wird wichtig sein, die richtige

Balance zu finden. Wir haben

gezeigt, dass wir verteidigen

können. Allerdings hatten

wir auch immer wieder Spiele,

in denen wir völlig unnötig

fünf oder sechs Gegentore kassiert

haben."

Der Klassenerhalt sollte für die

Dünsbacher trotz der Verletzungen

machbar sein. Auch,

weil der Verein Frederik Heynold

halten konnte. Der

24-Jährige war in der vergangenen

Saison mit 20 Toren

Dünsbachs erfolgreichster Angreifer.

„Einige Vereine aus

der Landes- oder sogar Verbandsliga

hätten ihn wohl

gerne verpflichtet. Frederik

hat einen tollen Charakter, Respekt

vor ihm. Er weiß, dass er

in Dünsbach ein gutes Umfeld

hat und hatte dementsprechend

auch keine Wechselgedanken“,

so Naumann über seinen

Schützling, den er als „einen

der Top-Spieler in der Bezirksliga

Hohenlohe“ bezeichnet.

Von dem Potenzial seiner

Mannschaft bleibt Naumann

überzeugt. „Wir können in jedem

Spiel jeden Gegner schlagen.“

Kaum haben diese

Worte seine Lippen verlassen,

fügt er schmunzelnd hinzu:

„Wir können aber auch gegen

jeden Gegner verlieren.“ Der

TSV bleibt in dieser Saison eine

Wundertüte.

lex

TSV Dünsbach

TRAINER Tilman Naundorf (33)

TOR Jens Kostan (20)

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Lars Baumann (19), Björn Fischer

(27), Mario Guttknecht

(33), Alexander Küssner (26),

Manuel Küstner (24), Lutz Megerle

(26), Tim Nowak, Patrik Otterbach,

Dominik Schaffert (21)

Dennis Ebinger (31), Dominik

Grießmayr (20), Daniel Gronbach

(26), Luca Gronbach (23),

Jonathan Heynold (26), Tilman

Naundorf (33), Philip Schaffert

(21), Florian Spang (25)

Florian Grahm (23), Frederik

Heynold (24), Manuel Kappes

(24)

keine

Otto Bauer (FC Billingsbach)

Mittelfeldplatz

TSV Obersontheim


Bezirksliga Hohenlohe | Spielplan | Kader

TSV Michelfeld

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Matthias Haag (30), Nico Nierichlo

(28)

Daniel Bareither (37), Marc Göltenboth

Merlin Diehm (26), Nils Göltenboth

(19), Matthias Haag (30),

Sascha Hennefarth (30), Philipp

Kaul (22), Lukas Knapp (20), Jannick

Pfisterer (28), Andreas

Probst (28), Jan Schumacher

(28), David Uhrhan (25)

Raphael Blömer (28), Fabian

Fritz (18), Benjamin Haag (19),

Maximilian Hille (28), Manuel

Huber (18), Jonas Jaeschke (26),

Elias Knapp (18), Michael Lehmann

(26), Dominik Malossek

(23), Dennis Scherer (27), Stefan

Schmieg (26), Kevin Weis (26),

Jonas Wieland

Efdal Balaban (28), Jonathan

Bingel, Luca Gebert (18), Maximilian

Haas (20), Nico Maas

(18), Michael Trumpp (33)

Nico Nierichlo (Hollenbach), Maximilian

Hille, Andreas Probst

(beide Braunsbach), Philipp

Kaul (Amöneburg/Kostheim),

Dominik Malossek (Mastbruch)

Timo Seeger, Marcel Schacher

(Bibersfeld), Niklas Funk (Wüstenrot),

Marian Föll (Hessental)

einstelliger Tabellenplatz

Wachbach, Obersontheim

Freitag, 24. August, 19.30 Uhr (R: 10. März)

TSV Michelfeld – SGM Niedernhall/Weißbach

Sonntag, 26. August, 15 Uhr

Tura Untermünkheim – SV Wachbach

TSV Dünsbach – TSV Neuenstein

Sportfreunde DJK Bühlerzell – VfR Altenmünster

SGM Markelsheim/Elpersheim – SV Mulfingen

TSV Hessental – TSV Ilshofen II

SG Sindringen/Ernsbach – TSV Obersontheim

VfL Mainhardt – TSV Braunsbach

Sonntag, 2. September, 15 Uhr (R: 17. März)

TSV Braunsbach – TSV Hessental

Obersontheim – SGM Markelsheim/Elpersheim

SV Wachbach – Sportfreunde DJK Bühlerzell

TSV Ilshofen II – TSV Dünsbach

SV Mulfingen – TSV Michelfeld

VfR Altenmünster – VfL Mainhardt

TSV Neuenstein – SG Sindringen/Ernsbach

Niedernhall/Weißbach – Tura Untermünkheim

Samstag, 8. Sept., 15.30 Uhr (R: 24. März)

SG Sindringen/Ernsbach – TSV Ilshofen II

SV Mulfingen – SGM Niedernhall/Weißbach

Sonntag, 9. September, 15 Uhr

TSV Hessental – VfR Altenmünster

TSV Michelfeld – TSV Obersontheim

VfL Mainhardt – SV Wachbach

Tura Untermünkheim – Sportfreunde Bühlerzell

TSV Dünsbach – TSV Braunsbach

SGM Markelsheim/Elpersheim – TSV Neuenstein

Freitag, 14. Sept., 18.30 Uhr (R: 31. März)

TSV Ilshofen II – SGM Markelsheim/Elpersheim

VfR Altenmünster – TSV Dünsbach

Sonntag, 16. September, 15 Uhr

SV Mulfingen – Tura Untermünkheim

TSV Neuenstein – TSV Michelfeld

Sportfreunde DJK Bühlerzell – VfL Mainhardt

TSV Braunsbach – SG Sindringen/Ernsbach

TSV Obersontheim – SGM Niedernhall/Weißbach

SV Wachbach – TSV Hessental

Sonntag, 23. September, 15 Uhr (R: 7. April)

Tura Untermünkheim – VfL Mainhardt

TSV Dünsbach – SV Wachbach

SGM Niedernhall/Weißbach – TSV Neuenstein

SAISON 2018 | 2019

Spfr. Bühlerzell

TRAINER Michael Hannemann (37)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Christopher Ammon (27), Markus

Weiss (23)

Simon Beißwenger (23), Patrick

De Gruyter (24), Matthias Gronbach

(29), Nico Hägele (21), Simon

Köger (29), Philipp Krupp

(28), Dominik Stöcker (24), Amadeus

Trittner (22)

Marvin Biehlmaier (21), Tobias

Häußler (25), Rafael Lopez (26),

Kevin Maintok (23), Uwe

Schuch (28), Andreas Stein (26),

Christian Stein (28)

Johannes Nübel (28), Anthony

Riek (35), Maximilian Schwarz

(22), Marco Wengert (23)

Andreas Stein (Sulzbach-Laufen),

Patrick De Gruyter, Dominik

Stöcker (beide Rosenberg),

Fabian Zühlke (Bühlerzell II), Rafael

Lopez (TSV Crailsheim)

Arthur Hild (Spfr. DJK Bühlerzell

II), Mike Dörr (Karriereende)

mehr als 45 Punkte holen

TSV Obersontheim

SV Mulfingen

TRAINER Thomas Binder (36)

TOR

SGM Niedernhall/Weißbach

TRAINER Klaus Heinle (54)

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

TOR Jonas Foss (25), Hannes Kerl (26), Max Wassmer (22)

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITELFAVORITEN

Fabian Lanig (28), Benedikt Täger

(25)

Chris Bauer (25), Fabian Beez

(20), Bernhard Diemer (32), Florian

Käpplinger (20), Daniel

Kempf (25), Thilo Kempf (18),

Tim Schneider (29)

Jochen Beez (26), Thomas Binder

(36), Michael Haag (33), Nicola

Kutirov (18), Johannes Müller

(27), Daniel Popa (38), Nico

Riedel (19), Florian Schellmann

(19), Alexander Wolf (29)

Felix Beck (32), Martin Burkert

(24), Daniel Eckart (27), Tizian

Krämer (20), Christoph Müller

(30), Marian Riegler (23)

Martin Burkert (Mulfingen II), Nicola

Kutirov (Niederstetten),

Thilo Kempf (eigene Jugend)

Michael Lieb (Gommersdorf II),

Torsten Ehrler (Mulfingen II),

Ousman Gaye (Nagelsberg), Daniel

Rettenmeier (pausiert)

Klassenerhalt

Wachbach, TSV Obersontheim

Sinan Akin (22), Ralf Beck (21), Laurits Braun (23), Luca Heinle (22), Marco Hornung

(30), Max Kerl (24), Fabian Zurmühl (24)

Eddie Bach (20), Yannik Braun (24), Dominik Ehrler (23), Julian Feuerle (24), Daniel

Grubmüller (27), Julian Hirn (24), Benjamin Kilian (19), Moritz Kilian (19), Jannik Lorenz

(22), Friedrich-Philipp Messerschmidt (20), Andre Ostermaier (30), Dominik

Preyer (19), Marco Rüttgers (28), Marius Schmitt (19), Mika Schweigert (20), Niko

Tassioudis (23), Pascal Tittl (28), Jannis Weisler (18)

Ismael Jomma Alqabat (27), Bjarne Böhm (20), Marvin Feuerle (21), Kim Foss (25),

Marco Klappenecker (30), Ioannis Tsingas (24)

Bjarne Böhm, Eddie Bach (beide SSV Gaisbach), Marco Hornung (FSV Hollenbach II)

Sven Brauckmann, Sebastian Köhler, Steffen Megerle, Patrick Strandt, Lenz Kuhnle,

Christian Grüb (alle zweite Mannschaft), Philipp Kuhnle (pausiert)

frühzeitiger Klassenerhalt

SG Sindringen/Ernsbach, SV Wachbach

SGM Markelsheim/Elpersheim – TSV Braunsbach

TSV Hessental – Sportfreunde DJK Bühlerzell

TSV Michelfeld – TSV Ilshofen II

SG Sindringen/Ernsbach – VfR Altenmünster

TSV Obersontheim – SV Mulfingen

Sonntag, 30. Sept., 15 Uhr (R: 13./14. April)

TSV Braunsbach – TSV Michelfeld

TSV Obersontheim – Tura Untermünkheim

SV Wachbach – SG Sindringen/Ernsbach

TSV Ilshofen II – SGM Niedernhall/Weißbach

VfL Mainhardt – TSV Hessental

VfR Altenmünster – SGM Markelsheim/Elpersheim

TSV Neuenstein – SV Mulfingen

Sportfreunde DJK Bühlerzell – TSV Dünsbach

Mittwoch, 3. Okt., 15 Uhr (R: 18./20. April)

TSV Obersontheim – TSV Neuenstein

TSV Michelfeld – VfR Altenmünster

SG Sindringen/Ernsbach – Sportfreunde Bühlerzell

SV Mulfingen – TSV Ilshofen II

Tura Untermünkheim – TSV Hessental

TSV Dünsbach – VfL Mainhardt

SGM Niedernhall/Weißbach – TSV Braunsbach

SGM Markelsheim/Elpersheim – SV Wachbach

Samstag, 6. Oktober, 15.30 Uhr (R: 22. April)

TSV Hessental – TSV Dünsbach

Sonntag, 7. Oktober, 15 Uhr

TSV Ilshofen II – TSV Obersontheim

VfL Mainhardt – SG Sindringen/Ernsbach

VfR Altenmünster – SGM Niedernhall/Weißbach

TSV Neuenstein – Tura Untermünkheim

Bühlerzell – SGM Markelsheim/Elpersheim

TSV Braunsbach – SV Mulfingen

SV Wachbach – TSV Michelfeld

Samstag, 13. Okt., 15.30 Uhr (R: 27./28. April)

SGM Niedernhall/Weißbach – SV Wachbach

Samstag, 13. Oktober, 16 Uhr

SG Sindringen/Ernsbach – TSV Hessental

Sonntag, 14. Oktober, 15 Uhr (R: 27/28. April)

Tura Untermünkheim – TSV Dünsbach

TSV Neuenstein – TSV Ilshofen II

SGM Markelsheim/Elpersheim – VfL Mainhardt

TSV Obersontheim – TSV Braunsbach

TSV Michelfeld – Sportfreunde DJK Bühlerzell

SV Mulfingen – VfR Altenmünster

Samstag, 20. Oktober, 15 Uhr (R: 5. Mai)

VfL Mainhardt – TSV Michelfeld

Sonntag, 21. Oktober, 15 Uhr

TSV Braunsbach – TSV Neuenstein

TSV Hessental – SGM Markelsheim/Elpersheim

SV Wachbach – SV Mulfingen

TSV Ilshofen II – Tura Untermünkheim

VfR Altenmünster – TSV Obersontheim

TSV Dünsbach – SG Sindringen/Ernsbach

Sportfreunde Bühlerzell – Niedernhall/Weißbach

Markelsheim/Elpersh.

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Marco Reuß

Till Benkert, Joshua Gröner (25),

Patrick Hopf (25), Bernd Nagel

(47)

Jonathan Bean (25), Tim Bender

(27), Henrik Betz (20), Michael

Glatz (22), Felix Jäckel (28), Kevin

Kemmer, Johannes Kübler

(32), Marc-Andre Metzger (24),

Yannik Stein (21), Nikola Tesanovic

(20), Christopher Vogt (31)

Maximilian Beck (25), Carsten

Kühweg (27), Felix Kühweg, Kevin

Lang, Jochen Michler (29),

Thomas Molitor (27), Julian

Popp (20), Leonard Popp (20),

Axel Schmidt (28), Marijan Stankovic

(23)

Artur Anders (28), Erich Balles,

Artjom Roman (28), Domenik

Wischke (20)

Tim Bender (Gommersdorf), Jonathan

Bean (Distelhausen), Nikola

Tesanovic (Gerlachsheim),

Marijan Stankovic (Löffelstelzen/Bad

Mergentheim), Bernd

Nagel (Taubertal/Röttingen)

Kai Britsche, Heiko Model (pausieren

beide)

Klassenerhalt

SV Wachbach, Obersontheim

Sonntag, 28. Oktober, 15 Uhr (R: 12. Mai)

TSV Obersontheim – SV Wachbach

TSV Michelfeld – TSV Hessental

TSV Ilshofen II – TSV Braunsbach

SV Mulfingen – Sportfreunde DJK Bühlerzell

Tura Untermünkheim – SG Sindringen/Ernsbach

TSV Neuenstein – VfR Altenmünster

SGM Niedernhall/Weißbach – VfL Mainhardt

SGM Markelsheim/Elpersheim – TSV Dünsbach

Sonntag, 4. November, 15 Uhr (R: 19. Mai)

Sindringen/Ernsbach – Markelsheim/Elpersheim

VfL Mainhardt – SV Mulfingen

VfR Altenmünster – TSV Ilshofen II

TSV Dünsbach – TSV Michelfeld

Sportfreunde DJK Bühlerzell – TSV Obersontheim

TSV Braunsbach – Tura Untermünkheim

TSV Hessental – SGM Niedernhall/Weißbach

SV Wachbach – TSV Neuenstein

Freitag, 9. November, 19.30 Uhr (R: 26. Mai)

TSV Michelfeld – SG Sindringen/Ernsbach

Sonntag, 11. November, 15 Uhr

Untermünkheim – SGM Markelsheim/Elpersheim

TSV Neuenstein – Sportfreunde DJK Bühlerzell

SGM Niedernhall/Weißbach – TSV Dünsbach

TSV Braunsbach – VfR Altenmünster

TSV Obersontheim – VfL Mainhardt

TSV Ilshofen II – SV Wachbach

SV Mulfingen – TSV Hessental

Samstag, 17. November, 14.30 Uhr (R: 2. Juni)

SG Sindringen/Ernsbach – Niedernhall/Weißbach

Sonntag, 18. November, 15 Uhr

SGM Markelsheim/Elpersheim – TSV Michelfeld

TSV Hessental – TSV Obersontheim

SV Wachbach – TSV Braunsbach

VfL Mainhardt – TSV Neuenstein

Tura Untermünkheim – VfR Altenmünster

TSV Dünsbach – SV Mulfingen

TSV Ilshofen II – Sportfreunde DJK Bühlerzell

Samstag, 24. November, 15.30 Uhr (R: 8. Juni)

TSV Neuenstein – TSV Hessental (14.30 Uhr)

TSV Obersontheim – TSV Dünsbach

TSV Michelfeld – Tura Untermünkheim

TSV Ilshofen II – VfL Mainhardt

SV Mulfingen – SG Sindringen/Ernsbach

VfR Altenmünster – SV Wachbach

Niedernhall/Weißbach – Markelsheim/Elpersheim

TSV Braunsbach – Sportfreunde DJK Bühlerzell


SV Wachbach

TSV Neuenstein

VfL Mainhardt

TSV Obersontheim

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

Arben Kaludra (41), Tobias

Botsch (27)

Jannik Hadamek (24), Marcus

Striffler (22), Michael Zach (32)

Benedikt Dörner (21), Felix Ettwein

(25), Ruben Hahn (24),

Marvin Huppmann (20), Patrick

Rothenfehls (20), Lukas Schmitt

(19), Nico Thissen (22), Philipp

Volkert (23)

Bernd Botsch (24), Tobias

Botsch (27), Florian Dörner (29),

Fabian Hofmann (32), Vasile

Jambu (34), Philipp Kaufmann

(21), Simon Kißling (26), Christopher

Limbrunner (26), Jakob

Scheidel (20), Florian Schlund

(26), Jan Thomas (25)

Manuel Gerner (29), Felix Gutsche

(20), Sebastian Kißling

(22), Jonas Luger (24), Jannik

Ruck (22), Marco Schmieg (27),

Christoph Tremmel (34)

Marco Schmieg (TSV Dörzbach/

Klepsau), Lukas Schmitt (eigene

Jugend)

Fabian Raupp (SG Eldingen)

TRAINER Karlheinz Pfeiffer (53)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

Benedikt Dietrich, Tobias Rimner

(29), Benjamin Roth (26)

Sven Blumenstock (36), Matthias

Dietrich (29), Jimmy Groß

(27), Dominik Müller (31), Lucas

Sanwald (22), Manuel Schwarz

(21), Alexander Steegmüller

(28), Michael Strecker (28)

Stefan Hessenauer (29), Tobias

Hoffmann (31), Michael Kern,

Luca Megerle (22), Jonas Müller

(28), Denis Sailer (31), Christian

Thomitzni (22)

Marvin Gebhardt (21), Florian

Langer, Deniz Sahin (21), Roman

Schreiweis (24)

Marvin Gebhardt (TSV Untersteinbach),

Benedict Braun, Patrice

Gerlach, Michael Sickinger

(alle TSV Neuenstein II)

Philipp Lay (SG Sindringen/Ernsbach),

Silvio Cacarrone (pausiert),

Janez Tiselj, Mantas Baitis,

Sebastian Herrmann, Asim

Bajrakatri, Kevin Veyel (alle TSV

Neuenstein II)

TRAINER Wolfgang Walz (50)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

Heiko Feucht (32), Kai Schlauch

(20)

Valmir Bekaj (24), Marco Burberg

(23), Markus Ehnle (24),

Philipp Hägele (25), Stefan Löffelhardt

(30), Jonathan Schweizer

(26), Max Truckenmüller

(21), Paul Voland (22), Alex Walter

(21), Jonas Wohlschläger

(18)

Manuel Braun (22), Angelo Callerame

(20), Julian Herrmann

(28), Vincent Latiano (21), Pascal

Rudolph (28), Marko Schaffroth

(20), Michael Schaffroth

(22), Fabian Schlepple (21), Daniel

Vogel (23), Florian Weißer

(33)

Valon Bekaj (28), Fabian Wohlschläger

(21), Alexander Wüst

(27)

Jonas Wohlschläger (Michelfeld/Mainhardt/Bibersfeld

U19)

Chris Kolder (SC Bibersfeld), Marius

Constantinescu (TSV Gaildorf),

Joshua Schoch (pausiert)

TRAINER Andrey Nagumanov (31)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

Eugen Frescher (33), Jürgen Fricker

(19), Christoph Köger (34)

Kai Gfrärer (27), Felix Glasbrenner

(21), Mathias Glasbrenner

(29), David Herrmann (27), Marcel

Huß (25), Michael Schloßstein

(21), Thomas Wagner (21),

Dennis Welz (29)

Tim Blümel (24), Dennis Eder

(27), Dominik Hamann (19), Niklas

Häusinger (20), Jan Moser

(18), Andrey Nagumanov (31),

Marco Pfitzer (23), Oliver Wengert

(20), Niko Wild (27), Pablo

Wild (25)

Michael Däschler (23), Kai Graf

(18), Tim Otterbach (22)

Marcel Huß, Eugen Frescher

(beide TSV Hessental), Felix Glasbrenner,

Tim Otterbach (beide

SC Bühlertann), Dominik Hamann,

Andrey Nagumanov

(beide TSV Ilshofen), Kai Graf

(SG Obersontheim/TSV Vellberg),

Kai Gfrärer (Braunsbach)

Thorsten Binder (pausiert)

SAISONZIEL

oben mitspielen

SAISONZIEL

Klassenerhalt

SAISONZIEL

Klassenerhalt

SAISONZIEL

oben mitspielen

TITEL-

FAVORITEN

TSV Obersontheim, SG Sindringen/Ernsbach

TITEL-

FAVORITEN

keine Angabe

TITEL-

FAVORITEN

TSV Obersontheim, SV Wachbach,

SG Sindringen/Ernsbach

TITEL-

FAVORITEN

Sindringen, Wachbach

TSV Hessental

Sindringen/Ernsbach

TSV Braunsbach

Tura Untermünkheim

TRAINER

Jürgen Hartman

TRAINER

Tobias Gebert

TRAINER

Helmut Hammer

TRAINER Viorel Ratoi (41)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

Michael Großmann (28), Andreas

Probst (31), Pieter Versteeg

(32)

Alexander Becker (33), Dimitri

Fedurok (26), Darius Hajinal

(21), Alexander Wittman (22),

Erik Kronmüller (27), Luca Schor

(18), Marian Föll (26), Stefan

Pott (30), Igor Gofman (23), Jan

Solonez (18), Noah Schnepf (18)

Mittelfeld:Eugen Kunz (33), Daniel

Schiele (31), Alexander Befus

(32), Patrick Walz (30), Sergej

Mileng (26), Güray Yozgatli

(23), Yannik Frey (18), Roman

Otto (18), Marc Gimminger (18),

Tanju Kocacöl (18), Marco Ludwig

(22), Adrian Yesa Avila (27)

Slawek Radzik (33), Jakob Krout

(33), Fabio Philipp (21), Jakob

Bretthauer (29), Waldemar Wolf

(31), Sascha Luft (18)

Jakob Bretthauer (ESV Crailsheim,

Winterpause), Waldemar

Wolf (TSV Berkheim), Marian

Föll (TSV Michelfeld), Güray

Yozgatli (SSV Hall), Stefan Pott

(SV Rieden), Luca Schor (SV Tüngental),

Igor Gofman (FC Ottendorf),

Marco Ludwig (TSV Ilshofen

II), Yannik Frey, Jan Solonez,

Roman Otto, Marc Grimminger,

Tanju Kocacöl, Sascha Luft,

Noah Schnepf (alle eigene Jugend),

Pieter Versteeg (TV Möglingen),

Adrian Yesa Avila

Simon Pflugfelder (SV Rieden),

Maximilian Weiß (TSG 08 Roth),

Marco Fischer (SC Bühlertann),

Marcel Huß, Eugen Frescher

(beide TSV Obersontheim)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Stefan Grötsch, Philipp Lay (23),

Nicklas Passer (24)

Thilo Baier (33), Ruben Bogert

(21), Timo Hübsch, Chris-Michael

Nöthe (22), Oleg Romenski

(25), Jochen Seiß (31),

Felix Stürzl (24), Julian Winkler

(21)

Christian Baier (31), Manuel

Baier (29), Lukas Endreß (22),

Valentin Gronbach, Justus Marmein

(20), Jonas Max (22), Kamil

Scherba (30), Edgart Sehfert

(24), Robin Winkler (21)

Yannick Lotfi (22), Jonas Nöthe,

Fabio Roth (22)

Tobias Strothmann, Edgart Sehfert

(beide TG Forchtenberg),

Philipp Lay (TSV Neuenstein),

Timo Hübsch (SG Öhringen/Michelbach/Wald

Junioren), Philip

Lay (TSV Neuenstein II), Tobias

Gebert

Bernd Fellmeth (Karriereende),

Timo Sauer (TG Forchtenberg),

Bugra Ünlü (TSG Öhringen),

Rico Megerle (SSV Gaisbach)

oben mitspielen

Wachbach, Obersontheim

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Marvin Schmidt (25), Fabio Thomas

(23), Daniel Unrath (21)

Moritz Grundmann, Patrick Höfer

(23), Daniel Ilg (28), Timo

Schad (28)

Maximilian Bürkle (21), Thomas

Diemer (30), Karl Henne (20),

Jens Koppenmüller (26), Simeon

Stier (20)

Felix Bissinger (22), Jens Blickle

(34), Mario Bürklen (22), Fabian

Stirn (21)

Fabio Thomas (TSV Gerabronn)

Kevin Gfrärer (SSV Gaisbach),

Tim Bauer (SV Gailenkirchen-

Gottwollshausen), Andreas

Probst, Maximilian Hille (beide

TSV Michelfeld), Valentin Dambach

(TSV Ilshofen), Jens Breuninger

(FSV Hollenbach), Kai

Gfrärer (TSV Obersontheim),

Benjamin Neu (SV Westheim),

Daniel Walz (Sportfreunde DJK

Bühlerzell), Siggi Waldbüßer, Patrick

Wieland, Patrick Frey (alle

Karriereende), Daniel Bauer, Dominik

Fünfer (pausieren beide)

Neuaufbau

Wachbach, Obersontheim

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

Jago Büllingen (24), Kebba Fadera

(21), Kevin Hornig (23), Juri

Martens (31), Mario Windmüller

(33)

Dominik Bauer (19), Max Christ

(19), Alexander Dreiling (22), Aaron

Fabri, Dominik Kalnbach

(27), David Kircher (21), Markus

Klässing (37), Matthias Kolb

(25), Stefan Kolb (28), Jannis

Kronmüller (24), Marco Pfauser

(24), Nico Pfauser (26),

Georgios Printizis (30), Patrick

Pröllochs (30), Sven Schiele

(21), Benedikt Sommer (19), Felix

Wieland (20)

Tim Oliver Baumann (22), Alessio

Bühler (19), Johann Friederich

Bullinger (19), Vincent Butzer

(20), Philipp Haug (30), Benedikt

Hofmann (28), Tim Hofmann

(22), Florian Hornig (28),

Erhan Ilmekli (20), Joschka

Karle (31), Anil Öztürk (27), Alexander

Pavlic (42), Viorel Ratoi

(41), Kevin Reinwald (21), Christian-Ionel

Rotaru (30), Michael

Schiele (19), Driton Sylmetaj

(24), Onur Vural (24), Sam Weber

(24)

Ehichioya Courage (22), Alexander

Ludwig (24), Steffen Noller

(34), Robin Rohrweck (25), Simon

Trumpp (22), Edwin Wilhelm

(21)

Aaron Fabri (SG SSV Schwäbisch

Hall/Spfr. Schwäbisch Hall), Alessio

Bühler (Sportfreunde Schwäbisch

Hall), Christian-Ionel Rotaru

(TSV Eutendorf)

Furkan Kayis (SC Bibersfeld)

SAISONZIEL

einstelliger Tabellenplatz

SAISONZIEL

oben mitspielen

TITEL-

FAVORITEN

TSV Obersontheim

TITEL-

FAVORITEN

SV Wachbach, Obersontheim

26 | 27


Fair Play | Kreisliga A2 Hohenlohe | Überblick

NICHT AM GRÜNEN TISCH INS FINALE

Beispiele in Sachen Fair Play aus dem Bezirk – Zur Nachahmung empfohlen

BEWUSSTES

ZEICHEN AN

DIE JUGEND

SAISON 2018 | 2019

Die Spieler des TSV Gerabronn laufen beim Bezirkspokalendspiel mit einem Banner ein. Damit bedanken

sie sich beim SV Wachbach, der auf einen Einspruch verzichtet hat.

Foto: Robert Stolz

Die Geste hat für jede

Menge Schlagzeilen gesorgt,

war bei zahlreichen

Fachsimpeleien und

Stammtischen in der lokalen

Kickerszene ein Dauerbrenner-Thema.

Inzwischen ist sie

fast zu einem geflügelten

Wort geworden, frei nach dem

Motto: „Mit Wachbach, da

war doch etwas in Sachen Fair

Play.“ Denn als der Schiedsrichter

an Fronleichnam in Igersheim

zum Hohenloher Bezirkspokalfinale

pfiff, hätte statt

dem späteren Gewinner TSV

Gerabronn dort ohne Weiteres

auch der SV Wachbach kicken

können.

Doch die Wachbacher haben

in dieser Sache ein Exempel in

Sachen Fair Play statuiert. Im

Halbfinale nämlich hatte eben

jener TSV Gerabronn gegen

Wachbach in der 93. Minute einen

Spieler eingewechselt, der

nicht auf dem Spielberichtsbogen

vermerkt war. Das ist nicht

erlaubt. Ein Wachbacher Protest

wäre wohl sehr aussichtsreich

gewesen. Doch der SV

verzichtete darauf und erkannte

die sportliche Entscheidung

der Partie an – Gerabronn

hatte 3:2 gewonnen.

Chapeau!

„Das Finale in Igersheim vor

unserer Haustüre zu erreichen

war unser großes sportliches

Ziel und wäre sicherlich auch finanziell

lukrativ gewesen“,

sagte Trainer Arben Kaludra

im Nachgang. „Leider haben

wir durch selbst verschuldete

Fehler im Spiel beim starken

A-Ligisten Gerabronn 2:3 verloren.

Aus meiner Sicht ist es

aber müßig darüber zu spekulieren,

inwieweit der eingewechselte

Akteur das Spiel beeinflusst

hat, da er bei korrekter

Eintragung auf dem Bogen

ohnehin eingewechselt worden

wäre.“

Auch wenn ein Protest wohl erfolgreich

gewesen wäre, trafen

Trainerteam, Vorstandschaft

und die Spieler des SV

Wachbach eine Entscheidung,

die allergrößten Respekt verlangt

und beispielhaft ist.

„Wir wollten nicht per Sportgerichtsurteil

am grünen Tisch

ins Finale einziehen. Es soll damit

bewusst ein Zeichen an unsere

Jugend, aber auch an andere

Vereine für das Fair Play

im Amateurfußball gesetzt

werden.“ Wachbachs Abteilungsleiter

Jordan Murphy gratulierte

dem TSV Gerabronn

zur Finalteilnahme und hofft,

„dass sich durch unseren Verzicht

das Miteinander der Vereine

im Fußballbezirk Hohenlohe

etwas verbessern kann

und dass natürlich das Fair Play

keine Einbahnstraße ist“.

Als Dankeschön präsentierte

Fair-Play-Vorbild: Wiesenbachs

Kapitän Patrick Brenner

(lila). Foto: Robert Stolz

Gerabronn beim Pokalfinale

ein vier Meter langes Banner

und T-Shirts für die komplette

Wachbacher Mannschaft mit

dem Aufdruck „SV Wachbach

– Fair-Play-Pokalsieger 2018“.

Hohenlohes Bezirksvorsitzender

Ralf Bantel äußerte sich

ebenfalls zu diesem Sachverhalt.

„Ich muss meinen Hut vor

dem SV Wachbach ziehen. Das

Verhalten ist lobenswert und

DEM TORWART

DEN BALL IN DIE

HÄNDE GELUPFT

heutzutage nicht selbstverständlich.“

Als im Tor der Satteldorfer

„Zweiten“ Not am Mann

herrschte, hat Routinier Günter

Wandl, der einst beim VfR

Altenmünster zu den Stammkräften

in der Landesliga gezählt

hatte, in der vergangenen

Saison (Kreisliga A2) einmal

ausgeholfen. Leukershausen

führte bereits mit 2:0, als

sich folgende Szene zutrug:

Der Ball flog ins Toraus. Wandl

forderte einen Mitspieler auf,

ihm den Ball für den Abschlag

zuzuwerfen. Der nahm die Kugel

in die Hand. Der Schiedsrichter

hatte aber nicht gesehen,

dass der Ball vorher im

Aus gewesen war und pfiff Elfmeter.

Kurzerhand verständigte

sich Keeper Wandl mit

Elfmeterschütze Andreas Fohrer

und erklärte ihm den Sachverhalt.

Der chippte ihm den

Elfmeter-Ball in die Arme!

„Fand ich klasse, gehört sich

aber auch so. Auch wenn es

nicht jeder macht“, betont

Günter Wandl. Die Partie endete

3:0 für Leukershausen.

Ein wenig weiter zurück liegt

eine Aktion, die sich in der Partie

zwischen Gammesfeld und

Wiesenbach (Kreisliga A3) zugetragen

hat. Die Spvgg

führte in der Saison 2016/17

mit 2:0. Wiesenbachs Patrick

Brenner setzte sich im Strafraum

durch, umkurvte mit viel

Tempo den Torspieler, rechnete

mit einer Berührung und

fiel hin. Der Schiri pfiff Elfmeter.

Brenner war aber nicht berührt

worden, teilte das dem

Referee umgehend mit und

der revidierte seine Entscheidung.

So hat der Stürmer die

damalige Situation in Erinnerung.

In der Nachbetrachtung

würde er wieder so handeln,

findet die teilweise überhandnehmenden

„Schwalben“ im

Fußball „ganz schrecklich“, zumal

die „Kinder das auch sehen

und sich oft abgucken“.

KLAUS HELMSTETTER UND

ROBERT STOLZ


Der TSV Gerabronn hat als Aufsteiger in die Kreisliga A2 den zweiten Platz belegt und den Durchmarsch in die Bezirksliga über die Relegation

nur knapp verpasst. Dafür durften sich die Gerabronner mit dem Gewinn des Hohenloher Bezirkspokals trösten. Sie gelten in dieser Saison als

Topfavorit auf den Meistertitel in der Kreisliga A2.

Foto: Robert Stolz

LIGA VERSPRICHT WIEDER MEHR SPANNUNG

Die meisten Beobachter erwarten in der Kreisliga A2 ein offenes Titelrennen

PREISFRAGE:

WER WIRD

MEISTER?

Mit elf Punkten Vorsprung

auf den Zweiten

TSV Gerabronn

fuhr die zweite Mannschaft

des TSV Ilshofen vor rund zwei

Monaten den Titel in der Kreisliga

A2 ein, verbunden mit

dem Aufstieg in die Bezirksliga.

Gerabronn, der Vize,

hatte immerhin eine Distanz

von acht Punkten auf den Dritten

Leukershausen.

Ein ähnliches Szenario halten

die meisten Vereinsverantwortlichen

in der neuen Spielzeit

für eher unwahrscheinlich.

Die Liga ist enger zusammengerückt

und ausgeglichener.

Es dürfte viel spannender

werden.

Diese Prognose würden das

Gros der Trainer und Abteilungsleiter

getrost unterschreiben.

Nur wenige trauen Gerabronn,

Gründelhardt oder

dem TSV Crailsheim II eine

mehr oder weniger dominante

Rolle in der Kreisliga A2

zu. Die große Mehrheit entscheidet

sich für einen breiteren

Kreis von Titelanwärtern,

der alles in allem bis zu sechs

Mannschaften umfasst.

Außer den Genannten werden

die „Moles“ aus Westgartshausen,

die „Leukis“ von der bayerischen

Landesgrenze und natürlich

auch Kirchberg als Bezirksliga-Absteiger

aus dem

Jagsttal hoch gehandelt.

In Gründelhardt sind wichtige

Spieler aus Verletzungspausen

zurückgekommen. Kirchberg

kann auf ein Jahr Bezirksliga-

Erfahrung verweisen. Einen

Wechsel gab es hier auf der Position

des Spielertrainers. Szabolcs

Szvoboda hat Aufsteiger

Gerabronn vergangene Saison

direkt auf Platz 2 geführt. Die

„Moles“ wollen nach einer

eher schwächeren Runde wieder

im Konzert der Liga-Granden

mitspielen. Für den TSV

Crailsheim II sprechen eine eingespielte

Mannschaft und

eine starke Rückrunde. Gerabronn

hat zwei wichtige Spieler

abgeben müssen. Dennoch

28 | 29

• Reparaturen rund

um Ihr Fahrzeug

• Saisoncheck

(Sommer und Winter)

• Inspektionsservice

nach Herstellervorgaben

• Bremsen-/Fahrwerk-/

Sicherheitscheck

• Reifenservice

autohaus

uttmann

kann Marcus Hutzenlaub, der

neue Trainer, auf ein eingespieltes

Team bauen. Die „Leukis“

waren zuletzt Dritter, haben

noch potentes Personal

hinzubekommen und könnten

sich zum Zünglein an der

Waage in der Liga entwickeln.

Bleiben die Aufsteiger. Beide

haben sich in der Kreisliga B3

ein enges Titelrennen geliefert,

das quasi erst auf der Zielgeraden

entschieden war. Langenburg

mit Semih Dalyanci

und Philipp Wolf schaffte den

Sprung auf direktem Weg.

Obersontheim II musste über

die Relegation gehen. Man

darf gespannt sein, inwieweit

diese beiden neuen Gesichter

die Staffel in der Saison

2018/19 bereichern können.

Ihr primäres Ziel: die Klasse halten.

KLAUS HELMSTETTER

• HU und AU im Haus

• Zubehör- und

Komfortausstattung

• Klimaanlageninspektion

• Aral Tankstelle

• SB-Waschanlage

• Neu- und Gebrauchtwagen

• Scheibenreparatur

Haller Straße 5 · 74582 Gerabronn · Telefon 0 79 52/50 59 · Fax 54 31

www.autohaus-ruttmann.de


Kreisliga A2 Hohenlohe | Spfr. Leukershausen-Mariäkappel | SV Gründelhardt-Oberspeltach | TV Rot am See | SV Brettheim

ZIELE ERWEITERN

„Leukis“ als Überraschungsmannschaft?

SVG HAT VIEL VOR

Gründelhardts Kapitän ist wieder zurück

Spfr. Leukershausen

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Juri Kildau (29), Dalibor Zekovic

(41)

Dominik Labusga (25), Alexander

Schmieg (21), Cetin Senel

(24), Steffen Welß (33)

Adnan Akman (37), Andreas

Fohrer (28), Medet Gökdemir

(20), Roman Kildau (20), Jakob

Kreidl (25), Johannes Lang (30),

Dominik Offenhäußer (19), Matthias

Reuter (27), Samuel Stegmeier

(30), Ivan Unruh (23),

Alessandro Zaiser, Dalibor Zekovic

(41)

Daniel Beck (36), Marco Däschner

(21), Sebastian Eckelhardt

(26), Robert Fritsch (22), Tim

Groß (20), Tobias Hüttner (25),

Thomas Kreidl (20), Tobias Neser

(31), Alexander Quint (24),

Baris Siaban (36), Sergei Steinepreis

(30), Julian Stimpfig (31),

Jannik Strehle (21), Pascal Wacker

(23), Steffen Wörsinger

(32)

Patrick Gary (19), Juri Kildau

(29), Tobias Labusga (24), Martin

Quint (19), Jan Schöller (22),

Piotr Tobola (35)

Tobias Labusga (TSG Kirchberg),

Robin Weidle (GSV Waldtann,

Dominik Labusga (KSG Ellrichshausen),

Medet Gökdemir (TSV

Crailsheim), Baris Siaban (SSV

Stimpfach)

Hakan Cetin (Spvgg Gröningen-

Satteldorf II)

besser als letztes Jahr

SAISON 2018 | 2019

Gerabronn, Gründelhardt

Vor der Saison haben wir

uns zusammengesetzt

und beschlossen, uns zu

verbessern und unser Ziele weiter

zu stecken“ – das sagt Juri

Kildau, Spielertrainer der

Sportfreunde Leukershausen-

Mariäkappel. Unter anderem

sind Tobias (Kirchberg) und Dominik

(Ellrichshausen) Labusga

zurückgekehrt. „Tobias

hat sich in dem einen Jahr Bezirksliga

mit Kirchberg sehr

gut gemacht“, lobt der Trainer

einen seiner Zugänge. „Und

mit Medet Gökdemir haben

wir praktisch unseren Wunschkicker

bekommen. Er kann uns

besonders in spielerischer Hinsicht

wichtige Impulse verleihen.“

Medet Gökdemir hat in

Crailsheim und Ilshofen schon

höherklassig gekickt.

Juri Kildau ist jetzt im dritten

Jahr Spielertrainer bei den

„Leukis“. „Als ich aus Altenmünster

zurückgekommen

bin, habe ich mich riesig darüber

gefreut, mit wie viel Leidenschaft

wir bei unseren

Heimspielen in Wüstenau unterstützt

werden.“ Mit der Vorbereitung

ist der Übungsleiter

zufrieden. „Im Schnitt sind 24

Spieler im Training.“ Das kann

sich sehen lassen. „Wir probieren

viel aus und hoffen, dass

wir zum Rundenstart topfit ins

Rennen gehen können.“

Für die Liga erwartet Kildau einen

dominanten TSV Gerabronn.

„Sie werden sich absetzen.

Alles andere würde mich

überraschen.“ In der Verfolgerrolle

sieht er insbesondere den

SV Gründelhardt.

Und die „Leukis“? „Wir haben

einige Rohdiamanten, die

man, wenn man so will, noch

schleifen muss; junge Spieler,

die es zu entwickeln und zu integrieren

gilt.“

Nimmt man die eigene Prognose

(„besser als letztes Jahr

abschneiden“) ernst und erfüllen

sich die Hoffnungen, dürften

die Sportfreunde Leukershausen-Mariäkappel

nicht

weit weg von der Spitze zu finden

sein.

hel

Platz 1 bis 3, also um den

Aufstieg mitspielen! Das

ist mal ein ambitioniertes

und selbstbewusstes Ziel,

das sich die Gründelhardter

auf ihre Fahnen schreiben.

Und Martin Eberhardt, der Abteilungsleiter

hat gute Gründe

für diese Hoffnung. „Andreas

Drechsler, unser Kapitän, ist,

wie auch andere Rekonvaleszente,

jetzt nach eineinhalbjähriger

Verletzung wieder an

Bord. Außerdem haben wir

aus der Jugend fünf, sechs

gute Spieler bekommen. Die

Leukershausen (grün) und Gründelhardt (blau) werden in der Spitzengruppe

der Kreisliga A2 erwartet.

Foto: Hans-Otto Hettler

machen den Arrivierten

Dampf, so dass sich die Mannschaft

nicht von alleine aufstellt.

Und in der letzten Saison

hatten wir auch reichlich

Pech, denn aufgrund vieler

Spielausfälle sind wir immer

wieder hinterher gehinkt.“

Bis auf Ralf Dörr (nach Waldtann)

sind zudem sämtliche

Spieler in Gründelhardt geblieben,

so dass Trainer Steffen

Wieser in den Übungseinheiten

aus dem Vollen schöpfen

kann.

„Ich denke nicht, dass in der

Liga eine Mannschaft davon

marschieren wird wie Ilshofen

II zuletzt“, überlegt Martin

Eberhardt. Vielmehr traut

der Abteilungschef mehreren

Teams zu, eine gute Rolle spielen

zu können. Leukershausen

und Westgartshausen zählt er

dazu, auch Absteiger Kirchberg.

„Gerabronn hat Abgänge

zu verzeichnen. Der Kader

ist nicht breiter geworden.

Mit Langenburg kommt ein

starker Aufsteiger hinzu.

Vorne in der Tabelle wird es

nicht langweilig.“ Dafür, dass

der SV Gründelhardt dabei

eine wichtige Rolle spielen

könnte, steht auch der Trainer.

„Ein sehr ruhiger Zeitgenosse,

der ein abwechslungsreiches

Übungs-Repertoire hat. Das ist

wichtig, denn das Training soll

auch Spaß machen.“ hel

SV Gründelhardt

TRAINER Steffen Wieser (44)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL Platz 1 bis 3

TITEL-

FAVORITEN

Jan Kaaden (18), Wolfgang

Kohnle (53), Andreas Kolb (31),

Jens Reichert (27), Ercan Yoldas

(46)

Fabian Duske (29), Martin Eberhardt

(34), Daniel Häberlin (30),

Tim Hertfelder (24), Timo Holl

(35), Lenny Keck (19), Jens Kettemann

(26), Peter Köhnlein (32),

Matthias Kolb (33), Oliver Krauß

(30), Udo Leyh (26), Sebastian

Schacht (20), Jan Schneider

(18), Jörn Spiekers (29), Luca

Stahl (19), Hugo Teixeira (36)

Cornelius Bauer (23), Patrick

Bauer (31), Vincent Bauer (21),

Luca Blümlein (20), Jonas Burk

(20), Andreas Drechsler (30),

Klaus Eberhardt (29), Mark Eiberger

(20), Hannes Häberlein

(27), Lukas Häberlein (25), Michael

Herderich (29), Daniel

Herrmann (33), Moritz Hübner

(18), Manuel Jabs (32), Florian

Kreiser (32), Ralf Munz (22),

Adrian Reichert (29)

Fabian Geier (25), Tizian Kühnle

(19), Peter Mack (36), Markus

Treiber (33), Ozan Vuran (26),

Daniel Würtemberger (28),

Heiko Würtemberger (25), Simon

Zepf (28)

Lenny Keck (SV Onolzheim),

Leon Gerstner (reaktiviert), Jan

Schneider, Tizian Kühnle, Luca

Stahl, Moritz Hübner (alle eigene

Jugend)

Marius Kölly (TSV Crailsheim II),

Ralf Dörr (GSV Waldtann), Christian

Preiss, Sven Duske (beide

Karriereende), Alex Baumann

(pausiert)

TSV Gerabronn


JUNGE INTEGRIEREN

TV Rot am See peilt Mittelfeldplatz an

QUALITÄT STEIGERN

SV Brettheim schaut von Spiel zu Spiel

Eigentlich war die letzte

Runde ganz okay. Wir

wollten uns weiterentwickeln,

was die Punktausbeute

angeht und ein positives Torkonto

haben.“ Das betont Vitali

Panin, Abteilungsleiter des

TV Rot am See. Letzteres hat

nicht ganz geklappt. „In diese

Richtung, sprich einen Platz im

Mittelfeld, soll es in der neuen

Saison für uns gehen. Ein guter

Start ist wichtig“, meint er,

damit der TV gar nicht erst mit

den unteren Rängen in Berührung

kommt. „Wir kriegen wieder

vier junge Spieler aus der

Jugend hinzu. Die gilt es zu integrieren.

Allerdings sind auch

TV Rot am See

TRAINER Steffen Kryskiw (34)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

die jungen Spieler integrieren;

so viele Punkte wie möglich sammeln

TITEL-

FAVORITEN

Tobias Hosch (30), Richard Sabanovic

(22), Maximilian Ziegler

(26)

André Blumenstock (32), Christian

Brück (32), Sergej Chatmullin

(35), Jan Gögelein (27), Patrick

Hacker (18), Andreas Herber

(31), Janick Heuschmann

(22), Lukas Hofmann (22), Michael

Immel (31), Arthur Manz

(34), Konrad Manz (30), Zsolt

Mittler (21), Muharrem Özkök

(24), Fabian Reiss (28), Florian

Schmidt (30), Dennis Schnurr

(22), Simon Schüler (29), Markus

Walter (30), Simon Wiedmann

(19), Artur Wilhelm (29)

Tobias Bachmann (18), Patrick

Dussmann (27), Michael Feil

(20), Timon Heuschmann (19),

Christoph Immel (34), Saikou

Jarju (22), Michael Kaletta (33),

Martin Kaltenbach (31), Lars Köber

(19), Marcel Kryskiw (22),

Alexander Kunz (28), Vitali Panin

(31), Edvin Sabanovic (30),

Julian Wacker (30), Jan Wagner

(19)

Andreas Adamietz (29), Sven

Maier (20), Christian Mehl (24),

Jonathan Pfrommer (27), Christopher

Roll (25), Hannes Varga

(19), Moritz Zeitler (19)

Artur Wilhelm (TSG Kirchberg),

Zsolt Mittler (Ungarn), Richard

Sabanovic (reaktiviert), Patrick

Dussmann (ASV Breitenau), Tobias

Bachmann, Patrick Hacker,

Lars Köber, Hannes Varga (alle

eigene Jugend)

Max Nizamutdinov (Spvgg Gröningen-Satteldorf

II), Pascal

Rüeck (SV Brettheim), Tuncay

Memis (Karriereende)

TSV Gerabronn, TSV Crailsheim

II, SV Gründelhardt

Studenten dabei, die dann nur

einmal trainieren können –

also eine Herausforderung für

uns.“

Demgegenüber hat der TVR

aber auch zwei Abgänge zu

verkraften. Max Nizamutdinov

(kehrt nach Satteldorf zu

seinem Heimatverein zurück)

und Tuncay Memis (hört auf)

werden den Rotern fehlen.

Was die Titelfrage in der Staffel

angeht, rechnet Vitali Panin

mit einem harten Konkurrenzkampf.

„Die Liga ist sehr

zusammengerückt. Da wird

sich keiner richtig absetzen

können.“ Am ehesten traut er

dem SV Gründelhardt die Meisterschaft

zu. „Auch mit dem

TSV Crailsheim II wird zu rechnen

sein. Der hat eine sehr

gute Rückrunde gespielt.“ Die

Roter tun sich, glaubt der Abteilungsleiter,

tendenziell gegen

Fußball spielende Mannschaften

eher leichter, als

„wenn wir das Spiel selber machen

müssen“. Grundsätzlich

ist Panin optimistisch, dass der

TV Rot am See in der neuen

Spielzeit wieder eine gute

Rolle spielen kann. hel

Im Großen und Ganzen zufrieden

war Trainer Paulo

Alexandre Fernandes

Viana mit der vergangenen Saison

für den SV Brettheim. „Ich

bin als Trainer neu gekommen

und habe auch einige neue Methoden

mitgebracht. Wir haben

viele junge Spieler mit wenig

Erfahrung. Da braucht es

Zeit, bis man sich an Neuerungen

gewöhnt hat.“

Was den Portugiesen in Diensten

des SVB besonders stört:

„Wir haben zu viele einfache

Das Muwiesenderby Rot am See (grün) gegen Brettheim (rot)

steigt in diesem Jahr am Samstag, 6. Oktober. Foto: Hans-Otto Hettler

30 | 31

Gegentore kassiert und hätten,

von unseren Möglichkeiten

her, eigentlich besser abschneiden

müssen.“

Zu Buche steht ein zehnter

Rang. Also ein bisschen hinter

den Resultaten der vorausgegangenen

Spielzeiten zurück,

die der SVB in der Regel auf einem

einstelligen Platz abgeschlossen

hat.

„Die fußballerische Qualität

ist durchaus vorhanden“, erklärt

Viana, der in seiner Heimat

einst auch höherklassig gekickt

hat. „Besonders gegen

Mannschaften wie Gerabronn

oder Gründelhardt haben wir

gute Spiele gezeigt, die mich

stolz gemacht haben.“ Trotzdem

haben wir letztlich zu

viele Punkte weggeschenkt.

Aber die Jungs haben alle ihren

Beruf, und da ist es nicht

immer einfach, mit allen zusammen

zu trainieren.“

Fehlen wird den Brettheimern

künftig Boris Laukenmann.

Das hatte sich aber schon zu Beginn

der vergangenen Runde

abgezeichnet, sodass sich der

Trainer darauf einstellen

konnte.

Der 39 Jahre alte Coach, der

den FC Porto als Lieblingsverein

angibt, freut sich über einen

wichtigen Neuzugang.

„Pascal Rüeck kommt aus Rot

am See zu uns. Ein Torwart.

Das ist wichtig für uns. Bislang

hatten wir nur einen.“

Eine konkrete Zielsetzung für

die neue Runde anzugeben

fällt dem Trainer schwer . „Wir

wollen von Spiel zu Spiel

schauen, unsere Qualität verbessern

und möglichst immer

mit der Einstellung antreten,

an dem Tag die drei Punkte holen

zu wollen. Dann werden

wir sehen, was sich entwickelt.

In der Liga“, meint Viana,

„könnte es eng zugehen, weil

viele Teams ähnliche Qualität

aufweisen.“

hel

SV Brettheim

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

Boris Laukenmann (TV Niederstetten)

TITEL-

FAVORITEN

Paulo Alexandre Fernandes

Viana (39)

Andreas Hornung (28), Pascal

Rüeck (20), Marcus Uhl (34)

Abwehr: Florian Beiser (22),

Marco Deuscher (20), Rudi Fink

(27), Sven Hornung (21), Andreas

Pfänder (36), Luka Protzer

(19), Daniel Schübel (27)

Daniel Barthelmeß (26), Fabian

Caro (25), Sascha Caro (29),

Lars Dambach, Tobias Haag

(31), Simon Keitel (29), Markus

Schmitt (20), Patrick Ulm (26),

Raphael Waldmann (27)

Joschua Heißwolf (24), Kareem

Ibrahim (20), Süleymann Varak

(18), Patrick Walter (22)

Pascal Rüeck (TV Rot am See),

Luka Protzer, Süleymann Varak

(beide eigene Jugend)

einstelliger Tabellenplatz

SV Gründelhardt


Kreisliga A2 Hohenlohe | SV Ingersheim | FC Matzenbach | FC Langenburg | TSV Obersontheim II

DUO WIRD ZUM TRIO

Ingersheim: Daniel Probst Spielertrainer

GANZ VIEL NEULAND

Matzenbach: Markus Grimm FC-Trainer

Auf eins können die Ingersheimer

in dieser Saison

getrost verzichten:

dass sich ein ähnliches Szenario

wie letzte Saison wiederholt.

Tobias Hanselmann rettete

dem SVI mit seinem goldenen

Tor gegen Westgartshausen

das sportliche Überleben

in der A-Klasse, ohne den steinigen

Weg der Relegation bestreiten

zu müssen. Zwar fand

die Saison damit ein glückliches

Ende. Auf den begleitenden

Nervenkitzel kann man im

Lager des SVI gut verzichten.

Ein Blick nach vorne macht zunächst

mal eins deutlich: Die

Verantwortlichen beim SV Ingersheim

setzten auf Kontinuität.

Die beiden Trainer der vergangenen

Spielzeit, Erich

Bauer und Michael Patschke,

bleiben an Bord, treten quasi

SV Ingersheim

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Erich Bauer (51), Michael

Patschke, Daniel Probst (31)

Andreas Galli (35), Mike Kronenwetter

(26), Steffen Probst (28)

Eugen Betke, Nico Dollmeier

(24), Philipp Gellner (26), Julian

Gronbach (30), Sebastian Illig

(30), Peter Joos (25), Moritz Kamossa

(24), Tobias Karg (30),

Christian Krauß, Michael Krey

(30), Maximilian Losch (26),

Jens Probst (33), Max Riedel

(22), Daniel Rilk (24), Raffael Sochacki

Patrick Gellner (30), Johannes

Hein (29), Marcel Hofmann (25),

Philipp Karg (25), Michael Köhler,

Daniel Krauß, Florian Müller

(26), Jan Plieninger (31), Axel

Probst (27), Daniel Probst (31),

Jannik Schnabl, Daniel Söbbeke,

Kai Trumpp (23), Chris Walkum

(23), Markus Weber, Lars Wenzelburger

Andrei Astefanei (26), Martin

Bauer (23), Pascal Gellner (29),

Tobias Hanselmann (27), Felix

Kamossa (24), Dominik Rötlich

(28), Cedric Schnabl, Chris Weihbrecht

(34), Patrick Weiß (34),

Eric Wenzelburger, Wangyi Zhu

Daniel Probst (SV Westgartshausen),

Cedric Schnabl (reaktiviert),

Andrei Astefanei (Rumänien),

Daniel Söbbeke (SC Lippstadt

DJK), Lars Wenzelburger

(1. FC Hohenacker), Michael

Köhler

Laurin Zwerger, Jonathan Röck

(beide VfR Altenmünster)

Mittelfeldplatz

Kirchberg, Gerabronn

SAISON 2018 | 2019

einen Schritt zurück und halten

dem Neuen den Rücken

frei. Anders formuliert: Aus

dem Duo wird ein Trio.

Hinzu gesellt sich Daniel

Probst, der aus Westgartshausen

als Spielertrainer zu seinem

Heimatverein zurückkehrt.

Und der Neue schätzt,

dass ihm nicht gleich die komplette

Verantwortung aufgebürdet,

sondern quasi auf mehrere

Schultern verteilt wird.

Mit dem Auftakt zeigt er sich

zufrieden. „Wir haben über 20

Leute im Training. Die Jungs

ziehen mit.“ Sein Credo: „Die

einfachen Dinge müssen klappen.“

Die Liga hält Daniel

Probst für relativ ausgeglichen.

Ein Team, das durch die

Decke gehen könnte, wie Ilshofen

II, macht Ingersheims

neuer Spielertrainer nicht aus.

Das Quartett Gerabronn, Gründelhardt,

Westgartshausen

und Crailsheim II sieht er der

Konkurrenz gegenüber im

Plus. Aus diesem Pool könnte

sich der Meister herauskristallisieren.

Und die eigenen Ambitionen?

Mit dem Abstieg

nichts zu tun bekommen. „Das

wäre ein Riesenerfolg.“ hel

Ein in der Liga völlig

neues Gesicht hat beim

FC Matzenbach auf der

Bank Platz genommen. Markus

Grimm kommt aus dem

Nachbarbezirk, der nach der

Umbenennung jetzt Ostwürttemberg

heißt, und freut sich

auf jede Menge Neuland:

Mannschaft, Liga, Gegner –

eine neue Herausforderung.

„Im Zuge unserer Sommervorbereitung

sind wir mit den

Matzenbachern in Kontakt gekommen“,

erklärt der Neue,

wie die Zusammenarbeit auf

Ingersheim (gelb) kämpfte bis zum Schluss um den Klassenerhalt,

Matzenbach (rot) war lange Zeit oben dabei. Foto: Hans-Otto Hettler

den Weg gebracht wurde. Bislang

hat er beim FC Röhlingen

und VfB Ellenberg gearbeitet.

Eins stand vor seinem Arbeitsantritt

auf jeden Fall fest: Der

Neue kann auf eine eingespielte

und funktionierende

Mannschaft setzen. Bekannte

Namen wie Michael Kranz, der

seine Kickstiefel einst in Satteldorf

geschnürt hat, oder Matthias

Rein, dessen fußballerische

Vita gleich mehrere höherklassige

Stationen aufweisen,

stehen für Qualität.

Letzterer hält im Abwehrverbund

zusammen mit Steffen

Butz den Laden dicht. Ersterer

steht für eine immer gefährliche

Anlaufstelle in der Offensive

und damit jede Menge Torgefahr.

Nachdem zu Saisonbeginn in

der letzten Runde einige

Spiele verloren gegangen waren,

fand der FC seinen Rhythmus,

ließ sich auch durch Rückstände

nicht aus dem Konzept

bringen und ging am Ende oft

als Sieger vom Platz. In den

letzten Saisonspielen, als die

Entscheidungen über Platz 1

und 2 in trockenen Tüchern

waren und sich Michael Kranz

zudem mit einer Verletzung

herumplagen musste, verlor

der FC in der Tabelle ein wenig

an Boden und wurde Sechster.

An seiner neuen Truppe

schätzt Coach Markus Grimm

in erster Linie die gute Mischung.

„Über die Liga kann

ich nicht viel sagen. Aber die

Mannschaft war letzte Saison

vorne mit dabei und es haben

sich keine wesentlichen Veränderungen

ergeben. Also können

wir optimistisch starten.“

Nach Favoriten befragt, fallen

dem Neuen zwei Namen ein.

„Die zweite Mannschaft des

TSV Crailsheim könnte eine

gute Rolle spielen und Kirchberg,

der Absteiger.“ hel

FC Matzenbach

TRAINER Markus Grimm (44)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Tobias Uhl (26), Noah Winter

Enrico Denscheilmann (22),

Christian Käfer, Alexander May

(19), Nico Merz (21), David Müller

(24), Kevin Müller (21), Matthias

Rein (39), Tobias Rein (49),

Daniel Schneider, Elias Meier

Steffen Butz (27), Johannes Käfer

(27), Moritz Löffler (17), Michael

Rein (18), Steffen Rein

(25), Janik Schmidt, Alexander

Schneider (28), Christian Weber

(22), Maurice Weinschenk (23)

Andre Ebert (18), Marcel Feske

(37), Helmut Fleischer (36),

Adriano Kaspar (26), Michael

Kranz (37), Thomas Rettenmeier

(31), Matthias Stöffler, Julian

Trittenbach (21)

Markus Grimm (FC Röhlingen),

Elias Meier (Eigenzell), Marcel

Feske (Leukershausen), Moritz

Löffler (eigene Jugend)

Luca Schmidt (SV Onolzheim)

einstelliger Tabellenplatz

TSV Crailsheim II


AUF ZU NEUEN UFERN

FC Langenburg will die A-Klasse halten

ERFAHRUNG FEHLT

Obersontheim II siegt in der Relegation

Von Spiel zu Spiel denken

und die Mannschaft weiterentwickeln

– wer

würde das nicht als Perspektive

für sich und sein Team unterstützen

können? Kein Wunder

also, dass sich Aufsteiger

FC Langenburg diese Vorgabe

auch auf die Fahnen geschrieben

hat. Ansonsten gilt sicherlich,

was für beinahe jeden

Aufsteiger gilt, nämlich möglichst

nicht abzusteigen.

„Eines kann man sicher sagen:

Der FC Langenburg freut sich

auf die A-Klasse und die Derbys,

die sie mit sich bringt“, betont

Jochen Bolz, seit rund einem

halben Jahr Abteilungsleiter

beim Aufsteiger und auf

diesem Posten Nachfolger von

Jürgen Eisenmann.

„Wir haben mit Spielertrainer

Semih Dalyanci und Philipp

Wolf erfahrene Spieler im

Team, aber auch viele Junge,

die sie anleiten und weiter ausbilden

sollen. Natürlich wird

unser primäres Ziel sein, die

Klasse zu halten, wenn die

Spieler fit und verletzungsfrei

bleiben. Sicherlich hätten wir

uns gerne noch weiter verstärkt.

Grundsätzlich sind wir

aber froh, dass wir die Mannschaft

so zusammenhalten

konnten.“ Dabei richtet sich

FC Langenburg

TRAINER Semih Dalyanci (30)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Nils Bahr (22), Matthias Fritsch

(29), Michael Gronbach (36),

Marcel Senghaas (20)

Andre Beyer (30), Hans-Peter

Bolz (34), Marco Brück (24),

Timo Brück (26), Franz Bühler

(23), Tom Hofmann (22), Marius

Milläger (18), Patrick Östreicher

(23), Yannic Weidkuhn (20)

Norbert Balogh (29), Semih Dalyanci

(30), Marco Do (31), Patrick

Dürr (28), Thomas Henke (34),

Sven Herrmann, Jens Wieland

(24), Nils Wieland (25), Philipp

Wolf (33), Sonko Yankuba

Marvin Blind (23), Michael Blind

(20), Julian Dürr (22), Sven Fernsler

(29), Maximilian Schnecke

(29)

Thomas Henke (TSV Blaufelden)

Jens Blickle (Karriereende)

wir wollen uns von Spiel zu Spiel

weiterentwickeln

TSG Kirchberg

der Blick der Verantwortlichen

des FC Langenburg auch in die

Zukunft. „Junge Spieler zu integrieren

ist ein Prozess, der

letztlich auch Zeit braucht. Mir

ist es aber lieber, man braucht

drei, vier Jahre dafür und hat

dann perspektivisch etwas davon,

als wenn jemand kurzfristig

als Verstärkung kommt

und dann weiterzieht“, lässt

Jochen Bolz wissen.

Was die Konkurrenz in der

Liga angeht, rechnet Bolz

nicht mit einem Durchmarsch

und der Dominanz einer Mannschaft,

sondern geht eher von

einer „breiten Streuung“ in

der Spitzengruppe aus. „Fünf,

sechs Mannschaften“ könnten

gut und gerne um den Titel

spielen, stellt sich Jochen Bolz

vor. Vielleicht mache heuer sogar

ein Außenseiter das Rennen

– möglicherweise Leukershausen

– eher als ein Etablierter

wie Bezirksliga-Absteiger

Kirchberg oder Vizemeister

Gerabronn. Zumal an beiden

Standorten das Personalkarussel

Fahrt aufgenommen habe.

Der Spannung in der Liga

könnte das – zumindest aus

neutraler Sicht – bestimmt

nicht schaden.

hel

Spielertrainer unter sich: Langenburgs Semih Dalyanci (links) und

Yavuz Tuncel vom TSV Obersontheim II.

Foto: Hans-Otto Hettler

32 | 33

Er habe so was noch nie

gesehen, obwohl er

schon lange dabei ist, gesteht

Yavuz Tuncel mit einem

Grinsen im Gesicht. Der Spielertrainer

des TSV Obersontheim

II hat in seiner langen Karriere

(unter anderem Satteldorf,

Bühlerzell, Bühlertann) schon

so einige Erfolge erzielt. Aber

was seine Obersontheimer

Jungs nach dem Sieg im Relegationsspiel

gegen die Spvgg

Satteldorf II in der Kabine veranstaltet

haben, wird er so

schnell nicht vergessen.

Nach den ganzen Feierlichkeiten

richtet sich nun aber der

Blick auf die neue Saison in der

Kreisliga A2. Als Aufsteiger

muss sich Obersontheims

Zweite in einer Liga behaupten,

„wo jeder jeden schlagen

kann“, sagt Tuncel. „Es gibt in

der A-Klasse keine Punktelieferanten

mehr.“

Der Spielertrainer möchte in

der neuen Saison erst mal auf

die Defensive achten. In der

B-Klasse musste Obersontheim

II oft das Spiel selbst machen.

„Wir hatten etliche ältere

Spieler im Team. Ohne

ihre Erfahrung und ihre Disziplin

hätten wir den Aufstieg

nicht geschafft“, ist sich Tuncel

sicher. Einige dieser Veteranen

haben nun ihre Laufbahn beendet.

„Das ist schon ein Verlust

für uns. Wir müssen das

mit unseren jungen Leuten

auffangen“, verdeutlicht Tuncel.

Der Coach ist sich aber bewusst,

dass es manchmal

schwierig werden könnte für

die jungen Spieler, den Fußball

und zum Beispiel die

Schule oder Ausbildung unter

einen Hut zu bekommen. „Das

Wichtigste ist, dass es ihnen

Spaß macht. Wenn das nicht

der Fall ist, dann kommen die

Leute nicht mehr.“

Ein weiteres Handicap, das so

gut wie jeder Trainer einer

zweiten Mannschaft teilt, ist

die wechselnde Besetzung des

Kaders. „Die erste Mannschaft

hat Priorität, dass ist ganz klar.

Man muss eben abwarten, wer

sich in der Bezirksliga etablieren

kann.“

tav

TSV Obersontheim II

TRAINER Yavuz Tuncel (44)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Claudio Cannizzo (47), Michael

Dingil (46), Rafael Fahrer (24),

Christoph Köger (34), Sergen

Tuncel (20)

Stefan Aller (31), Jens Coblenz

(30), Felix Eckert (17), Felix Hartmann

(36), David Herrmann

(27), Falk Immel (18), Raphael

Kekeisen (25), Niklas Kurz (18),

Michael Schmidt (26), Marc

Schwerin (42), David Siemianowski

(18), Dennis Welz (29)

Marc Böttinger (27), Matthias

Gaugel (32), Daniel Glasbrenner

(23), Niklas Häusinger (20), Jan

Heinrich (20), Niklas Kurz (18),

Jan Moser (18), Jens Söllner

(30), Yavuz Tuncel (44), Edgar

Wagner (27)

Michael Deininger, Kai Graf

(18), Nico Otterbach (26), Tom

Schlosser (18), Jannik Spitzenberger

(20), Christian Wengert

(34)

Niklas Kurz, Felix Eckert (beide

eigene Jugend)

Daniel Leutert (SV Westheim),

Steffen Wilhelm (Sportfreunde

DJK Bühlerzell), Damian Boll, Andreas

Reichert (beide TSV Vellberg),

Stefan Reichert (AH Satteldorf),

Felix Duffner, Christian

Schab (pausieren beide), Sven

Becklein, Mischa Müller, Uwe

Traub (alle Karriereende)

einstelliger Tabellenplatz

Leukershausen


Kreisliga A2 Hohenlohe | SC Bühlertann | TSV Crailsheim II | Spvgg Hengstfeld-Wallhausen | TSV Gerabronn

JA ZUM HEIMATVEREIN

Andreas Kurz kehrt nach Bühlertann zurück

TRAUM VON TOP 5

Crailsheim II will an Spitze mitmischen

Zwei Jahre liebäugelte

der SC Bühlertann mit

dem Aufstieg in die Bezirksliga,

nun werden die Erwartungen

ein wenig zurückgeschraubt.

Zur letzten Rückrunde

hatten mehrere Leistungsträger

den Verein verlassen,

unter anderem Marco Pfitzer,

den es nach Obersontheim

zog. „Ein Teil der Spieler war

dann der Meinung, dass ein

Neuanfang mit einem neuen

Trainer besser gelingen

könnte“, erzählt Abteilungsleiter

Harald Pfitzer.

Nach einem Vier-Augen-Gespräch

im Winter sei dann klar

gewesen: Der SC Bühlertann

und Trainer Manfred Faust gehen

zur neuen Saison getrennte

Wege. Faust zog sich

dann allerdings schon Mitte

der vergangenen Rückrunde

zurück. „Er meinte, ihm fehle

der Biss und er könne der

Mannschaft nicht mehr richtig

helfen“, erinnert sich Harald

Pfitzer und betont: „Wir waren

mit der Arbeit von Manfred

Faust sehr zufrieden, es

gab keine zwischenmenschlichen

Probleme.“

SC Bühlertann

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Andreas Kurz

Noah Ehrmann (19), Benjamin

Gorzawski (31), Kevin Lange

(27), Christian Ott (39), Fabian

Steglich (18)

Frederik Belz (27), Fabian Engel

(25), Marco Fischer (28), Ralf Idler

(36), Marco Knobel (25), Pascal

Schäfer (19), Aaron Schwegler

(23), Leopold Stoll, Jonas Trübendörfer

(19), Jannik Zauner

(24)

Fabian Deininger (21), Andre

Heese (29), Swen Köbler (24),

Sebastian Müller (23), Patrick

Reichert (27), Sebastian Rüger

(19), Daniel Saile (36), Pascal

Schneider (19), Michael

Schwarz (24), Nico Ulreich (24),

Daniel Wengert, Sebastian Wengert

(21)

Marcel Fischer (24), Adrian Schäfer,

Alexander Wied (27)

Marco Fischer (TSV Hessental),

Marcel Fischer (TSV Hessental II)

Felix Glasbrenner, Tim Otterbach

(beide Obersontheim), Dominik

Wappler (TSV Crailsheim),

Phillip Schaffitzel (TSV Vellberg)

keine Angabe

keine Angabe

SAISON 2018 | 2019

Der neue Trainer ist in Bühlertann

alles andere als ein Unbekannter.

Andreas Kurz spielte

von Kindesbeinen an für den

SC. Nachdem er seine Karriere

als Spieler wegen diverser Verletzungen

schon mit 28 Jahren

beenden musste, trainierte er

sechs Jahre lang die Bühlerzeller

Jugend und zuletzt überaus

erfolgreich den SC Steinbach,

mit dem er in die Kreisliga

A aufstieg und dort souverän

den Klassenerhalt

schaffte. „Es war eine wunderschöne

Zeit in Steinbach, aber

ich wollte sie nicht überstrapazieren“,

erzählt Andreas Kurz.

Eigentlich habe er eine Fußballpause

einlegen wollen

und die Anfragen von zwei anderen

Vereinen abgesagt, erklärt

der neue Trainer. Als

dann auch sein Heimatverein

Bühlertann anrief, ließ er sich

jedoch nicht zweimal bitten

und sagte Ja.

„In den letzten Jahren hat Bühlertann

immer auf den Aufstieg

geschaut, jetzt müssen

wir erst mal zusehen, dass wir

im gesicherten Mittelfeld landen“,

gibt Andreas Kurz das

Saisonziel vor.

gm

Die zweite Mannschaft

des TSV Crailsheim

kam im Frühsommer

als Fünfter ins Ziel und blieb

damit im Plan, wie Spielertrainer

Michael Falk befindet. „Insbesondere

in der Rückrunde

war eine Leistungssteigerung

im Vergleich zur Vorrunde festzustellen.

Und wir haben in

dieser Phase mit die meisten

Tore in der Liga erzielt.“ Liefe

es in der neuen Runde, zumindest

rein tabellarisch, ähnlich

gut, wäre der Spielertrainer

durchaus zufrieden. Top 5 hat

sich das Team aus der Horaffenstadt

als Perspektive auf die

Fahnen geschrieben. Ein Pluspunkt

für den TSV: Die Verzahnung

zwischen erster und

zweiter Mannschaft (einschließlich

Jugend) funktioniert,

wie auch die Kommunikation

im Trainerteam.

Optimismus nährt auch die

breiter gewordene Personaldecke,

sodass der ein oder andere

beispielsweise durch Verletzungen

mögliche Engpass

durchaus kompensierbar sein

müsste. Für einige Spieler wird

die zweite Mannschaft sicherlich

auch Sprungbrett für höhere

Aufgaben sein, um möglicherweise

eines Tages einen

Platz im Landesligakader einzunehmen.

Michael Falk ist mit seinen 25

Jahren noch ein relativ junger

Spielertrainer. „Natürlich muss

ich Schritt für Schritt noch in

diese Rolle hineinwachsen.

Oft denke ich quasi noch wie

ein Spieler. Aber das ist ein

ganz natürlicher Lernprozess.

Ich arbeite immer daran, es

besser zu machen. Kommunikation

etwa mit Co-Trainer Peter

Renk ist das A und O.“

In der Liga sieht Michael Falk

mehr Wettbewerb auf sich zukommen.

„Gerabronn wird

wieder eine entscheidende

Rolle spielen. Zumal ich

glaube, dass das Team schon in

der letzten Saison spielerisch

am besten war. Aber ich

denke, die Mannschaften sind

enger zusammengerückt. Mit

Westgartshausen ist zu rechnen

und auch mit Kirchberg,

dem Absteiger aus der Bezirksliga.

Unter dem Strich bin ich

überzeugt, dass die Runde

spannender verlaufen wird als

die vergangene.“ hel

Bühlertann (grün) und der TSV Crailsheim II (gelb) zählen zum erweiterten

Kreis der Aufstiegsanwärter. Foto: Hans-Otto Hettler TSV Crailsheim II

TRAINER Michael Falk (25)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Alexander Krüger (24), Marco

Mantaj (23)

Marius Apetrei (21), Kevin Behrendt

(20), Dirk Brenner (31),

Benjamin Breuninger (19), Fabian

Fritz (23), Maximilian Fritz

(25), Benjamin Götz (21), Antonio

Gräfenstein (21), Tim Schneider

(32)

Michael Falk (25), Christian Focke

(26), Kushtrim Hisenaj (29),

Yasin Islertas (21), Tim Klein

(24), Cengiz Korkmaz (22), Oguzhan

Korkmaz (22), Sebastian

Krüger (28), Kirill Manoschkin

(22), Peter Renk (30)

Doudou Faye (19), Michael Gebhardt

(31), Moritz Gentner (26),

Marius Kölly (25), Johannes Kübler,

Mert Nam (23), Lukas Schäfer

(21)

Marius Kölly (SV Gründelhardt-

Oberspeltach), Oguzhan Korkmaz

(ESV Crailsheim), Johannes

Kübler (FC Unterbechingen)

Fabian Götz (VfB Jagstheim), David

Loflin (Karriereende)

oben mitspielen

TSV Gerabronn


MISCHUNG MACHT’S

Gerd Riecker trainiert Spvgg Hengstfeld

ERFAHRUNG PUR

Hutzenlaub bei Vorjahresvize Gerabronn

Junge Spieler und perspektivisch

denken! Das sind

zwei zentrale Begriffe,

wenn Gerd Riecker über sein

neues Team, die Spvgg Hengstfeld

spricht. „Wir haben einen

Altersschnitt von 22, 23 Jahren

– und die Jungs sind alle sehr

motiviert!“

Individuelle Klasse sieht er

auch als gegeben an bei der

Spielvereinigung, ergibt unter

dem Strich einen „Mittelfeldplatz

als Minimalziel“ für die

neue Spielzeit.

Und sollte die Spvgg den tatsächlich

schaffen, hätte sie im

Vergleich zum elften Rang aus

der Vorsaison auch einiges an

Boden gutgemacht.

Spvgg Hengstfeld

TRAINER Gerd Riecker (seit Juli 2018)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Jonas Busch (21), Marc Knödler

(20), Julian Gackstatter (18)

Mike Balzer (20), Dennis Baumann

(28), Alexander Böhm

(20), Stephan Borg (25), Alexander

Bredl (24), Marco Dörr (24),

Hannes Eberlein (20), Alexander

Frey (23), Heiko Fritsche (36), Patrick

Groß (24), Dennis Hahn

(23), Benjamin Kraus (31), Rüdiger

Deimling (22), Tim Strauß

(31), Marvin Weber (21)

Tim Barthelmeß (18), Noah Berger

(18), Marco Dezort (22), Jonas

Dorfi (18), Luca Hammer

(19), Felix Höfferl (21), Alexander

Jeschke (20), Luca Kimmelmann

(18), Kim Kochendörfer

(24), Dominik Kreuzberger (25),

Benjamin Reichert (33)

Robert Becke (21), Peter Bredl

(28), Haysam Garabandah (19),

Fabian Haug (23), Fabio Klein

(19), Patrick Kraus (27), Matthias

Kreft (22), Oliver Kreft

(25), Daniel Pressler (30), Lukas

Reiß (23), Jörg Rossell (39), Daniel

Walch (18), Felix Walch

(18), Marcel Wiedmann (21),

Marcus Wilhelm (31), Leonardo

Zocco (23), Julian Hofmann

(18), Maximilian Renaudier (21)

Tim Barhelmeß, Noah Berger, Jonas

Dorfi, Julian Gackstatter,

Haysam Garabandha, Luca Kimmelmann,

Julian Hofmann, Daniel

Walch, Felix Walch (alle eigene

Jugend), Maximilian Renaudier,

Heiko Fritsche (Würzburg)

Marcus Groß, Alexander Frey,

Michael Strauß (eigene AH),

Jens Konrad (Auslandsjob), Marcel

Linde (SV Westgartshausen)

Mittelfeldplatz

TSV Gerabronn, TSG Kirchberg

Riecker hat zuletzt in Tiefenbach

(B-Klasse) gearbeitet, ist

lange im Trainergeschäft, gilt

als profunder Kenner des hiesigen

Kreisliga-Fußballs.

Die Hengstfelder haben in der

jüngeren Vergangenheit wiederholt

ihre Tore in der Bezirksliga

geschossen. Ein mittelfristiges

Ziel für die aktuelle

Truppe? „Wir haben jetzt vier,

fünf Spieler aus der A-Jugend

bekommen, nächste Saison

werden es ähnlich viele sein.

Und die Jungs haben in der Jugend

auch in der Bezirksstaffel

gespielt. Zudem haben wir

auch einige Führungsspieler

im Team behalten. Die Mischung

stimmt bei uns“,

glaubt der neue Coach.

Als Liga-Favoriten kommen

für den neuen Hengstfelder

Trainer „in erster Linie die

Teams in Frage, die zuletzt

auch vorne dabei waren“.

Gerabronn, der Vizemeister,

„ist im Wesentlichen gleich geblieben

von der Besetzung

her“. Immer auf der Rechnung:

Der Bezirksliga-Absteiger

Kirchberg, „der in der Vorbereitung

mit klaren Siegen

von sich reden gemacht hat“.

Und die Hengstfelder wollen

sich bestmöglich schlagen. hel

Für den TSV Gerabronn ist

die vergangene Saison

sehr gut verlaufen, fast

perfekt. Dafür hat nur das

i-Tüpfelchen gefehlt. Als Aufsteiger

holte sich die Mannschaft

die Vizemeisterschaft

und den damit verbundenen

Sprung in die Relegation. Dort

war dann im Schrozberger Stadion

gegen den SV Westheim

Endstation. Wochen zuvor haben

sich die Gerabronner den

Hohenloher Bezirkspokal gesichert.

In Igersheim hatte Bezirksligist

TSV Hessental beim

Gerabronner 4:1-Erfolg letztlich

keine Chance.

Die Spvgg Hengstfeld-Wallhausen (grün) und der TSV Gerabronn

(blau) gehen mit neuen Trainern in die Saison. Foto: Hans-Otto Hettler

34 | 35

Für die neue Spielzeit muss

Gerabronn auf zwei feste Größen

im Team verzichten: Szabolcs

Szvoboda, der Spielertrainer,

zwischenzeitlich mit den

Haller Sportfreunden in Verbindung

gebracht, wechselt

zum Ligakonkurrenten TSG

Kirchberg. Und Johannes Haberlandt

zieht es als Physiotherapeuten

beruflich ins Nachwuchszentrum

des Karlsruher

SC. „Die beiden werden bei

uns sportlich sicherlich eine

Riesenlücke hinterlassen. Man

muss abwarten, inwieweit wir

das kompensieren können“,

betont Volker Beck, der sportliche

Leiter des TSV Gerabronn.

„Doch unsere Mannschaft ist

weitergewachsen. Wir haben

mit Joachim Fritsch als Torwart

und Julian Riedl andere erfahrene

Spieler in unseren Reihen.

Daniel Wesolek kommt

aus einer langwierigen Verletzung

zurück und ist quasi ein

gefühlter Neuzugang.“

Ein echter Neuzugang ist auf

jeden Fall Trainer Marcus Hutzenlaub.

„Mein Wunschtrainer“,

bekennt Volker Beck. „Er

kennt die Liga aus dem Effeff,

ist mit Westgartshausen um

ein Haar in die Bezirksliga aufgestiegen.

Zudem ist er ein erfahrener

Pädagoge. Ich mag

ihn als Typ. Er ist nicht zu verbissen,

hat eine sehr persönliche

Ansprache und ist sehr konzentriert

und fokussiert, wenn

es darauf ankommt. Unter

dem Strich könnte man sagen,

unser Ziel ist sicherlich von

Platz 5 an aufwärts zu sehen.“

Grundsätzlich glaubt Volker

Beck, dass das Rennen an der

Spitze der Kreisliga A2 bei Weitem

nicht so früh entschieden

sein wird wie zuletzt. „Ich

denke, die Liga wird sich weiter

zusammenschieben – und

damit auch spannender.“ hel

TSV Gerabronn

TRAINER Marcus Hutzenlaub (50)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

wieder eine gute Runde spielen

und junge Mannschaft weiterentwickeln

TITEL-

FAVORITEN

Moritz Auras (26), Joachim

Fritsch (26)

Marc Albig (21), Matthias Erhardt

(22), Dennis Hartwich

(21), Sven Hodik (24), Fabian

Krey (23), Danny Thomas, Marcel

Weiszdorn (25)

Constantin Buchholz (24), Florian

Csöke (18), Andreas Hartwich,

Steffen Miesner, Sergej

Mook (28), Lukas Moser (20), Tobias

Pelzer (21), Julian Riedl

(26), Waldemar Schleicher (31),

Sebastian Schuch (21)

Jan Bücherl (23), Cris Dumalski

(28), Lucas Schmidt, Daniel Wesolek

(27)

keine

Szabolcs Szvoboda (TSG Kirchberg),

Fabio Thomas (TSV

Braunsbach), Johannes Haberlandt

(pausiert), Attila Kazan

(Karriereende)

Leukershausen, Gründelhardt


Kreisliga A2 Hohenlohe | SV Westgartshausen | TSV Vellberg | TSG Kirchberg | Spielplan A2

IM VORWÄRTSGANG

„Moles“ peilen eine Podest-Position an

GRÖSSERER KADER

Vellberg will früh Klassenerhalt sichern

Der SV Westgartshausen

ist im Lauf der Jahre

quasi zu einem Synonym

für die Relegation geworden.

Sascha Wagner, Keeper

bei den „Moles“, muss kurz

nachdenken, bevor er die

Frage beantworten kann, wie

oft der SVW in den letzten Jahren

tatsächlich in der Relegation

gekickt hat. „Dreimal in

den letzten fünf, sechs Jahren!

Und nach dem Elfmeterkrimi

gegen Neuenstein sind wir in

ein mentales Loch gefallen.“

Zur Erinnerung. Vor rund 1600

Zuschauern verlor Westgartshausen

am Ende der Saison

2016/17 das entscheidende

Spiel zur Bezirksliga mit 4:5 –

und das obwohl die „Moles“

in dieser Partie „weitgehend

SV Westgartshausen

TRAINER Markus Petrasch (44)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

Alexander Grübler (32), Pascal

Kautzmann (34), Johannes Vogel

(20), Sascha Wagner (27),

Jan Würth

Thomas Brenner (25), Dominik

Csernyi (20), Christian Dölling

(25), Torsten Franke (33), Jonas

Hofmann (20), Matthias Hofmann

(20), Robin Kaufer (28),

Lukas Popp, Elias Reder (26),

Christian Schnell (28), Damian

Steuer (32)

Ruben Frank (23), Lars Freytag

(32), Marcel Hager, Tom Hanselmann

(20), Sebastian Kümmel,

Dominik Muntzinger (24), Tim

Munzinger (20), Johannes Muskat

(29), Artur Schmidt (28), Eugen

Schützle (26), Kai Stängle

(25), Patrick Wagner (31), Alexander

Zitzer (30)

Markus Anders (24), Bernd Brenner

(24), Jens Ehrmann (29),

Arian Eregi (19), Alexander Erlach

(32), Henrik Herbst (25), Andreas

Klein (29), Philipp Klein

(31), Nikolai Lindenthal (33),

Axel Mecus (29), Florian Meißner

(29), Kevin Weikum

Kai Stängle (VfR Altenmünster

II), Alexander Grübler, Eugen

Schützle, Jens Ehrmann, Lars

Freytag (alle GSV Waldtann),

Marcel Hager, Sebastian Kümmel,

Jan Würth, Lukas Popp, Kevin

Weikum (alle eigene Jugend)

Daniel Probst (SV Ingersheim),

Buba Camara, Maurice Reinhart

(beide SV Onolzheim), Orhan Ersoy,

Julian Ferchow (beide unbekannt),

Waldemar Koch, Florian

Walter (beide Karriereende)

Die Saison 2017/18 verlief

für den SV Westgartshausen

(links) mit Platz 8 enttäuschend.

Foto: Helmut Munzinger

spielbestimmend“ aufgetreten

sind.

Nach einem Trainerwechsel

stellte Westgartshausen im

Winter 2017 mit dem neuen

Coach Markus Petrasch, der

aus dem Raum Herrieden

kommt, auf Neustart um und

erreichte am Ende der Saison

2017/18 noch Platz 8. Jetzt soll

die Blickrichtung wieder weiter

nach oben zeigen. „Platz 1

bis 3 peilen wir an“, berichtet

Sascha Wagner. In der Liga

schiebt Wagner dem TSV Gerabronn

eine „leichte Favoritenrolle“

zu. Von den Einzelspielern

her stehen bei ihm auch

die Sportfreunde Leukershausen

hoch im Kurs.

Mit Daniel Probst haben die

„Moles“ einen „erfahrenen

und wichtigen Spieler“ nach Ingersheim

verloren, unter anderem

aber mit Kai Stängle

(VfR II) und Eugen Schützle

und (Waldtann) auch gute

Kräfte hinzubekommen, die

das kompensieren können.

„Unter dem Strich werden wir

ein schlagkräftiges Team stellen.

Positiv ist auch: Seit der

neue Coach da ist, haben wir

konstant 16 bis 20 Leute im

Training.“

hel

Mit einem blauen Auge

haben die Vellberger

die vergangene Saison

überstanden. Trotz etlicher

Langzeitverletzter und

mehr als 80 Gegentore

schrammte man gerade noch

einmal am Abstieg vorbei.

Nun scheint die Verletzten-Misere

endgültig überwunden.

„Manchmal sind über 30 Mann

im Training“, freut sich Trainer

Manuel Rauner. Es gibt also einen

echten Konkurrenzkampf

um die Stammplätze. Mit Niklas

Pitz, Tim Wedde und Giulian

Klein und Tim Schierle rücken

gleich drei vielversprechende

Spieler aus der A-Jugend

auf. „Hier trägt die Spielgemeinschaft

mit Obersontheim

Früchte“, lobt Rauner

das gemeinsame Projekt mit

dem Nachbarn. Zudem kehrt

Stürmer Philipp Schaffitzel

von Obersontheim nach Vellberg

zurück. Nicht mehr als

Spieler zur Verfügung steht

Alex Artes. Er und Benjamin

Herzog unterstützen Manuel

Rauner künftig als Co-Trainer.

Vellberg (grün) will nicht so

zittern müssen wie letzte Saison.

Foto: Hans-Otto Hettler

Als Stärke der Mannschaft gilt

nach wie vor der Zusammenhalt.

„Die Spieler sind fast alles

Vellberger Jungs, wir haben

kaum Auswärtige“, sagt Rauner.

Beim TSV passt auch der

„zweite Anzug“, weil jeder jeden

kennt. In spielerischer Hinsicht

hingegen gibt es viel zu

tun: „Wir waren zuletzt vorne

zu harmlos und haben hinten

zu viele Tore bekommen“, so

Manuel Rauner. Immerhin gelang

in der Vorbereitung beim

Bühlertalturnier ein Achtungserfolg

– ein 1:0 gegen Obersontheim.

Als Minimalziel hat der Trainer

den Klassenerhalt ausgegeben,

eventuell könne man sich

weiter nach oben orientieren.

„Ich hoffe, dass wir insgesamt

sorgenfreier und befreiter

spielen können“, sagt Rauner

Die Liga ist aus seiner Sicht ausgeglichener

als in der vergangenen

Saison.

gm

TSV Vellberg

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

Manuel Rauner (29), Benjamin

Michael Herzog (35), Alex Artes

(32)

Louis Beißwenger (19), Jan Majeric

(29), Dominik Schmieder

(27)

Justin Balle (20), Daniel Blümlein

(21), Damian Boll (19), Hannes

Fischer (21), Sebastian Fischer

(28), Tobias Hintermajer

(26), Niklas Pitz (19), Fabian

Scope (29), Stefan Szilinski (28),

Okan Tuncel (22), Kai-Uwe Vogelmann

(26), Philipp Wagner

(25), Tim Wedde (18), Sebastian

Weidner (34)

Marco Balatinac (20), Manuel

Büchele (21), Jonas Fischer (18),

Mario Gmach (23), Markus Hanselmann,

Steffen Heier (29), Giulian

Klein (18), Kubilay Köksal

(19), Heiko Lanzendorfer (22),

Phillip Reichel (28), Dominik Rüger

(26), Marco Schierle, Moritz

Seitz (27), Jannick Stephan (20),

Andreas Volzer (27), Nico Werner

(25), Daniel Wisotzki (26)

Jonas Eder (20), Nico Katsigiannis

(28), Daniel Köder (21),

Marco Maslac (27), Marvin Rauner

(26), Phillip Schaffitzel (28),

Fabian Zitterbart (20)

Niklas Pitz, Marco Schierle, Tim

Wedde, Giulian Klein (alle SG

Obersontheim/TSV Vellberg),

Phillip Schaffitzel (Bühlertann)

Florian Matt (SV Treschklingen)

SAISONZIEL Platz 1 bis 3

SAISONZIEL

keine Angabe

TITEL-

FAVORITEN

TSV Gerabronn

TITEL-

FAVORITEN

keine Angabe

SAISON 2018 | 2019


GUTE ROLLE SPIELEN

Absteiger Kirchberg will unter die Top 6

TSG Kirchberg

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Szabolcs Szvoboda (26), Arthur

Reiswich (27)

Manuel Bauer, Matthias Deeg

(29)

Karsten Bohn (23), Max Botsch

(29), Claudio Fierro (34), Stefan

Franz (41), Patrick Käss (19), Alexander

Lemmer (33), Alex Lutscher

(28), Andreas Schlauch

(28)

Andreas Garmatter (27), Denny

Grasmüller (23), Stefan Groh

(20), Marius Jauch (18), Robin

Kindler (20), Fabian Nuss (25),

Thomas Raabe (25), Kevin Sanneh,

Thomas Schenkel (30), Fabian

Sorg (18), Szabolcs Szvoboda

(26)

Hermann Bias Gildas (18), Marius

Keck (22), Jan Ludwig (22),

Jul Lührs, Marvin Wolz

Szabolcs Szvoboda (TSV Gerabronn),

Tobias Hofmann, Kevin

Sanneh, Hermann Bias Gildas

(alle TSG Kirchberg II)

Andreas Bessinger, Viktor Spolwind

(beide Karriereende), Marcel

Mönch (TSV Blaufelden), Tobias

Labusga (Spfr. Leukershausen-Mariäkappel),

Marcus Becker,

Dominic Panitz (beide unbekannt),

Manuel Kochendörfer

(pausiert)

unter den ersten sechs landen

Leukershausen, Gerabronn

Als Bezirksliga-Absteiger

will Kirchberg wieder in

der Kreisliga-A2 Fuß fassen.

Nachdem sie vor Jahresfrist

den Aufstieg in die Bezirksliga

erst auf den letzten

Drücker perfekt machte,

musste die TSG den Ausflug in

Hohenlohes Fußball-Oberhaus

mit einer gewissen Hypothek

im Gepäck in Angriff nehmen.

„Wir konnten uns nicht mehr

verstärken und mussten versuchen,

aus unseren Möglichkeiten

das Beste zu machen“, erinnert

sich der Kirchberger Abteilungsleiter

Bernd Ludwig.

Verletzungspech und ein relativ

dünner Kader waren aus

Ludwigs Sicht wichtige Faktoren,

die die TSG den Klassenerhalt

gekostet haben.

Doch nun ist der Blick nach

vorne gerichtet und ein neues

Ziel ausgerufen: „Ein Platz unter

den ersten sechs“, unterstreicht

Bernd Ludwig. „In der

Bezirksliga war für uns mehr

drin“, blickt er zurück. „So relativ

einfach es gewesen wäre,

drin zu bleiben, so schwer wird

es sein, auf Sicht wieder in die

Bezirksliga zurückzukehren.“

Wichtige Spieler wie Viktor

Spolwind und Spielertrainer

Marcus Becker haben bei der

TSG Kirchberg aufgehört.

„Das hinterlässt sicherlich Lücken

in unserem Kader.“

Im Jahr eins nach dem Bezirksliga-Abstieg

wechselt unter anderem

Szabolcs Szvoboda, der

den TSV Gerabronn als Spielertrainer

zum Hohenloher Bezirkspokalsieg

und zur Vizemeisterschaft

geführt hat, in

die Nachbarschaft. Dazu gesellt

sich mit Arthur Reiswich

ein weiterer bekannter Name

aus der lokalen Kickerszene.

Dem Vernehmen nach wird er

die Vorbereitung mitmachen

und könnte möglicherweise

im Bedarfsfall auch das Trikot

des Teams aus dem Jagsttal

überstreifen.

In der Liga glaubt Abteilungsleiter

Bernd Ludwig an einen

größeren Konkurrenzkampf

als in der vergangenen Saison.

„Dass sich schon Mitte der

Rückrunde ein Meister abzeichnet,

wie es im Fall des in

die Bezirksliga aufgestiegenen

TSV Ilshofen II gewesen

ist, glaube ich nicht.“ Die

höchsten Trümpfe sieht der

Kirchberger bei Gerabronn,

Leukershausen und auch Gründelhardt.

Wichtig wird für die TSG Kirchberg

sein, möglichst schnell ihren

Rhythmus zu finden und einen

guten Start in die Runde

hinzulegen. In der vergangenen

Spielzeit standen magere

drei Siege zu Buche. Eine Bilanz,

die die TSG vergessen machen

will. Und mit mehr Siegen

stellt sich oft auch wieder

verstärkte Lust am Kicken ein,

was sich nicht selten auch in Erfolgserlebnissen

niederschlägt.

hel

36 | 37

Samstag, 25. August, 15 Uhr (R: 9./10. März)

FC Langenburg – TSV Vellberg

Sonntag, 26. August, 15 Uhr

TSG Kirchberg – SV Gründelhardt-Oberspeltach

TV Rot am See – SV Ingersheim

SC Bühlertann – TSV Obersontheim II

Spfr. Leukershausen – Spvgg Hengstfeld

TSV Gerabronn – TSV Crailsheim II

FC Matzenbach – SV Westgartshausen

Samstag, 1. September, 15 Uhr (R: 17. März)

Spvgg Hengstfeld-Wallhausen – FC Langenburg

Sonntag, 2. September, 15 Uhr

TSV Obersontheim II – TSG Kirchberg (13 Uhr)

TSV Vellberg – TSV Crailsheim II

SV Gründelhardt-Oberspeltach – TV Rot am See

Westgartshausen – Leukershausen-Mariäkappel

TSV Gerabronn – SC Bühlertann

SV Brettheim – FC Matzenbach

Sonntag, 9. September, 15 Uhr (R: 24. März)

Crailsheim II – Hengstfeld-Wallhausen (13.45 Uhr)

TV Rot am See – TSV Obersontheim II

Uhr SC Bühlertann – TSV Vellberg

Spfr. Leukershausen-Mariäkappel – SV Brettheim

SV Ingersheim – SV Gründelhardt-Oberspeltach

TSG Kirchberg – TSV Gerabronn

FC Langenburg – SV Westgartshausen

Donnerstag, 13. Sept., 18 Uhr (R: 31. März)

SV Westgartshausen – TSV Crailsheim II

TSV Obersontheim II – SV Ingersheim (19 Uhr)

Freitag, 14. September, 18.30 Uhr

FC Matzenbach – Leukershausen-Mariäkappel

TSV Gerabronn – TV Rot am See

SV Brettheim – FC Langenburg

Spvgg Hengstfeld-Wallhausen – SC Bühlertann

TSV Vellberg – TSG Kirchberg (19 Uhr)

Freitag, 21. September, 18.30 Uhr (R: 7. April)

TSV Gerabronn – SV Ingersheim

Samstag, 22. September, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim II – SV Brettheim

Sonntag, 23. September, 15 Uhr

Obersontheim II – SV Gründelhardt (13 Uhr)

SC Bühlertann – SV Westgartshausen

TSG Kirchberg – Spvgg Hengstfeld-Wallhausen

FC Langenburg – FC Matzenbach

TV Rot am See – TSV Vellberg

Sonntag, 30. September, 15 Uhr (R: 14. April)

SV Westgartshausen – TSG Kirchberg

TSV Gerabronn – SV Gründelhardt-Oberspeltach

SV Brettheim – SC Bühlertann

Spvgg Hengstfeld-Wallhausen – TV Rot am See

Spfr. Leukershausen-Mariäkappel – Langenburg

TSV Vellberg – SV Ingersheim

FC Matzenbach – TSV Crailsheim II

Mittwoch, 3. Oktober, 15 Uhr (R: 20. April)

TSV Obersontheim II – TSV Gerabronn (13 Uhr)

TSV Crailsheim II – Leukershausen-Mariäkappel

SV Ingersheim – Spvgg Hengstfeld-Wallhausen

TSG Kirchberg – SV Brettheim

TV Rot am See – SV Westgartshausen

SC Bühlertann – FC Matzenbach

SV Gründelhardt-Oberspeltach – TSV Vellberg

Samstag, 6. Oktober, 15.30 Uhr (22. April)

SV Westgartshausen – SV Ingersheim (15 Uhr)

TV Rot am See – SV Brettheim

Spvgg Hengstfeld – Gründelhardt-Oberspeltach

Sonntag, 7. Oktober, 15 Uhr

FC Langenburg – TSV Crailsheim II

Spfr. Leukershausen-Mariäkappel – SC Bühlertann

TSV Vellberg – TSV Obersontheim II

FC Matzenbach – TSG Kirchberg

Sonntag, 14. Oktober, 15 Uhr (R: 28. April)

TSV Obersontheim II – Spvgg Hengstfeld (13 Uhr)

TSV Gerabronn – TSV Vellberg

SV Ingersheim – SV Brettheim

TSG Kirchberg – Spfr. Leukershausen-Mariäkappel

TV Rot am See – FC Matzenbach

SC Bühlertann – FC Langenburg

Gründelhardt-Oberspeltach – Westgartshausen

Kirchberg muss nach dem

Abstieg die Tore wieder in

der Kreisliga A2 verhindern.

Foto: Hans-Otto Hettler

Samstag, 20. Oktober, 13 Uhr (R: 5. Mai)

TSV Crailsheim II – SC Bühlertann

Sonntag, 21. Oktober, 15 Uhr

Spvgg Hengstfeld-Wallhausen – TSV Gerabronn

Leukershausen-Mariäkappel – TV Rot am See

FC Matzenbach – SV Ingersheim

SV Westgartshausen – TSV Obersontheim II

FC Langenburg – TSG Kirchberg

SV Brettheim – SV Gründelhardt-Oberspeltach

Sonntag, 28. Oktober, 15 Uhr (R: 12. Mai)

TSV Obersontheim II – SV Brettheim (13 Uhr)

TSG Kirchberg – TSV Crailsheim II

TV Rot am See – FC Langenburg

TSV Vellberg – Spvgg Hengstfeld-Wallhausen

SV Gründelhardt-Oberspeltach – FC Matzenbach

TSV Gerabronn – SV Westgartshausen

SV Ingersheim – Spfr. Leukershausen-Mariäkappel

Sonntag, 4. November, 14.30 Uhr (R: 19. Mai)

TSV Crailsheim II – TV Rot am See

FC Matzenbach – TSV Obersontheim II

SV Westgartshausen – TSV Vellberg

FC Langenburg – SV Ingersheim

SV Brettheim – TSV Gerabronn

SC Bühlertann – TSG Kirchberg

Spfr. Leukershausenl – SV Gründelhardt

Sonntag, 11. Novemb., 14.30 Uhr (R: 26. Mai)

Obersontheim II – Spfr. Leukershausen (12.30 Uhr)

Spvgg Hengstfeld-Wallhausen – Westgartshausen

TV Rot am See – SC Bühlertann

TSV Vellberg – SV Brettheim

SV Gründelhardt-Oberspeltach – FC Langenburg

TSV Gerabronn – FC Matzenbach

SV Ingersheim – TSV Crailsheim II

Samstag, 17. November, 14.30 Uhr (R: 2. Juni)

FC Langenburg – TSV Obersontheim II

Sonntag, 18. November, 14.30 Uhr

TSV Crailsheim II – Gründelhardt-Oberspeltach

FC Matzenbach – TSV Vellberg

TSG Kirchberg – TV Rot am See

SV Brettheim – Spvgg Hengstfeld-Wallhausen

SC Bühlertann – SV Ingersheim

Leukershausen-Mariäkappel – TSV Gerabronn

Samstag, 24. November, 14.30 Uhr (R: 8. Juni)

Obersontheim II – TSV Crailsheim II (12.30 Uhr)

Spvgg Hengstfeld-Wallhausen – FC Matzenbach

TSV Vellberg – Spfr. Leukershausen-Mariäkappel

SV Gründelhardt-Oberspeltach – SC Bühlertann

SV Westgartshausen – SV Brettheim

TSV Gerabronn – FC Langenburg

SV Ingersheim – TSG Kirchberg


Kreisliga A3 Hohenlohe | Spielplan A3 | Überblick | Spvgg Gammesfeld | SC Wiesenbach

Sonntag, 26. August, 15 Uhr (R: 10. März)

SC Amrichshausen – SC Wiesenbach

Spvgg Gammesfeld – Weikersheim/Schäftersheim

Sonntag, 2. September, 15 Uhr (R: 17. März)

SV Edelfingen – Spvgg Gammesfeld

SC Wiesenbach – FC Phönix Nagelsberg

Sonntag, 9. September, 15 Uhr (R: 24. März)

Spvgg Gammesfeld – SC Wiesenbach

Sonntag, 16. September, 15 Uhr (R: 31. März)

SG Taubertal/Röttingen – Spvgg Gammesfeld

SC Wiesenbach – TSV Dörzbach/Klepsau

Freitag, 21. September, 18 Uhr (R: 7. April)

TV Niederstetten – SC Wiesenbach

Sonntag, 23. September, 15 Uhr

Spvgg Gammesfeld – Apfelbach-Herrenzimmern

Samstag, 29. Sept., 15.30 Uhr (R: 14. April)

SC Wiesenbach – DJK-TSV Bieringen

Sonntag, 30. September, 15 Uhr

FC Creglingen – Spvgg Gammesfeld

Mittwoch, 3. Oktober, 15 Uhr (R: 20. April)

Spvgg Gammesfeld – SC Amrichshausen

1. FC Igersheim – SC Wiesenbach

Sonntag, 7. Oktober, 15 Uhr (R: 22. April)

Spvgg Gammesfeld – FC Phönix Nagelsberg

Freitag, 12. Oktober, 18.30 Uhr

SC Wiesenbach – FSV Hollenbach II

Sonntag, 14. Oktober, 15 Uhr (R: 28. April)

Löffelstelzen/Bad Mergentheim – SC Wiesenbach

Sonntag, 21. Oktober, 15 Uhr (R: 5. Mai)

Wiesenbach – SGM Weikersheim/Schäftersheim

Spvgg Gammesfeld – TSV Dörzbach/Klepsau

Sonntag, 28. Oktober, 15 Uhr (R: 12. Mai)

TV Niederstetten – Spvgg Gammesfeld

SV Edelfingen – SC Wiesenbach

Sonntag, 4. November, 14.30 Uhr (R: 19. Mai)

Spvgg Gammesfeld – DJK-TSV Bieringen

Sonntag, 11. Novemb., 14.30 Uhr (R: 26. Mai)

SC Wiesenbach – SG Taubertal/Röttingen

1. FC Igersheim – Spvgg Gammesfeld

Sonntag, 18. November, 14.30 Uhr (R: 2. Juni)

Spvgg Gammesfeld – FSV Hollenbach II

Apfelbach-Herrenzimmern – SC Wiesenbach

Samstag, 24. November, 14.30 Uhr (R: 8. Juni)

SC Wiesenbach – FC Creglingen

Löffelstelzen/Bad Mergentheim – Gammesfeld

Jan Langenbuch (rot) und die Spvgg Gammesfeld spielen an der Muswiese nicht gegen Wiesenbach

(lila), sondern gegen Phoenix Nagelsberg. Das A3-Derby steigt schon am 9. September. Foto: Robert Stolz

AUFSTEIGER UND ABSTEIGER VON FORMAT

Kreisliga-A3-Toptorjäger Marco Schmieg wechselt zum Bezirksligisten Wachbach

Im dritten Jahr nach der Fusion

gelang der Spielgemeinschaft

TSV Markelsheim/SV

Elpersheim der angestrebte

Aufstieg in die Bezirksliga.

Dabei lag in der Vorrunde

noch Aufsteiger DJK Bieringen

einen Punkt vor den Taubertälern

und in der Rückrunde

konnten mit Vize-Meister Creglingen,

Dörzbach/Klepsau und

Löffelstelzen/Bad Mergentheim

drei Mannschaften mehr

Punkte einheimsen als der

Meister. Die Schützlinge von

Marco Reuß erreichten aber

das selbst gesteckte Ziel. Creglingen

schied in der Relegation

gegen Westheim nach einer

deutlichen Niederlage aus.

Vollkommen unterschiedlich

verlief die letzte Spielzeit für

SAISON 2018 | 2019

die beiden Vertreter aus dem

HT-Gebiet. Der SC Wiesenbach

verließ erstmals nach seinem

Aufstieg im Jahr 2015 die zweistelligen

Tabellenplätze und

klopfte lange Zeit immer wieder

an der Spitzengruppe an.

Letztlich fehlte aber vor allem

in den Auswärtsspielen die

Konstanz, um noch besser als

auf Platz 7 abzuschneiden. Garant

für den einen oder anderen

Sieg war hier Torjäger Danut-Gheorghita

Esanu mit seinen

34 Treffern. Er wurde hinter

Marco Schmieg (37) vom

TSV Dörzbach/Klepsau Zweiter

in der Torjägerliste.

Genau das Fehlen des etatmäßigen

Torjägers dürfte ein

Grund dafür gewesen sein, warum

sich die Spvgg Gammesfeld

in der Vorrunde unheimlich

schwertat und mit nur

neun Punkten als Schlusslicht

dastand. Im Spieljahr 2016/17

war noch Fabian Schmieg mit

35 Toren der treffsicherste

Schütze der Kreisliga A3 vor

seinem Namensvettern aus

Dörzbach. Dieser spielt aber in

der kommenden Saison mit Sicherheit

keine Rolle, da er zum

Bezirksligisten nach Wachbach

wechselt. In der Rückrunde

fanden die Gammesfelder

unter der Regie von Lars

Langenbuch und Martin Dill

wieder richtig in die Spur und

konnten die Klasse am Ende

doch noch souverän halten.

Auch in der neuen Spielzeit

dürfte es an der Spitze wieder

eng zugehen. Mit Edelfingen

kommt ein Aufsteiger, der

eine ebenso gute Rolle spielen

könnte wie im Vorjahr Bieringen,

und auch der über die Relegation

aufgestiegene FC Phönix

Nagelsberg kann sicher

problemlos mithalten. Der Bezirksliga-Absteiger

Taubertal/

Röttingen hat sicher wie auch

nach dem letzten Abstieg das

Format, den sofortigen Wiederaufstieg

anzupeilen. Aber

auch Creglingen, Weikersheim/Schäftersheim

und Löffelstelzen/Bad

Mergentheim

sind stark einzuschätzen.

Schwieriger wird es für Dörzbach/Klepsau,

das mit Marco

Schmieg (Wachbach) und Christian

Schappes (Öhringen) zwei

Leistungsträger verliert.

WILLI HERMANN


STABILE RÜCKRUNDE

Gammesfeld mit großem Verletzungspech

DEFENSIVE STÄRKEN

Wiesenbach mit zweitbester Offensive

Die Spvgg Gammesfeld

hat eine richtig schwierige

Saison hinter sich.

Vom dritten Spieltag bis zum

Ende der Vorrunde lag die

Landwehrelf konstant auf

dem letzten Tabellenplatz in

der Kreisliga A3. Einige langzeitverletzte

Stammkräfte,

vor allem das Fehlen von Torjäger

Fabian Schmieg, der nach

35 Treffern im Spieljahr

2016/17 in der letzten Runde

nur dreimal einnetzen konnte,

dürfte ein Grund dafür gewesen

sein. In der Rückrunde stabilisierte

sich die Mannschaft

unter der Leitung von Lars Langenbuch

und Martin Dill, die

das Zepter von Fritz Langenbuch

übernommen hatten.

Nach nur neun Punkten in der

Hinserie konnten in der Rückrunde

24 Zähler verbucht werden,

was in der reinen Rückrundentabelle

den fünften Rang

und insgesamt den sicher zum

Klassenerhalt reichenden elften

Tabellenplatz bedeutete.

Spvgg Gammesfeld

TRAINER

TOR

NUR NEUN

PUNKTE IN DER

HINSERIE

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Lars Langenbuch, Martin Dill

Achim Denecke (19), Dominik

Schüttler (21), Bernd Wilsch (31)

Timo Beck (26), Levin Deitigsmann

(19), Martin Fischer (26),

Sven Preunkert (27), Konstantin

Rohn (19), Andreas Schmieg

(20), Julian Wieserner (18)

Sascha Anselm (19), Julian Beck

(19), Marius Beck (23), Mario

Hofmann (26), Jan Langenbuch

(28), Lars Langenbuch (26), Tim

Peppel (20), Frank Rahn (22),

Leo Rohn (17), Felix Schmidt,

Tim Schürger (21), Christian

Sylka (20), David Weber (19)

Andreas Barthelmeß (31), Maximilian

Fleck (27), Fabian

Schmieg (19), Aaron Weber (19)

Leo Rohn (eigene Jugend)

Joshua Hoffmann (TSV Ilshofen)

besser als letzte Saison

SGM Löffestelzen/Bad Mergentheim

„Rückblickend auf die vergangenen

Spielzeiten muss man

zuerst einmal den Klassenerhalt

schaffen. Mit einer guten

und konstanten Hinrunde

kann man dann auf Weiteres

blicken“, gibt Offensivtalent

Aaron Weber im Fupa-Teamcheck

zu Protokoll. „Das Wichtigste

ist und bleibt, dass sich

die Verletzungen so gering

wie möglich halten. Mit Lars

Langenbuch, Fabian Schmieg

und Mario Hofmann fallen bisher

schon wichtige Spieler für

den Anfang der Runde aus. Im

Training werden wir nicht speziell

auf bestimmte Schwerpunkte

setzen. Klar ist aber

auch, dass nach der Sommerpause

Konditionstraining eingebaut

werden muss.“

Mit Leo Rohn kommt ein guter

Spieler aus der eigenen Jugend

ins erste Team. Joshua

Hoffmann wechselt zuerst einmal

zum TSV Ilshofen, um dort

mit der A-Jugend in der Verbandsliga

zu spielen.

Weber sieht als großen Titelfavoriten

in der Kreisliga A3 die

SGM TSV Weikersheim/Schäftersheim.

wh/jom

Danut Esanu (rechts) hat in der A3 34 der 74 Wiesenbacher Tore

erzielt. Gammesfeld (rot) kam insgesamt auf 51. Foto: Robert Stolz

38 | 39

Im dritten Jahr nach dem

Aufstieg gelang es dem SC

Wiesenbach erstmals, die

zweistelligen Tabellenplätze

in der Kreisliga A3 zu verlassen.

Mit 74 erzielten Toren

stellte man dabei hinter Dörzbach/Klepsau

die zweitstärkste

Offensive. Eine noch

bessere Platzierung als Rang 7

verhinderte dabei die Tatsache,

dass vor allem auf fremdem

Platz die Defensive in vielen

Partien einfach zu anfällig

war. Trainer Christian Schneider

verließ den Verein nach erfolgreichen

Jahren in Richtung

Billingsbach, aber mit der

Verpflichtung des Rothenburgers

Uwe Kremer scheinen die

„Wisbys“ einen adäquaten Ersatz

gefunden zu haben.

Der neue Coach war bis zum

Ende seiner Spielerkarriere wegen

eines Kreuzbandrisses höherklassig

unterwegs. Unter

anderem schnürte er die Stiefel

für die Spvgg Ansbach in

der Bayernliga und den ESV

Ansbach in der Bezirksoberliga.

Als Trainer sammelte er Erfahrung

bei seinem Heimatverein

TSV Rothenburg 2000, in

Adelshofen und bei der SG

Gebsattel/Gallmersgarten. Mit

dem Umfeld in Wiesenbach

zeigt sich der Bayer bisher

mehr als zufrieden. „Wiesenbach

hat eine engagierte Vorstandschaft.

Der Teamgedanke

wird im Verein großgeschrieben.

Die Mannschaft hat

auf jeden Fall Potenzial, und

wenn es uns gelingt, die Defensive

zu stabilisieren, sollte ein

guter Mittelfeldplatz auf jeden

Fall drin sein.“ Als herben

Verlust sieht er bei diesem Unterfangen

den Abgang von

Torhüter Matthias Bähr nach

Mosbach, da dieser mit seiner

Erfahrung nicht so einfach zu

ersetzen sein dürfte. wh

SC Wiesenbach

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Uwe Kremer

Jonas Hanselmann (18), Jonas

Sachs (22), Steve Sagert (23),

Steven Schulze (24)

Andreas Ackermann (31), Gabriel-David

Apetrei (25), Denis

Depperschmidt (17), Thomas

Ganzhorn (31), Dominik Grünsfelder

(28), Jonas Hirschmann

(27), Markus Hirschmann (32),

Simon Hirschmann (24), Andreas

Hornung (28), Florian Leiser

(22), Robin Pehl (20), Jens

Reichert (27), Marcel Schürger

(27), Patrick Schwalm (22), Maximilian

Straub (23), Jan Wiedmann

(22)

Lucca Bauer (18), Patrick Brenner

(24), Ahmed Chelighoum

(39), Semih Deeg (18), Andreas

Ganzhorn (30), Thomas Grünsfelder

(30), Jonah Hanselmann

(20), Nam Hoa (26), Jannik Keidel

(21), Stefan Keitel (26), Philipp

Kreuzer (25), Philipp Model

(21), Marvin Sachs (20), Andre

Stradinger (24), Eduard Streidenberger

(23), Johannes Trump

(37), Christian Weber (22), Cedric

Werner (18), Maurice Werner

(21)

Beniamin Apetrei (22), Danut-

Gheorghita Esanu (25), Sebastian

Glemser (38), Michael Hauber

(28), Johannes Knoke (21),

Kevin Leiser (24), Peter Lindenmeier

(28), Marcel Pecher (30)

Cedric Werner, Denis Depperschmidt

(beide eigene Jugend),

Patrick Schwalm (Spvgg Hengstfeld-Wallhausen)

Christian Schneider, Dejan Jeremic

(beide FC Billingsbach), Matthias

Bähr (SV Mosbach)

einstelliger Tabellenplatz,

Mannschaft weiterentwickeln

SGM Taubertal/Röttingen


Kreisliga B3 Hohenlohe | Überblick | VfR Altenmünster II | ESV Crailsheim

VIELE FAVORITEN IN DER KREISLIGA B3

Neue Spieler gibt’s nicht nur bei den Top-Teams, sondern vor allem im Tabellenkeller

Die Meisterschaft in der

kommenden B3-Runde

scheint offener denn

je, gleich mehrere Teams haben

Ambitionen, ganz vorne

mitzumischen. Wenn es um

die Favoritenrolle geht, fällt

immer wieder der Name Goldbach.

Der TSV ist zwar in der

vergangenen Saison schlecht

in der B-Liga angekommen,

hat aber am Ende 19 Spiele in

Folge nicht verloren.

Ebenfalls als Favoriten gehandelt

werden der SSV Stimpfach

sowie der FC Honhardt. Beide

haben eine gute Runde gespielt

und landeten am Ende

auf den Rängen 6 (SSV) und 4.

Zusätzlich haben sich die beiden

Mannschaften noch einmal

ordentlich verstärkt – jeweils

mit Spielern des VfR Al-

DEUFSTETTEN

UND VfR II

IM UMBRUCH

SAISON 2018 | 2019

Langenburg (rot) wurde Meister der Kreisliga B3 und stieg in die A2 auf. Kirchberg II (blau) geht nach

dem Abstieg der Ersten aus der Bezirksliga wieder als normale A2-Reserve ins Rennen. Foto: Hans-Otto Hettler

tenmünster. Die große Unbekannte

scheint Satteldorf II zu

sein: Vier erfahrene Spieler sollen

gemeinsam mit einigen

Jungen den Neuanfang schaffen.

Nach ganz vorne will es auch

der GSV Waldtann schaffen –

und das, obwohl der GSV im

vergangenen Jahr nur Platz 11

belegte. Ralf Dörr soll als

neuer Spielertrainer nun frischen

Wind ins Team bringen,

Platz 1 bis 5 ist als Ziel ausgegeben.

Beim SV Tiefenbach fehlt die

Konstanz, um ganz vorne mitzumischen;

das liege vor allem

am dünnen Kader, so Trainer

Martin Wörner. Den haben

auch Großaltdorf und Dünsbach

II. Die beiden Mannschaften

beschwören besonders

den Teamgeist in ihren Reihen.

Beim SV Onolzheim hingegen

liegt es nach Auskunft

des Abteilungsleiters am fehlenden

Knipser, dass es nicht

Ihr Partner für Busreisen

Ihr Partner

für ganz vorne reicht. Keine

Ambitionen, nach ganz nach

vorne zu kommen, hegt der

VfB Jagstheim. Ziel ist es, die

Spieler individuell zu verbessern,

so die Verantwortlichen.

Ganz unten gibt es eine

Menge Bewegung: Der TSV Unterdeufstetten

hat nach der

schlechtesten Runde seit Vereinsbestehen

17 Neuzugänge

zu verzeichnen. Einen Umbruch

gibt es ebenfalls beim Tabellenvorletzten

der vergangenen

Runde, dem VfR Altenmünster

II. Acht junge Spieler

Vereins-/Betriebs-/Schulausflüge...

Fahrradtouren/Ski-Ausfahrten...

für Busreisen

Reisebusse von 19 bis 78 Sitzplätzen

Vereins-/Betriebs-/Schulausflüge...

Eigenes Fahrradtouren/Ski-Ausfahrten...

Reiseprogramm

Reisebusse von 19 bis 78 Sitzplätzen

Planung/Organisation/Durchführung

Eigenes Reiseprogramm

Planung/Organisation/Durchführung

Reisedienst Marquardt GMBH

sind aus der eigenen Jugend

raus gekommen, dafür haben

einige erfahrene Spieler Platz

gemacht.

Ganz neu dabei ist die Dritte

des TSV Ilshofen. Nach dem

Aufstieg der zweiten Mannschaft

in die Bezirksliga muss

sich die ehemalige Reserve

jetzt mit den Teams der Kreisliga

B3 messen. Bei Ellrichshausen

heißt das Ziel Neuanfang,

beim ESV Crailsheim gilt es,

endlich wieder etwas Zug ins

Spiel und ins Training zu bringen.

LUCA SCHMIDT

Hofäckerstraße 16

74564 Crailsheim

Telefon 0 79 51 / 75 39

Telefax 4 24 83

www.marquardt-reisen.de

GMBH

info@marquardt-reisen.de


JUNGE WILDE

Umbruch beim VfR Altenmünster II

SCHWERE SAISON

Bei den Eisenbahnern fehlt der Zug

Besser als noch in der vergangenen

Saison sieht

es bei der Zweiten des

VfR Altenmünster aus – und

das trotz zahlreicher Abgänge.

„Wir haben acht Spieler

aus der eigenen Jugend

dazubekommen, zusätzlich

noch drei reaktiviert. Der Kader

ist sehr gut, ich gehe mit einem

positiven Gefühl in die

neue Runde“, sagt VfR-Abteilungsleiter

Patrick Lettenmaier.

Das sei in der vergangenen

Runde noch anders gewesen.

„Da war es schwer, was rauszuholen.

Die Spielerdecke war

sehr dünn.“ Nach der Hinrunde

sah es eigentlich noch

gar nicht so schlecht aus für

den VfR II, die Rückrunde war

dann aber völlig verkorkst:

Nur fünf Punkte holte Altenmünsters

Zweite und landete

damit in der Rückrundentabelle

sogar noch hinter Schlusslicht

TSV Unterdeufstetten.

„Wir waren überhaupt nicht

zufrieden, so eine Katastrophenrunde

soll es auf keinen

Fall mehr geben“, sagt der Abteilungsleiter.

VfR Altenmünster II

TRAINER Nico Schiele (35)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

Achim Ries (SSV Stimpfach), Florian

Lober, Georg Spötta (beide

FC Honhardt), Christian Bandel,

Marcel Mächler (beide VfB Jagstheim),

Kai Stängle (SV Westgartshausen)

TITEL-

FAVORITEN

Simon Horlacher, Kai Wiedmann

(22)

Samuel Bayerlein (21), Markus

Bender (31), Saikou Ceesay

(25), Kabir Faye (26), Marc Fischer,

Andreas Hofmann (29), Felix

Irsigler (21), Mirko Lettenmaier

(27), Ilker Naz, Sandi Planincic

(28), Andreas Roll (37), Jonathan

Rück

Bruno Brekner, Martin Ernsperger,

Marcel Faldum (19), Nico

Gleß (27), Konstantin Gross

(23), Daniel Horn (27), Maximilian

Kaiser, Kadir Sami (21), Toni

Saric

Deniz Cetin (30), Talip Colak

(26), Patrick Lettenmaier (31),

Oliver Piechulla

Kadir Sami (SV Gründelhardt)

besser als letzte Saison und

noch enger zusammenrücken

TSV Goldbach

Jetzt geht der Blick beim VfR II

aber nach vorne, auch die Trainingsbeteiligung

sei besser als

noch in der vergangenen

Runde, sagt Lettenmaier. Darüber

hinaus fügen sich die jungen

Spieler gut in die Mannschaft

ein.

Allerdings sei noch nicht abzusehen,

wie viele der Jugendlichen

sofort den Sprung in die

Erste schaffen. „Wenn einige

der Jungen bei der Zweiten

bleiben, haben wir eine sehr

gute Kreisliga-B-Mannschaft“,

sagt Lettenmaier. Ein einstelliger

Tabellenplatz sei das Ziel

für die kommende Saison.

Der VfR Altenmünster befinde

sich laut Abteilungsleiter gerade

in einer Umbruchphase.

„Viele Ältere verlassen den

Verein, junge Spieler rücken

dafür nach.“ Die wolle man

aber nicht verheizen. „Es ist

ein Projekt für mehrere Jahre.

Unser Nachwuchs kann zunächst

bei unserer zweiten

Mannschaft Erfahrung sammeln.“

Wenn es bei dem ein

oder anderen schneller gehen

sollte und er den Sprung in die

Erste jetzt schon schafft, sei

das auch gut, aber für die Jungen

gilt: „Das hat Zeit.“ luc

Das Jahr 2017 war für

den ESV Crailsheim eines

zum Abhaken. „Es

war katastrophal. Zuerst sind

wir mit null Punkten in der

Rückrunde abgestiegen, dann

ging es in der Kreisliga B gerade

so weiter“, sagt Jochen

Kunigk, stellvertretender Abteilungsleiter

der Eisenbahner.

In der untersten Spielklasse

gab es den ersten Sieg für den

ESV erst am sechsten Spieltag –

ein 3:0 gegen Kirchberg II.

Der ESV Crailsheim (weiß) und der VfR Altenmünster II (dunkel) waren

mit der Saison 2017/18 nicht zufrieden. Foto: Hans-Otto Hettler

40 | 41

Laut Kunigk lag das Tief unter

anderem an der Motivation.

„Im Training haben wir nur

noch ein bisschen gekickt, es

war keiner da und es hat keinen

interessiert. Wir haben im

ganzen letzten Jahr kein einziges

Mal richtig trainiert.“ Erst

zum Jahreswechsel sei es dann

etwas besser geworden, ein

paar ältere Spieler sind zurückgekehrt.

„Am Ende haben wir

unser Saisonziel mit Platz 8

zwar noch erreicht, aber insgesamt

war das eine Gurkensaison.“

Die Zukunft sieht beim ESV

ebenfalls nicht rosig aus. „Wir

haben viele ältere Spieler und

keine Jugend mehr, sind also

auf Externe angewiesen“, sagt

Kunigk. Allerdings bleiben die

häufig aus. „Da ist oft ein

Thema, dass wir beim ESV einen

hohen Ausländeranteil haben.

Das schreckt viele Spieler

ab, zu uns zu kommen. Im Jahr

2018 sollte das eigentlich nicht

mehr so sein, aber so ist es nun

mal.“ Er spielt selbst seit 1990

im Verein und rät jedem, erst

einmal vorbeizukommen und

sich alles anzuschauen und

dann zu urteilen. „Bei uns ist

jeder willkommen.“

Ebenfalls schwer zu bekommen:

ein neuer Trainer. „Wenn

man anfragt, kommt die Rückfrage:

Was bietet ihr?“ Dass

man beim ESV das ganze Jahr

über trainieren kann und einen

Kunstrasen besitzt, sei

kein überzeugendes Argument

mehr. „Es hat keiner

mehr Bock, den Job auf

450-Euro-Basis zu übernehmen.“

So trainiert in der

neuen Runde erneut Aydin Senel

die Eisenbahner.

In dieser Saison will der ESV

Crailsheim im oberen Teil der

Tabelle landen – also Platz 7

oder besser. „Die Qualität dafür

ist auf jeden Fall noch da,

auch wenn am Ende ab und zu

die Luft fehlt“, so die Einschätzung

von Kunigk.

luc

ESV Crailsheim

TRAINER Aydin Senel (37)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Batuhan Denizli (22), Hans Fritz

(40), Nico Pooch (24)

Sinan Bartan (18), Patrick Herrmann,

Ali Ipek (26), Fiton Istrefaj

(19), Jochen Just (35), Jochen

Kunigk (34), Cengiz Senel (28),

Timur Soydan (25), Cem Tasdemir

(32)

Adnan Agirbas (24), Tuncay Al,

Enes Arslan, Heiko Brumm (32),

Michael Engelhardt (38), Fehmi

Marmullakaj, Ibrahim Öksüzkalan

(26), Erhan Özpelit (26), Lukas

Poplawski, Ayhan Sadik

(27), Sven Schwanicke (26), Aydin

Senel (37)

Veli Bartan (23), André Engelhardt

(34), Jürgen Ochs (32), Darius-Mihai

Ursachi (24)

Cem Tasdemir (reaktiviert)

Mustafa Nam (Spvgg Gröningen-Satteldorf

II), Oguzhan Korkmaz

(TSV Crailsheim II)

obere Tabellenhälfte

Stimpfach, Goldbach


Kreisliga B3 Hohenlohe | TSV Unterdeufstetten | TSV Ilshofen III | KSG Ellrichshausen | Spvgg Gröningen-Satteldorf II

NEUE INTEGRIEREN

Unterdeufstetten: 15 Spieler mehr

AUS ALT MACH JUNG

Ilshofen III muss Umstellung annehmen

TSV Unterdeufstetten

TRAINER Martin Rokowski (34)

TOR Marcel Gensmantel (31)

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Sergiu-Dan Barboni (31), Andreas

Etzel (30), Joscha Gentner

(30), Jochen Meyer (26), Simon

Ott (30), Madalin Pop, Sven Steinebronn

(38), Martin Stollenmeier

(27), Manuel Utz (24)

Daniel Bermanseder (43), Eduard

Braun (26), Florian Butz

(21), Gerard Coker (26), Jan Eiberger

(19), Edison Hajraj (21),

Dominik Hofmann (21), Laurin

Höhl (19), Daniel Pfisterer (25),

Dominik Rettenmeier (22), Steffen

Utz (22)

Gabriel-Dumitru Baran, Ioan-Mihai

Barna (28), Alexander Berroth

(24), Jürgen Ilg jun. (36), Jonas

Rieger (18), Martin Rokowski

(34), Markus Rottler

(39), Marcel Schmidt (25), Catalin

Silaghi (24), Marius Silaghi

(22), Niklas Utz (18)

Martin Rokowski (SV Rieden),

Andreas Etzel (VfB Ellenberg),

Eduard Braun (Satteldorf II), Daniel

Pfisterer (FC Matzenbach),

Ioan Mihai Barna (SSV Stimpfach),

Jonas Rieger, Laurin Höhl,

Tobias Eiberger, Niklas Utz (alle

eigene Jugend), Dominic Meyer,

Ricardo Schips (reaktiviert), Marius

Silaghi, Madalin Pop, Catalin

Silaghi, Alexandru Brindusa,

Daniel Gut, Marcel Richter (alle

vereinslos)

Bessart Hajraj, Kai Kitterer

(beide Ziel unbekannt)

einstelliger Platz, attraktiver

Fußball

Stimpfach, Goldbach

SAISON 2018 | 2019

Zur vergangenen Runde

gibt es laut Unterdeufstettens

Abteilungsleiter

Joscha Gentner nicht viel

zu sagen. „Das war die schlechteste

Saison in unserer Vereinsgeschichte,

die löschen wir am

besten alle aus unseren Köpfen.“

Mit gerade einmal sieben

Punkten und einem Torverhältnis

von 24:140 landete der

TSV abgeschlagen auf dem

letzten Tabellenplatz der Kreisliga

B3.

Damit sich das auf keinen Fall

wiederholt, hat sich Unterdeufstetten

kräftig verstärkt:

Als neues Spielertrainer-Duo

leiten künftig Martin Rokowski

vom SV Rieden und Andreas

Etzel das Training. Rokowski

war bereits in Rieden

Spielertrainer, Etzel kehrt

nach drei Jahren vom VfB Ellenberg

zurück nach Unterdeufstetten

und verstärkt dort die

Defensive.

Die beiden Trainer können zur

kommenden Saison auf einen

deutlich erweiterten Kader zurückgreifen:

15 Neue kommen

zusätzlich zu den Trainern

zum TSV. „Da sind richtig gute

Spieler dabei, darunter vier

aus der eigenen Jugend.“ Unter

den Neuen ist auch Angreifer

Ioan Mihai Barna, der nach

einem kurzen Gastspiel beim

SSV Stimpfach nun wieder für

die Gelb-Schwarzen auf Torejagd

geht. In der Saison

2016/17 hatte er immerhin in

17 Spielen 18-mal für den TSV

getroffen.

Joscha Gentner ist die Platzierung

am Ende der Saison aber

gar nicht so wichtig. „Wir wollen

die Leute in die Mannschaft

integrieren und in der

kommenden Runde einen attraktiven

Fußball spielen.“ Ein

einstelliger Tabellenplatz

wäre zwar schön, ist aber aus

Sicht des Abteilungsleiters

kein Muss.

luc

Unterdeufstetten (gelb) hofft, eine bessere Saison als die letzte in

der B3 zu spielen. Bühlerzell II (rot) ist nun in der B1 aktiv. Dafür

rückt der TSV Ilshofen III neu in die Kreisliga B3. Foto: Hans-Otto Hettler

Aus zwei mach drei:

Durch den Aufstieg der

zweiten Mannschaft des

TSV Ilshofen in die Bezirksliga

muss der Verein in der kommenden

Runde ein Team für

die Kreisliga B3 melden – so

wurde aus der ehemaligen Reservemannschaft

der TSV Ilshofen

III. Trainer sowohl der zweiten

als auch der dritten Mannschaft

ist Joachim Pfeifer.

Der war schon in der abgelaufenen

Runde zufrieden mit seinem

Team: „Wir waren Zweiter

mit der Reserve – und das

auch nur, weil wir zum Schluss

gelumpt haben“, sagt Pfeifer.

Bis jetzt habe das Team vor allem

aus älteren Spielern bestanden,

doch das wird sich ändern.

„Wir werden eine junge

Mannschaft haben, acht Spieler

kommen aus der Jugend

dazu. Wir müssen uns mit der

Dritten auch erst etablieren.“

So sei der Wettbewerb in der

B3 ein ganz anderer als im Reservebetrieb.

„Da geht es jetzt

um was.“ Trotzdem ist er optimistisch.

„Wir peilen einen gesicherten

Mittelfeldplatz an

und das ist mit dem Potenzial

der Mannschaft auf jeden Fall

machbar.“ Fraglich sei nur, wie

gut die Mannschaft die Umstellung

von Reserveliga auf Kreisliga

B annehme.

Bereits gewohnt ist Pfeifer,

dass er auf den ein oder anderen

Spieler verzichten muss.

„Wir haben mit der Zweiten

schon immer wechselnde Besetzungen,

wenn einer von ihnen

in der ersten Mannschaft

aushelfen muss; bei der Dritten

wird das nicht anders

sein.“ Die Fluktuation finde

jetzt lediglich zusätzlich zwischen

Ilshofen II und III statt.

Trotzdem bringt eine komplett

neue Mannschaft auch einige

Schwierigkeiten für einen

Trainer mit. „Der Schwerpunkt

wird sicherlich auf der

schnellen Integration der

neuen Spieler liegen“, sagte

Pfeifer im Fupa-Teamcheck.

Neuerungen gibt es auch im

Umfeld des TSV Ilshofen: Bei

der zweiten und dritten Mannschaft

musste Robert Spangenberg

seine Tätigkeit als Co-Trainer

aus privaten Gründen beenden.

Sein Nachfolger wird

Roland Janda. Als Team-Manager

für die beiden Mannschaften

wird künftig Stefan Lengersdorf

tätig sein. luc

TSV Ilshofen III

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Joachim Pfeifer

Tim Hanselmann (28), Dominik

Horst (24), Stefan Zügel

Tobias Binder (20), Claudio

Gahm (19), Benjamin Hanselmann

(23), Patrick Jäger (26),

Cem Mutlu (20), Jonas Renoth

(27), Daniel Schwarz, Rico

Schwarz, Sascha Utz

Friedrich Färber (23), Jonas Gräter

(24), Tuna Kayar (36), Stephan

Lengersdorf (28), Peter

Maas (24), Mirco Otterbach

(22), Nikolai Otterbach (20),

Achim Schüler (26), Kevin Weber

(22), Sascha Zügel (19)

Andre Agostini (26), Franklin Fernandez

(32), Julian Schürl, Toni

Thoi (31)

keine

Sven Weidenbacher (Karriereende),

Ralf Hodik (Gerabronn)

in der Liga ankommen

Goldbach, Honhardt, Stimpfach


AUFSTIEG KEIN THEMA

Schwerer Auftakt für KSG Ellrichshausen

SPASS WIEDERFINDEN

Satteldorf II nach Abstieg bescheiden

Nach zuletzt drei Spielzeiten

in der Kreisliga

A tritt die KSG Ellrichshausen

nun wieder in der

B-Liga an – und das nach einer

völlig verkorksten Saison. Mit

zwölf Punkten landete die

KSG auf dem letzten Tabellenplatz

– mit elf Punkten Abstand

auf den Relegationsplatz.

„Die Saison war für uns

natürlich absolut enttäuschend“,

bringt es Martin Meiser,

der sportliche Leiter des

Teams, auf den Punkt. „Mit

Blick auf die Tordifferenz erklären

sich Stärken und Schwächen

von selbst.“ 34 Tore hatte

Ellrichshausen geschossen –

die wenigsten in der Kreisliga

A2. Mit 81 Gegentreffern

stellte man zudem die zweitschlechteste

Defensive. Elf der

insgesamt zwölf Punkte holte

die KSG zu Hause. Immerhin:

Die Rückrunde war deutlich

stärker als noch die Hinrunde:

Dort gab es wenigstens zehn

Punkte. Das lässt die KSG-Fans

vielleicht wieder hoffen.

Dabei wusste die Mannschaft

durchaus auch zu überraschen:

Mit Siegen gegen Westgartshausen

und Matzenbach

sowie einem Unentschieden

gegen Crailsheim II blieb das

KSG Ellrichshausen

TRAINER Harald Klein (seit 2018)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL Platz 5 bis 10

Dominik Labusga (Spfr. Leukershausen)

TITEL-

FAVORITEN

Steffen Bohnet (29), Marcus

Schmidt (46)

Christian Bohnet (27), Tom Ecke

(36), Hannes Großmüller (29),

Fabian Hofmann (20), Jan Köffler

(22), Alexander Redikop

(35), Jonas Schaible (25), Marius

Wackler (25), Paul Wackler

(19), Jürgen Probst (32)

Daniel Breitschwerd (25), Fabian

Dittrich (31), Martin Meiser

(30), Sebastian Pelzer (27),

Marc Schön (21), Patrik Steinacker

(32)

Philipp Betz (33), Michael Dittrich

(28), Steffen Dittrich (31),

Christian Foydl (22), Safar Majon

(19), Manuel Ströbel (27),

Florian Jäger (25)

Marc Sauer, Marcel Smolka

(Spvgg Satteldorf II)

Stimpfach, Goldbach

Team unberechenbar. Und

noch eine gute Nachricht: Die

beiden Toptorjäger Michael

und Steffen Dittrich mit neun

und acht Treffern laufen auch

in der kommenden Runde für

Ellrichshausen auf.

Einen direkten Wiederaufstieg

strebt die Mannschaft

um Coach Harald Klein nicht

an. „Ziel ist es, mit unserem

neuen Trainer einen guten

und erfolgreichen Fußball zu

spielen“, sagt Meiser. Am Ende

soll dabei ein Platz von 5 bis 10

herausspringen.

Mit der bisherigen Arbeit des

neuen Trainers ist der Spielleiter

zufrieden. Jetzt gehe es

nur noch darum, „die Forderungen

des Trainers bestmöglich

umzusetzen“. Klein hat als

Trainer schon Erfahrung, bisherige

Stationen waren unter anderem

der SSV Stimpfach und

der Nachwuchs der Sportfreunde

Schwäbisch Hall.

Dabei könnte das Startprogramm

für die KSG Ellrichshausen

einfacher sein: Neben Tiefenbach

wartet am zweiten

Spieltag mit Honhardt gleich

einer der Favoriten auf das

Team von Klein.

luc

Ganz und gar nicht nach

Plan lief es in der abgelaufenen

Runde für die

Zweite der Spvgg Gröningen-

Satteldorf. „Wir wollten die

Klasse halten, hatten am Ende

personelle Probleme“, sagt

Manfred Gaspar, Teambetreuer

des Teams. Kurz vor

Ende der Runde habe er die

Mannschaft übernommen,

was vielleicht rückblickend zu

spät gewesen sei. „Im Relegationsspiel

gegen Obersontheim

II hatten wir die besseren

Chancen, haben am Ende aber

doch verloren“, sagt Gaspar.

Nun gehe es um den Wiederaufbau.

Es sei auch die Idee im Raum

gestanden, die zweite Mannschaft

komplett aufzulösen.

Doch dagegen wehrte sich Gaspar:

„Das kam nicht in die

Tüte.“ Ohne zweite Mannschaft

würde der Ersten der Unterbau

fehlen. Außerdem sollen

die Jugendspieler eine Perspektive

beim Verein haben –

auch wenn sie in der Ersten

nicht gleich zum Zug kommen.

Also übernahm Gaspar als

Teambetreuer. „Ich mache das

so lange, bis die Mannschaft

wieder in der Spur ist und

dann gehe ich in Rente“, erklärt

Gaspar.

Für den Wiederaufbau haben

sich die Satteldorfer die

Dienste von Hakan Cetin (Spfr.

Leukershausen), Mustafa Nam

(ESV Crailsheim) und Max Nizamutdinov

(TV Rot am See)

gesichert. „Zusätzlich wird

Toni Fernandez Spielertrainer,

wir haben also vier erfahrene

Spieler und wollen noch ein

paar Junge dazustellen“, so

Gaspar.

Bevor der Blick aber in Richtung

Kreisliga A schweife,

gelte es, wieder in die Spur zu

kommen – das könne nach Gaspar

ein oder zwei Jahre dauern.

„Wir müssen den Spaß am

Fußball wiederfinden und können

uns dann in eine andere

Richtung orientieren.“

Und bislang sieht es gut aus,

dass für die Zweite der Spvgg

bald wieder rosigere Zeiten anbrechen.

„Momentan haben

wir 16 bis 17 Spieler im Training,

in der Vorbereitung zur

vergangenen Runde waren es

ab und zu mal nur drei oder

vier.“

luc

Das Gemeindederby Satteldorf II (blau) gegen Ellrichshausen (rot)

findet nun in der Kreisliga B3 statt. Foto: Helmut Munzinger Spvgg Satteldorf II

42 | 43

TRAINER

Antonio Fernandez-Martinez

TOR Patrick Grobshäuser (26)

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Christian Brückner-Melber, Hakan

Cetin (26), Christian Eberlein

(21), Alexander Eder (33),

Marcel Günther (22), Hannes Hägele

(24), Vincent Heinlein, Patrick

Meyer (25)

Mathias Grimm, Cem Kaplan,

Marius Kohr (22), Max Nizamutdinov

(27), Kai Schenkel (27)

Markus Elsasser, Antonio Fernandez-Martinez,

Philip Fischer

(24), Tobias Hörner (25), Mustafa

Nam (27), Daniel Weinschenk

(26), Sedat Yerlikaya

Mustafa Nam (ESV Crailsheim),

Hakan Cetin (Spfr. Leukershausen-Mariäkappel),

Max Nizamutdinov

(TV Rot am See)

Kevin Molodovski (SSV Stimpfach),

Eduard Braun (TSV Unterdeufstetten),

Felix Schmieg

(SVN München), Noah Hanzlik,

Oliver Purtscher, Philipp Wandl

(alle VfR Altenmünster)

Neuaufbau, guter Untergrund

für Erste, gute Perspektive für Jugendspieler,

oben mitspielen

Goldbach, Stimpfach


Kreisliga B3 Hohenlohe | SV Tiefenbach | SV Onolzheim | SV Großaltdorf | TSV Dünsbach II

KONSTANZ FINDEN

Larifari geht beim SV Tiefenbach nicht

KNIPSER FEHLT

Onolzheim mit starkem Schlussspurt

Die vergangene Runde

sei typisch für den SV

Tiefenbach gewesen:

„Wir waren zu viel imstande,

aber die Konstanz hat gefehlt“,

sagt Trainer Martin

Wörner. Allerdings sei er mit

dem Ende der Saison zufrieden

gewesen: Die letzten

sechs Spieltage verloren die

Tiefenbacher nicht, am Ende

spielten sie unentschieden gegen

Langenburg und gewannen

sogar gegen Obersontheim

II – und griffen damit

noch mal entscheidend in den

Titelkampf der B3 ein. „Es gab

aber auch Zeiten, in denen gar

nichts funktioniert hat“, sagt

Wörner.

Die Achillesferse der Tiefenbacher:

der dünne Spielerkader.

„Sobald ein oder zwei Leistungsträger

bei uns ausfallen,

wird es ganz schwer“, erklärt

Wörner. Allerdings fehle

manchmal auch die letzte Motivation.

„Wenn dann schon

ein paar Spieler verletzt sind

und andere nachrücken, ist in

den Köpfen eine Niederlage

SV Tiefenbach

TRAINER Martin Wörner (38)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Oliver Binder (24), Thomas

Brumm (29), Pascal Fricke (29),

Jannik Ströbel

Schmidt Florian (24), Max Irsigler,

Jonas Kappeller (24), Timo

Lang (23), Alexander Lober (29),

David Losert, Christopher

Raczek (26), Sebastian Schmidt

(30), Fabian Steinhülb (28),

Sven Steinhülb (24), David

Wahba (30), Martin Wörner (38)

Uwe Bartholdy (27), Robin Belle

(23), Lukas Besta (18), Andre

Brumm (31), Robert Cernika

(18), Niklas Groschke (18), Steffen

Horn (29), Patrick Knyszczuk

(28), Bernhard Lober (28), Michael

Meinert (34), Michael

Munzinger (29), Andreas Neusser

(31), Evren Özel (26), Dennis

Reinwald (28), Sascha Sackreuter

(21), Thomas Pratz (36),

Giorgi Toroshelidze (26), Kevin

Wieser (21)

Willy Dörr (35), Benny Kludzuweit

(27), Felix Kolasinski (24),

Rafal Krum (24), Jonas Schmidt

(21)

Andre Brumm (SV Onolzheim)

keine

oben mitspielen

TSV Goldbach

SAISON 2018 | 2019

schon einkalkuliert“, meint

der Coach des SVT.

Zur neuen Runde kommen ein

paar Jugendspieler dazu, die

den Kader ergänzen. „Da sind

einige dabei, die den Sprung

in die erste Mannschaft auf Anhieb

schaffen könnten“, sagt

Wörner. Diese Spieler wolle

man aber nicht verheizen, sondern

langsam ranführen.

Gefragt nach den Saisonzielen

habe sein Team nach einer Trainingseinheit

im Spaß gemeint:

nicht absteigen. Der Trainer ist

da etwas ehrgeiziger: „Wir haben

eine Mannschaft mit Potenzial.

Mein Ziel ist es, dass

wir im oberen Drittel der Tabelle

mitmischen. Wir müssen

nicht ganz vorne stehen, aber

vielleicht ein paar Plätze weiter

vorne als in der abgelaufenen

Saison. Die Konkurrenz ist

in dieser Runde aber wieder

groß“, sagt Wörner.

Während der Vorbereitung bekommen

seine Spieler sogar

Hausaufgaben mit in den Urlaub

– Ausdauer muss eben

sein. „Mir geht es aber hauptsächlich

darum, dass wir Fitness

und Ausdauer trainieren,

ohne dabei zu leiden.“ Der

Spaß stehe immer im Vordergrund,

sagt Wörner – „larifari

geht aber nicht“.

luc

Der Angriff ist das Sorgenkind

des SV Onolzheim

– das sagt Abteilungsleiter

Lars Schaborak. „In

der Offensive fehlt es bei uns,

dort müssen wir uns noch verbessern.“

Tatsächlich erzielten

die Onolzheimer in der vergangenen

Runde lediglich 39 Tore

– nur der TSV Unterdeufstetten

(24), die Zweite von Altenmünster

(32) und Kirchberg

(21) waren in der B3 schlechter.

Das ziehe sich wie ein roter

Faden durch die vergangenen

Jahre, erklärt Schaborak. „Uns

fehlt vorne ein Knipser, das

kann den Unterschied in der

Kreisliga B ausmachen.“

Martin Wörner trainierte lange den SV Onolzheim (gelb), bevor er

zu Tiefenbach (rot) wechselte.

Foto: Hans-Otto Hettler

Zufrieden zeigte sich der Abteilungsleiter

vor allem mit der

Rückrunde seiner Mannschaft.

„Wir waren in der Defensive

deutlich stabiler als in der Hinrunde“,

so Schaborak. In der

gesamten Saison bekam der

SVO nur 42 Tore und stellte damit

die viertbeste Verteidigung

der Klasse. Zusätzlich verloren

die Onolzheimer die letzten

sieben Spiele nicht.

Gerade während dieser Phase

zeigte sich, dass Onolzheim

vor allem zu Hause stark aufspielt:

Sechs der letzten sieben

Partien bestritt der SVO daheim,

den starken Goldbachern

trotzte man im heimischen

Stadion sogar ein 2:2-Unentschieden

ab.

Nur die erste Hälfte der Saison

lief laut Abteilungsleiter Schaborak

nicht nach Wunsch: 17

Punkte holte der SVO aus den

ersten 15 Partien, in der Rückrunde

waren es 22.

Zufrieden wäre man in Onolzheim,

wenn es am Ende der Saison

2018/19 wieder zu einem

einstelligen Tabellenplatz reichen

würde. „Wir wollen an

die Erfolge anschließen, unser

Spiel nach vorne noch verbessern

und im gesicherten Mittelfeld

landen“, sagt Schaborak.

Auf keinen Fall wolle man hinten

reinrutschen.

luc

SV Onolzheim

TRAINER Klaus Fester (seit Januar 2016)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

Andre Brumm (SV Tiefenbach),

Dennis Nadrowski (VfB Jagstheim),

Lenny Keck (SV Gründelhardt-Oberspeltach)

TITEL-

FAVORITEN

Patrick Bader (25), Simon Magg

(24)

Philipp Blank (25), Lars Blum

(19), Volkmar Bruckner (39),

Klaus Dierolf (31), Kai Eberhardt

(24), Axel Hofmann (23), Peter

Klein (31), Lukas Renoth (22),

Lars Schaborak (22), Stefan

Schulz (26), Jonas Soldner (24),

Benjamin Stiegler (26), David

Ullmann (19), Jan Köhler (30),

Ralf Nerenz (32), Daniel Belz

(28), Luca Schmidt (27), Maurice

Reinhart (18), Jannik Grün

(18)

Adrian Belz (24), Bernd Blumenstock

(32), Thomas Böckler (27),

Buba Camara (23), Moritz Deffner

(32), Stefan Friedrich (29), Jerommy

Hartmann (27), Mark

Herrmann (22), Andreas Horlacher

(29), Simon Kiehlbrey (19),

Gerrit Klein (27), Nico Köhler

(25), Sven Liebchen (31), Luca

Martin (19), Christian Pelger

(23), Pascal Schäfer (32), Denis

Schneiker (27), Christian Soldner

(26), Jan Stillhammer (25),

Ralf Schneider (26), Torsten

Schultz (39, Frank Schöller (38)

Oliver Ott (33), Marc Schürle

(24), Lars Wolfinger (21), Emre

Sahin (33), Torsten Fessel (38),

Tobias Friedrich (31)

Luca Schmidt (FC Matzenbach),

Buba Camara, Frank Schöller,

Maurice Reinhart (alle SV Westgartshausen),

Jannik Grün (SV

Arnum), Simon Kiehlbrey, Lars

Blum, Luca Martin (alle eigene

Junioren)

vorderes Mittelfeld

Goldbach, Stimpfach


GESUND BLEIBEN

Großaltdorf will an Hinrunde anknüpfen

EINE MANNSCHAFT

Dünsbach II profitiert von Kameradschaft

Beim SV Großaltdorf

hätte die Saison richtig

gut laufen können –

nach der Hinrunde lagen die

Großaltdorfer mit 24 Punkten

auf Platz 7, das Saisonziel einstelliger

Tabellenplatz schien

bereits so gut wie sicher. Dann

aber ereilte die Mannschaft

von Teammanager Oliver

Klettke das Pech: „Wir hatten

in der Rückrunde einige Verletzte,

haben dann einige

Punkte liegen lassen.“ Nach einer

durchwachsenen Rückrunde

mit lediglich 13 Punkten

reichte es am Ende nur für

Platz 10. „Wir haben am Ende

stark nachgelassen“, formuliert

es Klettke.

Das verdeutlicht auch der Spielplan

der abgelaufenen Runde:

Von den letzten neun Partien

verloren die Großaltdorfer

sechs, es gab ein Unentschieden

und zwei Siege – einen

11:0-Kantersieg gegen Schlusslicht

Unterdeufstetten und

drei Punkte am grünen Tisch.

Dabei lag man zu Beginn der

Saison auf Rang 4, hatte nach

SV Großaltdorf

TRAINER Michael Bäuerle (32)

TOR Joshua Gerullis (23)

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

Paulo Jose Santos De Jesus (vereinslos)

TITEL-

FAVORITEN

Joscha Balle (26), Michael Bäuerle

(32), Sebastian Enz (33), Ferdinand

Frank (26), Manuel Gerullis

(27), Lukas Hofer (25), Robin

Schnabel (24), Raphael

Schwalm (22), Julius Stock (28),

Tobias Wieland (32)

Patrick Bilinsky (38), Patrick Eichelberg

(28), Thomas Gasser

(31), Simon Hanselmann (25),

Jens-Kilian Herhoffer (23), Sven

Oliver Herhoffer (26), Timo Hermann

(25), Hannes Hofer (25),

Maximilian Junker (20), Maximilian

Kayser (22), Julian Löw

(20), Jonas Reinhuber (24),

Paulo Jose Santos De Jesus (36),

Florian Schnabel (24), Patric

Slansky (22), William Natanael

Soares da Rosa (24)

David Engelhardt (26), Lysander

Förster (23), Jeremias Gerullis

(20), Daniel Köhler (28), Klaus

Kruthof (22), Johannes Marik

Rößler (19), Julian Salm (22), Patrick

Wahl (32)

keine

einstelliger Tabellenplatz

TSV Goldbach

sieben Spieltagen bereits 15

Punkte auf dem Konto. In Honhardt

gewann der SV sogar, in

Goldbach gab es immerhin ein

beachtliches 3:3-Unentschieden.

In der kommenden Saison soll

vor allem die Rückrunde anders

ablaufen. „Die Verletzten

sind wieder fit, hoffen wir mal,

dass sie es diese Runde auch

bleiben.“ Der Kader ist immer

noch nicht allzu üppig besetzt,

einen Neuzugang gab es zur

Sommerpause. Zusätzlich

habe man einige Studenten in

der Mannschaft, die nicht immer

spielen können. „Jemanden

zu kompensieren, der sich

verletzt hat, ist für uns

schwer“, sagt Klettke.

Trotzdem ist der Teammanager

des SV Großaltdorf optimistisch,

dass es nun besser läuft.

„Die Vorbereitung sieht gut

aus. Die vergangenen Jahre

hatten wir immer relativ wenige

Testspiele, das ist jetzt anders“,

sagt Klettke. Einige Partien

seien bereits erfolgreich

verlaufen. „Das tut unserer

Mannschaft gut.“ luc

Zwei Probleme kamen bei

der Zweiten des TSV

Dünsbach in der abgelaufenen

Runde zusammen: ein

kleiner Kader und eine eher

mäßige Trainingsbeteiligung.

„Die ganze Runde war für uns

nicht zufriedenstellend“, sagt

Abteilungsleiter Alexander

Küßner.

Schwierig sei es immer dann,

wenn Spieler vom Bezirksligateam

wegbrechen. „Das sind

Sowohl Dünsbach II (lila) als auch Großaltdorf (blau) haben mit einer

dünnen Spielerdecke zu kämpfen.

Foto: Ric Badal

44 | 45

bei uns 15 bis 16 Spieler. Sobald

da einer ausfällt, wird mit

Spielern der Zweiten aufgefüllt.

Die fehlen dann aber

dort“, sagt der Abteilungsleiter.

Dabei sei die Spielerdecke bei

Heimspielen immer etwas besser

gewesen als auswärts.

„Wenn wir nicht in Dünsbach

gespielt haben, war es immer

schwer.“ Das belegt auch ein

Blick in die Statistik: Zu Hause

holten die Dünsbacher 15

Punkte. Auswärts hingegen

zeigte die Mannschaft von

Spielertrainer Jens Reichenbach

ein anderes Gesicht: Gerade

einmal fünf Punkte ergatterte

der TSV in der Fremde,

nur gegen Kirchberg II gab es

einen Sieg – und der fiel mit

6:1 ziemlich deutlich aus.

Derzeit sei die Dünsbacher Bezirksligareserve

aber im Umbruch:

„Wir haben einige Vereinslose

für uns gewinnen können

und haben einige Reservisten

reaktiviert“, sagt Küßner.

Die gelte es nun, in das bestehende

Team zu integrieren.

Ein generelles Problem: Es gibt

keine A-Jugend, damit auch

kaum Nachwuchs. „Zur neuen

Runde kommt Felix Schaffert“,

sagt der Abteilungsleiter –

aber das wars auch schon. „In

den anderen Jugendmannschaften

haben wir eine Spielgemeinschaft

mit Gerabronn

und Langenburg“, sagt Küßner.

In der A-Jugend bekomme

man aber keine Mannschaft

zusammen.

Die bisherige Vorbereitung für

die neue Runde deutet aber

auf eine bessere Runde hin, so

Küßner. „Das müssen wir jetzt

nur aufrechterhalten.“ Im Vordergrund

stehe bei Dünsbach

die Kameradschaft. „Bei uns

trainieren die erste und die

zweite Mannschaft immer zusammen,

so halten die Teams

den Anschluss zueinander“,

sagt Küßner.

luc

TSV Dünsbach II

TRAINER Jens Reichenbach (38)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Tobias Lehmann (32), Mirco

Kurz (32), Kevin Ternes (22)

Florian Gahm (21), Mario Guttknecht

(33), Christian (Kiri) Kisslinger

(28), Lutz Megerle (26),

Tim Nowak, Michael Raimann

(29), Robin Rummler (18), Dominik

Schaffert (21), Marc Siegel

(26)

Dennis Ebinger (31), Adrian

Grießmayr (22), Sebastian Günther

(31), Konstantin Heynold

(32), Mario Maas (19), Jonathan

Meyer-Sautter (25), Jonathan

Neber (23), Jürgen Neuffer (19),

Jens Reichenbach (38), Steffen

Reichert, Benjamin Schmidt

(30), Patrick Weiß (29)

Victor Fischer (25), Lukas Kircher

(22), Benjamin Walch (21)

keine

keine

Mittelfeldplatz

Spvgg Satteldorf II


Kreisliga B3 Hohenlohe | FC Honhardt | TSV Goldbach | SSV Stimpfach | VfB Jagstheim

OBEN MITSPIELEN

Honhardt bekommt fünf VfR-Spieler

RIESEN RÜCKRUNDE

Goldbach weiter mit stärkster Offensive

FC Honhardt

TRAINER Waldemar Zur (46)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Matthias Jag (22), Andreas Lachmann

(31), Jonas Roth (22), Simon

Täger (18)

Kim Bröllochs (25), Manuel Bröllochs

(27), Martin Engel (46), Mario

Fuchs (23), Julian Greve (24),

Benjamnin Hartner (35), Stefan

Hartner (22), Marcel Hofmann

(27), Johannes Jag, Jens König

(22), Florian Lober (26), Thorsten

Meiser (29), Kai Müller (40),

Michael Munz (48), Dominik

Peichl (27), Wendelin Rau (42),

Stephan Rollbühler (27), Sven

Rollbühler (19)

Sebastian Breuninger (23), Christoph

Düll (23), Daniel Haag (25),

Mario Heinkelein (47), Benjamin

Hohenstein (30), Simon Jag, Johannes

Look (34), Julian Munz

(21), Manuel Munz (33), Volker

Nalito (43), Stefan Peichl (25),

Philipp Raabe (21), Gregor Rokowski

(30), Adrian Rößler, Daniel

Schroth (25), Jan Schroth

(18), Georg Spötta (25), Andreas

Wappler (22), Waldemar

Zur (46)

Florian Blümlein (32), Michael

Braun (37), Szczepan Ciosk (30),

Chris Glump (28), Marcel Hopf

(26), Joseph Loresch (21), Maurice

Schulpig (21), Dominik

Skowron (24), Tizian Täger

Manuel Munz, Adrian Rößler,

Georg Spötta (alle VfR Altenmünster),

Simon Jag, Florian Lober

(beide VfR Altenmünster II),

Jan Schroth, Simon Täger (beide

eigene Jugend)

keine

oben mitspielen

SAISON 2018 | 2019

Goldbach, Stimpfach, Jagstheim

Zur kommenden Runde

noch einmal verstärkt

hat sich der FC Honhardt.

Gleich fünf Spieler des

VfR Altenmünster wechselten

in der Sommerpause zum FC,

unter anderem Manuel Munz

als Teammanager.

Trainer Waldemar Zur war mit

der abgelaufenen Runde bereits

sehr zufrieden. „Ich habe

Honhardt vor zwei Jahren

übernommen, damals waren

sie noch Zehnter. Das Ergebnis

verbesserten wir dann jedes

Jahr.“ In seinem ersten Jahr als

Coach wurde der FC Siebter,

vergangene Runde schon Vierter.

Dabei hätte es für Honhardt

vielleicht zu einer noch besseren

Platzierung reichen können

– wären da nicht die Winterpause

und die Rückrunde

gewesen. Nach der Hinrunde

noch auf Platz 2, rutschte Honhardt

auf den vierten Rang ab.

„Wir konnten im Winter nicht

regelmäßig spielen und haben

unsere Spiele dann vor allem

auf Kunstrasen verloren“, sagt

Trainer Zur.

Diese Runde noch einmal weiter

oben mitzuspielen und vielleicht

sogar am Ende aufzusteigen,

sei schwer, so Zur. „Ich bin

schon mit zwei Mannschaften

aufgestiegen, da muss aber

dann auch alles passen“, sagt

der Trainer. Dazu gehöre unter

anderem, dass die Spieler

ohne Verletzungen durch die

Runde kommen und man auch

gegen starke Gegner Punkte

holt. „Die anderen Teams in

der B3 sind nicht schwach“,

sagt Waldemar Zur. Trotzdem

sei das Saisonziel der Honhardter,

noch einmal ganz vorne

mitzuspielen. „Wir haben uns

mit Manuel Munz gut verstärkt,

er ist ein sehr erfahrener

Spieler“, sagt der FC-Trainer.

Er soll das Spiel stabilisieren

und mit den jungen Spielern

um ihn herum dafür sorgen,

dass es am Ende für einen

vorderen Platz reicht. luc

Wenn der TSV Goldbach

diese Saison an

die Leistung der Rückrunde

anknüpft, dann dürfte

dem Team von Abteilungsleiter

Christian Swonke der Aufstieg

eigentlich kaum zu nehmen

sein: Von den letzten 19

Partien gewann der TSV 16,

keines ging verloren.

Dabei zeigte sich Goldbach vor

allem nach vorne bärenstark:

91 Tore in der abgelaufenen

Runde waren der Spitzenwert.

Mit Dennis Lahn (28 Tore) und

Maximilian Flux (26 Tore) stellten

die Goldbacher gleich die

Etliche Konkurrenten haben Honhardt (rot) und Goldbach (schwarz)

als Aufstiegskandidaten auf dem Zettel.

Foto: Hans-Otto Hettler

beiden besten Torschützen der

Liga. „Dass wir am Ende nur

Dritter wurden, war undankbar“,

sagt Swonke. Trotzdem

sei er mit der Saison zufrieden.

„Es war nach sechs Jahren unser

erstes Jahr in der B-Liga,

wir sind sehr schlecht reingekommen“,

so der Abteilungsleiter

– nach sechs Spielen

stand erst ein Sieg für den TSV

zu Buche. Die Serie zum Ende

der Rückrunde habe aber gezeigt,

dass Goldbach auch

Kreisliga B kann.

Trotz der Erfolge wollen die

Goldbacher aber nicht den

Aufstieg als Saisonziel angeben:

„Wir wollen erst einmal

schauen, wie es läuft.“ Denn:

„Auch die anderen Teams in

der Liga haben sich zur Sommerpause

gut verstärkt.“ Hierbei

denkt er vor allem an den

FC Honhardt und den SSV

Stimpfach. Außerdem habe

die Spvgg Satteldorf II sehr

viele junge Spieler in ihren Reihen,

und: „Überraschungen

gibt es auch immer wieder.“

Deshalb sei man aus Sicht des

TSV zufrieden, wenn es noch

einmal wie im vergangenen

Jahr läuft.

Die Mannschaft der vergangenen

Runde bleibt zusammen –

und wird sogar noch ergänzt.

„Julian Kirchherr kommt vom

VfR Altenmünster zu uns und

ist noch einmal eine sehr gute

Verstärkung“, so Swonke. luc

TSV Goldbach

TRAINER Tim Göller (43)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Albert Hoffmann (30), Tobias

Milbradt (31), Christian Swonke

(32), Dirk Wehrens (34)

Marvin Bauer (24), Walter

Braun (52), Florian Brückner

(30), Thomas Engel (37), Manuel

Erbel (24), Florian Fessel

(32), Stephan Fohrer (39), Moritz

Hernadi (23), Steffen Kohr

(30), Sven Kretschmaier (29), Benedikt

Reinhardt (24), Patrick

Schanz (30), Benjamin Schlenvoigt

(27), Jan Henrik Schneider,

Kerim Sentürk (23), Maikl

Swonke (37), Pascal Wänger

(34)

Oliver Bäßler (24), Nico Bauer

(20), Alexander Conrad (35), Nicolas

Dierolf, Mike Ebert (25),

Uwe Engel (30), Robin Erbel

(21), Christian Fessel (31), Daniel

Garmatter, Sascha Hofmann

(35), Julian Kirchherr (34), Alexander

Kochendörfer (22), Kai-

Uwe Kretschmaier (24), Laszlo

Kührty (27), Fabian Munzinger

(23), Alexander Schlenvoigt

(30), Björn Stimpfig (24), Johann

Wolfarth (33)

Maximilian Balzer (23), Marcel

Bäßler, Julian Fessel (20), Maximilian

Flux (29), Tim Göller (43),

Dennis Lahn (27), Danny Müller

(25), Christoph Salinger (26), Andreas

Seitz (32), Jan Tomaschewski

(30), David Zheng (19)

Nicolas Dierolf (eigene Jugend),

Julian Kirchherr (Altenmünster)

Fabian Balzer (Karriereende),

Enes Sentürk (pausiert)

oben mitspielen

Stimpfach, Satteldorf, Honhardt


RELEGATION IM BLICK

Stimpfach will unter die Top 3 der Liga

MORAL BEWIESEN

Jagstheim steigert sich in Rückrunde

Keine Mannschaft hat in

der vergangenen B3-Saison

weniger Spiele verloren

als der SSV Stimpfach – lediglich

Meister Langenburg

schaffte es, ebenfalls mit nur

vier Niederlagen durch die

Runde zu kommen. Und trotzdem

reichte es am Ende nur zu

Platz 6 für Stimpfach. „Wir haben

zehnmal unentschieden

gespielt, das hat uns das Genick

gebrochen“, sagt SSV-

Trainer Tom Straub. „Wir haben

manchmal vielleicht zu

überheblich gespielt.“ So

habe Stimpfach oft geführt,

am Ende aber trotzdem einen

Punkt mitgenommen.

Dabei passt die Ausgeglichenheit

eigentlich gut zum Stimpfacher

Spiel: 29 Punkte holte

der SSV sowohl in der Hin- als

SSV Stimpfach

TRAINER Thomas Straub (49)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Dennis Gackstatter (22), Fabian

Riek (21), Tobias Sturm (27)

Michael Erhardt (28), Benjamin

Illig (35), Jaime Klein (32),

Adrian Mjekici (20), Alex Molodovski

(21), Christian Munzinger

(25), Achim Ries (35), Panakiotis

Sidiropulos (38), Moritz

Weinschenk (19), Bernd Wolff

(32)

Fabian Betzler (28), Manuel

Christ (36), Dominik Cuic (19),

Paul Effenberger (29), Christian

Frank (27), Simon Gentner (28),

Nico Grüning (27), Alexander

Heindl (39), Stephan Henk (34),

Matthias Höck (33), Mathias

Kamrad (26), Raphael Klein

(28), Tobias Laukenmann (31),

Yannick Rein (21), Johannes

Schneider (28), Sascha Tremmel

(33)

Johannes Dambacher (21),

Marco Erhardt (42), Robin Grüning

(25), Kevin Molodovski

(19), Patrick Stegmeier (31), Thomas

Täger (33)

Sascha Tremmel, Achim Ries

(beide VfR Altenmünster), Kevin

Molodovski (Junioren SGM

Crailsheim/Satteldorf), Paul Effenberger

(SV Lauchheim), Dominik

Cuic

Kenan Hajdarevic (GSV Waldtann),

Ioan-Mihai Barna (TSV

Unterdeufstetten), Andreas

Frank, Philipp Erhardt (pausieren

beide), Sascha Wächter (eigene

Reserve), Ciprian Tohanean

(DJK Obererlbach II), Baris

Siaban (Spfr. Leukershausen)

oben mitspielen

TSV Goldbach

auch in der Rückrunde. 29

Punkte holten die Stimpfacher

auswärts, 29 zu Hause – und

das mit einem sehr kleinen Kader:

„Im Stamm der ersten

Mannschaft hatten wir nur 13

Spieler“, sagt Straub.

Diese Saison hat sich Stimpfach

aber noch einmal kräftig

verstärkt: Mit Sascha Tremmel

und Achim Ries kommen zwei

erfahrene Spieler von Altenmünster

an den Hörlesberg,

außerdem fängt mit Kevin Molodovski

ein junger Spieler der

SGM Crailsheim/Satteldorf

beim SSV an. „Das sind drei potenzielle

Verstärkungen, die

den Kader nicht nur breiter,

sonder auch besser machen.“

Gerade von den zwei erfahrenen

Bezirksligaspielern erwarte

er sich etwas.

Ebenfalls einer, an den Straub

große Erwartungen stellen

dürfte: Raphael Klein. Der

28-Jährige hat in der vergangenen

Runde 23 Buden erzielt –

in 25 Spielen.

Das Ziel für den SSV Stimpfach

in der neuen Saison heißt Platz

1 bis 3. „Wir wollen um die Relegation

spielen. Wenn es aber

am Ende nicht klappt, dann

eben nicht.“

luc

Beim VfB Jagstheim ging

es in der vergangenen

Runde vor allem neben

dem Platz hoch her: Viele Verletzte

und ein Trainerwechsel

während der Saison hielten

die Verantwortlichen des Kreisligisten

auf Trab. „Der Trainerwechsel

kam unerwartet“,

sagt auch Jagstheims Spielleiter

Norman Brauner.

Dabei tat dies dem Spiel des

VfB zumindest von den Ergebnissen

her keinen Abbruch, im

Gegenteil: Jagstheim holte in

der Hinrunde 25 Punkte und

Stimpfach (rot ) will weiter nach oben, Jagstheim (grün) sich individuell

verbessern.

Foto: Ric Badal

46 | 47

steigerte sich in der Rückrunde

auf 33 Punkte. „Wir haben uns

in der Rückrunde reingehängt,

als Jaroslaw Sperlich

das Traineramt übernommen

hat“, sagt Brauner. Die Einstellung

der Mannschaft habe einfach

gepasst, das Team sei

noch einmal näher zusammengerückt.

Zwar hat Jagstheim

mit Platz 5 das Saisonziel Platz

4 oder besser nur knapp verfehlt,

aber der Spielleiter war

zufrieden.

Daran will man jetzt in der

neuen Runde anknüpfen. Mit

Christian Bandel vom VfR Altenmünster

holte Jagstheim einen

neuen Spielertrainer. „Außerdem

haben wir sechs Neuzugänge

und keine Abgänge“,

sagt Brauner. Damit

bleibt die Mannschaft der vorherigen

Runde komplett zusammen

und werde noch einmal

verstärkt.

Eine genaue Zielvorgabe gibt

es für die kommende Saison

von den Verantwortlichen

nicht. „Wie wollen jeden Einzelnen

weiterbringen und uns

spielerisch verbessern“, sagt

der Spielleiter. Geplant ist, am

Ende im vorderen Tabellenmittelfeld

zu landen. luc

VfB Jagstheim

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Jaroslaw Sperlich (40), Christian

Bandel (34)

Philipp Brückner-Melber (26),

Lars Herbst (25), Kevin Spretka

(23), Farbrice Warmbrunn (29)

Swen Binder (33), Felix Bullinger

(22), Fabian Götz (25), Kevin

Gronbach (21), Matthias Hauber

(33), Sven Heidel (25), Andreas

Kamptmann (30), Markus

Kinzel (26), Julian Müller (28),

Denis Rikert (27), Sven Schmidt

(22), Patrick Schörg (26), Jan

Thumm (24), Thomas Tom (26),

Erik Widmer

Marc Bauer (21), Norman Brauner

(37), Timo Fassnacht (25),

Tim Graf (27), Florian Groninger

(28), Manuel Hafen (28), Janis

Heidel (22), Dominic Hohenstein

(26), John Humpfer (21),

Johannes Kurfiß (26), Pascal

Magner (25), Steven Nadrowski,

Shaker Rasho Hassem,

Marcel Ruf (23), Jaroslaw Sperlich

(40), Sven Thumm (23)

Christian Bandel (34), Dominic

Ebert (24), Jochen Härpfer (26),

Christian Holtschlag (31), Marcel

Mächler (26), Manuel Morata

Marquez (25), Dennis Nadrowski

(27), Juan Manuel Olivera

(27), Max Schindler (23), Tamer

Sentürk (26), Daniel

Spretka (27), Dennis Stadtmüller

(26), Brian Täger (25), Manuel

Weinschenk (34)

Dominic Hohenstein (VfR Altenmünster),

Christian Bandel, Marcel

Mächler (beide VfR Altenmünster

II), Fabian Götz (TSV

Crailsheim II), Dennis Nadrowski

(SV Onolzheim), Steven

Nadrowski (Spvgg Hengstfeld-

Wallhausen)

Christian Candela (pausiert), Tobias

Decker (TSV Feldkirchen),

Nils Woisetschläger, Simon

Kleinknecht, Simon Binder (alle

Karriereende)

schönen Fußball spielen

TSV Goldbach, SSV Stimpfach


Kreisliga B3 Hohenlohe | GSV Waldtann | Spielplan B3 | Kreisliga B4 Hohenlohe | Überblick

GANZ NACH VORNE

Neuer Trainer soll Waldtann beflügeln

Beim GSV Waldtann hat

es in der Sommerpause

einen Trainerwechsel gegeben:

Ralf Dörr (Gründelhardt)

übernahm als Spielertrainer.

„Wir hoffen, dass wir

mit dem neuen Trainer frischen

Wind rein kriegen“, sagt

Abteilungsleiter Matthias

Beck. Unzufrieden war Beck

vor allem mit dem Ergebnis

der abgelaufenen Saison:

„Trainingsbeteiligung und Zusammenhalt

im Team waren

gut, aber die Vorgaben des

Trainers wurden nicht umgesetzt.“

So landete Waldtann

GSV Waldtann

TRAINER Ralf Dörr (31)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

Alexander Grübler, Eugen

Schützle, Jens Ehrmann, Lars

Freytag (alle SV Westgartshausen),

Robin Weidle (Spfr. Leukershausen-Mariäkappel)

TITEL-

FAVORITEN

Manuel Ehrmann (38), Tristan

Haug (23), Benjamin Hertfelder

(30), Michael Jabs (35), Uwe Joachimsthaler

(28), Sebastian Nedorn

(24)

Jochen Brünnler (32), Thomas

Feuchter (25), Fabian Hofmann

(25), Jonas Hörner (24), Philipp

Kamm (33), Simon Keith (23),

Pascal Kranz (25), Daniel Kretschmaier

(34), Florian Langenbucher

(35), Manuel Leidig (21), Fabian

Pittelkow (25), Moritz Rottler

(21), Daniel Seibold (31), Fabian

Stecher (20), Jonah Thiele

(21), Heiko Wörsinger (34)

Alexander Baumann (19), Matthias

Beck (30), Ralf Dörr (31),

Lukas Eißen (21), Stefan Förster,

Paul Haag (21), Kenan Hajdarevic

(21), Sven Herderich (26), Tobias

Kohr (26), Fabian Mack

(23), Raoul Prudence Petke Mbakop

(36), Max Rottler (20), Lukas

Schill (20), Christian Schneider

(34), Markus Schneider (24),

Georg Singer (23), Holger Stegmaier

(46), Ralf Stegmaier (50),

Marcus Tischliar (23), Sri Vignesh

Devarajan (26), Simon

Wolz (24), Kevin Wüstner (24),

Yilmaz Yildiz (47)

Holger Bartelmeß (33), Markus

Bäuml (27), Luca Blum, Andreas

Brenner (32), Aki Jallow (21), Michael

Killig (21), Hartmut Krieger

(51), Dorian Mehrländer

(30), Sascha Rehm (24), Leon

Waldmann (18), Stefan Wolz

(27), Manuel Wunder (31)

Kenan Hajdarevic (SSV Stimpfach),

Ralf Dörr (SV Gründelhardt-Oberspeltach)

oben mitspielen

SAISON 2018 | 2019

TSV Goldbach, SSV Stimpfach

nur auf dem elften Tabellenplatz

– Ziel vor der Saison war

eine Platzierung im oberen Tabellendrittel.

„Jetzt ist bereits

in der Vorbereitung zu spüren,

dass die Jungs mitziehen“,

sagt Beck. Man merke, dass

sich in den Köpfen etwas getan

habe. Für den Saisonstart

wünscht sich Beck eine kleine

Serie. „Wenn wir uns dann auf

einer Erfolgswelle befinden,

könnte es am Ende sogar für

Platz 5 reichen.“ Kapitän

Georg Singer peilt im Fupa-

Teamcheck sogar eine Platzierung

zwischen 1 und 5 an –

und das hält auch Waldtanns

neuer Spielertrainer Ralf Dörr

für realistisch. Gespielt wird in

Waldtann ab der kommenden

Saison im 4-4-2, verrät Dörr seinem

Kapitän. „Je nachdem

wird entweder mit zwei klassischen

Sechsern oder mit einer

Raute gespielt.“ Sei das Grundsystem

einmal vorhanden,

„muss sich jeder Spieler seiner

Aufgaben auf seiner Position

bewusst sein“, so Dörr. luc

Sonntag, 26. August, 15 Uhr (R: 10. März)

TSV Dünsbach II – FC Honhardt (13 Uhr)

SV Großaltdorf – SV Onolzheim

TSV Unterdeufstetten – TSV Ilshofen III

ESV Crailsheim – GSV Waldtann

KSG Ellrichshausen – SV Tiefenbach

VfB Jagstheim – Spvgg Gröningen-Satteldorf II

SSV Stimpfach – VfR Altenmünster II

Sonntag, 2. September, 13 Uhr (R: 17. März)

TSV Ilshofen III – TSV Dünsbach II

VfR Altenmünster II – VfB Jagstheim

Gröningen-Satteldorf II – TSV Unterdeufstetten

Sonntag, 2. September, 15 Uhr

SV Onolzheim – ESV Crailsheim

FC Honhardt – KSG Ellrichshausen

TSV Goldbach – SSV Stimpfach

SV Tiefenbach – SV Großaltdorf

Kapitän Georg Singer (weiß) und sein GSV Waldtann werden seit

dieser Saison von Ralf Dörr trainiert.

Foto: Hans-Otto Hettler

Sonntag, 9. September, 15 Uhr (R: 24. März)

Dünsbach II – Gröningen-Satteldorf II (13 Uhr)

ESV Crailsheim – SV Tiefenbach

KSG Ellrichshausen – TSV Ilshofen III

VfB Jagstheim – TSV Goldbach

GSV Waldtann – SV Onolzheim

SV Großaltdorf – FC Honhardt

TSV Unterdeufstetten – VfR Altenmünster II

Donnerstag, 13. Sept., 18.30 Uhr (R: 31. März)

TSV Ilshofen III – SV Großaltdorf

FC Honhardt – ESV Crailsheim (19 Uhr)

Freitag, 14. September, 18.30 Uhr

SSV Stimpfach – VfB Jagstheim

VfR Altenmünster II – TSV Dünsbach II

TSV Goldbach – TSV Unterdeufstetten

Spvgg Gröningen-Satteldorf II – Ellrichshausen

SV Tiefenbach – GSV Waldtann

Sonntag, 23. September, 15 Uhr (R: 7. April)

TSV Dünsbach II – TSV Goldbach (13 Uhr)

KSG Ellrichshausen – VfR Altenmünster II

SV Onolzheim – SV Tiefenbach

GSV Waldtann – FC Honhardt

SV Großaltdorf – Spvgg Gröningen-Satteldorf II

TSV Unterdeufstetten – SSV Stimpfach

ESV Crailsheim – TSV Ilshofen III

Sonntag, 30. September, 13 Uhr (R: 14. April)

VfR Altenmünster II – SV Großaltdorf

Spvgg Gröningen-Satteldorf II – ESV Crailsheim

TSV Ilshofen III – GSV Waldtann

Sonntag, 30. September, 15 Uhr

FC Honhardt – SV Onolzheim

TSV Goldbach – KSG Ellrichshausen

VfB Jagstheim – TSV Unterdeufstetten

SSV Stimpfach – TSV Dünsbach II

Mittwoch, 3. Oktober, 15 Uhr (R: 20. April)

TSV Dünsbach II – VfB Jagstheim (13 Uhr)

GSV Waldtann – Spvgg Gröningen-Satteldorf II

SV Tiefenbach – FC Honhardt

ESV Crailsheim – VfR Altenmünster II

KSG Ellrichshausen – SSV Stimpfach

SV Onolzheim – TSV Ilshofen III

SV Großaltdorf – TSV Goldbach (18.30 Uhr)

Samstag, 6. Oktober, 15.30 Uhr (R: 22. April)

TSV Unterdeufstetten – TSV Dünsbach II

Sonntag, 7. Oktober, 13 Uhr

TSV Ilshofen III – SV Tiefenbach

VfR Altenmünster II – GSV Waldtann

Sonntag, 7. Oktober, 15 Uhr

TSV Goldbach – ESV Crailsheim

Spvgg Gröningen-Satteldorf II – SV Onolzheim

VfB Jagstheim – KSG Ellrichshausen

SSV Stimpfach – SV Großaltdorf

Sonntag, 14. Oktober, 15 Uhr (R: 28. April)

FC Honhardt – TSV Ilshofen III

GSV Waldtann – TSV Goldbach

SV Großaltdorf – VfB Jagstheim

SV Tiefenbach – Spvgg Gröningen-Satteldorf II

ESV Crailsheim – SSV Stimpfach

KSG Ellrichshausen – TSV Unterdeufstetten

SV Onolzheim – VfR Altenmünster II

Sonntag, 21. Oktober, 13 Uhr (5. Mai)

TSV Dünsbach II – KSG Ellrichshausen

VfR Altenmünster II – SV Tiefenbach

Sonntag, 21. Oktober, 15 Uhr

Spvgg Gröningen-Satteldorf II – FC Honhardt

VfB Jagstheim – ESV Crailsheim

SSV Stimpfach – GSV Waldtann

TSV Unterdeufstetten – SV Großaltdorf

Donnerstag, 1. November, 15 Uhr

TSV Goldbach – SV Onolzheim

Sonntag, 28. Oktober, 15 Uhr (R: 12. Mai)

Ilshofen III – Gröningen-Satteldorf II (13 Uhr)

SV Großaltdorf – TSV Dünsbach II

SV Tiefenbach – TSV Goldbach

ESV Crailsheim – TSV Unterdeufstetten

SV Onolzheim – SSV Stimpfach

FC Honhardt – VfR Altenmünster II

GSV Waldtann – VfB Jagstheim

Samstag, 3. November, 15.30 Uhr (R: 19. Mai)

TSV Goldbach – FC Honhardt

Sonntag, 4. November, 12.30 Uhr

TSV Dünsbach II – ESV Crailsheim

VfR Altenmünster II – TSV Ilshofen III

Sonntag, 4. November, 14.30 Uhr

SSV Stimpfach – SV Tiefenbach

TSV Unterdeufstetten – GSV Waldtann

KSG Ellrichshausen – SV Großaltdorf

VfB Jagstheim – SV Onolzheim

Sonntag, 11. Novemb., 14.30 Uhr (R: 26. Mai)

Spvgg Satteldorf II – Altenmünster II (12.30 Uhr)

SV Tiefenbach – VfB Jagstheim

ESV Crailsheim – KSG Ellrichshausen

SV Onolzheim – TSV Unterdeufstetten

FC Honhardt – SSV Stimpfach

GSV Waldtann – TSV Dünsbach II

TSV Goldbach – TSV Ilshofen III (15 Uhr)

Samstag, 17. November, 14.30 Uhr (R: 2. Juni)

VfB Jagstheim – FC Honhardt

Sonntag, 18. November, 14.30 Uhr

TSV Dünsbach II – SV Onolzheim (13 Uhr)

SSV Stimpfach – TSV Ilshofen III

SV Großaltdorf – ESV Crailsheim

TSV Unterdeufstetten – SV Tiefenbach

TSV Goldbach – Spvgg Gröningen-Satteldorf II

KSG Ellrichshausen – GSV Waldtann

Samstag, 24. November, 12.30 Uhr (R: 8. Juni)

Spvgg Gröningen-Satteldorf II – SSV Stimpfach

TSV Ilshofen III – VfB Jagstheim

VfR Altenmünster II – TSV Goldbach

Samstag, 24. November, 14.30 Uhr

SV Tiefenbach – TSV Dünsbach II

SV Onolzheim – KSG Ellrichshausen

FC Honhardt – TSV Unterdeufstetten

GSV Waldtann – SV Großaltdorf (15.30 Uhr)


Der TSV Schrozberg (blau), der TSV Blaufelden (weiß) und auch der FC Billingsbach werden heuer schon früher in der Winterpause sein als der

Rest der Hohenloher Kicker. Weil nur 13 Teams in der Kreisliga B4 spielen, endet die Vorrunde bereits am 18. November.

Foto: Robert Stolz

STARTERFELD SCHRUMPFT UM ZWEI TEAMS

In der Kreisliga B4 spielen in dieser Saison nur noch 13 statt 15 Mannschaften mit

Ähnlich souverän wie im

Vorjahr der DJK-TSV Bieringen

konnte in der Saison

2017/18 der SV Edelfingen,

der damals noch hinter Althausen/Neunkirchen

den undankbaren

dritten Tabellenplatz

eingenommen hatte, die Meisterschaft

und damit den Direktaufstieg

feiern.

Der Vize-Meister SV Wachbach

II hatte im Entscheidungsspiel

gegen den Tabellenzweiten

der Kreisliga B3, Phönix Nagelsberg,

das Nachsehen und

bleibt dadurch in der Liga. Der

TSV Althausen/Neunkirchen,

der sich in der Relegation

2016/17 gegen Billingsbach

durchgesetzt hatte, kommt

nach nur einem Jahr als Tabellenschlusslicht

der Kreisliga A3

wieder zurück.

Für die meisten Verantwortlichen

in den Vereinen vollkommen

unverständlich ist, dass

VIER TEAMS

IM ENGEREN

FAVORITENKREIS

die Kreisliga B4 in der Saison

2018/19 mit nur 13 Mannschaften

antreten muss, obwohl die

Kreisliga B2 mit 16 Teams die

Sollstärke übertrifft. Normalerweise

hätte zum Beispiel Berlichingen/Jagsthausen,

das in

der Relegation gegen Nagelsberg

unterlag oder auch Niedernhall/Weißbach

II, deren

erste Vertretung 2013 über die

Kreisliga A3 in die Bezirksliga

aufgestiegen ist, in die Kreisliga

B4 gehört, um auch hier einen

ordentlichen Spielbetrieb

mit normaler Staffelstärke zu

gewährleisten.

48 | 49

Aber obwohl sich jetzt in der

Kreisliga B4 nur 13 Mannschaften

um den Titel streiten, rechnen

die meisten Trainer in dieser

Saison mit einem offenen

und bis zum Ende spannenden

Rennen um den Meistertitel.

Kaum einer geht davon aus,

dass sich wieder ein Team so

klar absetzen kann wie der SV

Edelfingen.

Mit Hohebach, Wachbach II,

Harthausen und Billingsbach

werden vier Mannschaften

auf einer Höhe gesehen. Kreisliga-A3-Absteiger

Althausen/

Neunkirchen wird nicht so

stark eingeschätzt, da doch einige

Akteure den Verein verlassen

haben.

Aber auch die beiden weiteren

Vertreter aus dem Gebiet

des Hohenloher Tagblatts neben

Billingsbach, also

Schrozberg und Blaufelden,

können, wenn alles gut läuft,

in die Phalanx an der Spitze

eindringen.

Interessant ist hier natürlich

das Bruderduell zwischen

Christian und Jochen Schneider.

Christian Schneider, der ja

bereits den SC Wiesenbach aus

der Kreisliga B4 geführt und in

BRUDERDUELL

BEI DEN

SCHNEIDERS

der Kreisliga A3 etabliert hat,

soll jetzt auch den FC Billingsbach

wieder nach oben bringen.

Jochen Schneider hat in

den letzten beiden Jahren in

Blaufelden gute Arbeit geleistet

und das Team wieder konkurrenzfähig

gemacht.

WILLI HERMANN


Kreisliga B4 Hohenlohe | Spielplan B4 | TSV Blaufelden | TSV Schrozberg | FC Billingsbach

ZUSAMMENGERÜCKT

TSV Blaufelden hat wieder eine Reserve

Blaufelden (weiß) und Schrozberg (blau) stehen sich gleich am ersten

Spieltag der B4 im Derby gegenüber.

Foto: Robert Stolz

Sonntag, 26. August, 13 Uhr (R: 10. März)

SGM Markelsheim/Elpersheim II – FC Billingsbach

Sonntag, 26. August, 15 Uhr

TSV Schrozberg – TSV Blaufelden

Sonntag, 2. September, 13 Uhr (R: 17. März)

SV Wachbach II – TSV Schrozberg

Sonntag, 2. September, 15 Uhr

TSV Blaufelden – SGM Markelsheim/Elpersheim II

FC Billingsbach – SV Harthausen

Samstag, 8. September, 16 Uhr (R: 24. März)

TSV Laudenbach – FC Billingsbach

Sonntag, 9. September, 15 Uhr

Schrozberg – SGM Weikersheim/Schäftersheim II

SV Harthausen – TSV Blaufelden

Sonntag, 16. September, 13 Uhr (R: 31. März)

SG FC Creglingen/Bieberehren II – TSV Schrozberg

Sonntag, 16. September, 15 Uhr

TSV Blaufelden – TSV Laudenbach

Sonntag, 23. September, 15 Uhr (R: 7. April)

TSV Hohebach – FC Billingsbach

TSV Althausen-Neunkirchen – TSV Schrozberg

Sonntag, 30. September, 15 Uhr (R: 14. April)

TSV Blaufelden – TSV Hohebach

TSV Schrozberg – SGM Markelsheim/Elpersheim II

FC Billingsbach – SV Mulfingen II

SAISON 2018 | 2019

Mittwoch, 3. Oktober, 15 Uhr (R: 28. April)

SV Harthausen – TSV Schrozberg

Samstag, 6. Oktober, 15.30 Uhr

SV Mulfingen II – TSV Blaufelden

Sonntag, 7. Oktober, 15 Uhr

SV Rengershausen – FC Billingsbach

Samstag, 13. Oktober, 15.30 Uhr (R: 5. Mai)

FC Billingsbach – TSV Althausen-Neunkirchen

TSV Schrozberg – TSV Laudenbach

Sonntag, 14. Oktober, 15 Uhr

TSV Blaufelden – SV Rengershausen

Sonntag, 21. Oktober, 15 Uhr (R: 12. Mai)

FC Billingsbach – TSV Blaufelden

Samstag, 27. Oktober, 15.30 Uhr (R: 19. Mai)

TSV Blaufelden – TSV Althausen-Neunkirchen

Sonntag, 28. Oktober, 15 Uhr

SV Wachbach II – FC Billingsbach

TSV Schrozberg – TSV Hohebach

Sonntag, 4. November, 14.30 Uhr (R: 26. Mai)

TSV Blaufelden – SV Wachbach II

SV Mulfingen II – TSV Schrozberg

FC Billingsbach – Weikersheim/Schäftersheim II

Sonntag, 11. November, 12.30 Uhr (R: 2. Juni)

Weikersheim/Schäftersheim II – TSV Blaufelden

Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr

SG FC Creglingen/Bieberehren II – FC Billingsbach

TSV Schrozberg – SV Rengershausen

Sonntag, 18. November, 14.30 Uhr (R: 8. Juni)

TSV Blaufelden – SG FC Creglingen/Bieberehren II

FC Billingsbach – TSV Schrozberg

DRITTBESTES

TEAM DER

RÜCKRUNDE

Nachdem es für Blaufelden

lange Jahre sowohl

zunächst in der

Kreisliga B3 und dann auch

nach der Umgruppierung in

die Kreisliga B4 nur zu zweistelligen

Tabellenplätzen reichte,

gelang es Trainer Jochen

Schneider mit seinem Team in

der Rückrunde den Hebel umzulegen.

Tiefpunkt der Saison war am

achten Spieltag der vorletzte

Tabellenplatz. Am Ende der

Rückrunde lag das Team noch

auf dem zwölften Rang, am

Ende war es dann Rang 7. Dabei

belegte die Mannschaft in

der reinen Rückrundentabelle

hinter den Spitzenteams aus

Edelfingen und Wachbach II

punktgleich mit Hohebach

den dritten Platz.

Dementsprechend hat man in

Blaufelden als Saisonziel für

das neue Spieljahr die Devise

ausgegeben, diese Leistung zu

bestätigen. Ein großer Schritt

in diese Richtung könnte es

sein, dass es Trainer Jochen

Schneider gelungen ist, mit

dem Kirchberger Ralf Möbius

einen erfahrenen Torhüter,

der zudem vom Elfmeterpunkt

aus fast immer trifft, nach Blaufelden

zu holen.

Auch ansonsten sieht die Personalsituation

beim TSV wieder

besser aus. Nachdem die Reservemannschaft

in der Winterpause

der letzten Runde abgemeldet

werden musste, kann

im neuen Spieljahr wieder

eine zweite Mannschaft gestellt

werden, wie die Verantwortlichen

erklären.

Für Jochen Schneider waren

am Aufwärtstrend im zweiten

Saisonabschnitt mehrere Faktoren

maßgeblich. „Ich denke,

wir sind, nachdem die Reserve

abgemeldet werden musste, irgendwie

näher zusammengerückt

und haben auch endlich

das richtige Spielsystem für

uns gefunden. Alex Heth, der

ja eigentlich lieber im Feld

spielt, hat im Tor eine richtig

gute Rückrunde gespielt.

Trotzdem haben wir jetzt mit

Ralf Möbius und unseren anderen

Neuzugängen wie Marcel

Mönch in der neuen Spielzeit

noch mehr Alternativen.“

Der Auftakt in die neue Spielzeit

fiel schon vielversprechend

aus. Im Bezirkspokal hat

der TSV Blaufelden mit 4:3 in

Schwabbach gewonnen und

ist damit in die zweite Runde

eingezogen.

wh

TSV Blaufelden

TRAINER Jochen Schneider (43)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Nico Gennrich (27), Ralf Möbius

(40)

Thomas Busch (28), Tobias Feyh

(21), Rene Günter Hertweck

(23), Benedikt Hofmann (25), Johannes

Hofmann (22), Pascal

Hofmann (24), Michael Huss

(22), Patric Kober (19), Björn

Krasser (32), Johannes Lenkner

(18), Simon Martin (29), Thorsten

Müller (31)

Mustafa Almallis (28), Sebastian

Deiss (21), Lukas Eichhorn

(25), Oliver Fink (32), Simon

Grundhoff (21), Alexander Heth

(22), Lukas Leiser (24), Thomas

Metzler (19), Marcel Mönch

(23), Jens Schenkel (25), Jochen

Schneider (43), Luca Thöne,

Brandon Weber (19), Fabian

Wernau, Friedrich Zwerschiz

(28)

Fabrizio Ferrante (33), Adrian

Heger (19), Fabian Hofmann

(25), Tristan Schmidt (21), Andreas

Stellmann (25), Patrick

Weidlich (30)

Marcel Mönch, Ralf Möbius

(beide TSG Kirchberg), Jens

Schenkel (ESV Crailsheim), Andreas

Stellmann (TSV Bechhofen),

Fabian Wernau, Luca

Thöne (beide eigene Jugend)

Thomas Henke (FC Langenburg),

Christopher Rappold (TSV

Schrozberg), Hendrik Seckel

(Weikersheim/Schäftersheim)

konstante Leistung der Rückrunde

2017/18 bestätigen

TSV Hohebach, FC Billingsbach,

SV Wachbach II


POTENZIAL BLITZT AUF

Oswin Keidel neu beim TSV Schrozberg

VORBILD WIESENBACH

Christian Schneider neu bei Billingsbach

Der TSV Schrozberg ließ

auch in der vergangenen

Saison der Kreisliga

B4 immer wieder einmal

sein Potenzial aufblitzen. Dennoch

wurde das Zeil, einen

Platz unter den ersten sechs zu

belegen, mit Rang 8 am Ende

verfehlt. Abteilungsleiter

Thorsten Haag kann sich die

Leistungsschwankungen da-

Mit dem Trainerwechsel von

Thorsten Arbanas zu Oswin

Keidel wollen wir versuchen,

neue Impulse zu setzen. Ganz

wichtig für uns im Verein ist

die Integrationsarbeit mit den

Beim FC Billingsbach

musste man in der abgelaufenen

Spielzeit am

Ende feststellen, dass auch in

der Kreisliga B4 die Trauben

hoch hängen. Nach einer gu-

sen hat, dass er eine Mannschaft

aus der Kreisliga B4 herausführen

und dann in der

Kreisliga A etablieren kann.

Für den Coach liegt der Fokus

darauf, möglichst schnell ein

funktionierendes Mannschaftsgefüge

herzustellen

und das Team läuferisch, spielerisch

und taktisch auf die

neue Runde vorzubereiten.

IM VEREIN IST

INTEGRATION

SEHR WICHTIG

WICHTIGE

SPIELER FEHLEN

ZU OFT

bei nicht wirklich erklären.

„Wir haben vor allem gegen

die Mannschaften aus dem

oberen Drittel immer ganz gut

ausgesehen, aber dann unnötige

Punkte gegen Teams, die

hinter uns lagen, verschenkt.

TSV Schrozberg

TRAINER Oswin Keidel (seit Juli 2018)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

Marius Wolf, Tony Vo (beide Studium)

TITEL-

FAVORITEN

David Anudu (32), Maik Miller

(32), Nathanael Liebetanz (25)

Benjamin Wagner (34), Mathias

Wetzel (27), Steffen Zobel (30),

Sven Jörg (22), Steffen Hefke

(24), Patrick Mühlenstedt (27),

Christoph Koch (22), Lars Lulay

(21), Kris Horn (34), Sebastian

Werz (31), Lukas Waldmann

(25), Florian Schmalbach (24),

Christian Ley (32), Dominik

Flaig (20), Diamant Tishukaj

(25), Marcel Weigel (19), Ronay

Kücük (19), Christian Kästner

(21)

Christian Wagner (34), Marco

Flaig (25), Maximilian Kern (21),

Michael Ley (37), Christian Ehrmann

(33), Kai Flurer (30), Bastian

Oppold (25), Michael Feuerlein

(24), Mathias Lutz (18),

Rudi Rohr (21)

Martin Oberndörfer (27), Dominik

Brenner (24), Jonas Meuder

(24), Tobias Werz (31), Thorsten

Haag (31), Torsten Weller (33),

Florian Bauer (18)

Mathias Lutz, Florian Bauer (alle

eigene Jugend), Christopher

Rappold (TSV Blaufelden), letzte

Winterpause: Torsten Weller (SC

Wiesenbach), Christian Kästner

(FC Creglingen)

besser als im Vorjahr

FC Billingsbach, TSV Hohebach

Schrozberg (blau) und Billingsbach (rot) treffen sich am letzten

Spieltag der Vor- und der Rückrunde.

Foto: Robert Stolz

Menschen aus der Asylbewerberunterkunft

hier in

Schrozberg. Wir haben derzeit

immer zwischen fünf und sieben

Spieler meist afrikanischer

Herkunft im Training dabei.

Die meisten sind in der Reserve,

aber einige hatten auch

schon Einsätze in der ersten

Mannschaft.“ Auch Neu-Trainer

Oswin Keidel, der bereits

in Dünsbach Trainererfahrung

gesammelt hat, ist vom Umfeld

in Schrozberg begeistert.

„Die Voraussetzungen hier

sind optimal. Wir wollen versuchen,

unsere jungen Spieler

möglichst schnell einzubinden,

dann kann für uns eine ordentliche

Platzierung herausspringen.“

wh

50 | 51

ten Vorrunde, in der man in 14

Partien nur sechs Gegentore

zuließ, lag der Absteiger auf

dem zweiten Tabellenplatz –

wenn auch bereits mit elf Punkten

Rückstand hinter Edelfingen.

In der Rückrunde lief es auch

aufgrund verletzungs- und berufsbedingter

Ausfälle einiger

Schlüsselspieler weniger gut,

sodass am Ende nur der fünfte

Rang blieb. Der Schlüssel dazu

war sicherlich die Harmlosigkeit

in der Offensive. Es wurden

insgesamt nur 48 Treffer

erzielt.

Mit Christian Schneider

konnte jetzt ein Trainer verpflichtet

werden, der bereits

mit dem SC Wiesenbach bewie-

Insgesamt ist es das Ziel sowohl

für die Aktive- als auch

für die Reserve-Mannschaft

eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen

und vorne

mitzuspielen.

Man freut sich in Billingsbach

auf alle Gegner, ganz speziell

aber auf die Derbys gegen die

Nachbarn aus Blaufelden (21.

Oktober zu Hause) und

Schrozberg (18. November,

ebenfalls zu Hause). wh

FC Billingsbach

TRAINER Christian Schneider (41)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Otto Bauer (20), Andreas Etzel

(31), Sven Stippschild (28)

Thomas Böhm (27), Benedict

Brümmer (18), Michael Dörr

(28), Johannes Gröber (20), Dejan

Jeremic (33), Simon Kipphan

(24), Nico Kurzay (21), Flavio Vogel

(23), Robin Vogel (17), Sascha

Vogel (20)

Nikolas Brümmer (20), Patrick

Ehrmann (27), Patrick Haag

(20), Daniel Hörner (26), Michael

Kehr (27), Daniel Ley (28),

Daniel Maywald (33), Chris

Reckwardt (27), Leon Vogel (17)

Benedikt Hanisch (21), Patrick

Jakob (23), Dirk Kleinert (29),

Steffen Kümmerer (21), Christoph

Pieper (23), Felix Schlund

(22), Tobias Schneider (27)

Christian Schneider, Dejan Jeremic

(beide SC Wiesenbach), Patrick

Ehrmann (FSV Hollenbach

II), Otto Bauer (TSV Dünsbach),

Leon Vogel, Robin Vogel (beide

eigene Junioren)

keine

vorne mitspielen

TSV Hohebach, SV Wachbach II,

SV Harthausen


Helfer bei Dopingkontrollen | Schiedsrichtergruppe Crailsheim

Mit Beginn der Saison 2009/10 führte der DFB den Einsatz von Chaperons bei den Spielen der deutschen Fußball-Bundesliga ein.

GANZ NAH DRAN AN DEN PROFIS

Thomas Göhring hilft als „Chaperon“ bei Dopingkontrollen bei Fußballspielen

Foto: Imago

Bereits in die dritte Saison

geht Thomas Göhring

als „Chaperon“, sozusagen

als Helfer des Anti-Dopingkommissars

bei Fußballspielen.

„Ein bis zwei Einsätze

habe ich durchschnittlich jeden

Monat“, erzählt der Crailsheimer

über seine ehrenamtliche

Arbeit in Deutschlands

Bundesligastadien. Als Schiedsrichterlehrwart

wurde Göhring

als neutral eingestuft und

deshalb auch für diese vertrauensvolle

Aufgabe berufen.

Er ist für die Begleitung der

zur Anti-Dopingkontrolle geladenen

Sportler vom Spielende

bis zum Betreten des Dopingkontrollraums

verantwortlich

und unterstützt damit die anschließende

Arbeit der Dopingärzte.

„Das Tolle an meinem

Job ist, dass ich Spiele auf

höchstem Niveau beobachten

kann und ganz nah dran an

den Profikickern bin.“ Jeweils

zwei Kicker jeder Mannschaft

SAISON 2018 | 2019

Thomas Göhring ist ein- bis

zweimal im Monat als Chaperon

im Einsatz. Foto: Mangold

werden in der 70. Minute für

die Dopingkontrolle ausgelost.

„Die Spieler werden nach

Ende der Partie sofort darüber

informiert, dass sie für den Dopingtest

vorgesehen sind.“

Obwohl dieses Prozedere für

die Kicker eher lästig ist, sei

der Umgang doch immer äußerst

höflich und anständig.

Die Kicker dürfen nach Spielende

feiern gehen, Autogramme

und Interviews geben

oder sich in der Umkleidekabine

etwas überziehen. „Ich

als Chaperon begleite ihn dabei

ständig im Hintergrund.

Ich darf ihn nicht aus den Augen

verlieren und muss aufpassen,

dass keine Manipulation

möglich ist.“

Das kann dann schon einmal

eine Weile dauern. Erst mit

dem Betreten des Dopingkontrollraums

ist Göhrings Aufgabe

beendet. „Ich will damit

zu einem sauberen Sport beitragen.“

Bis die Probe dann

endgültig abgenommen ist,

können in Ausnahmefällen

schon einmal bis zu drei Stunden

vergehen.

Göhring war bis vor Kurzem

noch selbst aktiver Schiedsrichter

und hat bis zur Verbandsliga

Spiele selbst geleitet oder

stand als Schiedsrichterassistent

bis zur dritten Liga an der

Seitenlinie der großen Stadien.

Seit vielen Jahren ist Göhring

als Schiedsrichterlehrwart

des Württembergischen Fußballverbands

im Einsatz.

Neu ist seine Aufgabe als Regionallotse,

wo er in vier Fußballbezirken

zusammen mit

Karl Höfer für die Nachwuchsförderung

zuständig ist. „Ich

will da meine Erfahrung weitergeben

und die talentierten

Nachwuchsschiedsrichter aus

der Region fordern“, erklärt

der 46-Jährige.

Lob findet Göhring für die Leistungen

der Schiedsrichter zuletzt

bei der Fußball-Weltmeisterschaft

in Russland. „Da

wurde viel laufen gelassen

und auch mehr auf den Video-

Schiedsrichter vertraut.“ Gut

fand er insbesondere die Transparenz

bei Entscheidungen

des Video-Schiris. „Da hat die

FIFA die Leute gut vorbereitet.“

RALF MANGOLD


Regelinfo

Keine entscheidenden Regeländerungen

gibt es vor der

Saison 2018/19. Trinkpausen

dürfen zukünftig nicht länger

als eine Minute dauern.

Neu ist auch, dass, wenn der

Torspieler den Ball abprallt,

er ihn dann wieder aufnehmen

darf. Zudem müssen

nun auch bei Jugendspielen

alle einsetzbaren Spieler zum

Anpfiff auf dem Spielberichtsbogen

eingetragen

sein. Nach der Einführung

des Spielerpasses online gibt

es zukünftig keine Gesichtskontrolle

mehr vor dem

Spiel. Die Ausrüstungskontrolle

wird vom Schiedsrichter

unmittelbar vor dem

Spielbeginn direkt auf dem

Platz durchgeführt.

Ausschuss der Schiedsrichtergruppe Crailsheim (von links): Dimokritos Koumarapis (Frauenbeauftragter

und Jugendeinteilung), Luca Schüttler (Schiedsrichter-Gewinnung, Webmaster), Dennis Arendt (Obmann),

Hermann May (Einteilungen), Andreas Walk (stellvertretender Obmann, Einteilungen), Helmut

Beck (Senioren,Veranstaltungen), Helmut Fuchs (Protokolle, DFB-net), Marc Wüstner (erweiterter Ausschuss,

Schiedsrichter-Erhaltung). Auf dem Bild fehlt WFV-Lehrwart Thomas Göhring.

Foto: privat

DEN ZUSAMMENHALT STÄRKEN

90 aktive Unparteiische pfeifen in der Schiedsrichtergruppe Crailsheim

Im Februar hat Dennis

Arendt die Nachfolge von

Winfried Lienert als Obmann

der Schiedsrichtergruppe

Crailsheim angetreten.

Als Erstes hat der 25-Jährige

das Einteilungssystem flexibler

gestaltet, inzwischen

werden die Schiedsrichter erst

vier Wochen vorher für die

Spiele eingeteilt. Zudem

wurde ein Förderverein gegründet,

bei dem alle aktiven

Schiedsrichter Mitglied sein

sollten. „Wir unterstützen damit

die Teilnahme an Fußballturnieren,

beteiligen uns an

den Fahrtkosten bei Lehrgängen

für Jungschiedsrichter

oder organisieren einen Stadionbesuch.

Das ist gut für die

Kameradschaft und den Zusammenhalt

unter den Schiris.“

Zudem biete Arendt zusammen

mit Schiedsrichterlehrwart

Thomas Göhring ein regelmäßiges

Schiritraining an,

das zwar ordentlich angenommen

wird, aber leider oftmals

mit dem Vereinstraining der

aktiven Kicker unter den Schiris

kollidiert. Zusammen mit

Göhring ist Arendt auch

Schiedsrichterbeobachter im

Bezirk. „Wir schauen uns auch

Spiele von Jungschiris außerhalb

der Bewertung an, um ihnen

konkrete Praxistipps mit

auf den Weg zu geben.“ Zudem

werden talentierte Referees

bei Nachwuchslehrgängen

an der Sportschule Ruit gefördert

und erhalten als Belohnung

Einsätze als Assistenten

bei Spielen in überbezirklichen

Ligen.

Nachwuchsprobleme gibt es

immer noch, vom letzten Neulingskurs

in Onolzheim sind gerade

einmal zehn Schiedsrichter

hängen geblieben. „Wir haben

viele ältere Schiedsrichter,

die alljährlich um die 50 Spiele

pfeifen. Wenn die mal wegfallen,

dann wird es richtig eng“,

betont Arendt. Gesucht werden

vor allem Spieler, die gerade

ihre Karriere beendet haben

und sich gerne noch im

Fußballbereich einbringen

möchten. Einen Versuch will

Arendt an der Volkshochschule

in Crailsheim starten

und dort einen Schiedsrichterneulingskurs

anbieten.

Marco Zauner (Schiedsrichtergruppe

Schwäbisch Hall) ist in

der vergangenen Saison abgestiegen

aus der Oberliga. In

der Landesliga pfeifen aus

dem Fußballbezirk Hohenlohe

Frederike Straub (Schwäbisch

Hall), Niklas Ott (Künzelsau),

Kurt Krimmer (Schwäbisch

Hall), Dennis Ruf (Öhringen),

52 | 53

Andreas Zürn (Künzelsau), Fabio

Gentile (Öhringen), Manuel

Schmauß (Schwäbisch

Hall), Sebastian Schüll (Bad

Mergentheim) und Sascha Perkovic

(Schwäbisch Hall).

Überbezirklich gibt es momentan

keinen Schiedsrichter aus

der Crailsheimer Gruppe. Unter

Beobachtung in der Bezirksliga

pfeifen Luca Schüttler (TV

Rot am See), Marc Wüstner

(SSV Stimpfach) und Tobias

Klingler (GSV Waldtann).

Momentan gibt es 90 aktive Referees

in der Schiedsrichtergruppe

Crailsheim, wobei lediglich

64 davon anrechenbar

sind. Alleine 400 Kreisligaspiele

der Aktiven gibt es jede

Saison, „um einen guten Pool

zu haben, bräuchten wir rund

50 Prozent mehr anrechenbare

Schiris“, sagt Arendt.

Einige Reservespiele konnten

nicht besetzt werden, vor allem

im April und im Mai mit

den vielen Nachholspielen war

es nicht immer möglich. „Die

Vereine bekommen dann eine

Info, dass sie selber pfeifen

müssen.“ Ein dickes Lob gab es

von Arendt für die Einteiler,

denn vor allem mit den vielen

Nachholspielen und Spielverlegungen

im Frühjahr sei doch einiges

an Mehrarbeit angefallen.

Vereine mit einem deutlichen

Übersoll an Schiedsrichtern

sind der TSV Blaufelden mit sieben

anrechenbaren Referees,

der SC Wiesenbach (ebenfalls

sieben) und der TV Rot

am See (fünf). Es gibt jedoch

auch Vereine, die seit vielen

Jahren überhaupt keinen

Schiedsrichter mehr stellen.

Durch den bezirksinternen

Austausch können kurzfristige

Lücken gestopft werden. „Um

dies zu vermeiden, sind die Vereine

in der Pflicht, denn dadurch

entstehen natürlich

auch Mehrkosten.“

Wichtig ist Arendt das Miteinander

mit den Vereinen. „Die

Anzahl der Beschwerden haben

in letzter Zeit zugenommen“,

will Arendt vor allem

die Neulinge schützen. „Wenn

ich beim Coaching so etwas

mitbekomme wie Beleidigungen,

dann spreche ich die Zuschauer

oder Betreuer darauf

an. Das geht so nicht weiter.“

Drei Betreuungsspiele bekommt

jeder Referee im Anschluss

an den Neulingskurs,

bei denen er von einem erfahrenen

Kollegen begleitet

wird. „Das soll zudem die persönliche

Beziehung stärken,

um die Neuen besser an die

Schiedsrichtergruppe anzubinden.“

RALF MANGOLD


Seniorenfußball | Jugendfußball | Torjägerliste Bezirk Hohenlohe

Talentförderung

DFB-Stützpunkt

Schrozberg (Vereine aus

dem HT-Gebiet):

Jahrgang 2007:

Leon Heger, TSV Blaufelden

Colin Thier, TSV Gerabronn

Lenny Wucherer,

Spvgg Gammesfeld

Jahrgang 2006:

Jannik Hecker,

SV Ingersheim

Marc Grom (Satteldorf),

FSV Hollenbach

Leon Ritter (Blaufelden),

FSV Hollenbach

Joshua Klöpfer (Schrozberg),

FSV Hollenbach

Den Bezirkspokal gewannen die Spfr. Bühlerzell (weiß) mit 4:0 gegen den SV Westernhausen. Neben

dem sportlichen Wettbewerb steht bei den Senioren auch die Geselligkeit ganz oben.

Foto: Bezirk

SGM SATTELDORF STEIGT AUF

SC Michelbach/Wald wird Ü-32-Bezirksmeister in Hohenlohe

Der SC Michelbach/Wald

ist die neue Nummer 1

der Ü-32-Senioren im

Fußballbezirk Hohenlohe. In

der Bezirksmeisterschaft sicherte

sich der SC mit 34 Punkten

aus zehn Spielen knapp

vor dem Titelverteidiger Sportfreunde

Bühlerzell den Titel.

Aber auch die Sportfreunde

Bühlerzell gingen nicht leer

aus, sie gewannen den Bezirkspokal.

Im Endspiel setzten sie

sich souverän mit 4:0 gegen

den SV Westernhausen durch.

Nicht mehr in der höchsten

Spielklasse vertreten sind in

der neuen Saison der TSV Pfedelbach

und der SV Tüngental,

sie steigen in die zweitklassige

Bezirksstaffel ab. Neu dabei in

der Bezirksmeisterschaft ist

hingegen der FV Künzelsau,

der am letzten Spieltag in einem

wahren Fotofinish dem

SV Westernhausen den Rang

ablief und sich als Meister der

Bezirksstaffel 1 den Aufstieg sicherte.

SAISON 2018 | 2019

In der Staffel 2 gelang der

SGM Satteldorf/Ellrichshausen

als souveräner Meister der direkte

Wiederaufstieg.

In den Kreisstaffeln sicherten

sich der SC Steinbach-Comburg,

der TSV Zweiflingen, der

SV Gründelhardt-Oberspeltach

und der TSV Schrozberg

die ersten Plätze und damit

den Aufstieg in die Bezirksstaffel.

Die neue Saison beginnt für

die Ü-32-Senioren mit der ersten

Runde des Bezirkspokals

am Samstag, 22. September.

Mit 28 teilnehmenden Mannschaften

gibt es hier wie in

den Vorjahren einen sehr attraktiven

Wettbewerb um die

vom Flair Park-Hotel Ilshofen

gesponserte Trophäe. Titelverteidiger

Bühlerzell hat es in

der ersten Runde mit dem TSV

Michelfeld zu tun, die Bezirksmeister

vom SC Michelbach/

Wald müssen ebenfalls auswärts

beim VfR Altenmünster

antreten.

Mit dem Seniorenfußball in

Hohenlohe untrennbar verbunden

bleibt der Name Jürgen

Wartha. Zu Ehren des

2017 verstorbenen langjährigen

Bezirksfunktionärs und Senioren-Staffelleiters

fand auf

Initiative von Kurt Dollmann

im Dezember 2017 in der Großsporthalle

Crailsheim das erste

Jürgen-Wartha-Gedächtnisturnier

statt. Dieses wurde als offizielle

Bezirkshallenmeisterschaft

ausgetragen – die herausragende

Resonanz der 21

teilnehmenden Mannschaften

unterstrich den Stellenwert

dieses Turniers.

Die Sportfreunde Bühlerzell sicherten

sich im Neunmeterschießen

gegen den VfR Altenmünster

den Titel des Hallenmeisters.

Bei der Pokalübergabe äußerte

Bezirksspielleiter Hartmut

Megerle die Hoffnung,

dass das Turnier auch im Jahr

2018 wieder ausgerichtet werden

kann. LARS KRIMMER

Jahrgang 2005:

Erik Langpeter,

TV Rot am See

Marvin Reuber,

TV Rot am See

Simon Schulz, SV Brettheim

Patrick Friedrich,

TV Rot am See

Janis Tauberschmidt (Leukershausen),

FSV Hollenbach

Jonas Husaini (Crailsheim),

FSV Hollenbach

Peter Engelmann

(Brettheim), FSV Hollenbach

Jahrgang 2004:

Ali Alkhateb, TSV Ilshofen

Mädchen am

SP Schrozberg:

Ronja Schumm,

TSV Blaufelden

Jule Wagner, TV Rot am See

DFB-Stützpunkt Hall

(Spieler von Vereinen aus

dem HT-Gebiet)

Jahrgang 2004:

Jannik Laber, TSV Ilshofen

Jahrgang 2005:

Fabian Mack, SV Tiefenbach

Sandro Laudo (Kirchberg),

Spfr Schwäbisch Hall

Jahrgang 2006

Leo Dollmann,

SV Onolzheim

Jahrgang 2007:

Lukas Flemmer (Crailsheim),

Spfr Schwäbisch Hall

Malte Krämer, TSV Ilshofen

Mädchen am SP Hall:

Alisa Kleinert, VfB Jagstheim

Pauline Schürle,

SV Onolzheim

Carina Ost (Ilshofen),

Spfr Schwäbisch Hall


Die U 12 des VfB Stuttgart spielte beim Stadtwerke-Junioren-Cup

des VfR Altenmünster gegen den FC Ingolstadt. Foto: Hans-Otto Hettler

TOPTEAMS KOMMEN

Jubiläen 2019 in Ilshofen und Gaildorf

Der Nachwuchs von Spitzenteams

aus Deutschland

und Europa gibt

sich auch im nächsten Jahr wieder

die Ehre in Hohenlohe.

Einen perfekten 15. Geburtstag

durfte Nick Breitenbücher

bei der neunten Auflage des

BWK-Arena-Cups in Ilshofen

feiern. Der Crailsheimer bezwang

mit der U 15 der TSG

Hoffenheim den FC Bayern

München im Finale und wurde

zudem Torschützenkönig des

hochklassigen Hallenturniers

auf Kunstrasen mit über 5000

Zuschauern. Das Jubiläumsturnier

steigt am 12. und 13. Januar

2019.

Parallel dazu läuft auch wieder

der Jugend-Euro-Cup, der

im kommenden Jahr bereits

sein 30. Jubiläum feiern darf.

Das B-Jugend-Turnier lockt immer

über 3000 Zuschauer nach

BWK-Cup: Gegen Stuttgart

verloren die C-Junioren aus

Ilshofen. Foto: Ralf Mangold

54 | 55

Gaildorf. In einem packenden

Finale setzte sich im Januar der

VfB Stuttgart gegen Hertha

BSC Berlin durch.

Am ersten Januarwochenende

2019 sind dann auch wieder

hochklassige A-Junioren-

Teams in der Mulfinger Gerhard-Sturm-Halle

im Einsatz.

Dort gab es in diesem Jahr mit

dem Nachwuchs der Würzburger

Kickers einen Überraschungssieger.

Der Qualifikant

setzte sich im Finale gegen

Bayer Leverkusen durch.

Auch im Sommer gibt es drei

namhaft besetzte Feldturniere.

Anfang Juli treten die

D-Junioren aus Nachwuchsleistungszentren

einiger Bundesligisten

gegeneinander an. In Altenmünster

beim Stadtwerke-

Cup hatte im Sommer der FC

Augsburg die Nase vorn und

besiegte die TSG Hoffenheim

im Finale. Beim Sparkassen-

Cup in Eutendorf gewann der

Nachwuchs der Stuttgarter Kickers

das Endspiel gegen den

FC Augsburg.

Highlight jedes Jahr kurz vor

den Sommerferien ist der A-Junioren-Sparkassen-Bundesliga-Cup

im Optima-Park in

Schwäbisch Hall. Werder Bremen

gewann die 14. Auflage

des Turniers im Elfmeterschießen

gegen Eintracht Frankfurt.

RALF MANGOLD


Jugendfußball | Höherklassige Kicker aus dem Bezirk Hohenlohe

Bei den jüngeren Kickern gibt es noch wenig Nachwuchssorgen. Ab der C-Jugend gibt es fast nur noch Spielgemeinschaften.

Foto: Ralf Mangold

ILSHOFEN STEIGT IN DIE VERBANDSLIGA AUF

Hollenbach wieder mit allen Nachwuchsmannschaften überbezirklich im Einsatz

Mit fünf Mannschaften

ist der Fußballbezirk

Hohenlohe in der

kommenden Runde überbezirklich

im Jugendfußball vertreten.

Obwohl für die B-Junioren

der TSG Öhringen das

Abenteuer Verbandsliga bereits

nach einem Jahr schon

wieder vorbei ist, dürfen sich

die Hohenloher Kicker mit den

Aufsteigern TSV Ilshofen (A-Junioren)

und FSV Hollenbach

(C-Junioren) über zwei zusätzliche

Teams freuen.

Die Hollenbacher sind zudem

mit den B- und A-Junioren seit

vielen Jahren in der Verbandsliga

vertreten, die C-Junioren

der Sportfreunde Schwäbisch

Hall gehen in ihr zweites Jahr

in der Landesstaffel.

Negativ in der vergangenen

Saison waren die vielen Strafen

durch das Sportgericht vor

allem für Funktionäre, Betreuer

und Trainer von Jugendspielen.

SAISON 2018 | 2019

A-Junioren

Mit zwei Punkten Vorsprung sicherte

sich hier der TSV Ilshofen

die Bezirksmeisterschaft

vor der SGM TSV Crailsheim/

Satteldorf. In der Aufstiegsrelegation

setzten sich die Ilshofener

um Erfolgscoach Dennis

Schmieg ein wenig glücklich

im Elfmeterschießen gegen

den FTSV Kuchen durch.

Die Ilshofener könnten wohl

auch eine ähnlich gute Rolle

wie der FSV Hollenbach spielen,

wurden die vielen nachrückenden

B-Jugend-Spieler des

TSV doch ebenfalls Bezirksmeister.

Beide Hohenloher Vertreter

sollten mit dem Abstiegskampf

in der Verbandsstaffel

nichts zu tun haben.

Topfavorit in der Bezirksstaffel

ist die Spielgemeinschaft

der Sportfreunde mit dem SSV

Hall. Ein Wörtchen bei der Titelvergabe

dürften aber auch

die SGM Michelbach/Wald und

die SGM Michelfeld mitreden.

In der vorderen Tabellenhälfte

sollten der Vorjahresvizemeister

SGM TSV Crailsheim/Satteldorf

wie auch die SGM Rot am

See/Brettheim/Hengstfeld landen.

Einziger Bezirksligaabsteiger

war die SGM Kupferzell.

Durch den Aufstieg der Ilshofener

hat sich die SGM Honhardt/Gründelhardt/Onolzheim

mit neun Punkten als Vorletzter

gerade noch gerettet.

Aber auch dieses Jahr dürfte es

wieder ganz schwer werden

mit dem Klassenerhalt. Neu

sind die SGM Waldenburg/Neuenstein

und die SGM Weikersheim/Schäftersheim/Laudenbach/Elpersheim.

Außerdem

spielen in der Bezirksstaffel:

TV Niederstetten, SGM Obersontheim,

SGM Wachbach und

TSV Gaildorf.

B-Junioren

Der FSV Hollenbach konnte

sich in der Vorsaison frühzeitig

ins gesicherte Tabellenmittelfeld

der Verbandsliga absetzen.

Mit den starken Nachrückern

des Jahrgangs 2003

könnte es in dieser Saison sogar

ein bisschen weiter nach

vorne gehen – vielleicht kann

man sogar ganz vorne angreifen.

In der Bezirksstaffel wird es für

den TSV Ilshofen, der in der

Aufstiegsrelegation am TSV Essingen

gescheitert ist, sicherlich

kaum möglich sein, den Titel

zu verteidigen. Zu viele

Stammspieler sind altersbedingt

nicht mehr dabei. So

dürften in dieser Runde der

Vorjahreszweite Sportfreunde

Hall und die SGM Obersontheim/Vellberg

die heiß gehandelten

Titelkandidaten sein. Sicherlich

wieder ganz vorne angreifen

will auch Verbandsligaabsteiger

TSG Öhringen. Wie

im Vorjahr sollte die SGM Satteldorf/TSV

Crailsheim am

Ende im Tabellenmittelfeld zu

finden sein. Mit dem TSV Gaildorf,

der SGM Altenmünster/

Ingersheim und der SGM Blaufelden/Wiesenbach/Billingsbach

mussten drei Teams den

bitteren Gang in die Qualifikationsrunde

antreten. Neu hinzugekommen

sind der TV Niederstetten

und die SGM Krautheim/Gommersdorf.

Die weiteren

Bezirksligisten: SGM Mainhardt

und TSV Pfedelbach.


C-Junioren

Die Sportfreunde Schwäbisch

Hall haben nur wenige Abgänge

und könnten in der Landesstaffel

wie im Vorjahr im

vorderen Tabellendrittel landen.

Schwer dürfte es hingegen

für den verlustpunktfreien

Bezirksmeister FSV Hollenbach

werden, die Liga zu

halten – zumal es wohl drei Absteiger

bei zehn Mannschaften

geben wird. Zwölf altersbedingte

Abgänge sind nur ganz

schwer zu kompensieren.

In der Bezirksstaffel ist ein Favorit

kaum auszumachen, am

meisten könnten der SGM

Obersontheim/Vellberg/Großaltdorf

und der SGM Satteldorf/TSV

Crailsheim/Tiefenbach

zugetraut werden. Der

TSV Ilshofen dürfte wie in der

Vorsaison um den Ligaverbleib

kämpfen. Abgestiegen sind

die SGM Westgartshausen/

Waldtann/Leukershausen und

die SGM Untermünkheim/Tüngental,

die auf den Platz als

Nachrücker nach dem Aufstieg

des FSV Hollenbach verzichtet

hatten. Neu in der Bezirksstaffel

sind die beiden Kreisleistungsstaffelmeister

SGM Steinbach/Gailenkirchen

und die

SGM Neuenstein/Waldenburg

sowie der Zweite der Kreisleistungsstaffel

SGM Sulzdorf/Hessental.

Außerdem spielen:

SGM Mainhardt, SGM Öhringen,

SGM SSV Schwäbisch Hall

und SGM Ingelfingen.

D-Junioren

Mit einem vierten Platz hat

der FSV Hollenbach die Talentrunde

abgeschlossen und ist erneut

Topfavorit auf die Vorrundenmeisterschaft

in der Bezirksstaffel,

was die erneute

Qualifikation für diese überbezirkliche

Rückrunde bedeuten

würde. Starke Truppen dürften

sicherlich auch die Sportfreunde

Hall, die SGM Obersontheim

und Aufsteiger SGM

Satteldorf/TSV Crailsheim/Tiefenbach

stellen. Ob die SGM

Gaisbach/Kupferzell ihren

Rückrunden-Titel verteidigen

kann, ist eher fraglich. Der TSV

Ilshofen sollte wieder einen

Mittelfeldplatz erreichen. Abgestiegen

sind die TSG Öhringen,

die SGM Weißbach und

die SGM Tüngental. Neu in der

Liga sind neben den Satteldorfer

Jungs die SGM Obersontheim/Krautheim

und der TSV

Hessental. Außerdem kicken

in der Bezirksstaffel noch die

SGM Michelfeld und die SGM

Pfedelbach. RALF MANGOLD

Info

Alle Mannschaften unterhalb

der Bezirksstaffel spielen

eine Vorrunde in verschiedenen

lokalen Staffeln, bei

denen es um die Qualifikation

für die Kreisleistungsstaffel

in der zweiten Halbserie

geht. Bei den A- und B-Junioren

steigen am Ende der

Rückrunde jeweils die beiden

Erstplatzierten der Kreisleistungsstaffel

in die Bezirksstaffel

auf, bei den C- und

D-Junioren jeweils nur der

Meister.

Der Gerabronner Adrian Beck (am Ball) ist vom Oberligisten Neckarsulm

zum Regionalligisten SSV Ulm gewechselt.

Foto: Imago

BECK WIRD SPATZ

Hohenloher in höherklassigen Teams

Der bekannteste Fußballer-Name

aus der Region

dürfte wohl immer

noch Tobias Weis sein. Der

gebürtige Schwäbisch Haller

sorgte im Januar nochmals für

Schlagzeilen, als er seinen

Wechsel zum Oberligisten FSV

Bissingen bekanntgab, nachdem

der defensive Mittelfeldspieler

kurze Zeit auch beim

damaligen Verbandsligisten

Sportfreunde Hall im Gespräch

gewesen war. Doch aus

dem Comeback des ehemaligen

Nationalspielers wurde

nichts, er kam nie zum Einsatz.

Auch der erste Rückkehr-Versuch

ein halbes Jahr zuvor

LISA KARL

KICKT IN DER

BUNDESLIGA

hatte nicht geklappt. Weis

hatte einen Vertrag beim FC

Homburg, der nach dem Abstieg

des Regionalligisten aber

keine Gültigkeit mehr hatte.

Offensichtlich scheint sich der

32-Jährige nun ganz auf seine

beiden Restaurants „La Pinseria“

in Ludwigsburg und Ludwigshafen

zu konzentrieren.

Sein letztes Spiel hat er im August

2016 für den Zweitligisten

VfL Bochum bestritten.

Zurückgekehrt in die Heimat

Die A-Junioren des TSV Ilshofen (rot) wurden Meister der Bezirksstaffel,

die Sportfreunde Schwäbisch Hall (blau) gehen diese Saison ten 6 und 7). Ein Jahr lang war

ist Mart Ristl (siehe auch Sei-

als Favorit in die Runde.

Foto: Werner Kurz der Blaufeldener beim franzö-

56 | 57

sischen Zweitligisten FC Sochaux,

nun kickt der Mittelfeldstratege

beim VfR Aalen in der

dritten Liga.

In derselben Liga spielt auch

der Ex-Hollenbacher Pascal

Sohm, der aber nicht mehr das

Trikot von Sonnenhof Großaspach

trägt, sondern von Konkurrent

Hallescher FC.

Neu beim Regionalligisten SSV

Ulm ist der Gerabronner

Adrian Beck. Zuletzt hatte der

21-Jährige äußerst erfolgreich

beim Oberligisten Neckarsulmer

SU gespielt, bei dem er in

32 Spielen mit 14 Toren und 13

Vorlagen auf sich aufmerksam

machte. Bei den „Spatzen“

kickt er mit zwei weiteren Spielern

aus der Region zusammen,

Luigi Campagna (Ilshofen)

und Felix Nierichlo (Michelfeld).

Das Saisonauftaktspiel

gewannen die Ulmer

beim Titelkandidaten SV Waldhof

Mannheim, wo der Hohebacher

Kevin Conrad als Innenverteidiger

spielt.

Bei den Frauen sind ehemalige

Spielerinnen des TSV Crailsheim

erfolgreich höherklassig

im Einsatz. Annika Eberhardt

kickt schon einige Jahre beim

Zweitligisten TSG Hoffenheim

II. Lisa Karl, die immerhin

39 U-Länderspiele vorweisen

kann, trägt weiterhin das Trikot

des Bundesligisten SC Freiburg.

Lediglich auf vier Saisoneinsätze

brachte es die hochtalentierte

21-Jährige, die immer

wieder von schweren Verletzungen

zurückgeworfen

wird. RALF MANGOLD


Engagement im Verein | Frauenfußball

Die Ressortleiter beim SV Westgartshausen (von links): Christoph Krauß (Finanzen), Patrick Wagner (Nachwuchs), Andreas Klein (sitzend, Spielbetrieb),

Sascha Wagner (Ressourcen) und Michael Fakner (Administration).

Foto: Verein

FÜNF MANN ZIEHEN AN EINEM STRANG

Aus Not eine Tugend gemacht: „Moles“ teilen sich Aufgaben des Abteilungsleiters

SAISON 2018 | 2019

Was tun, wenn der aktuelle

Abteilungsleiter

nicht mehr zur Verfügung

steht oder sein zeitliches

Engagement deutlich einschränken

muss? Da ist guter

Rat teuer. Die Kicker aus Westgartshausen

zeigten sich erfinderisch,

machten aus der Not

eine Tugend und verteilten die

anstehenden Aufgaben – auf

fünf Schultern.

„Es hat sich abgezeichnet, dass

Abteilungsleiter Michael Fakner

und sein Stellvertreter Michael

Bomke bei uns kürzertreten

würden. Also brauchten

wir einen innovativen Ansatz“,

berichtet Sascha Wagner.

„Wir haben einen Kreis

von Mitarbeitern gefunden,

die allesamt schon über Erfahrungen

in der Vereinsarbeit

verfügten.“ Also galt es Grenzen

abzustecken und Tätigkeitsfelder

zu definieren, in

der Hoffnung, dass die Verlagerung

auf mehrere Schultern

für den Einzelnen eine geringere

Belastung brächte, als

wenn ein Abteilungsleiter

etwa die gesamte Last zu schultern

hätte. Andererseits können

aber viele Köche auch den

Brei verderben. „Bei uns kann

sich jeder auf den anderen verlassen.

Natürlich ist viel Kommunikation

vonnöten. Die ist

das A und O. Man muss miteinander

reden“, macht Sascha

Wagner deutlich. „Und bislang

klappt es wirklich sehr,

sehr gut. Wir sehen uns freitags

rund um das Training, haben

eine Whatsapp-Gruppe

und treffen uns jeden letzten

Sonntag im Monat“, erklärt Sascha

Wagner die Umsetzung

des Modells. Wagner kümmert

sich in erster Linie um Akquise,

Ausstattung und Events (wie

Saisonsabschluss). „Ich beispielsweise

bin für alles rund

um den Spielbetrieb zuständig“,

erklärt Andreas Klein.

„Von Passanträgen, über Spielerwechsel,

das DFB-Net“, skizziert

er seinen Tätigkeitsbereich.

„Wobei wir uns auch gegenseitig

aushelfen. Wir sind

alle noch sehr jung und haben

wenig Erfahrung. Michael

Bombke hat bisher auch viel

gemacht, von dem wir gar

nichts gemerkt haben. Aber

wir sind definitiv auf dem richtigen

Weg und bislang alle begeistert.“

Zum Ressortleiter-Quintett in

Westgartshausen gehören:

Christoph Krauß (Finanzen),

Patrick Wagner (Nachwuchs),

Andreas Klein (Spielbetrieb),

Sascha Wagner (Ressourcen)

und Michael Fakner (Administration).

KLAUS HELMSTETTER


„DAS WAR WIE IN EINER BLASE“

Berliner Autorin schreibt Biografie über ehemalige TSV-Spielerin Patricia Hanebeck

TIEFE EINBLICKE

INS PRIVATLEBEN

ZUGELASSEN

Ihre beeindruckende Fußballkarriere

hat Patricia Hanebeck

beim TSV Crailsheim

ausklingen lassen. Eigentlich

hatte die 32-Jährige ihre

Laufbahn schon länger beendet,

aber in den letzten sechs

Spielen der Rückrunde

2016/2017 versuchte sie noch

den Abstieg des TSV Crailsheim

aus der zweiten Bundesliga

zu verhindern – vergeblich.

Ihre Lebensgefährtin

wohnt in Crailsheim und das

ist auch der Grund, warum die

fröhliche Rheinländerin ihren

Lebensmittelpunkt inzwischen

ganz nach Hohenlohe

verlegt hat.

„Die Menschen hier hatten anfangs

Probleme mit meiner direkten

Art, aber wenn man sie

näher kennenlernt, sind sie eigentlich

auch recht offen“, erzählt

die ehemalige Profi-

Sportlerin. „Wir Rheinländer

können uns zudem schnell anpassen.“

Allerdings werde sie

sich wohl nie mit Maultaschen

und Spätzle anfreunden können.

„Es ist für mich schon

schwierig, ganz ohne Fußball“,

muss sich Hanebeck erst

noch an ein Leben außerhalb

des Profisports gewöhnen.

„Aber ich hatte nie Angst davor,

was danach kommt.“ Momentan

beschäftigt sie sich in

ihrer Freizeit viel mit ihren

zwei „wundervollen Hunden“

und geht oft joggen.

„Das war wie in einer Blase“,

erinnert sie sich an ihre Profi-

Zeit. Mit großer Offenheit

schildert Patricia Hanebeck zusammen

mit der Autorin Leni

Rempe in ihrer kürzlich erschienen

Autobiografie „Nachspielzeit

– jede Minute zählt“, wie

ihre Karriere verlaufen ist.

Trotz privater Rückschläge

und Schattenseiten des Fußballgeschäfts

hat sie sich über

ein Jahrzehnt in der Frauen-

Bundesliga etablieren können.

Patricia Hanebeck präsentiert ihre Autobiografie mit dem Titel

„Nachspielzeit – jede Minute zählt“.

Foto: Ralf Mangold

58 | 59

35 U-Länderspiele hat Hanebeck

vorzuweisen, zur Frauen-

Nationalspielerin hat es allerdings

nicht gereicht, auch

wenn sie beim Algarve-Cup

einmal im Kader stand. „Mit

meiner direkten Art bin ich immer

wieder angeeckt“, sagt

sie rückblickend. So gab es

auch einige Vereinswechsel.

„Ich habe mich nie verbiegen

lassen und würde alles wieder

genauso machen.“ Als Profi

hat sie ordentlich verdient,

„aber man hat auch viel Freizeit

und das kostet Geld“, ergänzt

sie schmunzelnd. Im

Frauenfußball wird zudem viel

weniger bezahlt als im Männerbereich,

an Rücklagen fürs

Alter ist da kaum zu denken.

„Das ist aber auch okay so.

Frauen- und Männerfußball

sind zwei verschiedene Sportarten,

und so sollte man es

auch bewerten. Der Männerfußball

spielt medial in einer

ganz anderen Liga.“

Ihre schönste Zeit hatte sie

beim 1. FC Köln, „das war mein

Lieblingsverein, und ich wollte

schon immer mal mit dem

Geißbock auf der Brust auflaufen“.

Einmal war sogar Lukas

Podolski als Zuschauer im Stadion.

„Das war lustig, da hat

niemand mehr bei unserem

Spiel zugesehen. Alle wollten

Autogramme von Poldi“, erinnert

sich Patricia Hanebeck,

die alle nur Patti nennen. Unvergesslich

bleiben die Spiele

auf internationalem Parkett in

der Champions League, „das

ist die größte Sache, die man

als Fußballerin erreichen

kann“.

Beinahe ein Jahr lang hat sie

zusammen mit der Autorin

Leni Rempe an der Sportbiografie

gearbeitet. „Jeder

Mensch ist etwas Besonderes

und könnte eigentlich eine Biografie

schreiben.“ Im Vorfeld

hat sie sich lange überlegt, ob

sie bei dem Projekt mitmachen

solle. „Man lässt schon sehr

tiefe Einblicke in das Privatleben

zu.“ Deshalb hat sie das

Buchprojekt auch mit ihrem

engeren Umfeld erst abgesprochen.

„Es gibt nicht viele Frauenbiografien,

und ich wollte

gewisse Dinge unbedingt los

werden. Die Leser sollen erfahren,

wie es hinter den Kulissen

des Profisports zugeht.“ Inzwischen

hat sie bei mehreren Lesungen

– unter anderem in

Crailsheim – ihr Buch vorgestellt.

Crailsheim war im Frauenfußball

eigentlich schon immer

ein Begriff“, sagt Patricia Hanebeck,

die vor allem bei den

Bundesligaspielen der B-Juniorinnen

des TSV Crailsheim immer

wieder gerne zuschaut.

„Ich hoffe, dass die Frauen

auch bald wieder erfolgreicher

sind.“ In absehbarer Zeit

will sie die nötigen Trainerscheine

machen, um irgendwann

höherklassig eine Frauenmannschaft

zu trainieren. Einen

Tipp gibt sie noch allen

Nachwuchsspielerinnen aus eigener

Erfahrung mit auf den

Weg: „So lange wie möglich

bei den Jungs mitspielen, um

die nötige Robustheit zu bekommen.“

RALF MANGOLD

Zur Person

Patricia Hanebeck wurde am

26. Februar 1986 in Siegburg

geboren. Für den SC

Bad Neuenahr, FCR Duisburg,

Hamburger SV, 1. FC

Köln, Turbine Potsdam, SC

Sand, USV Jena und TSV

Crailsheim bestritt sie insgesamt

139 Bundes- und 68

Zweitligaspiele. Ihr größter

nationaler Erfolg war der Gewinn

der deutschen Meisterschaft

mit Turbine Potsdam

(2012). Mit der deutschen

U-19-Nationalmannschaft

gewann Hanebeck im Jahr

2004 die Weltmeisterschaft

in Thailand. Ein Jahr später

erreichte sie mit Deutschland

das Halbfinale der U-19-EM.


Regionalliga Süd Frauen | TSV Crailsheim

JUNGES TEAM SOLL’S RICHTEN

Crailsheimerinnen wollen spielfreudiger auftreten und den Nachwuchs integrieren

HINTEN VON LINKS

Julia Specht, Theresa Frech, Nina Reuther, Melike

Baki, Maja Schmölz

MITTE VON LINKS

Nina Hasenfuß, Betreuer Manfred Schaborak,

Lena Hofmann, Maren Schmitt, Celine Pollak,

Luisa Scheidel, Juliane Klenk, Lisa Wich, Trainer

Edgar Klärle, Co-Trainer Marco Schmitt

VORNE VON LINKS

Celia Kirbach, Anna Horwath, Nadine Steiner, Jil

Schneider, Bianca Uhl, Sophia Kläre. Auf dem Bild

fehlen: Sarah Hermann, Simone Klenk, Helena

Spajic, Malin Marquardt

TSV Crailsheim

TRAINER

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

TITEL-

FAVORITEN

Martin Grund, Edgar Klärle

Jil Schneider (22), Nadine Steiner

(16)

Hanna Birkner (17), Nina Hasenfuß

(24), Sarah Herrmann (26),

Lena Hofmann (24), Anna Horwath

(19), Celia Philine Kirbach

(17), Malin Marquardt (23),

Nina Reuther (17), Bianca Uhl

(21)

Melike Baki (25), Chelsea Diemer

(18), Theresa Frech (17),

Djellza Istrefas (18), Sophia

Klärle (18), Juliane Klenk (26),

Luisa Scheidel (23), Maren

Schmitt (17), Maja Schmölz

(16), Helena Spajic (18), Julia

Specht (16)

Simone Klenk (23), Celine Pollak

(19), Lisa Wich (27)

Malin Marquardt, Maxie Anne

Hopfinger (beide TSV Neuenstein),

Hanna Birkner, Theresa

Frech, Celia Philine Kirbach, Maren

Schmitt, Nina Reuther, Nadine

Steiner, Neele Wedde, Julia

Specht, Maja Schmölz (alle TSV

Crailsheim B-Juniorinnen)

Linda Megerle (Satteldorf)

Mittelfeldplatz

1. FC Nürnberg

SAISON 2018 | 2019

Den zweiten Abstieg innerhalb

von zwei Jahren

gerade noch einmal

verhindert hat die Frauenmannschaft

des TSV Crailsheim.

Nach dem Abstieg aus

der zweiten Bundesliga hieß

das Ziel in der vergangenen Regionalliga-Runde

eigentlich

vorderes Tabellendrittel; doch

nach einer schlechten Hinrunde

mit elf Punkten und Tabellenplatz

12 war klar: Es

geht wieder darum, im Tabellenkeller

möglichst viele

Teams hinter sich zu lassen.

Nach dem Trainerwechsel im

Winter übernahmen mit Edgar

Klärle, Marco Schmitt und

Claudia Nußelt gleich drei Bekannte

die Mission Nichtabstieg

– und waren erfolgreich.

Nicht zuletzt die zahlreichen

Jugendspielerinnen holten die

Kohlen für die Horaffen aus

dem Feuer. Dank einer guten

Rückrunde mit 21 Punkten

und nur zwei Niederlagen

schafften die Crailsheimerinnen

den Sprung auf einen

Nichtabstiegsplatz – wenn

auch erst am vorletzten Spieltag

nach einem 2:1-Sieg gegen

Regensburg. Erst in der 90.

Spielminute erlöste Celia Kirbach

die TSV-Anhänger und

traf zum Endstand. „Alles in allem

war das keine erfolgreiche

Saison. Wir sind gerade noch

einmal von der Schippe gesprungen“,

erklärt Edgar

Klärle aus dem Trainerteam

für die kommende Runde.

Erfolgsgarant in der Rückrunde:

die stabile Defensive.

So schossen die Crailsheimerinnen

mit nur 14 Toren sogar

noch eines weniger als in der

Hinrunde – dafür bekamen sie

hinten aber auch nur 14 Treffer,

in den ersten 13 Spielen

waren es hingegen 27.

Problematisch sei auch gewesen,

dass vor der Saison der Umbruch

im Team unterschätzt

wurde. „Erfahrene Spielerinnen

sind gegangen, die Mannschaft

war jung und noch unerfahren.

So etwas muss erst

wachsen.“ Diese Zeit will

Klärle jetzt der Mannschaft geben.

„Zur kommenden Runde

KLASSENERHALT

DANK STARKER

RÜCKRUNDE

werden wir demütig sein.

Mein Ziel ist es, den Nachwuchs

zu integrieren und den

TSV Crailsheim in ruhigere

Fahrwasser zu leiten.“

Es sei in der vergangenen Spielzeit

auch nicht alles schlecht

gewesen. „Ein Erfolg war die

Entwicklung der Mannschaft.

Da müssen wir anknüpfen.“

Gleich neun Spielerinnen verstärken

in der kommenden Sai-


son den Kader der Frauen.

„Vier von ihnen haben schon

in der Rückrunde regelmäßig

gespielt“, erklärt Klärle. Trotzdem

fehle da natürlich noch

die Erfahrung. Deshalb seien

die älteren Spielerinnen umso

wichtiger. „Lisa Wich probiert’s

noch mal, das wäre eine

enorme Verstärkung“, sagt

der Trainer. Auch die Klenk-Geschwister

oder Melike Baki

kommt eine wichtige Rolle zu.

Und Edgar Klärle scheint genau

der richtige Trainer zu sein

wenn es darum geht, die Jungen

in die Mannschaft zu integrieren

– er kennt viele von

ihnen bereits aus seiner Zeit

als B-Jugend-Trainer in Crailsheim.

„Das ist kein Neuland

für mich“, sagt Klärle.

Der Nachwuchs ist für den

Coach der zentrale Pfeiler für

die Zukunft des Vereins. „Die

guten Jahrgänge, die jetzt

nachkommen, sorgen für ein

neues Gesicht beim TSV.“

Angst davor, dass andere

SPAJIC SOLL IM

MITTELFELD

WIRBELN

Mannschaften viele von den

Mädchen abwerben könnten,

habe er keine. „Die Gefahr ist

immer da, das müssen wir akzeptieren.“

Dabei sollen die Crailsheimerinnen,

wenn es nach ihrem

Trainer geht, in der neuen

Runde etwas aktiver und spielfreudiger

zu Werke gehen.

Hilfe dafür leistet Neuzugang

Helena Spajic. Die kroatische

Jugendnationalspielerin verstärkt

das Mittelfeld der Horaffen

– und hat bereits einen guten

Eindruck hinterlassen.

Ohne den guten Teamgeist hätten die Frauen des TSV Crailsheim

den Abstieg aus der Regionalliga Süd nicht verhindert. Foto: Ric Badal

„Die ersten Partien wird sie wegen

einer Länderspielreise

aber leider fehlen“, sagt

Klärle. Trotzdem ist er „felsenfest

davon überzeugt, dass sie

eine Verstärkung“ sein wird.

Wie der Transfer zustande

kam, kann Abteilungsleiter

Günther Herz erklären: „Das

war ein glücklicher Zufall. Ihr

Vater wohnt und arbeitet in

Crailsheim. Er hat einige Spiele

von uns gesehen und hat dann

den Kontakt gesucht.“ Bei den

ersten Gesprächen habe Klubhaus-Betreiber

Mladen Markovic

übersetzt. „Wir haben

dann als Erstes ein Video von

ihr als Jugendspielerin gesehen,

dann kam eines aus der

U 19.“ Der erste Eindruck sei

sehr gut gewesen, erinnert

sich Herz. „Sie war als Kapitänin

eine richtige Führungspersönlichkeit.“

In Crailsheim soll

sie nun gemeinsam mit Luisa

Scheidel im offensiven Mittelfeld

für Furore sorgen.

Zur kommenden Runde gibt es

auch im Trainerstab ein wenig

Rotation: Aus dem Trio um Edgar

Klärle, Marco Schmitt und

Claudia Nußelt scheidet Nußelt

aus – wenn auch nur teilweise.

„Sie vertritt uns, wenn

wir verhindert sind“, sagt

Klärle. Komplettiert wird das

Team von Martin Grund.

Für die neue Runde hat Klärle

ein gutes Gefühl – und gerade

die letzten Spiele der vergangenen

Saison gegen den SC Regensburg

und Aufsteiger

Weinberg hätten das Team

noch einmal mehr zusammenrücken

lassen. „Wir sind eine

richtig gute Einheit.“

LUCA SCHMIDT

Sonntag, 19. August, 14 Uhr

SC Regensburg – TSV Crailsheim

Sonntag, 26. August, 13 Uhr

TSV Crailsheim – SC Sand II

Sonntag, 2. September, 14 Uhr

TSV Crailsheim – FC Ingolstadt 04

Sonntag, 9. September, 13 Uhr

SV Alberweiler – TSV Crailsheim

Sonntag, 16. September, 14 Uhr

TSV Crailsheim – Eintracht Frankfurt

Sonntag, 23. September, 15.15 Uhr

FFC Wacker München – TSV Crailsheim

Sonntag, 7. Oktober, 14 Uhr

TSV Crailsheim – 1. FC Nürnberg

Sonntag, 14. Oktober, 14 Uhr

FC Forstern – TSV Crailsheim

Sonntag, 21. Oktober, 14 Uhr

TSV Crailsheim – Hegauer FV

Sonntag, 28. Oktober, 14 Uhr

VfL Sindelfingen – TSV Crailsheim

Samstag, 3. November, 15 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Jahn Calden

Sonntag, 11. November, 14 Uhr

SC Freiburg II – TSV Crailsheim

Sonntag, 18. November, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SV Frauenbiburg

Sonntag, 25. November, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SC Regensburg

Sonntag, 2. Dezember, 14 Uhr

SC Sand II – TSV Crailsheim

Sonntag, 9. Dezember, 14 Uhr

FC Ingolstadt 04 – TSV Crailsheim

Sonntag, 3. März, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SV Alberweiler

Sonntag, 10. März, 14 Uhr

Eintracht Frankfurt – TSV Crailsheim

Sonntag, 17. März, 14 Uhr

TSV Crailsheim – FFC Wacker München

Sonntag, 24. März, 14 Uhr

1. FC Nürnberg – TSV Crailsheim

Sonntag, 7. April, 14 Uhr

TSV Crailsheim – FC Forstern

Sonntag, 14. April, 13 Uhr

Hegauer FV – TSV Crailsheim

Sonntag, 28. April, 14 Uhr

TSV Crailsheim – VfL Sindelfingen

Sonntag, 5. Mai, 14 Uhr

TSV Jahn Calden – TSV Crailsheim

Sonntag, 12. Mai, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SC Freiburg II

Sonntag, 19. Mai, 14 Uhr

SV Frauenbiburg – TSV Crailsheim

Riesige Auswahl an Dirndl!

Bluse gibt es gratis dazu!

TRACHTEN-

OUTLET

by

PREISGÜNSTIGE LEDERHOSEN-

KOMPLETTSETS für Damen u. Herren ab 189,– €

Lederhose kurz, kniegebunden oder lang

mit Bluse / Hemd und Haferlschuhe (Rindsvelours) mit Socken

GINO GINERO Ledermoden GmbH

Hofäckerstraße 6 (Industriegebiet Süd-Ost)

74564 Crailsheim · Telefon 07951/956780

60 | 61

Öffnungszeiten von JULI BIS SEPTEMBER: Montag bis Freitag 14.00-18.00 Uhr

www.gino-ginero.de

Samstag 10.00-14.00 Uhr

Samstag 10.00-14.00 Uhr

Öffnungszeiten von OKTOBER BIS JUNI: Donnerstag u. Freitag 14.00-18.00 Uhr


Frauenfußball im Bezirk | SV Onolzheim

„DIE FRAUEN SIND TREU“

Der SV Onolzheim spielt eine Liga höher, dafür mit einer Mannschaft weniger

Fast perfekt lief es in der

vergangenen Runde für

die sehr junge Frauen-

Mannschaft des SV Onolzheim:

Nach 16 Spieltagen landete

der SV auf dem zweiten

Tabellenplatz der Kreisliga

und konnte sich in der Relegation

gegen die Spvgg Gröningen-Satteldorf

II mit 1:0 durchsetzen.

Damit spielen die

Onolzheimer Frauen in der

kommenden Saison in der Bezirksliga

– und das in ihrer erst

dritten Spielzeit.

„Das gesteckte Ziel war der

Aufstieg in die Bezirksliga. Das

es über die Relegation sein

musste, ist zwar etwas schade,

aber wir haben es in den entscheidenden

Spielen leider

nicht geschafft, die wichtigen

Punkte einzufahren“, sagt Trainer

Torsten Schultz im Fupa-

Teamcheck. Denn eigentlich

war das Titelrennen in der

Kreisliga ein Zweikampf zwi-

Der Jubel kannte bei den Frauen des SV Onolzheim nach dem Aufstieg kein Halten mehr – auch wenn

die Fußballerinnen den Umweg über die Relegation nehmen mussten.

Fotos: privat

DIE ÄLTESTE

SPIELERIN IST

25 JAHRE ALT

schen dem TSV Michelfeld II

und Onolzheim. Gegen die Michelfelderinnen

gab es aber in

der Hinrunde ein Unentschieden

und am vorletzten Spieltag

eine 0:2-Niederlage – so

hatte der TSV mit einem Punkt

Vorsprung die Nase vorne.

Die Onolzheimerinnen hatten

gleich zwei Mannschaften in

der Kreisliga Hohenlohe gemeldet.

„Wir hatten so viele

Spielerinnen“, sagt Abteilungsleiter

Rainer Rahm. Möglich

war das nach Absprache

mit dem Fußballbezirk. Das

zweite Team war nicht ganz so

erfolgreich und landete auf

dem vorletzten Platz. Trotzdem

zeigt sich Rahm zufrieden.

„Viele Spielerinnen könnten

vom Alter her noch in der

B-Jugend spielen und haben

Erfahrungen gesammelt.“

Apropos junges Team: „Bei

uns ist die älteste 25 Jahre alt,

der Stamm ist seit der D-Jugend

der gleiche. Kaum jemand

hat die Mannschaft ver-

SAISON 2018 | 2019

lassen, die Frauen sind treu“,

sagt Rahm.

Mittlerweile sei die Mannschaft

auch neben dem Platz

eine Einheit: „Wir nehmen beispielsweise

am Hammeltanz

mit einem eigenen Wagen

teil, das schweißt zusammen“,

sagt Michael Fronek, stellvertretender

Abteilungsleiter.

Das Miteinander im Team und

zwischen der Jugend und der

Ersten sei sehr gut – auch weil

die Spielerinnen ungefähr im

gleichen Alter seien.

Aber genau das könnte jetzt

zum Problem werden: Viele

junge Spielerinnen verändern

sich beruflich oder gehen studieren,

deshalb meldet die Abteilung

Frauenfußball des SV

Onolzheim zur kommenden

Runde nur noch eine Mannschaft.

Dass es einige Unterschiede

zwischen Männern und

Frauen gibt, weiß Schultz: Er

hat sowohl Junioren als auch

Juniorinnen trainiert. „Ich

habe die D-Jugend bei den

Jungs trainiert, das wollten andere

übernehmen. Das war für

mich okay, ich wollte dann eigentlich

schon aufhören, bis

die Anfrage kam, ob ich nicht

die D-Juniorinnen trainieren

könnte.“ Mittlerweile weiß er:

„Mädels sind aufmerksamer

Ein Muss in Onolzheim: der Hammeltanz-Umzug. Die Frauen des

SVO waren mit einem eigenen Wagen vertreten.

und nehmen mehr an.“ Jungs

spielten zwar mit mehr

Dampf, seien dafür aber auch

größere Schauspieler. Und:

„Frauenfußball ist leider weniger

angesehen.“

Die Zielsetzung für die kommende

Runde ist klar. „Wir

wollen den Klassenerhalt

ohne Relegation schaffen“,

gibt Trainer Schultz die Richtung

vor. Leicht ist das aber

nicht. „Alle Teams, die in den

vergangenen Jahren aus der

Kreis- in die Bezirksliga aufgestiegen

sind, hatten es sehr

schwer, sich dort zu halten,

und spielten meist gegen den

Abstieg. Der Leistungsunterschied

ist groß“, sagt Abteilungsleiter

Rahm. luc

Info

Die Frauenmannschaft des

SV Onolzheim trainiert dienstags

und donnerstags, jeweils

von 18.30 bis 20 Uhr.

Die C- und D-Jugend trainiert

ab Donnerstag, 30. August,

montags und donnerstags

von 17.30 bis 19 Uhr.

Mehr Informationen gibt es

bei Abteilungsleiter Rainer

Rahm unter Telefon

07951/23807.


Titelverteidiger im Bezirkspokal ist die SGM Westernhausen/Krautheim, die knapp am Aufstieg in die Landesliga gescheitert ist.

DREI NEULINGE IN DER KREISLIGA

Fünf Frauenteams gehen als Flex-Mannschaften im Norweger Modell an den Start

Foto: Bezirk

Lautstarken Jubel gab es

am letzten Spieltag der

vergangenen Saison im

fränkischen Aurach, als die

Fußball-Frauen des TSV Crailsheim

beim späteren Zweitliga-

Aufsteiger SV Weinberg mit einem

Unentschieden den Klassenerhalt

in der Regionalliga

Süd sicherten. Nach dem Abstieg

in der Saison 2016/17 und

dem Ende der Ära Hubert

Oechsner folgte ein Umbruch

beim Aushängeschild des Hohenloher

Frauenfußballs, aber

mit vereinten Kräften sicherten

die Crailsheimerinnen den

Klassenverbleib.

Hoffnung für die neue Saison

macht der Nachwuchs, denn

auch die B-Juniorinnen schafften

am letzten Spieltag den

Klassenerhalt und bleiben damit

als Bundesligist die klassenhöchste

Fußballmannschaft im

Bezirk Hohenlohe.

In der Verbandsliga hat sich

der TSV Neuenstein in seiner

dritten Saison etabliert und

fand sich wie im Vorjahr mit einer

Punktausbeute von 27 Zählern

auf dem siebten Tabellenplatz

wieder. Eine Klasse tiefer

in der Landesliga erreichten

die Damen der Spvgg Gröningen-Satteldorf

ebenfalls einen

ungefährdeten fünften Platz.

Auch der TSV Langenbeutingen

und der TSV Michelfeld sicherten

die Klasse. Als Tabellenletzter

absteigen musste dagegen

die Zweite des TSV

Crailsheim. In der neuen Saison

wird es hier in einer Spiel-

ANZAHL DER

FRAUENTEAMS

STEIGT LEICHT

gemeinschaft mit dem bisherigen

Bezirksliga-Team des VfB

Jagstheim einen Neuanfang in

der Regionenliga geben.

Die Vizemeisterinnen der Regionenliga

von der SGM Westernhausen/Krautheim

scheiterten

in der Relegation denkbar

knapp am Aufstieg in die

62 | 63

Landesliga. Nach einer bärenstarken

Runde mit nur zwei

Niederlagen und 112:20 Toren

sowie zwei erfolgreichen Aufstiegsspielen

war erst im entscheidenden

dritten Relegationsspiel

gegen den FV Löchgau

II Endstation. Zudem gelang

im Hohenloher Bezirkspokal

im Endspiel gegen den TSV

Langenbeutingen II mit einem

souveränen 5:0 die Titelverteidigung.

In der neuen Saison gibt es

eine neue Chance zum Aufstieg,

hierbei gilt es sich auch

gegen die Konkurrenz aus Hohenlohe

durchzusetzen. Mit

der TSG Schwäbisch Hall, der

Spvgg Gammesfeld und den

Bezirksliga-Aufsteigerinnen

der SGM Weikersheim/Markelsheim

sind drei weitere

Mannschaften in der Regionenliga

vertreten.

Innerhalb des Bezirks Hohenlohe

konnte die Anzahl der

Mannschaften leicht gesteigert

werden. In der Bezirksliga

gehen wieder elf Mannschaften

an den Start, hiervon mit

dem Kreisliga-Meister TSV Michelfeld

II und dem Relegationsaufsteiger

SV Onolzheim

zwei Neulinge sowie der TSV

Ilshofen als Absteiger aus der

Regionenliga.

Die Kreisliga startet mit zehn

anstatt neun Mannschaften.

Zwar wird der SV Onolzheim

keine zweite Mannschaft

mehr ins Rennen schicken, jedoch

wurden mit der Spvgg

Hengstfeld/Wallhausen, der

SGM Fichtenau und der SGM

Pfedelbach/Scheppach II drei

neue Teams für die unterste

Spielklasse gemeldet.

Mit der SGM Fichtenau, dem

TSV Ohrnberg, dem TSV Blaufelden,

der SGM Bühlerzell/

Bühlertann und der SGM Pfedelbach/Scheppach

II gehen

fünf Mannschaften als „Flex-

Mannschaften“ im sogenannten

Norweger Modell in die

neue Runde. Das bedeutet,

dass diese Teams optional als

Neuner-Mannschaft spielen

können, im Gegenzug jedoch

auf ihr Aufstiegsrecht verzichten.

LARS KRIMMER


B-Juniorinnen Bundesliga Süd | TSV Crailsheim | Abschlusstabellen Hohenlohe Saison 2017/18

SICH MIT DEN BESTEN MESSEN

Die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim starten erneut in der höchsten Spielklasse

Trotz einer laut Abteilungsleiter

Günther

Herz „riesigen Verletztenmisere“

haben es die B-Juniorinnen

des TSV Crailsheim

erneut geschafft, die höchste

Spielklasse in Deutschland zu

halten und dürfen damit in dieser

Runde zum dritten Mal in

der Bundesliga Süd antreten.

„Es sah in der abgelaufenen

Saison gar nicht so schlecht

aus“, sagt Herz. Zwar habe

man in der Rückrunde gegen

die Absteiger Karlsruher SC

und Hessen Wetzlar verloren,

dafür wurden die Punkte gegen

andere Mannschaften geholt

– beispielsweise an den

letzten beiden Spieltagen gegen

Nürnberg und den FC Bayern

München. Die beiden Unentschieden

sorgten dafür,

dass der TSV am Ende in der Tabelle

einen Platz vor den Abstiegsrängen

stand und Karlsruhe

noch den Gang nach unten

antreten musste. „Wir haben

zu alter Stärke zurückgefunden“,

sagt Herz.

In Zukunft soll die Nachwuchsarbeit

beim TSV Crailsheim

TSV Crailsheim

TRAINER Anika Höß (27)

TOR

ABWEHR

MITTELFELD

ANGRIFF

ZUGÄNGE

ABGÄNGE

SAISONZIEL

Mia Calabrese, Carlotta Stark,

Franka Ziegler, Natalia Mukenauer,

Maren Geschwill, Chantal

Huth, Ina Hofelich, Jule Wagner,

Lucy Rüdenauer, Sofya Midler

TITEL-

FAVORITEN

Mia Calabrese (13), Jennifer

Schmitt (15), Carlotta Stark (14)

Selina Clauß (16), Pauline Graf

(15), Ines Husic (15), Natalia Mukenauer

(14), Lucy Schmitt (15),

Pia Wolfmeyer (15)

Maren Geschwill (15), Sophie

Gronbach (16), Cora Heidinger

(15), Chantal Huth (15), Sofya

Midler (14), Marlen Schmelzle

(14), Jule Wagner (15), Franka

Ziegler

Kim Feyl (16), Chantal Halici

(16), Ina Hofelich (14), Paulina

Krause, Lucy Rüdenauer (14),

Paula Schwab (15)

Hanna Birkner, Theresa Frech,

Celia Philine Kirbach, Maren

Schmitt, Nina Reuther, Nadine

Steiner, Neele Wedde, Julia

Specht, Maja Schmölz (alle TSV

Crailsheim Frauen)

Klassenerhalt

SAISON 2018 | 2019

wird ein Vielkampf um den Titel

Die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim (rot) treffen in der Bundesliga

Süd auf Spitzenteams wie Hoffenheim (blau). Foto: Ric Badal

wieder ganz oben auf der

Agenda stehen. „Wir wollen

nicht nur eine B1-Mannschaft,

sondern auch B2 und D-Juniorinnen“,

sagt Herz. Solange

man in der Bundesliga spiele,

sei das auch kein Problem,

denn dann kämen die Spielerinnen

– schwierig werde es

erst, wenn man absteige.

„Dann könnte es sein, dass die

Mädchen aus Weikersheim

oder von der Ostalb wieder zu

ihren Heimatvereinen zurückkehren“,

sagt der Abteilungsleiter.

Wenn ein Nachwuchstalent

in Richtung größerer Vereine

abwandert, dann müsse

man damit leben, so Herz.

Der Abstieg ist aber erst mal

kein Thema beim TSV: „Wir

denken positiv. Unser Ziel für

die Runde ist es, dass wir erneut

den Klassenerhalt schaffen“,

sagt Herz. Man wolle

von vornherein zwei Mannschaften

hinter sich lassen. Genauere

Prognosen seien aber

nicht möglich, so der Abteilungsleiter:

Man kenne die

gegnerischen Teams nicht, zu

hoch sei die Fluktuation im Jugendfußball.

Ein weiteres Ziel: Die jungen

Spielerinnen, die nachgekommen

sind, in das Team zu integrieren

– keine leichte Aufgabe

für Trainerin Anika Höß, denn:

„Neun Spielerinnen sind jetzt

herausgekommen und zur ersten

und zweiten Mannschaft

gestoßen. Das Team ist in dieser

Saison noch jünger als in

der vergangenen“, erklärt

BUNDESLIGA

IST HÖCHSTE

MOTIVATION

Herz. Das Gerüst würden nun

die Spielerinnen bilden, die bereits

in der abgelaufenen

Runde für die B-Jugend des

TSV Crailsheim aufgelaufen

sind.

Eine endgültige Startformation

sei für Anika Höß aber

schwer – „sie ist noch beim

Sichten“, verrät Herz. Dabei

hat das Training der Juniorinnen

bereits Anfang Juli angefangen.

Motivationsprobleme dürfte

es bei den B-Juniorinnen keine

geben, auch wenn es vielleicht

wieder von Anfang an gegen

den Abstieg geht. „In der Bundesliga

können sie sich mit den

Besten aus ihrem Jahrgang

messen, das ist die höchste Motivation

für unsere Spielerinnen.“

Einen großen Anteil am Erfolg

hat Trainerin Anika Höß, mit

deren Arbeit Herz sehr zufrieden

ist. „Sie ist jetzt das zweite

Jahr Trainerin und wir haben

wieder den Klassenerhalt geschafft“,

sagt der Abteilungsleiter.

Sobald die Klasse gehalten

wurde, sei die Vertragsverlängerung

ein Automatismus

gewesen, so Herz. „Aber selbst

wenn wir absteigen, haben

beide die Option, dass es noch

weitergeht“, erklärt der Abteilungsleiter.

Höß hat selbst Bundesligaerfahrung

als Spielerin in Crailsheim

gesammelt: 2007/08 und

2008/09 schnürte sie die Kickschuhe

für die TSV-Frauen und

kam in der ersten Liga 39-mal

zum Einsatz, die B-Mädchen

sind bereits ihre dritte Trainerstation.

LUCA SCHMIDT

Samstag, 8. September, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SV Alberweiler

Samstag, 15. September, 14 Uhr

FC Bayern München – TSV Crailsheim

Samstag, 22. September, 12 Uhr

TSV Crailsheim – TSG 1899 Hoffenheim

Samstag, 6. Oktober, 14 Uhr

1. FFC Frankfurt – TSV Crailsheim

Samstag, 13. Oktober, 14 Uhr

TSV Crailsheim – Spvgg Greuther Fürth

Samstag, 20. Oktober, 13 Uhr

VfL Sindelfingen – TSV Crailsheim

Samstag, 27. Oktober, 14 Uhr

Eintracht Frankfurt – TSV Crailsheim

Samstag, 3. November, 12.30 Uhr

TSV Crailsheim – SC Freiburg

Samstag, 24. November, 14 Uhr

1. FC Nürnberg – TSV Crailsheim

Samstag, 1. Dezember, 14 Uhr

SV Alberweiler – TSV Crailsheim

Samstag, 16. Februar, 14 Uhr

TSV Crailsheim – FC Bayern München

Samstag, 23. Februar, 14 Uhr

TSG 1899 Hoffenheim – TSV Crailsheim

Samstag, 2. März, 14 Uhr

TSV Crailsheim – 1. FFC Frankfurt

Samstag, 16. März, 14 Uhr

Spvgg Greuther Fürth – TSV Crailsheim

Samstag, 6. April, 12.30 Uhr

TSV Crailsheim – VfL Sindelfingen

Samstag, 20. April, 14 Uhr

TSV Crailsheim – Eintracht Frankfurt

Samstag, 25. Mai, 14 Uhr

SC Freiburg – TSV Crailsheim

Samstag, 1. Juni, 14 Uhr

TSV Crailsheim – 1. FC Nürnberg


64 | 65


Abschlusstabellen Hohenlohe Saison 2017/18

SAISON 2018 | 2019

Weitere Magazine dieses Users