Kreuzfahrt_Griechenland_05-2018

gerhard.hochl

27.05.2018

bis

02.06.2018

KREUZFAHRT

COSTA LUMINOSA

© gerhard.hochl@gmx.at

Bilder von Zeno Lampel, Layout und Bilder von Gerhard Hochl

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Costa Luminosa

Schiffsdaten

Baujahr 2009

Länge

Breite

Tiefgang

294 m

32,3 m

8,0 m

Geschwindigkeit

23,6 Knoten / 44 km/h

Besatzung 1.100

Passagiere 2.826

Decks 12

Kabinen 1130

davon Balkonkabinen 768

Baukosten

Gewicht

400 Millionen

92.600 t

Venedig Samstag 26.05.2018

Wir legten um 18:30 ab und im Schritttempo glitt die Luminosa durch

den Giudecca Kanal am Markusplatz vorbei in Richtung Hafenausfahrt.

In der Abenddämmerung passierten wir den Leuchtturm bei der Hafeneinfahrt

Venedig. Die Luminosa nahm Kurs auf Bari

Bari Sonntag 27.05.2018

Als Erstes sahen wir in Bari das ausgebrannte Fährschiff Atlantic. Bei dem Brand, der am 28.12.2014 im Laderaum für

LKW‘s ausbrach und das ganze Schiff erfasste, starben

über 30 Personen. Die Ursache wurde bei einem

Kühltransporter gefunden, der entgegen der Vorschrift

die Kühlanlage nicht mit Bordstrom sondern mit dem

Hilfsaggregat betrieben hatte. Beim Abschleppen, es

herrschte Windstärke 10, brach ein Schleppseil und

dabei wurden auch zwei albanische Seeleute getötet.

Position bei Brandausbruch

Unsere Anreise erfolgte

sehr bequem

mit dem PKW. Der

Parkplatz direkt im

Terminal kostet für

sieben Tage € 120,-.

Überrascht waren wir von der Anzahl an Kreuzfahrtschiffen der verschiedenen

Reedereien die am Terminal angelegt hatten. Insgesamt warteten sechs

Kreuzfahrtriesen auf neue Passagiere. Zusätzlich bevölkerten tausende

Passagiere, die in anderen Häfen zugestiegen waren, als Tagestouristen die

ohnedies überfüllten engen Gassen und Plätze der Lagunenstadt.

Irgendwie kann man das Protest-Komitee „No Grandi Navi“ verstehen, die

gegen die Kreuzfahrtschiffe protestieren.

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Die Entstehung von Bari wurde von der Seefahrt maßgeblich beeinflusst. Die Wirtschaft und die bauliche Struktur

der Stadt sind bis heute vom Meer geprägt. Die Altstadt weist zahlreiche Zeugnisse der Kulturen auf, die hier im

Laufe der Jahrhunderte herrschten. Die ersten Siedlungsspuren fand man aus der Bronzezeit ca. 1500 v.Chr. Nach

den Griechen waren die Römer hier und um 1000 n.Chr. war die Gegend ein islamisches Emirat. Danach weiteten

die Normannen ihre Machtgrenzen auf diesen Teil Italiens aus. Im Jahr 1230 wurde das Kastell von Friedrich II als

Kaiser des römisch-deutschen Reiches erbaut. Heute befindet sich dort ein Museum.

Durch die engen verwinkelten Gassen,

vorbei an Souvenierläden, Cafés und

Nischen mit sakralen Elementen, kamen

wir zum kulturellen und geistigen Höhepunkt

von Bari, die Basilika San Nicola.

Die Kathedrale San Sabino wurde 1178 geweiht.

Ein Kloster ist dem Bau angeschlossen

und in der Krypta befindet sich eine

byzantinische Kapelle. In einem gläserner

Sarkophag ruht die Ordensgründerin und

eine wertvolle, mit Silber beschlagene Ikone

der Jungfrau Maria ziert den kleinen Altar.

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In der Krypta werden für die Pilger

Gottesdienste im römisch-katholischen

sowie auch im byzantinischen

Ritus abgehalten. Jährlich

am 6.Dezember findet am Grab

Nikolaus eine Zeremonie statt.

Die Kirche ist eine viel

besuchte Pilgerstätte für

römisch-katholische und

orthodoxe Christen

1087 wurden die Gebeine des heiligen

Nikolaus von Myra nach Bari gebracht.

Der Heilige ist seither in Italien auch als

Nicola da Bari bekannt.

Die Basilika San Nicola wurde eigens

für die Reliquie des heiligen Nikolaus

zwischen 1087 und 1106 gebaut.

Wir hatten die Gelegenheit den Vorbereitungen

zu einer orthodoxen Messe

beizuwohnen.

Das Grab des hl. Nikolaus, geschmückt

mit einer Ikone, wird in der Orthodoxie

hoch verehrt und wird häufig besucht.

Am Rande der Altstadt wurden Anfang

1900 sehr schöne Komplexe gebaut.

Leider findet man nur mehr wenige

gut erhaltene Häuser aus dieser Zeit.

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Wir nahmen Abschied

von Bari,

nicht ohne die obligaten

Mitbringsel

zu kaufen.

Vor dem Ablegen

zeigte die Crew

der Guardia Costeria

noch schnell

was sie kann.

Der Leuchtturm Agios Theodoros steht am Beginn der Bucht von Argostoni.

Er wurde 1829 errichtet und nach dem Erdbeben 1953 unter

Verwendung der alten Säulen wieder aufgebaut.

Argostoli auf der Insel Kefalonia (GR) Montag 28.05.2018

Die im Jahr 1757 von den Venezianern gegründete Stadt Agostoli wurde 1953 von einem Erdbeben heimgesucht. Nach

dem Wiederaufbau ist der italienische Flair erhalten geblieben. Die Insel Kefalonia ist heute ein wunderbares Naturparadies.

Während des Anlegemanövers schwamm eine Schildkröte gemächlich vorbei. Die Fähre, das Schleppschiff

und die Hafencrew hinterließen alle einen entspannten Eindruck. Die vielzitierte griechische Gelassenheit kommt auf

dieser Adria-Insel voll zur Geltung. Dieser Umstand zauberte auch dem Staff Captain, Francesco Parisi ein beruhigtes

Lächeln ins Gesicht.

Wir hatten von zu Hause aus einen Ausflug

gebucht, da die Zeit zwischen der geplanten

Ankunft um 14:00 und „Alle an Bord“

um 18:30 wenig Zeit für Individualtouren

ließ. Der erste Besuch galt dem Melissani

Höhlensee auf der Ostseite der Insel.

Die 160m lange, 45m breite und 36m tiefe

ehemalige Höhle wurde erst nach dem Erdbeben,

bei dem die Decke einstürzte, von

oben zugänglich. Ein Stollen verbindet die

Oberfläche mit dem Wasserspiegel. Die Besucher

werden

auf Ruderbooten

durch die

Höhle geführt.

1963 konnten

österreichische

Geologen das

„Phänomen der

Meeresmühlen

von Argostoli“

endgültig lösen.

Dem physikalischen Prinzip der verbundenen Gefäße folgend, fließt das Meerwasser

in der Nähe des Leuchtturms Agios Theodoros in den porösen Untergrund und durchquert

die ganze Insel bis zur Ostseite und tritt, vermischt mit dem Grund- und Regenwasser

in der Melissani Höhle wieder zu Tage. Der Wasserspiegel in der Höhle ist nur

ein wenig höher als der Meeresspiegel.

Im 19. Jahrhundert wurde diese Energie zum Betreiben von Wassermühlen verwendet.

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Am 16. August bzw. am 20. Oktober, findet jeweils

eine Prozession statt. Im Zuge der Feiern wird die

Reliquie in den Schatten der 450 Jahre alten Platane

getragen. Ganz Kefalonia feiert hier mit.

Anschließend besuchten wir das Frauen-Kloster von Agios Gerasimos.

Das Kloster wurde vom Schutzheiligen der Insel gegründet,

nachdem er 1560 nach 5 Jahren seine Höhlen-Einsiedelei verließ.

In einem silbernen Schrank sind seine Reliquien aufbewahrt.

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Als letzter Punkt des Ausfluges stand die Weingut-Genossenschaft

Robola am Programm. Unser Tourguide

übersetzte die Ausführungen der charmanten Mitarbeiterin

des Weingutes. Am Ende der Führung gab es eine

Weinverkostung, des für unseren Geschmack doch etwas

eigenwilligen Robola Weines.

Das Ankern in der Bucht hat zur Folge, dass der Landgang

mit Tenderbooten erfolgt. Wir hatten das Glück sehr früh ein

Schiff zu bekommen und konnten

schon um 14:45 mit der Gondelbahn

nach Thira fahren. Preis: € 6,-

Santorin Dienstag 29.05.2018

Die Loula & Evangelos

Nomikos Stiftung wurde

1979 vom Reeder gleichen

Namens gegründet.

Es wurden von ihm alle

Kosten für den Bau der

Seilbahn übernommen.

Laut Stiftungszweck gehört

der Ertrag den 14 Gemeinden von Santorin und ist damit

ein erfolgreiches Beispiel für Selbstverwaltung.

Um 14:00 ging die Luminosa in

der Bucht von Santorin vor Anker,

mit herrlichen Blick auf die

Inselhauptstadt Thira.

Die Form dieser Insel entstand

durch einen mächtigen Vulkanausbruch

1600 v.Chr. Damals

wurde die Insel Thera regelrecht

zerrissen. Der Ausbruch

löste damals einen Tsunami

aus, der eine Flutwelle mit über

9m Höhe im östlichen Mittelmeer

zur Folge hatte. Seit 1956

ist der Vulkan ruhig.

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Am Kraterrand liegt das Zentrum

von Thira. Der herrlichem

Rundblick ist gratis, aber sonst

finden wir hier in den engen

Gassen Geschäfte mit hohem

Preisniveau, Restaurants die

sich Griechen sicher nicht leisten

können und Souvenierläden

mit dem üblichen Ramsch.

Wir beschlossen mit dem

Taxi nach Oia zu fahren. In

einer Agentur buchten wir die

Hin- und Rückfahrt um € 60,-

In der Zeit der Selfis ist das richtige Posieren für ein schönes

Foto selten geworden. Den beiden unbekannten Damen

ist die Aufnahme offensichtlich gut gelungen.

Oia – ursprünglich und wunderschön, so wird es von

Kennern Griechenlands beschrieben. Im Gegensatz zu

Thira (griechisch Fira), geht es hier in der Regel ruhiger

und idyllischer zu. Die schmalen Straßen und Gässchen

sind tagsüber nicht so überlaufen und auch in den zahlreichen

Cafés, die meist über eine Terrasse verfügen,

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kann man die herrliche Aussicht genießen.

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Leider hatten wir keine Zeit den berühmten

Sonnenuntergang von Oia zu bewundern

und mussten von der traumhaften

Kulisse Abschied nehmen.

Das letzte Tenderboot war für 19:30

angekündigt. Wir mussten noch die

12 km mit dem Taxi zurück und durch

die belebten Gassen zur Seilbahn. Da

einige tausend Kreuzfahrttouristen den

gleichen Zeitplan hatten, ergab das eine

Wartezeit von mehr als einer Stunde.

Mykonos Mittwoch 30.05.2018

Gegen 7.00 Uhr wurde der Hafenlotse an Bord genommen, der

uns zu unserer Liegeposition am Kai im neuen Hafen geleitete.

Die Insel Mykonos gehört gemeinsam mit Santorin zur Inselgruppe

der Kykladen. Über seine Ursprünge und Geschichte

weiß man nur wenig. Um 1300 beherrschten die Venezianer

dieses Seegebiet. 1537 wurde die ganze Inselgruppe von den

Osmanen eingenommen. Erst nach

dem Griechischen Unabhängigkeitskrieg

1821 - 1829 wurde unter der

Mithilfe der Großmächte Russland,

Frankreich und England das gesamte

Gebiet griechisch.

Ab 1960 nahm der Tourismus ständig

zu und die Insel wurde auch zu einem

Zentrum für Schwule und Lesben.

Das Wahrzeichen der Insel sind die

Windmühlen auf einer kleinen Landzunge

am Stadtrand. Früher wurde

hier in 10 Mühlen Getreide gemahlen,

heute sind noch 5 Mühlen erhalten

und restauriert.

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In Mykonos Stadt gibt es mehr als 60 Kirchen. Viele sind einfach gebaut, relativ klein und haben ein charakteristisches

blaues Kuppeldach. Einige sind sehr alt, aber die Mehrheit von ihnen stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Heute steht Ihnen ein Shuttlebus vom Schiff und Stadtzentrum (Alten Hafen) zur

Verfügung. Die Tickets sind den ganzen Tag lang am Ausflugsbüro (von 08.00

bis 10.00 Uhr), am Hospitality Service Desk und Grand Bar Elettra, Deck 2 und am

Interaktiven Totem (Deck, 2, 3 und 9) erhältlich. Die Tickets erhalten Sie für 10,95 € pro Person (einschließlich

Kinder - Gültig nur für den Tag). Die Tickets können nicht an Land gekauft werden. Die Ticketpreise können

nicht zurückerstattet werden. Fahrzeit: ca. alle 40 Minuten (abhängig vom Verkehr).

Leider wird von den Reedereien die Unwissenheit der

Gäste ausgenützt. Statt mit dem kostenpflichtigen Shuttlebus

um € 10,95 vom neuen Hafen in die Stadt zu gelangen, gibt

es einen 10 minütigen Bootstransfer um € 2,- direkt in den alten Hafen

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Die schmalen Gassen sind sauber und werden regelmäßig

mit weißer Farbe gestrichen. Menschenleere

Stadtteile müssen aber gesucht werden.

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Die Olivenernte ist aufwendig und

zum Großteil nur händisch zu bewerkstelligen.

Für einen Liter Öl benötigt man bis

zu 10 kg Früchte. Zwischen 50 und

70 kg können pro Baum im Durchschnitt

geerntet werden, das ergibt

ca. 7 Liter Öl pro Baum.

Wir konnten verschiedene Qualitätsstufen

verkosten.

Katakolon Donnerstag 31.05.2018

Nach der Ankunft um 09:00 machten wir einen

Ausflug zu einem typischen Bauernhof auf

dem Oliven kultiviert werden. Mit dem Bus

ging es eine knappe Stunde ins Landesinnere.

Dort wurden wir von einer deutschstämmigen

Dame betreut. Sie erklärte uns

ausführlich die Gewinnung des Olivenöls.

Wir nahmen Abschied von Mykonos und den freundlichen Inselgriechen.

Am Abend waren wir bei Kapitän Sebastiano Chrisam auf einem Cocktail

eingeladen.

Natives Olivenöl Extra


Ein Olivenbaum kann viele hundert Jahre alt werden. Der über 1000 Jahre alter Baum treibt noch regelmäßig aus.

Ein Shop mit griechischer

Schmuckkunst und Skulpturenhandwerk

ladet zu einer ausgiebigen

Besichtigung ein.

Produkte die am Bauernhof produziert

werden, können die Besucher

in einem Verkaufsladen

erstehen.

Anschließend gab es eine kleine

Jause und wir wurden in die

Geheimnisse des Sirtaki-Tanzes

eingewiesen.

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Mit dem Bus ging es am späten Nachmittag nach Katakolon

zurück. Durch die Shoppingstraße brauchten

wir schon einige Zeit bis zum Hafen.

Erholung auf See steht auf dem Programm. Eine gute

Gelegenheit das Schiff kennen zu lernen. Das Theater

fasst nahezu 1000 Gäste. Jeden Tag werden in der

Grand Bar Tanzkurse angeboten. Die Pools sind sehr

beliebt, vor allem bei den Kindern.

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Die Ansteuerungsspiere weist den Weg

in die Hafeneinfahrt, die an beiden Seiten

von Leuchtfeuern markiert ist.

Im Leuchtfeuerverzeichnis sind die

Leuchtfeuer der Hafeneinfahrt genau

beschrieben. Es wird die Art des Lichtes

(Kennung), Tragweite und Höhe über dem

Meer angegeben, ebenso die geografische

Lage und das Aussehen

beschrieben.

Am nächsten Tag erreichten wir gegen 07:00 Uhr die Hafeneinfahrt von

Venedig. Eine wunderschöne Woche neigte sich dem Ende zu. Einen

Höhepunkt der Reise hatten wir aber noch vor uns. Mit geringer Fahrtgeschwindigkeit

und unter Schlepperbegleitung ging es zuerst durch

den St. Nicolas Kanal und nachdem wir den St. Marco Kanal einfuhren,

lag der Marcus Platz direkt vor unserem Balkon.

Langsam bewegte sich die Costa Luminosa an den alten Befestigungsmauern

vorbei. Im Hintergrund tauchten die Türme

und Kuppeln von Venedig aus dem Morgendunst auf.

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Am Yachthafen auf

der Insel Sant‘Elena

und am Biennale-Gelände

vorbei, näherten

wir uns dem meistfotografierten

Stadtteil

von Venedig.

Das historische Zentrum von Venedig liegt auf einigen größeren Inseln in der Lagune. Ca.59.000 Einwohner leben

dort, während die Gesamteinwohnerzahl bei 270.000 liegt. Die Fläche der Kommune beträgt 414 km², davon entfallen

257 km² auf Wasserflächen. Die Lagune von Venedig besteht insgesamt aus 118 größeren und kleineren Inseln.

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Schon im Jahr 1750 hatte Venedig über 180.000 Einwohner und war damit einer der größten Städte Europas. Die

große Anzahl an Kriegs und Handelsschiffen ermöglichte damals einen regen Warenverkehr zwischen Westeuropa

und dem östlichen Mittelmeer. Es entwickelte sich ein Finanzzentrum und die Venezianer beherrschten und kolonisierten

das Gebiet von Oberitalien bis Zypern. Der Einfluss Venedigs sank am Ende des 18. Jahrhunderts und von

1797 bis 1866 wechselten sich Franzosen und Österreicher als Herrscher ab. Dann wurde Venedig italienisch.

Der Markusplatz, Piazza San Marco, ist das berühmte touristische Zentrum von Venedig. Er wird von Kulturdenkmälern

nahezu erdrückt. Der Dogenpalast (Palazzo Ducale), der Markusturm (Campanile), der Uhrturm (Torre dell’Orologio),

die beiden Monolitsäulen die den Stadtheiligen Markus und Theodorus gewidmet sind, um nur einige

zu nennen. Der Platz stammt aus dem 9. Jahrhundert, als vor der damals eher bescheidenen Markus-Kirche eine

kleine Freifläche entstand. Seit dieser Zeit finden dort Ankündigungen, Staatsakte und Feste der Bevölkerung statt.

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Der Canale Grande zweigt unweit

des Markus-Platzes vom St. Marco

Kanal ab. Er ist die 4 Kilometer

lange und zwischen 30 bis 70

Meter breite Hauptwasserstraße

der Lagunenstadt. Der Kanal wird

von 4 Brücken überspannt, deren

älteste und bekannteste die Rialtobrücke

ist.

Die Einfahrt in den Kanal ist von

der Kirche Santa Maria della Salute

flankiert. Sie wurde nach einer

Pestepidemie im Jahr 1687

fertig gestellt.

Der Guidecca Kanal

erhielt seinen Namen

von der südlich gelegenen

Inselgruppe.

Dieser Teil Venedigs

war den Lagerhäusern

und Schiffswerften

vorbehalten.

Aus einem der größten

Lagerhallenkomplexe

entstand das

5* Molino Hotel des

Hilton Konzerns.

Wir durchfuhren den Fusine

Kanal und legten pünktlich

um 09:00 Uhr an.

Seit 2 Jahren wird regelmäßig

gegen das Befahren

der Kanäle protestiert. Die

Dimensionen der riesigen

Kreuzfahrtschiffe seien mit

den engen Kanälen Venedigs

unvereinbar, behaupten

Mitglieder des Verbands

«No Grandi Navi».

1,8 Millionen Kreuzfahrttouristen

besuchen jährlich die

Lagunenstadt.

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In einem Seitenkanal

(Rio

de S.Trovaso)

befindet sich

die älteste

Werft Venedigs.

Hier werden

Gondeln

gebaut und

repariert. Gegenüber

liegt

die Osteria Al

Squero mit berühmten

Imbissen

(Spuntino)

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