DorfStadt 12-2018

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Ausgabe 12/18 · vom 30. August 2018 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

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RISSEN: S.3

Wird Masterplan

beerdigt?

OSDORF: S.5

Boule unterm

Kirchturm

IM GESPRÄCH:S.12

Circus Europa

in der Feldmark

Bitte beachten Sie unsere

Beilage in der Teilauflage

Sülldorf-Iserbrook!

»Dicke Freunde«

suchen neuen Vorsitz

Es gibt wohl kaum jemanden,

der mit seiner Figur rundum

zufrieden ist. Es gibt aber auch

Menschen, die auf medizinische

Hilfe angewiesen sind, um ihr

Gewicht zu reduzieren. Dabei

hilft auch der Verein „Dicke

Freunde Hamburg e.V.“ mit verschiedenen

Selbsthilfegruppen

und Kontakten.

Die Selbsthilfegruppen Dicke

Freunde und der Verein Dicke

Freunde Hamburg e.V. stehen

allen Menschen offen, die mit

ihrem Gewicht unzufrieden

sind. Die Teilnahme an den re -

gel mäßig stattfindenden Grup -

pentreffen ist kostenlos und

unverbindlich.

Ende September stehen Vor -

stands wahlen an, der aktuelle

Vorstand steht nicht zur Wie -

derwahl. Daher werden jetzt

dringend Kandidaten gesucht,

die sich engagieren möchten.

Kontakt über Ingrid Hergeselle

(01578-911 48 43) oder an

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In Blankenese haben sich

die Kontrahenten im Streit

um die Gestaltung des Orts -

kerns und des Marktplatzes

endlich auf die weitere Vor -

gehensweise mit dem Be -

zirksamt geeinigt, in Rissen

starteten letzte Woche wütende

Bürger ein neues Bürger begeh -

ren gegen den so genannten

ELBVORORTE

Im Rahmen des Bun des for -

schungsprogramms Expe -

rimenteller Wohnungs- und

Städtebau (ExWoSt) werden

vom Bezirksamt Altona

Woh nungsbaupotenziale

entlang der Hauptver kehrs -

achsen „Sülldorfer Landstraße/

Osdorfer Landstraße (B 431)“

sowie „Luruper Hauptstraße/

Luruper Chaussee“ geprüft und

bewertet. Erste Ergebnisse liegen

nun vor.

Nach einer Begrüßung durch die

Altonaer Bezirksamtsleiterin,

Frau Dr. Liane Melzer, wird der

Hamburger Oberbaudirektor,

Franz-Josef Höing, in das

Thema der Magistralen ent wick -

lung, mit Fokus auf die damit

verbundenen Wohnungsbau po -

tenziale, einführen. Karin Loo -

sen, Präsidentin der Ham bur gi -

schen Architektenkammer,

spricht über Herausforderungen

und mögliche Lösungen beim

Wohnungsbau entlang von

Haupt verkehrsstraßen. Frank

Conrad, Leiter des Fachamtes

Stadt- und Landschaftsplanung

Altona, stellt das ExWoSt-

ELBVORORTE

Noch ein Bürgerbegehren in Hamburgs Westen:

Wie Politiker und Bürger

wieder Vertrauen bilden

Bürger wollen, dass ihre Interessen ernst genommen werden.

Masterplan Wildgehege Klö -

vensteen – weil sie kein

Vertrauen in die Verwaltung

und die Bezirkspolitiker haben.

Auch umgekehrt macht sich

Frust breit – schon seit längerem

fordern Politiker aller Couleur

eine Änderung der Mitbe stim -

mungsgesetze durch das Volk.

Allerldings traut sich mit diesen

Modellvorhaben „Strategien und

Instrumente zur Aktivierung

von Innenentwicklungs poten -

zialen an Magistralen in der

Freien und Hansestadt Hamburg

– am Beispielprojekt Quartiers -

ver dich tung entlang von Haupt -

verkehrsstraßen in Altona“ vor.

Moderieren wird die Veran stal -

tung Dr. Julian Petrin, vom

Hamburger Büro urbanista.

Gegen 19 Uhr haben die Gäste

die Mög lich keit an drei The men -

inseln Einzelaspekte der Magi -

stralenentwicklung genauer zu

betrachten und Feedback zu

geben. Dabei gibt es Raum für

Foto: biker3/stock.adobe.com

Ideen vor der nächsten Bürger -

schaftswahl niemand aus der

Deckung. DorfStadt-Redakteur

Markus Krohn beleuchtet die

Hintergründe in den Stadtteilen

und schlägt in seinem Leitartikel

Lösungen zur künftigen Bür ger -

beteiligung und politischen

Kom munikation im Bezirk vor.

Ab Seite 3

Boulevard oder Rennstrecke?

»Die Magistralen als urbanen Lebensraum zurückgewinnen« | PM

Blick auf das Modellvorhaben an Magistralen in Altona

Abb: Bezirk

persönliche und direkte Ge sprä -

che zwischen Experten, Stake -

holdern und Bürgern.

Zum Abschluss gibt es eine ge -

meinsame Plenums diskus sion,

u. a. mit Franz-Josef Höing,

Ka rin Loosen und Fachleuten

aus dem Bezirksamt.

Informationsabend im

Altonaer Rathaus (Kollegiensaal)

Platz der Republik 1

Dienstag, 4. September 2018,

18:30 bis 21 Uhr

ab 17:30 Uhr können sich

Besucher vorab an

Thementischen informieren.

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Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

Elbvororte

Auch der Herbst bringt keinen Regen

Landwirte rechnen mit Ernteausfällen von etwa 40 Prozent | Markus Krohn

DorfStadt-Redakteur Wolf Achim Wiegand

Foto: privat

Moin, liebe Leser,

fasse Dich kurz. Heißt es. Zu

Recht. Denn Langatmigkeit tö -

tet Dynamik. Sie wissen, was

ich meine. Richtig: Quassel -

strip pen! Die reden und reden

und reden. Das nervt. Luft -

holen? Nein danke. In diesem

Sinne: ich machs kurz. Tex -

tende. Ihre Meinung über Mit -

menschen und zum Zeitge -

schehen bitte kurzgefasst an

redaktion@dorfstadt.de.

Buddeln unter der Elbe

Blankenese – Die geplante Elb -

vertiefung erfordert größere

Bauarbeiten am Süllberg-Ufer.

So müssen ein neues Versor -

gungsrohr zwischen Blanke -

nese und der Insel Neßsand

verlegt, Bombenblindgänger

gefunden und neue stählerne

Leuchttürme aufgestellt werden.

Grund: die Elbe wird hier

nicht nur tiefer, sondern auch

breiter, weil zwischen Mühlen -

berger Loch und Lühekurve

eine „Überholspur“ für Groß -

schiffe entsteht. „Sämtliche

Gründungsarbeiten sind er -

schüt terungsfrei herzustellen,“

fordert die Ausschreibung der

Hafenverwaltung HPA.

Bewohner produzieren

selbst Energie

Iserbrook – Nur wenige wissen

es, dabei ist es eine kleine

Sensation: Im „Quartier am

Heidrehmen“ erzeugen über

800 Haushalte ihren Strom plus

Wärme zu 100% selbst - ein

Pilotprojekt der Baugenos sen -

schaft und des Energiever sor -

gers Hamburg Energie. Anstatt

aus dem veralteten Kohlekraft -

werk Wedel kommt die Steck -

dosenpower am Heidrehmen

aus zwei modernen Blockheiz -

kraftwerken mit gasbetriebenen

Motoren. Hamburgweit sollen

weitere Vorbildprojekte folgen.

FDP sauer über

Bezirksamt

Bezirk Altona – Stadtentwick -

lungssprecher Lorenz Flem ming

von der FDP-Bezirksfraktion

wirft dem Bezirksamt vor, lan -

ge Zeit ahnungslos über den

Besitzer des Holstenareals ge -

we sen zu sein. Das Ex- Brau -

ereigelände in Altona soll eines

Tages 3.000 bis 3.500 Men -

schen nebst vieler Arbeitsplätze

aufnehmen. Nun kommt laut

Flemming heraus: Eineinhalb

Jahre lang war der Behörde

unbekannt, dass die schweizerische

SSN Group AG verdeckter

Eigentümer ist – der Senat

wusste es, das Amt nicht. Die

einstige Erwerberin Gerch

Group, Düsseldorf, hatte insgeheim

verkauft. Das Bezirksamt

habe „wenig Fingerspit zenge -

fühl“, sagt Flemming, und rät

sarkastisch: „Schlaf nur weiter

schöne Hansestadt.“ Letzte

Meldung: das Areal könnte

nicht 2021, sondern erst 2029

fertig sein.

Krankenhaus-Neubau

kommt voran

Othmarschen – Bereits kommendes

Frühjahr soll der Ar -

chi tekten-Wettbewerb für den

ehrgeizigen Neubau der Askle -

pios-Klinik Altona stattfinden.

Das Krankenhaus an der Auto -

bahnabfahrt Othmarschen soll

sich deutlich vom jetzigen simpel

kastenförmigen 60er-Jahre-

Hochhaus abheben. Die bisherige

Klinik darf allerdings nicht

abgerissen werden – wegen

Denk malschutz. Eventuell wird

das Hochhaus zum Studentenoder

Auszubildenden-Wohn -

heim umgerüstet. DorfStadt

wird berichten.

Immobilienpreise

im Speckgürtel

Wedel – Das Hausbauen im

Ham burger Speckgürtel ist

nicht mehr so günstig, wie

einst. Laut Capital-Immo bili en -

kompass gehört etwa Wedel mit

durchschnittlich etwa 470 000

Euro fürs Einfamilienhaus be -

reits zur Spitzengruppe, ähnlich

wie Schenefeld (459 000 Euro).

Grund: immer mehr Menschen

wählen schleswig-holsteinische

Grenzorte als Domizil. Unter -

dessen stagnieren die Preise in

teuren Hamburger Quartieren

wie Nienstedten und Othmar -

schen. DorfStadt behält das im

Blick.

Revolution? Bei uns

doch nicht…

Blankenese – Eine große Aus -

stellung zeigt, wie sich nach

dem Ende des Ersten Weltkriegs

auch in den Elbvororten die

Welt drehte. Zur Revolution

kam es zwar nicht in Blanke -

nese und Umgebung, als der

Kaiser abtrat, Soldatenräte re -

gierten und die Republik kam.

Dennoch war die Zeitenwende

ab 1918 deutlich spürbar. So

kam es schnell zu Neuerungen

wie der Gleichberechtigung

von Mann und Frau. Zugleich

fassten Antisemiten und Nazis

immer stärker Fuß. Anschauen!

Bis 31. Oktober 2018, Haspa-

Filiale am S-Bahnhof Blanke -

nese, Erik-Blumenfeld-Platz 25

zu den Geschäftszeiten.

So romantisch kann die Heuernte aussehen. Nach Romantik ist den Landwirten in diesem Jahr allerdings nicht zumute Foto: Timmermann

Auch wenn viele Menschen

immer noch von einem

traumhaften Sommer 2018

schwärmen: Am Wochen -

ende ist meteorologischer

Herbstanfang! Allerdings

wird das typische Herbstwetter

wohl noch auf sich warten lassen.

Gut für Sonnenhungrige,

schlecht für die Landwirte, die

seit April dringend auf Nieder -

schläge warten.

Auch in den Feldmarken von

Sülldorf, Rissen und Osdorf

warten die Landwirte sehnlichst

auf Regen, denn die Weiden

tragen in diesem Jahr kaum zur

Heuernte bei. „Da ist nichts“,

resigniert Hauke Behrmann,

vom Geesthof in Sülldorf, der

verzweifelt nach Alternativen

sucht, um die Pferde auf seinem

Hof füttern zu können. „Glück-

licherweise haben wir noch

Bestände aus dem Vorjahr, die

wir verfüttern können, aber es

gibt Betriebe im Norden, denen

es wesentlich schlechter geht...“

30 bis 40 Prozent weniger wird

Behrmann in diesem Jahr auf

den eigenen Heuwiesen ernten

können. Noch besteht Hoff -

SÜLLDORF

Der DESY-Campus in Bah -

renfeld wird in den kommenden

Jahren strategisch

stark ausgebaut und zu

einem interdisziplinären

Forschungscluster entwickelt.

Als symbolischen

ersten Baustein haben die

Bundestagsabgeordneten

Johannes Kahrs und Swen

Schulz (beide SPD) letzte Wo -

che ein Modell des geplanten

Besucherzentrums in das Ham -

burger DESY-Geländemodell

eingesetzt. Der Haushaltsaus -

schuss des Deutschen Bun des -

tages hatte kürzlich beschlossen,

die nicht-wissenschaftliche

Infrastruktur bei DESY an den

Standorten Hamburg und

Zeuthen bei Berlin mit insgesamt

71,5 Millionen Euro zu

fördern, die Länder Hamburg

und Brandenburg stocken diese

Summe gemeinsam um weitere

zehn Prozent auf. Das Besu -

cherzentrum DESY Science

Forum (kurz: DESYUM) ist ein

BAHRENFELD

nung, dass es in den nächsten

Wochen und Monaten ausreichend

regnet und Gras nachwächst.

Der langfristige Wetter -

trend jedoch sagt etwas anderes...

„wir füttern jetzt das, was

wir eigentlich für den Winter -

vorrat benötigen“, erläutert

Behrmann die Lage. Gerade ist

er auf dem Weg durch Nieder -

sachsen, um eine möglichst

günstige Quelle für zusätzliches

Futter aufzutun. Die Ware, die

seinen Kollegen aus Dänemark

angeboten wurde, war schlecht.

„Teilweise werden jetzt Wiesen

abgeerntet, die in den letzten

Jahren nicht angefasst wurden“.

Das Problem: Dort wachsen

inzwischen viele Kräuter, die

für die Pferde, die damit gefüttert

werden sollen, schädlich

sind. Zudem sind die Preise für

Heu auf das Doppelte ihres normalen

Wertes gestiegen. Für

Stroh zum Einstreuen in die

Boxen gäbe es Alternativen wie

Sägespäne oder Rapsstroh,

doch beim Futter ist die Aus -

wahl begrenzt.

Also muss eine andere Lösung

her. Zum Beispiel, dass leere

erster wichtiger Baustein für

die Campusentwicklung, die

das Forschungszentrum der

Helmholtz-Gemeinschaft als

ein zentrales Ziel der nächsten

zehn Jahre in seiner Strategie

„DESY 2030“ festgelegt hat.

Boxen nicht erneut vermietet

werden. So reicht der Vorrat für

die verbliebenen Tiere länger.

Manche Rinderbetriebe bringen

aus Verzweiflung einen Groß -

teil ihrer Tiere zum Schlacht -

hof, damit sie wenigstens keine

weiteren Kosten verursachen.

Auch für Wilhelm Timmer -

mann stellt die aktuelle Wetter -

lage eine Herausforderung dar.

Zumal er als Bio-Bauer keinen

Mineraldünger verwenden darf,

mit dem er den Ertrag wenigstens

etwas steigern könnte.

Aktuell wartet er auf Angebote

für den Zukauf von Rund bal -

len, um sein Lager aufzufüllen.

Dafür wird er wohl einen Kredit

aufnehmen müssen. Die zusätzlichen

Kosten muss er an seine

Kunden weiterreichen, die ihre

Pensionspferde bei ihm eingestellt

haben. „Die haben zum

Glück alle großes Verständnis

für die Situation“, ist er sicher.

Bei seinen Kürbissen ist der

Verlust nicht so groß, wie be -

fürchtet: „Die Kürbisse kommen

zum Glück gut klar mit dem

Wetter. Die Farbe ist hervorragend!“

Die Früchte sind etwas

Das neue Besucherzentrum

DESYUM ist eines der ersten

großen Projekte für den Aus -

bau und die Sanierung der

nicht-wissenschaftlichen Infra -

struk tur bei DESY, für die jetzt

insgesamt Fördermittel von

klei ner als in den Vorjahren,

hät ten aber eine gute Ver kaufs -

größe, so Timmermann.

Behrmann macht sich nicht nur

um den aktuellen Sommer

Sorgen: „Die Frage ist doch:

Was kommt im nächsten Jahr

auf uns zu?“ Im vergangenen

Jahr sorgte der verregnete Som -

mer dafür, dass die Landwirte

mit ihren Geräten nicht auf die

Felder kamen, jetzt wächst dort

kaum etwas. Wenn die Extrem -

wetterlagen anhalten, müssen

die Bauern um ihre Existenz

ban gen. Hilfe vom Staat? Nicht

für die Landwirte in den Ham -

burger Feldmarken, denn Ein -

bußen müssten explizit nachgewiesen

werden. Wer für den

eigenen Bedarf Heu erntet,

kann kaum beweisen, um wieviel

die Ernte im Vergleich zum

Vorjahr eingebrochen ist. Bei

Milchbetrieben ist das beispielsweise

leichter nachweisbar,

weil die Milchleistung

gemessen werden kann. Zudem

sind die Hilfen lediglich für

Betriebe gedacht, die in ihrer

Existenz akut bedroht sind.

DESY baut Besucherzentrum in Bahrenfeld

Besucherzentrum DESYUM Auftakt für Entwicklung zu interdisziplinärem Forschungscluster | Matzen

Symbolisches Einsetzen des DESY-Besucherzentrums DESYUM

in das DESY-Geländemodell durch die Bundestagsabgeordneten

Johannes Kahrs (Mitte links) und Swen Schulz (Mitte rechts)

gemeinsam mit DESYs Administrativem Direktor Christian

Harringa (links) und dem Vorsitzenden des DESY-Direktoriums,

Helmut Dosch (rechts).

Fotos: DESY/Heimken

mehr als 100 Millionen Euro

zur Verfügung stehen. Bereits

heute besuchen DESY jedes

Jahr mehr als 10 000 Bür ger -

innen und Bürger, darunter

zahlreiche Schülerinnen und

Schüler, und bekommen aus

erster Hand einen Einblick in

die Spitzenforschung. Mit dem

Besucherzentrum will DESY

nicht nur dem erfreulich wachsenden

Interesse aus der Be -

völkerung gerecht werden, sondern

auch den Dialog mit

Gesellschaft, Wirtschaft und

Politik intensivieren sowie die

Wissenschaftskommunikation

stärken. Dabei sollen auf rund

1500 Quadratmetern auch neue

Dialogformate sowie neue Tech -

nologien wie Virtuelle Realität

zum Einsatz kommen. Das

DESYUM direkt am Eingang

des Hamburger DESY-Campus

soll voraussichtlich von 2021

an Gäste empfangen.

www.desy.de


Rissen

DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018 • 3

Wird der »Masterplan Wildgehege« beerdigt?

Bürgerinitiative meldet neues Bürgerbegehren an – Heftige Reaktionen bei allen Beteiligten | Markus Krohn

Die Bürgerinitiative Klöven -

steensollleben hat ein Bür -

ger begehren gegen den

„Masterplan Wildgehege“

gestartet. Die Bürgerinitiative

Klö vensteensollleben lehnt „die

überdimensionierten Pläne des

Bezirksamtes Altona, das Wild -

gehege im Klövensteen zu ei -

nem Wildtier-Zoo mit Event-

Charakter umzubauen, ab.“ Mit

dem nun gestarteten Bürger -

begehren wollen die Initiatoren

einen Planungs- und Baustopp

erreichen und dass der Master -

plan nicht mehr Grundlage für

die Entwicklung des Wildge he -

ges ist. Im Bezirk Altona löste

diese Mitteilung letzte Woche

eine Welle der Bestürzung und

ge genseitiger Schuldzuwei sun -

gen aus.

Was war passiert? Die Diskus -

sion um die Ideensammlung

rund um die Sanierung des

beliebten Ausflugsziels in Ris -

sen ist schon ein halbes Jahr

alt. Im April schaltete sich der

Bürgerverein Rissen ein und

bot eine Vermittlung an: Da -

rauf hin trafen sich Vertreter der

Initiative Klövensteensollleben,

des Fördervereins Klövensteen,

des NABU, Vertreter des Bezirks

Altona sowie einige Rissener in

den Räumen des Bürgerver ei -

nes mit dem Ziel, Leitlinien für

eine Weiterentwicklung des

Wild geheges zu erarbeiten.

Seit dem tagte die Arbeitsge mein -

RISSEN

schaft in 14-tägigem Rhythmus

und bat unter anderem den

Bezirk um ein Planungsmora -

torium bis Ende September.

Dem stimmte der Bezirk zu, um

der AG Wildgehege die nötige

Zeit zur eigenen Wil lens bil -

dung und zur Erarbei tung eines

Positionspapieres zu geben.

Umso überraschender kam daher

die Entscheidung der Initiative

Klövensteensollleben nun ein

Bürgerbegehren beim Bezirk

einzureichen.

Vor diesem Hintergrund teilte

der Förderverein Klövensteen

dem Bürgerverein mit, keinen

Sinn in weiteren Gesprächen zu

sehen und daher nicht mehr an

der Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen.

Die Vertreter des Be -

zirkes sagten ebenfalls ihre

weitere Beteiligung ab.

Somit sah der Bürgerverein

keine Grundlage mehr für vertrauensvolle

Gespräche zwischen

den Beteiligten und stellte

seine Aktivitäten zur Mode -

ration der unterschiedlichen

Interessen ein. Dazu Claus

Scheide, Vorsitzender des Bür -

gervereins: „Der BvR bedauert

diesen Schritt der Bürgerini tia -

tive, weil damit dem Ziel,

gemeinsam Leitlinien für eine

zukunftssicher angemessene

Planung des Wildgeheges und

des Forstes Klövensteen zu entwickeln,

die Grundlage entzogen

wurde. Gerade vor dem

Hintergrund der gemeinsamen

Bitte an den Bezirk, einem

Planungsmoratorium zuzustimmen,

ist diese Entscheidung

nicht nachvollziehbar. Damit

ist die Zukunft des Wildgeheges

ungewiss, weil aus der Bezirks -

politik inzwischen zu hören ist,

den Masterplan nun fallen zu

lassen. Gleichzeitig ist aber völlig

offen, ob es einen „Plan-B“

zur Zukunftssicherung des

Wildgeheges gibt.“

Mit völligem Unverständnis

reagiert auch der Förderverein

Klövensteen auf den Abbruch

der Gespräche. Vorsiteznder

Jens-Joachim Sturzenbecher

sagte: „Die Einreichung eines

Bürgerbegehrens während der

laufenden Diskussion zur Wei -

terentwicklung des Wildgeheges

stellt einen Affront dar. Beab -

sichtigt war die Erarbeitung

von Leitlinien für eine angemessene

Zukunftsplanung zum

Wildgehege und zum Forst

unter der Moderation des Bür -

gervereins Rissen. Der Prozess

war bewusst offen gestaltet

worden, um allen Beteiligten

den notwendigen Raum zur

Erörterung und Kompromiss -

findung zu lassen.“

Für die Vertreter der Bürger -

initiative waren die Gespräche

offenbar nicht offen genug.

Damwild gehört zu den Attraktionen im Wildgehege Foto: mkmedien

Sprecher Thure Timmermann

sagte: „Wir setzen uns dafür

ein, dass das Wildgehege erhalten

bleibt und nachhaltig saniert

wird. Die im „Masterplan

Naturwildpark Klövensteen“

aufgezeigten Eingriffe halten

wir aber für völlig überdimensioniert.

Auch sonst lehnen wir

den Masterplan aus vielerlei

Gründen ab. Der Kontakt mit

den Bürgerinnen und Bürgern

unseres Bezirks und der enorme

Zuspruch bestärken uns, unser

Anliegen weiter zu verfolgen.

Leider müssen wir feststellen,

dass man an entscheidender Stel -

le weiterhin ungerührt am Ma -

ster plan festhält. Deshalb sehen

wir uns nun gezwungen, dieses

Bürgerbegehren zu starten.“

Die Spitzen der Altonaer SPD

reagierten promt: Zur Diskus -

sion über den umstrittenen Ma -

sterplan zum Klövensteen er -

klärten Mathias Petersen, SPD

Kreisvorsitzender in Al tona

und Thomas Adrian, Vorsit -

zen der der SPD Bezirksfraktion

in Altona: „Der vorliegende

Masterplan für das Wildgehege

Klövensteen ist für uns politisch

vom Tisch. Über notwendige

Sanierungsarbeiten im

Wild gehege führen wir gerne

mit den Beteiligten Gespräche,

auch zur Bereitstellung finanzieller

Mittel.“

Eva Botzenhart von den Grü -

nen stößt ins gleiche Horn:

„Wir fordern das Amt auf, jetzt

Haltung zu zeigen, die Abkehr

vom Masterplan zu bekunden

und den Weg für neue, konstruktive

Gespräche freizumachen.

Es wird Zeit, dass auf

Augenhöhe miteinander geredet

wird, aufrichtig im Umgang

und offen für Probleme, Ängste

und Bedenken. Es muss wieder

um das Gehege gehen und nicht

um einen offensichtlich fehlgeleiteten

Masterplan.“

Bis Redaktionsschluss am vergangenen

Freitag war die

Formulierung des Bürgerbe geh -

rens noch nicht veröffentlicht

bzw. vom Bezirksamt geprüft.

Das Amt muss dem Antrag der

Vertrauensleute formal zustimmen.

Aus gut unterrichteten

Kreisen hieß es vergangenen

Freitag, der Antrag sei nicht

genehmigungsfähig, weil die

Formulierung Denken und

Vorplanungen des Bezirksamtes

grundsätzlich verbieten wolle,

dies sei jedoch nicht statthaft.

Ohnehin hofft man im Bezirk

mit einem entsprechenden Be -

schluss in der Bezirksver samm -

lung kurzfristig ein weiteres

Bürgerbegehren bzw. den an -

schließenden Bürgerentscheid

zu verhindern zu können. Der

Bezirk Altona ist nach wie vor

Spitzenreiter bei der Durchfüh -

rung von Bürgerentscheiden in

der Hansestadt.

Währenddessen rottet das Wild -

gehege vor sich hin. Eine

Finanzierung der dringend notwendigen

Sanierungsarbeiten

an den Gehegen ist nicht in

Sicht. Es gibt noch nicht einmal

eine Kostenschätzung für die

dringend notwendigen Arbei -

ten. Sollte der Masterplan als

Diskussionsgrundlage wegfallen,

muss der Bezirk andere Lö -

sungen zur Sanierung finden.

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4 • DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018

Blankenese

Blankeneser streiten weiter um Details

Viele ungeklärte Punkte bei der Ortskern-Gestaltung – aber es geht weiter | Markus Krohn

Acht Monate haben die

Beteiligten um Details ge -

rungen – jetzt erst starten

die Ausschreibungen für

die nächsten Bauabschnitte

in Blankeneses Zentrum.

Dabei bestimmten ein dreiviertel

Jahr Verfahrensfragen

und die komplizierte Kon stel -

lation der an der Planung

beteiligten Gremien die Dauer

der Verhandlungen zwischen

Bezirksversammlung und Be -

zirks amt Altona, dem Arbeits -

kreis Ortskern Blankenese und

den Vertretern der IG Blan ke -

neser Marktplatz.

Letztlich miteinander verhandelt

haben in den letzten Mo -

naten in der so genannten Pla -

nungsgruppe Architekt Ulrich

Zeiger, Oliver Diezmann (1.

Vorsitzender Blankenese IG),

Unternehmensberater Eberhard

Fledel für den Arbeitskreis

Ortskern Blankenese mit den

Vertretern der IG Blankeneser

Marktplatz, Architekt Prof.

Dieter Patschan sowie Projekt -

manager Ingo Eggers und

Friedrich-Wilhelm Ritzmann

für das Baudezernat des Bezirks

Altona. Die Beschlüsse dieser

Planungsgruppe mussten je -

doch regelmäßig mit den Ver -

trauensleuten des Bürgerbe -

gehrens von 2017 und der IG

Marktplatz abgestimmt werden.

Über die Ausführung und Fi -

nanzierung der Maßnahmen

entscheidet nun die Bezirks ver -

sammlung auf Vorschlag der

vorgeschalteten Gremien.

BLANKENESE

Bauarbeiten beginnen

im Frühjahr 2019

Jetzt ist klar: Die nächsten Bau -

abschnitte beginnen nach der

Winterpause im Frühjahr 2019,

damit das Weihnachtsgeschäft

der Markt- und Einzelhändler

in Blankenese nicht beeinträchtigt

wird. Grundlage dafür ist

die Vereinbarung zwischen den

Kontrahenten vom 15. No vem -

ber 2017 sowie der im Sommer

in der Planungsgruppe verabschiedete

neue Aus füh -

rungs plan.

Bis dahin werden die

Bau arb ei ten an der

Bahn hofstraße und

dem Mühlenberger

Weg sowie dem Markt -

platz ausgeschrieben,

sodass die Bauab -

schnitte möglichst

eng nacheinander

ausgeführt werden

können. Bis zum

Herbst 2020 soll

das Zentrum dann

in neuem Glanz

erstrahlen.

Neu ist vor allem,

dass die bisherige

Gestaltung der

Ortsmitte mit 3

unterschied lichen

Plät zen

beibehalten

wird. Ur sprüng -

lich war eine

großzügigere

und durchgängige

Gestaltung

vom Marti ni-

Platz mit Blick

über die Markt -

fläche bis zum

Kirchvorplatz

von Blan kene -

sern favorisiert

worden, die an

einem öffentlichen

Workshop

des Bezir kes

teilnahmen.

Ziel war es,

mehr Platz für Verans taltungen

auch während der Marktzeiten

und ei nen Treffpunkt für alle

Blankeneser auf einem auto -

freien Marktplatz im Zentrum

des Stadtteils zu schaffen.

Streit um Belag, Weg

und Marktmittelpunkt

Trotz des Aus schrei bungsstarts

gibt es immer noch strittige

Punkte, an denen hinter den

Kulissen in einem für Au -

ßenstehende undurchsichtigen

Gremien-Konstrukt gerungen

wird:

Die Vertreter der IG Markt platz

favorisieren beispielsweise

einen Gra nit-Belag für die

Markt flä che, der Bezirk und die

Mit glieder des Arbeitskreises

Orts kern Blankenese verweisen

auf die bis zu 1 Mio. Euro

höheren Kosten inkl. Verlege -

leistungen für diese Variante.

Stattdessen befürworten sie

eine Pflaste rung mit dem Klin -

ker stein,

der bereits vor

dem Martiniblock und

entlang der Propst-Paul sen-

Straße verlegt worden ist.

Dieser sei zudem rutschfest,

unempfindlich gegen Schmutz

und belastbar. Denn immerhin

muss der Marktplatzbelag auch

die LKWs der Wochenmarkt be -

schicker tra gen können. Ingo

Eggers, einer der Sprecher der

IG Marktplatz, behauptet genau

das Gegenteil, er hätte dem

Bezirksamt günstige Angebote

für den Granitbelag vor gelegt,

erklärte er auf einer Presse -

konferenz letzte Woche. Al ler -

Am Neuen Wall investierten

die Grundeigentümer 3,5

Mio Euro in ihren

Granitbelag vor der

Haustür. Für die Stadt

zu teuer, auch wenn

die IG Marktplatz auf

dem Material

beharrt. Beim

Straßenfest am

22. September

dürfen die

Blankeneser

über den künftigen

Belag

mitdiskutieren.

Zeichnung: Philip

Patschan

dings, so ist

aus dem Be -

zirk und aus

dem Ar beits -

kreis Ortskern

Blankenese

zu hören, sei

das angebotene

Mate -

rial nicht

für den

Schwer -

last ver kehr

auf dem

Markt geeignet

gewesen.

Genauso ist un -

klar, wie ein Weg

über die am nördlichen

Ende des

Markt platzes befindliche

Rasenfläche ge -

führt werden kann. In der

Verein barung vom 15. No vem -

ber 2017 wurde vereinbart: „die

nördliche Spit ze der Grünfläche

des Denkmals wird mit dem

Ziel überarbeitet, einen klareren

Auftakt (Will kommenspunkt)

des Ensembles zu formulieren

und die Querung für Fuß gänger

zu erleichtern.“

Auch die Ge staltung der „Mitte

für den Marktplatz“ ist weiter

ungeklärt, denn hierfür gibt es

keinen Etat. Zuletzt wur de über

ei nen Baum oder eine einfache

Säule mit einer Bank diskutiert,

die den Markt mittelpunkt markiert.

Nicht zuletzt streiten die Kon -

trahenten darüber, ob der

Markt platz gemeinsam mit dem

Markthäuschen entwickelt werden

muss oder unabhängig

von einander geplant und ge -

baut werden könne. Der von

der Bezirksversammlung vorbereitete

Architekturwettbwerb

sieht einen Neubau des Markt -

häuschens unter Einbeziehung

der Umgebung sowie den barrierefreien

Übergang zwischen

Markt und Kirche vor. Die

genaue Formulierung lag zum

Redaktionsschluss dieser

Ausgabe noch nicht vor.

Blankeneser sollen

informiert werden

Erstmal wollen die Vertreter der

IG Blankeneser Marktplatz über

ihre Ziele und den Stand der

Verhandlungen informieren:

Am 31. August sowie am 1. und

7. September jeweils zwischen

10 und 14 Uhr im Blankeneser

Zentrum. Der Bezirk plant

zudem zum Straßenfest am 22.

September am Marktplatz weitere

Muster für mögliche Be -

läge des Marktplatzes zu verlegen,

damit sich die Blankeneser

in die weitere Planung direkt

einbringen können. Auch die

Vertreter des Arbeitskreises

Ortskern Blankenese werden

informieren.

So geht es im

Ortskern weiter:

Nach den Ausschreibungen

star ten die Bauarbeiten im

Frühjahr 2019 in der Bahn hof -

straße. Die einzelnen Bauab -

schnitte ziehen sich von We -

sten nach Ostern über die

Marktfläche von der Bahn -

hofstraße zum Mühlenberger

Weg. Dieser wird als letztes

nach dem Winter 2020 fertiggesellt.

Diese Vorgehensweise

ist notwendig, damit der Wo -

chenmarkt während der Bau -

arbeiten weiterhin stattfinden

kann. Die DorfStadt-Redaktion

informiert regelmäßig über den

Stand der Bauarbeiten.

Bürgerbeteiligung schafft Politiker-Verdrossenheit

Nur gemeinsam schaffen Politiker und Bürger Vertrauen. Leitartikel von Markus Krohn

ELBVORORTE

Schon wieder ein Bür ger -

entscheid? „Nein, danke!“

hallt es durch die politische

Bezirkslandschaft. Kein

Wun der: Schon zum zweiten

Mal seit der Einführung

von Bürgerentscheiden

kommt es zu einem Bürger -

begehren, obwohl noch nicht

einmal der politische Denkund

Diskussionsprozess in

Gange gekommen ist. Die

Angst vor der Umsetzung von

Maßnahmen ohne die Inter -

essen der Bürger ernst zu nehmen

ist offenbar groß. Außer -

dem schützt das Instrument

Bürgerentscheid zunehmend

Einzelinteressen direkt betroffener

Bürger. Bis auf Finanzen

und Personalfragen kann so

jeder Bürger selbst politisch

aktiv werden, wobei bislang

Bürgerbegehren lediglich zur

Abwehr von politischen Vor ha -

ben genutzt worden sind. Pro -

jekte, die von Aktiven erdacht

und per Bürgerbegehren politisch

durchgesetzt würden, gab

es bislang noch nicht. Das

Gegen-Begehren für einen Weg

am Strand von Oevelgönne mal

nicht mitgerechnet.

Insgesamt wächst die Angst der

Verwaltung und der Politiker

vor neuen Bürgerentscheiden

auf der einen Seite und die

Angst einiger Bürger vor einer

gewissen Willkür der Ent schei -

der in der Städtischen Ver wal -

tung auf der anderen.

Politiker jeglicher Couleur fordern

daher schon seit langem

eine Reform des Bürger ent -

scheids, um die Durchsetzung

von Partikularinteressen zu

verhindern. Gleichzeitig traut

sich noch niemand, das Thema

vor der nächsten Bezirks- bzw.

Bürgerschaftswahl konkret aufzugreifen,

da man allgemein

mögliche negative Auswir kun -

gen auf Wählerseite fürchtet.

Es besteht jedoch auch die Ge -

fahr, dass sich künftig regelmäßig

Verwaltung und Politik

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

sowie betroffene Bürger gegenseitig

blockieren. So verhindert

man Fortschritt und forciert

Politikverdrossenheit.

Bürger wollen an den Ent -

scheidungsprozessen beteiligt

werden. Vor allem dann, wenn

sie direkt von einem Problem

betroffen sind oder selbst zum

Teil eines Problems werden. Ist

es wirklich gut, die endgültige

Foto: mkmedien

Entscheidung über die Lösung

jeden Problems allen Bürgern

zu überlassen? Wer entscheidet

darüber, wann das geschieht?

Besser geht es nur mit gegenseitigem

Respekt und rechtzeitiger

klarer Kommunikation.

Gleichzeitig muss ausgeschlossen

sein, dass Einzelinteressen

gefördert werden. Wäre es

mög licherweise besser, wenn

eine Bürgerbeteiligung zwar die

Planung der städtischen Ver -

wal tung und die Meinung der

gewählten Entscheider wirklich

beeinflussen kann, die Ent -

schei dung über die Durch füh -

rung aber dann bei den dafür

gewählten und damit vom Volk

legitimierten Politikern liegt?

Wichtig wäre in diesem Fall,

dass sowohl direkt betroffene

Politiker von der Entscheidung

ausgeschlossen wären oder sich

in Abstimmungsprozessen enthalten,

sowie dass offen kommuniziert

wird, warum eine be -

stimmte Entscheidung getroffen

worden ist. Eine Entschei -

dung kann besser akzeptiert werden,

wenn die Beweggründe und

die Wege dorthin bekannt sind.

Wenn gleich nach Entdeckung

eines Problems eine offene und

öffentliche Diskussion erfolgt

und die Abwägung von Argu -

menten und der daraus erfolgten

Entscheidung ebenfalls

offengelegt wird, dürfte eine

konstruktive Zusammenarbeit

zwischen Politik und Volk

möglich sein. Wichtig ist, dass

sich Wähler und Gewählte auf

Augenhöhe begegnen. Damit

sie das können, bedarf es neuer

Kommunikationsinstrumente

und neuer aktiver Teilnahme

der Bürger am politischen Le -

ben: Weniger Absprachen in

Amtsstuben, mehr Bürgerge -

sprä che auf der Straße oder auf

persönliche Einladung. Regel -

mäßige öffentliche Sitzungen

in den Stadt teilen beispielsweise,

damit die politische Arbeit

sichtbarer wird. Mehr Bürger,

die sich mindestens am letzten

Donnerstag im Monat ins Be -

zirksamt Altona aufmachen,

um der Sitzung der Bezirks -

versammlung zuzuhören und

sich ggf. an der Öffentlichen

Fragestunde zu beteiligen, die

für jedermann und jederfrau

offen ist – das kann übrigens

sofort umgesetzt werden...

redaktion@dorfstadt.de


Elbvororte DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018 • 5

Savoir-Vivre!

Das Leben genießen beim Boule-Spiel in St. Simeon Osdorf

Boule: Da denkt man spontan

an Sonnenschein, französische

Parks, einen Haufen

älterer Männer - fröhliche

Menschen, die sich entspannt

bei einem Glas Rotwein

Zeit für ein kleines Spiel mit

Freunden nehmen. Und auch

die Hamburger schieben gern

mal eine „ruhige Kugel“. An

den lauschigsten Plätzen und

in den schönsten Parks der

Stadt findet man Boule-Bah -

nen. In Ottensen, Altona,

Eimsbüttel, Alster und jetzt

auch in Alt Osdorf!

„Als Student habe ich das

Boulespielen für mich entdeckt“,

erzählt Pastor Martin

Ahlers. „Ich habe mir einen

Satz Kugeln gekauft und ab und

zu im Park mit Freunden ge -

spielt - ‚just for fun‘“ Später in

Hamburg dann habe er im

Vorbeigehen im Eimsbütteler

Lindenpark und am Stuhl -

mann brunnen in Altona Men -

schen im Alter zwischen 25

und 85 beobachtet, die vergnügt

miteinander spielten.

„Zeit, Freude am Leben, sich

mit Freunden verabreden und

gleich noch neue dazu finden –

so stelle ich mir Boule spielen

vor.“ Gibt es eine Verbindung

zwischen Bibel und Boule?

„Nein, nicht direkt, aber mir

fällt das Lied „Unser Leben sei

OSDORF

Am 21. September um 20

Uhr veranstaltet die John

Grube Foundation e.V. ein

Benefizkonzert mit der

Bigband Westend Jazz in

der Aula des Gymnasiums

Blankenese. Die Eintritts -

gelder und weitere Einnahmen

gehen zu 100% in die Projekte

der Stiftung, die die Kommu -

nikation und Information für

Betroffene der Krankheit Gra -

nu lomatose mit Polyangiitis

(GPA) zu verbessern. GPA ist

eine Autoimmunkrankheit, an

der auch John Grube, ehemaliger

Schüler des Gymnasiums

Blankenese, sterben musste.

ein Fest“ ein, das ich gerne

singe“, sinnt Ahlers nach. Kein

Wunder: Die Idee, eine Boule -

bahn hinter der St. Simeon-

Kirche zu bauen, kam nach

sucht, seine sportlichen Lei -

stungen zu bringen - er war ein

wirklicher Kämpfer, der nie

aufgab.

dem fröhlichen Sommerfest in

der Gemeinde. Der Gemeinde -

rat war sofort angetan. Und

auch die Nachbarn, die gerne

spontan auf ein Spiel vorbei

lichen Informationen bieten.

Sie soll immer auf dem aktuellsten

Forschungsstand sein und

über medizinische Projekte,

kommen. „Wir sind eine Ge -

meinde, in der viel in Bewegung

ist – mit der Baustelle neben

der Kirche kamen wir gleich

wieder ins Gespräch“, erzählt

Pastor Ahlers, „der Bagger

machte viele neugierig... viele

fragten, ob sie auch mal spielen

dürften“. Es gab sogar schon

Boulekugel-Spenden.

Jetzt gibt es also auch eine

Boule bahn in St. Simeon. Für

die Gemeinde, für Freunde und

Nachbarn aus Alt Osdorf. Ein

Ort an dem man sich zum Spiel

verabreden kann. Ob am Sonn -

tag nach dem Gottesdienst, mit

einem Picknickkorb, oder ein

Stündchen nach Feierabend.

Einfach ein Treffpunkt für

Jedermann, für viele wundervolle

Begegnungen in der grünen

St. Simeonoase.

Boule oder Pétanque?

Boule heißt auf deutsch

schlicht und einfach „Kugel“.

Im Laufe der Zeit entwickelten

sich in Frankreich verschiedene

Kugelspiele. Die populärste

Variante dieser „Jeux de Bou -

les“ ist Pétanque, Im deutschen

Sprachraum hat sich aber allgemein

die Bezeichnung Boule

durchgesetzt.

www.st-simeon-osdorf.de

Jazzmusik im Kampf gegen GPA

John Grube Foundation veranstaltet Benefizkonzert zugunsten einer Informationskampagne | Markus Krohn

BLANKENESE

Pastor Martin Ahlers erklärt Kirchengemeinderätin Maike

Schokolinski die Boule-Regeln

Foto: Krohn

Vereins dabei, gemeinsam mit

Rheumatologen und weiteren

Ärzten die Inhalte für die

Informationsseiten zu gestal-

Unser wöchentlicher Newsletter informiert jeden

Donnerstag über die wichtigsten Ereignisse und

Neuigkeiten der Woche und gibt Ausflugs- und

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Bei Westend Jazz spielen ehemalige Lehrer und Eltern des Gymnasiums Blankenese

Foto: PR

John Grube

Foto: privat

John war ein großartiger

Freund. Immer gut gelaunt und

positiv, war er eine Bereiche -

rung, wo auch immer er auftauchte.

In der Schule, beim

Hockey und auf jedem Fest.

John hatte besonders Spaß am

Sport, war ein talentierter

Hockeyspieler und hat trotz

seiner Krankheit immer ver-

Nach seinem Tod gründeten

Schulfreunde gemein sam mit

seinen Eltern eine Stiftung, mit

der sie den Kampf gegen die

Krankheit aufnehmen wollen.

„Wir wollen Betroffenen den

Kampf erleichtern, sie unterstützen

– für John. Er hätte

sich das gewünscht, und für

uns das Gleiche getan“, schreiben

sie auf ihrer Website.

Das erklärte Hauptziel, welches

vom Verein als erstes angestoßen

werden soll, ist die

Einrichtung einer Webseite für

Betroffene von GPA. Diese soll

möglichst alle nötigen, verläss-

besonders qualifizierte Behand -

lungs stellen und weitere Infor -

mationsquellen Auskunft ge -

ben. „Für die Erstellung einer

solchen Webseite benötigen wir

professionelle Hilfe und medizinische

Beratung. Dahinein

fließen die ersten Spenden.“

erläutert Julia Grube, Johns

Mutter. Zum Beispiel sammelten

Mitschüler des Gymna -

siums Blankenese im Frühjahr

während eines Sozialen Tages

Spenden. Auch die Einnahmen

aus dem Benefizkonzert mit

Westend Jazz tragen dazu bei.

Derzeit sind die Aktiven des

ten. Später soll auch die

Forschung an der Krankheit

GPA gefördert werden, beispielsweise

durch die finanzielle

Unterstützung von Disser ta -

tio nen. Wer die Ziele dieses

Vereins zusätzlich fördern

möchte, kann sich im Internet

bei www.johngrube-foundation.

com informieren, wie das geht.

Karten für das Benefizkonzert

sind für 10 Euro erhältlich bei

Vom Fass in der Blankeneser

Bahnhofstraße 23 und im Rei -

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6 • DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018 Sport

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Mädchen bei einer Ballett-Aufführung

Ballett für jedes Alter

Neue Kurse in Blankenese

Offen und lebendig präsentiert

sich das Ballettstudio

Blankenese im Trep pen vier -

tel. Ab September starten

neue Gruppen für Kinder ab

3 Jahren und Schulkinder in

Blankenese sowie im MSH

Wedel neue Gruppen für Kinder

ab 2,5 Jahren. Ein Einstieg ist in

alle Kurse jederzeit möglich.

In Wedel startet freitags von

19.45 bis 21 Uhr Ballett für Er -

wachsene mit Vorkenntnissen.

Ein Angebot für Senioren findet

donnerstags von 11.30 bis 12.30

Uhr statt. Es ist nie zu spät.

Das Ballettstudio Blankenese

bietet Ballettunterricht für jedes

Niveau und auf dem neusten

Stand der Pädagogik. Vom spielerischen

Anfang bis zum Lei -

stungstraining.

BLANKENESE

Kindertanz und mehr

Mini-Tänzer mit ihren Eltern im Ballettstudio

Pünktlich zum Schulbeginn

hat auch im Ballettstudio

Beate Schüßler-Preuß im

Akeleiweg 16 der Tanz -

unterricht wieder begonnen.

Die 1,5–3-jährigen

„Mini“-Tänzer treffen sich

montags von 16.15–16.45 und

mittwochs von 15.30–16.00

Uhr, nicht mehr donnerstags.

Hier tanzen Mama oder Papa

zusammen mit ihren Kleinen,

einfach 5,- € mitbringen und

los geht es mit fröhlichen, al -

tersgerechten Kindertänz chen.

Donnerstag um 15 Uhr steht

eine neue „Tänzerische Früh -

erziehung“ für 3- und 4-jährige

Mädchen und Jungen auf dem

Programm. Die erfahrene Tanz -

pädagogin Michaela Frauenlob

ELBVORORTE

Im Frühjahr 2019 finden wieder

Ballettprüfungen der Royal Aca -

demy of Dance London für Kin -

der ab 6 Jahren und Jugendliche

statt. Hierfür werden extra Vor -

bereitungsgruppen für interessierte

und begabte Schüler eingerichtet.

Außerdem wird es 2019 wieder

eine öffentliche Schulauf füh -

rung geben.

Insbesondere im Blankeneser

Studio findet der Ballett un ter -

richt in kleinen Gruppen statt.

Eltern können zuschauen.

Ballettstudio Blankenese

Sagebiels Weg 4

Ballettstudio im MSH

ABC-Straße 16, Wedel

Tel.: 86 01 46

www.ballett-blankenese.de

freut sich auf viele neue

Tanzkinder.

In Planung ist eine neue Stepp-

Anfänger-Gruppe für Jugend -

liche und Erwachsene am Don -

ner stag um 19.30 Uhr, Leih -

steppschuhe sind im Studio

vorrätig. Hierfür bitte telefonisch

anmelden unter 800 59

59. Alle weiteren Kinder-,

Jugend- und Erwachsenenkurse

für Ballett, Hip Hop, Jazz-

Dance, Modern, Steppen, Zum -

ba, Pilates-Gym, Fitness und

Yoga findet man auf der neuen

Website der Ballettstudios.

Ballettstudios Schüßler-Preuß

Akeleiweg 16

Tel.: 800 59 59

www.schuessler-preuss.de

Kindertanz . Ballett . Modern Dance . Jazz . HipHop

Stepp-Tanz . Zumba . Pilates-Gym . Fit 60plus

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Foto: PR

Foto: PR

Let’s dance – jetzt bei den Turnern

Tanzabteilung präsentiert sich in der Woche vor den Herbstferien für Einsteiger

Wer professionellen Tän -

zern zusieht, wie sie sich so

graziös übers Parkett bewegen,

kann schon ein biss -

chen neidisch werden. Wie

machen die das bloß? Das

würde ich nie so hinbekommen!

Oder vielleicht doch?

Komet kann nachhelfen: Mit

dem Tanztrainer-Trio Anna,

Simone und Christian hat der

Sport Verein nämlich mehr zu

bieten als einfache Anleitung

zum Wiegeschritt und zum

„Eins-Zwei-Drei“.

Ob Walzer, Rumba oder Quick -

step: Bei Tanztrainer Christian

Herud gehts montags in der

Aula Musäusstraße zur Sache.

Seit mittlerweile fünf Jahren

unterrichtet er bei Komet sämtliche

Standard- und Latein -

tänze. In der Gestaltung seines

Programms orientiert Christian

sich an dem, was auch klassische

Tanzschulen anbieten. Der

Clou: Christian unterrichtet in

der Regel gemeinsam mit seiner

(Tanz-)Partnerin Katja, die ge -

ISERBROOK

Tanzlehrerin Anna Schleining

rade kurz vor dem Abschluss

ihrer Ausbildung als Tanzpä -

dagogin steht. „Zu zweit lassen

sich Paartänze einfach noch

viel besser vermitteln“, berichtet

Christian aus eigener Er -

fahrung. Vor rund 30 Jahren

hat er mit dem Tanzen begonnen

– eine Leidenschaft, die ihn

nie wieder loslassen sollte.

Neben dem Tanzen auf Tur -

nieren oder sogar in Hip-Hop-

Videoclips gab er private

Crashkurse, um zum Beispiel

Der Fitness-Tipp im August

Mindestens zweimal in der

Woche sollten wir unser

Herz-Kreislauf-System so

hoch fahren, dass sich

unsere Herzfrequenz zwischen

60% bis 70% befindet.

Das bedeutet, Sie können

sich noch während der

Belastungs phase unterhalten.

Ideal wäre jeweils eine Stunde

Training, aber das hängt vom

jeweiligen Fitness-Zustand ei -

nes jeden Einzelnen ab und

lässt sich deshalb nicht pauschalisieren.

Fah ren wir unser

ELBVORORTE

Da kommt Brasilianische Stimmung auf: Beim Zumba mit Simone

Freunde und Verwandte bei

Hochzeiten vor Blamagen zu

bewahren. Das ist auch das Ziel

seiner Kurse: „Meine Teilneh -

mer sollen sich einfach auch in

freier Wildbahn bewegen können

und dabei Spaß haben.“

Insofern sind auch Anfänger

immer herzlich willkommen.

Schließlich steht die Lust aufs

sowie die Freude am Tanzen an

erster Stelle!

Tanztrainerin Anna Schleining

hat bereits im Alter von sechs

Jahren mit dem Tanzen begonnen.

Aus ihrem liebsten Hobby

wurde später ihr Beruf: Nach

vielen Jahren als Leistungs -

sportlerin in der internationalen

Turnierszene hat sie seit

April dieses Jahres eine eigene

Tanzschule in Hamburg-Berge -

dorf, die sie gemeinsam mit

ihrem (Tanz-)Partner leitet.

Unserem Verein ist sie dennoch

seit vielen Jahren treu: Immer

mittwochs kommt sie exklusiv

für Komet in die Aula Mu sä -

usstraße, wo sie alle Varianten

des Standard- und Lateintanzes

mit ihren Gruppen trainiert.

Dabei steht bei aller Professio -

nalität natürlich der Spaß im

Vordergrund. In der ersten

Gruppe von 19-20:30 Uhr

haben sich überwiegend Paare

ab 45 eingefunden, die sich

über weiteren tanzfreudigen

Zuwachs freuen würden. Basis -

kennt nisse im Standard- und

Lateintanz wären dabei von

Vorteil. Die Gruppe von 20:30 -

Herz-Kreislauf-System durch

ein sogenanntes „Ausdauer -

training“ regelmäßig hoch, hat

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Kinder ab 2 J. · Teens · Erwachsene · Leistungstraining

Neue Kurse – Unterricht in kleinen Gruppen

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Tel.: (0 41 03) 70 34 69-7

Foto: PR

22 Uhr, in der die ganze Palette

an Standard- und Lateintänzen

geübt wird, ist bunt gemischt;

hier sind Paare jeden Alters

stets herzlich willkommen. Der

Lieblingstanz von Trainerin

Anna ist übrigens der Disco

Fox, der sich mit unglaublich

vielen Variationen tanzen lässt.

das viele positive Vorteile.

Unser Herz muss mehr arbeiten

und verbessert sich mit der Zeit

in seiner Leistung. Das Gleiche

gilt für unsere Lungen, die uns

mit Sauerstoff versorgen.

Durch die erhöhte Blutzirku la -

tion gelangt Sauerstoff und

Nährstoffe ins Gehirn und un -

sere Muskeln und fördern unsere

Leistung und Belastbarkeit.

Der Cholesterinhaushalt verbessert

sich; dass heißt das

schlechte LDL-Cholesterin wird

gesenkt und das gute HDL-

Cholesterin wird erhöht. Der

Fettstoffwechsel wird angekurbelt

und verbrennt überflüssige

Pfunde. Unsere Zellen vermehren

sich und stärken so unser

Immunsystem. Und zu guter

Letzt fördert es den Stressabbau

und macht uns durch die Aus -

schüttung des „Glücks hor mons“

Serotonin glücklicher. Es gibt

viele Möglichkeiten Ausdauer -

trai ning zu betreiben. Rad fah -

Lust auf Tanzen, aber nicht auf

Paartanz? Dann auf zum

Zumba mit Simone de Santana!

Sie holt das Feuer Brasiliens

nach Iserbrook: In ihren Stun -

den lässt die Südamerikanerin

nicht nur ihr angeborenes Tem -

perament und ihre Freude an

der Bewegung einfließen, sondern

auch viele Jahre professionelle

Tanzerfahrung im Be -

reich Samba und anderen brasilianischen

Volkstänzen. An

der Hamburger Lola Rogge

Schule hat sie zudem eine

Ausbildung als Tanzpädagogin

absolviert und ist professionell

geschult darin, allen Interes -

sierten etwas von ihrer besonderen

Erfahrung zu vermitteln.

Was ihr dabei jedoch am Wich -

tigsten ist: „Dass in den Kursen

so richtig brasilianische Stim -

mung aufkommt!“, sagt Simone

selbst. Denn bei ihr ist Zumba

nicht gleich Zumba – sie heizt

ihren Teilnehmern mit ihrer

speziellen südamerkanischrhythmisch-musikalischen

Art

ordentlich ein und bedient sich

dabei auch Elementen aus der

Aerobic und diversen lateinamerikanischen

Tänzen. Wer

also gut gelaunt so richtig ins

Schwitzen kommen möchte,

sollte montags von 18-19 Uhr

in die Gymnastikhalle Musäus -

straße kommen!

Das Beste zum Schluss: Alle

Turner können besonders günstig

tanzen, denn vor kurzem

wurde die Tanz- in die Turn -

abteilung eingegliedert. Wer

sich also nicht nur bei Bauch-

Beine-Po und Co., sondern

auch mit dem gewissen Hüft -

schwung fithalten will, zahlt

einen Abteilungsbeitrag in

Höhe von 16,50 €, also gerade

einmal 4,50 € mehr als den

Standardbetrag nur fürs Fit -

ness. Dafür gibts das gesamte

Programm in der Turn-, Tanzund

Yogaabteilung inklusive

(also auch z. B. Jazztanz bei

Alois und Yoga im Vereins -

haus). Vorbeischauen und Aus -

pro bieren lohnt sich!

Schnupper-Woche

In der Woche vom 24.-28. Sep -

tember 2018 bietet Komet Blan -

kenese all’ seine Tanzgruppen

zum Kennenlernen und Mit -

machen an – für alle tanzfreudigen

Männer, Frauen und

Jugendlichen. In dieser Woche

sind alle Tanzstunden offen für

Neueinsteiger, die einfach mal

„schnuppern“ wollen.

Tanz-Training bei Komet

Musäusstraße 29 (Grundschule)

www.komet-blankenese.de

ren oder Schwimmen, gerade

jetzt, wo die Temperaturen

hoch sind eine tolle Alter na -

tive. Aber auch zügiges Spa zie -

ren, weithin auch als „Walking“

bekannt, oder das klassische

Joggen, sind Möglichkeiten

sich zu fordern und zu fördern.

Achten Sie darauf das Training

nicht an zu heißen Tagen

durchzuführen, oder verlegen

Sie es auf die kühleren Mor -

gen- oder Abendstunden. Sind

sie ungeübt, starten Sie mit

kurzen Einheiten von 20 Mi -

nuten und nehmen sich ein, bis

zwei Tage Auszeit zwischen

zwei Trainingseinheiten. Sind

sie bereits geübter, können Sie

die Trainingsdauer erhöhen

und die Pausenabstände reduzieren.

Meyn Training

Davig Meyn

Tel.: (0 15 77) 3 14 33 08

meyntraining.de

Foto: PR


ANZEIGEN DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018 • 7

Wohnambiente

Auf der Überholspur ins Eigenheim

Neulich wurde Björn Stan -

ge, Immobilienspezialist der

Haspa in der Region Blan -

kenese-Rissen, von einem

Kunden angesprochen, der

für seine Tochter eine

Eigen tumswohnung kaufen

möchte. Wenn man das passende

Objekt gefunden habe, stehe

man mit anderen Bewerbern in

einer Reihe, die sich alle möglichst

rasch um eine Finanzie -

rungszusage kümmern würden.

Schnelligkeit sei hier ein ganz

wichtiges Kriterium. „Wenn ich

etwas Schönes und Individu -

elles sehe, was mir gefällt, dann

zücke ich meine Kreditkarte

und kaufe es, bevor es mir ein

Anderer wegschnappen kann“,

sagte der Kunde. „So etwas

hätte ich auch gern bei der

Immobiliensuche.“ Stange hatte

eine gute Nachricht für ihn:

„Mit dem Haspa Heimvorteil

gibt es eine objektunabhängige

Finanzierungszusage, mit der

man – an den anderen Bewer -

bern vorbei – auf der Überhol -

spur in die eigenen vier Wände

kommen kann.“

ELBVORORTE

Küchenplanung

ganz entspannt

ELBVORORTE

Der Immobilienmarkt sowohl in

der Stadt als auch in vielen

Teilen der Metropolregion Ham -

burg ist aufgrund der weiterhin

hohen Nachfrage angespannt.

Deshalb muss man schnell sein,

wenn man seine Traumwoh -

nung oder sein Traumhaus

gefunden hat. „Mit dem Haspa

Heimvorteil ist man anderen

Interessenten einen entscheidenden

Schritt voraus: Wenn

einem die Immobilie gefällt,

kann man dem Verkäufer oder

Makler schon beim ersten

Termin signalisieren, dass die

Finanzierung bereits steht“,

sagt Stange. Frei nach dem

Motto: „Angucken, verlieben,

sofort Ja sagen!“

Sein Tipp: „Wenden Sie sich an

einen unserer mehr als 90 Im -

mo bilienspezialisten, die sich

wie kaum ein anderer in der

Region auskennen und mit

denen Sie stets die Sicherheit

haben, an alles gedacht zu

haben. Er erarbeitet gemeinsam

Dem Herbst noch lange trotzen

Nach dem Sommerurlaub

erwarten die Rückkehrer oft

schon wieder die ersten Vor -

boten des Herbstes. „Von

kühleren Abenden und den

ersten herbstlichen Regen -

fäl len müssen sich Hausbe -

sitzer noch lange nicht ins Haus

vertreiben lassen“, meint Bauen

Wohnen-Fachautor Martin

Schmidt vom Verbraucherportal

RGZ24.de. Unter einem Glas -

dach beispielsweise lässt sich

mit etwas Wet terglück auch der

Herbst zur angenehmen Out -

door-Saison erklären.

Systeme wie das „Murano Pu -

ro“-Glasdach von Lewens beispielsweise

sind mit geringem

Aufwand und in kurzer Zeit an -

zubauen - lange Vorplanungen

und aufwändige Bauarbeiten

ELBVORORTE

Mehr als Kochstelle: Die

Küche ist das liebste Sta -

tus symbol der Deutschen.

Umso wichtiger ist eine

gute und vor allem rechtzeitige

Planung, damit Sie

bald in Ihrer Traumküche

stehen können.

Hilke Kwasnicki vom Planungs -

büro elbküchen ist nicht nur

eine erfahrene Küchenplanerin,

sondern bietet einen ganz

besonderen Service, der Ihnen

hilft, viel Ärger und Geld zu

sparen.

Wer durch Beruf und Familie

stark eingebunden ist, hat in

der Regel wenig Zeit, sich um

eine sorgfältige Planung und

die Überwachung von Ter mi -

nen zu kümmern.

Bei elbküchen erhalten Sie eine

persönliche Beratung, design o-

rientiert und von Herstellern

unabhängig. Mit der professionellen

Planung und den In -

stallationsplänen in der Hand

können Sie verschiedene An -

bieter entspannt vergleichen

und so bares Geld sparen.

Ihre Handwerker können parallel

bereits die Anschlüsse vorbereiten.

So verschenken Sie

keine wertvolle Zeit beim Neu -

bau oder Sanierung ihres neuen

Zuhauses.

Inhaberin Hilke Kwasnicki

Foto: PR

Vertrauen Sie der Expertin, die

jahrelange Erfahrung in der

Küchenplanung aus zahlreichen

beruflichen Stationen in

den Elbvororten mitbringt:

elbküchen

Tel.: 0170 - 22 397 66

oder 99 99 25 70

www.elbkuechen.de

Foto: PR

Die Farbe blättert an einigen

Stellen von der Wand

ab, der Teppich ist fleckig

und die Polstermöbel haben

auch schon bessere Tage

gesehen? Kein Problem!

Eine trendige Tapete oder

ein zeitgemäßer Bodenbelag

lassen das Zuhause in neuem

Glanz erstrahlen. Wer jetzt weiterdenkt

und auch die Moder -

nisierung der Hei zungsanlage

gleich mit in Angriff nimmt,

spart viel Geld, denn immerhin

sind Heizung und Warm was -

ser bereitung die größten Ener -

gieverbraucher im Haushalt.

Selbst hierzulande sind noch

immer Heizkörperthermostate

im Einsatz, die 30 Jahre oder

mehr auf dem Buckel haben

und damit längst nicht mehr

dem aktuellen Stand der

Technik entsprechen. Das rächt

sich spätestens beim Blick auf

die nächste Heizkosten abrech -

nung! Nicht zuletzt deshalb rät

der VDMA Fachverband Arma -

turen zu einem Thermo stat -

wech sel: „Heutige Heizkörper -

thermostate erfüllen ihre Auf -

ELBVORORTE

Mit einem Glasdach lässt sich die Saison spielend verlängern Foto: djd

sind daher überflüssig, der

Terrassenherbst un ter Glas kann

noch in diesem Jahr starten.

Durch die Kon struk tion mit

Pfosten ist eine Befestigung an

nahezu jeder Hauswand möglich,

es bestehen keine besonderen

Anforde run gen an die

Tragfähigkeit. Die tragenden

Pfosten können je nach Ge -

schmack und Bau si tua tion seitlich

mit dem Rand des Dachs

abschließen oder nach innen

versetzt werden. Sie übernehmen

mit Ihnen eine Einnahmen- und

Ausgabenberechnung und er -

stellt Ihnen gern eine schriftliche

verbindliche Zusage für

eine Baufinanzierung, auch

ohne dass Sie bereits eine konkrete

Immobilie im Auge ha -

ben.“ Diese Zusage ist ein halbes

Jahr lang gültig – danach

besteht die Möglichkeit zu verlängern.

„Sprechen Sie unsere

Immobilienspezialisten an und

lassen Sie sich Ihren individuellen

Haspa Heimvorteil be rechnen“,

empfiehlt Björn Stange.

Übrigens: Mit Baufinanzierung

über die Haspa wird für die

ersten zwei Kalenderjahre der

Mitgliedsbeitrag beim Grundei -

gentümer-Verband Hamburg

übernommen. Damit können

kostenlos Rat von Juristen oder

vergünstig Leistungen von

Sachverständigen für die Im -

mobilie in Anspruch genommen

werden.

Haspa

Björn Stange

Tel.: 3579-5106

haspa.de

Jetzt Heizkörperthermostate

tauschen und Geld sparen

gabe besser als Modelle, die vor

vielen Jahren auf den Markt

kamen.“ Denn: „Weiterent wickel -

te Modelle stellen sicher, dass

die Energie effizient genutzt

wird.“ Moderne Regler überwachen

selbsttätig die Raum tem -

peratur und sorgen dafür, dass

nur so viel Heizwasser durch

die Heizkörper strömt, wie

gerade benötigt wird. Scheint

etwa die Sonne in die Küche

und erwärmt diese, dehnt sich

das temperatursensible Medium

im Inneren des Thermostat -

kopfes aus. Somit schließt sich

das Heizkörperventil und die

Durchflussmenge des Heiz was -

sers wird gedrosselt oder ganz

gestoppt. Wird es kühler, zieht

sich das Medium wieder zu -

sammen – das Heizwasser kann

ungehindert fließen und es

wird warm. Weil der Ener -

gieaufwand gesenkt wird und

sich neben den CO2-Emis -

sionen auch die Heizkosten

reduzieren, amortisiert sich der

Austausch der alten Heizkör -

per thermostate in durchschnittlich

weniger als zwei Jahren.

die Funktion eines Fallrohrs und

leiten im Innern das Regen -

wasser ab, das über eine integrierte

Dachrinne aufgefangen

und zu den Pfosten geführt wird.

Ein Glasdach bietet zudem eine

gute Basis für den Ausbau zur

Ganzjahresterrasse. Für kältere

Tage lassen sich Heizstrahler

integrieren. Wer den Wetter -

schutz erweitern möchte, kann

das Glasdach mit Glaswänden

rundum zum geschlossenen

sogenannten Kalt-Wintergarten

ergänzen. Integrierte LED-Be -

leuchtungen sorgen für angenehmes

Licht.

Kohlermann & Koch

Schenefelder Landstr. 281

Tel.: 87 30 32

www.kohlermann-koch.de

Mauern trocknen ohne Stress

Spezielles Verfahren macht Keller-Entfeuchtung einfach | PR

Der Mann, der feuchte Keller auf einfach und günstige Weise trockenlegt:

Handwerksmeister Klaus Wist von Aquadry

Foto: PR

Klaus Wist kennt sich aus

mit feuchten Kellern. Der

Hand werksmeister aus

Stoc kels dorf sorgt mit seinem

Team seit über vierzehn

Jahren in ganz Nord -

deutschland dafür, dass

aufsteigende Feuchtigkeit im

Mauerwerk ohne großen baulichen

Aufwand verschwindet.

„Wir setzen die hocheffizienten

Entfeuchtungssysteme des deutschen

Herstellers Drymat ein“,

erläutert der Inhaber von Aqua

dry, Klaus Wist. Dieses auf

stromführenden Titan-Dräthen

basierende Verfahren ist nach

europaweit geltenden Sanie -

rungsnormen anerkannt. Ge -

schäftsführer Wist beschreibt es

ELBVORORTE

als „hochwirksam, nachhaltig

und bezahlbar“. Mit dieser

wenig aufwendigen Methode

erhalten Aquadry-Kunden auf

einfache Weise den Wert ihrer

Immobilie und sparen Heiz -

kosten.

Aquadry bietet vorab eine ko -

stenlose, unverbindliche Begut -

achtung vor Ort an – mit professioneller

Feuch tig keits ana -

lyse und günstigem Festpreis -

angebot.

Aquadry Mauerentfeuchtung

Klaus Wist GmbH & Co. KG

Albert-Einstein-Straße 42

23617 Stockelsdorf

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redaktion@dorfstadt.de

Tel.: 87 08 01 60


8 • DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018 Gesund + vital

ANZEIGEN

Mehrheit der Deutschen

erholt sich gut in den Ferien

Die große Mehrheit der

Deut schen konnte die Som -

merferien richtig ge nießen.

Neun von zehn Urlaubern

erholten sich in den vergangenen

Wochen gut oder

sehr gut. Allerdings wurden

in diesem Sommer besonders

viele junge Leute krank – fast

je der siebte von ihnen. Ins ge -

samt hatten nur sechs Prozent

der Urlauber gesundheitliche

Probleme. Das zeigt der Ur -

laubs report 2018 der DAK-

Gesundheit, eine repräsentative

Forsa-Umfrage im Auf trag der

Krankenkasse. Weiteres Ergeb -

ELBVORORTE

Foto: iStock/DAK-Gesundheit

nis: Vor allem Menschen in

Norddeutschland und Baden-

Württemberg haben die Ferien

genossen.

Laut DAK-Umfrage waren

Sonne und Natur sowie Zeit mit

der Familie für die meisten

Urlauber die wichtigsten Erhol -

ungsfaktoren.

Dies nannten 78 sowie 67 Pro -

zent der Befragten. Positiv

wirkte sich für viele auch ein

Ortswechsel aus (66 Prozent)

sowie Zeit für sich selbst zu

haben (65 Prozent). 59 Prozent

genossen den Wegfall der Ar -

beitsbelastung. Jeder Vierte

verzichtete aufs Handy oder

das Internet. Besonders gut

erholten sich in diesem Jahr

Urlauber aus Norddeutschland

und Baden-Württemberg.

Jeweils 93 Prozent gaben bei

der Befragung an, sich in den

Ferien sehr gut oder gut erholt

zu haben. Im Norden haben

sich nur sechs Prozent weniger

gut oder überhaupt nicht er -

holt. Zum Vergleich: In Bayern

sagten das 13 Prozent.

Erreichbarkeit

vermiest freie Tage

Der mit Abstand häufigste

Grund für eine fehlende Erho -

lung war nicht abschalten zu

können (40 Prozent). 14 Pro -

zent hatten Stress mit der

Familie. Neun Prozent waren

vom Urlaubsort, der Unter kunft

oder der Verpflegung enttäuscht

oder hat sich darüber

geärgert. Jeder Achte musste im

Urlaub über das Handy erreichbar

sein und konnte sich deshalb

nicht gut erholen. „Wer

ständig auf sein Smartphone

schaut, unterbricht Erholungs -

phasen und kann die freien

Tage nicht wirklich genießen“,

bestätigt DAK-Psychologin

The resa Staden. „Handyfreie

Zeiten sind aber wichtig, um

den eigenen Akku wieder aufzuladen

und leistungsfähig für

den Alltag zu sein.“ Vor allem

Urlauber im Alter von 30 bis 44

Jahren haben sich laut Umfrage

weniger gut oder überhaupt

nicht erholt: 17 Prozent gaben

dies an.

www.dak.de

Für Kinder mit Schlaganfall oder ICP-Symptomen:

Die GIGER MD Therapie!

Der erste Schritt zu

neuen Perspektiven

– einmalig in Hamburg –

Simrockstraße 190 · 22589 Hamburg · (0 40) 866 475 51

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30 Jahre

Fitness

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Neue Therapie aus der Schweiz

fördert Patienten mit neurologischen Ausfällen

ISERBROOK

Viele Rückenleiden entstehen

durch heute vorwiegend

bewegungsarme und

sitzende Tätigkeiten. Rücken -

beschwerden sind zudem eine

der häufigsten Ursachen für

Arbeitsunfähigkeit in Deutsch -

land. Beinahe jeder dritte Er -

wachsene hat öfter oder ständig

Rückenbeschwerden. Männer

sind deutlich häufiger betroffen

als Frauen, ergab eine Erhe -

bung der Techniker Kranken -

kasse.

Es gibt keine Medizin, mit der

man Rückenschmerzen so gut

vorbeugen und bekämpfen

kann, wie mit ausreichender

und abwechslungsreicher Be -

Aufatmen für Kleinkinder

mit Schlaganfall oder ICP-

Symptomen: Im Hamburger

Westen gibt es jetzt die

Möglichkeit an einer innovativen

Therapie teilzunehmen,

die den Alltag der Pa tien -

ten wesentlich erleichtern kann.

Mit der GIGER MD Therapie er -

langen sie motorische Funk tio -

nen zurück, verbessern ihre

geistigen Fähigkeiten, verbessern

ihre vegetativen Funk tio -

nen und gewinnen Sensibilität

zurück. Die Therapie eignet sich

besonders für Patienten mit

Sprach störungen, Schlaganfall

oder Zerebralparese.

Sie eröffnet sogar bei schweren

neurologischen Erkrankungen

und Verletzungen neue Per -

spektiven. Indem sie das Gehirn

auf neue Bewegungsmuster

programmiert, sind erstaunliche

Verbesserungen der motorischen,

vegetativen und kognitiven

Fähigkeiten möglich –

selbst bei scheinbar „austherapierten“

Fällen. Das „Turn-

gerät“ hilft selbst Kindern mit

einem hohen Lähmungsgrad

und fördert sie in ihrer Ent -

wicklung zur Eigenständigkeit

und Mobilität.

Die Therapie verbessert die

Funktionen des verletzten zentralen

Nervensystems (ZNS),

wie Darm- und Bla senkon trol -

le, Blutzirkulation, Atmung so -

wie Wahrnehmungs- und Be -

we gungsfähigkeit. Mit der

GIGER MD Therapie kann

zudem das Verletzungsniveau

abgesenkt werden.

Studien und tausende von

Behandlungen zeigen, dass die

Rücken-Drücken adé

Einladung zum Gesundheitstag am 2. September | Markus Krohn

LURUP

we gung. Passivität dagegen

verstärkt Rückenschmerzen

und gefährdet unsere Gesund -

heit. Wer regelmäßig gesunden

Sport treibt und damit seinem

Körper ausreichend Bewegung

verschafft, fühlt sich nicht nur

besser, sondern lebt wesentlich

Simone Friedebold, Therapeutische Leitung im PhysioFit

gesünder. Mindestens zweimal

in der Woche sollte der Puls

beschleunigt werden. Doch

auch Stretching-Übungen zur

Entspannung der Muskulatur

sind empfehlenswert.

Im PhysioFit Lurup finden Sie

neben einer ausführlichen Be -

ra tung ein umfangreiches An -

gebot, um Ihren Rücken nachhaltig

zu stärken. Neben Phy -

GIGER MD Therapie wirksamer

und erfolgreicher als alle be -

kannten herkömmlichen Thera -

piemethoden ist. Sie erfordert

auch den geringsten Aufwand

hinsichtlich Zeit, Arbeit und

Kosten und kann auch zu

Hause einfach durchgeführt

werden.

Besonders für Kinder und

siotherapie zur Behandlung

aktuer Beschwerden, finden Sie

hier ein großes Angebot zur

Prävention und Rehasport.

Innovative Bewegungskonzepte

wie der milon Zirkel oder Five

ergänzen das Angebot in der

Luruper Hauptstraße. Wer mehr

über das Angebot erfahren

möchte, ist herzlich willkommen

zum Gesundheitstag am

kommenden Sonntag, dem 2.

September. Von 11 bis 17 Uhr

stehen die Therapeuten für alle

Fragen rund um Ihre physische

Gesundheit zur Verfügung. Um

12 Uhr laden die beiden

Inhaberinnen, Nicola Hofmann

und Simone Friedebold, zu

einem Vortrag über „Rücken -

schmerzen und was Sie dagegen

tun können“ ein. An -

schließend besteht Gelegenheit

zum Ausprobieren. Um 15 Uhr

zeigt die Tanzgruppe „All in

Lines Hamburg“ ihre Show.

Zwischendurch können die

Besucher am Glücksrad drehen

und aktuelle Angebote im

PhysioFit nutzen.

PhysioFit Lurup GmbH

Luruper Hauptstraße 247

Tel.: 414 22 720

www.physiofit-lurup.de

Kindertanz und Ballett beim VAF

Neue Gruppe beim VAF für Kinder ab 4 Jahren

Gleich nach den Sommer -

ferien startete der Verein

Aktive Freizeit (VAF) ganz

neue Gruppen „Kindertanz

& Ballett“. Interessierte

Kinder im Alter von 4 bis

10 Jahren können ab sofort

die Tanzgruppen ausprobieren:

15.15 Uhr für Kinder von 4 – 5

Jahren, 16 Uhr für Kinder von

6 – 8 Jahren, 17 Uhr für Kinder

BAHRENFELD

Die GIGER MD-Therapie ermöglicht erstaunliche Verbesserungen der motorischen Fähigkeiten Foto: Krohn

Foto: PR

von 8 – 10 Jahren. Einfach vorbeikommen

und ausprobieren.

Die Probestunden sind kostenfrei.

Natürlich gibt es noch weitere

sportliche Angebote beim

VAF. Stöbern Sie doch einmal

auf der Homepage oder lassen

Sie sich persönlich beraten.

Das Kindertanzangebot des

VAF zeichnet sich durch Kom -

petenz und Qualität aus. Die

Kurse leiten engagierte Sportund

Tanzpädagoginnen. Mit

kindgerechter klassischer und

moderner Musik schulen sie die

Kinder rhythmisch und musisch

und nutzen dabei das natürliche

Bedürfnis nach Bewegung.

Tanztechnik, Kreativität, Kör -

perhaltung und Konzentration

werden so gezielt gefördert und

verbessert. Die Kinder werden

Kleinkinder bis zu einer

Körpergröße von 1,75 cm bietet

sich diese Therapie in den

Elbvororten an.

Praxis für Physiotherapie

Andreas Köpf

Simrockstraße 190

Tel.: 86 64 75 51

koepf-physiotherapie.com

Klappenschaden mit

Folgen: Wie verhindert

man Krampfadern?

Krampfadern sind ein Volks -

leiden, dem man kaum vorbeugen

kann. Aber man kann sie

mit modernsten Methoden

behandeln. Das Krankenhaus

Ta bea bietet alle Diagnostikund

Therapie methoden, die für

jeden Pa tien ten maßgeschneidert

werden. Mit über 4.000

Venenopera tio nen im Jahr verweist

das Team der Blankeneser

Spezial klinik andere norddeutsche

Häuser auf die Plätze.

Das interdisziplinäre Ärzte-

Team des Tabea kennt die Fra -

gen, die Patienten oft in die

Beratungsgespräche mitbringen,

daher aus dem FF. Die

Behandlungsmöglichkeiten reichen

von der Kompressions the -

rapie bis hin zur klassischen

Operation, dem – auch aus kosmetischer

Hinsicht – perfektionierten

Venenstripping.

Mehr dazu erfahren Sie unverbindlich

bei einer Vortrags ver -

anstaltung:

Krampfadern: eine

Volkserkrankung

mit Dr. med. Susanne Winter

12.09.2018 18 Uhr

Krankenhaus Tabea

Kösterbergstraße 32

www.tabea.de

behutsam an das Ballett herangeführt.

Natürlich kommt auch

der Spaß dabei nicht zu kurz.

Die Freizeitsportanlage liegt

gegenüber der Trabrennbahn

Bahrenfeld.

Verein Aktive Freizeit e.V.

Bertrand-Russell-Str. 4

Tel.: 8 90 60 10

www.vafev.de


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DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018 • 9

30 Jahre Fitness in Rissen

Vitafit bleibt jung – vielfältiges Angebot

Hell, offen, freundlich, fa -

mi liär – so präsentiert sich

das Vitafit Rissen. Das Fit -

ness-Studio im Zentrum

von Rissen feiert in diesem Jahr

30-jähriges Jubiläum mit guten

Einstiegsangeboten. Und das

hat seinen Grund, denn hier

trainieren Jung und Alt, Frauen

und Männer nebeneinander und

motivieren sich gegenseitig, ihre

Trainingsziele zu erreichen.

Das ist gar nicht schwer: Der

Erfolgsfaktor im Vitafit heißt

Digitalisierung. Denn mit diesem

einzigartigen Konzept

gelingt es den Mitgliedern, ihr

Training spürbar zu verbessern,

deutlich erfolgreicher zu werden,

Fehler zu minimieren und

die Trai nings qualität zu steigern.

Auch ein effizientes Zir -

keltraining ist mit dem System

möglich. Mo ti viert werden die

Mitglieder mit einem ausgeklügelten

Punkte sy stem, in das

sogar private Jog ging- oder

Schwimmeinheiten integriert

werden können. So ist gewährleistet,

dass die Mit glie der ständig

über den Fitness-Zustand

ihres Körpers informiert sind.

Das System unterstützt die

Trai ner bei der Trainings pla -

nung und die Mitglieder bei der

Aus führung der Übungen. Trai -

nings programme arbeiten wie

ein Personal Trainer. Ihr Trai -

RISSEN

Großzügig und hell präsentiert sich die Kursfläche im Vitafit Rissen

ningsprogramm befindet sich

auf einer Scheck-Karte.

Neben dem ausgeklügelten Fit -

ness-Konzept mit den Geräten

profitieren die Mitglieder des

Vitafit darüber hinaus über

ganzheitliches Training im so

genannten Faszienwald: Mit

ein fachen Übungen werden

Nacken-, Schulter-, Rücken-,

Fuss- und Knieprobleme be -

han delt. Die Wirbelsäule und

Ge lenke werden trainiert, ge -

nährt und gestützt.

Die 30 Jahre sieht man dem

Fitnessstudio gar nicht an,

denn Inhaber und Diplom-

Sportlehrer Michael Scholz

setzt immer wieder Trends:

Zum Beispiel mit Functional

Fitness. Diese neue Trainings -

form geht zurück zu den Wur -

zeln der natürlichen Bewegung.

Mitglieder trainieren mit minimalem

Aufwand und eigenem

Körpergewicht ohne Geräte par -

cours – aber trotzdem effektiv!

Statt einzelne Muskeln wie

beim Gerätetraining isoliert zu

kräftigen, trainieren Sie bei

Functional Fitness nämlich

ganze Muskelgruppen. Das

Trai ning ist sowohl für junge

dynamische Menschen als auch

für ältere Teilnehmer mit

Rücken- oder Gelenkproblemen

geeignet. Wem das immer noch

nicht ausreicht, ist herzlich eingeladen

zu einer Probestunde

in einer der vielen Kurse. Sie

können wählen zwischen

Faszien-Training und Rücken-

Fit-Kursen oder Zumba.

Vitafit GmbH

Wedeler Landstraße 14

Tel.: 81 14 55

www.vitafit-rissen.de

Foto: Krohn

Nach dem Sommer ist vor dem Sommer!

Jedenfalls, wenn es um einen gesunden, wohlgeformten Körper geht

Migräne App aus Kiel wirkt:

25% weniger Kopfschmerztage

Weltweit leidet etwa jeder

zweite Erwachsene an einer

Kopfschmerzerkrankung.

Pro Tag sind rund eine

Million Menschen allein in

Deutschland von Migräne -

attacken betroffen, davon

sind 100.000 bettlägerig. Eine

aktuelle Studie der Schmerz kli -

nik Kiel und der Techniker

Kran kenkasse (TK) zeigt: Bei

Einsatz einer Migräne-App lassen

sich Schmerztage deutlich

reduzieren. So leiden die Nutzer

einer solchen App der TK im

Schnitt rund drei Tage im

Monat weniger an Kopf schmer -

zen als ohne Nutzung der App

- durchschnittlich an 10 statt

13,3 Tagen im Monat (minus 25

Prozent).

ELBVORORTE

App-Nutzung reduziert

Medikamententage

„Die Studie zeigt deutlich, dass

die Patienten von der Beglei -

tung ihrer Behandlung mit der

Migräne-App profitieren. Sie

haben weniger Kopf schmerz -

tage pro Monat, und auch die

Notwendigkeit für die Ein -

nahme von Akutmedikamenten

gegen Kopfschmerzen nimmt

ab“, fasst Prof. Dr. Hartmut

Göbel, ärztlicher Direktor der

Schmerzklinik Kiel, die Stu -

dien ergebnisse zusammen.

Zum Vergleich: Die meisten

vorbeugenden Kopfschmerz -

prä parate reduzieren die An -

zahl der Kopfschmerztage im

Mittel um ein bis zwei Tage pro

Monat. Auch Dr. Johann Brunk -

horst, Leiter der TK-Landes ver -

tretung in Schleswig-Holstein,

zeigt sich erfreut über die

Studienergebnisse: „Wir haben

mit der Migräne-App bewiesen,

dass gut gemachte digitale An -

gebote tatsächlich etwas bewegen

können“, sagt er. Die App

habe einen spürbaren Mehrwert

für den Patienten.

Die Migräne-App der TK unterstützt

Patienten mit chronischen

Kopfschmerzen dabei,

ihren Krankheitsverlauf digital

genau zu dokumentieren, mit

wenigen Klicks zu analysieren

und zu kontrollieren. Außer -

dem informiert sie die Nutzer

und schlägt auf der Grundlage

der eingegebenen individuellen

Daten Verhaltensmaßnahmen

vor. Überschreitet der Nutzer

beispielsweise die maximal

erlaubte Akutmedikation von

höchstens neun Tagen im Mo -

nat, erhält er einen Warn hin -

weis. Den Patienten stehen

zudem umfangreiche Informa -

tions- und Selbsthilfetools zur

Verfügung.

Die Anwendung ist kostenlos

zur Installation auf dem Smart -

phone (iOS und Android) verfügbar.

Die Sommerbräune lässt

sich nicht dauerhaft konservieren,

wohl aber Fitness

und Entspannung. Setzen

Sie Ihre persönlichen Prio -

ritäten: Mehr Muskeln,

weniger Fettpölsterchen?

Dafür gibts kaum ein besseres

Mittel als das gute alte Kondi -

tionstraining. Das Programm

kombiniert Ausdauer- und

Kraft übungen und erhöht so

den Energieverbrauch (Di. 8 bis

9 Uhr). Tai Chi ist eine traditionelle

chinesische Bewegungs -

kunst, die ganzheitliche Ent -

spannung und Meditation in

Bewegung vereint. Die Gedan -

ken kommen durch die langsamen,

fließenden Bewegungen

zur Ruhe, die Konzentrations -

fähigkeit wird gefördert, und

der Körper gewinnt an Spann -

kraft und Geschmeidigkeit.

Jeder kann es lernen, es gibt

keine altersbedingten Ein schrän -

kungen (Mo. 20 bis 21 Uhr).

Als Schlüssel zu mehr Be weg -

lichkeit in der Wirbelsäule gilt

Rücken-Yoga. Der gesamte

BAHRENFELD

Im VAF wird ein vielfältiges Kursprogramm geboten

Rumpf wird dabei gedehnt und

gekräftigt. Das stützt die Wir -

belsäule und wirkt vorbeugend

gegen schlechte Körperhaltung

durch eine schwache, verkürzte

Muskulatur (Mo. 19 bis 20 Uhr).

Diese und viele andere Kurse

werden sowohl einzeln wie

auch im Rahmen des Gym-

Abos angeboten. Darin erlauben

fast 60 unterschiedliche

Kurse vielfache Trainingsmög -

lichkeiten und ein Hin- und

Herwechseln zwischen den

Angeboten. Sportbegeisterte

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können bereits am Montag -

morgen um 9 Uhr starten und

ihre Gym-Abo-Woche am

Sonntagabend um 18 Uhr

beenden. Der Einstieg ist jederzeit

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ausgebildetes Trai -

ner-Team sorgen für rundum

gesunde Fitness. Denn jeder

Mensch hat seine ganz persönlichen

Ziele, egal ob athletisches

Training, Gewichts ab -

nahme, Haltungsverbesserung

oder Training des Herz-Kreis -

lauf-Systems. Ein vernünftig

aufgebautes Trainings pro -

gramm mit der richtigen Be -

lastungsintensität ist der

Schlüssel zum Erfolg.

Der anschließende Sprung ins

25-Meter-Schwimmbecken

bringt dann endgültig vergangene

Sommerfreuden zurück.

Egal, ob Gym-Abo, Studio für

gesunde Fitness oder Schwim -

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ber dieses Jahres eine VAF Mit -

gliedschaft abschließt, erhält

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10 • DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018 Kultur

ANZEIGEN

Nacht der Kirchen in den Elbvororten: Einfach himmlisch...

Musik, Theater, Ausstellung, Andachten: Sechs Kirchengemeinden bieten am 15. September ein Programm für alle | Verena Krohn

„Einfach himmlisch...“ heißt

das Motto der „Nacht der

Kirchen Hamburg“ am 15.

September 2018. Die Kir -

chen gemeinden in Ham -

burg öffnen die Türen von

128 Kirchen und laden

gemeinsam ein zu einem bunten

Fest. Sechs Kirchen in den

Elbvororten haben für unsere

Leser geöffnet! Von 19 Uhr bis

Mitternacht sind außergewöhnliche

Momente mit Spiritu a -

lität, Literatur, Musik und

Kunst zu erleben. Alle Ver an -

staltungen sind kostenlos und

„einfach himmlisch“.

Diese Nacht im September zeigt

die Vielfalt der Kirchen in

Hamburg – sie alle laden ein

zur Entdeckungstour mit vielfältigen

Kulturveranstaltungen.

Das gesamte Programm lässt

sich nachlesen unter: www.

ndkh.de. Einen Ausschnitt von

Angeboten aus den Elbvororten

lesen Sie hier:

ELBVORORTE

Johanneskirche Rissen

Rissener Dorfstraße 2

www.johannesgemeinde.de

■ 19:00 Uhr: Playalong - ge -

mein sam musizieren

Instrument und Notenständer

einpacken und mitmachen.

Leitung: Kantorin Petra Müller.

Sämtliche Streichinstrumente,

Blechbläser in B und C, sowie

Holzbläser sind herzlich willkommen.

Notendownload ab 1.

September

■ 20:00 Uhr: Surroundkonzert

Musik erleben von oben, von

vorne, von rechts, von links -

mal hören, was als Nächstes

kommt

■ 21:00 Uhr: Singalong

Die Kultveranstaltung ist wieder

da. Noten ab 1. September

downloaden und mitsingen...

■ 22 Uhr: Tanz unter der Empore

Standard, Latein und Discofox.

In lockerer Atmosphäre im

besonderen Raum das Tanzbein

schwingen.

Jugendkirche Bahrenfeld

Bei der Flottbeker Mühle 28

www.die-jugendkirche.de

■ 19:00 Uhr: Himmlische Frei -

heit - dank Luther!

Himmlische Freiheit suchen

und finden, die Revolution des

Buchdrucks erleben, für eine

Stunde in die Welt des späten

Mittelalters eintauchen oder

endlich mal selbst eine Kirche

nach eigenen Ideen und Vor -

stellungen gestalten. Das bietet

die Jugendkirche: eine interaktive

und erlebnisorientierte

Aus stellung, die bereits mehr

als 2000 Menschen besucht

haben. An diesem Abend steht

sie allen offen – ob jung oder

nicht mehr ganz so jung. 15

interaktive Stationen laden ein

zum Ausprobieren und Ge stal -

ten. Ausgebildete Jugendliche

begleiten durch die drei Be reiche

der Ausstellung: Luther und

seine Zeit, die großen Er kennt -

nisse Luthers und was Refor -

mation heute bedeuten kann.

Kirche Nienstedten

Elbchaussee 410

www.kirche-nienstedten.de

Zwischen Himmel und Elbe

■ Ab 18:30 Uhr: Kleine kulinarische

Köstlichkeiten

Aus der Küche der indonesischen

Gemeinde Perki Ham -

burg, alkoholfreie Cocktails

gemixt und präsentiert von

Jugendlichen der Kirchen ge -

meinde Nienstedten. Ton- und

Bühnentechnik: Musik-Rott -

hoff. Illumination der Kirche:

Felsch Lighting Design.

■ 19:00 Uhr: Musical: Jakob

und die Himmelsleiter

Schwungvolle und nachdenkliche

Songs - Kinderchor Nien -

stedten, Sven Kagelmann,

Flöte/Saxophon, Norbert Kujus

- Gitarre, Heli Schneider -

Bass; Erzähler: Pastor Til mann

Präckel, Leitung: Kay

Bärmann und Frauke Grübner

- Piano

■ 20:30 Uhr: Blech im Quadrat

- das Bläsertentett aus Kiel

Ein himmlisch-buntes Musik -

programm; Siegfried Pohl -

Orgel, Leitung: Ralf Lentschat

■ 21:45 Uhr: Himmlische

Lieder zum Mitsingen

Frauke Grübner - E-Piano, Til -

mann Präckel - Posaune, Kay

Bärmann - Gitarre

■ 22:25 Uhr: Quelle des

Lebens!

Texte und Lieder aus Taizé;

Instrumentalensemble Familie

Ohnimus und Chor, Leitung

und E-Piano: Frauke Grübner;

Pastorin Vera Lindemann und

Pastor Tilmann Präckel

Maria-Magdalena-Kirche

Osdorf

Achtern Born 127

www.maria-magdalenakirche.de

■ 19:00 Uhr: Wohnzim mer -

konzert mit Singer/Songwriter

Michael Bügling

Lieder wie sie das Leben

schreibt...... Musik, die berührt

und Geschichten von Freund -

schaft, Liebe, Hoffnung, Mut,

Freiheit, Glück und Träumen

erzählt.

Die Nacht der Kirchen: Ein guter Grund, der Jugendkirche einen Besuch abzustatten

■ 20:30 Uhr: Entspannen und

Klönen bei Snacks und Ge -

tränken

■ 21:00 Uhr: „... denn ich bin

krank vor Liebe“ - a-cappella-

Musik bei Kerzenschein

Das Hamburger Vokalensemble

„SeiCento“ singt Hohelied ver -

to nungen von Leonard Lechner

und Giovanni Pierluigi da

Palestrina: glühende Liebes ly -

rik, gefasst in die sinnliche

Kon trapunktik der Zeit zwischen

Renaissance und Früh -

barock.

Martin-Luther-Kirche

Iserbrook

Schenefelder Landstraße 202

www.kgmsi.de

S1 „Iserbrook“, Buslinien 1,

285 „Sülldorfer Landstraße“

Klang-Wolke

■ Ab 19:00 Uhr: Dem Himmel

entgegen - Klettern am Kirch -

turm

Einmal den Kirchturm aus eigener

Kraft erklimmen? An der

Foto: Jugendkirche

Iserbrooker Westwand ist das

möglich. Einmaliger Ausblick

über Hamburg inklusive!

■ 19:00 Uhr: Eröffnung der

Klang-Wolke

Klang-Wolke - ein kurzer Im -

puls eröffnet die spannende

musikalische Reise durch die

Nacht: Von Klassik, über Gos -

pel bis Pop und Rock

■ 19:10 Uhr: Nacht der Klassik

Jugend-musiziert-Bundes preis -

träger: Musik für Violine und

Klavier, Musik für Posaune und

Klavier

■ 20:10 Uhr: Catering

Bei einem kleinen Imbiss und

einem Getränk gibt es Stärkung

für die Nacht

■ 20:30 Uhr: Take me high

above

Die Jugendband Dreamers &

Renegades aus Sülldorf-Iser -

brook lädt ein zu einer dynamischen

Reise quer durch die

deutsche und internationale

Musikgeschichte

■ 21:00 Uhr: Catering

Bei einem kleinen Imbiss und

einem Getränk gibt es Stärkung

für die Nacht

■ 21:15 Uhr: Nacht des Pop -

This could be heaven

Der Popchor SingIt! lädt ein zu

einer schwungvollen Reise

durch die Welt der Pop-, Soulund

Funkmusik.

■ 22:15 Uhr: Abendandacht

mit Segen zur Nacht

Wir beschließen die Klang-

Wolke mit einer gemeinsamen

Abendandacht und dem Segen

zur Nacht

St. Simeon Osdorf

Dörpfeldstraße 58

www.st-simeon-osdorf.de

Die zwölf Seiten des Lebens

■ 19:00 Uhr: Die zwölf Seiten

des Lebens

In Songs und Geschichten zum

Zuhören und Mitmachen -

Katja Muckenschnabl - Stim -

me und Gitarre, Martin Ahlers

- Stimme und Gitarre

■ Ab 21:00 Uhr: Ausklang an

der St. Simeon Bar

Open end

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GEWINNSPIEL

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit Stichwort »Theater für Kinder«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 7. September 2018. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Foto: J. Flügel

Sängerkrieg der Heidehasen

Im Reich der Heidehasen soll –

wie in jedem Jahr – der beste

Sänger bei einem Wettstreit

gekürt werden. In diesem Jahr

winkt dem Sieger ein besonderer

Preis: er bekommt die Prinzessin

zur Frau. Das ist Anreiz genug

für den dicken Direktor Wackel -

2 x 2 Tickets

für die Vorstellung

am 16.09., 15 Uhr

zu gewinnen!

ohr sich ganz besonders anzustrengen.

Mit Hilfe des Ministers

für Hasengesang versucht er,

den Sieg mit allen – fiesen –

Mitteln zu erlangen. Mitten in

der Nacht schleichen sie zu

Lodengrüns Bau und verstellen

heimlich seine Uhr. Denn wer zu

Codewort: Doppelkopf

Im Altersheim geht es ruhig zu. Noch!

Rosi, Walter, Margret, Willy und Hajo

wollen gemütlich eine Partie

Doppelkopf spielen. Den Pfleger Jens

können sie sogar zu einem außerplanmäßigen

Kaffee überreden. Dann

erfahren sie von ihm, dass ihre

Freundin Gerda das Heim verlassen

muss. Sie kann es sich offenbar nicht

mehr leisten. Kaum zu glauben!

Gerda rauswerfen? Nie und nimmer!

Und schon überlegen die fünf

Freunde, wie sie dafür sorgen können,

dass die alte Dame bleiben kann:

sie brauchen Geld. Viel Geld. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Unversehens werden die

fünf betagten Protagonisten zu - mehr oder weniger - erfolgreichen Verbrechern.

Termine: 31. August 2018, 1. / 14. / 15. / 21./ 22. / 28. / 29. September 2018 jeweils um 20 Uhr

Ort: Theater Wedel, Rosengarten 9, Wedel

Eintritt: € 16,50 / € 9,50 (Schüler/Studenten) | www.theater-wedel.de

Der Bürgerverein Rissen e.V. lädt ein:

Fahrradtour zu den

Landwirtschaftshöfen in

Rissen-Sülldorf

Rissen war ein Dorf – und zwar ein

echtes Dorf mit großen Höfen. Was

davon noch übrig ist und inwiefern

die Landwirtschaft in Rissen-

Sülldorf auch heute eine Rolle spielt,

steht im Mittelpunkt der nächsten

Fahrradtour, die der Bürgerverein

Rissen e.V. anbietet.

Silke Ladiges vom Verein zur Erhaltung der Kulturlandschaft in Rissen-Sülldorf e.V. führt die Tour

und erläutert die besondere Situation der Landwirte am Rande einer Großstadt. Die Landwirte

setzen vor allem auf zeitgemäße, natur- und sozialverträgliche Formen der Bewirtschaftung.

Wie das real funktioniert und was aktuell geplant ist, stellt Silke Ladiges mit Beispielen und

neuen Projekten vor.

Termin: 15. September, 14 bis 17 Uhr (Treffen 13.45 Uhr)

Treffpunkt: Vorplatz am Bürgerhaus Rissen, Wedeler Landstraße 2.

Teilnahmebeitrag: freiwillig, nach Selbsteinschätzung, Einkehr auf eigene Kosten.

Anmeldungen erbeten: info@buergerverein-rissen.de oder Telefon: (040) 81 12 56.

spät kommt, darf nicht singen!

Dabei ist der junge Hase

Lodengrün eigentlich der

beste Sänger und aussichtsreichster

Kandidat. Ob er es

schaffen wird, sich gegen die

List der beiden alten Hasen zu

wehren und die Pfote der

Prinzessin zu erhalten, bleibt

spannend bis zum letzten Lied.

Die Theaterleute haben, weil

sich der Text von James Krüss

auf Richard Wagner bezieht, in

ihre Inszenierung Ausschnitte

aus Wagneropern eingebaut und

mit neuen Texten versehen. So

wird die beliebte Kinder ge -

schichte zu einem fabelhaften

Einstieg in die große Welt der

Oper. Empfohlen ab 5 Jahren.

Sängerkrieg der Heidehasen

läuft noch bis 7. Oktober

im Theater für Kinder, Altona

Eintritt: 16,50 €

www.alleetheter.de

Foto: PR

Hirnklopfen – 25. KKF: Felix Oliver Schepp

– Kopfnusslieder und Herzensangelegenheiten

Jetzt mal Hand auf´s Hirn. Oder raucht

Ihnen schon das Herz?

Felix Oliver Schepp kennt beides und

macht sich mit seinen skurril-poetischen

Liedern, seinen „scheppsons“ auf die

Suche nach dem richtigen Maß. Er singt

von Kindern, die bis zur Kritikunfähigkeit

hochgelobt werden und bittet den

Heiligen Perfektus um Ablass. Er treibt die

Geltungssucht der Generation Individuell

so weit, dass das narzistische Mauerblümchen seinen Ausweg im Pflanzendünger sucht. Er

spannt den Bogen – und trifft ins Schwarze.

Termine: 8. September 2018 um 20:30 Uhr | Ort: Theaterschiff Batavia, Brooksdamm, Wedel

Eintritt: 20,- € | www.batavia-wedel.de

1. Internationales Kulturfest

am Weltfriedenstag in Rissen

„Ein tolles, beachtliches Programm haben

die Kulturschaffenden in Rissen auf die

Beine gestellt“, freut sich Claus W. Scheide.

Es gibt ein buntes Bühnenprogramm mit

„Trommelpower“, „Alle-Welt-Chor“ und

Lesungen. Ab 16.45 Uhr treten zwei gut

bekannte Formationen aus Rissen auf: Das

Weltmusik-Ensemble „Unvorhörsehbar“

und der Popchor „Gyrissmix“. Die Gruppe

„Unvorhörsehbar“ begeistert durch ihre Vielseitigkeit und Improvisationsfreude. Die sechs

Musiker/innen spielen Balkan-, Roma- und Klezmermusik und singen in Romani, Jiddisch,

Griechisch, Serbisch oder Ungarisch. Der Popchor „Gyrissmix“ gehört zu jedem Fest in Rissen

und bringt das Publikum gehörig in Schwung.

Für die Bewirtung der Gäste mit leckeren Speisen und Getränken aus verschiedensten Ländern

der Welt sorgt das Profi-Team des hauseigenen Restaurants „Kienappel“.

Foto: Susanne Dupont

Termin: 1. September, 13–19.30 Uhr | Ort: Hanna-Reemtsma-Haus, Kriemhildstraße 15

Dänischer Sommer

Sommerfest im Jenisch Haus mit

buntem Programm für die ganze Familie

Nach dem Jahrhundertsommer der vergangenen

Wochen und Monate laden das

Jenisch Haus, das Ernst Barlach Haus, die

Freunde des Jenischparks und das Atelier

am Jenischpark zum großen Familienfest in

Hamburgs schönste Parkanlage ein. Im

Jenisch Haus steht das diesjährige Programm

unter dem Motto „Dänischer

Sommer“ – angelehnt an das Thema der

aktuellen Sonderausstellung „Klassisch dänisch.

Norddeutsche Baukultur seit 1790“.

Neben sommerlichen Erzählungen des

Hamburger Märchenforums, einer Lesung

mit dem Schauspieler Oliver Herrmann und

einem Benefiz-Lauf des Vereins Seiteneinsteiger

werden im Rahmen von Führungen

die Highlights aus der Ausstellung

„Klassisch dänisch“ und aus der Geschichte

des Jenisch Hauses präsentiert.

Termin: 2. September von 13 bis 20 Uhr

Ort: Jenisch Haus und Jenischpark

Eintritt frei!

Kinderflohmarkt in Sülldorf

Der Herbst-Flohmarkt findet schon bald, am

8. September 2018 statt. Wir hoffen auf

genauso gutes Wetter wie beim Frühjahrsflohmarkt

und freuen uns auf einen schönen

Markttag.

Verkauft wird im Kirchengarten und im

Gemeindehaus der St. Michaelskirche. Für

das leibliche Wohl ist auch wieder gesorgt –

es gibt Kaffee und Kuchen.

Termin: 8. September 2018, 8–13 Uhr

Ort: St. Michaelskirche,

Sülldorfer Kirchenweg 187

www.kinderflohmarkt-suelldorf.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: WE-Druck, Oldenburg

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 20. September 2018

Redaktionsschluss: 12. September 2018

Foto: Michael Haggenmüller

Foto: PR


12DorfStadt-Zeitung 12/2018 • 30.08.2018

Premiere in Sülldorf: Auf

der Wiese neben der

Grund schule Lehmkuh len -

weg hat der Circus EUROPA

sein Zelt aufgeschlagen.

Da, wo normalerweise Ge -

treide angebaut wird, grasen

jetzt Pferde, Büffel und Kamele!

Sie alle werden im Laufe der

zweistündigen Show von Cir -

cus-Direktor Sandro Frank

gezeigt.

Die Circus-Familie um den Di -

rektor ist nicht zum ersten Mal

in Sülldorf, aber zum ersten

Mal direkt im Dorf auf der

Wiese hinter der Sülldorfer

Grundschule. „Der Platz ist

super“, sagt Frank. Allerdings

liegt die Wiese am S-Bahnhof

Sülldorf noch günstiger, da er

näher an der Hauptstraße liegt.

„Werbung ist für uns das wichtigste“,

ist seine Erfahrung. Ein

Circuszelt an der Hauptstraße

ist da schon ein Hingucker.

Doch in diesem Jahr hätte sich

das Gastspiel fast mit den

Aufbauarbeiten für das alljährliche

Feuerwehrfest der Freiwil -

ligen Feuerwehr Sülldorf-Iser -

brook (vom 7. bis 9. September

auf der Festwiese am S-Bahn -

hof Sülldorf) überschnitten.

Daher musste der Circus auf

den Alternativstandort ausweichen.

Für den Circusbetrieb

sind nicht nur die Plakate und

SÜLLDORF

Flyer wichtig, sondern auch die

Mund-zu-Mund-Propaganda.

„Wir wollen und müssen unser

Publikum begeistern, damit sie

von unserer Show im Bekann -

tenkreis erzählen“, weiß Frank

und klärt auf: „Wir haben im

Hamburger Westen ein großes

Stammpublikum. Das wollten

wir nicht enttäuschen. Daher

haben wir wieder unser großes

Zelt hier aufgeschlagen“.

700 Plätze fasst das Chapiteau,

unter dessen Kuppel die Arti -

stenfamilie Frank ihrem Pub -

likum eine phantastische Reise

ermöglicht und großartige Un -

terhaltung bietet – ein Pro -

gramm für die ganze Familie.

Die meisten Artisten sind in

den Wohnwagen der Familie

geboren – der Circus existiert

immerhin schon in der siebten

Generation... um das Programm

zu vervollständigen, engagieren

die Franks regelmäßig neue

Artisten oder Clowns, so wie in

diesem Jahr beispielsweise Alan

und Jenny Di Lello, einem

Italienisch-Niederländischen

Paar, das mit Musical Comedy

in unterschiedlichen Szenerien

die Lachmuskeln der Zuschauer

strapaziert.

Die Kamele des Direktors ge -

hören zweifelsohne zu den

Höhepunkten des Nachmittags

im Zirkuszelt: Einen Hauch aus

1001 Nacht verbreiten die sibirischen

und mongolischen Ka -

mele in der Manege. Zusammen

mit exotischen Rindern verschiedener

Rassen bilden sie

ein einmaliges Exoten-Tableau.

Sie absolvieren in der Manege

Das Circuszelt des Circus Europa am Lehmkuhlenweg

unterschiedlichste Lauf forma -

tionen, wobei die Schönheit

dieser Tiere im Vordergrund

steht. Ein einmaliges Zusam -

menspiel zwischen Mensch und

Tier. Für Sandro Frank gibt es

nichts schöneres, als mit seinen

exotischen Freunden in der

Manege zu stehen. Sie sind sein

ganzer Stolz und seine Leiden -

schaft. „Sie sind sehr gelehrig

und intelligent“, gibt er zu

bedenken. Außerdem sind sie in

der Pause für die kleinen Gäste

ein Anziehungspunkt, denn wo

kann man in Deutschland

Im Gespräch

Circus Europa: Die Manege im Dorf

Familie Frank und Freunde unterhalten Stammpublikum mitten in der Feldmark von Sülldorf | Markus Krohn

Mandy Scholl heiratete in die Zirkusfamilie Frank hinein und gehört fest zum Ensemble. Hier zeigt sie ihre Kunst an den Strapaten Foto: Krohn

Foto: Krohn

schon mal Kamele reiten..?

Die Tiere liegen der Familie

besonders am Herzen. Der

Circus Europa führt über 40

Tiere in seinem rollenden Zoo

mit sich, darunter allein elf

Kamele, Pferde, Ponys, Lamas,

Ziegen und exotische Rinder.

„Alle unsere Tiere leben in

großen Stallzelten und Freige -

hegen, in denen sie sich rund

um die Uhr frei bewegen können.

Unsere modernsten Spe -

zial transportwagen sind genau

auf die Bedürfnisse unserer

Vierbeiner angepasst. So ga -

rantieren sie einen stressfreien

Transport von Stadt zu Stadt.

Nathalie Frank tritt mit bis zu 30 Hula Hoop-Reifen auf

Dennoch versuchen wir die

Transportdauer so kurz wie

möglich zu halten. So werden

unsere Tiere erst kurz vor

Abfahrt auf die Transporter

verladen und direkt bei An -

kunft am neuen Spielort wieder

in ihre Gehege gelassen, die

immer als erstes aufgebaut werden.“

Vor Ort kann man sich

davon selbst überzeugen, dass

es den Tieren gut geht.

Tempo, Tempo, Tempo! Schon

geht das Programm weiter: Die

Brüder Angelo und Sandro jr.,

die schon als Kinder aus Spaß

auf ihrem Lieblingspferd „Max“

turnten, stürmen in die Ma ne -

Das Clowns-Paar Di Lello bei ihrer Eröffnungsnummer

Foto: Krohn

Foto: Krohn

ge. Sie zeigen eine waghalsige

Jockeyreiterei mit gefährlichen

Figuren und Saltos auf dem

Pferderücken. Die nächste Ge -

neration wächst übrigens schon

mit dem 4-jährigen Enkel des

Circus-Chefs heran. Wenn Opa

zu den Pferden geht, ist er

selbstverständlich dabei.

Und es geht weiter mit zahlreichen

unterhaltsamen, zauberhaften

und schwindelerregenden

Höhepunkten: Nathalie

agiert mit bis zu 30 Hula-

Hoop-Reifen um die Hüfte,

ohne Sicherung turnt die erst

17-jährige Celina im Netz

durch den Circushimmel und

zeigt dabei äußerst riskante

Abfaller. Abenteuerlich auch

die Seidenstrapaten-Nummer

von Mandy Scholl aus Schwe -

den... in der zweiten Hälfte

wird es dann romantisch. In

einer verträumten Inszenierung

aus der Eiswelt von „Elsa &

Olaf“ schwebt Circusprin zes -

sin Celina durch die Manege

und präsentiert dabei wundervolle

Kunststücke am Glit zer -

ring. Kraft und absolute Kör -

perbe herrschung zeigt Sandro

Frank jr. Bei seiner Balance-

Nummer: Auf vier Bierflaschen

balanciert und stapelt der Sohn

des Cir cus-Direktors Stühle bis

unters Circusdach, bevor der

auf diesem Stapel einen Hand -

stand vollführt. Spätestens jetzt

bleibt einem der Atem weg...

Zwischendurch unterhalten

Alan und Jenny Di Lello das

Publikum mit Jonglagen und

Comedy Acts.

Ein Programm, das Action,

Romantik und komische Ele -

mente schwungvoll miteinander

vereint. Fast zwei Stunden

phantastische Unterhaltung, bei

der sich die ganze Familie wohl

fühlt. Die Gäste der Premiere

waren begeistert. Und das gilt

nicht nur für die Kinder, die

von der Atmosphäre in der Ma -

nege verzaubert waren. Auch

die Erwachsenen fühlten sich

gut unterhalten.

Während das Publikum nach

einem phantastischen Abend

zurück nach Hause geht, räumen

die Artisten das Zelt auf

und machen sich für die

Vorstellung am nächsten Tag

bereit. Jeder hilft mit. Das gilt

auch für den Zeltaufbau, Ge -

tränke- und Popcornverkauf...

Familie Frank reist mit 25 Ar -

tisten durch Nord- und Süd -

deutschland. Zuletzt trat das

Ensemble erfolgreich in Hal -

sten bek auf und freute sich

über ausverkaufte Vorstellun -

gen. Mit ihnen reisen 45 Pferde,

Circusdirektor Sandro Frank mit seinen Kamelen Foto: Tobias Blanquett

Kamele, Lamas, Ziegen und

Büffel, die an Vorstel lungs -

tagen von 11 bis 14 Uhr sowie

in den Vorstellungspausen be -

sucht werden können.

In Sülldorf bleibt der Circus nur

noch bis zum 2. September,

dann reist die Truppe nach

Fuhlsbüttel weiter. Die Vorstel -

lungen finden täglich um 17

Uhr statt, am 2. Septem ber um

11 Uhr. Montag und Dienstag

sind spielfrei.

www.circus-europa.de

Der Artist als Boxer

Artisten findet man in der Manege, im Varieté oder auf

Showbühnen in Hotels oder in der Fernsehunterhaltung –

und jetzt auch im Boxring! Angelo Frank, Sohn des

Circusdirektors, dirigiert, reitet und voltigiert nicht nur die

Friesenhengste des Familienbetriebes, sondern boxt auch

noch hauptberuflich. Am 2. September können Sie ihn in

einem WM Ausscheidungskampf im Halbmittelgewicht gegen

den Georgischen Profiboxer Giorgi Gujejiani in der Großen

Freiheit 36 auf der Reeperbahn erleben. Einlass ist ab 16 Uhr,

die Karten kosten 35,– €. Das Foto zeigt den ambitionierten

Sportler/Artisten mit seinem Sponsor Norbert Rudolph.

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