G L A N Z L IC H T E RO K T O B E R - Sonnendeck

sonnendeck.stuttgart.de

G L A N Z L IC H T E RO K T O B E R - Sonnendeck

AUS LIEBE ZU ZIVILISTEN

# dem ende der coolness folgt

die Rückkehr des erhabenen

zwischen instagram, Kodak und neuer Subjektivität: fotografie heute

blickfang – deutschlands beste fotografen 2012/13

AUSGABE 107 | OKTOBER 2012


My private

universe

20.10.2012 20.10.2012 – – 22.09.2013 22.09.2013

www.schauwerk-sindelfingen.de

eschenbrünnlestraße 15/1 · 71065 sindelfingen

sa, so 11:00 – 17:00 uhr

Di, Do 15:00 – 16:30 uhr (Führung)

John M armleder, enter at your Own risk 12/13 (Detail), 2000

seit gut eineinhalb Jahren tobt in

Syrien der Bürgerkrieg. Was wir

hier davon mitkriegen, beschränkt

sich auf Häppchenkost im Stil der

tagesschau oder den Auslandsmeldungen

der Zeitungen und online-

Publikationen. In diesen Darstellungen

gibt es nur zwei Akteure,

die regimetreuen Truppen und die

„Freie Syrische Armee“ - ein Volk,

gibt es nicht. Tatsächlich gibt es

natürlich auch in Syrien ein Volk,

einzelne Bürger schaffen es sogar in

unsere Nachrichten – als Tote, als

Flüchtlinge, meist als gesichtslose

Zahl. Auch dieser Bürgerkrieg zeigt

wieder, wie hilflos unsere Medien

mit menschlichen Katastrophen

umgehen. Das redundante Abspielen

von Videoclips der Luftangriffe,

Häuserschlachten und Flüchtlingstrupps

ist keine Berichterstattung.

Dass Krieg laut, wüst, würdelos

und tödlich ist, wissen wir bereits.

Interessieren würde uns, wie die

Syrier mit dieser Apokalypse umgehen,

was sie (auch moralisch und

gesellschaftlich) inmitten dieser

zynischen Zerstörungsorgie am

Leben erhält und was sie planen

für die Zeit nach dem Krieg. Der

Mensch ist nur ein Mensch, solange

er als Mensch behandelt wird. Im

Krieg wird er von den kriegsführenden

Parteien wie Dreck behandelt.

Und zwar von allen Parteien. Um

also nicht zu Dreck zu werden, um

nicht selbst zur Drecksau zu werden

(Krieg korrumpiert), müssen sich

Syrier und Syrierinnen jetzt um die

Aufrechterhaltung der Zivilgesellschaft

kümmern.

Die Gruppe „Syrian People Know

Their Way“ ist ein loser Verbund

von Bloggern, Grafikern und Aktivisten,

die mit origineller Plakat-

und Internetkunst den Aufstand

der Syrier von Beginn an begleiten

(und kürzlich bei der Linzer Ars

electronica ausgezeichnet wurden).

liebe leserinnen, liebe leser,

verehrte helden der zivilgesellschaft,

Ihr Name ist Programm: Die Syrier

werden ihre Probleme selbst in

den Griff bekommen und wünschen

keine Einmischung. Kunst

hat diese Rebellion geprägt. Schon

im März 2011 sorgten Graffiti an

den Wänden der südlichen Grenzstadt

Daraa für Kommunikation

und Selbstverständnis unter den

Beteiligten. Später folgten Interventionen:

Tischtennisbälle wurden

mit regimefeindlichen Worten

beschriftet und in den öffentlichen

Raum geworfen; Brunnen wurden

in Anspielung auf das Blutvergießen

des Assad-Klans rot gefärbt; neue

Verkehrsschilder wurde aufgestellt;

„Revolutionstänze“ wurden choreografiert,

die sich bei Demos zu den

famosen „Tsunamis der Freiheit“

hochschaukelten. Dazu kommen

Gemälde, Skulpturen, Installationen,

Musik, Texte und Kunstfotografie

von zig anderen Syrischen

Künstlern. Es ist „engagierte Kunst“

nach dem Geschmack J.P. Sartres,

eine Vermählung von Kunst und

Aktion. Den Krieg wird diese Kunst

nicht entscheiden oder gar beenden.

Sie tut etwas noch wichtigeres: Sie

hält die Kommunikation unter den

Zivil-Syriern aufrecht, gibt ihnen

ein Gefühl von Zusammengehörigkeit

als Interessensgemeinschaft

und vermittelt eine vage Idee vom

einem Weg, der nach dem Krieg

beschritten werden kann; Hilft

somit Tag für Tag mit, die Zivilgesellschaft

aufrecht zu erhalten und

unterstützt die Syrier dabei, nicht

zu dem Dreck zu werden, als der sie

behandelt werden.

Zivilgesellschaftliche Grüße vom

sonnendeck

P.S.: Ein Rundgang durch die Ausstellung

„Kunststoff Syrien“ der

Berliner Kulturvertretung ist möglich

unter: http://kulturvertretung.de/

static/media/rundgang/index.html

inhaltsverzeichnis

BRISE

Arnie & Andy

In seinem neuen Buch vermittelt Jörg

Scheller seinen Lesern warum Arnold

Schwarzenegger „ein modernes Kunstwerk

in postmoderner Verpackung“ ist. 4

Dem Ende der Coolness folgt die

Rückkehr des Erhabenen

Zwischen Instagram, Kodak und neuer

Subjektivität: Fotografi e heute 8

Die tausend Hüllen der H. K.

Hannelore Kobers rein dokumentarische

Ausstellungsfotografi en 14

Die Banditenkönigin Rani

Teil 2 16

KOMPASS

Glanzlichter im Oktober 18

Stuttgart im September 20

Region im September 22

Vernissagen im September 26

Impressum 26

STEUERBORD – 3


aRnie & andY

in seinem neuen buch vermittelt der Kunstwissenschaftler

Jörg Scheller seinen lesern warum der gebürtige Steirer,

bodybuilder, Schauspieler, unternehmer und, nun ja, Politiker

arnold Schwarzenegger „ein modernes Kunstwerk in

postmoderner verpackung“ ist.

Atelier 212:

CONAN THE BARBARIAN

2011, 30 x 100 cm (Ausschnitt)

Siebdruck, Blattgold,

Palladium auf am. Nussbaum

limitierte Auf lage 3 Stück

Jörg Scheller:

Arnold Schwarzenegger oder

die Kunst, ein Leben zu stemmen

franz Steiner verlag, 2012

4 – BRISE

Ende August kam das Remake von

Total Recall ins Kino. Die Rolle des

Bauarbeiter Douglas Quaid spielt

Collin Farrell, ein Schauspieler, der

hauptsächlich für seine Augenbrauen

gelobt wird. Den Kinobesuch kann

man sich sparen, Arnold spielt eh

nicht mit. Was man sich nicht sparen

sollte, ist die Lektüre von „Arnold

Schwarzenegger oder die Kunst, ein

Leben zu stemmen“. Auf 270 actionandreflection-geladenen

Seiten geht

der Stuttgarter Kunstwissenschaftler

und Philosoph Jörg Scheller der These

nach, dass Arnie „eine intertextuelle,

ästhetisch hochinteressante Figur

der Trivial- oder Massenkunst ist“.

Schwarzenegger soll Kunst sein?

– vielen Kunstfreunden, Kinobesuchern

und Celebrity-Blättchenlesern

wird diese These etwas steil erscheinen.

Stand Schwarzenegger doch

jahrzehntelang für trash as trash

can, für verschwitzte Grenzdebilität,

für sinnlos verpulverte Millionen,

für die Ablösung des Menschen,

und damit des Menschlichen, durch

tonnenschwere Humanoide aus

seelen- und hodenlosem Stahl, also

für all jenes, was die Welt so schlecht

gemacht hat, wie sie ist. Unvergessen

sind die Radauszenen aus den

Terminator-Filmen, deren Soundtracks

geradewegs aus dem Inneren

einer Schrottpresse zu kommen

schienen. Noch nicht der Milde einer

verblassenden Erinnerung anheim

gefallen, sind Arnolds peinliche

Auftritte als „Governator“ von Kalifornien,

sein hemdsärmeliger Politikstil

nach dem Motto, „ich wurde

nicht fürs Nachdenken gewählt,

sondern fürs Handeln“. Ältere Semester

werden sich mit Schrecken auch

noch an Schwarzeneggers Bodybuilding-Tage

erinnern, als von jedem

Werbeplakat, aus jeder Talkschau,

das goldschimmernde Muskelpaket

mit Zahnlücke grinste. Das soll jetzt

alles Kunst gewesen sein? Soll gar auf

einer Stufe mit dem Oberhirten der

Postmoderne, Andy Warhol, stehen.

Das ist ein harter Schlag ins Kontor

des ohnehin wankenden Bildungsbürgers.

Da rattern die Zahnrädchen

im für Geschmackshygiene zuständigen

Hirnareal. Da kommt Verunsicherung

auf, beim Betrachten

der Wände des Einfamilienhauses

oder des Lofts, wo freilich nur saubere

Postmoderne hängt, allesamt

vom Kanon gesalbte Werke, die nun

plötzlich mit diesem anabolikabehafteten,

grenztotalitären, verschwitzten

Arnie-Schmutz verwandt sein sollen.

Hallo, Herr Scheller, haben Sie schon

daran gedacht sich Bodyguards zuzulegen?

Am besten welche aus Arnolds

Prätorianer-Garde, die kennen sich

mit Collateral Damage aus.

Schellers Anliegen in seiner nun als

Buch veröffentlichten Dissertation ist

die Werkhaftigheit Schwarzeneggers

zu zeigen. Arnold sei als Mensch mit

seinem Werk, seinen Bildern und dem

resultierenden Mythos verschmolzen.

Der Steirer habe einen Masterplan,

denn sein Leben stelle keine Entwicklung

dar, sondern eine „Entfaltung

und Ausdifferenzierung von Eigenschaften,

die schon in (seinen) frühen

Tagen angelegt waren“. Der Autor

sieht eine Kontinuität des Bodybuilders

Schwarzenegger, im Schauspieler

und Politiker Schwarzenegger.

Arnie habe also den Kraftraum nie

verlassen. Wer derart ausdauernd an

sich feilt und meißelt, der werde zum

Werk. Diese These von der Werkhaftigkeit

klopft Scheller an vier Punkten

ab, die als Mindestanforderungen

gelten können und vom Muskelmann

sämtlich erfüllt werden: Alle Hervorbringungen

Schwarzeneggers sind

fest mit seinem Namen verbunden.

Sie sind aus freien Stücken entstanden,

müssen interpretiert werden

und weisen eine bewusst gestaltete

ästhetische Dimension auf. Wer ein

Werk hat, muss ein Künstler sein. Ein

Zeuge wird aufgerufen. Also betritt

Jonathan Meese den Diskursraum.

Der schlaksige Trainingsjackenträger

steht nun neben Arnold, und Scheller

stellt einen ähnlichen Umgang mit

Zeichensystemen fest. Beide verwenden

ideologisch aufgeladene

Elemente, entideologisieren sie durch

Wiederholung und zeigen somit,

„dass es keinen Zusammenhang zwischen

Zeichen und Bezeichnetem

gibt“. Abgang Meese, Auftritt Postmoderne.

Setzt man Schwarzenegger ins Verhältnis

zu den historischen und geistesgeschichtlichen

Bedingungen,

die sein Werk geprägt haben (und die

von seinem Werk geprägt wurden),

ergibt sich folgendes Panorama: Der

„unerbittliche Selbstbildhauer“ ist

ein postmoderner Held, der Muster

und Form aufgreift, verdichtet und

ausfüllt. Dabei ist er – wie Madonna

– immer aktuell, aber nie originär.

Denn er greift auf, was gerade am

Wegesrand liegt und implantiert es in

sein Mensch-Werk-Amalgam. Arnie

als Mensch spielt in Schellers Schrift

(zum Glück) keine Rolle. Es geht um

die Bilder seiner selbst, die Schwarzenegger

generiert und damit zu einem

massenkulturellen Mythos wurde.

Wie er, beginnend mit seinem Körper,

später mittels Fotografie und Film,

sich andauernd reproduziert und

somit die „Isolation des Individuums

transzendiert“; Sich also in Bilder und

Geschichten verwandelt, hinter denen

der Mensch verschwindet. Sein größter

Erfolg fällt in die postmoderne

Epoche, sein Leinwanderfolg endet -

wie auch die Postmoderne - Anfang

der 1990er Jahre. Im darauf anbrechenden

Internetzeitalter, mit seinen

dezentralen, horizontalen, endlosverlinkten

Kommunikationsstrukturen

und den kleinen Bildschirmen, ist der

„Mann wie eine Eiche“ chancenlos.

Arnold ist die postmoderne Figur an

sich. „Im Resonanzraum seiner Vita

ertönen die Greatest Hits der Postmoderne

als stampfendes Medley für

Millionenmärkte“: Pluralismus, Individualismus,

Kapitalismus, Liberalismus,

die Fokussierung des Charismas

(Natur weicht der Aura, das Bild wird

zum Eigentlichen) sind die Hooklines

seiner Lieder. Seinem Masterplan folgend,

theatralisiert Schwarzenegger

in den 60er und 70er Jahren seinen

Körper, gewinnt ihm immer neue

Bilder ab, die er im Kontext seiner

Filmerfolge weltweit verbreitet und

schafft somit die Voraussetzungen

für seine Rolle als Politiker. In einer

Politik die letztlich selbst nur noch

aus Bildern und Auren besteht – denn

aus Inhalten.

Nun ganz postmoderner Künstler

geworden, bleibt ein Kräftemessen

mit dem Oberhirten der Postmoderne,

Andy Warhol, nicht aus.

Scheller spielt den gut informierten

Schiedsrichter, lässt ein Unentschieden

gelten und stellt im Verlauf der

Partie fest, dass Arnie und Andy Zwil-

BRISE – 5


6 – BRISE

linge sein müssen, da sich ihre Methoden

ähneln. Schwarzenegger umarmt

mit dem Ziel der vollen Massenkompatibilität

Mainstream und Subkulturen.

Ursprünglich widersprüchliche

Eigenschaften, Zielgruppen und Käuferschichten

amalgamieren unter der

Hitze und dem Druck seiner Muskeln.

Das Ergebnis dieser Synthese ergänzt

er durch den krachledernen Konservatismus

seiner österreichischen Heimatregion.

Analog hierzu, gesellt sich

beim internationalen Starkünstler

Warhol ein hartnäckiger slawischer

Katholizismus zum Bild der weltläufigen

Sphinx und Daddy-Figur der

Homosexuellen. „Warhol übersetzte

Religiosität und Spiritualität in Materialismus

und Konsumismus, so wie

Schwarzenegger humanistische und

aufklärerische Selbstformungstechniken

auf Bizepsumfänge und Wadenvolumen

herunterbricht.“ Doch mit

diesem Leuchtturmbefund ist Jörg

Scheller noch lange nicht am Ende

seiner Zwillingsforschung angelangt.

Im Anschluss präsentiert der Autor

acht Analogien zwischen Andy und

Arnie, die beim Leser letzte Zweifel

ausräumen dürften, dass die beiden

tatsächlich Zwillinge sind. Die achtzylindrige

Beweisführung führt beim

Rezensenten sogar zu dem Eindruck,

dass Schwarzenegger der bessere,

weil stromlinienförmigere, teflonbeschichtetere

Warhol ist. Auf einen

verkürzten Nenner gebracht, bestehen

diese Analogien im Folgenden:

Beide Künstler agieren im Geist der

Postmoderne und des Camp – jeweils

mit einem stabilen Standbein im Konservatismus

und in zuweilen reaktionären

Haltungen. Beide sind nicht

kreativ – zumindest nicht im engeren

Sinne – sondern greifen das Treibgut

auf, das ihre Epoche so anspült, und

Atelier 212: CONAN THE BARBARIAN, 2011, 30 x 100 cm, Siebdruck auf Papier, Auflage 120 Stück

integrieren dieses in ihren jeweiligen

Werkkosmos. Beide verändern ihren

Körper auf strategische Weise. Arnie

als Selbstbildhauer, Andy durch plastische

Chirurgie, Perücken, Brillen

und Linsen. Beide haben das Ideal

der Mensch-Maschine verinnerlicht,

zeigen gegenüber ihren Mitmenschen

Kälte und sind doch extrem offene

Personen mit ubiquitärer Präsenz.

Beide vermitteln zwischen Hoch- und

Populärkultur und holen so Millionen

ins Boot. Für beide ist das Geldverdienen

eine ästhetische Praxis. Arbeit

und Leben sind in eins verschmolzen

und folgen einer umfassenden Verwertungslogik.

Metaphysisches ist

beiden fremd – alles ist jene Oberfläche,

die wir sehen. Und schließlich

sind sowohl Schwarzenegger als auch

Warhol Aristokraten aus einfachen

Haushalten, die „Erhabenheit“ für sich

in Anspruch nehmen. Die Erzeugung

dieser, ist wesentliche Bestandteil und

ein strategisches Ziel ihres Agierens.

Mit derselben Ausdauer und Sehschärfe,

wie dem Thema „Schwarzenegger

und Kunst“, widmet sich

Scheller in weiteren Kapiteln seines

Buchs den Bereichen „Mythos“,

„Macht“ und „Vita“. Zusammengenommen

ergibt das eine „Scheinsgeschichte“

Schwarzeneggers, denn

im Gegensatz zu einem Biografen,

findet Scheller die Wahrheit nicht

hinter sondern in den Texten, Bildern

und Mythen. Für die Arnoldologie

ist seine Schrift ein Meilenstein,

beruht sie doch auf die Sichtung

und Neubewertung von Unmengen

von Material. Für Kunstinteressierte

und Massenkulturfans bedeutet die

Lektüre eine enorme Horizonterweiterung,

erfahren sie doch darin,

was sie eigentlich sehen, wenn sie

Popkultur schauen. Und auch die

Bildungsbürger werden am Ende

einsehen, dass vom Einzug des Steirers

in den Olymp der Postmoderne

keine Gefahr ausgeht. Die eingangs

erwähnten Leibwächter wird Scheller

also nicht brauchen.

Hansjörg Fröhlich


Iris Brosch, 2012 Michael Schnabel, 2012

dem ende deR cOOlneSS fOlgt

die RücKKehR deS eRhabenen

zwischen Instagram, Kodak und neuer Subjektivität: fotografie heute

8 – BRISE

Eins der schönsten Youtube Videos

zum Thema Bei-einem-Intervieweinfach-mal-drauf-los-lachen

war mit

Sicherheit das von Instagram-Gründer

Kevin Systrom. Er lacht schallend,

weil er es selbst nicht glauben

konnte, dass Facebook seinen digitalen

Fotodienst (der bis zu diesem

Zeitpunkt aus 13 Mitarbeitern und

keinem Ertragsmodell bestand), für

eine Milliarde Dollar gekauft hatte.

Seitdem läuft es prima mit der digitalen

Foto-App, die im Stil der alten

Kodak Instamatic digitale Fotos in

unscharfe und sepiafarbige Analog-

Attrappen verwandelt. Bei Wikipedia

ist sogar zu lesen, die App gelte

„als Markenzeichen des Hipsters“.

Kodak selbst, wichtigster Hersteller

des Rollfilms und Pionier in Sachen

Amateurfotografie (Man denke nur

an den eingängigen Slogan: „You

press the button – we do the rest“),

hat zur gleichen Zeit Insolvenz angemeldet.

Man werde auch bis Ende

2012 die Produktion von Digitalkameras,

Diafilmen, Videokameras und

der restlichen fotografischen Produktpalette

einstellen und sich nur

noch dem Druckergeschäft widmen.

Liebhaber der analogen Fotografie

mussten Tränen verdrücken, während

die Kids mit Ihren Instagram-

Bildern das 5676556tausendste Fotoalbum

bei Facebook füllten. Dass die

digitale Fotografie längst selbst den

eigenen Vormarsch überholt hat,

ist keine neue Erkenntnis. Wie sich

damit aber Paradigmen, Wertigkeit

oder bildnerischer Inhalt der Foto-

grafie überhaupt verändern, wird oft

unter den Tisch fallen gelassen. Aus

Sicht der analogen Traditionsfotografen

ist die Befürchtung von Bernd

Stiegler, einem der wichtigsten Theoretiker

der modernen Fotografiegeschichte,

Tatsache geworden: „Die

Digitalisierung führe, kurz gesagt,

zu einem radikalen Zweifel an der

Glaubwürdigkeit der Fotografie und

zugleich zu einem rasanten Verfall

des Niveaus.“ Andere sehen in der

digitalen Fotografie ungeahnte Möglichkeiten,

die abseits der traditionellen

Sehgewohnheiten siedeln. Viel

wichtiger als die Frage des Niveaus

ist jedoch die Frage, welche Art der

Fotografie 2012 als gute Fotografie

gilt? Welche Fotografen werden

heute als Fotokünstler gehandelt und

wo befindet sich Fotografie jetzt –

am Anfang der Digitalisierung oder

am Ende des Analogen?

Im NRW-Forum Düsseldorf fand

dieses Frühjahr eine bemerkenswerte

Ausstellung statt, die genau das

thematisierte: The State of Art Photography.

Das Ausstellungskonzept war

einfach und doch clever: Bedeutende

Namen der Fotografiegeschichte

wie Andreas Gursky, FC Gundlach,

Thomas Weski, Klaus Biesenbach

und Udo Kittelmann wurden gefragt,

welche Fotografen für sie die Vertreter

der neuen Generation darstellten

und wo sich die Fotografie momentan

befände. Die alten Erfahrenen

nominierten die neuen Lernenden,

die Altersgruppe der Silbergelatine

wählte aus der Riege der Pinterest-

Kids. Das Ergebnis war überraschend

großartig: Großformatige Portraits

von übergewichtigen Körpern, die

den Betrachter fast zu erdrücken

drohen; Andreas Mühes (*1979)

einsame Soldaten, die in einer überwältigenden

Berglandschaft leise

in den Schnee pinkeln; Alexandra

Greins (*1983), aus Google-Earth-

Puzzlestücken zusammengesetzte

Naturerscheinungen im Stile Casper

David Friedrichs; ein weißes Stück

BRISE – 9


Hiepler Brunier, 2012 Gerhard Linnekogel, 2012

10 – BRISE

Papier auf dunklem Holz. Museumsleiter

Werner Lippert schien am Ende

selbst überrascht von den Inhalten

der Schau: „Es zeigte sich schnell,

dass die neue Fotografengeneration

ganz anders ist als das, was wir in den

letzten Jahren gesehen haben. Es geht

nicht mehr um das Objektive, es geht

nicht mehr um dokumentarische

Fotografie, es geht nicht mehr um

Straightness und Coolness, sondern

es geht um Nähe und Wärme und

das Subjektive. [...] Große klassische

Themen spielen wieder eine Rolle,

wie die Landschaft und das Portrait.

Und was uns am meisten überrascht

hat, ist dass das Erhabene wieder

eine Rolle spielt.“ Das Erhabene

also, das als Sublimes seine Geburt

der Romantik zu verdanken hat, als

man sich auf die Suche nach etwas

geradezu Überwältigenden gemacht

hat. Als man vor Casper David Friedrichs

Mönch am Meer stand und die

eigenen Sehnsüchte in den dunklen

Horizont projizierte, als eine ganze

Generation vor den Trümmern der

französischen Revolution stand und

nicht wusste wohin. Und jetzt die

Rückkehr des Subjektiven und Erhabenen

auf Instagram, Pinterest, Flickr,

Tumblr, Facebookfotoalbum. Das ist

nicht nur auf den ersten Blick schwer

zusammenzudenken, doch Werner

Lippert hat auch darauf eine gute

Antwort: „Am Ende der Ausstellung

haben wir uns schwer getan von Fotografen

zu reden. Wir reden mehr von

Künstlern. Viele der hier ausgestellten

Positionen haben mehr mit dem

Bildnerischen zu tun: mit Gemälden,

mit Zeichnungen, mit Collagen.

Einige der Künstler betrachten

Fotografie nur als Teil Ihrer Arbeit,

in der auch Skulptur oder Performance

vorkommt und bei manchen

muss man sich fragen: Ist das noch

Fotografie oder ist es Bildhauerei

mit fotografischen Elementen?“ Die

Fotografie alleine ist nicht mehr

Fotografie im künstlerischen Sinne.

Die allgegenwärtige Verfügbarkeit

und simple Handhabung professioneller

Digitalkameras, macht es dem

Künstler unmöglich, einfach „nur zu

fotografieren“. Er muss inszenieren,

zeichnen, collagieren, Wirklichkeit

erschaffen, anstatt sie abzubilden.

Die Fotografie bleibt einzig ein

Medium, es ist kein Stilmittel mehr.

Wird es als solches verwendet, wie

beispielsweise bei Instagram, entsteht

schnell austauschbare Beliebigkeit.

Das Erhabene geht verloren.

Ein schönes Beispiel für diese Argumentation

bietet auch der vor einigen

Wochen erschiene, monumentale

Bildband Blickfang – Deutschlands

beste Fotografen. Jahrbuch der Fotografie.

Mit 700 Seiten bringt er ein

stolzes Gewicht von 5kg auf die

Waage und untermauert damit eindrucksvoll

das Statement, Fotografie

sei heute so vielfältig wie noch nie.

Und tatsächlich, in der Publikation

findet sich so ziemlich alles, was mit

dem Medium Fotografie in Einklang

gebracht werden kann: hochauflö-

sende Portraitaufnahmen, schwarzweiße

Architekturaufnahmen, surreal

wirkende Naturfotografien und

reklamegleiche Bilder von schnellen

Autos und teurer Mode. Viele der

225 Positionen ähneln sich, und es

wird schnell deutlich, was sie verbindet:

technisch perfektes Arbeiten,

präzise Pixel, brillante Farben und

genau gesetzte Schärfe. Adieu Körnigkeit,

tschüss Unschärfe, bye-bye

Jörg Badura, 2012

BRISE – 11


Olaf Otto Becker, 2012

blickfang – deutschlands

beste fotografen 2012/13

hrsg.: norman beckmann

norman beckmann

verlag & design

www.blickfang-dbf.de

12 – BRISE

Kodak-Rollfilm. Und doch stechen

einige der Fotografen deutlich heraus.

Etwa die beiden Fotografen Fritz

Brunier (*1972) und David Hiepler

(*1969), die sich unter dem Namen

Hiepler Brunier mit großformatiger,

schwarzweißer Industrie- und Architekturfotografie

beschäftigen. Ein

in Nebel gehülltes Kraftwerk in der

amerikanischen Wüste verschwindet

langsam in der Ferne, während die

Gebäude im Vordergrund so präzise

betrachtet werden können, als wären

sie gezeichnet. Die Fotografien der

Stuttgarterin Monica Menez scheinen

hingegen als genaues zeitgenössisches

Pendant der „Staged Photography“ der

80er Jahre zu funktionieren, problemlos

schließen sie an Arbeiten von Sandy

Skoglund (*1946) an. Jörg Badura wiederum

fotografiert vor allem Natur:

beeindruckende Eisformationen, kristallklare

Seen. Ihn als Fotokünstler

zu bezeichnen ist schwierig, er brilliert

in der technisch perfekten Landschaftsfotografie.

Überhaupt sollte die

Blickfang-Publikation nicht als Katalog

der zeitgenössischen Kunstfotografie

gelesen werden, sondern als Dokument

der momentanen fotografischen

Möglichkeiten und als Antwort auf die

Frage, welche Wege die digitale Fotografie

einschlagen wird.

Entgegen der Befürchtung der Digitalisierungsgegner,

traditionelle Fotografien

werden aussterben und das

Niveau ins Bodenlose sinken, beweisen

sowohl die Ausstellung im NRW-

Forum, als auch die Blickfang-Publikation

und nicht zuletzt der Erfolg

digitaler Fotodienste das Gegenteil:

Fotografie ist noch lange nicht tot.

Lediglich die Parameter haben sich

verschoben. Neue Betrachtungsweisen

werden nötig sein, ein neues

Verständnis von fotografischer Bildlichkeit

muss etabliert werden. Oder

um es mit den Worten von Jonathan

Crary aus seinem Werk Techniken des

Betrachters. Sehen und Moderne im 19.

Jahrhundert(1990) auszudrücken:

„Man kann den digitalen Fotografieeffekt

nur dann verstehen, wenn man

ihn als zentralen Bestandteil einer

neuen kulturellen Werte- und Tauschwirtschaft

versteht, statt als Teil einer

kontinuierlichen Geschichte der bildlichen

Darstellung.“ Und zu dieser

Erkenntnis kam Crary wohlgemerkt

schon 1990. Arnika Fürgut

Zum 100. Geburtstag von

Werner Oberle

MÄNNERBILDER LEBENSBILDER

Galerien für Kunst und Technik

und Stadtmuseum

Termine und Infos unter www.galerien-kunst-technik.de


die tauSend hüllen deR h. K.

Wer an hannelore Kobers

wertfreien und rein dokumentarischenausstellungsfotografien

teilhaben

möchte, der begebe sich

auf folgende Seiten:

14 – BRISE

http://picasaweb.google.

com/hanneloreKober

www.picasaweb.com/

profiles/hannelorekober

www.picasaweb.com/

profiles/lorikober

Freitagabend, Stuttgart-Stadtmitte,

21.00h: Die Vernissage ist gut

besucht, auch T. ist der Einladung

gefolgt und betritt den stylischen

Ausstellungsraum. Weiße Wände,

bunte Bilder und irgendwo im Hintergrund

säuselt eine rauchige Soulstimme.

T. ist nun Teil des typischen

Meet & Greet Geplänkels: „Ah du

auch hier?“ „Lang nicht mehr gesehen,

was macht eigentlich?“ Sein

Blick schweift über die Ausstellung,

vorbei an den abstrakten Ölbildern,

hin zu der Blondine am Ende des

Raumes. Man kennt sich von anderen

Eröffnungen. Verdammt, wenn

sich doch nur an ihren Namen erinnern

könnte! Während er grübelt,

blitzt es auf. Das Summen einer

Digitalkamera begleitet ihn in seiner

Gedankenstille. Immer wieder wird

der Auslöser betätigt, hie und da

erhellt der Blitz die Szenerie. Eine

Fotografin huscht durch die Ausstellung.

T. geht nach draußen um sich

eine Zigarette zu drehen.

Zwei Wochen später, Donnerstagabend:

Der Württembergische Kunstverein

hat zu einer Sonderschau geladen,

auch das Ehepaar M. nimmt teil.

Andächtig betrachten sie die feine

Pinselführung eines Aquarells um

an anderer Stelle erstaunt vor einer

aufsehenerregenden Installation zu

verharren. Die Ausstellung ist gut

besucht, aber auch nicht überfüllt.

Eine angenehme Menge, Gleichgesinnte

tauschen sich aus und genießen

gemeinsam. „Viel besser als diese

überfüllten Museen“, denkt Frau M.

und beginnt ein leises Gespräch mit

ihrem Gegenüber. Ein lautes „Plopp“

lässt das Ehepaar aufschrecken,

raschelnde Plastiktüten untermalen

die Störung. Zwei Frauen trinken

geräuschvoll aus Bierdosen und

haben auch sonst nichts Charmantes

an sich: Abgeratzte, billige Kleidung

sowie ein leicht schmuddeliger Eindruck

komplettieren das Bild. Der

Tanga blitzt aus der viel zu engen

Jogginghose, das Top reicht kaum

über den Bauch. Schlaff und schlampig

stehen sie da, wie ein Schandfleck

inmitten den heiligen Hallen der

Kunst. Empört dreht sich das Ehepaar

weg und liest auch in den Augen

der anderen Besuchern Widerwillen,

Entsetzen. „Die haben doch hier

nichts verloren, die gehören nicht

hierher“ sagt Frau M. zu ihrem Mann.

Dieser nickt zustimmend.

Doch für genau wen ist Kunst eigentlich

gedacht? Wer darf sie sehen,

erleben? Kunst kennt keine Grenzen

oder doch? Auch Hannelore Kober

hat sich diese Frage gestellt. Sie kam

schnell zu der Feststellung, dass die

Kunst(szene) eigentlich gar nicht

so tolerant ist, wie sie tut. Die Frau

mit den viel zu engen Hosen, dem

billigen Polyester Blouson, dem

rüpelhaften Habitus, das war sie.

Freiwillig hat sie sich an den Rand

der Gesellschaft begeben, die Hülle

einer Asozialen angenommen und

für einen bestimmten Moment verinnerlicht.

Eine beklemmende sowie

erkenntnisreiche Erfahrung.

In den letzten Jahren ist Hannelore

Kober durch ihre Videokunst und

Performances oft in die verschiedensten

Rollen geschlüpft. Zusammen

mit ihrer damaligen Partnerin

Nana trat sie zuerst angekündigt und

zum Schluss parasitär – spontan und

ohne Vorankündigung – in diversen

Ausstellungen und Vernissagen auf.

Kober war Polizistin, dickliche Balletttänzerin,

feine Dame mit frisch

operierter Nase oder eben Asoziale,

ohne jedoch eine bloße Kopie zu sein.

Eine lange Einübungsphase sowie

eine wohl durchdachte Kostümarbeit

zeichnen die Performances

von Kober aus, hier wird nichts dem

Zufall überlassen. Es geht ihr nicht

darum eine Rolle zu spielen, sondern

vielmehr darum, eine Hülle überzustreifen

und die eigentliche Persönlichkeit

beiseite zu stellen. Mit der

neuen Hülle werden Grenzen ausgelotet

und dem Außenstehenden provozierend

Spiegel vorgehalten. Denn

die Personen, die Kober in ihren

Performances thematisiert sind fest

in unseren Alltag verankert. Sie sind

ein Teil unserer Gesellschaft. Und

doch schaut man irritiert, wenn eine

asozial aussehende Frau eine Kunstausstellung

besucht. Von Toleranz

und Akzeptanz fehlt jede Spur.

Freitagabend Stuttgart-Stadtmitte,

21.30 Uhr: T. betritt abermals die

Räumlichkeiten, um festzustellen,

dass die Blondine verschwunden ist.

Dafür ist die Fotografin immer noch

anwesend. Mit ihrer kleinen Cam

bewaffnet, schlendert sie durch die

Ausstellung. Spontan werden Motive

für gut befunden und eifrig geknipst.

Das Hier und Jetzt eingefangen für

die digitale Ewigkeit. Während T.

sich insgeheim schon Sorgen um die

Kapazität der Speicherkarte macht,

ruft es von draußen: „Komm schon

Hanni, lass uns endlich weiterziehen!“

Ein letztes Summen, ein letztes

Klicken, die Fotografin ist in die

Nacht verschwunden. Laura Matz

BRISE – 15


DIE

BANDITEN

-KÖNIGIN

RANI

16 – BRISE

teil 2

Das sonnendeck versteht das alte Handwerk als einen zentralen

Bestandteil der Kulturleistung einer Gesellschaft.

Doch nach und nach sterben die schmeichelhaftesten und

prunkvollsten Gewerbe aus. Das Banditentum war einst integrales

Element aller Gemeinwesen. Gefürchtet ob seiner

Blutrünstigkeit und geliebt für seinen Heldenmut. Die letzte

noch lebende Banditenkönigin Carmen Tisch, genannt Rani,

hat sonnendeck-Textchef Hansjörg Fröhlich ihre erstaunliche

Lebensgeschichte erzählt.

Was bisher geschah:

Wir erfahren von Rani die beschwerlichen

Umstände ihrer Kindheit und

Jugend. Sie wächst in NRW auf, ihr

Bruder ist ein Schisser vor dem Herrn,

ihre Mutter ist lethargisch und auf den

bescheiden zu nennenden Haushalt

fixiert, ihr Vater, ein Kräuterheiler,

verstirbt früh. Rani selbst ist von aufbrausendem

Temperament, sie nimmt

die Dinge in die Hand und lässt sich

von niemand am Zeug flicken. Auch

nicht als ihr Freund am Rande einer

Kirmes vom Bürgermeistersohn

erstochen wird und sie nur knapp

einer Vergewaltigung durch eben

jenen Dorfvorsteherspross entkommt,

indem sie ihn absticht. Wohl wissend,

dass sie sich in ihrem Heimatdorf nach

diesem dramatischen Vorfall nicht

wieder würde blicken lassen können,

flüchtet die mit einer Heidenangst im

Leib über herbstliche Rübenfelder.

Mit dieser bangen Szene endete Teil

1, nachzulesen in der sonnendeck-Ausgabe

JUL/AUG 12.

Ich habe mich zwei Tage und Nächte

in den Kuhlen der Felder versteckt.

Konnte keinen klaren Gedanken

fassen, war nervös und hungrig. Am

dritten Tag kam ich in ein Wäldchen.

Dort aß ich mich mit Heidelbeeren

satt und schlief ein. Doch der Geruch

eines dezent maskulinen Parfüms

weckte mich schon wenig später. Vor

mir stand Dr. Joachim Gauck. Er trug

ein seltsam kurzes Pastorengewand zu

Kniebundhosen und schien mehr an

den Heidelbeeren als an mir interessiert

zu sein. Ich räusperte mich zwei

Mal vernehmlich und fragte wer er

sei. Er gab sich als Theologiestudent

auf Westreise zu erkennen. Das ist der

Richtige, wähnte es mir - ein Pfaff,

der wird dir helfen! Also erzählte ich

meine Geschichte, klagte über dem

Umstand, dass ich, wenn auch aus

Notwehr, mit kaum siebzehn Jahren

schon einen Mord am Hals habe. Ich

solle mein Verbrechen zur Selbstanzeige

bringen, meinte er, in Anbetracht

meines Alters und der Notwehrsituation,

könne ich mit einem

milden Urteil rechnen. Ich warf ihm

einen spöttischen Blick zu, teilte ihm

mit, dass er entweder ein Depp oder

vollkommen naiv sei, ließ ihn verdutzt

stehen und radelte mit seinem Fahrrad

davon. Schon wenige Tage später kam

ich in ein Dorf, das weit genug meiner

Heimat war und daher ein wenig

Sicherheit vor Verfolgung bot. Schon

nach kurzer Zeit lernte ich Hermann

kennen und heiratete ihn. Hermann

handelte mit Altreifen, Heizöl und

hatte ein ordentliches Stück Land.

Aber er war kränklich. Ich habe mich

um ihn gekümmert, wie er sich um

mich gekümmert hat. Leider segnete

er schon im folgenden Sommer

das Zeitliche. Seine Verwandtschaft

warf mit vor, ihn aus Habgier getötet

zu haben. Einer seiner Söhne aus

erster Ehe hat sich betrunken auf

mich geworfen. Ich habe ihn mit dem

Messer verletzt und bin geflohen. Der

Sohn hat überlebt, doch die Polizei

suchte mich wegen schwerer Körperverletzung.

Mir war klar, dass ich bis zum Hals

in Schwierigkeiten steckte. Deshalb

wandte ich mich an Georg. Georg war

ein bekannter und gefürchteter Räuberhauptmann

in dieser Gegend und

wohnte im Wald. Ich hatte ihn durch

Hermann kennen gelernt, der ihm

eine Zeit lang Hehlerware abnahm.

Ursprünglich hatte ich nur Zuflucht

bei Georg gesucht, doch dann blieb

ich länger und schließlich verhökerte

ich sein Diebesgut. Wie das halt so

ist: Wenn man sich mit Fischern

herumtreibt, wird man Fischer, wenn man sich mit

Jägern herumtreibt, Jäger. In meinem Fall waren

es Schurken, also bin ich Schurkin geworden. Ich

konnte reiten, ich konnte kämpfen, ich habe den

Räubergesellen eingeschenkt und musste ihre letzten

Gläser selbst austrinken. Sie waren von meiner

Abgebrühtheit, Unverfrorenheit und wilden Anmut

beeindruckt und haben mich zur Stellvertreterin

des Räuberhauptmanns gemacht. Ich war jung und

klug, schon bald in der ganzen Gegend bekannt und

als Frau in einem Männerberuf natürlich besonders

legendär. Wenn wir auf ein Dorf zuritten, führte

ich die Bande an. Ich trug einen Revolver an der

Hüfte und über dem Rücken ein Gewehr. Sobald

die Dörfler uns erblickten, begannen sie zu zittern

und stellten die zweite Garnitur ihrer Habseligkeiten

bereit. Im Allgemeinen haben wir die Armen

in Ruhe gelassen und nur die Reichen überfallen.

Wir forderten natürlich die erste Garnitur, aber

für das, was wir stahlen, unterschrieb ich immer.

Mit einer eigens für diesen Zweck zubereiteten

Farbe aus Heidelbeermus, Menstruationsblut und

Birkenholzasche schmierte ich ein „RANI“ an die

Tür des eben ausgeraubten Haushalts. So konnten

andere durchreitende Räuberbanden erkennen, wo

nichts mehr zu holen war und es wurde sicherge-

stellt, dass mein Name mir vorauseilte und schon

bald eine Legenden- und Mythenbildung einsetzte.

Die Dörfler raunten meinen Namen und beklagten

sich, wenn sie von einem gewöhnlichen Banditen

überfallen wurden – und nicht von der „Rani“. Ich

war nun eine Königin. Von mir und meinen Leuten

ausgeraubt zu werden, hieß erwählt worden zu sein.

Das Diebesgut glich huldvollen Spenden und die

Bestohlenen gerieten in Verzückung. Wenn wir

nach einem erfolgreichen Beutezug das Dorf verließen,

streuten die Kinder Blütenblätter vor die Hufe

unserer Pferde und sangen mit glockenhellen Stimmen

Lieder, uns zum Geleit. Für die Polizei waren

wir freilich weiterhin banale Schurken, die Gendarmen

ließen nicht nach in ihrem Bestreben uns

zu fassen, sondern zogen Personal aus entfernten

Quartieren heran. Eines Tages passten sie uns nach

einem unserer Raubzüge ab. Beim Friedhof in der

Nähe des Dorfes kam es zum Kampf.

So, hier setzen wir den zweiten Cliffhanger, Fortsetzung

folgt.

Tomomi Morishima malerei

15. September – 28. Oktober 2012

Castanea (Ausschnitt), 2012, Öl auf Leinwand, 43 x 40 cm

maRiO StRzelSKi · · · ROtebühlPlatz 30 · · · 70173 StuttgaRt

tel +49.711.601.48.18 · · · WWW.StRzelSKi.de · · · galeRie@StRzelSKi.de

dienStag – fReitag 11 – 19 uhR · · · SamStag 11 – 16 uhR · · · SOWie nach abSPRache

Stadtmitte · · · R O t e b ü h l h O f / f i n a n z a m t

POOL – 17


GLANZLICHTER OKTOBER

ObeRWelt e.v. 12. Oktober – 2. november

don’t worry! be happy! · martina geiger-gerlach

herzliche einladung* zum Quadrate *StRicKen

www.oberwelt.de

Tröstliches Arbeiten an der Decke für die Welt

während der gesamten Ausstellungsdauer immer

von Dienstag bis Samstag 14 bis 22 h. Besichtigung

bis Freitag, 2. November, auch Montag

21.30 bis 24 h. Kontakt 01 60 / 98 36 33 11

Wollreste werden gerne angenommen! Die Ausstellung

zeigt große Ansätze und kleine Versuche

zur Verbesserung der Welt mit verschiedensten

Medien und Methoden. So initiiert die Künstlerin

inmitten der Ausstellung einen täglich für alle

offenen Strickkreis als aktualisierte Neuauflage

eines altbewährten Handlungsmodells und lädt Kunstfreunde und Strickfreunde ein, sich zu beteiligen.

Aus Wollresten, Fleiß, Gesprächen und Überlegungen entsteht ein kollektives Produkt, das

international weitergereicht wird – der Beginn einer weltweiten konstruktiven Gemeinschaftsarbeit.

Reinsburgstraße 93, Tel 650067, Mo 21.30 24 h u.n.V.

SchmucKmuSeum PfORzheim im ReuchlinhauS 26. Oktober – 27. Januar

Schaumgeboren und sagenumwoben

– Schmuck aus Perlen

Von zarter Schönheit, außerdem äußerst selten

und damit unendlich kostbar waren Perlen stets

Gegenstand von Begehrlichkeiten. Bereits im

Altertum wurde im Persischen Golf nach Muschelvorkommen

mit bester Perlenqualität gefischt.

Mit der Eroberung Persiens durch Alexander den

Großen gelangten sie nach Europa. Mythen und

Geschichten ranken sich um sie, stand die Perle

doch einerseits für zügellose Luxussucht, während

sie andererseits Symbol für die Reinheit Mariens

war. Im antiken Rom und in Griechenland stellte

man sich die Perle als aus dem Meer geboren vor.

Auch sprach man ihr magische und heilende Wirkung

zu. Von der Antike bis in die jüngste Zeit

sind Perlen aus dem Schmuck nicht wegzudenken.

Die Ausstellung zeigt vom 26. Oktober 2012 bis

zum 27. Januar 2013 an historischen wie aktuellen

Beispielen die Vielfalt und Kunstfertigkeit der

www.schmuckmuseum.de

Verwendung von Perlen im Schmuck, mit Leihgaben von Albion Art in Tokio, Chaumet und Mellerio

dits Meller in Paris, dem Gulbenkian Museum in Lissabon, der Qatar Museums Authority in Doha oder

Tiffany in New York. Besondere Glanzstücke sind Diademe aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus den

staatlichen Sammlungen in Katar, die die Köpfe der Prinzessinnen von Württemberg, Hohenzollern-

Sigmaringen oder der Tochter von Sissi zierten. Von Albion Art ist außerdem ein Anhänger zu sehen,

der Jacqueline Kennedy Onassis gehörte, und aus einer Privatsammlung Ohrringe und ein Ring, die

Liz Taylor trug. Zwei Preziosen von Tiffany für die Weltausstellungen in Paris und Chicago sind seither

erstmals wieder öffentlich zu sehen.

Jahnstraße 42, Pforzheim, 0 72 31 / 39 21 26, Di – So 10 – 17 h

Diadem von Prinzessin Josephine von Hohenzollern-Sigmaringen. Gold, Silber,

Diamanten, Perlen. Hersteller unbekannt, um 1830. Qatar Museums Authority.

Prinzessin Josephine von Hohenzollern-Sigmaringen vererbte das Diadem

an ihre Tochter, die Gräfin von Flandern und Schwägerin von Leopold II von

Belgien. Diese wiederum vererbte es an ihre Tochter Henriette, Herzogin

von Vendôme.

M. Geiger-Gerlach: Oberwelt-Strickkreis

18 – GLANZLICHTER OKTOBER GLANZLICHTER JULI / AUGUST – 19

Esther Stocker, o.T., 2012 © Künstlerin

muSeum RitteR 21. Oktober – 14. april 2013

www.museum-ritter.de

zwei neue ausstellungen im museum Ritter:

Portrait of disorder ist der Titel der Ausstellung

über das aktuelle Schaffen von Esther Stocker. Die

1974 geborene und in Wien lebende Künstlerin

gehört zur Generation junger Künstler, die die konstruktiv-geometrische

Tradition bis heute unbeirrt

weiterführt, jedoch zu völlig neuen Interpretationen

gelangt. Esther Stocker beschränkt sich bewusst

auf Linien, Rastergitter sowie rechte Winkel und

konzentriert sich in der Farbgebung auf Schwarz

und Weiß. Sie spielt in ihren Werken mit Gegensätzen

und lässt System und Zufall aufeinander treffen,

mischt geometrische Strenge mit organischen

Strukturen und Logik mit Gefühl. Die Ausstellung

umfasst Malerei auf Leinwand, fotografische

Arbeiten und eine eigens für das Treppenhaus des

Museums entwickelte Installation.

Parallel dazu ist eine neue Sammlungspräsentation 3 d – Reliefs, Objekte und Plastiken aus der

Sammlung marli hoppe-Ritter mit rund 50 Reliefs und Materialobjekten zu sehen, die zeigen wie vielfältig

Künstlerinnen und Künstler die dritte Dimension als gestalterisches Element in ihre Werke einbeziehen.

Gezeigt werden Arbeiten von Yaacov Agam, Thomas Bayrle, Alexandre da Cunha, Vanessa Henn, Imi

Knoebel, Grazia Varisco, Peter Weber, Martin Willing und vielen weiteren Künstlerinnen und Künstlern.

Eröffnung: 20. Oktober 2012 , 17 h

Alfred-Ritter-Straße 27, Tel 07157 / 535 11-0, Di – So 11 – 18 h

GLANZLICHTER OKTOBER


Stuttgart im Oktober

abtaRt

bis 9. november u3, u5, u6, u8 möhringen

wir sind klasse.brenner · Gruppenausstellung

Studierende der Akademie der Bildenden Künste

Stuttgart zeigen Malerei, Skulpturen, Zeichnungen,

Fotografie, Videos und Installationen.

Rembrandtstr. 18, Tel 63 34 30 20

Di – Fr 14 – 19 h Sa 10 – 13 h u.n.V.

www.abtart.com

aKademie SchlOSS SOlitude

bis 28. Oktober Solitude

Archiv der Möglichkeiten · Gruppenausstellung

Solitude 3, Tel 996 19 -0, Di – Do 10 – 12 h und

14 – 17.30 h, Fr 10 – 12 h und 14 – 16 h, Sa – So 12 – 17 h

www.akademie-solitude.de

bbK WüRttembeRgS e.v.

bis 21. Oktober u15 eugensplatz

Netzwerke – Entwicklung erleben

Sibylle Burrer

Eugenstr. 17, Tel 838 59 93, Sa 14 – 18 h So 11 – 16 h

www.bbk-wuerttemberg.de

galeRie ReinhaRd hauff

bis 26. Oktober Stadtmitte

Endlich. Alles zusammen · Thomas Locher

Paulinenstr. 47, Tel 60 97 70, Di – Fr 13 – 18 h u.n.V.

www.reinhardhauff.de

gedOK galeRie

13. Oktober – 3. november Russische Kirche

im Gehen · Beate Jakob

Für die Bildinstallation im Gehen sind bearbeitete

Fotografien in einen szenischen Zusammenhang

gestellt. Sie lassen sich wie Blicke einer Person lesen,

die durch eine Landschaft geht. Zur Installation ist

ein assoziativer Text entstanden. In Bild und Text

wird die Schönheit der menschlichen und natürlichen

Lebenswelt, aber auch ihre Vergänglichkeit

und ihre Verletzungen beschrieben.

Hölderlinstraße 17, Tel 29 78 12, Mi – Fr 16 – 19 h

www.gedok-stuttgart.de

bRenzKiRche / hOSPitalhOf

bis 28. Oktober

Teenage Jesus · Alexander Tovborg

Ausstellungsort: Brenzkirche, Am Kochenhof 7

Di, Fr 9 – 12 h und 14 – 18 h, Mi, Do 14 – 18 h

So 10.30 – 12.30 h, Interimsadresse Hospitalhof:

Jägerstraße 14 – 18, Tel. 20 681 50

www.hospitalhof.de

20 – KOMPASS

ifa- galeRie

19.Oktober – 6. Januar 2013 charlottenplatz

Grüne Häuser – tropische Gärten

Ken Yeang & NG Seksan

Die Ausstellung richtet den Blick nach Südostasien,

auf die sogenannten Pantherstaaten Malaysia

und Indonesien. Dort entstanden in den letzten

Jahren hochentwickelte Projekte, die jenseits von

Investoren-Architektur die Fragen nachhaltiger

Architektur und Grünflächenplanung auf innovative

Weise gelöst haben. Jeder der vorgestellten

Architekten, Landschaftsplaner und Aktivisten hat

seine individuelle Antwort auf die Erfordernisse

nach zukunftsfähigem Bauen zwischen tropischem

Regenwald und Metropolregion gefunden.

Charlottenplatz 17, Tel 222 51 73

Di, Mi, Fr, Sa, So 12 – 18 h, Do 12 – 20 h

www.ifa.de

KunStmuSeum StuttgaRt

bis 7. Oktober u5, u6, u7 Schlossplatz

RASTERFAHNDUNG.

Das Raster in der Kunst nach 1945

Gruppenausstellung

bis 14. Oktober

180°: Die Sammlung Im Kubus

Kleiner Schlossplatz 1, Tel 216 21 88

Di – So 10 – 18 h, Mi, Fr 10 – 21 h

www.kunstmuseum-stuttgart.de

lindenmuSeum

bis 10. Oktober bus 40, 42 hegelplatz

Maori – Die ersten Bewohner Neuseelands

13. Oktober – 13. Januar 2013

Entdeckung Korea!

Schätze aus deutschen Museen

Die Ausstellung präsentiert erstmals Spitzenstückezehn

deutscher Museen in einer gemeinsamen

Schau. Ausgesuchte Malereien und eine

hochkarätige Auswahl koreanischen Kunsthandwerks

vermitteln einen Eindruck von der Vielgestaltigkeit

und Ästhetik des Kunstschaffens und

geben bis in die Gegenwart reichende Einblicke in

die koreanische Kultur und Geschichte.

Hegelplatz 1, Tel 202 23, Di – So 10 – 17 h, Mi 10 – 20 h

www.lindenmuseum.de

ObeRWelt e.v.

12. Oktober – 2. november Schwabstraße

DON’T WORRY! BE HAPPY!

Martina Geigler-Gerlach Siehe Glanzlicht

Reinsburgstraße 93, Tel 65 00 67

Mo 21.30 – 24 h u.n.V.

www.oberwelt.de

PaRROtta cOntemPORaRY aRt

bis 21. Oktober

Schwabstraße

Stuck in Heaven· Benjamin Bronni

Mein Freund spielt Bass (xc) · Jochen Plogsties

Augustenstraße 87 – 89, Tel 69 94 79 10

Di – Fr 11 – 18 h, Sa 11 – 16 h u. n. V.

www.parrotta.de

StaatSgaleRie StuttgaRt

27. Oktober - 10. februar 2013 u1, u2, u9, Staatsgalerie

Mythos Atelier · von Spitzweg bis Picasso, von

Giacometti bis Nauman

Die Staatsgalerie Stuttgart präsentiert in einer bisher

einzigartigen und umfassenden Schau das Künstleratelier

und seine Darstellung in der Moderne.

bis 11. november

It’s John. John Cage. Zum 100. Geburtstag

Konrad-Adenauer-Straße 30 – 32, Tel 47 04 00

Mi, Fr – So 10 – 18 h, Di, Do 10 – 20 h

www.staatsgalerie.de

StadtbibliOtheK am mailändeR Platz

24. Oktober - 28. februar 2012 u6,7,12,15 türlenstraße

FFM in der neuen Stadtbibliothek

Filderbahnfreundemöhringen

Die Filderbahnfreundemöhringen FFM arbeiten

seit 1999 zusammen. Ihre meist ortsbezogenen Ein-

griffe gepaart mit subversivem Humor und hintersinnigen

Inszenierungen sorgten in der Vergangenheit

nicht selten für Irritationen beim Publikum.

3 Arbeiten: Anflug – Schlagzeilen – Orte · Marc Lee

Marc Lee ist einer der wichtigsten Netzkünstler aus

der Schweiz. Er experimentiert mit Informationsund

Kommunikationstechnologien und audio-visualisiert

Datenströme des Internets.

Mailänder Platz 1, Tel 216-9 11 00, Mo - Fr 9 – 21 h

www.stuttgart.de/stadtbibliothek/Galerie_b

StRzelSKi galeRie

bis 26. Oktober Rotebühlplatz (Stadtmitte)

Tomomi Morishima Malerei

Morishimas Bildkompositionen bestechen durch

starke Kontraste, klare Linien und ineinander

fließende, sich ausdifferenzierende Farbfelder. Er

liefert keine vorgefertigten Narrationen sondern

lässt den Betrachter durch die eigene Imagination

zu einer Interpretation des Bildes kommen.

Rotebühlplatz 30, Tel 601 48 18

Di – Fr 11 – 19 h, Sa 11 – 16 h u.n.V.

www.strzelski.de


Region im Oktober

galeRie deR Stadt albStadt

21. Oktober bis 10. märz 2013

Die andere Seite · Saskia Schultz

Felix Hollenberg-Preis 2012

Saskia Schultz (*1978) wird im Jahr 2012 mit dem

8. Felix Hollenberg-Preis für Druckgraphik unter

besonderer Berücksichtigung der Radierung ausgezeichnet.

Sie überzeugte durch Originalität,

Tiefe und Hintergründigkeit ihrer Bildfindungen,

die sie mit großer formaler Sicherheit im jeweiligen

graphischen Medium realisiert.

bis 2013

Otto Dix – Dirnen, Weiber und Madonnen

Frauenbilder zwischen Apotheose

und Wirklichkeit

bis august 2013

„junger kunstraum“: Badengehn und Stillesitzen ·

typisch Junge, typisch Mädchen?

Kirchengraben 11, Albstadt, Tel 0 74 31 / 160-14 91

Di – Sa 14 – 17 h, So, Ft 11 – 17 h

www.galerie-albstadt.de · www.jungerkunstraum.de

galeRie deR Stadt bacKnang

bis 18. november

GIOM Tausendfüßler · Guillaume Bruère

Stiftshof 2, Tel 0 71 91 / 34 07 00

Di – Do 17 – 19 h, Fr, Sa 17 – 20 h, So 14 – 19 h

www.galerie-der-stadt-backnang.de

StädtiSche galeRie bietigheim-biSSingen

20. Oktober - 6. Januar 2013

Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts

August Sander und seine Nachfolge ·

Gruppenausstellung

In der Ausstellung wird eine repräsentative Auswahl

von rund 70 Fotografien aus August Sanders Gesamtkonvolut

von mehr als 600 Aufnahmen (1892–

1954) gezeigt, mit dem Schwerpunkt auf den 1920er

bis 30er Jahren. Für die Ausstellung wurde der Fokus

auf wenige künstlerische Positionen gerichtet, die in

direkter Bezugnahme zu August Sander stehen und

insbesondere auch den konzeptionellen Aspekt seines

Werkes Menschen des 20. Jahrhunderts aufgreifen

und reflektieren: Stefan Moses, Fiona Tan, Frank

Höhle, Thomas Bachler & Karen Weinert

Öffentliche Führungen: So 21. Okt. 11.30 h

So 4. Nov. 11.30 h · So 18. Nov. 11.30 h

bis 3. märz 2013

Vom Griffel zum Laser ·

Roland Bentz im temporären Atelier

Präsenzzeiten von Roland Bentz in „seinem“ Atelier:

Di, Do, Sa, So, Ft, zu den jeweiligen Öffnungszeiten

22 – KOMPASS REGION

Urlaub: 1. – 26. November und 22. / 23. Dezember

Hauptstraße 60 – 64, Bietigheim-Bissingen

Tel 0 71 42 / 744 83

Di, Mi, Fr 14 – 18 h, Do 14 – 20 h, Sa,So, Ft 11 – 18 h

www.bietigheim-bissingen.de

muSeum biedeRmann dOnaueSchingen

14. Oktober - 16. Juni 2013

SENZA TITOLO · NUNZIO & DESSI – Zwei

italie nische Künstler aus der Sammlung Biedermann.

Museumsweg 1, Donaueschingen

Tel 07 71 / 896 68 90, Di – So 11 – 17 h

www.museum-biedermann.de

KunStWeRK Sammlung Klein nuSSdORf

bis 3. februar 2013

SURFACE: DIE POSIE DES MATERIALS

Chun Kwang Young, Gotthard Graubner,

Anselm Kiefer

Siemensstraße 40, Eberdingen-Nussdorf

Tel 0 70 42 / 376 95 66, Mi, Do, Fr, So 11 – 17 h

www.sammlung-klein.de

galeRie deR Stadt fellbach

bis 14. Oktober

Eins ist Not · Peter Sauerer Holzobjekte

Marktplatz 4, Fellbach, Tel 585 14 17

Di – Fr 16 – 19 h, Sa, So 14 – 18 h, www.fellbach.de

StädtiSche galeRie fildeRStadt

14. Oktober – 11. november

Wie kommt die Olive ins Filderkraut?

21 Teilnehmerinnen eines Projekts der Kunstschule

Filderstadt mit Ena Lindenbaur und

Albrecht Weckmann

Herbst 2010 – acht Tage künstlerisches Schaffen in

der Wein- und Olivenregion von Nyons. Ein Jahr

später beginnt der workshop mit Papier und Bleistift

mitten in den Filderkrautfeldern. Dieser zweijährige

Prozess wurde zum bisherigen Höhepunkt

einer langjährigen gemeinsamen Kurspraxis.

Bonländer Hauptstr. 32/1, Filderstadt, Tel 77 66 01

Do 11 – 12.30 h, Fr, Sa 15 – 18 h, So 11 – 17 h

www.staedtische-galerie-filderstadt.de

KunSthalle gÖPPingen

bis 4. november

Die Medienorgel_Episode 6 · Bretz/Holliger

Die Medienorgel von Bretz/Holliger ist ein synästhetisches

Erlebnis von Bildern, Farben, Skulpturen,

Klang, Licht. Es gibt einiges zur erkennen

und genauso viel an Empfindungen zu spüren.

Marstallstr. 55, Göppingen, Tel 0 71 61 / 65 07 77

Di – Fr 13 – 19 h, Sa, So, Ft 11 – 19 h

www.kunsthalle-goeppingen.de

StädtiSche muSeen heilbROnn

bis 28.Oktober

Otto Mueller (1874 – 1930) Wegbereiter und

Mitglied der Künstlergruppe Brücke.

Kunsthalle Vogelmann, Allee 28

Tel 07131/ 56 22 94, Di–So, Ft 11–17 h, Gruppen

und Schulklassen nach Vereinbarung ab 10 h

bis 28. Oktober

Structura · Hans Schüle

bis 31. dezember

Heilbronn am Neckar

Die Entwicklung einer Stadt am Fluss – von der

frühen Besiedlung bis zur Gegenwart.

bis 30. Januar 2013

Keltische Funde im Heilbronner Land

Museum im Deutschhof

Deutschhofstraße 6, 74072 Heilbronn

Tel 0 71 31 / 56 44 20, Di 10 – 19 h, Mi – So, Ft 11 – 17 h

www.museen-heilbronn.de

badiScheR KunStveRein KaRlSRuhe

bis 25. november

Lachen bei Gefahr · Miriam Cahn

Waldstraße 3, Karlsruhe, Tel 07 21 / 282 26

Di – Fr 11 – 19 h, Sa, So, Ft 11 – 17 h

www.badischer-kunstverein.de

zKm | KaRlSRuhe

bis 7. Oktober zKm | museum für neue Kunst

Raum durch Handlung · Franz Erhard Walther

bis 6. februar 2013

Hirschfaktor. Die Kunst des Zitierens

bis 13. Januar 2013 zKm | medienmuseum

Sound Art. Klang als Medium der Kunst

Video Vintage 1963 – 1983

Eine Auswahl von Gründungsvideos aus der

Sammlung des Centre Pompidou Paris.

Lorenzstr. 19, Karlsruhe, Tel 07 21 / 81 00 12 00

Mi – Fr 10 – 18 h, Sa, So 11 – 18 h

www.zkm.de

StädtiSche galeRie im KORnhauS

KiRchheim tecK

14. Oktober – 18. november

„von wo auch immer her“ · Peter Heusel,

Michael Marschner & Matthias Pilsl

Max-Eyth-Straße 18, Kirchheim Teck

Tel 0 70 21 / 97 30 32, Di 14 – 17 h, Mi – Fr 10 – 12 h

und 14 – 17 h, Sa, So, Ft 11 – 17 h

www.vhskulturring.de

KunStveRein neuhauSen e.v.

bis 11. november

Plot · Katja Brinkmann

Installative Malerei

Rupert-Mayer Str. 68, Neuhausen/Fildern

Tel 01 72 / 545 13 45, Sa, So 14 – 18 h

www.kvnneuhausen.wordpress.com

edWin SchaRff muSeum. KunStmuSeum.

KindeRmuSeum. eRlebniSRäume

13. Oktober – 8. September 2013

Willkommen@Hotel Global. Finde heraus, wie

alles auf der Welt zusammenhängt!

Gäste aus aller Welt haben in unserem Hotel ein

Zimmer genommen. Erkunde die Lebenswelten

der Menschen im Hotel. Sie zeigen dir, wie alles

auf dieser Welt zusammenhängt und helfen dir zu

begreifen, was Globalisierung bedeutet. Sie zeigen

dir auch, welche Risiken die Globalisierung mit sich

bringt und gleichzeitig, welche Gestaltungsmöglichkeiten

wir durch unser eigenes Verhalten haben.

bis 13. Januar 2013

Zwischen Madonna und Mutter Courage

Zur Darstellung der Mutter in der Kunst

von 1905 bis 1935.

bis 7. april 2013

Gastspiel: YOU SAY IT FIRST

Vera Lossau im Dialog mit Edwin Scharff

Petrusplatz 4, Neu-Ulm, Tel 07 31 / 972 61 80

Di, Mi 13 – 17 h, Do – Sa, 13 – 18 h, So 10 – 18 h

Sonderöffnungszeiten:

Tag der Deutschen Einheit: 13 – 18 h

www.edwinscharffmuseum.de

KunStveRein nüRtingen

bis 21. Oktober

Île de la Possession · Katharina Hohmann

Mühlstraße 16 (gegenüber Schlachthofareal)

Nürtingen, Tel 0 70 22 / 412 47

Do 17 – 20 h, So 11 – 17 h u.n.V.

www.kunstverein-nuertingen.de

SchmucKmuSeum PfORzheim

26. Oktober – 27. Januar 2013

Schaumgeboren und sagenumwoben –

Schmuck aus Perlen Siehe Glanzlicht

Jahnstraße 42, Pforzheim, Tel 0 72 31 / 39 21 26

Di – So, Ft 10 – 17 h

www.schmuckmuseum.de

StädtiSche galeRie Reutlingen

bis 11. november

Immer des Nachts II · Dirk Meinzer

Eberhardstraße 14, Tel 0 71 21 / 303 23 22

Di – Sa 11 – 17 h, Do 11 – 19 h, So, Ft 11 – 18 h

www.reutlingen.de

KOMPASS REGION – 23


StädtiScheS KunStmuSeum Reutlingen

20. Oktober – 13. Januar 2013

Winterreise · Norbert Prangenberg

Im Zentrum der Ausstellung steht ein Zyklus von

24 Linolschnitten zu Franz Schuberts Liederzyklus

„Winterreise“ nach Texten von Wilhelm Müller. Eine

in der Ausstellung gezeigte Auswahl von Blättern,

die Prangenbergs intensive Auseinandersetzung mit

den berühmten Liedern dokumentieren, gewähren

gewissermaßen Einblick in das Atelier des Künstlers.

Die neue Werkgruppe ist vor dem Hintergrund von

Prangenbergs großer Affinität zur Literatur zu sehen,

ob nun zeitgenössisch oder historisch.

Spendhausstraße 4 , Tel 0 71 21 / 303 23 22

Di – Sa 11 – 17 h, Do 11 – 19 h, So, Ft 11 – 18 h

www.reutlingen.de/kunstmuseum

KunStveRein Reutlingen

bis 11. november

Oranje

Bep Scheeren, André Dieteren, Rik vanIersel

Zeitgenössische Malerei aus den Niederlanden

Eberhardstraße 14, RT, Tel 0 71 21 / 33 84 01

Mi – Fr 14 – 18 h, Sa, So, Ft 11 – 17 h

www.kunstverein-reutlingen.de

galeRien füR KunSt und techniK

14. Oktober– 20. november

Männerbilder

Zum 100. Geburtstag von Werner Oberle

Anlässlich seines 100. Geburtstags werden in den

Galerien für Kunst und Technik Werner Oberles

Männerbilder gezeigt. Die Arbeiten des Schorndorfer

Malers treten in Korrespondenz zu Arbeiten aktueller

Künstler. Zeitgleich zeigt das Stadtmuseum unter

dem Titel „Lebensbilder“ Oberles Gemälde im Kontext

seiner Zeit- und Familiengeschichte.

Führungen: 21., 28. 10., 4., 11.und 18. 11., je 15 h

Lesung: 19. 10., 20 h; Ralf Bönt liest aus „Das

entehrte Geschlecht“

Arnoldstr.1, Schorndorf, Tel 0 71 81 / 992 79 40

Di – Sa 10 – 12 h und 14 – 17 h, So, Ft 10 – 17 h

www.kunstverein-schorndorf.de

SchauWeRK Sindelfingen

20. Oktober bis 22. September 2013

My Private Universe · John M Armleder,

Sylvie Fleury, Anish Kapoor, David Reed,

MichaelSailstorfer, Philip Taaffe u. a.

Den ebenso vielfältigen wie spannenden Kunst-

Kosmos des Sammlers veranschaulichen mehr als

100 Werke von 40 Künstler/-innen.

bis 13. Januar 2013

NOT VITAL – Werke 1989 – 2011

24 – KOMPASS REGION

SchauWeRK Sindelfingen fORtSetzung

bis 21. april 2013

lichtempfindlich – Zeitgenössische Fotografie

aus der Sammlung Schaufler

Eschenbrünnlestraße 15/1, Sindelfingen

Tel 0 70 31 / 932 -49 00, Sa, So 11 – 17 h

öffentliche Führungen Di, Do 15 – 16.30 h

www.schauwerk-sindelfingen.de

SmudaJeSchecK galeRie

bis 17. november

JUMP · Dean Glandon Zeichnung, Malerei

werkraum, Rabengasse 16, Ulm

Tel 0731 / 934 07 92

Di, Do, Fr 14 – 18 h, Mi 11 – 18 h, Sa 11 – 15 h

www.smudajescheck.com

ulmeR muSeum

bis 27. Januar 2013

Studio Archäologie: Brennt wie Zunder.

Der Zunderschwamm von der Steinzeit bis in

die Neuzeit

Marktplatz 9, Ulm, Tel 07 31 / 16 10

Di – So 11 – 17 h, Do 11 – 20 h

www.ulmer-museum.ulm.de

galeRie Stihl Waiblingen

bis 6. Januar 2013

Emil Nolde. Maler – Grafik

Weingärtner Vorstadt 12, Waiblingen

Tel 0 71 51 / 500 16 66, Di – So 11 – 18 h, Do 11 – 20 h

www.galerie-stihl-waiblingen.de

muSeum RitteR

21. Oktober - 14. april 2013

Portrait of Disorder · Esther Stocker

3 D – Reliefs, Objekte und Plastiken aus der

Sammlung Marli Hoppe-Ritter Siehe Glanzlicht.

Alfred-Ritter-Straße 27, Waldenbuch

Tel 0 71 57 / 53 51 10, Di – So 11 – 18 h

www.museum-ritter.de

galeRie deR Stadt Wendlingen

bis 4. november

Schnittstellen · Barbara Lörz, Dagmar Roos

Barbara Lörz schöpft Papiere, gestaltet sie, formt

sie, fügt sie zusammen und kombiniert sie mit den

unterschiedlichsten Materialien. Blätter, Gräser

und kleine Äste entfalten sich zu archaischen

Mustern und Motiven. Aus Abrisszetteln wachsen

Blüten und Muster in dezenten Farben.

Dagmar Roos Bilder zeugen von so großer Farbigkeit,

so dass sie fast haptische Züge annehmen.

Die Natur, die Gegenstände und fremde Kulturen,

beflügeln und inspirieren ihre Phantasie.

Weberstraße 2, Wendlingen

Mi – Sa 15 – 18 h, So, Ft 11 – 18 h

www.galerie-wendlingen.de

www.rplush.de

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Tel.: 0711 - 90 65 27 0 - Fax: 0711 - 90 65 27 29


vernissagen im Oktober

12. 10. 16.00h Edwin Scharff Museum, Ulm Gruppenausstellung

19.00h Oberwelt e.V., Stuttgart Martina Geiger-Gerlach

19.30h GEDOK-Galerie, Stuttgart Beate Jakob

14. 10. 11.15h Städtische Galerie Filderstadt Gruppenausstellung

14.30h Galerien für Kunst und Technik, Schorndorf Werner Oberle

17.00h Städtische Galerie im Kornhaus, Kirchheim/Teck Gruppenausstellung

18. 10. 19.00h ifa-Galerie, Stuttgart Ken Yeang, NG Seksan

19. 10. 18.00h Schauwerk Sindelfingen Gruppenausstellung

19.00h Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Gruppenausstellung

19.00h Städtisches Kunstmuseum, Reutlingen Norbert Prangenberg

20. 10. 17.00h Museum Ritter, Waldenbuch Esther Stocker

25. 10. 19.00h Schmuckmuseum, Pforzheim Gruppenausstellung

Impressum Sonnendeck

Herausgeber mario Strzelski (v.i.S.d.P.) Redaktionsadresse Rotebühlplatz 30, 70173 Stuttgart, tel: 0711 / 601 48 18, fax: 0711 / 248 69 60

redaktion@sonnendeck-stuttgart.de Auflage 10.000 exemplare Grafik-Design müller Steeneck, Stuttgart Redaktion hansjörg fröhlich

mario Strzelski, Sebastian borkhardt, arnika fürgut Mitarbeit laura matz, nila Weisser

Druck saxoprint Auslegeorte Stuttgart abseits, akademie der bildenden Künste, artary, atelier am bollwerk, auszeit, buchhandlung

König, buchhandlung limacher, bürgerhaus West, cafebar unterm tagblatt-turm, film galerie 451, folien express, galerie

harthan, galerie Reinhard hauff, galerie müller-Roth, gedOK, haus der Wirtschaft, hospitalhof, hüftengold, ifa-galerie,

i-Punkt, Kaiserbau Süd, Kino delphi, Künstlerhaus Reuchlinstraße, Kulturgemeinschaft, Kulturzentrum unterm tagblatt-turm

linden museum, literaturhaus Stuttgart, Oberwelt, Parrotta contemporary, Piazza, Platten tommes, Rathaus, sans (bistro), Sichtbar

augenoptik, Staatsgalerie, Stadtbücherei, StRzelSKi galerie, theaterhaus Stuttgart, Württembergischer Kunstverein Württembergische

landesbibliothek, zentrum Rotebühlplatz, u.v.m. Auslegeorte Region brisky galerie, esslingen, zKm, Kunsthalle göppingen,

Schmuck museum Pforzheim, museum Ritter, Kunstmuseum Reutlingen, Kunsthalle Karlsruhe, hfg Karlsruhe ulmer museum, vhS

esslingen, Städtische galerie esslingen, badischer Kunstverein u.v.m. Anzeigen anzeigen@sonnendeck-stuttgart.de Abonnements

für 28,– euR pro Jahr, abo@sonnendeck-stuttgart.de Internet www.sonnendeck-stuttgart.de

Titelfoto: monica menez, 2012 (ausschnitt) aus: blickfang – deutschlands beste fotografen 2012/13

hrsg.: norman beckmann, norman beckmann verlag & design, www.blickfang-dbf.de

anzeigen sind im format 1/1, 1/2 (hoch- und querformatig) und 1/4 buchbar

laut Preisliste. Redaktions- und anzeigenschluss ist jeweils der 10. des vormonats.

freie artikel und leserbriefe nimmt die Redaktion dankend entgegen.

die Redaktion behält sich das Recht zum abdruck und zu Kürzungen vor.

auf Wunsch gestalten wir ihre anzeige.

26 – KOMPASS

Großhandel für Künstlerbedarf

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mittwochs 9.30 - 20.00 Uhr

samstags 9.30 - 16.00 Uhr

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Sielminger Straße 82

70771 Leinfelden-Echterd./Stetten

Fon 0711-7974050

Fax 0711-7974090

e-mail: info@boesner-stuttgart.de

www.boesner.com


von Spitzweg bis Picasso, von Giacometti bis Nauman

27.10.2012 – 10.2.2013

Pablo Picasso, Das offene Fenster (Das Atelier des Künstlers), 1929, Staatsgalerie Stuttgart,

Sammlung Steegmann, © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2012

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