Köln 2 18

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Event: Philharmonie Köln · Gourmet: Maximilian Lorenz Travel: Highlights · Culture: Marc Chagall, Bilbao

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Culinary Cologne

Vom Brauhaus bis zum Sterne-Restaurant – in

Köln kann man viele verschiedene Gaumenfreuden

entdecken und genießen

Mit mehr als 3.000 Betrieben – darunter 820 Bars,

570 Imbisse und 11 Sternerestaurants – gestaltet

sich die Kölner Gastronomieszene vielfältig und bunt wie

die Stadt selbst. Kaum eine Nation der 182 in Köln vertretenen,

die nicht mit einer gastronomischen Einrichtung

nationaler Küche aufwarten kann. Es dominieren italienische

und mediterrane Restaurants, aber auch äthiopische,

peruanische und asiatische Küche wird angeboten.

Neben den traditionellen Brauhäusern, die kölsche Gastlichkeit

ausstrahlen und bodenständige Küche servieren,

findet sich eine ganze Reihe von Restaurants, die

mit kreativer und vielversprechender Kochkunst auf sich

aufmerksam machen. Auch in den zahlreichen Spezialitätengeschäften,

bei besonderen Gastro-Events, in der

schillernden Bar- und Kneipenszene oder in erstklassigen

Hotelrestaurants und -bars sowie hübschen Cafés mit

urbanem Flair oder Veedels-Atmosphäre lässt sich Köln

kulinarisch entdecken. Hinzu kommen Delikatessenläden,

die besondere Spezialitäten und Feinkostkreationen anbieten.

Streetfood Festivals und Wochenmärkte lassen sich bei

einem kulinarischen Spaziergang erkunden und auf Tastings

und Koch events kann unter professioneller Anleitung

das kulinarisches Repertoire erweitert und verfeinert werden:

Kulinarik-Fans können neben Baristakursen eigene

Cocktails kreiieren oder an Wein- oder Whiskeytastings

teilnehmen.

Wer noch mehr über die Produkte und ihre Produktion

wissen möchte, dem sei ein Besuch in einem der thematisch

assoziierten Museen zu Schokolade, Wein und Senf

ans Herz gelegt.

© Foto: Susanne Fern, Köln.

Kölsche Braukultur

In früheren Jahrhunderten brauten die meisten Kölner

ihr Bier selbst. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich die

Anfänge des Tourismus, begleitet von einer entsprechenden

Gastronomie. Die Lokale waren allerdings im Vergleich

zu den heutigen Gastronomien anspruchsloser gehalten.

In den Hausbrauereien, die zum gewerblichen Ausschank

übergingen, setzte man sich einfach an rohe Tische in die

Diele oder auf den engen Hof. Die meisten dieser alten

kölschen Gaststätten wurden im Krieg zerstört.

Zu den alteingesessenen Brauhäusern zählen das seit 1511

bestehende »Brauhaus Sion« an der Straße Unter Taschenmacher,

das »Cölner Hofbräu P. Josef Früh« am Dom, die

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