HORNER Magazin | September-Oktober 2018

vogelmediabremen

ISSN 2191-2092 SEPTEMBER | OKTOBER 2018

MENSCHLICHES

REGIONALES

KULTURELLES

LEBEN PUR!

Mit


„Familie & Co“

Seiten

HORNER

M a g a z i n

Pits Tauchbasis

Abtauchen im Unisee

NEUER SOMMER-LOOK

Umstyling für zwei Leserinnen

BREMER STRASSENCAFÉ

Spezialitätenkaffee an der Uni

WELTKINDERTAG

Kinder brauchen Freiräume

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


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HORNER Magazin | 04.2012


EDITORIAL

Liebe Leserinnen,

liebe Leser!

Dr. Martin Heinlein

Geschäftsführer Technologiepark

Uni Bremen e.V.

Technologiestadtteil – haben

Sie davon schon mal gehört?

Lange fühlten sich die Einrichtungen

und Unternehmen

im Technologiepark von Politik

und Infrastruktur abgehängt

und gegenüber anderen

Standorten in Bremen in der

Defensive. Das ist immerhin

schon gut zehn Jahre her und

dank einer Initiative vieler Beteiligter

sowie dank des politischen

Willens aller Parteien in

Bremen entstand damals ein

Konzept, wie sich der Technologiepark

weiterentwickeln

sollte.

Leicht erkennbare Zeichen der

baulichen Entwicklung waren

dann in der Folge die Realisierung

des Campus-Parks und

die abschließende Fertigstellung

aller Erschließungsstraßen. Doch deutlich langfristiger wirkten sich

die begleitenden Aspekte des Konzepts aus: Einzelhandel wurde zugelassen

und bei Erscheinen dieses Heftes sollte nun ein Verbrauchermarkt

samt ergänzenden Geschäften und Dienstleistern an der Universitätsallee

eröffnet sein; Wohnen im Technologiepark wurde zugelassen und sorgt für

mehr Frequenz in den Stunden jenseits von 9/5; weitere Ansprüche an

eine sogenannte Urbanisierung ermöglichten die Ansiedlung des Kletterzentrums

des Deutschen Alpenvereins. Alles Elemente in einer Kette von

Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität im Technologiepark steigern.

Und damit ist die Entwicklung noch nicht zu Ende. Auf unsere Initiative

hin beschloss die Bürgerschaft zu jenem Zeitpunkt, die Planung für einen

S-Bahn-Halt an der Bahnstrecke Bremen-Hamburg aufzunehmen. Wir

freuen uns, dass gerade vielfältige Aktivitäten unternommen werden, diesen

Haltepunkt an der Otto-Hahn-Allee nun auch endlich „auf die

Schiene“ zu bekommen. Ich glaube, es sieht gut aus – auch für alle Menschen

in Horn und Umgebung. Mit einem solchen Halt ist zudem die Erwartung

verknüpft, dass auch die weiteren ÖPNV-Linien vor Ort an

diesem zukünftigen Knoten zum Umsteigen einladen und noch mehr

Komfort zu den Menschen bringen.

Was wird die Zukunft bringen? Einen Standort, der eine gewisse Reife erlangt

hat, und den wir als Verein und Interessensvertretung gerne in seiner

Entwicklung weiter begleiten werden. Vielleicht ja auch wieder mit

anderen Partnern bei der Erstellung eines Konzeptes für die nun anstehende

Phase der Konsolidierung oder des weiteren Wachstums. Haben

Sie Ideen, welcher Dinge es für den Technologiepark es bedarf? Wir freuen

uns auf Ihre Meinung, teilen Sie sie uns gerne mit. Vielen Dank!

Ihr

Dr. Martin Heinlein


INHALTSVERZEICHNIS

BREMER STRASSENCAFÉ

Mit seiner Ape und seinem

Spezialitätenkaffee sorgt

Thorsten Imbusch für Urlaubsflair

auf dem Campus

24

SOMMER-UMSTYLING

Unsere Gewinnerinnen haben sich

getraut: im Frisörsalon Haare &

Kosmetik Segelken gab es einen

frischen neuen Look

30

PITS-TAUCHBASIS

Peter Clausen ist seit über

30 Jahren dem Tauchen

verbunden und ist mit seiner

Tauchbasis am Unisee

zu finden

38

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

SO SCHMECKT DIE HEIMAT

20 In Borgfeld ist der Betrieb der

NEUE

SERIE

Familie Schumacher ansässig

und legt viel Wert auf das

Wohlergehen der eigenen Rinder

TAUCHEN IM UNISEE

24 Mitten im Stadtteil abtauchen:

Pits-Tauchbasis ermöglicht seit

über 30 Jahren Taucherfahrungen

BREMER STRASSENCAFÉ

30 „Ich trinke selbst zehn bis

zwanzig Espresso am Tag“,

sagt Thorsten Imbusch

- Passion pur

DER PERFEKTE LOOK

38 Frisch in den Sommer durften

die Gewinnerinnen unserer

großen Umstylingaktion mit

dem Frisörsalon Segelken gehen

ENTSPANNUNG UND ENERGIE

44 Yoga kann so vieles – Yogalehrerin

Jessica Röbe-Oltmanns

aus Horn gibt Einblicke in die

positiven Effekte, die Yoga hat

SMILE

50 Mädchen und Informatik

– das Deutsche Forschungszentrum

für Künstliche

Intelligenz schreibt Nachwuchsförderung

groß

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


INHALTSVERZEICHNIS

NEU IN HORN!

YOGAPUNKT

Jessica Röbe-Oltmanns

bietet in Horn entspannendes

Hatha-Yoga an, welches

den Rücken mobilisiert,

dehnt und kräftigt

Coffeebar

Baguettрie

& Crepрie

44

DFKI

Mit dem Verbundprojekt

„smile“ sollen Mädchen

in smarter Uni-Umgebung

für Informatik begeistert

werden

FAMILIE & CO.

58 „Kinder brauchen Freiräume“

So lautet das diesjährige Motto

des Weltkindertages. Die Hans-

Wendt-Stiftung lädt am 20.

September zum Familienfest ein

ÄRZTE IM STADTTEIL

66 Die Ärztetafel für Horn-Lehe

SPORT IM STADTTEIL

68 TV Eiche Horn

70 HC Horn

IMPRESSIONEN

72 Menschen aus Horn-Lehe

IMPRESSUM

74 Wer, was und wann

50

WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!

ÖFFNUNGSZEITEN:

MONTAG BIS FREITAG 7 BIS 22 UHR

SAMSTAG

8 BIS 22 UHR

SONNTAG & FEIERTAGE 11 BIS 22 UHR

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018

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FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Thorsten von Thaden (Mitte) folgt als neuer Wehrführer dem nach fast drei

Amtsperioden ehrenvoll entlassenem Wehrführer Heiko Lürßen (links). Zu den

Feierlichkeiten eingeladen war die gesamte Feuerwehr Bremen Lehesterdeich

und zahlreiche Ehrengäste sowie Freunde der Feuerwehr.

Führungswechsel bei der Freiwilligen

Feuerwehr Bremen Lehesterdeich

Zum 1. Juli gab es bei der Freiwilligen Feuerwehr Bremen Lehesterdeich einen Führungswechsel.

Im Alter von 62 Jahren wechselt der scheidende Wehrführer Heiko

Lürßen in die Reserve- und Unterstützungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr.

Der bereits im April gewählte und zum 1. Juli eingesetzte neue Wehrführer ist Thorsten

von Thaden. Von Thaden war zuvor einer der beiden stellvertretenden Wehrführer

der über 50 Mann starken Truppe. Bis zum 4. Quartal, so von Thaden, wird

die Wehr zunächst von ihm als Wehrführer und dem im letzten Jahr gewählten Stellvertreter,

Michael Thiele, geführt. Noch im dritten Quartal soll es erneut eine Wahl

geben, damit zum Ende des Jahres die Führung wieder komplett ist. Die Freiwillige

Feuerwehr Bremen Lehesterdeich ist eine der einsatzstärksten Freiwilligen Feuerwehren

in Bremen und gehört zu den drei Schwerpunktwehren des Landes. Mittlerweile

beherbergt die Feuerwehr acht motorisierte Fahrzeuge zuzüglich vier

Anhänger und erfüllt im Land zahlreiche Sonderaufgaben. In der Stadtgemeinde gehört

sie zu den festen Säulen der Hilfeleistung und des Brandschutzes.

Die ehrenvolle Entlassung aus dem Amt des Wehrführers und die Einsetzung des

neuen Wehrführers fanden mit 175 Gästen statt. Ganz besonders freute es die

Wehrführung, dass auch der Senator für Inneres, Ulrich Mäurer, sowie der Amtsleiter

der Feuerwehr Bremen, Herr Karl-Heinz Knorr, anwesend waren und die Ehrungen

und Einsetzung höchstpersönlich vornahmen. Durch den 1. Vorsitzenden des Landesverbands

der Freiwilligen Feuerwehren Bremens, Marcus Schleef, und seinem

Stellvertreter Reiner Berlips, bekam Heiko Lürßen für seine langjährige Tätigkeit

nicht nur für die Freiwillige Feuerwehr Lehesterdeich, sondern auch für seine Verdienste

um die Verbandsarbeit die Ehrennadel des LFV in Gold verliehen. Eine Auszeichnung,

die nur sehr selten vergeben wird.

Mit viel Sachverstand und modernstem technischen Equipment empfängt Augenoptiker-Meisterin

Alesya Fox ihre Kunden im Geschäft an der Leher Heerstraße 136

Neu in Horn: Fox Optik

Mit der Eröffnung ihres zentral gelegenen Optikergeschäftes an der Leher Heerstraße

136 startet die Horner Augenoptiker-Meisterin Alesya Fox im Stadtteil durch.

„Mithilfe von modernster Technik und persönlicher, individueller Beratung möchte

ich meinen Kunden die optimale Sehhilfe aufzeigen“, erzählt Alesya Fox. Durch

neueste 3D-Technologie in der Augenvermessung und mit Hilfe von Wellenfronttechnologie

können Sehabweichungen genauestens festgestellt werden. Des Weiteren

können Kontaktlinsen perfekt angepasst werden. „Ich sehe das Auge als

ganzheitliches System und frage im persönlichen Gespräch nach Details. So können

auch Allergien, Stress und Krankheiten eine Rolle bei verändertem Sehvermögen

spielen“, skizziert die Hornerin Alesya Fox den Verlauf ihrer Beratung.

Ein weiterer Schwerpunkt von Fox Optik ist die „Express-Brille“. Nach der genauen

Vermessung kann der Kunde seine neue Fern- oder Lesebrille nach 30 Minuten abholen.

Dabei legt Alesya Fox besonderen Wert auf stilvolle Modelle. Sie führt Markenbrillen

von Carrera, Superdry, Comma, Tommy Hilfiger und viele weitere Labels.

Ergänzt wird das Sortiment von Sport- und Sonnenbrillen, sowie von Modellen, die

das Blaulicht von Computer und Smartphone filtern. Wer sich von der Qualität des

Angebotes überzeugen möchte, ist herzlich zum Check-up eingeladen. „Augen sind

so wichtig – die Sehschärfe, der Augendruck und mögliche Hornhautverkrümmungen

sollte man ohnehin regelmäßig überprüfen lassen“, betont die Augenoptiker-

Meisterin. Sie steht für Beratungen täglich von 9:30 bis 18 Uhr und Mittwoch sowie

Samstag von 9.30 bis 13 Uhr persönlich oder unter der Rufnummer (0421) 244 77

300 zur Verfügung.

»»» brille-bremen.com

Dr. Hans-Dieter Just

Apotheker

Ihr Ansprechpartner für Ihre Gesundheit:

wochentags durchgehend von 8:30 bis 19 Uhr

(freitags ab 8:00), samstags von 8:30 bis 14 Uhr

Wilhelm-Röntgen-Str. 4

im Rewe-Markt, 28357 Bremen-Horn

Tel. (0421) 20 54 44, Fax (0421) 205 44 55

www.apomarkus.de

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Brigitte Kuhnke und ihr Team setzen seit zehn Jahren modische Akzente in Borgfeld

10 modische Jahre

in Borgfeld

Die meisten Borgfelderinnen kennen das trendige Damen-Bekleidungsgeschäft

a´riva bereits – ein wahres Modeparadies auf rund 100 Quadratmetern heller und

moderner Shopatmosphäre. Hier findet frau neben attraktiver Mode auch moderne

Schmuckideen, verschiedene Wohnaccessoires wie Kerzen und Kissen und besondere

Geschenke wie Lakrids by Johann Bülow. Im August feierte a´riva sein zehnjähriges

Bestehen. „Wir können es kaum fassen, das wir schon zehn Jahre in

Borgfeld sind", erzählt Inhaberin Brigitte Kuhnke, die ab August auch die High

Fashion Boutique „No 1 fashion and more“ in Borgfeld führt.

Die Entscheidung, was sie in ihr Sortiment aufnimmt, trifft die modesichere Inhaberin

„nach Bauchgefühl“ und besucht regelmäßig Modemessen, wo sie neue

Trends von Kopf bis Fuß aufspürt. Die neuesten Errungenschaften sind die Marken

SET, Coster Copenhagen, aber auch gut eingeführte Marken wie Drykorn und Mos-

Mosh. An oberster Stelle stehen beim a´riva Team seit zehn Jahren die Wünsche

und persönlichen Befindlichkeiten der Kundinnen. Gegenüber großen Modeketten

bekommt man hier noch eine ganz persönliche Beratung. Einfach reinkommen,

wohlfühlen und wie unter Freundinnen sein – ganz unbeschwert! Aber auch der

Bezug zum Ort ist dem Unternehmen wichtig. Somit ist Brigitte Kuhnke selbstverständlich

auch aktives Mitglied in der Interessengemeinschaft IN Borgfeld e. V.

»»» ariva-mode.de

HORNER Magazin | September - Oktober 2018

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FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Zehn Musiker des Weltklasse-Orchesters „Die Deutsche Kammerphilharmonie

Bremen“ spielen in kleinen Kammermusik-Formationen in der botanika

Musikalische

Schnitzeljagd in

der botanika

Wandel-Konzert mit Mitgliedern der

Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Klassische Musik im Grünen: Bei der „Musikalischen Schnitzeljagd“ am 14. und 15.

September geben erstmals zehn Musiker des Weltklasse-Orchesters Die Deutsche

Kammerphilharmonie Bremen ein Gastspiel in der botanika. In kleinen Kammermusik-Formationen

spielen die Klangkünstler an verschiedenen Stationen innerhalb

der Ausstellung. Die Plätze für dieses einmalige Konzertereignis sind limitiert, eine

rechtzeitige Kartenbestellung ist daher zu empfehlen. Die Konzertbesucher der Musikalischen

Schnitzeljagd werden in Gruppen zu den verschiedenen Stationen geleitet,

wo die Musiker in kleinen Formationen ihr Publikum mit zauberhaften

Kompositionen überraschen. Ob in Borneo, im Himalaya oder im interaktiven Entdeckerzentrum

– die Kulissen der botanika bilden einen idealen Rahmen für musikalische

Hochgenüsse. Schließlich versammeln sich alle Musiker und Zuhörer im

Japanischen Garten, wo der Blumenwalzer aus Tschaikowskys Nussknacker den

krönenden Abschluss dieses außergewöhnlichen Wandelkonzerts bildet.

Die Musikalische Schnitzeljagd findet am 14. und 15. September jeweils um 18.30

Uhr und 21 Uhr statt. Zu den beiden frühen Vorstellungen präsentieren sich die

asiatischen Landschaften der botanika in ihrer gesamten Farbvielfalt, während

die späten Vorstellungen inmitten der stimmungsvoll illuminierten Gewächshäuser

eine besondere Atmosphäre schaffen. Karten zum Preis von 33,00 Euro sind im

Vorverkauf in der botanika und bei Eventim erhältlich. Im Konzertticket ist der Eintritt

in die botanika am Veranstaltungstag während der regulären Öffnungszeiten

enthalten. Außerdem hat das Café und Restaurant Bloom an den beiden Tagen bis

21.00 Uhr geöffnet und kümmert sich gern um das leibliche Wohl der Konzertgäste.

Weitere Informationen zur Musikalischen Schnitzeljagd gibt es unter info@botanika-bremen.de

oder unter Telefon (0421) 427066-65.

»»» botanika-bremen.de

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


#meinMagazin

„Mit großer Spannung erwarte ich die alle zwei Monate


neu erscheinende

Auflage des Horner Magazins. Welche regionalen Themen

des Stadtteils wohl aufgegriffen, welche Persönlichkeiten vorgestellt

und welche kulturellen sowie sportlichen Ereignisse mit einem Artikel

bedacht wurden? Als Leiterin des Ortsamtes Horn-Lehe bin ich an

vielen Geschehnissen des Stadtteils schon nah dran. Das qualitativ

hochwertige Horner Magazin schafft es mit seinen übersichtlichen,

informativen und aktuellen Beiträgen trotzdem, mich noch

näher oder gar mitten hinein zu katapultieren.“

Inga Köstner

Ortsamtsleiterin Horn-Lehe

„Das Horner Magazn ist eine journalistische

Bereicherung für Horn-Lehe,

da es die Bevölkerung zeitnah über die

wichtigsten Ereignisse informiert und

über die Aktivitäten von Vereinen,

Institutionen und Persönlichkeiten

interessant berichtet.“


„Informativ und unterhaltsam.

Ein Gewinn für den Stadtteil. Ich

freue mich auf jede neue Ausgabe.“

Michael Koppel

Beiratsmitglied & Stadtteil-Chronist

Prof. Dr. Heiner Hautau

Vorsitzender des Bürgervereins Horn-Lehe

Horner Magazin

... mein Magazin!

www.horner-magazin.de

HORNER Magazin | März - April 2018

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FRISCH GEDRUCKT

FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Jillian Cantor

Das Mädchen mit

dem Edelweiß

Die Geschichte einer grenzenlosen Liebe, die die

Zeit und einen ganzen Ozean überwindet

Schon als Kind war Katie mit ihrem

Vater auf Flohmärkten, um nach

Briefmarken zu suchen. Immer hoffte

er, eines Tages einen ganz besonderen

Schatz unter ihnen zu finden.

Doch daran erinnert er sich schon

lange nicht mehr. Um ihrem an Alzheimer

erkrankten Vater eine Freude

zu bereiten, bringt Katie seine

Sammlung zu dem Philatelisten

Benjamin. Er soll herausfinden, ob

sich unter den vielen Marken eine

ganz besondere befindet. Und tatsächlich

entdeckt Benjamin einen

ungeöffneten Brief, der mit einer

seltenen Briefmarke aus den

Dreißigerjahren versehen ist ...

Viele Ideen in dem Roman beziehen

sich auf die persönliche Erfahrung

der Autorin mit ihrer

Großmutter sowie auf geschichtliche Ereignisse.

Es gab Briefmarkengraveure,

die sich im Widerstand engagiert

haben, genauso wie es zwischen

1938 und 1940 Kindertransporte

gab und die Geschehnisse

beim Fall der Berliner

Mauer 1989 gegeben hat.

400 Seiten, Paperback,

Klappenbroschur

ISBN: 978-3-453-42238-4

12,99 Euro

»»» randomhouse.de

Verlosung!

2 x

„Das Mädchen mit dem

Edelweiß“

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. September an:

gewinnen@

horner-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Tod feiert mit

Krimilesung mit drei Autoren im Horner Ortsamt

Drei von 23 Autoren der Anthologie „Der Tod feiert mit“ kann man am Freitagabend,

den 14. September um 19.30 Uhr kennenlernen. Alexa Stein, René Paul Niemann

und Mirjam Phillips lesen auf Einladung der Initiative Kulturraum im Ortsamt Horn-

Lehe ihre spannenden Geschichten. Die Veranstaltung ist Bestandteil des Krimi-Festivals

„Prime time – Crime time“. Drei Bremer Krimiautoren erzählen ihre

schrägen, spannenden und schaurigen Geschichten mit viel Lokalkolorit und

schwarzem Humor.

Nach vielen Jahren im Ausland ist Mirjam Phillips nach Bremen zurückgekehrt und

unterrichtet seither Englisch und Spanisch an einem Gymnasium. Sie schreibt Kurzkrimis

und ist Herausgeberin zweier Krimi-Anthologien. 2013 wurde sie für den

NordMord-Award nominiert. 2016/2017 war sie Gastdozentin für Kreatives Schreiben

an der Universität Bremen. Die erfolgreiche Krimiautorin Alexa Stein war Gastdozentin

für kreatives Schreiben an der Universität Bremen und von 2011 bis 2015

Organisatorin des Bremer Krimifestivals „PrimeTime – Crime Time“. Für die Arbeit

an ihrem Roman „Am Ende der Schuld“ bekam sie ein Stipendium des Literaturkontors

Bremen. Mit einer Bremer Schülergruppe arbeitete sie zuletzt an dem Projekt

„Bremer Schulhausroman“. Das Ergebnis erschien im Juni im Schünemann

Verlag. Der gebürtige Bremer René Paul Niemann studierte Romanistik und Kulturwissenschaft

und arbeitet an einem Bremer Museum. Er ist seit mehreren Jahren

als Krimiautor tätig und lässt sich zu seinen gruseligen Geschichten am

liebsten in einer Waller Kirche inspirieren. Zuletzt erschien von ihm „Geschichten

aus dem Bremer Westen“ in der Edition Temmen.

Die Lesung findet um 19.30 Uhr im Foyer des neuen Ortsamtes Horn-Lehe statt,

Leher Heerstraße 105 -107 (Landhaus Louisenthal). Der Eintritt kostet 6 Euro.

»»» kulturraum-horn-lehe.de

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Ein voller Erfolg: Quartiersfest im Stadtteil

Das Quartier rund um die Robert-Bunsen-Straße soll stärker werden und so wurde

am 18. August ein Stadtteilfest veranstaltet, welches auf ganzer Linie begeisterte.

Olga Rudi vom Ortsamt war eine der Initiatoren und zieht ein positives Resümee:

„Fast alle Geschäfte im Quartier haben sich mit tollen Aktionen eingebracht und

für einen bunten, kurzweiligen Nachmittag gesorgt.“ So performte die Samba-

Gruppe „Confusão“ einen rhythmischen Auftritt, Kinder konnten sich bunte Strähnchen

färben lassen und wurden mit einem Kindermusikprogramm unterhalten, im

Grünzug fand ein Flohmarkt statt und die Planer von stadtland-plus interessierten

sich mit ihrem Marktcafé für die Meinung der Besucher und Anwohner. Die Gaststätte

Fuchsbau sorgte für ein kulinarisches Angebot und ab 19 Uhr stand die Band

„Larry and the Handjive“ auf der Bühne. „Die Resonanz war überwältigend – weit

über 2.000 Besucher sind gekommen, um gemeinsam ein fröhliches Fest im Quartier

zu feiern“, freut sich Olga Rudi.

Olga Rudi, Wadim Kexel (links) und Barnabás Adam vom Organisationsteam

freuen sich: „Eine Veranstaltung wie diese war nach dem Feedback von Geschäftsleuten

und Besuchern schon lange gewünscht.“

HORNER Magazin | September - Oktober 2018

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FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Partnerfamilien für

Studierende gesucht!

Fast jedes zweite Wochenende sehen sie sich. Essen gemeinsam, machen Ausflüge

ins Umland, gehen ins Theater oder gucken bei dem von ihrem jüngeren Sohn Hannes

(15) mitorganisierten Public Viewing in einer Kirchengemeinde gemeinsam die

Spiele von Werder Bremen. „Mit Desar“, sagt Stefan Harsdorf, „entdecken wir die

Stadt neu. Wir machen auch als Familie wieder mehr zusammen.“

Optikermeister Günther Petersen, alteingesessen in der Horner Geschäftswelt,

muss seinen Laden im Dezember schließen

Schluss bei

Petersen-Optik

Direkt nach seiner Meisterprüfung im Jahr 1976 eröffnete Günther Petersen sein Optiker-Fachgeschäft

im Lestra-Haus an der Horner Heerstraße 37. Über 40 Jahre

lang war er dort erfolgreich ansässig und hat seine Horner Kunden mit Mitarbeiterin

Petra Vöge in Sachen Brillen und Kontaktlinsen versiert beraten. „Leider werde

ich mein Geschäft bis zum Ende des Jahres schließen müssen“, bedauert Günther

Petersen, der Mitte des Jahres eine Kündigung seines langjährigen Mietverhältnisses

erhalten hat. „Es bleibt mir nichts anderes übrig, als ab sofort bis Ende November

einen Räumungsverkauf anzubieten.“ Im Dezember wird es ein

alteingesessenes Traditionsgeschäft weniger in Horn geben.

Beim Gastfamilienprogramm der Jacobs University geht es nicht um eine Rundumbetreuung

der Studierenden. Sie wohnen auf dem Campus der Universität und

führen ein eigenverantwortliches Leben. Das Programm gleicht einer Patenschaft,

es ist ein Angebot an die Studierenden, die aus über 100 Ländern stammen und

mehr wissen wollen über das für sie fremde Land mit einer fremden Sprache und

Kultur. Daraus kann ein lockerer oder auch ein intensiver Kontakt werden, je nachdem,

wie die Chemie stimmt. Desar ist Teil der Familie Harsdorf geworden. Was

man mitbringen sollte als Gastfamilie? „Gelassenheit, Neugier, Toleranz, Humor,

Weltoffenheit und ein Grundverständnis dafür, dass in anderen Kulturen die Uhren

buchstäblich anders ticken als bei uns“, meint Stefan Harsdorf. Grundkenntnisse

im Englischen sollten vorhanden sein, weil die Studierenden in der Regel kein

Deutsch sprechen. Von dem Programm hatte Birthe Harsdorf, die als Grundschullehrerin

arbeitet, von einer Kollegin erfahren. Im vergangenen Sommer meldete

sich die Familie an. Ein Gedanke war, Hannes zu motivieren, Englisch zu sprechen.

Die Überlegung ging voll auf. „Hannes erklärt inzwischen sogar Ostfriesenwitze

auf Englisch“, erzählt Stefan Harsdorf.

Wer an dem Patenprogramm Interesse hat, kann sich unter der Telefonnummer

(0421) 200 4208 oder per Mail an hostfamilies@jacobs-university.de melden.

»»» jacobs-university.de/student-service-center

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Glasgow 2018 war der vorläufige Höhepunkt der Schwimmerkarriere von Florian

Wellbrock: Gold über 1500m Freistil (schnellster Mann der Welt über diese

Strecke im Jahr 2018 und Platz vier in der ewigen Bestenliste), Bronze über

800m Freistil und Silber in der 4x 1,25 km Staffel im Freiwasser (Foto: privat)

Florian Wellbrock - ein

Bremer Jung wird

Europameister

Von der Ronzelenstraße zum internationalen Titel

Schon ganz früh stellte sich das besondere schwimmerische Talent von Florian

Wellbrock heraus, denn er glänzte bereits beim Micky-Maus-Schwimmen in der

Grundschule. Ab Klasse 4 war klar, dass Florian zur weiteren Förderung die Sportschule

Ronzelenstraße in Horn besuchen würde.

Ziel des Verbundsystems Ronzelenstraße ist es, talentierte Nachwuchssportlerinnen

und Nachwuchssportler unter Bereitstellung bester Trainingsmöglichkeiten auf

ihrem Weg zu erfolgreichen Leistungssportlern zu begleiten und auszubilden. Die

Kombination aus Sport und Schule, abgestimmten Stunden- und Bildungsplänen,

Zusammenarbeit von Trainern und Lehrern und das persönliche Engagement jedes

Einzelnen führen im Optimalfall an die bundesdeutsche-/internationale Spitze der

jeweils betrieben Sportart. In diesem Verbundsystem konnte Florian sicher sein,

das notwendige Trainingspensum abgestimmt auf seinen Schulalltag zu absolvieren,

was bedeutete: Training während der Schulzeit, Unterrichtsbefreiungen für

Wettkämpfe und Trainingslager, individuelle Trainings- und Lernpläne durch die

betreuenden Trainer und Lehrer.

Eine starke Trainingsgruppe war 2014 schließlich sein größter Wunsch - vielleicht

sogar ein internationales Großereignis erfolgreich abschließen. Die Basis wurde

im Verbundsystem Sportbetonte Schule Ronzelenstraße Bremen gelegt, in Magdeburg

durch das dortige Trainerteam vergoldet, weil Florian unbedingt den Erfolg

wollte. Wir drücken für die Daumen für sein Fernziel: Tokio 2020!

Harald Wolf, Koordinator Leistungssport, Sportbetonte Schule Ronzelenstraße

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 13


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Die Bremer Stadtfabrikanten

Die Bremer Stadtfabrikanten sind ein Verein aus knapp 30 Bremer Marken. Alles

handwerklich arbeitende, konzernunabhängige Manufakturen, die sich gemeinsam

für ehrliche und faire Produkte engagieren. Die Bremer Manufakturen aus verschiedenen

Bereichen möchten sich in und für Bremen gemeinsam unter einem

Markendach als Pop-up-Eventangebot präsentieren.

Denn Bremen ist wieder Ursprung vieler kleiner Manufakturen, die sich der Produktion

handwerklich hergestellter Produkte widmen. Als Bremer Stadtfabrikanten

bieten sie nicht nur ihre Produkte an, sondern zelebrieren die Leidenschaft für

Qualität. In wechselnden Konstellationen wollen sie spannend informieren, verköstigen

und zum nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln, Ressourcen und unserer

Umwelt anregen.

Warum dies alles? Bremens Marken sind heute durch die Globalisierung oft nur

noch Bestandteil internationaler Konzerne. Ob Becks bei InBev oder Kraft bei Mondelez

– echte Bremer identifizieren sich längst nicht mehr mit diesen Marken. Die

Bremer Stadtfabrikanten haben gemeinsam großes Potenzial, Bremer wieder stolz

auf ihre Unternehmen zu machen. Mit ihren Gesichtern und Produkten stehen sie

für Qualität, Leidenschaft, Nachhaltigkeit und Bremen. Sie fördern Handwerk,

schaffen Arbeitsplätze und bewahren Traditionen. Wer die Bremer Stadtfabrikanten

unterstützt, setzt ein Zeichen für Bremen.

Die Bremer Stadtfabrikanten gibt es auch beim REWE Markt im Mühlenviertel.

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

P E R S Ö N L I C H E S

KATJA SCHULZ

Technologiepark Managerin beim

Technologiepark Uni Bremen e. V.

ICH LEBE GERNE IN BREMEN, WEIL ...

Ich wohnte über 15 Jahre in Bremen, nun bin

ich aufs Land gezogen, aber ich bin froh, noch

immer in Bremen zu arbeiten!

DAS GEFÄLLT MIR AN MEINER ARBEIT ...

Der Kontakt zu den Menschen und die Einblicke

in so viele interessante Unternehmen

und Institute – speziell der Blick hinter die Kulissen!

GUT FÜR BREMEN WÄRE ...

Mehr Geld für Bildung und bessere Fahrradwege.

HIERFÜR SETZE ICH MICH EIN ...

Für eine bessere Kommunikation zwischen

den Unternehmen und Instituten im Technologiepark.

DAS WÜRDE ICH IN HORN VERÄNDERN ...

Den täglichen Stau auf der Horner bzw. Leher

Heerstraße verringern.

EIN SCHÖNER TAG FÜR MICH ...

Wenn die Sonne scheint und die Menschen

mit einem Lächeln entspannt durch die Straßen

gehen.

ENTSPANNUNG IST FÜR MICH ...

Im Garten zu buddeln und am Abend gemütlich

auf der Terrasse ein Glas Wein zu trinken.

EINMAL INNEHALTEN ...

Sich einen Moment Zeit nehmen, bewusst

wahrzunehmen was gerade ist – und weiter

geht es.

EINE REISE WERT IST ...

Die Schlei, eine wunderschöne Gegend – auch

zum Motorradfahren in der weiteren Umgebung.

EIN GUTES ZITAT ...

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,

die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu

ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit,

das eine vom anderen zu unterscheiden.

(Reinhold Niebuhr oder Friedrich Oetinger)

EIN GLÜCKSMOMENT ...

Ist für mich, die grüne Landschaft von Irland

zu sehen und dabei eine frische Brise einzuatmen.

EIN WUNSCH ...

Dass wir Menschen respektvoller mit uns und

der Natur umgehen.

EIN ZIEL ...

Noch weitere Unternehmen für unseren Verein

zu gewinnen, um die Mitgliederzahl von 100

zu knacken.

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 15


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Beim Upcycling werden aus alten Gegenständen neue Produkte hergestellt – ein Hobby, das auf der KreativZeit zu entdecken ist

HanseLife - Ein Erlebnis für die ganze Familie

Entdecken, erleben, einkaufen: Neun Tage lang können Besucher in allen Hallen

der Messe Bremen und auf dem Freigelände Produkte von rund 800 regionalen und

überregionalen Anbietern testen, sich über Neuheiten aus den Bereichen Haushalt

und Küche, Wohnen, Auto und Garten, Mode, Schmuck und Wellness informieren

und vieles mehr. In diesem Jahr sind neben vielen bekannten auch wieder zahlreiche

neue Aussteller vertreten.

Das Angebot der größten Verbrauchermesse in Nordwestdeutschland dürfte erneut

Zehntausende anlocken – 2017 kamen 79.500 Besucher. Beliebt ist die HanseLife

zum Beispiel für ihre Mischung aus bewährten und neuen Themen. Erstmals entsteht

in der Halle 5 ein Spieleparadies für die ganze Familie mit Spielzeug für die

Kleinsten, klassischen Brettspielen, Programmen für Spielekonsolen und vielem

mehr. Ums Spielen geht es auch in der Halle 4. Hier lassen Modellbauer Rennwagen

mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde um die Wette fahren und erledigen mit

Trucks oder Baggern vorgegebene Aufgaben. Dafür werden eigens sechs Kubikmeter

Sand in der Halle aufgeschüttet.

Zudem erwartet die Besucher an allen neun Messetagen ein umfangreiches Rahmenprogramm.

So sind am Donnerstag, den 20. September, mit Paul Janke („Der

Bachelor“) und Jens Büchner („Goodbye Deutschland“) gleich zwei bekannte TV-Gesichter

in den Hallen zu Gast. Auf der HanseLife-Bühne im Foyer der ÖVB-Arena

gibt es an allen Tagen wechselnde Tanz-, Sport-, Informations- und Unterhaltungsangebote.

Die HanseLife dauert vom 15. bis 23. September und ist täglich von 10 bis 18 Uhr

geöffnet – außer am Freitag (12 bis 20 Uhr). Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt

8,50 Euro, täglich ab 15.30 Uhr 6 Euro. Mehr Informationen gibt es unter

»»» hanselife.de

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Auf dem Kunsthandwerkermarkt in der Berliner Freiheit gibt es vom 20. bis 22.

September viele liebevoll selbstgestaltete Dinge zu entdecken

Kunsthandwerkermarkt in

der Berliner Freiheit

Unter dem Titel „Kreatives und Schönes“ veranstaltet das Einkaufszentrum Berliner

Freiheit am Donnerstag, den 20. September von 10 Uhr bis 19 Uhr, Freitag, den

21. September von 9 Uhr bis 19 Uhr sowie am Sonnabend, den 22. September von

9 Uhr bis 18 Uhr einen Kunsthandwerkermarkt. Zahlreiche Stände von Kunsthandwerkern

aus Bremen und Niedersachsen laden wieder zum Bummeln, Stöbern

und Kaufen ein. Eine Vielfalt unterschiedlichster Gewerke wird drei Tage lang in der

Berliner Freiheit zu bestaunen und erwerben sein. Neben neuen Hobbykünstlern

sind auch wieder viele bekannte Gesichter mit dabei. So bietet etwa Karla Rothe aus

Osterholz-Scharmbeck auch in diesem Jahr ihre selbstgemachten Säfte, Marmeladen,

Liköre und selbstgestrickte Socken an. Außerdem gibt es Geschenkverpakkungen,

Grußkarten, herbstliche Dekorationen, Socken, Schals, Mützen, kreative

Taschen, Schmuck und vieles andere mehr. Herzlich willkommen!

»»» berliner-freiheit.de

HORNER Magazin | September | Januar - Februar - Oktober 2018 2018 17


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Bürgermeister Carsten Sieling eröffnete im vergangenen Jahr die BLOCK-LAND-PARTIE und wagte bei bestem spätsommerlichen Wetter eine Treckerfahrt

Bunte „BLOCK-LAND-PARTIE“

Wenn der Kalender das Sommerende langsam ankündigt, geht es im Blockland

noch mal rund! Bei der BLOCK-LAND-PARTIE beim Dorfgemeinschaftshaus, Niederblockland

20 am Blocklander Wümmedeich am 16. September von 10 bis 17

Uhr wird die Lust aufs Landleben geweckt.

Auf dem Hof und auf den grünen Weiden wird es wieder viel Aktivität und einen bunten

Marktplatz geben. Rund 100 Oltimer und Trecker haben auch in diesem Jahr ihr

Kommen zugesagt. Es wird einen Geschicklichkeitsparcours geben, wo die Fahrer

ihr Können unter Beweis stellen sollen, und sicher kann man sich auch auf den

ein oder anderen Trecker setzen.

Da sich der Heimatverein Blockland den Erhalt der bäuerlichen Traditionen auf die

Fahnen geschrieben hat sind De oll´n Handwarkers ut Worphausen un annere Dörpern

eingeladen und haben ihr Kommen mit Schmied, Reepschläger, Korbflechter

und Steinmetz zugesagt und führen in ihre alten Handwerkskünste ein. Aber auch

zahlreiche Kunsthandwerker werden mit Schmuck, Gartenaccessoires, Deko und

Wohnartikeln, Floristik, Keramik, Taschen und vielen weiteren schönen Dingen dabei

sein.

Die Bremer Landfrauen wollen mit den Kindern basteln. Mit Kartoffeln sollen tolle

Kunstwerke gedruckt werden. Natürlich wird es auch wieder eine Hüpfhurg und

Kinderschminken geben. Auf Ponys reiten und Rundfahrten mit einem Oltimertrecker

über das große Gelände werden die Herzen der Kinder und Erwachsenen

höher schlagen lassen.

In der Diele werden hausgebackene Kuchen und Torten der Blocklander Frauen und

Butterkuchen aus dem Steinbackofen angeboten. Mehrere Food Trucks und

Essensstände bieten kulinarische Leckereien an. Ein fetziges Blasorchester und

der Wasserhorster Posaunenchor werden für die musikalische Unterhaltung sorgen.

Da der Parkraum begrenzt ist, wird gebeten, mit dem Fahrrad zu kommen.

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


HORNER Magazin | März - April 2018 19


Anja und Friedhelm Schumacher mit Tochter

Svenja und Schwiegersohn in spe, die die

Begeisterung für Pferde teilen

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


Unsere Serie:

So schmeckt

die Heimat

Biofleisch von

Schumachers Biohof in Borgfeld

TEXT + FOTOS | IRA SCHEIDIG

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 21


UNSERE SERIE: SO SCHMECKT DIE HEIMAT

Unsere Serie:

So schmeckt

die Heimat

Familie Schumacher betreibt einen Biohof mit langer

Tradition. Feste Öffnungszeiten gibt es nicht.

An Frischfleisch-Abholtagen und nach Vereinbarung

gibt es nach Vorbestellung das Biofleisch

Manchmal haben Kühe in Borgfeld und umzu den Vortritt. Dann wird

eine Kuhherde von einer Weide zur nächsten getrieben, ein spannendes

Erlebnis, das ich schon zufällig beim Gassi-Gang am Kuhweidenweg beobachten

konnte. Auf insgesamt 115 Hektar Grünland, auf grünen Wiesen

und Weiden im Blockland, im Hollerland, in den Borgfelder

Wümmewiesen und der Oberneulander Feldmark grasen die Rinder in

Gruppen von Familie Schumacher. Je nach Witterung sind die Rinder von

Mitte April bis Ende November draußen in der Natur. Nur im Winter

leben sie im Stall. Wer einmal gesehen hat, wie die Tiere nach der Winterpause

ausgelassen über die Weide springen, der kann sich einfach nur

mit ihnen freuen. Rund 170 Tiere zählt Schumachers Biohof, der sich mit

seinem Biofleisch seit 2003 einen Namen gemacht hat. Die Umstellung

von der konventionellen Haltung auf Bio hat bis zur Anerkennung zwei

Jahre gedauert. Bewusst Fleisch aus guter Haltung zu kaufen, wird im

Hinblick auf die kaum erträgliche Massentierhaltung immer wichtiger.

Seit dem Frühjahr 2008 sind die Schumachers Mitglied im Biolandverband,

das bedeutet noch strengere Kontrollen und Auflagen und für die

Kunden noch mehr Sicherheit. Hier stehen nun das Tierwohl und die

Qualität im Vordergrund und eine enge Bindung an die Tiere des Hofes ist

ihnen selbstverständlich. „Bio hat mich schon immer interessiert. Wir

wollten uns auch abheben von der Masse und gute Qualität anbieten.

Auch der Verzicht auf Gentechnik war uns wichtig“, so Friedhelm Schumacher.

„Das Rindfleisch schmeckt viel intensiver, wenn die Tiere mit

Gras gefüttert werden.“ Deutlich wird das auch an Zahlen. „Konventionelle

Mastrinder sehen oft keine Weide, werden anderthalb Jahre gemästet

und haben dann ein Gewicht von 400 bis 450 Kilogramm bei der

Schlachtung. Unsere Biorinder nach zweieinhalb Jahren zwischen 320

und 350 Kilogramm, also viel weniger in längerer Zeit. Den Unterschied

schmeckt man“, verspricht der Rinderhalter. Das erklärt auch den höheren

Preis für Biofleisch.

Die Rinder auf der Weide begrüßen uns mit lautem Muhen und kommen

neugierig herbeigelaufen, als wir ihnen einen Besuch abstatten. Die Kälber

stehen mitten unter ihnen, denn Muttertierhaltung ist hier der Normalzustand,

die Kälbchen bleiben 9 bis 10 Monate bei ihren Müttern.

Unter ihnen tummelt sich auch der Deckbulle Mailo, der als Jungbulle

noch etwas schüchtern zwischen den Kuhdamen steht. „Die Weideflächen

stehen zu 40 Prozent unter Naturschutz und werden nach Naturschutzrichtlinien

bewirtschaftet“, so Friedhelm Schumacher.

Allerlei im Angebot

Erhältlich ist auf dem Hof qualitativ hochwertiges Rindfleisch küchenfertig

zerlegt in jeglicher Form, sei es als Braten, Roulade, Gulasch, Bratwurst,

Hüftsteak, Filet oder Mettwurst. Neu sind Kochwürste und Wiener

Würste im Programm. „Wie haben ein Augenmerk darauf, das Tier als

Ganzes zu vermarkten, nicht nur das Filet“, so Anja Schumacher, die sich

vor allem um Vertrieb, Vermarktung, Verkauf, die Bestellungen und um

Planung sowie Organisation kümmert, neben vielen anderen anfallenden

Verwaltungsaufgaben. Biogeflügel und Bio-Schweinefleisch bekommt der

Hof von Landwirten aus der Region, um das Angebot für die Kunden abzurunden.

Feste Öffnungszeiten gibt es hier nicht, sondern sogenannte

Frischfleisch-Abholtage, an denen nach einer Schlachtung das frische

Fleisch nach Vorbestellung abgeholt werden kann. Die Termine stehen

auf der Internetseite des Biohofes. Nach Absprache und einem kurzen

Anruf ist tiefgekühltes Fleisch zwischendurch erhältlich. „Übrigens können

auch kleine Mengen abgenommen werden“, verspricht Anja Schu-

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


UNSERE SERIE: SO SCHMECKT DIE HEIMAT

macher. Die Kunden kommen überwiegend aus der Region. Früher gab es

mal einen Hofladen, den sie 2007 schlossen. „Mit den Biopreisen der Supermärkte

konnten wir mit unserem Betrieb nicht mithalten. Nun konzentrieren

wir uns lieber um die Vermarktung von unserem Fleisch“, so

die beiden. „Uns ist es wichtig, transparent zu sein. Wir haben einen offenen

Hof. Auch Schulklassen besuchen uns und unsere Tiere“.

Um 5.30 Uhr beginnt der Tag. In der Frühe steht eine erste Kontrolle bei

den Tieren an, ob alles in Ordnung ist. „Jeden Tag fällt etwas anderes an,

mal kalbt eine Kuh, mal müssen Zäune oder Maschinen repariert werden.

Die Abwechslung und die Arbeit mit und in der Natur gefallen mir

an meinem Beruf“, so Friedhelm Schumacher. Und wie ist es mit der

Schlachtung, wie schwer fällt es, möchte ich wissen. „Ich tue mich schon

manchmal schwer, man hat eine Beziehung zu den Tieren“, gibt der Rinderhalter

zu. Er fährt dann mit einigen seiner Tiere im gewohnten Fahrzeug,

das die Rinder von Weidentransporten kennen und das ihnen

keinen Stress macht, zu einem kleineren Schlachter in Kirchweyhe, nicht

zu einem Großbetrieb, und bleibt bei der Schlachtung dabei.

1880 fing alles an

Der Hof Schumacher hat eine lange Tradition. 1880 hat der Urgroßvater

Haus und Hof vom Vorbesitzer übernommen, den Friedhelm Schumacher

als gelernter Landwirt nun schon seit 1984 in vierter Generation bewirtschaftet.

Bis 2000 war der Hof eine Milchwirtschaft mit Milchkühen. In

den 90er Jahren kam seine Frau Anja dazu, gelernte Meisterin der ländlichen

Hauswirtschaft. Und es wird auch zukünftig weitergehen bei Familie

Schumacher. Der 21 Jahre alte Enno, Sohn des Hauses, ist bereits als

ausgebildeter Landwirt und staatlich geprüfter Agrarwirtschaftler mit Begeisterung

dabei. „Ich war schon als Kind immer dabei und mag die Arbeit

mit Tieren, die Maschinentechnik und das selbstbestimmte Arbeiten“,

so der Nachwuchs. „Er hat ein gutes Händchen für Tiere“, freut sich die

Mutter. Und der Vater ergänzt: „Es ist schön, zu zweit draußen zu arbeiten

und sich auszutauschen." Auch die 24-jährige Tochter Svenja

möchte zukünftig auf dem Hof arbeiten und sich dort als Pferdewirtin mit

Pensionspferden und Pferdeausbildung selbstständig machen. Platz genug

haben sie auf dem idyllischen Hof in Borgfeld direkt an der Wümme und

auf den Weideflächen.

www.schumachers-biohof.de

Die Rinder von Schumachers Biohof stehen von April bis November auf Weiden

in Borgfeld, Oberneuland, im Blockland und im Hollerland

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 23


Peter Clausen alias Pit ist das Herz

der Tauchbasis am Unisee

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


Pits-Tauchbasis

Mit Pits-Tauchbasis die Welt

unter Wasser entdecken

TEXT | IRA SCHEIDIG

FOTOS | IRA SCHEIDIG UND GUSTA GMBH

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 25


PITS TAUCHBASIS

Über 30 Jahre Erfahrung im professionellen Tauchen bringt der Betreiber der Tauchschule mit

Am Unisee, klassisches Ausflugsziel vieler Horner, in eine ganz andere

Welt eintauchen. Mit Erstaunen feststellen, dass der See mitnichten ein

eher dunkler und grauer Baggersee ist, sondern eine bunte Vielfalt nicht

nur um den See herum, sondern auch unter Wasser bietet. Das und noch

viel mehr kann jeder Wasser- und Tauchinteressierte bei Pits-Tauchbasis

direkt am See, am Hochschulring 1 beim Campingplatz entdecken.

Vorfreudig zwängt sich eine Gruppe gut gelaunter Tauchschüler in ihre

Taucheranzüge. Sie bereiten ihr Tauchzubehör vor, legen Pressluftflaschen,

Tauchschuhe und Flossen bereit. In einem Vorgespräch an Land

wird das heutige Programm besprochen und gründlich erklärt. Denn Sicherheit

wird hier groß geschrieben. Alle sind mit viel Spaß bei der Sache,

es wird gescherzt und gelacht. Dann geht es los. Mit reichlich Luft bepackt

steigen die Teilnehmer des Fortgeschrittenenkurses vom Ufer aus in

den See. Mittendrin und gut gelaunt Pit, der einen Großteil seines Lebens

im Wasser verbringt, wie er lachend erzählt. „Mir wurde das Tauchen in

die Wiege gelegt. In meiner Familie gab es viele Seeleute und mein Vater

hat mich früh aufs Wasser mitgenommen. Meine erste Tauchermaske

bekam ich mit 3 Jahren“, erzählt der seit seiner Jugend leidenschaftliche

und begeisterte Taucher Peter Clausen alias Pit, der sich hier einen Lebenstraum

erfüllt hat. Seit vier Jahren hat er mit seiner Tauchschule seinen

Standort hier am See, vorher viele Jahre im Blockland. Angefangen

hat er aber vor langer Zeit, etwa Anfang der 90er Jahre, ganz klein in einer

Garage in der Zwickauer Straße in Findorff, berichtet er. Getaucht wurde

damals aber auch schon im Unisee. Mittlerweile ist er seit über 30 Jahren

hauptberuflich dem Tauchen verbunden. Wie viele Tauchgänge er in seinem

Leben schon absolviert hat, kann er nicht mehr zählen. „Ende der

90er Jahre waren es schon 10.000. In meinem Leben drehte sich immer

alles ums Tauchen. Selbst in den Urlaub fahre ich noch zum Tauchen“,

lacht der 53-Jährige. „Auch meine beiden Kinder sind nicht aus dem Wasser

zu kriegen.“ Es liegt wohl wirklich in den Genen.

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


PITS TAUCHBASIS

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Von Kindertauchen über Schnupperkurse und Gruppenkurse für Anfänger und

Fortgeschrittene bis zu Spezialkursen wie Freediving ohne Sauerstoff –

Pits-Tauchbasis macht es möglich

Viele Jahre als Dive-Guide im Ausland

Der gelernte Holztechniker, der auch ein bisschen BWL und Architektur

studiert hat, merkt früh, dass es ihn zum Wasser zieht und er bricht für

viele Jahre ins Ausland auf, um als Dive-Guide an vielen Orten der Welt

zu arbeiten und Tauchbasen zu leiten, sei es in Kanada, Südamerika, im

Mittelmeerraum und lange auch auf Elba. Auch in der Tauchbergung in

Südamerika war er tätig, ebenso im Forschungstauchen, als Sicherungstaucher

bei Filmaufnahmen oder in der Pilotenausbildung in der Raumfahrttechnik.

Die Liste seiner Lizenzen und Ausbildungszertifikate ist lang.

Sein Tauchwerdegang liest sich beeindruckend. Hier versteht jemand sein

Metier wirklich und möchte diese Leidenschaft für die Unterwasserwelt

weitergeben. „Ich bin fasziniert von der Ruhe und Schwerelosigkeit im

Wasser und von der Schönheit der Meere, die denen vorbehalten ist, die

tauchen. Ich möchte den Menschen näher bringen, was unter der Oberfläche

ist.“

Schutz der Meere und Gewässer

Aber auch die Probleme zeigt er auf. Wie sich die Meere und Gewässer

verändern, wie die Verschmutzung der Meere rasant zugenommen hat –

der Plastikmüll in den Ozeanen ist ja mittlerweile in aller Munde – oder

wie die Überfischung zu spüren ist. „Vor 20 Jahren sah man im Roten

Meer eigentlich bei jedem Tauchgang Haie, heute muss man sie suchen“,

berichtet er. Der Schutz der Meere ist ihm sehr wichtig und die Menschen

dafür zu sensibilisieren. „Wenn man den Müll nicht auf den ersten

Blick sieht, alles sauber wirkt, schmeißen die Menschen weiter alles rein.“

Auch hier am Unisee regt ihn die Vermüllung auf. „Oberflächlich mag es

sauber erscheinen, aber wir sehen unter Wasser, was hier an manchen

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 27


PITS TAUCHBASIS

Stellen im Wasser landet. Auch tote Fische, gestorben durch Plastikmüll,

finden wir hier.“ Ihm geht es um viel mehr als nur den Spaß am Tauchen

zu vermitteln. Er macht es mit viel Engagement, Begeisterung und Humor.

Breites Angebot rund ums Tauchen

Sein Angebot ist groß. Vom Kindertauchen ab acht Jahren, auch Kindergeburtstage

können ausgerichtet werden, über Schnupperkurse, Anfänger-

und Fortgeschrittenenkurse bis zum Rettungstauchen und der

Solotauchausbildung, um auch alleine tauchen gehen zu können. Zwischen

70 und 100 Tauchbeginner hat er etwa jährlich, unterstützt von

acht Mitarbeitern. Auch eine Tauchlehrerausbildung oder verschiedene

Spezialkurse wie Tieftauchen, Eistauchen, Wracktauchtouren, Höhlentauchen

oder Freediving/Apnoetauchen, also das Tauchen mit der eigenen

im Körper befindlichen Luft, sind bei ihm möglich. Außerdem besitzt

er die Berechtigung zur Ausbildung zum International Scientific Diver

weltweit, also zum Forschungstaucher. Er bietet sowohl für den Anfänger

als auch den Profi ein breites Kursangebot. Es gibt Einzel- und Gruppenkurse

zwischen vier und zehn Personen. Tauchscheine und Lizenzen können

hier professionell erworben werden. Getaucht wird gerade am Anfang

und zu besonderen Übungen auch mal im Schwimmbad. Daneben gehören

Verkauf, Entwicklung, Reparatur und Wartung von Tauchequipment

zum Angebot. Besondere Events, Wochenendausflüge oder Reiseempfehlungen

zu besonders schönen Tauchbasen gibt es zusätzlich. Er rät allerdings

davon ab, denn Sicherheit geht ihm über alles, einen dreitägigen

schnellen Tauchschein im Ausland zu machen. „Tauchen ist sicher, wenn

man eine richtige Ausbildung hat, die kann man nicht in so kurzer Zeit erlangen.“

Der Unisee eignet sich übrigens gut zum Tauchen, findet der

Profi. „Die Wasserqualität und Sichtverhältnisse sind richtig gut. Auch

wie viele Fische man hier sehen kann, ist beeindruckend“, meint er. Außerdem

schwärmt er von der Schönheit im Sommer, wenn auch unter

Wasser alles bunt bewachsen ist. Bis zu 10 Meter tief taucht er hier durchschnittlich.

14 Meter ist der See an der tiefsten Stelle. „Wer hier im Süßwasser

tauchen kann, hat im Meer im Salzwasser kein Problem“, erklärt

er.

Vorteile des Tauchens

Pit berichtet von vielen Vorteilen des Tauchens. „Tauchen ist gesund. Die

Organe werden stärker mit Sauerstoff versorgt, das ist gut bei verschiedenen

Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen.“ Aber vor allem sei

das Gefühl von Freiheit, die Ausschüttung körpereigener Opiate und die

Entschleunigung und der Stressabbau zu spüren. Außerdem stärke es das

Selbstvertrauen, man gehe auch mal an die eigenen Grenzen, traut sich

etwas und merkt, man kann alles schaffen und lernt sich selbst besser

kennen. „Ich nehme den Menschen die Angst vor dem Meer, der Tiefe

und vor sich selbst. Und ich versuche, den Speed rauszunehmen durch

mentales Training.“ Schnelle Bewegungen, Termindruck, Hetze gebe es

beim Tauchen nicht. „Gerade bei Jugendlichen wird die Teamfähigkeit

und der disziplinierte Umgang mit Technik gefördert“, berichtet der engagierte

Tauchlehrer, der auch schon Jugendprojekte mit schwierigen jungen

Menschen „zwischen Knast und Freiheit“, wie er es formuliert,

durchgeführt hat.

„Wir sind keine normale Tauchschule oder üblicher Tauchshop“, so Pit

zum Ende des Gesprächs. „Meine Marke ist es, den Menschen die Augen

zu öffnen für die Welt unter Wasser, die wir sonst nicht sehen können.

Und den Menschen das Bewusstsein geben, wie schutzbedürftig das Meer

und das Wasser ist.“ Er endet mit einem eindrücklichen Bild: „Die Straßen

werden jeden Tag gesäubert. Aber wer macht das unter Wasser?“

Feste Öffnungszeiten gibt es nicht. Termine werden nach Absprache vereinbart.

Erreichbar ist Pit unter 0172-56 33 066.

www.pits-tauchbasis.de

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


HORNER Magazin | Juli - August 2018 29


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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


„Ich trinke sлbst zehn

bis zwzig Espresso am Tag“

THORSTEN IMBUSCH UND SEIN

„BREMER STRASSENCAFÉ“

TEXT + FOTOS | ANNIKA ROSSOW

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 31


DAS „BREMER STRASSENCAFÉ“

Auch in der vorlesungsfreien Zeit herrscht reges Treiben im Zentralbereich

der Universität Bremen. Nur fünf Meter von der Straßenbahnhaltestelle

entfernt steht Thorsten Imbuschs Vespacar. In dessen Laderaum

befindet sich eine Espressomaschine, die er unermüdlich bedient. Mit gekonnten

Handgriffen bereitet er seinen Gästen espressohaltige Getränke

zu, wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Flat White. Um sich herum

hat der Barista einen kleinen Tresen, Stehtische, Sitzmöglichkeiten und

sogar einen Pavillon aufgebaut – sein mobiles „Bremer Straßencafé“. „Ich

möchte ein Stück Urlaubsgefühl schaffen“, erklärt er sein Konzept. „Ich

finde es in anderen Ländern schön, allen voran Spanien, Italien oder auch

Frankreich, dass diese Straßencafé-Szene dort sehr viel größer ist – ich

meine gar nicht unbedingt das Mobile, aber dass viel draußen stattfindet.“

Das Ziel des 34-Jährigen ist es, in Bremen in Sachen Kaffee eine neue Genusskultur

aufzubauen. „Ich war der erste hier, der mit Spezialitätenkaffee

in Form von Espresso gearbeitet hat“, berichtet der Unternehmer stolz,

der seit 2014 auf den Straßen der Hansestadt mit seinem Café unterwegs

ist. Der Begriff „Spezialitätenkaffee“ ist ein Prädikat, das durch strikte

Richtlinien der „Specialty Coffee Association of America“ geschützt wird.

Es bezieht sich in erster Linie auf die Qualität der Bohnen und schließt

Transparenz, Nachhaltigkeit und Fairness mit ein. „Die Kaffeekultur in

der Kaffeestadt Bremen war damals ein bisschen abhandengekommen“,

findet der Gastronom und ergänzt: „Mittlerweile gibt es z. B. mit ‚YellowBird

Coffee‘ oder ‚PAPP‘ in der Neustadt eine feste Spezialitätenkaffee-

Szene. In diesem Segment könnten es aber fünfzig, sechzig Cafés mehr

sein.“

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


DAS „BREMER STRASSENCAFÉ“

Der Weg: vom Kaffee-Junkie zum Experten

Laut einer Studie des „Deutschen Kaffeeverbandes“ aus dem vergangenen

Jahr trinken 80 Prozent der Deutschen täglich das koffeinhaltige Getränk.

Doch wohl nur wenige beschäftigen sich tiefergehend damit. Das

war auch bei Thorsten Imbusch zu Beginn nicht anders: „Ich hatte immer

einen Kaffee-Spleen. Das steht auch in meiner Abi-Zeitung – der größte

Kaffee-Junkie. Ich war überall nur mit Kaffeetasse oder-becher zu sehen.

Damals ging es aber eigentlich nur um Masse und nicht um Qualität.“

Doch mit dem ersten Baristakurs, den er 2006 besuchte, änderte sich das:

„Dann weiß man halt, wie Kaffee auch schmecken kann und danach ist

jeder andere Kaffee passé“, lacht der mobile Gastgeber und fährt fort: „Als

ich dann durch Bremen gelaufen bin, habe ich gemerkt, dass häufig Kaffeemaschinen

schlecht bedient werden oder falsch eingestellt sind. So

dachte ich mir: Warum nicht da was machen?!“

Den gebürtigen Friesoyther hatte es im Jahr 2005 für seine Ausbildung

zum Hotelfachmann im Parkhotel in die Hansestadt gezogen. Im Anschluss

arbeitete er im Event-Bereich und war schließlich Betriebsleiter

des „Landhauses Höpkens Ruh“ in Oberneuland – bis zur Insolvenz 2013.

Bereits vorher reifte in ihm die Idee vom eigenen Café. Mit dem Wissen

und Können von unzähligen weiteren Kursen rund um das Thema Kaffee

ausgestattet, wagte der Norddeutsche vor vier Jahren den Schritt in die

Selbständigkeit.

Ohne den Wachmacher geht es nicht: Thorsten Imbusch ist ein absoluter Kaffeeliebhaber

und Experte


DAS „BREMER STRASSENCAFÉ“

Vergängliche Kunstwerke aus Milchschaum: Thorsten Imbusch leitet auch Latte Art-Kurse

Ob fahrendes Café oder ein fester Laden, darauf war er nicht festgelegt.

Doch keine Immobilie konnte den Kaffeeprofi vollends überzeugen. „Irgendwann

habe ich diesen Kleintransporter im Internet gefunden. Damals

war das noch ein Fleischerwagen, ein älterer Herr aus Potsdam hat

ihn gefahren. Ich habe den Wagen selbst umgebaut und mir gedacht: Ok,

dann machst du halt ein mobiles Café“, erzählt der Barista von der Geburtsstunde

des „Bremer Straßencafés“.

Auf Tour: mit dem „Bremer Straßencafé“ in den Quartieren

Seither fährt er mit seiner Ape, wie das Vespacar auch genannt wird, und

dem Spezialitätenkaffee im Gepäck auf verschiedene Wochenmärkte.

„Der Vorteil ist, man fährt dorthin, wo die Leute sind“, weiß Thorsten

Imbusch und fügt an: „Aber auch da hat es gedauert, bis ich die passenden

gefunden habe, mit einer Klientel, die sich für Spezialitätenkaffee interessiert.“

Für den Freitag sucht er derzeit nach einem geeigneten Markt.

Mittwochs und samstags steht der Kaffeeliebhaber in der Neustadt, jeden

Dienstag und Donnerstag an der Universität Bremen. Hier kam er mit seinem

„Straßencafé“ ziemlich schnell gut an. Seit November 2014 ist der

Campus in Horn-Lehe fester Bestandteil seines Fahrplans. „Was mich persönlich

besonders freut – es gibt hier sehr viele Kaffee-Enthusiasten, bei

denen ich mit meinen Angeboten häufig auf große Resonanz stoße und

mit denen ich Fachgespräche führen kann“, sagt der Selbständige und ergänzt:

„Ich habe viele Kunden aus dem Technologiepark drum herum.

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34 HORNER Magazin | September - Oktober 2018


Mobiler Einmannbetrieb: Seit 2014

ist Thorsten Imbusch mit seinem

„Bremer Straßencafé“ auf verschiedenen

Märkten unterwegs


DAS „BREMER STRASSENCAFÉ“

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Thorsten Imbuschs Tipps:

So erkennt man gute Kaffeebars

Der Bohnenbehälter ist sauber, das heißt: weder dreckig noch ölig.

Die Bohnen sind nicht ölig. Ansonsten weist dies auf eine zu heiße

und lange Röstung hin. Dabei entsteht zu viel Acrylamid – der Stoff

steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Es wird keine Dosiermühle verwendet, bei der man mit einem Handhebel

selbst den Siebträger füllt. Der gemahlene Kaffee liegt dort

wahrscheinlich länger, hat aber nach fünf Minuten bereits 50 Prozent

seines Aromas verloren.

In Sachen Hygiene ist wichtig: Die Dampflanze zum Milchaufschäumen

wird regelmäßig gereinigt und vor ihrer Verwendung ein

Leerbezug gemacht. So gelangt die angesammelte Flüssigkeit nicht

mit in den Milchschaum. Das gilt auch für die Maschine selbst, damit

das dreckige Wasser ablaufen kann. Und der benutzte Siebträger

wird ausgewischt und nicht nur abgeklopft.

Die Kaffeemühle steht nicht in der Nähe der Dampflanze. Kaffee ist

hygroskopisch, er nimmt sehr stark Feuchtigkeit auf und verliert dadurch

an Qualität.

Die Durchlaufzeit eines Espressos liegt bei max. 25-30 Sekunden.

Ist sie kürzer, handelt es sich nicht um Espresso, sondern um starken

Kaffee.

Für die meisten Studenten bin ich zu teuer. Einen Preiskampf mit der

Mensa oder den anderen Cafés kann und will ich aber gar nicht eingehen.“

Auf der Suche: immer neue Geschmackserlebnisse dank Kaffee

Mit seinem „Straßencafé“ ist der Wahlbremer das gesamte Jahr über unterwegs.

Im Winter sorgt er mit Fleecedecken für zusätzliche Wärme und

in heißen Sommern mit Eiskaffees für Abkühlung – nicht die klassische Variante,

sondern unter anderem Espresso kombiniert mit Tonic, Bitter

Orange oder Lemon. „Im Frühjahr und Herbst biete ich reine Arabica-Kaffees

an. Das kann ich im Sommer und Winter nicht, weil durch die Temperaturschwankungen

viel Aroma verlorengeht. Da ist dann ein

Robusta-Anteil mit drin“, erklärt der Experte.

Seine Bohnen ordert er durchweg bei Spezialitätenröstereien. Für einen

längeren Zeitraum verwendete Thorsten Imbusch ausschließlich den Espresso

von „Cross Coffee“ aus Bremen. Mittlerweile ist er aber dazu übergangen,

deutschlandweit bei Spezialitätenröstereien zu bestellen, deren

Kaffee er vorab selbst probiert hat. Sobald eine Charge aufgebraucht ist,

ist die nächste Rösterei dran. Dadurch möchte der Barista seinen Gästen

und sich selbst immer Abwechslung bieten. Sein eigener täglicher Espressokonsum

ist sehr hoch, schließlich ist der Klassiker sein persönlicher

Evergreen. „Privat bin ich momentan aber auch auf einem Filterkaffee-

Trip, weil man damit so unfassbar viele Aromen hervorbekommt, was

nicht einmal Wein schafft. Wir sind beim Kaffee etwa bei 1200 verschiedenen

Aromen, die zusätzlich daran kommen, Tendenz steigend“,

schwärmt der Profi. Man merkt ihm seine Leidenschaft einfach an, er

sprudelt nur so vor Informationen. Seit vergangenem Jahr gibt er auch

selbst Schulungen in „Latte Art“: Das ist die Kunst, mit geschäumter

Milch Motive auf Espresso-Getränken zu gestalten.

Das Ziel: ein festes Café mit noch mehr Kaffeevarianten

Sein Ziel hat der Unternehmer allerdings noch nicht erreicht: Er träumt

davon, ein Café mit festem Sitz zu eröffnen. Dort soll die Auswahl erweitert

und z. B. auch Filterkaffee angeboten sowie die aktuellen Trends

umgesetzt werden. Den Betrieb seines „Straßencafés“ würde der Gastgeber

dann einschränken, aber nicht einstellen. Seinen Schritt in die Selbständigkeit

bereut der Mittdreißiger keinesfalls. „Vorher war ich ein

Workaholic und habe teilweise achtzig bis einhundert Stunden pro Woche

gearbeitet. Ich habe mir dann gesagt: Ich möchte etwas Ausgleichendes

machen“, freut sich Thorsten Imbusch und fügt mit einem Lächeln hinzu:

„Ich verbinde mit dem ‚Straßencafé‘ viele schöne Erinnerungen, dort habe

ich meine Frau kennengelernt, weil sie meine Kundin war.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Facebook-Seite des

„Bremer Straßencafés“.

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Heike Leonhardt-Langhammer

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


HORNER Magazin | März - April 2018 37


NACHHER

VORHER

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


NACHHER

Frisch

VORHER

durch den

Sommer

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GROSSES SOMMER-UMSTYLING

GROSSES SOMMER-UMSTYLING

Überraschende Vorher-nachher-Looks und passende Typveränderungen

In der Ausgabe für Mai und Juni hat das HORNER Magazin gemeinsam

mit dem Frisörsalon Haare & Kosmetik Segelken zwei Umstylings verlost.

Die Gewinnerinnen Vicky Borchers und Bianca Beckmann haben sich

nach ausführlicher fachlicher Beratung für einen ganz neuen Look entschieden

und erlebten einen spannenden Nachmittag mit Kai Segelken

und seinem Team. „Es hat viel Spaß gemacht, für zwei bis dahin unbekannte

Kundinnen eine neue Frisur samt Make-up zu kreieren “, beschreibt

Inhaber Kai Segelken die Aktion. Eine Wiederholung ist sicher

nicht ausgeschlossen – das Feedback war bei den Gewinnerinnen und im

Frisörsalon durchweg begeistert und positiv.

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


GROSSES SOMMER-UMSTYLING

KURZ UND ELEGANT

Hat sich getraut: Positiv überrascht vom neuen Kurzhaar-Look

ist Bianca Beckmann

„Das lokale Angebot des Umstylings im Stadtteil hat mich sofort angesprochen“,

erzählt Bianca Beckmann. Bei Haare & Kosmetik Segelken in

der Kremser Straße erwartete sie prompt die erste Überraschung: Kai Segelken

empfahl ihr eine deutlich kürzere Frisur, was sich Bianca Beckmann

erst einmal nicht gut vorstellen konnte. „Das Team hat mir jedoch

schlüssig und fundiert erklären können, warum mir ein solcher Look unter

Berücksichtigung meines Typs sehr gut stehen würde – das hat mich überzeugt“,

schmunzelt die Gewinnerin. „Außerdem lagen konkrete Inspirationen

aus verschiedenen Frisör-Fachzeitschriften bereit – so konnte ich

mir auch visuell die Idee prima vorstellen.“

Einem fremden Frisör zu vertrauen, ist nicht immer leicht, doch Bianca

Beckmann fühlte sich bei Haar & Kosmetik Segelken sofort gut aufgehoben

und meint: „Durch das freundliche Erstgespräch hatte ich einen sehr

guten Eindruck und ein gutes Bauchgefühl. Außerdem stimmte auch die

Chemie mit der anderen Gewinnerin Vicky Borchers – wir haben uns sofort

gut verstanden und konnten die Zeit im Salon gemeinsam genießen.“

Als die schulterlangen blonden Haare dann kürzer wurden, machte sich

zwar doch kurzfristig ein mulmiges Gefühl bei Bianca Beckmann breit.

„Aber zumindest die Haarfarbe sollte nur um eine Nuance angepasst werden“,

lacht sie. Und von dem Ergebnis war sie schließlich begeistert. „Ich

habe es sehr geschätzt, dass mir das Team genau erklärt hat, wie ich mit

meinem Look künftig gut umgehen kann. Es sind so viele Stylings möglich

– alltagstauglich, sportlich, stilvoll oder glamourös für eine Party“,

freut sich Bianca Beckmann.

Ergänzt wird die neue Frisur durch das passende Make-up und auch das

hatte im Salon Hand und Fuß. „Es war spannend und aufschlussreich zu

erfahren, welche Farben zu mir passen und welche Schminktipps mir weiterhelfen“,

fasst Bianca Beckmann diesen zweiten Teil des Umstylings zusammen.

„Und auch Freunde und Familie haben meine positive

Ausstrahlung sofort wahrgenommen – und konnten nur bestätigen, dass

auch kürzere Haare sehr gut zu mir passen“, freut sich Bianca Beckmann

über das rundum begeisterte Feedback aus ihrem Umfeld und ergänzt:

„Eine Kollegin hat daraufhin einen Termin im Salon Segelken gemacht,

um sich auch einmal ausführlich zu ihren Haaren beraten zu lassen.“

WELLIG UND VOLUMINÖS

Vicky Borchers verändert ihren Look von blond und glatt auf

braun und stufig mit Pony

„Ich wollte immer schon immer mal ein Umstyling mitmachen“, erzählt

die gelernte Arzthelferin Vicky Borchers und freute sich umso mehr, dass

sie eine der beiden Gewinnerinnen der aktuellen Umstyling-Aktion war.

„Das passte hervorragend, denn ich bin ein offener Typ und probiere gern

mal etwas Neues aus. Es ist mir nur wichtig, die Haare hochstecken oder

einen Zopf machen zu können“, fasst Vicky Borchers ihre Vorstellung zusammen,

denn: Sie betreibt mehrmals in der Woche Spinning und beim

Sport sollen ihr die Haare nicht ins Gesicht fallen.

Als sie bei Haare & Kosmetik Segelken in der Kremser Straße eintraf, war

nicht nur der Empfang sehr herzlich, sondern auch genaue Vorbereitungen

auf das Umstyling im Vorfeld getroffen. „Das Team hat sich bereits Gedanken

gemacht, was man mit meinen Haaren machen könnte und

präsentierte mir Vorschläge aus Frisurenkatalogen“, schildert Vicky Borchers

und ergänzt: „Ich fühlte mich von Anfang an gut aufgehoben und

professionell beraten.“ Als die Entscheidung gefallen war, dass die blonden

langen Haare stufig und mit Pony geschnitten werden und der Farbton

von blond auf braun wechseln würde, hieß es für die Gewinnerin genießen:

„Die Behandlung tat so gut – sogar eine Kopfmassage bis auf die

Schultern gehörte zum Umstyling-Programm dazu.“ Nachdem die Frisur

vollendet war, wurden noch Wimpern gefärbt und Augenbrauen dem

neuen Farbton angepasst sowie ein passendes Make-up auftragen.

„Ich war von Anfang an sehr zufrieden mit meinem neuen Look. Und das

Beste: als ich zu Hause ankam, musste mein Mann zwar erst zwei Mal

hinschauen, war dann aber auch ganz begeistert. Meine Familie und

Freunde gaben mir auch ein positives Feedback und so war das Umstyling

für mich eine ganz runde Sache. Ich würde es jederzeit wieder machen

und kann es allen Leserinnen nur empfehlen, sich auch zu trauen und

bei nächster Gelegenheit mitzumachen“, fasst Vicky Borchers ihre Eindrücke

und Erfahrungen mit der Typveränderung im Salon Haare & Kosmetik

Segelken zusammen.

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 41


GROSSES SOMMER-UMSTYLING

Rundum gelungen: Die Gewinnerinnen des Umstylings sind begeistert vom Ergebnis und auch das Team vom Frisörsalon Segelken ist zufrieden mit den neuen Looks

Räumungsverkauf

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


HORNER Magazin | September - Oktober 2018 43


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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


Yoga entspannt -

körperlich und mental

BEWUSSTES WAHRNEHMEN DES ATEMS

UND DER KONZENTRATION

TEXT | ANNETTE RAUBER

GRAFIK & FOTOS | JESSICA RÖBE-OLTMANNS

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 45


YOGA - ENTSPANNUNG & ENERGIE

Mehr Lebensfreude, Vitalität, innere Ruhe, und mehr Energie sind nur einige positive Nebeneffekte, die das Praktizieren von Yoga nachweislich mit sich bringt

Yoga ist eine aus Indien stammende philosophische Lehre, die

eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen und Praktiken umfasst.

Yoga-Lehrerin Jessica Röbe-Oltmanns bietet in Horn sanftes

Hatha-Yoga an, welches den Rücken mobilisiert, dehnt und kräftigt.

„Yoga bedeutet für mich Entspannung“, betont Jessica Röbe-

Oltmanns, in deren Kursen Anfänger und Fortgeschrittene

herzlich willkommen sind.

Frau Röbe-Oltmanns, wie sind Sie zum Yoga gekommen und was

gab den Ausschlag, dabei zu bleiben?

Yoga begleitet mich bereits seit über 20 Jahren. Angefangen habe ich als

Teilnehmerin bei einem Hatha-Yoga-Kurs der Krankenkasse. Bis zu diesem

Zeitpunkt konnte ich mir unter Yoga eigentlich nicht viel vorstellen.

Ich dachte, dass Yoga nur esoterische Menschen praktizieren. Ich wurde

eines Besseren belehrt und meldete mich nach diesem Kurs in einer Yogaschule

an. Fortan fand man mich regelmäßig auf der Matte. Ich bin eigentlich

ein sehr nervöser Mensch und habe damals einfach gesehen: Yoga

wirkt! Yoga tut mir gut!

Yoga hat die Lebenshaltung von Jessica Röbe-Oltmanns sehr verändert – wie

etwa die Achtsamkeit sich und anderen gegenüber und die vermehrte Wahrnehmung

von Sinneseindrücken

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


YOGA - ENTSPANNUNG & ENERGIE

Was ist das Besondere beim Yoga und was macht letztlich auch

die Faszination aus?

Yoga geht über den „normalen“ Sport hinaus. Zwei wichtige Elemente

der Praxis sind das bewusste Wahrnehmen des Atems und die damit verbundene

Konzentration. Yoga ist ein prima Weg, sich nicht nur körperlich,

sondern auch mental locker zu machen, denn Yoga ist auch an der inneren

Wirkung interessiert.

Wer kann oder sollte Yoga praktikzieren, gibt es Einschränkungen

oder im Gegenteil, welche positiven Effekte sind zu erwarten?

So pauschal kann man das gar nicht beantworten. Es gibt unzählige verschiedene

Yoga-Stile. Ich kann hier nur wenige nennen: Ashtanga-Yoga

(kraftvoll und schweißtreibend), Kundalini-Yoga (sehr spirituell), Hatha-

Yoga (körperbetont, gut für Anfänger geeignet) und Yin-Yoga (passiv und

sehr entspannend). Diese Yogastile sind so unterschiedlich wie die Menschen,

die sie betreiben. Jeder kann selbst herausfinden, was ihm guttut.

Fest steht: Yoga ist gesund! Das belegen zahlreiche Studien. Es kommt

auch beim Yoga auf das Maß an. Man sollte darauf achten, auf seinen Körper

hören. Es sollte Yoga erst nach Rücksprache mit dem Arzt geübt werden

bei Erkrankungen der Wirbelsäule, bei Lungen- oder

Herzkrankheiten, bei Augenkrankheiten, bei Bluthochdruck oder sehr

niedrigem Blutdruck, psychischen Störungen wie z. B. Depressionen,

Schwangerschaft, chronischen Krankheiten oder Schäden am Bewegungsapparat.

Beim Yoga sollte man nichts erwarten. Versuchen, sich drauf einzulassen

und schauen, was passiert. Ohne Vorurteile, ohne Erwartungshaltung und

Druck wie „jetzt bin ich beim Yoga, jetzt muss ich mich entspannen“.

Yoga kann zu mehr Beweglichkeit, Vitalität und Kraft verhelfen, kann Verspannungen

und Schmerzen lösen, kann zu innerer Ruhe, mehr Wohlbefinden,

Lebensfreude und mehr Energie beitragen, trägt zur

Entwicklung eines „langen Atems“ bei, stimuliert das Immunsystem und

bringt einfach einen Gewinn an Lebensqualität. Gerade in stressigen Zeiten,

in denen man meint, keine Zeit zu haben, tut Yoga unheimlich gut.

Man kann selbst so viel tun, um dem Stress entgegenzuwirken und zur

Ruhe zu kommen. Man kann selbst entscheiden, wie man sein Leben gestaltet.

Und welche Dinge einem wichtig sind und welche eben nicht.

Sie sind mit Ihrem Unternehmen „Yoga Punkt Bremen“ in Horn-

Lehe und umzu selbstständig. Was beinhaltet Ihr Angebot und an

wen richtet es sich?

Im Moment unterrichte ich zwei fortlaufende Kurse. Der erste Kurs findet

immer montags von 19 bis 20.15 Uhr in der Physiotherapiepraxis Oliver

Weine statt. Der zweite Kurs findet im Meditationshaus in der

Garten-Etage freitags von 9.15 bis 10.30 Uhr statt.

Ich unterrichte sanftes Hatha-Yoga in Verbindung mit der Atmung. Für

mich bedeutet Yoga Entspannung. Zu meinen Stunden gehören eine Anfangs-

und Endentspannung, die Asanas (Körperübungen), Pranayama

(Atemtechniken) und auch Energielenkungen und Meditationen. Auch

lege ich Wert auf rückengerechtes Üben, weshalb meine Stunden sehr geeignet

sind für Teilnehmer mit Rückenproblemen. Bei mir kommen Anfänger

und Fortgeschrittene jeder Altersstufe. Wer sich beim Yoga

auspowern möchte, ist in meinen Kursen nicht an der richtigen Adresse.

Bei trockenem Wetter biete ich kurzfristig Outdoor-Yoga an. Yin-Yoga-

Workshops finden ca. einmal im Monat am Wochenende statt. Yin-Yoga

ist ein passiver Yoga-Stil. Der Fokus liegt hierbei auf den tieferen Schichten

des Körpers wie Bindegewebe und Faszien. Die Haltungen werden 3-

5 Minuten gehalten. Damit man sich trotzdem in die Dehnungen

hineinsinken lassen kann, werden viele Hilfsmittel verwendet. Eine ganz

wunderbare Art, sich zu dehnen und loszulassen.

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 47


YOGA - ENTSPANNUNG & ENERGIE

Yogaübungen schulen die Achtsamkeit, stärken den Körper und entspannen, vor allem in stressigen Zeiten – gerade dann, wenn man eigentlich wenig Zeit hat

Ebenso biete ich Yoga in Unternehmen an und stelle mich hier ganz auf

die Wünsche des Kunden ein. Die meisten meiner Teilnehmer kommen

zu mir, weil sie Rückenprobleme haben, allgemeine Verspannungen oder

weil sie an ihrer Beweglichkeit arbeiten möchten. Und was mir besonders

am Herzen liegt: Beim Yoga spielt die Kleidergröße keine Rolle. Jeder

ist herzlich willkommen, Yoga auszuprobieren und für sich zu entdecken.

Hat Yoga Ihre Lebenshaltung verändert und wie würden Sie anhand

dessen Ihren „roten Faden“ im Leben beschreiben?

Yoga hat meine Lebenshaltung sogar sehr verändert! Zum Glück! Als ich

begonnen habe, mich mehr mit Yoga zu beschäftigen, habe ich gleichzeitig

begonnen, mich mehr mit mir selbst zu beschäftigen. Ich habe verinnerlicht,

dass es perfekt nicht gibt und dass Yoga ein hervorragendes Mittel

ist, genau das für sich herauszufinden. Schon allein anatomisch hat

der Satz „Jeder Mensch ist einzigartig“ seine volle Berechtigung. Keine

Wirbelsäule gleicht der anderen, ganz zu schweigen von unseren Charaktereigenschaften

und unserem Wesen. Die körperlichen Yogaübungen,

gekoppelt an den Atem, haben meine Achtsamkeit geschult, zunächst mir

selbst, später auch anderen und der Umwelt gegenüber. Ich merke, dass

ich viel mehr wahrnehme und Sinneseindrücke teilweise aufsauge wie

ein Schwamm.

Vielen Dank für das Interview!

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


HORNER Magazin | Juli - August 2018 49


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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


Nachwuchsförderung großgeschrieben:

EINTAUCHEN IN DIE WELT DER

INFORMATIK, ROBOTIK UND

KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ

AM DFKI IN BREMEN

TEXT & FOTOS | DEUTSCHES FORSCHUNGSZENTRUM FÜR KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (DFKI) IN BREMEN

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 51


DFKI BREMEN

Mit dem Projekt „smile“ des DFKI sollen mehr Mädchen und junge Frauen für Informatik begeistert werden

Kann man Pflanzen programmieren? Hält ein rohes Ei dem Druck in der

Tiefsee stand? Und wie lassen sich Roboter auf fernen Planeten steuern?

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in

Bremen bietet Schülerinnen und Schülern spannende und faszinierende

Einblicke in die Welt der Informatik, Robotik und Künstlichen Intelligenz.

Die Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs der DFKI-Forschungsbereiche

Robotics Innovation Center und Cyber-Physical Systems

richten sich dabei nicht nur an IT- und technikbegeisterte Mädchen und

Jungen, sondern auch an solche, die es werden wollen. Egal ob Zukunftstag,

Herbstpraktikum oder Workshops für Mädchen im Projekt

„smile“ – statt langweiliger Theorie gilt es, selbst aktiv zu werden, auszuprobieren

und Neues zu entdecken.

Verbundprojekt „smile“ –

Mit smarten Umgebungen Mädchen für Informatik begeistern

Das im April 2017 gestartete Verbundprojekt „smile“ hat das Ziel, speziell

Mädchen und junge Frauen für Informatik zu begeistern. Denn obwohl

IT-Berufe langfristig sichere Zukunftsperspektiven bei guten

Verdienstmöglichkeiten bieten, ist der Frauenanteil in Informatikstudiengängen

mit rund 20 Prozent in Deutschland nach wie vor sehr niedrig.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte

Projekt, an dem mehrere norddeutsche Forschungs- und Lehreinrichtungen

beteiligt sind, möchte diese Chancen aufzeigen und den Anteil

von Frauen in der Informatik nachhaltig erhöhen. Es richtet sich an Schü-

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


HORNER Magazin | September - Oktober 2018 53


DFKI BREMEN

In Workshops und Laborveranstaltungen wird Mädchen nähergebracht, wie spannend und abwechslungsreich technische Berufs- und Forschungsbereiche sein können

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


DFKI BREMEN

lerinnen ab der fünften Klasse bis zum Abitur, die durch Vorträge, Laborveranstaltungen

und kostenfreie Workshop-Angebote für IT gewonnen

werden sollen. Auch Lehrkräfte und Eltern sind in die Projektangebote

einbezogen.

Anhand des gesellschaftlich hochaktuellen Themas smarter Umgebungen

soll für die Zielgruppe ein attraktiver Zugang zu Informatikthemen geschaffen

und kontinuierlich gefördert werden. Im Projekt dienen Modellwohnungen,

sogenannte Living Labs, als Orte für einen begreifbaren

Zugang zur Informatik: Zum einen können darin bereits entwickelte Technologien

demonstriert und erläutert werden, zum anderen eignen sie sich

als Testplattformen für die von den Schülerinnen erarbeiteten Lösungsansätze.

Der DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems stellt hierfür

das Bremen Ambient Assited Living Lab (BAALL) als Lehr- und

Experimentierumgebung zur Verfügung. In der 60 m² großen Smart

Home-Laborwohnung werden neue, intelligente Technologien und Assistenzsysteme

in einer realitätsnahen Umgebung entwickelt und getestet.

Für aktuelle Veranstaltungen und Workshops im Rahmen von „smile“

lohnt es sich, gelegentlich einen Blick auf die Projekt-Website zu werfen:

www.smile-smart-it.de

Herbstpraktikum am DFKI in Bremen – Einblicke in die Entwicklung

von Robotern und intelligenter Technologien

Das jährlich in den Bremer Herbstferien angebotene Schülerherbstpraktikum

richtet sich an IT- und technikaffine Schülerinnen und Schüler, die

praktische Berufserfahrung an einem Forschungsinstitut sammeln wollen.

Betreut durch DFKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten

sie spannende Einblicke in die Entwicklung intelligenter Technologien

und robotischer Systeme. Welche Arbeitsschritte notwendig sind, um

einen Roboter zu entwickeln, erfahren die Mädchen und Jungen am Robotics

Innovation Center u. a. von Informatikern, Elektrotechnikern, Maschinenbauingenieuren,

Physikern und Neurobiologen. Neben fachlichem

Know-how werden wertvolle Tipps zu Ausbildung und Studium vermittelt.

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 55


DFKI BREMEN

Aktuell laufen die Vorbereitungen für das Herbstpraktikum im Oktober,

das schon jetzt ausgebucht ist. Wie immer haben die Schülerinnen und

Schüler hierbei die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und ihren Forschergeist

auszuleben: So können sie dieses Mal u. a. einen virtuellen Bagger

im Virtual Reality-Labor steuern und erfahren dabei, warum es sinnvoll

ist, einen Roboter zuerst in der Simulation zu testen.

Einen Eindruck von den Materialforschungsarbeiten am Robotics Innovation

Center bekommen die Nachwuchsforscherinnen und -forscher im

Druckkammerlabor: Hier untersuchen sie z. B., ob es möglich ist, in der

Druckkammer Nüsse zu knacken und ob rohe Eier dem Druck in der Tiefsee

standhalten. Darüber hinaus erhalten sie eine Einführung in die Erstellung

von 3D-Modellen am Computer und lernen, wie sich daraus

technische Zeichnungen anfertigen lassen.

Immer heiß begehrt: Der Zukunftstag am DFKI in Bremen

Wie funktioniert ein Roboter, wofür wird er eingesetzt und wie sieht die

Wohnung der Zukunft aus? Das alles und noch viel mehr erfahren Mädchen

und Jungen ab 12 Jahren beim alljährlichen Zukunftstag des DFKI

in Bremen. Dabei können die Schülerinnen und Schüler einen Tag lang in

den Berufsalltag einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers hineinschnuppern

und die Arbeit der DFKI-Forschungsbereiche kennenlernen.

Bei einem Laborrundgang haben sie die Möglichkeit, einen Blick

hinter die Kulissen zu werfen und die einzigartige Forschungsinfrastruktur

des DFKI zu besichtigen, z. B. die Maritime Explorationshalle für den

Test autonomer Unterwasserfahrzeuge, die Weltraumexplorationshalle,

in welcher Roboter ihre Fähigkeiten beim Erklimmen der künstlichen Kraterlandschaft

erproben, oder das BAALL, die smarte Wohnung der Zukunft.

Darüber hinaus können die Mädchen und Jungen ihr Talent beim

Programmieren kleiner technischer Anwendungen, Löten im Elektroniklabor

oder Schleifen in der Mechanik-Werkstatt unter Beweis stellen.

Beim jährlich stattfindenden Zukunftstag des DFKI können Schüler hautnah dabei sein und sich einen Eindruck von praktischen wissenschaftlichen IT-Arbeiten verschaffen

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


HORNER Magazin | September - Oktober 2018 57


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Motto zum Weltkindertag 2018

„Kinder brauchen Freiräume“

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


„Familie & Co“



Unsere

Das Motto des diesjährigen Weltkindertags

am 20. September lautet

„Kinder brauchen Freiräume“.

Damit rufen UNICEF Deutschland

und das Deutsche Kinderhilfswerk

Bund, Länder und Kommunen dazu

auf, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung

von Kindern und Jugendlichen zu

schaffen. Die Kinderrechtsorganisationen

appellieren an Politikerinnen und Politiker, die

Meinung der nachwachsenden Generation ernst zu nehmen

und ihre Belange bei Entscheidungen, die sie betreffen, durchgehend

zu berücksichtigen. „Kinder und Jugendliche wollen ihren Platz in unserer

Gesellschaft einnehmen. Dafür ist es notwendig, dass wir ihnen Freiräume

eröffnen, damit sie ihre Ideen und Wünsche einbringen und ihr

persönliches Potenzial entfalten können“, sagt Christian Schneider, Geschäftsführer

von UNICEF Deutschland. „Es liegt in der Verantwortung

der Politik, hierfür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Nur

eine Gesellschaft, in der Kinder und Jugendliche ernst genommen werden

und mitgestalten können, wird wirklich kinderfreundlich und damit zukunftsfähig.“

„Städte und Gemeinden müssen Strukturen und Einrichtungen

entwickeln, die sicherstellen, dass die Kinderinteressen mehr

„Familie & Co“

Seiten

Gewicht bekommen“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des

Deutschen Kinderhilfswerkes. „Kinder und Jugendliche brauchen beispielsweise

einen Platz am Verhandlungstisch, wenn es um die Planung

von Spielplätzen oder von Jugendeinrichtungen geht. Die kommunale Politik

muss Freiräume eröffnen, in denen echte Mitbestimmung und Entfaltung

möglich wird.“ Kinder und Jugendliche brauchen aber auch in

Schule und Freizeit mehr Freiräume.

Ebenso sind Eltern dazu aufgerufen, ihren Kindern die Möglichkeit zu

geben, sich frei zu entwickeln. Dazu gehören vor allem Freiräume, in

denen sie sich eigenständig ihr Umfeld erschließen und ihre eigene Persönlichkeit

ausbilden können. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen

auf Meinungsäußerung, Beteiligung und freie Entfaltung sind in der weltweit

gültigen UN-Kinderrechtskonvention garantiert, die Deutschland

1992 ratifiziert hat. Zum Weltkindertag rufen UNICEF Deutschland und

das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam zum Einsatz für die Verwirklichung

der Kinderrechte auf. Anlässlich des Weltkindertags am 20. September

entwickeln bundesweit zahlreiche Initiativen unter dem

gemeinsamen Motto „Kinder brauchen Freiräume“ Aktionen und machen

mit Informationsständen auf die Kinderrechte aufmerksam.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks und UNICEF

Deutschland

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 59


„Familie & Co“

Füttern und Anfassen erlaubt: Zum Weltkindertag am 20. September stellt die Kinder- und Jugendfarm Borgfeld ein buntes Programm auf die Beine

Auf der Kinder- und Jugendfarm Borgfeld, die zur Hans-Wendt-Stiftung

am Lehester Deich gehört, wird anlässlich des Kindertages ein großes Familienfest

gefeiert, zu dem alle Menschen aus den umliegenden Stadtteilen

herzlich eingeladen sind. Zum Umweltbildungsteam der

Hans-Wendt-Stiftung gehört auch die Sozialpädagogin und Naturpädagogin

Friederike Reinsch. Wir haben sie gefragt, wie die Kinder- und Jugendfarm

das diesjährige Motto des Kindertages umsetzt.

Frau Reinsch, wie werden Sie das Motto des Kindertages „Kinder

brauchen Freiräume“ am 20. September im Rahmen des Familienfestes

auf dem Gelände der Hans-Wendt-Stiftung aufgreifen?

Grundsätzlich bietet das weitläufige und abwechslungsreiche Gelände der

Kinder- und Jugendfarm so einiges: In Wald und Wiese spielen, auf Baumstämmen

balancieren, Staudämme bauen, die Teiche erforschen, bedrohte

Tierarten wie das Leineschaf-Lamm Frieda hinter den Ohren kraulen, Ast-

Tipis bauen, die vielen Insekten auf der Streuobstwiese bestimmen und

noch so vieles mehr. Unser Naturerfahrungsraum ist für alle frei zugänglich

und befindet sich mitten in Borgfeld. Das Familienfest am Tag des

Weltkindertages findet in Kooperation mit vielen anderen Einrichtungen

aus Borgfeld statt. Wir sind der Meinung, dass eine gute Vernetzung der

lokalen Akteure der Kinder- und Jugendarbeit, kleinteilige und überschaubare

Strukturen sowie kurze Wege Kindern mehr Freiraum ermöglichen

können und auch aus diesem Grund eine gute Zusammenarbeit

sehr viel wert ist.

Sie arbeiten regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen zusammen.

Haben Kinder noch genug Platz zum Spielen?

Nun ja, zumindest ist es so, dass dem motorisierten Verkehr in unserer Gesellschaft

ein hoher Stellenwert zukommt. Vielbefahrene Straßen können

für Kinder nahezu unüberwindbare Hindernisse darstellen. Die Einführung

der Ganztagsschule und die vielen pädagogisierten Lern-, Sport und

Bildungsangebote am Nachmittag engen die übrige Zeit für das selbstbestimmte

Spiel stark ein. Spielen ist aber ein wichtiger Bestandteil in der

kindlichen Entwicklung und das Recht auf Spiel ist sogar in der UN-Kinderrechtskonvention

festgeschrieben. Insbesondere das freie Spiel draußen

vereint wichtige Faktoren: Kinder, die viel und entspannt spielen,

entwickeln ihre sozialen und kognitiven Eigenschaften, ihre Kreativität,

ihre Selbstwirksamkeitserwartung und natürlich ihren Körper. In den

Stadtteilen Horn-Lehe und Borgfeld gibt es aber vergleichsweise viele Freiräume.

Ob diese nun auch den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder

entsprechen und sie gut genutzt werden können, möchten wir am 20.

September herausfinden.

Was sollte zugunsten für mehr „Freiräume für Kinder“ in den

Stadtteilen geändert oder verbessert werden?

Das möchten wir an diesem Tag die Kinder und ihre Eltern gerne selber

fragen! Wir möchten von ihnen erfahren, wo sie sich gerne im Stadtteil

aufhalten und ob sie die Wege zu ihren Lieblingsplätzen selbst oder mit

Freunden bewältigen können? Wo gibt es Hindernisse in der selbstbestimmten

Mobilität von Kindern in Borgfeld und Horn-Lehe? Wo sehen

Kinder und wo sehen Eltern Verbesserungspotenziale? Die Ergebnisse dieser

Befragung werden wir dann einerseits für unsere Arbeit auf der Kinder-

und Jugendfarm nutzen, andererseits möchten wir sie zur Diskussion

in den Stadtteilen stellen, sodass Borgfeld und Horn-Lehe vielleicht noch

besser bespielbar werden.

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018



„Familie & Co“


Valija Zinck

Drachenerwachen

Wer einen Drachen rettet,

rettet die ganze Welt!


Als Frau Tossilo ihren pinkfarbenen Reisekoffer öffnet, erlebt sie eine große

Überraschung. Das sind ja gar nicht ihre Kleider! Wie hypnotisiert starrt sie

auf ein goldgeädertes Ei, aus dem plötzlich ein

Drache schlüpft. Im achten Stock! Mitten in

Berlin! Frau Tossilo ist mit dem Drachenbaby

völlig überfordert und bittet ihre Nachbarskinder

Janka und Johann um Hilfe.

Keiner von ihnen ahnt, dass der Drache

einem internationalen Konzern

gehört. Dessen Schergen sind bereits

unterwegs, um den Drachen um

jeden Preis zurückzuholen. Und schon

sind Janka und Johann mittendrin in

einem atemberaubenden Abenteuer.

Laufzeit: 4 Stunden, 40 Minuten

4 CDs Multibox, ungekürzte Lesung

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Preis: 16,95 Euro

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018 61


„Familie & Co“




Familiennachmittag

Der Weltkindertag findet jährlich am 20. September statt. An diesem international

begangenen Tag werden die Bedürfnisse und besonders auch

die in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Kinderrechte in den Fokus

der Aufmerksamkeit gerückt. Die Hans-Wendt-Stiftung beteiligt sich an diesem

Tag mit einem Familiennachmittag, zu dem alle Familien aus den angrenzenden

Stadtteilen eingeladen werden. Auf der einen Seite wird ein kunterbunter

Nachmittag voll mit Spielen und Aktionen angeboten, auf der anderen Seite

wollen wir an diesem Tag aber auch auf die Wichtigkeit von wohnortnahen und

frei zugänglichen Naturerlebnisräumen hinweisen – Kinder sollten viel draußen

auf der Kinder- und Jugendfarm


spielen! Dazu passt auch das diesjährige Motto des Weltkindertages: Kinder

brauchen Freiräume. An diesem Nachmittag wird geforscht und gesungen, gehüpft

und geritten, balanciert und mit Wasser gespielt. Eine Rallye schickt Klein

und Groß über das ganze Gelände und Infostände laden zum Lesen ein – über

die Arbeit und Angebote unserer Kooperationspartner sowie über unsere bedrohten

Haustierrassen. Kaffee, Kuchen und Bratwürstchen runden den Tag

ab. Los geht’s um 15 Uhr auf dem Gelände der Kinder- und Jugendfarm am

Lehester Deich. Wir freuen uns auf euch!

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HORNER Magazin | September - Oktober 2018


„Familie & Co“


Häfft – für mehr Power

Das kultige Hausaufgabenheft


Geisterstunde auf Schloss Eulensteien

Neues Musicalprojekt im Kinderchor

Viel Platz für Hausaufgaben und Notizen bietet Schülern ab der 5. Klasse das

häfftige Kalendarium im DIN A5-Format von August 2018 bis Juli 2019. Auch

der Event-Ticker mit Star-Geburtstagen, die Messetermine und Festivals dürfen

darin natürlich nicht fehlen. Und das Beste: Die Unterhaltung kommt bei allen Kalenderfinessen

nicht zu kurz, denn die Kultfiguren Brot & Schwein mit ihren kuriosen,

aber auch interessanten Infos inklusive Dummfug, Zitaten und Sprüchen

begleiten die Schüler durchs ganze Jahr! Die vielen nützlichen Listen und Übersichten

u. a. für Verliehenes, Geschenkideen, Adresslisten,

Festivalplaner, Konzerte und Taschengeld schützen

die Schüler vor Orgapannen, während die

Jahresübersicht, der Ferienterminator

und die Monatsvorschauen perfekte

Planungshilfen bieten. Und wer für

Freistunden und Pausen – und natürlich

auch nur dann ;-) – Spaß und

Unterhaltung sucht, kann sich mit

Käsekästchen, Tic-Tac-Toe, Schiffe

versenken, Sudoku, Stadt-Land-

Fluss und den begehrten „Style your

Häfft“-Ausmalseiten vom anstrengenden

Schulalltag etwas ablenken.

Hausaufgabenheft, Haefft-Verlag, EUR 3,99



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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Auf geht´s nach Schloss Eulenstein, wo alle großen und kleinen Geister

sehnsüchtig darauf warten, wieder einmal spuken zu dürfen. Karl von

Radau, Schlossherr auf Schloss Eulenstein, ruft zur Geisterstunde. Und alle Geister

von nah und fern sind gekommen...

Nach den Sommerferien beginnen die Proben für dieses Musical. Die Aufführungen

finden am Samstag, den 3. November um 14.30 Uhr sowie am Sonntag, den 4. November

um 14.30 Uhr statt. Dafür wird der Chor die Lieder des Musicals einstudieren

als auch alle Sprechrollen. Im Kinderchor der Andreas-Gemeinde singen in

vier Gruppen etwa 45 Mädchen und Jungen – die Jüngsten sind im letzten Kindergartenjahr,

die Ältesten der Jugendchorgruppe sind 14 Jahre alt. Alle Chorgruppen

proben am Mittwochnachmittag zwischen 15.15 und 17 Uhr. Bei den Aufführungen

werden alle Chorgruppen gemeinsam auf der Bühne sein. Und: Zu diesem Projekt

können neue Kinder gerne einsteigen!

Genaue Informationen zu den verschiedenen Gruppen und den Probenzeiten gibt es

bei Christiane Quandt unter Telefon (0421) 25 11 77 2 oder per E-mail unter

christianequandt@web.de.


HORNER Magazin | September - Oktober 2018 63


„Familie & Co“


Sehr beliebt und gut besucht ist der zwei Mal im Jahr stattfindende Kinderflohmarkt auf der Schützenwiese in Borgfeld


Kinderflohmarkt

Borgfeld



Am Sonntag, den 23. September ist wieder Zeit für entspanntes Bummeln

und Stöbern auf dem Kinderflohmarkt Borgfeld. An über 200 rein privaten

Verkaufsständen kann in familiärer Atmosphäre nach gut erhaltenen Dingen rund

ums Kind von 0 bis 16 Jahren ab 13 Uhr auf der Wiese neben der Schützengilde

nach Herzenslust gestöbert werden. Neben der kostenlosen Hüpfburg, dem Kinderschminken,

Ballonkünstler und den Aktionen der Schützengilde kann an der

großen Cafeteria, der Waffelbäckerei und dem Würstchengrill eine entspannte

Pause eingelegt werden. Anmeldungen zum Verkauf können über kinderflohmarktborgfeld@gmx.de

jederzeit angefragt werden.

„Himmelwärts“

Science-Show im Universum


Weshalb fliegen Wildgänse immer in einer V-Formation? Mit welcher Rakete

gelangen Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS? Und fällt eigentlich

jeder Gegenstand nach unten, wenn man ihn loslässt? Im Rahmen des

Bremer Raumfahrtjahres STERNSTUNDEN 2018 dreht sich bei der Science-Show

„Himmelwärts“ alles um das Thema Fliegen. Hier können große und kleine Besucher

bei spannenden Experimenten erleben, wie Flaschen zu Triebwerken oder Papierbögen

zu Raketen umfunktioniert werden.

Die Science-Show „Himmelwärts – der Traum vom Fliegen“ wird täglich um 12 Uhr

und um 15 Uhr gezeigt. Der Eintritt ist im Universum®-Ticket enthalten. Die Plätze

sind begrenzt, eine Reservierung ist leider nicht möglich.

www.universum-bremen.de

64

HORNER Magazin | September - Oktober 2018


„Familie & Co“


Grafik by sketchnotes-by-diana.com

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 65


ÄRZTE & APOTHEKEN IN HORN-LEHE

ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA

SICHERHEIT IM STADTTEIL

ALLGEMEINMEDIZIN

Dr. Kirsten Kensy

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Dr. Bettina Kiel

Edisonstraße 19, 28357 Bremen

(0421) 27 06 15

Dr. Tobias Klever und

Dr. Christine von Mering

Leher Heerstr. 1, 28359 Bremen

(0421) 23 69 77

Dr. Gerald Kuboschek

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Dr. Niklas Schaumlöffel, Sybille

Stichweh und Kurt Butschkus

Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen

(0421) 27 50 27

Dr. Gabriela Saxler

Leher Heerstr. 4, 28359 Bremen

(0421) 23 29 23

AUGENHEILKUNDE

Dr. Lutz und Gabriele Bauer

Leher Heerstr. 66, 28359 Bremen

(0421) 2 46 84 - 0

Dr. Katrin Böhm

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 72 01

CHINESISCHE MEDIZIN

Dr. Michael Kleiser

Gerold-Janssen-Straße 2a

28359 Bremen

(0421) 33 10 00 50

FRAUENHEILKUNDE

Dr. Kurt Glasenapp, Frank Glasenapp und

Dr. Michaela Fehling

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 24 90 24

Dr. Jörg Ridderbusch

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 21 22

Dr. med Ulrike Vahl

Frauenärztin im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

Telefon: (0421) 244 599 55

HALS-NASEN-OHREN

Dr. Immo Rathcke

und Carsten Teichmann

Leher Heerstr. 1, 28359 Bremen

(0421) 24 20 20

Jörg-Guido Schlegel

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 75 29

HAUTKRANKHEITEN

Dr. Maher Dibo

Leher Heerstr. 31, 28359 Bremen

(0421) 23 72 79

INNERE MEDIZIN

Dr. Ralf Böhmer

und Dr. Michael Rachold

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 18 44

Dr. Sabine M. List

Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen

(0421) 27 50 27

Dr. Bernhard Schweiger

Edisonstr. 10, 28357 Bremen

(0421) 27 25 25

KINDERHEILKUNDE

Annette Heuermann

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Dr. Torsten Spranger

Leher Heerstr. 26, 28359 Bremen

(0421) 25 19 59

Dr. Peer Eike Tjarks

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 23 93

KIEFER-CHIRURGIE

Praxis Am Mühlenviertel

Hildebrandt, Schumann & Collegen

Leher Heerstr. 77, 28359 Bremen

(0421) 20 45 45

ORTHOPÄDIE

Dr. Gottfried Bruhn

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 55

Dr. Christian Schmidt

Leher Heerstr. 77, 28359 Bremen

(0421) 24 24 44

zoum

zentrum für

orthopädisch-unfallchirurgische medizin

Senay Ertür, Dr. med. Jan Leugering, Ingmar

Bock-Lührsen, Dr. med. Inga Müller-Stahl

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

(0421) 23 20 14

PROKTOLOGIE

Fachpraxis für Proktologie

Dr. Andreas Oeller und

Petra von Gröning

Anne-Conway-Str. 4, 28359 Bremen

(0421) 23 15 84

PSYCHOTHERAPIE ERW.

Dr. Amir Babai

Leher Heerstr. 56, 28359 Bremen

(0421) 24 23 17

Dipl.-Psych. Jens Bozetti

Helmer 16, 28359 Bremen

(0421) 23 65 65

Dipl.-Psych. Zoi Burci-Block

Marcusallee 27, 28359 Bremen

(0421) 24 90 81

Dr. med. Heidrun Espig

Weyerbergstraße 21, 28359 Bremen

(0421) 24 46 716

Sigrid Herlyn

Elsa-Brändström-Str. 6, 28359 Bremen

(0421) 23 22 71

Dr. Gabriele Junkers

Konsul-Mosle-Weg 18, 28359 Bremen

(0421) 244 94 64

Praxis für Psychotherapie,

Psychoonkologie und Hypnose

Dr. Sigrun Kurz

Am Lehester Deich 77 B, 28357 Bremen

(0421) 27 69 888

Hannelore Schulz

Ohmstr. 55, 28357 Bremen

(0421) 27 05 07

PSYCHOTHERAPIE KINDER

Dipl.-Psych. Frank Bodenstein

Leher Heerstr. 56-60, 28359 Bremen

(0421) 24 20 63

Dipl.-Psych. Wolfgang Hartmann

Vorstr. 47, 28359 Bremen

(0421) 27 48 68

SPRACHHEILKUNDE

Doris Kadiri

Riekestr. 2, 28359 Bremen

(0421) 22 33 77 4

Ulrike Schönfeld

Schwachh. Heerstr. 367, 28211 Bremen

(0421) 46 76 006

Renate Christine Traupe

Lehester Deich 77 D, 28357 Bremen

(0421) 32 28 57 86

UROLOGIE

Dr. Reinhard Hübotter und

Stephanie Wehmeier

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 66 + 23 20 67

ZAHNMEDIZIN

Marc Oetke

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 65 77

Dr. Hans Pfannenstiel

und Dr. Annett Rether-Pfannenstiel

Leher Heerstr. 25, 28359 Bremen

(0421) 23 58 10

Dr. Axel Steinacker

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 23 07 58

Marc Ahlden

Edisonstr. 7, 28357 Bremen

(0421) 27 03 42

Prof. Dr. Philipp Kohorst

Lilienth. Heerstr. 261, 28357 Bremen

(0421) 27 50 86

Zahnärzteteam Dr. Michael Weiß

Wilh.-Herbst-Str. 1a, 28359 Bremen

(0421) 21 01 11

Dr. Arleta Stefaniak-Brzuchalski

Upper Borg 216, 28357 Bremen

(0421) 7 49 09

www.DrStefaniak.de

Henning Sündermann, Katharina Finkemeyer

und Dr. Merle Dreyer

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 58

Zahnpraxis in Horn-Lehe

Dr. Jochen Grzonka, Dr. Randy Nowka

und Katharina Eggers

Leher Heerstr. 87, 28359 Bremen

(0421) 30 17 69 13

Dr. Jan von Lübcke

Zahnarzt im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2a

28359 Bremen

Telefon: (0421) 43 60 39 30

www.zahnarzt-von-luebcke.de

KLINIKEN

Ambulantes OP-Zentrum Bremen

Universitätsallee 3, 28359 Bremen

(0421) 276 39 90

Augen Zentrum Bauer

Leher Heerstr. 66, 28359 Bremen

(0421) 2 46 84 - 0

Tagesklinik für Frauenheilkunde

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 24 90 24

Psychotherapeutische Ambulanz der

Universität Bremen

Grazer Straße 6, 28359 Bremen

(0421) 21 86 86 66

APOTHEKEN

Hollerland Apotheke

Kopernikusstr. 63, 28357 Bremen

(0421) 27 22 47

Horner Apotheke

Horner Heerstr. 35, 28359 Bremen

(0421) 20 36 610

www.horner-apotheke.de

Markus Apotheke

Wilh.-Röntgen-Str. 4, 28357 Bremen

(0421) 20 54 44

Apotheke im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

(0421) 24 67 77 80

Alle Angaben sind ohne Gewähr

66

HORNER Magazin | September - Oktober 2018


HORNER Magazin | September - Oktober 2018 67


SPORTLICHES HORN-LEHE | TV EICHE HORN

Stimmungsvolles Beisammensein beim italienischen Abend

ITALIENISCHER ABEND

AUF DEM TENNISPLATZ

War es das ungewohnt südländische Wetter in Bremen? Waren es die Tennisurlaube

am Gardasee? Oder war es die von Giovanni und seinen italienischen

Freunden ausgehende Inspiration, die beim TV Eiche Horn

Tennis spielten und vom Land, dem „la dolce vita“ nachgesagt wird, erzählten?

Auf jeden Fall wurde aus einer Idee jetzt ein wunderbares Event

auf dem Tennisplatz des TV Eiche Horn: Ein italienischer Abend, zu dem

rund 40 Mitglieder kamen und zum guten Gelingen mit beschwingter

Laune, netten Tischrunden und natürlich spaßigen Doppelmatches beitrugen.

Klaus-Peter Zapf als Organisator und Barkeeper sorgte gemeinsam mit

Jutta Stahlberg, die unermüdlich ein Blech nach dem anderen in den Backofen

schob, für das leibliche Wohl der Gäste.

Damen in schicken Kleidern und Pumps neben Herren, die noch ihren

Tennisschläger unter dem Arm hielten, prosteten sich mit Limoncello,

Prossecco, italienischem Wein oder echt italienischem Wasser unter grünweiß-roten

Girlanden auf der gemütlichen Terrasse zu. Aus den Lautsprechern

erklang Musik von Eros Ramazotti und im frisch renovierten

Clubhaus warteten Bruschetta, Tomaten-Mozarella-Spieße und Melone

mit Basilikum auf die Gäste. „Ciao“ hieß es dann irgendwann, als die

Sonne bereits untergegangen war und „Schön, dass du dabei warst!“

Jutta Barth

Ganz viel Sommer und Sonne haben die Kinder des Feriencamps genossen

DAS SOMMERFERIENCAMP

Das Sportzentrum des TV Eiche Horn erlebte in diesen Sommerferien

wieder zwei turbulente Wochen. Die angebotenen Feriencampwochen,

in denen sechs- bis 13-jährige Kinder von 9 bis 15 Uhr betreut wurden,

wurden auch in diesem Jahr wieder gut angenommen.

Diesmal hat das Wetter mehr als gut mitgespielt, sodass wir viel draußen

sein konnten. Wir haben z. B. Wasserschlachten und ein Detektivspiel

gemacht. Außerdem haben wir in der Halle getobt, gespielt und

auch gekegelt. Dienstags sind wir zur Wilhelm-Focke-Oberschule gegangen,

um dort auf großen Trampolinen zu springen und coole Tricks zu

üben. Ein Picknick hatten wir auch dabei. Donnerstags waren wir in

der ersten Feriencampwoche auf einem Bauernhof, wo es viele Tiere zu

füttern gab. Aber am besten war die Spielscheune, in der man mit einer

Taschenlampe durch Heutunnel kriechen konnte. Fahrzeuge und noch

viele andere Sachen gab es ebenfalls zu erkunden. Mittags haben wir

dort gegrillt. In der zweiten Woche waren wir im Funcenter am Alfsee.

Dort gab es Riesenrutschen, Trampoline, Klettermöglichkeiten und vieles

mehr....

Es hat uns allen

wieder viel Spaß

gemacht!

Wir freuen uns auf

nächstes Jahr!

Sandra Schmitz

TV EICHE HORN E.V.

Berckstr. 87

28359 Bremen

E-Mail: info@eiche-horn.de

Tel.: (0421) 23 40 60

www.eiche-horn.de

68

HORNER Magazin | September - Oktober 2018


SPORTLICHES HORN-LEHE | TV EICHE HORN

FLOORBALLER STARTEN IN DIE NEUE SAISON

Es ist wieder soweit, die Floorballsaison 2018/2019 steht in den Startlöchern.

Die 1. Damen und 1. Herren des TV Eiche Horn trainieren bereits

seit Ende Juni, um in der neuen Saison wieder Siege feiern zu können.

Im Juni startete für beide Teams die Saisonvorbereitung. Fitnesstrainerin

Sina Cordsen hat mit beiden Teams das Athletiktraining in den Bereichen

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Stabilität durchgeführt. Die Mädels und

Jungs mussten bei den sommerlichen Temperaturen ordentlich schwitzen

und an ihre Grenzen gehen. „Aber es hat sich gelohnt“, so Cordsen.

„Beide Teams sind schon jetzt auf einem sehr guten Fitnessniveau und

wir haben noch etwas Zeit, bis es losgeht.“

Nach sechs Wochen Fitness und Athletik geht es nun primär an das Training

mit dem Schläger. Headcoach Daniel Teetz ist zurück aus dem

Schwedenurlaub und übernimmt wieder das Training der Herren. Die

Trainer Daniel Plate und Jan-Paul Gersdorf (beides Spieler der 1. Herren)

trainieren die Damen.

Die Herren starten in der 2. Bundesliga Nord/West. Nach dem knapp verpassten

Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga wurden nun junge Spieler aus

den Nachwuchsmannschaften in die 1. Mannschaft hochgezogen und sollen

den Kader verstärken und festigen. Die Trainer freuen sich über die

sehr gute Jugendarbeit im Herren- und Damenbereich beim TV Eiche

Horn. Viele Mannschaften müssen ihre Spieler aus anderen Vereinen verpflichten.

Wir haben die Spieler von klein auf im Verein und können ihre

Entwicklung beobachten, rechtzeitig Talente fördern und sie so bis in den

Leistungssport bringen.

Der Erfolg gibt ihnen Recht. In den vergangenen Jahren schafften schon

einige „Eigengewächse“ aus den Herren- und Damenteams des TV Eiche

Horn den Sprung in die Nationalmannschaft und auch in ausländische

Teams.

Wir möchten, dass sich die Mannschaft im Laufe der Saison zusammenfindet

und werden dann sehen, was wir alles schaffen können.

Die Damen starten mit ihrem 20 Spielerinnen starken Kader in der Regionalliga

Nord (Kleinfeld), sowie in der Regionalliga Nord/West (Großfeld).

Ihre Saison startet auf dem Kleinfeld am 15.9. und am 27.10. auf

dem Großfeld. Ins Pokalgeschehen greifen sie erst im November ein.

Die Saison der Herren startet am 8./9. September mit der ersten Runde

im Floorball Deutschland Pokal, bevor es eine Woche später im Ligabetrieb

ernst wird.

In erster Linie hoffen wir auf eine verletzungsfreie Saison, die wir mit vielen

Siegen mit beiden Teams bestreiten wollen.

Sina Cordsen

Physiotherapie-Praxis

im Mühlenviertel

Jessica Braun

Krankengymnastik, Massage, Lymphdrainage,

Manuelle Therapie

Gerold-Janssen-Strasse 2

28359 Bremen, Tel. 0421 244 54 277

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 69


SPORTLICHES HORN-LEHE | CLUB ZUR VAHR

AUFSTIEG DER HOCKEY-DAMEN IN DIE 2. BUNDESLIGA

Dem 1. Damen-Team um Trainer Nico Stankewitz ist Ende der Hockey-

Feldsaison vor den Sommerferien ein ganz großer Coup gelungen. Nachdem

die Hockey-Damen erst in der Vorsaison von der Oberliga in die

Regionalliga aufgestiegen sind, folgte jetzt direkt im Anschluss

der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Ein Erfolg,

den es ordentlich zu feiern galt, vor allem vor dem Hintergrund,

dass erstmalig seit etwa zehn Jahren für den

Club zur Vahr wieder eine Hockey-Mannschaft in der

Bundesliga mitmischt. Rein personell setzt Trainer Nico

Stankewitz zum größten Teil weiterhin auf sein Stammteam.

Einzige Änderung: Torhüterin Lisa Henn ersetzt

im Tor Chantal Bausch, die überraschend zum Erstligisten

BHC wechselte. Des Weiteren stoßen mit den

Schwestern Alea (19) und Chaline (21) Hülsmann sowie

Renée Schulze (24), die vom SV Bergstedt kommt, drei leistungsstarke

Spielerinnen zur frisch gebackenen Bundesliga-Mannschaft. Mit Spannung

wird jetzt dem ersten Bundesliga-Heimspiel, das am 9. September um 12

Uhr im Club zur Vahr stattfinden wird, entgegengefiebert.

Für alle Mädchen und Jungen, die den Hockey-Sport auch gerne einmal

ausprobieren und Teil eines Teams werden möchten, bietet der Club zur

Vahr die Möglichkeit, für drei Monate umsonst zu schnuppern und in der

entsprechenden Altersgruppe mit zu trainieren.

Dabei ist es unerheblich, ob die Kinder schon

Hockeyerfahrung haben oder nicht. „Bei uns

CLUB ZUR VAHR E.V.

können schon die Kleinsten ab Jahrgang 2013

Bürgermeister-Spitta-Allee 34

bei den Picos, unserem Hockeykindergarten,

28329 Bremen

mitmachen. Vor allem im Kinder- und Jugendhockey

sind uns Spaß, Teamgeist und sport-

E-Mail: info@club-zur-vahr.de

Tel.: (0421) 20 44 80

liche Förderung sehr wichtig. Den

www.club-zur-vahr.de

Zusammenhalt zu fördern, hat beim Club zur

Vahr höchste Priorität. Auf Ziele gemeinsam

hinzuarbeiten, bringt Erfahrungen, die über den

Sport hinaus Bestand haben.“, verrät Jugendwartin Kathrina Lange. Interessenten

können sich auf www.czvb.de/hockey/jugend schon mal

über diesen tollen Mannschaftssport, der bei Jungen wie Mädchen gleichermaßen

beliebt ist, schlau machen und den Schnupperantrag runterladen.

Diesen einfach ausfüllen, zurückschicken und danach vorbei

kommen.

TAPEZIER- & MALERARBEITEN

LACKIERARBEITEN

FASSADENANSTRICH & SANIERUNG

RAUMGESTALTUNG

KOMPLETTLÖSUNGEN

HELMER 28 B | 28359 BREMEN | TEL. (0421) 23 54 36 | WWW.MALERMEISTER-HADLICH.DE

70

HORNER Magazin | September - Oktober 2018


HORNER Magazin | September - Oktober 2018 71


WIR, DIE MENSCHEN AUS HORN-LEHE

Blumig, blumiger, Blumen Hannig: Passend zur Jahreszeit gibt es hier

wunderschöne Sträuße mit Sonnenblumen, Zinnien und Dahlien

Bea ist im schönsten Sonnenschein

auf dem Weg zur Arbeit

Die Podologische Praxis von Essen sorgt für gesunde

Füße und bietet spezielle Behandlungen für Diabetiker

an und vieles mehr

Karolina vom Bestial lädt ein: „Im September startet

wieder monatlich unsere After-Work-Partyreihe.“

Der viele Sonnenschein verleitet

zu fröhlichen Farben – wie bei

Anke Wetjen, die in der Wilhelm-

Röntgen-Straße einkauft

„Wir verbringen die Freistunde im Sam´s“, freuen sich Merle, Darya

und Alexa vom Gymnasium Horn

72

HORNER Magazin | September - Oktober 2018


WIR, DIE MENSCHEN AUS HORN-LEHE

Michel Schneider und Ilja Jelavic vom Restaurant Bloom im Rhododendronpark

haben zum Herbst hin Pilze und Kürbis auf der Karte

Die Hornerin Monique Bolte ist

gerne mit dem Rad auf Einkaufstour

im Stadtteil unterwegs

Einen spätsommerlichen Spaziergang

zur Post unternehmen

Helene Maus und Thea

„Unsere Kaffee- und Baguettespezialitäten werden von süßen Kleinigkeiten wie

Donuts ergänzt“, erzählt Janine vom Crossini

Im Namen der Citi Post ist Peter Heere im Stadtteil unterwegs.

Er schmunzelt: „Für den Job muss man extrem

wetterfest sein. Im Februar gab es minus 10 Grad,

im Juli weit über 30 Grad – das muss man abkönnen!“

Endurance kommt gerade von der Schule ihres Sohnes,

wo sie ihn jeden Morgen hinbegleitet

HORNER Magazin | September - Oktober 2018 73


WIR, DIE MENSCHEN AUS HORN-LEHE

IMPRESSUM

Herausgeber

Lars Hendrik Vogel

Verlag

VOGEL MEDIA

Mühlenweg 9, 28355 Bremen

Tel. +49 (421) 200 75 90

info@horner-magazin.de

Chefredakteur

Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P.

LHV@horner-magazin.de

WIR SIND MITTENDRIN

Menschlich, bürgernah, Leben pur!

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Ihre Redaktion des HORNER Magazins

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a.rauber@horner-magazin.de

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Anke Juckenhöfel [AJ]

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Ira Scheidig [IS]

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Titelfoto

Ira Scheidig

Media- & Anzeigenberatung

Lars Hendrik Vogel

LHV@horner-magazin.de

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t.melms@horner-magazin.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 01/2018

Gestaltung & Druckvorstufe

VOGEL MEDIA Bremen

Druck

Druckerei Girzig+Gottschalk GmbH

diedruckerei.de

Erscheinungsweise

alle zwei Monate

kostenlose Abgabe in Fachgeschäften,

öffentlichen Einrichtungen usw.

BIRGIT REHDERS

b.rehders@horner-magazin.de

ANNETTE RAUBER

a.rauber@horner-magazin.de

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LHV@horner-magazin.de

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Keine Haftung für unverlangt eingesandte

Manuskripte, Bilder, Dateien und Datenträger.

Kürzung und Bearbeitung von

Beiträgen und Leserbriefen bleiben

vorbehalten. Zuschriften und Bilder

können ohne ausdrückliche Vorbehalte

veröffentlicht werden.

Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur

mit Genehmigung und Quellenangabe

gestattet. Sämtliche Rechte der

Vervielfältigung liegen beim Verlag.

ISSN 2191-2092

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Das nächste HORNER Magazin

erscheint am 01. November 2018

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